DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Führung & StrategieMitarbeiterführung

Die 10 Geheimnisse schlechter Führung

Auch wenn so mancher Missmanager seinen eigenen Führungsstil und seine eigenen Geheimnisse hat, lassen sich doch ein paar Grundsätze für einen schlechten Führungsstil ableiten.

Die 10 Geheimnisse schlechter Führung

 

  1. Geben Sie niemals klare Anweisungen. So können Sie für alle Fehler, die vorkommen, Ihre Mitarbeiter verantwortlich machen.
  2. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter über Ihre Pläne und Absichten im Unklaren. Denken und Planen ist nur Ihre Sache. Treten Sie jedem Versuch eines Mitarbeiters, Vorschläge machen zu wollen, energisch entgegen.
  3. Loben Sie Mitarbeiter nie; das macht sie übermütig. Tadeln Sie häufig, und betrachten Sie jede Arbeit kritisch; es lässt sich immer etwas aussetzen!
  4. Auf Fragen Ihrer Mitarbeiter antworten Sie: »Machen Sie es, wie Sie wollen!« Hinterher stellen Sie den Angestellten scharf zur Rede, wenn er es nicht so gemacht hat, wie Sie es sich vorstellten.
  5. Jeder Mensch hat Schwächen. Beobachten Sie solche Schwächen Ihrer Mitarbeiter, und halten Sie sie ihnen bei jeder Gelegenheit vor, möglichst dann, wenn andere zuhören.
  6. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter stets fühlen, dass sie von Ihnen abhängig sind. Halten Sie sie im ungewissen über Ihre Beurteilung und ihr berufliches Schicksal.
  7. Geben Sie keinesfalls eigene Fehler oder Irrtümer zu. Beharren Sie fest auf Ihrem Standpunkt. Sie werden schon einen Sündenbock finden, auf den Sie die Schuld abwälzen können.
  8. Behalten Sie Ihre Fachkenntnisse für sich, und lassen Sie Ihre Mitarbeiter nur das Allernotwendigste wissen. Die Abteilung muss stillstehen. Nur so können Sie beweisen, wie unentbehrlich Sie sind.
  9. Tun Sie soviel wie möglich selbst, und geben Sie Ihren Mitarbeitern deutlich zuverstehen, dass nur Sie die Arbeiten in Ihrer Abteilung beherrschen und dass Sie nur notgedrungen einiges davon abgeben.
  10. Schieben Sie wichtige Arbeiten bis zur letzten Minute auf. Machen Sie überhaupt alles so eilig wie möglich, damit etwas Leben in die Leute kommt. Welch schönes Gefühl, wenn alles auf Ihren Wink durcheinander eilt!

 

Im Forum zu Mitarbeiterführung

21 Kommentare

Gehalt, Überstundenmodell Tier 3 Unternehmensberatung

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 18.11.2017: Die hours sind tatsächlich deutlich humaner als bei T1 und T2. GP: 58,4 h SKP: 55,1 h BP: 60,5 h zeb: 58,0 h Ist also quasi ein Dauerurlaub und daher auch ...

21 Kommentare

Bitte Erklär mir UB in Deutschland (Ich bin Ami)

WiWi Gast

Sorry das war übrigens nur eine Dosis Realität. Ich sehe nicht wo du da persönlich angegriffen wurdest. Geh doch mal auf r/Consulting oder Wallstreet Journal, da geben dir Amerikaner die gleiche Einsc ...

11 Kommentare

Arbeitszeiten Deal Advisory/Transaction Services/M&A Big Four

WiWi Gast

Ja, das kommt ziemlich genau hin. WiWi Gast schrieb am 17.11.2017: ...

2 Kommentare

Gibt es gute Teilzeitjobs?

WiWi Gast

Gemäß Teilzeitgesetz sollten grundsätzlich alle Stellen von der Zeit reduzierbar sein. Außer es ist aus betrieblichen Gründen, oder ähnlichem nicht möglich. Das heißt letzendlich dass du auf einer Ste ...

6 Kommentare

Deloitte IFRS Advisory

WiWi Gast

Deine Aussagen zeugen von absoluter Unkenntnis und Ignoranz. Das ist auch der Grund warum Deloitte und EY immer mehr aufholen und die "etablierten" in DE am verlieren sind.

4 Kommentare

Jobangebot Arbeitgeberwahl

WiWi Gast

Danke für die schnellen Antworten. Mein Unsicherheitsproblem ist schon auffällig. Aber ich versuche gerade zu lernen: Leuten in die Augen sehen, Dinge langsam, aber ordentlich machen, Konzentratio ...

10 Kommentare

Ist UB noch immer Karriere Booster?

WiWi Gast

So ganz so sehe ich das nicht. Teilweise hast du recht, aber die UB hat sehr wohl einen kausalen Effekt: in der UB haben die selbstselektierten Topleute die richtige Umgebung um sich optimal zu entfal ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Mitarbeiterführung

New-York, Freiheitsstatur,

CEO Challenge 2017: Die Sorgen der Chefs

Die unsichere politische Lage rund um den Globus ist aus Sicht deutscher Unternehmen derzeit die größte Herausforderung. Das geht aus einer gemeinsamen Umfrage von IW Consult und The Conference Board hervor. Sorgen vor einer globalen Rezession sind bei hiesigen Managern dagegen weniger verbreitet als in anderen Ländern.

