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Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

Die Spreizung ist einfach eine andere. Bei BWLern bleibt die breite Masse auf Sachbearbeiterebene, für die ist irgendwo bei 80k Schluss. Mit Glück und in einem guten Konzern vielleicht bei 100k. Um drüber zu kommen, muss man schon Karriere machen, bei Ärzten gibt es dafür viel mehr Automatismen. Der Anteil derer bis 150k dürfte bei Ärzten erheblich höher sein als bei BWLern, nach oben ist dann aber halt irgendwann Ende, bei BWLern theoretisch nicht.

Worüber wir uns denke ich nicht streiten brauchen ist, dass Ärzte im Durchschnitt ganz klar mehr verdienen als BWLer und dabei auch einen sehr brauchbares Mindestniveau haben, unter dem quasi niemand verdient. BWLer haben vielleicht mehr Chancen, aber weniger Automatismen und nach unten ist es quasi offen. Das wird hier leider zu selten erwähnt, aber es gibt genug BWLer, die auf relativ einfachen Bürojobs festhängen, für die gar kein Studium notwendig ist, ganz einfach, weil sie nichts anders finden. Eine solche Gefahr haben Ärzte nicht, wer da mal durchgekommen ist, hat quasi ein gutes Auskommen garantiert, die Frage ist dann nur noch, wie gut es wird.

Ich bin der Poster mit der Freundin. Gebe dir recht, aber man muss (mMn) neben dem absoluten Gehalt, welches bei Ärzten hoch und garantiert ist, eben auch auf die Belastung schauen. Und die ist einfach extrem hoch. Meine Freundin arbeitet regelmäßig 50-60h und da ist ein 60k Gehalt einfach ein Witz. Ich finde selbst 100k sind für regelmäßig ~55h zu wenig. Dazu die permanente Umstellung zwischen Nacht und Tagdienst. Im Endeffekt ist Arzt ein Job der dir ein gutes Gehalt garantiert, im Normalfall dafür aber auch sehr viel abverlangt. Mehr wollte ich eigentlich auch gar nicht sagen. Die garantierten >100k nach 10 Jahren als FA + Netto Zulagen wegen Diensten sind ein sehr gutes Gehalt, das steht außer Frage.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Den Vergleich kann man zwar machen und da liegst du mit deiner Aussage sicherlich auch richtig. Aber ich finde es wenig sinnvoll.

Das wäre doch genauso, wenn du eine Gesamtheit mit relativ niedrigen Zugangsvoraussetzungen (z.B. Studium soziale Arbeit) mit einem hoch selektiven und auch anspruchsvollen "Topf" (z.B. Juristen) vergleichst.

Natürlich wird der Schnitt der Juristen mehr verdienen, als der Schnitt der Absolventen von sozialer Arbeit. Aber es ist eben auch ein Vergleich "Äpfel mit Birnen". Und wenn man eben ähnliche Parameter anlegt, dann finde ich eben, dass Ärzte für die Parameter relativ gesehen zu wenig verdienen.

Man darf ja nicht vergessen, dass zu den schwierigen Zugangsvoraussetzungen und den schlimmen Arbeitszeiten als Assistenzarzt, auch nach dem Job noch eine sehr hohe Verantwortung kommt, die aus meiner Sicht nicht annährend passend vergütet ist

OK, wenn man das so sehen will, dann kann ich da schlecht widersprechen. Mir ging es mehr um den generell sehr guten Verdienst von Ärzten im Vergleich zu BWLern.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Ja in der Theorie könnte man aber vllt die Arbeitszeiten auch verbessern, wenn die Ärzt nicht so krass viel verdienen würde, da man dann halt vllt auxh den ein oder anderen Arzt mehr einstellen könnte

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

Ich bin der Poster mit der Freundin. Gebe dir recht, aber man muss (mMn) neben dem absoluten Gehalt, welches bei Ärzten hoch und garantiert ist, eben auch auf die Belastung schauen. Und die ist einfach extrem hoch. Meine Freundin arbeitet regelmäßig 50-60h und da ist ein 60k Gehalt einfach ein Witz. Ich finde selbst 100k sind für regelmäßig ~55h zu wenig. Dazu die permanente Umstellung zwischen Nacht und Tagdienst. Im Endeffekt ist Arzt ein Job der dir ein gutes Gehalt garantiert, im Normalfall dafür aber auch sehr viel abverlangt. Mehr wollte ich eigentlich auch gar nicht sagen. Die garantierten >100k nach 10 Jahren als FA + Netto Zulagen wegen Diensten sind ein sehr gutes Gehalt, das steht außer Frage.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

Ja in der Theorie könnte man aber vllt die Arbeitszeiten auch verbessern, wenn die Ärzt nicht so krass viel verdienen würde, da man dann halt vllt auxh den ein oder anderen Arzt mehr einstellen könnte

Was ist an 65k krass viel :D

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Die Teilzeitquote bei angestellten Ärzten ist doch schon hoch. Das ist ja eines der Hauptprobleme, warum in den Kliniken so viel Mehrarbeit geleistet wird.

Die BRD leistet sich 44 Ärzte/10k Einwohner, die USA 26/10k Einwohner. Warum in den USA dann mehr verdient wird, sollte einleuchten.

Die Quote ist übrigens von 28 (1991) auf 44 (2021) Ärzte/10k Einwohner gestiegen.

Hier handelt es sich um das sog. Teilzeit-Paradox: In Jobs mit hoher Arbeitsbelastung fliehen die Angestellten in Teilzeit. Dies führt aber oft zu einer Arbeitsverdichtung für den Einzelnen, weil das Arbeitspensum ja gleich bleibt. Es braucht z. B. mehr Abstimmung, Personalplanung und Dokumentation.

Betriebswirtschaftlich gesehen, kosten zwei Teilzeitkräfte auch mehr als eine Vollzeitkraft. Die Kalkulation mit FTE greift da zu kurz, wird zur Vereinfachung aber gerne genutzt.

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

Ja in der Theorie könnte man aber vllt die Arbeitszeiten auch verbessern, wenn die Ärzt nicht so krass viel verdienen würde, da man dann halt vllt auxh den ein oder anderen Arzt mehr einstellen könnte

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

Was ist an 65k krass viel :D

Das ist das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt direkt nach dem Studium.

Bis man Facharzt ist, ist man im Kern nur eine überbezahlte Hilfskraft, da man praktisch keine Ahnung von irgendwas hat. Deswegen dauert die Facharztausbildung auch so lange, bis man dann wirklich in der Lage ist, eigenständig Patienten korrekt zu behandeln. Insofern kann man die Zeit als Assistenzarzt mit einem Trainee-Programm vergleichen.
Und als fertiger Facharzt liegt man schnell sechsstellig.

Insofern sehe ich in keinster Weise wo Ärzte in Deutschland unterbezahlt sind. Im internationalen Vergleich sind nur wenige Länder bei der Vergütung vor uns (z.B. Schweiz, USA), die haben aber auch wesentlich teurere Gesundheitssysteme und noch höhere Anforderungen an Ärzte.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Kann man definitiv so sehen. Ich (nicht der Vorposter) finde aber dennoch, dass die Bezahlung im Verhältnis zu Anforderungen und vor allem den Bedingungen zu schlecht ist.

Vor allem wenn man sieht, das man in Jobs mit ähnlich schlechter WLB und entsprechend hohen Anforderungen verdienen kann. Sowohl zum Einstieg, wie auch nach ein paar Jahren

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Das ist das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt direkt nach dem Studium.

Bis man Facharzt ist, ist man im Kern nur eine überbezahlte Hilfskraft, da man praktisch keine Ahnung von irgendwas hat. Deswegen dauert die Facharztausbildung auch so lange, bis man dann wirklich in der Lage ist, eigenständig Patienten korrekt zu behandeln. Insofern kann man die Zeit als Assistenzarzt mit einem Trainee-Programm vergleichen.
Und als fertiger Facharzt liegt man schnell sechsstellig.

Insofern sehe ich in keinster Weise wo Ärzte in Deutschland unterbezahlt sind. Im internationalen Vergleich sind nur wenige Länder bei der Vergütung vor uns (z.B. Schweiz, USA), die haben aber auch wesentlich teurere Gesundheitssysteme und noch höhere Anforderungen an Ärzte.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Ich muss den Vorpostern in dem Punkt, dass ja alle Medizinabsolventen absolute Elite sind leider klar widersprechen. Ich habe selbst Medizin studiert und ihr würdet erschrecken, wenn ihr wüsstet wer da alles so rein und durchkommt. Über ausländische Universitäten wo viele deutsche studieren will ich garnicht reden, aber selbst in Deutschland gibt es die Möglichkeit mit nem durchschnittlichen TMS und einer Ausbildung oder auch über den 2. Bildungsweg ins Studium zu kommen, trotz schlechtem Abi.

Ich selbst habe an einer Uni mit Musterstudiengang studiert und deshlab nicht das Physikum selbst sondern ein Physikumsäquivalent aus vielen kleinen Teilprüfungen geschrieben. Von denen bestanden 80% quasi vollständig aus Altfragen (Single Choice), die man am Vorabend lernen konnte und mit ner 1 bestanden hat. Die Notenaufteilung sah so aus, dass >90% eine 1 oder 2 hatte, quasi in jeder Klausur. Das 2. Stex war deutlich lernaufwändiger aber nicht schwer - einfach viel Stoff (auch hier Durchfallquote im niedrigen einstelligen Prozentbereich). Wenn ich mir einen Teil meiner Kommilitonen anschaue, dann würde ich doch sehr stark bezweifeln, dass dieser es in der freien Wirtschaft irgendwohin bringen würde. Diese sind später (meine Meinung) vollkommen überbezahlt. Genauso gibt es aber natürlich vollkommene Überflieger die vermutlich über lange Teile ihrer Karriere unterbezahlt sind.

