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FirmenwagenBig4

Re: Big4: Firmenwagen

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WiWi Gast

Big4: Firmenwagen

Hallo Leute,

ich weiß, es gibt vermutlich zig Threads, in denen das Thema irgendwie besprochen wird aber ich würde gerne die einzelnen Modelle der Big4 vergleichen.

Was mich interessiert sind:

Firmenwagen/Lease Car:
Maximaler Bruttolistenpreis:
Mögliche Modelle:
Bruttogehaltsverzicht:
Service usw. inklusive:
Tankkarte?:
Kilometerpauschale:
Beispielzahl für ein Auto (Aktuelles Gehalt, aktuelles Auto, Nettokosten pro Monat):

Danke!

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

mein Gott: wieso sind alle so geil auf Firmenwagen? In der Regel ist das ein abgenutzer 3er/ Audi A4 ohne Ausstattung. Und da ihr eh in einer großen Stadt wohnt, was bringt euch das? Zum Prahlen zu wenig, zum rumstehen zu teuer = sinnlos

antworten
Ein KPMGler

Re: Big4: Firmenwagen

1) verstehe nicht, was du da willst
2) hängt vom Level ab, bei fachlichen Mitarbeitern z.B. darf das Auto ohne Sonderausstattung das 10x eines Bruttomonatsgehalts kosten, inkl. Extras darf man darüber hinaus gehen
3) alles was 4 Räder hat
4) gibts nicht, es gibt einen Nettogehaltsverzicht der aus 1% NLP + 0,03% vom NLP * Distanz Home/Office besteht
5) ja, inklusive, aber belastet dein Autokonto
6) ja, inklusive, aber belastet dein Autokonto
7) 50ct/km
8) kannst Du dir nach obigem Modell ja nu selbst ausrechnen, aktuelles Gehalt ist dafür aber natürlich komplett unnütz.

Lounge Gast schrieb:

Hallo Leute,

ich weiß, es gibt vermutlich zig Threads, in denen das Thema
irgendwie besprochen wird aber ich würde gerne die einzelnen
Modelle der Big4 vergleichen.

Was mich interessiert sind:

Firmenwagen/Lease Car:
Maximaler Bruttolistenpreis:
Mögliche Modelle:
Bruttogehaltsverzicht:
Service usw. inklusive:
Tankkarte?:
Kilometerpauschale:
Beispielzahl für ein Auto (Aktuelles Gehalt, aktuelles Auto,
Nettokosten pro Monat):

Danke!

antworten
Ein KPMGler

Re: Big4: Firmenwagen

Gibts Firmenwagenmodelle bei Big4's wo es gebrauchte Autos gibt?? Wäre mir komplett neu.

Lounge Gast schrieb:

mein Gott: wieso sind alle so geil auf Firmenwagen? In der
Regel ist das ein abgenutzer 3er/ Audi A4 ohne Ausstattung.
Und da ihr eh in einer großen Stadt wohnt, was bringt euch
das? Zum Prahlen zu wenig, zum rumstehen zu teuer = sinnlos

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Ich wüsste gerne wer bei der 1% Regelung ein Gebrauchtwagen nimmt.

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

A4 mit 120 ps, Stoffsitzen und Plastikausstattung neu oder gebraucht ist - im Endeffekt dasselbe ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

du brauchst n alten amikarren aus den 50ern
LP vllt 6k dollar

aber die Firma musst du erstmal finden

Lounge Gast schrieb:

Ich wüsste gerne wer bei der 1% Regelung ein Gebrauchtwagen
nimmt.

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Firmenwagen sind immer Neuwagen!

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Such dir ne Firma wo du ordentlich bezahlt wirst dann kannst du dir deine Wunschkarre auch einfach so raus lassen und bist nicht darauf angewiesen, dass dir dein AG ein (scheinbar) gutes Angebot macht.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Super Tipp! Werd ich gleich mal umsetzen! Danke Dir!

Ein Firmenwagen fahren zu können ist IMMER günstiger, als sich ein eigenes zu kaufen. Vor allem, wenn es um solche Autos geht die ganz schnell mal > 50k kosten.

Jeder der behauptet, ein eigenes Auto mit gleichem Bruttolistenpreis und neu sei günstiger, hatte entweder noch nie einen Firmenwagen, ist naiv oder genereller Leasinggegner.

Lounge Gast schrieb:

Such dir ne Firma wo du ordentlich bezahlt wirst dann kannst
du dir deine Wunschkarre auch einfach so raus lassen und bist
nicht darauf angewiesen, dass dir dein AG ein (scheinbar)
gutes Angebot macht.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Lounge Gast schrieb:

Ein Firmenwagen fahren zu können ist IMMER günstiger, als
sich ein eigenes zu kaufen.

Ziemlicher Unfug. Hast Du überhaupt einen Firmenwagen?

antworten
know-it-all

Re: Big4: Firmenwagen

Lounge Gast schrieb:

Firmenwagen sind immer Neuwagen!

Mag sein, dass das bei den Big4 so ist. Allerdings gab es vor nicht allzu langer Zeit ein Gerichtsverfahren, in denen darum verhandelt worden ist, ob bei einem gebrauchten Firmenwagen der geldwerte Vorteil trotzdem anhand des Bruttolistenpreises eines Neuwagens (!) bemessen werden darf.

Ein gebrauchter Firmenwagen mag die Ausnahme sein, aber es gibt kein Gesetz, dass das immer und überall so sein muss.

PS: Was passiert, wenn ein Firmenwageninhaber die Firma verlässt, aber der Leasingvertrag noch läuft >> der Wagen kommt nicht in die Schrottpresse sondern wird ggf. an einen anderen Firmenwagenberechtigten vergeben. Aus Sicht desjenigen ist das dann auch kein Neuwagen mehr...

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

kleine BIG4 Jungs die dann mit dem 3er ohne Ausstattung aufgrund mangelnder Fahrpraxis die Unfälle bauen, alles schon gesehn ;)

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Willst Du wetten?

Ich fahre einen Q5, Listenpreis 57k und zahle NETTO dafür rund 510,00 Euro.

So, jetzt rechne mir doch mal vor, wie Du für 510,00 Euro netto, inkl. Tank, Service, Reifen, Autowäsche usw. usw. das gleiche, neue Auto für 57k Listenpreis kriegst.

Natürlich wird das Auto in drei Jahren getauscht. Also ein Argument von wegen "ja in vier bis sechs Jahren ist das Auto natürlich günstiger" zählt nicht. Angenommen wird, dass man sich privat in drei Jahren wieder das gleiche Auto holt. Neu natürlich.

Diese Rechnung will ich sehen :-)

Es scheitert schon daran, dass die Kiste 57k kostet. Wer hat das schon rumliegen? Ich nicht. Und 57k finanzieren für ein Auto wäre auch ziemlich dämlich. Alleine die Tilgung müsste über 1500,00 Euro liegen, dass man nach drei Jahren ungefähr bei den 57k angelangt...

Los geht's :-)

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Ein Firmenwagen fahren zu können ist IMMER günstiger, als
sich ein eigenes zu kaufen.

Ziemlicher Unfug. Hast Du überhaupt einen Firmenwagen?

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Das ist ja nichts Neues. Wenn die Leasingzeit über drei Jahre geht ist die Karre nach drei Jahren auch nicht mehr 50k wert sondern auch nur noch 20-25k. Man versteuert aber immer den Neuwagenpreis. Das war schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben.

Man müsste das Auto ja jeden Monat bewerten lassen, wie viel es tatsächlich noch wert ist. Ziemlich aufwändig und nicht durchsetzbar. Eine jährliche Schätzung wäre da sinnvoller aber naja.

Ich habe auch schon ein Auto eines Kollegen übernommen der gekündigt hatte. Restlaufzeit waren acht Monate. Ich habe den vollen BLP versteuert, die Karre hatte schon ziemlich Kratzer usw. Es war trotzdem günstiger als ein gebrauchtes zu kaufen.

know-it-all schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Firmenwagen sind immer Neuwagen!

Mag sein, dass das bei den Big4 so ist. Allerdings gab es vor
nicht allzu langer Zeit ein Gerichtsverfahren, in denen darum
verhandelt worden ist, ob bei einem gebrauchten Firmenwagen
der geldwerte Vorteil trotzdem anhand des Bruttolistenpreises
eines Neuwagens (!) bemessen werden darf.

Ein gebrauchter Firmenwagen mag die Ausnahme sein, aber es
gibt kein Gesetz, dass das immer und überall so sein muss.

PS: Was passiert, wenn ein Firmenwageninhaber die Firma
verlässt, aber der Leasingvertrag noch läuft >> der
Wagen kommt nicht in die Schrottpresse sondern wird ggf. an
einen anderen Firmenwagenberechtigten vergeben. Aus Sicht
desjenigen ist das dann auch kein Neuwagen mehr...

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know-it-all

Re: Big4: Firmenwagen

Lounge Gast schrieb:

Das ist ja nichts Neues. Wenn die Leasingzeit über drei Jahre

Hier schrieb jemand dass Firmenwagen IMMER Neuwagen sind, was ich mit meinem Beispiel nur versucht habe zu widerlegen.
Bei den Big4 sollte es auch tatsächlich so sein, denn verlässt man während der Leasingdauer das Unternehmen, so nimmt man den Wagen mit (war jedenfalls bei EY so) und bezahlt die Leasingrate bis zum Ende der Laufzeit dann aus dem Nettogehalt weiter.
Leasing-Neueinsteiger bekommen folglich auch immer einen Neuwagen.

Ich meine mich übrigens zu erinnern, dass das Unternehmen aus der beschrieben Gerichtsverhandlung tatsächlich einen Gebrauchtwagen gekauft und dem Mitarbeiter als Firmenwagen überlassen hatte.

geht ist die Karre nach drei Jahren auch nicht mehr 50k wert
sondern auch nur noch 20-25k. Man versteuert aber immer den
Neuwagenpreis. Das war schon immer so und wird wohl auch
immer so bleiben.

Man müsste das Auto ja jeden Monat bewerten lassen, wie viel
es tatsächlich noch wert ist. Ziemlich aufwändig und nicht
durchsetzbar. Eine jährliche Schätzung wäre da sinnvoller
aber naja.

Es müsste ja keine exakte Schätzung sein. Aber eine pauschale Abwertung des Wertes um 20% nach jedem vollen Nutzungsjahr wäre eine sinnvolle und nährungsweise Vereinfachung. Staatlicherseits besteht wohl daran einfach kein Interesse, weil es letztlich einen negativen Einfluss auf die Steuereinnahmen hätte.

Ich habe auch schon ein Auto eines Kollegen übernommen der
gekündigt hatte. Restlaufzeit waren acht Monate. Ich habe den
vollen BLP versteuert, die Karre hatte schon ziemlich Kratzer
usw. Es war trotzdem günstiger als ein gebrauchtes zu kaufen.

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Du hast in deinen Ausführungen aber auch diverse Fehler und fehlerhafte Annahmen drin.

Ein Auszug:

  1. "Die Tilgung müsste über 1500 Euro liegen" -> nein. Das müsste sie nur, wenn das Auto nach drei Jahren einen Restwert von 0 Euro hätte. Das stimmt aber nicht.
  2. "Listenpreis 57k [...] Wer hat das schon rumliegen?" ->Muss man für das gleiche Auto nicht rumliegen haben. Als Käufer zahlt man nicht den Listenpreis, sondern bekommt bis zu 20% Rabatt (Beispiel: Q5 auf meinauto.de)

Die Rechnung ist dann ganz einfach:
57000 Listenpreis => 456000 rabattierter Kaufpreis
Wiederverkaufspreis bei autoscout24.de: >30000

=>Differenz aus Kaufpreis und Wiederverkaufspreis: 15600, was auf 36 Monate 433 Euro pro Monat entspricht.

