DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Handy & AppsArbeitswelt 4.0

Klare Regeln für mobile Anwendungen im Beruf erforderlich

Wenn Mitarbeiter ihre Smartphones und Tablet-PCs auch geschäftlich nutzen, benötigen sie klare Regeln, damit sie im Sinn der Business-Ziele handeln. Dies empfiehlt die ICT-Management-Beratung Detecon.

Ein Handy, bereit zum Wählen liegt auf einem Tisch.

Klare Regeln für mobile Anwendungen im Beruf erforderlich
Bonn, 19.04.2011 (detecon) - Wenn Mitarbeiter ihre Smartphones und Tablet-PCs auch geschäftlich nutzen, benötigen sie klare Regeln, damit sie im Sinn der Business-Ziele handeln. Dies empfiehlt die ICT-Management-Beratung Detecon. In ihrem Opinion Paper „Next Generation Mobile Application Management“ fordern die Autoren einen gezielten Know-how-Aufbau hinsichtlich mobiler Anwendungen. Diese müssten darüber hinaus in das allgemeine Applikationsportfolio eingebettet werden. Denn der Boom mobiler Applikationen greife derzeit von privaten Anwendern auf den Einsatz im Beruf über. 

Bislang stellen mobile Geschäftsanwendungen für die tragbaren Kleincomputer vor allem Insellösungen dar. In vielen Fällen benutzen die Mitarbeiter dabei ihre eigenen Geräte und verwenden zum Teil sogar selbst erstellte Applikationen. „Eine solche Eigenmotivation der Mitarbeiter ist für Unternehmen von hohem Wert“, meint Ali Saffari, einer der Ko-Autoren des Opinion Papers. „Auf mittlere und lange Sicht muss das Unternehmensmanagement diese Einzelinitiativen fördern und die besten Ideen in Richtung des Business lenken. Auf diese Weise erschließen sich Unternehmen großes Innovationspotenzial, das indirekt außerdem zu einer stärkeren Mitarbeiterbindung führt.“ Die bislang klare Trennung zwischen privater und beruflicher IT-Ausstattung werde es in Zukunft nicht mehr geben. „Dieser Trend heißt ‚Consumerization’. In den USA gehört es teilweise schon zum guten Ton, die eigene Hardware auch geschäftlich zu nutzen“, so Saffari. 

Wenn Unternehmen diese neue Generation mobiler Geräte gewinnbringend in ihre Businessprozesse integrieren wollen, müssen sie einem Wildwuchs durch stringente Vorgaben begegnen, fordert das Detecon-Papier  Ein systematisches Applikationsmanagement als solider Rahmen ist aus Sicht der Autoren die beste Basis, auf der sich eine mobile Strategie aufbauen lässt.

Wissensaufbau ist unverzichtbar
Detecon weist jedoch auch darauf hin, dass der Aufbau eines Rahmens für das Management mobiler Applikationen nicht ausreiche. Unternehmen müssten zugleich in den Know-how-Ausbau bei den internen IT-Abteilungen investieren, da die Prozesse und der geschäftliche Nutzen mobiler Systeme von denen herkömmlicher Lösungen abweichen. In naher Zukunft sei das Wissen um den gesamten mobilen Lebenszyklus unverzichtbar. Die aktuell diskutierten Herausforderungen wie Sicherheit und Datenschutz würden hingegen schnell an Bedeutung verlieren, da der Markt dafür bereits zuverlässige Lösungen biete.

Als weiteren Trend identifizieren die Detecon-Autoren, dass die Grenzen zwischen geschäftlicher und privater Nutzung mobiler Geräte weiter verschwimmen. Vor allem technikaffine Mitarbeiter würden zunehmend auch Business-Anwendungen und -Daten auf privaten Mobilrechnern verwenden. „Diese Bereitschaft kann Unternehmen am Ende sogar Hardware-Kosten sparen, sofern die Verwendung klaren Regeln unterliegt“, so Saffari. „Auf jeden Fall profitieren Unternehmen von den Erfahrungen und Ideen, welche die Mitarbeiter bei dem Verwenden ihrer privaten iPads oder Smartphones machen.“ Darüber hinaus könne eine solche Offenheit neue und junge Talente für die eigene Organisation begeistern. „Angesichts des heutigen Mangels an Expertennachwuchs ist dies ein nicht zu unterschätzender Zusatznutzen“, betont Saffari. 

