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IGM Tarifrunde 2022

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Servus zusammen,

ab September läuft die aktuelle Tarifbindung der IGM aus. Daher dürfte wohl ab Frühjahr, spätestens Sommer verhandelt werden.
Wegen Covid etc. haben wir ja jetzt mehrere Jahre Nullrunden hinnehmen müssen.

Die Wirtschaft zieht jedoch extrem an, bei meinem AG (Top DAX Konzern, kein Automotive) platzen die Auftragsbücher aus allen Nähten.

Personalmangel und Inflation sind die nächsten Punkte.

Eigentlich müsste es ja ~10% mehr geben, um Inflation und mehrere Jahre Nullrunden auszugleichen.

Was denkt ihr kommt raus?

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 19.01.2022:

Wegen Covid etc. haben wir ja jetzt mehrere Jahre Nullrunden hinnehmen müssen.

Hier liegt dein Fehler: Nur weil die Tabellenwerte nicht erhöht wurden, heißt das nicht, dass es eine Nullrunde gab. Die Erhöhungen der letzten Tarifverhandlung sind (trotz damaliger niedriger Inflation!) substanziell, sie wurden nur nicht in Form einer Erhöhung der Tabellenwerte (= Monatsgehälter), sondern in Form einer Einmalzahlung ("Transformationsgeld") beschlossen. Für das Jahr 2022 erhält man daher (jetzt mit Februarabrechnung) eine saftige Zulage von 18,4 % eines Monatsgehalts. Für das Jahr 2023 steigt die Zulage auf 27,6 % eines Monatsgehalts.

Lange Rede kurzer Sinn: Es hab keine Nullrunde, die Erhöhung kommt nur einmalig konzentriert statt regelmäßig portioniert im Monatsgehalt. Die Erhöhung für das nächste Jahr ist bereits beschlossen (18,4 % --> 27,6%) und daher erwarte ich von der kommenden Tarifverhandlung geringfügige weitere Verbesserungen.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Aufgrund des schwachen Jahres 2020, 2021 wäre es wünschenswert wenn auch 2022 die AT und LA Mitarbeiter endlich einmal für die harte Corona Zeit eine ordentliche Erhöhung der Entgelte bekämen.

WiWi Gast schrieb am 19.01.2022:

Servus zusammen,

ab September läuft die aktuelle Tarifbindung der IGM aus. Daher dürfte wohl ab Frühjahr, spätestens Sommer verhandelt werden.
Wegen Covid etc. haben wir ja jetzt mehrere Jahre Nullrunden hinnehmen müssen.

Die Wirtschaft zieht jedoch extrem an, bei meinem AG (Top DAX Konzern, kein Automotive) platzen die Auftragsbücher aus allen Nähten.

Personalmangel und Inflation sind die nächsten Punkte.

Eigentlich müsste es ja ~10% mehr geben, um Inflation und mehrere Jahre Nullrunden auszugleichen.

Was denkt ihr kommt raus?

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Naja also zumindest für die AT MA richtet sich die durchschnittliche Steigerung ja meist an den IGM Steigerungen. Ist auch logisch, da die ersten AT Stufen ja in der Regel an die oberen Tarifstufen angelehnt sind mit einem kleinen Aufschlag. Sprich steigt der Tarif muss auch die AT Stufe steigen.

WiWi Gast schrieb am 20.01.2022:

Aufgrund des schwachen Jahres 2020, 2021 wäre es wünschenswert wenn auch 2022 die AT und LA Mitarbeiter endlich einmal für die harte Corona Zeit eine ordentliche Erhöhung der Entgelte bekämen.

WiWi Gast schrieb am 19.01.2022:

Servus zusammen,

ab September läuft die aktuelle Tarifbindung der IGM aus. Daher dürfte wohl ab Frühjahr, spätestens Sommer verhandelt werden.
Wegen Covid etc. haben wir ja jetzt mehrere Jahre Nullrunden hinnehmen müssen.

Die Wirtschaft zieht jedoch extrem an, bei meinem AG (Top DAX Konzern, kein Automotive) platzen die Auftragsbücher aus allen Nähten.

Personalmangel und Inflation sind die nächsten Punkte.

Eigentlich müsste es ja ~10% mehr geben, um Inflation und mehrere Jahre Nullrunden auszugleichen.

Was denkt ihr kommt raus?

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Korrekt, das gilt aber nur für tabellenwirksame Erhöhungen. Mein AG hat nun ein System geschaffen, bei dem die AT Mitarbeiter auch von den letztmaligen "Einmalzahlungen" profitieren.

Anyway, durch diese Einmalzahlungen und Inanspruchnahme des Geldes (statt des Urlaubs für T-Zug) ergibt sich ab 2023 ein Jahresgehalt im Tarifbereich bestehend aus 13.801 Gehältern.

WiWi Gast schrieb am 21.01.2022:

Naja also zumindest für die AT MA richtet sich die durchschnittliche Steigerung ja meist an den IGM Steigerungen. Ist auch logisch, da die ersten AT Stufen ja in der Regel an die oberen Tarifstufen angelehnt sind mit einem kleinen Aufschlag. Sprich steigt der Tarif muss auch die AT Stufe steigen.

WiWi Gast schrieb am 20.01.2022:

Aufgrund des schwachen Jahres 2020, 2021 wäre es wünschenswert wenn auch 2022 die AT und LA Mitarbeiter endlich einmal für die harte Corona Zeit eine ordentliche Erhöhung der Entgelte bekämen.

WiWi Gast schrieb am 19.01.2022:

Servus zusammen,

ab September läuft die aktuelle Tarifbindung der IGM aus. Daher dürfte wohl ab Frühjahr, spätestens Sommer verhandelt werden.
Wegen Covid etc. haben wir ja jetzt mehrere Jahre Nullrunden hinnehmen müssen.

Die Wirtschaft zieht jedoch extrem an, bei meinem AG (Top DAX Konzern, kein Automotive) platzen die Auftragsbücher aus allen Nähten.

Personalmangel und Inflation sind die nächsten Punkte.

Eigentlich müsste es ja ~10% mehr geben, um Inflation und mehrere Jahre Nullrunden auszugleichen.

Was denkt ihr kommt raus?

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

10% kommt ziemlich sicher nicht dabei rum, auch wenn das gefordert wird. Die AGs werden noch wegen Corona und Rohstoffknappheit rumjammern (z.T. auch berechtigt).

Denke 7% wird gefordert und 3% kommt dabei rum.

Schau dir mal die Chronik der Forderungen und der Verhandlungsergebnisse an seit 1991:

Forderungen von 4% bis 11% + Nebenforderungen.

Ergebnis: Zwischen 0% und 6,7% und/oder manchmal Sonderzahlungen

https://www.gesamtmetall.de/sites/default/files/downloads/broschuere_tarifentgelte_1990-2021.pdf

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Kann mir jemand vielleicht helfen, das volle Gehalt zu berechnen? NRW EG12

EInstieg also 3.957€ / Monat. Was kommt hier noch dazu? Ich verstehe es wie folgt:

  • 0,72 Gehälter Urlaubsgeld
  • 0,55 Gehälter Jahressonderzahlung
  • 0,27 Gehälter Transformationsgeld

Macht dann unterm Strich also 13,54 Gehälter? -> 3.957 x 13,54 = 53.577€

Dazu kommt dann noch 10% Leistungszulage nach 6 Monaten, also +395,70€ x 12 = 4.748€

Gibt es jetzt noch T-Zug on top oder ist das einmalig in 2022 und ab 2023 ersetzt das Transformationsgeld den T-Zug? Habe ich sonst noch etwas vergessen oder fälschlicherweise dazu addiert? Das ganze ist auf jeden Fall ein 35h Vertrag.

Vielen Dank für die Hilfe!

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 21.01.2022:

Kann mir jemand vielleicht helfen, das volle Gehalt zu berechnen? NRW EG12

EInstieg also 3.957€ / Monat. Was kommt hier noch dazu? Ich verstehe es wie folgt:

  • 0,72 Gehälter Urlaubsgeld
  • 0,55 Gehälter Jahressonderzahlung
  • 0,27 Gehälter Transformationsgeld

Macht dann unterm Strich also 13,54 Gehälter? -> 3.957 x 13,54 = 53.577€

Dazu kommt dann noch 10% Leistungszulage nach 6 Monaten, also +395,70€ x 12 = 4.748€

Gibt es jetzt noch T-Zug on top oder ist das einmalig in 2022 und ab 2023 ersetzt das Transformationsgeld den T-Zug? Habe ich sonst noch etwas vergessen oder fälschlicherweise dazu addiert? Das ganze ist auf jeden Fall ein 35h Vertrag.

Vielen Dank für die Hilfe!

Du hast T Zug A (27.5% von einem Monatsbrutto) und T Zug B (ca 400 Euro) vergessen.
Das Trafogeld ist neu, ebenfalls 27,5% und wird es auch in Zukunft geben.
TZugA kannst du auch in 8 zusätzliche Urlaubs Tage wandeln (gewinnst ca 2-3Tage). Das Trafogeld kann dein Unternehmen aber auch einbehalten wenn es diese Summe in die Zukunftstransformation deiner Firma steckt.

Die LZ kann bis zu 28/30% betragen, im Einzelfall aber auch weniger als 10%. Im Schnitt soll sie bei 15% sein, liegt ein Unternehmen unter 13.5% wird auf 15% pauschal im Unternehmen aufgerundet.

Zudem gibt es bei IGM Buden die 26,59AVWL im Monat, sind aber nur 319 Euro im Jahr.

Nicht im Tarif aber in der Regel gibt es betriebliche Altersvorsorge, Aktienprogramm sowie Gewinnbeteiligung.

Die Gewinnbeteiligung Tarif bei Siemens z. B. sind bis zu 1.9kEuro, die BAV ca 2-3k Euro, dazu 360Euro fürs Aktienprogramm plus gratis Matching Aktien, so das man auf bis zu 2-3k in Siemens Aktien kommen kann.
Bei Daimler oder Porsche gibt es dagegen oft deutlich höhere Gewinnbeteiligungen, teilweise bis zu 10k Euro.

Also IGM ist nicht gleich IGM, die Zulagen zum Tarif können durchaus bei den wirklich attraktiven Unternehmen bis zu 10-15k Euro ausmachen.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 21.01.2022:

Kann mir jemand vielleicht helfen, das volle Gehalt zu berechnen? NRW EG12

EInstieg also 3.957€ / Monat. Was kommt hier noch dazu? Ich verstehe es wie folgt:

  • 0,72 Gehälter Urlaubsgeld
  • 0,55 Gehälter Jahressonderzahlung
  • 0,27 Gehälter Transformationsgeld

Macht dann unterm Strich also 13,54 Gehälter? -> 3.957 x 13,54 = 53.577€

Dazu kommt dann noch 10% Leistungszulage nach 6 Monaten, also +395,70€ x 12 = 4.748€

Gibt es jetzt noch T-Zug on top oder ist das einmalig in 2022 und ab 2023 ersetzt das Transformationsgeld den T-Zug? Habe ich sonst noch etwas vergessen oder fälschlicherweise dazu addiert? Das ganze ist auf jeden Fall ein 35h Vertrag.

Vielen Dank für die Hilfe!

Du hast T Zug A (27.5% von einem Monatsbrutto) und T Zug B (ca 400 Euro) vergessen.
Das Trafogeld ist neu, ebenfalls 27,5% und wird es auch in Zukunft geben.
TZugA kannst du auch in 8 zusätzliche Urlaubs Tage wandeln (gewinnst ca 2-3Tage). Das Trafogeld kann dein Unternehmen aber auch einbehalten wenn es diese Summe in die Zukunftstransformation deiner Firma steckt.

Die LZ kann bis zu 28/30% betragen, im Einzelfall aber auch weniger als 10%. Im Schnitt soll sie bei 15% sein, liegt ein Unternehmen unter 13.5% wird auf 15% pauschal im Unternehmen aufgerundet.

Zudem gibt es bei IGM Buden die 26,59AVWL im Monat, sind aber nur 319 Euro im Jahr.

Nicht im Tarif aber in der Regel gibt es betriebliche Altersvorsorge, Aktienprogramm sowie Gewinnbeteiligung.

Die Gewinnbeteiligung Tarif bei Siemens z. B. sind bis zu 1.9kEuro, die BAV ca 2-3k Euro, dazu 360Euro fürs Aktienprogramm plus gratis Matching Aktien, so das man auf bis zu 2-3k in Siemens Aktien kommen kann.
Bei Daimler oder Porsche gibt es dagegen oft deutlich höhere Gewinnbeteiligungen, teilweise bis zu 10k Euro.

Also IGM ist nicht gleich IGM, die Zulagen zum Tarif können durchaus bei den wirklich attraktiven Unternehmen bis zu 10-15k Euro ausmachen.

Verstehe, danke! Ich hatte T-Zug A und B als Einmalzahlungen in 2022 verstanden, die 2023 durch das TrafoGeld ersetzt werden. Oder gibt es ab 2023 sowohl Trafo als auch T-A und B?

Das mit den Tagen verstehe ich nicht ganz, das Geld kann man gegen 8 Urlaubstage tauschen aber man gewinnt nur 2-3? Was genau bedeutet das?

Leistungszulage habe ich konservativ gerechnet mit 10%, mehr nehme ich natürlich gerne.

VWL habe ich mal vernachlässigt aber ja, sind nochmal 320€

Über BAV, Aktienprogramm und Gewinnbeteiligung weiß ich beim Unternehmen nichts, aber ist ein großer Weltkonzern mit >70k MA, von daher gehe ich davon aus dass dürfte es dort auch geben.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 22.01.2022:

Kann mir jemand vielleicht helfen, das volle Gehalt zu berechnen? NRW EG12

EInstieg also 3.957€ / Monat. Was kommt hier noch dazu? Ich verstehe es wie folgt:

  • 0,72 Gehälter Urlaubsgeld
  • 0,55 Gehälter Jahressonderzahlung
  • 0,27 Gehälter Transformationsgeld

Macht dann unterm Strich also 13,54 Gehälter? -> 3.957 x 13,54 = 53.577€

Dazu kommt dann noch 10% Leistungszulage nach 6 Monaten, also +395,70€ x 12 = 4.748€

Gibt es jetzt noch T-Zug on top oder ist das einmalig in 2022 und ab 2023 ersetzt das Transformationsgeld den T-Zug? Habe ich sonst noch etwas vergessen oder fälschlicherweise dazu addiert? Das ganze ist auf jeden Fall ein 35h Vertrag.

Vielen Dank für die Hilfe!

Du hast T Zug A (27.5% von einem Monatsbrutto) und T Zug B (ca 400 Euro) vergessen.
Das Trafogeld ist neu, ebenfalls 27,5% und wird es auch in Zukunft geben.
TZugA kannst du auch in 8 zusätzliche Urlaubs Tage wandeln (gewinnst ca 2-3Tage). Das Trafogeld kann dein Unternehmen aber auch einbehalten wenn es diese Summe in die Zukunftstransformation deiner Firma steckt.

