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Hochschulort: Wo studierenProf

schlechte Lehre

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WiWi Gast

schlechte Lehre

Als in an die Hochschule kam, dachte ich, die Professoren würden eine bessere Lehrqualität besitzen als meine Schullehrer. Wieso ist die Hochschullehre in Deutschland so schlecht? Vor allem die Didaktik ist miserabel, die Prof. schaffen es nicht die Studenten zu begeistern und zu motivieren. Für sowas soll ich Studiengebühren bezahlen?

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

Typisch, immer sind die anderen Schuld. Stell du dich vor 300 bis 600 Studenten und versuche j e d e n zu begeistern. Du bist nicht in einem Kinofilm, der dich unterhalten soll, du bist jetzt an einer Uni. Es gibt auch Leute, die interessieren sich für das Fach, das sie studieren, auch ohne das der Prof. sie begeistern muss. Du bist jetzt Student und kein Schüler mehr, d.h. eigenverantwortlich arbeiten und sich nicht alles vorkauen zu lassen. Die Vorlesung gibt dir nur den Rahmen vor, denn Rest musst du außerhalb der Vorlesung, entweder in der Bibliothek (oder für was gibt es sie sonst?) oder in Lerngruppen erarbeiten.
Aber so ist halt die heutige Jugend, sie will nur konsumieren und Spaß haben, leisten will sie nichts.

Motiviere dich selber. Später im Beruf kannst du auch nicht damit rechnen, dass du alles in den Hintern gesteckt bekommst.

Abiturienten freuen sich am Ende ihrer Schulzeit, dass sie endlich die Schule verlassen dürfen. Was sie jedoch nicht wissen ist, dass es ihnen nach ihrer Schulzeit wahrscheinlich nie wieder so gut gehen wird. In der Schule wird den Schülern alles nachgetragen, die meisten Lehrer haben Verständnis für Faulheit usw.

Dir kann ich nur sagen: willkommen im Studentenleben. Rege dich nicht über die Hochschule auf, geniese die Zeit. Auch wenn du jetzt jammerst, nach deinem Studium wirst du dich nach der Studienzeit zurücksehnen. Aber am meisten an deine Schulzeit.

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

ist leider so....

Wenn man Glück hat, gerät man an junge, motivierte Professoren, die auch zu neuen Methoden greifen und nicht nur einen monotonen Monolog abhalten

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

leute die studieren sind erwachsen.denen muss man nicht mehr de arsch achtragen und motivieren.jeder ist reiwillig da.
junge,muss man dich immer noch an die hand nehmen?

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

Das liegt an der Verbeamtung der Professoren. Wenn die in Gefahr gerieten, wegen Minderleistung gekündigt zu werden, würden sie sich ganz anders anstrengen. Insgesamt ist Deutschland mit seinem Hochschulsystem international aber gar nicht so schlecht aufgestellt. In anderen Ländern zählen Inhalte, die bei uns eine Lehre ausmachen, schon als Hochschule. Solche Mogelpackungen gibt's bei uns (bis jetzt) nicht.

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

Ich gaube der Starter meint nicht die generelle Motivation seinen Arsch morgens hochzuheben sondern eher die Begeisterung für die Thematik zu wecken. Und das ist definitiv zu bemängeln.

Da aber auch auf der Seite der Studenten, insb. bei BWL, oftmals das grundlegende Interesse an der Materie fehlt und nur Scheine "abgearbeitet" werden kommen solche Kommentare wie die meiner Vorredner zustande.

Geht mal an die renommierten Unis in den USA und da werdet ihr sehen was für ein himmelhoher Unterschied in der Lehre besteht. BWL hat ja viel mit Persönlichkeit zu tun, insb. bei Führungstätigkeiten. Und dieser Aspekt wird in vielen deutschen Unis überhaupt nicht betrachtet, der Fokus richtet sich zusehr auf theoretische Grundlagen und das bekannte Auswendig-Gedönse

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

Korrekt. Klar sind einige Profs didaktisch miserabel. Allerdings zwingt einen ja auch keiner, in die Vorlesungen zu gehen. Wer halbwegs erwachsen ist, kann sich den zum Bestehen der Klausur notwendigen Stoff auch im Selbststudium aneignen.
Schließlich bist du freiwillig an der Uni.

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DAX Einkäufer

Re: schlechte Lehre

"Es zwingt einen keiner, in die Vorlesungen zu gehen."

