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Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Da ein Firmenwagen ja seltenst wirklich komplett kostenlos ist und zumindest seehr viele den Geldwerten Vorteil versteuern müssen, würde mich mal interessieren, wieviel euch euer Firmenwagen Netto im Monat kostet (sprich auf wieviel Netto Gehalt Ihr verzichten müsst).

Bei Mir: 600 Euro Netto Gehaltsverzicht
Auto: VW Passat, 40.000 Brutto-Listenpreis

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Audi A3
Preis: ca. 41.000€
Kosten: ~200€ (für die 1% Versteuerung)

Keine Zuzahlung, Tankkarte, Privatnutzung, Full-Service Leasing seitens des Arbeitgebers
Keine zusätzliche Versteuerung (0,003% * km), da kein fester erster Arbeitsplatz

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Volvo XC90
Listenpreis ca. 80.000 EUR
Monatliche Kosten netto (Stkl. 1, keine Kirchensteuer, keine Kinder): knapp 350 EUR, 1% Versteuerung.
Full-Service-Leasing, Tankkarte -> Kosten werden von AG getragen. Ist also ein "echter" Firmenwagen, kein Gehaltsverzicht

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Panamera 4s Exekutive
Preis: ca. 178.000€
Kosten: keine 1% Regelung, alles trägt die GmbH
Position: Geschäftsführender Gesellschafter

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

War bei mir ähnlich.

Ist mir mittlerweile aber zu doof und ich fahre einen alten Toyota.
Bei mir wurden die 30 Cent pro km dann dementsprechend auch nicht bezahlt (bei Geschäftsreisen).
Also ~500 + die "entgangenen Einnahmen".

Summiert sich auf ca. 500+(3k*0,15(meine echten Kosten sind bei 0,15 Cent))= 950 Netto im Monat.

Das ist mir halt ein Golf einfach nicht wert.

Aber ja, ist aktuell ein Sonderfall und normalerweise fahre ich wesentlich weniger dienstlich und dann würde der Firmenwagen attraktiver werden.

WiWi Gast schrieb am 04.11.2018:

Da ein Firmenwagen ja seltenst wirklich komplett kostenlos ist und zumindest seehr viele den Geldwerten Vorteil versteuern müssen, würde mich mal interessieren, wieviel euch euer Firmenwagen Netto im Monat kostet (sprich auf wieviel Netto Gehalt Ihr verzichten müsst).

Bei Mir: 600 Euro Netto Gehaltsverzicht
Auto: VW Passat, 40.000 Brutto-Listenpreis

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Audi A5 LP 65.000 €.
Verzicht: -1.300 Netto
Absolut behinderte Regelung.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

A4, 60k Bruttolistenpreis
Ich wohne 20km von der Arbeit entfernt und muss 25% der leasingrate selbst zahlen. Dafür unbegrenzte Kilometer, privatnutzung und tankkarte inkl. waschstraße.
Netto sind das 600euro.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Panamera 4s Exekutive
Preis: ca. 178.000€
Kosten: keine 1% Regelung, alles trägt die GmbH
Position: Geschäftsführender Gesellschafter

Ich würde gerne wissen, wie das steuerlich überhaupt erlaubt ist.
Sobald ein Firmenwagen auch privat gefahren wird, ist dieser steuerpflichtig.
Andernfalls muss ein Fahrtenbuch geführt werden.

Quelle: Der Steuerberater unserer Firma, der einen Jaguar F-Type als Firmenwagen fährt.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Mercedes C Klasse, ca. 59k€
1% Regel + bisschen Zuzahlung für mehr Ausstattung
Tanken, waschen alles inkl.
Kosten real für mich 360€

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Audi A5 LP 65.000 €.
Verzicht: -1.300 Netto
Absolut behinderte Regelung.

Warum in aller Welt unterschreibt man sowas?

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Panamera 4s Exekutive
Preis: ca. 178.000€
Kosten: keine 1% Regelung, alles trägt die GmbH
Position: Geschäftsführender Gesellschafter

Ich würde gerne wissen, wie das steuerlich überhaupt erlaubt ist.
Sobald ein Firmenwagen auch privat gefahren wird, ist dieser steuerpflichtig.
Andernfalls muss ein Fahrtenbuch geführt werden.

Quelle: Der Steuerberater unserer Firma, der einen Jaguar F-Type als Firmenwagen fährt.

Klar aber Firma kann ja den "Nettoverlust" durch höheres Gehalt wieder ausgleichen.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Panamera 4s Exekutive
Preis: ca. 178.000€
Kosten: keine 1% Regelung, alles trägt die GmbH
Position: Geschäftsführender Gesellschafter

Ich würde gerne wissen, wie das steuerlich überhaupt erlaubt ist.
Sobald ein Firmenwagen auch privat gefahren wird, ist dieser steuerpflichtig.
Andernfalls muss ein Fahrtenbuch geführt werden.

Quelle: Der Steuerberater unserer Firma, der einen Jaguar F-Type als Firmenwagen fährt.

Klar aber Firma kann ja den "Nettoverlust" durch höheres Gehalt wieder ausgleichen.

Gut, wenn einem der Laden gehört, kann man gegensteuern.
Bloß man zahlt es ja trotzdem, nur aus einer anderen Tasche wenn einem die Firma gehört.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

3er BMW
Preis: ca. 56.000€
Kosten: ~300€ (1% Versteuerung + Zuzahlung für Sondersusstattung)

Tankkarten, Privatnutzung (auch für lange Urlaubsfahrten), Full-Service Leasing seitens des Arbeitgebers,
Keine zusätzliche Versteuerung (0,003% * km), da kein fester erster Arbeitsplatz

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Ich fahre einen VW Arteon, 70.000 BLP, mit 12.000 km Pauschale, 5 km zwischen Heim und Arbeitsplatz inkl. Versteuerung des geldwerten Vorteils für 600 Euro.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

12k km ist ja nichts... 2k davon bist du allein durch den Arbeitsweg p.a. weg. Dh. max. 10k km rein privat fahren?
Pro Monat beläuft sich dein "Sprit-Vorteil" Auf nur 100Euro.

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Ich fahre einen VW Arteon, 70.000 BLP, mit 12.000 km Pauschale, 5 km zwischen Heim und Arbeitsplatz inkl. Versteuerung des geldwerten Vorteils für 600 Euro.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Panamera 4s Exekutive
Preis: ca. 178.000€
Kosten: keine 1% Regelung, alles trägt die GmbH
Position: Geschäftsführender Gesellschafter

Ich würde gerne wissen, wie das steuerlich überhaupt erlaubt ist.
Sobald ein Firmenwagen auch privat gefahren wird, ist dieser steuerpflichtig.
Andernfalls muss ein Fahrtenbuch geführt werden.

Quelle: Der Steuerberater unserer Firma, der einen Jaguar F-Type als Firmenwagen fährt.

Klar aber Firma kann ja den "Nettoverlust" durch höheres Gehalt wieder ausgleichen.

Gut, wenn einem der Laden gehört, kann man gegensteuern.
Bloß man zahlt es ja trotzdem, nur aus einer anderen Tasche wenn einem die Firma gehört.

Nur ein kleiner Tipp zu der Sache mit den Privatfahrten. Es besteht noch kein Zwang zu einem elektronischen Fahrtenbuch. Ja ansonsten sind die 178k nicht doll, weil die Firma so gut abwirft.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

XC60 BLP 75 TEUR, AG trägt alle Kosten. Nettoverzicht 372 EUR p. M. (LStK 3, 4 km, KiSt nein)

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Ist eben nicht erlaubt. Im Rahmen einer steuerlichen Außenprüfung wird der privatgenutzte Anteil des Gesellschafter-GF der Besteuerung unterworfen. Es sei denn, der PKW wird zu 100 % betrieblich genutzt. Es kommt auf die Vertragsgestaltung an. Es könnte auch eine verdeckte Gewinnausschüttung vorliegen. Umsatzsteuerliche Rechtsfolgen ergeben sich ebenfalls. Im Grunde genommen erfüllt dies bereits den Tatbestand der Steuerhinterziehung, mindestens Steuerverkürzung. Aber heute erledigt das ja alles WISO-Steuer im Zeitalter der Digitalisierung ;-)

Grüße von einem StB-Gesellschafter-Geschäftsführer ;-)

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Panamera 4s Exekutive
Preis: ca. 178.000€
Kosten: keine 1% Regelung, alles trägt die GmbH
Position: Geschäftsführender Gesellschafter

Ich würde gerne wissen, wie das steuerlich überhaupt erlaubt ist.
Sobald ein Firmenwagen auch privat gefahren wird, ist dieser steuerpflichtig.
Andernfalls muss ein Fahrtenbuch geführt werden.

Quelle: Der Steuerberater unserer Firma, der einen Jaguar F-Type als Firmenwagen fährt.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Super interessanter Thread.

Bei mir schauts so aus:

  • BMW X5 PHEV
  • BLP: 90.000
  • Netto-Abzug: 1.100 / Monat
  • Strecke zur Arbeit 95 km

Ein 5er oder 3er Touring wäre ein paar 100 Euro billiger gewesen aber die Frau wollte SUV Fahren.....

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Wer heute noch etwas Anderes als eine Elektrokiste nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. 60.000 BLP, 100 Euro Nettogehaltsverzicht ...

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Welchen Erkenntnisgewinn zieht denn der TE aus diesen Aufzählungen?!

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

C-Klasse T-Modell, Brutto-Listenpreis 45.000 Euro, 1 % Versteuerung deshalb ca. 230 Nettokosten inkl. Tankkarte, Service etc.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

CLA 35 AMG SB 2021
70.000 EUR BLP
Netto Abzug: ~400 EUR pro Monat
AG trägt alle Kosten (unbegrenzte Kilometer, Sprit, Waschstraße, Service)

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Was andere bereits sind für ihren Firmenwagen zu bezahlen. Manchmal dient etwas nur dem simplen Austausch oder der Unterhaltung

WiWi Gast schrieb am 30.08.2021:

Welchen Erkenntnisgewinn zieht denn der TE aus diesen Aufzählungen?!

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Dazu fällt einem nichts mehr ein

WiWi Gast schrieb am 30.08.2021:

Super interessanter Thread.

Bei mir schauts so aus:

  • BMW X5 PHEV
  • BLP: 90.000
  • Netto-Abzug: 1.100 / Monat
  • Strecke zur Arbeit 95 km

Ein 5er oder 3er Touring wäre ein paar 100 Euro billiger gewesen aber die Frau wollte SUV Fahren.....

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Auto: 8er BMW
BLP: 140k
Nettoabzug: 0€

Lasse meinen „Firmenwagen“ komplett über die GmbH laufen, Fahrtenbuch ist entsprechend angepasst.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Im Augenblick noch Passat für 40k BLP, bei 1% und 26km Arbeitsweg sind das rund 350EUR vom Netto im Monat. Neuer Wagen letzt bestellt: V90CC für 77k BLP, dürften dann 650-700EUR vom Netto sein.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Das ist doch auch kein Dienstwagen, sondern ein Leasing... In jedem Autohaus geht es günstiger.

WiWi Gast schrieb am 31.08.2021:

Dazu fällt einem nichts mehr ein

Super interessanter Thread.

Bei mir schauts so aus:

  • BMW X5 PHEV
  • BLP: 90.000
  • Netto-Abzug: 1.100 / Monat
  • Strecke zur Arbeit 95 km

Ein 5er oder 3er Touring wäre ein paar 100 Euro billiger gewesen aber die Frau wollte SUV Fahren.....

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 31.08.2021:

Das ist doch auch kein Dienstwagen, sondern ein Leasing... In jedem Autohaus geht es günstiger.

Dazu fällt einem nichts mehr ein

Super interessanter Thread.

Bei mir schauts so aus:

  • BMW X5 PHEV
  • BLP: 90.000
  • Netto-Abzug: 1.100 / Monat
  • Strecke zur Arbeit 95 km

Ein 5er oder 3er Touring wäre ein paar 100 Euro billiger gewesen aber die Frau wollte SUV Fahren.....

Doch das ist ein echter Firmenwagen. Ich fahre damit ca. 40.000 km im Jahr. Unf die Entfernung zur Arbeit ist mit 95km recht hoch.

Ist mit 0.5 Versteuerung und mit Versicherung, Tankkarte, etc.

Wo gibts das Package als Leasing billiger?

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 31.08.2021:

Das ist doch auch kein Dienstwagen, sondern ein Leasing... In jedem Autohaus geht es günstiger.

Dazu fällt einem nichts mehr ein

Super interessanter Thread.

Bei mir schauts so aus:

  • BMW X5 PHEV
  • BLP: 90.000
  • Netto-Abzug: 1.100 / Monat
  • Strecke zur Arbeit 95 km

Ein 5er oder 3er Touring wäre ein paar 100 Euro billiger gewesen aber die Frau wollte SUV Fahren.....