Was auch in der Diskussion fehlt: Arzt ist keine komplexe Tätigkeit (es gibt natürlich Ausnahmen). Aber in meinem Alltag, und das sehe ich auch in vielen anderen Fachrichtungen, sind >>90% komplette Routine. Der immergleiche Patiententyp stellt sich mit den immergleichen Symptomen vor, es werden die immergleichen Laborwerte abgenommen, dann ist es immer eine der 3 für die Symptome passende Standarderkrankung und der Patient kriegt die immergleiche Behandlung. Ehrlicherweise könnte ein Großteil MEINER Tätigkeit (ich will ja den Kollegen die sich selbst als Halbgötter fühlen nicht auf den Schlipps treten) ein dressierter Affe machen. Man muss dazu sagen ich bin aber auch nicht in einem chirugischen Fach tätig, wobei diesen ja sogar nachgesagt wird noch stupider zu sein.

Auch hier: es gibt wieder Ausnahmen, von wirklichen Top leuten, die interdisziplinär arbeiten, forschen etc. die sind mmn. wieder deutlich unterbezahlt. Aber von einer pauschalen Unterbzahlung der Ärzte zu reden finde ich, wenn man mal ein bisschen über die Komplexität der eigenen Arbeit nachdenkt und die Kommilitonen die man mal hatte, doch fragwürdig.

Also als Arzt arbeiten heißt viel Arbeit aber idr. einfache Arbeit, viel Routine (einzelne Fachrichtungen ausgenommen). Gehalt ist mmn. mehr als Fair, nur die Überflieger werden wegen der Starre des Systems unterbezahlt

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Niemand sagt Elite, aber es ist eben ein Fakt, dass Medizin (trotz aller von dir genannten "Schlupflöcher") mit die höchsten Zugangsvoraussetzungen hat. Des Weiteren gibt es zwar auch Wartelisten, aber diese Studenten sind zumindest aus meiner persönlichen Erfahrung noch viel ehrgeiziger und motivierter, da man teils Jahr auf den Studienplatz warten musste.

Dazu kommen eben die oftmals angesprochenen sehr schlechten Bedingungen während der Ausbildung zum Facharzt. Beides macht noch lange niemanden zur "Elite", aber ist eben eine Kombination, die so eigentlich in keinem anderen Studienfach in Deutschland vorzufinden ist.

Daher bleibe ich (Vorposter mit Mediziner Freundin) bei der Aussage, dass die Gehälter dafür im Vergleich deutlich zu niedrig sind (auch wenn die Gehälter absolut betrachtet gut bis sehr gut sind).

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Ich muss den Vorpostern in dem Punkt, dass ja alle Medizinabsolventen absolute Elite sind leider klar widersprechen. Ich habe selbst Medizin studiert und ihr würdet erschrecken, wenn ihr wüsstet wer da alles so rein und durchkommt. Über ausländische Universitäten wo viele deutsche studieren will ich garnicht reden, aber selbst in Deutschland gibt es die Möglichkeit mit nem durchschnittlichen TMS und einer Ausbildung oder auch über den 2. Bildungsweg ins Studium zu kommen, trotz schlechtem Abi.

Ich selbst habe an einer Uni mit Musterstudiengang studiert und deshlab nicht das Physikum selbst sondern ein Physikumsäquivalent aus vielen kleinen Teilprüfungen geschrieben. Von denen bestanden 80% quasi vollständig aus Altfragen (Single Choice), die man am Vorabend lernen konnte und mit ner 1 bestanden hat. Die Notenaufteilung sah so aus, dass >90% eine 1 oder 2 hatte, quasi in jeder Klausur. Das 2. Stex war deutlich lernaufwändiger aber nicht schwer - einfach viel Stoff (auch hier Durchfallquote im niedrigen einstelligen Prozentbereich). Wenn ich mir einen Teil meiner Kommilitonen anschaue, dann würde ich doch sehr stark bezweifeln, dass dieser es in der freien Wirtschaft irgendwohin bringen würde. Diese sind später (meine Meinung) vollkommen überbezahlt. Genauso gibt es aber natürlich vollkommene Überflieger die vermutlich über lange Teile ihrer Karriere unterbezahlt sind.

Was auch in der Diskussion fehlt: Arzt ist keine komplexe Tätigkeit (es gibt natürlich Ausnahmen). Aber in meinem Alltag, und das sehe ich auch in vielen anderen Fachrichtungen, sind >>90% komplette Routine. Der immergleiche Patiententyp stellt sich mit den immergleichen Symptomen vor, es werden die immergleichen Laborwerte abgenommen, dann ist es immer eine der 3 für die Symptome passende Standarderkrankung und der Patient kriegt die immergleiche Behandlung. Ehrlicherweise könnte ein Großteil MEINER Tätigkeit (ich will ja den Kollegen die sich selbst als Halbgötter fühlen nicht auf den Schlipps treten) ein dressierter Affe machen. Man muss dazu sagen ich bin aber auch nicht in einem chirugischen Fach tätig, wobei diesen ja sogar nachgesagt wird noch stupider zu sein.

Auch hier: es gibt wieder Ausnahmen, von wirklichen Top leuten, die interdisziplinär arbeiten, forschen etc. die sind mmn. wieder deutlich unterbezahlt. Aber von einer pauschalen Unterbzahlung der Ärzte zu reden finde ich, wenn man mal ein bisschen über die Komplexität der eigenen Arbeit nachdenkt und die Kommilitonen die man mal hatte, doch fragwürdig.

Also als Arzt arbeiten heißt viel Arbeit aber idr. einfache Arbeit, viel Routine (einzelne Fachrichtungen ausgenommen). Gehalt ist mmn. mehr als Fair, nur die Überflieger werden wegen der Starre des Systems unterbezahlt

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Kann man definitiv so sehen. Ich (nicht der Vorposter) finde aber dennoch, dass die Bezahlung im Verhältnis zu Anforderungen und vor allem den Bedingungen zu schlecht ist.

Vor allem wenn man sieht, das man in Jobs mit ähnlich schlechter WLB und entsprechend hohen Anforderungen verdienen kann. Sowohl zum Einstieg, wie auch nach ein paar Jahren

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Die hohen Anforderungen und schlechten Bedingungen entstehen beide aus dem selben Grund: Künstliche Verknappung

Vorallem viele selbstständige Ärzte mit eigener Praxis setzen sich seit Jahrzehnten politisch dafür ein, dass möglichst wenig Leute Medizin studieren können und der Zugang zum Gesundheitssystem möglichst beschränkt ist (Kassensitze und Co.).
Das sichert ihnen nämlich volle Sprechzimmer, Wartelisten und Privatpatienten. Im Kern sogar egal wie gut oder schlecht sie sind. Dem Gesundheitssystem würde mehr Freiheit und Konkurrenz sehr gut tun.

Es könnten problemlos 3-5x so viele Leute Medizin studieren, das Interesse ist gigantisch. In 10 Jahren hätten wir zehntausende neue junge Ärzte im System. Klar würde mehr Angebot ggf. die Gehälter nach unten drücken, aber die Belastung würde deutlich abnehmen und es gäbe bessere Versorgung und mehr Konkurrenz am Markt.
Dazu eine Liberalisierung des Kassensystems, sodass sich jeder Facharzt überall selbstständig niederlassen kann und schon würden die Ärzte anfangen ihre Praxen zu optimieren und guten Service zu bieten, damit sie um Patienten konkurrieren können und nicht wie aktuell, wo man als Patient oft Bittsteller ist, weil es kaum Alternativen gibt.

Ja ein Medizinstudium kostet den Staat erstmal viel Geld (~200k wurde mal ausgerechnet). Rechnet man aber das Lebenseinkommen und damit auch die Steuern und Abgaben eines Mediziners dagegen, hat der Staat das ruckzuck wieder drin. Von einem günstigeren, effizienteren Gesundheitssystem ganz zu schweigen.
Und auch da wären Co-Finance Modelle z.B. mit Kliniken, Gesundheitsdienstleistern oder sogar motivierten Studierenden möglich.

Solange aber unsere Gesundheitsminister selber im Lobbysumpf der Mediziner hängen, wird sich da gar nichts ändern. Es gibt schlicht einige Wenige, die extrem gut an der Situation verdienen.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Niemand sagt Elite, aber es ist eben ein Fakt, dass Medizin (trotz aller von dir genannten "Schlupflöcher") mit die höchsten Zugangsvoraussetzungen hat. Des Weiteren gibt es zwar auch Wartelisten, aber diese Studenten sind zumindest aus meiner persönlichen Erfahrung noch viel ehrgeiziger und motivierter, da man teils Jahr auf den Studienplatz warten musste.

Dazu kommen eben die oftmals angesprochenen sehr schlechten Bedingungen während der Ausbildung zum Facharzt. Beides macht noch lange niemanden zur "Elite", aber ist eben eine Kombination, die so eigentlich in keinem anderen Studienfach in Deutschland vorzufinden ist.

Daher bleibe ich (Vorposter mit Mediziner Freundin) bei der Aussage, dass die Gehälter dafür im Vergleich deutlich zu niedrig sind (auch wenn die Gehälter absolut betrachtet gut bis sehr gut sind).

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Und was haben hohe Zugangshürden mit Unterbezahlung zu tun? Da würde ich deutlich eher draufschauen, wie schwer das Studium ist (z. B. Mathe, formal selten hohe Zugangshürden, aber trotzdem schwierige Leistung überhaupt zu bestehen und die meisten Studenten hatten auch ein sehr gutes Abi). Aber generell ist zu sagen: Das Gehalt sollte natürlich vom gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Mehrwehrt abhängen und nicht von der Schwierigkeit. Und da finde ich es gerechtfertigt, dass Ärzte aufgrund ihres gesellschaftlichen Mehrwerts viel verdienen. Aber zu sagen, wegen der höchsten Zugangshürden müssten sie noch mehr verdienen, halte ich für absoluten Unsinn.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Du schreibst es doch selber mit signifikanten Anteil.
Der Rest ist einfach hören sagen. Ich schließe daraus das da mehr Leute arbeiten in der Praxis. Und ja bei kleinstunternehmen kommt es auch vor.

Dein grundsätzliches Problem ist das du eben einer verplanten Ärztin auf einen ganzen Berufsstand urteilst.
Ich kann dir meinen Arzt empfehlen, da kommt sofort eine Rechnung und du kannst am EC Karten Terminal sofort bezahlen.

