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Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Genau, 50% Schuhdame und Empfang am krankenhaus leistet sich in Orlando/Florida sowas! RTL "Doku" oder was?

  1. Lüge
  2. Lottogewinner/Erben
  3. Alles auf pump
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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Orlando ist vom wohnen her nicht günstig aber von NY etc. ist man noch weit entfernt und wer weiss wie weit sie draussen wohnen.

Autos schon mal gesehen was so ein fetter F150 kostet? Da gibts hierzulande einen Golf für.

Lounge Gast schrieb:

Aktuell ein gutes Beispiel im TV gesehen. Paar aus USA,
Orlando.

Sie: Verkäuferin auf Teilzeitbasis (50%) in einem
Schuh-Discount (vgl. Deichmann in .DE)
Er: Arbeitet im Empfang eines Krankenhauses.
"Bürohengst".
Es sind zwei Kinder + Hund vorhanden. Das wäre bei uns die
klassische "beinahe-Aufstocker" - Familie.

In Orlando jedoch kann sich die Familie in einer vernünftigen
Gegend ein fettes, freistehendes Haus mit riesigem Pool und
Doppelgarage leisten. Er fährt einen Ford F150 Pickup, sie
einen kleinen Crysler.

Hallo? Einen derartigen Lebensstandard haben bei uns nur
Familien, wo entweder einer eine Top-Führungskraft ist oder
beide Vollzeit arbeiten und vernünftige Jobs haben.

In den USA scheint oben genanntes für jeden fleißigen
Mittelschicht'ler erreichbar.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

  1. Kann es sein, dass die besagten Amis im TV viel Geld geerbt haben.
  2. Kann es sein, dass die besagten Amis im TV viel finanziert haben.
  3. Kann 1. und 2. gleichzeitig zutreffen.

Fazit: Auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner.
Was interessieren mich die Amis in Orlando? Du musst doch schauen, ob du mit dem glücklich bist, was DU hast.
Alternativ, falls du ohne Vergleich nicht auskommst: Vergleiche dich mit einem Kakaoplantagenarbeiter in Afrika. Oder wolltest du einfach nur mal Nörgeln? Typisch deutsch.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich war vor 4 Wochen in Orlando. Da gibt es viele Jobs. Freizeitparks und sehr viele Hotels. Da hatte ich auch ein halbwegs vernünftiges Hotelzimmer für 90 Dollar ohne Frühstück. Im Rest Floridas mittlerweile ein Wunschtraum. Ich war jetzt einige Jahre nicht mehr in den USA und habe mich sehr darüber gewundert, wie teuer vieles geworden ist. Für deutsche Verhältnisse sind aber Häuser und Autos immer noch sehr billig. Das ist genau das, was für eine Familie in Deutschland im Ballungsraum richtig teuer ist. In den USA ist bauen billig. Bauland auch.

Lounge Gast schrieb:

Aktuell ein gutes Beispiel im TV gesehen. Paar aus USA,
Orlando.

Sie: Verkäuferin auf Teilzeitbasis (50%) in einem
Schuh-Discount (vgl. Deichmann in .DE)
Er: Arbeitet im Empfang eines Krankenhauses.
"Bürohengst".
Es sind zwei Kinder + Hund vorhanden. Das wäre bei uns die
klassische "beinahe-Aufstocker" - Familie.

In Orlando jedoch kann sich die Familie in einer vernünftigen
Gegend ein fettes, freistehendes Haus mit riesigem Pool und
Doppelgarage leisten. Er fährt einen Ford F150 Pickup, sie
einen kleinen Crysler.

Hallo? Einen derartigen Lebensstandard haben bei uns nur
Familien, wo entweder einer eine Top-Führungskraft ist oder
beide Vollzeit arbeiten und vernünftige Jobs haben.

In den USA scheint oben genanntes für jeden fleißigen
Mittelschicht'ler erreichbar.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Mein Papa ist einfacher Beamter im mD, seine neue Frau auch. Haben schönes Haus mit riesen Garten, sie fährt einen neue B-Klasse, er einen 3er GT, auch neu. Es geht also sehr wohl.

Nur das ganze findet nicht in München sondern Brandenburg statt.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Spätestens wenn die Kinder studieren wollen siehts dann wieder anders aus. Hier gibt es eine solide (wenn auch nicht erstklassige) Ausbildung umsonst, während man in den USA All in 100.000$ zahlt...

Lounge Gast schrieb:

Aktuell ein gutes Beispiel im TV gesehen. Paar aus USA,
Orlando.

Sie: Verkäuferin auf Teilzeitbasis (50%) in einem
Schuh-Discount (vgl. Deichmann in .DE)
Er: Arbeitet im Empfang eines Krankenhauses.
"Bürohengst".
Es sind zwei Kinder + Hund vorhanden. Das wäre bei uns die
klassische "beinahe-Aufstocker" - Familie.

In Orlando jedoch kann sich die Familie in einer vernünftigen
Gegend ein fettes, freistehendes Haus mit riesigem Pool und
Doppelgarage leisten. Er fährt einen Ford F150 Pickup, sie
einen kleinen Crysler.

Hallo? Einen derartigen Lebensstandard haben bei uns nur
Familien, wo entweder einer eine Top-Führungskraft ist oder
beide Vollzeit arbeiten und vernünftige Jobs haben.

In den USA scheint oben genanntes für jeden fleißigen
Mittelschicht'ler erreichbar.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

hier mein Beitrag zur Lebenswirklichkeit der "normalen" Leute in den USA, basierend auf persönlicher Erfahrung

  • Häuser sind in den USA meist von richtig mieser Qualität und entsprechend billig. War bei dem Haus aus deinem Beispiel überhaupt irgendwas aus Stein oder Beton?
  • Schwimmbäder sind in Gegenden mit warmem Klima sehr häufig, da ebenfalls billig und vermutlich von schlechter Qualität.
  • Autos sind, verglichen mit Deutschland, extrem billig. Allerdings sind die US-Fabrikate auch entsprechend schlecht.
  • Üblicherweise ist dieser Lebensstandard auf Pump finanziert und muss aufgegeben werden, sobald etwas Unvorhergesehenes (Krankheit, Jobverlust, Gerichtsprozess...) auftritt. Das liegt auch an den flexibleren Immobilienfinanzierungen. Dadurch können die Bewohner der Bank den Schlüssel auf den Tisch knallen und sind aus dem Schneider. Dadurch wurde ja auch die Krise 2008 mitverursacht.
  • Generell kalkulieren die Amis recht riskant (keine bis wenige Versicherungen, hohe Verschuldung). Dadurch können sich viele (zeitweise) einen ansehnlichen Lebensstil leisten. Das ist auch nicht unbedingt schlecht, denn durch den hohen Konsum wird ja auch die Wirtschaft angekurbelt.

Lounge Gast schrieb:

Aktuell ein gutes Beispiel im TV gesehen. Paar aus USA,
Orlando.

Sie: Verkäuferin auf Teilzeitbasis (50%) in einem
Schuh-Discount (vgl. Deichmann in .DE)
Er: Arbeitet im Empfang eines Krankenhauses.
"Bürohengst".
Es sind zwei Kinder + Hund vorhanden. Das wäre bei uns die
klassische "beinahe-Aufstocker" - Familie.

In Orlando jedoch kann sich die Familie in einer vernünftigen
Gegend ein fettes, freistehendes Haus mit riesigem Pool und
Doppelgarage leisten. Er fährt einen Ford F150 Pickup, sie
einen kleinen Crysler.

Hallo? Einen derartigen Lebensstandard haben bei uns nur
Familien, wo entweder einer eine Top-Führungskraft ist oder
beide Vollzeit arbeiten und vernünftige Jobs haben.

In den USA scheint oben genanntes für jeden fleißigen
Mittelschicht'ler erreichbar.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Wenn du dich ein wenig in sachen Bautechnik auskennen würdest, würdest du wissen warum dort die meisten Häuser so preiswert sind. Auch wenn der trend zur leichtbauweise mittlerweile nach D schwappt, schustern die Amis ihre Häuser meistens nur aus einigen Brettern zusammen. Da muss man sich auch nicht wundern, wenn bei jedem Sturm die meisten Häuser fliegen gehen.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Habe als Einsteiger (Ingenieur) letztes Jahr ca. 53000 brutto bekommen.
Netto in Bayern sind das 2.617,60? im Monat ohne Kinder oder Kirche.

-Die 2ZimmerWohnung in einem Kaff 60km von der teuersten Stadt Deutschlands kostet 720 warm. Eventuelle Nachzahlungen nicht eingerechnet.
-Strom 35? im Monat Abschlag
-Festnetz und Internet 30? im Monat
-Handy 10? im Monat
-Haftpflicht 5? im Monat
-GEZ 17,98 ? im Monat
-DAV Mitgliedschaft ca. 5? im Monat
-Auto, welches man in diesem Kaff braucht (gebrauchter, 8 Jahre alter Golf): 250? im Monat (vielleicht zu optimistisch, fahre mit Rad zur Arbeit)
-Nahrungsmittel/Kantine ca. 80? im Monat grob geschätzt

Macht ca. 1460? Rest. Dann gibts noch Hobbys, Freizeit, Fahrkosten zur Familie, Urlaub, Ausgehen oder sonstige Sachen, Zahnarztrechnungen, Frisör,...

Im Endeffekt reicht es alleine, sehr wohlhabend fühle ich mich aber nicht. An ein neues Auto oder gar Wohneigentum denke ich gar nicht. Ich wüsste nicht, wie ich mir sowas leisten könnte. Double income no Kids müsste man halt haben..aber selbst dann.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ihr tut ja gerade so, als würde das durchschnittliche Haus in den USA keine 5 Jahre halten. Ein deutsches Massiv-Haus hält einem Sturm, der ein Auto gegen das Mauerwerk beamt, auch nicht stand. Das ist dann halt regulatorische Sache der Versicherung.

Schaut Euch doch mal an wie heute häufig gebaut wird in Deutschland: WDVS auf Basis von Styropor. Außen gammeln die Fassaden schon nach wenigen Jahren.
Ist das so viel besser als der US Baustandard?

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Weder ist etwas gegen WDVS zu sagen, noch gegen den Baustandard in den USA. Auch spart man sich mit der Leichtbauweise nicht viel Geld.

Wenn Fassaden schon nach kurzer Zeit verschmutzen, dann Fassaden in dicht bebauten städtischen Gebieten mit wenig Sonne (ja, bei lockerer Bebauung und ohne Häuser oberhalb 2 Geschossen bekommt Mensch und Haus deutlich mehr Sonne ab, was dazu führt, dass die Fassade trocknet und gesund für den Menschen ist es auch noch) und ohne richtige Dachüberstände (man finde nur mal ein einziges Beispiel, wo ein freistehendes Haus mit mindestens 50 cm Dachüberstand veralgt). Kurzum: Ein Problem städtischer Verdichtung gepaart mit dem städtischen Flachdach ohne Dachüberstand. Kein Problem des WDVS.

Der reine Roh-Mauer-Bau, also ob Holzrahmen z.B. oder massives Mauerwerk macht bei den Gesamtkosten Haus und ca. über 20 verschiedenen Gewerken kaum etwas aus. Alleine die Position SHK/Lüftung ist einiges größer, viel andere Positionen sind ähnlich gelagert und auch Konstruktionsholz kostet Geld. Technisch ist gegen beide Varianten nichts zu sagen, ein Holzbau wird die Lebzeit des Erbauers ebenso überleben wie ein Massivbau.

Ganz im Gegenteil ist z.B. das durchschnittliche Haus in den USA sogar einiges größer als in Deutschland und hat z.B. mehr Bäder. Ich vermute einfach mal, dass der Handwerker in den USA pro Stunde mehr verdient (am Ende Netto) als hier, aber der Kunde am Ende weniger zahlt (pro Stunde). Das sind einfach so massig Steuern und Gebühren hier in Deutschland, welche es in den USA nicht gibt. Deswegen bleibt dort bei einem durchschnittlichen Lohn auch viel mehr übrig, auch wenn der Brutto-Lohn vielleicht gar nicht so viel höher ist.

Lounge Gast schrieb:

Ihr tut ja gerade so, als würde das durchschnittliche Haus in
den USA keine 5 Jahre halten. Ein deutsches Massiv-Haus hält
einem Sturm, der ein Auto gegen das Mauerwerk beamt, auch
nicht stand. Das ist dann halt regulatorische Sache der
Versicherung.

Schaut Euch doch mal an wie heute häufig gebaut wird in
Deutschland: WDVS auf Basis von Styropor. Außen gammeln die
Fassaden schon nach wenigen Jahren.
Ist das so viel besser als der US Baustandard?

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich finde die Idee der Amis bei den Häusern sowieso besser ... Das Haus hält zwar auch 100 Jahre wenn alles glatt läuft aber prinzipiell sind diese Häuser nicht für die Ewigkeit gebaut was auch gut so ist !

Wenn ich mir denke wie die Raumaufteilung in einem deutschem Haus aus den 60er ist möchte ich da nicht tot über dem Zauen hängen aber da alles massiv gebaut ist hat die Hütte mal ein Vermögen gekostet/kostet,

Mal von LA/NYC etc abgesehen bekommt man in den USA eben für den Preis eines Hauses in Deutschland 100qm mehr und 1000qm mehr Grund.

Autos:
USA Fabrikate schlechte Qualität? Naja der Innenraum ist meist recht billig aber von der Laufleistung stehen die deutschen Autos in nichts nach
Man kann ja einfach mal auf die amerikanische BMW Seite gehen und sich die Preise dort ansehen---> BMW verkauft seine Autos dort mind. 35% billiger als hier (Ausstattung beachten: Alle haben Automatik und sowas wie ein 316 wird dort nichtmal verkauft)
Zusätzlich geben die deutschen Autobauer dort längere Garantie als hier einfach weil der Ruf deutscher Autos in den USA nicht so gut ist wie es sich mancher hier gerne einbildet.

Unis:
Ja die Ivy`s sind verdammt teuer aber man darf nicht vergessen:

  • Das eigene Kind schafft es zu 99% nicht auf solche Unis
  • Wenn doch dann bekommt es die beste Ausbilung die es auf diesem Planeten gibt und hat die Ausbilungskosten bald wieder drin (Vorr: kein Liberal Arts BSc sondern was vernünftiges)

Normale Unis sind zwar auch kein Schnäppchen aber durchaus bezahlbar für einen Akademiker der in die USA ausgewandert ist

Gehalt:
Aktuar USA 15 Jahre Erfahrung: ca 150-180k Dollar p.a. (Kenne nur Versicherungen und keine Berater Gehälter dort)
Aktuar DE 15 Jahre Erfahrung: 70-90k Euro p.a. (je nachdem ob Versicherung oder Beratung)

Wie sich das Netto auswirkt kann man schlecht sagen da es sehr vom Staat abhängt (in NYC z.B. zahlt man kaum weniger als hier dafür gibt es Staaten in denen man weniger als in der Schweiz zahlt)

Quelle: Habe als Aktuar ein paar Jahre in den USA gelebt und versuche gerade dauerhaft rüber zu kommen

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Das mit den Autos kann ich bestätigen. Fahre immer gerne US-Fabrikate als Leihwagen. Auch Koreaner und Japaner. Das sind sehr komfortable Fahrzeuge (fullsize). Bauland ist grundsätzlich billig, weshalb man große Bungalows bauen kann. In Tornado-Gebieten sieht man bei Neubauten aber auch schon vereinzelte Massivhäuser.