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Da hast Du natürlich recht. Man bekommt immer einen Rabatt.

Dann bleiben wir bei Deinem Beispiel: 45.600,00 Euro für einen neuen Q5.

Du hast das Geld nicht rumliegen, also gehst Du zur Bank. Das Problem an der Sache mit der Finanzierung ist aber, dass Du wohl keine Bank finden wirst, die Dir einen Kredit über 45.600,00 Euro über drei Jahre gibt und Du gleichzeitig aber sagst, die Tilgung wird nicht so hoch ausfallen, dass Du nach den drei Jahren auf 0 bist.

Keine Bank wird Dir so viel Geld geben und wird darauf spekulieren, dass Du ihn nach drei Jahren auf für 30k verkaufen kannst.

Und wie geht es dann weiter? Du hast noch Restschulden von 30k bei der Bank. Verkaufst das Auto und zahlst die 30k zurück. Und dann hast wieder kein Auto? :-)

Und selbst wenn es 433,00 Euro kostet, bist Du noch keinen Meter gefahren, hast noch keine Reifen gekauft usw. usw.

Glaub mir Du kommst bei so einem Auto schnell auf monatliche Nettokosten von 700-900 Euro.

433,00 Tilgung
Q5 volltanken 65 Liter * 1,20 für Diesel: 78,00 Euro (sagen wir ich tanke 2x im Monat = nicht übertrieben) = 156,00
Versicherung: sagen wir 60,00 pro Monat (ist eh günstig)
Steuer: Lassen wir weg
Reifen: puh, hab ich noch nie gekauft aber ich würde sagen, 2 Sätze pro 2 Jahre = 2000,00 Euro = 83,00 pro Monat runtergerechnet
Backup für Service usw: 50,00
Autowäsche auch noch mal nen Zwanni im Monat
------------------------------------------------------
Summe: 802,00 Euro.

Lounge Gast schrieb:

Du hast in deinen Ausführungen aber auch diverse Fehler und
fehlerhafte Annahmen drin.

Ein Auszug:

  1. "Die Tilgung müsste über 1500 Euro liegen" ->
    nein. Das müsste sie nur, wenn das Auto nach drei Jahren
    einen Restwert von 0 Euro hätte. Das stimmt aber nicht.
  2. "Listenpreis 57k [...] Wer hat das schon
    rumliegen?" ->Muss man für das gleiche Auto nicht
    rumliegen haben. Als Käufer zahlt man nicht den Listenpreis,
    sondern bekommt bis zu 20% Rabatt (Beispiel: Q5 auf
    meinauto.de)

Die Rechnung ist dann ganz einfach:
57000 Listenpreis => 456000 rabattierter Kaufpreis
Wiederverkaufspreis bei autoscout24.de: >30000

=>Differenz aus Kaufpreis und Wiederverkaufspreis: 15600,
was auf 36 Monate 433 Euro pro Monat entspricht.

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

und damit deutlich teurer als der Firmenwagen.

Getankt, gewartet und versichert werden muss da ja auch noch

Lounge Gast schrieb:

Du hast in deinen Ausführungen aber auch diverse Fehler und
fehlerhafte Annahmen drin.

Ein Auszug:

  1. "Die Tilgung müsste über 1500 Euro liegen" ->
    nein. Das müsste sie nur, wenn das Auto nach drei Jahren
    einen Restwert von 0 Euro hätte. Das stimmt aber nicht.
  2. "Listenpreis 57k [...] Wer hat das schon
    rumliegen?" ->Muss man für das gleiche Auto nicht
    rumliegen haben. Als Käufer zahlt man nicht den Listenpreis,
    sondern bekommt bis zu 20% Rabatt (Beispiel: Q5 auf
    meinauto.de)

Die Rechnung ist dann ganz einfach:
57000 Listenpreis => 456000 rabattierter Kaufpreis
Wiederverkaufspreis bei autoscout24.de: >30000

=>Differenz aus Kaufpreis und Wiederverkaufspreis: 15600,
was auf 36 Monate 433 Euro pro Monat entspricht.

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

2 Sätze Reifen pro Jahr? Ich fahre auf meinem 1er BMW (ca. 20 TKM/ Jahr) seit 4 Jahren die gleichen.. (jeweils sommer und winter)

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

"Da hast Du natürlich recht. Man bekommt immer einen Rabatt.

Dann bleiben wir bei Deinem Beispiel: 45.600,00 Euro für einen neuen Q5.

Du hast das Geld nicht rumliegen, also gehst Du zur Bank. Das Problem an der Sache mit der Finanzierung ist aber, dass Du wohl keine Bank finden wirst, die Dir einen Kredit über 45.600,00 Euro über drei Jahre gibt und Du gleichzeitig aber sagst, die Tilgung wird nicht so hoch ausfallen, dass Du nach den drei Jahren auf 0 bist.

Keine Bank wird Dir so viel Geld geben und wird darauf spekulieren, dass Du ihn nach drei Jahren auf für 30k verkaufen kannst.

Und wie geht es dann weiter? Du hast noch Restschulden von 30k bei der Bank. Verkaufst das Auto und zahlst die 30k zurück. Und dann hast wieder kein Auto? :-)

Und selbst wenn es 433,00 Euro kostet, bist Du noch keinen Meter gefahren, hast noch keine Reifen gekauft usw. usw.

Glaub mir Du kommst bei so einem Auto schnell auf monatliche Nettokosten von 700-900 Euro.

433,00 Tilgung
Q5 volltanken 65 Liter * 1,20 für Diesel: 78,00 Euro (sagen wir ich tanke 2x im Monat = nicht übertrieben) = 156,00
Versicherung: sagen wir 60,00 pro Monat (ist eh günstig)
Steuer: Lassen wir weg
Reifen: puh, hab ich noch nie gekauft aber ich würde sagen, 2 Sätze pro 2 Jahre = 2000,00 Euro = 83,00 pro Monat runtergerechnet
Backup für Service usw: 50,00
Autowäsche auch noch mal nen Zwanni im Monat
------------------------------------------------------
Summe: 802,00 Euro. "

Mich würde ja mal interessieren, ob Du das Auto wirklich benötigst oder ob Du es eher als Luxus ansiehst.

Stell Dir doch mal vor was Du mit 6.120,- ? jährlich für tolle Urlaube machen könntest!

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

pro 2 Jahre...

Lounge Gast schrieb:

2 Sätze Reifen pro Jahr? Ich fahre auf meinem 1er BMW (ca. 20
TKM/ Jahr) seit 4 Jahren die gleichen.. (jeweils sommer und
winter)

antworten
marketeer

Re: Big4: Firmenwagen

Hab jetzt nicht alle Posts im Detail gelesen.

Ich hab mich auch mal mit dem Thema beschäftigt (gerade als Geahltsbestandteil):
Faustregel ist: Würde ich mir das gleiche Auto privat anschaffen, dann rechnet sich ein Firmenwagen.

Doch ganz ehrlich: Mir wäre mein Geld dafür zu schade und ich bin nicht Autoverliebt, dass ich eine "dicke" Karre bzw. das brandaktuelle Modell brauchen würde.

Ansonsten: Aufpassen bei der Vertragsgestaltung, manchmal fordern Arbeitger sowas wie Servicepauschale bzw. ein Nutzungsentgelt für den Fuhrparkmanager, Wagenmeister, etc. (Ging einem Kumpel von mir so... der musste monatlich 50 Euro von seinem Netto abdrücken.)

Dann: "Firmenwagen sind immer Neuwagen"
Definitiv nein.. Ein Vorposter hat schon geschrieben, dass auch gebrauchte entsprechend dem BLP versteuert werden müssen.
Meist leasen Unternehmen die Autos für 2-5 Jahre (je nach Fahrleistung, Konditionen, etc.) so dass bei einem Mitarbeiterwechsel erstmal die "Pool"-Fahrzeuge an den Mann/die Frau gebracht werden.

Was zudem nicht vergessen werden darf:
Das ist schlicht und ergreifend Leasing: Heisst: man bezahlt eine Nutzungsgebühr. Ist der Job weg, ist auch das Auto weg.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Stell Dir vor, ich brauche das Auto! Nicht jeder wohnt in der Stadt und braucht kein Auto.
Selbst in der Stadt hätte ich ein Auto.

Jeder muss irgendwie von A nach B kommen. Anscheinend hast Du kein Auto oder ein günstigeres. Jeder wie er mag. Aber Du hast bestimmt eine Bus- oder Bahnkarte und wenn Du mal in Urlaub fahren willst, brauchst auch Taxi/Bus/Zug etc.

Es sind vielleicht keine 510,00 Euro pro Monat aber 100-200 Euro wird das Monatsticket auch kosten?!

Und ich kenne genügend, die in der Stadt wohnen und meinen "Auto? Brauch ich nicht, wozu auch. Kann ja alles mit U-Bahn fahren!". Wenn die dann mal Oma, Eltern, Freunde besuchen die nicht in der Stadt wohnen, müssen die immer abgeholt werden weil Taxi ist ja zu teuer, (lol)

Außerdem ist das nicht die Frage. Ich kann auch mit einem Auto in Urlaub fahren/fliegen ;-)

Ich arbeite ja in einer guten Firma, die gut bezahlt und einen Firmenwagen bietet ;-)

------------------------------------------------------
Summe: 802,00 Euro. "

Mich würde ja mal interessieren, ob Du das Auto wirklich
benötigst oder ob Du es eher als Luxus ansiehst.

Stell Dir doch mal vor was Du mit 6.120,- ? jährlich für
tolle Urlaube machen könntest!

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

es gibt sehr viele firmenwagen regelungen. ich würde z.b. keine firmenwagen fahren, wenn ich z.b mir "nur" einen passat aussuchen dürfte.
denn ich bezahle lieber 350? für etwas was ich gerne haben möchte, als 200? für etwas, was ich eigentlich garnicht haben will.

dann kommt es immer drauf an, was man sonst so fahren würde. grob kann man schon sagen, dass wenn man privat auch einen neuwagen für 3 jahre fahren würde, sich der firmenwagen eigentlich immer lohnt. wenn mir aber eigentlich nen 5 jahre alter panda reicht, dann ist der firmenwagen natürlich nicht billiger.

also ich haben für meinen privaten 5 jahre alten 5er monatlich ca. 400-500? (80? sprit + 80? versicherung + 10 winterreifen auf/ab + 35? steuern + 20? reifen + 50 reparatur = 275? + 150? wertverlust = 425? + zinsen für kredit fürs auto) bezahlt inkl. wertverlust, der glücklicherweise sehr gering war. für meinen firmenwagen zahle ich jetzt ca. 350? inkl. allem.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Um das geht es aber nicht. Es geht darum, ob ein Firmenwagen günstiger ist als ein privat gekauftes Auto.

Ich könnte in meiner Firma auch ein Auto nehmen, dass mich keine 300,00 Euro netto kosten würde. Würde auch reichen. Dann wäre ich noch viel viel günstiger.

Das Problem mit dem Job hast Du aber immer. Entweder der Job ist weg und man muss ein Auto kaufen, wenn man keins bekommt im neuen Job oder man muss sich so eins kaufen, weil man keinen Firmenwagen will.

Mein Gott, irgendwie bekommt man immer ein Auto. Hat man keine Möglichkeit auf Firmenwagen, kauft man eben einen guten Gebrauchten. Hat man die Möglichkeit, lohnt es sich in der Regel. Alleine das Rundum-Sorglos-Paket sollte schon 1-200 Euro wert sein.

marketeer schrieb:

Doch ganz ehrlich: Mir wäre mein Geld dafür zu schade und ich
bin nicht Autoverliebt, dass ich eine "dicke" Karre
bzw. das brandaktuelle Modell brauchen würde.

