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Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Hallo zusammen,

immer und immer wieder liest man ja, dass man in den USA angeblich besser verdient. Nicht mehr brutto, aber mehr netto.

Lt. Wikipedia ist das Median-Einkommen in den USA Vollzeit bei 31.099 USD. Mit 95.000 USD gehört man zu den oberen 10%. Das durchschnittliche Einkommen ist viel höher und auch durch große Kapitalvermögen stark verzerrt. In den USA ist es vollkommen normal, in seinem 401k oder Roth IRA Aktien, Fonds etc. zu kaufen. Die sind nicht so deppert wie wir Deutschen mit unserem Tagesgeld. Anderes Thema.

Also, 31.000 USD Median-Einkommen, 95.000 USD obere 10%. Jetzt bemühe ich mal einen Brutto-Netto Rechner für Kalifornien. Der zieht Steuern, Social Security, Medicare und State Disability Tax ab.

Von 31.000 USD bleiben 2.071 USD Take-Home-Pay. Von 95.000 USD bleiben 5.354 USD übrig. Davon abziehen muss man noch die Krankenversicherung. Für eine Familie sind es 20.576 USD, wobei der Arbeitgeber im Schnitt 71% übernimmt. Teilt man es noch durch zwei Verdiener, bleiben 251 USD Health-Care-Kosten pro Person (alle Zahlen lt. Investopdia).

Es bleiben 1.820 USD für den Median-Einkommens-Bezieher und 5.103 USD um zu den oberen 10% zu gehören. In Euro sind das 1.550 Euro Median-Netto-Einkommen nach Steuern, Sozialversicherung und Krankenversicherung bzw. 4.347 Euro.

Oder nochmal anders, es bleiben 70,4% bzw. 64,5% übrig. Das ist schon etwas mehr als in Deutschland, aber gerade die 1.550 Euro Median-Einkommen (50% der Amerikaner verdienen also weniger und da dürften viele Leute mit Bachelor dabei sein - das macht dort ja fast jeder und gerade Handwerker sind eher auch gut bezahlt).

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Um die Frage zu beantworten, nein man verdient nicht mehr. Die Leute lassen sich nur gerne von den Zahlen blenden, die im Valley oder NYC gezahlt werden, die Kosten werden dabei gerne ausgeblendet. Generell sind die Lebensunterhaltskosten in den großen Städten auch nochmal signifikant höher als in MUC oder FFM. Dem Durchschnittsverdiener geht es in Deutschland wohl deutlich besser.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Und in Monaco zahlt man überhaupt keine Steuern !

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 04.08.2020:

Hallo zusammen,

immer und immer wieder liest man ja, dass man in den USA angeblich besser verdient. Nicht mehr brutto, aber mehr netto.

Lt. Wikipedia ist das Median-Einkommen in den USA Vollzeit bei 31.099 USD. Mit 95.000 USD gehört man zu den oberen 10%. Das durchschnittliche Einkommen ist viel höher und auch durch große Kapitalvermögen stark verzerrt. In den USA ist es vollkommen normal, in seinem 401k oder Roth IRA Aktien, Fonds etc. zu kaufen. Die sind nicht so deppert wie wir Deutschen mit unserem Tagesgeld. Anderes Thema.

Also, 31.000 USD Median-Einkommen, 95.000 USD obere 10%. Jetzt bemühe ich mal einen Brutto-Netto Rechner für Kalifornien. Der zieht Steuern, Social Security, Medicare und State Disability Tax ab.

Von 31.000 USD bleiben 2.071 USD Take-Home-Pay. Von 95.000 USD bleiben 5.354 USD übrig. Davon abziehen muss man noch die Krankenversicherung. Für eine Familie sind es 20.576 USD, wobei der Arbeitgeber im Schnitt 71% übernimmt. Teilt man es noch durch zwei Verdiener, bleiben 251 USD Health-Care-Kosten pro Person (alle Zahlen lt. Investopdia).

Es bleiben 1.820 USD für den Median-Einkommens-Bezieher und 5.103 USD um zu den oberen 10% zu gehören. In Euro sind das 1.550 Euro Median-Netto-Einkommen nach Steuern, Sozialversicherung und Krankenversicherung bzw. 4.347 Euro.

Oder nochmal anders, es bleiben 70,4% bzw. 64,5% übrig. Das ist schon etwas mehr als in Deutschland, aber gerade die 1.550 Euro Median-Einkommen (50% der Amerikaner verdienen also weniger und da dürften viele Leute mit Bachelor dabei sein - das macht dort ja fast jeder und gerade Handwerker sind eher auch gut bezahlt).

Du hast dir einen der teuersten Staaten mit den höchsten Steuern raus gesucht.

Durchschnittseinkommen in Californien beträgt über 90k

Median Haushaltseinkommen liegt bei 75k

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Als guter Performer und Top-Performer kommst du auf jeden Fall in den USA besser weg - Top-Performance als Ausländer ist aber natürlich noch einmal deutlich schwieriger.
Zahnarzt/Arzt ist sehr gut bezahlt - zum Einstieg verdienen orthopädische Chirurgen z.B. mal schnell 400 000 Dollar mit Anfang 30 und zwar auf Angestelltenbasis.
Häuser sind in der Peripherie grosser Städte auch billiger. Gut bezahlte Jobs im öffentlichen Dienst gibt es in den USA kaum - eine amerikanische Sekretärin meinetwegen in einem Rathaus hat es schwieriger als hierzulande. Lehrern geht es auch schlechter, im Management Consulting / T2-T3 Bereich ist man mit MBA und 2 Jahren Berufserfahrung schnell mal bei über 200k.
Wer Leistung bringt, kommt aus meiner Sicht deutlich besser weg.

WiWi Gast schrieb am 04.08.2020:

Hallo zusammen,

immer und immer wieder liest man ja, dass man in den USA angeblich besser verdient. Nicht mehr brutto, aber mehr netto.

Lt. Wikipedia ist das Median-Einkommen in den USA Vollzeit bei 31.099 USD. Mit 95.000 USD gehört man zu den oberen 10%. Das durchschnittliche Einkommen ist viel höher und auch durch große Kapitalvermögen stark verzerrt. In den USA ist es vollkommen normal, in seinem 401k oder Roth IRA Aktien, Fonds etc. zu kaufen. Die sind nicht so deppert wie wir Deutschen mit unserem Tagesgeld. Anderes Thema.

Also, 31.000 USD Median-Einkommen, 95.000 USD obere 10%. Jetzt bemühe ich mal einen Brutto-Netto Rechner für Kalifornien. Der zieht Steuern, Social Security, Medicare und State Disability Tax ab.

Von 31.000 USD bleiben 2.071 USD Take-Home-Pay. Von 95.000 USD bleiben 5.354 USD übrig. Davon abziehen muss man noch die Krankenversicherung. Für eine Familie sind es 20.576 USD, wobei der Arbeitgeber im Schnitt 71% übernimmt. Teilt man es noch durch zwei Verdiener, bleiben 251 USD Health-Care-Kosten pro Person (alle Zahlen lt. Investopdia).

Es bleiben 1.820 USD für den Median-Einkommens-Bezieher und 5.103 USD um zu den oberen 10% zu gehören. In Euro sind das 1.550 Euro Median-Netto-Einkommen nach Steuern, Sozialversicherung und Krankenversicherung bzw. 4.347 Euro.

Oder nochmal anders, es bleiben 70,4% bzw. 64,5% übrig. Das ist schon etwas mehr als in Deutschland, aber gerade die 1.550 Euro Median-Einkommen (50% der Amerikaner verdienen also weniger und da dürften viele Leute mit Bachelor dabei sein - das macht dort ja fast jeder und gerade Handwerker sind eher auch gut bezahlt).

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Also Brutto ist da gefühlt auch höher. War an einer guten Business School, und danach sind wirklich fast alle mit bachelor bei >55.000$ eingestiegen. Von marketing bis finance

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Kann ich mich anschließen. Du hast natürlich die absoluten Top Einstiegsjobs und Entwicklungschancen, selbst im IB bist du in New York nicht wohlhabend solange du nicht einige Jahre gebuckelt hast.

WiWi Gast schrieb am 04.08.2020:

Um die Frage zu beantworten, nein man verdient nicht mehr. Die Leute lassen sich nur gerne von den Zahlen blenden, die im Valley oder NYC gezahlt werden, die Kosten werden dabei gerne ausgeblendet. Generell sind die Lebensunterhaltskosten in den großen Städten auch nochmal signifikant höher als in MUC oder FFM. Dem Durchschnittsverdiener geht es in Deutschland wohl deutlich besser.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 04.08.2020:

Um die Frage zu beantworten, nein man verdient nicht mehr. Die Leute lassen sich nur gerne von den Zahlen blenden, die im Valley oder NYC gezahlt werden, die Kosten werden dabei gerne ausgeblendet. Generell sind die Lebensunterhaltskosten in den großen Städten auch nochmal signifikant höher als in MUC oder FFM. Dem Durchschnittsverdiener geht es in Deutschland wohl deutlich besser.

Ganz genau, da kommst du lieber in die Schweiz...
Je nach Kanton bleiben dir 80-85% vom brutto.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Diese Vergleiche sind doch für die Katz. Schließlich muss man auch das Niveau der Lebenshaltungskosten mit einbeziehen, und sonstiger vergleichbarer Ausgaben die im Leben anstehen

Ziehe von der langen Rechnung oben noch mal das Geld für die Uni ab.... und schon steht der Ami ziemlich blöd da, oder?

Am Ende des Tages kannst du ja in die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung reingucken. Wenn die Amis im Schnitt viel mehr Netto haben würden, dann müssen sie entweder deutlich mehr konsumieren oder eben deutlich mehr Vermögen aufbauen (alles relativ am BIP gemessen). Tun sie das? Ich weiß es nicht. Aber irgendwo müsste das Geld ja bleiben, wenn es nicht eh durch höhere Inflation verpufft.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Kalifornien ist für hohe Gehälter bekannt. Nicht nur in Grossstädten oder dem Silicon Valley. Krankenschwestern können brutto über 100k verdienen. In NYC bekommen die nur 80k.

WiWi Gast schrieb am 04.08.2020:

Um die Frage zu beantworten, nein man verdient nicht mehr. Die Leute lassen sich nur gerne von den Zahlen blenden, die im Valley oder NYC gezahlt werden, die Kosten werden dabei gerne ausgeblendet. Generell sind die Lebensunterhaltskosten in den großen Städten auch nochmal signifikant höher als in MUC oder FFM. Dem Durchschnittsverdiener geht es in Deutschland wohl deutlich besser.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Wieso nimmst du das Median-Einkommen der USA, und dann einen Tax Calculator für Kalifornien? Nimm lieber das Median-Einkommen für Kalifornien, denn da ist man schon zum Teil mit 100k im Jahr Geringverdiener. Immer dieser USA-Neid in Deutschland.

WiWi Gast schrieb am 04.08.2020:

Hallo zusammen,

immer und immer wieder liest man ja, dass man in den USA angeblich besser verdient. Nicht mehr brutto, aber mehr netto.

Lt. Wikipedia ist das Median-Einkommen in den USA Vollzeit bei 31.099 USD. Mit 95.000 USD gehört man zu den oberen 10%. Das durchschnittliche Einkommen ist viel höher und auch durch große Kapitalvermögen stark verzerrt. In den USA ist es vollkommen normal, in seinem 401k oder Roth IRA Aktien, Fonds etc. zu kaufen. Die sind nicht so deppert wie wir Deutschen mit unserem Tagesgeld. Anderes Thema.

Also, 31.000 USD Median-Einkommen, 95.000 USD obere 10%. Jetzt bemühe ich mal einen Brutto-Netto Rechner für Kalifornien. Der zieht Steuern, Social Security, Medicare und State Disability Tax ab.

Von 31.000 USD bleiben 2.071 USD Take-Home-Pay. Von 95.000 USD bleiben 5.354 USD übrig. Davon abziehen muss man noch die Krankenversicherung. Für eine Familie sind es 20.576 USD, wobei der Arbeitgeber im Schnitt 71% übernimmt. Teilt man es noch durch zwei Verdiener, bleiben 251 USD Health-Care-Kosten pro Person (alle Zahlen lt. Investopdia).

Es bleiben 1.820 USD für den Median-Einkommens-Bezieher und 5.103 USD um zu den oberen 10% zu gehören. In Euro sind das 1.550 Euro Median-Netto-Einkommen nach Steuern, Sozialversicherung und Krankenversicherung bzw. 4.347 Euro.

