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Karriere im Finanzministerium!?

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Hallo liebe Community,

ich habe nun erfolgreich das AC im Ministerium überstanden und habe nun noch einmal ein paar Fragen, gern an die die vllt auch schon in Ministerien arbeiten oder gearbeitet haben.

Kurz zu meiner Situation:
Ich bin 31J Masterabschluss mit fast 6 Jahren Berufserfahrung aus dem Bereich IT-Consulting. Die Besoldung wäre A13/3

Nun meine Frage:

  • Wie steht es um die Aufstiegsmöglichkeiten?
  • Wie werde ich befördert und was muss ich dafür tun?
  • Was ist realistisch als "Karrierehöhepunkt"?
  • Kann ich fordern, dass ich als A14/3 eingestellt werde?

Vielen Dank schon mal im Voraus

antworten
WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Hmmm - 6 Jahre Erfahrung IT-Consulting. Sind das dieselben Wiwi-Treffler, die hier sonst angeben, mit 80k einzusteigen und 15% Steigerung pro Jahr zu haben?

Und dann differenzierst Du hier ernsthaft zwischen A13/3 und A14/3?!

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Hallo liebe Community,

ich habe nun erfolgreich das AC im Ministerium überstanden und habe nun noch einmal ein paar Fragen, gern an die die vllt auch schon in Ministerien arbeiten oder gearbeitet haben.

Kurz zu meiner Situation: Ich bin 31J Masterabschluss mit fast 6 Jahren Berufserfahrung aus dem Bereich IT-Consulting. Die Besoldung wäre A13/3
Nun meine Frage:
Wie steht es um die Aufstiegsmöglichkeiten?
Wie werde ich befördert und was muss ich dafür tun?
Was ist realistisch als "Karrierehöhepunkt"?
Kann ich fordern, dass ich als A14/3 eingestellt werde?

Vielen Dank schon mal im Voraus

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Hallo liebe Community,

ich habe nun erfolgreich das AC im Ministerium überstanden und habe nun noch einmal ein paar Fragen, gern an die die vllt auch schon in Ministerien arbeiten oder gearbeitet haben.

Kurz zu meiner Situation:
Ich bin 31J Masterabschluss mit fast 6 Jahren Berufserfahrung aus dem Bereich IT-Consulting. Die Besoldung wäre A13/3

Nun meine Frage:

  • Wie steht es um die Aufstiegsmöglichkeiten?
  • Wie werde ich befördert und was muss ich dafür tun?
  • Was ist realistisch als "Karrierehöhepunkt"?
  • Kann ich fordern, dass ich als A14/3 eingestellt werde?

Vielen Dank schon mal im Voraus

Wenn das eine Planstelle ist, kannst du gar nichts fordern. Dann heißt es, A13 oder Tschüss. Da kann dann auch dein Gegenüber nichts für, weil das vorher festgelegt wird.
Karriere im öffentlichen Dienst ist langatmig. Sieht man schon daran, dass du die höchste Erfahrungsstufe frühestens mit 60 erreichst. Ob du sonst jemals einen Schritt auf eine höhere Stelle machst, ist von dir abhängig. Du musst dich halt auf höhere Stellen bewerben und Glück haben.

ÖD ist halt sicher aber auch eher mäßig gut bezahlt. Die große Karriere ist da aber eher selten. Die Beamten, die ich kenne, haben vielleicht 1-2 Schritte nach oben in ihrem Beamtenleben (~40 Jahre) gemacht.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Hallo liebe Community,

ich habe nun erfolgreich das AC im Ministerium überstanden und habe nun noch einmal ein paar Fragen, gern an die die vllt auch schon in Ministerien arbeiten oder gearbeitet haben.

Kurz zu meiner Situation:
Ich bin 31J Masterabschluss mit fast 6 Jahren Berufserfahrung aus dem Bereich IT-Consulting. Die Besoldung wäre A13/3

Nun meine Frage:

  • Wie steht es um die Aufstiegsmöglichkeiten?
  • Wie werde ich befördert und was muss ich dafür tun?
  • Was ist realistisch als "Karrierehöhepunkt"?
  • Kann ich fordern, dass ich als A14/3 eingestellt werde?

Vielen Dank schon mal im Voraus

Wenn das eine Planstelle ist, kannst du gar nichts fordern. Dann heißt es, A13 oder Tschüss. Da kann dann auch dein Gegenüber nichts für, weil das vorher festgelegt wird.
Karriere im öffentlichen Dienst ist langatmig. Sieht man schon daran, dass du die höchste Erfahrungsstufe frühestens mit 60 erreichst. Ob du sonst jemals einen Schritt auf eine höhere Stelle machst, ist von dir abhängig. Du musst dich halt auf höhere Stellen bewerben und Glück haben.
ÖD ist halt sicher aber auch eher mäßig gut bezahlt. Die große Karriere ist da aber eher selten. Die Beamten, die ich kenne, haben vielleicht 1-2 Schritte nach oben in ihrem Beamtenleben (~40 Jahre) gemacht.

Bei 2 - 3 - 3 - 3 - 4 - 4 - 4 komme ich auf maximal 23 Jahre bis zur höchsten Erfahrungsstufe.

Beim TE wurde offenbar die berufliche Tätigkeit als anrechenbar beurteilt, deshalb Stufe 3. Er wird also 17 Jahre bis zur letzten Stufe brauchen und voraussichtlich mit 48 Jahren die höchste Erfahrungsstufe (sowie in jedem Fall A14) erreicht haben.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Solche Gehaltssteigerung sind eher seltener Natur. Ansonsten kommt es mir nicht auf das Gehalt an. Aufgrund des Fachkräftemangels und immer mehr Projekten ist es ein enormer Mehraufwand. Insbesondere das Reisen. Da helfen mir auch keine 100k aktuell bzw auch mal 500k nach späterer Beförderung.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Hmmm - 6 Jahre Erfahrung IT-Consulting. Sind das dieselben Wiwi-Treffler, die hier sonst angeben, mit 80k einzusteigen und 15% Steigerung pro Jahr zu haben?

Und dann differenzierst Du hier ernsthaft zwischen A13/3 und A14/3?!

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Hallo liebe Community,

ich habe nun erfolgreich das AC im Ministerium überstanden und habe nun noch einmal ein paar Fragen, gern an die die vllt auch schon in Ministerien arbeiten oder gearbeitet haben.

Kurz zu meiner Situation: Ich bin 31J Masterabschluss mit fast 6 Jahren Berufserfahrung aus dem Bereich IT-Consulting. Die Besoldung wäre A13/3
Nun meine Frage:
Wie steht es um die Aufstiegsmöglichkeiten?
Wie werde ich befördert und was muss ich dafür tun?
Was ist realistisch als "Karrierehöhepunkt"?
Kann ich fordern, dass ich als A14/3 eingestellt werde?

Vielen Dank schon mal im Voraus

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Ist es das BMF oder ein Landesministerium?

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Ist es das BMF oder ein Landesministerium?

