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Gehalt mit BerufserfahrungWLB

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Wärt ihr langfristig mit 60.000-70.000 Euro Brutto Jahresgehalt zufrieden, wenn ihr einen tollen Job mit guter WLBalance hättet? Oder denkt ihr, dass sich dafür das Studium nicht gelohnt hätte?
Gibt es einen Mindestbetrag den ihr in euerem Leben verdienen möchtet?

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Niemals.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Reicht doch zum Leben. 2,8k Netto..
Wenn man nicht gerade in MUC FFM wohnt reicht das doch locker...

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Niemals.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Kommt darauf an. Ich verdiene das im Öffi und bekomme mal eine Betriebsrente, die fast so hoch ist wie die gesetzliche Rente und effektiv arbeite ich hier vllt 2h pro Tag. Außerdem irgendwann unkündbar + weitere Absicherungen (Krankengeldzuschuss). Rein theoretisch könnte ich mir hier nebenbei noch irgendwas hochziehen. Also für mich reicht es.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Wenn man nicht gerade in MUC FFM wohnt reicht das doch locker...

Für was "reicht" das?

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Ich habe mir immer zum Ziel gesetzt 100k zu verdienen. Daher wären mir 60k dann doch zu wenig... Klar kann man gut davon leben, aber ich würde meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Ja, wenn man einen tollen Job hat dann ist das Gehalt egal. Genug Leute hassen ihren Job!

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Das sind mehr als 2,8k Netto.
Bereits mit 60k bist du bei 3k Netto.

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Reicht doch zum Leben. 2,8k Netto..
Wenn man nicht gerade in MUC FFM wohnt reicht das doch locker...

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Wärt ihr langfristig mit 60.000-70.000 Euro Brutto Jahresgehalt zufrieden, wenn ihr einen tollen Job mit guter WLBalance hättet? Oder denkt ihr, dass sich dafür das Studium nicht gelohnt hätte?
Gibt es einen Mindestbetrag den ihr in euerem Leben verdienen möchtet?

Das reicht sowas von locker. Wenn ich überlege, dass meine Eltern grad noch so zusammen 3k netto verdienen und es hat für einen Urlaub gereicht und sonst hatte man alles was man gebraucht hat. Aber es kommt immer auf den Lebensstandard an. Wenn man ein teures Auto will und öfters als einmal im Jahr Urlaub macht, dann muss man schauen.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

naja, bin mit 60k eingestiegen. ich möchte schon weiter kommen. ist halt eine sehr anspruchslose stelle, ich will mehr verantwortung und das gibt halt auch automatisch mehr gehalt. aber fürs erste jahr mit bachelor ist das okay denke ich

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Hallo,

man sollte sich niemals zufrieden geben, denn in jedem von uns steckt doch mehr Potential.

Das Gehalt reicht zwar, aber will man wirklich alles so langweilig haben? Sich nicht mal fordern?

Klar gute WLB ist super wichtig, auch mir, dennoch möchte ich langfristg mehr erreichen.

Grüße

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

naja, bin mit 60k eingestiegen. ich möchte schon weiter kommen. ist halt eine sehr anspruchslose stelle, ich will mehr verantwortung und das gibt halt auch automatisch mehr gehalt. aber fürs erste jahr mit bachelor ist das okay denke ich

so provokativ: fürs erste jahr bachelor ists ok 1/10

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Für 2 bis maximal 3 Tage pro Woche komme ich Dir auch dafür auf Arbeit...

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Was ein bullshit ..

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Wer sagt, dass 60k brutto nicht "reichen" sollten?

Von meinen Eltern war nur ein Elternteil berufstätig und dieses hat weit weniger als 60k brutto p.a. bekommen. Hat trotzdem gereicht für Haus, Auto, jährlichen Urlaub und Finanzieren des Studiums beider Kinder.

Reicht vielleicht nicht für Auto zum 18. Geburtstag, Australien nachm Abi und sonstigen Hippster-Luxus - aber nicht jeder ist ein verwöhntes Kind.

Wenn 60k brutto nicht reichen würden für eine Familie, dann dürfte wohl nahezu 30-40% der Bevölkerung keine Familie gründen. Lächerlich.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Wer sagt, dass 60k brutto nicht "reichen" sollten?

Das mit Deinen Eltern war von 20 bis 30 Jahren. Merkst Du was? Ich sag nur Inflation...

Von meinen Eltern war nur ein Elternteil berufstätig und dieses hat weit weniger als 60k brutto p.a. bekommen. Hat trotzdem gereicht für Haus, Auto, jährlichen Urlaub und Finanzieren des Studiums beider Kinder.

Reicht vielleicht nicht für Auto zum 18. Geburtstag, Australien nachm Abi und sonstigen Hippster-Luxus - aber nicht jeder ist ein verwöhntes Kind.

Wenn 60k brutto nicht reichen würden für eine Familie, dann dürfte wohl nahezu 30-40% der Bevölkerung keine Familie gründen. Lächerlich.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Was ein bullshit ..

Bullshit, ja ja. Man merkt dass Du noch nicht zur verdienenden Gesellschaft gehörst sondern noch zur Schule oder zur Uni gehst. 60k sind so 3k netto. Für eine angemessene Wohnung für 4 Personen sind warm schnell 2k weg, genausoviel brauchst Du noch mal für die Lebenshaltung, dann noch Auto, Versicherungen, Altersvorsorge etc.

Kannst halt schlecht mit der gesamten Family auf Dauer in die Mensa gehen und in der WG leben ;-)

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Was ein bullshit ..

Bullshit, ja ja. Man merkt dass Du noch nicht zur verdienenden Gesellschaft gehörst sondern noch zur Schule oder zur Uni gehst. 60k sind so 3k netto. Für eine angemessene Wohnung für 4 Personen sind warm schnell 2k weg, genausoviel brauchst Du noch mal für die Lebenshaltung, dann noch Auto, Versicherungen, Altersvorsorge etc.

Kannst halt schlecht mit der gesamten Family auf Dauer in die Mensa gehen und in der WG leben ;-)

Welche Bude kostet denn 2k warm für 4 Personen?
Wo lebst du denn...

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Stell dir vor meine Eltern leben immernoch und verdienen nicht mehr als vorher auch.

Wer sagt, dass 60k brutto nicht reichen, ist entweder komplett verwöhnt oder hat keinen Plan. Schon allein der Durchschnitt verdient ja weitaus weniger als 60k brutto - die können dann alle keine Familie versorgen oder was?

Wie gesagt: Lächerlich.

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Wer sagt, dass 60k brutto nicht "reichen" sollten?

Das mit Deinen Eltern war von 20 bis 30 Jahren. Merkst Du was? Ich sag nur Inflation...

Von meinen Eltern war nur ein Elternteil berufstätig und dieses hat weit weniger als 60k brutto p.a. bekommen. Hat trotzdem gereicht für Haus, Auto, jährlichen Urlaub und Finanzieren des Studiums beider Kinder.

Reicht vielleicht nicht für Auto zum 18. Geburtstag, Australien nachm Abi und sonstigen Hippster-Luxus - aber nicht jeder ist ein verwöhntes Kind.

Wenn 60k brutto nicht reichen würden für eine Familie, dann dürfte wohl nahezu 30-40% der Bevölkerung keine Familie gründen. Lächerlich.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Was ein bullshit ..

Bullshit, ja ja. Man merkt dass Du noch nicht zur verdienenden Gesellschaft gehörst sondern noch zur Schule oder zur Uni gehst. 60k sind so 3k netto. Für eine angemessene Wohnung für 4 Personen sind warm schnell 2k weg, genausoviel brauchst Du noch mal für die Lebenshaltung, dann noch Auto, Versicherungen, Altersvorsorge etc.

Kannst halt schlecht mit der gesamten Family auf Dauer in die Mensa gehen und in der WG leben ;-)

Scheinst ein richtig verwöhntes Kind gewesen zu sein bzw. bist es immernoch. Wie viel verdient den dein Papi, der dir alles gesponsort hat?

3000€ netto reicht aus um klarzukommen im Leben. Es wird nicht immer das Teuerste genommen, muss es auch nicht und man wird vllt nie einen neuen 3er fahren oder was weiß ich, aber mit dem Geld hat man alles was man braucht. Klar will man fürs studieren auch danach Geld haben, aber man soll nicht fantasieren und dann behaupten dass man um die 5k netto braucht um lebenswert leben zu können.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Die Frage ist halt wo du lebst
Im dörflichen reicht es vollkommen
In München wirst du damit nichts reißen..

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Was ein bullshit ..

Bullshit, ja ja. Man merkt dass Du noch nicht zur verdienenden Gesellschaft gehörst sondern noch zur Schule oder zur Uni gehst. 60k sind so 3k netto. Für eine angemessene Wohnung für 4 Personen sind warm schnell 2k weg, genausoviel brauchst Du noch mal für die Lebenshaltung, dann noch Auto, Versicherungen, Altersvorsorge etc.

Kannst halt schlecht mit der gesamten Family auf Dauer in die Mensa gehen und in der WG leben ;-)

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Naja fairerweise sind es 3,5k wenn man verheiratet ist und der Partner nicht arbeitet. Eine Familie die das zur Verfügung hat, wird sich keine Wohnung für 2k suchen, sondern an den Rand des Randes ziehen wenn es denn sein muss. In kleineren Städten bekommt man für 1200euro warm schon echt schöne 100qm Wohnungen.
Dann kommt mit zwei Kindern ja noch mal Kindergeld dazu. Also inkl steuerersparnissen sind 60k und 2 Kinder dann fast 4k.
Davon kann man wirklich leben.

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Was ein bullshit ..

Bullshit, ja ja. Man merkt dass Du noch nicht zur verdienenden Gesellschaft gehörst sondern noch zur Schule oder zur Uni gehst. 60k sind so 3k netto. Für eine angemessene Wohnung für 4 Personen sind warm schnell 2k weg, genausoviel brauchst Du noch mal für die Lebenshaltung, dann noch Auto, Versicherungen, Altersvorsorge etc.

Kannst halt schlecht mit der gesamten Family auf Dauer in die Mensa gehen und in der WG leben ;-)

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

60k Brutto sind leider nur ~2875€ netto, danke Deutschland.
Ich habe zum Einstieg all in dank tollen Tarifvertrages diese 60k Brutto (also weniger als 2,9 netto wegen Bonus), bis ich 30 bin sind das durch Tarifverhandlungen und automatische Erhöhungen 85k+, damit kann man echt schon sehr gut leben (zumal keine HiPo-Stadt = 800€ Miete für ne sehr schöne Wohnung) und das Ganze bei 40 Stunden pro Woche.
Ich selbst finde das fast schon zu viel aber man nimmt das natürlich gerne. Falls dann AT kommt sind die 100k schon greifbar, aber ich weiß nicht ob man damit so viel glücklicher ist als mit 60k. Ohne Familie sicher nicht, aber man weiß ja nie, deshalb lieber mehr zu Beginn und sparen als überrascht werden. Geld gibt schon ein sehr sicheres Gefühl, auch wenn man Gesundheit, Freunde & Familie nicht kaufen kann.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Jetzt hört doch mal bitte auf mit der Begründung Inflation :_D

Kaufkraft zu Beginn:
2.000,00 €
Zukünftige Kaufkraft:
1.258,14 €
Kaufkraftverlust (absolut):
741,86 €
Kaufkraftverlust (relativ):
37,09 %
Wertentwicklung:
Ein Betrag mit dem Wert von 2.000,00 € zu Beginn des Jahres 1992 hätte zu Beginn des Jahres 2019 noch eine Kaufkraft von 1.258,14 € unter Annahme der tatsächlichen Inflation in Deutschland.

Kaufkraftverlust von 37,9%

Jetzt Gehaltsreport: Ich nehme es vorweg, 105% brutto Steigerung seit 1991 bei Männern, 131,25%brutto Steigerung bei Frauen (DURCHSCHNITT)

Immer diese Inflation! Klar, Inflation ist wichtig. Inflation ist super wichtig beim Investmet etc. aber die Inflation als Begründung anzugeben um die Fragestellung negativ zu bewerten, ob 60k reichen oder nicht reichen, ich bitte euch. Verbessert mich, ernsthaft.

60k ist viel Geld relativ und aktuell absolut. Boom. Wer mit 60k nicht klar kommt hat ein Luxusproblem.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Das kommt darauf an wo man wohnt!

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Bullshit, ja ja. Man merkt dass Du noch nicht zur verdienenden Gesellschaft gehörst sondern noch zur Schule oder zur Uni gehst. 60k sind so 3k netto. Für eine angemessene Wohnung für 4 Personen sind warm schnell 2k weg, genausoviel brauchst Du noch mal für die Lebenshaltung, dann noch Auto, Versicherungen, Altersvorsorge etc.

Kannst halt schlecht mit der gesamten Family auf Dauer in die Mensa gehen und in der WG leben ;-)

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Wer sagt, dass 60k brutto nicht "reichen" sollten?

