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Gehalt mit BerufserfahrungIGM

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Guten Morgen,

ich bin im Anfang meiner 30iger und verdiene mit aus Ausbildung, Bachelor fh, Auslandserfahrung und 5 Jahren Berufserfahrung das oben genannte Geld in einer eher ländlichen Gegend beim IG Metall Unternehmen.

Netto habe ich ca 2700€

Das ist ok aber ich tue es mir schwer mich einer Peergroup einzuordnen.

Freunde verdienen
Lehrer Grundschule 2.900€ netto, Lehrer Gym 3.200€ netto jeweils 3 Jahre Berufserfahrung, Portfoliomanager bei städtischen Versorger ca. 2.900€ netto ca. 10 Jahre Berufserfahrung Bachelor und master nebenberuflich gemacht + vorher Ausbildung, öffentliche Verwaltung ca. 13 Jahre Berufserfahrung (ohne Ausbildung), ohne Abi, kein Studium jedoch eine Weiterbildung aufbauend auf Verwaltungsangestellte A9b ca. 2600€ netto

Ich fühle mich jetzt ausgenommen zum Lehrer im Relation zur Berufserfahrung irgendwo in der Mitte angesiedelt jedoch am unteren Ende dieser Mitte. Wenn ich hier manchmal die Beträge lese dann bestätigt mich das.

Wie sieht das bei euch aus?

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

Guten Morgen,

ich bin im Anfang meiner 30iger und verdiene mit aus Ausbildung, Bachelor fh, Auslandserfahrung und 5 Jahren Berufserfahrung das oben genannte Geld in einer eher ländlichen Gegend beim IG Metall Unternehmen.

Netto habe ich ca 2700€

Das ist ok aber ich tue es mir schwer mich einer Peergroup einzuordnen.

Freunde verdienen
Lehrer Grundschule 2.900€ netto, Lehrer Gym 3.200€ netto jeweils 3 Jahre Berufserfahrung, Portfoliomanager bei städtischen Versorger ca. 2.900€ netto ca. 10 Jahre Berufserfahrung Bachelor und master nebenberuflich gemacht + vorher Ausbildung, öffentliche Verwaltung ca. 13 Jahre Berufserfahrung (ohne Ausbildung), ohne Abi, kein Studium jedoch eine Weiterbildung aufbauend auf Verwaltungsangestellte A9b ca. 2600€ netto

Ich fühle mich jetzt ausgenommen zum Lehrer im Relation zur Berufserfahrung irgendwo in der Mitte angesiedelt jedoch am unteren Ende dieser Mitte. Wenn ich hier manchmal die Beträge lese dann bestätigt mich das.

Wie sieht das bei euch aus?

60k macht 5k Brutto und eigentlich 3k Netto?
Ich bin Berufseinsteiger mit Bachelor & Master und kriege All-In 52k. Bin zufrieden soweit. Wenn du dich zu sehr mit anderen vergleichst, hast du verloren. Das tut jeder, auch ich, aber man weiß nicht, welche Umstände diese Personen haben. Wohlbefinden, WLB, Sozialleistungen, Aufstiegsmöglichkeiten, Kollegen usw.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

In meinem Konzern (ich arbeite in der IT) ist 60000 das Einstiegsgehalt für Master Absolventen wenn man das gut raus verhandelt hat.

Aber Gehalt ist wirklich nicht deutschlandweit und branchenübergreifend vergleichbar. Firmengröße, Standort, Tätigkeit, Vorerfahrung bzw. wie oft Du schon gewechselt bist, alles spielt mit rein.
Ländlicher Raum und Mittelstand zahlt sicher eher schlechter als Konzern und Großstadt. Ich arbeite Konzern und Großstadt, Hamburg. Hier leben ist auch einfach teurer, da bleibt Dir dann nach Abzug der Kosten fürs Leben eventuell gleich viel wie bei kleinerem Gehalt und ländlicherem Raum.

Aber meine Erfahrung hat ganz eindeutig gezeigt: Wenn Du nicht in deiner Firma die Überkarierre hinlegst und sehr schnell in eine hohe Leitungsposition aufsteigst, dann kommen die netten Gehaltssprünge vor allem durch Arbeitgeberwechsel.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

also 60.000 / 12 = 5.000 kann man hier nicht rechnen, da 60.000 all in sind die verteilen sich ja nicht gleichmäßig auf alle 12 Monate. 2.700€ ist das ungefähre reine Monatsgehalt.

ich habe bereits 2 Mal die Firma gewechselt. Von Firma 1 zu 2 branchenfremd und kurzfristig nach 1 Jahr, von Firma2 zu 3 tätigkeitsfremd aber mit einer gewissen Basis.

Der Vergleich tut meistens mehr weh als das er gut tut, das ist richig. Jedoch abgesehen davon, dass man seinen eigenen Wert kennen sollte finde ich es immer spannend was andere unter gleichen Umständen verdienen.

Ich komme aus einer Famlie mit dem Mindset..."frag bloß nicht nach mehr Geld, sei froh Arbeit zu haben, sei froh was du hast.."...so ungefäht, sehr risikoavers. Hätte ich mich nie getraut über den Tellerrand zu schauen und zu informieren, hätte ich vermutlich nie dieses mindset ablegen können. Vielleicht hatte diese Denke auch in gewisser Weise seien Berechtigung ..wie eine Überlebensstrategie.

Dementsprechend umso früher man realisiert was möglich ist umso besser ist es daran zu arbeiten nicht hinten dran zu sein. Empfinde aber eventuell auch nur ich so.

Sagen wir es mal so, in meinem ersten Jahr nach dem Studium bin ich mit monetär ca 44k angefangen und dachte ich sei der absolute Megaverdiener weil gutes namenhaftes Unternehmen ..das ich dafür täglich teilweise 12 Std. gearbeitet habe war für mich in diesem orbitanten Gehalt eingepreist. Wieso waren 44k für mich so immens viel? Weil ich nach der Ausbildung mit 21 ca. 27.000€ verdient habe und mein Studium eher cool, lehrreich und mich persönlich einfach weitergebracht hat. Es war also nie das Gefühl, dass ich danach ein Schmerzensgeld in Höhe X benötigt hätte.

Mir war jedoch nicht klar, dass man 44k auch ganz easy in anderen Bereichen ohen Studium nach schon 4 Jahren BE bekommen kann. Kindergärtner, Krankenschwester, Industriekaufleute etc...natürlich sind sie das, was sie verdienen wert. Jedoch war es für mich das erste Mal der Gedanke, dass ich anscheinend auch direkt am Anfang mit Studium schon gut verdienen kann 50k und mehr. Quasi "verschenkte" monetäre Jahre.

Wenn ich dann höre, dass ehemaliger Studienkollegen mit einem mBA von der Steinbiss in Stuttgart und darauf folgenden Einstieg bei Bosch, Audi, Daimler etc ihre 60k bis 70k verdinen finde ich das schon krass. Waren jetzt auch keine Überflieger ohne das wertend zu meinen. Dementsprechend ist mir der Vergleich schon viel wert, weil es meine Realität richtig einordnet :)

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Was magst du hier eig hören? Ist doch immer super subjektiv. Es gibt die "Überflieger" die mit 21 oder jünger direkt nach Bachelor od dualen Bachelor einsteigen und jetzt dein Vorgesetzter sein könnten, obwohl jünger. Dann gibts die Normalos mit Bachelor, Master und aber auch wiederrum die, die teilweise durch Umwege länger brauchen und erst Ende 20 einsteigen. Je nach Qualifikation/Persönlichkeit/Skills/Networking verdient man mehr oder weniger. Das Vergleichen bringt doch überhaupt gar nichts - schau doch einfach, wenn du mehr verdienen magst, anderen Job whatever, was DU dafür tun kannst und nicht was andere machen.

Ich für meinen Teil, befinde mich irgendwo in der Mitte und habe festgestellt, dass ich einfach glücklicher bin, je weniger ich vergleiche und eher schaue was mir Spaß macht und wo ich auch "aufgehen" kann. Dann ist das Gehalt bzw. die Erhöhung dessen nur ein Nebeneffekt der automatisch eintritt und nicht der Grund für igrendetwas, über das man sich Gedanken machen muss.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Wenn du gerne unglücklich sein willst, ist es immer eine gute Idee dich mit anderen zu vergleichen.

So gut wie jeder Mensch hat in seinem Bekanntenkreis Leute die mehr verdienen als man selbst und denen es besser geht. Ich würde sagen du stehst schon nicht schlecht da, wenn du nur 500€ weniger verdienst als derjenige der am meisten bekommt.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Alleine das Wörtchen "IGM" sollte die signalisieren, dass du auf jeden Fall überdurchschnittlich verdienst.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Ein deutscher Arbeitnehmer verdienen im Schnitt 48.000 Euro brutto pro Jahr. So stand es mal im Herbst im Handelsblatt. Von daher sind 2700€ doch ein normaler Verdienst in Deutschland.
Und wenn mit seinem eigenen Verdienst unzufrieden und Anfang 30 ist...

Da hat man noch genug Zeit etwas zu ändern.

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Der Einkäufer

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Bin auch Anfang 30 und verdiene aktuell ca. 92k all in 40 Std Woche. Habe nur eine Ausbildung gemacht.
Bin ich monetär gesehen zufrieden? Nö.
Wenn du morgen 80k verdienst, wirst du 2 Monate später sagen dass du 100k verdienen willst.

Ich finde die Lebensumstände daneben viel wichtiger. Hätte ich ne geile bezahlbare Immobilie wäre ich viel glücklicker denke ich und der "Drang" nach mehr Geld abgeschwächter.

Irgendwie drehe ich mich im Kreis. Selbst wenns morgen 120k sind würde sich bis auf die Sparrate, dickeres Auto und evtl. noch hochwertigere Urlaube nichts ändern :o

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Verdiene jetzt nach 7 Jahren BE. Mittlerweile als Projektleiter auch nur ca. 64 k. Bei uns gibt es auch MA deren Partner Lehrer ist. Die haben es verstanden und arbeiten auch ur noch 10-20 h auf Teilzeit. Lohnt sich halt nicht und wofür auch? Der Mann ist um 14 Uhr zu hause + A14 Besoldung. Dafür darfst du dir 10 Jahre lang den xxx aufreissen. Dann kommt ja noch die Pension. Das holst du ohne immense Verantwortung und Personalverantwortung nie auf außerhalb DAX 30. So ist es halt.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Du hast mit 5 Jahren Berufserfahrung bereits den dritten Arbeitgeber und hast dabei jeweils entweder die Branche oder den Bereich gewechselt. Das bedeutet meistens einen weniger großen Gehaltssprung. Branchenfremd ist dabei weniger ausschlaggebend, abhängig vom Job (Auftragsbearbeitung beim Großhändler ist grundlegend nicht anders als beim Maschinenbauer).

Ist aber eine müßige Diskussion. 60k sind kein Grund, todunglücklich zu sein. Es geht aber (wie immer) natürlich noch mehr.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Wenn ich dann höre, dass ehemaliger Studienkollegen mit einem mBA von der Steinbiss in Stuttgart und darauf folgenden Einstieg bei Bosch, Audi, Daimler etc ihre 60k bis 70k verdinen finde ich das schon krass. Waren jetzt auch keine Überflieger ohne das wertend zu meinen.

Kontakte machen hier einfach 80% des Erfolges aus. Wer als Werkstudent schon bei der Firma war, hat einen großen Vorteil gegenüber fremden Bewerbern.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Ich hab das auch jahrelang gemacht: Mich mit X oder y verglichen? Was hat es gebracht? Nichts. Nur schlechte Laune und einen immensen Druck.

Wunschmaster nicht reingekommen. Wunschunternehmen nicht. Zu wenig Sparrate. Aktien laufen nicht. Wunschwohnung nicht bekommen?

So what? Das macht alles depressiv. Irgendwann hab ich zu akzeptieren gelernt und es kommt auch mal der "lucky punch". Ich hab in den ersten beiden berufsjahren mit Top-Master richtig schlecht verdient und dann mein Gehalt von 45k auf 75k. gesteigert.

Aber das gute daran: Ich hab in den ersten beiden Berufsjahren ne richtig gute Spar- und Anlagetaktik entwickelt. Wäre ich direkt bei 60k eingestiegen, wäre mir das nie passiert.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Vergleichen ist der Anfang vom Ende, außer du kannst damit umgehen. Ich bin im Banking eingestiegen und komme mit 27 je nach Bonus so auf 110k. Ein Kollege hat gleichzeitig im Sales (nicht banking) angefangen und verdient quasi seit Einstieg knapp über 100k und aktuell bestimmt 30-40k mehr als ich.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

60k sind als Single super um ein sorgenfreies Leben mit hin und wieder etwas Luxus zu führen. Mit Familie wird es aber sehr knapp, insbesondere wenn man eine Immobilie will.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Vergleichen ist der Anfang vom Ende, außer du kannst damit umgehen. Ich bin im Banking eingestiegen und komme mit 27 je nach Bonus so auf 110k. Ein Kollege hat gleichzeitig im Sales (nicht banking) angefangen und verdient quasi seit Einstieg knapp über 100k und aktuell bestimmt 30-40k mehr als ich.

10/10

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Ich finde es zunächst erst einmal total bedenklich, dass sich gefühlt ausschließlich nur noch monetär verglichen wird.
Darüber hinaus macht sich auch keiner Gedanken darum, dass hinter größeren Gehältern auch oft viel mehr Arbeit steht.

Wenn ein BWLer, der 37h im Home Office abchillt und den halben Tag Netflix gucken kann, weil sonst nichts zu tun den IB'ler beneidet, der 50% mehr verdient aber mindestens doppelt so viel arbeitet hat er etwas ganz wesentlich nicht verstanden.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Es gibt immer irgendwen der mehr verdient. Macht mehr Verdienst zwangsläufig glücklicher? Nein! Wichtig ist Zufriedenheit im Job gepaart mit guten finanziellen Aspekten. Ich verdiene 60k und werde nach meinem Trainee (Vertrag ist schon unterschrieben) auf eine Stelle gesetzt die mich binnen 5 Jahren auf ca. 95k bringen wird. Mit dem Gehalt bin ich natürlich mega zufrieden aber wichtiger ist mir dass ich die Stelle gerne mache und mich dort auch weiterentwickeln kann. Für meine derzeitige Lebenssituation ist selbst mein 60k Gehalt mehr als ausreichend, von dem mehr an Gehalt werde ich wahrscheinlich den Großteil sparen, vll mal hier und da bisschen mehr was gönnen aber ich mache mir z.B. nix aus teuren Markenklamotten oder fein Essen gehen etc. von daher "brauche" ich diesen Gehaltssprung nicht wirklich.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Ich finde es zunächst erst einmal total bedenklich, dass sich gefühlt ausschließlich nur noch monetär verglichen wird.
Darüber hinaus macht sich auch keiner Gedanken darum, dass hinter größeren Gehältern auch oft viel mehr Arbeit steht.

Wenn ein BWLer, der 37h im Home Office abchillt und den halben Tag Netflix gucken kann, weil sonst nichts zu tun den IB'ler beneidet, der 50% mehr verdient aber mindestens doppelt so viel arbeitet hat er etwas ganz wesentlich nicht verstanden.

Es gibt nichts schlimmeres als den HomeOfficer den du beschrieben hast. Ich arbeite lieber 60h als 37,5h nur zu chillen... Dax30 Praktikum hat mir damals gezeigt, dass ein solches Arbeitsklima nichts für mich ist und meist der Grund des Unglücks vieler Leute --> Man fühlt sich einfach unbedeutend

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Erstmal danke für eure vielen Ansichten.

Ihr habt ja Recht das der Vergleich einen klein macht, jedoch geht es mir mehr um das mindset.

Zwei Ansätze habt ihr ja schon genannt

  1. Nicht vergleichen
  2. Etwas finden worin man aufgeht

In meiner neuen Stelle habe ich zumindest schon Mal für 2 den richtigen Schritt gemacht. Doch 1. kann ich einfach nicht komplett ausschließen...komme ich damit klar? Irgendwo ja, irgendwie nicht. Wenn man mir sagt, dass ich mit 60k mit Familie ein Problem hätte dann ist das aber schon wieder ein wichtiger Punkt der mich aus meinem Kastendenken holt...klar ist das immer super individuell jedoch interessiert es mich einfach was draußen so los ist.

Für mich sind 60k viel Geld...jedoch und das ist entscheidend habe ich doch überhaupt keinen Plan davon wie das mit einer Familie aussehen würde.

Brauche ich ein cooles Auto? Ne.
Schönes Haus? Ja wegen Unabhängigkeit
Aktien? Ja.
Ein finanzielles Polster? Ja.

Es ist ja auch kein Rumheulen (zumindest generell), weil ich die Dinge aktiv angehe (Stellenwechsel, auch bedingt durch die Aufgabe sowie Perspektive). Als mir jedoch klar wurde, dass man mit einer Ausbildung auch locker viel verdienen kann und man im ÖD leistungsunabhängig (zumindest ist dies ja gedeckelt) auch gut verdient, kam mir schon der Gedanke auf was eigentlich ein gutes Gehalt mit 30 ist. Dabei bilde ich mich eben auch stetig aktiv weiter.

Wenn ihr in Verhandlungen geht ...wie rechtfertigt ihr euer Gehalt für bspw. 80.000€ ? Das sind Summen für mich bedingt durch meinen Hintergrund sowie sicherlich auch irgendwo stückweise meines Selbstbewusstseins wo ich mir denke wofür?

Ganz einfach weil ich mir denke, dass jeder mit Ehrgeiz und Motivation immer gut sein kann. Also keiner nicht unersätzlich ist.

Ich bin aber auch eher Typ, der 3 Mal Sanke und Bitte sagt und ein freundliches hallo schätzt.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Stimme den Vorpostern zu. Das Gehalt ist einfach nicht vergleichbar. Unterschiedliche Abschlüsse, Arbeitszeiten, Regionen, Arbeitgeber, etc. Dazu noch die großen Unterschiede bei der Kaufkraft.