Was zudem nicht vergessen werden darf:
Das ist schlicht und ergreifend Leasing: Heisst: man bezahlt
eine Nutzungsgebühr. Ist der Job weg, ist auch das Auto weg.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

50ct pro gefahrenem Kilometer? Alter Schwede, ich fahre aktuell ca. 5000km pro Monat geschäftlich. Dann würde ich ja nach Versteuerung ca. 40ct pro km also 2000,00 Euro bekommen?!
Lohnt sich das für KPMG? Anscheinend...
Ich würde ja dadurch alleine schon 24.000 Euro an Fahrkosten kriegen!! :O

Ein KPMGler schrieb:

1) verstehe nicht, was du da willst
2) hängt vom Level ab, bei fachlichen Mitarbeitern z.B. darf
das Auto ohne Sonderausstattung das 10x eines
Bruttomonatsgehalts kosten, inkl. Extras darf man darüber
hinaus gehen
3) alles was 4 Räder hat
4) gibts nicht, es gibt einen Nettogehaltsverzicht der aus 1%
NLP + 0,03% vom NLP * Distanz Home/Office besteht
5) ja, inklusive, aber belastet dein Autokonto
6) ja, inklusive, aber belastet dein Autokonto
7) 50ct/km
8) kannst Du dir nach obigem Modell ja nu selbst ausrechnen,
aktuelles Gehalt ist dafür aber natürlich komplett unnütz.

antworten
marketeer

Re: Big4: Firmenwagen

Ja, das hab ich auch geschrieben, dass sich ein Firmenwagen lohnen würde, wenn man sich das gleiche Auto auch privat kaufen würde.
Hier habe ich eine andere Faustregel: Ein Auto sollte niemals mehr kosten als ein Bruttojahresgehalt.

Zudem: Wer gibt privat 57.000 Euro für den vielzitierten Q5 aus?

Aber muss jede/r selbst wissen.

Deshalb ist auch eine Pauschalantwort auf das Thema: "Firmenwagen ist günstiger als ein Privat-PKW" nicht möglich... Höchstens noch: "Kommt darauf an.."

Der Rest ist eben (Steuer-)Rechnerei bzw. eben auch eine Pauschalantwort, wie ich diese oben gegeben habe.
Wenn ich eine Gehaltserhöhung bekäme plus Firmenwagen on top dann sieht das schon wieder anders aus als wenn ich statt einer Gehaltserhöhung einen Firmenwagen bekäme, obwohl ich ein relativ neues/junges Auto habe. (=> weniger netto).

Lounge Gast schrieb:

Um das geht es aber nicht. Es geht darum, ob ein Firmenwagen
günstiger ist als ein privat gekauftes Auto.

antworten
know-it-all

Re: Big4: Firmenwagen

Man muss die erstatteten Kosten für die Nutzung des Privat-PKW mit den Alternativen vergleichen. Taxifahren ist noch weit teurer, Bahnfahren im Zweifel auch nicht viel günstiger und verursacht - je nach Verbindungsqualität - eine längere Reisedauer (= Arbeitszeit).
Ein Mietwagen, für eine weite Strecke angemietet, ist wahrscheinlich günstiger als eine Fahrt mit dem Privatwagen. Bei Tagespendlern mit gefahrenen Strecken von um die 100 km wie bei dir, gilt das aber auch nicht.
Es gibt sicher eine Policy/Richtline der KPMG, die vorschreibt das jeweils kostengünstigste Verkehrsmittel zu benutzen. Allein kontrollieren lässt sich das in der Praxis schwer. Und sofern die Kosten nicht im krassen Missverhältnis zur günstigen Variante stehen, wird die Benutzung des Privatfahrzeugs i.d.R. auch toleriert werden.
Bei Mitarbeitern, die von der Leasecar-Regelung Gebrauch machen, kann das m.E. ein besonderer Konflikt werden, denn im Sinne eines "verlustfreien" Betriebs des Fahrzeug wollen und müssen diejenigen möglichst viele dienstliche Kilometer fahren, ggf. auch auf solchen Strecken, in denen es günstigere Alternativen gibt...

Die KPMG stellt die Reisekosten letztlich auch den Kunden in Rechnung. Ich denke zusätzlich zum Honorar für die eigentliche Arbeit sind Nebenkosten für Reise etc. von ~7-10% nicht unüblich und die fallen auch bei Mitarbeitern an, die nicht mit dem Auto anreisen (Hotelübernachtungen etc.).

Lounge Gast schrieb:

50ct pro gefahrenem Kilometer? Alter Schwede, ich fahre
aktuell ca. 5000km pro Monat geschäftlich. Dann würde ich ja
nach Versteuerung ca. 40ct pro km also 2000,00 Euro bekommen?!
Lohnt sich das für KPMG? Anscheinend...
Ich würde ja dadurch alleine schon 24.000 Euro an Fahrkosten
kriegen!! :O

antworten
Ein KPMGler

Re: Big4: Firmenwagen

60tkm p.a.?
Sollte eher eine Ausnahme darstellen, da wir ja keine Taxifahrer oder Kuriere beschäftigen und Autofahren eher ein Mittel zum Zweck (=Arbeiten für den Kunden) ist und kein Selbstzweck.

Hast Du einen Privatwagen bekommst Du 30ct unversteuert und 20ct versteuert pro KM und bei einem Firmenwagen werden 50ct pro Kilometer Deinem Autokonto gutgeschrieben, dessen Saldo am Ende des Geschäftsjahres mit deinem Bonus verrechnet wird.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Naja, bin auch in der Beratung und bin aktuell auf einem Projekt 90km von mir weg. Nur für das Projekt fahre ich 4000km. Dann noch bisschen rumfahren geschäftlich. Meetings usw. 5000 sind selten aber 3-4000 schaffe ich locker im Monat.

Das mit diesem Saldo hast Du glaub ich schon woanders mal erläutert. Hab es nicht ganz kapiert aber was solls :-)
Bei diesen Kilometern, die ich oben angegeben habe, wird das Auto dann wohl auf jeden Fall günstiger.

Ein KPMGler schrieb:

60tkm p.a.?
Sollte eher eine Ausnahme darstellen, da wir ja keine
Taxifahrer oder Kuriere beschäftigen und Autofahren eher ein
Mittel zum Zweck (=Arbeiten für den Kunden) ist und kein
Selbstzweck.

Hast Du einen Privatwagen bekommst Du 30ct unversteuert und
20ct versteuert pro KM und bei einem Firmenwagen werden 50ct
pro Kilometer Deinem Autokonto gutgeschrieben, dessen Saldo
am Ende des Geschäftsjahres mit deinem Bonus verrechnet wird.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Das ist korrekt. Und das wäre fatal, wenn KPMG oder die Big4 das nicht zulassen würden.

Müssen Sie aber sowieso, weil wenn ich z.B. bei KPMG arbeiten würde, bräuchte ich immer ein Taxi zum Bahnhof und dann mindestens 2-3x umsteigen. Die Reisezeit wäre enorm. Ebenso die Kosten alleine für die Taxifahrten. Da ist das Auto bestimmt günstiger.

Aktuell habe ich ein Heimschläferprojekt, bei dem ich eben pendeln kann. Ich müsste aber nicht. Ich könnte auch ein Hotel nehmen.

Ist das Projekt weiter weg fahre ich das auch ganz normal mit dem Auto und bleibe übernacht.

Wenn es 500km bis zum Kunden sind, kämen da auch 500,00 pro hin und zurück auf das Konto. Für 500 Euro fliegt man locker zum Kunden. Heißt: Ich würde in diesem Fall natürlich das Auto bevorzugen, weil ich dann noch etwas "Gewinn" mache. Würde das von vorneweg nicht gehen, da nicht erlaubt laut Policy, wäre das ganze Lease-Car Modell ja für die Tonne...

know-it-all schrieb:

Bei Mitarbeitern, die von der Leasecar-Regelung Gebrauch
machen, kann das m.E. ein besonderer Konflikt werden, denn im
Sinne eines "verlustfreien" Betriebs des Fahrzeug
wollen und müssen diejenigen möglichst viele dienstliche
Kilometer fahren, ggf. auch auf solchen Strecken, in denen es
günstigere Alternativen gibt...

antworten
Ein KPMGler

Re: Big4: Firmenwagen

Naja gut, aber bei der Laufleistung verbrätst Du auch 400-500EUR/Monat für Sprit.
Du musst alle 4-5 Monate zur Inspektion, weil wieder 20tkm weg sind, spätestens nach 4 Inspektionen kommen dann mal die ganz großen, ganz teuren (Austausch Bremen, Zahnriemen, ...)
Vom Wertverlust mal abgesehen, wenn Du in 2 Jahren 100-120tkm auf ein Auto ballerst.

Da bleibt unterm Strich von den 24tEUR nicht viel übrig, es sei den Du hast so eine komplett abbezahlte Spesenschleuder a la abbezahlter Golf3 TDI ohne Serviceheft und Wiederverkaufsambitionen.

Lounge Gast schrieb:

Naja, bin auch in der Beratung und bin aktuell auf einem
Projekt 90km von mir weg. Nur für das Projekt fahre ich
4000km. Dann noch bisschen rumfahren geschäftlich. Meetings
usw. 5000 sind selten aber 3-4000 schaffe ich locker im Monat.

Das mit diesem Saldo hast Du glaub ich schon woanders mal
erläutert. Hab es nicht ganz kapiert aber was solls :-)
Bei diesen Kilometern, die ich oben angegeben habe, wird das
Auto dann wohl auf jeden Fall günstiger.

Ein KPMGler schrieb:

60tkm p.a.?
Sollte eher eine Ausnahme darstellen, da wir ja keine
Taxifahrer oder Kuriere beschäftigen und Autofahren eher
ein
Mittel zum Zweck (=Arbeiten für den Kunden) ist und kein
Selbstzweck.

Hast Du einen Privatwagen bekommst Du 30ct unversteuert
und
20ct versteuert pro KM und bei einem Firmenwagen werden
50ct
pro Kilometer Deinem Autokonto gutgeschrieben, dessen
Saldo
am Ende des Geschäftsjahres mit deinem Bonus verrechnet
wird.

antworten
know-it-all

Re: Big4: Firmenwagen

Ich war mal früher Big4-ler - die Kilometerspesen betrugen zu dieser Zeit noch 0,45 EUR/km (steuerfreier Anteil seitdem unverändert). Ich habe durch die Spesenzahlungen für dienstlich gefahrene Kilometer letztlich immer ein leichtes Plus erzielt.

Die unmittelbar laufleistungsabhängigen variablen Kosten (Sprit) lagen in der Größenordnung von 0,06 bis 0,1 EUR/km.
Die vom Wesen her etwas fixeren Kosten wie Reparaturen, Wartung, Versicherung treten unregelmäßiger auf. Bei meinem Wagen waren es über die gesamte Nutzungsdauer - bei Laufleistungen von um die 30.000 km p.a. - rund 0,1 EUR/km, also um die 3.000 EUR pro Jahr (hauptsächlich aufgrund einiger größerer Reparaturen im späteren Verlauf der Nutzungsdauer).

Der Wertverlust ist natürlich auf dem Papier der größte Kostenfaktor - auch bei meinem damaligen Auto einem Kompaktklasse-Jahreswagen mit ca. 15.000 EUR Anschaffungskosten.
Allerdings ist der Wertverlust nicht komplett laufleistungsabhängig, sondern er tritt auch auf, wenn man nicht fährt. (wenn auch langsamer).
Wenn man es wissenschaftlich korrekt behandeln möchte, muss man den Wertverlust also in einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung ggf. noch aufteilen in "laufleistungsabhängigen Wertverlust" und "zeitabhängigen Wertverlust" :-)
Der Einfachheit halber habe ich in meinem Rechenmodell den Wagen über 5 Jahre linear auf null abgeschrieben und den Wertverlust pro Jahr auf die jährliche Fahrleistung umgelegt. Das ergab dann nochmal ca. 0,1 EUR/km. In Summe ergaben sich dann Gesamtkosten von etwas unter 0,3 EUR/km.
Man kann daran erkennen, dass bei einem mehr als doppelt so teuren Auto durch den Wertverlust die Kilometerspesen tatsächlich nur noch die Kosten decken.
Wenn man den Wertverlust hingegen auf einen längeren Zeitraum umlegt - oder auf mehr Kilometer pro Jahr - dann kann auch in diesem Fall noch ein leichtes Plus übrig bleiben.

