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Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

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WiWi Gast

Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Auf dem Weg zum Titel des Wirtschaftsprüfers legen immer noch viele das Steuerberaterexamen ab.
Doch was bringt dieser Titel eigentlich gehaltstechnisch, wenn man ausschließlich oder hauptsächlich im Prüfungsbereich arbeitet?

Bei uns, mittelständische WPG/STBG der next 10, Standort Hamburg werden mit bestanden StB ungefähr 50-53 Tausend gezahlt. Prüfungsleiterpositionen sind unabhängig vom StB Titel. Wir sind komplett getrennt organisiert in WP und in StB.

Wie ist die Erfahrung bei anderen Gesellschaften?

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Viel wichtiger als deine Frage ist doch, was bedeutet eigentlich "mittelständische WPG/STBG der next 10"?

Lounge Gast schrieb:

Auf dem Weg zum Titel des Wirtschaftsprüfers legen immer noch
viele das Steuerberaterexamen ab.
Doch was bringt dieser Titel eigentlich gehaltstechnisch,
wenn man ausschließlich oder hauptsächlich im Prüfungsbereich
arbeitet?

Bei uns, mittelständische WPG/STBG der next 10, Standort
Hamburg werden mit bestanden StB ungefähr 50-53 Tausend
gezahlt. Prüfungsleiterpositionen sind unabhängig vom StB
Titel. Wir sind komplett getrennt organisiert in WP und in StB.

Wie ist die Erfahrung bei anderen Gesellschaften?

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

50K für einen Steuerberater erscheint mir extrem wenig. Warum verkauft ihr euch für so wenig Geld? Was verdienen denn die Wirtschaftsprüfer bei euch 60k ?
60K sollte man als Steuerberater schon bekommen, dass ist aber auch die Untergrenze!

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Warum für so wenig Geld verkaufen? Mit der Qualifikation bist du eben ziemlich stark spezialisiert. Und wenn alle innerhalb der Branche beim Gehalt geizen, wo willst du dann hingehen?

Als angestellter Steuerberater hast du das Problem, dass du das Produkt bist. Du bist nicht Teil einer Verwaltung, die sich das Unternehmen gerne mal etwas mehr Kosten lässt. Du bist selbst das angebotene Produkt. Wenn du zu teuer bist, stimmt die ganze Rechnung nicht mehr. Wenn die Verwaltung eines Unternehmens etwas mehr kostet, ist es in aller Regel egal, wo prozentual nur einen geringen Anteil an den Gesamtkosten.

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

sollte ... tut er aber nicht.

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

65k sollten in einer mittelständischen kanzlei drin sein bei einem stundensatz von im schnitt 150,-/h.
(1/3 des umsatzes ist da die faustregel)

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

65k sollte (mindestens) drin sein.

Sicher kommt es auch sehr darauf an, welche "Art" von Steuerberatung dort angeboten bzw. gemacht wird.

Etwas plakativ: Zahlenreihen bei DATEV eintippne bringt nun mal (deutlich) weniger Umsatz/Gehalt als die steuerechtl. Beratung bei einer komplexen Umstrukturierung.

Ebenso sollte man den Standort bei der Betrachtung nicht vergessen (Dorf in strukturschwacher Region vs. MUC/FFm/DUS/HAM).

Lounge Gast schrieb:

65k sollten in einer mittelständischen kanzlei drin sein bei
einem stundensatz von im schnitt 150,-/h.
(1/3 des umsatzes ist da die faustregel)

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

etwas plakativ: nenn mir einen Steuerberater der Zahlenreihen in Datev eintippt. Wenn in so einer Abteilung StB gesucht werden, würde ich auch nicht unter 65 k gehen!

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

In den meisten Stellenanzeigen, in denen Steuerberater als Mitarbeiter (keine Leitung) gesucht werden, wird als Aufgabe die Erstellung von Jahresabschlüssen und / oder Steuererklärungen genannt. Ihr könnt davon ausgehen, dass das dann nicht nur gelegentlich anfällt, sondern in Wirklichkeit den Kern der Tätigkeit ausmacht. Jetzt ist die Erstellung von Jahresabschlüssen natürlich nicht simple "Datenerfassung", aber irgendwie schon so etwas wie "Datenerfassung Deluxe".

Ihr könnt natürlich verlangen, was ihr wollt. Die Frage ist halt nur, ob ihr dann einen Job findet. Ich sehe das so: Es gibt Steuerberater auf dem Markt, die haben 10 oder 15 Jahre Berufserfahrung. Die machen den Job für 65.000 ? oder 70.000 ?. Jetzt kommt ihr direkt nach dem Examen an und wollt fast genauso viel, habt aber nur drei oder vier Jährchen als Assistent Berufserfahrung vorzuweisen. Was sollte man euch nehmen? Für das Geld nehmen dann natürlich lieber den erfahrenen Steuerberater.

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Hallo,

ich bin gerade auf das Thema gestoßen und habe ein paar Fragen zur StB und WP, vielleicht könnt ihr mir die beantworten.

Im nächsten Semester schreibe ich meine Bachelorthesis, ich tendiere zu einem Steuerthema. Ich studiere Business Administration nebenberuflich.

Die Steigerungsform des StB ist doch der WP, richtig? Wie sieht die Steigerung nach dem WP aus?

Um zu verdeutlichen auf was ich hinauswill drehe ich die Frage um. Mit dem WP in der Tasche steht einem ein Verdienst von ca. 100.000 +/- zu, was macht man aber wenn man mehr möchte? Ich meine es gibt doch sicherlich diese Karrieregeilen Typen mit Pomade im Haare für die dieses Gehalt nicht ausreichend ist und das Ego weiter in die Höhe getrieben werden muss. Wie sieht der weitere Verlauf Karrieretechnisch aus?

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

StB =/= WP

Es sind zwei unterschiedliche Berufstätigkeiten

Lounge Gast schrieb:

Hallo,

ich bin gerade auf das Thema gestoßen und habe ein paar
Fragen zur StB und WP, vielleicht könnt ihr mir die
beantworten.

Im nächsten Semester schreibe ich meine Bachelorthesis, ich
tendiere zu einem Steuerthema. Ich studiere Business
Administration nebenberuflich.

Die Steigerungsform des StB ist doch der WP, richtig? Wie
sieht die Steigerung nach dem WP aus?

Um zu verdeutlichen auf was ich hinauswill drehe ich die
Frage um. Mit dem WP in der Tasche steht einem ein Verdienst
von ca. 100.000 +/- zu, was macht man aber wenn man mehr
möchte? Ich meine es gibt doch sicherlich diese
Karrieregeilen Typen mit Pomade im Haare für die dieses
Gehalt nicht ausreichend ist und das Ego weiter in die Höhe
getrieben werden muss. Wie sieht der weitere Verlauf
Karrieretechnisch aus?

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

träum weiter von deinen erfahrenen stb auf dem markt, die die jobs machen für das geld. kommst du aus einer winzigen kanzlei?

Lounge Gast schrieb:

In den meisten Stellenanzeigen, in denen Steuerberater als
Mitarbeiter (keine Leitung) gesucht werden, wird als Aufgabe
die Erstellung von Jahresabschlüssen und / oder
Steuererklärungen genannt. Ihr könnt davon ausgehen, dass das
dann nicht nur gelegentlich anfällt, sondern in Wirklichkeit
den Kern der Tätigkeit ausmacht. Jetzt ist die Erstellung von
Jahresabschlüssen natürlich nicht simple
"Datenerfassung", aber irgendwie schon so etwas wie
"Datenerfassung Deluxe".

Ihr könnt natürlich verlangen, was ihr wollt. Die Frage ist
halt nur, ob ihr dann einen Job findet. Ich sehe das so: Es
gibt Steuerberater auf dem Markt, die haben 10 oder 15 Jahre
Berufserfahrung. Die machen den Job für 65.000 ? oder 70.000
?. Jetzt kommt ihr direkt nach dem Examen an und wollt fast
genauso viel, habt aber nur drei oder vier Jährchen als
Assistent Berufserfahrung vorzuweisen. Was sollte man euch
nehmen? Für das Geld nehmen dann natürlich lieber den
erfahrenen Steuerberater.

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Ja, ich arbeite im Moment in einer winzigen Kanzlei, habe aber auch schon in größeren Kanzleien (über 70 MA) gearbeitet. Es gibt durchaus Steuerberater, die ihr ganzes Berufsleben lang angestellt und nicht leitend tätig sind. Die basteln Jahresabschlüsse und Steuererklärungen zusammen. Natürlich wird von denen fachlich mehr Verantwortungsübernahme als von einem Assistenten erwartet und sie können und sollen auch Routinearbeiten an Assistenten weiterreichen. Aber das ist nicht immer möglich oder sinnvoll. Denkst du wirklich, dass die mehr als 65k bis 70k verdienen? Kann ich mir schwer vorstellen, auch nach 15 Jahren Berufserfahrung. Wo soll denn hier der Mehrwert sein, wenn sie nicht leitend tätig sind? Die wären doch sonst viel zu teuer. Also ich finde es ganz logisch, dass wenn man gerade das Examen abgeschlossen hat, nicht so viel verlangen kann, wie die "alten Hasen".

Zu der Frage mit dem WP:

Ja und Nein. StB und WP sind inhaltlich schwer vergleichbar. Es stimmt aber auch, dass der WP im Grunde genommen der höhenwertige Abschluss ist. Als man in den 80er Jahren den Beruf der Steuerberater neu ordnen wollte (Abschaffung des Steuerbevollmächtigten), wollten die StB unbedingt zusammen mit den WPs in einem Beruf aufgehen. Stattdessen hat man die Steuerbevollmächtigten zusammen mit den Steuerberatern in einem Beruf aufgehen lassen. Konsens ist, dass die Zusammenlegung mit den WPs für die StB eine Aufwertung bedeutet hätte.

Ab einem gewissen Punkt in der Karriere, nützen dir Abschlüsse und Titel nichts mehr. OK, nach dem WP wäre wohl eine Promotion noch als Steigerung möglich (wobei die Promotion ohne Berufexamen wiederum kaum etwas wert ist). Es gibt im Berufsleben irgendwann einen Punkt, wo nur noch zählt, wenn du kennst und wie viel Umsatz du für deine Kanzlei bringen kannst.

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Bei uns in der Audit (einer kleineren Big 4 Niederlassung) wird der Steuerberater nur als Mittel zum Zweck angesehen. Obwohl nicht notwendig nehmen ihn fast alle auf dem Weg zum Wirtschaftprüfer mit. Nur die Audit Xcellence Leute machen den Voll WP, da die durch ihr Studium ein paar Klausuren weniger schreiben müssen.

In unseren täglichen Geschäft hilft uns das Steuerberater Wissen jedoch nur marginal weiter. Man versteht einige Zusammenhänge besser und wenn man dann doch mal mit der Steuerabteilung zusammenarbeitet ist vieles nachvollziehbarer. Ansonsten ist der Titel nur "nice to have". Aber der Steuerberater hat auch für Leute aus der Wirtschaftsprüfung Vorteile. Anders als beim Wirtschaftsprüfer verliert man den Titel nicht wenn man in der Branche nicht mehr tätig ist und man zahlt in das qualitativ bessere Steuerberatervesorgungswerk ein.

Bei den Big 4 in der Audit darf man keine größeren Gehaltssprünge erwarten wenn man den Steuerberater macht, da er für die Arbeit in der Audit nicht zwingend notwendig ist. Bei uns in der Niederlassung gibt es eine kleine Ausnahme. Normalerweise ist es erst möglich mit einem WP zum Manager ernannt zu werden, da bei uns aber stetig Personalmangel im Mittelbau herrscht, ist es möglich bereits mit einen Steuerberater (also ein Jahr früher als normal) Manager zu werden.

