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Tesla Gigafactory - Gehälter

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Hallo zusammen!
Da der Bau der Testla Gigafactory in Grünheide bei Berlin ohne erwähnenstwerte Verzögerungen auskommen zu scheint und weiterhin ein Start der Produktion für den Sommer 2021 angepeilt wird, habe ich gerade einen Blick auf die für den Standort Gründheide ausgeschriebenen Stellen geworfen. Ein paar davon klingen gar nicht mal uninteressant.

Allerdings steht für mich komplett in den Sternen, ob und wie attraktiv Tesla als Arbeitgeber sein wird. Arbeitszeiten werden wohl deutlich weniger entspannt sein als bei deutschen OEMs. Gehaltstechnisch wird es nicht soo schlecht sein, was sich meiner Erwartung nach durch die geleistete Arbeitzeit wieder relativieren wird.

Hat sich zufällig schon mal jemand dort beworben und kann ein wenig Auskunft geben, was man bei Tesla gehaltstechnisch erwarten kann?

Könnt natürlich auch gerne schreiben, was ihr so schätzt/erwartet.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

nächstes mal bitte mehr content schaffen.

auszug aus Kununu:
Gehalt über dem Branchenschnitt, rechnet man die vielen Überstunden dazu, sieht das ganze anders aus.

Für das Arbeitsaufkommen viel zu wenig Gehalt. Es wird kein Unterschied gemacht, ob man viel Leistung erbringt oder nicht. Kein Weihnachts-/ Urlaubsgeld. Man bekommt ein Aktienpaket, davon bleibt nach Abzügen der Steuer kaum was über. Zuschuss zu Bahntickets etc. gibt es hier nicht. Man bekommt nur das geringe Gehalt.

Could be more benefits
Weihnachts- und Urlaubsgeld oder sonstige Prämien gibt es nicht. Man erhält das Nötigste und keinen Cent mehr.

Sehr weit unter Branchendurchschnitt. Wenn man sein Gehalt auf die Stunde runter bricht auch unter Mindestlohn. Das Provisionsmodell ist ein Witz. Die Aktienpakete waren schon seit Jahren nicht mehr attraktiv.

Einstiegsgehalt entspricht nach Abziehen der Überstunden nicht dem Mindestlohn. Die versprochenen Aktienpakete sind reinster Schwindel. Ich habe erst nach 4 Jahren alle Aktien auszahlen dürfen und habe diese Pakete so oft doppel besteuert, das es eigentlich nur ein Köder war. Urlaubstage 25, darf man aber nicht am Quartalsende nehmen.

Das Provisionssystem ist für Verkäufer sehr frustrierend. Man wird nicht pro verkaufter Einheit vergütet. Provisionssystem extrem kompliziert, intransparent und wechselt ständig. Product Specialists müssen Woche für Woche Punkte sammeln. Der mit den meisten Punkten bekommt einen Amazon Gutschein, der Rest nichts. Kein transparentes Gehaltssystem, Grundgehalt je Mitarbeiter verschieden.

Das ist Schmerzensgeld und kein Gehalt.

Gehalt nicht sehr gut, Zielerreichungen und Boni praktisch unmöglich und nur auf dem Papier existent

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Nachtrag: Habe mir gerade mal die Gesellschaft angeschaut, also die machen es genauso wie alle anderen. SE -> NL BV und dann entsprechend über Luxemburg oder die Kanalinseln und Irland rüber in die Staaten.

Also die Jobs sehen wirklich sehr gut aus. Denke die werden am Anfang auch viel Überzeugungsarbeit in Form von Benefits leisten müssen und werden es auch tun, damit genug Leute in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.

Bin mir jedoch nicht so sicher, ob wir an badenwürttembergische IGM Metallverhältnisse rankommen werden. Denke am Anfang schon, da viel wechseln werden wollen und müssen, aber langfristig bin ich mir da nicht so sicher.

Aber ja, die Jobs sind teilweise sehr gut, Bezahlung wäre natürlich nach IG Metall Brandenburg ein Plus inkl. dem Tarifwerk. Wer einen Job kriegt kann dann ja mal berichten.

Ansonsten gutes Gelingen

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 31.08.2020:

nächstes mal bitte mehr content schaffen.

Mach dich nicht lächerlich.

Außerdem habe ich mir die Kununu-Bewertungen bereits angesehen. Nur interessieren mich irgendwelche Autohäuser/Vertriebsstandorte reichlich wenig.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Push - würde mich auch alles super interessieren. Bin auch der Meinung, gerade wenn sie die Senior/Leitungspositionen besetzen wollen, müssen sie ein gutes Gehaltspaket bieten. Sonst kommt kein Erfahrener von BaWü/Bayern dahin.
IGM wäre natürlich Trumpf.

Vereinzelt scheinen sich ja schon welche beworben zu haben, siehe Therad: "Tesla oder Tier 1 Zulieferer"

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Es sollte einem klar sein, dass es sich um ein amerikanisches Unternehmen handelt, mit einer entsprechenden Unternehmens"kultur".

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ExBerater

Tesla Gigafactory - Gehälter

bzgl Tesla als Arbeitgeber würde ich mal eher Glassdoor empfehlen weil eben international und nicht kununu.
Aber es würde mich auch nicht überraschen wenn man dort nur gefakte Lobhudeleien liest.

Schwer vorstellbar, dass jemand mit viel Berufserfahrung und einer guten Position "beim Daimler" oder BMW aus BaWü oder München da oben hinzieht.
Man müsste ja auch völlig dass lokale Gehaltsgefüge zuerstören, um jemanden aus dem teuren Süden aus den Top Tarifkonditionen dort wegzulocken.

Glaube da wird man eher Leute bekommen, die bei den deutschen OEMs gerade aussortiert werden. Ansonst

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Wenn ich als "0815-Ing" bei BMW/Daimler meine 70-100k mache und mein Leben im Süden eingerichtet habe, warum soll ich dann nach Brandenburg ziehen?!

Wenn ich als Abteilungsleiter / Manager in den Stuffe E4/E3 oder gar E2 bei Daimler bin, warum soll ich das aufgeben und was neues riskieren und mein Lebensumgebung verlassen?

Einzig bei VW könnte Tesla ködern weils nach Niedersachsen nicht so weit ist bzw. in den Ostdeutschen Werken bei BMW und Porsche. Aber ob die dann da das gewünschte Produktionstechnik Know How bekommen?! Zu "amerikanischen" Arbeitsbedingungen?

Man wird sehen...

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Autoverkäufer werden also schlechter bezahlt als Ingenieure? Das ist ja irre...

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Tesla hat den Standort wegen dem Lohnniveau gewählt. Ostdeutschland, das billige Berlin und Polen sind in der Nähe. Das Lohnniveau von VW ist sehr hoch. Da wird Tesla nicht rankommen. IGM: niemals.

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Montrey

Tesla Gigafactory - Gehälter

Kenne jemanden der in der Gemeinde Fürstenwalde arbeitet und der berichtet mir das Sie mit Anfragen für Wohnungen/Bauland usw. förmlich bombardiert werden. Die unmittelbare Nähe zu Berlin ist für viele sehr interessant.

Die werden genug Leute finden zum Einstellen. We will see.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 01.09.2020:

Wenn ich als "0815-Ing" bei BMW/Daimler meine 70-100k mache und mein Leben im Süden eingerichtet habe, warum soll ich dann nach Brandenburg ziehen?!

Wenn ich als Abteilungsleiter / Manager in den Stuffe E4/E3 oder gar E2 bei Daimler bin, warum soll ich das aufgeben und was neues riskieren und mein Lebensumgebung verlassen?

Einzig bei VW könnte Tesla ködern weils nach Niedersachsen nicht so weit ist bzw. in den Ostdeutschen Werken bei BMW und Porsche. Aber ob die dann da das gewünschte Produktionstechnik Know How bekommen?! Zu "amerikanischen" Arbeitsbedingungen?

Man wird sehen...

Sie könnten auch den amerikanischen Rekruitingstyle anwenden, um geeignetes Personal zu finden. D.h. dass sie nicht nach typisch deutscher Manier Leute mit dem roten (Automobil) Faden suchen, sondern nach dem Skill aus unterschiedlichen Branchen fischen. Die Gehaltsstruktur in Berlin in zahlreichen IT Jobs bietet viel Potenzial aufgrund geringerer Gehälter als im Süden. Auch zu beachten, dass sie anders denken. Ein hoher Manager eines deutschen Konzerns mit der Kultur passt nicht so einfach in ein US Unternehmen mit einer komplett anderen Kultur. Zusätzlich ist Polen nicht weit und bildet auch gutes, günstigeres Personal aus. Das spricht besonders die vielen Polen an, die in Deutschland arbeiten und immer am Wochenende heimfahren. Man beachte die deutschen Autobauer, sowie Banken die Ihre IT in Polen und Osteuropa ausgelagert haben.

Insgesamt glaube ich dass Tesla keine Probleme haben wird personal zu finden.
Ich denke eher das deutsche IGM gewohnte Probleme haben werden. Deshalb würde ich den Rat an deutsche OEMler weitergeben, sich nicht blauäugig dort zu bewerben. Die Welt tickt anders. Aus eigener Erfahrung, in US Unternehmen ist es normal, dass z.b jemand ein Geisteswissenschaftliches Fach studiert hat und in der Industrie arbeitet. So was wäre bei einem d.Autobauer unmöglich.

Daher könnte auch die Frage gestellt werden, warum sollten sie explizit nach personal aus dem Süden suchen, wenn sie in paar Jahren ein Unternehmen erstellt haben, dass die d. Autobauer aus der Portokosten aufkaufen könnte?

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Die von dir beschriebenen Arbeitnehmer sind aber nicht das was Tesla braucht, von diesen Hippen Powerpoint Manager ohne technisches / fachliches Wissen aber mit coolen Ideen und Manager Qualitäten haben die bereits genug, und es macht für Tesla auch keinen Sinn im Hochlohnland Deutschland danach zu suchen.

Hochlohnland weil, dank 30 bzw. 38 Tagen (TZUG) Urlaub, zig Feiertagen und 35h Woche bei gleichzeitig extrem hohen Sozialabgaben Deutschland selbst für EU Verhältnisse extrem teuer ist.
Ich hab einige Jahre bei einem Schweizer Tier1 Supplier gearbeitet, die Gehälter in der Schweiz waren massiv höher, trotzdem waren die Standorte in Ba-Wü teuerer.
44h Woche und 20 (bzw. 25) Tage Urlaub bei ~10 Feiertagen und kaum Lohnnebenkosten machten sogar die Schweiz günstiger vs. Deutschland mit 35h Woche, 38 Tage Urlaub und ~15-20 Feiertage bei 20 (bzw. 40%) Lohnnebenkosten.

In der Tesla Strategieabteilung arbeiten aber keine Anfänger, die wissen das, es gibt Gründe warum die nach Deutschland kommen.

Tesla hat zwar eine starke Marke und hat in der Batterie Technologie locker 2-3 Jahre Vorsprung auf den Rest aber Tesla hat massive Qualitätsprobleme beim Interior, beim Lack, beim Rohbau.
Zudem fehlt einfach Know-How wie eine EFFIZINTE Produktion und SC aufgezogen wird.
Dieses Wissen und Know-How erhofft sich Tesla vom Standort Deutschland.

Aber da müssen die auch die wirklich guten Leute bekommen, die es bei deutschen OEMs und Tier1/2 Suppliern gibt - aber es gibt da auch super viele Pfeiffen.
Und die Guten musst du vom Daimler&Co. erstmal weglotsen.
Das gelingt nicht mit Hungerlöhnen oder unmenschlichen Arbeitsbedingungen.
Und neben dem Gehalt ist die Arbeitsplatzsicherheit und die Betriebsrenten etwas, was man bei Daimler & Co. nicht mal eben für ein hippes Tesla Büro aufgibt.

WiWi Gast schrieb am 01.09.2020:

Wenn ich als "0815-Ing" bei BMW/Daimler meine 70-100k mache und mein Leben im Süden eingerichtet habe, warum soll ich dann nach Brandenburg ziehen?!

Wenn ich als Abteilungsleiter / Manager in den Stuffe E4/E3 oder gar E2 bei Daimler bin, warum soll ich das aufgeben und was neues riskieren und mein Lebensumgebung verlassen?

Einzig bei VW könnte Tesla ködern weils nach Niedersachsen nicht so weit ist bzw. in den Ostdeutschen Werken bei BMW und Porsche. Aber ob die dann da das gewünschte Produktionstechnik Know How bekommen?! Zu "amerikanischen" Arbeitsbedingungen?

Man wird sehen...

Sie könnten auch den amerikanischen Rekruitingstyle anwenden, um geeignetes Personal zu finden. D.h. dass sie nicht nach typisch deutscher Manier Leute mit dem roten (Automobil) Faden suchen, sondern nach dem Skill aus unterschiedlichen Branchen fischen. Die Gehaltsstruktur in Berlin in zahlreichen IT Jobs bietet viel Potenzial aufgrund geringerer Gehälter als im Süden. Auch zu beachten, dass sie anders denken. Ein hoher Manager eines deutschen Konzerns mit der Kultur passt nicht so einfach in ein US Unternehmen mit einer komplett anderen Kultur. Zusätzlich ist Polen nicht weit und bildet auch gutes, günstigeres Personal aus. Das spricht besonders die vielen Polen an, die in Deutschland arbeiten und immer am Wochenende heimfahren. Man beachte die deutschen Autobauer, sowie Banken die Ihre IT in Polen und Osteuropa ausgelagert haben.

Insgesamt glaube ich dass Tesla keine Probleme haben wird personal zu finden.
Ich denke eher das deutsche IGM gewohnte Probleme haben werden. Deshalb würde ich den Rat an deutsche OEMler weitergeben, sich nicht blauäugig dort zu bewerben. Die Welt tickt anders. Aus eigener Erfahrung, in US Unternehmen ist es normal, dass z.b jemand ein Geisteswissenschaftliches Fach studiert hat und in der Industrie arbeitet. So was wäre bei einem d.Autobauer unmöglich.

Daher könnte auch die Frage gestellt werden, warum sollten sie explizit nach personal aus dem Süden suchen, wenn sie in paar Jahren ein Unternehmen erstellt haben, dass die d. Autobauer aus der Portokosten aufkaufen könnte?

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 01.09.2020:

Die von dir beschriebenen Arbeitnehmer sind aber nicht das was Tesla braucht, von diesen Hippen Powerpoint Manager ohne technisches / fachliches Wissen aber mit coolen Ideen und Manager Qualitäten haben die bereits genug, und es macht für Tesla auch keinen Sinn im Hochlohnland Deutschland danach zu suchen.

