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Konzernkarriere oder Mittelstand?

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

Ich bin mittlerweile im klassischen Middle Management im Konzern angekommen und dort im Produkionsumfeld tätig.
In den letzten 10 Jahren habe ich Erfahrungen im Ausland, Projekte und im führen von Gruppen bis zu 100 Mitarbeitern sammeln können.
Verdienstmöglichkeiten gehen auf meiner Ebene bis etwa 160k abhängig vom Geschäftsergebnis und jährlicher Zielvereinbarung.

Nun zu meiner Frage, ich bekomme zuletzt Anfragen aus dem Mittelstand und habe auch in meinem Umfeld Bekannte die dem Konzern den Rücken gekehrt haben und im Mittelstand eine leitende Funktion angenommen haben. Sei es als Regionalleiter, kaufmännischer Leiter oder Werksleiter. Die Verdienstmöglichkeiten haben mich überrascht 200k aufwärts. Reizt mich schon ungemein nochmals auf die Überholspur zu wechseln.
Der nächste Sprung im Konzern wird noch länger auf sich warten lassen, da im Zuge der Förderung der Gleichberechtigung erstmal eine 50/50 Verteilung anvisiert wird und damit für Männer weniger Stellen zur Verfügung stehen werden.

Wer von euch hat den Sprung bereits gewagt? Wie zufrieden seid ihr und was für Stolpersteine hattet ihr beim Wechsel?

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

Spannende Frage, in deiner Firma hast du bereits eine Karriere hingelegt und auch dein Netzwerk aufgebaut. Das fehlt dir beim Wechsel alles, jedoch winkt der Boost des Wechsels. Die 200k im Mittelstand beinhalten wahrscheinlich den Vertrag eines Geschäftsführers und damit ein weiteres Risiko. Solltest du mit einplanen.
Wie würdest du denn deinen workload und deine Arbeitszeiten derzeit beschreiben?

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

Könnte mir einen ähnlichen Weg vorstellen.
Einfach mal machen.

Gehört das Thema nicht eher in einen anderen Bereich?

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

Up, gibt es noch mehr Meinungen?

Klar 200k bekommt man nicht geschenkt. Solch ein Gehalt kommt genau wie vermutet mit der entsprechenden Verantwortung.

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

Ich würde mir aber auch die Verträge und zusätzlichen Kondotionen sehr genau anschauen.

Die zusätzlichen Benefits die du im Konzern bekommst bzw. bekommen kannst, wie Altersvorsorge, Versicherungen, etc. können den Unterschied zwischen den 160 k und den 200 k schonmal deutlich schmilzen lassen.

Dazu kommt dann wie oben erwähnt gerne noch ein deutlich unsicherer Geschäftsführervertrag und ggf. noch andere schlechtere Rahmenbedingungen.

Das heißt nicht dass der Schritt unbedingt schlecht ist, aber nur aufs Bruttogehalt zu gucken könnte zu kurz greifen.

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2021:

Ich würde mir aber auch die Verträge und zusätzlichen Kondotionen sehr genau anschauen.

Die zusätzlichen Benefits die du im Konzern bekommst bzw. bekommen kannst, wie Altersvorsorge, Versicherungen, etc. können den Unterschied zwischen den 160 k und den 200 k schonmal deutlich schmilzen lassen.

Dazu kommt dann wie oben erwähnt gerne noch ein deutlich unsicherer Geschäftsführervertrag und ggf. noch andere schlechtere Rahmenbedingungen.

Das heißt nicht dass der Schritt unbedingt schlecht ist, aber nur aufs Bruttogehalt zu gucken könnte zu kurz greifen.

Ich kann mir vorstellen, dass es unheimlich verlockend ist, der Chef zu sein, doch man sollte bedenken, es gibt noch immer den Gesellschafter, Eigentümerfamilie, usw. also der Irrglaube man hätte alleinig etwas zu vermelden ist etwas kurz gedacht. Aber klar agiler und flexibler als der Konzern dürfte es allemal sein.

Die ganzen aufgezählten Benefits von meinem Vorposter sind natürlich auch nicht zu verachten. Dafür ist oftmals Firmenwagen,... Etwas flexibler gehandhabt. Ein Bekannter darf bspw. alles bis 180k LP bestellen. Egal ob Sportwagen oder SUV. Nur Cabrio wollten sie nicht mitgehen

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2021:

Ich würde mir aber auch die Verträge und zusätzlichen Kondotionen sehr genau anschauen.

Die zusätzlichen Benefits die du im Konzern bekommst bzw. bekommen kannst, wie Altersvorsorge, Versicherungen, etc. können den Unterschied zwischen den 160 k und den 200 k schonmal deutlich schmilzen lassen.

Dazu kommt dann wie oben erwähnt gerne noch ein deutlich unsicherer Geschäftsführervertrag und ggf. noch andere schlechtere Rahmenbedingungen.

Das heißt nicht dass der Schritt unbedingt schlecht ist, aber nur aufs Bruttogehalt zu gucken könnte zu kurz greifen.

