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E-Book: Wirtschaftsfaktor Fußball

Der Fußball hat in Deutschland eine wachsende wirtschaftliche Bedeutung. Die Bundesliga hat in der Saison 2014/2015 einen Rekordumsatz von 2,6 Mrd. Euro erzielt. Im Gegensatz zum Profifußball ist der Fußball-Breitensport als Wirtschaftsfaktor bislang kaum quantifiziert worden. Die aktuelle Studie „Wirtschaftsfaktor Fußball“ vom Bundeswirtschaftsministerium zeigt, dass der Profifußball und der Fußball als Breitensport vergleichbare volkswirtschaftliche Effekte haben.

Die weiße Ecke eines Fußballfeldes.

E-Book: Wirtschaftsfaktor Fußball
Der Fußball begleitet die Deutschen nahezu von klein an auf Bolzplatz und Pausenhof. Doch er prägt nicht nur den Teamgeist und die Fitness. In Deutschland hat der Fußball auch eine große wirtschaftliche Bedeutung, wie eine aktuelle Studie vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft zeigt. Das Gutachten "Wirtschaftsfaktor Fußball - Aktuelle Daten zur Sportwirtschaft" wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erstellt und bildet alle volkswirtschaftlichen Effekte des Fußballsports in Deutschland wissenschaftlich ab.

Die Bundesliga hat in der Saison 2014/2015 einen neuen Rekordumsatz von 2,6 Mrd. Euro erzielt. Die erheblichen Erlöse im Profifußball sind stets im Fokus der Studien rund um den Fußball. Welche Rolle der aktiv betriebene Fußball-Breitensport als Wirtschaftsfaktor spielt, wurde bisher dagegen wenig untersucht und in seiner Wirkung kaum quantifiziert. Diese Lücke wurde im Zuge der Erstellung des Sportsatellitenkontos geschlossen. Es zeigt sich, dass der Profifußball und der Fußballbreitensport vergleichbare volkswirtschaftliche Effekte haben. Die deutschen Haushalte geben für Fußball mehr als für jede andere Sportart aus; pro Jahr sind das rund 11 Mrd. Euro - je zur Hälfte für aktives Fußballspielen und fürs Zuschauen.

2010 gaben fast 20 Prozent der Deutschen als Zuschauer 5,5 Milliarden Euro an Geld für Fußball aus. Der Profifußball erwirtschaftet Geld vor allem durch Sponsoring und Medienrechte. Die 1. Bundesliga nahm 2014 rund 640 Millionen Euro durch Sponsoring ein. Mit Medienrechten wird sie 2016/17 ca. 835 Mio. Euro erwirtschaften. Das sind 97 Prozent mehr als vor 10 Jahren. Die ökonomische Bedeutung des Fußballs als Breitensport ist zwar weniger bekannt als die des Profifußballs, aber dennoch ebenso wichtig: Zehn Millionen Deutsche spielen aktiv Fußball und geben für diesen Sport insgesamt 5,5 Milliarden Euro pro Jahr aus. Durch Sponsoring unterstützt insbesondere die Wirtschaft den Breitensport Fußball mit rund 1,1 Milliarden Euro.

Konsumausgaben von Fußballzuschauern und aktiven Fußballspielern.

Inhaltsverzeichnis »Wirtschaftsfaktor Fußball«

  1. Fußball: Teil des Wirtschaftsfaktors Sport
  2. Profifußball: Wirtschaftsfaktor Zuschauer
  3. Breitensport: Wirtschaftsfaktor Fußballspielende
  4. Fußballplätze: Wirtschaftsfaktor Infrastruktur
  5. Demografische Effekte auf den aktiven Fußball
  6. Fußball im Vergleich der Sportarten

Download E-Book »Wirtschaftsfaktor Fußball« [PDF, 20 Seiten - 1,1 MB]
Wirtschaftsfaktor Fußball - Aktuelle Daten zur Sportwirtschaft (Nov. 2015)

Im Forum zu Wirtschaftsfaktor

5 Kommentare

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WiWi Gast

Denke eher an die Finance School. Oft hier unterwegs, da scheinbar sehr geringer Lernaufwand nötig. WiWi Gast schrieb am 06.06.2018:

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Musik

WiWi Gast

Dietmar, bist du es? :) WiWi Gast schrieb am 15.06.2018:

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Trump kündigt Raketenangriff auf Syrien an

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 12.04.2018: Leider sehen das strategische Think Tanks der NATO etwas anders. Oder was glaubst du warum sonst das System so ein Exportschlager ist? Erst vor kurzem wurde e ...

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WiWi Gast

Bei OkCupid habe ich die besten Erfolge erzielt

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Tinder

WiWi Gast

Geh ins Gym und mach oben ohne Selfies. Alle Frauen werden sich beschweren, und dann trotzdem darauf anspringen. Biologie ist schon kurios

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Außerirdischer (1st Year on Earth) - Ask me anything

WiWi Gast

So viele Fragen... Ich fange mal an. Nein. WiWi Gast schrieb am 06.02.2018: Das möchte ich nicht sagen, für den Fall, dass mein Chef oder einer meiner Kollegen hier mitliest. Wir hal ...

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