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Geldfixiertheit

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Otsdankla

Geldfixiertheit

Hey,

ich weiß nicht ob ich bisher nur einen falschen einblick habe, kann es jedoch sein dass hier sehr viele sehr Geldfixiert sind? Ist das nicht mega unverhältnismäßig aus (vermutlich) reinen eigennutzen exorbitante Mengen an Geld verdienen zu wollen, während es auf der Welt so viel Armut gibt? Zeugt es nicht auch von einem niedrigen Bewusstsein, wenn scheinbar ein hohes Einkommen so maßgebend für das eigene Glück/Wohlbefinden ist? Welchen Nutzen hat ein derart hohes Einkommen? Um sich oberflächliche Prestigeobjekte kaufen zu können?
Ich finde es einfach schade, dass die allermeisten hier das Klischee des oberflächlichen und Geldfixierten Wirtschaftsstudenten erfüllen.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

sehen viele wahrscheinlich auch als kennzahl für wirtschaftlichen erfolg. deswegen wird hier im forum so oft darüber geredet

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Geld = Freiheit. Ist einfach eine gute Möglichkeit Unabhängigkeit zu erlangen. Im übrigen müssen Nicht-Erben auch einfach ihr Einkommen maximieren wenn sie einen einigermaßen gehobenen Lebensstandard haben wollen. Da ist 100k im Jahr wirklich das Minimum in einer deutschen Großstadt

Otsdankla schrieb am 13.06.2018:

Hey,

ich weiß nicht ob ich bisher nur einen falschen einblick habe, kann es jedoch sein dass hier sehr viele sehr Geldfixiert sind? Ist das nicht mega unverhältnismäßig aus (vermutlich) reinen eigennutzen exorbitante Mengen an Geld verdienen zu wollen, während es auf der Welt so viel Armut gibt? Zeugt es nicht auch von einem niedrigen Bewusstsein, wenn scheinbar ein hohes Einkommen so maßgebend für das eigene Glück/Wohlbefinden ist? Welchen Nutzen hat ein derart hohes Einkommen? Um sich oberflächliche Prestigeobjekte kaufen zu können?
Ich finde es einfach schade, dass die allermeisten hier das Klischee des oberflächlichen und Geldfixierten Wirtschaftsstudenten erfüllen.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Muss hier recht geben. In deutschen Großstädten/Ballungsräumen braucht man mind. 100k im Jahr um Haus. Familie und Urlaub unter einen Hut zu kriegen.

100k sind gar nicht so leicht zu erreichen, und deshalb ist ein gutes Einstiegsgehalt wichtig!

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Geld = Freiheit. Ist einfach eine gute Möglichkeit Unabhängigkeit zu erlangen. Im übrigen müssen Nicht-Erben auch einfach ihr Einkommen maximieren wenn sie einen einigermaßen gehobenen Lebensstandard haben wollen. Da ist 100k im Jahr wirklich das Minimum in einer deutschen Großstadt

Otsdankla schrieb am 13.06.2018:

Hey,

ich weiß nicht ob ich bisher nur einen falschen einblick habe, kann es jedoch sein dass hier sehr viele sehr Geldfixiert sind? Ist das nicht mega unverhältnismäßig aus (vermutlich) reinen eigennutzen exorbitante Mengen an Geld verdienen zu wollen, während es auf der Welt so viel Armut gibt? Zeugt es nicht auch von einem niedrigen Bewusstsein, wenn scheinbar ein hohes Einkommen so maßgebend für das eigene Glück/Wohlbefinden ist? Welchen Nutzen hat ein derart hohes Einkommen? Um sich oberflächliche Prestigeobjekte kaufen zu können?
Ich finde es einfach schade, dass die allermeisten hier das Klischee des oberflächlichen und Geldfixierten Wirtschaftsstudenten erfüllen.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Ab einem gewissen Betrag nimmt das Glück/die Zufriedenheit bei einer Gehaltserhöhung langfristig nicht mehr zu, weil ein Gewöhnungseffekt eintritt. Ich denke dein Eindruck entsteht durch den überdurchschnittlichen Anteil an Leuten, die in UB oder IB arbeiten wollen oder arbeiten. Das ist so in der Realität bis auf eine handvoll Hochschulen nicht repräsentativ. Die Motive hierfür sind aber nicht nur das Geld. Wer nur dafür zB IB macht, wird es dort nicht lange aushalten.

Verstehe auch nicht, was daran so verwerflich ist, Geld verdienen zu wollen. Was hat das damit zu tun, dass andere auf der Welt in Armut leben? Was ändert sich daran, ob ich im IB arbeite oder bei nem Startup? Bist du bereit, große Teile deines Einkommens zu spenden? Wenn nicht, ist das dann nicht ziemlich heuchlerisch und "eigennützig"? Wenn du das wirklich aus altruistischen Gründen machst, dann meinen Respekt, würde ich glaube ich nicht machen ;).

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

derzeit komme ich inetwa mit 300€ zur freien verfügung aus (auch in einer Großstadt) - 100k Brutto im Jahr, sind vermutlich an die 4000 Netto im Monat, selbst mit Familie und Haus impliziert das doch nur, dass man sehr viel Wert auf oberflächliche Dekadenz legt

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WiWi Gast

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und @ meinen Vorposter, derzeit bin ich ja noch Student, da ist nicht wirklich viel möglich vom spenden, sollte ich später jedoch mal ein erhöhtes gehalt haben, würde ich definitiv einen großteil spenden - alleine aus der Perspektive dass zum 1. Der Grenznutzen abnehmend ist, alles über meinen bedarf nutzt mir also nur marginal und zum 2. Der reale Wechselkurs in die Dritte Welt extrem hoch ist, der Wert dort also noch signifikant höher wäre - ich habe einfach den eindruck dass es ein starkes indiz für ein niedriges Bewusstsein ist, wenn man aus reinem eigennutzen derart viel geld verdienen möchte

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Für ein Haus in der Großstadt bist du schnell eine Millionen los... nur mal so am Rande.

Dann eigene Freizeit, Hobbies, Reisen - und das für 3-5 Personen. Wenn beide Elternteile berufstätig sind relativiert sich das Gehalt natürlich. Aber 100k sollten es schon sein, um ein zufriedenes und ausgewogenes Leben zu führen.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

derzeit komme ich inetwa mit 300€ zur freien verfügung aus(auch in einer großstadt) - 100k Brutto im Jahr, sind vermutlich an die 4000 Netto im Monat, selbst mit Familie und Haus impliziert das doch nur, dass man sehr viel Wert auf oberflächliche Dekadenz legt

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Ab einem gewissen Betrag nimmt das Glück/die Zufriedenheit bei einer Gehaltserhöhung langfristig nicht mehr zu, weil ein Gewöhnungseffekt eintritt. Ich denke dein Eindruck entsteht durch den überdurchschnittlichen Anteil an Leuten, die in UB oder IB arbeiten wollen oder arbeiten. Das ist so in der Realität bis auf eine handvoll Hochschulen nicht repräsentativ. Die Motive hierfür sind aber nicht nur das Geld. Wer nur dafür zB IB macht, wird es dort nicht lange aushalten.
Verstehe auch nicht, was daran so verwerflich ist, Geld verdienen zu wollen. Was hat das damit zu tun, dass andere auf der Welt in Armut leben? Was ändert sich daran, ob ich im IB arbeite oder bei nem Startup? Bist du bereit, große Teile deines Einkommens zu spenden? Wenn nicht, ist das dann nicht ziemlich heuchlerisch und "eigennützig"? Wenn du das wirklich aus altruistischen Gründen machst, dann meinen Respekt, würde ich glaube ich nicht machen ;).

Ja das habe ich vor, wenn ich später mal mehr verdienen sollte (als student ist das kaum möglich) - schon alleine wenn man bedenkt dass zum 1. Die Grenznutzen fallend sind, alles über meinen Bedürfnissen also kaum einen Mehrwert für mich hat und 2. Der reale Wechselkurs in viele Entwicklungsländer extrem hoch ist

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WiWi Gast

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Verdiene 55.000, wohne in einer Großstadt und lebe wie ein König. Viele in diesem Forum sollten mal mehr Demut haben oder weniger Netflix-Serien gucken.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Ich selbst verdiene 80k und meine Frau ist zuhause bei den Kindern.

Wir müssen in der Großstadt sehr auf das Geld achten und Eigentum ist bis jetzt noch nicht drin. Und wir leben ganz sicher nicht oberflächlich und dekadent. Haben eine extrem hohe Sparrate.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

derzeit komme ich inetwa mit 300€ zur freien verfügung aus(auch in einer großstadt) - 100k Brutto im Jahr, sind vermutlich an die 4000 Netto im Monat, selbst mit Familie und Haus impliziert das doch nur, dass man sehr viel Wert auf oberflächliche Dekadenz legt

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Ich selbst verdiene 80k und meine Frau ist zuhause bei den Kindern.

Wir müssen in der Großstadt sehr auf das Geld achten und Eigentum ist bis jetzt noch nicht drin. Und wir leben ganz sicher nicht oberflächlich und dekadent. Haben eine extrem hohe Sparrate.

Wenn ihr eine extrem hohe Sparrate habt dann müsst ihr sicherlich nicht sehr auf das Geld achten. Komplett widersprüchlicher Post....

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Jetzt erkläre mir bitte mal wo Geld genau Freiheit bedeutet wenn du (Achtung, Extrembeispiel) nicht gerade im Lotto gewonnen sondern eine 80h Woche hast und deine Familie/Frau/Kinder (wenn man sowas überhaupt unter einen Hut bringen kann) sowieso nur am Wochenende mal siehst?

Ganz ehrlich, da hat man mehr Freiheit mit nem Beamtenjob bei dem man um 4 nachmittags Schluss machen kann. Da reicht das Geld nämlich auch für nen schönen Urlaub, ein „normales“ Eigenheim (solange es nicht mitten in München sein soll) und alle anderen Dinge die man sonst zum Leben BRAUCHT, abgesehen von gewissen Prestigeobjekten wie vom TE erwähnt. Und zusätzlich kann man auch noch Hobbies und - viel wichtiger - sein soziales Umfeld pflegen.

Gebt es halt einfach zu, dass das einfach reine Geldgeilheit ist. Daran ist ja nichts verwerflich in meinen Augen. Aber kommt bitte bitte bitte nicht mit dem „Freiheit“ Argument, das ist lächerlich.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Geld = Freiheit. Ist einfach eine gute Möglichkeit Unabhängigkeit zu erlangen. Im übrigen müssen Nicht-Erben auch einfach ihr Einkommen maximieren wenn sie einen einigermaßen gehobenen Lebensstandard haben wollen. Da ist 100k im Jahr wirklich das Minimum in einer deutschen Großstadt

Otsdankla schrieb am 13.06.2018:

Hey,

ich weiß nicht ob ich bisher nur einen falschen einblick habe, kann es jedoch sein dass hier sehr viele sehr Geldfixiert sind? Ist das nicht mega unverhältnismäßig aus (vermutlich) reinen eigennutzen exorbitante Mengen an Geld verdienen zu wollen, während es auf der Welt so viel Armut gibt? Zeugt es nicht auch von einem niedrigen Bewusstsein, wenn scheinbar ein hohes Einkommen so maßgebend für das eigene Glück/Wohlbefinden ist? Welchen Nutzen hat ein derart hohes Einkommen? Um sich oberflächliche Prestigeobjekte kaufen zu können?
Ich finde es einfach schade, dass die allermeisten hier das Klischee des oberflächlichen und Geldfixierten Wirtschaftsstudenten erfüllen.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Ich bin geldfixiert. Ein gutes, überdurchschnittliches Einkommen ist eines meiner Antriebe. Und trotzdem interessiere ich mich sehr für Weltpolitik, Ungleichheit, und andere gesellschaftliche Themen. Finde nicht, dass das im Widerspruch steht.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Gebt mal auf YouTube Florian Homm Uni Mannheim ein, sehr interessanter Vortrag, passt auch ein Stück weit zu diesem Thema hier :D

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Gebt mal auf YouTube Florian Homm Uni Mannheim ein, sehr interessanter Vortrag, passt auch ein Stück weit zu diesem Thema hier :D

LEL hier.

Der Homm war was Vermögen und Einkommen angeht, in ganz anderen Sphären unterwegs ...

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Mir ist mein Gehalt ehrlich gesagt völlig wumpe, solange ich mir davon 1 Haus, Auto, 2 Kinder und Urlaub leisten kann.

Leider fangen Neubaupreise in Stadtgebieten aktuell fast nicht unter 1. Mio an und genau da geht es los. 100.000 ist heute kein Reichtum mehr sondern brauche ich um das Niveau meiner Eltern halten zu können.

Allerdings galoppieren die Immobilienpreise so schnell davon das ich eher überlege aus dem Hamsterrad auszusteigen.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Gebt mal auf YouTube Florian Homm Uni Mannheim ein, sehr interessanter Vortrag, passt auch ein Stück weit zu diesem Thema hier :D

LEL hier.

Der Homm war was Vermögen und Einkommen angeht, in ganz anderen Sphären unterwegs ...

Denkst du das wäre mir nicht bewusst? In dem Vortrag sagt er, dass es ihm an einem gewissen Punkt viel wichtiger war, Zeit mit seiner Familie zu verbringen und verweist zB darauf, dass das Glücksniveau von Kindern sehr reicher Eltern auf dem eines Bettlers liegt.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Es muss einfach so viel davon da sein dass man seine Bedürfnisse und Wünsche erfüllen kann.

Wenn ich bei mir wohnen, essen, Freizeit, Hobbies, Urlaube, Sparrate etc. zusammenrechne kommen da einfach ein paar tausend Euro im Monat heraus ohne dass ich jetzt in meinen Augen sehr verschwenderisch lebe ich habe ein paar Dinge auf die ich viel Wert lege bei anderen Dingen kann es dann auch der Standard sein aber in Summe knallen nicht die Korken auf der Yacht vor Monaco.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Es muss einfach so viel davon da sein dass man seine Bedürfnisse und Wünsche erfüllen kann.

Wenn ich bei mir wohnen, essen, Freizeit, Hobbies, Urlaube, Sparrate etc. zusammenrechne kommen da einfach ein paar tausend Euro im Monat heraus ohne dass ich jetzt in meinen Augen sehr verschwenderisch lebe ich habe ein paar Dinge auf die ich viel Wert lege bei anderen Dingen kann es dann auch der Standard sein aber in Summe knallen nicht die Korken auf der Yacht vor Monaco.

Wenn du nun nicht gerade eine menge Kinder und dementsprechend ein großes Haus hast, hört sich das aber schon sehr verschwenderisch an wenn es gar ein paar tausend sind

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Mir ist mein Gehalt ehrlich gesagt völlig wumpe, solange ich mir davon 1 Haus, Auto, 2 Kinder und Urlaub leisten kann.

Leider fangen Neubaupreise in Stadtgebieten aktuell fast nicht unter 1. Mio an und genau da geht es los. 100.000 ist heute kein Reichtum mehr sondern brauche ich um das Niveau meiner Eltern halten zu können.

Allerdings galoppieren die Immobilienpreise so schnell davon das ich eher überlege aus dem Hamsterrad auszusteigen.

