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Aktuelle Immobilienpreise

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Könnt ihr bitte aufhören die Zitatfunktion zu benutzen . Ist ja grässlich so lange nach unten zu scrollen. Danke!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Könnt ihr bitte aufhören die Zitatfunktion zu benutzen . Ist ja grässlich so lange nach unten zu scrollen. Danke!

Ok

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

So würde es mir an Deiner Stelle auch gehen.
Und niemand kann Dir seriös sagen, ob ein Kauf oder Abwarten besser ist - vorausgesetzt, Du hast wirklich DEIN bzw. EUER Objekt gefunden..

Denn wenn man kauft, sollte man mit dem Objekt wirklich zufrieden sein. Eine Wohnung, die mir jetzt schon zu klein ist, würde ich nicht kaufen.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Wir suchen momentan eine 4-Zimmerwohnung oder DHH Hälfte um darin zu leben. Suchparameter sind die Region Nürnberg/Fürth/Erlangen und Baujahr >= 2010. Glücklicherweise haben wir viel Eigenkapital, so dass die Zinslage nicht so dramatisch ist.

Jetzt könnten wir eine 4-Zimmerwohnung (Neubau) kaufen. Eigentlich eine sehr schöne Wohnung, aber leider erst in zwei Jahren fertig und eigentlich 10-20 m2 zu klein.

Bin jetzt echt hin und hergerissen, ob ich nehmen sollte, was ich in der Hand habe, oder lieber noch abwarten (habe allerdings max. 1 Jahr Zeit zu warten).

Hier im Forum werden ja zwei gegenteilige Thesen vertreten:

  • Immobilienpreise (für neuere Immobilien) steigen durch Angebotsverknappung und allg. Inflation (Baukosten)
  • Immobilienpreise (generell) sinken aufgrund gesunkener Nachfrage (Kaufkraft), gestiegener Finanzierungskosten, Angebotsausweitung (auch für unsere Region bemerkbar)

Bin echt total hin- und hergerissen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Könnt ihr bitte aufhören die Zitatfunktion zu benutzen . Ist ja grässlich so lange nach unten zu scrollen. Danke!

Die Funktion ist am Handy sehr schlecht zu deaktiveren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Die EZB selbst sagt übrigens, dass Sie ein Modell geschätzt haben bei welchem eine 1 prozentiger Anstieg der Kredit-Zinsen zu 9-15 Prozent Rückgang nach 2 Jahren führt. Man kann sich jetzt schon die Wucht vorstellen, die sich hier entfalten kann durch den Anstieg der Zinsen. Ein Orkan zieht auf...

Das bedeutet dann, dass bei weiteren 6-7% Zinsanstieg Immobilien für "Umme" auf den Markt geschmissen werden. Ab ca. 10% Zinssatz aufwärts wird dann nur noch darüber verhandelt, wieviel der Verkäufer dem Käufer für die Übernahme der Bude bezahlen möchte.

Ohne direkt so polemisch zu werden, kann man sich die Studie ja durchaus mal ansehen und wird feststellen: Ja, da ist etwas dran.

Ob es wirklich so dramatisch kommt, erfahren wir ja eh. Da wirken derzeit so viele gegenläufige Kräfte, Zinseffekt, Baukosten, Home Office, Stadtflucht der Ü30, Remanenzeffekt usw., dass eine Prognose schwierig wird.

Laut der Studie werden wir ja in 2 Jahren dann schon mal mindestens -25% nominellen Preisrückgang bei Immos sehen, weil der Zinsanstieg zum Tiefpunkt ja derzeit +2,5% beträgt und weil Zinseffekte bei Immobilien ja laut der Autoren erst 2 Jahre später auf den Markt durchschlagen. Time will tell.^

Du hast die Studie aber nicht so richtig verstanden, oder? Es wird unterschieden zwischen "House Prices", also Eigennutzungs-Objekten (klassischerweise EFH, DHHs, usw.) und "Housing Investments", also reine Kapitalanlagen.

Ein Anstieg der Kreditzinsen um einen Prozentpunkt führt zu 4-5% Rückgangs bei EFHs und Co. und bis zu 8% bei Kapitalanlagen. Allerdings, man sieht es ja am Graph, erholen sich die Kapitalanlagen dann wieder auf 6% Rückgang.

Nur für ein extremes Niedrigzinsumfeld gelten 9% für EFHs und 15% für Kapitalanlagen. Aber, auch da sieht man es ja, ist das nur temporär und es pendelt sich bei 5% Rückgang bei EFHs ein und 8% bei Kapitalanlagen.

Also 6% Zinssteigerungen würden nach dem Modell der EZB (wenn man die ersten 1-2% als extremes Niedrigzinsumfeld annimmt, die anderen 4-5% als normales Zinsumfeld) zu 28-30% Rückgang bei EFHs führen und zu 44% bei Kapitalanlagen (nach einem kurzfristigen etwas deutlicheren Dip nach unten).

Bei EFHs waren wir zuletzt bei Steigerungsraten von 13-15% p.a. - Die Preise dürften bei 8-9% Zinsen also auf die Preise von Anfang 2020 fallen. Aber halt mit 8-9% Zinsen.

Bei Kapitalanlagen wäre der Dip deutlich - das stimmt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Es muss aber nicht so kommen. Das sind halt theoretische Betrachtungen. Was dann wirklich passieren wird werden wir sehen. Auch die EZB war bisher in ihren Prognosen nicht so treffsicher.

Auch Beck macht den Unterschied zwischen Kapitalanlage-Objekten und Eigennutzungs-Objekten. Für Kapitalanlagen erwartet er deutliche Preisrückgänge bis auf das Niveau von 2019. Bei attraktiven Objekten, die für eine Eigennutzung geeignet sind, erwartet er eigentlich überhaupt keine Preisrückgänge.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Bei EFHs waren wir zuletzt bei Steigerungsraten von 13-15% p.a. - Die Preise dürften bei 8-9% Zinsen also auf die Preise von Anfang 2020 fallen. Aber halt mit 8-9% Zinsen.

Bei Kapitalanlagen wäre der Dip deutlich - das stimmt.

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WiWi Gast

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Absolut richtig.
Den Leuten die in einem Eigenheim leben ist doch eine Zinserhöhung völlig egal. 50% haben die Häuser bereits abbezahlt. 20% haben eine geringe Restschuld das die nachfinanzierung nicht weh tut. Weitere 20% haben eine lange zinssicherung zwischen 15 und 25 Jahren das sie sich jetzt null Gedanken machen müssen. Bei 8% wird in den nächsten 10 Jahren es zur nachfinanzierung kommen die jedoch vermutlich den gleichen Zinssatz bekommen den sie schon vor 10 bis 15 Jahren hatten. Und 2 % haben für einen sehr hohen Betrag eine kurze zinssicherung abgeschlossen und die könnten Probleme bekommen wenn der Zinssatz sich nicht in den nächsten 5 Jahren nicht senkt da sie noch eine hohe Restschuld haben.
Deswegen feiern auch 98% der eigenheimnutzer das sie nicht zur Miete wohnen aufgrund der zu erwartenden extremen Mietsteigerungen in den nächsten 20 Jahren aufgrund der Inflation. Die Schulden dagegen werden durch die Inflation extrem minimiert und durch die Anpassung der Löhne werden die Schulden aus der Portokasse abbezahlt. Wer also vor 5-10 Jahren nicht zugeschlagen hat als die Häuser noch relativ günstig waren zum günstigen Zins hat eine riesige Chance ausgelassen.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Es muss aber nicht so kommen. Das sind halt theoretische Betrachtungen. Was dann wirklich passieren wird werden wir sehen. Auch die EZB war bisher in ihren Prognosen nicht so treffsicher.

