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Karriere als Informatiker

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Jwrede

Karriere als Informatiker

Hi liebe Community,

Ich habe grade meinen Informatik Bachelor in der Tasche und beginne grade meine Karriere etwas mehr zu planen. Ein Job als Software Developer im Bereich Machine Learning steht schon aus in dem ich auch plane ungefähr 2 Jahre zu bleiben mit einem Gehalt von 47.500€.

Mein Plan ist es definitiv noch währenddessen einen Master zu machen, einmal weil ich es interessant finde und zweitens wegen der guten Berufsaussichten.

Ich weiß dass es natürlich nicht gut ist nur auf das Geld zu schauen aber ich will es definitiv nicht überschauen. Nach einem Blick auf dem Job Markt ist mir aufgefallen dass man in Deutschland als Angestellter schon sehr gecapt ist was das Gehalt angeht, korrigiert mich wenn ich falsch liege aber 6-stellig zu verdienen ist auch nach langjähriger Arbeitserfahrung nicht unbedingt normal.

Meine Frage lautet: Welche Möglichkeiten seht ihr diese Barriere zu Durchbrechen? Als selbstständiger Informatiker hat man wie ich gehört habe z.B. schon sehr gute Chancen das Gehalt noch zu verbessern. Ich frage mich ob es auch möglich ist im Ausland Remote jobs zu suchen und dadurch Gehälter bekommt die nicht vom deutschen Markt gecapt sind, hat damit schon jemand Erfahrung gemacht?

Ich weiß dass das Thema Geld ein wenig oberflächlich für viele Informatiker klingt aber ich habe das Gefühl dass ich an vielen Branchen und Positionen Interesse habe und deshalb mir einfach die besten Aussichten auspicken will.

Vielen Dank!

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Du könntest zu (Big) Tech gehen!
IGM geht steil den Bach runter, IGBCE hält sich gerade noch so, aber die Zeichen stehen schlecht. Ansonsten Freelance wenn du wirklich gut bist. Aber dafür brauchst du mehr Berufserfahrung.
Beratung kann auch ok sein, aber dann richtige IT-Beratung start High Level Bla bla.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Jwrede schrieb am 07.11.2022:

Hi liebe Community,

Ich habe grade meinen Informatik Bachelor in der Tasche und beginne grade meine Karriere etwas mehr zu planen. Ein Job als Software Developer im Bereich Machine Learning steht schon aus in dem ich auch plane ungefähr 2 Jahre zu bleiben mit einem Gehalt von 47.500€.

Mein Plan ist es definitiv noch währenddessen einen Master zu machen, einmal weil ich es interessant finde und zweitens wegen der guten Berufsaussichten.

Ich weiß dass es natürlich nicht gut ist nur auf das Geld zu schauen aber ich will es definitiv nicht überschauen. Nach einem Blick auf dem Job Markt ist mir aufgefallen dass man in Deutschland als Angestellter schon sehr gecapt ist was das Gehalt angeht, korrigiert mich wenn ich falsch liege aber 6-stellig zu verdienen ist auch nach langjähriger Arbeitserfahrung nicht unbedingt normal.

Meine Frage lautet: Welche Möglichkeiten seht ihr diese Barriere zu Durchbrechen? Als selbstständiger Informatiker hat man wie ich gehört habe z.B. schon sehr gute Chancen das Gehalt noch zu verbessern. Ich frage mich ob es auch möglich ist im Ausland Remote jobs zu suchen und dadurch Gehälter bekommt die nicht vom deutschen Markt gecapt sind, hat damit schon jemand Erfahrung gemacht?

Ich weiß dass das Thema Geld ein wenig oberflächlich für viele Informatiker klingt aber ich habe das Gefühl dass ich an vielen Branchen und Positionen Interesse habe und deshalb mir einfach die besten Aussichten auspicken will.

Vielen Dank!

Zunächst solltest du hypethemen wie machine learning meiden, oder knallhart auf infrastrukturthemen (Datenbanken, Netzwerke,...) gehen, die auch unabhängig vom hype funktionieren. In Gebieten wie Datascience ist die Konkurrenz absurd hoch, da das fast alle mittelmäßig promovierten Nawis machen wollen. Die gehälter sind dafür eher überschaubar!

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Kann dem Vorposter nur Recht geben. Wenn ich auf die Gehälter und Stellen im IT-Infrastruktur Bereich (Netzwerk(-Security), Mailing, UCC, Virtualisierung) hier bei uns im Unternehmen schaue, kriegt man damit ein sehr gutes Leben hin. Und macht potenziell etwas, worauf man wirklich Bock hat.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 08.11.2022:

Du könntest zu (Big) Tech gehen!
IGM geht steil den Bach runter, IGBCE hält sich gerade noch so, aber die Zeichen stehen schlecht. Ansonsten Freelance wenn du wirklich gut bist. Aber dafür brauchst du mehr Berufserfahrung.
Beratung kann auch ok sein, aber dann richtige IT-Beratung start High Level Bla bla.

das ist natürlich der beste weg, aber eben auch der unwahrscheinlichste und umkämpfteste.
er könnte auch fußballprofi werden. mal im ernst:
würde an seiner stelle nicht in hardcore technische themen gehen.
eher sales, projektleitung und consulting. das wird in der regel deutlich besser bezahlt
als die technischen bereiche und hat eine geringere konkurrenz, da die meisten techies
lieber den ganzen tag vorm bildschirm hocken, als sich durch meetings zu quählen in
denen man den vorgesetzten das blaue vom himmel erzählt.

ps: versteh das gebashe gegen highlevel blabla nicht.
das mag vielleicht nicht beliebt sein bei den mitarbeitern,
aber wirft die meiste kohle ab.
paar slides mit bunten bildern zeigen, buzzwords durch den raum
werfen und versprechungen machen, die fernab jeder realität sind, weil weder man
selbst noch der gegenüber versteht worüber man redet und dann die kohle abkassieren.
mit der umsetzung dürfen sich dann andere rumschlagen.

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WiWi Gast

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48k sind kein gutes Einstiegsgehalt mehr. Würde an deiner Stelle noch weiter suchen. ML ist natürlich überlaufen und in Deutschland kann da niemand so wirklich was damit anfangen. Da müsstest du in die USA.

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WiWi Gast

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Mach was mit IT Sicherheit, Cyber Security und wie das alles genannt wird. Selbst inner Informationssicherheit geht es in jedem x-beliebigen Konzern sehr schnell in den sechsstelligen Bereich (nur nicht gleich nach Abschluss danach fragen, das kommt der Erzählung von Kollegen nach nicht gut^^).

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WiWi Gast

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Die Absolventen heute, rennen auch jeden Hype hinterher. Ok vermutlich war das schon immer so, aber warum verstehen die Leute es nicht, dass es fast immer eine schlechte Idee ist bei solchen Hypes auf den Zug aufzuspringen. Das gilt doch nicht nur bei seiner Berufswahl.

47k ist wirklich wenig, selbst für überlaufene ML Jobs. Außerdem brauchst du, wie du schon richtig erkannt hast einen Master in dem Bereich. 100k wirst du fast in jedem größeren Konzern heute erreichen können, allein wegen der Inflation ;P

Die Goldgräberstimmung im Techbereich ist jetzt auch erstmal vorbei, ich würde mich für einen Master bewerben und den in Vollzeit machen, solange bis die Rezession vorbei ist. Den aktuell haben wir auf unsere ML Stellen Bewerbungen, wie Sand am Meer, alles frische Absolventen. Tech läuft gerade nicht gut.

antworten
WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Ihr habt so viele Bewerber, weil die Leute heutzutage meinen mit nem Data Science Udemy Kurs für ne Vollzeit Stelle als Machine Learning Engineer qualifiziert zu sein. Ich hab übergangsweise dieses Jahr in ner AI Abteilung Dax30 gearbeitet und das war win Witz was da gemacht wurde. Die Leute hatten komplett gar kein Plan, was sie da eigentlich machen - Varational Autoencoder wurden für Regression verwendet, ResNets ohne ImageNet weights neu trainiert etc. Wirklich gute Data Scientists sind rar und das erfordert wirklich tiefergehende Kenntnisse in Statistik und vor allem auch Programmierung!!! Auch wenn das viele irgendwie nicht wahrhaben wollen. Wenn man jedoch gut ist (bestenfalls in dem Bereich promoviert, aber mindestens Master mit Research Fokus), stehen einem alle Türen offen.

WiWi Gast schrieb am 08.11.2022:

Die Absolventen heute, rennen auch jeden Hype hinterher. Ok vermutlich war das schon immer so, aber warum verstehen die Leute es nicht, dass es fast immer eine schlechte Idee ist bei solchen Hypes auf den Zug aufzuspringen. Das gilt doch nicht nur bei seiner Berufswahl.

47k ist wirklich wenig, selbst für überlaufene ML Jobs. Außerdem brauchst du, wie du schon richtig erkannt hast einen Master in dem Bereich. 100k wirst du fast in jedem größeren Konzern heute erreichen können, allein wegen der Inflation ;P

Die Goldgräberstimmung im Techbereich ist jetzt auch erstmal vorbei, ich würde mich für einen Master bewerben und den in Vollzeit machen, solange bis die Rezession vorbei ist. Den aktuell haben wir auf unsere ML Stellen Bewerbungen, wie Sand am Meer, alles frische Absolventen. Tech läuft gerade nicht gut.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 08.11.2022:

48k sind kein gutes Einstiegsgehalt mehr [..]
47k ist wirklich wenig, selbst für überlaufene ML Jobs [..]

An den Poster: Lass dir nix einreden, für einen Informatik BSc sind um die 50k auch heute noch absolut in Ordnung - zumal du ja eh nur zwei Jahre bleiben willst. Das halte ich soweit für einen guten Plan. Den Master kann mich sich fast sparen, sofern es dich nicht fachlich/akademisch wahnsinnig interessiert. Im Zweifel gilt meiner Erfahrung nach immer "Berufserfahrung > Abschlüsse", außer im ÖD.

Ansonsten: Je weiter du dich von der Umsetzung entfernst, desto mehr Kohle gibt es - vielleicht etwas traurig, aber auch wahr. Wenn du nach den zwei Jahren wirklich in der Branche bleiben willst, musst du in Richtung Projektleiter, Software-Architekt, Sales Person usw. gehen, so wie es oben auch schon mal geschrieben wurde.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 08.11.2022:

48k sind kein gutes Einstiegsgehalt mehr [..]
47k ist wirklich wenig, selbst für überlaufene ML Jobs [..]

An den Poster: Lass dir nix einreden, für einen Informatik BSc sind um die 50k auch heute noch absolut in Ordnung

Genau sowas wollte man mir vor 3 Jahren auch einreden, ich bin dann mit 58k eingestiegen. Und wer weiß wie die Arbeitsmarktsituation in 2 Jahren ist. Daher würde ich schon versuchen was besseres zu finden.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 08.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 08.11.2022:

48k sind kein gutes Einstiegsgehalt mehr [..]
47k ist wirklich wenig, selbst für überlaufene ML Jobs [..]

An den Poster: Lass dir nix einreden, für einen Informatik BSc sind um die 50k auch heute noch absolut in Ordnung - zumal du ja eh nur zwei Jahre bleiben willst. Das halte ich soweit für einen guten Plan. Den Master kann mich sich fast sparen, sofern es dich nicht fachlich/akademisch wahnsinnig interessiert. Im Zweifel gilt meiner Erfahrung nach immer "Berufserfahrung > Abschlüsse", außer im ÖD.

Ansonsten: Je weiter du dich von der Umsetzung entfernst, desto mehr Kohle gibt es - vielleicht etwas traurig, aber auch wahr. Wenn du nach den zwei Jahren wirklich in der Branche bleiben willst, musst du in Richtung Projektleiter, Software-Architekt, Sales Person usw. gehen, so wie es oben auch schon mal geschrieben wurde.

2,5 nach Steuer.. Das verdient ein gestandener Offizier im Truppendienst im Rang Oberleutnant. Viele Grüße aus der Chaostruppe.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 08.11.2022:

Ihr habt so viele Bewerber, weil die Leute heutzutage meinen mit nem Data Science Udemy Kurs für ne Vollzeit Stelle als Machine Learning Engineer qualifiziert zu sein. Ich hab übergangsweise dieses Jahr in ner AI Abteilung Dax30 gearbeitet und das war win Witz was da gemacht wurde. Die Leute hatten komplett gar kein Plan, was sie da eigentlich machen - Varational Autoencoder wurden für Regression verwendet, ResNets ohne ImageNet weights neu trainiert etc. Wirklich gute Data Scientists sind rar und das erfordert wirklich tiefergehende Kenntnisse in Statistik und vor allem auch Programmierung!!! Auch wenn das viele irgendwie nicht wahrhaben wollen. Wenn man jedoch gut ist (bestenfalls in dem Bereich promoviert, aber mindestens Master mit Research Fokus), stehen einem alle Türen offen.

Ich stimme dir bei den meisten Sachen zu. Ich will auch nicht den Eindruck erwecken, dass man mit einem guten Master oder gar mit Promotion keinen gutbezahlten Job im ML Bereich findet. Aber ein Bachelor alleine reicht wirklich nicht aus. Wir haben wirklich viele gute Bewerber auch mit sehr gutem Masterabschluss, einge mit Promotion. Mit Bootcamp wirst du bei uns gar nicht erst eingeladen, ein Master ist schon fast Pflicht, wenn man nicht gerade irgendwelche zusätzlichen Skills vorweisen kann. Das war vor 5 Jahren sicherlich anders.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Habe auch info studiert (noname fh) und bin danach zu fb als data engineer. Nach knapp 3 Jahren nun etwa 220k£ bei +-35 Stunden. Vieles allerdings Aktienoptionen, dh du bist auch sehr abhängig vom Kurs. Einstieg derzeit allerdings nicht möglich. Gehaltsziel sind etwa 330K in Jahr 6 ohne ma-Verantwortung

WiWi Gast schrieb am 09.11.2022:

Ihr habt so viele Bewerber, weil die Leute heutzutage meinen mit nem Data Science Udemy Kurs für ne Vollzeit Stelle als Machine Learning Engineer qualifiziert zu sein. Ich hab übergangsweise dieses Jahr in ner AI Abteilung Dax30 gearbeitet und das war win Witz was da gemacht wurde. Die Leute hatten komplett gar kein Plan, was sie da eigentlich machen - Varational Autoencoder wurden für Regression verwendet, ResNets ohne ImageNet weights neu trainiert etc. Wirklich gute Data Scientists sind rar und das erfordert wirklich tiefergehende Kenntnisse in Statistik und vor allem auch Programmierung!!! Auch wenn das viele irgendwie nicht wahrhaben wollen. Wenn man jedoch gut ist (bestenfalls in dem Bereich promoviert, aber mindestens Master mit Research Fokus), stehen einem alle Türen offen.

Ich stimme dir bei den meisten Sachen zu. Ich will auch nicht den Eindruck erwecken, dass man mit einem guten Master oder gar mit Promotion keinen gutbezahlten Job im ML Bereich findet. Aber ein Bachelor alleine reicht wirklich nicht aus. Wir haben wirklich viele gute Bewerber auch mit sehr gutem Masterabschluss, einge mit Promotion. Mit Bootcamp wirst du bei uns gar nicht erst eingeladen, ein Master ist schon fast Pflicht, wenn man nicht gerade irgendwelche zusätzlichen Skills vorweisen kann. Das war vor 5 Jahren sicherlich anders.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 09.11.2022:

Habe auch info studiert (noname fh) und bin danach zu fb als data engineer. Nach knapp 3 Jahren nun etwa 220k£ bei +-35 Stunden. Vieles allerdings Aktienoptionen, dh du bist auch sehr abhängig vom Kurs. Einstieg derzeit allerdings nicht möglich. Gehaltsziel sind etwa 330K in Jahr 6 ohne ma-Verantwortung

Ja das ist aber eher die Ausnahme. Und im Moment wirds wohl auch eher schwer bei BigTech an solche Stellen zu kommen. Und du bist in London, insofern kannst du das wohl kaum vergleichen.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Irgendwie fehlt mir hier die Information in welchen Bereich du eigentlich willst. Informatik ist vielfältig. Je nachdem wo du hinwillst, kannst du dir den Master komplett schenken und die Zeit / das Geld lieber in branchenübliche Zertifikate investieren. Außerhalb des ÖD und vielleicht einiger prestigeträchtiger Data Science Stellen kräht kein Hahn nach einem Master. Erst recht nicht, wenn du mal ein paar Jahre Berufserfahrung gesammelt hast.