Oder nochmal anders, es bleiben 70,4% bzw. 64,5% übrig. Das ist schon etwas mehr als in Deutschland, aber gerade die 1.550 Euro Median-Einkommen (50% der Amerikaner verdienen also weniger und da dürften viele Leute mit Bachelor dabei sein - das macht dort ja fast jeder und gerade Handwerker sind eher auch gut bezahlt).

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 04.08.2020:

Hallo zusammen,

immer und immer wieder liest man ja, dass man in den USA angeblich besser verdient. Nicht mehr brutto, aber mehr netto.

Lt. Wikipedia ist das Median-Einkommen in den USA Vollzeit bei 31.099 USD. Mit 95.000 USD gehört man zu den oberen 10%. Das durchschnittliche Einkommen ist viel höher und auch durch große Kapitalvermögen stark verzerrt. In den USA ist es vollkommen normal, in seinem 401k oder Roth IRA Aktien, Fonds etc. zu kaufen. Die sind nicht so deppert wie wir Deutschen mit unserem Tagesgeld. Anderes Thema.

Also, 31.000 USD Median-Einkommen, 95.000 USD obere 10%. Jetzt bemühe ich mal einen Brutto-Netto Rechner für Kalifornien. Der zieht Steuern, Social Security, Medicare und State Disability Tax ab.

Von 31.000 USD bleiben 2.071 USD Take-Home-Pay. Von 95.000 USD bleiben 5.354 USD übrig. Davon abziehen muss man noch die Krankenversicherung. Für eine Familie sind es 20.576 USD, wobei der Arbeitgeber im Schnitt 71% übernimmt. Teilt man es noch durch zwei Verdiener, bleiben 251 USD Health-Care-Kosten pro Person (alle Zahlen lt. Investopdia).

Es bleiben 1.820 USD für den Median-Einkommens-Bezieher und 5.103 USD um zu den oberen 10% zu gehören. In Euro sind das 1.550 Euro Median-Netto-Einkommen nach Steuern, Sozialversicherung und Krankenversicherung bzw. 4.347 Euro.

Oder nochmal anders, es bleiben 70,4% bzw. 64,5% übrig. Das ist schon etwas mehr als in Deutschland, aber gerade die 1.550 Euro Median-Einkommen (50% der Amerikaner verdienen also weniger und da dürften viele Leute mit Bachelor dabei sein - das macht dort ja fast jeder und gerade Handwerker sind eher auch gut bezahlt).

Du hast dir einen der teuersten Staaten mit den höchsten Steuern raus gesucht.

Durchschnittseinkommen in Californien beträgt über 90k

Median Haushaltseinkommen liegt bei 75k

Ich habe das Beispiel ausgewählt, weil Kalifornien der mit Abstand größte Staat ist. Texas ist nach Einwohnern auf Platz 2. Wäre mir politisch nichts, aber lassen wir diese Diskussion hier (Texas ist doch großteils republikanisch, oder?. Dann kommt das Rentnerparadies Florida und dann das teure New York. Ja ich weiß, zum Bundesstaats New York gehört noch mehr als NYC. Dachte trotzdem, man will ja nicht total außerhalb wohnen usw.
Nächste Beispiel wäre dann Pennsylvania und das ist schon viel kleiner als Kalifornien. Also Kalifornien war einfach nur naheliegend, da groß, abwechslungsreich (es gibt mehr als LA und SF - viele kleinere Städte; San Diego wäre mein Favorit) und gutes Klima.

Das Median-Einkommen ist fast 20% höher als der US-Schnitt - ok. Aber halt in LA und SF/Valley. Wobei die 75k halt etwas verzerrt sind, da US-Amerikaner unglaublich reich sind und viel Kapitaleinnahmen haben. Das Median-Einkommen aus eigener Arbeit ist ja viel geringer.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Ich lese gerade, die USA haben auch ein Rentensystem ab 67 Jahren, welches Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen einzahlen. Hätte nicht gedacht, dass alles so ähnlich ist.

Deren Rentensystem ist aber degressiv mit steigendem Einkommen. Wer im Schnitt 1.000$ pro Monat verdient hat, bekommt 78% davon als Social Security ab dem Alter von 67. Wer aber 3.000$ verdient hat, im Schnitt, bekommt nur 47% - also in etwa mit Deutschland vergleichbar. Wobei ich stark davon ausgehe, dass die Gesundheitskosten im Alter in den USA extrem hoch sind, während der deutsche Rentner nur etwa 7 bis 8% von seiner Rente als Beitrag bezahlt. Häufig also sogar weniger als 100 Euro pro Monat.

Wer in Deutschland sehr gut verdient, kann auch eine gute Rente bekommen. In den USA fällt das Rentenniveau aber immer weiter, je höher das mittlere Einkommen war. Wer 6.000 USD im Schnitt verdient hat (5.085 Euro pro Monat brutto), der bekommt nur noch 36% als Rentenniveau.

Private Vorsorge muss dort also noch viel mehr betrieben werden als in Deutschland. Ebenso die bereits erwähnten Studienkosten und die Gesundheitskosten. Während die GKV in Deutschland sich am Einkommen orientiert, lese ich, dass in den USA die Gesundheitskosten etwa bei 20.000 USD für eine Familie liegen. Der Arbeitgeber übernimmt davon meist, wie auch in Deutschland, einen großen Teil. Aber wenn man arbeitslos ist, selbständig oder Rentner - dann sieht es düster aus.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Die Schulden per Haushalt sind auch hoeher. Studienkredit, Auto, Kreditkarten etc. Ausgaben fuer Krankenversicherung sind happig.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Ich lese gerade, die USA haben auch ein Rentensystem ab 67 Jahren, welches Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen einzahlen. Hätte nicht gedacht, dass alles so ähnlich ist.

Deren Rentensystem ist aber degressiv mit steigendem Einkommen. Wer im Schnitt 1.000$ pro Monat verdient hat, bekommt 78% davon als Social Security ab dem Alter von 67. Wer aber 3.000$ verdient hat, im Schnitt, bekommt nur 47% - also in etwa mit Deutschland vergleichbar. Wobei ich stark davon ausgehe, dass die Gesundheitskosten im Alter in den USA extrem hoch sind, während der deutsche Rentner nur etwa 7 bis 8% von seiner Rente als Beitrag bezahlt. Häufig also sogar weniger als 100 Euro pro Monat.

Wer in Deutschland sehr gut verdient, kann auch eine gute Rente bekommen. In den USA fällt das Rentenniveau aber immer weiter, je höher das mittlere Einkommen war. Wer 6.000 USD im Schnitt verdient hat (5.085 Euro pro Monat brutto), der bekommt nur noch 36% als Rentenniveau.

Private Vorsorge muss dort also noch viel mehr betrieben werden als in Deutschland. Ebenso die bereits erwähnten Studienkosten und die Gesundheitskosten. Während die GKV in Deutschland sich am Einkommen orientiert, lese ich, dass in den USA die Gesundheitskosten etwa bei 20.000 USD für eine Familie liegen. Der Arbeitgeber übernimmt davon meist, wie auch in Deutschland, einen großen Teil. Aber wenn man arbeitslos ist, selbständig oder Rentner - dann sieht es düster aus.

Was du hier aufzählst ist die Absicherung vom Staat. Jeder seriöse Arbeitgeber zahlt für dich noch einen Teil in einen Pensionsfonds ein. Das sind dann auch keine kleckerbeträge wie in DE 20-50€ p.m., sondern zwischen 300-2000€. Besonders die Krankenversicherung ist aber teuer - stimmt.

Man kann über Systeme diskutieren, aber man muss eingestehen, dass die USA deutlich reicher sind. Sie haben den letzten großen Krieg gewonnen und beherrschen seitdem die Welt. Das Vermögen eines durchschnittlichen Amerikaniers ist ca. 5x mal so hoch wie das eines Deutschen. Selbiges gilt übrigens auch für das Median Vermögen.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Für Bürger ab 65 und jüngere mit Behinderung gibt es eine bundesstaatliche Krankenversicherung: Medicare. Bezahlt aber nicht alles voll, dafür gibt es dann private Zusatzversicherungen, ähnlich wie in D die Zusatzversicherungen zur GKV. Ab 65 aufwärts ist es in den USA also nicht so dramatisch mit den Gesundheitskosten.
Arbeitslosenversicherung gibt es auch. unemployment benefits. Aber nicht alle Arbeitslose haben Ansprüche. Kurzarbeitergeld gibt es nicht. Deshalb wurde ab Corona eine zusätzliche Zahlung unabhängig vom vorigen Gehalt für Arbeitslose eingeführt. USD 600. Pro Woche, also USD 2.400 pro Monat. Nicht schlecht. Wurde in D nicht gross berichtet, vermutlich weil hier viele ungelernte Hilfskräfte weniger bekommen.

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Ich lese gerade, die USA haben auch ein Rentensystem ab 67 Jahren, welches Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen einzahlen. Hätte nicht gedacht, dass alles so ähnlich ist.

Deren Rentensystem ist aber degressiv mit steigendem Einkommen. Wer im Schnitt 1.000$ pro Monat verdient hat, bekommt 78% davon als Social Security ab dem Alter von 67. Wer aber 3.000$ verdient hat, im Schnitt, bekommt nur 47% - also in etwa mit Deutschland vergleichbar. Wobei ich stark davon ausgehe, dass die Gesundheitskosten im Alter in den USA extrem hoch sind, während der deutsche Rentner nur etwa 7 bis 8% von seiner Rente als Beitrag bezahlt. Häufig also sogar weniger als 100 Euro pro Monat.

Wer in Deutschland sehr gut verdient, kann auch eine gute Rente bekommen. In den USA fällt das Rentenniveau aber immer weiter, je höher das mittlere Einkommen war. Wer 6.000 USD im Schnitt verdient hat (5.085 Euro pro Monat brutto), der bekommt nur noch 36% als Rentenniveau.

Private Vorsorge muss dort also noch viel mehr betrieben werden als in Deutschland. Ebenso die bereits erwähnten Studienkosten und die Gesundheitskosten. Während die GKV in Deutschland sich am Einkommen orientiert, lese ich, dass in den USA die Gesundheitskosten etwa bei 20.000 USD für eine Familie liegen. Der Arbeitgeber übernimmt davon meist, wie auch in Deutschland, einen großen Teil. Aber wenn man arbeitslos ist, selbständig oder Rentner - dann sieht es düster aus.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Ich lese gerade, die USA haben auch ein Rentensystem ab 67 Jahren, welches Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen einzahlen. Hätte nicht gedacht, dass alles so ähnlich ist.

Deren Rentensystem ist aber degressiv mit steigendem Einkommen. Wer im Schnitt 1.000$ pro Monat verdient hat, bekommt 78% davon als Social Security ab dem Alter von 67. Wer aber 3.000$ verdient hat, im Schnitt, bekommt nur 47% - also in etwa mit Deutschland vergleichbar. Wobei ich stark davon ausgehe, dass die Gesundheitskosten im Alter in den USA extrem hoch sind, während der deutsche Rentner nur etwa 7 bis 8% von seiner Rente als Beitrag bezahlt. Häufig also sogar weniger als 100 Euro pro Monat.

Wer in Deutschland sehr gut verdient, kann auch eine gute Rente bekommen. In den USA fällt das Rentenniveau aber immer weiter, je höher das mittlere Einkommen war. Wer 6.000 USD im Schnitt verdient hat (5.085 Euro pro Monat brutto), der bekommt nur noch 36% als Rentenniveau.

Private Vorsorge muss dort also noch viel mehr betrieben werden als in Deutschland. Ebenso die bereits erwähnten Studienkosten und die Gesundheitskosten. Während die GKV in Deutschland sich am Einkommen orientiert, lese ich, dass in den USA die Gesundheitskosten etwa bei 20.000 USD für eine Familie liegen. Der Arbeitgeber übernimmt davon meist, wie auch in Deutschland, einen großen Teil. Aber wenn man arbeitslos ist, selbständig oder Rentner - dann sieht es düster aus.

Es gibt dort viele steuerlich sehr interessante Programme zum ansparen etwa 401k in die man quasi steuerfrei investieren kann, solange man das Geld nicht vor der Rente entnimmt, dazu gibt es oft eine Zulage der Firma. Also quasi das hier gepredigte ETF kaufen aber steuerfrei aus dem Brutto plus oft bis zu einem ansehnlichen Betrag 100% Zulage der Firma.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Ich lese gerade, die USA haben auch ein Rentensystem ab 67 Jahren, welches Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen einzahlen. Hätte nicht gedacht, dass alles so ähnlich ist.