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

"Mit dem WP in der Tasche steht einem ein Verdienst von ca. 100.000 +/- zu"

Ja, du musst einfach den Antrag nach WP-100k stellen, gánz easy. DAs Gehalt steht ja schon in der WPO, also da kann kein Arbeitgeber daran was rütteln.
Der logische Schritt nach dem WP ist dann übrigens Piratenkapitän, Drachentöter und/oder Superman.

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Das Gehalt variiert extrem. Je nachdem wo man als StB tätig ist. Im Osten gibt es tatsächlich StB, die sogar unter 50k als Angestellte verdienen. In München kann es sich keine Kanzlei erlauben, StB weniger als 60k im Jahr zu zahlen.

PS: StB, die ihr Examen machten, ohne im Steuerbereich zu arbeiten, sondern auch prüfen wollen sind derzeit extrem gefragt. 90% der StB wollen nach dem Examen nämlich nur noch steuern machen. Das ist für mittelständler ein riesen problem. Wir zahlen den StB, die auch prüfen wollen locker 60k all in. Je nach Performance kommt am ende des Jahres sogar deutlich mehr raus.

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Wenn sich Menschen dazu entscheiden, als angestellte StB in kleinen Kanzleien tätig zu sein, ist das deren gutes Recht und sollte auch nicht zur Diskussion stehen. Diese Jobs müssen auch gemacht werden. Und nicht jeder will (nach eigener Einschätzung) in einem "Hamsterrad" anderweitig arbeiten.

Dennoch sollten gerade kleinere Kanzleien und deren Inhaber einsehen, dass man die Leute nicht mit 2000 oder 3600 Euro im Monat abspeisen kann, nur weil man den eigenen Gewinn nicht entsprechend schmälern will. Das wäre ein bisschen kurzsichtig, und ganz schnell wird man damit alleine dastehen, mit der unvollbrachten Mandatsarbeit. Dennoch muss ich immer noch beobachten, dass Mitarbeiter im steuerlichen Bereich ihren tatsächlichen Marktwert immer noch nicht kennen und sich weit und ihren Möglichkeiten verkaufen (was auch direkt einen Einfluss auf die Möglichkeiten anderer hat).

Lounge Gast schrieb:

Ja, ich arbeite im Moment in einer winzigen Kanzlei, habe
aber auch schon in größeren Kanzleien (über 70 MA)
gearbeitet. Es gibt durchaus Steuerberater, die ihr ganzes
Berufsleben lang angestellt und nicht leitend tätig sind. Die
basteln Jahresabschlüsse und Steuererklärungen zusammen.
Natürlich wird von denen fachlich mehr
Verantwortungsübernahme als von einem Assistenten erwartet
und sie können und sollen auch Routinearbeiten an Assistenten
weiterreichen. Aber das ist nicht immer möglich oder
sinnvoll. Denkst du wirklich, dass die mehr als 65k bis 70k
verdienen? Kann ich mir schwer vorstellen, auch nach 15
Jahren Berufserfahrung. Wo soll denn hier der Mehrwert sein,
wenn sie nicht leitend tätig sind? Die wären doch sonst viel
zu teuer. Also ich finde es ganz logisch, dass wenn man
gerade das Examen abgeschlossen hat, nicht so viel verlangen
kann, wie die "alten Hasen".

Zu der Frage mit dem WP:

Ja und Nein. StB und WP sind inhaltlich schwer vergleichbar.
Es stimmt aber auch, dass der WP im Grunde genommen der
höhenwertige Abschluss ist. Als man in den 80er Jahren den
Beruf der Steuerberater neu ordnen wollte (Abschaffung des
Steuerbevollmächtigten), wollten die StB unbedingt zusammen
mit den WPs in einem Beruf aufgehen. Stattdessen hat man die
Steuerbevollmächtigten zusammen mit den Steuerberatern in
einem Beruf aufgehen lassen. Konsens ist, dass die
Zusammenlegung mit den WPs für die StB eine Aufwertung
bedeutet hätte.

Ab einem gewissen Punkt in der Karriere, nützen dir
Abschlüsse und Titel nichts mehr. OK, nach dem WP wäre wohl
eine Promotion noch als Steigerung möglich (wobei die
Promotion ohne Berufexamen wiederum kaum etwas wert ist). Es
gibt im Berufsleben irgendwann einen Punkt, wo nur noch
zählt, wenn du kennst und wie viel Umsatz du für deine
Kanzlei bringen kannst.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

OK, nehmen wir an, du bist in einer winzigen Mini-Kanzlei als Assistent angestellt. Du hast gerade das Examen bestanden und musst nun mit dem Chef über einen neuen Vertrag für Berufsträger verhandeln.

Da es sich um eine Mini-Kanzlei handelt, sind die Rechte für das Kanzlei-interne Auskunftssystem von Datev nicht für die Mitarbeiter gesperrt. Du kannst alle Daten der Kanzlei einsehen. In der Kanzlei arbeitet nur ein weiterer angestellter Berufsträger. Dieser hat 12 Jahre Berufserfahrung als Steuerberater (nicht mitgezählt ist hier die Assistentenzeit). Der Steuerberater bekommt 65k.

Würdest du jetzt wirklich 60k verlangen? Ist das wirklich aussichtsreich?

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WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Ich würde ganz ehrlich ausrechnen, was ich an Umsatz mache, und dann einen üblichen Wert ermitteln. Wenn mir jährlich 100k Umsatz zugeschrieben werden können, würde ich mir das mit den 60k in der Kanzlei überlegen müssen.

Dennoch ist des für fähige Schulabgänger derzeit nicht sonderlich verlockend, eine Ausbildung im steuerlichen Bereich anzustreben (was ja an sich grundsätzlich nicht jedermanns Traumbereich ist), wenn nach der Ausbildung im Schnitt 1700-2100 Euro angeboten werden (mit sehr sparsamen Erhöhungen in der Folgezeit). Da muss man sich nicht wundern, wenn irgendwann Angebot und Nachfrage bzgl. geeigneten Leuten nicht stimmt. Aber das interessiert mich an dieser Stelle recht wenig, da ich mich nicht in einer kleineren Kanzlei niederlassen würde (als Eigentümer). Im Vergleich zu anderen kaufmännischen Berufen ist das recht dürftig, vor allem im Vergleich zu den fachlichen Anforderungen. Da liegt die Ausbildung im steuerlichen Bereich leider ganz oben. Ein Erzieher bspw. erzielt direkt nach der Ausbildung ein Gehalt von 2700 Brutto.

Lounge Gast schrieb:

OK, nehmen wir an, du bist in einer winzigen Mini-Kanzlei als
Assistent angestellt. Du hast gerade das Examen bestanden und
musst nun mit dem Chef über einen neuen Vertrag für
Berufsträger verhandeln.

Da es sich um eine Mini-Kanzlei handelt, sind die Rechte für
das Kanzlei-interne Auskunftssystem von Datev nicht für die
Mitarbeiter gesperrt. Du kannst alle Daten der Kanzlei
einsehen. In der Kanzlei arbeitet nur ein weiterer
angestellter Berufsträger. Dieser hat 12 Jahre
Berufserfahrung als Steuerberater (nicht mitgezählt ist hier
die Assistentenzeit). Der Steuerberater bekommt 65k.

Würdest du jetzt wirklich 60k verlangen? Ist das wirklich
aussichtsreich?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

In der Steuerberatung sind die guten Leute in Null Komma nichts weg (egal in welcher Größenordnung), vor allem wenn man sich erdreistet, wahnsinnig schlaue Sparmaßnahmen an den Leuten auszuprobieren (damit man selbst mehr Weihnachtsbonus für die glückliche Familie hat).

Von nichts kommt nichts, auch innerhalb eines Beschäftigungsverhältnisses

Lounge Gast schrieb:

Ich würde ganz ehrlich ausrechnen, was ich an Umsatz mache,
und dann einen üblichen Wert ermitteln. Wenn mir jährlich
100k Umsatz zugeschrieben werden können, würde ich mir das
mit den 60k in der Kanzlei überlegen müssen.

Dennoch ist des für fähige Schulabgänger derzeit nicht
sonderlich verlockend, eine Ausbildung im steuerlichen
Bereich anzustreben (was ja an sich grundsätzlich nicht
jedermanns Traumbereich ist), wenn nach der Ausbildung im
Schnitt 1700-2100 Euro angeboten werden (mit sehr sparsamen
Erhöhungen in der Folgezeit). Da muss man sich nicht wundern,
wenn irgendwann Angebot und Nachfrage bzgl. geeigneten Leuten
nicht stimmt. Aber das interessiert mich an dieser Stelle
recht wenig, da ich mich nicht in einer kleineren Kanzlei
niederlassen würde (als Eigentümer). Im Vergleich zu anderen
kaufmännischen Berufen ist das recht dürftig, vor allem im
Vergleich zu den fachlichen Anforderungen. Da liegt die
Ausbildung im steuerlichen Bereich leider ganz oben. Ein
Erzieher bspw. erzielt direkt nach der Ausbildung ein Gehalt
von 2700 Brutto.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Wenn man eine Steuerfachangestelltenausbildung macht, dann gibt es dafür eigentlich nur zwei Beweggründe:

  1. Man hat aufgrund der Noten oder des Alters keine Chance auf eine klassische kaufmännische Ausbildung bei einer Bank oder einem Industrieunternehmen (Stichwort schlechte Schüler, Umschüler, Studienabbrecher)

  2. Man möchte Steuerberater werden

Die Zielgruppe aus der Nr. 1 muss man nicht sonderlich gut bezahlen, weil ihnen die Alternativen fehlen. Die Zielgruppe aus der Nr. 2 muss man auch nicht besonders gut bezahlen, da sie die Berufspraxis für die Prüfungszulassung unbedingt braucht und daher auch nicht wirklich viele Alternativen hat.

Ein Steuerberater muss strukturell schon nicht besonders gut zahlen. Deine Lösung, dass einfach nur besser gezahlt wird, greift zu kurz. Das Problem ist meiner Meinung nach vielmehr, dass die heutigen Steuerberater schlecht zahlen, aber gleichzeitig erwarten, dass Top-Leute zu ihnen kommen. Sie wollen keinem etwas beibringen und sie sind schnell frustriert, wenn die Mitarbeiter dann doch den Anforderungen nicht genügen, die sie stellen.

Früher war das anders. Die Steuerberater-Generation, die mittlerweile in Rente ist, hat oft selbst noch eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten gemacht und einen ganz anderen Draht zu den Mitarbeitern gefunden. Die haben es noch verstanden, die Leute zu motivieren, ihnen etwas beizubringen und auf die Stärken und Schwächen der Mitarbeiter einzugehen.

Das können die heutigen Steuerberater alles nicht mehr. Sie stellen nur riesige Anforderungen, zahlen schlecht und sind dann frustriert, wenn es in der Kanzlei nicht läuft. Dabei vergessen sie, dass sie auch einen Mehrwert leisten müssen (in Bezug auf Umgang und Förderung der Mitarbeiter). Das kommt mir heutzutage viel zu kurz.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Ich persönlich habe vor ca. 15 Jahren während der Schulzeit ein Praktikum in einem Steuerbüro gemacht. Jetzt Rückblickend muss ich dir erstaunlicherweise Recht geben (nicht dass das an sich erstaunlich wäre).

