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Gehalt mit BerufserfahrungStB-Gehalt

Re: Gehalt als Steuerberater

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Dies alles hängt m. E. auch damit zusammen, daß es heute für die jüngere Generation der nach 1980 Geborenen hier kaum mehr etwas unternehmerisch aufzubauen gibt, wofür man der Mithilfe eines Steuerberaters bedarf, jedenfalls nicht vergleichbar wie einst bei der Babyboomer - Generation.

Der zukünftig noch mögliche technische Fortschritt als zusätzliche Erschwernis hinsichtlich profitabler Geschäftsmöglichkeiten des steuerberatenden Berufstands.

Ansonsten wird man von Staats wegen in Schule und Studium eher zum Angestellten sozialisiert, so daß es nach fast zwei Dekaden linksgrüner Indoktrination schwer fällt, hinsichtlich einer selbständigen Erwerbstätigkeit noch so etwas wie animalische Instinkte zu entwickeln.

Daß dies durchaus noch möglich ist, sieht man an Migranten und deren Kindern, die sich mangels Anstellungschance im regulären Arbeitsmarkt nach kurzer Schulzeit vielfach kleingewerbliche Existenzen aufbauen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

"Es passt nicht in unsere Philosophie und ist bewusst nicht unser Ziel, personell möglichst grenzenlos zu expandieren."

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 12.01.2019:

"Es passt nicht in unsere Philosophie und ist bewusst nicht unser Ziel, personell möglichst grenzenlos zu expandieren."

Da ist wohl jemand mit den berufsüblichen 200k p.a. überfordert?

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 12.01.2019:

"Es passt nicht in unsere Philosophie und ist bewusst nicht unser Ziel, personell möglichst grenzenlos zu expandieren."

Dunning-Kruger-Effekt?

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ich schätze die Verdienstaussichten für Steuerberater weiterhin ganz gut ein. Aufgrund des Fachkräftemangels wird der Gewinn der selbstständigen Steuerberater deutlich geschmälert in der Zukunft. Die Gehälter von Angestellten (nicht nur StBs steigen dafür deutlich).

Dies hat natürlich auch einen direkten Effekt auf den Praxiswert der Steuerberatungspraxen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Ich schätze die Verdienstaussichten für Steuerberater weiterhin ganz gut ein. Aufgrund des Fachkräftemangels wird der Gewinn der selbstständigen Steuerberater deutlich geschmälert in der Zukunft. Die Gehälter von Angestellten (nicht nur StBs steigen dafür deutlich).

Dies hat natürlich auch einen direkten Effekt auf den Praxiswert der Steuerberatungspraxen.

Das ist totaler Unsinn und absolut realitätsfern. Das sehe ich an mir selbst.

Mein Vater hat vor 40 Jahren eine Einkommensteuererklärung mit über 20 Seiten (weil es ein umfangreiches Subventionssteuerrecht gab), eine Vermögensteuererklärung und eine Umsatzsteuererklärung abgeben müssen durch einen Steuerberater, der entsprechend daran verdient hat.

Heute gebe ich selbst in 10 Minuten meine Einkommensteuererklärung 2018 elektronisch ohne jegliches Papier ab im wesentlichen durch Datenübernahme aus dem Vorjahr und Veränderung einiger weniger Bewegungsdaten.

Daß dies zukünftig wieder mehr wird, glaube ich nicht.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Ich schätze die Verdienstaussichten für Steuerberater weiterhin ganz gut ein. Aufgrund des Fachkräftemangels wird der Gewinn der selbstständigen Steuerberater deutlich geschmälert in der Zukunft. Die Gehälter von Angestellten (nicht nur StBs steigen dafür deutlich).

Dies hat natürlich auch einen direkten Effekt auf den Praxiswert der Steuerberatungspraxen.

Das ist totaler Unsinn und absolut realitätsfern. Das sehe ich an mir selbst.

Mein Vater hat vor 40 Jahren eine Einkommensteuererklärung mit über 20 Seiten (weil es ein umfangreiches Subventionssteuerrecht gab), eine Vermögensteuererklärung und eine Umsatzsteuererklärung abgeben müssen durch einen Steuerberater, der entsprechend daran verdient hat.

Heute gebe ich selbst in 10 Minuten meine Einkommensteuererklärung 2018 elektronisch ohne jegliches Papier ab im wesentlichen durch Datenübernahme aus dem Vorjahr und Veränderung einiger weniger Bewegungsdaten.

Daß dies zukünftig wieder mehr wird, glaube ich nicht.

Ok. Dann mach doch mal einfach was anderes und hör auf deine subjektive Meinung jedem anderen aufzudrücken.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Ok. Dann mach doch mal einfach was anderes und hör auf deine subjektive Meinung jedem anderen aufzudrücken.

Meine langjährige Erfahrung in der Branche ist die, daß Fachkräfte dort nur gering geschätzt werden, was sich u. a. durch die unterdurchschnittliche Entlohnung ausdrückt.

Wenn nun in Zukunft durch Datenabgleich und Automatisierung Arbeitsplätze obsolet werden, wo sollen zusätzliche oder neue Möglichkeiten der Wertschöpfung in der Branche herrühren, mit denen man ein Gehalt zahlen kann.

Bei ausgelagerter Lohnbuchhaltung ist es heute schon so, daß es Anbieter gibt, die reine cloudbasierte bzw. Rechenzentrumslösungen anbieten. Ähnliches wird es in absehbarer Zeit auch im Bereich Buchhaltung und Jahresabschlußerstellung geben.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Ok. Dann mach doch mal einfach was anderes und hör auf deine subjektive Meinung jedem anderen aufzudrücken.

Wenn aber schon die Wohlhabenden mit hohen Gegenstandswerten keinen Steuerberater mehr brauchen, woher speisen sich die Gehälter und Gewinne, die hier als berufsüblich kolportiert werden?

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

45k + Bonus + 30 Tage Urlaub und ich hab meinen Bachelor seit kurzem?!

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Ich schätze die Verdienstaussichten für Steuerberater weiterhin ganz gut ein. Aufgrund des Fachkräftemangels wird der Gewinn der selbstständigen Steuerberater deutlich geschmälert in der Zukunft. Die Gehälter von Angestellten (nicht nur StBs steigen dafür deutlich).

Dies hat natürlich auch einen direkten Effekt auf den Praxiswert der Steuerberatungspraxen.

Das ist totaler Unsinn und absolut realitätsfern. Das sehe ich an mir selbst.

Mein Vater hat vor 40 Jahren eine Einkommensteuererklärung mit über 20 Seiten (weil es ein umfangreiches Subventionssteuerrecht gab), eine Vermögensteuererklärung und eine Umsatzsteuererklärung abgeben müssen durch einen Steuerberater, der entsprechend daran verdient hat.

Heute gebe ich selbst in 10 Minuten meine Einkommensteuererklärung 2018 elektronisch ohne jegliches Papier ab im wesentlichen durch Datenübernahme aus dem Vorjahr und Veränderung einiger weniger Bewegungsdaten.

Daß dies zukünftig wieder mehr wird, glaube ich nicht.

  1. Eine einfache Einkommensteuererklärung kann man nicht erst seit steigender Digitalisierung selbst abgeben.

  2. Ist Einkommensteuererklärung nicht gleich Einkommensteuererklärung. Gerade wenn internationale Sachverhalte dazu kommen, wird es mal schnell deutlich zu komplex für "Ottonormalverbraucher". Und die internationalen Fälle werden steigen.

  3. Auch wenn im Bereich Einkommensteuererklärungen in den nächsten Jahren einiges wegbricht (und da gebe ich dir absolut Recht), werden andere Fälle, auch durch steigende Internationalisierung auch von KMUs, mehr werden und auch komplexer.

Dass das deutsche Steuerrecht in den nächsten Jahrzehnten irgendwie vereinfacht wird ist jetzt auch nicht gerade absehbar. Ich mache mir absolut keine Sorgen um meinen Job bis zur Rente.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Bin leider nach dem Berufseinstieg auch ziemlich enttäuscht von den Verdienstmöglichkeiten in dieser Branche. Der Aufwand steht in keinerlei Verhältnis zum Ertrag.

Die Leute die für diese Branche brennen wollen nicht die großen Summen verdienen. Ich hingegen habe andere Interessen, anstatt aus Nächstenliebe und für ein Hungersgehalt von 9-17 Uhr für irgendwelche Mandanten die Steuererklärungen zu erstellen.

Hauptsache du beschwerst dich über eine Arbeitszeit von 9-17 Uhr was grade mal 7h pro Tag sind.

Und wieso Hungergehalt?

Tax Abteilung der Big 4 bei mir sieht so aus:

Einstieg 42k bei einer 40h Woche
Nach 2 Jahren und bestandenem Examen 60k+ bei einer 40h Woche
Nach erneuter Beförderung 80k-120k bei einer 45h Woche

Gutes Gehalt und gute WLB

Die Beförderung muss man erstmal schaffen. Wenn man eine Dementor als Vorgesetzten hat, der gegen einen arbeitet, dann bleibt man Manager mit einem Fxigehalt von vielleicht EUR 60.000 zzgl. Bonus von EUR 5.000.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Was meint ihr wäre denn ein faires Gehalt nach 4-5 Jahren Berufserfahrung in der Steuerberatung als Steuerberater in einer mittelständischen Kanzlei. Am besten bei einer guten WLB.

Was sind eure Erfahrungen?

Region? 75k sollten aber überall drin sein..

Eine fähige Kollegin von mir mit Titel verdiente vor 10 Jahren 48k.

