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Erste Gehaltsverhandlung - Ratschläge

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WiWi Gast

Erste Gehaltsverhandlung - Ratschläge

Hi :)
Ich arbeite seit 8 Jahren im gleichen Unternehmen bei dem ich nach dem Studium eingestiegen bin. Gehaltsverhandlungen waren im Rahmen des IGM Tarifs nur marginal möglich. Auch auf der ersten AT-Stufe waren die Möglichkeiten eingeschränkt.

Ich habe mich bei einem anderen Unternehmen beworben und dort nun ein Angebot vorliegen. Das Gehaltspaket wäre fast identisch zu meiner derzeitigen Situation (~130k). Sonstige benefits auch sehr ähnlich. Es kommt ein signing Bonus on top, der meinen Bonusausfall beim jetzigen AG kompensieren würde.

Das Angebot liegt allerdings 15k unter meiner Gehaltsvorstellung während der Bewerbungsphase.

Die neue Stelle wäre deutlich spannender und zukunftsorientierter, so dass ich das Angebot trotzdem annehmen würde.

Nun die Frage: kann ich ruhigen Gewissens eine Anpassung des Gehaltspaket fordern? Irgendwo in der Mitte (135-140k) oder kann es sein, dass ich mir damit etwas verbaue, was ich nicht auf dem Schirm habe? Bspw dass ich needy wirke, wenn ich dann trotz eines "nein" meiner Forderung das Angebot annehmen würde.

Wie würde man solch eine Förderung am freundlichsten (und trotzdem nachdrücklich) formulieren? Wie gesagt: ich würde kein Ultimatum formulieren ("nachbessern oder ich komme nicht"), da ich das Angebot trotzdem annehmen würde :D

Wirkt sehr hilflos, ist aber eben das erste Mal dass ich wirklich in der Position bin, mein Gehalt zu verhandeln.

Gruß
<3

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WiWi Gast

Erste Gehaltsverhandlung - Ratschläge

Hast du im Rahmen der Bewerbung eine Gehaltsvorstellung genannt, die jetzt deutlich unterschritten wurde, oder war das eine Ziel das du dir nur für dich selbst gesteckt hast?

Wenn du sie genannt hast und jetzt ohne Rücksprache eine niedrigere Zahl kommt, würde ich freundlich darauf hinweisen, dass das ja nicht das von dir genannte Gehalt wäre und fragen, warum sie deine Einschätzung nicht teilen.

Hast du nie etwas gesagt, kannst du nur fragen ob es noch Spielraum gibt und darauf verweisen, dass es keine Verbesserung für dich wäre.

Wenn du dieses Thema ansprichst, ist es auch sinnvoll dir noch alternativen zu "mehr Gehalt" zu überlegen. Das ist ein guter Ausweg den du dann einschlagen kannst, wenn sie sagen mehr Gehalt geht nicht, der es beiden Seiten erlaubt ohne Gesichtsverlust aus der Sache heraus zu kommen. Das können Sachen sein wie Fortbildungen, Homeofficetage (falls es die nicht eh schon gibt), ein Mentoring, etc.

Kein Ultimatum zu stellen oder zu sagen für das Geld machst du es nicht, halte ich auch für richtig. Wenn du die Stelle haben willst ist da das Risiko zu hoch. Denn wenn du ein Ultimatum stellst und dich dann nicht dran hältst beschädigst du dich selbst. Fragst du allerdings nur nach den Möglichkeiten, kannst du dir nicht wirklich Schaden zufügen, selbst wenn da nichts mehr geht.

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WiWi Gast

Erste Gehaltsverhandlung - Ratschläge

Die Daumenregel sagt ja: Wechsel erst bei 20 % mehr Gehalt.
Damit lässt man sich das Risiko des Jobwechsels (Unbekanntes Firma, Kollegen, Tätigkeit etc. sowie Probezeit) absichern.

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WiWi Gast

Erste Gehaltsverhandlung - Ratschläge

In den Gehaltsregionen würde ich persönlich (IGM, 15 Jahre dabei, 140k bei 100% Zielerreichung + BaV) nicht für das selbe Geld wechseln.

