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Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

SCHWEIZ

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

und in Deutschland?

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

SCHWEIZ

Bringt halt effektiv nicht so viel, wenn alles entsprechend teuer ist. V.a. mit Familie steht man sogar schlechter dar.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

SCHWEIZ

Witzig.
Qualifikation, Branche, Kanton der Arbeit, Kanton des Wohnortes? Berufserfahrung? Ausbildung?

Als wäre die Schweiz ein Selbstläufer um 200k zu verdienen.
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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Glück, Fleiss, Performance, Unternehmens-/Jobwechsel. Und Glück. Richtige Zeit, richtiger Ort.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

In der Industrie gibt es 200k nur für Führungskräfte. Mein Schwiegervater arbeitet bei einem DAX30 und bekommt 250-300k.
Hat einen Headcount von etwa 200 Leuten unter sich. Arbeitszeiten vor Ort sind so 50h pro Woche, aber sehr oft geht's ins Ausland.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Netzwerken.
Alles über 110k ist schwer.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Konkurrenzkonzern gründen und da als Geschäftsführer arbeiten.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 28.06.2020:

SCHWEIZ.

Nicht wirklich. Auch da kimmt man schwierig über 150k

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

In dem man befördert wird oder sich explizit auf AT Stellen bewirbt.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

200k+ z.B. bei Siemens ist schon nicht mehr die unterste (meist noch nicht AT) oder zweitunterste Führungsebene. Wenn Du heute mit 50-70k einsteigst, dauert das sicher fast 20 Jahre, also bis Mitte 40 - aber „unabhängig von Leistung“ kommt niemand auch nur in den übertariflichen Bereich in Metall/Elektro.

In Chemie/Pharma ist die Tarifstruktur anders und es wird auch besser bezahlt - dafür brauchst Du dann sehr wahrscheinlich einen Dr. Titel, um so hoch aufzusteigen. Und viel schneller geht es auch nicht.
Hoffe, dies hilft.

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Mal dir nichts aus. Am Ende kommt einer aus MBB/ PwC etc und wird dein Chef

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Mal dir nichts aus. Am Ende kommt einer aus MBB/ PwC etc und wird dein Chef

Kenne in der BASF und bei BAYER keinen einzigen Abteilungs- oder Bereichsleiter der nicht ein Eigengewächs ist oder zumindest fachnah vorher gearbeitet hat. Schreib doch mal eine %-Zahl - Wieviele "Chefs" in DAX oder IGM Konzernen kommen von MBB?

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

hackeln, hackeln, hackeln.

  • 20y im selben Unternehmen sein
  • Früh um 6.30 da sein und bis 19.30 bleiben
  • Mehrmals jahrelang (!) ins Ausland gehen
  • Durchgehend gute Arbeit leisten
  • Netzwerk
  • Glück

Quelle: Schwiegervater C-1 bzw. C-2 bei IGM OEM und Nein, damit ist man noch kein Einkommensmillionär, aber mit 30% Gehaltszulage im Ausland auch nicht mehr weit davon entfernt.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Mal dir nichts aus. Am Ende kommt einer aus MBB/ PwC etc und wird dein Chef

Kenne in der BASF und bei BAYER keinen einzigen Abteilungs- oder Bereichsleiter der nicht ein Eigengewächs ist oder zumindest fachnah vorher gearbeitet hat. Schreib doch mal eine %-Zahl - Wieviele "Chefs" in DAX oder IGM Konzernen kommen von MBB?

Ebenso bei uns, Führungskräfte fast ausschließlich interne.
Ich glaube, das ist Wunschdenken der Berater, dass die wann immer sie wollen in die Industrie wechseln können und dann easy oben einsteigen. Oder eher Durchhalteparole.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Mal dir nichts aus. Am Ende kommt einer aus MBB/ PwC etc und wird dein Chef

Kenne in der BASF und bei BAYER keinen einzigen Abteilungs- oder Bereichsleiter der nicht ein Eigengewächs ist oder zumindest fachnah vorher gearbeitet hat. Schreib doch mal eine %-Zahl - Wieviele "Chefs" in DAX oder IGM Konzernen kommen von MBB?

Ebenso bei uns, Führungskräfte fast ausschließlich interne.
Ich glaube, das ist Wunschdenken der Berater, dass die wann immer sie wollen in die Industrie wechseln können und dann easy oben einsteigen. Oder eher Durchhalteparole.

Auf LinkedIn finde ich schon einige Head of oder VPs die vorher bei MBB waren & dann zu Bayer gegangen sind...

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Mal dir nichts aus. Am Ende kommt einer aus MBB/ PwC etc und wird dein Chef

Kenne in der BASF und bei BAYER keinen einzigen Abteilungs- oder Bereichsleiter der nicht ein Eigengewächs ist oder zumindest fachnah vorher gearbeitet hat. Schreib doch mal eine %-Zahl - Wieviele "Chefs" in DAX oder IGM Konzernen kommen von MBB?

Ebenso bei uns, Führungskräfte fast ausschließlich interne.
Ich glaube, das ist Wunschdenken der Berater, dass die wann immer sie wollen in die Industrie wechseln können und dann easy oben einsteigen. Oder eher Durchhalteparole.

Die Berater wechseln meistens nicht direkt in die Führungsposition sondern eins drunter und werden erstmal eingearbeitet und können dann nach 1-2 Jahren übernehmen.
Konnte das durch die Tätigkeit im Audit immer wieder beobachten. Speziell im Finanz & Rechnungswesenbereich hab ich es nur sehr selten erlebt, dass intern Führungskräfte rangezogen worden sind.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Mal dir nichts aus. Am Ende kommt einer aus MBB/ PwC etc und wird dein Chef

Kenne in der BASF und bei BAYER keinen einzigen Abteilungs- oder Bereichsleiter der nicht ein Eigengewächs ist oder zumindest fachnah vorher gearbeitet hat. Schreib doch mal eine %-Zahl - Wieviele "Chefs" in DAX oder IGM Konzernen kommen von MBB?

Ebenso bei uns, Führungskräfte fast ausschließlich interne.
Ich glaube, das ist Wunschdenken der Berater, dass die wann immer sie wollen in die Industrie wechseln können und dann easy oben einsteigen. Oder eher Durchhalteparole.

Auf LinkedIn finde ich schon einige Head of oder VPs die vorher bei MBB waren & dann zu Bayer gegangen sind...

dann aber fast immer Controlling, tax bzw. corporate Strategy. In der Produktentwicklung/Fertigung wirst du dort keinen sehen.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Beispiel Bayern:
Bei 5.819 Euro Grundentgelt in der höchsten EG 12 mit 40h Vertrag, 13,2 Gehältern und der theoretischen (aber in der Praxis nie erreichten max. ) 28% Leistungszulage könnte man nach Tarif auf 112.000 kommen, dazu noch TZUG auszahlen und etwas Nippes (z.B. 2-3.000 Betriebsrente) und du bist bei 115.000.

Tatsächlich erreichen einige wenige über 20% Leistungszulagen, so das im Tarif bei ca. 110.000 p.a. Schluss ist.

Dazu musst du aber ein absoluter Top Experte sein mit zig Jahren Berufserfahrung oder seit einigen Jahren Team/Abteilungsleiter, je nach Bereich.

Im AT Bereich wirst irgendwo zwischen 100 und 140 liegen.

Als Hausnummer: Ich war bei einem Tier1/2 Automobilzulieferer, 3.000 Mitarbeiter, 1 Mrd. Umsatz. Abteilungsleiter kamen bestenfalls und in seltenen Fällen auf 120k, realistisch waren 90k. Die Werksleiter, die auch Geschäftsführer der einzelnen Werke waren mit voller Personal und Budget Verantwoprtung, lagen bei bei ca. 130-150k fix mit max. 20% variablen Anteil, d.h. selbst im Idealfall waren max. 180.000 drin.

Bin jetzt bei einem DAX30, hab als Abteilunsg/Teameleiter mit 20 Headcount rund 110.000 all in. Mein Chef hat ca. 200 HC und liegt bei 140-150.000 EUR im Jahr.

Also musst schon sehr weit oben in die Nahrungskette um die 200 zu knacken.
Ich denke bei DAX / MDAX Konzernen musst Werksleiter sein mit Werken > 1.000 Mitarbeitern, Leiter einer BU, (sehr erfolgreicher) Vertriebsleiter einer Sparte etc.

Im Mittelstand, also < 5.000 MA, musst schon auf C-Level unterwegs sein.

Ist in meinen Augen nicht planbar.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Mal dir nichts aus. Am Ende kommt einer aus MBB/ PwC etc und wird dein Chef

Kenne in der BASF und bei BAYER keinen einzigen Abteilungs- oder Bereichsleiter der nicht ein Eigengewächs ist oder zumindest fachnah vorher gearbeitet hat. Schreib doch mal eine %-Zahl - Wieviele "Chefs" in DAX oder IGM Konzernen kommen von MBB?

Ebenso bei uns, Führungskräfte fast ausschließlich interne.
Ich glaube, das ist Wunschdenken der Berater, dass die wann immer sie wollen in die Industrie wechseln können und dann easy oben einsteigen. Oder eher Durchhalteparole.

Auf LinkedIn finde ich schon einige Head of oder VPs die vorher bei MBB waren & dann zu Bayer gegangen sind...

dann aber fast immer Controlling, tax bzw. corporate Strategy. In der Produktentwicklung/Fertigung wirst du dort keinen sehen.

Das mag sein, war hier aber nicht Thema (:

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Dax ist nicht gleich dax! Bei Siemens bekommt ein Werksleiter gerne mal 500k Allin. Ab Abteilungsleiter 200+ Bereichsleiter 600-700k, Vorstand siebenstellig

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

schweiz lohnt sich durchaus - höchste Gehälter gibt's in Zürich, dann im Kanton mit dem niedrigsten Steuersatz wohnen (in Zug, 20 min von Zürich entfernt) , wenn man ca. 100 k euro brutto verdient, hat man als single dasselbe raus wie wenn man in Deutschland 130-140 k euro verdient ...

ja Lebenshaltung ist teurer als in Deutschland, die Lebenshaltung kann man aber auch am meisten selbst beeinflussen, und trotzdem bleibt aufgrund höherer gehälter und steuervorteil zigmal mehr übrig als in D ...

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

Dax ist nicht gleich dax! Bei Siemens bekommt ein Werksleiter gerne mal 500k Allin. Ab Abteilungsleiter 200+ Bereichsleiter 600-700k, Vorstand siebenstellig

Die Beträge sind etwas hoch gegriffen und
Muss man schon in Relation bringen.
Ein 400MA Produktionswerk oder ein 2500MA Standort mit entsprechender Komplexität.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Mal dir nichts aus. Am Ende kommt einer aus MBB/ PwC etc und wird dein Chef

Feuchter Traum von WiWi-Foristen
Überprüf Mal, welchen Hintergrund solche Menschen in der Realität haben

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Antworten auf die Frage:

  1. reinhauen und Leistung zeigen
  2. Netzwerken, Sonderaufgaben übernehmen (Projekte, Ausland...)
  3. Glück haben!

Viele unterschätzen wie viel Glück notwendig ist für eine gute Konzernkarriere. Ich bin als Trainee übernommen worden, direkt AT weil die Stelle seit 1 Jahr unbesetzt war und ich sie im Trainee gecovered habe. Alle waren zufrieden, mein Chef-Chef (Vorstand -2) sieht was in mir und wollte mich unbedingt halten. Bin jetzt 1 Jahr auf der neuen Stelle, liefere gute - sehr gute, aber keine herausragenden Ergebnisse.

Bin jetzt als Talent eingestuft worden. Warum? Chef und Chef-Chef halten viel von mir. Und dazu der wichtigste Faktor: In ganz Deutschland sind ALLE Kollegen >40, der Großteil ist >50. Da ist nicht mehr viel mit Talentstatus, vor allem da die Kollegen seit 10+ Jahren auf ihren Stellen sitzen. Der nächstjüngste zu mir (27) ist 41. Insofern ist es naheliegend, mich als Talent zu kennzeichnen. Der Rest ist auch nicht wirklich interessiert an weiterem Aufstieg wie ich aus verschiedenen Gesprächen weiß. Letztlich ist das aber nicht meiner Leistung, sondern Glück zu verdanken. Hätte auch sein können dass es 10 Leute zwischen 30-35 gibt, die alle bock auf Karriere haben.

Damit ist natürlich noch nichts safe, aber als Talent dürfte ich in den nächsten 2-3 Jahren den nächsten Schritt machen (115-130k). Und von dort sollten bei weiter guter Leistung und Förderung auch noch 1-2 Schritte mehr drin sein, wo wir dann von Gehältern zwischen 140-170k oder aber >200k sprechen. Ob das alles so geklappt und ich das dann auch noch will und kann sei dahingestellt, aber die Weichen sind gestellt.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

ein naher verwandter von mir ist bei VW projektleiter und relativ kurz vor der rente.
gehalt sind so 130-145k all-in mit firmenwagen+tankkarte. ein bisschen mehr wäre in der projektleiterschiene auch noch drin gewesen, aber die verantwortung wollte er nicht. alles in allem muss man für gehälter ab 200k wohl ziemlich scher führungsverantworung übernehmen. dass experten solche gehälter bekommen gibt es quasi nur in amerikanischen tech unternehmen (kann man sich ja mal anschauen, welche firmen innovativer sind...). und wenn ein häupling auf 200 MA kommt kann man sich ja ausmalen wie da die konkurrenzsituation um die eine topposition ist - ich hätte da keine lust drauf.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Wie vorab schon geschrieben wurde: planbar sind solche Beträge in D nicht.

Die 100k zu knacken bleibt >90% der Leute, auch Akademikern, schon verwehrt. Hier gibt es aber immerhin div. Verträge und Modelle, die das ermöglichen und nicht nur Vorständen vorbehalten bleiben. Das ist also selten, aber machbar.

200k hingegen sind ein ganz anderes Kaliber. Modelle wurden oben genannt. Planbar ist davon nichts.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Mal dir nichts aus. Am Ende kommt einer aus MBB/ PwC etc und wird dein Chef

Feuchter Traum von WiWi-Foristen
Überprüf Mal, welchen Hintergrund solche Menschen in der Realität haben

Kann nur für mich sprechen, bin aus der Beratung (nicht MBB) auf eine Stabstelle und habe 175k fix. Letztes Jahr Bonus 33k. Bin in der Pharmaindustrie.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Witzig dass mein alter Beitrag hier rausgekramt wird. Hier der TE. Bin mittlerweile durch ein paar Sprünge ans Ende des Tarifs gekommen (~110k) mit ein paar Jahren BE. AT1 wird es in 1-2 Jahren gebeben (~130k).
Denke bis ~160k werde ich mit meiner aktuellen Strategie noch kommen. Mehr will ich mittlerweile gar nicht mehr.

LG

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

Kann nur für mich sprechen, bin aus der Beratung (nicht MBB) auf eine Stabstelle und habe 175k fix. Letztes Jahr Bonus 33k. Bin in der Pharmaindustrie.

Kannst du etwas mehr zu der Stelle und der Organisation schreiben?
An wen berichtest du?

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Mal dir nichts aus. Am Ende kommt einer aus MBB/ PwC etc und wird dein Chef

Feuchter Traum von WiWi-Foristen
Überprüf Mal, welchen Hintergrund solche Menschen in der Realität haben

Kann nur für mich sprechen, bin aus der Beratung (nicht MBB) auf eine Stabstelle und habe 175k fix. Letztes Jahr Bonus 33k. Bin in der Pharmaindustrie.

Guter Exit. Wie lange warst du vorher in der Beratung, T1/2/3? Und wie viel arbeitest du jetzt im Schnitt? Gute WLB oder weiter hustlen?

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

Wie vorab schon geschrieben wurde: planbar sind solche Beträge in D nicht.

Die 100k zu knacken bleibt >90% der Leute, auch Akademikern, schon verwehrt. Hier gibt es aber immerhin div. Verträge und Modelle, die das ermöglichen und nicht nur Vorständen vorbehalten bleiben. Das ist also selten, aber machbar.

200k hingegen sind ein ganz anderes Kaliber. Modelle wurden oben genannt. Planbar ist davon nichts.

So siehts aus. Bis 100k ist es "relativ planbar", 100-150k ist schwierig aber noch halbwegs planbar, über 150 ist mMn schon vorbei mit "planbar". Da gehört zu viel Glück, richtige Zeit richtiger Ort etc. dazu.

Wohlgemerkt auf Industrie bezogen. Ja ich weiß, ihr ganzen IB und UB'ler knackt 150k nach 3 respektive 5 Jahren ;)

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

200k+ z.B. bei Siemens ist schon nicht mehr die unterste (meist noch nicht AT) oder zweitunterste Führungsebene. Wenn Du heute mit 50-70k einsteigst, dauert das sicher fast 20 Jahre, also bis Mitte 40 - aber „unabhängig von Leistung“ kommt niemand auch nur in den übertariflichen Bereich in Metall/Elektro.

In Chemie/Pharma ist die Tarifstruktur anders und es wird auch besser bezahlt - dafür brauchst Du dann sehr wahrscheinlich einen Dr. Titel, um so hoch aufzusteigen. Und viel schneller geht es auch nicht.
Hoffe, dies hilft.

