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Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

Werden Gehaltserhöhungen automatisch vorgenommen oder muss man aktiv nachhandeln?
Und wie hoch fallen die in der regel aus? Ist ein wechsel nach 3-4 Jahren obligatorisch um einen Gehaltssprung zu bewirken? Und mit welchem Gehaltssprung ist bei einem Wechsel zu rechnen.

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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

Werden Gehaltserhöhungen automatisch vorgenommen oder muss man aktiv nachhandeln?
Und wie hoch fallen die in der regel aus? Ist ein wechsel nach 3-4 Jahren obligatorisch um einen Gehaltssprung zu bewirken? Und mit welchem Gehaltssprung ist bei einem Wechsel zu rechnen.

Das ist auf jeden Fall bei allen Unternehmen gleich und lässt sich daher absolut pauschal beantworten, Daumen hoch für die Frage!

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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

Werden Gehaltserhöhungen automatisch vorgenommen oder muss man aktiv nachhandeln?
Und wie hoch fallen die in der regel aus? Ist ein wechsel nach 3-4 Jahren obligatorisch um einen Gehaltssprung zu bewirken? Und mit welchem Gehaltssprung ist bei einem Wechsel zu rechnen.

Das läuft in allen Branchen und Unternehmen gleich:
Alle 1,4 Jahre erfolgt ein automatischer Gehaltssprung um 10,5%.
Den kannst Du einfach aussitzen.

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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

Bei 90% der Angestellten tut sich in der Regel - außerhalb von Beförderungen - absolut gar nichts und das über Jahrzehnte. Erfahrungsgemäß stellen sich gerade Konzerne hier quer und verweisen auf die Tariferhöhung. Wer Gehaltssprünge will muss a) nach oben kommen oder b) wechseln.

Hier im Forum wirst du aber gleich 100 Beiträge erhalten, bei denen schon nach einem Jahr das Gehalt verdoppelt oder verdreifacht wurde, nachdem der Berufsanfänger in das Chefbüro gestürmt ist und den Chef erfolgreich eingeschüchtert hat, in dem er den obersten Hemdknopf geöffnet hat. Da du sowas hören willst, wirst du natürlich das glauben und nicht die realistische Auskunft, die ich dir gerade gegeben habe.

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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

um dein Gehalt spürbar zu verbessern, musst du wahrscheinlich wechseln

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

Werden Gehaltserhöhungen automatisch vorgenommen oder muss man aktiv nachhandeln?
Und wie hoch fallen die in der regel aus? Ist ein wechsel nach 3-4 Jahren obligatorisch um einen Gehaltssprung zu bewirken? Und mit welchem Gehaltssprung ist bei einem Wechsel zu rechnen.

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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

Ich kann dir mal berichten, wie es bei mir aktuell im Konzern läuft. Das ist natürlich nicht auf andere Unternehmen 1 zu 1 übertragbar.
Du steigst mit einer bestimmten Entgeltgruppe und -stufe ein. Diese Eingruppierung ist nicht von deinem Abschluss abhängig, sondern von der Stellenbeschreibung. Nachverhandeln geht normalerweise nicht. Nach einer Weile (normalerweise 18 Monate) steigst du in deiner Entgeltgruppe eine Stufe auf. Das passiert vollkommen automatisch und es sind je nach Entgeltstufe so 100-250 € brutto mehr im Monat. Danach bekommt man nur die normalen Tarifsteigerungen und die Leistungszulage. Die Leistungszulage soll zwar eigentlich deine Leistung widerspiegeln, häufig geben sie dir aber einfach nur den Mindestsatz. Verhandelbar ist das dennoch.
Wenn man tatsächlich in eine höhere Entgeltstufe möchte, dann muss man entweder mit dem Abteilungschef einen größeren Verantwortungsbereich ausmachen, der die höhere Stufe rechtfertigt oder auf eine andere Stelle wechseln. Sobald man in der neuen Entgeltgruppe ist, fängt man häufig wieder bei der untersten Stufe an und bekommt nach den 18 Monaten nochmal eine kleine Gehaltserhöhung.

