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Gehalt mit BerufserfahrungPublic Sector

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Hallo,

ich arbeite im Öffentlichen Dienst. Nun hat mir ein Senior Manager von Pwc nach einer Beratung nahegelegt, mich doch mal im Bereich der Public Sector-Beratung umzusehen. Nach welcher Position und nach welchem Gehalt würde ich schauen?

Zu mir:
33 Jahre alt, Master und berufsbegleitende Promotion (1,0), anschließend berufsbegleitend Master of Public Administration (1,0).

Beruflich 5 Jahre Forschung, dann 4 Jahre Stadtverwaltung (dabei 3x befördert worden). Mittlerweile Bereichsleiter direkt unter dem Bürgermeister in einer Stadt mit unter 100.000 Einwohnern. Budgetverantwortung ca. 50 Mio Euro/Jahr, Personalverantwortung ca. 150 Mitarbeiter (110 VZÄ). Selbstständige Vertretung mit unbegrenzter Zeichnungsbefugnis nach innen und außen.

Arbeitsbedingungen: Gehalt aktuell ca. 70k brutto fix/Jahr, im Rahmen des Tarifvertrags steigt das Gehalt innerhalb der nächsten 6,5 Jahre auf 85k. Verbeamtung ist möglich (Stadtverwaltungsdirektor).
Arbeitszeit 39 Wochenstunden, 30 Tage Urlaub im Jahr, Jahresarbeitszeitkonto (Mehrarbeit und Abendarbeit in Gremien kommt häufig vor und wird abgefeiert, an Wochenenden und Feiertagen gibt es Zeitzuschläge).

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Interessanter Werdegang.

Also wenn du jetzt 70k verdienst und einer Verbeamtung eigentlich nichts im Wege steht, müsstest du ja schon über dem Daumen gepeilt etwas um die 120 - 140k bei PwC verdienen, um den Lohnverlust auszugleichen. Dafür müsstest du natürlich auch viel mehr arbeiten. Ich würde es nicht machen, in deiner 100k Einwohnerstadt gehörst du mit 70k schon zur Einkommensspitze und kannst es dir gutgehen lassen.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Sehr beeindruckendes Profil. Ich bin kein PWC Mitarbeiter, bin in einer mittelgrossen Beratung. Bei uns bist du ein 'experienced hire' mit deiner Erfahrung und mindestens Manager. Ich schätze 150.000 Euro all in/Jahr, wenn die Zielvorgaben erfüllt werden. Firma sieht es gerne, wenn du Kontakte hast und Mandate akquieren kannst.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Werbung für den öD? Neeee lass mal.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Das ist gar keine Werbung - ich will mal das Problem beschreiben. Es gibt einfach keine Aufstiegsmöglichkeiten mehr - und man verdient unabhängig von der eigenen Leistung.

Es gibt im Prinzip vier "Ebenen" im ÖD, deren Eintrittskarte jeweils die Qualifikation ist: Hilfsarbeiter, Ausbildung, Bachelor, Master. Für Angestellte unterteilt sich das in die Entgeltgruppe 1 bis 15. In der Entgeltgruppe gibt es die Erfahrungsstufen 1 bis 6, sodass das Gehalt auf der gleichen Stelle innerhalb von max. 15 Jahren um ca. 50% steigt. Ohne irgendeine Tätigkeitsveränderung, mehr Verantwortung usw.!

Nach dem aktuellen Tarifabschluss bedeutet das für die Entgeltgruppe 15 bspw.:

  1. Jahr: 61k brutto fix
  2. Jahr: 87k brutto fix

Darüber gibt es nur noch Beamtenstellen oder AT, z.B. für Bürgermeister oder herausgehobene Posten im Ministerium. In der "normalen" Verwaltung reicht das von 99k (z.B. Leitender Regierungsdirektor im Ministerium) bis 166k (z.B. Bürgermeister von Köln).

Der Weg dahin führt in der Regel über ein Parteibuch. Damit habe ich kein Problem, aber Alternativen kann man sich ja mal vorher ansehen. Ich will nicht einfach nur auf dieser Stelle alt werden, was es im ÖD ja häufig gibt ...

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Was ist das für eine Rechnung?
Verbeamtung auf A15 soll 120k sein?!

Eher 90k...

WiWi Gast schrieb am 19.05.2018:

Interessanter Werdegang.

Also wenn du jetzt 70k verdienst und einer Verbeamtung eigentlich nichts im Wege steht, müsstest du ja schon über dem Daumen gepeilt etwas um die 120 - 140k bei PwC verdienen, um den Lohnverlust auszugleichen. Dafür müsstest du natürlich auch viel mehr arbeiten. Ich würde es nicht machen, in deiner 100k Einwohnerstadt gehörst du mit 70k schon zur Einkommensspitze und kannst es dir gutgehen lassen.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

WiWi Gast schrieb am 20.05.2018:

Was ist das für eine Rechnung?
Verbeamtung auf A15 soll 120k sein?!

Eher 90k...

WiWi Gast schrieb am 19.05.2018:

Interessanter Werdegang.