Lounge Gast schrieb:

Ich finde die Idee der Amis bei den Häusern sowieso besser
... Das Haus hält zwar auch 100 Jahre wenn alles glatt läuft
aber prinzipiell sind diese Häuser nicht für die Ewigkeit
gebaut was auch gut so ist !

Wenn ich mir denke wie die Raumaufteilung in einem deutschem
Haus aus den 60er ist möchte ich da nicht tot über dem Zauen
hängen aber da alles massiv gebaut ist hat die Hütte mal ein
Vermögen gekostet/kostet,

Mal von LA/NYC etc abgesehen bekommt man in den USA eben für
den Preis eines Hauses in Deutschland 100qm mehr und 1000qm
mehr Grund.

Autos:
USA Fabrikate schlechte Qualität? Naja der Innenraum ist
meist recht billig aber von der Laufleistung stehen die
deutschen Autos in nichts nach
Man kann ja einfach mal auf die amerikanische BMW Seite gehen
und sich die Preise dort ansehen---> BMW verkauft seine
Autos dort mind. 35% billiger als hier (Ausstattung beachten:
Alle haben Automatik und sowas wie ein 316 wird dort nichtmal
verkauft)
Zusätzlich geben die deutschen Autobauer dort längere
Garantie als hier einfach weil der Ruf deutscher Autos in den
USA nicht so gut ist wie es sich mancher hier gerne einbildet.

Unis:
Ja die Ivy`s sind verdammt teuer aber man darf nicht vergessen:

  • Das eigene Kind schafft es zu 99% nicht auf solche Unis
  • Wenn doch dann bekommt es die beste Ausbilung die es auf
    diesem Planeten gibt und hat die Ausbilungskosten bald wieder
    drin (Vorr: kein Liberal Arts BSc sondern was vernünftiges)

Normale Unis sind zwar auch kein Schnäppchen aber durchaus
bezahlbar für einen Akademiker der in die USA ausgewandert ist

Gehalt:
Aktuar USA 15 Jahre Erfahrung: ca 150-180k Dollar p.a. (Kenne
nur Versicherungen und keine Berater Gehälter dort)
Aktuar DE 15 Jahre Erfahrung: 70-90k Euro p.a. (je nachdem ob
Versicherung oder Beratung)

Wie sich das Netto auswirkt kann man schlecht sagen da es
sehr vom Staat abhängt (in NYC z.B. zahlt man kaum weniger
als hier dafür gibt es Staaten in denen man weniger als in
der Schweiz zahlt)

Quelle: Habe als Aktuar ein paar Jahre in den USA gelebt und
versuche gerade dauerhaft rüber zu kommen

antworten
checker

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Mag sein. Aber davon wir ja auch einiges bezahlt was der Ammi teuer kaufen muss/Rücklagen bilden muss: Ausbildung, gesetzliche Versicherungen usw, usw.

Lounge Gast schrieb:
...

Das sind
einfach so massig Steuern und Gebühren hier in Deutschland,
welche es in den USA nicht gibt. Deswegen bleibt dort bei
einem durchschnittlichen Lohn auch viel mehr übrig, auch wenn
der Brutto-Lohn vielleicht gar nicht so viel höher ist.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Back 2 Topic

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

2500.- netto reichen eigentlich leicht, wenn man es klug anstellt. Damit meine ich dass es z.B. ziemlich ungeschickt ist auf Teufel komm raus in eine eigene Wohnung ziehen zu müssen oder gar mit 25 gleich eine zu kaufen. Dann hat man natürlich 30 Jahre Kredite auf dem Hals. Und selbst bei billigen Zinsen ist es so dass die Hälfte des Geldes dafür draufgeht. Dasselbe gilt für ein Auto. Also besser (wenn möglich) ein billiges Auto bar zahlen (für 10000.- ist man da schon gut dabei) und ansonsten sparen um möglichst wenig Kredite auf dem Hals zu kriegen. Dann bleiben von 2500.- netto mehr übrig als wenn jemand mit 4000.- netto in München unbedingt in Zentrumsnähe wohnen will. Mein Nachbar hat sein Haus erst mit 60 gebaut und zwar komplett schuldenfrei. Somit blieb viel übrig zum Reisen usw.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"Also besser (wenn möglich) ein billiges Auto bar zahlen (für 10000.- ist man da schon gut dabei)"
Da muss man sich aber beeilen, denn ab Beginn nächsten Jahres sollen Barzahlungen über EUR 5000 Euro in Deutschland verboten werden.

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VorzeigeBWLer

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Mit 2500 netto monatlich würde ich 1.000 Euro im Monat weglegen und davon verreisen und ein neues Auto kaufen. Da ich aber allein wohne und keine Familie habe, kann ich das leicht sagen.
Als Alleinverdiener mit vier Kindern in München sind 2.500 netto gar nichts.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Das geht ganz einfach, dann nimmt man einfach zwei mal 5000 Euro und fertig.

Spaß beiseite. Wie kommt ihr Leute dazu, einfach alles zu glauben, wenn es irgendwer mal behauptet hat. Ihr habt doch studiert, da sollte kritisches Nach-und Hinterfragen doch möglich sein. Es wird doch erst nur DISKUTIERT eine Grenze einzuführen.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Immobilien-Kauf ist mit dem Gehalt in STKL 1 praktisch unmöglich. Außer man kauft irgendwo im tiefsten Osten oder übelstem Großstadtghetto.

Man hat ja auch noch Auto, Versicherung, Reisen, Klamotten etc. zu wuppen.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

In meinen Augen eine weitere sinnlose Diskussion, die im Sande verlaufen ist!

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Angeber !!!

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Wer ist jetzt der Angeber? Oder kannst Du die Wahrheit nicht vertragen?

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Nachdem die meisten Leute deutlich weniger verdienen und elendig zugrunde gehen, siehst du das es nicht reicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich bin 2015 mit meinem Bachelor eingestiegen und habe ungefähr 3000 netto.

Wenn man sich den angemessenen Lebensstandard eines Akademikers leisten will, ist das schon echt knapp. Ich hoffe ich kann mein Gehalt schnell steigern, denn im Moment geht fast alles drauf für Konsum.

Ich hätte später aber mal gerne ein big Haus und ein Luxuskcar.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Heute. Ja. Und ohne Erbe.

Lounge Gast schrieb:

Immobilien-Kauf ist mit dem Gehalt in STKL 1 praktisch
unmöglich. Außer man kauft irgendwo im tiefsten Osten oder
übelstem Großstadtghetto.

Man hat ja auch noch Auto, Versicherung, Reisen, Klamotten
etc. zu wuppen.

antworten
know-it-all

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"angemessener Lebensstandardard eines Akademikers" -> das klingt so ein bisschen als hätte man als Akademiker ein verbrieftes Recht auf einen besseren Lebensstandard im Vgl mit dem einfachen Arbeiter von nebenan...
Ist ja auch nur ein fairer Ausgleich für die sooo harten und entbehrungsreichen Jahre in der Schuloberstufe und auf der Uni.

Lounge Gast schrieb:

Ich bin 2015 mit meinem Bachelor eingestiegen und habe
ungefähr 3000 netto.

Wenn man sich den angemessenen Lebensstandard eines
Akademikers leisten will, ist das schon echt knapp. Ich hoffe

Ich hätte später aber mal gerne ein big Haus und ein Luxuskcar.

Klar und ein tolles Smartfphone mit big Display und ein supergroßes Curved UHD TV gehören selbstverständlich auch dazu. Das Lukuskcar muss natürlich das größtmögliche SUV sein, Mercedes GLS oder Audi Q7.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Nein, ist es nicht. Das sind oft Familien ohne Krankenversicherungen und einem nicht-bezahlten Haus. Das Geld sitzt bei den Banken in den USA seit 10 Jahren recht locker und Kredite bekommt man sehr leicht. Eine falsche Erkrankung und alles ist weg.

Lounge Gast schrieb:

Aktuell ein gutes Beispiel im TV gesehen. Paar aus USA,
Orlando.

Sie: Verkäuferin auf Teilzeitbasis (50%) in einem
Schuh-Discount (vgl. Deichmann in .DE)
Er: Arbeitet im Empfang eines Krankenhauses.
"Bürohengst".
Es sind zwei Kinder + Hund vorhanden. Das wäre bei uns die
klassische "beinahe-Aufstocker" - Familie.

In Orlando jedoch kann sich die Familie in einer vernünftigen
Gegend ein fettes, freistehendes Haus mit riesigem Pool und
Doppelgarage leisten. Er fährt einen Ford F150 Pickup, sie
einen kleinen Crysler.

Hallo? Einen derartigen Lebensstandard haben bei uns nur
Familien, wo entweder einer eine Top-Führungskraft ist oder
beide Vollzeit arbeiten und vernünftige Jobs haben.

In den USA scheint oben genanntes für jeden fleißigen
Mittelschicht'ler erreichbar.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Danke.

Vermutlich würden die laufenden Kosten ("alles auf pump"), bei einem vorübergehenden Wegfall eines Gehalts, die beiden erdrücken.

Lounge Gast schrieb:

Nein, ist es nicht. Das sind oft Familien ohne
Krankenversicherungen und einem nicht-bezahlten Haus. Das
Geld sitzt bei den Banken in den USA seit 10 Jahren recht
locker und Kredite bekommt man sehr leicht. Eine falsche
Erkrankung und alles ist weg.

Lounge Gast schrieb:

Aktuell ein gutes Beispiel im TV gesehen. Paar aus USA,
Orlando.

Sie: Verkäuferin auf Teilzeitbasis (50%) in einem
Schuh-Discount (vgl. Deichmann in .DE)
Er: Arbeitet im Empfang eines Krankenhauses.
"Bürohengst".
Es sind zwei Kinder + Hund vorhanden. Das wäre bei uns die
klassische "beinahe-Aufstocker" - Familie.

In Orlando jedoch kann sich die Familie in einer
vernünftigen
Gegend ein fettes, freistehendes Haus mit riesigem Pool
und
Doppelgarage leisten. Er fährt einen Ford F150 Pickup, sie
einen kleinen Crysler.

Hallo? Einen derartigen Lebensstandard haben bei uns nur
Familien, wo entweder einer eine Top-Führungskraft ist
oder
beide Vollzeit arbeiten und vernünftige Jobs haben.

In den USA scheint oben genanntes für jeden fleißigen
Mittelschicht'ler erreichbar.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Thread ist der Hammer...
Der Mix aus Träumerei und der Einstellung zum Geld von manchen Leuten hier übertrifft ALLES.

Ich verdiene nach 2. Jahren Selbstständigkeit mittlerweile um die 4-5000? Netto monatlich, komme mir aber selbst mit Ausgaben von 1000? im Monat schon vor wie Gott in Frankreich. Ich hatte nie viel Geld... war immer bis zum Anschlag im Dispo. Da sieht man denke ich wieder gut, wie unterschiedlich wir Menschen sind. Nach Abzug der Fixkosten und sonstigen Spässchen die man sich mal gönnt, komme ich
Round about auf Gesamtausgaben von ca. 2200? im Monat und bin rundum zufrieden und glücklich.

Für einige hier im Thread wird es allerhöchste Eisenbahn aus ihren Träumen zu erwachen, ODER sich mal zu fragen, was sie wirklich glücklich macht und erfüllt im Leben.

Habt einen schönen Tag :-)

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ja, kein Geld macht auch nicht glücklich, aber wie hier immer getan wird, als sei es ALLES im Leben. Freunde, Familie, Freizeit, Gesundheit... bedeutet euch das alles nichts?

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

In welcher Branche bist du denn Selbstständig?

Lounge Gast schrieb:

Thread ist der Hammer...
Der Mix aus Träumerei und der Einstellung zum Geld von
manchen Leuten hier übertrifft ALLES.

Ich verdiene nach 2. Jahren Selbstständigkeit mittlerweile um
die 4-5000? Netto monatlich, komme mir aber selbst mit
Ausgaben von 1000? im Monat schon vor wie Gott in Frankreich.
Ich hatte nie viel Geld... war immer bis zum Anschlag im
Dispo. Da sieht man denke ich wieder gut, wie unterschiedlich
wir Menschen sind. Nach Abzug der Fixkosten und sonstigen
Spässchen die man sich mal gönnt, komme ich
Round about auf Gesamtausgaben von ca. 2200? im Monat und bin
rundum zufrieden und glücklich.

Für einige hier im Thread wird es allerhöchste Eisenbahn aus
ihren Träumen zu erwachen, ODER sich mal zu fragen, was sie
wirklich glücklich macht und erfüllt im Leben.

Habt einen schönen Tag :-)

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Weiß nicht ob es reicht, bin 26 und verdiene ca 3100 ? Netto im Monat * 13 Monatsgehälter und fühle mich nicht als gut verdienend. Ich denke das Problem sind die eigenen Ziele, natürlich reicht das Geld für ein Leben als Single der ab und an mal mit Freunden ins Kino geht oder ein mal im Jahr in den Urlaub möchte, das wars aber meiner Meinung auch. Ein dickes Auto möchte ich gar nicht, habe ein Gebrauchtwagen gekauft und bin zufrieden, muss nicht immer ne dicke Karre auf pump sein. Für ein Haus wird es meiner Meinung nach knapp, da man in der heutigen Zeit leider nicht weiß, wie sicher so ein Job wirklich ist, ob die eigene Performance auf einem konstant guten Level bleibt oder ob man sich eventuell sogar noch verbessert? Ich jedenfalls lege so viel Geld wie nur möglich bei Seite um mich für meine Zukunft abzusichern.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich verdiene relativ genau die genannten 2.500 netto, wenn ich mein Jahresgehalt auf den Monat herunterbreche. Früher war das weniger, ich bin mittlerweile auch schon 35.
Ich besitze eine fast abbezahlte Wohnung, ein Auto eines deutschen Premium-Herstellers und fahre 3-4 mal im Jahr in Urlaub.
Ansonsten lass ich's mir gut gehen, schmeiße das Geld aber auch nicht aus dem Fenster, sondern habe auch durchaus noch ein gutes Polster in der Hinterhand.

Ich frage mich echt, wie einige hier mit ihrem Geld umgehen, wenn sie mit dem Verdienst anscheinend keinen Fuss auf den Boden kriegen. Da scheint einiges im Argen zu liegen. Entweder sind hier nur verwöhnte Gören unterwegs, die von Mami und Papi einen Lebensstil vorgelebt bekommen haben, der für den normalen Akademiker schlicht und ergreifend nicht mehr geht, oder vielen ist der schöne Schein nach außen wichtiger, als wirklich zufrieden zu leben.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Rofl, mit 3100 netto als Single einmal im Jahr in den Urlaub und ab und zu mal Kino? Scheinbar kannst du nicht mit Geld umgehen oder Fake.

10 Tage Malediven alleine vielleicht 3200 euro, also im Monat 266 Euro.
Kino kostet mit allem drum und dran vielleicht 20 Euro (Ticket und Menü).
2 x im Monat Kino sind 40 Euro.

2800 Euro. Ziehen wir mal für einen Single 1000 Euro Warmmiete ab, dafür bekommt man in den meisten Städten eine tolle 2 Zimmer Wohnung in prima lage.

1800 Euro.
Audi A4, gebraucht, Versicherung vielleicht 40 Euro im Monat, Steuern 10 Euro, Rate 400 Euro (bei 16000 Euro fur einen 4 Jahre alten A4 mit weniger als 60000km) ...

1350 Euro
Im Monat vielleicht 400 euro fur Lebensmittel, Restaurant etc, fande ich schon ziemlich hoch.

950 Euro.

Und das mit einem ansehlichen Auto, einem Malediven Urlaub, einer sicher angenehmen Wohnung.

Und dann nicht gut verdienend?

