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Firmenwagen Fahrtenbuch Home Office Pflicht

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WiWi Gast

Firmenwagen Fahrtenbuch Home Office Pflicht

Hi zusammen

Ich habe seit Oktober einen Firmenwagen, den ich nach der Fahrtenbuchmethode versteuern darf.

Ich habe da zwei wesentliche Fragen.

  1. Wenn ich den Wagen ab Oktober bis Jahresende pro Monat 10 km fahre, ausschließlich privat, muss ich trotzdem die volle Abschreibung, Versicherung etc. anteilig pro Monat als geldwerten Vorteil versteuern? Also macht es in dem Fall keinen Unterschied, ob ich 10.000km oder nur 10 km fahre (ausschließlich private Nutzung)? Anteil Benzinkosten ignoriert.

  2. Nun gilt seit heute die Home Office Pflicht aufgrund Corona. Wenn ich den Wagen im Dezember gar nicht fahre, also im Fahrtenbuch keinen Eintrag mache, muss ich den Wagen im Dezember auch nicht versteuern, richtig?

Vielen Dank schonmal im Voraus

antworten
Ceterum censeo

Firmenwagen Fahrtenbuch Home Office Pflicht

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Hi zusammen

Ich habe seit Oktober einen Firmenwagen, den ich nach der Fahrtenbuchmethode versteuern darf.

Ich habe da zwei wesentliche Fragen.

  1. Wenn ich den Wagen ab Oktober bis Jahresende pro Monat 10 km fahre, ausschließlich privat, muss ich trotzdem die volle Abschreibung, Versicherung etc. anteilig pro Monat als geldwerten Vorteil versteuern? Also macht es in dem Fall keinen Unterschied, ob ich 10.000km oder nur 10 km fahre (ausschließlich private Nutzung)? Anteil Benzinkosten ignoriert.

Ja.

  1. Nun gilt seit heute die Home Office Pflicht aufgrund Corona. Wenn ich den Wagen im Dezember gar nicht fahre, also im Fahrtenbuch keinen Eintrag mache, muss ich den Wagen im Dezember auch nicht versteuern, richtig?

Doch, mittelbar. Es wird am Jahresende geschaut, welche Kosten insgesamt aufliefen und welchen Anteil deine privaten Fahrten hatten. Diesen Wert musst du als geldwerten Vorteil versteuern. Solltest du nicht ganz überwiegend betrieblich unterwegs sein, prüfe einmal die Versteuerung nach der 1%-Regelung.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Firmenwagen Fahrtenbuch Home Office Pflicht

Welch eine schnelle, gut erklärte Antwort. Vielen Dank.

Die 1% Regel ist tatsächlich günstiger in meinem Fall, der fast ausschließlichen Privatnutzung in den ersten Monaten. Das heißt, ordentlich Kilometer fahren, damit sich so ein Dienstwagen tatsächlich lohnt. Wie paradox.

Ceterum censeo schrieb am 25.11.2021:

Hi zusammen

Ich habe seit Oktober einen Firmenwagen, den ich nach der Fahrtenbuchmethode versteuern darf.

Ich habe da zwei wesentliche Fragen.

  1. Wenn ich den Wagen ab Oktober bis Jahresende pro Monat 10 km fahre, ausschließlich privat, muss ich trotzdem die volle Abschreibung, Versicherung etc. anteilig pro Monat als geldwerten Vorteil versteuern? Also macht es in dem Fall keinen Unterschied, ob ich 10.000km oder nur 10 km fahre (ausschließlich private Nutzung)? Anteil Benzinkosten ignoriert.

Ja.

  1. Nun gilt seit heute die Home Office Pflicht aufgrund Corona. Wenn ich den Wagen im Dezember gar nicht fahre, also im Fahrtenbuch keinen Eintrag mache, muss ich den Wagen im Dezember auch nicht versteuern, richtig?

Doch, mittelbar. Es wird am Jahresende geschaut, welche Kosten insgesamt aufliefen und welchen Anteil deine privaten Fahrten hatten. Diesen Wert musst du als geldwerten Vorteil versteuern. Solltest du nicht ganz überwiegend betrieblich unterwegs sein, prüfe einmal die Versteuerung nach der 1%-Regelung.
Liebe Grüße

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