Die 20% wären auch mein Daumenwert.

Hat das neue Unternehmen auch IGM und ist in der selben "Liga" wie dein jetziger Arbeitgeber? Falls es ein nicht-IGM ist und kein US-Tech sondern ein kleinerer Industrie Player z.B. würde ich auf keine Fall wechseln.

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WiWi Gast

Erste Gehaltsverhandlung - Ratschläge

Wenn das Gehalt nicht passt, sollte man es sich gut überlegen, ich würde es nur dann annehmen, wenn ich auch von dem Unternehmen überzeugt wäre.

Ansonsten musst du deine Maximalforderung stellen.
Bsp.: Das übliche Gehalt für ein Posten ist eigentlich 135k fix + 50 Prozent Bonus.

Der Bewerber nennt seine Forderung im Gespräch. Er fordert 150k fix und liegt somit etwas über der normalen Bezahlung der Stelle.
Jetzt könnte man so verhandeln: man senkt man Bonus auf 35-40 Prozent ab.
Somit wären alle glücklich.

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WiWi Gast

Erste Gehaltsverhandlung - Ratschläge

Derzeitiger Arbeitgeber wäre einer der 5 größten IGM Unternehmen.

Neuer Arbeitgeber wäre US-tech.
Das Geld reicht mir prinzipiell vollkommen. Die neue Stelle wäre einfach super interessant. Ich muss meinen Stundenlohn auch nicht optimieren.

Meine Gehaltsvorstellung habe ich im VG genannt und die wurde um 15k untererfüllt. Da ich mich finanziell aber nicht verschlechterte, wäre das jetzige auch okay.

Daher die Frage, wie ich da taktisch am besten vorgehe ohne mich zu verbrennen.

WiWi Gast schrieb am 29.01.2022:

In den Gehaltsregionen würde ich persönlich (IGM, 15 Jahre dabei, 140k bei 100% Zielerreichung + BaV) nicht für das selbe Geld wechseln.

Die 20% wären auch mein Daumenwert.

Hat das neue Unternehmen auch IGM und ist in der selben "Liga" wie dein jetziger Arbeitgeber? Falls es ein nicht-IGM ist und kein US-Tech sondern ein kleinerer Industrie Player z.B. würde ich auf keine Fall wechseln.

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WiWi Gast

Erste Gehaltsverhandlung - Ratschläge

WiWi Gast schrieb am 28.01.2022:

Die Daumenregel sagt ja: Wechsel erst bei 20 % mehr Gehalt.
Damit lässt man sich das Risiko des Jobwechsels (Unbekanntes Firma, Kollegen, Tätigkeit etc. sowie Probezeit) absichern.

Die letzten 2 Kommentare (hoffentlich sind es dann auch noch die letzten 2) sind völlig sinnlos. Der Kollege möchte wechseln weil die Branche und der Job zukunftsträchtiger ist. Er wechselt auch zu 0,5,10% mehr Gehalt. Wenn ich bisher für 130 k Steine klopfen würde, würde ich auch für 130 k in ein digitaleres Umfeld (beispiel) wechseln. In 10 Jahren möchte er halt keine Steine mehr klopfen.

antworten
WiWi Gast

Erste Gehaltsverhandlung - Ratschläge

WiWi Gast schrieb am 29.01.2022:

Die letzten 2 Kommentare (hoffentlich sind es dann auch noch die letzten 2) sind völlig sinnlos. Der Kollege möchte wechseln weil die Branche und der Job zukunftsträchtiger ist. Er wechselt auch zu 0,5,10% mehr Gehalt. Wenn ich bisher für 130 k Steine klopfen würde, würde ich auch für 130 k in ein digitaleres Umfeld (beispiel) wechseln. In 10 Jahren möchte er halt keine Steine mehr klopfen.

Die Realität ist leider nicht immer so einfach. So wie du es beschreibst, habe ich vor vielleicht 5-6 Jahren auch noch gedacht. Inzwischen bin ich aber ebenfalls in diesen Gehaltssphären angekommen (ziemlich genau 140k dieses Jahr) und da überlegt man sich jeden weiteren Karriereschritt doppelt und dreifach - wenn man schlau ist.