Ich kann mir vorstellen, dass es unheimlich verlockend ist, der Chef zu sein, doch man sollte bedenken, es gibt noch immer den Gesellschafter, Eigentümerfamilie, usw. also der Irrglaube man hätte alleinig etwas zu vermelden ist etwas kurz gedacht. Aber klar agiler und flexibler als der Konzern dürfte es allemal sein.

Die ganzen aufgezählten Benefits von meinem Vorposter sind natürlich auch nicht zu verachten. Dafür ist oftmals Firmenwagen,... Etwas flexibler gehandhabt. Ein Bekannter darf bspw. alles bis 180k LP bestellen. Egal ob Sportwagen oder SUV. Nur Cabrio wollten sie nicht mitgehen

Deshalb meinte ich auch genau angucken. Die Benefits müssen im Mittelstand nicht schlechter sein, aber sie sind es dann häufig schon. Besonders bei der Altersvorsorge aber auch bei Aktienoptionen, Versicherungen, den Details des Firmenwagens, etc.

Bei mir im Konzern ist es bspw. so, dass der Arbeitgeber auf dein volles Gehalt Rentenbeiträge zahlt. Bis zur BBG in die gesetzliche Rente, darüber in die Betriebsrente. Außerdem kannst du noch bis zu 10 % vom Gehalt oberhalb BBG freiwillig einzahlen, die dann vom Arbeitgeber verdoppelt werden. Das ist so gesehen nochmal eine fünfstellige Summe auf dein Gehalt drauf, wenn du in diesen Regionen unterwegs bist.
Das kann natürlich beim Mittelständler auch so sein, ich kenne aber auch Fälle wo es nur eine Basis-Betriebsrente gibt oder für die Geschäftsführung auch gar nichts. Bekämst du ein vergleichbares Paket ist es egal, bekommst du im worst case gar nichts, ist ein guter Teil der 40k Differenz weg.

Dienstwagen müsstest du auch gucken. Kann mir auch gut vorstellen, dass da viele Mittelständler flexibler sind. Musst aber auch die Versteuerung beachten.

Wie es dann tatsächlich ist Chef zu sein ist auch ein persönliches Thema. Dem einen gefällt es, für andere ist es nichts. Klar kannst du Entscheiden, du musst aber auch persönlich für die Fehler gerade stehen, vor allem auch für die von anderen. Im mittleren Management geht sowas ja meist in einer großen Gruppe mit gemeinschaftlich getroffenen Entscheidungen unter.

Und wie du sagst, Alleinherscher bist du nicht, da gibt es noch wen der dir reinredet. Da kommt es dann aber auch sehr auf die Person an. Es gibt Gesellschafter, die sich ziemlich raushalten, da kann man wirklich recht eigenständig bestimmen. Es gibt aber auch das Gegenteil. Ich habe im Bekanntenkreis einen Gesellschafter der früher selber die Geschäfte geführt hat und jetzt eigentlich in den Ruhestand wollte und einen Geschäftsführer angestellt hat. Der hat jetzt schon den dritten vergrault, weil er überall reinredet und quasi versucht den Laden trotzdem weiter zu führen.

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

Was, wie ich denke, im Mittelstand sehr gut zu beleuchten ist, ist die Gesellschafterstruktur und die Gesellschafter ansich. In einem Konzern gibt es den Vorstand und oft anonyme Aktionäre. Im "schlimmsten" Fall muss man sich mit dem Vorstand auseinander setzen - das sind aber auch angestellte Manager die nicht grundsätzlich anders ticken als man selbst. Im Mittelstand kann es sein, dass man als Gesellschafter z. B. den 80jährigen Gründer hat der das Unternehmen lange selbst geführt hat und genau weiß bzw. seine Vorstellungen hat wie du als GF den Laden zu führen hast. Kann dann u. U. schwierig werden...

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Was, wie ich denke, im Mittelstand sehr gut zu beleuchten ist, ist die Gesellschafterstruktur und die Gesellschafter ansich. In einem Konzern gibt es den Vorstand und oft anonyme Aktionäre. Im "schlimmsten" Fall muss man sich mit dem Vorstand auseinander setzen - das sind aber auch angestellte Manager die nicht grundsätzlich anders ticken als man selbst. Im Mittelstand kann es sein, dass man als Gesellschafter z. B. den 80jährigen Gründer hat der das Unternehmen lange selbst geführt hat und genau weiß bzw. seine Vorstellungen hat wie du als GF den Laden zu führen hast. Kann dann u. U. schwierig werden...

Sehr guter Beitrag. Gab vor kurzem im Manager Magazin einen guten Artikel darüber.

Der Kollege hier steht im übrigen vor einem ähnlichem "Problem"
https://www.wiwi-treff.de/Gehaltserhoehung-and-Karriere/Karriere-mit-39-zu-Ende/Diskussion-84172

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

Ein weiterer Fakt, den du nicht unterschätzen solltest, ist, dass du im Konzern "Angestellter" bist.

Solltest du Geschäftsführer o.ä. im Mittelstand werden, bist du in aller Regel "Leitender Angestellter", mit allen Vor- und Nachteilen.

Die Benefits nebenher (Rentenzuschüsse, Urlaubstage, Wochenenden,...) wurden ja beleuchtet, müssen für sich genommen aber gegengerechnet werden.