Ein KPMGler schrieb:

Naja gut, aber bei der Laufleistung verbrätst Du auch
400-500EUR/Monat für Sprit.
Du musst alle 4-5 Monate zur Inspektion, weil wieder 20tkm
weg sind, spätestens nach 4 Inspektionen kommen dann mal die
ganz großen, ganz teuren (Austausch Bremen, Zahnriemen, ...)
Vom Wertverlust mal abgesehen, wenn Du in 2 Jahren 100-120tkm
auf ein Auto ballerst.

Da bleibt unterm Strich von den 24tEUR nicht viel übrig, es
sei den Du hast so eine komplett abbezahlte Spesenschleuder a
la abbezahlter Golf3 TDI ohne Serviceheft und
Wiederverkaufsambitionen.

antworten
Ein KPMGler

Re: Big4: Firmenwagen

Kann man wissenschaftlich machen - kann man aber auch sein lassen und stattdessen nochmal die Wurzelbehandlung von letzter Woche wiederholen!

know-it-all schrieb:

Ich war mal früher Big4-ler - die Kilometerspesen betrugen zu
dieser Zeit noch 0,45 EUR/km (steuerfreier Anteil seitdem
unverändert). Ich habe durch die Spesenzahlungen für
dienstlich gefahrene Kilometer letztlich immer ein leichtes
Plus erzielt.

Die unmittelbar laufleistungsabhängigen variablen Kosten
(Sprit) lagen in der Größenordnung von 0,06 bis 0,1 EUR/km.
Die vom Wesen her etwas fixeren Kosten wie Reparaturen,
Wartung, Versicherung treten unregelmäßiger auf. Bei meinem
Wagen waren es über die gesamte Nutzungsdauer - bei
Laufleistungen von um die 30.000 km p.a. - rund 0,1 EUR/km,
also um die 3.000 EUR pro Jahr (hauptsächlich aufgrund
einiger größerer Reparaturen im späteren Verlauf der
Nutzungsdauer).

Der Wertverlust ist natürlich auf dem Papier der größte
Kostenfaktor - auch bei meinem damaligen Auto einem
Kompaktklasse-Jahreswagen mit ca. 15.000 EUR
Anschaffungskosten.
Allerdings ist der Wertverlust nicht komplett
laufleistungsabhängig, sondern er tritt auch auf, wenn man
nicht fährt. (wenn auch langsamer).
Wenn man es wissenschaftlich korrekt behandeln möchte, muss
man den Wertverlust also in einer mehrstufigen
Deckungsbeitragsrechnung ggf. noch aufteilen in
"laufleistungsabhängigen Wertverlust" und
"zeitabhängigen Wertverlust" :-)
Der Einfachheit halber habe ich in meinem Rechenmodell den
Wagen über 5 Jahre linear auf null abgeschrieben und den
Wertverlust pro Jahr auf die jährliche Fahrleistung umgelegt.
Das ergab dann nochmal ca. 0,1 EUR/km. In Summe ergaben sich
dann Gesamtkosten von etwas unter 0,3 EUR/km.
Man kann daran erkennen, dass bei einem mehr als doppelt so
teuren Auto durch den Wertverlust die Kilometerspesen
tatsächlich nur noch die Kosten decken.
Wenn man den Wertverlust hingegen auf einen längeren Zeitraum
umlegt - oder auf mehr Kilometer pro Jahr - dann kann auch in
diesem Fall noch ein leichtes Plus übrig bleiben.

Ein KPMGler schrieb:

Naja gut, aber bei der Laufleistung verbrätst Du auch
400-500EUR/Monat für Sprit.
Du musst alle 4-5 Monate zur Inspektion, weil wieder 20tkm
weg sind, spätestens nach 4 Inspektionen kommen dann mal
die
ganz großen, ganz teuren (Austausch Bremen, Zahnriemen,
...)
Vom Wertverlust mal abgesehen, wenn Du in 2 Jahren
100-120tkm
auf ein Auto ballerst.

Da bleibt unterm Strich von den 24tEUR nicht viel übrig,
es
sei den Du hast so eine komplett abbezahlte
Spesenschleuder a
la abbezahlter Golf3 TDI ohne Serviceheft und
Wiederverkaufsambitionen.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Welcher Arbeitgeber lässt es denn zu, dass der AN 500km zum Kunden mit dem Auto fährt, und zum Wochenende nach getaner Arbeit wieder zurück?
Das ist unverantwortlicher Schwachsinn, egal aus welcher Perspektive betrachtet (Einsatzkraft des MA, Work Life Balance, Risiko für den MA).

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Bei uns ist das gang und gäbe. Bin in der IT-Beratung. Meine Kunden sind sehr weit weg. Innerhalb Deutschland fliege ich nie. Da ich Zug nicht mag, fahre ich mit dem Auto. Hat noch keiner was gesagt. Risiko für den Mitarbeiter hat man so und so. Auch wenn ich nur 5km wohin fahre, kann etwas passieren. Das ist also nicht der Punkt. Die Kosten an sich auch nicht. Für den Projektleiter ist es sogar besser, wenn man mit dem Auto fährt. Autokosten kommen direkt auf die Kostenstelle "Service Unit". Flüge, Taxi, Zug werden über Reisekosten direkt aufs Projekt gebucht => senkt den DB ;-)

Lounge Gast schrieb:

Welcher Arbeitgeber lässt es denn zu, dass der AN 500km zum
Kunden mit dem Auto fährt, und zum Wochenende nach getaner
Arbeit wieder zurück?
Das ist unverantwortlicher Schwachsinn, egal aus welcher
Perspektive betrachtet (Einsatzkraft des MA, Work Life
Balance, Risiko für den MA).

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Du hast in einem anderen Thread gesagt, dass es trotz aller Unkenrufe doch ein relativ attraktives Modell ist.

Was fährst Du denn für ein Auto wenn ich fragen darf und was kostet das netto und was kommt am Ende des Jahres nach Verrechnung mit dem Bonus raus?

Danke :-)

Ein KPMGler schrieb:

Kann man wissenschaftlich machen - kann man aber auch sein
lassen und stattdessen nochmal die Wurzelbehandlung von
letzter Woche wiederholen!

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Geil! BWLer rechnen sich den alten Golf schön.

Unabhängig von den pfennigenauen Kosten sitze ich im Neuwagen und fahre den ohne Eigentümerrisiko. Danke, Arbeitgeber, dass ich ein Firmenwagenmodell habe, auch wenn ich bestimmt pro Jahr 1000 EUR schlechter dastehe als der Golffahrer.

antworten
Ein KPMGler

Re: Big4: Firmenwagen

Die Fragen werde ich nicht alle beantworten, da das alles recht speziell ist und ich auf jeden Fall ein spezielles Auto fahre... :)

Aber da ich mein Auto überhaupt nicht beruflich nutze sondern ausschließlich privat (und das ziemlich intensiv), ist mein Auto am Ende des Jahres meistens mit einigen tausend im Minus und wird dementsprechend mit meinen Brutto-Tantiemen verrechnet.

Lounge Gast schrieb:

Du hast in einem anderen Thread gesagt, dass es trotz aller
Unkenrufe doch ein relativ attraktives Modell ist.

Was fährst Du denn für ein Auto wenn ich fragen darf und was
kostet das netto und was kommt am Ende des Jahres nach
Verrechnung mit dem Bonus raus?

Danke :-)

Ein KPMGler schrieb:

Kann man wissenschaftlich machen - kann man aber auch sein
lassen und stattdessen nochmal die Wurzelbehandlung von
letzter Woche wiederholen!

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

ähhh in welcher welt lebst du denn?
bist du nie auf autobahnen unterwegs? meinst du die fahren alle immer in de urlaub? gibt auch leute, die fahren 500km oder mehr am tag. völlig normal heute.

Lounge Gast schrieb:

Welcher Arbeitgeber lässt es denn zu, dass der AN 500km zum
Kunden mit dem Auto fährt, und zum Wochenende nach getaner
Arbeit wieder zurück?
Das ist unverantwortlicher Schwachsinn, egal aus welcher
Perspektive betrachtet (Einsatzkraft des MA, Work Life
Balance, Risiko für den MA).

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Eigentlich hast Du gar keine Frage beantwortet :-D

Der Bruttopreis des Autos würde mir reichen! :-)

Wie läuft das eigentlich mit den Tankkosten? Man bekommt Tankkarten und die Kosten kommen auch auf das Konto? Du musst also monatlich die Kosten nicht zahlen sondern KPMG zahlt das erst mal und dann wird es verrechnet, oder?

Ein KPMGler schrieb:

Die Fragen werde ich nicht alle beantworten, da das alles
recht speziell ist und ich auf jeden Fall ein spezielles Auto
fahre... :)

Aber da ich mein Auto überhaupt nicht beruflich nutze sondern
ausschließlich privat (und das ziemlich intensiv), ist mein
Auto am Ende des Jahres meistens mit einigen tausend im Minus
und wird dementsprechend mit meinen Brutto-Tantiemen
verrechnet.

Lounge Gast schrieb:

Du hast in einem anderen Thread gesagt, dass es trotz
aller
Unkenrufe doch ein relativ attraktives Modell ist.

Was fährst Du denn für ein Auto wenn ich fragen darf und
was
kostet das netto und was kommt am Ende des Jahres nach
Verrechnung mit dem Bonus raus?

Danke :-)

Ein KPMGler schrieb:

Kann man wissenschaftlich machen - kann man aber
auch sein
lassen und stattdessen nochmal die Wurzelbehandlung
von
letzter Woche wiederholen!

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Heißt, Du fährst ein Auto, was einen ziemlich hohen Bruttolistenpreis hat. Die Leasingrate dafür könntest Du als Privatperson nicht zahlen, da viel zu teuer? :-)

Ein KPMGler schrieb:

Die Fragen werde ich nicht alle beantworten, da das alles
recht speziell ist und ich auf jeden Fall ein spezielles Auto
fahre... :)

Aber da ich mein Auto überhaupt nicht beruflich nutze sondern
ausschließlich privat (und das ziemlich intensiv), ist mein
Auto am Ende des Jahres meistens mit einigen tausend im Minus
und wird dementsprechend mit meinen Brutto-Tantiemen
verrechnet.

Lounge Gast schrieb:

Du hast in einem anderen Thread gesagt, dass es trotz
aller
Unkenrufe doch ein relativ attraktives Modell ist.

Was fährst Du denn für ein Auto wenn ich fragen darf und
was
kostet das netto und was kommt am Ende des Jahres nach
Verrechnung mit dem Bonus raus?

Danke :-)

Ein KPMGler schrieb:

Kann man wissenschaftlich machen - kann man aber
auch sein
lassen und stattdessen nochmal die Wurzelbehandlung
von
letzter Woche wiederholen!

