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Lehrer vs IGM

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Welche gehaltliche Entwicklung seht ihr hier als besser an?
Der A13/14 Beamter oder der klassische Ingenieur/Informatiker im IGM Laden
Würde mich mal interessieren, wer im Durchschnitt finanziell besser dasteht

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Gehaltstechnisch bist du (auch Netto) im IGM Laden bei EG15 leicht besser aufgestellt. Was aber viel wichtiger ist, du kannst Reisen wann immer du willst und bisst nicht auf Ferienzeiten angewiesen. Kinder, vor allem 13-16, könnten ziemlich unverschämt sein und du bist verpflichtet dich jeden Tag mit denen abzugeben. Außerdem ist es heute nicht mehr garantiert, dass man verbeamtet wird. Einige Bundesländer haben das abgeschafft oder suchen nur spezielle Fächer z.B. Chemie/Physik.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

DAs wurde doch schon x mal diskutiert:

Lehrer:

  • unkündbar, keine Qualitätsprüfung der Arbeit, sehr sehr gute Altersabsicherung, 10 Wochen frei im Jahr, sehr gut um Eltern zu werden, ziemlcih gutes Gehalt

IGM:
Wochenarbeitszeit niedriger, weniger Urlaub, mehr Freiheiten, staatl. Rentenversicherung + etwas bAV, Potential für ein sehr sehr gutes Gehalt, ab 50 wirds schwierig,, Pflicht zur Weiterbildung

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Denke mal die WLB dürfte ungefähr gleich sein (mal Sportlehrer ausgeklammert)
Nur wie wahrscheinlich ist es auf ERA15 zu kommen? Denke das ist kein Selbstläufer oder irre ich mich da?
Hab nur ne Ausbildung gemacht, kann da also nicht mitreden, mich würde es dennoch interessieren

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Geil - "Du kannst reisen, wann immer du willst" -> ja, nur dass der Lehrer 12 Wochen im Jahr reisen kann, während Du das bei IGM in den max. 6 Wochen Urlaub machen kannst.

Der Lehrer"urlaub" (also die Ferien) sind gut über das Jahr verteilt. Ich bezweifle mal stark, dass man in EG15 einfach so Urlaub nehmen kann, ohne dass es die anderen juckt.

Generell haben wir Vor- und Nachteile allerdings schon ausgiebig in dem Thread "Grundschullehrer Ehepaar" beleuchtet.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Sieh Dir mal die tariflichen Gehaltssteigerungen der letzten 30 Jahre an. Da wirst Du erkennen, dass es im ÖD nicht so toll läuft. Außerdem hat der klassische Ingenieur bei IGM sehr oft nur einen Bachelor oder ein FH-Diplom, was dem Lehrer nicht vergleichbar ist. Der Ingenieur verdient schon einige Jahre volles Gehalt, während der Lehrer noch in der Ausbildung steckt.

WiWi Gast schrieb am 27.12.2018:

Welche gehaltliche Entwicklung seht ihr hier als besser an?
Der A13/14 Beamter oder der klassische Ingenieur/Informatiker im IGM Laden
Würde mich mal interessieren, wer im Durchschnitt finanziell besser dasteht

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Lehrer werden einiges weniger als WiWis verdienen. Aber danach hast du ja nicht gefragt. Informatiker/Ingenieure werden meiner Erfahrung nach schlechter bezahlt als die WiWis im IGM Konzern. Ich denke trotzdem das sie netto noch über Lehrer liegen und die WLB ist auch besser. Man hat 35h gegenüber 28h + eventuelle Mehrarbeit durch Korrekturen oder whatever. Mir ist es wesentlich lieber nach Hause zu kommen und zu wissen, das wirklich alles erledigt ist.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 27.12.2018:

IGM:
Wochenarbeitszeit niedriger,

lol.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Wundere mich auch immer wo solche Märchen herkommen. Bin eg15 in einem igm Konzern und Buckel im Durchschnitt 55h/Woche. Überstunden können aufgrund der Projekte nicht abgebaut werden. Ausgezahlt auch nicht. Habe schon Probleme 30 Tage Urlaub zu nehmen..

WiWi Gast schrieb am 27.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.12.2018:

IGM:
Wochenarbeitszeit niedriger,

lol.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Am besten, die Leute machen ihre eigenen Erfahrungen.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Hast Du Belege für deine Annahme, dass WiWis die bessere Bezahlung haben?

In meiner Abteilung nur Ingenieure und Techniker und keiner geht unter EG11 heim (in BY). Das Mediangehalt liegt bei 104k€ bei einem 34 jährigen Kollegen bei einer Altersspanne von 28 bis 65 und durchweg 40h mit Glz-konto. Zusätzlich noch bAv und andere Vergünstigungen.

WiWi Gast schrieb am 27.12.2018:

Lehrer werden einiges weniger als WiWis verdienen. Aber danach hast du ja nicht gefragt. Informatiker/Ingenieure werden meiner Erfahrung nach schlechter bezahlt als die WiWis im IGM Konzern. Ich denke trotzdem das sie netto noch über Lehrer liegen und die WLB ist auch besser. Man hat 35h gegenüber 28h + eventuelle Mehrarbeit durch Korrekturen oder whatever. Mir ist es wesentlich lieber nach Hause zu kommen und zu wissen, das wirklich alles erledigt ist.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 27.12.2018:

Hast Du Belege für deine Annahme, dass WiWis die bessere Bezahlung haben?

In meiner Abteilung nur Ingenieure und Techniker und keiner geht unter EG11 heim (in BY). Das Mediangehalt liegt bei 104k€ bei einem 34 jährigen Kollegen bei einer Altersspanne von 28 bis 65 und durchweg 40h mit Glz-konto. Zusätzlich noch bAv und andere Vergünstigungen.

WiWi Gast schrieb am 27.12.2018:

Lehrer werden einiges weniger als WiWis verdienen. Aber danach hast du ja nicht gefragt. Informatiker/Ingenieure werden meiner Erfahrung nach schlechter bezahlt als die WiWis im IGM Konzern. Ich denke trotzdem das sie netto noch über Lehrer liegen und die WLB ist auch besser. Man hat 35h gegenüber 28h + eventuelle Mehrarbeit durch Korrekturen oder whatever. Mir ist es wesentlich lieber nach Hause zu kommen und zu wissen, das wirklich alles erledigt ist.

Man darf dabei nicht vergessen dass die WiWis im Schnitt eher die Führungspositionen belegen. Das zieht den Schnitt natürlich auch nach oben.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Man sollte bei dem Vergleich evtl. auch bedenken, dass IGM im tariflichen Bereich top ist und nur eine kleine Minderheit die Möglichkeit hat, dort zu arbeiten. Lehrer wird dagegen jeder, der sich nicht extrem dumm anstellt.

Für mich macht es nicht viel Sinn, die Top 10% (die Zahl ist jetzt Mal aus der Luft gegriffen) mit einem anderen Bereich zu vergleichen, wo jeder Entsprechendes erreicht.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Schon wieder ist der Typ hier anwesend der Median und Durchschnitt nicht unterschieden kann.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 28.12.2018:

Schon wieder ist der Typ hier anwesend der Median und Durchschnitt nicht unterschieden kann.

Dann erklär den Unterschied

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Ein verbeamteter Lehrer mit A13 hat immer mehr netto als du in der freien Wirtschaft bekommst. Mit A14 kann ich dann nur meinen Hut ziehen. (Kollege an Berufskolleg, verh., 2 Kinder knappe 4500 NETTO. Ich weiss nicht ob die PKV noch abgeht, ich meine nicht.) Beachte auch den LEBENSLANGEN Zuschuss zur PKV, als Trottel der sein Leben lang 60% seines Einkommens, dass er erstmal durch Leistung verdienen musste abdrücken musste und auch sonst geschröpft wurde wo es ging (KiTa etc.) bekommt das nicht. D.h. nicht nur höhere Pension im Alter sondern auch locker 1000 EUR mehr NETTO in der Tasche. Dein Rentnerleben lang. Mal abgesehen dass laut Zensus verheiratete Lehrerpaare die bestverdienendsten in D sind.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 07.01.2019:

Ein verbeamteter Lehrer mit A13 hat immer mehr netto als du in der freien Wirtschaft bekommst...

Durch das "immer" ist dein gesamter Beitrag wertlos.
Ich bin 33 und AT bei einem automobilbauenden DAX-Konzern. Glaubst du ich schaue neidisch auf irgendeinen Lehrer? Beim Thema Lohn? Spätestens nach der Bonusausschüttung ist das nicht mehr notwendig.

Ich schaue neidisch auf jeden Lehrer, weil er nach zwei, drei Jahren ohne Vor- und Nachbereitung die paar Stunden vor seinen Klassen aushalten muss und bei der richtigen Fächerkombination auch prüfungsfrei über die Runden kommt. Ich schaue neidisch auf die Lehrer, weil sie doch sehr viele lehrfreie Tage haben. Ich schaue neidisch auf die Lehrer, weil sie alles sehr vorausschauend planen können.

Beim Gehalt? Nein.
Bei den Inhalten? Nein.
Bei der Aufgabe, unsere heutige Jugend inkl. fabelhafter Elternschaft zu betreuen? Nein.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 07.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 07.01.2019:

Ein verbeamteter Lehrer mit A13 hat immer mehr netto als du in der freien Wirtschaft bekommst...

Durch das "immer" ist dein gesamter Beitrag wertlos.
Ich bin 33 und AT bei einem automobilbauenden DAX-Konzern. Glaubst du ich schaue neidisch auf irgendeinen Lehrer? Beim Thema Lohn? Spätestens nach der Bonusausschüttung ist das nicht mehr notwendig.

Ich schaue neidisch auf jeden Lehrer, weil er nach zwei, drei Jahren ohne Vor- und Nachbereitung die paar Stunden vor seinen Klassen aushalten muss und bei der richtigen Fächerkombination auch prüfungsfrei über die Runden kommt. Ich schaue neidisch auf die Lehrer, weil sie doch sehr viele lehrfreie Tage haben. Ich schaue neidisch auf die Lehrer, weil sie alles sehr vorausschauend planen können.

Beim Gehalt? Nein.
Bei den Inhalten? Nein.
Bei der Aufgabe, unsere heutige Jugend inkl. fabelhafter Elternschaft zu betreuen? Nein.

Kann dir da nur zustimmen und alleine das jeder davon ausgeht das Lehrer locker 4,5K Netto bekommen... Naja aber im Idealfall hat man dann 6 Kinder und ist verheiratet...

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 07.01.2019:

Kann dir da nur zustimmen und alleine das jeder davon ausgeht das Lehrer locker 4,5K Netto bekommen... Naja aber im Idealfall hat man dann 6 Kinder und ist verheiratet...

Das kenne ich aus meinem Bekanntenkreis auch anders, aber hier werden wie so oft Einzelfälle herangezogen und davon auf die Allgemeinheit geschlossen. Für meinen Fall kann ich das aber eben auch tun und mir tut der Vergleich dann auch mit den 4.500,- nicht weh.

Das Problem - und deshalb habe ich diesen Beruf trotz eines Grundinteresses nicht ergriffen - der Lehrer ist doch folgendes: Natürlich geht es allen sehr gut. Aber selbst der beste und fleißigste Lehrer des Landes wird es eben über ein gewisses Gehalt nicht hinaus schaffen. Wenn ich aber als IGM-Mitarbeiter hoch hinaus will, gut und fleißig bin, dann geht das. Wie unbefriedigend des Lehrerdasein ist, weil (Nicht-)Leistung zu keiner Konsequenz führt, will ich mir nicht ausmalen.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Und Dein Beitrag zeigt ganz gut, dass das Lehrereinkommen zumindest vor der Bonus-Ausschüttung kompetitiv ist mit einem IGM-AT-Gehalt.

Vergiss bitte nicht, dass Dein Bonus nicht garantiert ist...

WiWi Gast schrieb am 07.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 07.01.2019:

Ein verbeamteter Lehrer mit A13 hat immer mehr netto als du in der freien Wirtschaft bekommst...

Durch das "immer" ist dein gesamter Beitrag wertlos.
Ich bin 33 und AT bei einem automobilbauenden DAX-Konzern. Glaubst du ich schaue neidisch auf irgendeinen Lehrer? Beim Thema Lohn? Spätestens nach der Bonusausschüttung ist das nicht mehr notwendig.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 07.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 07.01.2019:

Kann dir da nur zustimmen und alleine das jeder davon ausgeht das Lehrer locker 4,5K Netto bekommen... Naja aber im Idealfall hat man dann 6 Kinder und ist verheiratet...

Das kenne ich aus meinem Bekanntenkreis auch anders, aber hier werden wie so oft Einzelfälle herangezogen und davon auf die Allgemeinheit geschlossen. Für meinen Fall kann ich das aber eben auch tun und mir tut der Vergleich dann auch mit den 4.500,- nicht weh.

Das Problem - und deshalb habe ich diesen Beruf trotz eines Grundinteresses nicht ergriffen - der Lehrer ist doch folgendes: Natürlich geht es allen sehr gut. Aber selbst der beste und fleißigste Lehrer des Landes wird es eben über ein gewisses Gehalt nicht hinaus schaffen. Wenn ich aber als IGM-Mitarbeiter hoch hinaus will, gut und fleißig bin, dann geht das. Wie unbefriedigend des Lehrerdasein ist, weil (Nicht-)Leistung zu keiner Konsequenz führt, will ich mir nicht ausmalen.

