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Gehaltserhöhung & KarriereVR

Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

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Heinrich88

Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

Hallo zusammen,

ich bin aktuell am überlegen, mich bei einer Volksbank zu bewerben. Die Eingruppierung der Stelle wäre TG7 BJ. 11, also 4.038 Brutto im Monat.
Mit dem 11. BJ als Einstieg wäre ich für TG7 ja bereits in der letzten Stufe. Gibt es hier noch weitere automatische Gehaltssteigerungen oder habe ich damit vorerst das maximale Gehalt für diese Stelle erreicht? Sind Stellen fix mit TG bewertet oder gibt es die Möglichkeit mit Berufserfahrung auf der gleichen Stelle eine TG höher zu rutschen?

Zur Erklärung: Bin aktuell bei einer Sparkasse in EG9/3 und habe aber in knapp 3 Jahren eine EG10 Stelle in Aussicht. Bei der Volksbank würde ich mich aktuell mit knapp 52T? zu 41T? bei der Sparkasse deutlich besser stellen. Auf Dauer mit EG10 wären es wohl an die 60T? bei der Sparkasse. Kenne nur das TVÖD-System. Daher ist meine Überlegung wo ich mit auf Dauer besser stelle.

Wäre für sämtliche Infos dankbar!

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WiWi Gast

Re: Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

Kurze Frage zur Qualifikation:

Du hast also 3 Jahre Berufserfahrung und hast vorher studiert? Bachelor oder Master?

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WiWi Gast

Re: Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

Nicht zu Volksbank wechseln, sondern wenn möglich zur einer der Privatbanken (da deutlich bessere Verdienstmöglichkeiten und Renomee - falls es hier um Privatkundenberatung geht?)
Also Donner & Reuschel, Metzler, Hauck & Aufhäuser, Bankhaus Lampe....etc...

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WiWi Gast

Re: Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

9/ 3 --> heißt Eingruppierung nach 9
3 heißt Altersstufe 3
von 3 auf Stufe 4 dauert es 3 Jahre
von 4 auf 5 dauert es 4 Jahre.

Der Tariflohn klettert langsamer...

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WiWi Gast

Re: Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

würde mich auch interessieren, wie man in eine höhere Tarifgruppe rutschen kann. Geht das mit steigender Berufserfahrung oder nur über Weiterbildungen bzw. neues Aufgabengebiet?

Bin aktuell bei T5/10 eingestiegen. Nächstes Jahr komme ich also ins letzte Jahr laut Tarifvertrag, habe jetzt etwas Bammel, dass danach erstmal Ende Gelände ist.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

Normalerweise rutscht man in die nächste Gruppe. Stufe dürfte dann so errechnet werden, dass du knapp über deinen jetzigen brutto Gehalt eingruppiert wirst.
Also TG5/11 -> TG6/10..

WiWi Gast schrieb am 27.06.2019:

würde mich auch interessieren, wie man in eine höhere Tarifgruppe rutschen kann. Geht das mit steigender Berufserfahrung oder nur über Weiterbildungen bzw. neues Aufgabengebiet?

Bin aktuell bei T5/10 eingestiegen. Nächstes Jahr komme ich also ins letzte Jahr laut Tarifvertrag, habe jetzt etwas Bammel, dass danach erstmal Ende Gelände ist.

antworten
bwlnothx

Re: Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

WiWi Gast schrieb am 27.06.2019:

Normalerweise rutscht man in die nächste Gruppe. Stufe dürfte dann so errechnet werden, dass du knapp über deinen jetzigen brutto Gehalt eingruppiert wirst.
Also TG5/11 -> TG6/10..

WiWi Gast schrieb am 27.06.2019:

würde mich auch interessieren, wie man in eine höhere Tarifgruppe rutschen kann. Geht das mit steigender Berufserfahrung oder nur über Weiterbildungen bzw. neues Aufgabengebiet?

Bin aktuell bei T5/10 eingestiegen. Nächstes Jahr komme ich also ins letzte Jahr laut Tarifvertrag, habe jetzt etwas Bammel, dass danach erstmal Ende Gelände ist.