Es gibt jedoch auch noch Mitarbeiter mit Altverträgen, die ohne ihre Arbeitsbereiche zu wechseln, jedes Jahr automatisch mehr Geld bekommen, zusätzlich zu den Tariferhöhungen. Solche Verträge werden aber nicht mehr vergeben.

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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

Bei 90% der Angestellten tut sich in der Regel - außerhalb von Beförderungen - absolut gar nichts und das über Jahrzehnte. Erfahrungsgemäß stellen sich gerade Konzerne hier quer und verweisen auf die Tariferhöhung. Wer Gehaltssprünge will muss a) nach oben kommen oder b) wechseln.

Hier im Forum wirst du aber gleich 100 Beiträge erhalten, bei denen schon nach einem Jahr das Gehalt verdoppelt oder verdreifacht wurde, nachdem der Berufsanfänger in das Chefbüro gestürmt ist und den Chef erfolgreich eingeschüchtert hat, in dem er den obersten Hemdknopf geöffnet hat. Da du sowas hören willst, wirst du natürlich das glauben und nicht die realistische Auskunft, die ich dir gerade gegeben habe.

Naja, es kann schon sein, das man zu Beginn seiner Karriere den ein oder anderen Gehaltssprung macht. Man fängt ja für gewöhnlich auf Junior Position an bzw. wird für so eine Position bezahlt, da kann es schon sein, das man nach 1-3 Jahren ein etwas höhere Gehaltserhöhung bekommt oder sich durch einen Wechsel deutlich verbessern kann.
Ansonsten hast du aber absolut Recht. Das alle 5 Jahre ein großer Gehaltssprung möglich ist oder verhandelt werden kann, ohne das man befördert wird ist Unsinn. Das man in regelmäßigen Abständen befördert wird ist übrigens genauso unrealistisch. Besonders wenn man in einem Unternehmen mit Tarif Bindung arbeitet. Da ist die Stelle entsprechend eingestuft und gut ist.

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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

Auch wenn es kein Recht auf automatische Gehaltserhöhungen gibt:
Bei internationalen Unternehmen ist es üblich, dass es einmal jährlich standardisierte Zwischengespräche/Zielerreichungsgespräche gibt. In deren Rahmen bzw. Folge wird dann in der Regel die diesjährige Höhe des variablen Gehaltsbestandteils (=Bonus) vereinbart, falls ein solcher im Vertrag vorgesehen ist.

Außerdem ist in diesem Rahmen häufig auch eine mögliche standardisierte Gehaltserhöhung vorgesehen. "Standardisiert" heißt in diesem Zusammenhang, dass das Unternehmen von sich aus einen Prozess eingerichtet hat, gemäß dem abhängig von der Leistung des Mitarbeiters und der aktuellen Unternehmensentwicklung Erhöhungseintritt sowie -höhe festgelegt wird.

Aktiv mehr zu fordern ist damit natürlich nicht ausgeschlossen, aber natürlich auch weniger erfolgsversprechend, wenn das Argument "ich verdiene seit 5 Jahren dasselbe, obwohl ich viel besser geworden bin" wegfällt.

In manchen Branchen (insb. Wirtschaftsprüfung) geht das so weit, dass (abgesehen von Corona) jährliche Gehaltssteigerungen von 3-6% nahezu ein Selbstläufer sind.

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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

Bei 90% der Angestellten tut sich in der Regel - außerhalb von Beförderungen - absolut gar nichts und das über Jahrzehnte. Erfahrungsgemäß stellen sich gerade Konzerne hier quer und verweisen auf die Tariferhöhung. Wer Gehaltssprünge will muss a) nach oben kommen oder b) wechseln.

In Tarifverträgen ist das ja im Grunde auch schon integriert, warum sollte es etwas on top geben? Man bekommt automatisch den Inflationsausgleich, der evtl. sogar höher als die Inflation ist und dann eben Stufenaufstiege, die ja nach Tarifvertrag anders geregelt sind. Wenn die höchste Stufe erreicht ist, dann war es das, mehr gibt es für die Stelle nicht.

