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Uni egal?

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WiWi Gast

Uni egal?

Ist es nicht komplett egal wo man studiert hat, wenn man nicht unbedingt ins IB/UB möchte? Bzw. UB ist in manchen Fällen ja auch ohne "Target" Uni möglich. Oder nach paar Jahren Berufserfahrung kann man auch noch in eine Top UB reinkommen.

Angenommen ich habe meinen Bachelor in BWL an der Universität Duisburg Essen gemacht und meinen Master meinetwegen an einer "no name" Universität im Ausland. Hat man wirklich schon aufgrund dessen so viel schlechtere Chancen etwas vernünftiges zu finden ? Würde mich mal über realitätsnahe Kommentare freuen :D

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WiWi Gast

Uni egal?

Target Unis sind real. Du hast einfach einen Vorteil wenn du von einer Target Uni kommst. Bei gleichem Schnitt wird einer von einer Target Uni dir vorgezogen. Zusätzlich kannst du dir bei Target Unis ein besseres Netzwerk bauen, was dir die Bewerbung erleichtern sollte.

In Deutschland ist das Konzept der Target Unis nicht ganz so ausgeprägt wie in anderen Ländern, aber es existiert definitiv.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Ist es nicht komplett egal wo man studiert hat, wenn man nicht unbedingt ins IB/UB möchte? Bzw. UB ist in manchen Fällen ja auch ohne "Target" Uni möglich. Oder nach paar Jahren Berufserfahrung kann man auch noch in eine Top UB reinkommen.

Angenommen ich habe meinen Bachelor in BWL an der Universität Duisburg Essen gemacht und meinen Master meinetwegen an einer "no name" Universität im Ausland. Hat man wirklich schon aufgrund dessen so viel schlechtere Chancen etwas vernünftiges zu finden ? Würde mich mal über realitätsnahe Kommentare freuen :D

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WiWi Gast

Uni egal?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Target Unis sind real. Du hast einfach einen Vorteil wenn du von einer Target Uni kommst. Bei gleichem Schnitt wird einer von einer Target Uni dir vorgezogen. Zusätzlich kannst du dir bei Target Unis ein besseres Netzwerk bauen, was dir die Bewerbung erleichtern sollte.

In Deutschland ist das Konzept der Target Unis nicht ganz so ausgeprägt wie in anderen Ländern, aber es existiert definitiv.

Ist es nicht komplett egal wo man studiert hat, wenn man nicht unbedingt ins IB/UB möchte? Bzw. UB ist in manchen Fällen ja auch ohne "Target" Uni möglich. Oder nach paar Jahren Berufserfahrung kann man auch noch in eine Top UB reinkommen.

Angenommen ich habe meinen Bachelor in BWL an der Universität Duisburg Essen gemacht und meinen Master meinetwegen an einer "no name" Universität im Ausland. Hat man wirklich schon aufgrund dessen so viel schlechtere Chancen etwas vernünftiges zu finden ? Würde mich mal über realitätsnahe Kommentare freuen :D

Nein, in Deutschland existiert es faktisch nicht. Mit den bereits genannten Ausnahmen juckt es absolut niemanden ob du an einer Target Uni bist oder warst. Viele Personaler kennen dieses Konzept nicht mal.

Es ist also in weit über 95% der Fälle vollkommen irrelevant an welcher Uni du studiert hast. Die einzige Unterscheidung die in der Realität getroffen wird ist Uni vs. FH und selbst davon rücken immer mehr Unternehmen ab.

Bzgl. der Hochschulbildung entscheidet einfach Note+Fächer/Schwerpunkt. Und ansonsten vor allem die bereits erlange Praxiserfahrung.

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WiWi Gast

Uni egal?

Was meinst du mit den genannten Ausnahmen? UB / IB sind zwei der begehrtesten Berufsfelder.

Natürlich existiert in anderen Feldern das Konzept der Target Unis... VC / PE bspw. Im Endeffekt überall, wo die Jobs sehr kompetitiv sind. Bei den "Durchschnittsjobs" spielt Target vielleicht eine kleinere Rolle, aber auch weil Targetstudenten diese Jobs eher seltener anstreben. Ansonsten hätten sie auch hier einen Vorteil.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Target Unis sind real. Du hast einfach einen Vorteil wenn du von einer Target Uni kommst. Bei gleichem Schnitt wird einer von einer Target Uni dir vorgezogen. Zusätzlich kannst du dir bei Target Unis ein besseres Netzwerk bauen, was dir die Bewerbung erleichtern sollte.

In Deutschland ist das Konzept der Target Unis nicht ganz so ausgeprägt wie in anderen Ländern, aber es existiert definitiv.

Ist es nicht komplett egal wo man studiert hat, wenn man nicht unbedingt ins IB/UB möchte? Bzw. UB ist in manchen Fällen ja auch ohne "Target" Uni möglich. Oder nach paar Jahren Berufserfahrung kann man auch noch in eine Top UB reinkommen.

