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Warum wählt man ein Elektroauto?

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ich lese immer wieder, dass Autokonzerne sehr stark in Elektroautos investieren.

Als Verbraucher sehe ich, dass diese allerdings weniger können als richtige Autos (geringere Reichweite, schlechtere Ladeinfrastruktur, ...). Und auch, wenn ich nur nach dem Preis gehe, komme ich mit einem Verbrennungsmotor-Kleinwagen noch billiger als mit einem
Elektroauto. Ich denke, dass sich diese Situation in näherer Zukunft auch nicht ändern lassen wird.

Nun frage ich mich als Verbraucher: Aus welchem Grund sollte ich mir jetzt oder in näherer Zukunft also ein Elektroauto holen?

Warum investieren Autokonzerne in diesen Trend? Ich denke, wenn man stattdessen darin investieren würde, Diesel- und Benzin-Autos günstiger zu machen (z.B. ab 5.000€ ohne digitalen Schnick Schnack) könnte man dadurch viele neue Kunden (Studenten usw.) gewinnen und mehr erreichen.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ein wichtiger Grund dürften sein, dass es in China eine E-Auto Quote gibt die jeder Hersteller einhalten muss, welche in den kommenden Jahren immer weiter angehoben wird. Und VW beispielsweise verkauft in China mehr Autos als in der gesamten EU und den USA zusammen.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Öko-Terroristen und zum Schutz der Umwelt? Wobei der Strom muss ja auch produziert werden, da entstehen auch schlechte Stoffe bei.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Hast du in den letzten Jahren mal Zeitung gelesen oder Nachrichten geschaut?

Der Grund für die Verbraucher ist der CO2 Ausstoß und das gute Gewissen.
Der Grund für die Konzerne ist Imagepflege, Bedienung der Nachfrage und die Tatsache, dass die Verbrenner in absehbarer Zukunft verboten werden.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Diesel machen 0,01% an dem CO2 Haushalt aus..

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Du musst ein Troll sein. Das oder ein ziemlich einsamer Mensch, der nie aus seinem Keller raus kommt, sonst hättest du mehr Ahnung davon, was aktuell in der Politik und Wirtschaft so los ist.

Ich hoffe inständig, du bist ein Troll. Das Andere wäre nämlich echt traurig.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Aktuell sind E-Autos mies, weil die Technik unterentwickelt ist. Man ist vielleicht seit 3 Jahren da aktiv in der Entwicklung. Bei den Verbrennern sind es Jahrzehnte.

Die Autohersteller müssen aber investieren weil

  • a) sie bei den Verbrennern die immer niedriger werdenden Grenzwerte kaum noch schaffen und
  • b) Verbrenner auf absehbare Zeit verboten werden (Verbot für Neuwagen ist zwischen 2035-2040 im Gespräch).

Der Autokonzern der jetzt nicht in den Wandel investiert, wird in 10-20 Jahren schnell Pleite sein.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Weil sich die politischen Rahmenbedingungen ändern. In vielen Regionen wird man die Wahl zwischen Verbrenner und Elektro gar nicht mehr haben.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Im TCO Ansatz sind einige Elektroautos schon heute preiswerter als vergleichbare verbrenner. Hab letzte Woche einen Tesla 3 bestellt. 560km Reichweite, kfz Steuerbefreit, geringere Betriebs- und Wartungskosten. Das alles für 53k. Innerhalb der nächsten 5jahre werde ich mind. 15k weniger zahlen müssen als für einen vergleichbaren verbrenner. Und das für ein Auto dass in 4,6 Sekunden auf 100 beschleunigt und echt Spaß macht zu fahren.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ach komm, CO2 ist ein Modewort, das Politiker zur Zeit viel erwähnen.

Ich denke nicht, dass der Durchschnittsverbraucher bei irgendeiner seiner Entscheidungen ernsthaft CO2-Überlegungen einbezieht ... geschweige denn, dass er dafür sogar bereit wäre, noch mehr zu bezahlen ...

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Hast du in den letzten Jahren mal Zeitung gelesen oder Nachrichten geschaut?

Der Grund für die Verbraucher ist der CO2 Ausstoß und das gute Gewissen.
Der Grund für die Konzerne ist Imagepflege, Bedienung der Nachfrage und die Tatsache, dass die Verbrenner in absehbarer Zukunft verboten werden.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ich habe ein "was ist was"-Buch. Titel: Das Auto. Das Buch habe ich 1985 geschenkt bekommen. Darin ist ein Bild von einem E-Fahrzeug beim Batteriewechsel. Das Bild war 1985 schon mehrere Jahre alt.

Mein Fazit: Liebe Autoindustrie, ihr seit einfach nur peinlich. Ihr könnt jeden Mist entwickeln, aber für ein vernünftiges E-Auto reicht es noch immer nicht. Shame on you!

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Die ersten Elektrofahrzeuge wurden bereits im 19. Jahrhundert entwickelt. Es gab allerdings bisher nie einen großen Druck, sich vom Verbrennungsmotor zu trennen. Der Dieselskandal hat doch gezeigt, wie kurzfristig die Automobilindustrie denkt.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Die ersten Elektrofahrzeuge wurden bereits im 19. Jahrhundert entwickelt. Es gab allerdings bisher nie einen großen Druck, sich vom Verbrennungsmotor zu trennen. Der Dieselskandal hat doch gezeigt, wie kurzfristig die Automobilindustrie denkt.

Vor dem Dieselskandal war die Autoindustrie ja auch das Vorzeigekind Deutschlands.
Jetzt möchten manche Politiker gerne deren Existenz leugnen.

Die Autohersteller haben es halt selbst verbockt. Jahrzehnte richtig dicke Margen eingefahren, belogen und beschissen wo es nur ging und immer gut weggekommen (Lobbyismus sei Dank).

Und dann durch schlechte und arrogante Firmenpolitik ein relativ simples Problem zum größten Automobilskandal der letzten 20 Jahre eskalieren lassen.
Sie hätten ja nur am Tag des Bekanntwerdens den Fehler einräumen müssen und hätten die Autos dann halt umsonst fix nachgerüstet. Nach 6 Monaten hätte es niemanden mehr interessiert. Aber die Führungsetagen der großen Hersteller waren zu Stolz dafür und waren überzeugt die Regierung, den Kunden und das Rechtssystem schon irgendwie überwinden zu können.

Und die ganze Diskussion um Fahrverbote, Verbot von Verbrennern etc. etc. ist doch nur möglich, weil die Autoindustrie für die Mehrheit jetzt die "Bösen" sind.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Ein wichtiger Grund dürften sein, dass es in China eine E-Auto Quote gibt die jeder Hersteller einhalten muss, welche in den kommenden Jahren immer weiter angehoben wird. Und VW beispielsweise verkauft in China mehr Autos als in der gesamten EU und den USA zusammen.

This.

Für die Hersteller der Supergau, weil man auch noch batteriemäßig von den Chinesen abhängig ist und diese in dem Bereich auch noch ihre eigenen Hersteller haben. Entweder hierzulande bleiben E-Autos erstmal teuer, damit man Gewinne einfahren kann oder sie werden bald saubillig weil man die CO2-Flottenquote rasch reduzieren muss.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ich kauf es mir nur für die Newtonmeter

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Ich habe ein "was ist was"-Buch. Titel: Das Auto. Das Buch habe ich 1985 geschenkt bekommen. Darin ist ein Bild von einem E-Fahrzeug beim Batteriewechsel. Das Bild war 1985 schon mehrere Jahre alt.

Mein Fazit: Liebe Autoindustrie, ihr seit einfach nur peinlich. Ihr könnt jeden Mist entwickeln, aber für ein vernünftiges E-Auto reicht es noch immer nicht. Shame on you!

Das Einzige was peinlich ist, ist deine Verwendung des Wortes "seit".

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Ich habe ein "was ist was"-Buch. Titel: Das Auto. Das Buch habe ich 1985 geschenkt bekommen. Darin ist ein Bild von einem E-Fahrzeug beim Batteriewechsel. Das Bild war 1985 schon mehrere Jahre alt.

Mein Fazit: Liebe Autoindustrie, ihr seit einfach nur peinlich. Ihr könnt jeden Mist entwickeln, aber für ein vernünftiges E-Auto reicht es noch immer nicht. Shame on you!

Das Einzige was peinlich ist, ist deine Verwendung des Wortes "seit".

Verdammt, ich gehe sofort zu seitseid.de

Shame on me. ;-)

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ich überlege grade wo bekomme ich denn ein Wasserstoff SUV her?
That's the Future! Golf Hy-Motion oder BMW X1 mit Wasserstoff!

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Die Groß-Serienproduktion fehlt noch, für den Golf wurde bereits der Prototyp bei einer Autoshow gezeigt. (Natürlich müsste mind. 550 km Reichweite sein)

Die Motorenpalette müsste dann auch ergänzt werden, sodaß man z.B. auch ein "GTI -Vergleichbaren Wasserstoffler" hätte.

Und die Tankstellen wo du neben Benzin, Diesel, hoffentlich auch Wasserstoff irgendwann tanken kannst, (das soll ja in 3-4 Minuten geschehen können,) angeblich!!

Elektro-Autos könnten also schon bald der Vergangenheit angehören.

WiWi Gast schrieb am 04.10.2020:

Ich überlege grade wo bekomme ich denn ein Wasserstoff SUV her?
That's the Future! Golf Hy-Motion oder BMW X1 mit Wasserstoff!

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 04.10.2020:

Ich überlege grade wo bekomme ich denn ein Wasserstoff SUV her?
That's the Future! Golf Hy-Motion oder BMW X1 mit Wasserstoff!

Puh, gib Wasserstoff noch 10-15 Jahre. Minimum.
Das Problem ist nämlich, der muss ja auch produziert werden. Die Elektrolyse ist in den meisten Fällen extrem Energie intensiv. Klar gibt es Wasserstoff schon als Nebenprodukt der Industrie. Das reicht aber bei weitem nicht.
Ich bin bei einem Netzbetreiber, wir arbeiten gerade intensiv an der Post-Erdgas-Ära.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Und genau diese Elektrolyse ist das Problem. Das E-Auto hat keine Zukunft, wenn alle elektrisch unterwegs sein wollen (Infrastruktur). Eine Mischung aus E-Autos und iwann mit Wasserstoff angetriebene Autos wäre vermutlich eine Idee.

Mir wäre es lieber es gäbe allgemein weniger Autos auf den Straßen

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Vielleicht wäre ja eine Kombi-Mischung etwas: Wasserstoff - Benzin
siehe: Elektro -Benzin (Hybrid-Fahrzeug)

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Den Nexo kann man in 5 Minuten auftanken. Reichweite über 700km. Einfach mal bei Hyundai nachsehen.

WiWi Gast schrieb am 04.10.2020:

Ich überlege grade wo bekomme ich denn ein Wasserstoff SUV her?
That's the Future! Golf Hy-Motion oder BMW X1 mit Wasserstoff!

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know-it-all

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 04.10.2020:

Den Nexo kann man in 5 Minuten auftanken. Reichweite über 700km. Einfach mal bei Hyundai nachsehen.

Sollten auf https://h2.live/ alle Wasserstoff-Tankstellen verzeichnet sein, dann muss man im Worst Case ja nach Wohnort zusätzlich zu den 5 Minuten Tanken noch mindestens eine Stunde Fahrt zur Tankstelle (und wieder zurück) einrechnen. Innerhalb eines gedachten Dreieck mit den Eckpunkten Hamburg-Hannover-Berlin scheint es zum Beispiel nicht eine einzige solche H2-Tankstelle zu geben?

Eine wirkliche Option ist das also für viele Menschen außerhalb der Großstädte noch nicht. Damit der Bau zusätzlicher Tankstellen dort in Gang kommt, muss die Nachfrage da sein, also mehr Fahrzeuge zugelassen sein. Die potentiellen Käufer wird die geringe Dichte an Tankstellen jedoch abschrecken. Das System blockiert sich also gegenseitig und es wird wohl eine Weile dauern, bis sich diese Blockade allmählich und schrittweise auflösen kann.

An die Leute, die die deutsche Autoindustrie hier schon endgültig abschreiben: ich sehe das noch längst nicht so. Die Herstellen haben eben genau die Autos gebaut und verkauft, die der Markt auch nachgefragt hat, und das waren eben solche mit Verbrenner. Es wäre betriebswirtschaftlich gesehen Unsinn und wohl viel mehr existenzbedrohend gewesen, wenn sich ein Hersteller frühzeitig und ausschließlich auf Bau und Verkauf von Autos mit E-Antrieb etc. konzentriert hätte.

Natürlich hätte man ein bisschen intensiver Forschung und Entwicklung im Bereich alternative Antriebe betreiben können. Allerdings hat BMW mit i3 und i8 ja bereits seit langem Serienfahrzeuge angeboten, und dadurch auch Kompetenzen für Entwicklung und Großserienbau solcher Fahrzeuge gesammelt - bei VW das gleiche mit dem e-Golf. Nur waren diese Fahrzeuge für große Stückzahlen bisher viel zu teuer. Die aktuell deutlich größere Nachfrage in Deutschland entsteht wohl auch durch die staatliche Subventionierung (Kaufprämie, Steuervorteil bei Dienstwagen) - mal schauen, wie sich die Nachfrage entwickelt, wenn diese Förderprogramme auslaufen/enden.

Jetzt hat man halt ein paar etwas schwerere Jahre vor sich, in denen man den vorhandenen Entwicklungsrückstand zu Tesla und co. aufholen muss. Allerdings haben VW und co., finanziert nach wie vor durch den Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennern, natürlich ein Vielfaches an F&E-Budget im Vergleich mit "Nischenherstellern" wie Tesla. Ich gehe also fest davon aus, dass die es auch schaffen werden, in einem Zeitraum von <1 Jahrzehnt (also 1,x Modellzyklen) wieder durchweg konkurrenzfähige Modelle anzubieten. Bei VW gibt es mit der ID.X-Reihe (bzw. den Konzernmodellen auf gleicher Basis wie Skoda Enyaq) bereits ganz gute Ansätze. Wenn es gelingt hier die Großserienproduktion zügig hochzufahren (und die damit einhergehenden Herausforderungen zu meistern), dann bin ich sehr gespannt, wie weit es damit bereits gelingt, Teslas Wachstumspfad merklich zu verlangsamen.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Nach aktueller Rechtslage ist die Versteuerung der Privatnutzung mit 0,25% anstatt 1% des Bruttolistenneupreises / Monat bei elektrisch angetriebenen Dienstwägen und Firmenautos bis TEUR 40,0 Anschaffungskosten unerreicht günstig und von der Höhe vergleichbar wie bisher bei Kleinwagen oder Oldtimern.