Weiteres zum Thema Führung & Strategie

Ein schwarzer Kompass mit einem weißen Zifferblatt und grünen Richtungsanzeigern.

Moderne Managementtechniken sichern Unternehmenserfolg

Die aktuellen Managementtechniken sind meist langfristige Wachstumsstrategien. In Deutschland sind Kundenmanagement, Outsourcing und Benchmarking die meistgenutzten Managementinstrumente. Neue Werkzeuge wie Big-Data-Analyse oder die digitale Transformation werden von deutschen Managern seltener als in anderen Ländern eingesetzt. Eine wachsende Komplexität, Cyber-Attacken und die abnehmende Kundenloyalität sind weltweit große Herausforderungen.

Frau, Boss, Chefin, Führungskraft, Managerinnen,

Führungskräfte-Monitor 2017: Mehr Managerinnen jedoch mit Gehaltsnachteil

Der Frauenanteil unter den Führungskräften ist in den Jahren von 1995 bis 2015 um rund zehn Prozentpunkte auf etwa 30 Prozent gestiegen. Aktuell nimmt der Frauenanteil bei den Führungskräften allerdings nur noch langsam zu. Der Gehaltsnachteil von Managerinnen beträgt durchschnittlich 23 Prozent, so der „Führungskräfte-Monitor 2017“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

KMU-Personalarbeit-Studien  kleine-und-mittlere Unternehmen

KOFA.de – Portal zur Personalarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

Das Portal KOFA.de hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ihre Personalarbeit zu verbessern. Ziel des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) ist es, zentraler Ansprechpartner zur Personalarbeit und Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu sein. KOFA bietet Hilfe bei der Auswahl, Planung und Umsetzung von Maßnahmen in der Personalarbeit.

Ein Buch mit goldenen Seiten.

Literatur-Tipp: Lehrbuch »Allgemeine Managementlehre«

Der Klassiker zur Managementlehre präsentiert neben bewährtem Management-Wissen aktuelle Trends. So widmet sich ein neues Kapitel dem Management von Industrie 4.0. Die komplett überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Neuauflage 2016 überrascht zudem mit einem Kapitel zum Sinn als Motivationsfaktor in der modernen Personalführung. »Allgemeine Managementlehre« ist ein didaktisch perfektes, modernes Management-Lehrbuch.

Ein Werbeplakat mit einer jungen Frau und der Schrift "Meine Karriereleiter bau ich lieber selbst".

Managerinnen-Barometer 2016: Frauenanteile in Spitzengremien großer Unternehmen steigen kaum

Die Frauenanteile in Vorständen und Aufsichtsräten der 200 umsatzstärksten Unternehmen lagen Ende des Jahres 2015 bei gut sechs Prozent. Nur wenige Unternehmen gehen mit gutem Beispiel voran und erfüllen bereits die geplante gesetzliche Frauenquote von 30-Prozent. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin hat über 500 Unternehmen und Geldhäuser auf ihre Frauenquote in Spitzenpositionen hin untersucht.

Beliebtes zum Thema Karriere

Ein schwarzer Kompass mit einem weißen Zifferblatt und grünen Richtungsanzeigern.

Moderne Managementtechniken sichern Unternehmenserfolg

Die aktuellen Managementtechniken sind meist langfristige Wachstumsstrategien. In Deutschland sind Kundenmanagement, Outsourcing und Benchmarking die meistgenutzten Managementinstrumente. Neue Werkzeuge wie Big-Data-Analyse oder die digitale Transformation werden von deutschen Managern seltener als in anderen Ländern eingesetzt. Eine wachsende Komplexität, Cyber-Attacken und die abnehmende Kundenloyalität sind weltweit große Herausforderungen.

Frau, Boss, Chefin, Führungskraft, Managerinnen,

Führungskräfte-Monitor 2017: Mehr Managerinnen jedoch mit Gehaltsnachteil

Der Frauenanteil unter den Führungskräften ist in den Jahren von 1995 bis 2015 um rund zehn Prozentpunkte auf etwa 30 Prozent gestiegen. Aktuell nimmt der Frauenanteil bei den Führungskräften allerdings nur noch langsam zu. Der Gehaltsnachteil von Managerinnen beträgt durchschnittlich 23 Prozent, so der „Führungskräfte-Monitor 2017“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

Eltern mit zwei Kindern auf den Schultern am Strand. Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Mehr Müttern und Vätern gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Voraussetzungen für erwerbstätige Mütter haben sich in Deutschland verbessert. Aus der OECD-Studie „Dare to Share“ zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf geht hervor: 70 Prozent der Mütter sind erwerbstätig, davon arbeiteten mit 39 Prozent überdurchschnittlich viele Mütter in Deutschland in Teilzeit. Die hohe Teilzeitquote bei Müttern zeigt jedoch, dass eine wirklich ausgeglichene Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb von Familien noch nicht die Regel ist.

Markus Thomas Münter

Professor des Jahres 2016: Volkswirt Markus Thomas Münter siegt in Wirtschaftswissenschaften

Prof. Dr. Markus Thomas Münter von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes gewinnt im Rennen um den Titel "Professor des Jahres 2016" in den Wirtschaftswissenschaften. Auf den 2. Platz wurde Prof. Dr. Marcus Labbé von der Hochschule Augsburg gewählt. Platz drei belegt die Professorin für Allgemeine Betriebswirtschafslehre Michaela Hönig von der Hochschule Frankfurt.

Feedback +/-

Feedback