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Bin Gruppenleiter bei Siemens mit ca. 115 all-in, mein Chef ist Gesamtabteilungsleiter (fast 200 Leute Headcount) und der ist auch nicht über 140k. Und sein Chef, Werksleiter, von einem Standort mit mehr als einer Mrd. Umsatz und vierstelliger Anzahl an Mitarbeitern liegt auch noch deutlich unter 200k.

Sprich bei Siemens verdienst du gut bis sehr gut, um 200k+ zu bekommen musst du aber mindestens Business Unit Leiter oder ähnlich werden. Und ganz ehrlich, schon der Einstieg bei Siemens (und anderen Tier1 Konzernen) ist sehr hart.
Auf Akademiker Stellen kommen immer noch 100 und mehr Bewerbungen, d.h. du musst schon gut sein und Glück haben um überhaupt reinzukommen.
Und je weiter hoch es geht umso kompetitiver wird es.

Die Industrie als Angestellter ist sicher nicht der beste/leichteste Weg um 200k zu knacken.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

Wie vorab schon geschrieben wurde: planbar sind solche Beträge in D nicht.

Die 100k zu knacken bleibt >90% der Leute, auch Akademikern, schon verwehrt. Hier gibt es aber immerhin div. Verträge und Modelle, die das ermöglichen und nicht nur Vorständen vorbehalten bleiben. Das ist also selten, aber machbar.

200k hingegen sind ein ganz anderes Kaliber. Modelle wurden oben genannt. Planbar ist davon nichts.

So siehts aus. Bis 100k ist es "relativ planbar", 100-150k ist schwierig aber noch halbwegs planbar, über 150 ist mMn schon vorbei mit "planbar". Da gehört zu viel Glück, richtige Zeit richtiger Ort etc. dazu.

Wohlgemerkt auf Industrie bezogen. Ja ich weiß, ihr ganzen IB und UB'ler knackt 150k nach 3 respektive 5 Jahren ;)

UB und IB haben das nach 3 Jahren

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

So siehts aus. Bis 100k ist es "relativ planbar", 100-150k ist schwierig aber noch halbwegs planbar, über 150 ist mMn schon vorbei mit "planbar". Da gehört zu viel Glück, richtige Zeit richtiger Ort etc. dazu.

Wohlgemerkt auf Industrie bezogen. Ja ich weiß, ihr ganzen IB und UB'ler knackt 150k nach 3 respektive 5 Jahren ;)

Jetzt kommt wieder die Frage nach den richtigen Branchen. Bau und Immobilienbranche ist auch im Mittelstand gut aufgestellt. Da ging in den letzten Jahren einiges.
Industrie ist eher stabil, mit wenig Höhen und Tiefen.
Pharma und Tabak noch immer der König, was die Verdienstmöglichkeiten anbelangt.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Ich bin bei einem Dax30 Konzern in der Strategieabteilung mit Anfang 30. war zuvor einige Jahre in der Beratung

Ich komme in der aktuellen Rolle auf ca. 150-160k all-in + Aktien + Altersvorsorge.

Mit der nächsten Beförderung (was dann zu 95% auch mit Teamverantwortung wäre), dürfte ich die 200k all-in haben. Das ist aus meiner Sicht soweit auch noch planbar bzw. gut erreichbar. Danach werden die Stellen allerdings sehr wenige und weitere Gehaltssprünge deutlich über 200k, sehe ich gerade nicht als realistisch bzw. fehlt mir aktuell noch die Strategie für diese Schritte

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

Wie vorab schon geschrieben wurde: planbar sind solche Beträge in D nicht.

Die 100k zu knacken bleibt >90% der Leute, auch Akademikern, schon verwehrt. Hier gibt es aber immerhin div. Verträge und Modelle, die das ermöglichen und nicht nur Vorständen vorbehalten bleiben. Das ist also selten, aber machbar.

200k hingegen sind ein ganz anderes Kaliber. Modelle wurden oben genannt. Planbar ist davon nichts.

So siehts aus. Bis 100k ist es "relativ planbar", 100-150k ist schwierig aber noch halbwegs planbar, über 150 ist mMn schon vorbei mit "planbar". Da gehört zu viel Glück, richtige Zeit richtiger Ort etc. dazu.

Wohlgemerkt auf Industrie bezogen. Ja ich weiß, ihr ganzen IB und UB'ler knackt 150k nach 3 respektive 5 Jahren ;)

100-150k sind mMn ebensowenig planbar. Bsp Banken: Hier bleiben die meisten ja eh beim VP hängen, dh 80-100k. Director zu werden ist schon eine recht harte Nuss und selbst dann kommt man „nur“ auf 120-150k. Um auf 200k zu kommen müsste man dann schon Abteilungsleiter sein.
Bzw bei Big4, SM mit top Bonus, Director oder Partner. Selbst in der Schweiz sind 200k schon top verdienst wovon die meisten meilenweit entfernt sind

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Leute verabschiedet euch von dem Gedanken als normaler Angestellter 200k zu knacken. Selbst 100k sind schon mehr Glück als Skill. Und der Kollege oben hat recht, wenn er sagt, dass die Luft nach oben immer dünner wird und die Konkurrenz immer stärker. Man sollte sich zu Beginn seiner Karriere bereits möglichst früh darauf ausrichten zu gründen. Da liegt das Geld. Und kommt mir nicht mit ja 9/10 Start Ups scheitern. Es scheitern noch mehr Konzernbienchen dabei a) überhaupt eingestellt zu werden und b) überhaupt Team- oder geschweige denn Abteilungsleiter zu werden.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Hallo Kollege,

Tut mir leid, das so sagen zu müssen. Aber das ist leider Quatsch.

Ich arbeite in München bei der Siemens AG in einer Stabsstelle und komme ohne Führungsverantwortung bereits auf 130-140k in einer AT Stelle. Mein Chef ist OFK und daher ziemlich sicher über 200k.

Ich weiß also nicht, was du bzw. dein Chef machst. Aber Headcount von 200 Leuten und nur 140k macht keinen Sinn, außer du sprichst von Produktions- oder Servicemitarbeitern. Ansonsten sind die 140k für Siemens viel zu wenig

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

200k+ z.B. bei Siemens ist schon nicht mehr die unterste (meist noch nicht AT) oder zweitunterste Führungsebene. Wenn Du heute mit 50-70k einsteigst, dauert das sicher fast 20 Jahre, also bis Mitte 40 - aber „unabhängig von Leistung“ kommt niemand auch nur in den übertariflichen Bereich in Metall/Elektro.

In Chemie/Pharma ist die Tarifstruktur anders und es wird auch besser bezahlt - dafür brauchst Du dann sehr wahrscheinlich einen Dr. Titel, um so hoch aufzusteigen. Und viel schneller geht es auch nicht.
Hoffe, dies hilft.

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Bin Gruppenleiter bei Siemens mit ca. 115 all-in, mein Chef ist Gesamtabteilungsleiter (fast 200 Leute Headcount) und der ist auch nicht über 140k. Und sein Chef, Werksleiter, von einem Standort mit mehr als einer Mrd. Umsatz und vierstelliger Anzahl an Mitarbeitern liegt auch noch deutlich unter 200k.

Sprich bei Siemens verdienst du gut bis sehr gut, um 200k+ zu bekommen musst du aber mindestens Business Unit Leiter oder ähnlich werden. Und ganz ehrlich, schon der Einstieg bei Siemens (und anderen Tier1 Konzernen) ist sehr hart.
Auf Akademiker Stellen kommen immer noch 100 und mehr Bewerbungen, d.h. du musst schon gut sein und Glück haben um überhaupt reinzukommen.
Und je weiter hoch es geht umso kompetitiver wird es.

Die Industrie als Angestellter ist sicher nicht der beste/leichteste Weg um 200k zu knacken.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

Antworten auf die Frage:

  1. reinhauen und Leistung zeigen
  2. Netzwerken, Sonderaufgaben übernehmen (Projekte, Ausland...)
  3. Glück haben!

Viele unterschätzen wie viel Glück notwendig ist für eine gute Konzernkarriere. Ich bin als Trainee übernommen worden, direkt AT weil die Stelle seit 1 Jahr unbesetzt war und ich sie im Trainee gecovered habe. Alle waren zufrieden, mein Chef-Chef (Vorstand -2) sieht was in mir und wollte mich unbedingt halten. Bin jetzt 1 Jahr auf der neuen Stelle, liefere gute - sehr gute, aber keine herausragenden Ergebnisse.

Bin jetzt als Talent eingestuft worden. Warum? Chef und Chef-Chef halten viel von mir. Und dazu der wichtigste Faktor: In ganz Deutschland sind ALLE Kollegen >40, der Großteil ist >50. Da ist nicht mehr viel mit Talentstatus, vor allem da die Kollegen seit 10+ Jahren auf ihren Stellen sitzen. Der nächstjüngste zu mir (27) ist 41. Insofern ist es naheliegend, mich als Talent zu kennzeichnen. Der Rest ist auch nicht wirklich interessiert an weiterem Aufstieg wie ich aus verschiedenen Gesprächen weiß. Letztlich ist das aber nicht meiner Leistung, sondern Glück zu verdanken. Hätte auch sein können dass es 10 Leute zwischen 30-35 gibt, die alle bock auf Karriere haben.

Damit ist natürlich noch nichts safe, aber als Talent dürfte ich in den nächsten 2-3 Jahren den nächsten Schritt machen (115-130k). Und von dort sollten bei weiter guter Leistung und Förderung auch noch 1-2 Schritte mehr drin sein, wo wir dann von Gehältern zwischen 140-170k oder aber >200k sprechen. Ob das alles so geklappt und ich das dann auch noch will und kann sei dahingestellt, aber die Weichen sind gestellt.

hast du zuviel Brause geschnuppert? Der Trainee hat sie "gecovered". Ja die chefs, die von einem Frischling nach 6 Monaten gecovered werden.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Du sitzt in München und kannst für alle Siemens Niederlassungen in Deutschland sprechen?
Sorry deine Behauptung ist Quatsch vom Einzelfall auf die Gesamtheit zu schließen.

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Hallo Kollege,

Tut mir leid, das so sagen zu müssen. Aber das ist leider Quatsch.

Ich arbeite in München bei der Siemens AG in einer Stabsstelle und komme ohne Führungsverantwortung bereits auf 130-140k in einer AT Stelle. Mein Chef ist OFK und daher ziemlich sicher über 200k.

Ich weiß also nicht, was du bzw. dein Chef machst. Aber Headcount von 200 Leuten und nur 140k macht keinen Sinn, außer du sprichst von Produktions- oder Servicemitarbeitern. Ansonsten sind die 140k für Siemens viel zu wenig

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

200k+ z.B. bei Siemens ist schon nicht mehr die unterste (meist noch nicht AT) oder zweitunterste Führungsebene. Wenn Du heute mit 50-70k einsteigst, dauert das sicher fast 20 Jahre, also bis Mitte 40 - aber „unabhängig von Leistung“ kommt niemand auch nur in den übertariflichen Bereich in Metall/Elektro.

In Chemie/Pharma ist die Tarifstruktur anders und es wird auch besser bezahlt - dafür brauchst Du dann sehr wahrscheinlich einen Dr. Titel, um so hoch aufzusteigen. Und viel schneller geht es auch nicht.
Hoffe, dies hilft.

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Bin Gruppenleiter bei Siemens mit ca. 115 all-in, mein Chef ist Gesamtabteilungsleiter (fast 200 Leute Headcount) und der ist auch nicht über 140k. Und sein Chef, Werksleiter, von einem Standort mit mehr als einer Mrd. Umsatz und vierstelliger Anzahl an Mitarbeitern liegt auch noch deutlich unter 200k.

Sprich bei Siemens verdienst du gut bis sehr gut, um 200k+ zu bekommen musst du aber mindestens Business Unit Leiter oder ähnlich werden. Und ganz ehrlich, schon der Einstieg bei Siemens (und anderen Tier1 Konzernen) ist sehr hart.
Auf Akademiker Stellen kommen immer noch 100 und mehr Bewerbungen, d.h. du musst schon gut sein und Glück haben um überhaupt reinzukommen.
Und je weiter hoch es geht umso kompetitiver wird es.

Die Industrie als Angestellter ist sicher nicht der beste/leichteste Weg um 200k zu knacken.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Mal dir nichts aus. Am Ende kommt einer aus MBB/ PwC etc und wird dein Chef

Feuchter Traum von WiWi-Foristen
Überprüf Mal, welchen Hintergrund solche Menschen in der Realität haben

Kann nur für mich sprechen, bin aus der Beratung (nicht MBB) auf eine Stabstelle und habe 175k fix. Letztes Jahr Bonus 33k. Bin in der Pharmaindustrie.

Guter Exit. Wie lange warst du vorher in der Beratung, T1/2/3? Und wie viel arbeitest du jetzt im Schnitt? Gute WLB oder weiter hustlen?

War vorher rund 10 Jahre in der Beratung, davon sowohl intern als auch extern (3x, u.a. RB).
Am Ende Sprung zum Kunden. Kann da mit dem CFX ganz gut, für den ich Programme global koordiniere. Also Effizienzmaßnahmen, Headcouts auf den Sites etc. Reisetätigkeit schon auch hoch, aber sehr angenehm dank private Jet. Kein Witz, das ist Pharma. Gerade auch während COVID.

Habe durch die Tätigkeit durchaus Einblicke Richtung Vorstand, das ist natürlich nicht planbar, bin auch erst Ende 30. Stelle zu bekommen, war etwas Glück, Stelle zu behalten ist dann Skill.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Ist das bei dir Frust oder Unwissen?

100k in einem Konzern sind wirklich keine so besondere Leistung. Das Gehalt erreicht so gut wie jeder Akademiker in der vorletzten oder letzten tarifstufe mit der Zeit nach vielen Jahren. Danach wird die Luft dünner, aber 100k ist nicht das Problem.

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Leute verabschiedet euch von dem Gedanken als normaler Angestellter 200k zu knacken. Selbst 100k sind schon mehr Glück als Skill. Und der Kollege oben hat recht, wenn er sagt, dass die Luft nach oben immer dünner wird und die Konkurrenz immer stärker. Man sollte sich zu Beginn seiner Karriere bereits möglichst früh darauf ausrichten zu gründen. Da liegt das Geld. Und kommt mir nicht mit ja 9/10 Start Ups scheitern. Es scheitern noch mehr Konzernbienchen dabei a) überhaupt eingestellt zu werden und b) überhaupt Team- oder geschweige denn Abteilungsleiter zu werden.

antworten
Voice of Reason

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Ich kann bei der Naivität in diesem Thread hier echt nur den Kopf schütteln.

Ihr kennt das hier?
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/218372/umfrage/personalaufwand-je-beschaeftigten-der-dax-30-konzerne/

Z.B. Siemens steht da bei 86kEUR für den kompletten Personalaufwand, d.h. Inkl. AG-Abgaben.
Die haben 300k Mitarbeiter global - dann anzunehmen, dass jeder banaler Sachbearbeiter „leicht“ auf 100k+ kommt und jeder mit ein bisschen mehr Anstrengung auf 140k+ oder 200k+ ist halt einfach grober Unfug.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Ist das bei dir Frust oder Unwissen?

100k in einem Konzern sind wirklich keine so besondere Leistung. Das Gehalt erreicht so gut wie jeder Akademiker in der vorletzten oder letzten tarifstufe mit der Zeit nach vielen Jahren. Danach wird die Luft dünner, aber 100k ist nicht das Problem.

War in einem igm Konzern und private Aussage des Bereichsleiters: " in der letzten tarifstufe ist so gut wie niemand" - man versucht die Leute eher in AT zu bekommen so dass sie knapp über Tarif sind aber weniger restriktive Überstundenregelung haben. Dass man einfach so als Akademiker automatisch im Tarif durch Zeit auf die letzte Stufe durchgereicht wird war bei uns definitiv auch nicht so.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Voice of Reason schrieb am 03.07.2022:

Ich kann bei der Naivität in diesem Thread hier echt nur den Kopf schütteln.

Ihr kennt das hier?
de.statista.com/statistik/daten/studie/218372/umfrage/personalaufwand-je-beschaeftigten-der-dax-30-konzerne/

Z.B. Siemens steht da bei 86kEUR für den kompletten Personalaufwand, d.h. Inkl. AG-Abgaben.
Die haben 300k Mitarbeiter global - dann anzunehmen, dass jeder banaler Sachbearbeiter „leicht“ auf 100k+ kommt und jeder mit ein bisschen mehr Anstrengung auf 140k+ oder 200k+ ist halt einfach grober Unfug.

Wenn Voice mal wieder spricht

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Ist das bei dir Frust oder Unwissen?

100k in einem Konzern sind wirklich keine so besondere Leistung. Das Gehalt erreicht so gut wie jeder Akademiker in der vorletzten oder letzten tarifstufe mit der Zeit nach vielen Jahren. Danach wird die Luft dünner, aber 100k ist nicht das Problem.