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know-it-all

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 05.10.2020:

Nach aktueller Rechtslage ist die Versteuerung der Privatnutzung mit 0,25% anstatt 1% des Bruttolistenneupreises / Monat bei elektrisch angetriebenen Dienstwägen und Firmenautos bis TEUR 40,0 Anschaffungskosten unerreicht günstig und von der Höhe vergleichbar wie bisher bei Kleinwagen oder Oldtimern.

Gleichzeitig dürfte die Auswahl an Elektrofahrzeugen, die diese Bedingungen erfüllen (BLP unter 40.000 EUR), doch einigermaßen begrenzt sein. Zudem kommen natürlich nur die Personen in den Genuss dieses Vorteils, die auch einen Dienstwagen fahren können oder dürfen. Wieviel Prozent der Angestellten/Selbständigen wird das sein?

Und nicht bei allen Menschen passen die mit einem BEV einhergehenden "Einschränkungen" mit den persönlichen Anforderungen (Länge, Häufigkeit der zu fahrenden Strecken unter Berücksichtigung der Möglichkeiten das Auto zwischenzeitig, nachts bzw. während der Arbeit aufzuladen) an das Auto zusammen.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 04.10.2020:

Mir wäre es lieber es gäbe allgemein weniger Autos auf den Straßen

Exakt das sollte das Ziel sein. Zudem:
Nachdem man Jahrzehnte lang die Motoren immer effizienter gesateltet hat, sollte man vielleicht mal wieder drauf achten, dass die Autos wieder leichter werden. Wenn ich mir hier in der Großstadt anschaue, mit was für Schlitten die Leute unterwegs sind, kann man sich nur an den Kopf greifen. Das Auto wird zwar zu 99% für die Fahrt zur Arbeit genutzt, muss aber natürlich geräumig genug sein, falls man mal 10 Tage lang nach Norditalien fährt und all seine Klamotten mitnimmt.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Hat sich schon jemand mit dem Volkwagen ID.3 auseinandergesetzt?

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

Hat sich schon jemand mit dem Volkwagen ID.3 auseinandergesetzt?

Durch die aktuelle Förderung und wenn man ein einigermaßen vollwertiges Auto (mit richtigen Türen, einer Klimaanlage etc.) haben will und keinen großen Wert auf Komfort und Reichweite legt aktuell durch die Förderung preislich sehr interessant.

Mich persönlich spricht der Wagen nicht an.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ich habe seit 2 Monaten einen egolf (geleast). Das ist für mich unerwartet das angenehmste Fahren ever. Und der Drehmoment ist direkt so unfassbar hoch, dass das Auto extrem sportlich und richtig richtig Power hat.

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Ceterum censeo

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 05.10.2020:

Nach aktueller Rechtslage ist die Versteuerung der Privatnutzung mit 0,25% anstatt 1% des Bruttolistenneupreises / Monat bei elektrisch angetriebenen Dienstwägen und Firmenautos bis TEUR 40,0 Anschaffungskosten unerreicht günstig und von der Höhe vergleichbar wie bisher bei Kleinwagen oder Oldtimern.

Hier möchte ich kurz eingreifen: § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG spricht von einem Bruttolistenpreis von TEUR 60 (nicht 40). Die oft kolportierten TEUR 40 beziehen sich auf den maßgeblichen Netto(!)Listenpreis bzgl. der BAFA-Förderung.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

Hat sich schon jemand mit dem Volkwagen ID.3 auseinandergesetzt?

Abgesehen von den Softwareproblemen das einzige "vernünftige" E-Auto von deutschen Herstellern bis dato. Reichweite ist ok, Fahrerlebnis wohl gut und Preis auch in Ordnung.

Allgemein zu der seltsamen Frage des Thread Eröffners:
E-Autos sind einfach die günstigere und überlegenere Technolgie.
Beschleunigung ist bedeutend stärker, Getriebe sind defakto obsolete, Wartung wird auf ein Minimum reduziert (2000 drehende Teile vs. eine Hand voll) , die Akku Kosten sind im Sinkflug usw. usw.

Dass E-Autos CO2 neutral sein können ist nur die Spitze des Eisberges - aber auch wichtig.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Nur das sie halt nicht günstiger sind, sondern ein vielfaches kosten bei schlechterer Zuverlässigkeit.

Aber in der Theorie hast du natürlich recht.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

Hat sich schon jemand mit dem Volkwagen ID.3 auseinandergesetzt?

Abgesehen von den Softwareproblemen das einzige "vernünftige" E-Auto von deutschen Herstellern bis dato. Reichweite ist ok, Fahrerlebnis wohl gut und Preis auch in Ordnung.

Allgemein zu der seltsamen Frage des Thread Eröffners:
E-Autos sind einfach die günstigere und überlegenere Technolgie.
Beschleunigung ist bedeutend stärker, Getriebe sind defakto obsolete, Wartung wird auf ein Minimum reduziert (2000 drehende Teile vs. eine Hand voll) , die Akku Kosten sind im Sinkflug usw. usw.

Dass E-Autos CO2 neutral sein können ist nur die Spitze des Eisberges - aber auch wichtig.

Absolut richtig.
Man hat in Deutschland bei vielen Kommentaren zu dem Thema immer den Eindruck, die meisten sehen das Thema als politisch gewollt und deshalb würden E-Autos kommen. Klar ist es auch politisch gewollt und evtl. wird es dadurch auch etwas beschleunigt, das ändert aber nichts daran, das die Technologie ganz unabhängig vom Emissionsthema den Verbrennern über kurz oder lang erheblich überlegen sein wird. Alleine deshalb wird es sich durchsetzen. Ich vermute sogar schneller als viele wahrhaben wollen, auch Nokia oder Kodak dachten, mit der neuen Konkurrenz käme man klar (im Falle von Kodak haben sie die Digitalfotografie sogar selbst noch erfunden), beide waren innerhalb weniger Jahre quasi verschwunden, obwohl sie Weltmarktführer waren.

Neue Technologien setzen sich üblicherweise auch nicht linear durch, sondern verzeichnen erstmal nur schwache Anstiege, weil die Nachteile zu alten Technologien noch überwiegen. Irgendwann kommt der Punkt, wo sie der alten Technologie dann überlegen sind und ab dann geht der Wandel sehr schnell. Man kann da auch gut die 80/20 Regel übertragen, es dauert für die ersten 20% ziemlich lange, kommt dann der Punkt, ab dem es sich lohnt, steigt es sehr schnell von 20% auf 80%, die letzten 20% sind dann noch Nachzügler, die warum auch immer nicht so schnell umsteigen wollen oder können. Wer an dem Punkt wo der schnelle Anstieg losgeht nicht am Markt mit einem konkurrenzfähigen Produkt dabei ist, kann die Werktore quasi zuschließen, auch das hat die Geschichte schon zuhauf gezeigt.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

Nur das sie halt nicht günstiger sind, sondern ein vielfaches kosten bei schlechterer Zuverlässigkeit.

Aber in der Theorie hast du natürlich recht.

Woher entnimmst du das, vor allem bzgl. der Zuverlässigkeit?
Was Preis / Leistung angeht überbietet Tesla m.E. BMW / Mercedes / Audi um Längen.

Beispiel:
Ein BMW M 3 kostet 80 k € mit 0-100 in 4,2 Sekunden und 375 PS.
Ein Tesla Model 3 Performance kostet 61 k € OHNE Subvention mit 0-100 in 3,4 Sekunden und 510 PS.

Jetzt sagen die deutschen Auto Fanboys "aber Verarbeitung und Spaltmaße", dafür hat Tesla Autopilot / FSD, OTA Updates, wunderbares Infotainment usw.

Und das wichtigste ist: Tesla und E-Autos sind am Anfang der Entwicklungskurve, während Verbrenner weit über den Zenit sind. z.B. die Akkupreise sollten bis 2030 auf Pack-Level mindestens um die Hälfte sinken (im Schnitt dann so ~60-70€ / kwh).

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

Nur das sie halt nicht günstiger sind, sondern ein vielfaches kosten bei schlechterer Zuverlässigkeit.

Aber in der Theorie hast du natürlich recht.

Woher entnimmst du das, vor allem bzgl. der Zuverlässigkeit?
Was Preis / Leistung angeht überbietet Tesla m.E. BMW / Mercedes / Audi um Längen.

Beispiel:
Ein BMW M 3 kostet 80 k € mit 0-100 in 4,2 Sekunden und 375 PS.
Ein Tesla Model 3 Performance kostet 61 k € OHNE Subvention mit 0-100 in 3,4 Sekunden und 510 PS.

Jetzt sagen die deutschen Auto Fanboys "aber Verarbeitung und Spaltmaße", dafür hat Tesla Autopilot / FSD, OTA Updates, wunderbares Infotainment usw.

Und das wichtigste ist: Tesla und E-Autos sind am Anfang der Entwicklungskurve, während Verbrenner weit über den Zenit sind. z.B. die Akkupreise sollten bis 2030 auf Pack-Level mindestens um die Hälfte sinken (im Schnitt dann so ~60-70€ / kwh).

Zuverlässigkeit habe ich aus praktisch jeder Statistik die existiert, da liegt insbesondere Tesla ganz weit hinten.

Performance... unabhängig davon das man das im Alltag natürlich nicht im Ansatz braucht, fährt der M3 auf der Rennstrecke dem Model 3 davon.
Porsch Taycan ist im Moment er schnellste Serien Elektro auf dem Ring und fährt Rundenzeiten wie ein Honda Civic Type R (den man wohl mit Rabatt für ~30k bekommt).

Vom Strompreis her finde ich in Deutschland Elektro auch nicht wirklich interessant, da kommt man ja kaum billiger als mit dem Diesel. Hier in der Schweiz sieht das besser aus.

Lange Rede kurzer Sinn:
Sobald die Hersteller ihre Zuverlässigkeit in Griff bekommen (incl Preis) kann das definitiv was werden und ich hätte auch nichts dagegen.
Nur der Gebrauchtmarkt wird halt eine Katastrophe und die Afrikaner bekommen auch riesige Probleme.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

61k Euro liegt aber beim 3fachen des durchschnittlichen Neuwagenpreises.
Der billigste Gebrauchte in ganz Deutschland liegt bei 43k Euro (bei 10k km und 1 Jahr alt).
Solange das so bleibt braucht man gar nicht drüber nachdenken ob das Konzept überhaupt tauglich ist, da es einfach momentan viel zu teuer ist.

Und bei den Preisen macht tesla ja immernoch keinen Gewinn.

PS:
Der Wertverlust ist ja absolut irre bei den Teilen, 1/3 im ersten Jahr bekommt man ansonsten schwer hin (bei wirklich bezahltem Preis und nicht BLP)

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

Nur das sie halt nicht günstiger sind, sondern ein vielfaches kosten bei schlechterer Zuverlässigkeit.

Aber in der Theorie hast du natürlich recht.

Woher entnimmst du das, vor allem bzgl. der Zuverlässigkeit?
Was Preis / Leistung angeht überbietet Tesla m.E. BMW / Mercedes / Audi um Längen.

Beispiel:
Ein BMW M 3 kostet 80 k € mit 0-100 in 4,2 Sekunden und 375 PS.
Ein Tesla Model 3 Performance kostet 61 k € OHNE Subvention mit 0-100 in 3,4 Sekunden und 510 PS.

Jetzt sagen die deutschen Auto Fanboys "aber Verarbeitung und Spaltmaße", dafür hat Tesla Autopilot / FSD, OTA Updates, wunderbares Infotainment usw.

Und das wichtigste ist: Tesla und E-Autos sind am Anfang der Entwicklungskurve, während Verbrenner weit über den Zenit sind. z.B. die Akkupreise sollten bis 2030 auf Pack-Level mindestens um die Hälfte sinken (im Schnitt dann so ~60-70€ / kwh).

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

Nur das sie halt nicht günstiger sind, sondern ein vielfaches kosten bei schlechterer Zuverlässigkeit.

Aber in der Theorie hast du natürlich recht.

Woher entnimmst du das, vor allem bzgl. der Zuverlässigkeit?
Was Preis / Leistung angeht überbietet Tesla m.E. BMW / Mercedes / Audi um Längen.

Beispiel:
Ein BMW M 3 kostet 80 k € mit 0-100 in 4,2 Sekunden und 375 PS.
Ein Tesla Model 3 Performance kostet 61 k € OHNE Subvention mit 0-100 in 3,4 Sekunden und 510 PS.

Der M3 bzw. M4 liegt mittlerweile bei aktuell 480 und 510 PS und schafft es in 3.5 Sekunden.

Beim Elektro Auto machst Du die 0-100 aber 10 mal oder fährst mal 30 Minuten mit 200 dann war es das. Leistung wird reduziert um die Akkus zu schonen und die Batterie ist schnell leer.

Mir macht es durchaus Spaß mit Elektro Autos zu fahren und ich habe sogar zwei Ladestationen in meiner Garage könnte als jeden Tag die ganze Nacht durchladen, allerdings sehe ich mich die nächsten 3 Autos also die nächsten 10 Jahre nicht in einem solchen tagtäglich herumfahren.

Ich bin mir auch nicht sicher ob Elektro wirklich der richtige Weg ist gerade in Europa bekommt man aber Gefühl vermittelt das wäre alternativlos und das stimmt einfach nicht. In Japan setzt man z.B. eher auf Wasserstoff und das Thema nicht fossile Brennstoffe wird in der Öffentlichkeit aktuell regelrecht totgeschwiegen

Zudem versucht die Politik gerade Nachteile der Elektroautos durch Beschneidungen der Verbrenner auszugleichen oder zu Kaschieren. Wozu es zahlreiche Untersuchungen gibt das so etwas nicht zur Akzeptanz der anderen Alternative führt.

Ich möchte auch ehrlichgesagt nicht mit 100 über die Autobahn fahren. Ich war diesen Sommer 5 Tage in Holland unterwegs, zuvor war ich Februar 2019 in Holland. Seitdem wurde das Tempo auf 100 abgesenkt und das ist echt anstrengend, ich habe noch nie so sehr damit gekämpft mich nicht ständig durch irgendwas ablenken zu lassen und war sehr oft kurz vorm wegdösen. Das war auch das erste Mal das mir das Auto vorgeschlagen hat eine Pause einzulegen und das ist mein 4. Wagen mit Müdigkeitserkennung.

antworten
ExBerater

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ich könnte unendlich viel zu Elektroautos schreiben. Diese haben Vor- und Nachteile, und auch ich bin gespannt, was da noch (bald) kommen wird. Ich warte immer noch auf das erste Cabrio-EV aber das dürfte dann 2.5t wiegen... ID4 scheint aber ein erstes Modell zu sein, dem ich einen größeren Erfolg zutraue.

Aber nur eines weil das scheinbar immer total ignoriert wird.
Ja, man kann inzwischen relativ schnell laden. Aber dennoch ist Ladestopp der länger als 5min dauert (es sind ja unter idealen Bedingungen eher mindestens 30min) für die allermeisten völlig inakzeptable.