Angenommen ich habe meinen Bachelor in BWL an der Universität Duisburg Essen gemacht und meinen Master meinetwegen an einer "no name" Universität im Ausland. Hat man wirklich schon aufgrund dessen so viel schlechtere Chancen etwas vernünftiges zu finden ? Würde mich mal über realitätsnahe Kommentare freuen :D

Nein, in Deutschland existiert es faktisch nicht. Mit den bereits genannten Ausnahmen juckt es absolut niemanden ob du an einer Target Uni bist oder warst. Viele Personaler kennen dieses Konzept nicht mal.

Es ist also in weit über 95% der Fälle vollkommen irrelevant an welcher Uni du studiert hast. Die einzige Unterscheidung die in der Realität getroffen wird ist Uni vs. FH und selbst davon rücken immer mehr Unternehmen ab.

Bzgl. der Hochschulbildung entscheidet einfach Note+Fächer/Schwerpunkt. Und ansonsten vor allem die bereits erlange Praxiserfahrung.

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WiWi Gast

Uni egal?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Target Unis sind real. Du hast einfach einen Vorteil wenn du von einer Target Uni kommst. Bei gleichem Schnitt wird einer von einer Target Uni dir vorgezogen. Zusätzlich kannst du dir bei Target Unis ein besseres Netzwerk bauen, was dir die Bewerbung erleichtern sollte.

In Deutschland ist das Konzept der Target Unis nicht ganz so ausgeprägt wie in anderen Ländern, aber es existiert definitiv.

Ist es nicht komplett egal wo man studiert hat, wenn man nicht unbedingt ins IB/UB möchte? Bzw. UB ist in manchen Fällen ja auch ohne "Target" Uni möglich. Oder nach paar Jahren Berufserfahrung kann man auch noch in eine Top UB reinkommen.

Angenommen ich habe meinen Bachelor in BWL an der Universität Duisburg Essen gemacht und meinen Master meinetwegen an einer "no name" Universität im Ausland. Hat man wirklich schon aufgrund dessen so viel schlechtere Chancen etwas vernünftiges zu finden ? Würde mich mal über realitätsnahe Kommentare freuen :D

Nein, in Deutschland existiert es faktisch nicht. Mit den bereits genannten Ausnahmen juckt es absolut niemanden ob du an einer Target Uni bist oder warst. Viele Personaler kennen dieses Konzept nicht mal.

Es ist also in weit über 95% der Fälle vollkommen irrelevant an welcher Uni du studiert hast. Die einzige Unterscheidung die in der Realität getroffen wird ist Uni vs. FH und selbst davon rücken immer mehr Unternehmen ab.

Bzgl. der Hochschulbildung entscheidet einfach Note+Fächer/Schwerpunkt. Und ansonsten vor allem die bereits erlange Praxiserfahrung.

Das ist für DE eig. nicht zielführend, wenn Unternehmen die besten Leute haben wollen. Hauptsächlich auf Note zu schauen würde z. B. suggerieren, dass Wirt.Ing an der RWTH Aachen und einer lokalen Hochschule vom Anspruch und Qualität vergleichbar ist. Ist es aber nicht.
Konsequenterweise wäre es demnach blöd, an eine TU9 zu gehen, sondern lieber an Hochschulen mit schwächeren Peer Groups un es sich selbst möglichst einfach zu machen.

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Uni egal?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Was meinst du mit den genannten Ausnahmen? UB / IB sind zwei der begehrtesten Berufsfelder.

Natürlich existiert in anderen Feldern das Konzept der Target Unis... VC / PE bspw. Im Endeffekt überall, wo die Jobs sehr kompetitiv sind. Bei den "Durchschnittsjobs" spielt Target vielleicht eine kleinere Rolle, aber auch weil Targetstudenten diese Jobs eher seltener anstreben. Ansonsten hätten sie auch hier einen Vorteil.

Target Unis sind real. Du hast einfach einen Vorteil wenn du von einer Target Uni kommst. Bei gleichem Schnitt wird einer von einer Target Uni dir vorgezogen. Zusätzlich kannst du dir bei Target Unis ein besseres Netzwerk bauen, was dir die Bewerbung erleichtern sollte.

In Deutschland ist das Konzept der Target Unis nicht ganz so ausgeprägt wie in anderen Ländern, aber es existiert definitiv.

Ist es nicht komplett egal wo man studiert hat, wenn man nicht unbedingt ins IB/UB möchte? Bzw. UB ist in manchen Fällen ja auch ohne "Target" Uni möglich. Oder nach paar Jahren Berufserfahrung kann man auch noch in eine Top UB reinkommen.

Angenommen ich habe meinen Bachelor in BWL an der Universität Duisburg Essen gemacht und meinen Master meinetwegen an einer "no name" Universität im Ausland. Hat man wirklich schon aufgrund dessen so viel schlechtere Chancen etwas vernünftiges zu finden ? Würde mich mal über realitätsnahe Kommentare freuen :D

Nein, in Deutschland existiert es faktisch nicht. Mit den bereits genannten Ausnahmen juckt es absolut niemanden ob du an einer Target Uni bist oder warst. Viele Personaler kennen dieses Konzept nicht mal.