Das Opinion Paper stellt das bereits erprobte Application Lifecycle Management (ALM) von Detecon vor und reichert seine fünf Stufen um die Besonderheiten mobiler Anwendungen an. Im ersten Schritt („Plan“) steht vor allem die Auswahl der passenden mobilen Plattform an. Die zweite Phase („Build or Source“) fokussiert auf das Erreichen schneller Entwicklungszyklen. Bei der eigentlichen Implementierung („Implement“) kommen bei mobilen Applikationen vor allem agile Methoden und eine intuitive Interaktion mit dem Benutzer zum Zuge. Die Phasen vier („Operate“) und fünf („Transform“) beschreiben Aspekte des Betriebs und der Wartung.

Weitere Informationen
http://www.detecon.com/mobile_application_mgmt

Im Forum zu Arbeitswelt 4.0

2 Kommentare

Ruf Studenten UB OSCAR

WiWi Gast

welchen Ruf hat die Studenten UB OSCAR?

7 Kommentare

Ausgehtipps für Stuttgart?

Spakato

Na das nenne ich mal ein jungfräuliches Forum, aber eine muß ja mal die erste sein. Ich studiere in Spanien und werde wohl bald mal für 1-2 Semester nach BRD kommen und zwar im Gebiet(Raum?) Stuttgart ...

6 Kommentare

Musterung usw

WiWi Gast

hi leute, könntet ihr mal posten, wann ihr so gemustert und dann evtl. eingezogen wurdet? gibt es sowas wie ein "höchstalter", ab dem man davon ausgehen kann, nie was von den leuten mit den schicke ...

3 Kommentare

Urlaubssemester einlegen müssen aber Studium fängt nur einmal im Jahr an

WiWi Gast

Hey könnt ihr mir vielleicht ein Rat geben, ich habe krankheitsbedingt ein Urlaubssemester einlegen müssen im Wintersemester 2013. Im Sommersemester kann ich aber nicht weiterstudieren sondern erst a ...

4 Kommentare

Ich will in eine stud. UN- Beratung

WiWi Gast

Hallo, wie der Überschrift schon zu entnehmen ist, will ich in einer stud. Unternehmensberatung mitarbeiten. Ich erhoffe mir dadurch Praxiserfahrung und ein bisschen Geld nebenbei. Leider gibt es da ...

179 Kommentare

Welche Parteien werden eigentlich von WiWi's gewählt?

WiWi Gast

Hallo, also ich möchte hier keine politische Diskussion vom Zaun brechen, aber mich interessiert welche Parteien eigentlich von WiWi's gewählt werden? Stimmt das Vorurteil, dass WiWi's eher die Lib ...

9 Kommentare

Deutsche Jugend - konservativ und leistungsbereit

WiWi Gast

Liebe Leute, es geisterte ja schon durch diverse Medien... einer Studie der (im übrigen CDU-nahen) Konrad-Adenauer-Stiftung ergab, dass die Jugend heute andere Werte schätzt als die 68er Generation. ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Arbeitswelt 4.0

Aufnahmen unter Wasser.

Arbeitswelt: Führungskräfte mit steigender Komplexität und Informationsflut konfrontiert

Die Komplexität der Arbeitswelt hat für Führungskräfte in den vergangen Jahren stark zugenommen. Vor allem die Globalisierung und die vernetzten Wertschöpfungsketten mit der Digitalisierung machen das Arbeitsleben immer komplexer. Führungskräfte sehen sich dadurch mit einer permanent steigenden Flut von Informationen und Aufgaben konfrontiert, wie die aktuelle Analyse von Sopra Steria Consulting zum Reduktionspotenzial von Komplexität zeigt.