Was also bleibt ist das Laden über Nacht und hier gibt es von Seiten der Politik und sonst wem leider überhaupt kein Konzept was auf absehbare Zeit der Elektromobilität den Durchbruch verschaffen wird.
80% der Menschen stellen ihr Auto nachts an der Straße in einer Großstadt ab, fahren dafür oft 10min um den Block um überhaupt einen Parkplatz zu finden. Wie sollen diese Autos jemals nachts geladen werden?

antworten
WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ich bin auf den VW ID.4 gespannt der ja nächstes Jahr kommen soll in 2021.
Der VW Nexus weckt mein Interesse auch.
Wie man sieht lese ich fleißig Auto-Zeitungen...

antworten
WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

ExBerater schrieb am 06.10.2020:

Ich könnte unendlich viel zu Elektroautos schreiben. Diese haben Vor- und Nachteile, und auch ich bin gespannt, was da noch (bald) kommen wird. Ich warte immer noch auf das erste Cabrio-EV aber das dürfte dann 2.5t wiegen... ID4 scheint aber ein erstes Modell zu sein, dem ich einen größeren Erfolg zutraue.

Aber nur eines weil das scheinbar immer total ignoriert wird.
Ja, man kann inzwischen relativ schnell laden. Aber dennoch ist Ladestopp der länger als 5min dauert (es sind ja unter idealen Bedingungen eher mindestens 30min) für die allermeisten völlig inakzeptable.

Was also bleibt ist das Laden über Nacht und hier gibt es von Seiten der Politik und sonst wem leider überhaupt kein Konzept was auf absehbare Zeit der Elektromobilität den Durchbruch verschaffen wird.
80% der Menschen stellen ihr Auto nachts an der Straße in einer Großstadt ab, fahren dafür oft 10min um den Block um überhaupt einen Parkplatz zu finden. Wie sollen diese Autos jemals nachts geladen werden?

Sind wirklich 80% aller Autos in Großstädten zugelassen? Mag ich nicht so recht glauben.

antworten
WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

Sind wirklich 80% aller Autos in Großstädten zugelassen? Mag ich nicht so recht glauben.

Ist natürlich Schwachsinn und auch in Großstädten haben die meisten einen festen Abstellplatz, alleine schon weil bei Neubauten schon lange Entsprechendes vorgeschrieben ist.

antworten
ExBerater

Warum wählt man ein Elektroauto?

Da ist wohl noch nie jemand aus seinem Dorf raus :-)

Wie kommt es dann dass alle Straßen in Städten voll sind mit Autos nachts?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

Sind wirklich 80% aller Autos in Großstädten zugelassen? Mag ich nicht so recht glauben.

Ist natürlich Schwachsinn und auch in Großstädten haben die meisten einen festen Abstellplatz, alleine schon weil bei Neubauten schon lange Entsprechendes vorgeschrieben ist.

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ExBerater

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ca. 63% in Deutschland haben eine Garage oder einen Stellplatz.
Nimmt man noch hinzu dass viele viele Haushalte mehr als ein Auto haben (aber nur einen Stellplatz) und wie viele davon trotz Stellplatz keine Ladestation haben können, würde ich realistisch schätzen, dass mindestens 50% keine Ladestation für ihr Auto haben können.

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

Sind wirklich 80% aller Autos in Großstädten zugelassen? Mag ich nicht so recht glauben.

Ist natürlich Schwachsinn und auch in Großstädten haben die meisten einen festen Abstellplatz, alleine schon weil bei Neubauten schon lange Entsprechendes vorgeschrieben ist.

antworten
WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

ExBerater schrieb am 06.10.2020:

Da ist wohl noch nie jemand aus seinem Dorf raus :-)

Wie kommt es dann dass alle Straßen in Städten voll sind mit Autos nachts?

Sind wirklich 80% aller Autos in Großstädten zugelassen? Mag ich nicht so recht glauben.

Ist natürlich Schwachsinn und auch in Großstädten haben die meisten einen festen Abstellplatz, alleine schon weil bei Neubauten schon lange Entsprechendes vorgeschrieben ist.

Weil vor eine Mietskaserne mit 6-8 Parteien (2 Wohnungen bei 3-4 Etagen) maximal drei Autos passen, eher zwei.

Es wohnen wohl kaum 20% aller Deutschen in Kleinstädten und wenn irgendwo der relative Anteil an KFZ-Besitzern hoch ist, ist dass auf dem Dorf oder in der Kleinstadt. Da gibts aber auch oft eine Garage und davor noch einen Stellplatz.

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know-it-all

Warum wählt man ein Elektroauto?

ExBerater schrieb am 06.10.2020:

Ca. 63% in Deutschland haben eine Garage oder einen Stellplatz.
Nimmt man noch hinzu dass viele viele Haushalte mehr als ein Auto haben (aber nur einen Stellplatz) und wie viele davon trotz Stellplatz keine Ladestation haben können, würde ich realistisch schätzen, dass mindestens 50% keine Ladestation für ihr Auto haben können.

Verlässliche Zahlen habe ich auch noch nicht gesehen, wieviele Menschen/Autos überhaupt die Möglichkeit hätten, ein Auto regelmäßig (=täglich) aufzuladen.
Mein Auto steht auch frei vor dem Haus, allerdings hätte ich, wenn ich ein elektrisch fahrendes Fahrzeug besäße, die Möglichkeit, es auf Arbeit zu laden. Wie auch immer - das einzige Auto im Haushalt ist jetzt knapp 7 Jahre alt, bisher ohne nennenswerte Defekte, verbraucht zwischen 6 und 7 Liter Benzin/100 km und es wäre ökonomisch Unsinn, jetzt ein neues zu kaufen, unabhängig von der Frage des Antriebs.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass andere ganz ähnlich denken.
Da ich das Auto auch noch mind. 2..3 Jahre zu fahren gedenke, mache ich mir überhaupt noch keine Gedanken. In dieser Zeit wird technologisch bei den elektrisch angetriebenen Autos sicher noch einiges passieren, so dass ich mir dann auch erst Gedanken brauche, wenn sich der Zeitpunkt zum Anschaffung eines neues Fahrzeugs nährt.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Würdest du dir ein Elektroauto kaufen wenn die einzige Lademöglichkeit an der Arbeitsstätte liegt?

know-it-all schrieb am 07.10.2020:

ExBerater schrieb am 06.10.2020:

Ca. 63% in Deutschland haben eine Garage oder einen Stellplatz.
Nimmt man noch hinzu dass viele viele Haushalte mehr als ein Auto haben (aber nur einen Stellplatz) und wie viele davon trotz Stellplatz keine Ladestation haben können, würde ich realistisch schätzen, dass mindestens 50% keine Ladestation für ihr Auto haben können.

Verlässliche Zahlen habe ich auch noch nicht gesehen, wieviele Menschen/Autos überhaupt die Möglichkeit hätten, ein Auto regelmäßig (=täglich) aufzuladen.
Mein Auto steht auch frei vor dem Haus, allerdings hätte ich, wenn ich ein elektrisch fahrendes Fahrzeug besäße, die Möglichkeit, es auf Arbeit zu laden. Wie auch immer - das einzige Auto im Haushalt ist jetzt knapp 7 Jahre alt, bisher ohne nennenswerte Defekte, verbraucht zwischen 6 und 7 Liter Benzin/100 km und es wäre ökonomisch Unsinn, jetzt ein neues zu kaufen, unabhängig von der Frage des Antriebs.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass andere ganz ähnlich denken.
Da ich das Auto auch noch mind. 2..3 Jahre zu fahren gedenke, mache ich mir überhaupt noch keine Gedanken. In dieser Zeit wird technologisch bei den elektrisch angetriebenen Autos sicher noch einiges passieren, so dass ich mir dann auch erst Gedanken brauche, wenn sich der Zeitpunkt zum Anschaffung eines neues Fahrzeugs nährt.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Was bringt denn der Stellplatz auf der Straße? Oder sogar in der Garage?
Gibt genug Leute die haben in der Garage keinen Strom bzw erstrecht keinen Starkstrom.

Soll jetzt jeder nochmal 8k in die Hand nehmen und sich das in die Garage bauen?
Selbst wenn das jeder machen könnte, dauert es doch 10 Jahre bis das fertig ist (bei vollem Einsatz).
Und dann haben alle die einen festen Stellplatz auf der Straße/öffentlich haben immernoch keinen Anschluss.

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ExBerater

Warum wählt man ein Elektroauto?

Es wird ja dann noch witziger:
Stell dir vor, du investierst in einen Stellplatz/Garage plus Schnelllader - und dann 2 Jahre später ziehst du aus... musst du dir dann einen Nachmieter suchen, der auch ein EV fährt?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Was bringt denn der Stellplatz auf der Straße? Oder sogar in der Garage?
Gibt genug Leute die haben in der Garage keinen Strom bzw erstrecht keinen Starkstrom.

Soll jetzt jeder nochmal 8k in die Hand nehmen und sich das in die Garage bauen?
Selbst wenn das jeder machen könnte, dauert es doch 10 Jahre bis das fertig ist (bei vollem Einsatz).
Und dann haben alle die einen festen Stellplatz auf der Straße/öffentlich haben immernoch keinen Anschluss.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Bei der Stellplatzthematik vergessen viele, dass man ja nicht unbedingt für jedes Auto einen benötigt. Nehmen wir eine Familie mir erwachsenem Kind und 3 Autos. Selbst wenn die nur einen Stellplatz haben, können die sich auch je nach Bedarf abwechseln und mal nutzt ihn der eine zum aufladen, mal der andere. Ich muss ein E-Auto ja nicht jede Nacht laden, genauso wenig wie man einen Verbrenner jeden Tag tanken muss.
Kollege von mir hat ein E-Auto und auch einen Stellplatz, er hat aber bewusst auf eine Ladestation verzichtet, da er sie schlicht nicht braucht. Ihm reicht das Laden an öffentlichen Orten, das deckt seinen Bedarf komplett.
Generell dürften sehr viele Haushalte einen Stellplatz zur Verfügung haben, der Grund, warum trotzdem viele Autos auf der Straße stehen ist aber, dass mittlerweile die meisten Haushalte mind. 2 Autos haben.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Bei der Stellplatzthematik vergessen viele, dass man ja nicht unbedingt für jedes Auto einen benötigt. Nehmen wir eine Familie mir erwachsenem Kind und 3 Autos. Selbst wenn die nur einen Stellplatz haben, können die sich auch je nach Bedarf abwechseln und mal nutzt ihn der eine zum aufladen, mal der andere. Ich muss ein E-Auto ja nicht jede Nacht laden, genauso wenig wie man einen Verbrenner jeden Tag tanken muss.
Kollege von mir hat ein E-Auto und auch einen Stellplatz, er hat aber bewusst auf eine Ladestation verzichtet, da er sie schlicht nicht braucht. Ihm reicht das Laden an öffentlichen Orten, das deckt seinen Bedarf komplett.
Generell dürften sehr viele Haushalte einen Stellplatz zur Verfügung haben, der Grund, warum trotzdem viele Autos auf der Straße stehen ist aber, dass mittlerweile die meisten Haushalte mind. 2 Autos haben.

Ja natürlich... bei einem Mehrfamilienhaus rotiert man dann bis 2 Uhr Nachts die Autos vor dem Urlaub

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ExBerater

Warum wählt man ein Elektroauto?

Wie läd er denn an öffentlichen Orten? steht der dann eine Stunde an einer "Tanke" rum?
Oder hat er einen Arbeitgeber der Ladestationen für eine Elite hat?

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Ja natürlich... bei einem Mehrfamilienhaus rotiert man dann bis 2 Uhr Nachts die Autos vor dem Urlaub

Ich schrieb lediglich von einem Stellplatz pro Partei. Eine Familie wird eher selten mit zwei Autos in Urlaub fahren...
Und auch in Mehrfamilienhäusern ist 1 Stellplatz pro Wohnung schon länger bei Neubauten vorgeschrieben. Klar, es gibt auch viele Altbestände, aber auch da war es ja nicht so dass es generell keine Stellplätze gab. Wenn ich ehrlich bin kenne ich in meinem gesamten Umfeld keine einzige Familie, die nicht mindestens einen Stellplatz hätte, und da ist auch jemand mit 50er Jahre "Mietskaserne" dabei.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Bei der Stellplatzthematik vergessen viele, dass man ja nicht unbedingt für jedes Auto einen benötigt. Nehmen wir eine Familie mir erwachsenem Kind und 3 Autos. Selbst wenn die nur einen Stellplatz haben, können die sich auch je nach Bedarf abwechseln und mal nutzt ihn der eine zum aufladen, mal der andere. Ich muss ein E-Auto ja nicht jede Nacht laden, genauso wenig wie man einen Verbrenner jeden Tag tanken muss.
Kollege von mir hat ein E-Auto und auch einen Stellplatz, er hat aber bewusst auf eine Ladestation verzichtet, da er sie schlicht nicht braucht. Ihm reicht das Laden an öffentlichen Orten, das deckt seinen Bedarf komplett.
Generell dürften sehr viele Haushalte einen Stellplatz zur Verfügung haben, der Grund, warum trotzdem viele Autos auf der Straße stehen ist aber, dass mittlerweile die meisten Haushalte mind. 2 Autos haben.

puh, das ist aber schon anstrengend.

"Mama, kannst du mal den Wagen wegparken ich muss laden" "Nein geht nicht, ich muss gleich noch zu Oma ins Altenheim das ist zu weit das schaff ich sonst nicht"

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Bei der Stellplatzthematik vergessen viele, dass man ja nicht unbedingt für jedes Auto einen benötigt. Nehmen wir eine Familie mir erwachsenem Kind und 3 Autos. Selbst wenn die nur einen Stellplatz haben, können die sich auch je nach Bedarf abwechseln und mal nutzt ihn der eine zum aufladen, mal der andere. Ich muss ein E-Auto ja nicht jede Nacht laden, genauso wenig wie man einen Verbrenner jeden Tag tanken muss.
Kollege von mir hat ein E-Auto und auch einen Stellplatz, er hat aber bewusst auf eine Ladestation verzichtet, da er sie schlicht nicht braucht. Ihm reicht das Laden an öffentlichen Orten, das deckt seinen Bedarf komplett.
Generell dürften sehr viele Haushalte einen Stellplatz zur Verfügung haben, der Grund, warum trotzdem viele Autos auf der Straße stehen ist aber, dass mittlerweile die meisten Haushalte mind. 2 Autos haben.

Und wer baut ihnen die Ladesäule für ein paar Tausend Euro?

Wenn ich heute auf der AB unterwegs bin steh ich wenn es blöd läuft ja auch an einer Tankstelle an, wenn die alle Laden würden hätte ich einen Stopp von mind. 2h
Vollkommen realitätsfern

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

  1. Interessant, dass beide leere Autos gleichzeitig haben. Ich würde eher davon ausgehen, dass man bei einem Elektrofahrzeug überwiegend über 60 % Reichweite hat. Man kann schließlich jeden Tag ohne Umwege zu hause laden (in diesem konkreten Beispiel)

  2. Antwortet die Mutter dann: "Ja in 20 Minuten, dann fahre ich zu Oma ins Altenheim." Oder darf der Sohn nicht parken, wenn die Mutter weg ist?