Das mag sich jetzt erstmal negativ anhören, aber das ist im Vergleich zu vielen KMUs ohne Tarifvertrag trotzdem sehr komfortabel. Dort muss man dann alles selbst aushandeln, selbst wenn man 2% mehr wegen Inflation möchte. Und wenn es ganz dumm läuft, dann beschränkt sich das verhandeln auf einen jährlichen Brief vom Unternehmen in dem sinngemäß steht "Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Leistungen hat sich die Geschäftsführung dazu entschieden, ihr Gehalt um 30€ anzuheben. Herzlichen Dank für ihren Einsatz."

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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

Wie der erste Poster schon sagte, das ist von Unternehmen zu Unternehmen komplett unterschiedlich. Bei uns z.B. gibt es keine Verhandlungen, sondern ein "Take-it or Leave-It". Dadurch sind die Stufen aber sehr Transparent und jeder verdient das gleiche auf einer Stufe.

Also hier bei uns steigt man mit knapp 100k ein.
Nach einem Jahr gibt es 15k Gehalterhöhung
Nach dem 2. jahr gibt es nochmal 20k Gehalterhöhung
Nach dem 3. Jahr gibt es nochmal 35k Gehaltserhöhung
Danach ist erstmal für ein Jahr Ruhe und nach dem 5. Jahr gibt es nochmal 50k Gehaltserhöhung.

Bruttozahlen. Top-Tier Unternehmensberatung in München.

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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

Bei 90% der Angestellten tut sich in der Regel - außerhalb von Beförderungen - absolut gar nichts und das über Jahrzehnte. Erfahrungsgemäß stellen sich gerade Konzerne hier quer und verweisen auf die Tariferhöhung. Wer Gehaltssprünge will muss a) nach oben kommen oder b) wechseln.

In Tarifverträgen ist das ja im Grunde auch schon integriert, warum sollte es etwas on top geben? Man bekommt automatisch den Inflationsausgleich, der evtl. sogar höher als die Inflation ist und dann eben Stufenaufstiege, die ja nach Tarifvertrag anders geregelt sind. Wenn die höchste Stufe erreicht ist, dann war es das, mehr gibt es für die Stelle nicht.

Das mag sich jetzt erstmal negativ anhören, aber das ist im Vergleich zu vielen KMUs ohne Tarifvertrag trotzdem sehr komfortabel. Dort muss man dann alles selbst aushandeln, selbst wenn man 2% mehr wegen Inflation möchte. Und wenn es ganz dumm läuft, dann beschränkt sich das verhandeln auf einen jährlichen Brief vom Unternehmen in dem sinngemäß steht "Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Leistungen hat sich die Geschäftsführung dazu entschieden, ihr Gehalt um 30€ anzuheben. Herzlichen Dank für ihren Einsatz."

Es ging ja um Steigerungen außerhalb(!) des TV und ohne(!) Beförderung. Meiner Erfahrung nach stellen sich gerade Konzerne bei "Sonderverhandlungen"quer und es gibt nichts. Der TV kennt dann halt in der Regel die 1 - 3% jährliche Steigerung + eventuell eine Hochstufung in der Entgelttabelle alle paar Jährchen, bis das Ende der Fahnenstange erreicht ist, was schon mal 25 Jahre dauern kann. Verhandlungen in dem Sinne gibt es nicht oder verlaufen selten erfolgreich.

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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

Das ist auf jeden Fall bei allen Unternehmen gleich und lässt sich daher absolut pauschal beantworten, Daumen hoch für die Frage!

Es wird sich ja wohl sagen lassen was allgemein gängig ist. Bzw. was es auf keinen Fall geben wird und was es mindestens geben wird...

Genau bei dem einen Unternehmen wird das Gehalt ausgelost bei dem anderen würfelt man und beim nächsten muss mit sich durch den gesamten Vorstand quatschen und nach 1% mehr fragen..
Ist klar!

Denke ob Gehaltserhöhungen IdR automatisch erfolgen oder nicht kann man wohl sagen. Und in welcher Bandbreite das stattfindet wohl auch. Ich hab keine Millimeter Antwort erwartet die ich mir dann ausdrucke und beim nächsten Gespräch mit nehme. So wie alle Antworten in diesem Forum wollte ich nur ne grobe Orientierung.