Von meinen Eltern war nur ein Elternteil berufstätig und dieses hat weit weniger als 60k brutto p.a. bekommen. Hat trotzdem gereicht für Haus, Auto, jährlichen Urlaub und Finanzieren des Studiums beider Kinder.

Mensch Herzchen, jetzt komm halt mal in 2019 an.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Was ein bullshit ..

Bullshit, ja ja. Man merkt dass Du noch nicht zur verdienenden Gesellschaft gehörst sondern noch zur Schule oder zur Uni gehst. 60k sind so 3k netto. Für eine angemessene Wohnung für 4 Personen sind warm schnell 2k weg, genausoviel brauchst Du noch mal für die Lebenshaltung, dann noch Auto, Versicherungen, Altersvorsorge etc.

Kannst halt schlecht mit der gesamten Family auf Dauer in die Mensa gehen und in der WG leben ;-)

Da frag ich mich doch eher, ob du schon zur verdienenden Gesellschaft gehörst? 2k warm für 4 Zimmer musst du vielleicht in München blechen, und auch dort bringt es dich schon in die eher mittleren/gehobenen Mietwohnungen.

Ich stelle immer wieder fest, was für krass überzogene Gehaltserwartungen hier im Board in den Köpfen umherschwirren. Scheinbar glaubt hier die Masse der User, sie würden sich leistungsmäßig deutlich im oberen Viertel oder Drittel der Normalverteilung aufhalten, so wie 90% der Autofahrer sich für überdurchschnittlich gute Fahrer halten. Da halte ich doch einen Realitätscheck für angebracht.

Fakt ist: Es gibt eine kleine Minderheit von WiWis, die in Berufen mit Top-Einstiegsgehältern unterkommen: MBB/IB. Für den Rest geht der Einstieg in normalen Berufen bei Bachelorabsolventen in schwächeren Regionen bei 35 - 40k los und hört bei Masterabsolventen in den wirtschaftsstärksten Regionen bei 50k, maximal 55k, auf.
Dann gilt, dass Angestellte die größten Karrieresprünge bis zum 40. Lebensjahr vollziehen. Bei wem bis dahin der Anstellwinkel nicht deutlich nach oben zeigt, bei dem wird die Karriere danach eher stagnieren.
Die absolute Mehrheit der Wiwis wird sich in diesem Zeitraum bei 70 - 80k bewegen und danach ist Schluss. Für sechsstellige Gehälter müsst ihr schon ordentlich Klimmzüge machen.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Bullshit, ja ja. Man merkt dass Du noch nicht zur verdienenden Gesellschaft gehörst sondern noch zur Schule oder zur Uni gehst. 60k sind so 3k netto. Für eine angemessene Wohnung für 4 Personen sind warm schnell 2k weg,

Die Durchschnittsmiete für eine 120qm Wohnung, die ich für 4 Personen als angemessen ansehen würde, beträgt in Deutschland gut 900 Euro (kalt).

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Naja also 60k verdient auch ein Hauptschüler mit Ausbildung zum Metallbauer/Industriemechaniker im Schichtdienst. Und der hat dem Uni-Absolventen gegenüber mindestens 4 Jahre Vorsprung. Daher erwarte ich langfristig schon mehr. Ab 120k wäre ich zufrieden (Was manche Juristen als Einstiegsgehalt haben).

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Heutzutage hat man zu 90% 2 verdienende Partner. Dazu kommt das hier alle von 2K Miete reden... also bei einem Kind kommt man ganz locker mit 1200 klar, ohne irgendwelche großen Abstriche machen zu müssen. Wenn alle von Kindern und Fanile reden dürfen die Steuerklassen auch nicht vernachlässigt werden plus Kindergeld! Macht schon einen großen Unterschied bei 60k Alleinverdiener...

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Also ich starte in ein paar Tagen mit diesem Gehalt (IGM) bei 35h (vermutlich das was einige als "perfekte" WLB sehen würden?).

Ich bin glücklich mit dem Einstieg, vor allem weil meine Leistungszulage bei 0% liegt und da noch einiges dazukommen wird hoffentlich. :)

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Was ein bullshit ..

Bullshit, ja ja. Man merkt dass Du noch nicht zur verdienenden Gesellschaft gehörst sondern noch zur Schule oder zur Uni gehst. 60k sind so 3k netto. Für eine angemessene Wohnung für 4 Personen sind warm schnell 2k weg, genausoviel brauchst Du noch mal für die Lebenshaltung, dann noch Auto, Versicherungen, Altersvorsorge etc.

Kannst halt schlecht mit der gesamten Family auf Dauer in die Mensa gehen und in der WG leben ;-)

Denke eher du solltest dich mal besser informieren als andere anzugreifen. Wir reden hier von über 3,7k netto incl. Kindergeld, 0,7k mehr pro Monat ist doch schon ein Wort . Wohnung (Standart) für 4 Personen warm sehe ich aber wirklich bei 1,5 - 2,5 k, je nach Anspruch und Lage.
Denke man kann gut damit auskommen, Luxus ist aber nur bedingt möglich.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Reicht aus meiner Sicht locker! Wenn der Job Spaß macht und die Kollegen nett sind, dann hast ein geiles Gesamtpaket.
Auch für eine Familie mit zwei Kindern reicht das, wenn man nicht grad in München oder Hamburg zur Miete wohnt - ach wobei: selbst da.
Sind in Steuerklasse 3 ungefähr 3300 Netto.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Was ein bullshit ..

Bullshit, ja ja. Man merkt dass Du noch nicht zur verdienenden Gesellschaft gehörst sondern noch zur Schule oder zur Uni gehst. 60k sind so 3k netto. Für eine angemessene Wohnung für 4 Personen sind warm schnell 2k weg, genausoviel brauchst Du noch mal für die Lebenshaltung, dann noch Auto, Versicherungen, Altersvorsorge etc.

Kannst halt schlecht mit der gesamten Family auf Dauer in die Mensa gehen und in der WG leben ;-)

Wenn du das tatsächlich ernst meinst, verkennst du die Lebenswirklichkeit in Deutschland meines Erachtens in ganz erheblichen Maße. 60k haben die meisten Familien nicht zur Verfügung und man braucht sie für ein schönes Leben auch nicht. 4k pro Monat für Wohnen und grundlegende Lebenshaltungskosten sind weit überdurchschnittlich.

Ich arbeite bei MBB und frage mich manchmal, wofür das ganze Geld rausgehauen wird. Meine Freunde sind fast alle noch Studenten und mein Lebensstandard orientiert sich ungezwungen daran. Mein Sparquote liegt deutlich über 50% meines Nettogehalts, wobei ich nicht das Gefühl hätte, zu verzichten oder irgendetwas zu verpassen. Im Gegenteil. Natürlich, mit Familie sähe es anders aus, aber ich denke mein oben genannter Punkt bleibt valide.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Was ein bullshit ..

Bullshit, ja ja. Man merkt dass Du noch nicht zur verdienenden Gesellschaft gehörst sondern noch zur Schule oder zur Uni gehst. 60k sind so 3k netto. Für eine angemessene Wohnung für 4 Personen sind warm schnell 2k weg, genausoviel brauchst Du noch mal für die Lebenshaltung, dann noch Auto, Versicherungen, Altersvorsorge etc.

Kannst halt schlecht mit der gesamten Family auf Dauer in die Mensa gehen und in der WG leben ;-)

Und weiterhin bleibts Bullshit. Jede zahl darin ist kompletter Unfug.

Allein in meinem Umfeld gibts einige mit Kindern die gerade nen Haus bauen, die Frau arbeitet maximal Teilzeit und die verdienen keine 60k. In Urlaub fahren sie trotzdem, Auto haben sie auch usw.

Ich rede von Freiburg, ist nicht MUC aber teurer als in 90% von Deutschland ists hier trotzdem. Wenn das hier gut funktioniert dann gehts quasi überall.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Naja... ich glaube die meisten die hier schrieben, haben wohl noch nie Geld verdient... 60k ist eine menge menge Geld (klar bist du nicht recht damit) aber der Deutsche Durchschnitt verdient so um die 52k, der Median 32k. Werdet euch mal der relation bewusst.
Klar jeden monat eine Rolex ist da nicht drin, genauso können 60k für Haus, Familie, Ausbildung der Kinder etc. knapp werden.
Aber glaubt mir, nur ein bruchteil dieses Forum wird 60k bekommen (Die 20% die ins UB/Ib gehen und ein paar Trainees) der rest wird sich mit den verpöhnten 45k zu frieden geben müssen.... und du wirst merken, mit 45k kann man auch als single "gut" leben.
Dieses Forum trichtert Studenten Geld Summen ein, die nur die "spitzte" erreichen wird.
Alles eine Frage des Lebensstandard...

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Ganz klar ein Troll-Beitrag! Wer sich mit dem öffentlichen Dienst auskennt erkennt das sofort!

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Kommt darauf an. Ich verdiene das im Öffi und bekomme mal eine Betriebsrente, die fast so hoch ist wie die gesetzliche Rente und effektiv arbeite ich hier vllt 2h pro Tag. Außerdem irgendwann unkündbar + weitere Absicherungen (Krankengeldzuschuss). Rein theoretisch könnte ich mir hier nebenbei noch irgendwas hochziehen. Also für mich reicht es.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

In MUC ist das noch günstig.

Aber der Poster macht den Fehler und bezieht das auf Gesamtdeutschland.

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Welche Bude kostet denn 2k warm für 4 Personen?
Wo lebst du denn...

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

beziehe mich hier natürlich auf Einstiegsgehälter.

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Naja... ich glaube die meisten die hier schrieben, haben wohl noch nie Geld verdient... 60k ist eine menge menge Geld (klar bist du nicht recht damit) aber der Deutsche Durchschnitt verdient so um die 52k, der Median 32k. Werdet euch mal der relation bewusst.
Klar jeden monat eine Rolex ist da nicht drin, genauso können 60k für Haus, Familie, Ausbildung der Kinder etc. knapp werden.
Aber glaubt mir, nur ein bruchteil dieses Forum wird 60k bekommen (Die 20% die ins UB/Ib gehen und ein paar Trainees) der rest wird sich mit den verpöhnten 45k zu frieden geben müssen.... und du wirst merken, mit 45k kann man auch als single "gut" leben.
Dieses Forum trichtert Studenten Geld Summen ein, die nur die "spitzte" erreichen wird.
Alles eine Frage des Lebensstandard...

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Naja also 60k verdient auch ein Hauptschüler mit Ausbildung zum Metallbauer/Industriemechaniker im Schichtdienst. Und der hat dem Uni-Absolventen gegenüber mindestens 4 Jahre Vorsprung. Daher erwarte ich langfristig schon mehr. Ab 120k wäre ich zufrieden (Was manche Juristen als Einstiegsgehalt haben).

Ich kann es nicht mehr ernst nehmen. :____D

120k was hier manche reden. Bei 120k würde einer niemals Beiträge um 16 Uhr im Wiwi Forum schreiben.

Ich bin echt so froh, dass ich mir alles selber finanzieren DURFTE... weil und jetzt mache ich eine Ausnhame ich somit echt kein Spacko in dieser Hinsicht geworden bin. Manche sind so weltfremd, keine Ahnung. Sohn von Exxon Mobil Juristen und schön die Asche raus hauen und hier ist das Problem... genau diese Leute kommen nach oben, weil sie die finanziellen Mittel hatten. Sprich, ab zur besten Uni die auch gleich die bestbezahlteste Uni ist. Ausnahmen bestätigen die Regel. Da ist jetzt auch kein Neid dabei und natürlich gehört auch Leistung dazu aber all die Stunden die ihr in der Uni verbracht habt, da mussten andere von 9 Uhr bis 16 Uhr irgendwelche Jobs durchziehen oder am WE oder was weiß ich. Und ihr Lümmel bekommt min. 800€ im Monat, zzgl. bezahltes Auslandsjahr etc.

Von 10 die das betrifft kenne ich über den Daumen gepeilt 1-2 die vollkommen normal mit Werten aufgezogen wurden

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Als jemand der unter ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist, kann ich diese Beiträge hier wirklich kaum ernst nehmen. Ich weiss nicht aus welchen Adelsfamilien ihr stammt, aber es gab Zeiten in meiner Familie (Aus Russland spätausgesiedelt, daher beruflich schwierig) da lag das Gesamtnetto meiner Mutter+ Ihres Freundes bei nichtmal 3.000€. Wir haben trotzdem alles zum Leben gehabt, 2 Autos und ne vernünftige Wohnung (85qm² wenn auch in einem der günstigeren Orte Deutschlands) und auch n Urlaub im Jahr war meistens möglich

Wer denkt, dass er mit 3.000€ netto ALLEINE nicht ausreichend Geld zum Leben hat, ist meines Erachtens fernab jeder Realität. Ich kenne genug Menschen die sich mit 2.3k netto pro Person Häuser gebaut haben (zu zweit natürlich), Kinder hochziehen und problemlos allen Hobbies nachkommen können.