Prinzipiell gilt leider nach wie vor, dass man sich von der Fachlichkeit entfernen muss wenn man in höhere Gehaltsregionen vorstoßen will. Wenn du in der Softwareentwicklung bleiben willst, hieße das (perspektivisch) Product Owner oder Principal Engineer Stellen ins Auge zu fassen. Von da kann man sich dann weiter in Richtung Abteilungsleiter oder ähnlichem entwickeln, wenn man darauf Bock hat.

Generell würde ich den Mittelstand meiden, die zahlen meistens vergleichsweise schlecht bei hoher Arbeitsbelastung. Orientiere dich an großen Unternehmen in Ballungsräumen.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 09.11.2022:

Habe auch info studiert (noname fh) und bin danach zu fb als data engineer. Nach knapp 3 Jahren nun etwa 220k£ bei +-35 Stunden. Vieles allerdings Aktienoptionen, dh du bist auch sehr abhängig vom Kurs. Einstieg derzeit allerdings nicht möglich. Gehaltsziel sind etwa 330K in Jahr 6 ohne ma-Verantwortung

HAHAHA der war gut! facebook in london (da du pfund redest nehm ich mal an dass du london meinst) nimmt niemanden von einer deutschen noname FH und noch dazu ohne berufserfahrung. auf linkedin kann sich jeder davon überzeugen, dass FB entweder absolventen von den absoluten topuniversitäten (oxbridge und co) oder die erfahrenen engineers von anderen topcompanies einstellt - vornehmlich andere bigtech firmen oder von den topadressen im banking. ausnahmen werden vielleicht gemacht, wenn man an einer opensource SW federführend mitgearbeitet hat, die 20 mio menschen nutzen, oder mehrere wettbewerbe bei kaggle gewonnen hat. das ist aber alles andere als planbar und hängt mit massig glück, talent oder beidem zusammen.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Infrastruktur hat man zwar die größten Sicherheiten. Also de Facto hat man keine Chance arbeitslos zu sein und wenig Konkurrenz aber reich wird man da nicht.
Bin Datenbanken- und Linux-Spezialist und mein Gehaltsband geht bis 90k. scrum Master verdienen bei uns bis 115k.
Hat auf jeden Fall seine Richtigkeit. Trello boards und Jira tickets erstellen ist hoch komplex.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 08.11.2022:

48k sind kein gutes Einstiegsgehalt mehr [..]
47k ist wirklich wenig, selbst für überlaufene ML Jobs [..]

An den Poster: Lass dir nix einreden, für einen Informatik BSc sind um die 50k auch heute noch absolut in Ordnung - zumal du ja eh nur zwei Jahre bleiben willst. Das halte ich soweit für einen guten Plan. Den Master kann mich sich fast sparen, sofern es dich nicht fachlich/akademisch wahnsinnig interessiert. Im Zweifel gilt meiner Erfahrung nach immer "Berufserfahrung > Abschlüsse", außer im ÖD.

Ansonsten: Je weiter du dich von der Umsetzung entfernst, desto mehr Kohle gibt es - vielleicht etwas traurig, aber auch wahr. Wenn du nach den zwei Jahren wirklich in der Branche bleiben willst, musst du in Richtung Projektleiter, Software-Architekt, Sales Person usw. gehen, so wie es oben auch schon mal geschrieben wurde.

2,5 nach Steuer.. Das verdient ein gestandener Offizier im Truppendienst im Rang Oberleutnant. Viele Grüße aus der Chaostruppe.

Ein Oberleutnant ist A10. Als frischgebackener Bachelor würde er im ÖD mit A9 einsteigen - warum also soll das jetzt so absurd sein?

Generell: Ich sehe wirklich kein Problem darin, am Anfang für ein paar Jahre kleinere Brötchen zu backen, wenn man da was lernt und dann die Perspektive auf einen vernünftigen Wechsel hat. Wenn man woanders direkt mehr kriegt, ist es natürlich umso besser, aber das ist halt als Einsteiger kein Selbstläufer...

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 09.11.2022:

48k sind kein gutes Einstiegsgehalt mehr [..]
47k ist wirklich wenig, selbst für überlaufene ML Jobs [..]

An den Poster: Lass dir nix einreden, für einen Informatik BSc sind um die 50k auch heute noch absolut in Ordnung - zumal du ja eh nur zwei Jahre bleiben willst. Das halte ich soweit für einen guten Plan. Den Master kann mich sich fast sparen, sofern es dich nicht fachlich/akademisch wahnsinnig interessiert. Im Zweifel gilt meiner Erfahrung nach immer "Berufserfahrung > Abschlüsse", außer im ÖD.

Ansonsten: Je weiter du dich von der Umsetzung entfernst, desto mehr Kohle gibt es - vielleicht etwas traurig, aber auch wahr. Wenn du nach den zwei Jahren wirklich in der Branche bleiben willst, musst du in Richtung Projektleiter, Software-Architekt, Sales Person usw. gehen, so wie es oben auch schon mal geschrieben wurde.

2,5 nach Steuer.. Das verdient ein gestandener Offizier im Truppendienst im Rang Oberleutnant. Viele Grüße aus der Chaostruppe.

Ein Oberleutnant ist A10. Als frischgebackener Bachelor würde er im ÖD mit A9 einsteigen - warum also soll das jetzt so absurd sein?

Generell: Ich sehe wirklich kein Problem darin, am Anfang für ein paar Jahre kleinere Brötchen zu backen, wenn man da was lernt und dann die Perspektive auf einen vernünftigen Wechsel hat. Wenn man woanders direkt mehr kriegt, ist es natürlich umso besser, aber das ist halt als Einsteiger kein Selbstläufer...

Das ganze war auch mehr mit einem Augenzwinkern zu sehen. Das Gehalt ist ja auch nicht schlecht, da steuerlich vieles wegfällt. Offiziere (bin selbst einer) haben je nach Dienstposten und Truppengattung mehr Personalverantwortung als die meisten Abteilungsleiter und verdienen auch im weiteren Berufsleben bei der Bundeswehr nicht signifikant mehr. Dickes Geld gibt es erst mit den typischen Erfahrungsstufen bzw. Beförderungen als Berufssoldat.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Jwrede schrieb am 07.11.2022:

Hi liebe Community,

Ich habe grade meinen Informatik Bachelor in der Tasche und beginne grade meine Karriere etwas mehr zu planen. Ein Job als Software Developer im Bereich Machine Learning steht schon aus in dem ich auch plane ungefähr 2 Jahre zu bleiben mit einem Gehalt von 47.500€.

Mein Plan ist es definitiv noch währenddessen einen Master zu machen, einmal weil ich es interessant finde und zweitens wegen der guten Berufsaussichten.

Ich weiß dass es natürlich nicht gut ist nur auf das Geld zu schauen aber ich will es definitiv nicht überschauen. Nach einem Blick auf dem Job Markt ist mir aufgefallen dass man in Deutschland als Angestellter schon sehr gecapt ist was das Gehalt angeht, korrigiert mich wenn ich falsch liege aber 6-stellig zu verdienen ist auch nach langjähriger Arbeitserfahrung nicht unbedingt normal.

Meine Frage lautet: Welche Möglichkeiten seht ihr diese Barriere zu Durchbrechen? Als selbstständiger Informatiker hat man wie ich gehört habe z.B. schon sehr gute Chancen das Gehalt noch zu verbessern. Ich frage mich ob es auch möglich ist im Ausland Remote jobs zu suchen und dadurch Gehälter bekommt die nicht vom deutschen Markt gecapt sind, hat damit schon jemand Erfahrung gemacht?

Ich weiß dass das Thema Geld ein wenig oberflächlich für viele Informatiker klingt aber ich habe das Gefühl dass ich an vielen Branchen und Positionen Interesse habe und deshalb mir einfach die besten Aussichten auspicken will.

Vielen Dank!

Wenn es Dir um ein 6-stelliges Gehalt als Informatiker geht: In den meisten Betrieben gibt es das für Informatiker nur als Führungskraft. In ein paar Konzernen sieht es anders aus; bei US-Tech sowieso, dort gibt es in Deutschland aber nur sehr wenige Entwicklerstellen. Als Freelancer liegt man sicher über 100k, dafür sollte man aber vorher ein paar Jahre Berufserfahrung als Angestellter sammeln. Planbar ist es ansonsten auch in technichen Beratungen a la D-Fine. Und natürlich in vielen Sales-Stellen, falls man das machen möchte. Ansonsten wird oftmals der Bereich Projektmanagent / Projektleitung besser bezahlt als Entwicklung, aber das ist durchaus nicht immer der Fall.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Big Tech stellt global ein. Arbeite selbst für HQ London, sitze aber in der Pampa in Norddeutschland. Rüm Hart, klar Kimming :)

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Die Zeiten wandeln sich. Der Projektmanager-BWL-Overhead ist immer weniger gefragt, weil das jeder kann. Technische Skills hingegen kosten Blut und Schweiß und das ist nicht für jeden etwas. Daher einfach mal mit ordentlichen Gehaltsforderungen reingehen und sich nicht für 70k verdingen.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 10.11.2022:

Die Zeiten wandeln sich. Der Projektmanager-BWL-Overhead ist immer weniger gefragt, weil das jeder kann. Technische Skills hingegen kosten Blut und Schweiß und das ist nicht für jeden etwas. Daher einfach mal mit ordentlichen Gehaltsforderungen reingehen und sich nicht für 70k verdingen.

Der Projektleiter präsentiert die Ergebnisse nach oben. Wenn er sich gut verkauft, dann ist Strahlkraft im UN wesentlich besser. Als die fachliche Biene aus der IT.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 10.11.2022:

Die Zeiten wandeln sich. Der Projektmanager-BWL-Overhead ist immer weniger gefragt, weil das jeder kann. Technische Skills hingegen kosten Blut und Schweiß und das ist nicht für jeden etwas. Daher einfach mal mit ordentlichen Gehaltsforderungen reingehen und sich nicht für 70k verdingen.

Ja Fakt ist aber auch dass auf den entscheiderpositionen leider selten Leute mit technischem Sachverstand sitzen. Dazu ist deutschland für entwicklung wenig wettbewerbsfähig - Bildung und Preise für Entwickler sind in osteuropa deutlich besser. Hier braucht man in der Vorstellung der business Typen nur noch den consultant der den Kunden berät. Die Verwaltung des kapitals hingegen wird selten outgesourced. Also schön wäre es ja wenn du recht hast, aber so richtig glauben kann ich das nicht.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 10.11.2022:

Die Zeiten wandeln sich. Der Projektmanager-BWL-Overhead ist immer weniger gefragt, weil das jeder kann. Technische Skills hingegen kosten Blut und Schweiß und das ist nicht für jeden etwas. Daher einfach mal mit ordentlichen Gehaltsforderungen reingehen und sich nicht für 70k verdingen.

Problem ist, solange es noch andere gute Bewerber mit weniger Gehaltsvorstellungen gibt (und das ist bei 70k der Fall), werden die genommen. Da müssten sich schon kollektiv alle Informatiker absprechen und nicht mehr arbeiten gehen unter einem bestimmten Gehalt. Und selbst dann machen die Firmen das irgendwann nicht mehr mit, dann probieren sie es lieber doch nochmal mit Outsourcing nach Osteuropa oder kaufen sich irgendeine fertige Cloud-Lösung ein.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 10.11.2022:

Die Zeiten wandeln sich. Der Projektmanager-BWL-Overhead ist immer weniger gefragt, weil das jeder kann. Technische Skills hingegen kosten Blut und Schweiß und das ist nicht für jeden etwas. Daher einfach mal mit ordentlichen Gehaltsforderungen reingehen und sich nicht für 70k verdingen.

Verdiene im SAP Umfeld als PL knapp 100k. Berufserfahrung allerdings auch 10 Jahre.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 10.11.2022:

Die Zeiten wandeln sich. Der Projektmanager-BWL-Overhead ist immer weniger gefragt, weil das jeder kann. Technische Skills hingegen kosten Blut und Schweiß und das ist nicht für jeden etwas. Daher einfach mal mit ordentlichen Gehaltsforderungen reingehen und sich nicht für 70k verdingen.

Ich wäre der erste der Juhu schreit, wenn die Zeiten sich wandeln, aber es wandelt sich nichts. Bei uns gibt es ziemlich transparente Gehaltsbänder. An jeder internen Stellenausschreibung stehen die Gehaltsbänder dran und dass ein scrum Master/Product owner/ projektmanager per se im höheren Gehaltsband landet ist, sieht man schon bei den Stellenausschreibungen.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Ausgerechnet Scrum Master!! Die sind ja nun wirklich diejenigen, die nur Geld kosten und wenn sich einmal entscheiden zu arbeiten direkt Entwicklerproduktivität kosten. Total überbewertet diese Position.

WiWi Gast schrieb am 10.11.2022:

Die Zeiten wandeln sich. Der Projektmanager-BWL-Overhead ist immer weniger gefragt, weil das jeder kann. Technische Skills hingegen kosten Blut und Schweiß und das ist nicht für jeden etwas. Daher einfach mal mit ordentlichen Gehaltsforderungen reingehen und sich nicht für 70k verdingen.

Ich wäre der erste der Juhu schreit, wenn die Zeiten sich wandeln, aber es wandelt sich nichts. Bei uns gibt es ziemlich transparente Gehaltsbänder. An jeder internen Stellenausschreibung stehen die Gehaltsbänder dran und dass ein scrum Master/Product owner/ projektmanager per se im höheren Gehaltsband landet ist, sieht man schon bei den Stellenausschreibungen.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Vernünftiges Geld verdient man als Techie in Deutschland nur als Freelancer.

250k Jahresbudget für einen Externen ist leichter genehmigt, als einem internen Entwickler >80k zu bezahlen.

Ich hänge seit 10 Jahren am Rockzipfel der Banken- und Versicherungsbranche. Ja es ist super langweilig, es ist sogar sehr stupide, aber ich verdiene viel viel mehr als ich als Angestellter verdienen könnte.

Klar bei BigTech könnte ich brutto das Gleiche als Angestellter kriegen. Aber dafür mich durch ein dutzend Interviews quälen um dann mit 40 zu alt zu sein? Nee danke.

Die ersten 2-3 Jahre als Freelancer sind hart. Der Einstieg ist schwierig und viele sind einfach nicht dafür gemacht.
Ohne Netzwerk, relevanten Trackrecord und Sales Skills kriegt man nur die Schei*-Projekte. Da hangelt man sich an 3-Monatsverträgen entlang bei schlechten Stundensätzen und Kunden mit mieser Zahlungsmoral.

antworten
WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Warum Scrum Master hohe Gehälter erhalten sollen, ist mir bis verborgen.

Können in den meisten Fällen nicht programmieren, und ich habe in meiner 10 jährigen Karriere nicht einen Entwickler getroffen, der die Scrum Geschichten als Verschwendung von Arbeitszeit gesehen hat.

antworten
WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 13.11.2022:

Warum Scrum Master hohe Gehälter erhalten sollen, ist mir bis verborgen.

Können in den meisten Fällen nicht programmieren, und ich habe in meiner 10 jährigen Karriere nicht einen Entwickler getroffen, der die Scrum Geschichten als Verschwendung von Arbeitszeit gesehen hat.

Zum Glück ändert sich das gerade wieder.
Vor 5 Jahren suchten alle Firmen ihr Heil im Scrum/Agile Umfeld, weil die Produktivität der IT-Projekte mies war. Da gab es kaum zertifizierte Scrum Master mit realer Erfahrung und die wurden mit Geld zugeworfen.

Jetzt ein paar Jahre später kapieren die Firmen langsam, dass auch Scrum nicht die erwartete Erlösung brachte und sie in vielen Fällen sogar eine Menge gute Mitarbeiter gekostet hat, die von dem Kram enorm genervt waren.
Und in dem Zuge landen auch die meisten Scrum Master (zum Glück) wieder auf der Straße.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 10.11.2022:

Vernünftiges Geld verdient man als Techie in Deutschland nur als Freelancer.

250k Jahresbudget für einen Externen ist leichter genehmigt, als einem internen Entwickler >80k zu bezahlen.

Ich hänge seit 10 Jahren am Rockzipfel der Banken- und Versicherungsbranche. Ja es ist super langweilig, es ist sogar sehr stupide, aber ich verdiene viel viel mehr als ich als Angestellter verdienen könnte.

Klar bei BigTech könnte ich brutto das Gleiche als Angestellter kriegen. Aber dafür mich durch ein dutzend Interviews quälen um dann mit 40 zu alt zu sein? Nee danke.

