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Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Es wird hier im Forum bei Themen wie FIRE, Berufswahl oder Altersvorsorge viel mit Zahlen umhergeworfen. Das geht von 1,5k pro Monat bis 10k pro Monat. Teilweise natürlich noch Ausschläge nach oben oder unten.

Mich würde dieses Thema mal genauer interessieren. Ich würde es aber ganz gerne von einem ganz anderen Standpunkt her angehen. Welchen Lebensstandard würdet ihr gerne haben, wenn man von einer gehobenen Mittelschicht ausgeht?

Wie würdet ihr wohnen wollen? Wohnung oder Haus? Zentral oder Suburban?

Welche Autos würdet ihr fahren, was gehört für euch in diesem Bereich zur gehobenen Mittelschicht? Nach wie viel Jahren ein neues Auto? Gebrauchtwagen oder Neuwagen? Zwei Autos?

Welche Hobbys würdet ihr euren Kindern ermöglichen? Welche Hobbys hättet ihr selbst? Wie viel Urlaube und wie lange? Wie oft im Jahr? Wohin? Welche Hotel-Kategorie oder Ferienhaus, Ferienwohnung etc.?

Welche anderen Goodies? Neueste Technik? Irgendwann auch mal eine kleine Rolex? Andere teure Sachen? Wie oft und wohin essen gehen? Kleidung?

Das ganze soll möglichst unabhängig vom Beruf sein und rein den privaten Bereich betreffen. Also keine Anzüge für die Arbeit oder Firmenwagen, sondern eine Betrachtung, rein von der privaten Seite her. Gerne alle anderen monetären und nicht-monetären Sachen dazu, welche ihr als gehobene/obere Mittelschicht ansehen würdet. Alles, was zum Bereich Lebensstandard dazu passt.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Schreibst Du eine Hausarbeit? Zunächst müsste definiert werden, was gehobene und obere Mittelschicht sein soll. Zur normalen Mittelschicht ohne gehoben und obere würde ich den Handwerksmeister, Beamte im hD, Controller, Berater und 95% der BWLer und Ings zählen. Zur gehobenen Mittelschicht Fluglotsen, Piloten, Ärzte, Notare, Bereichsleiter Industrie, Siemens OFK u.s.w.

WiWi Gast schrieb am 27.07.2020:

Es wird hier im Forum bei Themen wie FIRE, Berufswahl oder Altersvorsorge viel mit Zahlen umhergeworfen. Das geht von 1,5k pro Monat bis 10k pro Monat. Teilweise natürlich noch Ausschläge nach oben oder unten.

Mich würde dieses Thema mal genauer interessieren. Ich würde es aber ganz gerne von einem ganz anderen Standpunkt her angehen. Welchen Lebensstandard würdet ihr gerne haben, wenn man von einer gehobenen Mittelschicht ausgeht?

Wie würdet ihr wohnen wollen? Wohnung oder Haus? Zentral oder Suburban?

Welche Autos würdet ihr fahren, was gehört für euch in diesem Bereich zur gehobenen Mittelschicht? Nach wie viel Jahren ein neues Auto? Gebrauchtwagen oder Neuwagen? Zwei Autos?

Welche Hobbys würdet ihr euren Kindern ermöglichen? Welche Hobbys hättet ihr selbst? Wie viel Urlaube und wie lange? Wie oft im Jahr? Wohin? Welche Hotel-Kategorie oder Ferienhaus, Ferienwohnung etc.?

Welche anderen Goodies? Neueste Technik? Irgendwann auch mal eine kleine Rolex? Andere teure Sachen? Wie oft und wohin essen gehen? Kleidung?

Das ganze soll möglichst unabhängig vom Beruf sein und rein den privaten Bereich betreffen. Also keine Anzüge für die Arbeit oder Firmenwagen, sondern eine Betrachtung, rein von der privaten Seite her. Gerne alle anderen monetären und nicht-monetären Sachen dazu, welche ihr als gehobene/obere Mittelschicht ansehen würdet. Alles, was zum Bereich Lebensstandard dazu passt.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Ich würde in einem neuen Haus wohnen wollen, welches mindestens 160 qm und alle Annehmlichkeiten eines Neubaus hat. Also moderne Elektroausstattung, schnelles Internet, Raffstoren, Fußbodenheizung, Lüftungsanlage usw.

Das Haus wäre in einem Vorort bzw. im Speckgürtel mit maximal 20-25 Minuten bis zur Innenstadt.

Wir hätten zwei Autos. Ein (mittelgroßer) SUV wie etwa ein Seat Ateca oder alternativ ein Astra Sports Tourer. Das erste Auto als Familienauto. Das zweite Auto wäre etwas älter und kleiner. Das erste Auto würde ich gebraucht mit 2-3 Jahren erwerben und bis etwa 12-15 Jahre fahren. Das zweite Auto etwa mit 5 Jahren kaufen und mit 15 Jahren verkaufen. Dann wieder jeweils einen neuen Gebrauchtwagen. Neue Autos sind etwas für Firmen. Gab auch die Statistik, dass 90% aller Passat von Firmen zugelassen werden.

Luxus wie Uhren und Co. kommen mir nichts ins Haus. Ich überlege, ob ich mir doch noch ein FitBit hole. Aber.. warum eigentlich?

Meine Tochter deutet schon an, dass sie mal reiten will. Das wäre auf jeden Fall ein etwas teures Hobby. Zweites Kind kommt noch. Falls Sohn, dann zum Beispiel Fußballverein.

Meine Hobbys sind Gaming und Fitness. Gerne auch etwas mit Frau und Freunden unternehmen, wie etwa privat treffen, quatschen und was trinken oder Biergarten oder Weihnachtsmarkt usw. Richtig essen gehen machen wir tatsächlich extrem selten. Da finden wir privat in der Wohnung treffen, im Biergarten usw. etwas zwangloser und geselliger. Vielleicht einmal im Jahr oder alle zwei Jahre? Ok, zumindest gilt das für Freunde/Frau. Die Familie (die "Alten") lädt öfters mal zu Geburts- und Hochzeitstagen in Gaststätten ein, das ist dann aber wiederum so etwas uriges auf dem Dorf und kein schickes Restaurant in der Stadt.

Ich persönlich hasse alle Art von Wintersport. Daher gibt es bei uns traditionell, Ausnahme 2020, ein 2-3 Wochen Strandurlaub am Mittelmeer. Mallorca, Italien, Kroatien, Griechenland, Bulgarien, Türkei - völlig egal. Meist 4-Sterne bis 5 Sterne. Türkei eher 5 Sterne, Mallorca eher 4 Sterne.

Ansonsten halt das übliche, also ordentliche Möbel, ordentlicher Fernseher, Technikkram.. Sachen, welche sich teilweise viele Menschen nicht so leisten können oder wollen. Zumindest nicht alles zusammen.

Da wir auch eine ziemlich hohe Sparrate haben, verzichten wir eigentlich auf nichts. Daher würde ich so sagen, egal ob 5.000 Euro netto zusammen oder 9.000 Euro netto zusammen - so wie oben geschrieben, wäre etwa der gewünschte Lebensstandard ohne Abstriche (fernab von unrealistischen Träumereien wie Privatjet, 30-Meter-Yacht, Bugatti und Helikopter - welche mich in der Tat nicht glücklicher machen würden).

Die Grenze zur Oberschicht ziehe ich persönlich nicht beim Auto, Hobby oder Urlaubsort, sondern, ob man für seinen Lebensstandard arbeiten gehen muss oder ob man genügend Vermögen hat, sodass man seinen Lebensstandard aus dem Vermögen bestreiten könnte (ohne es aufzuzehren).

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Schreibst Du eine Hausarbeit? Zunächst müsste definiert werden, was gehobene und obere Mittelschicht sein soll. Zur normalen Mittelschicht ohne gehoben und obere würde ich den Handwerksmeister, Beamte im hD, Controller, Berater und 95% der BWLer und Ings zählen. Zur gehobenen Mittelschicht Fluglotsen, Piloten, Ärzte, Notare, Bereichsleiter Industrie, Siemens OFK u.s.w.

Orientieren wir uns doch am DIW. Da gehört man ab mehr als 2.700€ Netto (Einzel-Person-Haushalt) gar nicht mehr zur Mittelschicht. Nicht nur nicht zur "normalen", sondern auch nicht mehr zur gehobenen oder oberen.
Ein Großteil deiner benannten Berufe gehört damit auf jeden Fall schon zu den wohlhabenden Menschen.

Und nicht nur das, ab 3.600€ Netto gilt man sogar schon als reich, was Beamte des hD definitiv schaffen, einige Ingenieure und manche BWLer. Überhaupt passen die Beamte des hD irgendwie gar nicht in die Reihe, zumindest nicht mit "95%" der BWLer

Deine Definition von normaler Mittelschicht ist also nicht nur gehobene Mittelschicht, auch nicht wohlhabend, sondern reich. Nach wissenschaftlicher Sicht.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Mit 5.000 netto zusammen ginge Dein Wunschlebensstandard nur auf dem Dorf, nicht aber in Stadtnähe. Pirmasens oder Ostdeutschland evtl. auch. Und 5.000 netto zusammen hat nichts mit gehobener oder oberer Mittelschicht zu tun. Das wären zum Beispiel der junge Polizeibeamte und die junge Krankenschwester. :)

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Ich würde in einem neuen Haus wohnen wollen, welches mindestens 160 qm und alle Annehmlichkeiten eines Neubaus hat. Also moderne Elektroausstattung, schnelles Internet, Raffstoren, Fußbodenheizung, Lüftungsanlage usw.

Das Haus wäre in einem Vorort bzw. im Speckgürtel mit maximal 20-25 Minuten bis zur Innenstadt.

Wir hätten zwei Autos. Ein (mittelgroßer) SUV wie etwa ein Seat Ateca oder alternativ ein Astra Sports Tourer. Das erste Auto als Familienauto. Das zweite Auto wäre etwas älter und kleiner. Das erste Auto würde ich gebraucht mit 2-3 Jahren erwerben und bis etwa 12-15 Jahre fahren. Das zweite Auto etwa mit 5 Jahren kaufen und mit 15 Jahren verkaufen. Dann wieder jeweils einen neuen Gebrauchtwagen. Neue Autos sind etwas für Firmen. Gab auch die Statistik, dass 90% aller Passat von Firmen zugelassen werden.

Luxus wie Uhren und Co. kommen mir nichts ins Haus. Ich überlege, ob ich mir doch noch ein FitBit hole. Aber.. warum eigentlich?

Meine Tochter deutet schon an, dass sie mal reiten will. Das wäre auf jeden Fall ein etwas teures Hobby. Zweites Kind kommt noch. Falls Sohn, dann zum Beispiel Fußballverein.

Meine Hobbys sind Gaming und Fitness. Gerne auch etwas mit Frau und Freunden unternehmen, wie etwa privat treffen, quatschen und was trinken oder Biergarten oder Weihnachtsmarkt usw. Richtig essen gehen machen wir tatsächlich extrem selten. Da finden wir privat in der Wohnung treffen, im Biergarten usw. etwas zwangloser und geselliger. Vielleicht einmal im Jahr oder alle zwei Jahre? Ok, zumindest gilt das für Freunde/Frau. Die Familie (die "Alten") lädt öfters mal zu Geburts- und Hochzeitstagen in Gaststätten ein, das ist dann aber wiederum so etwas uriges auf dem Dorf und kein schickes Restaurant in der Stadt.

Ich persönlich hasse alle Art von Wintersport. Daher gibt es bei uns traditionell, Ausnahme 2020, ein 2-3 Wochen Strandurlaub am Mittelmeer. Mallorca, Italien, Kroatien, Griechenland, Bulgarien, Türkei - völlig egal. Meist 4-Sterne bis 5 Sterne. Türkei eher 5 Sterne, Mallorca eher 4 Sterne.

Ansonsten halt das übliche, also ordentliche Möbel, ordentlicher Fernseher, Technikkram.. Sachen, welche sich teilweise viele Menschen nicht so leisten können oder wollen. Zumindest nicht alles zusammen.

Da wir auch eine ziemlich hohe Sparrate haben, verzichten wir eigentlich auf nichts. Daher würde ich so sagen, egal ob 5.000 Euro netto zusammen oder 9.000 Euro netto zusammen - so wie oben geschrieben, wäre etwa der gewünschte Lebensstandard ohne Abstriche (fernab von unrealistischen Träumereien wie Privatjet, 30-Meter-Yacht, Bugatti und Helikopter - welche mich in der Tat nicht glücklicher machen würden).

Die Grenze zur Oberschicht ziehe ich persönlich nicht beim Auto, Hobby oder Urlaubsort, sondern, ob man für seinen Lebensstandard arbeiten gehen muss oder ob man genügend Vermögen hat, sodass man seinen Lebensstandard aus dem Vermögen bestreiten könnte (ohne es aufzuzehren).

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Und 160qm Neubau mit allem zip und zap ist realistisch? Evtl auch noch n schöner Parkplatz, 100qm Front und 300qm hinterer Garten im Speckgürtel ?

Alleine der Bauplatz in ffm, muc, stgt oder hamburg kostet dich ne Mio, das Haus nochmal X (geht ja wahrlich von 250k - open end)

Aber für gehobenen Mittelstand, wie es oben beschrieben ist (also Ärzte o.ä haben wir viele in unserer Wohnlage) mag das sogar stimmen.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Schreibst Du eine Hausarbeit? Zunächst müsste definiert werden, was gehobene und obere Mittelschicht sein soll. Zur normalen Mittelschicht ohne gehoben und obere würde ich den Handwerksmeister, Beamte im hD, Controller, Berater und 95% der BWLer und Ings zählen. Zur gehobenen Mittelschicht Fluglotsen, Piloten, Ärzte, Notare, Bereichsleiter Industrie, Siemens OFK u.s.w.

WiWi Gast schrieb am 27.07.2020:

Es wird hier im Forum bei Themen wie FIRE, Berufswahl oder Altersvorsorge viel mit Zahlen umhergeworfen. Das geht von 1,5k pro Monat bis 10k pro Monat. Teilweise natürlich noch Ausschläge nach oben oder unten.

Mich würde dieses Thema mal genauer interessieren. Ich würde es aber ganz gerne von einem ganz anderen Standpunkt her angehen. Welchen Lebensstandard würdet ihr gerne haben, wenn man von einer gehobenen Mittelschicht ausgeht?

Wie würdet ihr wohnen wollen? Wohnung oder Haus? Zentral oder Suburban?

Welche Autos würdet ihr fahren, was gehört für euch in diesem Bereich zur gehobenen Mittelschicht? Nach wie viel Jahren ein neues Auto? Gebrauchtwagen oder Neuwagen? Zwei Autos?

Welche Hobbys würdet ihr euren Kindern ermöglichen? Welche Hobbys hättet ihr selbst? Wie viel Urlaube und wie lange? Wie oft im Jahr? Wohin? Welche Hotel-Kategorie oder Ferienhaus, Ferienwohnung etc.?

Welche anderen Goodies? Neueste Technik? Irgendwann auch mal eine kleine Rolex? Andere teure Sachen? Wie oft und wohin essen gehen? Kleidung?

Das ganze soll möglichst unabhängig vom Beruf sein und rein den privaten Bereich betreffen. Also keine Anzüge für die Arbeit oder Firmenwagen, sondern eine Betrachtung, rein von der privaten Seite her. Gerne alle anderen monetären und nicht-monetären Sachen dazu, welche ihr als gehobene/obere Mittelschicht ansehen würdet. Alles, was zum Bereich Lebensstandard dazu passt.

Ich würde das ohne Bezug zum Beruf festmachen wollen - das war meine Intention im Ausgangspost. Wikipedia US/EN hat einen Eintrag zu upper middle class und upper middle class in the United States. Dort gibt es nach deren Definition auch keine middle middle-class, sondern nur upper and lower middle class (analog zum Notensystem GB, wo es upper/lower second gibt).

Beispiele für Berufe für die upper middle class sind lt. Wikipedia Ärzte, Zahnärzte, Anwälte, Buchhalter, Ingenieure, Offiziere im Militär, Volkswirte, Stadtplaner, Professoren, Architekten, Aktienhändler, Psychologen, Wissenschaftler, Aktuare, Optiker, Apotheker usw.

Generell würde ich es aber nicht am Beruf festmachen wollen. Und so etwas wie leitender Angestellter wäre für mich auch ein Ausreißer nach oben.

Sondern wirklich am Begriff obere bzw. gehobene Mittelschicht. Welchen Lebensstandard würdet ihr als obere/gehobene Mittelschicht ansehen. Nicht vom Beruf her, sondern der private Lebensstandard.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Wie schon richtig erwähnt: Für mich ist die Abgrenzung des statistischen Bundesamtes zwischen (oberer) Mittelschicht und Oberschicht einfach nicht zielführend. Diese bezieht nämlich nur das Einkommen ein.

Für mich bedeutet Oberschicht: oberes 0,5% beim Brutto-Einkommen (~300k p.a. für einen Single) und/oder Vermögen> Obere 10% der Brutto-Einkommen * 300 (6k/Monat für einen Single * 300 = 1,8Mio.). Letzteres einfach, weil es gemäß der 4% Entnahmeregel ein Einkommen der oberen 10% ermöglicht, ohne sein Vermögen zu reduzieren und ohne zu arbeiten.

Kommt dann natürlich auch auf die Region an, aber zu mindestens Vermögende hätten ja die Option umzuziehen ;-)

Mit einem Haushaltsnetto (DINK) von 9k empfinde ich uns als obere Mittelschicht (wohnen in Stuttgart).

Hier mal ein paar Punkte, die unser Leben derzeitig bietet:

  • Beim Supermarkt nicht auf den Preis schauen zu müssen
  • 1xWoche auswärts essen gehen,
  • zentrale Mietwohnung in einer Großstadt (Stuttgart),
  • Fast alle Reiseziele stehen uns offen (und werden auch ausgenutzt)
  • Kein Auto, dafür aber ne Autovermietung um die Ecke, die regelmäßig genutzt wird
  • Altersvorsorge + Vermögensaufbau problemlos möglich (>60% Sparrate)
  • Neue Technik da wo es Sinn für uns macht (Smartphone-Wechsel alle 3Jahre, Systemkamera, 4k-Beamer dafür kein TV, ausgebaute Küche)
  • Möglichkeit zu spenden
  • Genügend Zeit neben der Arbeit, um sich selbst weiterzuentwickeln / verwirklichen (ich arbeite ehrenamtlich in einem Tierheim und mache viel Sport) --> was nützt mir die Kohle, wenn ich neben der Arbeit nicht Leben kann

Perspektivisch:

  • Sich 2 Kinder (inkl. Bildung/Freizeit) leisten können ohne sich im Alltag finanziell einschränken zu müssen
  • freistehendes Haus mit 5Z in Stadtnähe/mit ÖPNV Anschluss
  • Vielleicht eine gebrauchte Familienkutsche (3Jahre alter Kia Ceed würde mir reichen).

Für den beschriebenen Lebenstil (vor allem das Haus) braucht man in Stuttgart dann schon >8k netto als Familie.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Ich sehe den Sinn nicht. Du fragst, wie jemand genau leben wollen würde, wenn..
Welche Anforderungen man hat, hängt stark an der Lebenssituation. Sprich, wenn du 22jährige fragst, wie sie mit 30 leben wollen, bringt das gar nichts weil sie mangels Erfahrung nicht den Horizont haben.
Aso soltest du entweder fragen "Wie wollt ihr jetzt leben" - oder es lassen.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Ich lebe folgenden Lebensstil (mit Frau und zwei kleinen Kindern):

  • Altbauvilla mitten in der Stadt (keine Metropole)
  • 2 Autos (ein Audi A6 mit 300PS und ein kleines Cabrio)
  • Haushaltshilfe (sehr wichtig!)
  • öfter mal gut essen gehen (kein Sterneschuppen)
  • 2-3 Urlaube (je eine Woche) in Deutschland/Europa

kostet mich im Monat im Schnitt so 7.000 Euro im Monat

hätte ich unbegrenzt Geld würde dazu noch ein Winterurlaub kommen und eventuell mal wieder ein neues Auto (Porsche Cayenne fände ich nett), ansonsten fehlt es an nichts

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Schreibst Du eine Hausarbeit? Zunächst müsste definiert werden, was gehobene und obere Mittelschicht sein soll. Zur normalen Mittelschicht ohne gehoben und obere würde ich den Handwerksmeister, Beamte im hD, Controller, Berater und 95% der BWLer und Ings zählen. Zur gehobenen Mittelschicht Fluglotsen, Piloten, Ärzte, Notare, Bereichsleiter Industrie, Siemens OFK u.s.w.

