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Großstadt - Wie kommt ihr klar

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Hallo zusammen.

Ich mache mir seit einiger Zeit meine Gedanken wie man eigentlich in einer Großstadt noch überleben kann. Ich habe so langsam das Gefühl dass in Deutschland die Gehälter einfach nur noch stagnieren und man eigentlich nur noch durch Wechsel wirklich mehr verdienen kann aber umso mehr wechsel man hat umso mehr schadet man eigentlich seinem Lebenslauf. Auf der anderen Seite habe ich das Gefühl dass die Kosten einfach davonlaufen Punkt ich habe zwar jetzt ein bisschen recherchiert im Internet und habe auch gefunden das in vielen Bereichen die Löhne in den nächsten Jahren steigen sollen aber ich denke mir ganz ehrlich was soll das. Als abhängiger Beschäftigter wird man nie reich und die Stressbelastung im Job wird eigentlich immer mehr Punkt wenn ich überlege ich bin damals 2008 mit 25000 Euro in den Job eingestiegen und kann heute sagen dass ich mich auf 80000 gesteigert habe. Nur wenn ich meine gesamten Kollegschaft und meine alten Freunde aus Schule und Ausbildung sehe haben die alle in ihren Regionen wesentlich mehr erreicht als unser 1 in der Großstadt. Die meisten haben mittlerweile Haus Kinder Familie zwei Autos und teilweise ein finanzielles Polster wovon einer von uns BWL und in der Großstadt nur träumen kann. Auf der anderen Seite sieht man hier im Forum und auch in der Stadt egal ob Frankfurt München Berlin oder Hamburg die High Performer die quasi aus viel Geld noch mehr Geld gemacht haben. Meine Frage an euch ist eigentlich wie denkt ihr über die ganze Sache? Ich bin langsam müde an möchte auch nicht mehr und denke mir ehrlich für was tut man das eigentlich alles weil die schönsten Dinge im Leben sind eigentlich umsonst und zum Schluss muss man einfach sagen wir gehen alle irgendwann ohne was ins Grab.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Hallo I bims 1 betiibswiert.
Wenn du auf 80k kommst, solltest du erst einmal nur dankbar für dieses ungemeine Glück sein.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Hallo I bims 1 betiibswiert.
Wenn du auf 80k kommst, solltest du erst einmal nur dankbar für dieses ungemeine Glück sein.

80k und Glück? Das bekommen selbst die BWLer hier bei uns in KMU. Mit einer Sache hat er aber recht, auf dem Land lebt man viel luxuriöser.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

80k muss man tatsächlich von Glück sprechen. Auch in der Großstadt. Erst recht wenn man BWLer ist.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Was ist an Haus auf dem Land, 2 Autos weil man sonst im Haus gefangen ist und Kindern so toll? Nur weil das der vermeintlich Traum aller Bürger ist, muss man diesem Traum noch nach lange nicht nachlaufen. Auch da wird in weiten Teilen die Familie finanziell nachgeholfen haben.

Das die finanzielle Land Nachhilfe in der Stadt nicht reicht war schon immer so die Schere ist die letzten 10 Jahren nur massiv auseinander gegangen. Ich habe gestern Abend zufällig in meiner Mailbox mal Wohnungsangebote (in München) angeschaut für das Geld was heute 2 Zimmer in der Stadt kosten hätte ich damals eine 120qm Dachgeschoss Wohnung bekommen ... was solls der Zug ist abgefahren.

Die Stadt bietet dafür viele infrastrukturelle Vorteil ich persönlich könnte nie auf dem Land wohnen selbst ein Vorort wäre für mich schon der absolute Horror. Ein Haus möchte ich persönlich auch nicht haben da man sich ständig drum kümmern muss bei einer Wohnung liegt alles bei der Verwaltung und wenn das Dach kaputt ist zahlen es 20 Parteien und ich nicht alleine.

Letztlich ist es doch wieder eine reine Geldfrage wenn genug Geld da ist kann ich mir das alles genau so gestalten wie ich will fast egal wo.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Was ist an Haus auf dem Land, 2 Autos weil man sonst im Haus gefangen ist und Kindern so toll? Nur weil das der vermeintlich Traum aller Bürger ist, muss man diesem Traum noch nach lange nicht nachlaufen. Auch da wird in weiten Teilen die Familie finanziell nachgeholfen haben.

Das die finanzielle Land Nachhilfe in der Stadt nicht reicht war schon immer so die Schere ist die letzten 10 Jahren nur massiv auseinander gegangen. Ich habe gestern Abend zufällig in meiner Mailbox mal Wohnungsangebote (in München) angeschaut für das Geld was heute 2 Zimmer in der Stadt kosten hätte ich damals eine 120qm Dachgeschoss Wohnung bekommen ... was solls der Zug ist abgefahren.

Die Stadt bietet dafür viele infrastrukturelle Vorteil ich persönlich könnte nie auf dem Land wohnen selbst ein Vorort wäre für mich schon der absolute Horror. Ein Haus möchte ich persönlich auch nicht haben da man sich ständig drum kümmern muss bei einer Wohnung liegt alles bei der Verwaltung und wenn das Dach kaputt ist zahlen es 20 Parteien und ich nicht alleine.

Letztlich ist es doch wieder eine reine Geldfrage wenn genug Geld da ist kann ich mir das alles genau so gestalten wie ich will fast egal wo.

du hast keine Kinder, oder?

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Du darfst auch nicht vergessen, dass diejenigen, deren Idyll du beschrieben hast, oft aus Familien mit (verstecktem) Vermögen kommen und nicht selten grosse Schulden (beim Hausbau auch kein Drama) mit im Spiel sind. Im jugendlichen Bekanntenkreis gabs auch einen Typen mit wenig Kohle und Leistung. 10 Jahre später hat er dann seinen Meister geschafft, arbeitet im Familienbetrieb mit und lebt in einer abbezahlten ETW. Regelmässige Urlaube in Top-Ziele, schönes Auto und Alltagsluxus inklusive. Möglich wenn es den Familienbetrieb gibt und die Eltern mehrere Mietshäuser besitzen.

Das Leben teilt nun mal nicht allen gleich aus. Guck auf dich selbst. Wenns dir in deiner Stadt nicht gefällt, brich die Zelte ab und gestalte dein Leben so, dass du morgens gern aufstehst.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Was ist an Haus auf dem Land, 2 Autos weil man sonst im Haus gefangen ist und Kindern so toll? Nur weil das der vermeintlich Traum aller Bürger ist, muss man diesem Traum noch nach lange nicht nachlaufen. Auch da wird in weiten Teilen die Familie finanziell nachgeholfen haben.

Das die finanzielle Land Nachhilfe in der Stadt nicht reicht war schon immer so die Schere ist die letzten 10 Jahren nur massiv auseinander gegangen. Ich habe gestern Abend zufällig in meiner Mailbox mal Wohnungsangebote (in München) angeschaut für das Geld was heute 2 Zimmer in der Stadt kosten hätte ich damals eine 120qm Dachgeschoss Wohnung bekommen ... was solls der Zug ist abgefahren.

Die Stadt bietet dafür viele infrastrukturelle Vorteil ich persönlich könnte nie auf dem Land wohnen selbst ein Vorort wäre für mich schon der absolute Horror. Ein Haus möchte ich persönlich auch nicht haben da man sich ständig drum kümmern muss bei einer Wohnung liegt alles bei der Verwaltung und wenn das Dach kaputt ist zahlen es 20 Parteien und ich nicht alleine.

Letztlich ist es doch wieder eine reine Geldfrage wenn genug Geld da ist kann ich mir das alles genau so gestalten wie ich will fast egal wo.

du hast keine Kinder, oder?

Nein wieso. Ich bin aber auch in der Stadt (München Nymphenburg) aufgewachsen.

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MünchenIstTeuer

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Nein wieso. Ich bin aber auch in der Stadt (München Nymphenburg) aufgewachsen.

Und hast du auch schon mal woanders gewohnt?

Ich bin in einem Vorort (Dorf) von ner 300k+ Stadt aufgewachsen und wohne jetzt in München. Wenn ich zu meinen Eltern fahre merke ich bspw. sofort den Unterschied in der Luftqualität. Wenn ich wieder zurück in München bin, fühlt es sich nur noch stickig an dagegen.
Auch die langen Feldspaziergänge vermisse ich schon. Im Englischen Garten, wo sich bei schönen Wetter eh die halbe Stadt trifft, ist es einfach was ganz anderes. Auch ganz nett, aber man hat halt immer was los um sich rum.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

MünchenIstTeuer schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Nein wieso. Ich bin aber auch in der Stadt (München Nymphenburg) aufgewachsen.

Und hast du auch schon mal woanders gewohnt?

Ich bin in einem Vorort (Dorf) von ner 300k+ Stadt aufgewachsen und wohne jetzt in München. Wenn ich zu meinen Eltern fahre merke ich bspw. sofort den Unterschied in der Luftqualität. Wenn ich wieder zurück in München bin, fühlt es sich nur noch stickig an dagegen.
Auch die langen Feldspaziergänge vermisse ich schon. Im Englischen Garten, wo sich bei schönen Wetter eh die halbe Stadt trifft, ist es einfach was ganz anderes. Auch ganz nett, aber man hat halt immer was los um sich rum.

Als Kind mal kurz in Eichstädt für ein Jahr aber daran habe ich keine wirklichen Erinnerungen mehr.

Ich bin absolut kein Naturtyp. Ich wohne seit 10 Jahren direkt am Hirschgarten und habe diesen vielleicht 10 mal betreten. Wandern war ich noch nie, an einem See war ich seit 20 Jahren nicht mehr...

Den Englischen Garten braucht man eigentlich nicht zu betreten, da muss man mehr aufpassen nicht über irgendjemand zu stolpern als das man das wirklich laufen könnte.

Ich verstehe aber auch nicht, wieso man dann nicht einfach umzieht wenn einem das Umfeld (nicht mehr) gefällt. Die ganze Stadt ist voll von zugezogenen, ich kenne kaum gebürtige Münchner die hier eine nennenswerte Familienhistorie haben.