Wir hatten dort (Lohnsteuerhilfe) sicherlich kein spannendes Umfeld. Jedoch war der Chef mit seinem Mercedes denke ich noch jemand, der die Leute stets mitreißen konnte, und wie von dir erwähnt, ein Gefühl vermitteln konnte dass man keine gehetzte Berufsanfänger-Küchenhilfe in ein Großkantine ist (ohne Fenster). Heutzutage bestimmt eine Atmosphäre von Druck und Verachtung das Arbeitsklima. Wenn etwas nicht stimmt, merkt man das an den abfälligen Bemerkungen in Anwesenheit der Kollegen. Direkte Aussprachen gibt es nicht. Nur Druck und Genervtheit, wenn die erste, zweite und evtl. dritte Rechnung nicht stimmt (=Geldverlust des Eigentümers). Erklärungen gibt es nur, wenn der Mitarbeiter es sich buchstäblich verdient hat, oder wenn anderweitige finanzielle Interessen im Vordergrund stehen.

Ich hatte damals u.a. Bekannte, die im Handwerk eine Ausbildung absolviert hatten. Dort gab es Leute von ähnlichem Schlag, Chefs, die durch ihr Verhalten und z.B. gelegentliches Zuvorkommen/Augen zudrücken oder Aufmerksamkeiten eine gute Stimmung schaffen konnten, die tatsächlich sowas wie Loyalität bei den Arbeitern hervorrufen konnte. Heute einfach Zeitverschwendung, wenn du die Chefs fragst. Und damals war die Bezahlung im Handwerk um einiges (!) schlechter...

Lounge Gast schrieb:

Wenn man eine Steuerfachangestelltenausbildung macht, dann
gibt es dafür eigentlich nur zwei Beweggründe:

  1. Man hat aufgrund der Noten oder des Alters keine Chance
    auf eine klassische kaufmännische Ausbildung bei einer Bank
    oder einem Industrieunternehmen (Stichwort schlechte Schüler,
    Umschüler, Studienabbrecher)

  2. Man möchte Steuerberater werden

Die Zielgruppe aus der Nr. 1 muss man nicht sonderlich gut
bezahlen, weil ihnen die Alternativen fehlen. Die Zielgruppe
aus der Nr. 2 muss man auch nicht besonders gut bezahlen, da
sie die Berufspraxis für die Prüfungszulassung unbedingt
braucht und daher auch nicht wirklich viele Alternativen hat.

Ein Steuerberater muss strukturell schon nicht besonders gut
zahlen. Deine Lösung, dass einfach nur besser gezahlt wird,
greift zu kurz. Das Problem ist meiner Meinung nach vielmehr,
dass die heutigen Steuerberater schlecht zahlen, aber
gleichzeitig erwarten, dass Top-Leute zu ihnen kommen. Sie
wollen keinem etwas beibringen und sie sind schnell
frustriert, wenn die Mitarbeiter dann doch den Anforderungen
nicht genügen, die sie stellen.

Früher war das anders. Die Steuerberater-Generation, die
mittlerweile in Rente ist, hat oft selbst noch eine
Ausbildung zum Steuerfachangestellten gemacht und einen ganz
anderen Draht zu den Mitarbeitern gefunden. Die haben es noch
verstanden, die Leute zu motivieren, ihnen etwas beizubringen
und auf die Stärken und Schwächen der Mitarbeiter einzugehen.

Das können die heutigen Steuerberater alles nicht mehr. Sie
stellen nur riesige Anforderungen, zahlen schlecht und sind
dann frustriert, wenn es in der Kanzlei nicht läuft. Dabei
vergessen sie, dass sie auch einen Mehrwert leisten müssen
(in Bezug auf Umgang und Förderung der Mitarbeiter). Das
kommt mir heutzutage viel zu kurz.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Ich denke auch, die Situation an sich wird sich nicht mehr ändern. Dennoch muss die StB umdenken. Es kann wirklich nicht sein, dass man nicht mehr als ein übliches post-Ausbildungsgehalt zahlen kann. Ich frag mich, wie man im Handwerk Leuten 3200 Euro Zahlen kann, und gleichzeitig deren Stunden mit 50 EUR abrechnen gegenüber Kunden.
Aber ehrlich gesagt, interessieren mich solche Themen recht wenig (zumindest auf der Ebene der kleineren Kanzleien)

Lounge Gast schrieb:

Ich persönlich habe vor ca. 15 Jahren während der Schulzeit
ein Praktikum in einem Steuerbüro gemacht. Jetzt Rückblickend
muss ich dir erstaunlicherweise Recht geben (nicht dass das
an sich erstaunlich wäre).

Wir hatten dort (Lohnsteuerhilfe) sicherlich kein spannendes
Umfeld. Jedoch war der Chef mit seinem Mercedes denke ich
noch jemand, der die Leute stets mitreißen konnte, und wie
von dir erwähnt, ein Gefühl vermitteln konnte dass man keine
gehetzte Berufsanfänger-Küchenhilfe in ein Großkantine ist
(ohne Fenster). Heutzutage bestimmt eine Atmosphäre von Druck
und Verachtung das Arbeitsklima. Wenn etwas nicht stimmt,
merkt man das an den abfälligen Bemerkungen in Anwesenheit
der Kollegen. Direkte Aussprachen gibt es nicht. Nur Druck
und Genervtheit, wenn die erste, zweite und evtl. dritte
Rechnung nicht stimmt (=Geldverlust des Eigentümers).
Erklärungen gibt es nur, wenn der Mitarbeiter es sich
buchstäblich verdient hat, oder wenn anderweitige finanzielle
Interessen im Vordergrund stehen.

Ich hatte damals u.a. Bekannte, die im Handwerk eine
Ausbildung absolviert hatten. Dort gab es Leute von ähnlichem
Schlag, Chefs, die durch ihr Verhalten und z.B.
gelegentliches Zuvorkommen/Augen zudrücken oder
Aufmerksamkeiten eine gute Stimmung schaffen konnten, die
tatsächlich sowas wie Loyalität bei den Arbeitern hervorrufen
konnte. Heute einfach Zeitverschwendung, wenn du die Chefs
fragst. Und damals war die Bezahlung im Handwerk um einiges
(!) schlechter...

Lounge Gast schrieb:

Wenn man eine Steuerfachangestelltenausbildung macht, dann
gibt es dafür eigentlich nur zwei Beweggründe:

  1. Man hat aufgrund der Noten oder des Alters keine Chance
    auf eine klassische kaufmännische Ausbildung bei einer
    Bank
    oder einem Industrieunternehmen (Stichwort schlechte
    Schüler,
    Umschüler, Studienabbrecher)

  2. Man möchte Steuerberater werden

Die Zielgruppe aus der Nr. 1 muss man nicht sonderlich gut
bezahlen, weil ihnen die Alternativen fehlen. Die
Zielgruppe
aus der Nr. 2 muss man auch nicht besonders gut
bezahlen, da
sie die Berufspraxis für die Prüfungszulassung unbedingt
braucht und daher auch nicht wirklich viele Alternativen
hat.

Ein Steuerberater muss strukturell schon nicht besonders
gut
zahlen. Deine Lösung, dass einfach nur besser gezahlt
wird,
greift zu kurz. Das Problem ist meiner Meinung nach
vielmehr,
dass die heutigen Steuerberater schlecht zahlen, aber
gleichzeitig erwarten, dass Top-Leute zu ihnen kommen. Sie
wollen keinem etwas beibringen und sie sind schnell
frustriert, wenn die Mitarbeiter dann doch den
Anforderungen
nicht genügen, die sie stellen.

Früher war das anders. Die Steuerberater-Generation, die
mittlerweile in Rente ist, hat oft selbst noch eine
Ausbildung zum Steuerfachangestellten gemacht und einen
ganz
anderen Draht zu den Mitarbeitern gefunden. Die haben es
noch
verstanden, die Leute zu motivieren, ihnen etwas
beizubringen
und auf die Stärken und Schwächen der Mitarbeiter
einzugehen.

Das können die heutigen Steuerberater alles nicht mehr.
Sie
stellen nur riesige Anforderungen, zahlen schlecht und
sind
dann frustriert, wenn es in der Kanzlei nicht läuft. Dabei
vergessen sie, dass sie auch einen Mehrwert leisten müssen
(in Bezug auf Umgang und Förderung der Mitarbeiter). Das
kommt mir heutzutage viel zu kurz.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Hier der TE,
danke das wenigstens einige auf die Ausgangsfrage eingegangen sind. Das Stimmungsbild scheint gemischt zu sein, mit der Tendenz zu der beschriebenen Situation im ersten Post.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Es gibt ne Menge StB, die nichts anderes machen als Zahlen bei DATEV einzutippen ... es gibt auch bei den Big4 diverse Abteilungen, die nichts anderes machen.

Damit es (für Laien) etwas toller klingt, nennt man sich dann "Business Tax Compliance" o.Ä., aber 90 % der Tätigkeiten in diesen (!) Abteilungen besteht exakt aus dem Eintippen von Zahlenreihen.

Lounge Gast schrieb:

etwas plakativ: nenn mir einen Steuerberater der Zahlenreihen
in Datev eintippt. Wenn in so einer Abteilung StB gesucht
werden, würde ich auch nicht unter 65 k gehen!

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Interessante Fragestellung leider ist das Thema etwas abgedriftet. Gibt es dazu aktuelle Meinungen? Was verdient ein Stb der ausschließlich in der Prüfung arbeitet?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Bei uns gibt es sehr viele StB, die eigentlich überhaupt nix mit steuern zu tun haben. Die verdienen dennoch min. 60k direkt nach dem Examen (in muc). Dazu kommt noch variabler Bonus, der in den ersten Jahren aber eher gering ist.

Man muss für das Examen mehrere tausend Euro für die Vorbereitung ausgeben und seine Freizeit für ca. Ein Jahr fast auf null schrauben. Das würde keiner machen, der das ganze im Nachhinein nicht honoriert bekäme.

Man darf halt nicht in irgendeiner 10 mann Bude arbeiten. Aber so als grober Richtwert kann in großen Städten im Westen ca. 60k angesetzt werden. Und das, zumindest bei uns, völlig unabhängig davon ob man in der täglichen praxis Tax oder Audit macht. Bei allen anderen StB, die ich während der Vorbereitung kennengelernt habe ist das ebenfalls so.

Lounge Gast schrieb:

Interessante Fragestellung leider ist das Thema etwas
abgedriftet. Gibt es dazu aktuelle Meinungen? Was verdient
ein Stb der ausschließlich in der Prüfung arbeitet?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

StB Big4: nach bestandenem Examen und Bestellung zum StB hatte ich 4,5 Jahre Berufserfahrung und kam auf ein Gehalt von 56,6k inklusive Bonus.
Außerdem war ich Senior, denn Manager wird man bei Big4 mittlerweile erst mit bestandendem WP Examen. Das wäre also nach 7 Jahren Berufserfahrung.
Als Manager in der WP bekommt man fix 60-65k fix und hat ein Bonuspotential von 20%. Also wird man ca. 70-75k als Jung WP verdienen.
Nach 7 Jahren Berufserfahrung!

Das ist die harte Realität, Freunde!

