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Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

Mein Vater ist 60 und quite cool. Tennis, Sportwagen, topfit.
Der macht hoffentlich noch 25 Jahre, da kann er sein Geld
noch gut gebrauchen.

Lounge Gast schrieb:

Habe den Tipp mit den 30% immer noch nicht kapiert.
Vielleicht gibt es da ja auch nicht wirklich was zu
verstehen... Weshalb sollte ich auf mein Leben verzichten
damit das Guthaben auf der Bank wächst? Dann mit 60 soll
das
Leben mal endlich so richtig los gehen

Sagt ja keiner was gegen sparen. Aber mal Beispiel, ich 6000 brutto SK1 netto 3200, sparen soll ich vom "brutto netto" 1/3 also 2000, leben also von 1200 Euro pM.
Selbst nur ein 1000er gut angelegt pro Monat ergibt nach 35 Jahren mit unterdurchschnittlichem Zins über 700000 Euro.
Bei 15 Jahren "Restlebenszeit" kann man da schon ordendlich von leben.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Leute mit der selbsternannten "@!#$-You-Money" Einstellung tun mir einfach nur Leid. Man fühlt sich im Job nicht wohl und möchte sich mit Mitte 50 in ein Faulenzerdasein flüchten. Mein Tipp: Werde Theravada Mönch (oder christlicher) und Entfliehe dem Dasein als Erwachsener schon vorzeitig :-) VG

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Immer wieder gerne:

700.000 Euro hört sich sehr viel an - aber was ist mit den 1.000 Mark, die jemand 1980 angefangen hat, zu sparen (mit derselben Begründung, wie Du es jetzt tust). Er hat nun 350.000 Euro - ein hübsches Sümmchen, aber wirklich "viel"?!?

Generell: Zum Thema "unterdurchschnittlicher Zins" ist einfach zu beachten, dass es auch eine Teurung gibt.

Man sollte bei den ganzen Anlageplänen hier mal eher von Nullzins ausgehen, dann hat man die Inflation berücksichtigt. Und dann werden aus Deinen 1000 Euro pro Monat 400.000 Euro. Ebenfalls ein hübsches Sümmchen, aber "reich" bist Du damit im Alter nicht, v.a., wenn Du vorhast, danach noch 25 Jahre zu leben!

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know-it-all

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

Generell: Zum Thema "unterdurchschnittlicher Zins"
ist einfach zu beachten, dass es auch eine Teurung gibt.

Man wird auch davon ausgehen dürfen, dass sich der Arbeitslohn (analog zur Teurung) ebenfalls moderat erhöht. Das dürfte langfristig gesehen auch zu einer Erhöhung der realisierbaren Sparbeiträge führen. Ich rechne deswegen in Sparpläne gerne eine Dynamik, also jährliche Erhöhung der Sparsumme, mit ein. Ich denke 2% p.a. sind nicht komplett unrealistisch.

Nach 35 Jahren führt das dazu, dass man monatlich annährend doppelt so viel einzahlt, wie zu Beginn (Jahressumme ~23.500 EUR). Die Dynamik wirkt somit dem Kaufkraft-Verlust entgegen.

Im genannten Beispiel mit..

Sparsumme zu Beginn 1.000 EUR p.M.
Dynamik 2% jährlich
Verzinsung mit 3% (netto, Steuer vernachlässigt)
Laufzeit 35 Jahre

...ergibt sich am Ende eine hübsche Summe ~993.000 EUR.

Man sollte bei den ganzen Anlageplänen hier mal eher von
Nullzins ausgehen, dann hat man die Inflation berücksichtigt.

Nullzins ist m.E. übertrieben vorsichtig. Einerseits ist das auch nur eine Momentaufnahme. - wer 1985 angefangen hat zu sparen, der hat lange von hohen Zinsen profitiert und nur verhältnismäßig wenig Jahre unter den niedrigen Zinsen gelitten.
Und mit einem Horizont von 35 Jahren macht man natürlich keinen Banksparplan sondern kann auch "etwas" mehr Risiko gehen.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Du hast den Ansatz nicht ganz verstanden, oder ich habe mich unverständlich ausgedrückt.

Es geht nicht darum aus der "furchtbaren Tretmühle" frühstmöglich auszusteigen. Leute die, wie ich, sehr gut verdienen tun das über einen längeren Zeitraum nur wenn sie sich dafür wirklich begeistern können, alle anderen sind dagegen meistens nach 2-3 Jahren raus (siehe UB/IB).

Nur hilft Dir das besagte "@!#$-You-Money" eben viel entspannter durch die Phasen die jeder Job mit sich bringt, egal wie sehr man dafür "brennt", in denen Dich Dein Job einfach nur ankotzt.

Ich erlebe das bei meinen Kollegen die mir in solchen Situationen ihr Leid klagen aber nicht mal den Gedankengang über einen möglichen Berufs-Wechsel, Weiterbildung, Auszeit etc. zu Ende denken weil gleich der Angst über den Erhalt des aktuellen Lebensunterhalt kommt, der meistens über "Cash-Flow + Fremdkapital" und eben nicht Eigenkapital finaziert ist (klar wenn man mit 30 J. die 150qm ETW in MUC, den neuen 911er usw. unbedingt haben muss).

Im Endefeckt komme ich also in so einer Situation zum gleichen Ergebnis wie mein Kollege (=weitermachen) allerdings fühlt sich letzterer gezwungen weiterzumachen (Hamsterrad), ich allerdings habe mich frei entschieden weiterzumachen. Das ist für mich persönlich (!) der kleine aber relevante Unterschied.

Nur meine 2 cent, jedem das Seine (mein 911er ist 23 Jahre alt) ;)

Lounge Gast schrieb:

Leute mit der selbsternannten "@!#$-You-Money"
Einstellung tun mir einfach nur Leid. Man fühlt sich im Job
nicht wohl und möchte sich mit Mitte 50 in ein
Faulenzerdasein flüchten. Mein Tipp: Werde Theravada Mönch
(oder christlicher) und Entfliehe dem Dasein als Erwachsener
schon vorzeitig :-) VG

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"aber was ist mit den 1.000 Mark, die jemand 1980 angefangen hat"
1000 Euro sind nicht 1000 Mark, der Kollege hätte also 1980 auch schon 2000 Mark zurückgelegt, sein Gehalt wäre ja auch 12.000 Mark und nicht 6000. FALLS man sowas überhaupt vergleichen sollte.

Wie gesagt der Zins war jetzt mal relativ niedrig angesetzt, mit 3%. Inflation gleiche ich jetzt schon aus, jedes Jahr giobt es 2-4% mehr gehalt, das wird natürlich auch dann angepasst.

Dazu: Das Geld hier ist ja nicht das einzigste was man im Alter hat. Selbst wenn wir mal mit 350000 rechnen und 25 Jahre, Rente mit ~1800 Euro (auch sehr gering gerechnet, so lebt man danach von 3000 Euro + dem was man eben eh noch "auf der hohen kante hat", denn auch wenn man jetzt nicht ein Haufen weglegt, heißt es ja anderseits nicht, dass man den Rest alles ausgeben muss.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich bekomme etwa 2800 netto plus Spesen (um die 300).
Ich zahle für meine 40qm in (zugegeben recht guter Lage) Hamburg 800 warm, dazu kommen noch Wasser, Strom, Internet.
Weitere Fixkosten für Versicherungen, Sport etc.
Essen ist recht wenig, Frühstück im Hotel, Mittagessen von den Spesen und abens nur noch irgendwo was Leichtes.
Ich spare jeden Monat 1000. Von dem Rest kann ich gut leben. Sollte ich mal mehr brauchen aufgrund besonders hoher Ausgaben in einem Monat, buche ich halt was von meinem Sparkonto aufs Giro zurück.
Hätte ich die besprochenen 2500, würde ich halt 300 weniger sparen und wäre immernoch zufrieden.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich finde das ne Menge Leute viel weniger verdienen und kommen noch klar
Ihr seid irre und sollte mal über euren Lebensstandard nachdenken es giebt menschen mit 4 bis 6euro die Stunde

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Das wäre illegal da unter dem gesetzlichen Mindestlohn.

Wie aber hier schon mehrfach erwähnt wenn man mit Master oder Diplom 6 7 Jahre in die Ausbildung investiert hat ohne Geld zu verdienen muss man das später auch wieder rausholen können.

Lounge Gast schrieb:

Ich finde das ne Menge Leute viel weniger verdienen und
kommen noch klar
Ihr seid irre und sollte mal über euren Lebensstandard
nachdenken es giebt menschen mit 4 bis 6euro die Stunde

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ach so, weil es illegal ist, gibt es das nicht, stimmt.

Lounge Gast schrieb:

Das wäre illegal da unter dem gesetzlichen Mindestlohn.

Wie aber hier schon mehrfach erwähnt wenn man mit Master oder
Diplom 6 7 Jahre in die Ausbildung investiert hat ohne Geld
zu verdienen muss man das später auch wieder rausholen können.

Lounge Gast schrieb:

Ich finde das ne Menge Leute viel weniger verdienen und
kommen noch klar
Ihr seid irre und sollte mal über euren Lebensstandard
nachdenken es giebt menschen mit 4 bis 6euro die Stunde

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know-it-all

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Zumindest stellt sich die Frage, ob das Problem denn großflächig ist, oder ob es sich nicht doch eher um Einzelfälle bzw. ein isoliertes Problem handelt.
Ich tippe mal auf Letzteres.
Und der Kollege hat in einem recht - die Zielgruppe dieses Forums sind Berufseinsteiger mit Studiumsabschluss.
Ein Studium ist eine Investition (sowohl von Zeit als auch von Geld) und Ziel dieser Investition ist es definitiv nicht, sich danach mit einstelligen Stundenlöhnen abzufinden.

Lounge Gast schrieb:

Ach so, weil es illegal ist, gibt es das nicht, stimmt.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

Wie aber hier schon mehrfach erwähnt wenn man mit Master oder
Diplom 6 7 Jahre in die Ausbildung investiert hat ohne Geld
zu verdienen muss man das später auch wieder rausholen können.

Die Fragestellung des Threads ist aber nicht, ob und wieviel man später rausholen kann, sondern wie man mit 2.500 Euro als Single leben kann. Da ist ein Vergleich mit dem Durchschnitt also durchaus legitim. Und die Antwort kann da auch nur sein, 2.500 Euro ist relativ deutlich überdurchschnittlich, also ist damit auch ein überdurchschnittlich gutes Leben möglich. Dass das vielleicht nicht zum Standesdenken so manchen Sprosses einer reichen Familie passt mag sein, das ändert aber nichts an der Realität.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Studium ist der Normalfall, die berufliche Ausbildung eine Ausnahme.

Der junge Durchschnittsarbeitnehmer hat einen Studienabschluss, auch wenn es nur ein Bachelor ist.

know-it-all schrieb:

Zumindest stellt sich die Frage, ob das Problem denn
großflächig ist, oder ob es sich nicht doch eher um
Einzelfälle bzw. ein isoliertes Problem handelt.
Ich tippe mal auf Letzteres.
Und der Kollege hat in einem recht - die Zielgruppe dieses
Forums sind Berufseinsteiger mit Studiumsabschluss.
Ein Studium ist eine Investition (sowohl von Zeit als auch
von Geld) und Ziel dieser Investition ist es definitiv nicht,
sich danach mit einstelligen Stundenlöhnen abzufinden.

Lounge Gast schrieb:

Ach so, weil es illegal ist, gibt es das nicht, stimmt.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Der Logik folgend sollte er wenigstens einen Durchschnittslohn kriegen der sicherlich über de Mindestlohn liegt.

Lounge Gast schrieb:

Studium ist der Normalfall, die berufliche Ausbildung eine
Ausnahme.

Der junge Durchschnittsarbeitnehmer hat einen
Studienabschluss, auch wenn es nur ein Bachelor ist.

know-it-all schrieb:

Zumindest stellt sich die Frage, ob das Problem denn
großflächig ist, oder ob es sich nicht doch eher um
Einzelfälle bzw. ein isoliertes Problem handelt.
Ich tippe mal auf Letzteres.
Und der Kollege hat in einem recht - die Zielgruppe dieses
Forums sind Berufseinsteiger mit Studiumsabschluss.
Ein Studium ist eine Investition (sowohl von Zeit als auch
von Geld) und Ziel dieser Investition ist es definitiv
nicht,
sich danach mit einstelligen Stundenlöhnen abzufinden.

Lounge Gast schrieb:

Ach so, weil es illegal ist, gibt es das nicht,
stimmt.

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know-it-all

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

Studium ist der Normalfall, die berufliche Ausbildung eine
Ausnahme.

Der junge Durchschnittsarbeitnehmer hat einen
Studienabschluss, auch wenn es nur ein Bachelor ist.