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MünchenIstTeuer

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Ich verstehe aber auch nicht, wieso man dann nicht einfach umzieht wenn einem das Umfeld (nicht mehr) gefällt. Die ganze Stadt ist voll von zugezogenen, ich kenne kaum gebürtige Münchner die hier eine nennenswerte Familienhistorie haben.

Was ist dann mit meinem Job? Abgesehen davon ist das Münchner Umland nicht wirklich günstiger. Dazu zahlt man dann an Lebensqualität mit Pendeln drauf.

Ich denke nicht, dass ich hier noch leben werde, wenn Kinder geplant sind, aber da lassen meine Frau und ich uns noch ein paar Jahre Zeit.

antworten
WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

MünchenIstTeuer schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Ich verstehe aber auch nicht, wieso man dann nicht einfach umzieht wenn einem das Umfeld (nicht mehr) gefällt. Die ganze Stadt ist voll von zugezogenen, ich kenne kaum gebürtige Münchner die hier eine nennenswerte Familienhistorie haben.

Was ist dann mit meinem Job? Abgesehen davon ist das Münchner Umland nicht wirklich günstiger. Dazu zahlt man dann an Lebensqualität mit Pendeln drauf.

Ich denke nicht, dass ich hier noch leben werde, wenn Kinder geplant sind, aber da lassen meine Frau und ich uns noch ein paar Jahre Zeit.

Der Job kommt mit der Region entweder Großstadt Gehalt und Kosten oder Dorfleben mit Dorfgehalt oder halt pendeln, mein Chef wohnt in Frankfurt und fährt jede Woche nach München und mein Chef Chef kommt aus Hannover fährt jede Woche nach München (seit 30 Jahren)...

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

In Norddeutschland lebt es sich einfach viel besser.

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MünchenIstTeuer

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

mein Chef wohnt in Frankfurt und fährt jede Woche nach München und mein Chef Chef kommt aus Hannover fährt jede Woche nach München (seit 30 Jahren)...

Die beiden haben bestimmt eine erfüllte Ehe und eine gute Beziehung zu ihren Kindern.

Ganz ehrlich, das kann doch nicht ernsthaft ein Argument sein durch das halbe Land zu pendeln?

Sowas kann nur jemand gutheißen der im Leben alleine steht.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

MünchenIstTeuer schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

mein Chef wohnt in Frankfurt und fährt jede Woche nach München und mein Chef Chef kommt aus Hannover fährt jede Woche nach München (seit 30 Jahren)...

Die beiden haben bestimmt eine erfüllte Ehe und eine gute Beziehung zu ihren Kindern.

Ganz ehrlich, das kann doch nicht ernsthaft ein Argument sein durch das halbe Land zu pendeln?

Sowas kann nur jemand gutheißen der im Leben alleine steht.

Vom Chef Chef der Sohn arbeitet ebenfalls bei uns der pendelt aber wohl immer von Hannover nach Wolfsburg ab und an ist er aber auch im Münchner Büro.

Die Kinder vom Chef kenne ich nicht.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

  1. Bin ich der Meinung das Städte wie München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, etc. schon längst ihren Kosten/Leistung Break-even erreicht haben, d.h. das Mehr was man an Miete, etc. ausgeben muss macht das "Großstadtfeeling" längst nicht wieder wett. Es gibt aber noch sehr viele mittlere Großstädte bzw. lebendige Speckgürtel mit gutem ÖPNV die eine gute Balance bieten.

  2. Es ist m.M. ein großer Fehler ein Haus auf dem Land als "Investition" zu betrachten. Wer nicht gerade in den 70ern in Münchner/Stuttgarter Speckgürtel gebaut hat, dessen Erben werden sich jetzt (spätestens in 10 Jahren) wahrscheinlich den Kopf zerbrechen wie sie die Hütte wieder los kriegen. 30/40/50 Jahre lang Ausgaben für Auto bzw. Mobilität gar nicht eingerechnet. Wohnungen in der Innenstadt lassen sich hingegen auch als Investitionen betrachten, bei denen eine Preissteigerung bzw. zumindest Werterhaltung wahrscheinlich ist.
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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Also bei uns auf nem kleinen Dorf 15 KM nördlich von Freiburg und ohne Bahnhof im Dorf kostet der qm Bauland inzwischen 430€. Und auf das neulich ausgeschriebene Baugebiet mit ~40 Plätzen gab es mehrere hundert Bewerber.

Das heißt du musst gewaltiges Glück haben um nen kleines Haus für ne halbe Million Euro aufm Dorf bauen zu dürfen.
Für mich ist das inzwischen nur noch verrückt. Ich verdiene jetzt mit 65k nicht mega gut aber sicherlich auch nicht schlecht und das ist einfach absolut unvorstellbar. In der Stadt ists natürlich nochmal unbezahlbarer.

In meinen Augen ist die einzige Lösung für diese Problem die Attraktivität der ländlichen Wohngegenden nördlich des Main zu verbessern. Da muss die Politik ansetzen. Wenn 80 Millionen in Bayern, BW, Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln wohnen wollen wird sich an dieser Entwicklung nichts ändern. Dann haben wir in den genannten Regionen bald Züricher Preise nur ohne Züricher Gehälter.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Ich wohne in der Ecke Lörrach, deutsche Grenze kurz vor Basel. Kleines Dorf. Wunderschöne Gegend im Dreiländereck D/F/CH, viel Grün und hügelig. Basel ist vor der Tür, Lörrach auch, sonst ist Freiburg gut erreichbar.

Ich zahle 14€/m2 kalt und das war noch eines der günstigsten Angebote (Maisonette mit Tiefgarage, 6 Parteien im Haus, direkt am Feld gelegen). Ein neues EFH beginnt so bei 750.000€.

Ich suche mir mittlerweile sehr genau aus, wo ich lebe. Bin im tiefsten Ruhrpott aufgewachsen und will nie mehr Abgase nur einatmen oder x-tausend Menschen pro Km2 haben. Es war ein langer Weg raus, vor allem raus aus der Arbeitermentalität.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Also bei uns auf nem kleinen Dorf 15 KM nördlich von Freiburg und ohne Bahnhof im Dorf kostet der qm Bauland inzwischen 430€. Und auf das neulich ausgeschriebene Baugebiet mit ~40 Plätzen gab es mehrere hundert Bewerber.

Das heißt du musst gewaltiges Glück haben um nen kleines Haus für ne halbe Million Euro aufm Dorf bauen zu dürfen.
Für mich ist das inzwischen nur noch verrückt. Ich verdiene jetzt mit 65k nicht mega gut aber sicherlich auch nicht schlecht und das ist einfach absolut unvorstellbar. In der Stadt ists natürlich nochmal unbezahlbarer.

In meinen Augen ist die einzige Lösung für diese Problem die Attraktivität der ländlichen Wohngegenden nördlich des Main zu verbessern. Da muss die Politik ansetzen. Wenn 80 Millionen in Bayern, BW, Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln wohnen wollen wird sich an dieser Entwicklung nichts ändern. Dann haben wir in den genannten Regionen bald Züricher Preise nur ohne Züricher Gehälter.

Freiburg hat aber was Immobilien angeht für die Größe der Stadt sehr hohe Preise.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Man merkt lt. der Eltern aber wohl auch auf dem Land, dass es schwieriger wird. Vor einigen Monaten haben sie 2 neue Mieter für ein Dreifamilienhaus gesucht. Selbst dort auf dem Land (Wertheim) haben sich knappe 50 Leute gemeldet, weil es angeblich einfach Nichts auf dem Markt gibt an Wohnungen. (Standard Wohnungen, 70-80qm)

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Fakt ist, wenn die Zinsen wieder steigen werden, dann werden die großen Immobilieninvestoren ihr Geld wieder in andere sicherere Häfen bringen. Aktuell ist kaum mehr Rendite in Großstädten zu erwirtschaften, einzigst die Wertsteigerungen lassen die Spekulanten noch darin investiert sein.
Schaut euch mal die Reportagen zu Wohnungen in Berlin an.... da stehen 10000te Wohnungen komplett leer. Nicht bewohnt! Das Angebot wird verknappt, somit steigen die Preise. Und wenn die Häuserreihen dann verkauft werden, dann wird der Preis auch wieder sinken.
Einzigst die Spekulanten verdienen die Kohle. Die Bürger haben doch schon lange das nachsehen.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Im Taunus, ca. 45 Autominuten vom Rhein Main Gebiet entfernt bekommt man erschlossene kleine Baugrundstücke ab ca. 20k. Die Nachfrage ist trotzdem nicht allzu gut.

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Also bei uns auf nem kleinen Dorf 15 KM nördlich von Freiburg und ohne Bahnhof im Dorf kostet der qm Bauland inzwischen 430€. Und auf das neulich ausgeschriebene Baugebiet mit ~40 Plätzen gab es mehrere hundert Bewerber.

Das heißt du musst gewaltiges Glück haben um nen kleines Haus für ne halbe Million Euro aufm Dorf bauen zu dürfen.
Für mich ist das inzwischen nur noch verrückt. Ich verdiene jetzt mit 65k nicht mega gut aber sicherlich auch nicht schlecht und das ist einfach absolut unvorstellbar. In der Stadt ists natürlich nochmal unbezahlbarer.

In meinen Augen ist die einzige Lösung für diese Problem die Attraktivität der ländlichen Wohngegenden nördlich des Main zu verbessern. Da muss die Politik ansetzen. Wenn 80 Millionen in Bayern, BW, Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln wohnen wollen wird sich an dieser Entwicklung nichts ändern. Dann haben wir in den genannten Regionen bald Züricher Preise nur ohne Züricher Gehälter.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Im Taunus, ca. 45 Autominuten vom Rhein Main Gebiet entfernt bekommt man erschlossene kleine Baugrundstücke ab ca. 20k. Die Nachfrage ist trotzdem nicht allzu gut.

Aber wieso will da keiner mehr wohnen? Probier mal in nem beliebigen Schwarzwaldtal Bauland zu dem Preis zu bekommen. Beim 10-fachen hast vielleicht Glück. Was ist der krasse Unterschied zwischen Taunus und Schwarzwald? Ich selbst kenne den Taunus nicht wirklich, nur den Schwarzwald weil ich halt hier aufgewachsen bin aber ist Großraum Frankfurt wirklich so viel schlechter als Großraum Freiburg oder wieso wollen alle zu uns aber keiner zu euch?