Die ersten 2-3 Jahre als Freelancer sind hart. Der Einstieg ist schwierig und viele sind einfach nicht dafür gemacht.
Ohne Netzwerk, relevanten Trackrecord und Sales Skills kriegt man nur die Schei*-Projekte. Da hangelt man sich an 3-Monatsverträgen entlang bei schlechten Stundensätzen und Kunden mit mieser Zahlungsmoral.

Na ja, dass man als Eigentümer der Produktion besser verdient ist ein No-Brainer im Kapitalismus. Angestellte kriegen halt egal in welcher Form immer nur die kleinen Krümel vom Kuchen ab obwohl die Wertschöpfung ohne diese niemals stattfinden könnte. Logisch sonst bräuchte man die nicht. Nur bis man als Unternehmer/Selbstständiger wirklich das dicke Geld verdient, braucht es eben einiges an Skillsets, Zufall und der Markt muss eben lukrativ sein. Aktuell kann man die IT/Info Schiene gut reiten.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 13.11.2022:

Warum Scrum Master hohe Gehälter erhalten sollen, ist mir bis verborgen.

Können in den meisten Fällen nicht programmieren, und ich habe in meiner 10 jährigen Karriere nicht einen Entwickler getroffen, der die Scrum Geschichten als Verschwendung von Arbeitszeit gesehen hat.

Es ist nur zu hoffen, dass Führungskräfte dies langsam verstehen. Agil ja gerne , aber auf den ganzen Scrum master Quatsch lieber verzichten und guten Entwicklern bessere Gehälter zahlen.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

SAFe , Scrum etc. sind die besten orga Scams der letzten Jahre. Die ganzen Rollen wie Scrum Master, Release Train Engineer etc. sind nichts anderes als besser bezahlte Admin Stellen. Zumindest bei uns bringt ein Scrum Master NULL Mehrwert. Die ersten Teams sind dabei sich dessen zu entledigen, was ich vollkommen verstehe. In dem Sinne: haltet euch fern von Rollen wie Scrum Master, RTE etc. Absolut kein Mehrwert für jedwediges Produkt. Die Teams sind super genervt und mittelfristig werden die Rollen wieder verschwinden.

WiWi Gast schrieb am 13.11.2022:

Warum Scrum Master hohe Gehälter erhalten sollen, ist mir bis verborgen.

Können in den meisten Fällen nicht programmieren, und ich habe in meiner 10 jährigen Karriere nicht einen Entwickler getroffen, der die Scrum Geschichten als Verschwendung von Arbeitszeit gesehen hat.

Zum Glück ändert sich das gerade wieder.
Vor 5 Jahren suchten alle Firmen ihr Heil im Scrum/Agile Umfeld, weil die Produktivität der IT-Projekte mies war. Da gab es kaum zertifizierte Scrum Master mit realer Erfahrung und die wurden mit Geld zugeworfen.

Jetzt ein paar Jahre später kapieren die Firmen langsam, dass auch Scrum nicht die erwartete Erlösung brachte und sie in vielen Fällen sogar eine Menge gute Mitarbeiter gekostet hat, die von dem Kram enorm genervt waren.
Und in dem Zuge landen auch die meisten Scrum Master (zum Glück) wieder auf der Straße.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 13.11.2022:

SAFe , Scrum etc. sind die besten orga Scams der letzten Jahre. Die ganzen Rollen wie Scrum Master, Release Train Engineer etc. sind nichts anderes als besser bezahlte Admin Stellen. Zumindest bei uns bringt ein Scrum Master NULL Mehrwert. Die ersten Teams sind dabei sich dessen zu entledigen, was ich vollkommen verstehe. In dem Sinne: haltet euch fern von Rollen wie Scrum Master, RTE etc. Absolut kein Mehrwert für jedwediges Produkt. Die Teams sind super genervt und mittelfristig werden die Rollen wieder verschwinden.

Warum Scrum Master hohe Gehälter erhalten sollen, ist mir bis verborgen.

Können in den meisten Fällen nicht programmieren, und ich habe in meiner 10 jährigen Karriere nicht einen Entwickler getroffen, der die Scrum Geschichten als Verschwendung von Arbeitszeit gesehen hat.

Zum Glück ändert sich das gerade wieder.
Vor 5 Jahren suchten alle Firmen ihr Heil im Scrum/Agile Umfeld, weil die Produktivität der IT-Projekte mies war. Da gab es kaum zertifizierte Scrum Master mit realer Erfahrung und die wurden mit Geld zugeworfen.

Jetzt ein paar Jahre später kapieren die Firmen langsam, dass auch Scrum nicht die erwartete Erlösung brachte und sie in vielen Fällen sogar eine Menge gute Mitarbeiter gekostet hat, die von dem Kram enorm genervt waren.
Und in dem Zuge landen auch die meisten Scrum Master (zum Glück) wieder auf der Straße.

Faszinierend welche Welle ich mit meinem Post vom 10.11.2022 ausgelöst habe.
Aber jetzt mal ernsthaft: ihr glaubt es doch wohl selber nicht. Ja, ich verstehe nicht warum ein SM mehr verdient als ein Entwickler, aber glauben, das alle SM auf die Straße landen werden und agil nur Scam ist, ist doch pure Naivität. Irgendeine Organisationsform braucht man halt und lieber einen PO und SM, als eine Horde an Release-Manager, Change-Manager, Test-Manager, Incident-Manager , Berechtigungsmanager, Problem-Manager, die man im ITIL stets findet und die wirklich nur overhead sind. Dass man agil nicht zwei Jahre auf jedes neues Feature warten muss, sich nicht mit schlecht geschriebene und kostspielige Lastenhefte herumschlagen muss, kommt obendrauf.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Ist zwar politisch nicht opportun, aber die armen Mädels, die sich ins Informatikstudium verirrt haben und nicht rechtzeitig gemerkt haben, dass das Entwicklerdasein oftmals eben doch sozial unausgewogen ist und eben gar nicht ihr Ding ist, greifen dann die Scrummasterrolle, um dem coden zu entfliehen und ein bisschen Mama für die sozial unfähigen Entwickler zu spielen (überspitzt dargestellt). Unsere Scrum Master sind wirklich sowas wie Kindergärtnerinnen, die zwischen Abteilungen, Befindlichkeiten und Machtkämpfen wirken. Gut bezahlte Erzieherinnen sozusagen. Ob es produktiv etwas bringt sei mal dahingestellt, aber immerhin fühlen sich alle besser, das ist doch auch was Wert.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Hier der OP: Einen Product Owner sehe ich ja noch ein, aber Scrum Master sind Zeitverschwender... Ich kenne keinen Entwickler, der das nicht so sieht.

WiWi Gast schrieb am 14.11.2022:

SAFe , Scrum etc. sind die besten orga Scams der letzten Jahre. Die ganzen Rollen wie Scrum Master, Release Train Engineer etc. sind nichts anderes als besser bezahlte Admin Stellen. Zumindest bei uns bringt ein Scrum Master NULL Mehrwert. Die ersten Teams sind dabei sich dessen zu entledigen, was ich vollkommen verstehe. In dem Sinne: haltet euch fern von Rollen wie Scrum Master, RTE etc. Absolut kein Mehrwert für jedwediges Produkt. Die Teams sind super genervt und mittelfristig werden die Rollen wieder verschwinden.

Warum Scrum Master hohe Gehälter erhalten sollen, ist mir bis verborgen.

Können in den meisten Fällen nicht programmieren, und ich habe in meiner 10 jährigen Karriere nicht einen Entwickler getroffen, der die Scrum Geschichten als Verschwendung von Arbeitszeit gesehen hat.

Zum Glück ändert sich das gerade wieder.
Vor 5 Jahren suchten alle Firmen ihr Heil im Scrum/Agile Umfeld, weil die Produktivität der IT-Projekte mies war. Da gab es kaum zertifizierte Scrum Master mit realer Erfahrung und die wurden mit Geld zugeworfen.

Jetzt ein paar Jahre später kapieren die Firmen langsam, dass auch Scrum nicht die erwartete Erlösung brachte und sie in vielen Fällen sogar eine Menge gute Mitarbeiter gekostet hat, die von dem Kram enorm genervt waren.
Und in dem Zuge landen auch die meisten Scrum Master (zum Glück) wieder auf der Straße.

Faszinierend welche Welle ich mit meinem Post vom 10.11.2022 ausgelöst habe.
Aber jetzt mal ernsthaft: ihr glaubt es doch wohl selber nicht. Ja, ich verstehe nicht warum ein SM mehr verdient als ein Entwickler, aber glauben, das alle SM auf die Straße landen werden und agil nur Scam ist, ist doch pure Naivität. Irgendeine Organisationsform braucht man halt und lieber einen PO und SM, als eine Horde an Release-Manager, Change-Manager, Test-Manager, Incident-Manager , Berechtigungsmanager, Problem-Manager, die man im ITIL stets findet und die wirklich nur overhead sind. Dass man agil nicht zwei Jahre auf jedes neues Feature warten muss, sich nicht mit schlecht geschriebene und kostspielige Lastenhefte herumschlagen muss, kommt obendrauf.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 14.11.2022:

Hier der OP: Einen Product Owner sehe ich ja noch ein, aber Scrum Master sind Zeitverschwender... Ich kenne keinen Entwickler, der das nicht so sieht.

Sehe ich ganz genau so. Product Owner kann sehr sinnvoll sein, wenn dieser auch wirklich hinter dem Produkt steht und die Branche/Kunden/etc. sehr gut kennt. SM ist halt einfach kein Vollzeitjob und schon gar keiner, bei dem man studiert sein muss. Früher gab es für derartige Aufgaben Sekretärinnen.

War SE-Entwickler und bin mittlerweile in leitender Position. Einen SM werde ich sicher nicht einstellen.

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WiWi Gast

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Ich stimme euch zu: scrum master braucht niemand so wirklich. Bei einem meiner Ex-Arbeitgeber war die SM-Kollegin gleichzeitig auch sogenannte Feel-Good-Managerin. Das fand ich wenigstens ehrlich und hat die Rolle deutlich besser beschrieben als ein hochtrabend klingender Titel Scrum Master.

Ich muss allerdings zugeben, dass in den mir bekannten Unternehmen SM immer weniger verdient haben als DEVs und erst recht als Führungskräfte. So ehrlich war man immerhin. 😁

Product owner hingegen sind eine wichtige Rolle und erfüllen einen greifbaren Zweck. 👍

Ansonsten bestätigt sich für mich immer mehr, dass der ganze agile Kram zwar irgendwie aus der IT gewachsen sein mag, aber die IT davon eher nicht profitiert. Die DEVs und Admins werden nur noch mehr in Termine und Rollen gequetscht und der letzten Freiheit beraubt.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Gesunde Einstellung, kann man sich bei dir bewerben?

WiWi Gast schrieb am 14.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 14.11.2022:

Hier der OP: Einen Product Owner sehe ich ja noch ein, aber Scrum Master sind Zeitverschwender... Ich kenne keinen Entwickler, der das nicht so sieht.

Sehe ich ganz genau so. Product Owner kann sehr sinnvoll sein, wenn dieser auch wirklich hinter dem Produkt steht und die Branche/Kunden/etc. sehr gut kennt. SM ist halt einfach kein Vollzeitjob und schon gar keiner, bei dem man studiert sein muss. Früher gab es für derartige Aufgaben Sekretärinnen.

War SE-Entwickler und bin mittlerweile in leitender Position. Einen SM werde ich sicher nicht einstellen.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Als Informatiker gesagt, der Scrum-Master sollte ansich den ganzen Bürokratie- und Administrationskram vom Team fernhalten und das Team motivieren. Zusätzlich irgendwelche zwischenmenschlichen Probleme im Team klären, was bei einem neu zusammen gewürfelten Team durchaus der Fall sein kann (selbst erlebt).

Ansich keine verkehrte Idee, denn damit können sich die Entwickler auf das wesentliche konzentrieren, was sie sowieso am liebsten machen.

Im Endeffekt soll der Scrummaster nur solange dabei sein, bis das Team sich selbst managen kann usw.

Leider wird das von manchen nicht verstanden oder eben die Rolle nicht richtig ausfüllt. Oder aber jedes Unternehmen meint für jedes Team /jeden Bereich ist Scrum sinnvoll, weil alle das so machen.

Das ist von den Scrum "Erfindern" nie angestrebt, sondern diese habe ihre praktische Entwicklererfahrung in eine Art "Teammodell" gegossen. Meiner Erfahrung als Entwickler passt das Modell nur die Umsetzung in manchen Unternehmen ist einfach bescheiden, weil es vom Management falsch verstanden wurde.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Ich bin Abteilungsleiter in der Softwareentwicklung bei einem Konzern und schaue etwas skeptisch auf die Kommentare oben. Bin schon länger dabei und kenne noch die Zeiten ohne Scrum: tausende Seiten Lasten und Pflichtenhefte, IT-Projektleiter, die irgendwelche weltfremden Projektflussdiagramme entwerfen und massive Unzufriedenheit der internen und externen Kunden. Durch Scrum wurde hier ein klarer Arbeitsflow geschaffen, der sich auf Wertschöpfung fokussiert sowie klare Rollen und Verantwortlichkeiten schafft. Natürlich gibt es auch Schattenseiten und nicht jedem passt die hohe Transparenz und die vielen agilen Termine. Natürlich hat Scrum auch zum Abbau vieler Führungsstrukturen und Privilegien geführt.

Jede SW Abteilung bei uns hat inzwiwchen ~30 MA, die in mehreren agilen Teams arbeiten. Die Teams abeiten selbstorganisiert, der PO kümmert sich um Stakeholder Management und fachliche Priorisierung und der SM jeweils um den agilen Prozess und das Coaching. Der SM hat quasi die Rolle des Teamleiters inne. Für mich ist die Rolle nicht wegzudenken. Zwei der Scrum Master sind feinfühlige Menschenkenner mit exzellenten Kommunikationsfähigkeiten und coachen die Teams schon seit mehren Jahren mit messbaren Erfolg (geringe Flukation, hohe Teammotivation, tolle Arbeitsergebnisse und vor allem hohe Kundenzufriedenheit). Ohne die SM könnte ich unmöglich meinen Funktionsbereich führen.

In Summe muss Agilität aber auch richtig verstanden und umgesetzt werden. Wenn der SM nur Terminserien einstellt und sich nicht um die Frage kümmert, wie das Team gut und effektiv zusammenarbeitet, dann muss sich das Unternehmen mal fragen, ob der Scrum Ansatz richtig verstanden wurde bzw. die Stelle adäquat besetzt wurde.

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WiWi Gast

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Hier wird nicht Scrum kritisiert, sondern die Rolle des Scrum Masters.

Warum braucht das Team einen Scrum Master, der das Team mit Pflichtverstanstaltungen in der Höhe von mindestens 4 Wochenstunden nervt? Klar, wenn die Entwickler ein Haufen von Code Monkeys sind, die nicht die Fähigkeit haben, ihre Konflikte selbst in die Hand zu nehmen, braucht man wahrscheinlich die Zettel-an-die-Wand-Kleber Stelle. Aber doch bitte nicht als Selbstzweck....

antworten
WiWi Gast

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Wozu und wie müssen denn Entwickler vom Scrum Master gecoacht werden? Völliger Humbug

WiWi Gast schrieb am 15.11.2022:

Ich bin Abteilungsleiter in der Softwareentwicklung bei einem Konzern und schaue etwas skeptisch auf die Kommentare oben. Bin schon länger dabei und kenne noch die Zeiten ohne Scrum: tausende Seiten Lasten und Pflichtenhefte, IT-Projektleiter, die irgendwelche weltfremden Projektflussdiagramme entwerfen und massive Unzufriedenheit der internen und externen Kunden. Durch Scrum wurde hier ein klarer Arbeitsflow geschaffen, der sich auf Wertschöpfung fokussiert sowie klare Rollen und Verantwortlichkeiten schafft. Natürlich gibt es auch Schattenseiten und nicht jedem passt die hohe Transparenz und die vielen agilen Termine. Natürlich hat Scrum auch zum Abbau vieler Führungsstrukturen und Privilegien geführt.

Jede SW Abteilung bei uns hat inzwiwchen ~30 MA, die in mehreren agilen Teams arbeiten. Die Teams abeiten selbstorganisiert, der PO kümmert sich um Stakeholder Management und fachliche Priorisierung und der SM jeweils um den agilen Prozess und das Coaching. Der SM hat quasi die Rolle des Teamleiters inne. Für mich ist die Rolle nicht wegzudenken. Zwei der Scrum Master sind feinfühlige Menschenkenner mit exzellenten Kommunikationsfähigkeiten und coachen die Teams schon seit mehren Jahren mit messbaren Erfolg (geringe Flukation, hohe Teammotivation, tolle Arbeitsergebnisse und vor allem hohe Kundenzufriedenheit). Ohne die SM könnte ich unmöglich meinen Funktionsbereich führen.

