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Gehalt mit BerufserfahrungStB-Gehalt

Re: Gehalt als Steuerberater

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Entweder trollst Du oder Du machst einfach nur alles falsch. Ich bin seit gut fünf Jahren StB und verdiene ca. 150k. Klar, das ist überdurchschnittlich. Ich kenne aber sogar Leute, die noch mehr verdienen.

Deine 74k entsprechen einem Big4 Managergehalt und Big4 Manager wird selbst der letzte Trottel. Bei einem Big 4 Senior Manager redet man schon von über 100k. Selbst hierfür muss man jetzt kein steuerrechtliches Genie sein oder geniale Akquisefähigkeiten mitbringen.

Wovon träumst du nachts? Das wären ja nur 4 Jahre nach der StB-Prüfung ca. TEUR 85!

Mal zum Auf-die Erde-Kommen: Ich arbeite als angestellter, besonders hoch qualifizierter Steuerberater in einer renommierten mittelständischen WPG/StBG mit ca. 30 Berufsträgern in einem der Hauptstandorte für die Steuerberatung und bin seit ca. 25 Jahren als Steuerberater tätig. Mein Gehalt beträgt TEUR 74 p.a., kein Bonus, nur Fixgehalt. Ich kann froh sein, wenn ich alle drei Jahre EUR 1.800 p.a. mehr bekomme.

Meiner persönlichen Erfahrung nach ist das das übliche Gehalt in Sozietäten bzw. Steuerberatungsgesellschaften mit 10 bis 20 Mitarbeitern. Dahinter steht der dreifache Umsatz desjenigen. Wenn hier jemand vorgibt, 150k zu verdienen soll er uns bitte erklären, womit er 450k Jahresumsatz oder ca. 50k Umsatz im Monat (./. 2 Monate wg. Urlaub, Krankheit, Fortbildung & Kanzleiorganisation) macht.

Außerdem ist immer zu berücksichtigen, daß die Gehälter bei den Big 4 fast regelmäßig in Großstädten mit erhöhtem Lebenshaltungskostenniveau verdient werden.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 26.09.2018:

Entweder trollst Du oder Du machst einfach nur alles falsch. Ich bin seit gut fünf Jahren StB und verdiene ca. 150k. Klar, das ist überdurchschnittlich. Ich kenne aber sogar Leute, die noch mehr verdienen.

Deine 74k entsprechen einem Big4 Managergehalt und Big4 Manager wird selbst der letzte Trottel. Bei einem Big 4 Senior Manager redet man schon von über 100k. Selbst hierfür muss man jetzt kein steuerrechtliches Genie sein oder geniale Akquisefähigkeiten mitbringen.

Wovon träumst du nachts? Das wären ja nur 4 Jahre nach der StB-Prüfung ca. TEUR 85!

Mal zum Auf-die Erde-Kommen: Ich arbeite als angestellter, besonders hoch qualifizierter Steuerberater in einer renommierten mittelständischen WPG/StBG mit ca. 30 Berufsträgern in einem der Hauptstandorte für die Steuerberatung und bin seit ca. 25 Jahren als Steuerberater tätig. Mein Gehalt beträgt TEUR 74 p.a., kein Bonus, nur Fixgehalt. Ich kann froh sein, wenn ich alle drei Jahre EUR 1.800 p.a. mehr bekomme.

Meiner persönlichen Erfahrung nach ist das das übliche Gehalt in Sozietäten bzw. Steuerberatungsgesellschaften mit 10 bis 20 Mitarbeitern. Dahinter steht der dreifache Umsatz desjenigen. Wenn hier jemand vorgibt, 150k zu verdienen soll er uns bitte erklären, womit er 450k Jahresumsatz oder ca. 50k Umsatz im Monat (./. 2 Monate wg. Urlaub, Krankheit, Fortbildung & Kanzleiorganisation) macht.

Außerdem ist immer zu berücksichtigen, daß die Gehälter bei den Big 4 fast regelmäßig in Großstädten mit erhöhtem Lebenshaltungskostenniveau verdient werden.

Ganz banal: Er ist entweder StB bei Flick Gocke Schaumburg kurz vor dem Partner oder er arbeitet bei einer Großkanzlei, wie Linklaters. Andere Möglichkeit: Er ist Kanzleiinhaber oder Partner einer mittelständischen Kanzlei. Wenn 25 Mitarbeiter jeweils einen Jahresumsatz machen von 40.000 €, was sehr gering ist, dann hast du einen Gesamtumsatz von 1 Mio.

Gehst du an das untere Ende von einer Umsatzrendite von 30 % kommst du auf 300.000 €.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 26.09.2018:

Entweder trollst Du oder Du machst einfach nur alles falsch. Ich bin seit gut fünf Jahren StB und verdiene ca. 150k. Klar, das ist überdurchschnittlich. Ich kenne aber sogar Leute, die noch mehr verdienen.

Deine 74k entsprechen einem Big4 Managergehalt und Big4 Manager wird selbst der letzte Trottel. Bei einem Big 4 Senior Manager redet man schon von über 100k. Selbst hierfür muss man jetzt kein steuerrechtliches Genie sein oder geniale Akquisefähigkeiten mitbringen.

Das klingt schon recht arrogant. Jeder, der etwas kritisch ist, weiß, dass ein hohes Gehalt keinesfalls zwingend auf hohe Qualitäten schließen lässt. Oder umgekehrt, muss jemand mit einem relativ geringen Gehalt noch lange kein Trottel sein. Gerade in der Beratungsbranche, insbesondere in den großen Gesellscahften, ist bedingungloses Anpassen - vorsichtig formuliert - alles. Das liegt aber nicht jedem. Und wer dazu nicht bereit ist, der darf enorme Gehaltsabschläge hinnehmen.

Wovon träumst du nachts? Das wären ja nur 4 Jahre nach der StB-Prüfung ca. TEUR 85!

Mal zum Auf-die Erde-Kommen: Ich arbeite als angestellter, besonders hoch qualifizierter Steuerberater in einer renommierten mittelständischen WPG/StBG mit ca. 30 Berufsträgern in einem der Hauptstandorte für die Steuerberatung und bin seit ca. 25 Jahren als Steuerberater tätig. Mein Gehalt beträgt TEUR 74 p.a., kein Bonus, nur Fixgehalt. Ich kann froh sein, wenn ich alle drei Jahre EUR 1.800 p.a. mehr bekomme.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ganz banal: Er ist entweder StB bei Flick Gocke Schaumburg kurz vor dem Partner oder er arbeitet bei einer Großkanzlei, wie Linklaters. Andere Möglichkeit: Er ist Kanzleiinhaber oder Partner einer mittelständischen Kanzlei. Wenn 25 Mitarbeiter jeweils einen Jahresumsatz machen von 40.000 €, was sehr gering ist, dann hast du einen Gesamtumsatz von 1 Mio.

Gehst du an das untere Ende von einer Umsatzrendite von 30 % kommst du auf 300.000 €.

Ach ne, und die 25 Mitarbeiter arbeiten umsonst?

Wenn man jedem Mitarbeiter branchenübliche TEUR 30,0 p.a. zahlt, muß jeder TEUR 90,0 Umsatz im Jahr machen. Das kann man auch als Durchschnittswert sehen. Also machen allein diese Mitarbeiter EUR 2,25 Mio. Umsatz für die branchenübliche Armut?

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 25.09.2018:

50k halte ich für einen examinierten StB auch für deutlich zu wenig und klingt nach abzocke. Als Master Absolvent sind heute auch bei mittelständischen Kanzleien mindestens direkt nach dem Einstieg 43-45k.

Dass ein Steuerfachangestellter in der theorie in Sachen Buchhaltung mehr kann ist sicherlich richtig, aber mal ein richtiges Gutachten schreiben, oder komplexe Fälle lösen und auf die Begründung des Finanzamts eingehen, ist was ganz anderes, wofür die Ausbildung eben nicht reicht.

Das schaffen bei uns auch die StB-Youngsters oftmals nicht, jedenfalls nicht in der gebotenen Qualität. Ich darf es dann richten. Selbst längjährige - auch akademische - StB sind teiweise damit überfordert. StB ist eben nicht gleich StB.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Danke für den Lacher. Manche glauben eine Einzelkanzlei hat 25-50 Mitarbeiter. Was die meisten vergessen jeder Mitarbeiter bringt nicht nur mehr Gewinn sondern auch mehr Arbeit. Ich hab knapp 7 unter mir die keine StB sind und das ist wirklich das persönliche Maximum für mich. Ich arbeite schon 50-60 Stunden. Ja das Gehalt ist mehr als ordentlich aber irgendwann hätte ich dann nicht mal mehr die Zeit zum Ausgeben. Kenne befreunde StBs die 40 Mitarbeiter zu dritt haben. Die arbeiten aber auch 70h aufwärts. Die Jahresabschlüsse muss man immer überprüfen, die Betriebsprüfungen macht dir auch kein Steuerfachangesteller, Beratung ebenso wenig und von betriebswirtschaftlicher Beratung haben sie noch weniger Ahnung. So funktioniert es leider nicht sonst hätte ich schon 10 Mitarbeiter. Übrings stehen StB mit zu vielen Mitarbeiter bereits in der Kritik und man sagt, dass bei mancher Größe gar nicht mehr die Kriterien von Freiberuflern erfüllt sind.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 26.09.2018:

Ganz banal: Er ist entweder StB bei Flick Gocke Schaumburg kurz vor dem Partner oder er arbeitet bei einer Großkanzlei, wie Linklaters. Andere Möglichkeit: Er ist Kanzleiinhaber oder Partner einer mittelständischen Kanzlei. Wenn 25 Mitarbeiter jeweils einen Jahresumsatz machen von 40.000 €, was sehr gering ist, dann hast du einen Gesamtumsatz von 1 Mio.

Gehst du an das untere Ende von einer Umsatzrendite von 30 % kommst du auf 300.000 €.

Ach ne, und die 25 Mitarbeiter arbeiten umsonst?

Wenn man jedem Mitarbeiter branchenübliche TEUR 30,0 p.a. zahlt, muß jeder TEUR 90,0 Umsatz im Jahr machen. Das kann man auch als Durchschnittswert sehen. Also machen allein diese Mitarbeiter EUR 2,25 Mio. Umsatz für die branchenübliche Armut?

Eine Steuerkanzlei hat eine Umsatzrendite von 30 - 50 %. Schiebt die also 1 Mio. Umsatz, dann bleiben 300-500 T€ Jahresüberschuss übrig. Ganz einfach.

Was ist denn daran so schwer zu verstehen. Bei einem Umsatz von 1 Mio. € reicht ein Berufsträger aus.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 26.09.2018:

Danke für den Lacher. Manche glauben eine Einzelkanzlei hat 25-50 Mitarbeiter. Was die meisten vergessen jeder Mitarbeiter bringt nicht nur mehr Gewinn sondern auch mehr Arbeit. Ich hab knapp 7 unter mir die keine StB sind und das ist wirklich das persönliche Maximum für mich. Ich arbeite schon 50-60 Stunden. Ja das Gehalt ist mehr als ordentlich aber irgendwann hätte ich dann nicht mal mehr die Zeit zum Ausgeben. Kenne befreunde StBs die 40 Mitarbeiter zu dritt haben. Die arbeiten aber auch 70h aufwärts. Die Jahresabschlüsse muss man immer überprüfen, die Betriebsprüfungen macht dir auch kein Steuerfachangesteller, Beratung ebenso wenig und von betriebswirtschaftlicher Beratung haben sie noch weniger Ahnung. So funktioniert es leider nicht sonst hätte ich schon 10 Mitarbeiter. Übrings stehen StB mit zu vielen Mitarbeiter bereits in der Kritik und man sagt, dass bei mancher Größe gar nicht mehr die Kriterien von Freiberuflern erfüllt sind.

Kann ich so nicht bestätigen. Bin einer von zwei Partnern in einer StB-Sozietät mit 32 Mitarbeiten. Ich arbeite nie mehr als 50 Stunden und nie am Wochenende. Klar, es gibt immer mal Ausnahmen oder Spitzen aber wenn ich es herunterbreche auf das Jahr, dann würde ich sagen 47 Stunden pro Woche.

Es kommt wohl darauf an, wie die fachliche Qualität und die Organisation der Mitarbeiter ist. Wir haben auch Steuerfachwirte dabei, die vieles selbstständig managen.

Das mit der Freiberuflichkeit muss dir keine Sorgen bereiten, da sonst Big 4 nicht mehr tätig sein könnten ;-) Wie hat es ein Kollege formuliert: Die freien Berufe haben ja kein Streben nach Gewinn, jeder will halt nur seinen Porsche fahren.

Und auch ich kann bestätigen, dass die Rendite bei 40-50 % liegt und man eben als Teilhaber erheblich mehr verdient als ein Syndikus oder ein SM bei Big4.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 26.09.2018:

Danke für den Lacher. Manche glauben eine Einzelkanzlei hat 25-50 Mitarbeiter. Was die meisten vergessen jeder Mitarbeiter bringt nicht nur mehr Gewinn sondern auch mehr Arbeit. Ich hab knapp 7 unter mir die keine StB sind und das ist wirklich das persönliche Maximum für mich. Ich arbeite schon 50-60 Stunden. Ja das Gehalt ist mehr als ordentlich aber irgendwann hätte ich dann nicht mal mehr die Zeit zum Ausgeben. Kenne befreunde StBs die 40 Mitarbeiter zu dritt haben. Die arbeiten aber auch 70h aufwärts. Die Jahresabschlüsse muss man immer überprüfen, die Betriebsprüfungen macht dir auch kein Steuerfachangesteller, Beratung ebenso wenig und von betriebswirtschaftlicher Beratung haben sie noch weniger Ahnung. So funktioniert es leider nicht sonst hätte ich schon 10 Mitarbeiter. Übrings stehen StB mit zu vielen Mitarbeiter bereits in der Kritik und man sagt, dass bei mancher Größe gar nicht mehr die Kriterien von Freiberuflern erfüllt sind.

Normalerweise beschäftigt man in dieser Situation angestellte Steuerberater für ca. 48k p.a., die einem die Butter - und - Brot - Abschlüsse mit betreuen und kontrollieren helfen und widmet sich selbst nur noch großen und lukrativen Mandanten bzw. Beratungen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Eine Steuerkanzlei hat eine Umsatzrendite von 30 - 50 %. Schiebt die also 1 Mio. Umsatz, dann bleiben 300-500 T€ Jahresüberschuss übrig. Ganz einfach.

Was ist denn daran so schwer zu verstehen. Bei einem Umsatz von 1 Mio. € reicht ein Berufsträger aus.

Ich glaube, wenn die Tätigkeit als Steuerberater tatsächlich so profitabel wäre, dann würden viel mehr entsprechend tätig sein.

Bitte teile uns mit, wem Du für welche Tätigkeiten als einzelner Berater monatlich für ca. TEUR 100,0 Rechnungen (oder ca. TEUR 5,0 je Arbeitstag) schreibst, denn zwei Monate lassen wir für Urlaub, Krankheit und Kanzleiorganisation außen vor.

Daran sieht man auch, wohin blinde Zahlengläubigkeit führen kann.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Eine Steuerkanzlei hat eine Umsatzrendite von 30 - 50 %. Schiebt die also 1 Mio. Umsatz, dann bleiben 300-500 T€ Jahresüberschuss übrig. Ganz einfach.