Deren Rentensystem ist aber degressiv mit steigendem Einkommen. Wer im Schnitt 1.000$ pro Monat verdient hat, bekommt 78% davon als Social Security ab dem Alter von 67. Wer aber 3.000$ verdient hat, im Schnitt, bekommt nur 47% - also in etwa mit Deutschland vergleichbar. Wobei ich stark davon ausgehe, dass die Gesundheitskosten im Alter in den USA extrem hoch sind, während der deutsche Rentner nur etwa 7 bis 8% von seiner Rente als Beitrag bezahlt. Häufig also sogar weniger als 100 Euro pro Monat.

Wer in Deutschland sehr gut verdient, kann auch eine gute Rente bekommen. In den USA fällt das Rentenniveau aber immer weiter, je höher das mittlere Einkommen war. Wer 6.000 USD im Schnitt verdient hat (5.085 Euro pro Monat brutto), der bekommt nur noch 36% als Rentenniveau.

Private Vorsorge muss dort also noch viel mehr betrieben werden als in Deutschland. Ebenso die bereits erwähnten Studienkosten und die Gesundheitskosten. Während die GKV in Deutschland sich am Einkommen orientiert, lese ich, dass in den USA die Gesundheitskosten etwa bei 20.000 USD für eine Familie liegen. Der Arbeitgeber übernimmt davon meist, wie auch in Deutschland, einen großen Teil. Aber wenn man arbeitslos ist, selbständig oder Rentner - dann sieht es düster aus.

Es gibt dort viele steuerlich sehr interessante Programme zum ansparen etwa 401k in die man quasi steuerfrei investieren kann, solange man das Geld nicht vor der Rente entnimmt, dazu gibt es oft eine Zulage der Firma. Also quasi das hier gepredigte ETF kaufen aber steuerfrei aus dem Brutto plus oft bis zu einem ansehnlichen Betrag 100% Zulage der Firma.

In Deutschland nennt sich das Rürup-Rente. Ist ebenfalls aus dem Brutto, da man die Abgaben bei der Steuererklärung absetzt. An der Zulage durch die Firma mangelt es aber noch oft. Arbeitgeber bezuschussen dann eher die betriebliche AV.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Ich lese gerade, die USA haben auch ein Rentensystem ab 67 Jahren, welches Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen einzahlen. Hätte nicht gedacht, dass alles so ähnlich ist.

Deren Rentensystem ist aber degressiv mit steigendem Einkommen. Wer im Schnitt 1.000$ pro Monat verdient hat, bekommt 78% davon als Social Security ab dem Alter von 67. Wer aber 3.000$ verdient hat, im Schnitt, bekommt nur 47% - also in etwa mit Deutschland vergleichbar. Wobei ich stark davon ausgehe, dass die Gesundheitskosten im Alter in den USA extrem hoch sind, während der deutsche Rentner nur etwa 7 bis 8% von seiner Rente als Beitrag bezahlt. Häufig also sogar weniger als 100 Euro pro Monat.

Wer in Deutschland sehr gut verdient, kann auch eine gute Rente bekommen. In den USA fällt das Rentenniveau aber immer weiter, je höher das mittlere Einkommen war. Wer 6.000 USD im Schnitt verdient hat (5.085 Euro pro Monat brutto), der bekommt nur noch 36% als Rentenniveau.

Private Vorsorge muss dort also noch viel mehr betrieben werden als in Deutschland. Ebenso die bereits erwähnten Studienkosten und die Gesundheitskosten. Während die GKV in Deutschland sich am Einkommen orientiert, lese ich, dass in den USA die Gesundheitskosten etwa bei 20.000 USD für eine Familie liegen. Der Arbeitgeber übernimmt davon meist, wie auch in Deutschland, einen großen Teil. Aber wenn man arbeitslos ist, selbständig oder Rentner - dann sieht es düster aus.

Es gibt dort viele steuerlich sehr interessante Programme zum ansparen etwa 401k in die man quasi steuerfrei investieren kann, solange man das Geld nicht vor der Rente entnimmt, dazu gibt es oft eine Zulage der Firma. Also quasi das hier gepredigte ETF kaufen aber steuerfrei aus dem Brutto plus oft bis zu einem ansehnlichen Betrag 100% Zulage der Firma.

In Deutschland nennt sich das Rürup-Rente. Ist ebenfalls aus dem Brutto, da man die Abgaben bei der Steuererklärung absetzt. An der Zulage durch die Firma mangelt es aber noch oft. Arbeitgeber bezuschussen dann eher die betriebliche AV.

Ist aber ein Versicherungsprodukt beim 401k etwa kann ich ganz banal einen MSCI Worl besparen inklusive aller Vor- und Nachteile. Ich persönlich würde es vorziehen mir die Provision und Verwaltung einer Versicherung zu sparen und ich arbeite bei einer Versicherung.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Ich lese gerade, die USA haben auch ein Rentensystem ab 67 Jahren, welches Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen einzahlen. Hätte nicht gedacht, dass alles so ähnlich ist.

Deren Rentensystem ist aber degressiv mit steigendem Einkommen. Wer im Schnitt 1.000$ pro Monat verdient hat, bekommt 78% davon als Social Security ab dem Alter von 67. Wer aber 3.000$ verdient hat, im Schnitt, bekommt nur 47% - also in etwa mit Deutschland vergleichbar. Wobei ich stark davon ausgehe, dass die Gesundheitskosten im Alter in den USA extrem hoch sind, während der deutsche Rentner nur etwa 7 bis 8% von seiner Rente als Beitrag bezahlt. Häufig also sogar weniger als 100 Euro pro Monat.

Wer in Deutschland sehr gut verdient, kann auch eine gute Rente bekommen. In den USA fällt das Rentenniveau aber immer weiter, je höher das mittlere Einkommen war. Wer 6.000 USD im Schnitt verdient hat (5.085 Euro pro Monat brutto), der bekommt nur noch 36% als Rentenniveau.

Private Vorsorge muss dort also noch viel mehr betrieben werden als in Deutschland. Ebenso die bereits erwähnten Studienkosten und die Gesundheitskosten. Während die GKV in Deutschland sich am Einkommen orientiert, lese ich, dass in den USA die Gesundheitskosten etwa bei 20.000 USD für eine Familie liegen. Der Arbeitgeber übernimmt davon meist, wie auch in Deutschland, einen großen Teil. Aber wenn man arbeitslos ist, selbständig oder Rentner - dann sieht es düster aus.

Es gibt dort viele steuerlich sehr interessante Programme zum ansparen etwa 401k in die man quasi steuerfrei investieren kann, solange man das Geld nicht vor der Rente entnimmt, dazu gibt es oft eine Zulage der Firma. Also quasi das hier gepredigte ETF kaufen aber steuerfrei aus dem Brutto plus oft bis zu einem ansehnlichen Betrag 100% Zulage der Firma.

In Deutschland nennt sich das Rürup-Rente. Ist ebenfalls aus dem Brutto, da man die Abgaben bei der Steuererklärung absetzt. An der Zulage durch die Firma mangelt es aber noch oft. Arbeitgeber bezuschussen dann eher die betriebliche AV.

Ist aber ein Versicherungsprodukt beim 401k etwa kann ich ganz banal einen MSCI Worl besparen inklusive aller Vor- und Nachteile. Ich persönlich würde es vorziehen mir die Provision und Verwaltung einer Versicherung zu sparen und ich arbeite bei einer Versicherung.

Bei FairRürup kannst du auch ganz banal einen MSCI World besparen. Achtung, nicht FairRiester ist gemeint. Riester hat eine Beitragsgarantie, ist also Murks. Rürup nicht.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Ich lese gerade, die USA haben auch ein Rentensystem ab 67 Jahren, welches Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen einzahlen. Hätte nicht gedacht, dass alles so ähnlich ist.

Deren Rentensystem ist aber degressiv mit steigendem Einkommen. Wer im Schnitt 1.000$ pro Monat verdient hat, bekommt 78% davon als Social Security ab dem Alter von 67. Wer aber 3.000$ verdient hat, im Schnitt, bekommt nur 47% - also in etwa mit Deutschland vergleichbar. Wobei ich stark davon ausgehe, dass die Gesundheitskosten im Alter in den USA extrem hoch sind, während der deutsche Rentner nur etwa 7 bis 8% von seiner Rente als Beitrag bezahlt. Häufig also sogar weniger als 100 Euro pro Monat.

Wer in Deutschland sehr gut verdient, kann auch eine gute Rente bekommen. In den USA fällt das Rentenniveau aber immer weiter, je höher das mittlere Einkommen war. Wer 6.000 USD im Schnitt verdient hat (5.085 Euro pro Monat brutto), der bekommt nur noch 36% als Rentenniveau.

Private Vorsorge muss dort also noch viel mehr betrieben werden als in Deutschland. Ebenso die bereits erwähnten Studienkosten und die Gesundheitskosten. Während die GKV in Deutschland sich am Einkommen orientiert, lese ich, dass in den USA die Gesundheitskosten etwa bei 20.000 USD für eine Familie liegen. Der Arbeitgeber übernimmt davon meist, wie auch in Deutschland, einen großen Teil. Aber wenn man arbeitslos ist, selbständig oder Rentner - dann sieht es düster aus.

Es gibt dort viele steuerlich sehr interessante Programme zum ansparen etwa 401k in die man quasi steuerfrei investieren kann, solange man das Geld nicht vor der Rente entnimmt, dazu gibt es oft eine Zulage der Firma. Also quasi das hier gepredigte ETF kaufen aber steuerfrei aus dem Brutto plus oft bis zu einem ansehnlichen Betrag 100% Zulage der Firma.

In Deutschland nennt sich das Rürup-Rente. Ist ebenfalls aus dem Brutto, da man die Abgaben bei der Steuererklärung absetzt. An der Zulage durch die Firma mangelt es aber noch oft. Arbeitgeber bezuschussen dann eher die betriebliche AV.

Ist aber ein Versicherungsprodukt beim 401k etwa kann ich ganz banal einen MSCI Worl besparen inklusive aller Vor- und Nachteile. Ich persönlich würde es vorziehen mir die Provision und Verwaltung einer Versicherung zu sparen und ich arbeite bei einer Versicherung.

Bei FairRürup kannst du auch ganz banal einen MSCI World besparen. Achtung, nicht FairRiester ist gemeint. Riester hat eine Beitragsgarantie, ist also Murks. Rürup nicht.

Die haben vor ein paar Wochen alle Aktien verkauft und halten aktuell nur das Geld weil sie nicht liquide genug sind die Einlage zu garantiere.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Die USA haben ein anderes Steuersystem.

Du hast dort z.B. die property tax.

Dieses Geld hast Du zwar netto auf dem Konto (ohne Gewähr!), wirst es dafür dann aber los.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Arbeitslosenversicherung gibt es auch. unemployment benefits. Aber nicht alle Arbeitslose haben Ansprüche. Kurzarbeitergeld gibt es nicht. Deshalb wurde ab Corona eine zusätzliche Zahlung unabhängig vom vorigen Gehalt für Arbeitslose eingeführt. USD 600. Pro Woche, also USD 2.400 pro Monat. Nicht schlecht. Wurde in D nicht gross berichtet, vermutlich weil hier viele ungelernte Hilfskräfte weniger bekommen.

Wurde hier rauf und runter berichtet.

Unter anderem auch, dass Trump die Schecks verzögerte, weil er unbedingt wollte, dass sein eigener Name drunter steht.

Außerdem können diese Zahlungen nicht aus dem Haushalt oder dem Sozialsystem finanziert werden, ein paar Billionen (deutsche Billionen nicht US) USD hin oder her sind dann auch schon egal?

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Die USA haben ein anderes Steuersystem.

Du hast dort z.B. die property tax.

Dieses Geld hast Du zwar netto auf dem Konto (ohne Gewähr!), wirst es dafür dann aber los.

Kollege die Steuer hast du auch in Deutschland...

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Ich lese gerade, die USA haben auch ein Rentensystem ab 67 Jahren, welches Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen einzahlen. Hätte nicht gedacht, dass alles so ähnlich ist.

Deren Rentensystem ist aber degressiv mit steigendem Einkommen. Wer im Schnitt 1.000$ pro Monat verdient hat, bekommt 78% davon als Social Security ab dem Alter von 67. Wer aber 3.000$ verdient hat, im Schnitt, bekommt nur 47% - also in etwa mit Deutschland vergleichbar. Wobei ich stark davon ausgehe, dass die Gesundheitskosten im Alter in den USA extrem hoch sind, während der deutsche Rentner nur etwa 7 bis 8% von seiner Rente als Beitrag bezahlt. Häufig also sogar weniger als 100 Euro pro Monat.