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Leute verabschiedet euch von dem Gedanken als normaler Angestellter 200k zu knacken. Selbst 100k sind schon mehr Glück als Skill. Und der Kollege oben hat recht, wenn er sagt, dass die Luft nach oben immer dünner wird und die Konkurrenz immer stärker. Man sollte sich zu Beginn seiner Karriere bereits möglichst früh darauf ausrichten zu gründen. Da liegt das Geld. Und kommt mir nicht mit ja 9/10 Start Ups scheitern. Es scheitern noch mehr Konzernbienchen dabei a) überhaupt eingestellt zu werden und b) überhaupt Team- oder geschweige denn Abteilungsleiter zu werden.

Das Unwissen liegt ganz offensichtlich bei dir. Mit Leistung hat dein Gehalt wenig zu tun. Darüberhinaus wie viele meinst du schaffen es als Berufseinsteiger in einen Konzern? Und nicht jeder hat Lust erst mit Ende 50 die 100k zu knacken. Finanzielle Vergütung gleichgesetzt mit Leistung im Sinne von Kreativität gibt es de facto nahezu nur als Selbstständiger oder Gründer. Welcher junge Mensch hat Lust sich den politischen Spielen, das in Vordergrund drängen und dem sich Anbiedern auszusetzen? Genau das verschafft dir mit Glück die Position auf die du und hundert andere scharf sind. Und auch dann schaffen es nur die wenigsten zu Positionen, die wirklich stark bezahlt sind und interessant sind.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Voice of Reason schrieb am 03.07.2022:

Ich kann bei der Naivität in diesem Thread hier echt nur den Kopf schütteln.

Ihr kennt das hier?
de.statista.com/statistik/daten/studie/218372/umfrage/personalaufwand-je-beschaeftigten-der-dax-30-konzerne/

Z.B. Siemens steht da bei 86kEUR für den kompletten Personalaufwand, d.h. Inkl. AG-Abgaben.
Die haben 300k Mitarbeiter global - dann anzunehmen, dass jeder banaler Sachbearbeiter „leicht“ auf 100k+ kommt und jeder mit ein bisschen mehr Anstrengung auf 140k+ oder 200k+ ist halt einfach grober Unfug.

So ist es. Die meisten der 300k. MA verdienen sicherlich weniger als 86k. Mehr verdient man vermutlich 1. in München 2. in wenigen Spezialisten(!)funktinen, jedch nicht als normaler Sachbearbeiter.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Voice of Reason schrieb am 03.07.2022:

Ich kann bei der Naivität in diesem Thread hier echt nur den Kopf schütteln.

Ihr kennt das hier?
de.statista.com/statistik/daten/studie/218372/umfrage/personalaufwand-je-beschaeftigten-der-dax-30-konzerne/

Z.B. Siemens steht da bei 86kEUR für den kompletten Personalaufwand, d.h. Inkl. AG-Abgaben.
Die haben 300k Mitarbeiter global - dann anzunehmen, dass jeder banaler Sachbearbeiter „leicht“ auf 100k+ kommt und jeder mit ein bisschen mehr Anstrengung auf 140k+ oder 200k+ ist halt einfach grober Unfug.

Die Statistik bringt ja mal absolut gar nichts, so lange du nicht weißt, wer da wo wie hinzugezählt wird. Siemens ist so ein großes Firmenkonglomerat, da von ner Gesamtstatistik auf Einzelgehälter zu schließen funktioniert einfach nicht. Wobei auch die Frage ist, ob sie die etlichen mittlerweile eigenständigen Tochterfirmen a la Healthineers oder Energy überhaupt mitzählen (wahrscheinlich nicht), deren AN würden aber wahrscheinlich sagen, sie arbeiten bei Siemens.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Voice of Reason schrieb am 03.07.2022:

Ich kann bei der Naivität in diesem Thread hier echt nur den Kopf schütteln.

Ihr kennt das hier?
de.statista.com/statistik/daten/studie/218372/umfrage/personalaufwand-je-beschaeftigten-der-dax-30-konzerne/

Z.B. Siemens steht da bei 86kEUR für den kompletten Personalaufwand, d.h. Inkl. AG-Abgaben.
Die haben 300k Mitarbeiter global - dann anzunehmen, dass jeder banaler Sachbearbeiter „leicht“ auf 100k+ kommt und jeder mit ein bisschen mehr Anstrengung auf 140k+ oder 200k+ ist halt einfach grober Unfug.

Wenn Voice mal wieder spricht

...und mit einem non sequitur ankommt

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Absurd ist es in der Tat, Unfug aber nicht.

Wieso glaubst du, dass man mittlerweile versucht so viele Töchter ohne den Manteltarifvertrag der Siemens AG zu haben? Richtig und Jackpot: Weil die Gehälter dort viel zu hoch sind.

Deshalb nochmal für alle, ich spreche von der Siemens AG in einer Zentralfunktion. Natürlich kann es anderswo anders sein. Aber da es mehrere Tausend dieser Jobs gibt, finde ich es vermessen (oder es ist Frust der Leute?), hier zu sagen, dass jemand bei Siemens mit 200 Headcount 140k verdient.

Die Fälle mag es geben, aber das ist sicherlich nicht repräsentativ. Am Ende liegt die Wahrheit wohl dazwischen, aber Gehälter, welche höher sind als mein eigenes, pauschal als „Fake“ abzutun ist schon sehr traurig und leider fern ab der Realität.

Voice of Reason schrieb am 03.07.2022:

Ich kann bei der Naivität in diesem Thread hier echt nur den Kopf schütteln.

Ihr kennt das hier?
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/218372/umfrage/personalaufwand-je-beschaeftigten-der-dax-30-konzerne/

Z.B. Siemens steht da bei 86kEUR für den kompletten Personalaufwand, d.h. Inkl. AG-Abgaben.
Die haben 300k Mitarbeiter global - dann anzunehmen, dass jeder banaler Sachbearbeiter „leicht“ auf 100k+ kommt und jeder mit ein bisschen mehr Anstrengung auf 140k+ oder 200k+ ist halt einfach grober Unfug.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Ich empfehle weniger zu spekulieren und stattdessen einen Blick in die Tariftabellen (welche öffentlich einsehbar sind).

Dazu kann ich die als ehemaliger Siemens MA folgendes sagen (sofern du im Tarifvertrag angestellt bist)

  • Einstieg Bachelor: EG9a
  • Einstieg Master: EG10a
  • Ab 3-4 Jahren Erfahrung: EG11a

Der Sprung von EGxa nach EGxb erfolgt jeweils garantiert nach 18 Monaten. Mit einem 40h Vertrag und EG11 hast du die 80k geknackt. Wenn wir hier als von Akademikern sprechen (ansonsten sieht es mit den Gehältern anders aus, aber das sollte man dann dazu sagen), dann wirst du bei Siemens kaum jemand finden, der nicht die EG11a und zeitbedingt die EG11b erreicht.

Das könnt ihr jetzt unfair finden, zu viel, Quatsch,… aber so ist die Realität nun mal.

Die Frage, wie viele Leute den Einstieg in den Konzern schaffen, spielt hier keine Rolle. Es geht um Karriere und Gehalt im Konzern. Die Fragen nach den Chancen für einen Job im Konzern sind nochmals andere

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Voice of Reason schrieb am 03.07.2022:

Ich kann bei der Naivität in diesem Thread hier echt nur den Kopf schütteln.

Ihr kennt das hier?
de.statista.com/statistik/daten/studie/218372/umfrage/personalaufwand-je-beschaeftigten-der-dax-30-konzerne/

Z.B. Siemens steht da bei 86kEUR für den kompletten Personalaufwand, d.h. Inkl. AG-Abgaben.
Die haben 300k Mitarbeiter global - dann anzunehmen, dass jeder banaler Sachbearbeiter „leicht“ auf 100k+ kommt und jeder mit ein bisschen mehr Anstrengung auf 140k+ oder 200k+ ist halt einfach grober Unfug.

So ist es. Die meisten der 300k. MA verdienen sicherlich weniger als 86k. Mehr verdient man vermutlich 1. in München 2. in wenigen Spezialisten(!)funktinen, jedch nicht als normaler Sachbearbeiter.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Antworten auf die Frage:

  1. reinhauen und Leistung zeigen
  2. Netzwerken, Sonderaufgaben übernehmen (Projekte, Ausland...)
  3. Glück haben!

Viele unterschätzen wie viel Glück notwendig ist für eine gute Konzernkarriere. Ich bin als Trainee übernommen worden, direkt AT weil die Stelle seit 1 Jahr unbesetzt war und ich sie im Trainee gecovered habe. Alle waren zufrieden, mein Chef-Chef (Vorstand -2) sieht was in mir und wollte mich unbedingt halten. Bin jetzt 1 Jahr auf der neuen Stelle, liefere gute - sehr gute, aber keine herausragenden Ergebnisse.

Bin jetzt als Talent eingestuft worden. Warum? Chef und Chef-Chef halten viel von mir. Und dazu der wichtigste Faktor: In ganz Deutschland sind ALLE Kollegen >40, der Großteil ist >50. Da ist nicht mehr viel mit Talentstatus, vor allem da die Kollegen seit 10+ Jahren auf ihren Stellen sitzen. Der nächstjüngste zu mir (27) ist 41. Insofern ist es naheliegend, mich als Talent zu kennzeichnen. Der Rest ist auch nicht wirklich interessiert an weiterem Aufstieg wie ich aus verschiedenen Gesprächen weiß. Letztlich ist das aber nicht meiner Leistung, sondern Glück zu verdanken. Hätte auch sein können dass es 10 Leute zwischen 30-35 gibt, die alle bock auf Karriere haben.

Damit ist natürlich noch nichts safe, aber als Talent dürfte ich in den nächsten 2-3 Jahren den nächsten Schritt machen (115-130k). Und von dort sollten bei weiter guter Leistung und Förderung auch noch 1-2 Schritte mehr drin sein, wo wir dann von Gehältern zwischen 140-170k oder aber >200k sprechen. Ob das alles so geklappt und ich das dann auch noch will und kann sei dahingestellt, aber die Weichen sind gestellt.

hast du zuviel Brause geschnuppert? Der Trainee hat sie "gecovered". Ja die chefs, die von einem Frischling nach 6 Monaten gecovered werden.

Hast du zu wenig Lesekompetenz? Der Trainee hat während seiner Trainee Zeit die AT Stelle gecovered, auf die er danach übernommen wurde. Da steht nix von wegen Stelle des Chefs gecovered, also bitte erst richtig lesen bevor man seinen Senf dazu gibt.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Voice of Reason schrieb am 03.07.2022:

Ich kann bei der Naivität in diesem Thread hier echt nur den Kopf schütteln.

Ihr kennt das hier?
de.statista.com/statistik/daten/studie/218372/umfrage/personalaufwand-je-beschaeftigten-der-dax-30-konzerne/

Z.B. Siemens steht da bei 86kEUR für den kompletten Personalaufwand, d.h. Inkl. AG-Abgaben.
Die haben 300k Mitarbeiter global - dann anzunehmen, dass jeder banaler Sachbearbeiter „leicht“ auf 100k+ kommt und jeder mit ein bisschen mehr Anstrengung auf 140k+ oder 200k+ ist halt einfach grober Unfug.

Das ist doch hier gang und gebe. Jeder IGM'ler hat nach 5 Jahren BE 100k im Tarif als normaler Sachbearbeiter und nach 8 Jahren 120k. Wer dann "ein bisschen Leistung" zeigt, ist schnell bei 140k und wer weiter Leistung zeigt, knackt die 200k mit 38 Jahren :P

Realität ist halt eine andere aber gut. Ich bin jetzt auf dem 1. AT Level Pharma, was ca. 100k sind. Da ich 29 bin habe ich noch eine lange Zeit vor mir, weshalb ich denke, dass ich schon noch 1 Level springen kann (120k). Ob es klappt mal sehen. Alles darüber reine Glückssache. Ich habe allerdings Kollegen, die mit Mitte 50 seit 15+ Jahren auf meinen Parallelstellen sitzen. Vielleicht passiert mir das auch.

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ExBerater

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Die Statistik ist ja scheinbar sogar weltweit, was die Aussagekraft für Deutschland - und noch mehr für die Firmenzentrale - stark relativiert.

Dennoch hat Voice natürlich Recht mit der Grundaussage.

Was bringt mir übrigens das Wissen, dass ich es bei Erreichen der obersten AT Stufe auf 100k oder 150k bringen kann, wenn es bis dahin ein Weg von 5-10 Jahren oder mehr ist. Ergo, 100k 10 Jahre nach Berufseinstieg sind nicht 100k heute.

Überhaupt sind diese Hunderte Threads über Gehälter in diesem Forum ganz grausam. Nicht nur, dass hier ständig der Exoten-Einzelfall verallgemeinert wird, nein, noch schlimmer ist, dass scheinbar niemand darüber spricht, was einem inhaltlich Spaß macht.

Ich empfehle: Sucht euch einen Job der Spaß macht in einer Branche die euch reizt, idealerweise bei einem soliden Unternehmen was nicht miserabel bezahlt. Dann werdet ihr euch ggf. überproportional entwickeln und habt gute Chancen auf gute Gehälter.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Ich bin der Siemens GL mit 115k all-in, dessen Chef 140k macht.
Ich bin ganz sicher nicht frustriert, mein Gehalt ist höher als dass von 96% aller anderen AN in Deutschland und ich bin erst Anfang 30.

Mein Chef war zuvor bei einem Tier1 DAX Automotive Supplier und ist mit seinen 140k (+ Betriebsrente) sehr zufrieden, hatte davor auch nicht mehr obwohl dort Prokurist und bei Siemens nicht.

Ich bin an einem Siemens Produktionsstandort mit 4-stelliger Anzahl MA und unsere Standort ist hoch profitabel bei über 1Mrd. Umsatz. Bei uns meckert kaum jemand übers Gehalt.

Mag sein, dass es in der Zentrale im Vertrieb oder Strategieabteilung ein paar wenige MA gibt, die das auch als Experten bekommen. Ist aber die absolute Ausnahme, sind vielleicht 300 Leute in einem Konzern mit >300k Mitarbeitern, da ist man im Promilebereich. Da brauchst halt einfach auch mega Glück. Wer da was von planbar spricht hat den Bezug zur Realität verloren.

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Absurd ist es in der Tat, Unfug aber nicht.

Wieso glaubst du, dass man mittlerweile versucht so viele Töchter ohne den Manteltarifvertrag der Siemens AG zu haben? Richtig und Jackpot: Weil die Gehälter dort viel zu hoch sind.

Deshalb nochmal für alle, ich spreche von der Siemens AG in einer Zentralfunktion. Natürlich kann es anderswo anders sein. Aber da es mehrere Tausend dieser Jobs gibt, finde ich es vermessen (oder es ist Frust der Leute?), hier zu sagen, dass jemand bei Siemens mit 200 Headcount 140k verdient.

Die Fälle mag es geben, aber das ist sicherlich nicht repräsentativ. Am Ende liegt die Wahrheit wohl dazwischen, aber Gehälter, welche höher sind als mein eigenes, pauschal als „Fake“ abzutun ist schon sehr traurig und leider fern ab der Realität.

Voice of Reason schrieb am 03.07.2022:

Ich kann bei der Naivität in diesem Thread hier echt nur den Kopf schütteln.

Ihr kennt das hier?
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/218372/umfrage/personalaufwand-je-beschaeftigten-der-dax-30-konzerne/

Z.B. Siemens steht da bei 86kEUR für den kompletten Personalaufwand, d.h. Inkl. AG-Abgaben.
Die haben 300k Mitarbeiter global - dann anzunehmen, dass jeder banaler Sachbearbeiter „leicht“ auf 100k+ kommt und jeder mit ein bisschen mehr Anstrengung auf 140k+ oder 200k+ ist halt einfach grober Unfug.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

ExBerater schrieb am 03.07.2022:

Die Statistik ist ja scheinbar sogar weltweit, was die Aussagekraft für Deutschland - und noch mehr für die Firmenzentrale - stark relativiert.

Dennoch hat Voice natürlich Recht mit der Grundaussage.

Was bringt mir übrigens das Wissen, dass ich es bei Erreichen der obersten AT Stufe auf 100k oder 150k bringen kann, wenn es bis dahin ein Weg von 5-10 Jahren oder mehr ist. Ergo, 100k 10 Jahre nach Berufseinstieg sind nicht 100k heute.

Überhaupt sind diese Hunderte Threads über Gehälter in diesem Forum ganz grausam. Nicht nur, dass hier ständig der Exoten-Einzelfall verallgemeinert wird, nein, noch schlimmer ist, dass scheinbar niemand darüber spricht, was einem inhaltlich Spaß macht.

Ich empfehle: Sucht euch einen Job der Spaß macht in einer Branche die euch reizt, idealerweise bei einem soliden Unternehmen was nicht miserabel bezahlt. Dann werdet ihr euch ggf. überproportional entwickeln und habt gute Chancen auf gute Gehälter.

Das mit dem Inhalt und Spaß ist ein wichtiger Punkt.

Bei uns im Konzern (Tier1 DAX30) suchen wir aktuell auch einen Gesamtabteilungsleiter, wir normalen AL werden in die Auswahl unseres zukünftigen Chefs mit einbezogen.
Was ich faszinierend fand: Die HR (in Kooperation mit einem spezialisierten UN) können bei den Bewerbern die über Linked, Stepstone, Monster, Indeed etc beworben haben i.d.R. das Sucherverhalten nachvollziehen, also haben die eher nach Gehalt gegoogelt, eher nach Entwicklung etc. - Liefert bei den Bewerbern dann auch ein ganz interessantes Gesamtbild.