Hatte gerade ein Gespräch mit den Eltern eines Freundes, beide sind Lehrer ca. 5 Jahre vor der Pensionierung. Die haben auch selber Späße darüber gemacht, dass wenn die ab heute in jeder Stunde nur noch Filme zeigen würden, sie keinerlei finanzielle Einbußen hinnehmen müssten. Sobald das rauskommt und irgendwelche Prüfer etwas bemängeln müssten diese Verbesserungsvorschläge benennen, welche in einem gewissen Zeitraum umgesetzt werden sollten. Geschieht dies nicht, könnte es zu weiteren Maßnahmen kommen, pipapo. Aber es würde anscheinend NIE finanzielle Einbußen geben. Sie würden sowas natürlich nicht machen, aber haben herzlich darüber gelacht

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Die ganzen Studis hier haben ohnehin nur die $$$ in den Augen.

Dass Selbstbestimmung, Freiheiten und eine gesicherte Position / Pension viel mehr wert sind als die zusätzlichen 30k Jahreseinkommen, verstehen diejenigen erst, wenn sie in der Realität ankommen und mit 3,5k brutto 50 Stunden die Woche abreißen dürfen.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 07.01.2019:

Die ganzen Studis hier haben ohnehin nur die $$$ in den Augen.

Dass Selbstbestimmung, Freiheiten und eine gesicherte Position / Pension viel mehr wert sind als die zusätzlichen 30k Jahreseinkommen, verstehen diejenigen erst, wenn sie in der Realität ankommen und mit 3,5k brutto 50 Stunden die Woche abreißen dürfen.

Vor allem verstehen viele nicht, dass die besseren Möglichkeiten in der Wirtschaft nur wenigen offen stehen und "Karriere machen" wie es sich viele im Studium noch ausmalen für die meisten so nicht passieren wird. Im Studium denken immer alle, na ja, ich muss mich halt etwas anstrengen und dann werde ich irgendwann belohnt, nein, so läufts leider nicht, denn im Grunde strengt sich jeder an. Man muss wirklich deutlich überdurchschnittlich in vielen Bereichen sein, das sind aber die wenigsten. Und dazu kommt noch eine gehörige Portion Glück, wo keine Karrieremöglichkeit vorhanden, kann man buckeln wie man will, da tut sich nix.
Lehrer haben dagegen alle ein vergleichsweise sehr gutes Einkommen + die zusätzlichen Benefits.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Ich habe manchmal den Eindruck, dass hier sogar noch das Kindergeld in das Nettoeinkommen eingerechnet wird. Aus Gründen der Vergleichbarkeit bitte nur Steuerklasse I ohne Kinder angeben und die Krankenkasse schon abziehen! Nebenbei bemerkt: Es gibt keinen Zuschuss für Beamte zur PKV. Hier schreiben oft Studenten, die noch nie Beamte gewesen sind. Andernfalls
wüssten sie das nämlich.

WiWi Gast schrieb am 07.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 07.01.2019:

Die ganzen Studis hier haben ohnehin nur die $$$ in den Augen.

Dass Selbstbestimmung, Freiheiten und eine gesicherte Position / Pension viel mehr wert sind als die zusätzlichen 30k Jahreseinkommen, verstehen diejenigen erst, wenn sie in der Realität ankommen und mit 3,5k brutto 50 Stunden die Woche abreißen dürfen.

Vor allem verstehen viele nicht, dass die besseren Möglichkeiten in der Wirtschaft nur wenigen offen stehen und "Karriere machen" wie es sich viele im Studium noch ausmalen für die meisten so nicht passieren wird. Im Studium denken immer alle, na ja, ich muss mich halt etwas anstrengen und dann werde ich irgendwann belohnt, nein, so läufts leider nicht, denn im Grunde strengt sich jeder an. Man muss wirklich deutlich überdurchschnittlich in vielen Bereichen sein, das sind aber die wenigsten. Und dazu kommt noch eine gehörige Portion Glück, wo keine Karrieremöglichkeit vorhanden, kann man buckeln wie man will, da tut sich nix.
Lehrer haben dagegen alle ein vergleichsweise sehr gutes Einkommen + die zusätzlichen Benefits.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Das Kindergeld gehört natürlich nicht ins Nettoeinkommen, der Kinderzuschlag für Beamte aber sehr wohl, denn den gibt es zusätzlich beamtenexklusiv.

Da der Sold eines Beamten von der Lebenssituation (Ehe, Zahl der Kinder) abhängig ist, ist der Vergleich zweier Singles nur bedingt sinnvoll. Letztendlich muss jeder für sich individuell vergleichen. Da ich vorhabe zu heiraten und 2-3 Kinder zu zeugen, muss ich diese Zuschläge natürlich miteinkalkulieren, wenn ich vergleichen möchte, womit ich besser dran wäre. Ist meine Partnerin bereits Beamtin, dann sieht das wiederum anders aus, denn diese Zuschläge gibt es nur 1x.

Der Vorposter hat außerdem entweder keine Ahnung oder er ist sehr spitzfindig und verschweigt die Hälfte. Ja, Beamten bekommen zur PKV streng genommen (de jure) keinen Zuschuss, de facto aber schon. Wie geht das? Beamte sind lediglich teilweise krankenversichert. Kinder zu 20%, Erwachsene zu 50%. Die restlichen Gesundheitskosten übernimmt Vater Staat (d.h. der Steuerzahler) einfach direkt ohne den Umweg einer Krankenversicherung. Im Endeffekt zahlen höhere Beamten praktisch nie mehr Krankenversicherung als es in der GKV der Fall gewesen wäre. Dort wären knapp 400 Euro fällig, auf die kommt ein Beamter allenfalls kurz vor der Pension, besonders anfangs kommt er hingegen deutlich günstiger weg.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 28.12.2018:

Schon wieder ist der Typ hier anwesend der Median und Durchschnitt nicht unterschieden kann.

Dann erklär den Unterschied

Lol

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Als Angestellter zahlt Dir Dein Arbeitgeber einen Zuschuss zu Deiner PKV! Hast Du das vergessen? Die bezahlst Du nicht komplett selbst! Der Beamte bezahlt seinen Beamtentarif selbst. Was oft vergessen wird: Die Leistungen sind je nach PKV-Tarif sehr unterschiedlich. Die Beamtentarife und die Beihilfe orientieren sich an der GKV. Bestimmte Leistungen werden nur sehr schlecht bzw. überhaupt nicht erstattet. Das zahlt der Beamte dann selbst zu 100%. Deshalb habe ich auch noch einen Zahn-Zusatztarif in der PKV. Aktuell habe ich eine Zahnarztrechnung von über 10k vorliegen. Beihilfe, PKV und Zusatzversicherung bezahlen davon in Summe 3k. Der Rest, also deutlich über 7k bleibt bei mir. Bei einem normalen PKV-Angestellten-Tarif würde der größte Teil erstattet werden. Das nur als Beispiel. Habe noch andere Vorgänge dieser Art gehabt, nicht nur vom Zahnarzt. Über die Jahre hinweg summiert sich da einiges!! Und ich bin im höheren Dienst und habe Ahnung aus Erfahrung!!!

WiWi Gast schrieb am 07.01.2019:

Der Vorposter hat außerdem entweder keine Ahnung oder er ist sehr spitzfindig und verschweigt die Hälfte. Ja, Beamten bekommen zur PKV streng genommen (de jure) keinen Zuschuss, de facto aber schon. Wie geht das? Beamte sind lediglich teilweise krankenversichert. Kinder zu 20%, Erwachsene zu 50%. Die restlichen Gesundheitskosten übernimmt Vater Staat (d.h. der Steuerzahler) einfach direkt ohne den Umweg einer Krankenversicherung. Im Endeffekt zahlen höhere Beamten praktisch nie mehr Krankenversicherung als es in der GKV der Fall gewesen wäre. Dort wären knapp 400 Euro fällig, auf die kommt ein Beamter allenfalls kurz vor der Pension, besonders anfangs kommt er hingegen deutlich günstiger weg.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Sehr guter Beitrag.

Es ist doch ca. so (netto mit Berufserfahrung):

  • Student: 750Euro/Monat - komplett selbstbestimmt
  • BWLer Sachbearbeiter: 3000 Euro/Monat - 40h/Woche fremdbestimmt
  • BWL MBB: 5000 Euro/Monat - 60h/Woche fremdbestimmt, inkl Hotel eher 120h
  • Lehrer: 3500 Euro/Monat - 20h/Woche fremdbestimmt (Ferien eingerechnet)

Und da sollen die 1500 Euro mehr toll sein?

WiWi Gast schrieb am 07.01.2019:

Die ganzen Studis hier haben ohnehin nur die $$$ in den Augen.

Dass Selbstbestimmung, Freiheiten und eine gesicherte Position / Pension viel mehr wert sind als die zusätzlichen 30k Jahreseinkommen, verstehen diejenigen erst, wenn sie in der Realität ankommen und mit 3,5k brutto 50 Stunden die Woche abreißen dürfen.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Bin 35 mit bwl fh bachelor und igm bw eg 15 stelle mit 35h vertrag und hab bei realen 42h ziemlich genau 80k brutto = 45k netto (bei ca. 3000 bav) erreicht letztes jahr bei 45 Tagen urlaub/gleitzeit.

Meine freundin ist 33 und a13 lehrerin. Sie kommt netto nach pkv auf ca. 37k. Freie tage hatte sie wenige mehr.

Hochzeit und/oder kinder bringen bei ihr ganz grob je 1k netto mehr.

Durch die Bav wird meine rente nicht bedeutend schlechter sein als ihre pension.

Mit viel glück kann man also vllt. Etwas besser abschneiden als ein lehrer. Damit das ganze bis 67 so bleibt gehört natürlich nochmal weiteres glück dazu.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Das ist doch billiger Quatsch. Die Beamtentarife sind kein Stück schlechter, wieso auch? Das Rundumsorglospaket kannst du dir mit jedem Hintergrund buchen, wieso auch nicht? Ich spreche hier auch aus eigener, sogar lebenslanger, Erfahrung. Und es ist völlig egal, wenn der Staat dir keinen Zuschuss zur PKV zahlt, wenn du dich eh nur zu 50% versichern musst. Macht im Endeffekt keinen Unterschied.

Ich weiß ja nicht, was du mit deinen Zähnen angestellt hast, dass du Rechnungen in fünfstelliger Höhe hast. Aber du kannst dir sicher sein: Wenn das die PKV nicht zahlt, dann zahlt das die GKV erst recht nicht. Meine Zahnarztrechnungen sind in 30 Jahren übrigens 0 Euro (Vorsorge, zu der ich aber nur 1x jährlich gehe, ausgenommen). Da hätte ich mich mit irgendwelchen Zusatzversicherungen nur dumm und dämlich bezahlt. Als gutes Risiko würde ich mich in einem freien System ohnehin nur für schwerwiegende Risiken versichern. Alltägliche Gesundheitskosten würde ich lieber selbst begleichen. Von den 750 Euro, die in der GKV fällig wären, beanspruche ich im Schnitt vielleicht gut 100 Euro und das auch nur, weil alle paar Jubeljahre mal was Größeres ansteht.

Ach ja: Ja, die Beihilfe zahlt unter Umständen weniger als die PKV. Aber sie zahlt mehr als die GKV. Ich hatte mal den Fall, dass die PKV den Faktor 2 der GKV bezahlt hat, die Beihilfe aber lediglich den Faktor 1,5. Die Differenz musste ich selbst begleichen, weil der Empfänger darauf bestanden hat. In 30 Jahren war das 1x der Fall. In der restlichen Familie: 0x.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Nicht zu vergessen, Du hast nur ein kurzes Studium, was Dir im ÖD A9 bis A11 einbringen würde.

WiWi Gast schrieb am 07.01.2019:

Bin 35 mit bwl fh bachelor und igm bw eg 15 stelle mit 35h vertrag und hab bei realen 42h ziemlich genau 80k brutto = 45k netto (bei ca. 3000 bav) erreicht letztes jahr bei 45 Tagen urlaub/gleitzeit.

Meine freundin ist 33 und a13 lehrerin. Sie kommt netto nach pkv auf ca. 37k. Freie tage hatte sie wenige mehr.

Hochzeit und/oder kinder bringen bei ihr ganz grob je 1k netto mehr.

Durch die Bav wird meine rente nicht bedeutend schlechter sein als ihre pension.

Mit viel glück kann man also vllt. Etwas besser abschneiden als ein lehrer. Damit das ganze bis 67 so bleibt gehört natürlich nochmal weiteres glück dazu.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Die Leistungen der PKV sind durchaus unterschiedlich. Es gibt sogar Zusatzversicherungen für die GKV, mit der Du solche Leistungen fast ohne Eigenanteil erhälst. Leitende Angestellte bekommen so was auch schon mal von der Firma spendiert. Du hast hier ja indirekt bestätigt, dass Du keine Erfahrung hast. Da Du so gesund bist (was ja schön für Dich ist), bist du von hohen Rechnungen verschont geblieben. Das Glück hat aber nicht jeder. Hat manchmal auch was mit genetischer Disposition zu tun. Ein Kumpel von mir hatte nie richtig die Zähne geputzt, dafür aber Unmengen von Bonbons u.sw. vertilgt. Hat immer noch ein perfektes Gebiss, so wie sein Vater. Ich kenne ihn seit Jahrzehnten. Ein alter Studienkollege hatte auch gute Zähne, ist dann aber an Krebs verstorben. Meine Freundin putzt die Zähne auch nur nachlässig, hat ebenfalls ein perfektes Gebiss. Liegt bei ihr in der Familie. Mir hatte man meine Zähne dummerweise mal vor langer Zeit nebenbei im Krankenhaus versaut. Kann passieren. Dumm gelaufen. War aber trotzdem froh, dass ich da was anderes überlebt hatte. Dann hatte ich mal einen A16-Chef, der nie krank war. Der hatte für kranke Kollegen absolut null Verständnis. Dann ist er später im Dienst einfach plötzlich gestorben. Das medizinische Schicksal ist nicht wirklich vorhersehbar!

