DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Gehaltserhöhung & KarriereJobwechsel

Gehaltsentwicklung bei Wechsel zur Konkurrenz (Versicherung)

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Gehaltsentwicklung bei Wechsel zur Konkurrenz (Versicherung)

Hallo liebe Community,

folgendes Szenario. Ursprünglicher Vorgesetzter wechselt aufgrund eines Karriereschritts zur Konkurrenz (1 zu 1 das selbe) und macht nun Anzeichen bei mir anklopfen zu wollen. Nun weiß ich aktuell noch nicht ob es sicher eher um einen Sidestep oder um eine erste Führungsposition handeln würde. Ich habe, falls es zu einem Wechsel kommen sollte, in dem Bereich 3 Jahre Berufserfahrung (gesamt 5 Jahre) und es handelt sich um eine Position als Key Account Manager bei einem Industrieversicherer/Makler. Eingestiegen bin ich mit ca. 60.000 Euro Jahresgehalt und werde beim nächsten Geschäftsjahreswechsel bei ca. 66.000-68.000 Euro liegen. Durch Überperformence liegt mein All in Gehalt aber seit dem 2. Jahr bei über 70.000 Euro - (72.000) Euro. Das wird selbst in der Coronazeit wieder erreicht und sollte auch in ähnlichem Umfang weitergehen solange ich die selben Kunden betreue.

Mein „Dilemma“ ist nun, dass ich natürlich immer von meinem erreichten All-In Gehalt ausgehe auch wenn das natürlich nicht zu 100% sicher ist und mir überlege wie viel denn bei einem Wechsel realistisch drin wäre. Ich weiß, dass leicht erfahrenere Kollegen bei uns mit 75.000 Euro eingestiegen sind und dass man wohl auch bis zu einer Schmerzgrenze von 80.000 Euro einstellen würde wenn die Erfahrung/ Berufsjahre gegeben sind.

Natürlich spielen bei einem Wechsel auch Dinge wie, Verhältnis Fixum zu variablem Anteil, mögliche Überperformence, Flexibilität eine Rolle aber ich sehe bei einem Sidestep mind. die 80.000 Euro und falls es in die Führung geht sogar eher die 90.000 Euro als Ziel an.

Was meint Ihr? Wie würdet ihr vorgehen? Was ist realistisch? Was sind weitere Benefits die man einfließen lassen könnte? Wechseln muss und will ich eig garnicht und ist nur aufgrund zu langsamer Gehaltsentwicklung interessant. Standort ist Süddeutschland.

BG

antworten
WiWi Gast

Gehaltsentwicklung bei Wechsel zur Konkurrenz (Versicherung)

Push

antworten
WiWi Gast

Gehaltsentwicklung bei Wechsel zur Konkurrenz (Versicherung)

Wenn du nicht wechseln willst mach es nicht! Im Grunde ist aus meiner Sicht eine Steigerung von 70 auf 80 kaum bemerkbar. Da würde ich mehr drauf achten auf Arbeitszeit / Aufgaben / Perspektive etc. Wenn der Chef ein cooler ist und dir die Möglichkeit bietet bei der Konkurrenz was aufzubauen kann es interessant sein.

Würde mir allerdings auf jeden Fall anhören was der Chef zu bieten hat. Er kann ja sicherlich locker erzählen wie es im neuen Unternehmen so ist. Evtl. musst du auch nicht sofort zustimmen sondern kannst es offen halten.

antworten
WiWi Gast

Gehaltsentwicklung bei Wechsel zur Konkurrenz (Versicherung)

TE: habe es damals übrigens nicht gemacht und bin zu einem fintech gewechselt.

antworten
WiWi Gast

Gehaltsentwicklung bei Wechsel zur Konkurrenz (Versicherung)

Und wie ist es die da ergangen so?
Stand vor einer ähnlichen Entscheidung (bei mir aber finanziell 90k vs 180k beim Wechsel). Hab’s auch nicht gemacht da vieles wichtiger ist als Geld