Das ist genau der Punkt. Eltern klassisches Bildungsbürgertum/(obere) Mittelschicht. Aber um deren Lebensstandard zu erreichen, muss ich zur absoluten Einkommensoberschicht gehören. Erbe kann ich vorrausichtlich erwarten, aber nicht vor ~55-60, hilft mir die nächsten 30 Jahre bezüglich Familie/Haus etc gar nicht.

Wir sind die erste Generation denen es im Schnitt nicht besser geht als unseren Eltern, sondern wir müssen für den selben Lebensstandard deutlich mehr leisten/weniger erreichen ihn. Klassische (wegen mir auch obere) Mittelschicht mit Doppelhaushälfte/Reihenhaus in der Peripherie einer Großstadt, 2 Kinder, 2 Autos ist heute nur mit Gehältern der Top 5-10% finanzierbar. Danke stagnierende Reallöhne und steigende Steuern und Sozialabgaben.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Beim normalen Beamtenjob kannst Du auch sehr oft erst um 17:00 oder 18:00 gehen. Von den 100k bist Du dann auch meilenweit entfernt. Und ein normales Eigenheim kannst Du Dir evtl. im Ruhrgebiet oder in Ostdeutschland leisten, aber ganz sicher nicht in Düsseldorf, Frankfurt, Mainz, Nürnberg, Stuttgart u.sw.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Ganz ehrlich, da hat man mehr Freiheit mit nem Beamtenjob bei dem man um 4 nachmittags Schluss machen kann. Da reicht das Geld nämlich auch für nen schönen Urlaub, ein „normales“ Eigenheim (solange es nicht mitten in München sein soll) und alle anderen Dinge die man sonst zum Leben BRAUCHT, abgesehen von gewissen Prestigeobjekten wie vom TE erwähnt. Und zusätzlich kann man auch noch Hobbies und - viel wichtiger - sein soziales Umfeld pflegen.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Da gibt es nur eins: Abwarten bis die Blase platzt.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Mir ist mein Gehalt ehrlich gesagt völlig wumpe, solange ich mir davon 1 Haus, Auto, 2 Kinder und Urlaub leisten kann.

Leider fangen Neubaupreise in Stadtgebieten aktuell fast nicht unter 1. Mio an und genau da geht es los. 100.000 ist heute kein Reichtum mehr sondern brauche ich um das Niveau meiner Eltern halten zu können.

Allerdings galoppieren die Immobilienpreise so schnell davon das ich eher überlege aus dem Hamsterrad auszusteigen.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Otsdankla schrieb am 13.06.2018:

Hey,

ich weiß nicht ob ich bisher nur einen falschen einblick habe, kann es jedoch sein dass hier sehr viele sehr Geldfixiert sind? Ist das nicht mega unverhältnismäßig aus (vermutlich) reinen eigennutzen exorbitante Mengen an Geld verdienen zu wollen, während es auf der Welt so viel Armut gibt? Zeugt es nicht auch von einem niedrigen Bewusstsein, wenn scheinbar ein hohes Einkommen so maßgebend für das eigene Glück/Wohlbefinden ist? Welchen Nutzen hat ein derart hohes Einkommen? Um sich oberflächliche Prestigeobjekte kaufen zu können?
Ich finde es einfach schade, dass die allermeisten hier das Klischee des oberflächlichen und Geldfixierten Wirtschaftsstudenten erfüllen.

Wenn man sieht, was auf dem Gehaltszettel an Steuern und Abgaben abgezogen werden, tut man eigentlich genug für die ganze Welt (die sich mittlerweile hier nach und nach einfindet).

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Der TE ist einfach noch nicht in der realen Welt angekommen...
Früher konnte man mit einem sechsstelligen Gehalt leben wie ein König. Heutzutage ist das leider nicht mehr so.

Eine schöne Immobilie in Süddeutschland in Stadtnähe sind halt mind. 800k, die man aus seinem Netto zahlen muss.

Dann möchte man auch nicht in Altersarmut enden und auf eine gesetzliche Rente kann man sich doch gar nicht mehr verlassen. Sicherheitshalber rechne ich mit 0,00Euro gesetzlicher Rente in 40Jahren.

Dh. man muss als Familie genug verdienen, um genug sparen zu können, um wiederum später ein ausreichend hohes (mind. 3k Netto als altes Ehepaar --> 5k Brutto monatlich) passives Einkommen zu erwirtschaften.

Dann möchte man seinen Kindern den Luxus einer guter Ausbildung ermöglichen (bei zwei Kindern sind das locker schon heute locker 60k an Aufwendungen übers Studium) und als Familie auch nicht jeden Euro zwei mal umdrehen...

Das Leben wird halt jedes Jahr teurer. Allein die hohe Ungewissheit ist mein Antrieb, mir heute schon eine gute Basis zu sichern - in Form eines hohen Gehalts.

Außerdem sollte JEDER dankbar sein, wenn es Leute gibt, die ein hohes Einkommen anstreben, denn die Allgemeinheit profitiert von den gezahlten Steuern.

Meines Erachtens gibt es nur zwei Wege:

  1. Einkommen maximieren und gut was sparen
  2. Alles rausballern/Wenig verdien und sich später als Mittelloser auf den Staat zu verlassen.

Als Familie mit 50k-100k rumzukrebsen... Da würde ich nachts nicht ruhig schlafen können. Allein zum Wohle der Kinder.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Als junger Mensch wird man halt leicht geblendet vom schönen Leben. Man sieht die Gehälter und denkt sich krass. Dass ein Gehalt in FFM aber mit Familie und Wunsch nach Eigenheim gerne mal nur die Hälfte (wenn überhaupt) Wert ist als z.B. in Minden oder anderen Kleinstädten realisiert man erst später...

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Und noch ein wichtiger Punkt:
Meine Eltern sind eher untere Mittelschicht (beide frisch in Rente bei <2k netto monatlich zusammen --> das ist fast Hartz4-Niveau, da sie davon auch Miete zahlen müssen). Die werden im Alter extreme Probleme haben, wenn professionelle Pflege notwendig ist. Da würde ich im Fall der Fälle sehr gerne unterstützen wollen.

Man kann einfach nicht alles so schwarz-weiß sehen.. Auf das Beste hoffen, auf das Schlimmste vorbereitet sein. So einfach.

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WiWi Gast

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Wir sind die erste Generation denen es im Schnitt nicht besser geht als unseren Eltern, sondern wir müssen für den selben Lebensstandard deutlich mehr leisten/weniger erreichen ihn. Klassische (wegen mir auch obere) Mittelschicht mit Doppelhaushälfte/Reihenhaus in der Peripherie einer Großstadt, 2 Kinder, 2 Autos ist heute nur mit Gehältern der Top 5-10% finanzierbar. Danke stagnierende Reallöhne und steigende Steuern und Sozialabgaben.

So siehts aus!

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

So sieht es leider aus. Deswegen bedeutet Geld irgendwo Freiheit.

Natürlich kann ich nur 30 Stunden die Woche arbeiten und mich mit Frau und meinen beiden Kindern am Stadtrand auf 70-80qm quetschen. Da verbringe ich mit meinen Kindern quantitativ zwar mehr Zeit, diese ist aber qualitativ nur bedingt hochwertig. Egal wie bodenständig ich meine Kinder erziehe, irgendwann ist die Zeit mit Fussballspielen auf der Wiese oder Burgen bauen im Sandkasten vorbei. Da gehen schon gewisse Kosten mit der Erziehung einher, von Urlaub ganz zu schweigen. Selbst ein Urlaub in Deutschen Erholungsorten kostet viel Geld und zu den Eltern in den Pott fahren hat nun auch nichts mit Urlaub im herkömmlichen Sinne zu tun. Dazu kommen noch "normale" Güter wie ein bis zwei Autos. die auch erst mal finanziert werden müssen. Darüber hinaus: Wenn mein Sohn oder meine Tochter irgendwann studieren wollen und halt auf die Kunsthochschule nach XY möchten, die leider etwas kostet, dann möchte ich das meinen Kindern bezahlen.

Deswegen ist Geld Freiheit. Es gibt mir Entscheidungsfreiheit. Ich kann bei genügend Vermögen zuhause bleiben oder entscheiden, ob ich meine Lebenszeit gegen Arbeit tausche. Ich kann entscheiden, wie und wo ich wohne. Wann ich was mit meinen Kindern mache. Ich kann einfach allgemein entscheiden, was ich wann und wie mache.

Zu behaupten, Geld wäre - politische Gegebenheiten und Infragestellungen jetzt bitte außen vor - kein Faktor, der pauschal zu mehr Freiheit führt, ist einfach nur heuchlerisch. Es ermöglicht im Rahmen unser heutigen Gesellschaftsstrukturen zumindest innerhalb Europas ein freies Leben. Natürlich kann jetzt wieder das pseudo-intellektuelle Esoterikargument kommen a la "frei bist du nur, wenn du dich von allen gesellschaftlichen Zwängen frei machst und im Urwald deinen eigenen Urin trinkst". Für wen das Freiheit ist, der sollte sich allerdings nicht im Wiwi-Treff herumtreiben.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Mir ist mein Gehalt ehrlich gesagt völlig wumpe, solange ich mir davon 1 Haus, Auto, 2 Kinder und Urlaub leisten kann.

Leider fangen Neubaupreise in Stadtgebieten aktuell fast nicht unter 1. Mio an und genau da geht es los. 100.000 ist heute kein Reichtum mehr sondern brauche ich um das Niveau meiner Eltern halten zu können.

Allerdings galoppieren die Immobilienpreise so schnell davon das ich eher überlege aus dem Hamsterrad auszusteigen.

Das ist genau der Punkt. Eltern klassisches Bildungsbürgertum/(obere) Mittelschicht. Aber um deren Lebensstandard zu erreichen, muss ich zur absoluten Einkommensoberschicht gehören. Erbe kann ich vorrausichtlich erwarten, aber nicht vor ~55-60, hilft mir die nächsten 30 Jahre bezüglich Familie/Haus etc gar nicht.

Wir sind die erste Generation denen es im Schnitt nicht besser geht als unseren Eltern, sondern wir müssen für den selben Lebensstandard deutlich mehr leisten/weniger erreichen ihn. Klassische (wegen mir auch obere) Mittelschicht mit Doppelhaushälfte/Reihenhaus in der Peripherie einer Großstadt, 2 Kinder, 2 Autos ist heute nur mit Gehältern der Top 5-10% finanzierbar. Danke stagnierende Reallöhne und steigende Steuern und Sozialabgaben.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Lasst euch von einer Ende 50-Jährigen etwas sagen: Schafft euch finanzielle Werte für's Alter. Wer weiß, wie es mal aussieht, wenn ihr einmal älter/alt seid!
Ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung, um vor allem später mal keine Miete mehr zahlen zu müssen, erleichtert das Alter ungemein!

In unserer Familie hat niemand so viel verdient, wie manche Kommentatoren hier. Wenn sie es können und wenn sie den Arbeitsaufwand (den man nicht unterschätzen sollte) nicht scheuen, dann sollen sie es, ohne Rechtfertigung ablegen zu müssen, machen! Steuern zahlen sie genug. Netto ist es oft gar nicht sooo viel mehr als bei einem Beamten (die in meinen Augen sehr gut verdienen - ist alles relativ), vor allem in StKl I.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Wir sind die erste Generation denen es im Schnitt nicht besser geht als unseren Eltern, sondern wir müssen für den selben Lebensstandard deutlich mehr leisten/weniger erreichen ihn. Klassische (wegen mir auch obere) Mittelschicht mit Doppelhaushälfte/Reihenhaus in der Peripherie einer Großstadt, 2 Kinder, 2 Autos ist heute nur mit Gehältern der Top 5-10% finanzierbar. Danke stagnierende Reallöhne und steigende Steuern und Sozialabgaben.

So siehts aus!

Weil jeder Hans Popel sich jedes Konsumgut leisten will. So sieht's aus! Früher hatten die Leute weniger qm pro Person, keine Handys, weniger und weniger modische Kleidung, max ein Auto... Die Reallöhne steigen für die meisten.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Wir sind die erste Generation denen es im Schnitt nicht besser geht als unseren Eltern, sondern wir müssen für den selben Lebensstandard deutlich mehr leisten/weniger erreichen ihn. Klassische (wegen mir auch obere) Mittelschicht mit Doppelhaushälfte/Reihenhaus in der Peripherie einer Großstadt, 2 Kinder, 2 Autos ist heute nur mit Gehältern der Top 5-10% finanzierbar. Danke stagnierende Reallöhne und steigende Steuern und Sozialabgaben.

So siehts aus!

Weil jeder Hans Popel sich jedes Konsumgut leisten will. So sieht's aus! Früher hatten die Leute weniger qm pro Person, keine Handys, weniger und weniger modische Kleidung, max ein Auto... Die Reallöhne steigen für die meisten.

Ich bin die Ende 50-Jährige.

Das stimmt. Früher (60er Jahre) konnten wir uns nicht viel leisten (jeder Pfennig wurde zehnmal umgedreht) und ich bin auch ganz anders aufgewachsen als meine Tochter (23), völlig anders - obwohl wir sehr sparsam sind und uns nicht alles leisten (wollen). Mancher Hartz-IV-Empfänger hat z. B. mehr Elektronik zu Hause als wir. Aber man kann die heutigen Zeiten auch nicht unbedingt mit früher vergleichen. Trotzdem muss die heutige Generation kleinere Brötchen backen. Für meine Generation ging es jahrzehntelang immer nur vorwärts. Es geht aber nicht mehr nach vorne, momentan geht es rückwärts.

Leider ist man bei uns auf dem Land ohne Auto aufgeschmissen. Wir haben in der Familie zwei PKWs für drei Personen. In der Großstadt mag der ÖNV praktisch sein, aber wir wohnen auf dem Land und öffentliche Verkehrsmittel fahren fast keine und nicht überall hin, noch dazu hat man ein schönes Stück zu laufen, bis man eines erreicht.

Meine Tochter studiert noch und wird wohl nie zu den Großverdienern zählen, aber ich hoffe, dass sie einen einigermaßen gut bezahlten Job findet, was auch hier im weiteren Frankfurter Einzugsgebiet nicht selbstverständlich ist, was ich von Bekannten meiner Tochter weiß.

Auch wenn man seinen Beruf gern ausübt, man geht schließlich (auch) wegen des Geldes arbeiten. - Hobbys wüsste ich angenehmere!

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Ja, gefühlt war das Geld früher auch mehr wert. Der Konsumdruck in der Gesellschaft ist, unbestritten(!), extrem angestiegen. Die Geschichte zeigt aber auch, dass sich vieles nivelliert. Anfänglich konnte sich Ende der 50er so gut wie niemand einen TV leisten, die meisten hatten noch Radio. Mit der Zeit kam der TV in alle Haushalte. Gleiches Spiel mit dem Farb-TV oder "Home"-Computern.

Heutzutage das gleiche Bild, allerdings kommt mittlerweile noch die erhöhte technische Obsoleszenz dazu.