Also wenn du jetzt 70k verdienst und einer Verbeamtung eigentlich nichts im Wege steht, müsstest du ja schon über dem Daumen gepeilt etwas um die 120 - 140k bei PwC verdienen, um den Lohnverlust auszugleichen. Dafür müsstest du natürlich auch viel mehr arbeiten. Ich würde es nicht machen, in deiner 100k Einwohnerstadt gehörst du mit 70k schon zur Einkommensspitze und kannst es dir gutgehen lassen.

Ich schätz da wurde noch die Differenz Pension zu Rente mit eingerechnet. Halte aber 120-140k äquivalent auch für zu hoch. Würde wohl eher 100k ansetzen als A15 äquivalent.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

War auch mal in einem Bundesministerium und habe mich entschlossen aufzuhören. Würde mich an deiner Stelle fragen, ob dir die Arbeit Spaß macht. Vom Gehalt dürfte es sich nicht soooo viel nehmen.

Du scheinst ja ein smarter Kerl zu sein. Wenn du ein Parteibuch hast, würde ich mich an einen starken Jungpolitiker aus der Region hängen und dann den Weg durch die Institutionen gehen. Da ist dann locker B3-Abteilungsleiter in einem Ministerium drinnen

WiWi Gast schrieb am 20.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 20.05.2018:

Was ist das für eine Rechnung?
Verbeamtung auf A15 soll 120k sein?!

Eher 90k...

WiWi Gast schrieb am 19.05.2018:

Interessanter Werdegang.

Also wenn du jetzt 70k verdienst und einer Verbeamtung eigentlich nichts im Wege steht, müsstest du ja schon über dem Daumen gepeilt etwas um die 120 - 140k bei PwC verdienen, um den Lohnverlust auszugleichen. Dafür müsstest du natürlich auch viel mehr arbeiten. Ich würde es nicht machen, in deiner 100k Einwohnerstadt gehörst du mit 70k schon zur Einkommensspitze und kannst es dir gutgehen lassen.

Ich schätz da wurde noch die Differenz Pension zu Rente mit eingerechnet. Halte aber 120-140k äquivalent auch für zu hoch. Würde wohl eher 100k ansetzen als A15 äquivalent.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Leitenden Regierungsdirektor im Landesministerium hatte ich noch nicht gesehen, wohl eher Ministerialrat. Mit Parteibuch kann das auch schief gehen. Ein Wechsel, dann ist das Parteibuch das Falsche und eher hinderlich. Abteilungsleiter im Ministerium ist B6. Von der Stadtverwaltung in ein Ministerium wird nicht so einfach werden. Statt Verbeamtung könntest Du Dir doch eine AT-Stelle geben lassen. Die Ebene unterhalb vom Bürgermeister sind ja die Dezernenten, in einer Größeren Stadt ist das schon mal die B7. A15 ist im Vergleich dazu sehr wenig. Hört sich eher nach Kleinstadt an.

WiWi Gast schrieb am 20.05.2018:

Das ist gar keine Werbung - ich will mal das Problem beschreiben. Es gibt einfach keine Aufstiegsmöglichkeiten mehr - und man verdient unabhängig von der eigenen Leistung.

Es gibt im Prinzip vier "Ebenen" im ÖD, deren Eintrittskarte jeweils die Qualifikation ist: Hilfsarbeiter, Ausbildung, Bachelor, Master. Für Angestellte unterteilt sich das in die Entgeltgruppe 1 bis 15. In der Entgeltgruppe gibt es die Erfahrungsstufen 1 bis 6, sodass das Gehalt auf der gleichen Stelle innerhalb von max. 15 Jahren um ca. 50% steigt. Ohne irgendeine Tätigkeitsveränderung, mehr Verantwortung usw.!

Nach dem aktuellen Tarifabschluss bedeutet das für die Entgeltgruppe 15 bspw.:

  1. Jahr: 61k brutto fix
  2. Jahr: 87k brutto fix

Darüber gibt es nur noch Beamtenstellen oder AT, z.B. für Bürgermeister oder herausgehobene Posten im Ministerium. In der "normalen" Verwaltung reicht das von 99k (z.B. Leitender Regierungsdirektor im Ministerium) bis 166k (z.B. Bürgermeister von Köln).

Der Weg dahin führt in der Regel über ein Parteibuch. Damit habe ich kein Problem, aber Alternativen kann man sich ja mal vorher ansehen. Ich will nicht einfach nur auf dieser Stelle alt werden, was es im ÖD ja häufig gibt ...

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Ich arbeite in einer Stadt in der Größenklasse 4: 50k-100k Einwohner, also keine Großstadt. Die Stadt ist aber ein Oberzentrum und zugleich Kreisstadt, also deutlich herausgehoben gegenüber Städten ähnlicher Größe (Stadt- und Landkreisverwaltung, Hochschule, Krankenhäuser, Flugplatz, international ausgerichtete Grenzstadt).