Auch Beck macht den Unterschied zwischen Kapitalanlage-Objekten und Eigennutzungs-Objekten. Für Kapitalanlagen erwartet er deutliche Preisrückgänge bis auf das Niveau von 2019. Bei attraktiven Objekten, die für eine Eigennutzung geeignet sind, erwartet er eigentlich überhaupt keine Preisrückgänge.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Bei EFHs waren wir zuletzt bei Steigerungsraten von 13-15% p.a. - Die Preise dürften bei 8-9% Zinsen also auf die Preise von Anfang 2020 fallen. Aber halt mit 8-9% Zinsen.

Bei Kapitalanlagen wäre der Dip deutlich - das stimmt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

...Wer also vor 5-10 Jahren nicht zugeschlagen hat als die Häuser noch relativ günstig waren zum günstigen Zins hat eine riesige Chance ausgelassen.

Oder war einfach noch nicht in der Lage zu kaufen und hat jetzt Pech gehabt und darf trotz höherer Lebenskosten die gleichen Steuern abdrücken.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

Wenn es so weiter geht haben >4% für 20 Jahre in 2 Wochen.
Die ersten Gaspreiserhöhungen flattern gerade bei meinen Freunden rein (ich hab Öl).
Über 100% teilweise...

In meinem "Heimatdorf" plus 5 km waren immer rund 20 Häuser auf immoscout, aktuell sind es 72.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Es geht doch nicht ums Leisten.

Der Trade Off funktioniert nicht mehr. Eine Immobilie verursacht laufende Kosten und hat ein inneres Risiko.

Welcher Kapitalanleger will denn in Objekte mit 3% Mietrendite investieren, wenn die Finanzierung 3-4% kostet und man bei einer Investition in eine kurze US-Staatsanleihe bereits 4% Zins bekommt? Wenn der risikolose Zins höher liegt als ein risikoreiches Investment, dann kann das gar nicht funktionieren. Selbst auf eine Bundesanleihe kriegst du bald über 2%, vllt sogar 3%.

Darum werden auch die Grundstückspreise stark unter Druck geraten. Kaufen und paar Jahre warten lohnt sich einfach nicht in einer Inflationsära und hohen Zinsen.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Abwarten. Bis jetzt haben wir ja nur 3,5%. Die Anzahl der Verkäufe ist ja schon deutlich gefallen. Aber die Kaufpreise steigen in den großen Städten immer noch.

Ich habe gestern mit einem Kapitalanleger gesprochen. Der sucht immer noch nach neuen Anlage-Objekten. Er will sein Immobilienportfolio erweitern. Finanzierungen braucht er nicht. Aktien und.s.w. hat er auch noch.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich kann über diese absoluten Aussagen die hier regelmäßig getätigt werden nur den Kopf schütteln. Vor 2J hieß es, Immos können nur steigen weil Zinsen dauerhaft günstig wg den Südländern oder was weiß ich. Jetzt heißt es die Zinsen werden weiter steigen wg dauerhaft hoher Inflation und die Immobilienpreise werden deswegen massiv fallen. Es weiß doch keiner wie es weiter geht. Ich versuche zu diversifizieren und mich der Situation anzupassen, weil ich es schlicht nicht weiß.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

...Wer also vor 5-10 Jahren nicht zugeschlagen hat als die Häuser noch relativ günstig waren zum günstigen Zins hat eine riesige Chance ausgelassen.

Oder war einfach noch nicht in der Lage zu kaufen und hat jetzt Pech gehabt und darf trotz höherer Lebenskosten die gleichen Steuern abdrücken.

Ist ja auch keine "Kostenersparnissteuer", sondern eine "Einkommensteuer". Dafür bist Du vermutlich jünger und somit wirst Du früher nominale Einkommenszuwächse haben, als die älteren, deren angespartes Einkommen (Vermögensaufbau) nun inflationsbedingt entwertet wird.
Da Du noch nicht so lange ein Einkommen hast, kann da auch noch nicht so viel Vermögen entwertet werden. Das hat also nicht nur Nachteile für diejenigen, die erst jetzt Geld verdienen bzw. mit dem Kaufgedanken spielen können.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

Denke es wird mehr gekauft. Viel EK vorhanden. Denke sogar, dass das für Immobilien verfügbare EK kontinuierlich wächst. Wer jetzt kauft da haben die Eltern meistens die Boomjahre der Republik voll mitgenommen bzw. jedes Jahr habe die potentiellen Käufer mehr EK zur Verfügung. Außerdem gibt es heute mehr sehr gut bezahlte Jobs in alle möglichen Bereichen, die es früher in der Masse nicht gab. Allerdings denke, ich haben wir in der äußren Peripherie mittlerweile Korrekturbedarf.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

"Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D"

Dieser Satz wurde exakt so 2020 gesagt...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ja die Nachfrage geht zurück aber keiner verschenkt sein Haus deswegen bleibt es weiterhin bei „friss oder stirb“ . Ich zum Beispiel würde gerne verkaufen. Hab vor 11 Jahren für 350 tsd eine doppelhaushälfte (BJ 2009) am Stadtrand in einer top Wohngegend gekauft. Wenn mir einer 800 tsd dafür gibt verkaufe ich, wenn nicht dann zahl ich weiter ab. Hatte letztes Jahr erst die Laufzeit auf die nächsten 15 Jahre mit 1,4% abgeschlossen und dann wäre das Haus eh abbezahlt.

Und ich bin nur einer von tausenden die genau so denken. Kommt einer um die Ecke und zahlt mich so richtig aus dann verkaufe ich. Denn die Frage ist warum sollte ich mit dem Preis runter gehen wenn ich mich nicht grade scheiden lasse oder umziehen muss und selbst da kann man doch vermieten. Also einer ist sogar derzeit interessiert und würde 700 tsd hinlegen aber mein Preis steht: 800 oder nix.

Kein Mensch verkauft unter wert und zieht dann in eine teure alte schäbige Mietwohnung wo er dann Nebenkosten von 500€ im Monat hat. Dann lieber in einem neuen Haus mit erneuerbarer Energie und für lau luxuriös wohnen

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Absolut richtig.
Den Leuten die in einem Eigenheim leben ist doch eine Zinserhöhung völlig egal. 50% haben die Häuser bereits abbezahlt. 20% haben eine geringe Restschuld das die nachfinanzierung nicht weh tut. Weitere 20% haben eine lange zinssicherung zwischen 15 und 25 Jahren das sie sich jetzt null Gedanken machen müssen. Bei 8% wird in den nächsten 10 Jahren es zur nachfinanzierung kommen die jedoch vermutlich den gleichen Zinssatz bekommen den sie schon vor 10 bis 15 Jahren hatten. Und 2 % haben für einen sehr hohen Betrag eine kurze zinssicherung abgeschlossen und die könnten Probleme bekommen wenn der Zinssatz sich nicht in den nächsten 5 Jahren nicht senkt da sie noch eine hohe Restschuld haben.
Deswegen feiern auch 98% der eigenheimnutzer das sie nicht zur Miete wohnen aufgrund der zu erwartenden extremen Mietsteigerungen in den nächsten 20 Jahren aufgrund der Inflation. Die Schulden dagegen werden durch die Inflation extrem minimiert und durch die Anpassung der Löhne werden die Schulden aus der Portokasse abbezahlt. Wer also vor 5-10 Jahren nicht zugeschlagen hat als die Häuser noch relativ günstig waren zum günstigen Zins hat eine riesige Chance ausgelassen.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Es muss aber nicht so kommen. Das sind halt theoretische Betrachtungen. Was dann wirklich passieren wird werden wir sehen. Auch die EZB war bisher in ihren Prognosen nicht so treffsicher.