Letztlich muss man jedoch mehr für das Gleiche ausgeben. Das liegt aber letztendlich auch daran, dass die ehemals so starke Mittelschicht in Deutschland immer weniger vom erhöhten Gesamtwohlstand profitiert. Ist halt eine Frage der Einkommensverteilung, was letztlich aus rationalen Gründen wieder dafür spricht, zur Oberschicht zu gehören und viel Geld zu verdienen.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Wir sind die erste Generation denen es im Schnitt nicht besser geht als unseren Eltern, sondern wir müssen für den selben Lebensstandard deutlich mehr leisten/weniger erreichen ihn. Klassische (wegen mir auch obere) Mittelschicht mit Doppelhaushälfte/Reihenhaus in der Peripherie einer Großstadt, 2 Kinder, 2 Autos ist heute nur mit Gehältern der Top 5-10% finanzierbar. Danke stagnierende Reallöhne und steigende Steuern und Sozialabgaben.

So siehts aus!

Weil jeder Hans Popel sich jedes Konsumgut leisten will. So sieht's aus! Früher hatten die Leute weniger qm pro Person, keine Handys, weniger und weniger modische Kleidung, max ein Auto... Die Reallöhne steigen für die meisten.

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WiWi Gast

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Könnte jetzt viel erfinden aber denke ich bin einfach Geldgeil und strebe danach bei möglichst kleinen Input einen großen Output zu erzielen(Hoffen wir das klappt mal). Aber zunächst siehts wohl so aus als würde es auf viel Input für viel Output Hinauslaufen. Ich möchte mir viel leisten(meine Familie unterstützen,Auto,Haus,Reisen) und dazu braucht es nunmal Geld. Ich möchte mein Leben genießen und nicht alles auf die letzten Jahre des Lebens hinauszögern.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Dann hast du aber unser derzeitiges Rentensystem nicht verstanden.
Alleine wie unsere gesetzliche Rente finanziert ist, ist es nahezu unmöglich, dass die in absehbarer Zeit "einfach bei 0 ist".
Das ganze nennt sich nämlich Umlageverfahren, was mehr oder weniger bedeutet, dass das Geld das reinkommt (Beiträge) in quasi ein paar Minuten wieder rauskommt zum Empfänger (Rente). Menschen können sich zudem ihre Rentenpunkte mit jahrelangen Beiträgen aufbauen. Dass die Rente weniger wird ist unbestritten, aber es gibt ein paar Leute (die bösen Politiker!) die haben sich hinter dem ganzen schon was gedacht.
Wenn dann wird unser Rentensystem radikal umstrukturiert, aber komplett abschaffen geht so gut wie nicht.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Der TE ist einfach noch nicht in der realen Welt angekommen...
Früher konnte man mit einem sechsstelligen Gehalt leben wie ein König. Heutzutage ist das leider nicht mehr so.

Eine schöne Immobilie in Süddeutschland in Stadtnähe sind halt mind. 800k, die man aus seinem Netto zahlen muss.

Dann möchte man auch nicht in Altersarmut enden und auf eine gesetzliche Rente kann man sich doch gar nicht mehr verlassen. Sicherheitshalber rechne ich mit 0,00Euro gesetzlicher Rente in 40Jahren.

Dh. man muss als Familie genug verdienen, um genug sparen zu können, um wiederum später ein ausreichend hohes (mind. 3k Netto als altes Ehepaar --> 5k Brutto monatlich) passives Einkommen zu erwirtschaften.

Dann möchte man seinen Kindern den Luxus einer guter Ausbildung ermöglichen (bei zwei Kindern sind das locker schon heute locker 60k an Aufwendungen übers Studium) und als Familie auch nicht jeden Euro zwei mal umdrehen...

Das Leben wird halt jedes Jahr teurer. Allein die hohe Ungewissheit ist mein Antrieb, mir heute schon eine gute Basis zu sichern - in Form eines hohen Gehalts.

Außerdem sollte JEDER dankbar sein, wenn es Leute gibt, die ein hohes Einkommen anstreben, denn die Allgemeinheit profitiert von den gezahlten Steuern.

Meines Erachtens gibt es nur zwei Wege:

  1. Einkommen maximieren und gut was sparen
  2. Alles rausballern/Wenig verdien und sich später als Mittelloser auf den Staat zu verlassen.

Als Familie mit 50k-100k rumzukrebsen... Da würde ich nachts nicht ruhig schlafen können. Allein zum Wohle der Kinder.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Geld = Freiheit. Ist einfach eine gute Möglichkeit Unabhängigkeit zu erlangen. Im übrigen müssen Nicht-Erben auch einfach ihr Einkommen maximieren wenn sie einen einigermaßen gehobenen Lebensstandard haben wollen. Da ist 100k im Jahr wirklich das Minimum in einer deutschen Großstadt

Otsdankla schrieb am 13.06.2018:

+1

Genau so sehe ich das auch.

Ich gehöre, leider, auch zu den Menschen die nichts erben werden. Absolut gar nichts!
Ich bin in absoluter Armut aufgewachsen und musste selbst schauen wo ich bleibe. All die Leute die sagen, Geld sei nicht wichtig, sind lustigerweise genau die die sehr wohlhabende Eltern haben.

Da fällt mir immer wieder eine Ex Kommilitonin ein. Auch eine möchtegern Weltverbesserin. Aber Hauptsache ihr Vater ist Multimillionär. Während Sie über die Semesterferien auf Hawaii war, natürlich erste Klasse geflogen, habe ich arbeiten dürfen. In dem Fall war das Geld natürlich wieder in Ordnung.

Ich komme aus dem Raum Stuttgart und ohne 100k Einkommen kann man sich hier nichts aufbauen. Wenn man mal nach Häusern schaut, geht es langsam Richtung 1 Millionen €.
Das Leben macht mit Geld eindeutig mehr Spaß.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Gut, du hast insofern schon recht, dass man dadurch seinen Kindern finanziell viel mehr ermöglichen kann. Das steht außer Frage.
Allerdings bin ich trotzdem der Auffassung, dass in dieser Hinsicht der Mittelweg der richtige/bessere ist. Es gibt gewisse Gehaltsgrenzen, wo Geld nicht mehr glücklicher macht (sondern nur noch die eigenen Machtgelüste befriedigt). Das ist auch empirisch belegt und steht somit auch nicht weiter zur Diskussion.

Ich bleibe bei der Auffassung, dass jemand mit einer 40h Woche, einem Gehalt von 60-70k nach 10 (?) Jahren Berufserfahrung trotzdem mehr Freiheiten im Leben hat, als ein MD einer Investment Bank der Nachts vor 23 Uhr nicht nach Hause kommt und sogar am Wochenende noch arbeiten muss, dafür aber seine 200-300k einschiebt.

Wo bleibt die Freude am Leben, wenn man seine Familie nie sieht, nicht mal Abends gemütlich auf der Couch ein Fußballspiel ansehen kann, nicht mehr mit den Verwandten oder Freunden Essen gehen kann unter der Woche? Was macht man denn mit der tollen Villa, die man sich hingebaut hat, wenn man eh nie dort ist? Das erstickt einen auf kurz oder lang und man muss ein absolut geldgeiles Arbeitstier sein um sowas wirklich durchzuhalten. Da muss man für den Job leben und ALLES (Hobbies, Familie, Kinder, Soziale Kontakte) andere hinten anstellen.

Dein Punkt mit der Entscheidungsfreiheit ist insofern auch Quatsch. Was hat jemand noch großartig im Privatleben zu entscheiden, der eh nie zuhause ist? Und meinst du wirklich es macht Spaß Vater zu sein, wenn man seine Kinder zwar finanziell jeden Traum erfüllt, aber diese höchstens mal am Wochenende sieht? Ich kann's mir nicht vorstellen. Und ich selbst bin richtig froh, dass wir zuhause nicht im Geld schwimmen, aber ich dafür was von meinem Vater hatte und er nicht der "fremde Mann am Tisch" ist. Meine Kindheit und meine Jugend war super, ich würds nicht anders haben wollen und mir tun diejenigen Kinder die das nicht so hatten.

Wer richtig viel verdienen will kann das gerne machen. Ich mache da niemanden einen Vorwurf und jeder hat die Chance zu machen was er will. Aber unterschwellig zu sagen, man ist freier wenn man für sein Geld schuftet wie ein Tier und für die Arbeit lebt ist an Sinnlosigkeit nicht mehr zu überbieten.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

So sieht es leider aus. Deswegen bedeutet Geld irgendwo Freiheit.

Natürlich kann ich nur 30 Stunden die Woche arbeiten und mich mit Frau und meinen beiden Kindern am Stadtrand auf 70-80qm quetschen. Da verbringe ich mit meinen Kindern quantitativ zwar mehr Zeit, diese ist aber qualitativ nur bedingt hochwertig. Egal wie bodenständig ich meine Kinder erziehe, irgendwann ist die Zeit mit Fussballspielen auf der Wiese oder Burgen bauen im Sandkasten vorbei. Da gehen schon gewisse Kosten mit der Erziehung einher, von Urlaub ganz zu schweigen. Selbst ein Urlaub in Deutschen Erholungsorten kostet viel Geld und zu den Eltern in den Pott fahren hat nun auch nichts mit Urlaub im herkömmlichen Sinne zu tun. Dazu kommen noch "normale" Güter wie ein bis zwei Autos. die auch erst mal finanziert werden müssen. Darüber hinaus: Wenn mein Sohn oder meine Tochter irgendwann studieren wollen und halt auf die Kunsthochschule nach XY möchten, die leider etwas kostet, dann möchte ich das meinen Kindern bezahlen.

Deswegen ist Geld Freiheit. Es gibt mir Entscheidungsfreiheit. Ich kann bei genügend Vermögen zuhause bleiben oder entscheiden, ob ich meine Lebenszeit gegen Arbeit tausche. Ich kann entscheiden, wie und wo ich wohne. Wann ich was mit meinen Kindern mache. Ich kann einfach allgemein entscheiden, was ich wann und wie mache.

Zu behaupten, Geld wäre - politische Gegebenheiten und Infragestellungen jetzt bitte außen vor - kein Faktor, der pauschal zu mehr Freiheit führt, ist einfach nur heuchlerisch. Es ermöglicht im Rahmen unser heutigen Gesellschaftsstrukturen zumindest innerhalb Europas ein freies Leben. Natürlich kann jetzt wieder das pseudo-intellektuelle Esoterikargument kommen a la "frei bist du nur, wenn du dich von allen gesellschaftlichen Zwängen frei machst und im Urwald deinen eigenen Urin trinkst". Für wen das Freiheit ist, der sollte sich allerdings nicht im Wiwi-Treff herumtreiben.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Mir ist mein Gehalt ehrlich gesagt völlig wumpe, solange ich mir davon 1 Haus, Auto, 2 Kinder und Urlaub leisten kann.

Leider fangen Neubaupreise in Stadtgebieten aktuell fast nicht unter 1. Mio an und genau da geht es los. 100.000 ist heute kein Reichtum mehr sondern brauche ich um das Niveau meiner Eltern halten zu können.

Allerdings galoppieren die Immobilienpreise so schnell davon das ich eher überlege aus dem Hamsterrad auszusteigen.

Das ist genau der Punkt. Eltern klassisches Bildungsbürgertum/(obere) Mittelschicht. Aber um deren Lebensstandard zu erreichen, muss ich zur absoluten Einkommensoberschicht gehören. Erbe kann ich vorrausichtlich erwarten, aber nicht vor ~55-60, hilft mir die nächsten 30 Jahre bezüglich Familie/Haus etc gar nicht.

Wir sind die erste Generation denen es im Schnitt nicht besser geht als unseren Eltern, sondern wir müssen für den selben Lebensstandard deutlich mehr leisten/weniger erreichen ihn. Klassische (wegen mir auch obere) Mittelschicht mit Doppelhaushälfte/Reihenhaus in der Peripherie einer Großstadt, 2 Kinder, 2 Autos ist heute nur mit Gehältern der Top 5-10% finanzierbar. Danke stagnierende Reallöhne und steigende Steuern und Sozialabgaben.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

+2 geht mir genauso.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Geld = Freiheit. Ist einfach eine gute Möglichkeit Unabhängigkeit zu erlangen. Im übrigen müssen Nicht-Erben auch einfach ihr Einkommen maximieren wenn sie einen einigermaßen gehobenen Lebensstandard haben wollen. Da ist 100k im Jahr wirklich das Minimum in einer deutschen Großstadt

Otsdankla schrieb am 13.06.2018:

+1

Genau so sehe ich das auch.

Ich gehöre, leider, auch zu den Menschen die nichts erben werden. Absolut gar nichts!
Ich bin in absoluter Armut aufgewachsen und musste selbst schauen wo ich bleibe. All die Leute die sagen, Geld sei nicht wichtig, sind lustigerweise genau die die sehr wohlhabende Eltern haben.

Da fällt mir immer wieder eine Ex Kommilitonin ein. Auch eine möchtegern Weltverbesserin. Aber Hauptsache ihr Vater ist Multimillionär. Während Sie über die Semesterferien auf Hawaii war, natürlich erste Klasse geflogen, habe ich arbeiten dürfen. In dem Fall war das Geld natürlich wieder in Ordnung.

Ich komme aus dem Raum Stuttgart und ohne 100k Einkommen kann man sich hier nichts aufbauen. Wenn man mal nach Häusern schaut, geht es langsam Richtung 1 Millionen €.
Das Leben macht mit Geld eindeutig mehr Spaß.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Das ist auch einfach falsch in so vielen Hinsichten.
Wirklich niemand, der viel verdient, kann einfach mal sagen ich bleib zuhause oder tausche Lebenszeit gegen Arbeitszeiten ein. Wie stellst du dir denn das bitte vor? "Hey, ich bin der Bankvorstand hier, und ich mach jetzt mal 3 Wochen Urlaub, weil meine Kinder gestern sagten sie hätten Lust auf die Malediven"

Du kannst auch überhaupt nicht entscheiden wann du was genau machst. Du bist total an die Arbeit gebunden, wenn du irgendeine höhere Stelle hast. Was du maximal machen kannst, ist deinen Urlaub zu planen, aber das wars auch schon. Und im Bezug auf Selbstständigkeit brauch ich da garnicht anfangen.

Bitte check mal etwas dein Wissen, ich glaube du stellst dir das alles viel zu einfach vor und hast die rosarote Brille auf.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Deswegen ist Geld Freiheit. Es gibt mir Entscheidungsfreiheit. Ich kann bei genügend Vermögen zuhause bleiben oder entscheiden, ob ich meine Lebenszeit gegen Arbeit tausche. Ich kann entscheiden, wie und wo ich wohne. Wann ich was mit meinen Kindern mache. Ich kann einfach allgemein entscheiden, was ich wann und wie mache.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Natürlich bedeutet Geld in unserer Gesellschaft Freiheit und für mich (30J, 100k Brutto, 40-44h Woche) ist das tatsächlich ein wesentlicher Antrieb.

Ich möchte nicht wie meine Eltern in Schwierigkeiten kommen, sobald beim Auto neue Reifen fällig sind.
Ich will nicht massig Miete zahlen um dann bei jedem Mangel mit dem Vermieter streiten zu müssen.
Ich will nicht, dass meine Kinder Klassenfahrten nur mit schlechtem Gewissen mitmachen, weil sie wissen, dass alle anderen dafür sparen.