Was ist denn daran so schwer zu verstehen. Bei einem Umsatz von 1 Mio. € reicht ein Berufsträger aus.

Wenn ich von einer 40 Stunden Woche jede (!) Stunde für EUR 200,00 verkaufen kann, dann ergibt sich so ein Umsatz von 1.700 x 200 = 340.000,00.

Wenn mir davon die Hälfte - also EUR 170.000,00 - als Reingewinn vebleibt, muß ich davon noch Steuern, Krankenversicherung und Versorgungswerk bezahlen.

Sehr realistisch...

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 26.09.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.09.2018:

Danke für den Lacher. Manche glauben eine Einzelkanzlei hat 25-50 Mitarbeiter. Was die meisten vergessen jeder Mitarbeiter bringt nicht nur mehr Gewinn sondern auch mehr Arbeit. Ich hab knapp 7 unter mir die keine StB sind und das ist wirklich das persönliche Maximum für mich. Ich arbeite schon 50-60 Stunden. Ja das Gehalt ist mehr als ordentlich aber irgendwann hätte ich dann nicht mal mehr die Zeit zum Ausgeben. Kenne befreunde StBs die 40 Mitarbeiter zu dritt haben. Die arbeiten aber auch 70h aufwärts. Die Jahresabschlüsse muss man immer überprüfen, die Betriebsprüfungen macht dir auch kein Steuerfachangesteller, Beratung ebenso wenig und von betriebswirtschaftlicher Beratung haben sie noch weniger Ahnung. So funktioniert es leider nicht sonst hätte ich schon 10 Mitarbeiter. Übrings stehen StB mit zu vielen Mitarbeiter bereits in der Kritik und man sagt, dass bei mancher Größe gar nicht mehr die Kriterien von Freiberuflern erfüllt sind.

Normalerweise beschäftigt man in dieser Situation angestellte Steuerberater für ca. 48k p.a., die einem die Butter - und - Brot - Abschlüsse mit betreuen und kontrollieren helfen und widmet sich selbst nur noch großen und lukrativen Mandanten bzw. Beratungen.

Als würde sich ein StB der wirklich halbwegs gut ist, für 48k p.a. verkaufen. Die werden dann Syndikus oder machen es selber. Den Rest kann man nicht einstellen weil man nur nacharbeiten muss und dann hat man auch wieder Mehraufwand. So naiv kann man nicht sein zu glauben das es so einfach ist.

Andere geben sich hier anscheinend auch als StB aus und behaupten das es so einfach möglich wäre. Ich wüsste mal gerne wie man bei 15 Mitarbeiter pro Partner nur 50h arbeiten kann. Wenn ich das hochrechne auf die Anzahl der Jahresabschlüsse die abgenommen werden müssen, die Beratungen etc dann ist es schlichtweg nicht möglich. Ja man verdient gut als StB und mehr als jeder Arzt sowie WiWi aber bleibt mal realistisch! Es gibt offizielle Zahlen und die widersprechen euren realitätsfernen Zahlen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Als würde sich ein StB der wirklich halbwegs gut ist, für 48k p.a. verkaufen. Die werden dann Syndikus oder machen es selber.

Da habe ich während meiner Zeit im Berufstand einige kennengelernt.

48k Gehalt p.a. bedeutet 150k Umsatz p.a..

Also muß man jeden Monat mindestens zwei mittlere oder einen großen Abschluß fertigstellen neben all´ der Arbeit, die es sonst noch zu erledigen gibt: Kanzleiorganisation, Fortbildung, etc.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 26.09.2018:

Als würde sich ein StB der wirklich halbwegs gut ist, für 48k p.a. verkaufen. Die werden dann Syndikus oder machen es selber.

Da habe ich während meiner Zeit im Berufstand einige kennengelernt.

48k Gehalt p.a. bedeutet 150k Umsatz p.a..

Also muß man jeden Monat mindestens zwei mittlere oder einen großen Abschluß fertigstellen neben all´ der Arbeit, die es sonst noch zu erledigen gibt: Kanzleiorganisation, Fortbildung, etc.

Danke für den Lacher

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 26.09.2018:

Als würde sich ein StB der wirklich halbwegs gut ist, für 48k p.a. verkaufen. Die werden dann Syndikus oder machen es selber.

Da habe ich während meiner Zeit im Berufstand einige kennengelernt.

48k Gehalt p.a. bedeutet 150k Umsatz p.a..

Also muß man jeden Monat mindestens zwei mittlere oder einen großen Abschluß fertigstellen neben all´ der Arbeit, die es sonst noch zu erledigen gibt: Kanzleiorganisation, Fortbildung, etc.

Haha „während meiner Zeit im Berufsstand“ aber dann nicht mal wissen, das 48k beim Arbeitnehmer nicht 48k Arbeitgeberseitig sind.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 26.09.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.09.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.09.2018:

Danke für den Lacher. Manche glauben eine Einzelkanzlei hat 25-50 Mitarbeiter. Was die meisten vergessen jeder Mitarbeiter bringt nicht nur mehr Gewinn sondern auch mehr Arbeit. Ich hab knapp 7 unter mir die keine StB sind und das ist wirklich das persönliche Maximum für mich. Ich arbeite schon 50-60 Stunden. Ja das Gehalt ist mehr als ordentlich aber irgendwann hätte ich dann nicht mal mehr die Zeit zum Ausgeben. Kenne befreunde StBs die 40 Mitarbeiter zu dritt haben. Die arbeiten aber auch 70h aufwärts. Die Jahresabschlüsse muss man immer überprüfen, die Betriebsprüfungen macht dir auch kein Steuerfachangesteller, Beratung ebenso wenig und von betriebswirtschaftlicher Beratung haben sie noch weniger Ahnung. So funktioniert es leider nicht sonst hätte ich schon 10 Mitarbeiter. Übrings stehen StB mit zu vielen Mitarbeiter bereits in der Kritik und man sagt, dass bei mancher Größe gar nicht mehr die Kriterien von Freiberuflern erfüllt sind.

Normalerweise beschäftigt man in dieser Situation angestellte Steuerberater für ca. 48k p.a., die einem die Butter - und - Brot - Abschlüsse mit betreuen und kontrollieren helfen und widmet sich selbst nur noch großen und lukrativen Mandanten bzw. Beratungen.

Als würde sich ein StB der wirklich halbwegs gut ist, für 48k p.a. verkaufen. Die werden dann Syndikus oder machen es selber. Den Rest kann man nicht einstellen weil man nur nacharbeiten muss und dann hat man auch wieder Mehraufwand. So naiv kann man nicht sein zu glauben das es so einfach ist.

Andere geben sich hier anscheinend auch als StB aus und behaupten das es so einfach möglich wäre. Ich wüsste mal gerne wie man bei 15 Mitarbeiter pro Partner nur 50h arbeiten kann. Wenn ich das hochrechne auf die Anzahl der Jahresabschlüsse die abgenommen werden müssen, die Beratungen etc dann ist es schlichtweg nicht möglich. Ja man verdient gut als StB und mehr als jeder Arzt sowie WiWi aber bleibt mal realistisch! Es gibt offizielle Zahlen und die widersprechen euren realitätsfernen Zahlen.

Das funktioniert, wenn man eben routinierte, gute Leute hat, die man auch anständig bezahlt. Ich erwarte von einem Fachwirt, dass er den Abschluss alleine macht. Bei kleinen Abschlüssen schaue ich da nicht mehr drüber. Ich schreibe nur Rechnungen und gehe essen mit den Mandanten, so wie es sich für einen StB-Partner gehört ;-)

Bedenkt auch, dass die Qualität der Abschlüsse eher zugenommen hat. Die Digitalisierung wirkt sich hier positiv bei uns aus.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Haha „während meiner Zeit im Berufsstand“ aber dann nicht mal wissen, das 48k beim Arbeitnehmer nicht 48k Arbeitgeberseitig sind.

Arbeitgeberseitig sind das ungefähr 60k Lohnkosten, deshalb braucht man auch 150k Umsatz zur Refinanzierung. Ich sprach bisher nur von Bruttolöhnen. Branchenüblich braucht das Dreifache des angestrebten Bruttolohns als Netto - Umsatz. Was netto davon beim Gehaltsempfänger herauskommt, ist wegen dessen Lohnsteuerklasse wieder etwas ganz anderes.

Was gibt es hier zu lachen?

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Wir drehen uns im Kreis bei der Diskussion. Ich denke, dass es eben in der Steuerberatung, wie auch in allen anderen Branchen am Ende Gewinner und Verlierer gibt.

Ich versuche, ähnlich wie der Kollege, der sich aus der Branche verabschiedet hat bzw. jetzt Privatier ist, meine Zeit in Richtung passives Einkommen zu verschieben. Ich habe zwar das StB-Examen und versuche mein Wissen und die Methodenkompetenz auch für mich privat zu nutzen.

Deshalb hat es sich für mich gelohnt. Was ich auf keinen Fall machen würde, wäre mich zu abhängig zu machen. D.h. mich irgendwo einzukaufen. Da wäre mir die Entwicklung zu unsicher. Du zahlst da ja schnell 500 T€, die du in der Regel auch finanzieren musst. Und die Freiheit ist mir auch sehr wichtig.

Dann lieber Syndikus und eine Stelle mit geregelter Arbeitszeit, wo man nebenher Zeit hat weitere Einkommensquellen zu erschließen. Das bezieht sich übrigens auf sämtliche Jobs, nicht nur StB-Branche. Auf langfristige Sicht wird man weit vermögender mit dieser Strategie.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 26.09.2018:

...

Dann lieber Syndikus und eine Stelle mit geregelter Arbeitszeit, wo man nebenher Zeit hat weitere Einkommensquellen zu erschließen. Das bezieht sich übrigens auf sämtliche Jobs, nicht nur StB-Branche. Auf langfristige Sicht wird man weit vermögender mit dieser Strategie.

Das seh ich auch so.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Unfassbar, welches Zerrbild hier teilweise verbreitet wird. StBs haben herausragende Verdienstaussichten. Dazu muss man eben bereit sein Risiko und Verantwortung zu tragen. Entweder liegt es daran, dass hier einfach einige Greenhorns sind, die erst am Anfang stehen oder auf der andere Seite irgendwelche Hetzer.

Ich habe mich vor 5 Jahren in eine Sozietät eingekauft. Mein Gewinnanteil pro Jahr liegt bei 450-500k. Die Organisation ist hervorragend. Klar, ich komme nicht mit 40 Stunden hin. Aber für 50-55 Stunden ist das ein ordentliches Gehalt.

Ich kann mir keinen besseren Job vorstellen. Jeder Tag bringt etwas neues.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ich habe mich vor 5 Jahren in eine Sozietät eingekauft. Mein Gewinnanteil pro Jahr liegt bei 450-500k. Die Organisation ist hervorragend. Klar, ich komme nicht mit 40 Stunden hin. Aber für 50-55 Stunden ist das ein ordentliches Gehalt.

Wieder so ein Schönschreiber, der einfach eine große Zahl in den Raum stellt und nicht erklärt, wie sie zustande kommt.

Wenn es so einfach wäre, warum rechnen dann viele Kollegen zu Mindestgebühren ab und machen noch offensiv Werbung damit?

Hast Du zufällig viele Mandanten mit hohen Gegenstandswerten aus Mittelstand, Industrie oder Fonds? Wieviel Mitarbeiter führst Du und wie viele davon sind selbst Berufsträger? Was ist der Stundensatz, den Du für Beratungen abrechnest?

Wie seid ihr an die lukrative Mandantschaft gekommen? Würdet ihr ersatzweise vergleichbare Mandanten finden, wenn ein oder zwei davon den Berater wechseln? Sind dies Mandanten, bei denen einzelne mehr als 10% des Umsatzes Eurer Sozietät ausmachen?

Also erkäre uns die 450-500k oder es ist davon auszugehen, daß dies wie manches hier einfach nicht der Wahrheit entspricht.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 28.09.2018:

Ich habe mich vor 5 Jahren in eine Sozietät eingekauft. Mein Gewinnanteil pro Jahr liegt bei 450-500k. Die Organisation ist hervorragend. Klar, ich komme nicht mit 40 Stunden hin. Aber für 50-55 Stunden ist das ein ordentliches Gehalt.

Wieder so ein Schönschreiber, der einfach eine große Zahl in den Raum stellt und nicht erklärt, wie sie zustande kommt.

Wenn es so einfach wäre, warum rechnen dann viele Kollegen zu Mindestgebühren ab und machen noch offensiv Werbung damit?

Hast Du zufällig viele Mandanten mit hohen Gegenstandswerten aus Mittelstand, Industrie oder Fonds? Wieviel Mitarbeiter führst Du und wie viele davon sind selbst Berufsträger? Was ist der Stundensatz, den Du für Beratungen abrechnest?

Wie seid ihr an die lukrative Mandantschaft gekommen? Würdet ihr ersatzweise vergleichbare Mandanten finden, wenn ein oder zwei davon den Berater wechseln? Sind dies Mandanten, bei denen einzelne mehr als 10% des Umsatzes Eurer Sozietät ausmachen?

Also erkäre uns die 450-500k oder es ist davon auszugehen, daß dies wie manches hier einfach nicht der Wahrheit entspricht.

Das Portfolio besteht aus verschiedenen Branchen. Die wenigsten sind aber mittelgroß, sodass eine Prüfungspflicht besteht. Warum Kollegen zu Mindestgebühren abrechnen, kann ich dir leider nicht sagen. Es interessiert mich auch nicht weiter.

Wir sind zwei Partner und es sind 25 Mitarbeiter, die aber nicht alle in Vollzeit arbeiten, wie es in der Branche üblich ist. Eine weitere Berufsträgerin ist angestellt. 3 freie Mitarbeiter arbeiten uns zu.

Mein Stundensatz für Beratung ist in der Regel 250 €. Für sehr qualifzierte Mitarbeiter 130 €.

Es gibt kaum A-Mandanten, sodass die Einzelumsätze sehr homogen sind pro Mandant. Ich und mein Partner sind relativ jung für die Branche (unter 40 Jahre). Die Mandanschaft war schon da, als ich mich eingekauft habe. Kaum Überalterung, da viele Mandanten den Generationswechsel eingeleitet haben. Viele der Mandanten sind jetzt so alt wie ich.

Der weitere Teilhaber und ich werden jetzt alle Social-Media-Kanäle bedienen und am Marketing arbeiten. Hier ist extremes Potential im Vergleich zu überalterten Kanzleien. Unsere Kanzlei wächst enorm derzeit. Wir sind allerdings auch eine Art Platzhirsch in unserer Region und überall hin vernetzt.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ich habe mich vor 5 Jahren in eine Sozietät eingekauft. Mein Gewinnanteil pro Jahr liegt bei 450-500k. Die Organisation ist hervorragend. Klar, ich komme nicht mit 40 Stunden hin. Aber für 50-55 Stunden ist das ein ordentliches Gehalt.

Wir sind zwei Partner und es sind 25 Mitarbeiter, die aber nicht alle in Vollzeit arbeiten, wie es in der Branche üblich ist. Eine weitere Berufsträgerin ist angestellt. 3 freie Mitarbeiter arbeiten uns zu.

Mein Stundensatz für Beratung ist in der Regel 250 €. Für sehr qualifzierte Mitarbeiter 130 €.

Aus dem vorgenannten errechnet sich ein jährlicher Gewinn Eurer Sozietät von TEUR 900,0 bis 1.000,0.