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

Das ist doch billiger Quatsch. Die Beamtentarife sind kein Stück schlechter, wieso auch? Das Rundumsorglospaket kannst du dir mit jedem Hintergrund buchen, wieso auch nicht? Ich spreche hier auch aus eigener, sogar lebenslanger, Erfahrung. Und es ist völlig egal, wenn der Staat dir keinen Zuschuss zur PKV zahlt, wenn du dich eh nur zu 50% versichern musst. Macht im Endeffekt keinen Unterschied.

Ich weiß ja nicht, was du mit deinen Zähnen angestellt hast, dass du Rechnungen in fünfstelliger Höhe hast. Aber du kannst dir sicher sein: Wenn das die PKV nicht zahlt, dann zahlt das die GKV erst recht nicht. Meine Zahnarztrechnungen sind in 30 Jahren übrigens 0 Euro (Vorsorge, zu der ich aber nur 1x jährlich gehe, ausgenommen). Da hätte ich mich mit irgendwelchen Zusatzversicherungen nur dumm und dämlich bezahlt. Als gutes Risiko würde ich mich in einem freien System ohnehin nur für schwerwiegende Risiken versichern. Alltägliche Gesundheitskosten würde ich lieber selbst begleichen. Von den 750 Euro, die in der GKV fällig wären, beanspruche ich im Schnitt vielleicht gut 100 Euro und das auch nur, weil alle paar Jubeljahre mal was Größeres ansteht.

Ach ja: Ja, die Beihilfe zahlt unter Umständen weniger als die PKV. Aber sie zahlt mehr als die GKV. Ich hatte mal den Fall, dass die PKV den Faktor 2 der GKV bezahlt hat, die Beihilfe aber lediglich den Faktor 1,5. Die Differenz musste ich selbst begleichen, weil der Empfänger darauf bestanden hat. In 30 Jahren war das 1x der Fall. In der restlichen Familie: 0x.

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WiWi Gast

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Lehrer verdienen nicht schlecht aber auch nicht sonderlich gut, Karriereoptionen gibt es keine. Wenn mir hier jemand was von 20h Wochenarbeitszeit erzählen will, dann hat er überhaupt keine Ahnung. Die liegt bei 28h und Real kommt man auf knapp 42h (siehe Studie). Meine Schwester ist Lehrerin und von daher kann ich es gut beurteilen. Es gibt so viel was man vorbereiten muss, nachbereiten muss oder sonst irgendwie erledigen muss. Das kann auch nur ein Sommerfest sein oder Elterngespräche. Gerade die werden neuerdings doch tendenziell eher mehr (Stichwort: Helikopter-Eltern). Lehrer können auch überhaupt nur fremdbestimmt arbeiten und große Freiheiten sind eine Illusion.

Pluspunkt ist in der Tat die hohe Anzahl an Urlaubstagen, wobei Ferien die 1 Woche dauern, auch gerne mal zu 1/2 - 3/4 von irgendwelchen Aufgaben verschlungen werden können. Pension ist auch sehr gut. Die Argumentation mit dem Kinderzuschlag verstehe ich nicht, denn dafür ist er zu gering. Im Einzelfall mag er gut sein aber der durchschnittlich BRD Bürger bekommt nur 1,5 Kinder und dann wird dieser Bonus noch über die PKV Versicherung teilweise aufgefressen. Zudem kriegt man den Zuschlag im Optimalfall nur 25 Jahre oder unter Umständen auch nur 16 Jahre oder noch weniger.

Ich bin dagegen wesentlich zufriedener als meine Schwester mit meinem Job und sehe auch mehr Erfüllung in meinem "Sein". Ich arbeite als Wirtschaftsprüfer einer kleinen Kanzlei und konnte mich zum Partner hocharbeiten. Ich bin zwar 40-50h am knüppeln aber arbeite zum Großteil selbstbestimmt und für eine leistungsgerechte Entlohnung. Über ein Lehrergehalt kann ich zudem mehr oder weniger nur Müde lächeln.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Bitte verschone uns mit weiteren Kommentaren. Du hast keine Ahnung.

Es ist das typische Hörensagen eines kleinen Verwaltungsangestellten, was Du hier präsentierst. "Leitende Angestellte bekommen so was auch schon mal von der Firma spendiert" -> Ja und?

Anschließend mal ein paar Fakten:

Es dürfte jedem hier klar sein, dass der Beamte, der mind. 50% Beihilfe erhält und die restlichen 50% über eine PKV absichert, bessere Leistungen zu erwarten hat als der GKV-Versicherte ohne Zusatzversicherung.

Eine PKV für den Beamten wird risikogerecht tarifiert.
D.h., ein gesunder 20-jähriger zahlt für seine (50%)PKV ca. 200 Euro. Unabhängig davon, ob er A6 ist oder A16.

Ein GKV-Versicherter zahlt ca. 7,5% seines Bruttogehalts für die PKV, sein AG noch einmal 7,5%. Dieser Betrag ist gedeckelt bei der Beitragsbemessungsgrenze von 4.537 Euro/Monat.

4.537 Eur/Jahr * 7,5% = 340 Euro (Circa-Wert), der somit den Arbeitnehmer-Höchstbeitrag in der GKV darstellt.

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

Die Leistungen der PKV sind durchaus unterschiedlich. Es gibt sogar Zusatzversicherungen für die GKV, mit der Du solche Leistungen fast ohne Eigenanteil erhälst. Leitende Angestellte bekommen so was auch schon mal von der Firma spendiert. Du hast hier ja indirekt bestätigt, dass Du keine Erfahrung hast. Da Du so gesund bist (was ja schön für Dich ist), bist du von hohen Rechnungen verschont geblieben. Das Glück hat aber nicht jeder. Hat manchmal auch was mit genetischer Disposition zu tun. Ein Kumpel von mir hatte nie richtig die Zähne geputzt, dafür aber Unmengen von Bonbons u.sw. vertilgt. Hat immer noch ein perfektes Gebiss, so wie sein Vater. Ich kenne ihn seit Jahrzehnten. Ein alter Studienkollege hatte auch gute Zähne, ist dann aber an Krebs verstorben. Meine Freundin putzt die Zähne auch nur nachlässig, hat ebenfalls ein perfektes Gebiss. Liegt bei ihr in der Familie. Mir hatte man meine Zähne dummerweise mal vor langer Zeit nebenbei im Krankenhaus versaut. Kann passieren. Dumm gelaufen. War aber trotzdem froh, dass ich da was anderes überlebt hatte. Dann hatte ich mal einen A16-Chef, der nie krank war. Der hatte für kranke Kollegen absolut null Verständnis. Dann ist er später im Dienst einfach plötzlich gestorben. Das medizinische Schicksal ist nicht wirklich vorhersehbar!

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Stell Dir mal vor, auch ein kleiner A15-Beamter (also nicht Verwaltungsangestellter) kennt leitende Angestellte aus der Autoindustrie, und zwar persönlich!

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

Bitte verschone uns mit weiteren Kommentaren. Du hast keine Ahnung.

Es ist das typische Hörensagen eines kleinen Verwaltungsangestellten, was Du hier präsentierst. "Leitende Angestellte bekommen so was auch schon mal von der Firma spendiert" -> Ja und?

Anschließend mal ein paar Fakten:

Es dürfte jedem hier klar sein, dass der Beamte, der mind. 50% Beihilfe erhält und die restlichen 50% über eine PKV absichert, bessere Leistungen zu erwarten hat als der GKV-Versicherte ohne Zusatzversicherung.

Eine PKV für den Beamten wird risikogerecht tarifiert.
D.h., ein gesunder 20-jähriger zahlt für seine (50%)PKV ca. 200 Euro. Unabhängig davon, ob er A6 ist oder A16.

Ein GKV-Versicherter zahlt ca. 7,5% seines Bruttogehalts für die PKV, sein AG noch einmal 7,5%. Dieser Betrag ist gedeckelt bei der Beitragsbemessungsgrenze von 4.537 Euro/Monat.

4.537 Eur/Jahr * 7,5% = 340 Euro (Circa-Wert), der somit den Arbeitnehmer-Höchstbeitrag in der GKV darstellt.

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

Die Leistungen der PKV sind durchaus unterschiedlich. Es gibt sogar Zusatzversicherungen für die GKV, mit der Du solche Leistungen fast ohne Eigenanteil erhälst. Leitende Angestellte bekommen so was auch schon mal von der Firma spendiert. Du hast hier ja indirekt bestätigt, dass Du keine Erfahrung hast. Da Du so gesund bist (was ja schön für Dich ist), bist du von hohen Rechnungen verschont geblieben. Das Glück hat aber nicht jeder. Hat manchmal auch was mit genetischer Disposition zu tun. Ein Kumpel von mir hatte nie richtig die Zähne geputzt, dafür aber Unmengen von Bonbons u.sw. vertilgt. Hat immer noch ein perfektes Gebiss, so wie sein Vater. Ich kenne ihn seit Jahrzehnten. Ein alter Studienkollege hatte auch gute Zähne, ist dann aber an Krebs verstorben. Meine Freundin putzt die Zähne auch nur nachlässig, hat ebenfalls ein perfektes Gebiss. Liegt bei ihr in der Familie. Mir hatte man meine Zähne dummerweise mal vor langer Zeit nebenbei im Krankenhaus versaut. Kann passieren. Dumm gelaufen. War aber trotzdem froh, dass ich da was anderes überlebt hatte. Dann hatte ich mal einen A16-Chef, der nie krank war. Der hatte für kranke Kollegen absolut null Verständnis. Dann ist er später im Dienst einfach plötzlich gestorben. Das medizinische Schicksal ist nicht wirklich vorhersehbar!

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Und die leitenden Angestellten aus der Autoindustrie bekommen die Krankenversicherung vom AG?

Vielleicht war das in den 50ern mal so, heute regelt man das über das Gehalt. Als ob VW und Daimler eine Abteilung aufmachen "Krankenversicherung für unsere Chefs" - lächerlich. Bei "leitenden Angestellten in der Autoindustrie" sollte man zudem davon ausgehen, dass die 300 Euro mehr oder weniger im Monat keine Rolle spielen, da redet man über ganz andere Gehälter.

Wenn das bei euren Gesprächen aber tatsächlich eine Rolle spielt, dann würd ich mal kritisch hinterfragen, ob es wirklich "leitende Angestellte" sind.

Zudem weißt Du als Beamter wahrscheinlich gar nicht, dass es sich bei "leitende Angestellte" um einen feststehenden Begriff handelt. Ein Team- oder Abteilungsleiter ist kein "leitender Angestellter".

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Ich bin 33 und AT bei einem automobilbauenden DAX-Konzern. Glaubst du ich schaue neidisch auf irgendeinen Lehrer? Beim Thema Lohn? Spätestens nach der Bonusausschüttung ist das nicht mehr notwendig.

Ja tust du bei maximalen 27 Wochenarbeitsstunden.
Ja tust du ab dem Alter wo dein Gehalt stagniert (denke 100k max im Laufe der Jahre bis 45/50) und die PKV im Alter steigt und steigt und steigt ...
Ja tust du wenn der Beamte weiterhin für 450 Euro privat versichert ist im Alter .. während du derzeit so um die 1200,- NETTO berappst.
Ja tust du wenn du zur Bank gehst und einen Kredit haben möchtest .. ohne Sicherheiten.
Ja tust du sobald du dahinterkommst dass der Beamte viel früher in Pension geht, die prozentual noch höher ist als deine Rente.
Ja tust du wenn der Beamte weiterhin für 450 Euro privat versichert ist im Alter .. während du derzeit so um die 1200,- NETTO berappst.
Ja tust du wenn dein Betrieb als deutscher KFZ Bauier die Energiewende verpennt hat, und dich auf die Strasse setzt .. ;) rein hypothetisch.

Und du bist wie jeder Hanswurst im IGM Bereich bezahlt. ich bin gehaltlich genau wie du durch die mehr oder weniger gleichen Gehälter im IGM Bereich auch in den Top 5% in D, komme mir aber weder reich noch priviligiert vor. Auch muss man vergleichen was da so verlangt wird um Lehrer zu werden - qualitativ ist das Studium ein Witz. Auch Inhalte ändern sich nicht mehr - Shakespeare schreibt nix neues mehr, wie du ja bereits anmerkst. Daher finde ich in Relation schon, dass es ein Leistungsprinzip nicht gibt, was ich schade finde.

Ich schaue neidisch auf jeden Lehrer, weil er nach zwei, drei Jahren ohne Vor- und Nachbereitung die paar Stunden vor seinen Klassen aushalten muss und bei der richtigen Fächerkombination auch prüfungsfrei über die Runden kommt. Ich schaue neidisch auf die Lehrer, weil sie doch sehr viele lehrfreie Tage haben. Ich schaue neidisch auf die Lehrer, weil sie alles sehr vorausschauend planen können.