Ich persönlich bleibe im Konzern bei 130.000-140.000 und fahre wesentlich glücklicher als Studienkollegen, die im Mittelstand arbeiten und teils deutlich mehr als ich verdienen. Da ich vom Karrierepfad abweiche (aus dem eingangs genannten Grund), kann ich entspannt meinen Feierabend wählen und mich anschließend um die Familie kümmern. Als Geschäftsführer agierst du wie ein Selbstständiger... selbst und ständig.

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

Hier der TE. Danke für eure guten Punkte.

Ich habe mich vorerst entschlossen im Konzern zu bleiben, durch regelmäßige Wechsel der Stelle wird es auch nicht langweilig und meine Ebene ermöglicht mir noch eine weitere Entwicklung des Gehalts und Erfahrungsaufbau. Vielleicht denke ich in ein paar Jahren nochmals darüber nach.
Auch wenn der schnelle Sprung im Mittelstand lockt, sind die möglichen Hürden ungleich höher. Wie bspw. der Vertrag als leitender Angestellter. Aber wer den Aufstieg will, muss eben an anderer Stelle verzichten.

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

Ein weiterer Fakt, den du nicht unterschätzen solltest, ist, dass du im Konzern "Angestellter" bist.

Solltest du Geschäftsführer o.ä. im Mittelstand werden, bist du in aller Regel "Leitender Angestellter", mit allen Vor- und Nachteilen.

Es gibt Bereiche im Arbeitsrecht, da kann schon ein gut verdienender Sachbearbeiter im Konzern als leitender Angestellter angesehen werden, nämlich dann, wenn die Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung zur Unterscheidung herangezogen wird (das war z.B. bei Urteilen zu Arbeitszeiten bzw. abgegoltenen Überstunden schon der Fall).

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Ein weiterer Fakt, den du nicht unterschätzen solltest, ist, dass du im Konzern "Angestellter" bist.

Solltest du Geschäftsführer o.ä. im Mittelstand werden, bist du in aller Regel "Leitender Angestellter", mit allen Vor- und Nachteilen.

Es gibt Bereiche im Arbeitsrecht, da kann schon ein gut verdienender Sachbearbeiter im Konzern als leitender Angestellter angesehen werden, nämlich dann, wenn die Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung zur Unterscheidung herangezogen wird (das war z.B. bei Urteilen zu Arbeitszeiten bzw. abgegoltenen Überstunden schon der Fall).

In der Richtung erfolgt die Rechtsprechung aber relativ selten. Deutlich häufiger kommt heraus, dass viele die der Konzern als LAs bezeichnet nach gültiger Rechtssprechung eigentlich keine LAs sind.

Wobei es bei der Diskussion hier ja vorallem darum ging welche Art Vertrag du unterschreibst.

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Ein weiterer Fakt, den du nicht unterschätzen solltest, ist, dass du im Konzern "Angestellter" bist.

Solltest du Geschäftsführer o.ä. im Mittelstand werden, bist du in aller Regel "Leitender Angestellter", mit allen Vor- und Nachteilen.

Es gibt Bereiche im Arbeitsrecht, da kann schon ein gut verdienender Sachbearbeiter im Konzern als leitender Angestellter angesehen werden, nämlich dann, wenn die Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung zur Unterscheidung herangezogen wird (das war z.B. bei Urteilen zu Arbeitszeiten bzw. abgegoltenen Überstunden schon der Fall).

Ich kenn in meinem Konzern einen konkreten Fall, in dem ein Werksleiter einen zweistelligen Millionenschaden mitverursacht hat, weil aber als Werksleiter bei DAX30 weder GF noch ppa, galt er als normaler Angestellter über 52 und macht jetzt ne Sachbearbeiter Job für 250k p. A.

Ich selbst hab es erlebt, wie ich Mittelstand im Unternehmen gewechselt bin, am neuen Standort die Performance in 6 Monate um 25% gesteigert habe aber da der Standort noch nicht bei 12% Ebit war wurde Ich vor die Tür gesetzt.

Ohne Not werde ich persönlich mir nie wieder Mittelstand, also alles zwischen 50 und 5.000 Mitarbeiter antun.

Und wenn ich hier lese 'Benefits können im Mittelstand besser als im Konzern sein' kann ich nur lachen.
Hatte z. B. ein Vorstellungsgespräch bei einem deutschen Batterie Hersteller im Südwesten. Auf die Frage nach Homeoffice haben die mich erst mit großen Augen angeschaut und dann stolz erzählt das einer aus der Abteilung in Corona einen Tag ins Homeoffice konnte.
Mittelstand bedeutet nicht nur schlechtere Bezahlung und geringere Jobsicherheit, es bedeutet auch I d R Misstrauenskultur.l

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Im Mittelstand kann es sein, dass man als Gesellschafter z. B. den 80jährigen Gründer hat der das Unternehmen lange selbst geführt hat und genau weiß bzw. seine Vorstellungen hat wie du als GF den Laden zu führen hast. Kann dann u. U. schwierig werden...

Oder teilweise noch schlimmer, wenn dessen Kinder dann das Ruder übernehmen sollen.