Die Professoren zwingt auch keiner, Professor zu werden. Sie hätten auch Molekularbiologe werden und den ganzen Tag vor stummer Materie sitzen können, wenn ihnen das freie Sprechen so schwer fällt. Ich kann mich dem Threadersteller nur anschließen - didaktisch schlechte Vorträge sind nicht nur eine Beleidigung für den Zuhörer, sie sind außerdem meist ein Zeichen dafür, dass der Professor sich 1. nicht in den Zuhörer hineinversetzen und dass er 2. seine eigenen Inhalte nicht in eine vernünftige Struktur bringen kann.

Die Ursache dieses Übels liegt m.E. darin, dass die deutsche Forschungslandschaft fast ausschliesslich schriftliche akademische Leistungen für das Vorankommen in der Wissenschaft voraussetzt. Charakterstärke, freies Sprechen, anschauliches Beschreiben, Begeisterung, Motivation etc. sind da eher hinderlich, da die Juroren das selbst auch nicht haben und einen fähigen Redner nur als Bedrohung wahrnehmen würden.

Mein Tipp: 1-2 Semester in die USA gehen. Und die ganzen Vorredner, die von "erwachsenen Studenten" (Erwachsene brauchen offensichtlich keine guten Redner?) und "immer sind die anderen Schuld" (wenn der Professor einen schlechten Vortrag hält, trägt der Professor die Schuld; weshalb sollte der Student für einen schlechten Vortrag des Professors verantwortlich sein!?) sprechen, gleich mitnehmen! Und ihnen zeigen, wie man anständige Vorträge hält.

Wenn ich da vorne stehen würde, hätte ich an mich selbst die Anforderung, einen anständigen Vortrag abzuliefern. Ganz gleich, wie viele Studenten da sitzen. Didaktisch schlechte Vorträge sind m.E. auch ein Zeichen von Arroganz gegenüber den Zuhörern.

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

Warum sollte der Prof. die Teilnehmer für das Thema begeistern? Wenn man nicht schon von dem begeistert ist was man macht sitzt man definitiv im falschen Studiengang!
BWL ist nunmal überlaufen mit perspektivlosen faulen Leuten die einfach nur nicht arbeiten wollen, bzw. nicht wissen als Was.

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

In deutschland wird man hauptsächlich wegen der forschung professor, nicht wegen dem unterichten. in den usa sind die meisten "professoren" post-doctorates, die eben das machen was profs hier machen. Viele profs unterichten da gar nicht mehr oder eben nur die wenigen veranstaltungen die sie auch unterichten wollen.

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

naja, du studierst wohl noch nicht sehr lange.

mir selber machen ein paar wenige bereiche aus bwl sehr viel spass, andere wiederum gar nicht. da aber ein studium breit bilden soll, muss man eben auch uninteressante bereiche in bwl hören (für mich z.b. recht 1 und 2). aber gerade da kann eine gute lehre begeisterung wecken!

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

was genau ist dann die aufgabe des professors. sollen sie nen kassettenrecorder hinstellen der den Inhalt abspult, oder noch besser, einmal die VL aufzeichnen und für alle folgenden Jahrgänge ins Netz stellen.

Dieses obrigkeitsdevote Auftreten vieler Leute hier, von wegen die Profs sind heilig, alle Schuld liegt bei einem selber, ist ja erschreckend.

Natürlich sollte ein Professor seine Studis begeistern, genau wie das eigentlich eine Führungsperson mit seinen MA machen sollte. Wozu sind sie denn sonst da und kassieren ne Stange Geld? Dass ist deren Job, wer das nicht kann sollte ehrlich zu sich selber und den anderen sein und sich was anderes suchen. Bleibt aber wohl Utopie...

Lounge Gast schrieb:

Warum sollte der Prof. die Teilnehmer für das Thema
begeistern? Wenn man nicht schon von dem begeistert ist was
man macht sitzt man definitiv im falschen Studiengang!
BWL ist nunmal überlaufen mit perspektivlosen faulen Leuten
die einfach nur nicht arbeiten wollen, bzw. nicht wissen als
Was.

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

da hast du was falsch verstanden. profs sind wissenschaftler,die auf eine stange geld verzichten (oder was meinst du,was die in der freien wirtschaft kriegen würden?die gehörten alle zu den jahrgangsbesten und haben mit auszeichnung promoviert,sonst wirst du kein prof).
die lehre ist ein teil des jobs,aber die hauptsache ist die forschung.zum folienauflegen braucht man kein prof sein.an meiner uni (köln) hat prof ockenfells den leibnitzpris samt 2mio forschungsgeldern gewonnen.schade,dass er nun nen privatdozenten eingestellt hat und nicht mehr selbst unterrichtet,aber dafür steigert so ein genie die reputation der uni(bei meinem praktikum im finanzminsterium fragte man mich,ob ich bei ockenfells scheine mache)also nicht alles s schwarz sehen.ich denke auch,dass man sich für den stoff begeistern solte und keine motivationshilfe braucht.das spiegelt sonst nur das vorurteil der heutigen bwl-studenten wieder.