Doch das ist ein echter Firmenwagen. Ich fahre damit ca. 40.000 km im Jahr. Unf die Entfernung zur Arbeit ist mit 95km recht hoch.

Ist mit 0.5 Versteuerung und mit Versicherung, Tankkarte, etc.

Wo gibts das Package als Leasing billiger?

Die weite Strecke zur Firma spricht eigentlich gegen die pauschale Versteuerung. Faustregel ist ab 80km lohnt es sich meist nicht das wird durch die aktuelle Hybrid Sonderbesteuerung kompensiert. Bei 40tkm im Jahr müsste es doch möglich sein keine 1. Arbeitsstätte durchzukriegen?

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

90.000 EUR * ( 1% + 0.03% * 95) * 0.5 * 0.45 = 780 EUR.

Annahme: Steuersatz von 45%.

Wie errechnen sich die 1.100 EUR?

Der Arbeitsweg mit 95km bei angenommenen 21 Tagen pro Monat schlägt bei 30cm/km schon mit 21 * 2 * 95 km * 0.3 EUR / km = 1197 EUR zu Buche, insofern kann sich das schon lohnen.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 31.08.2021:

Das ist doch auch kein Dienstwagen, sondern ein Leasing... In jedem Autohaus geht es günstiger.

Dazu fällt einem nichts mehr ein

Super interessanter Thread.

Bei mir schauts so aus:

  • BMW X5 PHEV
  • BLP: 90.000
  • Netto-Abzug: 1.100 / Monat
  • Strecke zur Arbeit 95 km

Ein 5er oder 3er Touring wäre ein paar 100 Euro billiger gewesen aber die Frau wollte SUV Fahren.....

Doch das ist ein echter Firmenwagen. Ich fahre damit ca. 40.000 km im Jahr. Unf die Entfernung zur Arbeit ist mit 95km recht hoch.

Ist mit 0.5 Versteuerung und mit Versicherung, Tankkarte, etc.

Wo gibts das Package als Leasing billiger?

Besorg dir doch die "Homeoffice Bewilligung" oder ein Fahrtenbuch.... da sparst du dir doch locker 700 Euro im Monat

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Doch das ist ein echter Firmenwagen. Ich fahre damit ca. 40.000 km im Jahr. Unf die Entfernung zur Arbeit ist mit 95km recht hoch.

Ist mit 0.5 Versteuerung und mit Versicherung, Tankkarte, etc.

Wo gibts das Package als Leasing billiger?

Nirgendwo, der Typ kann einfach nicht rechnen. Bei 95 km Arbeitsweg haut ein Dienstwagen ordentlich rein, auch mit 0,5. Erst recht bei 90k BLP.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 31.08.2021:

Das ist doch auch kein Dienstwagen, sondern ein Leasing... In jedem Autohaus geht es günstiger.

Dazu fällt einem nichts mehr ein

Super interessanter Thread.

Bei mir schauts so aus:

  • BMW X5 PHEV
  • BLP: 90.000
  • Netto-Abzug: 1.100 / Monat
  • Strecke zur Arbeit 95 km

Ein 5er oder 3er Touring wäre ein paar 100 Euro billiger gewesen aber die Frau wollte SUV Fahren.....

Doch das ist ein echter Firmenwagen. Ich fahre damit ca. 40.000 km im Jahr. Unf die Entfernung zur Arbeit ist mit 95km recht hoch.

Ist mit 0.5 Versteuerung und mit Versicherung, Tankkarte, etc.

Wo gibts das Package als Leasing billiger?

Ja, das verstehen die Studis normalerweise nicht - in den richtigen Jobs heisst "Firmenwagen" natürlich "Full-Service Leasing" all included.

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know-it-all

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 31.08.2021:

90.000 EUR * ( 1% + 0.03% * 95) * 0.5 * 0.45 = 780 EUR.

Annahme: Steuersatz von 45%.

Wie errechnen sich die 1.100 EUR?

Möglicherweise weil er noch Bruttogehalt umwandelt, um die Leasingrate zu bezahlen?
Bei einem BLP von 90k kann es schon sein, dass ein AG-finanziertes Budget für die Leasingrate nicht ausreicht - ist vermutlich abhängig von der Position usw..

Das ist aber natürlich alles nur Spekulation. Der Schreiber hatte ja erwöhnt, dass es ein "echter Firmenwagen" ist. Wobei ich auch nur vermuten kann, was einen "echten" von einem "unechten" Firmenwagen unterscheidet.... ;-)

Der Arbeitsweg mit 95km bei angenommenen 21 Tagen pro Monat schlägt bei 30cm/km schon mit 21 * 2 * 95 km * 0.3 EUR / km = 1197 EUR zu Buche, insofern kann sich das schon lohnen.

Bei 21 angenommenen Tagen pro Monat im Büro geht bei 190km Fahrtstrecke (je 95 hin- und zurück) kämen für ein Jahr 21 x 12 x 190 km schon fast 48.000 km Fahrtstrecke nur für den Weg zur Arbeit zusammen. Mit eher plausiblen 220 Tagen im Jahr wären es noch 41.200 km.
Wenn er insgesamt nur 40 tkm im Jahr fährt, dann passt deine Rechnung nicht. Oder der Wagen wird dann doch nur für Fahrten zwischen Arbeit und Wohnung genutzt und für die private Nutzung bleibt nicht viel....

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

VW Werksangehörigen Leasing für 12 Monate:
VW Passat, 48.000€ BLP, 16.000km Begrenzung, kein Weg zur Arbeitsstätte, 240€ Tankguthaben
—> 480€ netto bei 1% Leasingfaktor

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Volvo XC60, 55k Liste, eine 1. Tätigkeitsstätte
all in ca. 420 € (im Mix aus geldwertem Vorteil und Nettozuzahlung)

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 31.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 31.08.2021:

Das ist doch auch kein Dienstwagen, sondern ein Leasing... In jedem Autohaus geht es günstiger.

Dazu fällt einem nichts mehr ein

Super interessanter Thread.

Bei mir schauts so aus:

  • BMW X5 PHEV
  • BLP: 90.000
  • Netto-Abzug: 1.100 / Monat
  • Strecke zur Arbeit 95 km

Ein 5er oder 3er Touring wäre ein paar 100 Euro billiger gewesen aber die Frau wollte SUV Fahren.....

Doch das ist ein echter Firmenwagen. Ich fahre damit ca. 40.000 km im Jahr. Unf die Entfernung zur Arbeit ist mit 95km recht hoch.

Ist mit 0.5 Versteuerung und mit Versicherung, Tankkarte, etc.

Wo gibts das Package als Leasing billiger?

Die weite Strecke zur Firma spricht eigentlich gegen die pauschale Versteuerung. Faustregel ist ab 80km lohnt es sich meist nicht das wird durch die aktuelle Hybrid Sonderbesteuerung kompensiert. Bei 40tkm im Jahr müsste es doch möglich sein keine 1. Arbeitsstätte durchzukriegen?

Das ist zu einem großen Teil nur meine Fahr zwischen Wohnort und Arbeitsstätte. Eine Zweitwohnung vor Ort lohnt sich nicht (München, Zweitwohnsitzsteuer). Fairerweise muss man noch sagen, dass die Pendlerpauschale mit ca. 250 Euro im Monat noch abgezogen wird. Dann lande ich bei 850 Euro Nettolohnverzicht nach Pendlerpauschale.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 30.08.2021:

Wer heute noch etwas Anderes als eine Elektrokiste nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. 60.000 BLP, 100 Euro Nettogehaltsverzicht ...

Sorry aber es ist doch ein kleiner Tick mehr. Bei 60k BLP ist der Nettoverlust bei ca. 180/190. Ich selbst habe ein PHEV mit BLP ca. 75k und muss auf 210 verzichten.

Im Grunde ist deine Aussage aber vollkommen korrekt, wer heute noch einen Verbrenner nimmt, der liebt es Geld auszugeben.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 01.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 30.08.2021:

Wer heute noch etwas Anderes als eine Elektrokiste nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. 60.000 BLP, 100 Euro Nettogehaltsverzicht ...

Sorry aber es ist doch ein kleiner Tick mehr. Bei 60k BLP ist der Nettoverlust bei ca. 180/190. Ich selbst habe ein PHEV mit BLP ca. 75k und muss auf 210 verzichten.

Im Grunde ist deine Aussage aber vollkommen korrekt, wer heute noch einen Verbrenner nimmt, der liebt es Geld auszugeben.

Das hängt wohl auch von der Entfernung zum Arbeitgeber ab

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 01.09.2021:

Wer heute noch etwas Anderes als eine Elektrokiste nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. 60.000 BLP, 100 Euro Nettogehaltsverzicht ...

Sorry aber es ist doch ein kleiner Tick mehr. Bei 60k BLP ist der Nettoverlust bei ca. 180/190. Ich selbst habe ein PHEV mit BLP ca. 75k und muss auf 210 verzichten.

Im Grunde ist deine Aussage aber vollkommen korrekt, wer heute noch einen Verbrenner nimmt, der liebt es Geld auszugeben.

Es ist nicht immer einfach ein E-Auto zu bekommen, da man teilweise nachweisen muss, dass man zu Hause ohne Probleme laden kann.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 30.08.2021:

CLA 35 AMG SB 2021
70.000 EUR BLP
Netto Abzug: ~400 EUR pro Monat
AG trägt alle Kosten (unbegrenzte Kilometer, Sprit, Waschstraße, Service)

Wo arbeitest du denn? Hört sich auf jeden Fall gut an :D

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 31.08.2021:

Auto: 8er BMW
BLP: 140k
Nettoabzug: 0€

Lasse meinen „Firmenwagen“ komplett über die GmbH laufen, Fahrtenbuch ist entsprechend angepasst.

Dann erklär das mal genauer, interessiert bestimmt einige hier.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 01.09.2021:

CLA 35 AMG SB 2021
70.000 EUR BLP
Netto Abzug: ~400 EUR pro Monat
AG trägt alle Kosten (unbegrenzte Kilometer, Sprit, Waschstraße, Service)

Wo arbeitest du denn? Hört sich auf jeden Fall gut an :D

Bei Roland Berger sind die 35er/45er/43er Modelle sehr sehr häufig vertreten - manche leisten sich auch den 63er aber dafür muss man die Karre schon sehr lieben :-)

antworten
know-it-all

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 01.09.2021:

Bei Roland Berger sind die 35er/45er/43er Modelle sehr sehr häufig vertreten - manche leisten sich auch den 63er aber dafür muss man die Karre schon sehr lieben :-)

Das freut mich als Daimler-Aktionär... Das Geschäft brummt, die Kasse klingelt, und nächstes Jahr gibt es voraussichtlich auch wieder eine gute Dividende (nach 2 eher dürftigen Jahren...) :-)

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 01.09.2021:

CLA 35 AMG SB 2021
70.000 EUR BLP
Netto Abzug: ~400 EUR pro Monat
AG trägt alle Kosten (unbegrenzte Kilometer, Sprit, Waschstraße, Service)

Wo arbeitest du denn? Hört sich auf jeden Fall gut an :D

Bei Roland Berger sind die 35er/45er/43er Modelle sehr sehr häufig vertreten - manche leisten sich auch den 63er aber dafür muss man die Karre schon sehr lieben :-)

Roland Berger zieht damit auch das bekannte Berater-Klientel an :-)

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 01.09.2021:

Auto: 8er BMW
BLP: 140k
Nettoabzug: 0€

Lasse meinen „Firmenwagen“ komplett über die GmbH laufen, Fahrtenbuch ist entsprechend angepasst.

Dann erklär das mal genauer, interessiert bestimmt einige hier.

Ganz einfach, alle Fahrten sind natürlich „geschäftlich“.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 01.09.2021:

Wer heute noch etwas Anderes als eine Elektrokiste nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. 60.000 BLP, 100 Euro Nettogehaltsverzicht ...

Sorry aber es ist doch ein kleiner Tick mehr. Bei 60k BLP ist der Nettoverlust bei ca. 180/190. Ich selbst habe ein PHEV mit BLP ca. 75k und muss auf 210 verzichten.

Im Grunde ist deine Aussage aber vollkommen korrekt, wer heute noch einen Verbrenner nimmt, der liebt es Geld auszugeben.

Bei uns ist laut Car Policy Benziner nur bis 20k km im Jahr erlaubt (privat + geschäftl.). Die meisten PHEV sind aber halt Benziner. Ich kann mir also überlegen ob ich unter 20k km bleibe (als Consultant außerhalb Corona nicht einfach) und von den 0,5% profitiere oder ich brauch/will mehr km, dann bleibt nur Diesel.