Das BMF

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Geld ist nicht alles. Ich bin bei 100k und mit Potential richtig 200k und weitaus mehr. Wenn du vllt auch im Bereich Consulting arbeitest wirst du das verstehen. Ich habe keine Lust mehr 70+ Std. dauerhaft in der Woche zu arbeiten und zu Reisen. Ich will noch was von meinem Leben haben. Hier stellt sich nicht die Frage, ob ich wechsel nur zu welchen Bedingung.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Hmmm - 6 Jahre Erfahrung IT-Consulting. Sind das dieselben Wiwi-Treffler, die hier sonst angeben, mit 80k einzusteigen und 15% Steigerung pro Jahr zu haben?

Und dann differenzierst Du hier ernsthaft zwischen A13/3 und A14/3?!

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Hallo liebe Community,

ich habe nun erfolgreich das AC im Ministerium überstanden und habe nun noch einmal ein paar Fragen, gern an die die vllt auch schon in Ministerien arbeiten oder gearbeitet haben.

Kurz zu meiner Situation: Ich bin 31J Masterabschluss mit fast 6 Jahren Berufserfahrung aus dem Bereich IT-Consulting. Die Besoldung wäre A13/3
Nun meine Frage:
Wie steht es um die Aufstiegsmöglichkeiten?
Wie werde ich befördert und was muss ich dafür tun?
Was ist realistisch als "Karrierehöhepunkt"?
Kann ich fordern, dass ich als A14/3 eingestellt werde?

Vielen Dank schon mal im Voraus

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Es geht mir nicht um Geld. Ich kann schnell Richtung 250K und mehr kommen. Aber ich habe keine Lust mehr 70+ in der Woche mit Reisetätigkeit zu verbringen. Ist ein wenig Familienunfreundlich für die Zukunft

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

A14 kannst du nicht fordern da es sich im öd immer um planstellen handelt, die entsprechend eingestuft wurden. Du kannst jedoch 13/4 fordern, da Stufe 4 ja mit 6 Jahren BE erreicht wird.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

A14 kannst du nicht fordern da es sich im öd immer um planstellen handelt, die entsprechend eingestuft wurden. Du kannst jedoch 13/4 fordern, da Stufe 4 ja mit 6 Jahren BE erreicht wird.

D.h. bei Verhandlungen kann ich nur an den Erfahrungsstufen drehen, nicht aber an der Besoldungsgruppe?!

Um die neue Besoldungsgruppe muss ich mich immer wieder neu bewerben?! Gibt es da bestimmte Qualifikationen oder Ziele die ich erreichen muss um die Karriereleiter aufwärts zu klettern oder reichen hier die Erfahrung in leitender Funktion. Dies Stelle ist eine Führungskräfte-Programm ausgeschrieben. Hierbei muss ich nach 4 Jahren in eine andere Abteilung und dort mich erneut als Leitung beweisen.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Es geht mir nicht um Geld. Ich kann schnell Richtung 250K und mehr kommen. Aber ich habe keine Lust mehr 70+ in der Woche mit Reisetätigkeit zu verbringen. Ist ein wenig Familienunfreundlich für die Zukunft

Wo bekommst du denn bitte im IT-Consulting 250k? Ich mach dass jetzt seit 10 Jahren und kenn von Klitschen bis renomierte Consultingfirmen von überall Leute mit denen ich in Projekten war. Da bekommt keiner 250k. Das solltest du mal näher erläutern

antworten
WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Nicht als klassicher Manager sondern im 3ten Jahr als Senior Manager mit Tantiemen sind bei den Big4 250k möglich. Bin jetzt in meinem ersten Manager Jahr bei 110k(inkl Tantiemen)

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Es geht mir nicht um Geld. Ich kann schnell Richtung 250K und mehr kommen. Aber ich habe keine Lust mehr 70+ in der Woche mit Reisetätigkeit zu verbringen. Ist ein wenig Familienunfreundlich für die Zukunft

Wo bekommst du denn bitte im IT-Consulting 250k? Ich mach dass jetzt seit 10 Jahren und kenn von Klitschen bis renomierte Consultingfirmen von überall Leute mit denen ich in Projekten war. Da bekommt keiner 250k. Das solltest du mal näher erläutern

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Auf A14 musst Du dich nicht bewerben, das wird von alleine kommen, wenn du gute Beurteilungen bekommst. A15 könnte anders sein. Ich war in einem Landesministerium. Karriere muss nicht funktionieren. Evtl. wirst Du ein guter Experte und kommst bis A15. Oder Du bewährst dich als Führungskraft und kommst nach A16 / B3. Garantiert ist da aber nichts. Wie in der Industrie könntest Du mit einer höheren Führungskraft irgendein Problem bekommen. Dann ist die Karriere ganz schnell zu Ende. Ob Du dann noch eine andere Stelle mit A15 bekommst, ist nicht sicher. Wenn es dumm läuft, kommst Du von Deiner dann ungeliebten Stelle nicht mehr weg (eigene Erfahrung). Das hat dann mit WLB nichts mehr zu tun.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

A14 kannst du nicht fordern da es sich im öd immer um planstellen handelt, die entsprechend eingestuft wurden. Du kannst jedoch 13/4 fordern, da Stufe 4 ja mit 6 Jahren BE erreicht wird.

D.h. bei Verhandlungen kann ich nur an den Erfahrungsstufen drehen, nicht aber an der Besoldungsgruppe?!
Um die neue Besoldungsgruppe muss ich mich immer wieder neu bewerben?! Gibt es da bestimmte Qualifikationen oder Ziele die ich erreichen muss um die Karriereleiter aufwärts zu klettern oder reichen hier die Erfahrung in leitender Funktion. Dies Stelle ist eine Führungskräfte-Programm ausgeschrieben. Hierbei muss ich nach 4 Jahren in eine andere Abteilung und dort mich erneut als Leitung beweisen.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Kannst du mal bitte grob dein Profil posten? Ich habe mich auch beworben, wurde aber noch nicht einmal zum AC eingeladen. Dabei habe ich gedacht, dass ich ein passendes Profil habe.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Ist es das BMF oder ein Landesministerium?

Das BMF

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Ich wurde indirekt recruitiert. Sagen wir mal so, ich habe zum richtigen Zeitpunkt die richtige Person angesprochen.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Kannst du mal bitte grob dein Profil posten? Ich habe mich auch beworben, wurde aber noch nicht einmal zum AC eingeladen. Dabei habe ich gedacht, dass ich ein passendes Profil habe.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Ist es das BMF oder ein Landesministerium?

Das BMF

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Sorry aber du willst zum Finanzministerium und dann trotzdem am Gehalt rumschrauben? Macht doch 0 Sinn, das sind alles Planstellen da kannst du NICHTS drehen.

Entweder Ministerium und gute WLB bei wenig Gehalt akzeptieren.
Oder weiter in der freien mit mieser WLB und viel Gehalt.
Bestes von beidem geht nicht du verfluchter Banause.

antworten
WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

  1. Es geht nicht darum die Kuh zu melken, ich will nur sehen, was möglich ist.
  2. Über das Thema WLB brauchst du nichts erzählen.
  3. Wer bist du eigentlich, dass du mich hier so beleidigst. Wenn du nicht konstruktiver beizutragen hast, dann mach den stillen Fuchs und antworte hier einfach nicht mehr.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Sorry aber du willst zum Finanzministerium und dann trotzdem am Gehalt rumschrauben? Macht doch 0 Sinn, das sind alles Planstellen da kannst du NICHTS drehen.

