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ImmobilienImmobilienpreise

Aktuelle Immobilienpreise

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Weiter steigende Bauzinsen werden die Kosten für die Leute erhöhen die nur 10 Jahre mit geringer Tilgung abgeschlossen haben. Die Gaspreise explodieren mittlerweile. Mehrbelastungen von 100-200 Euro pro Monat sind zu erwarten. Viele kriegen keinen adäquaten Ausgleich der Inflation und der Reallohn sinkt. Die Demografie deutet mittelfristig auf eine sinkende Nachfrage nach Immobilien hin. Nur rosa rot ist es auch nicht.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Das denke ich auch. Häuser in Ballungsräumen ist ab jetzt nur noch was für Millionäre die die Häuser Bar bezahlen. Ich hab es immer gesagt und seit 7 Jahren bis Ende letzten Jahres hier gepredigt. Kauft kauft kauft. Musste dann lesen das die Leute darauf warten das die Zinsen hochgehen um dann günstig zu kaufen. Diese Leute haben aber ganz vergessen das wenn die Zinsen hochgehen die Preise noch teurer werden was ja mit gesundem Menschenverstand klar nachvollziehbar war. Nun sitzen sie alle in ihrer 2 bis 3 zimmerwohnung und wissen das sie ohne einen lottogewinn für immer dort sitzen werden oder sich sogar verkleinern müssen so stark wie die mieten derzeit steigen. Nächstes Mal hört lieber auf mich anstatt auf Beck oder Kommer die nur aus Eigennutz handeln.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich denke der Zug Immobilien in Ballungsräumen ist erstmal abgefahren. Wer keine hat, wird die nächsten Jahre auch keine bekommen.

Die Bestandspreise können nicht massiv unter die Neubaupreise fallen. An der Knappheit an Wohnraum hat sich nichts geändert, im Gegenteil - zahlreiche Neubauprojekte sind weggefallen.

Die Neubaupreise sind wie sie sind. Etwa 3.000 Euro je qm Wohnraum für mittleren Standard. Dazu ca. 150k für Baunebenkosten und Außenanlagen/Stellplatz. Bei 150 qm sprechen wir hier von 600k an Kosten plus Grundstück. Grundstücke dürften in gefragten B-Städten 300k-600k kosten und nur noch in homöopathische Dosen vorhanden sein.

Bestandsgebäude können da nicht wesentlich darunter notieren. Am Ende ist das ein Markt für Wohnraum (EFHs).

Deswegen, vergesst es erstmal. Der Zeitpunkt ist vorbei. Immobilien werden jetzt eher vermehrt in geschlossenen Erbfolgen weitergegeben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Idee der EZB ist ja gerade deutsche Staatsanleihen zu verkaufen und italienische zu kaufen. Das wird die Zinsen bei uns massiv erhöhen. Also sinkende Zinsen sind nicht in Sicht.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Staatsanleihen fallen und die Rohstoffpreise verzeichnen einen ersten Rückgang. Eine Stabilisation der Bauzinsen wird die logische Folge sein. Wie im übrigen auch einige Banken darunter Commerzbank berichten. Wenn das so weiter geht werden die Zinsen spätestens zum Ende des Jahres wohl wieder fallen. Die Frage ist wie weit?
Aufgrund der enormen Preissteigerung von Immobilien in den letzten beiden Jahren wird das aktuelle Preisniveau davon aber wohl nicht beeinflusst werden.

Also jetzt von fallenden Zinsen zu sprechen ist ja fast schon Ironie.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Dass die Zinsen im Euroraum in absehbarer Zeit sinken, halte ich doch für sehr unrealistisch.

Hinsichtlich fallender Rohstoffpreise habe ich nur von Holz gehört, kannst du das bitte näher ausführen?

WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Staatsanleihen fallen und die Rohstoffpreise verzeichnen einen ersten Rückgang. Eine Stabilisation der Bauzinsen wird die logische Folge sein. Wie im übrigen auch einige Banken darunter Commerzbank berichten. Wenn das so weiter geht werden die Zinsen spätestens zum Ende des Jahres wohl wieder fallen. Die Frage ist wie weit?
Aufgrund der enormen Preissteigerung von Immobilien in den letzten beiden Jahren wird das aktuelle Preisniveau davon aber wohl nicht beeinflusst werden.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Genau, besser auf den "WiWi Gast" hören xD was kann da schief gehen...

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Das denke ich auch. Häuser in Ballungsräumen ist ab jetzt nur noch was für Millionäre die die Häuser Bar bezahlen. Ich hab es immer gesagt und seit 7 Jahren bis Ende letzten Jahres hier gepredigt. Kauft kauft kauft. Musste dann lesen das die Leute darauf warten das die Zinsen hochgehen um dann günstig zu kaufen. Diese Leute haben aber ganz vergessen das wenn die Zinsen hochgehen die Preise noch teurer werden was ja mit gesundem Menschenverstand klar nachvollziehbar war. Nun sitzen sie alle in ihrer 2 bis 3 zimmerwohnung und wissen das sie ohne einen lottogewinn für immer dort sitzen werden oder sich sogar verkleinern müssen so stark wie die mieten derzeit steigen. Nächstes Mal hört lieber auf mich anstatt auf Beck oder Kommer die nur aus Eigennutz handeln.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich denke der Zug Immobilien in Ballungsräumen ist erstmal abgefahren. Wer keine hat, wird die nächsten Jahre auch keine bekommen.

Die Bestandspreise können nicht massiv unter die Neubaupreise fallen. An der Knappheit an Wohnraum hat sich nichts geändert, im Gegenteil - zahlreiche Neubauprojekte sind weggefallen.

Die Neubaupreise sind wie sie sind. Etwa 3.000 Euro je qm Wohnraum für mittleren Standard. Dazu ca. 150k für Baunebenkosten und Außenanlagen/Stellplatz. Bei 150 qm sprechen wir hier von 600k an Kosten plus Grundstück. Grundstücke dürften in gefragten B-Städten 300k-600k kosten und nur noch in homöopathische Dosen vorhanden sein.

Bestandsgebäude können da nicht wesentlich darunter notieren. Am Ende ist das ein Markt für Wohnraum (EFHs).

Deswegen, vergesst es erstmal. Der Zeitpunkt ist vorbei. Immobilien werden jetzt eher vermehrt in geschlossenen Erbfolgen weitergegeben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich denke der Zug Immobilien in Ballungsräumen ist erstmal abgefahren. Wer keine hat, wird die nächsten Jahre auch keine bekommen.

Die Bestandspreise können nicht massiv unter die Neubaupreise fallen. An der Knappheit an Wohnraum hat sich nichts geändert, im Gegenteil - zahlreiche Neubauprojekte sind weggefallen.

Die Neubaupreise sind wie sie sind. Etwa 3.000 Euro je qm Wohnraum für mittleren Standard. Dazu ca. 150k für Baunebenkosten und Außenanlagen/Stellplatz. Bei 150 qm sprechen wir hier von 600k an Kosten plus Grundstück. Grundstücke dürften in gefragten B-Städten 300k-600k kosten und nur noch in homöopathische Dosen vorhanden sein.

Bestandsgebäude können da nicht wesentlich darunter notieren. Am Ende ist das ein Markt für Wohnraum (EFHs).

Deswegen, vergesst es erstmal. Der Zeitpunkt ist vorbei. Immobilien werden jetzt eher vermehrt in geschlossenen Erbfolgen weitergegeben.

Sorry, aber nur weil du und dein Makler-Mitstreiter hier im Forum Immobilien in Ballungsräumen besitzen, hebelt ihr noch lange nicht die Marktgesetze aus:

  1. Der Grundstückspreis ist eine reine Spekulationsware und nicht von Handwerkerkosten abhängig. Durch steigende Zinsen und die folglich geringere Nachfrage werden als erstes die Bodenrichtwerte nach unten gehen und somit auch Neubauten billiger

  2. Aufgrund steigender Zinsen wird das Sanieren, Umbauen etc. auch schwieriger finanzierbar. Der Bedarf an Handwerkerleistungen und Rohstoffen geht zurück - und folglich auch die Neubaupreise. Inflationsbekämpfung 1x1

  3. Neubaupreise sind den Bestandsimmobilien herzlich egal, wenn sich die Leute die Preise einfach nicht mehr leisten können. Immobilien können problemlos unter ihrem Sachwert verkauft werden, wenn die Zinsen steigen
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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Einfach nur aus der Luft gegriffen diese 4 Punkte von dir.
Wir leben in einer Welt wo Preise existieren die nicht mehr runter gehen können. Ob Benzin, Strom oder auch Immobilien. Warum kann es nicht runter gehen ? Ganz einfach: weil es nicht mehr viel davon gibt und wir einfach zu viele Menschen auf dieser Welt haben. Deine Punkte waren vielleicht vor 100, 50 oder 10 Jahren anwendbar, aber doch nicht in der heutigen und zukünftigen Welt. Denk mal darüber nach.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich denke der Zug Immobilien in Ballungsräumen ist erstmal abgefahren. Wer keine hat, wird die nächsten Jahre auch keine bekommen.

Die Bestandspreise können nicht massiv unter die Neubaupreise fallen. An der Knappheit an Wohnraum hat sich nichts geändert, im Gegenteil - zahlreiche Neubauprojekte sind weggefallen.

Die Neubaupreise sind wie sie sind. Etwa 3.000 Euro je qm Wohnraum für mittleren Standard. Dazu ca. 150k für Baunebenkosten und Außenanlagen/Stellplatz. Bei 150 qm sprechen wir hier von 600k an Kosten plus Grundstück. Grundstücke dürften in gefragten B-Städten 300k-600k kosten und nur noch in homöopathische Dosen vorhanden sein.

Bestandsgebäude können da nicht wesentlich darunter notieren. Am Ende ist das ein Markt für Wohnraum (EFHs).

Deswegen, vergesst es erstmal. Der Zeitpunkt ist vorbei. Immobilien werden jetzt eher vermehrt in geschlossenen Erbfolgen weitergegeben.

Sorry, aber nur weil du und dein Makler-Mitstreiter hier im Forum Immobilien in Ballungsräumen besitzen, hebelt ihr noch lange nicht die Marktgesetze aus:

  1. Der Grundstückspreis ist eine reine Spekulationsware und nicht von Handwerkerkosten abhängig. Durch steigende Zinsen und die folglich geringere Nachfrage werden als erstes die Bodenrichtwerte nach unten gehen und somit auch Neubauten billiger

  2. Aufgrund steigender Zinsen wird das Sanieren, Umbauen etc. auch schwieriger finanzierbar. Der Bedarf an Handwerkerleistungen und Rohstoffen geht zurück - und folglich auch die Neubaupreise. Inflationsbekämpfung 1x1

  3. Neubaupreise sind den Bestandsimmobilien herzlich egal, wenn sich die Leute die Preise einfach nicht mehr leisten können. Immobilien können problemlos unter ihrem Sachwert verkauft werden, wenn die Zinsen steigen
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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Autsch! Ist das dein Ernst?

Hast du schon einmal etwas von Angebot und Nachfrage gehört? Die Preise für viele der von dir genannten Güter sind nur so hoch, weil das Angebot temporär verknappt ist durch den Konflikt und politische Entscheidungen zur weiteren Verknappung.

Die Nachfrage nach Immobilien wird sinken, da den Leuten mit Bedarf an einer Finanzierung die finanziellen Mitteln fehlen. Wird es einen Crash geben? Vermutlich nicht? Werden die Preise korrigieren und teils etwas sinken? Mit Sicherheit - sieht man ja bereits heute in sehr überhitzten Märkten

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Einfach nur aus der Luft gegriffen diese 4 Punkte von dir.
Wir leben in einer Welt wo Preise existieren die nicht mehr runter gehen können. Ob Benzin, Strom oder auch Immobilien. Warum kann es nicht runter gehen ? Ganz einfach: weil es nicht mehr viel davon gibt und wir einfach zu viele Menschen auf dieser Welt haben. Deine Punkte waren vielleicht vor 100, 50 oder 10 Jahren anwendbar, aber doch nicht in der heutigen und zukünftigen Welt. Denk mal darüber nach.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich denke der Zug Immobilien in Ballungsräumen ist erstmal abgefahren. Wer keine hat, wird die nächsten Jahre auch keine bekommen.

Die Bestandspreise können nicht massiv unter die Neubaupreise fallen. An der Knappheit an Wohnraum hat sich nichts geändert, im Gegenteil - zahlreiche Neubauprojekte sind weggefallen.

Die Neubaupreise sind wie sie sind. Etwa 3.000 Euro je qm Wohnraum für mittleren Standard. Dazu ca. 150k für Baunebenkosten und Außenanlagen/Stellplatz. Bei 150 qm sprechen wir hier von 600k an Kosten plus Grundstück. Grundstücke dürften in gefragten B-Städten 300k-600k kosten und nur noch in homöopathische Dosen vorhanden sein.

Bestandsgebäude können da nicht wesentlich darunter notieren. Am Ende ist das ein Markt für Wohnraum (EFHs).

Deswegen, vergesst es erstmal. Der Zeitpunkt ist vorbei. Immobilien werden jetzt eher vermehrt in geschlossenen Erbfolgen weitergegeben.

Sorry, aber nur weil du und dein Makler-Mitstreiter hier im Forum Immobilien in Ballungsräumen besitzen, hebelt ihr noch lange nicht die Marktgesetze aus:

  1. Der Grundstückspreis ist eine reine Spekulationsware und nicht von Handwerkerkosten abhängig. Durch steigende Zinsen und die folglich geringere Nachfrage werden als erstes die Bodenrichtwerte nach unten gehen und somit auch Neubauten billiger

  2. Aufgrund steigender Zinsen wird das Sanieren, Umbauen etc. auch schwieriger finanzierbar. Der Bedarf an Handwerkerleistungen und Rohstoffen geht zurück - und folglich auch die Neubaupreise. Inflationsbekämpfung 1x1

  3. Neubaupreise sind den Bestandsimmobilien herzlich egal, wenn sich die Leute die Preise einfach nicht mehr leisten können. Immobilien können problemlos unter ihrem Sachwert verkauft werden, wenn die Zinsen steigen
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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Vor 10 Jahren waren die Zinsen bei 2,9%. Wer vor 10 Jahren einen 200k Kredit für eine (damals) 250k Immobilie abgeschlossen hat, der hat bei 3% Tilgung jetzt 130k Restschuld.

Die Immobilie ist jetzt ca. 500k wert, die 130k Restschuld wird also zum besten Zins beliehen ohne Risikoaufschlag.

Aktuell sind wir bei 3,4% bei 10 Jahren oder 3,6% auf 15 Jahre. Mit einer niedrigeren Rate also zuvor, und zwar nominell niedriger (!), kann der Kredit jetzt z.B. auf 15 Jahre voll getilgt werden.

Aus 983 Euro Rate in 2012 werden 936 Euro in 2022. Zwischenzeitlich gab es natürlich die eine oder andere Lohnerhöhung.

Unser Kreditnehmer hat damit 25 Jahre lang jeweils etwas unter 1.000 Euro gezahlt (insgesamt 336k über 25 Jahre inkl. Eigenkapital) und besitzt eine Immobilie mit aktuell 500k Wert - in 15 Jahren zur Volltilgung sicherlich mindestens 800k bei konservativer Inflationsannahme und nur noch minimaler realer Wertsteigerung.

Die aktuelle Kaltmiete für so eine Wohnung dürfte bei ca. 1.400 Euro liegen (1.200 bis 1.700 möglich) - natürlich mit weiter steigender Tendenz. Nach 25 Jahren Kaltmiete gehört einem... NICHTS...

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Weiter steigende Bauzinsen werden die Kosten für die Leute erhöhen die nur 10 Jahre mit geringer Tilgung abgeschlossen haben. Die Gaspreise explodieren mittlerweile. Mehrbelastungen von 100-200 Euro pro Monat sind zu erwarten. Viele kriegen keinen adäquaten Ausgleich der Inflation und der Reallohn sinkt. Die Demografie deutet mittelfristig auf eine sinkende Nachfrage nach Immobilien hin. Nur rosa rot ist es auch nicht.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Das denke ich auch. Häuser in Ballungsräumen ist ab jetzt nur noch was für Millionäre die die Häuser Bar bezahlen. Ich hab es immer gesagt und seit 7 Jahren bis Ende letzten Jahres hier gepredigt. Kauft kauft kauft. Musste dann lesen das die Leute darauf warten das die Zinsen hochgehen um dann günstig zu kaufen. Diese Leute haben aber ganz vergessen das wenn die Zinsen hochgehen die Preise noch teurer werden was ja mit gesundem Menschenverstand klar nachvollziehbar war. Nun sitzen sie alle in ihrer 2 bis 3 zimmerwohnung und wissen das sie ohne einen lottogewinn für immer dort sitzen werden oder sich sogar verkleinern müssen so stark wie die mieten derzeit steigen. Nächstes Mal hört lieber auf mich anstatt auf Beck oder Kommer die nur aus Eigennutz handeln.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich denke der Zug Immobilien in Ballungsräumen ist erstmal abgefahren. Wer keine hat, wird die nächsten Jahre auch keine bekommen.

Die Bestandspreise können nicht massiv unter die Neubaupreise fallen. An der Knappheit an Wohnraum hat sich nichts geändert, im Gegenteil - zahlreiche Neubauprojekte sind weggefallen.

Die Neubaupreise sind wie sie sind. Etwa 3.000 Euro je qm Wohnraum für mittleren Standard. Dazu ca. 150k für Baunebenkosten und Außenanlagen/Stellplatz. Bei 150 qm sprechen wir hier von 600k an Kosten plus Grundstück. Grundstücke dürften in gefragten B-Städten 300k-600k kosten und nur noch in homöopathische Dosen vorhanden sein.

Bestandsgebäude können da nicht wesentlich darunter notieren. Am Ende ist das ein Markt für Wohnraum (EFHs).

Deswegen, vergesst es erstmal. Der Zeitpunkt ist vorbei. Immobilien werden jetzt eher vermehrt in geschlossenen Erbfolgen weitergegeben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Man kann ja alles so und so sehen aber vor zehn Jahren haben auch alle über den Erdölpreis > 100 Euro gejammert. Die Folge war die Einführung des Frackings und die stärkste Ölschwemme seit Jahrzehnten um 2014 und 2015. Die Erdölindustrie in den USA stand kurz vor dem Bankrott und die OPEC Staaten sind die Einnahmen nur so weggebrochen. Gerade bei den Commodities wäre ich äußerst vorsichtig, was die Endlichkeit der Ressource angeht. Dank Fracking und co ist man sich mittlerweile recht sicher, dass eher der Planet dank CO2 Emission unbewohnbar wird bevor man den letzten Barrel Öl verbrannt hat. Bauholz ist bspw. seit dem All Time High bereits um knapp 70% gefallen, andere Baustoffe werden dem folgen. Handwerker werden wahrscheinlich auch nicht mehr die Mondpreise verlangen können, wenn einfach nicht mehr gebaut wird.