Abgesehen davon interessantes Beispiel in dem Der Sohn >18 Jahre alt zu hause wohnt und genau wie seine Mutter ein Elektroauto fährt. Das ist schon eine sehr spezifische Situation (wenn man sich überlegt wie viele Haushalte Kinder über 18 mit eigenem Auto und genau einem Stellplatz besitzen)

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Bei der Stellplatzthematik vergessen viele, dass man ja nicht unbedingt für jedes Auto einen benötigt. Nehmen wir eine Familie mir erwachsenem Kind und 3 Autos. Selbst wenn die nur einen Stellplatz haben, können die sich auch je nach Bedarf abwechseln und mal nutzt ihn der eine zum aufladen, mal der andere. Ich muss ein E-Auto ja nicht jede Nacht laden, genauso wenig wie man einen Verbrenner jeden Tag tanken muss.
Kollege von mir hat ein E-Auto und auch einen Stellplatz, er hat aber bewusst auf eine Ladestation verzichtet, da er sie schlicht nicht braucht. Ihm reicht das Laden an öffentlichen Orten, das deckt seinen Bedarf komplett.
Generell dürften sehr viele Haushalte einen Stellplatz zur Verfügung haben, der Grund, warum trotzdem viele Autos auf der Straße stehen ist aber, dass mittlerweile die meisten Haushalte mind. 2 Autos haben.

puh, das ist aber schon anstrengend.

"Mama, kannst du mal den Wagen wegparken ich muss laden" "Nein geht nicht, ich muss gleich noch zu Oma ins Altenheim das ist zu weit das schaff ich sonst nicht"

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know-it-all

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Würdest du dir ein Elektroauto kaufen wenn die einzige Lademöglichkeit an der Arbeitsstätte liegt?

Ich wohne nur ein paar Minuten Fußweg entfernt von meiner Arbeit; insofern wäre es eine Überlegung wert. Aber in der Tendenz, würde ich das wahrscheinlich sein lassen.

Ich habe allerdings einen Kollegen, der sich unlängst einen Plugin-Hybrid gekauft hat, mit einer elektrischen Reichweite oberhalb der doppelten Entfernung zwischen seiner Wohnung und Arbeit.
Da das Stromtanken auf Arbeit derzeit kostenlos ist, lädt er das Auto dort tagsüber auf. Somit hat er für seinen Arbeitsweg keine Wege-Kosten mehr, da er da ausschließlich elektrisch fahren kann. Die Pendlerpauschale kann er natürlich trotzdem ansetzen :)

Auszug aus einem anderen Beitrag:

Ich muss ein E-Auto ja nicht jede Nacht laden, genauso wenig wie man einen Verbrenner jeden Tag tanken muss.

Mit einem Plugin-Hybrid mit einer elektrischen Reichweite von 50...100 km muss man als Pendler ggf. schon täglich nachts laden, auch wenn der Ladevorgang, dann natürlich nicht so lang dauert. Die Mehrheit der Fahrzeuge mit einem "E" im Kennzeichen, die ich hier so sehe sind Hybrid-Fahrzeuge und keine BEVs, aber vielleicht ist das auch nur meine subjektive Wahrnehmung.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Also ich habe jetzt einen Hybrid SUV bestellt um ein Gefühl dafür zu bekommen wie unproblematisch ich das Thema laden ohne eigene Steckdose in der Garage finde. Wenn das passt wird der nächste Wagen vollelektronisch. Maßgeblich dazu beigetragen hat für mich das Thema niedrigerer CO2 Ausstoß, denn so sehr ich SUVs mag, ich könnte einen reinen Verbrenner nicht über mein Gewissen bringen.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Bin wahrlich kein Tesla Fanboy und fahre selbst noch kein Elektro, aber wenn spätestens Ende 2021 das Model S Plaid anrollt, war es das performancemäßig auch für den Taycan. Das Model S Performance bin ich probegefahren und selbst ein 911er ist ein Spielzeug dagegen. Sollten andere Großserienhersteller wie bsp. Ford oder Volvo/Polestar auch noch eine Schippe drauf legen, wird es wirklich spannend beim Elektro.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Welcher ist es geworden?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Also ich habe jetzt einen Hybrid SUV bestellt um ein Gefühl dafür zu bekommen wie unproblematisch ich das Thema laden ohne eigene Steckdose in der Garage finde. Wenn das passt wird der nächste Wagen vollelektronisch. Maßgeblich dazu beigetragen hat für mich das Thema niedrigerer CO2 Ausstoß, denn so sehr ich SUVs mag, ich könnte einen reinen Verbrenner nicht über mein Gewissen bringen.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Welcher ist es geworden?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Also ich habe jetzt einen Hybrid SUV bestellt um ein Gefühl dafür zu bekommen wie unproblematisch ich das Thema laden ohne eigene Steckdose in der Garage finde. Wenn das passt wird der nächste Wagen vollelektronisch. Maßgeblich dazu beigetragen hat für mich das Thema niedrigerer CO2 Ausstoß, denn so sehr ich SUVs mag, ich könnte einen reinen Verbrenner nicht über mein Gewissen bringen.

Ein XC40 von Volvo. Ich habe mir auch ein Angebot für den Vollelektrischen machen lassen, aber das war jenseits von Gut und Böse.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Also ich habe jetzt einen Hybrid SUV bestellt um ein Gefühl dafür zu bekommen wie unproblematisch ich das Thema laden ohne eigene Steckdose in der Garage finde. Wenn das passt wird der nächste Wagen vollelektronisch. Maßgeblich dazu beigetragen hat für mich das Thema niedrigerer CO2 Ausstoß, denn so sehr ich SUVs mag, ich könnte einen reinen Verbrenner nicht über mein Gewissen bringen.

Hier im Forum hats mal einer ausgerechnet, wenn 50% der Fahrzeuge der Welt elektrisch sind und diese 50% weniger CO2 ausstroßen dann senken wir den Weltweiten CO2 Ausstroß um 0,05% oder 0,5%.
So ca, habs nicht mehr genau im Kopf.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Also ich habe jetzt einen Hybrid SUV bestellt um ein Gefühl dafür zu bekommen wie unproblematisch ich das Thema laden ohne eigene Steckdose in der Garage finde. Wenn das passt wird der nächste Wagen vollelektronisch. Maßgeblich dazu beigetragen hat für mich das Thema niedrigerer CO2 Ausstoß, denn so sehr ich SUVs mag, ich könnte einen reinen Verbrenner nicht über mein Gewissen bringen.

Hier im Forum hats mal einer ausgerechnet, wenn 50% der Fahrzeuge der Welt elektrisch sind und diese 50% weniger CO2 ausstroßen dann senken wir den Weltweiten CO2 Ausstroß um 0,05% oder 0,5%.
So ca, habs nicht mehr genau im Kopf.

Ist ja sicherlich richtig und nett um sich von seiner persönlichen “Verantwortung” loszusprechen (die entsprechende Person geht hoffentlich nicht wählen, wo eine Stimme doch nahezu null Einfluss hat). Ich persönlich kann meinen CO2 Ausstoß pro mit dem Auto gefahren km senken und darum geht es mir. Ich fahre die meisten Strecken eh mit den Öffis, also macht es im Großen und Ganzen keinen Unterschied für die Menschheit, aber ich mache es trotzdem.

antworten
ExBerater

Warum wählt man ein Elektroauto?

Der Vergleich hinkt, da der persönliche Einfluss beim Wählen viel größer ist, und vor allem weil am Ende eine Partei "gewinnt" - sogar egal wie viele wählen.

Der Klimawechsel ist unaufhaltsam - das ist Fakt. Was wir tun können und sollten sind:
a) uns auf den Wechsel vorbereiten (ich vermute er wird genau so viel Gutes wie Schlechtes mit sich bringen
b) In Technologie investieren die CO2 entfernt aus der Atmosphäre.

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Also ich habe jetzt einen Hybrid SUV bestellt um ein Gefühl dafür zu bekommen wie unproblematisch ich das Thema laden ohne eigene Steckdose in der Garage finde. Wenn das passt wird der nächste Wagen vollelektronisch. Maßgeblich dazu beigetragen hat für mich das Thema niedrigerer CO2 Ausstoß, denn so sehr ich SUVs mag, ich könnte einen reinen Verbrenner nicht über mein Gewissen bringen.

Hier im Forum hats mal einer ausgerechnet, wenn 50% der Fahrzeuge der Welt elektrisch sind und diese 50% weniger CO2 ausstroßen dann senken wir den Weltweiten CO2 Ausstroß um 0,05% oder 0,5%.
So ca, habs nicht mehr genau im Kopf.

Ist ja sicherlich richtig und nett um sich von seiner persönlichen “Verantwortung” loszusprechen (die entsprechende Person geht hoffentlich nicht wählen, wo eine Stimme doch nahezu null Einfluss hat). Ich persönlich kann meinen CO2 Ausstoß pro mit dem Auto gefahren km senken und darum geht es mir. Ich fahre die meisten Strecken eh mit den Öffis, also macht es im Großen und Ganzen keinen Unterschied für die Menschheit, aber ich mache es trotzdem.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ist das ein Fakt? Hab ich in der Form noch nicht gehört.
Aber es ist natürlich eine bequeme Einstellung, es befreit einen vom Zwang etwas zu tun. Man schiebt es einfach auf die Umstände und macht weiter wie gehabt. Irgendwer wird schon einen Durchbruch in der Zukunft haben.
Und ob eine Stimme bei einer Wahl mit 1/60 Mio jetzt wirklich wahnsinnig viel mehr wert ist als eines von 50 Mio KFZ (je nach Wahlbeteiligung) sieht wohl jeder anders.

Mir fällt immer wieder auf, dass die normale Argumentationskette von vielen ist: wenn ich nicht den Wandel im Alleingang herbeiführen kann, dann mache ich einfach gar nichts.

ExBerater schrieb am 07.10.2020:

Der Vergleich hinkt, da der persönliche Einfluss beim Wählen viel größer ist, und vor allem weil am Ende eine Partei "gewinnt" - sogar egal wie viele wählen.

Der Klimawechsel ist unaufhaltsam - das ist Fakt. Was wir tun können und sollten sind:
a) uns auf den Wechsel vorbereiten (ich vermute er wird genau so viel Gutes wie Schlechtes mit sich bringen
b) In Technologie investieren die CO2 entfernt aus der Atmosphäre.

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Also ich habe jetzt einen Hybrid SUV bestellt um ein Gefühl dafür zu bekommen wie unproblematisch ich das Thema laden ohne eigene Steckdose in der Garage finde. Wenn das passt wird der nächste Wagen vollelektronisch. Maßgeblich dazu beigetragen hat für mich das Thema niedrigerer CO2 Ausstoß, denn so sehr ich SUVs mag, ich könnte einen reinen Verbrenner nicht über mein Gewissen bringen.

Hier im Forum hats mal einer ausgerechnet, wenn 50% der Fahrzeuge der Welt elektrisch sind und diese 50% weniger CO2 ausstroßen dann senken wir den Weltweiten CO2 Ausstroß um 0,05% oder 0,5%.
So ca, habs nicht mehr genau im Kopf.

Ist ja sicherlich richtig und nett um sich von seiner persönlichen “Verantwortung” loszusprechen (die entsprechende Person geht hoffentlich nicht wählen, wo eine Stimme doch nahezu null Einfluss hat). Ich persönlich kann meinen CO2 Ausstoß pro mit dem Auto gefahren km senken und darum geht es mir. Ich fahre die meisten Strecken eh mit den Öffis, also macht es im Großen und Ganzen keinen Unterschied für die Menschheit, aber ich mache es trotzdem.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Hier ein Auszug aus der näheren Zukunft.

Wir haben zwei E-Fahrzeuge (privat) und einen Stellplatz + Wallbox.
Die Autos waren sehr, sehr viel günstiger als vergleichbare Verbrenner.
Leasing für den kleinen nicht mal 50€/Monat, der große war unter Berücksichtigung der Ausstattung, Motorleistung & Förderung etwa 15k€ günstiger als sein ansonsten identischer Verbrenner-Bruder.

Meinen lade ich meistens einfach beim Wocheneinkauf, kostenlos beim Supermarkt ums Eck. Das dauert etwa 30 Minuten, genau wie an der Autobahnraststätte auch.
Öffentliche (Schnell)Ladesäulen gibt es inzwischen wie Sand am Meer.

Die Wallbox war, dank staatlicher Förderung, für mich nahezu kostenlos.
Beide Autos müssen nur 1-2x pro Woche laden, Stau an der Wallbox gibt's also keinen.

Den Diesel jeden Monat zu tanken, ist unterm Strich deutlich mehr Zeitaufwand, als den elektrischen einmal die Woche in der Garage anzustöpseln.

Die Parkplatzsuche in der Stadt ist dank E-Auto-Parkplätzen auch weitestgehend entfallen.

Das Fahren ist quasi geräuschlos, Dampf ist immer da - kombiniert mit einem guten Soundsystem und mehr oder weniger autonomen fahren, sehr entspannend.

Warum habe ich mir als Verbraucher ein E-Auto gekauft?
Es ist günstiger, bequemer und macht mehr Spaß.
Nachteile hat es für mich keine.

antworten
ExBerater

Warum wählt man ein Elektroauto?

äh, wie was wo?
Das müsstest du erklären?

Ich habe mich zwar wenig mit Leading beschäftigt, aber das KANN doch keinen Sinn machen.

Welches EV ist deutlich günstiger als ein äquivalenter Verbrenner??

Leasing 49EUR im Monat? Also 600EUR im Jahr? Was soll das für ein Auto sein?
Hinzu kommt ja noch, dass das Ding nach 5 Jahren sicherlich Null Restwert hat, was es ja noch teurer im Leasing machen müsste.

Gibt es da irgendwelche speziellen Konditionen von denen du nix erzählt hast?

WiWi Gast schrieb am 15.12.2022:

Hier ein Auszug aus der näheren Zukunft.

Wir haben zwei E-Fahrzeuge (privat) und einen Stellplatz + Wallbox.
Die Autos waren sehr, sehr viel günstiger als vergleichbare Verbrenner.
Leasing für den kleinen nicht mal 50€/Monat, der große war unter Berücksichtigung der Ausstattung, Motorleistung & Förderung etwa 15k€ günstiger als sein ansonsten identischer Verbrenner-Bruder.

antworten
WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

ExBerater schrieb am 17.12.2022:

äh, wie was wo?
Das müsstest du erklären?

Ich habe mich zwar wenig mit Leading beschäftigt, aber das KANN doch keinen Sinn machen.