Hochlohnland weil, dank 30 bzw. 38 Tagen (TZUG) Urlaub, zig Feiertagen und 35h Woche bei gleichzeitig extrem hohen Sozialabgaben Deutschland selbst für EU Verhältnisse extrem teuer ist.
Ich hab einige Jahre bei einem Schweizer Tier1 Supplier gearbeitet, die Gehälter in der Schweiz waren massiv höher, trotzdem waren die Standorte in Ba-Wü teuerer.
44h Woche und 20 (bzw. 25) Tage Urlaub bei ~10 Feiertagen und kaum Lohnnebenkosten machten sogar die Schweiz günstiger vs. Deutschland mit 35h Woche, 38 Tage Urlaub und ~15-20 Feiertage bei 20 (bzw. 40%) Lohnnebenkosten.

In der Tesla Strategieabteilung arbeiten aber keine Anfänger, die wissen das, es gibt Gründe warum die nach Deutschland kommen.

Tesla hat zwar eine starke Marke und hat in der Batterie Technologie locker 2-3 Jahre Vorsprung auf den Rest aber Tesla hat massive Qualitätsprobleme beim Interior, beim Lack, beim Rohbau.
Zudem fehlt einfach Know-How wie eine EFFIZINTE Produktion und SC aufgezogen wird.
Dieses Wissen und Know-How erhofft sich Tesla vom Standort Deutschland.

Aber da müssen die auch die wirklich guten Leute bekommen, die es bei deutschen OEMs und Tier1/2 Suppliern gibt - aber es gibt da auch super viele Pfeiffen.
Und die Guten musst du vom Daimler&Co. erstmal weglotsen.
Das gelingt nicht mit Hungerlöhnen oder unmenschlichen Arbeitsbedingungen.
Und neben dem Gehalt ist die Arbeitsplatzsicherheit und die Betriebsrenten etwas, was man bei Daimler & Co. nicht mal eben für ein hippes Tesla Büro aufgibt.

Wenn ich als "0815-Ing" bei BMW/Daimler meine 70-100k mache und mein Leben im Süden eingerichtet habe, warum soll ich dann nach Brandenburg ziehen?!

Wenn ich als Abteilungsleiter / Manager in den Stuffe E4/E3 oder gar E2 bei Daimler bin, warum soll ich das aufgeben und was neues riskieren und mein Lebensumgebung verlassen?

Einzig bei VW könnte Tesla ködern weils nach Niedersachsen nicht so weit ist bzw. in den Ostdeutschen Werken bei BMW und Porsche. Aber ob die dann da das gewünschte Produktionstechnik Know How bekommen?! Zu "amerikanischen" Arbeitsbedingungen?

Man wird sehen...

Sie könnten auch den amerikanischen Rekruitingstyle anwenden, um geeignetes Personal zu finden. D.h. dass sie nicht nach typisch deutscher Manier Leute mit dem roten (Automobil) Faden suchen, sondern nach dem Skill aus unterschiedlichen Branchen fischen. Die Gehaltsstruktur in Berlin in zahlreichen IT Jobs bietet viel Potenzial aufgrund geringerer Gehälter als im Süden. Auch zu beachten, dass sie anders denken. Ein hoher Manager eines deutschen Konzerns mit der Kultur passt nicht so einfach in ein US Unternehmen mit einer komplett anderen Kultur. Zusätzlich ist Polen nicht weit und bildet auch gutes, günstigeres Personal aus. Das spricht besonders die vielen Polen an, die in Deutschland arbeiten und immer am Wochenende heimfahren. Man beachte die deutschen Autobauer, sowie Banken die Ihre IT in Polen und Osteuropa ausgelagert haben.

Insgesamt glaube ich dass Tesla keine Probleme haben wird personal zu finden.
Ich denke eher das deutsche IGM gewohnte Probleme haben werden. Deshalb würde ich den Rat an deutsche OEMler weitergeben, sich nicht blauäugig dort zu bewerben. Die Welt tickt anders. Aus eigener Erfahrung, in US Unternehmen ist es normal, dass z.b jemand ein Geisteswissenschaftliches Fach studiert hat und in der Industrie arbeitet. So was wäre bei einem d.Autobauer unmöglich.

Daher könnte auch die Frage gestellt werden, warum sollten sie explizit nach personal aus dem Süden suchen, wenn sie in paar Jahren ein Unternehmen erstellt haben, dass die d. Autobauer aus der Portokosten aufkaufen könnte?

Von hipster war auch nicht die Rede. Ich beziehe das auf die skills.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Aber da müssen die auch die wirklich guten Leute bekommen, die es bei deutschen OEMs und Tier1/2 Suppliern gibt - aber es gibt da auch super viele Pfeiffen.
Und die Guten musst du vom Daimler&Co. erstmal weglotsen.
Das gelingt nicht mit Hungerlöhnen oder unmenschlichen Arbeitsbedingungen.
Und neben dem Gehalt ist die Arbeitsplatzsicherheit und die Betriebsrenten etwas, was man bei Daimler & Co. nicht mal eben für ein hippes Tesla Büro aufgibt.

Meine Rede. Sicherlich werden die einfachen Arbeitsplätze am Band in der Produktion von Polen besetzt werden, dennoch braucht es auch eine Reihe an Managern und Ings. die vom Fach sind. Nun ist Berlin nicht gerade als Automobilstanddort bekannt, obgleich es nun für viele gute Chancen gibt, dort jetzt Fuss zu fassen. Dennoch braucht es gerade auf höherer Ebene Leute, die man von woanders ködern muss, damit der Laden läuft. Aber ja, wir werden sehen.
Das mit den Grundstückspreisen kann ich bestätigen - komme aus der Region und das zieht massiv an inkl. dem Ausbau der Infrastruktur.

Da die Bewerbungen ja laufen, wäre es cool wenn jemand Insights hat was denn wirklich die Konditionen sind/sein werden.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

schaetze Stundenlohn wird mindestens 30% unter dt Herstellern liegen

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Wurde über einen Headhunter angesprochen. Head of Finance, 180.000 EUR All-in Paket.
Gehalt ist also Marktkonform, aber entspricht auch keiner großen Gehaltssteigerung. Für mich war das nichts, da ich mich in Bayern wohler fühle als im Norden.

Für Projektmanager werden wohl so 90-100k an den Tisch gelegt. Dürfte also auch ca. dem deutschen Automobilschnitt entsprechen.

Ich denke Tesla erhofft sich durch das Branding sich zu positionieren und nicht durch das Gehalt. Für die Region ist das Gehalt top, aber ich kann mir schwer vorstellen, dass Leute freiwillig aus München und Stuttgart in ein Dorf im Osten ziehen. Denke es wird eher so sein, dass dort Leute landen die ohnehin aus der Umgebung kommen, oder es bei den deutschen Autobauern nicht geschafft haben.

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listrea

Tesla Gigafactory - Gehälter

Die "guten Leute" kommen nicht von den OEMs, sondern von den Zulieferern. Was soll Tesla mit einer Horde von Headquarter-Bürokraten deren hauptsächliche Leistung es ist, das bestehende Geflecht an Zulieferern zu verwalten?

Das ist ja genau das, was Tesla nicht will.
Abgesehen davon ist meines Wissens nach Berlin ein reiner Produktionsstandort (abgesehen von diesem kleinen Thinktank in der City). Die großen Strategen sitzen da also nicht.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Die richtig erfahrenen Leute sind aber alle älter als 35 und haben mit dem ganzen Geld vom Daimler und Porsche ein Häusle im Schwabenland gebaut. Die bekommst Du so schnell nicht nach Brandenburg.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Euch ist schon klar, wieviele VW Mitarbeiter und Manager täglich von Berlin nach Wolfsburg pendeln? Diese wird man bevorzugt versuchen zu ködern. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Tesla besagten Personen unattraktive Angebote machen wird, um zu wechseln.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 01.09.2020:

Die richtig erfahrenen Leute sind aber alle älter als 35 und haben mit dem ganzen Geld vom Daimler und Porsche ein Häusle im Schwabenland gebaut. Die bekommst Du so schnell nicht nach Brandenburg.

Die will Tesla auch gar nicht. 9-to-5 Verwalter sind da nicht so beliebt.

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ExBerater

Tesla Gigafactory - Gehälter

Manche Leute sind echt lustig. Ihr denkt echt bei Tesla arbeiten nur die super brains und high performer, und bei deutschen OEMs arbeiten nur Beamte.

Wenn dem so wäre, muss man sich umso mehr fragen, warum a) Tesla nur 1 (!) Modell anbietet mit dem sie Stückzahlen machen,, und b) selbst das nur homöopathischen Mengen verkaufen, c) jeden ramp up versemmeln und d) lauter Dinge versprechen die sie dann nicht pünktlich liefern können.

Glaubt mir, Tesla wäre heilfroh über jeden ordentlichen deutschen Ingenieur, der ihnen ein Auto konstruiert, welches man fertigen kann, und der ihnen hilft einen Anlauf in Qualität und Zeit hinzubekommen. Außerdem: Nein, diese Leute arbeiten auch beim Daimler nicht 7.5h am Tag wenn der Anlauf ansteht. Aber sie können es halt

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Lieber 9-5 arbeiten und Tesla fahren, als bei Tesla arbeiten....

WiWi Gast schrieb am 01.09.2020:

Die richtig erfahrenen Leute sind aber alle älter als 35 und haben mit dem ganzen Geld vom Daimler und Porsche ein Häusle im Schwabenland gebaut. Die bekommst Du so schnell nicht nach Brandenburg.

Die will Tesla auch gar nicht. 9-to-5 Verwalter sind da nicht so beliebt.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Als ob bei den OEMs nur Bürokraten sitzen...lol!

Was glaubt ihr, wer Werke in China, Mexiko, Indien, usw. hochzieht?

Verglichen mit Mexiko oder Indien ist ein neues Werk in Brandenburg der reinste Kindergeburtstag!

Ein gestandener Manager von Daimler oder BMW lacht über die 500 km Pendeldistanz nach Brandenburg. Das kann man locker jedes Wochenende machen.

Es gibt auch viele Leute in der Automobilindustrie hierzulande, die nach einer Herausforderung suchen. Der Neubau einer solchen Gigafactory quasi vor der Haustür ist für viele wohl eine einmalige Chance, gerade in Deutschland mit seinen Bedenkenträgern und Fledermaus-Schützern.

Aber irgendwelche Startup-Hippster aus Berlin braucht Tesla nicht einstellen. So eine Fabrik mit echten Maschinen und echten Produkten ist was ganz Anderes als ein paar Bits und Bytes rumzuschieben. Etwas für echte Männer ;)

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Mit nem Tesla wird es schon eng bei 500 km....

WiWi Gast schrieb am 01.09.2020:

Als ob bei den OEMs nur Bürokraten sitzen...lol!

Was glaubt ihr, wer Werke in China, Mexiko, Indien, usw. hochzieht?

Verglichen mit Mexiko oder Indien ist ein neues Werk in Brandenburg der reinste Kindergeburtstag!

Ein gestandener Manager von Daimler oder BMW lacht über die 500 km Pendeldistanz nach Brandenburg. Das kann man locker jedes Wochenende machen.

Es gibt auch viele Leute in der Automobilindustrie hierzulande, die nach einer Herausforderung suchen. Der Neubau einer solchen Gigafactory quasi vor der Haustür ist für viele wohl eine einmalige Chance, gerade in Deutschland mit seinen Bedenkenträgern und Fledermaus-Schützern.

Aber irgendwelche Startup-Hippster aus Berlin braucht Tesla nicht einstellen. So eine Fabrik mit echten Maschinen und echten Produkten ist was ganz Anderes als ein paar Bits und Bytes rumzuschieben. Etwas für echte Männer ;)

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 01.09.2020:

Als ob bei den OEMs nur Bürokraten sitzen...lol!

Was glaubt ihr, wer Werke in China, Mexiko, Indien, usw. hochzieht?

Lokale Auftragnehmer?

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

OEM Butzen Sesselfurzer detected :D

WiWi Gast schrieb am 01.09.2020:

Als ob bei den OEMs nur Bürokraten sitzen...lol!

Was glaubt ihr, wer Werke in China, Mexiko, Indien, usw. hochzieht?

Verglichen mit Mexiko oder Indien ist ein neues Werk in Brandenburg der reinste Kindergeburtstag!

Ein gestandener Manager von Daimler oder BMW lacht über die 500 km Pendeldistanz nach Brandenburg. Das kann man locker jedes Wochenende machen.

Es gibt auch viele Leute in der Automobilindustrie hierzulande, die nach einer Herausforderung suchen. Der Neubau einer solchen Gigafactory quasi vor der Haustür ist für viele wohl eine einmalige Chance, gerade in Deutschland mit seinen Bedenkenträgern und Fledermaus-Schützern.

Aber irgendwelche Startup-Hippster aus Berlin braucht Tesla nicht einstellen. So eine Fabrik mit echten Maschinen und echten Produkten ist was ganz Anderes als ein paar Bits und Bytes rumzuschieben. Etwas für echte Männer ;)

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Made my day! +1

WiWi Gast schrieb am 01.09.2020:

Mit nem Tesla wird es schon eng bei 500 km....

WiWi Gast schrieb am 01.09.2020:

Als ob bei den OEMs nur Bürokraten sitzen...lol!

Was glaubt ihr, wer Werke in China, Mexiko, Indien, usw. hochzieht?

Verglichen mit Mexiko oder Indien ist ein neues Werk in Brandenburg der reinste Kindergeburtstag!

Ein gestandener Manager von Daimler oder BMW lacht über die 500 km Pendeldistanz nach Brandenburg. Das kann man locker jedes Wochenende machen.

Es gibt auch viele Leute in der Automobilindustrie hierzulande, die nach einer Herausforderung suchen. Der Neubau einer solchen Gigafactory quasi vor der Haustür ist für viele wohl eine einmalige Chance, gerade in Deutschland mit seinen Bedenkenträgern und Fledermaus-Schützern.

Aber irgendwelche Startup-Hippster aus Berlin braucht Tesla nicht einstellen. So eine Fabrik mit echten Maschinen und echten Produkten ist was ganz Anderes als ein paar Bits und Bytes rumzuschieben. Etwas für echte Männer ;)

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Ich hab gehört, die kann man unterwegs sogar wieder aufladen ;-)

WiWi Gast schrieb am 01.09.2020:

Mit nem Tesla wird es schon eng bei 500 km....

WiWi Gast schrieb am 01.09.2020:

Als ob bei den OEMs nur Bürokraten sitzen...lol!

Was glaubt ihr, wer Werke in China, Mexiko, Indien, usw. hochzieht?

Verglichen mit Mexiko oder Indien ist ein neues Werk in Brandenburg der reinste Kindergeburtstag!