Es ist also in weit über 95% der Fälle vollkommen irrelevant an welcher Uni du studiert hast. Die einzige Unterscheidung die in der Realität getroffen wird ist Uni vs. FH und selbst davon rücken immer mehr Unternehmen ab.

Bzgl. der Hochschulbildung entscheidet einfach Note+Fächer/Schwerpunkt. Und ansonsten vor allem die bereits erlange Praxiserfahrung.

Du bekommst an guten Universitäten einfach auch ein sehr gutes Netzwerk, was später helfen kann!

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WiWi Gast

Uni egal?

Und was hat die Begehrtheit von UB/IB jetzt damit zu tun? Es sind doch die genannten Ausnahmen.
Mal davon abgesehen dass das Unsinn ist. Das sind hier im Wiwi-Treff welche der begehrtesten Berufsfelder aber nicht in der breiten Masse.

Und nein, faktisch ist der Name deiner Uni nicht entscheident, auch wenn du das noch mal schreibst und noch mal und noch mal. In der Realität ist es einfach so, dass das keine Relevanz hat. Da zählen Noten und Praxiserfahrung. In nahezu keinem Unternehmen wird man dich mit einer schlechteren Note und/oder weniger relevanter Praxiserfahrung einstellen, nur weil du an einer "Target-Uni" warst.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Was meinst du mit den genannten Ausnahmen? UB / IB sind zwei der begehrtesten Berufsfelder.

Natürlich existiert in anderen Feldern das Konzept der Target Unis... VC / PE bspw. Im Endeffekt überall, wo die Jobs sehr kompetitiv sind. Bei den "Durchschnittsjobs" spielt Target vielleicht eine kleinere Rolle, aber auch weil Targetstudenten diese Jobs eher seltener anstreben. Ansonsten hätten sie auch hier einen Vorteil.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Target Unis sind real. Du hast einfach einen Vorteil wenn du von einer Target Uni kommst. Bei gleichem Schnitt wird einer von einer Target Uni dir vorgezogen. Zusätzlich kannst du dir bei Target Unis ein besseres Netzwerk bauen, was dir die Bewerbung erleichtern sollte.

In Deutschland ist das Konzept der Target Unis nicht ganz so ausgeprägt wie in anderen Ländern, aber es existiert definitiv.

Ist es nicht komplett egal wo man studiert hat, wenn man nicht unbedingt ins IB/UB möchte? Bzw. UB ist in manchen Fällen ja auch ohne "Target" Uni möglich. Oder nach paar Jahren Berufserfahrung kann man auch noch in eine Top UB reinkommen.

Angenommen ich habe meinen Bachelor in BWL an der Universität Duisburg Essen gemacht und meinen Master meinetwegen an einer "no name" Universität im Ausland. Hat man wirklich schon aufgrund dessen so viel schlechtere Chancen etwas vernünftiges zu finden ? Würde mich mal über realitätsnahe Kommentare freuen :D

Nein, in Deutschland existiert es faktisch nicht. Mit den bereits genannten Ausnahmen juckt es absolut niemanden ob du an einer Target Uni bist oder warst. Viele Personaler kennen dieses Konzept nicht mal.

Es ist also in weit über 95% der Fälle vollkommen irrelevant an welcher Uni du studiert hast. Die einzige Unterscheidung die in der Realität getroffen wird ist Uni vs. FH und selbst davon rücken immer mehr Unternehmen ab.

Bzgl. der Hochschulbildung entscheidet einfach Note+Fächer/Schwerpunkt. Und ansonsten vor allem die bereits erlange Praxiserfahrung.

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WiWi Gast

Uni egal?

Was sind denn Durchschnittsjobs? Dax 30 strategischer Einkauf? Nehme ich dann gerne.

Mercedes Top Career Trainee Programm im AC war alles durchgemischt von FOM bis Uni.

Am Schluss ist einer von der FH reingekommen. Und nun?

Es gibt zig Kriterienkataloge von Personaler im Internet. Keiner nennt das Kriterium "Target Uni". Noten, Praktika etc. schon. Das sollte einen zu denken geben.

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WiWi Gast

Uni egal?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Target Unis sind real. Du hast einfach einen Vorteil wenn du von einer Target Uni kommst. Bei gleichem Schnitt wird einer von einer Target Uni dir vorgezogen. Zusätzlich kannst du dir bei Target Unis ein besseres Netzwerk bauen, was dir die Bewerbung erleichtern sollte.

In Deutschland ist das Konzept der Target Unis nicht ganz so ausgeprägt wie in anderen Ländern, aber es existiert definitiv.

Ist es nicht komplett egal wo man studiert hat, wenn man nicht unbedingt ins IB/UB möchte? Bzw. UB ist in manchen Fällen ja auch ohne "Target" Uni möglich. Oder nach paar Jahren Berufserfahrung kann man auch noch in eine Top UB reinkommen.