Ich bin beispielsweise über die Beratung in den Konzern eingestiegen und habe mit aktuell 30 ein Gehalt von ca. 120k all-in. Allerdings in einer relativ teuren Region in Deutschland.

Ich verdiene zwar theoretisch brutto doppelt so viel wie du. Aber es gibt einfach zu viele Einflussfaktoren, die diesen Vergleich fälschen.

An deiner Stelle würde ich mich eher mit Leuten in deiner Firma oder ähnlichen Betrieben vergleichen

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Verstehe die Frage irgendwie nicht. Es ist ja nicht so dass ich mich auf eine Stelle die im Rahmen 50-60k liegt bewerbe und 80k fordere.

Wie ich also ein Gehalt von 80k oder mehr rechtfertige? Ganz einfach, weil die Stelle viel Verantwortung mit sich bringt, ein hohes Arbeitspensum erfordert, weil die Stelle für das UN sehr wichtig ist und entsprechend gute Leute auf die Position gehören, weil der Markt es hergibt usw.

Warum werden manche Stellen mit 120k oder mehr vergütet? Weil du in so wichtigen Positionen einfach sehr gute Leute brauchst und die kosten ganz einfach entsprechend viel Geld. Aber bitte nicht vergessen, die arbeiten dann keine 35h/Woche, sondern 60h+. Vor allem aber sind so gut wie alle Leute die ich kenne die 120k oder mehr verdienen auch am Wochenende immer erreichbar und schreiben 1-2 Stunden E-Mails, basteln PPTs, haben calls usw.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Einstiegsgehälter bei großen Konzernen, IB, UB, etc. sind krass, ja, aber die sind ja auch nicht gerade Ottonormal.
Ich arbeite in einem IGM-Familienunternehmen auf dem Land. Dort habe ich schon die Ausbildung gemacht und während des Studiums gearbeitet. Danach bin ich dann mit 40 Stunden wieder eingestiegen.

Wenn du mehr verdienen willst, werd Fachkraft in einem größeren Unternehmen oder werde Führungskraft. Als Führungskraft eröffnest du dir nunmal neue Gehaltsregionen.

Als Industriekaufmann habe ich 53k verdient, als Bachelor FH 58k all-in und nun als frisch gebackener Teamleiter 64k all-in. Ich werde dieses Jahr 30. Eine Kollegin verdient als TL mit Ende 30 knapp 70k und mein Abteilungsleiter mit Anfang 40 ca. 100k

Die Konzerner belächeln das, mag sein, aber wenn du mit 30-40 Jahren 60-100k aufm Land verdienst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du beim Gehalt beim Stammtisch ganz oben mitspielst.

Und, ganz ehrlich, wir beide haben mit 60k+ mehr als wir zum Leben brauchen. Meine Partnerin verdient durchschnittlich und wir zahlen unser 400k Neubau EFH in 20 Jahren ab.

Ich verdiene mehr als meine Freunde (Maschinenbauer, Elektroningenieure, Meister im Handwerk, Gesellen, Industriekaufleute, Zöllner, Lehrer). Viele haben die 60k längst nicht im Blick, aber als Führungskraft entwickelt sich mein Gehalt vermutlich übertariflich.

Also, alles tutti. Ich muss keine 50 Stunden Wochen reißen und kann Urlaub machen, wann (Lehrer^^) und wie (€€) ich will.

Wichtig sind regelmäßige Gehaltsgespräche. Trau dich, deinem Vorgesetzten aufn Sack zu gehen, das erwartet er von dir.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Wenn man schon vergleichen will, sollte man meiner Meinung nach nicht das Brutto vergleichen sondern sofern es geht die lokale Kaufkraft, was vor allem auf Wohnen raus läuft.

Da spielen natürlich auch die persönlichen Vorlieben eine Rolle, und es gibt bestimmt auch einige die München so toll finden, dass sie trotz der Preise unbedingt da wohnen wollen. Aber für alle die nicht aus persönlichen Gründen unbedingt in überteuerte Großstädte wollen, hat das einen enormen Einfluss.

Habe einen Studienkollegen von mir als Beispiel. Ich bin zum großen Konzern in einer der Top 7 Städte gegangen. Er zum hidden Champion in einer 100 - 200 k Stadt.

Ich verdiene zwar Brutto ca. 15 k mehr, mein Lebensstandard ist aber nicht unbedingt höher. Er zahlt für seine gemietete Doppelhaushälfte weniger als ich für meine 70 qm Wohnung in mittlerer Lage.
Und wenn es jetzt ans kaufen geht bekommt er ein schönes freistehendes EFH mit großem Grundstück ungefähr für den halben Preis den mein angepeiltes Reihenhaus auf handtuchgroßem Grundstück kosten wird.

Ist nicht repräsentativ und jeder sieht es anders, aber es zeigt glaube ich gut, dass allein die nackte Zahl auf der Gehaltsabrechnung gar nicht so viel aussagt.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Bin auch Anfang 30 und mache 60K nach dem Studium.

Ob ich zufrieden bin? Ja. Ich komme von der Hauptschule, musste mich hochkämpfen ohne irgendwelche institutionelle oder familiäre Unterstützung, weiß auch was es heißt obdachlos zu sein.

Von daher, ich hätte nie gedacht dass ich soweit komme im Leben. Habe gut 5 Jahre "verloren" zum normalen Bildungsbürger-Absolventen, aber das ist mir egal. Ich kann jetzt meinen Kindern ein besseres (euer?) Leben ermöglichen.

Wie schon erwähnt, versuche dich nicht immer mit deinem Umfeld zu vergleichen, da nicht jeder dieselben Startbedingungen hat.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Vergleichen ist der Anfang vom Ende, außer du kannst damit umgehen. Ich bin im Banking eingestiegen und komme mit 27 je nach Bonus so auf 110k. Ein Kollege hat gleichzeitig im Sales (nicht banking) angefangen und verdient quasi seit Einstieg knapp über 100k und aktuell bestimmt 30-40k mehr als ich.

10/10

Seit Einstieg über 100k? No way, aber ja im Sales kann man gut verdienen. Die 100k hab ich ab dem dritten Jahr auch geknackt.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Ich finde es zunächst erst einmal total bedenklich, dass sich gefühlt ausschließlich nur noch monetär verglichen wird.
Darüber hinaus macht sich auch keiner Gedanken darum, dass hinter größeren Gehältern auch oft viel mehr Arbeit steht.

Wenn ein BWLer, der 37h im Home Office abchillt und den halben Tag Netflix gucken kann, weil sonst nichts zu tun den IB'ler beneidet, der 50% mehr verdient aber mindestens doppelt so viel arbeitet hat er etwas ganz wesentlich nicht verstanden.

Es gibt nichts schlimmeres als den HomeOfficer den du beschrieben hast. Ich arbeite lieber 60h als 37,5h nur zu chillen... Dax30 Praktikum hat mir damals gezeigt, dass ein solches Arbeitsklima nichts für mich ist und meist der Grund des Unglücks vieler Leute --> Man fühlt sich einfach unbedeutend

Geschmackssache und alles eine Frage der Einstellung.
Ich bin so ein 40h "HomeOfficer", kann locker 1-2h meiner Arbeitszeit für privates Zeug verwenden und bin da total glücklich mit.
Warum es jetzt nichts schlimmeres als mich geben soll, ist mir schleierhaft.

Du scheinst dein persönliches Glück und den "Sinn" in der Arbeit zu finden. Das ist völlig in Ordnung. Bedenke jedoch bitte, dass das nicht jedem so geht.

Mein Job gefällt mir, ist für mich aber primär Erwerbstätigkeit. Von daher komme ich da super mit klar, dass ich eine eher kleine Rolle im Unternehmen habe. Dadurch fühle ich mich aber nicht unbedeutend oder bin unglücklich.

Meine persönliche Erfüllung / Zufriedenheit bekomme ich durch mein Privatleben (Familie, Hobby etc.). Bei realistisch 30-35h realer Arbeitszeit geht diese Rechnung für mich super auf.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Einstiegsgehälter bei großen Konzernen, IB, UB, etc. sind krass, ja, aber die sind ja auch nicht gerade Ottonormal.
Ich arbeite in einem IGM-Familienunternehmen auf dem Land. Dort habe ich schon die Ausbildung gemacht und während des Studiums gearbeitet. Danach bin ich dann mit 40 Stunden wieder eingestiegen.

Wenn du mehr verdienen willst, werd Fachkraft in einem größeren Unternehmen oder werde Führungskraft. Als Führungskraft eröffnest du dir nunmal neue Gehaltsregionen.

Als Industriekaufmann habe ich 53k verdient, als Bachelor FH 58k all-in und nun als frisch gebackener Teamleiter 64k all-in. Ich werde dieses Jahr 30. Eine Kollegin verdient als TL mit Ende 30 knapp 70k und mein Abteilungsleiter mit Anfang 40 ca. 100k

Die Konzerner belächeln das, mag sein, aber wenn du mit 30-40 Jahren 60-100k aufm Land verdienst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du beim Gehalt beim Stammtisch ganz oben mitspielst.

Und, ganz ehrlich, wir beide haben mit 60k+ mehr als wir zum Leben brauchen. Meine Partnerin verdient durchschnittlich und wir zahlen unser 400k Neubau EFH in 20 Jahren ab.

Ich verdiene mehr als meine Freunde (Maschinenbauer, Elektroningenieure, Meister im Handwerk, Gesellen, Industriekaufleute, Zöllner, Lehrer). Viele haben die 60k längst nicht im Blick, aber als Führungskraft entwickelt sich mein Gehalt vermutlich übertariflich.

Also, alles tutti. Ich muss keine 50 Stunden Wochen reißen und kann Urlaub machen, wann (Lehrer^^) und wie (€€) ich will.

Wichtig sind regelmäßige Gehaltsgespräche. Trau dich, deinem Vorgesetzten aufn Sack zu gehen, das erwartet er von dir.

Nur 5000 Euro Differenz mit Bachelor im Vergleich zum Industriekaufmann? Das ist extrem gut. Was ist das für ein Unternehmen?

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Einstiegsgehälter bei großen Konzernen, IB, UB, etc. sind krass, ja, aber die sind ja auch nicht gerade Ottonormal.
Ich arbeite in einem IGM-Familienunternehmen auf dem Land. Dort habe ich schon die Ausbildung gemacht und während des Studiums gearbeitet. Danach bin ich dann mit 40 Stunden wieder eingestiegen.

Wenn du mehr verdienen willst, werd Fachkraft in einem größeren Unternehmen oder werde Führungskraft. Als Führungskraft eröffnest du dir nunmal neue Gehaltsregionen.

Als Industriekaufmann habe ich 53k verdient, als Bachelor FH 58k all-in und nun als frisch gebackener Teamleiter 64k all-in. Ich werde dieses Jahr 30. Eine Kollegin verdient als TL mit Ende 30 knapp 70k und mein Abteilungsleiter mit Anfang 40 ca. 100k

Die Konzerner belächeln das, mag sein, aber wenn du mit 30-40 Jahren 60-100k aufm Land verdienst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du beim Gehalt beim Stammtisch ganz oben mitspielst.

Und, ganz ehrlich, wir beide haben mit 60k+ mehr als wir zum Leben brauchen. Meine Partnerin verdient durchschnittlich und wir zahlen unser 400k Neubau EFH in 20 Jahren ab.

Ich verdiene mehr als meine Freunde (Maschinenbauer, Elektroningenieure, Meister im Handwerk, Gesellen, Industriekaufleute, Zöllner, Lehrer). Viele haben die 60k längst nicht im Blick, aber als Führungskraft entwickelt sich mein Gehalt vermutlich übertariflich.

Also, alles tutti. Ich muss keine 50 Stunden Wochen reißen und kann Urlaub machen, wann (Lehrer^^) und wie (€€) ich will.

Wichtig sind regelmäßige Gehaltsgespräche. Trau dich, deinem Vorgesetzten aufn Sack zu gehen, das erwartet er von dir.

Nur 5000 Euro Differenz mit Bachelor im Vergleich zum Industriekaufmann? Das ist extrem gut. Was ist das für ein Unternehmen?

Das "extrem gut" bezieht sich auf den Verdienst des Industriekaufmanns. Sorry

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Einstiegsgehälter bei großen Konzernen, IB, UB, etc. sind krass, ja, aber die sind ja auch nicht gerade Ottonormal.
Ich arbeite in einem IGM-Familienunternehmen auf dem Land. Dort habe ich schon die Ausbildung gemacht und während des Studiums gearbeitet. Danach bin ich dann mit 40 Stunden wieder eingestiegen.

Wenn du mehr verdienen willst, werd Fachkraft in einem größeren Unternehmen oder werde Führungskraft. Als Führungskraft eröffnest du dir nunmal neue Gehaltsregionen.

Als Industriekaufmann habe ich 53k verdient, als Bachelor FH 58k all-in und nun als frisch gebackener Teamleiter 64k all-in. Ich werde dieses Jahr 30. Eine Kollegin verdient als TL mit Ende 30 knapp 70k und mein Abteilungsleiter mit Anfang 40 ca. 100k

Die Konzerner belächeln das, mag sein, aber wenn du mit 30-40 Jahren 60-100k aufm Land verdienst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du beim Gehalt beim Stammtisch ganz oben mitspielst.

Und, ganz ehrlich, wir beide haben mit 60k+ mehr als wir zum Leben brauchen. Meine Partnerin verdient durchschnittlich und wir zahlen unser 400k Neubau EFH in 20 Jahren ab.

Ich verdiene mehr als meine Freunde (Maschinenbauer, Elektroningenieure, Meister im Handwerk, Gesellen, Industriekaufleute, Zöllner, Lehrer). Viele haben die 60k längst nicht im Blick, aber als Führungskraft entwickelt sich mein Gehalt vermutlich übertariflich.

Also, alles tutti. Ich muss keine 50 Stunden Wochen reißen und kann Urlaub machen, wann (Lehrer^^) und wie (€€) ich will.

Wichtig sind regelmäßige Gehaltsgespräche. Trau dich, deinem Vorgesetzten aufn Sack zu gehen, das erwartet er von dir.

Nur 5000 Euro Differenz mit Bachelor im Vergleich zum Industriekaufmann? Das ist extrem gut. Was ist das für ein Unternehmen?

Das "extrem gut" bezieht sich auf den Verdienst des Industriekaufmanns. Sorry

Und mit wie vielen Jahren BE war das? Sorry aber kann mir kaum vorstellen, dass ein Standard Industriekaufmann mit wenig BE 53k verdient.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlech

Vergleichen ist halt auch so was relatives. Was ist einem überhaupt wichtig und hat man in dem Bereich das was man will? Ich beispielsweise bin eher am Leben orientiert gewesen. Hab erst mit 30 so richtig angefangen zu arbeiten, davor lieber mich in der Weltgeschichte rumgetrieben. Semesterferien und Praktikum? Never ever, warum das denn wenn man 2 Monate rumreisen kann. Jetzt 10 Jahre später hab ich mich trotz mäßigen Elan aber überzeugendem Auftreten nach ein bisschen Beratung im Konzern niedergelassen und verdiene dabei ca. 120k im Jahr. Zwar nicht mehr der Spirit den ich in der Beratung mochte und auch die Firmenparties sind deutlich langweiliger, dafür aber Feierabend vor 18 Uhr und ich kann auch mal um 15 Uhr abhauen um den lieben Hobbies nachzugehen.

Ich hab nie Kollegen wirklich das mehr an Gehalt geneidet wenn sie dafür auch reinhauen. Ist dann ja auch verdient. Tatsächlich war ich wenn dann eher neidisch auf Lehrer im Freundeskreis die mehr Freizeit als ich haben.

Wenn du mit Gehalt und Job gleichermaßen unzufirieden bist, dann tu was. Schau dich um, bewirb dich neu. Wenn dir deine Arbeit Spaß macht, du in der Gegend verwurzelt bist und Alternativen eigentlich fehlen, dann bleib da. Wie man eine Gehaltserhöhung angehen kann und Argumente dafür, da gibt es ja im Netz genug Rat.

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gelöscht

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Und was bringen mir die 50k Brutto, wenn mein Gegenüber 35k bekommt, sich einen ablachst und in der geschenkten 500k Wohnung ins Fäustchen lacht?

Und was bringen einem die 80k Brutto, wenn er aber ne kaputte Lunge/Herz/X hat und ne Lebenserwartung von 65 hat?

Du merkst, worauf ich hinaus möchte?

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlech

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Vergleichen ist halt auch so was relatives. Was ist einem überhaupt wichtig und hat man in dem Bereich das was man will? Ich beispielsweise bin eher am Leben orientiert gewesen. Hab erst mit 30 so richtig angefangen zu arbeiten, davor lieber mich in der Weltgeschichte rumgetrieben. Semesterferien und Praktikum? Never ever, warum das denn wenn man 2 Monate rumreisen kann. Jetzt 10 Jahre später hab ich mich trotz mäßigen Elan aber überzeugendem Auftreten nach ein bisschen Beratung im Konzern niedergelassen und verdiene dabei ca. 120k im Jahr. Zwar nicht mehr der Spirit den ich in der Beratung mochte und auch die Firmenparties sind deutlich langweiliger, dafür aber Feierabend vor 18 Uhr und ich kann auch mal um 15 Uhr abhauen um den lieben Hobbies nachzugehen.

Ich hab nie Kollegen wirklich das mehr an Gehalt geneidet wenn sie dafür auch reinhauen. Ist dann ja auch verdient. Tatsächlich war ich wenn dann eher neidisch auf Lehrer im Freundeskreis die mehr Freizeit als ich haben.

Wenn du mit Gehalt und Job gleichermaßen unzufirieden bist, dann tu was. Schau dich um, bewirb dich neu. Wenn dir deine Arbeit Spaß macht, du in der Gegend verwurzelt bist und Alternativen eigentlich fehlen, dann bleib da. Wie man eine Gehaltserhöhung angehen kann und Argumente dafür, da gibt es ja im Netz genug Rat.