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

9 Monate ohne einen signifikanten Anteil der Rechnungen würde in den meisten Unternehmen die Insolvenz bedeuten. Dass der Schmerz die Rechnungen zu stellen so groß ist, dass man stattdessen in die Insolvenz geht habe ich bisher noch nicht gehört.

An die anderen mit guten Tipps: danke, ich habe in der Familie mehrere Selbstständige/Kleinbetriebe mit 0-3 Angestellten. Auch die müssen Rechnungen schreiben und co.. 9 Monate ohne kann sich da keiner leisten.

Angesprochen haben wir es auch schon. Antwort: "Ja, das kann bei uns manchmal ein bisschen dauern, aber die Rechnungen kommen schon noch."

Wenn ihr Personal es nicht kann und sie selbst keine Zeit hat, wäre es immer noch sinnvoller ein Buchhaltungsbüro oder einen Freelancer dafür einzustellen als über Monate auf das Geld zu verzichten.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Niemand sagt Elite, aber es ist eben ein Fakt, dass Medizin (trotz aller von dir genannten "Schlupflöcher") mit die höchsten Zugangsvoraussetzungen hat. Des Weiteren gibt es zwar auch Wartelisten, aber diese Studenten sind zumindest aus meiner persönlichen Erfahrung noch viel ehrgeiziger und motivierter, da man teils Jahr auf den Studienplatz warten musste.

Dazu kommen eben die oftmals angesprochenen sehr schlechten Bedingungen während der Ausbildung zum Facharzt. Beides macht noch lange niemanden zur "Elite", aber ist eben eine Kombination, die so eigentlich in keinem anderen Studienfach in Deutschland vorzufinden ist.

Daher bleibe ich (Vorposter mit Mediziner Freundin) bei der Aussage, dass die Gehälter dafür im Vergleich deutlich zu niedrig sind (auch wenn die Gehälter absolut betrachtet gut bis sehr gut sind).

Bei NaWi mit Promotion sprechen wir ebenfalls von 8-10 Jahren Ausbildung, wobei die Vergütung während der Promotion wesentlich schlechter ist, als die Facharztausbildungsvergütung. Wie wir wissen, entspricht anschließend das Gehalt nicht immer der Ausbildungsdauer, wohingegen Fachärzte diese Vergütung entsprechend sofort sehen.

Die Gehaltsschraube bei Medizinern einfach nur weiter nach oben zu schrauben, wird das Problem der Belastung nicht ändern.
Solange die Gesetzgebung (auf Grund der Ärzte-Lobby) so altbacken bleibt und zu viel "Macht" (finde gerade keinen passenderen Begriff) bei den Medizinern verbleibt, wird sich am Arbeitsdruck nichts ändern. Labore müssen nicht von Medizinern geleitet werden (Molekularbiologen, MTLAs etc wären ebenfalls geeignet und hätten teilweise auch eine bessere Grundausbildung dafür). Nachdem der Arzt eine Diagnose gefunden hat, könnte die Therapieauswahl dann auf Pharmazeuten übergehen (größeres Wissen der Medikamente, molekulare Interaktionen, etc.). Im Pflegebereich sieht es ähnlich aus. Wenn man all diese zusätzlichen Aufgaben auf mehr Schultern verteilen würde, dann könnten sich Mediziner auf Ihre Kernaufgaben konzentrieren. Weniger Belastung wäre also der bessere Ansatz.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2024:

Bei NaWi mit Promotion sprechen wir ebenfalls von 8-10 Jahren Ausbildung, wobei die Vergütung während der Promotion wesentlich schlechter ist, als die Facharztausbildungsvergütung. Wie wir wissen, entspricht anschließend das Gehalt nicht immer der Ausbildungsdauer, wohingegen Fachärzte diese Vergütung entsprechend sofort sehen.

Die Gehaltsschraube bei Medizinern einfach nur weiter nach oben zu schrauben, wird das Problem der Belastung nicht ändern.
Solange die Gesetzgebung (auf Grund der Ärzte-Lobby) so altbacken bleibt und zu viel "Macht" (finde gerade keinen passenderen Begriff) bei den Medizinern verbleibt, wird sich am Arbeitsdruck nichts ändern. Labore müssen nicht von Medizinern geleitet werden (Molekularbiologen, MTLAs etc wären ebenfalls geeignet und hätten teilweise auch eine bessere Grundausbildung dafür). Nachdem der Arzt eine Diagnose gefunden hat, könnte die Therapieauswahl dann auf Pharmazeuten übergehen (größeres Wissen der Medikamente, molekulare Interaktionen, etc.). Im Pflegebereich sieht es ähnlich aus. Wenn man all diese zusätzlichen Aufgaben auf mehr Schultern verteilen würde, dann könnten sich Mediziner auf Ihre Kernaufgaben konzentrieren. Weniger Belastung wäre also der bessere Ansatz.

Es ist vollständig richtig, dass einfach nur mehr Geld auf die Ärzte schmeißen nichts an der Arbeitsbelastung ändert, wäre dann aber eine eher adäquate Kompensation für die geleistete Arbeit. Grundsätzlich teile ich Deinen Ansatz, aber deine genannten Beispiele zeigen, dass du noch nie wirklich einen Fuß in das Gesundheitssystem gesetzt hast.

Eine MTLA in der Laborleitung mit einem Facharzt für Labormedizin in puncto Kompetenz gleichzustellen, ist einfach nicht richtig.
Auch Pharmazeuten ohne klinische Erfahrung alleine Entscheidungen über Medikationen treffen zu lassen, ist ziemlich witzlos. Um beide Kernkompetenzen dann sinnvoll zusammenzubringen, gibt es beispielsweise die klinisch-pharmazeutische Visite.
Ist eine super Sache für den Patienten, da Pharmazeuten natürlich mehr Kompetenzen hinsichtlich UAW oder Wechselwirkungen haben (besonders bei den vielen multimorbiden Patienten mit einem Dutzend Medis), aber bringt auch keinerlei Arbeitsbelastung für die Ärzteschaft.

Und bezüglich der Pflegeschaft; Wenn du mir einen Arzt zeigst, der ernsthaft dagegen ist, dass Pflegekräfte Viggos legen / Arterielle BGAs machen oder von mir aus auch Aufklärungen für absolute Standardprozeduren selbstständig durchführen bei entsprechender Verantwortlichkeit, dann bin ich echt baff.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Es bleibt zu berücksichtigen, dass Mediziner die intellektuell anspruchsvollste und längste Ausbildung absolvieren. Das ist mit einem "straight forward" Physik- oder Ingenieursstudium nicht vergleichbar. Zudem die guten Abiturnoten erwähnenswert, welche für das Medizinstudium vorausgesetzt werden. Das ist eine zusätzliche Leistung an sich, welche finanziell gratifiziert werden muss.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Es bleibt zu berücksichtigen, dass Mediziner die intellektuell anspruchsvollste und längste Ausbildung absolvieren. Das ist mit einem "straight forward" Physik- oder Ingenieursstudium nicht vergleichbar. Zudem die guten Abiturnoten erwähnenswert, welche für das Medizinstudium vorausgesetzt werden. Das ist eine zusätzliche Leistung an sich, welche finanziell gratifiziert werden muss.

Die "intellektuell anspruchsvollste" Medizin mit einem "straight forward" Physik Studium zu vergleichen ist schon stark

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 01.05.2024:

Des Weiteren willst du wohl auch nicht einen 0815 Absolventen mit einem Mediziner vergleichen.

Was soll eigentlich dieses überhebliche Gerede? So als wären Mediziner die Elite und Creme de la Creme und alle anderen Akademiker minderes Geschmeiß.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 04.05.2024:

Gibt auch Leute mit MINT background und Promotion, die froh sind überhaupt eine Stelle zu finden. Kenne ich auch aus dem Bekanntenkreis.

Diese Fachkräftemangelverarsche im MINT-Bereich ist unerträglich. Meine Eltern haben mich nach dem MINT-Studium auch gefragt, warum ich mich mit dem Einstieg so schwer tue, wo doch in den ÖR-Nachrichten ständig proklamiert wird, dass Millionen MINTler händeringend gesucht werden.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

MINT ist nicht gleich MINT.

Mit dem richtigen Fach an der richtigen Uni wirst du tatsächlich noch in der Uni mit angeboten überhäuft. Aber eben nicht in jedem MINT Fach

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Diese Fachkräftemangelverarsche im MINT-Bereich ist unerträglich. Meine Eltern haben mich nach dem MINT-Studium auch gefragt, warum ich mich mit dem Einstieg so schwer tue, wo doch in den ÖR-Nachrichten ständig proklamiert wird, dass Millionen MINTler händeringend gesucht werden.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Arzt ist nicht gleich Arzt.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 04.06.2024:

Deutsche Arbeitnehmer sind krass verwöhnt und quasi reformresistent.

Gilt das auch für deutsche Ärzte?

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Gute Näherung ob brotloses MINT oder nicht ist immer der Gegencheck ob es das an den FHs gibt. Da gibt es naturgemäßg eher die "kommerziell verwertbaren" Fächer: Informatik, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieure etc. An den Unis sind eben auch die Zoologen oder Physiker (mit Vertiefung Astrophysik) unterwegs. Die finden auch Jobs, jedoch tatsächlich nicht so leicht wie der FH Elektro-Ing.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Diese Fachkräftemangelverarsche im MINT-Bereich ist unerträglich. Meine Eltern haben mich nach dem MINT-Studium auch gefragt, warum ich mich mit dem Einstieg so schwer tue, wo doch in den ÖR-Nachrichten ständig proklamiert wird, dass Millionen MINTler händeringend gesucht werden.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

MINT ist nicht gleich MINT.

Mit dem richtigen Fach an der richtigen Uni wirst du tatsächlich noch in der Uni mit angeboten überhäuft. Aber eben nicht in jedem MINT Fach

This.
Elektrotechnik/IT okay.
NaWi schei*e bis okay.