Die LZ kann bis zu 28/30% betragen, im Einzelfall aber auch weniger als 10%. Im Schnitt soll sie bei 15% sein, liegt ein Unternehmen unter 13.5% wird auf 15% pauschal im Unternehmen aufgerundet.

Zudem gibt es bei IGM Buden die 26,59AVWL im Monat, sind aber nur 319 Euro im Jahr.

Nicht im Tarif aber in der Regel gibt es betriebliche Altersvorsorge, Aktienprogramm sowie Gewinnbeteiligung.

Die Gewinnbeteiligung Tarif bei Siemens z. B. sind bis zu 1.9kEuro, die BAV ca 2-3k Euro, dazu 360Euro fürs Aktienprogramm plus gratis Matching Aktien, so das man auf bis zu 2-3k in Siemens Aktien kommen kann.
Bei Daimler oder Porsche gibt es dagegen oft deutlich höhere Gewinnbeteiligungen, teilweise bis zu 10k Euro.

Also IGM ist nicht gleich IGM, die Zulagen zum Tarif können durchaus bei den wirklich attraktiven Unternehmen bis zu 10-15k Euro ausmachen.

Verstehe, danke! Ich hatte T-Zug A und B als Einmalzahlungen in 2022 verstanden, die 2023 durch das TrafoGeld ersetzt werden. Oder gibt es ab 2023 sowohl Trafo als auch T-A und B?

Das mit den Tagen verstehe ich nicht ganz, das Geld kann man gegen 8 Urlaubstage tauschen aber man gewinnt nur 2-3? Was genau bedeutet das?

Leistungszulage habe ich konservativ gerechnet mit 10%, mehr nehme ich natürlich gerne.

VWL habe ich mal vernachlässigt aber ja, sind nochmal 320€

Über BAV, Aktienprogramm und Gewinnbeteiligung weiß ich beim Unternehmen nichts, aber ist ein großer Weltkonzern mit >70k MA, von daher gehe ich davon aus dass dürfte es dort auch geben.

Nein, das Trafogeld ist zusätzlich zum TZUG A + B.

27,5% TZUG A entsprechen ca. 5 Urlaubstagen, du kannst unter bestimmten Voraussetzungen auf diese TZUG A Einmalzahlung verzichten und stattdessen 8 Urlaubstage bekommen, also dann 38 Urlaubstage.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 22.01.2022:

Verstehe, danke! Ich hatte T-Zug A und B als Einmalzahlungen in 2022 verstanden, die 2023 durch das TrafoGeld ersetzt werden. Oder gibt es ab 2023 sowohl Trafo als auch T-A und B?

Das mit den Tagen verstehe ich nicht ganz, das Geld kann man gegen 8 Urlaubstage tauschen aber man gewinnt nur 2-3? Was genau bedeutet das?

T-Zug A und B gibt es seit 2018, ab diesem Jahr kommt zusätzlich das Transformationsgeld hinzu. T-Zug A kannst du durch 8 Urlaubstage ersetzen, das wirkt sich aber nicht auf T-Zug B und Transformationsgeld aus. Diese Ersetzung geht offiziell nur, wenn du Kinder betreuen oder Verwandte pflegen musst. Außerdem kann ein Hausvertrag natürlich diese Möglichkeit ausschließen.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Sowohl Inflation als auch massiv gestiegene Kosten für Heizen und Strom werden politisch komplett ausgeblendet.

Denek da kommt irgendwas mit 2 Prozent auf 18 Monate Laufzeit raus.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Die Poltik sollte endlich mal den Gaskunden entlasten und den Firmen Grenzen setzen in Ihrer "Ausdehnung des Ruhmes"

WiWi Gast schrieb am 22.01.2022:

Sowohl Inflation als auch massiv gestiegene Kosten für Heizen und Strom werden politisch komplett ausgeblendet.

Denek da kommt irgendwas mit 2 Prozent auf 18 Monate Laufzeit raus.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Das ist klar, die Frage ist nur um wieviel Prozent die Erhöhungen ausfallen werden. Also von daher bitte etwas mehr wie die Mindesterhöhungen, eben ein ordentlicher Schluck aus der Pulle.

WiWi Gast schrieb am 21.01.2022:

Naja also zumindest für die AT MA richtet sich die durchschnittliche Steigerung ja meist an den IGM Steigerungen. Ist auch logisch, da die ersten AT Stufen ja in der Regel an die oberen Tarifstufen angelehnt sind mit einem kleinen Aufschlag. Sprich steigt der Tarif muss auch die AT Stufe steigen.

WiWi Gast schrieb am 20.01.2022:

Aufgrund des schwachen Jahres 2020, 2021 wäre es wünschenswert wenn auch 2022 die AT und LA Mitarbeiter endlich einmal für die harte Corona Zeit eine ordentliche Erhöhung der Entgelte bekämen.

WiWi Gast schrieb am 19.01.2022:

Servus zusammen,

ab September läuft die aktuelle Tarifbindung der IGM aus. Daher dürfte wohl ab Frühjahr, spätestens Sommer verhandelt werden.
Wegen Covid etc. haben wir ja jetzt mehrere Jahre Nullrunden hinnehmen müssen.

Die Wirtschaft zieht jedoch extrem an, bei meinem AG (Top DAX Konzern, kein Automotive) platzen die Auftragsbücher aus allen Nähten.

Personalmangel und Inflation sind die nächsten Punkte.

Eigentlich müsste es ja ~10% mehr geben, um Inflation und mehrere Jahre Nullrunden auszugleichen.

Was denkt ihr kommt raus?

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Sie haben schon Recht, aber dann müsste man ähnlich wie in Polen auch in D die Steuern auf PKW-Kraftstoffe deutlich reduzieren, und dem Spritpreis wie es die FDP vorgeschlagen hat endlich eine Obergrenze geben. Und nein: es möchte nicht jeder ein Elektroauto. Das muss man verstehen lernen.

Autofahren darf nicht zum Luxus- Gut werden, auch wohnt nicht jeder in einer Millionen-City-Metropole. Man nehme einmal die Ortschaft mit 35k Einwohnern oder deutlich weniger ohne Bahnhof, da bist du auf das Auto angewiesen.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2022:

Sowohl Inflation als auch massiv gestiegene Kosten für Heizen und Strom werden politisch komplett ausgeblendet.

Denek da kommt irgendwas mit 2 Prozent auf 18 Monate Laufzeit raus.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Mein Tipp: Forderung 5-6%
Ergebnis 3,5% auf 18 Monate

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

Sie haben schon Recht, aber dann müsste man ähnlich wie in Polen auch in D die Steuern auf PKW-Kraftstoffe deutlich reduzieren, und dem Spritpreis wie es die FDP vorgeschlagen hat endlich eine Obergrenze geben. Und nein: es möchte nicht jeder ein Elektroauto. Das muss man verstehen lernen.

Autofahren darf nicht zum Luxus- Gut werden, auch wohnt nicht jeder in einer Millionen-City-Metropole. Man nehme einmal die Ortschaft mit 35k Einwohnern oder deutlich weniger ohne Bahnhof, da bist du auf das Auto angewiesen.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2022:

Sowohl Inflation als auch massiv gestiegene Kosten für Heizen und Strom werden politisch komplett ausgeblendet.

Denek da kommt irgendwas mit 2 Prozent auf 18 Monate Laufzeit raus.

Autofahren darf kein Luxusgut werden, da stimme ich Dir zu. Einen Verbrenner zu fahren muss aber langfristig sehr wohl ein Luxusgut werden. Wem die Motorgeräusche und das Fahrgefühl so wichtig sind, der sollte auch bereit sein dafür mehr zu bezahlen, genauso wie heute nicht jeder einen Sportwagen fährt.

Ich selber gehöre übrigens zu den Verbrennerliebhabern fahre auch kein E-Auto

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

Sie haben schon Recht, aber dann müsste man ähnlich wie in Polen auch in D die Steuern auf PKW-Kraftstoffe deutlich reduzieren, und dem Spritpreis wie es die FDP vorgeschlagen hat endlich eine Obergrenze geben. Und nein: es möchte nicht jeder ein Elektroauto. Das muss man verstehen lernen.

Autofahren darf nicht zum Luxus- Gut werden, auch wohnt nicht jeder in einer Millionen-City-Metropole. Man nehme einmal die Ortschaft mit 35k Einwohnern oder deutlich weniger ohne Bahnhof, da bist du auf das Auto angewiesen.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2022:

Sowohl Inflation als auch massiv gestiegene Kosten für Heizen und Strom werden politisch komplett ausgeblendet.

Denek da kommt irgendwas mit 2 Prozent auf 18 Monate Laufzeit raus.

Autofahren darf kein Luxusgut werden, da stimme ich Dir zu. Einen Verbrenner zu fahren muss aber langfristig sehr wohl ein Luxusgut werden. Wem die Motorgeräusche und das Fahrgefühl so wichtig sind, der sollte auch bereit sein dafür mehr zu bezahlen, genauso wie heute nicht jeder einen Sportwagen fährt.

Ich selber gehöre übrigens zu den Verbrennerliebhabern fahre auch kein E-Auto

Ganz ehrlich, ich glaube nicht dass wir in 10 oder 15 Jahren ein Infrastruktur haben die Fahrten mit Elektroautos bequem macht und ich wäre auch erstaunt wenn die Technologie bis dahin soweit ist das sie in der Theorie so schnell laden wie ein Benziner vollgetankt wird, man im Winter genauso weit kommt und ähnlich schnell fahren kann. Dazu kommt das es genug Länder, vermutlich ganze Kontinente gibt die auch 2035 nicht damit planen auf Elektro umzusteigen.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

Sie haben schon Recht, aber dann müsste man ähnlich wie in Polen auch in D die Steuern auf PKW-Kraftstoffe deutlich reduzieren, und dem Spritpreis wie es die FDP vorgeschlagen hat endlich eine Obergrenze geben. Und nein: es möchte nicht jeder ein Elektroauto. Das muss man verstehen lernen.

Autofahren darf nicht zum Luxus- Gut werden, auch wohnt nicht jeder in einer Millionen-City-Metropole. Man nehme einmal die Ortschaft mit 35k Einwohnern oder deutlich weniger ohne Bahnhof, da bist du auf das Auto angewiesen.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2022:

Sowohl Inflation als auch massiv gestiegene Kosten für Heizen und Strom werden politisch komplett ausgeblendet.

Denek da kommt irgendwas mit 2 Prozent auf 18 Monate Laufzeit raus.

Autofahren darf kein Luxusgut werden, da stimme ich Dir zu. Einen Verbrenner zu fahren muss aber langfristig sehr wohl ein Luxusgut werden. Wem die Motorgeräusche und das Fahrgefühl so wichtig sind, der sollte auch bereit sein dafür mehr zu bezahlen, genauso wie heute nicht jeder einen Sportwagen fährt.

Ich selber gehöre übrigens zu den Verbrennerliebhabern fahre auch kein E-Auto

So ein Unsinn. Motorgeräusch ist mir z. B. wenig bis nicht wichtig.
Wichtig ist mir auch Langstrecke zu fahren ohne Schweißperlen wo die nächste freie Ladesäule ist. Und ohne Stundenlang laden zu müssen.

Wichtig ist mir auch ein funktionierendes Stromnetz, unabhängig vom Autofahren.
Experten gehen davon aus, dass das Stromnetz in die Knie geht, wenn ~1 Mio Autos gleichzeitig laden. Zum Vergleich: In Deutschland sind aktuell mehr als 40 Mio Verbrenner unterwegs.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 21.01.2022:

10% kommt ziemlich sicher nicht dabei rum, auch wenn das gefordert wird. Die AGs werden noch wegen Corona und Rohstoffknappheit rumjammern (z.T. auch berechtigt).

Denke 7% wird gefordert und 3% kommt dabei rum.

Schau dir mal die Chronik der Forderungen und der Verhandlungsergebnisse an seit 1991:

Forderungen von 4% bis 11% + Nebenforderungen.

Ergebnis: Zwischen 0% und 6,7% und/oder manchmal Sonderzahlungen

www.gesamtmetall.de/sites/default/files/downloads/broschuere_tarifentgelte_1990-2021.pdf

Danke für den Link zum File.
Da sieht man ja auch, dass die letzte "Erhöhung", welche ein Vorposter als "saftige Erhöhung" bezeichnet hat, also die 18,4% Einmalzahlung irgendwo de facto im 0,..% lag.

Jede Forderung unter 8-10% würde die Daseinsberechtigung der IGM in Frage stellen, jede Erhöhung unter 6% wäre eine weitere Umverteilung von Arbeitnehmern zu Kapitalisten.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

IGM sollte sich am öffentlichen Dienst orientieren: Praktisch 0% in 2022 und dann 2,25% ab Jahresende.

Wir sitzen schließlich alle in einem Boot, oder? Immerhin "rettet" der Staat andauernd die "armen" Unternehmen mit Kurzarbeitergeld, Subventionen und Co.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Bei VW gab es 2,3 Prozent und daß schon ab 01.01.2022. Hätte besser sein können aber immerhin. That is life!

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

IGM sollte sich am öffentlichen Dienst orientieren: Praktisch 0% in 2022 und dann 2,25% ab Jahresende.

Wir sitzen schließlich alle in einem Boot, oder? Immerhin "rettet" der Staat andauernd die "armen" Unternehmen mit Kurzarbeitergeld, Subventionen und Co.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

IGM sollte sich am öffentlichen Dienst orientieren: Praktisch 0% in 2022 und dann 2,25% ab Jahresende.

Wir sitzen schließlich alle in einem Boot, oder? Immerhin "rettet" der Staat andauernd die "armen" Unternehmen mit Kurzarbeitergeld, Subventionen und Co.

....rettet mit dem Geld was wir im Land der höchsten Abgabenlast vorher abgedrückt haben.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

....rettet mit dem Geld was wir im Land der höchsten Abgabenlast vorher abgedrückt haben.

Mich würde eine Nettobilanz interessieren: Was zahlen die Großkonzerne inkl. ihrer Angestellten in Summe effektiv an Steuern, was zahlt der Staat an diese mittels Subventionen (z.B. bei den Autobauern: Gelder für Forschung und Entwicklung, Prämien für Autokäufe (Elektro, vorher: "Abwrackprämie"), vergünstigtes Bauland für Produktionsstätten, Verzicht auf bestimmte Energiesteuern, steuerliche Absetzbarkkeit von "Dienstwagen" usw.) und Kurzarbeitergeld, Frühpensionierungen auf Kosten der Allgemeinheit ("goldener Handschlag") usw. zurück. Ich vermute einmal, für viele IGM-Betriebe dürfte der Saldo für die Allgemeinheit deutlich negativ ausfallen.

Aktuellsten Beispiel: Autobauer haben aus Kostenoptimierungsgründen darauf verzichtet, sich längerfristig Chips zu sichern (Tesla hat das dagegen geschafft), jetzt steht die Produktion still und zahlen soll es der Steuerzahler via Kurzarbeitergeld und nicht die Aktionäre oder die Beschäftigten selber.