Das was du als Mittelschicht annimmst, ist üblicherweise schon gehobene Mittelschicht, deine gehobene Mittelschicht schon Oberschicht. Oberschicht fängt als Single bei etwa 3.500 netto im Monat an.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Ist wieder die alte Frage ob man das über das Einkommen oder das Vermögen definiert.
Meine Meinung: zur Oberschicht gehörst du erst mit entsprechendem Vermögen.
Wenn nämlich so mancher Bereichsleiter oder Pilot seinen Job und EK verliert, dann stehen die schnell finanziell nackt da. Also 2-3 Millionen Vermögen sind da schon nötig, wobei das liquide Vermögen schon auch ein gutes Drittel der Summe einnehmen sollte (wozu ich auch Aktien zähle).

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Das was du als Mittelschicht annimmst, ist üblicherweise schon gehobene Mittelschicht, deine gehobene Mittelschicht schon Oberschicht. Oberschicht fängt als Single bei etwa 3.500 netto im Monat an.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Schreibst Du eine Hausarbeit? Zunächst müsste definiert werden, was gehobene und obere Mittelschicht sein soll. Zur normalen Mittelschicht ohne gehoben und obere würde ich den Handwerksmeister, Beamte im hD, Controller, Berater und 95% der BWLer und Ings zählen. Zur gehobenen Mittelschicht Fluglotsen, Piloten, Ärzte, Notare, Bereichsleiter Industrie, Siemens OFK u.s.w.

Das was du als Mittelschicht annimmst, ist üblicherweise schon gehobene Mittelschicht, deine gehobene Mittelschicht schon Oberschicht. Oberschicht fängt als Single bei etwa 3.500 netto im Monat an.

Das sagt die gängige Definition, zeigt aber einmal mehr, dass die Definition Unsinn ist.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Naja, ist halt wie immer nicht repräsentativ. Mit Dauer-Nachtschicht vielleicht, ansonsten nicht. Und nein, bitte kram jetzt nicht wieder ein exotisches Beispiel aus. Die Nachtschichten sind im Krankenhaus bei jungen Leuten noch relativ begehrt und der junge Cop im gD verdient zum Einstieg ca. 2400-2500 vor PKV. Also Netto vielleicht 2200. Da kannst du noch so viele :-))) machen.

Mit paar Jahr(zehnt)en BE sieht es bei beiden aber entsprechend anders aus.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Mit 5.000 netto zusammen ginge Dein Wunschlebensstandard nur auf dem Dorf, nicht aber in Stadtnähe. Pirmasens oder Ostdeutschland evtl. auch. Und 5.000 netto zusammen hat nichts mit gehobener oder oberer Mittelschicht zu tun. Das wären zum Beispiel der junge Polizeibeamte und die junge Krankenschwester. :)

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Ich würde in einem neuen Haus wohnen wollen, welches mindestens 160 qm und alle Annehmlichkeiten eines Neubaus hat. Also moderne Elektroausstattung, schnelles Internet, Raffstoren, Fußbodenheizung, Lüftungsanlage usw.

Das Haus wäre in einem Vorort bzw. im Speckgürtel mit maximal 20-25 Minuten bis zur Innenstadt.

Wir hätten zwei Autos. Ein (mittelgroßer) SUV wie etwa ein Seat Ateca oder alternativ ein Astra Sports Tourer. Das erste Auto als Familienauto. Das zweite Auto wäre etwas älter und kleiner. Das erste Auto würde ich gebraucht mit 2-3 Jahren erwerben und bis etwa 12-15 Jahre fahren. Das zweite Auto etwa mit 5 Jahren kaufen und mit 15 Jahren verkaufen. Dann wieder jeweils einen neuen Gebrauchtwagen. Neue Autos sind etwas für Firmen. Gab auch die Statistik, dass 90% aller Passat von Firmen zugelassen werden.

Luxus wie Uhren und Co. kommen mir nichts ins Haus. Ich überlege, ob ich mir doch noch ein FitBit hole. Aber.. warum eigentlich?

Meine Tochter deutet schon an, dass sie mal reiten will. Das wäre auf jeden Fall ein etwas teures Hobby. Zweites Kind kommt noch. Falls Sohn, dann zum Beispiel Fußballverein.

Meine Hobbys sind Gaming und Fitness. Gerne auch etwas mit Frau und Freunden unternehmen, wie etwa privat treffen, quatschen und was trinken oder Biergarten oder Weihnachtsmarkt usw. Richtig essen gehen machen wir tatsächlich extrem selten. Da finden wir privat in der Wohnung treffen, im Biergarten usw. etwas zwangloser und geselliger. Vielleicht einmal im Jahr oder alle zwei Jahre? Ok, zumindest gilt das für Freunde/Frau. Die Familie (die "Alten") lädt öfters mal zu Geburts- und Hochzeitstagen in Gaststätten ein, das ist dann aber wiederum so etwas uriges auf dem Dorf und kein schickes Restaurant in der Stadt.

Ich persönlich hasse alle Art von Wintersport. Daher gibt es bei uns traditionell, Ausnahme 2020, ein 2-3 Wochen Strandurlaub am Mittelmeer. Mallorca, Italien, Kroatien, Griechenland, Bulgarien, Türkei - völlig egal. Meist 4-Sterne bis 5 Sterne. Türkei eher 5 Sterne, Mallorca eher 4 Sterne.

Ansonsten halt das übliche, also ordentliche Möbel, ordentlicher Fernseher, Technikkram.. Sachen, welche sich teilweise viele Menschen nicht so leisten können oder wollen. Zumindest nicht alles zusammen.

Da wir auch eine ziemlich hohe Sparrate haben, verzichten wir eigentlich auf nichts. Daher würde ich so sagen, egal ob 5.000 Euro netto zusammen oder 9.000 Euro netto zusammen - so wie oben geschrieben, wäre etwa der gewünschte Lebensstandard ohne Abstriche (fernab von unrealistischen Träumereien wie Privatjet, 30-Meter-Yacht, Bugatti und Helikopter - welche mich in der Tat nicht glücklicher machen würden).

Die Grenze zur Oberschicht ziehe ich persönlich nicht beim Auto, Hobby oder Urlaubsort, sondern, ob man für seinen Lebensstandard arbeiten gehen muss oder ob man genügend Vermögen hat, sodass man seinen Lebensstandard aus dem Vermögen bestreiten könnte (ohne es aufzuzehren).

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Mit 5.000 netto zusammen ginge Dein Wunschlebensstandard nur auf dem Dorf, nicht aber in Stadtnähe. Pirmasens oder Ostdeutschland evtl. auch. Und 5.000 netto zusammen hat nichts mit gehobener oder oberer Mittelschicht zu tun. Das wären zum Beispiel der junge Polizeibeamte und die junge Krankenschwester. :)

Ich glaube, du hast ein völlig verzerrtes Weltbild über die Gehälter nicht-akademischer Berufe. Ein junger Polizist und eine junge Krankenschwester kommen (wenn überhaupt) auf 5000 brutto, aber im Leben nicht auf 5000 netto.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Das sagt die gängige Definition, zeigt aber einmal mehr, dass die Definition Unsinn ist.

Nein, es zeigt, dass viele hier komplett falsche Vorstellungen davon haben, was für sehr viele Menschen Realität ist und somit sowohl bei der Einschätzung bzgl. Schichten als auch bei der eigenen Einordnung sehr weit daneben liegen.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Ist wieder die alte Frage ob man das über das Einkommen oder das Vermögen definiert.
Meine Meinung: zur Oberschicht gehörst du erst mit entsprechendem Vermögen.
Wenn nämlich so mancher Bereichsleiter oder Pilot seinen Job und EK verliert, dann stehen die schnell finanziell nackt da. Also 2-3 Millionen Vermögen sind da schon nötig, wobei das liquide Vermögen schon auch ein gutes Drittel der Summe einnehmen sollte (wozu ich auch Aktien zähle).

Das was du als Mittelschicht annimmst, ist üblicherweise schon gehobene Mittelschicht, deine gehobene Mittelschicht schon Oberschicht. Oberschicht fängt als Single bei etwa 3.500 netto im Monat an.

Die Frage war doch eine völlig andere. Es ging doch nicht darum ab welchem Einkommen oder ab welchem Beruf man zur gehobenen Mittelschicht zählt, sondern welchen Lebensstandard man der gehobenen Mittelschicht zuordnet. Es ist doch auch nicht zielführend geschweige den sinnvoll hier erneut eine Diskussion über Einkommen zu führen! 90% dieser Diskussionen läuft immer darauf hinaus das hier gefühlt jeder in München oder Frankfurt wohnt und die Definition von Mittelschicht verschieden ist.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Die Frage war doch eine völlig andere. Es ging doch nicht darum ab welchem Einkommen oder ab welchem Beruf man zur gehobenen Mittelschicht zählt, sondern welchen Lebensstandard man der gehobenen Mittelschicht zuordnet.

Richtig, allerdings sollte trotzdem klar sein, was gehobene Mittelschicht ist. Das scheint es für viele nicht zu sein, wenn man liest, was hier für abstruse Meinungen kursieren.

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Um zu messen wie wohlhabend jemand ist, taugt eigentlich nur das Vermögen. Einkommensstatistiken sind leider ziemlicher Schwachsinn. Selbst jemand der durch Arbeit sechsstellig verdient kann schnell arbeitslos werden und ist dann ziemlich schnell arm.

Vermögen ist Key weil Vermögen auch entsprechend passives Einkommen/Wertzuwachs generieren kann. Und das ist der wahre Schlüssel zu Wohlstand.
Das ist aus meiner Sicht auch der Knackpunkt wann man nicht mehr "Mittelschicht" ist. Jeder der sein Geld überwiegend durch Arbeit verdient ist und bleibt für mich Mittelschicht. Ganz egal ob jetzt 3k, 5k oder 10k im Monat netto.

Wer hingegen mal eine (höhere) siebenstellige Summe an Vermögen hat (Immobilien, Aktien etc.) der kann mit einer ganz anderen Sicherheit und Gelassenheit an sein Leben rangehen. Da verdient man durch sein passives Einkommen schon deutlich mehr, als die meisten mit ihrer Arbeit. Und da fängt für mich "Oberschicht" an. Wenn eigene Arbeit faktisch keine Notwendigkeit mehr ist.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

ziemlich subjektiv. Was soll zum Lebensstandard dazugehören. Da ist man stark von zuhause geprägt. Die einen meinen, dass der 5er vor der Tür stehen muss. Die anderen sind der Meinung, dass das Bankkonto entsprechend gefüllt sein soll. Beides geht halt nicht. Sonst wäre man ja Oberschicht.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Die Frage war doch eine völlig andere. Es ging doch nicht darum ab welchem Einkommen oder ab welchem Beruf man zur gehobenen Mittelschicht zählt, sondern welchen Lebensstandard man der gehobenen Mittelschicht zuordnet.

Richtig, allerdings sollte trotzdem klar sein, was gehobene Mittelschicht ist. Das scheint es für viele nicht zu sein, wenn man liest, was hier für abstruse Meinungen kursieren.

Warum soll es wichtig sein, die Berufe für die Mittelschicht genau zu definieren? Besonders absolute Zahlen (ob jetzt Vermögen oder Einkommen), sind doch für den Lebensstandard absolut irrelevant und auch gar nicht vergleichbar? Brauchen wir wirklich noch einen Thread in dem ich darauf hingewiesen werde das der Durchschnittsverdienst für München nicht reicht?

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Welches passive Einkommen meinst Du denn, wenn jemand ein eigenbewohntes Haus hat, das eine Million Euro wert ist?

Durch den Wertzuwachs kann man sich leider nichts kaufen, sofern man nicht sein eigenes Haus verkauft.

Das Einkommen ist für "normale" bis auch reiche Menschen nach wie vor wichtig, um den normalen Alltag zu bestreiten.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Um zu messen wie wohlhabend jemand ist, taugt eigentlich nur das Vermögen. Einkommensstatistiken sind leider ziemlicher Schwachsinn. Selbst jemand der durch Arbeit sechsstellig verdient kann schnell arbeitslos werden und ist dann ziemlich schnell arm.

Vermögen ist Key weil Vermögen auch entsprechend passives Einkommen/Wertzuwachs generieren kann. Und das ist der wahre Schlüssel zu Wohlstand.
Das ist aus meiner Sicht auch der Knackpunkt wann man nicht mehr "Mittelschicht" ist. Jeder der sein Geld überwiegend durch Arbeit verdient ist und bleibt für mich Mittelschicht. Ganz egal ob jetzt 3k, 5k oder 10k im Monat netto.

Wer hingegen mal eine (höhere) siebenstellige Summe an Vermögen hat (Immobilien, Aktien etc.) der kann mit einer ganz anderen Sicherheit und Gelassenheit an sein Leben rangehen. Da verdient man durch sein passives Einkommen schon deutlich mehr, als die meisten mit ihrer Arbeit. Und da fängt für mich "Oberschicht" an. Wenn eigene Arbeit faktisch keine Notwendigkeit mehr ist.

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Warum soll es wichtig sein, die Berufe für die Mittelschicht genau zu definieren? Besonders absolute Zahlen (ob jetzt Vermögen oder Einkommen), sind doch für den Lebensstandard absolut irrelevant und auch gar nicht vergleichbar? Brauchen wir wirklich noch einen Thread in dem ich darauf hingewiesen werde das der Durchschnittsverdienst für München nicht reicht?

Es geht ja nicht um Berufe, sondern ein allgemeines Niveau.
Wenn hier einer anfängt mit "in der oberen Mittelschicht sollte das Ferienhaus auf Sylt, ein Panamera + 718er für die Frau Standard sein" hilft das genauso wenig wie wenn einer meint, "in der oberen Mittelschicht sollte man nicht mehr zur Arbeit laufen müssen, sondern ein Busticket muss drin sein".
Man muss einfach ein grobes gemeinsames Verständnis haben, was obere Mittelschicht ist, ansonsten ist das im besten Fall nur inhaltsloses Geschwurbel bzw. subjektive Meinung oder aber Getrolle in der Art "du bist nicht Mittelschicht, sondern arm".

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Ich mach die ESt-Erklärung für meine Familie:

Meine Schwester ist eine 30Jährige Krankenschwester --> 2,5k Netto im Durchschnitt (2019)
Mein Schwager ist verbeamteter Polizist (gD) 31Jahre alt --> 2,4k Netto im Durchschnitt.

Zusätzlich erhält man mit zwei Kindern noch mal 0,4k Kindergeld + 0,6k Beamten-Zuschuss.

Ich glaube also eher, dass du keine Ahnung hast.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Mit 5.000 netto zusammen ginge Dein Wunschlebensstandard nur auf dem Dorf, nicht aber in Stadtnähe. Pirmasens oder Ostdeutschland evtl. auch. Und 5.000 netto zusammen hat nichts mit gehobener oder oberer Mittelschicht zu tun. Das wären zum Beispiel der junge Polizeibeamte und die junge Krankenschwester. :)

Ich glaube, du hast ein völlig verzerrtes Weltbild über die Gehälter nicht-akademischer Berufe. Ein junger Polizist und eine junge Krankenschwester kommen (wenn überhaupt) auf 5000 brutto, aber im Leben nicht auf 5000 netto.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Um zu messen wie wohlhabend jemand ist, taugt eigentlich nur das Vermögen. Einkommensstatistiken sind leider ziemlicher Schwachsinn. Selbst jemand der durch Arbeit sechsstellig verdient kann schnell arbeitslos werden und ist dann ziemlich schnell arm.

Vermögen ist Key weil Vermögen auch entsprechend passives Einkommen/Wertzuwachs generieren kann. Und das ist der wahre Schlüssel zu Wohlstand.
Das ist aus meiner Sicht auch der Knackpunkt wann man nicht mehr "Mittelschicht" ist. Jeder der sein Geld überwiegend durch Arbeit verdient ist und bleibt für mich Mittelschicht. Ganz egal ob jetzt 3k, 5k oder 10k im Monat netto.

Wer hingegen mal eine (höhere) siebenstellige Summe an Vermögen hat (Immobilien, Aktien etc.) der kann mit einer ganz anderen Sicherheit und Gelassenheit an sein Leben rangehen. Da verdient man durch sein passives Einkommen schon deutlich mehr, als die meisten mit ihrer Arbeit. Und da fängt für mich "Oberschicht" an. Wenn eigene Arbeit faktisch keine Notwendigkeit mehr ist.

Das ganze bedingt sich ja letztlich oft gegenseitig. Es ist natürlich leichter zu sparen bzw. zu investieren, wenn man 10k aufwärts im Monat verdient. Je nachdem wie das Kapital angelegt ist verursacht es übrigens auch Arbeit. Jemans der ein kleines Mehrfamilienhaus (ca. 5 Wohnungen, davon 4 vermietet und 1 selbstbewohnt) besitzt und von den Mieteinnahmen lebt würde für mich eher zur Mittelschicht als zur Oberschicht zählen, obwohl er von seinem Kapital leben kann. Das Haus verursacht auch Arbeit und die Einnahmen ermöglichen zwar ein gutes aber auf kein extravagante Leben.

Bevor alle möglichen Leute wieder protestieren, wir reden nicht von 150qm Luxus-Wohnungen in bester Lage mit Blick auf Wasser, sondern sagen wir mal Wohnungen die zwischen 400-700€ im Monat Gewinn abwerfen und einer 4 Zimmer selbst bewohnten Wohnung.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Wahnsinn was für hohe Beträge hier noch der Mittelschicht zugeordnet werden. Zeigt mal wieder die Abgehobenheit und Realitätsferne vieler Nutzer hier.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Mit 5.000 netto zusammen ginge Dein Wunschlebensstandard nur auf dem Dorf, nicht aber in Stadtnähe. Pirmasens oder Ostdeutschland evtl. auch. Und 5.000 netto zusammen hat nichts mit gehobener oder oberer Mittelschicht zu tun. Das wären zum Beispiel der junge Polizeibeamte und die junge Krankenschwester. :)

Ich glaube, du hast ein völlig verzerrtes Weltbild über die Gehälter nicht-akademischer Berufe. Ein junger Polizist und eine junge Krankenschwester kommen (wenn überhaupt) auf 5000 brutto, aber im Leben nicht auf 5000 netto.

Gib mal bei Google ein: Gehalt Polizei Sachsen
und klicke auf den ersten Link.

Dort findest du für einen Polizeikommissar in A9 und ledig, keine Kinder: 2.465 Euro netto. Das ist das Einstiegsgehalt für Polizisten in Sachsen. Davon geht keine (!) PKV ab, weil Polizisten in Sachsen unter die freie Heilfürsorge fallen.

Selbst mit einer Ausbildung (also Realschule, dann Ausbildung) geht es bei 2.210 Euro netto los.

Dazu kommen dann, wie bei Lehrern, Familienzulagen, Steigerungen mit Erfahrungsstufen und dazu kommen zusätzlich Nachtschichtzuschläge usw.

Da landet man 1-2 Jahre nach dem "Studium" mit Familienzulage und Nachtschichtzuschlag schnell bei 3.000 Euro netto.

Krankenschwestern liegen etwa im Bereich 22-25 Euro brutto pro Stunde plus Zuschläge und Zulagen. Da kommen auch locker 2.500 Euro netto und mehr raus.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Welches passive Einkommen meinst Du denn, wenn jemand ein eigenbewohntes Haus hat, das eine Million Euro wert ist?

Durch den Wertzuwachs kann man sich leider nichts kaufen, sofern man nicht sein eigenes Haus verkauft.

Das Einkommen ist für "normale" bis auch reiche Menschen nach wie vor wichtig, um den normalen Alltag zu bestreiten.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Um zu messen wie wohlhabend jemand ist, taugt eigentlich nur das Vermögen. Einkommensstatistiken sind leider ziemlicher Schwachsinn. Selbst jemand der durch Arbeit sechsstellig verdient kann schnell arbeitslos werden und ist dann ziemlich schnell arm.

Vermögen ist Key weil Vermögen auch entsprechend passives Einkommen/Wertzuwachs generieren kann. Und das ist der wahre Schlüssel zu Wohlstand.
Das ist aus meiner Sicht auch der Knackpunkt wann man nicht mehr "Mittelschicht" ist. Jeder der sein Geld überwiegend durch Arbeit verdient ist und bleibt für mich Mittelschicht. Ganz egal ob jetzt 3k, 5k oder 10k im Monat netto.