Welches EV ist deutlich günstiger als ein äquivalenter Verbrenner??

Leasing 49EUR im Monat? Also 600EUR im Jahr? Was soll das für ein Auto sein?
Hinzu kommt ja noch, dass das Ding nach 5 Jahren sicherlich Null Restwert hat, was es ja noch teurer im Leasing machen müsste.

Gibt es da irgendwelche speziellen Konditionen von denen du nix erzählt hast?

Schau dir einfach mal die Basisausstattung verschiedener Fahrzeuge an, die es sowohl elektrisch, als auch mit Verbrennungsmotor gibt.
Um meinen als Beispiel zu nennen: BMW X3 Startpreis als Verbrenner aktuell 53k€, als Elektrischer 67k€.

Der elektrische hat 100 PS mehr, M Paket, Metallic Farbe, Panorama Glasdach, Standheizung, Adaptives Fahrwerk, Adaptive LED Scheinwerfer, uvm als Serienausstattung.
Packst du das alles beim Verbrenner mit rein, landest du jenseits der 70k€.
So oder so ähnlich sieht es bei den meisten E-Autos aus.

Vom Elektrischen geht dann noch die Förderung weg, die je nach Modell nochmal knapp 7-10k€ ausmacht.
Strom ist günstiger als Sprit, Steuer entfällt bei Elektro, Wartung ist sehr viel günstiger usw.

Die Restwerte sind (oder waren zumindest) extrem hoch - einige meiner Kollegen haben alle 6 Monate einen neuen Tesla bestellt und konnten den alten jeweils mit Profit ins Ausland verkaufen.

Die Leasingraten waren dank niedrigerer Listenpreise, höherer Restwerte und BAFA Förderung (steuerneutrale Anzahlung für Gewerbliche!) auch niedriger als beim Verbrenner.
Kleinwagen gab es teilweise sogar für effektive 0€ (siehe Renault Zoe).

antworten
WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Die "hohen" Fördersätze und das BAFA Karussell haben sich erledigt.

WiWi Gast schrieb am 04.01.2023:

ExBerater schrieb am 17.12.2022:

äh, wie was wo?
Das müsstest du erklären?

Ich habe mich zwar wenig mit Leading beschäftigt, aber das KANN doch keinen Sinn machen.

Welches EV ist deutlich günstiger als ein äquivalenter Verbrenner??

Leasing 49EUR im Monat? Also 600EUR im Jahr? Was soll das für ein Auto sein?
Hinzu kommt ja noch, dass das Ding nach 5 Jahren sicherlich Null Restwert hat, was es ja noch teurer im Leasing machen müsste.

Gibt es da irgendwelche speziellen Konditionen von denen du nix erzählt hast?

Schau dir einfach mal die Basisausstattung verschiedener Fahrzeuge an, die es sowohl elektrisch, als auch mit Verbrennungsmotor gibt.
Um meinen als Beispiel zu nennen: BMW X3 Startpreis als Verbrenner aktuell 53k€, als Elektrischer 67k€.

Der elektrische hat 100 PS mehr, M Paket, Metallic Farbe, Panorama Glasdach, Standheizung, Adaptives Fahrwerk, Adaptive LED Scheinwerfer, uvm als Serienausstattung.
Packst du das alles beim Verbrenner mit rein, landest du jenseits der 70k€.
So oder so ähnlich sieht es bei den meisten E-Autos aus.

Vom Elektrischen geht dann noch die Förderung weg, die je nach Modell nochmal knapp 7-10k€ ausmacht.
Strom ist günstiger als Sprit, Steuer entfällt bei Elektro, Wartung ist sehr viel günstiger usw.

Die Restwerte sind (oder waren zumindest) extrem hoch - einige meiner Kollegen haben alle 6 Monate einen neuen Tesla bestellt und konnten den alten jeweils mit Profit ins Ausland verkaufen.

Die Leasingraten waren dank niedrigerer Listenpreise, höherer Restwerte und BAFA Förderung (steuerneutrale Anzahlung für Gewerbliche!) auch niedriger als beim Verbrenner.
Kleinwagen gab es teilweise sogar für effektive 0€ (siehe Renault Zoe).

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Also ich habe jetzt einen Hybrid SUV bestellt um ein Gefühl dafür zu bekommen wie unproblematisch ich das Thema laden ohne eigene Steckdose in der Garage finde. Wenn das passt wird der nächste Wagen vollelektronisch. Maßgeblich dazu beigetragen hat für mich das Thema niedrigerer CO2 Ausstoß, denn so sehr ich SUVs mag, ich könnte einen reinen Verbrenner nicht über mein Gewissen bringen.

Hier im Forum hats mal einer ausgerechnet, wenn 50% der Fahrzeuge der Welt elektrisch sind und diese 50% weniger CO2 ausstroßen dann senken wir den Weltweiten CO2 Ausstroß um 0,05% oder 0,5%.
So ca, habs nicht mehr genau im Kopf.

Stimmt, du hast es nicht im Kopf. 18% des weltweiten CO2 werden durch den Straßenverkehr verursacht. Und natürlich geht es nicht darum, den Ausstoß um 50% zu senken, sondern um 100%. Und ja, während Deutschland noch über den Kohleausstieg debattiert und für Gas noch nicht mal ein Datum genannt wird, gehen fortschrittliche Staaten wie die USA (!) voran und geben 100% CO2-freien Strom bis 2035 als Ziel aus. Auch wenn am Ende "nur" 90% herauskommen, der Elektromotor an sich ist ja schon ca. 3x effizienter als ein Verbrenner. Am Ende kommt da nicht 50% weniger CO2 raus, sondern 97% weniger CO2 als bei einem vergleichbaren Verbrenner.

In Deutschland wird zumindest die Kohle 2030/2031 weitestgehend erledigt sein, Ziel ist 80% Ökostrom bis dahin. Im Jahr 2030/2031 (nach dem weitestgehenden Kohleausstieg mit Ausnahme einiger, weniger Regionen) stößt dann ein Elektroauto 92% weniger CO2 aus als ein Verbrenner (80% Ökostrom; 20% Nicht-Ökostrom wird 3x so effizient genutzt im Vergleich zur Verbrennung von Öl).

Die Autos 2030/2031 werden HEUTE gebaut und zugelassen. Die fahren mittlerweile ca. 20 Jahre lang. In Fachkreisen wird schon debattiert, was dann passieren muss, wenn 2045 noch "alte" Dreckschleudern aus 2035 oder eher herumfahren. Vermutlich muss man ihnen die Zulassung entziehen, da sich Deutschland zu Klimaneutralität bis 2045 verpflichtet hat (die Zahl wird sich noch nach vorne korrigieren, da bin ich mir ziemlich sicher - weite Teile der Gesellschaft wollen das - in zahlreichen Städten werden jetzt Volksbegehren zu Klimaneutralität bis 2035 durchgeführt und oft werden diese Volksbegehren direkt angenommen oder gewinnen dann bei der Volksabstimmung).

Wer sich heute noch einen Verbrenner kauft, der muss damit rechnen, dass diesem irgendwann die Betriebserlaubnis bei der nächsten HU versagt wird. Dieses Risiko ist einfach da und vielleicht auch schon 2035, nicht erst 2045.

antworten
WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 04.01.2023:

Also ich habe jetzt einen Hybrid SUV bestellt um ein Gefühl dafür zu bekommen wie unproblematisch ich das Thema laden ohne eigene Steckdose in der Garage finde. Wenn das passt wird der nächste Wagen vollelektronisch. Maßgeblich dazu beigetragen hat für mich das Thema niedrigerer CO2 Ausstoß, denn so sehr ich SUVs mag, ich könnte einen reinen Verbrenner nicht über mein Gewissen bringen.

Hier im Forum hats mal einer ausgerechnet, wenn 50% der Fahrzeuge der Welt elektrisch sind und diese 50% weniger CO2 ausstroßen dann senken wir den Weltweiten CO2 Ausstroß um 0,05% oder 0,5%.
So ca, habs nicht mehr genau im Kopf.

Stimmt, du hast es nicht im Kopf. 18% des weltweiten CO2 werden durch den Straßenverkehr verursacht. Und natürlich geht es nicht darum, den Ausstoß um 50% zu senken, sondern um 100%. Und ja, während Deutschland noch über den Kohleausstieg debattiert und für Gas noch nicht mal ein Datum genannt wird, gehen fortschrittliche Staaten wie die USA (!) voran und geben 100% CO2-freien Strom bis 2035 als Ziel aus. Auch wenn am Ende "nur" 90% herauskommen, der Elektromotor an sich ist ja schon ca. 3x effizienter als ein Verbrenner. Am Ende kommt da nicht 50% weniger CO2 raus, sondern 97% weniger CO2 als bei einem vergleichbaren Verbrenner.

In Deutschland wird zumindest die Kohle 2030/2031 weitestgehend erledigt sein, Ziel ist 80% Ökostrom bis dahin. Im Jahr 2030/2031 (nach dem weitestgehenden Kohleausstieg mit Ausnahme einiger, weniger Regionen) stößt dann ein Elektroauto 92% weniger CO2 aus als ein Verbrenner (80% Ökostrom; 20% Nicht-Ökostrom wird 3x so effizient genutzt im Vergleich zur Verbrennung von Öl).

Die Autos 2030/2031 werden HEUTE gebaut und zugelassen. Die fahren mittlerweile ca. 20 Jahre lang. In Fachkreisen wird schon debattiert, was dann passieren muss, wenn 2045 noch "alte" Dreckschleudern aus 2035 oder eher herumfahren. Vermutlich muss man ihnen die Zulassung entziehen, da sich Deutschland zu Klimaneutralität bis 2045 verpflichtet hat (die Zahl wird sich noch nach vorne korrigieren, da bin ich mir ziemlich sicher - weite Teile der Gesellschaft wollen das - in zahlreichen Städten werden jetzt Volksbegehren zu Klimaneutralität bis 2035 durchgeführt und oft werden diese Volksbegehren direkt angenommen oder gewinnen dann bei der Volksabstimmung).

Wer sich heute noch einen Verbrenner kauft, der muss damit rechnen, dass diesem irgendwann die Betriebserlaubnis bei der nächsten HU versagt wird. Dieses Risiko ist einfach da und vielleicht auch schon 2035, nicht erst 2045.

viel gerede um wenig zeug. alles an co2 macht so extrem wenig von der luft aus auf der erde und der menschliche anteil ist so gering, dass die ganzen diskussionen einfach nur lächerlich sind.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 04.01.2023:

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Also ich habe jetzt einen Hybrid SUV bestellt um ein Gefühl dafür zu bekommen wie unproblematisch ich das Thema laden ohne eigene Steckdose in der Garage finde. Wenn das passt wird der nächste Wagen vollelektronisch. Maßgeblich dazu beigetragen hat für mich das Thema niedrigerer CO2 Ausstoß, denn so sehr ich SUVs mag, ich könnte einen reinen Verbrenner nicht über mein Gewissen bringen.

Hier im Forum hats mal einer ausgerechnet, wenn 50% der Fahrzeuge der Welt elektrisch sind und diese 50% weniger CO2 ausstroßen dann senken wir den Weltweiten CO2 Ausstroß um 0,05% oder 0,5%.
So ca, habs nicht mehr genau im Kopf.

Stimmt, du hast es nicht im Kopf. 18% des weltweiten CO2 werden durch den Straßenverkehr verursacht. Und natürlich geht es nicht darum, den Ausstoß um 50% zu senken, sondern um 100%. Und ja, während Deutschland noch über den Kohleausstieg debattiert und für Gas noch nicht mal ein Datum genannt wird, gehen fortschrittliche Staaten wie die USA (!) voran und geben 100% CO2-freien Strom bis 2035 als Ziel aus. Auch wenn am Ende "nur" 90% herauskommen, der Elektromotor an sich ist ja schon ca. 3x effizienter als ein Verbrenner. Am Ende kommt da nicht 50% weniger CO2 raus, sondern 97% weniger CO2 als bei einem vergleichbaren Verbrenner.

In Deutschland wird zumindest die Kohle 2030/2031 weitestgehend erledigt sein, Ziel ist 80% Ökostrom bis dahin. Im Jahr 2030/2031 (nach dem weitestgehenden Kohleausstieg mit Ausnahme einiger, weniger Regionen) stößt dann ein Elektroauto 92% weniger CO2 aus als ein Verbrenner (80% Ökostrom; 20% Nicht-Ökostrom wird 3x so effizient genutzt im Vergleich zur Verbrennung von Öl).

Die Autos 2030/2031 werden HEUTE gebaut und zugelassen. Die fahren mittlerweile ca. 20 Jahre lang. In Fachkreisen wird schon debattiert, was dann passieren muss, wenn 2045 noch "alte" Dreckschleudern aus 2035 oder eher herumfahren. Vermutlich muss man ihnen die Zulassung entziehen, da sich Deutschland zu Klimaneutralität bis 2045 verpflichtet hat (die Zahl wird sich noch nach vorne korrigieren, da bin ich mir ziemlich sicher - weite Teile der Gesellschaft wollen das - in zahlreichen Städten werden jetzt Volksbegehren zu Klimaneutralität bis 2035 durchgeführt und oft werden diese Volksbegehren direkt angenommen oder gewinnen dann bei der Volksabstimmung).

Wer sich heute noch einen Verbrenner kauft, der muss damit rechnen, dass diesem irgendwann die Betriebserlaubnis bei der nächsten HU versagt wird. Dieses Risiko ist einfach da und vielleicht auch schon 2035, nicht erst 2045.

Ich bewundere deinen Idealismus. Weite Teile der Gesellschaft werden es aber sicher nicht ok finden, die Betriebserlaubnis für ihre gekauften Verbrenner zu verlieren. Dann wird eher die Regierung abgewählt und dann wars das auch mit den Klimazielen.

Solange es mit E-Autos kein gleiches Preis-Leistungs-Verhältnis zu Verbrennern gibt glaube ich weiterhin nicht an die vollständige Ablösung. Das lässt der 0815-Bürger einfach nicht mit sich machen, und ich kanns auch verstehen.

Beim Preis kommt man ja mittlerweile in gleiche Regionen wie bei Verbrennern aber bei Leistung sicherlich nicht: fehlende Reichweite, langes Laden, unklare Restwerte, dünnes Ladenetz mögen die gut situierten First- und Second-Mover nicht interessieren, den Durchschnittsbürger aber sicher schon.

E-Autos sind sicherlich die Zukunft, die Geschwindigkeit der Entwicklung wird allerdings vielfach überschätzt.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Preis, Ladezeiten etc. werden sich sicherlich über die Jahre noch wesentlich verbessern..
Ich sehe persönlich aber nicht wie jemals auch nur eine ansatzweise ausreichende Ladeinfraktur vorhanden sein soll.

Solange nicht min. jeder zweiter Parkplatz heute mit einer Ladesäule ausgestattet wird, passiert da garnichts mit einem Umstieg auf Elektro.