Und was willst du damit sagen?

Der junge Durchschnittsarbeitnehmer in Deutschland verdient halt auch nicht 6 oder 7 EUR pro Stunde sondern in den überwiegenden Fällen zweistellige Beträge...

Und deswegen ist und bleibt ein Studium eine Investition, durch die der durchschnittliche Studierende (auch wenn es inzwischen die Mehrheit der Jugendlichen ist) letztendlich einen höheren Stundenlohn erreichen kann. Und deshalb ist es durchaus legitim auch ein Monatsnetto von 2.500 EUR anzupeilen, selbst wenn man das nicht unbedingt zum Berufseinstieg schon schafft, sondern vielleicht erst nach wenigen Berufsjahren.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"Studium ist der Normalfall, die berufliche Ausbildung eine Ausnahme.

Der junge Durchschnittsarbeitnehmer hat einen Studienabschluss, auch wenn es nur ein Bachelor ist."

Was das über den Bachelor sagt, darf sich jeder selbst zusammenreimen.
Letztendlich kann man auf die ursprüngliche Frage, ob 2,500? dauerhaft als Single reichen, ein sattes JA als Antwort geben. Wer mehr braucht, hat schlicht und ergreifend ein Problem mit seinem Konsum.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Sehe ich anders - ich dachte auch immer, das reicht. Nun ist es bei mir so, dass meine Frau nur Mindestlohn verdient - also ca. 1100? im Monat netto und wir in München wohnen. Somit recht hohe Mieten und Lebenshaltungskosten. 2500 Wären hier als Paar definitiv zu wenig um sich auch einmal etwas wegsparen zu können. Ich selbst verdiene aktuell etwa 5200 netto - insgesamt sind wir also bei etwa 6300 netto. Das reicht satt - aber man kann sich wirklich keine großen Sprünge leisten. Im Endeffekt geht alles davon für das Abbezahlen von Haus / Wohnung drauf, dann noch etwas Urlaub und etwas langfristige ETF Anlage...

nunja münchen / frankfurt ist eben nicht ganz normal.. wenn man nur von diesen "Erbern" usw. umgeben ist

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

In München ist allerdings auch ein Mindestlohnjob eher unüblich. Ich habe letztens auf der Suche nach einer Putzfrau z.B. festgestellt, dass es sogar Vollzeitstellen als Haushälterin mit >50k Jahresgehalt gibt :o

Lounge Gast schrieb:

Sehe ich anders - ich dachte auch immer, das reicht. Nun ist
es bei mir so, dass meine Frau nur Mindestlohn verdient -
also ca. 1100? im Monat netto und wir in München wohnen.
Somit recht hohe Mieten und Lebenshaltungskosten. 2500 Wären
hier als Paar definitiv zu wenig um sich auch einmal etwas
wegsparen zu können. Ich selbst verdiene aktuell etwa 5200
netto - insgesamt sind wir also bei etwa 6300 netto. Das
reicht satt - aber man kann sich wirklich keine großen
Sprünge leisten. Im Endeffekt geht alles davon für das
Abbezahlen von Haus / Wohnung drauf, dann noch etwas Urlaub
und etwas langfristige ETF Anlage...

nunja münchen / frankfurt ist eben nicht ganz normal.. wenn
man nur von diesen "Erbern" usw. umgeben ist

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Mal ein Blick auf das Thema aus einer etwas anderen Perspektive. Junge Leute wurden gefragt, wie viel sie monatlich zur Verfügung haben. Sind natürlich auch Schüler dabei, aber teilweise bis 30. Einer ist stolz, dass er deutlich mehr als 2000 brutto verdient. Wir wiwis leben in einer schönen Blase, aus der möchte ich auch nicht mehr raus :)

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Thema: Reichen X Euro netto dauerhaft für SINGLES zum Leben?
Antwort:

Lounge Gast schrieb:

2500 Wären hier als Paar definitiv zu wenig um sich auch einmal etwas
wegsparen zu können.

Finde den Fehler.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Wobei die Vice Artikel auch meistens im hippen aber armen Berlin geschrieben werden ;)

Lounge Gast schrieb:

Mal ein Blick auf das Thema aus einer etwas anderen
Perspektive. Junge Leute wurden gefragt, wie viel sie
monatlich zur Verfügung haben. Sind natürlich auch Schüler
dabei, aber teilweise bis 30. Einer ist stolz, dass er
deutlich mehr als 2000 brutto verdient. Wir wiwis leben in
einer schönen Blase, aus der möchte ich auch nicht mehr raus :)

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich sag so / lieber zu viel als zu wenig! Von demher lieber mehr als weniger!

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Halte ich für realistisch. Ungefähr 2010 haben die Putzfrauen in der Industrie ca. 7 bis 8 Euro brutto pro Stunde verdient. In Privathaushalten gab es zu dieser Zeit schon zwischen 10 und 15 Euro pro Stunde bar auf die Kralle. Rhein-Main-Gebiet.

Lounge Gast schrieb:

In München ist allerdings auch ein Mindestlohnjob eher
unüblich. Ich habe letztens auf der Suche nach einer Putzfrau
z.B. festgestellt, dass es sogar Vollzeitstellen als
Haushälterin mit >50k Jahresgehalt gibt :o

Lounge Gast schrieb:

Sehe ich anders - ich dachte auch immer, das reicht. Nun
ist
es bei mir so, dass meine Frau nur Mindestlohn verdient -
also ca. 1100? im Monat netto und wir in München wohnen.
Somit recht hohe Mieten und Lebenshaltungskosten. 2500
Wären
hier als Paar definitiv zu wenig um sich auch einmal etwas
wegsparen zu können. Ich selbst verdiene aktuell etwa 5200
netto - insgesamt sind wir also bei etwa 6300 netto. Das
reicht satt - aber man kann sich wirklich keine großen
Sprünge leisten. Im Endeffekt geht alles davon für das
Abbezahlen von Haus / Wohnung drauf, dann noch etwas
Urlaub
und etwas langfristige ETF Anlage...

nunja münchen / frankfurt ist eben nicht ganz normal..
wenn
man nur von diesen "Erbern" usw. umgeben ist

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

In München ist allerdings auch ein Mindestlohnjob eher
unüblich. Ich habe letztens auf der Suche nach einer Putzfrau
z.B. festgestellt, dass es sogar Vollzeitstellen als
Haushälterin mit >50k Jahresgehalt gibt :o

Alleine Aldi zahlt schon 13 Euro fürs fegen und einräumen und 15 Euro an der Kasse + Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld.

Daher wohl eher troll (schön seine 5200 netto raushängen lassen - womit ja gerade so ein leben über H4 möglich ist)

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ist anders ja auch kaum zu bezahlen. Eine Freundin von mir arbeitet als Konditorin bei einem Catering Service selbst die geht schon mit über 40.000? nach Hause wenn ich das mal mit den üblichen Zahlen für Konditor und Bäcker vergleiche...

Lounge Gast schrieb:

In München ist allerdings auch ein Mindestlohnjob eher
unüblich. Ich habe letztens auf der Suche nach einer Putzfrau
z.B. festgestellt, dass es sogar Vollzeitstellen als
Haushälterin mit >50k Jahresgehalt gibt :o

Lounge Gast schrieb:

Sehe ich anders - ich dachte auch immer, das reicht. Nun
ist
es bei mir so, dass meine Frau nur Mindestlohn verdient -
also ca. 1100? im Monat netto und wir in München wohnen.
Somit recht hohe Mieten und Lebenshaltungskosten. 2500
Wären
hier als Paar definitiv zu wenig um sich auch einmal etwas
wegsparen zu können. Ich selbst verdiene aktuell etwa 5200
netto - insgesamt sind wir also bei etwa 6300 netto. Das
reicht satt - aber man kann sich wirklich keine großen
Sprünge leisten. Im Endeffekt geht alles davon für das
Abbezahlen von Haus / Wohnung drauf, dann noch etwas
Urlaub
und etwas langfristige ETF Anlage...

nunja münchen / frankfurt ist eben nicht ganz normal..
wenn
man nur von diesen "Erbern" usw. umgeben ist

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Trollen kannst du woanders.
2500+1100=3600 Netto-Haushaltseinkommen.
Mit Mieten + Nebenkosten bist du max. 1500 los, außer du wohnst in Schwabing.
Bleiben noch 2100. Da kannst du nochmal 1000? ausgeben und hast dann noch 1100 übrig.

Und wer mit 6300 Netto von großen Sprüngen redet naja...von was träumst du?
Da kann man dick anlegen außer man kauft sich ein zu teures Haus wo man 3000 monatlich abzahlt. Das ist dann aber allgemein eine falsche Investition. Der Immowert mag zwar steigen und du kannst es iwann verkaufen. Eine Kapitalanlage in Aktien gibt dir aber eine jährliche Dividende.

Lounge Gast schrieb:

Sehe ich anders - ich dachte auch immer, das reicht. Nun ist
es bei mir so, dass meine Frau nur Mindestlohn verdient -
also ca. 1100? im Monat netto und wir in München wohnen.
Somit recht hohe Mieten und Lebenshaltungskosten. 2500 Wären
hier als Paar definitiv zu wenig um sich auch einmal etwas
wegsparen zu können. Ich selbst verdiene aktuell etwa 5200
netto - insgesamt sind wir also bei etwa 6300 netto. Das
reicht satt - aber man kann sich wirklich keine großen
Sprünge leisten. Im Endeffekt geht alles davon für das
Abbezahlen von Haus / Wohnung drauf, dann noch etwas Urlaub
und etwas langfristige ETF Anlage...

nunja münchen / frankfurt ist eben nicht ganz normal.. wenn
man nur von diesen "Erbern" usw. umgeben ist

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Wer der Ansicht ist, dass man sich mit 2500 EUR netto kein gutes Leben finanzieren kann, der tut mir wirklich einfach leid. Bei solchen Menschen muss ich pauschal auch das Elternhaus massiv in Frage stellen, welches nicht in der Lage war, dem Kind den Umgang mit Geld beizubringen.

Hier sollte ein Großteil einmal ganz schnell, von wo immer er sich auch befinden möge, auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Mit 750.000 Nettovermögen (!) gehört man bereits zu dem reichsten Prozent in Deutschland. Selbst 50.000 Nettovermögen, nicht Bargeld, besitzen nichtmals 50% der Deutschen. Wenn ich mir dann allerdings das krankhafte Konsumverhalten meines Umfeldes so ansehe, wird mir jedoch klar, wieso so viele Habenichtse sind und es auch immer bleiben werden.

Ich bin in eine sehr vermögende Familie geboren, aber trotzdem sind 10 EUR für mich immer noch ein Geld. Mein Großvater hat es vom Kriegswaisen wohl nicht so weit gebracht, weil er sein Geld zum Fenster rausgefeuert hat, meine Mutter im Anschluss ebensowenig. Ich war bereits im Studium in der Lage, monatlich 450 EUR zurückzulegen und dann wird hier davon gefaselt mit 2500 EUR wäre kein gutes Leben möglich... unfassbar. Ich wohne übrigens in einer wirtschaftlich starken Region in Bayern, mit dead end DDR oder dem Ruhrgebiet braucht mir da aber keiner kommen.

Diese unsägliche Jammerei der Habenichtse geht mir da nur noch mehr auf den Zeiger. Das Kind muss unbedingt nach München zum Studieren oder in eine andere teure Stadt, selbst wenn eine gute Universität direkt vor der Haustür ist. Das Habenichtsfamilienoberhaupt finanziert sich privat alle Jahre einen neuen Mittelklassewagen, um den Nachbarn zu beeindrucken. Der obligatorische 50 EUR Handyvertrag darf natürlich auch nicht fehlen, auch wenn der Barkauf iVm Prepaid bereits im 1. Jahr beinahe schon lukrativer ist. Aber wer rechnet denn nach? Der Oberhammer sind aber die Leute, die sich wohl über ihr restliches Leben für eine Bleibe (ob Wohnung oder Haus) verschulden, um in einem hippen Viertel der Stadt, umgeben von anderen ebensolchen, sich niederzulassen. Die Nachteile einer Villa im Einzugsgebiet bzw. der Vorstadt, bei häufig direktem Autobahnanschluss, Einkaufszentren etc. pp. zum gleichen Preis konnte mir jedenfalls noch niemand erklären. Bei dem Einkommen braucht mir dann bitte auch niemand mit dem Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr kommen, was in meinen Augen angesichts der vielen Nachteile wie Gewalt, Zeitverschwendung etc. regelrecht schizophren ist. Oh, hier fährt ein Bus nur alle 30 bis 60 Minuten, oh mein Gott!!! Der Nabel der Welt ist jedenfalls nicht der IB aus Frankfurt downtown...