Kommt mal klar und guckt, was man in Deutschland so idr verdient. Hier schreiben echt teilweise verblendete BWL Studenten die gross träumen.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Und das ist einfach ein Beispiel für ein gutes Leben; so leben auf der Welt nicht viele.

Und wer NOCH mehr will, kann noch mehr tun.

Lounge Gast schrieb:

Ich verdiene relativ genau die genannten 2.500 netto, wenn
ich mein Jahresgehalt auf den Monat herunterbreche. Früher
war das weniger, ich bin mittlerweile auch schon 35.
Ich besitze eine fast abbezahlte Wohnung, ein Auto eines
deutschen Premium-Herstellers und fahre 3-4 mal im Jahr in
Urlaub.
Ansonsten lass ich's mir gut gehen, schmeiße das Geld
aber auch nicht aus dem Fenster, sondern habe auch durchaus
noch ein gutes Polster in der Hinterhand.

Ich frage mich echt, wie einige hier mit ihrem Geld umgehen,
wenn sie mit dem Verdienst anscheinend keinen Fuss auf den
Boden kriegen. Da scheint einiges im Argen zu liegen.
Entweder sind hier nur verwöhnte Gören unterwegs, die von
Mami und Papi einen Lebensstil vorgelebt bekommen haben, der
für den normalen Akademiker schlicht und ergreifend nicht
mehr geht, oder vielen ist der schöne Schein nach außen
wichtiger, als wirklich zufrieden zu leben.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Bin der mit den 3100 ?, sorry aber deine Rechnung ist ja wohl nicht ernst gemeint, willst du mir sagen, dass es das Ziel ist "gut" zu leben?
Mit deinen 950 ? monatlichen Ersparnissen wirst du nicht weit kommen, was ist mit Eigenkapital aufbauen um sich Eigentum zu erwerben? Mit 950 ? im Monat wohl eher Wunschdenken, ich kann sehr gut mit Geld umgehen, deswegen weiß ich auch, wie wichtig es ist genügend bei Seite zu legen.

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know-it-all

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Sorry, aber mit deinem Beitrag hast du zwar viel Text geschrieben, aber doch extrem wenig preisgegeben und ausgesagt.

Abbezahlte Wohnung:
Günstige 40qm-Wohnung in strukturschwacher Gegend? kostet vielleicht 30.000 EUR. Oder doch eher die schöne 80qm-Wohnung in München? Zweiteres bei deinem Einkommen wohl eher nicht...

"Fahrzeug eines deutschen Premiumherstellers".
Für manche ist ja selbst VW schon ein Premiumhersteller.. Aber selbst wenn man das auf Daimler/BMW/Audi beschränkt, ergibt sich innerhalb der Modellpaletten ein riesigen Preisgefälle, bspw. zwischen Audi A1 und A8.

3-4 mal Urlaub pro Jahr:
Verlängertes Wochenenden in Deutschland oder 7-Tage Übersee? Kleiner Unterschied, finde ich.

Meine Vermutung: Da du nicht präziser schreibst, sind es wahrscheinlich jeweils die günstigeren Alternativen. Du willst das aber nicht so explizit schreiben, weil das deine Argumentation ja korrumpieren würde, nach der man sich mit 2.500 EUR netto ja quasi alles leisten kann.

Lounge Gast schrieb:

Ich verdiene relativ genau die genannten 2.500 netto, wenn
ich mein Jahresgehalt auf den Monat herunterbreche. Früher
war das weniger, ich bin mittlerweile auch schon 35.
Ich besitze eine fast abbezahlte Wohnung, ein Auto eines
deutschen Premium-Herstellers und fahre 3-4 mal im Jahr in
Urlaub.
Ansonsten lass ich's mir gut gehen, schmeiße das Geld
aber auch nicht aus dem Fenster, sondern habe auch durchaus
noch ein gutes Polster in der Hinterhand.

Ich frage mich echt, wie einige hier mit ihrem Geld umgehen,
wenn sie mit dem Verdienst anscheinend keinen Fuss auf den
Boden kriegen. Da scheint einiges im Argen zu liegen.
Entweder sind hier nur verwöhnte Gören unterwegs, die von
Mami und Papi einen Lebensstil vorgelebt bekommen haben, der
für den normalen Akademiker schlicht und ergreifend nicht
mehr geht, oder vielen ist der schöne Schein nach außen
wichtiger, als wirklich zufrieden zu leben.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich zahle in Berlin schonmal 1200 Warmmiete und komme somit auch nicht wirklich auf nen grünen Zweig. Hinzu kommt noch ein Fernstudium etc. - habe nichtmal mehr ein Auto. Konnte in 10 Jahren Bankendasein außer Altersvorsorge nichts zur Seite legen.

3100 netto * 13 + Bonus

Ich sehs auch nicht wirklich ein, in eine kleinere Wohnung umzuziehen.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Wie bitte schön willst Du eine fast abbezahlte Wohnung mit 35 Dein Eigen nennen? Vermutlich hast Du vor 10 Jahren weniger als 2,5k netto verdient. Beim Kauf musstest Du auch mindestens 20% Anzahlung angespart haben. Und in dieser kurzen Zeit die Restsumme fast abbezahlt? Mit 2,5k netto geht das nicht. Vermutung: Du hast die Wohnung weitgehend von den Eltern bezahlt bekommen? 2,5k netto ist ein Einkommen, was man im ÖD mit ca. 35-40 im g.D. verdienen kann, z.B. als angestellte Leiterin eines Kindergartens.

Lounge Gast schrieb:

Ich verdiene relativ genau die genannten 2.500 netto, wenn
ich mein Jahresgehalt auf den Monat herunterbreche. Früher
war das weniger, ich bin mittlerweile auch schon 35.
Ich besitze eine fast abbezahlte Wohnung, ein Auto eines
deutschen Premium-Herstellers und fahre 3-4 mal im Jahr in
Urlaub.
Ansonsten lass ich's mir gut gehen, schmeiße das Geld
aber auch nicht aus dem Fenster, sondern habe auch durchaus
noch ein gutes Polster in der Hinterhand.

Ich frage mich echt, wie einige hier mit ihrem Geld umgehen,
wenn sie mit dem Verdienst anscheinend keinen Fuss auf den
Boden kriegen. Da scheint einiges im Argen zu liegen.
Entweder sind hier nur verwöhnte Gören unterwegs, die von
Mami und Papi einen Lebensstil vorgelebt bekommen haben, der
für den normalen Akademiker schlicht und ergreifend nicht
mehr geht, oder vielen ist der schöne Schein nach außen
wichtiger, als wirklich zufrieden zu leben.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich bin der mit etwa 2.500 netto:
Die Wohnung hat bei Kauf 160k gekostet und steht in einer Stadt in BW, bis auf etwa 30k ist sie abbezahlt. An EK hatte ich deutlich mehr als die Hälfte, und nein, nicht von Mami. Auto ist ein 320d, 2 Jahre alt, und Urlaub heißt, einmal im Jahr richtiger Sommerurlaub (~1.000 Euro), eine Woche Langlauf in Österreich (500 Euro) und paar Städtetrips der auch mal in die Berge.

Ich habe schon im Studium konsequent Kapital aufgebaut, habe die ersten 5 Jahre nach dem Studium sehr sparsam gelebt und gut angelegt. Die Wohnung habe ich gekauft, als ich knapp 7 Jahre im Job war, da hatte ich grob 130k auf der hohen Kante. Den Wagen vor einem Jahr als Jahreswagen. Momentan habe ich zusätzlich noch gut 40k im Depot + um die 15k als Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto.

Ich bin zufrieden, mehr brauch ich nicht. Wenn es mal Familie gibt, dann wird die Wohnung mit klarem Gewinn verkauft und zusammen mit den Ersparnissen ein Häuschen gekauft. Das ist dann auch ohne großartiges EK der Partnerin drin. Hier kostet ein Einfamilienhaus in schöner Lage etwa 400k. Aber träumt ruhig von der 2 Zimmer Bude in München für ne halbe Million und redet euch das mit 1.000 mehr brutto im Monat schön.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

7 Jahre im Job und 130k angespart = 18 500 / Jahr angespart = ca. 1500 Euro pro Monat und damals waren es ja weniger als 2500 Euro / Monat netto.

Kurzum hast du die ersten 7 Jahre im Job im Hotel Mama gewohnt. Zumindest die ersten 5 Jahre, in denen du ja sehr sparsam gelebt hast.

Also quatsch nicht das Forum voll, dass man mit 2500 Euro netto so locker hinkommt mit fast abbezahlter Wohnung / Jahreswagen etc.

"Ich bin der mit etwa 2.500 netto:
Die Wohnung hat bei Kauf 160k gekostet und steht in einer Stadt in BW, bis auf etwa 30k ist sie abbezahlt. An EK hatte ich deutlich mehr als die Hälfte, und nein, nicht von Mami. Auto ist ein 320d, 2 Jahre alt, und Urlaub heißt, einmal im Jahr richtiger Sommerurlaub (~1.000 Euro), eine Woche Langlauf in Österreich (500 Euro) und paar Städtetrips der auch mal in die Berge.

Ich habe schon im Studium konsequent Kapital aufgebaut, habe die ersten 5 Jahre nach dem Studium sehr sparsam gelebt und gut angelegt. Die Wohnung habe ich gekauft, als ich knapp 7 Jahre im Job war, da hatte ich grob 130k auf der hohen Kante. Den Wagen vor einem Jahr als Jahreswagen. Momentan habe ich zusätzlich noch gut 40k im Depot + um die 15k als Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto."

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Bin 30 und verdiene deutlich mehr als 2500 EUR. Wer mit 2500 EUR nicht auskommt und damit nicht in der Lage ist gewisse Rücklagen zu bilden, macht irgendwas verkehrt.

Das Einstiegsgehalt eines BWLers liegt bei 43.000 EUR, das sind 2.156,43 EUR Netto pro monat.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

7 Jahre im Job und 130k angespart = 18 500 / Jahr angespart =
ca. 1500 Euro pro Monat und damals waren es ja weniger als
2500 Euro / Monat netto.

Vielleicht mal richtig lesen, ich schrieb auch, dass ich während des Studium schon mit dem Kapitalaufbau begann und gut angelegt hatte. Nach den 7 Jahren waren etwa 80k klassisch gespart, der Rest stammte noch aus Studiumszeiten bzw. entstand durch Kapitalerträge.

80k in 7 Jahren kann man sehr gut ansparen, das ist ein Tausender im Monat beiseite gelegt. Das mag in München nicht gehen, in vielen anderen Gegenden ist das gut möglich. Meine laufenden Ausgaben waren in meinem Leben nie über 60% meines Nettoeinkommens (als ich zur Miete wohnte, mit Tilgung ist es aktuell mehr, aber das ist ja quasi für mich). Das ganze deshalb, weil das Arbeitslosengeld 60% beträgt und ich im Falle des Falles einfach so weiterleben möchte, ohne an Ersparnisse zu müssen. Alles andere ist für mich ein Leben über die eigenen Verhältnisse. Wer das beherzigt, wird auch nie großartige Geldprobleme haben. Wer das nicht kann, hat entweder zu hohe Ansprüche oder verdient für die Gegend zu wenig. In beiden Fällen sollte man sein Leben überdenken bzw. Änderungen in Betracht ziehen. Oder sich dann eingestehen, dass der eigene Lebensstil anscheinend so wichtig ist, dass der Aufbau an Vermögen/Immobilie dagegen nur die zweite Geige spielt, dann aber auch nicht jammern. Alles auf einmal ging für die meisten noch nie, das will heutzutage aber anscheinend kaum mehr einer war haben.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

In meinem Freundeskreis gibt es einen, der bis zum 29. Lebensjahr (nach 2 Jahren MBB) noch zuhause bei Mama gewohnt hat. Der erzählt uns auch immer wieviel Geld er schon beiseite gelegt hat und dass man unter 3k sowieso nicht Leben kann. Allerdings ist derjenige super unselbstständig, kommt häufig arrogant an und mit der Damenwelt klappt es bei ihm überhaupt nicht. Wenn derjenige hier also 80k irgendwie angespart hat auch so ein Experte ist, na bitte. Viele genießen einfach auch die ein oder andere Annehmlichkeit, hatten ein super Studentenleben und definieren sich nicht nur über das Geld.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Also ich bin 27 verdiene genau diese 2500? netto.
Bin Filialleiter im Einzelhandel. Wer damit nicht über die Runden kommt, hat einfach zu hohe Ansprüche. Was grundsätzlich nicht schlecht ist, aber er verdient halt dafür zu wenig.
Grüße

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Also ich wohne in Wien und verdiene etwas mehr als 2.300? (Einstiegsgehalt) und komme ganz gut "über die Runden". Wien ist auch nicht gerade eine günstige Stadt.

Also wenn man alleine nicht mit 2.500 ? durchkommt, läuft irgendwas falsch. Es gibt so viele Leute die weniger als 2.000? netto verdienen und es trotzdem schaffen.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich (w, 26) würde sagen, dass das extrem drauf ankommt wo man wohnt.

In einer Kleinststadt in NRW oder sonstwo kann man von 2500 ? sicher gut leben, in der Stadt in der ich wohne leider nicht. Ich habe eine durchschnittliche Zweizimmerwohnung, nicht einmal in der Innenstadt, sondern im letzten Innenring. Sie ist nicht sonderlich saniert und drin war auch nichts. Dafür zahle ich mehr als 1000 ?uro warm. Hinzu kommen Hausratsversicherung, Rechtsschutzversicherung, Haftpflichtversicherung, Zusatzkrankenkasse, priv. Altersvorsorge. Das macht nochmal 400 ? aus.
Weiter kommt der
öffentliche Straßenverkehr 60,-?
Essen monatlich 200,-?
Kleidung und andere Notwendigkeiten 350,-?
Kosmetika und Medikamente 100,-?
Hobbies und Weggehen 250,-?

Wenn ichs schaffe, dann lege ich 150,-? im Monat zusätzlich weg für Urlaube usw...

Das wars schon mit dem Geld.... wie soll man da an Wohneigentum und ein Auto denken? Klar, ich bin nicht bettelarm und hungern muss ich auch nicht, aber eine Zukunft geht damit eig. auch nicht... von was soll ich die aufbauen?

Das ist nicht gerade mein Anspruch als Akademiker, dafür studiert man nicht fast 6 Jahre. Dann hätte es sich ja nun wirklich nicht gelohnt...

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"Wien ist auch nicht gerade eine günstige Stadt."

Ich höre von allen immer, wie günstig alles in Wien wäre.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Du hast es richtig erkannt, mit mehr als 1.000 Miete wird es schwierig, Kapital aufzubauen. Darum Augen auf bei der Wahl des Arbeitsortes. In den meisten"normalen" Gegenden lebt man auch bei weniger Verdienst deutlich besser als in den wenigen teuren Großstädten. Wer unbedingt nach München, Frankfurt oder Stuttgart muss, braucht sich nicht wundern. Es bleibt jedem selbst überlassen sich in einer Region niederzulassen, wo man mit 2.500 noch was reißen kann.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Wirklich netter Thread :)
Mein Eindruck ist, dass viele Kinder hier von den Eltern, die nicht mal zwingend Akademiker waren, einen Lebensstil vorgelebt bekommen haben, den man sich als in den 50ern oder 60ern geborener noch hatte aufbauen können. Wirtschaftswunder, Bildungsexpansion, Aufstieg... Jetzt realisieren, die Kinder dieser "einfachen Arbeiter", dass sie trotz Strampelns und Schi-Schi-Bachelor-Akademiker es nicht schaffen, sich den gleichen Lebensstandard zu leisten.