Sie ist heute - so wie ich - nicht mehr in der Branche tätig.

Da gibt es eine Bandbreite. Kommt eben darauf an:

  • in welcher Region
  • Größe der Kanzlei
  • Aufgabengebiet der Kanzlei
  • eigene Aufgaben
  • und eigene Qualifikation

Bei uns bekommt ein Jung-Steuerberater (Ballungszentrum, anspruchsvolle und hochspezielle Arbeiten) mit 4 bis 5 Jahren Berufserfahrung als eben solcher ca. EUR 45 - 50.000 p.a. Es ist dabei mit einer Wochenarbeitszeit von ca. 60 Stunden zu rechnen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:

Da gibt es eine Bandbreite. Kommt eben darauf an:

  • in welcher Region
  • Größe der Kanzlei
  • Aufgabengebiet der Kanzlei
  • eigene Aufgaben
  • und eigene Qualifikation

Bei uns bekommt ein Jung-Steuerberater (Ballungszentrum, anspruchsvolle und hochspezielle Arbeiten) mit 4 bis 5 Jahren Berufserfahrung als eben solcher ca. EUR 45 - 50.000 p.a. Es ist dabei mit einer Wochenarbeitszeit von ca. 60 Stunden zu rechnen.

Dann lässt der sich aber ziemlich ausbeuten.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ihr zahl also für "anspruchsvolle und hochspezielle Arbeiten" bei einer "ca. 60 Stunden" Woche nur EUR 50.000?

Sorry, aber wie bekommt ihr überhaupt auch nur eine Bewerbung? Und wieso bleibt jemand über die Probezeit hinaus überhaupt da?

Gibt es besondere Perspektiven (z.B. Partnerschaft) oder habt ihr einen solch guten Ruf, dass diese Selbstausbeute sich mittelfristig lohnt?

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Heruntergebrochen auf eine 40 Stunden Woche bedeutet dies ein Bruttogehalt von ca. EUR 34.000,00, also das, was ein studierter Berufsanfänger heute schon erhält.

Immerhin schön an anderer Stelle genau die Argumentation vorzufinden, weshalb ich letztlich mit der Branche abgeschlossen habe.

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:

Ihr zahl also für "anspruchsvolle und hochspezielle Arbeiten" bei einer "ca. 60 Stunden" Woche nur EUR 50.000?

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Bin leider nach dem Berufseinstieg auch ziemlich enttäuscht von den Verdienstmöglichkeiten in dieser Branche. Der Aufwand steht in keinerlei Verhältnis zum Ertrag.

Die Leute die für diese Branche brennen wollen nicht die großen Summen verdienen. Ich hingegen habe andere Interessen, anstatt aus Nächstenliebe und für ein Hungersgehalt von 9-17 Uhr für irgendwelche Mandanten die Steuererklärungen zu erstellen.

Hauptsache du beschwerst dich über eine Arbeitszeit von 9-17 Uhr was grade mal 7h pro Tag sind.

Und wieso Hungergehalt?

Tax Abteilung der Big 4 bei mir sieht so aus:

Einstieg 42k bei einer 40h Woche
Nach 2 Jahren und bestandenem Examen 60k+ bei einer 40h Woche
Nach erneuter Beförderung 80k-120k bei einer 45h Woche

Gutes Gehalt und gute WLB

Die Beförderung muss man erstmal schaffen. Wenn man eine Dementor als Vorgesetzten hat, der gegen einen arbeitet, dann bleibt man Manager mit einem Fxigehalt von vielleicht EUR 60.000 zzgl. Bonus von EUR 5.000.

Das kriegst du bei den Big4 schon als Senior Consultant/Associate nach bestandenem Examen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:

Da gibt es eine Bandbreite. Kommt eben darauf an:

  • in welcher Region
  • Größe der Kanzlei
  • Aufgabengebiet der Kanzlei
  • eigene Aufgaben
  • und eigene Qualifikation

Bei uns bekommt ein Jung-Steuerberater (Ballungszentrum, anspruchsvolle und hochspezielle Arbeiten) mit 4 bis 5 Jahren Berufserfahrung als eben solcher ca. EUR 45 - 50.000 p.a. Es ist dabei mit einer Wochenarbeitszeit von ca. 60 Stunden zu rechnen.

Dann lässt der sich aber ziemlich ausbeuten.

Das hat ziemlich sicher der Subventionssteuerrecht und 200-Tage-Linie Kollege geschrieben, kann daher getrost ignoriert werden...

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 01.08.2014:

würde ich so nicht sagen. wir sind eine kleine Kanzlei mit ca.20 Mitarbeiter (in München) und 4 Berufsträgern und als Assistent kurz vor StB bekomme ich ca 55k.
Als StB würde ich sagen +20% also dann 65k.

nicht unter Wert verkaufen.......

Kann eigentlich nicht sein. Bei uns bekommen die absoluten Top-Steuerberater mit 20 und mehr Jahren Berufserfahrung sowie Zuständigkeit für extrem komplexe, anspruchsvolle und spezielle Aufgaben mit ganzheitlicher Ausrichtung ca. TEUR 75 Jahresbruttogehalt. Das wäre eine deutlich Schieflage, wenn ein Youngster ohne besondere Qualifikation fast dasselbe bekäme.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.08.2014:

würde ich so nicht sagen. wir sind eine kleine Kanzlei mit ca.20 Mitarbeiter (in München) und 4 Berufsträgern und als Assistent kurz vor StB bekomme ich ca 55k.
Als StB würde ich sagen +20% also dann 65k.

nicht unter Wert verkaufen.......

Kann eigentlich nicht sein. Bei uns bekommen die absoluten Top-Steuerberater mit 20 und mehr Jahren Berufserfahrung sowie Zuständigkeit für extrem komplexe, anspruchsvolle und spezielle Aufgaben mit ganzheitlicher Ausrichtung ca. TEUR 75 Jahresbruttogehalt. Das wäre eine deutlich Schieflage, wenn ein Youngster ohne besondere Qualifikation fast dasselbe bekäme.

Diese Schieflagen gibt es sehr oft und sie sind nicht wirklich rational erklärbar. Ein Jurist in der Steuerabteilung einer Großkanzlei verdient in seinem ersten Jahr 100-140 TEUR, wohlgemerkt nicht für eher 60 statt 40 Stunden. Der steckt im Alter von 26-27 ca. 95% der Berufswelt einkommenstechnisch in den Schatten.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.08.2014:

würde ich so nicht sagen. wir sind eine kleine Kanzlei mit ca.20 Mitarbeiter (in München) und 4 Berufsträgern und als Assistent kurz vor StB bekomme ich ca 55k.
Als StB würde ich sagen +20% also dann 65k.

nicht unter Wert verkaufen.......

Kann eigentlich nicht sein. Bei uns bekommen die absoluten Top-Steuerberater mit 20 und mehr Jahren Berufserfahrung sowie Zuständigkeit für extrem komplexe, anspruchsvolle und spezielle Aufgaben mit ganzheitlicher Ausrichtung ca. TEUR 75 Jahresbruttogehalt. Das wäre eine deutlich Schieflage, wenn ein Youngster ohne besondere Qualifikation fast dasselbe bekäme.

Diese Schieflagen gibt es sehr oft und sie sind nicht wirklich rational erklärbar. Ein Jurist in der Steuerabteilung einer Großkanzlei verdient in seinem ersten Jahr 100-140 TEUR, wohlgemerkt nicht für eher 60 statt 40 Stunden. Der steckt im Alter von 26-27 ca. 95% der Berufswelt einkommenstechnisch in den Schatten.

Ein hohes Gehalt garantiert jedenfalls keine entsprechende Leistung, wie ich schon oft feststellen durfte, wenn ich mit Mitarbeitern von Großkanzleien konfrontiert war.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:

Bin leider nach dem Berufseinstieg auch ziemlich enttäuscht von den Verdienstmöglichkeiten in dieser Branche. Der Aufwand steht in keinerlei Verhältnis zum Ertrag.

Die Leute die für diese Branche brennen wollen nicht die großen Summen verdienen. Ich hingegen habe andere Interessen, anstatt aus Nächstenliebe und für ein Hungersgehalt von 9-17 Uhr für irgendwelche Mandanten die Steuererklärungen zu erstellen.

Hauptsache du beschwerst dich über eine Arbeitszeit von 9-17 Uhr was grade mal 7h pro Tag sind.

Und wieso Hungergehalt?

Tax Abteilung der Big 4 bei mir sieht so aus:

Einstieg 42k bei einer 40h Woche
Nach 2 Jahren und bestandenem Examen 60k+ bei einer 40h Woche
Nach erneuter Beförderung 80k-120k bei einer 45h Woche

Gutes Gehalt und gute WLB

Die Beförderung muss man erstmal schaffen. Wenn man eine Dementor als Vorgesetzten hat, der gegen einen arbeitet, dann bleibt man Manager mit einem Fxigehalt von vielleicht EUR 60.000 zzgl. Bonus von EUR 5.000.

Das kriegst du bei den Big4 schon als Senior Consultant/Associate nach bestandenem Examen.

Nun, ich kann nur von mir sprechen. Ich habe bei PwC als Manager mit Anfang 40 genau dieses Gehalt bekommen, ist allerdings schon ein paar Jahre her.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

Kann eigentlich nicht sein. Bei uns bekommen die absoluten Top-Steuerberater mit 20 und mehr Jahren Berufserfahrung sowie Zuständigkeit für extrem komplexe, anspruchsvolle und spezielle Aufgaben mit ganzheitlicher Ausrichtung ca. TEUR 75 Jahresbruttogehalt. Das wäre eine deutlich Schieflage, wenn ein Youngster ohne besondere Qualifikation fast dasselbe bekäme.