Alles über 80k ist ein sehr gutes Gehalt was die allerwenigsten jemals erreichen werden.
Quelle: Meine Frau arbeitet beim Finanzamt, in Corona auch im Home Office. Sie sieht die Einkommen aller Leute, von der Putzfrau über DAX Sachbearbeiter bis zum CEO.
Und das sind Fakten, nicht irgendwelche Märchen im Forum oder irgendwelche Aufschneider beim Klassentreffen.

80K (mit Kaufkraft heute) werden keine 10% der Angestellten erreichen.
120k werden keine 2% der Angestellten erreichen,
200k+x als Angestellte erreichen nur noch 0,xx %, da sind wir im Promillebereich. Und das sind nicht irgendwelche Sachbearbeiter oder Abteilungsleiter im Konzern, dass sind im Konzern eher Leiter von Geschäftseinheiten und C-Level, ansonsten paar Ausnahmen wie Profi Kicker, Top Investment Banker etc.

Und ja, bei DAX30 steigst in Bayern gern mit EG9/10 (von 12) ein, in Ba-Wü mit Ziel EG14 (von 17). Aber die allermeisten bleiben ihr lebenlang auf der Ziel EG.
Es ist schwer in DAX30 Konzern reinzukommen, noch schwerer ist es Teamleiter, Gruppenleiter oder gar Abteilungsleiter zu werden.
Es ist ein Wiwi Treff Studententraum dass man mit EG11 einsteigt, nach 5 Jahren AT ist und locker 130k macht.

Wie gesagt, Finanzamt kennt euch alle. :D
Und die 100k bleiben auch für Konzern Akademiker bei den meisten ein Traum.
Und auf 200k braucht man nicht seriös schielen.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Ich empfehle weniger zu spekulieren und stattdessen einen Blick in die Tariftabellen (welche öffentlich einsehbar sind).

Dazu kann ich die als ehemaliger Siemens MA folgendes sagen (sofern du im Tarifvertrag angestellt bist)

  • Einstieg Bachelor: EG9a
  • Einstieg Master: EG10a
  • Ab 3-4 Jahren Erfahrung: EG11a

Der Sprung von EGxa nach EGxb erfolgt jeweils garantiert nach 18 Monaten. Mit einem 40h Vertrag und EG11 hast du die 80k geknackt. Wenn wir hier als von Akademikern sprechen (ansonsten sieht es mit den Gehältern anders aus, aber das sollte man dann dazu sagen), dann wirst du bei Siemens kaum jemand finden, der nicht die EG11a und zeitbedingt die EG11b erreicht.

Das könnt ihr jetzt unfair finden, zu viel, Quatsch,… aber so ist die Realität nun mal.

Die Frage, wie viele Leute den Einstieg in den Konzern schaffen, spielt hier keine Rolle. Es geht um Karriere und Gehalt im Konzern. Die Fragen nach den Chancen für einen Job im Konzern sind nochmals andere

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Voice of Reason schrieb am 03.07.2022:

Ich kann bei der Naivität in diesem Thread hier echt nur den Kopf schütteln.

Ihr kennt das hier?
de.statista.com/statistik/daten/studie/218372/umfrage/personalaufwand-je-beschaeftigten-der-dax-30-konzerne/

Z.B. Siemens steht da bei 86kEUR für den kompletten Personalaufwand, d.h. Inkl. AG-Abgaben.
Die haben 300k Mitarbeiter global - dann anzunehmen, dass jeder banaler Sachbearbeiter „leicht“ auf 100k+ kommt und jeder mit ein bisschen mehr Anstrengung auf 140k+ oder 200k+ ist halt einfach grober Unfug.

So ist es. Die meisten der 300k. MA verdienen sicherlich weniger als 86k. Mehr verdient man vermutlich 1. in München 2. in wenigen Spezialisten(!)funktinen, jedch nicht als normaler Sachbearbeiter.

Die Wahrheit ist, dass die wenigstens Konzerne nach Tarif 1 zu 1 bezahlen. Da werden service line ausgelagert oder einfach niedriger eingruppiert etc. Bitte nicht immer die IGM Metall Broschüre als Argumentationsgrundlage benutzen.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Ich arbeite in einem dieser Konzern und daher brauche ich keine Infobroschüre dafür.

Ein Blick in den Arbeitsvertrag bzw. meine Abteilung genügt. Wir sind im Controlling und hier wird jeder nach Tarif bezahlt. Viele Kollegen sogar im AT Bereich (jeweils Experten).

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Ich empfehle weniger zu spekulieren und stattdessen einen Blick in die Tariftabellen (welche öffentlich einsehbar sind).

Dazu kann ich die als ehemaliger Siemens MA folgendes sagen (sofern du im Tarifvertrag angestellt bist)

  • Einstieg Bachelor: EG9a
  • Einstieg Master: EG10a
  • Ab 3-4 Jahren Erfahrung: EG11a

Der Sprung von EGxa nach EGxb erfolgt jeweils garantiert nach 18 Monaten. Mit einem 40h Vertrag und EG11 hast du die 80k geknackt. Wenn wir hier als von Akademikern sprechen (ansonsten sieht es mit den Gehältern anders aus, aber das sollte man dann dazu sagen), dann wirst du bei Siemens kaum jemand finden, der nicht die EG11a und zeitbedingt die EG11b erreicht.

Das könnt ihr jetzt unfair finden, zu viel, Quatsch,… aber so ist die Realität nun mal.

Die Frage, wie viele Leute den Einstieg in den Konzern schaffen, spielt hier keine Rolle. Es geht um Karriere und Gehalt im Konzern. Die Fragen nach den Chancen für einen Job im Konzern sind nochmals andere

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Voice of Reason schrieb am 03.07.2022:

Ich kann bei der Naivität in diesem Thread hier echt nur den Kopf schütteln.

Ihr kennt das hier?
de.statista.com/statistik/daten/studie/218372/umfrage/personalaufwand-je-beschaeftigten-der-dax-30-konzerne/

Z.B. Siemens steht da bei 86kEUR für den kompletten Personalaufwand, d.h. Inkl. AG-Abgaben.
Die haben 300k Mitarbeiter global - dann anzunehmen, dass jeder banaler Sachbearbeiter „leicht“ auf 100k+ kommt und jeder mit ein bisschen mehr Anstrengung auf 140k+ oder 200k+ ist halt einfach grober Unfug.

So ist es. Die meisten der 300k. MA verdienen sicherlich weniger als 86k. Mehr verdient man vermutlich 1. in München 2. in wenigen Spezialisten(!)funktinen, jedch nicht als normaler Sachbearbeiter.

Die Wahrheit ist, dass die wenigstens Konzerne nach Tarif 1 zu 1 bezahlen. Da werden service line ausgelagert oder einfach niedriger eingruppiert etc. Bitte nicht immer die IGM Metall Broschüre als Argumentationsgrundlage benutzen.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Für eine Fertigung kann ich nicht sprechen. Aber das würde in deinem Beispiel bedeuten, dass du bei deiner Verantwortung als GL noch in Tarif (EG12) oder auf der untersten AT Stufe bist?

Selbst dein Chef hat bei dem Gehalt noch nicht einmal eine PL4 Stelle, oder?

Und zum Thema planbar: Sofern man in den zentralen Bereichen beim Konzern ist (nicht nur Siemens), dann kann man in meinen Augen schon sehr klar mit 100k€ rechnen. Für andere Bereiche kann ich nicht sprechen.

Aber hier seid ihr viel zu negativ bzw pessimistisch

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Ich bin der Siemens GL mit 115k all-in, dessen Chef 140k macht.
Ich bin ganz sicher nicht frustriert, mein Gehalt ist höher als dass von 96% aller anderen AN in Deutschland und ich bin erst Anfang 30.

Mein Chef war zuvor bei einem Tier1 DAX Automotive Supplier und ist mit seinen 140k (+ Betriebsrente) sehr zufrieden, hatte davor auch nicht mehr obwohl dort Prokurist und bei Siemens nicht.

Ich bin an einem Siemens Produktionsstandort mit 4-stelliger Anzahl MA und unsere Standort ist hoch profitabel bei über 1Mrd. Umsatz. Bei uns meckert kaum jemand übers Gehalt.

Mag sein, dass es in der Zentrale im Vertrieb oder Strategieabteilung ein paar wenige MA gibt, die das auch als Experten bekommen. Ist aber die absolute Ausnahme, sind vielleicht 300 Leute in einem Konzern mit >300k Mitarbeitern, da ist man im Promilebereich. Da brauchst halt einfach auch mega Glück. Wer da was von planbar spricht hat den Bezug zur Realität verloren.

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

Absurd ist es in der Tat, Unfug aber nicht.

Wieso glaubst du, dass man mittlerweile versucht so viele Töchter ohne den Manteltarifvertrag der Siemens AG zu haben? Richtig und Jackpot: Weil die Gehälter dort viel zu hoch sind.

Deshalb nochmal für alle, ich spreche von der Siemens AG in einer Zentralfunktion. Natürlich kann es anderswo anders sein. Aber da es mehrere Tausend dieser Jobs gibt, finde ich es vermessen (oder es ist Frust der Leute?), hier zu sagen, dass jemand bei Siemens mit 200 Headcount 140k verdient.

Die Fälle mag es geben, aber das ist sicherlich nicht repräsentativ. Am Ende liegt die Wahrheit wohl dazwischen, aber Gehälter, welche höher sind als mein eigenes, pauschal als „Fake“ abzutun ist schon sehr traurig und leider fern ab der Realität.

Voice of Reason schrieb am 03.07.2022:

Ich kann bei der Naivität in diesem Thread hier echt nur den Kopf schütteln.

Ihr kennt das hier?
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/218372/umfrage/personalaufwand-je-beschaeftigten-der-dax-30-konzerne/

Z.B. Siemens steht da bei 86kEUR für den kompletten Personalaufwand, d.h. Inkl. AG-Abgaben.
Die haben 300k Mitarbeiter global - dann anzunehmen, dass jeder banaler Sachbearbeiter „leicht“ auf 100k+ kommt und jeder mit ein bisschen mehr Anstrengung auf 140k+ oder 200k+ ist halt einfach grober Unfug.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Du widersprichst dir doch gerade selbst.

Du stimmst zu, dass der Einstieg im Konzern in Bayern mit EG klappt. Aber sagst im gleichen Satz, dass du nicht glaubst, dass es Leute in der ganzen Karriere zu EG11 und EG12 und entsprechend zu 100k Gehalt schaffen? Die Leute bleiben deiner Definition nach also für 40 Jahre in der Karriere in EG10?

Dann können wir die Diskussion auch wirklich beenden.

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

ExBerater schrieb am 03.07.2022:

Die Statistik ist ja scheinbar sogar weltweit, was die Aussagekraft für Deutschland - und noch mehr für die Firmenzentrale - stark relativiert.

Dennoch hat Voice natürlich Recht mit der Grundaussage.

Was bringt mir übrigens das Wissen, dass ich es bei Erreichen der obersten AT Stufe auf 100k oder 150k bringen kann, wenn es bis dahin ein Weg von 5-10 Jahren oder mehr ist. Ergo, 100k 10 Jahre nach Berufseinstieg sind nicht 100k heute.

Überhaupt sind diese Hunderte Threads über Gehälter in diesem Forum ganz grausam. Nicht nur, dass hier ständig der Exoten-Einzelfall verallgemeinert wird, nein, noch schlimmer ist, dass scheinbar niemand darüber spricht, was einem inhaltlich Spaß macht.

Ich empfehle: Sucht euch einen Job der Spaß macht in einer Branche die euch reizt, idealerweise bei einem soliden Unternehmen was nicht miserabel bezahlt. Dann werdet ihr euch ggf. überproportional entwickeln und habt gute Chancen auf gute Gehälter.

Das mit dem Inhalt und Spaß ist ein wichtiger Punkt.

Bei uns im Konzern (Tier1 DAX30) suchen wir aktuell auch einen Gesamtabteilungsleiter, wir normalen AL werden in die Auswahl unseres zukünftigen Chefs mit einbezogen.
Was ich faszinierend fand: Die HR (in Kooperation mit einem spezialisierten UN) können bei den Bewerbern die über Linked, Stepstone, Monster, Indeed etc beworben haben i.d.R. das Sucherverhalten nachvollziehen, also haben die eher nach Gehalt gegoogelt, eher nach Entwicklung etc. - Liefert bei den Bewerbern dann auch ein ganz interessantes Gesamtbild.

Alles über 80k ist ein sehr gutes Gehalt was die allerwenigsten jemals erreichen werden.
Quelle: Meine Frau arbeitet beim Finanzamt, in Corona auch im Home Office. Sie sieht die Einkommen aller Leute, von der Putzfrau über DAX Sachbearbeiter bis zum CEO.
Und das sind Fakten, nicht irgendwelche Märchen im Forum oder irgendwelche Aufschneider beim Klassentreffen.

80K (mit Kaufkraft heute) werden keine 10% der Angestellten erreichen.
120k werden keine 2% der Angestellten erreichen,
200k+x als Angestellte erreichen nur noch 0,xx %, da sind wir im Promillebereich. Und das sind nicht irgendwelche Sachbearbeiter oder Abteilungsleiter im Konzern, dass sind im Konzern eher Leiter von Geschäftseinheiten und C-Level, ansonsten paar Ausnahmen wie Profi Kicker, Top Investment Banker etc.

Und ja, bei DAX30 steigst in Bayern gern mit EG9/10 (von 12) ein, in Ba-Wü mit Ziel EG14 (von 17). Aber die allermeisten bleiben ihr lebenlang auf der Ziel EG.
Es ist schwer in DAX30 Konzern reinzukommen, noch schwerer ist es Teamleiter, Gruppenleiter oder gar Abteilungsleiter zu werden.
Es ist ein Wiwi Treff Studententraum dass man mit EG11 einsteigt, nach 5 Jahren AT ist und locker 130k macht.

Wie gesagt, Finanzamt kennt euch alle. :D
Und die 100k bleiben auch für Konzern Akademiker bei den meisten ein Traum.
Und auf 200k braucht man nicht seriös schielen.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Man kann die ganze sinnlose Dikussion hier auch auf einen Nenner zusammenfassen und zwar, dass es das große Geld nur als Eigentümer einer erfolgreichen Firma gibt. So war es immer und so wird es, zumindest so lange wir dieses Wirtschaftssystem haben, weiterhin bleiben. Ob man daraus den Entschluss fasst selbst ein Unternehmen zu gründen, muss man selbst entscheiden. Kurios, dass diese Erkenntnis bei den meisten studierten Betriebswirten noch nicht angekommen ist. Man will sich wohl weiterhin der Illusion hingeben, dass man es irgendwann auch schafft. Und nicht glauben, dass für die meisten Angestellten 3k netto schon der höhste Peak ihrer bescheidenen Karriere ist. Obwohl einem schon der gesunde Menschenverstand deutlich machen dürfte, dass 100k in Deutschland für den x-ten Betriebwirt nur sehr selten zu knacken ist.

Als Studi bin ich mit dem Fahrrad immer durch ein Industriegebiet gefahren und an all den Heinz Günthers GmbH vorbeigefahren und bei einer Firma stand jeden Freitag ein Ferrari auf dem Parkplatz. Da musste ich immer schmunzeln und dachte mir, ja der Inhaber ist wohl mal wieder da, um seine Arbeiter zu begutachten.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

Man kann die ganze sinnlose Dikussion hier auch auf einen Nenner zusammenfassen und zwar, dass es das große Geld nur als Eigentümer einer erfolgreichen Firma gibt. So war es immer und so wird es, zumindest so lange wir dieses Wirtschaftssystem haben, weiterhin bleiben. Ob man daraus den Entschluss fasst selbst ein Unternehmen zu gründen, muss man selbst entscheiden. Kurios, dass diese Erkenntnis bei den meisten studierten Betriebswirten noch nicht angekommen ist. Man will sich wohl weiterhin der Illusion hingeben, dass man es irgendwann auch schafft. Und nicht glauben, dass für die meisten Angestellten 3k netto schon der höhste Peak ihrer bescheidenen Karriere ist. Obwohl einem schon der gesunde Menschenverstand deutlich machen dürfte, dass 100k in Deutschland für den x-ten Betriebwirt nur sehr selten zu knacken ist.

Als Studi bin ich mit dem Fahrrad immer durch ein Industriegebiet gefahren und an all den Heinz Günthers GmbH vorbeigefahren und bei einer Firma stand jeden Freitag ein Ferrari auf dem Parkplatz. Da musste ich immer schmunzeln und dachte mir, ja der Inhaber ist wohl mal wieder da, um seine Arbeiter zu begutachten.