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Was spielt es eigentlich für eine Rolle, welches Auto der KPMGler fährt und wie teuer es ist?

antworten
know-it-all

Re: Big4: Firmenwagen

Lounge Gast schrieb:

Unabhängig von den pfennigenauen Kosten sitze ich im Neuwagen
und fahre den ohne Eigentümerrisiko. Danke, Arbeitgeber, dass

Oje - das achso schlimme Eigentümerrisiko. Dn Leuten, die ein Auto tatsächlich Ihr Eigentum nennen, geht es ja wirklich total dreckig. Worin besteht denn dieses Eigentümerrisiko genau?

ich ein Firmenwagenmodell habe, auch wenn ich bestimmt pro
Jahr 1000 EUR schlechter dastehe als der Golffahrer.

Das ist schön für Dich. Ich brauche das Statussymbol eines Neuwagen alle 3 oder 4 Jahre persönlich wiederum nicht. Mein derzeitiger AG bietet auch ein "Pseudo-Firmenwagenmodell" basierend auf Entgeltumwandlung.
Der Barkauf eines Neuwagens mit 18% Rabatt auf Listenpreis und die vorgesehene Nutzungsdauer von mind. 6-8 Jahren, macht diese Variante für mich allerdings günstiger. Bei einer Fahrleistung von ~20 tkm p.a. ist das Auto am Ende der Laufzeit zudem noch ein wenig entfernt von "nur Schrottwert"

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Genau da liegt der Hund begraben!
Barkauf! Wer kann das schon?
Selbst wenn es kein 50k Auto sondern "nur" ein 20k Auto ist (Golf z.B. kostet um den Dreh) musst Du das Geld erst einmal haben!
Hast Du es nicht, musst Du es finanzieren. Ein Auto auf 6-8 Jahre zu finanzieren wäre dämlich, oder? Also machen wir 3 Jahre. Inkl. Zins müssten also rund 555 Euro Rate sein, die man tilgt. Klar, nach den 3 Jahren gehört dir das Auto und es hat noch Restwert. Aber die Fixkosten für Reifen usw. kommen zu den 555,00 die vergangenen 3 Jahre on top. Dann sieht es gleich anders aus. Ob es besser ist als der Firmenwagen, müsste man eben durchrechnen. Aber ganz so einfach wie du es beschreibst, ist es nicht.

know-it-all schrieb:

Der Barkauf eines Neuwagens mit 18% Rabatt auf Listenpreis
und die vorgesehene Nutzungsdauer von mind. 6-8 Jahren, macht
diese Variante für mich allerdings günstiger. Bei einer
Fahrleistung von ~20 tkm p.a. ist das Auto am Ende der
Laufzeit zudem noch ein wenig entfernt von "nur
Schrottwert"

antworten
Ein KPMGler

Re: Big4: Firmenwagen

Ja, der Wagen kostet rd. 100kEUR.

Da der Hersteller aber dieses neue Modell sehr agressiv in den Markt gedrückt hat bei niedrigen Laufzeiten (wollen schnell viele Jahreswagen produzieren), war der Leasingfaktor nur knapp 0.35, d.h. das Fahrzeug mit 100tEUR NLP hat eine monatliche Netto-Leasingrate von 350EUR ohne Anzahlung o.ä.

Und ja, Tankkarte ist dabei und die Firma zahlt erst einmal, belastet aber natürlich dann entsprechend das Autokonto.

Und doch, natürlich könnte ich mir auch als Privatperson diese oder quasi jegliche andere Leasingrate leisten, will es aber nicht.

Abgesehen davon, würde ich vermutlich als Privatperson an dieses Angebot gar nicht rankommen, schon gar nicht ohne jegliche Anzahlung.

Lounge Gast schrieb:

Eigentlich hast Du gar keine Frage beantwortet :-D

Der Bruttopreis des Autos würde mir reichen! :-)

Wie läuft das eigentlich mit den Tankkosten? Man bekommt
Tankkarten und die Kosten kommen auch auf das Konto? Du musst
also monatlich die Kosten nicht zahlen sondern KPMG zahlt das
erst mal und dann wird es verrechnet, oder?

Ein KPMGler schrieb:

Die Fragen werde ich nicht alle beantworten, da das alles
recht speziell ist und ich auf jeden Fall ein spezielles
Auto
fahre... :)

Aber da ich mein Auto überhaupt nicht beruflich nutze
sondern
ausschließlich privat (und das ziemlich intensiv), ist
mein
Auto am Ende des Jahres meistens mit einigen tausend im
Minus
und wird dementsprechend mit meinen Brutto-Tantiemen
verrechnet.

Lounge Gast schrieb:

Du hast in einem anderen Thread gesagt, dass es trotz
aller
Unkenrufe doch ein relativ attraktives Modell ist.

Was fährst Du denn für ein Auto wenn ich fragen
darf und
was
kostet das netto und was kommt am Ende des Jahres
nach
Verrechnung mit dem Bonus raus?

Danke :-)

Ein KPMGler schrieb:

Kann man wissenschaftlich machen - kann man aber
auch sein
lassen und stattdessen nochmal die
Wurzelbehandlung
von
letzter Woche wiederholen!

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Danke für die Infos! Super Insights!

Und top Konditionen!

Ein KPMGler schrieb:

Ja, der Wagen kostet rd. 100kEUR.

Da der Hersteller aber dieses neue Modell sehr agressiv in
den Markt gedrückt hat bei niedrigen Laufzeiten (wollen
schnell viele Jahreswagen produzieren), war der Leasingfaktor
nur knapp 0.35, d.h. das Fahrzeug mit 100tEUR NLP hat eine
monatliche Netto-Leasingrate von 350EUR ohne Anzahlung o.ä.

Und ja, Tankkarte ist dabei und die Firma zahlt erst einmal,
belastet aber natürlich dann entsprechend das Autokonto.

Und doch, natürlich könnte ich mir auch als Privatperson

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Mal wieder Absolventen-Aggro.

Ich schreibe aus eigener Erfahrung. 10 Jahre lang Privatautos, 7-10 Jahre alt, dann Firmenwagen.

Eigentümerrisiko ist:

  • Schäden, von Bagatell- bis Total- (bei meinem Firmenwagenmodell komplett ohne Selbstbeteiligung)
  • Reinigung (Teil unseres Sixt-Servicepakets)
  • Spritpreiserhöhung (habe Tankkarte)
  • Verwertungsrisiko beim Verkauf(Wagen wird zurückgegeben, keine "was ist letzte Preis" Debatten mit Neubürgern)
  • keine Kapitalbindung wie bei Kauf eines Neuwagens

Es ist nicht mein Auto, wenn was damit ist, ist es Sache meiner Firma oder wem auch immer, so wird es auch gehandhabt. Unser Fuhrparkmanagement macht das irgendwie schon.

Und da für mich ein Auto, zumindest das, was heute vom Band läuft in der 50-90t EUR Klasse, kein Statussymbol ist sondern Gebrauchsgegenstand, lebe ich mit "meinem" Firmenwagen ganz prima.

Verstehe daher die Aggressivität nicht.

know-it-all schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Unabhängig von den pfennigenauen Kosten sitze ich im
Neuwagen
und fahre den ohne Eigentümerrisiko. Danke, Arbeitgeber,
dass

Oje - das achso schlimme Eigentümerrisiko. Dn Leuten, die ein
Auto tatsächlich Ihr Eigentum nennen, geht es ja wirklich
total dreckig. Worin besteht denn dieses Eigentümerrisiko
genau?

ich ein Firmenwagenmodell habe, auch wenn ich bestimmt pro
Jahr 1000 EUR schlechter dastehe als der Golffahrer.

Das ist schön für Dich. Ich brauche das Statussymbol eines
Neuwagen alle 3 oder 4 Jahre persönlich wiederum nicht. Mein
derzeitiger AG bietet auch ein
"Pseudo-Firmenwagenmodell" basierend auf
Entgeltumwandlung.
Der Barkauf eines Neuwagens mit 18% Rabatt auf Listenpreis
und die vorgesehene Nutzungsdauer von mind. 6-8 Jahren, macht
diese Variante für mich allerdings günstiger. Bei einer
Fahrleistung von ~20 tkm p.a. ist das Auto am Ende der
Laufzeit zudem noch ein wenig entfernt von "nur
Schrottwert"

antworten
know-it-all

Re: Big4: Firmenwagen

Lounge Gast schrieb:

Mal wieder Absolventen-Aggro.

Du solltest besser das Raten lassen. Ich bin weder BWLer, noch Absolvent, noch ging es um einen Golf. Und ich bin auch ganz entspannt.

Ich schreibe aus eigener Erfahrung. 10 Jahre lang
Privatautos, 7-10 Jahre alt, dann Firmenwagen.

Eigentümerrisiko ist:

  • Schäden, von Bagatell- bis Total- (bei meinem
    Firmenwagenmodell komplett ohne Selbstbeteiligung)
  • Reinigung (Teil unseres Sixt-Servicepakets)
  • Spritpreiserhöhung (habe Tankkarte)
  • Verwertungsrisiko beim Verkauf(Wagen wird zurückgegeben,
    keine "was ist letzte Preis" Debatten mit Neubürgern)
  • keine Kapitalbindung wie bei Kauf eines Neuwagens

Okay, und wo sind denn jetzt die sogenannten "Risiken"?
Ich sehe dort eine Liste von Punkten, die allesamt kein echtes (oder gar existentielles) Problem darstellen. :-)

Es ist nicht mein Auto, wenn was damit ist, ist es Sache
meiner Firma oder wem auch immer, so wird es auch gehandhabt.
Unser Fuhrparkmanagement macht das irgendwie schon.

Und da für mich ein Auto, zumindest das, was heute vom Band
läuft in der 50-90t EUR Klasse, kein Statussymbol ist sondern
Gebrauchsgegenstand, lebe ich mit "meinem"
Firmenwagen ganz prima.

Das Dienstwagenmodell in unserer Firma (für Führungskräfte) sieht vor, dass ein bestimmtes Budget pro Führungsebene ausschließlich als Leasingrate zur Verfügung steht - eine Auszahlung als Brutto ist ausgeschlossen. Das führt folglich zu regelrechten Exzessen was Größe, Preis, Leistung der Wagen angeht.
Mir persönlich sind Leute ehrlich gesagt suspekt, die sich auf Firmenkosten dicke SUVs (X5, X6, Q7, GL) anschaffen, die sie bei privater Finanzierung wahrscheinlich nie fahren würden, aber trotzdem immer von "ihrem" Fahrzeug reden.
(Entgeltumwandler wie den KPMGler möchte ich mal ausnehmen, denn die bezahlen den Wagen ja letztendlich selbst aus dem Brutto.)

Wie auch immer - als Aktionär von Daimler und BMW profitiere ich im Moment gut davon, dass die margenstarken Baureihen zum Großteil als Dienstwagen ausgeliefert werden :-)

Verstehe daher die Aggressivität nicht.

Nur noch am Rande: Als echtes Risiko sehe ich für viele Dienstwagenbesitzer die aus der Tatsache "nicht mein Wagen, nicht meine Spritkosten" resultierende Fahrweise auf den Autobahnen.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Ja klar, die Autobahnen sind voll von Big4 Associates auf dem Weg zum wöchentlichen Mandat, deswegen stehen sie Montags um 3 Uhr auf um von 4 bis 9 die 500km abzureißen und dann 9 Stunden zu schaffen. Donnerstags sind sie dann um 17 Uhr fertig und packen sich noch 5 Stunden auf die Autobahn und freuen sich nach jedem Kilometer über die halbe Milchschnitte, die sie sich jetzt mehr leisten können.

Käse das, ist mal wieder Absolventendenke.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Das stimmt. Als ich damals noch bei der Firma war, bei der man einen Porsche als Firmenwagen nehmen kann, kannte ich auch ein paar Kollegen, die ihr Facebook Profil mit "ihrem" 911er geschmückt hatten...