Zumindest bei mir im Kiez in Berlin wird das in 30 Jahren noch nicht der Fall sein, da bin ich mir sicher

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 04.01.2023:

Die Autos 2030/2031 werden HEUTE gebaut und zugelassen. Die fahren mittlerweile ca. 20 Jahre lang. In Fachkreisen wird schon debattiert, was dann passieren muss, wenn 2045 noch "alte" Dreckschleudern aus 2035 oder eher herumfahren. Vermutlich muss man ihnen die Zulassung entziehen, da sich Deutschland zu Klimaneutralität bis 2045 verpflichtet hat (die Zahl wird sich noch nach vorne korrigieren, da bin ich mir ziemlich sicher - weite Teile der Gesellschaft wollen das - in zahlreichen Städten werden jetzt Volksbegehren zu Klimaneutralität bis 2035 durchgeführt und oft werden diese Volksbegehren direkt angenommen oder gewinnen dann bei der Volksabstimmung).

Die heutigen Elektroautos sind aber technisch noch absoluter Schrott. Viel Werbung und Marketing zum völlig überteuerten Preis.

Und verwechsel mal nicht die grünen Blasen in Berlin und Co. mit der Gesellschaft. Ja in einigen Städten soll es Zonen ohne Autos geben, um die Qualität der Innenstadt zu steigern.
Aber starte mal ein Volksbegehren, dass alle Autos aus der gesamten Stadt verbannt werden sollen. Abseits von Berlin (da kann sich eh kaum einer ein Auto leisten) wird man damit krachend scheitern.

Das Neuzulassungen von Verbrennern irgendwann verboten werden, war abzusehen. Allerdings bestehenden Verbrennern ihre Zulassung willkürlich zu entziehen ist rechtlich nicht möglich, da das faktisch eine Enteignung ist. Entweder der Staat kompensiert dann fast 50 Millionen Autobesitzer in Deutschland (unvorstellbar große Summe) oder er lässt es bleiben.
Das BVerfG fährt zum Glück eine ziemlich harte Linie was Enteignungen durch den Staat angeht, worüber ich bei den ganzen links grünen Fantasien auch sehr froh bin.

Und eine Beschleunigung der C02 Neutralität halte ich für sehr unwahrscheinlich. Wir erreichen die Ziele nicht mal jetzt. Und wo alle Angst vor wirtschaftlichem Abschwung, dem Kollaps der Sozialsysteme, Inflation und Arbeitslosigkeit haben, werden die Pläne eher nach hinten als nach vorne geschoben werden. Kann man beim Gas Thema gut erkennen.

antworten
WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ist mir klar, jetzt ist der Elektrische eben nur noch 12,5k statt 15k günstiger und kostet im Unterhalt, dank steigender Stromkosten, 2/3 statt der Hälfte.

WiWi Gast schrieb am 04.01.2023:

Die "hohen" Fördersätze und das BAFA Karussell haben sich erledigt.

WiWi Gast schrieb am 04.01.2023:

ExBerater schrieb am 17.12.2022:

äh, wie was wo?
Das müsstest du erklären?

Ich habe mich zwar wenig mit Leading beschäftigt, aber das KANN doch keinen Sinn machen.

Welches EV ist deutlich günstiger als ein äquivalenter Verbrenner??

Leasing 49EUR im Monat? Also 600EUR im Jahr? Was soll das für ein Auto sein?
Hinzu kommt ja noch, dass das Ding nach 5 Jahren sicherlich Null Restwert hat, was es ja noch teurer im Leasing machen müsste.

Gibt es da irgendwelche speziellen Konditionen von denen du nix erzählt hast?

Schau dir einfach mal die Basisausstattung verschiedener Fahrzeuge an, die es sowohl elektrisch, als auch mit Verbrennungsmotor gibt.
Um meinen als Beispiel zu nennen: BMW X3 Startpreis als Verbrenner aktuell 53k€, als Elektrischer 67k€.

Der elektrische hat 100 PS mehr, M Paket, Metallic Farbe, Panorama Glasdach, Standheizung, Adaptives Fahrwerk, Adaptive LED Scheinwerfer, uvm als Serienausstattung.
Packst du das alles beim Verbrenner mit rein, landest du jenseits der 70k€.
So oder so ähnlich sieht es bei den meisten E-Autos aus.

Vom Elektrischen geht dann noch die Förderung weg, die je nach Modell nochmal knapp 7-10k€ ausmacht.
Strom ist günstiger als Sprit, Steuer entfällt bei Elektro, Wartung ist sehr viel günstiger usw.

Die Restwerte sind (oder waren zumindest) extrem hoch - einige meiner Kollegen haben alle 6 Monate einen neuen Tesla bestellt und konnten den alten jeweils mit Profit ins Ausland verkaufen.

Die Leasingraten waren dank niedrigerer Listenpreise, höherer Restwerte und BAFA Förderung (steuerneutrale Anzahlung für Gewerbliche!) auch niedriger als beim Verbrenner.
Kleinwagen gab es teilweise sogar für effektive 0€ (siehe Renault Zoe).

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

WiWi Gast schrieb am 04.01.2023:

Die Autos 2030/2031 werden HEUTE gebaut und zugelassen. Die fahren mittlerweile ca. 20 Jahre lang. In Fachkreisen wird schon debattiert, was dann passieren muss, wenn 2045 noch "alte" Dreckschleudern aus 2035 oder eher herumfahren. Vermutlich muss man ihnen die Zulassung entziehen, da sich Deutschland zu Klimaneutralität bis 2045 verpflichtet hat (die Zahl wird sich noch nach vorne korrigieren, da bin ich mir ziemlich sicher - weite Teile der Gesellschaft wollen das - in zahlreichen Städten werden jetzt Volksbegehren zu Klimaneutralität bis 2035 durchgeführt und oft werden diese Volksbegehren direkt angenommen oder gewinnen dann bei der Volksabstimmung).

Die heutigen Elektroautos sind aber technisch noch absoluter Schrott. Viel Werbung und Marketing zum völlig überteuerten Preis.

Und verwechsel mal nicht die grünen Blasen in Berlin und Co. mit der Gesellschaft. Ja in einigen Städten soll es Zonen ohne Autos geben, um die Qualität der Innenstadt zu steigern.
Aber starte mal ein Volksbegehren, dass alle Autos aus der gesamten Stadt verbannt werden sollen. Abseits von Berlin (da kann sich eh kaum einer ein Auto leisten) wird man damit krachend scheitern.

Das Neuzulassungen von Verbrennern irgendwann verboten werden, war abzusehen. Allerdings bestehenden Verbrennern ihre Zulassung willkürlich zu entziehen ist rechtlich nicht möglich, da das faktisch eine Enteignung ist. Entweder der Staat kompensiert dann fast 50 Millionen Autobesitzer in Deutschland (unvorstellbar große Summe) oder er lässt es bleiben.
Das BVerfG fährt zum Glück eine ziemlich harte Linie was Enteignungen durch den Staat angeht, worüber ich bei den ganzen links grünen Fantasien auch sehr froh bin.

Und eine Beschleunigung der C02 Neutralität halte ich für sehr unwahrscheinlich. Wir erreichen die Ziele nicht mal jetzt. Und wo alle Angst vor wirtschaftlichem Abschwung, dem Kollaps der Sozialsysteme, Inflation und Arbeitslosigkeit haben, werden die Pläne eher nach hinten als nach vorne geschoben werden. Kann man beim Gas Thema gut erkennen.

100% Zustimmung. Ich hattr mich wirklich für den Mercedes EQE SUV interessiert. Preis: über 100k. Und das ohne jegliche Extras, sondern Standard. Nicht tragbar. Und auch für viele Chinesen wird das nicht tragbar sein.

antworten
WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

In meinem Fall: Vollelektrischer Dienstwagen mit einem Bruttolistenpreis von knapp unter 60k. Daher 0,25% Versteuerung des BLP. Ist in Hamburg günstiger als die reguläre Monatskarte für den ÖPNV.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Mir hat mein Arbeitgeber jetzt in München eine Wohnung zur Verfügung gestellt.
Habe zum 2. Januar dort angefangen. In dem Haus gibt es vier Mietparteien und vier Ladesäulen bei den hauseigenen Parkflächen. Und wenn ich über meinen Arbeitgeber jetzt für kleines Geld ein E-Auto als Firmenwagen nutzen kann brauche ich nicht viel zu überlegen.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 05.10.2020:

Mir wäre es lieber es gäbe allgemein weniger Autos auf den Straßen

Exakt das sollte das Ziel sein. Zudem:
Nachdem man Jahrzehnte lang die Motoren immer effizienter gesateltet hat, sollte man vielleicht mal wieder drauf achten, dass die Autos wieder leichter werden. Wenn ich mir hier in der Großstadt anschaue, mit was für Schlitten die Leute unterwegs sind, kann man sich nur an den Kopf greifen. Das Auto wird zwar zu 99% für die Fahrt zur Arbeit genutzt, muss aber natürlich geräumig genug sein, falls man mal 10 Tage lang nach Norditalien fährt und all seine Klamotten mitnimmt.

Sind die klassischen Stadt-SUVs.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Diese Akkus sind aus Umwelt- und ethischer Sicht auch absolut fragwürdig. Da ist teilweise Kinderarbeit im Spiel mit allem drum und dran. Dann noch die kritische Energieversorgungslage in Deutschland mit berücksichtigt und ein E-Auto wird absolut unattraktiv.

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know-it-all

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

100% Zustimmung. Ich hattr mich wirklich für den Mercedes EQE SUV interessiert. Preis: über 100k. Und das ohne jegliche Extras, sondern Standard. Nicht tragbar. Und auch für viele Chinesen wird das nicht tragbar sein.

Ich denke mal, dass die bei Mercedes (früher sagte man "beim Daimler") schon wissen, welche Preise sie aufrufen können, um dabei ihren Profit (nicht den Umsatz) zu maximieren. Die neue Strategie, sich auf hochpreisige Modelle mit hoher Marge zu konzentrieren, scheint bisher aufzugehen. Und die Autos verkaufen sich ja hervorragend, auch wenn dabei häufig schon sechsstellige Preise aufgerufen werden.

Die Aussge des Vorposters ("absoluter Schrott") lasse ich mal besser unkommentiert.

antworten
WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

know-it-all schrieb am 05.01.2023:

100% Zustimmung. Ich hattr mich wirklich für den Mercedes EQE SUV interessiert. Preis: über 100k. Und das ohne jegliche Extras, sondern Standard. Nicht tragbar. Und auch für viele Chinesen wird das nicht tragbar sein.

Ich denke mal, dass die bei Mercedes (früher sagte man "beim Daimler") schon wissen, welche Preise sie aufrufen können, um dabei ihren Profit (nicht den Umsatz) zu maximieren. Die neue Strategie, sich auf hochpreisige Modelle mit hoher Marge zu konzentrieren, scheint bisher aufzugehen. Und die Autos verkaufen sich ja hervorragend, auch wenn dabei häufig schon sechsstellige Preise aufgerufen werden.

Die Aussge des Vorposters ("absoluter Schrott") lasse ich mal besser unkommentiert.

Der ursprüngliche Poster hat mit seiner Aussage schon recht.
Die aktuellen E-Autos sind zwar alle ganz schick mit viel Bling-Bling, großem Display und viel Technik. Aber fahre das Auto dann mal 5 Jahre und vergleiche die Menge an Problemen, Wartung und den anschließenden Zustand.
Ich gehe jede Wette ein, dass kein aktuelles E-Auto die 10 Jahre Lebensdauer voll macht (Porsche Taycan vielleicht abgesehen). Oder nur mit Wartungs- und Reparaturkosten auf dem Niveau eines Neuwagens.

Gab erst vor kurzem einen sehr guten Artikel zum Thema Qualität bei Tesla von WiWo.

Fazit: Auf der Bühne und im Showroom sieht alles super aus. Aber wer mal 2-3 Jahre damit gefahren ist, hat richtig Spaß. Besonders bei Service und Wartung. Und das für ein Auto was einen Oberklasse Preis kostet.

antworten
know-it-all

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

Der ursprüngliche Poster hat mit seiner Aussage schon recht.
Die aktuellen E-Autos sind zwar alle ganz schick mit viel Bling-Bling, großem Display und viel Technik. Aber fahre das Auto dann mal 5 Jahre und vergleiche die Menge an Problemen, Wartung und den anschließenden Zustand.
Ich gehe jede Wette ein, dass kein aktuelles E-Auto die 10 Jahre Lebensdauer voll macht (Porsche Taycan vielleicht abgesehen). Oder nur mit Wartungs- und Reparaturkosten auf dem Niveau eines Neuwagens.

Gab erst vor kurzem einen sehr guten Artikel zum Thema Qualität bei Tesla von WiWo.

Fazit: Auf der Bühne und im Showroom sieht alles super aus. Aber wer mal 2-3 Jahre damit gefahren ist, hat richtig Spaß. Besonders bei Service und Wartung. Und das für ein Auto was einen Oberklasse Preis kostet.

Also... Die Fahrzeuge der aktuellen Generation (ich meine jetzt im Sinne von dem was derzeit Stand der Technik bei Elektromobilität ist) sind alle noch längst nicht 5, und meist auch nicht 3 Jahre auf dem Markt. Insofern ist es sinnlos über vermeintliche Probleme nach 5 Jahren Nutzungsdauer zu schwadronieren. Und wenn die WiWo über die Qualität bei Tesla schreibt, dann ist dir sicher klar, dass die elektromobile Welt eben inzwischen weit über "Tesla" hinausgeht. Ich möchte hier auch keine Grundsatzdebatte mit Tesla-Fanboys anfangen, aber ich sehe die mittlerweile nicht mehr als "Technologieführer" in dem Segment und qualitativ konnten sie mit Fahrzeugen "made in Germany" noch nie mithalten.
Ganz abgesehen davon ist Wiwo für mich auch keine seriöse Quelle zum Thema Autos.

Deine Wette würde ich übrigens glatt mitgehen. Ein Elektroauto hat - bezogen auf den mechanischen Teil/Antrieb - viel weniger Dinge, die kaputt gehen können. Das wird sich in den Reparaturkosten zeigen.
Viel mehr wird es so sein, dass die heute neu zugelassenen Autos in 10 Jahren durch nachträgliche Softwareupdates, oder weil sich die Gesetzeslage zum autonomen Fahren noch ändert, deutlich mehr können als heute.

antworten
WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ich brauche ein Auto mit >400km Reichweite auf der Autobahn, das schafft heute kein E-Auto zuverlässig (nein, auch nicht das Model3).

Dazu sollte es im Unterhalt nicht wesentlich teurer sein als mein aktuelles, 4.7L Diesel auf 100km = 8 Euro bei aktuellen Preisen.

Falls es sowas mal gibt hab ich auch kein Problem damit eins zu fahren (sofern man überall Laden kann).