In den USA, wo die Geldpolitik im Vergleich zu Europa immer deutlich voraus ist, kann man genau das momentan beobachten.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Einfach nur aus der Luft gegriffen diese 4 Punkte von dir.
Wir leben in einer Welt wo Preise existieren die nicht mehr runter gehen können. Ob Benzin, Strom oder auch Immobilien. Warum kann es nicht runter gehen ? Ganz einfach: weil es nicht mehr viel davon gibt und wir einfach zu viele Menschen auf dieser Welt haben. Deine Punkte waren vielleicht vor 100, 50 oder 10 Jahren anwendbar, aber doch nicht in der heutigen und zukünftigen Welt. Denk mal darüber nach.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich denke der Zug Immobilien in Ballungsräumen ist erstmal abgefahren. Wer keine hat, wird die nächsten Jahre auch keine bekommen.

Die Bestandspreise können nicht massiv unter die Neubaupreise fallen. An der Knappheit an Wohnraum hat sich nichts geändert, im Gegenteil - zahlreiche Neubauprojekte sind weggefallen.

Die Neubaupreise sind wie sie sind. Etwa 3.000 Euro je qm Wohnraum für mittleren Standard. Dazu ca. 150k für Baunebenkosten und Außenanlagen/Stellplatz. Bei 150 qm sprechen wir hier von 600k an Kosten plus Grundstück. Grundstücke dürften in gefragten B-Städten 300k-600k kosten und nur noch in homöopathische Dosen vorhanden sein.

Bestandsgebäude können da nicht wesentlich darunter notieren. Am Ende ist das ein Markt für Wohnraum (EFHs).

Deswegen, vergesst es erstmal. Der Zeitpunkt ist vorbei. Immobilien werden jetzt eher vermehrt in geschlossenen Erbfolgen weitergegeben.

Sorry, aber nur weil du und dein Makler-Mitstreiter hier im Forum Immobilien in Ballungsräumen besitzen, hebelt ihr noch lange nicht die Marktgesetze aus:

  1. Der Grundstückspreis ist eine reine Spekulationsware und nicht von Handwerkerkosten abhängig. Durch steigende Zinsen und die folglich geringere Nachfrage werden als erstes die Bodenrichtwerte nach unten gehen und somit auch Neubauten billiger

  2. Aufgrund steigender Zinsen wird das Sanieren, Umbauen etc. auch schwieriger finanzierbar. Der Bedarf an Handwerkerleistungen und Rohstoffen geht zurück - und folglich auch die Neubaupreise. Inflationsbekämpfung 1x1

  3. Neubaupreise sind den Bestandsimmobilien herzlich egal, wenn sich die Leute die Preise einfach nicht mehr leisten können. Immobilien können problemlos unter ihrem Sachwert verkauft werden, wenn die Zinsen steigen
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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Diese Ironie wenn man sich über aus der Luft gegriffene Punkte beschwert nur um dann einen aus der Luft gegriffenen Punkt hinterherzuschieben...

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Einfach nur aus der Luft gegriffen diese 4 Punkte von dir.
Wir leben in einer Welt wo Preise existieren die nicht mehr runter gehen können. Ob Benzin, Strom oder auch Immobilien. Warum kann es nicht runter gehen ? Ganz einfach: weil es nicht mehr viel davon gibt und wir einfach zu viele Menschen auf dieser Welt haben. Deine Punkte waren vielleicht vor 100, 50 oder 10 Jahren anwendbar, aber doch nicht in der heutigen und zukünftigen Welt. Denk mal darüber nach.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich denke der Zug Immobilien in Ballungsräumen ist erstmal abgefahren. Wer keine hat, wird die nächsten Jahre auch keine bekommen.

Die Bestandspreise können nicht massiv unter die Neubaupreise fallen. An der Knappheit an Wohnraum hat sich nichts geändert, im Gegenteil - zahlreiche Neubauprojekte sind weggefallen.

Die Neubaupreise sind wie sie sind. Etwa 3.000 Euro je qm Wohnraum für mittleren Standard. Dazu ca. 150k für Baunebenkosten und Außenanlagen/Stellplatz. Bei 150 qm sprechen wir hier von 600k an Kosten plus Grundstück. Grundstücke dürften in gefragten B-Städten 300k-600k kosten und nur noch in homöopathische Dosen vorhanden sein.

Bestandsgebäude können da nicht wesentlich darunter notieren. Am Ende ist das ein Markt für Wohnraum (EFHs).

Deswegen, vergesst es erstmal. Der Zeitpunkt ist vorbei. Immobilien werden jetzt eher vermehrt in geschlossenen Erbfolgen weitergegeben.

Sorry, aber nur weil du und dein Makler-Mitstreiter hier im Forum Immobilien in Ballungsräumen besitzen, hebelt ihr noch lange nicht die Marktgesetze aus:

  1. Der Grundstückspreis ist eine reine Spekulationsware und nicht von Handwerkerkosten abhängig. Durch steigende Zinsen und die folglich geringere Nachfrage werden als erstes die Bodenrichtwerte nach unten gehen und somit auch Neubauten billiger

  2. Aufgrund steigender Zinsen wird das Sanieren, Umbauen etc. auch schwieriger finanzierbar. Der Bedarf an Handwerkerleistungen und Rohstoffen geht zurück - und folglich auch die Neubaupreise. Inflationsbekämpfung 1x1

  3. Neubaupreise sind den Bestandsimmobilien herzlich egal, wenn sich die Leute die Preise einfach nicht mehr leisten können. Immobilien können problemlos unter ihrem Sachwert verkauft werden, wenn die Zinsen steigen
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Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

Neuere Objekte so ab 2000 steigen eher statt runter zu gehen...
Alte Objekte fallen leicht, weil er Umbau halt auch brutal teuer ist

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Einfach nur aus der Luft gegriffen diese 4 Punkte von dir.
Wir leben in einer Welt wo Preise existieren die nicht mehr runter gehen können. Ob Benzin, Strom oder auch Immobilien. Warum kann es nicht runter gehen ? Ganz einfach: weil es nicht mehr viel davon gibt und wir einfach zu viele Menschen auf dieser Welt haben. Deine Punkte waren vielleicht vor 100, 50 oder 10 Jahren anwendbar, aber doch nicht in der heutigen und zukünftigen Welt. Denk mal darüber nach.

Ich denke der Zug Immobilien in Ballungsräumen ist erstmal abgefahren. Wer keine hat, wird die nächsten Jahre auch keine bekommen.

Die Bestandspreise können nicht massiv unter die Neubaupreise fallen. An der Knappheit an Wohnraum hat sich nichts geändert, im Gegenteil - zahlreiche Neubauprojekte sind weggefallen.

Die Neubaupreise sind wie sie sind. Etwa 3.000 Euro je qm Wohnraum für mittleren Standard. Dazu ca. 150k für Baunebenkosten und Außenanlagen/Stellplatz. Bei 150 qm sprechen wir hier von 600k an Kosten plus Grundstück. Grundstücke dürften in gefragten B-Städten 300k-600k kosten und nur noch in homöopathische Dosen vorhanden sein.

Bestandsgebäude können da nicht wesentlich darunter notieren. Am Ende ist das ein Markt für Wohnraum (EFHs).

Deswegen, vergesst es erstmal. Der Zeitpunkt ist vorbei. Immobilien werden jetzt eher vermehrt in geschlossenen Erbfolgen weitergegeben.

Sorry, aber nur weil du und dein Makler-Mitstreiter hier im Forum Immobilien in Ballungsräumen besitzen, hebelt ihr noch lange nicht die Marktgesetze aus:

  1. Der Grundstückspreis ist eine reine Spekulationsware und nicht von Handwerkerkosten abhängig. Durch steigende Zinsen und die folglich geringere Nachfrage werden als erstes die Bodenrichtwerte nach unten gehen und somit auch Neubauten billiger

  2. Aufgrund steigender Zinsen wird das Sanieren, Umbauen etc. auch schwieriger finanzierbar. Der Bedarf an Handwerkerleistungen und Rohstoffen geht zurück - und folglich auch die Neubaupreise. Inflationsbekämpfung 1x1

  3. Neubaupreise sind den Bestandsimmobilien herzlich egal, wenn sich die Leute die Preise einfach nicht mehr leisten können. Immobilien können problemlos unter ihrem Sachwert verkauft werden, wenn die Zinsen steigen

2020 war der Öl Preis bei 0 Euro. Soviel zum Thema Preise können nicht fallen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Absolut, Preise können gar nicht mehr fallen. Strom und Benzin Lager ich jetzt im Keller, bald wird man davon nichts mehr bekommen.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Einfach nur aus der Luft gegriffen diese 4 Punkte von dir.
Wir leben in einer Welt wo Preise existieren die nicht mehr runter gehen können. Ob Benzin, Strom oder auch Immobilien. Warum kann es nicht runter gehen ? Ganz einfach: weil es nicht mehr viel davon gibt und wir einfach zu viele Menschen auf dieser Welt haben. Deine Punkte waren vielleicht vor 100, 50 oder 10 Jahren anwendbar, aber doch nicht in der heutigen und zukünftigen Welt. Denk mal darüber nach.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich denke der Zug Immobilien in Ballungsräumen ist erstmal abgefahren. Wer keine hat, wird die nächsten Jahre auch keine bekommen.

Die Bestandspreise können nicht massiv unter die Neubaupreise fallen. An der Knappheit an Wohnraum hat sich nichts geändert, im Gegenteil - zahlreiche Neubauprojekte sind weggefallen.

Die Neubaupreise sind wie sie sind. Etwa 3.000 Euro je qm Wohnraum für mittleren Standard. Dazu ca. 150k für Baunebenkosten und Außenanlagen/Stellplatz. Bei 150 qm sprechen wir hier von 600k an Kosten plus Grundstück. Grundstücke dürften in gefragten B-Städten 300k-600k kosten und nur noch in homöopathische Dosen vorhanden sein.

Bestandsgebäude können da nicht wesentlich darunter notieren. Am Ende ist das ein Markt für Wohnraum (EFHs).

Deswegen, vergesst es erstmal. Der Zeitpunkt ist vorbei. Immobilien werden jetzt eher vermehrt in geschlossenen Erbfolgen weitergegeben.

Sorry, aber nur weil du und dein Makler-Mitstreiter hier im Forum Immobilien in Ballungsräumen besitzen, hebelt ihr noch lange nicht die Marktgesetze aus:

  1. Der Grundstückspreis ist eine reine Spekulationsware und nicht von Handwerkerkosten abhängig. Durch steigende Zinsen und die folglich geringere Nachfrage werden als erstes die Bodenrichtwerte nach unten gehen und somit auch Neubauten billiger

  2. Aufgrund steigender Zinsen wird das Sanieren, Umbauen etc. auch schwieriger finanzierbar. Der Bedarf an Handwerkerleistungen und Rohstoffen geht zurück - und folglich auch die Neubaupreise. Inflationsbekämpfung 1x1

  3. Neubaupreise sind den Bestandsimmobilien herzlich egal, wenn sich die Leute die Preise einfach nicht mehr leisten können. Immobilien können problemlos unter ihrem Sachwert verkauft werden, wenn die Zinsen steigen
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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Diese drei Punkte machen Null Sinn und sind auch in sich widersprüchlich. Erst sind Handwerkerkosten egal. Dann heißt es sie werden runtergehen. Am Ende sind sie doch irgendwie wichtig aber nur für Neubauten und die haben angeblich nichts mit dem Bestand zu tun.

Bei Autos sehen wir das ja auch. Angebot ist knapp aber Gebrauchtwagenpreise fallen. *Ironie off *

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich denke der Zug Immobilien in Ballungsräumen ist erstmal abgefahren. Wer keine hat, wird die nächsten Jahre auch keine bekommen.

Die Bestandspreise können nicht massiv unter die Neubaupreise fallen. An der Knappheit an Wohnraum hat sich nichts geändert, im Gegenteil - zahlreiche Neubauprojekte sind weggefallen.

Die Neubaupreise sind wie sie sind. Etwa 3.000 Euro je qm Wohnraum für mittleren Standard. Dazu ca. 150k für Baunebenkosten und Außenanlagen/Stellplatz. Bei 150 qm sprechen wir hier von 600k an Kosten plus Grundstück. Grundstücke dürften in gefragten B-Städten 300k-600k kosten und nur noch in homöopathische Dosen vorhanden sein.

Bestandsgebäude können da nicht wesentlich darunter notieren. Am Ende ist das ein Markt für Wohnraum (EFHs).

Deswegen, vergesst es erstmal. Der Zeitpunkt ist vorbei. Immobilien werden jetzt eher vermehrt in geschlossenen Erbfolgen weitergegeben.

Sorry, aber nur weil du und dein Makler-Mitstreiter hier im Forum Immobilien in Ballungsräumen besitzen, hebelt ihr noch lange nicht die Marktgesetze aus:

  1. Der Grundstückspreis ist eine reine Spekulationsware und nicht von Handwerkerkosten abhängig. Durch steigende Zinsen und die folglich geringere Nachfrage werden als erstes die Bodenrichtwerte nach unten gehen und somit auch Neubauten billiger

  2. Aufgrund steigender Zinsen wird das Sanieren, Umbauen etc. auch schwieriger finanzierbar. Der Bedarf an Handwerkerleistungen und Rohstoffen geht zurück - und folglich auch die Neubaupreise. Inflationsbekämpfung 1x1

  3. Neubaupreise sind den Bestandsimmobilien herzlich egal, wenn sich die Leute die Preise einfach nicht mehr leisten können. Immobilien können problemlos unter ihrem Sachwert verkauft werden, wenn die Zinsen steigen
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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Diese drei Punkte machen Null Sinn und sind auch in sich widersprüchlich. Erst sind Handwerkerkosten egal. Dann heißt es sie werden runtergehen. Am Ende sind sie doch irgendwie wichtig aber nur für Neubauten und die haben angeblich nichts mit dem Bestand zu tun.

Bei Autos sehen wir das ja auch. Angebot ist knapp aber Gebrauchtwagenpreise fallen. *Ironie off *

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich denke der Zug Immobilien in Ballungsräumen ist erstmal abgefahren. Wer keine hat, wird die nächsten Jahre auch keine bekommen.

Die Bestandspreise können nicht massiv unter die Neubaupreise fallen. An der Knappheit an Wohnraum hat sich nichts geändert, im Gegenteil - zahlreiche Neubauprojekte sind weggefallen.

Die Neubaupreise sind wie sie sind. Etwa 3.000 Euro je qm Wohnraum für mittleren Standard. Dazu ca. 150k für Baunebenkosten und Außenanlagen/Stellplatz. Bei 150 qm sprechen wir hier von 600k an Kosten plus Grundstück. Grundstücke dürften in gefragten B-Städten 300k-600k kosten und nur noch in homöopathische Dosen vorhanden sein.

Bestandsgebäude können da nicht wesentlich darunter notieren. Am Ende ist das ein Markt für Wohnraum (EFHs).

Deswegen, vergesst es erstmal. Der Zeitpunkt ist vorbei. Immobilien werden jetzt eher vermehrt in geschlossenen Erbfolgen weitergegeben.

Sorry, aber nur weil du und dein Makler-Mitstreiter hier im Forum Immobilien in Ballungsräumen besitzen, hebelt ihr noch lange nicht die Marktgesetze aus:

  1. Der Grundstückspreis ist eine reine Spekulationsware und nicht von Handwerkerkosten abhängig. Durch steigende Zinsen und die folglich geringere Nachfrage werden als erstes die Bodenrichtwerte nach unten gehen und somit auch Neubauten billiger

  2. Aufgrund steigender Zinsen wird das Sanieren, Umbauen etc. auch schwieriger finanzierbar. Der Bedarf an Handwerkerleistungen und Rohstoffen geht zurück - und folglich auch die Neubaupreise. Inflationsbekämpfung 1x1

  3. Neubaupreise sind den Bestandsimmobilien herzlich egal, wenn sich die Leute die Preise einfach nicht mehr leisten können. Immobilien können problemlos unter ihrem Sachwert verkauft werden, wenn die Zinsen steigen

Die Immobilienpreise werden wohl nicht mehr steigen. Ab jetzt werden, wie im UK, Immobilien nur noch zwischen Immobilieneigentümern getauscht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Benzin macht ja noch Sinn aber wie willst du bitte Strom im Keller lagern ? Hast du da riesige akkus stehen ..

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Absolut, Preise können gar nicht mehr fallen. Strom und Benzin Lager ich jetzt im Keller, bald wird man davon nichts mehr bekommen.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Einfach nur aus der Luft gegriffen diese 4 Punkte von dir.
Wir leben in einer Welt wo Preise existieren die nicht mehr runter gehen können. Ob Benzin, Strom oder auch Immobilien. Warum kann es nicht runter gehen ? Ganz einfach: weil es nicht mehr viel davon gibt und wir einfach zu viele Menschen auf dieser Welt haben. Deine Punkte waren vielleicht vor 100, 50 oder 10 Jahren anwendbar, aber doch nicht in der heutigen und zukünftigen Welt. Denk mal darüber nach.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich denke der Zug Immobilien in Ballungsräumen ist erstmal abgefahren. Wer keine hat, wird die nächsten Jahre auch keine bekommen.

Die Bestandspreise können nicht massiv unter die Neubaupreise fallen. An der Knappheit an Wohnraum hat sich nichts geändert, im Gegenteil - zahlreiche Neubauprojekte sind weggefallen.

Die Neubaupreise sind wie sie sind. Etwa 3.000 Euro je qm Wohnraum für mittleren Standard. Dazu ca. 150k für Baunebenkosten und Außenanlagen/Stellplatz. Bei 150 qm sprechen wir hier von 600k an Kosten plus Grundstück. Grundstücke dürften in gefragten B-Städten 300k-600k kosten und nur noch in homöopathische Dosen vorhanden sein.

Bestandsgebäude können da nicht wesentlich darunter notieren. Am Ende ist das ein Markt für Wohnraum (EFHs).

Deswegen, vergesst es erstmal. Der Zeitpunkt ist vorbei. Immobilien werden jetzt eher vermehrt in geschlossenen Erbfolgen weitergegeben.