Also da muss ich deutlich widersprechen. Zumindest bei den großen Privatbanken rutscht man nicht einfach so in der Gruppe nach oben und selbst wenn es ab und an mit dem Wohlwollen des Vorgesetzten gelingt, ist es keinesfalls die Regel. Für Regelerhöhungen sorgen idR nur die Stufen innerhalb der Gruppen und die Gewerkschaften, wenn neu verhandelt wird.

Fakt ist: Wenn man auf einer Fach - oder Spezialistenposition ist, gelingt einem der Aufstieg deutlich leichter als auf einer einfacheren Sachbearbeiterstelle (z.B Kundenberater oder Kreditorenbuchhalter).

Also ein Aufstieg von TG7 auf TG8 und ggf TG9 ist zumindest wahrscheinlicher als ein Aufstieg von TG5 auf TG7.

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WiWi Gast

Re: Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

Unfug. Das liest sich, als ob alle Banker mal in TG9/11 landen, wenn sie nur alt genug werden. Eine Rückstufung der Berufsjahre von 11 auf 10 o.ä. findet erst recht nicht statt, da tariflich nicht vorgesehen.

Generell sollte gelten:
Eine Stelle ist mit einer bestimmten TG bewertet und Ende. Innerhalb der TG steigt man durch Erfahrung in den Berufsjahresstufen auf. Ohne Stellenwechsel oder Weiterentwicklung des Aufgabengebiets rutscht man ab der höchsten Erfahrungsstufe nirgends hin, man verbleibt in seiner TG und nimmt nur mehr die Tarifabschlüsse mit. Eine Neubewertung/tarifliche Aufwertung einer Stelle findet in der Praxis fast nie statt.

Dass Absolventen/Quereinsteiger häufig in ein höheres Berufsjahr eingestuft werden liegt formal daran, dass man das Studium oder den bisherigen Werdegang auf ein Niveau mit entsprechender einschlägiger Berufserfahrung stellt.
Tatsächlich liegt es natürlich daran, dass man zunächst keine AT-Verträge anbieten will oder darf (z.B. seitens Betriebsrat), die Tarifgehälter in den ersten Berufsjahresstufen aber nicht marktfähig sind.

Was ich mich frage: welche Stelle ist das, die zum Einstieg mit TG5 bewertet ist? Und wie wurde die Eingruppierung in ausgerechnet TG5/10 kommuniziert, mit welchen weiteren Perspektiven?
Das liest sich sehr hemdsärmelig, als hätte man es ausgewürfelt. Die TG5 und TG6 sind eigentlich für Sachbearbeiter und Kundenberater mit Ausbildung gedacht.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2019:

Normalerweise rutscht man in die nächste Gruppe. Stufe dürfte dann so errechnet werden, dass du knapp über deinen jetzigen brutto Gehalt eingruppiert wirst.
Also TG5/11 -> TG6/10..

WiWi Gast schrieb am 27.06.2019:

würde mich auch interessieren, wie man in eine höhere Tarifgruppe rutschen kann. Geht das mit steigender Berufserfahrung oder nur über Weiterbildungen bzw. neues Aufgabengebiet?

Bin aktuell bei T5/10 eingestiegen. Nächstes Jahr komme ich also ins letzte Jahr laut Tarifvertrag, habe jetzt etwas Bammel, dass danach erstmal Ende Gelände ist.

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WiWi Gast

Re: Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

Aus den von dir genannten Gründen halte ich die Geschichte auch für frei erfunden. Es gab in der Vergangenheit mal die großzügigen Einteilungen, die du beschreibst, aber heute bestimmt nicht mehr. Schon gar nicht für Berufsanfänger. Der TE ist ja keiner, sondern hat jahrelange Branchenerfahrung.

Bei der VR besetzten wir zudem in der Regel intern. Wenn wir jemanden zu wirklich guten Konditionen von Außen holen, dann berufserfahrene Spezialisten oder für die 2 richtig guten Trainee-Positionen. Normale Absolventen kommen kaum unter oder eben auf dem Niveau eines Sachbearbeiters.

Gleich wird mir aber bestimmt wieder ein Student erklären, wie wir das eigentlich machen.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2019:

Unfug. Das liest sich, als ob alle Banker mal in TG9/11 landen, wenn sie nur alt genug werden. Eine Rückstufung der Berufsjahre von 11 auf 10 o.ä. findet erst recht nicht statt, da tariflich nicht vorgesehen.

