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Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

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dhype

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Hallo. Ich studiere Wirtschaftsmathe und will in Richtung Aktuar gehen. Ich will mich entscheiden, bei welchen Unternehmen ich ein Praktikum absolvieren würde und sehr wahrscheinlich danach da auch bleibe. Hat jemand Erfahrung damit, welche Versicherungsfirma/firmen den größten Gehalt bezahlt?

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Es gibt eine Gehaltsstudie von Deloitte und der Deutschen Aktuar Vereinigung aus dem Jahr 2017 die sollte dir helfen.
Grundsätzlich zahlen Rückversicherer am Besten und große Versicherer zahlen besser als Kleine. Allerdings muss man in den meisten deutschen Versicherungsunternehmen erstmal Zeit absitzen um befördert zu werden. Wenn du also schnelle Gehaltssprünge machen willst solltest du in einer internationalen Beratung mit Actuarial Practice starten (OW, Milliman, Big4 etc.)

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Aus meiner Sicht eine gute und richtige Antwort. Insbesondere würde ich aus heutiger Sicht die Beratungen sogar präferieren, weil die Lernkurve einfach steiler ist.

Grundsätzlich würdest Du bei den Versicherungsunternehmen anfangs mehr verdienen, das nivelliert sich aber bei der Beratung sehr schnell. Es wird bei den Versicherern anfangs tariflich eingestuft, und als Mathematiker landest Du in TG VI, maximal in TG VII.

Etwas verwunderlich finde ich Deine Aussage, ein Praktikum zu machen und auch da zu bleiben. Da hat das Unternehmen immer noch ein Wörtchen mitzureden, und so selten sind Mathe-Bachelors oder -Masters jetzt auch nicht. Den Lobby-Talk der DAV also bitte nicht allzu ernst nehmen. Das Problem wird sich zukünftig auch noch verschärfen: Vor 10 Jahren gab es 3000 Aktuare. Mittlerweile gibt es fast dreimal so viele.

Viel Erfolg!

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Es gibt eine Gehaltsstudie von Deloitte und der Deutschen Aktuar Vereinigung aus dem Jahr 2017 die sollte dir helfen.
Grundsätzlich zahlen Rückversicherer am Besten und große Versicherer zahlen besser als Kleine. Allerdings muss man in den meisten deutschen Versicherungsunternehmen erstmal Zeit absitzen um befördert zu werden. Wenn du also schnelle Gehaltssprünge machen willst solltest du in einer internationalen Beratung mit Actuarial Practice starten (OW, Milliman, Big4 etc.)

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Der Aktuar lohnt sich gar nicht. Ich würde mir das überlegen, du verdienst auch nicht mehr als Kollegen ohne in ähnlicher Position.

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dhype

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Der Aktuar lohnt sich gar nicht. Ich würde mir das überlegen, du verdienst auch nicht mehr als Kollegen ohne in ähnlicher Position.

Ich studiere Finanz-und Verischerungsmathematik (kurzgesagt Wirtschaftsmathe). Ich plane keinen Master zu machen. Welche ähnliche Position ist besser bezüglich schnellen Aufstiegs und ebenso Gehalt und "Arbeitskomfort". Weil ich habe quasi nur die eine Option gesehen. Und ja, man kann Aktuar nach einem Bachelor machen

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Du kannst einfach arbeiten ohne die DAV Ausbildung, in der Praxis habe ich gesehen: Viele machen sie nicht, es interessiert niemanden. Es gibt auch Team und Projektleiter ohne.

Achso: Es steigert sich nicht unbedingt mit Abschluss.
Aber das Marketing ist gut also gibt es immer mehr Aktuare.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

dhype schrieb am 12.02.2021:

Ich studiere Finanz-und Verischerungsmathematik (kurzgesagt Wirtschaftsmathe). Ich plane keinen Master zu machen. Welche ähnliche Position ist besser bezüglich schnellen Aufstiegs und ebenso Gehalt und "Arbeitskomfort".

Wenn dir das Thema liegt, dann ist der "Arbeitskomfort" schon sehr hoch. Die Aktuare bei uns haben vieles automatisiert. Es ist viel Routine. Ein Bein reißt sich da keiner aus, im HO erst recht nicht.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Dich nimmt aber kaum eine Versicherung mit Bachelor und auch kaum eine Beratung die dir den Aktuar zahlt.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Wenn es um den Einstieg mit Bachelor geht, dann werden die Unternehmen max. TG V zahlen. Ist immer noch gutes Geld, aber weil oben jemand was von TG VI oder VII schrieb, wollte ich kurz drauf aufmerksam machen.

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dhype

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Dich nimmt aber kaum eine Versicherung mit Bachelor und auch kaum eine Beratung die dir den Aktuar zahlt.

Sprichst du als Erfahrung? Also wer bist du kurzgesagt, um das so zu beurteilen? Es wird Unternehmen doch egal sein, ob ich einen Bachelor habe oder nicht wenn ich den Aktuar habe, oder nicht?

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dhype

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Dich nimmt aber kaum eine Versicherung mit Bachelor

Das lässt sich an den Zahlen bezweifeln. Falls du andere Daten hast bitte ich dich eine Quelle anzugeben.
Ich werde es auf jeden Fall nicht leicht haben. Alleine weil mein Lebenslauf ziemlich öde bzw leer ist. Deswegen will ein Praktiks machen und um auch praktische Erfahrung zu machen

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Kann vom Aktuar machen nur abraten. Max. TG 8 inkl. etwas Zulage, aber ohne weitere Personalverantwortung ist dann auch Feierabend.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 13.02.2021:

Kann vom Aktuar machen nur abraten. Max. TG 8 inkl. etwas Zulage, aber ohne weitere Personalverantwortung ist dann auch Feierabend.

Also bei uns geht Aktuar bis AT1 das sind dann ca 6000 brutto +- 500€ hab ich grad nicht im Kopf. Für keine Personalverantwortung auf 13,3-14 Gehälter (je nach Bonus). Das finde ich dann schon recht ordentlich.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2021:

Kann vom Aktuar machen nur abraten. Max. TG 8 inkl. etwas Zulage, aber ohne weitere Personalverantwortung ist dann auch Feierabend.

Also bei uns geht Aktuar bis AT1 das sind dann ca 6000 brutto +- 500€ hab ich grad nicht im Kopf. Für keine Personalverantwortung auf 13,3-14 Gehälter (je nach Bonus). Das finde ich dann schon recht ordentlich.

Auf keinen Fall schlecht, aber wenn das absolute Maximum bei ~90k (je nach "Bonus") liegt ist es halt auch nicht der Knüller.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Also TG VIII sind ja schon die 5.300, dazu Verantwortungszulage (ca. 300€) bist Du bei 5.600.

Das mal 13,3 (oder nehmen wir 14) macht 78k, d.h. AT geht ab 78 los. Ich denke dementsprechend auch, dass 90k das absolute Maximum ohne Peronalverantwortung ist. Allerdings erst nach langjähriger Berufserfahrung, also 10 oder mehr.

Wenn Du heute einsteigst und einen chilligen Job willst, dann rechne mal lieber langfristig mit TG VIII. Sind in 10 Jahren aber auch nominal 100k wegen der Tariferhöhungen.

ABER: in den Städten, in denen Aktuare benötigt werden (München, Köln, Frankfurt, Hamburg) sind 78k nichts Besonderes. Eigentumswohnung wird eng damit. Hannover ist dann noch die beste Wahl.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.02.2021:

Kann vom Aktuar machen nur abraten. Max. TG 8 inkl. etwas Zulage, aber ohne weitere Personalverantwortung ist dann auch Feierabend.

Also bei uns geht Aktuar bis AT1 das sind dann ca 6000 brutto +- 500€ hab ich grad nicht im Kopf. Für keine Personalverantwortung auf 13,3-14 Gehälter (je nach Bonus). Das finde ich dann schon recht ordentlich.

Auf keinen Fall schlecht, aber wenn das absolute Maximum bei ~90k (je nach "Bonus") liegt ist es halt auch nicht der Knüller.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Gehaltsmäßig stimmt das. Aber schau auch mal auf die andere Seite:

  1. In Beratungen kannst Du deutlich mehr verdienen (dafür aber auch ranklotzen)

  2. In der Versicherung max. TG VIII, aber du hast eine 38h-Woche mit Gleitzeit, Kantine, HomeOffice, relativ sicherer und stressfreien Arbeitsplatz, 30 Tage Urlaub und Gleittage.

WiWi Gast schrieb am 13.02.2021:

Kann vom Aktuar machen nur abraten. Max. TG 8 inkl. etwas Zulage, aber ohne weitere Personalverantwortung ist dann auch Feierabend.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Spreche aus Erfahrung, nur mit Bachelor ist es schwer. Aber probiert es ruhig.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Als Bachelor kannst Du ohnehin erst nach 6 Jahren Berufserfahrung den Aktuars-Titel erwerben. Mit Boomer-Diplom oder Master brauchst du nur 3 Jahre BE.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Als Bachelor kannst Du ohnehin erst nach 6 Jahren Berufserfahrung den Aktuars-Titel erwerben. Mit Boomer-Diplom oder Master brauchst du nur 3 Jahre BE.

3 reichen beim Bachelor...

Bin Aktuar DAV (und SAV) mit 3 Jahren BE und BSc...

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

OK, dann hat sich das mittlerweile geändert. Früher wurde da mal unterschieden, glaube ich. Da allein die Ausbildung 3 Jahre dauert, gibt es dann also keine große Wartezeit bis zur Mitgliedschaft in der DAV.

WiWi Gast schrieb am 18.02.2021:

Als Bachelor kannst Du ohnehin erst nach 6 Jahren Berufserfahrung den Aktuars-Titel erwerben. Mit Boomer-Diplom oder Master brauchst du nur 3 Jahre BE.

3 reichen beim Bachelor...

Bin Aktuar DAV (und SAV) mit 3 Jahren BE und BSc...

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WiWi1337

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Was haltet ihr vom Master Aktuarwissenschaften (berufsbegleitend) der Uni Ulm:
https://www.uni-ulm.de/einrichtungen/saps/studiengaenge/aktuarwissenschaften/

Wenn ihr als abgeschlossender Bachelor jetzt die Wahl hättet zwischen einem Master oder doch direkt den Aktuar. Was würdet ihr machen und wieso? Oder würdet ihr nichts davon machen (wieso?). Alles immer unter dem Blickwinkel Gehalt/mögliche Unternehmenswechsel, etc.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Wenn es dir nur darauf ankommt die Aktuarsachbearbeiterschiene zu fahren ist das schon in Ordnung. Wenn du in die höher dotierten Stellen kommen möchtest (Verantwortlicher Aktuar, Versicherungsmathematische Funktion o. ä.) würde ich zum aktuar tendieren. Inwieweit irgendein Unternehmen bereit ist dir das gleiche Geld wie einem DAV Aktuar zu zahlen kann dir hier im Forum sicher keiner zuverlässig beantworten. Da du ja allerdings bereits eine Stelle zu haben scheinst: was denkt dein Chef? Für mich wäre es noch fraglich was man bei den Big4 davon hält. Die bieten ja eigentlich recht spannende Möglichkeiten in dem Bereich. Allerdings weiß ich sowohl dort als auch im Versicherungsbereich ist man noch sehr titelaffin, sodass sich allein ein Master lohnt. Auch wenn die Big4 immer betonen es ginge auch ohne in ihren Campusveranstaltungen und auch immer mehr jüngere in der Versicherungsbranche sagen man bräuchte nicht unbedingt Mathe studiert haben, musst du dich fragen ob es den geringeren Aufwand wert ist ggf. an den falschen zu geraten den es dann doch interessiert. Vor allem hört man intern immer raus, dass man bei den Big4 doch nicht so einfach Manager wird ohne Master.

WiWi510 schrieb am 19.02.2021:

Was haltet ihr vom Master Aktuarwissenschaften (berufsbegleitend) der Uni Ulm:
https://www.uni-ulm.de/einrichtungen/saps/studiengaenge/aktuarwissenschaften/

Wenn ihr als abgeschlossender Bachelor jetzt die Wahl hättet zwischen einem Master oder doch direkt den Aktuar. Was würdet ihr machen und wieso? Oder würdet ihr nichts davon machen (wieso?). Alles immer unter dem Blickwinkel Gehalt/mögliche Unternehmenswechsel, etc.

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WiWi1337

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Hi, mein Plan ist schon gerne in Zukunft höhere Positionen anzustreben. Dabei frage ich mich, ob da "nur" ein Bachelor + Aktuar ausreicht oder ob mir da ein fehlender Master Probleme bereiten könnte. Ich denke mal, das wird mir hier auch schwer jemand beantworten können (wäre natürlich super, wenn da jemand genaueres zu weiß). Ich quatsche mal mit meinen Kollegen/Chef und hol mir da mal Meinungen ein.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

Also TG VIII sind ja schon die 5.300, dazu Verantwortungszulage (ca. 300€) bist Du bei 5.600.

Man sollte einfach wissen, dass es einen übertariflichen Spielraum gibt. Gerade in Konzernen ist der Abstand zwischen Tarif + übertariflicher Zulage und AT doch noch relativ breit. Alles bis 10% Zulagen sind gerade bei Karriereentwicklung normal. Der Aktuar steigt aber potentiell höher ein und damit von den Berufseinsteigern sicherlich die besseren Voraussetzungen auf ein mittelfristig hohes Einkommen. Gerade im Konzern, wo die TGVIII bezahlt werden, ist die Laufbahn also sehr attraktiv.

Das mal 13,3 (oder nehmen wir 14) macht 78k, d.h. AT geht ab 78 los. Ich denke dementsprechend auch, dass 90k das absolute Maximum ohne Peronalverantwortung ist. Allerdings erst nach langjähriger Berufserfahrung, also 10 oder mehr.

Zu den 0,5 Urlaubs- und 0,8 Weihnachtsgeld kommt je Gesellschaft noch eine variable Vergütung in Höhe von mindestens 0,5.

Insofern stimmt die Aussage zum AT-Raum so einfach nicht. Das ist extrem unterschiedlich. Im Konzern bist du mit 80k also noch lange nicht AT.

Wenn Du heute einsteigst und einen chilligen Job willst, dann rechne mal lieber langfristig mit TG VIII. Sind in 10 Jahren aber auch nominal 100k wegen der Tariferhöhungen.