Sorry, aber nur weil du und dein Makler-Mitstreiter hier im Forum Immobilien in Ballungsräumen besitzen, hebelt ihr noch lange nicht die Marktgesetze aus:

  1. Der Grundstückspreis ist eine reine Spekulationsware und nicht von Handwerkerkosten abhängig. Durch steigende Zinsen und die folglich geringere Nachfrage werden als erstes die Bodenrichtwerte nach unten gehen und somit auch Neubauten billiger

  2. Aufgrund steigender Zinsen wird das Sanieren, Umbauen etc. auch schwieriger finanzierbar. Der Bedarf an Handwerkerleistungen und Rohstoffen geht zurück - und folglich auch die Neubaupreise. Inflationsbekämpfung 1x1

  3. Neubaupreise sind den Bestandsimmobilien herzlich egal, wenn sich die Leute die Preise einfach nicht mehr leisten können. Immobilien können problemlos unter ihrem Sachwert verkauft werden, wenn die Zinsen steigen
antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Du bist sicher auch Bitcoin/ crypto investor- habe ich Recht?
Lol.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Einfach nur aus der Luft gegriffen diese 4 Punkte von dir.
Wir leben in einer Welt wo Preise existieren die nicht mehr runter gehen können. Ob Benzin, Strom oder auch Immobilien. Warum kann es nicht runter gehen ? Ganz einfach: weil es nicht mehr viel davon gibt und wir einfach zu viele Menschen auf dieser Welt haben. Deine Punkte waren vielleicht vor 100, 50 oder 10 Jahren anwendbar, aber doch nicht in der heutigen und zukünftigen Welt. Denk mal darüber nach.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich denke der Zug Immobilien in Ballungsräumen ist erstmal abgefahren. Wer keine hat, wird die nächsten Jahre auch keine bekommen.

Die Bestandspreise können nicht massiv unter die Neubaupreise fallen. An der Knappheit an Wohnraum hat sich nichts geändert, im Gegenteil - zahlreiche Neubauprojekte sind weggefallen.

Die Neubaupreise sind wie sie sind. Etwa 3.000 Euro je qm Wohnraum für mittleren Standard. Dazu ca. 150k für Baunebenkosten und Außenanlagen/Stellplatz. Bei 150 qm sprechen wir hier von 600k an Kosten plus Grundstück. Grundstücke dürften in gefragten B-Städten 300k-600k kosten und nur noch in homöopathische Dosen vorhanden sein.

Bestandsgebäude können da nicht wesentlich darunter notieren. Am Ende ist das ein Markt für Wohnraum (EFHs).

Deswegen, vergesst es erstmal. Der Zeitpunkt ist vorbei. Immobilien werden jetzt eher vermehrt in geschlossenen Erbfolgen weitergegeben.

Sorry, aber nur weil du und dein Makler-Mitstreiter hier im Forum Immobilien in Ballungsräumen besitzen, hebelt ihr noch lange nicht die Marktgesetze aus:

  1. Der Grundstückspreis ist eine reine Spekulationsware und nicht von Handwerkerkosten abhängig. Durch steigende Zinsen und die folglich geringere Nachfrage werden als erstes die Bodenrichtwerte nach unten gehen und somit auch Neubauten billiger

  2. Aufgrund steigender Zinsen wird das Sanieren, Umbauen etc. auch schwieriger finanzierbar. Der Bedarf an Handwerkerleistungen und Rohstoffen geht zurück - und folglich auch die Neubaupreise. Inflationsbekämpfung 1x1

  3. Neubaupreise sind den Bestandsimmobilien herzlich egal, wenn sich die Leute die Preise einfach nicht mehr leisten können. Immobilien können problemlos unter ihrem Sachwert verkauft werden, wenn die Zinsen steigen
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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Vor 10 Jahren waren die Zinsen bei 2,9%. Wer vor 10 Jahren einen 200k Kredit für eine (damals) 250k Immobilie abgeschlossen hat, der hat bei 3% Tilgung jetzt 130k Restschuld.

Die Immobilie ist jetzt ca. 500k wert, die 130k Restschuld wird also zum besten Zins beliehen ohne Risikoaufschlag.

Aktuell sind wir bei 3,4% bei 10 Jahren oder 3,6% auf 15 Jahre. Mit einer niedrigeren Rate also zuvor, und zwar nominell niedriger (!), kann der Kredit jetzt z.B. auf 15 Jahre voll getilgt werden.

Aus 983 Euro Rate in 2012 werden 936 Euro in 2022. Zwischenzeitlich gab es natürlich die eine oder andere Lohnerhöhung.

Unser Kreditnehmer hat damit 25 Jahre lang jeweils etwas unter 1.000 Euro gezahlt (insgesamt 336k über 25 Jahre inkl. Eigenkapital) und besitzt eine Immobilie mit aktuell 500k Wert - in 15 Jahren zur Volltilgung sicherlich mindestens 800k bei konservativer Inflationsannahme und nur noch minimaler realer Wertsteigerung.

Die aktuelle Kaltmiete für so eine Wohnung dürfte bei ca. 1.400 Euro liegen (1.200 bis 1.700 möglich) - natürlich mit weiter steigender Tendenz. Nach 25 Jahren Kaltmiete gehört einem... NICHTS...

Dieser Beitrag erklärt alles, was die Vergangenheit betrifft zu 100 Prozent richtig und wurde dennoch leider nicht beachtet.
Ich habe das - rückwirkend betrachtet - glücklicherweise mehrfach vollzogen und kann mich über beide Seiten hier im Forum nur wundern... der Markt war lange sehr interessant für Käufer und verändert sich gerade sehr schnell und spannend... und heute ist es schlicht und ergreifend nicht mehr möglich konkrete Prognosen zu treffen.

Baukosten, Zinsen, Reallöhne, Inflation, Angebot... alles nicht vorherzusehen, aber hier weiß nur einer von euch, wie es weitergeht?

Meine Vermutung und Befürchtung: Die Käufer schlagen derzeit nicht mehr zu, da das Gesamtpaket viel zu teuer geworden ist. Die Verkäufer werden ihre Preisvorstellungen innerhalb weniger Wochen nicht einfach halbieren... Wohin das führt...?!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Handwerker werden wahrscheinlich auch nicht mehr die Mondpreise verlangen können, wenn einfach nicht mehr gebaut wird.

Ja, jetzt eine fette Rezension bei Rekordzinsen wäre echt nice. Eine Wärmepumpe (hochwertige Modelle) kostet online im Einkauf inkl. komplettem Zubehör 4.000 - 5.000 Euro. Der Einbau ist innerhalb kürzester Zeit erledigt, auf jeden Fall keine ganze Woche. Handwerker verlangen 10k-12k Komplettpreis. Davon gehen 33% Förderung ab - trotzdem.

Für 4.500 Einkauf, 1.500 Montage, abzgl. 2.000 Euro Förderung = 4.000 Euro Endpreis nach Förderung würde ich den Spaß mitmachen und meine Gas-Heizung gegen WP tauschen. Und wenn ich so sehe, wie sehr der Neubau einbricht, wird mein Wunsch wohl nächstes Jahr in Erfüllung gehen.

Das gleiche bei PV. Kaum lohnt es sich mal wieder, sofort alles bis 2023 ausgebucht. Aber gut, das ist Step 2 und die PV trägt sich selbst.

Jetzt erstmal darauf warten, dass die SHK-Leute ihren Auftragsbestand abarbeiten und dann eine WP für 4k komplett schießen (statt 7k-8k aktuell, jeweils nach Förderung).

Also, da wir auf jeden Fall durch Sondertilgungen alles innerhalb der ersten Zinsbindungsfrist abzahlen werden, ist der Anstieg der Zinsen ein Segen für uns. Handwerker für WP, PV oder Wallbox werden günstig.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Absolut, Preise können gar nicht mehr fallen. Strom und Benzin Lager ich jetzt im Keller, bald wird man davon nichts mehr bekommen.

Einfach nur aus der Luft gegriffen diese 4 Punkte von dir.
Wir leben in einer Welt wo Preise existieren die nicht mehr runter gehen können. Ob Benzin, Strom oder auch Immobilien. Warum kann es nicht runter gehen ? Ganz einfach: weil es nicht mehr viel davon gibt und wir einfach zu viele Menschen auf dieser Welt haben. Deine Punkte waren vielleicht vor 100, 50 oder 10 Jahren anwendbar, aber doch nicht in der heutigen und zukünftigen Welt. Denk mal darüber nach.

Totaler Schwachsinn.
Bei Immobilien greift die Argumentation vielleicht noch teilweise, weil es ein komplexes Gut ist. Aber auch da sind die Dämpfer eher politischer und regulatorischer Natur, als das wir zu wenig Platz oder Ressourcen hätten um mehr Häuser zu bauen.

Aber z.B. Strom ist faktisch in (nahezu) unendlichen Mengen vorhanden. Gerade bei den erneuerbaren Energien. Die Sonne wird noch Milliarden von Jahre strahlen.
Man hat lediglich keinen finanziellen Anreiz mehr als knapp über Verbrauch auszubauen. Jeder der meint, dass das Stromnetz zusammenbricht etc. etc. kann sich für ein paar tausend Euro Solarzellen aufs Dach packen und seinen eigenen Strom produzieren.

Benzin ist auch nur aktuell knapp aufgrund des Ukraine-Krieges und der Russland Sanktionen. Europa hat sich abhängig von Russland gemacht und nun kriegen wir dafür die Quittung.
Wir hatten über lange Phasen hinweg Niedrigpreise oder sogar Negativpreise beim Rohöl. Und man entdeckt immer neue Vorkommen. Die meisten Schätzungen gehen von >100 Jahren noch unangetasteter Reserven aus.

Es gibt rechnerisch noch nicht mal einen Mangel an Nahrungsmitteln. Die Menschen auf anderen Teilen der Erde hungern, weil wir Millionen Tonnen wegwerfen und immer billigeres Fleisch haben wollen. Bei gleichmäßiger Verteilung hätten wir mehr als genug für alle Menschen. Wasser übrigens genauso.

Man sieht daher schön, wenn man mal Kapitalismus, Ausbeutung und Gewinnmaximierung beiseite schiebt, gäbe es genug für alle.

Das Einzige woran wir wirklich einen Mangel haben, ist das CO2-Budget.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ob (und ggf. nominal oder sogar real) die Immobilienpreise weiter steigen, werden wir in der Zukunft sehen. Die wirtschaftlichen Rahmendaten (hohe Inflation und steigende Zinsen) wirken gegensätzlich, da darf man wirklich gespannt sein! Ich finde aber bemerkenswert, dass sich fast alle Forenten auf einen Faktor fokussieren und den anderen Faktor geflissentlich (teils sicherlich auch unbedarft) komplett ignorieren - das Lager "Immoblienblase / sinkende Preise" sieht nur die steigenden Zinsen während das Lager "weiter steigende Preise" einseitig auf die starke Inflation verweist ...

Ob ein Kauf von einer Wohnung oder einem EFH Sinn macht, kann man doch angesichts der unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten und der regionalen Unterschiede des deutschen Immobilienmarktes wirklich nur von Fall zu Fall beurteilen. Das war übrigens schon immer so, denn auch früher konnte man sich mit einem Immobilienkauf finanziell ruinieren. Und während für den einen ein EFH mit Garten für die Kids, Platz für Grill & Co und Abstand zum Nachbarn ein Wert an sich ist auf das er keinen Monat länger warten möchte, sind für andere die damit verbundenen Verpflichtungen ein Horror.

In unserem Freundeskreis gibt es sowohl glückliche Eigentümer*innen als auch glückliche Mieter*innen - beide Seiten haben gute Argumente für ihre Sicht!
Ich selbst (Eigentümer von einem EFH in Toplage in Hannover) liebe Haus und Garten, an manchen Wochenende verfluche ich aber auch die Gartenarbeit. Der Kredit/die Finanzierung ist bei uns kein Thema, wir konnten 2020 zu sehr günstigen Konditionen finanzieren und sind durch das Haus eine Menge Eigenkapital losgeworden, das uns beim derzeitigen Aktienmarkt ohne Benefit durch die Finger rinnen würde - besser hätten wir es nach derzeitigem Stand nicht investieren können.

Hätten wir damals nicht gekauft, würden wir es wohl immer noch tun. Mit unsem Budget (insgesamt 1 Mio. Euro) würden wir immer noch ein vernünftiges EFH in Hannover bekommen, nur halt nicht mehr in Toplage (und bei schmalerem Budget würde ich aufs Land ziehen - bei uns im südlichen Niedersachsen bekommt man dort für unter 400k vernünftige Häuser). Würden wir in München wohnen, hätten wir wahrscheinlich schon 2020 im Umland gekauft ...

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Ob (und ggf. nominal oder sogar real) die Immobilienpreise weiter steigen, werden wir in der Zukunft sehen. Die wirtschaftlichen Rahmendaten (hohe Inflation und steigende Zinsen) wirken gegensätzlich, da darf man wirklich gespannt sein!

Das stimmt so nicht, Inflation wirkt nicht pauschal steigernd auf Immobilienpreise. Dafür benötigt es auch steigende Gehälter, die wir aktuell in einer wirtschaftlich schwierigen Situation nicht haben. Außerdem wirkt die Inflation negativ auf das Eigenkapital.
Generell gleichen Immobilien historisch betrachtet die Inflation in etwa aus, allerdings nicht in Phasen hoher Inflation, dort entwickeln sie sich real negativ. Deshalb sind Immobilien auch nur langfristig ein brauchbarer Inflationsschutz, kurzfristig, und davon reden wir hier, ganz und gar nicht.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wobei die Baukosten ja aktuell sogar sinken - siehe den Holzpreis der von über 600 Euro auf 200 Euro abgefallen ist.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Ob (und ggf. nominal oder sogar real) die Immobilienpreise weiter steigen, werden wir in der Zukunft sehen. Die wirtschaftlichen Rahmendaten (hohe Inflation und steigende Zinsen) wirken gegensätzlich, da darf man wirklich gespannt sein! Ich finde aber bemerkenswert, dass sich fast alle Forenten auf einen Faktor fokussieren und den anderen Faktor geflissentlich (teils sicherlich auch unbedarft) komplett ignorieren - das Lager "Immoblienblase / sinkende Preise" sieht nur die steigenden Zinsen während das Lager "weiter steigende Preise" einseitig auf die starke Inflation verweist ...

Ob ein Kauf von einer Wohnung oder einem EFH Sinn macht, kann man doch angesichts der unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten und der regionalen Unterschiede des deutschen Immobilienmarktes wirklich nur von Fall zu Fall beurteilen. Das war übrigens schon immer so, denn auch früher konnte man sich mit einem Immobilienkauf finanziell ruinieren. Und während für den einen ein EFH mit Garten für die Kids, Platz für Grill & Co und Abstand zum Nachbarn ein Wert an sich ist auf das er keinen Monat länger warten möchte, sind für andere die damit verbundenen Verpflichtungen ein Horror.

In unserem Freundeskreis gibt es sowohl glückliche Eigentümer*innen als auch glückliche Mieter*innen - beide Seiten haben gute Argumente für ihre Sicht!
Ich selbst (Eigentümer von einem EFH in Toplage in Hannover) liebe Haus und Garten, an manchen Wochenende verfluche ich aber auch die Gartenarbeit. Der Kredit/die Finanzierung ist bei uns kein Thema, wir konnten 2020 zu sehr günstigen Konditionen finanzieren und sind durch das Haus eine Menge Eigenkapital losgeworden, das uns beim derzeitigen Aktienmarkt ohne Benefit durch die Finger rinnen würde - besser hätten wir es nach derzeitigem Stand nicht investieren können.

Hätten wir damals nicht gekauft, würden wir es wohl immer noch tun. Mit unsem Budget (insgesamt 1 Mio. Euro) würden wir immer noch ein vernünftiges EFH in Hannover bekommen, nur halt nicht mehr in Toplage (und bei schmalerem Budget würde ich aufs Land ziehen - bei uns im südlichen Niedersachsen bekommt man dort für unter 400k vernünftige Häuser). Würden wir in München wohnen, hätten wir wahrscheinlich schon 2020 im Umland gekauft ...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Tut mir leid lieber Wiwi Treff Hannoveraner, aber die Preise sinken bereits.

Das sieht jeder, der am Markt als Käufer und/oder Verkäufer aktiv ist.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Ob (und ggf. nominal oder sogar real) die Immobilienpreise weiter steigen, werden wir in der Zukunft sehen. Die wirtschaftlichen Rahmendaten (hohe Inflation und steigende Zinsen) wirken gegensätzlich, da darf man wirklich gespannt sein! Ich finde aber bemerkenswert, dass sich fast alle Forenten auf einen Faktor fokussieren und den anderen Faktor geflissentlich (teils sicherlich auch unbedarft) komplett ignorieren - das Lager "Immoblienblase / sinkende Preise" sieht nur die steigenden Zinsen während das Lager "weiter steigende Preise" einseitig auf die starke Inflation verweist ...

Ob ein Kauf von einer Wohnung oder einem EFH Sinn macht, kann man doch angesichts der unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten und der regionalen Unterschiede des deutschen Immobilienmarktes wirklich nur von Fall zu Fall beurteilen. Das war übrigens schon immer so, denn auch früher konnte man sich mit einem Immobilienkauf finanziell ruinieren. Und während für den einen ein EFH mit Garten für die Kids, Platz für Grill & Co und Abstand zum Nachbarn ein Wert an sich ist auf das er keinen Monat länger warten möchte, sind für andere die damit verbundenen Verpflichtungen ein Horror.

In unserem Freundeskreis gibt es sowohl glückliche Eigentümer*innen als auch glückliche Mieter*innen - beide Seiten haben gute Argumente für ihre Sicht!
Ich selbst (Eigentümer von einem EFH in Toplage in Hannover) liebe Haus und Garten, an manchen Wochenende verfluche ich aber auch die Gartenarbeit. Der Kredit/die Finanzierung ist bei uns kein Thema, wir konnten 2020 zu sehr günstigen Konditionen finanzieren und sind durch das Haus eine Menge Eigenkapital losgeworden, das uns beim derzeitigen Aktienmarkt ohne Benefit durch die Finger rinnen würde - besser hätten wir es nach derzeitigem Stand nicht investieren können.