Generell sollte gelten:
Eine Stelle ist mit einer bestimmten TG bewertet und Ende. Innerhalb der TG steigt man durch Erfahrung in den Berufsjahresstufen auf. Ohne Stellenwechsel oder Weiterentwicklung des Aufgabengebiets rutscht man ab der höchsten Erfahrungsstufe nirgends hin, man verbleibt in seiner TG und nimmt nur mehr die Tarifabschlüsse mit. Eine Neubewertung/tarifliche Aufwertung einer Stelle findet in der Praxis fast nie statt.

Dass Absolventen/Quereinsteiger häufig in ein höheres Berufsjahr eingestuft werden liegt formal daran, dass man das Studium oder den bisherigen Werdegang auf ein Niveau mit entsprechender einschlägiger Berufserfahrung stellt.
Tatsächlich liegt es natürlich daran, dass man zunächst keine AT-Verträge anbieten will oder darf (z.B. seitens Betriebsrat), die Tarifgehälter in den ersten Berufsjahresstufen aber nicht marktfähig sind.

Was ich mich frage: welche Stelle ist das, die zum Einstieg mit TG5 bewertet ist? Und wie wurde die Eingruppierung in ausgerechnet TG5/10 kommuniziert, mit welchen weiteren Perspektiven?
Das liest sich sehr hemdsärmelig, als hätte man es ausgewürfelt. Die TG5 und TG6 sind eigentlich für Sachbearbeiter und Kundenberater mit Ausbildung gedacht.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2019:

Normalerweise rutscht man in die nächste Gruppe. Stufe dürfte dann so errechnet werden, dass du knapp über deinen jetzigen brutto Gehalt eingruppiert wirst.
Also TG5/11 -> TG6/10..

WiWi Gast schrieb am 27.06.2019:

würde mich auch interessieren, wie man in eine höhere Tarifgruppe rutschen kann. Geht das mit steigender Berufserfahrung oder nur über Weiterbildungen bzw. neues Aufgabengebiet?

Bin aktuell bei T5/10 eingestiegen. Nächstes Jahr komme ich also ins letzte Jahr laut Tarifvertrag, habe jetzt etwas Bammel, dass danach erstmal Ende Gelände ist.

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WiWi Gast

Re: Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

Wenn Du nun schon jahrelang in einer Bank arbeitest und die einzige Möglichkeit, dort Geld zu verdienen für Dich Dein Gehalt ist, dann machst Du etwas falsch ;-)

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

Vielen Dank für eure Antworten.
Es handelt sich um eine Stelle im Marketing. Ich bin dort für die Konzeptionierung und Weiterentwicklung des Jugendmarktkonzepts verantwortlich. Voraussetzung war Marketingausbildung, idealerweise Studium mit Schwerpunkt Texten.
Meines Wissens nach werden Marketingstellen bei der Volksbank fast immer extern besetzt, weil es einfach kein Hauptbestandteil der Ausbildung von Bankazubis ist.

Ich habe einen Bachelorabschluss in International Business mit Schwerpunkt Marketing + vorherige Ausbildung zur Industriekauffrau und Berufserfahrung durch Praktika und Minijobs. Als Begründung für die Eingruppierung wurde nur genannt, dass man bei TG5 startet, normalerweise im 1. Jahr, aber damit keinen externen Bewerber überzeugen kann, deshalb wird man in ein hohes Berufsjahr eingestuft. Ich wollte natürlich nicht sofort mit der Türe ins Haus fallen und fragen, wie man denn in die nächst höhere Gruppe aufsteigen kann. Das mache ich dann lieber erst nach der Probezeit.

Ich weiß auch, wie schwer es mittlerweile ist, im Marketing überhaupt einen guten und einigermaßen gut bezahlten Job zu finden, von daher fand ich das Gehalt zum Beginn nicht schlecht, nur, wenn ich natürlich nach einem Jahr schon weiß, dass keine weiteren Gehaltssteigerungen folgen werden, dann muss ich mir halt überlegen, ob ich entweder über eine Weiterbildung und neue Aufgaben aufsteigen kann oder mir nach 2 Jahren einen neuen Job suchen muss.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2019:

Aus den von dir genannten Gründen halte ich die Geschichte auch für frei erfunden. Es gab in der Vergangenheit mal die großzügigen Einteilungen, die du beschreibst, aber heute bestimmt nicht mehr. Schon gar nicht für Berufsanfänger. Der TE ist ja keiner, sondern hat jahrelange Branchenerfahrung.