Wenn man es mit der Branchen - Fausformel x 3 auf den dazu notwendigen Umsatz hochrechnet, bedeutet ein Gehalt von TEUR 75,0 letztlich TEUR 225,0 Jahres- oder ca. TEUR 20,0 Monats - Umsatz.

Das muß man erst einmal schaffen bzw. über Mandanten verfügen, bei denen man entsprechend abrechnen kann.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:
...
Nun, ich kann nur von mir sprechen. Ich habe bei PwC als Manager mit Anfang 40 genau dieses Gehalt bekommen, ist allerdings schon ein paar Jahre her.

Danke mal für diese realistische Einordnung.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Deine Faustformel gilt aber nicht für große Gesellschaften. Skalierbarkeit sagt dir was?

Wurde dir auch schon mehrfach gesagt aber das ignorierst du ja lieber und predigst lieber weiter.

WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

Kann eigentlich nicht sein. Bei uns bekommen die absoluten Top-Steuerberater mit 20 und mehr Jahren Berufserfahrung sowie Zuständigkeit für extrem komplexe, anspruchsvolle und spezielle Aufgaben mit ganzheitlicher Ausrichtung ca. TEUR 75 Jahresbruttogehalt. Das wäre eine deutlich Schieflage, wenn ein Youngster ohne besondere Qualifikation fast dasselbe bekäme.

Wenn man es mit der Branchen - Fausformel x 3 auf den dazu notwendigen Umsatz hochrechnet, bedeutet ein Gehalt von TEUR 75,0 letztlich TEUR 225,0 Jahres- oder ca. TEUR 20,0 Monats - Umsatz.

Das muß man erst einmal schaffen bzw. über Mandanten verfügen, bei denen man entsprechend abrechnen kann.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Gehalt mal 3,0 ist für den angestellten StB aber ein sehr schlechter Deal. Entweder sind die Altpartner zu gierig oder der Wasserkopf ist zu groß. In kleineren Einheiten, die keine Büros in der teuersten Lage mieten und schlank aufgestellt sind, ist ein Faktor 2,0 machbar. Oder andersherum: 50% des Umsatzes = Gehalt.

Zum Thema Skalierung: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Anteil des Umsatzes, der als Gehalt beim Angestellten ankommt, mit wachsender Größe abnimmt. Das was durch Skalierung mehr an Profit aufläuft, landet nicht bei den Angestellten ;-)

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

+1

WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

Deine Faustformel gilt aber nicht für große Gesellschaften. Skalierbarkeit sagt dir was?

Wurde dir auch schon mehrfach gesagt aber das ignorierst du ja lieber und predigst lieber weiter.

WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

Kann eigentlich nicht sein. Bei uns bekommen die absoluten Top-Steuerberater mit 20 und mehr Jahren Berufserfahrung sowie Zuständigkeit für extrem komplexe, anspruchsvolle und spezielle Aufgaben mit ganzheitlicher Ausrichtung ca. TEUR 75 Jahresbruttogehalt. Das wäre eine deutlich Schieflage, wenn ein Youngster ohne besondere Qualifikation fast dasselbe bekäme.

Wenn man es mit der Branchen - Fausformel x 3 auf den dazu notwendigen Umsatz hochrechnet, bedeutet ein Gehalt von TEUR 75,0 letztlich TEUR 225,0 Jahres- oder ca. TEUR 20,0 Monats - Umsatz.

Das muß man erst einmal schaffen bzw. über Mandanten verfügen, bei denen man entsprechend abrechnen kann.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

Gehalt mal 3,0 ist für den angestellten StB aber ein sehr schlechter Deal. Entweder sind die Altpartner zu gierig oder der Wasserkopf ist zu groß. In kleineren Einheiten, die keine Büros in der teuersten Lage mieten und schlank aufgestellt sind, ist ein Faktor 2,0 machbar. Oder andersherum: 50% des Umsatzes = Gehalt.

Sekretariat, Büro in der Innenstadt, unproduktive Arbeitsweise, nutzlose Räume: Archiv, große Flure, (mehrere) Besprechungszimmer ;-(

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Jetzt liegen mal ein paar konkrete Zahlen auf dem Tisch, und schon kommt der erste mit "mind. 50% vom Umsatz sind Gehalt (!)"

Frage mich, wie man als AG jemanden so bezahlen kann. Aus dem eigenen Eigenkapital?

Wenn 50% von x ein Gehalt ausmachen, dann sind das für den AG bereits Kosten von mind. 60% der Größe x.

Gerade große Gesellschaften würden wohl eher max 25% des generierten Umsatzes als Gehalt weiterreichen. Von daher finde ich das Drittel, welches hier genannt wurde, schon optimistisch.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Eigene Erfahrung (wenn auch RA, nicht StB):

Großer Laden: Mein persönlicher Umsatz 600k, mein Gehalt 155k fix
Mittelgroßer Laden: Mein Umsatz: 300k, mein Gehalt 140k (110 fix plus 30k Bonus)

Es bleibt im kleineren Laden prozentual deutlich mehr hängen. Und bevor jemand fragt, warum ich aus dem großen Laden in den kleinen wechselte: 55h/Woche zu 40h/Woche ;-)

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

450k pro Jahr (ich vermute inklusive eigenem Gehalt?) ist bei 25 Mitarbeitern sportlich aber machbar! Bei 2 partner kommt man auf 900k das macht bei 35% URendite ca 2,6 mio Umsatz. Pro Mitarbeiter über 100k + 2-3 MA die keinen Umsatz generieren also pro MA ca 130k Umsatz

Sollte für einen fähigen FIBU machbar sein! Die Frage ist nur ob nicht die Kosten zu hoch werden ab der Größe?

1/3 Gehälter der MA also min 800K... bleiben noch 900K fürs ganze Jahr um die Kosten zu decken? (Ist das viel?) bin noch nicht selbstständig....

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 06.04.2019:

450k pro Jahr (ich vermute inklusive eigenem Gehalt?) ist bei 25 Mitarbeitern sportlich aber machbar! Bei 2 partner kommt man auf 900k das macht bei 35% URendite ca 2,6 mio Umsatz. Pro Mitarbeiter über 100k + 2-3 MA die keinen Umsatz generieren also pro MA ca 130k Umsatz

Sollte für einen fähigen FIBU machbar sein! Die Frage ist nur ob nicht die Kosten zu hoch werden ab der Größe?

1/3 Gehälter der MA also min 800K... bleiben noch 900K fürs ganze Jahr um die Kosten zu decken? (Ist das viel?) bin noch nicht selbstständig....

Plus bei. Gehalt noch 20% AG Anteil, macht schon mal ne Million dann bleiben noch 700k
Vlt aber auch schon 1,1 bzw 1,2 mio je nach Gehaltsniveau

Miete schätze ich mal so auf 150k-200k im Jahr?

Daten Lizenzen weiß ich leider keine Preise...

Steuern kommen ja auch noch dazu...

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Kann jemand was zu den Kosten als selbständiger Steuerberater sagen? Wäre sehr interessant!

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Hallo Zusammen!
Ich habe als angestellte Steuerberaterin (3 Jahre nach Examen) bei 37 Std. ein Gehalt von 85.000 € und einen DienstPKW. Partnerschaft evtl. nach endgültiger Familienplanung.
(Ballungsraum in NRW)

Wo liegt Ihr denn ca so?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Das klingt ja auf den ersten Blick fantastisch?

Wo bist du denn angestellt? Bei einer normalen Beratung oder in der Industrie?

WiWi Gast schrieb am 14.05.2019:

Hallo Zusammen!
Ich habe als angestellte Steuerberaterin (3 Jahre nach Examen) bei 37 Std. ein Gehalt von 85.000 € und einen DienstPKW. Partnerschaft evtl. nach endgültiger Familienplanung.
(Ballungsraum in NRW)

Wo liegt Ihr denn ca so?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 15.05.2019:

Das klingt ja auf den ersten Blick fantastisch?

Wo bist du denn angestellt? Bei einer normalen Beratung oder in der Industrie?

WiWi Gast schrieb am 14.05.2019:

Hallo Zusammen!
Ich habe als angestellte Steuerberaterin (3 Jahre nach Examen) bei 37 Std. ein Gehalt von 85.000 € und einen DienstPKW. Partnerschaft evtl. nach endgültiger Familienplanung.
(Ballungsraum in NRW)

Wo liegt Ihr denn ca so?

In der normalen Beratung und nicht in der Industrie. Unsere Kanzlei hat 25 Mitarbeiter. Ist also nicht so groß.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

push

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Macht es beim Gehalt einen wesentlichen Unterschied, ob man nur Stb oder RA/Stb ist?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Wann versteht ihr endlich, dass es in der Beratung nicht um Ausbildungen, sondern um Akquiseerfolge geht? Wenn du ein Großprojekt bei DAX 30 reinholst, wird Dir jeder fehlende Titel verziehen, jedoch nicht umgekehrt.

WiWi Gast schrieb am 19.05.2019:

Macht es beim Gehalt einen wesentlichen Unterschied, ob man nur Stb oder RA/Stb ist?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 19.05.2019:

Wann versteht ihr endlich, dass es in der Beratung nicht um Ausbildungen, sondern um Akquiseerfolge geht? Wenn du ein Großprojekt bei DAX 30 reinholst, wird Dir jeder fehlende Titel verziehen, jedoch nicht umgekehrt.