Wer hingegen mal eine (höhere) siebenstellige Summe an Vermögen hat (Immobilien, Aktien etc.) der kann mit einer ganz anderen Sicherheit und Gelassenheit an sein Leben rangehen. Da verdient man durch sein passives Einkommen schon deutlich mehr, als die meisten mit ihrer Arbeit. Und da fängt für mich "Oberschicht" an. Wenn eigene Arbeit faktisch keine Notwendigkeit mehr ist.

Das passive Einkommen, welches dir durch eine selbst bewohnte Immobilie zufließt, ist die eingesparte Miete. Das ist dann schon der Nettovorteil.

Wir reden hier ja öfters von 5 Zimmern oder 160 Quadratmetern und mehr. Dazu noch städtische Lage. Da ist man schnell bei 2.500 Euro Kaltmiete (2.500 Euro /(160 qm + (30 qm Terrasse / 2)) = 2500 Euro / 175 qm = 14,29 Euro je Quadratmeter). Das sind 30.000 Euro Kaltmiete im Jahr. Um die zu verdienen, müsstest du etwa 60.000 Euro brutto mehr verdienen.

Also, ein Haus in guter Lage in einem Ballungsraum bietet dir das Äquivalent zu 60.000 Euro brutto im Jahr bzw. 30.000 Euro netto im Jahr.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Wie schon richtig erwähnt: Für mich ist die Abgrenzung des statistischen Bundesamtes zwischen (oberer) Mittelschicht und Oberschicht einfach nicht zielführend. Diese bezieht nämlich nur das Einkommen ein.

Für mich bedeutet Oberschicht: oberes 0,5% beim Brutto-Einkommen (~300k p.a. für einen Single) und/oder Vermögen> Obere 10% der Brutto-Einkommen * 300 (6k/Monat für einen Single * 300 = 1,8Mio.). Letzteres einfach, weil es gemäß der 4% Entnahmeregel ein Einkommen der oberen 10% ermöglicht, ohne sein Vermögen zu reduzieren und ohne zu arbeiten.

Kommt dann natürlich auch auf die Region an, aber zu mindestens Vermögende hätten ja die Option umzuziehen ;-)

Mit einem Haushaltsnetto (DINK) von 9k empfinde ich uns als obere Mittelschicht (wohnen in Stuttgart).

Hier mal ein paar Punkte, die unser Leben derzeitig bietet:

  • Beim Supermarkt nicht auf den Preis schauen zu müssen
  • 1xWoche auswärts essen gehen,
  • zentrale Mietwohnung in einer Großstadt (Stuttgart),
  • Fast alle Reiseziele stehen uns offen (und werden auch ausgenutzt)
  • Kein Auto, dafür aber ne Autovermietung um die Ecke, die regelmäßig genutzt wird
  • Altersvorsorge + Vermögensaufbau problemlos möglich (>60% Sparrate)
  • Neue Technik da wo es Sinn für uns macht (Smartphone-Wechsel alle 3Jahre, Systemkamera, 4k-Beamer dafür kein TV, ausgebaute Küche)
  • Möglichkeit zu spenden
  • Genügend Zeit neben der Arbeit, um sich selbst weiterzuentwickeln / verwirklichen (ich arbeite ehrenamtlich in einem Tierheim und mache viel Sport) --> was nützt mir die Kohle, wenn ich neben der Arbeit nicht Leben kann

Perspektivisch:

  • Sich 2 Kinder (inkl. Bildung/Freizeit) leisten können ohne sich im Alltag finanziell einschränken zu müssen
  • freistehendes Haus mit 5Z in Stadtnähe/mit ÖPNV Anschluss
  • Vielleicht eine gebrauchte Familienkutsche (3Jahre alter Kia Ceed würde mir reichen).

Für den beschriebenen Lebenstil (vor allem das Haus) braucht man in Stuttgart dann schon >8k netto als Familie.

Da lebt ihr aber schon ein tolles Leben, das visiere ich auch nach dem Studium an.
Viel Erfolg und Glück euch noch!

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Ziemlich verblendet manche Leute hier. Den selben Lifestyle mit 2 Kindern schaffen Leute mit nur 2-3k netto im Monat.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Obere Mittelschicht und 160qm Neubau im Speckgürtel passt für mich auch nicht wirklich zusammen. Bei mir im Frankfurter Raum bist du dafür ziemlich sicher 1 Millionen los (+-10% Spielraum bei Glückstreffer?) und das finde ich für die gehobene Mittelschicht schon sehr viel. Das würde ich eher in der unteren Oberschicht einordnen.

Gehobene Mittelschicht würde für mich bedeuten, wenn es ein Neubau sein muss, in ca. 45 min Entfernung einer großen Stadt (zB Frankfurt - Aschaffenburg), 1-2 Autos je nach Bedarf, nix besonderes, und 1-2 Urlaube im Jahr. In Aschaffenburg sollte auch 3-4 mal im Monat essen gehen drin sein, den Kindern Hobbys zu ermöglichen und nebenbei noch was wegzulegen. Da die Tendenz sowieso zu mehr Homeoffice geht, kann man auch den Fahrtweg besser verkraften.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

In der Schweiz müsstest Du darauf sogar Steuern zahlen, daher bezahlte der 0815 Schweizer seine Immobilie auch nie ab da die Tilgung wiederum von der Steuer abgesetzt werden kann.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Welches passive Einkommen meinst Du denn, wenn jemand ein eigenbewohntes Haus hat, das eine Million Euro wert ist?

Durch den Wertzuwachs kann man sich leider nichts kaufen, sofern man nicht sein eigenes Haus verkauft.

Das Einkommen ist für "normale" bis auch reiche Menschen nach wie vor wichtig, um den normalen Alltag zu bestreiten.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Um zu messen wie wohlhabend jemand ist, taugt eigentlich nur das Vermögen. Einkommensstatistiken sind leider ziemlicher Schwachsinn. Selbst jemand der durch Arbeit sechsstellig verdient kann schnell arbeitslos werden und ist dann ziemlich schnell arm.

Vermögen ist Key weil Vermögen auch entsprechend passives Einkommen/Wertzuwachs generieren kann. Und das ist der wahre Schlüssel zu Wohlstand.
Das ist aus meiner Sicht auch der Knackpunkt wann man nicht mehr "Mittelschicht" ist. Jeder der sein Geld überwiegend durch Arbeit verdient ist und bleibt für mich Mittelschicht. Ganz egal ob jetzt 3k, 5k oder 10k im Monat netto.

Wer hingegen mal eine (höhere) siebenstellige Summe an Vermögen hat (Immobilien, Aktien etc.) der kann mit einer ganz anderen Sicherheit und Gelassenheit an sein Leben rangehen. Da verdient man durch sein passives Einkommen schon deutlich mehr, als die meisten mit ihrer Arbeit. Und da fängt für mich "Oberschicht" an. Wenn eigene Arbeit faktisch keine Notwendigkeit mehr ist.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Ich denke das Thema ist sehr subjektiv zu sehen. Wenn ich in meine persönliche Bilanz schaue gehöre ich wohl wenigstens zu den Top 2% in Deutschland, abgezahlte Eigentumswohnung die eine Million Wert ist, zweite Immobilie, geerbt, auch eine knappe Million derzeit vermietet, halbe Million im Depot, teilweise geerbt, 6 stelliger Kontostand dazu noch als Angestellter um die 140k im Jahr.

Wenn ich mir jetzt aber mal so ein paar heimliche Konsumwünsche ansehe:

  • aktueller Porsche 911 im Verhältnis noch viel zu teuer was ich im Monat an Einnahmen habe, dann doch eher der große BMW als Jahreswagen
  • richtig coole Wohnung in Toplage eher 3 statt 1 Mio, ja München
  • Urlaube es geht zwar jedes Jahr auf die Seychellen oder die Malediven aber die wirklich coolen Hotels (North Island 6000€ die Nacht oder Soneva Jani ab 25000€ die Nacht) sind dann doch wieder zu teuer und für First reicht es auch nicht ganz da muss die Business genügen
  • Ich sammle seit knapp 20 Jahren Uhren für eine richtig tolle Grand Complication im 6stelligen Bereich reicht es dann auch wieder nicht

Auf der anderen Seite bin ich jetzt niemand der fünf mal die Woche essen geht oder jedes Jahr 10.000€ für eine Golfclub Mitgliedschaft ausgibt.

Klar ich könnte den Porsche kaufen, ich könnte mal 50000€ für eine Woche North Island raushauen aber solang ich mir das von meinen Einkünften nicht regelmäßig leisten kann ohne an die Substanz zu gehen ist es mir zu teuer.

Würde ich das jetzt als Oberschichten Probleme bezeichnen? Es kratzt sicher daran, der amerikanischen Definition nach ist das aber definitiv noch obere Mittelklasse. Insgesamt bin ich mit meinen Lifestyle sehr zu frieden aber was ich mir gefühlt leisten können müsste kommt irgendwie nicht ganz ums Eck.

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Mit 5.000 netto zusammen ginge Dein Wunschlebensstandard nur auf dem Dorf, nicht aber in Stadtnähe. Pirmasens oder Ostdeutschland evtl. auch. Und 5.000 netto zusammen hat nichts mit gehobener oder oberer Mittelschicht zu tun. Das wären zum Beispiel der junge Polizeibeamte und die junge Krankenschwester. :)

Ich glaube, du hast ein völlig verzerrtes Weltbild über die Gehälter nicht-akademischer Berufe. Ein junger Polizist und eine junge Krankenschwester kommen (wenn überhaupt) auf 5000 brutto, aber im Leben nicht auf 5000 netto.

Gib mal bei Google ein: Gehalt Polizei Sachsen
und klicke auf den ersten Link.

Dort findest du für einen Polizeikommissar in A9 und ledig, keine Kinder: 2.465 Euro netto. Das ist das Einstiegsgehalt für Polizisten in Sachsen. Davon geht keine (!) PKV ab, weil Polizisten in Sachsen unter die freie Heilfürsorge fallen.

Selbst mit einer Ausbildung (also Realschule, dann Ausbildung) geht es bei 2.210 Euro netto los.

Dazu kommen dann, wie bei Lehrern, Familienzulagen, Steigerungen mit Erfahrungsstufen und dazu kommen zusätzlich Nachtschichtzuschläge usw.

Da landet man 1-2 Jahre nach dem "Studium" mit Familienzulage und Nachtschichtzuschlag schnell bei 3.000 Euro netto.

Krankenschwestern liegen etwa im Bereich 22-25 Euro brutto pro Stunde plus Zuschläge und Zulagen. Da kommen auch locker 2.500 Euro netto und mehr raus.

Ohne dir grundsätzlich widersprechen zu wollen, werden hier im Forum Zuschläge gerne völlig überschätzt. Die junge Krankenschwester ohne besondere Fortbildung kommt eher auf 2-2,5k als auf 2,5k aufwärts.

Der Grundaussage will ich aber auch nicht widersprechen. Je nach Region sind 5k Haushaltseinkommen nicht schwer zu erreichen. Klingt erstmal viel aber mit 2 Gehältern und Berufserfahrung ist das für viele drin. Ist natürlich etwas anderes wenn man das als allein Verdiener erwirtschaften will.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Ich kann dir von meiner Family berichten: Ich würde das als gehobene Mittelschicht bezeichnen. Beide berufstätig, zwei Kinder.

Arzt und die hier viel gepriesene IGM Endstufe

HH Einkommen unterer sechsstelliger Betrag

Eigentum: Ein abbezahlter DHH Bungalow 5 Zimmer mit kleinem Garten in guter Lage in ner 500k Einwohner Stadt, keine Ahnung wieviel qm. weiteres Wohneigentum wird gerade zur Vermietung erworben. Beide Eltern über 60 (!)

Einkaufen: Es wird nicht auf den Preis geschaut und gekauft was gut (und teuer) ist. Vor allem bei Fleisch/Fisch.

Restaurantbesuche: gelegentlich vmtl- im Schnitt 1x mal im Monat mit Freunden oder Familie.
Runde Geburtstagsfeiern werden in Restaurants ausgerichtet und dafür wird auch gerne gut bezahlt.

Autos: 1 teurer BMW und ein "no name" cabrio, ich hatte ein 20y altes Auto, mein Bruder hat einen Jahreswagen bekommen fürs Studium.

Studium: Beide Söhne vollfinanziert samt Auslandsaufenthalten (100k bei mir all in)
und mein Bruder wird eine ähnliche Summe anfallen dank eines langen Studiums)

Urlaube: Während der Schulzeit gab es immer 2w Sommerurlaub und 3-4 Tage Skifahren. Das hat sich bis heute in 2x 2w Urlaube ohne Kinder + Städtetrips + Wellnesswochenende + Skifahren gesteigert. -> würde ich schon als sehr angenehm bezeichnen.

Trotzdem bleiben meine Eltern für mich gehobene Mittelschicht.

Warum?

Wie ein Vorposter bereits geschrieben hat, konnten und können wir nie nur von dem Vermögen leben ohne es aufzuzehren. -> Da beginnt für mich "wahrer" Reichtum

Genau den hohen Standard den mir meine Eltern geboten haben, würde ich auch gerne meinen Kindern bieten können mit dem erklärten Ziel früher in Rente zu gehen und von passiven Vermögensströmen zu leben. (Ich bin jetzt 28)

Laut Berechnungen von meinem Vater wird sich ihr Vermögen bei ca. 2m€ einpendeln wobei davon ca 2/3 in den Immobilien und den Praxisanteilen steckt. Da kann man wie oben schon angemerkt auch nicht mal eben so von abbeißen, bzw. nur einmal.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Ich glaube, ihr versteht in eurem Übereifer einfach den Sinn hinter der Relation Einkommen - Schichtenzugehörigkeit nicht. Bevor ihr also in zwei Zeilen von "Unsinn" sprecht, solltet ihr euch das Konzept richtig vor Augen führen.

Natürlich kann das Messen der Zugehörigkeit zu einer Schicht über das Einkommen als Proxy erfolgen. Das ist absolut logisch, da diese Zugehörigkeit nicht statisch ist, der Großteil der Deutschen nun einmal aus nichtselbständiger Arbeit sein Einkommen bezieht, nichts/wenig erbt und viele Variablen einfach für den deutschen Raum schwer zu normalisieren sind (Realvermögen zB). Entsprechend wird das ganze in erster Linie über einen aktuell möglichen Lebensstil ermittelt und dieser hängt vom Einkommen (denkt auch an die deutschen Einkommensarten!) ab. Ihr bewegt euch mit euren z.T. kruden Ansichten wieder einmal im Bereich "Meinung und Vermutung" bzw. in einer Bubble.

Daher gehört ein Single mit 3500 netto in Deutschland zu der gehobenen Mittelschicht/Oberschicht, da mit diesem Einkommen das gesellschaftlich assozierte Leben pro Monat in der jeweiligen Schicht im Schnitt möglich ist. Das bedeutet aber nicht, dass er für immer in dieser Schicht bleibt. Verliert er seinen Job, wandert er im schlimmsten Fall in die Unterschicht oder lebt entsprechend seines Vermögen invisibel weiterhin für eine gewisse Zeit in dieser Schicht, da er sich Betrag X monatlich (Das ist dann kein Einkommen im herkömmlichen Sinne, da Vermögen, aber dient als Proxy für das ehemalige Einkommen) für seinen fortlaufenden Lebensstil auszahlen bzw. nutzen kann. Am Ende bleibt das Einkommen als ausschlaggebender Proxy entsprechend valide, da man ja "fortlaufend lebt" und entsprechende Kosten deckt. Ein Single, der sich Einkommen aus Kapitalerträgen, Mieten oder durch Aufzehren seines Vermögens diese 3500 monatlich auszahlen kann, gehört auch so lange entsprechend zur Oberschicht.

Entsprechend gehören der liquide Single-Millionär im Ruhestand mit Dividende nach Steuern i.H.v. ca. 4% und der Millionär im Ruhestand ohne Dividende der sich diese 4% im Jahr bzw. ca. 0,35% im Monat einfach entnimmt genauso wie der IGM Kollege mit 3,5 netto p.m. alle zur Oberschicht. Der Millionär ohne Dividene wird dann wahrscheinlich nach 20 Jahren (Überschlagen mit Inflation bei 4% Auszahlung p.a.) in die Unterschicht wandern. Dieses Beispiel ist auch nicht ganz so passend, da dieser ja de facto kein Einkommen bezieht sondern sein Vermögen aufzehrt. Besser wäre hier der Vermieter mit einer Nettomietrendite nach Umlage von 4% bei einem Bestand von 1 Mio., der Einkommen aus Vermietung und Verpachtung erzielt.

Hierbei handelt es sich natürlich auch um Mittelwerte, die eine m.E.n. (!) weitere und z.T. notwendige Individualität vernachlässigen. Denn in zB München, Hamburg oder Frankfurt ist durch die hohen Mieten/Kauf- und Gastronomiepreise natürlich ein entsprechend höheres Einkommen notwendig, um an dem gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Daher würden sich solche Aufstellungen noch einmal regionalspezifisch sicherlich lohnen. Für das gesamte Land muss man aber nun einmal von einem Mittelwert ausgehen, da selbst in den größten 20 deutschen Städten gerade mal ca. 20 Mio. Menschen leben (exkl. umliegender Städte, wo im Schnitt immer mehr Kaufkraft des Einkommens besteht).

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Du hast es leider nicht verstanden. Darüber hinaus ist dieses künstliche sich selbst armreden nicht nur ekelhaft sondern zeugt auch von einem wirklich sehr, sehr kleinen Horizont und der fehlenden kognitiven Möglichkeit, über die Filterblase hinaus zu schauen. Wir sind hier in Deutschland und nicht in Amerika. Amerikanische Definitionen machen für einen strukturell anderen Markt (Rentensystem, Steuerlast, Gesundheitssystem) null Sinn.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Ich denke das Thema ist sehr subjektiv zu sehen. Wenn ich in meine persönliche Bilanz schaue gehöre ich wohl wenigstens zu den Top 2% in Deutschland, abgezahlte Eigentumswohnung die eine Million Wert ist, zweite Immobilie, geerbt, auch eine knappe Million derzeit vermietet, halbe Million im Depot, teilweise geerbt, 6 stelliger Kontostand dazu noch als Angestellter um die 140k im Jahr.

Wenn ich mir jetzt aber mal so ein paar heimliche Konsumwünsche ansehe:

  • aktueller Porsche 911 im Verhältnis noch viel zu teuer was ich im Monat an Einnahmen habe, dann doch eher der große BMW als Jahreswagen
  • richtig coole Wohnung in Toplage eher 3 statt 1 Mio, ja München
  • Urlaube es geht zwar jedes Jahr auf die Seychellen oder die Malediven aber die wirklich coolen Hotels (North Island 6000€ die Nacht oder Soneva Jani ab 25000€ die Nacht) sind dann doch wieder zu teuer und für First reicht es auch nicht ganz da muss die Business genügen
  • Ich sammle seit knapp 20 Jahren Uhren für eine richtig tolle Grand Complication im 6stelligen Bereich reicht es dann auch wieder nicht

Auf der anderen Seite bin ich jetzt niemand der fünf mal die Woche essen geht oder jedes Jahr 10.000€ für eine Golfclub Mitgliedschaft ausgibt.

Klar ich könnte den Porsche kaufen, ich könnte mal 50000€ für eine Woche North Island raushauen aber solang ich mir das von meinen Einkünften nicht regelmäßig leisten kann ohne an die Substanz zu gehen ist es mir zu teuer.

Würde ich das jetzt als Oberschichten Probleme bezeichnen? Es kratzt sicher daran, der amerikanischen Definition nach ist das aber definitiv noch obere Mittelklasse. Insgesamt bin ich mit meinen Lifestyle sehr zu frieden aber was ich mir gefühlt leisten können müsste kommt irgendwie nicht ganz ums Eck.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Bitte entschuldige den Ausdruck, aber: Bullshit, du hast wirklich keine Ahnung vom Polizeiberuf!