Wenn ich Partner und alle Mitarbeiter gleich zähle komme ich auf 2 + 25 + 3 = 30 Personen.

D. h. jeder Person (!) erwirtschaftet durchschnittlich einen jährlichen Gewinnbeitrag von TEUR 30,0 bis TEUR 33,3.

Ich gehe davon aus, daß ihr mit 30% Gewinnmarge arbeitet.

Somit EUR 2,7 Mio. bis EUR 3,0 Mio. Umsatz der Sozietät oder TEUR 90,0 bis TEUR 100,0 je Mitarbeiter.

Also müßtet ihr Euren Mitarbeitern ein mäßiges Gehalt (ca. 1/3 vom Umsatz) bezahlen, um diesen singulär hohen Kanzleigewinn zu erzielen.

https://www.iww.de/kp/archiv/steuerung-mit-kennzahlen-erfolgsplanung-fuer-den-steuerberater--kanzleiziele-in-zahlen-fassen-f32066

M. E. ist das nur möglich, wenn man zu Mittel- oder Höchstgebühren abrechnet.

Euer Glück, wenn sich dafür genug junge Mandanten trotz der Transparenz des Internets finden.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 28.09.2018:

Ich habe mich vor 5 Jahren in eine Sozietät eingekauft. Mein Gewinnanteil pro Jahr liegt bei 450-500k. Die Organisation ist hervorragend. Klar, ich komme nicht mit 40 Stunden hin. Aber für 50-55 Stunden ist das ein ordentliches Gehalt.

Wir sind zwei Partner und es sind 25 Mitarbeiter, die aber nicht alle in Vollzeit arbeiten, wie es in der Branche üblich ist. Eine weitere Berufsträgerin ist angestellt. 3 freie Mitarbeiter arbeiten uns zu.

Mein Stundensatz für Beratung ist in der Regel 250 €. Für sehr qualifzierte Mitarbeiter 130 €.

Aus dem vorgenannten errechnet sich ein jährlicher Gewinn Eurer Sozietät von TEUR 900,0 bis 1.000,0.

Wenn ich Partner und alle Mitarbeiter gleich zähle komme ich auf 2 + 25 + 3 = 30 Personen.

D. h. jeder Person (!) erwirtschaftet durchschnittlich einen jährlichen Gewinnbeitrag von TEUR 30,0 bis TEUR 33,3.

Ich gehe davon aus, daß ihr mit 30% Gewinnmarge arbeitet.

Somit EUR 2,7 Mio. bis EUR 3,0 Mio. Umsatz der Sozietät oder TEUR 90,0 bis TEUR 100,0 je Mitarbeiter.

Also müßtet ihr Euren Mitarbeitern ein mäßiges Gehalt (ca. 1/3 vom Umsatz) bezahlen, um diesen singulär hohen Kanzleigewinn zu erzielen.

https://www.iww.de/kp/archiv/steuerung-mit-kennzahlen-erfolgsplanung-fuer-den-steuerberater--kanzleiziele-in-zahlen-fassen-f32066

M. E. ist das nur möglich, wenn man zu Mittel- oder Höchstgebühren abrechnet.

Euer Glück, wenn sich dafür genug junge Mandanten trotz der Transparenz des Internets finden.

Ich bin sehr glücklich mit der Entscheidung. Aber ich muss auch sagen, dass die Mandantschaft und das Verhältnis untereinander exzellent ist. Sowas soll es ja auch noch geben. Wir haben in der Region einen sehr guten Ruf. Viele neue Mandanten kommen durch Empfehlungen zu uns. Vielleicht ist es der Service. Menschen möchten einfach von Menschen und nicht von Maschinen bedient werden.

Ich verfolge die Diskussion hier aufmerksam. Und ich sage auch ganz klar: Solle der Jahresabschluss fallen, ist das nicht durch Beratung aufzufangen. Ganz klar. Da bin ich auch als Inhaber Realist und kein Träumer.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Am Jahresabschluss hängen so viele Jobs, da ist es dann nicht nur mit dem Steuerberater aus, sondern mit jedem der in irgendeiner weiße mit dessen Entstehung und Prüfung zu tun hat. Es wäre also so gut wie jeder Fibu, Bibu, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer (wenn der JA automatisiert werden kann, dann auch dessen Prüfung weitestgehend) arbeitslos. Wir würden also mit Millionen von Arbeitslosen konfrontiert sein und hätten ganz andere Probleme. Dann kommt noch dazu: Ist die Technik bereits so weit fortgeschritten, den JA zu automatisieren wäre selbiges im Controlling, M&A, Risikomanagement bzw im ganzen Finance Bereich möglich. Die Juristerei wäre ebenso betroffen.

Wir sollten also aufhören über "hätte, wäre, wenn" in der Steuerberatung zu diskutieren sondern über den Status Quo. Wenn der Steuerberater arbeitslos wird, wird auch jeder andere FACT-BWLer arbeitslos und die ganze Diskussion erübrigt sich.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Die jungen Mandanten sind vielfach fit mit der Digitalisierung und frei von traditionellen Bindungen oder asymmetrischer Information, wie es sie früher vielfach gab.

Und es sind Geschäftsleute, also erfahren in in diesen Dingen.
Wenn ich mein ganzes Belegwesen bereits digital halte, dann brauche ich keinen Steuerberater mehr vor Ort. Und einen teuren erst recht nicht. Denn teuer wird niemals eine Empfehlung sein.

Unterhalten kann ich mich heute mit meinem Steuerberater über Skype inkl. dem gegenseitigen Zeigen der Bildschirminhalte. Alle Auswertungen beziehe ich als pdf - Dokumente, wie auch meine Bankauszüge.

Was sind dann also jene, die in teuren Innenstadtlagen aufwändige Gebäude neu erreichten oder Büros unterhalten?

Modernisierungsverlierer!
Es wundert in diesem Zusammenhang auch nicht, daß jene, die sich in einer offenlegungspflichtigen Rechtsform organisieren zum Jahresabschlußstichtag nicht eine weitere monatliche Liquiditätsreserve auf dem Betriebskonto vorhalten.

Trotz der hier beschworenen angeblichen Profitabilität der Branche.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 28.09.2018:

Am Jahresabschluss hängen so viele Jobs, da ist es dann nicht nur mit dem Steuerberater aus, sondern mit jedem der in irgendeiner weiße mit dessen Entstehung und Prüfung zu tun hat. Es wäre also so gut wie jeder Fibu, Bibu, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer (wenn der JA automatisiert werden kann, dann auch dessen Prüfung weitestgehend) arbeitslos. Wir würden also mit Millionen von Arbeitslosen konfrontiert sein und hätten ganz andere Probleme. Dann kommt noch dazu: Ist die Technik bereits so weit fortgeschritten, den JA zu automatisieren wäre selbiges im Controlling, M&A, Risikomanagement bzw im ganzen Finance Bereich möglich. Die Juristerei wäre ebenso betroffen.

Wir sollten also aufhören über "hätte, wäre, wenn" in der Steuerberatung zu diskutieren sondern über den Status Quo. Wenn der Steuerberater arbeitslos wird, wird auch jeder andere FACT-BWLer arbeitslos und die ganze Diskussion erübrigt sich.

Bin der Vorposter. Wenn ich darüber nachdenke, hast du wirklich recht. Es würde wohl 99 % der BWL-Jobs bzw. weit über 50 % der gesamten Berufe abseits der BWL betreffen. Dann hätten wir ein großes gesellschaftliches Problem.

So...zurück zu meinem Jahresabschluss ;-)

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Bin der Vorposter. Wenn ich darüber nachdenke, hast du wirklich recht. Es würde wohl 99 % der BWL-Jobs bzw. weit über 50 % der gesamten Berufe abseits der BWL betreffen. Dann hätten wir ein großes gesellschaftliches Problem.

So...zurück zu meinem Jahresabschluss ;-)

Wenn man es historisch sieht ausgehend vom händisch die Hauptabschlußübersicht ausfüllenden Steuerberater in den 50er Jahren, der als einzige technische Hilfsmittel über eine Rechenmaschine und eine Schreibmaschine verfügte, auf der letztlich Einnahmenüberschußrechnungen, Bilanzen und die zugehörigen Steuererklärungen ins Reine getippt wurden, hat der technische Fortschritt in der Vergangenheit dafür gesorgt, daß ein Steuerberater seine üblichen Arbeiten rascher und fehlerfreier erstellen sowie bei Bedarf wieder ändern konnte.

Aus diesem Grund können heute viele Steuerberater mit mit ihrer Tätigkeit (über-)leben, obwohl sie zu Mindestgebühren abrechnen. Wohin der Preiswettbewerb ohne Gebührenordnung führt sieht man bei den Wirtschaftsprüfern.

Inzwischen ist der technische Fortschritt jedoch so weit, daß zukünftig Jahresabschlüsse und zugehörige Steuererklärungen ganz ohne menschliches Zutun absehbar sind. Letztlich honoriert die Gebührenordnung die menschliche Arbeitszeit in den Jahresabschlüssen oder eben die historisch bedingte geringe Produktivität, obwohl der technische Fortschritt diese immer weniger werden ließ. M. E. werden zukünftig technische Anbieter hier Mittel und Wege finden (beispielsweise im Wege der Selbstdeklaration), die standesrechlichen Hürden für sich einzunehmen.

In den 90er Jahren hatte ich einen Chef, der wollte, daß die Bearbeitungszeit bei jedem Jahresabschluß im Vergleich zu jener des Vorjahres um 10% niederer ausfällt. Dies als Reihe konsequent weiter gedacht hätte dazu führen müssen, daß nach 20 Jahren ein Jahresabschluß, für den man 1997 ca. 10 Stunden Bearbeitungszeit benötigte heute in 1,5 Stunden erledigen müßte (rechnen Sie selbst mit einem Zinsrechner im Internet nach).

Also hätten bei dieser Rationalisierungsidee 85% der bisherigen Arbeitszeit entfallen müssen trotz gestiegener Honorare, denn die Gebührenordnung ist zeitgleich "teurer" geworden!

Das war übrigens ein Chef, bei dem darüber diskutiert wurde, ob man erst den Computer einschaltet und dann die Stechuhr betätigt oder ob das Hochfahren des Computers bereits Arbeitszeit ist.

Erfolg kennt keinen Stillstand...

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 30.09.2018:

Bin der Vorposter. Wenn ich darüber nachdenke, hast du wirklich recht. Es würde wohl 99 % der BWL-Jobs bzw. weit über 50 % der gesamten Berufe abseits der BWL betreffen. Dann hätten wir ein großes gesellschaftliches Problem.

So...zurück zu meinem Jahresabschluss ;-)

Wenn man es historisch sieht ausgehend vom händisch die Hauptabschlußübersicht ausfüllenden Steuerberater in den 50er Jahren, der als einzige technische Hilfsmittel über eine Rechenmaschine und eine Schreibmaschine verfügte, auf der letztlich Einnahmenüberschußrechnungen, Bilanzen und die zugehörigen Steuererklärungen ins Reine getippt wurden, hat der technische Fortschritt in der Vergangenheit dafür gesorgt, daß ein Steuerberater seine üblichen Arbeiten rascher und fehlerfreier erstellen sowie bei Bedarf wieder ändern konnte.

Aus diesem Grund können heute viele Steuerberater mit mit ihrer Tätigkeit (über-)leben, obwohl sie zu Mindestgebühren abrechnen. Wohin der Preiswettbewerb ohne Gebührenordnung führt sieht man bei den Wirtschaftsprüfern.

Inzwischen ist der technische Fortschritt jedoch so weit, daß zukünftig Jahresabschlüsse und zugehörige Steuererklärungen ganz ohne menschliches Zutun absehbar sind. Letztlich honoriert die Gebührenordnung die menschliche Arbeitszeit in den Jahresabschlüssen oder eben die historisch bedingte geringe Produktivität, obwohl der technische Fortschritt diese immer weniger werden ließ. M. E. werden zukünftig technische Anbieter hier Mittel und Wege finden (beispielsweise im Wege der Selbstdeklaration), die standesrechlichen Hürden für sich einzunehmen.

In den 90er Jahren hatte ich einen Chef, der wollte, daß die Bearbeitungszeit bei jedem Jahresabschluß im Vergleich zu jener des Vorjahres um 10% niederer ausfällt. Dies als Reihe konsequent weiter gedacht hätte dazu führen müssen, daß nach 20 Jahren ein Jahresabschluß, für den man 1997 ca. 10 Stunden Bearbeitungszeit benötigte heute in 1,5 Stunden erledigen müßte (rechnen Sie selbst mit einem Zinsrechner im Internet nach).

Also hätten bei dieser Rationalisierungsidee 85% der bisherigen Arbeitszeit entfallen müssen trotz gestiegener Honorare, denn die Gebührenordnung ist zeitgleich "teurer" geworden!

Das war übrigens ein Chef, bei dem darüber diskutiert wurde, ob man erst den Computer einschaltet und dann die Stechuhr betätigt oder ob das Hochfahren des Computers bereits Arbeitszeit ist.

Erfolg kennt keinen Stillstand...

Nichts davon hat mit dem Beitrag des Vorposters zu tun, aber vielen Dank für den weiteren Schwank aus den Wald- und Wiesenkanzleien der 90er Jahre...

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Hi,
ich bin in der steuerlichen Spezialberatung tätig. Ohne StB-Examen verdiene ich dort als Diplom Finanzwirt > 50.000.

Nach dem Examen liegt das Einstiegsgehalt bei uns zwischen 80.000 und 90.000 im Jahr. Wobei auch hier theoretisch noch Luft nach oben besteht.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 30.09.2018:

Hi,
ich bin in der steuerlichen Spezialberatung tätig. Ohne StB-Examen verdiene ich dort als Diplom Finanzwirt > 50.000.

Nach dem Examen liegt das Einstiegsgehalt bei uns zwischen 80.000 und 90.000 im Jahr. Wobei auch hier theoretisch noch Luft nach oben besteht.

Wenn diese Gehälter mit Jahresabschlüssen und zugehörigen Steuererklärungen verdient werden, dann wird das vielleicht so noch ungefähr 10 bis 15 Jahre möglich sein.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Also ich kann jetzt auch mal ein paar Zahlen aus dem Kanzlei-Alltag raushauen, damit sie anschließend gerne wieder mit den überholten Argumenten des Vorposters für "nicht relevant", "nicht richtig", "nicht erklärbar" erklärt werden können (entgegen der tatsächlich vorhandenen Evidenz):

Kanzlei, StBG mit angeschlossener WPG in der Rechtsform einer GmbH (bewusst ohne Gewinn oder Liquiditätsreserve - nachzulesen im Bundesanzeiger, mein Lieber):
Etwas über 100 Mitarbeiter, 10 Partner, 16m Umsatz, auf eine Branche spezialisiert, ordentliche Umsatzrendite, angemessenes Gehalt für die Mitarbeiter. Woher der Faktor 1:3 von Gehalt zu Umsatz kommen soll, weiß ich persönlich nicht, aber wir brauchen keine 66% für unseren übrigen Kosten aufwenden - EDV+Fortbildung kostet rd. 5% p. a., Sozialabgaben 8%, Miete 7%, sonstiges <5%. Der Rest steht für Mitarbeiter und Gewinnanteile zur Verfügung.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Woher der Faktor 1:3 von Gehalt zu Umsatz kommen soll, weiß ich persönlich nicht...