Ja genau diese Stories meine ich ...
Wenn man schreibt trotz mäßigem Elan 120.000€ p.a

Wie sehr muss man denn dann auf die K*cke hauen ? Wie gesagt ich wüsste nicht was einem AN mehr als 80.000 zustehen würden und das liegt ganz einfach daran, dass das Unsummen für mich sind. Nicht falsch verstehen Leistung = Bezahlung aber 120k...verdammt. welche Punkte muss man dafür denn auf den Tisch legen? Das anscheinend auch noch bei unter 40h

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Zwei Ansätze habt ihr ja schon genannt

  1. Nicht vergleichen

Man darf natürlich vergleichen, aber man sollte das richtig machen und sich realistisch einzuordnen wissen. Wenn man in seinem Bekanntenkreis nur Überflieger hat, dann übersieht man halt schnell das man evtl. schon 90% hinter sich gelassen hat und ist dann trotzdem unzufrieden.

Das Forum hier krankt leider an einer solchen realistischen Einschätzung, in vielen Punkten. Für den normalen BWLer ist nun mal realistisch betrachtet bei 70-80k das Ende erreicht, in schwachen, ländlichen Gegenden evtl. schon bei 50k. Das ist aber trotzdem noch klar überdurchschnittlich und das sollte man dann auch so einzuordnen wissen und nicht auf die wenigen Prozent schielen, die bei IB/UB sehr schnell ihre >100k verdienen.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlech

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Vergleichen ist halt auch so was relatives. Was ist einem überhaupt wichtig und hat man in dem Bereich das was man will? Ich beispielsweise bin eher am Leben orientiert gewesen. Hab erst mit 30 so richtig angefangen zu arbeiten, davor lieber mich in der Weltgeschichte rumgetrieben. Semesterferien und Praktikum? Never ever, warum das denn wenn man 2 Monate rumreisen kann. Jetzt 10 Jahre später hab ich mich trotz mäßigen Elan aber überzeugendem Auftreten nach ein bisschen Beratung im Konzern niedergelassen und verdiene dabei ca. 120k im Jahr. Zwar nicht mehr der Spirit den ich in der Beratung mochte und auch die Firmenparties sind deutlich langweiliger, dafür aber Feierabend vor 18 Uhr und ich kann auch mal um 15 Uhr abhauen um den lieben Hobbies nachzugehen.

Ich hab nie Kollegen wirklich das mehr an Gehalt geneidet wenn sie dafür auch reinhauen. Ist dann ja auch verdient. Tatsächlich war ich wenn dann eher neidisch auf Lehrer im Freundeskreis die mehr Freizeit als ich haben.

Wenn du mit Gehalt und Job gleichermaßen unzufirieden bist, dann tu was. Schau dich um, bewirb dich neu. Wenn dir deine Arbeit Spaß macht, du in der Gegend verwurzelt bist und Alternativen eigentlich fehlen, dann bleib da. Wie man eine Gehaltserhöhung angehen kann und Argumente dafür, da gibt es ja im Netz genug Rat.

Klingt interessant. Was hast du studiert? Was für eine Art von Beratung hast du gemacht? Auf welcher Position sitzt du jetzt im Konzern (welche Abteilung)?

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlech

Also zusammendfassend:

  • Jeder hier im Thread findet der Ersteller soll sich nicht vergleichen.
  • Gleichzeitig erwähnt ihr aber alle beiläufig, dass ihr persönlich min. +100 k EUR verdient
    und zwar mit mitte/ende 20.

come on...
die meisten von euch sind noch Studenten und einige werden die 100k nie erreichen. Es sei denn wir erleben ne Hyperinflation.

60k mit 30 sind völlig OK. Wegen Familie, Kinder, Haus, Garten und anderen Themen - die du aktuell eh nicht hast und vorerst auch nicht haben wirst - musste dir keine unnötige Panik machen. Kommt dann ja noch ein zweites Gehalt dazu und in DE kann doch heutzutage mittelfristig jeder Troll ganz gut leben. Man muss kein Raketenwissenschaftler sein, es reicht aufgrund der schwachen Konkurrenz mittlerweile aus einfach nicht völlig behindert zu sein.

Und die Konkurrenz, welche von unten nachrückt ist noch lächerlicherer. Seit Jahren jeden Freitag streiken (FFF)... Darüber hinaus wurde aufgrund Corona und G8 die Schullaufbahn nochmals massiv komprimiert. Ferner immer weniger und dümmere Lehrer... es sind paradiesische Zustände für AN um die 30. Genieß dein Leben und lass es auf dich zukommen.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlech

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Vergleichen ist halt auch so was relatives. Was ist einem überhaupt wichtig und hat man in dem Bereich das was man will? Ich beispielsweise bin eher am Leben orientiert gewesen. Hab erst mit 30 so richtig angefangen zu arbeiten, davor lieber mich in der Weltgeschichte rumgetrieben. Semesterferien und Praktikum? Never ever, warum das denn wenn man 2 Monate rumreisen kann. Jetzt 10 Jahre später hab ich mich trotz mäßigen Elan aber überzeugendem Auftreten nach ein bisschen Beratung im Konzern niedergelassen und verdiene dabei ca. 120k im Jahr. Zwar nicht mehr der Spirit den ich in der Beratung mochte und auch die Firmenparties sind deutlich langweiliger, dafür aber Feierabend vor 18 Uhr und ich kann auch mal um 15 Uhr abhauen um den lieben Hobbies nachzugehen.

Ich hab nie Kollegen wirklich das mehr an Gehalt geneidet wenn sie dafür auch reinhauen. Ist dann ja auch verdient. Tatsächlich war ich wenn dann eher neidisch auf Lehrer im Freundeskreis die mehr Freizeit als ich haben.

Wenn du mit Gehalt und Job gleichermaßen unzufirieden bist, dann tu was. Schau dich um, bewirb dich neu. Wenn dir deine Arbeit Spaß macht, du in der Gegend verwurzelt bist und Alternativen eigentlich fehlen, dann bleib da. Wie man eine Gehaltserhöhung angehen kann und Argumente dafür, da gibt es ja im Netz genug Rat.

Ja genau diese Stories meine ich ...
Wenn man schreibt trotz mäßigem Elan 120.000€ p.a

Wie sehr muss man denn dann auf die K*cke hauen ? Wie gesagt ich wüsste nicht was einem AN mehr als 80.000 zustehen würden und das liegt ganz einfach daran, dass das Unsummen für mich sind. Nicht falsch verstehen Leistung = Bezahlung aber 120k...verdammt. welche Punkte muss man dafür denn auf den Tisch legen? Das anscheinend auch noch bei unter 40h

Ich bin’s noch mal. Wie gesagt, 10 Jahre arbeitserfahrung und einige Jährchen mit Koffer montags morgens um 5 Uhr aus dem Haus gewandert um zum Kunden zu fliegen, der dann entweder in Bielefeld oder Mexiko sitzt. Mit mäßigen Elan meinte ich bzgl. Karierre machen wollen und dafür z.b. eine Leitungsfunktion annehmen die eventuell noch mal 20.000 Euro mehr Kohle bringt aber auch deutlich mehr Stress.

Gehalt wird einfach in der Regel mehr mit Jahren der arbeitserfahrung und ganz sicher auch in meinen Augen zwingend durch arbeitgeberwechsel. In meiner ersten Firma war ich ca. 5 Jahre und hab sogar im ersten Jahr als Trainee 2500 monatlich verdient. Brutto. Nach 5 Jahren waren das ca. Die von dir angesprochenen 60.000, plus minus. das halte ich für durchaus normal wenn es der erste Arbeitgeber ist und man da frisch von der Uni rein kommt. Wenn du dann aber mehr willst, dann geht das beim selben Arbeitgeber nur noch über eine karierre mit einer deutlich höher angesiedelten Stellung oder halt über das Sich Davonmachen und woanders untergekommen. Bei mir ist es nun der 4. Arbeitgeber und jeder Wechsel hat sich meist mit bis zu 20 Prozent mehr Gehalt ausgezahlt.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlech

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Vergleichen ist halt auch so was relatives. Was ist einem überhaupt wichtig und hat man in dem Bereich das was man will? Ich beispielsweise bin eher am Leben orientiert gewesen. Hab erst mit 30 so richtig angefangen zu arbeiten, davor lieber mich in der Weltgeschichte rumgetrieben. Semesterferien und Praktikum? Never ever, warum das denn wenn man 2 Monate rumreisen kann. Jetzt 10 Jahre später hab ich mich trotz mäßigen Elan aber überzeugendem Auftreten nach ein bisschen Beratung im Konzern niedergelassen und verdiene dabei ca. 120k im Jahr. Zwar nicht mehr der Spirit den ich in der Beratung mochte und auch die Firmenparties sind deutlich langweiliger, dafür aber Feierabend vor 18 Uhr und ich kann auch mal um 15 Uhr abhauen um den lieben Hobbies nachzugehen.

Ich hab nie Kollegen wirklich das mehr an Gehalt geneidet wenn sie dafür auch reinhauen. Ist dann ja auch verdient. Tatsächlich war ich wenn dann eher neidisch auf Lehrer im Freundeskreis die mehr Freizeit als ich haben.

Wenn du mit Gehalt und Job gleichermaßen unzufirieden bist, dann tu was. Schau dich um, bewirb dich neu. Wenn dir deine Arbeit Spaß macht, du in der Gegend verwurzelt bist und Alternativen eigentlich fehlen, dann bleib da. Wie man eine Gehaltserhöhung angehen kann und Argumente dafür, da gibt es ja im Netz genug Rat.

Ja genau diese Stories meine ich ...
Wenn man schreibt trotz mäßigem Elan 120.000€ p.a

Wie sehr muss man denn dann auf die K*cke hauen ? Wie gesagt ich wüsste nicht was einem AN mehr als 80.000 zustehen würden und das liegt ganz einfach daran, dass das Unsummen für mich sind. Nicht falsch verstehen Leistung = Bezahlung aber 120k...verdammt. welche Punkte muss man dafür denn auf den Tisch legen? Das anscheinend auch noch bei unter 40h

Argumentiere mit deinem erzielten Beitrag zum UN. Wir haben als Team knapp EUR 55 Mio Net Income gehabt und sind gerade mal zu 10., da kann man doch gut argumentieren.

Ist natürlich je nach Abteilung anders.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlech

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Vergleichen ist halt auch so was relatives. Was ist einem überhaupt wichtig und hat man in dem Bereich das was man will? Ich beispielsweise bin eher am Leben orientiert gewesen. Hab erst mit 30 so richtig angefangen zu arbeiten, davor lieber mich in der Weltgeschichte rumgetrieben. Semesterferien und Praktikum? Never ever, warum das denn wenn man 2 Monate rumreisen kann. Jetzt 10 Jahre später hab ich mich trotz mäßigen Elan aber überzeugendem Auftreten nach ein bisschen Beratung im Konzern niedergelassen und verdiene dabei ca. 120k im Jahr. Zwar nicht mehr der Spirit den ich in der Beratung mochte und auch die Firmenparties sind deutlich langweiliger, dafür aber Feierabend vor 18 Uhr und ich kann auch mal um 15 Uhr abhauen um den lieben Hobbies nachzugehen.

Ich hab nie Kollegen wirklich das mehr an Gehalt geneidet wenn sie dafür auch reinhauen. Ist dann ja auch verdient. Tatsächlich war ich wenn dann eher neidisch auf Lehrer im Freundeskreis die mehr Freizeit als ich haben.

Wenn du mit Gehalt und Job gleichermaßen unzufirieden bist, dann tu was. Schau dich um, bewirb dich neu. Wenn dir deine Arbeit Spaß macht, du in der Gegend verwurzelt bist und Alternativen eigentlich fehlen, dann bleib da. Wie man eine Gehaltserhöhung angehen kann und Argumente dafür, da gibt es ja im Netz genug Rat.

Ja genau diese Stories meine ich ...
Wenn man schreibt trotz mäßigem Elan 120.000€ p.a

Wie sehr muss man denn dann auf die K*cke hauen ? Wie gesagt ich wüsste nicht was einem AN mehr als 80.000 zustehen würden und das liegt ganz einfach daran, dass das Unsummen für mich sind. Nicht falsch verstehen Leistung = Bezahlung aber 120k...verdammt. welche Punkte muss man dafür denn auf den Tisch legen? Das anscheinend auch noch bei unter 40h

Argumentiere mit deinem erzielten Beitrag zum UN. Wir haben als Team knapp EUR 55 Mio Net Income gehabt und sind gerade mal zu 10., da kann man doch gut argumentieren.

Ist natürlich je nach Abteilung anders.

Darf ich fragen welche Branche das ist? Mit wie viel eingestiegen? Fix/variabel? Geographische Lage des Unternehmens?

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Einstiegsgehälter bei großen Konzernen, IB, UB, etc. sind krass, ja, aber die sind ja auch nicht gerade Ottonormal.
Ich arbeite in einem IGM-Familienunternehmen auf dem Land. Dort habe ich schon die Ausbildung gemacht und während des Studiums gearbeitet. Danach bin ich dann mit 40 Stunden wieder eingestiegen.

Wenn du mehr verdienen willst, werd Fachkraft in einem größeren Unternehmen oder werde Führungskraft. Als Führungskraft eröffnest du dir nunmal neue Gehaltsregionen.

Als Industriekaufmann habe ich 53k verdient, als Bachelor FH 58k all-in und nun als frisch gebackener Teamleiter 64k all-in. Ich werde dieses Jahr 30. Eine Kollegin verdient als TL mit Ende 30 knapp 70k und mein Abteilungsleiter mit Anfang 40 ca. 100k

Die Konzerner belächeln das, mag sein, aber wenn du mit 30-40 Jahren 60-100k aufm Land verdienst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du beim Gehalt beim Stammtisch ganz oben mitspielst.

Und, ganz ehrlich, wir beide haben mit 60k+ mehr als wir zum Leben brauchen. Meine Partnerin verdient durchschnittlich und wir zahlen unser 400k Neubau EFH in 20 Jahren ab.

Ich verdiene mehr als meine Freunde (Maschinenbauer, Elektroningenieure, Meister im Handwerk, Gesellen, Industriekaufleute, Zöllner, Lehrer). Viele haben die 60k längst nicht im Blick, aber als Führungskraft entwickelt sich mein Gehalt vermutlich übertariflich.

Also, alles tutti. Ich muss keine 50 Stunden Wochen reißen und kann Urlaub machen, wann (Lehrer^^) und wie (€€) ich will.

Wichtig sind regelmäßige Gehaltsgespräche. Trau dich, deinem Vorgesetzten aufn Sack zu gehen, das erwartet er von dir.

Nur 5000 Euro Differenz mit Bachelor im Vergleich zum Industriekaufmann? Das ist extrem gut. Was ist das für ein Unternehmen?

Das "extrem gut" bezieht sich auf den Verdienst des Industriekaufmanns. Sorry

Und mit wie vielen Jahren BE war das? Sorry aber kann mir kaum vorstellen, dass ein Standard Industriekaufmann mit wenig BE 53k verdient.

Ich habe die Ausbildung in dem Industrieunternehmen OEM 2012 abgeschlossen. Mein Einstiegsgehalt war damals (umgerechnet auf 40 Stunden) monatlich 2.970 brutto + 3.445 Urlaubs- u. Weihnachtsgeld, also etwa 39k. Heute steigen die frisch gebackenen Kaufleute durch die Tariferhöhungen der letzten Jahre mit 44k ein (real mit weniger, weil sie 35 Stunden arbeiten).

Ich bin nach einem Jahr hochgestuft worden, damals waren das 3.400 brutto + 3.940 Urlaubs- u. Weihnachtsgeld, also etwa 44,7k. Heute ist das Grundgehalt 3.930 brutto plus 6.255 Urlaubs-, Weihnachts- und tarifliches Zusatzgeld. Also etwa 53,4k. Die Hochstufung war damals ein Glücksfall, hatte einen guten Vorgesetzten; er hat ungefragt mit dem Personalleiter gesprochen und ihn davon überzeugt, dass ich hochgestuft werden muss. Die "normale" Hochstufung nach einem Jahr würde einem Bruttojahresgehalt von 47k bei 40h Arbeit entsprechen. Alles darüber hinaus muss man dann in den darauf folgenden Jahren verhandeln. Da wird dann auch keine Rücksicht mehr auf Eingruppierungen genommen sondern es werden Absolutbeträge verhandelt, obwohl eigentlich Tarifbindung besteht.
Wenn man mit Ausbildung und einem Jahr BE 35 Stunden arbeitet geht man mit 41k nach Hause. Damit wirst du nicht reich, aber rund 2.000 netto sind ok, wenn du den Fokus auf deine Freizeit legst - das Niveau ist auch gut, wenn man wegen Kindern in Teilzeit gehen möchte.

Fachkräfte mit Hochschulabschluss setzen sich nur leicht von den Leuten mit kfm. Ausbildung ab. Unsere Wirtschaftsinformatiker B.Sc. verdienen mit 46k zum Einstieg weniger als Industriekaufleute nach dem ersten Jahr. Könnte erklären, wieso wir keine Informatiker finden.^^

Unternehmen, Region und Branche möchte ich nicht nennen. Ist aber nichts besonderes wie Chemie oder Automobil oder so - die verdienen mehr.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Ich bin Ende 30, Ausbildung und zweimal studiert, aber nur aus dem Bereich Sowi/Gewi, Note 2.

Ich verdiene aktuell E13, Stufe 3 und nehme 2720 Euro mit nach Hause. Ich weiß gar nicht, wohin mit all dem Geld, es bleiben monatlich 1300 Euro einfach so übrig.

Home Office, nette Kollegen und Überstundenabbau kommen noch on top- besser gehts nicht.

antworten
Der Einkäufer

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 05.03.2021:

Ich bin Ende 30, Ausbildung und zweimal studiert, aber nur aus dem Bereich Sowi/Gewi, Note 2.

Ich verdiene aktuell E13, Stufe 3 und nehme 2720 Euro mit nach Hause. Ich weiß gar nicht, wohin mit all dem Geld, es bleiben monatlich 1300 Euro einfach so übrig.