Bevor jemand mit teurem Unterhalt beim Verbrenner kommt... Das ist ein Japaner, also alle 20tkm für 30€ das Öl und den Filter wechseln und das wars im grossen und ganzen.

antworten
WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ich frag mich wirklich woher solche Prophezeiungen immer kommen.
Wo liegt denn der Unterschied zwischen E-Autos und Verbrennern?
Batterie, Motor, Getriebe und Bremsen. Noch etwas?

Batterie -> Aktuelle Batterien halten Daumenwert etwa 1.000 Ladezyklen. Bei 250km zwischen den Zyklen wären das also 250.000km. Danach ist sie nicht kaputt, sondern nur zu schlecht fürs Auto.. wenn du noch Lust hast, eine neue Batterie in ein 250.000km altes Auto zu bauen, zahlst du nur die Differenz zum Tauschteil.

Die meisten Hersteller geben irgendwo in der Region 8 Jahre Garantie, nach 5 Jahren bekommst du hier also schon mal keine Probleme.

  • E-Motor -> Benötigt einen Bruchteil der Teile eines Verbrennungsmotors, braucht keinen Service, verschleißt weniger. Ergo deutlich günstiger und langlebiger als Verbrennungsmotoren.

  • Getriebe -> Meistens nur 1 Gang, hier also auch weniger Teile, weniger Verschleiß, weniger Kosten, bessere Haltbarkeit.

  • Bremsen -> E-Autos bremsen primär per Rekuperation, die normalen Bremsen halten also ewig.

Alles was neben diesen Punkten beim E-Auto kaputt geht, geht auch beim Verbrenner kaputt.

Fazit: Nach 2-3 Jahren hast du tatsächlich Spaß an Service und Wartung - weil nach 2-3 Jahren für diese Punkte außer einem Innenraumfilter für 50€ nichts angefallen ist.

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

Der ursprüngliche Poster hat mit seiner Aussage schon recht.
Die aktuellen E-Autos sind zwar alle ganz schick mit viel Bling-Bling, großem Display und viel Technik. Aber fahre das Auto dann mal 5 Jahre und vergleiche die Menge an Problemen, Wartung und den anschließenden Zustand.
Ich gehe jede Wette ein, dass kein aktuelles E-Auto die 10 Jahre Lebensdauer voll macht (Porsche Taycan vielleicht abgesehen). Oder nur mit Wartungs- und Reparaturkosten auf dem Niveau eines Neuwagens.

Gab erst vor kurzem einen sehr guten Artikel zum Thema Qualität bei Tesla von WiWo.

Fazit: Auf der Bühne und im Showroom sieht alles super aus. Aber wer mal 2-3 Jahre damit gefahren ist, hat richtig Spaß. Besonders bei Service und Wartung. Und das für ein Auto was einen Oberklasse Preis kostet.

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ExBerater

Warum wählt man ein Elektroauto?

Alles richtig aber vielleicht zwei Anmerkungen

  1. Tesla: Die Frage hier ist wirklich wie sich die notirisch schlechte Fertigungsqualität auf Haltbarbeit/Langlebigkeit auswirkt. Wenn Schweißpunkte nicht stimmen, Toleranzen schlecht sind, billiger Material verwendet werden,... kann sich das schon nach einigen Jahren auswirken (bzw. Teslas werden ja teils schon ab Werk mit nicht funktionierender Lenkung etc ausgeliefert

  2. Das andere was alle Pkw betreffen kann die auf die aktuell so angesagten Touch/Display Bedienung setzen: Wie gut funktioniert sowas noch in 5 Jahren? Gibt es da ein Risiko dass die Software sich mehr aufhängt, immer langsamer wird, etc. Es gibt ja einen Grund warum kaum jemand ein Ipad etc mehr als 3 Jahre nutzt. Aber das ist Spekulation

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

Ich frag mich wirklich woher solche Prophezeiungen immer kommen.
Wo liegt denn der Unterschied zwischen E-Autos und Verbrennern?
Batterie, Motor, Getriebe und Bremsen. Noch etwas?

Batterie -> Aktuelle Batterien halten Daumenwert etwa 1.000 Ladezyklen. Bei 250km zwischen den Zyklen wären das also 250.000km. Danach ist sie nicht kaputt, sondern nur zu schlecht fürs Auto.. wenn du noch Lust hast, eine neue Batterie in ein 250.000km altes Auto zu bauen, zahlst du nur die Differenz zum Tauschteil.

Die meisten Hersteller geben irgendwo in der Region 8 Jahre Garantie, nach 5 Jahren bekommst du hier also schon mal keine Probleme.

  • E-Motor -> Benötigt einen Bruchteil der Teile eines Verbrennungsmotors, braucht keinen Service, verschleißt weniger. Ergo deutlich günstiger und langlebiger als Verbrennungsmotoren.

  • Getriebe -> Meistens nur 1 Gang, hier also auch weniger Teile, weniger Verschleiß, weniger Kosten, bessere Haltbarkeit.

  • Bremsen -> E-Autos bremsen primär per Rekuperation, die normalen Bremsen halten also ewig.

Alles was neben diesen Punkten beim E-Auto kaputt geht, geht auch beim Verbrenner kaputt.

Fazit: Nach 2-3 Jahren hast du tatsächlich Spaß an Service und Wartung - weil nach 2-3 Jahren für diese Punkte außer einem Innenraumfilter für 50€ nichts angefallen ist.

Der ursprüngliche Poster hat mit seiner Aussage schon recht.
Die aktuellen E-Autos sind zwar alle ganz schick mit viel Bling-Bling, großem Display und viel Technik. Aber fahre das Auto dann mal 5 Jahre und vergleiche die Menge an Problemen, Wartung und den anschließenden Zustand.
Ich gehe jede Wette ein, dass kein aktuelles E-Auto die 10 Jahre Lebensdauer voll macht (Porsche Taycan vielleicht abgesehen). Oder nur mit Wartungs- und Reparaturkosten auf dem Niveau eines Neuwagens.

Gab erst vor kurzem einen sehr guten Artikel zum Thema Qualität bei Tesla von WiWo.

Fazit: Auf der Bühne und im Showroom sieht alles super aus. Aber wer mal 2-3 Jahre damit gefahren ist, hat richtig Spaß. Besonders bei Service und Wartung. Und das für ein Auto was einen Oberklasse Preis kostet.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Elektroautos sind die Technologie der Zukunft. Für Stadtverkehr sind sie technisch heute schon besser geeignet. Sie sind effizienter und -bei vergleichbarer Stückzahl- deutlich günstiger in der Herstellung.
Ggf. werden Wasserstoff und E-Fuels in Nischenanwendungen parallel eingesetzt werden, beide sind aufgrund der Effizienzproblematik aber nicht für den Individualverkehr in der Breite geeignet.

Aktuell fahre ich noch einen Verbrenner, mittelfristig werde ich mir aber ein Elektroauto zulegen, hoffentlich wird es gute Deutsche geben. Einen Tesla werde ich mir nicht holen, dann eher ein asiatisches Modell.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

Ich frag mich wirklich woher solche Prophezeiungen immer kommen.
Wo liegt denn der Unterschied zwischen E-Autos und Verbrennern?
Batterie, Motor, Getriebe und Bremsen. Noch etwas?

Batterie -> Aktuelle Batterien halten Daumenwert etwa 1.000 Ladezyklen. Bei 250km zwischen den Zyklen wären das also 250.000km. Danach ist sie nicht kaputt, sondern nur zu schlecht fürs Auto.. wenn du noch Lust hast, eine neue Batterie in ein 250.000km altes Auto zu bauen, zahlst du nur die Differenz zum Tauschteil.

Die meisten Hersteller geben irgendwo in der Region 8 Jahre Garantie, nach 5 Jahren bekommst du hier also schon mal keine Probleme.

  • E-Motor -> Benötigt einen Bruchteil der Teile eines Verbrennungsmotors, braucht keinen Service, verschleißt weniger. Ergo deutlich günstiger und langlebiger als Verbrennungsmotoren.

  • Getriebe -> Meistens nur 1 Gang, hier also auch weniger Teile, weniger Verschleiß, weniger Kosten, bessere Haltbarkeit.

  • Bremsen -> E-Autos bremsen primär per Rekuperation, die normalen Bremsen halten also ewig.

Alles was neben diesen Punkten beim E-Auto kaputt geht, geht auch beim Verbrenner kaputt.

Fazit: Nach 2-3 Jahren hast du tatsächlich Spaß an Service und Wartung - weil nach 2-3 Jahren für diese Punkte außer einem Innenraumfilter für 50€ nichts angefallen ist.

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

Der ursprüngliche Poster hat mit seiner Aussage schon recht.
Die aktuellen E-Autos sind zwar alle ganz schick mit viel Bling-Bling, großem Display und viel Technik. Aber fahre das Auto dann mal 5 Jahre und vergleiche die Menge an Problemen, Wartung und den anschließenden Zustand.
Ich gehe jede Wette ein, dass kein aktuelles E-Auto die 10 Jahre Lebensdauer voll macht (Porsche Taycan vielleicht abgesehen). Oder nur mit Wartungs- und Reparaturkosten auf dem Niveau eines Neuwagens.

Gab erst vor kurzem einen sehr guten Artikel zum Thema Qualität bei Tesla von WiWo.

Fazit: Auf der Bühne und im Showroom sieht alles super aus. Aber wer mal 2-3 Jahre damit gefahren ist, hat richtig Spaß. Besonders bei Service und Wartung. Und das für ein Auto was einen Oberklasse Preis kostet.

Das sind keine Prophezeiungen. Es ist Fakt, dass nach Studien die Elektroautos teurer im Unterhalt sind als Verbrenner.
Das theoretisch weniger kaputt gehen ist eben nur Theorie.

Wenn der Akku eine bestimmte Reichweite nicht mehr schafft ist er außerdem Schrott und für so einen Akku wird man nicht mehr viel bekommen. Die ganze Arbeit beim Aus- und Wiedereinbau kommt dazu, sodass ein akku-swap sich nicht lohnen wird (=wirtschaftlicher Totalschaden). Die entscheidende Frage die sich also stellt, ist wie lange hält so ein Akku. Wenn dieser 300k km und 20+ Jahre hält, dann würde ich ihn zumindest in die nähere Auswahl nehmen.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

1000 Ladezyklen sind aber weit untertrieben, aktuelle BEV wie der ID3/4 & M3 sollten 2000-3000 schaffen ohne unter die kritische Schwelle von 70% Speicherkapazität zu fallen. Wenn zudem ein Nutzer den BEV konstant zwischen 20-80% State-of-Charge hält lässt sich die Lebensdauer des Akkus darüberhinaus verlängern.

Generell lässt sich sagen, dass BEV zum Dominant-Design der Mobilität zu Land werden.

Eine Ergänzung noch, du hast recht dass ein BEV deutlich weniger Wartung & Reparatur benötigt als ein Verbrenner. Auf der anderen Seite laden BEV zu einem zackigeren Fahren ein und somit haben viele Wechsler einen höheren Reifenverschleiß.

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

Ich frag mich wirklich woher solche Prophezeiungen immer kommen.
Wo liegt denn der Unterschied zwischen E-Autos und Verbrennern?
Batterie, Motor, Getriebe und Bremsen. Noch etwas?

Batterie -> Aktuelle Batterien halten Daumenwert etwa 1.000 Ladezyklen. Bei 250km zwischen den Zyklen wären das also 250.000km. Danach ist sie nicht kaputt, sondern nur zu schlecht fürs Auto.. wenn du noch Lust hast, eine neue Batterie in ein 250.000km altes Auto zu bauen, zahlst du nur die Differenz zum Tauschteil.

Die meisten Hersteller geben irgendwo in der Region 8 Jahre Garantie, nach 5 Jahren bekommst du hier also schon mal keine Probleme.

  • E-Motor -> Benötigt einen Bruchteil der Teile eines Verbrennungsmotors, braucht keinen Service, verschleißt weniger. Ergo deutlich günstiger und langlebiger als Verbrennungsmotoren.

  • Getriebe -> Meistens nur 1 Gang, hier also auch weniger Teile, weniger Verschleiß, weniger Kosten, bessere Haltbarkeit.

  • Bremsen -> E-Autos bremsen primär per Rekuperation, die normalen Bremsen halten also ewig.

Alles was neben diesen Punkten beim E-Auto kaputt geht, geht auch beim Verbrenner kaputt.

Fazit: Nach 2-3 Jahren hast du tatsächlich Spaß an Service und Wartung - weil nach 2-3 Jahren für diese Punkte außer einem Innenraumfilter für 50€ nichts angefallen ist.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

Ich frag mich wirklich woher solche Prophezeiungen immer kommen.
Wo liegt denn der Unterschied zwischen E-Autos und Verbrennern?
Batterie, Motor, Getriebe und Bremsen. Noch etwas?

Batterie -> Aktuelle Batterien halten Daumenwert etwa 1.000 Ladezyklen. Bei 250km zwischen den Zyklen wären das also 250.000km. Danach ist sie nicht kaputt, sondern nur zu schlecht fürs Auto.. wenn du noch Lust hast, eine neue Batterie in ein 250.000km altes Auto zu bauen, zahlst du nur die Differenz zum Tauschteil.

Die meisten Hersteller geben irgendwo in der Region 8 Jahre Garantie, nach 5 Jahren bekommst du hier also schon mal keine Probleme.

  • E-Motor -> Benötigt einen Bruchteil der Teile eines Verbrennungsmotors, braucht keinen Service, verschleißt weniger. Ergo deutlich günstiger und langlebiger als Verbrennungsmotoren.

  • Getriebe -> Meistens nur 1 Gang, hier also auch weniger Teile, weniger Verschleiß, weniger Kosten, bessere Haltbarkeit.

  • Bremsen -> E-Autos bremsen primär per Rekuperation, die normalen Bremsen halten also ewig.

Alles was neben diesen Punkten beim E-Auto kaputt geht, geht auch beim Verbrenner kaputt.

Fazit: Nach 2-3 Jahren hast du tatsächlich Spaß an Service und Wartung - weil nach 2-3 Jahren für diese Punkte außer einem Innenraumfilter für 50€ nichts angefallen ist.

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

Der ursprüngliche Poster hat mit seiner Aussage schon recht.
Die aktuellen E-Autos sind zwar alle ganz schick mit viel Bling-Bling, großem Display und viel Technik. Aber fahre das Auto dann mal 5 Jahre und vergleiche die Menge an Problemen, Wartung und den anschließenden Zustand.
Ich gehe jede Wette ein, dass kein aktuelles E-Auto die 10 Jahre Lebensdauer voll macht (Porsche Taycan vielleicht abgesehen). Oder nur mit Wartungs- und Reparaturkosten auf dem Niveau eines Neuwagens.

Gab erst vor kurzem einen sehr guten Artikel zum Thema Qualität bei Tesla von WiWo.