Ja, es gibt den 300de von Mercedes. Bin den E300de T Probe gefahren - wie kann ein so großes Auto innen so eng sein. Nun wird es eben der V90CC Diesel und ich versteuere 1%.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 02.09.2021:

Wer heute noch etwas Anderes als eine Elektrokiste nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. 60.000 BLP, 100 Euro Nettogehaltsverzicht ...

Sorry aber es ist doch ein kleiner Tick mehr. Bei 60k BLP ist der Nettoverlust bei ca. 180/190. Ich selbst habe ein PHEV mit BLP ca. 75k und muss auf 210 verzichten.

Im Grunde ist deine Aussage aber vollkommen korrekt, wer heute noch einen Verbrenner nimmt, der liebt es Geld auszugeben.

Bei uns ist laut Car Policy Benziner nur bis 20k km im Jahr erlaubt (privat + geschäftl.). Die meisten PHEV sind aber halt Benziner. Ich kann mir also überlegen ob ich unter 20k km bleibe (als Consultant außerhalb Corona nicht einfach) und von den 0,5% profitiere oder ich brauch/will mehr km, dann bleibt nur Diesel.

Ja, es gibt den 300de von Mercedes. Bin den E300de T Probe gefahren - wie kann ein so großes Auto innen so eng sein. Nun wird es eben der V90CC Diesel und ich versteuere 1%.

Witzig. Bei uns, auch Beratung, sind Diesel verboten. Wir sind aber auch keine Vielfahrer, der Firmenwagen ist eher als Benefit zu sehen, damit macht das Sinn.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Habe 700 Euro Budget. Den Rest kann ich persönlich aufzahlen. Ist ein Full Service Leasing mit Tankkarte bei 25.000 km im Jahr wobei die Mehrkosten die Firma zahlt.

Habe 80 km zur Arbeit.

Habe einen 530e Touring, BLP 80.000.
Netto Lohnabzug (Mischung geldwerter Vorteil und Zuzahlung): 850 Euro / Monat

Bei uns gibt es nur die Pauschalversteuerung. Fahrtenbuchmethode wird nicht angeboten.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 02.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 01.09.2021:

Wer heute noch etwas Anderes als eine Elektrokiste nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. 60.000 BLP, 100 Euro Nettogehaltsverzicht ...

Sorry aber es ist doch ein kleiner Tick mehr. Bei 60k BLP ist der Nettoverlust bei ca. 180/190. Ich selbst habe ein PHEV mit BLP ca. 75k und muss auf 210 verzichten.

Im Grunde ist deine Aussage aber vollkommen korrekt, wer heute noch einen Verbrenner nimmt, der liebt es Geld auszugeben.

Bei uns ist laut Car Policy Benziner nur bis 20k km im Jahr erlaubt (privat + geschäftl.). Die meisten PHEV sind aber halt Benziner. Ich kann mir also überlegen ob ich unter 20k km bleibe (als Consultant außerhalb Corona nicht einfach) und von den 0,5% profitiere oder ich brauch/will mehr km, dann bleibt nur Diesel.

Ja, es gibt den 300de von Mercedes. Bin den E300de T Probe gefahren - wie kann ein so großes Auto innen so eng sein. Nun wird es eben der V90CC Diesel und ich versteuere 1%.

Habe GLE350de bestellt - Platz ohne Ende und 0,5% und BAFA Prämie (wird auf die Leasingrate umgelegt über 2 Jahre)

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Habe 700 Euro Budget. Den Rest kann ich persönlich aufzahlen. Ist ein Full Service Leasing mit Tankkarte bei 25.000 km im Jahr wobei die Mehrkosten die Firma zahlt.

Habe 80 km zur Arbeit.

Habe einen 530e Touring, BLP 80.000.
Netto Lohnabzug (Mischung geldwerter Vorteil und Zuzahlung): 850 Euro / Monat

Bei uns gibt es nur die Pauschalversteuerung. Fahrtenbuchmethode wird nicht angeboten.

Bei meinem Arbeitgeber ist es fast genauso, nur hätte ich die 700€ Budget auch gerne.
Bei mir sind es 500€ ohne Tankkarte. Und auch nur ein paar Angestellte sind in den Genuss eines Firmenwagens gekommen. Eine zusätzliche Einschränkung ist, dass wir nur über einem (befreundeten) Audi-Händler auswählen dürfen. Allerdings kann es auch ein junger Gebrauchter oder ein angebotener Leasingrückläufer sein.

Ich habe mich für einen jungen gebrauchten A6 Kombi entschieden. Kommt mit dem vorgegebenen Budget gerade so hin.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Habe 700 Euro Budget. Den Rest kann ich persönlich aufzahlen. Ist ein Full Service Leasing mit Tankkarte bei 25.000 km im Jahr wobei die Mehrkosten die Firma zahlt.

Habe 80 km zur Arbeit.

Habe einen 530e Touring, BLP 80.000.
Netto Lohnabzug (Mischung geldwerter Vorteil und Zuzahlung): 850 Euro / Monat

Bei uns gibt es nur die Pauschalversteuerung. Fahrtenbuchmethode wird nicht angeboten.

Bei meinem Arbeitgeber ist es fast genauso, nur hätte ich die 700€ Budget auch gerne.
Bei mir sind es 500€ ohne Tankkarte. Und auch nur ein paar Angestellte sind in den Genuss eines Firmenwagens gekommen. Eine zusätzliche Einschränkung ist, dass wir nur über einem (befreundeten) Audi-Händler auswählen dürfen. Allerdings kann es auch ein junger Gebrauchter oder ein angebotener Leasingrückläufer sein.

Ich habe mich für einen jungen gebrauchten A6 Kombi entschieden. Kommt mit dem vorgegebenen Budget gerade so hin.

Gebrauchte lohnen sich ja meist noch weniger da die Leasing Subventionen der Hersteller wegfallen.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Ich fahre einen Panamera Hybrid mit Tankkarte und allen Extras.

Aufgrund der aktuell noch geltenden Versteuerung von nur 0.5%, zahle ich Netto im Moment nur ca. 450€ für das Auto.

Wenn man den BLP bedenkt, dass ist das ein traumhaftes Angebot. Leider wird die Besteuerung für Hybrid wohl nicht mehr lange so gelten.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

A5 Firmenwagen. Bruttoliste 63k€ --> 301€ effektiv netto.
Inkl. Tankkarte (Freikilometer unbegrenzt), Service, Werkstatt, MrWash alles inkl.

Jahresbrutto 102k. Einen Netto-Vergleich finde ich schwierig, da wir doch alle unterschiedliche Abzüge habe.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Ebenfalls A5, 65 TEUR, alle Kosten trägt AG

Mtl. Belastung ca. 125 EUR netto —> Fahrtenbuch mit 30% privatem Anteil (keine Bürofahrten, da festes HO)

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Ich fahre einen Panamera Hybrid mit Tankkarte und allen Extras.

Aufgrund der aktuell noch geltenden Versteuerung von nur 0.5%, zahle ich Netto im Moment nur ca. 450€ für das Auto.

Wenn man den BLP bedenkt, dass ist das ein traumhaftes Angebot. Leider wird die Besteuerung für Hybrid wohl nicht mehr lange so gelten.

Die gilt noch ein Weilchen

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 01.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 30.08.2021:

CLA 35 AMG SB 2021
70.000 EUR BLP
Netto Abzug: ~400 EUR pro Monat
AG trägt alle Kosten (unbegrenzte Kilometer, Sprit, Waschstraße, Service)

Wo arbeitest du denn? Hört sich auf jeden Fall gut an :D

MBB

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

Ebenfalls A5, 65 TEUR, alle Kosten trägt AG

Mtl. Belastung ca. 125 EUR netto —> Fahrtenbuch mit 30% privatem Anteil (keine Bürofahrten, da festes HO)

Ist schon gut . Würde mich interessieren, welches AG das it ?

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Alter, was lasst ihr euch für Geld aus der Tasche ziehen.
Wenn man die Kohle hat wegen eines Autos auf 300-1200 Euro im Monat netto zu verzichten, dann könnte man sich auch locker nen Neuwagen anschaffen in dieser Preisklasse.
Es kauft sowieso niemand einen Neuwagen zum Listenpreis.
Oft gibts ja auch noch zw. 15-25% Firmenrabatt und selbst ohne, sind so 12% immer drin.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

Alter, was lasst ihr euch für Geld aus der Tasche ziehen.
Wenn man die Kohle hat wegen eines Autos auf 300-1200 Euro im Monat netto zu verzichten, dann könnte man sich auch locker nen Neuwagen anschaffen in dieser Preisklasse.
Es kauft sowieso niemand einen Neuwagen zum Listenpreis.
Oft gibts ja auch noch zw. 15-25% Firmenrabatt und selbst ohne, sind so 12% immer drin.

Privat kriegt man für den Netto Verzicht meist nicht ein so teures Auto wie im Leasing insbesondere wenn es noch über eine Firma mit Geldwerter Versteuerung.

Um das mal an einem Beispiel festzumachen ich hatte mal einen 540d Firmenwagen, 100k Brutto Preis, der hat die Firma im Leasing mit Reifen, Versicherung ... 90tkm auf 3 Jahre ca. 800€ netto gekostet, der Wagen selbst lag bei 530€ netto.

Ich habe zum Ende meiner Beschäftigung hin, die Konditionen für die Firma waren noch genau die Gleichen, bei der selben BMW NL 1:1 den Wagen mir privat anbieten lassen. Aus den 530€ netto mit 30tkm pro Jahr auf 3 Jahre wurden Privat gute 1500€ Brutto mit 15tkm pro Jahr. Wartungspakete etc. waren auch entsprechend teurer, das Einzige wo ich privat besser weg gekommen wäre, wäre die Versicherung auf mich persönlich statt Flottentarif gewesen.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

Ebenfalls A5, 65 TEUR, alle Kosten trägt AG

Mtl. Belastung ca. 125 EUR netto —> Fahrtenbuch mit 30% privatem Anteil (keine Bürofahrten, da festes HO)

Ist schon gut . Würde mich interessieren, welches AG das it ?

Der AG ist doch nicht wichtig, entscheidend ist hier das Fahrtenbuch das sich aufgrund des relativ geringen privaten Anteils auszahlt.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

Alter, was lasst ihr euch für Geld aus der Tasche ziehen.
Wenn man die Kohle hat wegen eines Autos auf 300-1200 Euro im Monat netto zu verzichten, dann könnte man sich auch locker nen Neuwagen anschaffen in dieser Preisklasse.
Es kauft sowieso niemand einen Neuwagen zum Listenpreis.
Oft gibts ja auch noch zw. 15-25% Firmenrabatt und selbst ohne, sind so 12% immer drin.

Wieso sollte man das machen, wenn man alle 3 Jahre einen neuen konfigurieren kann?
Nebenbei ist full Service dabei...

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Fahre als Firmenwagen einen Porsche Taycan 4S
Full Service und "Tankkarte" Inklusive.
Private Fahrten (Fahrtenbuch) sind vielleicht 25%.
Zahle netto 350€.

Habe mich für ein Elektroauto entschieden, weil ich sowohl privat wie auch beruflich nur kurze Strecken mit dem Auto zurücklegen muss. Zudem hat mein Freundin noch eine E-Kasse als Firmenwagen. Für größere Entfernungen (privat).

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

VW ID.3 - 98 Euro netto. Kilometer unbegrenzt, full Service, Waschkarte etc.
Günstiger als einen Elektro Firmenwagen kann man kein Auto fahren.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Bald kommt mein Polestar 2. Die Wallbox musste ich allerdings selbst bezahlen.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

1) nicht günstiger / teurer als ein Hybrid
2) rein elektrisch hilft nicht, wenn man keine Möglichkeit zum Laden hat (leider in unserer Wohnsituation so)

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

VW ID.3 - 98 Euro netto. Kilometer unbegrenzt, full Service, Waschkarte etc.
Günstiger als einen Elektro Firmenwagen kann man kein Auto fahren.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Wenn es nur um Versteuerung geht, ist Elektro natürlich günstiger als Hybrid.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

1) nicht günstiger / teurer als ein Hybrid
2) rein elektrisch hilft nicht, wenn man keine Möglichkeit zum Laden hat (leider in unserer Wohnsituation so)

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

VW ID.3 - 98 Euro netto. Kilometer unbegrenzt, full Service, Waschkarte etc.
Günstiger als einen Elektro Firmenwagen kann man kein Auto fahren.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

1) nicht günstiger / teurer als ein Hybrid
2) rein elektrisch hilft nicht, wenn man keine Möglichkeit zum Laden hat (leider in unserer Wohnsituation so)

VW ID.3 - 98 Euro netto. Kilometer unbegrenzt, full Service, Waschkarte etc.
Günstiger als einen Elektro Firmenwagen kann man kein Auto fahren.