WiWi Gast schrieb am 19.05.2019:

Macht es beim Gehalt einen wesentlichen Unterschied, ob man nur Stb oder RA/Stb ist?

Wobei man nicht vergessen darf, dass hochwertige Beratung sich eher verkaufen lässt, wenn man die entsprechende Kriegsbemalung hat.

Beispiel: Ein Dr. RA/StB wird wohl im Steuerstrafrecht eher an die größeren Mandate kommen als ein StB, der den "Praktikerweg" gegangen ist.

Weiterhin sollte man nicht das Netzwerk vergessen, welches man sich im Laufe der Ausbildung aufbaut.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 20.05.2019:

Beispiel: Ein Dr. RA/StB wird wohl im Steuerstrafrecht eher an die größeren Mandate kommen als ein StB, der den "Praktikerweg" gegangen ist.

Warum?

Außerdem im Rahmen des internationalen Steuerdatenaustauschs allmählich vergleichbar obsolet wie die als Alleinstellungsmerkmal gepriesenen Titelhäufung von nationalen Freiberuflerqualifikationen.

Weiterhin sollte man nicht das Netzwerk vergessen, welches man sich im Laufe der Ausbildung aufbaut.

Was nützen einem die Dinge von vor 30 bis 40 Jahren heute noch?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

"In den verdorbensten Staaten gibt es die meisten Gesetze." (Tacitus)

antworten
Ceterum censeo

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 20.05.2019:

Beispiel: Ein Dr. RA/StB wird wohl im Steuerstrafrecht eher an die größeren Mandate kommen als ein StB, der den "Praktikerweg" gegangen ist.

Warum?

Außerdem im Rahmen des internationalen Steuerdatenaustauschs allmählich vergleichbar obsolet wie die als Alleinstellungsmerkmal gepriesenen Titelhäufung von nationalen Freiberuflerqualifikationen.

Zwar nicht der Vorposter, sehe mich aber trotzdem zu einer Antwort an Kollege GD200 bemüßigt.
Die Gründe hierfür sind einfach: Der "Praktiker-StB" verfügt idR nicht über die notwendigen prozessualen Kenntnisse der Strafgerichtsordnung und ist weiterhin nur eingeschränkt zur Vertretung in Rechtsangelegenheiten befugt. Da es einem "normalen" Rechtsanwalt jedoch meist an den notwendigen Kenntnissen des dt. Steuerrechts fehlt, ist hier eine Doppelqualifikation (RA+FAStR/StB) eher die Regel als die Ausnahme.

Warum hingegen Steuerstrafrechtler aufgrund des internationalen Datenaustauschs obsolet seien sollen, erschließt sich mir nicht. So hat doch dieser (u. A.) zu einer Zunahme der Verfahren (und somit des Honorarvolumens der Kollegen) geführt. Dies wird auch noch in absehbarer Zukunft so sein; solange es die Möglichkeit gibt, Steuern zu hinterziehen, werden Steuern hinterzogen (hierzu gibt es einige interessante Arbeiten aus dem Bereich der Sozialforschung). Wäre dies in einer Dystopie à la Orwells1984 nicht mehr möglich, hätten wir ganz andere Probleme.

Weiterhin sollte man nicht das Netzwerk vergessen, welches man sich im Laufe der Ausbildung aufbaut.

Was nützen einem die Dinge von vor 30 bis 40 Jahren heute noch?

Tja, welchen Nutzen ziehen Unternehmen aus Marken wie Coca-Cola, Microsoft und Mercedes-Benz, die sämtlich derart alt sind? ;-)
Aber insgesamt eine gewagte Aussage von jemanden, der vergangenheitsbezogene Trendanalysen als Anlagestrategie nutzt.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ceterum censeo schrieb am 21.05.2019:

Die Gründe hierfür sind einfach: Der "Praktiker-StB" verfügt idR nicht über die notwendigen prozessualen Kenntnisse der Strafgerichtsordnung und ist weiterhin nur eingeschränkt zur Vertretung in Rechtsangelegenheiten befugt. Da es einem "normalen" Rechtsanwalt jedoch meist an den notwendigen Kenntnissen des dt. Steuerrechts fehlt, ist hier eine Doppelqualifikation (RA+FAStR/StB) eher die Regel als die Ausnahme.

Wie es hier schon jemand vorstehend geschrieben hat: wichtig ist der Zugang zu Mandanten mit hohen Gegenstandswerten und entsprechendem Beratungsbedarf. Für alles andere lassen sich Kollegen finden, deren Arbeit man als die eigene verkaufen kann.

Warum hingegen Steuerstrafrechtler aufgrund des internationalen Datenaustauschs obsolet seien sollen, erschließt sich mir nicht. So hat doch dieser (u. A.) zu einer Zunahme der Verfahren (und somit des Honorarvolumens der Kollegen) geführt. Dies wird auch noch in absehbarer Zukunft so sein; solange es die Möglichkeit gibt, Steuern zu hinterziehen, werden Steuern hinterzogen (hierzu gibt es einige interessante Arbeiten aus dem Bereich der Sozialforschung). Wäre dies in einer Dystopie à la Orwells1984 nicht mehr möglich, hätten wir ganz andere Probleme.

Nachdem es global gesehen kaum noch weiße Einkünfte gibt und jedermann seine Ertragsteuern durch eine entsprechende Sitzwahl des Anlageveikels reduzieren kann (wobei sich der Aufwand für Vorstehendes in Anbetracht der daraus möglichen Steuerersparnis nur ab Kapitalien wenigstens in Millionhöhe lohnt) glaube ich kaum, daß entsprechend spezialisierte deutsche Freiberufler hieraus zukünftig noch ein großes Honorarvolumen generieren können.

Die entsprechenden Kollegen leben heute von Fällen aus den 00er und dem Anfang der 10er Jahre, wo es tatsächlich noch viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten gab. Das alles läuft aber allmählich aus.

Was sind dann die großen Beratungsfelder, mit denen der geneigte Steuerstrafrechtler seine Arbeitszeit honorarträchtig weiterverkaufen kann?

Weiterhin sollte man nicht das Netzwerk vergessen, welches man sich im Laufe der Ausbildung aufbaut.

Was nützen einem die Dinge von vor 30 bis 40 Jahren heute noch?

Tja, welchen Nutzen ziehen Unternehmen aus Marken wie Coca-Cola, Microsoft und Mercedes-Benz, die sämtlich derart alt sind? ;-)

So lange wie dort ein Aufwärtstrend besteht stets glücklich, aktuell bei Daimler mangels Aufwärtstrend und bei Coca-Cola sowie Microsoft angesichts der durch Aktienrückkäufe überadenen Bilanz - bei Coca-Cola inzwischen ohne rechnerisches Eigenkapital mehr - jedoch kaum noch.

Ansonsten sind die meisten meiner ersten Mandanten von vor 25 Jahren heute im Ruhestand oder verstorben - große Honorare verdient hier niemand mehr.

Aber insgesamt eine gewagte Aussage von jemanden, der vergangenheitsbezogene Trendanalysen als Anlagestrategie nutzt.
Liebe Grüße

Der Trend ist die Vergangenheit und der Kurs ist das hier und heute.

Wenn ein Trend besteht überwiegt die Warscheinlichkeit, daß sich dieser zunächst weiterhin fortsetzt. Falls sich der Trend nicht fortsetzt, bemerkt man dies im Rahmen der regelmäßigen Kontrollarbeit.

Aufgrund dieser simplen Umstände kann man in einfachster Weise zu einer belastbaren Aussage hinsichtlicht Investition oder Desinvestition gelangen.

.
Das Größte und Wunderbarste ist das Einfachste.

Walther Rathenau

    1. September 1867 † 24. Juni 1922
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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Aus persönlicher Betroffenheit: es gibt Kollegen ohne Promotion und Titel, die in ihren Schriftsätzen die strittigen Sachverhalte kurz, prägnant und selbst für Mandanten ohne tiefere Fachkenntnisse verständlich darstellen und deren Prognosen hinsichtlich des Prozeßausgangs sich im wesentlichen bewahrheiten sowie solche mit Titel, die offensichtlich Zeilenhonorar erhalten und einen Teil der Prozesse, die sie führen besser nie begonnen hätten.

"Ein Anwalt prozessiert oft vergebens, aber niemals umsonst."

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ich weiß nicht, wer den Schlagersänger Michael Wendler steuerlich beraten hat, aber derjenigen konnte ihn nicht dazu überreden, sein in das eigene Gestüt investierte Kapital anstatt dessen in ETF´s zu investieren und in Gestüten anderer ein paar Pferde stehen zu haben?

Andererseits kann ich mir aus eigener berufsmäßiger Betroffenheit gut vorstellen, warum dieser Kollege so gehandelt hat - die Honorare aus jährlicher Buchhaltung, vielen Lohnabrechnungen, Jahresabschlüssen und zugehörigen Steuer- und Feststellungserklärungen waren wohl zu verlockend anstatt ein einziger, richtiger - ggf. kostenloser - Rat.

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Ceterum censeo

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 21.05.2019:

Nachdem es global gesehen kaum noch weiße Einkünfte gibt und jedermann seine Ertragsteuern durch eine entsprechende Sitzwahl des Anlageveikels reduzieren kann (wobei sich der Aufwand für Vorstehendes in Anbetracht der daraus möglichen Steuerersparnis nur ab Kapitalien wenigstens in Millionhöhe lohnt) glaube ich kaum, daß entsprechend spezialisierte deutsche Freiberufler hieraus zukünftig noch ein großes Honorarvolumen generieren können.