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Für eine 3000 Euro Rate ohne Anzahlung kriegt man bei aktuellen Zinsen ca. 750.000? Immobilie.

Wenn man bei Immoscout mal über das gesamte Stadtgebiet München sich alle 4 Zimmer (Familienwohnungen) ansieht werden ca. 350 Stück angeboten davon sind ca. 200 über einer Million die meisten eher deutlich viele auch im Bereich 2-3-4 Mio. Vom Rest kleben ca. die Hälfte knapp der Mio für unter 750.000 gibt es selten etwas wirklich schönes meist in Randlagen oder irgendwo an Industriegebieten direkt mit der Hauptstrasse vor der Nase wo man noch etwas hinbauen konnte.

Für eine 3-4 köpfige Familie muss man in München für eine schöne Wohnung mittlerweile locker mit 4000 - 5000 Euro pro Monat rechnen. Da die Kaufpreise mittlerweile die Mieten abgehängt haben kann man sowas alternativ für 2500 mieten.

Ich sehe es auch bei meinen Arbeitskollegen 1 Gehalt geht typischerweise fürs wohnen drauf.

Lounge Gast schrieb:

Trollen kannst du woanders.
2500+1100=3600 Netto-Haushaltseinkommen.
Mit Mieten + Nebenkosten bist du max. 1500 los, außer du
wohnst in Schwabing.
Bleiben noch 2100. Da kannst du nochmal 1000? ausgeben und
hast dann noch 1100 übrig.

Und wer mit 6300 Netto von großen Sprüngen redet naja...von
was träumst du?
Da kann man dick anlegen außer man kauft sich ein zu teures
Haus wo man 3000 monatlich abzahlt. Das ist dann aber
allgemein eine falsche Investition. Der Immowert mag zwar
steigen und du kannst es iwann verkaufen. Eine Kapitalanlage
in Aktien gibt dir aber eine jährliche Dividende.

Lounge Gast schrieb:

Sehe ich anders - ich dachte auch immer, das reicht. Nun
ist
es bei mir so, dass meine Frau nur Mindestlohn verdient -
also ca. 1100? im Monat netto und wir in München wohnen.
Somit recht hohe Mieten und Lebenshaltungskosten. 2500
Wären
hier als Paar definitiv zu wenig um sich auch einmal etwas
wegsparen zu können. Ich selbst verdiene aktuell etwa 5200
netto - insgesamt sind wir also bei etwa 6300 netto. Das
reicht satt - aber man kann sich wirklich keine großen
Sprünge leisten. Im Endeffekt geht alles davon für das
Abbezahlen von Haus / Wohnung drauf, dann noch etwas
Urlaub
und etwas langfristige ETF Anlage...

nunja münchen / frankfurt ist eben nicht ganz normal..
wenn
man nur von diesen "Erbern" usw. umgeben ist

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Sagen wir mal so, wer für eine 4 Zimmer Wohnung eine knappe Million hinblättert, dem geht es entweder finanziell richtig gut oder ist (meiner Meinung nach) total von Sinnen.
Hierbei ist natürlich dann ein gemeinsames Einkommen von 5000 Euro (2,5k x 2, um mal wieder das OT aufzugreifen) nicht wirklich die Welt. Aber das sind auch nicht die Maßstäbe, mit denen gemessen werden sollte.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Randlagen...

Ja in München muss es ja Maxvorstadt sein.
Lehel geht auch noch und Schwabing West gerade so. Der Rest ist halt Randlage...
Für 750.000 gibt es in München jedenfalls schon eine schöne 4 Zimmer Whg. Und nicht an der Hauptstraße.

Ansonsten halt München Land, da ist man auch in 20 Minuten am Marienplatz. Aber ist nicht hipp genug. Weiß schon.

Ich sag ja eh, lieber in der IGM Firma am Rand als UB am HBF (wo man dann eh nie ist).
Wer z.b. bei BSH arbeitet kann leicht in Ottobrunn oder Neubiberg wohnen. Oder noch ein par Meter weiter. Mit Familie kommt man eh nicht mehr zu jedem Tag Party machen. Als Single oder DINK würde ich auch eher etwas näher dran wohnen, aber mit Kind(ern)? Lieber etwas weiter draußen. Ist eh angenehmer.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Er hat aber nicht von Kindern gesprochen sondern von sich und seiner Frau und da sollte das schon reichen. Mit zwei Kindern sieht das schon wieder anders aus da man eine größere Immo benötigt etc...

Also meine Schwester hat eine neue 4 Zimmer Whg gekauft, für 600.000. Keine Ahnung was du bei Immoscout schaust. Die ganzen Baugebiete werden aber nicht immer au Immoscout beworben. In Schabing kostet es sicher eine Million, da war es noch NIE billig.

Lounge Gast schrieb:

Für eine 3000 Euro Rate ohne Anzahlung kriegt man bei
aktuellen Zinsen ca. 750.000? Immobilie.

Wenn man bei Immoscout mal über das gesamte Stadtgebiet
München sich alle 4 Zimmer (Familienwohnungen) ansieht werden
ca. 350 Stück angeboten davon sind ca. 200 über einer Million
die meisten eher deutlich viele auch im Bereich 2-3-4 Mio.
Vom Rest kleben ca. die Hälfte knapp der Mio für unter
750.000 gibt es selten etwas wirklich schönes meist in
Randlagen oder irgendwo an Industriegebieten direkt mit der
Hauptstrasse vor der Nase wo man noch etwas hinbauen konnte.

Für eine 3-4 köpfige Familie muss man in München für eine
schöne Wohnung mittlerweile locker mit 4000 - 5000 Euro pro
Monat rechnen. Da die Kaufpreise mittlerweile die Mieten
abgehängt haben kann man sowas alternativ für 2500 mieten.

Ich sehe es auch bei meinen Arbeitskollegen 1 Gehalt geht
typischerweise fürs wohnen drauf.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

wieso reden wir eigentlich immer über die 1,8 % der Deutschen, die in München wohnen?

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Für 600.000? gibt es leider gar nichts mehr außer wir sprechen von Neu-Allach auf der Wiese das großes Potential hat Neuperlach 3 nach Neu-Riem zu werden.

Ich sondiere täglich den Markt, bin bei x Maklern auf der Liste und wälze alle Schundanzeigen Blättchen ala Halo München durch.

Lounge Gast schrieb:

Er hat aber nicht von Kindern gesprochen sondern von sich und
seiner Frau und da sollte das schon reichen. Mit zwei Kindern
sieht das schon wieder anders aus da man eine größere Immo
benötigt etc...

Also meine Schwester hat eine neue 4 Zimmer Whg gekauft, für
600.000. Keine Ahnung was du bei Immoscout schaust. Die
ganzen Baugebiete werden aber nicht immer au Immoscout
beworben. In Schabing kostet es sicher eine Million, da war
es noch NIE billig.

Lounge Gast schrieb:

Für eine 3000 Euro Rate ohne Anzahlung kriegt man bei
aktuellen Zinsen ca. 750.000? Immobilie.

Wenn man bei Immoscout mal über das gesamte Stadtgebiet
München sich alle 4 Zimmer (Familienwohnungen) ansieht
werden
ca. 350 Stück angeboten davon sind ca. 200 über einer
Million
die meisten eher deutlich viele auch im Bereich 2-3-4 Mio.
Vom Rest kleben ca. die Hälfte knapp der Mio für unter
750.000 gibt es selten etwas wirklich schönes meist in
Randlagen oder irgendwo an Industriegebieten direkt mit
der
Hauptstrasse vor der Nase wo man noch etwas hinbauen
konnte.

Für eine 3-4 köpfige Familie muss man in München für eine
schöne Wohnung mittlerweile locker mit 4000 - 5000 Euro
pro
Monat rechnen. Da die Kaufpreise mittlerweile die Mieten
abgehängt haben kann man sowas alternativ für 2500 mieten.

Ich sehe es auch bei meinen Arbeitskollegen 1 Gehalt geht
typischerweise fürs wohnen drauf.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

wieso reden wir eigentlich immer über die 1,8 % der
Deutschen, die in München wohnen?

Weil man dann so schöne große Zahlen posten kann...

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Weil mir so gmiatlich san!

Lounge Gast schrieb:

wieso reden wir eigentlich immer über die 1,8 % der
Deutschen, die in München wohnen?

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Es gibt viele andere Gebiete in Deutschland, die vom Preisniveau in München nicht mehr weit entfernt sind. Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Wiesbaden. Baden Baden u.s.w. Ein Argument für eine teure Wohnlage ist immer auch, dass der hohe Preis eine Art Schutzwirkung bzgl. sozialer Gruppen hat, die man nicht als Nachbarn haben möchte. Eine 100 qm Neubau-ETW für 400k liegt in o.g. Gebieten nämlich eher in sozial schwachem Umfeld.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

wieso reden wir eigentlich immer über die 1,8 % der
Deutschen, die in München wohnen?

Weil man dann so schöne große Zahlen posten kann...

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Natürlich gibt es immer Leute, die mit weniger klar kommen müssen als man selbst. Ich mache momentan ein Praktikum in Shanghai und sehe auch wie viele Locals hier klar müssen. Trotzdem beschwere ich mich des öfteren, dass ich hier mit etwas über 1000 Euro nicht hin komme.

Aber man sollte sich doch nicht immer an die unteren oder auch die oberen Extreme orientieren. Klar es gibt immer Jemanden, der weitaus weniger oder viel mehr verdient, aber ich versuche mich da immer möglichst an meiner eigenen möglichen Lage zu orientieren.
Und wenn ich 5-6 Jahre studiert habe und das Glück habe in einem Land wie Deutschland zu leben, in dem Gehälter und Ausgaben noch in einer halbwegs guten Relation liegen, dann kann ich doch froh sein und versuchen das Maximum rauszuholen.

Ich kann auch dieses ganze Gejammere über die Mieten hier nicht mehr hören. Klar sind die Mieten in F oder MUC vergleichsweise sehr hoch, aber schaut euch doch mal im Rest von Europa um. Die Mieten in DE sind so ziemlich die niedrigsten aller Industrienationen und das bei durchaus konkurrenzfähigen Gehältern. Abgesehen davon müssen wir hier fürs Studium keine 100k Kredit aufnehmen wie in GB oder den USA. Die Lebensmittelpreises sind sowieso die niedrigsten in Europa.

Also bitte hört doch mal auf hier den ganzen Tag zu jammern und macht einfach mal das Beste aus eurer Situation. Man hat hier das Gefühl, dass die Meisten Leute hier DE noch nie verlassen habe. Uns geht es hier auch mit 2,5k Netto vergleichsweise sehr gut und damit meine ich nicht im Vergleich mit Afrika oder SEA.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Es geht nicht ums Jammern und grundsätzlich stimme ich dem Vorposter zu, dass man das Beste aus der Situation machen sollte. Tun mein Freund und ich zB - wir wohnen in einer 2Zimmer-Wohnunh nichtmal in, sondern vor München. Bewusste Entscheidung gegen Kauf, bewusste Entscheidung für günstige Miete (780?, für hier ist das günstig). Aber es stimmt doch einfach was nicht, wenn zwei Topverdiener (höchste 5-10% unserer Altersgruppe, zumindest laut FAZ) mit einem der höchstbezahlten Studiengänge (BWL Diplom) sich kein Haus leisten können bzw dies nur 35 Jahren Verschuldung. Und das ist dann ein REIHENHAUS! Nix Villa! Früher dachte ich immer, wenn ich studiere, mich anstrenge etc. kann ich mir ein schönes Leben und ein tolles Haus leisten. Aber nein, selbst ein Reihenhaus kostet locker 800.000? abgesehen davon, dass es auf dem Markt quasi nichts gibt, weil nichts verkauft wird. Das steht doch in keinem Verhältnis zu Ausbildungsdauer und -kosten; was sollen Leute machen, die im Supermarkt an der kasse arbeiten? Im Keller wohnen? Lohnt sich Leistung da noch?

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Dann kauf einfach nicht. Preise sind überzogen. Musst nur Miet und Kaufpreisverhältnis anschauen.

Lounge Gast schrieb:

Für 600.000? gibt es leider gar nichts mehr außer wir
sprechen von Neu-Allach auf der Wiese das großes Potential
hat Neuperlach 3 nach Neu-Riem zu werden.

Ich sondiere täglich den Markt, bin bei x Maklern auf der
Liste und wälze alle Schundanzeigen Blättchen ala Halo
München durch.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

Früher dachte ich immer,
wenn ich studiere, mich anstrenge etc. kann ich mir ein
schönes Leben und ein tolles Haus leisten. Aber nein, selbst
ein Reihenhaus kostet locker 800.000?