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

es sind ja gar nicht mal die 7 Jahre die es aus meiner Sicht so bitter machen, sondern der steinige Weg durch die Examen. Im Controlling etc sind solche Summen auch gut drin, ganz ohne Examen.
Bin selber noch im Studium: eine ernstgemeinte Frage an euch (mit StB/WP-Examen bzw. auf dem Weg dorthin): warum tut ihr euch das an? Es werden doch nur die wenigsten von euch Partner bei den Big4

Lounge Gast schrieb:

StB Big4: nach bestandenem Examen und Bestellung zum StB
hatte ich 4,5 Jahre Berufserfahrung und kam auf ein Gehalt
von 56,6k inklusive Bonus.
Außerdem war ich Senior, denn Manager wird man bei Big4
mittlerweile erst mit bestandendem WP Examen. Das wäre also
nach 7 Jahren Berufserfahrung.
Als Manager in der WP bekommt man fix 60-65k fix und hat ein
Bonuspotential von 20%. Also wird man ca. 70-75k als Jung WP
verdienen.
Nach 7 Jahren Berufserfahrung!

Das ist die harte Realität, Freunde!

antworten
taxman

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Weil es auch als StB/WP noch andere Ziele im Leben gibt als Partner einer Big4 zu werden ;-)

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Ich persönlich tu mir das an, weil ich weiß, dass ich mit bestandenem stb-Examen auf all in ca. 60k exkl. Bonus komme. Das ist ein anstieg im vergleich zum letzten assi gehalt von über 10k pro jahr. Zudem steigt der bonus von jahr zu jahr. Innerhalb von einem halben Jahr sind die Kosten des examens insofern wieder drin. Dass der Vorposter inkl. Bonus weit von 60k entfernt ist und das auch noch bei den big4 kann ich mir nur im Osten vorstellen. Ist mir auch egal. Im Westen lohnt sich ein StB definitiv noch. Kenne zudem kaum einen Controller, der nach ca. 3,5 Jahren 60k verdient. Die Controller, die in den Unternehmen sind, die ich prüfe verdienen im Schnitt 40-50k. Der gehaltsanstieg hält sich in Grenzen. Genauso wenig wie jeder Partner wird, wird auch nicht jeder Leiter Controlling. Aber selbst auf der untersten Stufe eines WP, die man sich überhaupt vorstellen kann, verdient man all in bei uns min. 80K. Die Regel sind eher 90k im schnitt. Bei den "alten hasen" geht kein WP unter 100k nach hause. Im Controlling kann es aber durchaus sein, dass man ewig auf seinen 55k bleibt

Lounge Gast schrieb:

es sind ja gar nicht mal die 7 Jahre die es aus meiner Sicht
so bitter machen, sondern der steinige Weg durch die Examen.
Im Controlling etc sind solche Summen auch gut drin, ganz
ohne Examen.
Bin selber noch im Studium: eine ernstgemeinte Frage an euch
(mit StB/WP-Examen bzw. auf dem Weg dorthin): warum tut ihr
euch das an? Es werden doch nur die wenigsten von euch
Partner bei den Big4

Lounge Gast schrieb:

StB Big4: nach bestandenem Examen und Bestellung zum StB
hatte ich 4,5 Jahre Berufserfahrung und kam auf ein Gehalt
von 56,6k inklusive Bonus.
Außerdem war ich Senior, denn Manager wird man bei Big4
mittlerweile erst mit bestandendem WP Examen. Das wäre
also
nach 7 Jahren Berufserfahrung.
Als Manager in der WP bekommt man fix 60-65k fix und hat
ein
Bonuspotential von 20%. Also wird man ca. 70-75k als
Jung WP
verdienen.
Nach 7 Jahren Berufserfahrung!

Das ist die harte Realität, Freunde!

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Ich bin der mit den 7 Jahren bis zum WP.
Nein, Kollege, ich komme aus Stuttgart und kenne genügend Kollegen aus Düsseldorf, Frankfurt und München, die Dir diese Zahlen bestätigen können.
Im Osten wird übrigens auch nicht weniger bezahlt! Es gibt Bandbreiten und die gelten ortsunabhängig.

Deine Ausführungen zum Bonus sind ebenfalls glatt gelogen.
Das Bonuspotential ist immer fix. Maximal 12% auf Senior- bzw. 20% auf Managerlevel.
Diese erreicht man im Regelfall nicht, sodass man bei normaler Auslastung und Performance bei 9-10 bzw 15-17% landen wird.

Einen Gehaltsanstieg als StB gibt es nicht, da man zu dem Zeitpunkt noch Senior ist. Erst zum Manager wird man ein kleines bisschen angehoben, siehe meine Ausführungen oben.

Ich kann demnach Deinen Post absolut nicht bestätigen. Ich gehe davon aus, dass Du erst 1-2 Jahre im Beruf tätig bist und Dir die Realität noch nicht ganz klar ist. Geht vielen so. Wird einem richtig klar, sobald es soweit ist.
Ich hab mir diese Frechheiten lang genug gegeben und bin dahin gegangen, wo man ordentlich bezahlt wird.
Das ist bei Big4 bis Senior Manager Level nicht der Fall. Sollte eigentlich jeder wissen wenn er da hingeht.

Lounge Gast schrieb:

Ich persönlich tu mir das an, weil ich weiß, dass ich mit
bestandenem stb-Examen auf all in ca. 60k exkl. Bonus komme.
Das ist ein anstieg im vergleich zum letzten assi gehalt von
über 10k pro jahr. Zudem steigt der bonus von jahr zu jahr.
Innerhalb von einem halben Jahr sind die Kosten des examens
insofern wieder drin. Dass der Vorposter inkl. Bonus weit von
60k entfernt ist und das auch noch bei den big4 kann ich mir
nur im Osten vorstellen. Ist mir auch egal. Im Westen lohnt
sich ein StB definitiv noch. Kenne zudem kaum einen
Controller, der nach ca. 3,5 Jahren 60k verdient. Die
Controller, die in den Unternehmen sind, die ich prüfe
verdienen im Schnitt 40-50k. Der gehaltsanstieg hält sich in
Grenzen. Genauso wenig wie jeder Partner wird, wird auch
nicht jeder Leiter Controlling. Aber selbst auf der untersten
Stufe eines WP, die man sich überhaupt vorstellen kann,
verdient man all in bei uns min. 80K. Die Regel sind eher 90k
im schnitt. Bei den "alten hasen" geht kein WP
unter 100k nach hause. Im Controlling kann es aber durchaus
sein, dass man ewig auf seinen 55k bleibt

Lounge Gast schrieb:

es sind ja gar nicht mal die 7 Jahre die es aus meiner
Sicht
so bitter machen, sondern der steinige Weg durch die
Examen.
Im Controlling etc sind solche Summen auch gut drin, ganz
ohne Examen.
Bin selber noch im Studium: eine ernstgemeinte Frage an
euch
(mit StB/WP-Examen bzw. auf dem Weg dorthin): warum tut
ihr
euch das an? Es werden doch nur die wenigsten von euch
Partner bei den Big4

Lounge Gast schrieb:

StB Big4: nach bestandenem Examen und Bestellung
zum StB
hatte ich 4,5 Jahre Berufserfahrung und kam auf ein
Gehalt
von 56,6k inklusive Bonus.
Außerdem war ich Senior, denn Manager wird man bei
Big4
mittlerweile erst mit bestandendem WP Examen. Das
wäre
also
nach 7 Jahren Berufserfahrung.
Als Manager in der WP bekommt man fix 60-65k fix
und hat
ein
Bonuspotential von 20%. Also wird man ca. 70-75k als
Jung WP
verdienen.
Nach 7 Jahren Berufserfahrung!

Das ist die harte Realität, Freunde!

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Ich hab an keiner Stelle geschrieben, dass ich bei einer big4 bin. Hab auch keine Ahnung, wie das bei euch mit den einzelnen Stufen Senior, consultant, Assistant Manager, Manager whatever läuft. Bei uns ist man "Assistent" und nach dem bestandenen Steuerberater-Examen steht auf der Visitenkarte halt "Steuerberater". Die ganzen pseudo professional weiß der Geier was Berufsbezeichnungen bzw. Karrierestufen bei den big4 finde ich persönlich ziemlich lächerlich. Aber der Sinn wird mir klar, wenn ich deine Ausführungen lese. Einfach mal ein paar nutzlose Zwischenstufen einbauen und das Gehalt drücken. "Nette" Taktik der big4. Da sind die meisten Mittelständler zum Glück "noch" ganz klassisch. Um das Gehalt wird auch kein riesen Geheimnis gemacht. Zumindest bei uns nicht. Plus minus ein paar Euro ist das immer gleich. Der Sprung von Assistent zu StB ist bei jedem Mittelständler, den ich in der Größenordnung kenne eigentlich immer min. 10k brutto Jahresgehalt.

Aber ich finde es krass, dass es bei den big4 mittlerweile so weit ist, dass man selbst StB nichtmal 60k zahlt. Aber worauf ich hinaus will ist, dass man diese 60k auch heute noch bekommt, ohne großartig suchen und verhandeln zu müssen. Wenn nicht bei den big4, dann halt woanders. Und so hast du es ja dann auch gemacht.

Lounge Gast schrieb:

Ich bin der mit den 7 Jahren bis zum WP.
Nein, Kollege, ich komme aus Stuttgart und kenne genügend
Kollegen aus Düsseldorf, Frankfurt und München, die Dir diese
Zahlen bestätigen können.
Im Osten wird übrigens auch nicht weniger bezahlt! Es gibt
Bandbreiten und die gelten ortsunabhängig.

Deine Ausführungen zum Bonus sind ebenfalls glatt gelogen.
Das Bonuspotential ist immer fix. Maximal 12% auf Senior-
bzw. 20% auf Managerlevel.
Diese erreicht man im Regelfall nicht, sodass man bei
normaler Auslastung und Performance bei 9-10 bzw 15-17%
landen wird.

Einen Gehaltsanstieg als StB gibt es nicht, da man zu dem
Zeitpunkt noch Senior ist. Erst zum Manager wird man ein
kleines bisschen angehoben, siehe meine Ausführungen oben.

Ich kann demnach Deinen Post absolut nicht bestätigen. Ich
gehe davon aus, dass Du erst 1-2 Jahre im Beruf tätig bist
und Dir die Realität noch nicht ganz klar ist. Geht vielen
so. Wird einem richtig klar, sobald es soweit ist.
Ich hab mir diese Frechheiten lang genug gegeben und bin
dahin gegangen, wo man ordentlich bezahlt wird.
Das ist bei Big4 bis Senior Manager Level nicht der Fall.
Sollte eigentlich jeder wissen wenn er da hingeht.

Lounge Gast schrieb:

Ich persönlich tu mir das an, weil ich weiß, dass ich mit
bestandenem stb-Examen auf all in ca. 60k exkl. Bonus
komme.
Das ist ein anstieg im vergleich zum letzten assi gehalt
von
über 10k pro jahr. Zudem steigt der bonus von jahr zu
jahr.
Innerhalb von einem halben Jahr sind die Kosten des
examens
insofern wieder drin. Dass der Vorposter inkl. Bonus
weit von
60k entfernt ist und das auch noch bei den big4 kann ich
mir
nur im Osten vorstellen. Ist mir auch egal. Im Westen
lohnt
sich ein StB definitiv noch. Kenne zudem kaum einen
Controller, der nach ca. 3,5 Jahren 60k verdient. Die
Controller, die in den Unternehmen sind, die ich prüfe
verdienen im Schnitt 40-50k. Der gehaltsanstieg hält
sich in
Grenzen. Genauso wenig wie jeder Partner wird, wird auch
nicht jeder Leiter Controlling. Aber selbst auf der
untersten
Stufe eines WP, die man sich überhaupt vorstellen kann,
verdient man all in bei uns min. 80K. Die Regel sind
eher 90k
im schnitt. Bei den "alten hasen" geht kein WP
unter 100k nach hause. Im Controlling kann es aber
durchaus
sein, dass man ewig auf seinen 55k bleibt

Lounge Gast schrieb:

es sind ja gar nicht mal die 7 Jahre die es aus
meiner
Sicht
so bitter machen, sondern der steinige Weg durch die
Examen.
Im Controlling etc sind solche Summen auch gut
drin, ganz
ohne Examen.
Bin selber noch im Studium: eine ernstgemeinte
Frage an
euch
(mit StB/WP-Examen bzw. auf dem Weg dorthin): warum
tut
ihr
euch das an? Es werden doch nur die wenigsten von
euch
Partner bei den Big4

Lounge Gast schrieb:

StB Big4: nach bestandenem Examen und Bestellung
zum StB
hatte ich 4,5 Jahre Berufserfahrung und kam
auf ein
Gehalt
von 56,6k inklusive Bonus.
Außerdem war ich Senior, denn Manager wird man
bei
Big4
mittlerweile erst mit bestandendem WP Examen.
Das
wäre
also
nach 7 Jahren Berufserfahrung.
Als Manager in der WP bekommt man fix 60-65k fix
und hat
ein
Bonuspotential von 20%. Also wird man ca.
70-75k als
Jung WP
verdienen.
Nach 7 Jahren Berufserfahrung!