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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

Ich würde auch zu regelmäßigen Wechseln alle 2-3-4 Jahre raten um das Gehalt schnell zu steigern. Es mag Ausnahmen geben aber in der Regel ist das am lukrativsten:

  • Junior 2 Jahre
  • nächste Firma als regulärer Mitarbeiter einstiegen 2-3 Jahre
  • nächste Firma als Senior einsteigen, etwas länger bleiben bis man den ersten Job mit Personalverantwortung bekommen hat dann noch 2-3 Jahre machen
  • Wechsel zu einer anderen Firma direkt mit Personalverantwortung
    ...
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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

Ja und nein: Geht natürlich gut, wenn die Branche groß genug ist und entsprechend wenig vernetzt, bzw. der Level niedrig genug ist. Zu häufige Wechsel verbrennen auch einen ganz schnell im Lebenslauf. Gerade wenn man z.B. für einen Wechsel Junior auf normaler MA wechseln muss, kann das schnell auch als Zeichen ausgelegt werden, das man es einem nicht zugetraut hat. Vor allem funktionieren solche Wechsel in der Regel Top-Down, also vom angesehen Unternehmen in Richtung eines weniger angesehenen.

Wechsel machen Sinn, aber nur gezielt - eher dann wenn es um Personalverantwortung, bzw. richtige Spezialistenstellen geht.

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

Ich würde auch zu regelmäßigen Wechseln alle 2-3-4 Jahre raten um das Gehalt schnell zu steigern. Es mag Ausnahmen geben aber in der Regel ist das am lukrativsten:

  • Junior 2 Jahre
  • nächste Firma als regulärer Mitarbeiter einstiegen 2-3 Jahre
  • nächste Firma als Senior einsteigen, etwas länger bleiben bis man den ersten Job mit Personalverantwortung bekommen hat dann noch 2-3 Jahre machen
  • Wechsel zu einer anderen Firma direkt mit Personalverantwortung
    ...
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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

Ich kann nur sagen das ich durch regelmäßiges wechseln binnen 11 Jahren mein Gehalt fast verdreifacht habe.

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

Ja und nein: Geht natürlich gut, wenn die Branche groß genug ist und entsprechend wenig vernetzt, bzw. der Level niedrig genug ist. Zu häufige Wechsel verbrennen auch einen ganz schnell im Lebenslauf. Gerade wenn man z.B. für einen Wechsel Junior auf normaler MA wechseln muss, kann das schnell auch als Zeichen ausgelegt werden, das man es einem nicht zugetraut hat. Vor allem funktionieren solche Wechsel in der Regel Top-Down, also vom angesehen Unternehmen in Richtung eines weniger angesehenen.

Wechsel machen Sinn, aber nur gezielt - eher dann wenn es um Personalverantwortung, bzw. richtige Spezialistenstellen geht.

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

Ich würde auch zu regelmäßigen Wechseln alle 2-3-4 Jahre raten um das Gehalt schnell zu steigern. Es mag Ausnahmen geben aber in der Regel ist das am lukrativsten:

  • Junior 2 Jahre
  • nächste Firma als regulärer Mitarbeiter einstiegen 2-3 Jahre
  • nächste Firma als Senior einsteigen, etwas länger bleiben bis man den ersten Job mit Personalverantwortung bekommen hat dann noch 2-3 Jahre machen
  • Wechsel zu einer anderen Firma direkt mit Personalverantwortung
    ...
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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2020:

Das ist auf jeden Fall bei allen Unternehmen gleich und lässt sich daher absolut pauschal beantworten, Daumen hoch für die Frage!

Es wird sich ja wohl sagen lassen was allgemein gängig ist. Bzw. was es auf keinen Fall geben wird und was es mindestens geben wird...

Genau bei dem einen Unternehmen wird das Gehalt ausgelost bei dem anderen würfelt man und beim nächsten muss mit sich durch den gesamten Vorstand quatschen und nach 1% mehr fragen..
Ist klar!

Denke ob Gehaltserhöhungen IdR automatisch erfolgen oder nicht kann man wohl sagen. Und in welcher Bandbreite das stattfindet wohl auch. Ich hab keine Millimeter Antwort erwartet die ich mir dann ausdrucke und beim nächsten Gespräch mit nehme. So wie alle Antworten in diesem Forum wollte ich nur ne grobe Orientierung.