Tatsächlich macht Geld nicht unbegrenzt glücklich. Eine Zeit lang war mir mein Gehalt aus monetären Gesichtspunkten egal (so bei 70k), weil es für alles gereicht hatte und ich gut sparen konnte. Gehaltserhöhungen habe ich nur wegen der Anerkennung angestrebt und weil es mir nur fair erschien deutlich gestiegene Leistung und Verantwortung auch zu vergüten.
Aber jetzt am Rande der Familiengründung mit Haus im Grünen merke ich: Selbst die 100k sind nicht so üppig. Es reicht um im Fall der Fälle alleine alle Raten zu bezahlen, kleine Rücklagen zu bilden und ohne große Gedanken ans Geld leben zu können.

Auch jetzt strebe ich nach mehr Gehalt aber eben nur solange sich der Zeitaufwand nicht deutlich erhöht. Warum sollte ich auch für eine Stunde meiner Zeit weniger bekommen als (ohne etwas unmoralisches zu tun)möglich ist?

Davon abgesehen: etwas mehr als 2k Euro Steuern pro Monat + 6k bei meiner Einmalzahlung sind als Beitrag zur Gesellschaft nicht schlecht...

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Nein, du hast den Post nicht verstanden. Ab einer gewissen Summe stellt sich die Frage nicht, ob man arbeiten geht. Das klassische "Fuck Off-Money".

Das meinte auch der Vorposter. Ab einem gewissen Vermögen kann man nun einmal einfach aufhören, wenn man möchte. Nichts rosarote Brille ;)

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Das ist auch einfach falsch in so vielen Hinsichten.
Wirklich niemand, der viel verdient, kann einfach mal sagen ich bleib zuhause oder tausche Lebenszeit gegen Arbeitszeiten ein. Wie stellst du dir denn das bitte vor? "Hey, ich bin der Bankvorstand hier, und ich mach jetzt mal 3 Wochen Urlaub, weil meine Kinder gestern sagten sie hätten Lust auf die Malediven"

Du kannst auch überhaupt nicht entscheiden wann du was genau machst. Du bist total an die Arbeit gebunden, wenn du irgendeine höhere Stelle hast. Was du maximal machen kannst, ist deinen Urlaub zu planen, aber das wars auch schon. Und im Bezug auf Selbstständigkeit brauch ich da garnicht anfangen.

Bitte check mal etwas dein Wissen, ich glaube du stellst dir das alles viel zu einfach vor und hast die rosarote Brille auf.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Deswegen ist Geld Freiheit. Es gibt mir Entscheidungsfreiheit. Ich kann bei genügend Vermögen zuhause bleiben oder entscheiden, ob ich meine Lebenszeit gegen Arbeit tausche. Ich kann entscheiden, wie und wo ich wohne. Wann ich was mit meinen Kindern mache. Ich kann einfach allgemein entscheiden, was ich wann und wie mache.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Nur weil etwas - deiner Ansicht nach - empirisch belegt ist, steht es nicht weiter zur Diskussion. Wie unverhohlen ignorant. Die empirische Evidenz ist oft mehr Schein als Sein ("Suche nach der Signifikanz"), darüber sollte sich jeder Wiwi mit entsprechender Ausbildung bewusst sein.

Unabhängig davon ist diese empirische Studie von dir verzerrt. Der in diesem Zusammenhang abnehmende Grenznutzen bezieht sich auf Einkommen ab ca. 75k bis 150k und von da circa wieder bis 250k. Das ist auch nachvollziehbar, da durch die Steuerprogression und das gefühlte Erleben in diesem Rahmen ein nicht stark spürbarer Unterschied eintritt (bspw. wird das Hotel vielleicht etwas besser, aber First Class fliegen oder Urlaub worauf man Bock hat ist bei Familie mit 150k p.a. nun mal immer noch nicht drin).

Bei deutlich größeren Summen sprechen wir aber wieder von ganz neuen Möglichkeiten, die im Endeffekt für eine ganz andere Bedürfnisbefriedigung sorgen. Es tritt ein ganz andere Form der finanziellen Absicherung ein. Von Abfindungsansprüchen ganz zu schweigen. Man kann sich das Leben einfach ungemein erleichtern.

Natürlich ist die Frage immer, wie viel man dafür an "Freizeit" aufgeben muss. Das steht meines Erachtens aber nicht zur Debatte. Mir geht es eher darum, dass wenn ich mit zB 35 Jahren 5 Millionen besitze, ich in jeglicher Hinsicht frei bin. Dann kann ich meine Kinder sehen wann ich will und muss mir um viele Dinge keine Sorgen mehr machen. So ist es nun einmal in unserer Gesellschaft, Geld beschleunigt vieles. Und viel Geld in Kombination mit viel Zeit ist nun einmal mehr Wert als wenig Geld und viel Zeit oder durchschnittlich viel Geld und viel Zeit. DAS ist meiner Meinung nach absolut undiskutabel.

Mit einem Einkommen von 70k und einer 40h Woche kann man zwar gut Leben, bei 2 Kindern aber nur solange, wie beide Partner arbeiten. Sobald ein Partner ausfällt, wird es finanziell sehr eng und es gehen die klassischen Ängste los. Was bringt es mir, wenn ich zwar beim Fussballspiel stehe, aber mein Magen flau ist, weil dieses Jahr die Finanzierung für das Haus doch knapp wird oder ich meinen Kindern verklickern muss, dass der Urlaub wohl eher nicht drin ist. Und hier reden wir nicht von einem Porsche oder Privatjet sondern vom normalen Reihenhaus/mittelgroßer Wohnung und einem AI Urlaub in Griechenland.

Ein mittleres Einkommen bindet einen Menschen immer an die Abhängigkeit nach mehr Kapital, um gewisse Risiken kategorisch auszuschließen (lassen wir mal die Gesundheit außen vor). Das beschränkt die Freiheit meiner Meinung nach.

Tatsächlich höre ich zudem entweder nur von Extremen, dass Geld unwichtig sei. Entweder vom Multimillionär (hoch zweistellig-vierstellig) oder vom gesellschaftlich-alternativ eingestellten Individuum mit Schlappen aus Baumrinde.

Abschließend möchte ich aber betonen, dass das Karriereextrem mit hohem Einkommen und wenig Freizeit (IB/UB) MIT Familie für mich auch unattraktiv ist. Das liegt nicht nur an der Einstellung vieler Kollegen sondern den Branchen an sich. In diesem Fall würde ich Freizeit auch immer hoch gewichten und sehe ebenfalls das Mittel als richtigen Weg an. Dazu kommt und sollte immer betont werden, dass wir - hier soziale Stigmata außen vor (!) - sozial soweit abgesichert sind, dass man um die eigene Existenz nur bedingt fürchten muss. Die Stigmata sind dafür jedoch umso etablierter.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Gut, du hast insofern schon recht, dass man dadurch seinen Kindern finanziell viel mehr ermöglichen kann. Das steht außer Frage.
Allerdings bin ich trotzdem der Auffassung, dass in dieser Hinsicht der Mittelweg der richtige/bessere ist. Es gibt gewisse Gehaltsgrenzen, wo Geld nicht mehr glücklicher macht (sondern nur noch die eigenen Machtgelüste befriedigt). Das ist auch empirisch belegt und steht somit auch nicht weiter zur Diskussion.

Ich bleibe bei der Auffassung, dass jemand mit einer 40h Woche, einem Gehalt von 60-70k nach 10 (?) Jahren Berufserfahrung trotzdem mehr Freiheiten im Leben hat, als ein MD einer Investment Bank der Nachts vor 23 Uhr nicht nach Hause kommt und sogar am Wochenende noch arbeiten muss, dafür aber seine 200-300k einschiebt.

Wo bleibt die Freude am Leben, wenn man seine Familie nie sieht, nicht mal Abends gemütlich auf der Couch ein Fußballspiel ansehen kann, nicht mehr mit den Verwandten oder Freunden Essen gehen kann unter der Woche? Was macht man denn mit der tollen Villa, die man sich hingebaut hat, wenn man eh nie dort ist? Das erstickt einen auf kurz oder lang und man muss ein absolut geldgeiles Arbeitstier sein um sowas wirklich durchzuhalten. Da muss man für den Job leben und ALLES (Hobbies, Familie, Kinder, Soziale Kontakte) andere hinten anstellen.

Dein Punkt mit der Entscheidungsfreiheit ist insofern auch Quatsch. Was hat jemand noch großartig im Privatleben zu entscheiden, der eh nie zuhause ist? Und meinst du wirklich es macht Spaß Vater zu sein, wenn man seine Kinder zwar finanziell jeden Traum erfüllt, aber diese höchstens mal am Wochenende sieht? Ich kann's mir nicht vorstellen. Und ich selbst bin richtig froh, dass wir zuhause nicht im Geld schwimmen, aber ich dafür was von meinem Vater hatte und er nicht der "fremde Mann am Tisch" ist. Meine Kindheit und meine Jugend war super, ich würds nicht anders haben wollen und mir tun diejenigen Kinder die das nicht so hatten.

Wer richtig viel verdienen will kann das gerne machen. Ich mache da niemanden einen Vorwurf und jeder hat die Chance zu machen was er will. Aber unterschwellig zu sagen, man ist freier wenn man für sein Geld schuftet wie ein Tier und für die Arbeit lebt ist an Sinnlosigkeit nicht mehr zu überbieten.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

So sieht es leider aus. Deswegen bedeutet Geld irgendwo Freiheit.

Natürlich kann ich nur 30 Stunden die Woche arbeiten und mich mit Frau und meinen beiden Kindern am Stadtrand auf 70-80qm quetschen. Da verbringe ich mit meinen Kindern quantitativ zwar mehr Zeit, diese ist aber qualitativ nur bedingt hochwertig. Egal wie bodenständig ich meine Kinder erziehe, irgendwann ist die Zeit mit Fussballspielen auf der Wiese oder Burgen bauen im Sandkasten vorbei. Da gehen schon gewisse Kosten mit der Erziehung einher, von Urlaub ganz zu schweigen. Selbst ein Urlaub in Deutschen Erholungsorten kostet viel Geld und zu den Eltern in den Pott fahren hat nun auch nichts mit Urlaub im herkömmlichen Sinne zu tun. Dazu kommen noch "normale" Güter wie ein bis zwei Autos. die auch erst mal finanziert werden müssen. Darüber hinaus: Wenn mein Sohn oder meine Tochter irgendwann studieren wollen und halt auf die Kunsthochschule nach XY möchten, die leider etwas kostet, dann möchte ich das meinen Kindern bezahlen.

Deswegen ist Geld Freiheit. Es gibt mir Entscheidungsfreiheit. Ich kann bei genügend Vermögen zuhause bleiben oder entscheiden, ob ich meine Lebenszeit gegen Arbeit tausche. Ich kann entscheiden, wie und wo ich wohne. Wann ich was mit meinen Kindern mache. Ich kann einfach allgemein entscheiden, was ich wann und wie mache.

Zu behaupten, Geld wäre - politische Gegebenheiten und Infragestellungen jetzt bitte außen vor - kein Faktor, der pauschal zu mehr Freiheit führt, ist einfach nur heuchlerisch. Es ermöglicht im Rahmen unser heutigen Gesellschaftsstrukturen zumindest innerhalb Europas ein freies Leben. Natürlich kann jetzt wieder das pseudo-intellektuelle Esoterikargument kommen a la "frei bist du nur, wenn du dich von allen gesellschaftlichen Zwängen frei machst und im Urwald deinen eigenen Urin trinkst". Für wen das Freiheit ist, der sollte sich allerdings nicht im Wiwi-Treff herumtreiben.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Mir ist mein Gehalt ehrlich gesagt völlig wumpe, solange ich mir davon 1 Haus, Auto, 2 Kinder und Urlaub leisten kann.

Leider fangen Neubaupreise in Stadtgebieten aktuell fast nicht unter 1. Mio an und genau da geht es los. 100.000 ist heute kein Reichtum mehr sondern brauche ich um das Niveau meiner Eltern halten zu können.

Allerdings galoppieren die Immobilienpreise so schnell davon das ich eher überlege aus dem Hamsterrad auszusteigen.

Das ist genau der Punkt. Eltern klassisches Bildungsbürgertum/(obere) Mittelschicht. Aber um deren Lebensstandard zu erreichen, muss ich zur absoluten Einkommensoberschicht gehören. Erbe kann ich vorrausichtlich erwarten, aber nicht vor ~55-60, hilft mir die nächsten 30 Jahre bezüglich Familie/Haus etc gar nicht.

Wir sind die erste Generation denen es im Schnitt nicht besser geht als unseren Eltern, sondern wir müssen für den selben Lebensstandard deutlich mehr leisten/weniger erreichen ihn. Klassische (wegen mir auch obere) Mittelschicht mit Doppelhaushälfte/Reihenhaus in der Peripherie einer Großstadt, 2 Kinder, 2 Autos ist heute nur mit Gehältern der Top 5-10% finanzierbar. Danke stagnierende Reallöhne und steigende Steuern und Sozialabgaben.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Doch, schon rosarote Brille.
Weil bis du an dem Punkt überhaupt mal bist, hast du trotzdem die besten Jahre/Jahrzehnte deines Lebens für harte Arbeit vertan und hattest im Grunde nichts vom Leben, auch keine derartige Freiheit in dem Sinne.

Zudem hätte hier von den Leuten die so groß rumposaunen keiner den Schneid einfach alles hinzuwerfen und strikt zu kündigen nehme ich an. Das kauf ich euch einfach nicht ab. Wär auch irgendwo irrational, weil wieso sollte man seine so großartig aufgebaute Karriere aufeinmal total verschenken.

Aber ja, als Rentner kannst du dann natürlich noch ne richtige "Fuck-Off-Money" Einstellung durchleben. Die gönn ich euch dann vom ganzen Herzen, aber ob das dann ein erfülltes Leben mit "Freiheiten" und "Entscheidungsfreiheit" war, wag ich jetzt mal ganz stark zu bezweifeln.
Da würd ich doch lieber im Laufe meines Lebens weniger Geld verdienen und hab dafür noch jeden Tag was vom Privatleben.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Nein, du hast den Post nicht verstanden. Ab einer gewissen Summe stellt sich die Frage nicht, ob man arbeiten geht. Das klassische "Fuck Off-Money".

Das meinte auch der Vorposter. Ab einem gewissen Vermögen kann man nun einmal einfach aufhören, wenn man möchte. Nichts rosarote Brille ;)

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Das ist auch einfach falsch in so vielen Hinsichten.
Wirklich niemand, der viel verdient, kann einfach mal sagen ich bleib zuhause oder tausche Lebenszeit gegen Arbeitszeiten ein. Wie stellst du dir denn das bitte vor? "Hey, ich bin der Bankvorstand hier, und ich mach jetzt mal 3 Wochen Urlaub, weil meine Kinder gestern sagten sie hätten Lust auf die Malediven"

Du kannst auch überhaupt nicht entscheiden wann du was genau machst. Du bist total an die Arbeit gebunden, wenn du irgendeine höhere Stelle hast. Was du maximal machen kannst, ist deinen Urlaub zu planen, aber das wars auch schon. Und im Bezug auf Selbstständigkeit brauch ich da garnicht anfangen.