ABER: in den Städten, in denen Aktuare benötigt werden (München, Köln, Frankfurt, Hamburg) sind 78k nichts Besonderes. Eigentumswohnung wird eng damit. Hannover ist dann noch die beste Wahl.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.02.2021:

Kann vom Aktuar machen nur abraten. Max. TG 8 inkl. etwas Zulage, aber ohne weitere Personalverantwortung ist dann auch Feierabend.

Also bei uns geht Aktuar bis AT1 das sind dann ca 6000 brutto +- 500€ hab ich grad nicht im Kopf. Für keine Personalverantwortung auf 13,3-14 Gehälter (je nach Bonus). Das finde ich dann schon recht ordentlich.

Auf keinen Fall schlecht, aber wenn das absolute Maximum bei ~90k (je nach "Bonus") liegt ist es halt auch nicht der Knüller.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Ja, es gibt Versicherungen, die mehr als 13,3 Tarifgehälter zahlen. Aber nicht alle tun das, von daher ist es falsch, zu behaupten, es kämen "mindestens" o,5 dazu. Nur, weil es bei Dir so ist (angeblich), ist es noch längst nicht überall so. Dann sind es 13,8 oder (absolutes Maximum) 14. Macht das jetzt soviel aus? Man sollte keine überhohen Erwartungen wecken, deshalb habe ich mich am Tarifvertrag orientiert, und der sieht 13,3 Gehälter vor.

Ich habe im Konzern gearbeitet, und dort fing AT mit fixen 70 an (Infos von vor 3 Jahren). Hier den Berufseinsteigern zu erzählen, AT sei "weit über 80k", ist ebenfalls falsch.

"Der Aktuar steigt potentiell höher ein [als TG VIII]" ist falsch - wurde hier im Forum auch schon mehrfach gepostet, dass der Aktuar grundsätzlich kein automatisches AT mit sich bringt. Wir reden hier von Sachbearbeitern, nicht von Team- oder Abteilungsleitern. Diese werden nicht AT bezahlt, weil sie Aktuar sind, sondern weil sie Team oder Abteilungsleiter sind.

WiWi Gast schrieb am 20.02.2021:

Also TG VIII sind ja schon die 5.300, dazu Verantwortungszulage (ca. 300€) bist Du bei 5.600.

Man sollte einfach wissen, dass es einen übertariflichen Spielraum gibt. Gerade in Konzernen ist der Abstand zwischen Tarif + übertariflicher Zulage und AT doch noch relativ breit. Alles bis 10% Zulagen sind gerade bei Karriereentwicklung normal. Der Aktuar steigt aber potentiell höher ein und damit von den Berufseinsteigern sicherlich die besseren Voraussetzungen auf ein mittelfristig hohes Einkommen. Gerade im Konzern, wo die TGVIII bezahlt werden, ist die Laufbahn also sehr attraktiv.

Das mal 13,3 (oder nehmen wir 14) macht 78k, d.h. AT geht ab 78 los. Ich denke dementsprechend auch, dass 90k das absolute Maximum ohne Peronalverantwortung ist. Allerdings erst nach langjähriger Berufserfahrung, also 10 oder mehr.

Zu den 0,5 Urlaubs- und 0,8 Weihnachtsgeld kommt je Gesellschaft noch eine variable Vergütung in Höhe von mindestens 0,5.

Insofern stimmt die Aussage zum AT-Raum so einfach nicht. Das ist extrem unterschiedlich. Im Konzern bist du mit 80k also noch lange nicht AT.

Wenn Du heute einsteigst und einen chilligen Job willst, dann rechne mal lieber langfristig mit TG VIII. Sind in 10 Jahren aber auch nominal 100k wegen der Tariferhöhungen.

ABER: in den Städten, in denen Aktuare benötigt werden (München, Köln, Frankfurt, Hamburg) sind 78k nichts Besonderes. Eigentumswohnung wird eng damit. Hannover ist dann noch die beste Wahl.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.02.2021:

Kann vom Aktuar machen nur abraten. Max. TG 8 inkl. etwas Zulage, aber ohne weitere Personalverantwortung ist dann auch Feierabend.

Also bei uns geht Aktuar bis AT1 das sind dann ca 6000 brutto +- 500€ hab ich grad nicht im Kopf. Für keine Personalverantwortung auf 13,3-14 Gehälter (je nach Bonus). Das finde ich dann schon recht ordentlich.

Auf keinen Fall schlecht, aber wenn das absolute Maximum bei ~90k (je nach "Bonus") liegt ist es halt auch nicht der Knüller.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Das stimmt so nicht. Habe mit Bachelor angefangen und bin TG VII eingestiegen. Die Berufsjahre die noch gefehlt haben wurden mir quasi „geschenkt“.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Wenn es um den Einstieg mit Bachelor geht, dann werden die Unternehmen max. TG V zahlen. Ist immer noch gutes Geld, aber weil oben jemand was von TG VI oder VII schrieb, wollte ich kurz drauf aufmerksam machen.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Langjähriger Werkstudent? Ansonsten kaum glaubhaft.

WiWi Gast schrieb am 24.03.2021:

Das stimmt so nicht. Habe mit Bachelor angefangen und bin TG VII eingestiegen. Die Berufsjahre die noch gefehlt haben wurden mir quasi „geschenkt“.

Wenn es um den Einstieg mit Bachelor geht, dann werden die Unternehmen max. TG V zahlen. Ist immer noch gutes Geld, aber weil oben jemand was von TG VI oder VII schrieb, wollte ich kurz drauf aufmerksam machen.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Weitere Bachelor-Berufseinsteiger Versicherung mit TG VII oder darüber? Und wie siehts bei den Mastern aus?

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 22.05.2021:

Weitere Bachelor-Berufseinsteiger Versicherung mit TG VII oder darüber? Und wie siehts bei den Mastern aus?

grosse versicherung in süddeutschland. für master mathematik gab es 4.500 euro/monat auf mindestens 13.8 monatsgehälter. aktuar wurde bezahlt. einstieg 2020.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Heißt also, Du warst nicht im Tarifvertrag?

WiWi Gast schrieb am 22.05.2021:

Weitere Bachelor-Berufseinsteiger Versicherung mit TG VII oder darüber? Und wie siehts bei den Mastern aus?

grosse versicherung in süddeutschland. für master mathematik gab es 4.500 euro/monat auf mindestens 13.8 monatsgehälter. aktuar wurde bezahlt. einstieg 2020.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

personal meinte auf nachfrage dass es übertarifliche zulagen gibt weil man die aktuare im tarif schlecht abbilden kann.
war sogar im leben-bereich, deshalb hab ich auch abgesagt.

WiWi Gast schrieb am 23.05.2021:

Heißt also, Du warst nicht im Tarifvertrag?

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 23.05.2021:

personal meinte auf nachfrage dass es übertarifliche zulagen gibt weil man die aktuare im tarif schlecht abbilden kann.
war sogar im leben-bereich, deshalb hab ich auch abgesagt.

Heißt also, Du warst nicht im Tarifvertrag?

Wieso hast du abgesagt im Zusammenhang mit Leben-bereich?

Gute Aktuare, die Zusammenhänge erkennen können, menschlich fit sind, sich auf ihr gegenüber einstellen können, innovativ denken können und ehrgeizig sind, sind extrem stark gesucht!

Da sind dann auch insbesondere unter Berücksichtigung der work life Balance top Gehälter drin.

Ich stehe mit 10 Jahren BE bei 115k und habe eine effektive 42 Stunden Woche.

Grüße eines Leben Aktuars :)

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Kein Praktikum und Direkteinstieg von der Uni bei einem großen Erstversicherer. Die Bewerbung muss halt gut sein und man muss glaubhaft vermitteln können warum die Versicherungsbranche spannend für einen ist.
Die Gehaltsentwicklung ist gut besonders bei der Work-Life-Balance im Tarifvertrag. ÜT ist immer abhängig von den Berufsjahren.
Die Aktuarausbildung dauert erfordert übrigens auch mit Bachelor nur 3 Jahre Berufserfahrung auch wenn es oft anders zu lesen ist. Wer es nicht glaubt soll einfach Hr. Kampmann von der DAA schreiben und nachfragen ;)

Wer Lust hat nach dem Bachelor anzufangen sollte sich nicht von Kommentaren entmutigen lassen. Es gibt immer jemandem dem der Master fehlen könnte, aber das gleiche Argument gibt es auch mit drei Doktor. Wenn man fachlich gut ist, zählt am Ende doch hauptsächlich der Typ und die Berufserfahrung.

WiWi Gast schrieb am 24.03.2021:

Langjähriger Werkstudent? Ansonsten kaum glaubhaft.

Das stimmt so nicht. Habe mit Bachelor angefangen und bin TG VII eingestiegen. Die Berufsjahre die noch gefehlt haben wurden mir quasi „geschenkt“.

Wenn es um den Einstieg mit Bachelor geht, dann werden die Unternehmen max. TG V zahlen. Ist immer noch gutes Geld, aber weil oben jemand was von TG VI oder VII schrieb, wollte ich kurz drauf aufmerksam machen.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Dann bis Du aber BE2 oder?

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Thema wurde schon ausführlcih diskutiert.
Aktuar ohne Personalverantwortung kann nach langjähriger Tätigkeit bei 90k stehen, inkl. Inflation und Tarifsteigerungen kommst Du in 10 Jahren an die 100k.

Von den hier beschriebenen 115k ziehe ich mal noch den wiwi-treff-Zuschlag ab und lande bei 100k (immer noch reichlich). Zudem sicher eine echt zukunftsträchtige Industrie, sich im Lebensversicherungsgeschäft mit Mitte 30 zu bewegen... Falls Du Personalverantwortung hast, dann OK. Ansonsten eher unglaubwürdig.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Aufgrund der anstehende Probleme im Lebensversicherungsbereich (Provisionsabgabe und Riester) ist die Zukunftsaussicht nicht rosig. Lieber in die Nicht-Lebensversicherung gehen als Aktuar.
Bei uns gibts beim Top 3 Erstversicherer TG 7, nach langen langen Jahren vielleicht TG8. ÜT wird nur für absolute Referenten/Experten gezahlt. Als Führungskraft bist du dann bei internen Wechsel auch erst nach Jahrzehnten bei 115k. Besser so wechseln, dann geht es fixer. Aber die fetten Jahre sind auch dort vorbei. Bin selber Chef von 10 aktuaren und habe 100k mit 31 J.

WiWi Gast schrieb am 07.06.2021:

Thema wurde schon ausführlcih diskutiert.
Aktuar ohne Personalverantwortung kann nach langjähriger Tätigkeit bei 90k stehen, inkl. Inflation und Tarifsteigerungen kommst Du in 10 Jahren an die 100k.

Von den hier beschriebenen 115k ziehe ich mal noch den wiwi-treff-Zuschlag ab und lande bei 100k (immer noch reichlich). Zudem sicher eine echt zukunftsträchtige Industrie, sich im Lebensversicherungsgeschäft mit Mitte 30 zu bewegen... Falls Du Personalverantwortung hast, dann OK. Ansonsten eher unglaubwürdig.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2021:

Aufgrund der anstehende Probleme im Lebensversicherungsbereich (Provisionsabgabe und Riester) ist die Zukunftsaussicht nicht rosig. Lieber in die Nicht-Lebensversicherung gehen als Aktuar.
Bei uns gibts beim Top 3 Erstversicherer TG 7, nach langen langen Jahren vielleicht TG8. ÜT wird nur für absolute Referenten/Experten gezahlt. Als Führungskraft bist du dann bei internen Wechsel auch erst nach Jahrzehnten bei 115k. Besser so wechseln, dann geht es fixer. Aber die fetten Jahre sind auch dort vorbei. Bin selber Chef von 10 aktuaren und habe 100k mit 31 J.

Thema wurde schon ausführlcih diskutiert.
Aktuar ohne Personalverantwortung kann nach langjähriger Tätigkeit bei 90k stehen, inkl. Inflation und Tarifsteigerungen kommst Du in 10 Jahren an die 100k.

Von den hier beschriebenen 115k ziehe ich mal noch den wiwi-treff-Zuschlag ab und lande bei 100k (immer noch reichlich). Zudem sicher eine echt zukunftsträchtige Industrie, sich im Lebensversicherungsgeschäft mit Mitte 30 zu bewegen... Falls Du Personalverantwortung hast, dann OK. Ansonsten eher unglaubwürdig.

Ja stimmt, weil die Versicherer die letzten 5 Jahre so viel mit Riester verdienen ;).

Defacto (Es war erst letzte Woche der Anbietertag der Behörde) werden nur noch die Verträge verwaltet. Es kommen kaum mehr Verträge dazu (sie kompensieren eher die bisher winzigen Abgänge-Riester gibt es ja noch nicht allzu lange).

Wenn man mal von den Top 3-4 mit großem Riesterbestand weggeht, bleibt wahrscheinlich nach dem unmenschlichen Verwaltungsaufwand für dieses Produkt kaum was beim Versicherer hängen (hab leider keine eigene isolierte Kostenquote zur Hand, ist nur eine Annahme).

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Nice. Du hast als Teamlead oder Abteilungsleiter 100k, aber der Vorposter will ohne Führungsposition (und wahrscheinlich im selben Alter) angeblich 115k haben.

Frage mich, warum hier einige immer so übel übertreiben müssen...

WiWi Gast schrieb am 08.06.2021:

Aufgrund der anstehende Probleme im Lebensversicherungsbereich (Provisionsabgabe und Riester) ist die Zukunftsaussicht nicht rosig. Lieber in die Nicht-Lebensversicherung gehen als Aktuar.
Bei uns gibts beim Top 3 Erstversicherer TG 7, nach langen langen Jahren vielleicht TG8. ÜT wird nur für absolute Referenten/Experten gezahlt. Als Führungskraft bist du dann bei internen Wechsel auch erst nach Jahrzehnten bei 115k. Besser so wechseln, dann geht es fixer. Aber die fetten Jahre sind auch dort vorbei. Bin selber Chef von 10 aktuaren und habe 100k mit 31 J.