Das kann man hier konkret bei einem Kanzleimakler mit einer Stichprobe von 125 Kanzleien nachlesen:

https://www.weigertfischer.de/fileadmin/Redaktion/aufsaetze/2009-06_SteuerberaterMagazin_AlleGutenWerteSind3.pdf

Wenn die Mandantschaft Honorare zu Mittel- und Höchstgebühren akzeptiert, kann man wohl wie im Beitrag zuvor beschrieben wirtschaften.

Nur ist das inzwischen eher der Ausnahmefall denn die Regel.

Beispielsweise wird als Gehalt für einen Steuerfachwirt, der Jahresabschlüsse erstellt TEUR 63,0 angesetzt, was in den Betrieben, in denen ich tätig war, noch nicht einmal angestellte Steuerberater erhielten.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

Woher der Faktor 1:3 von Gehalt zu Umsatz kommen soll, weiß ich persönlich nicht...

Das kann man hier konkret bei einem Kanzleimakler mit einer Stichprobe von 125 Kanzleien nachlesen:

weigertfischer.de/fileadmin/Redaktion/aufsaetze/2009-06_SteuerberaterMagazin_AlleGutenWerteSind3.pdf

Wenn die Mandantschaft Honorare zu Mittel- und Höchstgebühren akzeptiert, kann man wohl wie im Beitrag zuvor beschrieben wirtschaften.

Nur ist das inzwischen eher der Ausnahmefall denn die Regel.

Beispielsweise wird als Gehalt für einen Steuerfachwirt, der Jahresabschlüsse erstellt TEUR 63,0 angesetzt, was in den Betrieben, in denen ich tätig war, noch nicht einmal angestellte Steuerberater erhielten.

Ich kenne ganz normale steuerfachangestellte in meiner Kanzlei die das verdienen. Die Partner verdienen über 500k. Ich weiß gar nicht warum es hier so viele Skeptiker gibt.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ich kenne ganz normale Steuerfachangestellte in meiner Kanzlei die das verdienen. Die Partner verdienen über 500k. Ich weiß gar nicht warum es hier so viele Skeptiker gibt.

Man muß schließlich auch Mandanten finden, die entsprechende Honorare bezahlen.

Und die werden immer weniger. Gerade bei den jungen und digital affinen Mandanten, die ihr ganzes Belegwesen digital halten. Solche können sich deshalb bereits heute bundesweit einen Steuerberater suchen. Beispielsweise einen, der zu Mindestgebühren abrechnet.

Die "Preisspanne" der Gebühren beim Jahresabschluß von den Mindest- (10/10) zu den Höchstgebühren (40/10) ist der vierfache Preis für im Grunde dieselbe Arbeit:

https://www.maw-united.com/de/die-gebuehren-des-steuerberaters.html

Und in der nächsten Dekade wird die Technik so weit sein, daß es für wiederkehrende Standardleistungen wie Jahresabschlußerstellung mit zugehörigen Steuererklärungen keines Beraters mehr bedarf.

Viele sind in mit ihrer vorsintflutlichen Arbeitsweise so verbandelt, daß sie dies noch gar nicht realisiert haben. Kein Pendelordner hin- und herbringen oder Kistenschleppen mehr.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

Beispielsweise wird als Gehalt für einen Steuerfachwirt, der Jahresabschlüsse erstellt TEUR 63,0 angesetzt, was in den Betrieben, in denen ich tätig war, noch nicht einmal angestellte Steuerberater erhielten.

Ich kenne ganz normale steuerfachangestellte in meiner Kanzlei die das verdienen. Die Partner verdienen über 500k. Ich weiß gar nicht warum es hier so viele Skeptiker gibt.

Es ist erfreulich falls es stimmt, da ich über eine Dekade in der Branche eher gegenteilige Erfahrungen gemacht habe. Wenn die normalen Steuerfachkräfte in einer Stadt branchenüblich um 30k p.a. entlohnt werden und irgendwo ist ein glücklicher Arbeitgeber, der für dieselbe Arbeit das Doppelte bezahlt, würde sich dies wohl herumsprechen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

Woher der Faktor 1:3 von Gehalt zu Umsatz kommen soll, weiß ich persönlich nicht...

Das kann man hier konkret bei einem Kanzleimakler mit einer Stichprobe von 125 Kanzleien nachlesen:

weigertfischer.de/fileadmin/Redaktion/aufsaetze/2009-06_SteuerberaterMagazin_AlleGutenWerteSind3.pdf

Wenn die Mandantschaft Honorare zu Mittel- und Höchstgebühren akzeptiert, kann man wohl wie im Beitrag zuvor beschrieben wirtschaften.

Nur ist das inzwischen eher der Ausnahmefall denn die Regel.

Beispielsweise wird als Gehalt für einen Steuerfachwirt, der Jahresabschlüsse erstellt TEUR 63,0 angesetzt, was in den Betrieben, in denen ich tätig war, noch nicht einmal angestellte Steuerberater erhielten.

Ich kenne ganz normale steuerfachangestellte in meiner Kanzlei die das verdienen. Die Partner verdienen über 500k. Ich weiß gar nicht warum es hier so viele Skeptiker gibt.

Ich verfolge auch mit einem Schmunzeln die Diskussionen hier. In unserer Kanzlei liegen die Partner (ich bin einer davon) auch zwischen 400-450k pro Jahr und vor allem sind die nicht operativ tätig. D.h. die Umsatzrendite liegt bei der GbR bei 35 %, könnte durchaus auch bei 40 % liegen. Da kann man nicht meckern. Lasst die Zahlen einfach mal so stehen, ich habe keinen Grund hier die Unwahrheit zu sagen.

By the way:
Wir haben homogene, kleinere Mandanten, im Wesentlichen nicht prüfungspflichtig. Ich halte die Digitalisierung gerade für kleinere Mandate nicht für gefährlich. Warum? Weil ich zu 50 % Seelsorger bin. Ich kenne den Mandanten/ die Mandantin oft besser als der eigene Ehepartner. Ich kenne die Banken, die Verbände, die Politiker, das Finanzamt usw. in der Region. Da geht es auch um Emotionen und menschliche Beziehungen. Und genau das lässt sich nicht durch Roboter setzen. Meine Mandanten wollen eben auch kein IT-Unternehmen mit anonymen Beraterstamm, die diese dann betreuen. Sie möchten eben die Kanzlei, die hier seit über 70 Jahren Bestand hat. Und ich stehe jeden Tag gerne auf, habe Verantwortung für meine Angestellten, arbeite an der Kanzleistrategie und würde niemals mit einem Angestellten tauschen wollen.

Und damit bin ich auch wieder weg und enthalte mich weiteren Diskussionen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

Beispielsweise wird als Gehalt für einen Steuerfachwirt, der Jahresabschlüsse erstellt TEUR 63,0 angesetzt, was in den Betrieben, in denen ich tätig war, noch nicht einmal angestellte Steuerberater erhielten.

Sprach es, zitierte eine Quelle aus 2009 sowie die eigenen Erfahrungen aus Kleinstkanzleien der 90er, Chapeau! Hier wird man wahrlich nie enttäuscht.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Hier ein interessanter Artikel zur Gebührenfindung beim gleichen Sachverhalt:

http://www.guter-rat.de/sites/default/files/media/gu03steuerberater24.pdf

Interessant ist, daß beim ersten Fall ein Steuerberater in einer von den Lebenshaltungskosten günstigen Stadt am teuersten ist sowie daß ein Kollege den Rentnern beim zweiten Fall seinen Rat kostenlos erteilt, während ein anderer Kollege allein für die Prüfung eines einfachen Einkommensteuerbescheids aus diesem Fall EUR 71,40 berechnet.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

Hier ein interessanter Artikel zur Gebührenfindung beim gleichen Sachverhalt:

www.guter-rat.de/sites/default/files/media/gu03steuerberater24.pdf

Interessant ist, daß beim ersten Fall ein Steuerberater in einer von den Lebenshaltungskosten günstigen Stadt am teuersten ist sowie daß ein Kollege den Rentnern beim zweiten Fall seinen Rat kostenlos erteilt, während ein anderer Kollege allein für die Prüfung eines einfachen Einkommensteuerbescheids aus diesem Fall EUR 71,40 berechnet.

Hast du dir mal die Gebührenfindung von Handwerkern, Heilpraktikern, Ärzten, Architekten oder Unternehmensberatern angesehen?

Ich habe mir ein Angebot eingeholt für Sanierungsarbeiten an meinem Haus. Die Spanne lag zwischen 10 und 30 T€.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

Hier ein interessanter Artikel zur Gebührenfindung beim gleichen Sachverhalt:

www.guter-rat.de/sites/default/files/media/gu03steuerberater24.pdf

Interessant ist, daß beim ersten Fall ein Steuerberater in einer von den Lebenshaltungskosten günstigen Stadt am teuersten ist sowie daß ein Kollege den Rentnern beim zweiten Fall seinen Rat kostenlos erteilt, während ein anderer Kollege allein für die Prüfung eines einfachen Einkommensteuerbescheids aus diesem Fall EUR 71,40 berechnet.

Hast du dir mal die Gebührenfindung von Handwerkern, Heilpraktikern, Ärzten, Architekten oder Unternehmensberatern angesehen?

Ich habe mir ein Angebot eingeholt für Sanierungsarbeiten an meinem Haus. Die Spanne lag zwischen 10 und 30 T€.

Nur ist es so, daß man zukünftig mit den Mitteln moderner Technik und digitalem Belegwesen mit Steuerberatern deutschlandweit einen Mandatsbeziehung unterhalten kann, während sich preiswerte Handwerker beispielsweise aus anderen EU - Ländern auch wegen der nötigen Übernachtungen vor Ort erst ab einer gewissen Auftragssumme lohnen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

Hier ein interessanter Artikel zur Gebührenfindung beim gleichen Sachverhalt:

www.guter-rat.de/sites/default/files/media/gu03steuerberater24.pdf

Interessant ist, daß beim ersten Fall ein Steuerberater in einer von den Lebenshaltungskosten günstigen Stadt am teuersten ist sowie daß ein Kollege den Rentnern beim zweiten Fall seinen Rat kostenlos erteilt, während ein anderer Kollege allein für die Prüfung eines einfachen Einkommensteuerbescheids aus diesem Fall EUR 71,40 berechnet.

Hast du dir mal die Gebührenfindung von Handwerkern, Heilpraktikern, Ärzten, Architekten oder Unternehmensberatern angesehen?

Ich habe mir ein Angebot eingeholt für Sanierungsarbeiten an meinem Haus. Die Spanne lag zwischen 10 und 30 T€.

Nur ist es so, daß man zukünftig mit den Mitteln moderner Technik und digitalem Belegwesen mit Steuerberatern deutschlandweit einen Mandatsbeziehung unterhalten kann, während sich preiswerte Handwerker beispielsweise aus anderen EU - Ländern auch wegen der nötigen Übernachtungen vor Ort erst ab einer gewissen Auftragssumme lohnen.

Widerspricht absolut meiner 20 jährigen Berufserfahrung. Meine Mandanten möchten einen Ansprechpartner Face to Face und auch die junge Generation mit Geburtsdatum 1985 aufwärts. Ein Handschlag ist eben verdammt viel wert. Wir bieten das auch alles an. Beratung via Skype etc. Wird kaum angenommen.

Bedenke, dass Steuerberatung keine Ware ist. Wird es komplexer gibt es immense Unterschiede in der Beratungsqualität, im Service, in der Erreichbarkeit etc. etc.
Unternehmer wollen sich reiben mit einem Kanzleiinhaber. Der StB ist hier eine Art Sparringspartner. Da geht es um viel tieferer Faktoren. Der Geschäftsführer einer Kanzlei muss sehr viel mehr sein als ein reiner Zahlenknecht.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

Hier ein interessanter Artikel zur Gebührenfindung beim gleichen Sachverhalt:

www.guter-rat.de/sites/default/files/media/gu03steuerberater24.pdf

Interessant ist, daß beim ersten Fall ein Steuerberater in einer von den Lebenshaltungskosten günstigen Stadt am teuersten ist sowie daß ein Kollege den Rentnern beim zweiten Fall seinen Rat kostenlos erteilt, während ein anderer Kollege allein für die Prüfung eines einfachen Einkommensteuerbescheids aus diesem Fall EUR 71,40 berechnet.

Hast du dir mal die Gebührenfindung von Handwerkern, Heilpraktikern, Ärzten, Architekten oder Unternehmensberatern angesehen?

Ich habe mir ein Angebot eingeholt für Sanierungsarbeiten an meinem Haus. Die Spanne lag zwischen 10 und 30 T€.

Nur ist es so, daß man zukünftig mit den Mitteln moderner Technik und digitalem Belegwesen mit Steuerberatern deutschlandweit einen Mandatsbeziehung unterhalten kann, während sich preiswerte Handwerker beispielsweise aus anderen EU - Ländern auch wegen der nötigen Übernachtungen vor Ort erst ab einer gewissen Auftragssumme lohnen.

Ja und trotzdem hat der Steuerberater eine viel stärkere Verhandlungsmacht aufgrund des harten Examen und der Tatsache dass man sich sein Leben lang fort bildet. Bei Handwerkern ist die Konkurrenzsituation viel härter und ganz ehrlich, wo übernachten die ausländischen Arbeitskräfte denn wenn sie arbeiten? Ich kann es dir sagen, in dem Haus das sie bauen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 28.09.2018:

Unfassbar, welches Zerrbild hier teilweise verbreitet wird. StBs haben herausragende Verdienstaussichten. Dazu muss man eben bereit sein Risiko und Verantwortung zu tragen. Entweder liegt es daran, dass hier einfach einige Greenhorns sind, die erst am Anfang stehen oder auf der andere Seite irgendwelche Hetzer.

Ich habe mich vor 5 Jahren in eine Sozietät eingekauft. Mein Gewinnanteil pro Jahr liegt bei 450-500k. Die Organisation ist hervorragend. Klar, ich komme nicht mit 40 Stunden hin. Aber für 50-55 Stunden ist das ein ordentliches Gehalt.

Ich kann mir keinen besseren Job vorstellen. Jeder Tag bringt etwas neues.

Der Gewinn erscheint sehr hoch, aber noch vorstellbar. Ich habe letztens mitbekommen, dass ein Berufskollege m/w, der nicht gerade eine Koryphäe ist, immer noch gut 250k erwirtschaftet.

Ich frage mich allerdings: Hat der klassisches selbständige Steuerberater, der ja im wesentlichen von der Arbeit der Angestellten lebt, angesichts der Digitalisierung wirklich eine Perspektive?

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

Ich kenne ganz normale Steuerfachangestellte in meiner Kanzlei die das verdienen. Die Partner verdienen über 500k. Ich weiß gar nicht warum es hier so viele Skeptiker gibt.

Man muß schließlich auch Mandanten finden, die entsprechende Honorare bezahlen.

Und die werden immer weniger. Gerade bei den jungen und digital affinen Mandanten, die ihr ganzes Belegwesen digital halten. Solche können sich deshalb bereits heute bundesweit einen Steuerberater suchen. Beispielsweise einen, der zu Mindestgebühren abrechnet.