Schön, dass man ihn fahren kann aber man muss damit nicht protzen, finde ich!

know-it-all schrieb:

Mir persönlich sind Leute ehrlich gesagt suspekt, die sich
auf Firmenkosten dicke SUVs (X5, X6, Q7, GL) anschaffen, die
sie bei privater Finanzierung wahrscheinlich nie fahren
würden, aber trotzdem immer von "ihrem" Fahrzeug
reden.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Wie lange ist denn die Leasinglaufzeit bei KPMG z.B.?

antworten
Ein KPMGler

Re: Big4: Firmenwagen

Kann man sich aussuchen, hängt etwas vom Leasinganbieter der jeweiligen Automarke ab.

Aber im Grunde alles zwischen 12 und 60 Monaten.

Laufleistung kann man auch aussuchen, ich meine zwischen 10tkm p.a. und 50tkm p.a.

Lounge Gast schrieb:

Wie lange ist denn die Leasinglaufzeit bei KPMG z.B.?

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Dementsprechend hoch wird dann auch die Leasingrate nehme ich an?

Ein KPMGler schrieb:

Kann man sich aussuchen, hängt etwas vom Leasinganbieter der
jeweiligen Automarke ab.

Aber im Grunde alles zwischen 12 und 60 Monaten.

Laufleistung kann man auch aussuchen, ich meine zwischen
10tkm p.a. und 50tkm p.a.

Lounge Gast schrieb:

Wie lange ist denn die Leasinglaufzeit bei KPMG z.B.?

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

know-it-all schrieb:

Das Dienstwagenmodell in unserer Firma (für Führungskräfte)
sieht vor, dass ein bestimmtes Budget pro Führungsebene
ausschließlich als Leasingrate zur Verfügung steht - eine
Auszahlung als Brutto ist ausgeschlossen.

Das heisst also, die Führungskräfte "müssen" sich für einen Wagen entscheiden, Auszahlung und dann Privatwagen nach Wahl ist ausgeschlossen.

Das führt folglich

zu regelrechten Exzessen was Größe, Preis, Leistung der Wagen
angeht.

Ich vermute, die Höhe der Leasingrate ist vorgegeben (so ist es zB bei uns), dadurch dürften ja gerade keine Exzesse möglich sein. Zudem gibt es auch für die höheren Ebenen sicherlich bestimmte Vorgaben - bei uns zum Beispiel 4 Türen, deutsches Fabrikat, letztendilch landen alle beim Audi (hat die besten Leasingangebote), und dann halt A8, A7, oder S6 oder einer hat einen RS4. na schön.

Mir persönlich sind Leute ehrlich gesagt suspekt, die sich
auf Firmenkosten dicke SUVs (X5, X6, Q7, GL) anschaffen, die
sie bei privater Finanzierung wahrscheinlich nie fahren
würden,

Ja aber - "auf Firmenkosten"? Du schriebst doch, der Firmenwagen ist dort Gehaltsbestandteil, wir reden über 1000-1500EURx12, davon geht keine Firma unter, und auszahlen lassen können sie sich den Betrag auch nicht. Sollen die Leute bei Stellenantritt den Wagen ausschlagen? Soll man den Leuten die Leasingrate lieber aufs Brutto aufschlagen? Was ist, wenn einer sich aus dem Netto so einen Wagen kauft, oder ist das auch verboten?

(Entgeltumwandler wie den KPMGler möchte ich mal ausnehmen,
denn die bezahlen den Wagen ja letztendlich selbst aus dem
Brutto.)

Die Entgeltumwandler sind i.d.R. nicht an Car Policies gebunden und leisten sich daher tendenziell öfter mal einen Cayman oder sowas, was ein Firmenwagenfahrer i.d.R. nicht darf, vielleich McK ausgenommen.

Ich frage mich, was Dich eigentlich stört. Vor allem, weil du im vorheigen Absatz nun auf einmal auf SUVs einschlägst. Wäre ein Cayman oder RS4 Avant weniger "schlimm"?

antworten
Ein KPMGler

Re: Big4: Firmenwagen

Mit steigender Laufleistung p.a. nimmt die Leasingrate zu.
Mit steigender Laufzeit nimmt sie meistens ab, da der Wertverlust überproportional hoch ist.

Spezifische Vertriebsanreizmaßnahmen wie bei meinem Wagen (nagelneues Modell, Hersteller will schnell (12-18 Monate) Jahreswagen mit geringer Laufleistung produzieren (max. 15tkm p.a.)) sind da natürlich von dieser Verallgemeinerung ausgenommen.

Lounge Gast schrieb:

Dementsprechend hoch wird dann auch die Leasingrate nehme ich
an?

Ein KPMGler schrieb:

Kann man sich aussuchen, hängt etwas vom Leasinganbieter
der
jeweiligen Automarke ab.

Aber im Grunde alles zwischen 12 und 60 Monaten.

Laufleistung kann man auch aussuchen, ich meine zwischen
10tkm p.a. und 50tkm p.a.

Lounge Gast schrieb:

Wie lange ist denn die Leasinglaufzeit bei KPMG z.B.?

antworten
know-it-all

Re: Big4: Firmenwagen

Lounge Gast schrieb:

Das heisst also, die Führungskräfte "müssen" sich
für einen Wagen entscheiden, Auszahlung und dann Privatwagen
nach Wahl ist ausgeschlossen.

Im Prinzip korrekt. Allerdings wird nicht verbrauchtes Leasingbudget in die betriebliche AV eingezahlt. Einen gewissen Anreiz, das Budget nicht vollständig auszureizen, gäbe es also schon. Zuzahlung zur Leasingrate aus dem Brutto ist selbstverständlich auch möglich.

Ich vermute, die Höhe der Leasingrate ist vorgegeben (so ist
es zB bei uns), dadurch dürften ja gerade keine Exzesse
möglich sein. Zudem gibt es auch für die höheren Ebenen
sicherlich bestimmte Vorgaben - bei uns zum Beispiel 4 Türen,
deutsches Fabrikat, letztendilch landen alle beim Audi (hat
die besten Leasingangebote), und dann halt A8, A7, oder S6
oder einer hat einen RS4. na schön.

Korrekt. Das Lesaingsbudget ist per Policy vorgegeben. Für die niedrigste Ebene 900, dann bis 1350 und Vorstand bis 2000 oder so. Einschränkungen gibt es exakt so wie von dir beschrieben. Deutsches Fabrikat mit 4 Türen. 90% fahren Mercedes, BMW und Audi. Seltener sieht man VW und Ford. Porsche ist glaube ich außen vor. Luxusklasse (A8, 7er, S-Klasse) ist der Vorstandsebene vorbehalten.

Ja aber - "auf Firmenkosten"? Du schriebst doch,
der Firmenwagen ist dort Gehaltsbestandteil, wir reden über
1000-1500EURx12, davon geht keine Firma unter, und auszahlen
lassen können sie sich den Betrag auch nicht. Sollen die
Leute bei Stellenantritt den Wagen ausschlagen? Soll man den
Leuten die Leasingrate lieber aufs Brutto aufschlagen? Was
ist, wenn einer sich aus dem Netto so einen Wagen kauft, oder
ist das auch verboten?

Die Firma geht ganz sicher nicht davon kaputt. Allerdings ist es schwer zu vermitteln, wenn einerseits zur Kostenreduktion ständig restrukturiert wird und Stellen abgebaut werden, aber andererseits niemand mal versucht, bei den Dienstwagen zu sparen.

Die Entgeltumwandler sind i.d.R. nicht an Car Policies
gebunden und leisten sich daher tendenziell öfter mal einen
Cayman oder sowas, was ein Firmenwagenfahrer i.d.R. nicht
darf, vielleich McK ausgenommen.

Das mag sein. Habe mich nicht damit beschäftigt.

Ich frage mich, was Dich eigentlich stört. Vor allem, weil du
im vorheigen Absatz nun auf einmal auf SUVs einschlägst. Wäre
ein Cayman oder RS4 Avant weniger "schlimm"?

Es ging allgemein um große und verhältnismäßige teure Autos. Bei den SUVs fällt es halt besonders auf, denn ein X5 ist in der Basis sicher nochmal eine Ecke teurer als ein 5er mit der kleinsten Motorisierung.
Besonders krasses Beispiel war mal der Direktor für Nachhaltigkeit. Der fuhr gleichzeitig eines der dicksten aller SUVs. Man könnte auch sagen "Wasser predigen und Wein trinken"...

Meine Aversion bezieht sich zugegebenermaßen nicht so sehr auf die Dienstwagen per se, sondern eher auf die Tatsache, dass einige wirklich inkompetente Führungskräfte solche Wagen ihr Eigen nennen. Letztendlich ist es schade, dass das Dienstwagenprivileg und die Budgets an die Führungsebene gekoppelt sind und nicht an die Kompetenz aber das lässt sich leider nicht umsetzen :-)

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Ich glaube, was dich da so beschäftigt, lässt sich in diesem Forum nicht lösen.

Da hat einer einen vertraglichen Anspruch auf einen Firmenwagen - und was genau ist das dein Problem?

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Ich persönlich würde mir auch die dicksten Karre holen, die ich persönlich für am günstigsten halte. Ich mag Autos, gebe auch gern Geld dafür aus. Wenn ich also ein 100k Auto für sagen wir mal grob 500-600 Euro im Monat fahren kann, tu ich das gerne. Was andere darüber denken, ist mir egal :)
Warum einen A4 für 400 fahren, wenn ich einen C63 AMG fahren kann ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Ich glaube, gegen Neid kann man nichts machen. Normalerweise sind Firmenwagen an bestimmte Level im Unternehmen gekoppelt. Es ist einfach eine andere Form von Gehalt, Teil des Vergütungspakets.

Eigentlich stört sich daran nur der, der nicht in den Genuss kommt.

antworten
know-it-all

Re: Big4: Firmenwagen

Würdest du mich kennen, dann wüsstest du, dass ich mich nicht über mein Auto definiere. Für mich ist ein das ist in erster Line ein Gegenstand der mich von a nach b bringt und das möglichst sicher und zuverlässig und das möglichst zu vertretbaren Kosten.
Deswegen bin ich bestimmt nicht neidisch auf Leute mit großen Autos und schon gleich gar nicht auf irgendwelche SUVs.

Ich verdiene genug, und könnte mir auch ohne AG-Leasing-Budget irgendein großes neues Gefährt vor die Haustür stellen. Aber ich investiere mein Geld lieber so, dass es sich vermehrt und nicht vermindert.

Lounge Gast schrieb:

Ich glaube, gegen Neid kann man nichts machen. Normalerweise
sind Firmenwagen an bestimmte Level im Unternehmen gekoppelt.
Es ist einfach eine andere Form von Gehalt, Teil des
Vergütungspakets.

Eigentlich stört sich daran nur der, der nicht in den Genuss
kommt.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Na dann ist ja alles prima.
Und da im o.g. Fall die Führungskräfte sowieso keine Wahl haben, sondern einen Firmenwagen nehmen "müssen", können diese ja auch nicht etwa das Geld nehmen und in etwas anderes investieren.

Vielleicht verdienen die ja auch genug, um beides - Firmenwagen UND Investments - tun zu können.

Ich persönlich finde auch einen neuen A6 oder 5er nicht so aufregend, dass ich mich darüber "definieren" würde. Meiner steht für der Tür, wird sehr viel beruflich genutzt und ist vor allem ein Arbeitsmittel.

Der emotionale Teil des Autofahrens findet bei mir mit einem brav aus dem Netto bezahlten Spaßauto statt, ich hoffe, dies findet Dein Plazet.

know-it-all schrieb:

Würdest du mich kennen, dann wüsstest du, dass ich mich nicht
über mein Auto definiere. Für mich ist ein das ist in erster
Line ein Gegenstand der mich von a nach b bringt und das
möglichst sicher und zuverlässig und das möglichst zu
vertretbaren Kosten.
Deswegen bin ich bestimmt nicht neidisch auf Leute mit großen
Autos und schon gleich gar nicht auf irgendwelche SUVs.