Der wichtigste Faktor ist die Einwohnerzahl bei den Stellen im ÖD. In einer Großstadt, beim Landkreis, bei der Landesverwaltung usw. werden ähnliche Aufgaben besser bezahlt. Es gibt aber nicht so viele Dezernentenstellen in Großstädten/Landkreisen, die extern ausgeschrieben werden. Das ist das große Problem. Je größer die Organisation, desto eher ist eine interne Ausschreibung wahrscheinlich.

Im Ministerium gibt es übrigens auch alle Besoldungsgruppen, da arbeiten nicht nur Ministerialräte. Es ist dort nur leichter, im Laufe des Lebens auf A16/B2/B3 zu kommen, weil es mehr Stellen davon gibt. Ich will aber nicht in 20 Jahren erst dort sein.

Dafür schaffe ich mir meinetwegen auch ein Parteibuch an, will mich aber erst festlegen, wenn es unbedingt sein muss. Bei meinen Themen ist der Wechsel nicht so schwer (Soziales, Organisationsentwicklung).

Manchmal ist aber auch ein kleiner Umweg karrierefördernd.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

WiWi Gast schrieb am 20.05.2018:

Ich arbeite in einer Stadt in der Größenklasse 4: 50k-100k Einwohner, also keine Großstadt. Die Stadt ist aber ein Oberzentrum und zugleich Kreisstadt, also deutlich herausgehoben gegenüber Städten ähnlicher Größe (Stadt- und Landkreisverwaltung, Hochschule, Krankenhäuser, Flugplatz, international ausgerichtete Grenzstadt).

Der wichtigste Faktor ist die Einwohnerzahl bei den Stellen im ÖD. In einer Großstadt, beim Landkreis, bei der Landesverwaltung usw. werden ähnliche Aufgaben besser bezahlt. Es gibt aber nicht so viele Dezernentenstellen in Großstädten/Landkreisen, die extern ausgeschrieben werden. Das ist das große Problem. Je größer die Organisation, desto eher ist eine interne Ausschreibung wahrscheinlich.

Im Ministerium gibt es übrigens auch alle Besoldungsgruppen, da arbeiten nicht nur Ministerialräte. Es ist dort nur leichter, im Laufe des Lebens auf A16/B2/B3 zu kommen, weil es mehr Stellen davon gibt. Ich will aber nicht in 20 Jahren erst dort sein.

Dafür schaffe ich mir meinetwegen auch ein Parteibuch an, will mich aber erst festlegen, wenn es unbedingt sein muss. Bei meinen Themen ist der Wechsel nicht so schwer (Soziales, Organisationsentwicklung).

Manchmal ist aber auch ein kleiner Umweg karrierefördernd.

Du scheinst dich ja selber sehr gut auszukennen und dir sinnvolle Gedanken zu machen. Vermutlich sind wenige hier im Forum erfahren genug im ÖD um dir weiterzuhelfen.
Ist denn dein Ziel langfristig weiterhin im ÖD zu blieben? Und hilft der zwischenzeitliche Wechsel zu einer Beratung anschließend höher zurück in den ÖD zu wechseln?

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

20 Jahre im Ministerium bis A16 ist nicht unrealistisch. Vor allem, wenn Du kein Volljurist bist. Als Ingenieur oder Wiwi ist es eher schwer, weil Du für die meisten Stellen die Anforderungen nicht erfüllst. Da hilft dann auch kein Parteibuch. Wenn Du aber bereit bist, voll in die politische Schiene zu gehen, wäre das Ziel als Bürgermeister einer kleineren Gemeinde durchaus interessant. Z.B. A16 mit zusätzlicher Aufwandsentschädigung. Ist eher ein Fulltime-Job, also rund um die Uhr und auch am Wochenende.

WiWi Gast schrieb am 20.05.2018:

Ich arbeite in einer Stadt in der Größenklasse 4: 50k-100k Einwohner, also keine Großstadt. Die Stadt ist aber ein Oberzentrum und zugleich Kreisstadt, also deutlich herausgehoben gegenüber Städten ähnlicher Größe (Stadt- und Landkreisverwaltung, Hochschule, Krankenhäuser, Flugplatz, international ausgerichtete Grenzstadt).

Der wichtigste Faktor ist die Einwohnerzahl bei den Stellen im ÖD. In einer Großstadt, beim Landkreis, bei der Landesverwaltung usw. werden ähnliche Aufgaben besser bezahlt. Es gibt aber nicht so viele Dezernentenstellen in Großstädten/Landkreisen, die extern ausgeschrieben werden. Das ist das große Problem. Je größer die Organisation, desto eher ist eine interne Ausschreibung wahrscheinlich.

Im Ministerium gibt es übrigens auch alle Besoldungsgruppen, da arbeiten nicht nur Ministerialräte. Es ist dort nur leichter, im Laufe des Lebens auf A16/B2/B3 zu kommen, weil es mehr Stellen davon gibt. Ich will aber nicht in 20 Jahren erst dort sein.

Dafür schaffe ich mir meinetwegen auch ein Parteibuch an, will mich aber erst festlegen, wenn es unbedingt sein muss. Bei meinen Themen ist der Wechsel nicht so schwer (Soziales, Organisationsentwicklung).

