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Die 1.0 im Bachelor schaffen

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

Die Notengebung ist sehr verschieden. An welcher der Targets ist es überhaupt realistisch möglich, den Bachelor mit 1.0 zu machen? In Köln und Münster wohl unmöglich. In Mannheim schon häufiger gehört, dass Leute das gepackt haben. Wie sieht es mit der FS aus? Da dort bereits der Durchschnitt bei 1.7 liegen soll, müsste die 1.0 für gute Leute an sich erreichbar sein oder sind die - trotz der guten Noten - ganz oben doch streng? Wie sieht es mit der EBS aus?

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

Die bekannteren privaten Instituten (EBS, FS, WHU) sind dafür bekannt, das Notenspektrum vermehrt im 1er Bereich auszunutzen. Wenn du die 1.0 im Bachelor schaffen möchtest und das nötige Kleingeld hast, dann erreicht du dies am ehesten an einer der genannten Hochschulen.

Trotzdem ist eine 1.0, auch wenn du an einer Hochschule studierst, die etwas lockerer in der Notengebung ist, mit einem überproportional höheren Arbeitsaufwand verbunden.
Sofern du nicht mit deutlich überdurchschnittlicher Intelligenz gesegnet bist, wirst du für eine 1.0 wohl alles außer das Studium unter den Tisch fallen lassen müssen. Und selbst dann besteht noch das Risiko, dass etwas schief läuft (schlechte Tage/Pech, finanzielle/familiäre/gesundheitliche Probleme etc.) und du am Ende bei einer 1.2/.3/.4/... landest.

Naja, wie auch immer. Die 1.0 schaffst du, wenn dann am ehesten an einer Privaten. Mir sind nur zwei Leute an meiner Uni (Mannheim, kein BWL) bekannt, die das geschafft haben. Das waren aber absolute Überflieger, die das wohl an jeder anderen Hochschule auch ohne großen Aufwand hinbekommen hätten.

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

Ich habe nie eine staatliche Uni von innen gesehen aber vermute, dass es an den privaten tendenziell leichter ist Noten im Bereich 1,5-2,0 zu erreichen. Das geht mit relativ geringem Aufwand. Um besser zu sein, muss dann aber schon hart geknechtet werden genau wie an den guten staatlichen. Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass du mit 1,5 nie einen großen Nachteil haben wirst, wenn du mit einem 1,2 Absolventen konkurrierst. Ein Personaler wird euch beiden top Noten attestieren und sich auf die Praktika und die Persönlichkeit fokussieren

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Ich habe nie eine staatliche Uni von innen gesehen aber vermute, dass es an den privaten tendenziell leichter ist Noten im Bereich 1,5-2,0 zu erreichen. Das geht mit relativ geringem Aufwand. Um besser zu sein, muss dann aber schon hart geknechtet werden genau wie an den guten staatlichen. Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass du mit 1,5 nie einen großen Nachteil haben wirst, wenn du mit einem 1,2 Absolventen konkurrierst. Ein Personaler wird euch beiden top Noten attestieren und sich auf die Praktika und die Persönlichkeit fokussieren

Naja wenn du in Oxford oder Cambridge im Master studieren willst, brauchst du schon ein First class honours und da bist du mit 1,5 ganz sicher raus :)

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Ich habe nie eine staatliche Uni von innen gesehen aber vermute, dass es an den privaten tendenziell leichter ist Noten im Bereich 1,5-2,0 zu erreichen. Das geht mit relativ geringem Aufwand. Um besser zu sein, muss dann aber schon hart geknechtet werden genau wie an den guten staatlichen. Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass du mit 1,5 nie einen großen Nachteil haben wirst, wenn du mit einem 1,2 Absolventen konkurrierst. Ein Personaler wird euch beiden top Noten attestieren und sich auf die Praktika und die Persönlichkeit fokussieren

Naja wenn du in Oxford oder Cambridge im Master studieren willst, brauchst du schon ein First class honours und da bist du mit 1,5 ganz sicher raus :)

Wobei Oxford und Cambridge von der Schwierigkeit der Zulassung bei weitem nicht so streng sind, wie die Eliteunis ganz an der Spitze (Harvard, Yale, Stanford). Gerade für Master im Wirtschaftsbereich (z.b. Said Business School) sind die Hürden zudem nicht so hoch wie für die richtigen Master.