So einfach ist das nun auch wieder nicht. Ja, wer gründet und (!) ein erfolgreiches UN hat, wird sehr viel Geld haben. Aber erstmal braucht man die gute Idee und dann auch noch den Erfolg. Viele stellen sich gründen super einfach vor, als ob man sich nur trauen müsste und schwupps hat man das UN welches 250k für einen abwirft. Ganz so einfach ist es mMn nicht.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

Man kann die ganze sinnlose Dikussion hier auch auf einen Nenner zusammenfassen und zwar, dass es das große Geld nur als Eigentümer einer erfolgreichen Firma gibt. So war es immer und so wird es, zumindest so lange wir dieses Wirtschaftssystem haben, weiterhin bleiben. Ob man daraus den Entschluss fasst selbst ein Unternehmen zu gründen, muss man selbst entscheiden. Kurios, dass diese Erkenntnis bei den meisten studierten Betriebswirten noch nicht angekommen ist. Man will sich wohl weiterhin der Illusion hingeben, dass man es irgendwann auch schafft. Und nicht glauben, dass für die meisten Angestellten 3k netto schon der höhste Peak ihrer bescheidenen Karriere ist. Obwohl einem schon der gesunde Menschenverstand deutlich machen dürfte, dass 100k in Deutschland für den x-ten Betriebwirt nur sehr selten zu knacken ist.

Als Studi bin ich mit dem Fahrrad immer durch ein Industriegebiet gefahren und an all den Heinz Günthers GmbH vorbeigefahren und bei einer Firma stand jeden Freitag ein Ferrari auf dem Parkplatz. Da musste ich immer schmunzeln und dachte mir, ja der Inhaber ist wohl mal wieder da, um seine Arbeiter zu begutachten.

Klassischer Fall von survivorship bias, wirst wohl kaum im Industriegebiet an den insolventen Heinz Günthers vorbeifahren, die ihr ganzes Leben für ihre Firma geackert haben und jetzt vor dem Nichts stehen.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Die Frage ist doch am Ende, wie viel Geld man verdienen möchte bzw. wie viel Geld man benötigt.

Große Konzerne bieten sehr hohe Jobsicherheit und sehr lukrative Gehälter. Ob das jetzt 140k oder 180k sind, mag je nach Konzern und Rolle abweichen. Aber sofern man die Arbeitsbelastung sieht in Verbindung mit den Gehältern und der Jobsicherheit, ist das Gesamtpaket sehr lukrativ.

Ich persönliche arbeite in einer Stabsstelle im Konzern und hier erreichen wohl die meisten Kollegen die 200k, da die Gehälter einfach höher sind als im Geschäft oder in anderen Bereichen. Wirklich dünn wird die Luft bei uns ab 250k, da man dafür eigentlich Geschäftsverantwortung braucht oder eine größere Leitungsfunktion.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

Man kann die ganze sinnlose Dikussion hier auch auf einen Nenner zusammenfassen und zwar, dass es das große Geld nur als Eigentümer einer erfolgreichen Firma gibt. So war es immer und so wird es, zumindest so lange wir dieses Wirtschaftssystem haben, weiterhin bleiben. Ob man daraus den Entschluss fasst selbst ein Unternehmen zu gründen, muss man selbst entscheiden. Kurios, dass diese Erkenntnis bei den meisten studierten Betriebswirten noch nicht angekommen ist. Man will sich wohl weiterhin der Illusion hingeben, dass man es irgendwann auch schafft. Und nicht glauben, dass für die meisten Angestellten 3k netto schon der höhste Peak ihrer bescheidenen Karriere ist. Obwohl einem schon der gesunde Menschenverstand deutlich machen dürfte, dass 100k in Deutschland für den x-ten Betriebwirt nur sehr selten zu knacken ist.

Als Studi bin ich mit dem Fahrrad immer durch ein Industriegebiet gefahren und an all den Heinz Günthers GmbH vorbeigefahren und bei einer Firma stand jeden Freitag ein Ferrari auf dem Parkplatz. Da musste ich immer schmunzeln und dachte mir, ja der Inhaber ist wohl mal wieder da, um seine Arbeiter zu begutachten.

So einfach ist das nun auch wieder nicht. Ja, wer gründet und (!) ein erfolgreiches UN hat, wird sehr viel Geld haben. Aber erstmal braucht man die gute Idee und dann auch noch den Erfolg. Viele stellen sich gründen super einfach vor, als ob man sich nur trauen müsste und schwupps hat man das UN welches 250k für einen abwirft. Ganz so einfach ist es mMn nicht.

Niemand hat gesagt, dass es einfach ist.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

Man kann die ganze sinnlose Dikussion hier auch auf einen Nenner zusammenfassen und zwar, dass es das große Geld nur als Eigentümer einer erfolgreichen Firma gibt. So war es immer und so wird es, zumindest so lange wir dieses Wirtschaftssystem haben, weiterhin bleiben. Ob man daraus den Entschluss fasst selbst ein Unternehmen zu gründen, muss man selbst entscheiden. Kurios, dass diese Erkenntnis bei den meisten studierten Betriebswirten noch nicht angekommen ist. Man will sich wohl weiterhin der Illusion hingeben, dass man es irgendwann auch schafft. Und nicht glauben, dass für die meisten Angestellten 3k netto schon der höhste Peak ihrer bescheidenen Karriere ist. Obwohl einem schon der gesunde Menschenverstand deutlich machen dürfte, dass 100k in Deutschland für den x-ten Betriebwirt nur sehr selten zu knacken ist.

Als Studi bin ich mit dem Fahrrad immer durch ein Industriegebiet gefahren und an all den Heinz Günthers GmbH vorbeigefahren und bei einer Firma stand jeden Freitag ein Ferrari auf dem Parkplatz. Da musste ich immer schmunzeln und dachte mir, ja der Inhaber ist wohl mal wieder da, um seine Arbeiter zu begutachten.

Klassischer Fall von survivorship bias, wirst wohl kaum im Industriegebiet an den insolventen Heinz Günthers vorbeifahren, die ihr ganzes Leben für ihre Firma geackert haben und jetzt vor dem Nichts stehen.

Dann lass dich für deine 45k als Bwler einstellen und freu dich, dass du wenn das Unternehmen mal pleite gehen sollte, beim
nächsten Ausbeuter für 2,1 netto als Akademiker anheuern darfst.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

Man kann die ganze sinnlose Dikussion hier auch auf einen Nenner zusammenfassen und zwar, dass es das große Geld nur als Eigentümer einer erfolgreichen Firma gibt. So war es immer und so wird es, zumindest so lange wir dieses Wirtschaftssystem haben, weiterhin bleiben. Ob man daraus den Entschluss fasst selbst ein Unternehmen zu gründen, muss man selbst entscheiden. Kurios, dass diese Erkenntnis bei den meisten studierten Betriebswirten noch nicht angekommen ist. Man will sich wohl weiterhin der Illusion hingeben, dass man es irgendwann auch schafft. Und nicht glauben, dass für die meisten Angestellten 3k netto schon der höhste Peak ihrer bescheidenen Karriere ist. Obwohl einem schon der gesunde Menschenverstand deutlich machen dürfte, dass 100k in Deutschland für den x-ten Betriebwirt nur sehr selten zu knacken ist.

Als Studi bin ich mit dem Fahrrad immer durch ein Industriegebiet gefahren und an all den Heinz Günthers GmbH vorbeigefahren und bei einer Firma stand jeden Freitag ein Ferrari auf dem Parkplatz. Da musste ich immer schmunzeln und dachte mir, ja der Inhaber ist wohl mal wieder da, um seine Arbeiter zu begutachten.

So einfach ist das nun auch wieder nicht. Ja, wer gründet und (!) ein erfolgreiches UN hat, wird sehr viel Geld haben. Aber erstmal braucht man die gute Idee und dann auch noch den Erfolg. Viele stellen sich gründen super einfach vor, als ob man sich nur trauen müsste und schwupps hat man das UN welches 250k für einen abwirft. Ganz so einfach ist es mMn nicht.

Niemand hat gesagt, dass es einfach ist.

Wird hier sehr wohl so dargestellt. >100k im Konzern zu verdienen ist mMn nach einfacher als >100k als Gründer zu verdienen. Je weiter nach oben es im Gehalt gehen soll mag es sich angleichen, aber wie gesagt. Gründe erstmal etwas was erfolgreich ist.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

Man kann die ganze sinnlose Dikussion hier auch auf einen Nenner zusammenfassen und zwar, dass es das große Geld nur als Eigentümer einer erfolgreichen Firma gibt. So war es immer und so wird es, zumindest so lange wir dieses Wirtschaftssystem haben, weiterhin bleiben. Ob man daraus den Entschluss fasst selbst ein Unternehmen zu gründen, muss man selbst entscheiden. Kurios, dass diese Erkenntnis bei den meisten studierten Betriebswirten noch nicht angekommen ist. Man will sich wohl weiterhin der Illusion hingeben, dass man es irgendwann auch schafft. Und nicht glauben, dass für die meisten Angestellten 3k netto schon der höhste Peak ihrer bescheidenen Karriere ist. Obwohl einem schon der gesunde Menschenverstand deutlich machen dürfte, dass 100k in Deutschland für den x-ten Betriebwirt nur sehr selten zu knacken ist.

Als Studi bin ich mit dem Fahrrad immer durch ein Industriegebiet gefahren und an all den Heinz Günthers GmbH vorbeigefahren und bei einer Firma stand jeden Freitag ein Ferrari auf dem Parkplatz. Da musste ich immer schmunzeln und dachte mir, ja der Inhaber ist wohl mal wieder da, um seine Arbeiter zu begutachten.

Klassischer Fall von survivorship bias, wirst wohl kaum im Industriegebiet an den insolventen Heinz Günthers vorbeifahren, die ihr ganzes Leben für ihre Firma geackert haben und jetzt vor dem Nichts stehen.

Dann lass dich für deine 45k als Bwler einstellen und freu dich, dass du wenn das Unternehmen mal pleite gehen sollte, beim
nächsten Ausbeuter für 2,1 netto als Akademiker anheuern darfst.

Naja je nach Region sind 45k nicht schlecht. Daher haben die meisten genau so viel übrig wie die münchner-kollegen mit 60 k.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

In welchem Konzern arbeitet man für 45k?

Das kriegst du in den IGM Buden nach paar Jahren mit Berufsausbildung

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

Man kann die ganze sinnlose Dikussion hier auch auf einen Nenner zusammenfassen und zwar, dass es das große Geld nur als Eigentümer einer erfolgreichen Firma gibt. So war es immer und so wird es, zumindest so lange wir dieses Wirtschaftssystem haben, weiterhin bleiben. Ob man daraus den Entschluss fasst selbst ein Unternehmen zu gründen, muss man selbst entscheiden. Kurios, dass diese Erkenntnis bei den meisten studierten Betriebswirten noch nicht angekommen ist. Man will sich wohl weiterhin der Illusion hingeben, dass man es irgendwann auch schafft. Und nicht glauben, dass für die meisten Angestellten 3k netto schon der höhste Peak ihrer bescheidenen Karriere ist. Obwohl einem schon der gesunde Menschenverstand deutlich machen dürfte, dass 100k in Deutschland für den x-ten Betriebwirt nur sehr selten zu knacken ist.

Als Studi bin ich mit dem Fahrrad immer durch ein Industriegebiet gefahren und an all den Heinz Günthers GmbH vorbeigefahren und bei einer Firma stand jeden Freitag ein Ferrari auf dem Parkplatz. Da musste ich immer schmunzeln und dachte mir, ja der Inhaber ist wohl mal wieder da, um seine Arbeiter zu begutachten.

Klassischer Fall von survivorship bias, wirst wohl kaum im Industriegebiet an den insolventen Heinz Günthers vorbeifahren, die ihr ganzes Leben für ihre Firma geackert haben und jetzt vor dem Nichts stehen.

Dann lass dich für deine 45k als Bwler einstellen und freu dich, dass du wenn das Unternehmen mal pleite gehen sollte, beim
nächsten Ausbeuter für 2,1 netto als Akademiker anheuern darfst.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Dann lass dich für deine 45k als Bwler einstellen und freu dich, dass du wenn das Unternehmen mal pleite gehen sollte, beim
nächsten Ausbeuter für 2,1 netto als Akademiker anheuern darfst.

Warum so toxisch?

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Ja, die allermeisten bleiben in der EG9, EG10 oder EG11 (Bayern). Für immer.

Ich hab Mitarbeiter, die sind seit >20 Jahren im Konzern, haben mit Ihrer EG10b bei 40h und LZ jenseits der 20% halt auch ihre 90k all-in.
Das sind BWLer, Wirt.Ings, etc.
Die wechseln nicht zu nem Mittelständler als Teamleiter, weil die da vielleicht nur 70k bekommen und selbst wenn die 90k bekommen die ihre Dienstjahre im Tier1 DAX Konzern nicht aufgeben werden, wegen Jobsicherheit, Betriebsrente, Aktienpaket, mögliche Abfindung oder mögliche Altersteilzeit.

Und das sind die allermeisten Akademiker. Wie geschrieben, 100k als Angestellte knacken rein statistisch ja nur ~10% aller Angestellten. Lass es im Konzern auch 15% sein. Über 120k kommen nur noch ganz wenige (~2-3% Aller AN, im Konzern vielleicht 5%).

200k erreichen als Angestellte nur sehr, sehr wenige. In Deutschland ist das eine 4-stellige Anzahl an Bänkern, eine 4-stellige Anzahl an Profisportlern. Und eine ebensolche Anzahl an Konzern-Angestellten, aber das sind dann wirklich Leute ab Leiter Geschäftsbereich, Business Unit etc. Und viele davon gibt es? Ein paar tausend vielleicht in Summe bei DAX, MDAX und TecDAX?! Und wieviele Mitarbeiter stehen denen gegenüber? Zweistellige Millionen.

Die Möglichkeit im Konzern die 200k zu knacken liegt im Promille Bereich. Nicht unmöglich, aber die Wahrscheinlichkeit konvergiert gegen 0. Aber ja, es gibt auch Leute die Lotto gewinnen obwohl die Wahrscheinlichkeit für Millionen Gewinne noch etwas geringer ist.

Jedenfalls kann man nicht seriös planen im Konzern ein Gehalt von 200k+ zu erreichen. Als Angestellter. Ist einfach die falsche Branche wenn dass das Ziel ist.

Da musst IBler werden oder Selbstständig, z. B. als niedergelassener Anwalt/ Arzt / WP / Stb oder eben Partner in ner großen UB, ein Unternehmen gründen und erfolgreich führen. Oder Influencer werden wenn du kein Bock auf "Geringverdiener" sein hast.

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

Du widersprichst dir doch gerade selbst.

Du stimmst zu, dass der Einstieg im Konzern in Bayern mit EG klappt. Aber sagst im gleichen Satz, dass du nicht glaubst, dass es Leute in der ganzen Karriere zu EG11 und EG12 und entsprechend zu 100k Gehalt schaffen? Die Leute bleiben deiner Definition nach also für 40 Jahre in der Karriere in EG10?

Dann können wir die Diskussion auch wirklich beenden.

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

ExBerater schrieb am 03.07.2022:

Die Statistik ist ja scheinbar sogar weltweit, was die Aussagekraft für Deutschland - und noch mehr für die Firmenzentrale - stark relativiert.

Dennoch hat Voice natürlich Recht mit der Grundaussage.

Was bringt mir übrigens das Wissen, dass ich es bei Erreichen der obersten AT Stufe auf 100k oder 150k bringen kann, wenn es bis dahin ein Weg von 5-10 Jahren oder mehr ist. Ergo, 100k 10 Jahre nach Berufseinstieg sind nicht 100k heute.

Überhaupt sind diese Hunderte Threads über Gehälter in diesem Forum ganz grausam. Nicht nur, dass hier ständig der Exoten-Einzelfall verallgemeinert wird, nein, noch schlimmer ist, dass scheinbar niemand darüber spricht, was einem inhaltlich Spaß macht.

Ich empfehle: Sucht euch einen Job der Spaß macht in einer Branche die euch reizt, idealerweise bei einem soliden Unternehmen was nicht miserabel bezahlt. Dann werdet ihr euch ggf. überproportional entwickeln und habt gute Chancen auf gute Gehälter.

Das mit dem Inhalt und Spaß ist ein wichtiger Punkt.

Bei uns im Konzern (Tier1 DAX30) suchen wir aktuell auch einen Gesamtabteilungsleiter, wir normalen AL werden in die Auswahl unseres zukünftigen Chefs mit einbezogen.
Was ich faszinierend fand: Die HR (in Kooperation mit einem spezialisierten UN) können bei den Bewerbern die über Linked, Stepstone, Monster, Indeed etc beworben haben i.d.R. das Sucherverhalten nachvollziehen, also haben die eher nach Gehalt gegoogelt, eher nach Entwicklung etc. - Liefert bei den Bewerbern dann auch ein ganz interessantes Gesamtbild.

Alles über 80k ist ein sehr gutes Gehalt was die allerwenigsten jemals erreichen werden.
Quelle: Meine Frau arbeitet beim Finanzamt, in Corona auch im Home Office. Sie sieht die Einkommen aller Leute, von der Putzfrau über DAX Sachbearbeiter bis zum CEO.
Und das sind Fakten, nicht irgendwelche Märchen im Forum oder irgendwelche Aufschneider beim Klassentreffen.