WiWi Gast schrieb am 07.06.2021:

Thema wurde schon ausführlcih diskutiert.
Aktuar ohne Personalverantwortung kann nach langjähriger Tätigkeit bei 90k stehen, inkl. Inflation und Tarifsteigerungen kommst Du in 10 Jahren an die 100k.

Von den hier beschriebenen 115k ziehe ich mal noch den wiwi-treff-Zuschlag ab und lande bei 100k (immer noch reichlich). Zudem sicher eine echt zukunftsträchtige Industrie, sich im Lebensversicherungsgeschäft mit Mitte 30 zu bewegen... Falls Du Personalverantwortung hast, dann OK. Ansonsten eher unglaubwürdig.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Ja verstehe ich auch nicht.. denke meine 100k sind soweit realistisch (für den Konzerneigenen Aufstieg). Klar sagt mir HR die Spanne geht von 100-140k. Aber mit Anfang 30 ist es eben auch was anderes wie mit Ende 50...

WiWi Gast schrieb am 09.06.2021:

Nice. Du hast als Teamlead oder Abteilungsleiter 100k, aber der Vorposter will ohne Führungsposition (und wahrscheinlich im selben Alter) angeblich 115k haben.

Frage mich, warum hier einige immer so übel übertreiben müssen...

WiWi Gast schrieb am 08.06.2021:

Aufgrund der anstehende Probleme im Lebensversicherungsbereich (Provisionsabgabe und Riester) ist die Zukunftsaussicht nicht rosig. Lieber in die Nicht-Lebensversicherung gehen als Aktuar.
Bei uns gibts beim Top 3 Erstversicherer TG 7, nach langen langen Jahren vielleicht TG8. ÜT wird nur für absolute Referenten/Experten gezahlt. Als Führungskraft bist du dann bei internen Wechsel auch erst nach Jahrzehnten bei 115k. Besser so wechseln, dann geht es fixer. Aber die fetten Jahre sind auch dort vorbei. Bin selber Chef von 10 aktuaren und habe 100k mit 31 J.

WiWi Gast schrieb am 07.06.2021:

Thema wurde schon ausführlcih diskutiert.
Aktuar ohne Personalverantwortung kann nach langjähriger Tätigkeit bei 90k stehen, inkl. Inflation und Tarifsteigerungen kommst Du in 10 Jahren an die 100k.

Von den hier beschriebenen 115k ziehe ich mal noch den wiwi-treff-Zuschlag ab und lande bei 100k (immer noch reichlich). Zudem sicher eine echt zukunftsträchtige Industrie, sich im Lebensversicherungsgeschäft mit Mitte 30 zu bewegen... Falls Du Personalverantwortung hast, dann OK. Ansonsten eher unglaubwürdig.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

4 Jahre BE, Zürich, 120k CHF
Traumhaft hier.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Hier der Aktuar mit 115k. Ich habe in der Tat eine Führungsposition und habe nie was anderes behauptet.

WiWi Gast schrieb am 09.06.2021:

Ja verstehe ich auch nicht.. denke meine 100k sind soweit realistisch (für den Konzerneigenen Aufstieg). Klar sagt mir HR die Spanne geht von 100-140k. Aber mit Anfang 30 ist es eben auch was anderes wie mit Ende 50...

WiWi Gast schrieb am 09.06.2021:

Nice. Du hast als Teamlead oder Abteilungsleiter 100k, aber der Vorposter will ohne Führungsposition (und wahrscheinlich im selben Alter) angeblich 115k haben.

Frage mich, warum hier einige immer so übel übertreiben müssen...

WiWi Gast schrieb am 08.06.2021:

Aufgrund der anstehende Probleme im Lebensversicherungsbereich (Provisionsabgabe und Riester) ist die Zukunftsaussicht nicht rosig. Lieber in die Nicht-Lebensversicherung gehen als Aktuar.
Bei uns gibts beim Top 3 Erstversicherer TG 7, nach langen langen Jahren vielleicht TG8. ÜT wird nur für absolute Referenten/Experten gezahlt. Als Führungskraft bist du dann bei internen Wechsel auch erst nach Jahrzehnten bei 115k. Besser so wechseln, dann geht es fixer. Aber die fetten Jahre sind auch dort vorbei. Bin selber Chef von 10 aktuaren und habe 100k mit 31 J.

WiWi Gast schrieb am 07.06.2021:

Thema wurde schon ausführlcih diskutiert.
Aktuar ohne Personalverantwortung kann nach langjähriger Tätigkeit bei 90k stehen, inkl. Inflation und Tarifsteigerungen kommst Du in 10 Jahren an die 100k.

Von den hier beschriebenen 115k ziehe ich mal noch den wiwi-treff-Zuschlag ab und lande bei 100k (immer noch reichlich). Zudem sicher eine echt zukunftsträchtige Industrie, sich im Lebensversicherungsgeschäft mit Mitte 30 zu bewegen... Falls Du Personalverantwortung hast, dann OK. Ansonsten eher unglaubwürdig.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Mein Gehalt. TG 8 mit 4 Jahre BE + 200 EURO Zulage und BAV. 38H. 14 Gehälter. Habe es mir nicht ausgerechnet aber ist gutes Geld. ABER Entwicklungsperspektiven sind echt begrenzt.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Hmmm - dieser Beitrag macht nicht unbedingt den Eindruck, als hättest Du Deine Führungsposition herausgestellt. Wirkt eher so, als würdest Du behaupten, ein Aktuar verdiene grundsätzlich locker 115k.

Und dann zurückrudern mit "Ja, ich habe eine Führungsposition und ich habe auch nie etwas anderes behauptet". Schäm Dich...

Wenn der CFO von AXA oder Zurich Aktuar ist, dann wird er seine 400k wohl auch nicht wegen seines Aktuartitels erhalten, sondern wegen seiner CFO Position.

WiWi Gast schrieb am 06.06.2021:

Wieso hast du abgesagt im Zusammenhang mit Leben-bereich?

Gute Aktuare, die Zusammenhänge erkennen können, menschlich fit sind, sich auf ihr gegenüber einstellen können, innovativ denken können und ehrgeizig sind, sind extrem stark gesucht!

Da sind dann auch insbesondere unter Berücksichtigung der work life Balance top Gehälter drin.

Ich stehe mit 10 Jahren BE bei 115k und habe eine effektive 42 Stunden Woche.

Grüße eines Leben Aktuars :)

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Weitere Meinungen, bitte.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Ich sehe in einer unteren bis mittleren Führungsposition nichts besonderes. Wer ganz gut ist und es will der schafft das auch. Daher gibt es da nichts herauszustellen.

Um noch was konstruktives beizutragen: ohne Führungsposition sind mir Gehälter bei einem Versicherungsunternehmen über 100k zwar bekannt aber das macht in meiner Stichprobe lediglich knapp 10% der Gesamtheit aus. Diese Gehälter wurden eher durch gefragte skills und weniger durch Berufserfahrung erreicht.

Grüße des sich nicht schämdenden lebenaktuars

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Hmmm - dieser Beitrag macht nicht unbedingt den Eindruck, als hättest Du Deine Führungsposition herausgestellt. Wirkt eher so, als würdest Du behaupten, ein Aktuar verdiene grundsätzlich locker 115k.

Und dann zurückrudern mit "Ja, ich habe eine Führungsposition und ich habe auch nie etwas anderes behauptet". Schäm Dich...

Wenn der CFO von AXA oder Zurich Aktuar ist, dann wird er seine 400k wohl auch nicht wegen seines Aktuartitels erhalten, sondern wegen seiner CFO Position.

WiWi Gast schrieb am 06.06.2021:

Wieso hast du abgesagt im Zusammenhang mit Leben-bereich?

Gute Aktuare, die Zusammenhänge erkennen können, menschlich fit sind, sich auf ihr gegenüber einstellen können, innovativ denken können und ehrgeizig sind, sind extrem stark gesucht!

Da sind dann auch insbesondere unter Berücksichtigung der work life Balance top Gehälter drin.

Ich stehe mit 10 Jahren BE bei 115k und habe eine effektive 42 Stunden Woche.

Grüße eines Leben Aktuars :)

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Als Lebenaktuar mit Mitte 30 in leitender Funktion möchte ich auf die oben genanten Fragestellung eingehen.

Bachelor vs. Master:
In meinem Bereich - und in allen mir bekannten mahtematischen Bereichen - werden grundsätzlich nur Masterabsolventen eingestellt.
Das kann in anderen Unternehmen natürlich abweichend gehandhabt werden.

Aktuarswissenschaften in Ulm:
In der Versicherungsbranche sehr angesehener Studiengang. Prof. Zwiesler ist extrem gut in der Branche vernetzt und der Studiengang bildet bzgl. Theorie und Praxis sehr gut auf eine aktuarielle Tätigkeit vor.
In meinem Arbeitsumfeld in Süddeutschland hat gefühlt die Hälfte der jüngeren Kollegen diesen Studiengang durchlaufen und diese haben sich durchgängig positiv über das Studium geäußert. Sehr positiv (auch aus AG Sicht) ist man damit bereits einen wesentlichen Teil der Aktuarsausbilung während des Studiums absolviert.

Aktuar lohnt sich nicht:
Bereitschaft zur Fortbildung zum Aktuar wird typischerweise von den AG vorausgesetzt und auch bezahlt. Ein Kandidat der sich dem "verweigert" hat aus meiner Sicht schlechte Karten. Er zeigt dadurch, dass er sich nicht weiterbilden möchte, was mit Mitte 20 für mich persönlich ein hartes Ausschlusskriterium ist.
In der Aktuarsausbildung bekommt man einen guten Überblick über die unterschiedlichen Versicherungssparten und die dort verwendeten Methoden. Einen großen Teil davon wird man in der täglichen Arbeit nicht benötigen, das Wissen hilft sehr um DInge einzuordnen und über den berüchtigten Tellerrand zu blicken. Networking ist auch ein positiver Aspekt der Aktuarsausbildung. Auf den Seminaren lernt man viele interessante Mensche kennen und kann sich informell über Methoden und Erfahrungen austauschen. Ich möchte diese Erfahrung nicht missen.
Für die Prüfungsvorbereitung kann man mit knapp einer Wochen pro Prüfung rechnen, dies bedeutet in den ersten Jahren damit etwas weniger Freizeit hat.

Lebensversicherung:
Ist weiterhin ein spannender Bereich und das unterstellte Bild, das man in ein paar Jahren arbeitslos sein wird, ist nach meiner Einschätzung unzutreffend. Vielmehr gilt der Zusammenhang, je angespannter die Lage ist, umso mehr Aktuare braucht ein Versicherungsunternehmen (Regulatorik,Steuerung,ALM) und umso spannender sind aus fachlicher Sicht die Aufgaben. Die Aktuariate sind die letzen Jahre massiv aufgestockt worden!
Das Neugeschäft ist auch nicht wie im oben beschriebenen Maße zurückgegangen und selbst ohne Neugeschäft müssen die bereits abgeschlossen Verträge noch sehr lange verwaltet und gemanaget werden. Ich sehe falls überhaupt, eher eine Gefahr für die "einfache" Sachbearbeitung.

Gehalt:
Ich kann absolut nicht empfehlen den Praktikumsplatz nach einem möglichen/fiktiven Einstiegsgehaltes als Mitarbeiter auszuwählen.
Vielmehr sollten spanenden Aufgaben im eigenen Interessensbereich ausschlaggebend sein.
Besser ist es Komilitionen zu ihren Praktikumserfahrungen zu interviewen und sich selbst Gedanken zu machen was einem für das eigene Praktikum wichtig ist (Aufgaben, Arbeitsweisen, erlernen/vertiefen von Skills).

Das Gehalt als Aktuar ist attraktiv. Einstiegsgehälter in Süddeutschland 55-65 K + vereinbarter zukünftiger Gehaltsentwicklungsplan sind realistisch.
13,5-13,8 Gehälter (bei tarifgebunden MA) ist bei den meistens Versicherern Standard.
Bei sehr guter Leistung & Einsatz ist mit einigen Jahren Berufserfahrung AT üblich und damit auch ohne Personalverantworung Gehälter knapp um 100K möglich.
Mit Personalverantwortung dann entsprechend mehr.

Auch wenn in diesem Forum häufig ganz andere Summen in anderen Branchen umhergeistern, gehört man in dieser Gehaltsklasse zu den Top 5-10% Verdienern in Deutschland!
Und wenn man sich damit zusammen mit einem Partner keine Wohnung/Haus leisten kann, dann haben ganz viele Menschen in Deutschland ein Problem.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Du gibst mir also in meinen Kritikpunkten Recht, gibst nun auch zu, dass man als Aktuar eben nicht über 100k kommt ohne Personalverantwortung.

Obwohl Du es im Ausgangsbeitrag noch genau anders dargestellt hast. Klar brauchst du Dich nicht zu schämen. Ist ja auch nicht mehr "in", sich für Fehler zu entschuldigen oder Unwahrheiten im Nachhinein als solche zu benennen (s. Politik).

WiWi Gast schrieb am 26.06.2021:

Ich sehe in einer unteren bis mittleren Führungsposition nichts besonderes. Wer ganz gut ist und es will der schafft das auch. Daher gibt es da nichts herauszustellen.

Um noch was konstruktives beizutragen: ohne Führungsposition sind mir Gehälter bei einem Versicherungsunternehmen über 100k zwar bekannt aber das macht in meiner Stichprobe lediglich knapp 10% der Gesamtheit aus. Diese Gehälter wurden eher durch gefragte skills und weniger durch Berufserfahrung erreicht.

Grüße des sich nicht schämdenden lebenaktuars

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Hmmm - dieser Beitrag macht nicht unbedingt den Eindruck, als hättest Du Deine Führungsposition herausgestellt. Wirkt eher so, als würdest Du behaupten, ein Aktuar verdiene grundsätzlich locker 115k.

Und dann zurückrudern mit "Ja, ich habe eine Führungsposition und ich habe auch nie etwas anderes behauptet". Schäm Dich...

Wenn der CFO von AXA oder Zurich Aktuar ist, dann wird er seine 400k wohl auch nicht wegen seines Aktuartitels erhalten, sondern wegen seiner CFO Position.

WiWi Gast schrieb am 06.06.2021:

Wieso hast du abgesagt im Zusammenhang mit Leben-bereich?

