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Eigendarstellung & kluge Buzzwords vs. gezielte, klare und kritische Sachverhalte

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WiWi Gast

Eigendarstellung & kluge Buzzwords vs. gezielte, klare und kritische Sachverhalte

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind euch bzw. gefühlt, wie wichtig sind bei euch die 3 ersten Begrifflichkeiten im Verhältnis zur kritischen Auseinandersetzung mit einem vorhandenen Problem.

  • Wie geht ihr mit Firmenpolitik um?
  • Wie sehr ermüdet euch das im Alltag?
  • Oder wieso ist es euch eventuell auch wichtig sich stets gut zu stellen?

Mich stört es mittlerweile tierisch dass Networking oftmals einen anscheinende größeren Wert zugesprochen wird als aktives Handeln. Es kommen teilweise Leute auf Positionen, die weder aus empathischer noch aus fachlicher Sicht überzeugen und trotzdem die Leiter hochklettern. Das hat auch wenig mit Neid zu tun, viel mehr fasziniert mich dieses Phänomen.

Wie seht ihr das?

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WiWi Gast

Eigendarstellung & kluge Buzzwords vs. gezielte, klare und kritische Sachverhalte

WiWi Gast schrieb am 26.06.2019:

Mich stört es mittlerweile tierisch dass Networking oftmals einen anscheinende größeren Wert zugesprochen wird als aktives Handeln. Es kommen teilweise Leute auf Positionen, die weder aus empathischer noch aus fachlicher Sicht überzeugen und trotzdem die Leiter hochklettern. Das hat auch wenig mit Neid zu tun, viel mehr fasziniert mich dieses Phänomen.

So ist das Leben. Anpassen oder eben auf einer Position verkümmern. Hat ja so ein Darwin Typ irgendwann mal was gefaselt.

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WiWi Gast

Eigendarstellung & kluge Buzzwords vs. gezielte, klare und kritische Sachverhalte

So ist das Leben?

Ist schon eine berechtigte Frage. Wenn ich mich so umhöre ist das in dem Ausmaß im wirtschaftlichen Arbeitsumfeld auch einfach ein Alleinstellungsmerkmal. Ich rede hier von bewussten "Networking" nach dem Motto ich quatsche einfach Mal mit. Ziel: Hallo hier bin ich.

Mich nervt es ebenfalls, weil genau diese Leute im Endeffekt seltenst eine Ahnung haben wovon sie reden. Genau diesen Effekt meint er vermutlich.

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WiWi Gast

Eigendarstellung & kluge Buzzwords vs. gezielte, klare und kritische Sachverhalte

Bist Du introvertiert?

WiWi Gast schrieb am 26.06.2019:

So ist das Leben?

Ist schon eine berechtigte Frage. Wenn ich mich so umhöre ist das in dem Ausmaß im wirtschaftlichen Arbeitsumfeld auch einfach ein Alleinstellungsmerkmal. Ich rede hier von bewussten "Networking" nach dem Motto ich quatsche einfach Mal mit. Ziel: Hallo hier bin ich.

Mich nervt es ebenfalls, weil genau diese Leute im Endeffekt seltenst eine Ahnung haben wovon sie reden. Genau diesen Effekt meint er vermutlich.

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WiWi Gast

Eigendarstellung & kluge Buzzwords vs. gezielte, klare und kritische Sachverhalte

Entscheidungen in Organisationen werden letztlich oftmals von Teams getroffen und umgesetzt. Wenn du also nicht in der Lage bist (1) mit den richtigen Leuten belastbare Beziehungen aufzubauen und (2) deine Gedanken auch griffig zu kommunizieren bist du faktisch "weniger geeignet" deinen Job zu machen.

Löse dich von dem Gedanken, dass "echte Arbeit" nur funktionales Wissen beinhaltet. Soft Skills sind ebenso wichtig. Das finde ich absolut legitim

WiWi Gast schrieb am 26.06.2019:

Bist Du introvertiert?

WiWi Gast schrieb am 26.06.2019:

So ist das Leben?

Ist schon eine berechtigte Frage. Wenn ich mich so umhöre ist das in dem Ausmaß im wirtschaftlichen Arbeitsumfeld auch einfach ein Alleinstellungsmerkmal. Ich rede hier von bewussten "Networking" nach dem Motto ich quatsche einfach Mal mit. Ziel: Hallo hier bin ich.

Mich nervt es ebenfalls, weil genau diese Leute im Endeffekt seltenst eine Ahnung haben wovon sie reden. Genau diesen Effekt meint er vermutlich.

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BW-Berater

Eigendarstellung & kluge Buzzwords vs. gezielte, klare und kritische Sachverhalte

Eigendarstellung und Networking klingen hier, als wäre es etwas negatives.