WiWi Gast schrieb am 01.11.2022:

TE: habe es damals übrigens nicht gemacht und bin zu einem fintech gewechselt.

antworten
WiWi Gast

Gehaltsentwicklung bei Wechsel zur Konkurrenz (Versicherung)

Ich bin derzeit bei einer Versicherung unterwegs und liege bei 90k. Nun liegt mir ein Angebot von der Konkurrenz vor. 110k. Sind 20k Pauschal betrachtet einen Wechsel wert? Nachteil: Erhöhung der Wochenstunden um 2 Std.

antworten
WiWi Gast

Gehaltsentwicklung bei Wechsel zur Konkurrenz (Versicherung)

WiWi Gast schrieb am 03.11.2022:

Ich bin derzeit bei einer Versicherung unterwegs und liege bei 90k. Nun liegt mir ein Angebot von der Konkurrenz vor. 110k. Sind 20k Pauschal betrachtet einen Wechsel wert? Nachteil: Erhöhung der Wochenstunden um 2 Std.

D.h. von 38 auf 40 Stunden?

Meiner Meinung nach muss sich immer mehr verbessern als nur das Gehalt damit sich ein Wechsel lohnt. Im Prinzip ist es einfach. Geht es dir beim aktuellen AG gut und es gibt nichts auszusetzen dann lohnen sich 20k mehr vermutlich nicht. Wenn es mit weiteren Benefits wie Karriere, Home-Office, Arbeitsweg, Dienstwagen etc. einher geht macht es durchaus Sinn. Wie sind denn so die restlichen Parameter? Das Gehalt liegt ja bereits weit im AT Bereich. D.h. du bist AT aber nicht leitend tätig und hast somit noch eine 38/40 Stundenwoche?

antworten
WiWi Gast

Gehaltsentwicklung bei Wechsel zur Konkurrenz (Versicherung)

WiWi Gast schrieb am 03.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 03.11.2022:

Ich bin derzeit bei einer Versicherung unterwegs und liege bei 90k. Nun liegt mir ein Angebot von der Konkurrenz vor. 110k. Sind 20k Pauschal betrachtet einen Wechsel wert? Nachteil: Erhöhung der Wochenstunden um 2 Std.

D.h. von 38 auf 40 Stunden?

Meiner Meinung nach muss sich immer mehr verbessern als nur das Gehalt damit sich ein Wechsel lohnt. Im Prinzip ist es einfach. Geht es dir beim aktuellen AG gut und es gibt nichts auszusetzen dann lohnen sich 20k mehr vermutlich nicht. Wenn es mit weiteren Benefits wie Karriere, Home-Office, Arbeitsweg, Dienstwagen etc. einher geht macht es durchaus Sinn. Wie sind denn so die restlichen Parameter? Das Gehalt liegt ja bereits weit im AT Bereich. D.h. du bist AT aber nicht leitend tätig und hast somit noch eine 38/40 Stundenwoche?

Ja genau, 40h Woche wären das zukünftig. Und ja, ich bin nicht leitend unterwegs, sondern lediglich normaler MA. Karriere ist mir nicht wichtig (bzw möchte keine Leitungsfunktion ausüben).
Homeoffice ist bei Beiden gegeben. Aufgaben im identischen Umfeld. Dienstwagen gibt es nicht (hab ich noch nie gehört, dass man im Versicherungsumfeld inhouse Anspruch auf einen Dienstwagen hat). Beim jetzigen AG gibt es Corporate benefits, beim neuen AG nicht.

antworten
WiWi Gast

Gehaltsentwicklung bei Wechsel zur Konkurrenz (Versicherung)

WiWi Gast schrieb am 12.09.2020:

Wenn du nicht wechseln willst mach es nicht! Im Grunde ist aus meiner Sicht eine Steigerung von 70 auf 80 kaum bemerkbar.