Angenommen ich habe meinen Bachelor in BWL an der Universität Duisburg Essen gemacht und meinen Master meinetwegen an einer "no name" Universität im Ausland. Hat man wirklich schon aufgrund dessen so viel schlechtere Chancen etwas vernünftiges zu finden ? Würde mich mal über realitätsnahe Kommentare freuen :D

Nein, in Deutschland existiert es faktisch nicht. Mit den bereits genannten Ausnahmen juckt es absolut niemanden ob du an einer Target Uni bist oder warst. Viele Personaler kennen dieses Konzept nicht mal.

Es ist also in weit über 95% der Fälle vollkommen irrelevant an welcher Uni du studiert hast. Die einzige Unterscheidung die in der Realität getroffen wird ist Uni vs. FH und selbst davon rücken immer mehr Unternehmen ab.

Bzgl. der Hochschulbildung entscheidet einfach Note+Fächer/Schwerpunkt. Und ansonsten vor allem die bereits erlange Praxiserfahrung.

Das ist für DE eig. nicht zielführend, wenn Unternehmen die besten Leute haben wollen. Hauptsächlich auf Note zu schauen würde z. B. suggerieren, dass Wirt.Ing an der RWTH Aachen und einer lokalen Hochschule vom Anspruch und Qualität vergleichbar ist. Ist es aber nicht.
Konsequenterweise wäre es demnach blöd, an eine TU9 zu gehen, sondern lieber an Hochschulen mit schwächeren Peer Groups un es sich selbst möglichst einfach zu machen.

So ist aber die Realität. Was meinst du wohl warum nach deiner Bewerbung der ersten Antwort nicht direkt der Arbeitsvertrag beiliegt? Es gibt einfach viele entscheidende Kriterien. Der Name deiner Uni ist in der Realität aber i. d. R. keiner.

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WiWi Gast

Uni egal?

Natürlich sind es "Ausnahmen", weil es sich um die begehrten, hochkompetitiven Jobs handelt. Ein Personaler kennt natürlich die Target Schools und das fließt entsprechend in die Bewertung rein. Keiner hat behauptet, dass dein Weg zum CEO oder Partner automatisch verläuft, weil du an einer Target Uni warst, du musst immernoch im Interview überzeugen, Praxiserfahrung sammeln, etc.

ABER: Es ist eben mit einer Target Uni ein wenig leichter. Es ist ein Kriterium, welches eine Rolle spielt. Bei einigen Branchen mehr, bei anderen weniger. In einige Bereiche kommst du im Prinzip nur über Target Unis rein (Top VC bspw.). Für dich mögen das Ausnahmen sein, für mich sind das eben die Jobs, für die ich an eine Target Uni gehe, da du recht hast, für Aldi oder irgendein KMU muss ich mir nicht den Mehraufwand antun, an eine Target Uni zu gehen, wo ich mit einer Menge an hochmotivierten Studenten konkurrieren muss.

Denn auch als Personaler weiß ich, dass es eine Megaleistung ist, in Oxbridge undergrad genommen zu werden und alleine der Bewerbungsprozess eine Menge an Eigeninitiative bedarf. Dort dann in die Top 5% zu kommen ist einfach eine ganz andere Leistung, als an der FH Buxtehude zu den besten zu gehören. Es mag sein, dass es Firmen / Personaler gibt, die das nicht verstehen. Es gibt bestimmt auch Personaler, die kennen nichtmal Wharton oder INSEAD, aber eben einfach nur, weil ihnen solche Profile nie über den Weg laufen werden.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Und was hat die Begehrtheit von UB/IB jetzt damit zu tun? Es sind doch die genannten Ausnahmen.
Mal davon abgesehen dass das Unsinn ist. Das sind hier im Wiwi-Treff welche der begehrtesten Berufsfelder aber nicht in der breiten Masse.

Und nein, faktisch ist der Name deiner Uni nicht entscheident, auch wenn du das noch mal schreibst und noch mal und noch mal. In der Realität ist es einfach so, dass das keine Relevanz hat. Da zählen Noten und Praxiserfahrung. In nahezu keinem Unternehmen wird man dich mit einer schlechteren Note und/oder weniger relevanter Praxiserfahrung einstellen, nur weil du an einer "Target-Uni" warst.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Was meinst du mit den genannten Ausnahmen? UB / IB sind zwei der begehrtesten Berufsfelder.

Natürlich existiert in anderen Feldern das Konzept der Target Unis... VC / PE bspw. Im Endeffekt überall, wo die Jobs sehr kompetitiv sind. Bei den "Durchschnittsjobs" spielt Target vielleicht eine kleinere Rolle, aber auch weil Targetstudenten diese Jobs eher seltener anstreben. Ansonsten hätten sie auch hier einen Vorteil.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Target Unis sind real. Du hast einfach einen Vorteil wenn du von einer Target Uni kommst. Bei gleichem Schnitt wird einer von einer Target Uni dir vorgezogen. Zusätzlich kannst du dir bei Target Unis ein besseres Netzwerk bauen, was dir die Bewerbung erleichtern sollte.