Ich verdiene genug, und könnte mir auch ohne
AG-Leasing-Budget irgendein großes neues Gefährt vor die
Haustür stellen. Aber ich investiere mein Geld lieber so,
dass es sich vermehrt und nicht vermindert.

Lounge Gast schrieb:

Ich glaube, gegen Neid kann man nichts machen.
Normalerweise
sind Firmenwagen an bestimmte Level im Unternehmen
gekoppelt.
Es ist einfach eine andere Form von Gehalt, Teil des
Vergütungspakets.

Eigentlich stört sich daran nur der, der nicht in den
Genuss
kommt.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Und du beurteilst, wer von den Führungskräften "incompetent" ist und deswegen den Anspruch auf einen Firmenwagen bzw einen der gehobeneren Klasse verwirkt hat?

know-it-all schrieb:

Meine Aversion bezieht sich zugegebenermaßen nicht so sehr
auf die Dienstwagen per se, sondern eher auf die Tatsache,
dass einige wirklich inkompetente Führungskräfte solche Wagen
ihr Eigen nennen. Letztendlich ist es schade, dass das
Dienstwagenprivileg und die Budgets an die Führungsebene
gekoppelt sind und nicht an die Kompetenz aber das lässt sich
leider nicht umsetzen :-)

antworten
know-it-all

Re: Big4: Firmenwagen

"Der emotionale Teil des Autofahrens findet bei mir mit einem brav aus dem Netto bezahlten Spaßauto statt, ich hoffe, dies findet Dein Plazet."

Absolut! Ich bin ja was schöne Autos wie 911er & co angeht, auch nicht emotionlos. Nur ist bei mir eben die Rationalität stärker ausgeprägt.

"Und du beurteilst, wer von den Führungskräften "incompetent" ist und deswegen den Anspruch auf einen Firmenwagen bzw einen der gehobeneren Klasse verwirkt hat?"

Lies meinen Beitrag nochmal! Das war natürlich nicht ganz ernst gemeint.

PS: Fühlst du dich persönlich angegangen wenn ich eine Dir nicht genehme Meinung über Dienstwagen äußere?

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Keinesfalls. Ich war ja derjenige, der aus Eigenerfahrung über die Vorteile des Firmenwagens und des outgesourcten Eigentümerrisikos berichtete, was von manchem Leser hier recht jugendlich-ungestüm als Unfug deklariert wurde. Ich bin ein sehr gelassener Mensch.

know-it-all schrieb:

"Der emotionale Teil des Autofahrens findet bei mir mit
einem brav aus dem Netto bezahlten Spaßauto statt, ich hoffe,
dies findet Dein Plazet."

Absolut! Ich bin ja was schöne Autos wie 911er & co
angeht, auch nicht emotionlos. Nur ist bei mir eben die
Rationalität stärker ausgeprägt.

"Und du beurteilst, wer von den Führungskräften
"incompetent" ist und deswegen den Anspruch auf
einen Firmenwagen bzw einen der gehobeneren Klasse verwirkt
hat?"

Lies meinen Beitrag nochmal! Das war natürlich nicht ganz
ernst gemeint.

PS: Fühlst du dich persönlich angegangen wenn ich eine Dir
nicht genehme Meinung über Dienstwagen äußere?

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Ich verstehe Leute nicht, die auf den 911er stehen. Es gibt so viele schöne Autos!

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Das ist doch nun wirklich Geschmackssache und auch nicht Hauptgegenstand des Threads.

Bei letzterem ging es um die Firmenwagenprogramme der Big4, wobei ich meine, verstanden zu haben, dass wir unterhalb von der Partnerebene über Gehaltsumwandlungsmodelle sprechen, nicht den Firmenwagen als Teil des Pakets.

Lounge Gast schrieb:

Ich verstehe Leute nicht, die auf den 911er stehen. Es gibt
so viele schöne Autos!

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Richtig. Wir driften ab und haben bisher auch nur das Modell von KPMG angerissen.

Hier ist doch gefühlt jeder bei den Big4. Kann denn keiner etwas zu den anderen drei sagen?

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know-it-all

Re: Big4: Firmenwagen

Na dann ist ja gut :-)

Ich will auch gar nicht ausschließen, dass man als Dienstwagenberechtigter die Thematik anders wahrnimmt bzw. mit dem Entstehen des Anspruches auf Dienstwagen sich die eigene Überzeugung schleichend ändert (und man als Folge dieses Prozesses irgendwann selbst zum "überzeugten" X5-Fahrer wird...).

Lounge Gast schrieb:

Keinesfalls. Ich war ja derjenige, der aus Eigenerfahrung
über die Vorteile des Firmenwagens und des outgesourcten
Eigentümerrisikos berichtete, was von manchem Leser hier
recht jugendlich-ungestüm als Unfug deklariert wurde. Ich bin
ein sehr gelassener Mensch.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Ich hatte vorher einen Q5 und nun einen A6. Bitte um kurze Erläuterung, was an SUVs ggüber Limousinen so böse ist. Leasingrate ist bei beiden gleich.

know-it-all schrieb:

Na dann ist ja gut :-)

Ich will auch gar nicht ausschließen, dass man als
Dienstwagenberechtigter die Thematik anders wahrnimmt bzw.
mit dem Entstehen des Anspruches auf Dienstwagen sich die
eigene Überzeugung schleichend ändert (und man als Folge
dieses Prozesses irgendwann selbst zum
"überzeugten" X5-Fahrer wird...).

Lounge Gast schrieb:

Keinesfalls. Ich war ja derjenige, der aus Eigenerfahrung
über die Vorteile des Firmenwagens und des outgesourcten
Eigentümerrisikos berichtete, was von manchem Leser hier
recht jugendlich-ungestüm als Unfug deklariert wurde.
Ich bin
ein sehr gelassener Mensch.

antworten
know-it-all

Re: Big4: Firmenwagen

Es ist zwar off-topic, aber ich versuche mal die Nachteile eines SUV zu skizzieren bzw. zu beschreiben, warum ich persönlich kein SUV-Freund bin (und voraussichtlich auch nicht werde):

  • Das bauartbedingte größere Innenvolumen der Karosserie führt nur zu unwesentlich bis gar nicht mehr relevantem Ladevolumen (Kofferaum) bzw. Platz auf der Rücksitzbank im Vergleich mit Limosinen/Kombis der sonst gleichen Fahrzeuglänge. Wozu fährt man mit einem "Schrank" durch die Gegend, bei dem man das Innenvolumen nicht vollständig nutzen kann, weil man das Auto ja nicht bis unter die Dachkante beladen kann?

  • In der Realität hat ein SUV bedingt durch die größere Stirnfläche und das größere Gewicht einen deutlich höhereren Spritverbrauch im Vergleich mit einer entsprechenden Limosine und dazu ist der Dieselanteil noch größer (Stichwort Feinstaub und Stickoxide). Wenn die Verbrauchsdaten zukünftig anhand realitäts-näherer Fahrzyklen ermittelt werden, wird man das final auch anhand der technischen Daten sehen können und bei der Kfz-Steuer auch merken.
    Der derzeitige NEFZ-Zyklus mit hohem Teillast-Anteil gibt den realen Unterschied hingegen nur unzureichend wieder.

  • Die "Pseudo-Geländefähigkeit" mit (oft) Allradantrieb, obwohl dies 95+% aller SUV-Besitzer wohl nie benutzen werden. Wozu baut man ein Auto für einen in der Realität nicht relevanten Einsatzzweck?

  • Die Idiotie, dass die Hersteller das inzwischen erkannt haben und einige SUV-Modelle deswegen nur noch Front- oder Heckantrieb verbaut haben. (m.E. komplett unlogisch).

  • Das vermeintliche Aufschnappen eines Trends aus den USA, wo der SUV-Hype seinen Ursprung hat, obwohl die Verhältnisse dort nicht mit unseren vergleichbar sind. Die Spritpreise sind einerseits viel geringer, und beim "Cruisen auf der Interstate" mit 60 mph ist der Mehrverbrauch gegenüber einer Limosine naturgemäß geringer als wenn man hier mit 200+ km/h über die Autobahn jagt.

  • Für mich als Fahrer eines normalhohen PKWs besteht das Ärgernis, dass ich in Kolonnenfahrt, sobald ein SUV vor mir fährt, immer versetzt fahren muss, um weiterhin "vorausschauend" fahren zu können. Einem normalen PKW kann ich hingegen noch "durch die Scheiben" schauen.

  • Es gibt laut dem Wikipedia-Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Sport_Utility_Vehicle auch Studien, nach denen SUVs ein für die "Crash-Beteiligten" oft ungünstigeres Verhalten zeigen.

Im Umkehrschluss kann man nochmal auf die Vorteile eines SUV gegenüber eines herkömmlichen PKWs schauen. Allerdings kann ich echte Vorteile bei dem Fahrzeugkonzept einfach nicht erkennen.

Okay - man sitzt höher und hat vielleicht einen besseren Überblick und mehr Platz über dem Kopf. Ich bin als Enddreißiger mit fast 2 Meter Körperlänge zum Glück in der Lage, mich ganz bequem in ein normalhohes Auto zu setzen und stoße auch nicht mit dem Kopf ans Dach. Mein Überblick wird - siehe oben - meist nur durch SUVs beschränkt. Vielleicht denke ich ja mit 60 dann auch anders darüber.

Und zudem mag ein SUV bedingt durch die stabile Karosserie i.V.m. starkem Motor mehr Anhängelast wegziehen können als ein entsprechender PKW. Aber auch das ist etwas, was die wenigsten SUV-Fahrer wirklich brauchen.

Habe ich Deiner Meinung nach noch was vergessen/übersehen?

Lounge Gast schrieb:

Ich hatte vorher einen Q5 und nun einen A6. Bitte um kurze
Erläuterung, was an SUVs ggüber Limousinen so böse ist.
Leasingrate ist bei beiden gleich.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Ich bin ja der gute, habe schliesslich "meinen" (war ja gar nicht meiner, sondern gehörte der LEasingfirma) Q5 in einen A6 getauscht. Sollte dich doch froh machen.

Den Q5 fuhr ich aber lieber, es machte mehr Spaß.

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know-it-all

Re: Big4: Firmenwagen

Lounge Gast schrieb:

Ich hatte vorher einen Q5 und nun einen A6. Bitte um kurze
Erläuterung, was an SUVs ggüber Limousinen so böse ist.
Leasingrate ist bei beiden gleich.

Kleine Ergänzung noch zum Vergleich Q5 vs A6. Der Q5 basiert auf der Plattform des kleineren A4 - erkennbar am identischen Radstand von ~2,8 m. Der Radstand des A6 ist hingegen um etwa 10 cm länger - den Effekt eines größeren Radstands merkt man meist deutlich auf den Rücksitzen.

Damit fährt du also mit dem A6 zum gleichen Leasingpreis de-facto ein größeres Auto. Das wäre dann noch ein Grund mehr gegen das SUV und für den "normalen" PKW.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Ohman...
Vielleicht gefällt manchen auch einfach der X5 besser als die 5er Limousine!

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Größe alleine ist ja auch nicht alles. Ich empfand den Q5 einfach als "passender", und die Audi-Plattformpolitik kenne ich ja nun auch.

Denke der nächste wird wieder ein Q5 - Q7 ist mir zu groß. Oder ein S4. Ich hoffe, das ist ok.

know-it-all schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Ich hatte vorher einen Q5 und nun einen A6. Bitte um kurze
Erläuterung, was an SUVs ggüber Limousinen so böse ist.
Leasingrate ist bei beiden gleich.