Gute Aktuare, die Zusammenhänge erkennen können, menschlich fit sind, sich auf ihr gegenüber einstellen können, innovativ denken können und ehrgeizig sind, sind extrem stark gesucht!

Da sind dann auch insbesondere unter Berücksichtigung der work life Balance top Gehälter drin.

Ich stehe mit 10 Jahren BE bei 115k und habe eine effektive 42 Stunden Woche.

Grüße eines Leben Aktuars :)

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Viel Text, geringer Bezug zum Threadthema.

Letztendlich ist Dein Beitrag inhaltlich auch marginal. wir wissen schon, dass man ohne Personalverantwortung kaum auf die 100k kommen kann - auch Du bestätigst das.

Ob man mit TG VIII Endstufe oder AT Eingangsstufe zu den 5-10% Top-Gehältern gehört, kommt auf die Bezugsgröße an. JEDER FachArzt verdient mehr. Lehrer A14 verdienen ähnlich. Klar verdient die Friseurin weniger, aber ist das die Vergleichsgruppe?

WiWi Gast schrieb am 26.06.2021:

Als Lebenaktuar mit Mitte 30 in leitender Funktion möchte ich auf die oben genanten Fragestellung eingehen.

Bachelor vs. Master:
In meinem Bereich - und in allen mir bekannten mahtematischen Bereichen - werden grundsätzlich nur Masterabsolventen eingestellt.
Das kann in anderen Unternehmen natürlich abweichend gehandhabt werden.

Aktuarswissenschaften in Ulm:
In der Versicherungsbranche sehr angesehener Studiengang. Prof. Zwiesler ist extrem gut in der Branche vernetzt und der Studiengang bildet bzgl. Theorie und Praxis sehr gut auf eine aktuarielle Tätigkeit vor.
In meinem Arbeitsumfeld in Süddeutschland hat gefühlt die Hälfte der jüngeren Kollegen diesen Studiengang durchlaufen und diese haben sich durchgängig positiv über das Studium geäußert. Sehr positiv (auch aus AG Sicht) ist man damit bereits einen wesentlichen Teil der Aktuarsausbilung während des Studiums absolviert.

Aktuar lohnt sich nicht:
Bereitschaft zur Fortbildung zum Aktuar wird typischerweise von den AG vorausgesetzt und auch bezahlt. Ein Kandidat der sich dem "verweigert" hat aus meiner Sicht schlechte Karten. Er zeigt dadurch, dass er sich nicht weiterbilden möchte, was mit Mitte 20 für mich persönlich ein hartes Ausschlusskriterium ist.
In der Aktuarsausbildung bekommt man einen guten Überblick über die unterschiedlichen Versicherungssparten und die dort verwendeten Methoden. Einen großen Teil davon wird man in der täglichen Arbeit nicht benötigen, das Wissen hilft sehr um DInge einzuordnen und über den berüchtigten Tellerrand zu blicken. Networking ist auch ein positiver Aspekt der Aktuarsausbildung. Auf den Seminaren lernt man viele interessante Mensche kennen und kann sich informell über Methoden und Erfahrungen austauschen. Ich möchte diese Erfahrung nicht missen.
Für die Prüfungsvorbereitung kann man mit knapp einer Wochen pro Prüfung rechnen, dies bedeutet in den ersten Jahren damit etwas weniger Freizeit hat.

Lebensversicherung:
Ist weiterhin ein spannender Bereich und das unterstellte Bild, das man in ein paar Jahren arbeitslos sein wird, ist nach meiner Einschätzung unzutreffend. Vielmehr gilt der Zusammenhang, je angespannter die Lage ist, umso mehr Aktuare braucht ein Versicherungsunternehmen (Regulatorik,Steuerung,ALM) und umso spannender sind aus fachlicher Sicht die Aufgaben. Die Aktuariate sind die letzen Jahre massiv aufgestockt worden!
Das Neugeschäft ist auch nicht wie im oben beschriebenen Maße zurückgegangen und selbst ohne Neugeschäft müssen die bereits abgeschlossen Verträge noch sehr lange verwaltet und gemanaget werden. Ich sehe falls überhaupt, eher eine Gefahr für die "einfache" Sachbearbeitung.

Gehalt:
Ich kann absolut nicht empfehlen den Praktikumsplatz nach einem möglichen/fiktiven Einstiegsgehaltes als Mitarbeiter auszuwählen.
Vielmehr sollten spanenden Aufgaben im eigenen Interessensbereich ausschlaggebend sein.
Besser ist es Komilitionen zu ihren Praktikumserfahrungen zu interviewen und sich selbst Gedanken zu machen was einem für das eigene Praktikum wichtig ist (Aufgaben, Arbeitsweisen, erlernen/vertiefen von Skills).

Das Gehalt als Aktuar ist attraktiv. Einstiegsgehälter in Süddeutschland 55-65 K + vereinbarter zukünftiger Gehaltsentwicklungsplan sind realistisch.
13,5-13,8 Gehälter (bei tarifgebunden MA) ist bei den meistens Versicherern Standard.
Bei sehr guter Leistung & Einsatz ist mit einigen Jahren Berufserfahrung AT üblich und damit auch ohne Personalverantworung Gehälter knapp um 100K möglich.
Mit Personalverantwortung dann entsprechend mehr.

Auch wenn in diesem Forum häufig ganz andere Summen in anderen Branchen umhergeistern, gehört man in dieser Gehaltsklasse zu den Top 5-10% Verdienern in Deutschland!
Und wenn man sich damit zusammen mit einem Partner keine Wohnung/Haus leisten kann, dann haben ganz viele Menschen in Deutschland ein Problem.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Komisch, dass hier immer nur die Führungskräfte davon schwärmen, wie toll ja das Aktuariat sein soll. 100k als AT nach „einigen Jahren“ ohne Führung sind völlig unrealistisch oder meinst damit mit 40 Jahre BE kurz vor der Rente? Im Internet gibt es genug Quellen was man als Aktuar erwarten kann und das steht in keinem Verhältnis zur Ausbildung. Die goldenen Jahre der Versicherungen sind nun lange vorbei.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2021:

Als Lebenaktuar mit Mitte 30 in leitender Funktion möchte ich auf die oben genanten Fragestellung eingehen.

Bachelor vs. Master:
In meinem Bereich - und in allen mir bekannten mahtematischen Bereichen - werden grundsätzlich nur Masterabsolventen eingestellt.
Das kann in anderen Unternehmen natürlich abweichend gehandhabt werden.

Aktuarswissenschaften in Ulm:
In der Versicherungsbranche sehr angesehener Studiengang. Prof. Zwiesler ist extrem gut in der Branche vernetzt und der Studiengang bildet bzgl. Theorie und Praxis sehr gut auf eine aktuarielle Tätigkeit vor.
In meinem Arbeitsumfeld in Süddeutschland hat gefühlt die Hälfte der jüngeren Kollegen diesen Studiengang durchlaufen und diese haben sich durchgängig positiv über das Studium geäußert. Sehr positiv (auch aus AG Sicht) ist man damit bereits einen wesentlichen Teil der Aktuarsausbilung während des Studiums absolviert.

Aktuar lohnt sich nicht:
Bereitschaft zur Fortbildung zum Aktuar wird typischerweise von den AG vorausgesetzt und auch bezahlt. Ein Kandidat der sich dem "verweigert" hat aus meiner Sicht schlechte Karten. Er zeigt dadurch, dass er sich nicht weiterbilden möchte, was mit Mitte 20 für mich persönlich ein hartes Ausschlusskriterium ist.
In der Aktuarsausbildung bekommt man einen guten Überblick über die unterschiedlichen Versicherungssparten und die dort verwendeten Methoden. Einen großen Teil davon wird man in der täglichen Arbeit nicht benötigen, das Wissen hilft sehr um DInge einzuordnen und über den berüchtigten Tellerrand zu blicken. Networking ist auch ein positiver Aspekt der Aktuarsausbildung. Auf den Seminaren lernt man viele interessante Mensche kennen und kann sich informell über Methoden und Erfahrungen austauschen. Ich möchte diese Erfahrung nicht missen.
Für die Prüfungsvorbereitung kann man mit knapp einer Wochen pro Prüfung rechnen, dies bedeutet in den ersten Jahren damit etwas weniger Freizeit hat.

Lebensversicherung:
Ist weiterhin ein spannender Bereich und das unterstellte Bild, das man in ein paar Jahren arbeitslos sein wird, ist nach meiner Einschätzung unzutreffend. Vielmehr gilt der Zusammenhang, je angespannter die Lage ist, umso mehr Aktuare braucht ein Versicherungsunternehmen (Regulatorik,Steuerung,ALM) und umso spannender sind aus fachlicher Sicht die Aufgaben. Die Aktuariate sind die letzen Jahre massiv aufgestockt worden!
Das Neugeschäft ist auch nicht wie im oben beschriebenen Maße zurückgegangen und selbst ohne Neugeschäft müssen die bereits abgeschlossen Verträge noch sehr lange verwaltet und gemanaget werden. Ich sehe falls überhaupt, eher eine Gefahr für die "einfache" Sachbearbeitung.

Gehalt:
Ich kann absolut nicht empfehlen den Praktikumsplatz nach einem möglichen/fiktiven Einstiegsgehaltes als Mitarbeiter auszuwählen.
Vielmehr sollten spanenden Aufgaben im eigenen Interessensbereich ausschlaggebend sein.
Besser ist es Komilitionen zu ihren Praktikumserfahrungen zu interviewen und sich selbst Gedanken zu machen was einem für das eigene Praktikum wichtig ist (Aufgaben, Arbeitsweisen, erlernen/vertiefen von Skills).

Das Gehalt als Aktuar ist attraktiv. Einstiegsgehälter in Süddeutschland 55-65 K + vereinbarter zukünftiger Gehaltsentwicklungsplan sind realistisch.
13,5-13,8 Gehälter (bei tarifgebunden MA) ist bei den meistens Versicherern Standard.
Bei sehr guter Leistung & Einsatz ist mit einigen Jahren Berufserfahrung AT üblich und damit auch ohne Personalverantworung Gehälter knapp um 100K möglich.
Mit Personalverantwortung dann entsprechend mehr.

Auch wenn in diesem Forum häufig ganz andere Summen in anderen Branchen umhergeistern, gehört man in dieser Gehaltsklasse zu den Top 5-10% Verdienern in Deutschland!
Und wenn man sich damit zusammen mit einem Partner keine Wohnung/Haus leisten kann, dann haben ganz viele Menschen in Deutschland ein Problem.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Bei uns in der Beratungsfirma gibt es viele Aktuare mit 60-70k was ich gar nicht gut finde.
Wenn man bedenkt in manchen Konzernen gibt es über 60k zum Einstieg und man muss nicht 3-4 Jahre seinen Urlaub opfern und schwere Prüfungen ablegen.
Klar hat man dann als Abteilungsleiter nen hohen Gehalt, haben die Abteilungsleiter in einem Dax Komzern aber auch, nur dass dort ohne Aktuar eher noch besser verdient wird..

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

dhype schrieb am 11.02.2021:

Hallo. Ich studiere Wirtschaftsmathe und will in Richtung Aktuar gehen. Ich will mich entscheiden, bei welchen Unternehmen ich ein Praktikum absolvieren würde und sehr wahrscheinlich danach da auch bleibe. Hat jemand Erfahrung damit, welche Versicherungsfirma/firmen den größten Gehalt bezahlt?

München Rück, Hannover Rück, Allianz, eventuell noch AXA und HDI

Die rein deutschen Versicherer zahlen nicht besonders gut, und auch die, die es nicht einmal mehr schaffen bei den 1.75er Vertragsgenerationen Überschüsse zuzuteilen, zahlen nicht gut.

Bin selbst Aktuar(DAV) und kenne viele Leute von allen möglichen Versicherern. Stell dich darauf ein, dass du zwei bis dreimal in den ersten 10 Jahren wechselst um Abteilungsleiter oder Referatsleiter zu werden, falls das dein Ziel ist. Vielleicht kann es sich unter dem Aspekt auch lohnen, nicht direkt beim Wunschunternehmen anzufangen. Karriere ohne Wechsel ist deutlich langsamer, als Karriere mit Wechsel.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi510 schrieb am 19.02.2021:

Was haltet ihr vom Master Aktuarwissenschaften (berufsbegleitend) der Uni Ulm:
www.uni-ulm.de/einrichtungen/saps/studiengaenge/aktuarwissenschaften/

Wenn ihr als abgeschlossender Bachelor jetzt die Wahl hättet zwischen einem Master oder doch direkt den Aktuar. Was würdet ihr machen und wieso? Oder würdet ihr nichts davon machen (wieso?). Alles immer unter dem Blickwinkel Gehalt/mögliche Unternehmenswechsel, etc.

Ich würde den Master an der Uni Ulm machen, dann bist du Master und Aktuar(DAV) auf einmal. Das lohnt sich rein statistisch ;).

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Ich bin direkt mit dem BSc eingestiegen, die 180k CHF (2 Jahre) sollen meine Kollegen die den Master gemacht haben erstmal aufholen...
Die bekommen jetzt auch nicht mehr als ich mit 2 Jahren BE.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Naja, da dürfte noch die Berufserfahrung fehlen, oder wird die einem jetzt auch schon hinterhergeschmissen?

Aber schon richtig, durch den Master in Ulm kannst du Dir 8 von den 10 Prüfungen anrechnen lassen und die letzten beiden dann locker auf 3 Jahre verteilt machen (denn Du musst 3 Jahre Berufserfahrung im aktuariellen Bereich sammeln, um den Titel zu bekommen).

WiWi Gast schrieb am 28.06.2021:

WiWi510 schrieb am 19.02.2021:

Was haltet ihr vom Master Aktuarwissenschaften (berufsbegleitend) der Uni Ulm:
www.uni-ulm.de/einrichtungen/saps/studiengaenge/aktuarwissenschaften/

Wenn ihr als abgeschlossender Bachelor jetzt die Wahl hättet zwischen einem Master oder doch direkt den Aktuar. Was würdet ihr machen und wieso? Oder würdet ihr nichts davon machen (wieso?). Alles immer unter dem Blickwinkel Gehalt/mögliche Unternehmenswechsel, etc.