In Summe muss Agilität aber auch richtig verstanden und umgesetzt werden. Wenn der SM nur Terminserien einstellt und sich nicht um die Frage kümmert, wie das Team gut und effektiv zusammenarbeitet, dann muss sich das Unternehmen mal fragen, ob der Scrum Ansatz richtig verstanden wurde bzw. die Stelle adäquat besetzt wurde.

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WiWi Gast

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Alles bei Scrum hat einen sinnvollen Kern, aber ob man das ganze so ritualisieren muss und dafür auch extra einen Zeremonienmeister einstellen muss, der ausschließlich das macht, bezweifle ich auch. Vor allem ist das halt auch ein Kostenfaktor, der meistens zu Lasten der Löhne für die Mitarbeiter geht, die wirklich am Produkt arbeiten.

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WiWi Gast

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Hier ist der Abteilungsleiter.
Ich gehe wieder aus der Diskussion heraus, habe meine Punkte angebracht und möchte jetzt nicht gegen anonyme Nutzer andiskutieren.
Viele Grüße, schönen Abend noch.

antworten
WiWi Gast

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Besser kann man es nicht formulieren. Natürlich muss man dafür auch einmal der Rolle des Entwicklers gewesen sein und nicht nur die High-Level Rolle eingenommen haben. Denn die Scrum Master erzählen auch gerne mal Quatsch gegenüber den hierarchisch höher gestellten.

WiWi Gast schrieb am 15.11.2022:

Hier wird nicht Scrum kritisiert, sondern die Rolle des Scrum Masters.

Warum braucht das Team einen Scrum Master, der das Team mit Pflichtverstanstaltungen in der Höhe von mindestens 4 Wochenstunden nervt? Klar, wenn die Entwickler ein Haufen von Code Monkeys sind, die nicht die Fähigkeit haben, ihre Konflikte selbst in die Hand zu nehmen, braucht man wahrscheinlich die Zettel-an-die-Wand-Kleber Stelle. Aber doch bitte nicht als Selbstzweck....

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 15.11.2022:

Alles bei Scrum hat einen sinnvollen Kern, aber ob man das ganze so ritualisieren muss und dafür auch extra einen Zeremonienmeister einstellen muss, der ausschließlich das macht, bezweifle ich auch. Vor allem ist das halt auch ein Kostenfaktor, der meistens zu Lasten der Löhne für die Mitarbeiter geht, die wirklich am Produkt arbeiten.

In Deutschland wird bei jeder neuen Methodik / jedem neuen System sowieso erstmal rumgemotzt. Das geht dann so lange bis man es komplett verbogen hat damit alle es zähneknirschend akzeptieren. Nur hat es danach meistens nichts mehr mit dem eigentlichen System zu tun und es erfüllt dann auch nicht mehr seinen Zweck..

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Hier ist der anonyme Poster. Ich habe keine Argumente mehr vom Abteilungsleiter gehört, und erwarte dies auch generell nicht mehr von Abteilungsleitern

WiWi Gast schrieb am 15.11.2022:

Hier ist der Abteilungsleiter.
Ich gehe wieder aus der Diskussion heraus, habe meine Punkte angebracht und möchte jetzt nicht gegen anonyme Nutzer andiskutieren.
Viele Grüße, schönen Abend noch.

antworten
WiWi Gast

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Ernsthafte Softwareentwicklung kommt um agiles Arbeit (und das ist in ca. 70% der Fällen SCRUM) nicht mehr herum. Insofern mein Rat: Beschäftigt euch konstruktiv mit dem Thema und seit offen für Neues.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 15.11.2022:

Ich bin Abteilungsleiter in der Softwareentwicklung bei einem Konzern und schaue etwas skeptisch auf die Kommentare oben. Bin schon länger dabei und kenne noch die Zeiten ohne Scrum: tausende Seiten Lasten und Pflichtenhefte, IT-Projektleiter, die irgendwelche weltfremden Projektflussdiagramme entwerfen und massive Unzufriedenheit der internen und externen Kunden. Durch Scrum wurde hier ein klarer Arbeitsflow geschaffen, der sich auf Wertschöpfung fokussiert sowie klare Rollen und Verantwortlichkeiten schafft. Natürlich gibt es auch Schattenseiten und nicht jedem passt die hohe Transparenz und die vielen agilen Termine. Natürlich hat Scrum auch zum Abbau vieler Führungsstrukturen und Privilegien geführt.

Jede SW Abteilung bei uns hat inzwiwchen ~30 MA, die in mehreren agilen Teams arbeiten. Die Teams abeiten selbstorganisiert, der PO kümmert sich um Stakeholder Management und fachliche Priorisierung und der SM jeweils um den agilen Prozess und das Coaching. Der SM hat quasi die Rolle des Teamleiters inne. Für mich ist die Rolle nicht wegzudenken. Zwei der Scrum Master sind feinfühlige Menschenkenner mit exzellenten Kommunikationsfähigkeiten und coachen die Teams schon seit mehren Jahren mit messbaren Erfolg (geringe Flukation, hohe Teammotivation, tolle Arbeitsergebnisse und vor allem hohe Kundenzufriedenheit). Ohne die SM könnte ich unmöglich meinen Funktionsbereich führen.

In Summe muss Agilität aber auch richtig verstanden und umgesetzt werden. Wenn der SM nur Terminserien einstellt und sich nicht um die Frage kümmert, wie das Team gut und effektiv zusammenarbeitet, dann muss sich das Unternehmen mal fragen, ob der Scrum Ansatz richtig verstanden wurde bzw. die Stelle adäquat besetzt wurde.

Ist diese Veränderung denn tatsächlich durch Scrum induziert wordern, oder wiel sich die Softwarentwicklung generell erweitert hat?
Ich bin nicht direkt in der Entwicklung tätig, aber wir arbeiten dort ziemlich agil, jedoch ohne Scrum und alle sind zufrieden - wenn ich das richtig überblicke.

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WiWi Gast

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Ich frag mich was hier alle von Code Monkeys und Konflikte quatschen.
Das Problem ist: Entwicklerzeit ist teuer (also nicht in Deutschland, aber grundsätzlich).

Wenn Stakeholder ständig anrufen und fragen haben oder an die Tür klopfen, kommt man nicht zum entwickeln. Wenn ein Stakeholder kommt muss er meistens eine halbe Stunde erklären was er braucht, obwohl es eine Sache von 5 Minuten wäre.
Wenn der Entwickler ständig rausgerissen wird, ist es auch nicht besser.

Ein SM als Proxy kann ökonomischer sein, wenn man einen technisch und fachlich kompetenten Menschen und nicht einen Feel-Good-Manager/Kindergärtner in dieser Rolle setzt.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 17.11.2022:

Ich frag mich was hier alle von Code Monkeys und Konflikte quatschen.
Das Problem ist: Entwicklerzeit ist teuer (also nicht in Deutschland, aber grundsätzlich).

Wenn Stakeholder ständig anrufen und fragen haben oder an die Tür klopfen, kommt man nicht zum entwickeln. Wenn ein Stakeholder kommt muss er meistens eine halbe Stunde erklären was er braucht, obwohl es eine Sache von 5 Minuten wäre.
Wenn der Entwickler ständig rausgerissen wird, ist es auch nicht besser.

Ein SM als Proxy kann ökonomischer sein, wenn man einen technisch und fachlich kompetenten Menschen und nicht einen Feel-Good-Manager/Kindergärtner in dieser Rolle setzt.

Genau das

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Dafür gibt es product owner. Scrum master sind überflüssig und sogar eine Belastung.

WiWi Gast schrieb am 17.11.2022:

Ich frag mich was hier alle von Code Monkeys und Konflikte quatschen.
Das Problem ist: Entwicklerzeit ist teuer (also nicht in Deutschland, aber grundsätzlich).

Wenn Stakeholder ständig anrufen und fragen haben oder an die Tür klopfen, kommt man nicht zum entwickeln. Wenn ein Stakeholder kommt muss er meistens eine halbe Stunde erklären was er braucht, obwohl es eine Sache von 5 Minuten wäre.
Wenn der Entwickler ständig rausgerissen wird, ist es auch nicht besser.

Ein SM als Proxy kann ökonomischer sein, wenn man einen technisch und fachlich kompetenten Menschen und nicht einen Feel-Good-Manager/Kindergärtner in dieser Rolle setzt.

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WiWi Gast

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Nochmal, hier wird nicht agiles Arbeiten kritisiert, sondern die Rolle des Scrum Masters und Gelddruckmaschinen wie SAFe, was in der Produktentwicklung kaum Mehrwert bietet. Temporär macht es durchaus Sinn einen einigermaßen erfahrenen SM zu haben, zB. wenn die Orga bis gestern nach Wasserfall gearbeitet hat oder die Stimmung im agilen Team nicht mehr passt. Aber mittelfristig sollte ein Team sich selber verwalten können.
Agile Arbeitsweisen bringen richtig angewandt definitiv ein riesen Mehrwert ggü. klassischem Wasserfall ! Agiles arbeiten auf Basis des agilen Manifestos JA, SAFe o.ä. stupide anwenden NEIN.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Mein Eindruck als ITler zum Thema Scrum ist der, dass viele Unternehmen diese Frameworks in Kombination mit windigen Beratern die letzten Jahre eingeführt haben, ohne wirklich an den Ursachen fehlender Produktivität zu arbeiten.

Mein Eindruck in der IT deutscher Großkonzerne war der, dass man der IT grundsätzlich nicht vertraut und die alle für faul hält. In Folge schüttet man die mit Prozessen und Metriken zu, um da irgendwie Produktivität rauszuquetschen.

Scrum und Agiles Arbeiten ist wohl die Erfindung der letzten 20 Jahre. Allerdings wird es häufig gerade in deutschen Unternehmen misshandelt, nur um eine Arbeitsverdichtung für die ausführende IT zu erreichen.
Man verlangt von der IT sich an diese Prozesse zu halten, während alle anderen Abteilung weitermachen wie bisher. Priorisierung in Sprints funktioniert z.B. nicht, wenn alle Abteilung ihre jeweiligen Themen als super wichtig priorisieren, aber da keinerlei Verhandlungsbereitschaft bei den Stakeholdern existiert.

Und in vielen vergangenen Projekten war aus meiner Erfahrung der Scrum Master dann eher der Erfüllungsgehilfe des Managements, der die "Peitsche" durch das IT Team geschwungen hat, statt sich wirklich mal um die Prozessdefizite und Probleme zu kümmern. Was will man auch erwarten, wenn der eigene Job bzw. die Beauftragung (als Freelancer) am Gusto des Managements hängt...
Da wurde dann ständig verlangt, man müsse doch "agil und flexibel" sein, wenn in jedem Sprint noch 10 Tickets 2 Tage vor Sprintende mit Priorität "kritisch" reinkamen. Natürlich ohne geklärte Anforderungen und mit einem dutzend Feedbackschleifen mit der Fachabteilung. Und wenn der Sprint dann gerissen wurde, waren natürlich trotzdem die ITler Schuld.

Und diese oft halbherzige und mutwillig falsche Umsetzung sorgt dafür, dass Scrum, SAFe etc. bei vielen ITlern in Deutschland so verschrien ist. Nicht weil die Konzepte schlecht wären, sondern weil die Umsetzung fast immer schlecht ist.

antworten
WiWi Gast

Karriere als Informatiker

... Und in vielen vergangenen Projekten war aus meiner Erfahrung der Scrum Master dann eher der Erfüllungsgehilfe des Managements, der die "Peitsche" durch das IT Team geschwungen hat, statt sich wirklich mal um die Prozessdefizite und Probleme zu kümmern. Was will man auch erwarten, wenn der eigene Job bzw. die Beauftragung (als Freelancer) am Gusto des Managements hängt...
Da wurde dann ständig verlangt, man müsse doch "agil und flexibel" sein, wenn in jedem Sprint noch 10 Tickets 2 Tage vor Sprintende mit Priorität "kritisch" reinkamen. Natürlich ohne geklärte Anforderungen und mit einem dutzend Feedbackschleifen mit der Fachabteilung. Und wenn der Sprint dann gerissen wurde, waren natürlich trotzdem die ITler Schuld.

Und diese oft halbherzige und mutwillig falsche Umsetzung sorgt dafür, dass Scrum, SAFe etc. bei vielen ITlern in Deutschland so verschrien ist. Nicht weil die Konzepte schlecht wären, sondern weil die Umsetzung fast immer schlecht ist.

So wie du das beschreibst, läuft bei euch eine Menge schief. Ich behaupte mal, dass das auch schon länger so ist und dass ihr ohne Hilfe von außen euch auch nicht verbessern werdet. So etwas wie Scrum ist genau für eine Firma wie euch, um euch eine Hilfe zu liefern, so dass ihr eure Prozesse und euren Umgang miteinander verbessern könnt.

Aber es ist so wie beim Abnehmen oder wenn man mit dem Rauchen aufhört: man muss sich ändern wollen. Wenn man sich eigentlich nicht ändern will, dann braucht man kein Geld für Kurse oder Hilfen auszugeben. Das klappt eh nicht.

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Larmoyanz

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Geiler Thread. 10 Dullis diskutieren über Scrum (wen juckt das?) und keiner sagt was zum Thema IT-Karriere.

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IT-Marcus

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Dann hast du Scrum aber nicht verstanden.
Der Scrum Master ist ein Coach, der u.a. dem Entwicklungsteam beim Implementieren des Scrum-Prozesses assistieren soll. Er hat lehrbuchgemäß wenig bis gar nichts damit zu tun, dem Team Fachlichkeiten näher zu bringen.

Den Scrum Master als Teamleiter oder Vertreter des Product Owners einzusetzen ist schlichtweg falsch, aber leider häufig gelebte Praxis und zeugt von einem groben Fehlverständnis von Scrum.

Mein direkter Vorposter bringt es schon ganz gut auf den Punkt: Häufig wird der Scrum Master auch als "Schoßhündchen des Managements" eingesetzt, der dann für den IT-Leiter schauen soll, dass die Dev-Teams auch performen. Ebenfalls ein agiler Fauxpas.

Klar kann man das machen, aber dann soll man es halt nicht Scrum nennen.

WiWi Gast schrieb am 17.11.2022:

Ich frag mich was hier alle von Code Monkeys und Konflikte quatschen.
Das Problem ist: Entwicklerzeit ist teuer (also nicht in Deutschland, aber grundsätzlich).

Wenn Stakeholder ständig anrufen und fragen haben oder an die Tür klopfen, kommt man nicht zum entwickeln. Wenn ein Stakeholder kommt muss er meistens eine halbe Stunde erklären was er braucht, obwohl es eine Sache von 5 Minuten wäre.
Wenn der Entwickler ständig rausgerissen wird, ist es auch nicht besser.

Ein SM als Proxy kann ökonomischer sein, wenn man einen technisch und fachlich kompetenten Menschen und nicht einen Feel-Good-Manager/Kindergärtner in dieser Rolle setzt.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Larmoyanz schrieb am 19.11.2022:

Geiler Thread. 10 Dullis diskutieren über Scrum (wen juckt das?) und keiner sagt was zum Thema IT-Karriere.

Ja, was soll man dazu auch sagen? Richtige Karriere in der deutschen IT gibt es nicht. Nicht so wie man sich das vorstellt, also mit dickem Gehalt und toller Verantwortung.

99 % der IT Jobs in Deutschland sind operative Tätigkeit, Entwickler, Administratoren und so weiter. Keiner von denen macht Karriere im eigentlichen Sinne. Sogar dann nicht, wenn das Gehalt gut sein sollte. Was übrigens bei den allermeisten davon auch nicht der Fall ist, wenn wir in WiWi Dimensionen denken.

Und diejenigen, die Karriere in der IT machen, machen keine IT mehr. Sondern sie sind Führungskräfte oder Vertriebler oder oder oder. Das kann man mit und ohne IT Hintergrund machen und ist streng genommen Kein IT Job mehr, sondern nur in die IT Welt Eingebettet.

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WiWi Gast

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Larmoyanz schrieb am 19.11.2022:

Geiler Thread. 10 Dullis diskutieren über Scrum (wen juckt das?) und keiner sagt was zum Thema IT-Karriere.

Ist halt ein WiWi-Forum - nicht? :D

antworten
WiWi Gast

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Larmoyanz schrieb am 19.11.2022:

Geiler Thread. 10 Dullis diskutieren über Scrum (wen juckt das?) und keiner sagt was zum Thema IT-Karriere.