Mein Senf: 3200 netto, 33 Jahre. Zum Leben und für sonst alles brauch ich 2200 und da ist alles drin. Der Rest geht zur Hälfte in das Abbezahlen einer 60qm ETW in einer dieser teuren Großstädte in die alle Lemminge wollen, die für 14 Euro/qm vermietet ist und zur Hälfte ins Aktiendepot/Reserve. Selbst wohne ich 25km außerhalb für die Hälfte auf 80qm mit großem eigenen Garten. So toll wenn man der Mehrheit entgegengesetzte Präferenzen hat :)

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"Hinzu kommen Hausratsversicherung, Rechtsschutzversicherung, Haftpflichtversicherung, Zusatzkrankenkasse, priv. Altersvorsorge. Das macht nochmal 400 Euro aus.
Weiter kommt der
öffentliche Straßenverkehr 60,-Euro
Essen monatlich 200,-Euro
Kleidung und andere Notwendigkeiten 350,-Euro
Kosmetika und Medikamente 100,-Euro
Hobbies und Weggehen 250,-Euro

Wenn ichs schaffe, dann lege ich 150,-Euro im Monat zusätzlich weg für Urlaube usw.."

Da haben wir es auch schon. Du gibts viel zu viel aus!

Du verballerst 1360 EUR jedes Monat, wo man locker mit 500 EUR auskommen kann. Das sind fast 900 EUR, die dir jedes Monat fehlen.

Du lebst ganz klassisch "über deine Verhältnisse", wie so viele. Dir würden dann auch 3000 EUR/Monat nicht reichen, da du einfach mehr ausgeben würdest.

Fazit:
2500 EUR/Monat reichen selbst in den teuren Großstädten aus. Da kann man locker noch 800 EUR/Monat sparen. Und man lebt dabei nicht wie die arme Kirchenmaus. Wer mehr braucht, ist ein Konsum-/Lifestyle-Opfer.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Grundsätzlich hast Du recht. Allerdings werden jetzt schon in vielen Gebieten hohe Mieten bezahlt. Wenn man etwas außerhalb der Großstadt eine halbwegs familientaugliche Wohnung (70qm) anbietet, bekommt man eine riesige Resonanz, sofern die Warmmiete unter 1.000 Euro liegt. Mehrere Interessenten (!) haben sogar von sich aus gesagt, dass die Miete sehr günstig sei. Innerlich war ich darüber ziemlich verwundert. Die Konkurrenz der Interessenten ist sehr groß, der Vermieter kann sich seinen neuen Mieter auswählen. Den Makler muss er selbst bezahlen, das ist aber auch sinnvoll, weil vorab stark ausgesiebt werden soll. Nicht jeder bekommt einen Besichtigungstermin. Es ist wirklich alles dabei, auch mittelalte Bewerber wegen Scheidung und Migrantenfamilien mit 3-jährigem Bleiberecht. Gut ist nur dran, wer einen alten Mietvertrag hat. Das trifft auf die jungen Berufsanfänger aber eher nicht zu. Klar ist, dass viele so den von den Eltern vorgelebten Lebensstandard für sich selbst nicht realisieren können. Früher Mittlere Reife + Ausbildung war mitunter besser als heute der Bachelor.

Lounge Gast schrieb:

Wirklich netter Thread :)
Mein Eindruck ist, dass viele Kinder hier von den Eltern, die
nicht mal zwingend Akademiker waren, einen Lebensstil
vorgelebt bekommen haben, den man sich als in den 50ern oder
60ern geborener noch hatte aufbauen können.
Wirtschaftswunder, Bildungsexpansion, Aufstieg... Jetzt
realisieren, die Kinder dieser "einfachen
Arbeiter", dass sie trotz Strampelns und
Schi-Schi-Bachelor-Akademiker es nicht schaffen, sich den
gleichen Lebensstandard zu leisten.

Mein Senf: 3200 netto, 33 Jahre. Zum Leben und für sonst
alles brauch ich 2200 und da ist alles drin. Der Rest geht
zur Hälfte in das Abbezahlen einer 60qm ETW in einer dieser
teuren Großstädte in die alle Lemminge wollen, die für 14
Euro/qm vermietet ist und zur Hälfte ins Aktiendepot/Reserve.
Selbst wohne ich 25km außerhalb für die Hälfte auf 80qm mit
großem eigenen Garten. So toll wenn man der Mehrheit
entgegengesetzte Präferenzen hat :)

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Da habe ich und einige andere nach dem Studium etwa 2k Netto und wenn man sich dann das hier durchliest, müsste man ja fast am Armutslevel zu leben :D

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Wenn Du in einer billigen Gegend wohnst und mit 500 Euro Miete auskommst, geht das. Ist aber kein Luxusleben. Wenn Du von Deinem Gehalt 1.000 Euro Miete bezahlen musst, bist Du ein armer Hund. Meine 2 Zimmerwohnung kostet mehr. Alter Mietvertrag und nicht in einer der bekannten prestigeträchtigen Großstädte.

Lounge Gast schrieb:

Da habe ich und einige andere nach dem Studium etwa 2k Netto
und wenn man sich dann das hier durchliest, müsste man ja
fast am Armutslevel zu leben :D

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Sagen wir es mal so mit 2000 Netto ist man zumindest nach den neuen Kreditvergaberichtlinien nichtmal mehr in der Lage dazu eine zwei Zimmer Wohnung mittlerer Preislage finanziert zu bekommen.

Lounge Gast schrieb:

Da habe ich und einige andere nach dem Studium etwa 2k Netto
und wenn man sich dann das hier durchliest, müsste man ja
fast am Armutslevel zu leben :D

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Sehr lustige Diskussion.
Wenn man deren Inhalt für voll nehmen würde, müsste selbst 80% von Europa von akutem Hungertod betroffen sein.
Schaut mal die Gehälter im Vergleich zu den Mieten und Lebenshaltungskosten im europäischen Ausland an, da schneidet jede deutsche Stadt (auch die angeblich teuren) hervorragend ab.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

Sehr lustige Diskussion.
Wenn man deren Inhalt für voll nehmen würde, müsste selbst
80% von Europa von akutem Hungertod betroffen sein.
Schaut mal die Gehälter im Vergleich zu den Mieten und
Lebenshaltungskosten im europäischen Ausland an, da schneidet
jede deutsche Stadt (auch die angeblich teuren) hervorragend
ab.

Das ist richtig, trotzdem muss man natürlich erwähnen, dass innerhalb Deutschlands das Verhältnis aus Verdienst und Lebenshaltungskosten in den Großstädten unterdurchschnittlich ist, auch in München. Dagegen gibt es sehr viele Regionen, wo man sich deutlich leichter etwas aufbauen kann. Sofern man nicht unbedingt das Großstadtleben braucht oder vielleicht zu Beginn des Berufslebens als Karrieresprungbrett nutzen möchte, sollte man einen großen Bogen um diese Städte machen, materiell gesehen ist das auf Dauer einfach ein riesen Fehler.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich beantworte die Frage ganz klar mit ja! Ich glaub hier haben viele eine komplett verblendete Vorstellung wie viel ein "Akademiker" zu verdienen hat bzw. ein Mensch zum "gut" Leben braucht, weil Sie nur die utopischen Management Gehälter und "dicke" Autos vor Augen haben.

Ich wohne im ländlichen Raum aber naher einer Großstadt ~20km, habe nen M. Wing und jetzt zum Berufseinstieg ziemlich exakt die 2500? netto.

Davon gehen 400? Miete weg, da ich neben der "Karriere" noch eine Freundin hab, mit der man sich die Miete teilen kann, sprich wir haben eine 90qm Wohnung für 800? warm.

Dann halt das übliche Lebensmittel, Internet usw ca. 200? im Monat, 250? Benzin, KFz Steuer, Versicherung und fahre eine 1er BMW. Also kein dicker Audi A6, aber ein schönes Auto (finde ich) einer "Premiummarke". Dann spare ich monatlich noch 200? in die Altersvorsorge, 200? Bauspar und 100? BU/Rechtschutz/Pflegeversicherung.

Dann brauch ich als noch 300-400 ? im Monat für Kino, Essen gehen + Klamotten 100? im Monat. Bin ich bei ca. 1900-2000? im Monat. Kann mir also gut 500 ? im Monat auf die Seite legen für Urlaub, in ein paar Jahren neues Auto oder sonst irgendwas.

Ich versteh also absolut nicht wie manche hier halbe Existenzängste haben, seit einfach mal zufrieden mit dem was ihr habt. Manche müssen eine komplette Familie von 2000? netto ernähren und packen das auch irgendwie!

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Der Unterschied ist aber auch, das du dir viele der Kosten (Miete, Lebensmittel) mit deiner Freundin teilen kannst. Bei Singles sieht die Rechnung ander aus.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Bin zwar auch der Meinung, dass die 2,5k netto ausreichen, aber der Thread soll ja die Perspektive als SINGLE darstellen... das man mit 2,5k mit Freundin locker über die Runden kommt ist klar, darum gehts hier aber nicht..

Lounge Gast schrieb:

Ich beantworte die Frage ganz klar mit ja! Ich glaub hier
haben viele eine komplett verblendete Vorstellung wie viel
ein "Akademiker" zu verdienen hat bzw. ein Mensch
zum "gut" Leben braucht, weil Sie nur die
utopischen Management Gehälter und "dicke" Autos
vor Augen haben.

Ich wohne im ländlichen Raum aber naher einer Großstadt
~20km, habe nen M. Wing und jetzt zum Berufseinstieg ziemlich
exakt die 2500? netto.

Davon gehen 400? Miete weg, da ich neben der
"Karriere" noch eine Freundin hab, mit der man sich
die Miete teilen kann, sprich wir haben eine 90qm Wohnung für
800? warm.

Dann halt das übliche Lebensmittel, Internet usw ca. 200? im
Monat, 250? Benzin, KFz Steuer, Versicherung und fahre eine
1er BMW. Also kein dicker Audi A6, aber ein schönes Auto
(finde ich) einer "Premiummarke". Dann spare ich
monatlich noch 200? in die Altersvorsorge, 200? Bauspar und
100? BU/Rechtschutz/Pflegeversicherung.

Dann brauch ich als noch 300-400 ? im Monat für Kino, Essen
gehen + Klamotten 100? im Monat. Bin ich bei ca. 1900-2000?
im Monat. Kann mir also gut 500 ? im Monat auf die Seite
legen für Urlaub, in ein paar Jahren neues Auto oder sonst
irgendwas.

Ich versteh also absolut nicht wie manche hier halbe
Existenzängste haben, seit einfach mal zufrieden mit dem was
ihr habt. Manche müssen eine komplette Familie von 2000?
netto ernähren und packen das auch irgendwie!

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Wenn ich alleine wäre, würd ich mir auch keine 80-90qm Bude mieten sondern eine mit 50 für 500?, käme dann ungefähr auf das Gleiche raus. Des Weiteren zahl ich gerade mehr an den Kosten, da sie noch im Studium ist.

Ich würde als Single wahrscheinlich noch mehr sparen können, weil ich dann bestimmt nicht so viel essen oder ins Kino gehe :D.

Jedenfalls bleib ich dabei, wer mit 2500? netto nicht klar kommt, lebt einfach über den Verhältnissen bzw. wer mein in Stuttgart Zentrum wohnen zu müssen, muss halt Abstriche beim Auto machen.

Das macht das Leben doch aus, dass man eben nicht alles sofort haben kann und man dafür halt arbeiten , bzw. in jungen Jahren sich eben zwischen Auto/Wohnung/Familie entscheiden muss.

Lounge Gast schrieb:

Der Unterschied ist aber auch, das du dir viele der Kosten
(Miete, Lebensmittel) mit deiner Freundin teilen kannst. Bei
Singles sieht die Rechnung ander aus.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ja was denkt ihr denn wie viel man mit Freundin spart? Ja man teilt sich die Miete/Internet und braucht vll auch 20% weniger Lebensmittel, aber dann mietet man sich halt auch eine kleinere Bude!

Ich bin mir eigentlich fast sicher, das ich alleine eher mehr Geld zur Verfügung hätte. Man kommt mit 2500 genauso LOCKER über die Runden, wenn man Single ist.

Lounge Gast schrieb:

Bin zwar auch der Meinung, dass die 2,5k netto ausreichen,
aber der Thread soll ja die Perspektive als SINGLE
darstellen... das man mit 2,5k mit Freundin locker über die
Runden kommt ist klar, darum gehts hier aber nicht..

Lounge Gast schrieb:

Ich beantworte die Frage ganz klar mit ja! Ich glaub hier
haben viele eine komplett verblendete Vorstellung wie viel
ein "Akademiker" zu verdienen hat bzw. ein
Mensch
zum "gut" Leben braucht, weil Sie nur die
utopischen Management Gehälter und "dicke" Autos
vor Augen haben.

Ich wohne im ländlichen Raum aber naher einer Großstadt
~20km, habe nen M. Wing und jetzt zum Berufseinstieg
ziemlich
exakt die 2500? netto.

Davon gehen 400? Miete weg, da ich neben der
"Karriere" noch eine Freundin hab, mit der man
sich
die Miete teilen kann, sprich wir haben eine 90qm
Wohnung für
800? warm.

Dann halt das übliche Lebensmittel, Internet usw ca.
200? im
Monat, 250? Benzin, KFz Steuer, Versicherung und fahre
eine
1er BMW. Also kein dicker Audi A6, aber ein schönes Auto
(finde ich) einer "Premiummarke". Dann spare ich
monatlich noch 200? in die Altersvorsorge, 200? Bauspar
und
100? BU/Rechtschutz/Pflegeversicherung.

Dann brauch ich als noch 300-400 ? im Monat für Kino,
Essen
gehen + Klamotten 100? im Monat. Bin ich bei ca.
1900-2000?
im Monat. Kann mir also gut 500 ? im Monat auf die Seite
legen für Urlaub, in ein paar Jahren neues Auto oder sonst
irgendwas.

Ich versteh also absolut nicht wie manche hier halbe
Existenzängste haben, seit einfach mal zufrieden mit dem
was
ihr habt. Manche müssen eine komplette Familie von 2000?
netto ernähren und packen das auch irgendwie!

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Hab mal ganz grob überschlagen und komme schon einmal locker auf 400-500 EUR ... Wenn man evtl. noch ein gemeinsames Auto hat natürlich noch mehr.
Als Single geht man (zumindest bei mir so) auch öfter aus (was soll man auch allein zu Hause?!). Kannst locker 50-100 EUR im Monat drauf rechnen.

Lounge Gast schrieb:

Ja was denkt ihr denn wie viel man mit Freundin spart? Ja man
teilt sich die Miete/Internet und braucht vll auch 20%
weniger Lebensmittel, aber dann mietet man sich halt auch
eine kleinere Bude!

Ich bin mir eigentlich fast sicher, das ich alleine eher mehr
Geld zur Verfügung hätte. Man kommt mit 2500 genauso LOCKER
über die Runden, wenn man Single ist.

Lounge Gast schrieb:

Bin zwar auch der Meinung, dass die 2,5k netto ausreichen,
aber der Thread soll ja die Perspektive als SINGLE
darstellen... das man mit 2,5k mit Freundin locker über
die
Runden kommt ist klar, darum gehts hier aber nicht..

Lounge Gast schrieb:

Ich beantworte die Frage ganz klar mit ja! Ich
glaub hier
haben viele eine komplett verblendete Vorstellung
wie viel
ein "Akademiker" zu verdienen hat bzw. ein
Mensch
zum "gut" Leben braucht, weil Sie nur die
utopischen Management Gehälter und
"dicke" Autos
vor Augen haben.