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Machen wir uns nichts vor. Die Gewinner sind die Leute die auf dem Land leben. Ich wohne in einer Kleinstadt und habe mir hier für 350k eine Villa mit indoor Pool gekauft. In der Stadt kriegt man dafür nicht mal eine doppelhaushälfte

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Im Taunus, ca. 45 Autominuten vom Rhein Main Gebiet entfernt bekommt man erschlossene kleine Baugrundstücke ab ca. 20k. Die Nachfrage ist trotzdem nicht allzu gut.

Aber wieso will da keiner mehr wohnen? Probier mal in nem beliebigen Schwarzwaldtal Bauland zu dem Preis zu bekommen. Beim 10-fachen hast vielleicht Glück. Was ist der krasse Unterschied zwischen Taunus und Schwarzwald? Ich selbst kenne den Taunus nicht wirklich, nur den Schwarzwald weil ich halt hier aufgewachsen bin aber ist Großraum Frankfurt wirklich so viel schlechter als Großraum Freiburg oder wieso wollen alle zu uns aber keiner zu euch?

Kann nur von Hamburg sprechen, aber dort ist es doch ähnlich. Der HVV "Speckgürtel" wird von den Menschen noch als Alternative in Betracht gezogen, aber danach hört es schon auf. 70-80km nördlich von der Hamburger Innenstadt gibt es aber sehr günstige Grundstücke.
Hier sieht man noch gelernte Handwerker mit Mitte 20 ihr Haus bauen und das reihenweise. Je nachdem, wo man lebt, ist man mitunter schneller in der Hamburger Innenstadt als in einigen abgelegenen Stadtteilen Hamburgs. Meine Eltern haben sich Anfang der 2000er beispielsweise ein Haus gebaut, das nur 5 Minuten von der Autobahn entfernt ist. Trotz der knapp 80km Entfernung sind sie schneller bei der Arbeit in Nähe des HBF als damals, als sie im Westen Hamburgs lebten.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Im Taunus, ca. 45 Autominuten vom Rhein Main Gebiet entfernt bekommt man erschlossene kleine Baugrundstücke ab ca. 20k. Die Nachfrage ist trotzdem nicht allzu gut.

Aber wieso will da keiner mehr wohnen? Probier mal in nem beliebigen Schwarzwaldtal Bauland zu dem Preis zu bekommen. Beim 10-fachen hast vielleicht Glück. Was ist der krasse Unterschied zwischen Taunus und Schwarzwald? Ich selbst kenne den Taunus nicht wirklich, nur den Schwarzwald weil ich halt hier aufgewachsen bin aber ist Großraum Frankfurt wirklich so viel schlechter als Großraum Freiburg oder wieso wollen alle zu uns aber keiner zu euch?

Kann nur von Hamburg sprechen, aber dort ist es doch ähnlich. Der HVV "Speckgürtel" wird von den Menschen noch als Alternative in Betracht gezogen, aber danach hört es schon auf. 70-80km nördlich von der Hamburger Innenstadt gibt es aber sehr günstige Grundstücke.
Hier sieht man noch gelernte Handwerker mit Mitte 20 ihr Haus bauen und das reihenweise. Je nachdem, wo man lebt, ist man mitunter schneller in der Hamburger Innenstadt als in einigen abgelegenen Stadtteilen Hamburgs. Meine Eltern haben sich Anfang der 2000er beispielsweise ein Haus gebaut, das nur 5 Minuten von der Autobahn entfernt ist. Trotz der knapp 80km Entfernung sind sie schneller bei der Arbeit in Nähe des HBF als damals, als sie im Westen Hamburgs lebten.

Die 80km kosten aber auch wieder Geld. Es macht meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn in den Speckgürtel oder knapp außerhalb zu wohnen man verliert letztlich nur es dauert länger, die Fahrten sind teurer, die Preise ziehen nicht so stark an wie in einer zentraleren Lage das einzige Argument was wieder dafür spricht ist das man es sich Anfangs leichter leisten kann.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Im Taunus, ca. 45 Autominuten vom Rhein Main Gebiet entfernt bekommt man erschlossene kleine Baugrundstücke ab ca. 20k. Die Nachfrage ist trotzdem nicht allzu gut.

Aber wieso will da keiner mehr wohnen? Probier mal in nem beliebigen Schwarzwaldtal Bauland zu dem Preis zu bekommen. Beim 10-fachen hast vielleicht Glück. Was ist der krasse Unterschied zwischen Taunus und Schwarzwald? Ich selbst kenne den Taunus nicht wirklich, nur den Schwarzwald weil ich halt hier aufgewachsen bin aber ist Großraum Frankfurt wirklich so viel schlechter als Großraum Freiburg oder wieso wollen alle zu uns aber keiner zu euch?

Kann nur von Hamburg sprechen, aber dort ist es doch ähnlich. Der HVV "Speckgürtel" wird von den Menschen noch als Alternative in Betracht gezogen, aber danach hört es schon auf. 70-80km nördlich von der Hamburger Innenstadt gibt es aber sehr günstige Grundstücke.
Hier sieht man noch gelernte Handwerker mit Mitte 20 ihr Haus bauen und das reihenweise. Je nachdem, wo man lebt, ist man mitunter schneller in der Hamburger Innenstadt als in einigen abgelegenen Stadtteilen Hamburgs. Meine Eltern haben sich Anfang der 2000er beispielsweise ein Haus gebaut, das nur 5 Minuten von der Autobahn entfernt ist. Trotz der knapp 80km Entfernung sind sie schneller bei der Arbeit in Nähe des HBF als damals, als sie im Westen Hamburgs lebten.

Die 80km kosten aber auch wieder Geld. Es macht meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn in den Speckgürtel oder knapp außerhalb zu wohnen man verliert letztlich nur es dauert länger, die Fahrten sind teurer, die Preise ziehen nicht so stark an wie in einer zentraleren Lage das einzige Argument was wieder dafür spricht ist das man es sich Anfangs leichter leisten kann.

Da widerspreche ich dir nicht, solang man das Haus als Anlage betrachtet. Für viele Menschen spielt das aber keine Rolle, weil sie sich ihr Haus bauen und dort wohnen bleiben bis ins hohe Alter. Dann ist das Haus ein Nutzobjekt und eventuelle Wertzuwächse sind sowieso nicht realisiert, also für die Zeit des Lebens nicht relevant bzw. höchstens für die Erben, aber sollte es darum gehen? Es ist einfach ein Trade-Off, den man hat.Ein 200qm Haus mit Garten auf dem Land oder eine 3-Zimmer ETW in der Stadt (kriegt man sowas überhaupt noch für 200k? :D). Ich würde mich für das Haus auf dem Land entscheiden und täglich mit dem Auto pendeln, aber da hat jeder seine eigenen Präferenzen.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Im Taunus, ca. 45 Autominuten vom Rhein Main Gebiet entfernt bekommt man erschlossene kleine Baugrundstücke ab ca. 20k. Die Nachfrage ist trotzdem nicht allzu gut.

Aber wieso will da keiner mehr wohnen? Probier mal in nem beliebigen Schwarzwaldtal Bauland zu dem Preis zu bekommen. Beim 10-fachen hast vielleicht Glück. Was ist der krasse Unterschied zwischen Taunus und Schwarzwald? Ich selbst kenne den Taunus nicht wirklich, nur den Schwarzwald weil ich halt hier aufgewachsen bin aber ist Großraum Frankfurt wirklich so viel schlechter als Großraum Freiburg oder wieso wollen alle zu uns aber keiner zu euch?

Kann nur von Hamburg sprechen, aber dort ist es doch ähnlich. Der HVV "Speckgürtel" wird von den Menschen noch als Alternative in Betracht gezogen, aber danach hört es schon auf. 70-80km nördlich von der Hamburger Innenstadt gibt es aber sehr günstige Grundstücke.
Hier sieht man noch gelernte Handwerker mit Mitte 20 ihr Haus bauen und das reihenweise. Je nachdem, wo man lebt, ist man mitunter schneller in der Hamburger Innenstadt als in einigen abgelegenen Stadtteilen Hamburgs. Meine Eltern haben sich Anfang der 2000er beispielsweise ein Haus gebaut, das nur 5 Minuten von der Autobahn entfernt ist. Trotz der knapp 80km Entfernung sind sie schneller bei der Arbeit in Nähe des HBF als damals, als sie im Westen Hamburgs lebten.

Die 80km kosten aber auch wieder Geld. Es macht meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn in den Speckgürtel oder knapp außerhalb zu wohnen man verliert letztlich nur es dauert länger, die Fahrten sind teurer, die Preise ziehen nicht so stark an wie in einer zentraleren Lage das einzige Argument was wieder dafür spricht ist das man es sich Anfangs leichter leisten kann.

Da widerspreche ich dir nicht, solang man das Haus als Anlage betrachtet. Für viele Menschen spielt das aber keine Rolle, weil sie sich ihr Haus bauen und dort wohnen bleiben bis ins hohe Alter. Dann ist das Haus ein Nutzobjekt und eventuelle Wertzuwächse sind sowieso nicht realisiert, also für die Zeit des Lebens nicht relevant bzw. höchstens für die Erben, aber sollte es darum gehen? Es ist einfach ein Trade-Off, den man hat.Ein 200qm Haus mit Garten auf dem Land oder eine 3-Zimmer ETW in der Stadt (kriegt man sowas überhaupt noch für 200k? :D). Ich würde mich für das Haus auf dem Land entscheiden und täglich mit dem Auto pendeln, aber da hat jeder seine eigenen Präferenzen.

Keinen Nerv mich jeden Tag stundenlang durch die Gegend zu quälen ich brauche jetzt schon in der Stadt für 8km 20 Minuten. Dann lege ich lieber Geld drauf und kaufe eine vernünftige Wohnung in der Stadt.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Die Überlegung über eine Großstadt hat für mich zwei Facetten - Karriere und soziales Leben.