Wirklich komische Welt bei einigen hier in diesem Forum. Meine Oma bekommt Hartz 4 und kann Geld zur Seite legen? Freilich spart sie wo es nur geht, aber sie würde es nie wagen sich zu beschweren.

Grüße aus der Realität

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Naja also 60k verdient auch ein Hauptschüler mit Ausbildung zum Metallbauer/Industriemechaniker im Schichtdienst. Und der hat dem Uni-Absolventen gegenüber mindestens 4 Jahre Vorsprung. Daher erwarte ich langfristig schon mehr. Ab 120k wäre ich zufrieden (Was manche Juristen als Einstiegsgehalt haben).

Ich kann es nicht mehr ernst nehmen. :____D

120k was hier manche reden. Bei 120k würde einer niemals Beiträge um 16 Uhr im Wiwi Forum schreiben.

Ich bin echt so froh, dass ich mir alles selber finanzieren DURFTE... weil und jetzt mache ich eine Ausnhame ich somit echt kein Spacko in dieser Hinsicht geworden bin. Manche sind so weltfremd, keine Ahnung. Sohn von Exxon Mobil Juristen und schön die Asche raus hauen und hier ist das Problem... genau diese Leute kommen nach oben, weil sie die finanziellen Mittel hatten. Sprich, ab zur besten Uni die auch gleich die bestbezahlteste Uni ist. Ausnahmen bestätigen die Regel. Da ist jetzt auch kein Neid dabei und natürlich gehört auch Leistung dazu aber all die Stunden die ihr in der Uni verbracht habt, da mussten andere von 9 Uhr bis 16 Uhr irgendwelche Jobs durchziehen oder am WE oder was weiß ich. Und ihr Lümmel bekommt min. 800€ im Monat, zzgl. bezahltes Auslandsjahr etc.

Von 10 die das betrifft kenne ich über den Daumen gepeilt 1-2 die vollkommen normal mit Werten aufgezogen wurden

Lesekompetenz scheint nicht so deine stärke zu sein. Ich habe geschrieben, dass ich LANGFRISTIG mit 120.000 € im Jahr zufrieden wäre und nicht, dass ich aktuell so viel verdiene. Und mit deiner Einschätzung meiner Person, die du komplett ohne Anhaltspunkte aufstellst könntest du falscher nicht liegen. Meine Familie ist nach Deutschland eingewandert, als ich 7 Jahre alt war. Wohn du erstmal mit 5 Personen in einem Zimmer und teile dir Küche und Bad mit 10 anderen Familien (von den Verhältnissen bevor wir nach Deutschland kamen ganz zu schweigen).

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Bei mir sind es 62k pro Jahr, verteilt auf 32,5 Stunden pro Woche. In Anbetracht der Arbeitszeit und dem Verhältnis mäßig stressfreien Job (Abteilungsleiter Warenwirtschaft/Großhandel) ein sehr gutes Gehalt. Mein Frau verdient als (Chef-) Sekretärin auch noch mal rund 50k pro Jahr. Für ein Paar ohne Kinder ist das mehr als ausreichend.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Reicht doch zum Leben. 2,8k Netto..

Hast du schonmal eine Steuererklärung gemacht?

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Bin mit knapp 60k all-in in der UB eingestiegen. Job ist ziemlich chillig, 4 Tage beim Kunden mit ~ 10h pro Tag (plus Reisezeit), Freitag schreibe ich meistens 8-9 Std auf bei tatsächlicher Arbeit von 1-2. Somit easy bei 8 Überstunden pro Woche, da Reisezeit ebenfalls angerechnet wird.

Die klassische Karriere möchte ich, Stand heute, nicht machen. Arbeite schon seit 6 Monaten mit zwei Kollegen an einem Startup (im Bereich Logistik) und freue mich schon auf den Tag der Kündigung. Bis dahin ist der derzeitige Job perfekt, um das Ding auf Arbeitnehmerkosten zu bootstrappen.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Naja also 60k verdient auch ein Hauptschüler mit Ausbildung zum Metallbauer/Industriemechaniker im Schichtdienst. Und der hat dem Uni-Absolventen gegenüber mindestens 4 Jahre Vorsprung. Daher erwarte ich langfristig schon mehr. Ab 120k wäre ich zufrieden (Was manche Juristen als Einstiegsgehalt haben).

Ich kann es nicht mehr ernst nehmen. :____D

120k was hier manche reden. Bei 120k würde einer niemals Beiträge um 16 Uhr im Wiwi Forum schreiben.

Ich bin echt so froh, dass ich mir alles selber finanzieren DURFTE... weil und jetzt mache ich eine Ausnhame ich somit echt kein Spacko in dieser Hinsicht geworden bin. Manche sind so weltfremd, keine Ahnung. Sohn von Exxon Mobil Juristen und schön die Asche raus hauen und hier ist das Problem... genau diese Leute kommen nach oben, weil sie die finanziellen Mittel hatten. Sprich, ab zur besten Uni die auch gleich die bestbezahlteste Uni ist. Ausnahmen bestätigen die Regel. Da ist jetzt auch kein Neid dabei und natürlich gehört auch Leistung dazu aber all die Stunden die ihr in der Uni verbracht habt, da mussten andere von 9 Uhr bis 16 Uhr irgendwelche Jobs durchziehen oder am WE oder was weiß ich. Und ihr Lümmel bekommt min. 800€ im Monat, zzgl. bezahltes Auslandsjahr etc.

Von 10 die das betrifft kenne ich über den Daumen gepeilt 1-2 die vollkommen normal mit Werten aufgezogen wurden

Lesekompetenz scheint nicht so deine stärke zu sein. Ich habe geschrieben, dass ich LANGFRISTIG mit 120.000 € im Jahr zufrieden wäre und nicht, dass ich aktuell so viel verdiene. Und mit deiner Einschätzung meiner Person, die du komplett ohne Anhaltspunkte aufstellst könntest du falscher nicht liegen. Meine Familie ist nach Deutschland eingewandert, als ich 7 Jahre alt war. Wohn du erstmal mit 5 Personen in einem Zimmer und teile dir Küche und Bad mit 10 anderen Familien (von den Verhältnissen bevor wir nach Deutschland kamen ganz zu schweigen).

Bitte einmal den Text auf die Zitation beziehen. Ob du 60k oder 120k verdienen möchtest, ist dir überlassen. Mir geht es um die hinkende, weltfremde und vor allem verallgemeinerte Behauptung, dass jeder Hauptschüler (hört sich nebenbei übrigens despektierlich an) als Metallbauer im Schichtdienst 60k verdient.

  1. Verallgemeinerung
  2. was möchtest du damit sagen? 60k sind nicht viel, weil dass ein anderer ehrenhafter Beruf mit eventuell weniger theoretischen Anforderungen bietet?
  3. woher kommt diese Zahl?
  4. schon Mal im Schichtdienst gearbeitet? 60k ohne Schichtdienst sind doch anhand der Lebensqualität 0 vergleichbar mit 60k mit Schichtdienst
  5. auf Grund deiner Lebensgeschichte ist dein Beitrag umso bedauerlicher

Hol dir die 120k .

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

bin mit 62k 35 stunden woche zufrieden. im april gibs dann noch ca 8k bonus. will aber in 2 jahren höher eingestuft werden, dann bin ich 30

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

60.000 sind schon sehr angenehm und ziemlich genau das was ich jetzt in meinem Hauptjob habe. Mein Ziel sind 80.000 bei 35 Stunden Woche, dazu etwas Nebeneinkommen. Man kann aber auch schon mit 60.000 sehr sehr gut Leben!

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

  1. Ich habe nie geschrieben, dass JEDER Hauptschüler so viel verdient aber es ist durchaus möglich.
  2. Ich will sagen, dass man sich mehr Gehalt erhofft, wenn man höhere Hürden überschreitet (Studium statt Ausbildung).
  3. Ich weiß es von Bekannten aus erster Hand und man kann das auch sehr gut nachvollziehen, wenn man sich einfach die Tarife anschaut und etwas hochrechnet. Das Wort "Hauptschüler" enthält im übrigen keine Wertung - auch das hast du selber darein interpretiert.
  4. Im Schichtdienst habe ich noch nie gearbeitet aber oft vom frühen Abend bis in die Nacht als Kellner. Natürlich ist Schichtdienst anstrengend. Habe nie gesagt es wäre einfach. Ein stressiger Bürojob ist im Übrigen auch eine starke Belastung.
  5. Das musst du mir erklären. Weil ich arm gelebt habe, darf ich jetzt niemals hohen Ansprüche haben?
antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Also ich wohne in HH und zahle 1000/1220€ Miete (kalt/warm all in) als Single.
Dachgeschoss, Loggia, schöne Lage usw. Das ist mehr als gehoben. Meine Mutter ist kürzlich in eine 70m² ins Zentrum aber ruhige Lage einer mittelgroßen Stadt in NRW gezogen, ebenso Loggia und sogart PKW Stellplatze und zahlt 600€ warm all in. Das ist schon mal nur die Hälfte.
Ich fahre einen 1er BMW, der kostet mich ca. 300€ (Wertverlust, Versicherung).

Ich musste letztes Jahr mit knapp 60k auskommen und es ist klar, dass man das als Single mit den Ausgaben auf Dauer nicht schafft.
Was bleibt einem Übrig: Nun, Auto verkaufen Wohnungskomfort reduzieren oder mit Freundin zusammen ziehen.
Für Mittelmaß zahlt man in HH ca. 500-800 kalt für die klassischen 45-65m² in der Klinkerwabe. Je nach Lage.
Ein befreundetes Pärchen zahlt für ihre drei Zimmer 80m² Wohnung auch 1200€ warm und auch sehr schöne Lage. Ein weiteres 2000€ für 100m². Allerdings Neubau mit Tiefgarage, Kinderspielplatz, usw. Das ist sehr gehoben und da kann man auch ohne Probleme die nächsten 20, 30 Jahre verbringen. Nachteil, alle (außer mir) haben Staffelmiete.

Für München ist es in der Liga ca. 500€ pauschal teurer. Also für die gehobene Klasse der 10%. Habe ich jetzt neulich hautnah durch die Wohnungssuche eines Pärchen vor Ort miterleben dürfen. Eine Wonnung hat tatsächlich warm über 3000€ gekostet (natürlich plus maximale Staffellung), was schon abartig war für Lage und Ausstattung. Aber auch da wird sicherlich irgendwer einziehen.

Was mich besonders irritiert hat, ist dass man in München schon schamlos Geld für Weiterempfehlungen an den Vermieter fordert bzw. das auch ohne Probleme bezahlt wird.

Ich habe damals meinen gekauften Geschirrspüler, nach zwei Jahren meinem Nachmieter einfach überlassen. Von anderen bekomme ich nun mit, dass da teilweise sogar der Neupreis gefordert wird. Finde ich schon ziemlich armselig.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Also ich wohne in HH und zahle 1000/1220€ Miete (kalt/warm all in) als Single.
Dachgeschoss, Loggia, schöne Lage usw. Das ist mehr als gehoben. Meine Mutter ist kürzlich in eine 70m² ins Zentrum aber ruhige Lage einer mittelgroßen Stadt in NRW gezogen, ebenso Loggia und sogart PKW Stellplatze und zahlt 600€ warm all in. Das ist schon mal nur die Hälfte.
Ich fahre einen 1er BMW, der kostet mich ca. 300€ (Wertverlust, Versicherung).

Ich musste letztes Jahr mit knapp 60k auskommen und es ist klar, dass man das als Single mit den Ausgaben auf Dauer nicht schafft.
Was bleibt einem Übrig: Nun, Auto verkaufen Wohnungskomfort reduzieren oder mit Freundin zusammen ziehen.
Für Mittelmaß zahlt man in HH ca. 500-800 kalt für die klassischen 45-65m² in der Klinkerwabe. Je nach Lage.
Ein befreundetes Pärchen zahlt für ihre drei Zimmer 80m² Wohnung auch 1200€ warm und auch sehr schöne Lage. Ein weiteres 2000€ für 100m². Allerdings Neubau mit Tiefgarage, Kinderspielplatz, usw. Das ist sehr gehoben und da kann man auch ohne Probleme die nächsten 20, 30 Jahre verbringen. Nachteil, alle (außer mir) haben Staffelmiete.

Für München ist es in der Liga ca. 500€ pauschal teurer. Also für die gehobene Klasse der 10%. Habe ich jetzt neulich hautnah durch die Wohnungssuche eines Pärchen vor Ort miterleben dürfen. Eine Wonnung hat tatsächlich warm über 3000€ gekostet (natürlich plus maximale Staffellung), was schon abartig war für Lage und Ausstattung. Aber auch da wird sicherlich irgendwer einziehen.

Was mich besonders irritiert hat, ist dass man in München schon schamlos Geld für Weiterempfehlungen an den Vermieter fordert bzw. das auch ohne Probleme bezahlt wird.