Home Office, nette Kollegen und Überstundenabbau kommen noch on top- besser gehts nicht.

Hast du Kinder? Wo wohnst du? Eigentum?
Einstellung klasse. Würde bei mir halt nie funktionieren, da meine Fixkosten bei 1,8k liegen. Ich bin gezwungen viel viel mehr Geld zu verdienen :(
Damals nach meiner Ausbildung dachte ich immer mit 2 netto bin ich ein gemachter Mann :-)

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Der Einkäufer schrieb am 05.03.2021:

Ich bin Ende 30, Ausbildung und zweimal studiert, aber nur aus dem Bereich Sowi/Gewi, Note 2.

Ich verdiene aktuell E13, Stufe 3 und nehme 2720 Euro mit nach Hause. Ich weiß gar nicht, wohin mit all dem Geld, es bleiben monatlich 1300 Euro einfach so übrig.

Home Office, nette Kollegen und Überstundenabbau kommen noch on top- besser gehts nicht.

Hast du Kinder? Wo wohnst du? Eigentum?
Einstellung klasse. Würde bei mir halt nie funktionieren, da meine Fixkosten bei 1,8k liegen. Ich bin gezwungen viel viel mehr Geld zu verdienen :(
Damals nach meiner Ausbildung dachte ich immer mit 2 netto bin ich ein gemachter Mann :-)

Gut dass man auf seine Fixkosten ja keinen Einfluss hat ;)

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Der Einkäufer schrieb am 05.03.2021:

Ich bin Ende 30, Ausbildung und zweimal studiert, aber nur aus dem Bereich Sowi/Gewi, Note 2.

Ich verdiene aktuell E13, Stufe 3 und nehme 2720 Euro mit nach Hause. Ich weiß gar nicht, wohin mit all dem Geld, es bleiben monatlich 1300 Euro einfach so übrig.

Home Office, nette Kollegen und Überstundenabbau kommen noch on top- besser gehts nicht.

Hast du Kinder? Wo wohnst du? Eigentum?
Einstellung klasse. Würde bei mir halt nie funktionieren, da meine Fixkosten bei 1,8k liegen. Ich bin gezwungen viel viel mehr Geld zu verdienen :(
Damals nach meiner Ausbildung dachte ich immer mit 2 netto bin ich ein gemachter Mann :-)

Ich bin 35, IT Manager, und nehme im Monat gut 6k netto mit nach Hause (40h Woche, reell eher 50 Stunden). Ich muss mich jetzt nicht gerade überarbeiten, aber glücklich macht mich die Arbeit (derzeit) definitiv nicht ... hat aber auch viel mit privaten Problemen zu tun. Außer einem großen Auto um die 100k Liste gönne ich mir sonst nichts.
Was ich damit sagen will: Geld ist definitiv nicht alles.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Es kommt in Deutschland immer mehr darauf an, vorallem seit dem Immobilienboom, wo man ein bestimmtes Gehalt verdient. Hier im Forum gibt es sehr viele Gehaltspraller, wo alles unter 100k sowieso nur ein Hungerlohn ist. Manches davon ist gelogen, aber teilweise auch nicht. Man muss auch mal schauen, wo diese Leute so viel verdienen. Da hat manch einer 100k in Frankfurt oder München, bezahlt dafür schnell mal 1,5 Mio für ein Haus, das geht ohne dicke Erbschaft nur mit ziemlich steiler Karriere. Während jemand im Norden, Osten oder Teilen von NRWs mit 60k problemlos ein Haus kaufen kann und sich für seine 60k nicht sein Leben dem Job komplett unterordnen muss.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Der Einkäufer schrieb am 05.03.2021:

Ich bin Ende 30, Ausbildung und zweimal studiert, aber nur aus dem Bereich Sowi/Gewi, Note 2.

Ich verdiene aktuell E13, Stufe 3 und nehme 2720 Euro mit nach Hause. Ich weiß gar nicht, wohin mit all dem Geld, es bleiben monatlich 1300 Euro einfach so übrig.

Home Office, nette Kollegen und Überstundenabbau kommen noch on top- besser gehts nicht.

Hast du Kinder? Wo wohnst du? Eigentum?
Einstellung klasse. Würde bei mir halt nie funktionieren, da meine Fixkosten bei 1,8k liegen. Ich bin gezwungen viel viel mehr Geld zu verdienen :(

Ich habe weder Immobilie, noch Kinder. Das ist auch der Grund dafür, das monatlich ein großer Batzen übrig bleibt.
Ich wohne zudem meistens bei meinem Freund, sprich weniger Strom- und Wasserkosten für meine kleine Wohnung.
Ich habe auch nur 700 Euro Fixkosten aufgrund meiner 50qm Bude plus Versicherungen, Fitness und Netflix

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 05.03.2021:

Es kommt in Deutschland immer mehr darauf an, vorallem seit dem Immobilienboom, wo man ein bestimmtes Gehalt verdient. Hier im Forum gibt es sehr viele Gehaltspraller, wo alles unter 100k sowieso nur ein Hungerlohn ist. Manches davon ist gelogen, aber teilweise auch nicht. Man muss auch mal schauen, wo diese Leute so viel verdienen. Da hat manch einer 100k in Frankfurt oder München, bezahlt dafür schnell mal 1,5 Mio für ein Haus, das geht ohne dicke Erbschaft nur mit ziemlich steiler Karriere. Während jemand im Norden, Osten oder Teilen von NRWs mit 60k problemlos ein Haus kaufen kann und sich für seine 60k nicht sein Leben dem Job komplett unterordnen muss.

Ich bin Anfang 30, verdiene 70k für 35h und wohne im Ruhrpott. Familie ist zufrieden, allen geht es gut, WL-Balance passt. 10k mehr oder weniger würden da dran nichts ändern.

@TE: 60k mit Anfang 30 ist alles andere als schlecht. Dein Lebensglück sollte aber nicht von dieser Zahl abhängig sein.

antworten
faxmax

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Anfang 30 ist 60K sicher nicht schlecht aber nur mit Bachelor wird es auf Dauer schwer. Nach meiner Erfahrung wirst du bei ca. 72K am Ende der Fahnenstange sein.

Ich bin mit Mitte 30 nochmal ins Ausland gegangen, 5 Jahre Fernost, und habe dort neben der Arbeit meinen Master gemacht. Habe dann Ende 2020 diverse Angebote aus ganz D um die ~100K bekommen und ein sehr gutes mit 118K angenommen (Letzte Stufe IGM ERA aber noch Tarifvertrag mit Ü-Stunden etc. pp.).

Wenn du in D in einer Firma bleibst wird das schwer, innerhalb der Firma ins Ausland gehen kann auch helfen aber der Master öffnet da andere Türen, grade im IGM Bereich was die Einstufung angeht. Es gibt immer Wege auch nur mit Bachelor weiterzukommen aber dann muss man in der Firma ein gutes Netzwerk haben das einen pusht, Bildung macht das dann automatisch über den Rahmentarifvertrag.

Die Region spielt irgendwann keine Rolle mehr. Ich hatte Angebote aus ca. 10 der 16 Bundesländer und die waren alle recht identisch. Am Ende war das beste Angebot auch noch eher ländlich so dass, wir schön leben können und viel Platz für die Kinder haben. Unser Ort, auch Firmen HQ mit 20 Standorten weltweit, ist in ner 20K Einwohner Gemeinde in einer sehr ländlichen Region. Das man in Ballungsräumen mehr verdient kann ich so nicht bestätigen.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

faxmax schrieb am 26.04.2021:

Die Region spielt irgendwann keine Rolle mehr. Ich hatte Angebote aus ca. 10 der 16 Bundesländer und die waren alle recht identisch. Am Ende war das beste Angebot auch noch eher ländlich so dass, wir schön leben können und viel Platz für die Kinder haben. Unser Ort, auch Firmen HQ mit 20 Standorten weltweit, ist in ner 20K Einwohner Gemeinde in einer sehr ländlichen Region. Das man in Ballungsräumen mehr verdient kann ich so nicht bestätigen.

Sehr gut, das ist genau das, was ich hier immer schreibe. Wer gut ist, der sucht sich aus wo er leben möchte und das sind wenn man einigermaßen schlau ist sicher nicht die paar sehr teuren Großstädte. Wer das nicht kann, wer in einer solchen Stadt arbeiten muss, weil er woanders keinen brauchbaren Job findet, der ist schlicht nicht gut und braucht sich dann auch nicht beschweren, wenn maximal ein durchschnittliches Leben drin ist.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

"Ausbildung, Bachelor fh, Auslandserfahrung und 5 Jahren Berufserfahrung"
"in einer eher ländlichen Gegend beim IG Metall"

  1. Kein starkes Profil...
  2. ... und Arbeitsplatz ist mitten im Nirgendwo

da sind 60k doch ganz passabel

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Was ist denn dann ein "überdurchschnittliches Leben" - EFH irgendwo in der Pampa, aber Hauptsache der eigene Mercedes hat ein paar PS mehr als der vom Nachbarn? Wie armselig.

WiWi Gast schrieb am 26.04.2021:

faxmax schrieb am 26.04.2021:

Die Region spielt irgendwann keine Rolle mehr. Ich hatte Angebote aus ca. 10 der 16 Bundesländer und die waren alle recht identisch. Am Ende war das beste Angebot auch noch eher ländlich so dass, wir schön leben können und viel Platz für die Kinder haben. Unser Ort, auch Firmen HQ mit 20 Standorten weltweit, ist in ner 20K Einwohner Gemeinde in einer sehr ländlichen Region. Das man in Ballungsräumen mehr verdient kann ich so nicht bestätigen.

Sehr gut, das ist genau das, was ich hier immer schreibe. Wer gut ist, der sucht sich aus wo er leben möchte und das sind wenn man einigermaßen schlau ist sicher nicht die paar sehr teuren Großstädte. Wer das nicht kann, wer in einer solchen Stadt arbeiten muss, weil er woanders keinen brauchbaren Job findet, der ist schlicht nicht gut und braucht sich dann auch nicht beschweren, wenn maximal ein durchschnittliches Leben drin ist.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Finde nicht, dass das immer etwas damit zu tun hat ob man gut ist oder nicht. Ich lebe einfach sehr gerne in/neben Großstadt, da ich Single bin und es mir auf dem Land furchtbar langweilig wäre.

WiWi Gast schrieb am 26.04.2021:

faxmax schrieb am 26.04.2021:

Die Region spielt irgendwann keine Rolle mehr. Ich hatte Angebote aus ca. 10 der 16 Bundesländer und die waren alle recht identisch. Am Ende war das beste Angebot auch noch eher ländlich so dass, wir schön leben können und viel Platz für die Kinder haben. Unser Ort, auch Firmen HQ mit 20 Standorten weltweit, ist in ner 20K Einwohner Gemeinde in einer sehr ländlichen Region. Das man in Ballungsräumen mehr verdient kann ich so nicht bestätigen.

Sehr gut, das ist genau das, was ich hier immer schreibe. Wer gut ist, der sucht sich aus wo er leben möchte und das sind wenn man einigermaßen schlau ist sicher nicht die paar sehr teuren Großstädte. Wer das nicht kann, wer in einer solchen Stadt arbeiten muss, weil er woanders keinen brauchbaren Job findet, der ist schlicht nicht gut und braucht sich dann auch nicht beschweren, wenn maximal ein durchschnittliches Leben drin ist.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Nicht jede Branche ist im ländlichen Raum vertreten.
Insofern ist dein Beitrag Unsinn.

WiWi Gast schrieb am 26.04.2021:

Sehr gut, das ist genau das, was ich hier immer schreibe. Wer gut ist, der sucht sich aus wo er leben möchte und das sind wenn man einigermaßen schlau ist sicher nicht die paar sehr teuren Großstädte. Wer das nicht kann, wer in einer solchen Stadt arbeiten muss, weil er woanders keinen brauchbaren Job findet, der ist schlicht nicht gut und braucht sich dann auch nicht beschweren, wenn maximal ein durchschnittliches Leben drin ist.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.04.2021:

Nicht jede Branche ist im ländlichen Raum vertreten.
Insofern ist dein Beitrag Unsinn.

Nicht jede Branche, korrekt, aber nahezu jeder BWLer-Job kann branchenunabhängig ausgeübt werden. Bin ich als Controller, HR-Mitarbeiter, im Marketing, IT-nahen Bereichen, etc. von irgendeiner Branche abhängig? Nein, in keinster Weise. Selbst im Vertrieb ist das nicht zwingend gegeben. Und selbst wenn man wirklich von der Branche abhängig ist, sind immer noch die meisten Branchen in sehr vielen Regionen vertreten.

Die Schnittmenge aus "mein Job ist von einer Branche abhängig" und "die Branche gibt es nur in wenigen Großstädten" ist sehr klein. Diese Abhängigkeiten und Probleme kennt man, bevor man den jeweiligen Beruf ergreift. Wer im Nachhinein jammert, er könne sich z.B. in München nichts aufbauen, weil die Preise viel zu hoch sind, der hat vorher einfach die Tatsachen verdrängt. Das Thema war schon aktuell als ich vor knapp 15 Jahren mit dem Studium fertig war, selbst da war klar, München lohnt nur mit überdurchschnittlicher Karriere. Wenn man sich das nicht zutraut oder gar nicht die Ambitionen hat, wegbleiben.

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faxmax

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.04.2021:

Nicht jede Branche ist im ländlichen Raum vertreten.
Insofern ist dein Beitrag Unsinn.

Welche Branchen sind da so Hip das sie nicht im ländlichen stattfinden und trotzdem gut Zahlen?

Führungskraft am Flughafen fällt mir ein, oder vlt S+U Bahnbetreiber und evtl noch Überseehäfen die sind schon alle recht fix aber grade Industrie und Dienstleister gibt es doch überall. Selbst Pharma und Medizin sind in vielen Bereichen aus den Großstädten weg, nicht unbedingt in Kleinstädte aber eher so die mittel Großen Bereiche. In der Großstadt gibt es eher das Problem das zu viele Glücksritter unterwegs sind die sich gegenseitig beim Lohn unterbieten weil sie durch irgendwelche Foren falsche Vorstellungen vom Gehalt haben. Ich würde mal sagen 90% der Leute die Ihr Gehalt posten sind Leute die unglücklich sind und zu wenig verdienen und diese vergleichen sich dann immer in ihrer eigenen Peer Gruppe.

Kommt mal einer mit nem "normalen" Gehalt wird der immer gleich als realitätsferner Überflieger beschimpft. Bei meinen Bewerbungen in Berlin und Hamburg hab ich oft gehört das ich zu viel verlange und es genug Leute gibt die für weniger arbeiten würden. Jetzt aufm Land kam das Angebot ohne das über meine Wünsche gesprochen wurde. 20K mehr als ich in Berlin angefragt hatte und ~35K mehr als mir in Berlin angeboten wurden. Vlt. sollte man die Branche manchmal überdenken. Der Fachkräftemangel lässt die Firmen auf dem Land viel mehr bezahlen weil da eben nicht 100 Bewerber Schlange stehen.

In die nächste Mio Stadt bin ich ca. 1h mit der Bahn in die Innenstadt unterwegs, das braucht man in Berlin auch oft von A nach B selbst wenn man halbwegs zentral wohnt. Und grade jetzt wo alle Bars, Resturants, Clubs etc pp zu sind hab ich wenigstens noch Natur. Supermärkte sind die selben, Amazon liefert auch hier an einem Tag und Glasfaser hab ich auch schon. Da fallen mir kaum noch Gründe für Großstädte ein.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Es geht bei dem ganzen Thema ja auch nicht um 5 Top Städte vs. Pampa mit 500 Einwohner Dorf. Dazwischen gibt es sehr viele Schattierungen.
Ich hab neulich von einer interessanten Studie gelesen, dort wurden Immobilienpreisen in den deutschen Großstädten mit dem jeweils vor Ort üblichem Durchschnittsgehalt bewertet. Dort gab es Unterschiede von bis zu Faktor 5!!!!! Sprich, der Münchner (war natürlich auf Platz 1) muss mit seinem Gehalt für die gleiche Immobilie 5 mal so lange arbeiten als jemand in einer sehr günstigen Großstadt mit seinem Gehalt dort. Das führt doch sehr plakativ vor Augen, wie idiotisch die ganze Lage mittlerweile ist. Wer sich München und ein paar andere Städte freiwillig antut, dem ist echt nicht mehr zu helfen. Sofern man überhaupt mal an Familie denkt und ein Eigenheim anstrebt muss man das eigentlich kategorisch ablehnen.

Um den Bogen zum Thema zu spannen: Überall anders kommt man mit 60k schon relativ weit und kann auf jeden Fall überdurchschnittlich gut leben.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Die Finanzbranche zum Beispiel. Quasi im ländlichen Raum nicht existent.

faxmax schrieb am 26.04.2021:

Welche Branchen sind da so Hip das sie nicht im ländlichen stattfinden und trotzdem gut Zahlen?

Führungskraft am Flughafen fällt mir ein, oder vlt S+U Bahnbetreiber und evtl noch Überseehäfen die sind schon alle recht fix aber grade Industrie und Dienstleister gibt es doch überall. Selbst Pharma und Medizin sind in vielen Bereichen aus den Großstädten weg, nicht unbedingt in Kleinstädte aber eher so die mittel Großen Bereiche. In der Großstadt gibt es eher das Problem das zu viele Glücksritter unterwegs sind die sich gegenseitig beim Lohn unterbieten weil sie durch irgendwelche Foren falsche Vorstellungen vom Gehalt haben. Ich würde mal sagen 90% der Leute die Ihr Gehalt posten sind Leute die unglücklich sind und zu wenig verdienen und diese vergleichen sich dann immer in ihrer eigenen Peer Gruppe.