  1. Karriere: sobald man mitten in Nirvana wohnt, ist man an die Arbeit gebunden und davon abhängig. Je größer die Stand, desto mehr Möglichkeiten hat man zu wechseln. Für die BWLer ist der regelmäßige Wechsel der Weg sich beruflich und gehaltlich weiterzuentwickeln. Außerdem, je größer die Stand, und je zentraler man wohnt, desto besser sind die Chancen für beide Partner langfristig arbeitstätig zu sein.

  2. Soziales Leben: sobald man ein braucht und sich nicht komplett in das Haus mit Grillen am WE zurückziehen möchte, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder ist man in einer Großstand, wobei in DE das wirklich 5-6 Städte sind, oder man reist regelmäßig nach Hamburg, Berlin, München, etc. Wobei wenn man es sich leisten kann regelmäßig nach NY, London, etc. zu reisen, braucht man keine deutsche Großstadt um auszugehen:-)
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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 08.10.2018:

Die Überlegung über eine Großstadt hat für mich zwei Facetten - Karriere und soziales Leben.

  1. Karriere: sobald man mitten in Nirvana wohnt, ist man an die Arbeit gebunden und davon abhängig. Je größer die Stand, desto mehr Möglichkeiten hat man zu wechseln. Für die BWLer ist der regelmäßige Wechsel der Weg sich beruflich und gehaltlich weiterzuentwickeln. Außerdem, je größer die Stand, und je zentraler man wohnt, desto besser sind die Chancen für beide Partner langfristig arbeitstätig zu sein.

  2. Soziales Leben: sobald man ein braucht und sich nicht komplett in das Haus mit Grillen am WE zurückziehen möchte, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder ist man in einer Großstand, wobei in DE das wirklich 5-6 Städte sind, oder man reist regelmäßig nach Hamburg, Berlin, München, etc. Wobei wenn man es sich leisten kann regelmäßig nach NY, London, etc. zu reisen, braucht man keine deutsche Großstadt um auszugehen:-)

Richtig aber für eine spontane Unternehmung sind sie besser als in der Pampa zu hocken und mit irgendwelchen Leuten zu grillen die zufälligerweise in der Nähe wohnen.

antworten
WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 08.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.10.2018:

Die Überlegung über eine Großstadt hat für mich zwei Facetten - Karriere und soziales Leben.

  1. Karriere: sobald man mitten in Nirvana wohnt, ist man an die Arbeit gebunden und davon abhängig. Je größer die Stand, desto mehr Möglichkeiten hat man zu wechseln. Für die BWLer ist der regelmäßige Wechsel der Weg sich beruflich und gehaltlich weiterzuentwickeln. Außerdem, je größer die Stand, und je zentraler man wohnt, desto besser sind die Chancen für beide Partner langfristig arbeitstätig zu sein.

  2. Soziales Leben: sobald man ein braucht und sich nicht komplett in das Haus mit Grillen am WE zurückziehen möchte, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder ist man in einer Großstand, wobei in DE das wirklich 5-6 Städte sind, oder man reist regelmäßig nach Hamburg, Berlin, München, etc. Wobei wenn man es sich leisten kann regelmäßig nach NY, London, etc. zu reisen, braucht man keine deutsche Großstadt um auszugehen:-)

Richtig aber für eine spontane Unternehmung sind sie besser als in der Pampa zu hocken und mit irgendwelchen Leuten zu grillen die zufälligerweise in der Nähe wohnen.

Herzlichen Glückwunsch. Du scheinst wirklich an deine Vorurteile zu glauben.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 08.10.2018:

Die Überlegung über eine Großstadt hat für mich zwei Facetten - Karriere und soziales Leben.

  1. Karriere: sobald man mitten in Nirvana wohnt, ist man an die Arbeit gebunden und davon abhängig. Je größer die Stand, desto mehr Möglichkeiten hat man zu wechseln. Für die BWLer ist der regelmäßige Wechsel der Weg sich beruflich und gehaltlich weiterzuentwickeln. Außerdem, je größer die Stand, und je zentraler man wohnt, desto besser sind die Chancen für beide Partner langfristig arbeitstätig zu sein.

  2. Soziales Leben: sobald man ein braucht und sich nicht komplett in das Haus mit Grillen am WE zurückziehen möchte, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder ist man in einer Großstand, wobei in DE das wirklich 5-6 Städte sind, oder man reist regelmäßig nach Hamburg, Berlin, München, etc. Wobei wenn man es sich leisten kann regelmäßig nach NY, London, etc. zu reisen, braucht man keine deutsche Großstadt um auszugehen:-)

Richtig aber für eine spontane Unternehmung sind sie besser als in der Pampa zu hocken und mit irgendwelchen Leuten zu grillen die zufälligerweise in der Nähe wohnen.

Herzlichen Glückwunsch. Du scheinst wirklich an deine Vorurteile zu glauben.

Ich wohne in München, ich habe Freunde in Landsberg und im Hinterland von Landsberg, in Traunstein etc.. die fahren alle nach München oder Augsburg wenn sie mal irgendwas machen wollen außer zum Dorfwirt zu gehen oder ins Multiplex auf der grünen Wiese.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Also bei uns auf nem kleinen Dorf 15 KM nördlich von Freiburg und ohne Bahnhof im Dorf kostet der qm Bauland inzwischen 430€. Und auf das neulich ausgeschriebene Baugebiet mit ~40 Plätzen gab es mehrere hundert Bewerber.

Das heißt du musst gewaltiges Glück haben um nen kleines Haus für ne halbe Million Euro aufm Dorf bauen zu dürfen.
Für mich ist das inzwischen nur noch verrückt. Ich verdiene jetzt mit 65k nicht mega gut aber sicherlich auch nicht schlecht und das ist einfach absolut unvorstellbar. In der Stadt ists natürlich nochmal unbezahlbarer.

In meinen Augen ist die einzige Lösung für diese Problem die Attraktivität der ländlichen Wohngegenden nördlich des Main zu verbessern. Da muss die Politik ansetzen. Wenn 80 Millionen in Bayern, BW, Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln wohnen wollen wird sich an dieser Entwicklung nichts ändern. Dann haben wir in den genannten Regionen bald Züricher Preise nur ohne Züricher Gehälter.

Freiburg hat aber was Immobilien angeht für die Größe der Stadt sehr hohe Preise.

Freiburg und Hamburg sind nice und wahlheimat nr. 1 aber leider beides unerschwinglich.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Machen wir uns nichts vor. Die Gewinner sind die Leute die auf dem Land leben. Ich wohne in einer Kleinstadt und habe mir hier für 350k eine Villa mit indoor Pool gekauft. In der Stadt kriegt man dafür nicht mal eine doppelhaushälfte

Dann wohnst du im Osten von Berlin. Da will keiner leben. Im Schwarzwald zahlst du davor min. 800.000€

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 08.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Machen wir uns nichts vor. Die Gewinner sind die Leute die auf dem Land leben. Ich wohne in einer Kleinstadt und habe mir hier für 350k eine Villa mit indoor Pool gekauft. In der Stadt kriegt man dafür nicht mal eine doppelhaushälfte

Dann wohnst du im Osten von Berlin. Da will keiner leben. Im Schwarzwald zahlst du davor min. 800.000€

Vielleicht solltest du erstmal richtig lesen. Ich habe gesagt ich lebe in einer Kleinstadt und mir wäre neu, dass Berlin eine ist. Keine Ahnung was alle am Schwarzwald so besonders finden. Selber Schuld wenn man die Preise dort bezahlt.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

  1. Bin ich der Meinung das Städte wie München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, etc. schon längst ihren Kosten/Leistung Break-even erreicht haben, d.h. das Mehr was man an Miete, etc. ausgeben muss macht das "Großstadtfeeling" längst nicht wieder wett. Es gibt aber noch sehr viele mittlere Großstädte bzw. lebendige Speckgürtel mit gutem ÖPNV die eine gute Balance bieten.

+1

Mittlerweile wird's abartig. Suche gerade mit meinem Freund eine größere Wohnung (zugegeben in den schöneren Vierteln). Unter 2k warm kann man's vergessen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Auf der anderen Seite finde ich den Gedanken, mich für jeden Drink, den wir mit Freunden nehmen wollen, ins Auto oder in die Bahn zu setzen, absolut gruselig - also zahlen wir 2k.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

  1. Bin ich der Meinung das Städte wie München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, etc. schon längst ihren Kosten/Leistung Break-even erreicht haben, d.h. das Mehr was man an Miete, etc. ausgeben muss macht das "Großstadtfeeling" längst nicht wieder wett. Es gibt aber noch sehr viele mittlere Großstädte bzw. lebendige Speckgürtel mit gutem ÖPNV die eine gute Balance bieten.

+1

Mittlerweile wird's abartig. Suche gerade mit meinem Freund eine größere Wohnung (zugegeben in den schöneren Vierteln). Unter 2k warm kann man's vergessen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Auf der anderen Seite finde ich den Gedanken, mich für jeden Drink, den wir mit Freunden nehmen wollen, ins Auto oder in die Bahn zu setzen, absolut gruselig - also zahlen wir 2k.

Blöder Fehler.
Hier mein Beispiel aus Frankfurt:
Statt 2k für ne mittelmäßige Bude auszugeben, habe ich mir mit der Freundin für etwas weniger ein 120qm Loft im Taunus angeschafft (Eigentum). Die Differenz gebe ich dann gerne fürs Taxi aus, wenn man abends mal was trinken gehen will.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

  1. Bin ich der Meinung das Städte wie München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, etc. schon längst ihren Kosten/Leistung Break-even erreicht haben, d.h. das Mehr was man an Miete, etc. ausgeben muss macht das "Großstadtfeeling" längst nicht wieder wett. Es gibt aber noch sehr viele mittlere Großstädte bzw. lebendige Speckgürtel mit gutem ÖPNV die eine gute Balance bieten.

+1

Mittlerweile wird's abartig. Suche gerade mit meinem Freund eine größere Wohnung (zugegeben in den schöneren Vierteln). Unter 2k warm kann man's vergessen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Auf der anderen Seite finde ich den Gedanken, mich für jeden Drink, den wir mit Freunden nehmen wollen, ins Auto oder in die Bahn zu setzen, absolut gruselig - also zahlen wir 2k.