Dann schaut woanders, es gibt genug Gegenden, wo man sehr bequem mit 300k für ein Reihenhaus auskommt, selbst in Bayern. Und das ist trotzdem nicht Dorf oder Pampa.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"Früher dachte ich immer, wenn ich studiere, mich anstrenge etc. kann ich mir ein schönes Leben und ein tolles Haus leisten."

Wenn dein Leben nur deshalb nicht "schön" sein kann, weil du nicht in einem tollen Haus wohnst solltest du vielleicht an deiner Einstellung arbeiten. Dann ist das Leben vielleicht auch wieder etwas schöner.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich stimme der Vorposterin zu. Über die letzten Jahre / Jahrzehnte ist einiges in Schieflage geraten bzw. die Verhältnisse stimmen einfach nicht mehr.

Aber man muss auch bedenken, viele Familien haben über 3 kriegslose Generationen eben sehr viel Geld/Immobilien angesammelt. Bestes Beispiel ist Hamburg, wo 2/3 des gesamten Einkommens der Bewohner nicht aus Gehältern sondern aus Immobilien oder Kapitalanlage stammen.
Da kann man als normaler Arbeitnehmer (ohne Erbe bzw gut situierte Eltern, Großeltern) einfach nicht mithalten.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Im Umkreis 200km um München nicht. Und wir müssen hier wohnen (Familie, Gesunheitliche Probleme). Einfach mal wegziehen ist da leider nicht.

Und um das nochmal klarzustellen, das Leben kann natürlich auch ohne Haus schön sein. Ich habe ein schönes Leben. Dennoch finde ich Gefallen an gewissen materiellen Dingen und dazu würde, wenn es ginge, auch ein schönes Heim für meine noch nicht vorhandene Familie gehören.

Und als Akademiker sollte man sich meiner Meinung nach schon was Netteres leisten können als ein Reihenhaus.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"Aber es stimmt doch einfach was nicht, wenn zwei Topverdiener (höchste 5-10% unserer Altersgruppe, zumindest laut FAZ) mit einem der höchstbezahlten Studiengänge (BWL Diplom) sich kein Haus leisten können"
2 Topverdiener in München machen ~ 8000 pro Monat.
Sparen, Hobbies usw beiseite bleiben fürn Kredit locker 4000 über.
mit etwas EK (was für Topverdiener sicher drin ist) hat man das Haus dann in 15 Jahren abgezahlt. Ist doch kein Ding?

Aber mal "ehrlich", München hat halt schon krasse Preise. Ist halt so.
Und mal auf früher zurück.
Meine Eltern (beide Facharbeiter) haben auch ein Haus. In NRW. Kleiner Garten, Doppelhaushälfte. Zahlen aber auch schon seit 25 Jahren ab und 10 sind es noch. Anderer Luxus ist da btw auch nicht drin, der Urlaub als Kind ging immer an die Nordsee. Auch heute noch. Jedes jahr. Autos gibt es 1 kleinen gebrauchten opel.
das sollte man sich immer ins Gedächnis rufen. Ja früher konnten sich auch kleine leute was leisten, aber dann war verzicht! angesagt.
Mein Taschengeld lag auch bei 20 Mark pro Monat. Rest konnte ich mir mit Nebenjob dazu verdienen. markenklamotten? Als Weihnachtsgeschenk, aber auch nur 1 Teil.

Wer heute so lebt kann sich fast überall auch heute noch ein haus leisten.

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know-it-all

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

[...]
angesammelt. Bestes Beispiel ist Hamburg, wo 2/3 des gesamten
Einkommens der Bewohner nicht aus Gehältern sondern aus
Immobilien oder Kapitalanlage stammen.
[...]

Hast du irgendeine Quelle für diese unglaubwürdig erscheinende Behauptung?
Auch wenn sicher viele reiche Leute in Hamburg leben, so dürfte doch immer noch für geschätzt >95% der Bewohner Erwerbseinkommen die hauptsächliche und dominierende Einnahmequelle sein.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

Im Umkreis 200km um München nicht.

Falls das auf ein Reihenhaus für max. 300k bezogen war, doch natürlich! In Franken bekommt man die sprichwörtlich reihenweise für unter 300k nachgeschmissen, ich hab selbst in Nürnberg schon welche für 250k gesehen (neu), die dann allerdings klein und ohne Keller.

Kollege von mir hat kürzlich sein Einfamilienhaus fertiggestellt (Einzug vor einem Monat). >200qm Metropolregion NBG/FÜ/ER. Er ist all in auf etwa 480k gekommen. Klar, das muss man auch erstmal finanzieren können, allerdings handelt es sich hier sicherlich um ein deutlich überdurchschnittliches Haus und es ist noch soweit im Rahmen, dass es als passabel verdienendes Akademikerpaar machbar ist, ohne von der Hand in den Mund zu leben. In München ist sowas dagegen nicht machbar, wenn man "nur passabel" verdient.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Tue ich auch nicht da schlicht nichts interessantes über den Weg läuft.

Andere Regionen kenne ich mich leider nicht aus die ganze Familie kommt aus München und ich habe noch nie wo anders gelebt.

Lounge Gast schrieb:

Dann kauf einfach nicht. Preise sind überzogen. Musst nur
Miet und Kaufpreisverhältnis anschauen.

Lounge Gast schrieb:

Für 600.000? gibt es leider gar nichts mehr außer wir
sprechen von Neu-Allach auf der Wiese das großes Potential
hat Neuperlach 3 nach Neu-Riem zu werden.

Ich sondiere täglich den Markt, bin bei x Maklern auf der
Liste und wälze alle Schundanzeigen Blättchen ala Halo
München durch.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Weshalb denn das? Zu einer Zeit, wo fast jeder "Akademiker" wird. Und so toll ist BWL-Diplom doch eigentlich nicht.

Lounge Gast schrieb:

Und als Akademiker sollte man sich meiner Meinung nach schon
was Netteres leisten können als ein Reihenhaus.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich lebe in München und habe ca. 2300 eur netto. Das reicht wirklich gerade mal zum normalen, eher unterdurchschnittlichen leben. Auto ist bspw. überhaupt nicht drin. Außer man holt sich nen 4er Golf für 2000 Euro, der kurz vor exodus ist. Da bin ich am Ende des Monats schon sehr froh, dass man in MUC keins braucht.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Was habt ihr denn bitte als Paar für einen sonstigen Konsum, wenn ihr euch schon ne 750 EUR Bude kostentechnisch teilt und noch immer kein Land in Richtung Eigenheim seht. Und das als "höchste 5-10% unserer Altersgruppe, zumindest laut FAZ". Ich kenne Kosovo-Flüchtlinge die nach 10 Jahren in Deutschland mehr vorzuweisen haben.

Lounge Gast schrieb:

Aber es stimmt doch
einfach was nicht, wenn zwei Topverdiener (höchste 5-10%
unserer Altersgruppe, zumindest laut FAZ) mit einem der
höchstbezahlten Studiengänge (BWL Diplom) sich kein Haus
leisten können bzw dies nur 35 Jahren Verschuldung. Und das
ist dann ein REIHENHAUS! Nix Villa! Früher dachte ich immer,
wenn ich studiere, mich anstrenge etc. kann ich mir ein
schönes Leben und ein tolles Haus leisten.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Wenn du alleine lebst dann geht wrs 1000 Euro für die Miete drauf.
Was machst mit dem Rest? Autoleasing kostet dich keine 200? monatlich.

Achja bezüglich Reihenhaus: besser als ein freistehendes Haus.
Kenne einige Leute denen ist das freistehende Einfamilienhaus nach einigen Jahren viel zu groß, vor allem wenn die Kinder iwann weg sind.
Das muss alles unterhalten und gepflegt und geputzt werden! Wäre für mich nichts, da geht mir zu viel Zeit drauf. Dann lieber ein RH, das reicht mit mehr als 120qm locker für 2 Kinder.

Lounge Gast schrieb:

Ich lebe in München und habe ca. 2300 eur netto. Das reicht
wirklich gerade mal zum normalen, eher
unterdurchschnittlichen leben. Auto ist bspw. überhaupt nicht
drin. Außer man holt sich nen 4er Golf für 2000 Euro, der
kurz vor exodus ist. Da bin ich am Ende des Monats schon sehr
froh, dass man in MUC keins braucht.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich hab damals 2008 als ich nach München gekommen bin von 1800 netto gut gelebt*. Gut die 2 Zimmer am Stadtrand haben damals auch nur 700 warm gekostet.

*Was das ist liegt ja immer im Auge des Betrachters. Für Urlaub, LARP, Computerspiele usw hat es jedenfalls immer gerecht.
Heute mit Frau und Kind wären mir die 1800 aber zu wenig, gut dass ich mittlerweile beim doppelten bin (nur Ausbildung, bevor einer ankommt)

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Wer sagt, dass wir kein Land sehen?

Wir haben ca. 200k zusammen angespart.
NUR: Will ich die in eine Immobilie stecken, danach KEIN Geld mehr übrig haben für Notfälle etc., und trotzdem noch 30 J abbezahlen? Für etwas, das danach weniger wert ist als das, was wir reingesteckt haben UND noch Instandhaltung etc. kostet?

Könnte ich jetzt ein Haus für 200.300k bekommen, ok. Aber nicht für eine knappe MIllion. Wie bereits erwähnt, können wir hier aus familiären Gründen nicht weg.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Hatten wir ja schon öfter als Thema, zu zweit leben ist einfach billiger als sich allein in MUC in eine Einzimmerwhg. zu quetschen.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Sehe ich genauso wie du. In München sind die Preise so absurd, dass sich außer Erben und den Oberen 10.000 niemand mehr gescheites Wohneigentum leisten kann. Unser Plan ist daher, in einigen Jahren wieder in irgendeine schöne Gegend mit halbwegs normalen Preisen zu ziehen (selbst Hamburg und Rhein-Main sind nicht ansatzweise so absurd). Alternativ - und da wirst du wohl kaum Drumherum kommen - bietet sich ein Aktien/ETF-Depot an, dessen Ausschüttungen die Dauermiete substantiell senken (und damit einen ähnlichen Effekt wie Wohneigentum haben).

Lounge Gast schrieb:

Wer sagt, dass wir kein Land sehen?

Wir haben ca. 200k zusammen angespart.
NUR: Will ich die in eine Immobilie stecken, danach KEIN
Geld mehr übrig haben für Notfälle etc., und trotzdem noch 30
J abbezahlen? Für etwas, das danach weniger wert ist als das,
was wir reingesteckt haben UND noch Instandhaltung etc. kostet?

Könnte ich jetzt ein Haus für 200.300k bekommen, ok. Aber
nicht für eine knappe MIllion. Wie bereits erwähnt, können
wir hier aus familiären Gründen nicht weg.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Bei einer Immobilie von 800k hättet ihr 25% EK.
Bei 1 Mio. 20%.
Hast du mal ausgerechnet was du für monatliche Zahlungen an Zins und Tilgung hättest?

Als reine Kapitalanlage würde ich die Finger von MUC lassen (Renditen sind jetzt schon lange mager, da geht es eher um Kapitalerhalt), allerdings bei Eigennutzung ist es eine Mischung aus Kapitalanlage und eben Selbstnutzung, vor allem da im Alter die Miete dann wegfällt.

Ein Haus für 200-300k kriegst du kaum in einer wirtschaftsstarken Gegend,auch nicht bspw. im Rhein Main Gebiet, da bist du auch mit 500k dabei...in Niederbayern hingegen könnte das klappen!

Annsonten wie schon angemerkt wurde: Investieren und daraus mit der Zeit die Miete finanzieren! Darum kaufe ich auch kein Auto, allein meine Dividenden zahlen locker meine Leasingraten. Warum sollte ich 20k Cash für ein Auto zahlen?

Lounge Gast schrieb:

Wer sagt, dass wir kein Land sehen?

Wir haben ca. 200k zusammen angespart.
NUR: Will ich die in eine Immobilie stecken, danach KEIN
Geld mehr übrig haben für Notfälle etc., und trotzdem noch 30
J abbezahlen? Für etwas, das danach weniger wert ist als das,
was wir reingesteckt haben UND noch Instandhaltung etc. kostet?

Könnte ich jetzt ein Haus für 200.300k bekommen, ok. Aber
nicht für eine knappe MIllion. Wie bereits erwähnt, können
wir hier aus familiären Gründen nicht weg.

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WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Du kannst gerne 190k in die Immobilie stecken und 10k für Notfälle übrig haben. Gute Waschmaschinen gibt es heutzutage für 0,5k oder von was für Notfällen reden wir?

Oder lass es eben bleiben. München ist nun mal auch keine gute Region für Arbeitnehmer. Siehe aktuelle Studie zur Kaufkraftarmut. In den meisten ländlichen Regionen ist das Verhältnis von Preisniveau zu Einkommen besser.