Entweder Ministerium und gute WLB bei wenig Gehalt akzeptieren.
Oder weiter in der freien mit mieser WLB und viel Gehalt.
Bestes von beidem geht nicht du verfluchter Banause.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Ich finde deine Motivation sehr ehrenwert und würde es grundsätzlich genauso machen. Allerdings solltest du nicht den Fehler machen, dir ne A13/14-Stelle im BMF zu kuschelig vorzustellen. Das sind Führungspositionen im höheren Dienst mit Personalverantwortung, da ist nicht viel mit 7 bis 15 Uhr und dann in den Biergarten. Außerdem bist du als Mensch auch in der Verwaltung mittlerweile nur noch eine ökonomisch interessante Größe, was bedeutet, dass du an Zahlen gemessen wirst.

Wenn du einfach weniger arbeiten willst, dann ist das sicherlich ne gute, aber keine sehr gute Gelegenheit. Wenn du zu nem kleineren Laden gehst oder dich selbstständig machst kannst du mit weniger Arbeit meistens noch sehr viel mehr Geld rausholen. Muss aber natürlich jeder für sich selbst entscheiden, die Verbeamtung ist natürlich gerade in Puncto Altersversorgung nicht zu unterschätzen...

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Der eigentliche "Erfolg" einer solchen "Karriere" stellt sich im Alter ein mit Frühpensionierung und der auch in Relation zu den Renten aus dem Versorgungswerk hohen Pension.

Da ein Ruhestand im Gegensatz zu den noch im siebten Lebensjahrzehnt tätigen Steuerberatern auch als älterer Fünfziger oder junger Sechziger möglich ist hat man danach noch viel Zeit zur Verwirklichung eigener Lebensträume oder zum kapitalmarktorientierten Aufbau eines Vermögens.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Dass ich im BMF nicht die Beine hochlegen kann, ist mir durch auch bekannt. Aber wenn ich auf eine durchschnittlich 50std-Woche komme ist das fast wie Urlaub für mich. Es ist auch gut, dass ich weiterhin Leistung bringen muss, ich WILL auch noch. Ich wollte hier nur erfahren wie realistisch es bspw. ist Referatsleiter, Unterabteilungsleiter oder gar Staatssekretär(man soll ich sich auch mal unrealistische Ziele setzen dürfen)

.WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Ich finde deine Motivation sehr ehrenwert und würde es grundsätzlich genauso machen. Allerdings solltest du nicht den Fehler machen, dir ne A13/14-Stelle im BMF zu kuschelig vorzustellen. Das sind Führungspositionen im höheren Dienst mit Personalverantwortung, da ist nicht viel mit 7 bis 15 Uhr und dann in den Biergarten. Außerdem bist du als Mensch auch in der Verwaltung mittlerweile nur noch eine ökonomisch interessante Größe, was bedeutet, dass du an Zahlen gemessen wirst.

Wenn du einfach weniger arbeiten willst, dann ist das sicherlich ne gute, aber keine sehr gute Gelegenheit. Wenn du zu nem kleineren Laden gehst oder dich selbstständig machst kannst du mit weniger Arbeit meistens noch sehr viel mehr Geld rausholen. Muss aber natürlich jeder für sich selbst entscheiden, die Verbeamtung ist natürlich gerade in Puncto Altersversorgung nicht zu unterschätzen...

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Für Staatssekretär muss man Leute kennen, das hat mit Leistung nichts zu tun. Extrem realitätsfern, zumal Dir derzeit eine A13-Stelle angeboten wird. Das ist im Finanzamt Teamleiter, Du bist damit längst kein special snowflake.

Du hast den typischen Down-Drain noch nicht verstanden: Im 70h-Umfeld denkst Du, 50h seien super. Wenn Du dann im 50h-Umfeld bist, denkst Du, 30h seien super. Wenn Du im 30h-Umfeld bist, ...

Ich kann Dir nicht empfehlen, zu einer Behörde zu gehen. Du wirst dort untergehen, eben weil das Gras auf der anderen Wiese für Dich immer grüner ist. Sobald Du da bist, wirst Du das Umfeld verfluchen.

Auch wird Dein Umfeld den Schritt nicht verstehen. Von (angeblich) 100k auf 55k wegen mimimi, da brauchst Du dann aber auch niemendem in Deinem Umfeld mehr kommen mit "Leistung".
WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Dass ich im BMF nicht die Beine hochlegen kann ist mir durch auch bekannt. Aber wenn ich auf eine durchschnittlich 50std-Woche komme ist das fast wie Urlaub für mich. Es ist auch gut, dass ich weiterhin Leistung bringen muss, ich WILL auch noch. Ich wollte hier nur erfahren wie realistisch es bspw. ist Referatsleiter, Unterabteilungsleiter oder gar Staatssekretär(man soll ich sich auch mal unrealistische Ziele setzen dürfen)

.WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Ich finde deine Motivation sehr ehrenwert und würde es grundsätzlich genauso machen. Allerdings solltest du nicht den Fehler machen, dir ne A13/14-Stelle im BMF zu kuschelig vorzustellen. Das sind Führungspositionen im höheren Dienst mit Personalverantwortung, da ist nicht viel mit 7 bis 15 Uhr und dann in den Biergarten. Außerdem bist du als Mensch auch in der Verwaltung mittlerweile nur noch eine ökonomisch interessante Größe, was bedeutet, dass du an Zahlen gemessen wirst.

Wenn du einfach weniger arbeiten willst, dann ist das sicherlich ne gute, aber keine sehr gute Gelegenheit. Wenn du zu nem kleineren Laden gehst oder dich selbstständig machst kannst du mit weniger Arbeit meistens noch sehr viel mehr Geld rausholen. Muss aber natürlich jeder für sich selbst entscheiden, die Verbeamtung ist natürlich gerade in Puncto Altersversorgung nicht zu unterschätzen...

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Dass ich im BMF nicht die Beine hochlegen kann ist mir durch auch bekannt. Aber wenn ich auf eine durchschnittlich 50std-Woche komme ist das fast wie Urlaub für mich. Es ist auch gut, dass ich weiterhin Leistung bringen muss, ich WILL auch noch. Ich wollte hier nur erfahren wie realistisch es bspw. ist Referatsleiter, Unterabteilungsleiter oder gar Staatssekretär(man soll ich sich auch mal unrealistische Ziele setzen dürfen)

.WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Ich finde deine Motivation sehr ehrenwert und würde es grundsätzlich genauso machen. Allerdings solltest du nicht den Fehler machen, dir ne A13/14-Stelle im BMF zu kuschelig vorzustellen. Das sind Führungspositionen im höheren Dienst mit Personalverantwortung, da ist nicht viel mit 7 bis 15 Uhr und dann in den Biergarten. Außerdem bist du als Mensch auch in der Verwaltung mittlerweile nur noch eine ökonomisch interessante Größe, was bedeutet, dass du an Zahlen gemessen wirst.