Das ist die harte Realität, Freunde!

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Ok, dann hatte ich das falsch interpretiert, sorry.
Mit Deinen restlichen Ausführungen hast Du natürlich recht.
Wobei zu Beginn bei kleineren Gesellschaften ja ganz klar ebenfalls erhebliches Gehaltsdumping betrieben wird. Und auch als StB wird man dort nicht reich.
Man muss schon Partner werden damit sichs richtig lohnt.
Bei den Big4 wirds frühestens ab Senior Manager einigermaßen lukrativ.
So wirklich gut verdienen natürlich auch nur Partner und langjährige Direktoren.

Lounge Gast schrieb:

Ich hab an keiner Stelle geschrieben, dass ich bei einer big4
bin. Hab auch keine Ahnung, wie das bei euch mit den
einzelnen Stufen Senior, consultant, Assistant Manager,
Manager whatever läuft. Bei uns ist man "Assistent"
und nach dem bestandenen Steuerberater-Examen steht auf der
Visitenkarte halt "Steuerberater". Die ganzen
pseudo professional weiß der Geier was Berufsbezeichnungen
bzw. Karrierestufen bei den big4 finde ich persönlich
ziemlich lächerlich. Aber der Sinn wird mir klar, wenn ich
deine Ausführungen lese. Einfach mal ein paar nutzlose
Zwischenstufen einbauen und das Gehalt drücken.
"Nette" Taktik der big4. Da sind die meisten
Mittelständler zum Glück "noch" ganz klassisch. Um
das Gehalt wird auch kein riesen Geheimnis gemacht. Zumindest
bei uns nicht. Plus minus ein paar Euro ist das immer gleich.
Der Sprung von Assistent zu StB ist bei jedem Mittelständler,
den ich in der Größenordnung kenne eigentlich immer min. 10k
brutto Jahresgehalt.

Aber ich finde es krass, dass es bei den big4 mittlerweile so
weit ist, dass man selbst StB nichtmal 60k zahlt. Aber worauf
ich hinaus will ist, dass man diese 60k auch heute noch
bekommt, ohne großartig suchen und verhandeln zu müssen. Wenn
nicht bei den big4, dann halt woanders. Und so hast du es ja
dann auch gemacht.

Lounge Gast schrieb:

Ich bin der mit den 7 Jahren bis zum WP.
Nein, Kollege, ich komme aus Stuttgart und kenne genügend
Kollegen aus Düsseldorf, Frankfurt und München, die Dir
diese
Zahlen bestätigen können.
Im Osten wird übrigens auch nicht weniger bezahlt! Es gibt
Bandbreiten und die gelten ortsunabhängig.

Deine Ausführungen zum Bonus sind ebenfalls glatt
gelogen.
Das Bonuspotential ist immer fix. Maximal 12% auf Senior-
bzw. 20% auf Managerlevel.
Diese erreicht man im Regelfall nicht, sodass man bei
normaler Auslastung und Performance bei 9-10 bzw 15-17%
landen wird.

Einen Gehaltsanstieg als StB gibt es nicht, da man zu dem
Zeitpunkt noch Senior ist. Erst zum Manager wird man ein
kleines bisschen angehoben, siehe meine Ausführungen oben.

Ich kann demnach Deinen Post absolut nicht bestätigen. Ich
gehe davon aus, dass Du erst 1-2 Jahre im Beruf tätig bist
und Dir die Realität noch nicht ganz klar ist. Geht vielen
so. Wird einem richtig klar, sobald es soweit ist.
Ich hab mir diese Frechheiten lang genug gegeben und bin
dahin gegangen, wo man ordentlich bezahlt wird.
Das ist bei Big4 bis Senior Manager Level nicht der Fall.
Sollte eigentlich jeder wissen wenn er da hingeht.

Lounge Gast schrieb:

Ich persönlich tu mir das an, weil ich weiß, dass
ich mit
bestandenem stb-Examen auf all in ca. 60k exkl. Bonus
komme.
Das ist ein anstieg im vergleich zum letzten assi
gehalt
von
über 10k pro jahr. Zudem steigt der bonus von jahr zu
jahr.
Innerhalb von einem halben Jahr sind die Kosten des
examens
insofern wieder drin. Dass der Vorposter inkl. Bonus
weit von
60k entfernt ist und das auch noch bei den big4
kann ich
mir
nur im Osten vorstellen. Ist mir auch egal. Im Westen
lohnt
sich ein StB definitiv noch. Kenne zudem kaum einen
Controller, der nach ca. 3,5 Jahren 60k verdient.
Die
Controller, die in den Unternehmen sind, die ich
prüfe
verdienen im Schnitt 40-50k. Der gehaltsanstieg hält
sich in
Grenzen. Genauso wenig wie jeder Partner wird, wird
auch
nicht jeder Leiter Controlling. Aber selbst auf der
untersten
Stufe eines WP, die man sich überhaupt vorstellen
kann,
verdient man all in bei uns min. 80K. Die Regel sind
eher 90k
im schnitt. Bei den "alten hasen" geht
kein WP
unter 100k nach hause. Im Controlling kann es aber
durchaus
sein, dass man ewig auf seinen 55k bleibt

Lounge Gast schrieb:

es sind ja gar nicht mal die 7 Jahre die es aus
meiner
Sicht
so bitter machen, sondern der steinige Weg
durch die
Examen.
Im Controlling etc sind solche Summen auch gut
drin, ganz
ohne Examen.
Bin selber noch im Studium: eine ernstgemeinte
Frage an
euch
(mit StB/WP-Examen bzw. auf dem Weg dorthin):
warum
tut
ihr
euch das an? Es werden doch nur die wenigsten
von
euch
Partner bei den Big4

Lounge Gast schrieb:

StB Big4: nach bestandenem Examen und
Bestellung
zum StB
hatte ich 4,5 Jahre Berufserfahrung und kam
auf ein
Gehalt
von 56,6k inklusive Bonus.
Außerdem war ich Senior, denn Manager
wird man
bei
Big4
mittlerweile erst mit bestandendem WP
Examen.
Das
wäre
also
nach 7 Jahren Berufserfahrung.
Als Manager in der WP bekommt man fix
60-65k fix
und hat
ein
Bonuspotential von 20%. Also wird man ca.
70-75k als
Jung WP
verdienen.
Nach 7 Jahren Berufserfahrung!

Das ist die harte Realität, Freunde!

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Gehaltsdumping am Anfang des Berufslebens finde ich noch das kleinere Übel als umgekehrt. Mein Eindruck ist, dass die großen Gesellschaften Absolventen besser bezahlen, um sie auf ihre Schiene zu bringen. Ist man aber erst mal bei so einer großen Gesellschaft und sehr stark spezialisiert, fallen die Gehaltssteigerungen danach eher mäßig aus. Das lohnt dort langfristig nur, wenn man das Zeug zum Senior Manager oder Partner hat.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Man muss berücksichtigen, dass es hier nicht um "normale" StB, sondern StB in der Wirtschaftsprüfung geht. Letztere werden nach meiner Erfahrung in der Tat schlechter bezahlt. Das dürfte wohl zwei Gründe haben: (a) In der Prüfung ist der StB nicht das relevante Berufsexamen, sondern eher "nice-to-have". (b) Die Prüfung ist einfach nicht mehr die Goldgrube, die sie mal war. Big4 und Konsorten unterbieten sich ständig. Zudem schätzen viele Mandanten die Prüfung überhaupt nicht, sondern sehen in ihr nur eine lästige Pflicht. Entsprechend gering ist die Motivation, hierfür ordentlich Geld hinzulegen.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Ja, bei den Big4 verdient man als frischer StB etwa 60 TEUR inkl. Bonus. Wenn man dann wechselt macht man regelmäßig einen guten Gehaltssprung. Häufig ist dann nach dem Sprung aber Ebbe mit Hoffung, dass Leute über einem wegsterben. Bei der Big4 ist der Aufstieg bis Senior Manager meist Formsache mit den entsprechenden Fixgehalt und Bonisteigerungen. Die Leute die als Senior wechseln hat man dann sehr schnell wieder eingeholt bzw. überholt.

Das Gehalt bei einer Big4 ist nicht das Beste aber die Lernkurve (und das Versorgungswerk) ist unbezahlbar. Ein überdurchschnittliches Einstiegsgehalt und durchschnittliche Gehaltssteigerungen von etwa 10% sind bestimmt kein "Gehaltsdumping".

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Die Frage ist, ab wann man sagen kann, dass es sich lohnt irgendwas zu machen. Hier in diesem Forum sind die Ansprüche teilweise sehr extrem. Das ist ja an sich auch nichts schlechtes. Aber meiner Meinung nach lohnt es sich nicht erst ab partnerlevel oder 200k Jahresgehalt irgendwas zu machen.

Die stb Branche hat momentan nicht grade den besten stand, was Gehälter angeht. Aber das ist auch heute trotzdem noch eine Branche, in der man sein Gehalt "relativ" gut planen kann. Ich finde es persönlich schon lohnenswert, nach dem stb ca. 60K zu bekommen und danach regelmäßige Boni und gehaltsanpassungen zu bekommen, die dazu führen, dass man in weiteren 10 Jahren an die 90k kommt und das ohne irgendetwas weiteres für die Karriere tun zu müssen, außer seinen Job. Vorausgesetzt es gibt keine unvorhergesehene Krise oder sowas in der Art, Krankheit etc. blende ich jetzt mal aus.

Hier wird immer gesagt, "wenn ich die ganzen einstiegsgehälter im stb WP Bereich sehe, kann ich gleich ins controlling". Das ist eine total verzerrte Ansicht, insbesondere weil auch im Controlling keine spitzengehälter gezahlt werden. Nicht jeder kommt bei irgendeinem Dax Konzern unter und auch nicht bei extrem gut laufenden unternehmen, die ebenfalls gut zahlen. Die meisten Controller, die ich kenne stiegen auch bei 40 bis 45 k ein, aber nach 3 bis 5 Jahren waren sie auf max. 50 bis 60 k gekommen. Danach ist erstmal sense, außer man wechselt ständig den Job. Darauf hab ich aber persönlich keinen Bock.