Lounge Gast schrieb:

Wer sagt, dass wir kein Land sehen?

Wir haben ca. 200k zusammen angespart.
NUR: Will ich die in eine Immobilie stecken, danach KEIN
Geld mehr übrig haben für Notfälle etc., und trotzdem noch 30
J abbezahlen? Für etwas, das danach weniger wert ist als das,
was wir reingesteckt haben UND noch Instandhaltung etc. kostet?

Könnte ich jetzt ein Haus für 200.300k bekommen, ok. Aber
nicht für eine knappe MIllion. Wie bereits erwähnt, können
wir hier aus familiären Gründen nicht weg.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

Wer sagt, dass wir kein Land sehen?

Wir haben ca. 200k zusammen angespart.
NUR: Will ich die in eine Immobilie stecken, danach KEIN
Geld mehr übrig haben für Notfälle etc., und trotzdem noch 30
J abbezahlen? Für etwas, das danach weniger wert ist als das,
was wir reingesteckt haben UND noch Instandhaltung etc. kostet?

Könnte ich jetzt ein Haus für 200.300k bekommen, ok. Aber
nicht für eine knappe MIllion. Wie bereits erwähnt, können
wir hier aus familiären Gründen nicht weg.

Du steckst 200.000 rein und zahlst trotzdem noch 30 Jahre, ja was kostet denn deine Immo, 1,5 Mio? Oder zahlst du 500 pro Monat ab.
Entweder ihr seid jetzt die krassen Hengste (steht ja oben so Topx%) dann zahlt ihr mal leicht 4000-5000 pro Monat an Kredit ab oder halt nicht. Dann aber bitte nicht rumweinen, dass man es in München nicht schafft.
Ne schöne 4 Zi Whg und guter Lage (nicht bester, klar) mit Gartenanteil zahl ich ja sogar ohne EK in weniger als 30 jahre ab. Mit 200k in vielleicht 15 maximal.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Das Rhein Main Gebiet ist ziemlich groß und vielschichtig. 50 km außerhalb von München ist es bestimmt auch preiswert. Ebenso wie 50 km außerhalb von Frankfurt oder Wiesbaden. Wenn Du in Ffm oder WI eine attraktive Neubauwohnung haben willst, geht auch nichts unter 6.ooo Euro pro qm Wohnfläche. Haus ist praktisch unbezahlbar.

Lounge Gast schrieb:

Sehe ich genauso wie du. In München sind die Preise so
absurd, dass sich außer Erben und den Oberen 10.000 niemand
mehr gescheites Wohneigentum leisten kann. Unser Plan ist
daher, in einigen Jahren wieder in irgendeine schöne Gegend
mit halbwegs normalen Preisen zu ziehen (selbst Hamburg und
Rhein-Main sind nicht ansatzweise so absurd). Alternativ -
und da wirst du wohl kaum Drumherum kommen - bietet sich ein
Aktien/ETF-Depot an, dessen Ausschüttungen die Dauermiete
substantiell senken (und damit einen ähnlichen Effekt wie
Wohneigentum haben).

Lounge Gast schrieb:

Wer sagt, dass wir kein Land sehen?

Wir haben ca. 200k zusammen angespart.
NUR: Will ich die in eine Immobilie stecken, danach KEIN
Geld mehr übrig haben für Notfälle etc., und trotzdem
noch 30
J abbezahlen? Für etwas, das danach weniger wert ist als
das,
was wir reingesteckt haben UND noch Instandhaltung etc.
kostet?

Könnte ich jetzt ein Haus für 200.300k bekommen, ok. Aber
nicht für eine knappe MIllion. Wie bereits erwähnt, können
wir hier aus familiären Gründen nicht weg.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

1 Minute auf immoscout:
29 4 Zimmer Wohnungen bis 500.000 Euro
239 4 Zimmer Wohnungen bis 1 Mio. Euro
173 4 Zimmer Wohnungen ab 1 Mio. Euro

Also kannst du definitv damit rechnen ~ 1Mio mit Nebenkosten zu zahlen

800k Kredit machen bei 1,5% Zinsen dann noch 30 Jahre 2,2k im Monat

Kann ich sehr gut verstehen da nicht zu Kaufen
Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Wer sagt, dass wir kein Land sehen?

Wir haben ca. 200k zusammen angespart.
NUR: Will ich die in eine Immobilie stecken, danach KEIN
Geld mehr übrig haben für Notfälle etc., und trotzdem
noch 30
J abbezahlen? Für etwas, das danach weniger wert ist als
das,
was wir reingesteckt haben UND noch Instandhaltung etc.
kostet?

Könnte ich jetzt ein Haus für 200.300k bekommen, ok. Aber
nicht für eine knappe MIllion. Wie bereits erwähnt, können
wir hier aus familiären Gründen nicht weg.

Du steckst 200.000 rein und zahlst trotzdem noch 30 Jahre, ja
was kostet denn deine Immo, 1,5 Mio? Oder zahlst du 500 pro
Monat ab.
Entweder ihr seid jetzt die krassen Hengste (steht ja oben so
Topx%) dann zahlt ihr mal leicht 4000-5000 pro Monat an
Kredit ab oder halt nicht. Dann aber bitte nicht rumweinen,
dass man es in München nicht schafft.
Ne schöne 4 Zi Whg und guter Lage (nicht bester, klar) mit
Gartenanteil zahl ich ja sogar ohne EK in weniger als 30
jahre ab. Mit 200k in vielleicht 15 maximal.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Wir haben ca 6500 haushaltsnetto. Wenn du noch mehr hast, geil für dich. Wenn wir laut dir nicht zu dem Topverdienerm gehören damit, so be it.

Ich stecke doch nich 4-5k jeden Monat in eine Immobilie, die bis in 30j nochmal zusätzlich die Hälfte ihres Anschaffungswertes kostet. Ich bin ja nicht wahnsinnig.
Sicherlich wird das den ganzen krassen Absolventen hier auf wiwi NIEMALS passieren, aber was wenn einer arbeitslos wird? Trennung? Kind? Teilzeit? Rezession? Schicksalsfälle in der Familie? Behindertes Kind? Man plant ein Kind, es werden aber 2/3? Etc pp.

Natürlich hätte ich gern rein gefühlsmäßig ein Haus, ein Heim für eine noch zu gründende Familie, aber es macht rational einfach keinen Sinn.

Abgesehen davon, hat euch schlauen super -bwlern mal jemand was über eine nicht ewig währende zinsbindung erzählt?

Die immeoscout-Angaben sind realisitisch. Unter einer mio mit Nebenkosten kann man es vergessen.

Ich baue ja drauf, dass der Markt einbricht, sobald die Zinsen spürbar steigen und die ganzen 100%-finanzieren nicht mehr können.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Nachtrag: und wenn es sich selbst als gutverdienende DINKs nich leisten kann. Den Lebensstandard zu halten, in dem wir beide aufgewachsen sind und der für unsere Eltern mit ähnlichem einkommen normal war, dann stimmt shocking und einfach irgendwas nicht.

Miete zwei Zimmer unter 1000 warm kannst du vergessen hier. Was machen Alleinerziehende mit 1-2 Kindern, die bei netto an der Kasse arbeiten und vielleicht 1.5 netto verdienen, wenn überhaupt? Sollen die im Keller wohnen? Die Verhältnismäßigkeit ist einfach nicht annähernd gegeben.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Das soll mir auch endlich mal jemand erklären.

Ich wohne auch in München und verstehe einfach nicht wie das möglich ist! 1,5k und Single geht natürlich (ist halt Mist) aber mit Kindern kann das nicht klappen.

Lounge Gast schrieb:

Nachtrag: und wenn es sich selbst als gutverdienende DINKs
nich leisten kann. Den Lebensstandard zu halten, in dem wir
beide aufgewachsen sind und der für unsere Eltern mit
ähnlichem einkommen normal war, dann stimmt shocking und
einfach irgendwas nicht.

Miete zwei Zimmer unter 1000 warm kannst du vergessen hier.
Was machen Alleinerziehende mit 1-2 Kindern, die bei netto an
der Kasse arbeiten und vielleicht 1.5 netto verdienen, wenn
überhaupt? Sollen die im Keller wohnen? Die
Verhältnismäßigkeit ist einfach nicht annähernd gegeben.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Setz mal die Grenze nicht bei 500000, klar warum du das machst. Für 600000 gibt es schon deutlich mehr bis 700000 noch mehr. 1 mille muss man nicht zahlen.
Und zu zweit 6500? Gerade ausgelernt?
Wie gesagt das ist nicht top. Das haben zweite gute Facharbeiter ja bereits.

Wenn München dann bitte auch entsprechend verdienen.
Meine Frau arbeitet Teilzeit und wir haben ja schon knapp die 6000. Beide ohne Studium.

Ps
München Land ist auch schön, gerade für Kinder und nochmal deutlich billiger

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Das der Markt einbricht kannst du vergessen.
Ein richtiger Einbruch wird dan nicht kommen, eher Stagnation oder eine kleinere Korrektur und dann längere Stagnation.

Für einen Einbruch fehlt die extreme Finanzierung durch FK wie in USA oder SPA vor der Krise. In Deutschland wird viel EK eingesetzt.
Trotzdem sind die Preise übertreiben weil die Zinsen viel zu niedrig sind und die Leute nicht wissen wo sie noch investieren sollen.
Alles wegen dem unflexiblen Euro.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

In Deutschland liegt man als Single mit einem Nettohaushaltseinkommen von etwas über 3000 EUR, als vierköpfige Familie mit einem Nettohaushaltseinkommen von etwas über 6000 EUR im obersten Dezil der Einkommensverteilung. Wenn man also als Doppel-Akademiker-Paar mit Ende 20 / Anfang 30 bei oder über dieser Summe liegt, ist logischerweise die Erwartungshaltung, dass man auch Immobilieneigentum (Stadtwohnung, Reihenhaus am Stadtrand, freistehendes Haus im Speckgürtel, ...) erwerben kann. Man gehört schließlich zu den am besten ausgebildeten und fleißigsten Arbeitnehmern dieses Landes und verdient weit überdurchschnittlich. Zudem dürften die meisten Akademiker einen vergleichbaren Lebensstil aus ihrer Kindheit kennen, obwohl die Eltern häufig schlechter verdien(t)en als man selbst. Wenn das nun aber in und um München - selbst 20 Kilometer außerhalb ohne S-Bahn-Anschluss - nahezu unmöglich ist, weil jede brauchbare Immobilie knapp 1 Million EUR oder mehr kostet, dann stimmt etwas mit dieser Stadt nicht und das langfristige Wohnen wird dort (gerade für Zugezogene) einfach unattraktiv. Wenn sich nicht mal die Top 10% der Arbeitnehmer Wohneigentum leisten können, sondern ausschließlich die Top 5% oder 2% sowie die glücklichen Erben, dann lohnt sich Leistung einfach kaum noch. Wozu in Schule, Uni und Arbeitsleben abstrampeln, wenn man selbst mit 100 TEUR Einkommen niemals so reich sein wird wie ein 08/15 Beamter oder einfacher Angestellter, dessen Eltern ihm zufällig eine Immobilie in München vererben?

Lounge Gast schrieb:

Setz mal die Grenze nicht bei 500000, klar warum du das
machst. Für 600000 gibt es schon deutlich mehr bis 700000
noch mehr. 1 mille muss man nicht zahlen.
Und zu zweit 6500? Gerade ausgelernt?
Wie gesagt das ist nicht top. Das haben zweite gute
Facharbeiter ja bereits.

Wenn München dann bitte auch entsprechend verdienen.
Meine Frau arbeitet Teilzeit und wir haben ja schon knapp die

  1. Beide ohne Studium.

Ps
München Land ist auch schön, gerade für Kinder und nochmal
deutlich billiger

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

Und zu zweit 6500? Gerade ausgelernt?
Wie gesagt das ist nicht top. Das haben zweite gute
Facharbeiter ja bereits.

Wenn München dann bitte auch entsprechend verdienen.
Meine Frau arbeitet Teilzeit und wir haben ja schon knapp die

  1. Beide ohne Studium.

Ps
München Land ist auch schön, gerade für Kinder und nochmal
deutlich billiger

Ein Hoch auf die Karnevalszeit. Ein Haushaltsnettoeinkommen von 6500? als das normalste der Welt anzusehen zeugt von einer gesunden Portion Blindheit

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Du schreibst es ja: in Deutschland.
In München ist man mit 80000 eher mittelmäßig unterwegs. Wenn wir jetzt über Akademiker reden und nicht Friseure und Arzthelfer.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Damit meinst Du doch hoffentlich kein BWL-Studium? Das wird allgemein ganz sicher im Vergleich zu anderen Studiengängen und Berufsausbildungen nicht allzu hoch eingeschätzt werden. Möglicherweise hat der zitierte 08/15 Beamte sogar eine höherwertige Ausbildung genossen.

