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Finanz-TippsAltersvorsorge

Finanztipps zum Jahreswechsel

Die Reformpolitik bringt für das neue Jahr eine Reihe gravierender Änderungen. Die Finanzberatungsgesellschaft Plansecur gibt zum Jahreswechsel Tipps für die private Finanzplanung.

Großaufnahme eines goldenen Sparschweins in dem sich die Sonne und ein Wohnhaus spiegelt.

Finanztipps zum Jahreswechsel
Die Reformpolitik der Bundesregierung bringt für das neue Jahr eine ganze Reihe gravierender Änderungen, die direkte Auswirkung auf das Portmonee der Verbraucher haben. Wer kein Geld zu verschenken hat, sollte bei seinen persönlichen Finanzen auf jeden Fall folgende zehn Punkte beachten, empfiehlt die Finanzberatungsgesellschaft Plansecur:

1. Private Renten- und Lebensversicherung
Eine steuerfreie Kapitalauszahlung ist nur noch bei Verträgen möglich, die bis Ende des Jahres 2004 ausgefertigt werden. Wird eine private Lebens- oder eine Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht nach dem 1. Januar 2005 abgeschlossen, müssen die Erträge zumindest zur Hälfte versteuert werden. Wer eine solche Versicherung ins Auge fasst, sollte sich daher noch dieses Jahr darum kümmern, um später nicht mit dem Ersparten die Haushaltslöcher des Staates stopfen zu müssen.

2. Betriebliche Altersversorgung
Letzter Aufruf für eine pauschalversteuerte Direktversicherung! Im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) besteht 2004 letztmalig die Möglichkeit, eine Direktversicherung mit Pauschalversteuerung abzuschließen. Plansecur- Experten raten vor allem privat Krankenversicherten und Ledigen dringend zum Abschluss, da in diesem bAV-Durchführungsweg eine Steuerersparnis und eine steuerfreie Kapitalauszahlung erzielt und eine freie Vererbbarkeit an beliebige Dritte umgesetzt werden kann.

3. Kapitalanleger
Mit dem Alterseinkünftegesetz ist auch die Zeit der 5/12er-Modelle vorbei. Bei diesem Modell zahlt man fünf Jahre jährlich einen gleich hohen Beitrag in eine Lebens- oder Rentenversicherung ein und lässt das Geld anschließend weitere sieben Jahre arbeiten. Wer über dieses Modell nach insgesamt zwölf Jahren eine steuerfreie Kapitalauszahlung oder eine lebenslange private Rente erhalten möchte, muss in den nächsten Wochen handeln.

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Eine Seniorin mit lila Jacke geht spazieren.

Gender Pension Gap: Frauen liegen bei den Renten weit zurück

Nicht nur bei den Löhnen liegen Frauen nach wie vor zurück, auch in puncto Altersversorgung sind Frauen deutlich schlechter aufgestellt. Das liegt insbesondere an den geringeren Arbeitsentgelten von Frauen. Hinzu kommt, dass Frauen öfter ihre Erwerbtätigkeit für den Familienzuwachs unterbrechen. Das Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat dafür geschlechtsspezifische Unterschiede bei der gesetzlichen Rente analysiert und den sogenannten Gender Pension Gap ermittelt.

Ein spanischer Stier aus Metall steht für Konjunktur und den Ifo-Geschäftsklimaindex.

Private Altersvorsorge: Rentenlücke mit Aktien schließen

„Altersvorsorge in Deutschland – Ohne Aktien geht es nicht“: Das ist das Ergebnis der Studie „Lebensstandard im Alter sichern – Rentenlücke mit Aktien schließen“. Die Studie zeigt langfristige Renditevorteile von Aktien für die private Altersvorsorge und zeigt an Länder-Beispielen, wie ihre Systeme der Altersvorsorge mithilfe von Aktien erfolgsversprechend sind.

Das Wort ALTERSVORSORGE auf einer Kreidetafel geschrieben.

Altersvorsorge: 700.000 Selbständige sorgen nicht ausreichend für das Alter vor

Gut jeder zweite Selbständige in Deutschland zahlt nicht regelmäßig in eine gesetzliche Rentenversicherung oder ein berufsständisches Versorgungswerke ein. Viele sorgen jedoch privat für das Alter vor. So hat mehr als die Hälfte dieser Selbständigen eine Kapitallebensversicherung oder eine private Rentenversicherung. Oft ist zudem Immobilienvermögen und Anlagevermögen vorhanden. Dennoch sorgen insgesamt etwa 700.000 Selbständige nicht ausreichend für das Alter vor.

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Geldpolitische Maßnahmen der EZB stimulieren die Wirtschaft

Preise, Produktion und Inflationserwartungen werden durch die unkonventionellen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank gestützt. Sowohl der Euroraum als Ganzes als auch Deutschland allein profitieren, wie eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt. DIW-Ökonom Dr. Malte Rieth resümiert: "Unsere Untersuchung zeigt, dass die Maßnahmen der EZB sehr effektiv waren."

Vermögensstruktur: Geld, Aktien, Anleihen, Gold

Geldpolitik: EZB-Geldflut kommt bei Unternehmen nicht an

Viel Aufwand, wenig Wirkung der EZB-Geldpolitik - Die Unternehmen profitieren bislang nicht von den Liquiditätsmaßnahmen der Europäische Zentralbank (EZB). Nach Beginn der Finanzkrise hat die EZB zuerst die Zinsen gesenkt und später damit begonnen, sehr viel zusätzliches Geld zur Verfügung zu stellen. So wollte sie das Kreditgeschäft ankurbeln. Die EZB-Maßnahmen haben bislang jedoch teils ernüchternde Ergebnisse.

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