In Deutschland ist das Konzept der Target Unis nicht ganz so ausgeprägt wie in anderen Ländern, aber es existiert definitiv.

Ist es nicht komplett egal wo man studiert hat, wenn man nicht unbedingt ins IB/UB möchte? Bzw. UB ist in manchen Fällen ja auch ohne "Target" Uni möglich. Oder nach paar Jahren Berufserfahrung kann man auch noch in eine Top UB reinkommen.

Angenommen ich habe meinen Bachelor in BWL an der Universität Duisburg Essen gemacht und meinen Master meinetwegen an einer "no name" Universität im Ausland. Hat man wirklich schon aufgrund dessen so viel schlechtere Chancen etwas vernünftiges zu finden ? Würde mich mal über realitätsnahe Kommentare freuen :D

Nein, in Deutschland existiert es faktisch nicht. Mit den bereits genannten Ausnahmen juckt es absolut niemanden ob du an einer Target Uni bist oder warst. Viele Personaler kennen dieses Konzept nicht mal.

Es ist also in weit über 95% der Fälle vollkommen irrelevant an welcher Uni du studiert hast. Die einzige Unterscheidung die in der Realität getroffen wird ist Uni vs. FH und selbst davon rücken immer mehr Unternehmen ab.

Bzgl. der Hochschulbildung entscheidet einfach Note+Fächer/Schwerpunkt. Und ansonsten vor allem die bereits erlange Praxiserfahrung.

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WiWi Gast

Uni egal?

Nein, nicht Ausnahmen im Sinne von "Nicht der Regelfall", sondern Ausnahmen im Sinne von der TE hat diese explizit ausgenommen.

Und nein, außerhalb von Wiwi-Treff sind IB/UB auf einer Ebene mit den anderen Jobs bei Banken und Versicherungen, DAX30, MDAX und IGM. Die sind in dem Feld für die breite Masse an Masterabsolventen nichts besonderes. Du tust regelrecht so, als ob es nur UB/IB und dann KMU geben würde.

Den einen Credit gebe ich dir, international und in der breiten Masse bekannte Exzellenz-Hochschulen wie Cambridge geben natürlich auch in vielen Unternehmen einen entsprechenden Bonus. Aber das gilt eben nur für diese hochbekannten Hochschulen und nicht für irgendeine deutsche Uni, die angeblich für BWLer eine Target-Uni ist. Das interessiert so gut wie keinen Personaler, auch nicht von bekannten Großunternehmen. Auch wenn du etwas anderes behauptest.

Du machst auch den gleichen Fehler wie viele andere: Du glaubst, dass die Absolventen der Target-Unis besser ausgebildet sind bzw. besser geeignet sind. Das entspricht nur bei BWL eben nicht der Realität. Im Durchschnitt sind der gemeine Absolvent der Target-Uni nicht signifikant besser als der von einer Nicht-Target-Uni und der Top-Absolvent einer Target-Uni nicht signifikant besser als der der Nicht-Target-Uni.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Natürlich sind es "Ausnahmen", weil es sich um die begehrten, hochkompetitiven Jobs handelt. Ein Personaler kennt natürlich die Target Schools und das fließt entsprechend in die Bewertung rein. Keiner hat behauptet, dass dein Weg zum CEO oder Partner automatisch verläuft, weil du an einer Target Uni warst, du musst immernoch im Interview überzeugen, Praxiserfahrung sammeln, etc.

ABER: Es ist eben mit einer Target Uni ein wenig leichter. Es ist ein Kriterium, welches eine Rolle spielt. Bei einigen Branchen mehr, bei anderen weniger. In einige Bereiche kommst du im Prinzip nur über Target Unis rein (Top VC bspw.). Für dich mögen das Ausnahmen sein, für mich sind das eben die Jobs, für die ich an eine Target Uni gehe, da du recht hast, für Aldi oder irgendein KMU muss ich mir nicht den Mehraufwand antun, an eine Target Uni zu gehen, wo ich mit einer Menge an hochmotivierten Studenten konkurrieren muss.

Denn auch als Personaler weiß ich, dass es eine Megaleistung ist, in Oxbridge undergrad genommen zu werden und alleine der Bewerbungsprozess eine Menge an Eigeninitiative bedarf. Dort dann in die Top 5% zu kommen ist einfach eine ganz andere Leistung, als an der FH Buxtehude zu den besten zu gehören. Es mag sein, dass es Firmen / Personaler gibt, die das nicht verstehen. Es gibt bestimmt auch Personaler, die kennen nichtmal Wharton oder INSEAD, aber eben einfach nur, weil ihnen solche Profile nie über den Weg laufen werden.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Und was hat die Begehrtheit von UB/IB jetzt damit zu tun? Es sind doch die genannten Ausnahmen.
Mal davon abgesehen dass das Unsinn ist. Das sind hier im Wiwi-Treff welche der begehrtesten Berufsfelder aber nicht in der breiten Masse.