Die entsprechenden Kollegen leben heute von Fällen aus den 00er und dem Anfang der 10er Jahre, wo es tatsächlich noch viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten gab. Das alles läuft aber allmählich aus.

Nanu, jetzt bin ich verwirrt: Wenn es in den 00er Jahren noch viele mehr Gestaltungsmöglichkeiten gab (=legal), warum gab es dann viel mehr Strafverfahren wg. Hinterziehungstatbeständen (=illegal)? Und wie passt die Aussage des internationalen Datenaustausches hierzu?

Aber wenn es heutzutage kaum noch "weiße Einkünfte" gibt, setzt dies doch direkt Anreize für rechtswidrige Steuergestaltungen?

Und genau diese "Gestaltungen" mit "Sitzwahl des Anlagevehikels" füllen seltsamerweise die Auftragsbücher der Kollegen.

Wenn du diese Dinge auch für mich verständlich erläutern könntest, wäre ich dir sehr dankbar - gerne ohne willkürliche Zitate. ;-)

Der Trend ist die Vergangenheit und der Kurs ist das hier und heute.

Wenn ein Trend besteht überwiegt die Warscheinlichkeit, daß sich dieser zunächst weiterhin fortsetzt. Falls sich der Trend nicht fortsetzt, bemerkt man dies im Rahmen der regelmäßigen Kontrollarbeit.

Kurzer Ausflug in die Stochastik: Wenn ich 9x eine Münze werfe und 9x zeigt sie Kopf, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der nächste Wurf Zahl zeigt? 0%? 10%? 50%? 90%? 100%?
Versuche es gerne einmal zu Hause. Versuche es ∞ mal. Wenn du das Ergebnis hast, überdenke deine Aussagen zur Wahrscheinlichkeit künftiger Ereignisse.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 21.05.2019:

Ich weiß nicht, wer den Schlagersänger Michael Wendler steuerlich beraten hat, aber derjenigen konnte ihn nicht dazu überreden, sein in das eigene Gestüt investierte Kapital anstatt dessen in ETF´s zu investieren und in Gestüten anderer ein paar Pferde stehen zu haben?

Interessanterweise erfolgte der Neubau des Gestüts Wendler ab dem Jahre 2009 in einer Situation der Unterbewertung an den internationalen Finanz- und Kapitalmärkten nach langjährigen Maßstäben.

Weil sich seinerzeit viel bessere Investitionsgelegenheiten angeboten hätten - beispielsweise ETF´s auf die großen, amerikanischen Börsenindizes.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ceterum censeo schrieb am 21.05.2019:

Kurzer Ausflug in die Stochastik: Wenn ich 9x eine Münze werfe und 9x zeigt sie Kopf, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der nächste Wurf Zahl zeigt? 0%? 10%? 50%? 90%? 100%?

Die Haussezeiten dauerten an den Börsen der westlichen Welt bisher länger als die Baissezeiten.

Die Münzwürfe sind gleichgewichtet, während die Haussezeiten haben so etwas wie ein inneres Übergewicht besitzen.

Deshalb stimmt der Vergleich mit den Münzwürfen nicht.

Zudem die eingebaute Verlustbegrenzung durch die Strategie selbst.

Versuche es gerne einmal zu Hause. Versuche es ∞ mal. Wenn du das Ergebnis hast, überdenke deine Aussagen zur Wahrscheinlichkeit künftiger Ereignisse.

s.o.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ceterum censeo schrieb am 21.05.2019:

Nanu, jetzt bin ich verwirrt: Wenn es in den 00er Jahren noch viele mehr Gestaltungsmöglichkeiten gab (=legal), warum gab es dann viel mehr Strafverfahren wg. Hinterziehungstatbeständen (=illegal)? Und wie passt die Aussage des internationalen Datenaustausches hierzu?

Nach heutiger Rechtslage hätten weder Boris Becker noch Thomas Middelhoff vergleichbar wie geschehen ihr Vermögen steuerindiziert in den Sand gesetzt.

Die Honorarrechnungen der dies beratend begleitenden Kollegen mit acht- bis neunstelligen Gegenstandswerten wohl abgerechnet zu Höchstgebühren würde ich gerne einmal sehen.

Aber wenn es heutzutage kaum noch "weiße Einkünfte" gibt, setzt dies doch direkt Anreize für rechtswidrige Steuergestaltungen?

Man kann auch nichts gestalten und normal seine Steuern bezahlen.

Das ist mittelfristig gesehen für die allermeisten sogar das Beste.

Und genau diese "Gestaltungen" mit "Sitzwahl des Anlagevehikels" füllen seltsamerweise die Auftragsbücher der Kollegen.

Die Dummen sterben eben nicht aus ...

Wenn du diese Dinge auch für mich verständlich erläutern könntest, wäre ich dir sehr dankbar - gerne ohne willkürliche Zitate. ;-)

Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich,
weil es so viele sind,
und ihre Stimmen zählen genau wie unsere.

Albert Einstein

    1. März 1879 † 18. April 1955
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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Chapeau Ceterum censeo. Immer wieder schön wie GD200 versucht sich ihre Argumente schönzureden.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ich bin selbst StB und seit 12 Jahren in der Branche. Ich verfolge diese Diskussion schon seit langem und ich bin bei wesentlichen Aussagen bei dir.

Ein Informatiker sagte mir bei einem Vortrag zu "Taxtech", dass die Steuerberater im Grunde genommen eine Brückentechnologie seien. Aufgrund der Digitalisierung muss es auf langfristige Sicht eine große Steuerreform mit radikalen Veränderungen geben, damit Deutschland aus steuerpolitischer Sicht global wettbewerbsfähig bleibt. Damit wäre auch ein Großteil der kleinen Steuerberater obsolet. Ich spreche nicht von den hochspezialisierten Beratern. Die werden weiterhin benötigt.

Es gibt ja bereits jetzt Buchhaltungsprogramme, die es kleinen Unternehmern ermöglichen, intuitiv Belege mit einer Maske zu erfassen. Dafür sind keine großen Buchhaltungskenntnisse notwenig. Die Belege werden automatisch erfasst und zugeschlüsselt. Ich habe das selbst ausprobiert. Hier liegt die Trefferquote bereits bei 80 - 85 %. Der Jahresabschluss wird dann zu 95 % automatisch generiert. Man muss hier auch ehrlich sagen, dass gerade bei kleineren Unternehmen der Jahresabschluss automatisiert erstellt wird und dafür werden Mandanten hohe Gebühren berechnet. Damit nimmt man vielen Steuerberatern die größten Umsatzbringer und darüber verstärkt sich der Honorardruck. Mitarbeiter lassen sich auch nicht mehr zu Hungerlöhnen abspeisen, sodass die Skalierbarkeit nicht mehr, wie früher, gegeben ist.

Ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden, keine Steuerkanzlei zu erwerben oder mich in die bestehende Kanzlei einzukaufen. Aus meiner Sicht ist das kein Zukunftsfeld, es sei denn, du gehst in größere Gesellschaften mit hoher Spezialisierung.

Ich betreibe jetzt neben meinem Kanzleijob eine kleine Firma für berufliche Weiterbildung und gebe auch selbst Seminare. In absehbarer Zeit werde ich das dann Vollzeit machen und dem Steuerbüro in Form von Buchhaltung und Jahresabschluss den Rücken kehren. Bereits jetzt veranstalte ich größerere Seminare und Workshops, die dann Gründer oder Selbstständige besuchen, um sich das Basiswissen zu Finanzen und Steuern abzuholen. Sollten diese dann speziellere Probleme haben, biete ich einen Mailing oder Call-Service an und ich beantworte ihre Fragen gegen Entgelt. Durch mein Coaching sind sie aber in der Lage, Buchführung und Abschluss selbst hinzubekommen.

WiWi Gast schrieb am 20.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.05.2019:

Beispiel: Ein Dr. RA/StB wird wohl im Steuerstrafrecht eher an die größeren Mandate kommen als ein StB, der den "Praktikerweg" gegangen ist.

Warum?

Außerdem im Rahmen des internationalen Steuerdatenaustauschs allmählich vergleichbar obsolet wie die als Alleinstellungsmerkmal gepriesenen Titelhäufung von nationalen Freiberuflerqualifikationen.

Weiterhin sollte man nicht das Netzwerk vergessen, welches man sich im Laufe der Ausbildung aufbaut.

Was nützen einem die Dinge von vor 30 bis 40 Jahren heute noch?

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Demnächst stehen die Trophäen und Erinnerungsstücke von Boris Becker erneut zur Versteigerung.

Vielleicht offeriert der Insolvenzverwalter Mark Ford zusätzlich noch ein paar Steuerberater - Gebührenrechnungen von Boris Becker aus den 90er Jahren.

Interessant beispielsweise für Autographensammler.

Da würde ich glatt mit darauf bieten ;-)

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Wer viel Geld hat und viel versteuern muss, hat auch nachher noch viel Geld.

Deshalb hab ich mich auch nie
über die Abgaben in England beklagt.

Phil Collins

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ich bin der Meinung, daß sämtliche buchungrelevante Daten in ein bis spätestens zwei Dekaden auch im kleingewerblichen Bereich elektronisch ausgetauscht oder mittels QR - Code auf ggf. noch vorhandenen Papierbelegen mitgeteilt werden wie es heute (und seit Jahrzehnten) bereits mit dem EDIFACT - Verfahren in der Industrie üblich ist.