Ein gestandener Manager von Daimler oder BMW lacht über die 500 km Pendeldistanz nach Brandenburg. Das kann man locker jedes Wochenende machen.

Es gibt auch viele Leute in der Automobilindustrie hierzulande, die nach einer Herausforderung suchen. Der Neubau einer solchen Gigafactory quasi vor der Haustür ist für viele wohl eine einmalige Chance, gerade in Deutschland mit seinen Bedenkenträgern und Fledermaus-Schützern.

Aber irgendwelche Startup-Hippster aus Berlin braucht Tesla nicht einstellen. So eine Fabrik mit echten Maschinen und echten Produkten ist was ganz Anderes als ein paar Bits und Bytes rumzuschieben. Etwas für echte Männer ;)

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

An die VW Löhne werden die nicht rankommen. 70k für 23 Std/Wo. ist da ein tariflicher Arbeiterlohn.
Spannend finde ich, ob Tesla die Spaltmaße und den Versatz in den Griff bekommt. Selbst mein Kit-Car ist besser verarbeitet.

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

An die VW Löhne werden die nicht rankommen. 70k für 23 Std/Wo. ist da ein tariflicher Arbeiterlohn.
Spannend finde ich, ob Tesla die Spaltmaße und den Versatz in den Griff bekommt. Selbst mein Kit-Car ist besser verarbeitet.

70k für eine 23Std/Woche ist doch Standard. :-)

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

An die VW Löhne werden die nicht rankommen. 70k für 23 Std/Wo. ist da ein tariflicher Arbeiterlohn.
Spannend finde ich, ob Tesla die Spaltmaße und den Versatz in den Griff bekommt. Selbst mein Kit-Car ist besser verarbeitet.

Das Problem ist, dass Tesla das gar nicht als Ziel hat - die Amis (Hauptmarkt) geben sich halt mit zusammengeschusterten Autos zufrieden.

Jetzt Mal was nicht trolliges, sondern real Facts:
Ich kenne jemand relativ vermögendes, der den damaligen Roadster besaß und auch sehr stark in Tesla investiert war. Als Besitzer eines Unternehmens im technischen Bereich hat er damals Elon auf die Qualität seiner Autos angesprochen und gefordert, dass es beim Model 3 besser werden muss. Als er dann sah, dass Herr Musk nicht die Absicht hat die Qualität der Autos zu verbessern, stieg er aus und sorgte für einen zweistelligen Kursrutsch (habe ich leider erst in Nachhinein erfahren). Die Aktie machte seitdem 1.400% und Elon ist jetzt 20 Mal mehr Wert als er... aber nichts geht über die Ingenieursehre.
Elon und er reden seitdem nicht mehr :)

Ist kein Troll sondern First Hand Info.

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ExBerater

Tesla Gigafactory - Gehälter

Vielleicht lacht der Bekannte wenn die Tesla Aktie in den nächsten 3 Jahren um 80% nach unten korrigiert.

Nüchtern betrachtet ist Tesla doch in einer Zwickmühle: Man kann ein paar Autos verkaufen mit dem heutigen Qualitätsanspruch an die progressiven EV Enthusiasten die sich das bieten lassen und andere Prioritäten haben. Dann ist das Unternehmen aber nicht so viel Wert, weil man eben nie ein großer Spieler sein wird.
Oder man erreicht das erwartete Qualitätsniveau, dann werden die Autos deutlich teurer, und man schafft es dann ggf die Erwartungen des verwöhnten Massenmarkts zu treffen.

Für letzteres fehlen Tesla aber auf absehbare Zeit schlicht die Modelle. Im Moment hat man Modell 3 dessen Kurze bald in Europa wieder abflachen wird. Was kommt danach? Tesla hat kein Auto was der europäische Markt wirklich will - und der asiatische auch kaum.

Da sprechen wir noch nicht mal darüber, dass Tesla ja eigentlich als Tech Unternehmen bewertet wird. Aber wo ist die Tech mit der man Geld machen wird?

Ich würde gerne eine offene Frage an all die stellen, die Tesla dahin gehend so stark verteidigen: Womit macht das Tech Unternehmen Tesla in 5 jahren Geld

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

ExBerater schrieb am 02.09.2020:

Vielleicht lacht der Bekannte wenn die Tesla Aktie in den nächsten 3 Jahren um 80% nach unten korrigiert.

Nüchtern betrachtet ist Tesla doch in einer Zwickmühle: Man kann ein paar Autos verkaufen mit dem heutigen Qualitätsanspruch an die progressiven EV Enthusiasten die sich das bieten lassen und andere Prioritäten haben. Dann ist das Unternehmen aber nicht so viel Wert, weil man eben nie ein großer Spieler sein wird.
Oder man erreicht das erwartete Qualitätsniveau, dann werden die Autos deutlich teurer, und man schafft es dann ggf die Erwartungen des verwöhnten Massenmarkts zu treffen.

Für letzteres fehlen Tesla aber auf absehbare Zeit schlicht die Modelle. Im Moment hat man Modell 3 dessen Kurze bald in Europa wieder abflachen wird. Was kommt danach? Tesla hat kein Auto was der europäische Markt wirklich will - und der asiatische auch kaum.

Da sprechen wir noch nicht mal darüber, dass Tesla ja eigentlich als Tech Unternehmen bewertet wird. Aber wo ist die Tech mit der man Geld machen wird?

Ich würde gerne eine offene Frage an all die stellen, die Tesla dahin gehend so stark verteidigen: Womit macht das Tech Unternehmen Tesla in 5 jahren Geld

Die Aktie ist eine Blase. Bin heute bei 400$US raus, ärgere mich das ich nicht schon bei 440$ raus bin.

Wer glaubt, Tesla sei mit dem Ziel irgendwann in den nächsten Jahren (!) mal 2 Millionen Autos zu verkaufen, so viel Wert wie Toyota (11 Mio verkaufte Fahrzeuge), VW (11 Mio), Daimler (2,5 Mio), BMW (2 Mio), Renault, PSA etc zusammen, der soll das ruhig glauben.

Qualitativ kommt Tesla stand heute nicht annähernd an deutsche oder japanische Hersteller ran. Selbst die Koreaner sind weit weg.

Einzig bei der Batterietechnik ist Tesla ein Tech Gigant. Und hier sehe ich eigentlich am ehesten das Potential für die Zukunft. In dem Tesla an die anderen OEMs Batterien verkauft.

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Ich finde es amüsant, wie beim Thema Tesla wirklich zwei Gegenpole aufeinander stoßen.
Die einen erzählen von Spaltmaßen und der mäßigen Verarbeitung. Das sind mMn KPIs, die nur unter MA der Automobilindustrie genutzt werden. Welcher Privatmensch hatte jemals als Argument gegen einen Tesla gesagt, dass ihm die Spaltmaße nicht gut genug waren?

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Ich finde es amüsant, wie beim Thema Tesla wirklich zwei Gegenpole aufeinander stoßen.
Die einen erzählen von Spaltmaßen und der mäßigen Verarbeitung. Das sind mMn KPIs, die nur unter MA der Automobilindustrie genutzt werden. Welcher Privatmensch hatte jemals als Argument gegen einen Tesla gesagt, dass ihm die Spaltmaße nicht gut genug waren?

Hast Du Dir das mal angesehen? Schon krass.
Es geht nicht um Spaltmaße sondern um schief und krumm.

antworten
ExBerater

Tesla Gigafactory - Gehälter

Ja aber jenseits der progressiven EV Enthusiasten zählen eben solch schnöde Argumente.
Der Mann der jahrelang E Klasse oder Passat gefahren ist, guckt sich nen Tesla an und wird das Auto bei Empfang erst mal zurückgehen lassen weil die Qualität nicht stimmt.
Die Leute interessiert es dann nicht ob der Tesla Akku 3% effizienter ist (und auch das wird sich mal ändern)

Und wenn man groß mitspielen will, muss man eben diese Leute befriedigen.

Noch mal die Frage: womit wird Tesla in 5 Jahren das große Geld verdienen was die Marktkapitalisierung heute rechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Ich finde es amüsant, wie beim Thema Tesla wirklich zwei Gegenpole aufeinander stoßen.
Die einen erzählen von Spaltmaßen und der mäßigen Verarbeitung. Das sind mMn KPIs, die nur unter MA der Automobilindustrie genutzt werden. Welcher Privatmensch hatte jemals als Argument gegen einen Tesla gesagt, dass ihm die Spaltmaße nicht gut genug waren?

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

ExBerater schrieb am 02.09.2020:

Ja aber jenseits der progressiven EV Enthusiasten zählen eben solch schnöde Argumente.
Der Mann der jahrelang E Klasse oder Passat gefahren ist, guckt sich nen Tesla an und wird das Auto bei Empfang erst mal zurückgehen lassen weil die Qualität nicht stimmt.
Die Leute interessiert es dann nicht ob der Tesla Akku 3% effizienter ist (und auch das wird sich mal ändern)

Und wenn man groß mitspielen will, muss man eben diese Leute befriedigen.

Noch mal die Frage: womit wird Tesla in 5 Jahren das große Geld verdienen was die Marktkapitalisierung heute rechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Ich finde es amüsant, wie beim Thema Tesla wirklich zwei Gegenpole aufeinander stoßen.
Die einen erzählen von Spaltmaßen und der mäßigen Verarbeitung. Das sind mMn KPIs, die nur unter MA der Automobilindustrie genutzt werden. Welcher Privatmensch hatte jemals als Argument gegen einen Tesla gesagt, dass ihm die Spaltmaße nicht gut genug waren?

Mit irgendwelchen Leuten, die Musks als Heiligen sehen...gerade nen Bericht über ihn und seine Deutschlandtour gesehen...zum Schießen.
Jetzt im ernst...das ist ne riesige Bubble die irgendwann platzen wird - die MarketCap ist schon seit Monaten nicht mehr gerechtfertigt - wenn nicht seit Jahren.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Tesla schneidet nicht ohne Grund am schlechtesten in US Zuverlässigkeitsrankings ab

ExBerater schrieb am 02.09.2020:

Ja aber jenseits der progressiven EV Enthusiasten zählen eben solch schnöde Argumente.
Der Mann der jahrelang E Klasse oder Passat gefahren ist, guckt sich nen Tesla an und wird das Auto bei Empfang erst mal zurückgehen lassen weil die Qualität nicht stimmt.
Die Leute interessiert es dann nicht ob der Tesla Akku 3% effizienter ist (und auch das wird sich mal ändern)

Und wenn man groß mitspielen will, muss man eben diese Leute befriedigen.

Noch mal die Frage: womit wird Tesla in 5 Jahren das große Geld verdienen was die Marktkapitalisierung heute rechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Ich finde es amüsant, wie beim Thema Tesla wirklich zwei Gegenpole aufeinander stoßen.
Die einen erzählen von Spaltmaßen und der mäßigen Verarbeitung. Das sind mMn KPIs, die nur unter MA der Automobilindustrie genutzt werden. Welcher Privatmensch hatte jemals als Argument gegen einen Tesla gesagt, dass ihm die Spaltmaße nicht gut genug waren?

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Ich finde es amüsant, wie beim Thema Tesla wirklich zwei Gegenpole aufeinander stoßen.
Die einen erzählen von Spaltmaßen und der mäßigen Verarbeitung. Das sind mMn KPIs, die nur unter MA der Automobilindustrie genutzt werden. Welcher Privatmensch hatte jemals als Argument gegen einen Tesla gesagt, dass ihm die Spaltmaße nicht gut genug waren?

Das mit den Spaltmaßen ist ja nur ein Symptom, genau wie das bei größeren Pfützen generell gerne hinten mal die Stoßstange wegfliegt, oder das die Farbe irgendwo abplatzt - das alles stärkt nicht gerade das Käufervertrauen, dass ich hier langfristig ein solides, wartungsarmes KFZ vor mir habe.

Und das muss schon her denn die 0815 Köufer interessieren sich wenig für Robotaxis, in der ferne liegendes autonomes Fahren oder sonstwelche vollmundigen Zukunftsversprechen. Das unterscheidet den Tesla-Nerd vom 0815-Käufer und damit den Erfolg im Nischen- vom Massenmarkt.

Genau das ist, was die Mehrheit der Investoren derzeit noch nicht verstanden hat.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Tesla schneidet nicht ohne Grund am schlechtesten in US Zuverlässigkeitsrankings ab

Wobei die deutschen Hersteller haben da auch sehr schlecht abgeschnitten. Damit ist Tesla da wenigstens in guter Gesellschaft.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

@ExBerater: Tesla hat alles zentralisiert, ich meine ECUs. Die brauchen keine x ECUs. VW (ID.3) hat es mit Conti probiert und es war nicht einfach, es gibt immer noch diverse probleme.

last but not least Batterie Technologie, das beherrscht Tesla, die Deutschen haben drauf verzichtet bzw. sind zu spät dran.

Die Frage bleibt auch, wie wird sich Wasserstoff Technologie weiterentwickeln. Politische Schwenk zur Wasserstoff-Strategie verheißt für Elektromobilität auf reiner Batteriebasis nichts Gutes.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Das mit den Spaltmaßen ist ja nur ein Symptom, genau wie das bei größeren Pfützen generell gerne hinten mal die Stoßstange wegfliegt, oder das die Farbe irgendwo abplatzt - das alles stärkt nicht gerade das Käufervertrauen, dass ich hier langfristig ein solides, wartungsarmes KFZ vor mir habe.

Und das muss schon her denn die 0815 Köufer interessieren sich wenig für Robotaxis, in der ferne liegendes autonomes Fahren oder sonstwelche vollmundigen Zukunftsversprechen. Das unterscheidet den Tesla-Nerd vom 0815-Käufer und damit den Erfolg im Nischen- vom Massenmarkt.

Genau das ist, was die Mehrheit der Investoren derzeit noch nicht verstanden hat.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Ich finde es amüsant, wie beim Thema Tesla wirklich zwei Gegenpole aufeinander stoßen.
Die einen erzählen von Spaltmaßen und der mäßigen Verarbeitung. Das sind mMn KPIs, die nur unter MA der Automobilindustrie genutzt werden. Welcher Privatmensch hatte jemals als Argument gegen einen Tesla gesagt, dass ihm die Spaltmaße nicht gut genug waren?

Das mit den Spaltmaßen ist ja nur ein Symptom, genau wie das bei größeren Pfützen generell gerne hinten mal die Stoßstange wegfliegt, oder das die Farbe irgendwo abplatzt - das alles stärkt nicht gerade das Käufervertrauen, dass ich hier langfristig ein solides, wartungsarmes KFZ vor mir habe.