  1. Ist Sachsen eins von sechzehn Bundesländern und entsprechend nicht repräsentativ mit der Heilfürsorge (die zudem nur der GKV entspricht) und 2. überschätzt du - so wie die meisten außenstehenden - die Steigerungen der Stufen sowie 3. kriegt nicht jeder A9 (Schicht)Zulagen, da du im gD schon viele im Büro hast und entsprechend 9-5 arbeitest. Die Streifenführer und Gls sind insbesondere bei der Landespolizei oft Aufsteiger aus dem mD und nicht immer direkt fertige gD'ler. Ausnahme ist die Bereitschaft, wo auch einige aus dem gD landen. Da kann es mit Zulagen schon etwas höher gehen. Wie kommst du zudem auf die 2465? Rechner zeigt für Sachsen 2365 an, exkl. Zulagen, Stufe 2 ist der Start nach der Anwärterzeit, gibt 1 dort gar nicht. In Sachsen gibts zudem auch für die Krankenschwester wieder etwas weniger, selbst mit Schichten.

Außerdem heiratet man nicht immer direkt nach 2 Jahren und insbesondere in der Polizei (Sowohl Bundes- als auch Landesebene) sind schnelle Aufstiege aufgrund des extrem konservativen Systems nahezu unmöglich (1 von 100).

Cheers.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Mit 5.000 netto zusammen ginge Dein Wunschlebensstandard nur auf dem Dorf, nicht aber in Stadtnähe. Pirmasens oder Ostdeutschland evtl. auch. Und 5.000 netto zusammen hat nichts mit gehobener oder oberer Mittelschicht zu tun. Das wären zum Beispiel der junge Polizeibeamte und die junge Krankenschwester. :)

Ich glaube, du hast ein völlig verzerrtes Weltbild über die Gehälter nicht-akademischer Berufe. Ein junger Polizist und eine junge Krankenschwester kommen (wenn überhaupt) auf 5000 brutto, aber im Leben nicht auf 5000 netto.

Gib mal bei Google ein: Gehalt Polizei Sachsen
und klicke auf den ersten Link.

Dort findest du für einen Polizeikommissar in A9 und ledig, keine Kinder: 2.465 Euro netto. Das ist das Einstiegsgehalt für Polizisten in Sachsen. Davon geht keine (!) PKV ab, weil Polizisten in Sachsen unter die freie Heilfürsorge fallen.

Selbst mit einer Ausbildung (also Realschule, dann Ausbildung) geht es bei 2.210 Euro netto los.

Dazu kommen dann, wie bei Lehrern, Familienzulagen, Steigerungen mit Erfahrungsstufen und dazu kommen zusätzlich Nachtschichtzuschläge usw.

Da landet man 1-2 Jahre nach dem "Studium" mit Familienzulage und Nachtschichtzuschlag schnell bei 3.000 Euro netto.

Krankenschwestern liegen etwa im Bereich 22-25 Euro brutto pro Stunde plus Zuschläge und Zulagen. Da kommen auch locker 2.500 Euro netto und mehr raus.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Klar ich könnte den Porsche kaufen, ich könnte mal 50000€ für eine Woche North Island raushauen aber solang ich mir das von meinen Einkünften nicht regelmäßig leisten kann ohne an die Substanz zu gehen ist es mir zu teuer.

Würde ich das jetzt als Oberschichten Probleme bezeichnen? Es kratzt sicher daran, der amerikanischen Definition nach ist das aber definitiv noch obere Mittelklasse. Insgesamt bin ich mit meinen Lifestyle sehr zu frieden aber was ich mir gefühlt leisten können müsste kommt irgendwie nicht ganz ums Eck.

Das ist absolut weltfremd. Zum einen ist das offensichtlich purer Luxus und hat rein gar nichts mehr mit dem zu tun, was die "Mitte der Gesellschaft" sich leisten kann. Zum anderen: Was orientierst du dich an der amerikanischen Definition von Mittelklasse? Wir sind hier in Deutschland.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Würde ich das jetzt als Oberschichten Probleme bezeichnen? Es kratzt sicher daran, der amerikanischen Definition nach ist das aber definitiv noch obere Mittelklasse. Insgesamt bin ich mit meinen Lifestyle sehr zu frieden aber was ich mir gefühlt leisten können müsste kommt irgendwie nicht ganz ums Eck.

Du gehörst sowohl was dein Einkommen als auch dein Vermögen betrifft ganz klar in die TOP 1%. Beim Vermögen noch etwas deutlicher als beim Einkommen.
Wenn das nicht Oberschicht ist weiß ich auch nicht.

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Würde ich das jetzt als Oberschichten Probleme bezeichnen? Es kratzt sicher daran, der amerikanischen Definition nach ist das aber definitiv noch obere Mittelklasse. Insgesamt bin ich mit meinen Lifestyle sehr zu frieden aber was ich mir gefühlt leisten können müsste kommt irgendwie nicht ganz ums Eck.

Du gehörst sowohl was dein Einkommen als auch dein Vermögen betrifft ganz klar in die TOP 1%. Beim Vermögen noch etwas deutlicher als beim Einkommen.
Wenn das nicht Oberschicht ist weiß ich auch nicht.

Da würde ich auch noch etwas anderes drunter verstehen mehr Immobilien, mehr Aktien, Firmenbeteiligungen ... Privatflugzeug, Yacht, Hausangestellte ...

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Welches passive Einkommen meinst Du denn, wenn jemand ein eigenbewohntes Haus hat, das eine Million Euro wert ist?

Durch den Wertzuwachs kann man sich leider nichts kaufen, sofern man nicht sein eigenes Haus verkauft.

Das Einkommen ist für "normale" bis auch reiche Menschen nach wie vor wichtig, um den normalen Alltag zu bestreiten.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Um zu messen wie wohlhabend jemand ist, taugt eigentlich nur das Vermögen. Einkommensstatistiken sind leider ziemlicher Schwachsinn. Selbst jemand der durch Arbeit sechsstellig verdient kann schnell arbeitslos werden und ist dann ziemlich schnell arm.

Vermögen ist Key weil Vermögen auch entsprechend passives Einkommen/Wertzuwachs generieren kann. Und das ist der wahre Schlüssel zu Wohlstand.
Das ist aus meiner Sicht auch der Knackpunkt wann man nicht mehr "Mittelschicht" ist. Jeder der sein Geld überwiegend durch Arbeit verdient ist und bleibt für mich Mittelschicht. Ganz egal ob jetzt 3k, 5k oder 10k im Monat netto.

Wer hingegen mal eine (höhere) siebenstellige Summe an Vermögen hat (Immobilien, Aktien etc.) der kann mit einer ganz anderen Sicherheit und Gelassenheit an sein Leben rangehen. Da verdient man durch sein passives Einkommen schon deutlich mehr, als die meisten mit ihrer Arbeit. Und da fängt für mich "Oberschicht" an. Wenn eigene Arbeit faktisch keine Notwendigkeit mehr ist.

Das passive Einkommen, welches dir durch eine selbst bewohnte Immobilie zufließt, ist die eingesparte Miete. Das ist dann schon der Nettovorteil.

Wir reden hier ja öfters von 5 Zimmern oder 160 Quadratmetern und mehr. Dazu noch städtische Lage. Da ist man schnell bei 2.500 Euro Kaltmiete (2.500 Euro /(160 qm + (30 qm Terrasse / 2)) = 2500 Euro / 175 qm = 14,29 Euro je Quadratmeter). Das sind 30.000 Euro Kaltmiete im Jahr. Um die zu verdienen, müsstest du etwa 60.000 Euro brutto mehr verdienen.

Also, ein Haus in guter Lage in einem Ballungsraum bietet dir das Äquivalent zu 60.000 Euro brutto im Jahr bzw. 30.000 Euro netto im Jahr.

"Das passive Einkommen, welches dir durch eine selbst bewohnte Immobilie zufließt, ist die eingesparte Miete. Das ist dann schon der Nettovorteil."

Wieder so ein vermeintlicher BWLer der meint, man würde sich beim Immobilienbesitz die Miete sparen, ich lach mich scheckig. Man spart nicht mehr als die Gewinnmarge des (alternativen) Vermieters und die ist zumeist negativ. Du sparst also nicht, du verlierst.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Würde ich das jetzt als Oberschichten Probleme bezeichnen? Es kratzt sicher daran, der amerikanischen Definition nach ist das aber definitiv noch obere Mittelklasse. Insgesamt bin ich mit meinen Lifestyle sehr zu frieden aber was ich mir gefühlt leisten können müsste kommt irgendwie nicht ganz ums Eck.

Du gehörst sowohl was dein Einkommen als auch dein Vermögen betrifft ganz klar in die TOP 1%. Beim Vermögen noch etwas deutlicher als beim Einkommen.
Wenn das nicht Oberschicht ist weiß ich auch nicht.

Das ist aber oberre Mittelschicht für USA, Schweiz und Asien

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Top 1% dürfte deutlich übertrieben sein. Geh mal durch die guten Wohngebiete einer Großstadt. Zu Fuß kannst Du da wochenlang unterwegs sein, und diese Häuser kosten dann alle ab 2 Mios aufwärts.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Würde ich das jetzt als Oberschichten Probleme bezeichnen? Es kratzt sicher daran, der amerikanischen Definition nach ist das aber definitiv noch obere Mittelklasse. Insgesamt bin ich mit meinen Lifestyle sehr zu frieden aber was ich mir gefühlt leisten können müsste kommt irgendwie nicht ganz ums Eck.

Du gehörst sowohl was dein Einkommen als auch dein Vermögen betrifft ganz klar in die TOP 1%. Beim Vermögen noch etwas deutlicher als beim Einkommen.
Wenn das nicht Oberschicht ist weiß ich auch nicht.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Ich denke das Thema ist sehr subjektiv zu sehen. Wenn ich in meine persönliche Bilanz schaue gehöre ich wohl wenigstens zu den Top 2% in Deutschland, abgezahlte Eigentumswohnung die eine Million Wert ist, zweite Immobilie, geerbt, auch eine knappe Million derzeit vermietet, halbe Million im Depot, teilweise geerbt, 6 stelliger Kontostand dazu noch als Angestellter um die 140k im Jahr.

Wenn ich mir jetzt aber mal so ein paar heimliche Konsumwünsche ansehe:

  • aktueller Porsche 911 im Verhältnis noch viel zu teuer was ich im Monat an Einnahmen habe, dann doch eher der große BMW als Jahreswagen
  • richtig coole Wohnung in Toplage eher 3 statt 1 Mio, ja München
  • Urlaube es geht zwar jedes Jahr auf die Seychellen oder die Malediven aber die wirklich coolen Hotels (North Island 6000€ die Nacht oder Soneva Jani ab 25000€ die Nacht) sind dann doch wieder zu teuer und für First reicht es auch nicht ganz da muss die Business genügen
  • Ich sammle seit knapp 20 Jahren Uhren für eine richtig tolle Grand Complication im 6stelligen Bereich reicht es dann auch wieder nicht

Auf der anderen Seite bin ich jetzt niemand der fünf mal die Woche essen geht oder jedes Jahr 10.000€ für eine Golfclub Mitgliedschaft ausgibt.

Klar ich könnte den Porsche kaufen, ich könnte mal 50000€ für eine Woche North Island raushauen aber solang ich mir das von meinen Einkünften nicht regelmäßig leisten kann ohne an die Substanz zu gehen ist es mir zu teuer.

Würde ich das jetzt als Oberschichten Probleme bezeichnen? Es kratzt sicher daran, der amerikanischen Definition nach ist das aber definitiv noch obere Mittelklasse. Insgesamt bin ich mit meinen Lifestyle sehr zu frieden aber was ich mir gefühlt leisten können müsste kommt irgendwie nicht ganz ums Eck.

Stimme dir da vollkommen zu - die Einstufung ist subjektiv und halt auch sehr davon abhängig wie man aufgewachsen ist.
Ich seh es bei meiner Frau und mir. Ich hatte das Glück in sehr priviligierten Verhältnissen aufgewachsen zu sein - Geld hat keine wesentliche Rolle bei meinen Eltern gespielt, zwei mal die Woche Essen gehen war normal, ich musste zwar für Taschengeld etc. immer arbeiten (Zeitungen austragen, Rasen mähen, Ferienjob....) aber hatte immer genug. Hab damals auch dual studiert und immer mein eigener Geld verdient, bicht weil ich musste sonder wollte. Meine Frau kommt aus weniger wohlhabenden Verhältnissen, da war z.B. mal auswärts zum Essen zu gehen was besonderes, was man 1 bis 2 mal im Jahr gemacht hat und größere Ausgaben mussten gut überlegt werden. Das merkt man meiner Frau immer noch an, wenn ihr eine Handtasche, ein Kleid etc. gefällt und das nicht gerade H&M ist sondern mal 200€ aufwärts kostet überlegt sie erst mal 2 Tage und fragt mich ob sie sich das kaufen soll, ich kauf mir sowas halt einfach, aber auch weil Geld für mich da nie eine Rolle gespielt hat.

Heute verdienen wir beide jeweils knapp TEUR 200 brutto, ich hab ein Nettovermögen von über 10 Mio. geerbt, wird sind defacto reich und können uns eigentlich alles leisten was wir wollen, ohne das es uns belasten würde finanziell (ok, jetzt keinen Privatjet) - ich würde uns aber trotzdem nur zur wohlhabenden Mittelschicht rechnen, warum? Wir leben in einem normal großem Haus mit knapp 180qm, gut ausgestattet, aber keine Luxusvilla, wir fahren jeweils Firmenwagen (A6 und 5er) auch normal ausgestattet, kein S6 oder M5. - und ich hab noch einen 911er Oltimer in der Garage, aber nicht als Altagsfahrzeug. Urlaube machen wir ganz unterschiedlich auch mal mit einem Camper, es muss da nicht immer das 5 Sterne Hotel sein. Unsere beiden Kinden müssen für ihr Taschengeld arbeiten und wenn sie jedes Jahr ein neues Iphone wollen, dass müssen sie dafür sparen. Ich glaub der Lebensstil ist schwierig als Maßstab, ich kenn Leute die Leben de Facto vom Hand in den Mund machen aber auch einen auf dicke Hose.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Der Lebensstandard der oberen Mittelschicht sieht bei uns mit 4 Geschwistern wie folgt aus:

450qm2 Altbau (gehobene Einrichtung, teilweise sehr aufwendige Sanierung) in Stadtnähe (15 Minuten bis Stadtkern), 3 Autos, darunter Porsche Cayenne/vorher Range Rover als Familienauto, BMW 7er Vaters Auto und ein älterer Porsche 911 als Saisonauto von März bis Oktober.

Wir spielen alle Tennis, Vater noch Golf und Segeln, Schwester Dressurreiten. 1x im Jahr geht es für uns Jungs in ein Tenniscamp nach Spanien, ansonsten fahren wir mit der Familie insgesamt 4 bis 5 mal im Jahr in den Urlaub: Sylt (Pfingsten&Sommer), Segelurlaub/Wandern Schweiz(Sommer), Saalbach (Ski), Italien (Sommer). Alle paar Jahre machen wir eine USA Reise oder fliegen auch so mal für ein verlängertes Wochenende nach London/Dublin etc. Als wir jünger waren haben wir ab und zu eine Städtereise innerhalb Deutschlands gemacht. Jetzt wo ich und meine Schwester auswärts studieren, fliegen wir auch schon mal allein. Unterkünfte waren fast immer Ferienhäuser (gehoben), da große Familie oder manchmal Hotels (ebenfalls gehoben).

Wir sind alle auf staatliche Schulen gegangen, bisher geht einer von uns auf eine Privatuni. Studium und Lebensunterhalt wird von den Eltern finanziert. Meine Eltern haben eine Haushälterin, da sie beide arbeiten. Essen in gehobenen Restaurants nur im Urlaub, zu Hause wird immer noch viel frisch selbst gekocht. Jetzt wo wir alle fast erwachsen sind gehen meine Eltern am Wochenende schon mal in ein Sternelokal, aber auch nicht jede Woche. Luxuriöse Kleidung gab es nicht, tragen überwiegend Ralph Lauren, aber auch Marco Polo. Meine Mutter trägt einiges aus Boutiquen und besitzt Schmuck im gehobenen Preissegment, hat aber auch noch ihren alten Burberry Trenchcoat und die bestimmt 20 Jahre alte Perlenkette. Vater trägt eine Apple Watch und besitzt keine Luxusuhr. Trägt entweder Anzug oder Chino/Jeans+Hemd+Strick. Mit Technik (TV, Sound) kenne ich mich nicht so aus, haben aber alle unsere Iphones/Ipads für 2 oder 3 Jahre, MacBooks noch länger und weiß das Vater auf solche Sachen Wert legt. Als wir jünger waren hatten meine Eltern jedes Wochenende Leute da, später wir dann. Alkohol wurde dann immer im mittleren Preissegment gekauft, also kein Moet, aber schon 20 Euro pro Flasche.

Fazit: Wir haben nie im Luxus gelebt, dafür immer sorgenfrei. Wenn mal etwas kaputt geht (Auto, Technik, Möbel) oder wir etwas brauchen, wissen wir dass unsere Eltern dies ohne Probleme morgen neu kaufen können. Als Schwester Dressurreiten ausprobieren wollte, wurde ihr dies ermöglicht. Als sie einen Pferdeanhänger brauchte, haben wir ihn einfach gekauft. Als mein Bruder und ich ein Auslandssemester in Amerika machen wollte, wurde uns das beiden finanziert. Dieses Gefühl bedeutet für mich obere Mittelschicht.

Der Unterschied zur Oberschicht sehe ich grundsätzlich in den Vermögenswerten und der Notwendigkeit für seinen Lebensunterhalt zu arbeiten. Einige unserer Freunde besitzen Villen in der Schweiz mit Seeblick, oder auch teilweise Land/Höfe. Dazu kommt dann das eigene Boot und die absolute Unabhängigkeit, da mehrere Teilhaberschaften an Unternehmen, Immobilien und Erbe.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Ich denke das Thema ist sehr subjektiv zu sehen. Wenn ich in meine persönliche Bilanz schaue gehöre ich wohl wenigstens zu den Top 2% in Deutschland, abgezahlte Eigentumswohnung die eine Million Wert ist, zweite Immobilie, geerbt, auch eine knappe Million derzeit vermietet, halbe Million im Depot, teilweise geerbt, 6 stelliger Kontostand dazu noch als Angestellter um die 140k im Jahr.

Wenn ich mir jetzt aber mal so ein paar heimliche Konsumwünsche ansehe:

  • aktueller Porsche 911 im Verhältnis noch viel zu teuer was ich im Monat an Einnahmen habe, dann doch eher der große BMW als Jahreswagen
  • richtig coole Wohnung in Toplage eher 3 statt 1 Mio, ja München
  • Urlaube es geht zwar jedes Jahr auf die Seychellen oder die Malediven aber die wirklich coolen Hotels (North Island 6000€ die Nacht oder Soneva Jani ab 25000€ die Nacht) sind dann doch wieder zu teuer und für First reicht es auch nicht ganz da muss die Business genügen
  • Ich sammle seit knapp 20 Jahren Uhren für eine richtig tolle Grand Complication im 6stelligen Bereich reicht es dann auch wieder nicht

Auf der anderen Seite bin ich jetzt niemand der fünf mal die Woche essen geht oder jedes Jahr 10.000€ für eine Golfclub Mitgliedschaft ausgibt.

Klar ich könnte den Porsche kaufen, ich könnte mal 50000€ für eine Woche North Island raushauen aber solang ich mir das von meinen Einkünften nicht regelmäßig leisten kann ohne an die Substanz zu gehen ist es mir zu teuer.

Würde ich das jetzt als Oberschichten Probleme bezeichnen? Es kratzt sicher daran, der amerikanischen Definition nach ist das aber definitiv noch obere Mittelklasse. Insgesamt bin ich mit meinen Lifestyle sehr zu frieden aber was ich mir gefühlt leisten können müsste kommt irgendwie nicht ganz ums Eck.

Ich frag mich ja immer woher solche Aussagen kommen. Denkt ihr euch das spontan aus, seid mit der Aussage dann total zufrieden und posaunt das dann als Weisheit in die Welt?
Wenn du sagst, dass du damit nach amerikanischer Definition definitiv(!) noch obere Mittelklasse bist, dann wirst du das ja wohl nachgeschlagen haben? Scheinbar nämlich nicht.
In den USA bist du damit längst nicht mehr in der Upper middle class, sondern schon längst(!) in der Upper Class.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Die Spiesserträume sind nichts für mich.

Wenn ich frei wählen kann wohne ich natürlich zur Miete, da kann ich öfters mal nach Lust und Laune durchwechseln und muss mich um den ganzen Kram nicht kümmern.

Auto würde ich vielleicht leasen oder auch mieten, auch hier ist doch Abwechslung spannend. In der Stadt würde ich mich überwiegend fahren lassen oder das Fahrrad nehmen, ich finde beides angenehmer, mich entspannt Autofahren in der Stadt nicht.