Ich wohne im ländlichen Raum aber naher einer
Großstadt
~20km, habe nen M. Wing und jetzt zum Berufseinstieg
ziemlich
exakt die 2500? netto.

Davon gehen 400? Miete weg, da ich neben der
"Karriere" noch eine Freundin hab, mit
der man
sich
die Miete teilen kann, sprich wir haben eine 90qm
Wohnung für
800? warm.

Dann halt das übliche Lebensmittel, Internet usw ca.
200? im
Monat, 250? Benzin, KFz Steuer, Versicherung und
fahre
eine
1er BMW. Also kein dicker Audi A6, aber ein schönes
Auto
(finde ich) einer "Premiummarke". Dann
spare ich
monatlich noch 200? in die Altersvorsorge, 200?
Bauspar
und
100? BU/Rechtschutz/Pflegeversicherung.

Dann brauch ich als noch 300-400 ? im Monat für Kino,
Essen
gehen + Klamotten 100? im Monat. Bin ich bei ca.
1900-2000?
im Monat. Kann mir also gut 500 ? im Monat auf die
Seite
legen für Urlaub, in ein paar Jahren neues Auto
oder sonst
irgendwas.

Ich versteh also absolut nicht wie manche hier halbe
Existenzängste haben, seit einfach mal zufrieden
mit dem
was
ihr habt. Manche müssen eine komplette Familie von
2000?
netto ernähren und packen das auch irgendwie!

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich wohne mit meiner Frau zusammen in einer Wohnung. Wir haben 1 Küche und 1 Bad. Wohnten wir in zwei getrennten Wohnungen, so müsste jeder 1 Küche und 1 Bad mieten.

Zusammenleben spart Geld, ist es so schwer zu verstehen?

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Natürlich, aber zu zweit mietet man auch eine größere Wohnung als wenn man alleine wohnt die auch wieder 200-300? mehr kostet, ist das so schwer zu verstehen? Vll. bräuchte ich als Single tatsächlich mehr, aber garantiert keine 500?. Bin ein relativ genügsamer Mensch.

Und ich kann eine Wochenende gerne mal allein auf der Coach, vorm PC oder auf Balkonien verbringen. Ich brauch als ab und an meine Ruhe. Wer natürlich das Wochenende auf Achse ist, benötigt auch wieder mehr Geld, aber das läuft ja unter Vergnügen und nicht zwingend unter "was man zum Leben braucht". Man muss halt auch Abstriche machen.

Lounge Gast schrieb:

Ich wohne mit meiner Frau zusammen in einer Wohnung. Wir
haben 1 Küche und 1 Bad. Wohnten wir in zwei getrennten
Wohnungen, so müsste jeder 1 Küche und 1 Bad mieten.

Zusammenleben spart Geld, ist es so schwer zu verstehen?

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Also vorab - ich denke auch, dass 2,5k netto monatlich schon ein sehr gutes Einkommen ist, auch als Single!

Ich wohne in Wien, habe rund 2,6k netto x14 und bin Single - also ca. die angegeben Parameter.

Ausgabenseitig habe ich relativ hohe Fixkosten für die Wohnung - rd. 1.100? (Neubau, Dachgeschoss + großer Terrasse).
Schön wohnen war mir wichtig, auch wenn ich kein Fan bin von hohen Mieten (da nie im Eigentum), dafür habe ich kein Auto bzw. benötige ich keines und gebe ansonsten eigentlich nur Geld für Lebensmittel und ausgehen, Sport und Versicherung aus. (500-600)
Sprich 2.600 - (1.100 + 500) = 1.000 ? die ich monatlich beiseite legen kann. (+ 13/14 Gehalt)

Da viele auch anscheinend an der Finanzierung des Eigentums verzweifeln, stimme ich manchen Vorposter zu - Warum muss man mit Anfang 30 bereits ein Haus bzw. eine Wohnung besitzen? Gerade in dem derzeitigen Marktumfeld? 30 Jahre abbezahlen wobei das Zinstief sicherlich nicht von Dauer ist. Nein danke!
Ich bin jetzt Mitte 20 und habe ein sehr komfortables Leben, kann auch einiges beiseite legen und trotzdem schön wohnen.

Man muss nur wissen was einem wichtig ist. Wenn man ne dicke Karre will muss man halt vlt. beim Thema Wohnung Abstriche machen bzw. vice versa. Solange man selbst damit glücklich ist, ist doch egal wie viel man sich beiseite legt - man darf sich halt nur nicht wundern, wenn dann mit Mitte 40 kein Geld vorhanden ist.

LG

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Bin der Vorredner und kann der Ausführung nur Zustimmen. Ich hab nichtmal das 13 bzw. 14. Monatsgehalt >.<

Lounge Gast schrieb:

Also vorab - ich denke auch, dass 2,5k netto monatlich schon
ein sehr gutes Einkommen ist, auch als Single!

Ich wohne in Wien, habe rund 2,6k netto x14 und bin Single -
also ca. die angegeben Parameter.

Ausgabenseitig habe ich relativ hohe Fixkosten für die
Wohnung - rd. 1.100? (Neubau, Dachgeschoss + großer Terrasse).
Schön wohnen war mir wichtig, auch wenn ich kein Fan bin von
hohen Mieten (da nie im Eigentum), dafür habe ich kein Auto
bzw. benötige ich keines und gebe ansonsten eigentlich nur
Geld für Lebensmittel und ausgehen, Sport und Versicherung
aus. (500-600)
Sprich 2.600 - (1.100 + 500) = 1.000 ? die ich monatlich
beiseite legen kann. (+ 13/14 Gehalt)

Da viele auch anscheinend an der Finanzierung des Eigentums
verzweifeln, stimme ich manchen Vorposter zu - Warum muss man
mit Anfang 30 bereits ein Haus bzw. eine Wohnung besitzen?
Gerade in dem derzeitigen Marktumfeld? 30 Jahre abbezahlen
wobei das Zinstief sicherlich nicht von Dauer ist. Nein danke!
Ich bin jetzt Mitte 20 und habe ein sehr komfortables Leben,
kann auch einiges beiseite legen und trotzdem schön wohnen.

Man muss nur wissen was einem wichtig ist. Wenn man ne dicke
Karre will muss man halt vlt. beim Thema Wohnung Abstriche
machen bzw. vice versa. Solange man selbst damit glücklich
ist, ist doch egal wie viel man sich beiseite legt - man darf
sich halt nur nicht wundern, wenn dann mit Mitte 40 kein Geld
vorhanden ist.

LG

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich wiederhole es nochmal.
Wem 2500 Euro, egal in welcher deutschen Stadt, zum Leben nicht reicht soll sich doch einfach mal in die Situation von angestellten Friseueren, Arzthelferinnen, Bäckereiverkäuferinnen, Krankenschwestern, Erzieherinnen usw. reinversetzten.

Die haben deutlich (!) weniger als 2500 Netto und arbeiten oftmals mehr als ein typischer Industriebeamter (der sich womöglich hier noch beklagt).

Die müssten ja allesamt am Hungertuch nagen.

Ändert mal eure Einstellung zu Geld und Status und ihr werdet merken wie unbeschwert das Leben plötzlich sein kann.

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know-it-all

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

[...]
angestellten Friseueren, Arzthelferinnen,
Bäckereiverkäuferinnen, Krankenschwestern, Erzieherinnen usw.
reinversetzten.

[...]

Die müssten ja allesamt am Hungertuch nagen.

Hungern muss hierzulande tatsächlich (zum Glück!) niemand. Zumindest aber sind die Angehörigen der genannten Berufsgruppen inherent durch die immer wieder diskutierte Altersarmut bedroht. Wenn man also als Akademiker dem Risiko vorbeugen will, dass man im Alter echte Existenzsorgen bekommt, dann ist man natürlich gut daran beraten, jetzt möglichst viel Geld in die Altersvorsorge zu investieren bzw. zu sparen. Dass man da unter Umständen mit 2.500 EUR netto - je nach Lebensumständen - keine riesigen Sprünge machen kann, kann ich sogar nachvollziehen.

Mit "Lebensumstände" meine ich, dass eben doch einige Leute in den teureren Städten landen und entsprechend einen größeren Teil ihres Gehaltes wieder für die Wohnung aufwenden müssen. Jetzt mag der ein oder andere wieder argumentieren dass diese Städte kein optimales Verhältnis aus Gehalt und Lebenshaltungskosten/Preisniveau bieten. Allerdings ist das Leben nicht immer ein Wunschkonzert und nicht jeder hat auch X Jobangebote oder geniest die totale Freiheit in eine Gegend mit einem günstigeren Verhältnis ziehen zu können oder zu wollen.

Wenn man also in München nach Überweisung der Miete noch 1.500 EUR für den Rest des Monats zur Verfügung hat, dann könnte es auch bei einem "normalen" Lebensstil sicher in dem ein oder anderen Monat passieren, dass am Monatsende nicht so viel zum Sparen übrig ist.

Es bleibt ja doch nicht immer bei den planbaren und monatlich wiederkehrenden Kosten, die die meisten hier schön aufzeigen. Nein - es geht halt doch mal was im Haushalt oder am Auto kaputt und muss ersetzt werden; manche Versicherungen zahlt man als Jahressumme in einem bestimmten Monat usw.

Ändert mal eure Einstellung zu Geld und Status und ihr werdet
merken wie unbeschwert das Leben plötzlich sein kann.

Ob die Mehrheit der Leute aus den genannten Berufsgruppen aufgrund der knappen Finanzen nun ein vollkommen unbeschwertes Leben führen kann, darf man auch bezweifeln. Unbeschwertheit entsteht natürlich nicht nur durch Geld. Aber wenn man nicht jeden EURO dreimal umdrehen muss, bevor man ihn ausgibt, hat man schonmal ein paar Sorgen weniger.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"Wem 2500 Euro, egal in welcher deutschen Stadt, zum Leben nicht reicht soll sich doch einfach mal in die Situation von angestellten Friseueren, Arzthelferinnen, Bäckereiverkäuferinnen, Krankenschwestern, Erzieherinnen usw. reinversetzten.

Die haben deutlich (!) weniger als 2500 Netto und arbeiten oftmals mehr als ein typischer Industriebeamter (der sich womöglich hier noch beklagt).

Die müssten ja allesamt am Hungertuch nagen.

Ändert mal eure Einstellung zu Geld und Status und ihr werdet merken wie unbeschwert das Leben plötzlich sein kann."

Dies ist eine typische Argumentation, die schon zu Schulzeiten auftreten, oder gar von Eltern bei Kleinkindern angewandt wird. Nach dem Motto: "Denk doch mal an die armen Kinder in Afrika, die haben es so schwer und du so gut." In dieser Argumentation wird pauschal negiert, dass der Mensch keine wachsenden Bedürfnisse und persönliche Entwicklungsstufen aufweist. Zudem sehe ich in solchen Pauschalargumentationen immer die Gefahr von sozialistischer Ideologie, bei dem nicht mehr das Streben nach persönlicher Verbesserung belohnt wird, sondern die Gleichschaltung der Bevölkerung. Soll sich der Mensch also dem niedrigen gesellschaftlichen Standard anpassen, oder ist es doch ratsamer, dass der Mensch versucht sich dem besseren (Ja, die Welt war doch schon immer irgendwie kapitalistisch, und in diesem Sinne meine ich mit besser tatsächlich den finanziellen Status) anzunähern?

Es ist in der aktuellen Natur und Wertvorstellung des Menschen auch so, dass mit wachsendem Einkommen sich die Bedürfnisse anpassen. Auch im Hinblick auf die Zukunft kann ich es vollkommen nachvollziehen, dass ein junger Akademiker mit 2.500 EUR netto im Monat sagt, dass dieses Einkommen auf Dauer zu wenig ist. Im Vergleich zur immer wieder erwähnten Friseurin, zielt ein Jungakademiker es sicherlich in Erwägung bspw. eine schöne Immobilie oder ein Haus zu kaufen/bauen, welche einen anderen Standard entspricht als die Wohnung in der eine Friseurin (zur Miete) wohnt. Solche Immobilien werden in absehbarer Zeit nicht günstiger und verbleiben sicherlich bei einer Wohnungsgröße von 100m²+ in den meisten Städten nicht günstiger als 450.000 EUR zu haben. Da braucht es dann doch schon zwei Akademiker, um eine solche Wohnung abzubezahlen. Wenn dann noch allerlei andere Bedürfnisse dazu kommen, dann sind 2.500 EUR netto im Monat tatsächlich zu wenig auf Dauer.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Bzgl. Freiheit der Wahl des Arbeitsortes: Es ist richtig, dass man es sich oft nicht aussuchen kann. Wenn das so ist, dann ist aber auch klar, dass man nur einer von vielen ist, also zurecht nicht übermäßig viel verdient. Also alle die jammern, mal selber überlegen, ob man zu den wenigen Überfliegen gehört oder vielleicht doch ein austauschbarer 08/15-BWLer ist. Als Letzteter sollte man dann vielleicht mal der Realität ins Auge blicken.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Jeder, der zu seinen Ausgaben nur Miete und Essen zählt, lügt sich in die Tasche. Und das mit den wachsenden Ansprüchen stimmt auch. Ich fliege z.B. meistens auch innerdeutsch privat und wenn es distanzmässig keinen Sinn macht, miete ich ein Auto. Natürlich könnte ich mich auch für 20? in einen Bus von Berlin nach Frankfurt für 5 Stunden setzen, aber der Zeitaufwand ist es mir einfach nicht wert. Ich bin jetzt in der komfortablen Situation, dass ich nach Abzug von Miete und Essen bei etwa 3500? disponiblem Einkommen liege, aber davon gehen locker nochmal 1500? pro Monat für Lifestyle und Urlaub und was weiss ich weg. Daher reichen 2500 netto dauerhaft eben nicht! Wie will man da jemals Rücklagen bilden? Von den 10000? im Jahr, die man sich aktiv zusammensparen muss?

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Hier haben sich mal wieder die Eggsperden versammelt.

Leute, die 3,5k netto verdienen, tun dies im Wesentlichen für ihre Familie (wenn vorhanden) oder für ihr Ego.

"Brauchen" ist das falsche Wort, wenn es um Nettogehälter über 2k geht. Was ich mich allerdings bei all den "3,5k+ reichen nicht, ein Glück, dass ich 4,5k habe"-Leuten frage, ist:
Wann gebt ihr das Geld aus? Wer 60+ Stunden pro Woche arbeitet, der ist doch sowieso kaum zu hause?!

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"In dieser Argumentation wird pauschal negiert, dass der Mensch keine wachsenden Bedürfnisse und persönliche Entwicklungsstufen aufweist."

Wachsende Bedürfnisse werden nur von außen suggeriert, die kann man mit einer gesunden Einstellung relativ klein halten. Für eine persönliche Entwicklung braucht man kein Geld.

"Zudem sehe ich in solchen Pauschalargumentationen immer die Gefahr von sozialistischer Ideologie, bei dem nicht mehr das Streben nach persönlicher Verbesserung belohnt wird, sondern die Gleichschaltung der Bevölkerung."

Das hat mit Gleichschaltung rein gar nichts zu tun. Wenn jemand seine persönliche Entwicklung und sein persönliches Glück in einer hierarchisch weit oben angesiedelten Position in einem Unternehmen und in der monatlichen Überweisung des Gehalts sieht finde ich das toll. Pauschal zu unterstellen, dass ein Betrag x (im aktuellen Fall 2500 netto) für Glück, Unglück, Zufriedenheit, Unzufriedenheit und sogar persönlicher Entwicklung ausreichend ist finde ich schwachsinnig.