80K (mit Kaufkraft heute) werden keine 10% der Angestellten erreichen.
120k werden keine 2% der Angestellten erreichen,
200k+x als Angestellte erreichen nur noch 0,xx %, da sind wir im Promillebereich. Und das sind nicht irgendwelche Sachbearbeiter oder Abteilungsleiter im Konzern, dass sind im Konzern eher Leiter von Geschäftseinheiten und C-Level, ansonsten paar Ausnahmen wie Profi Kicker, Top Investment Banker etc.

Und ja, bei DAX30 steigst in Bayern gern mit EG9/10 (von 12) ein, in Ba-Wü mit Ziel EG14 (von 17). Aber die allermeisten bleiben ihr lebenlang auf der Ziel EG.
Es ist schwer in DAX30 Konzern reinzukommen, noch schwerer ist es Teamleiter, Gruppenleiter oder gar Abteilungsleiter zu werden.
Es ist ein Wiwi Treff Studententraum dass man mit EG11 einsteigt, nach 5 Jahren AT ist und locker 130k macht.

Wie gesagt, Finanzamt kennt euch alle. :D
Und die 100k bleiben auch für Konzern Akademiker bei den meisten ein Traum.
Und auf 200k braucht man nicht seriös schielen.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Grundsätzlich würde ich dir zustimmen, dass 200k nicht mehr planbar sind.

Aber bei den Berufen oder Jobs, welche die 200k knacken, fehlt dir etwas das Gefühl für die Gehälter. Du kratzt mittlerweile als Senior Projektleiter einer UB an diesem Gehalt (musst bei weitem kein Partner sein). Dazu gibt es noch zig Jobs im Sales bei den US Tech Konzernen, wo diese Gehälter verdient werden. Ganz zu schweigen von Banking (ab dem dritten Jahr) und Private Equity.

Und selbst im Konzern brauchst du keine Geschäftsverantwortung für die 200k. Ich war einige Jahre bei Volkswagen und dort hast du spätestens auf der zweiten Managementebene (teils schon auf der ersten Ebene in guten Jahren) die 200k geknackt. Auf dieser ersten Ebene sind laut eigener Angabe ca. 12.000 Leute und auf der zweiten ca. 6.000. und das ist wohlgemerkt nur Volkswagen.

Und zumindest bei Volkswagen kann ich dir sagen, dass die Leute nicht 10 Jahre auf der gleichen Stufe bleiben. Alleine schon auf Druck von HR oder durch den BR werden diese Leute nach oben gestuft

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

Ja, die allermeisten bleiben in der EG9, EG10 oder EG11 (Bayern). Für immer.

Ich hab Mitarbeiter, die sind seit >20 Jahren im Konzern, haben mit Ihrer EG10b bei 40h und LZ jenseits der 20% halt auch ihre 90k all-in.
Das sind BWLer, Wirt.Ings, etc.
Die wechseln nicht zu nem Mittelständler als Teamleiter, weil die da vielleicht nur 70k bekommen und selbst wenn die 90k bekommen die ihre Dienstjahre im Tier1 DAX Konzern nicht aufgeben werden, wegen Jobsicherheit, Betriebsrente, Aktienpaket, mögliche Abfindung oder mögliche Altersteilzeit.

Und das sind die allermeisten Akademiker. Wie geschrieben, 100k als Angestellte knacken rein statistisch ja nur ~10% aller Angestellten. Lass es im Konzern auch 15% sein. Über 120k kommen nur noch ganz wenige (~2-3% Aller AN, im Konzern vielleicht 5%).

200k erreichen als Angestellte nur sehr, sehr wenige. In Deutschland ist das eine 4-stellige Anzahl an Bänkern, eine 4-stellige Anzahl an Profisportlern. Und eine ebensolche Anzahl an Konzern-Angestellten, aber das sind dann wirklich Leute ab Leiter Geschäftsbereich, Business Unit etc. Und viele davon gibt es? Ein paar tausend vielleicht in Summe bei DAX, MDAX und TecDAX?! Und wieviele Mitarbeiter stehen denen gegenüber? Zweistellige Millionen.

Die Möglichkeit im Konzern die 200k zu knacken liegt im Promille Bereich. Nicht unmöglich, aber die Wahrscheinlichkeit konvergiert gegen 0. Aber ja, es gibt auch Leute die Lotto gewinnen obwohl die Wahrscheinlichkeit für Millionen Gewinne noch etwas geringer ist.

Jedenfalls kann man nicht seriös planen im Konzern ein Gehalt von 200k+ zu erreichen. Als Angestellter. Ist einfach die falsche Branche wenn dass das Ziel ist.

Da musst IBler werden oder Selbstständig, z. B. als niedergelassener Anwalt/ Arzt / WP / Stb oder eben Partner in ner großen UB, ein Unternehmen gründen und erfolgreich führen. Oder Influencer werden wenn du kein Bock auf "Geringverdiener" sein hast.

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

Du widersprichst dir doch gerade selbst.

Du stimmst zu, dass der Einstieg im Konzern in Bayern mit EG klappt. Aber sagst im gleichen Satz, dass du nicht glaubst, dass es Leute in der ganzen Karriere zu EG11 und EG12 und entsprechend zu 100k Gehalt schaffen? Die Leute bleiben deiner Definition nach also für 40 Jahre in der Karriere in EG10?

Dann können wir die Diskussion auch wirklich beenden.

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

ExBerater schrieb am 03.07.2022:

Die Statistik ist ja scheinbar sogar weltweit, was die Aussagekraft für Deutschland - und noch mehr für die Firmenzentrale - stark relativiert.

Dennoch hat Voice natürlich Recht mit der Grundaussage.

Was bringt mir übrigens das Wissen, dass ich es bei Erreichen der obersten AT Stufe auf 100k oder 150k bringen kann, wenn es bis dahin ein Weg von 5-10 Jahren oder mehr ist. Ergo, 100k 10 Jahre nach Berufseinstieg sind nicht 100k heute.

Überhaupt sind diese Hunderte Threads über Gehälter in diesem Forum ganz grausam. Nicht nur, dass hier ständig der Exoten-Einzelfall verallgemeinert wird, nein, noch schlimmer ist, dass scheinbar niemand darüber spricht, was einem inhaltlich Spaß macht.

Ich empfehle: Sucht euch einen Job der Spaß macht in einer Branche die euch reizt, idealerweise bei einem soliden Unternehmen was nicht miserabel bezahlt. Dann werdet ihr euch ggf. überproportional entwickeln und habt gute Chancen auf gute Gehälter.

Das mit dem Inhalt und Spaß ist ein wichtiger Punkt.

Bei uns im Konzern (Tier1 DAX30) suchen wir aktuell auch einen Gesamtabteilungsleiter, wir normalen AL werden in die Auswahl unseres zukünftigen Chefs mit einbezogen.
Was ich faszinierend fand: Die HR (in Kooperation mit einem spezialisierten UN) können bei den Bewerbern die über Linked, Stepstone, Monster, Indeed etc beworben haben i.d.R. das Sucherverhalten nachvollziehen, also haben die eher nach Gehalt gegoogelt, eher nach Entwicklung etc. - Liefert bei den Bewerbern dann auch ein ganz interessantes Gesamtbild.

Alles über 80k ist ein sehr gutes Gehalt was die allerwenigsten jemals erreichen werden.
Quelle: Meine Frau arbeitet beim Finanzamt, in Corona auch im Home Office. Sie sieht die Einkommen aller Leute, von der Putzfrau über DAX Sachbearbeiter bis zum CEO.
Und das sind Fakten, nicht irgendwelche Märchen im Forum oder irgendwelche Aufschneider beim Klassentreffen.

80K (mit Kaufkraft heute) werden keine 10% der Angestellten erreichen.
120k werden keine 2% der Angestellten erreichen,
200k+x als Angestellte erreichen nur noch 0,xx %, da sind wir im Promillebereich. Und das sind nicht irgendwelche Sachbearbeiter oder Abteilungsleiter im Konzern, dass sind im Konzern eher Leiter von Geschäftseinheiten und C-Level, ansonsten paar Ausnahmen wie Profi Kicker, Top Investment Banker etc.

Und ja, bei DAX30 steigst in Bayern gern mit EG9/10 (von 12) ein, in Ba-Wü mit Ziel EG14 (von 17). Aber die allermeisten bleiben ihr lebenlang auf der Ziel EG.
Es ist schwer in DAX30 Konzern reinzukommen, noch schwerer ist es Teamleiter, Gruppenleiter oder gar Abteilungsleiter zu werden.
Es ist ein Wiwi Treff Studententraum dass man mit EG11 einsteigt, nach 5 Jahren AT ist und locker 130k macht.

Wie gesagt, Finanzamt kennt euch alle. :D
Und die 100k bleiben auch für Konzern Akademiker bei den meisten ein Traum.
Und auf 200k braucht man nicht seriös schielen.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Alter thread mit vielen Antworten, trotzdem noch mein Senf, da ich was Ähnliches schon persönlich einige Vorstände gefragt habe (Mentorenprogramm Uni). Die Quintessenz der Antworten war:

  • Karriere bis erste Führungsstufe/AT/100k können sie planen (guter Abschluss, bewerben, Leistung zeigen)
  • Karriere bis nächste Stufe OFK/AL/140k können sie noch planen wenn sie örtlich flexibel sind und problemlos Standort/Firma wechseln
  • Karriere ab Bereichsleiter 180k können sie nicht mehr planen. Sie können sie aber durch gutes Netzwerk fördern, aber da hängt viel davon ab, dass die richtige Stelle zur richtigen Zeit frei wird und sie Förderer haben (Netzwerk), die sie bereits persönlich kennen und entsprechend vorschlagen
  • gleiches gilt für Vorstände nur noch mehr vom Zufall abhängig

als takeaway für dich

  • hervorragende Abschlüsse
  • Leistung im Job
  • Netzwerken
  • örtlich flexibel bleiben
antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Vielleicht mal ein kleines Praxisbeispiel, treffe mich einmal im Jahr mit meinen alten Buddies aus dem Studium. Wie sind 10 Jungs und ca. 36-40 Jahre alt.
Fast alle sind in Corporates und sehr unterschiedlichen Jobs. Aber alle BWL/VWL.

5 liegen über 200k, 2 über 100k und 3 unter 100k (hiervon 2 sind in Start-ups).

Ist zwar ein bisschen Bubble, aber die Hälfte hat ihren Schnitt vollumfänglich gemacht.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Ich stimme dir zu, was die Wahrscheinlichkeit und die jeweiligen Ranks betrifft.

Die Gehälter sind aber zumindest für die Firmen, die ich kenne, zu niedrig. Ich war selbst bei BMW, VW und Siemens.

Und dort verdient kein OFK/OMK oder AL nur 140k EUR. Das bekommen schon viele Spezialisten ohne Führungsverantwortung.

Bereichsleiter bzw. TMK oder Senior Management verdient in ganz anderen Sphären als die von dir genannten 180k. Zum Thema Volkswagen kannst du einfach den Artikel im Handelsblatt lesen. Leute in diesen Funktionen (meist Vorstand -1) verdienen 300k + x und manche (je nach Verantwortung) sogar 7-stellig.

WiWi Gast schrieb am 05.07.2022:

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Alter thread mit vielen Antworten, trotzdem noch mein Senf, da ich was Ähnliches schon persönlich einige Vorstände gefragt habe (Mentorenprogramm Uni). Die Quintessenz der Antworten war:

  • Karriere bis erste Führungsstufe/AT/100k können sie planen (guter Abschluss, bewerben, Leistung zeigen)
  • Karriere bis nächste Stufe OFK/AL/140k können sie noch planen wenn sie örtlich flexibel sind und problemlos Standort/Firma wechseln
  • Karriere ab Bereichsleiter 180k können sie nicht mehr planen. Sie können sie aber durch gutes Netzwerk fördern, aber da hängt viel davon ab, dass die richtige Stelle zur richtigen Zeit frei wird und sie Förderer haben (Netzwerk), die sie bereits persönlich kennen und entsprechend vorschlagen
  • gleiches gilt für Vorstände nur noch mehr vom Zufall abhängig

als takeaway für dich

  • hervorragende Abschlüsse
  • Leistung im Job
  • Netzwerken
  • örtlich flexibel bleiben
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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 05.07.2022:

Ich stimme dir zu, was die Wahrscheinlichkeit und die jeweiligen Ranks betrifft.

Die Gehälter sind aber zumindest für die Firmen, die ich kenne, zu niedrig. Ich war selbst bei BMW, VW und Siemens.

Und dort verdient kein OFK/OMK oder AL nur 140k EUR. Das bekommen schon viele Spezialisten ohne Führungsverantwortung.

Bereichsleiter bzw. TMK oder Senior Management verdient in ganz anderen Sphären als die von dir genannten 180k. Zum Thema Volkswagen kannst du einfach den Artikel im Handelsblatt lesen. Leute in diesen Funktionen (meist Vorstand -1) verdienen 300k + x und manche (je nach Verantwortung) sogar 7-stellig.

Hi, wie schafft man es die Karriere in der Industrie zu beschleunigen?
Ich bin nach dem Studium bei einem IGM Dax30 rein. Alle 2 Jahre muss man unabhängig von Leistung (mehr oder weniger) eine Stufe aufsteigen und das dann ca 6-8 Jahre bis man am Ende des Tarifs ist. Wie kommt man dann von Tarif auf AT 1,2 ,3? Gibts da Tipps

Alter thread mit vielen Antworten, trotzdem noch mein Senf, da ich was Ähnliches schon persönlich einige Vorstände gefragt habe (Mentorenprogramm Uni). Die Quintessenz der Antworten war:

  • Karriere bis erste Führungsstufe/AT/100k können sie planen (guter Abschluss, bewerben, Leistung zeigen)
  • Karriere bis nächste Stufe OFK/AL/140k können sie noch planen wenn sie örtlich flexibel sind und problemlos Standort/Firma wechseln
  • Karriere ab Bereichsleiter 180k können sie nicht mehr planen. Sie können sie aber durch gutes Netzwerk fördern, aber da hängt viel davon ab, dass die richtige Stelle zur richtigen Zeit frei wird und sie Förderer haben (Netzwerk), die sie bereits persönlich kennen und entsprechend vorschlagen
  • gleiches gilt für Vorstände nur noch mehr vom Zufall abhängig

als takeaway für dich

  • hervorragende Abschlüsse
  • Leistung im Job
  • Netzwerken
  • örtlich flexibel bleiben

Mal ein andere Bereich, aber in der Schweiz nicht Zürich, kann Man im AM/WM NICHT! IB, als Experte ohne Führungsverantwortung, mit Ende 30 auf 250 - 300k kommen.
In einer guten Gemeinde kommt man damit auf 15-20k netto.

Was ich damit sagen will, sucht euch einfach eine Branche die sehr gute Gehälter zahlt.
Wenn ihr dann konstant Leistung bringt, kommt das Geld von alleine.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 05.07.2022:

Vielleicht mal ein kleines Praxisbeispiel, treffe mich einmal im Jahr mit meinen alten Buddies aus dem Studium. Wie sind 10 Jungs und ca. 36-40 Jahre alt.
Fast alle sind in Corporates und sehr unterschiedlichen Jobs. Aber alle BWL/VWL.

5 liegen über 200k, 2 über 100k und 3 unter 100k (hiervon 2 sind in Start-ups).

Ist zwar ein bisschen Bubble, aber die Hälfte hat ihren Schnitt vollumfänglich gemacht.

Und inwiefern hilft dieses Beispiel dabei zu verstehen, WIE man Gehälter über 200k erreicht?

Ich kann aber auch gerne mal ein sinnfreies Praxisbeispiel beitragen: Familientreffen, ich, mein Onkel und mein Cousin: Onkel ist C Level und verdient in einem guten Jahr >1m, ich verdiene 100k und mein Cousin verdient 85k. Ist zwar eine Bubble, aber der eine hat seinen Schnitt vollumfänglich gemacht.

Hilfreich für den Thread war das jetzt eher nicht, aber naja, Praxisbeispiel halt.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

AT wird vielleicht niemand, aber bis in EG12 zu kommen ist ein regelrechter Automatismus.

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

Ja, die allermeisten bleiben in der EG9, EG10 oder EG11 (Bayern). Für immer.

Ich hab Mitarbeiter, die sind seit >20 Jahren im Konzern, haben mit Ihrer EG10b bei 40h und LZ jenseits der 20% halt auch ihre 90k all-in.
Das sind BWLer, Wirt.Ings, etc.
Die wechseln nicht zu nem Mittelständler als Teamleiter, weil die da vielleicht nur 70k bekommen und selbst wenn die 90k bekommen die ihre Dienstjahre im Tier1 DAX Konzern nicht aufgeben werden, wegen Jobsicherheit, Betriebsrente, Aktienpaket, mögliche Abfindung oder mögliche Altersteilzeit.

Und das sind die allermeisten Akademiker. Wie geschrieben, 100k als Angestellte knacken rein statistisch ja nur ~10% aller Angestellten. Lass es im Konzern auch 15% sein. Über 120k kommen nur noch ganz wenige (~2-3% Aller AN, im Konzern vielleicht 5%).