Wer in Deutschland sehr gut verdient, kann auch eine gute Rente bekommen. In den USA fällt das Rentenniveau aber immer weiter, je höher das mittlere Einkommen war. Wer 6.000 USD im Schnitt verdient hat (5.085 Euro pro Monat brutto), der bekommt nur noch 36% als Rentenniveau.

Private Vorsorge muss dort also noch viel mehr betrieben werden als in Deutschland. Ebenso die bereits erwähnten Studienkosten und die Gesundheitskosten. Während die GKV in Deutschland sich am Einkommen orientiert, lese ich, dass in den USA die Gesundheitskosten etwa bei 20.000 USD für eine Familie liegen. Der Arbeitgeber übernimmt davon meist, wie auch in Deutschland, einen großen Teil. Aber wenn man arbeitslos ist, selbständig oder Rentner - dann sieht es düster aus.

Es gibt dort viele steuerlich sehr interessante Programme zum ansparen etwa 401k in die man quasi steuerfrei investieren kann, solange man das Geld nicht vor der Rente entnimmt, dazu gibt es oft eine Zulage der Firma. Also quasi das hier gepredigte ETF kaufen aber steuerfrei aus dem Brutto plus oft bis zu einem ansehnlichen Betrag 100% Zulage der Firma.

In Deutschland nennt sich das Rürup-Rente. Ist ebenfalls aus dem Brutto, da man die Abgaben bei der Steuererklärung absetzt. An der Zulage durch die Firma mangelt es aber noch oft. Arbeitgeber bezuschussen dann eher die betriebliche AV.

Ist aber ein Versicherungsprodukt beim 401k etwa kann ich ganz banal einen MSCI Worl besparen inklusive aller Vor- und Nachteile. Ich persönlich würde es vorziehen mir die Provision und Verwaltung einer Versicherung zu sparen und ich arbeite bei einer Versicherung.

Bei FairRürup kannst du auch ganz banal einen MSCI World besparen. Achtung, nicht FairRiester ist gemeint. Riester hat eine Beitragsgarantie, ist also Murks. Rürup nicht.

Die haben vor ein paar Wochen alle Aktien verkauft und halten aktuell nur das Geld weil sie nicht liquide genug sind die Einlage zu garantiere.

Soll das eine Off-Topic "Nice to know"-Information sein, oder hast du echt nicht verstanden, dass er NICHT vom FairRiester spricht, obwohl er das explizit geschrieben hat?

Deine "Info" betrifft FairRürup nicht.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Schaut man sich das Verhältnis von Einkommen und Immobilienpreise nach Ländern an ist die USA ganz oben. Und das obwohl sie Staaten wie New York und Cali haben (die auch einen nicht unwesentlichen Teil der Bevölkerung ausmachen) mit Astronomischen Immobilienpreisen. Während Deutschland da in den letzten Jahren ziemlich runter gerutscht. Natürlich in Asien und England ist es schlimmer, aber gibt auch genug positiv Bespiele.

Zum Gehalt steht im Internet folgendes: Durchschnittliches Einstiegsgehalt Business Bachelor: 60k usd in Deutschland 42-45 TEUR
Als SC im Advisory in den USA 90k USD (vermutlich allin oder zumindest üs abgegolten)
In Deutschland: 53 + 9 + 3 =65 TEUR

Daher liegen die schon im brutto über deutsche Gehälter. Und das auch wenn man die Gehälter in EUR umrechnet. Dann müsste man auch die Lebenshaltungskosten in EUR umrechnen. Außer Immobilien( in Metropolen) und Lebensmittel liegen die Preise gefühlt tiefer als in Deutschland. Sogar deutsche Autos sind drüben günstiger als hier.

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

wie gesagt: Was sollen diese Vergleiche?

Was macht denn der durchschnittliche Ami dann mit all seinem Geld? Studium seiner Kinder finanzieren? sich dennoch himmelweit verschulden? trotzdem einen Drittjob annehmen?

Am Ende des hast du Einkommen was du für Konsum oder Sparen verwendest. Ist im jeden Land so. Und wenn zu viel Einkommen da ist, gehen die Preise hoch und es passt auch wieder. Das ist jetzt meine eigene VWL, da ich in den Fächern nie aufgepasst habe ;-)

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Nö, der schlaue Ami schickt seine Kinder nach Deutschland wo diese gratis studieren dürfen...

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

wie gesagt: Was sollen diese Vergleiche?

Was macht denn der durchschnittliche Ami dann mit all seinem Geld? Studium seiner Kinder finanzieren? sich dennoch himmelweit verschulden? trotzdem einen Drittjob annehmen?

Am Ende des hast du Einkommen was du für Konsum oder Sparen verwendest. Ist im jeden Land so. Und wenn zu viel Einkommen da ist, gehen die Preise hoch und es passt auch wieder. Das ist jetzt meine eigene VWL, da ich in den Fächern nie aufgepasst habe ;-)

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 04.08.2020:

Diese Vergleiche sind doch für die Katz. Schließlich muss man auch das Niveau der Lebenshaltungskosten mit einbeziehen, und sonstiger vergleichbarer Ausgaben die im Leben anstehen

Ziehe von der langen Rechnung oben noch mal das Geld für die Uni ab.... und schon steht der Ami ziemlich blöd da, oder?

Am Ende des Tages kannst du ja in die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung reingucken. Wenn die Amis im Schnitt viel mehr Netto haben würden, dann müssen sie entweder deutlich mehr konsumieren oder eben deutlich mehr Vermögen aufbauen (alles relativ am BIP gemessen). Tun sie das? Ich weiß es nicht. Aber irgendwo müsste das Geld ja bleiben, wenn es nicht eh durch höhere Inflation verpufft.

Alle Einkommensgruppen haben in den USA eine höhere reale Kaufkraft als in Deutschland, bis auf die unteren 20%. Beim Vermögen ist der Abstand für die Mehrheit der Bevölkerung noch größer. Der einzige Vergleich bei dem die deutsche Mittelschicht mithalten kann ist die Kaufkraft pro geleisteter Arbeitsstunde. Aber selbst hier liegen die Amis deutlich vorne, wenn man sich nur die oberen 20% anschaut. Sind alles öffentlich verfügbare Zahlen.

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Diese Vergleiche sind doch für die Katz. Schließlich muss man auch das Niveau der Lebenshaltungskosten mit einbeziehen, und sonstiger vergleichbarer Ausgaben die im Leben anstehen

Ziehe von der langen Rechnung oben noch mal das Geld für die Uni ab.... und schon steht der Ami ziemlich blöd da, oder?

Am Ende des Tages kannst du ja in die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung reingucken. Wenn die Amis im Schnitt viel mehr Netto haben würden, dann müssen sie entweder deutlich mehr konsumieren oder eben deutlich mehr Vermögen aufbauen (alles relativ am BIP gemessen). Tun sie das? Ich weiß es nicht. Aber irgendwo müsste das Geld ja bleiben, wenn es nicht eh durch höhere Inflation verpufft.

Alle Einkommensgruppen haben in den USA eine höhere reale Kaufkraft als in Deutschland, bis auf die unteren 20%. Beim Vermögen ist der Abstand für die Mehrheit der Bevölkerung noch größer. Der einzige Vergleich bei dem die deutsche Mittelschicht mithalten kann ist die Kaufkraft pro geleisteter Arbeitsstunde. Aber selbst hier liegen die Amis deutlich vorne, wenn man sich nur die oberen 20% anschaut. Sind alles öffentlich verfügbare Zahlen.

Außerdem hat Deutschland weltweit (nach Belgien) den höchsten Steuerkeil (Abgabelast)*.

Deutsche Abgabelast: 50 %
Amerikanische Abgabelast: 30 %

Schaut es euch an:
https://www.oecd.org/berlin/presse/steuern-und-sozialabgaben-auf-arbeitseinkommen-sind-in-deutschland-leicht-gesunken-11042019.htm

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Ich lese gerade, die USA haben auch ein Rentensystem ab 67 Jahren, welches Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen einzahlen. Hätte nicht gedacht, dass alles so ähnlich ist.

Deren Rentensystem ist aber degressiv mit steigendem Einkommen. Wer im Schnitt 1.000$ pro Monat verdient hat, bekommt 78% davon als Social Security ab dem Alter von 67. Wer aber 3.000$ verdient hat, im Schnitt, bekommt nur 47% - also in etwa mit Deutschland vergleichbar. Wobei ich stark davon ausgehe, dass die Gesundheitskosten im Alter in den USA extrem hoch sind, während der deutsche Rentner nur etwa 7 bis 8% von seiner Rente als Beitrag bezahlt. Häufig also sogar weniger als 100 Euro pro Monat.

Wer in Deutschland sehr gut verdient, kann auch eine gute Rente bekommen. In den USA fällt das Rentenniveau aber immer weiter, je höher das mittlere Einkommen war. Wer 6.000 USD im Schnitt verdient hat (5.085 Euro pro Monat brutto), der bekommt nur noch 36% als Rentenniveau.

Private Vorsorge muss dort also noch viel mehr betrieben werden als in Deutschland. Ebenso die bereits erwähnten Studienkosten und die Gesundheitskosten. Während die GKV in Deutschland sich am Einkommen orientiert, lese ich, dass in den USA die Gesundheitskosten etwa bei 20.000 USD für eine Familie liegen. Der Arbeitgeber übernimmt davon meist, wie auch in Deutschland, einen großen Teil. Aber wenn man arbeitslos ist, selbständig oder Rentner - dann sieht es düster aus.

Es gibt dort viele steuerlich sehr interessante Programme zum ansparen etwa 401k in die man quasi steuerfrei investieren kann, solange man das Geld nicht vor der Rente entnimmt, dazu gibt es oft eine Zulage der Firma. Also quasi das hier gepredigte ETF kaufen aber steuerfrei aus dem Brutto plus oft bis zu einem ansehnlichen Betrag 100% Zulage der Firma.

In Deutschland nennt sich das Rürup-Rente. Ist ebenfalls aus dem Brutto, da man die Abgaben bei der Steuererklärung absetzt. An der Zulage durch die Firma mangelt es aber noch oft. Arbeitgeber bezuschussen dann eher die betriebliche AV.

Ist aber ein Versicherungsprodukt beim 401k etwa kann ich ganz banal einen MSCI Worl besparen inklusive aller Vor- und Nachteile. Ich persönlich würde es vorziehen mir die Provision und Verwaltung einer Versicherung zu sparen und ich arbeite bei einer Versicherung.

Bei FairRürup kannst du auch ganz banal einen MSCI World besparen. Achtung, nicht FairRiester ist gemeint. Riester hat eine Beitragsgarantie, ist also Murks. Rürup nicht.

Die haben vor ein paar Wochen alle Aktien verkauft und halten aktuell nur das Geld weil sie nicht liquide genug sind die Einlage zu garantiere.

Habe doch extra geschrieben, dass es um FairRürup ging und nicht um FairRiester.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Schaut man sich das Verhältnis von Einkommen und Immobilienpreise nach Ländern an ist die USA ganz oben. Und das obwohl sie Staaten wie New York und Cali haben (die auch einen nicht unwesentlichen Teil der Bevölkerung ausmachen) mit Astronomischen Immobilienpreisen. Während Deutschland da in den letzten Jahren ziemlich runter gerutscht. Natürlich in Asien und England ist es schlimmer, aber gibt auch genug positiv Bespiele.

Zum Gehalt steht im Internet folgendes: Durchschnittliches Einstiegsgehalt Business Bachelor: 60k usd in Deutschland 42-45 TEUR
Als SC im Advisory in den USA 90k USD (vermutlich allin oder zumindest üs abgegolten)
In Deutschland: 53 + 9 + 3 =65 TEUR

Daher liegen die schon im brutto über deutsche Gehälter. Und das auch wenn man die Gehälter in EUR umrechnet. Dann müsste man auch die Lebenshaltungskosten in EUR umrechnen. Außer Immobilien( in Metropolen) und Lebensmittel liegen die Preise gefühlt tiefer als in Deutschland. Sogar deutsche Autos sind drüben günstiger als hier.

Ich wollte jetzt nicht mit Einzelbeispielen und Co. anfangen. Das Median-Einkommen aus Arbeit in Anstellung ist 31.000 USD brutto pro Jahr. Dein Einzelbeispiel im Advisory ist für mich z.B. total irrelevant, da ich nicht dauerhaft im Hotel leben möchte, sondern bei meiner Familie und meinen Kindern. Ich könnte jetzt anfangen, meine Konzern-Stelle mit ähnlichen Konzern-Stellen in den USA zu vergleichen, dann ist wieder die Frage, welche Stadt. Also lassen wir das alles einfach und nehmen das Median-Einkommen von Angestellten - das ist 31.000 USD brutto.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Die USA haben ein anderes Steuersystem.