Ich glaube die 10 Posts sagen mehr über die IT-Welt und damit auch die IT-Karriere aus, als alle anderen Posts davor.
Das Zauberwort heißt zwischen den Zeilen lesen.

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WiWi Gast

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Ich übersetze für die WiWi's: Entwickler wollen einfach entwickeln und sind genervt, wenn BWL Mädels als Scrum Master die Zeit stehlen. Man kann es aber nicht ändern, da BWL Thomas als Abteilungsleiter das Wort Scrum mal auf einer Messe aufgeschnappt hat. Auch stören die Entwickler die kurz vor Sprintende eingereichten Anforderungen, die das Gegenteil von dem sind, was Scrum eigentlich ist. Aber auch das hat BWL Thomas nicht verstanden, denn er kann gerade so Excel bedienen.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2022:

Larmoyanz schrieb am 19.11.2022:

Geiler Thread. 10 Dullis diskutieren über Scrum (wen juckt das?) und keiner sagt was zum Thema IT-Karriere.

Ich glaube die 10 Posts sagen mehr über die IT-Welt und damit auch die IT-Karriere aus, als alle anderen Posts davor.
Das Zauberwort heißt zwischen den Zeilen lesen.

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WiWi Gast

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IT wird in Deutschland nicht honoriert. Die Big Tech mit Ausnahme von SAP kommen deshalb alle aus dem Ausland.

In Deutschland gibt es diejenigen, die arbeiten und diejenigen, die verwalten. Ein Handwerker bekommt auch nur Peanuts im Vergleich zu denen, die im Büro sitzen und schlaue Sprüche reißen.

Ist nunmal so. Schau dir das Team von Scholz an. Da sitzen Leute in Ministerien, die haben gar keine Ahnung und kassieren trotzdem fleißig ab. Die Arbeit machen dann die Leute in den Behörden darunter.

antworten
WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 19.11.2022:

IT wird in Deutschland nicht honoriert. Die Big Tech mit Ausnahme von SAP kommen deshalb alle aus dem Ausland.

In Deutschland gibt es diejenigen, die arbeiten und diejenigen, die verwalten. Ein Handwerker bekommt auch nur Peanuts im Vergleich zu denen, die im Büro sitzen und schlaue Sprüche reißen.

Ist nunmal so. Schau dir das Team von Scholz an. Da sitzen Leute in Ministerien, die haben gar keine Ahnung und kassieren trotzdem fleißig ab. Die Arbeit machen dann die Leute in den Behörden darunter.

Kleiner Geheimtipp, man muss als Deutscher nicht bei deutschen Unternehmen arbeiten

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WiWi Gast

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Geil, ich habe Tränen gelacht. Es ist so witzig wie wahr.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2022:

Ich übersetze für die WiWi's: Entwickler wollen einfach entwickeln und sind genervt, wenn BWL Mädels als Scrum Master die Zeit stehlen. Man kann es aber nicht ändern, da BWL Thomas als Abteilungsleiter das Wort Scrum mal auf einer Messe aufgeschnappt hat. Auch stören die Entwickler die kurz vor Sprintende eingereichten Anforderungen, die das Gegenteil von dem sind, was Scrum eigentlich ist. Aber auch das hat BWL Thomas nicht verstanden, denn er kann gerade so Excel bedienen.

Larmoyanz schrieb am 19.11.2022:

Geiler Thread. 10 Dullis diskutieren über Scrum (wen juckt das?) und keiner sagt was zum Thema IT-Karriere.

Ich glaube die 10 Posts sagen mehr über die IT-Welt und damit auch die IT-Karriere aus, als alle anderen Posts davor.
Das Zauberwort heißt zwischen den Zeilen lesen.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Abteilungsleiter hier: Ich halte von dem Scrumoverhead wie Scrum Mastern ebenfalls wenig. Leider muss ich sie einstellen und dank Tarif auch zu (zu) hohen Gehältern. Ein guter Tag ist einer, wenn einer von denen die Sachen packt und die Position eine Weile unbesetzt ist.
Was ich allerdings persönlich schätze und auch belohne, ist gute Leistung und gute Kommunikation technischer Sachverhalte. Habe einen Tech Lead unter mir, der die Brücke zwischen Entwicklung und Business Need sehr gut ausfüllt. Er trägt zu einem erheblichen Teil zum Erfolg der Abteilung bei, auch wenn er nicht (mehr) ständig selbst codet.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 08.11.2022:

Du könntest zu (Big) Tech gehen!
IGM geht steil den Bach runter, IGBCE hält sich gerade noch so, aber die Zeichen stehen schlecht. Ansonsten Freelance wenn du wirklich gut bist. Aber dafür brauchst du mehr Berufserfahrung.
Beratung kann auch ok sein, aber dann richtige IT-Beratung start High Level Bla bla.

IGM geht steil den Bach runter und du könntest zu Big Tech gehen… Omg… sorry aber soviel schwachsinn hab ich selten gelesen. BMW, VW, Porsche, Bosch,… alle stehen top da und fahren wahnsinnige Gewinne ein. Amazon eine Gewinnwarnung nach der andere, Meta brauchen wir nicht sprechen von. Microsoft Einstellungsstopp und bei Apple kannst als Informatiker nur was reisen wenn du in den Staaten wohnst oder ein absolutes Genie bist. Aber hey, IGM geht steil den Bach runter. Vielleicht sollte man sich mal mit Unternehmenszahlen befassen bevor man solche Aussagen macht und andere die vill gerade auf der Suche nach zukünftigen Jobs sind damit runterzieht

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WiWi Gast

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Der Vorposter hat schon Recht. Es geht um Karriere, also ab vielleicht 150k pro Jahr.
Da ist bei Igm nichts zu reißen. Mit Glück noch gerade so AT. Und dann die Beamtenmentalität und die Tools...Excel ist das höchste der IT Interaktion.

WiWi Gast schrieb am 03.12.2022:

Du könntest zu (Big) Tech gehen!
IGM geht steil den Bach runter, IGBCE hält sich gerade noch so, aber die Zeichen stehen schlecht. Ansonsten Freelance wenn du wirklich gut bist. Aber dafür brauchst du mehr Berufserfahrung.
Beratung kann auch ok sein, aber dann richtige IT-Beratung start High Level Bla bla.

IGM geht steil den Bach runter und du könntest zu Big Tech gehen… Omg… sorry aber soviel schwachsinn hab ich selten gelesen. BMW, VW, Porsche, Bosch,… alle stehen top da und fahren wahnsinnige Gewinne ein. Amazon eine Gewinnwarnung nach der andere, Meta brauchen wir nicht sprechen von. Microsoft Einstellungsstopp und bei Apple kannst als Informatiker nur was reisen wenn du in den Staaten wohnst oder ein absolutes Genie bist. Aber hey, IGM geht steil den Bach runter. Vielleicht sollte man sich mal mit Unternehmenszahlen befassen bevor man solche Aussagen macht und andere die vill gerade auf der Suche nach zukünftigen Jobs sind damit runterzieht

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WiWi Gast

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Wie kommt ihr eigentlich auf den Product Owner? Karriere ist ja umgangssprachlich immer noch der Weg nach oben. Ich war lange Dev, dann auch Teamleiter und bin jetzt Product Owner im Konzern. Ist bisher meine bestbezahlteste Stelle, aber das liegt am Tarif.

Aber die Anfragen die ich jetzt für PO Stellen so auf den üblichen Portalen bekomme, sind alle sehr niedrig und deutlich niedriger als das, was ich vor 5 Jahren noch als Senior Dev bekommen habe.

Bei mir im Konzern ist der PO auch deutlich näher am Burnout, aber in derselben Tarifstufe wie die Entwickler. Die haben dafür Teils noch Zuschläge und somit ein höheres Gehalt. Aber auf jeden Fall haben sie die bessere Work Life Balance.
Insgesamt war der Schritt zu PO für mich ein Rückschritt und nichts was ich irgendjemand als Karriere aus der SW Entwicklung verkaufen würde.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Das Ding mit „BIG Tech“ ist halt, dass es wesentlich wahrscheinlicher ist, ne DAX-Stelle für 80k zu bekommen, als nen Job bei Apple mit 250k base. Und selbst den Job bei Porsche oder BMW bekommt man nicht nachgeworfen.

Die ganzen Clowns, die hier immer empfehlen, man soll doch einfach zu Big Tech gehen, sind da nicht hilfreich. Jeder weiß, dass IT bei Big Tech absurd gut bezahlt wird, aber was bringt mir als Programmierer dieser „Geheimtipp“.

Just me 2 cents:
Was bedeutet für dich Karriere? Viel Geld, viel Verantwortung oder viel Prestige?

Viel Geld: Konzernjob in D, Gut finanziertes Startup in D, Job in CH, US-Tech, Führungskraft
Viel Verantwortung: Führungskraft/Management in Konzern
Viel Prestige: Einfach in einem Unternehmen arbeiten, welches allgemein viele Leute bzw. die Leute, die du beeindrucken willst, kennen.

Am Ende wirst als Informatiker, aber nur gering was reißen, weil du als Programmierer nur ein sehr gut bezahlter Code Monkey bist (selbst bei Big Tech).

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 03.12.2022:

Die ganzen Clowns, die hier immer empfehlen, man soll doch einfach zu Big Tech gehen, sind da nicht hilfreich. Jeder weiß, dass IT bei Big Tech absurd gut bezahlt wird, aber was bringt mir als Programmierer dieser „Geheimtipp“.

Ich würde bei "Big Tech" auch - glaube ich - nicht langfristig arbeiten wollen. In jungen Jahren um viel Geld beiseite zu schaffen, ja. Aber im gesetzteren Alter bin ich dann wahrscheinlich doch ganz froh um die deutschen Kündigungsschutzgesetze und die Arbeitsmentalität. Ich möchte weder bei einer 2-wöchigen Krankheit meinen Urlaub abbauen müssen, noch auf irgendwelchen Performance-Beobachtungslisten landen, wenn gerade ein Familienmitglied schwer erkrankt oder verstorben ist und ich daher nicht 24/7 Vollgas gebe. Dieses ständige Zittern vor einer Kündigung würde mich wahnsinnig machen, besonders wenn ich Haus und Kinder hätte. Denn ja, auch gute Leute werden bei Google, Facebook, etc. aktuell gefeuert und selbst wenn ich es in so ein Unternehmen schaffen würde, gehöre ich garantiert nicht zu den Genies, auf die man nicht verzichten will.

Für Leute die ein bisschen alternativ leben, auch mit Ü40 immer mal wieder woanders wohnen und kein Problem haben wenn ihr Gehalt im neuen Job um 50% niedriger ist, ist das sicher interessant. Aber ich persönlich möchte mich irgendwann auch "niederlassen" und dafür braucht es einfach Planungssicherheit. In Deutschland kann man nicht so einfach umziehen und mal eben sein Haus verkaufen wie in den USA.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Sorry das ist doch Quatsch. Wenn du bei Facebook, META, Apple, Google bist arbeitest du mit den "Besten" und kriegst mindestens das Doppelte oder mehr. Warum sollte man da Zittern wenn man so viel Kohle kriegt? Die Unternehmen arbeiten sicher nicht mit Angst.

Gut man wird gefeuert und hat google im Lebenslauf. Was denkst du wie schnell du wieder einen Job findest? Die Firmen reißen sich um solche Profile. Allein der Hinweis, hey wir haben ein Ex-Googler im Team ist schon mega viel Wert.

Klar man kommt da nicht einfach rein. Aber jetzt zu sagen, dass der IT Job bei VW besser sein soll wage ich zu bezweifeln. Man sieht ja, dass die ein Haufen von Problemen haben mit der Software der Autos. Also irgendwas läuft da nicht rund. Liegt vielleicht, dass man für gewisse Dinge eben wirklich nur Top Talente und die Besten braucht. Die kriegst du eben nicht mit einem Tarifvertrag.

WiWi Gast schrieb am 03.12.2022:

Die ganzen Clowns, die hier immer empfehlen, man soll doch einfach zu Big Tech gehen, sind da nicht hilfreich. Jeder weiß, dass IT bei Big Tech absurd gut bezahlt wird, aber was bringt mir als Programmierer dieser „Geheimtipp“.

Ich würde bei "Big Tech" auch - glaube ich - nicht langfristig arbeiten wollen. In jungen Jahren um viel Geld beiseite zu schaffen, ja. Aber im gesetzteren Alter bin ich dann wahrscheinlich doch ganz froh um die deutschen Kündigungsschutzgesetze und die Arbeitsmentalität. Ich möchte weder bei einer 2-wöchigen Krankheit meinen Urlaub abbauen müssen, noch auf irgendwelchen Performance-Beobachtungslisten landen, wenn gerade ein Familienmitglied schwer erkrankt oder verstorben ist und ich daher nicht 24/7 Vollgas gebe. Dieses ständige Zittern vor einer Kündigung würde mich wahnsinnig machen, besonders wenn ich Haus und Kinder hätte. Denn ja, auch gute Leute werden bei Google, Facebook, etc. aktuell gefeuert und selbst wenn ich es in so ein Unternehmen schaffen würde, gehöre ich garantiert nicht zu den Genies, auf die man nicht verzichten will.

Für Leute die ein bisschen alternativ leben, auch mit Ü40 immer mal wieder woanders wohnen und kein Problem haben wenn ihr Gehalt im neuen Job um 50% niedriger ist, ist das sicher interessant. Aber ich persönlich möchte mich irgendwann auch "niederlassen" und dafür braucht es einfach Planungssicherheit. In Deutschland kann man nicht so einfach umziehen und mal eben sein Haus verkaufen wie in den USA.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 03.12.2022:

Der Vorposter hat schon Recht. Es geht um Karriere, also ab vielleicht 150k pro Jahr.
Da ist bei Igm nichts zu reißen. Mit Glück noch gerade so AT. Und dann die Beamtenmentalität und die Tools...Excel ist das höchste der IT Interaktion.

Du könntest zu (Big) Tech gehen!
IGM geht steil den Bach runter, IGBCE hält sich gerade noch so, aber die Zeichen stehen schlecht. Ansonsten Freelance wenn du wirklich gut bist. Aber dafür brauchst du mehr Berufserfahrung.
Beratung kann auch ok sein, aber dann richtige IT-Beratung start High Level Bla bla.

IGM geht steil den Bach runter und du könntest zu Big Tech gehen… Omg… sorry aber soviel schwachsinn hab ich selten gelesen. BMW, VW, Porsche, Bosch,… alle stehen top da und fahren wahnsinnige Gewinne ein. Amazon eine Gewinnwarnung nach der andere, Meta brauchen wir nicht sprechen von. Microsoft Einstellungsstopp und bei Apple kannst als Informatiker nur was reisen wenn du in den Staaten wohnst oder ein absolutes Genie bist. Aber hey, IGM geht steil den Bach runter. Vielleicht sollte man sich mal mit Unternehmenszahlen befassen bevor man solche Aussagen macht und andere die vill gerade auf der Suche nach zukünftigen Jobs sind damit runterzieht

Ja genau, es geht um Karriere. Der Verfasser PLANT seine Karriereschritte. Auch wenn wir jetzt von einem Gehalt ausgehen >200k ist das blödsinn wenn man sagt „geh einfach da und da hin“. Versuch doch mal als Absolvent ne stelle zu bekommen bei bspw. BMW… die lachen dich aus wenn du nicht gerade ein überflieger warst in der Uni. Deshalb startet man in der Regel eher unten und wechselt immer und immer wieder das Unternehmen. Bis man dann immer öfters namhafte Unternehmen dabei hat. Vill hat man irgendwann dann auch die Skills in ein Big Tech U. zu kommen…

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 04.12.2022:

Sorry das ist doch Quatsch. Wenn du bei Facebook, META, Apple, Google bist arbeitest du mit den "Besten" und kriegst mindestens das Doppelte oder mehr. Warum sollte man da Zittern wenn man so viel Kohle kriegt? Die Unternehmen arbeiten sicher nicht mit Angst.

Gut man wird gefeuert und hat google im Lebenslauf. Was denkst du wie schnell du wieder einen Job findest? Die Firmen reißen sich um solche Profile. Allein der Hinweis, hey wir haben ein Ex-Googler im Team ist schon mega viel Wert.

Klar man kommt da nicht einfach rein. Aber jetzt zu sagen, dass der IT Job bei VW besser sein soll wage ich zu bezweifeln. Man sieht ja, dass die ein Haufen von Problemen haben mit der Software der Autos. Also irgendwas läuft da nicht rund. Liegt vielleicht, dass man für gewisse Dinge eben wirklich nur Top Talente und die Besten braucht. Die kriegst du eben nicht mit einem Tarifvertrag.