Bei der VR besetzten wir zudem in der Regel intern. Wenn wir jemanden zu wirklich guten Konditionen von Außen holen, dann berufserfahrene Spezialisten oder für die 2 richtig guten Trainee-Positionen. Normale Absolventen kommen kaum unter oder eben auf dem Niveau eines Sachbearbeiters.

Gleich wird mir aber bestimmt wieder ein Student erklären, wie wir das eigentlich machen.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2019:

Unfug. Das liest sich, als ob alle Banker mal in TG9/11 landen, wenn sie nur alt genug werden. Eine Rückstufung der Berufsjahre von 11 auf 10 o.ä. findet erst recht nicht statt, da tariflich nicht vorgesehen.

Generell sollte gelten:
Eine Stelle ist mit einer bestimmten TG bewertet und Ende. Innerhalb der TG steigt man durch Erfahrung in den Berufsjahresstufen auf. Ohne Stellenwechsel oder Weiterentwicklung des Aufgabengebiets rutscht man ab der höchsten Erfahrungsstufe nirgends hin, man verbleibt in seiner TG und nimmt nur mehr die Tarifabschlüsse mit. Eine Neubewertung/tarifliche Aufwertung einer Stelle findet in der Praxis fast nie statt.

Dass Absolventen/Quereinsteiger häufig in ein höheres Berufsjahr eingestuft werden liegt formal daran, dass man das Studium oder den bisherigen Werdegang auf ein Niveau mit entsprechender einschlägiger Berufserfahrung stellt.
Tatsächlich liegt es natürlich daran, dass man zunächst keine AT-Verträge anbieten will oder darf (z.B. seitens Betriebsrat), die Tarifgehälter in den ersten Berufsjahresstufen aber nicht marktfähig sind.

Was ich mich frage: welche Stelle ist das, die zum Einstieg mit TG5 bewertet ist? Und wie wurde die Eingruppierung in ausgerechnet TG5/10 kommuniziert, mit welchen weiteren Perspektiven?
Das liest sich sehr hemdsärmelig, als hätte man es ausgewürfelt. Die TG5 und TG6 sind eigentlich für Sachbearbeiter und Kundenberater mit Ausbildung gedacht.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2019:

Normalerweise rutscht man in die nächste Gruppe. Stufe dürfte dann so errechnet werden, dass du knapp über deinen jetzigen brutto Gehalt eingruppiert wirst.
Also TG5/11 -> TG6/10..

WiWi Gast schrieb am 27.06.2019:

würde mich auch interessieren, wie man in eine höhere Tarifgruppe rutschen kann. Geht das mit steigender Berufserfahrung oder nur über Weiterbildungen bzw. neues Aufgabengebiet?

Bin aktuell bei T5/10 eingestiegen. Nächstes Jahr komme ich also ins letzte Jahr laut Tarifvertrag, habe jetzt etwas Bammel, dass danach erstmal Ende Gelände ist.

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WiWi Gast

Re: Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

Ich arbeite nicht schon jahrelang auf der Bank, sondern bin frisch eingestiegen, ich wurde aber ins Berufsjahr 10 eingestuft. Ich habe davor noch nie für eine Bank, sondern nur für Privatunternehmen gearbeitet.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2019:

Wenn Du nun schon jahrelang in einer Bank arbeitest und die einzige Möglichkeit, dort Geld zu verdienen für Dich Dein Gehalt ist, dann machst Du etwas falsch ;-)

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bwlnothx

Re: Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

Aus TG5 heraus halte ich einen Aufstieg für äußerst unwahrscheinlich. Das höchste der Gefühle werden da wohl mittelfristig (die nächsten 3 Jahre) TG6 sein, aber auch nur wenn du ein top Performer bist, einen Chef hast, der das erkennt und dementsprechend gefördert wirst. TG7 halte ich selbst langfristig für nicht realistisch, denn so stark ändert sich der Aufgabenbereich dann doch eher selten.