Weiteres zum Thema Handy & Apps

Beliebtes zum Thema News

Eine Frau mit blonden, langen Haaren hält ein Handy in der Hand.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung im Job belastet Familienleben und Gesundheit

Die Digitalisierung und permanente Erreichbarkeit für E-Mails und Anrufe per Smartphone belastet die Gesundheit und schadet dem Familienleben. Das Risiko an Burnout zu erkranken steigt und knapp ein Viertel der Beschäftigten fühlen sich durch die Arbeit emotional erschöpft. Dies sind Ergebnisse der Studie „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“.

Ein Mann mit Kopftaschenlampe sieht sich den Sternenhimmel an.

Digitalstrategen: Chief Digital Officer (CDO) – das Einhorn unter den Top-Managern

Das Berufsbild des Chief Digital Officer (CDO) ist brandneu. Aktuell haben erst lediglich zwei Prozent der großen Unternehmen die Position eines CDO geschaffen. Der digitale Wandel muss jedoch in der Unternehmensspitze verankert werden. Dies ist Aufgabe des Chief Digital Officers, welcher eine Digitalstrategie erarbeiten und die Digitalisierung von Unternehmen und Geschäftsmodellen vorantreiben und gestalten soll.

Jahreswirtschaftsbericht 2017 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,4 Prozent

Nach dem Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur stellte Sigmar Gabriel den aktuellen Jahresbericht 2017 vor. Aus dem Bericht mit dem Titel „Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa“ geht hervor, dass das Bundeskabinett eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent erwartet. Grund für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 auf 1,4 Prozent ist die geringere Anzahl von Arbeitstagen.

Drei übereinander gestapelte Pakete von adidas,amazon und outletcity.

Unternehmensranking 2016: Die Top 100 deutschen E-Commerce-Händler

Im Bereich E-Commerce ist Amazon weiterhin der umsatzstärkste Onlinehändler in Deutschland. Mit 7,8 Mrd. Euro Umsatz befindet sich der Internet-Gigant weit vor Otto.de mit 2,3 Mrd. Euro und Zalando.de mit 1 Mrd. Euro Umsatz. Alle Top 100 E-Commerce-Händler erwirtschafteten 2015 zusammen einen Jahrsumsatz von 24,4 Mrd. Euro und eine Umsatzsteigerung von 13 Prozent. Das geht aus der aktuellen EHI-Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2016" hervor.

Ein Mann im grauen Pullover stützt sich auf einer Fensterbank ab und schaut nach draußen.

Beraterhonorare: Tagessätze von Unternehmensberatern gestiegen

Deutsche Unternehmensberater verzeichneten 2015 und 2016 einen Anstieg ihrer Honorare von durchschnittlich 1,3 Prozent. Für 2017 wird von einer ähnlichen Erhöhung der Tagessätze ausgegangen. In der Strategieberatung variiert der Tagessatz für einen Projektleiter der Hierarchiestufe Manager und Senior Manager über alle Größenklassen gesehen von 1.150 bis 2.275 Euro. Vergleichbare Tagessätze in der IT-Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro, wie die Studie "Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016" vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) zeigt.

Die Spitze eines Kugelschreibers mit der Inschrift: Layout spiegelt sich.

Marketingbudgets der Digitalunternehmen fließt in Messen und Online-Marketing

Das Marketingbudget der ITK-Unternehmen beträgt im Schnitt 4,5 Prozent vom Umsatz. Etwa zwei Drittel des Marketingbudgets wird in Messen, Events und Online-Marketing investiert. Gut jedes zweite Unternehmen plant steigende Investitionen für Social Media und Suchmaschinenmarketing. Die größte Herausforderung im Marketing sehen die Unternehmen im Marketing-Controlling.

Feedback +/-

Feedback