Manchmal ist aber auch ein kleiner Umweg karrierefördernd.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Danke für die Beiträge.

Die zentralen Probleme habt ihr in den letzten zwei Beiträgen genannt:

  1. Ich habe keine Lust, mich 20 Jahre anzudienen.
  2. Ich könnte mir einen gewinnbringenden Wechsel ÖD -> Beratung -> ÖD vorstellen, um dann höher einzusteigen.

Hat da jemand Erfahrungen gemacht? In den ÖD-Foren und bei den Kollegen gibt es da niemanden. Ich habe eher bisher den Eindruck, dass Beratung für die meisten Gift ist (nicht unbedingt für die höchsten Führungskräfte, sondern für das "mittlere Management").

Ich bin übrigens auch kein Jurist, aber Juristen haben auch nicht mehr die Stellung, die sie mal hatten. MPA und Berufserfahrung finde ich min. ebenso nützlich. Ich habe auch schon Satzungen entwickelt, Rechnungsprüfungen für Landesverbände durchgeführt und den Vorsitz eines karitativen Vereins mit 3.500 Mitgliedern übernommen. Juristen kommen bei uns eigentlich nur noch dann ins Spiel, wenn es um die gerichtliche Vertretung geht.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Vielen Dank, interessanter Tipp. Mein Dissertationsthema war Meinungsmanipulation von Abgeordneten mithilfe Künstlicher Intelligenzen. Das passt sicher.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Kommt sicherlich auf die Beratung an. Kenne einige Ex-MBBler die in den öD gegangen sind. Am bekanntesten sind wohl Suder und Scherf

WiWi Gast schrieb am 20.05.2018:

Danke für die Beiträge.

Die zentralen Probleme habt ihr in den letzten zwei Beiträgen genannt:

  1. Ich habe keine Lust, mich 20 Jahre anzudienen.
  2. Ich könnte mir einen gewinnbringenden Wechsel ÖD -> Beratung -> ÖD vorstellen, um dann höher einzusteigen.

Hat da jemand Erfahrungen gemacht? In den ÖD-Foren und bei den Kollegen gibt es da niemanden. Ich habe eher bisher den Eindruck, dass Beratung für die meisten Gift ist (nicht unbedingt für die höchsten Führungskräfte, sondern für das "mittlere Management").

Ich bin übrigens auch kein Jurist, aber Juristen haben auch nicht mehr die Stellung, die sie mal hatten. MPA und Berufserfahrung finde ich min. ebenso nützlich. Ich habe auch schon Satzungen entwickelt, Rechnungsprüfungen für Landesverbände durchgeführt und den Vorsitz eines karitativen Vereins mit 3.500 Mitgliedern übernommen. Juristen kommen bei uns eigentlich nur noch dann ins Spiel, wenn es um die gerichtliche Vertretung geht.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Ist es eurer Erfahrung nach möglich und sinnvoll, z.B. projektweise und nebenberuflich sich die Beratungsunternehmen mal anzusehen?

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WiWi Gast

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In den Ministerien sind die Juristen immer noch ganz klar im Vorteil. Ich war selbst in einem Ministerium. Als Nicht-Jurist war man ganz klar ein Aussenseiter.

WiWi Gast schrieb am 20.05.2018:

Danke für die Beiträge.

Die zentralen Probleme habt ihr in den letzten zwei Beiträgen genannt:

  1. Ich habe keine Lust, mich 20 Jahre anzudienen.
  2. Ich könnte mir einen gewinnbringenden Wechsel ÖD -> Beratung -> ÖD vorstellen, um dann höher einzusteigen.

Hat da jemand Erfahrungen gemacht? In den ÖD-Foren und bei den Kollegen gibt es da niemanden. Ich habe eher bisher den Eindruck, dass Beratung für die meisten Gift ist (nicht unbedingt für die höchsten Führungskräfte, sondern für das "mittlere Management").

Ich bin übrigens auch kein Jurist, aber Juristen haben auch nicht mehr die Stellung, die sie mal hatten. MPA und Berufserfahrung finde ich min. ebenso nützlich. Ich habe auch schon Satzungen entwickelt, Rechnungsprüfungen für Landesverbände durchgeführt und den Vorsitz eines karitativen Vereins mit 3.500 Mitgliedern übernommen. Juristen kommen bei uns eigentlich nur noch dann ins Spiel, wenn es um die gerichtliche Vertretung geht.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Nach allem, was ich hier in den Foren lese, sind die Optionen gar nicht so gut.
Wenn ich irgendwo Beigeordneter oder Bürgermeister werde, habe ich über 100k brutto im Jahr fix und Überstunden werden alle abgefeiert.
Ich versuche es jetzt erst einmal mit Anfragen bei den einschlägigen Unternehmen.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Gibt es hier neue Erkenntnisse/Erfahrungen?
Zu meiner Person: Beamter auf einer A11er Stelle, berufsbegleitend mach ich auch gerade den MPA. Das Thema Beratung interessiert mich sehr...aber ob sich der ganze Aufwand und das Risiko (müsste ja raus aus dem Beamtenverhältnis) am Ende auch lohnt bezweifle ich stark.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Kommt wohl darauf an, wo Du Beamter bist und was Du da machst. Ministerium könnte förderlich sein.