Auch Beck macht den Unterschied zwischen Kapitalanlage-Objekten und Eigennutzungs-Objekten. Für Kapitalanlagen erwartet er deutliche Preisrückgänge bis auf das Niveau von 2019. Bei attraktiven Objekten, die für eine Eigennutzung geeignet sind, erwartet er eigentlich überhaupt keine Preisrückgänge.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Bei EFHs waren wir zuletzt bei Steigerungsraten von 13-15% p.a. - Die Preise dürften bei 8-9% Zinsen also auf die Preise von Anfang 2020 fallen. Aber halt mit 8-9% Zinsen.

Bei Kapitalanlagen wäre der Dip deutlich - das stimmt.

Super, wie du dir deine Daten einfach so aus dem Ärmel ziehst.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

Sehe ich auch so. EZB wird mit 12 Monaten Verzögerungen die selben Zinserhöhungen machen wie die FED. 1 Prozent am Ende drunter.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

Ich z. B. habe Bausparverträge mit einem Zinssatz von 1,5 %, die ich ansparen kann (und momentan auch tue). Nicht jeder muss also mit einem Zinssatz >4 % finanzieren. Nur momentan stellt sich für mich noch nicht die Frage, ob ich mir eine Wohnung/Haus kaufen soll, da ich teilweise noch im Elternhaus wohne und teilweise in der Mietwohnung meines Freundes. Ich bin aber IMMER für selbstgenutztes Wohneigentum.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der mit den über 40 Wohneinheiten:

Gerade gestern wieder eine Immobilie beurkundet. Nähe Mannheim. Bruttomietrendite 7%. Finanziert auf 15 Jahre. Restschuld nach 15 Jahren nicht der Rede wert.

Ich muss wohl ziemlich dumm sein.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

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WiWi Gast

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Ja, meine Bausparverträge hatten einen Zinssatz so zwischen 4 und 4,5 %. Unsere Zwischenfinanzierung (da noch nicht alle BSpVerträge reif waren) lag bei 6,5 % + 10 % Disagio. Allerdings war die Tilgung der BSpVerträge entsprechend zügig - also eine hohe Rate. In 12 Jahren (glaube ich) waren wir "fertig".

Man darf aber auch nicht vergessen, dass man sein Kapital bis Mitte der 80-er Jahre sicher (Pfandbriefe, KO, 4 Jahre z. B.) zu bis zu 12,5 % anlegen konnte. Auf Bausparverträge (abgeschlossen 1978) gab es das nicht.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Das ist richtig! Besonders attraktiv an den Bausparverträgen waren die niedrigen Zinsen in der Darlehensphase. Das waren nur 4,5% im Vergleich zum normalen Zins bei einer Finanzierung von 6 bis 10%.

4,5% Bauzinsen galten als super günstig!

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Wir haben Mitte der 80-er finanziert. Damals war es üblich, (auch) Bausparverträge zu besitzen.

Um einen Zinssatz von 8% vs 1% zu kompensieren, müssten die Preise nominal auf das Niveau der 90er Jahre fallen. Inflationsbereinigt entspricht das dann real etwa den Preisen der 70er Jahre. Dann müssten selbst die Boomer die in den 80er u 90er Jahren gekauft haben, weit unter ihrem Einstandsniveau verkaufen. Damit müssten die Bodenwerte ebenfalls dramatisch fallen - vermutlich in einer Größenordnung von 60%-70%. Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
Eher kann ich mir vorstellen, dass der Immomarkt für eine längere Zeit weitestgehend zum Erliegen kommt. Da ist ja mit weiteren 15-20% Preisrückgang nichts wesentliches getan, was die Erschwinglichkeit angeht.

Fragt man sich dann, wie die Leute Anfang der 90er mit dem halben nominalen Gehalt und gleichen oder höheren Zinsen ihre Immobilien finanzieren konnten.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

So siehts aus. Aber vielleicht ist es auch ganz gut, weil man sonst nämlich (wie hier) ein Haus mit Erdgasheizung gekauft hätte. Wer weiß, was der Regierung noch alles einfällt... Also, erst mal abwarten.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

...Wer also vor 5-10 Jahren nicht zugeschlagen hat als die Häuser noch relativ günstig waren zum günstigen Zins hat eine riesige Chance ausgelassen.

Oder war einfach noch nicht in der Lage zu kaufen und hat jetzt Pech gehabt und darf trotz höherer Lebenskosten die gleichen Steuern abdrücken.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Heute kam erstmal die Leitzins Erhöhung der Fed um 75 Basispunkte und die Ankündigung, dass dieses Jahr noch 2 folgen sollen...Da wird die EZB weiter unter Druck geraten und nachziehen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Der mit den über 40 Wohneinheiten:

Gerade gestern wieder eine Immobilie beurkundet. Nähe Mannheim. Bruttomietrendite 7%. Finanziert auf 15 Jahre. Restschuld nach 15 Jahren nicht der Rede wert.

Ich muss wohl ziemlich dumm sein.

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

  1. bei 7% mietrendite und +3% Zinsen ist deine Restschuld bei rund 60% (Annahme das Kaufnebenkosten auch finanziert wurden)
    60 % sind sicher Der Rede wert + muss diese mietrendite erstmal nachhaltig reinkommen ohne mietausfall

So wie das klingt handelt es sich um ne Schrottimmo wo ne Sanierung fällig wird in den nächsten 5-15 Jahren

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Ja die Nachfrage geht zurück aber keiner verschenkt sein Haus deswegen bleibt es weiterhin bei „friss oder stirb“ . Ich zum Beispiel würde gerne verkaufen. Hab vor 11 Jahren für 350 tsd eine doppelhaushälfte (BJ 2009) am Stadtrand in einer top Wohngegend gekauft. Wenn mir einer 800 tsd dafür gibt verkaufe ich, wenn nicht dann zahl ich weiter ab. Hatte letztes Jahr erst die Laufzeit auf die nächsten 15 Jahre mit 1,4% abgeschlossen und dann wäre das Haus eh abbezahlt.

Und ich bin nur einer von tausenden die genau so denken. Kommt einer um die Ecke und zahlt mich so richtig aus dann verkaufe ich. Denn die Frage ist warum sollte ich mit dem Preis runter gehen wenn ich mich nicht grade scheiden lasse oder umziehen muss und selbst da kann man doch vermieten. Also einer ist sogar derzeit interessiert und würde 700 tsd hinlegen aber mein Preis steht: 800 oder nix.

Kein Mensch verkauft unter wert und zieht dann in eine teure alte schäbige Mietwohnung wo er dann Nebenkosten von 500€ im Monat hat. Dann lieber in einem neuen Haus mit erneuerbarer Energie und für lau luxuriös wohnen

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

Geht insbesondere um Kapitalanleger

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

Ich z. B. habe Bausparverträge mit einem Zinssatz von 1,5 %, die ich ansparen kann (und momentan auch tue). Nicht jeder muss also mit einem Zinssatz >4 % finanzieren. Nur momentan stellt sich für mich noch nicht die Frage, ob ich mir eine Wohnung/Haus kaufen soll, da ich teilweise noch im Elternhaus wohne und teilweise in der Mietwohnung meines Freundes. Ich bin aber IMMER für selbstgenutztes Wohneigentum.

Wenn du die immo über deinen Bausparer finanzieren willst (oder einen großen Teil) muss er ja mind. 200k Summe haben
Dann erstmal 2K Gebühren am Anfang gezahlt?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Lass mich raten: der Verkäufer ist ein älterer Herr und der Makler hats dir unter der Hand zu nem Freundschaftspreis verkauft ne? Man kennt ja die Tipps - Maklerkontakte schmieren... Ähhh ... pflegen ist das A und O... .

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Der mit den über 40 Wohneinheiten:

Gerade gestern wieder eine Immobilie beurkundet. Nähe Mannheim. Bruttomietrendite 7%. Finanziert auf 15 Jahre. Restschuld nach 15 Jahren nicht der Rede wert.