Lounge Gast schrieb:

Man gehört schließlich zu den am besten ausgebildeten
und fleißigsten Arbeitnehmern dieses Landes und verdient weit
überdurchschnittlich.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"Wozu in Schule, Uni und Arbeitsleben abstrampeln, wenn man selbst mit 100 TEUR Einkommen niemals so reich sein wird wie ein 08/15 Beamter oder einfacher Angestellter, dessen Eltern ihm zufällig eine Immobilie in München vererben?"

Wozu sich abstrampeln , wenn Herbert H4 Empfänger und Hauptschulabbrecher nach dem 30 Mio Eurojackpot Gewinn reicher ist als 99% der Menschen in DE? Komische Logik.

"Ein Haushaltsnettoeinkommen von 6500? als das normalste der Welt anzusehen zeugt von einer gesunden Portion Blindheit"

Eher von Respekt in seine eigenen Fähigkeiten.
Unter 3000 netto sollte kein Akademiker in MUC verdienen (GeWi ggf halt).
Das ist ein Gehalt was die meisten TV gebundenen Unternehmen (und hat München viele) ja schon erfahrenen Facharbeitern zahlt.

Wenn man dann groß palavert, man ist ja Top 5% in Muc und kann sich nix leisten: Nein dann seid ihr eben nicht Top. Dann sollte man München den rücken kehren und lieber nach Wanne-Eickel gehen.

btw ist München noch sehr human, wenn man sich Paris, NY, London usw anguckt.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Du bist einer der schlimmsten Träumer in diesem Forum

Lounge Gast schrieb:

Du schreibst es ja: in Deutschland.
In München ist man mit 80000 eher mittelmäßig unterwegs. Wenn
wir jetzt über Akademiker reden und nicht Friseure und
Arzthelfer.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Was mal wieder ein Argument für die 100% Erbschaftssteuer wäre (nein ich bin nicht dafür).

Lounge Gast schrieb:

In Deutschland liegt man als Single mit einem
Nettohaushaltseinkommen von etwas über 3000 EUR, als
vierköpfige Familie mit einem Nettohaushaltseinkommen von
etwas über 6000 EUR im obersten Dezil der
Einkommensverteilung. Wenn man also als
Doppel-Akademiker-Paar mit Ende 20 / Anfang 30 bei oder über
dieser Summe liegt, ist logischerweise die Erwartungshaltung,
dass man auch Immobilieneigentum (Stadtwohnung, Reihenhaus am
Stadtrand, freistehendes Haus im Speckgürtel, ...) erwerben
kann. Man gehört schließlich zu den am besten ausgebildeten
und fleißigsten Arbeitnehmern dieses Landes und verdient weit
überdurchschnittlich. Zudem dürften die meisten Akademiker
einen vergleichbaren Lebensstil aus ihrer Kindheit kennen,
obwohl die Eltern häufig schlechter verdien(t)en als man
selbst. Wenn das nun aber in und um München - selbst 20
Kilometer außerhalb ohne S-Bahn-Anschluss - nahezu unmöglich
ist, weil jede brauchbare Immobilie knapp 1 Million EUR oder
mehr kostet, dann stimmt etwas mit dieser Stadt nicht und das
langfristige Wohnen wird dort (gerade für Zugezogene) einfach
unattraktiv. Wenn sich nicht mal die Top 10% der Arbeitnehmer
Wohneigentum leisten können, sondern ausschließlich die Top
5% oder 2% sowie die glücklichen Erben, dann lohnt sich
Leistung einfach kaum noch. Wozu in Schule, Uni und
Arbeitsleben abstrampeln, wenn man selbst mit 100 TEUR
Einkommen niemals so reich sein wird wie ein 08/15 Beamter
oder einfacher Angestellter, dessen Eltern ihm zufällig eine
Immobilie in München vererben?

Lounge Gast schrieb:

Setz mal die Grenze nicht bei 500000, klar warum du das
machst. Für 600000 gibt es schon deutlich mehr bis 700000
noch mehr. 1 mille muss man nicht zahlen.
Und zu zweit 6500? Gerade ausgelernt?
Wie gesagt das ist nicht top. Das haben zweite gute
Facharbeiter ja bereits.

Wenn München dann bitte auch entsprechend verdienen.
Meine Frau arbeitet Teilzeit und wir haben ja schon
knapp die

  1. Beide ohne Studium.

Ps
München Land ist auch schön, gerade für Kinder und nochmal
deutlich billiger

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

In Dtl wird viel EK eingesetzt? Aha, wo denn das?
Da kenn ich aber viele, die zu 90-100% finanziert haben.

DANKE für den längeren Beitrag über Muc. Endlich hat es jemand begriffen, wo das Problem liegt. Es ist schlicht und einfach absurd und steht in keinerlei Verhältnis. Wo lohnt sich Leistung da? Wo lohnt sich Studium?

"München Land" ist deutlich günstiger? Ja, wo? An der österreichischen Grenze? Wäre mir nicht bekannt. Im Übrigen wohnen wir nicht mal IN München, sondern im ersten Ort VOR München, Preise sind ungefähr gleich.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich denke dieser Missstand ist vielen bewusst. Und da haben "wir" es ja eh schon gut, mit Einstiegsgehältern, die bereits über dem deutschen Durchschnittsverdienst liegen.

Ich habe im Freundeskreis (Studium in Dresden) einige Nicht-Akademiker, die bei weitem nicht an die hier im Forum immer wieder angepriesenen Gehälter herankommen. Klassische Beispiele wie Erzieherin, Kaufm. im EH., Krankenschwester, Elektriker, etc.
Interessanterweise sind die mit dem Thema Geld, Altersvorsorge, Rücklagen, usw. längst nicht so beschäfigt wie unsereiner. Man könnte natürlich sagen, die meisten haben gar nicht die Möglichkeit dazu (leider wahr), andererseits spielen bei denen andere Dinge eine viel wichtigere Rolle.

Mir hilft ein Besuch bei Freunden in Dresden immer um wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen. Sich ab und an mal vor Augen halten, dass man auch mit wenig sehr zufrieden und ausgeglichen sein kann. Der ständige Run nach höher, schneller, weiter, ... es gibt wichtigeres.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

"Ja, wo? An der österreichischen Grenze?"
Wäre mir nicht bekannt dass der LK München soweit reicht...
Wohnst du überhaupt da?
"Preise sind ungefähr gleich" Preise zwischen Altstadt, Lehel und Schwabing sind gleich wie Unterschleißheim, Aying oder Sauerlach.
Alles logo?

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Genau, 100%. Troll woanders.
KEINER gibt dir so einen Kredit.
10% ist absolutes Minimum, auch heutzutage.

Viele Berufseinsteiger landen jedenfalls nicht in IGM oder sonstigen Tarifunternehmen mit sehr guten Gehältern. Da wird erst nach paar Jahren in solche UN gewechselt. Also 3k netto ist nicht das Problem, als Einsteiger sieht das aber ganz anders aus, auch in MUC.

Ansonstent zieht eben weg aus MUC, dann wirds auch günstiger.
Immer diese Jammerei.

Lounge Gast schrieb:

In Dtl wird viel EK eingesetzt? Aha, wo denn das?
Da kenn ich aber viele, die zu 90-100% finanziert haben.

DANKE für den längeren Beitrag über Muc. Endlich hat es
jemand begriffen, wo das Problem liegt. Es ist schlicht und
einfach absurd und steht in keinerlei Verhältnis. Wo lohnt
sich Leistung da? Wo lohnt sich Studium?

"München Land" ist deutlich günstiger? Ja, wo? An
der österreichischen Grenze? Wäre mir nicht bekannt. Im
Übrigen wohnen wir nicht mal IN München, sondern im ersten
Ort VOR München, Preise sind ungefähr gleich.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Stimme dir zu, dass es Wichtigeres gibt.
Das ändert aber nichts an dem Missstand.

Und vielleicht beschäftigt die genannten Freunde das Thema Geld und, wie in einem anderen Thread beschrieben, f&%k-you-money, weniger, weil sie 1. sowieso kein Land sehen und sich eh nur von Monat zu Monat hangeln, und 2. nie die Ziele hatten oder in diesen Dimensionen gedacht haben.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Das stimmt wirklich. Nur dass solche Beamten oder einfachen Angestellten mit Wohneigentum eben nicht in München wohnen, sondern eher im gesamten Rest der Republik (ausgenommen vielleicht Hamburg, Frankfurt City etc.). Erben natürlich ausgenommen.

Und es ist auch mein Eindruck: Etwas stimmt mit den Mietpreisen in MUC einfach überhaupt nicht, wenn wie du gesagt hast, nur die oberen 2-9% der Menschen über Immo-Erwerb nachdenken dürfen. Entweder ist die Kluft zwischen Arm und Reich überdurchschnittlich und die Preise werden von einem relativ kleinen Teil in die Höhe getrieben, oder wir haben hier auch überdurchschnittlich viele Möchtegern-Reiche, die sich unbedingt Objekte über 100% Finanzierung etc. sichern mussten. Oder es fehlt einfach auch an alternativem Wohnraum, der der steigenden Zahl der Zugewanderten aus allen Teilen des Landes gerecht wird. Keine Ahnung. Hoffe ich muss in dieser Stadt nicht alt werden ;-)

Lounge Gast schrieb:

In Deutschland liegt man als Single mit einem
Nettohaushaltseinkommen von etwas über 3000 EUR, als
vierköpfige Familie mit einem Nettohaushaltseinkommen von
etwas über 6000 EUR im obersten Dezil der
Einkommensverteilung. Wenn man also als
Doppel-Akademiker-Paar mit Ende 20 / Anfang 30 bei oder über
dieser Summe liegt, ist logischerweise die Erwartungshaltung,
dass man auch Immobilieneigentum (Stadtwohnung, Reihenhaus am
Stadtrand, freistehendes Haus im Speckgürtel, ...) erwerben
kann. Man gehört schließlich zu den am besten ausgebildeten
und fleißigsten Arbeitnehmern dieses Landes und verdient weit
überdurchschnittlich. Zudem dürften die meisten Akademiker
einen vergleichbaren Lebensstil aus ihrer Kindheit kennen,
obwohl die Eltern häufig schlechter verdien(t)en als man
selbst. Wenn das nun aber in und um München - selbst 20
Kilometer außerhalb ohne S-Bahn-Anschluss - nahezu unmöglich
ist, weil jede brauchbare Immobilie knapp 1 Million EUR oder
mehr kostet, dann stimmt etwas mit dieser Stadt nicht und das
langfristige Wohnen wird dort (gerade für Zugezogene) einfach
unattraktiv. Wenn sich nicht mal die Top 10% der Arbeitnehmer
Wohneigentum leisten können, sondern ausschließlich die Top
5% oder 2% sowie die glücklichen Erben, dann lohnt sich
Leistung einfach kaum noch. Wozu in Schule, Uni und
Arbeitsleben abstrampeln, wenn man selbst mit 100 TEUR
Einkommen niemals so reich sein wird wie ein 08/15 Beamter
oder einfacher Angestellter, dessen Eltern ihm zufällig eine
Immobilie in München vererben?

Lounge Gast schrieb:

Setz mal die Grenze nicht bei 500000, klar warum du das
machst. Für 600000 gibt es schon deutlich mehr bis 700000
noch mehr. 1 mille muss man nicht zahlen.
Und zu zweit 6500? Gerade ausgelernt?
Wie gesagt das ist nicht top. Das haben zweite gute
Facharbeiter ja bereits.

Wenn München dann bitte auch entsprechend verdienen.
Meine Frau arbeitet Teilzeit und wir haben ja schon
knapp die

  1. Beide ohne Studium.

Ps
München Land ist auch schön, gerade für Kinder und nochmal
deutlich billiger

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ja 2500.-Netto langen auf jedenfalls.für einen Singel.
Sofern die Löhne der Inflation angepasst werden.
Die Mieten nicht zu hoch sind.
usw. usw
Schönen Tag noch

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Mein Vater ist 60 und quite cool. Tennis, Sportwagen,
topfit.
Der macht hoffentlich noch 25 Jahre, da kann er sein Geld
noch gut gebrauchen.

