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Top-Manager optimistisch für 2006

Neue Accenture-Studie: Weltweit blicken Top-Manager mit Zuversicht ins neue Jahr. Drei Viertel von ihnen glauben, dass ihre Unternehmen und Branchen 2006 wachsen werden. Doch in Deutschland schreitet der Abbau von Arbeitsplätzen voran.

Top-Manager optimistisch für 2006
Kronberg, 31.01.2006 (acc) - Weltweit blicken die Top-Manager mit Zuversicht ins neue Jahr. Drei Viertel von ihnen glauben, dass ihre Unternehmen und Branchen im Jahr 2006 wachsen werden. Doch in Deutschland geht der Abbau von Arbeitsplätzen weiter: Beinahe jedes dritte Unternehmen (30 Prozent) will die Zahl seiner Mitarbeiter in den nächsten sechs Monaten reduzieren, nur 29 Prozent planen die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze.

Dies ist das Ergebnis einer globalen Umfrage des Management-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture unter mehr als 900 Top-Managern. Deutschland ist damit das Beschäftigungsschlusslicht aller untersuchten Länder: Weltweit rechnen nur 11 Prozent der Befragten mit einer Reduzierung ihres Personals, 38 Prozent gehen dagegen von einer Aufstockung des Personals aus. Den europäischen Spitzenplatz bei neuen Arbeitsplätzen nimmt Spanien ein: 43 Prozent der Firmen schaffen neue Jobs, nur 3 Prozent gehen vom Gegenteil aus.

Besser ist weltweit nur Japan: Hier geht fast die Hälfte (48 Prozent) der Unternehmen von zusätzlichen Arbeitsplätzen aus. Knapp dahinter folgt China (44 Prozent). Gleichwohl sehen sich die deutschen Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet. Von den Top-Managern machen sich die deutschen und die italienischen im internationalen Vergleich die geringsten Sorgen um ihren Geschäftserfolg. Zu den größten Bedrohungen zählen

Noch im vergangenen Jahr hatte weltweit die Sorge um die Weltwirtschaft dominiert.

Durchweg gut schätzen die deutschen Top-Manager auch die Performance ihrer Unternehmen ein. 62 Prozent (international 65 Prozent) bezeichnen ihre eigene Firma als Hochleistungsunternehmen (High Performance Business), im Jahr zuvor waren es nur 59 Prozent (international 68 Prozent). Deutschland und Italien sind die einzigen Länder mit einem positiven Trend. Wenig Angst macht den deutschen Top-Managern auch die staatliche Regulierung. Für das Jahr 2006 befürchten weltweit 50 Prozent mehr Manager (42 Prozent) als im Jahr 2005 staatliche Eingriffe. In Deutschland betrachtet man das Thema dagegen wesentlich entspannter: Nur 21 Prozent machen sich mehr Sorgen, 66 Prozent erkennen keinen Unterschied, 12 Prozent haben weniger Bedenken.

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