Schönere und meist zentrale Viertel mit viel Gastronomie etc. sind noch mal zwei paar Schuhe.

Ich habe zwei Zinswohnungen in München und auch meine Eltern besitzen ein paar Immobilien allerdings eher freistehende Häuser am Stadtrand. Ich sehe was da immer an Anfragen reinkommt wenn mal ein Mieter auszieht.

Ich habe seit Samstag ein Inserat für eine Wohnung in Neuhausen (70qm, Südloggia mit 10qm, Tiefgarage, 2010 Baujahr) für 1400€ kalt am laufen. Ich bekomme täglich hunderte E-Mails. In der ersten Stunde waren es etwas über 300 mittlerweile müssten es um die 2000 sein. Meist gleich mit Einkommensnachweis etc.. 1/4 der Paare hat über 10.000€ netto pro Monat. 1/4 im Bereich 8.000€ - 10.000€ netto. Ich habe auch Anfragen von Leuten die das alleine verdienen. Man hat wirklich die freie Auswahl.

Ich wundere mich mittlerweile nur noch darüber. Ich habe mir Anfang des Jahres eine neue Wohnung in Obermenzing gekauft, sobald die fertig ist, ziehe ich auch ein paar Meter aus der Innenstadt (aktuell nähe Isator) heraus und vermiete meine jetzige Wohnung. So viel Taxi fahren kann ich gar nicht um das preislich wieder rauszuholen.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Wer zieht denn bitte als Paar mit mehr als 10 kEUR netto im Monat in eine 70 qm Bude?

Ich habe seit Samstag ein Inserat für eine Wohnung in Neuhausen (70qm, Südloggia mit 10qm, Tiefgarage, 2010 Baujahr) für 1400€ kalt am laufen. Ich bekomme täglich hunderte E-Mails. In der ersten Stunde waren es etwas über 300 mittlerweile müssten es um die 2000 sein. Meist gleich mit Einkommensnachweis etc.. 1/4 der Paare hat über 10.000€ netto pro Monat. 1/4 im Bereich 8.000€ - 10.000€ netto. Ich habe auch Anfragen von Leuten die das alleine verdienen. Man hat wirklich die freie Auswahl.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Wieso steht doch in einem gesunden Verhältnis zum Einkommen die OECD empfiehlt maximal 20% vom Netto fürs wohnen auszugeben.

Ich vermute ich weiß was Du als nicht Münchner geistig vor den Augen hast aber da sind wir in München dann bei 5000-6000€ Miete.

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

Wer zieht denn bitte als Paar mit mehr als 10 kEUR netto im Monat in eine 70 qm Bude?

Ich habe seit Samstag ein Inserat für eine Wohnung in Neuhausen (70qm, Südloggia mit 10qm, Tiefgarage, 2010 Baujahr) für 1400€ kalt am laufen. Ich bekomme täglich hunderte E-Mails. In der ersten Stunde waren es etwas über 300 mittlerweile müssten es um die 2000 sein. Meist gleich mit Einkommensnachweis etc.. 1/4 der Paare hat über 10.000€ netto pro Monat. 1/4 im Bereich 8.000€ - 10.000€ netto. Ich habe auch Anfragen von Leuten die das alleine verdienen. Man hat wirklich die freie Auswahl.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Auf dem Land gibt es relativ wenige moderne Wohnungen. Meistens nur Häuser. Wer kein Haus haben möchte, hat ein Problem.

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Man merkt lt. der Eltern aber wohl auch auf dem Land, dass es schwieriger wird. Vor einigen Monaten haben sie 2 neue Mieter für ein Dreifamilienhaus gesucht. Selbst dort auf dem Land (Wertheim) haben sich knappe 50 Leute gemeldet, weil es angeblich einfach Nichts auf dem Markt gibt an Wohnungen. (Standard Wohnungen, 70-80qm)

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

Blöder Fehler.
Hier mein Beispiel aus Frankfurt:
Statt 2k für ne mittelmäßige Bude auszugeben, habe ich mir mit der Freundin für etwas weniger ein 120qm Loft im Taunus angeschafft (Eigentum). Die Differenz gebe ich dann gerne fürs Taxi aus, wenn man abends mal was trinken gehen will.

Momentan zu kaufen, halte ich für absolut gefährlich.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Kann man so nicht sagen.

Eine Wohnung/Haus jetzt als Investitionsanlage zu kaufen: Ja gefährlich.
Eine Wohnung/Haus als Konsumobjekt zu kaufen, weil man >100qm möchte, die Miete in der Innenstadt nicht zu stemmen ist und es in preiswerteren Gegenden nicht das passende Mietobjekt gibt: Vollkommen okay, wenn man es sich leisten möchte.

Beispiel für die zweite Situation: Ich habe 2 Kinder und möchte viel Platz haben. Das ist mir einfach wichtig und erhöht meine Lebensqualität ungemein. In Berlin und im Speckgürtel kann ich mir das aber nicht leisten. Lösung: 50km entfernt (Brandenburg) ein großes Haus gebaut auf einem 2000qm Grundstück für 350k. Top modern, 320qm Wohnfläche (inkl. ausgebautem Keller). Schule, Kindergarten, Supermarkt jeweils ~3km entfernt. Anbindung nach Berlin "nur" halbstündlich per Regionalbahn (dafür bin ich mit Rad in <10min am Bhf). Zur Arbeit brauche ich von Haustür zum Bürostuhl 45-60min. Wir brauchen nur ein Auto.

Dass das in 20Jahren unter Umständen weniger Wert ist als jetzt, ist mir dabei vollkommen egal. Da geben Leute im Endeffekt für ihr CLA-Leasing mehr aus, nur dass die garantiert den Zonk ziehen.

Pendeln nervt zwar, aber als ich direkt in Berlin gewohnt habe, habe ich manchmal auch 45min gebraucht, wenn es schlecht lief. Dafür habe ich jetzt ein halbes Fußballfeld auf dem ich meine Ruhe habe. Außerdem hat mein AG komischerweise jetzt deutlich mehr Verständnis und hat freiwillig angeboten, dass ich doch einen festen Home-Office Tag machen soll, um weniger Stress zu haben.

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

Blöder Fehler.
Hier mein Beispiel aus Frankfurt:
Statt 2k für ne mittelmäßige Bude auszugeben, habe ich mir mit der Freundin für etwas weniger ein 120qm Loft im Taunus angeschafft (Eigentum). Die Differenz gebe ich dann gerne fürs Taxi aus, wenn man abends mal was trinken gehen will.

Momentan zu kaufen, halte ich für absolut gefährlich.

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mond1972

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Es hängt davon ab, ob man psychisch eher für das Stadt- oder für das Landleben geeignet ist. Ich finde aber auch, es wird recht viel romantisch verklärt, was das Land angeht... Ich könnte das Leben in einer Kleinstadt oder gar auf dem Dorf nie aushalten, das wäre der absolute Horror für mich

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

350k? Sorry, aber Gebäude kosten bei der Größe wesentlich mehr! Und erst recht unterkellert, selbst 50 km entfernt ist das doch alles Sandboden mit Grundwasser. Keller kostet im Berliner Umland bei einem normalen Gebäude locker 80k extra.

Hört sich nach einer typischen wiwi treff Geschichte an ;)

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

320m2 Wfl + Keller, 2000m2 Grundstück für 350k?

Mal angenommen du hast fürs Grundstück günstige 100k bezahlt, selbst für ein Fertighaus bei der Größe zahlst du mind. 350k aufwärts.
Ist das Haus tatsächlich fertig? Oder nur der Rohbau?

Mach mal bitte eine Aufschlüsselung der Kosten... ich kann es sonst auch nur schwer glauben...

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Bin der Vorposter und ja, bei dem Preis hielte ich das ganze auch nicht für so gefährlich ;) Ich finde hier in Frankfurt und näherer Umgebung aber für die Hälfte deiner Größe nichts unter dem Doppelten deines Preises!

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

Kann man so nicht sagen.

Eine Wohnung/Haus jetzt als Investitionsanlage zu kaufen: Ja gefährlich.
Eine Wohnung/Haus als Konsumobjekt zu kaufen, weil man >100qm möchte, die Miete in der Innenstadt nicht zu stemmen ist und es in preiswerteren Gegenden nicht das passende Mietobjekt gibt: Vollkommen okay, wenn man es sich leisten möchte.

Beispiel für die zweite Situation: Ich habe 2 Kinder und möchte viel Platz haben. Das ist mir einfach wichtig und erhöht meine Lebensqualität ungemein. In Berlin und im Speckgürtel kann ich mir das aber nicht leisten. Lösung: 50km entfernt (Brandenburg) ein großes Haus gebaut auf einem 2000qm Grundstück für 350k. Top modern, 320qm Wohnfläche (inkl. ausgebautem Keller). Schule, Kindergarten, Supermarkt jeweils ~3km entfernt. Anbindung nach Berlin "nur" halbstündlich per Regionalbahn (dafür bin ich mit Rad in <10min am Bhf). Zur Arbeit brauche ich von Haustür zum Bürostuhl 45-60min. Wir brauchen nur ein Auto.

Dass das in 20Jahren unter Umständen weniger Wert ist als jetzt, ist mir dabei vollkommen egal. Da geben Leute im Endeffekt für ihr CLA-Leasing mehr aus, nur dass die garantiert den Zonk ziehen.

Pendeln nervt zwar, aber als ich direkt in Berlin gewohnt habe, habe ich manchmal auch 45min gebraucht, wenn es schlecht lief. Dafür habe ich jetzt ein halbes Fußballfeld auf dem ich meine Ruhe habe. Außerdem hat mein AG komischerweise jetzt deutlich mehr Verständnis und hat freiwillig angeboten, dass ich doch einen festen Home-Office Tag machen soll, um weniger Stress zu haben.

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

Blöder Fehler.
Hier mein Beispiel aus Frankfurt:
Statt 2k für ne mittelmäßige Bude auszugeben, habe ich mir mit der Freundin für etwas weniger ein 120qm Loft im Taunus angeschafft (Eigentum). Die Differenz gebe ich dann gerne fürs Taxi aus, wenn man abends mal was trinken gehen will.