Und das muss schon her denn die 0815 Köufer interessieren sich wenig für Robotaxis, in der ferne liegendes autonomes Fahren oder sonstwelche vollmundigen Zukunftsversprechen. Das unterscheidet den Tesla-Nerd vom 0815-Käufer und damit den Erfolg im Nischen- vom Massenmarkt.

Genau das ist, was die Mehrheit der Investoren derzeit noch nicht verstanden hat.

was du nicht verstehst ist, dass tesla bei dem derzeitigen market cap so viel cash hat, dass sie jegliches know how einkaufen können.

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ExBerater

Tesla Gigafactory - Gehälter

und das beantwortet was genau?

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

@ExBerater: Tesla hat alles zentralisiert, ich meine ECUs. Die brauchen keine x ECUs. VW (ID.3) hat es mit Conti probiert und es war nicht einfach, es gibt immer noch diverse probleme.

last but not least Batterie Technologie, das beherrscht Tesla, die Deutschen haben drauf verzichtet bzw. sind zu spät dran.

Die Frage bleibt auch, wie wird sich Wasserstoff Technologie weiterentwickeln. Politische Schwenk zur Wasserstoff-Strategie verheißt für Elektromobilität auf reiner Batteriebasis nichts Gutes.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Ich finde es amüsant, wie beim Thema Tesla wirklich zwei Gegenpole aufeinander stoßen.
Die einen erzählen von Spaltmaßen und der mäßigen Verarbeitung. Das sind mMn KPIs, die nur unter MA der Automobilindustrie genutzt werden. Welcher Privatmensch hatte jemals als Argument gegen einen Tesla gesagt, dass ihm die Spaltmaße nicht gut genug waren?

Das mit den Spaltmaßen ist ja nur ein Symptom, genau wie das bei größeren Pfützen generell gerne hinten mal die Stoßstange wegfliegt, oder das die Farbe irgendwo abplatzt - das alles stärkt nicht gerade das Käufervertrauen, dass ich hier langfristig ein solides, wartungsarmes KFZ vor mir habe.

Und das muss schon her denn die 0815 Köufer interessieren sich wenig für Robotaxis, in der ferne liegendes autonomes Fahren oder sonstwelche vollmundigen Zukunftsversprechen. Das unterscheidet den Tesla-Nerd vom 0815-Käufer und damit den Erfolg im Nischen- vom Massenmarkt.

Genau das ist, was die Mehrheit der Investoren derzeit noch nicht verstanden hat.

was du nicht verstehst ist, dass tesla bei dem derzeitigen market cap so viel cash hat, dass sie jegliches know how einkaufen können.

Da hat wohl jemand die Grundsätze des Aktienmarktes nicht verstanden...MarketCap hat mit dem Cashbestand eines Unternehmens überhaupt, überhaupt nichts zu tun. Im Fall von Tesla führt die Kapitalerhöhung zu mehr Cash.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Tesla ist doch hauptsaechlich anders bewertet weil sie ein auto als service verkaufen wollen + Tankstellenmonopol

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Tesla schneidet nicht ohne Grund am schlechtesten in US Zuverlässigkeitsrankings ab

Wobei die deutschen Hersteller haben da auch sehr schlecht abgeschnitten. Damit ist Tesla da wenigstens in guter Gesellschaft.

Nach 10 Jahren, davon 4 in Führungspositionen, bei einem großen Tier 1 (40k MA) und einem mittelgroßen Tier1/2 (3k MA) kann ich sagen, dass ich mir nie wieder ein deutsches Auto kaufen werde.
Gerade die deutschen OEMs gängeln ihre Lieferanten extrem, lassen kaum Luft zum atmen.
Dann setzen die immer mehr auf Single Source, wenn du dann z.B. eine mangelhafte Rohmateriallieferung erhältst und eigentlich nicht mit gutem Gewissen produzieren kannst, weil du genau weist dass sich das auf Lebensdauer des Motors oder Getriebes auswirken kann oder zum Teil sogar sicherheitsrelevant ist und die Stabilität des Bauteils im Crash Fall nicht gewährleistet ist und du so Personenschäden in Kauf nimmst, dann lässt jeder normal denkende Mensch die Produktion erstmal stehen und wartet auf eine Ersatz Lieferung von einwandfreiem Rohmaterial.
Aber die deutschen OEMs, allen voran der, der aktuell mal wieder in den Schlagzeilen wegen des verbrannten Spitzels ist, machen auf dich so einen Druck, also insbesondere deren strategischen Einkäufer, dass du entweder hinschmeißt oder am Ende das machst was die wollen. Weil ein Bandstopp ist ja der Super Gau. Den OEM kostet es viel Geld, den Einkäufer seine Boni wenn er "seine Lieferanten nicht im Griff hat". Das muss mit allen Mittel verhindert werden.
Dann werden Teile produziert, die eine Sollbruchstelle darstellen. Das sind dann immer die Fälle, wo im dritten Leasingjahr ein kapitaler Motorschaden auftritt, der OEM 15k für die Reparatur will aber aus "Kulanz" für 8k repariert und den Kunden so immer noch über den Tisch zieht.
Das z. B. Längung von Steuerketten auftritt ließe sich technisch massiv stark minimieren, das würde die Steuerketten aber im Einkauf ein paar Euro teurer machen.
Die deutschen (!) OEMs haben daran aber kein Interesse, allein in meiner Zeit wurden die Kriterien bis zu welcher Qualität geliefert werden darf heruntergesetzt. So haben die „Savings“ im Einkauf.
Wenn du dann in deinem schönen deutschen Auto nach 3-4 Jahren, natürlich nach Ablauf der Garantie, eine Kettenlängung hast und mit Glück rechtzeitig bemerkst, bist bei 1-1,5 k für die Kette und nochmal 2k-3kk für den Einbau dabei. Wenn du Pech hast und es zu spät merkst, braucht dein 3-4 Jahre altes „Premium“ Fahrzeug einen neuen Motor, dann bist bei 10-20k. Und auf „Kulanz“ kannst nur hoffen wenn du schön brav die überteurten Inspektionen in der Vertragswerkstatt gemacht hast. Wobei man auf die Kulanz auch nichts geben braucht, mit „Kulanz“ springt bestenfalls ein preis raus denn man in einer freien Werkstatt mit nicht „original“ Ersatzteilen auch bekommen würde.
Die deutschen OEMs freut es sogar, dass bis zu einem gewissen %-Satz solche Ausfälle passieren. Die können mit überteuerten After Sales Teilen nochmal Reibach machen und ihre Werkstätten bekommen Auslastung.
Andere Hersteller wie Renault, Hyundai oder Toyota gehen zwar auch nicht zimperlich mit den Suppliern um, sind aber dann doch mehr auf Qualität bedacht und doch etwas kooperativer.
Deshalb bekommt man z.B. bei Mazda, Honda oder Toyota immerhin 3 Jahre Garantie, bei Mitsubishi oder Hyundai 5 Jahre und bei Kia teilweise 7 Jahre Garantie.
Bei den deutschen OEMs bekommst du max. 2 Jahre Garantie, wobei BMW da die traurige Ausnahme ist und überhaupt keine Garantie gibt sondern nur eine „erweiterte Sachmängelhaftung“ für 2 Jahre.
Selbst Dacia gibt 3 Jahre Garantie. Eigentlich eine Schande für alle deutschen OEMs.
Dass das so ist, dafür gibt es, wie erläutert, gute Gründe.

Für die vielen Arbeitsplätze bei den OEMs und Tier1/2/3 Suppliern in Deutschland hoffe ich, dass Teslas Aufstieg ein Weckruf ist und vielleicht ein Umdenken stattfindet, hin zu mehr Qualität und besserem Umgang mit Kunden und Lieferanten. Aber bei der Arroganz und Ignoranz die mir insbesondere bei VW und Audi begegnet ist, glaube ich nicht dran. Die haben ja auch aus dem Abgasskandal nichts gelernt. Die Prevent Spitzel Affäre ist jetzt nur ein weiterer Tiefpunkt.

Zum Schluss habe ich das einfach nicht mehr ausgehalten und bin jetzt glücklich bei einem DAX30 Konzern außerhalb der Automotive Welt. Und fahre wieder japanische Fahrzeuge.

antworten
ExBerater

Tesla Gigafactory - Gehälter

Wie würde dann so ein Auto als Service aussehen?

Selbstfahrene Taxis sind eine Illusion.
Autovermittlung a la Car2Go gibt es und scheint nicht gerade ein großes Geschäft zu sein
Tankstellenmonopol? In 100 Jahren haben es selbst die Öl Magnaten nicht ganz bis zu einem Monopol geschafft - und warum sollte das bei Stromtanken funktionieren was doch VIEL simpler ist und wo jeder einsteigen kann?

Die naiven Investoren glauben an eine Apple Story - also ein in sich geschlossenes Universum in Kombination mit einem nahezu Monopol (heute aber auch nur No 2 oder 3 in einem Oligopol.
Aber um das zu erreichen müsste Tesla erstmal ein Produkt haben was völlig neu ist. Haben sie aber nicht. Und sie müssten innerhalb von wenigen Jahren eine Marktdurchdringung erreichen, die bei ca. 50-90% liegt. Wird aber nie und nimmer passieren weil sie dafür weder Modelle in der Pipeline noch das entsprechende Händlernetz haben

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Tesla schneidet nicht ohne Grund am schlechtesten in US Zuverlässigkeitsrankings ab

Wobei die deutschen Hersteller haben da auch sehr schlecht abgeschnitten. Damit ist Tesla da wenigstens in guter Gesellschaft.

Nach 10 Jahren, davon 4 in Führungspositionen, bei einem großen Tier 1 (40k MA) und einem mittelgroßen Tier1/2 (3k MA) kann ich sagen, dass ich mir nie wieder ein deutsches Auto kaufen werde.
Gerade die deutschen OEMs gängeln ihre Lieferanten extrem, lassen kaum Luft zum atmen.
Dann setzen die immer mehr auf Single Source, wenn du dann z.B. eine mangelhafte Rohmateriallieferung erhältst und eigentlich nicht mit gutem Gewissen produzieren kannst, weil du genau weist dass sich das auf Lebensdauer des Motors oder Getriebes auswirken kann oder zum Teil sogar sicherheitsrelevant ist und die Stabilität des Bauteils im Crash Fall nicht gewährleistet ist und du so Personenschäden in Kauf nimmst, dann lässt jeder normal denkende Mensch die Produktion erstmal stehen und wartet auf eine Ersatz Lieferung von einwandfreiem Rohmaterial.
Aber die deutschen OEMs, allen voran der, der aktuell mal wieder in den Schlagzeilen wegen des verbrannten Spitzels ist, machen auf dich so einen Druck, also insbesondere deren strategischen Einkäufer, dass du entweder hinschmeißt oder am Ende das machst was die wollen. Weil ein Bandstopp ist ja der Super Gau. Den OEM kostet es viel Geld, den Einkäufer seine Boni wenn er "seine Lieferanten nicht im Griff hat". Das muss mit allen Mittel verhindert werden.
Dann werden Teile produziert, die eine Sollbruchstelle darstellen. Das sind dann immer die Fälle, wo im dritten Leasingjahr ein kapitaler Motorschaden auftritt, der OEM 15k für die Reparatur will aber aus "Kulanz" für 8k repariert und den Kunden so immer noch über den Tisch zieht.
Das z. B. Längung von Steuerketten auftritt ließe sich technisch massiv stark minimieren, das würde die Steuerketten aber im Einkauf ein paar Euro teurer machen.
Die deutschen (!) OEMs haben daran aber kein Interesse, allein in meiner Zeit wurden die Kriterien bis zu welcher Qualität geliefert werden darf heruntergesetzt. So haben die „Savings“ im Einkauf.
Wenn du dann in deinem schönen deutschen Auto nach 3-4 Jahren, natürlich nach Ablauf der Garantie, eine Kettenlängung hast und mit Glück rechtzeitig bemerkst, bist bei 1-1,5 k für die Kette und nochmal 2k-3kk für den Einbau dabei. Wenn du Pech hast und es zu spät merkst, braucht dein 3-4 Jahre altes „Premium“ Fahrzeug einen neuen Motor, dann bist bei 10-20k. Und auf „Kulanz“ kannst nur hoffen wenn du schön brav die überteurten Inspektionen in der Vertragswerkstatt gemacht hast. Wobei man auf die Kulanz auch nichts geben braucht, mit „Kulanz“ springt bestenfalls ein preis raus denn man in einer freien Werkstatt mit nicht „original“ Ersatzteilen auch bekommen würde.
Die deutschen OEMs freut es sogar, dass bis zu einem gewissen %-Satz solche Ausfälle passieren. Die können mit überteuerten After Sales Teilen nochmal Reibach machen und ihre Werkstätten bekommen Auslastung.
Andere Hersteller wie Renault, Hyundai oder Toyota gehen zwar auch nicht zimperlich mit den Suppliern um, sind aber dann doch mehr auf Qualität bedacht und doch etwas kooperativer.
Deshalb bekommt man z.B. bei Mazda, Honda oder Toyota immerhin 3 Jahre Garantie, bei Mitsubishi oder Hyundai 5 Jahre und bei Kia teilweise 7 Jahre Garantie.
Bei den deutschen OEMs bekommst du max. 2 Jahre Garantie, wobei BMW da die traurige Ausnahme ist und überhaupt keine Garantie gibt sondern nur eine „erweiterte Sachmängelhaftung“ für 2 Jahre.
Selbst Dacia gibt 3 Jahre Garantie. Eigentlich eine Schande für alle deutschen OEMs.
Dass das so ist, dafür gibt es, wie erläutert, gute Gründe.

Für die vielen Arbeitsplätze bei den OEMs und Tier1/2/3 Suppliern in Deutschland hoffe ich, dass Teslas Aufstieg ein Weckruf ist und vielleicht ein Umdenken stattfindet, hin zu mehr Qualität und besserem Umgang mit Kunden und Lieferanten. Aber bei der Arroganz und Ignoranz die mir insbesondere bei VW und Audi begegnet ist, glaube ich nicht dran. Die haben ja auch aus dem Abgasskandal nichts gelernt. Die Prevent Spitzel Affäre ist jetzt nur ein weiterer Tiefpunkt.

Zum Schluss habe ich das einfach nicht mehr ausgehalten und bin jetzt glücklich bei einem DAX30 Konzern außerhalb der Automotive Welt. Und fahre wieder japanische Fahrzeuge.

Wer soll diese Qualität bezahlen? Es kann sich doch jetzt schon keiner mehr die deutschen Autos leisten. Rendite schafft so ein deutscher OEM ja auch kaum.
Das Kapital liegt also beim Personal. IGM wird die Tarife nicht halten können.
Tesla wird imo auch durch fehlende Komplexität des Produkt keine Heerscharen an Mitarbeitern benötigen.