WiWi Gast schrieb am 26.03.2021:

Gibt es hier neue Erkenntnisse/Erfahrungen?
Zu meiner Person: Beamter auf einer A11er Stelle, berufsbegleitend mach ich auch gerade den MPA. Das Thema Beratung interessiert mich sehr...aber ob sich der ganze Aufwand und das Risiko (müsste ja raus aus dem Beamtenverhältnis) am Ende auch lohnt bezweifle ich stark.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Bin bei einer Kommunalverwaltung... Aussicht bis A13, aber danach ist wohl auch nicht mehr drin...geht mir aber nicht ausschließlich um das Gehalt..ich denke die Aufstiegsmöglichkeiten sind bei einer Behörde einfach stark begrenzt, auch bei konstant guter Leistung.

antworten
WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

WiWi Gast schrieb am 25.04.2021:

Bin bei einer Kommunalverwaltung... Aussicht bis A13, aber danach ist wohl auch nicht mehr drin...geht mir aber nicht ausschließlich um das Gehalt..ich denke die Aufstiegsmöglichkeiten sind bei einer Behörde einfach stark begrenzt, auch bei konstant guter Leistung.

Bin als nicht-Jurist mit einschlägiger Promotion und Berufserfahrung bei einer Big Four auf einer E 14 Stelle eingestiegen. Nach 2 Jahren und mehrfacher Verlängerung des teilweise befristeten Arbeitsvertrages habe ich mich vom nachgeordneten Bereich in ein Landesministerium retten können, bin also höhengleich gewechselt. Befristung adé, dafür Arbeit für 3, insgesamt sehr schlechte Grundstimmung und Null Aussicht auf eine Beamtenstelle oder interne Wechselmöglichkeit. Jede Fortbildung muss hart erkämpft werden und wird nur genehmigt, wenn die Führungskraft im Urlaub ist, Ihr versteht... Lieber einen Juristen als drei andere scheint hier das Motto zu sein.

Ich bin zwar promoviert und im sog. höheren Dienst eingruppiert, verdiene aber weniger als auf einer A12 Position. Ich würde lieber auf einer niedrigeren Stufe verbeamtet werden, als dem Druck der Obrigkeit im hD als billiges Tarifpersonal (auch als Leiharbeit im öD bekannt) unter Ausnutzung der Hierarchie kleingehalten und gemoppt zu werden. Das Gehalt beim Wechsel in die Privatwirtschaft muss m. E. die Vorteile des Beamtentums schon zumindest zum Teil abbilden, daher kann ich hier die Zahl 120.000 k p.a. nachvollziehen, halte sie aber für zu niedrig.

Egal wie die Entscheidung ausfällt, ausschlaggebend sollte sein, ob man auf die Tätigkeit Lust hat und man sich persönlich weiterentwickeln kann. Übrigens durch Leistung habe ich in meiner 10 Jährigen Erfahrung im öD noch nie jemanden aufsteigen gesehen. Gute Leistung wird schon vom System her hier nicht belohnt, gilt allenfalls als Mitnahmeeffekt. Für mich persönlich ist auch nicht die Ziffer vor einem Statusamt oder der Entgeltgruppe entscheidend, sondern was man aus der Funktion/Aufgabe macht und für sich persönlich mitnehmen kann. Stichwort: Mit einem Lachen in die Kreissäge, würde mir persönlich eher nicht entsprechen, ich möchte Dinge voranbringen. Wie alles andere im öD (und bestimmt auch anderswo) ist auch dies abhängig von einzelnen handelnden Personen/ sog. Führungskräften. Letztere sind im öD meistens keine Leader, sondern vor allem Fachkräfte, wenn es gut läuft.

Habe mich daher ebenfalls entschieden, mir einen neuen AG zu suchen, weil ich mich auf meiner derzeitigen und auch der letzten Position im öD nicht annähernd in dem Grad persönlich und fachlich weiterentwickeln konnte, wie ich mir das vorstelle. Als tarifentlohnter Arbeiter zweiter Klasse ist man gehaltsmäßig sowieso indifferent zwischen öD und Privatwirtschaft. Häufig ist man bei letzterem auch technisch, fachlich und menschlich nicht so abgehängt wie in dem Behördensumpf des „Über sticht Unter“. Ich persönlich strebe nicht an jemals wieder in den öD zurückzukehren, auch nicht auf die Ebene der Kommunalverwaltung, in der es m. E. Sehr spannende Aufgaben gibt, die aber allesamt in Anbetracht der hoheitlichen Aufgaben einfach viel zu niedrig entlohnt werden. Eine Führungskraft einer Mandantin hat mir einmal einen Satz gesagt, der mir seither in Erinnerung geblieben ist: „Wertschöpfung kommt von Wertschätzung.“ Die einfachste Wertschätzung, dafür muss man kein Personaler sein, ist das Gehalt.