Ich muss wohl ziemlich dumm sein.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

die gebühren sind mittlerweile 1,6%

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Wenn du die immo über deinen Bausparer finanzieren willst (oder einen großen Teil) muss er ja mind. 200k Summe haben
Dann erstmal 2K Gebühren am Anfang gezahlt?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Frage mich auch wie das geht. Ich meine bei 7%Mietrendite müssten nahezu alle Immobilien die ich bei Immoscout gesehen habe entweder die Miete verdoppeln oder den Preis halbieren. Also 7% ist ein guter Deal ohne Frage!

PS: eigentlich sollte es überall so sein, wenn man. Risikolos von der Fed mittlerweile 3 % kriegt bei 3 monatiger Laufzeit eines tbills

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Lass mich raten: der Verkäufer ist ein älterer Herr und der Makler hats dir unter der Hand zu nem Freundschaftspreis verkauft ne? Man kennt ja die Tipps - Maklerkontakte schmieren... Ähhh ... pflegen ist das A und O... .

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Der mit den über 40 Wohneinheiten:

Gerade gestern wieder eine Immobilie beurkundet. Nähe Mannheim. Bruttomietrendite 7%. Finanziert auf 15 Jahre. Restschuld nach 15 Jahren nicht der Rede wert.

Ich muss wohl ziemlich dumm sein.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Korrekt, 200 k. Ich habe die Bausparverträge während meiner Bankausbildung abgeschlossen (man kann ja nie wissen, wozu sie mal gut sind) und vor allem deswegen, weil für mich keine Abschlussgebühr anfiel :) . Jetzt sehe ich, dass das keine schlechte Entscheidung war.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

Ich z. B. habe Bausparverträge mit einem Zinssatz von 1,5 %, die ich ansparen kann (und momentan auch tue). Nicht jeder muss also mit einem Zinssatz >4 % finanzieren. Nur momentan stellt sich für mich noch nicht die Frage, ob ich mir eine Wohnung/Haus kaufen soll, da ich teilweise noch im Elternhaus wohne und teilweise in der Mietwohnung meines Freundes. Ich bin aber IMMER für selbstgenutztes Wohneigentum.

Wenn du die immo über deinen Bausparer finanzieren willst (oder einen großen Teil) muss er ja mind. 200k Summe haben
Dann erstmal 2K Gebühren am Anfang gezahlt?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Der mit den über 40 Wohneinheiten:

Gerade gestern wieder eine Immobilie beurkundet. Nähe Mannheim. Bruttomietrendite 7%. Finanziert auf 15 Jahre. Restschuld nach 15 Jahren nicht der Rede wert.

Ich muss wohl ziemlich dumm sein.

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

  1. bei 7% mietrendite und +3% Zinsen ist deine Restschuld bei rund 60% (Annahme das Kaufnebenkosten auch finanziert wurden)
    60 % sind sicher Der Rede wert + muss diese mietrendite erstmal nachhaltig reinkommen ohne mietausfall

So wie das klingt handelt es sich um ne Schrottimmo wo ne Sanierung fällig wird in den nächsten 5-15 Jahren

Wie kommst du auf die 60%? Du kennst doch seinen Tilgungssatz gar nicht?
Abgesehen davon: Er hat 40 Mieteinheiten und wird schon wissen was er tut. Wie viele hast du denn?

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Kein Mensch verkauft unter wert und zieht dann in eine teure alte schäbige Mietwohnung wo er dann Nebenkosten von 500€ im Monat hat. Dann lieber in einem neuen Haus mit erneuerbarer Energie und für lau luxuriös wohnen

Was ist denn "unter Wert"? Wert ist, was du aktuell bekommst, ob das nun weniger als vorher ist und einem das nicht gefällt tut nichts zur Sache.

Allgemein finde ich einige der Ansichten hier ziemlich an der breiten Masse vorbei. Die meisten verkaufen nicht, weil sie aktuell einen guten Preis bekommen und sich dadurch ein "Investment" gelohnt hat, sondern sie verkaufen, weil sie sich räumlich umorientieren. Da spielt dann auch keine Rolle, ob die Preise gut oder schlecht sind, man verkauft sowieso, weil schlicht keine andere Option besteht. Die alte Bude zu vermieten wenn man garnicht mehr in der Gegend ist fällt für viele einfach flach, da hat kaum einer Bock drauf sich das ans Bein zu binden.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

Das ist die Frage was wirklich passiert und bezogen auf die gesamten Markt. Was man jetzt sieht ist, das der Neubau massiv einbricht, sprich das Angebot verknappt sich in in diesem Segment.
Im Bestand wird man sehen wie viele tatsächlich verkaufen werden / müssen. Aktuell gibt es die Mitnahmeeffekte und viele versuchen eine hohe Bewertung zu realisieren. Wenn die Preise nicht mehr realisierbar sind ist die Frage ob dann jemand verkauft der nicht muss. Wenn man sich die typische Finanzierungsstruktur bei privaten Immobilienfinanzierungen ansieht ist auch nicht zu erwarten das auf breiter Masse Verkaufsdruck entsteht (bei einzelnen sicher). Ich tippe das sich auch hier das Angebot verknappen wird (zumindest bei modernen / sanierten Objekten).

Was man nicht vergessen darf ist das aber der Zins auch massiv steigt, was die LEistbarkeit wieder erschwert.
Ich vermute, dass wir Preisrückgänge sehen werden, allerdings nicht auf breiter Front und nicht in dem Umfang in dem wir Preissteigerungen die letzten 10 Jahre hatten, da aber die Zinsen wieder in Richtung 3-4% gehen glaube ich nicht, dass die Immobilien viel erschwinglicher für Käufer werden, Ausnahme sind die mit hohem EK, da ist dann aber die Frage ob es ein passendes Angebot gibt.

Unter dem Strich mag es sein, dass Immobilien in der Bewertung verlieren - profitieren werden davon aber die wenigsten, künftig bekommt halt die Bank mehr Zinsen für den Käufer wird die Rate wahrscheinlich recht identisch bleiben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Der mit den über 40 Wohneinheiten:

Gerade gestern wieder eine Immobilie beurkundet. Nähe Mannheim. Bruttomietrendite 7%. Finanziert auf 15 Jahre. Restschuld nach 15 Jahren nicht der Rede wert.

Ich muss wohl ziemlich dumm sein.

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

  1. bei 7% mietrendite und +3% Zinsen ist deine Restschuld bei rund 60% (Annahme das Kaufnebenkosten auch finanziert wurden)
    60 % sind sicher Der Rede wert + muss diese mietrendite erstmal nachhaltig reinkommen ohne mietausfall

So wie das klingt handelt es sich um ne Schrottimmo wo ne Sanierung fällig wird in den nächsten 5-15 Jahren

Wie kommst du auf die 60%? Du kennst doch seinen Tilgungssatz gar nicht?
Abgesehen davon: Er hat 40 Mieteinheiten und wird schon wissen was er tut. Wie viele hast du denn?