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Das Auto wird ein Service, wenn es selbstfahrende Autos gibt. Dann hole ich mir immer ein Auto per App, dass mich dann von A nach B bringt. Da das Auto 98% der Zeit eh nur rumsteht, ist es die perfekte Lösung.

Du diskreditierst aber den Gedanken der selbstfahrenden Autos, dementsprechend wird es in deinem Szenario auch nie ein funktionierendes Auto-as-a-Service geben, da wie du sagst das klassische Autosharing zwar erfolgreich ist, aber nicht die Mehrheit der Autos bildet.

Ich glaube aber an selbstfahrende Autos bis 2030.

Quelle: Ich habe im Autonomous Driving bei einem deutsche Autohersteller mitgearbeitet.

ExBerater schrieb am 03.09.2020:

Wie würde dann so ein Auto als Service aussehen?

Selbstfahrene Taxis sind eine Illusion.
Autovermittlung a la Car2Go gibt es und scheint nicht gerade ein großes Geschäft zu sein
Tankstellenmonopol? In 100 Jahren haben es selbst die Öl Magnaten nicht ganz bis zu einem Monopol geschafft - und warum sollte das bei Stromtanken funktionieren was doch VIEL simpler ist und wo jeder einsteigen kann?

Die naiven Investoren glauben an eine Apple Story - also ein in sich geschlossenes Universum in Kombination mit einem nahezu Monopol (heute aber auch nur No 2 oder 3 in einem Oligopol.
Aber um das zu erreichen müsste Tesla erstmal ein Produkt haben was völlig neu ist. Haben sie aber nicht. Und sie müssten innerhalb von wenigen Jahren eine Marktdurchdringung erreichen, die bei ca. 50-90% liegt. Wird aber nie und nimmer passieren weil sie dafür weder Modelle in der Pipeline noch das entsprechende Händlernetz haben

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Und das muss schon her denn die 0815 Köufer interessieren sich wenig für Robotaxis, in der ferne liegendes autonomes Fahren oder sonstwelche vollmundigen Zukunftsversprechen.

Und das ist der nächste Punkt. Wirkliches autonomes Fahren wird es in den nächsten 20 Jahren nicht geben. Zumindest nicht in Ländern mit vernünfigen Gesetzen. Da kann Tesla seine Assisenzsysteme noch so oft "Autopilot" nennen. Wobei da eh die Frage ist, ob die breite Masse sowas überhaupt wirklich will. Man siehe sich die Anfangsjahre der autonomen U-Bahn in Nürnberg an. Selbst da musste man am Anfang einen Fahrer reinsetzen, damit die Leute vertrauen haben. Und der Straßenverkehr ist unheimlich komplizierter als eine U-Bahn.

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ExBerater

Tesla Gigafactory - Gehälter

Warum sollten Autos ohne Fahrer am Steuer erlaubt werden, wenn man es nicht mal bei Bussen, Zügen oder Flugzeugen erlaubt - obwohl es dort hundert mal weniger komplex ist.

Am Ende wird es so sein: Wenn überhaupt werden die Gesetzgeber autonomes Fahren erlauben solange der Fahrer JEDERZEIT eingreifen kann. Damit fallen dann alle Vorteile weg die sich Menschen ggf davon versprechen. Nein, man darf keinen Film gucken, nein, man darf keine Emails schreiben,...

Von Tesla gibt es ja auch sehr unterschiedliche Aussagen. In einem Interview meinte Musk "wir stehen kurz davor" und dann sagte er sinngemäß "wir versuchen es jetzt mal außerhalb von kalifornischen Highways"

Dann aber noch ein weiterer Punkt: FALLS es technisch wirklich möglich wird und FALLS es der Gesetzgeber entsprechend erlauben sollte, warum sollte man dann ausgerechnet recht große und teure Teslas für diesen Service nutzen? Würden nicht alle Hersteller nach und nach irgendwo die Technologie erwerben und ihre Autos ausstatten, damit sie (wie heute bei Car2Go) für diesen Service genutzt werden könnten?

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Das Auto wird ein Service, wenn es selbstfahrende Autos gibt. Dann hole ich mir immer ein Auto per App, dass mich dann von A nach B bringt. Da das Auto 98% der Zeit eh nur rumsteht, ist es die perfekte Lösung.

Du diskreditierst aber den Gedanken der selbstfahrenden Autos, dementsprechend wird es in deinem Szenario auch nie ein funktionierendes Auto-as-a-Service geben, da wie du sagst das klassische Autosharing zwar erfolgreich ist, aber nicht die Mehrheit der Autos bildet.

Ich glaube aber an selbstfahrende Autos bis 2030.

Quelle: Ich habe im Autonomous Driving bei einem deutsche Autohersteller mitgearbeitet.

ExBerater schrieb am 03.09.2020:

Wie würde dann so ein Auto als Service aussehen?

Selbstfahrene Taxis sind eine Illusion.
Autovermittlung a la Car2Go gibt es und scheint nicht gerade ein großes Geschäft zu sein
Tankstellenmonopol? In 100 Jahren haben es selbst die Öl Magnaten nicht ganz bis zu einem Monopol geschafft - und warum sollte das bei Stromtanken funktionieren was doch VIEL simpler ist und wo jeder einsteigen kann?

Die naiven Investoren glauben an eine Apple Story - also ein in sich geschlossenes Universum in Kombination mit einem nahezu Monopol (heute aber auch nur No 2 oder 3 in einem Oligopol.
Aber um das zu erreichen müsste Tesla erstmal ein Produkt haben was völlig neu ist. Haben sie aber nicht. Und sie müssten innerhalb von wenigen Jahren eine Marktdurchdringung erreichen, die bei ca. 50-90% liegt. Wird aber nie und nimmer passieren weil sie dafür weder Modelle in der Pipeline noch das entsprechende Händlernetz haben

Wieso rufst du dir nicht einfach ein normales Taxi?
Billiger wäre so ein Auto das zu dir fährt pro km nicht.

Da müssen ja Leute die App entwicklen, jemand muss es Laden, die Sensoren sind schweine teuer, etc

Also alles wie bisher nur das die Kohle anstatt an den Taxifahrer an einen Softwareentwickler + Konzern geht.
Kannst dir ja überlegen was da wohl günstiger sein wird...

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Tesla schneidet nicht ohne Grund am schlechtesten in US Zuverlässigkeitsrankings ab

Wobei die deutschen Hersteller haben da auch sehr schlecht abgeschnitten. Damit ist Tesla da wenigstens in guter Gesellschaft.

Nach 10 Jahren, davon 4 in Führungspositionen, bei einem großen Tier 1 (40k MA) und einem mittelgroßen Tier1/2 (3k MA) kann ich sagen, dass ich mir nie wieder ein deutsches Auto kaufen werde.
Gerade die deutschen OEMs gängeln ihre Lieferanten extrem, lassen kaum Luft zum atmen.
Dann setzen die immer mehr auf Single Source, wenn du dann z.B. eine mangelhafte Rohmateriallieferung erhältst und eigentlich nicht mit gutem Gewissen produzieren kannst, weil du genau weist dass sich das auf Lebensdauer des Motors oder Getriebes auswirken kann oder zum Teil sogar sicherheitsrelevant ist und die Stabilität des Bauteils im Crash Fall nicht gewährleistet ist und du so Personenschäden in Kauf nimmst, dann lässt jeder normal denkende Mensch die Produktion erstmal stehen und wartet auf eine Ersatz Lieferung von einwandfreiem Rohmaterial.
Aber die deutschen OEMs, allen voran der, der aktuell mal wieder in den Schlagzeilen wegen des verbrannten Spitzels ist, machen auf dich so einen Druck, also insbesondere deren strategischen Einkäufer, dass du entweder hinschmeißt oder am Ende das machst was die wollen. Weil ein Bandstopp ist ja der Super Gau. Den OEM kostet es viel Geld, den Einkäufer seine Boni wenn er "seine Lieferanten nicht im Griff hat". Das muss mit allen Mittel verhindert werden.
Dann werden Teile produziert, die eine Sollbruchstelle darstellen. Das sind dann immer die Fälle, wo im dritten Leasingjahr ein kapitaler Motorschaden auftritt, der OEM 15k für die Reparatur will aber aus "Kulanz" für 8k repariert und den Kunden so immer noch über den Tisch zieht.
Das z. B. Längung von Steuerketten auftritt ließe sich technisch massiv stark minimieren, das würde die Steuerketten aber im Einkauf ein paar Euro teurer machen.
Die deutschen (!) OEMs haben daran aber kein Interesse, allein in meiner Zeit wurden die Kriterien bis zu welcher Qualität geliefert werden darf heruntergesetzt. So haben die „Savings“ im Einkauf.
Wenn du dann in deinem schönen deutschen Auto nach 3-4 Jahren, natürlich nach Ablauf der Garantie, eine Kettenlängung hast und mit Glück rechtzeitig bemerkst, bist bei 1-1,5 k für die Kette und nochmal 2k-3kk für den Einbau dabei. Wenn du Pech hast und es zu spät merkst, braucht dein 3-4 Jahre altes „Premium“ Fahrzeug einen neuen Motor, dann bist bei 10-20k. Und auf „Kulanz“ kannst nur hoffen wenn du schön brav die überteurten Inspektionen in der Vertragswerkstatt gemacht hast. Wobei man auf die Kulanz auch nichts geben braucht, mit „Kulanz“ springt bestenfalls ein preis raus denn man in einer freien Werkstatt mit nicht „original“ Ersatzteilen auch bekommen würde.
Die deutschen OEMs freut es sogar, dass bis zu einem gewissen %-Satz solche Ausfälle passieren. Die können mit überteuerten After Sales Teilen nochmal Reibach machen und ihre Werkstätten bekommen Auslastung.
Andere Hersteller wie Renault, Hyundai oder Toyota gehen zwar auch nicht zimperlich mit den Suppliern um, sind aber dann doch mehr auf Qualität bedacht und doch etwas kooperativer.
Deshalb bekommt man z.B. bei Mazda, Honda oder Toyota immerhin 3 Jahre Garantie, bei Mitsubishi oder Hyundai 5 Jahre und bei Kia teilweise 7 Jahre Garantie.
Bei den deutschen OEMs bekommst du max. 2 Jahre Garantie, wobei BMW da die traurige Ausnahme ist und überhaupt keine Garantie gibt sondern nur eine „erweiterte Sachmängelhaftung“ für 2 Jahre.
Selbst Dacia gibt 3 Jahre Garantie. Eigentlich eine Schande für alle deutschen OEMs.
Dass das so ist, dafür gibt es, wie erläutert, gute Gründe.

Für die vielen Arbeitsplätze bei den OEMs und Tier1/2/3 Suppliern in Deutschland hoffe ich, dass Teslas Aufstieg ein Weckruf ist und vielleicht ein Umdenken stattfindet, hin zu mehr Qualität und besserem Umgang mit Kunden und Lieferanten. Aber bei der Arroganz und Ignoranz die mir insbesondere bei VW und Audi begegnet ist, glaube ich nicht dran. Die haben ja auch aus dem Abgasskandal nichts gelernt. Die Prevent Spitzel Affäre ist jetzt nur ein weiterer Tiefpunkt.

Zum Schluss habe ich das einfach nicht mehr ausgehalten und bin jetzt glücklich bei einem DAX30 Konzern außerhalb der Automotive Welt. Und fahre wieder japanische Fahrzeuge.

Wer soll diese Qualität bezahlen? Es kann sich doch jetzt schon keiner mehr die deutschen Autos leisten. Rendite schafft so ein deutscher OEM ja auch kaum.
Das Kapital liegt also beim Personal. IGM wird die Tarife nicht halten können.
Tesla wird imo auch durch fehlende Komplexität des Produkt keine Heerscharen an Mitarbeitern benötigen.

Ein ausgestatteter Hyundai i30 kostet ~50% weniger als ein entsprechender Golf.
In der Basis sind es nur 10%, aber beim Hyundai ist da schon alles dabei. Wenn das beim Golf dazu buchst liegst halt 50% drüber.

Und dann hast bei Hyundai 5 Jahre Garantie während beim Golf nach 2 Jahren rum ist und dann mitunter die teureren Reparaturen kommen.

Den Aufpreis rechtfertigen deutsche OEMs mit Qualität, Dank Image / Marketing und Irrglauben vieler Verbraucher können sie das auch (noch) machen.

antworten
ExBerater

Tesla Gigafactory - Gehälter

auch witzig wenn dann das AutonomTaxi gerufen wird aber nirgends parken kann...
Oder stell dir vor ein solches vollautonomes Auto gerät in eine Polizeikontrolle. Was macht die Polizei dann?
Oder es gerät in einen Unfall den ein anderes Auto verursacht hat...

Ach, das muss man nur mal durchdenken dann weiß man wie absurd diese Phantasie ist.

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Wieso rufst du dir nicht einfach ein normales Taxi?
Billiger wäre so ein Auto das zu dir fährt pro km nicht.

Da müssen ja Leute die App entwicklen, jemand muss es Laden, die Sensoren sind schweine teuer, etc

Also alles wie bisher nur das die Kohle anstatt an den Taxifahrer an einen Softwareentwickler + Konzern geht.
Kannst dir ja überlegen was da wohl günstiger sein wird...

Ganz zu schweigen von der ganzen Infrastruktur, die flächenddeckend vorhanden sein muss. Stichwort 5G überall und ausfallsicher! Man stelle sich eine Stadt voller autonomer Autos vor und dann fällt für 10 Sekunden das Internet aus.

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Man stelle sich eine Stadt voller autonomer Autos >vor und dann fällt für 10 Sekunden das Internet aus.

  • könnte ich mich sehr gut vorstellen
  • Internet fällt nicht aus, nur die Verbindung.
antworten
ExBerater

Tesla Gigafactory - Gehälter

Auch noch gut: Wer gewährleistet die Sicherheit ggü Hackern?
Neues Berufsfeld in der Zukunft: Hacker dringen in die Software ein und leiten die autonomen Autos zu sich um (der Diebstahl der Zukunft, man macht sich nicht mal mehr die Hände dreckig)

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Wieso rufst du dir nicht einfach ein normales Taxi?
Billiger wäre so ein Auto das zu dir fährt pro km nicht.

Da müssen ja Leute die App entwicklen, jemand muss es Laden, die Sensoren sind schweine teuer, etc

Also alles wie bisher nur das die Kohle anstatt an den Taxifahrer an einen Softwareentwickler + Konzern geht.
Kannst dir ja überlegen was da wohl günstiger sein wird...