Beim Gehalt? Nein.
Bei den Inhalten? Nein.
Bei der Aufgabe, unsere heutige Jugend inkl. fabelhafter Elternschaft zu betreuen? Nein.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

  1. Ein Lehrer hat 20 Stunden pro Woche Unterrichtszeit. Dazu kommt die Vor- und und Nachbereitungszeit, je nach Fach mehr oder weniger Korrekturaufwand. Mit 35-40 Stunden pro Woche insgesamt kann man da auf jeden Fall rechnen. Nicht zu vergessen Fachkonferenzen, Leitungsaufgaben mit bürokratischem Aufwand, nervige Elterngespräche und natürlich noch total ätzende Schüler. Nicht gerade wenige Lehrer werden derart in den Klassen fertiggemacht, sodass der Burnout wartet.
  2. Ihr redet immer über Gymnasiallehrer, die Mehrzahl der Lehrer ist aber an Berufsschulen, Sonderschulen, Real- und Hauptschulen und natürlich Grundschulen.
  3. Verbeamtung ist heutzutage teilweise sehr schwer. Viele Lehrer sind bloße befristete Angestellte, werden teilweise jedes Jahr neu gekündigt und verdienen katastrophal und kommen NIE in den Genuss des Beamtentums und seinen Privilegien.
  4. Mit Berufseinstieg bist du als Lehrer zum Urlaubmachen in den jeweils teuersten Urlaubszeiten des Jahres verdammt. Ja natürlich gilt das auch für den IGMler mit Kindern, aber die sind zum Berufseinstieg meistens noch weit entfernt.
  5. Lehrer sind finanztechnisch völlig ungebildet, das Geld kommt ja vom Staat. Geldanlage kennt man vom Hörensagen. Über 40 Jahre Berufstätigkeit wird selbst der durchschnittliche Wiwi Mensch bei IGM eine Rendite auf seine Ersparnisse haben, die den Lehrer um ein Vielfaches übertreffen.
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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

  1. Ihr redet immer über Gymnasiallehrer, die Mehrzahl der Lehrer ist aber an Berufsschulen, Sonderschulen, Real- und Hauptschulen und natürlich Grundschulen.

An Berufsschulen bekommt jeder Lehrer A13 (außer die Lehrer, die nicht Lehramt studiert haben, sondern eine Ausbildung haben), A15 ist dort auch drin. An Sonderschulen ebenfalls A13, an Realschulen in fast jedem Bundesland A13, Haupt- und Grundschullehrer werden in den meisten BuLä noch nach A12 besoldet, aber auch hier geht die Tendenz Richtung A13. In Schleswig- Holstein bspw. werden Grundschullehrer schon nach A13 besoldet.

  1. Verbeamtung ist heutzutage teilweise sehr schwer. Viele Lehrer sind bloße befristete Angestellte, werden teilweise jedes Jahr neu gekündigt und verdienen katastrophal und kommen NIE in den Genuss des Beamtentums und seinen Privilegien.

Das Gegenteil ist richtig. Sachsen bspw. kehrt zur Verbeamtung zurück.

  1. Mit Berufseinstieg bist du als Lehrer zum Urlaubmachen in den jeweils teuersten Urlaubszeiten des Jahres verdammt. Ja natürlich gilt das auch für den IGMler mit Kindern, aber die sind zum Berufseinstieg meistens noch weit entfernt.

Gaaaaaanz schlimm.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

  1. Ein Lehrer hat 20 Stunden pro Woche Unterrichtszeit. Dazu kommt die Vor- und und Nachbereitungszeit, je nach Fach mehr oder weniger Korrekturaufwand. Mit 35-40 Stunden pro Woche insgesamt kann man da auf jeden Fall rechnen. Nicht zu vergessen Fachkonferenzen, Leitungsaufgaben mit bürokratischem Aufwand, nervige Elterngespräche und natürlich noch total ätzende Schüler. Nicht gerade wenige Lehrer werden derart in den Klassen fertiggemacht, sodass der Burnout wartet.

Hat das die Lehrergewerkschaft in ihren Broschüren stehen oder woher hast du das?

  1. Lehrer sind finanztechnisch völlig ungebildet, das Geld kommt ja vom Staat. Geldanlage kennt man vom Hörensagen. Über 40 Jahre Berufstätigkeit wird selbst der durchschnittliche Wiwi Mensch bei IGM eine Rendite auf seine Ersparnisse haben, die den Lehrer um ein Vielfaches übertreffen.

Klar. Letztens war hier auch wieder so einer, der meinte, dank IGM-bAV sei er mit 60 Millionär. Krass, wie extrem die angeblich finanzwirtschaftlich gebildeten Wiwis den Barwert einer Pensionszusage fehleinschätzen.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Ich kenne sehr wohl leitende Angestellte. Es gibt auch Beamte, die auf Grund ihrer Tätigkeit sehr viel mit der Industrie zu tun haben. Bei dienstlichen Kontakten spricht man nicht über
solche Themen. Auf privater Basis "Studienkollegen" schon (mit denen habe ich aber dienstlich nichts zu tun). Normalerweise fängt der Leitende beim Bereichsleiter an, Ausnahmen bestätigen die Regel. Und natürlich bekommen die über das Gehalt hinaus noch bestimmte Benefits, auch wenn du es nicht glauben willst. Wird auch schon mal als "Konditionen für ..." benannt. Nicht in den 1950ern, sondern heute.

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

Und die leitenden Angestellten aus der Autoindustrie bekommen die Krankenversicherung vom AG?

Vielleicht war das in den 50ern mal so, heute regelt man das über das Gehalt. Als ob VW und Daimler eine Abteilung aufmachen "Krankenversicherung für unsere Chefs" - lächerlich. Bei "leitenden Angestellten in der Autoindustrie" sollte man zudem davon ausgehen, dass die 300 Euro mehr oder weniger im Monat keine Rolle spielen, da redet man über ganz andere Gehälter.

Wenn das bei euren Gesprächen aber tatsächlich eine Rolle spielt, dann würd ich mal kritisch hinterfragen, ob es wirklich "leitende Angestellte" sind.

Zudem weißt Du als Beamter wahrscheinlich gar nicht, dass es sich bei "leitende Angestellte" um einen feststehenden Begriff handelt. Ein Team- oder Abteilungsleiter ist kein "leitender Angestellter".

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Was gab es bei der Darstellung der Direktzusage einer bAv falsch zu verstehen?
Es ist ein Beispiel für ein bAv System eines MDax Konzerns, welcher Dierektzusagen leistet und in dem Beitrag hieß es, dass es in diesem Konzern bAv-Konten mit 1 Millionen Euro Kontostand gibt.

Diese Ignoranz hier ist manchmal erschreckend.

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

  1. Ein Lehrer hat 20 Stunden pro Woche Unterrichtszeit. Dazu kommt die Vor- und und Nachbereitungszeit, je nach Fach mehr oder weniger Korrekturaufwand. Mit 35-40 Stunden pro Woche insgesamt kann man da auf jeden Fall rechnen. Nicht zu vergessen Fachkonferenzen, Leitungsaufgaben mit bürokratischem Aufwand, nervige Elterngespräche und natürlich noch total ätzende Schüler. Nicht gerade wenige Lehrer werden derart in den Klassen fertiggemacht, sodass der Burnout wartet.

Hat das die Lehrergewerkschaft in ihren Broschüren stehen oder woher hast du das?

  1. Lehrer sind finanztechnisch völlig ungebildet, das Geld kommt ja vom Staat. Geldanlage kennt man vom Hörensagen. Über 40 Jahre Berufstätigkeit wird selbst der durchschnittliche Wiwi Mensch bei IGM eine Rendite auf seine Ersparnisse haben, die den Lehrer um ein Vielfaches übertreffen.

Klar. Letztens war hier auch wieder so einer, der meinte, dank IGM-bAV sei er mit 60 Millionär. Krass, wie extrem die angeblich finanzwirtschaftlich gebildeten Wiwis den Barwert einer Pensionszusage fehleinschätzen.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Ich finde es immer lustig zu sehen wie Lehrer Fantasieromane schreiben dass sie +45h/Woche arbeiten weil sie ja soo viel vorbereiten müssen. Mein Lehrer damals war schlau und er hat halt nur einmal Stoff pro Stufe vorbereitet und anschließend den Stoff wieder für die nächsten Jahrgänge verwendet ( 99% des Stoffes bleiben in den relevanten Fächern ja eh immer gleich). Klausuren hat er kontrolliert während er Aufsicht hatte oder während die Schüler Aufgaben gemacht haben.

Insgesamt kam er auf eine chillige 30h/Woche all in. Lehrer werden extrem gut bezahlt, wenn man bedenkt dass die meisten unter ihnen nur Durchschnitt sind bzw. Lows. Den Lehrern die was drauf haben gönne ich aber vollkommen das sehr gute Gehalt mit top WLB

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Nicht jeder verdient in einem IGM Betrieb 100k...
Zeig mir mal den Ing. oder BWLer der 100k bei einem normalen IGM-Betrieb/Konzern macht (Daimler, BMW..ausgeklammert) mit einer 35h/w verdient????? Ab gewissen Höhen (ich denke ERA15 aufwärts) ist das nicht realisierbar...da kommen Projekte etc dazu...

Der Lehrer hingegen hat irgendwann (nach ein paar Jahren BE) sicherlich ca. 30h/w, da die Vorbereitungszeit nahezu entfällt..
Bei 3,3k Netto Einstieg..Schluss ist bei 4k

Nehmen wir mal an er sei noch verheiratet und hat zwei Kinder (Lehrer tendieren häufig dazu Nachwuchs zu bekommen und zu heiraten, da der Job familienfreundlich ist) dann steigt er mit 4k Netto ein und endet bei ca. 5k...

Die Pension und andere Benefits wie Beamtenkredite etc. mal ausgeklammert...

Aus ökonomischer Sicht wird der IGM-Angestellte den Lehrer auf den Netto-Stundenlohn niemals einholen...

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Was viele vergessen....derzeit ist die Chance verbeamtet zu werden wohl deutlich höher als in einem IGM Konzern zu landen...;)

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Das wiederum ist so pauschal nicht richtig. Ans Gymnasium kommst du momentan nur sehr schwer, es sei denn du bist Naturwissenschaftler. Andere Schulformen klappen hingegen leichter, durchaus auch mit A13 Einstieg. Großkonzerne wie Daimler kann für den Ingenieur schon klappen, für BWLer wird es verdammt schwierig bis realistisch kaum möglich.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Ich bin Lehrer in einem dörflichem Gebiet...Kann mich nicht beklagen. Würde sagen mein Gehalt schlägt bezüglich der Kaufkraft jeden IGM Mitarbeiter in einer größeren Stadt! Auch den Daimler oder BMW Mitarbeiter in MUC, S, FFM...

Aber ich liebe meinen Job! Die Arbeit gibt mir Erfüllung und ich habe jeden Tag das Gefühl etwas für das Gemeinwohl zu tun.
Bin an einer Hauptschule mit A13 verbeamtet und klar das Niveau ist mau, aber ich bezeichne mich selber auch als Spitzenverdiener unter den Sozialarbeitern ;) Und wenn man sich auf die Schüler einlässt, dann ist es auch nicht stressig oder "assozial" sondern ein Traumberuf den ich jedem nur ans Herz legen kann! Man muss nur Wissen wie man mit den Kindern umgehen zu hat.

Ein A14 Lehrer auf dem Gymnasium dürfte nach deiner Rechnung noch ein bisschen besser wegkommen (300 Euro mehr Netto am Monatsende)

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

Nicht jeder verdient in einem IGM Betrieb 100k...
Zeig mir mal den Ing. oder BWLer der 100k bei einem normalen IGM-Betrieb/Konzern macht (Daimler, BMW..ausgeklammert) mit einer 35h/w verdient????? Ab gewissen Höhen (ich denke ERA15 aufwärts) ist das nicht realisierbar...da kommen Projekte etc dazu...

Der Lehrer hingegen hat irgendwann (nach ein paar Jahren BE) sicherlich ca. 30h/w, da die Vorbereitungszeit nahezu entfällt..
Bei 3,3k Netto Einstieg..Schluss ist bei 4k

Nehmen wir mal an er sei noch verheiratet und hat zwei Kinder (Lehrer tendieren häufig dazu Nachwuchs zu bekommen und zu heiraten, da der Job familienfreundlich ist) dann steigt er mit 4k Netto ein und endet bei ca. 5k...

Die Pension und andere Benefits wie Beamtenkredite etc. mal ausgeklammert...

Aus ökonomischer Sicht wird der IGM-Angestellte den Lehrer auf den Netto-Stundenlohn niemals einholen...

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

In Österreich dagegen haben Lehrer die Arschkarte gezogen die in das neue Dienstrecht fallen.

  • Keine Pragmatisierung mehr (Verbeamtung)
  • Gehalt wird nur alle 5 Jahre erhöht
  • AHS Lehrer fangen mit 2k netto an, nach 25 Jahren Dienst ist mit 2900 netto dann auch schon wieder Schluss

Dabei wollte ich so gerne Lehrer werden in Österreich :(

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

Ich bin Lehrer in einem dörflichem Gebiet...Kann mich nicht beklagen. Würde sagen mein Gehalt schlägt bezüglich der Kaufkraft jeden IGM Mitarbeiter in einer größeren Stadt! Auch den Daimler oder BMW Mitarbeiter in MUC, S, FFM...

Aber ich liebe meinen Job! Die Arbeit gibt mir Erfüllung und ich habe jeden Tag das Gefühl etwas für das Gemeinwohl zu tun.
Bin an einer Hauptschule mit A13 verbeamtet und klar das Niveau ist mau, aber ich bezeichne mich selber auch als Spitzenverdiener unter den Sozialarbeitern ;) Und wenn man sich auf die Schüler einlässt, dann ist es auch nicht stressig oder "assozial" sondern ein Traumberuf den ich jedem nur ans Herz legen kann! Man muss nur Wissen wie man mit den Kindern umgehen zu hat.

Ein A14 Lehrer auf dem Gymnasium dürfte nach deiner Rechnung noch ein bisschen besser wegkommen (300 Euro mehr Netto am Monatsende)

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

Nicht jeder verdient in einem IGM Betrieb 100k...
Zeig mir mal den Ing. oder BWLer der 100k bei einem normalen IGM-Betrieb/Konzern macht (Daimler, BMW..ausgeklammert) mit einer 35h/w verdient????? Ab gewissen Höhen (ich denke ERA15 aufwärts) ist das nicht realisierbar...da kommen Projekte etc dazu...