Wenn du einfach weniger arbeiten willst, dann ist das sicherlich ne gute, aber keine sehr gute Gelegenheit. Wenn du zu nem kleineren Laden gehst oder dich selbstständig machst kannst du mit weniger Arbeit meistens noch sehr viel mehr Geld rausholen. Muss aber natürlich jeder für sich selbst entscheiden, die Verbeamtung ist natürlich gerade in Puncto Altersversorgung nicht zu unterschätzen...

Referatsleiter ist jetzt nicht super unrealistisch. Fang an und mach 10 Jahre einen guten Job. Dann kann das schon gehen. In einem Landesministerium käme vllt. auch noch eine Abteilungsleitung in Frage. Im BMF ist das schon sehr ambitioniert.

antworten
WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Wenn die Stelle als A13 ausgeschrieben ist, dann kann man dir auch nur A13 geben. Verhandlungssache ist nur die Einstufung innerhalb der Gruppe. Stufe 3 ist mit 6 Jahren die Regel. Stufe 4 kann man gut argumentieren und möglicherweise heraushandeln. Stufe 5 wiederum unmöglich. Das liegt einfach an den festen bewertungskriterien.

Außerdem ist es möglich Zuschläge zu erhalten. Den erhalten zur Zeit vor allem Stellen in der IT. Aber auch das kann man nicht verhandeln, wenn das im planbudget nicht berücksichtigt ist.

Aufstieg in A14 passiert nicht automatisch. Entweder man muss sich auf eine neue Stelle bewerben oder die aktuelle m Stelle und deine Aufgaben werden neu bewertet. Das ist eher die Ausnahme und auch das muss man beantragen.

Meine Mutter war auf einer A11 Stelle. Sie hat nach und nach mehr Verantwortung übernommen. Nach Gespräch mit ihrem VG wurden ihre Aufgaben dann von zentraler Stelle bewertet und es kam heraus, dass sie alle Bedingungen für a12 erfüllt. Dann wurde die Stelle offiziell umgeschrieben. Wenn die Behörde jedoch kein Budget gehabt hätte, hätte man sich den Prozess aber von vornherein ersparen können. Dann hätte man ihr die Aufgaben eher entzogen, sodass sie weiterhin A11 bleibt.

antworten
WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Wenn man überlegt wie hart man alleine für eine A12 Stelle kämpfen muss, fragt man sich echt ob es das ganze Beamtentum wert ist.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Welche Zuschläge meinst du in der IT? Da ich nur klassisch BWL studiert habe und nur über die Berufserfahrung die IT-Kenntnisse habe, hoffe ich, dass das auch noch möglich ist. Weißt du welche Kriterien ich dafür erfüllen muss für diesen Zuschlag?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Wenn die Stelle als A13 ausgeschrieben ist, dann kann man dir auch nur A13 geben. Verhandlungssache ist nur die Einstufung innerhalb der Gruppe. Stufe 3 ist mit 6 Jahren die Regel. Stufe 4 kann man gut argumentieren und möglicherweise heraushandeln. Stufe 5 wiederum unmöglich. Das liegt einfach an den festen bewertungskriterien.

Außerdem ist es möglich Zuschläge zu erhalten. Den erhalten zur Zeit vor allem Stellen in der IT. Aber auch das kann man nicht verhandeln, wenn das im planbudget nicht berücksichtigt ist.

Aufstieg in A14 passiert nicht automatisch. Entweder man muss sich auf eine neue Stelle bewerben oder die aktuelle m Stelle und deine Aufgaben werden neu bewertet. Das ist eher die Ausnahme und auch das muss man beantragen.

Meine Mutter war auf einer A11 Stelle. Sie hat nach und nach mehr Verantwortung übernommen. Nach Gespräch mit ihrem VG wurden ihre Aufgaben dann von zentraler Stelle bewertet und es kam heraus, dass sie alle Bedingungen für a12 erfüllt. Dann wurde die Stelle offiziell umgeschrieben. Wenn die Behörde jedoch kein Budget gehabt hätte, hätte man sich den Prozess aber von vornherein ersparen können. Dann hätte man ihr die Aufgaben eher entzogen, sodass sie weiterhin A11 bleibt.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Dass ich im BMF nicht die Beine hochlegen kann ist mir durch auch bekannt. Aber wenn ich auf eine durchschnittlich 50std-Woche komme ist das fast wie Urlaub für mich. Es ist auch gut, dass ich weiterhin Leistung bringen muss, ich WILL auch noch. Ich wollte hier nur erfahren wie realistisch es bspw. ist Referatsleiter, Unterabteilungsleiter oder gar Staatssekretär(man soll ich sich auch mal unrealistische Ziele setzen dürfen)

Ich finde deine Motivation sehr ehrenwert und würde es grundsätzlich genauso machen. Allerdings solltest du nicht den Fehler machen, dir ne A13/14-Stelle im BMF zu kuschelig vorzustellen. Das sind Führungspositionen im höheren Dienst mit Personalverantwortung, da ist nicht viel mit 7 bis 15 Uhr und dann in den Biergarten. Außerdem bist du als Mensch auch in der Verwaltung mittlerweile nur noch eine ökonomisch interessante Größe, was bedeutet, dass du an Zahlen gemessen wirst.

Wenn du einfach weniger arbeiten willst, dann ist das sicherlich ne gute, aber keine sehr gute Gelegenheit. Wenn du zu nem kleineren Laden gehst oder dich selbstständig machst kannst du mit weniger Arbeit meistens noch sehr viel mehr Geld rausholen. Muss aber natürlich jeder für sich selbst entscheiden, die Verbeamtung ist natürlich gerade in Puncto Altersversorgung nicht zu unterschätzen...

Referatsleiter ist jetzt nicht super unrealistisch. Fang an und mach 10 Jahre einen guten Job. Dann kann das schon gehen. In einem Landesministerium käme vllt. auch noch eine Abteilungsleitung in Frage. Im BMF ist das schon sehr ambitioniert.

Ich finde schon, dass das unrealistisch ist. Der TE ist kein Jurist, was normalerweise im BMF die erste Einstellungsvoraussetzung ist. Ganz ehrlich: ich würde perspektivisch maximal mit A16 (bzw. B2) rechnen, das entspräche einem Referatsleiterposten (Ministerialrat), mehr aber mit Sicherheit nicht, wenn du da überhaupt hinkommst. Du bist Informatiker, hast keine Steuerkenntnisse und hast wahrscheinlich nicht mal das Verwaltungsreferendariat absolviert (worüber die Leute dort auch schon lachen). Ohne deine Beziehungen hätte man dich beim BMF wahrscheinlich nichtmal zum Gespräch eingeladen, ohne dir zu nahe treten zu wollen.