Ganz zu schweigen von der ganzen Infrastruktur, die flächenddeckend vorhanden sein muss. Stichwort 5G überall und ausfallsicher! Man stelle sich eine Stadt voller autonomer Autos vor und dann fällt für 10 Sekunden das Internet aus.

Ganz unabhängig davon, sind es einfach die Unterhaltskosten solcher Autos die extrem ins Geld gehen.

Wenn auch nur 1 Sensor fehlerhaft ist kann das Auto nicht mehr fahren.
Tja dann werden wieder fleißig Steuergeräte für 200-800Euro das Stück getauscht bis man das richtige erwischt.
So ein Auto länger als 10 Jahre zu betreiben ist wirtschaftlich Wahnsinn.
Da ist Taxi fahren heute billiger.
Genau so wie Diesel fahren billliger ist als EAuto

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Tesla schneidet nicht ohne Grund am schlechtesten in US Zuverlässigkeitsrankings ab

Wobei die deutschen Hersteller haben da auch sehr schlecht abgeschnitten. Damit ist Tesla da wenigstens in guter Gesellschaft.

Nach 10 Jahren, davon 4 in Führungspositionen, bei einem großen Tier 1 (40k MA) und einem mittelgroßen Tier1/2 (3k MA) kann ich sagen, dass ich mir nie wieder ein deutsches Auto kaufen werde.
Gerade die deutschen OEMs gängeln ihre Lieferanten extrem, lassen kaum Luft zum atmen.
Dann setzen die immer mehr auf Single Source, wenn du dann z.B. eine mangelhafte Rohmateriallieferung erhältst und eigentlich nicht mit gutem Gewissen produzieren kannst, weil du genau weist dass sich das auf Lebensdauer des Motors oder Getriebes auswirken kann oder zum Teil sogar sicherheitsrelevant ist und die Stabilität des Bauteils im Crash Fall nicht gewährleistet ist und du so Personenschäden in Kauf nimmst, dann lässt jeder normal denkende Mensch die Produktion erstmal stehen und wartet auf eine Ersatz Lieferung von einwandfreiem Rohmaterial.
Aber die deutschen OEMs, allen voran der, der aktuell mal wieder in den Schlagzeilen wegen des verbrannten Spitzels ist, machen auf dich so einen Druck, also insbesondere deren strategischen Einkäufer, dass du entweder hinschmeißt oder am Ende das machst was die wollen. Weil ein Bandstopp ist ja der Super Gau. Den OEM kostet es viel Geld, den Einkäufer seine Boni wenn er "seine Lieferanten nicht im Griff hat". Das muss mit allen Mittel verhindert werden.
Dann werden Teile produziert, die eine Sollbruchstelle darstellen. Das sind dann immer die Fälle, wo im dritten Leasingjahr ein kapitaler Motorschaden auftritt, der OEM 15k für die Reparatur will aber aus "Kulanz" für 8k repariert und den Kunden so immer noch über den Tisch zieht.
Das z. B. Längung von Steuerketten auftritt ließe sich technisch massiv stark minimieren, das würde die Steuerketten aber im Einkauf ein paar Euro teurer machen.
Die deutschen (!) OEMs haben daran aber kein Interesse, allein in meiner Zeit wurden die Kriterien bis zu welcher Qualität geliefert werden darf heruntergesetzt. So haben die „Savings“ im Einkauf.
Wenn du dann in deinem schönen deutschen Auto nach 3-4 Jahren, natürlich nach Ablauf der Garantie, eine Kettenlängung hast und mit Glück rechtzeitig bemerkst, bist bei 1-1,5 k für die Kette und nochmal 2k-3kk für den Einbau dabei. Wenn du Pech hast und es zu spät merkst, braucht dein 3-4 Jahre altes „Premium“ Fahrzeug einen neuen Motor, dann bist bei 10-20k. Und auf „Kulanz“ kannst nur hoffen wenn du schön brav die überteurten Inspektionen in der Vertragswerkstatt gemacht hast. Wobei man auf die Kulanz auch nichts geben braucht, mit „Kulanz“ springt bestenfalls ein preis raus denn man in einer freien Werkstatt mit nicht „original“ Ersatzteilen auch bekommen würde.
Die deutschen OEMs freut es sogar, dass bis zu einem gewissen %-Satz solche Ausfälle passieren. Die können mit überteuerten After Sales Teilen nochmal Reibach machen und ihre Werkstätten bekommen Auslastung.
Andere Hersteller wie Renault, Hyundai oder Toyota gehen zwar auch nicht zimperlich mit den Suppliern um, sind aber dann doch mehr auf Qualität bedacht und doch etwas kooperativer.
Deshalb bekommt man z.B. bei Mazda, Honda oder Toyota immerhin 3 Jahre Garantie, bei Mitsubishi oder Hyundai 5 Jahre und bei Kia teilweise 7 Jahre Garantie.
Bei den deutschen OEMs bekommst du max. 2 Jahre Garantie, wobei BMW da die traurige Ausnahme ist und überhaupt keine Garantie gibt sondern nur eine „erweiterte Sachmängelhaftung“ für 2 Jahre.
Selbst Dacia gibt 3 Jahre Garantie. Eigentlich eine Schande für alle deutschen OEMs.
Dass das so ist, dafür gibt es, wie erläutert, gute Gründe.

Für die vielen Arbeitsplätze bei den OEMs und Tier1/2/3 Suppliern in Deutschland hoffe ich, dass Teslas Aufstieg ein Weckruf ist und vielleicht ein Umdenken stattfindet, hin zu mehr Qualität und besserem Umgang mit Kunden und Lieferanten. Aber bei der Arroganz und Ignoranz die mir insbesondere bei VW und Audi begegnet ist, glaube ich nicht dran. Die haben ja auch aus dem Abgasskandal nichts gelernt. Die Prevent Spitzel Affäre ist jetzt nur ein weiterer Tiefpunkt.

Zum Schluss habe ich das einfach nicht mehr ausgehalten und bin jetzt glücklich bei einem DAX30 Konzern außerhalb der Automotive Welt. Und fahre wieder japanische Fahrzeuge.

Interessanter Beitrag den ich dir vollständig so abnehme. Das Fazit was man hier abkürzend schlichtweg drunter schreiben kann ist „Konkurrenz belebt das Geschäft“ - insofern bin ich Tesla, Kia und Co. sogar dankbar.

Ändert aber trotzdem nichts daran das Tesla völlig überhyped ist und ich nie im Leben bei der Tesla Produktion in Brandenburg arbeiten wollte um mal wieder Richtung „back to topic“ zu kommen.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Deutschland ist nicht das Land, welches die Trends kreiert. Wenn USA und vor allem China Autonomes Fahren zulässt, werden die deutschen OEMs auch nachziehen müssen. Das gleiche wird der Gesetzgeber machen. Jährlich haben wir ca. 3000 Verkehrstote in Deutschland, via Autonomes Fahren das Ziel ist auf 0 zu gehen. Ein Toter weniger ist es schon Wert.

Wenn ich hier lese diese Abneigung gegen Technik, dann fällt mir nur eins: German Angst. Das ist genauso wie mit der kontaktlose Bezahlung, woanders ist es eigentlich standard, in Deutschland die Leute lieber zahlen bar an der Kasse. Und warum? weil sie angst haben, dass sie verfolgt werden, was sie tun.

Tesla wird es genauso durschsetzen, wie E-Autos. Vor wenigen Jahren wurden Tesla und die Elektroautos noch belächelt. Heute ist Tesla rund 300 Milliarden wert.

Bzgl. OEMs und Zulieferer kann ich es bestätigen, sie werden ausgequetscht, bis nicht mehr geht. Die deutsche Wirtschaft hat so viele überschüsse erwirtschaftet, die Konzerne haben ständig rekord Gewinne gemacht, wo ist das Geld geblieben? eben, im Aausland angelegt, investiert etc. pp. jetzt hört man jeden Tag (letztens Conti), das etwas geschlossen, ausgelagert bzw. Leute ausgestellt werden. Ich hoffe, dass die deutsche Autoindustrie nicht die zweite Nokia sein wird. Schaut aber nicht gut aus.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Deutschland ist nicht das Land, welches die Trends kreiert. Wenn USA und vor allem China Autonomes Fahren zulässt, werden die deutschen OEMs auch nachziehen müssen. Das gleiche wird der Gesetzgeber machen. Jährlich haben wir ca. 3000 Verkehrstote in Deutschland, via Autonomes Fahren das Ziel ist auf 0 zu gehen. Ein Toter weniger ist es schon Wert.

Wenn ich hier lese diese Abneigung gegen Technik, dann fällt mir nur eins: German Angst.

Die Frage ist doch was man als Autonomes Fahren definiert? Die meisten stellen sich dabei wohl vor, dass man sich in ein Auto setzt, das Ziel eingibt und dann wird man ans Ziel gebracht. Und das nun mit einem Großteil der Autos in der Stadt.

Schauen wir uns mal ein paar Herausforderungen an:

  • Bilderkennung für die Sensoren: Es ist seit längerem bekannt, dass man - für den Menschen nicht sichtbare - Pixelmuster in Bilder einfügen kann und eine "KI" dann das Bild komplet falsch deutet.
    Siehe : https://www.heise.de/hintergrund/Pixelmuster-irritieren-die-KI-autonomer-Fahrzeuge-4852995.html
  • Moralmachine: Das berühmte Beispiel des MIT - wenn ein Autonomes Auto nur noch zwei Entscheidungen Treffen kann: Den Fahrer töten oder die Oma auf dem Bürgersteig: Was macht sie dann?
    https://www.moralmachine.net/
  • Juristische Fragen: Beim Beispiel drüber oder allgemein bei Unfällen - Wer ist haftbar? Der Fahrer? Tesla? Der Zulieferer?
  • Flächenddeckendes schnelles Internet zur Vernetzung. Viel Spaß damit in Deutschland :-)

Und es gibt sicher noch dutzende Probleme mehr.
Es kann schon sein, dass es irgendwann in der Zukunft Autonomes Fahren gibt. Allerdings reden wir hier nicht von den nächsten 5-10 Jahren sondern eher von den nächsten 50 Jahren. Und gerade Tesla erweckt mit seinem "Autopiloten" ja den eindruck, dass ganze würde es schon geben.

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ExBerater

Tesla Gigafactory - Gehälter

Immer dieses Argument "heute ist Tesla X wert". Oh Mann.

Der Aktienstand sagt absolut nichts über den Wert eines Unternehmens aus. Es ist ein Zahl die sich aus der Summe der Phantasien von Menschen ergibt oder noch schlimmer: Die Phantasie der Menschen die denken sie könnten die Phantasien der anderen Menschen einschätzen.
Und so entstehen dann Blasen.

War also Wirecard vor ein paar Wochen Milliarden wert und jetzt Null?
Warum hat Tesla innerhalb von 3 Tagen 27% (!!!) an Wert verloren? Was hat sich geändert?

So viel zur Aussagekraft von Börsenwerten

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Deutschland ist nicht das Land, welches die Trends kreiert. Wenn USA und vor allem China Autonomes Fahren zulässt, werden die deutschen OEMs auch nachziehen müssen. Das gleiche wird der Gesetzgeber machen. Jährlich haben wir ca. 3000 Verkehrstote in Deutschland, via Autonomes Fahren das Ziel ist auf 0 zu gehen.

Sie schaffen es aber selbst nicht.

Ein Toter weniger ist es schon Wert.

Nein absolut nicht, es gibt immer eine Abwägung zwischen Wirtschaftlichkeit und Leben.

Wenn ich hier lese diese Abneigung gegen Technik, dann fällt mir nur eins: German Angst. Das ist genauso wie mit der kontaktlose Bezahlung, woanders ist es eigentlich standard, in Deutschland die Leute lieber zahlen bar an der Kasse. Und warum? weil sie angst haben, dass sie verfolgt werden, was sie tun.

Ich weiß nicht wo du lebst, aber bei jedem Aldi geht das.

Tesla wird es genauso durschsetzen, wie E-Autos. Vor wenigen Jahren wurden Tesla und die Elektroautos noch belächelt. Heute ist Tesla rund 300 Milliarden wert.

Und wie jeder weiß sind die 300 Milliarden absolut gerechtfertigt....
E-Autos gab es vor den Verbrennern, haben sich aber aus gutem Grund nicht durchgesetzt.

Bzgl. OEMs und Zulieferer kann ich es bestätigen, sie werden ausgequetscht, bis nicht mehr geht. Die deutsche Wirtschaft hat so viele überschüsse erwirtschaftet, die Konzerne haben ständig rekord Gewinne gemacht, wo ist das Geld geblieben? eben, im Aausland angelegt, investiert etc. pp. jetzt hört man jeden Tag (letztens Conti), das etwas geschlossen, ausgelagert bzw. Leute ausgestellt werden. Ich hoffe, dass die deutsche Autoindustrie nicht die zweite Nokia sein wird. Schaut aber nicht gut aus.

Wie bei Tesla etwa?

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ExBerater

Tesla Gigafactory - Gehälter

Was viele nicht sehen wollen ist, dass WENN E Autos (und vor allem Tesla ) so überlegene No-Brainer wären, dann würde sie doch jeder fahren wollen. Dem ist aber nicht so.

Das ist auch der fundamentale Unterschied zu Apple. Als die den iPod und dann das iPhone veröffentlich haben, wollte das JEDER haben - und kurze Zeit später hatte es dann auch jeder.

Aber bei einem E Auto reden wir eben mal vom 50 fachen Preis eines iPhones, der aber dann noch mit diversen Nachteilen daherkommt.

Ich behaupte: Hätte es den Dieselskandal nicht gegeben, würde heute immer noch kaum jemand Notiz von Tesla und EV nehmen

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Deutschland ist nicht das Land, welches die Trends kreiert. Wenn USA und vor allem China Autonomes Fahren zulässt, werden die deutschen OEMs auch nachziehen müssen. Das gleiche wird der Gesetzgeber machen. Jährlich haben wir ca. 3000 Verkehrstote in Deutschland, via Autonomes Fahren das Ziel ist auf 0 zu gehen. Ein Toter weniger ist es schon Wert.

Wenn ich hier lese diese Abneigung gegen Technik, dann fällt mir nur eins: German Angst. Das ist genauso wie mit der kontaktlose Bezahlung, woanders ist es eigentlich standard, in Deutschland die Leute lieber zahlen bar an der Kasse. Und warum? weil sie angst haben, dass sie verfolgt werden, was sie tun.

Tesla wird es genauso durschsetzen, wie E-Autos. Vor wenigen Jahren wurden Tesla und die Elektroautos noch belächelt. Heute ist Tesla rund 300 Milliarden wert.