Reisen natürlich alles nach Lust und Laune, super duper Luxus kann ich nicht beurteilen, stelle mir das eher langweilig vor, aber vielleicht irre ich mich da. Versuch ist es wert.

Essen Abends natürlich überwiegend auswärts, Stadtleben ist da natürlich vorteilhaft.

Die meisten Aktivitäten, die mir richtig Spaß machen kosten seltsamerweise kaum Geld, aber so ein paar Sachen fallen wir schon ein: Parabelflug liegt so bei 10.000 Euro. Aufenthalt auf der ISS bei 50 Millionen Euro. Das ist also Potenzial...

Nicht vergessen darf man das Umfeld. Alleine durch den Freundes und Bekanntenkreis ergibt sich ein gewisses Aktivitätenumfeld und im neuen Leben als Reicher muss ich mir dann auch dazu passende Freunde suchen. Stelle ich mir schwierig vor.
Über was quatscht man so in den Kreisen: Wie schlimm doch alles ist?

Wenn ich mir das so ansehe, dann würden wahrscheinlich 10.000€ im Monat als Single da schon bestens reichen
Darüber hinaus wird's sehr schwierig für mich, da fehlt mir Erfahrung und Phantasie. Yachten, Flugzeuge interessieren mich so. Den Nutzen einen Sportwagen für 200.000 Euro zu kaufen sehe ich auch nicht so ganz, da miete ich mir doch ein paar Mal was für 'ne Rennstrecke.
Immobilien zu besitzen gibt mir jetzt auch nicht so viel. Die große Villa mit Swimmingpool kann ich auch mieten und wenn ich ihr nach 1 Jahr überdrüssig bin halt was anderes.

Ich bin jetzt auch nicht so der Typ für Statussymbole, die Welt ist mir etwas fremd. Ich würde eine Rolex für 20.000 Euro(?) nicht von einer Fälschung für 20 Euro unterscheiden können, wenn sie mir einer vors Gesicht halten würde und dasselbe gilt für teure Kleidung. Ist einfach nicht meine Welt.
Reisen als Statussymbol lasse ich mir eingehen, aber auch da gilt, dass das was mir wirklich Spaß macht meistens gar nicht mal sonderlich teuer ist und wenn man's übertreibt wird es nach einer Weile auch stressig oder öde.

Zeit kann man sich evtl noch einkaufen, ich nehme mal an, dass ich bei 10.000 Euro/Monat einen signifikanten Anteil in Personal investieren würde, das den ganzen unliebsamen Kram für mich erledigt.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Wie sinnlos diese ganzen Beiträge hier sind, wenn sich jeder seine Definition von "obere Mittelschicht" einfach komplett frei ausdenkt, als hätte man noch nie davon gehört.

Es iwäre ja in Ordnung, wenn man im Detail ein paar Abweichungen definiert, wenige Prozentpunkte mehr oder weniger. Aber was hier größtenteils geschrieben wird ist einfach nur Müll, weil das überhaupt nichts mehr mit der oberen Mittelschicht zu tun hat.

So wie ihr "eurer Meinung" nach obere Mittelschicht definiert, könnte man eurer Meinung nach auch eine Gurke als Fernseher definieren.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Habt ihr alle den Eingangspost nicht gelesen? Da steht "Welchen Lebensstandard würdet ihr gerne haben, wenn man von einer gehobenen Mittelschicht ausgeht?" und nicht "Ihr habt unbegrenzt Geld, was würdet ihr euch wünschen."

Bisschen Bodenhaftung bitte. Unfassbar. Kann doch nicht wirklich euer ernst sein.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Ich verstehe es echt nicht. Mach doch genau, was ich dir schreibe. Google: Gehalt Polizei Sachsen. Dann kommst du auf die offizielle Seite von Sachsen, Bereich Polizei. Die Polizei Sachsen schreibt dort selbst, dass das Einstiegsgehalt für Polizisten, ledig, keine Kinder bei 2.465 Euro liegt. Das liegt daran, dass zu A9 noch eine Polizeizulage kommt. Aber ist doch auch egal, woran es liegt. Es sind im schlechtesten Fall exakt 2.465 Euro netto lt. offizieller Webseite der Polizei Sachsen. Einem Ost-Bundesland mit einem eher niedrigen Gehaltsniveau. Das ist das tatsächliche Netto-Gehalt.

Soll ich dir noch mehr erzählen? Bei den Lehrern wird doch immer Steuerklasse 3, 2 Kinder, verheiratet usw. gerechnet. Das wäre inkl. Polizeizulage (150 Euro brutto) im Bereich A9 dann 3.678 Euro netto. Und wenn man es auf A10 schafft, dann sind es 4.081 Euro netto. Jeweils Krankenversicherung schon bezahlt.

Krankenschwestern werden deutschlandweit relativ gleich bezahlt, da die Bezahlung durch die Krankenkasse für den Arbeitgeber ja auch nicht regional differenziert (sonst wären die entsprechenden Unternehmen in Ostdeutschland viel profitabler als in Bayern, wenn Einkommen deutschlandweit gleich aber Bezahlung regional anders wäre). Daher bekommen Krankenschwestern deutschlandweit etwas über 20 Euro brutto, etwa 22-25 Euro brutto, je nach Job. Plus Zulage Funktion und Schichtzuschläge netto steuerfrei.

Aber nochmal zur Polizei, lassen wir diese unsinnige Steuerklasse 3 weg. In Steuerklasse 4, A9 (also keine Beförderung), Endstufe, 2 Kinder, verheiratet, 150 Euro Polizeizulage (bekommt jeder immer), Heilfürsorge sind es exakt 3.320 Euro. Das ist real. Dazu kommen dann noch Nachtschichtzuschläge und so etwas oder im Innendienst eben nicht (dort dann halt entspannte Bürotätigkeit ohne Überstunden und 3,3k netto, sicherer Job und später Pension).

Und zu den 3,3k netto kann der Partner dann entsprechend ebenfalls in Steuerklasse IV gutes Geld dazu verdienen. Zum Beispiel als Krankenschwester in Sachsen Vollzeit inkl. steuerfreie Zuschläge etwa. 2,7-2,9k netto.

Das kann ich dir hier nicht so zweifelsfrei nachweisen wie die 2,5k-3,3k netto für Polizisten in Sachsen. Aber es ist wirklich so. So kommt ein Paar Polizist/Krankenschwester in Sachsen, wenn beide Vollzeit arbeiten, locker auf 5,2k-6,3k netto. Damit kann man auf dem Land gut leben.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Bitte entschuldige den Ausdruck, aber: Bullshit, du hast wirklich keine Ahnung vom Polizeiberuf!

  1. Ist Sachsen eins von sechzehn Bundesländern und entsprechend nicht repräsentativ mit der Heilfürsorge (die zudem nur der GKV entspricht) und 2. überschätzt du - so wie die meisten außenstehenden - die Steigerungen der Stufen sowie 3. kriegt nicht jeder A9 (Schicht)Zulagen, da du im gD schon viele im Büro hast und entsprechend 9-5 arbeitest. Die Streifenführer und Gls sind insbesondere bei der Landespolizei oft Aufsteiger aus dem mD und nicht immer direkt fertige gD'ler. Ausnahme ist die Bereitschaft, wo auch einige aus dem gD landen. Da kann es mit Zulagen schon etwas höher gehen. Wie kommst du zudem auf die 2465? Rechner zeigt für Sachsen 2365 an, exkl. Zulagen, Stufe 2 ist der Start nach der Anwärterzeit, gibt 1 dort gar nicht. In Sachsen gibts zudem auch für die Krankenschwester wieder etwas weniger, selbst mit Schichten.

Außerdem heiratet man nicht immer direkt nach 2 Jahren und insbesondere in der Polizei (Sowohl Bundes- als auch Landesebene) sind schnelle Aufstiege aufgrund des extrem konservativen Systems nahezu unmöglich (1 von 100).

Cheers.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Mit 5.000 netto zusammen ginge Dein Wunschlebensstandard nur auf dem Dorf, nicht aber in Stadtnähe. Pirmasens oder Ostdeutschland evtl. auch. Und 5.000 netto zusammen hat nichts mit gehobener oder oberer Mittelschicht zu tun. Das wären zum Beispiel der junge Polizeibeamte und die junge Krankenschwester. :)

Ich glaube, du hast ein völlig verzerrtes Weltbild über die Gehälter nicht-akademischer Berufe. Ein junger Polizist und eine junge Krankenschwester kommen (wenn überhaupt) auf 5000 brutto, aber im Leben nicht auf 5000 netto.

Gib mal bei Google ein: Gehalt Polizei Sachsen
und klicke auf den ersten Link.

Dort findest du für einen Polizeikommissar in A9 und ledig, keine Kinder: 2.465 Euro netto. Das ist das Einstiegsgehalt für Polizisten in Sachsen. Davon geht keine (!) PKV ab, weil Polizisten in Sachsen unter die freie Heilfürsorge fallen.

Selbst mit einer Ausbildung (also Realschule, dann Ausbildung) geht es bei 2.210 Euro netto los.

Dazu kommen dann, wie bei Lehrern, Familienzulagen, Steigerungen mit Erfahrungsstufen und dazu kommen zusätzlich Nachtschichtzuschläge usw.

Da landet man 1-2 Jahre nach dem "Studium" mit Familienzulage und Nachtschichtzuschlag schnell bei 3.000 Euro netto.

Krankenschwestern liegen etwa im Bereich 22-25 Euro brutto pro Stunde plus Zuschläge und Zulagen. Da kommen auch locker 2.500 Euro netto und mehr raus.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Leute, nur weil die Oberschicht wohl offensichtlich falsch definiert wurde (3500 netto???) ändert es doch nichts daran, dass man damit in der Realität ein sehr bescheidenes Leben führt. Ich verstehe auch nicht, wie man ein so verzerrtes Bild von der Oberschicht hat. Kennt ihr keine Leute aus der Oberschicht? Die Freunde meiner Eltern geben 3,5k jeden Monat für ihr FERIENhaus aus, was by the way auch sehr geil ist, zwar nur Nierlande, aber die eine oder andere Party geht da schon gut.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Wie schon richtig erwähnt: Für mich ist die Abgrenzung des statistischen Bundesamtes zwischen (oberer) Mittelschicht und Oberschicht einfach nicht zielführend. Diese bezieht nämlich nur das Einkommen ein.

Für mich bedeutet Oberschicht: oberes 0,5% beim Brutto-Einkommen (~300k p.a. für einen Single) und/oder Vermögen> Obere 10% der Brutto-Einkommen * 300 (6k/Monat für einen Single * 300 = 1,8Mio.). Letzteres einfach, weil es gemäß der 4% Entnahmeregel ein Einkommen der oberen 10% ermöglicht, ohne sein Vermögen zu reduzieren und ohne zu arbeiten.

Kommt dann natürlich auch auf die Region an, aber zu mindestens Vermögende hätten ja die Option umzuziehen ;-)

Mit einem Haushaltsnetto (DINK) von 9k empfinde ich uns als obere Mittelschicht (wohnen in Stuttgart).

Hier mal ein paar Punkte, die unser Leben derzeitig bietet:

  • Beim Supermarkt nicht auf den Preis schauen zu müssen
  • 1xWoche auswärts essen gehen,
  • zentrale Mietwohnung in einer Großstadt (Stuttgart),
  • Fast alle Reiseziele stehen uns offen (und werden auch ausgenutzt)
  • Kein Auto, dafür aber ne Autovermietung um die Ecke, die regelmäßig genutzt wird
  • Altersvorsorge + Vermögensaufbau problemlos möglich (>60% Sparrate)
  • Neue Technik da wo es Sinn für uns macht (Smartphone-Wechsel alle 3Jahre, Systemkamera, 4k-Beamer dafür kein TV, ausgebaute Küche)
  • Möglichkeit zu spenden
  • Genügend Zeit neben der Arbeit, um sich selbst weiterzuentwickeln / verwirklichen (ich arbeite ehrenamtlich in einem Tierheim und mache viel Sport) --> was nützt mir die Kohle, wenn ich neben der Arbeit nicht Leben kann

Perspektivisch:

  • Sich 2 Kinder (inkl. Bildung/Freizeit) leisten können ohne sich im Alltag finanziell einschränken zu müssen
  • freistehendes Haus mit 5Z in Stadtnähe/mit ÖPNV Anschluss
  • Vielleicht eine gebrauchte Familienkutsche (3Jahre alter Kia Ceed würde mir reichen).

Für den beschriebenen Lebenstil (vor allem das Haus) braucht man in Stuttgart dann schon >8k netto als Familie.

In Berlin lebe ich wie oben mit Auto mit 5k sparrate aber „nur“ 40%

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Das Problem ist wo ziehst du die Grenze von "gehobener Mittelschicht" es gibt da keine feste Definition, daher sieht das jeder anders - wie man hier an den Postings sieht

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Wie sinnlos diese ganzen Beiträge hier sind, wenn sich jeder seine Definition von "obere Mittelschicht" einfach komplett frei ausdenkt, als hätte man noch nie davon gehört.

Es iwäre ja in Ordnung, wenn man im Detail ein paar Abweichungen definiert, wenige Prozentpunkte mehr oder weniger. Aber was hier größtenteils geschrieben wird ist einfach nur Müll, weil das überhaupt nichts mehr mit der oberen Mittelschicht zu tun hat.

So wie ihr "eurer Meinung" nach obere Mittelschicht definiert, könnte man eurer Meinung nach auch eine Gurke als Fernseher definieren.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Jo, obere Mittelschicht, da hätte ich die 450 qm2 Altbau und Porsche vor der Türe jetzt auch mal eingeordnet - nicht. Leute, das könnt ihr doch nicht wirklich ernst meinen.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Der Lebensstandard der oberen Mittelschicht sieht bei uns mit 4 Geschwistern wie folgt aus:

450qm2 Altbau (gehobene Einrichtung, teilweise sehr aufwendige Sanierung) in Stadtnähe (15 Minuten bis Stadtkern), 3 Autos, darunter Porsche Cayenne/vorher Range Rover als Familienauto, BMW 7er Vaters Auto und ein älterer Porsche 911 als Saisonauto von März bis Oktober.

Wir spielen alle Tennis, Vater noch Golf und Segeln, Schwester Dressurreiten. 1x im Jahr geht es für uns Jungs in ein Tenniscamp nach Spanien, ansonsten fahren wir mit der Familie insgesamt 4 bis 5 mal im Jahr in den Urlaub: Sylt (Pfingsten&Sommer), Segelurlaub/Wandern Schweiz(Sommer), Saalbach (Ski), Italien (Sommer). Alle paar Jahre machen wir eine USA Reise oder fliegen auch so mal für ein verlängertes Wochenende nach London/Dublin etc. Als wir jünger waren haben wir ab und zu eine Städtereise innerhalb Deutschlands gemacht. Jetzt wo ich und meine Schwester auswärts studieren, fliegen wir auch schon mal allein. Unterkünfte waren fast immer Ferienhäuser (gehoben), da große Familie oder manchmal Hotels (ebenfalls gehoben).

Wir sind alle auf staatliche Schulen gegangen, bisher geht einer von uns auf eine Privatuni. Studium und Lebensunterhalt wird von den Eltern finanziert. Meine Eltern haben eine Haushälterin, da sie beide arbeiten. Essen in gehobenen Restaurants nur im Urlaub, zu Hause wird immer noch viel frisch selbst gekocht. Jetzt wo wir alle fast erwachsen sind gehen meine Eltern am Wochenende schon mal in ein Sternelokal, aber auch nicht jede Woche. Luxuriöse Kleidung gab es nicht, tragen überwiegend Ralph Lauren, aber auch Marco Polo. Meine Mutter trägt einiges aus Boutiquen und besitzt Schmuck im gehobenen Preissegment, hat aber auch noch ihren alten Burberry Trenchcoat und die bestimmt 20 Jahre alte Perlenkette. Vater trägt eine Apple Watch und besitzt keine Luxusuhr. Trägt entweder Anzug oder Chino/Jeans+Hemd+Strick. Mit Technik (TV, Sound) kenne ich mich nicht so aus, haben aber alle unsere Iphones/Ipads für 2 oder 3 Jahre, MacBooks noch länger und weiß das Vater auf solche Sachen Wert legt. Als wir jünger waren hatten meine Eltern jedes Wochenende Leute da, später wir dann. Alkohol wurde dann immer im mittleren Preissegment gekauft, also kein Moet, aber schon 20 Euro pro Flasche.

Fazit: Wir haben nie im Luxus gelebt, dafür immer sorgenfrei. Wenn mal etwas kaputt geht (Auto, Technik, Möbel) oder wir etwas brauchen, wissen wir dass unsere Eltern dies ohne Probleme morgen neu kaufen können. Als Schwester Dressurreiten ausprobieren wollte, wurde ihr dies ermöglicht. Als sie einen Pferdeanhänger brauchte, haben wir ihn einfach gekauft. Als mein Bruder und ich ein Auslandssemester in Amerika machen wollte, wurde uns das beiden finanziert. Dieses Gefühl bedeutet für mich obere Mittelschicht.

Der Unterschied zur Oberschicht sehe ich grundsätzlich in den Vermögenswerten und der Notwendigkeit für seinen Lebensunterhalt zu arbeiten. Einige unserer Freunde besitzen Villen in der Schweiz mit Seeblick, oder auch teilweise Land/Höfe. Dazu kommt dann das eigene Boot und die absolute Unabhängigkeit, da mehrere Teilhaberschaften an Unternehmen, Immobilien und Erbe.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Top 1% dürfte deutlich übertrieben sein. Geh mal durch die guten Wohngebiete einer Großstadt. Zu Fuß kannst Du da wochenlang unterwegs sein, und diese Häuser kosten dann alle ab 2 Mios aufwärts.

Die Millionärsgrenze verläuft bei etwa 1,5%. Mit den 2,5 Mio die er genannt hat liegt er klar in den Top 1%.

Hört doch endlich mal mit diesem dämlichen Getrolle auf, so blöd bei diesen Fragen so weit daneben zu liegen kann keiner sein. Auch Meinungen wie "für mich fängt Oberschicht bei XY an" interessieren keinen. Dafür gibt es eine klare Definition und wer diese nicht akzeptiert unterstreicht nur, in welcher Blase er lebt und die Lebensverhältnisse in Deutschland Null einschätzen kann.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Das Problem ist wo ziehst du die Grenze von "gehobener Mittelschicht" es gibt da keine feste Definition, daher sieht das jeder anders - wie man hier an den Postings sieht

Natürlich gibt eine Definition, gehobene Mittelschicht ist 150-250% des Medianeinkommens. Da können jetzt viele mit irgendwelche subjektiven Meinungen daherkommen, das hilft bei der Diskussion nur in keinster Weise.

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Jo, obere Mittelschicht, da hätte ich die 450 qm2 Altbau und Porsche vor der Türe jetzt auch mal eingeordnet - nicht. Leute, das könnt ihr doch nicht wirklich ernst meinen.

Ich geb dir ja grds. Recht mit deiner Aussage, nur wo setzt du um die gehobene Mittelschicht zu definieren. Der Poster auf den du dich beziehst vergleicht sich mit Freunden / Bekannten die Villen, Boote, Unternehmensbeteiligungen besitzen, im Vergleich zu diesen (als Maßstab), ist der Lebensstil auch nur gehoben, im Vergleich zu einem Beschäftigten im Niedriglohnsegment ist jeder Facharbeiter bei einem DAX-Konzern gehobene Mittelschicht und der Vorposter ist reich. Ohne eine objektive Definition wirst du das immer haben.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Obere Mittelschicht hat Herr Merz doch schon gut definiert: So ein bis drei Privatflugzeuge halt. Niemand, wirklich niemand wird sich selbst öffentlich zur Oberschicht zählen. Es findet sich immer einer der noch reicher ist.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Träum weiter Erstsemester. Wo kämen wir hin wenn jeder aus der Oberschicht einen Privatjet und Jacht hätte.

Zum Glück sind die meisten Menschen, die in D tatsächlich zur Oberschicht gehören relativ bodenständig und protzen nicht.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Würde ich das jetzt als Oberschichten Probleme bezeichnen? Es kratzt sicher daran, der amerikanischen Definition nach ist das aber definitiv noch obere Mittelklasse. Insgesamt bin ich mit meinen Lifestyle sehr zu frieden aber was ich mir gefühlt leisten können müsste kommt irgendwie nicht ganz ums Eck.