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Der Einkäufer

IGM Tarifrunde 2022

Wir im Bau haben insgesamt 6,2 % für 2 Jahre erhalten plus Wegegeld ab 2023 (wieso zum Henker kriege ich Bürofuzzi Wegegeld? Lol)

Ich bin in der richtigen Branche Leute, der Bau wird boomem wie er noch nie geboomt hat inkl. Gehälter

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

IGM sollte sich am öffentlichen Dienst orientieren: Praktisch 0% in 2022 und dann 2,25% ab Jahresende.

Wir sitzen schließlich alle in einem Boot, oder? Immerhin "rettet" der Staat andauernd die "armen" Unternehmen mit Kurzarbeitergeld, Subventionen und Co.

....rettet mit dem Geld was wir im Land der höchsten Abgabenlast vorher abgedrückt haben.

Wohnst Du in Belgien?

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

Danke für den Link zum File.
Da sieht man ja auch, dass die letzte "Erhöhung", welche ein Vorposter als "saftige Erhöhung" bezeichnet hat, also die 18,4% Einmalzahlung irgendwo de facto im 0,..% lag.

Jede Forderung unter 8-10% würde die Daseinsberechtigung der IGM in Frage stellen, jede Erhöhung unter 6% wäre eine weitere Umverteilung von Arbeitnehmern zu Kapitalisten.

Ich bin der Vorposter, der die letzte Erhöhung als "saftig" bezeichnet hat. Deine Rechnung ist falsch (0,..%). Der neue Tarifabschluss vom Juni 2021 beinhaltet - wie in meinem Post beschrieben - die Entgelterhöhung in Form einer Einmalzahlung ("Transformationsgeld") anstelle einer Erhöhung der monatlichen Bezüge. Diese Einmalzahlung wird fortan immer im Februar ausbezahlt. Für Februar 2022 sind dies 18,4 % eines Monatsgehalts, bezieht man dies auf die Zeit vom Beginn des neuen Tarifvertrages (Juli 2021) bis Februar 2022 (also auf 8 Monate) entspricht dies einer monatlichen Erhöhung der Bezüge um 2,3 % (nicht 0,..% wie du schreibst). Bitte bedenkt, dass wir uns zu Zeiten dieser Tarifverhandlungen noch tiefer in der Corona-Krise bei Inflationen um 0 % (in manchen Bereichen sogar negativer Inflation) befunden haben. Insofern kann man diesen Abschluss schon als saftig bezeichnen, in solchen Zeiten überhaupt eine Entgelterhöhung auszuhandeln. Im Übrigen ist das Transformationsgeld auch für 2023 schon festgeschrieben und beträgt 27,6 %, also wieder bezogen auf den Zeitraum Februar 2022 - Februar 2023 (12 Monate) wieder 2,3 % pro Monat. Dafür dass man damals nicht wusste, wie sich alles entwickelt, halte ich dies ebenfalls für ein gutes Ergebnis.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Dann rechne mal die Lohnnebenkosten mit ein, die Umsätze, die davon abhängigen Arbeitsplätze, die Beiträge zu SV und RV,... von den Gewinnen (selbst VW trotz der Dieselgeschichte) vor Corona ganz zu schweigen...

Dieses Land und gerade Süd- und Mitteldeutschland sind abhängig von dieser Industrie und nicht umgekehrt. Tesla wird hier aber mit diesen Steuergeldern in der hinterletzten Provinz zum Erscheinen bestochen und man rühmt sich. Kann man sich nicht ausdenken...

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

....rettet mit dem Geld was wir im Land der höchsten Abgabenlast vorher abgedrückt haben.

Mich würde eine Nettobilanz interessieren: Was zahlen die Großkonzerne inkl. ihrer Angestellten in Summe effektiv an Steuern, was zahlt der Staat an diese mittels Subventionen (z.B. bei den Autobauern: Gelder für Forschung und Entwicklung, Prämien für Autokäufe (Elektro, vorher: "Abwrackprämie"), vergünstigtes Bauland für Produktionsstätten, Verzicht auf bestimmte Energiesteuern, steuerliche Absetzbarkkeit von "Dienstwagen" usw.) und Kurzarbeitergeld, Frühpensionierungen auf Kosten der Allgemeinheit ("goldener Handschlag") usw. zurück. Ich vermute einmal, für viele IGM-Betriebe dürfte der Saldo für die Allgemeinheit deutlich negativ ausfallen.

Aktuellsten Beispiel: Autobauer haben aus Kostenoptimierungsgründen darauf verzichtet, sich längerfristig Chips zu sichern (Tesla hat das dagegen geschafft), jetzt steht die Produktion still und zahlen soll es der Steuerzahler via Kurzarbeitergeld und nicht die Aktionäre oder die Beschäftigten selber.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

Sie haben schon Recht, aber dann müsste man ähnlich wie in Polen auch in D die Steuern auf PKW-Kraftstoffe deutlich reduzieren, und dem Spritpreis wie es die FDP vorgeschlagen hat endlich eine Obergrenze geben. Und nein: es möchte nicht jeder ein Elektroauto. Das muss man verstehen lernen.

Autofahren darf nicht zum Luxus- Gut werden, auch wohnt nicht jeder in einer Millionen-City-Metropole. Man nehme einmal die Ortschaft mit 35k Einwohnern oder deutlich weniger ohne Bahnhof, da bist du auf das Auto angewiesen.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2022:

Sowohl Inflation als auch massiv gestiegene Kosten für Heizen und Strom werden politisch komplett ausgeblendet.

Denek da kommt irgendwas mit 2 Prozent auf 18 Monate Laufzeit raus.

Autofahren darf kein Luxusgut werden, da stimme ich Dir zu. Einen Verbrenner zu fahren muss aber langfristig sehr wohl ein Luxusgut werden. Wem die Motorgeräusche und das Fahrgefühl so wichtig sind, der sollte auch bereit sein dafür mehr zu bezahlen, genauso wie heute nicht jeder einen Sportwagen fährt.

Ich selber gehöre übrigens zu den Verbrennerliebhabern fahre auch kein E-Auto

So ein Unsinn. Motorgeräusch ist mir z. B. wenig bis nicht wichtig.
Wichtig ist mir auch Langstrecke zu fahren ohne Schweißperlen wo die nächste freie Ladesäule ist. Und ohne Stundenlang laden zu müssen.

Wichtig ist mir auch ein funktionierendes Stromnetz, unabhängig vom Autofahren.
Experten gehen davon aus, dass das Stromnetz in die Knie geht, wenn ~1 Mio Autos gleichzeitig laden. Zum Vergleich: In Deutschland sind aktuell mehr als 40 Mio Verbrenner unterwegs.

Davon tanken aber auch nie mehr als 1 % gleichzeitig. „Das Stromnetz“ gibt es bis dahin nicht. Ganz im Gegenteil: mit Zunahme an EE werden Autos als Energiespeicher einen hervorragenden Dienst erweisen, die kurzfristigen Peaks (Sonne etc) aus dem Netz zu nehmen. Braucht nur richtige politische Anreize zB am Tag laden günstiger als nachts etc

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 26.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

Danke für den Link zum File.
Da sieht man ja auch, dass die letzte "Erhöhung", welche ein Vorposter als "saftige Erhöhung" bezeichnet hat, also die 18,4% Einmalzahlung irgendwo de facto im 0,..% lag.

Jede Forderung unter 8-10% würde die Daseinsberechtigung der IGM in Frage stellen, jede Erhöhung unter 6% wäre eine weitere Umverteilung von Arbeitnehmern zu Kapitalisten.

Ich bin der Vorposter, der die letzte Erhöhung als "saftig" bezeichnet hat. Deine Rechnung ist falsch (0,..%). Der neue Tarifabschluss vom Juni 2021 beinhaltet - wie in meinem Post beschrieben - die Entgelterhöhung in Form einer Einmalzahlung ("Transformationsgeld") anstelle einer Erhöhung der monatlichen Bezüge. Diese Einmalzahlung wird fortan immer im Februar ausbezahlt. Für Februar 2022 sind dies 18,4 % eines Monatsgehalts, bezieht man dies auf die Zeit vom Beginn des neuen Tarifvertrages (Juli 2021) bis Februar 2022 (also auf 8 Monate) entspricht dies einer monatlichen Erhöhung der Bezüge um 2,3 % (nicht 0,..% wie du schreibst). Bitte bedenkt, dass wir uns zu Zeiten dieser Tarifverhandlungen noch tiefer in der Corona-Krise bei Inflationen um 0 % (in manchen Bereichen sogar negativer Inflation) befunden haben. Insofern kann man diesen Abschluss schon als saftig bezeichnen, in solchen Zeiten überhaupt eine Entgelterhöhung auszuhandeln. Im Übrigen ist das Transformationsgeld auch für 2023 schon festgeschrieben und beträgt 27,6 %, also wieder bezogen auf den Zeitraum Februar 2022 - Februar 2023 (12 Monate) wieder 2,3 % pro Monat. Dafür dass man damals nicht wusste, wie sich alles entwickelt, halte ich dies ebenfalls für ein gutes Ergebnis.

Nach 3,5 Jahren ohne Tariferhöhung (bzw. Eigentlich 4 Jahre bis zur tatsächlichen Auszahlung) eine Anpassung um 2,3% als saftig zu bezeichnen ist halt trotzdem lustig.
Die IGM hat sich in den letzten beiden Verhandlungen schlicht über den Tisch ziehen lassen, teilweise unverschuldet aufgrund schlechten Timings (Verhandlungen im Frühjahr 2020), teils aber auch weil man um die eigene Existenz fürchtet und daher jeden noch so sinnvollen Arbeitsplatzabbau grundsätzlich ablehnt. Der Preis dafür ist das alle anderen nur geringe Erhöhungen bekommen. Bringt nur leider nix, wenn man sich dann auf etliche Haustarifverträge einlässt, weil die Unternehmen sonst mit Ausstieg aus der Tarifbindung drohen.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Meine Meinung als Mitarbeiter eines großen IGM Konzern in Süddeutschland, wir sollten es mit den Forderungen nicht übertreiben.
Ja die letzten Jahre waren nicht so „fett“ wie die davor, aber es geht uns meiner Ansicht nach immer noch sehr gut.
Die Kombination aus Gehalt, Arbeitszeit und Sicherheit ist unschlagbar.
Deshalb mal sehen was kommt und sich auch mit kleineren Erhöhungen zufrieden geben.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Die wissen halt auch das ihr sonst wegrationalisiert werdet, knappe 14 Gehälter muss eben ein Konzern auch bezahlen wollen (können tun sie es ja locker, aber sie würden auch mit 12 Gehältern zu 80% von euren davon kommen)

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 26.01.2022:

Nach 3,5 Jahren ohne Tariferhöhung (bzw. Eigentlich 4 Jahre bis zur tatsächlichen Auszahlung) eine Anpassung um 2,3% als saftig zu bezeichnen ist halt trotzdem lustig.
Die IGM hat sich in den letzten beiden Verhandlungen schlicht über den Tisch ziehen lassen, teilweise unverschuldet aufgrund schlechten Timings (Verhandlungen im Frühjahr 2020), teils aber auch weil man um die eigene Existenz fürchtet und daher jeden noch so sinnvollen Arbeitsplatzabbau grundsätzlich ablehnt. Der Preis dafür ist das alle anderen nur geringe Erhöhungen bekommen. Bringt nur leider nix, wenn man sich dann auf etliche Haustarifverträge einlässt, weil die Unternehmen sonst mit Ausstieg aus der Tarifbindung drohen.

Hier wieder der betroffene Poster. Schon wieder eine falsche Behauptung. Wieso denn "nach 3,5 Jahren ohne Tariferhöhung"? Im vorletzten Tarifabschluss, d.h. dem von April 2018, wurden ebenfalls substanzielle Tariferhöhungen beschlossen:

  • die Tabellenwerte wurden um 4,3% erhöht (das allein ist im Quervergleich hoch)
  • zusätzlich wurden die neuen jährlichen Zulagen eingeführt, d.h. T-Zug A (27,5 % eines Monatsbruttos, d.h. 2,3 % pro Monat) und T-Zug B (12,3 % vom Tarifeck, d.h. rund 400 EUR)

Bitte hört auf das Gerücht zu verbreiten, dass sich in den letzten x Jahren bei IGM nichts getan hätte. Die Gehaltsniveaus sind im Vergleich zu anderen Tarifverträgen ohnehin sehr hoch und es gab trotzdem durchweg substanzielle Erhöhungen in den letzten Tarifrunden.

Dass vieles mittlerweile "konzentiert" über Einmalzahlungen anstelle von "aufgeteilten" Tabellenerhöhungen umgesetzt wird scheint für viele mathematisch ein Verständnisproblem zu sein (keine Tabellenerhöhung heißt nicht keine Tariferhöhung, wenn man stattdessen diverse neue Zulagen erhält!). Und nein, ich bin kein IGMler, bin nur sehr dankbar für die Erhöhungen, die mir als (Nicht IGM-Mitglied) trotzdem erkämpft wurden und werden.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Erstmal sollen ja jetzt auch die Aktionäre einen kräftigen Schluck aus der IGM Pulle erhalten. Durch Dividendenkürzungen war da ja auch viel Verzicht.
Die Arbeitnehmer haben ja zumindest profitiert in der Form, dass sie fast alle ihre Jobs behalten haben. Jetzt satte Gehaltserhöhungen zu fordern finde ich unangemessen. Dankbarkeit und Bescheidenheit wäre eher angebracht.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Also ich fasse das nochmal zusammen:

  • Erste Behauptung: „wegen Covid etc. mussten wir ja jetzt mehrere Jahre Nullrunden hinnehmen“
    Falsch. Fakt ist, durch die Einführung der neuen Zulage „Transformationsgeld“ wurden die Gehälter um 2,3 % erhöht (konzentriert auf eine jährliche Einmalzahlung im Februar anstelle einer Erhöhung der monatlichen Tabellenwerte).

  • Zweite Behauptung: „die 18,4 % Einmalzahlung liegt de facto irgendwo bei 0,xx%“
    Falsch. Siehe erste Behauptung (18,4 % für 8 Monate bis Feb 2022 = 2,3 % Erhöhung und 27,6 % für 12 Monate bis Feb 2023 = 2,3 % Erhöhung).

  • Dritte Behauptung: „Nach 3,5 Jahren ohne Tariferhöhung (bzw. Eigentlich 4 Jahre bis zur tatsächlichen Auszahlung) eine Anpassung um 2,3% als saftig zu bezeichnen ist halt trotzdem lustig.“
    Falsch. Fakt ist, 2018 wurden sowohl die Tabellenwerte um 4,3 % erhöht als auch zusätzlich jährliche Zulagen T-Zug A (27,5 % eines Monatsgehalts) und T-Zug B (rund 400 EUR) eingeführt.

Hört auf auszuweichen und falsche Stammtischparolen zu verbreiten. Es gab in den letzten Jahren an keiner Stelle eine Nullrunde in der IGM und im tariflichen Vergleich steht die IGM ohnehin ganz vorne mit dabei.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 26.01.2022:

Die IGM hat sich in den letzten beiden Verhandlungen schlicht über den Tisch ziehen lassen, ...