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Ich habe nie eine staatliche Uni von innen gesehen aber vermute, dass es an den privaten tendenziell leichter ist Noten im Bereich 1,5-2,0 zu erreichen. Das geht mit relativ geringem Aufwand. Um besser zu sein, muss dann aber schon hart geknechtet werden genau wie an den guten staatlichen. Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass du mit 1,5 nie einen großen Nachteil haben wirst, wenn du mit einem 1,2 Absolventen konkurrierst. Ein Personaler wird euch beiden top Noten attestieren und sich auf die Praktika und die Persönlichkeit fokussieren

Naja wenn du in Oxford oder Cambridge im Master studieren willst, brauchst du schon ein First class honours und da bist du mit 1,5 ganz sicher raus :)

Wobei Oxford und Cambridge von der Schwierigkeit der Zulassung bei weitem nicht so streng sind, wie die Eliteunis ganz an der Spitze (Harvard, Yale, Stanford). Gerade für Master im Wirtschaftsbereich (z.b. Said Business School) sind die Hürden zudem nicht so hoch wie für die richtigen Master.

Oxbridge ist global gesehen genauso an der Spitze wie Harvard/Stanford und besser als Yale. Nur in WiWi (nicht Economics!) gebe ich dir Recht - damit haben Oxford und Cambridge nicht viel am Hut.

Es stimmt durchaus, dass für viele Grad Degrees an Said/Judge kein First verlangt wird. Dabei ist Oxford noch etwas weniger streng als Cambridge, auch bei der Festlegung, was als First gilt (z.B. Dt. Degree <=1.5 vs. Cambridge <=1.3)

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

Ich war mit einem 1,2er Bachelor einer FH vorzensiert (Bachelorarbeit+ 1 Prüfung hat gefehlt) und bin dann für den Master nach Münster. Es war im Nachhinein keine gute Idee...

Hatte dort weder Deutschlandstipendium noch andere Dinge erringen können da "nur FH". Letztlich war meine Endnote auch ziemlich Mist, da ich das erste Semester ordentlich versiebt hatte.

Daher mein Rat, geh für die 1.0 an eine FH und Wechsel für den Master dann an eine Uni deiner Wahl. Münster würde ich jedoch nicht (mehr) wählen.

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

Nicht wirklich eine Target, aber in Österreich ist es in Graz, Salzburg, Klagenfurt und innsbruck gut möglich, da die uni dort jeweils nach Modulen benoten und innerhalb des Moduls abrunden. Dh. Mit einer 1,49 im Modul "steuerlehre", bestehend aus der Durchschnittsnotr von 12 ects a 2 Vorlesungen und 1 Kurs, ist dad Modul mit 1.0 im Zeugnis. Studiere selbst an einer der Unis und konnte mit 1,2 abschließen, obwohl mein Schnitt nach Einzelleistungen ims Bereich 1,45 liegt. War durchaus hilfreich für meine Masteruni Bewerbung, trotz 620 Gmat wurde ich von LSE, ICL, Warwick und HEC genommen. Kenne jemanden der das system optimiert hat und mit 1,05 abschneidet trotz 1.40 nach Einzelleistungen.

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ankerboi

Die 1.0 im Bachelor schaffen

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

In Mannheim schon häufiger gehört, dass Leute das gepackt haben. Wie sieht es mit der FS aus? Da dort bereits der Durchschnitt bei 1.7 liegen soll, müsste die 1.0 für gute Leute an sich erreichbar sein oder sind die - trotz der guten Noten - ganz oben doch streng?

Ich bin Student in Mannheim und kann dir über unseren Jahrgang berichten. Von knapp 400 Studenten haben 1-2 Personen (von 400!) 1,0 und knapp 60 Personen 1,6 oder besser. Sehr gute Noten wie 1,X in Mannheim zu erreichen ist sehr, sehr schwer und erfordert viel Maß an Lernaufwand. Das der Schnitt bei 1,7 liegt (würde mich über eine Quelle der Information freuen) kann ich mir nicht vorstellen, falls ja, wäre das auch sicherlich zurückzuführen auf die Aufnahmevoraussetzungen.

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

Ganz ehrlich, 1.0 erfordert ein weit überdurchschnittliches Maß an Intelligenz + den notwendigen Einsatz. Ohne ersteres kannst du das aber vergessen.

Einer aus meinem Jahrgang an der Goethe hat einen 1.0 geschafft. Extrem intelligent UND fleißig. Der hat aber auch ohne Vorbereitung den Stoff nach den Vorlesungen bereits gut genug verstanden um problemlos gute Noten zu holen. Ein 1.x Abschluss ist mit Fleiß und Durchschnittsbegabung möglich, eine 1.0 wo jede 1.3 ein negativer Ausrutscher ist, ist eine ganz andere Nummer.