Selbstverständlich günstiger als ein Hybrid. 0,25% Versteuerung ist kleiner 0,5%.

Gibt schnellladesäulen (0:38min), habe auch keine eigene Wallbox zuhause.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Sehe ich genauso
Habe einen ID.4 BLP 53'000 und zahle netto 230 Euro im Monat
Branche: Beratung
Entfernung zum Büro: 95km
Volles Paket: unbegrenzt km, Reparatur und Strom inklusive
Nutze den Wagen eigentlich nur privat. Ohne die Elektroförderung hätte ich mir aufgrund des hohen Geldwerten Vorteils nie einen Firmenwagen zugelegt.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

VW ID.3 - 98 Euro netto. Kilometer unbegrenzt, full Service, Waschkarte etc.
Günstiger als einen Elektro Firmenwagen kann man kein Auto fahren.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Man versteuert ja immer noch den BLP und der ist bei den momentanen Elektrofahrzeugen einfach höher als bei einem Hybrid.

Bei uns im Haus gibt es leider keine Lademöglichkeit und die nächsten öffentlichen Ladepunkte sind knapp 500m weg und man darf dort maximal 4h parken und / oder laden. Ich werde sicher nicht mehrfach am Tag hin- und herlaufen.

Ich hab mich daher für einen günstigen Hybrid entschieden und zahle auch nur 130€ und kann noch überall tanken. Für mich der deutlich bessere „Deal“.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Wenn es nur um Versteuerung geht, ist Elektro natürlich günstiger als Hybrid.

1) nicht günstiger / teurer als ein Hybrid
2) rein elektrisch hilft nicht, wenn man keine Möglichkeit zum Laden hat (leider in unserer Wohnsituation so)

VW ID.3 - 98 Euro netto. Kilometer unbegrenzt, full Service, Waschkarte etc.
Günstiger als einen Elektro Firmenwagen kann man kein Auto fahren.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Alter, was lasst ihr euch für Geld aus der Tasche ziehen.
Wenn man die Kohle hat wegen eines Autos auf 300-1200 Euro im Monat netto zu verzichten, dann könnte man sich auch locker nen Neuwagen anschaffen in dieser Preisklasse.
Es kauft sowieso niemand einen Neuwagen zum Listenpreis.
Oft gibts ja auch noch zw. 15-25% Firmenrabatt und selbst ohne, sind so 12% immer drin.

Wieso sollte man das machen, wenn man alle 3 Jahre einen neuen konfigurieren kann?
Nebenbei ist full Service dabei...

Man zahlt damit quasi immer den größten Wertverlust und als Bezugsgröße dient auch noch ein imaginärer Listenpreis, den in der Praxis nmd zahlt.
Selbst einmal neu kaufen und behalten ist um Welten günstiger.
Wer, aus welchen Gründen auch immer, ständig ein anderes Auto braucht, kauft sich halt alle 3 Jahre nen 3 Jahre altes Fahrzeug und umgeht wahnsinnige Kosten.

Ist halt genau wie im Jamba Sparabo. Wenn die Leute regelmäßig zahlen, verstehen Sie meist die Kosten nicht so.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Was ist das denn für ein Unsinn?

Sofern man als Arbeitnehmer nur die 1% versteuern muss, gibt es nichts günstigeres.

Ich fahre aktuell einen Audi A6 als Hybrid und zahle dafür ca. 220 EUR netto (inkl. Tanken, Service, Wäsche, Versicherung, etc.). Das Auto hat einen BLP von ca. 80.000 EUR. Über meine Laufzeit des Leasings (24 Monate) zahle ich: 24 x 220 EUR = ca. 5.200 EUR.

Wenn ich mir ein solches Auto kaufen würde, dann ist der Wertverlust bei der Erstzulassung schon höher als 5.000 EUR und dazu kommen noch die Kosten für Sprit, Versicherung, etc.

Natürlich kannst du sagen, dass man keinen A6 braucht und ein 15 Jahre alter VW Polo ist günstiger, aber dann hast du die Diskussion nicht verstanden.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Alter, was lasst ihr euch für Geld aus der Tasche ziehen.
Wenn man die Kohle hat wegen eines Autos auf 300-1200 Euro im Monat netto zu verzichten, dann könnte man sich auch locker nen Neuwagen anschaffen in dieser Preisklasse.
Es kauft sowieso niemand einen Neuwagen zum Listenpreis.
Oft gibts ja auch noch zw. 15-25% Firmenrabatt und selbst ohne, sind so 12% immer drin.

Wieso sollte man das machen, wenn man alle 3 Jahre einen neuen konfigurieren kann?
Nebenbei ist full Service dabei...

Man zahlt damit quasi immer den größten Wertverlust und als Bezugsgröße dient auch noch ein imaginärer Listenpreis, den in der Praxis nmd zahlt.
Selbst einmal neu kaufen und behalten ist um Welten günstiger.
Wer, aus welchen Gründen auch immer, ständig ein anderes Auto braucht, kauft sich halt alle 3 Jahre nen 3 Jahre altes Fahrzeug und umgeht wahnsinnige Kosten.

Ist halt genau wie im Jamba Sparabo. Wenn die Leute regelmäßig zahlen, verstehen Sie meist die Kosten nicht so.

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know-it-all

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

Man zahlt damit quasi immer den größten Wertverlust und als Bezugsgröße dient auch noch ein imaginärer Listenpreis, den in der Praxis nmd zahlt.

Ich habe länger nicht geschaut, aber man sagt, dass die Hersteller im Moment aufgrund der starken Nachfrage bei gleichzeitigen Produktionsengpässen (Halbleiter) insgesamt weniger Rabatt geben. Sieht man auch, dass die Premiumhersteller im Automobilgeschäft (Daimler, BMW) im Moment extrem hohe Margen ausweisen können. Grundsätzlich stimme ich aber mit dir überein. Habe vor knapp 8 Jahren auch einen Neuwagen konfiguriert und knapp 18% Rabatt auf den Listenpreis bekommen.

Selbst einmal neu kaufen und behalten ist um Welten günstiger.

Auch hier hast du aus ökonomischer und rationaler Sicht recht. Autos sind aber nicht immer nur ein rationales Thema sondern oft auch ein emotionales. Manche mögen es einfach, alle 3 Jahre ein neues Auto zu fahren. Die soll man dann halt nicht davon abhalten.
Anderes Beispiel: es gibt auch Firmenwagenmodelle, da ist das Budget für das Firmenwagenleasing zweckgebunden und kann nicht als Bruttogehalt ausgezahlt werden, wenn man auf einen Wagen verzichtet. Bei uns wandert der unverbrauchte Rest des Budgets standardmäßig in die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Von der hat man erst mal nichts, sondern nur einen jährlichen Kontoauszug mit einem bescheinigten Guthaben. Den Unterschied, den der Dienstwagen ausmacht, spürt man dann erst ein paar Jahrzehnte später in der Auszahlungsphase der bAV.
Und letzter Grund: einen richtig großen Markt für gebrauchte Elektrofahrzeuge gibt es auch (noch) nicht - dafür waren die verkauften Stückzahlen vor 2..4 Jahren noch viel geringer als heute. Wenn man jetzt - aus Gründen der steuerlichen Förderung oder auch der "inneren Überzeugung" - ein solches Auto haben möchte, geht das möglicherweise nur als Neufahrzeug.

Wer, aus welchen Gründen auch immer, ständig ein anderes Auto braucht, kauft sich halt alle 3 Jahre nen 3 Jahre altes Fahrzeug und umgeht wahnsinnige Kosten.

Nun rate es mal, warum es gerade so viele 3 Jahre alte Gebrauchtfahrzeuge gibt. Wenn alle Deinem Rat folgten und auf den Firmenwagen verzichten würden, gäbe es diesen Markt nicht. Und dann wären die 3 Jahre alte Gebrauchtwagen möglicherweise viel teurer ;-)

Ist halt genau wie im Jamba Sparabo. Wenn die Leute regelmäßig zahlen, verstehen Sie meist die Kosten nicht so.

Das mag auch ein Grund bei einigen sein, aber wie oben geschildert, gibt es noch einige andere Gründe dafür, einen neuen Dienstwagen zu fahren.

Ich habe mich, da unser >7 Jahre altes ehemaliges Neufahrzeug noch gut fährt, und bislang keine größeren Reparaturen angefallen sind, auch gegen einen Dienstwagen entschieden. U.a. weil wir auch i.d.R. weniger als 15.000 km im Jahr fahren.

Und aus o.g. emotionalen Gründen habe ich mir zwischenzeitig ein gutes Jobfahrrad (MTB, Listenpreis ~5.000 EUR, klimaneutraler Muskelantrieb) gegönnt, das mich im Monat um die 150 EUR aus meinem Dienstwagenbudget kostet :). Und da ich es aus dem "Sachbudget" zahle, und dadurch nicht explizit auf Bruttogehalt verzichte, muss ich nicht mal einen geldwerten Vorteil für das Rad versteuern, obwohl der bei aktueller 0,25% Regelung (steuerliche Förderung sei dank!) auch nicht wirklich hoch ausfallen würde. (bei 0,25% von 5.000 EUR müsste man bei Bruttoumwandlung monatlich also 12,50 € zusätzlich versteuern)

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

know-it-all schrieb am 21.09.2021:

Man zahlt damit quasi immer den größten Wertverlust und als Bezugsgröße dient auch noch ein imaginärer Listenpreis, den in der Praxis nmd zahlt.

Ich habe länger nicht geschaut, aber man sagt, dass die Hersteller im Moment aufgrund der starken Nachfrage bei gleichzeitigen Produktionsengpässen (Halbleiter) insgesamt weniger Rabatt geben. Sieht man auch, dass die Premiumhersteller im Automobilgeschäft (Daimler, BMW) im Moment extrem hohe Margen ausweisen können. Grundsätzlich stimme ich aber mit dir überein. Habe vor knapp 8 Jahren auch einen Neuwagen konfiguriert und knapp 18% Rabatt auf den Listenpreis bekommen.

Es kommt sehr darauf an. BMW habe ich als Privatperson erst vor 3 Wochen einen Neuwagen (M4 Cabriolet) mit guten 15% Rabatt bestellt.

Bei meinen Firmenwagen Konditionen sehe ich aktuell noch keine Anpassung der Leasingwagen im Großkundentarif. Was aber passiert ist das Ausstattung rationiert wird um bei BMW zu bleiben, so kann man aktuell etwa das Harman Kardon Soundsystem bei 5er und x5 erst ab einem V8 Benziner bestellen ...

Im Gebrauchtwagensegment haben die Preise aber ordentlich angezogen.

Selbst einmal neu kaufen und behalten ist um Welten günstiger.

Auch hier hast du aus ökonomischer und rationaler Sicht recht. Autos sind aber nicht immer nur ein rationales Thema sondern oft auch ein emotionales. Manche mögen es einfach, alle 3 Jahre ein neues Auto zu fahren. Die soll man dann halt nicht davon abhalten.
Anderes Beispiel: es gibt auch Firmenwagenmodelle, da ist das Budget für das Firmenwagenleasing zweckgebunden und kann nicht als Bruttogehalt ausgezahlt werden, wenn man auf einen Wagen verzichtet. Bei uns wandert der unverbrauchte Rest des Budgets standardmäßig in die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Von der hat man erst mal nichts, sondern nur einen jährlichen Kontoauszug mit einem bescheinigten Guthaben. Den Unterschied, den der Dienstwagen ausmacht, spürt man dann erst ein paar Jahrzehnte später in der Auszahlungsphase der bAV.
Und letzter Grund: einen richtig großen Markt für gebrauchte Elektrofahrzeuge gibt es auch (noch) nicht - dafür waren die verkauften Stückzahlen vor 2..4 Jahren noch viel geringer als heute. Wenn man jetzt - aus Gründen der steuerlichen Förderung oder auch der "inneren Überzeugung" - ein solches Auto haben möchte, geht das möglicherweise nur als Neufahrzeug.

Wer, aus welchen Gründen auch immer, ständig ein anderes Auto braucht, kauft sich halt alle 3 Jahre nen 3 Jahre altes Fahrzeug und umgeht wahnsinnige Kosten.

Nun rate es mal, warum es gerade so viele 3 Jahre alte Gebrauchtfahrzeuge gibt. Wenn alle Deinem Rat folgten und auf den Firmenwagen verzichten würden, gäbe es diesen Markt nicht. Und dann wären die 3 Jahre alte Gebrauchtwagen möglicherweise viel teurer ;-)

Ist halt genau wie im Jamba Sparabo. Wenn die Leute regelmäßig zahlen, verstehen Sie meist die Kosten nicht so.