Die IGM ist im Gegensatz zu Verdi aber noch Gold wert. Verdi lässt sich seit zwanzig Jahren über den Tisch ziehen. Und qualifizierte Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst werden von Verdi über den Tisch gezogen, da praktisch in jeder Tarifrunde überproportionale Erhöhungen für die unteren Einkommensgruppen ausgehandelt werden, was impliziert, dass die qualifizierteren Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst immer weniger als die öffentlich verkündeten, schon miesen, "Erhöhungen" bekommen. Qualifizierte Arbeitnehmer sollten einen großen Bogen um den öffentlichen Dienst machen (eventuelle Ausnahme: Ärzte, die haben einen eigenen Tarifvertrag)

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 26.01.2022:

Sie haben schon Recht, aber dann müsste man ähnlich wie in Polen auch in D die Steuern auf PKW-Kraftstoffe deutlich reduzieren, und dem Spritpreis wie es die FDP vorgeschlagen hat endlich eine Obergrenze geben. Und nein: es möchte nicht jeder ein Elektroauto. Das muss man verstehen lernen.

Autofahren darf nicht zum Luxus- Gut werden, auch wohnt nicht jeder in einer Millionen-City-Metropole. Man nehme einmal die Ortschaft mit 35k Einwohnern oder deutlich weniger ohne Bahnhof, da bist du auf das Auto angewiesen.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2022:

Sowohl Inflation als auch massiv gestiegene Kosten für Heizen und Strom werden politisch komplett ausgeblendet.

Denek da kommt irgendwas mit 2 Prozent auf 18 Monate Laufzeit raus.

Autofahren darf kein Luxusgut werden, da stimme ich Dir zu. Einen Verbrenner zu fahren muss aber langfristig sehr wohl ein Luxusgut werden. Wem die Motorgeräusche und das Fahrgefühl so wichtig sind, der sollte auch bereit sein dafür mehr zu bezahlen, genauso wie heute nicht jeder einen Sportwagen fährt.

Ich selber gehöre übrigens zu den Verbrennerliebhabern fahre auch kein E-Auto

So ein Unsinn. Motorgeräusch ist mir z. B. wenig bis nicht wichtig.
Wichtig ist mir auch Langstrecke zu fahren ohne Schweißperlen wo die nächste freie Ladesäule ist. Und ohne Stundenlang laden zu müssen.

Wichtig ist mir auch ein funktionierendes Stromnetz, unabhängig vom Autofahren.
Experten gehen davon aus, dass das Stromnetz in die Knie geht, wenn ~1 Mio Autos gleichzeitig laden. Zum Vergleich: In Deutschland sind aktuell mehr als 40 Mio Verbrenner unterwegs.

Davon tanken aber auch nie mehr als 1 % gleichzeitig. „Das Stromnetz“ gibt es bis dahin nicht. Ganz im Gegenteil: mit Zunahme an EE werden Autos als Energiespeicher einen hervorragenden Dienst erweisen, die kurzfristigen Peaks (Sonne etc) aus dem Netz zu nehmen. Braucht nur richtige politische Anreize zB am Tag laden günstiger als nachts etc

Also soll der Autobesitzer seinen teuer bezahlten Akku der Allgemeinheit zur Verfügung stellen und mit weniger Verfügbaren Ladezyklen bezahlen?

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 26.01.2022:

Nach 3,5 Jahren ohne Tariferhöhung (bzw. Eigentlich 4 Jahre bis zur tatsächlichen Auszahlung) eine Anpassung um 2,3% als saftig zu bezeichnen ist halt trotzdem lustig.
Die IGM hat sich in den letzten beiden Verhandlungen schlicht über den Tisch ziehen lassen, teilweise unverschuldet aufgrund schlechten Timings (Verhandlungen im Frühjahr 2020), teils aber auch weil man um die eigene Existenz fürchtet und daher jeden noch so sinnvollen Arbeitsplatzabbau grundsätzlich ablehnt. Der Preis dafür ist das alle anderen nur geringe Erhöhungen bekommen. Bringt nur leider nix, wenn man sich dann auf etliche Haustarifverträge einlässt, weil die Unternehmen sonst mit Ausstieg aus der Tarifbindung drohen.

Die hohen Gehälter bei IGM funktionieren doch sowieso nur auf dem Rücken von anderen. Ohne Zulieferer, die man auspressen kann, langen Produktionsketten wo man vieles billig im Ausland produzieren lässt, Ungleichbehandlung im eigenen Unternehmen, weil man Leute in Töchter zu schlechteren Konditionen abschiebt, und vieles mehr.

Und diese Schräglage ist in den letzten 10 Jahren auch noch deutlich größer geworden. Da davon zu reden dass sich die IDM über den Tisch hat ziehen lassen ist ein ziemlicher Hohn denen ggü, die schon lange in diesem System nicht auf der Sonnenseite sitzen.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 26.01.2022:

Nach 3,5 Jahren ohne Tariferhöhung (bzw. Eigentlich 4 Jahre bis zur tatsächlichen Auszahlung) eine Anpassung um 2,3% als saftig zu bezeichnen ist halt trotzdem lustig.
Die IGM hat sich in den letzten beiden Verhandlungen schlicht über den Tisch ziehen lassen, teilweise unverschuldet aufgrund schlechten Timings (Verhandlungen im Frühjahr 2020), teils aber auch weil man um die eigene Existenz fürchtet und daher jeden noch so sinnvollen Arbeitsplatzabbau grundsätzlich ablehnt. Der Preis dafür ist das alle anderen nur geringe Erhöhungen bekommen. Bringt nur leider nix, wenn man sich dann auf etliche Haustarifverträge einlässt, weil die Unternehmen sonst mit Ausstieg aus der Tarifbindung drohen.

Hier wieder der betroffene Poster. Schon wieder eine falsche Behauptung. Wieso denn "nach 3,5 Jahren ohne Tariferhöhung"? Im vorletzten Tarifabschluss, d.h. dem von April 2018, wurden ebenfalls substanzielle Tariferhöhungen beschlossen:

  • die Tabellenwerte wurden um 4,3% erhöht (das allein ist im Quervergleich hoch)
  • zusätzlich wurden die neuen jährlichen Zulagen eingeführt, d.h. T-Zug A (27,5 % eines Monatsbruttos, d.h. 2,3 % pro Monat) und T-Zug B (12,3 % vom Tarifeck, d.h. rund 400 EUR)

Bitte hört auf das Gerücht zu verbreiten, dass sich in den letzten x Jahren bei IGM nichts getan hätte. Die Gehaltsniveaus sind im Vergleich zu anderen Tarifverträgen ohnehin sehr hoch und es gab trotzdem durchweg substanzielle Erhöhungen in den letzten Tarifrunden.

Dass vieles mittlerweile "konzentiert" über Einmalzahlungen anstelle von "aufgeteilten" Tabellenerhöhungen umgesetzt wird scheint für viele mathematisch ein Verständnisproblem zu sein (keine Tabellenerhöhung heißt nicht keine Tariferhöhung, wenn man stattdessen diverse neue Zulagen erhält!). Und nein, ich bin kein IGMler, bin nur sehr dankbar für die Erhöhungen, die mir als (Nicht IGM-Mitglied) trotzdem erkämpft wurden und werden.

Ok hast Recht, sind natürlich nur 3,2 Jahre (04/2018 - 06/2021). Da haben wir direkt eine ganz andere Diskussionsgrundlage…
Jetzt bin ich natürlich nicht unzufrieden mit meinem Gehalt, allerdings habe ich mich zuletzt im Dezember bei Unternehmen anderer Branchen/Tarifverträge beworben - so krass wie hier dargestellt sind die Unterschiede als Akademiker letztendlich auch nicht. Größter Vorteil ist imo die 35h Woche, das absolute Gehalt unterscheidet sich in der Regel kaum bzw. ist bei Unternehmen mit echter 40h Woche teilweise höher (verständlich bei 14% mehr Arbeitsleistung, allerdings haben IGBCE und andere ja auch nur 37h).

Das Problem sind eher die einfachen Logistiker/Montierer/etc., die gehen bei IGM tatsächlich mit einem Vielfachen des marktüblichen Gehalts nach Hause. Da hab ich nur leider nix von, wenn der Arbeitsplatz von Bandarbeitern mit viel zu hohem Gehalt auf Teufel komm raus verteidigt wird.

Die IGM bleibt für Akademiker letztlich nur interessant, wenn sie Tarifabschlüsse mit entsprechenden Gehaltserhöhungen erzielt wie andere Branchen auch. In den letzten Jahren war das schlicht nicht der Fall, wie gesagt könnte ich mittlerweile ohne Gehaltsanpassungen zu fast jedem größeren Unternehmen wechseln. Das war vor einigen Jahren noch nicht so.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 26.01.2022:

Ok hast Recht, sind natürlich nur 3,2 Jahre (04/2018 - 06/2021). Da haben wir direkt eine ganz andere Diskussionsgrundlage…

Jetzt hat sich dein Denkfehler offenbar: Ein Tarifabschluss gilt immer mit Blick in die Zukunft - d.h. es geht hier nicht darum, ob 3,5 Jahre oder 3,2 Jahre, sondern du warst der Meinung, dass es 3,x Jahre keine Erhöhung gab. Das ist falsch. Was 2018 beschlossen wurde (oben aufgezählte Tabellenerhöhungen + T-Zug A + T-Zug B) ist eine Erhöhung für den Zeitraum des neuen Tarifvertrags (damals 2018-2020). D.h. für diesen Zeitraum hast du genau diese Erhöhung bekommen. Was nun 2021 abgeschlossen wurde (Erhöhung in Form von Transformationsgeld), gilt für den Zeitraum bis Ende 2022, also hast du ebenfalls eine Erhöhung erhalten.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Ich stehe vor dem Wechsel zu einem IGM UN und kann nur sagen: Euch gehts allen zu gut dort bzw. ihr wisst gar nicht wie gut es euch dort geht :D Meine Stelle ist eine EG12 (von 14) und ich werde dort nach 3 Jahren bei knapp 70k sein für 35h. Das ist überragend. Mit der Chance auf EG13 aufzusteigen und noch viel besser bezahlt zu werden.

IGBCE ist ebenfalls sehr gut, aber kann trotzdem lange nicht mithalten mit IGM. Und hier wird sich beschwert dass es seit 2018 "nur T-Zug A und B + Transformationsgeld" gab, obwohl das beides zusammen ca. 55% eines Monatsgehalts + 400€ sind :D Dazu kann man sich wenn ich es richtig verstehe einen Teil des Geldes auch noch gegen freie Tage tauschen. Also bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn es jetzt 2% gibt + noch ein paar andere Perks gibt, ist doch alles super. Und selbst bei Nullrunde wird IGM der beste Tarif in Deutschland bleiben.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Ok, Du hast keine Ahnung vom Stand der Technik des elektrischen Fahrens. Macht auch nix, wir sind hier in einem IGM Thread.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

Sie haben schon Recht, aber dann müsste man ähnlich wie in Polen auch in D die Steuern auf PKW-Kraftstoffe deutlich reduzieren, und dem Spritpreis wie es die FDP vorgeschlagen hat endlich eine Obergrenze geben. Und nein: es möchte nicht jeder ein Elektroauto. Das muss man verstehen lernen.

Autofahren darf nicht zum Luxus- Gut werden, auch wohnt nicht jeder in einer Millionen-City-Metropole. Man nehme einmal die Ortschaft mit 35k Einwohnern oder deutlich weniger ohne Bahnhof, da bist du auf das Auto angewiesen.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2022:

Sowohl Inflation als auch massiv gestiegene Kosten für Heizen und Strom werden politisch komplett ausgeblendet.

Denek da kommt irgendwas mit 2 Prozent auf 18 Monate Laufzeit raus.

Autofahren darf kein Luxusgut werden, da stimme ich Dir zu. Einen Verbrenner zu fahren muss aber langfristig sehr wohl ein Luxusgut werden. Wem die Motorgeräusche und das Fahrgefühl so wichtig sind, der sollte auch bereit sein dafür mehr zu bezahlen, genauso wie heute nicht jeder einen Sportwagen fährt.

Ich selber gehöre übrigens zu den Verbrennerliebhabern fahre auch kein E-Auto

So ein Unsinn. Motorgeräusch ist mir z. B. wenig bis nicht wichtig.
Wichtig ist mir auch Langstrecke zu fahren ohne Schweißperlen wo die nächste freie Ladesäule ist. Und ohne Stundenlang laden zu müssen.

Wichtig ist mir auch ein funktionierendes Stromnetz, unabhängig vom Autofahren.
Experten gehen davon aus, dass das Stromnetz in die Knie geht, wenn ~1 Mio Autos gleichzeitig laden. Zum Vergleich: In Deutschland sind aktuell mehr als 40 Mio Verbrenner unterwegs.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Die IGM bleibt für Akademiker letztlich nur interessant, wenn sie Tarifabschlüsse mit entsprechenden Gehaltserhöhungen erzielt wie andere Branchen auch. In den letzten Jahren war das schlicht nicht der Fall, wie gesagt könnte ich mittlerweile ohne Gehaltsanpassungen zu fast jedem größeren Unternehmen wechseln. Das war vor einigen Jahren noch nicht so.

In welchen Branchen werden denn entsprechende Gehaltserhöhungen über IGM-Niveau erzielt?

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Ok, Du hast keine Ahnung vom Stand der Technik des elektrischen Fahrens. Macht auch nix, wir sind hier in einem IGM Thread.

Mit dem Stromnetz geht es schon (ca. 20% Mehrbedarf notwendig), aber mit den Schweißperlen hat er nicht Unrecht. Es gibt wenige Ladesäulen und diese sind dann auch oft noch belegt, defekt, inkompatibel oder gehören zu einem bestimmten Anbieter, bei welchem man nicht registriert ist. 1 Minute Benzin rein, Kreditkarte, fertig - damit ist es beim Elektroauto nicht getan. Da brauchst du tlw. Apps, Pins und dann geht es oft doch nicht...

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Schon mal BEV gefahren? Ich schon, seit 7 Monaten und 11.000km Auch Langstrecke. Alles ein wenig übertrieben, was hier dargestellt wird. Es läuft und das zeigen auch die Zulassungszahlen.

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Ok, Du hast keine Ahnung vom Stand der Technik des elektrischen Fahrens. Macht auch nix, wir sind hier in einem IGM Thread.

Mit dem Stromnetz geht es schon (ca. 20% Mehrbedarf notwendig), aber mit den Schweißperlen hat er nicht Unrecht. Es gibt wenige Ladesäulen und diese sind dann auch oft noch belegt, defekt, inkompatibel oder gehören zu einem bestimmten Anbieter, bei welchem man nicht registriert ist. 1 Minute Benzin rein, Kreditkarte, fertig - damit ist es beim Elektroauto nicht getan. Da brauchst du tlw. Apps, Pins und dann geht es oft doch nicht...

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Ich stehe vor dem Wechsel zu einem IGM UN und kann nur sagen: Euch gehts allen zu gut dort bzw. ihr wisst gar nicht wie gut es euch dort geht :D Meine Stelle ist eine EG12 (von 14) und ich werde dort nach 3 Jahren bei knapp 70k sein für 35h. Das ist überragend. Mit der Chance auf EG13 aufzusteigen und noch viel besser bezahlt zu werden.

