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Nur 3 Prozent der Frauen bevorzugen eine Chefin

Unter deutschen Fach- und Führungskräften wünschen sich nur 3 Prozent der Frauen eine weibliche Vorgesetzte. 27 Prozent bevorzugen einen Mann als Chef. Diese Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts forsa wurden im Auftrag des Stellenmarktes Jobware ermittelt.

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Nur 3 Prozent der Frauen bevorzugen eine Chefin
Paderborn, 26.10.2011 (forsa) - Unter deutschen Fach- und Führungskräften wünschen sich nur 3 Prozent der Frauen eine weibliche Vorgesetzte. 27 Prozent bevorzugen einen Mann als Chef. Diese Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts forsa wurden im Auftrag des Stellenmarktes Jobware ermittelt.
 
Ihrem Partner wünschen nur 2 Prozent der Frauen eine Vorgesetzte. 19 Prozent hingegen bevorzugen für diesen einen Mann als Chef, so ein weiteres Ergebnis der Repräsentativbefragung im Auftrag von Jobware. Dass zugleich 55 Prozent der weiblichen Fach- und Führungskräfte eine Frauenquote fordern - 42 Prozent wollen diese nicht – deutet auf ein Dilemma hin. Zum einen wollen die Frauen stärker an der Spitze vertreten sein, und auf der anderen Seite bevorzugen sie, durch Männer geführt zu werden.
 
Männer sind gegenüber weiblichen Vorgesetzten weniger vorurteilsbehaftet als Frauen. Mit 9 Prozent bevorzugen „nur” dreimal mehr Männer einen Chef als mit 3 Prozent eine Chefin. Der überwiegenden Mehrzahl der männlichen Fach- und Führungskräfte ist das Geschlecht des Vorgesetzten egal (89 Prozent).
 
Nicht nur vor dem Hintergrund des allseits beklagten Fach- und Führungskräftemangels und der aktuellen Diskussion über Frauenquoten in Unternehmen gilt es, schnellstmöglich alle Vorurteile, nicht nur die geschlechtsspezifischen, abzubauen. Als einer der führenden Stellenmärkte für Fach- und Führungskräfte untersucht Jobware die Sicht deutscher Fach- und Führungskräfte auf aktuelle Themen wie die Frauenquote mittels repräsentativer Befragungen in dieser Zielgruppe. Jobware wird die Entwicklung weiter beobachten.
 

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