Lounge Gast schrieb:

Ok, dann hatte ich das falsch interpretiert, sorry.
Mit Deinen restlichen Ausführungen hast Du natürlich recht.
Wobei zu Beginn bei kleineren Gesellschaften ja ganz klar
ebenfalls erhebliches Gehaltsdumping betrieben wird. Und auch
als StB wird man dort nicht reich.
Man muss schon Partner werden damit sichs richtig lohnt.
Bei den Big4 wirds frühestens ab Senior Manager einigermaßen
lukrativ.
So wirklich gut verdienen natürlich auch nur Partner und
langjährige Direktoren.

Lounge Gast schrieb:

Ich hab an keiner Stelle geschrieben, dass ich bei einer
big4
bin. Hab auch keine Ahnung, wie das bei euch mit den
einzelnen Stufen Senior, consultant, Assistant Manager,
Manager whatever läuft. Bei uns ist man
"Assistent"
und nach dem bestandenen Steuerberater-Examen steht auf
der
Visitenkarte halt "Steuerberater". Die ganzen
pseudo professional weiß der Geier was Berufsbezeichnungen
bzw. Karrierestufen bei den big4 finde ich persönlich
ziemlich lächerlich. Aber der Sinn wird mir klar, wenn ich
deine Ausführungen lese. Einfach mal ein paar nutzlose
Zwischenstufen einbauen und das Gehalt drücken.
"Nette" Taktik der big4. Da sind die meisten
Mittelständler zum Glück "noch" ganz
klassisch. Um
das Gehalt wird auch kein riesen Geheimnis gemacht.
Zumindest
bei uns nicht. Plus minus ein paar Euro ist das immer
gleich.
Der Sprung von Assistent zu StB ist bei jedem
Mittelständler,
den ich in der Größenordnung kenne eigentlich immer min.
10k
brutto Jahresgehalt.

Aber ich finde es krass, dass es bei den big4
mittlerweile so
weit ist, dass man selbst StB nichtmal 60k zahlt. Aber
worauf
ich hinaus will ist, dass man diese 60k auch heute noch
bekommt, ohne großartig suchen und verhandeln zu müssen.
Wenn
nicht bei den big4, dann halt woanders. Und so hast du
es ja
dann auch gemacht.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

"Hier wird immer gesagt, "wenn ich die ganzen einstiegsgehälter im stb WP Bereich sehe, kann ich gleich ins controlling". Das ist eine total verzerrte Ansicht, insbesondere weil auch im Controlling keine spitzengehälter gezahlt werden."

Da hast du ja Recht, das Argument pro Controlling (oder auch andere BWL-Jobs wie Einkauf etc.) wäre ja eher, dass man da definitiv auch nicht reich wird, aber halt keine harte Examen machen muss. Oder anders gesagt: Ob die spätere Rendite der Examen hoch genug ist, in der Frage gibt es hier eben keinen Konsens.

Lounge Gast schrieb:

Die Frage ist, ab wann man sagen kann, dass es sich lohnt
irgendwas zu machen. Hier in diesem Forum sind die Ansprüche
teilweise sehr extrem. Das ist ja an sich auch nichts
schlechtes. Aber meiner Meinung nach lohnt es sich nicht erst
ab partnerlevel oder 200k Jahresgehalt irgendwas zu machen.

Die stb Branche hat momentan nicht grade den besten stand,
was Gehälter angeht. Aber das ist auch heute trotzdem noch
eine Branche, in der man sein Gehalt "relativ" gut
planen kann. Ich finde es persönlich schon lohnenswert, nach
dem stb ca. 60K zu bekommen und danach regelmäßige Boni und
gehaltsanpassungen zu bekommen, die dazu führen, dass man in
weiteren 10 Jahren an die 90k kommt und das ohne irgendetwas
weiteres für die Karriere tun zu müssen, außer seinen Job.
Vorausgesetzt es gibt keine unvorhergesehene Krise oder sowas
in der Art, Krankheit etc. blende ich jetzt mal aus.

Hier wird immer gesagt, "wenn ich die ganzen
einstiegsgehälter im stb WP Bereich sehe, kann ich gleich ins
controlling". Das ist eine total verzerrte Ansicht,
insbesondere weil auch im Controlling keine spitzengehälter
gezahlt werden. Nicht jeder kommt bei irgendeinem Dax Konzern
unter und auch nicht bei extrem gut laufenden unternehmen,
die ebenfalls gut zahlen. Die meisten Controller, die ich
kenne stiegen auch bei 40 bis 45 k ein, aber nach 3 bis 5
Jahren waren sie auf max. 50 bis 60 k gekommen. Danach ist
erstmal sense, außer man wechselt ständig den Job. Darauf hab
ich aber persönlich keinen Bock.

Lounge Gast schrieb:

Ok, dann hatte ich das falsch interpretiert, sorry.
Mit Deinen restlichen Ausführungen hast Du natürlich
recht.
Wobei zu Beginn bei kleineren Gesellschaften ja ganz klar
ebenfalls erhebliches Gehaltsdumping betrieben wird. Und
auch
als StB wird man dort nicht reich.
Man muss schon Partner werden damit sichs richtig lohnt.
Bei den Big4 wirds frühestens ab Senior Manager
einigermaßen
lukrativ.
So wirklich gut verdienen natürlich auch nur Partner und
langjährige Direktoren.

Lounge Gast schrieb:

Ich hab an keiner Stelle geschrieben, dass ich bei
einer
big4
bin. Hab auch keine Ahnung, wie das bei euch mit den
einzelnen Stufen Senior, consultant, Assistant
Manager,
Manager whatever läuft. Bei uns ist man
"Assistent"
und nach dem bestandenen Steuerberater-Examen steht
auf
der
Visitenkarte halt "Steuerberater". Die
ganzen
pseudo professional weiß der Geier was
Berufsbezeichnungen
bzw. Karrierestufen bei den big4 finde ich persönlich
ziemlich lächerlich. Aber der Sinn wird mir klar,
wenn ich
deine Ausführungen lese. Einfach mal ein paar
nutzlose
Zwischenstufen einbauen und das Gehalt drücken.
"Nette" Taktik der big4. Da sind die
meisten
Mittelständler zum Glück "noch" ganz
klassisch. Um
das Gehalt wird auch kein riesen Geheimnis gemacht.
Zumindest
bei uns nicht. Plus minus ein paar Euro ist das immer
gleich.
Der Sprung von Assistent zu StB ist bei jedem
Mittelständler,
den ich in der Größenordnung kenne eigentlich immer
min.
10k
brutto Jahresgehalt.

Aber ich finde es krass, dass es bei den big4
mittlerweile so
weit ist, dass man selbst StB nichtmal 60k zahlt.
Aber
worauf
ich hinaus will ist, dass man diese 60k auch heute
noch
bekommt, ohne großartig suchen und verhandeln zu
müssen.
Wenn
nicht bei den big4, dann halt woanders. Und so hast
du
es ja
dann auch gemacht.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Sorry, da wird wieder zuviel Werbung gemacht.

  1. hat man kein überdurchschnittliches Einstiegsgehalt. Man verdient mit Bonus im ersten Jahr ca. 42-43k.
  2. die Gehaltssteigerungen betragen ganz sicher nicht 10% p.a. In der Realität sind es 3-6%. Bei einer Beförderung zum Senior habe ich mal 8% bekommen.
    Jeder kann sich ausrechnen wo man nach 4 Jahren mit dem Gehalt angekommen ist. Und ich war kein Low Performer, das nur am Rande!
  3. Seniors, die rauswechseln holst Du so schnell nicht ein. Es kommt natürlich auf die Branche an, aber das ist ein Wunschdenken. Selbst als Senior Manager, was man mittlerweile nach realistischen 9-10 Jahren wird verdient man zuerst ca. 80-90k. Das habe ich nach nem Wechsel nach 5 Jahren drin.
  4. Lernkurve... Die ersten 3 Jahre decken im Regelfall quasi alles ab. Danach kommt nur noch Feinschliff und Führungsfragen. Es wird ziemlich eintönig und langweilig, da immer und immer wieder dasselbe. Nach 3 Jahren sollte man wissen, ob man sich das weiter antun will.

Die Guten und die Schlechten gehen. Das Mittelmaß bleibt.

Lounge Gast schrieb:

Ja, bei den Big4 verdient man als frischer StB etwa 60 TEUR
inkl. Bonus. Wenn man dann wechselt macht man regelmäßig
einen guten Gehaltssprung. Häufig ist dann nach dem Sprung
aber Ebbe mit Hoffung, dass Leute über einem wegsterben. Bei
der Big4 ist der Aufstieg bis Senior Manager meist Formsache
mit den entsprechenden Fixgehalt und Bonisteigerungen. Die
Leute die als Senior wechseln hat man dann sehr schnell
wieder eingeholt bzw. überholt.

Das Gehalt bei einer Big4 ist nicht das Beste aber die
Lernkurve (und das Versorgungswerk) ist unbezahlbar. Ein
überdurchschnittliches Einstiegsgehalt und durchschnittliche
Gehaltssteigerungen von etwa 10% sind bestimmt kein
"Gehaltsdumping".

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Zu 1: 42-43 inkl. Bonus im ersten Jahr ist m.E. nicht die Realität im ersten Jahr sofern nicht erst spät im Jahr eingestiegen, 44-46 triffts eher. Durchschnitt BWL/Wiwi liegt afaik bei etwa 41, deswegen überdurschnittlich wenn auch nicht deutlich.

Zu 2: Die 10% sind real aber die Entwicklung ist eher progressiv. Du schreibst ja selber 8% zum Senior. Zum Manager sind es regelmäßig rund 15%, zum Senior Manager 20%. Schau dir die unteren Gehaltsbandbreiten an, da wird deutlich, dass die 10% durchschnittlich kommen müssen, sonst erreichst die nicht.

Zu 3: Das ist der Sprung den ich meinte von Senior mit etwa 60 auf etwa 80. Die 80 verdienst als Manager im ersten Jahr inkl. Bonus auch. Die 80-90 verdient man etwa als Senior Manager im ersten Jahr. Mit Bonus verdient man dann 100+.

Zu 4: Sehe ich nicht so, nach 3 Jahren kannst etwa erst gerade laufen. Zu denken dass wäre das Ende der Fahnenstange ist naiv.

Das die guten und schlechten gehen, da ist viel Wahres dran. Ich will auch gar keine Werbung für Big4 machen. Es muss jedem klar sein, dass das Massengeschäft ist und davon lebt massig Absolventen einzustellen die 3-4 Jahre mittelmäßig bezahlt kloppen und dann gehen.

Lounge Gast schrieb:

Sorry, da wird wieder zuviel Werbung gemacht.

  1. hat man kein überdurchschnittliches Einstiegsgehalt. Man
    verdient mit Bonus im ersten Jahr ca. 42-43k.
  2. die Gehaltssteigerungen betragen ganz sicher nicht 10%
    p.a. In der Realität sind es 3-6%. Bei einer Beförderung zum
    Senior habe ich mal 8% bekommen.
    Jeder kann sich ausrechnen wo man nach 4 Jahren mit dem
    Gehalt angekommen ist. Und ich war kein Low Performer, das
    nur am Rande!
  3. Seniors, die rauswechseln holst Du so schnell nicht ein.
    Es kommt natürlich auf die Branche an, aber das ist ein
    Wunschdenken. Selbst als Senior Manager, was man mittlerweile
    nach realistischen 9-10 Jahren wird verdient man zuerst ca.
    80-90k. Das habe ich nach nem Wechsel nach 5 Jahren drin.
  4. Lernkurve... Die ersten 3 Jahre decken im Regelfall quasi
    alles ab. Danach kommt nur noch Feinschliff und
    Führungsfragen. Es wird ziemlich eintönig und langweilig, da
    immer und immer wieder dasselbe. Nach 3 Jahren sollte man
    wissen, ob man sich das weiter antun will.