Außerdem: was genau willst du eigentlich? Der Vater eines Freundes ist leitender Beamter in einer Kreisoberbehörde (A16), der arbeitete sowohl abends zuhause, als auch am Wochenende. Mag eine Ausnahme sein, glaube ich aber nicht. Du wirst als Spitzenbeamter, wozu auch ein Referatsleiter im BMF zählt, auch ne 60-70h-Woche - wenn nicht sogar mehr - haben. Überleg dir das ganze also gut, wenn du einmal Beamter bist, gehst du nicht mehr so einfach zurück in die Wirtschaft.

antworten
WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Danke für den Einblick. Zunächst bin ich klassischer BWLer mit IT-Spezialisierung durch Fobi und Erfahrung. Ich glaube, das Thema mit der wöchentlichen Arbeitszeit ist wie bei allen Unternehmen und Verwaltungen immer so ein Mythos und Auslegungssache. Mir wurden auch damals Dinge versprochen an sich bis heute keiner gehalten hat.

Was ich genau will? Wer weiß das schon von sich selbst?!

Ich will eine WLB haben in der ich es schaffe mein Kind aufwachsen zusehen und ich auch generell mal in Berlin arbeite. Das sind meine Hauptkriterien.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Dass ich im BMF nicht die Beine hochlegen kann ist mir durch auch bekannt. Aber wenn ich auf eine durchschnittlich 50std-Woche komme ist das fast wie Urlaub für mich. Es ist auch gut, dass ich weiterhin Leistung bringen muss, ich WILL auch noch. Ich wollte hier nur erfahren wie realistisch es bspw. ist Referatsleiter, Unterabteilungsleiter oder gar Staatssekretär(man soll ich sich auch mal unrealistische Ziele setzen dürfen)

Ich finde deine Motivation sehr ehrenwert und würde es grundsätzlich genauso machen. Allerdings solltest du nicht den Fehler machen, dir ne A13/14-Stelle im BMF zu kuschelig vorzustellen. Das sind Führungspositionen im höheren Dienst mit Personalverantwortung, da ist nicht viel mit 7 bis 15 Uhr und dann in den Biergarten. Außerdem bist du als Mensch auch in der Verwaltung mittlerweile nur noch eine ökonomisch interessante Größe, was bedeutet, dass du an Zahlen gemessen wirst.

Wenn du einfach weniger arbeiten willst, dann ist das sicherlich ne gute, aber keine sehr gute Gelegenheit. Wenn du zu nem kleineren Laden gehst oder dich selbstständig machst kannst du mit weniger Arbeit meistens noch sehr viel mehr Geld rausholen. Muss aber natürlich jeder für sich selbst entscheiden, die Verbeamtung ist natürlich gerade in Puncto Altersversorgung nicht zu unterschätzen...

Referatsleiter ist jetzt nicht super unrealistisch. Fang an und mach 10 Jahre einen guten Job. Dann kann das schon gehen. In einem Landesministerium käme vllt. auch noch eine Abteilungsleitung in Frage. Im BMF ist das schon sehr ambitioniert.

Ich finde schon, dass das unrealistisch ist. Der TE ist kein Jurist, was normalerweise im BMF die erste Einstellungsvoraussetzung ist. Ganz ehrlich: ich würde perspektivisch maximal mit A16 (bzw. B2) rechnen, das entspräche einem Referatsleiterposten (Ministerialrat), mehr aber mit Sicherheit nicht, wenn du da überhaupt hinkommst. Du bist Informatiker, hast keine Steuerkenntnisse und hast wahrscheinlich nicht mal das Verwaltungsreferendariat absolviert (worüber die Leute dort auch schon lachen). Ohne deine Beziehungen hätte man dich beim BMF wahrscheinlich nichtmal zum Gespräch eingeladen, ohne dir zu nahe treten zu wollen.

Außerdem: was genau willst du eigentlich? Der Vater eines Freundes ist leitender Beamter in einer Kreisoberbehörde (A16), der arbeitete sowohl abends zuhause, als auch am Wochenende. Mag eine Ausnahme sein, glaube ich aber nicht. Du wirst als Spitzenbeamter, wozu auch ein Referatsleiter im BMF zählt, auch ne 60-70h-Woche - wenn nicht sogar mehr - haben. Überleg dir das ganze also gut, wenn du einmal Beamter bist, gehst du nicht mehr so einfach zurück in die Wirtschaft.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Dann mach das, aber belass es bei der A13/14-Stelle. Alles andere ist sinnlos und zweckwidrig für dich.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Ich bin in einem Ministerium. Und die meisten Referatsleiter machen im Schnitt ihre 41 Stunden (bzw. nehmen Zeitausgleich).

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Du bist BWLer mit IT-Erfahrung, aber anscheinend keine Führungskraft, Weshalb glaubst Du, dass Du im Ministerium eine erfolgreiche Karriere machen kannst? Als nicht-Jurist bist Du ein Aussenseiter. Ich war als Ingenieur auch ein Aussenseiter im Landesministerium, obwohl ich ein Referendariat absolviert hatte, also echter Laufbahnbeamter war. Die Sachbearbeiter im gehobenen Dienst sind die wirklichen Experten. Könnte auch sein, dass die Dich kolossal auflaufen lassen. Dann wird es auch nichts mit A15. Für ein IT-Projekt wird man auch eher einen Juristen oder Informatiker nehmen. Du kannst dann als Assistent mithelfen. Du scheinst beruflich noch keinen Kontakt mit einem Ministerium gehabt zu haben. Offenbar auch nicht als Berater. Als Sachbearbeiter bei Dax30 hättest Du die richtige WLB, weniger Wochenarbeitszeit als ein Beamter und deutlich mehr Geld! Wenn dir Dein Kind bzw. die Familie so wichtig sind, solltest Du keine Führungsposition anstreben. Weder im Ministerium noch in der Industrie. Ganz nebenbei: Unser damaliger Chef, Ministerialrat, kam auch am Samstag ins Büro. Wenn er Urlaub hatte auch noch stundenweise. Und damit war er keine Ausnahme unter den Referatsleitern.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Danke für den Einblick. Zunächst bin ich klassischer BWLer mit IT-Spezialisierung durch Fobi und Erfahrung. Ich glaube, das Thema mit der wöchentlichen Arbeitszeit ist wie bei allen Unternehmen und Verwaltungen immer so ein Mythos und Auslegungssache. Mir wurden auch damals Dinge versprochen an sich bis heute keiner gehalten hat.

Was ich genau will? Wer weiß das schon von sich selbst?!

Ich will eine WLB haben in der ich es schaffe mein Kind aufwachsen zusehen und ich auch generell mal in Berlin arbeite. Das sind meine Hauptkriterien.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2018:

Dass ich im BMF nicht die Beine hochlegen kann ist mir durch auch bekannt. Aber wenn ich auf eine durchschnittlich 50std-Woche komme ist das fast wie Urlaub für mich. Es ist auch gut, dass ich weiterhin Leistung bringen muss, ich WILL auch noch. Ich wollte hier nur erfahren wie realistisch es bspw. ist Referatsleiter, Unterabteilungsleiter oder gar Staatssekretär(man soll ich sich auch mal unrealistische Ziele setzen dürfen)

Ich finde deine Motivation sehr ehrenwert und würde es grundsätzlich genauso machen. Allerdings solltest du nicht den Fehler machen, dir ne A13/14-Stelle im BMF zu kuschelig vorzustellen. Das sind Führungspositionen im höheren Dienst mit Personalverantwortung, da ist nicht viel mit 7 bis 15 Uhr und dann in den Biergarten. Außerdem bist du als Mensch auch in der Verwaltung mittlerweile nur noch eine ökonomisch interessante Größe, was bedeutet, dass du an Zahlen gemessen wirst.