Wenn eine Unternehmung zukünftig alle Geschäftsprozesse digital abwickelt, ist dies die beste Grundlage, alle Daten des Rechnungswesens automatisch zu bearbeiten und daraus eine von Anfang an richtige Buchhaltung sowie Jahresabschlüsse und zugehörige Steuererklärungen zu generieren.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 22.05.2019:

Ich bin der Meinung, daß sämtliche buchungrelevante Daten in ein bis spätestens zwei Dekaden auch im kleingewerblichen Bereich elektronisch ausgetauscht oder mittels QR - Code auf ggf. noch vorhandenen Papierbelegen mitgeteilt werden wie es heute (und seit Jahrzehnten) bereits mit dem EDIFACT - Verfahren in der Industrie üblich ist.

Wenn eine Unternehmung zukünftig alle Geschäftsprozesse digital abwickelt, ist dies die beste Grundlage, alle Daten des Rechnungswesens automatisch zu bearbeiten und daraus eine von Anfang an richtige Buchhaltung sowie Jahresabschlüsse und zugehörige Steuererklärungen zu generieren.

Das ist schön :)

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Der Meinung bin ich auch. Darüber hinaus wird die Finanzverwaltung einen Vollzugriff auf das ERP-System bzw. auf die Buchhaltung des Steuerpflichtigen bekommen. Das wird in den nächsten Jahren "realtime" passieren. Ich habe einen guten Freund, der in der Finanzverwaltung arbeitet und das ist sozusagen als nächste Evolutionsstufe nach der E-Bilanz angedacht.

Durch die weitere Vereinfachung des Umsatzsteuergesetzes sind hier auch keine großen Angriffspunkte für die Betriebsprüfung mehr.

Am Ende aller Tage überleben die hochspezialisierten Steuerberater, allen voran die Big 4, die natürlich größere Einheiten betreuen. Der Wald- und Wiesen-StB wird ausssterben. Und das Geschäft wird sehr viel projektbasierter, da Buchhaltung und Jahresabschluss mittelfristig entfallen.

Obwohl ich selbst StB bin, muss ich sagen, dass diese Entwicklung auch folgerichtig ist. Die Zeiten, wo man mit stupider Deklaration Geld verdient hat, sind einfach vorbei.

Deshalb fokussiere ich mich mit meinem Unternehmen definitiv auf Seminare und vor allem auf Unternehmensberatung. Die Steuerdeklaration und Beratung ist bei mir nur noch Beiwerk.

WiWi Gast schrieb am 22.05.2019:

Ich bin der Meinung, daß sämtliche buchungrelevante Daten in ein bis spätestens zwei Dekaden auch im kleingewerblichen Bereich elektronisch ausgetauscht oder mittels QR - Code auf ggf. noch vorhandenen Papierbelegen mitgeteilt werden wie es heute (und seit Jahrzehnten) bereits mit dem EDIFACT - Verfahren in der Industrie üblich ist.

Wenn eine Unternehmung zukünftig alle Geschäftsprozesse digital abwickelt, ist dies die beste Grundlage, alle Daten des Rechnungswesens automatisch zu bearbeiten und daraus eine von Anfang an richtige Buchhaltung sowie Jahresabschlüsse und zugehörige Steuererklärungen zu generieren.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 23.05.2019:

Ich bin der Meinung, daß sämtliche buchungrelevante Daten in ein bis spätestens zwei Dekaden auch im kleingewerblichen Bereich elektronisch ausgetauscht oder mittels QR - Code auf ggf. noch vorhandenen Papierbelegen mitgeteilt werden wie es heute (und seit Jahrzehnten) bereits mit dem EDIFACT - Verfahren in der Industrie üblich ist.

Wenn eine Unternehmung zukünftig alle Geschäftsprozesse digital abwickelt, ist dies die beste Grundlage, alle Daten des Rechnungswesens automatisch zu bearbeiten und daraus eine von Anfang an richtige Buchhaltung sowie Jahresabschlüsse und zugehörige Steuererklärungen zu generieren.

Das ist schön :)

Für die Mandanten wohl schon.

Für die Berater eher weniger :-(

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Jeder Student, der heute Steuerrecht vertieft, sollte sich bereits während seinem Studium Tätigkeitsbereiche überlegen, wo er als Absolvent zukünftig von dieser absehbaren Entwicklung profitieren wird.

So viele sind das m. E. nämlich gar nicht.

Der alte Sinnspruch meiner Professoren vor 25 Jahren, daß sich jeder Steuerrechtler ein gutes Einkommen erhoffen könne, weil es nicht so viele Steuerfachleute gibt, gilt in dieser Form schon lange nicht mehr ...

WiWi Gast schrieb am 23.05.2019:

Der Meinung bin ich auch. Darüber hinaus wird die Finanzverwaltung einen Vollzugriff auf das ERP-System bzw. auf die Buchhaltung des Steuerpflichtigen bekommen. Das wird in den nächsten Jahren "realtime" passieren. Ich habe einen guten Freund, der in der Finanzverwaltung arbeitet und das ist sozusagen als nächste Evolutionsstufe nach der E-Bilanz angedacht.

Durch die weitere Vereinfachung des Umsatzsteuergesetzes sind hier auch keine großen Angriffspunkte für die Betriebsprüfung mehr.

Am Ende aller Tage überleben die hochspezialisierten Steuerberater, allen voran die Big 4, die natürlich größere Einheiten betreuen. Der Wald- und Wiesen-StB wird ausssterben. Und das Geschäft wird sehr viel projektbasierter, da Buchhaltung und Jahresabschluss mittelfristig entfallen.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 23.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.05.2019:

Ich bin der Meinung, daß sämtliche buchungrelevante Daten in ein bis spätestens zwei Dekaden auch im kleingewerblichen Bereich elektronisch ausgetauscht oder mittels QR - Code auf ggf. noch vorhandenen Papierbelegen mitgeteilt werden wie es heute (und seit Jahrzehnten) bereits mit dem EDIFACT - Verfahren in der Industrie üblich ist.

Wenn eine Unternehmung zukünftig alle Geschäftsprozesse digital abwickelt, ist dies die beste Grundlage, alle Daten des Rechnungswesens automatisch zu bearbeiten und daraus eine von Anfang an richtige Buchhaltung sowie Jahresabschlüsse und zugehörige Steuererklärungen zu generieren.

Das ist schön :)

Für die Mandanten wohl schon.

Für die Berater eher weniger :-(

Das ist schade :(

Gibt es Neues von der 200-Tage-Linie?

antworten
Steuerrechtler

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 23.05.2019:

Der alte Sinnspruch meiner Professoren vor 25 Jahren, daß sich jeder Steuerrechtler ein gutes Einkommen erhoffen könne, weil es nicht so viele Steuerfachleute gibt, gilt in dieser Form schon lange nicht mehr ...

Genau lohnt sich alles nicht mehr. Deswegen eröffnet FGS ja auch ständig neue Niederlassungen.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Steuerrechtler schrieb am 19.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.05.2019:

Der alte Sinnspruch meiner Professoren vor 25 Jahren, daß sich jeder Steuerrechtler ein gutes Einkommen erhoffen könne, weil es nicht so viele Steuerfachleute gibt, gilt in dieser Form schon lange nicht mehr ...

Genau lohnt sich alles nicht mehr. Deswegen eröffnet FGS ja auch ständig neue Niederlassungen.

FGS macht hochwertige Beratung. Es ist weitgehend Konsens in diesem Thread, dass in diesem Bereich die Zukunft weiterhin sehr gut ist. Und wenn man heute in die (kleinen) Kurse in den großen Unis schaut geht der großteil der Stundenten in diese Richtung (ich meine jetzt nicht den ersten oder zweiten Kurs Steuerwirkungslehre im Bachelor). Somit sehe ich für (Master)-Studenten, die gewillt sind 3-4 Jahre Steuern in einer Uni zu machen, weiterhin gute Aussichten. Mit leichter Deklaration nunja....

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Genau das ist die Lebenslüge der Branche, daß jedermann dort angeblich ein gutes Einkommen bei guten Arbeitsbedingungen erzielen könnte, was heute glücklicherweise durch die Arbeitgeberbewertungsportale widerlegt ist.

Wer auf Selbstausbeutung und überlange Arbeitszeiten brennt und keine Familie gründen will, ist dort vielleicht tatsächlich gut aufgehoben.

Alle anderen tun gut daran, ihre Arbeitskraft nicht in der Branche zu verkaufen.

Steuerrechtler schrieb am 19.06.2019:

Genau lohnt sich alles nicht mehr. Deswegen eröffnet FGS ja auch ständig neue Niederlassungen.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Kann ich bei dir anfangen zu Arbeiten? Dir scheint es ja hervorragend zu gehen und du findest genügend Zeit, den selben Müll immer wieder zu posten :)

WiWi Gast schrieb am 19.06.2019:

Genau das ist die Lebenslüge der Branche, daß jedermann dort angeblich ein gutes Einkommen bei guten Arbeitsbedingungen erzielen könnte, was heute glücklicherweise durch die Arbeitgeberbewertungsportale widerlegt ist.

Wer auf Selbstausbeutung und überlange Arbeitszeiten brennt und keine Familie gründen will, ist dort vielleicht tatsächlich gut aufgehoben.

Alle anderen tun gut daran, ihre Arbeitskraft nicht in der Branche zu verkaufen.