Das mag auch ein Grund bei einigen sein, aber wie oben geschildert, gibt es noch einige andere Gründe dafür, einen neuen Dienstwagen zu fahren.

Ich habe mich, da unser >7 Jahre altes ehemaliges Neufahrzeug noch gut fährt, und bislang keine größeren Reparaturen angefallen sind, auch gegen einen Dienstwagen entschieden. U.a. weil wir auch i.d.R. weniger als 15.000 km im Jahr fahren.

Und aus o.g. emotionalen Gründen habe ich mir zwischenzeitig ein gutes Jobfahrrad (MTB, Listenpreis ~5.000 EUR, klimaneutraler Muskelantrieb) gegönnt, das mich im Monat um die 150 EUR aus meinem Dienstwagenbudget kostet :). Und da ich es aus dem "Sachbudget" zahle, und dadurch nicht explizit auf Bruttogehalt verzichte, muss ich nicht mal einen geldwerten Vorteil für das Rad versteuern, obwohl der bei aktueller 0,25% Regelung (steuerliche Förderung sei dank!) auch nicht wirklich hoch ausfallen würde. (bei 0,25% von 5.000 EUR müsste man bei Bruttoumwandlung monatlich also 12,50 € zusätzlich versteuern)

antworten
Voice of Reason

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Wenn es ein Hybrid ist, zahlst Du aber keine 1%, sondern 0,5%...

sonst würdest du ja nicht auf so niedrige Beträge kommen

WiWi Gast schrieb am 21.09.2021:

Was ist das denn für ein Unsinn?

Sofern man als Arbeitnehmer nur die 1% versteuern muss, gibt es nichts günstigeres.

Ich fahre aktuell einen Audi A6 als Hybrid und zahle dafür ca. 220 EUR netto (inkl. Tanken, Service, Wäsche, Versicherung, etc.). Das Auto hat einen BLP von ca. 80.000 EUR. Über meine Laufzeit des Leasings (24 Monate) zahle ich: 24 x 220 EUR = ca. 5.200 EUR.

Wenn ich mir ein solches Auto kaufen würde, dann ist der Wertverlust bei der Erstzulassung schon höher als 5.000 EUR und dazu kommen noch die Kosten für Sprit, Versicherung, etc.

Natürlich kannst du sagen, dass man keinen A6 braucht und ein 15 Jahre alter VW Polo ist günstiger, aber dann hast du die Diskussion nicht verstanden.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Alter, was lasst ihr euch für Geld aus der Tasche ziehen.
Wenn man die Kohle hat wegen eines Autos auf 300-1200 Euro im Monat netto zu verzichten, dann könnte man sich auch locker nen Neuwagen anschaffen in dieser Preisklasse.
Es kauft sowieso niemand einen Neuwagen zum Listenpreis.
Oft gibts ja auch noch zw. 15-25% Firmenrabatt und selbst ohne, sind so 12% immer drin.

Wieso sollte man das machen, wenn man alle 3 Jahre einen neuen konfigurieren kann?
Nebenbei ist full Service dabei...

Man zahlt damit quasi immer den größten Wertverlust und als Bezugsgröße dient auch noch ein imaginärer Listenpreis, den in der Praxis nmd zahlt.
Selbst einmal neu kaufen und behalten ist um Welten günstiger.
Wer, aus welchen Gründen auch immer, ständig ein anderes Auto braucht, kauft sich halt alle 3 Jahre nen 3 Jahre altes Fahrzeug und umgeht wahnsinnige Kosten.

Ist halt genau wie im Jamba Sparabo. Wenn die Leute regelmäßig zahlen, verstehen Sie meist die Kosten nicht so.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Bitte aber eure privaten PKWs korrekt rechnen.

  • Wertverlust
  • Steuer
  • Versicherung
  • Reperaturen
  • Service
  • Reifen
  • Tanken

Bei einem Dienstwagen mit Tankkarte alles inkl.

Private Beispiele bei 20.000 km im Jahr.

Ich habe einen Opel Corsa BJ 2012, Gebraucht gekauft mit Alter 6 Jahren vom Kiesplatzhändler. Wenn ich hier die o.g. Kosten richtig kalkuliere (und Wertverlust ist da bei nur noch 50 Euro im Monat) muss ich für den Opel 300 - 350 Euro im Monat zahlen.

Hatte auch mal einen A4 TDI, den habe ich von 8 - 16 Jahren KFZ Alter gefahren. Da waren die Kosten auch bei ca. 350 all in im Monat (bei damals billigeren Spritpreisen).

Bei beiden KFZ hatte ich Fahrheuge die "alt" waren und von der Sicherheit her auch nicht mehr den Standards entsprachen (ihr könnt ja mal kucken was ein A4 aus 2001 beim NCAP Crashtest an Sternen habt).

Mit einem 3 Jahreswagen o.ä. haut der Wertverlust nochmal ganz anders rein und ihr müsst regelmässig mit 200 Euro plus pro Monat Wertverlust rechnen.

Dann seid ihr bei 500 Euro Netto Kosten für die gebrauchten Autos.

Selbst wenn man dann 700 Euro für den Firmenwagen all in zahlt ist das ein besserer Deal.

antworten
know-it-all

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Voice of Reason schrieb am 21.09.2021:

Wenn es ein Hybrid ist, zahlst Du aber keine 1%, sondern 0,5%...

sonst würdest du ja nicht auf so niedrige Beträge kommen

WiWi Gast schrieb am 21.09.2021:

Was ist das denn für ein Unsinn?

Sofern man als Arbeitnehmer nur die 1% versteuern muss, gibt es nichts günstigeres.

Und das entfernt sich auf von der Realität der meisten Arbeitnehmer. Viele haben zwar die Möglichkeit über den AG einen "Firmenwagen" zur bekommen, verzichten dafür aber auf Bruttogehalt.
"Echte" Firmenwagen, bei denen der AG die Leasingrate zahlt, sind nicht die Realität der meisten Angestellten sondern stehen eher einer privilegierten Minderheit offen. In manchen Branchen mit beruflich vorausgesetzter Mobilität (Kundenberater usw.) mag deren Anteil höher sein, woanders entsprechend geringer.

Wenn man als "privilegierter" Dienstwagenberechtigter auch die Alternative hat, bei Verzicht auf einen Dienstwagen das Bruttogehalt entsprechend zu erhöhen müsste man natürlich die folgenden beiden Alternativen vergleichen:

Variante 1) "Inanspruchnahme des Dienstwagen":
normales Bruttogehalt abzgl. geldwerter Vorteil --> Nettogehalt

Variante 2) "Nichtinspruchnahme des Dienstwagen":
normales Bruttogehalt + Dienstwagenleasingrate auf Gehalt aufgeschlagen --> Nettogehalt abzgl. Kosten für privat finanziertes Auto abzgl. privat gezahlte fahrzeugbezogene Kosten, die bei Variante 1) der AG zahlen würde

Ob nun wirklich immer die Variante 1) auch die günstigere ist, hängt vom Einzelfall ab, und ob man eben privat auch alle 3 Jahre einen gleichen Neuwagen kaufen würde oder doch nicht.
In Fällen, in denen man nicht verbrauchte Leasingrate nicht auf das Gehalt aufschlagen und auszahlen lassen kann, dürfte tendentiell Variante 1) meist günstiger sein.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Ja, aber das sind doch die "aktuellen Spielregeln" bzw. meine Nettobelastung.

Wo liegt das Problem?

Voice of Reason schrieb am 21.09.2021:

Wenn es ein Hybrid ist, zahlst Du aber keine 1%, sondern 0,5%...

sonst würdest du ja nicht auf so niedrige Beträge kommen

WiWi Gast schrieb am 21.09.2021:

Was ist das denn für ein Unsinn?

Sofern man als Arbeitnehmer nur die 1% versteuern muss, gibt es nichts günstigeres.

Ich fahre aktuell einen Audi A6 als Hybrid und zahle dafür ca. 220 EUR netto (inkl. Tanken, Service, Wäsche, Versicherung, etc.). Das Auto hat einen BLP von ca. 80.000 EUR. Über meine Laufzeit des Leasings (24 Monate) zahle ich: 24 x 220 EUR = ca. 5.200 EUR.

Wenn ich mir ein solches Auto kaufen würde, dann ist der Wertverlust bei der Erstzulassung schon höher als 5.000 EUR und dazu kommen noch die Kosten für Sprit, Versicherung, etc.

Natürlich kannst du sagen, dass man keinen A6 braucht und ein 15 Jahre alter VW Polo ist günstiger, aber dann hast du die Diskussion nicht verstanden.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Alter, was lasst ihr euch für Geld aus der Tasche ziehen.
Wenn man die Kohle hat wegen eines Autos auf 300-1200 Euro im Monat netto zu verzichten, dann könnte man sich auch locker nen Neuwagen anschaffen in dieser Preisklasse.
Es kauft sowieso niemand einen Neuwagen zum Listenpreis.
Oft gibts ja auch noch zw. 15-25% Firmenrabatt und selbst ohne, sind so 12% immer drin.

Wieso sollte man das machen, wenn man alle 3 Jahre einen neuen konfigurieren kann?
Nebenbei ist full Service dabei...

Man zahlt damit quasi immer den größten Wertverlust und als Bezugsgröße dient auch noch ein imaginärer Listenpreis, den in der Praxis nmd zahlt.
Selbst einmal neu kaufen und behalten ist um Welten günstiger.
Wer, aus welchen Gründen auch immer, ständig ein anderes Auto braucht, kauft sich halt alle 3 Jahre nen 3 Jahre altes Fahrzeug und umgeht wahnsinnige Kosten.

Ist halt genau wie im Jamba Sparabo. Wenn die Leute regelmäßig zahlen, verstehen Sie meist die Kosten nicht so.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Vairante 1 ist bei mir "leider" der Fall. Sofern der Dienstwagen nicht in Anspruch genommen wird, "verfällt" das Geld.

Und Variante 1 ist dann immer günstiger, sofern man einen fairen Vergleich aufstellt. Neuwagen (bzw. maximal 6 Monate alt) und alle Kosten werden sonst durch den Arbeitnehmer getragen. Selbst bei sehr geringer Nutzung des Fahrzeugs fallen alleine durch Steuer, Versicherung und Sprit 100 EUR an Kosten an. Wenn man noch einen Wertverlust von nochmals 100 EUR annimmt (sehr gering), dann ergibt das eine Nettobelastung von 200 EUR. Das Äquivalent dazu ist etwa eine Belastung durch 1% Versteuerung eines Firmenwagens mit BLP 40-45.000 EUR. Ich glaube, dass (sofern man Anspruch hat) nicht gegen den Firmenwagen an dieser Stelle spricht.

know-it-all schrieb am 21.09.2021:

Voice of Reason schrieb am 21.09.2021:

Wenn es ein Hybrid ist, zahlst Du aber keine 1%, sondern 0,5%...

sonst würdest du ja nicht auf so niedrige Beträge kommen

WiWi Gast schrieb am 21.09.2021:

Was ist das denn für ein Unsinn?

Sofern man als Arbeitnehmer nur die 1% versteuern muss, gibt es nichts günstigeres.

Und das entfernt sich auf von der Realität der meisten Arbeitnehmer. Viele haben zwar die Möglichkeit über den AG einen "Firmenwagen" zur bekommen, verzichten dafür aber auf Bruttogehalt.
"Echte" Firmenwagen, bei denen der AG die Leasingrate zahlt, sind nicht die Realität der meisten Angestellten sondern stehen eher einer privilegierten Minderheit offen. In manchen Branchen mit beruflich vorausgesetzter Mobilität (Kundenberater usw.) mag deren Anteil höher sein, woanders entsprechend geringer.

Wenn man als "privilegierter" Dienstwagenberechtigter auch die Alternative hat, bei Verzicht auf einen Dienstwagen das Bruttogehalt entsprechend zu erhöhen müsste man natürlich die folgenden beiden Alternativen vergleichen:

Variante 1) "Inanspruchnahme des Dienstwagen":
normales Bruttogehalt abzgl. geldwerter Vorteil --> Nettogehalt

Variante 2) "Nichtinspruchnahme des Dienstwagen":
normales Bruttogehalt + Dienstwagenleasingrate auf Gehalt aufgeschlagen --> Nettogehalt abzgl. Kosten für privat finanziertes Auto abzgl. privat gezahlte fahrzeugbezogene Kosten, die bei Variante 1) der AG zahlen würde

Ob nun wirklich immer die Variante 1) auch die günstigere ist, hängt vom Einzelfall ab, und ob man eben privat auch alle 3 Jahre einen gleichen Neuwagen kaufen würde oder doch nicht.
In Fällen, in denen man nicht verbrauchte Leasingrate nicht auf das Gehalt aufschlagen und auszahlen lassen kann, dürfte tendentiell Variante 1) meist günstiger sein.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Mercedes GLE 350e Listenpreis etwa 86k
Zahle etwa 200 Euro im Monat

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

know-it-all schrieb am 21.09.2021:

Und das entfernt sich auf von der Realität der meisten Arbeitnehmer. Viele haben zwar die Möglichkeit über den AG einen "Firmenwagen" zur bekommen, verzichten dafür aber auf Bruttogehalt.
"Echte" Firmenwagen, bei denen der AG die Leasingrate zahlt, sind nicht die Realität der meisten Angestellten sondern stehen eher einer privilegierten Minderheit offen. In manchen Branchen mit beruflich vorausgesetzter Mobilität (Kundenberater usw.) mag deren Anteil höher sein, woanders entsprechend geringer.