IGBCE ist ebenfalls sehr gut, aber kann trotzdem lange nicht mithalten mit IGM. Und hier wird sich beschwert dass es seit 2018 "nur T-Zug A und B + Transformationsgeld" gab, obwohl das beides zusammen ca. 55% eines Monatsgehalts + 400€ sind :D Dazu kann man sich wenn ich es richtig verstehe einen Teil des Geldes auch noch gegen freie Tage tauschen. Also bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn es jetzt 2% gibt + noch ein paar andere Perks gibt, ist doch alles super. Und selbst bei Nullrunde wird IGM der beste Tarif in Deutschland bleiben.

Bin auch seit 3 Jahren in NRW. Finde es gar nicht so krass. Geht für mich bald eine Stufe weiter, wahrscheinlich Team/Gruppenleiter für ein paar Leute, wird dann EG13 oder EG 14 (Ende des Tarifs). 14 wäre super, dauert aber auch nochmal 4 Jahre. EG 13 ist wahrscheinlicher. Selbst EG 14 wären dann in 4 Jahren bei 40h knapp 100k. Und dann bin ich auch nach Top Profilaufbau 7-8 Jahre da und habe im Schnitt eher 45h gemacht. Guter Weg, aber geht woanders auch.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Ich stehe vor dem Wechsel zu einem IGM UN und kann nur sagen: Euch gehts allen zu gut dort bzw. ihr wisst gar nicht wie gut es euch dort geht :D Meine Stelle ist eine EG12 (von 14) und ich werde dort nach 3 Jahren bei knapp 70k sein für 35h. Das ist überragend. Mit der Chance auf EG13 aufzusteigen und noch viel besser bezahlt zu werden.

IGBCE ist ebenfalls sehr gut, aber kann trotzdem lange nicht mithalten mit IGM. Und hier wird sich beschwert dass es seit 2018 "nur T-Zug A und B + Transformationsgeld" gab, obwohl das beides zusammen ca. 55% eines Monatsgehalts + 400€ sind :D Dazu kann man sich wenn ich es richtig verstehe einen Teil des Geldes auch noch gegen freie Tage tauschen. Also bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn es jetzt 2% gibt + noch ein paar andere Perks gibt, ist doch alles super. Und selbst bei Nullrunde wird IGM der beste Tarif in Deutschland bleiben.

Nochmal dazu: Das Problem ist, das jede Pflaume (will dich damit nicht angreifen, beziehe sie ja selbst) EG 12 bekommt. Junior HR,.. Und damit die Einstiegsgehälter nicht weit von den anderen liegen.

Mein Take bei IGM: Schlechte Leute werden zu gut, gute Leute werden zu schlecht bezahlt. Aber die Thematik läuft hier grad schon in einem anderen Thread heiß ("Lohnt sich Karriere heuzutage überhaupt noch?")

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Es gibt Situationen da passen sie und andere da passen sie nicht. Ich habe keinen eigenen Parkplatz und fahre regelmäßig Strecken von 450 km. Es gibt kein BEV mit dem ich meinen Verbrennen ersetzen könnte ohne deutliche Komforteinbußen.

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Schon mal BEV gefahren? Ich schon, seit 7 Monaten und 11.000km Auch Langstrecke. Alles ein wenig übertrieben, was hier dargestellt wird. Es läuft und das zeigen auch die Zulassungszahlen.

Ok, Du hast keine Ahnung vom Stand der Technik des elektrischen Fahrens. Macht auch nix, wir sind hier in einem IGM Thread.

Mit dem Stromnetz geht es schon (ca. 20% Mehrbedarf notwendig), aber mit den Schweißperlen hat er nicht Unrecht. Es gibt wenige Ladesäulen und diese sind dann auch oft noch belegt, defekt, inkompatibel oder gehören zu einem bestimmten Anbieter, bei welchem man nicht registriert ist. 1 Minute Benzin rein, Kreditkarte, fertig - damit ist es beim Elektroauto nicht getan. Da brauchst du tlw. Apps, Pins und dann geht es oft doch nicht...

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SnisniBrisni

IGM Tarifrunde 2022

ja, es läuft für die paar Tausend Elektroautos

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Schon mal BEV gefahren? Ich schon, seit 7 Monaten und 11.000km Auch Langstrecke. Alles ein wenig übertrieben, was hier dargestellt wird. Es läuft und das zeigen auch die Zulassungszahlen.

Ok, Du hast keine Ahnung vom Stand der Technik des elektrischen Fahrens. Macht auch nix, wir sind hier in einem IGM Thread.

Mit dem Stromnetz geht es schon (ca. 20% Mehrbedarf notwendig), aber mit den Schweißperlen hat er nicht Unrecht. Es gibt wenige Ladesäulen und diese sind dann auch oft noch belegt, defekt, inkompatibel oder gehören zu einem bestimmten Anbieter, bei welchem man nicht registriert ist. 1 Minute Benzin rein, Kreditkarte, fertig - damit ist es beim Elektroauto nicht getan. Da brauchst du tlw. Apps, Pins und dann geht es oft doch nicht...

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Die Elektro Jünger die auch die Langstrecke mit E-Autos propagieren fahren einfach keine echte Langstrecke.

Und wenn, dann sind das die, die auf der rechten Spur bei 80 Kmh hinterm LKW kriechen. Das ist für mich weder Komfort noch Alltagstauglich.

Spätestens wenn man wirklich länger fährt und leere Streckenabschnitte nutzt, sprich im Bereich 180km/h-250km/h fährt, ist das E-Auto raus. Weils entweder wie bei den Bevormundern von Volvo bei 180 abgeregelt ist oder du zusehen kannst wie der Akkustand sich in Luft auflöst.

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Es gibt Situationen da passen sie und andere da passen sie nicht. Ich habe keinen eigenen Parkplatz und fahre regelmäßig Strecken von 450 km. Es gibt kein BEV mit dem ich meinen Verbrennen ersetzen könnte ohne deutliche Komforteinbußen.

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Schon mal BEV gefahren? Ich schon, seit 7 Monaten und 11.000km Auch Langstrecke. Alles ein wenig übertrieben, was hier dargestellt wird. Es läuft und das zeigen auch die Zulassungszahlen.

Ok, Du hast keine Ahnung vom Stand der Technik des elektrischen Fahrens. Macht auch nix, wir sind hier in einem IGM Thread.

Mit dem Stromnetz geht es schon (ca. 20% Mehrbedarf notwendig), aber mit den Schweißperlen hat er nicht Unrecht. Es gibt wenige Ladesäulen und diese sind dann auch oft noch belegt, defekt, inkompatibel oder gehören zu einem bestimmten Anbieter, bei welchem man nicht registriert ist. 1 Minute Benzin rein, Kreditkarte, fertig - damit ist es beim Elektroauto nicht getan. Da brauchst du tlw. Apps, Pins und dann geht es oft doch nicht...

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Ich stehe vor dem Wechsel zu einem IGM UN und kann nur sagen: Euch gehts allen zu gut dort bzw. ihr wisst gar nicht wie gut es euch dort geht :D Meine Stelle ist eine EG12 (von 14) und ich werde dort nach 3 Jahren bei knapp 70k sein für 35h. Das ist überragend. Mit der Chance auf EG13 aufzusteigen und noch viel besser bezahlt zu werden.

IGBCE ist ebenfalls sehr gut, aber kann trotzdem lange nicht mithalten mit IGM. Und hier wird sich beschwert dass es seit 2018 "nur T-Zug A und B + Transformationsgeld" gab, obwohl das beides zusammen ca. 55% eines Monatsgehalts + 400€ sind :D Dazu kann man sich wenn ich es richtig verstehe einen Teil des Geldes auch noch gegen freie Tage tauschen. Also bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn es jetzt 2% gibt + noch ein paar andere Perks gibt, ist doch alles super. Und selbst bei Nullrunde wird IGM der beste Tarif in Deutschland bleiben.

Nochmal dazu: Das Problem ist, das jede Pflaume (will dich damit nicht angreifen, beziehe sie ja selbst) EG 12 bekommt. Junior HR,.. Und damit die Einstiegsgehälter nicht weit von den anderen liegen.

Mein Take bei IGM: Schlechte Leute werden zu gut, gute Leute werden zu schlecht bezahlt. Aber die Thematik läuft hier grad schon in einem anderen Thread heiß ("Lohnt sich Karriere heuzutage überhaupt noch?")

Junior HR mit EG12? Man man man..
Also ich bin bei einem absoluten Tier1 DAX30 in München, und EG12 bekommst du nur ab Gruppenleiter (über Teamleiter) bzw. in Hochkomplexen Bereichen als Teamleiter.

Junior HR? Hat Glück wenn der ne EG9 bekommt, was ja bei 14% LZ etc. auch um 70-75k p.a. sind.

Also ob jeder Einsteiger bei IGM über 100k verdient. Lächerlich.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Ich stehe vor dem Wechsel zu einem IGM UN und kann nur sagen: Euch gehts allen zu gut dort bzw. ihr wisst gar nicht wie gut es euch dort geht :D Meine Stelle ist eine EG12 (von 14) und ich werde dort nach 3 Jahren bei knapp 70k sein für 35h. Das ist überragend. Mit der Chance auf EG13 aufzusteigen und noch viel besser bezahlt zu werden.

IGBCE ist ebenfalls sehr gut, aber kann trotzdem lange nicht mithalten mit IGM. Und hier wird sich beschwert dass es seit 2018 "nur T-Zug A und B + Transformationsgeld" gab, obwohl das beides zusammen ca. 55% eines Monatsgehalts + 400€ sind :D Dazu kann man sich wenn ich es richtig verstehe einen Teil des Geldes auch noch gegen freie Tage tauschen. Also bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn es jetzt 2% gibt + noch ein paar andere Perks gibt, ist doch alles super. Und selbst bei Nullrunde wird IGM der beste Tarif in Deutschland bleiben.

Bin auch seit 3 Jahren in NRW. Finde es gar nicht so krass. Geht für mich bald eine Stufe weiter, wahrscheinlich Team/Gruppenleiter für ein paar Leute, wird dann EG13 oder EG 14 (Ende des Tarifs). 14 wäre super, dauert aber auch nochmal 4 Jahre. EG 13 ist wahrscheinlicher. Selbst EG 14 wären dann in 4 Jahren bei 40h knapp 100k. Und dann bin ich auch nach Top Profilaufbau 7-8 Jahre da und habe im Schnitt eher 45h gemacht. Guter Weg, aber geht woanders auch.

Klar, aber man muss doch auch sehen was du woanders tun musst für dieses Gehalt. Gehen wir von EG13 aus, da hast du ca. 5200 x 13,821 Gehälter mal 1,12 wegen Leistungszulage. Sind 81k mit T-Zug B. Das ganze bei 35h. Sowas gibt es schlicht und ergreifend nirgendwo sonst. IGBCE kriegst du das nur als E13, das wird aber so gut wie nie vergeben und hast 37,5h (was auch sehr nice ist). Also kriegst du hier 81k + andere Perks wie BAV, VWL, Aktien, Gewinnbeteiligung... und das ganze bei super WLB (die meisten haben sicherlich dank Überstunden nochmal 1-2 Wochen extra frei). Ich sehe nicht wo es dieses Package so sonst gibt.

Klar kannst du auch woanders 100k erreichen, aber mit mehr Hustle und schlechteren Konditionen. Im Consulting erreichst du es schneller, musst aber >50h buckeln, meistens unbezahlt. Du hast zwar 45h gemacht, aber hast alle Überstunden auch bezahlt bekommen / abfeiern können. Die Kombination aus Gehalt zu Arbeitszeit ist denke ich nirgendwo besser als bei IGM.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Ich stehe vor dem Wechsel zu einem IGM UN und kann nur sagen: Euch gehts allen zu gut dort bzw. ihr wisst gar nicht wie gut es euch dort geht :D Meine Stelle ist eine EG12 (von 14) und ich werde dort nach 3 Jahren bei knapp 70k sein für 35h. Das ist überragend. Mit der Chance auf EG13 aufzusteigen und noch viel besser bezahlt zu werden.

IGBCE ist ebenfalls sehr gut, aber kann trotzdem lange nicht mithalten mit IGM. Und hier wird sich beschwert dass es seit 2018 "nur T-Zug A und B + Transformationsgeld" gab, obwohl das beides zusammen ca. 55% eines Monatsgehalts + 400€ sind :D Dazu kann man sich wenn ich es richtig verstehe einen Teil des Geldes auch noch gegen freie Tage tauschen. Also bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn es jetzt 2% gibt + noch ein paar andere Perks gibt, ist doch alles super. Und selbst bei Nullrunde wird IGM der beste Tarif in Deutschland bleiben.

Bin auch seit 3 Jahren in NRW. Finde es gar nicht so krass. Geht für mich bald eine Stufe weiter, wahrscheinlich Team/Gruppenleiter für ein paar Leute, wird dann EG13 oder EG 14 (Ende des Tarifs). 14 wäre super, dauert aber auch nochmal 4 Jahre. EG 13 ist wahrscheinlicher. Selbst EG 14 wären dann in 4 Jahren bei 40h knapp 100k. Und dann bin ich auch nach Top Profilaufbau 7-8 Jahre da und habe im Schnitt eher 45h gemacht. Guter Weg, aber geht woanders auch.

Bin vor einem halben Jahr von EG13 direkt in AT gewechselt. Ohne Führungsverantwortung und habe faktisch noch immer meine 35h. Kann mich all in nicht beschweren, außer das es manchmal langweilig ist und man sich schnell an das Geld gewöhnt. Meine Laufbahn würde ich aber auch als relativ normal beurteilen. Karriere ist für mich erst head of.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Es gibt Situationen da passen sie und andere da passen sie nicht. Ich habe keinen eigenen Parkplatz und fahre regelmäßig Strecken von 450 km. Es gibt kein BEV mit dem ich meinen Verbrennen ersetzen könnte ohne deutliche Komforteinbußen.

Schon mal BEV gefahren? Ich schon, seit 7 Monaten und 11.000km Auch Langstrecke. Alles ein wenig übertrieben, was hier dargestellt wird. Es läuft und das zeigen auch die Zulassungszahlen.

Ok, Du hast keine Ahnung vom Stand der Technik des elektrischen Fahrens. Macht auch nix, wir sind hier in einem IGM Thread.

Mit dem Stromnetz geht es schon (ca. 20% Mehrbedarf notwendig), aber mit den Schweißperlen hat er nicht Unrecht. Es gibt wenige Ladesäulen und diese sind dann auch oft noch belegt, defekt, inkompatibel oder gehören zu einem bestimmten Anbieter, bei welchem man nicht registriert ist. 1 Minute Benzin rein, Kreditkarte, fertig - damit ist es beim Elektroauto nicht getan. Da brauchst du tlw. Apps, Pins und dann geht es oft doch nicht...

Leute, warum müllt ihr den Thread so mit EV Gelaber zu? Das hier ist ein Thread über die IGM Tarifrunde 2022, nicht euer Stammtisch zum EV Diskutieren. Das kann man auch einfach in einem separaten Thread machen...