Wenn du einfach weniger arbeiten willst, dann ist das sicherlich ne gute, aber keine sehr gute Gelegenheit. Wenn du zu nem kleineren Laden gehst oder dich selbstständig machst kannst du mit weniger Arbeit meistens noch sehr viel mehr Geld rausholen. Muss aber natürlich jeder für sich selbst entscheiden, die Verbeamtung ist natürlich gerade in Puncto Altersversorgung nicht zu unterschätzen...

Referatsleiter ist jetzt nicht super unrealistisch. Fang an und mach 10 Jahre einen guten Job. Dann kann das schon gehen. In einem Landesministerium käme vllt. auch noch eine Abteilungsleitung in Frage. Im BMF ist das schon sehr ambitioniert.

Ich finde schon, dass das unrealistisch ist. Der TE ist kein Jurist, was normalerweise im BMF die erste Einstellungsvoraussetzung ist. Ganz ehrlich: ich würde perspektivisch maximal mit A16 (bzw. B2) rechnen, das entspräche einem Referatsleiterposten (Ministerialrat), mehr aber mit Sicherheit nicht, wenn du da überhaupt hinkommst. Du bist Informatiker, hast keine Steuerkenntnisse und hast wahrscheinlich nicht mal das Verwaltungsreferendariat absolviert (worüber die Leute dort auch schon lachen). Ohne deine Beziehungen hätte man dich beim BMF wahrscheinlich nichtmal zum Gespräch eingeladen, ohne dir zu nahe treten zu wollen.

Außerdem: was genau willst du eigentlich? Der Vater eines Freundes ist leitender Beamter in einer Kreisoberbehörde (A16), der arbeitete sowohl abends zuhause, als auch am Wochenende. Mag eine Ausnahme sein, glaube ich aber nicht. Du wirst als Spitzenbeamter, wozu auch ein Referatsleiter im BMF zählt, auch ne 60-70h-Woche - wenn nicht sogar mehr - haben. Überleg dir das ganze also gut, wenn du einmal Beamter bist, gehst du nicht mehr so einfach zurück in die Wirtschaft.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Zum einen bin ich schon eine Führungskraft und zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Sachbearbeiter in Dax30 4k Netto verdienen.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Sachbearbeiter im DAX30 haben keine 4k netto zum Berufseinstieg, aber nach 15 Jahren dürfte selbst der unambitionierte bei 4k (=90k brutto) sein. Wir sprechen hier von studierten Leuten, nicht vom Büroboten.

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Zum einen bin ich schon eine Führungskraft und zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Sachbearbeiter in Dax30 4k Netto verdienen.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Ähm doch...

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Zum einen bin ich schon eine Führungskraft und zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Sachbearbeiter in Dax30 4k Netto verdienen.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Doch doch, das gibt es schon....

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Natürlich geht das, und zwar sogar noch im Tarifbereich. Ältere Sachbearbeiter schaffen es auch in den AT-Bereich. Da geht noch viel mehr. Du scheinst nicht gerade viel Erfahrung mit Industrie zu haben. Und mit Ministerien ja auch nicht.

Noch ein Hinweis zu den Wochenarbeitszeiten und Überstunden. Ich war mal als A15er mit einem Berater auf einer längeren Auslandsdienstreise in Nordamerika. Wir hatten alle Termine zusammen absolviert. Der kam mit einem dicken Überstundenkonto zurück. Ich hatte null Überstunden, weil bei uns niemals Überstunden aufgeschrieben wurden. Beamter auf Dienstreise = normale tägliche Arbeitszeit erfüllt. Abflug am Sonntag = auch egal.

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Zum einen bin ich schon eine Führungskraft und zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Sachbearbeiter in Dax30 4k Netto verdienen.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Wo?

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Ähm doch...

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Zum einen bin ich schon eine Führungskraft und zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Sachbearbeiter in Dax30 4k Netto verdienen.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Doch doch, das gibt es schon....

Wo?

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

IG Metall EG16, 40h Vertrag, 10% LZ... Sind netto ganz knapp über 4K

Quelle: meine Gehaltsabrechnung ;) und nein, Profil nutzt euch nix, bin kein wiwi.

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Wo?

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Ähm doch...

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Zum einen bin ich schon eine Führungskraft und zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Sachbearbeiter in Dax30 4k Netto verdienen.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Mit EG 16 ist man aber kein Sachbearbeiter. Ebenso wenig mit eg15. Man hat in diesen Personen zwar keine Personalverantwortung aber eben Verantwortung über Budget, Umsatz oder Projekte...

Und die 4k netto hat man bereits ab Eg14 bei den großen igm Buden..

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Ich habe keine budgetverantwortung, keine umsatzverantwortung und keine projektverantwortung...

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Mit EG 16 ist man aber kein Sachbearbeiter. Ebenso wenig mit eg15. Man hat in diesen Personen zwar keine Personalverantwortung aber eben Verantwortung über Budget, Umsatz oder Projekte...

Und die 4k netto hat man bereits ab Eg14 bei den großen igm Buden..

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Gar nicht so schlecht als Einstiegsgehalt! Glückwunsch!

Wann gehts in die erste Gehaltsverhandlung?

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

IG Metall EG16, 40h Vertrag, 10% LZ... Sind netto ganz knapp über 4K

Quelle: meine Gehaltsabrechnung ;) und nein, Profil nutzt euch nix, bin kein wiwi.

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Wo?

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Ähm doch...

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Zum einen bin ich schon eine Führungskraft und zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Sachbearbeiter in Dax30 4k Netto verdienen.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Das das keine einstiegsstelle ist sollte eigentlich klar sein...

WiWi Gast schrieb am 25.10.2018:

Gar nicht so schlecht als Einstiegsgehalt! Glückwunsch!

Wann gehts in die erste Gehaltsverhandlung?

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

IG Metall EG16, 40h Vertrag, 10% LZ... Sind netto ganz knapp über 4K

Quelle: meine Gehaltsabrechnung ;) und nein, Profil nutzt euch nix, bin kein wiwi.

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Wo?

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Ähm doch...

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Zum einen bin ich schon eine Führungskraft und zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Sachbearbeiter in Dax30 4k Netto verdienen.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Ich kann dir nur raten, dir keine falschen Hoffnungen zu machen. Mit A15 ist man nicht umsonst bereits „Direktor“ - und ab A16 gelten für den Leitenden Direktor nicht umsonst die meisten Arbeitnehmerschutzrechte nicht mehr (hier etwa keine Beteiligung des Personalrates mehr).

Man ist dann in der Regel bereits Leiter einer größeren Einheit. Das kann ein größeres Amt mit 300 Sachbearbeitern ebenso sein wie die Leitung einer Abteilung aus einem dutzend promovierten Fachkräften und ein paar Sekretariaten.

Je nach Größe und Art der Behörde muss man auch schon sehr unbequeme Entscheidungen durchsetzen oder bildet die Schnittstelle zu dir weit übergeordneten anderen Personen.