Hab ich selber schon mal erlebt. Inhabergeführtes Unternehmen, wo dann alle führenden Positionen aus der Familie besetzt wurden. Vollkommen unabhängig der Erfahrung und der Qualifikation. Folge war ein katastrophaler Führungsstil.
Als "der Alte" dann in den Ruhestand gegangen ist (der war der Einzige halbwegs vernünftige, der den Laden ja auch aufgebaut hatte) haben dessen Kinder dort gewütet. Null echte Erfahrung aber sich immer was auf die geerbte Position eingebildet. Nach 1 Jahr waren über 30% der Mitarbeiter weg.

Mich schrecken inhabergeführte bzw. Familienunternehmen mit mehreren Generationen inzwischen eher ab.

Bei einem Aktienkonzern wird das Management irgendwann ausgetauscht, wenn nur noch Mist passiert. In einem inhabergeführten Unternehmen gibt es die Option meist nicht. Da wird bis zum bitteren Ende so weitergemacht wie bisher.

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Im Mittelstand kann es sein, dass man als Gesellschafter z. B. den 80jährigen Gründer hat der das Unternehmen lange selbst geführt hat und genau weiß bzw. seine Vorstellungen hat wie du als GF den Laden zu führen hast. Kann dann u. U. schwierig werden...

Oder teilweise noch schlimmer, wenn dessen Kinder dann das Ruder übernehmen sollen.

Hab ich selber schon mal erlebt. Inhabergeführtes Unternehmen, wo dann alle führenden Positionen aus der Familie besetzt wurden. Vollkommen unabhängig der Erfahrung und der Qualifikation. Folge war ein katastrophaler Führungsstil.
Als "der Alte" dann in den Ruhestand gegangen ist (der war der Einzige halbwegs vernünftige, der den Laden ja auch aufgebaut hatte) haben dessen Kinder dort gewütet. Null echte Erfahrung aber sich immer was auf die geerbte Position eingebildet. Nach 1 Jahr waren über 30% der Mitarbeiter weg.

Mich schrecken inhabergeführte bzw. Familienunternehmen mit mehreren Generationen inzwischen eher ab.

Bei einem Aktienkonzern wird das Management irgendwann ausgetauscht, wenn nur noch Mist passiert. In einem inhabergeführten Unternehmen gibt es die Option meist nicht. Da wird bis zum bitteren Ende so weitergemacht wie bisher.

Richtig inhabergeführtes Unternehmen ist ein No Go wenn es nicht das Eigene ist.

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Im Mittelstand kann es sein, dass man als Gesellschafter z. B. den 80jährigen Gründer hat der das Unternehmen lange selbst geführt hat und genau weiß bzw. seine Vorstellungen hat wie du als GF den Laden zu führen hast. Kann dann u. U. schwierig werden...

Oder teilweise noch schlimmer, wenn dessen Kinder dann das Ruder übernehmen sollen.

Hab ich selber schon mal erlebt. Inhabergeführtes Unternehmen, wo dann alle führenden Positionen aus der Familie besetzt wurden. Vollkommen unabhängig der Erfahrung und der Qualifikation. Folge war ein katastrophaler Führungsstil.
Als "der Alte" dann in den Ruhestand gegangen ist (der war der Einzige halbwegs vernünftige, der den Laden ja auch aufgebaut hatte) haben dessen Kinder dort gewütet. Null echte Erfahrung aber sich immer was auf die geerbte Position eingebildet. Nach 1 Jahr waren über 30% der Mitarbeiter weg.

Mich schrecken inhabergeführte bzw. Familienunternehmen mit mehreren Generationen inzwischen eher ab.

Bei einem Aktienkonzern wird das Management irgendwann ausgetauscht, wenn nur noch Mist passiert. In einem inhabergeführten Unternehmen gibt es die Option meist nicht. Da wird bis zum bitteren Ende so weitergemacht wie bisher.

Da wird eher jeder andere ausgetauscht bevor die Führung wechselt.

Es muss aber auch nicht immer so sein. Auch hier gibt es solche und solche. Und ich kenne auch beide Fälle persönlich. Habe im Bekanntenkreis sowohl die Variante Papa hat Unternehmen aufgebaut, auch noch selber richtig mit angepackt. Hat dann an seinen Sohn übergeben, mehr so Typ Lebemann. Ist jetzt zwar nicht ganz unfähig, quetscht die Firma aber richtig aus. Geringere gehälter, Weihnachtsgeld gestrichen, mehr Druck etc., während er den 5. Sportwagen kauft.

Kenne aber auch den Fall wo Junior zuerst eine Ausbildung bei einer anderen Firma machen und dann studieren und ein paar Jahre extern arbeiten musste, bevor er in die Firma eingestiegen ist. Der macht das mindestens so gut wie der Vater.

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WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

Ist genauso schlimm wie mit dem Vermieter unter einem Dach wohnen…

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Im Mittelstand kann es sein, dass man als Gesellschafter z. B. den 80jährigen Gründer hat der das Unternehmen lange selbst geführt hat und genau weiß bzw. seine Vorstellungen hat wie du als GF den Laden zu führen hast. Kann dann u. U. schwierig werden...