WiWi Gast schrieb am 03.12.2022:

Die ganzen Clowns, die hier immer empfehlen, man soll doch einfach zu Big Tech gehen, sind da nicht hilfreich. Jeder weiß, dass IT bei Big Tech absurd gut bezahlt wird, aber was bringt mir als Programmierer dieser „Geheimtipp“.

Ich würde bei "Big Tech" auch - glaube ich - nicht langfristig arbeiten wollen. In jungen Jahren um viel Geld beiseite zu schaffen, ja. Aber im gesetzteren Alter bin ich dann wahrscheinlich doch ganz froh um die deutschen Kündigungsschutzgesetze und die Arbeitsmentalität. Ich möchte weder bei einer 2-wöchigen Krankheit meinen Urlaub abbauen müssen, noch auf irgendwelchen Performance-Beobachtungslisten landen, wenn gerade ein Familienmitglied schwer erkrankt oder verstorben ist und ich daher nicht 24/7 Vollgas gebe. Dieses ständige Zittern vor einer Kündigung würde mich wahnsinnig machen, besonders wenn ich Haus und Kinder hätte. Denn ja, auch gute Leute werden bei Google, Facebook, etc. aktuell gefeuert und selbst wenn ich es in so ein Unternehmen schaffen würde, gehöre ich garantiert nicht zu den Genies, auf die man nicht verzichten will.

Für Leute die ein bisschen alternativ leben, auch mit Ü40 immer mal wieder woanders wohnen und kein Problem haben wenn ihr Gehalt im neuen Job um 50% niedriger ist, ist das sicher interessant. Aber ich persönlich möchte mich irgendwann auch "niederlassen" und dafür braucht es einfach Planungssicherheit. In Deutschland kann man nicht so einfach umziehen und mal eben sein Haus verkaufen wie in den USA.

Google gilt als einer der besten Arbeitgeber, die es so gibt. Was du da an Benefits kriegst, lässt IGM etc. alt aussehen. Die sind auch viel entspannter als zb Meta.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 04.12.2022:

Google gilt als einer der besten Arbeitgeber, die es so gibt. Was du da an Benefits kriegst, lässt IGM etc. alt aussehen. Die sind auch viel entspannter als zb Meta.

Dann schaffe es erstmal dahin. Google gilt als der beste Arbeitgeber für ITler auf der Welt. Und vermutlich auch der Selektivste.

Die Leute die bei Google im Engineering arbeiten, würden nicht mal im Traum daran denken, bei einem IGM Konzern zu arbeiten. Denen wäre die Bürokratie und der Tech-Stack viel zu veraltet. Das sind Leute die wollen an der Grenze des technisch machbaren arbeiten und sich nicht um Ticketverwaltung, Anforderungen in Word Dokumenten oder Frameworks von vor 20 Jahren kümmern.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 05.12.2022:

Google gilt als einer der besten Arbeitgeber, die es so gibt. Was du da an Benefits kriegst, lässt IGM etc. alt aussehen. Die sind auch viel entspannter als zb Meta.

Dann schaffe es erstmal dahin. Google gilt als der beste Arbeitgeber für ITler auf der Welt. Und vermutlich auch der Selektivste.

Die Leute die bei Google im Engineering arbeiten, würden nicht mal im Traum daran denken, bei einem IGM Konzern zu arbeiten. Denen wäre die Bürokratie und der Tech-Stack viel zu veraltet. Das sind Leute die wollen an der Grenze des technisch machbaren arbeiten und sich nicht um Ticketverwaltung, Anforderungen in Word Dokumenten oder Frameworks von vor 20 Jahren kümmern.

Darum ging es in dem Beitrag nicht, natürlich ist es extrem schwer dahin zu kommen. Bezog sich nur auf den Post davor, in dem quasi stand, dass die entspannte Arbeit und Benefits (Kündigungsschutz etc.) bei IGM denen bei Google vorzuziehen sind.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 05.12.2022:

Google gilt als einer der besten Arbeitgeber, die es so gibt. Was du da an Benefits kriegst, lässt IGM etc. alt aussehen. Die sind auch viel entspannter als zb Meta.

Dann schaffe es erstmal dahin. Google gilt als der beste Arbeitgeber für ITler auf der Welt. Und vermutlich auch der Selektivste.

Die Leute die bei Google im Engineering arbeiten, würden nicht mal im Traum daran denken, bei einem IGM Konzern zu arbeiten. Denen wäre die Bürokratie und der Tech-Stack viel zu veraltet. Das sind Leute die wollen an der Grenze des technisch machbaren arbeiten und sich nicht um Ticketverwaltung, Anforderungen in Word Dokumenten oder Frameworks von vor 20 Jahren kümmern.

An der Grenze des technisch machbaren arbeiten aber selbst bei Google nur wenige (AI Spezialisten etc.). Die meisten machen irgendwelche Weboberflächen oder arbeiten an den unzähligen Apps von Google.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 05.12.2022:

An der Grenze des technisch machbaren arbeiten aber selbst bei Google nur wenige (AI Spezialisten etc.). Die meisten machen irgendwelche Weboberflächen oder arbeiten an den unzähligen Apps von Google.

Ich glaube du vertust dich gewaltig, was den Entwicklungsanspruch irgendwelcher „Weboberflächen oder Apps“ angeht.
Wenns so einfach wäre, warum stellt Google dann nicht lauter 0815 Devs für 60k im Jahr ein?

Schau dir mal an, wie viele führende Open Source Tools und Frameworks ursprünglich aus dem Hause Google kommen.
Die meisten wurden entwickelt, weil die Engineers bei Google die existierenden Lösungen mies fanden.

Steck einen Entwickler, der dieses Niveau gewöhnt ist, mal in einen IGM Laden, wo er nur genehmigte 10 Jahre alte Frameworks nutzen darf. Der gibt sich nach einer Woche die Kugel.

antworten
WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Ich war wärend dem Studium als Techie als Werksstudent bzw. Praktikant in zwei deutschen technischen DAX30 Konzernen und zwei US Tech Companies.

Ihr lasst euch bei den Big Tech Firmen echt zu sehr von den Fitnesräumen, Tischtennisplatten und dem "Free Food" (Damit hatte mal ein Google Typ auf einem Recruiting Event auf dem ich war sehr penetrant geworben, Seiddem mein Running Gag, wenn ich von Google red) im Office blenden.

Fakt ist der, da gibt es zum einen die unzähligen Softwareentwickler stellen. Die Mehrheit davon sind ordinäre Coding Monkey Jobs. Auch wenn das viele hier nicht warhaben wollen. Warum zahlt man dann trotzdem hohe Gehälter? Viele Niederlassungen sind an teuren Standorten und die Gehälter sind daran angepasst, und zum anderen nutzt man das zur eigenen Imageaufwertung des Unternehmens nach Ausen. Wer seine Mitarbeiter auserdem gut pflegt (= auch hohe Gehälter) hat auch eher Zulauf von guten Leuten, und Ausenstehende denken, in dem Schuppen wird nur noch Rocket Science gemacht. Eben Imagegewinn.

Dann gibt aber auch noch die Forschungsabteilung. Das ist das eigentich spannende. Die Leute da haben PhDs und Forschungserfahrung. Die werden sehr gut bezahlt. Der Punkt ist aber der, dass auch hier vieles gemacht wird, dass ihr auch auserhalb der Techunternehmen in Forschungsinstituten findet. Leute die Forschung machen, machen das oft aus Leidenschaft, und nicht des Geldes wegen, desshalb gibt es auch sehr gute Leute, die freiwillig an schlecht bezahlten Unis bleiben, wenn sie dort eher ihren Interessen nachgehen können. Der Vorteil bei Techfirmen: Sie haben halt meist mehr Geld für die Forschung übrig, als die übliche (deutsche) Uni. Desshalb gehen Dinge dort teils schneller voran, weil man einfach nicht so ums Geld betteln muss, für ein Projekt. Akademisch könnt ihr aber die selben Herausforderungen auch eben auserhalb machen.

US Techfirmen, sind keine magischen Orte an denen die Welt komplett anders ist, als sonst wo. Kommt mal von dem Blickwinkel runter.

Und bezüglich der Aussage des Kollegen mit den führenden Open Source Tools..... Da würde ich noch mal recherchieren......

WiWi Gast schrieb am 05.12.2022:

An der Grenze des technisch machbaren arbeiten aber selbst bei Google nur wenige (AI Spezialisten etc.). Die meisten machen irgendwelche Weboberflächen oder arbeiten an den unzähligen Apps von Google.

Ich glaube du vertust dich gewaltig, was den Entwicklungsanspruch irgendwelcher „Weboberflächen oder Apps“ angeht.
Wenns so einfach wäre, warum stellt Google dann nicht lauter 0815 Devs für 60k im Jahr ein?

Schau dir mal an, wie viele führende Open Source Tools und Frameworks ursprünglich aus dem Hause Google kommen.
Die meisten wurden entwickelt, weil die Engineers bei Google die existierenden Lösungen mies fanden.

Steck einen Entwickler, der dieses Niveau gewöhnt ist, mal in einen IGM Laden, wo er nur genehmigte 10 Jahre alte Frameworks nutzen darf. Der gibt sich nach einer Woche die Kugel.

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WiWi Gast

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Ich bin seit nunmehr 5 Jahren Entwickler im "KI"-Bereich. Bin sehr gut, habe auch regelmässig sehr gute Bewertungen. Doch so langsam wird die Luft gehaltlich dünn. Firmen zahlen selten über 110k für reine Entwickler. Big Tech ausgenommen, allerdings wäre der Effort dafür auch sehr groß, da ich mich nicht tagtäglich mit solchen Problemen herumschlage, wie sie auf Hackerrank publiziert werden.
Was wäre der nächste Karriereschritt? Selbstständigkeit? Projektmanagement?

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Warum kaufen Big Tech Unternehmen noch einmal reihenweise andere und kleinere Unternehmen auf? Immer und immer wieder?

Weil Big Tech von Haus aus so viel besser, innovativer und cutting-edger ist als alle anderen? Das leuchtet ein. 😁

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Man merkt, dass du weder in der einen, noch in der anderen Welt jemals unterwegs warst.

WiWi Gast schrieb am 05.12.2022:

Die Leute die bei Google im Engineering arbeiten, würden nicht mal im Traum daran denken, bei einem IGM Konzern zu arbeiten. Denen wäre die Bürokratie und der Tech-Stack viel zu veraltet. Das sind Leute die wollen an der Grenze des technisch machbaren arbeiten und sich nicht um Ticketverwaltung, Anforderungen in Word Dokumenten oder Frameworks von vor 20 Jahren kümmern.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 08.12.2022:

Ich war wärend dem Studium als Techie als Werksstudent bzw. Praktikant in zwei deutschen technischen DAX30 Konzernen und zwei US Tech Companies.

Ihr lasst euch bei den Big Tech Firmen echt zu sehr von den Fitnesräumen, Tischtennisplatten und dem "Free Food" (Damit hatte mal ein Google Typ auf einem Recruiting Event auf dem ich war sehr penetrant geworben, Seiddem mein Running Gag, wenn ich von Google red) im Office blenden.

Fakt ist der, da gibt es zum einen die unzähligen Softwareentwickler stellen. Die Mehrheit davon sind ordinäre Coding Monkey Jobs. Auch wenn das viele hier nicht warhaben wollen. Warum zahlt man dann trotzdem hohe Gehälter? Viele Niederlassungen sind an teuren Standorten und die Gehälter sind daran angepasst, und zum anderen nutzt man das zur eigenen Imageaufwertung des Unternehmens nach Ausen. Wer seine Mitarbeiter auserdem gut pflegt (= auch hohe Gehälter) hat auch eher Zulauf von guten Leuten, und Ausenstehende denken, in dem Schuppen wird nur noch Rocket Science gemacht. Eben Imagegewinn.

Dann gibt aber auch noch die Forschungsabteilung. Das ist das eigentich spannende. Die Leute da haben PhDs und Forschungserfahrung. Die werden sehr gut bezahlt. Der Punkt ist aber der, dass auch hier vieles gemacht wird, dass ihr auch auserhalb der Techunternehmen in Forschungsinstituten findet. Leute die Forschung machen, machen das oft aus Leidenschaft, und nicht des Geldes wegen, desshalb gibt es auch sehr gute Leute, die freiwillig an schlecht bezahlten Unis bleiben, wenn sie dort eher ihren Interessen nachgehen können. Der Vorteil bei Techfirmen: Sie haben halt meist mehr Geld für die Forschung übrig, als die übliche (deutsche) Uni. Desshalb gehen Dinge dort teils schneller voran, weil man einfach nicht so ums Geld betteln muss, für ein Projekt. Akademisch könnt ihr aber die selben Herausforderungen auch eben auserhalb machen.

US Techfirmen, sind keine magischen Orte an denen die Welt komplett anders ist, als sonst wo. Kommt mal von dem Blickwinkel runter.

Und bezüglich der Aussage des Kollegen mit den führenden Open Source Tools..... Da würde ich noch mal recherchieren......

Du sagst es doch schon selbst - in us-Techfirmen gibt es Abteilungen die uniforschung machen mit viel geld und sehr hohen Gehältern die vergleichbar sind mit Gehältern im investmentbanking. In welcher deutschen Firma gibt es sowas?

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 05.12.2022:

An der Grenze des technisch machbaren arbeiten aber selbst bei Google nur wenige (AI Spezialisten etc.). Die meisten machen irgendwelche Weboberflächen oder arbeiten an den unzähligen Apps von Google.

Ich glaube du vertust dich gewaltig, was den Entwicklungsanspruch irgendwelcher „Weboberflächen oder Apps“ angeht.
Wenns so einfach wäre, warum stellt Google dann nicht lauter 0815 Devs für 60k im Jahr ein?

Die Google Gehälter orientieren sich an den Lebenshaltungskosten. In München steigt man bei Google z.B. für 80k ein. Das ist jetzt auch nicht übermäßig viel. Mehr gibt es dann nur für Spezialisten.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 08.12.2022:

Die Google Gehälter orientieren sich an den Lebenshaltungskosten. In München steigt man bei Google z.B. für 80k ein. Das ist jetzt auch nicht übermäßig viel. Mehr gibt es dann nur für Spezialisten.

Base Salary ohne Stock Options etc. kommt das als L3 vielleicht hin. Da reden wir von jemandem frisch aus der Uni mit max. 2-3 Jahren Erfahrung.
Nach ein paar Jahren bist du schnell L4/L5 (Senior). Da bist du schon ganz locker bei einem sechsstelligen Base Salary plus großzügiger Stock Options. Da ist die total comp locker >150k. Wenn du es auf L6 (Staff) schaffst, problemlos >200k.

Das bekommst du in keinem deutschen Konzern auch nur annähernd. Selbst in München bei den großen Namen (Siemens, BMW) ist als Senior Engineer spätestens Richtung 120k Schluss. Und das frühestens nach >10 Jahren Betriebszugehörigkeit.
Viele SE knacken die 80k kaum in ihrem Berufsleben.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 08.12.2022:

Ich war wärend dem Studium als Techie als Werksstudent bzw. Praktikant in zwei deutschen technischen DAX30 Konzernen und zwei US Tech Companies.

Ihr lasst euch bei den Big Tech Firmen echt zu sehr von den Fitnesräumen, Tischtennisplatten und dem "Free Food" (Damit hatte mal ein Google Typ auf einem Recruiting Event auf dem ich war sehr penetrant geworben, Seiddem mein Running Gag, wenn ich von Google red) im Office blenden.

Fakt ist der, da gibt es zum einen die unzähligen Softwareentwickler stellen. Die Mehrheit davon sind ordinäre Coding Monkey Jobs. Auch wenn das viele hier nicht warhaben wollen. Warum zahlt man dann trotzdem hohe Gehälter? Viele Niederlassungen sind an teuren Standorten und die Gehälter sind daran angepasst, und zum anderen nutzt man das zur eigenen Imageaufwertung des Unternehmens nach Ausen. Wer seine Mitarbeiter auserdem gut pflegt (= auch hohe Gehälter) hat auch eher Zulauf von guten Leuten, und Ausenstehende denken, in dem Schuppen wird nur noch Rocket Science gemacht. Eben Imagegewinn.