Ich habe damals meinen gekauften Geschirrspüler, nach zwei Jahren meinem Nachmieter einfach überlassen. Von anderen bekomme ich nun mit, dass da teilweise sogar der Neupreis gefordert wird. Finde ich schon ziemlich armselig.

Wo findet man denn solche Wohnungen zu den Preisen? Wohne in ner Stadt <200k mit nicht optimaler Arbeitsmarktsituation und da kosten 2 Zimmer 50qm schon 500€ auf Immoscout oder so, wie soll das in HH oder anderen Großstädten so viel besser gehen? Was sind die Wohnungssuche-Tricks?

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Als jemand der sowohl schon mit 416€ netto im Monat, als auch mit 6k netto im Monat gelebt hat, kann ich über diesen Thread nur lachen.

Was stimmt ist, dass man 60k im Jahr und mehr auch ohne Studium erreichen kann. Allerdings trifft das nur auf die Top 1% der Nicht-Studierten zu. Von daher ist die Aussage, dass 60k für einen Akademiker zu wenig sind, schon mal Schwachsinn.

Ich war mit 22 mit meinem Bachelor fertig und hätte mich bis Mitte/Ende 20 problemlos Richtung 60-70k entwickelt. Entspannt bei 40h und sogar ohne Jobwechsel. Als Single mehr als ausreichend, zumal ich von meiner Frau auch erwarte, dass sie Geld nach Hause bringt (Kinder kriegen mal außen vor).

Das Problem ist nicht, dass alles heutzutage so teuer ist, sondern das die Ansprüche in den letzten 20 Jahren quasi explodiert sind. Und wer es dann nicht schafft, angemessen mit seinem Geld zu leben, der hat es auch nicht anders verdient. Es gibt genug Wege Geld einzusparen, ohne sich einschränken zu müssen oder "sein Ansehen zu verlieren" . Bloß das haben die Menschen in den letzten Jahrzehnten verlernt, seit es Dispo und Kreditkarte für alle gibt.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Das Problem ist das hier halt viele Single sind und gerade die sind von der gefühlten Armut am stärksten betroffen. Kinderreiche Familien haben die höchste Finanzkraft und das Ist auch kein Wunder. Man überlege nur wie es ist zu 4. mit 2 mal Kindergeld sowie 120k und sämtlichen Subventionen in einer 100m2 Wohnung oder als Single mit 60k sowie höher steuerlicher Belastung. Fun Fact: 4 von 5 die statistisch unter Armut fallen, sind Single.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Wo findet man denn solche Wohnungen zu den Preisen? Wohne in ner Stadt <200k mit nicht optimaler Arbeitsmarktsituation und da kosten 2 Zimmer 50qm schon 500€ auf Immoscout oder so, wie soll das in HH oder anderen Großstädten so viel besser gehen? Was sind die Wohnungssuche-Tricks?

Also 500€ erscheinen mir jetzt nicht viel für die Großstadt. Außer es kommen noch 300€ Nebenkosten oben drauf (alles schon gesehen).
Das ist Durchschnitt.
Das Pärchen oben mit den 1200€ für 80m² musste aber auch über ein Jahr dafür suchen und sich am Ende gegen acht weitere in der näheren Auswahl durchsetzen. Bei dem Pärchen mit den knapp 2000€ in HH bzw. denen für 2500€ in München (Das zahlen sie jetzt) waren es nur jeweils ein weiteres Pärchen. Da wird die Schwelle sehr schnell dünn. Der Vermieter mit den 3000€ wollte ihnen gerne die Wohnungen geben(!), weil alle anderen abgesprungen waren. Man sieht sieht also daran sehr schön die Zahlungsbereitschaft. Ab ca. 1500€ kalt nimmt das generelle Interesse rapide ab. Muss ja auch so sein, wenn man sich die Durchschnittseinkommen anschaut. Im Bereich 700-900 in den großen Städten ist man in der Hölle, weil der Mieterkreis am höchsten ist.

Ich allein zahle ja auch eine exorbitant hohe Miete, das heißt aber nicht, dass ich das von meiner Freundin auch erwarte. Da wären wir ja auch bei den 3000€. Jeder, der mal in so einer Situation war, weiß, dass man dann mal genauer anfängt nachzurechnen. Und nicht damit prahlt, dass in seiner Stadt die Mieten so hoch sind.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Als jemand der sowohl schon mit 416€ netto im Monat, als auch mit 6k netto im Monat gelebt hat, kann ich über diesen Thread nur lachen.

Was stimmt ist, dass man 60k im Jahr und mehr auch ohne Studium erreichen kann. Allerdings trifft das nur auf die Top 1% der Nicht-Studierten zu. Von daher ist die Aussage, dass 60k für einen Akademiker zu wenig sind, schon mal Schwachsinn.

Ich war mit 22 mit meinem Bachelor fertig und hätte mich bis Mitte/Ende 20 problemlos Richtung 60-70k entwickelt. Entspannt bei 40h und sogar ohne Jobwechsel. Als Single mehr als ausreichend, zumal ich von meiner Frau auch erwarte, dass sie Geld nach Hause bringt (Kinder kriegen mal außen vor).

Das Problem ist nicht, dass alles heutzutage so teuer ist, sondern das die Ansprüche in den letzten 20 Jahren quasi explodiert sind. Und wer es dann nicht schafft, angemessen mit seinem Geld zu leben, der hat es auch nicht anders verdient. Es gibt genug Wege Geld einzusparen, ohne sich einschränken zu müssen oder "sein Ansehen zu verlieren" . Bloß das haben die Menschen in den letzten Jahrzehnten verlernt, seit es Dispo und Kreditkarte für alle gibt.

So ist es

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Das Ganze ist natürlich vom Vermögen abhängig. Wenn etwas vorhanden ist, reichen 60k. Aber ob es mein Anspruch ist mit Studium "nur" 60k zu verdienen...

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 24.02.2019:

Das Ganze ist natürlich vom Vermögen abhängig. Wenn etwas vorhanden ist, reichen 60k. Aber ob es mein Anspruch ist mit Studium "nur" 60k zu verdienen...

Oh du hast studiert und denkst, dass dich das irgendwie besonders macht?

Willkommen in der Realität, wo 50-60% eines Jahrgangs inzwischen studieren. Und weil sich das in den letzten Jahren kaum auf das Medianeinkommen ausgewirkt hat, gibt es anscheinend auch genug Akademiker, die weit entfernt von 60k verdienen.
Rechnet man mal Medizin, BWL, Jura, Ingenieurwesen und Informatik raus, liegt der Median auch bei Akademikern deutlich unter 60k.

Aber hey, wenn du in deinen besten Jahren ordentlich strampeln willst, nur um am Ende vielleicht 30% mehr zu verdienen (dank unserem Steuersystem bleibt dir davon eh nicht viel) dann kannst du das gerne machen. 60-70k kann jemand halbwegs smartes gut erreichen ohne dafür viel Privatleben opfern zu müssen. Darüber wird die Luft schnell dünn und der Tausch "Arbeitskraft gegen Geld" deutlich ineffizienter.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Das Problem ist das hier halt viele Single sind und gerade die sind von der gefühlten Armut am stärksten betroffen. Kinderreiche Familien haben die höchste Finanzkraft und das Ist auch kein Wunder. Man überlege nur wie es ist zu 4. mit 2 mal Kindergeld sowie 120k und sämtlichen Subventionen in einer 100m2 Wohnung oder als Single mit 60k sowie höher steuerlicher Belastung. Fun Fact: 4 von 5 die statistisch unter Armut fallen, sind Single.

Beschwerst du dich dich gerade darüber, dass zwei Personen mit zwei Einkommen einen höheren Lebensstandard erreicht können, als eine Person mit einem Einkommen?

Am stärksten betroffen sind alleinerziehende Mütter. Und das nicht nur gefühlt.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Hahahahahahaha.
Ich zahle über 2k für meine 2,5-Zimmer-Wohnung in München, und das ist noch der Mietpreis von vor 6 Jahren. Ich empfehle mal einen Besuch auf Immoscout.

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Da frag ich mich doch eher, ob du schon zur verdienenden Gesellschaft gehörst? 2k warm für 4 Zimmer musst du vielleicht in München blechen, und auch dort bringt es dich schon in die eher mittleren/gehobenen Mietwohnungen.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 24.02.2019:

Hahahahahahaha.
Ich zahle über 2k für meine 2,5-Zimmer-Wohnung in München, und das ist noch der Mietpreis von vor 6 Jahren. Ich empfehle mal einen Besuch auf Immoscout.

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Da frag ich mich doch eher, ob du schon zur verdienenden Gesellschaft gehörst? 2k warm für 4 Zimmer musst du vielleicht in München blechen, und auch dort bringt es dich schon in die eher mittleren/gehobenen Mietwohnungen.

Ok ich habe nachgeschaut, 2,5 Zimmer Wohnung in Trudering-Riem kostet 1,2k Warm. Was nun?

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Als jemand der unter ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist [...] Wir haben trotzdem alles zum Leben gehabt, 2 Autos und ne vernünftige Wohnung (85qm² wenn auch in einem der günstigeren Orte Deutschlands) und auch n Urlaub im Jahr war meistens möglich

Meine Damen und Herren, sie erleben hier kognitive Dissonanz par excellence.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 24.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Das Problem ist das hier halt viele Single sind und gerade die sind von der gefühlten Armut am stärksten betroffen. Kinderreiche Familien haben die höchste Finanzkraft und das Ist auch kein Wunder. Man überlege nur wie es ist zu 4. mit 2 mal Kindergeld sowie 120k und sämtlichen Subventionen in einer 100m2 Wohnung oder als Single mit 60k sowie höher steuerlicher Belastung. Fun Fact: 4 von 5 die statistisch unter Armut fallen, sind Single.

Beschwerst du dich dich gerade darüber, dass zwei Personen mit zwei Einkommen einen höheren Lebensstandard erreicht können, als eine Person mit einem Einkommen?

Am stärksten betroffen sind alleinerziehende Mütter. Und das nicht nur gefühlt.

Nein, keineswegs beschwere ich mich darüber. Im Gegenteil finde ich es sogar richtig, denn kinderreiche Familien sollten am meisten gefördert werden, da sie im Durchschnitt gesehen den höchsten Beitrag zu einer funktionierenden Gesellschaft liefern. Machen wir uns aber trotzdem nichts vor, 60k ist für einen Single immer noch gut. Unter 30k können wir mal darüber reden, das es so langsam kritisch wird.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Mal eine ganz einfache Rechnung:

Irgendwann wollt ihr nicht mehr zur Miete wohnen sondern eine ETW oder ein Haus im Grünen sollen her. Sagen wir mal das kostet 450.000 (dafür gibts MUC ein Wohnklo oder in einer Kleinstadt ein ordentliches aber nicht neues Haus, ist ja aber egal):

  • Kaufpreis inklusive Kaufnebenkosten: 500.000
  • Eigenkapital: 100.000 (musst also schon ein paar Jährchen gespart oder geerbt haben)
  • Darlehen: 400.000 (Zins 2%, Tilgung 3% (darunter wäre nicht seriös finanziert, selbst so dauert es 26 Jahre bis abbezahlt)
  • Rate an die Bank: 20.000 im Jahr bzw. 1.666,66 monatlich, dazu noch 300 Euro Wohnnebenkosten, schon bis zu bei über 2k fürs wohnen (warm).

Wesentlich darunter geht es wenn man Familie hat nun mal wirklich nicht. Wie soll man das mit 60k (dauerhaft) stemmen???

Und jetzt kommt nicht mit "meine Eltern konnten das vor 30 Jahren auch", denn damals gab es ein nettes Haus noch für 200.000 DM ;-)

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Mal eine ganz einfache Rechnung:

Irgendwann wollt ihr nicht mehr zur Miete wohnen sondern eine ETW oder ein Haus im Grünen sollen her. Sagen wir mal das kostet 450.000 (dafür gibts MUC ein Wohnklo oder in einer Kleinstadt ein ordentliches aber nicht neues Haus, ist ja aber egal):

  • Kaufpreis inklusive Kaufnebenkosten: 500.000
  • Eigenkapital: 100.000 (musst also schon ein paar Jährchen gespart oder geerbt haben)
  • Darlehen: 400.000 (Zins 2%, Tilgung 3% (darunter wäre nicht seriös finanziert, selbst so dauert es 26 Jahre bis abbezahlt)
  • Rate an die Bank: 20.000 im Jahr bzw. 1.666,66 monatlich, dazu noch 300 Euro Wohnnebenkosten, schon bis zu bei über 2k fürs wohnen (warm).

Wesentlich darunter geht es wenn man Familie hat nun mal wirklich nicht. Wie soll man das mit 60k (dauerhaft) stemmen???