Die "Preisspanne" der Gebühren beim Jahresabschluß von den Mindest- (10/10) zu den Höchstgebühren (40/10) ist der vierfache Preis für im Grunde dieselbe Arbeit:

www.maw-united.com/de/die-gebuehren-des-steuerberaters.html

Und in der nächsten Dekade wird die Technik so weit sein, daß es für wiederkehrende Standardleistungen wie Jahresabschlußerstellung mit zugehörigen Steuererklärungen keines Beraters mehr bedarf.

Viele sind in mit ihrer vorsintflutlichen Arbeitsweise so verbandelt, daß sie dies noch gar nicht realisiert haben. Kein Pendelordner hin- und herbringen oder Kistenschleppen mehr.

Nicht nur das: Die EU will den Markt der Steuerberatung auch in Deutschland für jeden öffnen. Man braucht noch nicht einmal mehr irgendeine Prüfung. Jeder X-Beiebige darf danach in der Steuerberatung tätig sein. Mit Dumping-Preisen werden dann diese Leute die Mandanten wegschnappen. Hat der Beruf des Steuerberaters überhaupt noch eine Zukunft? Diejeniegne, die über 50 sind, mögen noch über die Runden kommen, aber lohnt sich der Einstieg noch frü die Youngsters? Ich habe da so meine Zweifel.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 28.09.2018:

WiWi Gast schrieb am 28.09.2018:

Ich habe mich vor 5 Jahren in eine Sozietät eingekauft. Mein Gewinnanteil pro Jahr liegt bei 450-500k. Die Organisation ist hervorragend. Klar, ich komme nicht mit 40 Stunden hin. Aber für 50-55 Stunden ist das ein ordentliches Gehalt.

Wieder so ein Schönschreiber, der einfach eine große Zahl in den Raum stellt und nicht erklärt, wie sie zustande kommt.

Wenn es so einfach wäre, warum rechnen dann viele Kollegen zu Mindestgebühren ab und machen noch offensiv Werbung damit?

Hast Du zufällig viele Mandanten mit hohen Gegenstandswerten aus Mittelstand, Industrie oder Fonds? Wieviel Mitarbeiter führst Du und wie viele davon sind selbst Berufsträger? Was ist der Stundensatz, den Du für Beratungen abrechnest?

Wie seid ihr an die lukrative Mandantschaft gekommen? Würdet ihr ersatzweise vergleichbare Mandanten finden, wenn ein oder zwei davon den Berater wechseln? Sind dies Mandanten, bei denen einzelne mehr als 10% des Umsatzes Eurer Sozietät ausmachen?

Also erkäre uns die 450-500k oder es ist davon auszugehen, daß dies wie manches hier einfach nicht der Wahrheit entspricht.

Das Portfolio besteht aus verschiedenen Branchen. Die wenigsten sind aber mittelgroß, sodass eine Prüfungspflicht besteht. Warum Kollegen zu Mindestgebühren abrechnen, kann ich dir leider nicht sagen. Es interessiert mich auch nicht weiter.

Wir sind zwei Partner und es sind 25 Mitarbeiter, die aber nicht alle in Vollzeit arbeiten, wie es in der Branche üblich ist. Eine weitere Berufsträgerin ist angestellt. 3 freie Mitarbeiter arbeiten uns zu.

Mein Stundensatz für Beratung ist in der Regel 250 €. Für sehr qualifzierte Mitarbeiter 130 €.

Es gibt kaum A-Mandanten, sodass die Einzelumsätze sehr homogen sind pro Mandant. Ich und mein Partner sind relativ jung für die Branche (unter 40 Jahre). Die Mandanschaft war schon da, als ich mich eingekauft habe. Kaum Überalterung, da viele Mandanten den Generationswechsel eingeleitet haben. Viele der Mandanten sind jetzt so alt wie ich.

Der weitere Teilhaber und ich werden jetzt alle Social-Media-Kanäle bedienen und am Marketing arbeiten. Hier ist extremes Potential im Vergleich zu überalterten Kanzleien. Unsere Kanzlei wächst enorm derzeit. Wir sind allerdings auch eine Art Platzhirsch in unserer Region und überall hin vernetzt.

250 EUR Stundensatz für einen Steuerberater im Mittelstand für den Mittelstand? Das erstaunt dass die Mandanten bereit sind, dies zu zahlen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.10.2018:

Woher der Faktor 1:3 von Gehalt zu Umsatz kommen soll, weiß ich persönlich nicht...

Das kann man hier konkret bei einem Kanzleimakler mit einer Stichprobe von 125 Kanzleien nachlesen:

weigertfischer.de/fileadmin/Redaktion/aufsaetze/2009-06_SteuerberaterMagazin_AlleGutenWerteSind3.pdf

Wenn die Mandantschaft Honorare zu Mittel- und Höchstgebühren akzeptiert, kann man wohl wie im Beitrag zuvor beschrieben wirtschaften.

Nur ist das inzwischen eher der Ausnahmefall denn die Regel.

Beispielsweise wird als Gehalt für einen Steuerfachwirt, der Jahresabschlüsse erstellt TEUR 63,0 angesetzt, was in den Betrieben, in denen ich tätig war, noch nicht einmal angestellte Steuerberater erhielten.

Ich kenne ganz normale steuerfachangestellte in meiner Kanzlei die das verdienen. Die Partner verdienen über 500k. Ich weiß gar nicht warum es hier so viele Skeptiker gibt.

Ich fange gerne bei euch an, gerne auch für 450k, bin als StB außergewöhnlich qualifiziert. Wie lautet eure Website?

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 30.09.2018:

Hi,
ich bin in der steuerlichen Spezialberatung tätig. Ohne StB-Examen verdiene ich dort als Diplom Finanzwirt > 50.000.

Nach dem Examen liegt das Einstiegsgehalt bei uns zwischen 80.000 und 90.000 im Jahr. Wobei auch hier theoretisch noch Luft nach oben besteht.

Wie heißt die Kanzlei? Da fange ich sofort an! Bin Dipl.-Fw. und langjähriger StB mit Top-Qualifikation. Hochgerechnet müsste ich bei euch ein Gehalt von mindestens 300k bekommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.09.2018:

Hi,
ich bin in der steuerlichen Spezialberatung tätig. Ohne StB-Examen verdiene ich dort als Diplom Finanzwirt > 50.000.

Nach dem Examen liegt das Einstiegsgehalt bei uns zwischen 80.000 und 90.000 im Jahr. Wobei auch hier theoretisch noch Luft nach oben besteht.

Wie heißt die Kanzlei? Da fange ich sofort an! Bin Dipl.-Fw. und langjähriger StB mit Top-Qualifikation. Hochgerechnet müsste ich bei euch ein Gehalt von mindestens 300k bekommen.

Wenn es denn so einfach wäre, in der Branche aktuell noch sechsstellig zu verdienen, warum gibt es dann nur so viele Steuerberater, die zu Mindestgebühren abrechnen und teilweise offensiv im Internet damit werben?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Hi,
ich bin in der steuerlichen Spezialberatung tätig. Ohne StB-Examen verdiene ich dort als Diplom Finanzwirt > 50.000.

Nach dem Examen liegt das Einstiegsgehalt bei uns zwischen 80.000 und 90.000 im Jahr. Wobei auch hier theoretisch noch Luft nach oben besteht.

Wie heißt die Kanzlei? Da fange ich sofort an! Bin Dipl.-Fw. und langjähriger StB mit Top-Qualifikation. Hochgerechnet müsste ich bei euch ein Gehalt von mindestens 300k bekommen.

Wenn es denn so einfach wäre, in der Branche aktuell noch sechsstellig zu verdienen, warum gibt es dann nur so viele Steuerberater, die zu Mindestgebühren abrechnen und teilweise offensiv im Internet damit werben?

Weil die sich nicht ausgiebig genug mit dem Subventionssteuerrecht auseinander gesetzt haben

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Nach dem Stb Examen ist es nicht sonderlich schwer die 80k zu knacken. Für einen 40-50h Job ist das wirklich toll. Da verzichte ich gerbe auf die 120k und arbeite lieber 50h weniger als im M&A. Klar das Examen ist eine Herausforderung aber nichts im Vergleich zu dem, was man leisten muss um überhaupt erst ins IB zu kommen. Wer an Accounting und Recht interessiert iat, sollte imo immer den Weg der Steuerberatung gehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Der StB der zu Mindestgebühren wirbt, muss echt viel falsch machen. Kenne keinen selbstständiger StB der unter 6 Stellig verdient. Wüsste gerne warum hier manche so eine desinformationskampagne starten, während offizielle Statistiken belegen, dass kein StB mit genug Berufserfahrung unter 70k landet, selbst als Angestellter.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.09.2018:

Hi,
ich bin in der steuerlichen Spezialberatung tätig. Ohne StB-Examen verdiene ich dort als Diplom Finanzwirt > 50.000.

Nach dem Examen liegt das Einstiegsgehalt bei uns zwischen 80.000 und 90.000 im Jahr. Wobei auch hier theoretisch noch Luft nach oben besteht.

Wie heißt die Kanzlei? Da fange ich sofort an! Bin Dipl.-Fw. und langjähriger StB mit Top-Qualifikation. Hochgerechnet müsste ich bei euch ein Gehalt von mindestens 300k bekommen.

Wenn es denn so einfach wäre, in der Branche aktuell noch sechsstellig zu verdienen, warum gibt es dann nur so viele Steuerberater, die zu Mindestgebühren abrechnen und teilweise offensiv im Internet damit werben?

Nur weil neue Kanzleien es so machen, gibt das nichts über den Gesamtmarkt wieder.
Der Markt ist einfach gesättigt. Die kleinen etablierten Traditionskanzleien verdienen extrem gutes Geld für den Aufwand.
Eine neue Kanzlei zu etablieren und damit "reich" zu werden, halte ich in Deutschland für nahezu unmöglich.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Wenn es denn so einfach wäre, in der Branche aktuell noch sechsstellig zu verdienen, warum gibt es dann nur so viele Steuerberater, die zu Mindestgebühren abrechnen und teilweise offensiv im Internet damit werben?

Nur weil neue Kanzleien es so machen, gibt das nichts über den Gesamtmarkt wieder.
Der Markt ist einfach gesättigt. Die kleinen etablierten Traditionskanzleien verdienen extrem gutes Geld für den Aufwand.
Eine neue Kanzlei zu etablieren und damit "reich" zu werden, halte ich in Deutschland für nahezu unmöglich.

Mein einer Chef, der zu Mindestgebühren abrechnete, war in zweiter Generation, die andere Chefin in dritter Generation tätig. Kanzleigründung in den 60er bzw. 50er Jahren. Die Chefin konnte sich 5 Jahre nach meinem Weggang dort durchringen, eine eigene Internetpräsenz zu erstellen, was ich ihr vor 10 Jahren bereits vorgeschlagen hatte. Hätte diese damals die eigene Kanzleiiimobilie und Wohnhaus belastet und das Geld an der Börse investiert, so bräuchte sie wohl - so wie ich - nicht mehr in der Branche tätig sein ;-)

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Es ist auch so: wäre die Branche denn ein "lockerer Job", wo man für etwas Arbeit ein mittleres fünfstelliges Einkommen erzielen könnte, dann wäre ich dort wohl noch tätig. Nur gibt es das nirgends. Zumindest ich habe es nicht kennengelernt. Deswegen wundere ich mich auch über die Kollegen hier, die sich mit hohen sechsstelligen Gewinnanteilen bzw. Gehältern brüsten. Dies zu Ende gedacht bedeutet, daß man mit einem Halbtagesjob doch wenigstens deutlich fünfstellig bzw. niedrig sechsstellig verdienen müßte.

Wie gesagt: da ich die Branche und die Kunden, die letztlich die Rechnungen bezahlen lang genug kannte, kann ich mir jenseits von dem abgeschafften Subventionssteuerrecht keine Mandanten ( -konstellation) vorstellen, wo man mit wenig Arbeit so viel verdienen kann.

Die einzige Branche, in der es so etwas gibt und mit der ich persönlich in Berührung gekommen bin sind Notare, die die Beurkundungen bei Firmen- und Kapitalmarkttransaktionen vornehmen. Dies auch deshalb, weil die zu beurkundenden Verträge von den Anwälten der Vertragsparteien - und nicht vom Notar - erstellt werden.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Wenn es denn so einfach wäre, in der Branche aktuell noch sechsstellig zu verdienen, warum gibt es dann nur so viele Steuerberater, die zu Mindestgebühren abrechnen und teilweise offensiv im Internet damit werben?

Nur weil neue Kanzleien es so machen, gibt das nichts über den Gesamtmarkt wieder.
Der Markt ist einfach gesättigt. Die kleinen etablierten Traditionskanzleien verdienen extrem gutes Geld für den Aufwand.
Eine neue Kanzlei zu etablieren und damit "reich" zu werden, halte ich in Deutschland für nahezu unmöglich.

Mein einer Chef, der zu Mindestgebühren abrechnete, war in zweiter Generation, die andere Chefin in dritter Generation tätig. Kanzleigründung in den 60er bzw. 50er Jahren. Die Chefin konnte sich 5 Jahre nach meinem Weggang dort durchringen, eine eigene Internetpräsenz zu erstellen, was ich ihr vor 10 Jahren bereits vorgeschlagen hatte. Hätte diese damals die eigene Kanzleiiimobilie und Wohnhaus belastet und das Geld an der Börse investiert, so bräuchte sie wohl - so wie ich - nicht mehr in der Branche tätig sein ;-)

Wow...ein hauptberuflicher Kryptomilliardär ;)

  1. Was für einen sinnvollen Beitrag soll dein Post leisten?
  2. Alles Vermögen an der Börse zu zocken, ist ca. das dümmste was man machen kann.
  3. Ist ein "Eigentümer"/Managementwechsel immer mit Gefahren verbunden, widerlegt allerdings nichts davon was geschrieben wurde
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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Wenn es denn so einfach wäre, in der Branche aktuell noch sechsstellig zu verdienen, warum gibt es dann nur so viele Steuerberater, die zu Mindestgebühren abrechnen und teilweise offensiv im Internet damit werben?

Nur weil neue Kanzleien es so machen, gibt das nichts über den Gesamtmarkt wieder.
Der Markt ist einfach gesättigt. Die kleinen etablierten Traditionskanzleien verdienen extrem gutes Geld für den Aufwand.
Eine neue Kanzlei zu etablieren und damit "reich" zu werden, halte ich in Deutschland für nahezu unmöglich.

Mein einer Chef, der zu Mindestgebühren abrechnete, war in zweiter Generation, die andere Chefin in dritter Generation tätig. Kanzleigründung in den 60er bzw. 50er Jahren. Die Chefin konnte sich 5 Jahre nach meinem Weggang dort durchringen, eine eigene Internetpräsenz zu erstellen, was ich ihr vor 10 Jahren bereits vorgeschlagen hatte. Hätte diese damals die eigene Kanzleiiimobilie und Wohnhaus belastet und das Geld an der Börse investiert, so bräuchte sie wohl - so wie ich - nicht mehr in der Branche tätig sein ;-)

Ein wunderbares Beispiel wie man in jeder Branche es falsch machen kann. Der schlechteste Arzt der Welt wird auch nur 2k brutto verdienen ist aber halt nicht aussagefähig für den gesamtmarkt. Der spricht eine andere Sprache.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

  1. Was für einen sinnvollen Beitrag soll dein Post leisten?

Aufgeschlossenheit für die Lebenschancen, die jeder ergreifen kann.