Anders aber in Bundes- oder Landesministerien: Da ist man entgegen der Bezeichnung „Direktor“ noch ein kleines Licht, meist eher Experte als Führungskraft. Man erledigt halt die Arbeiten, kann wenig Grundlegendes ändern und hat praktisch keine Außenwirkung.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Hallo liebe Community,

hier nochmal der TE. Ich habe mir damals meine Gedanken gemacht und bin als A13/3 eingestiegen im April 19 eingestiegen. Es war ein sehr sehr gute Entscheidung dort anzufangen. In einem Jahr bin ich planmäßig auf A14/4(schon bestätigt) und habe das vollste Vertrauen meines RL (und bin sein Stellvertreter, teilweise viel zu häufig) Meine gewünschte WLB (ca.45h/Woche und 55 Urlaubstage) ist hervorragend, sodass ich im kommenden Jahr langsam meine Promotion starte.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Glückwunsch! Wie kommst du auf die Urlaubstage?

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

30 Urlaubstage plus Gleittage(24 Tage)

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Danke für die Rückmeldung! Klingt geil!

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Ich bin auch in einem Ministerium tätig.
WLB, Bezahlung, Pension klingt ziemlich geil. Aber irgendwann ist man von den Strukturen im öD so demotiviert, dass man nur noch raus will. Aber irgendwann schafft man es nicht mehr und ist bis zur Pension frustriert

WiWi Gast schrieb am 20.11.2020:

Danke für die Rückmeldung! Klingt geil!

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2020:

Danke für die Rückmeldung! Klingt geil!

Ja, geil, du machst so viele Überstunden, dass du 24 Tage frei nehm kannst. Gleittage sind nur Überstundenabbau.

Und zählen kann der Herr vom Finanzamt auch nicht, schließlich sind 30+24 keine 55 Urlaubstage.

Gott sei Dank hat es bei mir mit dem Finanzamt nicht geklappt. Bin in einem viel spannenderen ÖD-Finanzbereich gelandet, der weitaus mehr Möglichkeiten zu bieten hat.
Klar, beim Finanzamt kümmert sich nicht jeder nur um die Steuererklärungen, es gibt auch Außendienst, wie Betriebsprüfungen oder man jagt Steuersündern hinterher und fähndet etc., was an sich schon cool ist. Nur, weder die Menschen noch die Atmosphäre hat mir im FinA allgemein zugesagt. War einfach Schicksal da nicht zu landen. Bin mehr gemacht für den Bund als für die Pampa.
Rückblickend hätte mir auch das Image "Finanzamt" missfallen, dass ich vermutlich aufgrund von möglichen negativen Reaktionen gar nicht offen aussprechen würde, wenn ich da arbeiten würde. Sollte man allgemein vermutlich auch nicht unbedingt an die große Glocke hängen, wer von einem der Dienstherr ist, zumindest nicht bei FinA oder Landes-/Bundesbehörden. Da bekommt man schnell Freunde, die anderes im Kopf haben.

Es sei noch gesagt: Nur weil FinA nichts für mich ist, heißt das nicht, es sei per se blöd. Nein. Deutliches Nein. Es gibt genug Menschen, die ins FinA passen. Man sollte sich immer selbst ein Bild machen. Ernsthaft. Vor allem im Internet liest man viel. Geh raus und guck dir selbst die Realität an. Und dann beurteile die Dinge für dich. Du wirst es dir am Ende selbst danken.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Wenn du lesen könntest hättest du gesehen, dass er im Finanzministerium und nicht zum Finanzamt gegangen ist :)

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Danke fürs Kontern! Also ich(TE) arbeite im BUNDESMINISTERIUM DER FINANZEN. Überstunden werden überall gemacht und darum ging es mir ja nie. Zum anderen ist für die Frustration jeder häufig selbst verantwortlich. Mein Dienstherr ist der Bund und nicht das BMF. Ich kann mich jederzeit in eine andere Abteilung (ist sogar beim Führungskräfteprogramm Vorschrift, mit wenigen Ausnahmen) oder bei jeder anderen Bundesbehörde bewerben. Zum dem Punkt zählen sage ich jetzt mal nix.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2020:

Hallo liebe Community,

hier nochmal der TE. Ich habe mir damals meine Gedanken gemacht und bin als A13/3 eingestiegen im April 19 eingestiegen. Es war ein sehr sehr gute Entscheidung dort anzufangen. In einem Jahr bin ich planmäßig auf A14/4(schon bestätigt) und habe das vollste Vertrauen meines RL (und bin sein Stellvertreter, teilweise viel zu häufig) Meine gewünschte WLB (ca.45h/Woche und 55 Urlaubstage) ist hervorragend, sodass ich im kommenden Jahr langsam meine Promotion starte.

Hi TE,
kannst Du deine Erfahrungen noch weiter ausführen? Ich habe zwei Jahre in einer Strategieberatung gearbeitet und bin gerade im PhD-Leave. Da ich nie wieder in die Beratung möchte und mir auch die freie Wirtschaft in den hohen Führungsriegen keinen Spaß macht, möchte ich ebenfalls in den öD. Ich denke insbesondere an Stellen in Landesministerien mit A13/A14 Besoldung.

Wie hast Du Dir die Arbeit vorgestellt? Was hat sich bewahrheitet und was nicht? Was gefällt Dir gut, was nicht so gut? Wie ist deine WLB? Führe auch gerne weiter aus. Wie gesagt, das interessiert mich brennend!

Vielen Dank und beste Grüße

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Bin nicht der TE, war aber mal bei einem Landesministerium A13. Man sollte darauf achten, dass man auf Grund der persönlichen Fachrichtung / Abschluss für mehr als nur ein oder zwei Stellen im Ministerium geeignet ist. Wenn es nicht passt kann man sonst intern praktisch nicht wechseln. Das war mein Fehler und Problem. Deshalb bin ich da dann auch ganz weg.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2020:

Hallo liebe Community,

hier nochmal der TE. Ich habe mir damals meine Gedanken gemacht und bin als A13/3 eingestiegen im April 19 eingestiegen. Es war ein sehr sehr gute Entscheidung dort anzufangen. In einem Jahr bin ich planmäßig auf A14/4(schon bestätigt) und habe das vollste Vertrauen meines RL (und bin sein Stellvertreter, teilweise viel zu häufig) Meine gewünschte WLB (ca.45h/Woche und 55 Urlaubstage) ist hervorragend, sodass ich im kommenden Jahr langsam meine Promotion starte.

Hi TE,
kannst Du deine Erfahrungen noch weiter ausführen? Ich habe zwei Jahre in einer Strategieberatung gearbeitet und bin gerade im PhD-Leave. Da ich nie wieder in die Beratung möchte und mir auch die freie Wirtschaft in den hohen Führungsriegen keinen Spaß macht, möchte ich ebenfalls in den öD. Ich denke insbesondere an Stellen in Landesministerien mit A13/A14 Besoldung.