Und jetzt kommt nicht mit "meine Eltern konnten das vor 30 Jahren auch", denn damals gab es ein nettes Haus noch für 200.000 DM ;-)

Jetzt hört doch bitte Mal mit der Inflation auf. Klar spielt die Inflation eine Rolle zukunftsorientiert und in der Retroperspektive. Diese aber dauerhaft als das schlagende Argument zu nennen betrachte ich als lächerlich. Bitte guckt euch neben der Inflation bzw. dem Ifo doch auch Mal die Gehaltsentwicklung der letzten Jahre an. Natürlich betrifft das nicht in dem Extrem jedem aber es kann nicht sein, dass 60k auf Grund der einseitigen Entwicklung DER Grund ist wieso der Betrag nix wert ist. Wenn wir von Inflation sprechen dann sprecht bitte auch davon, dass 60k damals eventuell nur 50k waren (Pauschslisierung)

Fakt ist zudem, dass sich keiner ein Haus an Punkt x kauft sondern über Jahre hinweg, sprich Zinsentwicklung etc. ist auch ein Punkt der immer vorhanden war und zur Zeit für uns positiv darsteht.

Bitte berichtigt mich

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Das Problem ist das hier halt viele Single sind und gerade die sind von der gefühlten Armut am stärksten betroffen. Kinderreiche Familien haben die höchste Finanzkraft und das Ist auch kein Wunder. Man überlege nur wie es ist zu 4. mit 2 mal Kindergeld sowie 120k und sämtlichen Subventionen in einer 100m2 Wohnung oder als Single mit 60k sowie höher steuerlicher Belastung. Fun Fact: 4 von 5 die statistisch unter Armut fallen, sind Single.´

jo genau.
ist ja auch nicht so, dass du pro kind mehr ausgibst als du jemals durch die kindergeld-peanuts oder irgendwelche miet-Subventionen "einnimmst". zumal du als singel dann auch keine 100qm wohnung brauchst.

der single wird immer kostengünstiger leben - das einzige argument was man so stehen lassen kann, ist der steuerrechtliche nachteil

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Nunja das bringt dir alles nichts, wenn du eine 4-5 Zimmer Wohnung in MUC, HH, FFM finanzieren darfst... warm bist du da jenseits der 2k (auch in Randgebieten..)
Spreche aus Erfahrung. Habe eine 3 Zimmer Wohnung mit meiner Freundin in MUC (65qm) und zahle warm 1700... und das war noch eine der günstigeren Wohnungen..

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Das Problem ist das hier halt viele Single sind und gerade die sind von der gefühlten Armut am stärksten betroffen. Kinderreiche Familien haben die höchste Finanzkraft und das Ist auch kein Wunder. Man überlege nur wie es ist zu 4. mit 2 mal Kindergeld sowie 120k und sämtlichen Subventionen in einer 100m2 Wohnung oder als Single mit 60k sowie höher steuerlicher Belastung. Fun Fact: 4 von 5 die statistisch unter Armut fallen, sind Single.´

jo genau.
ist ja auch nicht so, dass du pro kind mehr ausgibst als du jemals durch die kindergeld-peanuts oder irgendwelche miet-Subventionen "einnimmst". zumal du als singel dann auch keine 100qm wohnung brauchst.

der single wird immer kostengünstiger leben - das einzige argument was man so stehen lassen kann, ist der steuerrechtliche nachteil

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

60.000,- Euro wäre für mich ein Traum. Das zahlt mir in meiner Region leider niemand. die 41k die ich jetzt Arbeitgeber recht einig....naja, ich versuche es weiter....

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

und was genau hat das jetzt mit meinem kommentar zu tun?

zudem juckt es absolut niemanden, wenn man in münchen, königstein oder in LA malibu 2k miete zahlen muss. niemand wird gezwungen, in einer gnadenlos überteuerten stadt zu wohnen. abgesehen davon kenn ich genug Werkstudenten die in münchen arbeiten und von denen sind alle meilenweit von 60k p.a. entfernt.

ihr seid einfach nur übertrieben verwöhnt durch hohe standards und merkt es nicht.

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Nunja das bringt dir alles nichts, wenn du eine 4-5 Zimmer Wohnung in MUC, HH, FFM finanzieren darfst... warm bist du da jenseits der 2k (auch in Randgebieten..)
Spreche aus Erfahrung. Habe eine 3 Zimmer Wohnung mit meiner Freundin in MUC (65qm) und zahle warm 1700... und das war noch eine der günstigeren Wohnungen..

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Das Problem ist das hier halt viele Single sind und gerade die sind von der gefühlten Armut am stärksten betroffen. Kinderreiche Familien haben die höchste Finanzkraft und das Ist auch kein Wunder. Man überlege nur wie es ist zu 4. mit 2 mal Kindergeld sowie 120k und sämtlichen Subventionen in einer 100m2 Wohnung oder als Single mit 60k sowie höher steuerlicher Belastung. Fun Fact: 4 von 5 die statistisch unter Armut fallen, sind Single.´

jo genau.
ist ja auch nicht so, dass du pro kind mehr ausgibst als du jemals durch die kindergeld-peanuts oder irgendwelche miet-Subventionen "einnimmst". zumal du als singel dann auch keine 100qm wohnung brauchst.

der single wird immer kostengünstiger leben - das einzige argument was man so stehen lassen kann, ist der steuerrechtliche nachteil

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Klare Antwort: Nein.

Ich werde jetzt 25 und habe bei den Big4 mit Überstunden für das Gj 17/18 genau 67k verdient.. Das ist mir ehrlich gesagt jetzt schon zu wenig. Mal eben einen geilen Urlaub finanzieren etc. dauert doch schon länger. Mein materieller Traum ist zudem irgendwann ein 911er.

Ziel sind daher eigentlich 150k auf lange Sicht . Also entweder ewig Senior Manager mit top Bonus oder ein lukrativer Exit mit Entwicklungspotential.

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Wärt ihr langfristig mit 60.000-70.000 Euro Brutto Jahresgehalt zufrieden, wenn ihr einen tollen Job mit guter WLBalance hättet? Oder denkt ihr, dass sich dafür das Studium nicht gelohnt hätte?
Gibt es einen Mindestbetrag den ihr in euerem Leben verdienen möchtet?

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Es kamen doch vor kurzem mehrere zeitungsartikel raus, dass das mit dem "früher hat ein Haus nur X DMark gekostet" kompletter Schwachsinn ist?

Ich meine, dass unsere Eltern bzw. Großeltern viel sparsamer gelebt haben und sich der Lebenswohlstand in Deutschland extrem durch Erbe etc. verbessert hat. Zudem dürfte sich das Phänomen unserer Eltern (denke hier die meisten sind zwischen 20-30) eher mit dem Boom erklären, damals (90er) wurde ja z.T. für 7-8% finanziert und die Leute haben das gestemmt. Und damals (think of Opa) hat ein Haus vielleicht nur 200k Mark gekostet, aber der Lohn war auch geringer und die staatliche Förderung anders. (ja, Reallöhne sind nicht so schnell gestiegen, weiß ich auch)

Ich glaube, die meisten hier haben keine Ahnung über die Ausmaße des Konsumverzichts unserer Eltern und besonders Großeltern.

Das Haus war früher DAS Ziel. Oft blieb Mutti dann eben nicht Zuhause sondern fuhr nebenbei zum Putzen und es wurde auf alles verzichtet. Die Bevölkerung ist einfach nur verwöhnter geworden und an viel mehr Konsum gebunden. Die Menschen leben hier viel stärker im kleinen Konsumpump. Damals wurde nicht die 10k Küche, der Oled 60 Zoll und drei Iphones finanziert sondern eben NUR das Haus. Da gab es Essen, Kleidung und Wohnen. Die meisten Mädchen konnten eben keine vier Babyborn haben sondern es gab die Premiumpuppe gebraucht zu weihnachten. In der Nachbarschaft von meinem Vater gab es zwei Familien mit TV, wo alle aus der Gegend die WM vor den Fenstern verfolgt haben. Teure Urlaube kamen für die meisten auch nicht in Frage, sondern da ging es mit dem Wohnwagen oder Auto und Zelt wenn überhaupt an die Ostsee. Gearbeitet wurde meistens an 6 Tagen die Woche und handwerkliche Ausbesserungen am Haus wurden selber vorgenommen.

Der Deutsche ist als Mitglied einer Industrienation einfach nur ein verwöhnter Erbe geworden, der ALLES auf einmal möchte und sich immer mehr dem auf pump lebenden Amerikaner annähert. Deswegen ist ein Haus heute schwerer zu finanzieren, weil die meisten alles haben wollen, obwohl sie es nicht brauchen.

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Mal eine ganz einfache Rechnung:

Irgendwann wollt ihr nicht mehr zur Miete wohnen sondern eine ETW oder ein Haus im Grünen sollen her. Sagen wir mal das kostet 450.000 (dafür gibts MUC ein Wohnklo oder in einer Kleinstadt ein ordentliches aber nicht neues Haus, ist ja aber egal):

  • Kaufpreis inklusive Kaufnebenkosten: 500.000
  • Eigenkapital: 100.000 (musst also schon ein paar Jährchen gespart oder geerbt haben)
  • Darlehen: 400.000 (Zins 2%, Tilgung 3% (darunter wäre nicht seriös finanziert, selbst so dauert es 26 Jahre bis abbezahlt)
  • Rate an die Bank: 20.000 im Jahr bzw. 1.666,66 monatlich, dazu noch 300 Euro Wohnnebenkosten, schon bis zu bei über 2k fürs wohnen (warm).

Wesentlich darunter geht es wenn man Familie hat nun mal wirklich nicht. Wie soll man das mit 60k (dauerhaft) stemmen???

Und jetzt kommt nicht mit "meine Eltern konnten das vor 30 Jahren auch", denn damals gab es ein nettes Haus noch für 200.000 DM ;-)

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Danke für diesen Post, 100% Zustimmung. Das ist genau das, was mir meine Eltern trotzdem auch immer vor Auge halten. (Obwohl sie aufgrund von Selbstständigkeit im Handwerk auch immer genug Geld hatten)

Die Gesellschaft hat sich halt einfach zu einer enormen Konsum Gesellschaft gewandelt. Mittlerweile müssen es halt bei jedem immer gleich 3 Wochen USA Urlaub, 1x Skiurlaub, 2x Städetrip und 1 Woche Dubai im Jahr sein, anstatt urlaubstechnisch vielleicht mal etwas kürzer zu treten. Dazu natürlich dauernd neues Handy, 3x im Monat groß essen gehen, aufgrund der Urbanisierung natürlich eine 2-3 Zimmer Wohnung in zentraler Stadtlage für 1200 € Miete und ein Auto will man ja auch noch haben.

Dann ist klar, dass 60k evtl. etwas eng werden können. Versteht mich nicht falsch, bin auch eher so der Hedonist der sich gerne mal gönnt. Aber generell sollte man sich halt mal den eigenen Konsum vor Augen halten und überlegen ob man das wirklich alles braucht.

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Es kamen doch vor kurzem mehrere zeitungsartikel raus, dass das mit dem "früher hat ein Haus nur X DMark gekostet" kompletter Schwachsinn ist?

Ich meine, dass unsere Eltern bzw. Großeltern viel sparsamer gelebt haben und sich der Lebenswohlstand in Deutschland extrem durch Erbe etc. verbessert hat. Zudem dürfte sich das Phänomen unserer Eltern (denke hier die meisten sind zwischen 20-30) eher mit dem Boom erklären, damals (90er) wurde ja z.T. für 7-8% finanziert und die Leute haben das gestemmt. Und damals (think of Opa) hat ein Haus vielleicht nur 200k Mark gekostet, aber der Lohn war auch geringer und die staatliche Förderung anders. (ja, Reallöhne sind nicht so schnell gestiegen, weiß ich auch)

Ich glaube, die meisten hier haben keine Ahnung über die Ausmaße des Konsumverzichts unserer Eltern und besonders Großeltern.

Das Haus war früher DAS Ziel. Oft blieb Mutti dann eben nicht Zuhause sondern fuhr nebenbei zum Putzen und es wurde auf alles verzichtet. Die Bevölkerung ist einfach nur verwöhnter geworden und an viel mehr Konsum gebunden. Die Menschen leben hier viel stärker im kleinen Konsumpump. Damals wurde nicht die 10k Küche, der Oled 60 Zoll und drei Iphones finanziert sondern eben NUR das Haus. Da gab es Essen, Kleidung und Wohnen. Die meisten Mädchen konnten eben keine vier Babyborn haben sondern es gab die Premiumpuppe gebraucht zu weihnachten. In der Nachbarschaft von meinem Vater gab es zwei Familien mit TV, wo alle aus der Gegend die WM vor den Fenstern verfolgt haben. Teure Urlaube kamen für die meisten auch nicht in Frage, sondern da ging es mit dem Wohnwagen oder Auto und Zelt wenn überhaupt an die Ostsee. Gearbeitet wurde meistens an 6 Tagen die Woche und handwerkliche Ausbesserungen am Haus wurden selber vorgenommen.