  1. Alles Vermögen an der Börse zu zocken, ist ca. das dümmste was man machen kann.

Dies gilt so nicht in einer Situation der Unterbewertung international nach langjährigen Maßstäben, so wie es jede Dekade vielleicht einmal vorkommt: 1993, 2003, 2009

Jeder in der Branche Tätige hat im Grunde das geistige Rüstzeug dazu, nur die wenigsten nutzen es allerding.

  1. Ist ein "Eigentümer"/Managementwechsel immer mit Gefahren verbunden, widerlegt allerdings nichts davon was geschrieben wurde.

???

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Nach dem Stb Examen ist es nicht sonderlich schwer die 80k zu knacken. Für einen 40-50h Job ist das wirklich toll. Da verzichte ich gerbe auf die 120k und arbeite lieber 50h weniger als im M&A. Klar das Examen ist eine Herausforderung aber nichts im Vergleich zu dem, was man leisten muss um überhaupt erst ins IB zu kommen. Wer an Accounting und Recht interessiert iat, sollte imo immer den Weg der Steuerberatung gehen.

Wo denn? Ich habe das mit Anfang 50 noch nicht geschaft, und das mit einer Tätigkeit, die fast nur Spezialitäten quer Beet über alle Steuerrechtgebiete und allen Randgebieten mit hoher Komplexizität und Schwieirigkeit betifft. Wer konkret bietet mir 80k oder mehr?

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Bin leider nach dem Berufseinstieg auch ziemlich enttäuscht von den Verdienstmöglichkeiten in dieser Branche. Der Aufwand steht in keinerlei Verhältnis zum Ertrag.

Die Leute die für diese Branche brennen wollen nicht die großen Summen verdienen. Ich hingegen habe andere Interessen, anstatt aus Nächstenliebe und für ein Hungersgehalt von 9-17 Uhr für irgendwelche Mandanten die Steuererklärungen zu erstellen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Bin leider nach dem Berufseinstieg auch ziemlich enttäuscht von den Verdienstmöglichkeiten in dieser Branche. Der Aufwand steht in keinerlei Verhältnis zum Ertrag.

Die Leute die für diese Branche brennen wollen nicht die großen Summen verdienen. Ich hingegen habe andere Interessen, anstatt aus Nächstenliebe und für ein Hungersgehalt von 9-17 Uhr für irgendwelche Mandanten die Steuererklärungen zu erstellen.

Hauptsache du beschwerst dich über eine Arbeitszeit von 9-17 Uhr was grade mal 7h pro Tag sind.

Und wieso Hungergehalt?

Tax Abteilung der Big 4 bei mir sieht so aus:

Einstieg 42k bei einer 40h Woche
Nach 2 Jahren und bestandenem Examen 60k+ bei einer 40h Woche
Nach erneuter Beförderung 80k-120k bei einer 45h Woche

Gutes Gehalt und gute WLB

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

und wo genau soll das sein?
Heute erst erfahren, dass man als Manager bei E&Y mit ca. 55K im Jahr nach Hause geht. Wo ist da eine gesunde Relation zu den Aufwand, den man für den Titel betrieben hat?

Damit meine ich nicht nur die schlaflosen Nächste, sondern auch die knapp 10K für das Examen.

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Bin leider nach dem Berufseinstieg auch ziemlich enttäuscht von den Verdienstmöglichkeiten in dieser Branche. Der Aufwand steht in keinerlei Verhältnis zum Ertrag.

Die Leute die für diese Branche brennen wollen nicht die großen Summen verdienen. Ich hingegen habe andere Interessen, anstatt aus Nächstenliebe und für ein Hungersgehalt von 9-17 Uhr für irgendwelche Mandanten die Steuererklärungen zu erstellen.

Hauptsache du beschwerst dich über eine Arbeitszeit von 9-17 Uhr was grade mal 7h pro Tag sind.

Und wieso Hungergehalt?

Tax Abteilung der Big 4 bei mir sieht so aus:

Einstieg 42k bei einer 40h Woche
Nach 2 Jahren und bestandenem Examen 60k+ bei einer 40h Woche
Nach erneuter Beförderung 80k-120k bei einer 45h Woche

Gutes Gehalt und gute WLB

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

und wo genau soll das sein?
Heute erst erfahren, dass man als Manager bei E&Y mit ca. 55K im Jahr nach Hause geht. Wo ist da eine gesunde Relation zu den Aufwand, den man für den Titel betrieben hat?

Damit meine ich nicht nur die schlaflosen Nächste, sondern auch die knapp 10K für das Examen.

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Bin leider nach dem Berufseinstieg auch ziemlich enttäuscht von den Verdienstmöglichkeiten in dieser Branche. Der Aufwand steht in keinerlei Verhältnis zum Ertrag.

Die Leute die für diese Branche brennen wollen nicht die großen Summen verdienen. Ich hingegen habe andere Interessen, anstatt aus Nächstenliebe und für ein Hungersgehalt von 9-17 Uhr für irgendwelche Mandanten die Steuererklärungen zu erstellen.

Hauptsache du beschwerst dich über eine Arbeitszeit von 9-17 Uhr was grade mal 7h pro Tag sind.

Und wieso Hungergehalt?

Tax Abteilung der Big 4 bei mir sieht so aus:

Einstieg 42k bei einer 40h Woche
Nach 2 Jahren und bestandenem Examen 60k+ bei einer 40h Woche
Nach erneuter Beförderung 80k-120k bei einer 45h Woche

Gutes Gehalt und gute WLB

Die Berufseinsteiger bekommen 44k-48k und jetzt möchtest du uns sagen dass ein Manager, wo noch zig Stufen dazwischen liegen, gerade mal 11k-7k mehr bekommt? Das ist natürlich toooootaaaaaal vertrauenswürdig.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Und wieso Hungergehalt?

Tax Abteilung der Big 4 bei mir sieht so aus:

Einstieg 42k bei einer 40h Woche
Nach 2 Jahren und bestandenem Examen 60k+ bei einer 40h Woche
Nach erneuter Beförderung 80k-120k bei einer 45h Woche

Gutes Gehalt und gute WLB

Was ist dann mit den Leuten, die hinsichtlich Arbeitszeit und Verdienst (auch angesichts der vielen nicht ausbezahlten bzw. nicht durch Freizeit ausgeglichenen Überstunden) in den Arbeitgeberbewertungsportalen bei den Big 4 das genaue Gegenteil schildern?

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

Gutes Gehalt und gute W ork L ife B alance

Was hier vielfach unterschlagen wird ist, daß die notwendige regelmäßige Fortbildung meist außerhalb der Arbeitszeit stattfindet bzw. oft nur aus privater Initiative der Betroffenen geschieht.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ein Manager bei EY geht ganz sicher nicht mit 55k nach Hause, außer er arbeitet in Teilzeit ;-)

Ein Big 4 Manager liegt so bei um die 80k - 90k (mit Bonus). Manche liegen drunter (meistens 1st year Manager), manche drüber (oft Abteilungen mit höheren Stundensätzen als der Rest der Firma oder langjährige Manager). Aber der Schnitt wird sich in der Spanne einpendeln.

Ist nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass man bereits nach 5-6 Jahren zum Manager befördert wird und mit 42-45 gestartet ist.

KPMG zb. vergüten Überstunden mittlerweile auch auf Manager Level. Die kommen nochmal auf die 80- 90 oben drauf.

Und für die Ungläubigen hier. Der Stundensatz für Manager liegt weit über 300 EUR. Und ja, Mandanten zahlen das.

Und zu den Schulungen: Die meisten Schulungen besucht man im Rahmen der Arbeitszeit. Da kommen locker mehrere Tausend euro pro Mitarbeiter pro Jahr zusammen. Hin und wieder liest man einen Artikel aus einer Fachzeitschrift aber auch privat. Kommt vor. Aber schätze Mal, dass das bei motivierten Ingenieuren in Dax Konzernen wenig anders sein wird.

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

und wo genau soll das sein?
Heute erst erfahren, dass man als Manager bei E&Y mit ca. 55K im Jahr nach Hause geht. Wo ist da eine gesunde Relation zu den Aufwand, den man für den Titel betrieben hat?

Damit meine ich nicht nur die schlaflosen Nächste, sondern auch die knapp 10K für das Examen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

und wo genau soll das sein?
Heute erst erfahren, dass man als Manager bei E&Y mit ca. 55K im Jahr nach Hause geht. Wo ist da eine gesunde Relation zu den Aufwand, den man für den Titel betrieben hat?

Seltsam, jede Statistik sagt, dass der Big4-1st-year-Manager (Frisch-StB) mit einem Gehalt von 72,5k (Median) nach Hause geht.

Wo denn? Ich habe das mit Anfang 50 noch nicht geschaft, und das mit einer Tätigkeit, die fast nur Spezialitäten quer Beet über alle Steuerrechtgebiete und allen Randgebieten mit hoher Komplexizität und Schwieirigkeit betifft. Wer konkret bietet mir 80k oder mehr?

Aber mit Anfang 50 noch keine 80k? Letztes Jahr ist mein Kollege - der nichtmal StB war - in Ruhestand gegangen. Gehalt p. a. 115k.

Und "nur Spezialitäten" "über alle Steuerrechtsgebiete" hinweg? Kann ich mir kaum vorstellen, Herr Kollege. IdR wird man Spezialist in 1-2 Themenbereichen oder man bleibt Allrounder - dann aber bearbeitet man keine Spezialfälle mit "hoher Komplexität und Schwierigkeit".
Liebe Grüße aus der Praxis.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 28.09.2018:

Unfassbar, welches Zerrbild hier teilweise verbreitet wird. StBs haben herausragende Verdienstaussichten. Dazu muss man eben bereit sein Risiko und Verantwortung zu tragen. Entweder liegt es daran, dass hier einfach einige Greenhorns sind, die erst am Anfang stehen oder auf der andere Seite irgendwelche Hetzer.

Ich habe mich vor 5 Jahren in eine Sozietät eingekauft. Mein Gewinnanteil pro Jahr liegt bei 450-500k. Die Organisation ist hervorragend. Klar, ich komme nicht mit 40 Stunden hin. Aber für 50-55 Stunden ist das ein ordentliches Gehalt.

Ich kann mir keinen besseren Job vorstellen. Jeder Tag bringt etwas neues.

Der Gewinn erscheint sehr hoch, aber noch vorstellbar. Ich habe letztens mitbekommen, dass ein Berufskollege m/w, der nicht gerade eine Koryphäe ist, immer noch gut 250k erwirtschaftet.

Ich frage mich allerdings: Hat der klassisches selbständige Steuerberater, der ja im wesentlichen von der Arbeit der Angestellten lebt, angesichts der Digitalisierung wirklich eine Perspektive?

Hallo,
ich bin der Poster von oben. Der Gewinn ist ordentlich aber bei größeren, etablierten Kanzleien keine Besonderheit. Alle Partner von Kanzleien mit mehr als 30 Mitarbeitern, die ich kenne, haben mindestens 300k im Jahr. Für die Ausbildung und die Verantwortung absolut angemessen. Standort: Rhein-Main-Gebiet

Ich möchte mich nicht wieder in die sinnfreie Diskussion einmischen. Das Thema Digitalisierung können wir einfach nicht abschließend beurteilen. Da wir nicht wissen, was in 5 oder 10 Jahren ist, bringt auch die Glaskugel nichts. Ich bleibe bei meiner Meinung: Wenn der StB automatisiert werden kann, dann 80 - 90 % aller Jobs. Von daher macht diese ganze Diskussion keinerlei Sinn.

Wenn Du Unternehmer wärst, dann hättest Du wohl gemerkt, dass jeder Unternehmer mit vielen Mitarbeitern von der Arbeit der Angestellten lebt. Sonst funktioniert eben das System nicht. Das gilt für den StB genauso wie für Siemens und McKinsey.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ja Fixgehalt vielleicht. Fehlen die 20% variabler Anteil.

Und die 10k fürs Examen, zahlst nicht du selbst.

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

und wo genau soll das sein?
Heute erst erfahren, dass man als Manager bei E&Y mit ca. 55K im Jahr nach Hause geht. Wo ist da eine gesunde Relation zu den Aufwand, den man für den Titel betrieben hat?

Damit meine ich nicht nur die schlaflosen Nächste, sondern auch die knapp 10K für das Examen.

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Bin leider nach dem Berufseinstieg auch ziemlich enttäuscht von den Verdienstmöglichkeiten in dieser Branche. Der Aufwand steht in keinerlei Verhältnis zum Ertrag.

Die Leute die für diese Branche brennen wollen nicht die großen Summen verdienen. Ich hingegen habe andere Interessen, anstatt aus Nächstenliebe und für ein Hungersgehalt von 9-17 Uhr für irgendwelche Mandanten die Steuererklärungen zu erstellen.

Hauptsache du beschwerst dich über eine Arbeitszeit von 9-17 Uhr was grade mal 7h pro Tag sind.

Und wieso Hungergehalt?

Tax Abteilung der Big 4 bei mir sieht so aus:

Einstieg 42k bei einer 40h Woche
Nach 2 Jahren und bestandenem Examen 60k+ bei einer 40h Woche
Nach erneuter Beförderung 80k-120k bei einer 45h Woche

Gutes Gehalt und gute WLB

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Bleibe wir mal bei den Fakten und die besagen das ein StB mit 20 Jahren BE im Angestelltenverhältnis 8k p.a. verdient. Mit das meiste was man sonst verdienen kann als WiWi und selbst Controlling liegt nur bei knapp 7k.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Hallo,
ich bin der Poster von oben. Der Gewinn ist ordentlich aber bei größeren, etablierten Kanzleien keine Besonderheit. Alle Partner von Kanzleien mit mehr als 30 Mitarbeitern, die ich kenne, haben mindestens 300k im Jahr. Für die Ausbildung und die Verantwortung absolut angemessen. Standort: Rhein-Main-Gebiet

Wenn es gut läuft, erzielt ein einzelner Mitarbeiter ca 10% bis 50% seines Bruttogehalts als Gewinnbeitrag für die Kanzlei. Bei angenommenen TEUR 36,0 p.a. Gehalt also eine Bandbreite von TEUR 3,6 bis TEUR 18,0 Ergebnisbeitrag.

Multipliziert mit der Anzahl der Mitarbeiter.

In einer solchen großen Einheit sind Gewinnanteile in der vorgenannten Höhe als Partner darstellbar. Allerdings muß man alle diese Mandanten erst finden, halten und für die in Ruhestand getretenen, Verstorbenen oder Gegangenen adäquaten Ersatz finden.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Hallo,

hier meldet sich jetzt mal einer der "ausgebeuteten Mitarbeiter"

Also ich schätzt den Gewinnanteil pro Mitarbeiter deutlich höher ein. Weshalb ich auch am Ende diesen Jahres eine saftige Gehaltserhöhung fordern werden.

Ich finde mich mit einer Bruttojahresgehalt von ca 36.000,00€ wieder und erziele Umsätze für die Kanzlei zwischen 140 und 180 tsd. € pro Jahr.

Wie kommst du mit solchen Werten auf einen Gewinnanteil von 10-50%?

Sind dies normale Kennzahlen mit denen Kanzleiinhaber rechnen ?