Momentan zu kaufen, halte ich für absolut gefährlich.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Wieso genau zahlen wir nochmal Soli+Länderfinanzausgleich an Bundesländer in denen man ne Villa zum Preis einer 2-Zimmer Wohnung bekommt?

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

Wieso genau zahlen wir nochmal Soli+Länderfinanzausgleich an Bundesländer in denen man ne Villa zum Preis einer 2-Zimmer Wohnung bekommt?

Damit ich leben kann wie ein König auf meinen Anwesen.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

Wieso genau zahlen wir nochmal Soli+Länderfinanzausgleich an Bundesländer in denen man ne Villa zum Preis einer 2-Zimmer Wohnung bekommt?

Damit da einer hinzieht und Steuern zahlt. Steht dir ja auch frei.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Genau damit die Infrastruktur vorhanden ist und sich noch menschen überlegen dort hinzuziehen. Ansonsten würden die Regionen komplett aussterben

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Ist man U30 ist die Stadt toll. Clubs, Lokale, Kultur, Spass, Konzerte etc.

Ist man Ü30 und hat Familie, ist Großstadt die Hölle. Vor allem für die Kinder, denn da gibt es nur noch Asi-Schulen und Kindergärten, die an Bagdad erinnern.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Hier der 350k Haus Typ mit der gewünschten Auflistung...
Grundstück (1850qm) hat mich vor 2jahren 42,xx euro/qm gekostet. Also knappe 80k.
Wir haben ca 30k eigenleistung beim Bau eingebracht (inkl. Hilfe von Freunden und Eltern).
Erschließungskosten (gas, Strom, Kanalisation, Wasser, Telefon) waren knapp über 10k.
Sonstige Nebenkosten ihv 20k.
Hausbau inkl Keller, aber ohne Terrasse und Garage: knapp unter 250k (das war auch unsere Schmerzgrenze). Bauträger kommt aus Brandenburg. Preise sind sehr vernünftig. Qualität übrigens auch. Wir hatten einen unabhängigen gutachter zur Abnahme.
Bei der Wohnfläche von 320qm habe ich aber auch einen Großteil des ausgebauten Kellers mitgezählt. Unser Schlafzimmer ist bspw im Keller.

Ein guten Freund hat es ins tiefste Brandenburg gezogen. Dort hat er das Grundstück von der Gemeinde für einen spottpreis (<<10euro/qm) bekommen (ähnlich groß wie unseres) und es wurde ein Teil der Erschließungskosten übernommen.
Die waren froh, dass eine junge Familie hinzieht.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

  1. Bin ich der Meinung das Städte wie München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, etc. schon längst ihren Kosten/Leistung Break-even erreicht haben, d.h. das Mehr was man an Miete, etc. ausgeben muss macht das "Großstadtfeeling" längst nicht wieder wett. Es gibt aber noch sehr viele mittlere Großstädte bzw. lebendige Speckgürtel mit gutem ÖPNV die eine gute Balance bieten.

+1

Mittlerweile wird's abartig. Suche gerade mit meinem Freund eine größere Wohnung (zugegeben in den schöneren Vierteln). Unter 2k warm kann man's vergessen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Auf der anderen Seite finde ich den Gedanken, mich für jeden Drink, den wir mit Freunden nehmen wollen, ins Auto oder in die Bahn zu setzen, absolut gruselig - also zahlen wir 2k.

Schönere und meist zentrale Viertel mit viel Gastronomie etc. sind noch mal zwei paar Schuhe.

Ich habe zwei Zinswohnungen in München und auch meine Eltern besitzen ein paar Immobilien allerdings eher freistehende Häuser am Stadtrand. Ich sehe was da immer an Anfragen reinkommt wenn mal ein Mieter auszieht.

Ich habe seit Samstag ein Inserat für eine Wohnung in Neuhausen (70qm, Südloggia mit 10qm, Tiefgarage, 2010 Baujahr) für 1400€ kalt am laufen. Ich bekomme täglich hunderte E-Mails. In der ersten Stunde waren es etwas über 300 mittlerweile müssten es um die 2000 sein. Meist gleich mit Einkommensnachweis etc.. 1/4 der Paare hat über 10.000€ netto pro Monat. 1/4 im Bereich 8.000€ - 10.000€ netto. Ich habe auch Anfragen von Leuten die das alleine verdienen. Man hat wirklich die freie Auswahl.

d.h. 1000 Leute haben mehr als 8k netto pro Monat. Sag mal was sind das für Leute??? Was machen diese beruflich? Selbst zu zweit ist das nicht so easy.
Und was machst du bzw deine Eltern bei soviel Immobesitz?

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Soli zahlt man sowohl im Westen als auch im Osten. Zusätzlich fließt der soli in den Bundeshaushalt und nicht in einen Topf für den Osten. Lesen bildet...

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

Wieso genau zahlen wir nochmal Soli+Länderfinanzausgleich an Bundesländer in denen man ne Villa zum Preis einer 2-Zimmer Wohnung bekommt?

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

  1. Bin ich der Meinung das Städte wie München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, etc. schon längst ihren Kosten/Leistung Break-even erreicht haben, d.h. das Mehr was man an Miete, etc. ausgeben muss macht das "Großstadtfeeling" längst nicht wieder wett. Es gibt aber noch sehr viele mittlere Großstädte bzw. lebendige Speckgürtel mit gutem ÖPNV die eine gute Balance bieten.

+1

Mittlerweile wird's abartig. Suche gerade mit meinem Freund eine größere Wohnung (zugegeben in den schöneren Vierteln). Unter 2k warm kann man's vergessen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Auf der anderen Seite finde ich den Gedanken, mich für jeden Drink, den wir mit Freunden nehmen wollen, ins Auto oder in die Bahn zu setzen, absolut gruselig - also zahlen wir 2k.

Schönere und meist zentrale Viertel mit viel Gastronomie etc. sind noch mal zwei paar Schuhe.

Ich habe zwei Zinswohnungen in München und auch meine Eltern besitzen ein paar Immobilien allerdings eher freistehende Häuser am Stadtrand. Ich sehe was da immer an Anfragen reinkommt wenn mal ein Mieter auszieht.

Ich habe seit Samstag ein Inserat für eine Wohnung in Neuhausen (70qm, Südloggia mit 10qm, Tiefgarage, 2010 Baujahr) für 1400€ kalt am laufen. Ich bekomme täglich hunderte E-Mails. In der ersten Stunde waren es etwas über 300 mittlerweile müssten es um die 2000 sein. Meist gleich mit Einkommensnachweis etc.. 1/4 der Paare hat über 10.000€ netto pro Monat. 1/4 im Bereich 8.000€ - 10.000€ netto. Ich habe auch Anfragen von Leuten die das alleine verdienen. Man hat wirklich die freie Auswahl.

d.h. 1000 Leute haben mehr als 8k netto pro Monat. Sag mal was sind das für Leute??? Was machen diese beruflich? Selbst zu zweit ist das nicht so easy.
Und was machst du bzw deine Eltern bei soviel Immobesitz?

Die zu zweit um die 10.000€ liegen sind typischerweise das Siemens / BMW, Tier 2 Consulting / Infineon etc. Pärchen. Wenn da aber mal ein Abteilungsleiter / Bereichsleiter von irgendeiner größeren Firma kommt und da suchen viele einen Zweitwohnsitz, da die Leute irgendwo her kommen, sind 10.000€ netto plus eher die Regel oft gibt es noch einen Zuschuss von der Firma. Ich liege als nicht leitender Angestellter mittlerweile auch bei fast 7.000 netto.

Meine Mutter ist Rentnerin war davor eigentlich Beamte. Wir sind recht oft um München herum umgezogen und sie hat die Häuser (3) bzw. Wohnungen (2) immer gekauft. Startkapital war wohl das Haus was sie mit meinem Vater gemeinsam gekauft, hat der aber schon vor über 30 Jahren verstorben ist. Dann immer wieder die vorherige Immobilie als Sicherheit durch eine Grundschuld belastet und alles was verfügbar war als (Sonder)Tilgung eingesetzt. Dadurch gab es wohl für die damalige Zeit sehr gute Zinssätze, bei aus heutiger Sicht moderaten Kaufpreisen. Bis auf eine Wohnung ist mittlerweile auch alles bezahlt.

Ich hatte aus heutiger Sicht auch noch Glück, meine erste Wohnung habe ich 2005 zum Studiums Ende gekauft (68qm in Haidhausen für 169.000€ mit 69.000€ Startkapital von meiner Mutter), die ich auch ein paar Jahre selbst bewohnt habe. Die 2. Wohnung liegt eben in Neuhausen, 2008 kurz vor dem irren Preisanstieg für 265.000€ erworben, da floss dann eine Erbschaft von den Großeltern mit rein.

Ich selbst wohne aktuell in einer Wohnung die einer Beamtengenossenschaft gehört, da bin ich über meine Mutter reingerutscht, Schwabing nähe Schwere Reiter Str. und zahle für 100qm 1050€ warm.

Auch wenn ich weiß das es finanziell keinen Sinn, macht habe ich mir Anfang des Jahres eine weitere Wohnung gekauft, die ich aber selbst beziehen werde die auch dementsprechend mit Sonderwünschen ausgestattet wird und einen ziemlichen Kontrast zu meiner jetzigen 60iger Jahre Bude darstellen wird.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Und das bestätigt mir mal wieder das allgemeine Klischee, dass Geld von Geld kommt. Wir sucher derzeit in München eine Wohnung und finden keine nach der eisernen Regel max. 1/2 Gehalt, falls mal was passieren sollte. Es ist einfach zu teuer hier. Wenn man natürlich Eigentum hat ist es immer leichter, aber sowas habe ich bisher auch nicht gehört.

"Wir sind recht oft um München herum umgezogen und sie hat die Häuser (3) bzw. Wohnungen (2) immer gekauft."

Damit kann man sich auch mal ein Vermögen von 2. Mio Euro (3 Häuser und 2 Wohnungen) aufbauen. Respekt.