Kommt mal einer mit nem "normalen" Gehalt wird der immer gleich als realitätsferner Überflieger beschimpft. Bei meinen Bewerbungen in Berlin und Hamburg hab ich oft gehört das ich zu viel verlange und es genug Leute gibt die für weniger arbeiten würden. Jetzt aufm Land kam das Angebot ohne das über meine Wünsche gesprochen wurde. 20K mehr als ich in Berlin angefragt hatte und ~35K mehr als mir in Berlin angeboten wurden. Vlt. sollte man die Branche manchmal überdenken. Der Fachkräftemangel lässt die Firmen auf dem Land viel mehr bezahlen weil da eben nicht 100 Bewerber Schlange stehen.

In die nächste Mio Stadt bin ich ca. 1h mit der Bahn in die Innenstadt unterwegs, das braucht man in Berlin auch oft von A nach B selbst wenn man halbwegs zentral wohnt. Und grade jetzt wo alle Bars, Resturants, Clubs etc pp zu sind hab ich wenigstens noch Natur. Supermärkte sind die selben, Amazon liefert auch hier an einem Tag und Glasfaser hab ich auch schon. Da fallen mir kaum noch Gründe für Großstädte ein.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Einstiegsgehälter bei großen Konzernen, IB, UB, etc. sind krass, ja, aber die sind ja auch nicht gerade Ottonormal.
Ich arbeite in einem IGM-Familienunternehmen auf dem Land. Dort habe ich schon die Ausbildung gemacht und während des Studiums gearbeitet. Danach bin ich dann mit 40 Stunden wieder
eingestiegen.

Wenn du mehr verdienen willst, werd Fachkraft in einem größeren Unternehmen oder werde Führungskraft. Als Führungskraft eröffnest du dir nunmal neue Gehaltsregionen.

Als Industriekaufmann habe ich 53k verdient, als Bachelor FH 58k all-in und nun als frisch gebackener Teamleiter 64k all-in. Ich werde dieses Jahr 30. Eine Kollegin verdient als TL mit Ende 30 knapp 70k und mein Abteilungsleiter mit Anfang 40 ca. 100k

Die Konzerner belächeln das, mag sein, aber wenn du mit 30-40 Jahren 60-100k aufm Land verdienst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du beim Gehalt beim Stammtisch ganz oben mitspielst.

Und, ganz ehrlich, wir beide haben mit 60k+ mehr als wir zum Leben brauchen. Meine Partnerin verdient durchschnittlich und wir zahlen unser 400k Neubau EFH in 20 Jahren ab.

Ich verdiene mehr als meine Freunde (Maschinenbauer, Elektroningenieure, Meister im Handwerk, Gesellen, Industriekaufleute, Zöllner, Lehrer). Viele haben die 60k längst nicht im Blick, aber als Führungskraft entwickelt sich mein Gehalt vermutlich übertariflich.

Also, alles tutti. Ich muss keine 50 Stunden Wochen reißen und kann Urlaub machen, wann (Lehrer^^) und wie (€€) ich will.

Wichtig sind regelmäßige Gehaltsgespräche. Trau dich, deinem Vorgesetzten aufn Sack zu gehen, das erwartet er von dir.

Mit 60k hat man defintiv nicht mehr als man zum GUTEN Leben braucht. Ich verdiene 1 Jahr nach dem Studium 70k EUR und finde nicht, dass das zum guten Leben reicht.
Klar für Miete Essen reicht es. Aber schöne Urlaube, Eigenheim, Boot mit Liegeplatz sind damit leider nicht drin.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.04.2021:

Einstiegsgehälter bei großen Konzernen, IB, UB, etc. sind krass, ja, aber die sind ja auch nicht gerade Ottonormal.
Ich arbeite in einem IGM-Familienunternehmen auf dem Land. Dort habe ich schon die Ausbildung gemacht und während des Studiums gearbeitet. Danach bin ich dann mit 40 Stunden wieder
eingestiegen.

Wenn du mehr verdienen willst, werd Fachkraft in einem größeren Unternehmen oder werde Führungskraft. Als Führungskraft eröffnest du dir nunmal neue Gehaltsregionen.

Als Industriekaufmann habe ich 53k verdient, als Bachelor FH 58k all-in und nun als frisch gebackener Teamleiter 64k all-in. Ich werde dieses Jahr 30. Eine Kollegin verdient als TL mit Ende 30 knapp 70k und mein Abteilungsleiter mit Anfang 40 ca. 100k

Die Konzerner belächeln das, mag sein, aber wenn du mit 30-40 Jahren 60-100k aufm Land verdienst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du beim Gehalt beim Stammtisch ganz oben mitspielst.

Und, ganz ehrlich, wir beide haben mit 60k+ mehr als wir zum Leben brauchen. Meine Partnerin verdient durchschnittlich und wir zahlen unser 400k Neubau EFH in 20 Jahren ab.

Ich verdiene mehr als meine Freunde (Maschinenbauer, Elektroningenieure, Meister im Handwerk, Gesellen, Industriekaufleute, Zöllner, Lehrer). Viele haben die 60k längst nicht im Blick, aber als Führungskraft entwickelt sich mein Gehalt vermutlich übertariflich.

Also, alles tutti. Ich muss keine 50 Stunden Wochen reißen und kann Urlaub machen, wann (Lehrer^^) und wie (€€) ich will.

Wichtig sind regelmäßige Gehaltsgespräche. Trau dich, deinem Vorgesetzten aufn Sack zu gehen, das erwartet er von dir.

Mit 60k hat man defintiv nicht mehr als man zum GUTEN Leben braucht. Ich verdiene 1 Jahr nach dem Studium 70k EUR und finde nicht, dass das zum guten Leben reicht.
Klar für Miete Essen reicht es. Aber schöne Urlaube, Eigenheim, Boot mit Liegeplatz sind damit leider nicht drin.

„Boot mit Liegeplatz“ :DDD made my day
Den einzigen aus meiner Familie den ich kenne und sich den Luxus eines Bootes geleistet hat, war Unternehmer mit einem Jahreseinkommen > 1 Mio

Da gehörst du zu den Top 1-10%
Komm mal in der Realität an, nicht jeder kann auf Monaconiveau leben

60k brt sind etwa 3.1k nt mtl
Selbst in München kann man damit leben

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Mein Vater hat bis zur Rente 60k Brutto verdient und konnte dadurch eine Familie mit 2 Kindern ernähren (Mutter Hausfrau). Entspannt euch mal.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Bin 34 und verdiene jetzt nach 4 Jahren BE als Controller 62,5k Grundgehalt plus 9 - 14 % variablen Bonus. Komme also auf 68-71k / Jahr.

Zufrieden bin ich damit. Aber große Luftsprünge mache ich damit auch nicht. Ist halt ein normales Gehalt im Großkonzern - aber von IGM Wunderwelt ein ganzes Stück entfernt. Zudem habe ich auch 39h und nicht 35h.

Auch werde ich nie groß relevant erben, weshalb das große freistehende Haus auf 1500qm Grundstück wohl auch nichts werden wird. Von daher werde ich mir wohl meine 500k zusammensparen und mit 55 oder 60 Deutschland verlassen und irgendwo günstig in Asien meinen Lebensabend genießen. 1/10 davon habe ich zumindest schonmal.

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faxmax

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.04.2021:

Die Finanzbranche zum Beispiel. Quasi im ländlichen Raum nicht existent.

Ich hatte ein Angebot der Fondsdepotbank in Hof, würde ich jetzt nicht als Großstadt bezeichnen und auch die VW Bank in Braunschweig hatte Interesse, auch nicht wirklich so eine Megametropole und mit 20min pendeln ist man wirklich sehr ländlich.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

In MUC (+ Paar andere DE-Metropolen) nicht schlecht, aber evtl. Durchschnitt unter Akademiker mittlerweile (keine Statistik, sondern eher ein Gefuehl)

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Vorposter hat schon Recht.
Mit 60k ist man an der Armutsgrenze:

500€/Monat Notgroschen aufsparen
1500€ in Aktien/ETFs
800€ Miete
200€ Kryptos

Hab also allein 3k Fixkosten im
Monat und dann nichtmal mehr Geld für trocken Brot übrig.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 27.04.2021:

Vorposter hat schon Recht.
Mit 60k ist man an der Armutsgrenze:

500€/Monat Notgroschen aufsparen
1500€ in Aktien/ETFs
800€ Miete
200€ Kryptos

Hab also allein 3k Fixkosten im
Monat und dann nichtmal mehr Geld für trocken Brot übrig.

Du meinst wohl trocken Boot.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Haha 2200 EUR gespart, dass Ganze als Fixkosten sehen und dann sagen fürs Brot reicht es nicht :D. Genau mein Humor.

WiWi Gast schrieb am 27.04.2021:

Vorposter hat schon Recht.
Mit 60k ist man an der Armutsgrenze:

500€/Monat Notgroschen aufsparen
1500€ in Aktien/ETFs
800€ Miete
200€ Kryptos

Hab also allein 3k Fixkosten im
Monat und dann nichtmal mehr Geld für trocken Brot übrig.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 27.04.2021:

Vorposter hat schon Recht.
Mit 60k ist man an der Armutsgrenze:

500€/Monat Notgroschen aufsparen
1500€ in Aktien/ETFs
800€ Miete
200€ Kryptos

Hab also allein 3k Fixkosten im
Monat und dann nichtmal mehr Geld für trocken Brot übrig.

Deswegen haben wir ja auch den Parallelthread "Mindeslohn für Akademiker". 60k sind da schon extrem knapp angesetzt.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Neben dem Mangel mancher Branchen in ländlichen Gegenden fehlen da aber oft auch die großen (v. a. deutschen) Konzerne dort bis auf ein paar Ausnahmen nicht vorhanden sind. Und was Jobsicherheit und Karrieremöglichkeiten angeht kommen da kleine Firmen leider nicht ran.

Ich wäre sofort dabei in eine kleine Großstadt zu ziehen wenn es da entsprechende Konzerne gibt.

Die Alternative wäre nicht bei einem Arbeitgeber bleiben zu wollen und den Arbeitgeber zu wechseln um Karriere zu machen. Aber auch das ist in kleinen Städten schwieriger, da es einfach weniger potentielle andere Arbeitgeber gibt.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Was verdient denn ein deutscher Arbeitnehmer überhaupt durchschnittlich pro Monat brutto/netto?

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Karlmags

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Immer dieses Pampa-Bashing. Dort zu leben, wo seine Lieben sind, ist sowieso die Endstufe. Was will ich denn in München, wenn Familie und Freunde anderswo sind? Klar, könnt ihr machen, kann ich nur nicht nachvollziehen. Ich war 6 Jahre lang weg, jetzt bin ich wieder in meinem Kuhdorf und es war die richtige Entscheidung, zurückzukommen. Ich bin jetzt Spießer mit Kombi und Eigenheim. 64k mit 29 als TL, 1600 Seelen Dorf, ich hab alles was ich brauch und verdiene mehr als die meisten meiner Freunde. Aber mit 64k wirste auch nicht reich. Ich kann mir alles leisten, was Ottonormal so braucht. Haus, Urlaub, Kinder, Auto,.. nur istnatürlich die Frage ob ich dafür auch tatsächlich ausgebe.

Ich fahr Opel, was will ich mit nem Benz? Nur weil der Nachbar A6 fährt nachziehen? Ich fahr 10k KM p.a., das wär Unsinn! Ich hab 150qm, was will ich mit 200qm? Nur weil der Nachbar 190qm hat? Ich hab 2 Kinderzimmer, was will ich mehr? Statussymbole sind wie leere Kalorien, schmecken kurz gut, aber dafür musst du auch strampeln ;-) mit 60k ist das hier alles wunderbar zu machen. Meine Nachbarn haben vmtl. sogar niedrigeres regelmäßiges Einkommen (Handwerker) und auch die kommen klar. kA ob sie geerbt haben, schwarz arbeiten oder sich 30-35 Jahre verschuldet haben, aber ist mir auch egal; hier kann sich jeder ein Spießerleben leisten: Emsland.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Hast du schonmal von Google gehört?

WiWi Gast schrieb am 27.04.2021:

Was verdient denn ein deutscher Arbeitnehmer überhaupt durchschnittlich pro Monat brutto/netto?

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Ich bin nach dem Studium nach München gezogen (2017) und hatte bislang nie Probleme, mit meinem Gehalt gut leben zu können und trotzdem einiges zu sparen.

Habe während des Studiums in 5 bzw. 6 anderen Städten in Deutschland gewohnt. Der Hauptkostenfaktor ist definitiv die Miete in München. Ansonsten sehe ich keine großen Differenzen zu anderen großen Städten.

Für mich ist München aufgrund meiner Branche in Deutschland auch alternativlos. Ich arbeit bei einem er "Big-Tech" Unternehmen und mein ganzes Team sitzt hier und auch ein Großteil unserer wichtigsten Kunden (Automotive). Natürlich könnte ich auf dem Land günstiger wohnen, aber die Abstriche beim Gehalt wären so hoch, dass ich definitiv "weniger Geld am Monatsende hätte".

Zum eigentlichen Thema: 60k ist, wie bereits beschrieben, sehr subjektiv. In München stehst du damit tatsächlich nicht besonders gut da. In anderen Regionen kann man damit sehr sehr gut leben.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

70% aller Deutschen werden Deutschen werden NIE in ihrem Leben 60k Brutto im Jahr verdienen.
Nichtsdestotrotz gibt es auch bereits 21 Jährige die so viel verdienen können. Andere in dem Alter haben 800 Euro zum Leben.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Also ich hatte mit 30 auch 60.000 verdient. Lebe in Hannover und arbeite als Sachbearbeiter (Ausbildung zum Industriekaufmann). Also für mich war das viel Geld weil ich mit meiner jetzigen Frau nie auf das Geld schauen musste. Mehrere Urlaube in 5 Sterne Hotels im Jahr. Immer essen gehen usw. hatten zusammen über 5000 netto raus und ne Mietwohnung für 600 warm. Also top. Jetzt 10 Jahre später bin ich bei 70.000 bei der gleichen Firma und dem gleichen Job. Aber jetzt 2 Kinder und ein neues Haus dazu. Meine Frau arbeitet nur noch Teilzeit und wir sind immer noch bei über 5000 netto und wir haben finanziell null Sorgen. Wenn das Geld nicht reicht dann macht man was falsch. Zumindest in Niedersachsen. München wäre es vermutlich anders weil da bereits unser 350.000€ Haus 1,5 Millionen kostet was unglaublich ist.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Der Preisunterschied Haus zwischen Frankfurt und Kassel ist ähnlich groß. Das findet man in vielen Gegenden Deutschlands. Da muss man nicht nur auf München sehen.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Also ich hatte mit 30 auch 60.000 verdient. Lebe in Hannover und arbeite als Sachbearbeiter (Ausbildung zum Industriekaufmann). Also für mich war das viel Geld weil ich mit meiner jetzigen Frau nie auf das Geld schauen musste. Mehrere Urlaube in 5 Sterne Hotels im Jahr. Immer essen gehen usw. hatten zusammen über 5000 netto raus und ne Mietwohnung für 600 warm. Also top. Jetzt 10 Jahre später bin ich bei 70.000 bei der gleichen Firma und dem gleichen Job. Aber jetzt 2 Kinder und ein neues Haus dazu. Meine Frau arbeitet nur noch Teilzeit und wir sind immer noch bei über 5000 netto und wir haben finanziell null Sorgen. Wenn das Geld nicht reicht dann macht man was falsch. Zumindest in Niedersachsen. München wäre es vermutlich anders weil da bereits unser 350.000€ Haus 1,5 Millionen kostet was unglaublich ist.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Wenn Du eine Immobilie erbst ist 60k mehr als genug. Wenn Du, so wie ich, keine Erbschaft erwartest und die Frau nur Sekretärin ist... Tja... Ich bin nun mit 33 bei 120k Gesamtbrutto / Jahr aber sehe nicht wie ich mir jemals ein Eigenheim hier im Süden leisten kann. Unser Plan ist daher: Sparen, sparen und nochmal sparen bis wir 40 sind und dann ab nach Pirmasens wo wir ein Haus cash kaufen und dort beide für 60k oder weniger arbeiten. Weil mehr braucht man dort nicht.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Wenn Du eine Immobilie erbst ist 60k mehr als genug. Wenn Du, so wie ich, keine Erbschaft erwartest und die Frau nur Sekretärin ist... Tja... Ich bin nun mit 33 bei 120k Gesamtbrutto / Jahr aber sehe nicht wie ich mir jemals ein Eigenheim hier im Süden leisten kann. Unser Plan ist daher: Sparen, sparen und nochmal sparen bis wir 40 sind und dann ab nach Pirmasens wo wir ein Haus cash kaufen und dort beide für 60k oder weniger arbeiten. Weil mehr braucht man dort nicht.

richtig so, sparen, sparen, sparen, nichts erleben und dein Leben für ein Haus opfern. Du hast deine Mission auf der Erde erfüllt - ein Haus gebaut/gekauft!

antworten
Karlmags

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 09.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Wenn Du eine Immobilie erbst ist 60k mehr als genug. Wenn Du, so wie ich, keine Erbschaft erwartest und die Frau nur Sekretärin ist... Tja... Ich bin nun mit 33 bei 120k Gesamtbrutto / Jahr aber sehe nicht wie ich mir jemals ein Eigenheim hier im Süden leisten kann. Unser Plan ist daher: Sparen, sparen und nochmal sparen bis wir 40 sind und dann ab nach Pirmasens wo wir ein Haus cash kaufen und dort beide für 60k oder weniger arbeiten. Weil mehr braucht man dort nicht.

richtig so, sparen, sparen, sparen, nichts erleben und dein Leben für ein Haus opfern. Du hast deine Mission auf der Erde erfüllt - ein Haus gebaut/gekauft!

Es ist im übrigen möglich, ein erfülltes Leben mit wenigen Ausgaben zu führen. Auch ist es möglich, viel mit wenig Geld zu erleben. Zudem kann kann auch Spaß machen. Viele geben sich aus Bequemlichkeit der Lifestyleinflation hin, aber das muss nicht sein.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht....

Hm, wenn ich das jetz so lese und mal ein wenig nachdenke....

Ich bin 45 Jahre alt. Ich bin habe eine Bankausbildung und ein abgeschlossenes Studium. Von 60.000,- Euro brutto bin ich weit genug weg...