Oder teilweise noch schlimmer, wenn dessen Kinder dann das Ruder übernehmen sollen.

Hab ich selber schon mal erlebt. Inhabergeführtes Unternehmen, wo dann alle führenden Positionen aus der Familie besetzt wurden. Vollkommen unabhängig der Erfahrung und der Qualifikation. Folge war ein katastrophaler Führungsstil.
Als "der Alte" dann in den Ruhestand gegangen ist (der war der Einzige halbwegs vernünftige, der den Laden ja auch aufgebaut hatte) haben dessen Kinder dort gewütet. Null echte Erfahrung aber sich immer was auf die geerbte Position eingebildet. Nach 1 Jahr waren über 30% der Mitarbeiter weg.

Mich schrecken inhabergeführte bzw. Familienunternehmen mit mehreren Generationen inzwischen eher ab.

Bei einem Aktienkonzern wird das Management irgendwann ausgetauscht, wenn nur noch Mist passiert. In einem inhabergeführten Unternehmen gibt es die Option meist nicht. Da wird bis zum bitteren Ende so weitergemacht wie bisher.

Richtig inhabergeführtes Unternehmen ist ein No Go wenn es nicht das Eigene ist.

antworten
WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Ein weiterer Fakt, den du nicht unterschätzen solltest, ist, dass du im Konzern "Angestellter" bist.

Solltest du Geschäftsführer o.ä. im Mittelstand werden, bist du in aller Regel "Leitender Angestellter", mit allen Vor- und Nachteilen.

Es gibt Bereiche im Arbeitsrecht, da kann schon ein gut verdienender Sachbearbeiter im Konzern als leitender Angestellter angesehen werden, nämlich dann, wenn die Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung zur Unterscheidung herangezogen wird (das war z.B. bei Urteilen zu Arbeitszeiten bzw. abgegoltenen Überstunden schon der Fall).

In der Richtung erfolgt die Rechtsprechung aber relativ selten. Deutlich häufiger kommt heraus, dass viele die der Konzern als LAs bezeichnet nach gültiger Rechtssprechung eigentlich keine LAs sind.

Wobei es bei der Diskussion hier ja vorallem darum ging welche Art Vertrag du unterschreibst.

Da werden von Nichtjuristen Äpfel mit Birnen verglichen.

Wenn es um Kündigungsschutz und Abfindung geht, bist du leitender Angestellter wenn du ppa oder Geschäftsführer oder Vorstand bist.
Und im Konzern sind dass i.d.R. Sehr hohe Positionen, also eins über dem Werksleiter.

Prinzipiell verdienst du im Konzern auch für die selbe Arbeit immer mehr Geld.
Hab jetzt als DAX30 Abteilungsleiter wie bei meiner 3.000 Mitarbeiter KMU Klitsche vorher die die Werksleiter mit Geschäftsführung. (140 fix +max. 40k Boni)

Nur das ich ne geregelte 40h Woche mit Jobsicherheit habe.

antworten
WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Ein weiterer Fakt, den du nicht unterschätzen solltest, ist, dass du im Konzern "Angestellter" bist.

Solltest du Geschäftsführer o.ä. im Mittelstand werden, bist du in aller Regel "Leitender Angestellter", mit allen Vor- und Nachteilen.

Es gibt Bereiche im Arbeitsrecht, da kann schon ein gut verdienender Sachbearbeiter im Konzern als leitender Angestellter angesehen werden, nämlich dann, wenn die Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung zur Unterscheidung herangezogen wird (das war z.B. bei Urteilen zu Arbeitszeiten bzw. abgegoltenen Überstunden schon der Fall).

In der Richtung erfolgt die Rechtsprechung aber relativ selten. Deutlich häufiger kommt heraus, dass viele die der Konzern als LAs bezeichnet nach gültiger Rechtssprechung eigentlich keine LAs sind.

Wobei es bei der Diskussion hier ja vorallem darum ging welche Art Vertrag du unterschreibst.

Da werden von Nichtjuristen Äpfel mit Birnen verglichen.

Wenn es um Kündigungsschutz und Abfindung geht, bist du leitender Angestellter wenn du ppa oder Geschäftsführer oder Vorstand bist.
Und im Konzern sind dass i.d.R. Sehr hohe Positionen, also eins über dem Werksleiter.

Prinzipiell verdienst du im Konzern auch für die selbe Arbeit immer mehr Geld.
Hab jetzt als DAX30 Abteilungsleiter wie bei meiner 3.000 Mitarbeiter KMU Klitsche vorher die die Werksleiter mit Geschäftsführung. (140 fix +max. 40k Boni)

Nur das ich ne geregelte 40h Woche mit Jobsicherheit habe.

Erzähle uns bitte mehr von deinen beiden Stellen.
Das wäre genau der Vergleich, der gesucht wurde.

antworten
WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Ein weiterer Fakt, den du nicht unterschätzen solltest, ist, dass du im Konzern "Angestellter" bist.

Solltest du Geschäftsführer o.ä. im Mittelstand werden, bist du in aller Regel "Leitender Angestellter", mit allen Vor- und Nachteilen.