Du hast dort z.B. die property tax.

Dieses Geld hast Du zwar netto auf dem Konto (ohne Gewähr!), wirst es dafür dann aber los.

Ja, die Property Tax ist echt heftig. Etwas mehr als 1% vom aktuellen Wert des Hauses pro Jahr. Insgesamt zahlen die Amis 306,4 Mrd USD Property Tax. Das Grundsteueraufkommen in Deutschland ist 14,2 Mrd. Euro. Es fällt, selbst bei einem Haus, praktisch nicht auf.

Du kannst dein 400.000 USD Haus auf dem Land abgezahlt haben - pro Jahr fallen trotzdem etwa 4.000 bis 5.000 USD Property Tax an. Bei 25.000 USD Take-Home-Pay nach Steuern und Krankenversicherung (für einen Vollzeit-Arbeitnehmer mit Median-Einkommen) ein nettes Sümchen.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

ja wie hundert mal gesagt. Das gilt bis der Ami seine 2 Kinder aufs College schickt und sein ganzes Vermögen los ist, oder mal ordentlich krank wird.

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 04.08.2020:

Diese Vergleiche sind doch für die Katz. Schließlich muss man auch das Niveau der Lebenshaltungskosten mit einbeziehen, und sonstiger vergleichbarer Ausgaben die im Leben anstehen

Ziehe von der langen Rechnung oben noch mal das Geld für die Uni ab.... und schon steht der Ami ziemlich blöd da, oder?

Am Ende des Tages kannst du ja in die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung reingucken. Wenn die Amis im Schnitt viel mehr Netto haben würden, dann müssen sie entweder deutlich mehr konsumieren oder eben deutlich mehr Vermögen aufbauen (alles relativ am BIP gemessen). Tun sie das? Ich weiß es nicht. Aber irgendwo müsste das Geld ja bleiben, wenn es nicht eh durch höhere Inflation verpufft.

Alle Einkommensgruppen haben in den USA eine höhere reale Kaufkraft als in Deutschland, bis auf die unteren 20%. Beim Vermögen ist der Abstand für die Mehrheit der Bevölkerung noch größer. Der einzige Vergleich bei dem die deutsche Mittelschicht mithalten kann ist die Kaufkraft pro geleisteter Arbeitsstunde. Aber selbst hier liegen die Amis deutlich vorne, wenn man sich nur die oberen 20% anschaut. Sind alles öffentlich verfügbare Zahlen.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Ich stöbere gerade etwas weiter auf Webseiten, welche USA und Deutschland vergleichen. In den USA gibt es kein Kindergeld. Das wird dort heiß und ungläubig diskutiert. Sind ja eben mal weitere 4.900 Euro Nettovorteil für eine deutsche Familie mit zwei Kindern.

Auch die Kosten für Kindergarten und Vorschule sind wohl extrem hoch. In Deutschland werden ja 70-90% oder auch mal 100% von der Gemeinde übernommen. In den USA sind es 1.000$ für kleinere Kinder, 850$ für Kindergarten und 770$ für Vorschule. Im Schnitt geben Familien in den USA mit Kindern 18% vom ihrem Bruttoeinkommen für "Child Care" aus.

Das ist ja alles Wahnsinn. Und das Median-Einkommen nach Steuern und Krankenkasse ist nur etwa 25.000 USD. Das ist gerechnet auf Vollzeit. Vermutlich stimmt die Sache mit dem Drittjob für Familienväter ja doch, denn sonst lässt sich das alles ja kaum bezahlen.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Diese Vergleiche sind doch für die Katz. Schließlich muss man auch das Niveau der Lebenshaltungskosten mit einbeziehen, und sonstiger vergleichbarer Ausgaben die im Leben anstehen

Ziehe von der langen Rechnung oben noch mal das Geld für die Uni ab.... und schon steht der Ami ziemlich blöd da, oder?

Am Ende des Tages kannst du ja in die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung reingucken. Wenn die Amis im Schnitt viel mehr Netto haben würden, dann müssen sie entweder deutlich mehr konsumieren oder eben deutlich mehr Vermögen aufbauen (alles relativ am BIP gemessen). Tun sie das? Ich weiß es nicht. Aber irgendwo müsste das Geld ja bleiben, wenn es nicht eh durch höhere Inflation verpufft.

Alle Einkommensgruppen haben in den USA eine höhere reale Kaufkraft als in Deutschland, bis auf die unteren 20%. Beim Vermögen ist der Abstand für die Mehrheit der Bevölkerung noch größer. Der einzige Vergleich bei dem die deutsche Mittelschicht mithalten kann ist die Kaufkraft pro geleisteter Arbeitsstunde. Aber selbst hier liegen die Amis deutlich vorne, wenn man sich nur die oberen 20% anschaut. Sind alles öffentlich verfügbare Zahlen.

Außerdem hat Deutschland weltweit (nach Belgien) den höchsten Steuerkeil (Abgabelast)*.

Deutsche Abgabelast: 50 %
Amerikanische Abgabelast: 30 %

Schaut es euch an:
www.oecd.org/berlin/presse/steuern-und-sozialabgaben-auf-arbeitseinkommen-sind-in-deutschland-leicht-gesunken-11042019.htm

Stimmt nur bedingt, da bei Deutschland in dieser Abgabenlast die Krankenversicherung bereits voll berücksichtigt ist, aber in den USA und in der Schweiz nicht, da dort privat zumindest zugezahlt bzw. voll gezahlt werden muss.

Um bei den USA zu bleiben, in Deutschland kommen dann z.B. noch fast 5.000 Euro netto Kindergeld vom Staat zurück und Kindergarten, Vorschule, Hort etc. werden mit 70-100% subventioniert, während der Ami dann 700 bis 1.200 USD pro Monat und Kind dafür zahlt.

Eine sechsstellige College-Tutition killt dann endgültig den Vergleich. Pro Kind.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Der wird seinen 2 Kindern aber nicht das College bezahlen. In den USA ist es normal, sein Studium über Kredit + Arbeit zu finanzieren. Daraus entsteht auch eine Motivation, zügig fertig zu werden. Und es gibt auch staatliche Unis ohne Studiengebühren.

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

ja wie hundert mal gesagt. Das gilt bis der Ami seine 2 Kinder aufs College schickt und sein ganzes Vermögen los ist, oder mal ordentlich krank wird.

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 04.08.2020:

Diese Vergleiche sind doch für die Katz. Schließlich muss man auch das Niveau der Lebenshaltungskosten mit einbeziehen, und sonstiger vergleichbarer Ausgaben die im Leben anstehen

Ziehe von der langen Rechnung oben noch mal das Geld für die Uni ab.... und schon steht der Ami ziemlich blöd da, oder?

Am Ende des Tages kannst du ja in die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung reingucken. Wenn die Amis im Schnitt viel mehr Netto haben würden, dann müssen sie entweder deutlich mehr konsumieren oder eben deutlich mehr Vermögen aufbauen (alles relativ am BIP gemessen). Tun sie das? Ich weiß es nicht. Aber irgendwo müsste das Geld ja bleiben, wenn es nicht eh durch höhere Inflation verpufft.

Alle Einkommensgruppen haben in den USA eine höhere reale Kaufkraft als in Deutschland, bis auf die unteren 20%. Beim Vermögen ist der Abstand für die Mehrheit der Bevölkerung noch größer. Der einzige Vergleich bei dem die deutsche Mittelschicht mithalten kann ist die Kaufkraft pro geleisteter Arbeitsstunde. Aber selbst hier liegen die Amis deutlich vorne, wenn man sich nur die oberen 20% anschaut. Sind alles öffentlich verfügbare Zahlen.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Wie gesagt, bei Akademikern bezahlt die KV für gewöhnlich der Arbeitgeber.
Dazu bekommst du einen 401k und staatliche Rente für deine 30%.

Bei Renteneintritt hast du das Niveau der deutschen Rente + 401k +verbilligte KV --> Rentner stehen schon mal besser da.

Deutschland Median Vermögen: 35k Dollar
USA Median Vermögen: 65k Dollar

Das deutsche Medianvermögen ist im Verhältnis zur USA wie das Vermögen von Rumiänien (19,5k) zu Deutschland.

PS:
Das höchste Medianvermögen haben die Schweizer mit knapp 228k

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Genau das median Einkommen von der Reinigungshilfskraft bis zum ceo ist das richtige Maß um das Gehalt einer Fachkraft abzuschätzen...
Die Länder haben einen völlig unterschiedlichen Bildungsstand.

Das Advisory Bspl. Sollte kein Bspl. gehalt aus den USA sein, sonder nur zum Vergleich mit Deutschland dienen. Da die Big 4 Gehälter ziemlich bekannt sind. Wollte damit zeigen, dass die Gehälter dort 1,2-1,4 mal so hoch sind.

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Schaut man sich das Verhältnis von Einkommen und Immobilienpreise nach Ländern an ist die USA ganz oben. Und das obwohl sie Staaten wie New York und Cali haben (die auch einen nicht unwesentlichen Teil der Bevölkerung ausmachen) mit Astronomischen Immobilienpreisen. Während Deutschland da in den letzten Jahren ziemlich runter gerutscht. Natürlich in Asien und England ist es schlimmer, aber gibt auch genug positiv Bespiele.

Zum Gehalt steht im Internet folgendes: Durchschnittliches Einstiegsgehalt Business Bachelor: 60k usd in Deutschland 42-45 TEUR
Als SC im Advisory in den USA 90k USD (vermutlich allin oder zumindest üs abgegolten)
In Deutschland: 53 + 9 + 3 =65 TEUR

Daher liegen die schon im brutto über deutsche Gehälter. Und das auch wenn man die Gehälter in EUR umrechnet. Dann müsste man auch die Lebenshaltungskosten in EUR umrechnen. Außer Immobilien( in Metropolen) und Lebensmittel liegen die Preise gefühlt tiefer als in Deutschland. Sogar deutsche Autos sind drüben günstiger als hier.

Ich wollte jetzt nicht mit Einzelbeispielen und Co. anfangen. Das Median-Einkommen aus Arbeit in Anstellung ist 31.000 USD brutto pro Jahr. Dein Einzelbeispiel im Advisory ist für mich z.B. total irrelevant, da ich nicht dauerhaft im Hotel leben möchte, sondern bei meiner Familie und meinen Kindern. Ich könnte jetzt anfangen, meine Konzern-Stelle mit ähnlichen Konzern-Stellen in den USA zu vergleichen, dann ist wieder die Frage, welche Stadt. Also lassen wir das alles einfach und nehmen das Median-Einkommen von Angestellten - das ist 31.000 USD brutto.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

ja wie hundert mal gesagt. Das gilt bis der Ami seine 2 Kinder aufs College schickt und sein ganzes Vermögen los ist, oder mal ordentlich krank wird.

Kannst du auch etwas Struktur in deine Argumentation bringen oder nur (hundertfach!) wiederholte Klischees bringen? Der Ami hat im Durchschnitt 2 Kinder (mehr als die 1,5 in Deutschland) und ab Mittelschicht gehen davon praktisch alle aufs College. Woher kommen die 60K Medianvermögen wenn die alle plötzlich arm werden?

Ähnliches Argument gilt für Krankheit. Die Sterblichkeit liegt in den USA höher aufgrund der Armen ohne KV und der Dr*genprobleme. Wenn die Mittelschicht sich keine ordentliche Behandlung leisten könnte, müsste auch hier die Sterblichkeit deutlich über der in Deutschland liegen - ist aber nicht der Fall.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 06.08.2020:

Der wird seinen 2 Kindern aber nicht das College bezahlen. In den USA ist es normal, sein Studium über Kredit + Arbeit zu finanzieren. Daraus entsteht auch eine Motivation, zügig fertig zu werden. Und es gibt auch staatliche Unis ohne Studiengebühren.

Eigentlich ist das nicht normal. Eigentlich spart da jede Familie aus der Mittelschicht für das College der Kinder. Und das wäre auch mindestens mein eigener Anspruch, dass meine Kinder, sobald sie mit ihrem Studium fertig sind, schuldenfrei sind und ein gewisses Startgeld erhalten (Kaution Wohnung, Ersteinrichtung, evtl. Anzüge/Berufskleidung usw. würde ich gerne aus der Portokasse zahlen können). Einige Jahre später evtl. eine zweite Finanzspritze für Wohneigentum.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 06.08.2020:

Wie gesagt, bei Akademikern bezahlt die KV für gewöhnlich der Arbeitgeber.

Im Schnitt liegt der Eigenanteil bei 251 USD pro Person und Monat. Kinder sind nicht kostenlos mitversichert.