Bitte check mal etwas dein Wissen, ich glaube du stellst dir das alles viel zu einfach vor und hast die rosarote Brille auf.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Deswegen ist Geld Freiheit. Es gibt mir Entscheidungsfreiheit. Ich kann bei genügend Vermögen zuhause bleiben oder entscheiden, ob ich meine Lebenszeit gegen Arbeit tausche. Ich kann entscheiden, wie und wo ich wohne. Wann ich was mit meinen Kindern mache. Ich kann einfach allgemein entscheiden, was ich wann und wie mache.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Muss hier recht geben. In deutschen Großstädten/Ballungsräumen braucht man mind. 100k im Jahr um Haus. Familie und Urlaub unter einen Hut zu kriegen.

100k sind gar nicht so leicht zu erreichen, und deshalb ist ein gutes Einstiegsgehalt wichtig!

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Geld = Freiheit. Ist einfach eine gute Möglichkeit Unabhängigkeit zu erlangen. Im übrigen müssen Nicht-Erben auch einfach ihr Einkommen maximieren wenn sie einen einigermaßen gehobenen Lebensstandard haben wollen. Da ist 100k im Jahr wirklich das Minimum in einer deutschen Großstadt

Otsdankla schrieb am 13.06.2018:

Hey,

ich weiß nicht ob ich bisher nur einen falschen einblick habe, kann es jedoch sein dass hier sehr viele sehr Geldfixiert sind? Ist das nicht mega unverhältnismäßig aus (vermutlich) reinen eigennutzen exorbitante Mengen an Geld verdienen zu wollen, während es auf der Welt so viel Armut gibt? Zeugt es nicht auch von einem niedrigen Bewusstsein, wenn scheinbar ein hohes Einkommen so maßgebend für das eigene Glück/Wohlbefinden ist? Welchen Nutzen hat ein derart hohes Einkommen? Um sich oberflächliche Prestigeobjekte kaufen zu können?
Ich finde es einfach schade, dass die allermeisten hier das Klischee des oberflächlichen und Geldfixierten Wirtschaftsstudenten erfüllen.

Was denkst du, wieviel Prozent in Hamburg,München, Stuttgart oder FFM diese 100k wirklich haben? Ich wette keine 20%. Also ist deine Aussage nonsens.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Was denkst du, wieviel Prozent in Hamburg,München, Stuttgart oder FFM diese 100k wirklich haben? Ich wette keine 20%. Also ist deine Aussage nonsens.

bestärkt doch eher den tenor hier im thread. Als alteingesessene der vorherigen Generation lebt es sich gut in Hamburg, Stuttgart, Frankfurt etc, da abbezahlte Immobilie, wohngenossenschaftsteilhaber, die mit deren Gehältern im Verhältnis zu damaligen Kaufpreisen deutlich erschwinglicher waren. Heute brauchst du minimum 100k um dir einen auch nur annähernd ähnlichen Standard leisten zu können, wie der schwäbische Bandarbeiter der sich vor 30 Jahren in passabler Stuttgarter Lage ein Häuschen gekauft hat.

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WiWi Gast

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+1

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Verdiene 55.000, wohne in einer Großstadt und lebe wie ein König. Viele in diesem Forum sollten mal mehr Demut haben oder weniger Netflix-Serien gucken.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

+1

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Verdiene 55.000, wohne in einer Großstadt und lebe wie ein König. Viele in diesem Forum sollten mal mehr Demut haben oder weniger Netflix-Serien gucken.

Mit 55k wie ein König in der Großstadt.

Is klar. Mit dem Gehalt könntest du dir in einer richtigen Großstadt wie Stuttgart/München gar nichts leisten. Vonwegen wie ein König.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

+1

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Verdiene 55.000, wohne in einer Großstadt und lebe wie ein König. Viele in diesem Forum sollten mal mehr Demut haben oder weniger Netflix-Serien gucken.

55k ist nicht viel wenns brutto ist wärst irgendwo im durchschnitt aber weit von könig auser du lebst in einem wohnwagen

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Verdiene 55.000, wohne in einer Großstadt und lebe wie ein König. Viele in diesem Forum sollten mal mehr Demut haben oder weniger Netflix-Serien gucken.

Großstadt heißt Braunschweig oder wie?

Verdiene genau 100k in München. Und komme fühle mich alles andere als ein König.

Alleine 1,2k EUR Miete, 200 EUR Lebensmittel, 100 EUR Shoppen, 100 EUR Sport/ Netflix/ Hobbies, 100 EUR Sonstiges, 1,5k Ansparen und man hat gerade mal so 200 EUR vielleicht um es für etwas anderes zu verwenden als den täglichen Alltag.

Wenn ich Reisen will dann müsste ich etwas also von meinem ersparten abziehen. Man braucht mindestens so 200 bis 250k. Dann schafft man es, dass man so 1 bis 1,5k im Monat für sonstige Bespaßungen hätte.

antworten
WiWi Gast

Geldfixiertheit

Ich würde gerne ein wenig zusammenfassen:

  1. Es gibt Studenten. Diese wohnen für ca. 300-500 Euro zur Miete.

  2. Es gibt Berufseinsteiger. Diese wohnen tlw. weiterhin für 300-500 Euro zur Miete (Variante A). Manche wohnen weiterhin zur Miete und zahlen bis zu 1.500 Euro Miete (Variante B). Manche kaufen schon eine kleinere Wohnung in 1b-Lage und wohnen dort (Variante C). Hier ist es dann so, dass A und C die Möglichkeit haben und (zumindest C sicher) nutzen, Vermögen zu bilden. Variante B lebt "standesgemäß", bleibt aber unvermögend.

  3. Es gibt Menschen um die 30 Jahre und sogar noch älter. Diese haben Frau/Freundin und ggf. Familie und benötigen etwas mehr Platz. Variante A kann seine Vermögensmasse ins Spiel bringen, anzahlen und eine große Wohnung/Haus finanzieren. Variante B kann nichts anzahlen und zieht in ein gemietetes "standesgemäßes" 800.000-Euro-Haus. Variante C hat eine (ggf. schon abbezahlte) kleine Wohnung, beste Bonität und kann eine große Wohnung/Haus finanzieren.

Wenn ich mir jetzt einrede, dass die Umstände mich zwingen in Variante B zu leben (120-qm-Wohnung und 5er als Berufseinsteiger), dann muss ich mich nicht wundern, wenn ich um mich herum nur Leute habe, die wesentlich mehr Vermögen haben als ich. ...und da wir dabei über Variante A und C sprechen, hat das nicht mit Erbe oder Glück zu tun.
Demut - wie oben beschrieben - halte ich für zu deutlich, aber eine gewisse Zufriedenheit, Bescheidenheit und Genügsamkeit kann man sich schon zulegen.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

1,5k pro Monat zur Seite legen ist natürlich schon ein gewisser Luxus. Ich habe die Summe netto pro Monat zur Verfügung und muss davon halt alles bezahlen. Klappt auch in einer Großstadt. Aber Neuss ist natürlich auch nicht München.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Großstadt heißt Braunschweig oder wie?

Großstadt heißt normalerweise über 100k Einwohner. Und da gibt es in Deutschland wahrscheinlich sehr viele, in denen man mit 55k ziemlich gut leben kann. München und Stuttgart ist nicht der Normalfall, sondern die Ausnahme. Wer sich sowas freiwillig antut und dann jammert, dass das Geld nicht reicht ist selber Schuld.

Ich bin zwar nicht der auf den sich der Beitrag bezieht, aber ich verdiene ziemlich genau ebenfalls 55k und wohne in einer bayrischen Großstadt. Momentan spare ich fast die Hälfte von meinem Netto jeden Monat, ich würde es also ziemlich ähnlich sehen wie er, um Geld muss ich mir momentan keine Gedanken machen. Und neue Doppelhaushälften gibt es hier ebenfalls bequem für 300-350k, wenn man im Speckgürtel wohnen will, solange die Preise nicht exorbitant steigen ist das später mit Familie also auch leicht zu stemmen.

antworten
WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Verdiene 55.000, wohne in einer Großstadt und lebe wie ein König. Viele in diesem Forum sollten mal mehr Demut haben oder weniger Netflix-Serien gucken.

Großstadt heißt Braunschweig oder wie?

Verdiene genau 100k in München. Und komme fühle mich alles andere als ein König.

Alleine 1,2k EUR Miete, 200 EUR Lebensmittel, 100 EUR Shoppen, 100 EUR Sport/ Netflix/ Hobbies, 100 EUR Sonstiges, 1,5k Ansparen und man hat gerade mal so 200 EUR vielleicht um es für etwas anderes zu verwenden als den täglichen Alltag.

Wenn ich Reisen will dann müsste ich etwas also von meinem ersparten abziehen. Man braucht mindestens so 200 bis 250k. Dann schafft man es, dass man so 1 bis 1,5k im Monat für sonstige Bespaßungen hätte.

Legst 1,5k/Monat zur Seite und beschwerst dich dass du weniger für Bespaßungen hast...

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Großstadt heißt Braunschweig oder wie?

Verdiene genau 100k in München. Und komme fühle mich alles andere als ein König.

Alleine 1,2k EUR Miete, 200 EUR Lebensmittel, 100 EUR Shoppen, 100 EUR Sport/ Netflix/ Hobbies, 100 EUR Sonstiges, 1,5k Ansparen und man hat gerade mal so 200 EUR vielleicht um es für etwas anderes zu verwenden als den täglichen Alltag.

Wenn ich Reisen will dann müsste ich etwas also von meinem ersparten abziehen. Man braucht mindestens so 200 bis 250k. Dann schafft man es, dass man so 1 bis 1,5k im Monat für sonstige Bespaßungen hätte.

Da kommst du in der Summe auf 3,4k im Monat, oder? Ist noch etwas Luft bei 4k im Monat netto.

antworten
WiWi Gast

Geldfixiertheit

Wenn ich mir das hier durchlese bin ich richtig froh in einem Schwellenland (und später im Asylheim und im Plattenbau) aufgewachsen zu sein. Wie kann man mit einem weit übersichtlichen Gehalt in einem reichen Land sagen, dass es nicht reicht um anständig zu leben?

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Netto oder Brutto ist uninteressant für die persönliche Lebensqualität. Es kommt auf das frei verfügbare Netto an! Das erlaubt einem viel oder keinen Spielraum.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Wenn ich mir das hier durchlese bin ich richtig froh in einem Schwellenland (und später im Asylheim und im Plattenbau) aufgewachsen zu sein. Wie kann man mit einem weit übersichtlichen Gehalt in einem reichen Land sagen, dass es nicht reicht um anständig zu leben?

Weil wir heute in den Social Media, vor allem Instagram und Snapchat praktisch sekündlich vorgelebt bekommen, wie die Geldelite ihren Lifestyle, ohne wirkliche Qualifikation oder Arbeiten lebt.

Dieser Umstand wird in den nächsten Jahren nochmal zu massiven Ausschreitungen führen, der normale Arbeiter sieht, dass sein Gehalt inflationsbereinigt nahezu stagniert, werden die Medien den sündhaft teuren Lifestyle von einer Handvoll Menschen zelebrieren.

Wenn ich paar Freunde (aus reichen Elternhaus) von mir bei Snapchat beobachte und was die für einen lifestyle mit Anfang zwanzig leben, fühle ich mich manchmal als Student der brav lernt und die Vorlesungen besucht, um später auch mal ANSATZWEISE diesen Lifestyle genießen zu können, komplett verarscht.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Wenn ich mir das hier durchlese bin ich richtig froh in einem Schwellenland (und später im Asylheim und im Plattenbau) aufgewachsen zu sein. Wie kann man mit einem weit übersichtlichen Gehalt in einem reichen Land sagen, dass es nicht reicht um anständig zu leben?

Weil wir heute in den Social Media, vor allem Instagram und Snapchat praktisch sekündlich vorgelebt bekommen, wie die Geldelite ihren Lifestyle, ohne wirkliche Qualifikation oder Arbeiten lebt.

Dieser Umstand wird in den nächsten Jahren nochmal zu massiven Ausschreitungen führen, der normale Arbeiter sieht, dass sein Gehalt inflationsbereinigt nahezu stagniert, werden die Medien den sündhaft teuren Lifestyle von einer Handvoll Menschen zelebrieren.

Wenn ich paar Freunde (aus reichen Elternhaus) von mir bei Snapchat beobachte und was die für einen lifestyle mit Anfang zwanzig leben, fühle ich mich manchmal als Student der brav lernt und die Vorlesungen besucht, um später auch mal ANSATZWEISE diesen Lifestyle genießen zu können, komplett verarscht.

Selbst das "Ansatzweise" kannst du streichen. Bist schon priviligiert, wenn du keinen Studienkredit abzahlen musst, während du die kapitalistische Tretmühle betritts und Aktionäre (Besitzer der Produktionsmittel 2.0) reich machst.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Hier ist nochmal der 55k-Schlucker.
In diesem Forum wird Stuttgart,FFM oder München als Bezugsgröße genommen und das ist absoluter Schwachsinn. Dort leben nur 3,5% der Gesamtbevölkerung. Eine Statistik- und/oder Ökonometrievorlesung hätte dem einen oder anderen mal gut getan.

Ich verstehe auch nicht wieso man nach dem Studium seinen Lebensstandard direkt um 500% anheben muss, mit dicker Karre und einer 100 qm Neubauwohnung. Selbstverständlich bleibt dann am Ende nichts mehr übrig. Ich hatte damals im Studium schon 1200€ netto zur verfügung und hatte damit ein ziemlich gutes Leben. Jetzt mit ca. 2700€ netto habe ich meinen Lebensstandard nur leicht angehoben und bin trotzdem völlig zufrieden und kann mir alles leisten. Also mal n bisschen aufen Boden zurück kommen.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Hier ist nochmal der 55k-Schlucker.
In diesem Forum wird Stuttgart,FFM oder München als Bezugsgröße genommen und das ist absoluter Schwachsinn. Dort leben nur 3,5% der Gesamtbevölkerung. Eine Statistik- und/oder Ökonometrievorlesung hätte dem einen oder anderen mal gut getan.

Ich verstehe auch nicht wieso man nach dem Studium seinen Lebensstandard direkt um 500% anheben muss, mit dicker Karre und einer 100 qm Neubauwohnung. Selbstverständlich bleibt dann am Ende nichts mehr übrig. Ich hatte damals im Studium schon 1200€ netto zur verfügung und hatte damit ein ziemlich gutes Leben. Jetzt mit ca. 2700€ netto habe ich meinen Lebensstandard nur leicht angehoben und bin trotzdem völlig zufrieden und kann mir alles leisten. Also mal n bisschen aufen Boden zurück kommen.

Liegt aber sicher auch daran das die meisten Jobs für BWLer sich nun mal in den größeren Städten befinden.