Und nein, faktisch ist der Name deiner Uni nicht entscheident, auch wenn du das noch mal schreibst und noch mal und noch mal. In der Realität ist es einfach so, dass das keine Relevanz hat. Da zählen Noten und Praxiserfahrung. In nahezu keinem Unternehmen wird man dich mit einer schlechteren Note und/oder weniger relevanter Praxiserfahrung einstellen, nur weil du an einer "Target-Uni" warst.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Was meinst du mit den genannten Ausnahmen? UB / IB sind zwei der begehrtesten Berufsfelder.

Natürlich existiert in anderen Feldern das Konzept der Target Unis... VC / PE bspw. Im Endeffekt überall, wo die Jobs sehr kompetitiv sind. Bei den "Durchschnittsjobs" spielt Target vielleicht eine kleinere Rolle, aber auch weil Targetstudenten diese Jobs eher seltener anstreben. Ansonsten hätten sie auch hier einen Vorteil.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Target Unis sind real. Du hast einfach einen Vorteil wenn du von einer Target Uni kommst. Bei gleichem Schnitt wird einer von einer Target Uni dir vorgezogen. Zusätzlich kannst du dir bei Target Unis ein besseres Netzwerk bauen, was dir die Bewerbung erleichtern sollte.

In Deutschland ist das Konzept der Target Unis nicht ganz so ausgeprägt wie in anderen Ländern, aber es existiert definitiv.

Ist es nicht komplett egal wo man studiert hat, wenn man nicht unbedingt ins IB/UB möchte? Bzw. UB ist in manchen Fällen ja auch ohne "Target" Uni möglich. Oder nach paar Jahren Berufserfahrung kann man auch noch in eine Top UB reinkommen.

Angenommen ich habe meinen Bachelor in BWL an der Universität Duisburg Essen gemacht und meinen Master meinetwegen an einer "no name" Universität im Ausland. Hat man wirklich schon aufgrund dessen so viel schlechtere Chancen etwas vernünftiges zu finden ? Würde mich mal über realitätsnahe Kommentare freuen :D

Nein, in Deutschland existiert es faktisch nicht. Mit den bereits genannten Ausnahmen juckt es absolut niemanden ob du an einer Target Uni bist oder warst. Viele Personaler kennen dieses Konzept nicht mal.

Es ist also in weit über 95% der Fälle vollkommen irrelevant an welcher Uni du studiert hast. Die einzige Unterscheidung die in der Realität getroffen wird ist Uni vs. FH und selbst davon rücken immer mehr Unternehmen ab.

Bzgl. der Hochschulbildung entscheidet einfach Note+Fächer/Schwerpunkt. Und ansonsten vor allem die bereits erlange Praxiserfahrung.

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WiWi Gast

Uni egal?

Ich würde hier gerne den Standpunkt in der Mitte vertreten. Wirst Du mit einer angeseheneren Uni bessere Chancen haben? Sicherlich. Ist die Uni der eine Faktor, der alles andere in den Schatten stellt? Sicherlich nicht.

Wenn Du an Unis studierst, von denen man schon einmal gehört hat (es muss hier nicht Oxford oder Harvard sein, auch Unis wie Warwick, King's College London oder ESADE werden gut ankommen), dann wird das bestimmt positiv auffallen. Wenn aber ein FHler ansonsten ein total starkes Profil hat, wird der natürlich bevorzugt.

Diese Einstellung "Es ist total egal, wo Du studierst" ist aber aus meiner Sicht auch Blödsinn. Natürlich sieht ein bekannterer Name im CV besser aus, Du triffst motivierte Kommilitonen, baust ein besseres Netzwerk auf und ggf. ist die Lehre auch etwas besser.

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WiWi Gast

Uni egal?

Jetzt wird lächerlich auf einmal wird von Insead geredet... Natürlich macht es was her, wenn man mit einem Oxford abschluss ankommt. Doch wir haben von Target Unis innerhalb deutschland geredet und damit kann man keinen Personaler beeindrucken.

Mein Kollege hat Winfo in Darmstadt TU studiert und ist jetzt bei Aldi. Hätte der nur deinen post gelesen, dann hätte er sich bei BMW beworben. :D

Ja, ich glaube du versuchst gerade krampfhaft den Mehrwert für dein Studium zu verteidigen. Bei deinen kompetitiven Jobs kannst du auch mit direkt mit promovierten Leuten konkurrieren. Ich frage mich gerade, wo die ganzen "target uni" unter kommen sollen. D:

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WiWi Gast

Uni egal?

push

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WiWi Gast

Uni egal?

Du bekommst überall ein gutes Netzwerk, wenn du Netzwerker bist und keines, wenn du keiner bist. Das ist Uni-umanhängig.

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WiWi Gast

Uni egal?

Studienort völlig irrelevant, besonders in Deutschland

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WiWi Gast

Uni egal?