Naja, das sind 400 Euro netto in Steuerklasse I. Das ist schon fast ein schicker Wagen samt Unterhalt.

antworten
WiWi Gast

Gehaltsentwicklung bei Wechsel zur Konkurrenz (Versicherung)

+20k sind für mich durchaus beachtlich. Wenn der Rest vergleichbar scheint, würde ich das machen. Oder aber zumindest stark überlegen.

+2 Wochenstunden muss man zwar gegenrechnen, sind aber überschaubar.

Ansonsten stimme ich zu, dass Geld nicht alles ist. Ab einer gewissen Größe sind +10k bei weitem nicht mehr so relevant wie sie klingen. Weder prozentual, noch bezogen darauf, was man dafür kaufen kann. Das Gesamtpaket muss stimmen.

antworten
WiWi Gast

Gehaltsentwicklung bei Wechsel zur Konkurrenz (Versicherung)

WiWi Gast schrieb am 04.11.2022:

+20k sind für mich durchaus beachtlich. Wenn der Rest vergleichbar scheint, würde ich das machen. Oder aber zumindest stark überlegen.

+2 Wochenstunden muss man zwar gegenrechnen, sind aber überschaubar.

Ansonsten stimme ich zu, dass Geld nicht alles ist. Ab einer gewissen Größe sind +10k bei weitem nicht mehr so relevant wie sie klingen. Weder prozentual, noch bezogen darauf, was man dafür kaufen kann. Das Gesamtpaket muss stimmen.

Danke für eure Einschätzung.

antworten

Artikel zu Jobwechsel

Gute Chancen, im Job zu bleiben - gesunkene Chancen, Arbeit zu finden

Nach einer aktuellen Umfrage befürchtet mehr als jeder zweite Bundesbürger, seinen Job zu verlieren. Hingegen ist für die meisten Menschen das Risiko, arbeitslos zu werden, verhältnismäßig niedrig und daran hat sich in letzter Zeit nichts geändert. Allerdings haben sich die Chancen, aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung zu kommen, in den letzten Monaten etwas verschlechtert.

Jobkiller Routine - Arbeitgeberwechsel für interessantere Aufgaben

Routine im Job kann das Aus für ein Arbeitsverhältnis bedeuten. Fast zwei Drittel der Finanz- und Personalexperten würden bei der Aussicht auf spannendere Aufgaben ihr Unternehmen verlassen. Dies ist ein Ergebnis der Studie Workplace Survey der Personaldienstleister Robert Half.

BDU-Studie »Personalberatung in Deutschland 2010/11« - Personalkarussell dreht wieder schneller

Die Personalberater verzeichnen im Jahr 2010 ein Umsatzplus von 18,2 Prozent und erwarten auch 2011 gute Geschäfte. Ingenieure, Konstrukteure, IT-Leiter und IT-Fachkräfte sowie Kontroll- und Aufsichtsratsmitglieder sind besonders gefragt.

Mehrheit deutscher Arbeitnehmer denkt an Jobwechsel

62,7 Prozent der Arbeitnehmer geben an, sich mit großer Wahrscheinlichkeit in nächster Zeit nach einer neuen Stelle umzusehen. Das ergab eine Studie von Monster und Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main.

Durchschnittliche Beschäftigungsdauer liegt unverändert bei zehn Jahren

Eine 10 auf bemalten Fliesen an einer weißen Hauswand.

Weder in Deutschland noch in anderen europäischen Ländern sind die Erwerbskarrieren generell instabiler geworden. So beträgt die durchschnittliche Dauer der Betriebszugehörigkeit von Arbeitnehmern in Deutschland 10,8 Jahre. 1992 lag sie bei 10,3 Jahren.

Deutsche arbeiten vier bis sechs Jahre in ihrem Betrieb

Beschäftigungsstabilität Deutschland

Einer Studie des Gelsenkirchener Instituts Arbeit und Technik zufolge sind deutsche Arbeitnehmer trotz zunehmender Beschäftigungsstabilität viel flexibler, als in der aktuellen Standortdebatte angenommen wird.