Der Lehrer hingegen hat irgendwann (nach ein paar Jahren BE) sicherlich ca. 30h/w, da die Vorbereitungszeit nahezu entfällt..
Bei 3,3k Netto Einstieg..Schluss ist bei 4k

Nehmen wir mal an er sei noch verheiratet und hat zwei Kinder (Lehrer tendieren häufig dazu Nachwuchs zu bekommen und zu heiraten, da der Job familienfreundlich ist) dann steigt er mit 4k Netto ein und endet bei ca. 5k...

Die Pension und andere Benefits wie Beamtenkredite etc. mal ausgeklammert...

Aus ökonomischer Sicht wird der IGM-Angestellte den Lehrer auf den Netto-Stundenlohn niemals einholen...

auf einem dörflichen gebiet kann ich mir gut vorstellen, dass die schüler nicht extrem asozial sind. aber was macht man wenn man nach neu-kölln, duisburg etc. verlegt wird wo die klassen aus 90% asis bestehen die kein deutsch sprechen?

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Hmmm - in diesem Thread wird ernsthaft diskutiert, ob IGM und A13 gleichwertig sind.

Im Thread Ärzte vs. Konzern-Ings wird ernsthaft behauptet, dass Ings deutlich mehr verdienen als Ärzte.

dann müssten Ärzte ja ähnlich verdieen wie Lehrer?!

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Gymasialstudiendirektor ist nicht Assistenzarzt

Angestellter Arzt ist nicht niedergelassener Radiologe

USW:

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Natürlich kommt so ein popeliger A13 Lehrer nicht an IGM ran.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Wärst Du so nett, auch den Grund dafür zu nennen?
A13 Bruttoäquivalent sind 80k.

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

Natürlich kommt so ein popeliger A13 Lehrer nicht an IGM ran.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Wärst Du so nett, auch den Grund dafür zu nennen?
A13 Bruttoäquivalent sind 80k.

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

Natürlich kommt so ein popeliger A13 Lehrer nicht an IGM ran.

Wie kommst du auf die 80k? Ich komm bei 80k Angestellt auf mehr Netto als mit A13 Endstufe. Dafür habe ich den Durchschnitt aller Bundesländer genommen und die PKV mitte 40 abgezogen.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Wärst Du so nett, auch den Grund dafür zu nennen?
A13 Bruttoäquivalent sind 80k.

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

Natürlich kommt so ein popeliger A13 Lehrer nicht an IGM ran.

Also wenn dir der Grund selber nicht klar ist, dann kann dir hier keiner weiterhelfen.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Naja, runtergebrochen ist es Sicherheit vs. Risiko.
Mehr Risiko (freie Wirtschaft) = (Aussicht auf) mehr Gehalt = weniger Sicherheit

Ein verbeamteter Lehrer hat Planungssicherheit. Als Angestellter in der freien Wirtschaft gibt es diese Sicherheit nicht.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Naja, runtergebrochen ist es Sicherheit vs. Risiko.
Mehr Risiko (freie Wirtschaft) = (Aussicht auf) mehr Gehalt = weniger Sicherheit

Ein verbeamteter Lehrer hat Planungssicherheit. Als Angestellter in der freien Wirtschaft gibt es diese Sicherheit nicht.

Wer es heute noch zu Daimler, VW, Audi, BMW, Siemens, Bosch o.ä. schafft, hat mit Sicherheit auch Sicherheit...

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Wer es heute noch zu Daimler, VW, Audi, BMW, Siemens, Bosch o.ä. schafft, hat mit Sicherheit auch Sicherheit...

Wie kommste da drauf? Selbst dort gibt es mittlerweile regelmäßig Runden, wo Leute gekickt werden. Selbst bei mehreren meiner Freunde mitbekommen, die betroffen waren.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

  1. Wenn Du nun einen Unterschied von 100 Euro netto feststellst und das für erwähnenswert hältst, dann Gute Nacht.

  2. Die PKV kostet den Lehrer im Monat ca. 200 Euro, da das Eintrittsalter nicht 40 ist, sondern ca. 28.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Wärst Du so nett, auch den Grund dafür zu nennen?
A13 Bruttoäquivalent sind 80k.

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

Natürlich kommt so ein popeliger A13 Lehrer nicht an IGM ran.

Wie kommst du auf die 80k? Ich komm bei 80k Angestellt auf mehr Netto als mit A13 Endstufe. Dafür habe ich den Durchschnitt aller Bundesländer genommen und die PKV mitte 40 abgezogen.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Was wollt Ihr immer mit dieser „Sicherheit“? Man wechselt doch sowieso öfter mal den Job. Wenn man Karriere machen will, ist es quasi unverzichtbar, sich immer auf die nächsthöhere Position irgendwo zu bewerben.

Was ist nun das Problem, wenn sie euch nahelegen, zu kündigen? Dann wechselt man eben wo anders hin.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Wer es heute noch zu Daimler, VW, Audi, BMW, Siemens, Bosch o.ä. schafft, hat mit Sicherheit auch Sicherheit...

Wie kommste da drauf? Selbst dort gibt es mittlerweile regelmäßig Runden, wo Leute gekickt werden. Selbst bei mehreren meiner Freunde mitbekommen, die betroffen waren.

Also bei mir nennen wir uns (in meinem Konzern) und unsere "Kollegen" in anderen Großkonzernen immer noch "Industriebeamte" :D

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Wie kommste da drauf? Selbst dort gibt es mittlerweile regelmäßig Runden, wo Leute gekickt werden. Selbst bei mehreren meiner Freunde mitbekommen, die betroffen waren.

Es werden "Leute gekickt"...?!
So wie ich diese Unternehmen kenne, ist das nicht möglich, außer es handelt sich um persönliche und/oder verhaltensbedingte Gründe.

Solange du niemanden schlägst oder beleidigst, goldene Löffel stiehlst oder nicht zum Dienst erscheinst, bist du bei den o.g. UN sicher.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Ach Leute als würde der durchschnittliche IGMler wirklich 40h die Woche "arbeiten".
Da gibts genug die vllt auch gerade mal 20h die Woche effizient arbeiten.
Dann dieser Unsinn mit den Pensionszusagen. Die sind überhaupt nicht zu halten in 40 Jahren.

Außerdem: Werdet doch Lehrer wenn das alles so geil ist!

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Frag mal Kollegen Ü50, wieviel Bock die noch haben auf "Man wechselt doch sowieso öfter mal den Job."

Sag denen mal "dann wechsel halt woanders hin".

Und frag die mal, wie wichtig denen Sicherheit ist.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Was wollt Ihr immer mit dieser „Sicherheit“? Man wechselt doch sowieso öfter mal den Job. Wenn man Karriere machen will, ist es quasi unverzichtbar, sich immer auf die nächsthöhere Position irgendwo zu bewerben.

Was ist nun das Problem, wenn sie euch nahelegen, zu kündigen? Dann wechselt man eben wo anders hin.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Die sind auch nicht zu halten, aber hoffentlich die Mindestpension, denn das wäre das mit dem ich rechnen würde, mehr nicht. alles andere wäre nur blödsinn.
Aber machen wir uns nichts vor, reich bleibt reich, arm bleibt arm.

Fertig. Vermögen wird über Generationen in Familien aufgebaut. Mehr nicht.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Ach Leute als würde der durchschnittliche IGMler wirklich 40h die Woche "arbeiten".
Da gibts genug die vllt auch gerade mal 20h die Woche effizient arbeiten.
Dann dieser Unsinn mit den Pensionszusagen. Die sind überhaupt nicht zu halten in 40 Jahren.

Außerdem: Werdet doch Lehrer wenn das alles so geil ist!

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

  1. Wenn Du nun einen Unterschied von 100 Euro netto feststellst und das für erwähnenswert hältst, dann Gute Nacht.

  2. Die PKV kostet den Lehrer im Monat ca. 200 Euro, da das Eintrittsalter nicht 40 ist, sondern ca. 28.

Wärst Du so nett, auch den Grund dafür zu nennen?
A13 Bruttoäquivalent sind 80k.

Natürlich kommt so ein popeliger A13 Lehrer nicht an IGM ran.

Wie kommst du auf die 80k? Ich komm bei 80k Angestellt auf mehr Netto als mit A13 Endstufe. Dafür habe ich den Durchschnitt aller Bundesländer genommen und die PKV mitte 40 abgezogen.

Ja sicher zahlt man mit 28 wesentlich weniger aber da kommt man bei weitem nicht auf deine 80k. Deswegen habe ich mit Mitte 40 angesetzt und da ist sie nun mal höher außer du nimmst die letzte abgeranzte PKV die es gibt. Wir reden hier nicht von einem Unterschied von 100€, es ist schon mehr. Man sollte schon fähig sein seine Aussage zu belegen, wenn man etwas behauptet, sonst verliert man massiv an Glaubwürdigkeit.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Es werden "Leute gekickt"...?!
So wie ich diese Unternehmen kenne, ist das nicht möglich, außer es handelt sich um persönliche und/oder verhaltensbedingte Gründe.

Wieso sollte das nicht möglich sein? Jeder hat eine ganz normale Kündigungsfrist, grundsätzlich kann man unter Einhaltung der Sozialauswahl jeden entsprechend kündigen. Dass es in der Praxis da noch ein paar Fallstricke gibt und es deshalb selten gemacht wird, ok.
Spätestens mit einer Abfindung wird man aber jeden los.
Ich kenne es z.B. bei einer der genannten Firmen so, dass es ein Abfindungsbudget und Einsparungsziele gibt. Die Verantwortlichen können dann dieses Budget nutzen um Leute loszuwerden um so ihre Zielvorgabe zu erreichen. Meistens wird das dann natürlich so gemacht, dass man jemandem eine Abfindung anbietet, wenn er das Unternehmen verlassen würde und ihn nicht aktiv kündigt. Gerade in großen Konzernen ist so eine Vorgehensweise sehr leicht möglich. Während dem Mittelständler 100k Abfindung für einen "Sachbearbeiter" weh tut, spielt das beim Konzern keine Rolle. Da ist viel entscheidender, dass die Benchmarks mit anderen Abteilungen passen und die Kostenstruktur angegangen wird, einmalige Effekt sind da egal.
(Anderes Thema, aber ähnlicher Hintergrund sind ja z.B. auch Zeitarbeiter. Üblicherweise sind diese mehr oder weniger deutlich teurer als eine Festanstellung, eine Festanstellung beteutet aber Personalaufbau, Zeitarbeiter nicht. Das Ziel einer konstanten oder gar sinkenden Personaldecke wird also erreicht, obwohl die Kosten tatsächlich höher sind. Interessiert aber keinen.)

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Es werden "Leute gekickt"...?!
So wie ich diese Unternehmen kenne, ist das nicht möglich, außer es handelt sich um persönliche und/oder verhaltensbedingte Gründe.

Wieso sollte das nicht möglich sein? Jeder hat eine ganz normale Kündigungsfrist, grundsätzlich kann man unter Einhaltung der Sozialauswahl jeden entsprechend kündigen. Dass es in der Praxis da noch ein paar Fallstricke gibt und es deshalb selten gemacht wird, ok.
Spätestens mit einer Abfindung wird man aber jeden los.
Ich kenne es z.B. bei einer der genannten Firmen so, ...

Nimm es mir nicht übel, aber was bitte hat eine Abfindung mit "jemanden kicken" zu tun?

Eine Abfindung bedarf zweierlei Freiwilligkeit.

Die o.g. Unternehmen entlassen meines Wissens derzeit nicht aus betriebsbedingten Gründen.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

80k brutto (StKl1, keine Kinder): 3,65k netto (Quelle: brutto-netto-rechner.info)

A13 Stufe 11 (StKl1, keine Kinder): 3,7k vorAbzug Krankenversicherung
(Quelle: https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/nw?id=beamte-nrw&g=A_13&s=12&f=0&z=100&zulage=&stj=2019&stkl=1&r=&zkf=)

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

  1. Wenn Du nun einen Unterschied von 100 Euro netto feststellst und das für erwähnenswert hältst, dann Gute Nacht.

  2. Die PKV kostet den Lehrer im Monat ca. 200 Euro, da das Eintrittsalter nicht 40 ist, sondern ca. 28.

Wärst Du so nett, auch den Grund dafür zu nennen?
A13 Bruttoäquivalent sind 80k.

Natürlich kommt so ein popeliger A13 Lehrer nicht an IGM ran.

Wie kommst du auf die 80k? Ich komm bei 80k Angestellt auf mehr Netto als mit A13 Endstufe. Dafür habe ich den Durchschnitt aller Bundesländer genommen und die PKV mitte 40 abgezogen.

Ja sicher zahlt man mit 28 wesentlich weniger aber da kommt man bei weitem nicht auf deine 80k. Deswegen habe ich mit Mitte 40 angesetzt und da ist sie nun mal höher außer du nimmst die letzte abgeranzte PKV die es gibt. Wir reden hier nicht von einem Unterschied von 100€, es ist schon mehr. Man sollte schon fähig sein seine Aussage zu belegen, wenn man etwas behauptet, sonst verliert man massiv an Glaubwürdigkeit.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Nimm es mir nicht übel, aber was bitte hat eine Abfindung mit "jemanden kicken" zu tun?

Eine Abfindung bedarf zweierlei Freiwilligkeit.

Und? Wenn man dir sagt, wir entlassen dich, du kannst dann gerne klagen oder einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, was machste dann? Vorausgesetzt dein Anwalt sagt dir, die Abfindung ist höher als das, was er vor Gericht herausholen kann? Natürlich nimmst du das ganze an.

Oder aber man versetzt dich 80km an einen anderen Standort und du hast da einfach keinen Bock drauf? Dann heißt es auch, dann können wir ihnen leider nur einen Aufhebungsvertrag anbieten. Oder, oder, oder, .... da gibt es doch zig Möglichkeiten.