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Ok, Du hast keine Ahnung vom Stand der Technik des elektrischen Fahrens. Macht auch nix, wir sind hier in einem IGM Thread.

Sie haben schon Recht, aber dann müsste man ähnlich wie in Polen auch in D die Steuern auf PKW-Kraftstoffe deutlich reduzieren, und dem Spritpreis wie es die FDP vorgeschlagen hat endlich eine Obergrenze geben. Und nein: es möchte nicht jeder ein Elektroauto. Das muss man verstehen lernen.

Autofahren darf nicht zum Luxus- Gut werden, auch wohnt nicht jeder in einer Millionen-City-Metropole. Man nehme einmal die Ortschaft mit 35k Einwohnern oder deutlich weniger ohne Bahnhof, da bist du auf das Auto angewiesen.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2022:

Sowohl Inflation als auch massiv gestiegene Kosten für Heizen und Strom werden politisch komplett ausgeblendet.

Denek da kommt irgendwas mit 2 Prozent auf 18 Monate Laufzeit raus.

Autofahren darf kein Luxusgut werden, da stimme ich Dir zu. Einen Verbrenner zu fahren muss aber langfristig sehr wohl ein Luxusgut werden. Wem die Motorgeräusche und das Fahrgefühl so wichtig sind, der sollte auch bereit sein dafür mehr zu bezahlen, genauso wie heute nicht jeder einen Sportwagen fährt.

Ich selber gehöre übrigens zu den Verbrennerliebhabern fahre auch kein E-Auto

So ein Unsinn. Motorgeräusch ist mir z. B. wenig bis nicht wichtig.
Wichtig ist mir auch Langstrecke zu fahren ohne Schweißperlen wo die nächste freie Ladesäule ist. Und ohne Stundenlang laden zu müssen.

Wichtig ist mir auch ein funktionierendes Stromnetz, unabhängig vom Autofahren.
Experten gehen davon aus, dass das Stromnetz in die Knie geht, wenn ~1 Mio Autos gleichzeitig laden. Zum Vergleich: In Deutschland sind aktuell mehr als 40 Mio Verbrenner unterwegs.

Ich bin seit 10 Jahren Ing. ein der Automotive Industrie und habe mehr Ahnung vom Stand der Technik als 99.999% der an deren Wiwi User.
Und genau deshalb stelle ich hohe Anforderungen.

Und als MINTLer nutze ich auch mein Gehirn, was man vom Großteil der Ökoidealisten leider nicht behaupten kann. Damit meine ich nicht, das Umweltschutz nicht wichtig wäre. Im Gegenteil. Nur leider tragen E-Autos global gesehen weniger als 0 zum Umweltschutz oder CO2 Bilanz bei. Aber Hauptsache man fühlt sich gut wenn man mit E SUV seinen Cafe Latte um die Ecke holt. Aber gut so, viel weiter kommt man ja nicht. Zumindest nicht wenn man richtig fährt und nicht kriecht.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

IGM ist halt Einheitsbrei. Als AI Researcher kann selbst EG16 in BW bei Bosch lange nicht mit US Tech (Remote) mithalten. Trotzdem mag ich Gewerkschaften und finde es gut, dass es das gibt, nur für High-Tech halt nicht konkurenzfähig.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Es gibt genug unabhängige Tests, welche all das beweisen - da muss ich nicht erst 30k versenken für nichts. 2045 werde ich mir einen Stromer holen. Bis dahin viel Spaß den Early Adoptern. Aktuell 0,6% Anteil am Bestand.

2045 werden die letzten Verbrenner ca. 10 Jahre alt sein - da kann man langsam darüber nachdenken.

Bis dahin werde ich ca 8x im Jahr auf einer Strecke, die ich eh fahre, kurz anhalten, 60 Sekunden volltanken, 60 Sekunden mit Kreditkarte bezahlen und weiterfahren.

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Schon mal BEV gefahren? Ich schon, seit 7 Monaten und 11.000km Auch Langstrecke. Alles ein wenig übertrieben, was hier dargestellt wird. Es läuft und das zeigen auch die Zulassungszahlen.

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Ok, Du hast keine Ahnung vom Stand der Technik des elektrischen Fahrens. Macht auch nix, wir sind hier in einem IGM Thread.

Mit dem Stromnetz geht es schon (ca. 20% Mehrbedarf notwendig), aber mit den Schweißperlen hat er nicht Unrecht. Es gibt wenige Ladesäulen und diese sind dann auch oft noch belegt, defekt, inkompatibel oder gehören zu einem bestimmten Anbieter, bei welchem man nicht registriert ist. 1 Minute Benzin rein, Kreditkarte, fertig - damit ist es beim Elektroauto nicht getan. Da brauchst du tlw. Apps, Pins und dann geht es oft doch nicht...

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Ich stehe vor dem Wechsel zu einem IGM UN und kann nur sagen: Euch gehts allen zu gut dort bzw. ihr wisst gar nicht wie gut es euch dort geht :D Meine Stelle ist eine EG12 (von 14) und ich werde dort nach 3 Jahren bei knapp 70k sein für 35h. Das ist überragend. Mit der Chance auf EG13 aufzusteigen und noch viel besser bezahlt zu werden.

IGBCE ist ebenfalls sehr gut, aber kann trotzdem lange nicht mithalten mit IGM. Und hier wird sich beschwert dass es seit 2018 "nur T-Zug A und B + Transformationsgeld" gab, obwohl das beides zusammen ca. 55% eines Monatsgehalts + 400€ sind :D Dazu kann man sich wenn ich es richtig verstehe einen Teil des Geldes auch noch gegen freie Tage tauschen. Also bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn es jetzt 2% gibt + noch ein paar andere Perks gibt, ist doch alles super. Und selbst bei Nullrunde wird IGM der beste Tarif in Deutschland bleiben.

Bin auch seit 3 Jahren in NRW. Finde es gar nicht so krass. Geht für mich bald eine Stufe weiter, wahrscheinlich Team/Gruppenleiter für ein paar Leute, wird dann EG13 oder EG 14 (Ende des Tarifs). 14 wäre super, dauert aber auch nochmal 4 Jahre. EG 13 ist wahrscheinlicher. Selbst EG 14 wären dann in 4 Jahren bei 40h knapp 100k. Und dann bin ich auch nach Top Profilaufbau 7-8 Jahre da und habe im Schnitt eher 45h gemacht. Guter Weg, aber geht woanders auch.

Klar, aber man muss doch auch sehen was du woanders tun musst für dieses Gehalt. Gehen wir von EG13 aus, da hast du ca. 5200 x 13,821 Gehälter mal 1,12 wegen Leistungszulage. Sind 81k mit T-Zug B. Das ganze bei 35h. Sowas gibt es schlicht und ergreifend nirgendwo sonst. IGBCE kriegst du das nur als E13, das wird aber so gut wie nie vergeben und hast 37,5h (was auch sehr nice ist). Also kriegst du hier 81k + andere Perks wie BAV, VWL, Aktien, Gewinnbeteiligung... und das ganze bei super WLB (die meisten haben sicherlich dank Überstunden nochmal 1-2 Wochen extra frei). Ich sehe nicht wo es dieses Package so sonst gibt.

Klar kannst du auch woanders 100k erreichen, aber mit mehr Hustle und schlechteren Konditionen. Im Consulting erreichst du es schneller, musst aber >50h buckeln, meistens unbezahlt. Du hast zwar 45h gemacht, aber hast alle Überstunden auch bezahlt bekommen / abfeiern können. Die Kombination aus Gehalt zu Arbeitszeit ist denke ich nirgendwo besser als bei IGM.

Die 5.200 p.m. gibts halt auch erst nach 3 Jahren in der EG13, die EG13 wiederum bekommt kein Einsteiger sondern muss sich durch jahrelange gute Leistung erarbeitet werden. Das relativiert das Ganze dann halt doch wieder sehr, 81k sind sicher nicht schlecht bei 35h aber für gute Leute mit 5-7 Jahren BE auch nicht überragend. Es wurde oben schon mal gesagt, IGM ist für schlechte Mitarbeiter ein Traum, für durchschnittliche Mitarbeiter sehr gut aber für Top-Leute und Experten eher nachteilig.

Mit den restlichen Perks hast du zwar theoretisch auf einzelne Unternehmen betrachtet Recht, allerdings gibts auf der anderen Seite auch sehr viele Haustarife. Die können unterschiedlich ausgestaltet sein, z.B. kann die Regelarbeitszeit über 35h/Woche liegen oder einzelne Gehaltsbestandteile (Leistungszulage, T-Zug, Weihnachtsgeld) sind deutlich reduziert bzw. entfallen.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Ich stehe vor dem Wechsel zu einem IGM UN und kann nur sagen: Euch gehts allen zu gut dort bzw. ihr wisst gar nicht wie gut es euch dort geht :D Meine Stelle ist eine EG12 (von 14) und ich werde dort nach 3 Jahren bei knapp 70k sein für 35h. Das ist überragend. Mit der Chance auf EG13 aufzusteigen und noch viel besser bezahlt zu werden.

IGBCE ist ebenfalls sehr gut, aber kann trotzdem lange nicht mithalten mit IGM. Und hier wird sich beschwert dass es seit 2018 "nur T-Zug A und B + Transformationsgeld" gab, obwohl das beides zusammen ca. 55% eines Monatsgehalts + 400€ sind :D Dazu kann man sich wenn ich es richtig verstehe einen Teil des Geldes auch noch gegen freie Tage tauschen. Also bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn es jetzt 2% gibt + noch ein paar andere Perks gibt, ist doch alles super. Und selbst bei Nullrunde wird IGM der beste Tarif in Deutschland bleiben.

Nochmal dazu: Das Problem ist, das jede Pflaume (will dich damit nicht angreifen, beziehe sie ja selbst) EG 12 bekommt. Junior HR,.. Und damit die Einstiegsgehälter nicht weit von den anderen liegen.

Mein Take bei IGM: Schlechte Leute werden zu gut, gute Leute werden zu schlecht bezahlt. Aber die Thematik läuft hier grad schon in einem anderen Thread heiß ("Lohnt sich Karriere heuzutage überhaupt noch?")

Sieht man mMn in allen Bereichen mit starken Gewerkschaften. Also dass schlechte Leute zu gut und gute zu schlecht bezahlt werden. Da wird lieber für alle "kleinen" angehoben und den "großen" dafür gekürzt, oder als Leistungskriterium wird vor allem Firmenzugehörigkeit genommen.

Andersherum sieht man dass die Firmen, die aktuell ihre top Leute sehr gut bezahlen, auf der anderen Seite ihr "Fußvolk" schlecht behandeln. Siehe die ganzen Diskussionen über Amazon-Lagerarbeiter, oder auch Apple die keien gewerkschaftlich organisierten Ammis an ihren Bändern stehen haben sondern chinesische Lohnfertiger die auch schon mal in die Kritik kommen.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

5% Inflationsausgleich, 2% Produktionssteigerung, 3% als Ausgleich der 0-Runden in Corona.
--> +10% wären angemessen.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 20.01.2022:

Wegen Covid etc. haben wir ja jetzt mehrere Jahre Nullrunden hinnehmen müssen.

Hier liegt dein Fehler: Nur weil die Tabellenwerte nicht erhöht wurden, heißt das nicht, dass es eine Nullrunde gab. Die Erhöhungen der letzten Tarifverhandlung sind (trotz damaliger niedriger Inflation!) substanziell, sie wurden nur nicht in Form einer Erhöhung der Tabellenwerte (= Monatsgehälter), sondern in Form einer Einmalzahlung ("Transformationsgeld") beschlossen. Für das Jahr 2022 erhält man daher (jetzt mit Februarabrechnung) eine saftige Zulage von 18,4 % eines Monatsgehalts. Für das Jahr 2023 steigt die Zulage auf 27,6 % eines Monatsgehalts.

Lange Rede kurzer Sinn: Es hab keine Nullrunde, die Erhöhung kommt nur einmalig konzentriert statt regelmäßig portioniert im Monatsgehalt. Die Erhöhung für das nächste Jahr ist bereits beschlossen (18,4 % --> 27,6%) und daher erwarte ich von der kommenden Tarifverhandlung geringfügige weitere Verbesserungen.

finde ich Schei*e ..lieber monatliche Auszahlung..

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 23.02.2022:

Wegen Covid etc. haben wir ja jetzt mehrere Jahre Nullrunden hinnehmen müssen.

Hier liegt dein Fehler: Nur weil die Tabellenwerte nicht erhöht wurden, heißt das nicht, dass es eine Nullrunde gab. Die Erhöhungen der letzten Tarifverhandlung sind (trotz damaliger niedriger Inflation!) substanziell, sie wurden nur nicht in Form einer Erhöhung der Tabellenwerte (= Monatsgehälter), sondern in Form einer Einmalzahlung ("Transformationsgeld") beschlossen. Für das Jahr 2022 erhält man daher (jetzt mit Februarabrechnung) eine saftige Zulage von 18,4 % eines Monatsgehalts. Für das Jahr 2023 steigt die Zulage auf 27,6 % eines Monatsgehalts.

Lange Rede kurzer Sinn: Es hab keine Nullrunde, die Erhöhung kommt nur einmalig konzentriert statt regelmäßig portioniert im Monatsgehalt. Die Erhöhung für das nächste Jahr ist bereits beschlossen (18,4 % --> 27,6%) und daher erwarte ich von der kommenden Tarifverhandlung geringfügige weitere Verbesserungen.

finde ich Schei*e ..lieber monatliche Auszahlung..

Klar, die einzigen die das nicht monatlich wollen sind die Arbeitgeber, da viele Leute, die noch nicht so lange dabei sind, durch die Fristen kein TG bekommen und wenn man zum falschen Zeitpunkt den AG verlässt, bekommt man davon auch nichts anteilig. Da spart sich ein AG ordentlich was

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Mit dem Krieg in Europa gibts wieder ein Argument für eine Nullrunde…

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 24.02.2022:

Mit dem Krieg in Europa gibts wieder ein Argument für eine Nullrunde…

"Krieg in Europa". Es gibt aktuell einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der wahrscheinlich in wenigen Tagen schon zum Großteil entschieden ist. Insofern sind die Ereignisse natürlich sehr tragisch (keine Frage!), aber von einem "Krieg in Europa" mit Auswirkungen auf die IGM-Tarifverhandlungen zu sprechen ist dann doch schon ein bisschen zu weit hergeholt!

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 24.02.2022:

Mit dem Krieg in Europa gibts wieder ein Argument für eine Nullrunde…

Weils die Inflation nach oben treibt?

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

In wenigen Tagen soll der Krieg gelöst sein? Zwischen Russland und Ukraine gibt es aber schon viele Jahre "kontroverse Unterschiede".

WiWi Gast schrieb am 24.02.2022:

Mit dem Krieg in Europa gibts wieder ein Argument für eine Nullrunde…

"Krieg in Europa". Es gibt aktuell einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der wahrscheinlich in wenigen Tagen schon zum Großteil entschieden ist. Insofern sind die Ereignisse natürlich sehr tragisch (keine Frage!), aber von einem "Krieg in Europa" mit Auswirkungen auf die IGM-Tarifverhandlungen zu sprechen ist dann doch schon ein bisschen zu weit hergeholt!