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

WiWi Gast schrieb am 30.05.2019:

Ganz ehrlich, 1.0 erfordert ein weit überdurchschnittliches Maß an Intelligenz + den notwendigen Einsatz. Ohne ersteres kannst du das aber vergessen.

Einer aus meinem Jahrgang an der Goethe hat einen 1.0 geschafft. Extrem intelligent UND fleißig. Der hat aber auch ohne Vorbereitung den Stoff nach den Vorlesungen bereits gut genug verstanden um problemlos gute Noten zu holen. Ein 1.x Abschluss ist mit Fleiß und Durchschnittsbegabung möglich, eine 1.0 wo jede 1.3 ein negativer Ausrutscher ist, ist eine ganz andere Nummer.

Das kommt immer darauf an, wie schwer die 1.0 als Einzelnote zu erreichen ist. An manchen Unis gibt es die 1.0 auch noch bei deutlicheren Abzügen. In Köln würde ich die 1.0 für fast unmöglich halten (dort ist alles unter 1.5 supergut). Auch in St. Gallen soll es sehr sehr schwer sein die 6.0 (entspricht der 1.0 in Deutschland) zu erreichen. An der FS, wo es in den einzelnen Klausuren auch mit einigen Abzügen noch zur 1.0 reichen kann, halte ich das hingegen für nicht so schwer.

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

Habe den Bachelor an der FOM mit 1,4 abgeschlossen. Im Nachhinein wäre sicherlich noch etwas in Richtung 1,2 drin gewesen, wenn ich in den ersten beiden Semestern fleißiger gewesen wäre. Danach hatte ich den Dreh raus und in den letzten Semester fast ausschließlich Klausuren mit 1,0 geschrieben. Für eine Abschlussnote von 1,0 darf aber über alle Semester echt nichts schief gehen und das ist selbst beim niedrigen Anspruch der FOM nicht so einfach.
Im Master in Münster war es dann nochmal ein Stückchen schwieriger. Da wird je nach Modul die 1,0 schon vorher kategorisch ausgeschlossen. Etwas im Bereich von 1,7 ist in Finance eigentlich immer drin, wenn man gut vorbereitet ist. Um in den Bereich 1,0-1,3 zu kommen muss man aber extrem viel mehr Zeit investieren und auch dann kann man einfach mal Pech haben. Am Ende hat es bei mir für eine 1,7 gereicht. Eine 1,0 in einem Modul habe ich aber nur ein einziges Mal geschafft.

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

ankerboi schrieb am 30.05.2019:

Ich bin Student in Mannheim und kann dir über unseren Jahrgang berichten. Von knapp 400 Studenten haben 1-2 Personen (von 400!) 1,0 und knapp 60 Personen 1,6 oder besser. Sehr gute Noten wie 1,X in Mannheim zu erreichen ist sehr, sehr schwer und erfordert viel Maß an Lernaufwand. Das der Schnitt bei 1,7 liegt (würde mich über eine Quelle der Information freuen) kann ich mir nicht vorstellen, falls ja, wäre das auch sicherlich zurückzuführen auf die Aufnahmevoraussetzungen.

Habe vor ein paar Jahren in Mannheim mit 1,5 abgeschlossen. Das war für mich wirklich ganz harte Arbeit und ich musste das erste Mal in meinem Leben richtig "büffeln". Einen 1,7er Schnitt kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Die meisten Studenten dürften mit 2,x abschließen, würde ich mal schätzen.

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

WiWi Gast schrieb am 30.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2019:

Ganz ehrlich, 1.0 erfordert ein weit überdurchschnittliches Maß an Intelligenz + den notwendigen Einsatz. Ohne ersteres kannst du das aber vergessen.

Einer aus meinem Jahrgang an der Goethe hat einen 1.0 geschafft. Extrem intelligent UND fleißig. Der hat aber auch ohne Vorbereitung den Stoff nach den Vorlesungen bereits gut genug verstanden um problemlos gute Noten zu holen. Ein 1.x Abschluss ist mit Fleiß und Durchschnittsbegabung möglich, eine 1.0 wo jede 1.3 ein negativer Ausrutscher ist, ist eine ganz andere Nummer.

Das kommt immer darauf an, wie schwer die 1.0 als Einzelnote zu erreichen ist. An manchen Unis gibt es die 1.0 auch noch bei deutlicheren Abzügen. In Köln würde ich die 1.0 für fast unmöglich halten (dort ist alles unter 1.5 supergut). Auch in St. Gallen soll es sehr sehr schwer sein die 6.0 (entspricht der 1.0 in Deutschland) zu erreichen. An der FS, wo es in den einzelnen Klausuren auch mit einigen Abzügen noch zur 1.0 reichen kann, halte ich das hingegen für nicht so schwer.