Dann gibt aber auch noch die Forschungsabteilung. Das ist das eigentich spannende. Die Leute da haben PhDs und Forschungserfahrung. Die werden sehr gut bezahlt. Der Punkt ist aber der, dass auch hier vieles gemacht wird, dass ihr auch auserhalb der Techunternehmen in Forschungsinstituten findet. Leute die Forschung machen, machen das oft aus Leidenschaft, und nicht des Geldes wegen, desshalb gibt es auch sehr gute Leute, die freiwillig an schlecht bezahlten Unis bleiben, wenn sie dort eher ihren Interessen nachgehen können. Der Vorteil bei Techfirmen: Sie haben halt meist mehr Geld für die Forschung übrig, als die übliche (deutsche) Uni. Desshalb gehen Dinge dort teils schneller voran, weil man einfach nicht so ums Geld betteln muss, für ein Projekt. Akademisch könnt ihr aber die selben Herausforderungen auch eben auserhalb machen.

US Techfirmen, sind keine magischen Orte an denen die Welt komplett anders ist, als sonst wo. Kommt mal von dem Blickwinkel runter.

Und bezüglich der Aussage des Kollegen mit den führenden Open Source Tools..... Da würde ich noch mal recherchieren......

Du sagst es doch schon selbst - in us-Techfirmen gibt es Abteilungen die uniforschung machen mit viel geld und sehr hohen Gehältern die vergleichbar sind mit Gehältern im investmentbanking. In welcher deutschen Firma gibt es sowas?

Naja, reines softwarebasierte Projekte (also z.B. Dinge im Bereich ML, AI, etc...) haben keine hohen Kosten. Das kann, infrastrukturtechnisch, jeder mit einem Laptop und einer Internetverbindung machen. Interessant wird es eher bei Hardwareorientierten Dingen, wo auch mal Prototypen gebaut werden müssen...

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WiWi Gast

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110k ist auch gut muss man sagen, viel mehr kriegst du halt nicht. Finde ab dem Gehalt kommt es nun mehr drauf an was man persönlich will. Will ich die 200k unbedingt knacken? Will mehr Freizeit haben oder mehr privat Leben usw?

Gut aber zu deiner Frage, wenn es Dir wirklich nur um die Kohle geht, dann würde ich an deiner Stelle probieren dir einen "Namen" zu machen. Kannst ja bei KI Projekten Pull Requests machen, evtl. nebenbei paar Projekte aufziehen und dann versuchen bei FANG remote unterzukommen oder bei einem anderen US Konzern welches sehr gut zahlt.

WiWi Gast schrieb am 08.12.2022:

Ich bin seit nunmehr 5 Jahren Entwickler im "KI"-Bereich. Bin sehr gut, habe auch regelmässig sehr gute Bewertungen. Doch so langsam wird die Luft gehaltlich dünn. Firmen zahlen selten über 110k für reine Entwickler. Big Tech ausgenommen, allerdings wäre der Effort dafür auch sehr groß, da ich mich nicht tagtäglich mit solchen Problemen herumschlage, wie sie auf Hackerrank publiziert werden.
Was wäre der nächste Karriereschritt? Selbstständigkeit? Projektmanagement?

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 05.12.2022:
Schau dir mal an, wie viele führende Open Source Tools und Frameworks ursprünglich aus dem Hause Google kommen.

Die meisten wurden entwickelt, weil die Engineers bei Google die existierenden Lösungen mies fanden.

Die meisten wurden allerdings auch wieder fallengelassen. Schau mal auf die Seite "Killed by Google".

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 08.12.2022:

Ich war wärend dem Studium als Techie als Werksstudent bzw. Praktikant in zwei deutschen technischen DAX30 Konzernen und zwei US Tech Companies.

Ihr lasst euch bei den Big Tech Firmen echt zu sehr von den Fitnesräumen, Tischtennisplatten und dem "Free Food" (Damit hatte mal ein Google Typ auf einem Recruiting Event auf dem ich war sehr penetrant geworben, Seiddem mein Running Gag, wenn ich von Google red) im Office blenden.

Fakt ist der, da gibt es zum einen die unzähligen Softwareentwickler stellen. Die Mehrheit davon sind ordinäre Coding Monkey Jobs. Auch wenn das viele hier nicht warhaben wollen. Warum zahlt man dann trotzdem hohe Gehälter? Viele Niederlassungen sind an teuren Standorten und die Gehälter sind daran angepasst, und zum anderen nutzt man das zur eigenen Imageaufwertung des Unternehmens nach Ausen. Wer seine Mitarbeiter auserdem gut pflegt (= auch hohe Gehälter) hat auch eher Zulauf von guten Leuten, und Ausenstehende denken, in dem Schuppen wird nur noch Rocket Science gemacht. Eben Imagegewinn.

Dann gibt aber auch noch die Forschungsabteilung. Das ist das eigentich spannende. Die Leute da haben PhDs und Forschungserfahrung. Die werden sehr gut bezahlt. Der Punkt ist aber der, dass auch hier vieles gemacht wird, dass ihr auch auserhalb der Techunternehmen in Forschungsinstituten findet. Leute die Forschung machen, machen das oft aus Leidenschaft, und nicht des Geldes wegen, desshalb gibt es auch sehr gute Leute, die freiwillig an schlecht bezahlten Unis bleiben, wenn sie dort eher ihren Interessen nachgehen können. Der Vorteil bei Techfirmen: Sie haben halt meist mehr Geld für die Forschung übrig, als die übliche (deutsche) Uni. Desshalb gehen Dinge dort teils schneller voran, weil man einfach nicht so ums Geld betteln muss, für ein Projekt. Akademisch könnt ihr aber die selben Herausforderungen auch eben auserhalb machen.

US Techfirmen, sind keine magischen Orte an denen die Welt komplett anders ist, als sonst wo. Kommt mal von dem Blickwinkel runter.

Und bezüglich der Aussage des Kollegen mit den führenden Open Source Tools..... Da würde ich noch mal recherchieren......

Du sagst es doch schon selbst - in us-Techfirmen gibt es Abteilungen die uniforschung machen mit viel geld und sehr hohen Gehältern die vergleichbar sind mit Gehältern im investmentbanking. In welcher deutschen Firma gibt es sowas?

Naja, reines softwarebasierte Projekte (also z.B. Dinge im Bereich ML, AI, etc...) haben keine hohen Kosten. Das kann, infrastrukturtechnisch, jeder mit einem Laptop und einer Internetverbindung machen. Interessant wird es eher bei Hardwareorientierten Dingen, wo auch mal Prototypen gebaut werden müssen...

Es stimmt, dass rein softwarebasierte Projekte in der Regel nicht sehr hohe Kosten haben. Diese Art von Projekten kann man tatsächlich oft mit einem Laptop und einer Internetverbindung durchführen.

Allerdings gibt es auch im Bereich der softwarebasierten Projekte, insbesondere im Bereich Machine Learning und künstlicher Intelligenz, in denen auch hohe Kosten anfallen können. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn man sehr große Datensätze verarbeiten muss oder sehr leistungsfähige Computer benötigt, um die notwendigen Berechnungen durchzuführen. In solchen Fällen können die Kosten für Hardware und Infrastruktur schnell in die Tausende oder sogar Millionen von Dollar gehen.

Machine Learning-Modelle werden oft auf großen Datensätzen trainiert, die viele Terabytes an Daten umfassen können. Diese Daten müssen auf leistungsfähigen Computern verarbeitet werden, um das Modell zu trainieren und zu optimieren. Dies kann sehr viel Rechenleistung und Speicherplatz erfordern, insbesondere wenn das Modell sehr komplex und tief ist.

Außerdem kann auch die Entwicklung von Machine Learning-Modellen selbst sehr aufwändig und ressourcenintensiv sein. Die Entwicklung von Machine Learning-Modellen erfordert oft die Arbeit von erfahrenen Datenwissenschaftlern und Softwareentwicklern, die über spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich Machine Learning verfügen müssen. Diese Experten sind oft sehr begehrt und ihre Arbeitszeit kann daher sehr teuer sein.
-ChatGPT

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Ich mach zwar kein ML, aber ML ist ja nicht der einzige Bereich in dem man hohe Rechenkapazitäten braucht. Vor15 Jahren hättest du ja recht gehabt. Aber heute kann jeder sich Server bzw. Cloud Instanzen auf Minutenbasis abgerechnet mieten und dazu gehören auch sehr sehr leistungsstarke Geräte (wenn man bei einem der Hoster mietet, die auschließlich B2B vermieten. Nicht die üblichen Massenhoster). Dadurch, dass auf Minutenbasis abgerechnet wird kann man die Kosten überschaubar halten und selbst das Training mit vielen Terrabyte an Daten ist dann zeitlich noch überschaubar. Zu meiner Studienzeit war das noch was anderes. Da fing das Thema mit Hostern für den gemeinen Pöbel gerade erst an. Wenn man Rechenkapazitäten brauchte, musste man aufwändige Anträge schreiben und über die Uni hofffen mal ein par Stunden auf einem Server zu ergattern.

Wie gesagt, bin kein ML Mensch, habe auch schon hinn und wieder ein paar ML Projekt in der Freizeit gemacht. Die Trainingszeiten hielten sich, trotz durchaus komplexerer Problemstellung, in Grenzen mit vernünftigen Ergebnis.

WiWi Gast schrieb am 08.12.2022:

WiWi Gast schrieb am 08.12.2022:

Ich war wärend dem Studium als Techie als Werksstudent bzw. Praktikant in zwei deutschen technischen DAX30 Konzernen und zwei US Tech Companies.

Ihr lasst euch bei den Big Tech Firmen echt zu sehr von den Fitnesräumen, Tischtennisplatten und dem "Free Food" (Damit hatte mal ein Google Typ auf einem Recruiting Event auf dem ich war sehr penetrant geworben, Seiddem mein Running Gag, wenn ich von Google red) im Office blenden.

Fakt ist der, da gibt es zum einen die unzähligen Softwareentwickler stellen. Die Mehrheit davon sind ordinäre Coding Monkey Jobs. Auch wenn das viele hier nicht warhaben wollen. Warum zahlt man dann trotzdem hohe Gehälter? Viele Niederlassungen sind an teuren Standorten und die Gehälter sind daran angepasst, und zum anderen nutzt man das zur eigenen Imageaufwertung des Unternehmens nach Ausen. Wer seine Mitarbeiter auserdem gut pflegt (= auch hohe Gehälter) hat auch eher Zulauf von guten Leuten, und Ausenstehende denken, in dem Schuppen wird nur noch Rocket Science gemacht. Eben Imagegewinn.

Dann gibt aber auch noch die Forschungsabteilung. Das ist das eigentich spannende. Die Leute da haben PhDs und Forschungserfahrung. Die werden sehr gut bezahlt. Der Punkt ist aber der, dass auch hier vieles gemacht wird, dass ihr auch auserhalb der Techunternehmen in Forschungsinstituten findet. Leute die Forschung machen, machen das oft aus Leidenschaft, und nicht des Geldes wegen, desshalb gibt es auch sehr gute Leute, die freiwillig an schlecht bezahlten Unis bleiben, wenn sie dort eher ihren Interessen nachgehen können. Der Vorteil bei Techfirmen: Sie haben halt meist mehr Geld für die Forschung übrig, als die übliche (deutsche) Uni. Desshalb gehen Dinge dort teils schneller voran, weil man einfach nicht so ums Geld betteln muss, für ein Projekt. Akademisch könnt ihr aber die selben Herausforderungen auch eben auserhalb machen.

US Techfirmen, sind keine magischen Orte an denen die Welt komplett anders ist, als sonst wo. Kommt mal von dem Blickwinkel runter.

Und bezüglich der Aussage des Kollegen mit den führenden Open Source Tools..... Da würde ich noch mal recherchieren......

Du sagst es doch schon selbst - in us-Techfirmen gibt es Abteilungen die uniforschung machen mit viel geld und sehr hohen Gehältern die vergleichbar sind mit Gehältern im investmentbanking. In welcher deutschen Firma gibt es sowas?

Naja, reines softwarebasierte Projekte (also z.B. Dinge im Bereich ML, AI, etc...) haben keine hohen Kosten. Das kann, infrastrukturtechnisch, jeder mit einem Laptop und einer Internetverbindung machen. Interessant wird es eher bei Hardwareorientierten Dingen, wo auch mal Prototypen gebaut werden müssen...

Es stimmt, dass rein softwarebasierte Projekte in der Regel nicht sehr hohe Kosten haben. Diese Art von Projekten kann man tatsächlich oft mit einem Laptop und einer Internetverbindung durchführen.

Allerdings gibt es auch im Bereich der softwarebasierten Projekte, insbesondere im Bereich Machine Learning und künstlicher Intelligenz, in denen auch hohe Kosten anfallen können. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn man sehr große Datensätze verarbeiten muss oder sehr leistungsfähige Computer benötigt, um die notwendigen Berechnungen durchzuführen. In solchen Fällen können die Kosten für Hardware und Infrastruktur schnell in die Tausende oder sogar Millionen von Dollar gehen.

Machine Learning-Modelle werden oft auf großen Datensätzen trainiert, die viele Terabytes an Daten umfassen können. Diese Daten müssen auf leistungsfähigen Computern verarbeitet werden, um das Modell zu trainieren und zu optimieren. Dies kann sehr viel Rechenleistung und Speicherplatz erfordern, insbesondere wenn das Modell sehr komplex und tief ist.

Außerdem kann auch die Entwicklung von Machine Learning-Modellen selbst sehr aufwändig und ressourcenintensiv sein. Die Entwicklung von Machine Learning-Modellen erfordert oft die Arbeit von erfahrenen Datenwissenschaftlern und Softwareentwicklern, die über spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich Machine Learning verfügen müssen. Diese Experten sind oft sehr begehrt und ihre Arbeitszeit kann daher sehr teuer sein.
-ChatGPT

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Ja, das ist IGM, wie es keucht und fleucht. Hochbezahlte Informatiker einstellen, die dann nichts zu tun haben.
Wer sitzt da eigentlich im (mittleren) Management?

WiWi Gast schrieb am 03.12.2022:

Der Vorposter hat schon Recht. Es geht um Karriere, also ab vielleicht 150k pro Jahr.
Da ist bei Igm nichts zu reißen. Mit Glück noch gerade so AT. Und dann die Beamtenmentalität und die Tools...Excel ist das höchste der IT Interaktion.

WiWi Gast schrieb am 03.12.2022:

Du könntest zu (Big) Tech gehen!
IGM geht steil den Bach runter, IGBCE hält sich gerade noch so, aber die Zeichen stehen schlecht. Ansonsten Freelance wenn du wirklich gut bist. Aber dafür brauchst du mehr Berufserfahrung.
Beratung kann auch ok sein, aber dann richtige IT-Beratung start High Level Bla bla.

IGM geht steil den Bach runter und du könntest zu Big Tech gehen… Omg… sorry aber soviel schwachsinn hab ich selten gelesen. BMW, VW, Porsche, Bosch,… alle stehen top da und fahren wahnsinnige Gewinne ein. Amazon eine Gewinnwarnung nach der andere, Meta brauchen wir nicht sprechen von. Microsoft Einstellungsstopp und bei Apple kannst als Informatiker nur was reisen wenn du in den Staaten wohnst oder ein absolutes Genie bist. Aber hey, IGM geht steil den Bach runter. Vielleicht sollte man sich mal mit Unternehmenszahlen befassen bevor man solche Aussagen macht und andere die vill gerade auf der Suche nach zukünftigen Jobs sind damit runterzieht

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 10.12.2022:

Ja, das ist IGM, wie es keucht und fleucht. Hochbezahlte Informatiker einstellen, die dann nichts zu tun haben.
Wer sitzt da eigentlich im (mittleren) Management?

Der Vorposter hat schon Recht. Es geht um Karriere, also ab vielleicht 150k pro Jahr.
Da ist bei Igm nichts zu reißen. Mit Glück noch gerade so AT. Und dann die Beamtenmentalität und die Tools...Excel ist das höchste der IT Interaktion.

Die Leute, die schon lange genug dabei sind und die man irgendwann "wegbefördern" musste. IGM verhält sich sehr stark wie der öffentliche Dienst. Mit dem Unterschied, dass man sein Geld zumindest verdienen muss und nicht einfach vom Steuerzahler bekommt.

Aber AT zu kommen als "echter" ITler ist schon schwer genug. Und dann reden wir meistens auch eher von 100-120k.
Wer mehr will muss in die Management Laufbahn und sich dann durch das Haifischbecken des Mittleren Managements prügeln.

Ich war selber mehrere Jahre bei einem IGM Dax Konzern. Klar Bezahlung und WLB sind super.
Aber mir ging irgendwann die Mentalität der Leute auf die Nerven. Keiner fühlt sich für irgendwas verantwortlich. Jede Kleinigkeit dauert 4 Wochen. Man denkt schon bei der Planung eher in Jahren. Die zwischenmenschlichen Gespräche drehen sich auch nur um Haus, Auto, Fußball und die nächste Tariferhöhung.
Das Qualifikationsniveau gerade in der IT ist unterirdisch. Man ziehst sich viele als duale Studenten selber heran oder holt sich frische Absolventen. Die "versaut" man dann mit der Zeit. Die bleiben dann ihr ganzes Leben da, weil die außerhalb solcher Konzerne nie einen Job kriegen würden. Externe Einstellungen mit Berufserfahrungen (wie ich) bleiben selten mehr als 2-3 Jahre. Wer nicht gerade ein großes Haus abzuzahlen hat, haut dann ganz schnell wieder ab.

