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Handy & AppsMobilfunkanbieter

Spezielle Handytarife für Studenten

Studenten haben während des Studiums hohe Ausgaben. Da viele Studierenden außerhalb ihrer Heimatstadt studieren, benötigen sie Geld für die Einrichtung ihrer neuen Bleibe. Neben den Studiengebühren fallen Miete und Lebenshaltungskosten an. Zum Glück hat das Studentenleben auch Vorteile. Mit dem Studienausweis erhalten sie zahlreiche Vergünstigungen bei kulturellen Veranstaltungen, für Fahrkarten oder beim Abschluss eines Kontos.

Ein im Schneidersitz sitzender Mann mit Brille auf einem Gitter hält eine Handy in der Hand und neben ihm steht eine Tasche.

Viele Unternehmen bieten Studentenrabatte an. Bei den Handyverträgen gibt es spezielle Tarife für Schüler und Studenten. Die günstigen Konditionen helfen, die monatlichen Kosten eines Handyvertrags zu reduzieren. Dank des Wettbewerbs auf dem deutschen Mobilfunkmarkt gehen die Preise sogar noch weiter zurück und bleiben bei den Tarifen mittelfristig auf einem niedrigen Niveau. Da Studenten viel telefonieren, das Mobiltelefon in der Universität als Mini-Computer nutzen und darüber schnelle Recherchen im Internet vornehmen, lohnt sich der spezielle Handytarif für sie. Dieser unterscheidet sich von einem herkömmlichen Vertrag vor allem durch seine Flatrate-Angebote und sein höheres Datenvolumen.
 

Handy-Tarifvergleich lohnt sich

Da die Mobilfunkanbieter mit den günstigen Studententarifen eine höhere Kundenbindung erzielen wollen und die speziellen Verträge als Marketinginstrument nutzen, sind nicht alle Angebote tatsächlich attraktiv. Die Konditionen verstecken sich in undurchsichtigen Verträgen. Da es zahlreiche Handytarife auf dem deutschen Markt gibt, fällt es schwer, den passenden Mobilfunkvertrag auszuwählen.

Studenten sollten einen Tarifvergleich durchführen. Im Internet gibt es viele Webseiten, die Vergleiche anbieten und Tests von Mobilfunkbietern veröffentlichen. Bei Verivox können die Studierenden einen direkten Vergleich zwischen herkömmlichen Handyverträgen und speziellen Studententarifen vornehmen. Sie können gezielt nach Prepaidangeboten oder Verträgen mit festgelegter Laufzeit suchen. Dort finden sich Angebote von Netzbetreibern wie Telekom, Vodafone und O2 sowie von Mobilfunkdiscountern wie 1&1 oder Aldi Talk.

Wer einen der großen Netzbetreiber wählt, erhält einen monatlichen Rabatt auf die Grundgebühr sowie eine Allnet-Flatrate und ein doppeltes Datenvolumen. Einige Anbieter stellen auch eine SMS-Flat und Premiumzugang zu Streamingdiensten zur Verfügung.
 

Für wen gelten die Studententarife?

Die speziellen Handytarife der Mobilfunkanbieter können Personen nutzen, die sich gerade im Studium oder in der Ausbildung befinden und dies schriftlich nachweisen können. Die Unternehmen verlangen in der Regel eine Kopie des Studienausweises oder des Ausbildungsvertrags. Sie bieten die Sonderkonditionen maximal bis zum 30. Lebensjahr an. Danach ist bei den meisten Providern Schluss.
 

Discount oder hochwertiger Mobilfunkanbieter?

Discounter bieten oft günstige Handyverträge für Studenten an. Die Billiganbieter konkurrieren untereinander stark, sodass sie niedrige Preise haben. Zwar bieten sie keine speziellen Konditionen an, doch auf Extras wie Spotify oder Deezer müssen die Studierenden nicht verzichten. Auch Flatrates sind in vielen Angeboten enthalten. Darüber hinaus ist die Netzqualität mit einem hochwertigen Mobilfunkanbieter zu vergleichen, denn die Discounter nutzen die gleichen Netze. Anders sieht es bei Auslandstarifen aus. Studenten, die ein Praxissemester im Ausland planen, oft verreisen oder mit ausländischen Freunden telefonieren, sind mit einem Discountertarif nicht gut beraten. Diese Anbieter besitzen kein Roaming und wenn, ist dies teuer. Hochwertige Mobilfunkanbieter bieten den Studenten dagegen spezielle Roamingflatrates an.
 

Prepaid oder Vertrag?

Studierende können bei den speziellen Studententarifen einen Prepaidtarif oder ein Vertragsangebot auswählen. Bei den Prepaidtarifen kaufen sie eine Guthabenkarte, die sie abtelefonieren. Dadurch haben sie eine Kostenkontrolle. Die Mindestvertragslaufzeit fällt weg und es gibt keine monatliche Grundgebühr. Die Studenten laden die Karte über das Internet, im Supermarkt oder im Geschäft des Anbieters auf. Prepaid lohnt sich für Studenten, die wenig telefonieren und das Internet mit ihrem Handy kaum oder gar nicht nutzen. Wer Dienste wie WhatsApp nutzen will, kann sich eine Prepaidkarte holen, die über eine Flatrate verfügt.

Studierende, die ein Smartphone haben und dieses zum Chatten, zum Surfen im Internet, zum Abrufen der E-Mails und zum Telefonieren benutzen und darüber auch Musik hören, benötigen einen Vertrag mit fester Laufzeit. Ein Vertrag verfügt über Flatrates und bietet gleichzeitig ein passendes Handy an. Dieses wird durch den Vertragsabschluss subventioniert. Studenten zahlen statt mehreren hundert Euro wenig Geld für das neue Mobilfunkgerät.
 

Worauf sollte man bei Vertragsabschluss achten?

Jeder Mobilfunkanbieter hat andere Rahmenbedingungen und Konditionen. Viele Studenten nutzen das Smartphone. Es ist für sie ein wichtiger Begleiter im Studentenleben. Die Surfqualität und die Netzgeschwindigkeit, die der Mobilfunkanbieter zur Verfügung stellt, sind von großer Bedeutung.

Studenten sollten sich informieren, welche Netztechnologie und Erreichbarkeit der Anbieter besitzt und welches Datenvolumen in der Flatrate enthalten ist. Auch sollten sie sich die vertraglichen Konditionen gut durchlesen und auf die Laufzeit, Kostensteigerungen oder Drosselungsoptionen achten.

Eine SMS-Flat sollte kein Grund für einen Vertragsabschluss sein. Die Bundesnetzagentur gibt an, dass im letzten Jahr nur 22,5 Milliarden SMS verschickt wurden, wie diese Übersicht zeigt. Das ist ein Minus von über 60 Prozent. Dank WhatsApp oder Facebook vereinfacht sich das Nachrichtenschreiben. Es können sogar kostenlose Telefonate mit diesen Diensten geführt werden. Das macht die Kurznachrichten überflüssig.
 

Roaminggebühren fallen noch nicht weg

Die Roaminggebühren für Gespräche im europäischen Ausland werden nicht wie geplant bis Ende des Jahres aufgehoben. Die Mobilfunkanbieter dürfen für abgehende Gespräche höchstens 19 Cent pro Minute berechnen. Das Europaparlament will die Gebühren für Roaming abschaffen, aber einige EU-Staaten widersetzten sich. EU-Digitalkommissar Günther Oettinger kündigte in Deutschland eine Streichung der Roaminggebühren ab 2017 an.

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