Ich würde mich über eine Antwort freuen!

mfg der kleine Steuerfuzzi

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

Hallo,
ich bin der Poster von oben. Der Gewinn ist ordentlich aber bei größeren, etablierten Kanzleien keine Besonderheit. Alle Partner von Kanzleien mit mehr als 30 Mitarbeitern, die ich kenne, haben mindestens 300k im Jahr. Für die Ausbildung und die Verantwortung absolut angemessen. Standort: Rhein-Main-Gebiet

Wenn es gut läuft, erzielt ein einzelner Mitarbeiter ca 10% bis 50% seines Bruttogehalts als Gewinnbeitrag für die Kanzlei. Bei angenommenen TEUR 36,0 p.a. Gehalt also eine Bandbreite von TEUR 3,6 bis TEUR 18,0 Ergebnisbeitrag.

Multipliziert mit der Anzahl der Mitarbeiter.

In einer solchen großen Einheit sind Gewinnanteile in der vorgenannten Höhe als Partner darstellbar. Allerdings muß man alle diese Mandanten erst finden, halten und für die in Ruhestand getretenen, Verstorbenen oder Gegangenen adäquaten Ersatz finden.

Die Zahl ist falsch. Bei mir erwirtschaftet kein Steuerfachangestellter unter 120k, im Durchschnitt liegen sie bei 160k. Davon bleiben ca 50% Gewinn hängen. Das sind somit 80k p.a. Und davon zahle ich All In 40k Gehalt. Bei alleine nur 10 Steuerfachangestellten mache ich somit 400k Gewinn und meine eigene Leistung bleibt außen vor. Bei Steuerfachwirten oder StB bleibt noch mehr hängen. Sind insgesamt 3 Partner und keiner geht unter 500k nach Hause. Klar das ist nicht die Regel aber mir will doch kein StB erzählen das er unter 6 Stellig verdient!?

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Am Ende lohnt es sich steuerberater zu sein und wie viel verdient man pro monat

  1. selbständig
  2. in einer kanzlei
antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

Hallo,
ich bin der Poster von oben. Der Gewinn ist ordentlich aber bei größeren, etablierten Kanzleien keine Besonderheit. Alle Partner von Kanzleien mit mehr als 30 Mitarbeitern, die ich kenne, haben mindestens 300k im Jahr. Für die Ausbildung und die Verantwortung absolut angemessen. Standort: Rhein-Main-Gebiet

Wenn es gut läuft, erzielt ein einzelner Mitarbeiter ca 10% bis 50% seines Bruttogehalts als Gewinnbeitrag für die Kanzlei. Bei angenommenen TEUR 36,0 p.a. Gehalt also eine Bandbreite von TEUR 3,6 bis TEUR 18,0 Ergebnisbeitrag.

Multipliziert mit der Anzahl der Mitarbeiter.

In einer solchen großen Einheit sind Gewinnanteile in der vorgenannten Höhe als Partner darstellbar. Allerdings muß man alle diese Mandanten erst finden, halten und für die in Ruhestand getretenen, Verstorbenen oder Gegangenen adäquaten Ersatz finden.

Absolut. Da gebe ich dir vollkommen recht. Und da liegt meine eigentliche Arbeit als Partner. Akquisition, Netzwerk, Seminare und am Unternehmen arbeiten und nicht im Unternehmen. Die Mandanten kommen überwiegend über Empfehlungen zu uns und bleiben in der Regel auch über mehrere Generationen. Wir bedienen auch die Social-Media-Kanäle und haben eine sehr ansprechende Homepage. Aus meiner Praxiserfahrung zumindest bis zum heutigen Stand muss ich aber sagen, dass die Empfehlung - nach wie vor - das Wichtigste ist.

Die Bandbreite ist natürlich groß aber wir liegen bei einigen Mitarbeitern - nach wie vor - bei einem dreifachen Umsatz. D. h. der Kollege erzeugt einen Umsatz in Höhe von seinem dreifachen Personalaufwand.

Auch die Digitalisierung hat bei uns eher dazu geführt, dass die Margen bei FIBU, Löhnen und Jahresabschlüssen eher höher geworden sind, da alles viel schneller und exakter abgewickelt werden kann.

Wir halten auch die neusten Technologien vor, um jederzeit handlungsfähig zu sein, auch wenn der Mandant die vollständige digitale Abwicklung bisher eher selten annimmt.

Aber mir ist auch klar, dass das keine Garantie für die nächsten 20 Jahre ist. Aber wo gibt es die schon im Leben ;-)

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

Hallo,

hier meldet sich jetzt mal einer der "ausgebeuteten Mitarbeiter"

Also ich schätzt den Gewinnanteil pro Mitarbeiter deutlich höher ein. Weshalb ich auch am Ende diesen Jahres eine saftige Gehaltserhöhung fordern werden.

Ich finde mich mit einer Bruttojahresgehalt von ca 36.000,00€ wieder und erziele Umsätze für die Kanzlei zwischen 140 und 180 tsd. € pro Jahr.

Wie kommst du mit solchen Werten auf einen Gewinnanteil von 10-50%?

Sind dies normale Kennzahlen mit denen Kanzleiinhaber rechnen ?

Ich würde mich über eine Antwort freuen!

mfg der kleine Steuerfuzzi

Ja, das sind die Bandbreiten, die ich persönlich erlebt habe.

Die Betonung liegt auf "wenn es gut läuft".

Angenommen, Du hast eine Kanzlei mit 10 Mitarbeitern und jeder erwirtschaftet "nur" TEUR 4,0 jährlichen Gewinnbeitrag oder - was auch vorkommt - manche erwirtschaften aus anderen Gründen - viele zeitaufwändige Lohnabrechnungen, Krankheit, Verlust von großen Mandanten, viele Neumandanten, technische Probleme o.ä. - nur einen Verlust für die Kanzlei, den die anderen mit ausgleichen müssen. Dann ist man schnell in einem Bereich, bei dem man wirtschaftlich auf dem Zahnfleisch geht.

Also: es kann sich lohnen mit einem routinierten, eingespielten Team und langjährigen Mandanten, bei denen sich nicht immer jemand anderes neu einarbeiten muß.

Alledings muß man dies in langen Jahren aufbauen, um irgendwann davon zehren zu können. Dabei der kommende technische Fortschritt als Bedrohung.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

Hallo,

hier meldet sich jetzt mal einer der "ausgebeuteten Mitarbeiter"

Also ich schätzt den Gewinnanteil pro Mitarbeiter deutlich höher ein. Weshalb ich auch am Ende diesen Jahres eine saftige Gehaltserhöhung fordern werden.

Ich finde mich mit einer Bruttojahresgehalt von ca 36.000,00€ wieder und erziele Umsätze für die Kanzlei zwischen 140 und 180 tsd. € pro Jahr.

Wie kommst du mit solchen Werten auf einen Gewinnanteil von 10-50%?

Sind dies normale Kennzahlen mit denen Kanzleiinhaber rechnen ?

Ich würde mich über eine Antwort freuen!

mfg der kleine Steuerfuzzi

Ja, das sind die Bandbreiten, die ich persönlich erlebt habe.

Die Betonung liegt auf "wenn es gut läuft".

Angenommen, Du hast eine Kanzlei mit 10 Mitarbeitern und jeder erwirtschaftet "nur" TEUR 4,0 jährlichen Gewinnbeitrag oder - was auch vorkommt - manche erwirtschaften aus anderen Gründen - viele zeitaufwändige Lohnabrechnungen, Krankheit, Verlust von großen Mandanten, viele Neumandanten, technische Probleme o.ä. - nur einen Verlust für die Kanzlei, den die anderen mit ausgleichen müssen. Dann ist man schnell in einem Bereich, bei dem man wirtschaftlich auf dem Zahnfleisch geht.

Also: es kann sich lohnen mit einem routinierten, eingespielten Team und langjährigen Mandanten, bei denen sich nicht immer jemand anderes neu einarbeiten muß.

Alledings muß man dies in langen Jahren aufbauen, um irgendwann davon zehren zu können. Dabei der kommende technische Fortschritt als Bedrohung.

Sorry aber das kann ich nicht nachvollziehen. Bei 10 Mitarbeiter sind es nur 40k p.a. Aber dann kommt mein eigener Teil noch dazu. Selbst wenn ich nur 100k Umsatz erwirtschafte und das wäre wenig, dann wäre ich bei 50k + 40k. Natürlich gibt es immer ausnahmebeispiele aber wie lassen sich darauf aussagen auf die Allgemeinheit schließen. Ich mein es gibt auch Ärzte die minus mit ihrer Praxis machen und die dann schließen müssen. Und jetzt?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

Sorry aber das kann ich nicht nachvollziehen. Bei 10 Mitarbeiter sind es nur 40k p.a. Aber dann kommt mein eigener Teil noch dazu. Selbst wenn ich nur 100k Umsatz erwirtschafte und das wäre wenig, dann wäre ich bei 50k + 40k. Natürlich gibt es immer ausnahmebeispiele aber wie lassen sich darauf aussagen auf die Allgemeinheit schließen. Ich mein es gibt auch Ärzte die minus mit ihrer Praxis machen und die dann schließen müssen. Und jetzt?

Bei einer derart niederen Profitabilität ist es ein großes Risiko, so viele Mitarbeiter zu beschäftigen. Als Chef verwendet man bei dieser Mitarbeiterzahl einen großen Teil der Arbeitszeit darauf, die Arbeit der Mitarbeiter mit zu organisieren, die Arbeitsergebnisse zu kontrollieren und den Kundenkontakt zu halten (Bilanzbesprechung, Übergabe von JA & betr. St.-Erkl.). Woher die Liquidität nehmen, die der Betrieb nicht generiert?

Ansonsten gab es eben vor 40 bis 50 Jahren Zeiten, da konnte man aus dem Stand heraus seine eigene Kanzlei eröffnen, expandieren und hatte Erfolg damit.

Heute ist der Kuchen im wesentlichen verteilt bzw. es ist unsagbar schwer, in der jüngeren Generation profitable Mandanten mit hohen Gegenstandswerten zu finden.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Selbst für jeden frischen StB sollte nach einer gewissen Zeit die 100k p.a. Drin sein.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 08.11.2018:

Selbst für jeden frischen StB sollte nach einer gewissen Zeit die 100k p.a. drin sein.

Wenn Du durchschnittlich jede Woche einen größeren Abschluß fertigstellst und wenigstens zu Mittelgebühren abrechnen kannst sowie nebenbei noch Deine Kanzlei und die Mitarbeiter, die die Finanz- und Lohnbuchhaltung erledigen organisierst, sollte das drin sein. Oder all dies im Rahmen einer Steuerberatungsgesellschaft bzw. Partnerschaft.

Besagte Mandanten fallen bekanntlich vom Himmel oder stehen vor deinem Steuerbüro Schlange, um Dir höchstpersönlich den Auftrag zu erteilen ;-)

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 08.11.2018:

Selbst für jeden frischen StB sollte nach einer gewissen Zeit die 100k p.a. drin sein.

Suche "Gehalt Steuerberater" im Internet!

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 08.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.11.2018:

Selbst für jeden frischen StB sollte nach einer gewissen Zeit die 100k p.a. drin sein.

Suche "Gehalt Steuerberater" im Internet!

Ich habe 1 zu 1 das von dir besagte bei Google eingegeben und das erste geöffnet. Das ist eine Auflistung für Angestellte die in der Steuerbranche (nicht ausschließlich StB!) arbeiten.

Akademische Einsteiger in der StB Branche: 35k-42k ohne Bonus
Frische StB: 50-60k ohne Bonus!
4-8 Jahre BE: 60-78k ohne Bonus!
8 Jahre BE und darüber: 92k -> aufwärts

Dazu kommt noch ein Bonus von 13,3% und jeder 3. ab 8 Jahre BE bekommt einen Firmenwagen gestellt. Die Überstunden in der Steuerberatung werden im Gegensatz zu der WP Branche fast immer aufgeschrieben. Nicht erfasst wurde alle möglichen Benefits wie z.B. Betriebspension, Tankkarten und weiß der Geier was noch. Im Vergleich erhält ein Controller nach 20 Jahren BE 80k. Also was versucht ihr den Leuten hier zu erzählen?

Die Freiberufler unter den StBs verdienen noch ein gutes Stück mehr.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Bei Glassdoor mit 168 Stichproben sind 62k der Medianwert.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 08.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.11.2018:

Selbst für jeden frischen StB sollte nach einer gewissen Zeit die 100k p.a. drin sein.

Suche "Gehalt Steuerberater" im Internet!

Ich habe 1 zu 1 das von dir besagte bei Google eingegeben und das erste geöffnet. Das ist eine Auflistung für Angestellte die in der Steuerbranche (nicht ausschließlich StB!) arbeiten.

Akademische Einsteiger in der StB Branche: 35k-42k ohne Bonus
Frische StB: 50-60k ohne Bonus!
4-8 Jahre BE: 60-78k ohne Bonus!
8 Jahre BE und darüber: 92k -> aufwärts

Dazu kommt noch ein Bonus von 13,3% und jeder 3. ab 8 Jahre BE bekommt einen Firmenwagen gestellt. Die Überstunden in der Steuerberatung werden im Gegensatz zu der WP Branche fast immer aufgeschrieben. Nicht erfasst wurde alle möglichen Benefits wie z.B. Betriebspension, Tankkarten und weiß der Geier was noch. Im Vergleich erhält ein Controller nach 20 Jahren BE 80k. Also was versucht ihr den Leuten hier zu erzählen?

Die Freiberufler unter den StBs verdienen noch ein gutes Stück mehr.

Im Durchschnitt kann das stimmen, denn Big4 heben den Durchschnitt ganz enorm. Doch beim Mittelständler dürfte es schwer werden, als StB die 100k je zuerreichen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 07.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

und wo genau soll das sein?
Heute erst erfahren, dass man als Manager bei E&Y mit ca. 55K im Jahr nach Hause geht. Wo ist da eine gesunde Relation zu den Aufwand, den man für den Titel betrieben hat?

Seltsam, jede Statistik sagt, dass der Big4-1st-year-Manager (Frisch-StB) mit einem Gehalt von 72,5k (Median) nach Hause geht.

Wo denn? Ich habe das mit Anfang 50 noch nicht geschaft, und das mit einer Tätigkeit, die fast nur Spezialitäten quer Beet über alle Steuerrechtgebiete und allen Randgebieten mit hoher Komplexizität und Schwieirigkeit betifft. Wer konkret bietet mir 80k oder mehr?

Aber mit Anfang 50 noch keine 80k? Letztes Jahr ist mein Kollege - der nichtmal StB war - in Ruhestand gegangen. Gehalt p. a. 115k.

Und "nur Spezialitäten" "über alle Steuerrechtsgebiete" hinweg? Kann ich mir kaum vorstellen, Herr Kollege. IdR wird man Spezialist in 1-2 Themenbereichen oder man bleibt Allrounder - dann aber bearbeitet man keine Spezialfälle mit "hoher Komplexität und Schwierigkeit".
Liebe Grüße aus der Praxis.

Doch, genauso ist es. Es ist alles sehr strange in dieser Kanzlei. Dass mein Gehalt nicht meiner Qualifiaktion entspricht, liegt an der katstrophalen Honorar- und Personalpolitik der Kanzlei.

Ich bin nicht abgeneigt, zu wechseln. Wenn du einen Tipp für mich hast, dann gerne.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Bin leider nach dem Berufseinstieg auch ziemlich enttäuscht von den Verdienstmöglichkeiten in dieser Branche. Der Aufwand steht in keinerlei Verhältnis zum Ertrag.