Ok, ich verdiene mehr als ich in Wirklichkeit bekomme. Ist so. Aber ich frage mich in diesem Forum, das ich seit 17 Jahren begleite, was eignetlich mit den Leuten hier los ist....

Ich vermisse den DAX-Einkäufer....waren immer konstruktive Beiträge...wo isser hin?

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Der Thread hier zeigt mal wieder, wie sehr es an realistischer Selbsteinschätzung mangelt. Mit 70000 Euro als Single ( ca 3500 Euro netto) gehört ihr zu den "Reichen" und den oberen 10% bezüglich eures Einkommens.
Der Median in Deutschland liegt bei 3200 Euro brutto ca ( sprich die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger). 20 % alle Arbeitnehmer in D sind im Niedriglohnsektor beschäftigt ( und verdienen weniger als 11.20 Euro in der Stunde)
Natürlich ist das hier ein Wiwi Forum und es bewegen sich anscheinend nur Leute hier, die zu den Top 5% gehören ( oder gehören wollen) aber gleichzeitig scheinen diese Top Arbeitnehmer möglichst schnell irgendwo ein EFH im Speckgürtel beziehen und 25 Jahre ihre Bude abbezahlen wollen ( das eine will irgendwie so gar nicht zum andern passen)
Da denken Leute mit 60 000 Euro ihr Verdienst wäre schlecht, weil irgendwelche Internet Trolle ihnen das Blaue vom Himmel lügen....man kann es sich nicht ausdenken

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

dieses Forum mit den ganzen Highpotenzials mit 100k nach 3 Jahren T1 UB und Exit als Teamleiter in IGM verfälscht die Realität.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

100% Zustimmung. Aber bitte lasse diese Vergleiche zum Median- und Durchschnittseinkommen.

Hier ist natürlich vieles verzehrt durch Gut- und Besserverdiener. Dennoch ist die Zielgruppe des Formus wirklich nicht der Niedriglohnsektor, welcher den Schnitt merklich nach unten zieht.

Und das Thema "Top10%" ist auch ein schwieriges, da du lediglich den absoluten Lohn betrachtest und die Ausgabenseite vernachlässigst. 3.500 EUR netto bei hohen Fixkosten erlauben dir kein komfortables Leben. Auf der anderen Seite, kannst du mit 2.500 EUR und geringen Fixkosten sehr sehr gut leben.

Daher bitte immer in den Kontext setzen. Danke!

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Der Thread hier zeigt mal wieder, wie sehr es an realistischer Selbsteinschätzung mangelt. Mit 70000 Euro als Single ( ca 3500 Euro netto) gehört ihr zu den "Reichen" und den oberen 10% bezüglich eures Einkommens.
Der Median in Deutschland liegt bei 3200 Euro brutto ca ( sprich die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger). 20 % alle Arbeitnehmer in D sind im Niedriglohnsektor beschäftigt ( und verdienen weniger als 11.20 Euro in der Stunde)
Natürlich ist das hier ein Wiwi Forum und es bewegen sich anscheinend nur Leute hier, die zu den Top 5% gehören ( oder gehören wollen) aber gleichzeitig scheinen diese Top Arbeitnehmer möglichst schnell irgendwo ein EFH im Speckgürtel beziehen und 25 Jahre ihre Bude abbezahlen wollen ( das eine will irgendwie so gar nicht zum andern passen)
Da denken Leute mit 60 000 Euro ihr Verdienst wäre schlecht, weil irgendwelche Internet Trolle ihnen das Blaue vom Himmel lügen....man kann es sich nicht ausdenken

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Der Thread hier zeigt mal wieder, wie sehr es an realistischer Selbsteinschätzung mangelt. Mit 70000 Euro als Single ( ca 3500 Euro netto) gehört ihr zu den "Reichen" und den oberen 10% bezüglich eures Einkommens.
Der Median in Deutschland liegt bei 3200 Euro brutto ca ( sprich die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger). 20 % alle Arbeitnehmer in D sind im Niedriglohnsektor beschäftigt ( und verdienen weniger als 11.20 Euro in der Stunde)
Natürlich ist das hier ein Wiwi Forum und es bewegen sich anscheinend nur Leute hier, die zu den Top 5% gehören ( oder gehören wollen) aber gleichzeitig scheinen diese Top Arbeitnehmer möglichst schnell irgendwo ein EFH im Speckgürtel beziehen und 25 Jahre ihre Bude abbezahlen wollen ( das eine will irgendwie so gar nicht zum andern passen)
Da denken Leute mit 60 000 Euro ihr Verdienst wäre schlecht, weil irgendwelche Internet Trolle ihnen das Blaue vom Himmel lügen....man kann es sich nicht ausdenken

die eig. Frage ist: wenn hier die Top 5% unterwegs sind, was machen die denn den ganzen Tag? die schreiben ja auch meistens waehrend der (ueblichen) Arbeitszeit. Denke, um sich zu profilieren, ist der Kick zu gross, dass man schnell was posten muss.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Leute überlegt doch mal, was ihr mit Top 5% meint?

Es macht doch gar keinen Sinn, ambitionierte Studenten/ Arbeitnehmer mit der Gesamtbevölkerung zu vergleichen. Dazu ist die Ausbildung, die Motivation, die örtlichen Gegebenheiten viel zu heterogen.

Ein IGM-Sachbearbeiter mag durchaus zu den Top 5% der Gesamtbevölkerung zählen. Allerdings definitiv nicht zu den „oberen“ 25% der motivierten und ambitionierten Studenten.

Also bitte setzt eure Vergleich etwas mehr in den Kontext. Sonst schießt du so weit am Ziel vorbei, dass es leider keinen Sinn ergibt.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Du verdienst und verkonsumierst aber im Schnitt mehr als Dein reines Monatesgehalt, würde ich vermuten (also auch Bonus, Weihnachts- Urlaubsgeld...). Warum ignorierst Du also die Leistungen, die über die 12 reinen Monatsgehälter rausgehen? Ein Manager, der einmal im Jahr zb eine Erfolgsbeteiligung ausgezahlt bekommt, dürfte diese nach Deiner Argumentation auch nicht als Gehaltsbestandteil sehen ;)

Lehrer haben zb kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld usw und so "nur" ihre jeweiligen Monatsgehälter zur Verfügung. Wenn ich von Deinen 60K ausgehe, sind das in Steuerklasse 1 circa 3.000€ Netto. Was schon relativ ordentlich ist. Auch in Deiner im Anfangspost beschriebenen Vergleichsgruppe.

Wie hier schon oft beschrieben: Sich immer vergleichen macht unglücklich. Da besteht das PHänomen, dass man sich oft nur nach oben vergleicht, aber alles was unter dem eigentlichen Niveau abgeht, ignoriert.

Zudem gibts im Leben und vor Allem in Geldfragen viel zu viele Schwätzer und Wichtigtuer. Vor allem im Internet ohne Realnamen. Und noch viel mehr im Wiwi-Forum, wo sich mehrheitlich Studenten darauf einen runterholen, mit Gleichgesinnten einen Schwanzvergleich zu veranstalten, wie viel sie jeweils angeblich verdienen oder verdienen werden.

Zudem hast noch das Problem: Wichtigtuer im Studium legen ihr ganzes Leben auf Karriere aus mit der Hoffnung mal über 100K zu verdienen. Die meisten landen dann aber nicht in dem Gehaltsgefüge. Ehrliche oder gut befreundete Menschen würden das evtl zugeben. Aber warum sollte das ein Wichtigtuer sich selbst und der Öffentlichkeit gegenüber eingestehen?! Dann würde er ja vom Wichtigtuer zum Realo werden und sich so selbst verleugnen...

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

also 60.000 / 12 = 5.000 kann man hier nicht rechnen, da 60.000 all in sind die verteilen sich ja nicht gleichmäßig auf alle 12 Monate. 2.700€ ist das ungefähre reine Monatsgehalt.

ich habe bereits 2 Mal die Firma gewechselt. Von Firma 1 zu 2 branchenfremd und kurzfristig nach 1 Jahr, von Firma2 zu 3 tätigkeitsfremd aber mit einer gewissen Basis.

Der Vergleich tut meistens mehr weh als das er gut tut, das ist richig. Jedoch abgesehen davon, dass man seinen eigenen Wert kennen sollte finde ich es immer spannend was andere unter gleichen Umständen verdienen.

Ich komme aus einer Famlie mit dem Mindset..."frag bloß nicht nach mehr Geld, sei froh Arbeit zu haben, sei froh was du hast.."...so ungefäht, sehr risikoavers. Hätte ich mich nie getraut über den Tellerrand zu schauen und zu informieren, hätte ich vermutlich nie dieses mindset ablegen können. Vielleicht hatte diese Denke auch in gewisser Weise seien Berechtigung ..wie eine Überlebensstrategie.

Dementsprechend umso früher man realisiert was möglich ist umso besser ist es daran zu arbeiten nicht hinten dran zu sein. Empfinde aber eventuell auch nur ich so.

Sagen wir es mal so, in meinem ersten Jahr nach dem Studium bin ich mit monetär ca 44k angefangen und dachte ich sei der absolute Megaverdiener weil gutes namenhaftes Unternehmen ..das ich dafür täglich teilweise 12 Std. gearbeitet habe war für mich in diesem orbitanten Gehalt eingepreist. Wieso waren 44k für mich so immens viel? Weil ich nach der Ausbildung mit 21 ca. 27.000€ verdient habe und mein Studium eher cool, lehrreich und mich persönlich einfach weitergebracht hat. Es war also nie das Gefühl, dass ich danach ein Schmerzensgeld in Höhe X benötigt hätte.

Mir war jedoch nicht klar, dass man 44k auch ganz easy in anderen Bereichen ohen Studium nach schon 4 Jahren BE bekommen kann. Kindergärtner, Krankenschwester, Industriekaufleute etc...natürlich sind sie das, was sie verdienen wert. Jedoch war es für mich das erste Mal der Gedanke, dass ich anscheinend auch direkt am Anfang mit Studium schon gut verdienen kann 50k und mehr. Quasi "verschenkte" monetäre Jahre.

Wenn ich dann höre, dass ehemaliger Studienkollegen mit einem mBA von der Steinbiss in Stuttgart und darauf folgenden Einstieg bei Bosch, Audi, Daimler etc ihre 60k bis 70k verdinen finde ich das schon krass. Waren jetzt auch keine Überflieger ohne das wertend zu meinen. Dementsprechend ist mir der Vergleich schon viel wert, weil es meine Realität richtig einordnet :)

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Karlmags schrieb am 27.04.2021:

Immer dieses Pampa-Bashing. Dort zu leben, wo seine Lieben sind, ist sowieso die Endstufe. Was will ich denn in München, wenn Familie und Freunde anderswo sind? Klar, könnt ihr machen, kann ich nur nicht nachvollziehen. Ich war 6 Jahre lang weg, jetzt bin ich wieder in meinem Kuhdorf und es war die richtige Entscheidung, zurückzukommen. Ich bin jetzt Spießer mit Kombi und Eigenheim. 64k mit 29 als TL, 1600 Seelen Dorf, ich hab alles was ich brauch und verdiene mehr als die meisten meiner Freunde. Aber mit 64k wirste auch nicht reich. Ich kann mir alles leisten, was Ottonormal so braucht. Haus, Urlaub, Kinder, Auto,.. nur istnatürlich die Frage ob ich dafür auch tatsächlich ausgebe.

Ich fahr Opel, was will ich mit nem Benz? Nur weil der Nachbar A6 fährt nachziehen? Ich fahr 10k KM p.a., das wär Unsinn! Ich hab 150qm, was will ich mit 200qm? Nur weil der Nachbar 190qm hat? Ich hab 2 Kinderzimmer, was will ich mehr? Statussymbole sind wie leere Kalorien, schmecken kurz gut, aber dafür musst du auch strampeln ;-) mit 60k ist das hier alles wunderbar zu machen. Meine Nachbarn haben vmtl. sogar niedrigeres regelmäßiges Einkommen (Handwerker) und auch die kommen klar. kA ob sie geerbt haben, schwarz arbeiten oder sich 30-35 Jahre verschuldet haben, aber ist mir auch egal; hier kann sich jeder ein Spießerleben leisten: Emsland.

Wohne in der Nähe vom Emsland. In welcher Region arbeitest du genau und welche Branche?

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Ich glaube, dass ich sagen darf, dass ich mal High Potential war. Mit 25 in Tier-1-UB eingestiegen. Aber ich habe das "Potential" nicht nutzen können oder wollen. Es war mir einfach zu viel mit den Arbeitszeiten. Ich bin dann einen etwas anderen Weg gegangen als viele meiner Ex-Kollegen. Ich bin dann auch vor 5 Jahren aus dem Rhein-Main-Gebiet gegangen. Ab in die Heimat. 200.000-Einwohner-Stadt. Nicht so teuer dort.

Und heute?

Ich bin 35 Jahre alt, habe eine wundervolle Frau, zwei tolle Kinder im Alter von 0 bzw. 4 Jahre. Hier konnten wir uns vor 2 Jahren ein Haus kaufen am Stadtrand Inkl. Renovierung und neues Bad/Heizung haben da 530.000 EUR gereicht.. Absolute Top-Lage, Haus von 1994, super geschnitten, 170m² Wohnfläche, voll unterkellert., 800m²-Grundstück mit tollem Garten, tolle Nachbarschaft - Natur pur vor der Tür und trotzdem in 10 Min. mit dem Rad in der Stadt.

Bin Projektmanager bei einem der wenigen gut zahlenden großen Untertnehmen in der Region. 85k Jahresgehalt und es geht uns einfach nur verdammt gut hier.

Mein Tip: Wenn ihr könnt, verlasst die Top-Städte. Man macht sich dort arm. Da willst du dann 120k, dann 140k und es reicht doch alles nicht für ein entspanntes Familienleben.

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Der Einkäufer

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Du verdienst und verkonsumierst aber im Schnitt mehr als Dein reines Monatesgehalt, würde ich vermuten (also auch Bonus, Weihnachts- Urlaubsgeld...). Warum ignorierst Du also die Leistungen, die über die 12 reinen Monatsgehälter rausgehen? Ein Manager, der einmal im Jahr zb eine Erfolgsbeteiligung ausgezahlt bekommt, dürfte diese nach Deiner Argumentation auch nicht als Gehaltsbestandteil sehen ;)

Lehrer haben zb kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld usw und so "nur" ihre jeweiligen Monatsgehälter zur Verfügung. Wenn ich von Deinen 60K ausgehe, sind das in Steuerklasse 1 circa 3.000€ Netto. Was schon relativ ordentlich ist. Auch in Deiner im Anfangspost beschriebenen Vergleichsgruppe.

Wie hier schon oft beschrieben: Sich immer vergleichen macht unglücklich. Da besteht das PHänomen, dass man sich oft nur nach oben vergleicht, aber alles was unter dem eigentlichen Niveau abgeht, ignoriert.

Zudem gibts im Leben und vor Allem in Geldfragen viel zu viele Schwätzer und Wichtigtuer. Vor allem im Internet ohne Realnamen. Und noch viel mehr im Wiwi-Forum, wo sich mehrheitlich Studenten darauf einen runterholen, mit Gleichgesinnten einen Schwanzvergleich zu veranstalten, wie viel sie jeweils angeblich verdienen oder verdienen werden.

Zudem hast noch das Problem: Wichtigtuer im Studium legen ihr ganzes Leben auf Karriere aus mit der Hoffnung mal über 100K zu verdienen. Die meisten landen dann aber nicht in dem Gehaltsgefüge. Ehrliche oder gut befreundete Menschen würden das evtl zugeben. Aber warum sollte das ein Wichtigtuer sich selbst und der Öffentlichkeit gegenüber eingestehen?! Dann würde er ja vom Wichtigtuer zum Realo werden und sich so selbst verleugnen...

also 60.000 / 12 = 5.000 kann man hier nicht rechnen, da 60.000 all in sind die verteilen sich ja nicht gleichmäßig auf alle 12 Monate. 2.700€ ist das ungefähre reine Monatsgehalt.

ich habe bereits 2 Mal die Firma gewechselt. Von Firma 1 zu 2 branchenfremd und kurzfristig nach 1 Jahr, von Firma2 zu 3 tätigkeitsfremd aber mit einer gewissen Basis.

Der Vergleich tut meistens mehr weh als das er gut tut, das ist richig. Jedoch abgesehen davon, dass man seinen eigenen Wert kennen sollte finde ich es immer spannend was andere unter gleichen Umständen verdienen.

Ich komme aus einer Famlie mit dem Mindset..."frag bloß nicht nach mehr Geld, sei froh Arbeit zu haben, sei froh was du hast.."...so ungefäht, sehr risikoavers. Hätte ich mich nie getraut über den Tellerrand zu schauen und zu informieren, hätte ich vermutlich nie dieses mindset ablegen können. Vielleicht hatte diese Denke auch in gewisser Weise seien Berechtigung ..wie eine Überlebensstrategie.

Dementsprechend umso früher man realisiert was möglich ist umso besser ist es daran zu arbeiten nicht hinten dran zu sein. Empfinde aber eventuell auch nur ich so.

Sagen wir es mal so, in meinem ersten Jahr nach dem Studium bin ich mit monetär ca 44k angefangen und dachte ich sei der absolute Megaverdiener weil gutes namenhaftes Unternehmen ..das ich dafür täglich teilweise 12 Std. gearbeitet habe war für mich in diesem orbitanten Gehalt eingepreist. Wieso waren 44k für mich so immens viel? Weil ich nach der Ausbildung mit 21 ca. 27.000€ verdient habe und mein Studium eher cool, lehrreich und mich persönlich einfach weitergebracht hat. Es war also nie das Gefühl, dass ich danach ein Schmerzensgeld in Höhe X benötigt hätte.