Hätten wir damals nicht gekauft, würden wir es wohl immer noch tun. Mit unsem Budget (insgesamt 1 Mio. Euro) würden wir immer noch ein vernünftiges EFH in Hannover bekommen, nur halt nicht mehr in Toplage (und bei schmalerem Budget würde ich aufs Land ziehen - bei uns im südlichen Niedersachsen bekommt man dort für unter 400k vernünftige Häuser). Würden wir in München wohnen, hätten wir wahrscheinlich schon 2020 im Umland gekauft ...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Eine Mio. für ein EFH in Hannover verdeutlicht die Asset Bubble…

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das wird hier ständig behauptet, stimmt aber so einfach nicht!
Schau doch einfach mal bei Google Scholar z.B. Demary und Voigtländer oder im letzten Helaba report von Mitropoulos.

Direktinvestitionen in Immobilien sind tatsächlich ein hervorragender Inflationsschutz.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Ob (und ggf. nominal oder sogar real) die Immobilienpreise weiter steigen, werden wir in der Zukunft sehen. Die wirtschaftlichen Rahmendaten (hohe Inflation und steigende Zinsen) wirken gegensätzlich, da darf man wirklich gespannt sein!

Das stimmt so nicht, Inflation wirkt nicht pauschal steigernd auf Immobilienpreise. Dafür benötigt es auch steigende Gehälter, die wir aktuell in einer wirtschaftlich schwierigen Situation nicht haben. Außerdem wirkt die Inflation negativ auf das Eigenkapital.
Generell gleichen Immobilien historisch betrachtet die Inflation in etwa aus, allerdings nicht in Phasen hoher Inflation, dort entwickeln sie sich real negativ. Deshalb sind Immobilien auch nur langfristig ein brauchbarer Inflationsschutz, kurzfristig, und davon reden wir hier, ganz und gar nicht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Gelesen habe ich bislang nur etwas über sinkende Holzpreise. Gibt es darüber hinaus andere Zahlen, die zeigen, dass auch andere Rohstoffe/Baukosten sinken?

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Wobei die Baukosten ja aktuell sogar sinken - siehe den Holzpreis der von über 600 Euro auf 200 Euro abgefallen ist.

Ob (und ggf. nominal oder sogar real) die Immobilienpreise weiter steigen, werden wir in der Zukunft sehen. Die wirtschaftlichen Rahmendaten (hohe Inflation und steigende Zinsen) wirken gegensätzlich, da darf man wirklich gespannt sein! Ich finde aber bemerkenswert, dass sich fast alle Forenten auf einen Faktor fokussieren und den anderen Faktor geflissentlich (teils sicherlich auch unbedarft) komplett ignorieren - das Lager "Immoblienblase / sinkende Preise" sieht nur die steigenden Zinsen während das Lager "weiter steigende Preise" einseitig auf die starke Inflation verweist ...

Ob ein Kauf von einer Wohnung oder einem EFH Sinn macht, kann man doch angesichts der unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten und der regionalen Unterschiede des deutschen Immobilienmarktes wirklich nur von Fall zu Fall beurteilen. Das war übrigens schon immer so, denn auch früher konnte man sich mit einem Immobilienkauf finanziell ruinieren. Und während für den einen ein EFH mit Garten für die Kids, Platz für Grill & Co und Abstand zum Nachbarn ein Wert an sich ist auf das er keinen Monat länger warten möchte, sind für andere die damit verbundenen Verpflichtungen ein Horror.

In unserem Freundeskreis gibt es sowohl glückliche Eigentümer*innen als auch glückliche Mieter*innen - beide Seiten haben gute Argumente für ihre Sicht!
Ich selbst (Eigentümer von einem EFH in Toplage in Hannover) liebe Haus und Garten, an manchen Wochenende verfluche ich aber auch die Gartenarbeit. Der Kredit/die Finanzierung ist bei uns kein Thema, wir konnten 2020 zu sehr günstigen Konditionen finanzieren und sind durch das Haus eine Menge Eigenkapital losgeworden, das uns beim derzeitigen Aktienmarkt ohne Benefit durch die Finger rinnen würde - besser hätten wir es nach derzeitigem Stand nicht investieren können.

Hätten wir damals nicht gekauft, würden wir es wohl immer noch tun. Mit unsem Budget (insgesamt 1 Mio. Euro) würden wir immer noch ein vernünftiges EFH in Hannover bekommen, nur halt nicht mehr in Toplage (und bei schmalerem Budget würde ich aufs Land ziehen - bei uns im südlichen Niedersachsen bekommt man dort für unter 400k vernünftige Häuser). Würden wir in München wohnen, hätten wir wahrscheinlich schon 2020 im Umland gekauft ...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Das wird hier ständig behauptet, stimmt aber so einfach nicht!
Schau doch einfach mal bei Google Scholar z.B. Demary und Voigtländer oder im letzten Helaba report von Mitropoulos.

Es reicht doch, den ganz normalen Immobilienpreisindex anzusehen. Dort sieht man auf einen Blick von 1980 bis etwa 2010 real fallende Preise, also etwa 30 Jahre lang.

Dazu die bekannte Studie der London Business School:

"Immobilienpreise und Inflation sind negativ miteinander korreliert. Das heißt: Ein Anstieg der Inflation geht in der Regel einher mit einem realen, also inflationsbereinigten Preisverfall von Häusern und Wohnungen.
Allenfalls auf Sicht von mehreren Jahrzehnten versprechen Immobilien in guten Lagen mindestens den realen Kapitalerhalt. Der Grund: Häuserpreise hängen stets auch ab von den Erwartungen an Wirtschaftswachstum und Haushaltseinkommen – und diese geraten bei einem deutlichen Anstieg der Teuerung meist ins Rutschen."

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Vor Hyperinflation ja.

Vor Inflation sicher nicht. Immobilien sind zins- und nicht inflationsgetrieben. In Zeiten hoher Inflation steigen die Zinsen entsprechend. Das mag nominal dann vllt halbwegs stabil oder leicht negativ aussehen, aber real ist das ein deutlicher Rückschlag.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Das wird hier ständig behauptet, stimmt aber so einfach nicht!
Schau doch einfach mal bei Google Scholar z.B. Demary und Voigtländer oder im letzten Helaba report von Mitropoulos.

Direktinvestitionen in Immobilien sind tatsächlich ein hervorragender Inflationsschutz.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Absolut, Preise können gar nicht mehr fallen. Strom und Benzin Lager ich jetzt im Keller, bald wird man davon nichts mehr bekommen.

Es gibt gute Gründe, warum man nur kleine Mengen Benzin im Keller lagern darf. Wenn du das wirklich machst, schau dir dringend mal die Vorschriften an, da dein Verhalten ggf. nicht nur illegal, sondern auch sehr gefährlich ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

"Das sieht jeder, der am Markt als Käufer und/oder Verkäufer aktiv ist."

Dann haben wir in Heidelberg nen anderen Markt :(

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Aktuell ist die Laune bei Beratern, Bankern, Kunden und Maklern sehr sehr bescheiden. Ich kann direkt aus dem Umfeld berichten. Berater machen sich unnötig Arbeit... Kunden schauen sich bei zich Banken und Beratern um, bevor ein Angebot "erwogen" wird und ob das ganze dann noch zustande kommt, sprich der Notar Besuch bekommt, ist völlig offen... oft erlebt man zur Zeit Überraschungen..

Aber! In meinen Augen, sind die Zinsen von heute, die Traumzinsen von Morgen. Also wer auf fallende Preise setzt vergeudet Zeit. Immer Haushaltsrechnung aufmachen, wenn es passt und gefällt, finanzieren, wenn nicht, dann aber auch nicht! Habe selbst gekauft (Gehalt deutlich 6-stellig, Erbe kommt irgenwann, weiteres Vermögen vorhanden etc pp. ) trotzdem würde ich niemals ein Objekt für ne Millionen oder deutlich über 500k finanzieren - egal bei welchem Zins... von Mietobjekten würde ich auch die Finger zahlen, es sei denn man möchte über Jahrzehnte Mieter subventionieren...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

"Das sieht jeder, der am Markt als Käufer und/oder Verkäufer aktiv ist."

Dann haben wir in Heidelberg nen anderen Markt :(

Der Immobilienmarkt war schon immer regional. Wobei manche meinen, wenn in der Uckermark die Preise fallen. dann muss das im Stadtkreis Frankfurt der Fall sein und freuen sich auf günstige Wohnunge im Westend. :-)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der Einkäufer schrieb am 26.06.2022:

Neuere Objekte so ab 2000 steigen eher statt runter zu gehen...
Alte Objekte fallen leicht, weil er Umbau halt auch brutal teuer ist

2000er Objekte sind inzwischen auch alt und Renovierungsbedürdtig, damit günstiger

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wer in den letzten 3 Monaten noch schnell gekauft hat … Halleluja! Da drücke ich die Daumen. Ein Asset für sagen wir 750k, das in 5 Jahren nur noch 400k wert sein wird. Da verlangt der Banker aber zusätzliche Sicherheiten. Und wenn es die nicht gibt, wird der Kredit fällig gestellt. Und wenn diesen dann jemand nicht bedienen kann, folgt die Versteigerung. Es wird alles in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Wohnen dann im Gartenhaus.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Direkt in Hannover okay, aber im Umland wird's schnell dünn. Also 30 Km weg von Hannover würde ich nicht Mal die Hälfte ausgeben.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Eine Mio. für ein EFH in Hannover verdeutlicht die Asset Bubble…

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ein Preisverfall um fast 50%. Hört doch einfach auf so einen Unsinn ins Internet zu rotzen. Die Diskussion wird langsam lächerlich. Niemals wird eine 750k-Immo auf 400k fallen. Und schon gar nicht in 5 Jahren :D

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Absolut, Preise können gar nicht mehr fallen. Strom und Benzin Lager ich jetzt im Keller, bald wird man davon nichts mehr bekommen.

Es gibt gute Gründe, warum man nur kleine Mengen Benzin im Keller lagern darf. Wenn du das wirklich machst, schau dir dringend mal die Vorschriften an, da dein Verhalten ggf. nicht nur illegal, sondern auch sehr gefährlich ist.

Sarkasmus, kennt ihr?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das glaubst du wohl selber nicht oder? Also ich bin selber überzeugt, dass die Preise kurzfristig runtergehen. Aber glaube nicht, dass es so stark wird. UND langfristig? Würde fast drauf wetten, dass die EZB wieder in 5 Jahren den Zins wieder senken wird.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Wer in den letzten 3 Monaten noch schnell gekauft hat … Halleluja! Da drücke ich die Daumen. Ein Asset für sagen wir 750k, das in 5 Jahren nur noch 400k wert sein wird. Da verlangt der Banker aber zusätzliche Sicherheiten. Und wenn es die nicht gibt, wird der Kredit fällig gestellt. Und wenn diesen dann jemand nicht bedienen kann, folgt die Versteigerung. Es wird alles in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Wohnen dann im Gartenhaus.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Wer in den letzten 3 Monaten noch schnell gekauft hat … Halleluja! Da drücke ich die Daumen. Ein Asset für sagen wir 750k, das in 5 Jahren nur noch 400k wert sein wird. Da verlangt der Banker aber zusätzliche Sicherheiten. Und wenn es die nicht gibt, wird der Kredit fällig gestellt. Und wenn diesen dann jemand nicht bedienen kann, folgt die Versteigerung. Es wird alles in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Wohnen dann im Gartenhaus.

Was der WiWi Gast nicht alles sieht in seiner Glaskugel. Vielleicht kommt er auch in 5 Jahren auf einen Teller warme Suppe vorbei, weil er statt ein Haus zu kaufen, weiter in Miete gelebt hat und diese nicht mehr aufbringen kann

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Wer in den letzten 3 Monaten noch schnell gekauft hat … Halleluja! Da drücke ich die Daumen. Ein Asset für sagen wir 750k, das in 5 Jahren nur noch 400k wert sein wird. Da verlangt der Banker aber zusätzliche Sicherheiten. Und wenn es die nicht gibt, wird der Kredit fällig gestellt. Und wenn diesen dann jemand nicht bedienen kann, folgt die Versteigerung. Es wird alles in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Wohnen dann im Gartenhaus.

Klingt nicht so als ob du wirklich die Daumen drückst?
Und ob die Bank, wie auch immer das gehen soll, bei Wertverlust (von 50%?!) die Zwangsversteigerung herbeiführen will, nur um dann selber möglichst viel Verlust zu machen, das fände ich irgendwie nicht so schlau.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hört doch mal bitte auf hier einen Quatsch zu verbreiten.
Solange die Raten gezahlt werden verlangt NIEMAND zusätzliche Sicherheiten.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Wer in den letzten 3 Monaten noch schnell gekauft hat … Halleluja! Da drücke ich die Daumen. Ein Asset für sagen wir 750k, das in 5 Jahren nur noch 400k wert sein wird. Da verlangt der Banker aber zusätzliche Sicherheiten. Und wenn es die nicht gibt, wird der Kredit fällig gestellt. Und wenn diesen dann jemand nicht bedienen kann, folgt die Versteigerung. Es wird alles in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Wohnen dann im Gartenhaus.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Halleluja…wieder einer mit der Glaskugel, der einen 50pp Einbruch vorhersieht…wo denn? Auf dem Land? In München?
Bei zweistellig steigenden Baukosten und gleichzeitig stark sinkender Neubautätigkeit wird das Angebot noch weiter fallen. Auch wenn es jetzt die 15-20pp schwachen Finanzierer raus drückt durch die gestiegenen Zinsen wird das nicht den Markt ins Wanken bringen.

Und nochmals: solange der Kreditnehmer seine monatliche Rate zahlen kann, kann die Bank nichts machen. Warum auch? Wenn der Lohn nur halbwegs mit der Inflation mitläuft, wird der Schuldenberg ohnehin eher kleiner. Hier werden von den Besitzlosen wieder Horrorszenarien oder viel mehr Wunschszenarios gemalt…

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Wer in den letzten 3 Monaten noch schnell gekauft hat … Halleluja! Da drücke ich die Daumen. Ein Asset für sagen wir 750k, das in 5 Jahren nur noch 400k wert sein wird. Da verlangt der Banker aber zusätzliche Sicherheiten. Und wenn es die nicht gibt, wird der Kredit fällig gestellt. Und wenn diesen dann jemand nicht bedienen kann, folgt die Versteigerung. Es wird alles in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Wohnen dann im Gartenhaus.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Da fallen nach 15-20 Jahren Schönheitsreparaturen an aber keine teure Kernsanierung. Das ist schon ein großer Unterschied zu vielen Häusern aus den 50er-70er Jahren….

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Der Einkäufer schrieb am 26.06.2022:

Neuere Objekte so ab 2000 steigen eher statt runter zu gehen...
Alte Objekte fallen leicht, weil er Umbau halt auch brutal teuer ist

2000er Objekte sind inzwischen auch alt und Renovierungsbedürdtig, damit günstiger

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Wer in den letzten 3 Monaten noch schnell gekauft hat … Halleluja! Da drücke ich die Daumen. Ein Asset für sagen wir 750k, das in 5 Jahren nur noch 400k wert sein wird. Da verlangt der Banker aber zusätzliche Sicherheiten. Und wenn es die nicht gibt, wird der Kredit fällig gestellt. Und wenn diesen dann jemand nicht bedienen kann, folgt die Versteigerung. Es wird alles in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Wohnen dann im Gartenhaus.

Richtig, 47% Nominalverlust, ca. 54% Realwertverlust - kommt auf jeden Fall. Würde die 27% vom Subprime-Crash vom ATH zum nächsten absoluten Tiefpunkt nach dem ATH zwar mal gekonnt in den Schatten stellen, aber natürlich.

Was im Fall der Fälle bei einer fetten, fetten Rezession möglich sind, wären vielleicht 5-15%. 15% wäre dann wirklich eine schwere Rezession.

Wir haben keine Immobilienkrise - im Gegensatz zur Subprime-Krise, wo einfach am Bedarf vorbeigebaut wurde und wo nach US-Recht die Käufer kein Risiko tragen.

Wir haben eine wirtschaftliche Rezession, ausgelöst durch Inflation, Krieg, Corona-Nachwirkungen usw. - und im Zuge dessen haben wir weiter einen extrem angespannten Immobilienmarkt, wo die Nachfrage weiterhin das Angebot extrem weit übersteigt und in welchem Markt das Angebot in Zukunft weiter zusammenschrumpfen wird, da uns die nächsten Jahre der Neubaumarkt komplett zusammenbricht.

In diesem Umfeld (weiterhin extreme hoher Nachfrageüberhang, Angebot geht gar noch zurück) könnten Immobilienpreise gar der Krise trotzen und einfach weiter hochgehen - wenn die Nachfrage/Angebotssituation gewichtiger ist als Zinsen und Rezession.

Oder der Immobilienmarkt folgt der Rezession und gibt vielleicht leicht nach. Aber das hat nichts mit Subprime-Krise zu tun und ist nicht eine, sondern viele Magnituden weniger schlimm als Subprime (eine Krise ausgelöst durch Immobilien! vs. aktuell weiterhin extreme Nachfrage nach Immobilien oberhalb des Angebots begleitet von einer Krise aus anderen Bereichen).

Zusammenfassung: Leute, überlegt euch bitte, was hier wirklich passiert. Haben wir eine Immobilienkrise ähnlich Subprime, wo es damals 27% nach unten ging? Oder kommt die Krise aus anderen Bereichen?

Wenn das geklärt ist, fragt euch mal nach dem Angebot an Wohnraum. Ist es weiterhin so, dass auf eine Mietwohnung hunderte Interessenten kommen? Oder sind die Leute alle plötzlich in die Provinz gezogen? Haben wir eher Wohnraummangel in den Ballungsräumen oder zu viel? Hat sich das seit Q1 geändert? Q1 noch mit einem Rekordanstieg der Preise.

Nächste Frage, wie viel Neubau wird angesichts der Zinsen in Zukunft und angesichts der Lieferkettensituation möglich sein? Was passiert mit den Preisen, wenn längst eingepreistes zusätzliches Angebot plötzlich nicht kommt?

Wirken sich Krisen wirklich sofort auf Immobilienmärkte aus? Was wissen wir von Corona? Die schwerste Rezession seit Ewigkeiten - was passierte an den Immobilienmärkte? Richtig, ging weiterhin extrem nach oben.

Was haben wir also wirklich? Wir haben den Zinsanstieg. Sonst spricht gar nichts für fallende Immobilienpreise. Nicht die Nachfragesituation, nicht die Angebotssituation und nicht die Krise.

Jetzt fragen wir uns mal, für die paar EFHs welche jährlich auf den Markt kommen im Bestand - sind das die klassischen 80% Finanzierer? Oder nicht doch Leute mit massivem EK, massiver Sparquote und Erbe? Interessieren die Zinsen da wirklich primär? Das oberste Dezil hat ca. 30% Sparquote. Für die oberen 10% der Einkommensbezieher ist zumindest locker das Geld da, die Monatsrate zu verdoppeln.