Quelle: selber Chemiker der in T2 UB gegangen ist, während viele promovierte Kollegen neidisch auf Leute mit Ausbildung sind und oft Big4 als "krassen Glücksfall für Quereinstieg" ansehen. (nach 8-10 Jahren Studium+Promotion).
Biologie noch schlimmer.
Physiker gehen dann zu IT Beratung a la Capgemini/Bearingpoint.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

MINT ist nicht gleich MINT.

Mit dem richtigen Fach an der richtigen Uni wirst du tatsächlich noch in der Uni mit angeboten überhäuft. Aber eben nicht in jedem MINT Fach

Na dann leg doch mal los und lass uns alle hier an deinem Erfahrungsschatz teilhaben. Was hast du denn studiert und wer wurde von konkret von welchen Angeboten überhäuft? Oder ist das wieder nur so ein Gerede von einem, den man über drei Ecken kennt, der Abi mit 15 gemacht, Mathe in Cambridge studiert hat und jetzt bei Google Arbeitet und mit "Angeboten überhäuft wird"?

Aus eigener Erfahrung kann ich (Physik, Mathe mit recht gutem Abschluss) sagen, dass der Arbeitsmarkt für Mintler nicht so rosig ist, wie alle Darstellen. Ich hab bspw aus Interesse studiert und wollte im R&D unterkommen. Weil das mmn der interessanteste Bereich ist, wo man wenigstens noch etwas aus seinem Studium braucht. In der Praxis hab ich dann Festgestellt, dass R&D in Deutschland so gut wie tot ist. Hier machen 99% der Mintler gefühlt irgendwelche unterfordernden BS-Jobs die mit ihrer eigentlichen Ausbildung wenig zutun haben (Regulatorik, Sales, IT Support, Consulting,...).

Klar, irgendwelche Clowns, die schon im Studium lieber Powerpoints gebastelt haben, als sich für die Technik zu begeistern finden das nicht schlimm und der Rest nimmt es eben hin. Die Bezahlung ist ja im Schnitt noch OK - (natürlich deutlich unter Medizinerbezahlung). Für Ambitionierte Leute, die fachlich Arbeiten wollen, ist MINT aber mmn schon lange nichts mehr. Wirklich gute Gehälter und spannende Tätigkeiten im Sinne der Möglichkeiten die man nach dem Medizinstudium hat, sucht man bei MINT in Deutschland einfach vergeblich.

Die, die es auf die Topstellen (vglb mit Oberarzt, zb senior Expert track bei Bosch etc) schaffen, sind auch oft wirklich top und haben oft Toppromotion mit relevanten publikationen und auch sonst einen Musterlebenslauf. Bei den absoluten Topgehältern ist die Spitze bei MINTlern auch deutlich dünner als bei Medizinern. Um an das Gehalt von Chefärzten oder tlws selbstständigen Radiologen zu kommen muss man schon in sonstwas für Vorstandspositionen im Konzern oder in der Topberatung sein und dort spielt das Studienfach keine Rolle - dort können sich auch Mediziner bewerben.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

Warum nicht gleich 1 Mio. schreiben wenn wir schon Zahlen erfinden? Die durchschnittliche Hausarztpraxis ist bei etwas mehr als der Häfte, und fachärztliche Praxen aufzumachen kostet erst einmal eine halbe Millionen Anfangsinvestition weil du den Sitz kaufen musst (und soviel bieten musst wie der PE-Fund, der es auch versucht) - wenn es überhaupt noch Sitze gibt.

Die Anfangsinvestition bekommt der Arzt aber zurück, wenn er die Praxis an den Nachfolger abgibt, sobald er in den Ruhestand geht. Zudem sind beim Reinertrag die monatlichen bzw. jährlichen Investitionskosten bereits abgezogen. Insofern ist das ein Nullsummenspiel.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Da haben wir sie wieder die Diskussion. "Mit der richtigen Spezial-Nische", "Von der richtigen Spezial-Uni" ...

Welche sollen denn das sein? Warum kennt diese keiner? Warum nennt man es nicht gleich "Spezialistenmangel"?
Der einzige Mangel welche die Industrie hat ist Auftragsmangel.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

MINT ist nicht gleich MINT.

Mit dem richtigen Fach an der richtigen Uni wirst du tatsächlich noch in der Uni mit angeboten überhäuft. Aber eben nicht in jedem MINT Fach

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Welches soll das sein? Irgendetwas Hochspezialisiertes, was gerade zufällig gesucht wird?

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

MINT ist nicht gleich MINT.

Mit dem richtigen Fach an der richtigen Uni wirst du tatsächlich noch in der Uni mit angeboten überhäuft. Aber eben nicht in jedem MINT Fach

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2024:

Als Kassenarzt ja, da hast du ein Cap, weil du deine Preise nicht selbst bestimmen kannst.
Als Angestellter-Arzt, hast du ein Cap, weil du eben Angestellt bist und da bekommt der 08/15-Arzt so um die 80k-100k (schon die ein oder andere Steuererklärung gesehen). Assistenzarzt ist eher traurige Angelegenheit, da bekommt man irgendwas zwischen 40-60k EUR.

Als Assistenzarzt bekommt man anfangs ca. 65.000€ und nach drei vier Jahren sind es ca. 80.000€. Leute, informiert euch doch mal. Die Daten findet man im WWW.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 09.07.2024:

Nichtsdestotrotz ist das aber die falsche Vergleichsbasis. Für einen sinnvollen Vergleich musst du schon einen ähnlichen Bildungsweg, ähnliche Anforderungen ans Abitur, die Länge der Ausbildung und die "Leidensfähigkeit" in den ersten Berufsjahren heranziehen.

Was ist mit Physikern und Mathematikern? Deutlich anspruchsvolleres Studium als Medizin, intellektuell sehr herausfordernd, hohe Durchfallquoten und Siebung.

Studiendauer + Promotion knapp 10 Jahre.

Verdienen sie mehr als Mediziner?

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Als Assistenzarzt bekommt man anfangs ca. 65.000€ und nach drei vier Jahren sind es ca. 80.000€. Leute, informiert euch doch mal. Die Daten findet man im WWW.

Und das alles ist ohne die Dienste. Gibt also schon einige Assitenzärzte die inkl Arbeitsintensiver Monate mit einem Bruttoäquivalent von 100k jahresgehalt nach Hause gehen.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Wäre mir neu, dass man für Mathe oder Physik im Studium ein Abi von 1.3 oder besser braucht. Aber lasse mich gerne eines besseren belehren

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Was ist mit Physikern und Mathematikern? Deutlich anspruchsvolleres Studium als Medizin, intellektuell sehr herausfordernd, hohe Durchfallquoten und Siebung.

Studiendauer + Promotion knapp 10 Jahre.

Verdienen sie mehr als Mediziner?

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

In Anbetracht der Arbeitszeiten und der vorhergehenden Ausbildung ist das doch nicht die Welt.

Einsteiger in den Strategieberatungen bekommen heute mit Master 90-100k im ersten Jahr als Einsteiger (und das nach 4-5 Jahren Studium). Im Investment Banking (als zweiter BWLer Job mit ähnlich intensiver WLB) sind es im ersten Jahr nach dem Studium nochmal mehr.

Muss man schon immer alles in Relation sehen. Und wenn man bedenkt, wie viele Dienste (nachts und auch am WE) dafür bei Ärzten nötig sind, finde ich das echt nicht berauschend

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Und das alles ist ohne die Dienste. Gibt also schon einige Assitenzärzte die inkl Arbeitsintensiver Monate mit einem Bruttoäquivalent von 100k jahresgehalt nach Hause gehen.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Und das alles ist ohne die Dienste. Gibt also schon einige Assitenzärzte die inkl Arbeitsintensiver Monate mit einem Bruttoäquivalent von 100k jahresgehalt nach Hause gehen.

Zumal man als Assistenzarzt das Äquivalent eines Berufseinstiegers frisch nach der Uni ist.

Man soll mir mal andere Berufe zeigen, wo man frisch nach dem Studium quasi garantiert 65-80k im 1. Jahr verdient mit klarer, planbarer Entwicklung in den sechsstelligen Bereich.
Und das auch noch ohne Selektions- oder Karrieredruck.
In anderen Berufen muss man dafür Top10% sein und sich dauerhaft beweisen. Als Arzt reicht das abgeschlossene Studium.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Es ist vollkommen irrelevant, ob man dafür ein gutes Abi braucht. Es sind trotzdem deutlich anspruchsvollere Studiengänge. Sollen wir dich jetzt für dein gutes Abi finanziell entschädigen und dir ein Bienchen malen?

thehardestscience.com/wp-content/uploads/2013/09/hotness-iq.png?w=640
Ist jetzt nur ein Beispiel. Gibt diverse Graphen und Rankings hierzu.

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Wäre mir neu, dass man für Mathe oder Physik im Studium ein Abi von 1.3 oder besser braucht. Aber lasse mich gerne eines besseren belehren

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

In Anbetracht der Arbeitszeiten und der vorhergehenden Ausbildung ist das doch nicht die Welt.

Einsteiger in den Strategieberatungen bekommen heute mit Master 90-100k im ersten Jahr als Einsteiger (und das nach 4-5 Jahren Studium). Im Investment Banking (als zweiter BWLer Job mit ähnlich intensiver WLB) sind es im ersten Jahr nach dem Studium nochmal mehr.

Muss man schon immer alles in Relation sehen. Und wenn man bedenkt, wie viele Dienste (nachts und auch am WE) dafür bei Ärzten nötig sind, finde ich das echt nicht berauschend

Ja und wenn man nach dem abi bei Bayern München einen Vertrag bekommt, verdient man sogar schnell ne mio im Jahr. Diese Vergleiche mit Absoluten Spitzenberufen bei denen sich jeder unabhängig von der studienwahl bewerben kann, sind noch sinnlos.