Der Deutsche ist als Mitglied einer Industrienation einfach nur ein verwöhnter Erbe geworden, der ALLES auf einmal möchte und sich immer mehr dem auf pump lebenden Amerikaner annähert. Deswegen ist ein Haus heute schwerer zu finanzieren, weil die meisten alles haben wollen, obwohl sie es nicht brauchen.

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Mal eine ganz einfache Rechnung:

Irgendwann wollt ihr nicht mehr zur Miete wohnen sondern eine ETW oder ein Haus im Grünen sollen her. Sagen wir mal das kostet 450.000 (dafür gibts MUC ein Wohnklo oder in einer Kleinstadt ein ordentliches aber nicht neues Haus, ist ja aber egal):

  • Kaufpreis inklusive Kaufnebenkosten: 500.000
  • Eigenkapital: 100.000 (musst also schon ein paar Jährchen gespart oder geerbt haben)
  • Darlehen: 400.000 (Zins 2%, Tilgung 3% (darunter wäre nicht seriös finanziert, selbst so dauert es 26 Jahre bis abbezahlt)
  • Rate an die Bank: 20.000 im Jahr bzw. 1.666,66 monatlich, dazu noch 300 Euro Wohnnebenkosten, schon bis zu bei über 2k fürs wohnen (warm).

Wesentlich darunter geht es wenn man Familie hat nun mal wirklich nicht. Wie soll man das mit 60k (dauerhaft) stemmen???

Und jetzt kommt nicht mit "meine Eltern konnten das vor 30 Jahren auch", denn damals gab es ein nettes Haus noch für 200.000 DM ;-)

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Von 60k / Jahr kann man leben, mehr aber auch nicht. Das reicht mir definitiv nicht, ich möchte mir auch langfristig eine Zukunft aufbauen und dafür braucht man nunmal Geld.

Bei 60k hat man ~3k netto, ich bin recht sparsam und könnte von 1,5k problemlos leben, bleiben 1,5k, die man monatlich ansparen kann. Sind 18k / Jahr. Den Großteil muss man beim heutigen Rentensystem sowieso in die private Vorsorge stecken, bleiben ein paar tausend Euro pro Jahr für größere Anschaffungen, viel Spaß damit.

Ne du, lass mal, 60k sind definitiv nichts für mich. Vielleicht in ein paar Jahren wenn ich genug auf die Seite gelegt habe.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Was ein bullshit ..

Bullshit, ja ja. Man merkt dass Du noch nicht zur verdienenden Gesellschaft gehörst sondern noch zur Schule oder zur Uni gehst. 60k sind so 3k netto. Für eine angemessene Wohnung für 4 Personen sind warm schnell 2k weg, genausoviel brauchst Du noch mal für die Lebenshaltung, dann noch Auto, Versicherungen, Altersvorsorge etc.

Kannst halt schlecht mit der gesamten Family auf Dauer in die Mensa gehen und in der WG leben ;-)

Ja ja, man merkt dass du einfach komplett realitätsfern lebst 2k warm für eine Bude? Kein wunder dass du Geldverbrennungsmaschine nicht mit 60k auskommst, geh zurück in deine BWL Vorlesung schreib nen ordentlichen Abschluss und dann komm im Berufsleben an, dann reden wir weiter :=)

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Es kamen doch vor kurzem mehrere zeitungsartikel raus, dass das mit dem "früher hat ein Haus nur X DMark gekostet" kompletter Schwachsinn ist?

Ich meine, dass unsere Eltern bzw. Großeltern viel sparsamer gelebt haben und sich der Lebenswohlstand in Deutschland extrem durch Erbe etc. verbessert hat. Zudem dürfte sich das Phänomen unserer Eltern (denke hier die meisten sind zwischen 20-30) eher mit dem Boom erklären, damals (90er) wurde ja z.T. für 7-8% finanziert und die Leute haben das gestemmt. Und damals (think of Opa) hat ein Haus vielleicht nur 200k Mark gekostet, aber der Lohn war auch geringer und die staatliche Förderung anders. (ja, Reallöhne sind nicht so schnell gestiegen, weiß ich auch)

Ich glaube, die meisten hier haben keine Ahnung über die Ausmaße des Konsumverzichts unserer Eltern und besonders Großeltern.

Das Haus war früher DAS Ziel. Oft blieb Mutti dann eben nicht Zuhause sondern fuhr nebenbei zum Putzen und es wurde auf alles verzichtet. Die Bevölkerung ist einfach nur verwöhnter geworden und an viel mehr Konsum gebunden. Die Menschen leben hier viel stärker im kleinen Konsumpump. Damals wurde nicht die 10k Küche, der Oled 60 Zoll und drei Iphones finanziert sondern eben NUR das Haus. Da gab es Essen, Kleidung und Wohnen. Die meisten Mädchen konnten eben keine vier Babyborn haben sondern es gab die Premiumpuppe gebraucht zu weihnachten. In der Nachbarschaft von meinem Vater gab es zwei Familien mit TV, wo alle aus der Gegend die WM vor den Fenstern verfolgt haben. Teure Urlaube kamen für die meisten auch nicht in Frage, sondern da ging es mit dem Wohnwagen oder Auto und Zelt wenn überhaupt an die Ostsee. Gearbeitet wurde meistens an 6 Tagen die Woche und handwerkliche Ausbesserungen am Haus wurden selber vorgenommen.

So ist es wir wurden sehr sparsam erzogen. Mein Vater hat mit seinen Eltern auf vorhandenen Grundstück das Haus gebaut. Während er meine Mutter kennengelernt hat. Der Großteil in Eigenleistung, er selbst Elektromeister. Im Urlaub ging es mit dem Auto zu fünft. Kein Pauschalurlaub, sondern z.B. nach Ungarn, Kroatien oder Italien. Unterkunft wurde vor Ort gesucht.

Mein Vater war Alleinverdiener. Meine Mutter hat später noch halbtags gearbeitet. Ich glaube mein Vater und meine Mutter hatten sich für das Haus kaum verschuldet, keine 5 Jahre.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Von 60k / Jahr kann man leben, mehr aber auch nicht. Das reicht mir definitiv nicht, ich möchte mir auch langfristig eine Zukunft aufbauen und dafür braucht man nunmal Geld.

Bei 60k hat man ~3k netto, ich bin recht sparsam und könnte von 1,5k problemlos leben, bleiben 1,5k, die man monatlich ansparen kann. Sind 18k / Jahr. Den Großteil muss man beim heutigen Rentensystem sowieso in die private Vorsorge stecken, bleiben ein paar tausend Euro pro Jahr für größere Anschaffungen, viel Spaß damit.

Ne du, lass mal, 60k sind definitiv nichts für mich. Vielleicht in ein paar Jahren wenn ich genug auf die Seite gelegt habe.

Dann liegt das halt an deinen Zielen und nicht am Geld, wenn ich Porsche Fahren will und fürs Alter gerne 2 Häuser reichen 60k nicht, das will aber auch nicht jeder.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Viele haben hier eine seltsame Vorstellung davon, was man als Angestellter mal verdienen wird. Ich glaube mal gelesen zu haben dass als BWLer 70k im Median drin sind mit 20 Jahren BE.

Viele Akademiker wie Ingenieure, Physiker, SoWi, GeWi liegen sogar noch darunter. Lediglich Mediziner verdienen noch mehr. Jetzt kann man natürlich sagen das man auch 150k verdienen kann aber dann muss man dafür auch entsprechend leisten (T1/T2 UB) und hat mit Mitte 40 den Herzkasper. Sprich man muss die frühere Berufsunfähigkeit, durch einen höheren Verdienst kompensieren. ;)

Selbst die Spitzenverdiener bei IGM/Dax, bekommen mit einer normalen Stundenwoche im Höchstfall 100k. Man sollte wohl eher lernen mit dem auszukommen, was man hat bzw. froh sein über den relativ hohen Verdienst, denn in solchen Gefilden zählt man schon zu den Top 3-10%.

Ansonsten bleiben nur Unternehmer welche natürlich die Top Verdiener sind.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

60k pro Jahr bei einer 40 Stunden Woche fänd ich gar nicht mal so schlecht.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Von 60k / Jahr kann man leben, mehr aber auch nicht. Das reicht mir definitiv nicht, ich möchte mir auch langfristig eine Zukunft aufbauen und dafür braucht man nunmal Geld.

Bei 60k hat man ~3k netto, ich bin recht sparsam und könnte von 1,5k problemlos leben, bleiben 1,5k, die man monatlich ansparen kann. Sind 18k / Jahr. Den Großteil muss man beim heutigen Rentensystem sowieso in die private Vorsorge stecken, bleiben ein paar tausend Euro pro Jahr für größere Anschaffungen, viel Spaß damit.

Ne du, lass mal, 60k sind definitiv nichts für mich. Vielleicht in ein paar Jahren wenn ich genug auf die Seite gelegt habe.

Dann liegt das halt an deinen Zielen und nicht am Geld, wenn ich Porsche Fahren will und fürs Alter gerne 2 Häuser reichen 60k nicht, das will aber auch nicht jeder.

Mir ist der Porsche doch auch egal, aber ich würde meinen Kindern gerne etwas bieten können und mich im Alter nicht auf staatliche Hilfe angewiesen sein (da ich damit rechne, dass es diese nicht ausreichend geben wird). Ist das zu viel verlangt?

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Hängt davon ab welchen Weg ich einschlage. Wenn ich nach dem Studium chillig in KMU im Controlling meine 38,5h Woche schiebe und das mein Leben lang, werde ich die 60k dankend annehmen. Läuft es aber darauf hinaus, dass ich ins Tax gehe, bei 50h Woche dann auch noch auf das Examen lernen kann und selbst in gehobenem Alter noch intensiv Weiterbildung betreiben muss, dann erwarte ich mir mit der Zeit wohl eher 100k. Mehr muss es aber dann wirklich nicht sein.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Wenn Du Westdeutschland meinst, dann verwechselst Du hier die Elterngeneration mit den Großeltern. Wer in den 1980ern und 1990ern ins Berufsleben eingetreten ist, musste nicht auf Lifestyle verzichten. Fliegen war anfangs noch teurer, aber schon in den 1990ern konnte man für 450 DM nach Miami und zurück fliegen. Eine Woche Gran Canria in den 1980ern 500 DM inkl. Flug und Unterkunft. Da musste man wirklich auf nichts verzichten. Das haben auch Studenten gemacht. Ein Charterflug in die USA in den 1960ern kostete schon mal 3.000 DM pro Person. Zu der Zeit waren auch die Fernseher noch teuer, über 1.000 DM. Deshalb traf man sich anfangs der 1960 bei Bekannten zum Fernsehen. In den 1980ern hatte jeder einen Fernseher. Ein freistehendes Haus in den 1970ern im Ballungsgebiet war ab 200k DM zu haben. In gehobener Wohnlage kostete dann ein Reihenhaus in den 1990ern schon mal über 600k DM. 1990 wurde zu 10% finanziert! In späteren Jahren sind dann einige mit ihren Immobilien pleite gegangen. Das was Du so beschreibst könnte aber der Lifestyle in der ehemaligen DDR gewesen sein??

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Es kamen doch vor kurzem mehrere zeitungsartikel raus, dass das mit dem "früher hat ein Haus nur X DMark gekostet" kompletter Schwachsinn ist?

Ich meine, dass unsere Eltern bzw. Großeltern viel sparsamer gelebt haben und sich der Lebenswohlstand in Deutschland extrem durch Erbe etc. verbessert hat. Zudem dürfte sich das Phänomen unserer Eltern (denke hier die meisten sind zwischen 20-30) eher mit dem Boom erklären, damals (90er) wurde ja z.T. für 7-8% finanziert und die Leute haben das gestemmt. Und damals (think of Opa) hat ein Haus vielleicht nur 200k Mark gekostet, aber der Lohn war auch geringer und die staatliche Förderung anders. (ja, Reallöhne sind nicht so schnell gestiegen, weiß ich auch)

Ich glaube, die meisten hier haben keine Ahnung über die Ausmaße des Konsumverzichts unserer Eltern und besonders Großeltern.

Das Haus war früher DAS Ziel. Oft blieb Mutti dann eben nicht Zuhause sondern fuhr nebenbei zum Putzen und es wurde auf alles verzichtet. Die Bevölkerung ist einfach nur verwöhnter geworden und an viel mehr Konsum gebunden. Die Menschen leben hier viel stärker im kleinen Konsumpump. Damals wurde nicht die 10k Küche, der Oled 60 Zoll und drei Iphones finanziert sondern eben NUR das Haus. Da gab es Essen, Kleidung und Wohnen. Die meisten Mädchen konnten eben keine vier Babyborn haben sondern es gab die Premiumpuppe gebraucht zu weihnachten. In der Nachbarschaft von meinem Vater gab es zwei Familien mit TV, wo alle aus der Gegend die WM vor den Fenstern verfolgt haben. Teure Urlaube kamen für die meisten auch nicht in Frage, sondern da ging es mit dem Wohnwagen oder Auto und Zelt wenn überhaupt an die Ostsee. Gearbeitet wurde meistens an 6 Tagen die Woche und handwerkliche Ausbesserungen am Haus wurden selber vorgenommen.