Auch ganz bitter: Bei einem Bekannten wurde einfach die komplette Abteilung geschlossen, weil das Thema outgesourced wurde. Ergebnis: Kein Cent Abfindung für alle! Das ganze auch von Anwälten bestätigt, zu einem Prozess kam es deshalb dann garnicht mehr. 3 Monate und Tschüss, auch für sehr langjährige Mitarbeiter.

Ich frage mich echt woher dieses Denken kommt, man könne niemanden entlassen. Man kann absolut JEDEN loswerden, es ist lediglich eine Frage des Geldes, das man dafür in die Hand nehmen will.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Nimm es mir nicht übel, aber was bitte hat eine Abfindung mit "jemanden kicken" zu tun?

Eine Abfindung bedarf zweierlei Freiwilligkeit.

Und? Wenn man dir sagt, wir entlassen dich, du kannst dann gerne klagen oder einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, was machste dann? Vorausgesetzt dein Anwalt sagt dir, die Abfindung ist höher als das, was er vor Gericht herausholen kann? Natürlich nimmst du das ganze an.

Oder aber man versetzt dich 80km an einen anderen Standort und du hast da einfach keinen Bock drauf? Dann heißt es auch, dann können wir ihnen leider nur einen Aufhebungsvertrag anbieten. Oder, oder, oder, .... da gibt es doch zig Möglichkeiten.

Auch ganz bitter: Bei einem Bekannten wurde einfach die komplette Abteilung geschlossen, weil das Thema outgesourced wurde. Ergebnis: Kein Cent Abfindung für alle! Das ganze auch von Anwälten bestätigt, zu einem Prozess kam es deshalb dann garnicht mehr. 3 Monate und Tschüss, auch für sehr langjährige Mitarbeiter.

Ich frage mich echt woher dieses Denken kommt, man könne niemanden entlassen. Man kann absolut JEDEN loswerden, es ist lediglich eine Frage des Geldes, das man dafür in die Hand nehmen will.

Du hast Recht, natürlich kann ich den 60 jährigen Mitarbeiter los werden und dann muss ich ihm halt 2-3 Jahresgehälter Abfindung zahlen, aufgrund der langen Betriebszugehörigkeit. Kenne persönlich eine Führungskraft von IGM, der genau das passiert ist. Hat mit 59 Jahren eine Abfindung von ca. 230k bekommen, hat dann 2 Jahre ALG 1 bezogen (2,5k netto pro Monat inflationsbereinigt) und erstmal noch schön eine Kreuzfahrtschiffsreise mit seiner Frau gemacht. Nach dem hat er sein Hobby zum Beruf gemacht, ist damit natürlich nicht mehr reich geworden aber dafür extrem glücklich und finanziell frei. Heute mit 72 Jahren arbeitet er immer noch, nicht weil er muss sondern weil er möchte. Was er an Abfindung und ALG 1 bekommen hat, verdient kein Lehrer von 59 bis zur Rente. Wenn das der Preis ist den man in der freien Wirtschaft zahlen muss, dann nehme ich es gerne in Kauf. Übrings sind die Arbeitnehmerrechte in Deutschland sehr gut, man muss sie im Zweifel nur durchsetzen, egal wie gut der andere Anwalt ist.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Lächerlich, wenn du bei einer IGM Bude arbeitest schau bitte mal beim Betriebsrat vorbei

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Nimm es mir nicht übel, aber was bitte hat eine Abfindung mit "jemanden kicken" zu tun?

Eine Abfindung bedarf zweierlei Freiwilligkeit.

Und? Wenn man dir sagt, wir entlassen dich, du kannst dann gerne klagen oder einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, was machste dann? Vorausgesetzt dein Anwalt sagt dir, die Abfindung ist höher als das, was er vor Gericht herausholen kann? Natürlich nimmst du das ganze an.

Oder aber man versetzt dich 80km an einen anderen Standort und du hast da einfach keinen Bock drauf? Dann heißt es auch, dann können wir ihnen leider nur einen Aufhebungsvertrag anbieten. Oder, oder, oder, .... da gibt es doch zig Möglichkeiten.

Auch ganz bitter: Bei einem Bekannten wurde einfach die komplette Abteilung geschlossen, weil das Thema outgesourced wurde. Ergebnis: Kein Cent Abfindung für alle! Das ganze auch von Anwälten bestätigt, zu einem Prozess kam es deshalb dann garnicht mehr. 3 Monate und Tschüss, auch für sehr langjährige Mitarbeiter.

Ich frage mich echt woher dieses Denken kommt, man könne niemanden entlassen. Man kann absolut JEDEN loswerden, es ist lediglich eine Frage des Geldes, das man dafür in die Hand nehmen will.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Nimm es mir nicht übel, aber was bitte hat eine Abfindung mit "jemanden kicken" zu tun?

Eine Abfindung bedarf zweierlei Freiwilligkeit.

Und? Wenn man dir sagt, wir entlassen dich, du kannst dann gerne klagen oder einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, was machste dann? Vorausgesetzt dein Anwalt sagt dir, die Abfindung ist höher als das, was er vor Gericht herausholen kann? Natürlich nimmst du das ganze an.

Oder aber man versetzt dich 80km an einen anderen Standort und du hast da einfach keinen Bock drauf? Dann heißt es auch, dann können wir ihnen leider nur einen Aufhebungsvertrag anbieten. Oder, oder, oder, .... da gibt es doch zig Möglichkeiten.

Auch ganz bitter: Bei einem Bekannten wurde einfach die komplette Abteilung geschlossen, weil das Thema outgesourced wurde. Ergebnis: Kein Cent Abfindung für alle! Das ganze auch von Anwälten bestätigt, zu einem Prozess kam es deshalb dann garnicht mehr. 3 Monate und Tschüss, auch für sehr langjährige Mitarbeiter.

Ich frage mich echt woher dieses Denken kommt, man könne niemanden entlassen. Man kann absolut JEDEN loswerden, es ist lediglich eine Frage des Geldes, das man dafür in die Hand nehmen will.

Das ist so dermaßen neben der gelebten Realität in Deutschland bei IGM-Unternehmen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll...

Da du offensichtlich keine Ahnung von der IG Metall hast, nutze einfach mal die Suchfunktion und gib "Beschäftigungssicherung" ein, dann wirst du sehen, dass der Betriebsrat in Deutschland keine betriebsbedingten Kündigungen nach Gutdünken zulässt. Dein Bekannter hat wo genau gearbeitet? Eine solche Kündigungswelle ist doch sicherlich online zu finden, ich freue mich auf Belege.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Dann dieser Unsinn mit den Pensionszusagen. Die sind überhaupt nicht zu halten in 40 Jahren.

Sagt wer? DU?
Bei allem Respekt aber du kennst weder die Struktur noch die Verträge hinter diesen Direktzusagen, also am besten einen Gang zurück schalten.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Dann dieser Unsinn mit den Pensionszusagen. Die sind überhaupt nicht zu halten in 40 Jahren.

Sagt wer? DU?
Bei allem Respekt aber du kennst weder die Struktur noch die Verträge hinter diesen Direktzusagen, also am besten einen Gang zurück schalten.

Achso, dann wurden die Pensionen in der Vergangenheit nicht schon drastisch gekürzt? Dann leb mal weiter in deiner Seifenblase.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Ja, das sind dann die hochqualifizierten IGM-Ingenieure. Die lassen sich vom Arbeitgeber erzählen: "Nein, 4% Garantieverzinsung bekommst Du nicht mehr. Aber wir geben Dir einen ETF und Du kriegst 1000Euro Arbeitgeberanteil jährlich. Mit 10% Wertsteigerung bist Du dann mit 60 Millionär"

Das erschreckende ist - die hochqualifizierten IGM Ings glauben das dann auch noch und verkünden im wiwi-Forum: "Die Pension ist sicher!"

Damit hat sich doch vor 20 Jahren schonmal einer lächerlich gemacht.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Dann dieser Unsinn mit den Pensionszusagen. Die sind überhaupt nicht zu halten in 40 Jahren.

Sagt wer? DU?
Bei allem Respekt aber du kennst weder die Struktur noch die Verträge hinter diesen Direktzusagen, also am besten einen Gang zurück schalten.

Achso, dann wurden die Pensionen in der Vergangenheit nicht schon drastisch gekürzt? Dann leb mal weiter in deiner Seifenblase.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Entweder reden wir an einander vorbei oder Du verstehst es nicht. Ja, in der Vergangenheit gab es sicherlich noch deutlich bessere bAV Systeme. Aber, die Zusagen, die ich mit Stand heute habe, erhalte ich dann zum Rentenbeginn ausgezahlt. Ganz simpel. Alles was ab jetzt geändert wird ist ein neues Kapitel und hat zumindest bei meinem AG keinen Einfluss auf bisherige zusagen.

Frag mich, wer hier in einer bubble lebt.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Dann dieser Unsinn mit den Pensionszusagen. Die sind überhaupt nicht zu halten in 40 Jahren.

Sagt wer? DU?
Bei allem Respekt aber du kennst weder die Struktur noch die Verträge hinter diesen Direktzusagen, also am besten einen Gang zurück schalten.

Achso, dann wurden die Pensionen in der Vergangenheit nicht schon drastisch gekürzt? Dann leb mal weiter in deiner Seifenblase.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Das bedeutet, dass eine Zusage auf betriebliche Altersversorgung sozusagen fix ist? Was passiert, wenn die Pensionskassen zahlungsunfähig werden? Da gibt es bestimmt nicht beliebig viele Rückversicherungen? Der Beamte bekommt erst überhaupt keine feste Zusage. Erst wenn er in Pension geht, also in z.B. 40 Jahren, wird festgelegt, wie viel er bekommt. Nämlich nach den dann (in 40 Jahren!) geltenden Gesetzen, die deutlich ungünstiger sein könnten als die heutigen Regelungen.Da wäre mir eine bAv-Zusage von heute aber deutlich lieber!

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Entweder reden wir an einander vorbei oder Du verstehst es nicht. Ja, in der Vergangenheit gab es sicherlich noch deutlich bessere bAV Systeme. Aber, die Zusagen, die ich mit Stand heute habe, erhalte ich dann zum Rentenbeginn ausgezahlt. Ganz simpel. Alles was ab jetzt geändert wird ist ein neues Kapitel und hat zumindest bei meinem AG keinen Einfluss auf bisherige zusagen.

Frag mich, wer hier in einer bubble lebt.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Dann dieser Unsinn mit den Pensionszusagen. Die sind überhaupt nicht zu halten in 40 Jahren.

Sagt wer? DU?
Bei allem Respekt aber du kennst weder die Struktur noch die Verträge hinter diesen Direktzusagen, also am besten einen Gang zurück schalten.

Achso, dann wurden die Pensionen in der Vergangenheit nicht schon drastisch gekürzt? Dann leb mal weiter in deiner Seifenblase.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Was die "tollen Abfindungen" angeht. Von 100 000 kommt auch nur gut die Hälfte rüber, da der Rest für Steuern drauf geht (so viel kann man da auch mit Streckung nicht machen).

Und noch einmal: Die Pension ist deutlich sicherer als die Rente, nicht zuletzt da sie durch das Steueraufkommen getragen wird und nicht durch Sozialversicherungsabgaben. Auch wenn es komisch klingt: Damit ist sie deutlich nachhaltiger, weil eben nicht nur Arbeitseinkommen von abhängigen Beschäftigten zur Refinanzierung herangezogen werden, sondern jegliche Einkunftsarten aller Steuersubjekte. Bei der Rente wird der Steuerzuschuss zwar auch immer höher, aber alleine wegen der schieren Masse der Empfänger, ist da das Erhöhungspotenzial deutlich begrenzter.

Zur bAv: Ja, die kann im schlimmsten Falle zumindest geringer ausfallen. Den Pensionskassen geht es ziemlich elendig. Die der Caritas darf beispielsweise kein Neugeschäft mehr tätigen, die BaFin hat eine Heidenarbeit und greift regelmäßig durch.

Die Pensionsrückstellungen werden immer höher und werden die Unternehmen irgendwann in den Ruin treiben. Die Pensionsrückstellungen sind vor dem Insolvenzverwalter zwar geschützt, aber deine Auszahlungen können uU. mal länger ausfallen. In der eigenen Familie selbst erlebt.

Genau aus dem Grund gibt es heute nur noch Direktversicherungen, d.h. dir steht nur noch das eingezahlte Kapital (meistens teilweise Arbeitgeberfinanzierung, der Anteil dürfte je nach Unternehmen zwischen 20 bis 80% liegen) zu. Irgendwelche Altregelungen zu kommentieren, ist deshalb müßig, ein Berufsanfänger bekommt sie nicht mehr.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Was die "tollen Abfindungen" angeht. Von 100 000 kommt auch nur gut die Hälfte rüber, da der Rest für Steuern drauf geht (so viel kann man da auch mit Streckung nicht machen).

Und noch einmal: Die Pension ist deutlich sicherer als die Rente, nicht zuletzt da sie durch das Steueraufkommen getragen wird und nicht durch Sozialversicherungsabgaben. Auch wenn es komisch klingt: Damit ist sie deutlich nachhaltiger, weil eben nicht nur Arbeitseinkommen von abhängigen Beschäftigten zur Refinanzierung herangezogen werden, sondern jegliche Einkunftsarten aller Steuersubjekte. Bei der Rente wird der Steuerzuschuss zwar auch immer höher, aber alleine wegen der schieren Masse der Empfänger, ist da das Erhöhungspotenzial deutlich begrenzter.

Zur bAv: Ja, die kann im schlimmsten Falle zumindest geringer ausfallen. Den Pensionskassen geht es ziemlich elendig. Die der Caritas darf beispielsweise kein Neugeschäft mehr tätigen, die BaFin hat eine Heidenarbeit und greift regelmäßig durch.

