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Gehaltsstudie: Keine großen Gehaltssprünge in 2009

Eine erste Teilauswertung der groß angelegten Hewitt-Studie zur Gehaltsentwicklung in Europa zeigt, dass trotz der hohen Inflationsrate die Gehälter der Arbeitnehmer in Europa im kommenden Jahr nur geringfügig ansteigen.

Ein Mann auf einem Jet Ski macht akrobatische Sprünge.

Gehaltsstudie: Keine großen Gehaltssprünge in 2009
Wiesbaden, 14.08.2008 (kb) - Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes sind alarmierend: 3,3 Prozent Inflation im Juni dieses Jahres.  Eine erste Teilauswertung der groß angelegten Hewitt-Studie zur Gehaltsentwicklung in Europa zeigt, dass trotz der hohen Inflationsrate die  Gehälter der Arbeitnehmer in Europa im kommenden Jahr nur geringfügig ansteigen – teilweise wird die Steigerungsrate sogar unter der des  Vorjahres liegen. Das heißt, die Arbeitnehmer haben praktisch kein zusätzliches Geld im Portemonnaie. »Die hohe Inflation wird auch im  kommenden Jahr einen Großteil der Gehaltssteigerungen egalisieren. Das schwächt die Kaufkraft der Bevölkerung und damit die gesamte Wirtschaft«, sagt Marco Reiners, Vergütungsexperte bei Hewitt Associates. Für Deutschland erwartet die Managementberatung Hewitt Associates Gehaltssteigerungen von durchschnittlich 3,6 Prozent im nächsten Jahr (2008: 3,3 Prozent).

Dies sind erste Ergebnisse der globalen Hewitt-Studie »Salary Increase Survey«, in der Gehaltserhöhungsangaben von knapp 2.000 Unternehmen aus mehr als 40 Ländern Europas ausgewertet werden. Bis Oktober wird der vollständige Ergebnisbericht mit detaillierten Daten aus allen Ländern vorliegen und die aktuellen Gehaltserhöhungen mit den tatsächlichen Gehaltserhöhungen 2008 und den prognostizierten Entwicklungen für das Jahr 2009 für fünf Funktionsebenen vom Top-Management bis hin zum Arbeiter vergleichen.

Verglichen mit dem Vorjahr dürfen die Arbeitnehmer in den Niederlanden 2009 den größten Gehaltssprung erwarten. Hier prognostiziert Hewitt eine Steigerung um 4,2 Prozent, das sind 0,4 Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Hingegen wird für Spanien mit 3,7 Prozent eine deutlich geringere Gehaltssteigerung als im Vorjahr vorhergesagt. 2008 legten hier die Gehälter um 4,5 Prozent zu. Mit 4,8 Prozent ist die für Griechenland prognostizierte Gehaltssteigerung verglichen mit den anderen Ländern zwar überdurchschnittlich hoch, jedoch fällt sie auch hier 0,2 Prozentpunkte niedriger aus als 2008. »Auch wenn Unternehmen sich verstärkt auf dem Arbeitsmarkt profilieren müssen, stagniert die Gehaltsentwicklung in den vergangenen Jahren nahezu. Die Vergütung ist zwar immer noch eine wichtige, jedoch nicht mehr die einzige Stellgröße für Arbeitgeberattraktivität, Produktivität, Motivation und maximale Leistung«, sagt Marco Reiners von Hewitt Associates.

  

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