Aber heute ist das nicht mehr möglich.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

danke für die ausführliche Antwort.
Ich vermute aber stark, dass durch den Tod deines Vaters wohl eine Lebensversicherung fällig wurde und dadurch dann das Haus recht schnell abbezahlt werden konnte. Ansonsten hätte das Haus nicht als Sicherheit für den Kauf weiterer Häuser herhalten können.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

danke für die ausführliche Antwort.
Ich vermute aber stark, dass durch den Tod deines Vaters wohl eine Lebensversicherung fällig wurde und dadurch dann das Haus recht schnell abbezahlt werden konnte. Ansonsten hätte das Haus nicht als Sicherheit für den Kauf weiterer Häuser herhalten können.

Soweit ich weiß nicht, das war wohl einige Jahre recht eng aber ich war damals auch erst 3.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Und das bestätigt mir mal wieder das allgemeine Klischee, dass Geld von Geld kommt. Wir sucher derzeit in München eine Wohnung und finden keine nach der eisernen Regel max. 1/2 Gehalt, falls mal was passieren sollte. Es ist einfach zu teuer hier. Wenn man natürlich Eigentum hat ist es immer leichter, aber sowas habe ich bisher auch nicht gehört.

"Wir sind recht oft um München herum umgezogen und sie hat die Häuser (3) bzw. Wohnungen (2) immer gekauft."

Damit kann man sich auch mal ein Vermögen von 2. Mio Euro (3 Häuser und 2 Wohnungen) aufbauen. Respekt.

Aber heute ist das nicht mehr möglich.

Stand heute wäre es finanziell auch 0 sinnvoll, da man aktuell fast keinen nennenswerten Mietzins mit neu gekauften Objekten erzielen kann. Quasi jedes der Objekte hat allein in den letzten Zehn Jahren mehr als 100% an Marktwert zugelegt.

Es ist aber eine typische Geschichte. Fast jeder den ich kenne der Eigentum hat, hat irgendeine Art von Sponsoring von den Verwandten bekommen. Entweder Geld, oder es sind ehemalige Bauern deren Flurstücke irgendwann um gewidmet wurden etc..

Ich habe auch einen Freund der Immobilienmakler ist, der meint auch in den meisten Fällen stehen die Eltern bei der Besichtigung mit drin und die Tendenz das gar keine Finanzierung notwendig ist nimmt auch weiter zu.

Mit 50% Wohnkostenanteil am Einkommen bist Du für einen Vermieter auch ein gewisses Risiko, wenn einer von beiden arbeitslos wird oder sich das Paar trennt... jemand der 25% Mietanteil zu zweit hat kann auch eine Weile 50% stemmen ...

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

  1. Bin ich der Meinung das Städte wie München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, etc. schon längst ihren Kosten/Leistung Break-even erreicht haben, d.h. das Mehr was man an Miete, etc. ausgeben muss macht das "Großstadtfeeling" längst nicht wieder wett. Es gibt aber noch sehr viele mittlere Großstädte bzw. lebendige Speckgürtel mit gutem ÖPNV die eine gute Balance bieten.

Welches Großstadtfeeling bitte? xD Stuttgart ist ein Loch mit Proleten und Insta-Frauen um jede Ecke und fühlt sich trotz dessen an wie ein kleines Dorf.

Ich habe 2 Jahre in Seoul gelebt, DAS ist eine Großstadt und da verstehe ich dann auch die enormen Mieten, weil es wirklich alles in 10facher Ausführung gibt. Stuttgart dagegen (als Beispiel) ... hat absolut nichts zu bieten. Theodor Heuss Straße ist die Wahrscheinlichkeit größer angepöbelt zu werden statt Spaß zu haben abends und die 2-3 Studentenlocations sind inzwischen überfüllt mit Möchtegern Kids

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Fakt ist, wenn die Zinsen wieder steigen werden, dann werden die großen Immobilieninvestoren ihr Geld wieder in andere sicherere Häfen bringen. Aktuell ist kaum mehr Rendite in Großstädten zu erwirtschaften, einzigst die Wertsteigerungen lassen die Spekulanten noch darin investiert sein.
Schaut euch mal die Reportagen zu Wohnungen in Berlin an.... da stehen 10000te Wohnungen komplett leer. Nicht bewohnt! Das Angebot wird verknappt, somit steigen die Preise. Und wenn die Häuserreihen dann verkauft werden, dann wird der Preis auch wieder sinken.
Einzigst die Spekulanten verdienen die Kohle. Die Bürger haben doch schon lange das nachsehen.

Berlin ist auch ein schlechtes Beispiel. Die Stadt hat keine Industrie und die wenigen Startups & Mode Label machen den Kohl nicht fett

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Berlin bietet wirklich einen Jobgarant für Akademiker. Hier sind alle bedeutenden nationalen und internationalen Unternehmen angesiedelt. Auch sitzt hier die ganze öffentliche Verwaltung wo man gutes Geld verdienen kann. Einzig die Tatsache dass man hier mit die teuersten Miete zahlt ist abtörnend.

antworten
WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

"Musst du wirklich arbeiten dann zieh nach Moabit."
Ein großer Teil der Leute in Mitte ist doch finanziell bereits gut versorgt. So ist meine Erfahrung.

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Berlin bietet wirklich einen Jobgarant für Akademiker. Hier sind alle bedeutenden nationalen und internationalen Unternehmen angesiedelt. Auch sitzt hier die ganze öffentliche Verwaltung wo man gutes Geld verdienen kann. Einzig die Tatsache dass man hier mit die teuersten Miete zahlt ist abtörnend.

antworten
WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

"Musst du wirklich arbeiten dann zieh nach Moabit."
Ein großer Teil der Leute in Mitte ist doch finanziell bereits gut versorgt. So ist meine Erfahrung.

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Berlin bietet wirklich einen Jobgarant für Akademiker. Hier sind alle bedeutenden nationalen und internationalen Unternehmen angesiedelt. Auch sitzt hier die ganze öffentliche Verwaltung wo man gutes Geld verdienen kann. Einzig die Tatsache dass man hier mit die teuersten Miete zahlt ist abtörnend.

In Mitte sind aber auch die Mieten unmenschlich hoch. Da muss man schon sehr gut verdienen und selbst dann würde ich es nicht machen und mir eine Villa auf dem Land kaufen für das Geld.

antworten
WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Einzig die Tatsache dass man hier mit die teuersten Miete zahlt ist abtörnend.

Bitte was? Mit die höchsten Mieten von allen Städten im Osten vielleicht. Im Westen (insbesondere im Süden) ist so ziemlich jede Kleinstadt teurer als Berlin.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Das ist alles so oberflächlich. Ihr brüskiert euch mit hohen Mieten als wäre das was gutes und vermittelt den Anschein als ob die Wohnungsnot und die Absurdität der Mietpreise in München (inkl. anderer deutscher Großstädte) was gutes wäre. Der Unterschied weshalb die Mieten in MUC im Vergleich zu Berlin so groß ist, liegt auch einfach daran, dass Berlin auch in zentrumsnahen Gebieten noch Platz für Neues hat. In München ist alles zugebaut. Seit Jahren stagniert die Stadt. Ich habe in einem Zeitraum von 4 Jahren 3x zentrumsnah in München gewohnt und es hat sich nichts verändert, da einfach kein Platz besteht.

zur Info: Vergleicht man die Mieten im Zentrum von Berlin (Potsdamer Platz, Hackescher Markt, Pariser Platz, Gendarmenmarkt etc.) mit den Toplagen von MUC (Schwabing, Maxvorstadt etc.), dann ist der Unterschied marginal und liegt in beiden Fällen bei ca. 8k-10k pro qm. Die Entwicklung ist definitiv nicht gut und man sieht wie "langweilig" das Zentrum von München mittlerweile wird.

Zuletzt: Der Vorposter bzgl. Seoul hat vollkommen recht und es ist eine Farce München und Schwabing mit Großstadtflair in Verbindung zu bringen. Das sind beides überdimensionale Dörfer und haben rein gar nichts mit pulsierenden Großstädten zu tun. Einzig Berlin und HH kann man in Deutschland einigermaßen dazuzählen. Ich hoffe ihr kommt mal nach Seoul, Shanghai oder NYC bevor ihr MUC wieder in einen Satz mit Großstadt nehmt

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Wer zieht denn bitte freiwillig nach München, wenn er in Berlin viel bessere Jobchancen als WiWi hat?

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Ja, guter Punkt. In dem Viertel zwischen Gendarmenmarkt und ESCP (wie heisst es?) sind sehr schöne Objekte, aber auch nicht billiger als gleiches Niveau in MUC.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Zuletzt: Der Vorposter bzgl. Seoul hat vollkommen recht und es ist eine Farce München und Schwabing mit Großstadtflair in Verbindung zu bringen. Das sind beides überdimensionale Dörfer und haben rein gar nichts mit pulsierenden Großstädten zu tun. Einzig Berlin und HH kann man in Deutschland einigermaßen dazuzählen. Ich hoffe ihr kommt mal nach Seoul, Shanghai oder NYC bevor ihr MUC wieder in einen Satz mit Großstadt nehmt

Totaler Quatsch... Besuch doch mal irgendein random Dorf bevor du MUC in einen Satz mit Dorf nimmst.
Die Tatsache, dass es größere Städte gibt ändert überhaupt nichts daran, dass München eine Großstadt ist. Und sogar eine der größeren Großstädte. Und ja ich war schon in NYC beispielsweise. Ich war aber auch schon auf nem 300-Einwohner Dorf. Alles ab 100k ist ne Großstadt und wird auch zurecht so genannt. Seoul, Tokio usw. ändern daran nichts.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Zuletzt: Der Vorposter bzgl. Seoul hat vollkommen recht und es ist eine Farce München und Schwabing mit Großstadtflair in Verbindung zu bringen. Das sind beides überdimensionale Dörfer und haben rein gar nichts mit pulsierenden Großstädten zu tun. Einzig Berlin und HH kann man in Deutschland einigermaßen dazuzählen. Ich hoffe ihr kommt mal nach Seoul, Shanghai oder NYC bevor ihr MUC wieder in einen Satz mit Großstadt nehmt

Sag mal jemandem, der aus einem 5.000 Seeelen-Dorf kommt, München sei keine Großstadt. Ist es aber per Definition. Vielleicht solltet Ihr zwischen Großstädten und Metropolen differenzieren.