Es gibt Bereiche im Arbeitsrecht, da kann schon ein gut verdienender Sachbearbeiter im Konzern als leitender Angestellter angesehen werden, nämlich dann, wenn die Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung zur Unterscheidung herangezogen wird (das war z.B. bei Urteilen zu Arbeitszeiten bzw. abgegoltenen Überstunden schon der Fall).

In der Richtung erfolgt die Rechtsprechung aber relativ selten. Deutlich häufiger kommt heraus, dass viele die der Konzern als LAs bezeichnet nach gültiger Rechtssprechung eigentlich keine LAs sind.

Wobei es bei der Diskussion hier ja vorallem darum ging welche Art Vertrag du unterschreibst.

Da werden von Nichtjuristen Äpfel mit Birnen verglichen.

Wenn es um Kündigungsschutz und Abfindung geht, bist du leitender Angestellter wenn du ppa oder Geschäftsführer oder Vorstand bist.
Und im Konzern sind dass i.d.R. Sehr hohe Positionen, also eins über dem Werksleiter.

Prinzipiell verdienst du im Konzern auch für die selbe Arbeit immer mehr Geld.
Hab jetzt als DAX30 Abteilungsleiter wie bei meiner 3.000 Mitarbeiter KMU Klitsche vorher die die Werksleiter mit Geschäftsführung. (140 fix +max. 40k Boni)

Nur das ich ne geregelte 40h Woche mit Jobsicherheit habe.

Erzähle uns bitte mehr von deinen beiden Stellen.
Das wäre genau der Vergleich, der gesucht wurde.

Ich hatte den oben zitierten Beitrag verfasst.

Leitende Angestellte sind Mitarbeiter, die Mitarbeiter einstellen dürfen (im Konzern nur Vorstände und hohe Personaler), Procura haben (handverlesen neben Vorständen) und/oder weitreichende Strategieentscheidungen zu treffen haben (auch nur wieder Vorstand).

Im Konzern bei uns keimte das Thema im Zuge der Neupublikation der Arbeitszeitgesetze auf (wonach nur leitende Angestellte im Mittel über 8 Stunden arbeiten dürfen). Da staunten dann Bereichs- und Abteilungsleiter recht verdutzt, dass sie am frühen Nachmittag nach Hause müssen oder angreifbar sind...

Ich arbeite als "Mini-AT" im Konzern und war zeitweise Vorstandsassistent (Vorstände sind bei uns die leitenden Angestellten). Ich erhalte dasselbe Jahresbrutto wie ein Freund, der Autohausgeschäftsführer ist. Ich bin tarifvertraglich geschützt, er setzt sich gerade gegen eine Kündigung zur Wehr. Das ist arbeitsrechtlich aber eine richtig anstrengende Prozedur: Du genießt keinen Kündigungsschutz mehr.

Ich wollte aber neben dem Punkt "Arbeitsplatzsicherheit" auf die Arbeitszeit, die Verantwortung (Procura und Einstellung/Entlassung) und den Stress (direkter Kontakt zum Eigentümer) hinaus.

antworten
WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Ein weiterer Fakt, den du nicht unterschätzen solltest, ist, dass du im Konzern "Angestellter" bist.

Solltest du Geschäftsführer o.ä. im Mittelstand werden, bist du in aller Regel "Leitender Angestellter", mit allen Vor- und Nachteilen.

Es gibt Bereiche im Arbeitsrecht, da kann schon ein gut verdienender Sachbearbeiter im Konzern als leitender Angestellter angesehen werden, nämlich dann, wenn die Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung zur Unterscheidung herangezogen wird (das war z.B. bei Urteilen zu Arbeitszeiten bzw. abgegoltenen Überstunden schon der Fall).

In der Richtung erfolgt die Rechtsprechung aber relativ selten. Deutlich häufiger kommt heraus, dass viele die der Konzern als LAs bezeichnet nach gültiger Rechtssprechung eigentlich keine LAs sind.

Wobei es bei der Diskussion hier ja vorallem darum ging welche Art Vertrag du unterschreibst.

Da werden von Nichtjuristen Äpfel mit Birnen verglichen.

Wenn es um Kündigungsschutz und Abfindung geht, bist du leitender Angestellter wenn du ppa oder Geschäftsführer oder Vorstand bist.
Und im Konzern sind dass i.d.R. Sehr hohe Positionen, also eins über dem Werksleiter.

Prinzipiell verdienst du im Konzern auch für die selbe Arbeit immer mehr Geld.
Hab jetzt als DAX30 Abteilungsleiter wie bei meiner 3.000 Mitarbeiter KMU Klitsche vorher die die Werksleiter mit Geschäftsführung. (140 fix +max. 40k Boni)

Nur das ich ne geregelte 40h Woche mit Jobsicherheit habe.

Erzähle uns bitte mehr von deinen beiden Stellen.
Das wäre genau der Vergleich, der gesucht wurde.

Ich hatte den oben zitierten Beitrag verfasst.

Leitende Angestellte sind Mitarbeiter, die Mitarbeiter einstellen dürfen (im Konzern nur Vorstände und hohe Personaler), Procura haben (handverlesen neben Vorständen) und/oder weitreichende Strategieentscheidungen zu treffen haben (auch nur wieder Vorstand).