Allen viel Erfolg und vor allem Freue an den Dingen die Ihr tut.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

Hallo in die Runde, bin aktuell Beamter (24 Jahre alt) in einem Landesministerium. Vorher war ich 3 Jahre in einer Stadtverwaltung (> 500.000 EW). Meine Stellen waren stets mit A11 bewertet, erhalte aber aktuell nur die A9, da ich die Besoldungsgruppen des gD durchlaufen muss. Parallel mache ich einen Master in Wirtschaftsinformatik mit dem Zeil, nach dem Studium in den hD einzusteigen.

Gleichzeitig überlege ich, ob der öD das Richtige für mich ist. Ich schätze die Flexibilität und die angenehmen Arbeitszeiten. Natürlich würde ich gerne mehr verdienen und ggf. in die freie Wirtschaft, vielleicht in die Beratung Public Sector, zu wechseln. Ich hadere aber, da ich >50 Stunden Wochen befürchte und meine Flexibilität gefährdet sehe. Genauso höre ich immer wieder Horrorstories von ständiger Erreichbarkeit usw.

Wie schätzt ihr die Chancen ein, in der freien Wirtschaft tatsächlich mehr zu verdienen und gibt es Beratung auch mit einer "normalen" 40h Woche? Würdet ihr die Verbeamtung auf Lebenszeit mit Aussicht auf eine Stelle im hD aufgeben?

antworten
WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

WiWi Gast schrieb am 02.06.2022:

Hallo in die Runde, bin aktuell Beamter (24 Jahre alt) in einem Landesministerium. Vorher war ich 3 Jahre in einer Stadtverwaltung (> 500.000 EW). Meine Stellen waren stets mit A11 bewertet, erhalte aber aktuell nur die A9, da ich die Besoldungsgruppen des gD durchlaufen muss. Parallel mache ich einen Master in Wirtschaftsinformatik mit dem Zeil, nach dem Studium in den hD einzusteigen.

Gleichzeitig überlege ich, ob der öD das Richtige für mich ist. Ich schätze die Flexibilität und die angenehmen Arbeitszeiten. Natürlich würde ich gerne mehr verdienen und ggf. in die freie Wirtschaft, vielleicht in die Beratung Public Sector, zu wechseln. Ich hadere aber, da ich >50 Stunden Wochen befürchte und meine Flexibilität gefährdet sehe. Genauso höre ich immer wieder Horrorstories von ständiger Erreichbarkeit usw.

Wie schätzt ihr die Chancen ein, in der freien Wirtschaft tatsächlich mehr zu verdienen und gibt es Beratung auch mit einer "normalen" 40h Woche? Würdet ihr die Verbeamtung auf Lebenszeit mit Aussicht auf eine Stelle im hD aufgeben?

Ist natürlich schwierig zu bewerten, aber ich lasse mal meine Einschätzung da. In der freien Wirtschaft wirst du nicht ohne weiteres mehr verdienen, als im höheren Dienst. Schau dir mal das (meiner Meinung nach viel zu hohe) Lebenserwerbseinkommen von Beamten an, durch die extrem hohen Pensionen und diversen Zuschläge (Kinder etc.), muss man in der freien Wirtschaft schon sehr viel verdienen, um da einigermaßen gleichzuziehen. Das ist in einigen Teilen Deutschlands kaum möglich bzw. nur sehr schwer machbar. Des Geldes wegen solltest du die Hängematte der Verbeamtung also auf keinen Fall verlassen.

Wenn dir jedoch der Sinn nach Abwechslung steht, machen deine Überlegungen schon eher Sinn. Freie Wirtschaft bedeutet natürlich mehr Druck, höhere Anforderungen, aber auch deutlich mehr Möglichkeiten. Da stehen dir mit Winfo auch viele Türen offen, je nachdem wo du wohnst, bzw. wohnen möchtest.

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WiWi Gast

Gehalt bei Wechsel Öffentlicher Dienst-Beratung Public Sector

WiWi Gast schrieb am 02.06.2022:

Hallo in die Runde, bin aktuell Beamter (24 Jahre alt) in einem Landesministerium. Vorher war ich 3 Jahre in einer Stadtverwaltung (> 500.000 EW). Meine Stellen waren stets mit A11 bewertet, erhalte aber aktuell nur die A9, da ich die Besoldungsgruppen des gD durchlaufen muss. Parallel mache ich einen Master in Wirtschaftsinformatik mit dem Zeil, nach dem Studium in den hD einzusteigen.

Gleichzeitig überlege ich, ob der öD das Richtige für mich ist. Ich schätze die Flexibilität und die angenehmen Arbeitszeiten. Natürlich würde ich gerne mehr verdienen und ggf. in die freie Wirtschaft, vielleicht in die Beratung Public Sector, zu wechseln. Ich hadere aber, da ich >50 Stunden Wochen befürchte und meine Flexibilität gefährdet sehe. Genauso höre ich immer wieder Horrorstories von ständiger Erreichbarkeit usw.