Dazu bekommst du einen 401k und staatliche Rente für deine 30%.

Bei Renteneintritt hast du das Niveau der deutschen Rente + 401k +verbilligte KV --> Rentner stehen schon mal besser da.

Du vergleichst jetzt private Vorsorge (401k) + Rente vs. Rente. Klappt so natürlich nicht.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 06.08.2020:

Bei Renteneintritt hast du das Niveau der deutschen Rente + 401k +verbilligte KV --> Rentner stehen schon mal besser da.

Median-Finanzeinkommen, welches private Assets, 401k, 403k, IRA enthält, ist 1.754 USD pro Jahr. Das sind 123 Euro pro Monat. Nicht mehr als ein Mini-Riester-Vertrag.

Deutsche Rentner zahlen etwa 7,6% von der Rente für die Krankenversicherung. Wie schon im Erwerbsleben übernimmt der AG die Hälfte - in diesem Fall die sog. KVdR.

Medicare ist keinesfalls kostenlos. Mit Zuzahlungen und den Teilen A, B, C und D ist man lt. Bereichen im Internet bei 375 USD pro Monat. Das ist ein vielfaches davon, was ein deutscher Rentner zahlt.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Man kann schon froh sein, wenn man mit seiner Familie in Deutschland wohnt. Extrem günstige Kosten für Kindergarten, Vorschule und Hort. Kindergeld mal eben 5.000 Euro netto pro Jahr für zwei Kinder. Elterngeld und Elternzeit. In den USA ist es üblich, 12 Wochen nach Geburt wieder arbeiten zu gehen und für mindestens 1.000 USD pro Monat eine Betreuung zu organisieren.

Die Grundsteuer hier ist 1/10 von der Property Tax in den USA. Allgemein schreiben viele Amis in Internet-Foren wie Quora oder Reddit, welche in Deutschland leben, dass bis auf Benzin hier alles günstiger ist. Das macht aber ehrlich gesagt nur einige hundert Euro im Jahr aus, wenn eine gute Wohnlage hat, in welcher man nicht weit fahren muss.

Die Krankenversicherung ist extrem viel günstiger und Kinder sind kostenlose mitversichert. Die Uni ist für die eigenen Kinder kostenlos. Jetzt aktuell haben wir 20% Kurzarbeit, das macht sich auf dem Lohnzettel praktisch nicht bemerkbar (+ Einsparung Fahrtweg). Kündigungsschutz in Deutschland ist auch sehr stark - nicht wie in den USA, wo jetzt Leute massenweise auf der Straße landen. Unsere US-amerikanischen Kollegen machen auch 20% Kurzarbeit - das bedeutet bei denen aber 100% Lohnverlust und nicht nur 33%.

Und Haus in guter, städtischer Lage und ETF-Depot kann ich ja trotzdem bezahlen. Achja, 30 Tage Urlaub. Die Amis dürfen mal über Weihnachten und sonst im Jahr eine bis maximal zwei Wochen. Und natürlich die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall - durch die Kinder, welche aus der KiTa einiges anschleppen, waren wir die letzten Jahre immer zig Wochen pro Jahr krank ohne Lohneinbußen.

Und wie war das nochmal, in ganz Deutschland gibt es pro Jahr weniger Morde als in einer einzigen Stadt der USA - Chicago. Kriminalitätsrate deutlich geringer. Wohl auch, weil wir eben ein Sozialstaat sind und keiner hinten runter fällt.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 06.08.2020:

Man kann schon froh sein, wenn man mit seiner Familie in Deutschland wohnt. Extrem günstige Kosten für Kindergarten, Vorschule und Hort. Kindergeld mal eben 5.000 Euro netto pro Jahr für zwei Kinder. Elterngeld und Elternzeit. In den USA ist es üblich, 12 Wochen nach Geburt wieder arbeiten zu gehen und für mindestens 1.000 USD pro Monat eine Betreuung zu organisieren.

Die Grundsteuer hier ist 1/10 von der Property Tax in den USA. Allgemein schreiben viele Amis in Internet-Foren wie Quora oder Reddit, welche in Deutschland leben, dass bis auf Benzin hier alles günstiger ist. Das macht aber ehrlich gesagt nur einige hundert Euro im Jahr aus, wenn eine gute Wohnlage hat, in welcher man nicht weit fahren muss.

Die Krankenversicherung ist extrem viel günstiger und Kinder sind kostenlose mitversichert. Die Uni ist für die eigenen Kinder kostenlos. Jetzt aktuell haben wir 20% Kurzarbeit, das macht sich auf dem Lohnzettel praktisch nicht bemerkbar (+ Einsparung Fahrtweg). Kündigungsschutz in Deutschland ist auch sehr stark - nicht wie in den USA, wo jetzt Leute massenweise auf der Straße landen. Unsere US-amerikanischen Kollegen machen auch 20% Kurzarbeit - das bedeutet bei denen aber 100% Lohnverlust und nicht nur 33%.

Und Haus in guter, städtischer Lage und ETF-Depot kann ich ja trotzdem bezahlen. Achja, 30 Tage Urlaub. Die Amis dürfen mal über Weihnachten und sonst im Jahr eine bis maximal zwei Wochen. Und natürlich die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall - durch die Kinder, welche aus der KiTa einiges anschleppen, waren wir die letzten Jahre immer zig Wochen pro Jahr krank ohne Lohneinbußen.

Und wie war das nochmal, in ganz Deutschland gibt es pro Jahr weniger Morde als in einer einzigen Stadt der USA - Chicago. Kriminalitätsrate deutlich geringer. Wohl auch, weil wir eben ein Sozialstaat sind und keiner hinten runter fällt.

Wenn hier normal einer schreibt dass Kinder "kostenlos" mitversichert sind bekomme ich einen Anfall.... Ich bezahlte mit AG 700 Euro im Monat dafür dass deine Kinder "kostenlos" mitversichert sind.
Bei 1,x Kindern in Deutschland sollten die Kosten auch von den Eltern getragen werden und nicht von der Allgemeinheit.

Jetzt in der Schweiz bezahle ich 200 CHF

Das hier alles günstiger ist ist ja absolut klar, du verdienst ja auch massiv weniger und zahlst on top noch mehr Steuern.

Bei dem ganzen Schlechtreden hab ich nur zwei Fragen:
Warum ist das Medianvermögen fast doppelt so hoch wie in Deutschland?
Warum hat Deutschland ein so niedriges Medianvermögen?

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

Man kann schon froh sein, wenn man mit seiner Familie in Deutschland wohnt. Extrem günstige Kosten für Kindergarten, Vorschule und Hort. Kindergeld mal eben 5.000 Euro netto pro Jahr für zwei Kinder. Elterngeld und Elternzeit. In den USA ist es üblich, 12 Wochen nach Geburt wieder arbeiten zu gehen und für mindestens 1.000 USD pro Monat eine Betreuung zu organisieren.

Die Grundsteuer hier ist 1/10 von der Property Tax in den USA. Allgemein schreiben viele Amis in Internet-Foren wie Quora oder Reddit, welche in Deutschland leben, dass bis auf Benzin hier alles günstiger ist. Das macht aber ehrlich gesagt nur einige hundert Euro im Jahr aus, wenn eine gute Wohnlage hat, in welcher man nicht weit fahren muss.

Die Krankenversicherung ist extrem viel günstiger und Kinder sind kostenlose mitversichert. Die Uni ist für die eigenen Kinder kostenlos. Jetzt aktuell haben wir 20% Kurzarbeit, das macht sich auf dem Lohnzettel praktisch nicht bemerkbar (+ Einsparung Fahrtweg). Kündigungsschutz in Deutschland ist auch sehr stark - nicht wie in den USA, wo jetzt Leute massenweise auf der Straße landen. Unsere US-amerikanischen Kollegen machen auch 20% Kurzarbeit - das bedeutet bei denen aber 100% Lohnverlust und nicht nur 33%.

Und Haus in guter, städtischer Lage und ETF-Depot kann ich ja trotzdem bezahlen. Achja, 30 Tage Urlaub. Die Amis dürfen mal über Weihnachten und sonst im Jahr eine bis maximal zwei Wochen. Und natürlich die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall - durch die Kinder, welche aus der KiTa einiges anschleppen, waren wir die letzten Jahre immer zig Wochen pro Jahr krank ohne Lohneinbußen.

Und wie war das nochmal, in ganz Deutschland gibt es pro Jahr weniger Morde als in einer einzigen Stadt der USA - Chicago. Kriminalitätsrate deutlich geringer. Wohl auch, weil wir eben ein Sozialstaat sind und keiner hinten runter fällt.

Wenn hier normal einer schreibt dass Kinder "kostenlos" mitversichert sind bekomme ich einen Anfall.... Ich bezahlte mit AG 700 Euro im Monat dafür dass deine Kinder "kostenlos" mitversichert sind.
Bei 1,x Kindern in Deutschland sollten die Kosten auch von den Eltern getragen werden und nicht von der Allgemeinheit.

Jetzt in der Schweiz bezahle ich 200 CHF

Das hier alles günstiger ist ist ja absolut klar, du verdienst ja auch massiv weniger und zahlst on top noch mehr Steuern.

Bei dem ganzen Schlechtreden hab ich nur zwei Fragen:
Warum ist das Medianvermögen fast doppelt so hoch wie in Deutschland?
Warum hat Deutschland ein so niedriges Medianvermögen?

Puh, etwas weniger Populismus bitte.

Also erst mal würde ich gerne wissen, woher du die Info hast, dass das Medianvermögen in der Schweiz fast doppelt so hoch sei wie in Deutschland. Es ist eher mehr als sechs mal so hoch. Aber das muss nichts schlechtes heißen, auch wenn du es suggestiv so darstellst und Fragen aufwirfst, deren Antworten du selbst lieber vorab hättest recherchieren soll.

Beispielsweise das andere Anlageverhalten von Schweizern im Vergleich zu Deutschen. Auch wenn Sparanlagen dort ebenfalls eine hohe Relevanz haben, sind renditeträchtige Anlagen dort wesentlich mehr verbreitet als unter Deutschen.
Darüber hinaus ist der Sozialstaat in Deutschland wesentlich stärker ausgeprägt als in der Schweiz was Leistungen bei Krankheit und Altersrente angeht, es ist gar nicht in dem Maße notwendig Vermögen aufzubauen, wie es in der Schweiz der Fall ist.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Warum ist das Medianvermögen fast doppelt so hoch wie in Deutschland?
Warum hat Deutschland ein so niedriges Medianvermögen?

Da müsste man sich fragen was alles zum Vermögen zählt? In den USA dürfte die Eigenheimquote viel höher sein als hier. Wenn man dann noch, wie hier oft geschrieben, privat sehr viel vorsorgt (bzw. muss) und das auch zum Vermögen gezählt wird, kann das auch einiges erklären.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

Wenn hier normal einer schreibt dass Kinder "kostenlos" mitversichert sind bekomme ich einen Anfall.... Ich bezahlte mit AG 700 Euro im Monat dafür dass deine Kinder "kostenlos" mitversichert sind.
Bei 1,x Kindern in Deutschland sollten die Kosten auch von den Eltern getragen werden und nicht von der Allgemeinheit.

Jetzt in der Schweiz bezahle ich 200 CHF

Das hier alles günstiger ist ist ja absolut klar, du verdienst ja auch massiv weniger und zahlst on top noch mehr Steuern.

Bei dem ganzen Schlechtreden hab ich nur zwei Fragen:
Warum ist das Medianvermögen fast doppelt so hoch wie in Deutschland?
Warum hat Deutschland ein so niedriges Medianvermögen?

Meine Güte, nicht schon wieder ein gut verdienende Single der mit irgendwelchen Zahlen um sich wirft... manchmal frage ich mich seit wann es eigentlich in Mode gekommen ist sich selbst immer zwingend als Opfer darstellen zu müssen.
Ob es jetzt Männer sind, die sich im Büro sexuell belästigt fühlen, weil sie nicht mehr alles anbagern dürfen was sich bewegt (aber gleichzeitig denken das Frauen ab Ende 20 eh ein Kind bekommen und eine weibliche Chefin ein "no go" ist).

Oder der weiße Christ, der sich ewig darüber aufregt, das er seinen Negerkuss jetzt Schokokuss nennen muss und der plötzlich unfassbar religiös ist, wenn ein Christlicher Feiertag, denn er normalerweise vergessen hätte jetzt anders in der Kita heißt.
Und natürlich zum Schluss, der Gutverdiener Single der hier ganz schlimm vom Staat geschröpft wird. Klar Uni und Ausbildung war umsonst (ach tut mir leid, es war nicht umsonst, sondern wurde von der Allgemeinheit bezahlt, so besser?) aber ja hier ist es ganz schlimm und niemand muss so leiden wie du!