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

Der Job der Professoren ist es primär zu forschen. Wenn es nur um die Lehre gehen würde, könnte man auch Fernsehmoderatoren vor die Studenten stellen. Die Moderatoren müssten sich natürlich ein bisschen in Wirtschaft auskennen, aber für eine Vorlesung im 1. oder 2. Semester reicht das.

Was ich etwas überspitzt beschrieben habe: die Vorlsesungen, insb. in den ersten Semestern, kann fachlich so gut wie jeder, der sich einigermaßen in BWL auskennt, halten. Für die Professoren sind die Vorlesungen fachlich eher eine Unterforderung, als ein Überforderung. Anders als bei Lehrern, muss ein Prof. an der Uni keine didaktisch, pädagogische Ausbildung nachweisen. Er wird rein nach seinen fachlichen Leistungen beurteilt. Dass ein Prof. sowohl fachlich als auch didaktisch eine Koryphäe ist, wird wohl selten der Fall sein. Um das "Problem" zu lösen, müsste man meiner Meinung nach die Forschung und die Lehre trennen, d.h. von unterschiedlichen Personen ausführen lassen.

Trotz allem bin ich der Meinung, dass ein Prof. nie alle 300 Studenten, die in seiner Vorlesung sitzen, gleichermaßen begeistern kann. Wer selber interesse an dem Fach hat, braucht auch keinen Prof. sich für die Thematik zu begeistern. Was mich nervt ist die Einstellung vieler Leute, dass alle anderen dafür verantwortlich sind, dass man motiviert ist ...

Nur wenn man es schafft sich selber zu motivieren, wird man später dauerhaft Erfolg im Beruf haben. Durch harte Arbeit kommen i.d.R. auch die Erfolgserlebnisse. Übertragen auf die Uni: selbst wenn ich einen Prof. hätte, der ein katastrophale Vorlesung hält und hammerschwere Klausuren schreiben lässt. Wenn ich am Ende durch harte Arbeit die Note 1,0 schreibe würden, wäre ich sehr stolz auch mich.

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

Nun ja, ich würde gerne die Uni als Ort des Wissensaustausches sehen, und nicht als individuelle Fleisspunktesammelstelle, wo nur die "besten" sich durch den Dschungel durchkämpfen und dann furchtbar stolz auf sich sein können, aber da bin ich wohl nicht mehr Up to Date mit solch einer Einstellung.

Dieses "die Uni als Ort des Aussiebens" Getue, quasi als langjähriges preberufliches Assesment-Center, ging mir schon seit meinen ersten Studententagen auf den Zeiger. Wenn sich dann ein dumm grinsender Kerl vorne hinstellt und mit breiter Brust rausposaunt dass man den Kommilitonen zu links bzw. rechts mit hoher Wahrscheinlichkeit im nächsten Semester nicht mehr antreffen wird. Ja toll, super Leistung. Kann man sich auf die Fahnen schreiben.

Gute Lehre gilt mittlerweile als Bonus, und wenn mans nicht rafft ist man halt zu blöd und hat sich nicht genügend angestrengt.

Das Problem der Massenunis existiert fast überall und trotzdem gibts es ausgezeichnete Lektoren, von denen die Studis schwärmen. Fänd ich schade wenn das verloren geht und auch in der Lehre das Einzelkämpfertum Überhand gewinnt.

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

"profs sind wissenschaftler, die auf eine stange geld verzichten (oder was glaubst du, was die in der freien wirtschaft verdienen würden?)"

Bei vielen Dozenten würde ich sagen: Wenig bis gar nichts. Wer Fachwissen anhäuft, dieses aber nicht situationsgerecht und strukturiert wiedergeben kann, könnte höchstens Buchhalter werden. Als Führungskraft in der Wirtschaft? Never.

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WiWi Gast

Re: schlechte Lehre

na ich denke jemand mit 1,0 oder in dem bereich und mit nem doktortitel mit auszeichnung wuerde schon einen guten job in der wirtschaft finden.warum haben profs denn sonst lukrative nebenverdienste? beispielsweise arbeiten einige meiner (ex) profs fuer ebay,porsche und ernst&young.
der prof (vwl) bei porsche ist zum beispiel als berater in fragen der wechselkursentwicklung tätig. das wuerde ich mir nach abgeschlossenem studium erstmal nicht zutrauen...dafuer barucht man keine fuehrungsqualitäten sondern fachwissen.

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