Die Pensionsrückstellungen werden immer höher und werden die Unternehmen irgendwann in den Ruin treiben. Die Pensionsrückstellungen sind vor dem Insolvenzverwalter zwar geschützt, aber deine Auszahlungen können uU. mal länger ausfallen. In der eigenen Familie selbst erlebt.

Genau aus dem Grund gibt es heute nur noch Direktversicherungen, d.h. dir steht nur noch das eingezahlte Kapital (meistens teilweise Arbeitgeberfinanzierung, der Anteil dürfte je nach Unternehmen zwischen 20 bis 80% liegen) zu. Irgendwelche Altregelungen zu kommentieren, ist deshalb müßig, ein Berufsanfänger bekommt sie nicht mehr.

  1. 100k vor Steuern ist immer noch mehr als die 0 Abfindung die ein Lehrer bekommt

  2. das kannst du nicht ernst meinen. Natürlich ist die Pension zumindest indirekt von der arbeitenden Bevölkerung abhängig, denn die Höhe des Steueraufkommen ist an Sachen wie Arbeitslosenquoten, Anzahl der arbeitenden Bevölkerung, Lohnhöhe usw und so fort gekoppelt. Selbst wenn man es auf Abgeltungssteuer oder Mehrwertsteuer bezieht. Zudem sind die Pensionen in der letzten Zeit entgegen deiner Theorie stärker gefallen als die Rente. Hier besteht genau das selbe Problem das wir zu wenig Kinder bekommen.

  3. bAV: auf welche Grundlage stützt sich das? Zahlen bitte, denn das stimmt so definitiv nicht. Mal als Beispiel, „bAV“ Öffi garantiert eine Mindestverzinsung von 4% pro Jahr und wurde durchgehend die letzten Jahre auch so eingehalten. Kenne auch kein größeren Konzern oder kleinen Konzern, bei dem das von Dir gesagte der Fall ist, außer vllt Einzelschicksale und die sind nicht repräsentativ.

  4. Muss ich das wirklich noch kommentieren?
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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Dein Wissen der Steuerlehre scheint begrenzt zu sein. Die gesetzliche Rente ist abseits der Steuerzuschüsse ausschließlich vom Lohneinkommen und das auch nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze abhängig. Das Steueraufkommen ist deutlich umfassender, jene Leute, die überhaupt in die Rentenkasse (bis zu BBG) einzahlen, machen nur einen Bruchteil des Gesamtsteuereinkommens auf.

Der ÖD kann dir nominal alles garantieren, er hat ja auch in der Theorie unbegrenzte Mittel (spätestens nach dem Anschmeißen der Druckerpresse). Ein Unternehmen der Privatwirtschaft kann das nicht. Dass du keinen Konzern kennst, der die Zahlungen nicht mehr leisten konnte, ist ja auch logisch, denn sonst wären sie ja auch insolvent. Bereits im Mittelstand gibt es diese Beispiele zuhauf und in der rasant verändernden Umwelt werden auch Großkonzerne nicht zuletzt auch aufgrund von horrenden Pensionslasten das Zeitliche segnen. Wenn das Geschäft wegbricht, aber die Pensionslasten aus alten, glorreichen Zeiten wachsen, dann hat man ein Problem.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Mit Pension sind Beamte gemeint du Schlaumeier.
Ein IGMler kriegt keine Pension, sondern Rente.
Da gibts keine Verträge und Zusagen sondern es gilt die gesetzliche Regelung für die jeweiligen Beamten.

Pensionen sind nicht sicher, auch wenn viele das meinen.
Der deutsche Staat hat bei der demographischen Situation gar nicht die Möglichkeit Steuern und Abgaben in dem Maße zu erhöhen um die steigenden Pensionslasten zu tragen.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Sagt wer? DU?
Bei allem Respekt aber du kennst weder die Struktur noch die Verträge hinter diesen Direktzusagen, also am besten einen Gang zurück schalten.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Da du offensichtlich keine Ahnung von der IG Metall hast, nutze einfach mal die Suchfunktion und gib "Beschäftigungssicherung" ein, dann wirst du sehen, dass der Betriebsrat in Deutschland keine betriebsbedingten Kündigungen nach Gutdünken zulässt. Dein Bekannter hat wo genau gearbeitet? Eine solche Kündigungswelle ist doch sicherlich online zu finden, ich freue mich auf Belege.

Ich war 5 Jahre lang Controller bei einem der genannten Unternehmen, drei Jahre davon Projekt-Controller für Einsparungsmaßnahmen im SG&A-Bereich an einem großen deutschen Standort. Ich bilde mir ein mich da schon ein klein wenig auszukennen, vielleicht auch Dinge mitbekommen zu haben, die der normale Angestellte nicht bemerkt. Und z.B. bei Siemens ist es doch absolut bekannt, dass es alle paar Jahre Abfindungsrunden gibt. Haben mehrere in meinem Umfeld schon angenommen und dies für die Selbständigkeit genutzt. Bei Daimler ist mir sowas zumindest für Mitte der 2000er bekannt, mit teils exorbitanten Abfindungen
Aktuell arbeite ich in einem ausländischen Konzern ohne Tarifbindung, da ist das ganze natürlich nochmal deutlich anders.

Das Thema mit dem Schließen der ganzen Abteilung war nur ein Beispiel wie es laufen kann, da ging es um einen kleinen Mittelständler, der seine komplette Konstruktion ausgelagert hatte. Es sollte zeigen, dass bei bestimmten Konstellationen noch nicht mal eine Abfindung drin ist.

Generell geht es mir schlicht darum, dass garnichts sicher ist. Sobald man eine Kündigung vorgelegt bekommt ist man draußen, da kann man im Grunde garnichts mehr machen, eine Klage auf Wiedereinstellung entscheidet dann lediglich noch über die Höhe der Abfindung. Dass es bei IGM zumindest in den großen Konzernen anders gelebt wird und der Betriebsrat deutlich mehr zu sagen hat als anderswo ändert grundsätzlich nichts daran, dass es geht. Übrigens muss auch nicht alles über den Betriebsrat laufen, selbst schon oft genug erlebt, dass an ihm vorbei irgendwas gedreht wird. Das passt vielleicht nur nicht in die heile Konzernwelt.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Das Problem ist, wenn hier völlig Ahnungslose argumentieren.

Der Staat kann den Beamten und Pensionären nicht jede Kaufkraft (das Argumentieren mit irgendwelchen nominalen Zahlen hier führt zu viel zu vielen Fehlinterpretationen) garantieren. Nur eines ist sicher: Wenn er das für die Beamten nicht kann, dann kann er das für die Renten erst recht nicht, weil wir hier von noch einmal ganz anderen Dimensionen reden.

Will heißen: Das Verhältnis Pension vs. Rente wird sich nicht ändern. Im Zweifel sind die Beamten eher besser dran. Der brasilianische Staat wendet für Pensionäre im Schnitt die zehnfache Summe auf als für Rentner. Man sieht also, dass wir in Deutschland noch ziemlich viel Spielraum haben...

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Also bringt nur noch kapitalgedeckte Anlagen etwas. Also kauft euch ein Haus, Gold und sonstige Sachwerte und vermietet Immobilien, damit man stets ein auskömmliches Einkommen habt. Es ist wie der Vorschreiber schon erwähnt, es ist nichts mehr sicher und ob Pension oder Rente sobald unsere jetztiges Wirtschaftssystem zusammenbringt haben wir ein Problem, das wird es zwar nicht, da wir immer handeln und tauschen müssen um zu überlegen, aber was wir ebend merken ist, dass versprechen auf die zukunft bei unserer geburtenentwicklung etc, einfach nicht mehr greifen werden. Eine Pension von 75 % auf Basis eines sozialsversicherungsfreien Lohns ist schon krass, vorallem wenn für die zukünftigen Pensionsverpflichtungen nichts zurückgelegt wurden ist, was in allen Bundesländern leider der fall ist. Im Gegenzug haben wir eine gesetzliche Rente, welche auf 40 % des ursprünglichen Nettos herausläuft und damit soll man normal auskommen, das ist ein Witz. Das einzig was m. E. n. noch hilft ist konstante kontinuierliche Weiterbildung, da wir alle mindestens bis 70 arbeiten werden. Die goldenen Zeiten sind einfach vorbei. Puste Kuchen fertig.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Es gibt in Deutschland etwas, das heißt Verfassung. Damit meine ich nicht die Betriebsverfassung, sondern das Verfassungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

Es ist ein verfassungsgemäßes Recht der Beamten, vom Staat alimentiert zu werden.

D.h. der Staat garantiert den Beamten ein auskömmliches Leben.

Wer hier meint, so etwas sei doch mit der IGM-bAV gleichzusetzen, dem ist nicht zu helfen.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Airbus hat seine bAV bis 2002 (!!!) rückwirkend geändert.

Wer nach 2002 angefangen hat, bekommt einen schlechte Betriebsrente und im vergleich zur alten Regelung ist es fast eine Farce.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Der erste Google-Treffer überliefert für Airbus, immerhin ein Weltkonzern, eine Betriebsrente von 1,75% des Bruttlolohns. Das ist also die Betriebsrente, die angeblich die Pension schlagen soll...

Ich will zwar nicht ausschließen, dass es dies bei irgendwelchen Altverträgen bei einzelnen Unternehmen gab, aber garantiert nicht als Regel, auch nicht bei den Großkonzernen.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Die Alimentation ist genau so interpretationsfähig wie die Aussage von Blüm "denn die Rente ist sicher". Damit wird kein bestimmtes Niveau garantiert. Beamte in Bund und Ländern verdienen auch heute bei gleicher Tätigkeit schon unterschiedlich. Ehemalige Bundesbeamte, die vom Staat in Unternehmen ausgegliedert wurden, haben dann weniger verdient als andere Bundesbeamte und bekommen heute weniger Pension. U.s.w. Wenn der Staat es will, findet er solche Wege. Die Abgeordneten und höheren Ministerialbeamten sind natürlich gut dran, das wird wohl auch so bleiben.

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Es gibt in Deutschland etwas, das heißt Verfassung. Damit meine ich nicht die Betriebsverfassung, sondern das Verfassungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

Es ist ein verfassungsgemäßes Recht der Beamten, vom Staat alimentiert zu werden.

D.h. der Staat garantiert den Beamten ein auskömmliches Leben.

Wer hier meint, so etwas sei doch mit der IGM-bAV gleichzusetzen, dem ist nicht zu helfen.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Die Pension ist vom Grad der Sicherheit her, nicht viel mehr oder weniger Wert als die gesetzliche Rente, auch wenn sich die beiden in der Höhe unterscheiden. Natürlich ist eine IGM-bAV oder generell kapitalgedeckte Altersvorsorgen was völlig anderes, denn die sind nochmal höher und haben einen besseren Ertrag, wenn auch risikoreicher (relativ gesehen). Mit dem was jemand in der freien Wirtschaft mehr verdient, könnte er problemlos eine sehr hohe Altersvorsorge aufbauen, welche die Pension um längen schlägt. Man kalkuliere nur mit den garantierten Niedrigzinsen von 3%.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Der erste Google-Treffer überliefert für Airbus, immerhin ein Weltkonzern, eine Betriebsrente von 1,75% des Bruttlolohns. Das ist also die Betriebsrente, die angeblich die Pension schlagen soll...

Ich will zwar nicht ausschließen, dass es dies bei irgendwelchen Altverträgen bei einzelnen Unternehmen gab, aber garantiert nicht als Regel, auch nicht bei den Großkonzernen.

Ein Einzelschicksal als Argumentationsgrundlage für irgendwelche subjektive Sichtweisen zu nehmen, ist ja mal wieder typisch für einige hier im Forum. Der Großteil der Konzerne hat seine Pensionszusagen einhalten können und man gucke z.B. nur auf Konzerne wie Bayer Schering. Ich habe einen Kollegen der letztes Jahr in Rente gegangen ist und er kommt auf ein Rentenniveau von knapp 115% seines letzten Lohns, der auch nicht gerade gering war. Das ist genauso wenig aussagend aber die durchschnittliche bAV + Rente ist höher als die Pension eines Beamten. Man muss nur 5 Sekunden googeln und findet die selbe Information.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Bitte back to Topic.

IGM: - Gehalt

  • bAV
  • WLB
  • 3 Jahre Studium

Lehrer: - einfaches Studium

  • Pension
  • Low Performer gerne gesehen
antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Der erste Google-Treffer überliefert für Airbus, immerhin ein Weltkonzern, eine Betriebsrente von 1,75% des Bruttlolohns. Das ist also die Betriebsrente, die angeblich die Pension schlagen soll...

Ich will zwar nicht ausschließen, dass es dies bei irgendwelchen Altverträgen bei einzelnen Unternehmen gab, aber garantiert nicht als Regel, auch nicht bei den Großkonzernen.

Danke für diese Info. Du wirst damit leider die Jungs hier nicht erreichen.

Bei denen heißt es einfach: Mit 60 bin ich Millionär wegen IGM Betriebsrente in ETF und 10% jährlicher Wertsteigerung.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Ich rede doch von einer bAv Zusage. Ja, die nennt sich nunmal auch bei uns "Pension".
Da es sich um eine Direktzusage des AG handelt, steht weder eine Versicherung noch eine Pensionskasse dahinter.

Die Wertguthaben und Zusagen obliegen einem Insolvenzschutz aufgrund einer entsprechenden Konstruktion. Also, was jetzt in den einzelnen Konten verfügbar ist, ist auch garantiert.