Weil bei 7 % nach zinsen und kosten keine höhere Tilgung möglich ist als 3 %....
außer man möchte draufzahlen

40 Mieteinheiten sagen rein garnichts über Erfolg/Vermögen aus
Vielleicht sind die ja noch alle hoch belastet mit Darlehen
Vielleicht hat er viel EK geerbt

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Preisrückgänge werden von vielen hier erwartet. Bisher gibt es dafür aber noch keine Bestätigung. Bis Ende 2. Quartal haben die Preise immer noch zugelegt. Aber das Ende des Jahres ist schon absehbar. Anfang 2023 werden wir dann definitiv erfahren, wie sich die Preise in 2022 entwickelt haben. Ganz sicher wird es viel weniger Kaufverträge gegeben haben.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

Das ist die Frage was wirklich passiert und bezogen auf die gesamten Markt. Was man jetzt sieht ist, das der Neubau massiv einbricht, sprich das Angebot verknappt sich in in diesem Segment.
Im Bestand wird man sehen wie viele tatsächlich verkaufen werden / müssen. Aktuell gibt es die Mitnahmeeffekte und viele versuchen eine hohe Bewertung zu realisieren. Wenn die Preise nicht mehr realisierbar sind ist die Frage ob dann jemand verkauft der nicht muss. Wenn man sich die typische Finanzierungsstruktur bei privaten Immobilienfinanzierungen ansieht ist auch nicht zu erwarten das auf breiter Masse Verkaufsdruck entsteht (bei einzelnen sicher). Ich tippe das sich auch hier das Angebot verknappen wird (zumindest bei modernen / sanierten Objekten).

Was man nicht vergessen darf ist das aber der Zins auch massiv steigt, was die LEistbarkeit wieder erschwert.
Ich vermute, dass wir Preisrückgänge sehen werden, allerdings nicht auf breiter Front und nicht in dem Umfang in dem wir Preissteigerungen die letzten 10 Jahre hatten, da aber die Zinsen wieder in Richtung 3-4% gehen glaube ich nicht, dass die Immobilien viel erschwinglicher für Käufer werden, Ausnahme sind die mit hohem EK, da ist dann aber die Frage ob es ein passendes Angebot gibt.

Unter dem Strich mag es sein, dass Immobilien in der Bewertung verlieren - profitieren werden davon aber die wenigsten, künftig bekommt halt die Bank mehr Zinsen für den Käufer wird die Rate wahrscheinlich recht identisch bleiben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der mit den 40 Wohneinheiten:

Objekt ist aus den 90er. Ein Steuersparmodell ;-) von damals. Das Objekt war inseriert über ebaykleinanzeigen. Rücklagen sind sogar relativ hohe vorhanden (16 WE fast 80k Rücklagen). Heizungsart is Fernwärme. Ihr müsst verhandeln. Der Preis ging um etwa 25% runter, da ich sofort zusagen konnte.

Finanzierung ist 100 Prozent (Nebenkosten trage ich). 3,5 Zins 2,5 anfängliche Tilgung (6er Annuität).

Btw: von meinen Wohneinheiten sind die ersten 4 komplett abbezahlt. Weitere 3 habe ich vor 6-8 Monaten nach der 10 Jahresfrist verkauft. Das Geld liegt jetzt in meinem Depot.

Interessant ist hier wieder: ich bin erfolgreich im Immobiliensektor und habe alles selbst erreicht, aber man bekommt unterstellt, dass man Leute über den Tisch zieht oder Schrott kauft.

Kleiner Tipp mal an die Leute, die vielleicht nocht ein wenig offen im Kopf sind: Falls ihr in Immobilien investieren wollt, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt. Ihr müsst nur extrem hart in der Verhandlung sein gerade.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Der mit den über 40 Wohneinheiten:

Gerade gestern wieder eine Immobilie beurkundet. Nähe Mannheim. Bruttomietrendite 7%. Finanziert auf 15 Jahre. Restschuld nach 15 Jahren nicht der Rede wert.

Ich muss wohl ziemlich dumm sein.

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

  1. bei 7% mietrendite und +3% Zinsen ist deine Restschuld bei rund 60% (Annahme das Kaufnebenkosten auch finanziert wurden)
    60 % sind sicher Der Rede wert + muss diese mietrendite erstmal nachhaltig reinkommen ohne mietausfall

So wie das klingt handelt es sich um ne Schrottimmo wo ne Sanierung fällig wird in den nächsten 5-15 Jahren

Wie kommst du auf die 60%? Du kennst doch seinen Tilgungssatz gar nicht?
Abgesehen davon: Er hat 40 Mieteinheiten und wird schon wissen was er tut. Wie viele hast du denn?

Weil bei 7 % nach zinsen und kosten keine höhere Tilgung möglich ist als 3 %....
außer man möchte draufzahlen

40 Mieteinheiten sagen rein garnichts über Erfolg/Vermögen aus
Vielleicht sind die ja noch alle hoch belastet mit Darlehen
Vielleicht hat er viel EK geerbt

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Unter Wert heißt, dass es sich nicht lohnt günstig zu verkaufen und dafür ein schlechteres Objekt teurer einzukaufen oder seinen Lebensstandard zu verschlechtern.

Dann nicht verkaufen als Option. Umorientieren ja, aber nur wenn der Preis und Lebensqualität stimmt. Arbeitsplätze gibt es wie Sand am Meer, Homeoffice auch. Warum dann umorientieren. Und wenn umorientieren dann muss nunmal der Preis stimmen. Ganz einfach

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Kein Mensch verkauft unter wert und zieht dann in eine teure alte schäbige Mietwohnung wo er dann Nebenkosten von 500€ im Monat hat. Dann lieber in einem neuen Haus mit erneuerbarer Energie und für lau luxuriös wohnen

Was ist denn "unter Wert"? Wert ist, was du aktuell bekommst, ob das nun weniger als vorher ist und einem das nicht gefällt tut nichts zur Sache.

Allgemein finde ich einige der Ansichten hier ziemlich an der breiten Masse vorbei. Die meisten verkaufen nicht, weil sie aktuell einen guten Preis bekommen und sich dadurch ein "Investment" gelohnt hat, sondern sie verkaufen, weil sie sich räumlich umorientieren. Da spielt dann auch keine Rolle, ob die Preise gut oder schlecht sind, man verkauft sowieso, weil schlicht keine andere Option besteht. Die alte Bude zu vermieten wenn man garnicht mehr in der Gegend ist fällt für viele einfach flach, da hat kaum einer Bock drauf sich das ans Bein zu binden.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Der mit den über 40 Wohneinheiten:

Gerade gestern wieder eine Immobilie beurkundet. Nähe Mannheim. Bruttomietrendite 7%. Finanziert auf 15 Jahre. Restschuld nach 15 Jahren nicht der Rede wert.

Ich muss wohl ziemlich dumm sein.

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

  1. bei 7% mietrendite und +3% Zinsen ist deine Restschuld bei rund 60% (Annahme das Kaufnebenkosten auch finanziert wurden)
    60 % sind sicher Der Rede wert + muss diese mietrendite erstmal nachhaltig reinkommen ohne mietausfall

So wie das klingt handelt es sich um ne Schrottimmo wo ne Sanierung fällig wird in den nächsten 5-15 Jahren

Wie kommst du auf die 60%? Du kennst doch seinen Tilgungssatz gar nicht?
Abgesehen davon: Er hat 40 Mieteinheiten und wird schon wissen was er tut. Wie viele hast du denn?

Weil bei 7 % nach zinsen und kosten keine höhere Tilgung möglich ist als 3 %....
außer man möchte draufzahlen

40 Mieteinheiten sagen rein garnichts über Erfolg/Vermögen aus
Vielleicht sind die ja noch alle hoch belastet mit Darlehen
Vielleicht hat er viel EK geerbt

Für mich sagt das schon was aus bzw ich höre eher (nur) auf den Rat von Leuten, die schon was gerissen haben im Leben als von Theoretikern mit genau NULL Wohneinheiten dafür aber mit viel Meinung und voller Neid.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das Thema ist halt auch "der Preis" ich kann einen Neubau in Frankfurt, Hamburg München in guter Lage oder einen top sanierten Altbau nicht mit einer Platte in Frankfurt Oder vergleichen - daher ist halt die Frage wo man Preisrückgänge sieht und in welchem Umfang.