Fazit: Auf der Bühne und im Showroom sieht alles super aus. Aber wer mal 2-3 Jahre damit gefahren ist, hat richtig Spaß. Besonders bei Service und Wartung. Und das für ein Auto was einen Oberklasse Preis kostet.

Das sind keine Prophezeiungen. Es ist Fakt, dass nach Studien die Elektroautos teurer im Unterhalt sind als Verbrenner.
Das theoretisch weniger kaputt gehen ist eben nur Theorie.

Wenn der Akku eine bestimmte Reichweite nicht mehr schafft ist er außerdem Schrott und für so einen Akku wird man nicht mehr viel bekommen. Die ganze Arbeit beim Aus- und Wiedereinbau kommt dazu, sodass ein akku-swap sich nicht lohnen wird (=wirtschaftlicher Totalschaden). Die entscheidende Frage die sich also stellt, ist wie lange hält so ein Akku. Wenn dieser 300k km und 20+ Jahre hält, dann würde ich ihn zumindest in die nähere Auswahl nehmen.

Gibt doch da dieses lustige Video von einem Finnen, der sein 8 Jahre altes Tesla Model S sprengt weil der Tausch des kaputten Akkus 24 TUSD gekostet hätte..

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know-it-all

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

Das sind keine Prophezeiungen. Es ist Fakt, dass nach Studien die Elektroautos teurer im Unterhalt sind als Verbrenner.
Das theoretisch weniger kaputt gehen ist eben nur Theorie.

Wenn es "Fakt" ist, dann bring doch mal bitte eine seriöse Quelle hierzu. Bitte keinen WiWo-Artikel ;-)

Wo ich dir recht gebe, dass bei den aktuell stark erhöhten Strompreisen das BEV in den normalen Verbrauchskosten (Strom vs. Benzin/Diesel) gegenüber dem Verbrenner keinen wesentlichen Vorteil hat (zumal man an bestimmten Schnellladern ja nochmal deutlich mehr als den üblichen Marktpreis zahlt). Es sei denn man lädt häufig "umsonst" zu Hause über die eigene PV-Anlage...

Rechnet man bspw. beim BEV einen Verbrauch von 20 kWh/100 km, dann verursacht das bei 50 ct/kWh entsprechend Kosten von 10 € pro 100 km. Für das Geld bekomme ich im Moment (bei 1,70 € pro Liter) 5,88 Liter Super E10. Bei gezügelter Fahrweise schafft man damit auch 100 km ;-)

Wenn der Akku eine bestimmte Reichweite nicht mehr schafft ist er außerdem Schrott und für so einen Akku wird man nicht mehr viel bekommen. Die ganze Arbeit beim Aus- und Wiedereinbau kommt dazu, sodass ein akku-swap sich nicht lohnen wird (=wirtschaftlicher Totalschaden). Die entscheidende Frage die sich also stellt, ist wie lange hält so ein Akku. Wenn dieser 300k km und 20+ Jahre hält, dann würde ich ihn zumindest in die nähere Auswahl nehmen.

Es wurde ja schon geschrieben - ein moderner Akku schafft, wenn er sonst richtig behandelt wird (möglichst immer zwischen 20 und 80% der maximalen Ladung) deutlich mehr als die 1000 Ladezyklen und auch dann ist der Akku ja nicht Schrott, sondern hat bspw. noch 80% seiner ursprünglichen Maximalkapazität. Natürlich wirst du nach den 1000 Ladezyklen eine etwas geringere maximale Reichweite haben, als zu Beginn.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

Es ist Fakt, dass nach Studien die Elektroautos teurer im Unterhalt sind als Verbrenner.

Woher nimmst du diesen Fakt?
Nahezu jeder in meinem Bekanntenkreis mit E-Auto schwärmt davon, dass er quasi keine Werkstadt sieht. Service ist extrem günstig, das einzige mit höherem Verschleiß sind je nach Fahrweise die Reifen, weil das hohe Drehmoment beim Anfahren sich da einfach bemerkbar macht.

Geht es nur um die Batterie? Ich denke da wurde hier schon zu Genüge dargelegt, dass das ein Mythos ist.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

Es ist Fakt, dass nach Studien die Elektroautos teurer im Unterhalt sind als Verbrenner.

Woher nimmst du diesen Fakt?
Nahezu jeder in meinem Bekanntenkreis mit E-Auto schwärmt davon, dass er quasi keine Werkstadt sieht. Service ist extrem günstig, das einzige mit höherem Verschleiß sind je nach Fahrweise die Reifen, weil das hohe Drehmoment beim Anfahren sich da einfach bemerkbar macht.

Geht es nur um die Batterie? Ich denke da wurde hier schon zu Genüge dargelegt, dass das ein Mythos ist.
Geht wohl um mangelnde Qualität, neue Technik etc. Schau dir die Studie von we predict an, wo Sie die Unterhaltskosten von Elektroautos und Benziner in den USA verglichen haben.

Die Batterie muss sich erst einmal noch bewähren und das ist für mich ca. 20 Jahre 250-300k ohne große Einbußen von Reichweite. Da gibt es noch keinen Beweis.

Schon lustig ich fahre einen Oldtimer, bei dem wurde damals der kleine Tank bemängelt. Dennoch komme ich nach 30+ Jahren locker 500km weit. Das schaffen die meisten Elektroautos nicht einmal neu. Und das soll der große Fortschritt sein? Volltanken dauert außerdem ca. 5 min. Bis jetzt überzeugt mich das ganze Elektrogedöns nicht wirklich.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Fahre nun seit 20 Monaten BEV. 25.000km und hier mal die Fakten:

  • Fahrstrom beim AG: 0€/kWh
  • Fahrstrom am HPC: 0,29€/kWh --> Verbrauchskosten dadurch: 1,90€/100km
  • Parken in München: kostenlos
  • KFZ Steuer: 0€
  • KFZ Versicherung vergünstigt
  • THG Quote im letzten Jahr (inkl. Freundschaftswerbung): 575€
  • Inspektion: erst ab 30.000km/24 Monate: ca 100€

Und wie sind deine Fakten?

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

Ich frag mich wirklich woher solche Prophezeiungen immer kommen.
Wo liegt denn der Unterschied zwischen E-Autos und Verbrennern?
Batterie, Motor, Getriebe und Bremsen. Noch etwas?

Batterie -> Aktuelle Batterien halten Daumenwert etwa 1.000 Ladezyklen. Bei 250km zwischen den Zyklen wären das also 250.000km. Danach ist sie nicht kaputt, sondern nur zu schlecht fürs Auto.. wenn du noch Lust hast, eine neue Batterie in ein 250.000km altes Auto zu bauen, zahlst du nur die Differenz zum Tauschteil.

Die meisten Hersteller geben irgendwo in der Region 8 Jahre Garantie, nach 5 Jahren bekommst du hier also schon mal keine Probleme.

  • E-Motor -> Benötigt einen Bruchteil der Teile eines Verbrennungsmotors, braucht keinen Service, verschleißt weniger. Ergo deutlich günstiger und langlebiger als Verbrennungsmotoren.

  • Getriebe -> Meistens nur 1 Gang, hier also auch weniger Teile, weniger Verschleiß, weniger Kosten, bessere Haltbarkeit.

  • Bremsen -> E-Autos bremsen primär per Rekuperation, die normalen Bremsen halten also ewig.

Alles was neben diesen Punkten beim E-Auto kaputt geht, geht auch beim Verbrenner kaputt.

Fazit: Nach 2-3 Jahren hast du tatsächlich Spaß an Service und Wartung - weil nach 2-3 Jahren für diese Punkte außer einem Innenraumfilter für 50€ nichts angefallen ist.

WiWi Gast schrieb am 05.01.2023:

Der ursprüngliche Poster hat mit seiner Aussage schon recht.
Die aktuellen E-Autos sind zwar alle ganz schick mit viel Bling-Bling, großem Display und viel Technik. Aber fahre das Auto dann mal 5 Jahre und vergleiche die Menge an Problemen, Wartung und den anschließenden Zustand.
Ich gehe jede Wette ein, dass kein aktuelles E-Auto die 10 Jahre Lebensdauer voll macht (Porsche Taycan vielleicht abgesehen). Oder nur mit Wartungs- und Reparaturkosten auf dem Niveau eines Neuwagens.

Gab erst vor kurzem einen sehr guten Artikel zum Thema Qualität bei Tesla von WiWo.

Fazit: Auf der Bühne und im Showroom sieht alles super aus. Aber wer mal 2-3 Jahre damit gefahren ist, hat richtig Spaß. Besonders bei Service und Wartung. Und das für ein Auto was einen Oberklasse Preis kostet.

Das sind keine Prophezeiungen. Es ist Fakt, dass nach Studien die Elektroautos teurer im Unterhalt sind als Verbrenner.
Das theoretisch weniger kaputt gehen ist eben nur Theorie.

Wenn der Akku eine bestimmte Reichweite nicht mehr schafft ist er außerdem Schrott und für so einen Akku wird man nicht mehr viel bekommen. Die ganze Arbeit beim Aus- und Wiedereinbau kommt dazu, sodass ein akku-swap sich nicht lohnen wird (=wirtschaftlicher Totalschaden). Die entscheidende Frage die sich also stellt, ist wie lange hält so ein Akku. Wenn dieser 300k km und 20+ Jahre hält, dann würde ich ihn zumindest in die nähere Auswahl nehmen.

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PeterHase

Warum wählt man ein Elektroauto?

know-it-all schrieb am 05.01.2023:

Der ursprüngliche Poster hat mit seiner Aussage schon recht.
Die aktuellen E-Autos sind zwar alle ganz schick mit viel Bling-Bling, großem Display und viel Technik. Aber fahre das Auto dann mal 5 Jahre und vergleiche die Menge an Problemen, Wartung und den anschließenden Zustand.
Ich gehe jede Wette ein, dass kein aktuelles E-Auto die 10 Jahre Lebensdauer voll macht (Porsche Taycan vielleicht abgesehen). Oder nur mit Wartungs- und Reparaturkosten auf dem Niveau eines Neuwagens.

Gab erst vor kurzem einen sehr guten Artikel zum Thema Qualität bei Tesla von WiWo.

Fazit: Auf der Bühne und im Showroom sieht alles super aus. Aber wer mal 2-3 Jahre damit gefahren ist, hat richtig Spaß. Besonders bei Service und Wartung. Und das für ein Auto was einen Oberklasse Preis kostet.

Also... Die Fahrzeuge der aktuellen Generation (ich meine jetzt im Sinne von dem was derzeit Stand der Technik bei Elektromobilität ist) sind alle noch längst nicht 5, und meist auch nicht 3 Jahre auf dem Markt. Insofern ist es sinnlos über vermeintliche Probleme nach 5 Jahren Nutzungsdauer zu schwadronieren. Und wenn die WiWo über die Qualität bei Tesla schreibt, dann ist dir sicher klar, dass die elektromobile Welt eben inzwischen weit über "Tesla" hinausgeht. Ich möchte hier auch keine Grundsatzdebatte mit Tesla-Fanboys anfangen, aber ich sehe die mittlerweile nicht mehr als "Technologieführer" in dem Segment und qualitativ konnten sie mit Fahrzeugen "made in Germany" noch nie mithalten.
Ganz abgesehen davon ist Wiwo für mich auch keine seriöse Quelle zum Thema Autos.

Deine Wette würde ich übrigens glatt mitgehen. Ein Elektroauto hat - bezogen auf den mechanischen Teil/Antrieb - viel weniger Dinge, die kaputt gehen können. Das wird sich in den Reparaturkosten zeigen.
Viel mehr wird es so sein, dass die heute neu zugelassenen Autos in 10 Jahren durch nachträgliche Softwareupdates, oder weil sich die Gesetzeslage zum autonomen Fahren noch ändert, deutlich mehr können als heute.

Die WiWo hängt einfach zu sehr am Tropf aus Ingolstadt. Jeder Bericht von den Aussagen irgendwelcher Engineers mit fragwürdigen Aussagen zu Tesla.
Fakt ist, Tesla ist längst nicht mehr Standard der BEVs ab 2024, sondern BYD, XPeng & Co. Hier stimmt auch das Spaltmaß;)

Deren Problem ist bislang kein Vertriebsnetz, keine Partner im After Sales und eine mehrheitlich mangelnde Lobby, gerade in Deutschland.

Wenn ich könnte, würde ich sofort einen Chinesen fahren.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Sehr unterhaltsam wie irgendwelche Benzin Jünger bei dieser Debatte immer EVs verteufeln. Natürlich gibt es noch große Problematiken in der Elektromobilität und ich kann auch durchaus die emotionale Bindung zu Verbrennern nachvollziehen, aber die Argumente sind eigentlich nie sachlich und diskreditieren lediglich den eigenen Standpunkt :)

antworten
WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ich bin da recht entspannt das Thema wird eh nicht in Europa entschieden.

Ich bin beruflich viel in Asien unterwegs, Dezember erst wieder 3 Wochen Thailand ich habe 2 Elektro Autos gesehen einen Tesla in Bangkok und einen Taycan in Korat. Man will bis 2035 50% Elektro Anteil haben…

Bin gespannt wie man die Leute von ihren 5,2m Pick Up Trucks weglocken will.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Ich verstehe hier beide Seiten. Was jedoch außer Acht gelassen wird sind folgende Szenarien nach weiteren 10 Jahren Elektromobilität.

  • Ladeinfrastruktur in der Stadt (schon jetzt gibt es Probleme beim Laden in Tiefgaragen, da keine 10 Wallboxen nebeneinander laufen dürfen/können)
  • Privilegienverlust (Nutzung der Sonderspur/Busspur dann für jeden / Steuern auch auf E-Autos, etc.)
  • Kobalt & Lithium sind recht endlich und der Abbau (& zerstören nebenbei viele Länder massivst)

Deshalb denke ich, dass Wasserstoff auf lange Sicht, sofern keine 100%ige Wiederverwertung der endlichen Stoffe in Sicht ist, die Nase vorn haben wird.

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WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

WiWi Gast schrieb am 06.01.2023:

Sehr unterhaltsam wie irgendwelche Benzin Jünger bei dieser Debatte immer EVs verteufeln. Natürlich gibt es noch große Problematiken in der Elektromobilität und ich kann auch durchaus die emotionale Bindung zu Verbrennern nachvollziehen, aber die Argumente sind eigentlich nie sachlich und diskreditieren lediglich den eigenen Standpunkt :)

Wenn das so ist, warum bringst du nichts zustande ausser ein inhaltloses ad hominem Argument und nichts Sachliches, das deinen Standpunkt belegen würde?
Merkst du schon selber, ne? :)

antworten
WiWi Gast

Warum wählt man ein Elektroauto?

Solange ich Gefahr laufe bei einer Kollision direkt zu verbrennen, bekommen mich keine 10 Pferde da rein. Besonders weil Lithium Akkus kaum löschbar sind.

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