Wir sehen uns in einigen Monaten hier wieder und schauen auf die Q2 und Q3 Zahlen. Eine massive Preiskorrektur wird hier keiner sehen. Der wahrscheinliche Fall ist eine Abschwächung des Anstiegs. 15% p.a. wie zuletzt sind nicht mehr drin. Nominale Preisrückgänge sind Irrsinn. Reale Preisrückgänge, gemessen an 8% Inflation p.a. - das könnte passieren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Und täglich grüßt wieder das Mär von der Nachbesicherung...

Manchmal frag ich mich ob jemand der sowas huer reinhaut je einen Kreditvertrag selber unterschrieben hat und wenn ja wo.

Sparkasse und Volksbanken zur Finanzierung nehmen, alles easy...

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Wer in den letzten 3 Monaten noch schnell gekauft hat … Halleluja! Da drücke ich die Daumen. Ein Asset für sagen wir 750k, das in 5 Jahren nur noch 400k wert sein wird. Da verlangt der Banker aber zusätzliche Sicherheiten. Und wenn es die nicht gibt, wird der Kredit fällig gestellt. Und wenn diesen dann jemand nicht bedienen kann, folgt die Versteigerung. Es wird alles in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Wohnen dann im Gartenhaus.

Auch wenn nichts ausgeschlossen ist: denkst Du wirklich, dass die Preise um 45% einbrechen? Das kann ich mir echt nicht vorstellen. Ich gehe von einer Korrektur aus, aber nicht in der Größenordnung.

Zu dem Rest: das stand auf den letzten 100 Seiten schon sooo oft, die Argumente wiederholen sich. Ob eine Nachbesicherung gefordert wird, ist genau so wenig absehbar wie eine Korrektur und deren Höhe. Aus der Formulierung dieses Post klingt aber die Hoffnung durch, dass die angesprochenen Käufer doch bitte mal ordentlich auf die Nase fallen sollen. Das ist ein Neid wie ich ihn sonst nur im Spiegel Forum sehe, ist dieses Niveau hier jetzt auch angekommen?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Wer in den letzten 3 Monaten noch schnell gekauft hat … Halleluja! Da drücke ich die Daumen. Ein Asset für sagen wir 750k, das in 5 Jahren nur noch 400k wert sein wird. Da verlangt der Banker aber zusätzliche Sicherheiten. Und wenn es die nicht gibt, wird der Kredit fällig gestellt. Und wenn diesen dann jemand nicht bedienen kann, folgt die Versteigerung. Es wird alles in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Wohnen dann im Gartenhaus.

Hoffentlich hast du Recht, in 5 Jahren würde ich nämlich gerne kaufen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Wer in den letzten 3 Monaten noch schnell gekauft hat … Halleluja! Da drücke ich die Daumen. Ein Asset für sagen wir 750k, das in 5 Jahren nur noch 400k wert sein wird. Da verlangt der Banker aber zusätzliche Sicherheiten. Und wenn es die nicht gibt, wird der Kredit fällig gestellt. Und wenn diesen dann jemand nicht bedienen kann, folgt die Versteigerung. Es wird alles in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Wohnen dann im Gartenhaus.

Selten so gelacht, Immobilienpreise dann also fast 50% runter nach deiner fundierten Einschätzung? Rahm dir das mal ein und guck es dir in 5 Jahren noch mal an

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Wer in den letzten 3 Monaten noch schnell gekauft hat … Halleluja! Da drücke ich die Daumen. Ein Asset für sagen wir 750k, das in 5 Jahren nur noch 400k wert sein wird. Da verlangt der Banker aber zusätzliche Sicherheiten. Und wenn es die nicht gibt, wird der Kredit fällig gestellt. Und wenn diesen dann jemand nicht bedienen kann, folgt die Versteigerung. Es wird alles in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Wohnen dann im Gartenhaus.

Eher unwahrscheinlich zum einen dass die immo 50% verliert und dass dann eine Nachbesicherung verlangt wird. IdR ist die Laufzeit zudem bei den Beträgen deutlich länger.

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Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Wer in den letzten 3 Monaten noch schnell gekauft hat … Halleluja! Da drücke ich die Daumen. Ein Asset für sagen wir 750k, das in 5 Jahren nur noch 400k wert sein wird. Da verlangt der Banker aber zusätzliche Sicherheiten. Und wenn es die nicht gibt, wird der Kredit fällig gestellt. Und wenn diesen dann jemand nicht bedienen kann, folgt die Versteigerung. Es wird alles in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Wohnen dann im Gartenhaus.

:D
Und du kaufst dann das Schnäppchen für 400k oder? :-)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Du zitierst hier aber bewusst nur Teile des Artikels. Dorst steht

  • Aktien und Anleihen korrelieren beide stärker negativ mit der Inflation. Bieten also einen noch schlecheren Inflationsschutz
  • In Inflationszeiten sinken Immobilienpreise real, nicht nominal.
  • Laut Bundesbank haben sich Immobilienpreise seit 2009 bei ganz unterschiedlichen Zinskonstellationen annähernd gleich entwickelt

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Das wird hier ständig behauptet, stimmt aber so einfach nicht!
Schau doch einfach mal bei Google Scholar z.B. Demary und Voigtländer oder im letzten Helaba report von Mitropoulos.

Es reicht doch, den ganz normalen Immobilienpreisindex anzusehen. Dort sieht man auf einen Blick von 1980 bis etwa 2010 real fallende Preise, also etwa 30 Jahre lang.

Dazu die bekannte Studie der London Business School:

"Immobilienpreise und Inflation sind negativ miteinander korreliert. Das heißt: Ein Anstieg der Inflation geht in der Regel einher mit einem realen, also inflationsbereinigten Preisverfall von Häusern und Wohnungen.
Allenfalls auf Sicht von mehreren Jahrzehnten versprechen Immobilien in guten Lagen mindestens den realen Kapitalerhalt. Der Grund: Häuserpreise hängen stets auch ab von den Erwartungen an Wirtschaftswachstum und Haushaltseinkommen – und diese geraten bei einem deutlichen Anstieg der Teuerung meist ins Rutschen."

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Mittlerweile sind wir schon bei höheren Zinsen als 2013..

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Du zitierst hier aber bewusst nur Teile des Artikels. Dorst steht

  • Aktien und Anleihen korrelieren beide stärker negativ mit der Inflation. Bieten also einen noch schlecheren Inflationsschutz
  • In Inflationszeiten sinken Immobilienpreise real, nicht nominal.
  • Laut Bundesbank haben sich Immobilienpreise seit 2009 bei ganz unterschiedlichen Zinskonstellationen annähernd gleich entwickelt

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Das wird hier ständig behauptet, stimmt aber so einfach nicht!
Schau doch einfach mal bei Google Scholar z.B. Demary und Voigtländer oder im letzten Helaba report von Mitropoulos.

Es reicht doch, den ganz normalen Immobilienpreisindex anzusehen. Dort sieht man auf einen Blick von 1980 bis etwa 2010 real fallende Preise, also etwa 30 Jahre lang.

Dazu die bekannte Studie der London Business School:

"Immobilienpreise und Inflation sind negativ miteinander korreliert. Das heißt: Ein Anstieg der Inflation geht in der Regel einher mit einem realen, also inflationsbereinigten Preisverfall von Häusern und Wohnungen.
Allenfalls auf Sicht von mehreren Jahrzehnten versprechen Immobilien in guten Lagen mindestens den realen Kapitalerhalt. Der Grund: Häuserpreise hängen stets auch ab von den Erwartungen an Wirtschaftswachstum und Haushaltseinkommen – und diese geraten bei einem deutlichen Anstieg der Teuerung meist ins Rutschen."

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Sinken jetzt auch die Handwerkerpreise endlich mal? Hat jemand insights?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Direkt in Hannover für ein EFH in Toplage (davon war ja die Rede) heute günstig. Die Bodenrichtwerte liegen dort längst im vierstelligen Bereich. EFH in Toplage (in Hannover z.B. Kirchrode) haben oft auch große Grundstücke. Da kostet dann das Grundstück schon die Million … Dort wohnen aber auch nur Leute mit wirklich Geld. Natürlich kommt man in Hannover auch deutlich günstiger zu einem EFH!

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Direkt in Hannover okay, aber im Umland wird's schnell dünn. Also 30 Km weg von Hannover würde ich nicht Mal die Hälfte ausgeben.

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Eine Mio. für ein EFH in Hannover verdeutlicht die Asset Bubble…

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

3,30 Prozent bei 5 Jahren Zinsbindung

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Mittlerweile sind wir schon bei höheren Zinsen als 2013..

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Du zitierst hier aber bewusst nur Teile des Artikels. Dorst steht

  • Aktien und Anleihen korrelieren beide stärker negativ mit der Inflation. Bieten also einen noch schlecheren Inflationsschutz
  • In Inflationszeiten sinken Immobilienpreise real, nicht nominal.
  • Laut Bundesbank haben sich Immobilienpreise seit 2009 bei ganz unterschiedlichen Zinskonstellationen annähernd gleich entwickelt

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Das wird hier ständig behauptet, stimmt aber so einfach nicht!
Schau doch einfach mal bei Google Scholar z.B. Demary und Voigtländer oder im letzten Helaba report von Mitropoulos.

Es reicht doch, den ganz normalen Immobilienpreisindex anzusehen. Dort sieht man auf einen Blick von 1980 bis etwa 2010 real fallende Preise, also etwa 30 Jahre lang.

Dazu die bekannte Studie der London Business School:

"Immobilienpreise und Inflation sind negativ miteinander korreliert. Das heißt: Ein Anstieg der Inflation geht in der Regel einher mit einem realen, also inflationsbereinigten Preisverfall von Häusern und Wohnungen.
Allenfalls auf Sicht von mehreren Jahrzehnten versprechen Immobilien in guten Lagen mindestens den realen Kapitalerhalt. Der Grund: Häuserpreise hängen stets auch ab von den Erwartungen an Wirtschaftswachstum und Haushaltseinkommen – und diese geraten bei einem deutlichen Anstieg der Teuerung meist ins Rutschen."

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Und täglich grüßt wieder das Mär von der Nachbesicherung...

Manchmal frag ich mich ob jemand der sowas huer reinhaut je einen Kreditvertrag selber unterschrieben hat und wenn ja wo.

Sparkasse und Volksbanken zur Finanzierung nehmen, alles easy...

Habe bei beiden Banken Kreditverträge gezeichnet und bei beiden (tatsächlich bei allen) Banken ist das Nachbesicherungsrecht über die angehängten AGBs verankert. Ob sie es im worst case ziehen (oder regulatorisch ziehen müssen) ist eine andere Frage. Wirtschaftlich macht es bei langen Restlaufzeiten und regelmäßiger TIlgungszahlungen wenig Sinn, bilanziell und liquiditätstechnisch mag es SInn machen. Rechtlich haben sie aber definitiv die Möglichkeit. Nach meiner Einschätzung ist das Risiko gering, aber nicht ausgeschlossen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Und täglich grüßt wieder das Mär von der Nachbesicherung...

Manchmal frag ich mich ob jemand der sowas huer reinhaut je einen Kreditvertrag selber unterschrieben hat und wenn ja wo.

Sparkasse und Volksbanken zur Finanzierung nehmen, alles easy...

Habe bei beiden Banken Kreditverträge gezeichnet und bei beiden (tatsächlich bei allen) Banken ist das Nachbesicherungsrecht über die angehängten AGBs verankert. Ob sie es im worst case ziehen (oder regulatorisch ziehen müssen) ist eine andere Frage. Wirtschaftlich macht es bei langen Restlaufzeiten und regelmäßiger TIlgungszahlungen wenig Sinn, bilanziell und liquiditätstechnisch mag es SInn machen. Rechtlich haben sie aber definitiv die Möglichkeit. Nach meiner Einschätzung ist das Risiko gering, aber nicht ausgeschlossen.

Ist eben die Frage, ob die Banken dann die Krise verschärfen wollen, falls diese Szenario (50% Wertverlust in wenigen Jahren) überhaupt stattfindet. Denn damit würden sehr viele Haushalte in D betroffen sein, selbst für Gutverdiener wäre ein 50% Wertverlust ein Horrorszenario. Wobei hier der Wunsch des Schreibers nach einem Schnäppchen eher Vater des Gedanken ist.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wenns um die eigene Solvenz geht, aber natürlich.

Aktuell würde ich mir eher Sorgen um die Heizkosten machen. Bei einem großen Haus können da paar Tausend Euro Heizkosten zusätzlich anfallen. Ist es ein Energieeffienzhaus, zieht die Wärmepumpe im Winter ordentlich Strom und man hat da die Mehrkosten.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Ist eben die Frage, ob die Banken dann die Krise verschärfen wollen, falls diese Szenario (50% Wertverlust in wenigen Jahren) überhaupt stattfindet. Denn damit würden sehr viele Haushalte in D betroffen sein, selbst für Gutverdiener wäre ein 50% Wertverlust ein Horrorszenario. Wobei hier der Wunsch des Schreibers nach einem Schnäppchen eher Vater des Gedanken ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ja der Winter wird sehr spannend ich weiß auch noch gar nicht wie wir genau heizen werden wir haben Fernwärme aber jedes Zimmer bis auf die Bäder hat zusätzlich Klimaanlage die wir dank Deklarierung als Wärmepumpe auch noch über den Wärmepumpen Sondertarif betreiben könnten auch wenn sie bislang rein zum Kühlen genutzt wurden.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Wenns um die eigene Solvenz geht, aber natürlich.

Aktuell würde ich mir eher Sorgen um die Heizkosten machen. Bei einem großen Haus können da paar Tausend Euro Heizkosten zusätzlich anfallen. Ist es ein Energieeffienzhaus, zieht die Wärmepumpe im Winter ordentlich Strom und man hat da die Mehrkosten.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Ist eben die Frage, ob die Banken dann die Krise verschärfen wollen, falls diese Szenario (50% Wertverlust in wenigen Jahren) überhaupt stattfindet. Denn damit würden sehr viele Haushalte in D betroffen sein, selbst für Gutverdiener wäre ein 50% Wertverlust ein Horrorszenario. Wobei hier der Wunsch des Schreibers nach einem Schnäppchen eher Vater des Gedanken ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Was ist, wenn es im kommenden Winter kein Corona und keine Gaskrise gibt?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Und täglich grüßt wieder das Mär von der Nachbesicherung...

Manchmal frag ich mich ob jemand der sowas huer reinhaut je einen Kreditvertrag selber unterschrieben hat und wenn ja wo.

Sparkasse und Volksbanken zur Finanzierung nehmen, alles easy...

Habe bei beiden Banken Kreditverträge gezeichnet und bei beiden (tatsächlich bei allen) Banken ist das Nachbesicherungsrecht über die angehängten AGBs verankert. Ob sie es im worst case ziehen (oder regulatorisch ziehen müssen) ist eine andere Frage. Wirtschaftlich macht es bei langen Restlaufzeiten und regelmäßiger TIlgungszahlungen wenig Sinn, bilanziell und liquiditätstechnisch mag es SInn machen. Rechtlich haben sie aber definitiv die Möglichkeit. Nach meiner Einschätzung ist das Risiko gering, aber nicht ausgeschlossen.

Ist eben die Frage, ob die Banken dann die Krise verschärfen wollen, falls diese Szenario (50% Wertverlust in wenigen Jahren) überhaupt stattfindet. Denn damit würden sehr viele Haushalte in D betroffen sein, selbst für Gutverdiener wäre ein 50% Wertverlust ein Horrorszenario. Wobei hier der Wunsch des Schreibers nach einem Schnäppchen eher Vater des Gedanken ist.

Ich glaube das ist weniger der Wunsch nach einem Schnäppchen, sondern der von Neid getriebene Wunsch, dass die Immobesitzer mal so richtig bluten müssen!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wir sind damals von 80 qm Altbau in 220 qm Neubau gezogen. Nichtmal Energieeffizienzhaus oder so, einfach nur wertiger Neubau (ohne zusätzliche Dämmung, massiv, Steine dämmen an sich).

Trotz fast dreifacher Fläche und freistehendem EFH haben sich unsere Heizkosten verringert (!).

Von etwa 120 Euro im 80 qm Altbau auf etwa 80 Euro im 220 qm Neubau.

Seitdem hat sich der Gastarif mittlerweile etwa verdoppelt, damit sind wir bei ca. 160 Euro ganz aktuell.

Wenn wir jetzt neu abschließen müssten zu Neuvertragskonditionen, wären wir bei ca. 250 Euro. Ist noch erträglich.

Würden wir im 80 qm Altbau wohnen, wären wir aktuell bei 240 Euro pro Monat und kämen per Neuvertrag aktuell auf 360 Euro.

Der Altbau war ein Gründerzeitbau mit massiven, aber nicht dämmenden Wänden und sanierten Fenstern (doppelt verglast) sowie saniertem Dach. Dämmung an Gründerzeitaltbau wegen Denkmalschutz natürlich undenkbar.

Der energetische Standard ist also viel wichtiger als die Fläche.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Ja der Winter wird sehr spannend ich weiß auch noch gar nicht wie wir genau heizen werden wir haben Fernwärme aber jedes Zimmer bis auf die Bäder hat zusätzlich Klimaanlage die wir dank Deklarierung als Wärmepumpe auch noch über den Wärmepumpen Sondertarif betreiben könnten auch wenn sie bislang rein zum Kühlen genutzt wurden.

Wenns um die eigene Solvenz geht, aber natürlich.

Aktuell würde ich mir eher Sorgen um die Heizkosten machen. Bei einem großen Haus können da paar Tausend Euro Heizkosten zusätzlich anfallen. Ist es ein Energieeffienzhaus, zieht die Wärmepumpe im Winter ordentlich Strom und man hat da die Mehrkosten.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Ist eben die Frage, ob die Banken dann die Krise verschärfen wollen, falls diese Szenario (50% Wertverlust in wenigen Jahren) überhaupt stattfindet. Denn damit würden sehr viele Haushalte in D betroffen sein, selbst für Gutverdiener wäre ein 50% Wertverlust ein Horrorszenario. Wobei hier der Wunsch des Schreibers nach einem Schnäppchen eher Vater des Gedanken ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Wir sind damals von 80 qm Altbau in 220 qm Neubau gezogen. Nichtmal Energieeffizienzhaus oder so, einfach nur wertiger Neubau (ohne zusätzliche Dämmung, massiv, Steine dämmen an sich).