Inzwischen hat man nämlich Verpflichtungen, Hauskredit, Familie und auf der anderen Seite durch die lange Betriebszugehörigkeit eine quasi Unkündbarkeit, kennt die Chefs, das Umfeld, die Arbeitsbedingungen, etc.

Wie gesagt, vor 5-6 Jahren wäre ich mutiger gewesen, Da wäre ich auch mal nur wegen der Stelle gewechselt oder hätte gehaltlich sogar kleinere Einbußen hingenommen. Inzwischen ist die Situation so sicher und komfortabel, da würde ich nie im Leben für das gleiche Geld wechseln. Und so lange meine Tätigkeit nicht "Steine klopfen" ist - jetzt mal sinnbildlich um bei deinem Beispiel zu bleiben, gibt es meines Erachtens auch gar keinen Grund ein derartiges Risiko ohne Risikoaufschlag einzugehen. Da würde ich lieber noch weiter suchen, bis man eine Stelle findet, bei der Tätigkeit UND Gehalt passen.

Das ist nur meine Meinung, die ich auch dir, lieber TE, nochmal mit auf den Weg geben will. Wenn du dennoch dieses Risiko eingehen möchtest und nach einem Rat fragst, wäre mal interessant zu wissen, wie das Gespräch in Bezug auf das Gehalt gelaufen ist. Du hast also deine Vorstellung genannt (145k) und der AG hat darauf geantwortet, dass die Stelle mit 130k gegradet ist. Wie ging das Gespräch weiter? Wie hast du darauf reagiert? Wurde dir in Aussicht gestellt, dass hier in Zukunft noch Spielraum besteht? Oder hast du lediglich deine Vorstellung genannt und das Angebot über die 130k hast du dann schriftlich erhalten?

Grundsätzlich könnte ich es ja nicht mit meinem Stolz vereinbaren, 145k zu fordern und direkt das Gegenangebot für 130k anzunehmen. Hat auch etwas mit Standing und Respekt zu tun. Abhängig von der oben genannten Frage zum Gesprächsverlauf würde ich mich vermutlich telefonisch bei der Recruiterin melden und ihr mitteilen, dass die 130k unter deinen Vorstellungen liegen und du aber bereit wärst, dich auf 137k (oder welche Grenze du dir auch immer gesetzt hast) zu einigen. Dann wirst du ja hören, wie die Reaktion ist. Wenn gesagt wird, 130k oder nichts - musst du dir halt im Vorfeld überlegen, ob du auch damit leben kannst.

Noch ein letzter Tipp für die Zukunft: mir sind in den letzten Jahren auch schon 2-3 interessante Stellen ganz zufällig ins Auge gefallen. Dann rufe ich dort immer als erstes in der Personalabteilung (oder der Personalberatungsagentur) an und frage, in welcher Gehaltsrange die Stelle liegt, und ob es Sinn macht, mich mit meiner Gehaltsvorstellung überhaupt zu bewerben. Meine Erfahrung zeigt, dass die Gegenseite hier in der Regel immer sehr auskunftsfreudig und hilfsbereit ist.

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WiWi Gast

Erste Gehaltsverhandlung - Ratschläge

Hier TE. Sorry für die späte Rückmeldung.

Habe es gemacht wie du vorgeschlagen hast. Habe gesagt, dass 130k unter meiner Initialen Vorstellung von 145k liegt, aber ich die Stelle so interessant finde, dass ich auch für 135k wechseln würde.

Sie haben dann erklärt, dass sie meine 145k wahrgenommen hätten und daher auch das maximum angeboten hätten was ging und da leider nicht mehr geht ohne größere Prozesse in Gänge zu setzen.

Wir haben uns im Endeffekt dann auf 10k mehr signing bonus geeignet (no vesting).