Jedem arzt steht es frei, sich beim IB oder bei MBB zu bewerben. Dort nimmt man genauso gern Ärzte, wie BWLer. Die meisten Mediziner ziehen es aber vor, als Arzt zu arbeiten, weil eben das Gesamtpaket aus Jobsicherheit, langfristiger Perspektive, Gehalt, spannender und sinnvoller Tätigkeit am Ende deutlich besser ist als in allen anderen Berufen. Dafür nimmt man dann eben die anstrengende Assistenzarztzeit mit "nur" 80-100k Jahresgehalt gern in kauf

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Es ist zudem peinlich, dass dieser eine Mediziner bzw. Medizinstudent, der hier seine finanziellen Interessen vertritt, seine angebliche Freundin vorschiebt. ("Meine Freundin ist Medizinerin. Ich gönne es ihr. Sie macht viel härtere Arbeit. Ich faulenze easy-peasy bei 130k + Boni + Firmenfahrzeig in der Unternehmensberatung rum) => Das glaubt dir doch kein Mensch. Steh einfach zu dir selbst und zu deinen finanziellen Interessen. Niemand wird dich dafür "hinrichten". Klar, etwas Gegenwind musst Du dir hier dafür anhören.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Was auch noch dazu kommt ist, dass die Gehälter für Ärzte überall gleich sind. Egal ob in München oder Posemuckel. Wer also tendenziell zur Fraktion "Arbeit lohnt sich nicht mehr, ab in die Schweiz" gehört, muss als Arzt gar nicht in die Schweiz, sondern kann auch nach Ostdeutschland und sich dort eine Villa hinstellen. Und gleichzeitig wird man herzlicher empfangen als in der Schweiz und im sonstigen Ausland, wo man immer nur ein Fremder (und allein) sein wird.

Dieses Privileg hat man als BWLer nicht. Klar gibts da auch Jobs mit 100k+ aber sind wir mal ehrlich, wie viele davon sind außerhalb von Frankfurt, Berlin, Hamburg oder München? Da kannst du dir dann halt 4 Zimmer statt 2,5 Zimmer mieten. Ansonsten merkst du nichts von dem Gehalt.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

In Anbetracht der Arbeitszeiten und der vorhergehenden Ausbildung ist das doch nicht die Welt.

Einsteiger in den Strategieberatungen bekommen heute mit Master 90-100k im ersten Jahr als Einsteiger (und das nach 4-5 Jahren Studium). Im Investment Banking (als zweiter BWLer Job mit ähnlich intensiver WLB) sind es im ersten Jahr nach dem Studium nochmal mehr.

Muss man schon immer alles in Relation sehen. Und wenn man bedenkt, wie viele Dienste (nachts und auch am WE) dafür bei Ärzten nötig sind, finde ich das echt nicht berauschend

Um zum dem Gehalt in der UB zu starten musst du mind. Top 10% sein, 2-3 Praktika und am Besten noch Auslandserfahrung haben. Und selbst dann ist Glück dabei.
Und dafür darfst du dann 70-80h die Woche knechten. Und wenn du nicht performest fliegst du nach ziemlich schnell wieder.

Als Arzt reicht es, das Studium halbwegs brauchbar abzuschließen und auch mit allen Diensten hat man lange keine 60h Woche auf Dauer. Und gekündigt zu werden als Arzt ist eine Herausforderung.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Zumal man als Assistenzarzt das Äquivalent eines Berufseinstiegers frisch nach der Uni ist.

Man soll mir mal andere Berufe zeigen, wo man frisch nach dem Studium quasi garantiert 65-80k im 1. Jahr verdient mit klarer, planbarer Entwicklung in den sechsstelligen Bereich.
Und das auch noch ohne Selektions- oder Karrieredruck.
In anderen Berufen muss man dafür Top10% sein und sich dauerhaft beweisen. Als Arzt reicht das abgeschlossene Studium.

Der Selektionsdruck ist halt beim Abi - da ist es eher Top 1%. Schlechter als 1,0 kaum möglich Arzt zu werden.

Big4 WP ist klar planbar Richtung 120k+ und heutzutage null Selektionsdruck. Und sag mir jetzt nicht, WP werden ist schwerer als Oberarzt.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Was hat das damit zu tun?

Es geht doch rein darum, was man in anderen Jobs mit vergleichbarer WLB bekommt. Und das ist eben in den anderen Jobs mehr. Wo ist genau dein Problem damit?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Ja und wenn man nach dem abi bei Bayern München einen Vertrag bekommt, verdient man sogar schnell ne mio im Jahr. Diese Vergleiche mit Absoluten Spitzenberufen bei denen sich jeder unabhängig von der studienwahl bewerben kann, sind noch sinnlos.
Jedem arzt steht es frei, sich beim IB oder bei MBB zu bewerben. Dort nimmt man genauso gern Ärzte, wie BWLer. Die meisten Mediziner ziehen es aber vor, als Arzt zu arbeiten, weil eben das Gesamtpaket aus Jobsicherheit, langfristiger Perspektive, Gehalt, spannender und sinnvoller Tätigkeit am Ende deutlich besser ist als in allen anderen Berufen. Dafür nimmt man dann eben die anstrengende Assistenzarztzeit mit "nur" 80-100k Jahresgehalt gern in kauf

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Der Selektionsdruck ist halt beim Abi - da ist es eher Top 1%. Schlechter als 1,0 kaum möglich Arzt zu werden.

Big4 WP ist klar planbar Richtung 120k+ und heutzutage null Selektionsdruck. Und sag mir jetzt nicht, WP werden ist schwerer als Oberarzt.

Als WP bist du frühestens im 6./7. Jahr als Senior Manager mit Titel bei >100k. Das aber auch nicht mit planbaren 40h.
Dafür darfst du dich davor erstmal Jahre bei beschissenem Gehalt knechten lassen. Guckt euch die Gehälter bei Big4 als Audit Assi mal an. Frühestens im 4./5. Jahr liegt man auf Assistenzarzt Niveau.
Dazu darf man noch den Großteil der WP Vorbereitung in seiner Freizeit machen.

Als Oberarzt liegt man übrigens mehr Richtung 150-180k. Dafür muss man bei Big4 schon Richtung Partner schielen um das zu toppen. Und wie viel % eines Jahrgangs im Audit schaffen das? 1% vielleicht.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Ahahahaaa - wieder ein neuer Klassiker des Wiwi Forums

WiWi Gast schrieb am 12.07.2024:

Es bleibt zu berücksichtigen, dass Mediziner die intellektuell anspruchsvollste und längste Ausbildung absolvieren. Das ist mit einem "straight forward" Physik- oder Ingenieursstudium nicht vergleichbar. Zudem die guten Abiturnoten erwähnenswert, welche für das Medizinstudium vorausgesetzt werden. Das ist eine zusätzliche Leistung an sich, welche finanziell gratifiziert werden muss.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Wäre mir neu, dass man für Mathe oder Physik im Studium ein Abi von 1.3 oder besser braucht. Aber lasse mich gerne eines besseren belehren

ich finde es erstaunlich, wie sehr hier manche aufs Abi fixiert sind. PhD in Mathe oder Physik ist da meiner Meinung nach die deutliche stärkere Leistung, allgemein ist doch das Abi lächerlich einfach im Vergleich zu den meisten Studiengängen. und erfolgreiche Mathematiker und Physiker hatten in den meisten Fällen sicher auch ein sehr gutes Abi.

antworten
WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

ich finde es erstaunlich, wie sehr hier manche aufs Abi fixiert sind. PhD in Mathe oder Physik ist da meiner Meinung nach die deutliche stärkere Leistung, allgemein ist doch das Abi lächerlich einfach im Vergleich zu den meisten Studiengängen. und erfolgreiche Mathematiker und Physiker hatten in den meisten Fällen sicher auch ein sehr gutes Abi.

Anzumerken bleibt, dass die Abiturnoten je nach Bundesland, Schultyp, Schule und Jahrgang stark differenzieren.

Bei mir im Abschlussjahrgang (2006, Durchschnitts-Abinote: 2,7) hatte die beste Schülerin eine 1,8 im Abi und ist direkt Medizin studieren gegangen. Ich selbst hatte eine 2,4, schriftlich war ich deutlich im Einserbereich, mündlich im Dreierbereich. (Zu wenig mündliche Mitarbeit. Es war für mich als sozialphobischer Mensch mit Aussprachproblem aber auch schwer. Mittlerweile habe ich meine Phobie ganz gut in den Griff bekommen.)

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Als Oberarzt liegt man übrigens mehr Richtung 150-180k.

Nö.

antworten
WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Glaube du hast meinen Beitrag falsch gelesen.

Mir ging es rein um die Voraussetzung für die Zulassung. Nicht den Abschluss oder Anspruch des Studium. Daher bitte genau lesen, bevor man etwas kommentiert

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

ich finde es erstaunlich, wie sehr hier manche aufs Abi fixiert sind. PhD in Mathe oder Physik ist da meiner Meinung nach die deutliche stärkere Leistung, allgemein ist doch das Abi lächerlich einfach im Vergleich zu den meisten Studiengängen. und erfolgreiche Mathematiker und Physiker hatten in den meisten Fällen sicher auch ein sehr gutes Abi.

antworten
WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Glaube du hast meinen Beitrag falsch gelesen.

Mir ging es rein um die Voraussetzung für die Zulassung. Nicht den Abschluss oder Anspruch des Studium. Daher bitte genau lesen, bevor man etwas kommentiert

Du hast meinen Beitrag anscheinend auch nicht verstanden. Natürlich sind die formalen Zugabgsvoraussetzungen für einen Mathebachelor in der Regel niedriger, aber was hat das mit der Höhe des Gehalts oder der Härte des Ausbildungswegs zu tun? Letzteres definiert sich primär durch das Studium, das Abi ist da nur eine Grundlage, die mit der Zeit immer weiter an Bedeutung verliert (auch wenn hier im Forum einige betonen, wie wichtig es doch sei).

Und die Höhe des Gehalts korreliert sowieso nicht zwingend mit der Schwierigkeit des Ausbildungsweges. Ärzte sollen mal nicht so tun, als seien sie die "Elite", nur weil die meisten von ihnen ein sehr gutes Abi hatten (und selbst das lässt sich umgehen).