Steuerrechtler schrieb am 19.06.2019:

Genau lohnt sich alles nicht mehr. Deswegen eröffnet FGS ja auch ständig neue Niederlassungen.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 19.06.2019:

Kann ich bei dir anfangen zu Arbeiten? Dir scheint es ja hervorragend zu gehen und du findest genügend Zeit, den selben Müll immer wieder zu posten :)

Siehste mal ;-)

antworten
Ceterum censeo

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 19.06.2019:

Kann ich bei dir anfangen zu Arbeiten? Dir scheint es ja hervorragend zu gehen und du findest genügend Zeit, den selben Müll immer wieder zu posten :)

WiWi Gast schrieb am 19.06.2019:

Genau das ist die Lebenslüge der Branche, daß jedermann dort angeblich ein gutes Einkommen bei guten Arbeitsbedingungen erzielen könnte, was heute glücklicherweise durch die Arbeitgeberbewertungsportale widerlegt ist.

Wer auf Selbstausbeutung und überlange Arbeitszeiten brennt und keine Familie gründen will, ist dort vielleicht tatsächlich gut aufgehoben.

Alle anderen tun gut daran, ihre Arbeitskraft nicht in der Branche zu verkaufen.

Aufgrund "glücklicher Lebenschancen" in "Zeiten der Unterbewertung" und der "regelmäßigen Kontrolle mit einfachen Instrumenten", wie der "200-Tage-Linie (DG200)", ist die nette Kollegin mit Anfang 40 bereits "vermögender, als viele noch im siebten Lebensjahrzehnt tätige Berufsträger" und hat es daher nicht mehr nötig, sich mit den "Lebenslügen der Branche" oder "erwartbaren Honorarausfällen aufgrund wirtschaftlicher Fehlentscheidungen" abzugeben. Ich fürchte daher, ihre umfangreiche Expertise ist der Branche verlorengegangen. :-(
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Bester Mann! +1

Ceterum censeo schrieb am 19.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 19.06.2019:

Kann ich bei dir anfangen zu Arbeiten? Dir scheint es ja hervorragend zu gehen und du findest genügend Zeit, den selben Müll immer wieder zu posten :)

WiWi Gast schrieb am 19.06.2019:

Genau das ist die Lebenslüge der Branche, daß jedermann dort angeblich ein gutes Einkommen bei guten Arbeitsbedingungen erzielen könnte, was heute glücklicherweise durch die Arbeitgeberbewertungsportale widerlegt ist.

Wer auf Selbstausbeutung und überlange Arbeitszeiten brennt und keine Familie gründen will, ist dort vielleicht tatsächlich gut aufgehoben.

Alle anderen tun gut daran, ihre Arbeitskraft nicht in der Branche zu verkaufen.

Aufgrund "glücklicher Lebenschancen" in "Zeiten der Unterbewertung" und der "regelmäßigen Kontrolle mit einfachen Instrumenten", wie der "200-Tage-Linie (DG200)", ist die nette Kollegin mit Anfang 40 bereits "vermögender, als viele noch im siebten Lebensjahrzehnt tätige Berufsträger" und hat es daher nicht mehr nötig, sich mit den "Lebenslügen der Branche" oder "erwartbaren Honorarausfällen aufgrund wirtschaftlicher Fehlentscheidungen" abzugeben. Ich fürchte daher, ihre umfangreiche Expertise ist der Branche verlorengegangen. :-(
Liebe Grüße

antworten
Steuerrechtler

Re: Gehalt als Steuerberater

Deine Beiträge nerven und spiegeln nicht die Realität wieder. Die Kanzleien expandieren, weil die Compliance-Anforderungen gerade im Bereich des IStR massiv gestiegen sind. Daran ändert auch keine GD200-, Maginot- oder sonstige Linien irgendwas. Verstanden?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2019:

Genau das ist die Lebenslüge der Branche, daß jedermann dort angeblich ein gutes Einkommen bei guten Arbeitsbedingungen erzielen könnte, was heute glücklicherweise durch die Arbeitgeberbewertungsportale widerlegt ist.

Wer auf Selbstausbeutung und überlange Arbeitszeiten brennt und keine Familie gründen will, ist dort vielleicht tatsächlich gut aufgehoben.

Alle anderen tun gut daran, ihre Arbeitskraft nicht in der Branche zu verkaufen.

Steuerrechtler schrieb am 19.06.2019:

Genau lohnt sich alles nicht mehr. Deswegen eröffnet FGS ja auch ständig neue Niederlassungen.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Steuerrechtler schrieb am 22.06.2019:

Die Kanzleien expandieren, weil die Compliance-Anforderungen gerade im Bereich des IStR massiv gestiegen sind.

Wie können jene Kanzleien, die heute noch 70% des Branchenumsatzes mit im wesentlichen national ausgerichteter Finanz- und Lohnbuchhaltung, Jahresabschlüssen und Steuererklärungen bestreiten davon profitieren?

Die zusätzlichen Dokumentationspflichten betreffen nur international tätige Konzerne und Mittelständler, von denen es so viele nicht gibt.

Das ist das Grundprinzip der Fürsprecher der Branche hier, singuläre Themen, die weder alle Kanzleien betreffen noch zu einem dauerhaften Honorarvolumen führen als Rettung der Branche zu verkünden.

Die meisten im Berufstand Tätigen sind im wesentlichen routinierte Anwender von Branchensoftware.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Mal wieder was zum Thema aus erster Hand, da gerade selbst Stellenwechsel durchlaufen.

Eckdaten: Ruhrgebiet, 2,5 Jahre BE als StB, 6 Jahre BE insgesamt.

Folgende Angebote waren endverhandelt: angestellter StB 85 TEUR fix + kleiner Bonus (eher Symbolcharakter) in 120 MA Kanzlei (Fokus Generalist), 90 TEUR all-in als StB (Fokus Gestaltungsberatung) in RA/StB-Kanzlei (ca. 60 MA) und Syndikus-StB in der Industrie (81 TEUR all-in zzgl. Firmenwagen).

Persönliche Erfahrung wie auch die vieler Kollegen/innen, mit denen ich damals gemeinsam den Steuerberater gemacht hatte...unter finanziellen Aspekten ist meistens der AG-Wechsel nach Bestehen angesagt.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Verrätst Du uns Deinen durchschnittlichen Monatsumsatz und aus was für Werken dieser besteht:

Folgende Angebote waren endverhandelt: angestellter StB 85 TEUR fix + kleiner Bonus (eher Symbolcharakter) in 120 MA Kanzlei (Fokus Generalist), 90 TEUR all-in als StB (Fokus Gestaltungsberatung) in RA/StB-Kanzlei (ca. 60 MA) und Syndikus-StB in der Industrie (81 TEUR all-in zzgl. Firmenwagen).

Diese Zahlen weichen von den Gehaltsangaben ab, die man für vergleichbare Stellen und Berufserfahrung im Internet findet. Vor allen Dingen auch, weil diese angeblich von großen Kanzleien bezahlt werden, wo es eine Personalabteilung gibt die hier bestimmt einen Marktüberblick hat.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Willkommen in der Wirklichkeit, in der die Gehaltsangaben im Internet größtenteils durch Kaff-Kanzleien komplett verzerrt oder schlichtweg falsch sind und in der die Arbeitgeberportale der großen Gesellschaften und Kanzleien zu 90% nur von gefrusteten ehemaligen Mitarbeitern genutzt werden, sodass auch eine negative Bewertung resultiert

wer hätte es gedacht....

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Verrätst Du uns Deinen durchschnittlichen Monatsumsatz und aus was für Werken dieser besteht:

Folgende Angebote waren endverhandelt: angestellter StB 85 TEUR fix + kleiner Bonus (eher Symbolcharakter) in 120 MA Kanzlei (Fokus Generalist), 90 TEUR all-in als StB (Fokus Gestaltungsberatung) in RA/StB-Kanzlei (ca. 60 MA) und Syndikus-StB in der Industrie (81 TEUR all-in zzgl. Firmenwagen).

Diese Zahlen weichen von den Gehaltsangaben ab, die man für vergleichbare Stellen und Berufserfahrung im Internet findet. Vor allen Dingen auch, weil diese angeblich von großen Kanzleien bezahlt werden, wo es eine Personalabteilung gibt die hier bestimmt einen Marktüberblick hat.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Wenn du heute studieren würdest, würdest du auch Wikipedia als Quelle in der Thesis angeben oder?

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Verrätst Du uns Deinen durchschnittlichen Monatsumsatz und aus was für Werken dieser besteht:

Folgende Angebote waren endverhandelt: angestellter StB 85 TEUR fix + kleiner Bonus (eher Symbolcharakter) in 120 MA Kanzlei (Fokus Generalist), 90 TEUR all-in als StB (Fokus Gestaltungsberatung) in RA/StB-Kanzlei (ca. 60 MA) und Syndikus-StB in der Industrie (81 TEUR all-in zzgl. Firmenwagen).

Diese Zahlen weichen von den Gehaltsangaben ab, die man für vergleichbare Stellen und Berufserfahrung im Internet findet. Vor allen Dingen auch, weil diese angeblich von großen Kanzleien bezahlt werden, wo es eine Personalabteilung gibt die hier bestimmt einen Marktüberblick hat.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Wenn du heute studieren würdest, würdest du auch Wikipedia als Quelle in der Thesis angeben oder?

Hätte sich besser weiterhin den Methoden zur Berechnung der Performance von Wertpapierdepots widmen sollen anstatt beispielsweise 2009 dem BilMoG :-)

Es ist nicht genug, zu wissen,
man muss auch anwenden.