Hier wird immer sehr theoretisch argumentiert, man sieht aber das Immobilien zum einen ein sehr emotionales Thema sind und zum anderen müssen die Leute ja wo wohnen, das ist halt nur bedingt vergleichbar mit einem Aktienfond, ETF, Anleihen....

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Preisrückgänge werden von vielen hier erwartet. Bisher gibt es dafür aber noch keine Bestätigung. Bis Ende 2. Quartal haben die Preise immer noch zugelegt. Aber das Ende des Jahres ist schon absehbar. Anfang 2023 werden wir dann definitiv erfahren, wie sich die Preise in 2022 entwickelt haben. Ganz sicher wird es viel weniger Kaufverträge gegeben haben.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

Das ist die Frage was wirklich passiert und bezogen auf die gesamten Markt. Was man jetzt sieht ist, das der Neubau massiv einbricht, sprich das Angebot verknappt sich in in diesem Segment.
Im Bestand wird man sehen wie viele tatsächlich verkaufen werden / müssen. Aktuell gibt es die Mitnahmeeffekte und viele versuchen eine hohe Bewertung zu realisieren. Wenn die Preise nicht mehr realisierbar sind ist die Frage ob dann jemand verkauft der nicht muss. Wenn man sich die typische Finanzierungsstruktur bei privaten Immobilienfinanzierungen ansieht ist auch nicht zu erwarten das auf breiter Masse Verkaufsdruck entsteht (bei einzelnen sicher). Ich tippe das sich auch hier das Angebot verknappen wird (zumindest bei modernen / sanierten Objekten).

Was man nicht vergessen darf ist das aber der Zins auch massiv steigt, was die LEistbarkeit wieder erschwert.
Ich vermute, dass wir Preisrückgänge sehen werden, allerdings nicht auf breiter Front und nicht in dem Umfang in dem wir Preissteigerungen die letzten 10 Jahre hatten, da aber die Zinsen wieder in Richtung 3-4% gehen glaube ich nicht, dass die Immobilien viel erschwinglicher für Käufer werden, Ausnahme sind die mit hohem EK, da ist dann aber die Frage ob es ein passendes Angebot gibt.

Unter dem Strich mag es sein, dass Immobilien in der Bewertung verlieren - profitieren werden davon aber die wenigsten, künftig bekommt halt die Bank mehr Zinsen für den Käufer wird die Rate wahrscheinlich recht identisch bleiben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Preisrückgänge werden von vielen hier erwartet. Bisher gibt es dafür aber noch keine Bestätigung. Bis Ende 2. Quartal haben die Preise immer noch zugelegt. Aber das Ende des Jahres ist schon absehbar. Anfang 2023 werden wir dann definitiv erfahren, wie sich die Preise in 2022 entwickelt haben. Ganz sicher wird es viel weniger Kaufverträge gegeben haben.

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

Das ist die Frage was wirklich passiert und bezogen auf die gesamten Markt. Was man jetzt sieht ist, das der Neubau massiv einbricht, sprich das Angebot verknappt sich in in diesem Segment.
Im Bestand wird man sehen wie viele tatsächlich verkaufen werden / müssen. Aktuell gibt es die Mitnahmeeffekte und viele versuchen eine hohe Bewertung zu realisieren. Wenn die Preise nicht mehr realisierbar sind ist die Frage ob dann jemand verkauft der nicht muss. Wenn man sich die typische Finanzierungsstruktur bei privaten Immobilienfinanzierungen ansieht ist auch nicht zu erwarten das auf breiter Masse Verkaufsdruck entsteht (bei einzelnen sicher). Ich tippe das sich auch hier das Angebot verknappen wird (zumindest bei modernen / sanierten Objekten).

Was man nicht vergessen darf ist das aber der Zins auch massiv steigt, was die LEistbarkeit wieder erschwert.
Ich vermute, dass wir Preisrückgänge sehen werden, allerdings nicht auf breiter Front und nicht in dem Umfang in dem wir Preissteigerungen die letzten 10 Jahre hatten, da aber die Zinsen wieder in Richtung 3-4% gehen glaube ich nicht, dass die Immobilien viel erschwinglicher für Käufer werden, Ausnahme sind die mit hohem EK, da ist dann aber die Frage ob es ein passendes Angebot gibt.

Unter dem Strich mag es sein, dass Immobilien in der Bewertung verlieren - profitieren werden davon aber die wenigsten, künftig bekommt halt die Bank mehr Zinsen für den Käufer wird die Rate wahrscheinlich recht identisch bleiben.

Dann bist du schlecht informiert, Preisrückgänge sind aktuell die Realität

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Der mit den über 40 Wohneinheiten:

Gerade gestern wieder eine Immobilie beurkundet. Nähe Mannheim. Bruttomietrendite 7%. Finanziert auf 15 Jahre. Restschuld nach 15 Jahren nicht der Rede wert.

Ich muss wohl ziemlich dumm sein.

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

  1. bei 7% mietrendite und +3% Zinsen ist deine Restschuld bei rund 60% (Annahme das Kaufnebenkosten auch finanziert wurden)
    60 % sind sicher Der Rede wert + muss diese mietrendite erstmal nachhaltig reinkommen ohne mietausfall

So wie das klingt handelt es sich um ne Schrottimmo wo ne Sanierung fällig wird in den nächsten 5-15 Jahren

Wie kommst du auf die 60%? Du kennst doch seinen Tilgungssatz gar nicht?
Abgesehen davon: Er hat 40 Mieteinheiten und wird schon wissen was er tut. Wie viele hast du denn?

Weil bei 7 % nach zinsen und kosten keine höhere Tilgung möglich ist als 3 %....
außer man möchte draufzahlen

40 Mieteinheiten sagen rein garnichts über Erfolg/Vermögen aus
Vielleicht sind die ja noch alle hoch belastet mit Darlehen
Vielleicht hat er viel EK geerbt

Für mich sagt das schon was aus bzw ich höre eher (nur) auf den Rat von Leuten, die schon was gerissen haben im Leben als von Theoretikern mit genau NULL Wohneinheiten dafür aber mit viel Meinung und voller Neid.

Nach der Theorie wären ja Immobilienunternehmen (Investoren) unfehlbar ;) stichwort IVG usw. haha

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Denke auch, das wir jetzt dann irgendwann bei den 3-4% Bauzinsen sind.

Auch die Heizthematik ist seit kurzem quasi im Allgemeinwissen angekommen. Bei Gasheizungen wird mit der Nase gerümpft (wobei man die natürlich ausbauen kann - Fußbodenheizungen einzubauen für die von der Regierung praktisch exklusiv gewollte Wärmepumpe ist hingegen was ganz anderes - da ist man Ruck zuck mit neuen Böden, Rohren, etc. bei 100.000 Euro - bei Bauten vor 2000 vermutlich eher bei 200.000 inklusive Dämmungen etc.).

Denke auch das die Immos billiger werden. Kaufen würde ich aber jetzt tatsächlich aber nur wenn ich 30% vom Cash mitbringe.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Sag mal seid ihr blind? In den letzten Tagen kommen zig Wohnungen online, und teilweise sogar wieder zu halbwegs vernünftigen Preisen - hier in Wien. Nein, nicht Niveau von 2020. Aber Ende 2021 haben wir wieder jedenfalls.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Sag mal seid ihr blind? In den letzten Tagen kommen zig Wohnungen online, und teilweise sogar wieder zu halbwegs vernünftigen Preisen - hier in Wien. Nein, nicht Niveau von 2020. Aber Ende 2021 haben wir wieder jedenfalls.

Wenn die Preise nominal bei Ende 2021 sind, dann sind sie real (inflationsbereinigt) ca. bei Ende 2020.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Sag mal seid ihr blind? In den letzten Tagen kommen zig Wohnungen online, und teilweise sogar wieder zu halbwegs vernünftigen Preisen - hier in Wien. Nein, nicht Niveau von 2020. Aber Ende 2021 haben wir wieder jedenfalls.