Hab diese Haarspalterei noch nie verstanden. Bei uns hat man je nach Tätigkeit und Position Anspruch auf einen "Firmenwagen". Man kann sich dann überlegen, ob man sich für ein bestimmtes Leasingbudget ein Auto bestellt und die Firma least den Wagen und zahlt alles, oder ob man die Car Allowance nimmt und sich selbst um eine Mobilitätslösung kümmert. Diese Wahlfreiheit gibt es hoch bis Vorstand - 1. Dass ich bei Vergleichen natürlich die Car Allowance berücksichtigen muss ist schon klar. Aber nicht jeder hat Anspruch auch Car Allowance/Firmenwagen.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Ein Dienstwagen ist doch i.d.R nur günstiger als ein gebrauchter Privat, wenn man keinen festen Arbeitsplatz hat. Ansonsten schlägt die Versteuerung der Arbeitsfahrten zu. Mag sein dass es da günstiger ist, aber dafür hat man halt keinen Arbeitsplatz bzw. muss viel unterwegs sein. Wer 20.000km im Jahr nur Arbeitsweg hat der macht halt auch irgendwas falsch.

Daher ist die Alternative zum Job mit Firmenwagen, ein Job, mit ÖPNV Ticket und nicht der Notwendigkeit 20.000km im Jahr zu fahren, sondern nur 6.000km (privat). Und da sieht die Rechnung dann wieder ganz anders aus. Und niemand kauft sich ein neuen A4 mit BLP 75k. Das macht man nur weils der Steuerzahler zahlt.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Ich kann dir leider nicht folgen. Wovon sprichst du? Dein Argument ergibt für mich nur Sinn, wenn jemand 100km zur Arbeit fahren würde und entsprechend den Fahrtweg versteuert. Aber diese Person müsste doch auch ohne Firmenwagen die gleiche Strecke zurücklegen? Daher musst du schon "Äpfel mit Äpfel" vergleichen. In diesem Moment würde ich lieber die Fahrten versteuern als den Sprit selbst bezahlen.

Aber nun zurück zu realitätsnahen Beispielen: Ich habe einen Strecke zum Büro von 4km (wohne in der Stadt und Büro ist in der Stadt). Fahrten ins Büro mache ich mit dem Auto quasi nicht, sondern mit Rad oder U-Bahn. Daher pflege ich ein Fahrtenbuch (mit vielleicht 5 Fahrten zum Büro pro Jahr) und versteuere entsprechend quasi nur die 1% bzw. aktuell 0.5% für meinen Hybrid. Nettobelastung ca. 220 EUR (wie oben erwähnt).

Da ich aber sehr gerne in den Bergen bin und allgemein viel fahre um Freunde und Familie zu besuchen, fahre ich fast jedes Wochenende mehrere Hundert Kilometer und nutze daher den Firmenwagen dafür. Aufgrund der Strecken ist es für mich ein absoluter "Luxus" ein schönes Auto zu haben und keine weiteren Kosten für Sprit & Co. zu haben.

Zum Vergleich bin ich letztens mit Freunden mit deren Auto nach Österreich gefahren und alleine an Benzinkosten waren wir bei 120 EUR für Hin- und Rückfahrt. Warum sollte ich mich dann jeweils für den Privatwagen entscheiden?

Ein Argument gegen einen Firmenwagen kann aus meiner Sicht nur sein, wenn man quasi kein Auto nutzt und / oder absolut keinen Wert auf das Auto legt ("ein 10 Jahre alter Corsa bringt mich auch ans Ziel"). Alle anderen Konstellationen sind für mich nicht nachvollziehbar.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2021:

Ein Dienstwagen ist doch i.d.R nur günstiger als ein gebrauchter Privat, wenn man keinen festen Arbeitsplatz hat. Ansonsten schlägt die Versteuerung der Arbeitsfahrten zu. Mag sein dass es da günstiger ist, aber dafür hat man halt keinen Arbeitsplatz bzw. muss viel unterwegs sein. Wer 20.000km im Jahr nur Arbeitsweg hat der macht halt auch irgendwas falsch.

Daher ist die Alternative zum Job mit Firmenwagen, ein Job, mit ÖPNV Ticket und nicht der Notwendigkeit 20.000km im Jahr zu fahren, sondern nur 6.000km (privat). Und da sieht die Rechnung dann wieder ganz anders aus. Und niemand kauft sich ein neuen A4 mit BLP 75k. Das macht man nur weils der Steuerzahler zahlt.

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Ceterum censeo

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Ich muss hier einmal kommentieren, da in dem Beitrag des Vorposters doch einiges durcheinander gebracht wird.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2021:

Ich kann dir leider nicht folgen. Wovon sprichst du? Dein Argument ergibt für mich nur Sinn, wenn jemand 100km zur Arbeit fahren würde und entsprechend den Fahrtweg versteuert. Aber diese Person müsste doch auch ohne Firmenwagen die gleiche Strecke zurücklegen? Daher musst du schon "Äpfel mit Äpfel" vergleichen. In diesem Moment würde ich lieber die Fahrten versteuern als den Sprit selbst bezahlen.

Die erwähnte Versteuerung des Fahrtwegs ist aber leider oftmals teurer, als die tatsächlichen Kosten für die Bewältigung desselben. Insbesondere bei einem hohen BLP (und hohem Steuersatz) und relativ niedrigen Kosten, kommt es hier zu erheblichen Einbußen.

Aber nun zurück zu realitätsnahen Beispielen: Ich habe einen Strecke zum Büro von 4km (wohne in der Stadt und Büro ist in der Stadt). Fahrten ins Büro mache ich mit dem Auto quasi nicht, sondern mit Rad oder U-Bahn. Daher pflege ich ein Fahrtenbuch (mit vielleicht 5 Fahrten zum Büro pro Jahr) und versteuere entsprechend quasi nur die 1% bzw. aktuell 0.5% für meinen Hybrid. Nettobelastung ca. 220 EUR (wie oben erwähnt).

Da ich aber sehr gerne in den Bergen bin und allgemein viel fahre um Freunde und Familie zu besuchen, fahre ich fast jedes Wochenende mehrere Hundert Kilometer und nutze daher den Firmenwagen dafür. Aufgrund der Strecken ist es für mich ein absoluter "Luxus" ein schönes Auto zu haben und keine weiteren Kosten für Sprit & Co. zu haben.

Zum Vergleich bin ich letztens mit Freunden mit deren Auto nach Österreich gefahren und alleine an Benzinkosten waren wir bei 120 EUR für Hin- und Rückfahrt. Warum sollte ich mich dann jeweils für den Privatwagen entscheiden?

Hier bin ich recht verwirrt. Entweder nutzt man die Fahrtenbuchmethode ODER den pauschalen Ansatz der 1%-Regelung. Bei der Fahrtenbuchmethode ist selbstverständlich auch die private Urlaubsfahrt entsprechend zu berücksichtigen.

Ein Argument gegen einen Firmenwagen kann aus meiner Sicht nur sein, wenn man quasi kein Auto nutzt und / oder absolut keinen Wert auf das Auto legt ("ein 10 Jahre alter Corsa bringt mich auch ans Ziel"). Alle anderen Konstellationen sind für mich nicht nachvollziehbar.

Dies tut mir leid, aber es gibt durchaus auch gute Gründe gegen einen Firmenwagen. Ich bin jedoch zuversichtlich, mit etwas Erfahrung wirst du diese Fälle auch noch kennenlernen dürfen.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Haha! Danke dass du hier den Erklärbär spielen willst.

  1. Ich versteuere gerade einen Hybrid (0.5%) und in keinen Szenario werden die Kosten der Versteuerung höher sein als die tatsächlichen Kosten für Sprit, Wartung, etc. Bei 1% mag es anders sein, aber dass ist nicht der Fall.
  2. Ich spreche von einem Fahrtenbuch für die Einzelbewertung der Fahrten ins Büro. Somit werden diese nicht pauschal monatlich über einen Prozentsatz versteuert, sondern auf Basis der tatsächlichen Fahrten. Das heißt in meinem Fall: 1% Versteuerung und Einzelbewertung der tatsächlichen Fahrten.
  3. Ich fahre mittlerweile seit 6 Jahren Firmenwagen. Etwas Erfahrung würde ich mir schon attestieren. Aber dann schildere mir doch ein Szenario, welches für das Private Fahrzeug spricht?

Tausend Dank

Ceterum censeo schrieb am 22.09.2021:

Ich muss hier einmal kommentieren, da in dem Beitrag des Vorposters doch einiges durcheinander gebracht wird.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2021:

Ich kann dir leider nicht folgen. Wovon sprichst du? Dein Argument ergibt für mich nur Sinn, wenn jemand 100km zur Arbeit fahren würde und entsprechend den Fahrtweg versteuert. Aber diese Person müsste doch auch ohne Firmenwagen die gleiche Strecke zurücklegen? Daher musst du schon "Äpfel mit Äpfel" vergleichen. In diesem Moment würde ich lieber die Fahrten versteuern als den Sprit selbst bezahlen.

Die erwähnte Versteuerung des Fahrtwegs ist aber leider oftmals teurer, als die tatsächlichen Kosten für die Bewältigung desselben. Insbesondere bei einem hohen BLP (und hohem Steuersatz) und relativ niedrigen Kosten, kommt es hier zu erheblichen Einbußen.

Aber nun zurück zu realitätsnahen Beispielen: Ich habe einen Strecke zum Büro von 4km (wohne in der Stadt und Büro ist in der Stadt). Fahrten ins Büro mache ich mit dem Auto quasi nicht, sondern mit Rad oder U-Bahn. Daher pflege ich ein Fahrtenbuch (mit vielleicht 5 Fahrten zum Büro pro Jahr) und versteuere entsprechend quasi nur die 1% bzw. aktuell 0.5% für meinen Hybrid. Nettobelastung ca. 220 EUR (wie oben erwähnt).

Da ich aber sehr gerne in den Bergen bin und allgemein viel fahre um Freunde und Familie zu besuchen, fahre ich fast jedes Wochenende mehrere Hundert Kilometer und nutze daher den Firmenwagen dafür. Aufgrund der Strecken ist es für mich ein absoluter "Luxus" ein schönes Auto zu haben und keine weiteren Kosten für Sprit & Co. zu haben.

Zum Vergleich bin ich letztens mit Freunden mit deren Auto nach Österreich gefahren und alleine an Benzinkosten waren wir bei 120 EUR für Hin- und Rückfahrt. Warum sollte ich mich dann jeweils für den Privatwagen entscheiden?

Hier bin ich recht verwirrt. Entweder nutzt man die Fahrtenbuchmethode ODER den pauschalen Ansatz der 1%-Regelung. Bei der Fahrtenbuchmethode ist selbstverständlich auch die private Urlaubsfahrt entsprechend zu berücksichtigen.

Ein Argument gegen einen Firmenwagen kann aus meiner Sicht nur sein, wenn man quasi kein Auto nutzt und / oder absolut keinen Wert auf das Auto legt ("ein 10 Jahre alter Corsa bringt mich auch ans Ziel"). Alle anderen Konstellationen sind für mich nicht nachvollziehbar.

Dies tut mir leid, aber es gibt durchaus auch gute Gründe gegen einen Firmenwagen. Ich bin jedoch zuversichtlich, mit etwas Erfahrung wirst du diese Fälle auch noch kennenlernen dürfen.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Wie versteuerst du die Privatnutzung "Fahrt in die Berge"?

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know-it-all

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2021:

Haha! Danke dass du hier den Erklärbär spielen willst.

  1. Ich spreche von einem Fahrtenbuch für die Einzelbewertung der Fahrten ins Büro. Somit werden diese nicht pauschal monatlich über einen Prozentsatz versteuert, sondern auf Basis der tatsächlichen Fahrten. Das heißt in meinem Fall: 1% Versteuerung und Einzelbewertung der tatsächlichen Fahrten.