Nein, kann man eigentlich nicht.
Es ist bei tarifgebundenen Stellen relativ transparent wie diese Vergütet werden aber auch hier gibt es sehr starke Unterschiede zwischen den einzelnen Tarifen und auch nochmal zwischen den einzelnen Unternehmen die den Tarif anwenden bzw. sich an ihm orientieren. Selbst hier würde ich keine pauschale Aussage treffen wollen.

Spätestens bei den nicht Tarif Gebundenen Unternehmen macht eine allgemeine Aussage meines Erachtens gar keinen Sinn mehr, da es unendlich unterschiedliche, nicht dokumentierte, Varianten gibt.

Die einzigen Aussagen die ich mich traue zu machen sind:

  • Höchstens 1 mal im Jahr nach mehr Geld fragen, es sei den man wird befördert oder übernimmt nachweislich mehr Verantwortung.

  • Dein Marktwert bestimmt sich nicht danach wie viel deine Kollegen verdienen, sondern wie viel eine andere Firma bereit ist für dich zu zahlen. Wer seinen Marktwert ermitteln will, muss sich bewerben.
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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

Das mit den Gehaltserhöhungen ist so eine Sache. Eine allgemein gefasste Regel gibt es nicht.

Im Konzern mit Tarifvertrag sind Gehaltssteigerungen bis zu einem gewissen Grad implementiert, zumindest solange es noch Stufen mit mehr Gehalt (so um die 150-200€ Brutto monatlich) gibt. Diese Stufen erklimmst du automatisch, kannst sie aber nicht oder wenn dann nur zu Beginn überspringen. Dir bleiben dann nur noch übertarifliche „Zulagen“, die jedoch in Relation zu einer Gehaltssteigerung analog zur Stufe stehen. Überkommst du noch anderweitig Verantwortung gibt es auch für diesen Fall eine Zulage. Eine höhere Gehaltsgruppe erhältst du in der Regel nur durch Wechsel auf eine bestimmte Stelle oder indem sich deine Aufgaben signifikant verändert haben. Signifikant mehr Geld gibt es in der Regel nur beim Wechsel zu einem anderen Unternehmen.

Bei Unternehmen ohne Tarifvertrag hängt es stark von der Unternehmensführung ab. Da kann alles möglich sein.

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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

Kann von zwei jobs berichten:

  1. Beratung: Hier hart verhandelt. Erstes Jahr hab ich um eine Steigerung von 10% gebeten wegen Arbeitszeit. Im Grunde war meine Verhandlungsposition OK: Projekt lief, mein Tagessatz 1100 Euro und es wäre nicht gut wenn ich gehen würde.

  2. Aktuell Konzern mit Tarifvertrag: Das Thema Gehalt wird nicht Mal angesprochen. Bin in der höchsten Tarifstufe, zum Einstieg gut verhandelt. Steigerung kommt im Grunde automatisch bis zu einer Grenze. Sehe da auch keinen Sinn zu verhandeln, es sei denn ich krieg ne neue Aufgabe mit Verantwortung etc. Durckmittel ist kaum vorhanden, da man nicht wirklich monitär sagen kann wieviel Geld ich für das Unternehmen verdiene.
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WiWi Gast

Wie läuft es mit den Gehaltserhöhungen?

WiWi Gast schrieb am 12.09.2020:

Kann von zwei jobs berichten:

  1. Beratung: Hier hart verhandelt. Erstes Jahr hab ich um eine Steigerung von 10% gebeten wegen Arbeitszeit. Im Grunde war meine Verhandlungsposition OK: Projekt lief, mein Tagessatz 1100 Euro und es wäre nicht gut wenn ich gehen würde.

  2. Aktuell Konzern mit Tarifvertrag: Das Thema Gehalt wird nicht Mal angesprochen. Bin in der höchsten Tarifstufe, zum Einstieg gut verhandelt. Steigerung kommt im Grunde automatisch bis zu einer Grenze. Sehe da auch keinen Sinn zu verhandeln, es sei denn ich krieg ne neue Aufgabe mit Verantwortung etc. Durckmittel ist kaum vorhanden, da man nicht wirklich monitär sagen kann wieviel Geld ich für das Unternehmen verdiene.

Im Konzern beisst du dir auch die Zähne aus, wenn du die Position nicht gerade wechselst.

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