Im Konzern bei uns keimte das Thema im Zuge der Neupublikation der Arbeitszeitgesetze auf (wonach nur leitende Angestellte im Mittel über 8 Stunden arbeiten dürfen). Da staunten dann Bereichs- und Abteilungsleiter recht verdutzt, dass sie am frühen Nachmittag nach Hause müssen oder angreifbar sind...

Ich arbeite als "Mini-AT" im Konzern und war zeitweise Vorstandsassistent (Vorstände sind bei uns die leitenden Angestellten). Ich erhalte dasselbe Jahresbrutto wie ein Freund, der Autohausgeschäftsführer ist. Ich bin tarifvertraglich geschützt, er setzt sich gerade gegen eine Kündigung zur Wehr. Das ist arbeitsrechtlich aber eine richtig anstrengende Prozedur: Du genießt keinen Kündigungsschutz mehr.

Ich wollte aber neben dem Punkt "Arbeitsplatzsicherheit" auf die Arbeitszeit, die Verantwortung (Procura und Einstellung/Entlassung) und den Stress (direkter Kontakt zum Eigentümer) hinaus.

Du hast 140 + 40k var und bist “Mini-AT”?

antworten
WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Ein weiterer Fakt, den du nicht unterschätzen solltest, ist, dass du im Konzern "Angestellter" bist.
Du hast 140 + 40k var und bist “Mini-AT”?

Nein, ich habe den ersten Ursprungspost verfasst.

Ich erhalte ca. 105,000,- fix plus 20.000-50.000 variabel p.a. plus 36.000,- Mieteinnahmen, plus Dividenden, Tendenzen außer beim Gehalt - dort ist Endstation - steigend.

Durch das mehr an Freizeit, bleibt aber die Möglichkeit, sich nebenberuflich um Themen wie Sichtung, Renovierung und "Aktivitäten" im Allgemeinen zu kümmern. Deshalb auch meine Meinung und Haltung meinem Kumpel gegenüber, der sich für die Firma tot gemacht hat, jetzt aber zu teuer geworden ist und mir nichts dir nichts ausgetauscht werden soll.

antworten
WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

Schön für dich das du Mieteinnahmen aus Mindestens 3 Wohnungen hast und Dividendenertärge.. aber was hat das zum Thema Bezahlung (im Konzern vs. Mittelstand) zu suchen?!

WiWi Gast schrieb am 22.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Ein weiterer Fakt, den du nicht unterschätzen solltest, ist, dass du im Konzern "Angestellter" bist.
Du hast 140 + 40k var und bist “Mini-AT”?

Nein, ich habe den ersten Ursprungspost verfasst.

Ich erhalte ca. 105,000,- fix plus 20.000-50.000 variabel p.a. plus 36.000,- Mieteinnahmen, plus Dividenden, Tendenzen außer beim Gehalt - dort ist Endstation - steigend.

Durch das mehr an Freizeit, bleibt aber die Möglichkeit, sich nebenberuflich um Themen wie Sichtung, Renovierung und "Aktivitäten" im Allgemeinen zu kümmern. Deshalb auch meine Meinung und Haltung meinem Kumpel gegenüber, der sich für die Firma tot gemacht hat, jetzt aber zu teuer geworden ist und mir nichts dir nichts ausgetauscht werden soll.

antworten
WiWi Gast

Konzernkarriere oder Mittelstand?

WiWi Gast schrieb am 24.06.2021:

Schön für dich das du Mieteinnahmen aus Mindestens 3 Wohnungen hast und Dividendenertärge.. aber was hat das zum Thema Bezahlung (im Konzern vs. Mittelstand) zu suchen?!

Durch das mehr an Freizeit, bleibt aber die Möglichkeit, sich nebenberuflich um Themen wie Sichtung, Renovierung und "Aktivitäten" im Allgemeinen zu kümmern.

Das sollte genau das verdeutlichen, was ich im zitierten Satz geschrieben habe: Die höhere Freizeit, plus Flexibilität, plus Kreditwürdigkeit einer gut dotierten Sachbearbeiterstelle im Konzern ermöglicht dir Chancen, die du ggf. als 24/7-Geschäftsführer und Leitender Angestellter nicht hast...

Bitte frag' mich nicht noch einmal, danke!

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Der Ansatz klingt zunächst unlogisch: Amazon gibt seinen Mitarbeitern in den USA die Möglichkeit, zu kündigen und dabei noch bis zu 5.000 Dollar Abfindung zu kassieren. Die einzige Bedingung: Sie dürfen sich nicht noch einmal dort bewerben. Warum der Konzern das anbietet und wieso das sinnvoll sein kann, kommentiert Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & France bei Robert Half.

Headhunter of the Year Award 2017 – Die Besten der Besten

Gewinner Foto Headhunter of the Year 2017

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2017 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Candidate Experience und Client Experience sowie im Executive Search für "Boutiques & Local Players" und "Large Players & Holdings". Die Headhunter des Jahres sind: Geneva Consulting & Management Group GmbH, SELECTEAM Deutschland GmbH, Sapplier GmbH, Pentagon AG; Passion for People GmbH.