Zu deinen anderen Punkten: ich habe noch keine finanziellen Verpflichtungen und möchte mich nicht zu einem industriebeamten im goldenen Hamsterrad entwickeln. Kann aber deine Punkte prinzipiell voll verstehen. Wäre aber erst mein zweiter Arbeitgeber nach Studium und die brand im CV bringt für die Zukunft ja sicherlich auch paar Vorteile :)

WiWi Gast schrieb am 30.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 29.01.2022:

Die letzten 2 Kommentare (hoffentlich sind es dann auch noch die letzten 2) sind völlig sinnlos. Der Kollege möchte wechseln weil die Branche und der Job zukunftsträchtiger ist. Er wechselt auch zu 0,5,10% mehr Gehalt. Wenn ich bisher für 130 k Steine klopfen würde, würde ich auch für 130 k in ein digitaleres Umfeld (beispiel) wechseln. In 10 Jahren möchte er halt keine Steine mehr klopfen.

Die Realität ist leider nicht immer so einfach. So wie du es beschreibst, habe ich vor vielleicht 5-6 Jahren auch noch gedacht. Inzwischen bin ich aber ebenfalls in diesen Gehaltssphären angekommen (ziemlich genau 140k dieses Jahr) und da überlegt man sich jeden weiteren Karriereschritt doppelt und dreifach - wenn man schlau ist.

Inzwischen hat man nämlich Verpflichtungen, Hauskredit, Familie und auf der anderen Seite durch die lange Betriebszugehörigkeit eine quasi Unkündbarkeit, kennt die Chefs, das Umfeld, die Arbeitsbedingungen, etc.

Wie gesagt, vor 5-6 Jahren wäre ich mutiger gewesen, Da wäre ich auch mal nur wegen der Stelle gewechselt oder hätte gehaltlich sogar kleinere Einbußen hingenommen. Inzwischen ist die Situation so sicher und komfortabel, da würde ich nie im Leben für das gleiche Geld wechseln. Und so lange meine Tätigkeit nicht "Steine klopfen" ist - jetzt mal sinnbildlich um bei deinem Beispiel zu bleiben, gibt es meines Erachtens auch gar keinen Grund ein derartiges Risiko ohne Risikoaufschlag einzugehen. Da würde ich lieber noch weiter suchen, bis man eine Stelle findet, bei der Tätigkeit UND Gehalt passen.

Das ist nur meine Meinung, die ich auch dir, lieber TE, nochmal mit auf den Weg geben will. Wenn du dennoch dieses Risiko eingehen möchtest und nach einem Rat fragst, wäre mal interessant zu wissen, wie das Gespräch in Bezug auf das Gehalt gelaufen ist. Du hast also deine Vorstellung genannt (145k) und der AG hat darauf geantwortet, dass die Stelle mit 130k gegradet ist. Wie ging das Gespräch weiter? Wie hast du darauf reagiert? Wurde dir in Aussicht gestellt, dass hier in Zukunft noch Spielraum besteht? Oder hast du lediglich deine Vorstellung genannt und das Angebot über die 130k hast du dann schriftlich erhalten?

Grundsätzlich könnte ich es ja nicht mit meinem Stolz vereinbaren, 145k zu fordern und direkt das Gegenangebot für 130k anzunehmen. Hat auch etwas mit Standing und Respekt zu tun. Abhängig von der oben genannten Frage zum Gesprächsverlauf würde ich mich vermutlich telefonisch bei der Recruiterin melden und ihr mitteilen, dass die 130k unter deinen Vorstellungen liegen und du aber bereit wärst, dich auf 137k (oder welche Grenze du dir auch immer gesetzt hast) zu einigen. Dann wirst du ja hören, wie die Reaktion ist. Wenn gesagt wird, 130k oder nichts - musst du dir halt im Vorfeld überlegen, ob du auch damit leben kannst.

Noch ein letzter Tipp für die Zukunft: mir sind in den letzten Jahren auch schon 2-3 interessante Stellen ganz zufällig ins Auge gefallen. Dann rufe ich dort immer als erstes in der Personalabteilung (oder der Personalberatungsagentur) an und frage, in welcher Gehaltsrange die Stelle liegt, und ob es Sinn macht, mich mit meiner Gehaltsvorstellung überhaupt zu bewerben. Meine Erfahrung zeigt, dass die Gegenseite hier in der Regel immer sehr auskunftsfreudig und hilfsbereit ist.

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