Du gehörst sowohl was dein Einkommen als auch dein Vermögen betrifft ganz klar in die TOP 1%. Beim Vermögen noch etwas deutlicher als beim Einkommen.
Wenn das nicht Oberschicht ist weiß ich auch nicht.

Da würde ich auch noch etwas anderes drunter verstehen mehr Immobilien, mehr Aktien, Firmenbeteiligungen ... Privatflugzeug, Yacht, Hausangestellte ...

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Natürlich gibt eine Definition, gehobene Mittelschicht ist 150-250% des Medianeinkommens. Da können jetzt viele mit irgendwelche subjektiven Meinungen daherkommen, das hilft bei der Diskussion nur in keinster Weise.

Mittelschiicht ist die Mitte, auch gehobe Mittelschicht ist noch die Mitte und nicht der Herr Merz mit seinen 1 Mio+ pro Jahr.

Das Median nettoeinkommen eines Single Haushalts liegt in D bei 1400 Euro, das eines 3 Personen haushalts bei 3400 Euro. das schließt alle Einkommen ein, nicht nur Erwerbsarbeit, sondern auch Transferleistungen, Kapitalerträge, Mieteinkünfte und selbst den Mietwert eines bewohnten Eigenheims.

Die Bundesregierung definiert Mittelschicht als 60-200% von diesem Median, das DIW als 60-150%.

Wer also mehr als 200% des Mediannettoeinkommens hat also mehr als 2800€ netto als Single und 6800 Euro als 3 köpfiger Haushalt (wohlgemerkt mit ALLEN Einkommensarten) ist somit am unteren Ende der Oberschicht angelangt.

Für sich individuell kann man natürlich bestimmte Gruppen ausschließen, wie z.B. Rentner oder Studenten, was dann den Median der verbleibenden Singlehaushalts merklich erhöhen sollte, aber das ist dann nicht die offizielle Definition.

Das Problem ist nur, dass die Diskussion hier langweilig ist, wenn man 2800 Euro/Monat für einen Single annimmt, den in Eurer Filterblase hier ist das ja an der Armutsgrenze :-)

Die Fragestellung war also schon Unfug, da in sich unlogisch. Ganz offnsichtlich weiß auch der Fragesteller nicht, was die obere Mittelschicht ist. da geht es ihm wie dem Herrn Merz.

Das wird besonders dann bitter, wenn ein Herr Merz eines Tages mal Politik betreibt, die seine Mittelschicht fördern soll, also seine Kumpels mit dem Jahresnetto von 1 Million aufwärts.

Kapital ist bei der Definition enthalten, da Einkommen aus Kapital ebenfalls zum Einkommen zählen.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Das Problem bei der Definition ist halt, dass z.B. Facharbeiter in der Industrie, Handwerksmeister locker in der gehobenen Mittelschicht enthalten sind und jeder Akademiker mit etwas Berufserfahrung (sofern jetzt nicht in Sozialenbereiche etc. tätig) eigentlich der Definition der Oberschicht folgt (2.800 netto, sollte realistisch sein). Das dies auf die Gesamtbevölkerung natürlich verzerrt ist ist auch klar. Nur zu sagen, dass jemand der 2.800 netto hat zur Oberschicht gehört ist halt auch realitätsfremd, ja damit kann man gut und sorgenfrei leben, aber Reichtum im Sinne das Geld nicht mehr entscheidend ist liegt hier nicht vor.

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Natürlich gibt eine Definition, gehobene Mittelschicht ist 150-250% des Medianeinkommens. Da können jetzt viele mit irgendwelche subjektiven Meinungen daherkommen, das hilft bei der Diskussion nur in keinster Weise.

Mittelschiicht ist die Mitte, auch gehobe Mittelschicht ist noch die Mitte und nicht der Herr Merz mit seinen 1 Mio+ pro Jahr.

Das Median nettoeinkommen eines Single Haushalts liegt in D bei 1400 Euro, das eines 3 Personen haushalts bei 3400 Euro. das schließt alle Einkommen ein, nicht nur Erwerbsarbeit, sondern auch Transferleistungen, Kapitalerträge, Mieteinkünfte und selbst den Mietwert eines bewohnten Eigenheims.

Die Bundesregierung definiert Mittelschicht als 60-200% von diesem Median, das DIW als 60-150%.

Wer also mehr als 200% des Mediannettoeinkommens hat also mehr als 2800€ netto als Single und 6800 Euro als 3 köpfiger Haushalt (wohlgemerkt mit ALLEN Einkommensarten) ist somit am unteren Ende der Oberschicht angelangt.

Für sich individuell kann man natürlich bestimmte Gruppen ausschließen, wie z.B. Rentner oder Studenten, was dann den Median der verbleibenden Singlehaushalts merklich erhöhen sollte, aber das ist dann nicht die offizielle Definition.

Das Problem ist nur, dass die Diskussion hier langweilig ist, wenn man 2800 Euro/Monat für einen Single annimmt, den in Eurer Filterblase hier ist das ja an der Armutsgrenze :-)

Die Fragestellung war also schon Unfug, da in sich unlogisch. Ganz offnsichtlich weiß auch der Fragesteller nicht, was die obere Mittelschicht ist. da geht es ihm wie dem Herrn Merz.

Das wird besonders dann bitter, wenn ein Herr Merz eines Tages mal Politik betreibt, die seine Mittelschicht fördern soll, also seine Kumpels mit dem Jahresnetto von 1 Million aufwärts.

Kapital ist bei der Definition enthalten, da Einkommen aus Kapital ebenfalls zum Einkommen zählen.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

ziemlich subjektiv. Was soll zum Lebensstandard dazugehören. Da ist man stark von zuhause geprägt. Die einen meinen, dass der 5er vor der Tür stehen muss. Die anderen sind der Meinung, dass das Bankkonto entsprechend gefüllt sein soll. Beides geht halt nicht. Sonst wäre man ja Oberschicht.

Dem kann ich nur zustimmen.

Wenn man mal die 3,5k Netto-Einkommen als Single nimmt, ab dem man nach Definition zur Oberschicht gehört, dann ist das 1k mehr als das Median Netto-Einkommens eines Krankenpflegers (was wiederum am Rande von gehobenen Mittelstand ist).

Ein großer Teil der Leute mit 3,5k Netto wird versuchen, mindestens 1k im Monat zu sparen. Damit bleiben 2,5k für den Konsum, was in den meisten Gegenden ein ordentliches Leben ermöglicht (lassen wir mal Ausreißer wie München oder Dorf in Schleswig-Holstein außen vor, da dort die Wohnkosten extrem unterschiedlich sind).

Mit den 2,5k muss man aber klar auf's Budget achten. Es wird nicht die Traum-Wohnung oder das Traum-Auto werden. Wenn man allerdings auf das Sparen verzichtet, kann man sich an ein oder zwei Punkten sogar einen verhältnismäßig luxuriösen Lebensstil leiten, i.e, eine wirklich tolle Wohnung mieten, regelmäßig teure Fernreisen oder Uhren sammeln. Aber dann wird am Ende des Monats wenig übrig bleiben, sofern man ansonsten keinen spartanischen Lebensstil hat.

Die 1k Sparrate macht aber einen riesigen Unterschied, da man dadurch Sicherheit hat. Man braucht sich dann keine Sorgen mehr wegen einer kaputten Waschmaschine oder einer hohen Nebenkosten-Nachzahlung machen. Und man kann nach einigen Jahren auch eine ETW kaufen, wobei man sich allerdings nicht Richtung Luxus-Segment orientieren sollte.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Wäre ich mal Polizist geworden... jetzt bin ich mit 60k Aktuar in München.

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Sonycson

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Inhaltlich korrekt...*offtopic* kleine Anmerkung zu deinem Merz gebashe:

Das wurde von unseren links-grünen Medien aus dem Zusammenhang gerissen. Er hat seine Einstellung und seiner Herkunft damit verbunden.

Der gute Mann ist mir nicht sympathisch und stiehlt sich m.E. immer sehr leicht aus der Affäre, aber da wurde ihm Unrecht getan.*ontopic*

Ich fühle ich mich als oberer Mittelschicht mit unserem Gehalt von ca. 5500-6000 netto im Monat (mit kleinem Kind).

Aber eig bin ich wohl reich, da ich stark in Immobilien investiert bin (über 50 Wohneinheiten) und das Nettovermögen ca 800k-1Mio. Der positive monatliche Cashflow wird reinvestiert. Fühlt sich aber irgendwie nicht so an, da es mich sehr viel Arbeit und Kraft gekostet hat das ganze aufzubauen und natürlich auch noch Schulden auf den Objekten sind. In 10 Jahren will ich damit durch sein und hoffe dann mich wirklich "reich" zu fühlen.

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Natürlich gibt eine Definition, gehobene Mittelschicht ist 150-250% des Medianeinkommens. Da können jetzt viele mit irgendwelche subjektiven Meinungen daherkommen, das hilft bei der Diskussion nur in keinster Weise.

Mittelschiicht ist die Mitte, auch gehobe Mittelschicht ist noch die Mitte und nicht der Herr Merz mit seinen 1 Mio+ pro Jahr.

Das Median nettoeinkommen eines Single Haushalts liegt in D bei 1400 Euro, das eines 3 Personen haushalts bei 3400 Euro. das schließt alle Einkommen ein, nicht nur Erwerbsarbeit, sondern auch Transferleistungen, Kapitalerträge, Mieteinkünfte und selbst den Mietwert eines bewohnten Eigenheims.

Die Bundesregierung definiert Mittelschicht als 60-200% von diesem Median, das DIW als 60-150%.

Wer also mehr als 200% des Mediannettoeinkommens hat also mehr als 2800€ netto als Single und 6800 Euro als 3 köpfiger Haushalt (wohlgemerkt mit ALLEN Einkommensarten) ist somit am unteren Ende der Oberschicht angelangt.

Für sich individuell kann man natürlich bestimmte Gruppen ausschließen, wie z.B. Rentner oder Studenten, was dann den Median der verbleibenden Singlehaushalts merklich erhöhen sollte, aber das ist dann nicht die offizielle Definition.

Das Problem ist nur, dass die Diskussion hier langweilig ist, wenn man 2800 Euro/Monat für einen Single annimmt, den in Eurer Filterblase hier ist das ja an der Armutsgrenze :-)

Die Fragestellung war also schon Unfug, da in sich unlogisch. Ganz offnsichtlich weiß auch der Fragesteller nicht, was die obere Mittelschicht ist. da geht es ihm wie dem Herrn Merz.

Das wird besonders dann bitter, wenn ein Herr Merz eines Tages mal Politik betreibt, die seine Mittelschicht fördern soll, also seine Kumpels mit dem Jahresnetto von 1 Million aufwärts.

Kapital ist bei der Definition enthalten, da Einkommen aus Kapital ebenfalls zum Einkommen zählen.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Ich denke das Thema ist sehr subjektiv zu sehen. Wenn ich in meine persönliche Bilanz schaue gehöre ich wohl wenigstens zu den Top 2% in Deutschland, abgezahlte Eigentumswohnung die eine Million Wert ist, zweite Immobilie, geerbt, auch eine knappe Million derzeit vermietet, halbe Million im Depot, teilweise geerbt, 6 stelliger Kontostand dazu noch als Angestellter um die 140k im Jahr.

Wenn ich mir jetzt aber mal so ein paar heimliche Konsumwünsche ansehe:

  • aktueller Porsche 911 im Verhältnis noch viel zu teuer was ich im Monat an Einnahmen habe, dann doch eher der große BMW als Jahreswagen
  • richtig coole Wohnung in Toplage eher 3 statt 1 Mio, ja München
  • Urlaube es geht zwar jedes Jahr auf die Seychellen oder die Malediven aber die wirklich coolen Hotels (North Island 6000€ die Nacht oder Soneva Jani ab 25000€ die Nacht) sind dann doch wieder zu teuer und für First reicht es auch nicht ganz da muss die Business genügen
  • Ich sammle seit knapp 20 Jahren Uhren für eine richtig tolle Grand Complication im 6stelligen Bereich reicht es dann auch wieder nicht

Auf der anderen Seite bin ich jetzt niemand der fünf mal die Woche essen geht oder jedes Jahr 10.000€ für eine Golfclub Mitgliedschaft ausgibt.

Klar ich könnte den Porsche kaufen, ich könnte mal 50000€ für eine Woche North Island raushauen aber solang ich mir das von meinen Einkünften nicht regelmäßig leisten kann ohne an die Substanz zu gehen ist es mir zu teuer.

Würde ich das jetzt als Oberschichten Probleme bezeichnen? Es kratzt sicher daran, der amerikanischen Definition nach ist das aber definitiv noch obere Mittelklasse. Insgesamt bin ich mit meinen Lifestyle sehr zu frieden aber was ich mir gefühlt leisten können müsste kommt irgendwie nicht ganz ums Eck.

Stimme dir da vollkommen zu - die Einstufung ist subjektiv und halt auch sehr davon abhängig wie man aufgewachsen ist.
Ich seh es bei meiner Frau und mir. Ich hatte das Glück in sehr priviligierten Verhältnissen aufgewachsen zu sein - Geld hat keine wesentliche Rolle bei meinen Eltern gespielt, zwei mal die Woche Essen gehen war normal, ich musste zwar für Taschengeld etc. immer arbeiten (Zeitungen austragen, Rasen mähen, Ferienjob....) aber hatte immer genug. Hab damals auch dual studiert und immer mein eigener Geld verdient, bicht weil ich musste sonder wollte. Meine Frau kommt aus weniger wohlhabenden Verhältnissen, da war z.B. mal auswärts zum Essen zu gehen was besonderes, was man 1 bis 2 mal im Jahr gemacht hat und größere Ausgaben mussten gut überlegt werden. Das merkt man meiner Frau immer noch an, wenn ihr eine Handtasche, ein Kleid etc. gefällt und das nicht gerade H&M ist sondern mal 200€ aufwärts kostet überlegt sie erst mal 2 Tage und fragt mich ob sie sich das kaufen soll, ich kauf mir sowas halt einfach, aber auch weil Geld für mich da nie eine Rolle gespielt hat.

Heute verdienen wir beide jeweils knapp TEUR 200 brutto, ich hab ein Nettovermögen von über 10 Mio. geerbt, wird sind defacto reich und können uns eigentlich alles leisten was wir wollen, ohne das es uns belasten würde finanziell (ok, jetzt keinen Privatjet) - ich würde uns aber trotzdem nur zur wohlhabenden Mittelschicht rechnen, warum? Wir leben in einem normal großem Haus mit knapp 180qm, gut ausgestattet, aber keine Luxusvilla, wir fahren jeweils Firmenwagen (A6 und 5er) auch normal ausgestattet, kein S6 oder M5. - und ich hab noch einen 911er Oltimer in der Garage, aber nicht als Altagsfahrzeug. Urlaube machen wir ganz unterschiedlich auch mal mit einem Camper, es muss da nicht immer das 5 Sterne Hotel sein. Unsere beiden Kinden müssen für ihr Taschengeld arbeiten und wenn sie jedes Jahr ein neues Iphone wollen, dass müssen sie dafür sparen. Ich glaub der Lebensstil ist schwierig als Maßstab, ich kenn Leute die Leben de Facto vom Hand in den Mund machen aber auch einen auf dicke Hose.

Das klingt wirklich als hättet ihr im Leben gut aufgepasst und habt euch eine gewisse Bodenständigkeit erhalten - und das ist wirklich gut so und wirkt auf mich sehr sympathisch. Aber bitte macht trotzdem nicht den Fehler euch nicht als Oberschicht zu sehen, weil das seid ihr, und damit ist doch auch nichts falsch. Natürlich gibt es immer Leute die reicher sind, aber top 1% in sowohl Vermögen als auch Einkommen kann man wirklich nicht als (obere) Mittelschicht bezeichnen. Und nochmal, damit ist doch nichts falsch vor allem wenn man vernünftig und bodenständig bleibt :)

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Die gehobene Mittelschicht sollte doch in der Lage sein, in Eigentum zu wohnen.

Ein Single mit 3,5k steht Immobilienpreisen in ballungsregionen von locker 8-10k pro qm gegenüber.

Wer für eine zwei Zimmer Wohnung 40 Jahre braucht zum abzahlen, ist für mich subjektiv keine gehobene Mittelschicht.

Und Leute, die sich gar kein Eigentum leisten können, sind für mich auch nicht die Mittelschicht.

In manchen Regionen Deutschlands zählt man mit hartz4 nicht als arm, da das All in Paket >1k netto entspricht. Das ist doch absurd!

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Wir haben ein Haushaltseinkommen von ca. 5,5k netto und ein kleines Kind. Wohnen in einer mittelgroßen Stadt in NRW.

Ich würde uns zur Mittelschicht zählen. Wir wohnen zur Miete und haben ein Auto. Machen im Sommer und Winter jeweils 3-4 Wochen Urlaub in unserem Heimatland. Sparrate liegt so bei 1k/Monat. Kredite haben wir keine.

Mir war es immer wichtig sorgenfrei zu Leben und nicht überall auf den Preis schauen zu müssen. Das ist mit dem Geld auf jeden Fall machbar. Ein Haus wäre schon cool, aber diese Preise sind echt heftig. Für 20 Jahre verschulden klingt auch nicht so wirklich attraktiv. Aber ja, ein schönes Haus irgendwann wäre so das Ziel.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Vom allgemeinen Lebensstil würde ich mich zur gehobenen Mitte zählen.
Wir gehen ca. 2 mal pro Woche außerhalb essen, fahren zwei moderne Autos(jünger als 3 Jahre, einer davon ein Firmenwagen) und machen zwei größere Urlaube pro Jahr(auch außerhalb Europas).
Haben allerdings kein Eigentum und keine unglaubliche Sparquote.
Mit einem Netto von 5k(nur ein Einkommen) lässt es nicht so zumindest im Ruhrgebiet sehr ordentlich leben.

In teureren Regionen wäre das wohl nur ein normales Mittelschichtleben, da dann die Wohnkosten deutlich höher liegen würden und somit weniger Geld für gelegentlichen Luxus zur Verfügung stehen würde - welcher für mich wiederum die Definition von gehobener Mittelschicht ist.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Die gehobene Mittelschicht sollte doch in der Lage sein, in Eigentum zu wohnen.

Ein Single mit 3,5k steht Immobilienpreisen in ballungsregionen von locker 8-10k pro qm gegenüber.

Wer für eine zwei Zimmer Wohnung 40 Jahre braucht zum abzahlen, ist für mich subjektiv keine gehobene Mittelschicht.

Und Leute, die sich gar kein Eigentum leisten können, sind für mich auch nicht die Mittelschicht.

In manchen Regionen Deutschlands zählt man mit hartz4 nicht als arm, da das All in Paket >1k netto entspricht. Das ist doch absurd!

Der überwiegende Teil der Bevölkerung wohnt nicht in Gegenden, wo man Wohnung nicht unter 8-10k bekommt.

Es ist unsinnig, bei Durchschnittswerten für ganz Deutschland mit regionalen Ausreißern zu argumentieren. Da kann man dann auch Pirmasens anführen, wo ich gerade ein Angebot für ein Haus,180 qm, Stadtmitte für 300k gefunden habe.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Daran siehst Du direkt die großstädtische Immobilienblase.

Dann lieber dort, wo man eh nicht seinen Lebensabend zu verbringen gedenkt temporär mieten und zeitgleich ein großes Depot aufbauen.

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Die gehobene Mittelschicht sollte doch in der Lage sein, in Eigentum zu wohnen.

Ein Single mit 3,5k steht Immobilienpreisen in ballungsregionen von locker 8-10k pro qm gegenüber.

Wer für eine zwei Zimmer Wohnung 40 Jahre braucht zum abzahlen, ist für mich subjektiv keine gehobene Mittelschicht.

Und Leute, die sich gar kein Eigentum leisten können, sind für mich auch nicht die Mittelschicht.

In manchen Regionen Deutschlands zählt man mit hartz4 nicht als arm, da das All in Paket >1k netto entspricht. Das ist doch absurd!

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Was von Mittelschicht heute noch da ist wird jetzt geschreddert. Just wait and see. Danach wird Mittelklasse amerikanisch umdefiniert. Und manche hier werden dann stolz schreiben dass sie mit ihren 2 Jobs Versicherungen und Miete bedienen können und über faule "Nichtsnutze" herziehen, um sich so abzuheben von "unten".