Das ist das Problem hier am Faden du schließt von Wien auf einen gesamten Markt ggf. noch in einem anderen Land. Abgesehen davon war Wien als Immobilienmarkt schon immer speziell

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Sag mal seid ihr blind? In den letzten Tagen kommen zig Wohnungen online, und teilweise sogar wieder zu halbwegs vernünftigen Preisen - hier in Wien. Nein, nicht Niveau von 2020. Aber Ende 2021 haben wir wieder jedenfalls.

Wenn die Preise nominal bei Ende 2021 sind, dann sind sie real (inflationsbereinigt) ca. bei Ende 2020.

Hilft dir als Käufer aber nichts wenn dein Gehalt nicht in Höhe der Inflation (bzw. sogar höher ausgegelichen wird) - von der Leistbarkeit für Käufer wird es dadurch eher schlimmer da auch das EK entwertet, bzw. das frei verfügbare Einkommen für eine Rate schmilzt.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Von gestern abend:

Der Finanzdienstleister Hypoport hat wegen der schwachen Nachfrage die Jahresziele ausgesetzt. Die derzeitige Jahresprognose werde „deutlich verfehlt“, teilte das im SDax notierte Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in Berlin mit. Es sei nicht prognostizierbar, ob die Zurückhaltung der Verbraucher in der privaten Immobilienfinanzierung im weiteren Jahresverlauf beendet sei. Das zweite Halbjahr zeige bisher eine sehr schwache Nachfrage.

Trotz einer deutlichen Ausweitung des Immobilienangebots und leichter Preisrückgänge hielten die Verbraucher sich im Hauptmarkt für Hypoport, der privaten Immobilienfinanzierung, wegen der Kombination aus sprunghaftem Zinsanstieg, extremer Inflation und Rezessionsängsten sowie Hoffnung auf stärker fallende Immobilienpreise mit Transaktionen zurück, hieß es.

Fazit: Der Markt hat völlig gedreht. Hier im Großraum Hamburg haben sich die Angebote inzwischen verfünffacht. Anscheinend herrscht Torschlusspanik bei Erben und Spekulanten, die jetzt alles auf den Markt kippen, was nicht bei drei um die Ecke ist. Könnte aber auch mit den gestiegenen Energiepreisen zu tun haben, wer möchte schon ein leerstehendes Haus den Winter hindurch heizen und mit Strom versorgen, wenn die Aussichten auf dann noch niedrigere Preise im Raum stehen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Von gestern abend:

Der Finanzdienstleister Hypoport hat wegen der schwachen Nachfrage die Jahresziele ausgesetzt. Die derzeitige Jahresprognose werde „deutlich verfehlt“, teilte das im SDax notierte Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in Berlin mit. Es sei nicht prognostizierbar, ob die Zurückhaltung der Verbraucher in der privaten Immobilienfinanzierung im weiteren Jahresverlauf beendet sei. Das zweite Halbjahr zeige bisher eine sehr schwache Nachfrage.

Trotz einer deutlichen Ausweitung des Immobilienangebots und leichter Preisrückgänge hielten die Verbraucher sich im Hauptmarkt für Hypoport, der privaten Immobilienfinanzierung, wegen der Kombination aus sprunghaftem Zinsanstieg, extremer Inflation und Rezessionsängsten sowie Hoffnung auf stärker fallende Immobilienpreise mit Transaktionen zurück, hieß es.

Fazit: Der Markt hat völlig gedreht. Hier im Großraum Hamburg haben sich die Angebote inzwischen verfünffacht. Anscheinend herrscht Torschlusspanik bei Erben und Spekulanten, die jetzt alles auf den Markt kippen, was nicht bei drei um die Ecke ist. Könnte aber auch mit den gestiegenen Energiepreisen zu tun haben, wer möchte schon ein leerstehendes Haus den Winter hindurch heizen und mit Strom versorgen, wenn die Aussichten auf dann noch niedrigere Preise im Raum stehen.

Ja, war doch abzusehen, dass der Markt irgendwann mal wieder drehen wird. Dieses ganze "jetzt ist alles anders, die Immopreise werden nie wieder fallen" war doch schon immer Quark. Das gleiche mit "jetzt ist alles anders" hat man auch zu hauf bezüglich dem Aktienmarkt 2020 gehört. Nur der Aktienmarkt reagiert halt viel viel schneller. Es verläuft halt in Zyklen. Aber die Auswirkungen der derzeitigen Situation und vor allem der Zinsen wird man auch dieses Jahr noch nicht voll sehen. Hier in DE kommt das ganze doch auch erst verzögert an, da wir nur auf das Reagieren was die FED macht. Es bleibt richtig spannend was die Zukunft bringt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Fazit: Der Markt hat völlig gedreht. Hier im Großraum Hamburg haben sich die Angebote inzwischen verfünffacht. Anscheinend herrscht Torschlusspanik bei Erben und Spekulanten, die jetzt alles auf den Markt kippen, was nicht bei drei um die Ecke ist.

Ist denn da auch was Brauchbares dabei oder kommt nur die Resterampe auf den Markt (Sanierungsstau)?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Fazit: Der Markt hat völlig gedreht. Hier im Großraum Hamburg haben sich die Angebote inzwischen verfünffacht. Anscheinend herrscht Torschlusspanik bei Erben und Spekulanten, die jetzt alles auf den Markt kippen, was nicht bei drei um die Ecke ist.

Fast nur ältere Wohnungen mit Sanierung Stau und noch immer zu überteuerten Preisen. Jenseits der 30 fachen Nettokaltmiete.

Ist denn da auch was Brauchbares dabei oder kommt nur die Resterampe auf den Markt (Sanierungsstau)?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Fazit: Der Markt hat völlig gedreht. Hier im Großraum Hamburg haben sich die Angebote inzwischen verfünffacht. Anscheinend herrscht Torschlusspanik bei Erben und Spekulanten, die jetzt alles auf den Markt kippen, was nicht bei drei um die Ecke ist.

Ist denn da auch was Brauchbares dabei oder kommt nur die Resterampe auf den Markt (Sanierungsstau)?

Leider fast ausschließlich Resterampe. Von allen Hamburger Haus-Objekten, die in diesen Tagen auf auf immoscout zum Verkauf stehen (hier alleine derzeit über 1.200 Stück) sind 62 % schon älter als 20 Jahre und sogar 86 % (oder 1074 Stück) gehören zur Energieklasse "E" oder schlechter. Also eine regelrechte Ramsch-Flutung, die hier gerade stattfindet.

Neubau ETW gibt es aber auch wieder wie Sand am Meer zu Kaufen, die ganzen Projektentwicklerseiten stehen wieder auf "verfügbar" (bspw. in HH-Eimsbüttel, 3 Zimmer, 66 qm für € 865.000). Da geht wohl nichts mehr weg zur Zeit.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich seh auf dem Markt nur schrott. Ich weiß ja nicht, ob ihr nur auf den Portalen schaut oder ob ihr mal hinfahrt. Aber vor Ort habe ich in 22 jetzt 28 Immos angesehen und 85% waren Kernschrott. Bei den restlichen 15% hat ein Bieterwettbewerb stattgefunden.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Sag mal seid ihr blind? In den letzten Tagen kommen zig Wohnungen online, und teilweise sogar wieder zu halbwegs vernünftigen Preisen - hier in Wien. Nein, nicht Niveau von 2020. Aber Ende 2021 haben wir wieder jedenfalls.

Wenn die Preise nominal bei Ende 2021 sind, dann sind sie real (inflationsbereinigt) ca. bei Ende 2020.