Ich würde den Master an der Uni Ulm machen, dann bist du Master und Aktuar(DAV) auf einmal. Das lohnt sich rein statistisch ;).

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Sehe ich genauso. Nur sollte man nicht unterschlagen, dass jeder Wechsel auch enormen Aufwand mit sich bringt (neue Kollegen, neue Aufgaben, ...)

D.h. wenn Du in 9 Jahren 3 mal wechselst, hast du soviel gearbeitet wie der "Normalo-Aktuar" (der ohne Wechsel immer bei einer Gesellschaft bleibt) in 18 Jahren.

Andererseits bist Du dann Team- oder Abteilungsleiter (letzteres eher schwierig in 9 Jahren), während der Normalo vielleicht mal gerade "Senior Expert" geworden ist. Nur wirst Du dann weiterhin doppelt soviel arbeiten wie der Normalo. Als Aktuar gibt es leider keinen "Life-Hack",...

WiWi Gast schrieb am 28.06.2021:

dhype schrieb am 11.02.2021:

Hallo. Ich studiere Wirtschaftsmathe und will in Richtung Aktuar gehen. Ich will mich entscheiden, bei welchen Unternehmen ich ein Praktikum absolvieren würde und sehr wahrscheinlich danach da auch bleibe. Hat jemand Erfahrung damit, welche Versicherungsfirma/firmen den größten Gehalt bezahlt?

München Rück, Hannover Rück, Allianz, eventuell noch AXA und HDI

Die rein deutschen Versicherer zahlen nicht besonders gut, und auch die, die es nicht einmal mehr schaffen bei den 1.75er Vertragsgenerationen Überschüsse zuzuteilen, zahlen nicht gut.

Bin selbst Aktuar(DAV) und kenne viele Leute von allen möglichen Versicherern. Stell dich darauf ein, dass du zwei bis dreimal in den ersten 10 Jahren wechselst um Abteilungsleiter oder Referatsleiter zu werden, falls das dein Ziel ist. Vielleicht kann es sich unter dem Aspekt auch lohnen, nicht direkt beim Wunschunternehmen anzufangen. Karriere ohne Wechsel ist deutlich langsamer, als Karriere mit Wechsel.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Weitere Meinungen, bitte.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

wozu? wurde doch alles gesagt. der Sachbearbeiter Aktuar kommt auf seine 70-80k. ein Mathematiker der sich hier allein auf seine Fähigkeiten diesbezüglich verlässt scheint keine großen Aussichten zu haben. bei menschen die sehr einsatzwillig sind und zwischenmenschlich nicht total daneben hauen sind kleinere Führungspositionen mit ca. 100k +/-15% vergütet. für höhere stellen kommt es auf glück an und zur richtigen zeit am richtigen Ort zu sein.
alles in allem wie (fast) überall anders auch. Uneinigkeit scheint hier lediglich darüber zu bestehen ob das ein angemessener lohn ist für einen derartigen Bildungsweg und Fähigkeiten ist, wobei man da natürlich kritisch hinterfragen könnte wo mit der Ausbildung besser bezahlt wird

WiWi Gast schrieb am 30.06.2021:

Weitere Meinungen, bitte.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Danke für die gute Zusammenfassung. Deckt sich zu 95% mit meinen Erfahrungen - einzig glaube ich nicht, dass "Einsatzwille und zwischenmenschlich nicht total daneben" alleine schon ausreicht für die "kleinere Führungsposition", aber sicher eine notwendige Voraussetzung.

=========== Thread closed ===========

WiWi Gast schrieb am 30.06.2021:

wozu? wurde doch alles gesagt. der Sachbearbeiter Aktuar kommt auf seine 70-80k. ein Mathematiker der sich hier allein auf seine Fähigkeiten diesbezüglich verlässt scheint keine großen Aussichten zu haben. bei menschen die sehr einsatzwillig sind und zwischenmenschlich nicht total daneben hauen sind kleinere Führungspositionen mit ca. 100k +/-15% vergütet. für höhere stellen kommt es auf glück an und zur richtigen zeit am richtigen Ort zu sein.
alles in allem wie (fast) überall anders auch. Uneinigkeit scheint hier lediglich darüber zu bestehen ob das ein angemessener lohn ist für einen derartigen Bildungsweg und Fähigkeiten ist, wobei man da natürlich kritisch hinterfragen könnte wo mit der Ausbildung besser bezahlt wird

WiWi Gast schrieb am 30.06.2021:

Weitere Meinungen, bitte.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Deshalb hab ich ja auch Deutschland verlassen (bin der mit BSc.), lohnt einfach nicht.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Wenn man also Mathe studiert, dann arbeitet und dann Performt und nebenher noch den Aktuar macht. Dann am besten noch wechselt, hat man 70-80k.

Die meisten ITler, Projektmanager, sonstige.. mit Erfahrung und Wechsel haben das doch auch locker - ohne Aktuar.

Also beeindruckend ist das nicht.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Das stimmt - dennoch ist es Realität. Und für den Bürojob, meist ohne Reisen und mit pünktlichem Feierabend inkl. Homeoffice, ist das doch auch OK.

Solltest nicht alles glauben, wenn hier angeblich jeder B.Sc. im Wiwi-treff mit 30 schon >100k verdient.

WiWi Gast schrieb am 30.06.2021:

Wenn man also Mathe studiert, dann arbeitet und dann Performt und nebenher noch den Aktuar macht. Dann am besten noch wechselt, hat man 70-80k.

Die meisten ITler, Projektmanager, sonstige.. mit Erfahrung und Wechsel haben das doch auch locker - ohne Aktuar.

Also beeindruckend ist das nicht.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Das stimmt - dennoch ist es Realität. Und für den Bürojob, meist ohne Reisen und mit pünktlichem Feierabend inkl. Homeoffice, ist das doch auch OK.

Solltest nicht alles glauben, wenn hier angeblich jeder B.Sc. im Wiwi-treff mit 30 schon >100k verdient.

WiWi Gast schrieb am 30.06.2021:

Wenn man also Mathe studiert, dann arbeitet und dann Performt und nebenher noch den Aktuar macht. Dann am besten noch wechselt, hat man 70-80k.

Die meisten ITler, Projektmanager, sonstige.. mit Erfahrung und Wechsel haben das doch auch locker - ohne Aktuar.

Also beeindruckend ist das nicht.

Im Wiwi-Treff gibt es auch nur 2 Arten von Jobs, entweder DAX 30 oder IB/UB.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Wieso in aller Welt glaubt eig. jeder das bei Aktuaren keine Überstunden anfallen?

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Das stimmt - dennoch ist es Realität. Und für den Bürojob, meist ohne Reisen und mit pünktlichem Feierabend inkl. Homeoffice, ist das doch auch OK.

Solltest nicht alles glauben, wenn hier angeblich jeder B.Sc. im Wiwi-treff mit 30 schon >100k verdient.

WiWi Gast schrieb am 30.06.2021:

Wenn man also Mathe studiert, dann arbeitet und dann Performt und nebenher noch den Aktuar macht. Dann am besten noch wechselt, hat man 70-80k.

Die meisten ITler, Projektmanager, sonstige.. mit Erfahrung und Wechsel haben das doch auch locker - ohne Aktuar.

Also beeindruckend ist das nicht.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Während der DAV Ausbildung: nicht so viele Überstunden, dafür Jahresurlaub und Wochenende weg für Prüfungen.

Danach: Mehr Verantwortung, Teamleitung usw. Überstunden fallen dauernd an.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 28.06.2021:

Ich bin direkt mit dem BSc eingestiegen, die 180k CHF (2 Jahre) sollen meine Kollegen die den Master gemacht haben erstmal aufholen...
Die bekommen jetzt auch nicht mehr als ich mit 2 Jahren BE.

Klar ...

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Ich bin in der Ausbildung und komme so im Schnitt auf 45h die Woche.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Während der DAV Ausbildung: nicht so viele Überstunden, dafür Jahresurlaub und Wochenende weg für Prüfungen.

Danach: Mehr Verantwortung, Teamleitung usw. Überstunden fallen dauernd an.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Ich bin in der Ausbildung und komme so im Schnitt auf 45h die Woche.

Während der DAV Ausbildung: nicht so viele Überstunden, dafür Jahresurlaub und Wochenende weg für Prüfungen.

Danach: Mehr Verantwortung, Teamleitung usw. Überstunden fallen dauernd an.

Und auf Prüfungen lernen ist da mit drin?
Die dauern 3h und sind 25+ Seiten lang.
Also zu mir meinte man man muss 3 Jahre den Jahresurlaub investieren und man sollte es machen vor man eine Familie hat.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Ich bin direkt mit dem BSc eingestiegen, die 180k CHF (2 Jahre) sollen meine Kollegen die den Master gemacht haben erstmal aufholen...
Die bekommen jetzt auch nicht mehr als ich mit 2 Jahren BE.

Klar ...

Das sind 90k CHF im Jahr, das ist jetzt wirklich nichts besonderes.

@Vorposter, bzgl Prüfungen.

Nein das ist da nicht mit drin, aber fairerweise muss man natürlich sagen das ich in der Schweiz 41h die Woche im Vertrag habe.
Ich muss auch "nur" noch 2 Prüfungen machen die ich anfang nächsten Jahres in Angriff nehme.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Der/die Zitierte meint 90k/Jahr, er/sie hat sich etwas unglücklich (wahrscheinlich absichtlich) ausgedrückt). Das ist in Zürich möglich, aber als BSc nicht wahrscheinlich.

Trotzdem dürfte es schon Tatsache sein, dass man in Zürich deutlich mehr verdient als Aktuar (und in jedem anderen Beruf). Aber bitte lasst uns jetzt hier nicht die Diskussion Schweiz-Deutschland starten. Danke

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Ich bin direkt mit dem BSc eingestiegen, die 180k CHF (2 Jahre) sollen meine Kollegen die den Master gemacht haben erstmal aufholen...
Die bekommen jetzt auch nicht mehr als ich mit 2 Jahren BE.

Klar ...

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Nicht jeder Aktuar ist Teamleiter oder Abteilungsleiter. Das ist genau das, was wir hier shcon rausgearbeitet haben. Es geht hier nicht um den Aktuar, der zufällig auch noch Bereichsleiter oder gar Vorstand ist. Sicher gibt es solche, aber es gibt auch Lottogewinner - trotzdem würde keiner behaupten, es gebe den sicheren Entwicklungspfad Richtung Lottogewinn.

Sicher fallen mal Überstunden an. Aber JEDER (!) Versicherer hat eine Gleitzeitregelung und ein Überstundenkonto. Da kommen dann mal 5 Stunden drauf, und nach zwei Monaten kannst Du dann schon ein verlängertes Wochenende machen mit Freitag und Montag frei.

Also bitte nicht das Ammenmärchen vom "Aktuar, der zeitintensivste Beruf gleich nach Chirurg und IB/UB".

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Während der DAV Ausbildung: nicht so viele Überstunden, dafür Jahresurlaub und Wochenende weg für Prüfungen.

Danach: Mehr Verantwortung, Teamleitung usw. Überstunden fallen dauernd an.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Mir wurde es so von einer fertigen Aktuarin gesagt:

  • Man soll es machen vor man eine Familie hat, da stressig
  • Die Qualität der Veranstaltungen ist nicht so gut wie an der Uni obwohl es teuer ist
  • Leider ist es etwas alternativlos da es sonst nicht viel im Bereich gibt
  • Sie würde es nicht wieder machen

Achso ihr Teamleiter hat keinen Aktuar also vermutlich mehr Gehalt.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Nicht jeder Aktuar ist Teamleiter oder Abteilungsleiter. Das ist genau das, was wir hier shcon rausgearbeitet haben. Es geht hier nicht um den Aktuar, der zufällig auch noch Bereichsleiter oder gar Vorstand ist. Sicher gibt es solche, aber es gibt auch Lottogewinner - trotzdem würde keiner behaupten, es gebe den sicheren Entwicklungspfad Richtung Lottogewinn.

Sicher fallen mal Überstunden an. Aber JEDER (!) Versicherer hat eine Gleitzeitregelung und ein Überstundenkonto. Da kommen dann mal 5 Stunden drauf, und nach zwei Monaten kannst Du dann schon ein verlängertes Wochenende machen mit Freitag und Montag frei.

Also bitte nicht das Ammenmärchen vom "Aktuar, der zeitintensivste Beruf gleich nach Chirurg und IB/UB".

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Während der DAV Ausbildung: nicht so viele Überstunden, dafür Jahresurlaub und Wochenende weg für Prüfungen.

Danach: Mehr Verantwortung, Teamleitung usw. Überstunden fallen dauernd an.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Behauptet ja auch niemand, aber mit 37,5h ist es halt nicht getan.

PS:
In der UB sind extrem viele Aktuare unterwegs.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Also bitte nicht das Ammenmärchen vom "Aktuar, der zeitintensivste Beruf gleich nach Chirurg und IB/UB".

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Während der DAV Ausbildung: nicht so viele Überstunden, dafür Jahresurlaub und Wochenende weg für Prüfungen.

Danach: Mehr Verantwortung, Teamleitung usw. Überstunden fallen dauernd an.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Nicht jeder Aktuar ist Teamleiter oder Abteilungsleiter. Das ist genau das, was wir hier shcon rausgearbeitet haben. Es geht hier nicht um den Aktuar, der zufällig auch noch Bereichsleiter oder gar Vorstand ist. Sicher gibt es solche, aber es gibt auch Lottogewinner - trotzdem würde keiner behaupten, es gebe den sicheren Entwicklungspfad Richtung Lottogewinn.

Sicher fallen mal Überstunden an. Aber JEDER (!) Versicherer hat eine Gleitzeitregelung und ein Überstundenkonto. Da kommen dann mal 5 Stunden drauf, und nach zwei Monaten kannst Du dann schon ein verlängertes Wochenende machen mit Freitag und Montag frei.

Also bitte nicht das Ammenmärchen vom "Aktuar, der zeitintensivste Beruf gleich nach Chirurg und IB/UB".

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Während der DAV Ausbildung: nicht so viele Überstunden, dafür Jahresurlaub und Wochenende weg für Prüfungen.

Danach: Mehr Verantwortung, Teamleitung usw. Überstunden fallen dauernd an.