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Daher habe ich ja geschrieben, das wir defacto reich sind. Nur ist das Thema mit dem Lebensstil sehr subjektiv und daher ein blöder Maßstab. Sinnvoller wäre eigentlich eher zu betrachten, was müsste man sich leisten können um zu einer gehobenen Mittelschicht zu gehören (unabhängig davon was man sich tatsächlich leistet). Z.B. wie hier jemand meint gehört die Möglichkeit dazu sich selbst für die Familie Wohneigentum kaufen zu können.

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

10 Mio. auf dem Konto und die Kinder müssen für das IPhone sparen. Weltklasse :-)

Ich komme aus einer kleinen Stadt mit 40T Einwohnern. Mein Vater war Wald-und-Wiesen Anwalt, nun Rentner. Dort habe ich mich immer reich gefühlt auf dem Lande, schönes normales Haus und normal schönes Auto (mal A6, mal 5er...). Fahrrad, Computer, Handy und Auto (Golf...) gab es immer ohne Grosses Gebettel. Zu meinen Peers damals habe ich mich natürlich unheimlich wohlhabend gefühlt. Im Nachhinein wohl klassische Definition von oberer Mittelschicht.

Für mich waren im Studium die Oberschicht Kinder immer die Kinder von Unternehmern, Ärzten, Vorständen usw denen das Netzwerk dann auch immer viel erleichtert hat.

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Ich denke das Thema ist sehr subjektiv zu sehen. Wenn ich in meine persönliche Bilanz schaue gehöre ich wohl wenigstens zu den Top 2% in Deutschland, abgezahlte Eigentumswohnung die eine Million Wert ist, zweite Immobilie, geerbt, auch eine knappe Million derzeit vermietet, halbe Million im Depot, teilweise geerbt, 6 stelliger Kontostand dazu noch als Angestellter um die 140k im Jahr.

Wenn ich mir jetzt aber mal so ein paar heimliche Konsumwünsche ansehe:

  • aktueller Porsche 911 im Verhältnis noch viel zu teuer was ich im Monat an Einnahmen habe, dann doch eher der große BMW als Jahreswagen
  • richtig coole Wohnung in Toplage eher 3 statt 1 Mio, ja München
  • Urlaube es geht zwar jedes Jahr auf die Seychellen oder die Malediven aber die wirklich coolen Hotels (North Island 6000€ die Nacht oder Soneva Jani ab 25000€ die Nacht) sind dann doch wieder zu teuer und für First reicht es auch nicht ganz da muss die Business genügen
  • Ich sammle seit knapp 20 Jahren Uhren für eine richtig tolle Grand Complication im 6stelligen Bereich reicht es dann auch wieder nicht

Auf der anderen Seite bin ich jetzt niemand der fünf mal die Woche essen geht oder jedes Jahr 10.000€ für eine Golfclub Mitgliedschaft ausgibt.

Klar ich könnte den Porsche kaufen, ich könnte mal 50000€ für eine Woche North Island raushauen aber solang ich mir das von meinen Einkünften nicht regelmäßig leisten kann ohne an die Substanz zu gehen ist es mir zu teuer.

Würde ich das jetzt als Oberschichten Probleme bezeichnen? Es kratzt sicher daran, der amerikanischen Definition nach ist das aber definitiv noch obere Mittelklasse. Insgesamt bin ich mit meinen Lifestyle sehr zu frieden aber was ich mir gefühlt leisten können müsste kommt irgendwie nicht ganz ums Eck.

Stimme dir da vollkommen zu - die Einstufung ist subjektiv und halt auch sehr davon abhängig wie man aufgewachsen ist.
Ich seh es bei meiner Frau und mir. Ich hatte das Glück in sehr priviligierten Verhältnissen aufgewachsen zu sein - Geld hat keine wesentliche Rolle bei meinen Eltern gespielt, zwei mal die Woche Essen gehen war normal, ich musste zwar für Taschengeld etc. immer arbeiten (Zeitungen austragen, Rasen mähen, Ferienjob....) aber hatte immer genug. Hab damals auch dual studiert und immer mein eigener Geld verdient, bicht weil ich musste sonder wollte. Meine Frau kommt aus weniger wohlhabenden Verhältnissen, da war z.B. mal auswärts zum Essen zu gehen was besonderes, was man 1 bis 2 mal im Jahr gemacht hat und größere Ausgaben mussten gut überlegt werden. Das merkt man meiner Frau immer noch an, wenn ihr eine Handtasche, ein Kleid etc. gefällt und das nicht gerade H&M ist sondern mal 200€ aufwärts kostet überlegt sie erst mal 2 Tage und fragt mich ob sie sich das kaufen soll, ich kauf mir sowas halt einfach, aber auch weil Geld für mich da nie eine Rolle gespielt hat.

Heute verdienen wir beide jeweils knapp TEUR 200 brutto, ich hab ein Nettovermögen von über 10 Mio. geerbt, wird sind defacto reich und können uns eigentlich alles leisten was wir wollen, ohne das es uns belasten würde finanziell (ok, jetzt keinen Privatjet) - ich würde uns aber trotzdem nur zur wohlhabenden Mittelschicht rechnen, warum? Wir leben in einem normal großem Haus mit knapp 180qm, gut ausgestattet, aber keine Luxusvilla, wir fahren jeweils Firmenwagen (A6 und 5er) auch normal ausgestattet, kein S6 oder M5. - und ich hab noch einen 911er Oltimer in der Garage, aber nicht als Altagsfahrzeug. Urlaube machen wir ganz unterschiedlich auch mal mit einem Camper, es muss da nicht immer das 5 Sterne Hotel sein. Unsere beiden Kinden müssen für ihr Taschengeld arbeiten und wenn sie jedes Jahr ein neues Iphone wollen, dass müssen sie dafür sparen. Ich glaub der Lebensstil ist schwierig als Maßstab, ich kenn Leute die Leben de Facto vom Hand in den Mund machen aber auch einen auf dicke Hose.

Das klingt wirklich als hättet ihr im Leben gut aufgepasst und habt euch eine gewisse Bodenständigkeit erhalten - und das ist wirklich gut so und wirkt auf mich sehr sympathisch. Aber bitte macht trotzdem nicht den Fehler euch nicht als Oberschicht zu sehen, weil das seid ihr, und damit ist doch auch nichts falsch. Natürlich gibt es immer Leute die reicher sind, aber top 1% in sowohl Vermögen als auch Einkommen kann man wirklich nicht als (obere) Mittelschicht bezeichnen. Und nochmal, damit ist doch nichts falsch vor allem wenn man vernünftig und bodenständig bleibt :)

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Wer verdient in Süddeutschland bitte weniger als 3000 netto? Niemand!

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Die gehobene Mittelschicht sollte doch in der Lage sein, in Eigentum zu wohnen.

Kann sie ja auch, wenn sie wirklich will und dafür an anderer Stelle verzichtet.

Ansonsten ist das mit dem Eigenheim in erster Linie eine Frage des Wohlstands einer Nation.

Je ärmer ein Land, desto höher die Eigentumsquote.

In Europa haben die Rumänen einen Eigentumsquote von 98%, die Schweizer eine von 43%.

Wer wohlhabend ist und gut verdient muss das Dach über dem Kopf nicht als großes Lebensrisiko durch ein Eigenheim versichern, sondern weiß, dass er sich stets das mieten kann, was er haben möchte.

Psychologisch spricht das Eigenheim unser Gehirn noch besonders an, vermutlich Frauen stärker als Männer. Das ist dann halt die eigene Höhle für die Aufzucht des Nachwuchses. Unser Gehirn funktioniert halt in weiten Bereichen noch immer wie das eines Affen.

Deshalb kaufen ja soviele Eigenheime, obwohl das garnicht logisch ist.

Für eine Nation ist ein Immobilienboom fast das Schlimste was passieren kann.

Die meisten glaube ja, da wären solide Werte gescahffen worden (Beton), aber tatsächlich werden in Immobilienblasen gigantische Geldmittel einer Volkswirtschaft in Gebäude gesteckt, die einmal gebaut keinerlei Produktivität erzeugen, sondern ausschließlich enormen Kosten für Energie, Mobilität, Infrastruktur und Instandhaltung verzehren.

Geld das nicht mehr produktiv investiert werden kann.

Man sieht, was z.B. Spanien oder Japan von der geplatzten Immobilienblase hatten.

Die Dot Com Blase gilt hingegen als sinnlose Spekulation auf Phantasie. Tatsächlich hat die Dot Com Blase aber höchst produktive Strukturen hinterlassen und nicht zuletzt deshalb sind die wertvollsten Unternehmen der Welt heute US Tech Unternehmen.

Aus der US Immobilienblase hingegen sind nur gigantischen Schulden entstanden, die drücken die US Wirtschaft bis heute.

Warum also eine Regierung versucht die Eigenheimquote zu erhöhen kann ich nicht sagen, denn damit schadet man der eigenen Nation. Man sollte stattdessen die Leute belohnen, wenn sie statt Immobilienkredit lieber die Aktien der eigenen Unternehmen kaufen.

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Wer verdient in Süddeutschland bitte weniger als 3000 netto? Niemand!

Bitte einmal in der Realität ankommen, normale Angestellte nur mit Ausbildung auf unteren Ebenen, Berufsanfänger, Verkäufer, Reinigungskräfte, Gastronomie..... die Liste ist lang und betrifft einen großen Anteil der Bevölkerung. So ein Kommentar zeugt nur von Dummheit und Ignoranz.

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Digga mag sein, dass man mit Polizeizulage auf 2465 kommt (100 Euro steuerfrei) aber bis du im gD bei 3,3 bist, dauert es. Wie der Vorposter gesagt hat, dauert es selbst mit Zulagen, die auch nicht jeder bekommt, sehr lange. Geh mal von 10-15 Jahren aus. Der Normalfall in Deutschland hat zudem keine Heilfürsorge. Das gilt nur für die Bundespolizei und Sachsen.

Abgesehen davon ist dein Modell aber tatsächlich nicht repräsentativ, da du von einem jungen Paar gesprochen hast. Also diskutier doch nicht mit irgendwelchen Annahmen zu Krankenschwestern (in Sachsen :-D), die halt einfach nicht stimmen. Sowohl bei den größeren Privatkliniken als auch bei den Kleineren kommt keine Krankenschwester auf 2,5 netto p.m. im Jahresschnitt, auch nicht nach 2-5 Jahren. Da kannst du noch so viele Rechnungen aufstellen.

Deine Rechnung geht vielleicht für ein Paar im mittleren Alter und mit Kindern auf. Für junge Paare aber vorne und hinten nicht.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Ich verstehe es echt nicht. Mach doch genau, was ich dir schreibe. Google: Gehalt Polizei Sachsen. Dann kommst du auf die offizielle Seite von Sachsen, Bereich Polizei. Die Polizei Sachsen schreibt dort selbst, dass das Einstiegsgehalt für Polizisten, ledig, keine Kinder bei 2.465 Euro liegt. Das liegt daran, dass zu A9 noch eine Polizeizulage kommt. Aber ist doch auch egal, woran es liegt. Es sind im schlechtesten Fall exakt 2.465 Euro netto lt. offizieller Webseite der Polizei Sachsen. Einem Ost-Bundesland mit einem eher niedrigen Gehaltsniveau. Das ist das tatsächliche Netto-Gehalt.

Soll ich dir noch mehr erzählen? Bei den Lehrern wird doch immer Steuerklasse 3, 2 Kinder, verheiratet usw. gerechnet. Das wäre inkl. Polizeizulage (150 Euro brutto) im Bereich A9 dann 3.678 Euro netto. Und wenn man es auf A10 schafft, dann sind es 4.081 Euro netto. Jeweils Krankenversicherung schon bezahlt.

Krankenschwestern werden deutschlandweit relativ gleich bezahlt, da die Bezahlung durch die Krankenkasse für den Arbeitgeber ja auch nicht regional differenziert (sonst wären die entsprechenden Unternehmen in Ostdeutschland viel profitabler als in Bayern, wenn Einkommen deutschlandweit gleich aber Bezahlung regional anders wäre). Daher bekommen Krankenschwestern deutschlandweit etwas über 20 Euro brutto, etwa 22-25 Euro brutto, je nach Job. Plus Zulage Funktion und Schichtzuschläge netto steuerfrei.

Aber nochmal zur Polizei, lassen wir diese unsinnige Steuerklasse 3 weg. In Steuerklasse 4, A9 (also keine Beförderung), Endstufe, 2 Kinder, verheiratet, 150 Euro Polizeizulage (bekommt jeder immer), Heilfürsorge sind es exakt 3.320 Euro. Das ist real. Dazu kommen dann noch Nachtschichtzuschläge und so etwas oder im Innendienst eben nicht (dort dann halt entspannte Bürotätigkeit ohne Überstunden und 3,3k netto, sicherer Job und später Pension).

Und zu den 3,3k netto kann der Partner dann entsprechend ebenfalls in Steuerklasse IV gutes Geld dazu verdienen. Zum Beispiel als Krankenschwester in Sachsen Vollzeit inkl. steuerfreie Zuschläge etwa. 2,7-2,9k netto.

Das kann ich dir hier nicht so zweifelsfrei nachweisen wie die 2,5k-3,3k netto für Polizisten in Sachsen. Aber es ist wirklich so. So kommt ein Paar Polizist/Krankenschwester in Sachsen, wenn beide Vollzeit arbeiten, locker auf 5,2k-6,3k netto. Damit kann man auf dem Land gut leben.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Bitte entschuldige den Ausdruck, aber: Bullshit, du hast wirklich keine Ahnung vom Polizeiberuf!

  1. Ist Sachsen eins von sechzehn Bundesländern und entsprechend nicht repräsentativ mit der Heilfürsorge (die zudem nur der GKV entspricht) und 2. überschätzt du - so wie die meisten außenstehenden - die Steigerungen der Stufen sowie 3. kriegt nicht jeder A9 (Schicht)Zulagen, da du im gD schon viele im Büro hast und entsprechend 9-5 arbeitest. Die Streifenführer und Gls sind insbesondere bei der Landespolizei oft Aufsteiger aus dem mD und nicht immer direkt fertige gD'ler. Ausnahme ist die Bereitschaft, wo auch einige aus dem gD landen. Da kann es mit Zulagen schon etwas höher gehen. Wie kommst du zudem auf die 2465? Rechner zeigt für Sachsen 2365 an, exkl. Zulagen, Stufe 2 ist der Start nach der Anwärterzeit, gibt 1 dort gar nicht. In Sachsen gibts zudem auch für die Krankenschwester wieder etwas weniger, selbst mit Schichten.

Außerdem heiratet man nicht immer direkt nach 2 Jahren und insbesondere in der Polizei (Sowohl Bundes- als auch Landesebene) sind schnelle Aufstiege aufgrund des extrem konservativen Systems nahezu unmöglich (1 von 100).

Cheers.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Mit 5.000 netto zusammen ginge Dein Wunschlebensstandard nur auf dem Dorf, nicht aber in Stadtnähe. Pirmasens oder Ostdeutschland evtl. auch. Und 5.000 netto zusammen hat nichts mit gehobener oder oberer Mittelschicht zu tun. Das wären zum Beispiel der junge Polizeibeamte und die junge Krankenschwester. :)

Ich glaube, du hast ein völlig verzerrtes Weltbild über die Gehälter nicht-akademischer Berufe. Ein junger Polizist und eine junge Krankenschwester kommen (wenn überhaupt) auf 5000 brutto, aber im Leben nicht auf 5000 netto.

Gib mal bei Google ein: Gehalt Polizei Sachsen
und klicke auf den ersten Link.

Dort findest du für einen Polizeikommissar in A9 und ledig, keine Kinder: 2.465 Euro netto. Das ist das Einstiegsgehalt für Polizisten in Sachsen. Davon geht keine (!) PKV ab, weil Polizisten in Sachsen unter die freie Heilfürsorge fallen.

Selbst mit einer Ausbildung (also Realschule, dann Ausbildung) geht es bei 2.210 Euro netto los.

Dazu kommen dann, wie bei Lehrern, Familienzulagen, Steigerungen mit Erfahrungsstufen und dazu kommen zusätzlich Nachtschichtzuschläge usw.

Da landet man 1-2 Jahre nach dem "Studium" mit Familienzulage und Nachtschichtzuschlag schnell bei 3.000 Euro netto.

Krankenschwestern liegen etwa im Bereich 22-25 Euro brutto pro Stunde plus Zuschläge und Zulagen. Da kommen auch locker 2.500 Euro netto und mehr raus.

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Die gehobene Mittelschicht sollte doch in der Lage sein, in Eigentum zu wohnen.

Ein Single mit 3,5k steht Immobilienpreisen in ballungsregionen von locker 8-10k pro qm gegenüber.

Wer für eine zwei Zimmer Wohnung 40 Jahre braucht zum abzahlen, ist für mich subjektiv keine gehobene Mittelschicht.

Ich verdiene grob diese 3,5k€.

Eine normale Wohnung kostet hier 3k€/m². Das ist trotzdem überteuert im Vergleich zu den Mieten (6€/m²) und daher ist ein solcher Kauf aus Investorensicht Unsinn.

Wenn man aber als Konsumgut als Single eine Eigentumswohnung mit 60m² kaufen möchte (der Durchschnitt bewohnt 47m² pro Kopf, Tendenz steigend) sind das eben 180k, sagen wir vereinfacht 200k.

Bei 1,5% Zins macht das über 20 Jahre grob 'nen tausender im Monat.

Easy peasy.

Es ist Anlagetechnisch nicht sonderlich klug, aber wenn man das haben möchte mit dem Gehalt als Single völlig problemlos abzuzahlen.

Wenn so eine Wohnung in München 600k€ kostet ist das halt ein völlig verzerrter Preis, weil sich diese Wohnungspreise dort seit einer Weile nicht mehr auf einem normalen Markt bilden sondern durch enorme Liquidität rein spekulationsgetrieben sind. Eine klassische Blase.

Den Großteil seines Geldes massiv kreditgehebelt in eine solche Blase zu stecken war schon immer riskant. Kann gut gehen oder auch nicht.

Aber das ist ein Spezialfall, nicht die Normalität in Deutschland.

MfG

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Wer verdient in Süddeutschland bitte weniger als 3000 netto? Niemand!

Einige....

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Wer verdient in Süddeutschland bitte weniger als 3000 netto? Niemand!

Hausmeister, Musiklehrer, Maler, Maurer, Feuerwehrmann, Rechtsanwaltsfachangestellte/r, Steuerfachangestellte/r, Kassierer, und noch viele weitere

antworten
WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Hammer mit was für Zahlen hier rumgeschmießen wird. Die meisten unterliegen hier einem Denkfehler in Sachen Mittelschicht und Gehälter.

Problem ist die Sichtweise der Deutschen, deren Eltern hier auch schon geboren sind. Deswegen auch die hohen Gehälter und Vermögen.

Als ob jeder einfach Polizist oder Krankenschwester werden kann... es gibt viel mehr Verkäufer, Lagerarbeiter, Arzthelferinnen oder Floristinen und die bekommen meist nicht mehr als 1,5 bis 1,8k Netto. Ein großer Teil im öffentlichen Dienst geht mit E6 oder E9 nach Hause.

Klar, wenn man Ur-Deutscher ist ist ein abbezahltes Haus und mehrere 100k auf dem Konto ganz normal - man kennt es ja auch nicht anderes und der Bekanntenkreis hat es ja dann meist auch. Aber nicht Ur-Deutsche bekommen meist nichts vererbt, haben keine Beziehungen und/ oder bekommen nicht so einfach Jobs.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Wer verdient in Süddeutschland bitte weniger als 3000 netto? Niemand!

Ich wohne in München, bin Mathematiker und die Freundin Ingenieurin
Beide <3 Jahre BE und unter 3k netto pro Person.
PS: Sie ist in IGM und ich bei der Allianz

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Wer verdient in Süddeutschland bitte weniger als 3000 netto? Niemand!

Ich wohne in München, bin Mathematiker und die Freundin Ingenieurin
Beide <3 Jahre BE und unter 3k netto pro Person.
PS: Sie ist in IGM und ich bei der Allianz

Selbst als Arzt ist man anfangs unter 3000 netto und das sind die Akademiker, die im Durchschnitt am meisten verdienen.
Kommt alle mal runter von eurem hohen Ross.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Natürlich gibt eine Definition, gehobene Mittelschicht ist 150-250% des Medianeinkommens. Da können jetzt viele mit irgendwelche subjektiven Meinungen daherkommen, das hilft bei der Diskussion nur in keinster Weise.

Mittelschiicht ist die Mitte, auch gehobe Mittelschicht ist noch die Mitte und nicht der Herr Merz mit seinen 1 Mio+ pro Jahr.