"Wenn dann noch allerlei andere Bedürfnisse dazu kommen, dann sind 2.500 EUR netto im Monat tatsächlich zu wenig auf Dauer."

Und wieder sind wir beim Ausgangspunkt. Geh mal ins osteuropäische Ausland, da sind 2500 Euro netto tlw. das obere Prozent der Bevölkerung. Da kommen ganze Bevölkerungsschichten mit einem Bruchteil von unserem Gehalt aus und diese Länder sind nicht unglücklicher.

Und ja, wenn ein Kleinkind hierzulande motzt, weil es lieber Schoko- anstatt Vanille-Eis haben will, ist ein Vergleich mit den Menschen in Afrika durchaus angebracht.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Hallo Herr Darwin,

nette neue Evolutionstheorie haben Sie da. Nur weil man nicht viel verdient, heißt das noch lang nicht, das man sich einem "niedrigen" Standard anpasst und nicht nach "höherem" strebt. Meiner Meinung nach hat jeder Altenpfleger ein höheres Gehalt verdient als ein Außendienstler der in seinem dicken Porsche auf der Autobahn unterwegs ist. Diese Menschen tragen mehr zur Gesellschaft/entwicklung und einem "Standard" bei, als jeder andere hier in diesem Forum (wahrscheinlich).

Lounge Gast schrieb:

"Wem 2500 Euro, egal in welcher deutschen Stadt, zum
Leben nicht reicht soll sich doch einfach mal in die
Situation von angestellten Friseueren, Arzthelferinnen,
Bäckereiverkäuferinnen, Krankenschwestern, Erzieherinnen usw.
reinversetzten.

Die haben deutlich (!) weniger als 2500 Netto und arbeiten
oftmals mehr als ein typischer Industriebeamter (der sich
womöglich hier noch beklagt).

Die müssten ja allesamt am Hungertuch nagen.

Ändert mal eure Einstellung zu Geld und Status und ihr werdet
merken wie unbeschwert das Leben plötzlich sein kann."

Dies ist eine typische Argumentation, die schon zu
Schulzeiten auftreten, oder gar von Eltern bei Kleinkindern
angewandt wird. Nach dem Motto: "Denk doch mal an die
armen Kinder in Afrika, die haben es so schwer und du so
gut." In dieser Argumentation wird pauschal negiert,
dass der Mensch keine wachsenden Bedürfnisse und persönliche
Entwicklungsstufen aufweist. Zudem sehe ich in solchen
Pauschalargumentationen immer die Gefahr von sozialistischer
Ideologie, bei dem nicht mehr das Streben nach persönlicher
Verbesserung belohnt wird, sondern die Gleichschaltung der
Bevölkerung. Soll sich der Mensch also dem niedrigen
gesellschaftlichen Standard anpassen, oder ist es doch
ratsamer, dass der Mensch versucht sich dem besseren (Ja, die
Welt war doch schon immer irgendwie kapitalistisch, und in
diesem Sinne meine ich mit besser tatsächlich den
finanziellen Status) anzunähern?

Es ist in der aktuellen Natur und Wertvorstellung des
Menschen auch so, dass mit wachsendem Einkommen sich die
Bedürfnisse anpassen. Auch im Hinblick auf die Zukunft kann
ich es vollkommen nachvollziehen, dass ein junger Akademiker
mit 2.500 EUR netto im Monat sagt, dass dieses Einkommen auf
Dauer zu wenig ist. Im Vergleich zur immer wieder erwähnten
Friseurin, zielt ein Jungakademiker es sicherlich in Erwägung
bspw. eine schöne Immobilie oder ein Haus zu kaufen/bauen,
welche einen anderen Standard entspricht als die Wohnung in
der eine Friseurin (zur Miete) wohnt. Solche Immobilien
werden in absehbarer Zeit nicht günstiger und verbleiben
sicherlich bei einer Wohnungsgröße von 100m²+ in den meisten
Städten nicht günstiger als 450.000 EUR zu haben. Da braucht
es dann doch schon zwei Akademiker, um eine solche Wohnung
abzubezahlen. Wenn dann noch allerlei andere Bedürfnisse dazu
kommen, dann sind 2.500 EUR netto im Monat tatsächlich zu
wenig auf Dauer.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich bin vollkommen deiner Meinung, dass solche Pflegeberufe und auch z.B. die Sozialarbeit nicht angemessen anerkannt und auch vergütet werden, gemessen an ihrer Leistung. Das ist aber eben Angebot und Nachfrage und da in diese relativ leicht auch als Quereinsteiger reinkommt, sind eben die Löhne geringer.

Was du aber bei den top verdienenden Vertrieblern vergisst, sind zwei ganz wichtige Aspekte. Zum einen sichern sie über gute Arbeit den Unternehmenserfolg und damit die Arbeitsplätze vieler Mitarbeiter und die Existenz vieler Familien. Zum anderen leisten Gutverdiener wie der Porschefahrer einen größeren finanziellen Beitrag zur Gesellschaft in den Sozialsystemen und beim Steueraufkommen. Das wird all dem Neiddenken gerne vergessen. Lasst doch jedem sein Leben. Dieses besser, schlechter find ich total sinnfrei.

Lounge Gast schrieb:

Hallo Herr Darwin,
....
Meiner Meinung nach hat jeder Altenpfleger ein höheres Gehalt verdient als ein
Außendienstler der in seinem dicken Porsche auf der Autobahn
unterwegs ist. Diese Menschen tragen mehr zur
Gesellschaft/entwicklung und einem "Standard" bei,
als jeder andere hier in diesem Forum (wahrscheinlich).

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Nein sie reichen defintiv nicht, wenn man sich einen gewissen Lebensstil leisten will.

Ich wohne in einer 75qm Wohnung in der nähe der Münchner Innenstadt, fahre einen 100k? Wagen, fliege auch privat Langstrecke nur in Business oder First Class, übernachte wenigstens in 4 Sterne Hotels und habe ein paar teure Hobbies wie Uhren sammeln und High End Hifi Anlagen. Dafür brauche ich nunmal einen höheren 4 stelligen Betrag im Monat, angespart soll ja auch noch werden.

Ich habe dafür einige Jahre studiert und mich jobmässig gut positioniert für 2500 Netto hätte es dann auch die Realschule und eine 2 jährige Ausbildung getan.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich hab das Gefühl hier wird wird nicht zwischen gut und verschwenderisch leben unterschieden.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"Wachsende Bedürfnisse werden nur von außen suggeriert, die kann man mit einer gesunden Einstellung relativ klein halten. Für eine persönliche Entwicklung braucht man kein Geld."

Persönliche Entwicklung kann man mit Hilfe vieler Dinge. Ich stimme deiner Aussage daher nur bedingt zu, dass du sagst, dafür benötigt man kein Geld. Es ist aber ungemein einfacher, wenn man sich darüber keine Gedanken machen muss. Und ja, jedwede geistige Entwicklung benötigt kein Geld, aber sofern persönliche Weiterentwicklung im Zusammenhang mit Kunst, Sport oder sonstigen Dingen im Zusammenhang steht, wofür man in gewissen Abständen auch finanziell investieren muss, dann wird das Thema Geld zur Selbstverwirklichung doch wieder wichtig.

Dass Bedürfnisse von außen suggeriert werden, ist auch so eine Binsenweisheit. Jedwedes Bedürfnis, welches in der Welt existiert, selbst die Findung zu Gott, ist eine von jemanden anderes dir in den Kopf gesetzte Floskel. Hätte nicht vor tausenden Jahren es den Leuten eingeredet, es gäbe diese höhere Macht, dann würden heute nicht Milliarden Menschen daran "glauben". So ist es eben auch mit den materiellen Bedürfnissen. Sie sind zwar extrinsischer Natur, aber sobald es um Komfort und Vereinfachung geht, so geht dies immer sehr schnell einher mit intrinsischer Bedürfnisbefriedigung.

"Das hat mit Gleichschaltung rein gar nichts zu tun. Wenn jemand seine persönliche Entwicklung und sein persönliches Glück in einer hierarchisch weit oben angesiedelten Position in einem Unternehmen und in der monatlichen Überweisung des Gehalts sieht finde ich das toll. Pauschal zu unterstellen, dass ein Betrag x (im aktuellen Fall 2500 netto) für Glück, Unglück, Zufriedenheit, Unzufriedenheit und sogar persönlicher Entwicklung ausreichend ist finde ich schwachsinnig."

An dieser Stelle möchte ich mal auf deine Gegenargumentation zu Sprechen kommen, da du oft immer nur von "Glück und Zufriedenheit" redest, ich aber wiederum von mehr als nur dieser zwei Kerngedanken. Wie oben schon erwähnt, ja zum persönlichen Glück braucht man kein Geld, aber dennoch macht es das Ganze viel einfacher und ist in vielen Fällen quasi eine Notwendigkeit. Wenn ich von einem Pauschalbetrag von x = 2.500 EUR ausgehe und sage, dass das für einen Arbeiter/Akademiker auf Dauer in unserer Gesellschaft in Deutschland nicht reicht, dann verweise ich wieder gerne auf nur das eine von mir genannte Beispiel mit den Immobilien. Wenn jetzt noch Statussymbole wie (Elektro-)Automobile (Achtung: Wichtiger Grundpfeiler unseres Wohlstandes), Bio-Food, Versicherungen, Hobbies, Reisen, Kommunikationstechnologien/Unterhaltung, Strom/Gas/Wasser, Vorsorge etc. dazu kommen, dann ist dies auf Dauer einfach zu gering.

"Und wieder sind wir beim Ausgangspunkt. Geh mal ins osteuropäische Ausland, da sind 2500 Euro netto tlw. das obere Prozent der Bevölkerung. Da kommen ganze Bevölkerungsschichten mit einem Bruchteil von unserem Gehalt aus und diese Länder sind nicht unglücklicher."

Danke, war ich schon, und habe dort auch zwei Semester verbracht. Benötige daher einen solchen Hinweis nicht. Und nur weil es dort das obere Prozent ausmacht, soll ich mich jetzt deswegen zufrieden geben? Und auch hier. Ich rede nicht nur vom Glücklichsein. Wenn ich zurückblicke auf die Menschen in der Ukraine (nein, dort habe ich nur eine dreimonatige Rundreise gemacht), dann waren diese natürlich auch glücklich, nur sind die Verhältnisse in denen sie leben nicht gerade einladend (für unser Verständnis) und aufgrund fast europaweit ähnlich hoher Lebensmittelpreise begnügen sich viele mit dem Nötigsten. Tut mir Leid, aber ich bleibe dabei, dass es nicht Ziel einer Gesellschaft sein sollte, sich an dem unteren Promill zu orientieren, sondern es sollte versucht werden, das untere dem oberen anzugleichen. Und das in jedem Land, nicht nur in Deutschland.

"Und ja, wenn ein Kleinkind hierzulande motzt, weil es lieber Schoko- anstatt Vanille-Eis haben will, ist ein Vergleich mit den Menschen in Afrika durchaus angebracht."

Und dann bringen Sie ihren Kindern bei in Afrika Entwicklungshilfe zu leisten, was mittlerweile nach Jahrzehnten feststellbare Fehlpolitik war.

@"Hallo Herr Darwin,

nette neue Evolutionstheorie haben Sie da. Nur weil man nicht viel verdient, heißt das noch lang nicht, das man sich einem "niedrigen" Standard anpasst und nicht nach "höherem" strebt. Meiner Meinung nach hat jeder Altenpfleger ein höheres Gehalt verdient als ein Außendienstler der in seinem dicken Porsche auf der Autobahn unterwegs ist. Diese Menschen tragen mehr zur Gesellschaft/entwicklung und einem "Standard" bei, als jeder andere hier in diesem Forum (wahrscheinlich)."

Warum nennen Sie mich Darwin? Kennen Sie mich? Ich habe hier keinerlei Evolutionstheorie aufgestellt. Ich sprach lediglich von aktuellen Bedürfnissen und persönlicher Entwicklungen. Dass dazu Geld eine Notwendigkeit darstellt, da wir nicht in einem echten Kommunismus leben, ist doch selbstverständlich. Und ja, ich bleibe dabei, dass wenn ich in diesem Zusammenhang von einem Standard spreche, ich den monetären Faktor als maßgebend definiere. Ich kann mir die Welt auch schön konzeptionell gestalten, aber ich betrachte die Situation einfach realistisch und nicht verbittert (Jeder Pfleger sollte mehr verdienen als jeder Außendienstmitarbeiter). Zwar stimme ich ihnen zu, dass bestimmte Berufsgruppe in unserer Gesellschaft zu niedrig entlohnt werden, doch würde ich es mir nicht anmaßen jemand anderen weniger Geld zu wünschen.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Bitte ernsthaft diskutieren und keinen Kindergarten!

Lounge Gast schrieb:

Nein sie reichen defintiv nicht, wenn man sich einen gewissen
Lebensstil leisten will.

Ich wohne in einer 75qm Wohnung in der nähe der Münchner
Innenstadt, fahre einen 100k? Wagen, fliege auch privat
Langstrecke nur in Business oder First Class, übernachte
wenigstens in 4 Sterne Hotels und habe ein paar teure Hobbies
wie Uhren sammeln und High End Hifi Anlagen. Dafür brauche
ich nunmal einen höheren 4 stelligen Betrag im Monat,
angespart soll ja auch noch werden.

Ich habe dafür einige Jahre studiert und mich jobmässig gut
positioniert für 2500 Netto hätte es dann auch die Realschule
und eine 2 jährige Ausbildung getan.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Dem kann ich nur zustimmen, wenn ich diesen Mist mit Uhren sammeln und ich fliege nur Business höre, wirds mir schlecht. Da hat einer den Thread nicht verstanden, der Titel müsste sonst heißen, wie viel muss ich verdienen, wenn ich mir überteuerte Hobbies leisten will und einen verschwenderischen Lebensstil pflegen möchte? Dann hat der gute Herr ganz sicher recht, dann reichen 2500 Euro natürlich bei weitem nicht. Aber manche scheinen hier in ganz anderen Sphären zu Leben, ansonsten kann man so einen hochnäsigen mist doch gar nicht schreiben.

Ah bevor hier der Neid Käse kommt, ich verdiene selbst nicht schlecht, aber bin noch nicht so realitätsfremd wie manch andere hier.

Lounge Gast schrieb:

Ich hab das Gefühl hier wird wird nicht zwischen gut und
verschwenderisch leben unterschieden.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

Dem kann ich nur zustimmen, wenn ich diesen Mist mit Uhren
sammeln und ich fliege nur Business höre, wirds mir schlecht.
Da hat einer den Thread nicht verstanden...

Da hat einer den Thread wahrscheinlich besser verstanden als die meisten hier, viel ist dabei doch nur dummes Rumgeprolle und von jeglicher Realität meilenweit entfernt.

2.500 netto ist als Single schon weit überdurchschnittlich. Damit ist also auch ein überdurchschnittliches Leben möglich. Wer damit immer noch nicht klar kommt, dem ist nicht mehr zu helfen.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Vorneweg: Ich finde die Diskussion mit Dir prima, du formulierst toll, baust deine Argumentation logisch auf, ich kann deine Meinung folglich sehr gut nachvollziehen, wenngleich ich sie nicht teile.

"Persönliche Entwicklung kann man mit Hilfe vieler Dinge. Ich stimme deiner Aussage daher nur bedingt zu, dass du sagst, dafür benötigt man kein Geld. Es ist aber ungemein einfacher, wenn man sich darüber keine Gedanken machen muss."