Es ist ein wichtiger Job, aber für intelligenter halte ich im Schnitt Mathematiker, Physiker und Informatiker und ich habe gegenüber ihrem Ausbildungsweg (Schule plus Studium) mehr Respekt als gegenüber dem von Ärzten (beruflich sieht es wieder anders aus).

antworten
WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Du hast meinen Kommentar dann leider immer noch nicht verstanden. Ich spreche von den Voraussetzungen, um das Studium überhaupt beginnen zu können. Und da stimmst du mir ja offenbar zu.

Das in Kombination mit den wirklich miesen Bedingungen zu Beginn der Karriere und der Länge der gesamten Ausbildung ist eben einmalig. Nichts anderes sage ich.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2024:

Du hast meinen Beitrag anscheinend auch nicht verstanden. Natürlich sind die formalen Zugabgsvoraussetzungen für einen Mathebachelor in der Regel niedriger, aber was hat das mit der Höhe des Gehalts oder der Härte des Ausbildungswegs zu tun? Letzteres definiert sich primär durch das Studium, das Abi ist da nur eine Grundlage, die mit der Zeit immer weiter an Bedeutung verliert (auch wenn hier im Forum einige betonen, wie wichtig es doch sei).

Und die Höhe des Gehalts korreliert sowieso nicht zwingend mit der Schwierigkeit des Ausbildungsweges. Ärzte sollen mal nicht so tun, als seien sie die "Elite", nur weil die meisten von ihnen ein sehr gutes Abi hatten (und selbst das lässt sich umgehen).

Es ist ein wichtiger Job, aber für intelligenter halte ich im Schnitt Mathematiker, Physiker und Informatiker und ich habe gegenüber ihrem Ausbildungsweg (Schule plus Studium) mehr Respekt als gegenüber dem von Ärzten (beruflich sieht es wieder anders aus).

antworten
WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Als WP bist du frühestens im 6./7. Jahr als Senior Manager mit Titel bei >100k. Das aber auch nicht mit planbaren 40h.

Stimmt. Und Ärzte sind mit 42h-Vertrag plus Dienste bei 40h? Die Arbeitsbelastung ist immer noch deutlich darunter im WP-Bereich.

Dafür darfst du dich davor erstmal Jahre bei beschissenem Gehalt knechten lassen. Guckt euch die Gehälter bei Big4 als Audit Assi mal an. Frühestens im 4./5. Jahr liegt man auf Assistenzarzt Niveau.

Passt ja zeitlich auch. 3 Jahre Bachelor vs. 6 Jahre Medizinstudium.

Dazu darf man noch den Großteil der WP Vorbereitung in seiner Freizeit machen.

Stimmt. Ärzte bekommen ihr Studium voll bezahlt.

Als Oberarzt liegt man übrigens mehr Richtung 150-180k. Dafür muss man bei Big4 schon Richtung Partner schielen um das zu toppen.

150-180k gibt es als Director, d.h. für Senior Manager, die nicht als Partner taugen.

Oberarzt liegt bei 100k bis bestenfalls 130/135k mit massig Überstunden. Also etwa Niveau Manager bis Senior Manager.

antworten
WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Müssen wir dich für dein gutes Abi finanziell entschädigen? Was ist mit einem 1er Abiturienten, der danach zulassungsfrei Physik studieren geht? Müssen wir ihm auch einmalig 100.000€ zahlen, weil er ein sehr gutes Abi erreicht hat? Müssen wir allen Einserabiturienten eine sechsstellige Prämie zahlen?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2024:

Du hast meinen Kommentar dann leider immer noch nicht verstanden. Ich spreche von den Voraussetzungen, um das Studium überhaupt beginnen zu können. Und da stimmst du mir ja offenbar zu.

Das in Kombination mit den wirklich miesen Bedingungen zu Beginn der Karriere und der Länge der gesamten Ausbildung ist eben einmalig. Nichts anderes sage ich.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2024:

Es ist ein wichtiger Job, aber für intelligenter halte ich im Schnitt Mathematiker, Physiker und Informatiker und ich habe gegenüber ihrem Ausbildungsweg (Schule plus Studium) mehr Respekt als gegenüber dem von Ärzten (beruflich sieht es wieder anders aus).

antworten
WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Was auch noch dazu kommt ist, dass die Gehälter für Ärzte überall gleich sind. Egal ob in München oder Posemuckel. Wer also tendenziell zur Fraktion "Arbeit lohnt sich nicht mehr, ab in die Schweiz" gehört, muss als Arzt gar nicht in die Schweiz, sondern kann auch nach Ostdeutschland und sich dort eine Villa hinstellen. Und gleichzeitig wird man herzlicher empfangen als in der Schweiz und im sonstigen Ausland, wo man immer nur ein Fremder (und allein) sein wird.

Dieses Privileg hat man als BWLer nicht. Klar gibts da auch Jobs mit 100k+ aber sind wir mal ehrlich, wie viele davon sind außerhalb von Frankfurt, Berlin, Hamburg oder München? Da kannst du dir dann halt 4 Zimmer statt 2,5 Zimmer mieten. Ansonsten merkst du nichts von dem Gehalt.

Da habe ich ja Glück mit meinem 130k als BWLer in Dresden. Wo ist meine Villa?

Immerhin: 5-Zimmer-Wohnung!

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Oberarzt mit ein paar Jahren Erfahrung liegt im Tarif auch schon bei 120k ohne zusätzliche Komponenten wie Dienste oder Pool. Und AT gibt's ja auch. Bei den großen Fächern wie Chirurgie oder Innere sind 140k der Schnitt. Da liegen die "Seniors" Dann in der Tat bei 150k+

WiWi Gast schrieb am 14.07.2024:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2024:

Stimmt. Und Ärzte sind mit 42h-Vertrag plus Dienste bei 40h? Die Arbeitsbelastung ist immer noch deutlich darunter im WP-Bereich.

Passt ja zeitlich auch. 3 Jahre Bachelor vs. 6 Jahre Medizinstudium.

Stimmt. Ärzte bekommen ihr Studium voll bezahlt.

150-180k gibt es als Director, d.h. für Senior Manager, die nicht als Partner taugen.

Oberarzt liegt bei 100k bis bestenfalls 130/135k mit massig Überstunden. Also etwa Niveau Manager bis Senior Manager.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Wenn Mathe und Physik so wichtig wären, würden die Absolventen doch wohl nicht in großer Anzahl berufsfremd arbeiten müssen???? Und das war schon immer so.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2024:

Es ist ein wichtiger Job, aber für intelligenter halte ich im Schnitt Mathematiker, Physiker und Informatiker und ich habe gegenüber ihrem Ausbildungsweg (Schule plus Studium) mehr Respekt als gegenüber dem von Ärzten (beruflich sieht es wieder anders aus).

antworten
WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 15.07.2024:

Wenn Mathe und Physik so wichtig wären, würden die Absolventen doch wohl nicht in großer Anzahl berufsfremd arbeiten müssen???? Und das war schon immer so.

Mit wichtigem Job meinte ich den Job des Arztes, bitte lies mal im Zusammenhang.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Man kann Medizin auch NC Frei innerhalb der EU studieren. Machen sehr viele plus private Unis im Österreich.
Dieser thread is durch setzt von sozial Neid und was weiß ich.

Kommt mal runter. Ich hab mir jetzt zwei Seiten angetan. Schrecklich. Leute, was ist das hier ? Eine telegram Gruppe ?

Wenn ihr Medizin als den heiligen Gral betrachtet bitte: geht und studiert Medizin. Machen die allesamt auch mit darlehensfinanzierung mit Elternunabgängig Auslandsbafög und KfW, vielleicht noch Ferienjob klappt das alles was ihr wollt.
Dann könnt ihr dann arbeiten gehen und eure angebliche Millionen abkassieren.
Was sind da bitte 50-90.000 Euro ?
Nichts.

Alles hat seine Schattenseiten.
Das ist die einzige Wahrheit.
Und natürlich wäre es traurig, wenn Ärzte richtig wenig verdienen müssten, für das was diese leisten müssen.
Ihr grabt doch nicht auch am Gehalt des Steuerberaters herum.
Oder die eines Notars ?
Oder die eines Richters ?

antworten
PaulPott

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 15.07.2024:

Man kann Medizin auch NC Frei innerhalb der EU studieren. Machen sehr viele plus private Unis im Österreich.
Dieser thread is durch setzt von sozial Neid und was weiß ich.

Kommt mal runter. Ich hab mir jetzt zwei Seiten angetan. Schrecklich. Leute, was ist das hier ? Eine telegram Gruppe ?

Wenn ihr Medizin als den heiligen Gral betrachtet bitte: geht und studiert Medizin. Machen die allesamt auch mit darlehensfinanzierung mit Elternunabgängig Auslandsbafög und KfW, vielleicht noch Ferienjob klappt das alles was ihr wollt.
Dann könnt ihr dann arbeiten gehen und eure angebliche Millionen abkassieren.
Was sind da bitte 50-90.000 Euro ?
Nichts.

Alles hat seine Schattenseiten.
Das ist die einzige Wahrheit.
Und natürlich wäre es traurig, wenn Ärzte richtig wenig verdienen müssten, für das was diese leisten müssen.
Ihr grabt doch nicht auch am Gehalt des Steuerberaters herum.
Oder die eines Notars ?
Oder die eines Richters ?

Wenn Gehälter für Ärzte von Sozialversicherungsbeiträgen abgeführt werden, dann ist Kritik berechtigt. Das hat auch nichts mit Sozialneid zu tun. Oder was es auch Sozialneid des Plebs gegenüber Marie Marie-Antoinette und der Kuchenesserei?

Vor richtigen Selbstständigen habe ich Respekt und gönne ihnen auch ihre Gehälter. Ärzte sind aber nicht selbstständig, sondern im medizinischen Bereich ist alles planwirtschaftlich festgelegt und reglementiert.

antworten
PaulPott

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Nee, Mathe und Physik sind nicht wichtig. Die ganzen Technikspielereien im Medizinbereich sind einem Zauberportal entsprungen. Auch solche Technikmagie wie MRTs wurde von Medizinern während ihrer sechsmonatigen Schmalspurpromotionen entwickelt und nicht etwas von Physikern und Mathematikern. :=))

WiWi Gast schrieb am 15.07.2024:

Wenn Mathe und Physik so wichtig wären, würden die Absolventen doch wohl nicht in großer Anzahl berufsfremd arbeiten müssen???? Und das war schon immer so.

antworten
WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Es gibt Leute, die malochen für 30.000€ bis 35.000€ Jahresbrutto. Und das sind keine einfachen Jobs: Spedition, Arzthelfer, Logistik und Handwerk, Bau, Verkäufer, Friseur, Optiker usw.