Es ist nicht genug, zu wollen,
man muss auch tun.

Johann Wolfgang von Goethe

    1. August 1749 † 22. März 1832
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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Verrätst Du uns Deinen durchschnittlichen Monatsumsatz und aus was für Werken dieser besteht:

Aktuell? Rd. 160-190TEUR fakturierter Jahresumsatz. Ich bin recht breit aufgestellt, habe aber mit Deklaration weniger am Hut.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Diese Zahlen weichen von den Gehaltsangaben ab, die man für vergleichbare Stellen und Berufserfahrung im Internet findet. Vor allen Dingen auch, weil diese angeblich von großen Kanzleien bezahlt werden, wo es eine Personalabteilung gibt die hier bestimmt einen Marktüberblick hat.

Also es gibt eine regelmäßige Erhebung der WP-Kammer. Ich meine mich an die aus 2016 (?!) zu erinnern. Da liegen die o.g. Gehälter fürs Cluster 1-3 BE leicht drüber, im Cluster 3-5 BE aber voll drin. Insofern weiß nicht, welche Quellen du meinst?!

Im Übrigen...aktuell ist es ein absoluter Bewerbermarkt. Steuerberater werden wie blöde gesucht.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Verrätst Du uns Deinen durchschnittlichen Monatsumsatz und aus was für Werken dieser besteht:

Aktuell? Rd. 160-190TEUR fakturierter Jahresumsatz. Ich bin recht breit aufgestellt, habe aber mit Deklaration weniger am Hut.

Mit der "Dreier - Regel" wäre man bei TEUR 55,0 bis TEUR 65,0 Gehalt, was praxisnäher ist:

https://www.weigertkunde.de/fileadmin/Redaktion/aufsaetze/2009-06_SteuerberaterMagazin_AlleGutenWerteSind3.pdf

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Ich habe vor mich bei den Big Four im Ruhrgebiet bewerben. Was kann ich als realistische Gehaltsvorstellung angeben, ich habe den Diplom Finanzwirt mit 2 abgeschlossen, danach den Master in Taxation gemacht mit 1,8 und dieses Jahr das Steuerberaterexamen.
Die Berufserfahrung in der Finanzverwaltung beträgt nach Ausbildung insgesamt 4 Jahre, wovon ich das letzte Jahr in der BP verbracht habe.
Ich bin mit nicht sicher wieviel die Big four als Berufserfahrung anerkennen werden.

Sind 75.000 + Boni als Gehaltsvorstellung zu viel?
Sollte ich lieber 70.000 + Boni angeben?
Möchte hinterher schon bei einem Grundgehalt von 65.000 landen.
Ich denke mir um das Beamtenverhältnis aufzugeben und die höhere Arbeitszeit in Kauf zunehmen sollten monatlich schon 1.000 netto mehr rum kommen.

Welche Big four würdet ihr in Sachen Arbeitszeiten und das ehrliche aufschreiben von Überstunden empfehlen? Habe im Moment PWC, EY und KPMG ins Auge gefasst und würde dann das beste Angebot annehmen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Da Du Dich mit Finanzmathematik auskennen solltest, ist es für Dich bestimmt ein Leichtes, den Barwert der Pension auszurechnen, die Du zukünftig im gehobenen Dienst erwarten kannst sowie das Gehalt für das Versorgungswerk der Steuerberater bzw. die zusätzlich notwendige private Vorsoge, um eine vergleichbare Altersversorgung zu erreichen.

WiWi Gast schrieb am 07.07.2019:

Ich habe vor mich bei den Big Four im Ruhrgebiet bewerben. Was kann ich als realistische Gehaltsvorstellung angeben, ich habe den Diplom Finanzwirt mit 2 abgeschlossen, danach den Master in Taxation gemacht mit 1,8 und dieses Jahr das Steuerberaterexamen.
Die Berufserfahrung in der Finanzverwaltung beträgt nach Ausbildung insgesamt 4 Jahre, wovon ich das letzte Jahr in der BP verbracht habe.
Ich bin mit nicht sicher wieviel die Big four als Berufserfahrung anerkennen werden.

Sind 75.000 + Boni als Gehaltsvorstellung zu viel?
Sollte ich lieber 70.000 + Boni angeben?
Möchte hinterher schon bei einem Grundgehalt von 65.000 landen.
Ich denke mir um das Beamtenverhältnis aufzugeben und die höhere Arbeitszeit in Kauf zunehmen sollten monatlich schon 1.000 netto mehr rum kommen.

Welche Big four würdet ihr in Sachen Arbeitszeiten und das ehrliche aufschreiben von Überstunden empfehlen? Habe im Moment PWC, EY und KPMG ins Auge gefasst und würde dann das beste Angebot annehmen.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 07.07.2019:

Da Du Dich mit Finanzmathematik auskennen solltest, ist es für Dich bestimmt ein Leichtes, den Barwert der Pension auszurechnen, die Du zukünftig im gehobenen Dienst erwarten kannst sowie das Gehalt für das Versorgungswerk der Steuerberater bzw. die zusätzlich notwendige private Vorsoge, um eine vergleichbare Altersversorgung zu erreichen.

WiWi Gast schrieb am 07.07.2019:

Ich habe vor mich bei den Big Four im Ruhrgebiet bewerben. Was kann ich als realistische Gehaltsvorstellung angeben, ich habe den Diplom Finanzwirt mit 2 abgeschlossen, danach den Master in Taxation gemacht mit 1,8 und dieses Jahr das Steuerberaterexamen.
Die Berufserfahrung in der Finanzverwaltung beträgt nach Ausbildung insgesamt 4 Jahre, wovon ich das letzte Jahr in der BP verbracht habe.
Ich bin mit nicht sicher wieviel die Big four als Berufserfahrung anerkennen werden.

Sind 75.000 + Boni als Gehaltsvorstellung zu viel?
Sollte ich lieber 70.000 + Boni angeben?
Möchte hinterher schon bei einem Grundgehalt von 65.000 landen.
Ich denke mir um das Beamtenverhältnis aufzugeben und die höhere Arbeitszeit in Kauf zunehmen sollten monatlich schon 1.000 netto mehr rum kommen.

Welche Big four würdet ihr in Sachen Arbeitszeiten und das ehrliche aufschreiben von Überstunden empfehlen? Habe im Moment PWC, EY und KPMG ins Auge gefasst und würde dann das beste Angebot annehmen.

Es geht mir nicht ausschließlich um die Pension. Natürlich kann man das ganze berechnen, nur inwieweit die Werte verlässlich sind, weiß im Moment sowieso noch keiner. Die Beamtenpension ist aus meiner Sicht mir am sichersten und einer der großen Vorteile von Beamten wie auch die Auszeiten für Kinder etc.

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

Wenn du den Diplom Finanzwirt mit ner 2 abgeschlossen hast und noch einen Master in taxation hast, empfehle ich dir eine Karriere im Ministerium. Mit ner 2 im Diplom wird man da doch normal mit Kusshand genommen.
Und die B Besoldung schmeckt auf jeden Fall :D

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 07.07.2019:

Wenn du den Diplom Finanzwirt mit ner 2 abgeschlossen hast und noch einen Master in taxation hast, empfehle ich dir eine Karriere im Ministerium. Mit ner 2 im Diplom wird man da doch normal mit Kusshand genommen.
Und die B Besoldung schmeckt auf jeden Fall :D

Das wird schwierig

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 07.07.2019:

Wenn du den Diplom Finanzwirt mit ner 2 abgeschlossen hast und noch einen Master in taxation hast, empfehle ich dir eine Karriere im Ministerium. Mit ner 2 im Diplom wird man da doch normal mit Kusshand genommen.
Und die B Besoldung schmeckt auf jeden Fall :D

Wenn es da einen Job für mich geben würde, würde ich den auch sofort nehmen. Leider sind selbst die meisten Jobs im höheren Dienst bei der Finanzverwaltung ausschließlich für Volljuristen. Der Master im Steuerrecht bringt mir bei der Finanzverwaltung leider nichts. Mit der 2 gab es nur ein internes Talentmanagement, was mich etwas schneller in ein Funktionsamt hätte bringen können, aber leider auch nicht direkt in den höheren Dienst.

Kann mir denn jemand sagen, ob meine Gehaltsvorstellung komplett unrealistisch ist?

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WiWi Gast

Re: Gehalt als Steuerberater

WiWi Gast schrieb am 08.07.2019:

Wenn du den Diplom Finanzwirt mit ner 2 abgeschlossen hast und noch einen Master in taxation hast, empfehle ich dir eine Karriere im Ministerium. Mit ner 2 im Diplom wird man da doch normal mit Kusshand genommen.
Und die B Besoldung schmeckt auf jeden Fall :D

Wenn es da einen Job für mich geben würde, würde ich den auch sofort nehmen. Leider sind selbst die meisten Jobs im höheren Dienst bei der Finanzverwaltung ausschließlich für Volljuristen. Der Master im Steuerrecht bringt mir bei der Finanzverwaltung leider nichts. Mit der 2 gab es nur ein internes Talentmanagement, was mich etwas schneller in ein Funktionsamt hätte bringen können, aber leider auch nicht direkt in den höheren Dienst.

Kann mir denn jemand sagen, ob meine Gehaltsvorstellung komplett unrealistisch ist?

Ne, die sind schon sehr gut. Als Manager bei den big 4 wirst du im 1 Jahr wahrscheinlich so zwischen 65-70k fix bekommen können, hast ja auch einen guten backround. Mit dem Bonus landest du dann ca. bei 80-85k.

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