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 24.02.2022:

In wenigen Tagen soll der Krieg gelöst sein? Zwischen Russland und Ukraine gibt es aber schon viele Jahre "kontroverse Unterschiede".

Mit dem Krieg in Europa gibts wieder ein Argument für eine Nullrunde…

"Krieg in Europa". Es gibt aktuell einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der wahrscheinlich in wenigen Tagen schon zum Großteil entschieden ist. Insofern sind die Ereignisse natürlich sehr tragisch (keine Frage!), aber von einem "Krieg in Europa" mit Auswirkungen auf die IGM-Tarifverhandlungen zu sprechen ist dann doch schon ein bisschen zu weit hergeholt!

Putin sagte mal, wenn ich will, bin ich Morgen in Warschau und Übermorgen in Berlin.

Bereits am zweiten Kriegstag hat er wichtige Infrastruktur erobert und steht vor der Hauptstadt Kiev. Der Ukraine geht total die Luftwaffe ab, d.h. auch das Heer ist praktisch chancenlos, weil die Russen auf dem Boden in die Zange genommen werden und aus der Luft nicht nur keinen Support haben, sondern auch da attackiert werden.

Max. 2 Wochen, dann hat Russland die Ukraine eingenommen.
Dann ist der Krieg vorbei.

Was natürlich bleiben kann sind Untergrund- und Guerilla Kämpfe. Aber in paar Monaten ist dann wieder Business as usual, genau wie nach der Eroberung der Krim.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 03.02.2022:

5% Inflationsausgleich, 2% Produktionssteigerung, 3% als Ausgleich der 0-Runden in Corona.
--> +10% wären angemessen.

Ich hoffe auch auf eine Erhöhung von 5-7 %
Denke aber das die Unternehmen wieder mit der schwierigen Wirtschafslage sowie den unsicheren Zeiten aufgrund des Krieges argumentieren werden.

Das lustige an der ganzen Sache ist, das ich erst seit 2019 in das Berufsleben eingestiegen bin und leider seitdem in Sachen Tarif wenig bis nichts vorwärts geht.

Naja ich hoffe auf bessere Zeiten!

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 25.02.2022:

Putin sagte mal, wenn ich will, bin ich Morgen in Warschau und Übermorgen in Berlin.

Bereits am zweiten Kriegstag hat er wichtige Infrastruktur erobert und steht vor der Hauptstadt Kiev. Der Ukraine geht total die Luftwaffe ab, d.h. auch das Heer ist praktisch chancenlos, weil die Russen auf dem Boden in die Zange genommen werden und aus der Luft nicht nur keinen Support haben, sondern auch da attackiert werden.

Max. 2 Wochen, dann hat Russland die Ukraine eingenommen.
Dann ist der Krieg vorbei.

Was natürlich bleiben kann sind Untergrund- und Guerilla Kämpfe. Aber in paar Monaten ist dann wieder Business as usual, genau wie nach der Eroberung der Krim.

Soviel zu der Qualität deiner Prognose.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 03.02.2022:

5% Inflationsausgleich, 2% Produktionssteigerung, 3% als Ausgleich der 0-Runden in Corona.
--> +10% wären angemessen.

Nach dann fast 5 Jahren Nullrunde (Ende 2022, letzte Erhöhung Anfang 2018) und bei zweistelliger Inflation, wären alles unter 10% und kurzer Laufzeit ein schlechter Witz.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 04.05.2022:

5% Inflationsausgleich, 2% Produktionssteigerung, 3% als Ausgleich der 0-Runden in Corona.
--> +10% wären angemessen.

Nach dann fast 5 Jahren Nullrunde (Ende 2022, letzte Erhöhung Anfang 2018) und bei zweistelliger Inflation, wären alles unter 10% und kurzer Laufzeit ein schlechter Witz.

Träum weiter.

Mit Glück max. 3-4% bei 18 Monaten Laufzeit.
Der IGM ist Stellenerhalt wichtiger als Lohnsteigerung, gerade in der aktuellen Lage. Man darf halt nicht vergessen, wer der Hauptteil der Gewerkschaftsmitglieder sind. Das sind nicht die Akademiker im Büro, die leicht wieder einen neuen Job finden.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Keine Tabellenanpassung seid 2018 (also damit seid 4 Jahren 0 Runde) ist sehr bitter für das einstige Disneyland.

Wenns jetzt 4 Prozent gibt dann sind wir immer noch bei 0,75% p.a. auf die letzten Jahre.... Gibt wenige Firmen wo man 4 Jahre 0 Runde hat.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Es scheint diesmal eine heiße Runde zu werden.
Die IG Metall hat vermeldet, das sie diesmal eine hohe Lohnerhöhung fordern werden, was aufgrund der Inflation und der Corona Nullrunde ja auch wirklich Sinn machen würde.
Mit wie viel Prozent rechnet ihr ?

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 17.05.2022:

Es scheint diesmal eine heiße Runde zu werden.
Die IG Metall hat vermeldet, das sie diesmal eine hohe Lohnerhöhung fordern werden, was aufgrund der Inflation und der Corona Nullrunde ja auch wirklich Sinn machen würde.
Mit wie viel Prozent rechnet ihr ?

Standen nicht schon 8.x% offiziell im Raum?

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

3,5% plus Einmalzahlung wird bei uns intern im Controlling gerechnet

WiWi Gast schrieb am 17.05.2022:

Es scheint diesmal eine heiße Runde zu werden.
Die IG Metall hat vermeldet, das sie diesmal eine hohe Lohnerhöhung fordern werden, was aufgrund der Inflation und der Corona Nullrunde ja auch wirklich Sinn machen würde.
Mit wie viel Prozent rechnet ihr ?

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Eisen- und Stahlindustrie: IG Metall fordert 8,2 Prozent

Für Metall und Elektro gibt es bisher keine offiziellen Forderungen.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 17.05.2022:

3,5% plus Einmalzahlung wird bei uns intern im Controlling gerechnet

Es scheint diesmal eine heiße Runde zu werden.
Die IG Metall hat vermeldet, das sie diesmal eine hohe Lohnerhöhung fordern werden, was aufgrund der Inflation und der Corona Nullrunde ja auch wirklich Sinn machen würde.
Mit wie viel Prozent rechnet ihr ?

Deckt sich mit ver.di

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 17.05.2022:

3,5% plus Einmalzahlung wird bei uns intern im Controlling gerechnet

Es scheint diesmal eine heiße Runde zu werden.
Die IG Metall hat vermeldet, das sie diesmal eine hohe Lohnerhöhung fordern werden, was aufgrund der Inflation und der Corona Nullrunde ja auch wirklich Sinn machen würde.
Mit wie viel Prozent rechnet ihr ?

Das wäre aber ziemlich Mau wenn man bedenkt das 2018 eine Erhöhung von 4,3 % erzielt worden ist. Und da gabs es davor auch keine Nullrunde aufgrund von Corona.
Ich finde alles unter 5 % wäre eine Enttäuschung.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Gerüchten zufolge werden circa 6% plus Einmalzahlung aus Beschäftigtensicht zufriedendstellend bewertet.
Von dieser Forderung ausgehend setzt die igm sich 60% davon als interne untere Verhandlungsgrenze.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 20.01.2022:

Wegen Covid etc. haben wir ja jetzt mehrere Jahre Nullrunden hinnehmen müssen.

Hier liegt dein Fehler: Nur weil die Tabellenwerte nicht erhöht wurden, heißt das nicht, dass es eine Nullrunde gab. Die Erhöhungen der letzten Tarifverhandlung sind (trotz damaliger niedriger Inflation!) substanziell, sie wurden nur nicht in Form einer Erhöhung der Tabellenwerte (= Monatsgehälter), sondern in Form einer Einmalzahlung ("Transformationsgeld") beschlossen. Für das Jahr 2022 erhält man daher (jetzt mit Februarabrechnung) eine saftige Zulage von 18,4 % eines Monatsgehalts. Für das Jahr 2023 steigt die Zulage auf 27,6 % eines Monatsgehalts.

Lange Rede kurzer Sinn: Es hab keine Nullrunde, die Erhöhung kommt nur einmalig konzentriert statt regelmäßig portioniert im Monatsgehalt. Die Erhöhung für das nächste Jahr ist bereits beschlossen (18,4 % --> 27,6%) und daher erwarte ich von der kommenden Tarifverhandlung geringfügige weitere Verbesserungen.

Lange Rede kurzer Sinn. Wir hatten seit 2018 eine effektive Erhöhung von genau 2,3 %.
Das ist das tolle Transformationsgeld. 27,6 % : 12 Monate = 2,3 %
Wenn man diese jetzt durch die 4 Jahre teilt sind wir bei 0,575 % Lohnerhöhung jährlich.
Und das bei einer jährlichen Inflation von über 7 Prozent.
Da hat sich die IG Metall aber ordentlich den Schneid abkaufen lassen.

antworten
WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 17.05.2022:

Lange Rede kurzer Sinn. Wir hatten seit 2018 eine effektive Erhöhung von genau 2,3 %.
Das ist das tolle Transformationsgeld. 27,6 % : 12 Monate = 2,3 %
Wenn man diese jetzt durch die 4 Jahre teilt sind wir bei 0,575 % Lohnerhöhung jährlich.
Und das bei einer jährlichen Inflation von über 7 Prozent.
Da hat sich die IG Metall aber ordentlich den Schneid abkaufen lassen.

Ja, richtig.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass - bei massiver Kurzarbeit in vielen Metaller-Lagern - die Verhandlungsposition der IGM gegenüber den Arbeitgebern quasi Spitze war seitdem... wie viele Stellen wurden deutschlandweit abgebaut? Bis 2030 etwa 100.000 alleine im Automobilsektor?

Während man sich auf der anderen Seite in einem Netto-Empfänger-Bundesland rühmt, dass man mit Bestechungsgeld (Entschuldigung, günstigem Bauland und Subventionen) eine ausländische Firma nach Deutschland holt, die nicht tarifgebunden ist.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Ich bin sehr sicher dass wir in keiner Branche >5% sehen werden, trotz Nullrunden oder ähnlichem. Da werden viele Betriebe sich auf Corona, Krieg, Energiepreise oder whatever berufen und für die Gewerkschaften geht es in erster Linie immer um Stellensicherheit als um mehr Geld. Denn die BWLer sind im Normalfall nicht in der Gewerkschaft, sondern die Mitarbeiter die an der Linie stehen. Und für die verhandeln die Gewerkschaften. Ich bin in einem IGBCE Konzern und ich rechne mit 2-2,5%. Ob das gerechtfertigt ist sei dahingestellt, mein Konzern hat massiv den Gewinn steigern können. Aber im Endeffekt geht es mir auch jetzt schon sehr gut und bei zusätzlichen 2%+ wäre ich sehr happy :)

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Eine Erhöhung unter 6% wäre aus meiner Sicht mit Blick auf die Inflation und die letzten Abschlüsse, eine echte Enttäuschung.

Ich fürchte allerdings, dass wieder ein Großteil als Einmalzahlung verpackt wird. Dadurch hat man keine Verbindlichkeit, wie bei einer Erhöhung der Tabellenwerte. Außerdem bekommen AT und Managementlevel diese Anpassungen nicht automatisch und „AT Surfer“ profitieren ebenfalls nicht.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Ich kann euch nur empfehlen, die Erwartungen nicht zu hoch anzusetzen, sonst wird die Enttäuschung umso größer. Realistisch sehe ich nicht mehr als 3-5% bei IGM Metall+Elektro. Ich denke auch nicht, dass die % allein über Tabellenerhöhungen stattfinden werden (was sich ja offenbar die meisten immer wünschen), ich denke es wird vielmehr wieder mit Zulagen (d.h. Einmalzahlungen) gearbeitet. Ein Mix aus beidem ist am wahrscheinlichsten, da die Tabellenwerte schon länger nicht mehr angerührt wurden.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

So sehe ich das auch. Da wird lieber die IGM Führung schick zum Essen/Urlaub eingeladen, bevor hier große prozentuale Erhöhungen herumkommen.
Mit Verweis auf dem fürchterlichen Krieg vor unserer Haustür wird dann Solidarität von jedem Einzelnen erwartet. Bevor man selbst kämpfen muss, sind es dann nur 3,x%....

WiWi Gast schrieb am 18.05.2022:

Ich kann euch nur empfehlen, die Erwartungen nicht zu hoch anzusetzen, sonst wird die Enttäuschung umso größer. Realistisch sehe ich nicht mehr als 3-5% bei IGM Metall+Elektro. Ich denke auch nicht, dass die % allein über Tabellenerhöhungen stattfinden werden (was sich ja offenbar die meisten immer wünschen), ich denke es wird vielmehr wieder mit Zulagen (d.h. Einmalzahlungen) gearbeitet. Ein Mix aus beidem ist am wahrscheinlichsten, da die Tabellenwerte schon länger nicht mehr angerührt wurden.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Das ist leider falsch.

2018:
Tabellenwirksame Erhöhung der Entgelte um 4,3 % sowie Einführung einer jährlichen (!) Sonderzahlung von 27,5 % eines Monatsgehalts oder zusätzliche Urlaubstage sowie 12,3 % eines Facharbeiter-Ecklohns als jährliche Zusatzzahlung (T-Zug A+B).
Laufzeit: 27 Monate

2021:
Einführung eines Trafogeldes i. H. v. 18,4 % (Auszahlung in 2022) bzw. 27,6 % (Auszahlung in 2023) eines Monatsgehalts, auch jährlich. Außerdem Coronahilfe über 500 € netto.
Laufzeit: 21 Monate bis 30.09.2022

Damit erhält man nach IGM Tarif bei vollem Anspruch 13,8 Gehälter p. a.

Klar, trotz Gejammer verdienen viele Betriebe hervorragend. Gerade die Automobilindustrie hat in 2021 super verdient, trotz aller Probleme und weniger verkauften Autos. Die DAX-Konzerne haben 2021 sogar neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn erzielt.

Da geht also was :)

WiWi Gast schrieb am 17.05.2022:

Wegen Covid etc. haben wir ja jetzt mehrere Jahre Nullrunden hinnehmen müssen.

Hier liegt dein Fehler: Nur weil die Tabellenwerte nicht erhöht wurden, heißt das nicht, dass es eine Nullrunde gab. Die Erhöhungen der letzten Tarifverhandlung sind (trotz damaliger niedriger Inflation!) substanziell, sie wurden nur nicht in Form einer Erhöhung der Tabellenwerte (= Monatsgehälter), sondern in Form einer Einmalzahlung ("Transformationsgeld") beschlossen. Für das Jahr 2022 erhält man daher (jetzt mit Februarabrechnung) eine saftige Zulage von 18,4 % eines Monatsgehalts. Für das Jahr 2023 steigt die Zulage auf 27,6 % eines Monatsgehalts.

Lange Rede kurzer Sinn: Es hab keine Nullrunde, die Erhöhung kommt nur einmalig konzentriert statt regelmäßig portioniert im Monatsgehalt. Die Erhöhung für das nächste Jahr ist bereits beschlossen (18,4 % --> 27,6%) und daher erwarte ich von der kommenden Tarifverhandlung geringfügige weitere Verbesserungen.