Ich bin überrascht gewesen, für wie wenig Optiker malochen. Dabei ist die Ausbildung recht anspruchsvoll.

Und dann kommt so ein privilegierter Horst (Troll?) um die Ecke und sagt, dass 80.000€ nichts sind.

WiWi Gast schrieb am 15.07.2024:

Man kann Medizin auch NC Frei innerhalb der EU studieren. Machen sehr viele plus private Unis im Österreich.
Dieser thread is durch setzt von sozial Neid und was weiß ich.

Kommt mal runter. Ich hab mir jetzt zwei Seiten angetan. Schrecklich. Leute, was ist das hier ? Eine telegram Gruppe ?

Wenn ihr Medizin als den heiligen Gral betrachtet bitte: geht und studiert Medizin. Machen die allesamt auch mit darlehensfinanzierung mit Elternunabgängig Auslandsbafög und KfW, vielleicht noch Ferienjob klappt das alles was ihr wollt.
Dann könnt ihr dann arbeiten gehen und eure angebliche Millionen abkassieren.
Was sind da bitte 50-90.000 Euro ?
Nichts.

Alles hat seine Schattenseiten.
Das ist die einzige Wahrheit.
Und natürlich wäre es traurig, wenn Ärzte richtig wenig verdienen müssten, für das was diese leisten müssen.
Ihr grabt doch nicht auch am Gehalt des Steuerberaters herum.
Oder die eines Notars ?
Oder die eines Richters ?

antworten
WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Sind tatsächlich Ingenieure die das machen, also nicht Mathematiker und Physiker. Die tragen dort definitiv zur Grundlagenforschung bei, aber ihnen die Ergebnisse der Arbeit von Ingenieuren zuzuschreiben ist einfach nur irreführender Unsinn.

PaulPott schrieb am 15.07.2024:

Nee, Mathe und Physik sind nicht wichtig. Die ganzen Technikspielereien im Medizinbereich sind einem Zauberportal entsprungen. Auch solche Technikmagie wie MRTs wurde von Medizinern während ihrer sechsmonatigen Schmalspurpromotionen entwickelt und nicht etwas von Physikern und Mathematikern. :=))

antworten
PaulPott

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Die Reingewinn-Angaben der Ärztevertretungen sind nicht ernst zu nehmen. Muss bezweifelt werden. Zumal völlig ohne seriöse Erhebung. Seriös sind dagegen die aufgelisteten Zahlen des statistischen Bundesamtes. Laut statistischem Bundesamt ~ 200-300k € Reingewinn pro Jahr ist sehr viel Geld. Klar zahlt man dann noch Einkommenssteuer und Sozialabgaben, aber das geht jedem so. Welche Berufe kommen sonst im Durchschnitt auf solche Werte? Ein Arzt mit eigener Praxis verdient also >200.000€ brutto pro Jahr (wichtig: Da sind Kosten bereits abgezogen). Man jammert aber wie ein Weltmeister.

antworten
PaulPott

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Und E-Technikern, Maschinenbauern, Verfahrenstechnikern, Chemikern usw. ;=)

PaulPott schrieb am 15.07.2024:

Nee, Mathe und Physik sind nicht wichtig. Die ganzen Technikspielereien im Medizinbereich sind einem Zauberportal entsprungen. Auch solche Technikmagie wie MRTs wurde von Medizinern während ihrer sechsmonatigen Schmalspurpromotionen entwickelt und nicht etwas von Physikern und Mathematikern. :=))

antworten
WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

PaulPott schrieb am 15.07.2024:

Nee, Mathe und Physik sind nicht wichtig. Die ganzen Technikspielereien im Medizinbereich sind einem Zauberportal entsprungen. Auch solche Technikmagie wie MRTs wurde von Medizinern während ihrer sechsmonatigen Schmalspurpromotionen entwickelt und nicht etwas von Physikern und Mathematikern. :=))

was schlecht bezahlte Forscher machen ist aber irrelevant.
Schön, dass Sie es entwicklen. Ich drück lieber auf den Knopf und verdien das 3-fache.
Zeigt aber auch in was für einer Gesellschaft wir leben.
Staatlich geregelt >>>> Innovation/Fortschritt

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Bitte die Statistik nochmal anschauen. Es geht dort um Praxen und nicht Ärzte.

Die Zahlen pro Arzt sind deutlich darunter. Natürlich immer noch ein gutes Gehalt, aber wenn man alle Faktoren berücksichtigt (Länge der Ausbildung, Facharztausbildung, Invest in die Praxis,…) ist das jetzt nicht außergewöhnlich hoch

PaulPott schrieb am 16.07.2024:

Die Reingewinn-Angaben der Ärztevertretungen sind nicht ernst zu nehmen. Muss bezweifelt werden. Zumal völlig ohne seriöse Erhebung. Seriös sind dagegen die aufgelisteten Zahlen des statistischen Bundesamtes. Laut statistischem Bundesamt ~ 200-300k € Reingewinn pro Jahr ist sehr viel Geld. Klar zahlt man dann noch Einkommenssteuer und Sozialabgaben, aber das geht jedem so. Welche Berufe kommen sonst im Durchschnitt auf solche Werte? Ein Arzt mit eigener Praxis verdient also >200.000€ brutto pro Jahr (wichtig: Da sind Kosten bereits abgezogen). Man jammert aber wie ein Weltmeister.

antworten
WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 16.07.2024:

... aber wenn man alle Faktoren berücksichtigt (Länge der Ausbildung ...

Was für eine Relevanz hat die Ausbildungsdauer?
Wenn es danach ginge, müsste jeder Bachelor am unteren Ende verdienen, denn wenn man die ganzen Ferien abzieht hat selbst ein Friseur die doppelte Ausbildungsdauer.

antworten
The Heir

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Für die Ausbildungsdauer + Verantwortung + was die Ärzte leisten verdienen die mMn eindeutig viel zu wenig!

Das wird aber einem erst klar, wenn die deine Nichte am Herzen operieren und deinem Bruder die private Telefonnummer, damit er rund um die Uhr anrufen kann falls es zu Sättigungsabfällen kommt.

mMn müssten Assistenzärzte direkt schon bei 100k anfangen, und Oberärzte 250k+ aber dafür ist kein Geld in unser Gesundheitssystem da. Lieber alles in die seit Jahren arbeitslosen Kriegsflüchtlinge stecken und in deren Land

antworten
WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Wow, sehr schlau die Hälfte meines Beitrags abzuschneiden. Ich sage doch extra die Summe der Parameter.

Und dann zitierst du einen angeschnittenen Teil der Aussage. Da fehlen mir die Worte

WiWi Gast schrieb am 16.07.2024:

Was für eine Relevanz hat die Ausbildungsdauer?
Wenn es danach ginge, müsste jeder Bachelor am unteren Ende verdienen, denn wenn man die ganzen Ferien abzieht hat selbst ein Friseur die doppelte Ausbildungsdauer.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 16.07.2024:

Wow, sehr schlau die Hälfte meines Beitrags abzuschneiden. Ich sage doch extra die Summe der Parameter.

Und dann zitierst du einen angeschnittenen Teil der Aussage. Da fehlen mir die Worte

Das änderts nichts daran, dass die Ausbildungsdauer alleine keinerlei Relevanz für einen "Vergütungsanspruch" hat.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2024:

150-180k gibt es als Director, d.h. für Senior Manager, die nicht als Partner taugen.

Oberarzt liegt bei 100k bis bestenfalls 130/135k mit massig Überstunden. Also etwa Niveau Manager bis Senior Manager.

Nur um dich etwas zu nerven: Die 150-180 gibt es schon ziemlich verlässlich für Senior Manager ;)

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 16.07.2024:

Wow, sehr schlau die Hälfte meines Beitrags abzuschneiden. Ich sage doch extra die Summe der Parameter.

Und dann zitierst du einen angeschnittenen Teil der Aussage. Da fehlen mir die Worte

Die Summe der Parameter, gewichtet, wie du es gerne hättest. Würde man andere Faktoren höher gewichten (z. B. den Anspruch des Studiums), sähe es ganz anders aus.

Nimm z. B. mal den Patentanwalt, auch lange Ausbildungsdauer und deutlich anspruchsvoller, man braucht für die Zulassung zur Ausbildung überhaupt erstmal einen Master in einem technischen Fach und dann halt noch die Ausbildung mit abgespecktem Jurastudium nebenbei.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Hier der NC Frei Typ:

  1. ich habe nicht gesagt das 80.000€ nichts. Sondern 50-90.000€ ;), was ich damit habe ist das im Verhältnis zu den angeblichen Millionen die hier im thread skizziert wurden. Dann ist dieses Invest ja doch irgendwie überschaubar

  2. Der Notar rechnet auch alles nach reglementierten Gebühren ab.
    Der Steuerberater auch.
    Der Rechtsanwalt ebenfalls.
    Wo ist da der unterschied ? Weil für unsere Gesundheit es ein Kassen System existiert ?
    Darf ein Mediziner nichts verdienen ? Das ist halt diese DDR denke.
    Wenn der Arzt so viel verdient wie ein Schichtarbeiter ist es dann gerecht ?
    Warum dann noch Medizin studieren ?

Du kannst hier die schlimmste Krankheit haben und es wird behandelt und du bist versorgt. Das ist privilegiert.
Schaut in anderen Ländern da ist es nicht so.
In den wir den Job aber mit sozial bei kaputt machen, haben wir halt kein Personal mehr das das macht.
Im medizinischen Bereich einschließlich bei Ärzten ist das eine reale Sache.
Diskutiert hier aber keiner.