Trotz fast dreifacher Fläche und freistehendem EFH haben sich unsere Heizkosten verringert (!).

Von etwa 120 Euro im 80 qm Altbau auf etwa 80 Euro im 220 qm Neubau.

Seitdem hat sich der Gastarif mittlerweile etwa verdoppelt, damit sind wir bei ca. 160 Euro ganz aktuell.

Wenn wir jetzt neu abschließen müssten zu Neuvertragskonditionen, wären wir bei ca. 250 Euro. Ist noch erträglich.

Würden wir im 80 qm Altbau wohnen, wären wir aktuell bei 240 Euro pro Monat und kämen per Neuvertrag aktuell auf 360 Euro.

Der Altbau war ein Gründerzeitbau mit massiven, aber nicht dämmenden Wänden und sanierten Fenstern (doppelt verglast) sowie saniertem Dach. Dämmung an Gründerzeitaltbau wegen Denkmalschutz natürlich undenkbar.

Der energetische Standard ist also viel wichtiger als die Fläche.

Pssssst. Dämmen ist ganz ganz schlecht, brennt, giftig, Restmüll und sonst alles was man sich ausdenken kann.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Wir sind damals von 80 qm Altbau in 220 qm Neubau gezogen. Nichtmal Energieeffizienzhaus oder so, einfach nur wertiger Neubau (ohne zusätzliche Dämmung, massiv, Steine dämmen an sich).

Trotz fast dreifacher Fläche und freistehendem EFH haben sich unsere Heizkosten verringert (!).

Von etwa 120 Euro im 80 qm Altbau auf etwa 80 Euro im 220 qm Neubau.

Seitdem hat sich der Gastarif mittlerweile etwa verdoppelt, damit sind wir bei ca. 160 Euro ganz aktuell.

Wenn wir jetzt neu abschließen müssten zu Neuvertragskonditionen, wären wir bei ca. 250 Euro. Ist noch erträglich.

Würden wir im 80 qm Altbau wohnen, wären wir aktuell bei 240 Euro pro Monat und kämen per Neuvertrag aktuell auf 360 Euro.

Der Altbau war ein Gründerzeitbau mit massiven, aber nicht dämmenden Wänden und sanierten Fenstern (doppelt verglast) sowie saniertem Dach. Dämmung an Gründerzeitaltbau wegen Denkmalschutz natürlich undenkbar.

Der energetische Standard ist also viel wichtiger als die Fläche.

Pssssst. Dämmen ist ganz ganz schlecht, brennt, giftig, Restmüll und sonst alles was man sich ausdenken kann.

Deswegen hat unser Stein an sich einen guten U-Wert. Ohne zusätzliche Dämmung trotzdem eine gute Dämmung. Damit umgeht man diese Probleme und hat trotzdem niedrige Heizkosten. ;-)

Reale Probleme: Massive Außenwände mit Putz halten ohne Fremdschaden auch locker 100 Jahre. Dämmung und darauf Putz hält statistisch zwischen 25 und 50 Jahre. Unter Umständen muss das also einmal gemacht werden, während die Außenwände und der Putz von einem Massivhaus mit dämmenden Steinen ohne Zusatzdämmung dich überleben (wenn kein Fremdschaden auftritt).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Höhe des Zinsanstieges und die Geschwindigkeit haben alle überrascht...in allen Studien die ich gesehen habe, wurde nirgendwo mit einem derartigen Anstieg gerechnet.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Und täglich grüßt wieder das Mär von der Nachbesicherung...

Manchmal frag ich mich ob jemand der sowas huer reinhaut je einen Kreditvertrag selber unterschrieben hat und wenn ja wo.

Sparkasse und Volksbanken zur Finanzierung nehmen, alles easy...

Habe bei beiden Banken Kreditverträge gezeichnet und bei beiden (tatsächlich bei allen) Banken ist das Nachbesicherungsrecht über die angehängten AGBs verankert. Ob sie es im worst case ziehen (oder regulatorisch ziehen müssen) ist eine andere Frage. Wirtschaftlich macht es bei langen Restlaufzeiten und regelmäßiger TIlgungszahlungen wenig Sinn, bilanziell und liquiditätstechnisch mag es SInn machen. Rechtlich haben sie aber definitiv die Möglichkeit. Nach meiner Einschätzung ist das Risiko gering, aber nicht ausgeschlossen.

Ist eben die Frage, ob die Banken dann die Krise verschärfen wollen, falls diese Szenario (50% Wertverlust in wenigen Jahren) überhaupt stattfindet. Denn damit würden sehr viele Haushalte in D betroffen sein, selbst für Gutverdiener wäre ein 50% Wertverlust ein Horrorszenario. Wobei hier der Wunsch des Schreibers nach einem Schnäppchen eher Vater des Gedanken ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

In meiner Gegend tauchen Tag für Tag neue Immobilien bei Immoscout auf. Beobachte das schon seit längerem. Irgendwie lustig zu sehen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Die Höhe des Zinsanstieges und die Geschwindigkeit haben alle überrascht...in allen Studien die ich gesehen habe, wurde nirgendwo mit einem derartigen Anstieg gerechnet.

Zinsen sein EIN Faktor von vielen bei den Immobilienpreisen. Historisch gesehen haben wir immer noch Traumzinsen. Historisch gesehen haben Eigentümer immer draufgezahlt im Vergleich zu Mietern, siehe Kommer & Co. - nur halt die letzten 10 Jahre nicht, da lief es teilweise massiv anders herum. Wenn in Zukunft ein Haus wieder Luxus wird, d.h. wirtschaftlich unrentabel, dann ist das NORMAL. Bis auf München hat Deutschland europaweit niedrige Immobilienpreise, besonders gemessen an der Wirtschaftskraft. Das BIP pro Kopf ist in Kassel oder Kiel höher als in Madrid, Mailand oder Barcelona.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Lagarde bringt schnellere und größere Zinsanstiege ins Gespräch. Das werden wir wohl auch zeitnah noch deutlicher bei den Bauzinsen sehen.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Die Höhe des Zinsanstieges und die Geschwindigkeit haben alle überrascht...in allen Studien die ich gesehen habe, wurde nirgendwo mit einem derartigen Anstieg gerechnet.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Und täglich grüßt wieder das Mär von der Nachbesicherung...

Manchmal frag ich mich ob jemand der sowas huer reinhaut je einen Kreditvertrag selber unterschrieben hat und wenn ja wo.

Sparkasse und Volksbanken zur Finanzierung nehmen, alles easy...

Habe bei beiden Banken Kreditverträge gezeichnet und bei beiden (tatsächlich bei allen) Banken ist das Nachbesicherungsrecht über die angehängten AGBs verankert. Ob sie es im worst case ziehen (oder regulatorisch ziehen müssen) ist eine andere Frage. Wirtschaftlich macht es bei langen Restlaufzeiten und regelmäßiger TIlgungszahlungen wenig Sinn, bilanziell und liquiditätstechnisch mag es SInn machen. Rechtlich haben sie aber definitiv die Möglichkeit. Nach meiner Einschätzung ist das Risiko gering, aber nicht ausgeschlossen.

Ist eben die Frage, ob die Banken dann die Krise verschärfen wollen, falls diese Szenario (50% Wertverlust in wenigen Jahren) überhaupt stattfindet. Denn damit würden sehr viele Haushalte in D betroffen sein, selbst für Gutverdiener wäre ein 50% Wertverlust ein Horrorszenario. Wobei hier der Wunsch des Schreibers nach einem Schnäppchen eher Vater des Gedanken ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Mittlerweile sind wir schon bei höheren Zinsen als 2013..

Das ist ja interessant. Noch interessanter ist, dass die Zinsen mittlerweile nur noch halb so hoch sind, wie in den 90ern. Wenn das so weiter geht, dann sind wir bald bei 1,5% :)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Das wird hier ständig behauptet, stimmt aber so einfach nicht!
Schau doch einfach mal bei Google Scholar z.B. Demary und Voigtländer oder im letzten Helaba report von Mitropoulos.

Es reicht doch, den ganz normalen Immobilienpreisindex anzusehen. Dort sieht man auf einen Blick von 1980 bis etwa 2010 real fallende Preise, also etwa 30 Jahre lang.

Der Kreditfinanzierte Teil darf auch real fallen, da der Kredit nominal besteht. Wenn die Löhne dabei real steigen, dann sinkt der Kredit bei Null Tilgung ebenfalls real.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Sinken jetzt auch die Handwerkerpreise endlich mal? Hat jemand insights?

Ja, die Löhne bei den Handwerkern werden um 30% sinken, sofern die Inflation bei 8% bleibt. Wenn die Inflation anhaltend noch weiter steigt, dann redet man vielleicht auch über 40% Lohnkürzung.
Also ja, die Handwerkerpreise werden deutlich fallen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

BLASE und schlechte Prognosen.

Beispiel Berlin.

  1. Etwa 55% (!) der Haushalte sind 1-Personen-Haushalte. Es ist nicht so, dass die Mehrheit davon Wittwer sind. Viele Studenten und auch einfach Singles. Singles die zum Teil 30,40 sind und im Grunde kaum noch Beziehungsfähig. Sprich: Viele dieser Haushalte werden auch in Zukunft von 1-Person bewohnt.

  2. Die Mehrheit der Berliner ist über 45 Jahre alt, davon ne gute Mille Ü60. Nachwuchs kommt kaum nach und ein immer größer werdenden Anteil das Nachwuchses ist aus sog. Parallelgesellschaften. Dort herrschen kulturbedingt häufig andere Wohnverhalten, es wird klar zu Mehrpersonenhaushalten tendiert.

Da Halb Berlin unterbelegt ist und nicht viel Nachwuchs nachkommt, der der Nachkommt hat aber wieder (kulturell) einen höhere Prognose Mehrpersonenhaushalte zu bilden - sehe ich KEINERLEI positives Investment Szenario auf 30 Jahre Sicht in Berlin. Binnenmigration wird dies nicht ausgleichen. Migration generell auch nicht.

Berlin ist nur ein Beispiel. Woanders ist es ähnlich. Viele heutige Immobilien, werden in 30 Jahren eine ganz andere Preisspanne haben - z.T werden sich die Preise sehr stark senken.

Außer wenn man selbst ne Immobilie braucht und Cash zahlt oder mind. 40% davon, lohnt sich ein Kauf heute nicht. Ihr werdet über die Jahrzehnte hinweg in den meisten Gebieten Verluste machen.

Allgemein ist es ne schlechte Situation. Die Blase aktuell nur temporär, aber durchaus bis 2030 eher stabil. Wer also ne Bude braucht und sich für 20 Jahre + Verschulden muss, der tut mir echt Leid.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Immobilienschulden sind fast gleichzusetzen mit mietschulden. Wer das nicht weiß hat in einem wiwi Forum nichts zu suchen.
Der einzige Unterschied ist das immobilienschulden zeitlich begrenzt sind und mietschulden lebenslang gezahlt werden müssen. Wenn du also ab 20 bis 90 Miete zahlst tust du das 70 Jahre. Im Vergleich zu eigenen Immobilie zahlst du 25 Jahre im Schnitt und die restlichen 45 Jahre zumindest keinen Abtrag an die Bank mehr.

Also ich brauche kein Mitleid von dir denn ich zahle 1000€ Abtrag für ein neues 150 qm Haus in toller Lage und hab es in 20 jahren komplett abbezahlt. Dann bin ich 55 und diese 1000€ Netto werden dann wie eine Art Gehaltserhöhung für mich sein. Du als Mieter bist dann wahrscheinlich bei 1500€ Kaltmiete für deine 80 qm butze. :-) Du tust mir echt Leid.

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

BLASE und schlechte Prognosen.

Beispiel Berlin.

  1. Etwa 55% (!) der Haushalte sind 1-Personen-Haushalte. Es ist nicht so, dass die Mehrheit davon Wittwer sind. Viele Studenten und auch einfach Singles. Singles die zum Teil 30,40 sind und im Grunde kaum noch Beziehungsfähig. Sprich: Viele dieser Haushalte werden auch in Zukunft von 1-Person bewohnt.

  2. Die Mehrheit der Berliner ist über 45 Jahre alt, davon ne gute Mille Ü60. Nachwuchs kommt kaum nach und ein immer größer werdenden Anteil das Nachwuchses ist aus sog. Parallelgesellschaften. Dort herrschen kulturbedingt häufig andere Wohnverhalten, es wird klar zu Mehrpersonenhaushalten tendiert.

Da Halb Berlin unterbelegt ist und nicht viel Nachwuchs nachkommt, der der Nachkommt hat aber wieder (kulturell) einen höhere Prognose Mehrpersonenhaushalte zu bilden - sehe ich KEINERLEI positives Investment Szenario auf 30 Jahre Sicht in Berlin. Binnenmigration wird dies nicht ausgleichen. Migration generell auch nicht.

Berlin ist nur ein Beispiel. Woanders ist es ähnlich. Viele heutige Immobilien, werden in 30 Jahren eine ganz andere Preisspanne haben - z.T werden sich die Preise sehr stark senken.

Außer wenn man selbst ne Immobilie braucht und Cash zahlt oder mind. 40% davon, lohnt sich ein Kauf heute nicht. Ihr werdet über die Jahrzehnte hinweg in den meisten Gebieten Verluste machen.

Allgemein ist es ne schlechte Situation. Die Blase aktuell nur temporär, aber durchaus bis 2030 eher stabil. Wer also ne Bude braucht und sich für 20 Jahre + Verschulden muss, der tut mir echt Leid.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

In meiner Gegend tauchen Tag für Tag neue Immobilien bei Immoscout auf. Beobachte das schon seit längerem. Irgendwie lustig zu sehen.

Und ich dachte, da gab es zur Gründung des Unternehmens einmalig ein festes Immobilienangebot, welches abverkauft wird. Da tauchen tatsächlich neue Angebote auf?

Konntest du dir wenigstens ein traumhaftes Schnäppchen sichern? Oder sind die Gesamtkosten inkl. Finanzierung jetzt gar höher als vor 6 Monaten? Doppelt so hoch wie vor 5-10 Jahren?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Gähn. Die gleichen Argumente wurden auch vor 10 Jahren gebracht. Damals waren sie Koch aktueller mit den Diskussionen die Sarrazin und Buschkowski losgetreten hatten. Nichts aber auch wirklich gar nichts davon ist eingetreten. Neukölln ist sogar innerhalb Berlins einer der Bezirke mit der besten Preisentwicklung.

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

BLASE und schlechte Prognosen.

Beispiel Berlin.

  1. Etwa 55% (!) der Haushalte sind 1-Personen-Haushalte. Es ist nicht so, dass die Mehrheit davon Wittwer sind. Viele Studenten und auch einfach Singles. Singles die zum Teil 30,40 sind und im Grunde kaum noch Beziehungsfähig. Sprich: Viele dieser Haushalte werden auch in Zukunft von 1-Person bewohnt.

  2. Die Mehrheit der Berliner ist über 45 Jahre alt, davon ne gute Mille Ü60. Nachwuchs kommt kaum nach und ein immer größer werdenden Anteil das Nachwuchses ist aus sog. Parallelgesellschaften. Dort herrschen kulturbedingt häufig andere Wohnverhalten, es wird klar zu Mehrpersonenhaushalten tendiert.

Da Halb Berlin unterbelegt ist und nicht viel Nachwuchs nachkommt, der der Nachkommt hat aber wieder (kulturell) einen höhere Prognose Mehrpersonenhaushalte zu bilden - sehe ich KEINERLEI positives Investment Szenario auf 30 Jahre Sicht in Berlin. Binnenmigration wird dies nicht ausgleichen. Migration generell auch nicht.

Berlin ist nur ein Beispiel. Woanders ist es ähnlich. Viele heutige Immobilien, werden in 30 Jahren eine ganz andere Preisspanne haben - z.T werden sich die Preise sehr stark senken.

Außer wenn man selbst ne Immobilie braucht und Cash zahlt oder mind. 40% davon, lohnt sich ein Kauf heute nicht. Ihr werdet über die Jahrzehnte hinweg in den meisten Gebieten Verluste machen.

Allgemein ist es ne schlechte Situation. Die Blase aktuell nur temporär, aber durchaus bis 2030 eher stabil. Wer also ne Bude braucht und sich für 20 Jahre + Verschulden muss, der tut mir echt Leid.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

In meiner Gegend tauchen Tag für Tag neue Immobilien bei Immoscout auf. Beobachte das schon seit längerem. Irgendwie lustig zu sehen.

Und wo soll das sein? In meiner Gegend (Kreis FR) ist nämlich nach wie vor Ebbe.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

In meiner Gegend tauchen Tag für Tag neue Immobilien bei Immoscout auf. Beobachte das schon seit längerem. Irgendwie lustig zu sehen.

Ich beobachte das gleiche in meiner Region (B-Region in Bayern). Die Anzahl an offenen Annoncen steigt massiv an. Es handelt sich überwiegend um ältere Gebäude (70er und 80er), wobei ich zuletzt immer mehr neuere Wohnungen/Häuser sehe.

Gleiches berichten hier im Forum mehrere Personen für andere Regionen. Es ist nicht zu bestreiten, dass sich aktuell das Verhältnis von Angebot zu Nachfrage zumindest in einigen Regionen stark verändert.

Ich will jetzt keine Interpretation zur Preisentwicklung machen, aber die Ausweitung des Angebots ist ein quantitativer Fakt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Bei Komer gab es nicht bloß einen Zeitraum... Aber, dass Komer sich als jemand der Fonds verkauft auf diese Seite schlägt sollte doch klar sein.

Meine Familie hat immer auf Immos gesetzt. Wir haben in 3 Ländern und selbst in der Maximilianstraße in München ne 4 Zimmer Wohnung. Ich kann da nicht sagen, dass sich das nicht gelohnt hätte.

Dass immos fallen, ja, kann sein. Aber nicht um 45%. Ich würde sagen 10%. Maximal 20%

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Wenns um die eigene Solvenz geht, aber natürlich.

Aktuell würde ich mir eher Sorgen um die Heizkosten machen. Bei einem großen Haus können da paar Tausend Euro Heizkosten zusätzlich anfallen. Ist es ein Energieeffienzhaus, zieht die Wärmepumpe im Winter ordentlich Strom und man hat da die Mehrkosten.

Ist eben die Frage, ob die Banken dann die Krise verschärfen wollen, falls diese Szenario (50% Wertverlust in wenigen Jahren) überhaupt stattfindet. Denn damit würden sehr viele Haushalte in D betroffen sein, selbst für Gutverdiener wäre ein 50% Wertverlust ein Horrorszenario. Wobei hier der Wunsch des Schreibers nach einem Schnäppchen eher Vater des Gedanken ist.