Mir war jedoch nicht klar, dass man 44k auch ganz easy in anderen Bereichen ohen Studium nach schon 4 Jahren BE bekommen kann. Kindergärtner, Krankenschwester, Industriekaufleute etc...natürlich sind sie das, was sie verdienen wert. Jedoch war es für mich das erste Mal der Gedanke, dass ich anscheinend auch direkt am Anfang mit Studium schon gut verdienen kann 50k und mehr. Quasi "verschenkte" monetäre Jahre.

Wenn ich dann höre, dass ehemaliger Studienkollegen mit einem mBA von der Steinbiss in Stuttgart und darauf folgenden Einstieg bei Bosch, Audi, Daimler etc ihre 60k bis 70k verdinen finde ich das schon krass. Waren jetzt auch keine Überflieger ohne das wertend zu meinen. Dementsprechend ist mir der Vergleich schon viel wert, weil es meine Realität richtig einordnet :)

Ich glaub aber im Gegenzug dass hier oft unterschätzt wird was andere verdienen, nur weil es bei einem selbst nicht so ist...
Ich glaub dass der Grossteil der Angaben hier schon korrekt sind. Eventl. paar Ausnahmen um sich "cool" zu fühlen aber ich glaub nicht, dass die Anzahl erwähnenswert ist.

Wieso sollte man auch lügen? Hab damals nach meiner Ausbildung 18200 euro brutto bekommen und es war mir und meinen Freunden schei*egal!!!! 1000 Euro rausgehauen monatlich für Partyexzsee und Restaurantbesuche.

Heutzutage sprechen viele nur noch über Geld (mich eingeschlossen)... höher weiter mehr. Die äusseren Einflüsse wie zB die Immopreise/Instagram Influencer befeuern das Thema mmn nach hauptsächlich

Es ist einfach schlimm

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Karlmags schrieb am 27.04.2021:

Immer dieses Pampa-Bashing. Dort zu leben, wo seine Lieben sind, ist sowieso die Endstufe. Was will ich denn in München, wenn Familie und Freunde anderswo sind? Klar, könnt ihr machen, kann ich nur nicht nachvollziehen. Ich war 6 Jahre lang weg, jetzt bin ich wieder in meinem Kuhdorf und es war die richtige Entscheidung, zurückzukommen. Ich bin jetzt Spießer mit Kombi und Eigenheim. 64k mit 29 als TL, 1600 Seelen Dorf, ich hab alles was ich brauch und verdiene mehr als die meisten meiner Freunde. Aber mit 64k wirste auch nicht reich. Ich kann mir alles leisten, was Ottonormal so braucht. Haus, Urlaub, Kinder, Auto,.. nur istnatürlich die Frage ob ich dafür auch tatsächlich ausgebe.

Ich fahr Opel, was will ich mit nem Benz? Nur weil der Nachbar A6 fährt nachziehen? Ich fahr 10k KM p.a., das wär Unsinn! Ich hab 150qm, was will ich mit 200qm? Nur weil der Nachbar 190qm hat? Ich hab 2 Kinderzimmer, was will ich mehr? Statussymbole sind wie leere Kalorien, schmecken kurz gut, aber dafür musst du auch strampeln ;-) mit 60k ist das hier alles wunderbar zu machen. Meine Nachbarn haben vmtl. sogar niedrigeres regelmäßiges Einkommen (Handwerker) und auch die kommen klar. kA ob sie geerbt haben, schwarz arbeiten oder sich 30-35 Jahre verschuldet haben, aber ist mir auch egal; hier kann sich jeder ein Spießerleben leisten: Emsland.

Wohne auch im Emsland. Wo gibt es hier 64k im Jahr???

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Der Einkäufer schrieb am 11.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Du verdienst und verkonsumierst aber im Schnitt mehr als Dein reines Monatesgehalt, würde ich vermuten (also auch Bonus, Weihnachts- Urlaubsgeld...). Warum ignorierst Du also die Leistungen, die über die 12 reinen Monatsgehälter rausgehen? Ein Manager, der einmal im Jahr zb eine Erfolgsbeteiligung ausgezahlt bekommt, dürfte diese nach Deiner Argumentation auch nicht als Gehaltsbestandteil sehen ;)

Lehrer haben zb kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld usw und so "nur" ihre jeweiligen Monatsgehälter zur Verfügung. Wenn ich von Deinen 60K ausgehe, sind das in Steuerklasse 1 circa 3.000€ Netto. Was schon relativ ordentlich ist. Auch in Deiner im Anfangspost beschriebenen Vergleichsgruppe.

Wie hier schon oft beschrieben: Sich immer vergleichen macht unglücklich. Da besteht das PHänomen, dass man sich oft nur nach oben vergleicht, aber alles was unter dem eigentlichen Niveau abgeht, ignoriert.

Zudem gibts im Leben und vor Allem in Geldfragen viel zu viele Schwätzer und Wichtigtuer. Vor allem im Internet ohne Realnamen. Und noch viel mehr im Wiwi-Forum, wo sich mehrheitlich Studenten darauf einen runterholen, mit Gleichgesinnten einen Schwanzvergleich zu veranstalten, wie viel sie jeweils angeblich verdienen oder verdienen werden.

Zudem hast noch das Problem: Wichtigtuer im Studium legen ihr ganzes Leben auf Karriere aus mit der Hoffnung mal über 100K zu verdienen. Die meisten landen dann aber nicht in dem Gehaltsgefüge. Ehrliche oder gut befreundete Menschen würden das evtl zugeben. Aber warum sollte das ein Wichtigtuer sich selbst und der Öffentlichkeit gegenüber eingestehen?! Dann würde er ja vom Wichtigtuer zum Realo werden und sich so selbst verleugnen...

also 60.000 / 12 = 5.000 kann man hier nicht rechnen, da 60.000 all in sind die verteilen sich ja nicht gleichmäßig auf alle 12 Monate. 2.700€ ist das ungefähre reine Monatsgehalt.

ich habe bereits 2 Mal die Firma gewechselt. Von Firma 1 zu 2 branchenfremd und kurzfristig nach 1 Jahr, von Firma2 zu 3 tätigkeitsfremd aber mit einer gewissen Basis.

Der Vergleich tut meistens mehr weh als das er gut tut, das ist richig. Jedoch abgesehen davon, dass man seinen eigenen Wert kennen sollte finde ich es immer spannend was andere unter gleichen Umständen verdienen.

Ich komme aus einer Famlie mit dem Mindset..."frag bloß nicht nach mehr Geld, sei froh Arbeit zu haben, sei froh was du hast.."...so ungefäht, sehr risikoavers. Hätte ich mich nie getraut über den Tellerrand zu schauen und zu informieren, hätte ich vermutlich nie dieses mindset ablegen können. Vielleicht hatte diese Denke auch in gewisser Weise seien Berechtigung ..wie eine Überlebensstrategie.

Dementsprechend umso früher man realisiert was möglich ist umso besser ist es daran zu arbeiten nicht hinten dran zu sein. Empfinde aber eventuell auch nur ich so.

Sagen wir es mal so, in meinem ersten Jahr nach dem Studium bin ich mit monetär ca 44k angefangen und dachte ich sei der absolute Megaverdiener weil gutes namenhaftes Unternehmen ..das ich dafür täglich teilweise 12 Std. gearbeitet habe war für mich in diesem orbitanten Gehalt eingepreist. Wieso waren 44k für mich so immens viel? Weil ich nach der Ausbildung mit 21 ca. 27.000€ verdient habe und mein Studium eher cool, lehrreich und mich persönlich einfach weitergebracht hat. Es war also nie das Gefühl, dass ich danach ein Schmerzensgeld in Höhe X benötigt hätte.

Mir war jedoch nicht klar, dass man 44k auch ganz easy in anderen Bereichen ohen Studium nach schon 4 Jahren BE bekommen kann. Kindergärtner, Krankenschwester, Industriekaufleute etc...natürlich sind sie das, was sie verdienen wert. Jedoch war es für mich das erste Mal der Gedanke, dass ich anscheinend auch direkt am Anfang mit Studium schon gut verdienen kann 50k und mehr. Quasi "verschenkte" monetäre Jahre.

Wenn ich dann höre, dass ehemaliger Studienkollegen mit einem mBA von der Steinbiss in Stuttgart und darauf folgenden Einstieg bei Bosch, Audi, Daimler etc ihre 60k bis 70k verdinen finde ich das schon krass. Waren jetzt auch keine Überflieger ohne das wertend zu meinen. Dementsprechend ist mir der Vergleich schon viel wert, weil es meine Realität richtig einordnet :)

Ich glaub aber im Gegenzug dass hier oft unterschätzt wird was andere verdienen, nur weil es bei einem selbst nicht so ist...
Ich glaub dass der Grossteil der Angaben hier schon korrekt sind. Eventl. paar Ausnahmen um sich "cool" zu fühlen aber ich glaub nicht, dass die Anzahl erwähnenswert ist.

Wieso sollte man auch lügen? Hab damals nach meiner Ausbildung 18200 euro brutto bekommen und es war mir und meinen Freunden schei*egal!!!! 1000 Euro rausgehauen monatlich für Partyexzsee und Restaurantbesuche.

Heutzutage sprechen viele nur noch über Geld (mich eingeschlossen)... höher weiter mehr. Die äusseren Einflüsse wie zB die Immopreise/Instagram Influencer befeuern das Thema mmn nach hauptsächlich

Es ist einfach schlimm

Wieso man lügen sollte? Weil das Internet von Reaktionen lebt und die Leute auf diese reagieren? Wenn ich unrealistische Zahlen angebe, dann triggere ich weitaus mehr Leute, als wenn ich realistische oder niedrigere angeben. Man kann sehr sicher sein, dass ein großer Teil der Zahlen einfach Fake ist.

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Karlmags schrieb am 27.04.2021:

Immer dieses Pampa-Bashing. Dort zu leben, wo seine Lieben sind, ist sowieso die Endstufe. Was will ich denn in München, wenn Familie und Freunde anderswo sind? Klar, könnt ihr machen, kann ich nur nicht nachvollziehen. Ich war 6 Jahre lang weg, jetzt bin ich wieder in meinem Kuhdorf und es war die richtige Entscheidung, zurückzukommen. Ich bin jetzt Spießer mit Kombi und Eigenheim. 64k mit 29 als TL, 1600 Seelen Dorf, ich hab alles was ich brauch und verdiene mehr als die meisten meiner Freunde. Aber mit 64k wirste auch nicht reich. Ich kann mir alles leisten, was Ottonormal so braucht. Haus, Urlaub, Kinder, Auto,.. nur istnatürlich die Frage ob ich dafür auch tatsächlich ausgebe.

Ich fahr Opel, was will ich mit nem Benz? Nur weil der Nachbar A6 fährt nachziehen? Ich fahr 10k KM p.a., das wär Unsinn! Ich hab 150qm, was will ich mit 200qm? Nur weil der Nachbar 190qm hat? Ich hab 2 Kinderzimmer, was will ich mehr? Statussymbole sind wie leere Kalorien, schmecken kurz gut, aber dafür musst du auch strampeln ;-) mit 60k ist das hier alles wunderbar zu machen. Meine Nachbarn haben vmtl. sogar niedrigeres regelmäßiges Einkommen (Handwerker) und auch die kommen klar. kA ob sie geerbt haben, schwarz arbeiten oder sich 30-35 Jahre verschuldet haben, aber ist mir auch egal; hier kann sich jeder ein Spießerleben leisten: Emsland.

Wohne auch im Emsland. Wo gibt es hier 64k im Jahr???

Im Foren-Emsland. Da gibt es auch 129k zum Einstieg als Mindestlohn für Bachelors schlechter als 3,3.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Wieso sind hier so viele Emsländer unterwegs?? Ihr stelle gerade mal 300k einwohner xD

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Karlmags schrieb am 27.04.2021:

Immer dieses Pampa-Bashing. Dort zu leben, wo seine Lieben sind, ist sowieso die Endstufe. Was will ich denn in München, wenn Familie und Freunde anderswo sind? Klar, könnt ihr machen, kann ich nur nicht nachvollziehen. Ich war 6 Jahre lang weg, jetzt bin ich wieder in meinem Kuhdorf und es war die richtige Entscheidung, zurückzukommen. Ich bin jetzt Spießer mit Kombi und Eigenheim. 64k mit 29 als TL, 1600 Seelen Dorf, ich hab alles was ich brauch und verdiene mehr als die meisten meiner Freunde. Aber mit 64k wirste auch nicht reich. Ich kann mir alles leisten, was Ottonormal so braucht. Haus, Urlaub, Kinder, Auto,.. nur istnatürlich die Frage ob ich dafür auch tatsächlich ausgebe.

Ich fahr Opel, was will ich mit nem Benz? Nur weil der Nachbar A6 fährt nachziehen? Ich fahr 10k KM p.a., das wär Unsinn! Ich hab 150qm, was will ich mit 200qm? Nur weil der Nachbar 190qm hat? Ich hab 2 Kinderzimmer, was will ich mehr? Statussymbole sind wie leere Kalorien, schmecken kurz gut, aber dafür musst du auch strampeln ;-) mit 60k ist das hier alles wunderbar zu machen. Meine Nachbarn haben vmtl. sogar niedrigeres regelmäßiges Einkommen (Handwerker) und auch die kommen klar. kA ob sie geerbt haben, schwarz arbeiten oder sich 30-35 Jahre verschuldet haben, aber ist mir auch egal; hier kann sich jeder ein Spießerleben leisten: Emsland.

Wohne auch im Emsland. Wo gibt es hier 64k im Jahr???

Im Foren-Emsland. Da gibt es auch 129k zum Einstieg als Mindestlohn für Bachelors schlechter als 3,3.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Weil wir Emsländer ein tolles Volk sind. Nur leider lassen wir uns von unseren Arbeitgebern oftmals über den Tisch ziehen. Die Lebensqualität ist hier gut, aber die Kosten sind doch stark gestiegen, die Gehälter leider nicht.

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Wieso sind hier so viele Emsländer unterwegs?? Ihr stelle gerade mal 300k einwohner xD

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Karlmags schrieb am 27.04.2021:

Immer dieses Pampa-Bashing. Dort zu leben, wo seine Lieben sind, ist sowieso die Endstufe. Was will ich denn in München, wenn Familie und Freunde anderswo sind? Klar, könnt ihr machen, kann ich nur nicht nachvollziehen. Ich war 6 Jahre lang weg, jetzt bin ich wieder in meinem Kuhdorf und es war die richtige Entscheidung, zurückzukommen. Ich bin jetzt Spießer mit Kombi und Eigenheim. 64k mit 29 als TL, 1600 Seelen Dorf, ich hab alles was ich brauch und verdiene mehr als die meisten meiner Freunde. Aber mit 64k wirste auch nicht reich. Ich kann mir alles leisten, was Ottonormal so braucht. Haus, Urlaub, Kinder, Auto,.. nur istnatürlich die Frage ob ich dafür auch tatsächlich ausgebe.

Ich fahr Opel, was will ich mit nem Benz? Nur weil der Nachbar A6 fährt nachziehen? Ich fahr 10k KM p.a., das wär Unsinn! Ich hab 150qm, was will ich mit 200qm? Nur weil der Nachbar 190qm hat? Ich hab 2 Kinderzimmer, was will ich mehr? Statussymbole sind wie leere Kalorien, schmecken kurz gut, aber dafür musst du auch strampeln ;-) mit 60k ist das hier alles wunderbar zu machen. Meine Nachbarn haben vmtl. sogar niedrigeres regelmäßiges Einkommen (Handwerker) und auch die kommen klar. kA ob sie geerbt haben, schwarz arbeiten oder sich 30-35 Jahre verschuldet haben, aber ist mir auch egal; hier kann sich jeder ein Spießerleben leisten: Emsland.

Wohne auch im Emsland. Wo gibt es hier 64k im Jahr???

Im Foren-Emsland. Da gibt es auch 129k zum Einstieg als Mindestlohn für Bachelors schlechter als 3,3.

antworten
Karlmags

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Karlmags schrieb am 27.04.2021:

Immer dieses Pampa-Bashing. Dort zu leben, wo seine Lieben sind, ist sowieso die Endstufe. Was will ich denn in München, wenn Familie und Freunde anderswo sind? Klar, könnt ihr machen, kann ich nur nicht nachvollziehen. Ich war 6 Jahre lang weg, jetzt bin ich wieder in meinem Kuhdorf und es war die richtige Entscheidung, zurückzukommen. Ich bin jetzt Spießer mit Kombi und Eigenheim. 64k mit 29 als TL, 1600 Seelen Dorf, ich hab alles was ich brauch und verdiene mehr als die meisten meiner Freunde. Aber mit 64k wirste auch nicht reich. Ich kann mir alles leisten, was Ottonormal so braucht. Haus, Urlaub, Kinder, Auto,.. nur istnatürlich die Frage ob ich dafür auch tatsächlich ausgebe.

Ich fahr Opel, was will ich mit nem Benz? Nur weil der Nachbar A6 fährt nachziehen? Ich fahr 10k KM p.a., das wär Unsinn! Ich hab 150qm, was will ich mit 200qm? Nur weil der Nachbar 190qm hat? Ich hab 2 Kinderzimmer, was will ich mehr? Statussymbole sind wie leere Kalorien, schmecken kurz gut, aber dafür musst du auch strampeln ;-) mit 60k ist das hier alles wunderbar zu machen. Meine Nachbarn haben vmtl. sogar niedrigeres regelmäßiges Einkommen (Handwerker) und auch die kommen klar. kA ob sie geerbt haben, schwarz arbeiten oder sich 30-35 Jahre verschuldet haben, aber ist mir auch egal; hier kann sich jeder ein Spießerleben leisten: Emsland.

Wohne auch im Emsland. Wo gibt es hier 64k im Jahr???

Ich werde meinen Arbeitgeber nicht nennen, aber bei der Betrachtung meines Gehalts bitte nicht vergessen dass ich Teamleiter in einem emsländischen IG-Metall-Konzern bin und 40 Stunden arbeite. Meine TL-Kollegen verdienen noch ein paar Tausend mehr als ich. Abteilungsleiter verdienen auch gern mal 6stellig.