200k erreichen als Angestellte nur sehr, sehr wenige. In Deutschland ist das eine 4-stellige Anzahl an Bänkern, eine 4-stellige Anzahl an Profisportlern. Und eine ebensolche Anzahl an Konzern-Angestellten, aber das sind dann wirklich Leute ab Leiter Geschäftsbereich, Business Unit etc. Und viele davon gibt es? Ein paar tausend vielleicht in Summe bei DAX, MDAX und TecDAX?! Und wieviele Mitarbeiter stehen denen gegenüber? Zweistellige Millionen.

Die Möglichkeit im Konzern die 200k zu knacken liegt im Promille Bereich. Nicht unmöglich, aber die Wahrscheinlichkeit konvergiert gegen 0. Aber ja, es gibt auch Leute die Lotto gewinnen obwohl die Wahrscheinlichkeit für Millionen Gewinne noch etwas geringer ist.

Jedenfalls kann man nicht seriös planen im Konzern ein Gehalt von 200k+ zu erreichen. Als Angestellter. Ist einfach die falsche Branche wenn dass das Ziel ist.

Da musst IBler werden oder Selbstständig, z. B. als niedergelassener Anwalt/ Arzt / WP / Stb oder eben Partner in ner großen UB, ein Unternehmen gründen und erfolgreich führen. Oder Influencer werden wenn du kein Bock auf "Geringverdiener" sein hast.

WiWi Gast schrieb am 04.07.2022:

Du widersprichst dir doch gerade selbst.

Du stimmst zu, dass der Einstieg im Konzern in Bayern mit EG klappt. Aber sagst im gleichen Satz, dass du nicht glaubst, dass es Leute in der ganzen Karriere zu EG11 und EG12 und entsprechend zu 100k Gehalt schaffen? Die Leute bleiben deiner Definition nach also für 40 Jahre in der Karriere in EG10?

Dann können wir die Diskussion auch wirklich beenden.

WiWi Gast schrieb am 03.07.2022:

ExBerater schrieb am 03.07.2022:

Die Statistik ist ja scheinbar sogar weltweit, was die Aussagekraft für Deutschland - und noch mehr für die Firmenzentrale - stark relativiert.

Dennoch hat Voice natürlich Recht mit der Grundaussage.

Was bringt mir übrigens das Wissen, dass ich es bei Erreichen der obersten AT Stufe auf 100k oder 150k bringen kann, wenn es bis dahin ein Weg von 5-10 Jahren oder mehr ist. Ergo, 100k 10 Jahre nach Berufseinstieg sind nicht 100k heute.

Überhaupt sind diese Hunderte Threads über Gehälter in diesem Forum ganz grausam. Nicht nur, dass hier ständig der Exoten-Einzelfall verallgemeinert wird, nein, noch schlimmer ist, dass scheinbar niemand darüber spricht, was einem inhaltlich Spaß macht.

Ich empfehle: Sucht euch einen Job der Spaß macht in einer Branche die euch reizt, idealerweise bei einem soliden Unternehmen was nicht miserabel bezahlt. Dann werdet ihr euch ggf. überproportional entwickeln und habt gute Chancen auf gute Gehälter.

Das mit dem Inhalt und Spaß ist ein wichtiger Punkt.

Bei uns im Konzern (Tier1 DAX30) suchen wir aktuell auch einen Gesamtabteilungsleiter, wir normalen AL werden in die Auswahl unseres zukünftigen Chefs mit einbezogen.
Was ich faszinierend fand: Die HR (in Kooperation mit einem spezialisierten UN) können bei den Bewerbern die über Linked, Stepstone, Monster, Indeed etc beworben haben i.d.R. das Sucherverhalten nachvollziehen, also haben die eher nach Gehalt gegoogelt, eher nach Entwicklung etc. - Liefert bei den Bewerbern dann auch ein ganz interessantes Gesamtbild.

Alles über 80k ist ein sehr gutes Gehalt was die allerwenigsten jemals erreichen werden.
Quelle: Meine Frau arbeitet beim Finanzamt, in Corona auch im Home Office. Sie sieht die Einkommen aller Leute, von der Putzfrau über DAX Sachbearbeiter bis zum CEO.
Und das sind Fakten, nicht irgendwelche Märchen im Forum oder irgendwelche Aufschneider beim Klassentreffen.

80K (mit Kaufkraft heute) werden keine 10% der Angestellten erreichen.
120k werden keine 2% der Angestellten erreichen,
200k+x als Angestellte erreichen nur noch 0,xx %, da sind wir im Promillebereich. Und das sind nicht irgendwelche Sachbearbeiter oder Abteilungsleiter im Konzern, dass sind im Konzern eher Leiter von Geschäftseinheiten und C-Level, ansonsten paar Ausnahmen wie Profi Kicker, Top Investment Banker etc.

Und ja, bei DAX30 steigst in Bayern gern mit EG9/10 (von 12) ein, in Ba-Wü mit Ziel EG14 (von 17). Aber die allermeisten bleiben ihr lebenlang auf der Ziel EG.
Es ist schwer in DAX30 Konzern reinzukommen, noch schwerer ist es Teamleiter, Gruppenleiter oder gar Abteilungsleiter zu werden.
Es ist ein Wiwi Treff Studententraum dass man mit EG11 einsteigt, nach 5 Jahren AT ist und locker 130k macht.

Wie gesagt, Finanzamt kennt euch alle. :D
Und die 100k bleiben auch für Konzern Akademiker bei den meisten ein Traum.
Und auf 200k braucht man nicht seriös schielen.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Hört doch auf so wild zu raten und zu mutmaßen und schaut einfach mal auf die offizielle Einkommensstatistik des Bundes an. Wohlgemerkt sind das sämtliche "Gewinnfälle" und es werden alle einkünfte brtrachtet - also inklusive Immobilien etc. Alle gemeinsam veranlagten (also der wohl aller größte Teil der Ehepaare) werden wie ein Steuerfall gezählt. Es gibt Deutschlandweit gerade mal 350.000 Fälle mit einem Ek über 250.000€. D.h. rin Ehepaar mit jeweils 100k und einer vernieteten Immo die 2,5k pro Monat abwirft ist darin schon enthalten. Zeitgleich sind das nur 0,83% aller Steuerfälle. Einzelpersonen mit über 200k werden vermutlich nur ein sehr kleiner Teil davon sein.

Fyi: top UB Principals und top IBer sind ziemlich wenige.. MBB haben ca 3500-4000 Berater in Deutschland, davon dürften wahrscheinlich 70% auf C/SC Level sein.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Lohnsteuer-Einkommensteuer/Tabellen/gde.html;jsessionid=E9E3B03DA693298D7E3CA6DAAC574DB1.live721

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 05.07.2022:

als takeaway für dich

  • hervorragende Abschlüsse
  • Leistung im Job
  • Netzwerken
  • örtlich flexibel bleiben

+Zeit absitzen & Job über die Familie stellen (...örtlich flexibel bleiben = Alle 3-5 Jahre ein anderes Land - gerne auch Übersee oder Asien).

Schwiegerpapa in Spe hat es dadurch mit 30 Jahren Zeitabsitzen beim selben AG vom niedrigsten Einstiegsposten mit Studium zu C-2 gebracht bei einem IGM.

Dafür nimmt er jetzt ~0,5m€ in guten Jahren mit heim und die Familie samt Kindern ist kaputt.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

Wie vorab schon geschrieben wurde: planbar sind solche Beträge in D nicht.

Die 100k zu knacken bleibt >90% der Leute, auch Akademikern, schon verwehrt. Hier gibt es aber immerhin div. Verträge und Modelle, die das ermöglichen und nicht nur Vorständen vorbehalten bleiben. Das ist also selten, aber machbar.

200k hingegen sind ein ganz anderes Kaliber. Modelle wurden oben genannt. Planbar ist davon nichts.

Meinst du nicht, dass das durch Inflation / auch Lohn-Inflation vor allem für gesuchte Fachkräfte doch nicht leichter zu erreichen sein wird (zumindest die 100k) als früher?

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Nur dass du bei weitem kein VP im Banking oder Principal in der UN sein musst, für 200k Bruttogehalt.

Irgendwie frage ich mich immer wieder, ob dieses Forum in der Welt mit Gehältern von vor 5-10 Jahren stehengeblieben ist. Heute kommst du als Senior Associate im Banking und erfahrener Projektmanager auf 200k all-in im Jahr.

Und auch die Zahl der relevanten Berater ist viel höher als oben angegeben, da es nicht nur MBB betrifft bzw. dort das Gehalt gezahlt wird

WiWi Gast schrieb am 05.07.2022:

Hört doch auf so wild zu raten und zu mutmaßen und schaut einfach mal auf die offizielle Einkommensstatistik des Bundes an. Wohlgemerkt sind das sämtliche "Gewinnfälle" und es werden alle einkünfte brtrachtet - also inklusive Immobilien etc. Alle gemeinsam veranlagten (also der wohl aller größte Teil der Ehepaare) werden wie ein Steuerfall gezählt. Es gibt Deutschlandweit gerade mal 350.000 Fälle mit einem Ek über 250.000€. D.h. rin Ehepaar mit jeweils 100k und einer vernieteten Immo die 2,5k pro Monat abwirft ist darin schon enthalten. Zeitgleich sind das nur 0,83% aller Steuerfälle. Einzelpersonen mit über 200k werden vermutlich nur ein sehr kleiner Teil davon sein.

Fyi: top UB Principals und top IBer sind ziemlich wenige.. MBB haben ca 3500-4000 Berater in Deutschland, davon dürften wahrscheinlich 70% auf C/SC Level sein.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Lohnsteuer-Einkommensteuer/Tabellen/gde.html;jsessionid=E9E3B03DA693298D7E3CA6DAAC574DB1.live721

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Hier auf wiwi treff haben 70% der User mind. 100k und sind natürlich AT.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Wobei man auch dazu sagen muss, dass für die aktuelle Generation u30 die Verträge bei den Automobilherstellern nicht mehr so gut sind wie früher. Immer noch überragend gegen den meisten KMU Anteil. Aber 200k bei BMW sind auch nicht mehr so easy.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Das heutige 100k entspricht den 60k von 2010.
Die Gehälter sind nur leider nicht so schnell mit gestiegen. Einstiegsgehälter nahezu stehen geblieben und die oberen Gehaltsbänder haben sich nicht signifikant von den mittleren entfernt.
Erst ab C-Level -2 sehe ich wieder deutliche Steigerungen. Darunter kommt mir das "Fußvolk" wie fleißige Arbeitsbienen vor.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Ich weiß nicht von welchen Banken du sprichst. Ich habe aus der Beratung heraus schon bei verschiedenen Banken das Thema Personalcontrolling und -strategie begleitet. Darunter waren auch Big Player aus dem Ausland mit dt. Tochter.

  1. Ich habe noch keine Ist-Stelle oder gar Soll-Stelle eines erfahrenen Projektmanagers gesehen, der im normalen Banking >200k macht. Ausnahmen gab es, dass waren dann aber abgesägte BLs, die ihre verbleibenden Jahre genossen haben. Wenn du dich auf Projektmanagerstellen im Bereich Infrastructure/ Project Finance beziehst, dann sind 200k klar die obere Grenze. Sprechen hier eher von 150-180k mit ganz viel Erfahrung und gutem Jahr im Origination.

  2. Für Beratungen ist das eine andere Hausnummer. Erfahrene Projektmanager/ Senior Manager können bereits bei den guten deutschen Beratungen (SKP, zeb etc.) in einem top Jahr bei 200k und leicht darüber landen. Allerdings kommt kein Senior Associate auf 200k. Weder bei einer MBB noch bei S& oder sonst wo. Wenn du IB meinst: Da spricht man idR nicht von einem Senior Associate.

  3. Falls du Law meintest (was du eh nicht gemeint hast, da du über Banking sprichst): Da ist ein Senior Associate über 200k.

Ich weiß leider nicht ganz, auf was für Stellen du dich aufgrund deiner unkonkreten Aussage beziehst. Im klassischen Banking (non IB) ist das jedenfalls Mumpitz und sollte hier nicht verbreitet werden.

WiWi Gast schrieb am 05.07.2022:

Nur dass du bei weitem kein VP im Banking oder Principal in der UN sein musst, für 200k Bruttogehalt.

Irgendwie frage ich mich immer wieder, ob dieses Forum in der Welt mit Gehältern von vor 5-10 Jahren stehengeblieben ist. Heute kommst du als Senior Associate im Banking und erfahrener Projektmanager auf 200k all-in im Jahr.

Und auch die Zahl der relevanten Berater ist viel höher als oben angegeben, da es nicht nur MBB betrifft bzw. dort das Gehalt gezahlt wird

WiWi Gast schrieb am 05.07.2022:

Hört doch auf so wild zu raten und zu mutmaßen und schaut einfach mal auf die offizielle Einkommensstatistik des Bundes an. Wohlgemerkt sind das sämtliche "Gewinnfälle" und es werden alle einkünfte brtrachtet - also inklusive Immobilien etc. Alle gemeinsam veranlagten (also der wohl aller größte Teil der Ehepaare) werden wie ein Steuerfall gezählt. Es gibt Deutschlandweit gerade mal 350.000 Fälle mit einem Ek über 250.000€. D.h. rin Ehepaar mit jeweils 100k und einer vernieteten Immo die 2,5k pro Monat abwirft ist darin schon enthalten. Zeitgleich sind das nur 0,83% aller Steuerfälle. Einzelpersonen mit über 200k werden vermutlich nur ein sehr kleiner Teil davon sein.

Fyi: top UB Principals und top IBer sind ziemlich wenige.. MBB haben ca 3500-4000 Berater in Deutschland, davon dürften wahrscheinlich 70% auf C/SC Level sein.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Lohnsteuer-Einkommensteuer/Tabellen/gde.html;jsessionid=E9E3B03DA693298D7E3CA6DAAC574DB1.live721

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 07.07.2022:

Ich weiß nicht von welchen Banken du sprichst. Ich habe aus der Beratung heraus schon bei verschiedenen Banken das Thema Personalcontrolling und -strategie begleitet. Darunter waren auch Big Player aus dem Ausland mit dt. Tochter.

  1. Ich habe noch keine Ist-Stelle oder gar Soll-Stelle eines erfahrenen Projektmanagers gesehen, der im normalen Banking >200k macht. Ausnahmen gab es, dass waren dann aber abgesägte BLs, die ihre verbleibenden Jahre genossen haben. Wenn du dich auf Projektmanagerstellen im Bereich Infrastructure/ Project Finance beziehst, dann sind 200k klar die obere Grenze. Sprechen hier eher von 150-180k mit ganz viel Erfahrung und gutem Jahr im Origination.

  2. Für Beratungen ist das eine andere Hausnummer. Erfahrene Projektmanager/ Senior Manager können bereits bei den guten deutschen Beratungen (SKP, zeb etc.) in einem top Jahr bei 200k und leicht darüber landen. Allerdings kommt kein Senior Associate auf 200k. Weder bei einer MBB noch bei S& oder sonst wo. Wenn du IB meinst: Da spricht man idR nicht von einem Senior Associate.

  3. Falls du Law meintest (was du eh nicht gemeint hast, da du über Banking sprichst): Da ist ein Senior Associate über 200k.

Ich weiß leider nicht ganz, auf was für Stellen du dich aufgrund deiner unkonkreten Aussage beziehst. Im klassischen Banking (non IB) ist das jedenfalls Mumpitz und sollte hier nicht verbreitet werden.

WiWi Gast schrieb am 05.07.2022:

Nur dass du bei weitem kein VP im Banking oder Principal in der UN sein musst, für 200k Bruttogehalt.

Irgendwie frage ich mich immer wieder, ob dieses Forum in der Welt mit Gehältern von vor 5-10 Jahren stehengeblieben ist. Heute kommst du als Senior Associate im Banking und erfahrener Projektmanager auf 200k all-in im Jahr.

Und auch die Zahl der relevanten Berater ist viel höher als oben angegeben, da es nicht nur MBB betrifft bzw. dort das Gehalt gezahlt wird

WiWi Gast schrieb am 05.07.2022:

Hört doch auf so wild zu raten und zu mutmaßen und schaut einfach mal auf die offizielle Einkommensstatistik des Bundes an. Wohlgemerkt sind das sämtliche "Gewinnfälle" und es werden alle einkünfte brtrachtet - also inklusive Immobilien etc. Alle gemeinsam veranlagten (also der wohl aller größte Teil der Ehepaare) werden wie ein Steuerfall gezählt. Es gibt Deutschlandweit gerade mal 350.000 Fälle mit einem Ek über 250.000€. D.h. rin Ehepaar mit jeweils 100k und einer vernieteten Immo die 2,5k pro Monat abwirft ist darin schon enthalten. Zeitgleich sind das nur 0,83% aller Steuerfälle. Einzelpersonen mit über 200k werden vermutlich nur ein sehr kleiner Teil davon sein.

Fyi: top UB Principals und top IBer sind ziemlich wenige.. MBB haben ca 3500-4000 Berater in Deutschland, davon dürften wahrscheinlich 70% auf C/SC Level sein.

www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Lohnsteuer-Einkommensteuer/Tabellen/gde.html;jsessionid=E9E3B03DA693298D7E3CA6DAAC574DB1.live721

Gebe dir in allen Punkten recht, ABER: Der Thread fragt doch nach 200k+ in der Industrie und eben nicht in Law, IB oder UB, wo denke ich jedem klar ist dass man ab einer gewissen Stufe quasi automatisch die 200k knackt. 200k in der Industrie hingegen sind ein ganz anderes Level - nicht im Sinne von schwieriger, mehr Arbeit etc., aber es ist eben nicht "automatisiert" wie bei den anderen 3 Branchen (vorausgesetzt natürlich, man schafft seine Beförderungen!)