Bzgl. OEMs und Zulieferer kann ich es bestätigen, sie werden ausgequetscht, bis nicht mehr geht. Die deutsche Wirtschaft hat so viele überschüsse erwirtschaftet, die Konzerne haben ständig rekord Gewinne gemacht, wo ist das Geld geblieben? eben, im Aausland angelegt, investiert etc. pp. jetzt hört man jeden Tag (letztens Conti), das etwas geschlossen, ausgelagert bzw. Leute ausgestellt werden. Ich hoffe, dass die deutsche Autoindustrie nicht die zweite Nokia sein wird. Schaut aber nicht gut aus.

Dieser Beitrag ist auch nur das Wiedergeben bloßer Platitüden.

Glaube das ist in etwa so die Weltsicht eines Ökogrünen der irgendwo Lehrer ist und noch nie in der freien Wirtschaft gearbeitet hat geschweige denn davon Ahnung hat, dann mischen sich ganz schnell so Aussagen zusammen wie "Tesla ist heute 300 Milliarden wert", "das Geld landet im Ausland" und "ein Toter weniger ist es schon wert", alle samt Aussagen und Rückschlüsse bar jeder wirtschaftswissenschaftlichen Vernunft.

So jemand investiert dann auch vermutlich in großem Stil in Tesla-Aktien.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 04.09.2020:

Deutschland ist nicht das Land, welches die Trends kreiert. Wenn USA und vor allem China Autonomes Fahren zulässt, werden die deutschen OEMs auch nachziehen müssen. Das gleiche wird der Gesetzgeber machen. Jährlich haben wir ca. 3000 Verkehrstote in Deutschland, via Autonomes Fahren das Ziel ist auf 0 zu gehen. Ein Toter weniger ist es schon Wert.

Wenn ich hier lese diese Abneigung gegen Technik, dann fällt mir nur eins: German Angst. Das ist genauso wie mit der kontaktlose Bezahlung, woanders ist es eigentlich standard, in Deutschland die Leute lieber zahlen bar an der Kasse. Und warum? weil sie angst haben, dass sie verfolgt werden, was sie tun.

Tesla wird es genauso durschsetzen, wie E-Autos. Vor wenigen Jahren wurden Tesla und die Elektroautos noch belächelt. Heute ist Tesla rund 300 Milliarden wert.

Bzgl. OEMs und Zulieferer kann ich es bestätigen, sie werden ausgequetscht, bis nicht mehr geht. Die deutsche Wirtschaft hat so viele überschüsse erwirtschaftet, die Konzerne haben ständig rekord Gewinne gemacht, wo ist das Geld geblieben? eben, im Aausland angelegt, investiert etc. pp. jetzt hört man jeden Tag (letztens Conti), das etwas geschlossen, ausgelagert bzw. Leute ausgestellt werden. Ich hoffe, dass die deutsche Autoindustrie nicht die zweite Nokia sein wird. Schaut aber nicht gut aus.

Dieser Beitrag ist auch nur das Wiedergeben bloßer Platitüden.

Glaube das ist in etwa so die Weltsicht eines Ökogrünen der irgendwo Lehrer ist und noch nie in der freien Wirtschaft gearbeitet hat geschweige denn davon Ahnung hat, dann mischen sich ganz schnell so Aussagen zusammen wie "Tesla ist heute 300 Milliarden wert", "das Geld landet im Ausland" und "ein Toter weniger ist es schon wert", alle samt Aussagen und Rückschlüsse bar jeder wirtschaftswissenschaftlichen Vernunft.

So jemand investiert dann auch vermutlich in großem Stil in Tesla-Aktien.

Rekordgewinne?? Ja vlt. in absoluten Zahlen, aber bei den mickrigen Renditen, welche OEM s erwirtschaften (4-9 %), würden andere Branchen nichtmal aufstehen.
Man vergisst oft, dass auch die Belegschaft überdurchschnittlich vergütet wird.
Können ja alle beim innovativen Tesla arbeiten. Have fun bei 70h Wochen und jeder der natürlich nicht visionär wie Mr. Musk sein Leben für die Firma gibt, wird erstmal gekickt.

Ist die deutsche Automobilindustrie langsam? Ja
Teilweise langweilig? Ja

Aber nicht jeder will seine Gesundheit verkaufen um bei ner hippen, renditeträchtigen zu malochen und andere Reich zu machen.

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ExBerater

Tesla Gigafactory - Gehälter

Aktie weitere 5% im Minus.
Ich glaube der von mir vorausgesagte "80% weniger Börsenwert innerhalb von 3 Jahren" geht doch etwas schneller als erwartet.

Bald hat sich das Thema Tesla erledigt und dann bin ich gespannt was die großen Visionäre à la Frank Thelen zu sagen haben werden.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

und -11% heute....

ExBerater schrieb am 04.09.2020:

Aktie weitere 5% im Minus.
Ich glaube der von mir vorausgesagte "80% weniger Börsenwert innerhalb von 3 Jahren" geht doch etwas schneller als erwartet.

Bald hat sich das Thema Tesla erledigt und dann bin ich gespannt was die großen Visionäre à la Frank Thelen zu sagen haben werden.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

und -18% heute....

ExBerater schrieb am 04.09.2020:

Aktie weitere 5% im Minus.
Ich glaube der von mir vorausgesagte "80% weniger Börsenwert innerhalb von 3 Jahren" geht doch etwas schneller als erwartet.

Bald hat sich das Thema Tesla erledigt und dann bin ich gespannt was die großen Visionäre à la Frank Thelen zu sagen haben werden.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Es ist Tesla.
Das heißt, morgen Minimum +8%, weil die ganzen Zocker wieder einsteigen.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 09.09.2020:

Es ist Tesla.
Das heißt, morgen Minimum +8%, weil die ganzen Zocker wieder einsteigen.

Paar Tage vor dem Battery Day am 25.09. würde ich vielleicht einsteigen, bis dahin wird die Aktie weiter konsolidieren. Ich denke erstmal geht es auf 200-220 runter.

antworten
ExBerater

Tesla Gigafactory - Gehälter

Bis Musk die nächste Blase aufpumpt.
Neuer super Akku... der kommt voraussichtlich in 3 Jahren oder 6 Jahren. So genau hält das nicht..

Man darf aber jetzt schon 8000 usd anzahlen bis Tesla ggf ein Modell in der pipeline hat in welchem dieser verbaut wird.

Der Clou ist man kann sich das Modell nicht auswählen. Es wird also entweder der Semi oder der Cyber oder der Roadster oder was anderes. Vielleicht hat tesla auch bis dahin entschieden welches Modell sie eigentlich in welcher Variante im deutschen Werk bauen wollen

WiWi Gast schrieb am 09.09.2020:

Es ist Tesla.
Das heißt, morgen Minimum +8%, weil die ganzen Zocker wieder einsteigen.

Paar Tage vor dem Battery Day am 25.09. würde ich vielleicht einsteigen, bis dahin wird die Aktie weiter konsolidieren. Ich denke erstmal geht es auf 200-220 runter.

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WiWi Gast

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Ich selbst schätze viele Neuwagenkäufer als konservativ ein. Es gibt Studien, die klar belegen, dass Neuwägen hauptsächlich von der Generation 50+ gekauft werden. Ein Tesla ist ein Auto für die urbane Avantgarde, nicht für den 50+ KMU Chef auf dem Land, dieser fährt weiterhin BMW, Audi oder Mercedes. Einen Tesla das fährt der Chef eines erfolgreichen Start Ups oder die Konzernführungskraft mit grünem Gewissen. Das alles reicht meiner Meinung nach nicht, um den breiten Markt zu bedienen. Ich kann aber auch daneben liegen. Ich verstehe bis heute nicht, wozu man Apple Produkte braucht. Es gibt genügend sehr gute Alternativen, die qualitativ mindestens mithalten können und erheblich günstiger sind.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 09.09.2020:

Es ist Tesla.
Das heißt, morgen Minimum +8%, weil die ganzen Zocker wieder einsteigen.

Paar Tage vor dem Battery Day am 25.09. würde ich vielleicht einsteigen, bis dahin wird die Aktie weiter konsolidieren. Ich denke erstmal geht es auf 200-220 runter.

Korrigiere, ist bereits am 15.09. - wenn der Kurs Morgen nochmal sinkt, könnte man nochmal einsteigen. Wenns gute news gibt explodiert der Kurs wieder.

Wenn nicht, gehts nochmal runter.

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 09.09.2020:

Es ist Tesla.
Das heißt, morgen Minimum +8%, weil die ganzen Zocker wieder einsteigen.

Paar Tage vor dem Battery Day am 25.09. würde ich vielleicht einsteigen, bis dahin wird die Aktie weiter konsolidieren. Ich denke erstmal geht es auf 200-220 runter.

Korrigiere, ist bereits am 15.09. - wenn der Kurs Morgen nochmal sinkt, könnte man nochmal einsteigen. Wenns gute news gibt explodiert der Kurs wieder.

Wenn nicht, gehts nochmal runter.

Wenn es regnet, ist es nass...

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WiWi Gast

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Die Bewertung von Tesla ist genauso abstrus wie die von Intel oder Cisco im Jahr 2000.
Alles große Firmen, die es heute noch gibt und eine gewisse Marktführerschaft haben.

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 09.09.2020:

Die Bewertung von Tesla ist genauso abstrus wie die von Intel oder Cisco im Jahr 2000.
Alles große Firmen, die es heute noch gibt und eine gewisse Marktführerschaft haben.

Der Aktienkurs von Tesla ist rein phantasie- und momentumgetrieben, wie es am Ende eines Konjunkturzyklus bei einzelnen Technologiewerten desöfteren vorkommt. Softbank ab 2000, SolarWorld ab 2008 ...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 09.09.2020:

Ich selbst schätze viele Neuwagenkäufer als konservativ ein. Es gibt Studien, die klar belegen, dass Neuwägen hauptsächlich von der Generation 50+ gekauft werden. Ein Tesla ist ein Auto für die urbane Avantgarde, nicht für den 50+ KMU Chef auf dem Land, dieser fährt weiterhin BMW, Audi oder Mercedes. Einen Tesla das fährt der Chef eines erfolgreichen Start Ups oder die Konzernführungskraft mit grünem Gewissen. Das alles reicht meiner Meinung nach nicht, um den breiten Markt zu bedienen. Ich kann aber auch daneben liegen. Ich verstehe bis heute nicht, wozu man Apple Produkte braucht. Es gibt genügend sehr gute Alternativen, die qualitativ mindestens mithalten können und erheblich günstiger sind.

Also ich bin Konzernführungskraft (DAX30), und habe sehr wohl ein grünes Gewissen und gerade deshalb fahre ich kein Elektroauto!
Elektroautos sind über die gesamte Produktlebenzeit eben nicht grün, es fängt mit der Umweltzerstörung beim Batterie Rohstoff Abbau an, geht über dreckigen Strom aus Kohleverbrennung und endet damit, dass das Auto nach 10 Jahren Schrott ist während ein Verbrenner noch 20 JAhre in Afrika oder Osteuropa laufen kann, und es gibt nichts umweltfreundlicheres als Produkte so lange wie möglich zu nutzen.
Aber da kommt wohl zu sehr der kritische Ingenieur in mir durch.

Zu Apple: Ich würde mir privat nie ein Iphone kaufen.
Hab aber eines als Diensthandy und muss sagen hatte noch nie ein Smartphone das durchgehend so stabil lief. Keine Abstürze, kein Hängenbleiben.
Da hatten in der Vergangenheit die anderen Hersteller schon Nachholbedarf.
Dazu das Design und die "Wertstailität", ein gebrauchtes Iphone kannst immer deutlich besser verkaufen als ein Samsung, Huawei etc.

Aber trotzdem für mich privat zu teuer bzw. mir die wenigen Vorzüge nicht Wert. Insbesondere der Zwang auch andere Apple Produkte und Dienste nutzen zu müssen.

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WiWi Gast

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Lol das gibt es auch echt nur noch in Deutschland, dass sich die Boomer über Apple und deren Preise aufregen.

Weil Huawei und Konsorten natürlich viel besser sind ...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 09.09.2020:

Lol das gibt es auch echt nur noch in Deutschland, dass sich die Boomer über Apple und deren Preise aufregen.

Weil Huawei und Konsorten natürlich viel besser sind ...

Huawei > Apple, weiß auch jeder, der nicht nur nach Markenprestige geht.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 09.09.2020:

Lol das gibt es auch echt nur noch in Deutschland, dass sich die Boomer über Apple und deren Preise aufregen.

Weil Huawei und Konsorten natürlich viel besser sind ...

Oh ja das zurückgebliebene Deutschland, als nächstes kommt noch einer angetanzt der Parolen brüllt wie toll Amerika doch ist... der US-Bias in diesem Forum ist unfassbar. Irre in was für einer Blase manche hier leben.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 09.09.2020:

Lol das gibt es auch echt nur noch in Deutschland, dass sich die Boomer über Apple und deren Preise aufregen.

Weil Huawei und Konsorten natürlich viel besser sind ...

Apple hat schon seine Berechtigung, nur brauchen 95% der Kunden keine Produkte von Apple. Wenn ich mir anschaue wie viele sich ein Macbook holen um damit hin und wieder zu Surfen und sonst nur Netflix damit schauen, kann man sich nur an den Kopf greifen...

Wobei man Apple lassen muss, dass ihre Produkte simpel zu bedienen sind. Für absolut nicht Technik-affine Menschen sehr zu empfehlen. Vor allem hat man damit kaum Probleme.
Aber der 20 jährige BWL Erstie, der sein Notebook nur zum Skripte lesen, Netflix schauen und Googlen nutzt, sollte eigentlich zu günstigeren Alternativen greifen.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 09.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 09.09.2020:

Es ist Tesla.
Das heißt, morgen Minimum +8%, weil die ganzen Zocker wieder einsteigen.

Paar Tage vor dem Battery Day am 25.09. würde ich vielleicht einsteigen, bis dahin wird die Aktie weiter konsolidieren. Ich denke erstmal geht es auf 200-220 runter.

Korrigiere, ist bereits am 15.09. - wenn der Kurs Morgen nochmal sinkt, könnte man nochmal einsteigen. Wenns gute news gibt explodiert der Kurs wieder.

Wenn nicht, gehts nochmal runter.

Am 22.09 ist Battery Day oder liege ich falsch?

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Also ich bin Konzernführungskraft (DAX30), und habe sehr wohl ein grünes Gewissen und gerade deshalb fahre ich kein Elektroauto!
Elektroautos sind über die gesamte Produktlebenzeit eben nicht grün, es fängt mit der Umweltzerstörung beim Batterie Rohstoff Abbau an, geht über dreckigen Strom aus Kohleverbrennung und endet damit, dass das Auto nach 10 Jahren Schrott ist während ein Verbrenner noch 20 JAhre in Afrika oder Osteuropa laufen kann, und es gibt nichts umweltfreundlicheres als Produkte so lange wie möglich zu nutzen.
Aber da kommt wohl zu sehr der kritische Ingenieur in mir durch.