Ich bin Aktuar und arbeite seit fünf Jahren 45 bis 50h pro Woche. 40 werden bezahlt. Allerdings werde ich im Gegenzug ins Management entwickelt und in zwei Jahren bin ich AT mit über 130k. Dann ist das halt die Vorleistung.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Also bist Du schon Teamleiter? Oder gar Abteilungsleiter?

Ansonsten wäre ich vorsichtig mit "ich werde ins Mgmt entwickelt und verdiene dann AT".

Bei den Versicherern fängt AT dort an, wo TG VIII aufhört, d.h. bei 80 oder 85k (je nach Versicherer).

Dass Du dann einen Sprung machst auf 130k ist sicher nicht möglich. Und wenn Du bisher noch "Fußvolk" bist, dann haben Deine Chefs wohl eher einen "Dummen" gefunden, dem sie was versprechen und der die Stunden kloppt... Da wird niemand von den Sachbearbeitern direkt ins 130k-Mgmt gehievt. Da darfst Du erstmal Teamleiter werden mit 85 oder 90k.

WiWi Gast schrieb am 02.07.2021:

Also bitte nicht das Ammenmärchen vom "Aktuar, der zeitintensivste Beruf gleich nach Chirurg und IB/UB".

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Während der DAV Ausbildung: nicht so viele Überstunden, dafür Jahresurlaub und Wochenende weg für Prüfungen.

Danach: Mehr Verantwortung, Teamleitung usw. Überstunden fallen dauernd an.

Ich bin Aktuar und arbeite seit fünf Jahren 45 bis 50h pro Woche. 40 werden bezahlt. Allerdings werde ich im Gegenzug ins Management entwickelt und in zwei Jahren bin ich AT mit über 130k. Dann ist das halt die Vorleistung.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Richtig!

WiWi Gast schrieb am 03.07.2021:

Also bist Du schon Teamleiter? Oder gar Abteilungsleiter?

Ansonsten wäre ich vorsichtig mit "ich werde ins Mgmt entwickelt und verdiene dann AT".

Bei den Versicherern fängt AT dort an, wo TG VIII aufhört, d.h. bei 80 oder 85k (je nach Versicherer).

Dass Du dann einen Sprung machst auf 130k ist sicher nicht möglich. Und wenn Du bisher noch "Fußvolk" bist, dann haben Deine Chefs wohl eher einen "Dummen" gefunden, dem sie was versprechen und der die Stunden kloppt... Da wird niemand von den Sachbearbeitern direkt ins 130k-Mgmt gehievt. Da darfst Du erstmal Teamleiter werden mit 85 oder 90k.

WiWi Gast schrieb am 02.07.2021:

Also bitte nicht das Ammenmärchen vom "Aktuar, der zeitintensivste Beruf gleich nach Chirurg und IB/UB".

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Während der DAV Ausbildung: nicht so viele Überstunden, dafür Jahresurlaub und Wochenende weg für Prüfungen.

Danach: Mehr Verantwortung, Teamleitung usw. Überstunden fallen dauernd an.

Ich bin Aktuar und arbeite seit fünf Jahren 45 bis 50h pro Woche. 40 werden bezahlt. Allerdings werde ich im Gegenzug ins Management entwickelt und in zwei Jahren bin ich AT mit über 130k. Dann ist das halt die Vorleistung.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Na schau, ist doch genau das, was ich meine. Du bekommst AT, weil Du Team- oder Abteilungsleiter bist. Nicht, weil Du Aktuar bist.

Ist schon ziemlich daneben, den Berufsanfängern hier im Forum zu erzählen, man verdiene als Aktuar 100k+ und dabei (rein zufällig) nicht zu erwähnen, dass man selbst schon Abteiungsleiter ist.

Fakt ist und bleibt: Aktuar ohne Führungsfunktion ist bei 85k Schluss (also gerade AT). Wenn er/sie danach mehr will, muss er/sie Verantwortung übernehmen. Oder das Unternehmen wechseln, um dann dort für 85k zu arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2021:

Richtig!

Also bist Du schon Teamleiter? Oder gar Abteilungsleiter?

Ansonsten wäre ich vorsichtig mit "ich werde ins Mgmt entwickelt und verdiene dann AT".

Bei den Versicherern fängt AT dort an, wo TG VIII aufhört, d.h. bei 80 oder 85k (je nach Versicherer).

Dass Du dann einen Sprung machst auf 130k ist sicher nicht möglich. Und wenn Du bisher noch "Fußvolk" bist, dann haben Deine Chefs wohl eher einen "Dummen" gefunden, dem sie was versprechen und der die Stunden kloppt... Da wird niemand von den Sachbearbeitern direkt ins 130k-Mgmt gehievt. Da darfst Du erstmal Teamleiter werden mit 85 oder 90k.

WiWi Gast schrieb am 02.07.2021:

Ich bin Aktuar und arbeite seit fünf Jahren 45 bis 50h pro Woche. 40 werden bezahlt. Allerdings werde ich im Gegenzug ins Management entwickelt und in zwei Jahren bin ich AT mit über 130k. Dann ist das halt die Vorleistung.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Diese Separation zwischen Führungsposition und Referenten/expertenstellen ist m.E. Schwachsinn.

Die Übernahme einer Leitungsposition kann zu einer ganz regulären Entwicklung gehören und da kommt es sehr wohl drauf an, ob man Aktuar ist oder nicht. Nicht alle Teamleiter dieser Welt verdienen gleich viel. Da spielt es auch sehr wohl eine Rolle ob man Aktuar ist oder nicht.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2021:

Na schau, ist doch genau das, was ich meine. Du bekommst AT, weil Du Team- oder Abteilungsleiter bist. Nicht, weil Du Aktuar bist.

Ist schon ziemlich daneben, den Berufsanfängern hier im Forum zu erzählen, man verdiene als Aktuar 100k+ und dabei (rein zufällig) nicht zu erwähnen, dass man selbst schon Abteiungsleiter ist.

Fakt ist und bleibt: Aktuar ohne Führungsfunktion ist bei 85k Schluss (also gerade AT). Wenn er/sie danach mehr will, muss er/sie Verantwortung übernehmen. Oder das Unternehmen wechseln, um dann dort für 85k zu arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2021:

Richtig!

Also bist Du schon Teamleiter? Oder gar Abteilungsleiter?

Ansonsten wäre ich vorsichtig mit "ich werde ins Mgmt entwickelt und verdiene dann AT".

Bei den Versicherern fängt AT dort an, wo TG VIII aufhört, d.h. bei 80 oder 85k (je nach Versicherer).

Dass Du dann einen Sprung machst auf 130k ist sicher nicht möglich. Und wenn Du bisher noch "Fußvolk" bist, dann haben Deine Chefs wohl eher einen "Dummen" gefunden, dem sie was versprechen und der die Stunden kloppt... Da wird niemand von den Sachbearbeitern direkt ins 130k-Mgmt gehievt. Da darfst Du erstmal Teamleiter werden mit 85 oder 90k.

WiWi Gast schrieb am 02.07.2021:

Ich bin Aktuar und arbeite seit fünf Jahren 45 bis 50h pro Woche. 40 werden bezahlt. Allerdings werde ich im Gegenzug ins Management entwickelt und in zwei Jahren bin ich AT mit über 130k. Dann ist das halt die Vorleistung.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

In welchem Jobs kommt man denn großartig über die 80k als Sachbearbeiter?

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Deine Lösung ist also: "Dann werden halt alle Teamleiter!"

Ist genau so sinnvoll wie "dann studieren halt alle Jugendlichen" oder "dann gewinnen halt alle im Lotto".

Oder wolltest Du mit Deinem Beitrag etwas anderes sagen?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Diese Separation zwischen Führungsposition und Referenten/expertenstellen ist m.E. Schwachsinn.

Die Übernahme einer Leitungsposition kann zu einer ganz regulären Entwicklung gehören und da kommt es sehr wohl drauf an, ob man Aktuar ist oder nicht. Nicht alle Teamleiter dieser Welt verdienen gleich viel. Da spielt es auch sehr wohl eine Rolle ob man Aktuar ist oder nicht.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2021:

Na schau, ist doch genau das, was ich meine. Du bekommst AT, weil Du Team- oder Abteilungsleiter bist. Nicht, weil Du Aktuar bist.

Ist schon ziemlich daneben, den Berufsanfängern hier im Forum zu erzählen, man verdiene als Aktuar 100k+ und dabei (rein zufällig) nicht zu erwähnen, dass man selbst schon Abteiungsleiter ist.

Fakt ist und bleibt: Aktuar ohne Führungsfunktion ist bei 85k Schluss (also gerade AT). Wenn er/sie danach mehr will, muss er/sie Verantwortung übernehmen. Oder das Unternehmen wechseln, um dann dort für 85k zu arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2021:

Richtig!

Also bist Du schon Teamleiter? Oder gar Abteilungsleiter?

Ansonsten wäre ich vorsichtig mit "ich werde ins Mgmt entwickelt und verdiene dann AT".

Bei den Versicherern fängt AT dort an, wo TG VIII aufhört, d.h. bei 80 oder 85k (je nach Versicherer).

Dass Du dann einen Sprung machst auf 130k ist sicher nicht möglich. Und wenn Du bisher noch "Fußvolk" bist, dann haben Deine Chefs wohl eher einen "Dummen" gefunden, dem sie was versprechen und der die Stunden kloppt... Da wird niemand von den Sachbearbeitern direkt ins 130k-Mgmt gehievt. Da darfst Du erstmal Teamleiter werden mit 85 oder 90k.

WiWi Gast schrieb am 02.07.2021:

Ich bin Aktuar und arbeite seit fünf Jahren 45 bis 50h pro Woche. 40 werden bezahlt. Allerdings werde ich im Gegenzug ins Management entwickelt und in zwei Jahren bin ich AT mit über 130k. Dann ist das halt die Vorleistung.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Ich erkläre es mal ganz konkret an mir selbst.

Ich stand nach dem Studium da und habe überlegt was ich will: investment banking, Strategieberatung, aktuarielle Beratung, vorstandsassistenz oder "regulärer" Aktar.

Alle Wege standen mir offen und ich musste überlegen.

Ich bin heil froh, dass ich mich nicht für strategieberatung oder IB entschieden habe. Ich bin die aktuarsschine gegangen und war nach nicht besonders vielen Jahren Führungskraft. Ich habe gemessen an meiner work life Balance und den spannenden Aufgaben ein richtig gutes gehalt.

Worauf du anspielst ist, dass eine FK Laufbahn nicht perfekt planbar ist. Das ist korrekt. Wenn man die passenden skills mitbringt und in der Lage ist die richtigen Entscheidungen zu treffen, dann ist eine FK Laufbahn aber durchaus sehr realistisch. Selbst wenn es 15 Jahre dauern sollte bis man sie hat. Ein normales Arbeitsleben dauert 35 -45 Jahre je nach zukünftigen renteneintritt. Da kommt es auf ein paar Jahre hin oder her nicht an. Hauptsache man sitzt auf der richtigen schiene.

Die Ausgestaltung der FK Laufbahn auch im Gehalt ist somit total wichtig in diesem Thema hier.

Sonst könnte man ja auch in threads zu consulting Gehältern sagen: informationen von senior Manager Gehälter sind eine Irreführung von berufseinsteiger weil sie nicht sicher erreichbar sind.

Eine FK Laufbahn mit Lottogewinn zu vergleichen ist definitiv nicht angemessen:)

WiWi Gast schrieb am 16.07.2021:

Deine Lösung ist also: "Dann werden halt alle Teamleiter!"

Ist genau so sinnvoll wie "dann studieren halt alle Jugendlichen" oder "dann gewinnen halt alle im Lotto".

Oder wolltest Du mit Deinem Beitrag etwas anderes sagen?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Diese Separation zwischen Führungsposition und Referenten/expertenstellen ist m.E. Schwachsinn.

Die Übernahme einer Leitungsposition kann zu einer ganz regulären Entwicklung gehören und da kommt es sehr wohl drauf an, ob man Aktuar ist oder nicht. Nicht alle Teamleiter dieser Welt verdienen gleich viel. Da spielt es auch sehr wohl eine Rolle ob man Aktuar ist oder nicht.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2021:

Na schau, ist doch genau das, was ich meine. Du bekommst AT, weil Du Team- oder Abteilungsleiter bist. Nicht, weil Du Aktuar bist.

Ist schon ziemlich daneben, den Berufsanfängern hier im Forum zu erzählen, man verdiene als Aktuar 100k+ und dabei (rein zufällig) nicht zu erwähnen, dass man selbst schon Abteiungsleiter ist.

Fakt ist und bleibt: Aktuar ohne Führungsfunktion ist bei 85k Schluss (also gerade AT). Wenn er/sie danach mehr will, muss er/sie Verantwortung übernehmen. Oder das Unternehmen wechseln, um dann dort für 85k zu arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2021:

Richtig!

Also bist Du schon Teamleiter? Oder gar Abteilungsleiter?

Ansonsten wäre ich vorsichtig mit "ich werde ins Mgmt entwickelt und verdiene dann AT".

Bei den Versicherern fängt AT dort an, wo TG VIII aufhört, d.h. bei 80 oder 85k (je nach Versicherer).

Dass Du dann einen Sprung machst auf 130k ist sicher nicht möglich. Und wenn Du bisher noch "Fußvolk" bist, dann haben Deine Chefs wohl eher einen "Dummen" gefunden, dem sie was versprechen und der die Stunden kloppt... Da wird niemand von den Sachbearbeitern direkt ins 130k-Mgmt gehievt. Da darfst Du erstmal Teamleiter werden mit 85 oder 90k.

WiWi Gast schrieb am 02.07.2021:

Ich bin Aktuar und arbeite seit fünf Jahren 45 bis 50h pro Woche. 40 werden bezahlt. Allerdings werde ich im Gegenzug ins Management entwickelt und in zwei Jahren bin ich AT mit über 130k. Dann ist das halt die Vorleistung.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Und schon bist Du schachmatt.

Denn wenn jeder studierte Mathematiker (nach den typischen 35-45 Jahren Arbeitsleben) FK wird, dann müsste doch die Basis der Anfänger größer werden. Das ist aber nicht der Fall, und wird in einem schrumpfenden Markt wie dem der Versicherungen nicht so werden,

Wie gesagt - warum diesen Quatsch erzählen, wenn man doch einfach sagen könnte: "Ihr müsst euch anstrengen, der Aktuarstitel alleine reicht nicht."