Der Deutsche ist als Mitglied einer Industrienation einfach nur ein verwöhnter Erbe geworden, der ALLES auf einmal möchte und sich immer mehr dem auf pump lebenden Amerikaner annähert. Deswegen ist ein Haus heute schwerer zu finanzieren, weil die meisten alles haben wollen, obwohl sie es nicht brauchen.

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Mal eine ganz einfache Rechnung:

Irgendwann wollt ihr nicht mehr zur Miete wohnen sondern eine ETW oder ein Haus im Grünen sollen her. Sagen wir mal das kostet 450.000 (dafür gibts MUC ein Wohnklo oder in einer Kleinstadt ein ordentliches aber nicht neues Haus, ist ja aber egal):

  • Kaufpreis inklusive Kaufnebenkosten: 500.000
  • Eigenkapital: 100.000 (musst also schon ein paar Jährchen gespart oder geerbt haben)
  • Darlehen: 400.000 (Zins 2%, Tilgung 3% (darunter wäre nicht seriös finanziert, selbst so dauert es 26 Jahre bis abbezahlt)
  • Rate an die Bank: 20.000 im Jahr bzw. 1.666,66 monatlich, dazu noch 300 Euro Wohnnebenkosten, schon bis zu bei über 2k fürs wohnen (warm).

Wesentlich darunter geht es wenn man Familie hat nun mal wirklich nicht. Wie soll man das mit 60k (dauerhaft) stemmen???

Und jetzt kommt nicht mit "meine Eltern konnten das vor 30 Jahren auch", denn damals gab es ein nettes Haus noch für 200.000 DM ;-)

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Wer beim Dax die normale Arbeitszeit ableistet, wird da kein Spitzenverdiener. Unser Bereichsleiter war um 7:00 im Büro und ist abends um 19:00 gegangen.

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Viele haben hier eine seltsame Vorstellung davon, was man als Angestellter mal verdienen wird. Ich glaube mal gelesen zu haben dass als BWLer 70k im Median drin sind mit 20 Jahren BE.

Viele Akademiker wie Ingenieure, Physiker, SoWi, GeWi liegen sogar noch darunter. Lediglich Mediziner verdienen noch mehr. Jetzt kann man natürlich sagen das man auch 150k verdienen kann aber dann muss man dafür auch entsprechend leisten (T1/T2 UB) und hat mit Mitte 40 den Herzkasper. Sprich man muss die frühere Berufsunfähigkeit, durch einen höheren Verdienst kompensieren. ;)

Selbst die Spitzenverdiener bei IGM/Dax, bekommen mit einer normalen Stundenwoche im Höchstfall 100k. Man sollte wohl eher lernen mit dem auszukommen, was man hat bzw. froh sein über den relativ hohen Verdienst, denn in solchen Gefilden zählt man schon zu den Top 3-10%.

Ansonsten bleiben nur Unternehmer welche natürlich die Top Verdiener sind.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 24.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Als jemand der unter ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist [...] Wir haben trotzdem alles zum Leben gehabt, 2 Autos und ne vernünftige Wohnung (85qm² wenn auch in einem der günstigeren Orte Deutschlands) und auch n Urlaub im Jahr war meistens möglich

Meine Damen und Herren, sie erleben hier kognitive Dissonanz par excellence.

Unterstell niemanden kongitive Dissonanz, nur damit du mal n schlaues Wort in nem Internetforum benutzen kannst, um dich zu profilieren :)

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 26.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Von 60k / Jahr kann man leben, mehr aber auch nicht. Das reicht mir definitiv nicht, ich möchte mir auch langfristig eine Zukunft aufbauen und dafür braucht man nunmal Geld.

Bei 60k hat man ~3k netto, ich bin recht sparsam und könnte von 1,5k problemlos leben, bleiben 1,5k, die man monatlich ansparen kann. Sind 18k / Jahr. Den Großteil muss man beim heutigen Rentensystem sowieso in die private Vorsorge stecken, bleiben ein paar tausend Euro pro Jahr für größere Anschaffungen, viel Spaß damit.

Ne du, lass mal, 60k sind definitiv nichts für mich. Vielleicht in ein paar Jahren wenn ich genug auf die Seite gelegt habe.

Dann liegt das halt an deinen Zielen und nicht am Geld, wenn ich Porsche Fahren will und fürs Alter gerne 2 Häuser reichen 60k nicht, das will aber auch nicht jeder.

Mir ist der Porsche doch auch egal, aber ich würde meinen Kindern gerne etwas bieten können und mich im Alter nicht auf staatliche Hilfe angewiesen sein (da ich damit rechne, dass es diese nicht ausreichend geben wird). Ist das zu viel verlangt?

Wenn du mit 60k keine ausreichende Altersvorsorge schaffst, bist du wohl mehr Winf als BWLer. Zudem, was sollen die ca. 95% sagen, die weniger als du verdienen. Die schaffen es trotzdem nicht in Altersarmut zu leben.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

und was genau hat das jetzt mit meinem kommentar zu tun?

zudem juckt es absolut niemanden, wenn man in münchen, königstein oder in LA malibu 2k miete zahlen muss.

Königstein im Taunus? Warst du mal dort? Hast du dort mal den Mietwohnungsbestand gesehen?

Ja, an den Ortsrändern stehen durch ansehnliche (immer noch) Einfamilienhäuser (allerdings nicht vergleichbar mit Elbchaussee, Blankenese, Grünwald). Aber im Ortskern, dort wo die Mehrfamilienhäuser stehen, da geht es nun wirklich eher bescheiden zu.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Als Single geht das natürlich mit 60k brutto, aber um eine Familie zu ernähren brauchst Du so um die 5.500 netto. Entweder stemmst Du die alleine, dann reichen 60k brutto natürlich nicht oder (wie in den meisten Fällen) beide Partner arbeiten. Wenn dann beide 60k brutto haben, dann könnte es klappen.

Was ein bullshit ..

Bullshit, ja ja. Man merkt dass Du noch nicht zur verdienenden Gesellschaft gehörst sondern noch zur Schule oder zur Uni gehst. 60k sind so 3k netto. Für eine angemessene Wohnung für 4 Personen sind warm schnell 2k weg, genausoviel brauchst Du noch mal für die Lebenshaltung, dann noch Auto, Versicherungen, Altersvorsorge etc.

Kannst halt schlecht mit der gesamten Family auf Dauer in die Mensa gehen und in der WG leben ;-)

Ja ja, man merkt dass du einfach komplett realitätsfern lebst 2k warm für eine Bude? Kein wunder dass du Geldverbrennungsmaschine nicht mit 60k auskommst, geh zurück in deine BWL Vorlesung schreib nen ordentlichen Abschluss und dann komm im Berufsleben an, dann reden wir weiter :=)

Ich hatte Dir und den anderen ja oben bereits unsere Finanzierungsdetails mal beispielhaft dargelegt. Da siehst Du dass selbst bei sehr günstigen Umständen (100k EK, Zinsen unter 2% fest für 15 Jahre etc) eine monatliche Rate von 1.666 an die Bank geht, dazu die Wohnnebenkosten. Das sind dann insgesamt 2,1 bis 2,2k. Was soll daran realitätsfern sein?

Du lebst bestimmt noch in einem ein-Zimmer Studentenappartment. Schau dich mal um, was man für Eigentumswohnungen und Häuser so ausgeben muss. Daqnn siehst Du dass meine 450k ein echtes Schnäppchen waren.

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

An den 911er Poster: Und wenn du den hast bist du glücklicher? Bist ganz schön naiv.

Übrigens braucht ihr euch keine Sorgen machen, bei 2% Inflation sind eure 60k schon in 20 Jahren auf ein Gehalt von 89k angewachsen ;)
Wenn ihr in Rente geht sogar 132k!

antworten
WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Bitte Beitrag ordentlich lesen. Ich meine natürlich Westdeutschland und wie du in dem Beitrag auch sehen kannst, wird durchaus zwischen Eltern und Großeltern differenziert..

Wo sind die Zahlen her? Die passen vorne und hinten nicht. In den 90ern und späten 80ern war der Verzicht natürlich nicht in der Form vorhanden, wie in den 60ern und 70ern. Aber er war da. Und nein: Nicht jeder konnte eben mal nach GC o.ä. fliegen sondern auf sowas wurde auch schon mal zwei Jahre gespart.

Aber jetzt bitte konkret: Woher die Zahlen?

WiWi Gast schrieb am 26.02.2019:

Wenn Du Westdeutschland meinst, dann verwechselst Du hier die Elterngeneration mit den Großeltern. Wer in den 1980ern und 1990ern ins Berufsleben eingetreten ist, musste nicht auf Lifestyle verzichten. Fliegen war anfangs noch teurer, aber schon in den 1990ern konnte man für 450 DM nach Miami und zurück fliegen. Eine Woche Gran Canria in den 1980ern 500 DM inkl. Flug und Unterkunft. Da musste man wirklich auf nichts verzichten. Das haben auch Studenten gemacht. Ein Charterflug in die USA in den 1960ern kostete schon mal 3.000 DM pro Person. Zu der Zeit waren auch die Fernseher noch teuer, über 1.000 DM. Deshalb traf man sich anfangs der 1960 bei Bekannten zum Fernsehen. In den 1980ern hatte jeder einen Fernseher. Ein freistehendes Haus in den 1970ern im Ballungsgebiet war ab 200k DM zu haben. In gehobener Wohnlage kostete dann ein Reihenhaus in den 1990ern schon mal über 600k DM. 1990 wurde zu 10% finanziert! In späteren Jahren sind dann einige mit ihren Immobilien pleite gegangen. Das was Du so beschreibst könnte aber der Lifestyle in der ehemaligen DDR gewesen sein??

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Es kamen doch vor kurzem mehrere zeitungsartikel raus, dass das mit dem "früher hat ein Haus nur X DMark gekostet" kompletter Schwachsinn ist?

Ich meine, dass unsere Eltern bzw. Großeltern viel sparsamer gelebt haben und sich der Lebenswohlstand in Deutschland extrem durch Erbe etc. verbessert hat. Zudem dürfte sich das Phänomen unserer Eltern (denke hier die meisten sind zwischen 20-30) eher mit dem Boom erklären, damals (90er) wurde ja z.T. für 7-8% finanziert und die Leute haben das gestemmt. Und damals (think of Opa) hat ein Haus vielleicht nur 200k Mark gekostet, aber der Lohn war auch geringer und die staatliche Förderung anders. (ja, Reallöhne sind nicht so schnell gestiegen, weiß ich auch)

Ich glaube, die meisten hier haben keine Ahnung über die Ausmaße des Konsumverzichts unserer Eltern und besonders Großeltern.

Das Haus war früher DAS Ziel. Oft blieb Mutti dann eben nicht Zuhause sondern fuhr nebenbei zum Putzen und es wurde auf alles verzichtet. Die Bevölkerung ist einfach nur verwöhnter geworden und an viel mehr Konsum gebunden. Die Menschen leben hier viel stärker im kleinen Konsumpump. Damals wurde nicht die 10k Küche, der Oled 60 Zoll und drei Iphones finanziert sondern eben NUR das Haus. Da gab es Essen, Kleidung und Wohnen. Die meisten Mädchen konnten eben keine vier Babyborn haben sondern es gab die Premiumpuppe gebraucht zu weihnachten. In der Nachbarschaft von meinem Vater gab es zwei Familien mit TV, wo alle aus der Gegend die WM vor den Fenstern verfolgt haben. Teure Urlaube kamen für die meisten auch nicht in Frage, sondern da ging es mit dem Wohnwagen oder Auto und Zelt wenn überhaupt an die Ostsee. Gearbeitet wurde meistens an 6 Tagen die Woche und handwerkliche Ausbesserungen am Haus wurden selber vorgenommen.

Der Deutsche ist als Mitglied einer Industrienation einfach nur ein verwöhnter Erbe geworden, der ALLES auf einmal möchte und sich immer mehr dem auf pump lebenden Amerikaner annähert. Deswegen ist ein Haus heute schwerer zu finanzieren, weil die meisten alles haben wollen, obwohl sie es nicht brauchen.

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Mal eine ganz einfache Rechnung:

Irgendwann wollt ihr nicht mehr zur Miete wohnen sondern eine ETW oder ein Haus im Grünen sollen her. Sagen wir mal das kostet 450.000 (dafür gibts MUC ein Wohnklo oder in einer Kleinstadt ein ordentliches aber nicht neues Haus, ist ja aber egal):

  • Kaufpreis inklusive Kaufnebenkosten: 500.000
  • Eigenkapital: 100.000 (musst also schon ein paar Jährchen gespart oder geerbt haben)
  • Darlehen: 400.000 (Zins 2%, Tilgung 3% (darunter wäre nicht seriös finanziert, selbst so dauert es 26 Jahre bis abbezahlt)
  • Rate an die Bank: 20.000 im Jahr bzw. 1.666,66 monatlich, dazu noch 300 Euro Wohnnebenkosten, schon bis zu bei über 2k fürs wohnen (warm).