Schon wieder ein Target-Thread mit dem sich Studenten ihre eigene Ausbildung hochpushen wollen? Jungs, es gab noch nie einen Beleg dafür, dass es Targets in Deutschland gibt und es wird auch nie einen geben. Das ist alles Blablabla. Es gibt keinen Personaler, der so blöd wäre, gute Leute zu ignorieren, weil sie auf der "falschen" Uni/FH waren und selbst eure IB/UB positionieren sich öffentlich genau so. Ihr müsst das nur auch mal lesen und nicht wieder mit euren ominösen Gerüchten, geheimen Listen und Insidergesprächen, für die es auch keine Belege gibt, kommen ;)

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WiWi Gast

Uni egal?

Aus meiner Sicht gibt es auch bei den Unis in Deutschland Unterschiede. Wenn Du in Mannheim, Köln, Vallendar, Frankfurt, Münster oder München studierst, wird Dir das bei einer Bewerbung bestimmt einen Vorteil bringen. Natürlich entscheiden immer ganz viele Faktoren zusammen (Praktika, Noten, Ausland, ...), aber gute Unis sind aus meiner Sicht auch ein zentraler Faktor.

Was stimmt ist aber, dass Target-Unis in Deutschland weniger ausgeprägt sind als im Ausland. Überall auf der Welt kennt man die Ivy League und Russell Group, während Mannheim und die WHU vor allem im deutschsprachigen Raum bekannt sind. Trotzdem weißt Du als Personaler, dass jemand, der z. B. seinen Bachelor in Mannheim gemacht hat, mindestens ein 1,X-Abi hat, vernünftig Englisch spricht und schon im Ausland war. Aus meiner Sicht ist dass so eine Art "Mindeststandard", den jemand mit so einem Profil erfüllt. Selbstverständlich kann man all dies auch von einer unbekannten FH erreichen, keine Frage, aber die Zahlen sprechen sicherlich im Durchschnitt für die bekannten Unis.

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WiWi Gast

Uni egal?

WiWi Gast schrieb am 04.08.2020:

push

Wofür push? Es ist alles gesagt.

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WiWi Gast

Uni egal?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Ich frage mich gerade, wo die ganzen "target uni" unter kommen sollen. D:

Naja echte Targets sind im BWL Bereich Mannheim, WHU, HSG und im technischen Bereich KIT, RWTH, TUM, TUD und so viele 1,x Absolventen gibt es von diesen Unis auch wieder nicht, also werden die schon gut unterkommen.

antworten
WiWi Gast

Uni egal?

Achja, die Target Uni Diskussion...

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WiWi Gast

Uni egal?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Was meinst du mit den genannten Ausnahmen? UB / IB sind zwei der begehrtesten Berufsfelder.

Natürlich existiert in anderen Feldern das Konzept der Target Unis... VC / PE bspw. Im Endeffekt überall, wo die Jobs sehr kompetitiv sind. Bei den "Durchschnittsjobs" spielt Target vielleicht eine kleinere Rolle, aber auch weil Targetstudenten diese Jobs eher seltener anstreben. Ansonsten hätten sie auch hier einen Vorteil.

weil auch alle Abgänger von Münster, Mannheim und Co. in die UB, IB und M&A Schiene gehen. Davon werden auch genug Leute als Sachbearbeiter starten

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WiWi Gast

Uni egal?

Bei gleichem Schnitt wird die passendere Persönlichkeit vorgezogen.

Wenn du im Vorstellungsgespräch oder AC bist, spielt die Note und erst Recht die Uni gar keine Rolle mehr.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Target Unis sind real. Du hast einfach einen Vorteil wenn du von einer Target Uni kommst. Bei gleichem Schnitt wird einer von einer Target Uni dir vorgezogen. Zusätzlich kannst du dir bei Target Unis ein besseres Netzwerk bauen, was dir die Bewerbung erleichtern sollte.

In Deutschland ist das Konzept der Target Unis nicht ganz so ausgeprägt wie in anderen Ländern, aber es existiert definitiv.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2020:

Ist es nicht komplett egal wo man studiert hat, wenn man nicht unbedingt ins IB/UB möchte? Bzw. UB ist in manchen Fällen ja auch ohne "Target" Uni möglich. Oder nach paar Jahren Berufserfahrung kann man auch noch in eine Top UB reinkommen.

Angenommen ich habe meinen Bachelor in BWL an der Universität Duisburg Essen gemacht und meinen Master meinetwegen an einer "no name" Universität im Ausland. Hat man wirklich schon aufgrund dessen so viel schlechtere Chancen etwas vernünftiges zu finden ? Würde mich mal über realitätsnahe Kommentare freuen :D

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Bewerber-Rekord an der TU München für Wirtschaftsstudium

Studierende der Fakultaet fuer Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universitaet (TUM)

Rund 40.000 Bewerbungen sind für das Wintersemester 2017/2018 an der Technischen Universität München (TUM) eingegangen. Am größten ist der Ansturm auf die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Rund 6.700 Bewerbungen waren für ein Wirtschaftsstudium. Die Zahl der Masterbewerbungen stieg in den Wirtschaftswissenschaften im Vergleich zum Vorjahr um beachtliche 74 Prozent.

Deutsche Hochschulen trotz steigender Studentenzahl unterfinanziert

Sehr lange Himmelstreppe aus Eisen im Sauerland, die in einer rechteckigen Öffnung endet, durch welche man den Himmel sieht.