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Wieso soll den jeder FK werden?

FK Aktuar ist eine Stelle, die jeder der auf die Welt sich erarbeiten kann wie jede andere Stelle auch. Es kann auch jeder Ministerpräsident oder Eisverkäufer werden. Deine Argumentation ist dass es nicht alle auf der Welt gleichzeitig sein können. Das stimmt und trifft auf jedes Berufsbild auch zu :) das wird aber nie passieren, da Menschen zu unterschiedliche lebensvorstellungen haben und ist daher völlig irrelevant.

Sicherlich ist es schwieriger Ministerpräsident zu werden als fk aktuar als aktuar als controller als eisverkäufer.

So ist das halt. Manches davon muss man sich hart erarbeiten, manches ist Veranlagung und manches ist einfach nur glück. Thats life. Nur weil es schwieriger ist, ist es ja nich irrelevant.

Aber du willst scheinbar bei der Beschreibung eines Berufsbildes eine FK Laufbahn völlig ausblenden. Dann mach das halt. Müssen ja nicht alle machen:)

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Und schon bist Du schachmatt.

Denn wenn jeder studierte Mathematiker (nach den typischen 35-45 Jahren Arbeitsleben) FK wird, dann müsste doch die Basis der Anfänger größer werden. Das ist aber nicht der Fall, und wird in einem schrumpfenden Markt wie dem der Versicherungen nicht so werden,

Wie gesagt - warum diesen Quatsch erzählen, wenn man doch einfach sagen könnte: "Ihr müsst euch anstrengen, der Aktuarstitel alleine reicht nicht."

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Diskussion ist aus meiner Sicht beendet, da sinnlos.

Hier wird gefragt: "Wie viel kann man als Aktuar verdienen". Darauf gibt es viele Antworten, und man darf alle nennen.

Was aber nicht geht, ist, zu behaupten, als Aktuar verdiene man 130k, aber tatsächlich meint man die Aktuar-Führungskraft.

antworten
dhype

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Ich habe nicht erwartet, dass dieses Thema so stark diskutiert wird, was mich aber extrem freut.

Mittlerweile habe ich mich nach Finanz-und Versicherungsmathe Bachelor auf Wirtschaftsmathe Master eingestellt. 2022 wird dann wohl der Master angetreten.

Wo ich aber Probleme habe ist es, Praktikumsplätze oder Werkstudententätigkeiten in dem Bereich zu bekommen. Es kamen nur zwei Mal zum Vorstellungsgespräche zustande, und mit einem von den beiden war ich eigentlich zufrieden. Aber leider Absagen.

Als Überbrückung mache ich eine Werkstudententätigkeit bei einer Finanzierungsgesellschaft im Bereich Risk/Audit. Immerhin kann man das gut in den Lebenslauf hinschreiben.

Vielleicht habt ihr Tipps beim Bewerbungsgespräch und Lebenslauf/Anschreiben bei (zum Praktikum/Werkstudententätigkeit) bei Versicherungsbewerbungen?

Und meint ihr, dass man in Versicherungsunternehmen Praktika in anderen Bereichen (z.B. Produktentwicklung) machen kann, wo man was interessantes lernt und was ebenso auf dem Lebenslauf gut aussieht?

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

ja, auch in der Produktentwicklung sitzen Aktuare. Versuch es auch mal bei den Big4. Sind grade in dem Bereich sehr stark vertreten und sehr stark auf der Suche

dhype schrieb am 03.08.2021:

Ich habe nicht erwartet, dass dieses Thema so stark diskutiert wird, was mich aber extrem freut.

Mittlerweile habe ich mich nach Finanz-und Versicherungsmathe Bachelor auf Wirtschaftsmathe Master eingestellt. 2022 wird dann wohl der Master angetreten.

Wo ich aber Probleme habe ist es, Praktikumsplätze oder Werkstudententätigkeiten in dem Bereich zu bekommen. Es kamen nur zwei Mal zum Vorstellungsgespräche zustande, und mit einem von den beiden war ich eigentlich zufrieden. Aber leider Absagen.

Als Überbrückung mache ich eine Werkstudententätigkeit bei einer Finanzierungsgesellschaft im Bereich Risk/Audit. Immerhin kann man das gut in den Lebenslauf hinschreiben.

Vielleicht habt ihr Tipps beim Bewerbungsgespräch und Lebenslauf/Anschreiben bei (zum Praktikum/Werkstudententätigkeit) bei Versicherungsbewerbungen?

Und meint ihr, dass man in Versicherungsunternehmen Praktika in anderen Bereichen (z.B. Produktentwicklung) machen kann, wo man was interessantes lernt und was ebenso auf dem Lebenslauf gut aussieht?

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

dhype schrieb am 03.08.2021:

Ich habe nicht erwartet, dass dieses Thema so stark diskutiert wird, was mich aber extrem freut.

Mittlerweile habe ich mich nach Finanz-und Versicherungsmathe Bachelor auf Wirtschaftsmathe Master eingestellt. 2022 wird dann wohl der Master angetreten.

Wo ich aber Probleme habe ist es, Praktikumsplätze oder Werkstudententätigkeiten in dem Bereich zu bekommen. Es kamen nur zwei Mal zum Vorstellungsgespräche zustande, und mit einem von den beiden war ich eigentlich zufrieden. Aber leider Absagen.

Als Überbrückung mache ich eine Werkstudententätigkeit bei einer Finanzierungsgesellschaft im Bereich Risk/Audit. Immerhin kann man das gut in den Lebenslauf hinschreiben.

Vielleicht habt ihr Tipps beim Bewerbungsgespräch und Lebenslauf/Anschreiben bei (zum Praktikum/Werkstudententätigkeit) bei Versicherungsbewerbungen?

Und meint ihr, dass man in Versicherungsunternehmen Praktika in anderen Bereichen (z.B. Produktentwicklung) machen kann, wo man was interessantes lernt und was ebenso auf dem Lebenslauf gut aussieht?

Produktentwicklung wäre doch definitiv zu empfehlen, da es eine aktuarialle Kernaufgabe ist?
Im allgemeinen würde ich versuchen über die Uni bzw Profs an Anprechpartner bei den Unternehmen zu kommen.
So bin ich damals zu meinem Praktikum gekommen, das hat zur Werkstudentenstelle geführt und dann wieder zurück zur Bachelorarbeit bei einem Unternehmen.

Je nachdem in welcher Stadt du bist sollte es auch relativ viel Bedarf an support bei IFRS17 geben.
Initiativbewerbungen sind bei Mathe auch relativ üblich.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Kann es mir leider nicht verkneifen, jetzt mit den Worten des Vorposters zu kommen: Werd doch einfach Führungskraft oder Teamleiter, wenn es mit der Werkstudententätigkeit im Aktuariat nicht direkt klappt. Denn wie der Vorposter sagt, bist Du dann super bezahlt und gesucht.

Ironie aus: Einfach weiter bewerben, noch sollte es Einstiegsmöglichkeiten und auch Praktikums- und Werkstudentenmöglichkeiten in dem Bereich geben. Aber glaub bitte nicht, dass Du Dir als Aktuar das Unternehmen aussuchen können wirst. Die Deutsche aktuar Vereinigung hat mittlerweile 10.000 Mitglieder, vor 10 Jahren waren es vielleicht 4.000. Zusätzlich stellen viele Versicherungen eher Data Specialists ein anstatt Aktuaren.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

dhype schrieb am 03.08.2021:

Ich habe nicht erwartet, dass dieses Thema so stark diskutiert wird, was mich aber extrem freut.

Mittlerweile habe ich mich nach Finanz-und Versicherungsmathe Bachelor auf Wirtschaftsmathe Master eingestellt. 2022 wird dann wohl der Master angetreten.

Wo ich aber Probleme habe ist es, Praktikumsplätze oder Werkstudententätigkeiten in dem Bereich zu bekommen. Es kamen nur zwei Mal zum Vorstellungsgespräche zustande, und mit einem von den beiden war ich eigentlich zufrieden. Aber leider Absagen.

Als Überbrückung mache ich eine Werkstudententätigkeit bei einer Finanzierungsgesellschaft im Bereich Risk/Audit. Immerhin kann man das gut in den Lebenslauf hinschreiben.

Vielleicht habt ihr Tipps beim Bewerbungsgespräch und Lebenslauf/Anschreiben bei (zum Praktikum/Werkstudententätigkeit) bei Versicherungsbewerbungen?

Und meint ihr, dass man in Versicherungsunternehmen Praktika in anderen Bereichen (z.B. Produktentwicklung) machen kann, wo man was interessantes lernt und was ebenso auf dem Lebenslauf gut aussieht?

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 03.08.2021:

ja, auch in der Produktentwicklung sitzen Aktuare. Versuch es auch mal bei den Big4. Sind grade in dem Bereich sehr stark vertreten und sehr stark auf der Suche

Das habe ich, aber meine Notenübersicht (2,9)sah für Big4 nicht gut aus. Das Highlight aber war als ich mich fürs Aktuariat bei KPMG beworben habe, habe ich eine Absage innerhalb von 24h erhalten.
Aber ja, dort werde ich es auch ERNEUT versuchen. Blöderweise hat man nicht die Option sich bei Big4 auf eine Stelle zwei Mal zu bewerben. Muss man jedes Mal neue Bewerbungsaccounts erstellen

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

ich würde dir empfehlen dort zu Campusveranstaltungen zu gehen und dich persönlich vorzustellen. Im Zweifel kannst du dort über den "Umweg" aktuarielle Prüfung o.ä. einen Fuß in die Tür bekommen. Der persönliche Weg funktioniert meiner Erfahrung nach besser als der offizielle Weg über das Jobportal, wobei es in meinen Augen auch wenig Sinn macht bei einem solch flüchtigen Kontakt

WiWi Gast schrieb am 03.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 03.08.2021:

ja, auch in der Produktentwicklung sitzen Aktuare. Versuch es auch mal bei den Big4. Sind grade in dem Bereich sehr stark vertreten und sehr stark auf der Suche

Das habe ich, aber meine Notenübersicht (2,9)sah für Big4 nicht gut aus. Das Highlight aber war als ich mich fürs Aktuariat bei KPMG beworben habe, habe ich eine Absage innerhalb von 24h erhalten.
Aber ja, dort werde ich es auch ERNEUT versuchen. Blöderweise hat man nicht die Option sich bei Big4 auf eine Stelle zwei Mal zu bewerben. Muss man jedes Mal neue Bewerbungsaccounts erstellen

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Da darf man einfach den Kopf nicht in den Sand stecken, ich habe einen BSc mit 2,8 (auch noch FH) und war bei Beratungen und mittlerweile in der Schweiz.

WiWi Gast schrieb am 03.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 03.08.2021:

ja, auch in der Produktentwicklung sitzen Aktuare. Versuch es auch mal bei den Big4. Sind grade in dem Bereich sehr stark vertreten und sehr stark auf der Suche

Das habe ich, aber meine Notenübersicht (2,9)sah für Big4 nicht gut aus. Das Highlight aber war als ich mich fürs Aktuariat bei KPMG beworben habe, habe ich eine Absage innerhalb von 24h erhalten.
Aber ja, dort werde ich es auch ERNEUT versuchen. Blöderweise hat man nicht die Option sich bei Big4 auf eine Stelle zwei Mal zu bewerben. Muss man jedes Mal neue Bewerbungsaccounts erstellen

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Also wenn Du bei Big4 nicht landen kannst, sieht es für den Erstversicherer natürlich nicht gut aus.

Aber wie gesagt: Dranbleiben.

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

In welchem Jobs kommt man denn großartig über die 80k als Sachbearbeiter?

Arzt: sichere entwicklung bis oberarzt (fachtätigkeit) bei ca 120-150k
Jurist in Großkanzlei: Einstieg mit +100k danach pro ja 10% erhöhung bis 150k

MINTler in Deutschland ist zwar nicht schlecht, aber für den Aufwand deutlich zu schlecht bezahlt..

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

also bitte... wenn wir nicht von Teamleiter als sicher sprechen, dann genau so wenig von Oberarzt. Der Facharzt steigt nach dem Studium mit 55-60k ein und kommt mit Sonderschichten auf 80-90k - ob man darauf Bock hat bleibt einem selbst überlassen (Zahl ist öffentlich einsehbar). Der Weg zum Oberarzt dauert idR fünf bis zehn Jahre bei den Großkanzleien landen auch nur die Top 1% der Juristen. der durchschnittliche Jurist verdient in Deutschland 70k (Zahl ist ebenfalls öffentlich einsehbar) in beiden Fällen steigt man allerdings mit ~30 ein, während der Aktuar quasi nach dem Bachelor in Mathematik begonnen werden kann - Einstiegsgehalt hier 45-50k was dann 21 wäre - realistisch ist natürlich mit ~25 nach dem Master, also ist man mit dem Einstieg der oben genannten Berufsgruppen schon als Sachbearbeiter Aktuariat bei 80k - bei einem Weg über die Unternehmensberatung / Big4 steht die Beförderung zum Manager spätestens jetzt an, womit man dann All-In auch bei 100k liegt, also vergleichsweise wie der Einstieg des Top 1 % Juristen
Bitte in einer realistischen Vergleichsbetrachtung auch die anderen Stellen realistisch betrachten.

WiWi Gast schrieb am 03.08.2021:

In welchem Jobs kommt man denn großartig über die 80k als Sachbearbeiter?