Ich persönlich komme zufällig auch aus München und habe schon immer hier gewohnt.

antworten
WiWi Gast

Geldfixiertheit

Super Leistung @ 55k Schlucker. Glaube deshalb verdienst du auch nur 55k ;)

Ich erkläre es dir mal: MUC/FFM als Bezugsgröße ist nicht absoluter Schwachsinn. Manche Jobs gibt es NUR dort und eben nicht in anderen Städten und wenn, dann in Hamburg oder Düsseldorf, wo es auch schnell teuer wird.

mit 2700€ netto kommt denke ich jeder normale Mensch suuuper gut aus. Das Problem ist aber doch die Perspektive. Was glaubst du wieviel die 55k noch wert sind, wenn du mal Familie hast. Sicherlich muss man seine Kinder nicht verwöhnen, aber für ein angenehmes Leben in den eigenen 4 Wänden, wo die Frau auch nicht die ganze Zeit durchackern muss, reichen 55k und eine evtl. Steigerung auf mal 70k eben niemals aus.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Hier ist nochmal der 55k-Schlucker.
In diesem Forum wird Stuttgart,FFM oder München als Bezugsgröße genommen und das ist absoluter Schwachsinn. Dort leben nur 3,5% der Gesamtbevölkerung. Eine Statistik- und/oder Ökonometrievorlesung hätte dem einen oder anderen mal gut getan.

Ich verstehe auch nicht wieso man nach dem Studium seinen Lebensstandard direkt um 500% anheben muss, mit dicker Karre und einer 100 qm Neubauwohnung. Selbstverständlich bleibt dann am Ende nichts mehr übrig. Ich hatte damals im Studium schon 1200€ netto zur verfügung und hatte damit ein ziemlich gutes Leben. Jetzt mit ca. 2700€ netto habe ich meinen Lebensstandard nur leicht angehoben und bin trotzdem völlig zufrieden und kann mir alles leisten. Also mal n bisschen aufen Boden zurück kommen.

Ich würde auch lieber mit 55k in x beliebiger Kleinstadt als in FFm mit 70k wohnen. Kanns mir aber nicht aussuchen, weil es in meinem Bereich nur Jobs in paar wenigen Großstädten in Deutschland gibt.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Liegt aber sicher auch daran das die meisten Jobs für BWLer sich nun mal in den größeren Städten befinden.

Ich persönlich komme zufällig auch aus München und habe schon immer hier gewohnt.

Kann ich so nicht unterschreiben. 20/30 DAX30 Unternehmen haben ihr HQ nicht in Hamburg,FFM, Stuttgart oder München. Ich kenne auch mindestens 5 Unternehmen mit >2 Milliarden Umsatz aus dem Sauerland

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Kann ich so nicht unterschreiben. 20/30 DAX30 Unternehmen haben ihr HQ nicht in Hamburg,FFM, Stuttgart oder München. Ich kenne auch mindestens 5 Unternehmen mit >2 Milliarden Umsatz aus dem Sauerland

laß mich raten alles Brauereien??? :-)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Super Leistung @ 55k Schlucker. Glaube deshalb verdienst du auch nur 55k ;)

Ich erkläre es dir mal: MUC/FFM als Bezugsgröße ist nicht absoluter Schwachsinn. Manche Jobs gibt es NUR dort und eben nicht in anderen Städten und wenn, dann in Hamburg oder Düsseldorf, wo es auch schnell teuer wird.

mit 2700€ netto kommt denke ich jeder normale Mensch suuuper gut aus. Das Problem ist aber doch die Perspektive. Was glaubst du wieviel die 55k noch wert sind, wenn du mal Familie hast. Sicherlich muss man seine Kinder nicht verwöhnen, aber für ein angenehmes Leben in den eigenen 4 Wänden, wo die Frau auch nicht die ganze Zeit durchackern muss, reichen 55k und eine evtl. Steigerung auf mal 70k eben niemals aus.

Bin mit 55k für den Einstieg eigentlich ganz zufrieden. Aber sry, hab vergessen, dass es sich hier um kein WiWi-Forum handelt sondern um die Denver-Clan-Fanseite ;)

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Ist es den wirklich so schlimm mit den Arbeitszeiten im IB, dass Familienleben nicht möglich ist?

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Fabulous Fab

Geldfixiertheit

An den TE:

Ja nach deiner Definition bin ich geldfixiert.

''Ist das nicht mega unverhältnismäßig aus (vermutlich) reinen eigennutzen exorbitante Mengen an Geld verdienen zu wollen, während es auf der Welt so viel Armut gibt?''

Das kannst du für dich entscheiden.
Ich jedoch will eine gute Menge an Geld verdienen um den Nutzen meiner (!) späteren Familie und mir zu maximieren.
Ich finde das auch nicht verwerflich.
Naja auch gerade wenn man viel verdient könnte man ja viel tun, wenn man das möchte.
Aber der 2000€ Brutto Typ ändert mit seinen Spenden halt auch nichts...
Stiftungen wie die von B&M Gates können das schon.
Du siehst egal was für ein Ziel du hast Geld hilft immer oder bringt im schlimmsten Fall nichts, schaden wird es aber nie.

''Zeugt es nicht auch von einem niedrigen Bewusstsein, wenn scheinbar ein hohes Einkommen so maßgebend für das eigene Glück/Wohlbefinden ist? Welchen Nutzen hat ein derart hohes Einkommen? Um sich oberflächliche Prestigeobjekte kaufen zu können?''

Naja während man mit 2k Brutto:

  • bestimmt noch irgendwann bis 70 arbeiten darf,
  • sich nicht die beste Gesundheitsversorgung und Lebensmittelqualität für seine Familie leisten kann.
  • nicht die Chance hat viel von der Welt zu sehen.
  • seinen Kindern keinen Vorteil ermöglichen kann oder die Freiheit etwas zu studieren was vll nicht viel Geld bringt was es auch nicht muss, da sie ja schon abgesichert sind.
  • oft mals sich Sorgen machen muss ob er seine Miete bezahlen kann oder Angst davor hat gefeuert zu werden und deshalb alles mit sich machen lässt.
  • nicht wirklich über globale Mobilität verfügt.
  • eine Wirtschaftskrise, Entlassung etc direkt den Lebenstil beeinflusst.
  • kein nennenwertes Vermögen aufbauen kann um für sich selbst im Alter zu sorgen
  • kein komfortables Leben mit Putzfrau, schönen Haus, Porsche und sozialen Ansehen leben kann.
    etc..

Kann man all das mit Geld tun und selbst wenn man auf den letzten Punkt keinen Wert legt muss man ja zugeben, dass es Objektiv (fast) nur Vorteile hat Geld zu haben.

Wenn du persönlich die Vorteile halt nicht als wichtig genug erachtest um viel zu arbeiten oder innovativ zu sein ist das deine Entscheidung und ja auch ok.

"Ich finde es einfach schade, dass die allermeisten hier das Klischee des oberflächlichen und Geldfixierten Wirtschaftsstudenten erfüllen"

Der Punkt ist wenn du es oberflächlich und verwerflich findest ist das ok, wenn du Konsum und Kapitalismus ablehnst ist das ok, du kannst ja wenig verdienen oder als selbstversorger leben, alles cool soweit. Aber warum behälst du das nicht für dich und machst es selbst einfach anders.

Ich verstehe nur nicht warum man in einem Forum geht indem es viel um gut bezahlte Jobs geht und dann anfängt den Menschen ungefragt Vorwürfe zu machen.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Ist es den wirklich so schlimm mit den Arbeitszeiten im IB, dass Familienleben nicht möglich ist?

Bei den großen Banken ja. Die ersten 10 Jahre kannste Familie und Co knicken, da wirst du dankbar sein wenn du mal 1 Uhr morgens schon nach Hause darfst oder einen freien Tag am Wochenende hast.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Wenn ich mir das hier durchlese bin ich richtig froh in einem Schwellenland (und später im Asylheim und im Plattenbau) aufgewachsen zu sein. Wie kann man mit einem weit übersichtlichen Gehalt in einem reichen Land sagen, dass es nicht reicht um anständig zu leben?

Weil wir heute in den Social Media, vor allem Instagram und Snapchat praktisch sekündlich vorgelebt bekommen, wie die Geldelite ihren Lifestyle, ohne wirkliche Qualifikation oder Arbeiten lebt.

Dieser Umstand wird in den nächsten Jahren nochmal zu massiven Ausschreitungen führen, der normale Arbeiter sieht, dass sein Gehalt inflationsbereinigt nahezu stagniert, werden die Medien den sündhaft teuren Lifestyle von einer Handvoll Menschen zelebrieren.

Wenn ich paar Freunde (aus reichen Elternhaus) von mir bei Snapchat beobachte und was die für einen lifestyle mit Anfang zwanzig leben, fühle ich mich manchmal als Student der brav lernt und die Vorlesungen besucht, um später auch mal ANSATZWEISE diesen Lifestyle genießen zu können, komplett verarscht.

Selbst das "Ansatzweise" kannst du streichen. Bist schon priviligiert, wenn du keinen Studienkredit abzahlen musst, während du die kapitalistische Tretmühle betritts und Aktionäre (Besitzer der Produktionsmittel 2.0) reich machst.

Mit den Gedanken habe ich mich auch schon beschäftigt und es macht mich wahnsinnig, dass man trotz sehr guten Noten erstmal im Hamsterrad anfängt. Das mit dem Lifestyle macht einen mit der Zeit auch deprimiert, gerade weil man sekündlich sehen kann, wie man die besten Jahre seines Lebens in der Universität versauert, während andere am Strand liegen und weiß, dass es die trotzdem gut haben werden. Im Moment führt das dazu, dass sich die Mittel- und Unterschicht noch weiter nach Einkommen und Bildung spaltet.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Als Ehepaar 2k netto Rente ist eher Unterschicht. Ich kenne alleinstehende ehemalige Sekretärinnen, die das als Einzelperson haben. Und auch dann kann man davon nicht wirklich gut leben.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Und noch ein wichtiger Punkt:
Meine Eltern sind eher untere Mittelschicht (beide frisch in Rente bei <2k netto monatlich zusammen --> das ist fast Hartz4-Niveau, da sie davon auch Miete zahlen müssen). Die werden im Alter extreme Probleme haben, wenn professionelle Pflege notwendig ist. Da würde ich im Fall der Fälle sehr gerne unterstützen wollen.

Man kann einfach nicht alles so schwarz-weiß sehen.. Auf das Beste hoffen, auf das Schlimmste vorbereitet sein. So einfach.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Findest Du wirklich, dass Deutschland ein reiches Land ist? Der Staat ist hoch verschuldet. Die Einkommen sind auch brutto nicht allzu hoch. Netto auf Grund der hohen Steuerbelastung sogar ziemlich schlecht. Das durchschnittliche Vermögen der privaten Haushalte liegt deutlich unter dem von Frankreich, Italien und Griechenland. "Reich" sind eher Länder wie die Schweiz und Norwegen. In den wirklich sehr reichen Ländern müssen die Bürger sogar keine Steuern bezahlen!

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Wenn ich mir das hier durchlese bin ich richtig froh in einem Schwellenland (und später im Asylheim und im Plattenbau) aufgewachsen zu sein. Wie kann man mit einem weit übersichtlichen Gehalt in einem reichen Land sagen, dass es nicht reicht um anständig zu leben?

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Findest Du wirklich, dass Deutschland ein reiches Land ist? Der Staat ist hoch verschuldet. Die Einkommen sind auch brutto nicht allzu hoch. Netto auf Grund der hohen Steuerbelastung sogar ziemlich schlecht. Das durchschnittliche Vermögen der privaten Haushalte liegt deutlich unter dem von Frankreich, Italien und Griechenland. "Reich" sind eher Länder wie die Schweiz und Norwegen. In den wirklich sehr reichen Ländern müssen die Bürger sogar keine Steuern bezahlen!

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Wenn ich mir das hier durchlese bin ich richtig froh in einem Schwellenland (und später im Asylheim und im Plattenbau) aufgewachsen zu sein. Wie kann man mit einem weit übersichtlichen Gehalt in einem reichen Land sagen, dass es nicht reicht um anständig zu leben?

Deutschland ist im europäischen Vergleich das einzige wirtschaftlich bedeutende Land, das Schulden abbaut, anstatt massiv neue anzuhäufen. Deutschland hat mal wieder Rekordsteuereinnahmen. Von daher ja, Deutschland ist ein reiches Land, aber davon profitieren eben große Teile der Bevölkerung nicht.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Wenn Du Ende 50 bist, hast Du vermutlich Ende der 1970er Jahre studiert. Wie ist Deine Karriere verlaufen? Frauen sind damals ja überwiegend Lehrerin geworden. Für Männer waren die Beamtenpositionen wenig verlockend, weil im Vergleich zur Wirtschaft schlecht bezahlt (andere Besoldungsstruktur als heute).

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Lasst euch von einer Ende 50-Jährigen etwas sagen: Schafft euch finanzielle Werte für's Alter. Wer weiß, wie es mal aussieht, wenn ihr einmal älter/alt seid!
Ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung, um vor allem später mal keine Miete mehr zahlen zu müssen, erleichtert das Alter ungemein!

In unserer Familie hat niemand so viel verdient, wie manche Kommentatoren hier. Wenn sie es können und wenn sie den Arbeitsaufwand (den man nicht unterschätzen sollte) nicht scheuen, dann sollen sie es, ohne Rechtfertigung ablegen zu müssen, machen! Steuern zahlen sie genug. Netto ist es oft gar nicht sooo viel mehr als bei einem Beamten (die in meinen Augen sehr gut verdienen - ist alles relativ), vor allem in StKl I.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Findest Du wirklich, dass Deutschland ein reiches Land ist?
Natürlich.
Der Staat ist hoch verschuldet.
Nein ist er nicht...
Deutschland hat eine Schuldenquote von ca. 65%, glaube sogar etwas darunter. Wenn jemand mit einem Einkommen von 100k Euro 65k Euro Schulden hat, für die er im Gegenzug reichlich Vermögenswerte aufweisen kann, ist er dann hoch verschuldet?

Die Einkommen sind auch brutto nicht allzu hoch.
Die meisten Menschen verdienen weniger. Deutschland liegt je nachdem ob du es um die Kaufkraft bereinigst oder nicht ohne Berücksichtigung der hohen Sozialleistungen auf Platz 18 oder 19 weltweit.

Netto auf Grund der hohen Steuerbelastung sogar ziemlich schlecht.
Nur oberflächlich korrekt. Von deinem Brutto gehen nicht nur Steuern sondern auch Sozialabgaben ab, die du in anderen Ländern aus deinem Netto finanzieren musst.

Das durchschnittliche Vermögen der privaten Haushalte liegt deutlich unter dem von Frankreich, Italien und Griechenland.
Wegen der Immobilienquote. Die Spanier waren auch alle unsäglich reich mit ihren Immobilien - bis dann aufgefallen ist, dass bei ihren Immobilien Marktwert und Buchwert "etwas" unterschiedlich waren.

"Reich" sind eher Länder wie die Schweiz und Norwegen. In den wirklich sehr reichen Ländern müssen die Bürger sogar keine Steuern bezahlen!
Es gibt kein Land ohne Steuern...
Aber ja, wenn du lieber in Saudi Arabien/VAE/Katar bei einer Steuerquote von 1-2% leben willst, feel free to got.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Liegt aber sicher auch daran das die meisten Jobs für BWLer sich nun mal in den größeren Städten befinden.

Ich persönlich komme zufällig auch aus München und habe schon immer hier gewohnt.