Wenn du normal arbeitest mit Ausbildung verdienst du hier 46k bzw. bei 35 Stunden 40k.
Gehälter über Handwerks-/Pampaniveau kriegst du im Emsland z.B. bei Röchling, Krone, BP, KTR, RWE, ggf. noch Meyer & Mainka. Rosen ist ok aber kann nicht mithalten.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Karlmags schrieb am 26.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Karlmags schrieb am 27.04.2021:

Immer dieses Pampa-Bashing. Dort zu leben, wo seine Lieben sind, ist sowieso die Endstufe. Was will ich denn in München, wenn Familie und Freunde anderswo sind? Klar, könnt ihr machen, kann ich nur nicht nachvollziehen. Ich war 6 Jahre lang weg, jetzt bin ich wieder in meinem Kuhdorf und es war die richtige Entscheidung, zurückzukommen. Ich bin jetzt Spießer mit Kombi und Eigenheim. 64k mit 29 als TL, 1600 Seelen Dorf, ich hab alles was ich brauch und verdiene mehr als die meisten meiner Freunde. Aber mit 64k wirste auch nicht reich. Ich kann mir alles leisten, was Ottonormal so braucht. Haus, Urlaub, Kinder, Auto,.. nur istnatürlich die Frage ob ich dafür auch tatsächlich ausgebe.

Ich fahr Opel, was will ich mit nem Benz? Nur weil der Nachbar A6 fährt nachziehen? Ich fahr 10k KM p.a., das wär Unsinn! Ich hab 150qm, was will ich mit 200qm? Nur weil der Nachbar 190qm hat? Ich hab 2 Kinderzimmer, was will ich mehr? Statussymbole sind wie leere Kalorien, schmecken kurz gut, aber dafür musst du auch strampeln ;-) mit 60k ist das hier alles wunderbar zu machen. Meine Nachbarn haben vmtl. sogar niedrigeres regelmäßiges Einkommen (Handwerker) und auch die kommen klar. kA ob sie geerbt haben, schwarz arbeiten oder sich 30-35 Jahre verschuldet haben, aber ist mir auch egal; hier kann sich jeder ein Spießerleben leisten: Emsland.

Wohne auch im Emsland. Wo gibt es hier 64k im Jahr???

Ich werde meinen Arbeitgeber nicht nennen, aber bei der Betrachtung meines Gehalts bitte nicht vergessen dass ich Teamleiter in einem emsländischen IG-Metall-Konzern bin und 40 Stunden arbeite. Meine TL-Kollegen verdienen noch ein paar Tausend mehr als ich. Abteilungsleiter verdienen auch gern mal 6stellig.

Wenn du normal arbeitest mit Ausbildung verdienst du hier 46k bzw. bei 35 Stunden 40k.
Gehälter über Handwerks-/Pampaniveau kriegst du im Emsland z.B. bei Röchling, Krone, BP, KTR, RWE, ggf. noch Meyer & Mainka. Rosen ist ok aber kann nicht mithalten.

Da hast du natürlich die IGM-Brille auf, die natürlich extrem die Realität verzerrt. 46k nur mit Ausbildung ist weit weg vom Standard im Emsland.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Röchling, Krone, BP, KTR (ist Rheine), RWE, Meyer, Wavin

das sind die, die sehr begehrt sind, bei denen es schwer ist, reinzukommen. ANF kann man auch noch mit reinnehmen.

Mainka ist Bauindustrie, ebenfalls Bunte. Da herrscht aber auch die Baumentalität.

Rosen: sehr interessantes Unternehmen. Der Gründer hat bislang noch jeden neuen GF vor die Tür gesetzt, da niemand die Erwartungen erfüllen konnte. Ziel des Gründers: bis 2025 auf einen Jahresumsatz von 1 Milliarde Euro kommen. Noch immer stark wachsendes Unternehmen. Zahlen aber nur den Leuten richtig gutes Geld, die sie unbedingt haben wollen. Ziehen sich mittlerweile ihre eigenen Nachwuchs über eigenen Kindergarten und einer eigenen Grundschule. (beides bilingual)

Der restliche Mittelstand bemängelt hier den Fachkräftemangel. Und das ist hier den dürftigen Gehältern geschuldet.

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Karlmags

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Karlmags schrieb am 26.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Karlmags schrieb am 27.04.2021:

Immer dieses Pampa-Bashing. Dort zu leben, wo seine Lieben sind, ist sowieso die Endstufe. Was will ich denn in München, wenn Familie und Freunde anderswo sind? Klar, könnt ihr machen, kann ich nur nicht nachvollziehen. Ich war 6 Jahre lang weg, jetzt bin ich wieder in meinem Kuhdorf und es war die richtige Entscheidung, zurückzukommen. Ich bin jetzt Spießer mit Kombi und Eigenheim. 64k mit 29 als TL, 1600 Seelen Dorf, ich hab alles was ich brauch und verdiene mehr als die meisten meiner Freunde. Aber mit 64k wirste auch nicht reich. Ich kann mir alles leisten, was Ottonormal so braucht. Haus, Urlaub, Kinder, Auto,.. nur istnatürlich die Frage ob ich dafür auch tatsächlich ausgebe.

Ich fahr Opel, was will ich mit nem Benz? Nur weil der Nachbar A6 fährt nachziehen? Ich fahr 10k KM p.a., das wär Unsinn! Ich hab 150qm, was will ich mit 200qm? Nur weil der Nachbar 190qm hat? Ich hab 2 Kinderzimmer, was will ich mehr? Statussymbole sind wie leere Kalorien, schmecken kurz gut, aber dafür musst du auch strampeln ;-) mit 60k ist das hier alles wunderbar zu machen. Meine Nachbarn haben vmtl. sogar niedrigeres regelmäßiges Einkommen (Handwerker) und auch die kommen klar. kA ob sie geerbt haben, schwarz arbeiten oder sich 30-35 Jahre verschuldet haben, aber ist mir auch egal; hier kann sich jeder ein Spießerleben leisten: Emsland.

Wohne auch im Emsland. Wo gibt es hier 64k im Jahr???

Ich werde meinen Arbeitgeber nicht nennen, aber bei der Betrachtung meines Gehalts bitte nicht vergessen dass ich Teamleiter in einem emsländischen IG-Metall-Konzern bin und 40 Stunden arbeite. Meine TL-Kollegen verdienen noch ein paar Tausend mehr als ich. Abteilungsleiter verdienen auch gern mal 6stellig.

Wenn du normal arbeitest mit Ausbildung verdienst du hier 46k bzw. bei 35 Stunden 40k.
Gehälter über Handwerks-/Pampaniveau kriegst du im Emsland z.B. bei Röchling, Krone, BP, KTR, RWE, ggf. noch Meyer & Mainka. Rosen ist ok aber kann nicht mithalten.

Da hast du natürlich die IGM-Brille auf, die natürlich extrem die Realität verzerrt. 46k nur mit Ausbildung ist weit weg vom Standard im Emsland.

Da gebe ich dir recht. Befreundete Industriekaufleute kommen mit 40 Stunden eher auf 40k, ggf. auch knapp drunter. 40k reichen aber auch für'n Normalo-Leben, wenn die Frau auch arbeitet (und perspektivisch Teilzeit, wenn Kinder da sind). Weil ich da mit 64k deutlich drüber liege und ich keine 50 Stunden Woche habe meckere ich nur noch bedingt ;)

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WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

Ich glaube nicht, dass du z.B. bei Röchling nach der kaufmännischen Ausbildung 45k bekommen würdest. Das kriegst du wenn überhaupt auf der Werft mit Schichtzuschlägen etc. im handwerklichen Bereich.
Wäre ja mal cool wenn jemand was zu Röchling sagen könnte. 45k mit Bachelor?

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Ich glaube nicht, dass du z.B. bei Röchling nach der kaufmännischen Ausbildung 45k bekommen würdest. Das kriegst du wenn überhaupt auf der Werft mit Schichtzuschlägen etc. im handwerklichen Bereich.
Wäre ja mal cool wenn jemand was zu Röchling sagen könnte. 45k mit Bachelor?

Zum Röchling-Standort Haren (Ems) kann ich nur sagen, dass Bachelor (egal ob kaufm. oder techn.) Mit 52k und Master mit 55k einsteigen. Was bei den anderen Standorten Sache ist, kann ich nicht beurteilen.

antworten
WiWi Gast

Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Ich glaube nicht, dass du z.B. bei Röchling nach der kaufmännischen Ausbildung 45k bekommen würdest. Das kriegst du wenn überhaupt auf der Werft mit Schichtzuschlägen etc. im handwerklichen Bereich.
Wäre ja mal cool wenn jemand was zu Röchling sagen könnte. 45k mit Bachelor?

Zum Röchling-Standort Haren (Ems) kann ich nur sagen, dass Bachelor (egal ob kaufm. oder techn.) Mit 52k und Master mit 55k einsteigen. Was bei den anderen Standorten Sache ist, kann ich nicht beurteilen.

Okay danke. Ich hatte da letztens mal ein VG. Und das klang alles andere als nach 52k. Daher wundere ich mich. Hab dann auch abgesagt.

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IG Metall Gehaltsstudie 2016/2017 - Einstiegsgehälter Wirtschaftswissenschaftler

Einstiegsgehalt Wirtschaftswissenschaftler

Was verdienen Wirtschaftswissenschaftler beim Berufseinstieg? In Unternehmen mit einem Tarifvertrag verdienten junge Wirtschaftswissenschaftler mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung in 2016 durchschnittlich 49.938 Euro im Jahr. In nicht tarifgebundenen Betrieben lagen die Einstiegsgehälter von Wirtschaftswissenschaftlern mit 42.445 Euro etwa 17,7 Prozent darunter. Im Vorjahr hatte dieser Gehaltsvorteil bei den Wirtschaftswissenschaftlern noch 33 Prozent betragen.

IG Metall Gehaltsstudie 2015 - Einstiegsgehälter Wirtschaftswissenschaftler

Absolventenhut und fliegende Geldmünzen

Was können Wirtschaftswissenschaftler beim Berufseinstieg verdienen? In Unternehmen mit einem Tarifvertrag verdienten junge Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung in 2015 durchschnittlich 48.850 Euro im Jahr. In nicht tarifgebundenen Betrieben lagen die Einstiegsgehälter von Wirtschaftswissenschaftler etwa 33 Prozent darunter.

IG Metall Gehaltsstudie 2014 - Einstiegsgehälter Wirtschaftswissenschaften

Vier Männchen aus weißen Büroklammern und den weißen Buchstaben W, I, W und I turnen auf Münzentürmen.

Was können Berufsanfänger verdienen? Jährlich analysiert die IG Metall die Einstiegsgehälter von Absolventen in der Metall- und Elektroindustrie. In Unternehmen mit einem Tarifvertrag verdienten junge Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler mit 47952 Euro Jahresentgelt in 2014 bis zu 35 Prozent mehr.

IG Metall Gehaltstudie 2013 - Einstiegsgehälter BWL, VWL

Geldscheine 100 Euro und 50 Euro

Was können Berufsanfänger verdienen? Jährlich analysiert die IG Metall die Einstiegsgehälter von Absolventen verschiedener Studienfächer in der Metall- und Elektroindustrie und veröffentlicht die Ergebnisse im Flyer "Einstiegsgehälter für Absolventen".

Online-Tariflexikon der IG Metall

Ein hohes, großes  Gebäude in Grau- und Rottönen und der weißen Aufschrift Gewerkschaftshaus.

Von Abschluss über Lohnausgleich bis Weihnachtsgeld - das kostenlose Tariflexikon der IG Metall erklärt Fachbegriffe rund um den Tarifvertrag. Wer sich in der komplexen Tariflandschaft nicht zurecht findet, kann hier jederzeit die wichtigsten Begriffe rund um den Tarifvertrag nachschlagen.

IG Metall Gehaltstudie 2012 - Einstiegsgehälter BWL, VWL

Uni-Teil des Universal-Logos.

Jährlich analysiert die IG Metall die Einstiegsgehälter von Absolventen verschiedener Studienfächer und veröffentlicht die Ergebnisse im Flyer "Einstiegsgehälter für Absolventen".

IG Metall Gehaltstudie 2011 - Einstiegsgehälter BWL, VWL

50 Euroscheine symbolisieren das Thema Gehalt.

Die neue IG Metall-Umfrage zu den Einstiegsgehältern zeigt: Die Chancen für Berufseinsteiger haben sich verbessert. Zudem haben die Wirtschaftswissenschaftler beim Gehalt inzwischen mit den Naturwissenschaftlern gleichgezogen.

KPMG Österreich erhöht Gehälter um 3.000 Euro

Das Foto zeigt den Senior Partner Michael-Schlenk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG in Österreich.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von KPMG Österreich erhalten zum 1. Juli 2022 eine Gehaltserhöhung von 3.000 Euro. Es handelt sich dabei um eine Gehaltserhöhung ergänzend zum regulären Gehalts- und Prämienprozess. „Mit dieser Gehaltserhöhung würdigen wir das Engagement und die Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, hält Senior Partner Michael Schlenk fest.

StepStone Gehaltsreport 2018: Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker sind Topverdiener

Stepstone Gehaltsreport 2018: Das Bild zeigt zwei Lego-Männchen Frau und Mann im Anzug (Wirtschaftsingenieurin und Wirtschaftsinformatiker) vor einem Computer.

Fachkräfte und Führungskräfte mit einem Studienabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik verdienen ausgezeichnet. Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 70.231 Euro liegen die Wirtschaftsingenieur hinter Medizin und Jura auf Platz drei der zurzeit lukrativsten Studiengänge. Die Wirtschaftsinformatiker verdienen mit 69.482 Euro ähnlich gut und sind hinter den Ingenieuren auf Rang fünf im StepStone Gehaltsreport 2018. Mit einem Abschluss in BWL, VWL oder Wirtschaftswissenschaften sind die Gehälter als Key Account Manager mit 75.730 Euro und als Consultant mit 67.592 Euro am höchsten.

StepStone Gehaltsreport 2017: Was Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium verdienen

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

In Deutschland verdienen Fachkräfte und Führungskräfte durchschnittlich 57.100 Euro. Akademiker verdienen im Schnitt 37 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteil in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 65.404 Euro, in Wirtschaftsinformatik 68.133 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen sogar 70.288 Euro.

TVÖD-Tarifeinigung: Beschäftigte können sich über mehr Geld freuen

TVöD: Ein weißes Schild weist den Weg zur  "Universität"

Die Tarifrunde 2018 mit dem Bund und den kommunalen Arbeitgebern ist abgeschlossen. Die Entgelte werden in drei Schritten erhöht; betrieblichschulische Ausbildungsverhältnisse und duale Studiengänge werden tarifiert. Außerdem wird die Jahressonderzahlung im Tarifgebiet Ost der VKA an das Westniveau angeglichen.

Bachelorabsolventen verdienen langfristig viel weniger

 Wortspinnennetz - An Fäden hängen mehrere kleine Würfel mit Buchstaben, die Hochschulabschlüsse: PHD, BA, DR, MA und DIPL vor grauem Hintergrund zeigen.

Höhere Abschlüsse zahlen sich aus. Das Gehalt von Bachelorabsolventen ist im Alter von 25 Jahren bei 2.750 Euro mit dem bei beruflichen Fortbildungsabschlüsse vergleichbar. Masterabsolventen erzielen dann bereits ein Einkommen von rund 2.900 Euro im Monat. Dieser Einkommensunterschied wächst mit steigender Berufserfahrung, wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt. 34-jährige Masterabsolventen verdienen im Durchschnitt etwa 4.380 Euro im Monat, Bachelorabsolventen 3.880 Euro.

Gehaltsanalyse 2017: Was Fach- und Führungskräfte nach Bundesländern verdienen

Die Finanzmetropole Frankfurt.

Wer in Städten lebt und arbeitet, bekommt mehr Gehalt - das stimmt zumindest im Fall München. Fach- und Führungskräfte aus München verdienen durchschnittlich über 3.200 Euro mehr im Jahr als außerhalb der bayrischen Hauptstadt. Das gilt jedoch nicht für alle Bundesländer. Das Online-Portal Gehalt.de hat die Durchschnittsgehälter aller Bundesländer - ohne die Stadtstaaten - mit und ohne Hauptstadt analysiert.

Gehaltsübersicht 2017: Buchhalter und Einkäufer verzeichnen Gehaltszuwachs

Die Gehälter im Finance-, Assistenz- und kaufmännischen Bereich steigen im Jahr 2017 erneut. Besonders profitieren Lohnbuchhalter, Gehaltsbuchhalter sowie Einkäufer von den steigenden Gehältern. Lohnbuchhalter und Gehaltsbuchhalter erwarten einen Zuwachs von 5,9 Prozent, bei Einkäufern sind es 4,3 Prozent. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der neuen Gehaltsübersicht 2017 von Personaldienstleister Robert Half.

Gehaltsstudie 2015: Das verdienen Diplom-Kaufleute und Diplom-Betriebswirte

Ein Lego-Männchen im Anzug mit vielen 50 Euro Scheinen symoblisiert das Thema Gehalt.

Diplom-Kaufleute verdienen in Deutschland im Durchschnitt 4.851 Euro im Monat. Das Einkommen der Diplom-Kaufleute steigt dabei mit der Dauer der Berufserfahrung von durchschnittlichen Einstiegsgehältern von gut 4.100 Euro bis hin zu etwa 6.000 Euro bei mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Auch Diplom-Kaufleute profitieren in tarifgebundenen Unternehmen von höheren Gehältern. Sie liegen 17,4 Prozent über dem Gehalt ihrer Kollegen in Betrieben ohne Tarifvertrag, so das aktuelle Ergebnis der LohnSpiegel Einkommensstudie für die Berufsgruppe „Diplom-Kaufmann/-frau, Diplom-Betriebswirt/in“.

Antworten auf Anfang 30 - 60.000 brutto mittlerweile schlecht?

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Diskussionen zu IGM

302 Kommentare

IGM Tarifrunde 2022

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 17.08.2022: Unter 1% vom Jahresgehalt für fast die gesamte Belegschaft (500€) wird wohl niemand als kräft ...

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