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Fußball in Europa – Ein Millionen-Geschäft

Mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund waren im vergangenen Jahr zwei deutsche Vereine in den Top Ten der weltweit umsatzstärksten Fußballclubs vertreten.

Fußball in Europa – Ein Millionen-Geschäft
Köln, 10. August 2004 (iw) - Mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund waren im vergangenen Jahr zwei deutsche Vereine in den Top Ten der weltweit umsatzstärksten Fußballclubs vertreten. Die Bayern nahmen 2003 durch den Verkauf von Eintrittskarten, Merchandising, TV-Übertragungsrechten und allem, was sich sonst noch zu Geld machen ließ, schätzungsweise 160 Millionen Euro ein. Dortmund setzte trotz sportlich verkorkster Saison immerhin 91 Millionen Euro um.



In einer Liga für sich spielen dagegen Manchester United und Real Madrid. Beide erzielten 2003 etwa doppelt so hohe Umsätze wie etwa Bayern München oder der FC Barcelona. Insgesamt haben die Erstliga-Vereine in Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland ihre Einnahmen seit Mitte der neunziger Jahre verdreifacht. Allerdings setzen sinkende TV-Einnahmen und die zum Teil astronomischen Gehälter für die Starkicker vielen Clubs momentan schwer zu.

IW - Institut der deutschen Wirtschaft Köln
 

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