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WiWi Gast

Re: Gehalt Volksbank, Gehaltsentwicklung und Tarifsystem

WiWi Gast schrieb am 28.06.2019:

Aus den von dir genannten Gründen halte ich die Geschichte auch für frei erfunden. Es gab in der Vergangenheit mal die großzügigen Einteilungen, die du beschreibst, aber heute bestimmt nicht mehr. Schon gar nicht für Berufsanfänger. Der TE ist ja keiner, sondern hat jahrelange Branchenerfahrung.

Bei der VR besetzten wir zudem in der Regel intern. Wenn wir jemanden zu wirklich guten Konditionen von Außen holen, dann berufserfahrene Spezialisten oder für die 2 richtig guten Trainee-Positionen. Normale Absolventen kommen kaum unter oder eben auf dem Niveau eines Sachbearbeiters.

Gleich wird mir aber bestimmt wieder ein Student erklären, wie wir das eigentlich machen.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2019:

Unfug. Das liest sich, als ob alle Banker mal in TG9/11 landen, wenn sie nur alt genug werden. Eine Rückstufung der Berufsjahre von 11 auf 10 o.ä. findet erst recht nicht statt, da tariflich nicht vorgesehen.

Generell sollte gelten:
Eine Stelle ist mit einer bestimmten TG bewertet und Ende. Innerhalb der TG steigt man durch Erfahrung in den Berufsjahresstufen auf. Ohne Stellenwechsel oder Weiterentwicklung des Aufgabengebiets rutscht man ab der höchsten Erfahrungsstufe nirgends hin, man verbleibt in seiner TG und nimmt nur mehr die Tarifabschlüsse mit. Eine Neubewertung/tarifliche Aufwertung einer Stelle findet in der Praxis fast nie statt.

Dass Absolventen/Quereinsteiger häufig in ein höheres Berufsjahr eingestuft werden liegt formal daran, dass man das Studium oder den bisherigen Werdegang auf ein Niveau mit entsprechender einschlägiger Berufserfahrung stellt.
Tatsächlich liegt es natürlich daran, dass man zunächst keine AT-Verträge anbieten will oder darf (z.B. seitens Betriebsrat), die Tarifgehälter in den ersten Berufsjahresstufen aber nicht marktfähig sind.

Was ich mich frage: welche Stelle ist das, die zum Einstieg mit TG5 bewertet ist? Und wie wurde die Eingruppierung in ausgerechnet TG5/10 kommuniziert, mit welchen weiteren Perspektiven?
Das liest sich sehr hemdsärmelig, als hätte man es ausgewürfelt. Die TG5 und TG6 sind eigentlich für Sachbearbeiter und Kundenberater mit Ausbildung gedacht.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2019:

Normalerweise rutscht man in die nächste Gruppe. Stufe dürfte dann so errechnet werden, dass du knapp über deinen jetzigen brutto Gehalt eingruppiert wirst.
Also TG5/11 -> TG6/10..

WiWi Gast schrieb am 27.06.2019:

würde mich auch interessieren, wie man in eine höhere Tarifgruppe rutschen kann. Geht das mit steigender Berufserfahrung oder nur über Weiterbildungen bzw. neues Aufgabengebiet?

Bin aktuell bei T5/10 eingestiegen. Nächstes Jahr komme ich also ins letzte Jahr laut Tarifvertrag, habe jetzt etwas Bammel, dass danach erstmal Ende Gelände ist.

Mein lieber Schieber, so vorlaute Töne von Seiten einer Volksbank? Ich glaube zu wissen, dass gerade die Volksbanken das Ende der Nahrungskette bilden.

Ein Tipp an dich:

Es ist erschreckend wie fachlich schwach Mitarbeiter von VRB sind. Woher ich das weis? Bereits seit 7 Jahren arbeite ich leider indirekt mit mehreren Volksbanken im Firmenkundengeschäft zusammen. Auch von meinen Kollegen habe ich schon gehört, dass sie die Meta-Geschäfte am liebsten alleine machen würden, weil sie sich für den VRB Berater schlichtweg schämen. Fachlich bei weitem nicht akzeptabel, Charisma nicht existent.

VRB werden nach wie vor großes Sterben erleiden. Absolut zurecht.

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