Folgende Studie sollte dich dann zum umdenken bewegen:
https://www.spiegel.de/auto/elektroautos-tatsaechlicher-co2-ausstoss-niedriger-als-bisher-angenommen-a-01907849-ede6-4f24-8c3f-89475aadbe69

Nach 30.000 km hat ein Tesla Model 3 seinen CO2 Rucksack abgelegt und ist ab dann umweltfreundlicher im Betrieb als ein C-Klasse.

Und wieso soll ein Elektroauto vor einem Auto mit Verbrennungsmotor kaputt gehen?
Tausch der Kupplung, Auspuffanlage oder Ölwechsel hast du alles nicht bei einem Elektroauto.

Der Rekord für die gefahrenen Kilometer in einem Tesla liegt derzeit bei über 1.000.000 km mit dem zweiten Batteriepack.

Im Impact Bericht von Tesla siehts du, dass die Batteriekapazität eines Model S nach 200.000 Meilen (ca. 320.000 km) sich gerade einmal um 10 % reduziert.
https://www.tesla.com/de_de/impact-report/2019

Die Rohstoffproblematik bei der Herstellung der Batteriezellen ist ein valider Punkt. Daran arbeiten jedoch die Fahrzeughersteller. So wird versucht z.B. weniger Kobalt zu verwenden oder dieses nicht aus dem Kongo zu beziehen.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Warum sehen immer alle Tesla als den heiligen Gral?

Mein Taycan wurde letztens ausgeliefert und ich finde den deutlich besser als das Model S. Zwischen der Qualität liegen Welten.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 10.09.2020:

Folgende Studie sollte dich dann zum umdenken bewegen:
www.spiegel.de/auto/elektroautos-tatsaechlicher-co2-ausstoss-niedriger-als-bisher-angenommen-a-01907849-ede6-4f24-8c3f-89475aadbe69

Nach 30.000 km hat ein Tesla Model 3 seinen CO2 Rucksack abgelegt und ist ab dann umweltfreundlicher im Betrieb als ein C-Klasse.

Und wieso soll ein Elektroauto vor einem Auto mit Verbrennungsmotor kaputt gehen?
Tausch der Kupplung, Auspuffanlage oder Ölwechsel hast du alles nicht bei einem Elektroauto.

Der Rekord für die gefahrenen Kilometer in einem Tesla liegt derzeit bei über 1.000.000 km mit dem zweiten Batteriepack.

Im Impact Bericht von Tesla siehts du, dass die Batteriekapazität eines Model S nach 200.000 Meilen (ca. 320.000 km) sich gerade einmal um 10 % reduziert.
www.tesla.com/de_de/impact-report/2019

Die Rohstoffproblematik bei der Herstellung der Batteriezellen ist ein valider Punkt. Daran arbeiten jedoch die Fahrzeughersteller. So wird versucht z.B. weniger Kobalt zu verwenden oder dieses nicht aus dem Kongo zu beziehen.

Erstmal ist es Quatsch, dass die Batterien nur 10% verlieren, bei 320,000km+. Nimmt man durchschnittlich 400km pro Ladezyklus an, ergeben sich hier rund 800 Zyklen. Schaut man sich die Spezifikationen der im Tesla verbauten Batterypacks aus Molicel Batterien an, sieht man das hier mindestens 20%+ zu erwarten sind. Bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius ergeben sich übrigens weitere Einbußen in der Kapazität.
Weiterhin will ich gar nicht über die dubiosen Abbauthematiken von Kobalt im Kongo und der Kinderarbeit sprechen.

Allgemein ist die Herstellung von den Batterien nicht gerade CO2 schonend und der Umwelt förderlich.
Außerdem gebe ich meinem Vorredner recht, dass sich in Deutschland aufgrund des Kohlemix, denn Strom kommt nicht einfach nur aus der Steckdose, eine zusätzliche CO2 Belastung ergibt.
Mal abgesehen davon, dass Elektroautos teilweise eine höhere Feinstaub Belastung aufgrund der verbauten Bauteile besitzen. (Größten Anteil haben hier allgemein Reifen und Bremsenabrieb gefolgt von anderen Komponenten). Ich will erst gar nicht davon sprechen, dass es nicht genügend Lithium und seltene Erden gibt um 100% der Kraftfahrzeuge weltweit auszurüsten.

Den Punkt bzgl. Aftermarket in Afrika finde ich außerdem sehr valide, denn keiner wird sich dort die mehreren Tausend Euro leisten können für ein neues Batterypack, wenn der Wagen hier auf dem europäischen Gebrauchtwagenmarkt nicht mehr absetzbar ist.

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius ergeben sich übrigens weitere Einbußen in der Kapazität.

Zellspannung und Kapazität sind nun mal reversibel von der Temperatur abhängig. Das heißt aber auch das du bei höheren Temperaturen (als den X Grad die 100 % Kapazität festlegen) Kapazität hinzugewinnst.

Allgemein ist die Herstellung von den Batterien nicht gerade CO2 schonend und der Umwelt förderlich.

Die oben erwähnte Studie gibt die Belastung mit 75 kg / kWh an. Wie oben bereits erwähnt ist damit ein Tesla Model 3 nach 30.000 km umweltfreundlicher als eine Mercedes C-Klasse.
Generell sinkt der Energieverbrauch bei der Batteriezellenproduktion und damit der CO2 Ausstoß mit größer werdenden Energiedichten. Also kann man davon ausgegangen werden dass der CO2 Footprint in Zukunft noch weiter sinkt.

Genauso emittierst du bei der Herstellung des Fahrzeugs weniger CO2, weil du weniger Teile verbauen musst. Du musst keinen Motorblock gießen, du kannst ein deutlich kleineres Getriebe verwenden. Dies wird mit einer Einsparung von ca. 0,5 - 1 t CO2 Emissionen geschätzt.

https://www.transportenvironment.org/sites/te/files/downloads/T%26E%E2%80%99s%20EV%20life%20cycle%20analysis%20LCA_0.pdf S. 29

Außerdem gebe ich meinem Vorredner recht, dass sich in Deutschland aufgrund des Kohlemix, denn Strom kommt nicht einfach nur aus der Steckdose, eine zusätzliche CO2 Belastung ergibt.

Diese Belastung wurde in der oben genannten Studie mit einbezogen. Fairerweise ist hier anzumerken dass mit einem europäischen Strommix mit 250g CO2 / kWh gerechnet wurde und nicht mit dem deutschen Strommix von 402g CO2 / kWh. Mit eigener Photovoltaikanlage kann dies für dich persönlich natürlich noch weiter gesenkt werden.

https://www.transportenvironment.org/what-we-do/electric-cars/how-clean-are-electric-cars

Natürlich macht es auch Unterschiede auch Unterschiede welchen nationalen Strommix du beziehst. Die Unterschiede von sehr gut in Schweden zu sehr schlecht in Polen kannst du dir im folgenden Tool anschauen:
https://www.transportenvironment.org/what-we-do/electric-cars/how-clean-are-electric-cars

Mal abgesehen davon, dass Elektroautos teilweise eine höhere Feinstaub Belastung aufgrund der verbauten Bauteile besitzen. (Größten Anteil haben hier allgemein Reifen und Bremsenabrieb gefolgt von anderen Komponenten).

Zumindest der Bremsenabrieb ist bei Elektroautos deutlich geringer, da diese die Möglichkeit besitzen rekuperativ zu bremsen und daher die mechanische Bremse weniger belastet wird. Den Reifenabrieb hat auch ein Fahrzeug mit Verbrenner. Die höhere Feinstaub Emission bei der Produktion von Elektroautos fällt dann zumindest nicht in den Innenstädten sondern in Indusriegebieten kann und hier kann auch durch eine bessere Filterung bei der Stahlproduktion entgegen gewirkt werden.

Den Punkt bzgl. Aftermarket in Afrika finde ich außerdem sehr valide, denn keiner wird sich dort die mehreren Tausend Euro leisten können für ein neues Batterypack, wenn der Wagen hier auf dem europäischen Gebrauchtwagenmarkt nicht mehr absetzbar ist.

Aber diese Annahme impliziert ja, das die Batterie zuerst kaputt gehen wird am Elektroauto, davon geht Tesla zumindest nicht aus. Selbst sollte dies der Fall sein, gibt es immer noch einen Verfall der Batteriepackpreise.– BloombergNEF schätzt dass der Preis pro kWh von 180$ 2018 auf 62$ 2030 fallen wird.

Wenn es also 2030 der Marktpreis für ein neues 50kWh Batteriepack 3100$ beträgt, kriegst du es dann gebraucht vielleicht sogar noch günstiger. Dies dürfte dann auch eine Verwendung in Regionen mit geringerer Kaufkraft aber vorhandener Ladeinfrastruktur begünstigen.
https://about.bnef.com/blog/behind-scenes-take-lithium-ion-battery-prices/

---
Man darf auch nicht vergessen die Batterietechnik der Li-Ionen Zellen wird immer besser. Technologiesprünge zu einer Li-Metall oder Li-Schwefel Batterie können zusätzlich sämtliche Reichweitendiskussionen obsolet machen.

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Bevor ich euch noch mit CO2 den Mund fusselig redet:

16% des weltweiten CO2 ausstoßes fallen auf Transport, ~50% auf Autos.
Also 8% des menschengemachten CO2 von PKW.

29 Gigatonnen Produziert der Mensch -> 2,32 PKW
750 Gigatonnen die Natur

Also an der Gesamheit haben PKW einen Anteil von 0,297%

Jetzt fahren 50% elektrisch und diese haben auch 50% weniger CO2 Ausstoß.
PKW: 1,74 Gigatonnen

Gesamt:
750+29- (2,32/2/2)=778,42 GT

Anteil PKW: 1,74/778,42= 0,224%

--> 0,073% Einsparung

Glückwunsch, ihr habt die Welt gerettet. Dafür müssen nur 50% aller PKW Weltweit mit Strom fahren. Da Freuen sich die Afrikaner, Asiaten und Südamerikaner

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Also wer sowas in Neuwagen verbaut, sollte nicht mehr Wert sein, als alle deutschen Hersteller:

www.golem.de/news/model-y-tesla-befestigt-kuehlaggregat-mit-baumarktleisten-2009-150786.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Das würde selbst Lada nicht bringen.

Der Lada Niva von meinem Opa fährt heute noch. (Und ist >40 Jahre).
Außer im Museum werden wir keinen Tesla von heute in 40 Jahren noch auf der Straße sehen.

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Ich bin Jungingenieur bei einem großen deutschen OEM.
Aus Spaß bei Tesla beworben auf E4 und Ing. Stellen -> Nach nur einem Tag eine Einladung zum Gespräch erhalten. Dort wurde nach nettem "Purpose Brainwash" das Gehalt direkt angesprochen.

Als Ing. liegt man dort bei 66k pro Jahr bei 40h. Überstunden werden nicht bezahlt. keine Dienstwagen. KEINE BONI!!!

Für mich als Experte bei einem deutschen Konzern mehr als uninteressant. Ich frage mich wer so fahrlässig ist und seine gute Stelle verlässt.

So wirbt man kein Wissen ab!
Nur heiße Luft.

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Ich bin Jungingenieur bei einem großen deutschen OEM.
Aus Spaß bei Tesla beworben auf E4 und Ing. Stellen -> Nach nur einem Tag eine Einladung zum Gespräch erhalten. Dort wurde nach nettem "Purpose Brainwash" das Gehalt direkt angesprochen.

Als Ing. liegt man dort bei 66k pro Jahr bei 40h. Überstunden werden nicht bezahlt. keine Dienstwagen. KEINE BONI!!!

Für mich als Experte bei einem deutschen Konzern mehr als uninteressant. Ich frage mich wer so fahrlässig ist und seine gute Stelle verlässt.

So wirbt man kein Wissen ab!
Nur heiße Luft.

Die meisten Jungingenieure sind bei deutschen OEMs locker bei 80,000-100,000€ p.A. bei 40h. Ich glaube die überschätzen die Anziehungskraft der Marke Tesla und unterschätzen wie gut die richtigen Experten bei deutschen OEMs verdienen. Damit locken sie doch kein Talent zu Tesla...

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Tesla ist für Arbeitnehmer sicher nicht die gleiche Liga wie die deutschen Hersteller. Elon Musk sagte ja schon mal, was er von 40h Woche und sowas hält. Der will Leute die für Tesla brennen und ohne murren 70h arbeiten. Da lobe ich mir lieber den deutschen Autobauer, mit 35h oder 40h Woche, letzere nur mit entsprechend besserer Vergütung, Betriebsrente, minutengenaue Überstundenabrechnung und sonstigen Annehmlichkeiten.

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

Ich hätte kein Problem damit 70h zu arbeiten. Im Gegenteil. Ich will mehr als diese 40h Woche!
Und ich will auch richtig für was brennen.
Aber dann doch bitte bezahlt ...

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 23.09.2020:

Ich hätte kein Problem damit 70h zu arbeiten. Im Gegenteil. Ich will mehr als diese 40h Woche!
Und ich will auch richtig für was brennen.
Aber dann doch bitte bezahlt ...

Wenn man für etwas brennst, nimmt man auch Einbußen in der Bezahlung hin.

Was du willst ist einfach nur mehr Kohle für mehr Arbeit. Dafür kannst du ins IB.

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 23.09.2020:

Ich hätte kein Problem damit 70h zu arbeiten. Im Gegenteil. Ich will mehr als diese 40h Woche!
Und ich will auch richtig für was brennen.
Aber dann doch bitte bezahlt ...

Traurig...

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WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 23.09.2020:

Ich hätte kein Problem damit 70h zu arbeiten. Im Gegenteil. Ich will mehr als diese 40h Woche!
Und ich will auch richtig für was brennen.
Aber dann doch bitte bezahlt ...

Wenn ich raten müsste würde ich sagen dass du nicht älter als 16 bist und auf Instagram "Business- and motivation" pages folgst.

antworten
WiWi Gast

Tesla Gigafactory - Gehälter

WiWi Gast schrieb am 23.09.2020:

Ich hätte kein Problem damit 70h zu arbeiten. Im Gegenteil. Ich will mehr als diese 40h Woche!
Und ich will auch richtig für was brennen.
Aber dann doch bitte bezahlt ...

Die Frage ist warum du dann überhaupt für andere arbeitest statt dich selbst

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WiWi Gast

Hi Leute, Tesla schreibt momentan viele Stellen aus. Hat sich einer von euch dort beworben und kann Erfahrungen teilen? VG

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