Dem stimme ich vollkommen zu. Offensichtlich ist es aber nicht so, dass wenn man eine gewisse Summe X verdient, mit der man sich Kunst / Sport etc. zur persönlichen Entwicklung leisten kann dieses Streben nach mehr Geld reduziert wird.

"...dann verweise ich wieder gerne auf nur das eine von mir genannte Beispiel mit den Immobilien. Wenn jetzt noch Statussymbole wie (Elektro-)Automobile (Achtung: Wichtiger Grundpfeiler unseres Wohlstandes), Bio-Food, Versicherungen, Hobbies, Reisen, Kommunikationstechnologien/Unterhaltung, Strom/Gas/Wasser, Vorsorge etc. dazu kommen, dann ist dies auf Dauer einfach zu gering."

Wenn ein Leben nur als lebenswert betrachtet werden kann mit einer schicken Innenstadt-Immobilie und sämtlichen schon von dir so bezeichneten Status-Symbolen dann reichen 2500 Euro netto natürlich vorne und hinten nicht. Leider habe ich die von dir Kerngedanken, die über meine zitierten Glück und Zufriedenheit hinausgehen nicht ganz verstanden. Vielleicht haben wir auch einfach andere andere Interpretation von "Personliche Entwicklung". Für mich ist dies in allererster Linie eine Einstellung zum Leben, die auf immateriellen Werten beruht. Wenn sich jemand selbstverwirklicht fühlt wenn er in sein eigenes Haus geht fände ich das etwas seltsam.

"Tut mir Leid, aber ich bleibe dabei, dass es nicht Ziel einer Gesellschaft sein sollte, sich an dem unteren Promill zu orientieren, sondern es sollte versucht werden, das untere dem oberen anzugleichen."

Ich halte es nicht für klug, das eigene Konsumverhalten an anderen zu orientieren. Nur weil der Kollege/Nachbar/Kumpel ein überteuertes Auto fährt, brauche ich hier nicht "mitzuhalten". Das gilt insbesondere für den Bereich Immobilien und Statussymbolen. Wie oben schon geschrieben, es ist faszinierend wie unbeschwert und leicht das Leben plötzlich ist, wenn man sich von dem Konsumwahn loslöst.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Das ist schon ein sehr gehobener Lebensstil. Nur Deine Wohnung passt überhaupt nicht dazu. 75 qm ist auch für einen Single nicht viel.Natürlich ist München teuer. Aber trotzdem ist das ziemlich eng.

Lounge Gast schrieb:

Nein sie reichen defintiv nicht, wenn man sich einen gewissen
Lebensstil leisten will.

Ich wohne in einer 75qm Wohnung in der nähe der Münchner
Innenstadt, fahre einen 100k? Wagen, fliege auch privat
Langstrecke nur in Business oder First Class, übernachte
wenigstens in 4 Sterne Hotels und habe ein paar teure Hobbies
wie Uhren sammeln und High End Hifi Anlagen. Dafür brauche
ich nunmal einen höheren 4 stelligen Betrag im Monat,
angespart soll ja auch noch werden.

Ich habe dafür einige Jahre studiert und mich jobmässig gut
positioniert für 2500 Netto hätte es dann auch die Realschule
und eine 2 jährige Ausbildung getan.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich hätte gerne etwas größeres allerdings habe ich diese nach Ausbildungsende gekauft und sie ist mittlerweile abbezahlt. Wenn ich jetzt etwas größeres in der gleichen Gegend kaufe müsste ich pro qm gute 18000? hinlegen und für ein Zimmer mehr möchte ich mich nicht noch mal mit 400 000? plus Erwerbsnebekosten verschulden.

Lounge Gast schrieb:

Das ist schon ein sehr gehobener Lebensstil. Nur Deine
Wohnung passt überhaupt nicht dazu. 75 qm ist auch für einen
Single nicht viel.Natürlich ist München teuer. Aber trotzdem
ist das ziemlich eng.

Lounge Gast schrieb:

Nein sie reichen defintiv nicht, wenn man sich einen
gewissen
Lebensstil leisten will.

Ich wohne in einer 75qm Wohnung in der nähe der Münchner
Innenstadt, fahre einen 100k? Wagen, fliege auch privat
Langstrecke nur in Business oder First Class, übernachte
wenigstens in 4 Sterne Hotels und habe ein paar teure
Hobbies
wie Uhren sammeln und High End Hifi Anlagen. Dafür brauche
ich nunmal einen höheren 4 stelligen Betrag im Monat,
angespart soll ja auch noch werden.

Ich habe dafür einige Jahre studiert und mich jobmässig
gut
positioniert für 2500 Netto hätte es dann auch die
Realschule
und eine 2 jährige Ausbildung getan.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"Offensichtlich ist es aber nicht so, dass wenn man eine gewisse Summe X verdient, mit der man sich Kunst / Sport etc. zur persönlichen Entwicklung leisten kann dieses Streben nach mehr Geld reduziert wird."

Diesen Satz habe ich nicht ganz verstanden.

"Wenn ein Leben nur als lebenswert betrachtet werden kann mit einer schicken Innenstadt-Immobilie und sämtlichen schon von dir so bezeichneten Status-Symbolen dann reichen 2500 Euro netto natürlich vorne und hinten nicht. Leider habe ich die von dir Kerngedanken, die über meine zitierten Glück und Zufriedenheit hinausgehen nicht ganz verstanden. Vielleicht haben wir auch einfach andere andere Interpretation von "Personliche Entwicklung". Für mich ist dies in allererster Linie eine Einstellung zum Leben, die auf immateriellen Werten beruht. Wenn sich jemand selbstverwirklicht fühlt wenn er in sein eigenes Haus geht fände ich das etwas seltsam."

Aus humanistischer Sicht ist erstmal jedes menschliche Leben lebenswert. Zudem weiß ich nicht, ob ich Eigenheim, Lebensmittel, Strom/Gas/Wasser, Versicherungen oder Hobbies als Status bezeichnen würde. Statussymbole sind vielmehr Automobile (ja, nannte ich, ist aber in ländlichen Gegenden und Ballungszentren fast unumgänglich) oder das neuste Smartphone. (Wie, du hast kein Smartphone, was bist du denn für einer?)

Ich behandel dieses Thema hier im Thread eher so, wie der Anfangspost es angefragt hatte, ob 2.500 EUR dauerhaft zum leben reichen, wenn man eine Wohnung, Auto und Urlaub haben möchte. Du gehst aber wiederum immer zurück auf das Thema "persönliche Entwicklung" und "Glück und Zufriedenheit". Wenn ich nur persönliche Entwicklung und Glück und Zufriedenheit im Leben bräuchte und meine persönliche Entwicklung nicht gebunden ist an finanzielle Restriktionen aufgrund eines teuren Hobbies, dann stimme ich dir zu, dann bräuchte ich keine 2.500 EUR. Dafür würde mir auch Hartz IV genügen.

Außerdem gibt es in Süddeutschland (v.a. auf der schwäbischen Alb) immer noch eine starke Mentalität, wonach man sein Leben erst richtig gestaltet hat, sich sozusagen selbstverwirklicht, wenn man ein eigenes Haus oder zumindest eine Eigentumswohnung hat. Dies ist auch ein Teil von Selbstverwirklichung. Wenn jemand dies nicht so sieht, bedeutet dies noch lange nicht, dass es nicht andere Menschen so tun.

"Ich halte es nicht für klug, das eigene Konsumverhalten an anderen zu orientieren. Nur weil der Kollege/Nachbar/Kumpel ein überteuertes Auto fährt, brauche ich hier nicht "mitzuhalten". Das gilt insbesondere für den Bereich Immobilien und Statussymbolen. Wie oben schon geschrieben, es ist faszinierend wie unbeschwert und leicht das Leben plötzlich ist, wenn man sich von dem Konsumwahn loslöst."

Von Konsumwahn habe ich nie gesprochen. Ich persönlich bin ein sehr zurückhaltender Käufer und kaufe nur dann, wenn es für mich eine zwingende Notwendigkeit darstellt. Tlw. repariere ich Dinge auch einfach. Aber ein Auto oder eine Immobilie kauft man nicht an einem verkaufsoffenen Sonntag. Dies sind wohlüberlegte Entscheidungen, die Konsequenzen für Jahrzehnte bedeuten. Eine Immobilie fällt definitiv nicht unter die Definition von Konsum, und eine Mobilie wie das Auto ist grenzwertig.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Auto ist Konsumgut. Ausnahmen sind Oldtimer oder Luxusfahrzeuge wie Ferrari oder Rolls. Ich kaufe nur gebraucht. Und das ziemlich schnell, ohne zu lange zu überlegen.

Lounge Gast schrieb:

"Offensichtlich ist es aber nicht so, dass wenn man eine
gewisse Summe X verdient, mit der man sich Kunst / Sport etc.
zur persönlichen Entwicklung leisten kann dieses Streben nach
mehr Geld reduziert wird."

Diesen Satz habe ich nicht ganz verstanden.

"Wenn ein Leben nur als lebenswert betrachtet werden
kann mit einer schicken Innenstadt-Immobilie und sämtlichen
schon von dir so bezeichneten Status-Symbolen dann reichen
2500 Euro netto natürlich vorne und hinten nicht. Leider habe
ich die von dir Kerngedanken, die über meine zitierten Glück
und Zufriedenheit hinausgehen nicht ganz verstanden.
Vielleicht haben wir auch einfach andere andere
Interpretation von "Personliche Entwicklung". Für
mich ist dies in allererster Linie eine Einstellung zum
Leben, die auf immateriellen Werten beruht. Wenn sich jemand
selbstverwirklicht fühlt wenn er in sein eigenes Haus geht
fände ich das etwas seltsam."

Aus humanistischer Sicht ist erstmal jedes menschliche Leben
lebenswert. Zudem weiß ich nicht, ob ich Eigenheim,
Lebensmittel, Strom/Gas/Wasser, Versicherungen oder Hobbies
als Status bezeichnen würde. Statussymbole sind vielmehr
Automobile (ja, nannte ich, ist aber in ländlichen Gegenden
und Ballungszentren fast unumgänglich) oder das neuste
Smartphone. (Wie, du hast kein Smartphone, was bist du denn
für einer?)

Ich behandel dieses Thema hier im Thread eher so, wie der
Anfangspost es angefragt hatte, ob 2.500 EUR dauerhaft zum
leben reichen, wenn man eine Wohnung, Auto und Urlaub haben
möchte. Du gehst aber wiederum immer zurück auf das Thema
"persönliche Entwicklung" und "Glück und
Zufriedenheit". Wenn ich nur persönliche Entwicklung und
Glück und Zufriedenheit im Leben bräuchte und meine
persönliche Entwicklung nicht gebunden ist an finanzielle
Restriktionen aufgrund eines teuren Hobbies, dann stimme ich
dir zu, dann bräuchte ich keine 2.500 EUR. Dafür würde mir
auch Hartz IV genügen.

Außerdem gibt es in Süddeutschland (v.a. auf der schwäbischen
Alb) immer noch eine starke Mentalität, wonach man sein Leben
erst richtig gestaltet hat, sich sozusagen
selbstverwirklicht, wenn man ein eigenes Haus oder zumindest
eine Eigentumswohnung hat. Dies ist auch ein Teil von
Selbstverwirklichung. Wenn jemand dies nicht so sieht,
bedeutet dies noch lange nicht, dass es nicht andere Menschen
so tun.

"Ich halte es nicht für klug, das eigene Konsumverhalten
an anderen zu orientieren. Nur weil der
Kollege/Nachbar/Kumpel ein überteuertes Auto fährt, brauche
ich hier nicht "mitzuhalten". Das gilt insbesondere
für den Bereich Immobilien und Statussymbolen. Wie oben schon
geschrieben, es ist faszinierend wie unbeschwert und leicht
das Leben plötzlich ist, wenn man sich von dem Konsumwahn
loslöst."

Von Konsumwahn habe ich nie gesprochen. Ich persönlich bin
ein sehr zurückhaltender Käufer und kaufe nur dann, wenn es
für mich eine zwingende Notwendigkeit darstellt. Tlw.
repariere ich Dinge auch einfach. Aber ein Auto oder eine
Immobilie kauft man nicht an einem verkaufsoffenen Sonntag.
Dies sind wohlüberlegte Entscheidungen, die Konsequenzen für
Jahrzehnte bedeuten. Eine Immobilie fällt definitiv nicht
unter die Definition von Konsum, und eine Mobilie wie das
Auto ist grenzwertig.

antworten
know-it-all

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Wenn es nach der Definition geht, ist alles, was wir als Privatperson kaufen, ein Konsumgut (Wikipedia: "Konsumgüter sind Güter, die für den privaten Ge- oder Verbrauch hergestellt und gehandelt werden." ).

Auch das Haus, auch der Ferrari, auch der Oldtimer...

Weiter steht dort noch: "Konsumgüter können Verbrauchsgüter sein (z. B. Brennstoffe, Nahrungsmittel und Medikamente), aber auch langlebige Gebrauchsgüter, die nicht im eigentlichen Sinne verbraucht werden, sondern die durch den wiederholten Gebrauch einem Verschleiß (Abnutzung) unterliegen."

Demnach ist für dich ein Auto ein Konsumgut, welches gewisse Kriterien eines Verbrauchsgut erfüllt (--> schnell kaufen, (ab)nutzen, entsorgen/weiterverkaufen).

Andere Leute sehen aber im Auto zumindest ein langlebiges Gebrauchsgut. Ein Auto kann meiner Meinung nach sogar eine Art Investition sein, nämlich dann wenn ich bei der Beschaffung etwas mehr Geld in die Hand nehme, weil ich rechne/hoffe, dass der Wagen über eine lange Nutzungsdauer hinweg in Summe günstiger fährt, als der billige Gebrauchte.

Ich denke das war im Beitrag, auf den du dich beziehst, gemeint.

Lounge Gast schrieb:

Auto ist Konsumgut. Ausnahmen sind Oldtimer oder
Luxusfahrzeuge wie Ferrari oder Rolls. Ich kaufe nur
gebraucht. Und das ziemlich schnell, ohne zu lange zu
überlegen.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Habe auch 2600 netto ohne Kindergeld und Minijob meiner Frau

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"Offensichtlich ist es aber nicht so, dass wenn man eine gewisse Summe X verdient, mit der man sich Kunst / Sport etc. zur persönlichen Entwicklung leisten kann dieses Streben nach mehr Geld reduziert wird."
Diesen Satz habe ich nicht ganz verstanden."

Ich mach es mal konkret. Wenn ich derzeit ein Gehalt X erreiche, dieses Gehalt aber nicht reicht um z.B. das Hobby Tennis zu finanzieren, dann strebe ich ein Gehalt X + Y an, um mir das Hobby Tennis leisten zu können. Ich habe in meinem Leben schon einige Leute getroffen, deren Gehalt sich teilweise relativ stark gesteigert hat in relativ kurzer Zeit. Und nie war jemand dabei, der gesagt hat, dass das Gehalt nun völlig ausreichend ist und das unbedingte Streben nach mehr eingestellt wird. Es wurde nach immer noch mehr gestrebt, obwohl keinerlei Notwendigkeit vorhanden. Das eigentliche Ziel, sich das Hobby Tennis leisten zu können, wurde längst erreicht.

"Wie, du hast kein Smartphone, was bist du denn für einer?"

Ich haben ein altes Smartphone und war bis vor kurzem kurz davor, mir ein neues zu kaufen. Dann habe ich mal intensiv nachgedacht und bin nun kurz davor, mir ein einfaches Mobiltefon nur für Anrufe und SMS zu holen. Das mobile Internet hatte für mich in fast keiner Situation im Alltag einen Mehrwert und von den Whats App Nachrichten sind 95% sinnloser Scheiss, auf die ich verzichten kann.