Lounge Gast schrieb:

Habe den Tipp mit den 30% immer noch nicht kapiert.
Vielleicht gibt es da ja auch nicht wirklich was zu
verstehen... Weshalb sollte ich auf mein Leben
verzichten
damit das Guthaben auf der Bank wächst? Dann mit 60
soll
das
Leben mal endlich so richtig los gehen

Sagt ja keiner was gegen sparen. Aber mal Beispiel, ich 6000
brutto SK1 netto 3200, sparen soll ich vom "brutto
netto" 1/3 also 2000, leben also von 1200 Euro pM.
Selbst nur ein 1000er gut angelegt pro Monat ergibt nach 35
Jahren mit unterdurchschnittlichem Zins über 700000 Euro.
Bei 15 Jahren "Restlebenszeit" kann man da schon
ordendlich von leben.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Der 08/15 Beamte hat heutzutage auch mindestens einen Bachelor. Dazu oft noch eine Anwärterausbildung. Und wenn er im Ballungsgebiet lebt, ist er ein armer Hund. Lohnt sich nur auf dem billigen Dorf.

Lounge Gast schrieb:

Das stimmt wirklich. Nur dass solche Beamten oder einfachen
Angestellten mit Wohneigentum eben nicht in München wohnen,
sondern eher im gesamten Rest der Republik (ausgenommen
vielleicht Hamburg, Frankfurt City etc.). Erben natürlich
ausgenommen.

Und es ist auch mein Eindruck: Etwas stimmt mit den
Mietpreisen in MUC einfach überhaupt nicht, wenn wie du
gesagt hast, nur die oberen 2-9% der Menschen über
Immo-Erwerb nachdenken dürfen. Entweder ist die Kluft
zwischen Arm und Reich überdurchschnittlich und die Preise
werden von einem relativ kleinen Teil in die Höhe getrieben,
oder wir haben hier auch überdurchschnittlich viele
Möchtegern-Reiche, die sich unbedingt Objekte über 100%
Finanzierung etc. sichern mussten. Oder es fehlt einfach auch
an alternativem Wohnraum, der der steigenden Zahl der
Zugewanderten aus allen Teilen des Landes gerecht wird. Keine
Ahnung. Hoffe ich muss in dieser Stadt nicht alt werden ;-)

Lounge Gast schrieb:

In Deutschland liegt man als Single mit einem
Nettohaushaltseinkommen von etwas über 3000 EUR, als
vierköpfige Familie mit einem Nettohaushaltseinkommen von
etwas über 6000 EUR im obersten Dezil der
Einkommensverteilung. Wenn man also als
Doppel-Akademiker-Paar mit Ende 20 / Anfang 30 bei oder
über
dieser Summe liegt, ist logischerweise die
Erwartungshaltung,
dass man auch Immobilieneigentum (Stadtwohnung,
Reihenhaus am
Stadtrand, freistehendes Haus im Speckgürtel, ...)
erwerben
kann. Man gehört schließlich zu den am besten
ausgebildeten
und fleißigsten Arbeitnehmern dieses Landes und verdient
weit
überdurchschnittlich. Zudem dürften die meisten Akademiker
einen vergleichbaren Lebensstil aus ihrer Kindheit kennen,
obwohl die Eltern häufig schlechter verdien(t)en als man
selbst. Wenn das nun aber in und um München - selbst 20
Kilometer außerhalb ohne S-Bahn-Anschluss - nahezu
unmöglich
ist, weil jede brauchbare Immobilie knapp 1 Million EUR
oder
mehr kostet, dann stimmt etwas mit dieser Stadt nicht
und das
langfristige Wohnen wird dort (gerade für Zugezogene)
einfach
unattraktiv. Wenn sich nicht mal die Top 10% der
Arbeitnehmer
Wohneigentum leisten können, sondern ausschließlich die
Top
5% oder 2% sowie die glücklichen Erben, dann lohnt sich
Leistung einfach kaum noch. Wozu in Schule, Uni und
Arbeitsleben abstrampeln, wenn man selbst mit 100 TEUR
Einkommen niemals so reich sein wird wie ein 08/15 Beamter
oder einfacher Angestellter, dessen Eltern ihm zufällig
eine
Immobilie in München vererben?

Lounge Gast schrieb:

Setz mal die Grenze nicht bei 500000, klar warum du
das
machst. Für 600000 gibt es schon deutlich mehr bis
700000
noch mehr. 1 mille muss man nicht zahlen.
Und zu zweit 6500? Gerade ausgelernt?
Wie gesagt das ist nicht top. Das haben zweite gute
Facharbeiter ja bereits.

Wenn München dann bitte auch entsprechend verdienen.
Meine Frau arbeitet Teilzeit und wir haben ja schon
knapp die

  1. Beide ohne Studium.

Ps
München Land ist auch schön, gerade für Kinder und
nochmal
deutlich billiger

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Kann nicht nachvollziehen wie Leute mit 2.500? dauerhaft auskommen können. Das geht mMn nicht mal in einer Mittelstadt, von MUC müssen wir da gar nicht reden. Ich mal folgende Rechnung auf:

Wohnen 800,00 ?
Auto & Bahn 600,00 ?
Shopping 300,00 ?
Urlaub 300,00 ?
Bargeld 200,00 ?
Haushalt 200,00 ?
Versicherung & Gebühren 125,00 ?
Essen gehen 50,00 ?
Gesundheit 25,00 ?

SUMME 2.600,00 ?

Und nun? Klar, kann man hier und da noch bisschen was sparen, aber das ist jetzt echt kein high life was mit so einem Einkommen aufmachen kannst. Noch schlimmer finde ich aber, dass man ab gut 3.000? als "reich" gilt in Deutschland (rein statistisch stimmt das auch), aber in meinen Augen bedeutet das einfach, dass ein Großteil der Deutschen ganz einfach arm ist.

Also meiner Meinung nach braucht man mindestens 3.000? netto als single, um gut leben zu können. Das wäre dann absolut durchschnittliche Mittelschicht und nicht mehr..

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

Kann nicht nachvollziehen wie Leute mit 2.500? dauerhaft
auskommen können. Das geht mMn nicht mal in einer
Mittelstadt, von MUC müssen wir da gar nicht reden. Ich mal
folgende Rechnung auf:

Wohnen 800,00 ?
Auto & Bahn 600,00 ?
Shopping 300,00 ?
Urlaub 300,00 ?
Bargeld 200,00 ?
Haushalt 200,00 ?
Versicherung & Gebühren 125,00 ?
Essen gehen 50,00 ?
Gesundheit 25,00 ?

SUMME 2.600,00 ?

Und nun? Klar, kann man hier und da noch bisschen was sparen,
aber das ist jetzt echt kein high life was mit so einem
Einkommen aufmachen kannst. Noch schlimmer finde ich aber,
dass man ab gut 3.000? als "reich" gilt in
Deutschland (rein statistisch stimmt das auch), aber in
meinen Augen bedeutet das einfach, dass ein Großteil der
Deutschen ganz einfach arm ist.

Also meiner Meinung nach braucht man mindestens 3.000? netto
als single, um gut leben zu können. Das wäre dann absolut
durchschnittliche Mittelschicht und nicht mehr..

Sorry, aber ich finde du leidest etwas an Realitätsverlust. Vielleicht mag das aus deinem Blickwinkel so sein, aber ist dir klar, was du gerade hier als Standard setzt? Laut dir lebt man mit circa 65k brutto wie die durchschnittliche Mittelschicht (3k netto im Monat). Ich weiß nicht genau was, oder wie du konsumierst, aber ist dir überhaupt klar, wie "wenige" Alleinverdiener dieses Jahresbrutto in den ersten 10 bis 20 Jahren Ihres Berufslebens erreichen?
Laut Rentenversicherung zählt man ab 66k brutto schon zur finanziellen Oberschicht.

Mir ist klar, dass das hier wiwitreff ist aber ich dachte dieser Thread sollte auch etwas mehr Weitsicht beeinhalten. Und zu sagen, dass man mit 2,5k netto wie ein Hund lebt, ist schon ziemlich abgehoben.
Natürlich sind Sachen wie 4 Urlaube im Jahr und die geleasede C-Klasse mit 2,5k netto nicht drinne, aber das liegt doch wohl auf der Hand.
Meinen Glückwunsch, wenn du viel mehr als die 3k netto zu Verfügung hast, ich finde jedoch du solltest deine Sichtweise nochmal überdenken. Es ist selbstverständlich, dass mit höherem Einkommen die Ansprüche und die Standards steigen, wer aber nicht in der Lage ist seinen Konsum zu reflektieren ist nicht zu beneiden.
Beste Grüße

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Was für ein Auto mit 600 EUR pro Monat soll das bitte sein? Ein 911er? Wohl eher ein schlechtes Leasing.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ich glaube ich wurde etwas missverstanden, daher noch mal ein paar Anmerkungen:

1) ich verdiene eben nicht viel mehr als die 3k netto, sondern ziemlich genau 3k. Daher kann ich es ja gut beurteilen. Ich habe ja oben meine Ausgaben skizziert, jedoch sehe ich hier weder großes Sparpotential, noch viel Luxus (55qm Wohnung und 8 Jahre alter BMW übrigens). Soll das schon Luxus sein?

2) Meine Aussage ist ja gerade, dass die Leute in Deutschland viel zu wenig verdienen und viel zu hoch belastet werden und das passiert mMn eben dadurch, dass den Leuten immer erzählt wird mit 65k brutto sei man ja schon Oberschicht. In diesem Bereich wird man dann mit dem Spitzensteuersatz(!) Belastet und zahlt noch den Beitrag zur RV und AV voll. Die Grenzbelastung ist in diesem Bereich am höchsten.

3) gerechtfertigt wird das ganze dann immer damit, dass man ja mal nach unten schauen sollte, da würden die Leute ja noch weniger verdienen. Warum schaut nicht jede Einkommensgruppe mal nach oben und guckt was die Leute da verdienen? Denn in die Richtung muss es doch für alle gehen oder? Stattdessen werden dann Leute die sagen "Wir müssen alle mehr verdienen" als realitätsfern verschrien und es werden Tipps gegeben seine Ansprüche zu reduzieren.

4) ich bin der Meinung dass es einen ehrlicheren Umfang mit der Ressourcenverteilung in Deutschland braucht und dazu gehört eben auch die Aussage, dass sehr viele Leute in Deutschland objektiv (nicht statistisch!) sehr wenig Geld haben. Der Grund dafür liegt darin, dass sie schlecht bezahlt und dazu noch hoch belastet werden. Und dieses Problem zieht sich eben auch bis in die sogenannte "Oberschicht" bei 65k.
Daher kann ich es weder nachvollziehen, dass bei einem Einkommen knapp über der Armutsgrenze überhaupt besteuert wird, noch dass bei 53k schon der Spitzensteuersatz ziehen soll. Und mich wundert einfach, dass das für niemanden ein Thema ist...

Ich hoffe, das macht meine Argumente etwas klarer ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Sachlich zusammengestellt, was man in Deutschland als den unteren Standard der materiellen Lebensführung betrachten darf. Vielen Dank. Faire Zusammenstellung. Das sollte schon drin sein. Selbst ein Realschullehrer leistet sich weit mehr als die Punkte, die in dieser Liste aufgeführt sind. Und bitte Leute: Wir sind Wiwis. Es ist klar, was das bedeutet.

Lounge Gast schrieb:

Kann nicht nachvollziehen wie Leute mit 2.500? dauerhaft
auskommen können. Das geht mMn nicht mal in einer
Mittelstadt, von MUC müssen wir da gar nicht reden. Ich mal
folgende Rechnung auf:

Wohnen 800,00 ?
Auto & Bahn 600,00 ?
Shopping 300,00 ?
Urlaub 300,00 ?
Bargeld 200,00 ?
Haushalt 200,00 ?
Versicherung & Gebühren 125,00 ?
Essen gehen 50,00 ?
Gesundheit 25,00 ?

SUMME 2.600,00 ?

Und nun? Klar, kann man hier und da noch bisschen was sparen,
aber das ist jetzt echt kein high life was mit so einem
Einkommen aufmachen kannst. Noch schlimmer finde ich aber,
dass man ab gut 3.000? als "reich" gilt in
Deutschland (rein statistisch stimmt das auch), aber in
meinen Augen bedeutet das einfach, dass ein Großteil der
Deutschen ganz einfach arm ist.

Also meiner Meinung nach braucht man mindestens 3.000? netto
als single, um gut leben zu können. Das wäre dann absolut
durchschnittliche Mittelschicht und nicht mehr..

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

Kann nicht nachvollziehen wie Leute mit 2.500? dauerhaft
auskommen können. Das geht mMn nicht mal in einer
Mittelstadt, von MUC müssen wir da gar nicht reden. Ich mal
folgende Rechnung auf:

Wohnen 800,00 ?
Auto & Bahn 600,00 ?

600 Euro Auto und Bahn? Wieso? Theoretisch reichen 60 Euro nur für Bahn im Monat. Auto braucht man nicht und selbst wenn gibt es deutlich günstigere Autos.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Was meinst Du damit? Ist mir nicht klar!