Das Median nettoeinkommen eines Single Haushalts liegt in D bei 1400 Euro, das eines 3 Personen haushalts bei 3400 Euro. das schließt alle Einkommen ein, nicht nur Erwerbsarbeit, sondern auch Transferleistungen, Kapitalerträge, Mieteinkünfte und selbst den Mietwert eines bewohnten Eigenheims.

Die Bundesregierung definiert Mittelschicht als 60-200% von diesem Median, das DIW als 60-150%.

Wer also mehr als 200% des Mediannettoeinkommens hat also mehr als 2800€ netto als Single und 6800 Euro als 3 köpfiger Haushalt (wohlgemerkt mit ALLEN Einkommensarten) ist somit am unteren Ende der Oberschicht angelangt.

Für sich individuell kann man natürlich bestimmte Gruppen ausschließen, wie z.B. Rentner oder Studenten, was dann den Median der verbleibenden Singlehaushalts merklich erhöhen sollte, aber das ist dann nicht die offizielle Definition.

Das Problem ist nur, dass die Diskussion hier langweilig ist, wenn man 2800 Euro/Monat für einen Single annimmt, den in Eurer Filterblase hier ist das ja an der Armutsgrenze :-)

Die Fragestellung war also schon Unfug, da in sich unlogisch. Ganz offnsichtlich weiß auch der Fragesteller nicht, was die obere Mittelschicht ist. da geht es ihm wie dem Herrn Merz.

Das wird besonders dann bitter, wenn ein Herr Merz eines Tages mal Politik betreibt, die seine Mittelschicht fördern soll, also seine Kumpels mit dem Jahresnetto von 1 Million aufwärts.

Kapital ist bei der Definition enthalten, da Einkommen aus Kapital ebenfalls zum Einkommen zählen.

Diese Definition ist meines Erachtens trotzdem verzerrt. Selbstgenutzte Immobilien werden nicht berücksichtigt was ja einen großen unterschied machen kann (zum Beispiel selbstgenutztes Haus +2 nicht vermietete Ferienwohnungen). Bei den Kapitalerträgen werden auch nur die ausgezahlten Dividenden beziehungsweise die realisierten Gewinne berücksichtigt. Anteile an einem start up fließen hier also nicht ein. Ein 10 Millionen € Depot in Spotify Aktien auch nicht obwohl es defacto beleihbar wäre.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Wer verdient in Süddeutschland bitte weniger als 3000 netto? Niemand!

Einige....

3000 Netto sind halt einfach über 60k Brutto bei einem Single. Bekommt natürlich jeder hinterhergeschmissen. Ist doch klar.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Womit wir dann auch endlich den Mythos begraben können, dass jeder Ing nur wegen IGM mit Geld zugeschmissen wird! Das ist also selbst in München nicht der Fall.

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Wer verdient in Süddeutschland bitte weniger als 3000 netto? Niemand!

Ich wohne in München, bin Mathematiker und die Freundin Ingenieurin
Beide <3 Jahre BE und unter 3k netto pro Person.
PS: Sie ist in IGM und ich bei der Allianz

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Wer verdient in Süddeutschland bitte weniger als 3000 netto? Niemand!

Ich wohne in München, bin Mathematiker und die Freundin Ingenieurin
Beide <3 Jahre BE und unter 3k netto pro Person.
PS: Sie ist in IGM und ich bei der Allianz

Same hier. It Branche nach Masterabschluss und Freundin Im Vertrieb nach Ausbildung. Zusammen 4,5k netto. Würde ich als mittlere Mittelschicht sehen. Leisten tun wir uns 80qm Wohnung im Kleinstadtkern, nen deutschen Kleinwagen und mehrere Urlaube im Jahr in Europa. Leisten könnten wir uns noch deutlich mehr. Aber bei den Immobilien Preisen muss bereits früh eine hohe Sparquote angelegt werden um später mal Wohneigentum im Umkreis zum Arbeitsplatz zu kaufen.

Würden wir das gesparte Geld statdessen verprassen wäre ein gehobener Mittelschicht Lifestyle möglich. Dann wären 100qm Neubau möglich, ein zweites schickes Auto, Fernreisen statt Europa. Dazu alles was gekauft wird nochmal eine Stufe besser. PC für 3000 statt 2000€, Boxspringbett für 3000 statt 1000€, Fernseher für 2000€ statt 1000€.

Das ist für mich gehobene Mittelschicht. Jeder der von einer Uhrensanmlung oder dem Porsche vor der Tür redet will einen Oberschicht lifestyle, auch wenn er nochmal Leute kennt die 10 mal mehr Geld haben. So sieht das obere Ende der deutschen Vermögensverteilung nunmal aus, das streckt sich über mehr Größenordnungen als die Mittelschicht, Filterblase hin oder her.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Hier sind echt Leute die leben nicht nur auf nem anderen Stern, sondern in einer komplett anderen Galaxie.

200k Einkommen und 10 Mio Vermögen und dann meint er er gehört zur oberen Mittelschicht. Lol. Tut ihr euch alle echt so schwer aus euerer kleinen persönlichen Blase herauszutreten?

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Wer verdient in Süddeutschland bitte weniger als 3000 netto? Niemand!

Ich wohne in München, bin Mathematiker und die Freundin Ingenieurin
Beide <3 Jahre BE und unter 3k netto pro Person.
PS: Sie ist in IGM und ich bei der Allianz

Selbst als Arzt ist man anfangs unter 3000 netto und das sind die Akademiker, die im Durchschnitt am meisten verdienen.
Kommt alle mal runter von eurem hohen Ross.

Die Zeiten in denen Ärzte unter 3k netto verdienen sind vorbei. War früher echt so, da hast du recht. Da haben Ärzte zum Einstieg etwa auf dem Niveau Big4 verdient (40-42k in 2010). Hat sich in den letzten 10 Jahren extrem geändert.

Einstiegsgehalt für Ärzte an Uni-Kliniken, unterste Stufe, weniger geht nicht: 4.747,01 Euro. Ab 01.10. werden es 4.841,95 Euro.
Tarifvertrag kommunale Krankenhäuser: 4.602,70 Euro.
Tarifvertrag Helios, unterste Stufe, 1. Jahr: 5.109,57 Euro.
Rhön: 4.806,26 Euro

Worst-Case sind es also 4.602,70 Euro brutto = 2.874 Euro netto. Wie auch Krankenschwestern kommen einige hundert Euro steuerfreie Zuschläge dazu. Ebenso Zuschläge für Dienste, Einsätze Rettungswagen usw.

Unter 3k netto geht kein Arzt nach Hause, auch nicht im ersten Jahr. Und schon im zweiten Jahr steigt das Brutto an. Im 6. Jahr ist man schon bei etwa 6.000 Euro brutto Grundgehalt, immer noch als Assistenzarzt. Es geht dann über den Facharzt zum Oberarzt ohne Leitungsfunktion. Der Oberarzt ohne Leitungsfunktion ist im Worst-Case bei 91k brutto und im besten Fall bei 110k brutto. Mit Leitungsfunktion geht das Tarifentgelt bis auf 128k brutto hoch (nach 7 Jahren in der Position).

Im Jahr 2010 war das Tarifentgelt anfangs tatsächlich 44k, Bonus gab es nicht. Also vergleichbar mit Big4 damals (inkl. Bonus). Während sich bei den Big4 in 10 Jahren nichts getan hat, sind die Tarifentgelte für Ärzte schön gestiegen.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Ich bin der mit den Kindern die sparen müssen :-). Ich finde das in Ordnung - warum sollen Sie glauben, dass nur weil die Eltern ein großes Vermögen haben und meine Frau und ich sehr gut verdienen alles bekommen?
Natürlich fahren wir öfters in Urlaub, wenn wir in die USA fliegen dann halt alle Business... Aber sie müssen halt auch lernen, dass sie irgendwann Leistung bringen müssen im Leben - das schlimmste sind doch diese kleinen verwöhnten Gören die meinen sie sind etwas besonderes weil die Eltern Geld haben.

Meine Kinder sollen wie ich hoffe die Einstellung bekommen, dass auch sie im Leben arbeiten müssen und was leisten um was zu erreichen, und das reines ausruhen auf dem ererbten Vermögen nicht reicht. Sie müssen keine Akademiker werden, wenn es ihnen nicht liegt sie sollen das machen was zu ihnen passt, aber die Hauptsache ist, sie machen es richtig.

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

10 Mio. auf dem Konto und die Kinder müssen für das IPhone sparen. Weltklasse :-)

Ich komme aus einer kleinen Stadt mit 40T Einwohnern. Mein Vater war Wald-und-Wiesen Anwalt, nun Rentner. Dort habe ich mich immer reich gefühlt auf dem Lande, schönes normales Haus und normal schönes Auto (mal A6, mal 5er...). Fahrrad, Computer, Handy und Auto (Golf...) gab es immer ohne Grosses Gebettel. Zu meinen Peers damals habe ich mich natürlich unheimlich wohlhabend gefühlt. Im Nachhinein wohl klassische Definition von oberer Mittelschicht.

Für mich waren im Studium die Oberschicht Kinder immer die Kinder von Unternehmern, Ärzten, Vorständen usw denen das Netzwerk dann auch immer viel erleichtnert hat.

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Ich denke das Thema ist sehr subjektiv zu sehen. Wenn ich in meine persönliche Bilanz schaue gehöre ich wohl wenigstens zu den Top 2% in Deutschland, abgezahlte Eigentumswohnung die eine Million Wert ist, zweite Immobilie, geerbt, auch eine knappe Million derzeit vermietet, halbe Million im Depot, teilweise geerbt, 6 stelliger Kontostand dazu noch als Angestellter um die 140k im Jahr.

Wenn ich mir jetzt aber mal so ein paar heimliche Konsumwünsche ansehe:

  • aktueller Porsche 911 im Verhältnis noch viel zu teuer was ich im Monat an Einnahmen habe, dann doch eher der große BMW als Jahreswagen
  • richtig coole Wohnung in Toplage eher 3 statt 1 Mio, ja München
  • Urlaube es geht zwar jedes Jahr auf die Seychellen oder die Malediven aber die wirklich coolen Hotels (North Island 6000€ die Nacht oder Soneva Jani ab 25000€ die Nacht) sind dann doch wieder zu teuer und für First reicht es auch nicht ganz da muss die Business genügen
  • Ich sammle seit knapp 20 Jahren Uhren für eine richtig tolle Grand Complication im 6stelligen Bereich reicht es dann auch wieder nicht

Auf der anderen Seite bin ich jetzt niemand der fünf mal die Woche essen geht oder jedes Jahr 10.000€ für eine Golfclub Mitgliedschaft ausgibt.

Klar ich könnte den Porsche kaufen, ich könnte mal 50000€ für eine Woche North Island raushauen aber solang ich mir das von meinen Einkünften nicht regelmäßig leisten kann ohne an die Substanz zu gehen ist es mir zu teuer.

Würde ich das jetzt als Oberschichten Probleme bezeichnen? Es kratzt sicher daran, der amerikanischen Definition nach ist das aber definitiv noch obere Mittelklasse. Insgesamt bin ich mit meinen Lifestyle sehr zu frieden aber was ich mir gefühlt leisten können müsste kommt irgendwie nicht ganz ums Eck.

Stimme dir da vollkommen zu - die Einstufung ist subjektiv und halt auch sehr davon abhängig wie man aufgewachsen ist.
Ich seh es bei meiner Frau und mir. Ich hatte das Glück in sehr priviligierten Verhältnissen aufgewachsen zu sein - Geld hat keine wesentliche Rolle bei meinen Eltern gespielt, zwei mal die Woche Essen gehen war normal, ich musste zwar für Taschengeld etc. immer arbeiten (Zeitungen austragen, Rasen mähen, Ferienjob....) aber hatte immer genug. Hab damals auch dual studiert und immer mein eigener Geld verdient, bicht weil ich musste sonder wollte. Meine Frau kommt aus weniger wohlhabenden Verhältnissen, da war z.B. mal auswärts zum Essen zu gehen was besonderes, was man 1 bis 2 mal im Jahr gemacht hat und größere Ausgaben mussten gut überlegt werden. Das merkt man meiner Frau immer noch an, wenn ihr eine Handtasche, ein Kleid etc. gefällt und das nicht gerade H&M ist sondern mal 200€ aufwärts kostet überlegt sie erst mal 2 Tage und fragt mich ob sie sich das kaufen soll, ich kauf mir sowas halt einfach, aber auch weil Geld für mich da nie eine Rolle gespielt hat.

Heute verdienen wir beide jeweils knapp TEUR 200 brutto, ich hab ein Nettovermögen von über 10 Mio. geerbt, wird sind defacto reich und können uns eigentlich alles leisten was wir wollen, ohne das es uns belasten würde finanziell (ok, jetzt keinen Privatjet) - ich würde uns aber trotzdem nur zur wohlhabenden Mittelschicht rechnen, warum? Wir leben in einem normal großem Haus mit knapp 180qm, gut ausgestattet, aber keine Luxusvilla, wir fahren jeweils Firmenwagen (A6 und 5er) auch normal ausgestattet, kein S6 oder M5. - und ich hab noch einen 911er Oltimer in der Garage, aber nicht als Altagsfahrzeug. Urlaube machen wir ganz unterschiedlich auch mal mit einem Camper, es muss da nicht immer das 5 Sterne Hotel sein. Unsere beiden Kinden müssen für ihr Taschengeld arbeiten und wenn sie jedes Jahr ein neues Iphone wollen, dass müssen sie dafür sparen. Ich glaub der Lebensstil ist schwierig als Maßstab, ich kenn Leute die Leben de Facto vom Hand in den Mund machen aber auch einen auf dicke Hose.

Das klingt wirklich als hättet ihr im Leben gut aufgepasst und habt euch eine gewisse Bodenständigkeit erhalten - und das ist wirklich gut so und wirkt auf mich sehr sympathisch. Aber bitte macht trotzdem nicht den Fehler euch nicht als Oberschicht zu sehen, weil das seid ihr, und damit ist doch auch nichts falsch. Natürlich gibt es immer Leute die reicher sind, aber top 1% in sowohl Vermögen als auch Einkommen kann man wirklich nicht als (obere) Mittelschicht bezeichnen. Und nochmal, damit ist doch nichts falsch vor allem wenn man vernünftig und bodenständig bleibt :)

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Warum jetzt da auf einmal Deutsch oder Urdeutsch für die Definition Mittelschicht relevant ist muss man nicht verstehen oder??

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Hammer mit was für Zahlen hier rumgeschmießen wird. Die meisten unterliegen hier einem Denkfehler in Sachen Mittelschicht und Gehälter.

Problem ist die Sichtweise der Deutschen, deren Eltern hier auch schon geboren sind. Deswegen auch die hohen Gehälter und Vermögen.

Als ob jeder einfach Polizist oder Krankenschwester werden kann... es gibt viel mehr Verkäufer, Lagerarbeiter, Arzthelferinnen oder Floristinen und die bekommen meist nicht mehr als 1,5 bis 1,8k Netto. Ein großer Teil im öffentlichen Dienst geht mit E6 oder E9 nach Hause.

Klar, wenn man Ur-Deutscher ist ist ein abbezahltes Haus und mehrere 100k auf dem Konto ganz normal - man kennt es ja auch nicht anderes und der Bekanntenkreis hat es ja dann meist auch. Aber nicht Ur-Deutsche bekommen meist nichts vererbt, haben keine Beziehungen und/ oder bekommen nicht so einfach Jobs.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Warum der hat doch geschrieben defacto reich - der Lebensstil den er beschreibt aber ist eher obere Mittelschicht. Das ist aber hier auch das Problem. Der Lebensstil sagt null aus, ich kenn Leute die verdienen in München weit über 100k netto und leben auf knapp 60qm, fahren ein altes Auto, denen ist das materielle an der Stelle nicht so wichtig, der eine geht sehr gerne gut essen (Sterne), ein anderer Bekannter macht recht viele teure Urlaube. Gleichzeitig gibt es Leute die verdienen nicht mal die hälfte netto, die brauchen dann aber 100qm, einen geleasten BMW M3.. sind jetzt natürlich Extrema, aber einen Lebensstandard zu nehmen ist einfaqch verzerrend.

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Hier sind echt Leute die leben nicht nur auf nem anderen Stern, sondern in einer komplett anderen Galaxie.

200k Einkommen und 10 Mio Vermögen und dann meint er er gehört zur oberen Mittelschicht. Lol. Tut ihr euch alle echt so schwer aus euerer kleinen persönlichen Blase herauszutreten?

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

Warum jetzt da auf einmal Deutsch oder Urdeutsch für die Definition Mittelschicht relevant ist muss man nicht verstehen oder??

Hammer mit was für Zahlen hier rumgeschmießen wird. Die meisten unterliegen hier einem Denkfehler in Sachen Mittelschicht und Gehälter.

Problem ist die Sichtweise der Deutschen, deren Eltern hier auch schon geboren sind. Deswegen auch die hohen Gehälter und Vermögen.

Als ob jeder einfach Polizist oder Krankenschwester werden kann... es gibt viel mehr Verkäufer, Lagerarbeiter, Arzthelferinnen oder Floristinen und die bekommen meist nicht mehr als 1,5 bis 1,8k Netto. Ein großer Teil im öffentlichen Dienst geht mit E6 oder E9 nach Hause.

Klar, wenn man Ur-Deutscher ist ist ein abbezahltes Haus und mehrere 100k auf dem Konto ganz normal - man kennt es ja auch nicht anderes und der Bekanntenkreis hat es ja dann meist auch. Aber nicht Ur-Deutsche bekommen meist nichts vererbt, haben keine Beziehungen und/ oder bekommen nicht so einfach Jobs.

Kann man absolut verstehen, ich finde die Argumentation absolut schlüssig. Bin selber so ein Ur-Deutscher und es trifft 1:1 so zu wie von demjenigen geschrieben. Vergleicht man sich jetzt mit Zugezogenen, wirkt man ganz schnell ganz schön reich. Im Vergleich mit anderen Ur-Deutschen sind wir aber doch eher maximal untere Mittelschicht. Wenn ich hier lese "normal schöne Autos" und dann kommt "A6, 5er", dann sagt das ja schon alles. Das ist für mich schon absolute Oberkante obere Mittelschicht, sowas hat sich bei uns niemand geleistet.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Autos für 100k Listenpreis (und da liegen die 5er heute teilweise...) haben auch nichts mehr mit obere Mittelschicht zu tun.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

In München liegt der Median bei 4.300 Euro im Monat. Brutto.

Ja MUC besteht eben nicht nur aus Unternehmensberatern und sonstigen High Potentials.

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Einige....

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

Wer soll sie denn sonst fahren? Davon werden jährlich Hunderttausende abgesetzt.

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

Autos für 100k Listenpreis (und da liegen die 5er heute teilweise...) haben auch nichts mehr mit obere Mittelschicht zu tun.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

Autos für 100k Listenpreis (und da liegen die 5er heute teilweise...) haben auch nichts mehr mit obere Mittelschicht zu tun.

Ja, Listenpreis. Den bezahlt halt keiner. Zudem: wer sich als Privater einen Neuwagen kauft hat den Schuss doch sowieso nicht mehr gehört.

Ich hab mich meinen A6 gebraucht, 3 Jhare alt 80tkm, als Leasingrückläufer für 36k geholt. Und der hatte auch beinahe 100k Listenpreis. Das ist dann wieder Mittelklasse ;-)

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

Autos für 100k Listenpreis (und da liegen die 5er heute teilweise...) haben auch nichts mehr mit obere Mittelschicht zu tun.

Also Bekannte von uns, Mittelschicht bis gehobene Mittelschicht, leasen sich die Autos (BMW7 und Volvo XC90), kaufen diese aber nie raus oderso, sondern switchen immer auf das neue oder ein vergleichbares Modell. Läuft halt über deren Praxis.

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WiWi Gast

Lebensstandard der oberen Mittelschicht?

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

Autos für 100k Listenpreis (und da liegen die 5er heute teilweise...) haben auch nichts mehr mit obere Mittelschicht zu tun.

Also Bekannte von uns, Mittelschicht bis gehobene Mittelschicht, leasen sich die Autos (BMW7 und Volvo XC90), kaufen diese aber nie raus oderso, sondern switchen immer auf das neue oder ein vergleichbares Modell. Läuft halt über deren Praxis.

Hättest du den letzten Satz nicht gebracht.... würde ich nur Kopfschütteln

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