Die Leute die für diese Branche brennen wollen nicht die großen Summen verdienen. Ich hingegen habe andere Interessen, anstatt aus Nächstenliebe und für ein Hungersgehalt von 9-17 Uhr für irgendwelche Mandanten die Steuererklärungen zu erstellen.

Hauptsache du beschwerst dich über eine Arbeitszeit von 9-17 Uhr was grade mal 7h pro Tag sind.

Und wieso Hungergehalt?

Tax Abteilung der Big 4 bei mir sieht so aus:

Einstieg 42k bei einer 40h Woche
Nach 2 Jahren und bestandenem Examen 60k+ bei einer 40h Woche
Nach erneuter Beförderung 80k-120k bei einer 45h Woche

Gutes Gehalt und gute WLB

Wenn man denn Senior Manager wird, also ein missgünstiger Vorgesetzter dies nicht verhindert.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 10.11.2018:

Wenn man denn Senior Manager wird, also ein missgünstiger Vorgesetzter dies nicht verhindert.

Das stimmt.

Die angeblich von berufs wegen verschwiegene Branche ist extrem vernetzt und intrigant.

Mit der weiteren Technisierung ist mittelfristig eh fraglich, ob das Zerrbild eines Freiberuflers dafür noch zeitgemäß ist.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 10.11.2018:

Wo denn? Ich habe das mit Anfang 50 noch nicht geschaft, und das mit einer Tätigkeit, die fast nur Spezialitäten quer Beet über alle Steuerrechtgebiete und allen Randgebieten mit hoher Komplexizität und Schwieirigkeit betifft. Wer konkret bietet mir 80k oder mehr?

Aber mit Anfang 50 noch keine 80k? Letztes Jahr ist mein Kollege - der nichtmal StB war - in Ruhestand gegangen. Gehalt p. a. 115k.

Und "nur Spezialitäten" "über alle Steuerrechtsgebiete" hinweg? Kann ich mir kaum vorstellen, Herr Kollege. IdR wird man Spezialist in 1-2 Themenbereichen oder man bleibt Allrounder - dann aber bearbeitet man keine Spezialfälle mit "hoher Komplexität und Schwierigkeit".
Liebe Grüße aus der Praxis.

Doch, genauso ist es. Es ist alles sehr strange in dieser Kanzlei. Dass mein Gehalt nicht meiner Qualifiaktion entspricht, liegt an der katstrophalen Honorar- und Personalpolitik der Kanzlei.

Ich bin nicht abgeneigt, zu wechseln. Wenn du einen Tipp für mich hast, dann gerne.

Hier vor Ort, Stadt mit 300.000 Einwohnern, haben - soweit ich es verfolgt habe - in den letzten Jahren mindestens 5 Steuerberater Privatinsolvenz und eine Steuerberatungsgesellschaften Insolvenz angemeldet.

Bei einem der Steuerberater ist mir auch bekannt weshalb, dieser hat die Hauptschuldigen in dem deutschen Wirtschaftsdelikt mit der bisher höchsten Schadensumme beraten. Lebt aber immer noch stattlich in gehobener Gegend in einer Villa, die wohl seiner Frau gehört ;-)

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 11.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.11.2018:

Wo denn? Ich habe das mit Anfang 50 noch nicht geschaft, und das mit einer Tätigkeit, die fast nur Spezialitäten quer Beet über alle Steuerrechtgebiete und allen Randgebieten mit hoher Komplexizität und Schwieirigkeit betifft. Wer konkret bietet mir 80k oder mehr?

Aber mit Anfang 50 noch keine 80k? Letztes Jahr ist mein Kollege - der nichtmal StB war - in Ruhestand gegangen. Gehalt p. a. 115k.

Und "nur Spezialitäten" "über alle Steuerrechtsgebiete" hinweg? Kann ich mir kaum vorstellen, Herr Kollege. IdR wird man Spezialist in 1-2 Themenbereichen oder man bleibt Allrounder - dann aber bearbeitet man keine Spezialfälle mit "hoher Komplexität und Schwierigkeit".
Liebe Grüße aus der Praxis.

Doch, genauso ist es. Es ist alles sehr strange in dieser Kanzlei. Dass mein Gehalt nicht meiner Qualifiaktion entspricht, liegt an der katstrophalen Honorar- und Personalpolitik der Kanzlei.

Ich bin nicht abgeneigt, zu wechseln. Wenn du einen Tipp für mich hast, dann gerne.

Hier vor Ort, Stadt mit 300.000 Einwohnern, haben - soweit ich es verfolgt habe - in den letzten Jahren mindestens 5 Steuerberater Privatinsolvenz und eine Steuerberatungsgesellschaften Insolvenz angemeldet.

Bei einem der Steuerberater ist mir auch bekannt weshalb, dieser hat die Hauptschuldigen in dem deutschen Wirtschaftsdelikt mit der bisher höchsten Schadensumme beraten. Lebt aber immer noch stattlich in gehobener Gegend in einer Villa, die wohl seiner Frau gehört ;-)

Ich habe mal gehört und deswegen ist das jetzt überall so. Ganz ehrlich, seid ihr alle von der Kammer? Ich und jeder meiner Kollegen verdient sich dumm und dämlich. Keiner geht unter 100k als Freiberufler raus und selbst die Angestellten StB liegen da teilweise drüber. Digitalisierung hin oder her aber das kann man eh nicht 100% sagen.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 10.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Bin leider nach dem Berufseinstieg auch ziemlich enttäuscht von den Verdienstmöglichkeiten in dieser Branche. Der Aufwand steht in keinerlei Verhältnis zum Ertrag.

Die Leute die für diese Branche brennen wollen nicht die großen Summen verdienen. Ich hingegen habe andere Interessen, anstatt aus Nächstenliebe und für ein Hungersgehalt von 9-17 Uhr für irgendwelche Mandanten die Steuererklärungen zu erstellen.

Hauptsache du beschwerst dich über eine Arbeitszeit von 9-17 Uhr was grade mal 7h pro Tag sind.

Und wieso Hungergehalt?

Tax Abteilung der Big 4 bei mir sieht so aus:

Einstieg 42k bei einer 40h Woche
Nach 2 Jahren und bestandenem Examen 60k+ bei einer 40h Woche
Nach erneuter Beförderung 80k-120k bei einer 45h Woche

Gutes Gehalt und gute WLB

Wenn man denn Senior Manager wird, also ein missgünstiger Vorgesetzter dies nicht verhindert.

Also erstens muss man bei den Big4 kein Senior Manager sein um die oben genannten Beträge zu verdienen, das geht durchaus auch schon als Manager. Zugegeben sicher noch nicht im ersten Jahr, aber die 90-100k wird man da schon recht schnell knacken.

Zweiten macht man in keinem Unternehmen der Welt Karriere gegen den Willen der Vorgesetzten, hat also mit der Situation bei den Steuerberatungs- oder WP-Gesellschaften relativ wenig zu tun.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 11.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.11.2018:

Wo denn? Ich habe das mit Anfang 50 noch nicht geschaft, und das mit einer Tätigkeit, die fast nur Spezialitäten quer Beet über alle Steuerrechtgebiete und allen Randgebieten mit hoher Komplexizität und Schwieirigkeit betifft. Wer konkret bietet mir 80k oder mehr?

Aber mit Anfang 50 noch keine 80k? Letztes Jahr ist mein Kollege - der nichtmal StB war - in Ruhestand gegangen. Gehalt p. a. 115k.

Und "nur Spezialitäten" "über alle Steuerrechtsgebiete" hinweg? Kann ich mir kaum vorstellen, Herr Kollege. IdR wird man Spezialist in 1-2 Themenbereichen oder man bleibt Allrounder - dann aber bearbeitet man keine Spezialfälle mit "hoher Komplexität und Schwierigkeit".
Liebe Grüße aus der Praxis.

Doch, genauso ist es. Es ist alles sehr strange in dieser Kanzlei. Dass mein Gehalt nicht meiner Qualifiaktion entspricht, liegt an der katstrophalen Honorar- und Personalpolitik der Kanzlei.

Ich bin nicht abgeneigt, zu wechseln. Wenn du einen Tipp für mich hast, dann gerne.

Hier vor Ort, Stadt mit 300.000 Einwohnern, haben - soweit ich es verfolgt habe - in den letzten Jahren mindestens 5 Steuerberater Privatinsolvenz und eine Steuerberatungsgesellschaften Insolvenz angemeldet.

Bei einem der Steuerberater ist mir auch bekannt weshalb, dieser hat die Hauptschuldigen in dem deutschen Wirtschaftsdelikt mit der bisher höchsten Schadensumme beraten. Lebt aber immer noch stattlich in gehobener Gegend in einer Villa, die wohl seiner Frau gehört ;-)

Ich habe mal gehört und deswegen ist das jetzt überall so. Ganz ehrlich, seid ihr alle von der Kammer? Ich und jeder meiner Kollegen verdient sich dumm und dämlich. Keiner geht unter 100k als Freiberufler raus und selbst die Angestellten StB liegen da teilweise drüber. Digitalisierung hin oder her aber das kann man eh nicht 100% sagen.

Nicht unter 100k als Freiberufler, das will ich gerne glauben, sonst lohnt sich das nicht. Als Angestellter StB? Bei Big4 sicher möglich, aber in einer normalen mittelständischen Kanzlei? Vielleicht, doch unter welchen Bedingungen? Da muss auch der Umsatz stimmen. Ich weiß jedenfalls nicht, wie ich als angestellter Steuerberater mit deutlich unter 150k mir zugerechnetem Umsatz auf über 100k Gehalt kommen soll.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Nicht unter 100k als Freiberufler, das will ich gerne glauben, sonst lohnt sich das nicht. Als Angestellter StB? Bei Big4 sicher möglich, aber in einer normalen mittelständischen Kanzlei? Vielleicht, doch unter welchen Bedingungen? Da muss auch der Umsatz stimmen. Ich weiß jedenfalls nicht, wie ich als angestellter Steuerberater mit deutlich unter 150k mir zugerechnetem Umsatz auf über 100k Gehalt kommen soll.

Hmm.
Bei 172 Stunden im Monat (=2064 im Jahr) und 70 Prozent Auslastung (Urlaub ist damit bereits abgezogen) macht das 1449 abrechenbare Stunden pro Jahr bei einer 40 Stunden Woche.

150k / 1449 = 103,5 Euro Pro Stunde.

Finde ich ziemlich wenig für nen Steuerberater mit ein paar Jahren Berufserfahrung.
Das ist nicht sehr viel mehr als das, was die Big 4 für einen Praktikanten verlangen, der grad Mal ein halbes Bachelorstudium hinter sich hat...

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 11.11.2018:

Hmm.
Bei 172 Stunden im Monat (=2064 im Jahr) und 70 Prozent Auslastung (Urlaub ist damit bereits abgezogen) macht das 1449 abrechenbare Stunden pro Jahr bei einer 40 Stunden Woche.

150k / 1449 = 103,5 Euro Pro Stunde.

Finde ich ziemlich wenig für nen Steuerberater mit ein paar Jahren Berufserfahrung.
Das ist nicht sehr viel mehr als das, was die Big 4 für einen Praktikanten verlangen, der grad Mal ein halbes Bachelorstudium hinter sich hat...

Die ~ EUR 100,00 / Stunde ist bereits das Bruttogehalt.

Das Büro, die Sekretärin und die zuarbeitenden Fachkräfte sind dann schon bezahlt ;-)

Daran sieht man im übrigen auch, daß es gehaltstechnisch besser ist, in der Administration einer Industrie mit beispielsweise 20% Umsatzrendite tätig zu sein anstatt als Freiberufler zu versuchen, die eigenen Werke möglichst teuer zu verkaufen.

Mag sein, daß der Praktikant an die Kunden auf der Rechnung für diesen Netto - Stundensatz verkauft wird. Das aber nur, um die Organisation zu nähren, denn irgendwoher müssen ja die > 500k der Partner herrühren. Tatsächlich erhält der Praktikant vielleicht ein Gehalt um den Mindestlohn.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 12.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.11.2018:

Hmm.
Bei 172 Stunden im Monat (=2064 im Jahr) und 70 Prozent Auslastung (Urlaub ist damit bereits abgezogen) macht das 1449 abrechenbare Stunden pro Jahr bei einer 40 Stunden Woche.

150k / 1449 = 103,5 Euro Pro Stunde.

Finde ich ziemlich wenig für nen Steuerberater mit ein paar Jahren Berufserfahrung.
Das ist nicht sehr viel mehr als das, was die Big 4 für einen Praktikanten verlangen, der grad Mal ein halbes Bachelorstudium hinter sich hat...

Die ~ EUR 100,00 / Stunde ist bereits das Bruttogehalt.

Das Büro, die Sekretärin und die zuarbeitenden Fachkräfte sind dann schon bezahlt ;-)

Daran sieht man im übrigen auch, daß es gehaltstechnisch besser ist, in der Administration einer Industrie mit beispielsweise 20% Umsatzrendite tätig zu sein anstatt als Freiberufler zu versuchen, die eigenen Werke möglichst teuer zu verkaufen.

Mag sein, daß der Praktikant an die Kunden auf der Rechnung für diesen Netto - Stundensatz verkauft wird. Das aber nur, um die Organisation zu nähren, denn irgendwoher müssen ja die > 500k der Partner herrühren. Tatsächlich erhält der Praktikant vielleicht ein Gehalt um den Mindestlohn.

Die 100 EUR/h sind eben nicht schon das Bruttogehalt.
Meine Berechnung bezog sich auf den Beitrag des Kollegen über mir, der meinte, dass er als Angestellter keine 100k verdient, da ihm in seiner Kanzlei weit weniger als 150k Umsatz zugerechnet werden. Das heißt, er erwirtschaftet pro abrechenbare Stunde in der Kanzlei weit weniger als 100 EUR/h, was ich sehr wenig finde für einen Steuerberater mit mehreren Jahren Berufserfahrung. Und da ich in meiner Rechnung von nur 70% Auslastung ausgegangen bin, ist sein erwirtschafter Stundensatz auf 40h gerechnet noch weitaus unterirdischer und tatsächlich auf dem Niveau dessen, was ein Praktikant (!) , ohne ne Ahnung von irgendwas, bei den Big 4 pro Stunde aufs Mandat bucht.

Und von diesem mikrigem Stundensatz müssen jetzt noch sein Gehalt + Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung und anteilig die Büromiete, das Gehalt des Sekretariats, DATEV, Literatur ect. finanziert werden. Und natürlich soll er nicht nur kostendeckend sein, sondern der Partner will natürlich auch nen Gewinn mit jedem Mitarbeiter machen..
Und bis jetzt wurde in der Rechnung noch keine einzige Schulung gezahlt oder irgendjemand für das Examen freigestellt...

Keine Ahnung wie du zum Schluss kommst, Sekretariat und Büromiete wären von den 100 EUR/h bereits bezahlt? Diese Sachen werden aus dem Umsatz der fachlichen Mitarbeiter gezahlt, woraus denn auch sonst?

Also meiner Meinung nach sollte sich der Kollege schleunigst ne neue Kanzlei suchen, bei welcher die Mitarbeiter nicht für solche Dumpingpreise abgerechnet werden.
Sein Gehalt wird jetzt wahrscheinlich bei um die 50k liegen. Wenn es höher ist, dann hat sein Partner keine Ahnung von BWL.

Das STB Examen ist hammerhart und sollte entsprechend entlohnt werden. 50k für so nen Heidenaufwand sind einfach lächerlich...

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