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Manchmal fragt man sich schon wer dann in der Industrie freiwillig arbeitet, wenn hier Leute schreiben "Experte, Langjährige Erfahrung, Abteilungsleiter" und dann Gehalt iwo bei 130k?

Der U30 Engagement Manager in der Beratung verdient da inkl. Bonus ja schon um einiges mehr.

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 07.07.2022:

Manchmal fragt man sich schon wer dann in der Industrie freiwillig arbeitet, wenn hier Leute schreiben "Experte, Langjährige Erfahrung, Abteilungsleiter" und dann Gehalt iwo bei 130k?

Der U30 Engagement Manager in der Beratung verdient da inkl. Bonus ja schon um einiges mehr.

...weil man noch ein Leben außerhalb der Arbeit haben und möchte unter u.U. sogar eine Familie hat die einen gerne mal vor 23.00 sieht?

Ist doch nicht alles immer so schwarz und weiß...

antworten
WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 07.07.2022:

Manchmal fragt man sich schon wer dann in der Industrie freiwillig arbeitet, wenn hier Leute schreiben "Experte, Langjährige Erfahrung, Abteilungsleiter" und dann Gehalt iwo bei 130k?

Der U30 Engagement Manager in der Beratung verdient da inkl. Bonus ja schon um einiges mehr.

Jo, der U30 Engagement Manager in der Beratung arbeitet aber auch doppelt so viel wie ich :D Und nicht jeder ist nur darauf aus, maximal viel zu verdienen. Ich werde mit 29 meine letzte Bandanpassung haben und damit vor 30 die 100k knacken, das war mein Ziel "fürs Berufsleben". Mehr Geld brauche ich einfach nicht. Ich mache das ganze in 35-40h, bin also gut dabei was WLB angeht.

Wenn der EM im gleichen Alter jetzt 150k macht, ist mir das ehrlich gesagt völlig egal. Ich gönns den Leuten vollkommen, aber meins wärs nicht. Ich mach halt lieber Mittwochs um 17 Uhr den PC aus und fahr ne Runde Fahrrad, bevor ich mich um 18:30 im Biergarten mit meinen Freunden treffe. Zu der Zeit hat der EM dann wahrscheinlich noch gute 4h Arbeit vor sich. Für diesen Trade-off kann er dann auch gerne die 50k Brutto im Jahr mehr haben als ich.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 07.07.2022:

Manchmal fragt man sich schon wer dann in der Industrie freiwillig arbeitet, wenn hier Leute schreiben "Experte, Langjährige Erfahrung, Abteilungsleiter" und dann Gehalt iwo bei 130k?

Der U30 Engagement Manager in der Beratung verdient da inkl. Bonus ja schon um einiges mehr.

...weil man noch ein Leben außerhalb der Arbeit haben und möchte unter u.U. sogar eine Familie hat die einen gerne mal vor 23.00 sieht?

Ist doch nicht alles immer so schwarz und weiß...

Das ist mir schon klar, aber ich hätte mir nicht gedacht, dass der Paycut so krass ist.
Ein langjähriger Mitarbeiter der wirklich gut ist und sogar in einer leitenden Position tätig ist hätte ich mind. auf >200k geschätzt.

Speziell weil sonst alle damit flexen, dass sie zum Einstieg im Konzern schon 70k haben und 35h Woche.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Problem ist die Arbeitsbelastung und dass man dauernd fremdgesteuert ist in der Beratung.

Ich habe einen Job in der Industrie mit ca. 160k (leider noch keine 200k) und einen Sweet Spot aktuell. Die Arbeitsbelastung mit viel Home Office Anteil ist sehr gut bzw. die WLB ist gut. Dazu habe ich keine Personalverantwortung und arbeite an spannenden Themen an der Schnittstelle Strategie zu Technologie.

Ich war einige Jahre vorher im Consulting und hatte als EM bzw. Projektmanager das etwa gleiche Gehalt. Allerdings immer mit Stress, Druck, wenig WLB und Zusatzaufgaben der Partner. Die Vereinbarkeit von Privatleben hat sehr darunter gelitten und auch daher mein Wechsel.

Die 200k könnte ich knacken, wenn ich im gleichen Bereich Teamverantwortung übernehme bzw. Führungskraft werde. Ob bzw. wann ich das möchte, ist aktuell noch offen.

WiWi Gast schrieb am 07.07.2022:

Manchmal fragt man sich schon wer dann in der Industrie freiwillig arbeitet, wenn hier Leute schreiben "Experte, Langjährige Erfahrung, Abteilungsleiter" und dann Gehalt iwo bei 130k?

Der U30 Engagement Manager in der Beratung verdient da inkl. Bonus ja schon um einiges mehr.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 07.07.2022:

Manchmal fragt man sich schon wer dann in der Industrie freiwillig arbeitet, wenn hier Leute schreiben "Experte, Langjährige Erfahrung, Abteilungsleiter" und dann Gehalt iwo bei 130k?

Der U30 Engagement Manager in der Beratung verdient da inkl. Bonus ja schon um einiges mehr.

Hier mal das Beispiel aus unserem Konzern. 100k sind ab der 2. AT Stufe möglich. Kann man in 3-4Jahren erreichen falls alles stimmt. Ab der 3.AT Stufe wird es spannend. Hier ist die Spanne inkl. Bonus allerdings schon sehr breit und von 120k-200k ist je nach Bonus alles möglich. Je nach Performance und Zeit auf dem level.
Die 3.AT Stufe ist noch greifbar und für einige nach ~ 8 Jahren erreichbar. Ab der 4. AT Stufe ist es nicht mehr einfach planbar und die Investition ist signifikant höher als auf den unteren Leveln.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

WiWi Gast schrieb am 07.07.2022:

Manchmal fragt man sich schon wer dann in der Industrie freiwillig arbeitet, wenn hier Leute schreiben "Experte, Langjährige Erfahrung, Abteilungsleiter" und dann Gehalt iwo bei 130k?

Der U30 Engagement Manager in der Beratung verdient da inkl. Bonus ja schon um einiges mehr.

...weil man noch ein Leben außerhalb der Arbeit haben und möchte unter u.U. sogar eine Familie hat die einen gerne mal vor 23.00 sieht?

Ist doch nicht alles immer so schwarz und weiß...

Das ist mir schon klar, aber ich hätte mir nicht gedacht, dass der Paycut so krass ist.
Ein langjähriger Mitarbeiter der wirklich gut ist und sogar in einer leitenden Position tätig ist hätte ich mind. auf >200k geschätzt.

Speziell weil sonst alle damit flexen, dass sie zum Einstieg im Konzern schon 70k haben und 35h Woche.

Also idk aber bei uns kann ein langjähriger, wirklich guter MA in leitender Position bei 200k+ sein. Du hast aber auch Experte reingeworfen, der kann bei uns zwischen 100-130k liegen. Abteilungsleiter ist auch in jedem Konzern was anderes, mein Chef ist bspw. einer und der liegt aber deutlich >200k. Insofern ist so eine Aussage einfach pauschal nicht möglich.

Ich kanns gerne mal für meinen Bereich skizzieren:

Tarifler gibt es nicht, die unterste Ebene ist 1. AT Band (100k Bandmitte). Die nächsthöheren Positionen sind meist Global / Regionale Verantwortung und im 3. (115k Bandmitte) oder im 4. AT Band (125k). Das sind alles noch Rollen ohne Führungsverantwortung, weder disziplinarisch noch fachlich. Ab dann beginnen diese Rollen. Regional Manager sind 5. Band und liegen bei 140-150k, Global Manager 6. Band 170-180k, darüber kommen dann die "Abteilungsleiter", die entweder ganze Länder (Gruppen) führen oder eben solche Global & Regional Manager führen diese sind dann im 7. und letzten Band (220k++) oder aber sogar über dem Band, was dann frei verhandelbar ist.

Zur Einschätzung: 1. Band habe ich zB direkt nach Trainee bekommen. 3./4. Band ist möglich ab 3-5 Jahren im 1. Band und ist noch ziemlich planbar, 5. und 6. Band sind eher Rollen für Leute mit 8-10+ Jahren BE, diese Rollen sind schon schwierig, aber noch halbwegs planbar, gilt eher für 5. Band. Alles darüber inkl. 6. Band ist nicht mehr planbar.

Insofern würde ich sagen, innerhalb von 10 Jahren ist es möglich und einigermaßen planbar, ins 5. Band zu kommen bei konstant guter Leistung und etwas Glück. Dann liegt man bei 140-150k. Das Gehalt hat ein EM definitiv früher erreicht und ist wohl auch planbarer zu erreichen, aber dafür muss auch mehr geackert werden. Kannst im Konzern aber halt auch Pech haben und bleibst auf der 100k Rolle sitzen, oder kommst nicht über das 3. Band mit 115k raus, auch nicht mit 10-15 Jahren BE. Vielleicht genau aus dem Grund, weil du ein geschätzter Experte bist und man die Expertise in dieser Rolle nicht aufgeben will.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Wo siehst du denn bitte einen krassen Pay Cut?

Langjährige Mitarbeiter in leitender Funktion können auch in Konzern gut und gerne 200k bekommen. In der Spitze sogar noch mehr.

Selbst bei einem Wechsel aus der Beratung hast du auf den ersten Levels keinen großen Pay Cut, wenn du gut verhandelst und ein gutes Profil hast. Für Partner sieht es anders aus.

  • Senior Consultant (3-4 Jahre Beratung) -> AT Stelle im Konzern im 1. Band: Beratung 120-130k und dann im Konzern 110-115k

  • Projekt Manager (5-6 Jahre Beratung) -> erste Führungsebene im Konzern: Beratung 150-170k und im Konzern 140-150k

In Anbetracht der Arbeitsstunden, sehe ich da absolut kein Problem bzw. Pay Cut. Oder worauf beziehst du dich?

WiWi Gast schrieb am 07.07.2022:

Manchmal fragt man sich schon wer dann in der Industrie freiwillig arbeitet, wenn hier Leute schreiben "Experte, Langjährige Erfahrung, Abteilungsleiter" und dann Gehalt iwo bei 130k?

Der U30 Engagement Manager in der Beratung verdient da inkl. Bonus ja schon um einiges mehr.

...weil man noch ein Leben außerhalb der Arbeit haben und möchte unter u.U. sogar eine Familie hat die einen gerne mal vor 23.00 sieht?

Ist doch nicht alles immer so schwarz und weiß...

Das ist mir schon klar, aber ich hätte mir nicht gedacht, dass der Paycut so krass ist.
Ein langjähriger Mitarbeiter der wirklich gut ist und sogar in einer leitenden Position tätig ist hätte ich mind. auf >200k geschätzt.

Speziell weil sonst alle damit flexen, dass sie zum Einstieg im Konzern schon 70k haben und 35h Woche.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Komplett verzerrtes Bild für Exits: EM/ Manager wechseln zu 90% nicht als Führungskraft in den Konzern. Bist du überhaupt in der Branche?

Ich bin Vorletztes Jahr EM geworden und habe seitdem diverse Exit-Angebote von Kunden und HH bekommen: Davon war ein einziges als FK und das lag bei 140k allin (DAX40) mit sehr viel Vorschuss und Kompetenzvermutung.

Senior Consultants wechseln meist ebenfalls auf Spezialisten und Referentenstellen. Dort sind seltenst >100k drin.

Plattformen veröffentlichten mittlerweile häufig das Gehalt. HH auch. Dass die Gehaltsannahmen für die Industrie hier im Forum für Konzerne in 9/10 Fällen überhöht sind, sollte doch nun langsam jedem klar sein.

WiWi Gast schrieb am 07.07.2022:

Wo siehst du denn bitte einen krassen Pay Cut?

Langjährige Mitarbeiter in leitender Funktion können auch in Konzern gut und gerne 200k bekommen. In der Spitze sogar noch mehr.

Selbst bei einem Wechsel aus der Beratung hast du auf den ersten Levels keinen großen Pay Cut, wenn du gut verhandelst und ein gutes Profil hast. Für Partner sieht es anders aus.

  • Senior Consultant (3-4 Jahre Beratung) -> AT Stelle im Konzern im 1. Band: Beratung 120-130k und dann im Konzern 110-115k

  • Projekt Manager (5-6 Jahre Beratung) -> erste Führungsebene im Konzern: Beratung 150-170k und im Konzern 140-150k

In Anbetracht der Arbeitsstunden, sehe ich da absolut kein Problem bzw. Pay Cut. Oder worauf beziehst du dich?

WiWi Gast schrieb am 07.07.2022:

Manchmal fragt man sich schon wer dann in der Industrie freiwillig arbeitet, wenn hier Leute schreiben "Experte, Langjährige Erfahrung, Abteilungsleiter" und dann Gehalt iwo bei 130k?

Der U30 Engagement Manager in der Beratung verdient da inkl. Bonus ja schon um einiges mehr.

...weil man noch ein Leben außerhalb der Arbeit haben und möchte unter u.U. sogar eine Familie hat die einen gerne mal vor 23.00 sieht?

Ist doch nicht alles immer so schwarz und weiß...

Das ist mir schon klar, aber ich hätte mir nicht gedacht, dass der Paycut so krass ist.
Ein langjähriger Mitarbeiter der wirklich gut ist und sogar in einer leitenden Position tätig ist hätte ich mind. auf >200k geschätzt.

Speziell weil sonst alle damit flexen, dass sie zum Einstieg im Konzern schon 70k haben und 35h Woche.

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WiWi Gast

Wie Karriere in Industrie auf 200k+ level?

Die Zahlen stammen von mir und sind tatsächliche Angebote, welche ich bekommen habe.

Ich kenne deine Spezialisierung und dein Profil nicht, aber als EM (dort hab ich letztlich auch den Exit gemacht), waren es bei mir 80% Angebote von Rollen als Führungskraft. Letztlich bin ich zu einem Automotive OEM als Führungskraft zum vorher genannten Gehalt gewechselt.

Alle Angebote auf Senior Associate Ebene waren AT Stellen im Konzern und daher auch über 100k.

Vielleicht wohnst du in einer wirtschaftlich schwachen Region oder hast ein aktuell uninteressantes Profil? Anders kann ich mir deine recht schlechten Exit Angebote nicht erklären

WiWi Gast schrieb am 08.07.2022:

Komplett verzerrtes Bild für Exits: EM/ Manager wechseln zu 90% nicht als Führungskraft in den Konzern. Bist du überhaupt in der Branche?

Ich bin Vorletztes Jahr EM geworden und habe seitdem diverse Exit-Angebote von Kunden und HH bekommen: Davon war ein einziges als FK und das lag bei 140k allin (DAX40) mit sehr viel Vorschuss und Kompetenzvermutung.

Senior Consultants wechseln meist ebenfalls auf Spezialisten und Referentenstellen. Dort sind seltenst >100k drin.

Plattformen veröffentlichten mittlerweile häufig das Gehalt. HH auch. Dass die Gehaltsannahmen für die Industrie hier im Forum für Konzerne in 9/10 Fällen überhöht sind, sollte doch nun langsam jedem klar sein.

WiWi Gast schrieb am 07.07.2022:

Wo siehst du denn bitte einen krassen Pay Cut?

Langjährige Mitarbeiter in leitender Funktion können auch in Konzern gut und gerne 200k bekommen. In der Spitze sogar noch mehr.

Selbst bei einem Wechsel aus der Beratung hast du auf den ersten Levels keinen großen Pay Cut, wenn du gut verhandelst und ein gutes Profil hast. Für Partner sieht es anders aus.

  • Senior Consultant (3-4 Jahre Beratung) -> AT Stelle im Konzern im 1. Band: Beratung 120-130k und dann im Konzern 110-115k

  • Projekt Manager (5-6 Jahre Beratung) -> erste Führungsebene im Konzern: Beratung 150-170k und im Konzern 140-150k

In Anbetracht der Arbeitsstunden, sehe ich da absolut kein Problem bzw. Pay Cut. Oder worauf beziehst du dich?

WiWi Gast schrieb am 07.07.2022:

Manchmal fragt man sich schon wer dann in der Industrie freiwillig arbeitet, wenn hier Leute schreiben "Experte, Langjährige Erfahrung, Abteilungsleiter" und dann Gehalt iwo bei 130k?

Der U30 Engagement Manager in der Beratung verdient da inkl. Bonus ja schon um einiges mehr.

...weil man noch ein Leben außerhalb der Arbeit haben und möchte unter u.U. sogar eine Familie hat die einen gerne mal vor 23.00 sieht?

Ist doch nicht alles immer so schwarz und weiß...

Das ist mir schon klar, aber ich hätte mir nicht gedacht, dass der Paycut so krass ist.
Ein langjähriger Mitarbeiter der wirklich gut ist und sogar in einer leitenden Position tätig ist hätte ich mind. auf >200k geschätzt.

Speziell weil sonst alle damit flexen, dass sie zum Einstieg im Konzern schon 70k haben und 35h Woche.

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