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Führung & StrategieMittelstand

Managerpanel: Gute Noten für Führungskräfte des Mittelstands

Fast durchgängig gute Durchschnittsnoten erhielten die CEOs von Unternehmen des Mittelstands im aktuellen Managerpanel von Lachner Aden Beyer & Company (LAB). Sie schnitten damit deutlich besser ab als ihre Konzernkollegen.

Managerpanel: Gute Noten für Führungskräfte des Mittelstands
Düsseldorf, 20.12.2006 (lab) - Deutschlands Vorständen und Geschäftsführern von Großkonzernen (mehr als 500 Mio. Euro Jahresumsatz) fehlt es vor allem an sozialer Verantwortung. Das sagten 62 Prozent der deutschen Topmanager im Rahmen des siebten »Managerpanels«, durchgeführt von der Personalberatungsgesellschaft LAB Lachner Aden Beyer & Company. Negative Beurteilungen erhielten die Vorzeige-Manager auch in den Kriterien »Persönliches Image« (49% der Nennungen) und »Personalführung« (41%). Positiv wurde hingegen die unternehmerische Qualität der Konzernchefs bewertet: 50% der Befragten vergaben dafür die Schulnoten »gut« oder »sehr gut«. Außerdem lobten 37% das internationale Niveau in den Chefetagen der Konzerne.

Fast durchgängig gute Durchschnittsnoten erhielten demgegenüber die CEOs von Unternehmen des Mittelstands (50 bis 500 Mio. Euro Jahresumsatz). Sie schnitten damit deutlich besser ab als ihre Konzernkollegen. So bekamen die Mittelständler von 77% der Teilnehmer ein »gut« oder »sehr gut« für ihre unternehmerische Qualität. 58 Prozent vergaben gute oder sehr gute Noten für soziale Verantwortung, 52 Prozent für Personalführung und 51 Prozent für ein positives Image der mittelständischen Unternehmenslenker. »Große Konzerne haben sich zunehmend zu seelenlosen Organisationen entwickelt, wo Erfolg und Karriere auf Kosten anderer an der Tagesordnung sind«, begründete ein Panel-Teilnehmer die Unterschiede zum Mittelstand. In vergleichsweise kleineren Unternehmen sei die Persönlichkeit des Unternehmens und die Nähe zu Kunden und Mitarbeitern eher spürbar. Befragt wurden die Teilnehmer auch nach CEOs, die im Jahr 2006 besonders positiv aufgefallen waren. Dabei fiel vor allem ein Name:

Einen eindeutig negativen Eindruck hinterlassen haben hingegen

»Die Kollegen-Schelte ist angesichts der derzeit negativen Berichterstattung über einige exponierte Führungspersönlichkeiten nicht frei von Populismus«, relativiert Klaus Aden, Geschäftsführer von LAB & Company. »Fakt ist aber eine abnehmende Identifikation deutscher Topmanager mit Großunternehmen und deren Verantwortlichen«, meint Aden. Das führe zu einer gefährlichen Erosion des Fundaments, auf das die Leistungsfähigkeit und Stabilität der Wirtschaft gebaut sei.

Ergebnisse im Einzelnen
http://www.labcompany.net/download/studie_managerpanel_2006-12.pdf (PDF-Datei, 700 KB)

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