Headhunter of the Year 2016 – die Gewinner sind gekürt

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2016 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Recruiting Innovation, Best eBrand, Candidate Experience und Executive Search. Die Headhunter des Jahres sind: Pape Consulting Group AG, Dr. Terhalle & Nagel Personalberatung GmbH, MANNROTH GmbH & Co. KG, Dwight Cribb Personalberatung GmbH, Pentagon AG.

Headhunter of the Year 2016 – Nominierte stehen fest

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

32 nominierte Unternehmen aus der Personalberatungsbranche haben es in die Endauswahl geschafft und hoffen am 2. Juni auf den Preis „Headhunter of the Year 2016“. Der Preis „Headhunter of the Year“ wird in den Kategorien Candidate Experience, Executive Search, Recruiting Innovation, Best eBrand und Best Newcomer vom Karrieredienst Experteer vergeben. Insgesamt haben sich 88 Unternehmen beworben.

Personalberatung in Deutschland 2014/2015 - Führungskräfte mit IT-Know-how heiß begehrt

Ein Arbeitsplatz mit Laptop, einer Kaffeetasse, zwei Stiften und zerknüllten Zetteln.

Der Branchenumsatz der Personalberatung stieg in Deutschland im Jahr 2014 um 5,7 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Die Prognose für 2015 liegt bei 6,2 Prozent. Heiß begehrt sind Fach- und Führungskräfte mit Know-how in Digitaler Transformation. Jobsuchmaschinen, Expertenplattformen und Social-Media-Kanälen wie Xing oder Linkedin verändern die Branche.

Studie: Jeder zweite Deutsche unzufrieden im Job

Jobzufriedenheit Umfrage zum Arbeitsklima

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland ist mit ihrem Job nicht zufrieden. 45 Prozent der Arbeitnehmer wollen in den nächsten zwölf Monaten den Job wechseln. Der Wunsch nach mehr Gehalt, Abwechslung und Anerkennung geben häufig den Ausschlag.

Consultingstudie: IT-Berater wechseln am häufigsten ihren Job

Jeder fünfte Mitarbeiter eines Consultingunternehmens mit dem Schwerpunkt Informationstechnologie (IT) verlässt im Jahresverlauf sein Unternehmen. Damit weisen IT-Beratungen die höchste Fluktuationsrate in der Unternehmensberatungsbranche auf.

Rivalität am Arbeitsplatz: Wenn Wettbewerb zu weit geht

Kämpfende Hirsche, die mit ihrern Geweihen aufeinander losgehen.

Eine internationale Monster Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte bereits den Job gewechselt hat, um Arbeitsplatzrivalitäten zu entfliehen. Weitere 26 Prozent haben schon eine Kündigung aus diesem Grund in Betracht gezogen.

BDU-Marktstudie: Personalberatung in Deutschland 2013/2014 - Starker Stellenmarkt

Ein Anschluß für Starkstrom mit einer roten Abdeckung sowie 3 blau abgedeckte Stromdosen.

Der Branchenumsatz der Personalberatung in Deutschland stieg 2013 verhalten um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Top-Manager identifizieren sich immer weniger mit ihren Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2012/2013“ vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

Arbeitslosigkeit belastet auch Psyche des Partners stark

Ein 30 Meter hoher Werbescreen in London warnt davor, dass 3 Millionen UK Jobs vom Handel mit der EU abhängen und durch den Brexit in Gefahr sind.

Die Gesundheitskosten einer Arbeitslosigkeit werden unterschätzt. Eine Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Psyche beider Partner in nahezu gleichem Maße leidet, wenn einer der beiden Lebensgefährten arbeitslos wird.

Wenig Zufriedenheit an deutschen Arbeitsplätzen

Ein Raum mit mehreren Tischen auf denen Computer, Tastaturen und Bildschirme stehen.

Deutsche Arbeitnehmer sind im Vergleich weniger glücklich mit dem Job. Insbesondere die jüngeren Arbeitnehmer zeigten sich überraschend unzufrieden. Das sind die Ergebnisse einer globalen GfK-Umfrage im Auftrag von Monster.

Jeder siebte mit Jobwechsel in diesem Jahr

Ein grünes Schild mit einem weißen, rennenden Männchen und einem Pfeil nach links mit der Bedeutung eines Notausganges.

In diesem Jahr heuert jeder siebte Deutsche bei einem neuen Arbeitgeber an. Damit liegt Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 18,3 Prozent. Das geht aus einer weltweiten Studie der internationalen Unternehmensberatung Hay Group hervor.

Sorge um Arbeitslosigkeit auf historischem Tiefstand

Für die Deutschen bleibt das Thema Arbeitslosigkeit zwar auch in diesem Jahr die Sorge Nummer eins, aber die Tendenz ist weiter rückläufig. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie „Challenges of Europe“ des GfK Vereins, der die Bürger Europas jährlich nach den dringend zu lösenden Aufgaben in ihrem Land befragt.

Umziehen für den Job: Jeder vierte Deutsche hat's gemacht

Jeder vierte Deutsche ist allein aus beruflichen Gründen schon mindestens einmal umgezogen. Viele von ihnen mehrfach und ein kleiner Teil sogar ins Ausland. Dies zeigt eine repräsentative Infas-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

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