Ok, du meinst also, eine Gas- oder Ölheizung ist besser? :D

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Sinken jetzt auch die Handwerkerpreise endlich mal? Hat jemand insights?

Ja, die Löhne bei den Handwerkern werden um 30% sinken, sofern die Inflation bei 8% bleibt. Wenn die Inflation anhaltend noch weiter steigt, dann redet man vielleicht auch über 40% Lohnkürzung.
Also ja, die Handwerkerpreise werden deutlich fallen.

Handwerker erhalten eine Lohnkürzung wegen Inflation. Sehr wilde Theorie. Kannst du das mal begründen. :-)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Guten Morgen,

ich hatte hier in den letzten Wochen mehrfach geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass die Preise aufgrund fundamentaler Faktoren (u.a Demografie, absehbare wirtschaftliche Entwicklung) und jetzt sehr kurzfristig schon vor allem das sich ändernde Zinsniveau nicht mehr weiter steigen, im besten Fall stagnieren und aus meiner Sicht am wahrscheinlichsten nach unten korrigieren werden.

Ich will das auch mal an einem konkreten Objekt aufzeigen, das ich jetzt seit Anfang des Jahres auf meiner Merkliste (u.a. angeboten bei Immoscout) habe: EFH in Berlin Karow, Bj. 03, 500qm Grund, 127qm Wohnfläche, Gasheizung, Energieeffizenz Klasse B, sehr guter baulicher Zustand, gute Lage - insgesamt ein Haus, das für den durchschnittlichen Interessenten (gut verdienende Familien usw.) sehr interessant sein dürfte. Das Haus war jetzt lange für 779000 Euro inseriert. Seit heute ist es für 699k inseriert. Bis vor ein paar Monaten noch eine Unmöglichkeit, dass man einen Rückgang um knapp 10% sieht. Das Wichtigste dabei - es handelt sich eben nicht um die klassische überteuerte Schrottimmobilie sondern um ein absolut gepflegtes Haus in schöner Stadtrandlage.

Meine Prognose: Es wird auch für 699k nicht weggehen, weil sich das die in Betracht kommende Käuferschicht eben nicht mehr leisten kann/will.

Grüße

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Die Höhe des Zinsanstieges und die Geschwindigkeit haben alle überrascht...in allen Studien die ich gesehen habe, wurde nirgendwo mit einem derartigen Anstieg gerechnet.

Zinsen sein EIN Faktor von vielen bei den Immobilienpreisen. Historisch gesehen haben wir immer noch Traumzinsen. Historisch gesehen haben Eigentümer immer draufgezahlt im Vergleich zu Mietern, siehe Kommer & Co. - nur halt die letzten 10 Jahre nicht, da lief es teilweise massiv anders herum. Wenn in Zukunft ein Haus wieder Luxus wird, d.h. wirtschaftlich unrentabel, dann ist das NORMAL. Bis auf München hat Deutschland europaweit niedrige Immobilienpreise, besonders gemessen an der Wirtschaftskraft. Das BIP pro Kopf ist in Kassel oder Kiel höher als in Madrid, Mailand oder Barcelona.

Das ist nicht richtig. Das BIP in Madrid ist natürlich höher als in Kassel. Madrid hat einen BIP EU Vergleichsindex von 123, Kassel von 109.
Über Mailand und Barcelona wollen wir erst nicht reden. Die sind noch mal wirtschaftlich stärker als Madrid. Quelle, 2 Minuten Recherche Wikipedia.

Es ist immer wieder lustig, wie weit oben die Deutschen im Vergleich zu anderen Ländern ihren Wohlstand sehen und das obwohl Deutschland die niedrigste Eigentumsquote und relativ zum BIP gesehen das schlechteste Rentenpacket hat.
Die geringe deutsche Bildung sorgt immerhin für die Politiker für ein relativ sorgenfreies Leben. Die werden wieder gewählt, egal wie stark der Wohlstand sinkt. In anderen Ländern wäre das nicht denkbar.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wenn man es natürlich so zusammenhangslos betrachtet, könnte man schon auf die Idee kommen, dass die Zinsen sinken.

Aber:
Die geldpolitische Ausrichtung hat sich ja schon seit Anfang des Jahres deutlich verändert

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Mittlerweile sind wir schon bei höheren Zinsen als 2013..

Das ist ja interessant. Noch interessanter ist, dass die Zinsen mittlerweile nur noch halb so hoch sind, wie in den 90ern. Wenn das so weiter geht, dann sind wir bald bei 1,5% :)

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Sinken jetzt auch die Handwerkerpreise endlich mal? Hat jemand insights?

Gehe mal davon aus, dass die Handwerkerpreise eher noch weiter steigen.
Mindestlohnanstieg, Materialpreisanstieg, Fachkräftemangel etc.

Selbst wenn die Nachfrage um 30% einbrechen sollte, tut das den brauchbaren Handwerkern nichts. Die sind aktuell meilenweit über einer Vollauslastung.

Außerdem Branche geht zwar von einem Abfall der Neubauprojekte aus, dafür stehen aber massiv viele Sanierungen an. Und gerade durch den Preisanstieg von Öl/Gas und den steigenden CO2 Preis, müssen in den nächsten Jahren noch Millionen von Objekten energetisch saniert werden.

Die Nachfrage ist daher top und wird auch top bleiben. Gleichzeitig steigen die Kosten massiv und das Angebot stagniert (bestenfalls). Wo soll da eine Preissenkung passieren?

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

BLASE und schlechte Prognosen.

Beispiel Berlin.

  1. Etwa 55% (!) der Haushalte sind 1-Personen-Haushalte. Es ist nicht so, dass die Mehrheit davon Wittwer sind. Viele Studenten und auch einfach Singles. Singles die zum Teil 30,40 sind und im Grunde kaum noch Beziehungsfähig. Sprich: Viele dieser Haushalte werden auch in Zukunft von 1-Person bewohnt.

  2. Die Mehrheit der Berliner ist über 45 Jahre alt, davon ne gute Mille Ü60. Nachwuchs kommt kaum nach und ein immer größer werdenden Anteil das Nachwuchses ist aus sog. Parallelgesellschaften. Dort herrschen kulturbedingt häufig andere Wohnverhalten, es wird klar zu Mehrpersonenhaushalten tendiert.

Da Halb Berlin unterbelegt ist und nicht viel Nachwuchs nachkommt, der der Nachkommt hat aber wieder (kulturell) einen höhere Prognose Mehrpersonenhaushalte zu bilden - sehe ich KEINERLEI positives Investment Szenario auf 30 Jahre Sicht in Berlin. Binnenmigration wird dies nicht ausgleichen. Migration generell auch nicht.

Berlin ist nur ein Beispiel. Woanders ist es ähnlich. Viele heutige Immobilien, werden in 30 Jahren eine ganz andere Preisspanne haben - z.T werden sich die Preise sehr stark senken.

Außer wenn man selbst ne Immobilie braucht und Cash zahlt oder mind. 40% davon, lohnt sich ein Kauf heute nicht. Ihr werdet über die Jahrzehnte hinweg in den meisten Gebieten Verluste machen.

Allgemein ist es ne schlechte Situation. Die Blase aktuell nur temporär, aber durchaus bis 2030 eher stabil. Wer also ne Bude braucht und sich für 20 Jahre + Verschulden muss, der tut mir echt Leid.

Da du ja alles zu wissen scheinst, kannst du mir dann vielleicht verraten, was ich mit meinen €200k Cash in diesen Zeiten machen soll. Bei 8% Inflation auf dem Konto bzw. Festgeld mit maximal 2% Zinsen liegen zu lassen, ist Vermögensabbau, nicht -aufbau.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Die Höhe des Zinsanstieges und die Geschwindigkeit haben alle überrascht...in allen Studien die ich gesehen habe, wurde nirgendwo mit einem derartigen Anstieg gerechnet.

Zinsen sein EIN Faktor von vielen bei den Immobilienpreisen. Historisch gesehen haben wir immer noch Traumzinsen. Historisch gesehen haben Eigentümer immer draufgezahlt im Vergleich zu Mietern, siehe Kommer & Co. - nur halt die letzten 10 Jahre nicht, da lief es teilweise massiv anders herum. Wenn in Zukunft ein Haus wieder Luxus wird, d.h. wirtschaftlich unrentabel, dann ist das NORMAL. Bis auf München hat Deutschland europaweit niedrige Immobilienpreise, besonders gemessen an der Wirtschaftskraft. Das BIP pro Kopf ist in Kassel oder Kiel höher als in Madrid, Mailand oder Barcelona.

Das ist nicht richtig. Das BIP in Madrid ist natürlich höher als in Kassel. Madrid hat einen BIP EU Vergleichsindex von 123, Kassel von 109.
Über Mailand und Barcelona wollen wir erst nicht reden. Die sind noch mal wirtschaftlich stärker als Madrid. Quelle, 2 Minuten Recherche Wikipedia.

Es ist immer wieder lustig, wie weit oben die Deutschen im Vergleich zu anderen Ländern ihren Wohlstand sehen und das obwohl Deutschland die niedrigste Eigentumsquote und relativ zum BIP gesehen das schlechteste Rentenpacket hat.
Die geringe deutsche Bildung sorgt immerhin für die Politiker für ein relativ sorgenfreies Leben. Die werden wieder gewählt, egal wie stark der Wohlstand sinkt. In anderen Ländern wäre das nicht denkbar.

Das GDP per Capita ist in Kiel bei 47.639 Euro. In Madrid ist das GDP per Capita bei 35.041 Euro. Barcelona 2015 (bisschen veraltet): 27.787 Euro.

Die Wertschöpfung an sich ist in Kiel viel höher, pro Person. Das andere sind die anderen angesprochenen Punkte, insbesondere die Eigentumsquote. Auch wegen solcher komischen Diskussionen hier im Forum bauen die Deutschen kein Vermögen auf. Jeder der kann, sollte auch Eigentum erwerben als Erstwohnsitz - basta. Das Vermögen der Deutschen hinkt wegen der niedrigen Eigentumsquote weit hinter anderen Ländern mit weit niedrigeren Gehältern.

Das Gehaltsniveau in Deutschland wird in der EU nur noch von Dänemark und Luxemburg übertroffen. Mit Ausnahme dieser 6,4 Millionen Menschen sind wir beim Gehalt für abhängig Beschäftigte EU-weit Spitze, knapp vor den Niederlanden, Schweden und Belgien.

Das heißt, nochmal zum Mitschreiben, der deutschlandweite Schnitt inkl. Ostdeutschland ist höher als der Schnitt in den Niederlanden, in Schweden oder in Belgien.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Evtl. hier im Thread interessant:
"Im Durchschnitt werden die Immobilienpreise in Deutschland bis 2035 sinken. Doch selbst dort, wo es noch nach oben geht, sind Investitionen derzeit nicht immer ratsam."

www.finanzen100.de/finanznachrichten/boerse/bis-zu-125-000-euro-wertverlust-hier-sollten-sie-ihre-immobilie-lieber-verkaufen_H1762592652_107993482/

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Du blendest bei deinem Beitrag die Zinsen aus. Die Zinsen, die du als Käufer nämlich zahlen müsstet. Das macht das ganze ja nicht billiger ... sondern teuerer - sofern du nicht mit erheblich viel Eigenkapital reingehst (mind 400k bei dem Preis). Mir wurde neulich bei einer Bank für eine 60% Finanzierung ein Zins von 3,1 % angeboten. Für die 3,1% hätte ich dann nochmal 200k an Eigenkapital zusätzlich aufbringen dürfen. Die Preise können fallen - vor allem wenn die Zinsreise weitergeht - aber der Käufer hat davon garnichts. Schnäppchen machen kann man nur, wenn man komplett bar zahlt und das können bei den Preisen die wenigsten. Außerdem werden Preiskorrekturen eher im Hochpreissegment vorgenommen. Wenn das von dir zitierte Haus 800k gekostet hat, würde man mit Nebenkosten an der Millionen kratzen. Dafür kommen generell nur eine Handvoll Käufer in Frage und die haben Ansprüche. Das Haus wird aber nicht sooo günstig werden, dass statt 13 Interessenten, jetzt plötzlich 30 dastehen. Die Schnäpchenjäger schlafen ja nicht...und das treibt wiederum den Preis

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Guten Morgen,

ich hatte hier in den letzten Wochen mehrfach geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass die Preise aufgrund fundamentaler Faktoren (u.a Demografie, absehbare wirtschaftliche Entwicklung) und jetzt sehr kurzfristig schon vor allem das sich ändernde Zinsniveau nicht mehr weiter steigen, im besten Fall stagnieren und aus meiner Sicht am wahrscheinlichsten nach unten korrigieren werden.

Ich will das auch mal an einem konkreten Objekt aufzeigen, das ich jetzt seit Anfang des Jahres auf meiner Merkliste (u.a. angeboten bei Immoscout) habe: EFH in Berlin Karow, Bj. 03, 500qm Grund, 127qm Wohnfläche, Gasheizung, Energieeffizenz Klasse B, sehr guter baulicher Zustand, gute Lage - insgesamt ein Haus, das für den durchschnittlichen Interessenten (gut verdienende Familien usw.) sehr interessant sein dürfte. Das Haus war jetzt lange für 779000 Euro inseriert. Seit heute ist es für 699k inseriert. Bis vor ein paar Monaten noch eine Unmöglichkeit, dass man einen Rückgang um knapp 10% sieht. Das Wichtigste dabei - es handelt sich eben nicht um die klassische überteuerte Schrottimmobilie sondern um ein absolut gepflegtes Haus in schöner Stadtrandlage.

Meine Prognose: Es wird auch für 699k nicht weggehen, weil sich das die in Betracht kommende Käuferschicht eben nicht mehr leisten kann/will.

Grüße

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hallo,

Ich schrieb: "...und jetzt sehr kurzfristig schon vor allem das sich ändernde Zinsniveau nicht mehr weiter steigen..." - daher kann ich Deine Aussage, dass ich die Zinsen ausblenden würde nicht nachvollziehen. Im Gegenteil war das ja u.a. genau der Punkt in meinem Beitrag, der aufzeigen sollte, dass das derzeitige Preisniveau aus meiner Sicht nicht zu halten ist und sich das durchaus auch schon zeigt & zwar entgegen vieler Aussagen hier, dass die Preise nicht sinken können.

Was ich in meinem Beitrag NICHT gesagt habe ist, dass es damit für Käufer erschwinglicher wird, was letztlich ja entscheidend ist.

Gruß

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Du blendest bei deinem Beitrag die Zinsen aus. Die Zinsen, die du als Käufer nämlich zahlen müsstet. Das macht das ganze ja nicht billiger ... sondern teuerer - sofern du nicht mit erheblich viel Eigenkapital reingehst (mind 400k bei dem Preis). Mir wurde neulich bei einer Bank für eine 60% Finanzierung ein Zins von 3,1 % angeboten. Für die 3,1% hätte ich dann nochmal 200k an Eigenkapital zusätzlich aufbringen dürfen. Die Preise können fallen - vor allem wenn die Zinsreise weitergeht - aber der Käufer hat davon garnichts. Schnäppchen machen kann man nur, wenn man komplett bar zahlt und das können bei den Preisen die wenigsten. Außerdem werden Preiskorrekturen eher im Hochpreissegment vorgenommen. Wenn das von dir zitierte Haus 800k gekostet hat, würde man mit Nebenkosten an der Millionen kratzen. Dafür kommen generell nur eine Handvoll Käufer in Frage und die haben Ansprüche. Das Haus wird aber nicht sooo günstig werden, dass statt 13 Interessenten, jetzt plötzlich 30 dastehen. Die Schnäpchenjäger schlafen ja nicht...und das treibt wiederum den Preis

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Guten Morgen,

ich hatte hier in den letzten Wochen mehrfach geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass die Preise aufgrund fundamentaler Faktoren (u.a Demografie, absehbare wirtschaftliche Entwicklung) und jetzt sehr kurzfristig schon vor allem das sich ändernde Zinsniveau nicht mehr weiter steigen, im besten Fall stagnieren und aus meiner Sicht am wahrscheinlichsten nach unten korrigieren werden.

Ich will das auch mal an einem konkreten Objekt aufzeigen, das ich jetzt seit Anfang des Jahres auf meiner Merkliste (u.a. angeboten bei Immoscout) habe: EFH in Berlin Karow, Bj. 03, 500qm Grund, 127qm Wohnfläche, Gasheizung, Energieeffizenz Klasse B, sehr guter baulicher Zustand, gute Lage - insgesamt ein Haus, das für den durchschnittlichen Interessenten (gut verdienende Familien usw.) sehr interessant sein dürfte. Das Haus war jetzt lange für 779000 Euro inseriert. Seit heute ist es für 699k inseriert. Bis vor ein paar Monaten noch eine Unmöglichkeit, dass man einen Rückgang um knapp 10% sieht. Das Wichtigste dabei - es handelt sich eben nicht um die klassische überteuerte Schrottimmobilie sondern um ein absolut gepflegtes Haus in schöner Stadtrandlage.

Meine Prognose: Es wird auch für 699k nicht weggehen, weil sich das die in Betracht kommende Käuferschicht eben nicht mehr leisten kann/will.

Grüße

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

  1. Mio für ein EFH in TOPLAGE in einer Landeshauptstadt mit über einer halben Million Einwohner klingt für mich eher nach einem Preis, den man 2015 zahlen musste.
    Inzwischen dürfte das doch DEUTLICH teurer sein.

Was stellst Du Dir denn vor. 400k? Dafür bekommst DU vielleicht eine 80qm-Wohnung ...

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Eine Mio. für ein EFH in Hannover verdeutlicht die Asset Bubble…

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das Haus hat knapp unter 128 qm und keinen Keller, ist damit sehr klein. Das Grundstück ist unter 500 qm, auch sehr klein. Es ist ein fast 20 Jahre altes Fertigteilhaus, kein Massivhaus. Es sind ca. 13-14 Kilometer bis zum Stadtzentrum. Es hat keine Fußbodenheizung, sondern Heizkörper. Teilweise schwarz. Dazu teilweise grüne Fenster. Nur ein Kinderzimmer, also gerade für eine dreiköpfige Familie geeignet, mehr nicht. Keine Garage, kein Carport.

Sicherlich kein Haus für Gutverdiener, sondern eher für die Mittelschicht (ohne Studium, ohne Führungsposition, durchschnittlicher Job), welche überhaupt ein Haus haben will, alles andere egal. Oder für ein Paar ohne Kinder inkl. einem Arbeitszimmer.