Kleine Ergänzung noch zum Vergleich Q5 vs A6. Der Q5 basiert
auf der Plattform des kleineren A4 - erkennbar am identischen
Radstand von ~2,8 m. Der Radstand des A6 ist hingegen um etwa
10 cm länger - den Effekt eines größeren Radstands merkt man
meist deutlich auf den Rücksitzen.

Damit fährt du also mit dem A6 zum gleichen Leasingpreis
de-facto ein größeres Auto. Das wäre dann noch ein Grund mehr
gegen das SUV und für den "normalen" PKW.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Na dann doch lieber einen S4!

Nochmal die Frage an die Runde: Will denn keiner Infos liefern bzgl. der Regelungen? Kann doch echt nicht sein, dass hier niemand von den anderen drei ist?!

Mir würde sogar ein "Bin mir nicht sicher, aber ein Kumpel von mir arbeitet bei ... und hat mir folgendes erzählt"-Beitrag reichen ;-)

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Wer bei einer BIG4 bei 50ct/km einen Firmenwagen nimmt ist selber Schuld...

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Was sind das für pauschale Aussagen, echt? Erläutere doch, warum?

Lounge Gast schrieb:

Wer bei einer BIG4 bei 50ct/km einen Firmenwagen nimmt ist
selber Schuld...

antworten
know-it-all

Re: Big4: Firmenwagen

Da hast du recht. V.a. kann man die Aussage auf verschiedene Weise lesen und interpretieren:

a) die 50ct/km machen die Benutzung des Privatwagens so attraktiv, dass sich ein Dienstwagen nicht lohnt ODER
b) die 50ct/km decken bei einem Dienstwagen niemals die Kosten, deswegen > "Finger weg!"

(Kleine Werbung in eigener Sache:) Bzgl der realen Kosten bei der Nutzung eines in der Anschaffung nicht zu teuren privaten Kompaktklassewagens, sei nochmal auf meinen ersten Beitrag vom 25.01.2017 verwiesen.

Lounge Gast schrieb:

Was sind das für pauschale Aussagen, echt? Erläutere doch,
warum?

Lounge Gast schrieb:

Wer bei einer BIG4 bei 50ct/km einen Firmenwagen nimmt ist
selber Schuld...

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Man know-it-all, Du schreibst ja teilweise sehr gute Beitrage hier aber was soll das hier mit Deinem ewigen Anti-Firmenwagen-Beiträgen. Der Thread heißt nun mal Firmenwagen Big4 und nicht "Was ist besonders blöd an einem Firmenwagen"...

Für die, die gerne einen Firmenwagen fahren, kann man das auch so lesen: "50ct / km decken bei vielen geschäftlichen Fahrten die privaten Kosten und man kann für relativ wenig Geld ein nagelneues, topmodernes und mit viel PS versehenes Auto fahren!"

antworten
know-it-all

Re: Big4: Firmenwagen

Dann ist das falsch rüber gekommen. Mein Beitrag war diesmal in keiner Weise gegen Firmenwagen gerichtet - EHRLICH! Ich habe nur geschrieben, dass ich ebenfalls den vorhergehenden Beitrag und dessen Kernaussage nicht verstanden habe. Leider - wie so oft - stellt irgendein "Lounge Gast" eine nicht belegte und erläuterte These in den Raum und duckt sich dann ab. Mich nervt sowas halt einfach...

Lounge Gast schrieb:

Man know-it-all, Du schreibst ja teilweise sehr gute Beitrage
hier aber was soll das hier mit Deinem ewigen
Anti-Firmenwagen-Beiträgen. Der Thread heißt nun mal
Firmenwagen Big4 und nicht "Was ist besonders blöd an
einem Firmenwagen"...

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Ja, ich verstehe auch nicht, wie man eine Einzelmeinung immer wieder in einem Thread, der ja nun genau die Beantwortung der o.a. Frage zum Inhalt hat, breittreten muss. Bin nicht bei Big4, habe einen Firmenwagen als Teil meines Gesamtpakets, versteuere diesen ordnunsggemäß und freue mich, das für mich nicht wichtige Thema Auto damit in einem Flatrate-Sorglos-Paket abgehandelt zu haben.

Bei großen Firmen kann es Modelle für die MA selbst auf den unteren Levels geben, einen Teil des Gehalts freiwillig umzuwandeln und ein Auto zu leasen, dessen Wohl und Wehe ist dann i.d.R. Privatsache des MA.
Der Firmenwagen klassischer Prägung (AG zahlt alles was damit zu tun hat) ist naturgemäß seltener. Führungspositionen haben ab einem bestimmten Level i.d.R. den Firmenwagen inkludiert, und bestimmte Jobs (vor allem mit Kundenakquiseverantwortung, was bei UBs eben auch die SM und Partner betrifft) sehen oftmal auch einen Firmenwagen vor, der dadurch v.a. "Arbeitsmittel" ist. Ich reisse mit meinem ca. 30tkm im Jahr runter, Deutschland ist groß, Bahn/Flugzeug nicht immer optimal, daher also auf die Autobahn.

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Push!
Einer von Deloitte oder EY da, der Insights hat?

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Bei PwC gibt es wohl gar kein Firmenwagenmodell.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Push

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Ein KPMGler schrieb am 26.01.2017:

Ja, der Wagen kostet rd. 100kEUR.

Da der Hersteller aber dieses neue Modell sehr agressiv in den Markt gedrückt hat bei niedrigen Laufzeiten (wollen schnell viele Jahreswagen produzieren), war der Leasingfaktor nur knapp 0.35, d.h. das Fahrzeug mit 100tEUR NLP hat eine monatliche Netto-Leasingrate von 350EUR ohne Anzahlung o.ä.

Und ja, Tankkarte ist dabei und die Firma zahlt erst einmal, belastet aber natürlich dann entsprechend das Autokonto.

Und doch, natürlich könnte ich mir auch als Privatperson diese oder quasi jegliche andere Leasingrate leisten, will es aber nicht.

Abgesehen davon, würde ich vermutlich als Privatperson an dieses Angebot gar nicht rankommen, schon gar nicht ohne jegliche Anzahlung.

Wie muss man das genau verstehen? Wenn einem für den Firmenwagen 1,X% vom NLP abgezogen werden, dann würde im obigen bspl. ja nur KPMG vom Angebot profitieren und das mächtig. Aber Geldwertenvorteil muss mann dann bei Nettoabzug nicht mehr zusätzlich versteuern, oder?

Und im Grunde zahlt man den Sprit auch komplett selbst? Einziger Vorteil: wird mit dem Brutto und nicht dem Netto verrechnet. Richtig?

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Weiß jemand wie man bei dieser Regelung KPMG Car Fleet 1% vom Netto und KFZ Konto steuerlich absetzt?

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

WiWi Gast schrieb am 04.11.2020:

Weiß jemand wie man bei dieser Regelung KPMG Car Fleet 1% vom Netto und KFZ Konto steuerlich absetzt?

Kannst in der Steuer nur evtl zu viel gezahlten geldwerten Vorteil geltend machen. Ist ja effektiv, wie Dienstwagen mit Zuzahlung, Einbehalt vom Netto und Aufschlag aufs Brutto. Nur eben hier nicht auf das monatliche Brutto, sondern auf das Autokonto. Und Zuzahlung zum priv genutzten Dienstwagen mindern nur den gwv, sind aber keine Werbungskosten

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Hallo,

Wenn die Tankkarte das Auto belastet, macht es in meinen Augen wenig sind eine Firmenwagen zu holen. Ich zahle momentan bei meinen jetzigen Arbeitgeber c.a 550€ Für ein Fahrzeug im Wert von 50k. Inklusive Tankkarte, was nicht mein Autokonto belastet. Bei den Big4 nehme ich mal zahle ich dasselbe und muss ontop Tank zahlen. Rechnet sich nicht. Es sei die Leasingkonditionen sind erheblich günstiger.

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Gibt es bei einer BIG 4 auch ein Modell bei der der Mitarbeiter ab bestimmtem Level ein Budget in EUR bekommt für das Auto und dafür der AG dann All-in least und Mitarbeiter dann nur 1 Prozent als Geldwerten Vorteil versteuert? Das Autokonto da oben rechnet sich doch nicht - kann mir nicht vorstellen das es noch aktuell ist ??!

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

es gibt wirkliche Firmenwagen, die sind dann in der Regel für die oberen 2-3 Hierarchiestufen. Da gibt es dann ein Budget für ein Fahrzeug, alle lweiteren aufenden Kosten (Tanken, Inspektion, Reifenwechsel....sind abgedeckt, du kannst dann entweder 1% versteuern oder nach Kilometern.

Für die unteren Ränge sind es dann reine Leasingmodelle aber keine klassischen Firmenwagen.

Und ganz ehrlich du kannst bei jedem Autohändler das selbe raushandeln mit dem Leasing.

WiWi Gast schrieb am 29.12.2020:

Gibt es bei einer BIG 4 auch ein Modell bei der der Mitarbeiter ab bestimmtem Level ein Budget in EUR bekommt für das Auto und dafür der AG dann All-in least und Mitarbeiter dann nur 1 Prozent als Geldwerten Vorteil versteuert? Das Autokonto da oben rechnet sich doch nicht - kann mir nicht vorstellen das es noch aktuell ist ??!

antworten
WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Nein, bei KPMG ist das Modell von Associate bis Senior Manager identisch. Nur die Limite ändern sich.
Nur P/Ds haben ein separates Modell.

WiWi Gast schrieb am 29.12.2020:

Gibt es bei einer BIG 4 auch ein Modell bei der der Mitarbeiter ab bestimmtem Level ein Budget in EUR bekommt für das Auto und dafür der AG dann All-in least und Mitarbeiter dann nur 1 Prozent als Geldwerten Vorteil versteuert? Das Autokonto da oben rechnet sich doch nicht - kann mir nicht vorstellen das es noch aktuell ist ??!

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WiWi Gast

Re: Big4: Firmenwagen

Und wenn man ein Auto definitiv braucht, da muss man sich doch nicht eine dicke Karre für 50.000€ holen, ein Freund aus der Studienzeit ist mittlerweile SVP und fährt einen gebrauchten Golf für 7000€. Sich mit über 500€ im Monat an so ein Auto zu binden ist halt einfach Geld Verschwendung. Da machst du, wie schon gesagt wurde, lieber einen schönen Urlaub oder noch besser investiert es in etwas sinnvolles.

WiWi Gast schrieb am 24.01.2017:

Stell Dir vor, ich brauche das Auto! Nicht jeder wohnt in der Stadt und braucht kein Auto.
Selbst in der Stadt hätte ich ein Auto.

Jeder muss irgendwie von A nach B kommen. Anscheinend hast Du kein Auto oder ein günstigeres. Jeder wie er mag. Aber Du hast bestimmt eine Bus- oder Bahnkarte und wenn Du mal in Urlaub fahren willst, brauchst auch Taxi/Bus/Zug etc.

Es sind vielleicht keine 510,00 Euro pro Monat aber 100-200 Euro wird das Monatsticket auch kosten?!

Und ich kenne genügend, die in der Stadt wohnen und meinen "Auto? Brauch ich nicht, wozu auch. Kann ja alles mit U-Bahn fahren!". Wenn die dann mal Oma, Eltern, Freunde besuchen die nicht in der Stadt wohnen, müssen die immer abgeholt werden weil Taxi ist ja zu teuer, (lol)

Außerdem ist das nicht die Frage. Ich kann auch mit einem Auto in Urlaub fahren/fliegen ;-)

Ich arbeite ja in einer guten Firma, die gut bezahlt und einen Firmenwagen bietet ;-)

------------------------------------------------------
Summe: 802,00 Euro. "

Mich würde ja mal interessieren, ob Du das Auto wirklich
benötigst oder ob Du es eher als Luxus ansiehst.

Stell Dir doch mal vor was Du mit 6.120,- ? jährlich für
tolle Urlaube machen könntest!

antworten

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