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WiWi Gast

Karriere als Informatikerz

WiWi Gast schrieb am 08.12.2022:

WiWi Gast schrieb am 08.12.2022:

Ich war wärend dem Studium als Techie als Werksstudent bzw. Praktikant in zwei deutschen technischen DAX30 Konzernen und zwei US Tech Companies.

Ihr lasst euch bei den Big Tech Firmen echt zu sehr von den Fitnesräumen, Tischtennisplatten und dem "Free Food" (Damit hatte mal ein Google Typ auf einem Recruiting Event auf dem ich war sehr penetrant geworben, Seiddem mein Running Gag, wenn ich von Google red) im Office blenden.

Fakt ist der, da gibt es zum einen die unzähligen Softwareentwickler stellen. Die Mehrheit davon sind ordinäre Coding Monkey Jobs. Auch wenn das viele hier nicht warhaben wollen. Warum zahlt man dann trotzdem hohe Gehälter? Viele Niederlassungen sind an teuren Standorten und die Gehälter sind daran angepasst, und zum anderen nutzt man das zur eigenen Imageaufwertung des Unternehmens nach Ausen. Wer seine Mitarbeiter auserdem gut pflegt (= auch hohe Gehälter) hat auch eher Zulauf von guten Leuten, und Ausenstehende denken, in dem Schuppen wird nur noch Rocket Science gemacht. Eben Imagegewinn.

Dann gibt aber auch noch die Forschungsabteilung. Das ist das eigentich spannende. Die Leute da haben PhDs und Forschungserfahrung. Die werden sehr gut bezahlt. Der Punkt ist aber der, dass auch hier vieles gemacht wird, dass ihr auch auserhalb der Techunternehmen in Forschungsinstituten findet. Leute die Forschung machen, machen das oft aus Leidenschaft, und nicht des Geldes wegen, desshalb gibt es auch sehr gute Leute, die freiwillig an schlecht bezahlten Unis bleiben, wenn sie dort eher ihren Interessen nachgehen können. Der Vorteil bei Techfirmen: Sie haben halt meist mehr Geld für die Forschung übrig, als die übliche (deutsche) Uni. Desshalb gehen Dinge dort teils schneller voran, weil man einfach nicht so ums Geld betteln muss, für ein Projekt. Akademisch könnt ihr aber die selben Herausforderungen auch eben auserhalb machen.

US Techfirmen, sind keine magischen Orte an denen die Welt komplett anders ist, als sonst wo. Kommt mal von dem Blickwinkel runter.

Und bezüglich der Aussage des Kollegen mit den führenden Open Source Tools..... Da würde ich noch mal recherchieren......

Du sagst es doch schon selbst - in us-Techfirmen gibt es Abteilungen die uniforschung machen mit viel geld und sehr hohen Gehältern die vergleichbar sind mit Gehältern im investmentbanking. In welcher deutschen Firma gibt es sowas?

Naja, reines softwarebasierte Projekte (also z.B. Dinge im Bereich ML, AI, etc...) haben keine hohen Kosten. Das kann, infrastrukturtechnisch, jeder mit einem Laptop und einer Internetverbindung machen. Interessant wird es eher bei Hardwareorientierten Dingen, wo auch mal Prototypen gebaut werden müssen...

Mein 16gb Macbook Pro M1 Pro braucht ewig für manche Modelle weswegen ich colab pro benutze. So viel zu jeder mit nem Laptop kann das machen ohne hohe Kosten

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Ich bin der Meinung (selber Informatiker), Informatiker sind in der "unglücklichen Mitte" des Arbeitsmarktes.

Es handelt sich um Jobs die ein gewisses Qualifikationsniveau voraussetzen. Man kann die meisten IT-Jobs nicht mal eben kurzfristig lernen und das Wissen hat auch eine begrenzte Halbwertszeit.
Einstieg ist eigentlich immer mind. eine Ausbildung, inzwischen eher sogar ein Studium. Das Informatik Studium in Deutschland ist dabei unnötig hart mit Theorie und Mathematik vollgestopft, was zu den bekannten hohen Abbruchquoten führt.

Gleichzeitig wird man als ITler in Deutschland nicht wirklich reich. Die Gehälter sind solide und je nach Tätigkeit und Unternehmen wird man wohl in eine Spanne von 60-120k landen. Setzt man mal den Aufwand des Studiums daneben und den konstant hohen Fort- und Weiterbildungsdruck, ist das gerade so ein Gehalt was in Ordnung ist. Setzt man den Stress in der IT in vielen Unternehmen und die oft fehlenden Karriereperspektiven daneben, ist der Weg schon wieder eher unattraktiv.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Ich bin ITler geworden aus Leidenschaft. Programmieren war schon in meiner Jugend mein Ding.

Geblieben bin ich ITler aber u. a. auch wegen der vermeintlich so tollen Karriereaussichten und der vermeintlich so üppigen Gehälter.

Und um fair zu bleiben: damals war das auch so! Bereits nach wenigen Jahren im Job (Mitte der 2000er) habe ich beruflich bedingt Einblicke in so einige Gehälter bekommen. Darunter auch ITler und Führungskräfte. Bereits damals waren 70k für einen Entwickler und 120k für einen Abteilungsleiter drin. Was das damals für ein Geld war, muss ich keinem von Euch erzählen. Keiner von denen hat in einer Mietwohnung gelebt und dicke Autos sowie Ferienwohnungen waren auch gerne gesehen.

Fast 20 Jahre später und die oben genannten Beträge gibt es heute noch fast 1:1 so. Teilweise sogar nominal niedriger. Gleiches höre ich von nahezu allen mir bekannten ITlern. Egal ob Mittelstand, Konzern, In-house oder Beratung. Hier gibt es einen unfassbar großen Unterschied zwischen Alt- und Neuverträgen. Immer zu Lasten der Neuverträge.

Der ITler hat also über die Jahre massiv an wert verloren. Und das obwohl die IT als solche immer wichtiger geworden ist. Schon erstaunlich.

Nun bin ich Ende 30, habe Familie und bin somit in gewisser Weise „gefangen“. Ein Neustart wäre für mich zu teuer. Zumal ich nun auch nicht am Hungertuch nage.

Könnte ich jedoch noch einmal neu anfangen, ich würde vermutlich einen anderen Weg einschlagen. Die Magie der Programmierung ist schon lange weg, die Karrierechancen sind für Akademiker mittelmäßig und das Arbeiten im Alter riskant.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

Hier schreiben sehr weise Menschen. Danke für eure Beiträge.

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 12.12.2022:

Setzt man mal den Aufwand des Studiums daneben und den konstant hohen Fort- und Weiterbildungsdruck, ist das gerade so ein Gehalt was in Ordnung ist.

Naja, meiner Meinung nach ist es ein "Pick 2" aus Stressfrei, gutes Gehalt und Karriereperspektiven.

Stressfrei+Gehalt: Konzerne
Karriere+Gehalt: Startups/Beratungen
Stressfrei+Karriere: ÖD, Forschung

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WiWi Gast

Karriere als Informatiker

WiWi Gast schrieb am 11.12.2022:

Ich war selber mehrere Jahre bei einem IGM Dax Konzern. Klar Bezahlung und WLB sind super.
Aber mir ging irgendwann die Mentalität der Leute auf die Nerven. Keiner fühlt sich für irgendwas verantwortlich. Jede Kleinigkeit dauert 4 Wochen.

IGM ist leider auch kein Garant mehr für eine Super WLB. Bei uns sind die meisten mit IT im Abteilungskürzel extrem überlastet. Bei mir im IT Projektmanagement ist es richtig übel.
35h Woche gibt es nur auf dem Papier, die 200h Grenze bis die Stunden zum normalen Satz ausbezahlt werden, war nach weniger als einem Jahr erreicht.

Immer häufiger schreibe ich selbst Samstags noch Emails und bekomme meist am selben Tag auch noch eine Antwort.
Das Kleinigkeiten dauern, hat mich auch schon ziemlich gestört, leider bin ich mittlerweile selbst an dem
Punkt wo Anfragen einfach untergehen, Emails und Teams Anfragen unbeantwortet bleiben, bis eskaliert wird. Ich kann leider auch nicht Feuerwehr für die ganze Abteilung spielen, einmal schnell bei was geholfen, bin ich der neue Daueransprechpartner für alles, weil so hilfsbereit.

Wir bekommen schon die Anweisung bitte nicht mehr als die 10h zu buchen.
Dank immer häufigeren Office Tagen, kann ich mir bei meiner Pendelstrecke auch bald einen 40h Full Remote Job im KMU suchen, die bezahlen genauso gut wie die IGM 35h Woche und ich habe am Ende noch weniger gearbeitet.

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Artikel zu INF

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Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von KPMG Österreich erhalten zum 1. Juli 2022 eine Gehaltserhöhung von 3.000 Euro. Es handelt sich dabei um eine Gehaltserhöhung ergänzend zum regulären Gehalts- und Prämienprozess. „Mit dieser Gehaltserhöhung würdigen wir das Engagement und die Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, hält Senior Partner Michael Schlenk fest.

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Fachkräfte und Führungskräfte mit einem Studienabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik verdienen ausgezeichnet. Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 70.231 Euro liegen die Wirtschaftsingenieur hinter Medizin und Jura auf Platz drei der zurzeit lukrativsten Studiengänge. Die Wirtschaftsinformatiker verdienen mit 69.482 Euro ähnlich gut und sind hinter den Ingenieuren auf Rang fünf im StepStone Gehaltsreport 2018. Mit einem Abschluss in BWL, VWL oder Wirtschaftswissenschaften sind die Gehälter als Key Account Manager mit 75.730 Euro und als Consultant mit 67.592 Euro am höchsten.

StepStone Gehaltsreport 2017: Was Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium verdienen

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

In Deutschland verdienen Fachkräfte und Führungskräfte durchschnittlich 57.100 Euro. Akademiker verdienen im Schnitt 37 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteil in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 65.404 Euro, in Wirtschaftsinformatik 68.133 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen sogar 70.288 Euro.

TVÖD-Tarifeinigung: Beschäftigte können sich über mehr Geld freuen

TVöD: Ein weißes Schild weist den Weg zur  "Universität"

Die Tarifrunde 2018 mit dem Bund und den kommunalen Arbeitgebern ist abgeschlossen. Die Entgelte werden in drei Schritten erhöht; betrieblichschulische Ausbildungsverhältnisse und duale Studiengänge werden tarifiert. Außerdem wird die Jahressonderzahlung im Tarifgebiet Ost der VKA an das Westniveau angeglichen.

Bachelorabsolventen verdienen langfristig viel weniger

 Wortspinnennetz - An Fäden hängen mehrere kleine Würfel mit Buchstaben, die Hochschulabschlüsse: PHD, BA, DR, MA und DIPL vor grauem Hintergrund zeigen.

Höhere Abschlüsse zahlen sich aus. Das Gehalt von Bachelorabsolventen ist im Alter von 25 Jahren bei 2.750 Euro mit dem bei beruflichen Fortbildungsabschlüsse vergleichbar. Masterabsolventen erzielen dann bereits ein Einkommen von rund 2.900 Euro im Monat. Dieser Einkommensunterschied wächst mit steigender Berufserfahrung, wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt. 34-jährige Masterabsolventen verdienen im Durchschnitt etwa 4.380 Euro im Monat, Bachelorabsolventen 3.880 Euro.

Gehaltsanalyse 2017: Was Fach- und Führungskräfte nach Bundesländern verdienen

Die Finanzmetropole Frankfurt.

Wer in Städten lebt und arbeitet, bekommt mehr Gehalt - das stimmt zumindest im Fall München. Fach- und Führungskräfte aus München verdienen durchschnittlich über 3.200 Euro mehr im Jahr als außerhalb der bayrischen Hauptstadt. Das gilt jedoch nicht für alle Bundesländer. Das Online-Portal Gehalt.de hat die Durchschnittsgehälter aller Bundesländer - ohne die Stadtstaaten - mit und ohne Hauptstadt analysiert.

Gehaltsübersicht 2017: Buchhalter und Einkäufer verzeichnen Gehaltszuwachs

Die Gehälter im Finance-, Assistenz- und kaufmännischen Bereich steigen im Jahr 2017 erneut. Besonders profitieren Lohnbuchhalter, Gehaltsbuchhalter sowie Einkäufer von den steigenden Gehältern. Lohnbuchhalter und Gehaltsbuchhalter erwarten einen Zuwachs von 5,9 Prozent, bei Einkäufern sind es 4,3 Prozent. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der neuen Gehaltsübersicht 2017 von Personaldienstleister Robert Half.

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Ein Lego-Männchen im Anzug mit vielen 50 Euro Scheinen symoblisiert das Thema Gehalt.

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Gehaltsstudie 2016: Gehälter in Marketing und Vertrieb steigen um 2,6 Prozent

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StepStone Gehaltsreport 2016: Das verdienen Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium

Ein Legomännchen mit Geldscheinen zum Thema Gehalt.

Durchschnittlich 52.000 Euro verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Akademiker verdienen im Schnitt 28 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteile in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 58.871 Euro, in Wirtschaftsinformatik 62.382 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen 62.231 Euro.

Gehaltsübersicht: Einkäufer mit größter Gehaltsentwicklung

Eine Hand hält gefächerte Karten mit Buchstaben, die das Wort Gehalt ergeben.

Die Gehälter bei kaufmännischen Fachkräften steigen gegenüber dem Vorjahr. Der Gehaltsübersicht von Personaldienstleister Robert Half zufolge tendiert vor allem die Vergütung von Einkäufern, Kundenberatern, Office-Managern und Projektassistenten in diesem Jahr zu höheren Gehältern. Die Einkäufer erwartet bei den Office-Jobs mit 2,4 Prozent Gehaltssteigerung die beste Gehaltsentwicklung.

Gehaltsstudie 2015: Controller verdienen 2015 rund 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr

Buchstabenwürfel ergeben das Wort: Gehälter, welches sich auf einer roten, glatten Oberfläche wiederspiegelt.

Das Gehalt von Controllern steigt mit zunehmender Verantwortung und je anspruchsvoller die Position der Controller, desto höher ist entsprechend der Bonus zum Festgehalt. Sachbearbeiter verdienen im Controlling im Schnitt 63.000 Euro pro Jahr. Das durchschnittliche Jahresgehalt von Controllern in Führungspositionen beträgt 116.000 Euro. In großen Unternehmen verdienen Controller mehr als in kleinen Firmen, wie eine aktuelle Gehaltsstudie für das Jahr 2015 von Kienbaum zeigt.

Vertriebsgehälter: Variable Vergütung führt selten zum Ziel

Weißes Startbanner auf dem in fetten schwarzen Buchstaben das Wort ZIEL steht.

Variable Vergütungen sind im Vertrieb ein wichtiger Gehaltsbestandteil. Provisionen und Bonuszahlungen haben bei Vertriebsmitarbeiter jedoch nur sehr geringen Einfluss auf die Zielerreichung im Vertrieb. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Hay Group Unternehmensberatung zu Vertriebsgehältern.

Gehaltsstudie 2015: Gehälter in Marketing und Vertrieb steigen um 3,6 Prozent

Geldscheine und kleine Buchstabenwürfel zum Thema Gehälter liegen zusammen.

Die Gehälter in Marketing und Vertrieb sind in Deutschland in 2015 um 3,6 Prozent gestiegen. Führungskräfte in Marketing und Vertrieb verdienen durchschnittlich 115.000 Euro im Jahr, Spezialisten 75.000 Euro und Sachbearbeiter 49.000 Euro. Im Vertrieb sind die Gehälter am höchsten und am besten verdienen die Außendienstler im Maschinen- und Anlagenbau. Besonders stark steigen die Gehälter mit der Unternehmensgröße.

StepStone Gehaltsreport 2015: Das verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland

StepStone-Gehaltsreport-2015: Ein Legomännchen mit 50 Euro Geldschein zum Thema Gehalt.

Durchschnittlich 52.000 Euro verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Akademiker verdienen im Schnitt 35 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Bruttojahresgehalt inklusive variablem Anteile in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 56.438 Euro, in Wirtschaftsinformatik 60.929 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen 60.790 Euro.

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