Ich will nun Ceterum Censeo nicht vorgreifen, aber was die Besteuerung mit 1% Regel angeht, ist mein Verständnis so wie seins.
Der geldwerte Vorteil für die private Nutzung (auch Fahrten von Wohnung zu 1.Tätigkeitsstätte sind private Nutzung) wird entweder pauschal mit 1% Regel (plus 0,03% BLP pro Entfernungskilometer) ermittelt, oder eben durch die Besteuerung der tatsächlichen privaten Nutzung anhand des Fahrtenbuchs.

Wenn du dich nun für die Besteuerung des tatsächlichen privaten Nutzungsanteils entschieden hast (Hinweis: aufgrund des größeren administrativen Aufwands geht das bei einigen AG gar nicht, sondern man ist gezwungen den pauschalen Ansatz nach 1% Regel zu verwenden), dann musst du selbstverständlich im Fahrtenbuch die von dir angegebenen zahlreichen privaten Wochenend- und Urlaubsfahrten als private Nutzung erfassen. Und dann führt das logischerweise zu einem höheren geldwerten Vorteil des Dienstfahrzeugs und entsprechend zu einem höheren Steuerabzug.
Wenn du das nicht machst, und solche Fahrten im Fahrtenbuch als dienstliche Nutzung erfasst, dann ist das Steuerhinterziehung und dann braucht man an dieser Stelle nicht weiter zu debatieren.

Ich zitiere dich mal aus einem Beitrag weiter oben:

Zum Vergleich bin ich letztens mit Freunden mit deren Auto nach Österreich gefahren und alleine an Benzinkosten waren wir bei 120 EUR für Hin- und Rückfahrt. Warum sollte ich mich dann jeweils für den Privatwagen entscheiden?

Also hast du zwar durch Nutzung des Dienstwagens hier Geld gespart, da du nicht privat tanken musstest. Gleichzeitig müsstest du für diese Fahrt (=private Nutzung) aber Lohnsteuer zahlen. Da du diese hier in der Betrachtung unterschlägst, hinkt dein Vergleich von Privat- und Dienstfahrzeug leider etwas.

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

  1. Ich spreche von einem Fahrtenbuch für die Einzelbewertung der Fahrten ins Büro. Somit werden diese nicht pauschal monatlich über einen Prozentsatz versteuert, sondern auf Basis der tatsächlichen Fahrten. Das heißt in meinem Fall: 1% Versteuerung und Einzelbewertung der tatsächlichen Fahrten.

Ich will nun Ceterum Censeo nicht vorgreifen, aber was die Besteuerung mit 1% Regel angeht, ist mein Verständnis so wie seins.
Der geldwerte Vorteil für die private Nutzung (auch Fahrten von Wohnung zu 1.Tätigkeitsstätte sind private Nutzung) wird entweder pauschal mit 1% Regel (plus 0,03% BLP pro Entfernungskilometer) ermittelt, oder eben durch die Besteuerung der tatsächlichen privaten Nutzung anhand des Fahrtenbuchs.

Ich denke er meint den Ansatz, den ich auch für letztes Jahr auf Grund von Home Office gemacht habe. Man versteuert 1% für die private Nutzung aber dann nicht 0,03% für den Arbeitsweg pauschal sondern man rechnet jeden einzelnen Tag an welchem man ins Büro gefahren ist mit 0,002%, das kommt bei weniger als 15 Tagen im Monat (180 im Jahr) günstiger.

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Da muss ich leider widersprechen. Ich versteuere 0.5% (bzw. 1% bei Verbrenner) vom BLP und nur die tatsächlichen Fahrten ins Büro.

Ob das jeder Arbeitgeber macht, weiß ich nicht. Bei mir wird zunächst am Monatsende der Geldwerte Vorteil 1% + 0.03% pro km abgezogen. Danach erfolgt im Monat danach eine automatisierte Abfrage, wie viele Fahrten zur Tätigkeitsstätte stattgefunden haben. Auf Basis dieser Rückmeldung erfolgt dann eine „Nettokorrektur“ mit der folgenden Lohnabrechnung.

Das bedeutet, dass ich quasi im ersten Monat 30€ zu viel Netto bezahle und diese im kommenden Monat erstattet bekomme. Sofern man den Verzug um einen Monat ignoriert, fällt nur der Geldwerte Vorteil durch die Pauschale Versteuerung von 0.5% bzw. 1% an.

know-it-all schrieb am 22.09.2021:

Haha! Danke dass du hier den Erklärbär spielen willst.

  1. Ich spreche von einem Fahrtenbuch für die Einzelbewertung der Fahrten ins Büro. Somit werden diese nicht pauschal monatlich über einen Prozentsatz versteuert, sondern auf Basis der tatsächlichen Fahrten. Das heißt in meinem Fall: 1% Versteuerung und Einzelbewertung der tatsächlichen Fahrten.

Ich will nun Ceterum Censeo nicht vorgreifen, aber was die Besteuerung mit 1% Regel angeht, ist mein Verständnis so wie seins.
Der geldwerte Vorteil für die private Nutzung (auch Fahrten von Wohnung zu 1.Tätigkeitsstätte sind private Nutzung) wird entweder pauschal mit 1% Regel (plus 0,03% BLP pro Entfernungskilometer) ermittelt, oder eben durch die Besteuerung der tatsächlichen privaten Nutzung anhand des Fahrtenbuchs.

Wenn du dich nun für die Besteuerung des tatsächlichen privaten Nutzungsanteils entschieden hast (Hinweis: aufgrund des größeren administrativen Aufwands geht das bei einigen AG gar nicht, sondern man ist gezwungen den pauschalen Ansatz nach 1% Regel zu verwenden), dann musst du selbstverständlich im Fahrtenbuch die von dir angegebenen zahlreichen privaten Wochenend- und Urlaubsfahrten als private Nutzung erfassen. Und dann führt das logischerweise zu einem höheren geldwerten Vorteil des Dienstfahrzeugs und entsprechend zu einem höheren Steuerabzug.
Wenn du das nicht machst, und solche Fahrten im Fahrtenbuch als dienstliche Nutzung erfasst, dann ist das Steuerhinterziehung und dann braucht man an dieser Stelle nicht weiter zu debatieren.

Ich zitiere dich mal aus einem Beitrag weiter oben:

Zum Vergleich bin ich letztens mit Freunden mit deren Auto nach Österreich gefahren und alleine an Benzinkosten waren wir bei 120 EUR für Hin- und Rückfahrt. Warum sollte ich mich dann jeweils für den Privatwagen entscheiden?

Also hast du zwar durch Nutzung des Dienstwagens hier Geld gespart, da du nicht privat tanken musstest. Gleichzeitig müsstest du für diese Fahrt (=private Nutzung) aber Lohnsteuer zahlen. Da du diese hier in der Betrachtung unterschlägst, hinkt dein Vergleich von Privat- und Dienstfahrzeug leider etwas.

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know-it-all

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2021:

Da muss ich leider widersprechen. Ich versteuere 0.5% (bzw. 1% bei Verbrenner) vom BLP und nur die tatsächlichen Fahrten ins Büro.

Ob das jeder Arbeitgeber macht, weiß ich nicht. Bei mir wird zunächst am Monatsende der Geldwerte Vorteil 1% + 0.03% pro km abgezogen. Danach erfolgt im Monat danach eine automatisierte Abfrage, wie viele Fahrten zur Tätigkeitsstätte stattgefunden haben. Auf Basis dieser Rückmeldung erfolgt dann eine „Nettokorrektur“ mit der folgenden Lohnabrechnung.

Das bedeutet, dass ich quasi im ersten Monat 30€ zu viel Netto bezahle und diese im kommenden Monat erstattet bekomme. Sofern man den Verzug um einen Monat ignoriert, fällt nur der Geldwerte Vorteil durch die Pauschale Versteuerung von 0.5% bzw. 1% an.

Kann es sein, dass es darum geht (Auszug aus https://www.finanztip.de/dienstwagen-besteuerung/)?

Statt dieser Pauschale kannst Du Dich als Arbeitnehmer für eine Einzelbewertung entscheiden. Das ist günstiger, wenn Du durchschnittlich weniger als an 15 Tagen pro Monat zum Arbeitsplatz pendelst; also bis 180 Fahrten im Jahr. Du musst dann für jede tatsächliche Fahrt 0,002 Prozent des Listenpreises pro Entfernungskilometer ansetzen. Dafür musst Du dem Arbeitgeber schriftlich erklären, wann Du diese Fahrten unternommen hast.

Das kannte ich so tatsächlich so noch nicht (ist vielleicht neu seit Corona diese Regelung?)
Also hieße das, dass du schon pauschal nach 1% (0,5%) Regelung versteuerst, und nicht nach Fahrtenbuch, aber den entfernungsabhängigen Anteil nach der Anzahl der tatsächlichen Fahrten ins Büro p.M. x Entfernungskilometer x 0,002% des BLP. Wie oben steht, kommt das dann bei <=15 Fahrten pro Monat ins Büro günstiger als der Ansatz mit 0,03% x Entfernungskilometer x BLP.

Wie ist das beim Hybrid - wird da der Wert von 0,002% auch nochmal halbiert, wie ansonsten bei der 1% Regel?

Danke für die Aufklärung -->mal wieder was neues gelernt :-)

Das bedeutet übrigens, dass man bei einem Fahrzeug mit

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Korrekt, so läuft meine Versteuerung. Da ich pro Jahr maximal 5-6 Fahrten zum Büro habe, ist das für mich die deutlich günstigere Variante.

Der BLP wird „halbiert“ für die Betrachtung der Fahrten, wenn es ein Hybridfahrzeug ist. In meinem Fall: ca. 80.000 BLP fließt nur zu 40.000 „steuerlicher BLP“ in die Betrachtung ein. Ich fahre mein jetziges Auto seit Ende 2019 und dort hat die Regelung schon gegriffen. Wann das eingeführt wurde, weiß ich leider nicht.

In meinen Augen ein unschlagbar günstiges Angebot zum heutigen Zeitpunkt

know-it-all schrieb am 22.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2021:

Da muss ich leider widersprechen. Ich versteuere 0.5% (bzw. 1% bei Verbrenner) vom BLP und nur die tatsächlichen Fahrten ins Büro.

Ob das jeder Arbeitgeber macht, weiß ich nicht. Bei mir wird zunächst am Monatsende der Geldwerte Vorteil 1% + 0.03% pro km abgezogen. Danach erfolgt im Monat danach eine automatisierte Abfrage, wie viele Fahrten zur Tätigkeitsstätte stattgefunden haben. Auf Basis dieser Rückmeldung erfolgt dann eine „Nettokorrektur“ mit der folgenden Lohnabrechnung.

Das bedeutet, dass ich quasi im ersten Monat 30€ zu viel Netto bezahle und diese im kommenden Monat erstattet bekomme. Sofern man den Verzug um einen Monat ignoriert, fällt nur der Geldwerte Vorteil durch die Pauschale Versteuerung von 0.5% bzw. 1% an.

Kann es sein, dass es darum geht (Auszug aus https://www.finanztip.de/dienstwagen-besteuerung/)?

Statt dieser Pauschale kannst Du Dich als Arbeitnehmer für eine Einzelbewertung entscheiden. Das ist günstiger, wenn Du durchschnittlich weniger als an 15 Tagen pro Monat zum Arbeitsplatz pendelst; also bis 180 Fahrten im Jahr. Du musst dann für jede tatsächliche Fahrt 0,002 Prozent des Listenpreises pro Entfernungskilometer ansetzen. Dafür musst Du dem Arbeitgeber schriftlich erklären, wann Du diese Fahrten unternommen hast.

Das kannte ich so tatsächlich so noch nicht (ist vielleicht neu seit Corona diese Regelung?)
Also hieße das, dass du schon pauschal nach 1% (0,5%) Regelung versteuerst, und nicht nach Fahrtenbuch, aber den entfernungsabhängigen Anteil nach der Anzahl der tatsächlichen Fahrten ins Büro p.M. x Entfernungskilometer x 0,002% des BLP. Wie oben steht, kommt das dann bei <=15 Fahrten pro Monat ins Büro günstiger als der Ansatz mit 0,03% x Entfernungskilometer x BLP.

Wie ist das beim Hybrid - wird da der Wert von 0,002% auch nochmal halbiert, wie ansonsten bei der 1% Regel?

Danke für die Aufklärung -->mal wieder was neues gelernt :-)

Das bedeutet übrigens, dass man bei einem Fahrzeug mit

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2021:

Ob das jeder Arbeitgeber macht, weiß ich nicht. Bei mir wird zunächst am Monatsende der Geldwerte Vorteil 1% + 0.03% pro km abgezogen. Danach erfolgt im Monat danach eine automatisierte Abfrage, wie viele Fahrten zur Tätigkeitsstätte stattgefunden haben. Auf Basis dieser Rückmeldung erfolgt dann eine „Nettokorrektur“ mit der folgenden Lohnabrechnung.