Ich finde es nicht verwerflich wenn man hier die Gesetzmäßigkeiten zu seinem Vorteil nutzt, indem man sich hier Ausbilden lässt und seine Steuern anschließend in einem anderen Land zahlt und evtl. sogar wiederkommt, wenn man selbst Kinder hat um so das meiste rauszuholen. Aber muss man dann auch noch immer versuchen für sich selbst moralische Überlegenheit zu beanspruchen?

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

Bei dem ganzen Schlechtreden hab ich nur zwei Fragen:
Warum ist das Medianvermögen fast doppelt so hoch wie in Deutschland?
Warum hat Deutschland ein so niedriges Medianvermögen?

Evtl. weil eins der Länder vor 75 Jahren komplett zerstört und verarmt war, wodurch natürlich entsprechend weniger an die nächsten Generationen weitergegeben werden konnte.
Welches Land war das noch gleich?

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

Bei dem ganzen Schlechtreden hab ich nur zwei Fragen:
Warum ist das Medianvermögen fast doppelt so hoch wie in Deutschland?
Warum hat Deutschland ein so niedriges Medianvermögen?

Evtl. weil eins der Länder vor 75 Jahren komplett zerstört und verarmt war, wodurch natürlich entsprechend weniger an die nächsten Generationen weitergegeben werden konnte.
Welches Land war das noch gleich?

Italien?
Griechenland?
Schweden?
Frankreich?
Japan?
Deutschland?

Welches genau du meinst weiß ich leider nicht, aber jedes dieser Länder hat ein höheres Medianvermögen als Deutschland (und teilweise auch USA).

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

Warum ist das Medianvermögen fast doppelt so hoch wie in Deutschland?
Warum hat Deutschland ein so niedriges Medianvermögen?

Da müsste man sich fragen was alles zum Vermögen zählt? In den USA dürfte die Eigenheimquote viel höher sein als hier. Wenn man dann noch, wie hier oft geschrieben, privat sehr viel vorsorgt (bzw. muss) und das auch zum Vermögen gezählt wird, kann das auch einiges erklären.

Nunja die Kohle ist auf jeden Fall mal da, das ist doch was zählt.
Der Ami muss "nur" extra für die Krankenversicherung im Alter vorsorgen, da das Rentenniveau aus der gesetzlichen mind. so hoch ist wie in Deutschland.

Bei den Schweizern gehe ich davon aus das die Säule 2 mit in die Berechnung eingegangen ist, da man die Cash auszahlen lassen kann um z. B. ein Haus zu kaufen oder wenn man die Schweiz verlässt.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Bei dem ganzen Schlechtreden hab ich nur zwei Fragen:
Warum ist das Medianvermögen fast doppelt so hoch wie in Deutschland?
Warum hat Deutschland ein so niedriges Medianvermögen?

Das Medianvermögen in Spanien ist höher als in den USA, was nun?

Aufgrund von unserem Sozialsystem, dem guten Kündigungsschutz und der niedrigen Arbeitslosigkeit (Platz 2 in Europa hinter Tschechien) ist die echte Mittelschicht nicht auf Vermögensbildung zur Absicherung angewiesen.

Selbst im unwahrscheinlichen Fall einer Kündigung hast du ein Jahr plus Kündigungsfrist, um dir einen neuen Job zu suchen. In dieser Zeit springt das ALG 1 ein, gleichzeitig fallen viele Kosten im Zusammenhang mit dem Job weg, wie zum Beispiel Fahrtweg. ALG 1 oder Kurzarbeit ist für viele wirklich extrem komfortabel.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 06.08.2020:

Deutschland Median Vermögen: 35k Dollar
USA Median Vermögen: 65k Dollar

Das deutsche Medianvermögen ist im Verhältnis zur USA wie das Vermögen von Rumiänien (19,5k) zu Deutschland.

Also 30k USD Unterschied.

Wieviele Leute bekommen später in ihrem Leben mal eine mittelschwere Krankheit, deren Behandlung mal eben 100k USD kostet? Wieviele davon müssen sie in D und USA aus eigener Tasche bezahlen?

Es kommt also drauf an.

Als gut verdienender und gesunder Single ist die Einkommenssituation in den USA super, bei uns zahlen diese Leute halt die armen und kranken mit.

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

Italien?
Griechenland?
Schweden?
Frankreich?
Japan?
Deutschland?

Welches genau du meinst weiß ich leider nicht, aber jedes dieser Länder hat ein höheres Medianvermögen als Deutschland (und teilweise auch USA).

Wie ist denn das Medianvermögen in Polen, Rumänien, Ungarn oder Russland? Das sind ja die Länder, mit denen man den östlichen Teil des Landes vergleichen müsste.

Hauptursache für unser geringes Vermögen ist das weitverbreitete Unvermögen der "äörmeren" Deutschen, Geld überhaupt gewinnbringend anzulegen. Man verlässt sich seit Jahrzehnten eben auf die Rundumvorsorge durch den Staat.

Da wird an der Rendte herum gejammert und herum gedoktort, ohne doch das problemd er Deographie lösen zu können, stat Rahmenbedingunghen zu schaffen und Aufklärung zu betreiben, dass eben auch ein Geringverdiener 100€ im Monat zur Seite legen und in einen Aktienfonds einzahlen soll, um die eigene Rente aufzubessern.
Für jemanden der mit 20 das Sparen anfängt und mit 64 das Arbeiten aufhört wäre bei 4% Rendite nach Steuern und Inflation dann nach 22 Jahren ein Depotwert von 44k€ erreicht (also in der Mitte des Lebens mit nur dieser kleinen Sparrate alleine bereits den Median übertroffen) und nach 44 Jahren im Beruf stünden im Depot 145k€, das macht bei einer jährlichen Entnahmerate von 3,6% dann eine Zusatzrente von 335€ pro Monat in heutiger Kaufkraft nach Steuern.

Man muss die 100€ im Monat halt anlegen.

Wer 300€ pro Monat anlegt hat in diesem Szenario dann 1000€/Monat zusätzlich als Rentner.

Das sind jetzt keine Summen, die für normale Arbeitnehmer in Deutschland unmöglich wären, trotzdem tun es sehr viele nicht, kaufen das Auto eine Nummer größer (man gönnt sich ja sonst nix) und jammern über drohende Altersarmut.

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Wir haben einen reichen Staat, aber arme Bürger. Hauptgrund für unser nur mässig hohes Privatvermögen sind die enorme Steuer- und Abgabenlast.

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

mal ganz provokant gefragt. Was hilft dem Bürger oder dem Staat es denn wenn die Bürger viel Vermögen haben?

Wird jetzt vielleicht etwas philosophisch aber wenn ich mit hohem Vermögen ins Grabe gehe, bringt es mir nichts. Es wird dann also vererbt, bringt dann als Vermögen aber auch nix.

Das Einzige was Sinn macht, ist Konsum / Investition - ergo, möglichst wenig Vermögen müsste für alle das Beste sein.

Dann ist noch die Frage, in welcher Form das Vermögen da ist. Ein altes Haus was dir aber niemand abkaufen will, stellt Vermögen dar, kann aber nicht realisiert werden.
Wenn die Deutschen einfach mehrheitlich lieber zur Miete wohnen - so what.

und wird dem Vermögen auch die Privatverschuldung gegenübergestellt? Man hört doch immer, dass der Durchschnitts-Ami so hoch verschuldet ist (x Tausend allein auf den Kreditkarten,...)

Meine Theorie ist: Die Amis mögen mehr Vermögen haben, haben aber auch mehr Schulden. Dort wo sie wirklich vermögen haben ist das nur eine Vorsorge für die Risiken, die in Deutschland das System abdeckt - das System in das du einzahlst.

Corona ist ein gutes Beispiel: Wie vielen Amis geht es wohl jetzt schnell ans "Vermögen" weil sie a) alle sofort Arbeitslos wurden oder b) weil sie erhöhte Ausgaben für Gesundheit haben?

Am Ende des Tages ist alles ein Kreislauf, oder kommunizierende Röhren. Ich glaube nicht, dass es vergleichbare Staaten gibt, wo in einem die Leute alle viel reicher werden als im Anderen. Die Frage ist nur welchem Teil der Bevölkerung es relativ besser geht, und wie der Staat seinen Schwerpunkt setzt auf der Skala von "Sozialismus" bis hinzu "brutaler Kapitalismus ohne jede soziale Absicherung"

Wir wissen, wie es daraum in den USA bestellt ist. DIe Armen (oder sogar die untere Mittelschicht) wird doch immer ärmer, muss teilweise 2-3 jobs machen. Ein paar an den Küsten machen sich dagegen die Taschen voll. Die einen gehen auf Colleges die kaum das Niveau einer Berufsschule in D haben, die anderen gehen an Elite Unis die ein Milliarden Budget haben,... Das Resultst - und das sehen wir jetzt schon aber es wird noch schlimmer kommen: Revolten und Bürgerkriegsähnlich Zustände, gesicherte Zäune um elitäre Wohnsiedlungen der Reichen,... Nein danke

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

Wir haben einen reichen Staat, aber arme Bürger. Hauptgrund für unser nur mässig hohes Privatvermögen sind die enorme Steuer- und Abgabenlast.

Vollkommen verkürzt und damit falsch.

Vermögen ist für den Ottonormalmenschen kein Selbstzweck. Wir haben im Vergleich zu anderen Ländern einen sehr starken Sozialstaat. Es gibt mehrere Gründe für das geringere Medianvermögen in Deutschland, ein großer ist die deutlich niedrigere Notwendigkeit.

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

Wir haben einen reichen Staat, aber arme Bürger. Hauptgrund für unser nur mässig hohes Privatvermögen sind die enorme Steuer- und Abgabenlast.

Mag ja für das Ego nicht so toll sein, aber wenn ich sehr kostengünstige bis kostenlose Bildung vom Kindergarten bis zur Uni bekomme, Krankenversicherung nie ausufern kann, da am Einkommen bemessen plus kostenlose Mitversicherung von Kindern. Dazu Kindergeld, 6 Wochen Urlaub, x Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall usw.. Und dann bleibt netto trotzdem genug für Haus, Urlaub, Auto und Depot, dann ist es mir eigentlich egal, ob mein take-home pay niedriger ist, wenn ich damit am Ende einen höheren Lebensstandard realisieren kann.

Auch wenn mancher es gerne so drehen möchte, aber die Steuern versichern ja nicht einfach, sondern kommen in Form von Sachleistungen wie bezuschusster Kindergarten, bezuschusster ÖPNV, sicheres Umfeld da jeder etwas bekommt usw. zurück. Oder als Kindergeld auch konkret als Geldleistung.

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Bedeutet natürlich, dass die gut verdienenden Singles die Familien massiv mit finanzieren, Hier im Forum hört es sich so an, als ob fast alle heiraten und Kinder kriegen werden. Die Realität sieht aber anders aus. Nicht wenige werden nicht heiraten und werden auch keine Kinder haben. Andere heiraten und mit dem Kinderwunsch klappt es dann nicht.

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

Wir haben einen reichen Staat, aber arme Bürger. Hauptgrund für unser nur mässig hohes Privatvermögen sind die enorme Steuer- und Abgabenlast.

Mag ja für das Ego nicht so toll sein, aber wenn ich sehr kostengünstige bis kostenlose Bildung vom Kindergarten bis zur Uni bekomme, Krankenversicherung nie ausufern kann, da am Einkommen bemessen plus kostenlose Mitversicherung von Kindern. Dazu Kindergeld, 6 Wochen Urlaub, x Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall usw.. Und dann bleibt netto trotzdem genug für Haus, Urlaub, Auto und Depot, dann ist es mir eigentlich egal, ob mein take-home pay niedriger ist, wenn ich damit am Ende einen höheren Lebensstandard realisieren kann.

Auch wenn mancher es gerne so drehen möchte, aber die Steuern versichern ja nicht einfach, sondern kommen in Form von Sachleistungen wie bezuschusster Kindergarten, bezuschusster ÖPNV, sicheres Umfeld da jeder etwas bekommt usw. zurück. Oder als Kindergeld auch konkret als Geldleistung.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Du bist Dir also ganz sicher, dass Du die Wertentwicklung aus der Vergangenheit in die Zukunft übertragen kannst? Das stimmt weder für Immobilien noch für Aktien!