Die Guten und die Schlechten gehen. Das Mittelmaß bleibt.

Lounge Gast schrieb:

Ja, bei den Big4 verdient man als frischer StB etwa 60
TEUR
inkl. Bonus. Wenn man dann wechselt macht man regelmäßig
einen guten Gehaltssprung. Häufig ist dann nach dem Sprung
aber Ebbe mit Hoffung, dass Leute über einem wegsterben.
Bei
der Big4 ist der Aufstieg bis Senior Manager meist
Formsache
mit den entsprechenden Fixgehalt und Bonisteigerungen. Die
Leute die als Senior wechseln hat man dann sehr schnell
wieder eingeholt bzw. überholt.

Das Gehalt bei einer Big4 ist nicht das Beste aber die
Lernkurve (und das Versorgungswerk) ist unbezahlbar. Ein
überdurchschnittliches Einstiegsgehalt und
durchschnittliche
Gehaltssteigerungen von etwa 10% sind bestimmt kein
"Gehaltsdumping".

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Du vermittelst hier ein Bild von den Big4, insbesondere in monetärer Hinsicht, welches einfach nicht der Realität entspricht.
Hier lesen Studenten mit, die sich dafür interessieren und die dann mit komplett überzogenen Vorstellungen in die Tätigkeit gehen. Als erfahrener Big4ler, der sich gerne hier einbringt, kann ich das so einfach nicht stehen lassen

Ich verweise auf die Zahlen aus meinem originären Post.
Deine Zahlen sind falsch und realitätsfern. Sorry, auch was Du zu der Gehaltsentwicklung schreibst, ist kompletter Unsinn.

Lounge Gast schrieb:

Zu 1: 42-43 inkl. Bonus im ersten Jahr ist m.E. nicht die
Realität im ersten Jahr sofern nicht erst spät im Jahr
eingestiegen, 44-46 triffts eher. Durchschnitt BWL/Wiwi liegt
afaik bei etwa 41, deswegen überdurschnittlich wenn auch
nicht deutlich.

Zu 2: Die 10% sind real aber die Entwicklung ist eher
progressiv. Du schreibst ja selber 8% zum Senior. Zum Manager
sind es regelmäßig rund 15%, zum Senior Manager 20%. Schau
dir die unteren Gehaltsbandbreiten an, da wird deutlich, dass
die 10% durchschnittlich kommen müssen, sonst erreichst die
nicht.

Zu 3: Das ist der Sprung den ich meinte von Senior mit etwa
60 auf etwa 80. Die 80 verdienst als Manager im ersten Jahr
inkl. Bonus auch. Die 80-90 verdient man etwa als Senior
Manager im ersten Jahr. Mit Bonus verdient man dann 100+.

Zu 4: Sehe ich nicht so, nach 3 Jahren kannst etwa erst
gerade laufen. Zu denken dass wäre das Ende der Fahnenstange
ist naiv.

Das die guten und schlechten gehen, da ist viel Wahres dran.
Ich will auch gar keine Werbung für Big4 machen. Es muss
jedem klar sein, dass das Massengeschäft ist und davon lebt
massig Absolventen einzustellen die 3-4 Jahre mittelmäßig
bezahlt kloppen und dann gehen.

Lounge Gast schrieb:

Sorry, da wird wieder zuviel Werbung gemacht.

  1. hat man kein überdurchschnittliches Einstiegsgehalt.
    Man
    verdient mit Bonus im ersten Jahr ca. 42-43k.
  2. die Gehaltssteigerungen betragen ganz sicher nicht 10%
    p.a. In der Realität sind es 3-6%. Bei einer Beförderung
    zum
    Senior habe ich mal 8% bekommen.
    Jeder kann sich ausrechnen wo man nach 4 Jahren mit dem
    Gehalt angekommen ist. Und ich war kein Low Performer, das
    nur am Rande!
  3. Seniors, die rauswechseln holst Du so schnell nicht
    ein.
    Es kommt natürlich auf die Branche an, aber das ist ein
    Wunschdenken. Selbst als Senior Manager, was man
    mittlerweile
    nach realistischen 9-10 Jahren wird verdient man zuerst
    ca.
    80-90k. Das habe ich nach nem Wechsel nach 5 Jahren drin.
  4. Lernkurve... Die ersten 3 Jahre decken im Regelfall
    quasi
    alles ab. Danach kommt nur noch Feinschliff und
    Führungsfragen. Es wird ziemlich eintönig und
    langweilig, da
    immer und immer wieder dasselbe. Nach 3 Jahren sollte man
    wissen, ob man sich das weiter antun will.

Die Guten und die Schlechten gehen. Das Mittelmaß bleibt.

Lounge Gast schrieb:

Ja, bei den Big4 verdient man als frischer StB etwa
60
TEUR
inkl. Bonus. Wenn man dann wechselt macht man
regelmäßig
einen guten Gehaltssprung. Häufig ist dann nach dem
Sprung
aber Ebbe mit Hoffung, dass Leute über einem
wegsterben.
Bei
der Big4 ist der Aufstieg bis Senior Manager meist
Formsache
mit den entsprechenden Fixgehalt und
Bonisteigerungen. Die
Leute die als Senior wechseln hat man dann sehr
schnell
wieder eingeholt bzw. überholt.

Das Gehalt bei einer Big4 ist nicht das Beste aber
die
Lernkurve (und das Versorgungswerk) ist
unbezahlbar. Ein
überdurchschnittliches Einstiegsgehalt und
durchschnittliche
Gehaltssteigerungen von etwa 10% sind bestimmt kein
"Gehaltsdumping".

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Bei den big4 wo es eine strikte Trennung zwischen Tax und Audit gibt mag das ja sein. Im Mittelstand (großkanzleien mit 200 bis 300 MA sind auch mittelstand) trifft das absolut nicht zu was du da schreibst. Viele wollen nach dem Examen rein gar nichts mehr mit Audit zu tun haben. Daher sind stb, die beides können und auch machen wollen relativ rar. Die werden alles andere als schlechter bezahlt, als die stb, die nur steuern machen. Das gilt auch für die, die eigentlich zu 80% prüfen und nur hin und wieder eine ste machen.

Lounge Gast schrieb:

Man muss berücksichtigen, dass es hier nicht um
"normale" StB, sondern StB in der
Wirtschaftsprüfung geht. Letztere werden nach meiner
Erfahrung in der Tat schlechter bezahlt. Das dürfte wohl zwei
Gründe haben: (a) In der Prüfung ist der StB nicht das
relevante Berufsexamen, sondern eher
"nice-to-have"

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Wenn du es nicht glauben möchtest, gerne nochmal ganz einfach. Man steigt mit 40 TEUR Fixgehalt ein (Bachelor etwas weniger, Master etwas mehr). Untere Bandbreite für Senior Manager Fixgehalt ist etwa 75 TEUR. Das ist der Betrag der nicht unterschritten werden darf und aus kleinen Niederlassungen im Osten stammt. Im Durchschnitt liegt das erste Fixgehalt als Senior Manager damit bei gut 80 TEUR.

Mit deinen angeblichen 3-6% Gehaltssteigerungen landet man beim Sprung zum Senior Manager (regelmäßig nach 8-10 Jahren) bei unter 60 TEUR. Es ist also offensichtlich, dass deine Zahlen nicht funktionieren. Ja, man hat sicher auch mal nur 3-6 %, dafür aber eben auch häufig deutlich darüber. Je höher es geht, desto höher sind auch die Sprünge. Im Durchschnitt über die 7-10 Jahre vom Einstieg bis zum Senior Manager (nicht nur die 2-4 Jahre bis zum Senior) 10% sind die Realität, ob du es nun glauben möchtest oder nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Ich kann hier nur aus meiner Sicht berichten:

Bin nun seit gut 9 Jahren dabei. Angefangen als Assi nach dem Studium (vor dem Studium noch Ausbildung als StFA) in einer mittelständischen WP-Kanzlei mit rd. 42k). Nachdem ich den Titel hatte direkter Sprung auf 55k und dann auch zeitnah mehr in die Prüfungsleiterfunktion eingestiegen. Dann ging es jedes Jahr Schlag auf Schlag > 65k > 73k und im Augenblick 80k.

Mal sehen wo die Entwicklung noch hingeht. Ggf. zeitnah noch einen Versuch zum WP starten. Im Moment bin ich jedenfalls sowohl vom Aufgabengebiet als auch mit der Gehaltsentwicklung zufrieden.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

WiWi Gast schrieb am 08.04.2015:

50K für einen Steuerberater erscheint mir extrem wenig. Warum verkauft ihr euch für so wenig Geld? Was verdienen denn die Wirtschaftsprüfer bei euch 60k ?
60K sollte man als Steuerberater schon bekommen, dass ist aber auch die Untergrenze!

Soll und Ist sind zweierlei. Nach Zahlen einer Personalvermittlung in Rhein/Ruhr (WKM) bspw. bekommt ein Jung-WP immer noch deutlich mehr als ein langjähriger Steuerberater. Offenbar wird der WP viel höher gehandelt als der StB, selbst dann, wenn beide in der Steuerberatung tätig sind - warum auch immer.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

WiWi Gast schrieb am 07.04.2015:

Auf dem Weg zum Titel des Wirtschaftsprüfers legen immer noch viele das Steuerberaterexamen ab.
Doch was bringt dieser Titel eigentlich gehaltstechnisch, wenn man ausschließlich oder hauptsächlich im Prüfungsbereich arbeitet?

Bei uns, mittelständische WPG/STBG der next 10, Standort Hamburg werden mit bestanden StB ungefähr 50-53 Tausend gezahlt. Prüfungsleiterpositionen sind unabhängig vom StB Titel. Wir sind komplett getrennt organisiert in WP und in StB.

Meine Freundin als nur BWLlerin macht Umsatzsteuer bei einem normal zahlenden Unternehmen - bringt 75k. Wenn man die - wirklich schwere Ausbildung zum SB oder WP macht, würde ich davon ausgehen, dass man am 6 stelligen Gehalt kratzt, mit ein paar Jahren auch locker darüber kommt.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Wenn ich die Gehälter lese dann muss ich den Kopf schütteln - ich habe im letzten Jahr als Senior (nur Audit, ohne StB-Titel - da durchgefallen) 68.850 € verdient + zusätzlich Überstunden rund TEUR 75. War in Stuttgart bei einer Next10. Bin jetzt aber in der Industrie und da gab es nochmals einen deutlichen Gehaltssprung.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

WiWi Gast schrieb am 19.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.04.2015:

50K für einen Steuerberater erscheint mir extrem wenig. Warum verkauft ihr euch für so wenig Geld? Was verdienen denn die Wirtschaftsprüfer bei euch 60k ?
60K sollte man als Steuerberater schon bekommen, dass ist aber auch die Untergrenze!

Soll und Ist sind zweierlei. Nach Zahlen einer Personalvermittlung in Rhein/Ruhr (WKM) bspw. bekommt ein Jung-WP immer noch deutlich mehr als ein langjähriger Steuerberater. Offenbar wird der WP viel höher gehandelt als der StB, selbst dann, wenn beide in der Steuerberatung tätig sind - warum auch immer.

Ganz einfach: das WP Examen enthält das StB Examen. Heißt wer den WP hat, verfügt über wesentlich mehr Kompetenzen.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Immer diese undifferenzierten Beiträge. Wahrscheinlich hast du weder den StB, noch den WP gemacht und befindest dich noch in den unteren Semestern.