Stellt euch doch mal selbst folgende Frage:
Ein Projekt steht an und ihr müsst jemanden finden, der für euch (Owner/Sponsor) das Projekt durchzieht.
Ihr habt drei Lebensläufe vor euch liegen:
Person A kennt ihr. Sympathisch und kompetent, ihr wisst dass er schon ein paar wichtige Projekte erledigt hat und dafür geeignet ist.

Person B habt ihr noch nie getroffen. Laut Lebenslauf hat er auch schon Projekte geleitet, aber außer dem Projektnamen wisst ihr darüber nichts.

Person C habt ihr schon ein paar Mal auf dem Flur gesehen, aber noch nicht gesprochen. In irgendeinem Projekt hat er auch mal mitgearbeitet. Also zumindest ist da eine vage Erinnerung mal was gehört zu haben.

Wen würdet ihr wählen?

Beziehungen, Networking oder Vitamin B werden immer nur in der negativen Form gesehen: Der Neffe vom Chef wird eingestellt, auch wenn er nicht mal alleine den Weg zur Toilette findet.

Eigentlich ist das Ganze zu einem großen Teil Risikominimierung. Anstatt jemanden, der es vielleicht super kann nehme ich jemanden, der es sicher zumindest gut kann.

Was die Selbstdarstellung geht ist das nun mal Elementar und jeder betreibt Selbstdarstellung, nur manche unüberlegt und nicht zielgerichtet oder sogar kontraproduktiv (sich selbst als Opfer darstellen ist selten hilfreich). Wenn im Beispiel oben Person C der absolute Meister seines Faches ist, woher sollte man es wissen? Man kennt ihn nicht, er redet kaum und was er geleistet hat wisst ihr auch nicht.

Man kenne jede Eigenschaft übertreiben und dann ist sie negativ: Aus Gründlichkeit wird Perfektionismus, aus Agilität wird Chaos. Im richtigen Maß ist es aber etwas gutes und das gilt für Networking und Selbstdarstellung genauso wie für die Fähigkeit die Sprache des Publikums zu sprechen. Meinem Management haue ich auch keine technischen Fachbegriffe um die Ohren, sondern rede so mit Ihnen, dass sie es verstehen.

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WiWi Gast

Eigendarstellung & kluge Buzzwords vs. gezielte, klare und kritische Sachverhalte

Soft Skills sind natürlich wichtig aber es kommt doch am Ende darauf an was der Mehrwert der Soft Skills für das Unternehmen ist und dementsprechend auch wie erfolgreich man als Team ist.

Seine Soft Skills rein für Selbstzwecke zu nutzen ist für mich fern ab von empathischer Haltung.

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WiWi Gast

Eigendarstellung & kluge Buzzwords vs. gezielte, klare und kritische Sachverhalte

@BW-Berater: Toller Beitrag! Spot on.

Dem TE könnte (!) eine mangelnde Reflektion auf seine Stärken und Schwächen fehlen.
Falls der TE sich über eine bestimmte Person aufregen sollte, die extrovertiert aber weniger fundiert ist (als er selber), dann wäre die richtige Herangehensweise, die eigene Visibilität zu erhöhen.
Plus: Das Buch, "how to win friends" von Dale Carnegie.

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WiWi Gast

Eigendarstellung & kluge Buzzwords vs. gezielte, klare und kritische Sachverhalte

Beim TE scheint eine leichte Frustration durch. Wenn deine Ideen nicht so gut ankommen wie erwartet gibt es zwei Möglichkeiten

  • a) die Idee ist vielleicht doch nicht so gut

  • b) die bösen Kollegen die die Idee nicht wertschätzen und dafür im Networking überzeugen sind schuld.

Die Erkenntnis b ist einfach während die Erkenntnis a schwer ist...

Hinterfrag dich selber @TE bevor du der böses Gesellschaft und den Strahlemänner/Networkern dafür die schuld gibst. Das System und die Menschen wirst du nicht ändern, dich aber schon. Pass dich an und schmoll nicht rum das nicht alle das wollen was du willst

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WiWi Gast

Eigendarstellung & kluge Buzzwords vs. gezielte, klare und kritische Sachverhalte

Der TE hier

Ich fragte einfach um eure Meinung, wie ihr es seht. Es scheint eindeutig zu sein.

Nächstes Thema wäre dann andauernde persönliche & direkte Wertung aller Themen gegenüber neutraler Ansichtsweise der Fragestellung mit anschließender Wertung des Themas. Zeigt mir wieder Mal viel :)

Danke für Eure Einschätzung mir gegenüber. Gibt mir viel.

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WiWi Gast

Eigendarstellung & kluge Buzzwords vs. gezielte, klare und kritische Sachverhalte

@TE: Stell deine Frage doch nochmal neu.

Dein Eingangspost ist nämlich nicht ein-eindeutig, wo der Schwerpunkt deiner Frage liegt.

Eigendarstellung != Buzzwords != klare Sachverhalte != Firmenpolitik != "Ermüdung" != "sich gut zu stellen"

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