Meinem Arbeitgeber ist es in dieser Form leider zu aufwändig. Ich versteuere also erst mal jeden Monat 1% + 0,03% x km.
In der Steuererklärung rechne ich dann aus, was ich per 0,03% x km versteuert habe, rechne dann aus was bei Tage x 0,002% x km rauskommt und die Differenz gebe ich in der Steuererklärung als negativen Arbeitslohn an (also mit Minus vorm Betrag). Hab dem Finanzamt dann noch meine Berechnung + einen Screenshot aus unserem Zeiterfassungssystem geschickt auf welchem ersichtlich ist, wann ich im Home Office war und wann im Büro. Wurde problemlos akzeptiert.
Nur die Sozialbeiträge werden auf diese Weise nicht korrigiert wenn ich das richtig verstanden habe...

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Firmenwagen sind meistens die schlechtere Idee weil man da an bestimmte Marken oder Modelle gebunden ist. Interessante oder wirklich praktische Autos sind da garnicht drin. Son Octavia 2.0 TDI...spiegelt wahrscheinlich die Arbeitsrealität der Consultant-Drohnen wieder. Mausgrau und würde freiwillig niemand machen (kaufen).

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2021:

Firmenwagen sind meistens die schlechtere Idee weil man da an bestimmte Marken oder Modelle gebunden ist. Interessante oder wirklich praktische Autos sind da garnicht drin. Son Octavia 2.0 TDI...spiegelt wahrscheinlich die Arbeitsrealität der Consultant-Drohnen wieder. Mausgrau und würde freiwillig niemand machen (kaufen).

Bitte? Die Beratungen haben idR am wenigsten Beschränkungen was das Fahrzeug angeht (weil man damit ja nie zum Kunden fährt). Cabrio, SUV, AMG, M, Porsche etc. alles erlaubt.

Bei den Konzernen mit nur Kombi und Diesel geben ich dir schon eher recht

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Man sieht, dass doch genau das Gegenteil der Fall ist. Als Berater hast du die ganze Palette an Fahrzeugen und kannst sogar die Sport-Modelle (AMG, S/RS, M) nutzen und das ohne Obergrenze bei CO2 und BLP.

Im Konzern mit starren Vorgaben oder im Außendienst, bekommst du die von dir beschriebenen „sachlichen“ Firmenwägen (Passat, Octavia, Golf Plus, Audi A4, etc.) Wenn du Glück hast, dann ist auf höheren Ebenen ein Audi A6 oder BMW 5er drin. Aber immer begrenzt beim BLP und / oder der Leistung.

Ob jetzt ein 26-Jähriger consultant einen 911er als Firmenwagen leasen können sollte, ist eine ganz andere Frage.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2021:

Firmenwagen sind meistens die schlechtere Idee weil man da an bestimmte Marken oder Modelle gebunden ist. Interessante oder wirklich praktische Autos sind da garnicht drin. Son Octavia 2.0 TDI...spiegelt wahrscheinlich die Arbeitsrealität der Consultant-Drohnen wieder. Mausgrau und würde freiwillig niemand machen (kaufen).

antworten
WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Es gibt wohl angeblich bei ein paar Tier 1 Beratungen etwas lockere Konditionen, ich weiß auch dass Wirecard z.B. S Modelle von Audi erlaubt hat das wurde mir damals im Vorstellungsgespräch unter die Nase gehalten. Ich halte das aber generell für eine Ausnahme wenn nicht gerade selbstständig ist.

Ich hatte schon diverse Regelungen die sich auch teilweise von einem auf das nächste Jahr radikal geändert haben (CO2 Limit, im nächsten Jahr kein Limit, in der einen Firma waren auf einmal Porsche für 2 Jahre möglich...)

WiWi Gast schrieb am 22.09.2021:

Man sieht, dass doch genau das Gegenteil der Fall ist. Als Berater hast du die ganze Palette an Fahrzeugen und kannst sogar die Sport-Modelle (AMG, S/RS, M) nutzen und das ohne Obergrenze bei CO2 und BLP.

Im Konzern mit starren Vorgaben oder im Außendienst, bekommst du die von dir beschriebenen „sachlichen“ Firmenwägen (Passat, Octavia, Golf Plus, Audi A4, etc.) Wenn du Glück hast, dann ist auf höheren Ebenen ein Audi A6 oder BMW 5er drin. Aber immer begrenzt beim BLP und / oder der Leistung.

Ob jetzt ein 26-Jähriger consultant einen 911er als Firmenwagen leasen können sollte, ist eine ganz andere Frage.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2021:

Firmenwagen sind meistens die schlechtere Idee weil man da an bestimmte Marken oder Modelle gebunden ist. Interessante oder wirklich praktische Autos sind da garnicht drin. Son Octavia 2.0 TDI...spiegelt wahrscheinlich die Arbeitsrealität der Consultant-Drohnen wieder. Mausgrau und würde freiwillig niemand machen (kaufen).

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Ceterum censeo

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2021:

Haha! Danke dass du hier den Erklärbär spielen willst.

  1. Ich versteuere gerade einen Hybrid (0.5%) und in keinen Szenario werden die Kosten der Versteuerung höher sein als die tatsächlichen Kosten für Sprit, Wartung, etc. Bei 1% mag es anders sein, aber dass ist nicht der Fall.

Dies mag in deinem Fall (insb. aufgrund der steuerlichen Begünstigung) tatsächlich so sein, derart absolute Aussagen genieße ich jedoch regelmäßig mit erhöhter Vorsicht. Ein alter Bekannter hatte in seinen letzten Arbeitsjahren eine tägliche Pendelstrecke von über 300 km. Seinen Firmenwagen mit einem BLP von rund 100.000 Euro hat er in dieser Zeit ganz bewusst zurückgegeben (es gab dann einen entsprechenden Gehaltsausgleich); die hier entstandene monatliche Steuerbelastung hätte deutlich über seinen dann entstandenen tatsächlichen Kosten (gängiger Diesel-PKW) gelegen.

  1. Ich spreche von einem Fahrtenbuch für die Einzelbewertung der Fahrten ins Büro. Somit werden diese nicht pauschal monatlich über einen Prozentsatz versteuert, sondern auf Basis der tatsächlichen Fahrten. Das heißt in meinem Fall: 1% Versteuerung und Einzelbewertung der tatsächlichen Fahrten.

Man mag es mir nachsehen, aber aufgrund deiner Ausführungen ging ich irrtümlicherweise davon aus, du sprichst hier von einem ordnungsgemäßen "Fahrtenbuch" und der hiernach benannten Bewertungsmethode. Tatsächlich handelt es sich bei dir jedoch um die formlosen Aufzeichnungen deiner Fahrten an die Tätigkeitsstätte und damit einhergehende Einzelbewertung dieses geldwerten Vorteils (≠ Fahrtenbuchmethode).

  1. Ich fahre mittlerweile seit 6 Jahren Firmenwagen. Etwas Erfahrung würde ich mir schon attestieren. Aber dann schildere mir doch ein Szenario, welches für das Private Fahrzeug spricht?

Siehe obiges Beispiel, ansonsten sind hier auch noch zahlreiche weitere Varianten denkbar. So bieten manche Unternehmen bei Verzicht auf einen Firmenwagen einen entsprechenden Lohnausgleich, Arbeitnehmer mit Wohnort in der Innenstadt verzichten aufgrund fehlender Abstellmöglichkeiten hierauf, persönliche Präferenzen oder die familiäre Situation des Arbeitnehmers können nicht mit den infrage kommenden PKW vereinbar sein, es könnten evtl. Zuzahlungen des Arbeitnehmers notwendig sein, das Einkommen des Arbeitnehmers kann aufgrund des geldwerten Vorteils individuelle Hinzuverdienstgrenzen/-beträge überschreiten, etc. Das Leben bietet derart viele Gründe die Für und Wider etwas (hier: einen Firmenwagen) sprechen, dass mir ein derart schnell gefälltes Urteil etwas sauer aufstößt.
Liebe Grüße

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Ceterum censeo

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

know-it-all schrieb am 22.09.2021:

Statt dieser Pauschale kannst Du Dich als Arbeitnehmer für eine Einzelbewertung entscheiden. Das ist günstiger, wenn Du durchschnittlich weniger als an 15 Tagen pro Monat zum Arbeitsplatz pendelst; also bis 180 Fahrten im Jahr. Du musst dann für jede tatsächliche Fahrt 0,002 Prozent des Listenpreises pro Entfernungskilometer ansetzen. Dafür musst Du dem Arbeitgeber schriftlich erklären, wann Du diese Fahrten unternommen hast.

Das kannte ich so tatsächlich so noch nicht (ist vielleicht neu seit Corona diese Regelung?)
Also hieße das, dass du schon pauschal nach 1% (0,5%) Regelung versteuerst, und nicht nach Fahrtenbuch, aber den entfernungsabhängigen Anteil nach der Anzahl der tatsächlichen Fahrten ins Büro p.M. x Entfernungskilometer x 0,002% des BLP. Wie oben steht, kommt das dann bei <=15 Fahrten pro Monat ins Büro günstiger als der Ansatz mit 0,03% x Entfernungskilometer x BLP.

Soweit alles korrekt, diese Regelung besteht sei den BFH-Urteilen vom 22. September 2010 (VI R 54/09; VI R 55/09; VI R 57/09), hat aber insb. durch die Coronapandemie einen zweiten Frühling erfahren.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Wieviel kostet euch euer Firmenwagen vom Netto (all in)?

Ich kann tatsächlich persönlich nur für zwei Beratungen sprechen (T1 und T2) und noch einen großen "Mittelständler". Es gab zwar grobe Rahmenbedingungen, aber Sportmodelle, sowie SUV, Cabrio, Coupe, etc. war alles möglich. Ebenfalls keine Begrenzung bei CO2 oder Leistung.

Die Beschränkungen (wenn man es so nennen möchte) war eher auf die Hersteller bezogen (z.B. konnten keine US Hersteller bestellt werden und Supersportwagen waren ausgeschlossen). Die gesamte Modellpalette der deutschen Hersteller war auch alle Fälle zugänglich (bei einer Beratung exkl. der sehr exklusiven Modelle wie z.B. Audi R8, AMG GT, etc.). Aber doch weit entfernt von den klareren Vorgaben mancher Konzerne.

Aber selbst im Konzern hat man bei echten Dienstwagenanspruch (Management Dienstwagen und kein Vertriebler) eine ordentliche Auswahl. Mein Vater arbeitet seit Berufseinstieg bei Siemens und ist eigentlich immer Audi A6 gefahren mit ordentlicher Ausstattung und Leistung. Die Autobauer sind aufgrund der "Nähe" zu den Fahrzeugen natürlich sowieso recht großzügig beim Thema Firmenwagen.

Wie es bei kleinen Betrieben ist, weiß ich nicht. Die strengste Policy habe ich bislang bei Sixt erlebt, wobei dies sehr stark vom Rank abhängig war bzw. die Einschränkungen weniger wurden mit höheren Hierarchien.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2021:

Es gibt wohl angeblich bei ein paar Tier 1 Beratungen etwas lockere Konditionen, ich weiß auch dass Wirecard z.B. S Modelle von Audi erlaubt hat das wurde mir damals im Vorstellungsgespräch unter die Nase gehalten. Ich halte das aber generell für eine Ausnahme wenn nicht gerade selbstständig ist.

Ich hatte schon diverse Regelungen die sich auch teilweise von einem auf das nächste Jahr radikal geändert haben (CO2 Limit, im nächsten Jahr kein Limit, in der einen Firma waren auf einmal Porsche für 2 Jahre möglich...)

Man sieht, dass doch genau das Gegenteil der Fall ist. Als Berater hast du die ganze Palette an Fahrzeugen und kannst sogar die Sport-Modelle (AMG, S/RS, M) nutzen und das ohne Obergrenze bei CO2 und BLP.

Im Konzern mit starren Vorgaben oder im Außendienst, bekommst du die von dir beschriebenen „sachlichen“ Firmenwägen (Passat, Octavia, Golf Plus, Audi A4, etc.) Wenn du Glück hast, dann ist auf höheren Ebenen ein Audi A6 oder BMW 5er drin. Aber immer begrenzt beim BLP und / oder der Leistung.

Ob jetzt ein 26-Jähriger consultant einen 911er als Firmenwagen leasen können sollte, ist eine ganz andere Frage.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2021:

Firmenwagen sind meistens die schlechtere Idee weil man da an bestimmte Marken oder Modelle gebunden ist. Interessante oder wirklich praktische Autos sind da garnicht drin. Son Octavia 2.0 TDI...spiegelt wahrscheinlich die Arbeitsrealität der Consultant-Drohnen wieder. Mausgrau und würde freiwillig niemand machen (kaufen).

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