So pauschal kann man das nicht sagen. Natürlich hast du die Legitimation uneingeschränkte Steuerberatung als WP zu betreiben aber das sagt nichts über deine Kompetenzen aus. Ich habe schon StB/WPs kennengelernt, die überhaupt nichts drauf hatten, außer im Examen gut auswendig gelernt zu haben und einen glücklichen Moment bei den Klausurthemen.

Der WP kann natürlich ein breiteres Aufgabenspektrum bearbeiten. Aber machen wir uns nichts vor: Du kannst niemals in beiden Bereichen gleich stark sein.

Deshalb würde ich jedem empfehlen nicht auf irgendwelche Gehaltstabellen zu schauen, sondern wo das Interesse liegt. Wenn du nur an Steuerrecht interessiert bist, dann macht der WP überhaupt keinen Sinn.

Und auch als Steuerberater bei FGS, Linklaters etc. kannst du sehr viel Geld verdienen oder auch bei einer Selbstständigkeit. Die Margen im WP-Geschäft sind schon lange unter Druck.

WiWi Gast schrieb am 20.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.04.2015:

50K für einen Steuerberater erscheint mir extrem wenig. Warum verkauft ihr euch für so wenig Geld? Was verdienen denn die Wirtschaftsprüfer bei euch 60k ?
60K sollte man als Steuerberater schon bekommen, dass ist aber auch die Untergrenze!

Soll und Ist sind zweierlei. Nach Zahlen einer Personalvermittlung in Rhein/Ruhr (WKM) bspw. bekommt ein Jung-WP immer noch deutlich mehr als ein langjähriger Steuerberater. Offenbar wird der WP viel höher gehandelt als der StB, selbst dann, wenn beide in der Steuerberatung tätig sind - warum auch immer.

Ganz einfach: das WP Examen enthält das StB Examen. Heißt wer den WP hat, verfügt über wesentlich mehr Kompetenzen.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

WiWi Gast schrieb am 08.04.2015:

50K für einen Steuerberater erscheint mir extrem wenig. Warum verkauft ihr euch für so wenig Geld? Was verdienen denn die Wirtschaftsprüfer bei euch 60k ?
60K sollte man als Steuerberater schon bekommen, dass ist aber auch die Untergrenze!

Ich kann nur sagen, ich habe nach dem StB-Examen bei einem neue Arbeitgeber mit 40K angefangen. Doch der hat mir zu verstehen gegeben, dass meine Gehalt überhöht sei. Ich würde nicht genug Umsatz bringen.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

Ich kann nur sagen, ich habe nach dem StB-Examen bei einem neue Arbeitgeber mit 40K angefangen. Doch der hat mir zu verstehen gegeben, dass meine Gehalt überhöht sei. Ich würde nicht genug Umsatz bringen.

  • Trägst Du als angestellter Steuerberater mit Verantwortung für die Neuakquise von Mandanten?
  • Ist dies ausdrücklich so in Deinem Arbeitsvertrag festgelegt?
  • Wieviel Zeit und was für ein Budget steht Dir dafür zur Verfügung?
  • Welche Maßnahmen hast Du zur Mandantengewinnung ergriffen?

Ansonsten ist es tatsächlich so, daß 40k Gehalt bei einer kleinen Kanzlei mit entsprechender Mandantschaft (niedere Gegenstandswerte und überalterte Mandanten) zu viel sein kann, da vom Honorarvolumen kaum zu finanzieren.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Selbst schuld dann. 40k bekommt der frische Absolvent bei den Big4, ohne auch nur an das Examen zu denken.

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

50K für einen Steuerberater erscheint mir extrem wenig. Warum verkauft ihr euch für so wenig Geld? Was verdienen denn die Wirtschaftsprüfer bei euch 60k ?
60K sollte man als Steuerberater schon bekommen, dass ist aber auch die Untergrenze!

Ich kann nur sagen, ich habe nach dem StB-Examen bei einem neue Arbeitgeber mit 40K angefangen. Doch der hat mir zu verstehen gegeben, dass meine Gehalt überhöht sei. Ich würde nicht genug Umsatz bringen.

antworten
Mr. NWP

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Wieso erstellst du dir nicht mal einen Account hier? Dann könnte man dich auch direkt erkennen. Man erkennt es zwar auch an deiner Argumentation und an deinem Vokabular, aber das würde die Diskussion doch vereinfachen. Das wurde ja schon mehrfach vorgeschlagen, eine Antwort wäre mal gut.

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

Ich kann nur sagen, ich habe nach dem StB-Examen bei einem neue Arbeitgeber mit 40K angefangen. Doch der hat mir zu verstehen gegeben, dass meine Gehalt überhöht sei. Ich würde nicht genug Umsatz bringen.

  • Trägst Du als angestellter Steuerberater mit Verantwortung für die Neuakquise von Mandanten?
  • Ist dies ausdrücklich so in Deinem Arbeitsvertrag festgelegt?
  • Wieviel Zeit und was für ein Budget steht Dir dafür zur Verfügung?
  • Welche Maßnahmen hast Du zur Mandantengewinnung ergriffen?

Ansonsten ist es tatsächlich so, daß 40k Gehalt bei einer kleinen Kanzlei mit entsprechender Mandantschaft (niedere Gegenstandswerte und überalterte Mandanten) zu viel sein kann, da vom Honorarvolumen kaum zu finanzieren.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Steuerberater in der Wirtschaftsprüfung

Für weniger Arbeiten geht immer. Dann darf man sich nur nicht über die eigene Dummheit beschweren. 40k bekommt fast jeder Berufseinstieger, auch bei kleineren Kanzleien (ab 100 MA). Vermute daher eher Spaßvogel. Falls doch nicht, mein Beileid.

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StepStone Gehaltsreport 2018: Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker sind Topverdiener

Stepstone Gehaltsreport 2018: Das Bild zeigt zwei Lego-Männchen Frau und Mann im Anzug (Wirtschaftsingenieurin und Wirtschaftsinformatiker) vor einem Computer.

Fachkräfte und Führungskräfte mit einem Studienabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik verdienen ausgezeichnet. Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 70.231 Euro liegen die Wirtschaftsingenieur hinter Medizin und Jura auf Platz drei der zurzeit lukrativsten Studiengänge. Die Wirtschaftsinformatiker verdienen mit 69.482 Euro ähnlich gut und sind hinter den Ingenieuren auf Rang fünf im StepStone Gehaltsreport 2018. Mit einem Abschluss in BWL, VWL oder Wirtschaftswissenschaften sind die Gehälter als Key Account Manager mit 75.730 Euro und als Consultant mit 67.592 Euro am höchsten.

StepStone Gehaltsreport 2017: Was Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium verdienen

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

In Deutschland verdienen Fachkräfte und Führungskräfte durchschnittlich 57.100 Euro. Akademiker verdienen im Schnitt 37 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteil in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 65.404 Euro, in Wirtschaftsinformatik 68.133 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen sogar 70.288 Euro.

TVÖD-Tarifeinigung: Beschäftigte können sich über mehr Geld freuen

TVöD: Ein weißes Schild weist den Weg zur  "Universität"

Die Tarifrunde 2018 mit dem Bund und den kommunalen Arbeitgebern ist abgeschlossen. Die Entgelte werden in drei Schritten erhöht; betrieblichschulische Ausbildungsverhältnisse und duale Studiengänge werden tarifiert. Außerdem wird die Jahressonderzahlung im Tarifgebiet Ost der VKA an das Westniveau angeglichen.

Bachelorabsolventen verdienen langfristig viel weniger

 Wortspinnennetz - An Fäden hängen mehrere kleine Würfel mit Buchstaben, die Hochschulabschlüsse: PHD, BA, DR, MA und DIPL vor grauem Hintergrund zeigen.

Höhere Abschlüsse zahlen sich aus. Das Gehalt von Bachelorabsolventen ist im Alter von 25 Jahren bei 2.750 Euro mit dem bei beruflichen Fortbildungsabschlüsse vergleichbar. Masterabsolventen erzielen dann bereits ein Einkommen von rund 2.900 Euro im Monat. Dieser Einkommensunterschied wächst mit steigender Berufserfahrung, wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt. 34-jährige Masterabsolventen verdienen im Durchschnitt etwa 4.380 Euro im Monat, Bachelorabsolventen 3.880 Euro.

Gehaltsanalyse 2017: Was Fach- und Führungskräfte nach Bundesländern verdienen

Die Finanzmetropole Frankfurt.

Wer in Städten lebt und arbeitet, bekommt mehr Gehalt - das stimmt zumindest im Fall München. Fach- und Führungskräfte aus München verdienen durchschnittlich über 3.200 Euro mehr im Jahr als außerhalb der bayrischen Hauptstadt. Das gilt jedoch nicht für alle Bundesländer. Das Online-Portal Gehalt.de hat die Durchschnittsgehälter aller Bundesländer - ohne die Stadtstaaten - mit und ohne Hauptstadt analysiert.

Gehaltsübersicht 2017: Buchhalter und Einkäufer verzeichnen Gehaltszuwachs

Die Gehälter im Finance-, Assistenz- und kaufmännischen Bereich steigen im Jahr 2017 erneut. Besonders profitieren Lohnbuchhalter, Gehaltsbuchhalter sowie Einkäufer von den steigenden Gehältern. Lohnbuchhalter und Gehaltsbuchhalter erwarten einen Zuwachs von 5,9 Prozent, bei Einkäufern sind es 4,3 Prozent. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der neuen Gehaltsübersicht 2017 von Personaldienstleister Robert Half.

Gehaltsstudie 2015: Das verdienen Diplom-Kaufleute und Diplom-Betriebswirte

Ein Lego-Männchen im Anzug mit vielen 50 Euro Scheinen symoblisiert das Thema Gehalt.

Diplom-Kaufleute verdienen in Deutschland im Durchschnitt 4.851 Euro im Monat. Das Einkommen der Diplom-Kaufleute steigt dabei mit der Dauer der Berufserfahrung von durchschnittlichen Einstiegsgehältern von gut 4.100 Euro bis hin zu etwa 6.000 Euro bei mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Auch Diplom-Kaufleute profitieren in tarifgebundenen Unternehmen von höheren Gehältern. Sie liegen 17,4 Prozent über dem Gehalt ihrer Kollegen in Betrieben ohne Tarifvertrag, so das aktuelle Ergebnis der LohnSpiegel Einkommensstudie für die Berufsgruppe „Diplom-Kaufmann/-frau, Diplom-Betriebswirt/in“.

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Gehaltsübersicht 2016: Einkäufer mit größter Gehaltsentwicklung

Eine Hand hält gefächerte Karten mit Buchstaben, die das Wort Gehalt ergeben.

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Durchschnittlich 52.000 Euro verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Akademiker verdienen im Schnitt 35 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Bruttojahresgehalt inklusive variablem Anteile in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 56.438 Euro, in Wirtschaftsinformatik 60.929 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen 60.790 Euro.

Nur 56,4 Prozent sind mit dem Gehalt zufrieden

Rote Ziegelsteinmauer in einer Turnhallenkabine auf dem ein lachendes Gesicht aufgemalt ist.

Der Monster Gehaltsreport 2015 hat die Zufriedenheit von Arbeitnehmern mit ihrem Gehalt, Kollegen und weiteren Jobfaktoren ausgewertet. Nur 56,4 Prozent sind mit dem Gehalt zufrieden. Im internationalen Vergleich zeigen Deutsche die höchste Zufriedenheit bei der Zusammenarbeit mit den Kollegen.

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