Lange Rede kurzer Sinn. Wir hatten seit 2018 eine effektive Erhöhung von genau 2,3 %.
Das ist das tolle Transformationsgeld. 27,6 % : 12 Monate = 2,3 %
Wenn man diese jetzt durch die 4 Jahre teilt sind wir bei 0,575 % Lohnerhöhung jährlich.
Und das bei einer jährlichen Inflation von über 7 Prozent.
Da hat sich die IG Metall aber ordentlich den Schneid abkaufen lassen.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Es muss einfach eine Erhöhung der Tabellenwerte erfolgen. Auch alleine schon für Leute die neu einsteigen, da die Gehälter sonst nicht mit konkurrenzfähig sind

WiWi Gast schrieb am 18.05.2022:

Das ist leider falsch.

2018:
Tabellenwirksame Erhöhung der Entgelte um 4,3 % sowie Einführung einer jährlichen (!) Sonderzahlung von 27,5 % eines Monatsgehalts oder zusätzliche Urlaubstage sowie 12,3 % eines Facharbeiter-Ecklohns als jährliche Zusatzzahlung (T-Zug A+B).
Laufzeit: 27 Monate

2021:
Einführung eines Trafogeldes i. H. v. 18,4 % (Auszahlung in 2022) bzw. 27,6 % (Auszahlung in 2023) eines Monatsgehalts, auch jährlich. Außerdem Coronahilfe über 500 € netto.
Laufzeit: 21 Monate bis 30.09.2022

Damit erhält man nach IGM Tarif bei vollem Anspruch 13,8 Gehälter p. a.

Klar, trotz Gejammer verdienen viele Betriebe hervorragend. Gerade die Automobilindustrie hat in 2021 super verdient, trotz aller Probleme und weniger verkauften Autos. Die DAX-Konzerne haben 2021 sogar neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn erzielt.

Da geht also was :)

WiWi Gast schrieb am 17.05.2022:

Wegen Covid etc. haben wir ja jetzt mehrere Jahre Nullrunden hinnehmen müssen.

Hier liegt dein Fehler: Nur weil die Tabellenwerte nicht erhöht wurden, heißt das nicht, dass es eine Nullrunde gab. Die Erhöhungen der letzten Tarifverhandlung sind (trotz damaliger niedriger Inflation!) substanziell, sie wurden nur nicht in Form einer Erhöhung der Tabellenwerte (= Monatsgehälter), sondern in Form einer Einmalzahlung ("Transformationsgeld") beschlossen. Für das Jahr 2022 erhält man daher (jetzt mit Februarabrechnung) eine saftige Zulage von 18,4 % eines Monatsgehalts. Für das Jahr 2023 steigt die Zulage auf 27,6 % eines Monatsgehalts.

Lange Rede kurzer Sinn: Es hab keine Nullrunde, die Erhöhung kommt nur einmalig konzentriert statt regelmäßig portioniert im Monatsgehalt. Die Erhöhung für das nächste Jahr ist bereits beschlossen (18,4 % --> 27,6%) und daher erwarte ich von der kommenden Tarifverhandlung geringfügige weitere Verbesserungen.

Lange Rede kurzer Sinn. Wir hatten seit 2018 eine effektive Erhöhung von genau 2,3 %.
Das ist das tolle Transformationsgeld. 27,6 % : 12 Monate = 2,3 %
Wenn man diese jetzt durch die 4 Jahre teilt sind wir bei 0,575 % Lohnerhöhung jährlich.
Und das bei einer jährlichen Inflation von über 7 Prozent.
Da hat sich die IG Metall aber ordentlich den Schneid abkaufen lassen.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

IGMler verdienen auch ohne Erhöhung noch am besten. Wer sich da beschwert, kann ja gerne zu Big4 gehen und sich dort mit den 40-45k abspeisen lassen, die es dort seit inzwischen 10 Jahren gibt.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Angesichts der Inflation muss die Forderung mindestens 7,5% für 12 Monate betragen, alles andere wäre lächerlich. Selbst wenn man das ohne Abstriche durchsetzen könnte, wäre es gerade mal brutto ein Inflationsausgleich, netto immer noch eine Reallohnkürzung.

Um noch Verhandlungspuffer zu haben, müsste man also schon mit 11% in die Verhandlungen einsteigen. Halte ich aber für unrealistisch. Ich fürchte, man wird sich maximal auf 7% für 24 Monate einigen. Eher 3,x% Tabellenerhöhung + kleine Einmalzahlung für >18 Monate.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

Angesichts der Inflation muss die Forderung mindestens 7,5% für 12 Monate betragen, alles andere wäre lächerlich. Selbst wenn man das ohne Abstriche durchsetzen könnte, wäre es gerade mal brutto ein Inflationsausgleich, netto immer noch eine Reallohnkürzung.

Um noch Verhandlungspuffer zu haben, müsste man also schon mit 11% in die Verhandlungen einsteigen. Halte ich aber für unrealistisch. Ich fürchte, man wird sich maximal auf 7% für 24 Monate einigen. Eher 3,x% Tabellenerhöhung + kleine Einmalzahlung für >18 Monate.

Ich fürchte auch man muss sich nur Verdi Versicherungen etc. ansehen die haben nicht mal ihre 5% auf 12 Monate durchbekommen.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

Angesichts der Inflation muss die Forderung mindestens 7,5% für 12 Monate betragen, alles andere wäre lächerlich. Selbst wenn man das ohne Abstriche durchsetzen könnte, wäre es gerade mal brutto ein Inflationsausgleich, netto immer noch eine Reallohnkürzung.

Um noch Verhandlungspuffer zu haben, müsste man also schon mit 11% in die Verhandlungen einsteigen. Halte ich aber für unrealistisch. Ich fürchte, man wird sich maximal auf 7% für 24 Monate einigen. Eher 3,x% Tabellenerhöhung + kleine Einmalzahlung für >18 Monate.

Dir ist bewusst was Inflation ist? Du forderst also weitere Inflation und willst darauf wieder Lohnerhöhungen, welche inflationieren. Bisschen ein Zirkel oder?

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Das Home Office ist doch schon die Tariferhöhung des kleinen Mannes!

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

Das Home Office ist doch schon die Tariferhöhung des kleinen Mannes!

Gerade bei den IGM-Unternehmen genießt doch nur ein Teil der Arbeitnehmer diesen Luxus...

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 17.05.2022:

Gerüchten zufolge werden circa 6% plus Einmalzahlung aus Beschäftigtensicht zufriedendstellend bewertet.
Von dieser Forderung ausgehend setzt die igm sich 60% davon als interne untere Verhandlungsgrenze.

Dann hat die IGM ein Mitglied weniger.

Aber ob das schon wirklich so stimmt, wage ich zu bezweifeln, da z. B. die IGM Mitgliederbefragung ja noch bis Morgen (20.05.22) offen ist. ;)
Jede Forderung unter in Summe 10-11% mit max. 15 Monaten Laufzeit wäre ein Witz und Schlag ins Gesicht.
Wenns am Ende +7% und Einmalzahl von 3-4% des Jahresbrutto bzw. paar Tage zusätzlichen Urlaub gibt wäre es OK.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

Angesichts der Inflation muss die Forderung mindestens 7,5% für 12 Monate betragen, alles andere wäre lächerlich. Selbst wenn man das ohne Abstriche durchsetzen könnte, wäre es gerade mal brutto ein Inflationsausgleich, netto immer noch eine Reallohnkürzung.

Um noch Verhandlungspuffer zu haben, müsste man also schon mit 11% in die Verhandlungen einsteigen. Halte ich aber für unrealistisch. Ich fürchte, man wird sich maximal auf 7% für 24 Monate einigen. Eher 3,x% Tabellenerhöhung + kleine Einmalzahlung für >18 Monate.

Ich fürchte auch man muss sich nur Verdi Versicherungen etc. ansehen die haben nicht mal ihre 5% auf 12 Monate durchbekommen.

IGM war schon immer stärker als Verdi & Co.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Der Marburger Bund hat nur 3,35% auf 15 Monate rausbekommen.

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Dann hat die IGM ein Mitglied weniger.

Aber ob das schon wirklich so stimmt, wage ich zu bezweifeln, da z. B. die IGM Mitgliederbefragung ja noch bis Morgen (20.05.22) offen ist. ;)
Jede Forderung unter in Summe 10-11% mit max. 15 Monaten Laufzeit wäre ein Witz und Schlag ins Gesicht.
Wenns am Ende +7% und Einmalzahl von 3-4% des Jahresbrutto bzw. paar Tage zusätzlichen Urlaub gibt wäre es OK.

immer diese unrealistischen forderungen. guckt euch doch mal die wirtschaftliche situation im land an. um wettbewerbsfähig zu bleiben ist das letzte, was wir brauchen einen tarifvertrag, der pauschal jedem konzernbeamten 7% mehr zahlt - über aktienpakete und leistungsabhängige vergütungskomponenten kann man sicher sprechen.
mMn können die löhne auch gern moderat steigen, in abhängigkeit zb von der gewinnausschüttung an die aktionäre, um es gerecht zu gestalten. das beste wäre wohl aber wenn der gewinn hauptsächlich reinvestiert wird bei moderaten lohnanpassungen.
wir sind eben in einem abschwung - es ist doch niemandem geholfen wenn der IGM sachbearbeiter bei 35 stunden jetzt noch mehr verdient aber in 5 jahren hier die werke geschlossen werden...

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

Man muss im Kampf um die guten Mitarbeiter die Gehälter anziehen. Da ein Tarifvertrag immer ein Einheitsbrei ist, bekommen natürlich auch die mit der Mentalität von Beamten etwas vom Kuchen ab. Aber ohne Anpassung werden die guten Leute sich anders orientieren.

Aber zum Beispiel mein AG (großer OEM) hat letztes Jahr trotz Corona und Lieferengpässen Rekordgewinne erzielt. Man drückt im Vorstand absichtlich auf die Bremse um keinen Bedingungen schaffen. Aber die Zahlen und Gewinne sind definitiv sehr gut zuletzt.

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

Dann hat die IGM ein Mitglied weniger.

Aber ob das schon wirklich so stimmt, wage ich zu bezweifeln, da z. B. die IGM Mitgliederbefragung ja noch bis Morgen (20.05.22) offen ist. ;)
Jede Forderung unter in Summe 10-11% mit max. 15 Monaten Laufzeit wäre ein Witz und Schlag ins Gesicht.
Wenns am Ende +7% und Einmalzahl von 3-4% des Jahresbrutto bzw. paar Tage zusätzlichen Urlaub gibt wäre es OK.

immer diese unrealistischen forderungen. guckt euch doch mal die wirtschaftliche situation im land an. um wettbewerbsfähig zu bleiben ist das letzte, was wir brauchen einen tarifvertrag, der pauschal jedem konzernbeamten 7% mehr zahlt - über aktienpakete und leistungsabhängige vergütungskomponenten kann man sicher sprechen.
mMn können die löhne auch gern moderat steigen, in abhängigkeit zb von der gewinnausschüttung an die aktionäre, um es gerecht zu gestalten. das beste wäre wohl aber wenn der gewinn hauptsächlich reinvestiert wird bei moderaten lohnanpassungen.
wir sind eben in einem abschwung - es ist doch niemandem geholfen wenn der IGM sachbearbeiter bei 35 stunden jetzt noch mehr verdient aber in 5 jahren hier die werke geschlossen werden...

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

also mein IGM Unternehmen (eines der größten) hat heute gerade wieder verkündetet, dass die erwartete Rendite deutlich angehoben wird und das bei bereits Rekordgewinnen, super Dividende und mega Managerzielerreichung = mega Bonus. Hier ist auf jeden Fall einiges da. Meinetwegen gerne auch einen variablen erfolgsabhängigen Bonus entsprechend des Managements einführen mit Aktienoptionen etc. ggf. Dividendenabhängig.
Damit würde das Unternehmen vermutlich aber schlechter wegkommen als mit +7% Tarifanhebung.

Ich tippe am Ende wird man sich auf irgendwas mi 4,x einigen + irgendwelche Kleinigkeiten wie 50€ fürs Jobrad oder sowas.

Aber man kann leider nichts machen außer kündigen. Dafür hängen viele zu stark mit dem Herz am Unternehmen.

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

Dann hat die IGM ein Mitglied weniger.

Aber ob das schon wirklich so stimmt, wage ich zu bezweifeln, da z. B. die IGM Mitgliederbefragung ja noch bis Morgen (20.05.22) offen ist. ;)
Jede Forderung unter in Summe 10-11% mit max. 15 Monaten Laufzeit wäre ein Witz und Schlag ins Gesicht.
Wenns am Ende +7% und Einmalzahl von 3-4% des Jahresbrutto bzw. paar Tage zusätzlichen Urlaub gibt wäre es OK.

immer diese unrealistischen forderungen. guckt euch doch mal die wirtschaftliche situation im land an. um wettbewerbsfähig zu bleiben ist das letzte, was wir brauchen einen tarifvertrag, der pauschal jedem konzernbeamten 7% mehr zahlt - über aktienpakete und leistungsabhängige vergütungskomponenten kann man sicher sprechen.
mMn können die löhne auch gern moderat steigen, in abhängigkeit zb von der gewinnausschüttung an die aktionäre, um es gerecht zu gestalten. das beste wäre wohl aber wenn der gewinn hauptsächlich reinvestiert wird bei moderaten lohnanpassungen.
wir sind eben in einem abschwung - es ist doch niemandem geholfen wenn der IGM sachbearbeiter bei 35 stunden jetzt noch mehr verdient aber in 5 jahren hier die werke geschlossen werden...

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WiWi Gast

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

Man muss im Kampf um die guten Mitarbeiter die Gehälter anziehen. Da ein Tarifvertrag immer ein Einheitsbrei ist, bekommen natürlich auch die mit der Mentalität von Beamten etwas vom Kuchen ab. Aber ohne Anpassung werden die guten Leute sich anders orientieren.

Aber zum Beispiel mein AG (großer OEM) hat letztes Jahr trotz Corona und Lieferengpässen Rekordgewinne erzielt. Man drückt im Vorstand absichtlich auf die Bremse um keinen Bedingungen schaffen. Aber die Zahlen und Gewinne sind definitiv sehr gut zuletzt.

also ja die zahlen mögen halbwegs stimmen. aber weil du OEMs ansprichst: insbesondere der absatz (und wichtiger, der marktanteil) in china und europa ist doch zumindest bei VW in letzter zeit massiv zurückgegangen. ich weiß nicht, wie sie sich die zahlen zurechtbasteln und welche sondereffekte bei den gewinnen mit reinspielen, aber fakt ist, dass in einem kleiner werdenden markt deutlich weniger autos verkauft werden.
und zu den mitarbeitern: ein tarifvertrag in dem alle mitarbeiter pauschal mehr bekommen, verhindert doch, dass die leistungsträger besser bezahlt werden, oder seh ich da was falsch?

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Karlmags schrieb am 08.04.2021: Liegt das Jahrsbrutto im IGM Tarif im Jahr 2023 wirklich nur 1,7 ...

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