Die Zahl der Studierenden nimmt zu. Die Finanzierung der deutschen Hochschulen hält damit jedoch nicht Schritt. Vor allem die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und NRW müssten mehr in ihre Hochschulen investieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie zur Finanzierung des deutschen Hochschulsystems.

Studienplatzvergabe: Neue Regelung für die Vergabe von NC-Studienplätzen

Das Schild mit den Buchstaben für ABI plastisch mit Metall dargestellt.

Die Studienplatzvergabe in beliebten Studiengängen mit NC wird zukünftig neu geregelt. Ein Staatsvertrag für die Stiftung „hochschulstart.de“ wurde einstimmig von allen 16 Bundesländern beschlossen. Die Integration von dem internetbasierten Dialogorientierten Serviceverfahren (DoSV) wird das alte Zulassungssystem der ehemaligen ZVS ablösen. Starten soll die neue Vergaberegelung für NC-Studienplätze zum Wintersemester 2018/2019.

Bildungsmonitor 2016 – Stillstand statt Fortschritte

Keine Fortschritte zeigen die 16 Bundesländer in der Verbesserung ihrer Bildungssysteme im Vergleich zum Vorjahr. Sachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg sind im Gesamtvergleich am leistungsfähigsten. Neue Herausforderungen durch die Bildungsintegration der Flüchtlinge erfordert einen deutlichen Handlungsbedarf dennoch in allen deutschen Bundesländern. Zu diesen Ergebnissen kommt der Bildungsmonitor 2016 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Forschungsprofil: Wenige Fachhochschulen mit klarem Schwerpunkt

Eine Person hält seine Füße in einen Pool.

Nur jede sechste Fachhochschule ist aktiv bei ihrer Profilbildung in den Bereichen Forschung und Third Mission. Während 19 Prozent der Fachhochschulen ein klares Forschungsprofil aufweisen, findet sich nur bei neun Prozent ein ausgeprägtes Third-Mission-Profil. Dabei ist die dritte Mission von Hochschulen, welche die aktive Mitgestaltung im regionalen Umfeld fordert, immer wichtiger um gegen konkurrierenden Hochschulen zu bestehen. Auf diese Ergebnisse kommt eine Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Hochschulstart.de - Online bewerben für das BWL-Studium

Screenshot Homepage Hochschulstart.de

Früher wurden BWL-Studienplätze und andere über die ZVS vergeben. Seit Mai 2010 hat die Stiftung für Hochschulzulassung die Vergabe von Studienplätze übernommen. Über die Online-Plattform Hochschulstart.de können sich Studentinnen und Studenten für zulassungsbeschränkte Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften bewerben.

Die Auswahl von Studienort und Hochschule

Der Berliner Fernsehturm in einer Hand vor blauem Himmel.

Eine sorgfältige Studienortwahl und Hochschulwahl zahlt sich später aus. Die möglichen Entscheidungskriterien sind dabei vielfältig. Für den einen zählt die Nähe vom Studienort zu Elternhaus und Freunden, für den anderen muss die Universitätsstadt partytauglich sein oder Flair haben. Doch vor allem bei der damit verbundenen Hochschulwahl wird in kaum einem Fachbereich so intensiv auf den Ruf, die Karrierechancen und das Netzwerk von Hochschulen geschaut, wie in den Wirtschaftswissenschaften.

Städte für Akademiker: Erlangen, Jena und München sind am beliebtesten

Ein Mädchen in Jens und türkisem schulterfreien T-Shirt sitzt bei einer Vorführung im Schneidersitzt auf hellgrauem Kopfsteinplaster. Über ihrer Schulter hängt eine schwarze Tasche mit weißer Aufschrift "I - rotes Herz - Berlin".

Erlangen, Jena und München sind die Städte mit dem höchsten Akademikeranteil in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt der große Städtevergleich 2015 von ImmobilienScout24 und der WirtschaftsWoche, bei dem 69 kreisfreie Städte unter die Lupe genommen wurden. Universitätsstädte punkten mit gut qualifizierten Arbeitnehmern und innovativen Forschungseinrichtungen. Dies spiegelt sich auch in den Immobilienpreisen und Mieten wider.

Bundeswehr-Studium 1: Wirtschaft studieren bei der Bundeswehr

Uni-BW München

Ein Studium bei der Bundeswehr ist Voraussetzung für die Offizierslaufbahn. In Deutschland gibt es zwei Bundeswehr-Universitäten, an denen eine Karriere zum Bundeswehr-Offizier beginnen kann. Insgesamt 53 Studiengänge können Offiziersanwärter in Hamburg und München studieren. Auch die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (BWL), Volkswirtschaftslehre (VWL), Wirtschaftsingenieurswesen (WING) und Wirtschaftsinformatik (WINF) zählen zum Studienangebot. Für die Fächer BWL und VWL gibt es meistens freie Studienplätze. An den Universitäten der Bundeswehr (UniBW) ist es ebenfalls möglich, zivil zu studieren.

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