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Vergütungsstudie 2008: 3,3 Prozent Gehaltssteigerungen in Deutschland

Dieser positive Trend setzt sich fort: die für 2008 prognostizierten Werten liegen fast überall auf dem diesjährigen Niveau oder darüber.

Eine Metallleiter, mit einem hellen Himmel und der reflektierenden Sonne im Hintergrund.

Vergütungsstudie 2008: 3,3 Prozent Gehaltssteigerungen in Deutschland
Wiesbaden, 12.12.2007 (hew) - Im kommenden Jahr (2008) werden die Gehälter in Deutschland im Schnitt um 3,4 Prozent steigen. 2007 gab es einen Anstieg um durchschnittlich 3,1 Prozent. Mit der diesjährigen Steigerungsrate von 3,3 Prozent haben alle Mitarbeitergruppen eine Gehaltsentwicklung oberhalb der im Jahr zuvor prognostizierten Werte erzielt. Dieser positive Trend setzt sich fort: die für 2008 prognostizierten Werten liegen fast überall auf dem diesjährigen Niveau oder darüber.

Real jedoch ist die Steigerung 2007 hierzulande, bei einer Inflation von 2,0 Prozent, mit 1,3 Prozent so niedrig ausgefallen, wie in keinem anderen westeuropäischen Land. Für 2008 wird erwartet, dass die Realgehälter um 1,7 Prozent zulegen. Dies geht aus der branchenübergreifenden Studie Salary Increase Survey 2007-2008 der Managementberatung Hewitt Associates hervor, an der sich mehr als 1.800 Unternehmen aus 14 europäischen Ländern beteiligt haben. Mit diesem Resultat liegt Deutschland europaweit in punkto Gehaltssteigerung gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Österreich und der Schweiz auf den hinteren Plätzen. Die höchsten realen Steigerungen gab es mit 3,2 Prozent in Polen.

Überdurchschnittliche Steigerungsraten verzeichnen die Führungskräfte der Pharma Branche. Hier legten die Gehälter des Senior- und Top Managements um 5,3 Prozent und die des Mittleren Managements um 4,2 Prozent zu. Auch Fachkräfte und Angestellte dieser Branchen erhielten eine überdurchschnittliche Erhöhung von 4,1 Prozent. Die Steigerungen für die Mitarbeiter der Telekommunikationsbranche fallen in diesem Jahr eher gering aus: so erhalten sowohl das Senior/Topmanagement als auch das Mittlere Management im Schnitt 2,1 Prozent mehr Gehalt, Fachkräfte und Büropersonal 2,4 Prozent.

Unternehmenserfolg und Ertragslage, sowie die allgemeine Bewegung auf dem Arbeitsmarkt beeinflussen die Gehaltsentwicklung und Ausgestaltung der Gesamtvergütungsstrategie. »Der Auftragsbestand der Unternehmen ist groß und ein gutes, fundamentales Umfeld weiterhin vorhanden. Viele Unternehmen befinden sich auch personell auf einem Wachstumspfad bei tendenziell abnehmenden verfügbaren qualifizierten Ressourcen im Inland. Das entsprechend zunehmende Ringen um qualifizierte Mitarbeiter und gute Führungskräfte wird maßgeblich durch eine innovative und marktgerechte Vergütungspolitik beeinflusst«, so Davide Vitolo, Total Rewards Consultant bei Hewitt Associates in Deutschland.

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