"Zudem weiß ich nicht, ob ich Eigenheim, Lebensmittel, Strom/Gas/Wasser, Versicherungen oder Hobbies als Status bezeichnen würde."

Eigenheim ist fast ausschließlich Status (insbesondere bei einem Kauf in der aktuellen Hochpreisphase), alles andere kann man sich i.d.R. auch mit deutlich weniger als 2500 Euro netto leisten.

"Außerdem gibt es in Süddeutschland (v.a. auf der schwäbischen Alb) immer noch eine starke Mentalität, wonach man sein Leben erst richtig gestaltet hat, sich sozusagen selbstverwirklicht, wenn man ein eigenes Haus oder zumindest eine Eigentumswohnung hat. Dies ist auch ein Teil von Selbstverwirklichung."

Ich bin in der Gegend aufgewachsen und kenne die Mentalität deshalb sehr gut. Es ist eben die Frage, ob Menschen, die ihre Selbstverwirklichung anhand eines Eigenheimes definieren automatisch in eine bestimmte Region ziehen (z.B. Schwäbische Alb) oder ob die Region den dort lebenden Menschen suggeriert, dass man nur mit Eigenheim selbstverwirklicht ist. Ich glaube eher Zweiteres.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"Ich mach es mal konkret. Wenn ich derzeit ein Gehalt X erreiche, dieses Gehalt aber nicht reicht um z.B. das Hobby Tennis zu finanzieren, dann strebe ich ein Gehalt X + Y an, um mir das Hobby Tennis leisten zu können. Ich habe in meinem Leben schon einige Leute getroffen, deren Gehalt sich teilweise relativ stark gesteigert hat in relativ kurzer Zeit. Und nie war jemand dabei, der gesagt hat, dass das Gehalt nun völlig ausreichend ist und das unbedingte Streben nach mehr eingestellt wird. Es wurde nach immer noch mehr gestrebt, obwohl keinerlei Notwendigkeit vorhanden. Das eigentliche Ziel, sich das Hobby Tennis leisten zu können, wurde längst erreicht."

Interessen verlagern sich, Interessen kommen hinzu. Ambitionierte Menschen langweilen sich schnell und suchen nach immer weiteren Aktivitätsmöglichkeiten. Ist für mich noch kein Argument zu sagen, dass die Personen die du kennst "Konsumgeil" sind.

"Ich haben ein altes Smartphone und war bis vor kurzem kurz davor, mir ein neues zu kaufen. Dann habe ich mal intensiv nachgedacht und bin nun kurz davor, mir ein einfaches Mobiltefon nur für Anrufe und SMS zu holen. Das mobile Internet hatte für mich in fast keiner Situation im Alltag einen Mehrwert und von den Whats App Nachrichten sind 95% sinnloser Scheiss, auf die ich verzichten kann."

Das Beispiel mit dem Smartphone war nicht auf dich bezogen, sondern als Anekdote zum Thema Statussymbol. Bedurfte an sich keiner Kommentierung.

"Eigenheim ist fast ausschließlich Status (insbesondere bei einem Kauf in der aktuellen Hochpreisphase), alles andere kann man sich i.d.R. auch mit deutlich weniger als 2500 Euro netto leisten."

Ob ein Eigenheim Statussymbol ist oder nicht, ist wohl eine Ansichtssache. Entweder man lebt in der Abhängigkeit eines Gönners mit der Hoffnung, dass die Mieten während der Lebenszeit nicht all zu hoch steigen, oder man schafft sich ein Eigenheim an. Was jeder Mensch aber braucht, ist ein Dach über dem Kopf mit vier Wänden, welches die Witterung fernhält. Auch wenn es per Gesetz kein Recht auf Wohnraum gibt, so hat man in Deutschland dennoch das Recht auf ein Menschenwürdiges Leben und das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Ein Eigenheim dann dadurch als Status zu bezeichnen, welches keiner Notwendigkeit bedarf, ist wohl leicht übertrieben. V.a. im Hinblick auf die untere soziale Schicht in unserer Gesellschaft, die von steigenden Mieten am stärksten betroffen sind und wo es schon in vielen Fällen (habe keine Statistik gefunden, die das abbildet) dazu gekommen ist, dass die Menschen ihre Wohnungen räumen mussten um dann in "schwierigeren" Stadtteilen zu leben. Unsere tolle Mittelschicht ist davor auch nicht bewahrt, wenn man die aktuelle Situation in Großstädten betrachtet, wo mittlerweile bis zu 1/3 des Nettogehalts nur für die Kaltmiete (Wichtig: Kaltmiete!) aufgebracht werden muss.

"Ich bin in der Gegend aufgewachsen und kenne die Mentalität deshalb sehr gut. Es ist eben die Frage, ob Menschen, die ihre Selbstverwirklichung anhand eines Eigenheimes definieren automatisch in eine bestimmte Region ziehen (z.B. Schwäbische Alb) oder ob die Region den dort lebenden Menschen suggeriert, dass man nur mit Eigenheim selbstverwirklicht ist. Ich glaube eher Zweiteres."

Und wenn es zweiteres ist, dann wären wir eh wieder beim Thema Außeneinwirkung, was aber wie ich oben schon erwähnt habe auf alles zutrifft und damit ein legitimer Grund der Selbstverwirklichung wäre.

@"Auto ist Konsumgut. Ausnahmen sind Oldtimer oder Luxusfahrzeuge wie Ferrari oder Rolls. Ich kaufe nur gebraucht. Und das ziemlich schnell, ohne zu lange zu überlegen."

Entschuldigung. Ich habe wohl eine falsche Unterscheidung zwischen langfristigen, mittelfrstigen und kurzfristigen Gebrauchsgütern sowie Verbrauchsgütern gemacht. Dennoch ist eine Wohnung eine Notwendigkeit und ein Auto in vielen Regionen unabdingbar, weswegen sie an sich nicht in den vorher genannten "Konsumwahn" mit eingeschlossen werden sollten. Wir können gerne aber über den Begriff Konsumwahn diskutieren, aber zu behaupten, man solle sich vom Konsumwahn losreißen, indem man auf eine Wohnung verzichtet würde wohl nur auf einige wenige in unserer Gesellschaft zutreffen. Eher so auf Menschen wie Öff Öff.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Was lese ich hier für Beiträge?

Ich würde sogar behaupten, dass 2500 Euro für ne vierköpfige Familie ausreichen für ne Wohnung mit Garten mal im Jahr Familienurlaub in Malle.

Hier fragt sich irgendein verwöhnter Wiwi-Absolvent der nie einen Tag in seinem Leben gearbeitet hat, ob 2500 Euro für ein Single zum Leben reichen. Herrlich :D

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Für eine 4-köpfige Familie wäre das ein Leben nahe am Hartz-IV-Standard! Aber klar, mit einer billigen Wohnung in Bayern abseits der Großstädte geht das.

Lounge Gast schrieb:

Was lese ich hier für Beiträge?

Ich würde sogar behaupten, dass 2500 Euro für ne vierköpfige
Familie ausreichen für ne Wohnung mit Garten mal im Jahr
Familienurlaub in Malle.

Hier fragt sich irgendein verwöhnter Wiwi-Absolvent der nie
einen Tag in seinem Leben gearbeitet hat, ob 2500 Euro für
ein Single zum Leben reichen. Herrlich :D

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know-it-all

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

In ungefähr jedem zehnten Beitrag (aus mittlerweile 1.593) steht genau sinngemäß das gleiche was du gerade geschrieben hast.
Und fast genauso oft wurde schon darauf geantwortet, dass das zwar in einigen Gegenden Deutschlands geht, aber eben nicht unbedingt erstrebenswert ist.

Anscheinend ist also wirklich alles zu dem Thema gesagt. Schade, dass so ein Thread nicht einfach mal geschlossen werden kann, um zu verhindern, dass er alle paar Tage/Wochen wieder nach oben geholt wird und die Debatte von vorne anfängt..

Lounge Gast schrieb:

Was lese ich hier für Beiträge?

Ich würde sogar behaupten, dass 2500 Euro für ne vierköpfige
Familie ausreichen für ne Wohnung mit Garten mal im Jahr
Familienurlaub in Malle.

Hier fragt sich irgendein verwöhnter Wiwi-Absolvent der nie
einen Tag in seinem Leben gearbeitet hat, ob 2500 Euro für
ein Single zum Leben reichen. Herrlich :D

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Auch wenn das irgendwann schon mal angemerkt wurde: Der Thread ist sechs Jahre alt.
Bei einer durchschnittlichen Lohnsteigerung von 2,5 % im Jahr (nehmen wir mal netto 1,5 % an) käme man also zu der Frage ob heute 2750 Euro netto dauerhaft für einen Single zum Leben reichen.
Meine durchschnittlichen Ausgaben lagen 2010 bei 1900 Euro pro Monat und sie liegen heute bei 2300 pro Monat.
Netto Gehalt damals 2700 heute 3100, wenn man Beförderungen raus lässt und ich die Tarifbezahlungsentwicklung nehme. Tatsächlich habe ich ein paar Hunderter mehr. Die Mehrausgaben sind nicht auf Inflation zurückzuführen, sondern auf einen höheren Lebensstandard. Häufigerer und teurerer Urlaub, größere Wohnung.

Was ich aber zeigen will: Wir kommen in zeitliche Bereiche rein wo auch pro Jahr betrachtet geringfügige Erhöhungen durchaus was ausmachen.

Reichen also 2750 netto für einen Single zum Leben?

Mit den im Thread genannten Einschränkungen: Ja.
Ermöglichen sie jeden Lebensstil? Nein.
Ermöglichen sie den Lebensstil, den sich jemand Konkretes vorstellt? Selbst ausrechnen.

Ich denke ein Student, der vom echten leben noch nicht viel Ahnung hat (in sachen Kosten), bekommt in diesem Thread - mit Sinn und verstand gelesen - einen guten Eindruck von den Nebenkosten, die so auftauchen nach dem Studium. Wenn er dann noch Immoscout bemüht und sich in seiner Wunschstadt und -lage mal nach Wohnungsmieten umsieht und das hinzu nimmt, dann kann er sich die Frage selbst beantworten.
Insofern hat der Thread durchaus was Gutes. Es wird mal über Urlaubskosten, langelebige Güter, Versicherungen, Lebensmittel gesprochen und sonstige Kosten, die ein Studi entweder gar nicht oder nur sehr verklärt auf der Karte hat (wie ich werde mich nicht mein ganzes Leben von Nudeln mit Tomatensoße und Reis ernähren?)

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Sorgen habt ihr..tztz...ich wäre froh wenn wir zu zweit 2500.- verdienen würden.
Wenn man weniger hat kommt man aber auch mit weniger aus.
Hat man mehr gibt man mehr aus.
So einfach ist das.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Was viele auch vergessen ist Folgendes: Das Gehalt ist immer relativ.

Verdient man mehr, gibt man mehr aus. Wollte ich am Anfang auch nicht wahrhaben, ist aber so.

Habe mein BWL-Studium wg. Selbständigkeit abgebrochen und mit meiner Freundin (hat auch abgebrochen) eine Firma gegründet.

Jetzt, 3 Jahre später, haben wir viel erreicht. 12 Mitarbeiter, 2 Filialen, 15k netto monatlich.

von 15k netto hätten wir früher nie zu träumen gewagt. Jetzt sind aber auch die Ausgaben höher. Neubau Loft mit Dachterasse und Loggia = 2000 warm.
BMW M4 monatlich: 1100.

usw usf.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Der Anstieg der Ausgaben ist nicht zwangsläufig, tritt aber in der Regel ein, wenn die Einkommenssteigerungen groß und frequent sind.

Es ist auch nicht einfach, die Ausgaben weniger stark als die Einnahmen steigern zu lassen, denn da verzichtet man darauf sich mehr zu leisten (sprich zu konsumieren). Und Verzicht ist in der Regel sehr schwer, egal bei was.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

ich wäre froh, wenn ich jemals im leben 2,5k netto verdienen würde ....

antworten

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DSW-Studie 2017 zu Lebenshaltungskosten im Studium

Wohnen und Essen machen einen erheblichen Teil der Lebenshaltungskosten im Studium aus.

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat die Lebenshaltungskosten von Studierenden ermittelt und mit der Höhe der BAföG-Bedarfssätze verglichen. Als Konsequenz daraus lauten die Forderungen des DSW den BAföG-Grundbedarf, die Wohnpauschale und den Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag für Studierende ab 30 zu erhöhen. Die neue Studie „Ermittlung der Lebenshaltungskosten von Studierenden“ des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) steht kostenlos zum Download bereit.

Lebenshaltungskosten im Studium erfordern höhere BAföG-Bedarfssätze

Cover der Studie "Ermittlung der Lebenshaltungskosten von Studierenden"

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat die Lebenshaltungskosten von Studierenden und die Höhe der BAföG-Bedarfssätze verglichen. Handlungsbedarf zeigt die Studie „Ermittlung der Lebenshaltungskosten von Studierenden“ laut DSW-Präsident Timmermann beim BAföG-Grundbedarf von derzeit 399 Euro, der Wohnpauschale von 250 Euro sowie dem Pflege- und Krankenversicherungszuschlag für Studierende ab 30.

Lebenshaltungskosten-Rechner für Studenten

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Der neue Lebenshaltungskostenrechner bei Unicum.de informiert darüber, wie tief man in einzelnen Uni-Städten monatlich in die Tasche greifen muss - und ob vielleicht ein Ortswechsel sinnvoll wäre.

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Studentinnen sitzen an einem Holztisch zusammen und lernen.

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Eine Hand wird hochgehalten vor grünen Farn.

Im Durchschnitt haben die Studierenden 770 Euro im Monat zur Verfügung, aber es gibt weiterhin eine deutliche Spannweite: Jeder fünfte Studierende liegt mit seinem Monatsbudget unter dem BAföG-Höchstsatz von 585 Euro, jeder Dritte unter 640 Euro.

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Lebenshaltungskosten Studium

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In Deutschland verdienen Fachkräfte und Führungskräfte durchschnittlich 57.100 Euro. Akademiker verdienen im Schnitt 37 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteil in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 65.404 Euro, in Wirtschaftsinformatik 68.133 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen sogar 70.288 Euro.

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Ein Lego-Männchen im Anzug mit vielen 50 Euro Scheinen symoblisiert das Thema Gehalt.

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Gehaltsstudie 2016: Gehälter in Marketing und Vertrieb steigen um 2,6 Prozent

Geldscheine und kleine Buchstabenwürfel zum Thema Gehälter liegen zusammen.

Die Gehälter im Marketing und Vertrieb wurden in Deutschland in 2016 um durchschnittlich 2,6 Prozent angehoben. Führungskräfte in Marketing und Vertrieb verdienen durchschnittlich 113.000 Euro jährlich, Spezialisten 73.000 Euro und Sachbearbeiter 49.000 Euro. Im Vertrieb ist die variable Vergütung Standard. Fast alle Vertriebsleiter, Außendienstleiter und Außendienstmitarbeiter erhalten etwa 20 Prozent vom Gehalt als leistungsabhängige Vergütung. Das zeigt die Gehaltsstudie 2016 der Managementberatung Kienbaum.

StepStone Gehaltsreport 2016: Das verdienen Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium

Ein Legomännchen mit Geldscheinen zum Thema Gehalt.

Durchschnittlich 52.000 Euro verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Akademiker verdienen im Schnitt 28 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteile in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 58.871 Euro, in Wirtschaftsinformatik 62.382 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen 62.231 Euro.

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