Btw ich finde es sowieso hart lächerlich, wie sich einige etwas darauf einbilden, wie groß Ihre Stadt ist.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Zuletzt: Der Vorposter bzgl. Seoul hat vollkommen recht und es ist eine Farce München und Schwabing mit Großstadtflair in Verbindung zu bringen. Das sind beides überdimensionale Dörfer und haben rein gar nichts mit pulsierenden Großstädten zu tun. Einzig Berlin und HH kann man in Deutschland einigermaßen dazuzählen. Ich hoffe ihr kommt mal nach Seoul, Shanghai oder NYC bevor ihr MUC wieder in einen Satz mit Großstadt nehmt

Sag mal jemandem, der aus einem 5.000 Seeelen-Dorf kommt, München sei keine Großstadt. Ist es aber per Definition. Vielleicht solltet Ihr zwischen Großstädten und Metropolen differenzieren.

Btw ich finde es sowieso hart lächerlich, wie sich einige etwas darauf einbilden, wie groß Ihre Stadt ist.

Manche müssen halt mit der größe ihrer Stadt protzen, wenn die eigenen Dinge nicht ausreichen!

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Einzig die Tatsache dass man hier mit die teuersten Miete zahlt ist abtörnend.

Bitte was? Mit die höchsten Mieten von allen Städten im Osten vielleicht. Im Westen (insbesondere im Süden) ist so ziemlich jede Kleinstadt teurer als Berlin.

So ein Blödsinn ;)

Und bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Mieten am äußeren Rand von Berlin mit den Mieten im Zentrum einer größeren Stadt in NRW zu vergleichen macht allein schon wegen der Distanz zum jeweiligen Zentrum keinen Sinn. Natürlich bekommt man 15 Kilometer von Mitte entfernt noch vergleichsweise günstige Wohnungen. Aber in 5 km Umkreis zum Potsdamer Platz sind die Mieten eher ... 1700 kalt für 130 qm in Wilmersdorf, 3100 Euro kalt für 96 qm französische Straße .... 1650 kalt für 100 qm in Tiergarten ... 2000 kalt für 120 qm in Mitte ...

Aber klar da sind die berühmteb Kleinstädte im Süden teurer ;)

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Naja also ich finde ein protzen mit der Größe der Stadt legitimer als das protzen einiger Münchner und Zugezogener wie toll die hohen Mieten sind!

Beides dumm, aber wer es braucht. Gibt ja einige hier in dem Forum mit Komplexen. Kann man sich nicht darauf einigen, dass jeder da wohnen soll wo er sich wohlfühlt?

ich denke jede Stadt in Deutschland hat seine Vorzüge und ich freue mich jedes mal auf München als auch auf Berlin, FFM DD etc.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

So ein Blödsinn ;)

Und bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Mieten am äußeren Rand von Berlin mit den Mieten im Zentrum einer größeren Stadt in NRW zu vergleichen macht allein schon wegen der Distanz zum jeweiligen Zentrum keinen Sinn. Natürlich bekommt man 15 Kilometer von Mitte entfernt noch vergleichsweise günstige Wohnungen. Aber in 5 km Umkreis zum Potsdamer Platz sind die Mieten eher ... 1700 kalt für 130 qm in Wilmersdorf, 3100 Euro kalt für 96 qm französische Straße .... 1650 kalt für 100 qm in Tiergarten ... 2000 kalt für 120 qm in Mitte ...

Aber klar da sind die berühmteb Kleinstädte im Süden teurer ;)

Ganz einfach. Google nach Karten zum Mietspiegel in Deutschland. Da gibts einige aktuelle. Da siehst du sofort, dass Berlin im Mittelfeld liegt. Einige Stadtteile im unteren Mittelfeld, einige im oberen Mittelfeld.

Dagegen liegen 2/3 von Baden-Württemberg und die Hälfte von Bayern mindestens gleichauf mit Berlin. Große Gebiete liegen darüber, bei weitem nicht nur Stuttgart und München sondern sehr großflächig die Gebiete drum herum. Aber genauso der ganze Südwesten von BW.

Hier zum Beispiel ist eine aktuelle Karte aus diesem Jahr:

https://www.vermietet.de/mietspiegel

Es bringt halt wenig wenn du die teuersten Ecken von Berlin als Vergleich her nimmst, die Stadt im Schnitt aber einfach nicht so teuer ist. Und darum geht es, nicht um einzelne Straßenzüge.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

So ein Blödsinn ;)

Und bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Mieten am äußeren Rand von Berlin mit den Mieten im Zentrum einer größeren Stadt in NRW zu vergleichen macht allein schon wegen der Distanz zum jeweiligen Zentrum keinen Sinn. Natürlich bekommt man 15 Kilometer von Mitte entfernt noch vergleichsweise günstige Wohnungen. Aber in 5 km Umkreis zum Potsdamer Platz sind die Mieten eher ... 1700 kalt für 130 qm in Wilmersdorf, 3100 Euro kalt für 96 qm französische Straße .... 1650 kalt für 100 qm in Tiergarten ... 2000 kalt für 120 qm in Mitte ...

Aber klar da sind die berühmteb Kleinstädte im Süden teurer ;)

Ganz einfach. Google nach Karten zum Mietspiegel in Deutschland. Da gibts einige aktuelle. Da siehst du sofort, dass Berlin im Mittelfeld liegt. Einige Stadtteile im unteren Mittelfeld, einige im oberen Mittelfeld.

Dagegen liegen 2/3 von Baden-Württemberg und die Hälfte von Bayern mindestens gleichauf mit Berlin. Große Gebiete liegen darüber, bei weitem nicht nur Stuttgart und München sondern sehr großflächig die Gebiete drum herum. Aber genauso der ganze Südwesten von BW.

Hier zum Beispiel ist eine aktuelle Karte aus diesem Jahr:

www.vermietet.de/mietspiegel

Es bringt halt wenig wenn du die teuersten Ecken von Berlin als Vergleich her nimmst, die Stadt im Schnitt aber einfach nicht so teuer ist. Und darum geht es, nicht um einzelne Straßenzüge.

Wie kann der Durchschnitt einer Stadt eine Rolle spielen? Du wohnst nur in einem Bezirk und von daher ist der Durchschnitt irrelevant. Wenn ich nach Berlin ziehe will ich bestimmt nicht in Neukölln wohnen sondern in einer angenehmen Umgebung. Fakt ist dass die guten Gegenden von Berlin wesentlich teurer sind als München. Nicht umsonst spielen sich hier solche Szenen ab wie der Makler der pro Besichtigung 600€ genommen hat und sie auch noch bekommen hat.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

Wie kann der Durchschnitt einer Stadt eine Rolle spielen? Du wohnst nur in einem Bezirk und von daher ist der Durchschnitt irrelevant. Wenn ich nach Berlin ziehe will ich bestimmt nicht in Neukölln wohnen sondern in einer angenehmen Umgebung. Fakt ist dass die guten Gegenden von Berlin wesentlich teurer sind als München. Nicht umsonst spielen sich hier solche Szenen ab wie der Makler der pro Besichtigung 600€ genommen hat und sie auch noch bekommen hat.

Asooo. Hättest du doch vorher gesagt, dass bei dieser speziellen Diskussion objektive Statistiken keine Rolle spielen sondern deine subjektive Einschätzung als Fakt gilt und die Diskussion nur auf dieser Grundlage erfolgt. Dann hätte ich so einen Schwachsinn natürlich nie behauptet.
In diesem Fall ist Berlin natürlich (mit Abstand) die teuerste Stadt Deutschlands. Eigentlich auch bei weitem teurer als London, Paris und Zürich.

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Wie kann der Durchschnitt einer Stadt eine Rolle spielen? Du wohnst nur in einem Bezirk und von daher ist der Durchschnitt irrelevant. Wenn ich nach Berlin ziehe will ich bestimmt nicht in Neukölln wohnen sondern in einer angenehmen Umgebung. Fakt ist dass die guten Gegenden von Berlin wesentlich teurer sind als München. Nicht umsonst spielen sich hier solche Szenen ab wie der Makler der pro Besichtigung 600€ genommen hat und sie auch noch bekommen hat.

Asooo. Hättest du doch vorher gesagt, dass bei dieser speziellen Diskussion objektive Statistiken keine Rolle spielen sondern deine subjektive Einschätzung als Fakt gilt und die Diskussion nur auf dieser Grundlage erfolgt. Dann hätte ich so einen Schwachsinn natürlich nie behauptet.
In diesem Fall ist Berlin natürlich (mit Abstand) die teuerste Stadt Deutschlands. Eigentlich auch bei weitem teurer als London, Paris und Zürich.

Stimmt du hast natürlich recht, Neukölln mit Mietpreisen von 7€ der qm ist repräsentativer. Jede Kleinstadt ist teurer als Berlin und man kriegt das Wohnen hier praktisch geschenkt. Tut mir leid... Ich liege ja so falsch...

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WiWi Gast

Großstadt - Wie kommt ihr klar

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Ich wohne in der Ecke Lörrach, deutsche Grenze kurz vor Basel. Kleines Dorf. Wunderschöne Gegend im Dreiländereck D/F/CH, viel Grün und hügelig. Basel ist vor der Tür, Lörrach auch, sonst ist Freiburg gut erreichbar.

Ich zahle 14€/m2 kalt und das war noch eines der günstigsten Angebote (Maisonette mit Tiefgarage, 6 Parteien im Haus, direkt am Feld gelegen). Ein neues EFH beginnt so bei 750.000€.

Ich suche mir mittlerweile sehr genau aus, wo ich lebe. Bin im tiefsten Ruhrpott aufgewachsen und will nie mehr Abgase nur einatmen oder x-tausend Menschen pro Km2 haben. Es war ein langer Weg raus, vor allem raus aus der Arbeitermentalität.

D-CH-F

Kurz vor Basel kann man einfach ins schöne Elsass ziehen. Wohnen ist günstiger und Steuern für Arbeitnehmer meist auch. Für 750k bekommst auf der französischen Seite vom Dreiländereck eine Luxusvilla.

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