Kann ich so nicht unterschreiben. 20/30 DAX30 Unternehmen haben ihr HQ nicht in Hamburg,FFM, Stuttgart oder München. Ich kenne auch mindestens 5 Unternehmen mit >2 Milliarden Umsatz aus dem Sauerland

In einer Metropole (HH, FFM, MUC) leben zu wollen ist eine Konsumentscheidung. Im Land der Familienunternehmen und des Mittelstands "passiert" das Gros der Wirtschaft eher in der Provinz.

Dazu kommen einfach die völlig veränderten Konsumgewohnheiten. Bei uns hat eine junge Kollegin (ca. 44k) eine LV Speedy. Ca. 1000 DM Neupreis. Ein tragbares Mobiltelefon, Ca. 1600 DM Neupreis. Und so weiter.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Liegt aber sicher auch daran das die meisten Jobs für BWLer sich nun mal in den größeren Städten befinden.

Ich persönlich komme zufällig auch aus München und habe schon immer hier gewohnt.

Kann ich so nicht unterschreiben. 20/30 DAX30 Unternehmen haben ihr HQ nicht in Hamburg,FFM, Stuttgart oder München. Ich kenne auch mindestens 5 Unternehmen mit >2 Milliarden Umsatz aus dem Sauerland

In einer Metropole (HH, FFM, MUC) leben zu wollen ist eine Konsumentscheidung. Im Land der Familienunternehmen und des Mittelstands "passiert" das Gros der Wirtschaft eher in der Provinz.

Dazu kommen einfach die völlig veränderten Konsumgewohnheiten. Bei uns hat eine junge Kollegin (ca. 44k) eine LV Speedy. Ca. 1000 DM Neupreis. Ein tragbares Mobiltelefon, Ca. 1600 DM Neupreis. Und so weiter.

Ich verstehe deine Kritik vollkommen, aber in DM zu rechnen ist einfach antik.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 13.06.2018:

Ich erkläre es dir mal: MUC/FFM als Bezugsgröße ist nicht absoluter Schwachsinn. Manche Jobs gibt es NUR dort und eben nicht in anderen Städten und wenn, dann in Hamburg oder Düsseldorf, wo es auch schnell teuer wird.

Das ist richtig, aber das weiß man doch vorher, wenn man sich für einen Bereich entscheidet. Wenn man dann zu wenig verdient, es nicht mit dem Häuschen klappt und man gefühlt am Hungertuch nagt, selber schuld, es hat niemand gesagt, du musst diesen Job machen.

Die meisten BWLer-Jobs gibt es überall, selbst in der Klitsche irgendwo auf dem Land. Die überwiegende Mehrheit von uns ist da also ziemlich flexibel. Ich lebe z.B. auch gerne ländlich, habe 60k und zahle 350Euro Miete kalt für eine Zwei-Zimmer-Wohnung. Mit fast 40 werden einige hier über das Gehalt die Nase rümpfen, aber ich konnte bis jetzt soviel beiseite legen, dass ich mir hier ein Häuschen mehr oder weniger bar leisten kann, wenn es bzgl. Familie mal relevant wird.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Neben den berechtigten Argumenten, dass Geld Freiheit schafft Bzw. gerade in Metropolen auch einfach notwendig ist, um halbwegs risikofrei ein vernünftiges Leben führen zu können, kommt das Argument des ersten Posters nach dem Threaderöffner mMn viel zu kurz.
Geld ist für mich in erster Linie ein Massstab für Leistung und damit eine Form der Anerkennung. Natürlich trifft der Massstab an Grenzen wenn wir von reichen Erben etc sprechen aber zumindest innerhalb meiner Peer Group ist es die beste und einfachste Möglichkeit um Performance zu vergleichen.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Liegt aber sicher auch daran das die meisten Jobs für BWLer sich nun mal in den größeren Städten befinden.

Ich persönlich komme zufällig auch aus München und habe schon immer hier gewohnt.

Kann ich so nicht unterschreiben. 20/30 DAX30 Unternehmen haben ihr HQ nicht in Hamburg,FFM, Stuttgart oder München. Ich kenne auch mindestens 5 Unternehmen mit >2 Milliarden Umsatz aus dem Sauerland

In einer Metropole (HH, FFM, MUC) leben zu wollen ist eine Konsumentscheidung. Im Land der Familienunternehmen und des Mittelstands "passiert" das Gros der Wirtschaft eher in der Provinz.

Dazu kommen einfach die völlig veränderten Konsumgewohnheiten. Bei uns hat eine junge Kollegin (ca. 44k) eine LV Speedy. Ca. 1000 DM Neupreis. Ein tragbares Mobiltelefon, Ca. 1600 DM Neupreis. Und so weiter.

Ist hier zufällig ein Beitrag von vor 20 Jahren reingerutscht, oder warum geht's hier plötzlich um DM?

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Neben den berechtigten Argumenten, dass Geld Freiheit schafft.....
Geld ist für mich in erster Linie ein Massstab für Leistung ....

Beides ist nur sehr bedingt richtig.

Geld schafft Freiheit, wenn man es auch dafür nutzt, also sparen. Wenn man Geld dafür nutzt, seinen Lebensstandard vermeintlich zu erhöhen durch Dinge, die man eigentlich garnicht benötigt, dann schafft Geld genau das Gegenteil, nämlich Unfreiheit. Man wird immer abhängiger vom Einkommen, da man immer mehr Geld ausgeben muss, um diesen vermeintlichen Lebensstandard zu halten. Das sind dann genau die Leute, die sich totarbeiten und auch noch jammern, es würde nicht reichen.

Freiheit heißt für mich, sich aussuchen zu können, wo man arbeitet, jederzeit seinem Chef sagen zu können, du kannst mich mal, ich hab keinen Bock mehr und mach erstmal 2 Jahre Weltreise und das Einkommen auch für einen angenehmen Job deutlich runterfahren zu können. Z.B. nach 20 Jahren alles Hinschmeißen und Gärtner werden, weil man viel lieber in der Natur ist und einem das Geheuchel im "Business" auf die Nerven geht.

Alles andere hat mit Freihet nicht viel zutun, sondern sind allerhöchstens unterschiedliche Grade von Abhängigkeit.

Ein Maßstab für Leistung ist es auch nur sehr grob. Die meisten Angestellten in KMUs werden klar weniger verdienen als ihre DAX30-Pendants, wahrscheinlich werden sie auch höhere Arbeitszeiten haben und u.U. größere Verantwortung. Beim Gehalt ist vieles Glück, das Ergreifen von Gelegenheiten und evtl. sogar einfach nur das richtige Studienfach gewählt. Ein promovierter Physiker wird intellektuell die meisten BWL in die Tasche stecken, evtl. in einem Forschungsgebiet tätig sein, wo echtes Neuland betreten wird, aber trotzdem weniger verdienen als irgendeine Labertasche im Vertrieb mit 0815-Bachelor.

Das ganze Leistungsthema ist deshalb meiner Meinung sehr relativ. Ich würde eher behaupten, Gehalt spiegelt eine gute Karriereplanung und gutes sich verkaufen können wieder, nur mit Leistung alleine kommt man selten weit.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Neben den berechtigten Argumenten, dass Geld Freiheit schafft Bzw. gerade in Metropolen auch einfach notwendig ist, um halbwegs risikofrei ein vernünftiges Leben führen zu können, kommt das Argument des ersten Posters nach dem Threaderöffner mMn viel zu kurz.
Geld ist für mich in erster Linie ein Massstab für Leistung und damit eine Form der Anerkennung. Natürlich trifft der Massstab an Grenzen wenn wir von reichen Erben etc sprechen aber zumindest innerhalb meiner Peer Group ist es die beste und einfachste Möglichkeit um Performance zu vergleichen.

Aha, wenn Geld ein Maßstab für Leistung ist, dann hat ein Pietro Lombardi, mit seinem abgebrochenen Hauptschulabschluss, eben mehr geleistet als ich, der sich von der Hauptschule mühsam zum Akademiker hochgearbeitet hat.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Ja, würde ich so sehen.

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:
Aha, wenn Geld ein Maßstab für Leistung ist, dann hat ein Pietro Lombardi, mit seinem abgebrochenen Hauptschulabschluss, eben mehr geleistet als ich, der sich von der Hauptschule mühsam zum Akademiker hochgearbeitet hat.

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Fabulous Fab

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Neben den berechtigten Argumenten, dass Geld Freiheit schafft Bzw. gerade in Metropolen auch einfach notwendig ist, um halbwegs risikofrei ein vernünftiges Leben führen zu können, kommt das Argument des ersten Posters nach dem Threaderöffner mMn viel zu kurz.
Geld ist für mich in erster Linie ein Massstab für Leistung und damit eine Form der Anerkennung. Natürlich trifft der Massstab an Grenzen wenn wir von reichen Erben etc sprechen aber zumindest innerhalb meiner Peer Group ist es die beste und einfachste Möglichkeit um Performance zu vergleichen.

Aha, wenn Geld ein Maßstab für Leistung ist, dann hat ein Pietro Lombardi, mit seinem abgebrochenen Hauptschulabschluss, eben mehr geleistet als ich, der sich von der Hauptschule mühsam zum Akademiker hochgearbeitet hat.

Er schafft wahrscheinlich mehr Wertschöpfung für sein Plattenfirma als du für deine Firma und wird dementsprechend besser bezahlt ist halt so.
Bei manchen versteht man halt nicht warum sie erfolgreich sind aber sie sinds halt.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Fabulous Fab schrieb am 14.06.2018:

Er schafft wahrscheinlich mehr Wertschöpfung für sein Plattenfirma als du für deine Firma und wird dementsprechend besser bezahlt ist halt so.

Das ist dann aber auch wieder ein Beispiel dafür, dass Leistung und Bezahlung (-> Wertschöpfung) erstmal nicht viel miteinander zutun haben.

antworten
WiWi Gast

Geldfixiertheit

Fabulous Fab schrieb am 14.06.2018:

An den TE:

Ja nach deiner Definition bin ich geldfixiert.

''Ist das nicht mega unverhältnismäßig aus (vermutlich) reinen eigennutzen exorbitante Mengen an Geld verdienen zu wollen, während es auf der Welt so viel Armut gibt?''

Das kannst du für dich entscheiden.
Ich jedoch will eine gute Menge an Geld verdienen um den Nutzen meiner (!) späteren Familie und mir zu maximieren.
Ich finde das auch nicht verwerflich.
Naja auch gerade wenn man viel verdient könnte man ja viel tun, wenn man das möchte.
Aber der 2000€ Brutto Typ ändert mit seinen Spenden halt auch nichts...
Stiftungen wie die von B&M Gates können das schon.
Du siehst egal was für ein Ziel du hast Geld hilft immer oder bringt im schlimmsten Fall nichts, schaden wird es aber nie.

''Zeugt es nicht auch von einem niedrigen Bewusstsein, wenn scheinbar ein hohes Einkommen so maßgebend für das eigene Glück/Wohlbefinden ist? Welchen Nutzen hat ein derart hohes Einkommen? Um sich oberflächliche Prestigeobjekte kaufen zu können?''

Naja während man mit 2k Brutto:

  • bestimmt noch irgendwann bis 70 arbeiten darf,
  • sich nicht die beste Gesundheitsversorgung und Lebensmittelqualität für seine Familie leisten kann.
  • nicht die Chance hat viel von der Welt zu sehen.
  • seinen Kindern keinen Vorteil ermöglichen kann oder die Freiheit etwas zu studieren was vll nicht viel Geld bringt was es auch nicht muss, da sie ja schon abgesichert sind.
  • oft mals sich Sorgen machen muss ob er seine Miete bezahlen kann oder Angst davor hat gefeuert zu werden und deshalb alles mit sich machen lässt.
  • nicht wirklich über globale Mobilität verfügt.
  • eine Wirtschaftskrise, Entlassung etc direkt den Lebenstil beeinflusst.
  • kein nennenwertes Vermögen aufbauen kann um für sich selbst im Alter zu sorgen
  • kein komfortables Leben mit Putzfrau, schönen Haus, Porsche und sozialen Ansehen leben kann.
    etc..

Kann man all das mit Geld tun und selbst wenn man auf den letzten Punkt keinen Wert legt muss man ja zugeben, dass es Objektiv (fast) nur Vorteile hat Geld zu haben.

Wenn du persönlich die Vorteile halt nicht als wichtig genug erachtest um viel zu arbeiten oder innovativ zu sein ist das deine Entscheidung und ja auch ok.

"Ich finde es einfach schade, dass die allermeisten hier das Klischee des oberflächlichen und Geldfixierten Wirtschaftsstudenten erfüllen"

Der Punkt ist wenn du es oberflächlich und verwerflich findest ist das ok, wenn du Konsum und Kapitalismus ablehnst ist das ok, du kannst ja wenig verdienen oder als selbstversorger leben, alles cool soweit. Aber warum behälst du das nicht für dich und machst es selbst einfach anders.

Ich verstehe nur nicht warum man in einem Forum geht indem es viel um gut bezahlte Jobs geht und dann anfängt den Menschen ungefragt Vorwürfe zu machen.

Alleine dass du auf deinen letzen Punkt "> - kein komfortables Leben mit Putzfrau, schönen Haus, Porsche und sozialen Ansehen leben kann " scheinbar wert legst, spricht schon für ein sehr niedrigen geist - kein Wunder dass die meisten Wirtschaftsstudenten (Wobei es bei Bwlern nochmal wesentlich krasser ist als bei vwlern) als egoistisch und dekadent wirken

antworten
Fabulous Fab

Geldfixiertheit

Alleine dass du auf deinen letzen Punkt "> - kein komfortables Leben mit Putzfrau, schönen Haus, Porsche und sozialen Ansehen leben kann " scheinbar wert legst, spricht schon für ein sehr niedrigen geist - kein Wunder dass die meisten Wirtschaftsstudenten (Wobei es bei Bwlern nochmal wesentlich krasser ist als bei vwlern) als egoistisch und dekadent wirken

Der Versuch mich persönlich zu diskreditieren und mich zu verurteilen ohne mich zu kennen oder zu wissen was ich studiere zeugt von deinem mangelden Interesse an einer konstruktiven Debatte.
Mal abgesehen davon ist der Wunsch nach Anerkennung und etwas Luxus ziemlich menschlich und nichts wofür man sich schämen müsste.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

So what? Seine Putzfrau wird sich freuen, durch ihn einen Job zu haben. Der Porsche-Händler und Verkäufer werden sich freuen, dass er ihnen das Gehalt sichert. Und ich freue mich, dass er anscheinend so viel verdient im Angestelltenverhältnis (nicht aus Kapitalerträgen), dass er sich eine Putzfrau und Porsche leisten kann, weil das auch bedeutet, dass er ziemlich viele Steuern zahlen dürfte.

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Alleine dass du auf deinen letzen Punkt "> - kein komfortables Leben mit Putzfrau, schönen Haus, Porsche und sozialen Ansehen leben kann " scheinbar wert legst, spricht schon für ein sehr niedrigen geist - kein Wunder dass die meisten Wirtschaftsstudenten (Wobei es bei Bwlern nochmal wesentlich krasser ist als bei vwlern) als egoistisch und dekadent wirken

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Wie mans dreht und wendet ist egal, als Angestellter tauscht man kostbare Lebenszeit gegen meist relativ wenig Geld ein. Zeit + Geld + Selbstbestimmung gibt es auf diesem Weg nicht, höchstens einen schlechten Kompromiss und bevor man es gemerkt hat sind die schönsten Jahre zw. 20-35 vorbei.