Die meisten Gutverdiener schauen doch schon eher ab 160 qm, eher ab 180 qm und Massivhaus oder Neubau. Eher schon 2 Kinderzimmer plus Arbeitszimmer, statt nur 1 weiteres Zimmer überhaupt (entweder 1 Kinderzimmer oder 1 Arbeitszimmer).

Mit 5.500 Euro je qm ist es trotzdem kein Schnäppchen.

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Guten Morgen,

ich hatte hier in den letzten Wochen mehrfach geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass die Preise aufgrund fundamentaler Faktoren (u.a Demografie, absehbare wirtschaftliche Entwicklung) und jetzt sehr kurzfristig schon vor allem das sich ändernde Zinsniveau nicht mehr weiter steigen, im besten Fall stagnieren und aus meiner Sicht am wahrscheinlichsten nach unten korrigieren werden.

Ich will das auch mal an einem konkreten Objekt aufzeigen, das ich jetzt seit Anfang des Jahres auf meiner Merkliste (u.a. angeboten bei Immoscout) habe: EFH in Berlin Karow, Bj. 03, 500qm Grund, 127qm Wohnfläche, Gasheizung, Energieeffizenz Klasse B, sehr guter baulicher Zustand, gute Lage - insgesamt ein Haus, das für den durchschnittlichen Interessenten (gut verdienende Familien usw.) sehr interessant sein dürfte. Das Haus war jetzt lange für 779000 Euro inseriert. Seit heute ist es für 699k inseriert. Bis vor ein paar Monaten noch eine Unmöglichkeit, dass man einen Rückgang um knapp 10% sieht. Das Wichtigste dabei - es handelt sich eben nicht um die klassische überteuerte Schrottimmobilie sondern um ein absolut gepflegtes Haus in schöner Stadtrandlage.

Meine Prognose: Es wird auch für 699k nicht weggehen, weil sich das die in Betracht kommende Käuferschicht eben nicht mehr leisten kann/will.

Grüße

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das Vermögen hinkt sicher nicht wegen der Eigentumsquote hinterher.
Dann wäre die Schweiz ja arm, aber dort ist die Eigentumsquote noch niedriger als unsere bei gleichzeitig weit höheren Vermögen. Deutschland ist Mieterland weil Miete historisch immer sehr günstig war!

Deutsche Gehälter schön und gut, du vergisst aber auch die deutschen Steuern und Abgaben und dort sind wir mit Belgien Spitzenreiter aller OECD Industriestaaten.
Steuerhinterziehung ist in Italien quasi Volkssport. Außerdem wurden in Deutschland jahrzehntelang nur Sparbücher bespart, natürlich wirkt sich das auf die Vermögensstatistik aus. Das liegt aber auch an der Währungsgeschichte und Wirtschaftskultur.

In Italien war die Inflation vor dem Euro deutlich höher als bei uns und die Lire hat ständig abgewertet. Als Italiener kam ein Sparbuch gar nicht in Frage, man hat deswegen ganz besonders Immos zur Eigennutzung gekauft, da man damit langfristig wenigstens diesen sicheren Vermögenswert hatte. Bei uns gab es diese Notwendigkeit nicht.
Langfristig ist das Sparbuch aber nunmal der klare Verlierer im Vergleich zu Immobilien und das zeigt sich dann bei den Vermögen. Hätte der Deutsche sein Geld in Aktien und am Kapitalmarkt über Jahrzehnte investiert, dann wäre er wohl auf Schweizer Vermögensniveau.

Zudem haben einige Staaten Rentensysteme mit anteiliger Kapitaldeckung, was über Generationen ebenfalls das Vermögen erhöht.

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Das GDP per Capita ist in Kiel bei 47.639 Euro. In Madrid ist das GDP per Capita bei 35.041 Euro. Barcelona 2015 (bisschen veraltet): 27.787 Euro.

Die Wertschöpfung an sich ist in Kiel viel höher, pro Person. Das andere sind die anderen angesprochenen Punkte, insbesondere die Eigentumsquote. Auch wegen solcher komischen Diskussionen hier im Forum bauen die Deutschen kein Vermögen auf. Jeder der kann, sollte auch Eigentum erwerben als Erstwohnsitz - basta. Das Vermögen der Deutschen hinkt wegen der niedrigen Eigentumsquote weit hinter anderen Ländern mit weit niedrigeren Gehältern.

Das Gehaltsniveau in Deutschland wird in der EU nur noch von Dänemark und Luxemburg übertroffen. Mit Ausnahme dieser 6,4 Millionen Menschen sind wir beim Gehalt für abhängig Beschäftigte EU-weit Spitze, knapp vor den Niederlanden, Schweden und Belgien.

Das heißt, nochmal zum Mitschreiben, der deutschlandweite Schnitt inkl. Ostdeutschland ist höher als der Schnitt in den Niederlanden, in Schweden oder in Belgien.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Wirtschaftswoche titelt: Zu viel Krise - Der Immobilienmarkt fällt an allen Fronten

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Das Vermögen hinkt sicher nicht wegen der Eigentumsquote hinterher.
Dann wäre die Schweiz ja arm, aber dort ist die Eigentumsquote noch niedriger als unsere bei gleichzeitig weit höheren Vermögen. Deutschland ist Mieterland weil Miete historisch immer sehr günstig war!

Deutsche Gehälter schön und gut, du vergisst aber auch die deutschen Steuern und Abgaben und dort sind wir mit Belgien Spitzenreiter aller OECD Industriestaaten.
Steuerhinterziehung ist in Italien quasi Volkssport. Außerdem wurden in Deutschland jahrzehntelang nur Sparbücher bespart, natürlich wirkt sich das auf die Vermögensstatistik aus. Das liegt aber auch an der Währungsgeschichte und Wirtschaftskultur.

In Italien war die Inflation vor dem Euro deutlich höher als bei uns und die Lire hat ständig abgewertet. Als Italiener kam ein Sparbuch gar nicht in Frage, man hat deswegen ganz besonders Immos zur Eigennutzung gekauft, da man damit langfristig wenigstens diesen sicheren Vermögenswert hatte. Bei uns gab es diese Notwendigkeit nicht.
Langfristig ist das Sparbuch aber nunmal der klare Verlierer im Vergleich zu Immobilien und das zeigt sich dann bei den Vermögen. Hätte der Deutsche sein Geld in Aktien und am Kapitalmarkt über Jahrzehnte investiert, dann wäre er wohl auf Schweizer Vermögensniveau.

Zudem haben einige Staaten Rentensysteme mit anteiliger Kapitaldeckung, was über Generationen ebenfalls das Vermögen erhöht.

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Das GDP per Capita ist in Kiel bei 47.639 Euro. In Madrid ist das GDP per Capita bei 35.041 Euro. Barcelona 2015 (bisschen veraltet): 27.787 Euro.

Die Wertschöpfung an sich ist in Kiel viel höher, pro Person. Das andere sind die anderen angesprochenen Punkte, insbesondere die Eigentumsquote. Auch wegen solcher komischen Diskussionen hier im Forum bauen die Deutschen kein Vermögen auf. Jeder der kann, sollte auch Eigentum erwerben als Erstwohnsitz - basta. Das Vermögen der Deutschen hinkt wegen der niedrigen Eigentumsquote weit hinter anderen Ländern mit weit niedrigeren Gehältern.

Das Gehaltsniveau in Deutschland wird in der EU nur noch von Dänemark und Luxemburg übertroffen. Mit Ausnahme dieser 6,4 Millionen Menschen sind wir beim Gehalt für abhängig Beschäftigte EU-weit Spitze, knapp vor den Niederlanden, Schweden und Belgien.

Das heißt, nochmal zum Mitschreiben, der deutschlandweite Schnitt inkl. Ostdeutschland ist höher als der Schnitt in den Niederlanden, in Schweden oder in Belgien.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

an alle Eigenheim Besitzer die sich hier gerne reich rechnen.
es ist vorbei, der Traum ist aus.

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Die Wirtschaftswoche titelt: Zu viel Krise - Der Immobilienmarkt fällt an allen Fronten

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Das Vermögen hinkt sicher nicht wegen der Eigentumsquote hinterher.
Dann wäre die Schweiz ja arm, aber dort ist die Eigentumsquote noch niedriger als unsere bei gleichzeitig weit höheren Vermögen. Deutschland ist Mieterland weil Miete historisch immer sehr günstig war!

Deutsche Gehälter schön und gut, du vergisst aber auch die deutschen Steuern und Abgaben und dort sind wir mit Belgien Spitzenreiter aller OECD Industriestaaten.
Steuerhinterziehung ist in Italien quasi Volkssport. Außerdem wurden in Deutschland jahrzehntelang nur Sparbücher bespart, natürlich wirkt sich das auf die Vermögensstatistik aus. Das liegt aber auch an der Währungsgeschichte und Wirtschaftskultur.

In Italien war die Inflation vor dem Euro deutlich höher als bei uns und die Lire hat ständig abgewertet. Als Italiener kam ein Sparbuch gar nicht in Frage, man hat deswegen ganz besonders Immos zur Eigennutzung gekauft, da man damit langfristig wenigstens diesen sicheren Vermögenswert hatte. Bei uns gab es diese Notwendigkeit nicht.
Langfristig ist das Sparbuch aber nunmal der klare Verlierer im Vergleich zu Immobilien und das zeigt sich dann bei den Vermögen. Hätte der Deutsche sein Geld in Aktien und am Kapitalmarkt über Jahrzehnte investiert, dann wäre er wohl auf Schweizer Vermögensniveau.

Zudem haben einige Staaten Rentensysteme mit anteiliger Kapitaldeckung, was über Generationen ebenfalls das Vermögen erhöht.

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Das GDP per Capita ist in Kiel bei 47.639 Euro. In Madrid ist das GDP per Capita bei 35.041 Euro. Barcelona 2015 (bisschen veraltet): 27.787 Euro.

Die Wertschöpfung an sich ist in Kiel viel höher, pro Person. Das andere sind die anderen angesprochenen Punkte, insbesondere die Eigentumsquote. Auch wegen solcher komischen Diskussionen hier im Forum bauen die Deutschen kein Vermögen auf. Jeder der kann, sollte auch Eigentum erwerben als Erstwohnsitz - basta. Das Vermögen der Deutschen hinkt wegen der niedrigen Eigentumsquote weit hinter anderen Ländern mit weit niedrigeren Gehältern.

Das Gehaltsniveau in Deutschland wird in der EU nur noch von Dänemark und Luxemburg übertroffen. Mit Ausnahme dieser 6,4 Millionen Menschen sind wir beim Gehalt für abhängig Beschäftigte EU-weit Spitze, knapp vor den Niederlanden, Schweden und Belgien.

Das heißt, nochmal zum Mitschreiben, der deutschlandweite Schnitt inkl. Ostdeutschland ist höher als der Schnitt in den Niederlanden, in Schweden oder in Belgien.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Die Wirtschaftswoche titelt: Zu viel Krise - Der Immobilienmarkt fällt an allen Fronten

Das Vermögen hinkt sicher nicht wegen der Eigentumsquote hinterher.
Dann wäre die Schweiz ja arm, aber dort ist die Eigentumsquote noch niedriger als unsere bei gleichzeitig weit höheren Vermögen. Deutschland ist Mieterland weil Miete historisch immer sehr günstig war!

Deutsche Gehälter schön und gut, du vergisst aber auch die deutschen Steuern und Abgaben und dort sind wir mit Belgien Spitzenreiter aller OECD Industriestaaten.
Steuerhinterziehung ist in Italien quasi Volkssport. Außerdem wurden in Deutschland jahrzehntelang nur Sparbücher bespart, natürlich wirkt sich das auf die Vermögensstatistik aus. Das liegt aber auch an der Währungsgeschichte und Wirtschaftskultur.

In Italien war die Inflation vor dem Euro deutlich höher als bei uns und die Lire hat ständig abgewertet. Als Italiener kam ein Sparbuch gar nicht in Frage, man hat deswegen ganz besonders Immos zur Eigennutzung gekauft, da man damit langfristig wenigstens diesen sicheren Vermögenswert hatte. Bei uns gab es diese Notwendigkeit nicht.
Langfristig ist das Sparbuch aber nunmal der klare Verlierer im Vergleich zu Immobilien und das zeigt sich dann bei den Vermögen. Hätte der Deutsche sein Geld in Aktien und am Kapitalmarkt über Jahrzehnte investiert, dann wäre er wohl auf Schweizer Vermögensniveau.

Zudem haben einige Staaten Rentensysteme mit anteiliger Kapitaldeckung, was über Generationen ebenfalls das Vermögen erhöht.

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Das GDP per Capita ist in Kiel bei 47.639 Euro. In Madrid ist das GDP per Capita bei 35.041 Euro. Barcelona 2015 (bisschen veraltet): 27.787 Euro.

Die Wertschöpfung an sich ist in Kiel viel höher, pro Person. Das andere sind die anderen angesprochenen Punkte, insbesondere die Eigentumsquote. Auch wegen solcher komischen Diskussionen hier im Forum bauen die Deutschen kein Vermögen auf. Jeder der kann, sollte auch Eigentum erwerben als Erstwohnsitz - basta. Das Vermögen der Deutschen hinkt wegen der niedrigen Eigentumsquote weit hinter anderen Ländern mit weit niedrigeren Gehältern.

Das Gehaltsniveau in Deutschland wird in der EU nur noch von Dänemark und Luxemburg übertroffen. Mit Ausnahme dieser 6,4 Millionen Menschen sind wir beim Gehalt für abhängig Beschäftigte EU-weit Spitze, knapp vor den Niederlanden, Schweden und Belgien.

Das heißt, nochmal zum Mitschreiben, der deutschlandweite Schnitt inkl. Ostdeutschland ist höher als der Schnitt in den Niederlanden, in Schweden oder in Belgien.

Naja die Wirtschaftswoche ändert ihr Meinung vermutlich auch wöchentlich

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Die Wirtschaftswoche titelt: Zu viel Krise - Der Immobilienmarkt fällt an allen Fronten

Super schlechter Artikel: Erst schreibt er, die Preise geben auf breiter Front nach, die Party ist vorbei. Und am Ende schreibt er dann, die steigenden Zinsen bewegen sich im historischen Vergleich in einem gemäßigten Rahmen und der herrschende Baustoffmangel führt zur Eindämmung von Neubau, so dass das vorhandene Angebot die Nachfrage der Käufer nicht mehr decken kann und die Preise also wieder steigen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

an alle Eigenheim Besitzer die sich hier gerne reich rechnen.
es ist vorbei, der Traum ist aus.

Verstehe ich nicht? Wir haben doch schon unsere Häuser. 2014er/2015er Preise bezahlt für ein 190 qm Traumhaus, heutiger Wert in städtischer Lage: ca. 1,1-1,2 Mio. Euro. Restschuld ca. 300k zu 1,5% langfristig festgeschrieben.

Ich muss Tränen lachen, wo ich doch weiß, dass hier vor kurzem eine 900k Immobilie in der Gegend (120 qm Standard, wir haben 190 qm inkl. zahlreicher Extras) wegging und der Käufer ca. 750k zu über 3% finanzieren musste. Und wir haben für unsere deutlich bessere Immobilie ca. 300k zu 1,5%.

Alle, die vor dem Zinsanstieg gekauft haben, haben es doch schon rein. Die Leute, die jetzt immer noch nichts haben, sind die großen Verlierer vom Zinsanstieg.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Sinken jetzt auch die Handwerkerpreise endlich mal? Hat jemand insights?

Ja, die Löhne bei den Handwerkern werden um 30% sinken, sofern die Inflation bei 8% bleibt. Wenn die Inflation anhaltend noch weiter steigt, dann redet man vielleicht auch über 40% Lohnkürzung.
Also ja, die Handwerkerpreise werden deutlich fallen.

Handwerker erhalten eine Lohnkürzung wegen Inflation. Sehr wilde Theorie. Kannst du das mal begründen. :-)

Wer ernsthaft danach fragt, wann die Handwerkerpreise bei einer sich anbahnenden Lohn-/Preisspirale endlich fallen werden, dem kann man doch nur mit einer "sehr wilden" (=nicht ernst zu nehmenden) Theorie antworten.
Gegenfrage: Wann sinken endlich die WiWi Gehälter? Wenn dies eintritt, dann sinken auch endlich die Handwerkerpreise.......

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Bin derjenige, der es Deiner Ansicht nach "zusammenhanglos betrachtet". Nein, das tue ich nicht. Ich finde es nur langsam ermüdend, dass hier so viele in Endzeitstimmung geraten, nur weil sich die Zinsen allmählich wieder in Richtung Normalität bewegen, auch wenn der Weg dahin (ca. 5-7%) noch recht weit ist. Wenn hier permanent beginnende Normalität als Sensationsmeldung aufpoppt, dann kann ich nur sagen, dass hier eine "zusammenhanglose Betrachtung" vorliegt.

Ich besitze seit 30 Jahren Immos und kenne den Markt und Zinsen und deren Bedeutung dementsprechend lange. Die ständige Behauptung, dass Immos aktuell sehr unerschwinglich sind, ist eine "zusammenhanglose Betrachtung". Kreditfinanzierte Immos zahlt man mit den Einkünften der Zukunft und die Einkünfte werden nominal deutlicher steigen, als in den vergangenen Jahren. Auf den Zeitraum der kommenden 20-30 Jahre betrachtet (Finanzierungszeit) sind die aktuellen Kaufbedingungen völlig in Ordnung. Wer in den letzten Jahren bei 0,5%-1,5% Zinsen gekauft hat, der hat die Immo im Vergleich VS Miete quasi geschenkt bekommen. Das war nicht normal und das gab es vorher nicht und das wird es zukünftig erst einmal nicht mehr geben.
Erstaunlicherweise wurde auch zu dieser Zeit extrem gejammert........ UNFASSBAR!
Und ja, irgendwann werden die Zinsen auch wieder sinken. Vielleicht in 5-10 Jahren oder in 25 Jahren oder in 50 Jahren. Nobody knows.....

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Wenn man es natürlich so zusammenhangslos betrachtet, könnte man schon auf die Idee kommen, dass die Zinsen sinken.

Aber:
Die geldpolitische Ausrichtung hat sich ja schon seit Anfang des Jahres deutlich verändert

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Mittlerweile sind wir schon bei höheren Zinsen als 2013..

Das ist ja interessant. Noch interessanter ist, dass die Zinsen mittlerweile nur noch halb so hoch sind, wie in den 90ern. Wenn das so weiter geht, dann sind wir bald bei 1,5% :)

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