Wie schätzt ihr die Chancen ein, in der freien Wirtschaft tatsächlich mehr zu verdienen und gibt es Beratung auch mit einer "normalen" 40h Woche? Würdet ihr die Verbeamtung auf Lebenszeit mit Aussicht auf eine Stelle im hD aufgeben?

Das kann dir niemand beantworten. Wie schon gesagt wurde: Alleine aufgrund des Einkommens würde ich nicht wechseln. Ich arbeite in der Public Sector Beratung, wir beraten ausschließlich auf Bundesebene und eine Einstieg in den ÖD ist für mich ausgeschlossen. Warum? Ich könnte nie so arbeiten. Das Hierarchie-Denken, die wenige Wertschätzung, die langsame Entwicklung, die schleppenden Prozesse, der fehlende Wille zur Veränderung... Das sind aber alles keine Punkte in deiner Überlegung. Dir sind Gehalt und ein entspanntes Leben wichtig. Und natürlich wirst du in der Beratung mehr verdienen als als hD. Ein hD A15 im Bund auf Stufe 4, verheiratet, 2 Kinder bekommt netto in etwa 4800 Euro. Das entspricht ohne genutzten Ehegattensplitting 100k in der Wirtschaft. Für Stufe 4 brauchst du 6 Jahre. Bei Jeder Beratung wirst du nach 6 Jahren wohl Manager sein und über 100k machen. Aber dort musst du eben auch mehr arbeiten. Auch muss man den Unterschied Pension/Rente, die Zuschüsse, Beihilfe etc. berücksichtigen und gedanklich ausgleichen. Wenn du in der Wirtschaft/Beratung weitermachst, wirst du das allerdings locker schaffen, auch bei einem Exit wirst du das locker halten. Dafür wirst du aber nicht nur 40h/Woche arbeiten können.

Allerdings sind die Horrorgeschichten der Beratung im Public Sector nicht zu finden. Mit einem WInfo Abschluss hast du außerdem die Möglichkeit zu den großen IT-Beratungen zu gehen. Die zahlen auch nicht wesentlich weniger als die Managementberatungen und haben meist bessere Arbeitsmodelle. Capgemini (blau) ist z.B. extrem stark im Public Sector und hat vollen Überstundenausgleich, den die Kolleg:innen von Invent nicht haben, bei teilweise sogar besserem Gehalt. Dafür wirst du sehr selten an strategischen Projekten arbeiten.

Also wenn du wirklich ein spannenderes und abwechslungsreicheres Arbeitsumfeld suchst, nimm die Beratung. Wenn du besseres Gehalt haben willst ohne zu viel Mehrarbeit, schaue dich einfach in IT Unternehmen um. Wenn du weiter chillen willst und trotzdem keine Geldsorgen haben möchtest, nimm den hD. Es ist eine Typfrage. Wenn ich Spaß an meinem Job habe, arbeite ich lieber ein paar Stunden länger als mir vorzustellen im ÖD zu versacken und mit 35 vollkommen desinteressiert zu sein. Wenn ich mir ansehe, was ich gerade realistischerweise im ÖD machen würde, liege ich aktuell immer drüber. Das investiere ich in Zusatzversicherungen, mein Portfolio (gleicht hoffentlich den Unterschied Pension/Rente aus), Haushaltshilfe und Essens-/Einkaufslieferungen (gleicht meine WLB wieder aus) und habe am Ende somit genauso viel oder mehr Geld übrig als ich im ÖD hätte. Dabei habe ich einen Job der mir Spaß macht und steigere mein Gehalt schneller als es im ÖD möglich wäre und nach oben ist viel mehr Luft.

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Gehaltsanalyse 2017: Was Fach- und Führungskräfte nach Bundesländern verdienen

Die Finanzmetropole Frankfurt.

Wer in Städten lebt und arbeitet, bekommt mehr Gehalt - das stimmt zumindest im Fall München. Fach- und Führungskräfte aus München verdienen durchschnittlich über 3.200 Euro mehr im Jahr als außerhalb der bayrischen Hauptstadt. Das gilt jedoch nicht für alle Bundesländer. Das Online-Portal Gehalt.de hat die Durchschnittsgehälter aller Bundesländer - ohne die Stadtstaaten - mit und ohne Hauptstadt analysiert.

Gehaltsübersicht 2017: Buchhalter und Einkäufer verzeichnen Gehaltszuwachs

Die Gehälter im Finance-, Assistenz- und kaufmännischen Bereich steigen im Jahr 2017 erneut. Besonders profitieren Lohnbuchhalter, Gehaltsbuchhalter sowie Einkäufer von den steigenden Gehältern. Lohnbuchhalter und Gehaltsbuchhalter erwarten einen Zuwachs von 5,9 Prozent, bei Einkäufern sind es 4,3 Prozent. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der neuen Gehaltsübersicht 2017 von Personaldienstleister Robert Half.

Gehaltsstudie 2015: Das verdienen Diplom-Kaufleute und Diplom-Betriebswirte

Ein Lego-Männchen im Anzug mit vielen 50 Euro Scheinen symoblisiert das Thema Gehalt.