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:
Für jemanden der mit 20 das Sparen anfängt und mit 64 das Arbeiten aufhört wäre bei 4% Rendite nach Steuern und Inflation dann nach 22 Jahren ein Depotwert von 44k€ erreicht (also in der Mitte des Lebens mit nur dieser kleinen Sparrate alleine bereits den Median übertroffen) und nach 44 Jahren im Beruf stünden im Depot 145k€, das macht bei einer jährlichen Entnahmerate von 3,6% dann eine Zusatzrente von 335€ pro Monat in heutiger Kaufkraft nach Steuern.

Man muss die 100€ im Monat halt anlegen.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

Wir haben einen reichen Staat, aber arme Bürger. Hauptgrund für unser nur mässig hohes Privatvermögen sind die enorme Steuer- und Abgabenlast.

Mag ja für das Ego nicht so toll sein, aber wenn ich sehr kostengünstige bis kostenlose Bildung vom Kindergarten bis zur Uni bekomme, Krankenversicherung nie ausufern kann, da am Einkommen bemessen plus kostenlose Mitversicherung von Kindern. Dazu Kindergeld, 6 Wochen Urlaub, x Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall usw.. Und dann bleibt netto trotzdem genug für Haus, Urlaub, Auto und Depot, dann ist es mir eigentlich egal, ob mein take-home pay niedriger ist, wenn ich damit am Ende einen höheren Lebensstandard realisieren kann.

Auch wenn mancher es gerne so drehen möchte, aber die Steuern versichern ja nicht einfach, sondern kommen in Form von Sachleistungen wie bezuschusster Kindergarten, bezuschusster ÖPNV, sicheres Umfeld da jeder etwas bekommt usw. zurück. Oder als Kindergeld auch konkret als Geldleistung.

Und dies mag auch funktionieren wenn die meisten Arbeitnehmer arbeiten. Wer soll das denn in 20 Jahren finanzieren? Stichwort: Armutsmigration und Alterspyramide

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Wer meint, dass ein Geringverdiener einfach mal so jeden Monat 100€ zurücklegen kann, weiß nicht was ein Geringverdiener ist.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 08.08.2020:

Bedeutet natürlich, dass die gut verdienenden Singles die Familien massiv mit finanzieren, Hier im Forum hört es sich so an, als ob fast alle heiraten und Kinder kriegen werden. Die Realität sieht aber anders aus. Nicht wenige werden nicht heiraten und werden auch keine Kinder haben. Andere heiraten und mit dem Kinderwunsch klappt es dann nicht.

Wir haben einen reichen Staat, aber arme Bürger. Hauptgrund für unser nur mässig hohes Privatvermögen sind die enorme Steuer- und Abgabenlast.

Mag ja für das Ego nicht so toll sein, aber wenn ich sehr kostengünstige bis kostenlose Bildung vom Kindergarten bis zur Uni bekomme, Krankenversicherung nie ausufern kann, da am Einkommen bemessen plus kostenlose Mitversicherung von Kindern. Dazu Kindergeld, 6 Wochen Urlaub, x Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall usw.. Und dann bleibt netto trotzdem genug für Haus, Urlaub, Auto und Depot, dann ist es mir eigentlich egal, ob mein take-home pay niedriger ist, wenn ich damit am Ende einen höheren Lebensstandard realisieren kann.

Auch wenn mancher es gerne so drehen möchte, aber die Steuern versichern ja nicht einfach, sondern kommen in Form von Sachleistungen wie bezuschusster Kindergarten, bezuschusster ÖPNV, sicheres Umfeld da jeder etwas bekommt usw. zurück. Oder als Kindergeld auch konkret als Geldleistung.

Auch der gut verdienende Single war mal ein Kind und hat von den bezuschussten Leistungen wie Kindergarten, Schule, kostenlose Uni und kostenloser Krankenversicherung profitiert.

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 08.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 08.08.2020:

Bedeutet natürlich, dass die gut verdienenden Singles die Familien massiv mit finanzieren, Hier im Forum hört es sich so an, als ob fast alle heiraten und Kinder kriegen werden. Die Realität sieht aber anders aus. Nicht wenige werden nicht heiraten und werden auch keine Kinder haben. Andere heiraten und mit dem Kinderwunsch klappt es dann nicht.

Wir haben einen reichen Staat, aber arme Bürger. Hauptgrund für unser nur mässig hohes Privatvermögen sind die enorme Steuer- und Abgabenlast.

Mag ja für das Ego nicht so toll sein, aber wenn ich sehr kostengünstige bis kostenlose Bildung vom Kindergarten bis zur Uni bekomme, Krankenversicherung nie ausufern kann, da am Einkommen bemessen plus kostenlose Mitversicherung von Kindern. Dazu Kindergeld, 6 Wochen Urlaub, x Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall usw.. Und dann bleibt netto trotzdem genug für Haus, Urlaub, Auto und Depot, dann ist es mir eigentlich egal, ob mein take-home pay niedriger ist, wenn ich damit am Ende einen höheren Lebensstandard realisieren kann.

Auch wenn mancher es gerne so drehen möchte, aber die Steuern versichern ja nicht einfach, sondern kommen in Form von Sachleistungen wie bezuschusster Kindergarten, bezuschusster ÖPNV, sicheres Umfeld da jeder etwas bekommt usw. zurück. Oder als Kindergeld auch konkret als Geldleistung.

Auch der gut verdienende Single war mal ein Kind und hat von den bezuschussten Leistungen wie Kindergarten, Schule, kostenlose Uni und kostenloser Krankenversicherung profitiert.

Nicht zu vergessen, das die gut verdienenden Singles auch irgendwann mal Rentner werden und dann ebenfalls finanziert werden wollen (Stand jetzt: wird da die gesetzliche Rentenversicherung noch ein wichtiger Bestandteil sein). Außerdem wird auch ein kleines Interesse an einer funktionierenden Gesellschaft bestehen (dafür benötigt es auch Menschen im erwerbsfähigen Alter).

Ich will den Beitrag der Gutverdiener nicht kleinreden! Ich bin dankbar für sämtliche Hilfe die ich in meinem Leben von der Gesellschaft erhalten habe. Letztlich bleibt es aber ein geben und nehmen.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 04.08.2020:

Also Brutto ist da gefühlt auch höher. War an einer guten Business School, und danach sind wirklich fast alle mit bachelor bei >55.000$ eingestiegen. Von marketing bis finance

55k US $ sind ca. 46k EUR.

Wer fängt denn in Deutschland als Absolvent, gerade einer "guten Business School", mit weniger an?!

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 09.08.2020:

Also Brutto ist da gefühlt auch höher. War an einer guten Business School, und danach sind wirklich fast alle mit bachelor bei >55.000$ eingestiegen. Von marketing bis finance

55k US $ sind ca. 46k EUR.

Wer fängt denn in Deutschland als Absolvent, gerade einer "guten Business School", mit weniger an?!

Ca 50% der Absolventen würde ich sagen

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 08.08.2020:

Du bist Dir also ganz sicher, dass Du die Wertentwicklung aus der Vergangenheit in die Zukunft übertragen kannst? Das stimmt weder für Immobilien noch für Aktien!

nein, das glaube ich nicht.
Die Bevölkerung wächst im 21. Jahrhundert deutlich langsamer als im 20. Jahrhundert und auch die Ressourcen des Planeten geraten ans Limit.

Daher habe ich auch nur 4% angenommen statt der 7% aus der Vergangenheit.

Ob man die 100€ im Monat zur Seite legen kann oder nicht ist individuell. Die meisten könnten es sehr wohl, wenn sie denn tatsächlich wollen würden, treffen aber andere Entscheidungen. Das muss jeder für sich wissen, aber dann darf man eben auch nicht meckern.

Das Altersarmuts Beispiel, das in den Medien rauf und runter diskutiert wurde war jmd. mit einem Bruttoverdienst von 2500 Euro.
Zumindest als Single kann man davon locker(!) 100 Euro im Monat weglegen. (durchschnittliche Miete in Deutschland angenommen)

Als Alleinverdiener einer Familie ist man in dem Beispiel mehr schon erheblicher Nutznießer von staatlichen Umverteilungen.

Auf ALG II Level muss man nicht diskutieren, hier erfolgt die Altersvorsorge ja auf weiter konstant niedrigem gewohnten Niveau via Transferzahlungen.

MfG

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

WiWi Gast schrieb am 04.08.2020:

Diese Vergleiche sind doch für die Katz. Schließlich muss man auch das Niveau der Lebenshaltungskosten mit einbeziehen, und sonstiger vergleichbarer Ausgaben die im Leben anstehen

Ziehe von der langen Rechnung oben noch mal das Geld für die Uni ab.... und schon steht der Ami ziemlich blöd da, oder?

Am Ende des Tages kannst du ja in die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung reingucken. Wenn die Amis im Schnitt viel mehr Netto haben würden, dann müssen sie entweder deutlich mehr konsumieren oder eben deutlich mehr Vermögen aufbauen (alles relativ am BIP gemessen). Tun sie das? Ich weiß es nicht. Aber irgendwo müsste das Geld ja bleiben, wenn es nicht eh durch höhere Inflation verpufft.

In den USA lebt jede halbwegs normale Familie in einem Einfamilienhaus mit Hof und Garten. Normalverdiener, die sich in eine kleine Reihenhauswohnung außerhalb der Großstädte zwingen, gibt es dort nicht. Habe da ein halbes Jahr studiert und selbst die Studenten leben meistens in großen Häusern, natürlich als WG. In den USA ist alles größer, wer lieber in einer kleinen, überteuerten Wohnung wohnt, kann ja in Deutschland weiter Steuern zahlen.

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WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Totale Milchmädchenrechnung der US-Kritiker in diesem Thread. Nimmt Cali-Steuern, aber kein Cali-Median, sondern US-Median. Rechnet mit $25k Einkommen, aber $100k Studiengebühren. $100k bezahlt da niemand, der auf irgendeine Dorfuni geht. Jemand, der $100k einzahlt, bekommt die in den meisten Fällen durch den Top-Abschluss auch schnell wieder rein. Die $25k sind nicht repräsentativ für Menschen mit Studienabschluss. Jeder, der sich auch nur halbwegs mit beiden Ländern beschäftigt hat, weiß, dass die USA für das obere Drittel der Gesellschaft DEUTLICH angenehmer sind, für den Rest nicht. Da wir uns hier aber im Wiwi-Treff und nicht im Genderstudy-Treff befinden, sollten Gehälter jenseits des Medians völlig irrelevant sein. Jeder weiß, dass man als Arbeitsloser oder Geringverdiener ohne Ausbildung etc. in den USA schlecht aufgehoben ist.

antworten
WiWi Gast

Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

Richtig, nur Kindergartenplätze gab es im Westen für viele nicht. Kindergeld war lächerlich niedrig, das wurde in den letzten Jahrzehnten fast verzehnfacht!

WiWi Gast schrieb am 08.08.2020:

Auch der gut verdienende Single war mal ein Kind und hat von den bezuschussten Leistungen wie Kindergarten, Schule, kostenlose Uni und kostenloser Krankenversicherung profitiert.

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Weiterhin hohes Wachstum in den USA

USA hohes Wachstum

Das insgesamt stabile Produktivitätswachstum gibt Anlass zur Hoffnung, dass die US-amerikanische Wirtschaft in den nächsten Jahren ein hohes Wachstum erreichen kann. Allerdings bestehen durchaus Risiken für die weitere Entwicklung.

Stiftung Deutsch-Amerikanische Wissenschaftsbeziehungen

Eine Hand hält eine kleine, amerikanische Flagge.

Die Stiftung fördert deutsch-amerikanische Studiengruppen, die sich mit ausgewählten sozialwissenschaftlichen Problemen befassen - Antragstellung bis 31. März 2004 möglich

Außenwirtschaft: Enge Bande mit den USA

An einem Fahnenmast wehende Flagge der USA vor blaugrauem Himmel.

Aus- und Einfuhren haben in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen. Hochwertige Industriewaren machen über 90 Prozent der deutschen Exporte in die USA aus.

Erfahrungsbericht Auslandsstudium in den USA: Los Angeles 3

Ein Junge mit seinem Skateboard beim Sprung in den Sonnenuntergang.

Ingo Tributh und Tobias Wörmann verbrachten ein Jahr an der UCLA. Teil 3: Transport, Einkaufen, Freizeitgestaltung

Erfahrungsbericht Auslandsstudium in den USA: Los Angeles 2

Streetball Basketball bei Sonnenuntergang.

Ingo Tributh und Tobias Wörmann verbrachten ein Jahr an der UCLA. Teil 2: Einschreibung, Studienverlauf, Kurse

Antworten auf Verdient man in den USA wirklich mehr netto? Beispielsrechnung

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