Bin dann mal gespannt wie es euch in zehn Jahren damit geht, wenn man eigentlich nur noch das Krankenhaus hat als medizinische Versorgung.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 16.07.2024:

Hier der NC Frei Typ:

  1. ich habe nicht gesagt das 80.000€ nichts. Sondern 50-90.000€ ;), was ich damit habe ist das im Verhältnis zu den angeblichen Millionen die hier im thread skizziert wurden. Dann ist dieses Invest ja doch irgendwie überschaubar

  2. Der Notar rechnet auch alles nach reglementierten Gebühren ab.
    Der Steuerberater auch.
    Der Rechtsanwalt ebenfalls.
    Wo ist da der unterschied ? Weil für unsere Gesundheit es ein Kassen System existiert ?
    Darf ein Mediziner nichts verdienen ? Das ist halt diese DDR denke.
    Wenn der Arzt so viel verdient wie ein Schichtarbeiter ist es dann gerecht ?
    Warum dann noch Medizin studieren ?

Du kannst hier die schlimmste Krankheit haben und es wird behandelt und du bist versorgt. Das ist privilegiert.
Schaut in anderen Ländern da ist es nicht so.
In den wir den Job aber mit sozial bei kaputt machen, haben wir halt kein Personal mehr das das macht.
Im medizinischen Bereich einschließlich bei Ärzten ist das eine reale Sache.
Diskutiert hier aber keiner.

Bin dann mal gespannt wie es euch in zehn Jahren damit geht, wenn man eigentlich nur noch das Krankenhaus hat als medizinische Versorgung.

Warum noch Medizin studieren? Also wer Medizin primär wegen des Gehalts studiert, macht sowieso schon was falsch.

Und den Vergleich mit der DDR finde ich interessant. Viel mehr ist es doch so, dass der Staat dafür sorgt, Ärzte von allen Akademikern mit Abstand am meisten verdienen. Sowieso verdienen mit Staatsexamen geschützte Berufe meist überdurchschnittlich gut. Und es fordert ja niemand, dass Ärzte nur so viel wie Arbeiter verdienen, es ging darum, dass bei vielen Ärzten diese Mentalität vorliegt, sie seien ja was besseres und würden zu wenig verdienen, obwohl andere Akademiker von ihrem Vedienst meist nur träumen können.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Ich verstehe die Diskussion nicht. Die Ärzte, die sich beschweren, sind vor allem Klinikärzte, insbesondere in Facharztweiterbildung. Also das Fußvolk der Weißkittel. Die buckeln sich öfter als nicht krumm unter meist sehr miesen Bedingungen in totaler Abhängigkeit, und ihr Gehalt hat sich in den letzten Jahren durch politisch gewollte Aufwertung anderer Gesundheitsberufe sehr deutlich anderen Medizinberufen wie z.B. der Pflege angenähert. Eine Bekannte von mir hat neulich die Altenpflegestelle gewechselt, die bekommt jetzt mit Schichtzulagen auf einer 80%-Teilzeitstelle 2.900 € netto. Da ist der Klinikarzt wenn man seine Arbeitszeit auf denselben Stundelohn herunterrechnet nicht so wahnsinnig weit von entfernt.

Warum werden Chefarztgehälter, AT-Oberarztgehälter oder Erlöse aus selbstständigen Praxen herangezogen, um den Frust von Ärzten in Weiterbildung abzubügeln? Das reduziert die Diskussion auf "Lehrjahre sind keine Herrenjahre". Kann man so sehen, geht aber doch am eigentlichen Thema vorbei. Niemand spricht dabei von Chefärzten, die sich für arm halten.

Und die hier oft geäußerte Behauptung, der Arzt könne ja einfach immer und überall problemlos einen Job finden, halte ich auch für etwas weltfremd. Das trifft vielleicht auf Massenfächer wie Chirurgie, Innere, oder Anästhesie zu. Der Arzt ist aber eben nicht einfach Arzt und bewirbt sich nach Lust und Laune in jeder x-beliebigen Abteilung, sondern er ist Arzt in einem bestimmten Fach. Frag mal einen Gynäkologen, Urologen, HNO-Arzt, Hautarzt oder Labormediziner nach der ach-so-tollen Stellenauswahl. Da findet man schnell im Umkreis dreistelliger Kilometer gerade mal eine Hand voll möglicher Arbeitgeber. Ja, man kann in einem anderen Fach arbeiten - arbeitslos wird man nicht. Richtig. Das setzt aber die Karriere dann auch nahezu auf null zurück.

antworten
WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Weil dieser thread durchsetzt ist von der persönlichen Frustration einzelner.
Danke für deinen erfrischenden Beitrag!

WiWi Gast schrieb am 17.07.2024:

Ich verstehe die Diskussion nicht. Die Ärzte, die sich beschweren, sind vor allem Klinikärzte, insbesondere in Facharztweiterbildung. Also das Fußvolk der Weißkittel. Die buckeln sich öfter als nicht krumm unter meist sehr miesen Bedingungen in totaler Abhängigkeit, und ihr Gehalt hat sich in den letzten Jahren durch politisch gewollte Aufwertung anderer Gesundheitsberufe sehr deutlich anderen Medizinberufen wie z.B. der Pflege angenähert. Eine Bekannte von mir hat neulich die Altenpflegestelle gewechselt, die bekommt jetzt mit Schichtzulagen auf einer 80%-Teilzeitstelle 2.900 € netto. Da ist der Klinikarzt wenn man seine Arbeitszeit auf denselben Stundelohn herunterrechnet nicht so wahnsinnig weit von entfernt.

Warum werden Chefarztgehälter, AT-Oberarztgehälter oder Erlöse aus selbstständigen Praxen herangezogen, um den Frust von Ärzten in Weiterbildung abzubügeln? Das reduziert die Diskussion auf "Lehrjahre sind keine Herrenjahre". Kann man so sehen, geht aber doch am eigentlichen Thema vorbei. Niemand spricht dabei von Chefärzten, die sich für arm halten.

Und die hier oft geäußerte Behauptung, der Arzt könne ja einfach immer und überall problemlos einen Job finden, halte ich auch für etwas weltfremd. Das trifft vielleicht auf Massenfächer wie Chirurgie, Innere, oder Anästhesie zu. Der Arzt ist aber eben nicht einfach Arzt und bewirbt sich nach Lust und Laune in jeder x-beliebigen Abteilung, sondern er ist Arzt in einem bestimmten Fach. Frag mal einen Gynäkologen, Urologen, HNO-Arzt, Hautarzt oder Labormediziner nach der ach-so-tollen Stellenauswahl. Da findet man schnell im Umkreis dreistelliger Kilometer gerade mal eine Hand voll möglicher Arbeitgeber. Ja, man kann in einem anderen Fach arbeiten - arbeitslos wird man nicht. Richtig. Das setzt aber die Karriere dann auch nahezu auf null zurück.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Dem kann ich nicht zustimmen. Ich bin jemand, der hier in mehreren Beiträgen die niedrigen Gehälter kritisiert hat. Ich arbeite aber selbst nicht als Arzt, aber kenne eben die Bedingungen und Arbeitsanforderungen aus meinem Umfeld.

Daher finde ich auch als "Außenstehender", dass die Gehälter nicht angemessen hoch sind. Vor allem wenn ich dann bei meinem Job (aber auch bei anderen Freunden) sehe, wie viel dort verdient werden kann unter deutlich besseren Bedingungen

WiWi Gast schrieb am 17.07.2024:

Weil dieser thread durchsetzt ist von der persönlichen Frustration einzelner.
Danke für deinen erfrischenden Beitrag!

WiWi Gast schrieb am 17.07.2024:

Und die hier oft geäußerte Behauptung, der Arzt könne ja einfach immer und überall problemlos einen Job finden, halte ich auch für etwas weltfremd. Das trifft vielleicht auf Massenfächer wie Chirurgie, Innere, oder Anästhesie zu. Der Arzt ist aber eben nicht einfach Arzt und bewirbt sich nach Lust und Laune in jeder x-beliebigen Abteilung, sondern er ist Arzt in einem bestimmten Fach. Frag mal einen Gynäkologen, Urologen, HNO-Arzt, Hautarzt oder Labormediziner nach der ach-so-tollen Stellenauswahl. Da findet man schnell im Umkreis dreistelliger Kilometer gerade mal eine Hand voll möglicher Arbeitgeber. Ja, man kann in einem anderen Fach arbeiten - arbeitslos wird man nicht. Richtig. Das setzt aber die Karriere dann auch nahezu auf null zurück.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

gabs nicht mal das lustige Bild wo Ärzte mit Porsche Korso zur Demo gefahren sind, um für höhere Löhne zu demonstrieren, da sie am Hungertuch nagen.

Oder wird Porsche/Rolex wie beim Bauer als "Jobnotwendiges Arbeitsmittel" angesehen.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

Es gibt einen sehr großen Unterschied zwischen "am Hungertuch nagen" und fair bezahlt werden für die Ausbildung, Arbeitsbelastung und Verantwortung im Job.

Aber vielleicht ist diese Differenzierung schon zu viel verlangt für viele hier

WiWi Gast schrieb am 17.07.2024:

gabs nicht mal das lustige Bild wo Ärzte mit Porsche Korso zur Demo gefahren sind, um für höhere Löhne zu demonstrieren, da sie am Hungertuch nagen.

Oder wird Porsche/Rolex wie beim Bauer als "Jobnotwendiges Arbeitsmittel" angesehen.

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WiWi Gast

Warum wird gesagt, dass Ärzte wenig verdienen? Verdienen Ärzte tatsächlich zu wenig?

WiWi Gast schrieb am 17.07.2024:

gabs nicht mal das lustige Bild wo Ärzte mit Porsche Korso zur Demo gefahren sind, um für höhere Löhne zu demonstrieren, da sie am Hungertuch nagen.

Oder wird Porsche/Rolex wie beim Bauer als "Jobnotwendiges Arbeitsmittel" angesehen.

Da wird exakt drei Posts früher ein wirklich differenzierter und inhaltsvoller Beitrag geschrieben, nur damit man anschließend wieder auf dieses Niveau zurückfällt.

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