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Das bedeutet, dass eine Zusage auf betriebliche Altersversorgung sozusagen fix ist? Was passiert, wenn die Pensionskassen zahlungsunfähig werden? Da gibt es bestimmt nicht beliebig viele Rückversicherungen? Der Beamte bekommt erst überhaupt keine feste Zusage. Erst wenn er in Pension geht, also in z.B. 40 Jahren, wird festgelegt, wie viel er bekommt. Nämlich nach den dann (in 40 Jahren!) geltenden Gesetzen, die deutlich ungünstiger sein könnten als die heutigen Regelungen.Da wäre mir eine bAv-Zusage von heute aber deutlich lieber!

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Entweder reden wir an einander vorbei oder Du verstehst es nicht. Ja, in der Vergangenheit gab es sicherlich noch deutlich bessere bAV Systeme. Aber, die Zusagen, die ich mit Stand heute habe, erhalte ich dann zum Rentenbeginn ausgezahlt. Ganz simpel. Alles was ab jetzt geändert wird ist ein neues Kapitel und hat zumindest bei meinem AG keinen Einfluss auf bisherige zusagen.

Frag mich, wer hier in einer bubble lebt.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Dann dieser Unsinn mit den Pensionszusagen. Die sind überhaupt nicht zu halten in 40 Jahren.

Sagt wer? DU?
Bei allem Respekt aber du kennst weder die Struktur noch die Verträge hinter diesen Direktzusagen, also am besten einen Gang zurück schalten.

Achso, dann wurden die Pensionen in der Vergangenheit nicht schon drastisch gekürzt? Dann leb mal weiter in deiner Seifenblase.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Für diejenigen die es nicht verstanden haben und wirklich glauben die Pension ist der holy grail, bAV wird dem Sondervermögen zugeordnet und bleibt von einer Insolvenz unberührt. Durch die entsprechende Nähe zum Kapitalmarkt ist es auch Inflationsgesichert und nicht ausschließlich vom Staat als Gönner abhängig.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Staatliche Pension gibts in 40 Jahren überhaupt nicht mehr.
Die Lehrer werden blöd schauen, wenn die Bezüge der staatlichen Rente angeglichen werden.
Alternativlos.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Du wärst nicht der Erste, der vom "Heiligen Kapitalmarkt" bitter enttäuscht wird.

"Durch die entsprechende Nähe zum Kapitalmarkt ist es auch inflationsgesichert" --> in erster Linie ist es hochgradig unsicher!

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Für diejenigen die es nicht verstanden haben und wirklich glauben die Pension ist der holy grail, bAV wird dem Sondervermögen zugeordnet und bleibt von einer Insolvenz unberührt. Durch die entsprechende Nähe zum Kapitalmarkt ist es auch Inflationsgesichert und nicht ausschließlich vom Staat als Gönner abhängig.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Lass uns in 40 Jahren zusammen Urlaub machen.

Mich kostet das dann eine halbe Monatspension (A15-Beamter).

Dich kostet es 6 Monatsrenten (entsprechend mehr, wenn Du weniger als die Maximalrente beziehst).

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Staatliche Pension gibts in 40 Jahren überhaupt nicht mehr.
Die Lehrer werden blöd schauen, wenn die Bezüge der staatlichen Rente angeglichen werden.
Alternativlos.

antworten
WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Lasst Euch versichert sein, dass das nicht stimmt. Google hat keinen Einblick in die interne Betriebsvereinbarung und die 1,75% ist das, was der AG mit einem Altersfaktor multipliziert nochmals drauf legt. Dazu kommt noch ein weiterer Teil durch den AG und sämtliche Einzahlungen des AN warden durch den AG nochmals mit dem Altersfaktor multipliziert. Daraus ergibt sich eine Verzinsung der eingezahlten Beiträge von 5.5% (risikoarm). Nicht immer nur mutmaßen, wenn die Fakten andere sind.

Darüber hinaus hat niemals jemand Beamten-Pensionen mit einer bAv gleichgesetzt.

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Der erste Google-Treffer überliefert für Airbus, immerhin ein Weltkonzern, eine Betriebsrente von 1,75% des Bruttlolohns. Das ist also die Betriebsrente, die angeblich die Pension schlagen soll...

Ich will zwar nicht ausschließen, dass es dies bei irgendwelchen Altverträgen bei einzelnen Unternehmen gab, aber garantiert nicht als Regel, auch nicht bei den Großkonzernen.

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WiWi Gast

Lehrer vs IGM

Danke. Diese Unreflektiertheit mancher hier und das Postulieren von Unwahrheiten, nur weil man die Realität nicht verstehen will, ist schlimm.

Es gibt gute bAv die entweder Allein oder aber in Kombination mit der staatlichen Rente sehr erträglich sein können.

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Der erste Google-Treffer überliefert für Airbus, immerhin ein Weltkonzern, eine Betriebsrente von 1,75% des Bruttlolohns. Das ist also die Betriebsrente, die angeblich die Pension schlagen soll...

Ich will zwar nicht ausschließen, dass es dies bei irgendwelchen Altverträgen bei einzelnen Unternehmen gab, aber garantiert nicht als Regel, auch nicht bei den Großkonzernen.

Ein Einzelschicksal als Argumentationsgrundlage für irgendwelche subjektive Sichtweisen zu nehmen, ist ja mal wieder typisch für einige hier im Forum. Der Großteil der Konzerne hat seine Pensionszusagen einhalten können und man gucke z.B. nur auf Konzerne wie Bayer Schering. Ich habe einen Kollegen der letztes Jahr in Rente gegangen ist und er kommt auf ein Rentenniveau von knapp 115% seines letzten Lohns, der auch nicht gerade gering war. Das ist genauso wenig aussagend aber die durchschnittliche bAV + Rente ist höher als die Pension eines Beamten. Man muss nur 5 Sekunden googeln und findet die selbe Information.

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StepStone Gehaltsreport 2017: Was Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium verdienen

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

In Deutschland verdienen Fachkräfte und Führungskräfte durchschnittlich 57.100 Euro. Akademiker verdienen im Schnitt 37 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteil in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 65.404 Euro, in Wirtschaftsinformatik 68.133 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen sogar 70.288 Euro.

TVÖD-Tarifeinigung: Beschäftigte können sich über mehr Geld freuen

TVöD: Ein weißes Schild weist den Weg zur  "Universität"

Die Tarifrunde 2018 mit dem Bund und den kommunalen Arbeitgebern ist abgeschlossen. Die Entgelte werden in drei Schritten erhöht; betrieblichschulische Ausbildungsverhältnisse und duale Studiengänge werden tarifiert. Außerdem wird die Jahressonderzahlung im Tarifgebiet Ost der VKA an das Westniveau angeglichen.

Bachelorabsolventen verdienen langfristig viel weniger

 Wortspinnennetz - An Fäden hängen mehrere kleine Würfel mit Buchstaben, die Hochschulabschlüsse: PHD, BA, DR, MA und DIPL vor grauem Hintergrund zeigen.

Höhere Abschlüsse zahlen sich aus. Das Gehalt von Bachelorabsolventen ist im Alter von 25 Jahren bei 2.750 Euro mit dem bei beruflichen Fortbildungsabschlüsse vergleichbar. Masterabsolventen erzielen dann bereits ein Einkommen von rund 2.900 Euro im Monat. Dieser Einkommensunterschied wächst mit steigender Berufserfahrung, wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt. 34-jährige Masterabsolventen verdienen im Durchschnitt etwa 4.380 Euro im Monat, Bachelorabsolventen 3.880 Euro.

Gehaltsanalyse 2017: Was Fach- und Führungskräfte nach Bundesländern verdienen

Die Finanzmetropole Frankfurt.

Wer in Städten lebt und arbeitet, bekommt mehr Gehalt - das stimmt zumindest im Fall München. Fach- und Führungskräfte aus München verdienen durchschnittlich über 3.200 Euro mehr im Jahr als außerhalb der bayrischen Hauptstadt. Das gilt jedoch nicht für alle Bundesländer. Das Online-Portal Gehalt.de hat die Durchschnittsgehälter aller Bundesländer - ohne die Stadtstaaten - mit und ohne Hauptstadt analysiert.

Gehaltsübersicht 2017: Buchhalter und Einkäufer verzeichnen Gehaltszuwachs

Die Gehälter im Finance-, Assistenz- und kaufmännischen Bereich steigen im Jahr 2017 erneut. Besonders profitieren Lohnbuchhalter, Gehaltsbuchhalter sowie Einkäufer von den steigenden Gehältern. Lohnbuchhalter und Gehaltsbuchhalter erwarten einen Zuwachs von 5,9 Prozent, bei Einkäufern sind es 4,3 Prozent. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der neuen Gehaltsübersicht 2017 von Personaldienstleister Robert Half.

Gehaltsstudie 2015: Das verdienen Diplom-Kaufleute und Diplom-Betriebswirte

Ein Lego-Männchen im Anzug mit vielen 50 Euro Scheinen symoblisiert das Thema Gehalt.

Diplom-Kaufleute verdienen in Deutschland im Durchschnitt 4.851 Euro im Monat. Das Einkommen der Diplom-Kaufleute steigt dabei mit der Dauer der Berufserfahrung von durchschnittlichen Einstiegsgehältern von gut 4.100 Euro bis hin zu etwa 6.000 Euro bei mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Auch Diplom-Kaufleute profitieren in tarifgebundenen Unternehmen von höheren Gehältern. Sie liegen 17,4 Prozent über dem Gehalt ihrer Kollegen in Betrieben ohne Tarifvertrag, so das aktuelle Ergebnis der LohnSpiegel Einkommensstudie für die Berufsgruppe „Diplom-Kaufmann/-frau, Diplom-Betriebswirt/in“.

Gehaltsstudie 2016: Gehälter in Marketing und Vertrieb steigen um 2,6 Prozent

Geldscheine und kleine Buchstabenwürfel zum Thema Gehälter liegen zusammen.

Die Gehälter im Marketing und Vertrieb wurden in Deutschland in 2016 um durchschnittlich 2,6 Prozent angehoben. Führungskräfte in Marketing und Vertrieb verdienen durchschnittlich 113.000 Euro jährlich, Spezialisten 73.000 Euro und Sachbearbeiter 49.000 Euro. Im Vertrieb ist die variable Vergütung Standard. Fast alle Vertriebsleiter, Außendienstleiter und Außendienstmitarbeiter erhalten etwa 20 Prozent vom Gehalt als leistungsabhängige Vergütung. Das zeigt die Gehaltsstudie 2016 der Managementberatung Kienbaum.

StepStone Gehaltsreport 2016: Das verdienen Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium

Ein Legomännchen mit Geldscheinen zum Thema Gehalt.

Durchschnittlich 52.000 Euro verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Akademiker verdienen im Schnitt 28 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteile in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 58.871 Euro, in Wirtschaftsinformatik 62.382 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen 62.231 Euro.

Gehaltsübersicht 2016: Einkäufer mit größter Gehaltsentwicklung

Eine Hand hält gefächerte Karten mit Buchstaben, die das Wort Gehalt ergeben.

Die Gehälter bei kaufmännischen Fachkräften steigen im Jahr 2016. Der Gehaltsübersicht 2016 von Personaldienstleister Robert Half zufolge tendiert vor allem die Vergütung von Einkäufern, Kundenberatern, Office-Managern und Projektassistenten in diesem Jahr zu höheren Gehältern. Die Einkäufer erwartet bei den Office-Jobs mit 2,4 Prozent Gehaltssteigerung die beste Gehaltsentwicklung.

Gehaltsstudie 2015: Controller verdienen 2015 rund 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr

Buchstabenwürfel ergeben das Wort: Gehälter, welches sich auf einer roten, glatten Oberfläche wiederspiegelt.

Das Gehalt von Controllern steigt mit zunehmender Verantwortung und je anspruchsvoller die Position der Controller, desto höher ist entsprechend der Bonus zum Festgehalt. Sachbearbeiter verdienen im Controlling im Schnitt 63.000 Euro pro Jahr. Das durchschnittliche Jahresgehalt von Controllern in Führungspositionen beträgt 116.000 Euro. In großen Unternehmen verdienen Controller mehr als in kleinen Firmen, wie eine aktuelle Gehaltsstudie für das Jahr 2015 von Kienbaum zeigt.

Vertriebsgehälter: Variable Vergütung führt selten zum Ziel

Weißes Startbanner auf dem in fetten schwarzen Buchstaben das Wort ZIEL steht.

Variable Vergütungen sind im Vertrieb ein wichtiger Gehaltsbestandteil. Provisionen und Bonuszahlungen haben bei Vertriebsmitarbeiter jedoch nur sehr geringen Einfluss auf die Zielerreichung im Vertrieb. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Hay Group Unternehmensberatung zu Vertriebsgehältern.

Gehaltsstudie 2015: Gehälter in Marketing und Vertrieb steigen um 3,6 Prozent

Geldscheine und kleine Buchstabenwürfel zum Thema Gehälter liegen zusammen.

Die Gehälter in Marketing und Vertrieb sind in Deutschland in 2015 um 3,6 Prozent gestiegen. Führungskräfte in Marketing und Vertrieb verdienen durchschnittlich 115.000 Euro im Jahr, Spezialisten 75.000 Euro und Sachbearbeiter 49.000 Euro. Im Vertrieb sind die Gehälter am höchsten und am besten verdienen die Außendienstler im Maschinen- und Anlagenbau. Besonders stark steigen die Gehälter mit der Unternehmensgröße.

StepStone Gehaltsreport 2015: Das verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland

StepStone-Gehaltsreport-2015: Ein Legomännchen mit 50 Euro Geldschein zum Thema Gehalt.

Durchschnittlich 52.000 Euro verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Akademiker verdienen im Schnitt 35 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Bruttojahresgehalt inklusive variablem Anteile in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 56.438 Euro, in Wirtschaftsinformatik 60.929 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen 60.790 Euro.

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Wie kommst du darauf, dass die Menge der Unfruchtbaren und die Menge der gewollt Kinderlosen komplett disjunkt sind? Abgesehen ...

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