Die Gehaltsverhandlung

Nebenjob, Studentenjob,

Während der Absolvent vor der Gehaltsverhandlung von üppigen Gehältern träumt, wollen die Personaler die Kosten gering halten. Tipps für die Gehaltsverhandlung helfen, die eigene Vorstellung überzeugend vorzutragen.

Gehaltsverhandlung stresst Mitarbeiter besonders

Spielchips symbolisieren den Gehaltspoker bei einer Gehaltsverhandlung

Herzklopfen, trockener Mund, Aufregung – die Gehaltsverhandlung gehört für Arbeitnehmer zu den größten Stressfaktoren am Arbeitsplatz. Warum sind Mitarbeiter in der Gesprächssituationen einer Gehaltsverhandlung besonders nervös? Welche Tipps führen trotzdem zu einem erfolgreichen Abschluss?

Grundgehälter im Finanzsektor steigen leicht

Die Finanzmetropole Frankfurt.

Die erwarteten Gehaltserhöhungen im Finanzsektor liegen zwischen 1,9 und 2,4 Prozent. Auch die Boni werden ähnlich stark steigen. Das sind die Ergebnisse einer Studie der Unternehmensberatung Mercer, für die Vergütungsinformationen von 42 Banken, Versicherern und weiteren Finanzunternehmen aus 14 Ländern analysiert wurden.

Gehaltsbiografie 2017: Gehaltserhöhungen nur bis 40 Jahre?

Regelmäßige Gehaltserhöhungen erwartet jeder. Doch bis wann können Arbeitnehmer mit Gehaltserhöhungen rechnen? Steigt das Gehalt immer weiter? Die Gehaltsbiografie 2017 der Karriereplattform Gehalt.de analysiert wichtige Parameter wie Geschlecht, Ausbildung, Firmengröße und Branche.

Gender Pay Gap: Frauen verdienen 21 Prozent pro Stunde weniger

Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen war 2016 mit 16,26 Euro um 21 Prozent niedriger als der von Männern mit 20,71 Euro. Die wichtigsten Gründe für die Differenzen waren Unterschiede in den Branchen und Berufen, sowie ungleich verteilte Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation. Darüber hinaus sind Frauen häufiger als Männer teilzeit- oder geringfügig beschäftigt. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

Urlaubsgeld: Meist 30 Tage Urlaub und bis zu 2.270 Euro für die Urlaubskasse

Ein länglicher Pool eines Hotels mit Liegen und Blick auf das Meer.

43 Prozent der Beschäftigten erhalten von ihrem Arbeitgeber ein Urlaubsgeld. Zwischen 155 und 2.270 Euro bekommen Beschäftigte dabei. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung.

Gehaltsverhandlung: Mit krummen Summen mehr Gehalt

Ein Zahlencode auf einer kleinen, blauen Tafel.

Wer mit einer krummen Summe in die Gehaltsverhandlungen geht, kommt mit einem höheren Ergebnis wieder raus, berichtet die Zeitschrift »Wundertwelt Wissen« in ihrer Februar-Ausgabe.

Gehälter in Deutschland steigen 2015 um gut drei Prozent

Die Gehälter in Deutschland werden im kommenden Jahr im Schnitt um 3,1 Prozent steigen. Das zeigt die Gehaltsentwicklungsprognose 2015 für 26 europäische Länder der Managementberatung Kienbaum.

Vielfältige Benachteiligungen von Frauen im Erwerbsleben

Ein grünes Auge einer Frau schaut durch ein Loch in einem  gelben Ahornblatt.

Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst von Frauen lag in Deutschland in den Jahren 2009-2013 rund 20 Prozent unter dem der Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Analyse, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung zum Equal-Pay-Day vorlegt.

Antworten auf Gehaltsentwicklung bei Wechsel zur Konkurrenz (Versicherung)

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 11 Beiträge

Diskussionen zu Jobwechsel

Weitere Themen aus Gehaltserhöhung & Karriere