Daher mein Vorschlag, so schnell wie möglich eine kleine Firma an Start bringen die nach den ersten Jahren Aufbauphase 5-10k Cashflow bei minimalen Aufwand produziert. So kann man schon relativ früh selbstbestimmt und frei Leben. Wenn man das ganze online aufzieht, kann man sich auch noch den Großteil der Steuern sparen und bereits wie ein König irgendwo im Ausland leben. (Sonne, Pool, Maid, Fahrer, 3xTag gesund im Restaurant Essen, Überfluss an Dates)

In Rente kann dann auch vor 70+ gehen, nähmlich dann wenn man es sich leisten kann. Hab schon genug Leute getroffen, die mit 30 eigentlich nicht mehr arbeiten müssten. Was die meisten jedoch nicht tun, weil mehr Geld auch gleich Mehrwert für die Gesellschaft bedeutet.

Meiner Meinung ist es deswegen auch eine Verpflichtung im Rahmen der eigenen Möglichkeiten so viel Mehrwert wie möglich zu produzieren, was als Angestellter der seine Zeit verkauft nur bedingt möglich ist.

Ist schon schade, dass gerade hier im Forum wo sich die zukünftigen "Highperformer" tummeln sich kaum wer traut was eigenes aufzuziehen. Die Energie ist ja vorhanden wir aber einfach dem nächstbesten Arbeitsgeber geschenkt.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

Fabulous Fab schrieb am 14.06.2018:

Er schafft wahrscheinlich mehr Wertschöpfung für sein Plattenfirma als du für deine Firma und wird dementsprechend besser bezahlt ist halt so.

Das ist dann aber auch wieder ein Beispiel dafür, dass Leistung und Bezahlung (-> Wertschöpfung) erstmal nicht viel miteinander zutun haben.

Die Leistung eines Sportlers oder Künstlers ist i.d.R. in Geld quantifizierbar.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Wer was eigenes gründen kann, wird das schon tun. Wer den Anforderungen von UB/IB gerecht warden kann, macht eben das. Wer sich in einem Großkonzern diplomatisch am besten bewegen kann, der ist eben dort. Jeder findet seinen Platz.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

wer was drauf hat und bei dem aktuellen war for talents am Arbeitsmarkt gründet der ist selber schuld

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

wer was drauf hat und bei dem aktuellen war for talents am Arbeitsmarkt gründet der ist selber schuld

Wenn man ängstlich, unterwürfig und unselbstständig ist mag das stimmen.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

wer was drauf hat und bei dem aktuellen war for talents am Arbeitsmarkt gründet der ist selber schuld

Wer was drauf hat und nicht gründet ist selber schuld, unabhängig vom Arbeitsmarkt :P

Aber es kommt halt darauf an wie wichtig einem die persönliche Freiheit ist. Als ich bei 70k im Job angekommen bin wurden mir Freizeit, Selbstbestimmung und leben in einem positiven Umfeld viel wichtiger. Da hätten auch die 100k keinen Unterschied gemacht.

Jetzt nehme ich mir morgens meine 3 Stunden um im Pool zu schwimmen, dann lass ich mich ins Restaurant fahren und frühstücke erstmal in Ruhe.

Anschließend gehe ich selbstbestimmten Aufgaben nach, oder arbeite auch einfach mal nicht wenn mir nicht danach ist. Ist halt entspannter wenn man auf unnötigen Schnickschnack verzichten kann und somit die monatlichen Kosten mit 2-3 Tagen Arbeit bereits abgedeckt sind.

Ich kann mir meine Zeit komplett selbst einteilen und muss meinen Urlaub nicht mit irgendwem abstimmen.

Solange man noch im System steckt kann man sich diese Art von Freiheit kaum vorstellen, da man von klein auf fremdbestimmt aufwächst und von Eltern, Schule, Uni, Arbeitgeber und Staat gesagt bekommt was man zu tun und zu lassen hat.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Glückwunsch! Allerdings ist man auch als Gründer/Selbständiger/Unternehmer fremdgesteuert. Und zwar durch Kunden, Auftraggeber, globale Zusammenhänge.

Der Start in den Tag mit Pool und dann gechilltem Frühstück im Restaurant hört sich ja lässig an, war aber sicherlich in den den Anfangsmonaten/-jahren nicht so. Wenn doch, hast Du offenbar ein Riesenglück bzw. eine einzigartige Gabe, für die Du ohne viel Arbeit mit Kohle überhäuft wirst.

Wer was drauf hat und gründet, hat mehr Chancen auf Erfolg als eine Nulpe. Aber garantierten Erfolg gibt es nicht. Finde es daher keinesfalls verwerflich, wenn sich risikoaverse Leute gegen diese Option entscheiden.

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

wer was drauf hat und bei dem aktuellen war for talents am Arbeitsmarkt gründet der ist selber schuld

Wer was drauf hat und nicht gründet ist selber schuld, unabhängig vom Arbeitsmarkt :P

Aber es kommt halt darauf an wie wichtig einem die persönliche Freiheit ist. Als ich bei 70k im Job angekommen bin wurden mir Freizeit, Selbstbestimmung und leben in einem positiven Umfeld viel wichtiger. Da hätten auch die 100k keinen Unterschied gemacht.

Jetzt nehme ich mir morgens meine 3 Stunden um im Pool zu schwimmen, dann lass ich mich ins Restaurant fahren und frühstücke erstmal in Ruhe.

Anschließend gehe ich selbstbestimmten Aufgaben nach, oder arbeite auch einfach mal nicht wenn mir nicht danach ist. Ist halt entspannter wenn man auf unnötigen Schnickschnack verzichten kann und somit die monatlichen Kosten mit 2-3 Tagen Arbeit bereits abgedeckt sind.

Ich kann mir meine Zeit komplett selbst einteilen und muss meinen Urlaub nicht mit irgendwem abstimmen.

Solange man noch im System steckt kann man sich diese Art von Freiheit kaum vorstellen, da man von klein auf fremdbestimmt aufwächst und von Eltern, Schule, Uni, Arbeitgeber und Staat gesagt bekommt was man zu tun und zu lassen hat.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

wer was drauf hat und bei dem aktuellen war for talents am Arbeitsmarkt gründet der ist selber schuld

Wer was drauf hat und nicht gründet ist selber schuld, unabhängig vom Arbeitsmarkt :P

Aber es kommt halt darauf an wie wichtig einem die persönliche Freiheit ist. Als ich bei 70k im Job angekommen bin wurden mir Freizeit, Selbstbestimmung und leben in einem positiven Umfeld viel wichtiger. Da hätten auch die 100k keinen Unterschied gemacht.

Jetzt nehme ich mir morgens meine 3 Stunden um im Pool zu schwimmen, dann lass ich mich ins Restaurant fahren und frühstücke erstmal in Ruhe.

Anschließend gehe ich selbstbestimmten Aufgaben nach, oder arbeite auch einfach mal nicht wenn mir nicht danach ist. Ist halt entspannter wenn man auf unnötigen Schnickschnack verzichten kann und somit die monatlichen Kosten mit 2-3 Tagen Arbeit bereits abgedeckt sind.

Ich kann mir meine Zeit komplett selbst einteilen und muss meinen Urlaub nicht mit irgendwem abstimmen.

Solange man noch im System steckt kann man sich diese Art von Freiheit kaum vorstellen, da man von klein auf fremdbestimmt aufwächst und von Eltern, Schule, Uni, Arbeitgeber und Staat gesagt bekommt was man zu tun und zu lassen hat.

Sieht deine selbstbestimmte Tagesplanung auch 2 Stunden auf wiwi-treff rumgammeln und sich profilieren vor?

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Quantor1

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

wer was drauf hat und bei dem aktuellen war for talents am Arbeitsmarkt gründet der ist selber schuld

Wer was drauf hat und nicht gründet ist selber schuld, unabhängig vom Arbeitsmarkt :P

Aber es kommt halt darauf an wie wichtig einem die persönliche Freiheit ist. Als ich bei 70k im Job angekommen bin wurden mir Freizeit, Selbstbestimmung und leben in einem positiven Umfeld viel wichtiger. Da hätten auch die 100k keinen Unterschied gemacht.

Jetzt nehme ich mir morgens meine 3 Stunden um im Pool zu schwimmen, dann lass ich mich ins Restaurant fahren und frühstücke erstmal in Ruhe.

Anschließend gehe ich selbstbestimmten Aufgaben nach, oder arbeite auch einfach mal nicht wenn mir nicht danach ist. Ist halt entspannter wenn man auf unnötigen Schnickschnack verzichten kann und somit die monatlichen Kosten mit 2-3 Tagen Arbeit bereits abgedeckt sind.

Ich kann mir meine Zeit komplett selbst einteilen und muss meinen Urlaub nicht mit irgendwem abstimmen.

Solange man noch im System steckt kann man sich diese Art von Freiheit kaum vorstellen, da man von klein auf fremdbestimmt aufwächst und von Eltern, Schule, Uni, Arbeitgeber und Staat gesagt bekommt was man zu tun und zu lassen hat.

Sieht deine selbstbestimmte Tagesplanung auch 2 Stunden auf wiwi-treff rumgammeln und sich profilieren vor?

von welcher art von menschen kann man sich denn mit so einem lächerlich überzogen-luxuriösen Unsinn profilieren? Habe nie verstanden warum manche menschen einen Menschen als toll wahrnehmen weil dieser ein gutes auto oder einen pool hat - solche menschen wirken auf mich meist eher oberflächlich und wenig reflektiert, da das lebensglück wohl eher von innen als durch derarte besitztümer kommen sollte

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Sich auf die Maximierung seines Vermögens zu konzentrieren hat vor allem auch was mit den Zielen zu tun, die man sich für die nächsten 10 oder 20 Jahre selber steckt.

In meinem engsten Freundeskreis befinden sich zwei Profifussballer. Beide sind Mitte 20, der eine hat sich in der ersten Liga, der andere in der zweiten Liga "festgespielt". Alle beide haben sie das Ziel, nach ihrer Karriere eigentlich nicht mehr arbeiten zu müssen.
Sie haben beide einen sehr guten Lebensstandart, ein dickes Auto, teure Uhren oder sonstige Luxusartikel sucht man bei ihnen aber vergebens.

SIe sind halt auf ihr Ziel fixiert. Und das ist im Endeffekt auch legitim. Es ist ja jedem selber überlassen.

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Ein Einschub: Wenn ich hier etwas von "der Wirkung auf andere" lese, dann möchte ich 2 Punkte loswerden. Zum einen ist es jedem selbst überlassen, was er kauft und besitzt, zum anderen macht man sich irgendwann frei von dem Blick "der anderen". Wer ständig erpicht auf die Liebe und Freundschaft seiner Mitmenschen hinterherhechelt, ist irgendwann der Vollidiot der Gesellschaft. Wenn man irgendwann selbstzufrieden ist, kommt es auf die Außenwahrnehmung nicht mehr an, ebenso auf das Gerede...

Zum Thema: Ich bin ganz offen geldaffin. Ich bin aber auch in der Lage, mir meinen Alltag jeden Morgen und zu jeder Sekunde schönzureden. Wenn man das irgendwann einmal schafft, dann ist nur noch die Bezahlung von Relevanz, weil glücklich ist man dennoch, egal ob als Totengräber, Busfahrer, Spargelstecher oder Fußballer... Glück ist Einstellungssache und kommt von innen. Daran kann man leicht selbst arbeiten. Geld kommt von außen, daran muss man etwas härter arbeiten.

Mit Geld kommen dann in unserer Gesellschaft leider solche Aspekte wie Status, Respekt und Resonanz, sodass es eben für viele erstrebenswert ist.

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Quantor1

Geldfixiertheit

WiWi Gast schrieb am 15.06.2018:

Ein Einschub: Wenn ich hier etwas von "der Wirkung auf andere" lese, dann möchte ich 2 Punkte loswerden. Zum einen ist es jedem selbst überlassen, was er kauft und besitzt, zum anderen macht man sich irgendwann frei von dem Blick "der anderen". Wer ständig erpicht auf die Liebe und Freundschaft seiner Mitmenschen hinterherhechelt, ist irgendwann der Vollidiot der Gesellschaft. Wenn man irgendwann selbstzufrieden ist, kommt es auf die Außenwahrnehmung nicht mehr an, ebenso auf das Gerede...

Zum Thema: Ich bin ganz offen geldaffin. Ich bin aber auch in der Lage, mir meinen Alltag jeden Morgen und zu jeder Sekunde schönzureden. Wenn man das irgendwann einmal schafft, dann ist nur noch die Bezahlung von Relevanz, weil glücklich ist man dennoch, egal ob als Totengräber, Busfahrer, Spargelstecher oder Fußballer... Glück ist Einstellungssache und kommt von innen. Daran kann man leicht selbst arbeiten. Geld kommt von außen, daran muss man etwas härter arbeiten.

Mit Geld kommen dann in unserer Gesellschaft leider solche Aspekte wie Status, Respekt und Resonanz, sodass es eben für viele erstrebenswert ist.

Letzterer Punkt ist wohl abhängig mit welcher Art von Mensch man interagiert, aber bei der Masse kann das schon stimmen, kann jedoch auch nicht nachvollziehen was daran schön sein soll, wenn ein komplett fremder und offensichtlich auch oberflächerlicher Mensch einen Menschen toll findet, nur weil dieser ein teures auto fährt

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WiWi Gast

Geldfixiertheit

Ich hab rund 90k Brutto äquivalent als A15 Beamter und hier einige Beispiele, warum Geld=Freiheit ist:

Vor ein paar Jahren wollte ich mich drei Jahre beurlauben lassen, um zu promovieren. Mit Geld im Hintergrund und sicheren Job: Go for it wenn du Bock drauf hast. Und so hab ich es auch gemacht. Geile Zeit gewesen aber wäre ohne entsprechendes Gehalt/ Ersparnisse vllt trotzdem drin gewesen mit dem Stipendium von 1300 das ich hatte aber die Entschheidung wäre mir schwerer gefallen und wahrscheinlich hätte ich es nicht gemacht.

In der Promotion hatte ich Lust mal ne Zeit lang ins Ausland zu gehen. Mit Geld: okay auch dir ne Wohnung in Frankreich und mach’s halt. Ohne Geld... nicht unmöglich aber schwieriger und wahrscheinlich hätte ich es gelassen um mich nur auf die Diss konzentrieren zu können.

Frage ob ich beruflich ins ferne Ausland gehe. Mit Geld: privat mal schnell hin geflogen um mir das aus der Nähe anzusehen ob ich mir vorstellen kann da zu leben, Sprachkurs bezahlt und eben die Gewissheit im Zweifel kann ich mir da alles kaufen, was ich fürn angenehmes Leben brauche. Ohne Geld: zögern, Zaudern, Ungewissheit.

Und viele weitere Beispiele.

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