Gut dass es an der FS in den letzten 10 Jahren 1-2 1,0 Abschlüsse gegeben hat. Ich frage überhaupt wie Leute die offensichtlich keinerlei Ahnung von der Notengebung an verschiedenen Unis haben zu solchen Aussagen kommen. Gerade an der FS ist eine 1,0 (nicht eine 1,x) sehr schwer, da es keine 0,3er Schritte gibt, d.h. eine nur 1,0 ist auch eine 1,0 und nicht noch irgendwelche Abstufungen wie an den allermeisten staatlichen.

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

WiWi Gast schrieb am 31.05.2019:

Habe den Bachelor an der FOM mit 1,4 abgeschlossen. Im Nachhinein wäre sicherlich noch etwas in Richtung 1,2 drin gewesen, wenn ich in den ersten beiden Semestern fleißiger gewesen wäre. Danach hatte ich den Dreh raus und in den letzten Semester fast ausschließlich Klausuren mit 1,0 geschrieben. Für eine Abschlussnote von 1,0 darf aber über alle Semester echt nichts schief gehen und das ist selbst beim niedrigen Anspruch der FOM nicht so einfach.
Im Master in Münster war es dann nochmal ein Stückchen schwieriger. Da wird je nach Modul die 1,0 schon vorher kategorisch ausgeschlossen. Etwas im Bereich von 1,7 ist in Finance eigentlich immer drin, wenn man gut vorbereitet ist. Um in den Bereich 1,0-1,3 zu kommen muss man aber extrem viel mehr Zeit investieren und auch dann kann man einfach mal Pech haben. Am Ende hat es bei mir für eine 1,7 gereicht. Eine 1,0 in einem Modul habe ich aber nur ein einziges Mal geschafft.

Kommt immer auf das studium an, wenn man viel Laberfächer hat und nur die folien 1:1 reproduzieren muss, dann ist das mit 1,0 einfacher. Bei vielen Rechenoperationen mit anwendungsaufgaben ist eine saubere 1,0 schon anspruchsvoll. auch im steuerrecht, wo man viel subsumieren muss, ist es zwar nach schema F, aber sehr langwierig.

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WiWi Gast

Die 1.0 im Bachelor schaffen

Der Schwierigkeitsgrad hängt meiner Meinung nach nicht von der Art der Aufgaben (qualitativ/quantitativ), sondern am Ende einfach vom Prof/Prüfer ab.

Wenn die Klausuraufgabe genau so wie die Rechenaufgaben im Tutorium mit anderen Zahlen aussieht, sollte das auch jeder relativ einfach schaffen egal wie kompliziert die Rechnung ist. Ebenso können qualitative Fragestellungen kompliziert bzw. hart bewertet werden.

Ich hatte in meinem Studium die schlechtesten Noten in den sogenannten Laberfächern und bessere Noten in den rechenintensiven.

Am Ende hängt es immer von der Bewertungsmethode ab (z. B. relatives Grading). Wenn der Prof einem das Leben schwer machen will, dann tut er das einfach.

WiWi Gast schrieb am 31.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 31.05.2019:

Habe den Bachelor an der FOM mit 1,4 abgeschlossen. Im Nachhinein wäre sicherlich noch etwas in Richtung 1,2 drin gewesen, wenn ich in den ersten beiden Semestern fleißiger gewesen wäre. Danach hatte ich den Dreh raus und in den letzten Semester fast ausschließlich Klausuren mit 1,0 geschrieben. Für eine Abschlussnote von 1,0 darf aber über alle Semester echt nichts schief gehen und das ist selbst beim niedrigen Anspruch der FOM nicht so einfach.
Im Master in Münster war es dann nochmal ein Stückchen schwieriger. Da wird je nach Modul die 1,0 schon vorher kategorisch ausgeschlossen. Etwas im Bereich von 1,7 ist in Finance eigentlich immer drin, wenn man gut vorbereitet ist. Um in den Bereich 1,0-1,3 zu kommen muss man aber extrem viel mehr Zeit investieren und auch dann kann man einfach mal Pech haben. Am Ende hat es bei mir für eine 1,7 gereicht. Eine 1,0 in einem Modul habe ich aber nur ein einziges Mal geschafft.

Kommt immer auf das studium an, wenn man viel Laberfächer hat und nur die folien 1:1 reproduzieren muss, dann ist das mit 1,0 einfacher. Bei vielen Rechenoperationen mit anwendungsaufgaben ist eine saubere 1,0 schon anspruchsvoll. auch im steuerrecht, wo man viel subsumieren muss, ist es zwar nach schema F, aber sehr langwierig.

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