Wesentlich darunter geht es wenn man Familie hat nun mal wirklich nicht. Wie soll man das mit 60k (dauerhaft) stemmen???

Und jetzt kommt nicht mit "meine Eltern konnten das vor 30 Jahren auch", denn damals gab es ein nettes Haus noch für 200.000 DM ;-)

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Machen wir uns nichts vor aber 60k für einen Angestellten ist viel. Man darf auch nicht vergessen das es das Sammelbecken für die ist, die nicht viel aus sich gemacht haben. Ansonsten wird man selbstständig. Ist überall so, Ärzte sehen das Krankenhaus auch nur als zwischenstation für den Facharzt.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 26.02.2019:

Von 60k / Jahr kann man leben, mehr aber auch nicht. Das reicht mir definitiv nicht, ich möchte mir auch langfristig eine Zukunft aufbauen und dafür braucht man nunmal Geld.

Bei 60k hat man ~3k netto, ich bin recht sparsam und könnte von 1,5k problemlos leben, bleiben 1,5k, die man monatlich ansparen kann. Sind 18k / Jahr. Den Großteil muss man beim heutigen Rentensystem sowieso in die private Vorsorge stecken, bleiben ein paar tausend Euro pro Jahr für größere Anschaffungen, viel Spaß damit.

Ne du, lass mal, 60k sind definitiv nichts für mich. Vielleicht in ein paar Jahren wenn ich genug auf die Seite gelegt habe.

Dann liegt das halt an deinen Zielen und nicht am Geld, wenn ich Porsche Fahren will und fürs Alter gerne 2 Häuser reichen 60k nicht, das will aber auch nicht jeder.

Mir ist der Porsche doch auch egal, aber ich würde meinen Kindern gerne etwas bieten können und mich im Alter nicht auf staatliche Hilfe angewiesen sein (da ich damit rechne, dass es diese nicht ausreichend geben wird). Ist das zu viel verlangt?

Wenn du mit 60k keine ausreichende Altersvorsorge schaffst, bist du wohl mehr Winf als BWLer. Zudem, was sollen die ca. 95% sagen, die weniger als du verdienen. Die schaffen es trotzdem nicht in Altersarmut zu leben.

Ich bin tatsächlich kein BWLer, anders könnte ich wohl kaum zum Einstieg bereits deutlich mehr als 60k bei bequemen 40h verdienen. :)

Wie gesagt, ich will nicht nur gerade so zurechtkommen, sondern mir was aufbauen, da reichen 18k / Jahr nicht.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 26.02.2019:

Von 60k / Jahr kann man leben, mehr aber auch nicht. Das reicht mir definitiv nicht, ich möchte mir auch langfristig eine Zukunft aufbauen und dafür braucht man nunmal Geld.

Bei 60k hat man ~3k netto, ich bin recht sparsam und könnte von 1,5k problemlos leben, bleiben 1,5k, die man monatlich ansparen kann. Sind 18k / Jahr. Den Großteil muss man beim heutigen Rentensystem sowieso in die private Vorsorge stecken, bleiben ein paar tausend Euro pro Jahr für größere Anschaffungen, viel Spaß damit.

Ne du, lass mal, 60k sind definitiv nichts für mich. Vielleicht in ein paar Jahren wenn ich genug auf die Seite gelegt habe.

Dann liegt das halt an deinen Zielen und nicht am Geld, wenn ich Porsche Fahren will und fürs Alter gerne 2 Häuser reichen 60k nicht, das will aber auch nicht jeder.

Mir ist der Porsche doch auch egal, aber ich würde meinen Kindern gerne etwas bieten können und mich im Alter nicht auf staatliche Hilfe angewiesen sein (da ich damit rechne, dass es diese nicht ausreichend geben wird). Ist das zu viel verlangt?

Wenn du mit 60k keine ausreichende Altersvorsorge schaffst, bist du wohl mehr Winf als BWLer. Zudem, was sollen die ca. 95% sagen, die weniger als du verdienen. Die schaffen es trotzdem nicht in Altersarmut zu leben.

Ich bin tatsächlich kein BWLer, anders könnte ich wohl kaum zum Einstieg bereits deutlich mehr als 60k bei bequemen 40h verdienen. :)

Wie gesagt, ich will nicht nur gerade so zurechtkommen, sondern mir was aufbauen, da reichen 18k / Jahr nicht.

Generell Nicht als Angestellter arbeiten. Selbst als freelancer hast du mehr Gestaltungsmöglichkeiten das mit den Umsätzen passiert

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Leute die 60.000 verdienen haben nicht viel aus sich und ihrem Leben gemacht? Du solltest echt mal aus deinem Wolkenkuckucksheim kommen und dich wieder mit der Realität beschäftigen! Der Median liegt in Deutschland bei 32.000, das ist quasi das doppelte. Man gehört damit zu den oberen 10%. So etwas zu behaupten ist einfach nur lächerlich, immerhin träumen verdammt viele davon, so etwas mal zu erreichen. Einfach mal aus der Filterblase kommen, dann klappt das vielleicht auch wieder.

WiWi Gast schrieb am 26.02.2019:

Machen wir uns nichts vor aber 60k für einen Angestellten ist viel. Man darf auch nicht vergessen das es das Sammelbecken für die ist, die nicht viel aus sich gemacht haben. Ansonsten wird man selbstständig. Ist überall so, Ärzte sehen das Krankenhaus auch nur als zwischenstation für den Facharzt.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Bin nicht der Poster, aber er hat ja schon recht. Was interessiert mich denn der Median, wenn mein gestecktes Ziel eher die 1% sind.

Es geht hier ja auch nicht darum, kann man mit 60k (gut) leben? Ja klar
Die Frage ist, bist du persönlich mit 60k zufrieden? Nein, in keinster Weise

WiWi Gast schrieb am 27.02.2019:

Leute die 60.000 verdienen haben nicht viel aus sich und ihrem Leben gemacht? Du solltest echt mal aus deinem Wolkenkuckucksheim kommen und dich wieder mit der Realität beschäftigen! Der Median liegt in Deutschland bei 32.000, das ist quasi das doppelte. Man gehört damit zu den oberen 10%. So etwas zu behaupten ist einfach nur lächerlich, immerhin träumen verdammt viele davon, so etwas mal zu erreichen. Einfach mal aus der Filterblase kommen, dann klappt das vielleicht auch wieder.

WiWi Gast schrieb am 26.02.2019:

Machen wir uns nichts vor aber 60k für einen Angestellten ist viel. Man darf auch nicht vergessen das es das Sammelbecken für die ist, die nicht viel aus sich gemacht haben. Ansonsten wird man selbstständig. Ist überall so, Ärzte sehen das Krankenhaus auch nur als zwischenstation für den Facharzt.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2019:

Reicht doch zum Leben. 2,8k Netto..

Hast du schonmal eine Steuererklärung gemacht?

Worauf willst DU hinaus? Ernstgemeinte Frage als Student...

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 26.02.2019:

Wer beim Dax die normale Arbeitszeit ableistet, wird da kein Spitzenverdiener. Unser Bereichsleiter war um 7:00 im Büro und ist abends um 19:00 gegangen.

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Viele haben hier eine seltsame Vorstellung davon, was man als Angestellter mal verdienen wird. Ich glaube mal gelesen zu haben dass als BWLer 70k im Median drin sind mit 20 Jahren BE.

Viele Akademiker wie Ingenieure, Physiker, SoWi, GeWi liegen sogar noch darunter. Lediglich Mediziner verdienen noch mehr. Jetzt kann man natürlich sagen das man auch 150k verdienen kann aber dann muss man dafür auch entsprechend leisten (T1/T2 UB) und hat mit Mitte 40 den Herzkasper. Sprich man muss die frühere Berufsunfähigkeit, durch einen höheren Verdienst kompensieren. ;)

Selbst die Spitzenverdiener bei IGM/Dax, bekommen mit einer normalen Stundenwoche im Höchstfall 100k. Man sollte wohl eher lernen mit dem auszukommen, was man hat bzw. froh sein über den relativ hohen Verdienst, denn in solchen Gefilden zählt man schon zu den Top 3-10%.

Ansonsten bleiben nur Unternehmer welche natürlich die Top Verdiener sind.

Ich arbeite bei einem US-Amerikanischen Softwarehersteller (rund 1000 Mitarbeiter) im Pre-Sales und hatte letztes Jahr ziemlich genau 125k (30 Jahre alt). 1-2 Termine in der Woche und ansonsten nur Home Office. Der Markt ist in diesem Bereich derzeit sehr gut für AN und diese Firmen zahlen entsprechend. Ein ehemaliger Kollege (mittlerweile VP DACH - ebenfalls US Firma mit ca. 5k Mitarbeitern) möchte mich gerne abwerben und dann reden wir ca. über 155-160k für eine Senior Position ohne Führungsverantwortung. Nur mit IT Ausbildung, ohne Studium (bisher war die Berufserfahrung in allen Gesprächen viel wichtiger).

BTT:
Meine Frau ist derzeit mit dem 2. Kind in Elternzeit (bekommt danach ca. 49k bei 25h / Woche - IG Metall BaWü) und wir haben letztes Jahr ein Haus gekauft und saniert. Mietpreis in unserer Region ist ca. 10€ / qm und Grundstück ohne Haus ca. 300€ / qm.

Damit können wir natürlich sehr gut leben und müssen nicht auf jeden Euro achten. Ich würde uns aber nicht als Top 3-10% sehen (auch wenn es statistisch so sein sollte). Klar gönnt man sich mal was aber im Großen und Ganzen ist unser Lebensstil recht "normal".

Ich glaube, dass es ungemein beruhigt auch mit deutlich weniger Geld im Jahr alle Rechnungen bezahlen zu können und trotzdem nicht jeden Euro umdrehen zu müssen.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Wer sich solche Fragen stellt und wer sich damit vertieft auseinandersetzt, der wird nie etwas erreichen.

Ihr müsst Euch Fragen:

  • Was kann ich?
  • Wo will ich hin?
  • Was bringe ich meinem Unternehmen, Kollegen, Kunden?
  • Was kann ich verbessern?

Dann kommt auch Geld.

Hier dreht sich alles nur um Status und Geld. Diskussionen für Kleingeister.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

Apropos Kleingeister... Hast du die Frage des TEs durchdrungen?

WiWi Gast schrieb am 28.02.2019:

Wer sich solche Fragen stellt und wer sich damit vertieft auseinandersetzt, der wird nie etwas erreichen.

Ihr müsst Euch Fragen:

  • Was kann ich?
  • Wo will ich hin?
  • Was bringe ich meinem Unternehmen, Kollegen, Kunden?
  • Was kann ich verbessern?

Dann kommt auch Geld.

Hier dreht sich alles nur um Status und Geld. Diskussionen für Kleingeister.

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WiWi Gast

Mit 60k Euro pro Jahr zufrieden?

WiWi Gast schrieb am 28.02.2019:

Ich arbeite bei einem US-Amerikanischen Softwarehersteller (rund 1000 Mitarbeiter) im Pre-Sales und hatte letztes Jahr ziemlich genau 125k (30 Jahre alt). 1-2 Termine in der Woche und ansonsten nur Home Office. Der Markt ist in diesem Bereich derzeit sehr gut für AN und diese Firmen zahlen entsprechend. Ein ehemaliger Kollege (mittlerweile VP DACH - ebenfalls US Firma mit ca. 5k Mitarbeitern) möchte mich gerne abwerben und dann reden wir ca. über 155-160k für eine Senior Position ohne Führungsverantwortung. Nur mit IT Ausbildung, ohne Studium (bisher war die Berufserfahrung in allen Gesprächen viel wichtiger).

BTT:
Meine Frau ist derzeit mit dem 2. Kind in Elternzeit (bekommt danach ca. 49k bei 25h / Woche - IG Metall BaWü) und wir haben letztes Jahr ein Haus gekauft und saniert. Mietpreis in unserer Region ist ca. 10€ / qm und Grundstück ohne Haus ca. 300€ / qm.

Damit können wir natürlich sehr gut leben und müssen nicht auf jeden Euro achten. Ich würde uns aber nicht als Top 3-10% sehen (auch wenn es statistisch so sein sollte). Klar gönnt man sich mal was aber im Großen und Ganzen ist unser Lebensstil recht "normal".

Ich glaube, dass es ungemein beruhigt auch mit deutlich weniger Geld im Jahr alle Rechnungen bezahlen zu können und trotzdem nicht jeden Euro umdrehen zu müssen.

Ist sogar eher Top 1% auch wenn da die Schere noch mal weit aufgeht.

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