Diplom-Kaufleute verdienen in Deutschland im Durchschnitt 4.851 Euro im Monat. Das Einkommen der Diplom-Kaufleute steigt dabei mit der Dauer der Berufserfahrung von durchschnittlichen Einstiegsgehältern von gut 4.100 Euro bis hin zu etwa 6.000 Euro bei mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Auch Diplom-Kaufleute profitieren in tarifgebundenen Unternehmen von höheren Gehältern. Sie liegen 17,4 Prozent über dem Gehalt ihrer Kollegen in Betrieben ohne Tarifvertrag, so das aktuelle Ergebnis der LohnSpiegel Einkommensstudie für die Berufsgruppe „Diplom-Kaufmann/-frau, Diplom-Betriebswirt/in“.

Gehaltsstudie 2016: Gehälter in Marketing und Vertrieb steigen um 2,6 Prozent

Geldscheine und kleine Buchstabenwürfel zum Thema Gehälter liegen zusammen.

Die Gehälter im Marketing und Vertrieb wurden in Deutschland in 2016 um durchschnittlich 2,6 Prozent angehoben. Führungskräfte in Marketing und Vertrieb verdienen durchschnittlich 113.000 Euro jährlich, Spezialisten 73.000 Euro und Sachbearbeiter 49.000 Euro. Im Vertrieb ist die variable Vergütung Standard. Fast alle Vertriebsleiter, Außendienstleiter und Außendienstmitarbeiter erhalten etwa 20 Prozent vom Gehalt als leistungsabhängige Vergütung. Das zeigt die Gehaltsstudie 2016 der Managementberatung Kienbaum.

StepStone Gehaltsreport 2016: Das verdienen Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium

Ein Legomännchen mit Geldscheinen zum Thema Gehalt.

Durchschnittlich 52.000 Euro verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Akademiker verdienen im Schnitt 28 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteile in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 58.871 Euro, in Wirtschaftsinformatik 62.382 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen 62.231 Euro.

Gehaltsübersicht 2016: Einkäufer mit größter Gehaltsentwicklung

Eine Hand hält gefächerte Karten mit Buchstaben, die das Wort Gehalt ergeben.

Die Gehälter bei kaufmännischen Fachkräften steigen im Jahr 2016. Der Gehaltsübersicht 2016 von Personaldienstleister Robert Half zufolge tendiert vor allem die Vergütung von Einkäufern, Kundenberatern, Office-Managern und Projektassistenten in diesem Jahr zu höheren Gehältern. Die Einkäufer erwartet bei den Office-Jobs mit 2,4 Prozent Gehaltssteigerung die beste Gehaltsentwicklung.

Gehaltsstudie 2015: Controller verdienen 2015 rund 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr

Buchstabenwürfel ergeben das Wort: Gehälter, welches sich auf einer roten, glatten Oberfläche wiederspiegelt.

Das Gehalt von Controllern steigt mit zunehmender Verantwortung und je anspruchsvoller die Position der Controller, desto höher ist entsprechend der Bonus zum Festgehalt. Sachbearbeiter verdienen im Controlling im Schnitt 63.000 Euro pro Jahr. Das durchschnittliche Jahresgehalt von Controllern in Führungspositionen beträgt 116.000 Euro. In großen Unternehmen verdienen Controller mehr als in kleinen Firmen, wie eine aktuelle Gehaltsstudie für das Jahr 2015 von Kienbaum zeigt.

Vertriebsgehälter: Variable Vergütung führt selten zum Ziel

Weißes Startbanner auf dem in fetten schwarzen Buchstaben das Wort ZIEL steht.

Variable Vergütungen sind im Vertrieb ein wichtiger Gehaltsbestandteil. Provisionen und Bonuszahlungen haben bei Vertriebsmitarbeiter jedoch nur sehr geringen Einfluss auf die Zielerreichung im Vertrieb. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Hay Group Unternehmensberatung zu Vertriebsgehältern.

Gehaltsstudie 2015: Gehälter in Marketing und Vertrieb steigen um 3,6 Prozent

Geldscheine und kleine Buchstabenwürfel zum Thema Gehälter liegen zusammen.

Die Gehälter in Marketing und Vertrieb sind in Deutschland in 2015 um 3,6 Prozent gestiegen. Führungskräfte in Marketing und Vertrieb verdienen durchschnittlich 115.000 Euro im Jahr, Spezialisten 75.000 Euro und Sachbearbeiter 49.000 Euro. Im Vertrieb sind die Gehälter am höchsten und am besten verdienen die Außendienstler im Maschinen- und Anlagenbau. Besonders stark steigen die Gehälter mit der Unternehmensgröße.

StepStone Gehaltsreport 2015: Das verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland

StepStone-Gehaltsreport-2015: Ein Legomännchen mit 50 Euro Geldschein zum Thema Gehalt.

Durchschnittlich 52.000 Euro verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Akademiker verdienen im Schnitt 35 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Bruttojahresgehalt inklusive variablem Anteile in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 56.438 Euro, in Wirtschaftsinformatik 60.929 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen 60.790 Euro.

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