Lounge Gast schrieb:

Und bitte Leute: Wir sind Wiwis. Es ist klar, was das bedeutet.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Deine Aufstellung gilt auch für Rentner. Die Mobilitätskosten sind bei denen etwas geringer, aber ein Auto brauchen die auch, wenn sie noch selbstständig leben wollen. Dafür fallen dann noch höhere Gesundheitskosten an. Mehr als 2,5k netto haben nur wenige Rentner. Irgendwie schaffen es die meisten.

Lounge Gast schrieb:

Kann nicht nachvollziehen wie Leute mit 2.500? dauerhaft
auskommen können. Das geht mMn nicht mal in einer
Mittelstadt, von MUC müssen wir da gar nicht reden. Ich mal
folgende Rechnung auf:

Wohnen 800,00 ?
Auto & Bahn 600,00 ?
Shopping 300,00 ?
Urlaub 300,00 ?
Bargeld 200,00 ?
Haushalt 200,00 ?
Versicherung & Gebühren 125,00 ?
Essen gehen 50,00 ?
Gesundheit 25,00 ?

SUMME 2.600,00 ?

Und nun? Klar, kann man hier und da noch bisschen was sparen,
aber das ist jetzt echt kein high life was mit so einem
Einkommen aufmachen kannst. Noch schlimmer finde ich aber,
dass man ab gut 3.000? als "reich" gilt in
Deutschland (rein statistisch stimmt das auch), aber in
meinen Augen bedeutet das einfach, dass ein Großteil der
Deutschen ganz einfach arm ist.

Also meiner Meinung nach braucht man mindestens 3.000? netto
als single, um gut leben zu können. Das wäre dann absolut
durchschnittliche Mittelschicht und nicht mehr..

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Genau die beiden Punkte fielen mir auch auf. 1400 Euro für Wohnung & Transport ist utopisch und hat mit absolut durchschnittlicher Mittelschicht aber mal gar nichts zu tun.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Kann nicht nachvollziehen wie Leute mit 2.500? dauerhaft
auskommen können. Das geht mMn nicht mal in einer
Mittelstadt, von MUC müssen wir da gar nicht reden. Ich
mal
folgende Rechnung auf:

Wohnen 800,00 ?
Auto & Bahn 600,00 ?

600 Euro Auto und Bahn? Wieso? Theoretisch reichen 60 Euro
nur für Bahn im Monat. Auto braucht man nicht und selbst wenn
gibt es deutlich günstigere Autos.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Lounge Gast schrieb:

Ich glaube ich wurde etwas missverstanden, daher noch mal ein
paar Anmerkungen:

1) ich verdiene eben nicht viel mehr als die 3k netto,
sondern ziemlich genau 3k. Daher kann ich es ja gut
beurteilen. Ich habe ja oben meine Ausgaben skizziert, jedoch
sehe ich hier weder großes Sparpotential, noch viel Luxus
(55qm Wohnung und 8 Jahre alter BMW übrigens). Soll das schon
Luxus sein?

2) Meine Aussage ist ja gerade, dass die Leute in Deutschland
viel zu wenig verdienen und viel zu hoch belastet werden und
das passiert mMn eben dadurch, dass den Leuten immer erzählt
wird mit 65k brutto sei man ja schon Oberschicht. In diesem
Bereich wird man dann mit dem Spitzensteuersatz(!) Belastet
und zahlt noch den Beitrag zur RV und AV voll. Die
Grenzbelastung ist in diesem Bereich am höchsten.

3) gerechtfertigt wird das ganze dann immer damit, dass man
ja mal nach unten schauen sollte, da würden die Leute ja noch
weniger verdienen. Warum schaut nicht jede Einkommensgruppe
mal nach oben und guckt was die Leute da verdienen? Denn in
die Richtung muss es doch für alle gehen oder? Stattdessen
werden dann Leute die sagen "Wir müssen alle mehr
verdienen" als realitätsfern verschrien und es werden
Tipps gegeben seine Ansprüche zu reduzieren.

4) ich bin der Meinung dass es einen ehrlicheren Umfang mit
der Ressourcenverteilung in Deutschland braucht und dazu
gehört eben auch die Aussage, dass sehr viele Leute in
Deutschland objektiv (nicht statistisch!) sehr wenig Geld
haben. Der Grund dafür liegt darin, dass sie schlecht bezahlt
und dazu noch hoch belastet werden. Und dieses Problem zieht
sich eben auch bis in die sogenannte "Oberschicht"
bei 65k.
Daher kann ich es weder nachvollziehen, dass bei einem
Einkommen knapp über der Armutsgrenze überhaupt besteuert
wird, noch dass bei 53k schon der Spitzensteuersatz ziehen
soll. Und mich wundert einfach, dass das für niemanden ein
Thema ist...

Ich hoffe, das macht meine Argumente etwas klarer ;)

Macht es auf jeden Fall, vielen Dank!
Tut mir leid, hatte dich wirklich etwas missverstanden & wollte nicht patzig werden.

Pflichte dir in deinen Punkten fast vollständig bei, obwohl es natürlich hier und da Einsparpotential gibt, wenn man wirklich konsequent den Rotstift ansetzt.

Ja, ab 66k den Höchststeuersatz zu verhängen ist schon etwas unglücklich. Will man wirklich ernsthaft Altersvorsorge betreiben, um nicht bis 60+ zu arbeiten & hat man Kinder/Frau und lebt in FFM/München etc, dann sind diese 66k brutto schneller aufgebraucht als man sich versieht.

Ist immer ein TradeOff, ich bin der Meinung, dass man sich mit 20-30 eher finanziell einschränken kann, als in den Jahren danach. Trotzdem will man sich ja trotzdem etwas von seinem Gehalt leiste, seien es Klamotte, Urlaube oder Elektronik.
Ich denke im Endeffekt muss das jeder für sich entscheiden, inwieweit er in seiner "Jugend" auf den größten Schnickschnack verzichtet, um dann vielleicht später früher sich zu Ruhe zu setzen.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Ganz ehrlich was erwartet ihr von diesem Thread? Klar reichen 2500 zum leben. Schließlich schaffen es auch zig Leute mit Geld auszukommen, die Sache ist nur das man sich ggfs. hinsichtlich seiner eigenen Maßstäbe in gewissen Bereichen einschränken muss.

Ich werden also nie eine vernünftige und allgemein akzeptierte Antwort erhalten....

By the way:
Geld ist wirklich nicht alles im Leben - ich kann das beurteilen, da ich schon in jungen Jahren zeitweise 5 stellig im Monat verdient habe (Unternehmer)

Also geht zur Arbeit, genießt den Feierabend und denkt nicht so viel über Geld nach.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Selbst in München lebt man mit 1,4k für Miete und Mobilität gar nicht schlecht.

Ich (Auto, Fahrrad, 60qm) brauche dafür 1k. Feddisch aus.

Lounge Gast schrieb:

Genau die beiden Punkte fielen mir auch auf. 1400 Euro für
Wohnung & Transport ist utopisch und hat mit absolut
durchschnittlicher Mittelschicht aber mal gar nichts zu tun.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Kann nicht nachvollziehen wie Leute mit 2.500?
dauerhaft
auskommen können. Das geht mMn nicht mal in einer
Mittelstadt, von MUC müssen wir da gar nicht reden.
Ich
mal
folgende Rechnung auf:

Wohnen 800,00 ?
Auto & Bahn 600,00 ?

600 Euro Auto und Bahn? Wieso? Theoretisch reichen 60 Euro
nur für Bahn im Monat. Auto braucht man nicht und selbst
wenn
gibt es deutlich günstigere Autos.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Für 600? bekommst du keinen 911. Soviel Kostet schon ein A6 3.0 im Leasing.

Lounge Gast schrieb:

Was für ein Auto mit 600 EUR pro Monat soll das bitte sein?
Ein 911er? Wohl eher ein schlechtes Leasing.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Stimmt. Und ohne A6 3.0 kann man nicht leben. Fast so wenig wie ohne 911er.
Das sind Grundbedürfnisse, die, wenn man sie nicht besitzt, schwere psychische Folgeerkrankungen nach sich ziehen. :-)

Lounge Gast schrieb:

Für 600? bekommst du keinen 911. Soviel Kostet schon ein A6
3.0 im Leasing.

Lounge Gast schrieb:

Was für ein Auto mit 600 EUR pro Monat soll das bitte
sein?
Ein 911er? Wohl eher ein schlechtes Leasing.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Einen 1er kriegst du für 200 oder für 300 inkl. Versicherung.
Sollte ausreichen.
Zum Einkaufen ist ein Auto auch in München schon sinnvoll, gerade zu zweit.
Da kauft man einmal die Woche groß ein und dann passts. Ohne Auto nicht zu machen.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

1k für Auto und Wohnung in München? Dann ist München wohl billiger als das Rhein-Main-Gebiet?

Lounge Gast schrieb:

Selbst in München lebt man mit 1,4k für Miete und Mobilität
gar nicht schlecht.

Ich (Auto, Fahrrad, 60qm) brauche dafür 1k. Feddisch aus.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Es ist ja dem Grunde nach ein thread, der definiert was gut leben eigentlich bedeutet. Hier scheiden sich natürlich die Geister, das ist klar. Ich denke aber trotzdem, wie oben bereits dargelegt, dass den Leuten immer erzählt wird, dass sie sich begnügen sollen obwohl eigentlich mehr Geld da wäre. Es ist meiner Meinung nach nur ungerecht verteilt und zwar eben auch im Bereich der klassischen Mittelschicht.

Was die 600? für das Auto angeht:
Gebrauchter 3er BMW für 12k

Wertverlust: 180?
Zusätzliche Kreditrückzahlung über den Wertverlust hinaus: 100?
Vollkasko: 85?
Benzin: 150-200?
Reparatur und sonstiges: 50-100?

Es tut mir leid, aber ich sehe hier keinen großen Luxus. Klar geht es günstiger aber ist es schon zuviel verlangt, mit Masterabschluss einen gebrauchten BMW zu fahren? Für mich fällt das voll in ein durchschnittliches Mittelschichtsleben.

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bwlnothx

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Man könnte auch sagen: Zum Leben reicht es, aber eine ausreichende Altersvorsorge ist damit (zumindest in Top-Städten) nicht mehr möglich.

Lounge Gast schrieb:

Ganz ehrlich was erwartet ihr von diesem Thread? Klar reichen
2500 zum leben. Schließlich schaffen es auch zig Leute mit
Geld auszukommen, die Sache ist nur das man sich ggfs.
hinsichtlich seiner eigenen Maßstäbe in gewissen Bereichen
einschränken muss.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Mal meine Rechnung als Berliner für die ganzen Münchner und Frankfurter euch:

  • Wohnung ca. 580,-? (54qm / Lichtenberg)
  • Bahnkarte ca. 72,-?/Monat (Jahreskarte)
  • Haushaltsgeld/Lebensmittel 250,-?
  • Essen gehen/Lieferservice 150,-?
  • Versicherungen 120,-?
  • Handy 35,-?
  • Rücklage für Urlaub/sonstige Anschaffungen 200-300,-?/Monat
  • McFit 20,-?

Das ergibt nach meiner Rechnung 1.527,-? als meine monatliche Kernausgabe. Da der Thread "dauerhaft für Single zum leben" und nicht "dauerhaft für Single zum GUT leben" heißt, kann ich also behaupten, dass man in Berlin mit der Kohle mehr als locker leben kann, wenn man nicht den Anspruch hat in Prenzlauer Berg o.ä. zu wohnen. Ich verdiene recht exakt die 2,5k netto/Monat und habe jeden Monat ca. nen 1.000er über. Das kann ich je nach Wahl verballern oder sparen/sinnvoll anlegen.

antworten
WiWi Gast

Re: Reichen 2500,- netto dauerhaft für Single zum leben ?

Wenn das Leasing bei 600 liegt, sind die Gesamtkosten natürlich höher als 600...
Er hat doch geschrieben, dass er einen 8 Jahre alten BMW fährt. Das ist nicht Luxus

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Lebenshaltungskosten im Studium erfordern höhere BAföG-Bedarfssätze

Cover der Studie "Ermittlung der Lebenshaltungskosten von Studierenden"

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat die Lebenshaltungskosten von Studierenden und die Höhe der BAföG-Bedarfssätze verglichen. Handlungsbedarf zeigt die Studie „Ermittlung der Lebenshaltungskosten von Studierenden“ laut DSW-Präsident Timmermann beim BAföG-Grundbedarf von derzeit 399 Euro, der Wohnpauschale von 250 Euro sowie dem Pflege- und Krankenversicherungszuschlag für Studierende ab 30.

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