Arzt: sichere entwicklung bis oberarzt (fachtätigkeit) bei ca 120-150k
Jurist in Großkanzlei: Einstieg mit +100k danach pro ja 10% erhöhung bis 150k

MINTler in Deutschland ist zwar nicht schlecht, aber für den Aufwand deutlich zu schlecht bezahlt..

antworten
WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 04.08.2021:

also bitte... wenn wir nicht von Teamleiter als sicher sprechen, dann genau so wenig von Oberarzt. Der Facharzt steigt nach dem Studium mit 55-60k ein und kommt mit Sonderschichten auf 80-90k - ob man darauf Bock hat bleibt einem selbst überlassen (Zahl ist öffentlich einsehbar). Der Weg zum Oberarzt dauert idR fünf bis zehn Jahre bei den Großkanzleien landen auch nur die Top 1% der Juristen. der durchschnittliche Jurist verdient in Deutschland 70k (Zahl ist ebenfalls öffentlich einsehbar) in beiden Fällen steigt man allerdings mit ~30 ein, während der Aktuar quasi nach dem Bachelor in Mathematik begonnen werden kann - Einstiegsgehalt hier 45-50k was dann 21 wäre - realistisch ist natürlich mit ~25 nach dem Master, also ist man mit dem Einstieg der oben genannten Berufsgruppen schon als Sachbearbeiter Aktuariat bei 80k - bei einem Weg über die Unternehmensberatung / Big4 steht die Beförderung zum Manager spätestens jetzt an, womit man dann All-In auch bei 100k liegt, also vergleichsweise wie der Einstieg des Top 1 % Juristen
Bitte in einer realistischen Vergleichsbetrachtung auch die anderen Stellen realistisch betrachten.

Ist zugegeben etwas offtopic aber ich geh darauf trotzdem mal ein, weil die zahlen einfach absolut falsch sind und ich nicht weiß warum hier wieder bestimmte berufsgruppen schlechter geredet werden als es ihnen eigentlich geht.

  1. zum arzt: der steigt nach dem 6,5 jährigen studium als assistenzarzt ein. während der facharztausbildung steigt das gehalt dann von ca 4800 auf und 6000 euro/Monat ohne dienste. die dienste und insbesondere auch die arbeitsbelastung variieren ja nach fachrichtung. gibt auch assistenzärzte die mal mit 90k im jahr nach hause gehen . dafür halt hohe arbeitsbelastung. nach ca 5 jahren facharzt gibts base mindestens 75k ohne dienste. das steigert sich aber auch sehr schnell. die die wollen werden auch oberarzt. durch den staatlich gepushten mangel an medizinern findet man kaum personal - man gucke sich mal die stellenausschreibungen an - dort wird meist kaum etwas gefordert. teilweise holen kliniken 70 jähre ärzte zu besten konditionen aus der rente zuück. als oberarzt gibt es mindestens 95k base, viele sind AT. dahingegen gibt es im studium kaum durchfallquoten- das heißt sobald man an das studium gekommen ist, ist die entwicklung fast sicher bis 100k vorhergesagt. sei ihnen gegönnt - der job ist wichtig, schwer und verantwortungsvoll.

  2. Juristen: um in einer großen wirtschaftskanzlei wie kirkland elis freshfields und co nach dem studium unterzukommen, was ca 140k einstiegsgehalt entspricht, benötigt man aus beiden examen ca 16 punkte (tendenz sinkend, da sich offensichtlich viele juristen den stress nicht mehr antun wollen) und wenn möglich auslandserfahrung und dr. das entspricht circa den top 15 % der absolventen (zahlen findet man online). im jurastudium fallen bis zum examen kaum leute durch. im examen dann aber teilweise 20-30%.

  3. zum aktuar: dass du hier mit 21 jährigen matheabsolventen nach dem bachelor kommst, zeigt nur, dass du keine ahnung vom fach hast. um bei einer guten größeren versicherung als aktuar unterzukommen benötigt man einen sehr guten universitätsmaster. einige sind auch promoviert. bis zum mathemaster an sich fallen schonmal 80% durch. die guten stellen setzen dann eine note <1,5 voraus was ca den top 30% der absolventen entspricht - du steigst aber genauso ein wenn du eine 1.0 hast (top 10-15%). dafür kriegst du dann mit glück ca 60k einstiegsgehalt und darfst an den wochenenden für die prüfung lernen. nach 3 jahren hast du den titel und bist wenn du glück hast bei 75k. wenn du rein fachlich arbeiten möchtest ist dann meist bei 85 schluss, auch wenn mir manche headhunter erzählt haben dass sie wohl schon aktuare für 130k vermittelt haben - das halte ich dann aber eher für großes glück.
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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Genau wie der von Dir Zitierte wiederhole ich auch gerne zum 100. Male:

Oberarzt ist _KEINE_ Hierarchiestufe, sondern ein Expertenlevel. Somit verleichbar mit dem Senior Aktuar. Kaum ein Arzt ist mit 40 noch "Facharzt", schau Dir mal die Klinik-Teams an auf den Internetseiten. Dort sind meist ausschließlich Assistenz- und Oberärzte. Oberarztgehälter gehen ab 100k los und bis ca. 150k.

Der _LEITENDE_ Oberarzt wiederum ist kurz vor dem Chefarzt. Der wird nicht unter 150k verdienen, ist aber auch der AvD.

Und dabei wären wir wieder bei der alten Leier: Verdient man als (Senior) Aktuar mehr als ein Abteilungsleiter? Nein. Auch für den Senior Aktuar ist bei 100k Schluss, und 100k auch erst bei sehr hoher Seniorität.

WiWi Gast schrieb am 04.08.2021:

also bitte... wenn wir nicht von Teamleiter als sicher sprechen, dann genau so wenig von Oberarzt. Der Facharzt steigt nach dem Studium mit 55-60k ein und kommt mit Sonderschichten auf 80-90k - ob man darauf Bock hat bleibt einem selbst überlassen (Zahl ist öffentlich einsehbar). Der Weg zum Oberarzt dauert idR fünf bis zehn Jahre bei den Großkanzleien landen auch nur die Top 1% der Juristen. der durchschnittliche Jurist verdient in Deutschland 70k (Zahl ist ebenfalls öffentlich einsehbar) in beiden Fällen steigt man allerdings mit ~30 ein, während der Aktuar quasi nach dem Bachelor in Mathematik begonnen werden kann - Einstiegsgehalt hier 45-50k was dann 21 wäre - realistisch ist natürlich mit ~25 nach dem Master, also ist man mit dem Einstieg der oben genannten Berufsgruppen schon als Sachbearbeiter Aktuariat bei 80k - bei einem Weg über die Unternehmensberatung / Big4 steht die Beförderung zum Manager spätestens jetzt an, womit man dann All-In auch bei 100k liegt, also vergleichsweise wie der Einstieg des Top 1 % Juristen
Bitte in einer realistischen Vergleichsbetrachtung auch die anderen Stellen realistisch betrachten.

WiWi Gast schrieb am 03.08.2021:

In welchem Jobs kommt man denn großartig über die 80k als Sachbearbeiter?

Arzt: sichere entwicklung bis oberarzt (fachtätigkeit) bei ca 120-150k
Jurist in Großkanzlei: Einstieg mit +100k danach pro ja 10% erhöhung bis 150k

MINTler in Deutschland ist zwar nicht schlecht, aber für den Aufwand deutlich zu schlecht bezahlt..

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

um hier nochmal auf die letzten beiden Nachrichten einzugehen:
Entwicklungsweg Arzt (Optimalfall und aus euren Angaben):
18 Abi -> Studium 6,5 Jahre 25 Einstieg (55-65k) -> 5 Jahre Facharzt 30 Jahre (75k Base) -> Oberarzt wird man ja scheinbar spätestens einfach mit 40: 95k
zusammengefasst:
25: 55-65k
30: 75k
35-40: 95k

Entwicklungsweg Aktuar Optimalfall - Common Sense hier im Forum:
18 Abi -> Studium 5 Jahre 23 Jahre Einstieg (50-60k) -> 3 Jahre dann Beginn Ausbildung Aktuar DAV 26 Jahre 65-75k -> nicht planbar im Konzern aber bei bspw. Big 4 nach dem fünften Jahr Manager also mit 28 100k - mag hier sein dass es im Konzern länger dauert oder ein Wechsel angestrebt werden muss, aber grundsätzlich kenne auch ich keinen Aktuar >40 der nicht zumindest ein kleines Team zumindest fachlich leitet (arbeite in der Branche), also Zusammenfassung:
23: 50-60
26: 65-75
30-40: 100
ja Ärzte werden gesucht, aber auch Aktuare. Kenne ich durch genug Headhunter die mich verfolgen wie die eierlegende Wollmilchsau. Klar kann man sagen man muss neben der Arbeit studieren etc. aber dafür erhält man sein Geld wohl auch schon in jüngeren Jahren. Ist Arzt ein schlecht bezahlter Beruf? Nein. Ist der Aktuar es? auch nein. Also zur Ausgangsfrage: "Welcher Sachbearbeiter verdient mehr?" wurde hier kein Beitrag geleistet.
Kurzer Punkt zu dem Studium: doch es werden Leute mit Bachelor bereits genommen (ehemalige Werkstudent bspw. welche zugegebenermaßen auch nur mit 45-55k einsteigen), mag eine Ausnahme sein aber unmöglich ist es auch nicht
auch der Freshfields Kommentar zu den Top 15% führt nicht weiter zur Ausgangsfrage "welcher Sachbearbeiter verdient mehr?" da wäre eher ein Vergleich zu Juristen in Versicherungen oder anderen Bereichen angebracht und da wären wir auch wieder bei der auf Statistiken beruhenden Aussage, dass diese im Schnitt 70k verdienen (bitte googlen).
Es wurde hier schließlich auch nicht die Top 0,000000001 % der Mathestudenten angeführt die beim HF landen.

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

WiWi Gast schrieb am 04.08.2021:

  1. zum aktuar: dass du hier mit 21 jährigen matheabsolventen nach dem bachelor kommst, zeigt nur, dass du keine ahnung vom fach hast. um bei einer guten größeren versicherung als aktuar unterzukommen benötigt man einen sehr guten universitätsmaster. einige sind auch promoviert. bis zum mathemaster an sich fallen schonmal 80% durch. die guten stellen setzen dann eine note <1,5 voraus was ca den top 30% der absolventen entspricht - du steigst aber genauso ein wenn du eine 1.0 hast (top 10-15%). dafür kriegst du dann mit glück ca 60k einstiegsgehalt und darfst an den wochenenden für die prüfung lernen. nach 3 jahren hast du den titel und bist wenn du glück hast bei 75k. wenn du rein fachlich arbeiten möchtest ist dann meist bei 85 schluss, auch wenn mir manche headhunter erzählt haben dass sie wohl schon aktuare für 130k vermittelt haben - das halte ich dann aber eher für großes glück.

Schlicht und ergreifend falsch, 50% meines FH-Bachelor Jahrgangs hat nach dem BSc angefangen zu arbeiten.

Ich bin von 44kEUR-55kEUR-90kCHF- 140kCHF (da ist gerade Verhandlung).
Bin jetzt 31 und habe 5 Jahre BE

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Ich bin von 44kEUR-55kEUR-90kCHF- 140kCHF (da ist gerade Verhandlung).
Bin jetzt 31 und habe 5 Jahre BE

das kann natürlich stimmen - aus meinem umfeld kann ich das nur nicht bestätigen. warst du in rosenheim? der vergleich hinkt natürlich etwas, da du deutschland verlassen hast. wenn du in dtl geblieben wärst, wärst du ggf irgendwo bei 65k. das ist aber natürlich reine spekulation. jedenfalls ist meine wahrnehmung dass die gehälter dafür dass man im regelfall mindestens 8 jahre ausbildung inkl. schwerem MINT studium (ich weiß in Ulm kann man auch schon im studium scheine machen) in einem staatlich geschützten bereich absolviert hat, nicht so berauschend - das wollte ich mit dem arzt/ jura vergleich aufzeigen.
lustig finde ich dass sich auch in dem bereich schon wieder die klassischen mechanismen der lohndrückerei zeigen: vor einiger zeit gab es einen artikel in der Süddeutschen in der der vositzende der DAV über zu wenig nachwuchs geklagt hat. anstatt nun die löhne für aktuare flächendeckend anzupassen scheint man also dazu überzugehen weniger anspruchsvolle studiengänge an FHs anzubieten um den 'richtigen' mathematikern nicht mehr bezahlen zu müssen...herzlichen glückwunsch

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

da scheint aber jemand sehr genervt zu sein, dass er trotz seines schwierigen MINT Studiengangs in der wahren Wirtschaft nicht mehr Mehrwert bringen kann als ein FHler mit Bachelor

WiWi Gast schrieb am 05.08.2021:

Ich bin von 44kEUR-55kEUR-90kCHF- 140kCHF (da ist gerade Verhandlung).
Bin jetzt 31 und habe 5 Jahre BE

das kann natürlich stimmen - aus meinem umfeld kann ich das nur nicht bestätigen. warst du in rosenheim? der vergleich hinkt natürlich etwas, da du deutschland verlassen hast. wenn du in dtl geblieben wärst, wärst du ggf irgendwo bei 65k. das ist aber natürlich reine spekulation. jedenfalls ist meine wahrnehmung dass die gehälter dafür dass man im regelfall mindestens 8 jahre ausbildung inkl. schwerem MINT studium (ich weiß in Ulm kann man auch schon im studium scheine machen) in einem staatlich geschützten bereich absolviert hat, nicht so berauschend - das wollte ich mit dem arzt/ jura vergleich aufzeigen.
lustig finde ich dass sich auch in dem bereich schon wieder die klassischen mechanismen der lohndrückerei zeigen: vor einiger zeit gab es einen artikel in der Süddeutschen in der der vositzende der DAV über zu wenig nachwuchs geklagt hat. anstatt nun die löhne für aktuare flächendeckend anzupassen scheint man also dazu überzugehen weniger anspruchsvolle studiengänge an FHs anzubieten um den 'richtigen' mathematikern nicht mehr bezahlen zu müssen...herzlichen glückwunsch

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WiWi Gast

Versicherung - Aktuarschiene. Gehälter?

Ich kenne einen Oberarzt. Der darf richtig viel arbeiten, muss jeden Tag in die Klinik, sieht kaum seine junge Familie und wird blöd angeschaut, wenn er das Thema Elternzeit anspricht.

Ich sitze für etwas weniger Geld als Aktuar viel zuhause im Home Office. Sehe viel meine Kinder und habe vermutlich den besseren Stundenlohn.

Komplexe und schwierig Herausforderungen habe ich täglich. Alles aber in einer Welt in der es nicht um Menschenleben geht.

Da fühle ich mich im Vergleich deutlich überbezahlt und bin froh, dass es Menschen wie ihn gibt! Würde ihm aber auch weniger Wochenstunden und die Selbstverständlichkeit einer elternzeit wünschen.

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