Wie hast Du Dir die Arbeit vorgestellt? Was hat sich bewahrheitet und was nicht? Was gefällt Dir gut, was nicht so gut? Wie ist deine WLB? Führe auch gerne weiter aus. Wie gesagt, das interessiert mich brennend!

Vielen Dank und beste Grüße

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Hier TE: Wie ich eingangs geschrieben habe war ich selbst in der Beratung tätig. Ich habe gut 3 Jahre öffentliche Institutionen als Berater betreut. Diese 3 Jahre wurde mir angerechnet, sodass ich als Beamter auf Probe einsteigen konnte. Schau mal auf http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_01122017_D230102114.htm und als Suche im Text A 15 (mit Leerzeichen) und lies dir mal die Beispiele durch, ganz gut erklärt.

Die Arbeit und schon anders, alleine Aufgrund der Hierarchien, Akten, etc. Jedoch glaube ich fest daran(ich bin nicht naiv), wenn du in den öD will um zu arbeiten dann findest du auch spannende Aufgaben. Die Ministerien werden auch immer projektbasierender, da sich immer mehr aus der freien Wirtschaft in den öD gehen. Aber die Mühlen mahlen langsamer.
Die WLB hängt oft mMn von einem selbst ab. Du kannst alles in 41Std. schaffen aber auch gibt es Arbeit für 60Std. die Woche. Kommt auf deine effiziente Arbeitsweise und dein Streben nach oben an.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2020:

Hallo liebe Community,

hier nochmal der TE. Ich habe mir damals meine Gedanken gemacht und bin als A13/3 eingestiegen im April 19 eingestiegen. Es war ein sehr sehr gute Entscheidung dort anzufangen. In einem Jahr bin ich planmäßig auf A14/4(schon bestätigt) und habe das vollste Vertrauen meines RL (und bin sein Stellvertreter, teilweise viel zu häufig) Meine gewünschte WLB (ca.45h/Woche und 55 Urlaubstage) ist hervorragend, sodass ich im kommenden Jahr langsam meine Promotion starte.

Hi TE,
kannst Du deine Erfahrungen noch weiter ausführen? Ich habe zwei Jahre in einer Strategieberatung gearbeitet und bin gerade im PhD-Leave. Da ich nie wieder in die Beratung möchte und mir auch die freie Wirtschaft in den hohen Führungsriegen keinen Spaß macht, möchte ich ebenfalls in den öD. Ich denke insbesondere an Stellen in Landesministerien mit A13/A14 Besoldung.

Wie hast Du Dir die Arbeit vorgestellt? Was hat sich bewahrheitet und was nicht? Was gefällt Dir gut, was nicht so gut? Wie ist deine WLB? Führe auch gerne weiter aus. Wie gesagt, das interessiert mich brennend!

Vielen Dank und beste Grüße

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Der Link ist sehr interessant. In der Praxis habe ich aber noch nie einen Ingenieur gesehen, der mit A15 eingestellt worden wäre. Zumal das in den meisten Fällen auch die Endstufe ist, die man nach vielen Jahren erreicht. Ministerium ausgenommen.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2020:

Hier TE: Wie ich eingangs geschrieben habe war ich selbst in der Beratung tätig. Ich habe gut 3 Jahre öffentliche Institutionen als Berater betreut. Diese 3 Jahre wurde mir angerechnet, sodass ich als Beamter auf Probe einsteigen konnte. Schau mal auf www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_01122017_D230102114.htm und als Suche im Text A 15 (mit Leerzeichen) und lies dir mal die Beispiele durch, ganz gut erklärt.

Die Arbeit und schon anders, alleine Aufgrund der Hierarchien, Akten, etc. Jedoch glaube ich fest daran(ich bin nicht naiv), wenn du in den öD will um zu arbeiten dann findest du auch spannende Aufgaben. Die Ministerien werden auch immer projektbasierender, da sich immer mehr aus der freien Wirtschaft in den öD gehen. Aber die Mühlen mahlen langsamer.
Die WLB hängt oft mMn von einem selbst ab. Du kannst alles in 41Std. schaffen aber auch gibt es Arbeit für 60Std. die Woche. Kommt auf deine effiziente Arbeitsweise und dein Streben nach oben an.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2020:

Hallo liebe Community,

hier nochmal der TE. Ich habe mir damals meine Gedanken gemacht und bin als A13/3 eingestiegen im April 19 eingestiegen. Es war ein sehr sehr gute Entscheidung dort anzufangen. In einem Jahr bin ich planmäßig auf A14/4(schon bestätigt) und habe das vollste Vertrauen meines RL (und bin sein Stellvertreter, teilweise viel zu häufig) Meine gewünschte WLB (ca.45h/Woche und 55 Urlaubstage) ist hervorragend, sodass ich im kommenden Jahr langsam meine Promotion starte.

Hi TE,
kannst Du deine Erfahrungen noch weiter ausführen? Ich habe zwei Jahre in einer Strategieberatung gearbeitet und bin gerade im PhD-Leave. Da ich nie wieder in die Beratung möchte und mir auch die freie Wirtschaft in den hohen Führungsriegen keinen Spaß macht, möchte ich ebenfalls in den öD. Ich denke insbesondere an Stellen in Landesministerien mit A13/A14 Besoldung.

Wie hast Du Dir die Arbeit vorgestellt? Was hat sich bewahrheitet und was nicht? Was gefällt Dir gut, was nicht so gut? Wie ist deine WLB? Führe auch gerne weiter aus. Wie gesagt, das interessiert mich brennend!

Vielen Dank und beste Grüße

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Das Theorie und Praxis da oft weit auseinander liegen ist klar. Zum einen ist das eine Bundesverordnung und anderen eben auch nicht die Regel. Es müssen auch sehr viele Faktoren zusammenspielen; die Stelle muss da sein, diese muss auch von den Voraussetzungen passen und ganz wichtig, die Stelle sollte noch nicht vergeben sein. Häufig sind sie das schon.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Das jemand mit A15 eingestellt wird, ist schon extrem selten. In der Regel hat der Personalrat etwas dagegen. Von A13 nach A14 wird jeder nahezu im gleichen Tempo befördert. Die A15 ist jedoch der erste Engpass. Wenn man dann einen direkt mit A15 einstellt, nimmt man eine Beförderungsstelle weg und das ist für die "Eigengewächse" schon nachteilig.

Als Wiwi oder Jurist hat man im BMF, aber auch in den anderen Ministerien eine gute Verwendungsbreite. Da sollte man sich keine Sorgen machen.

Die Arbeit im BMF kann Spaß machen, ist aber nicht für jeden etwas. Will man ein kleines Rad in einem großen System oder ein großes Rad in einem kleinen System sein?
Für einen Wiwi mag es extrem spannend sein, die europäische Finanzarchitektur mitzugestalten. Aber man liefert nur einen Minibeitrag und kann nichts entscheiden.
In anderen Firmen kann man zwar viel selber entscheiden, aber es ist halt nur lokal und nicht die große Politik.
Da muss jeder für sich herausfinden, was er gut findet.

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WiWi Gast

Karriere im Finanzministerium!?

Hat hier jemand Erfahrung zum Einstieg als Volkswirt im BMBF, idealerweise in der Abteilung für Grundsatzfragen?

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