Hilft dir als Käufer aber nichts wenn dein Gehalt nicht in Höhe der Inflation (bzw. sogar höher ausgegelichen wird) - von der Leistbarkeit für Käufer wird es dadurch eher schlimmer da auch das EK entwertet, bzw. das frei verfügbare Einkommen für eine Rate schmilzt.

Du gehst demnach davon aus, dass die Einkommen nicht der Inflation angepasst werden? Das ist aber eine steile These. Die Einkommen werden nachgelagert Step by Step der Inflation folgen, auch wenn sie erst einmal hinterher hinken. Einen derartigen Kaufkraftverlust könnte die Wirtschaft auf Dauer nicht aushalten. Natürlich passiert das mit zeitlicher Verzögerung und nicht parallel zur Inflation. Den Immobilienkredit zahlt man aber auch im wesentlichen mit den zukünftigen Einkommen und nicht mit den heutigen Einkommen. Außer Frage steht, dass man sich die Finanzierung schon vom ersten Moment an leisten können muss. Der Kredit wird sich auf Dauer dennoch ein Stück weit "weginflationieren".

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Der mit den 40 Wohneinheiten:

Objekt ist aus den 90er. Ein Steuersparmodell ;-) von damals. Das Objekt war inseriert über ebaykleinanzeigen. Rücklagen sind sogar relativ hohe vorhanden (16 WE fast 80k Rücklagen). Heizungsart is Fernwärme. Ihr müsst verhandeln. Der Preis ging um etwa 25% runter, da ich sofort zusagen konnte.

Finanzierung ist 100 Prozent (Nebenkosten trage ich). 3,5 Zins 2,5 anfängliche Tilgung (6er Annuität).

Btw: von meinen Wohneinheiten sind die ersten 4 komplett abbezahlt. Weitere 3 habe ich vor 6-8 Monaten nach der 10 Jahresfrist verkauft. Das Geld liegt jetzt in meinem Depot.

Interessant ist hier wieder: ich bin erfolgreich im Immobiliensektor und habe alles selbst erreicht, aber man bekommt unterstellt, dass man Leute über den Tisch zieht oder Schrott kauft.

Kleiner Tipp mal an die Leute, die vielleicht nocht ein wenig offen im Kopf sind: Falls ihr in Immobilien investieren wollt, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt. Ihr müsst nur extrem hart in der Verhandlung sein gerade.

Der mit den über 40 Wohneinheiten:

Gerade gestern wieder eine Immobilie beurkundet. Nähe Mannheim. Bruttomietrendite 7%. Finanziert auf 15 Jahre. Restschuld nach 15 Jahren nicht der Rede wert.

Ich muss wohl ziemlich dumm sein.

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

  1. bei 7% mietrendite und +3% Zinsen ist deine Restschuld bei rund 60% (Annahme das Kaufnebenkosten auch finanziert wurden)
    60 % sind sicher Der Rede wert + muss diese mietrendite erstmal nachhaltig reinkommen ohne mietausfall

So wie das klingt handelt es sich um ne Schrottimmo wo ne Sanierung fällig wird in den nächsten 5-15 Jahren

Wie kommst du auf die 60%? Du kennst doch seinen Tilgungssatz gar nicht?
Abgesehen davon: Er hat 40 Mieteinheiten und wird schon wissen was er tut. Wie viele hast du denn?

Weil bei 7 % nach zinsen und kosten keine höhere Tilgung möglich ist als 3 %....
außer man möchte draufzahlen

40 Mieteinheiten sagen rein garnichts über Erfolg/Vermögen aus
Vielleicht sind die ja noch alle hoch belastet mit Darlehen
Vielleicht hat er viel EK geerbt

Also jetzt ist sicher kein guter Zeitpunkt um Immobilien als Kapitalanlage zu kaufen :D da will jemand wohl seine eigenen loswerden

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Sag mal seid ihr blind? In den letzten Tagen kommen zig Wohnungen online, und teilweise sogar wieder zu halbwegs vernünftigen Preisen - hier in Wien. Nein, nicht Niveau von 2020. Aber Ende 2021 haben wir wieder jedenfalls.

Das ist das Problem hier am Faden du schließt von Wien auf einen gesamten Markt ggf. noch in einem anderen Land. Abgesehen davon war Wien als Immobilienmarkt schon immer speziell

Warum? Nur weil die Immobilienpreise generell anders sind hat eine relative Veränderung dennoch eine Aussage. Abgesehen davon geht's hier im Preis wieder etwas runter, obwohl bei uns die Fixzinsen noch niedriger sind als in DE.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Fazit: Der Markt hat völlig gedreht. Hier im Großraum Hamburg haben sich die Angebote inzwischen verfünffacht. Anscheinend herrscht Torschlusspanik bei Erben und Spekulanten, die jetzt alles auf den Markt kippen, was nicht bei drei um die Ecke ist.

Ist denn da auch was Brauchbares dabei oder kommt nur die Resterampe auf den Markt (Sanierungsstau)?

Das eine oder andere Brauchbare ist dabei, aber natürlich kein 2000er Bau für 4k den qm. So weit sind wir (noch) nicht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Bunds liegen heute das erste Mal seit einer Dekade bei über 2%. Die Fed-Prognosen dieser Woche sehen das Treasury-Niveau auf 4,75% in 2023 und 4,0% in 2024, d.h. da ist in Europa auch noch Spiel für mindestens 1, wahrscheinlich sogar knapp 2% mehr als heute. Damit sind Bauzinsen im Bereich 5% im Laufe des Jahres 2023 inzwischen ebenfalls ein relativ wahrscheinliches Szenario geworden.

Die Immo-Party ist definitiv vorbei (natürlich kann das in ein paar Jahren auch wieder drehen).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Sag mal seid ihr blind? In den letzten Tagen kommen zig Wohnungen online, und teilweise sogar wieder zu halbwegs vernünftigen Preisen - hier in Wien. Nein, nicht Niveau von 2020. Aber Ende 2021 haben wir wieder jedenfalls.

Das ist das Problem hier am Faden du schließt von Wien auf einen gesamten Markt ggf. noch in einem anderen Land. Abgesehen davon war Wien als Immobilienmarkt schon immer speziell

Warum? Nur weil die Immobilienpreise generell anders sind hat eine relative Veränderung dennoch eine Aussage. Abgesehen davon geht's hier im Preis wieder etwas runter, obwohl bei uns die Fixzinsen noch niedriger sind als in DE.

Nein, weil du in Wien z.B. einen Markt hast der extrem durch städtische Wohnungsbaugesellschaften geprägt sind, das "rechtliche Korsett" für Investoren enger ist

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Unwahrscheinlich, die Zyklen bei Immobilien sind sehr lang. Wenn richtig steht, dann für 10-15 Jahre.
Der demografische Hammer kommt dann ja auch noch dazu.

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Bunds liegen heute das erste Mal seit einer Dekade bei über 2%. Die Fed-Prognosen dieser Woche sehen das Treasury-Niveau auf 4,75% in 2023 und 4,0% in 2024, d.h. da ist in Europa auch noch Spiel für mindestens 1, wahrscheinlich sogar knapp 2% mehr als heute. Damit sind Bauzinsen im Bereich 5% im Laufe des Jahres 2023 inzwischen ebenfalls ein relativ wahrscheinliches Szenario geworden.

Die Immo-Party ist definitiv vorbei (natürlich kann das in ein paar Jahren auch wieder drehen).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Interessant ist hier wieder: ich bin erfolgreich im Immobiliensektor und habe alles selbst erreicht, aber man bekommt unterstellt, dass man Leute über den Tisch zieht oder Schrott kauft.

Kleiner Tipp mal an die Leute, die vielleicht nocht ein wenig offen im Kopf sind: Falls ihr in Immobilien investieren wollt, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt. Ihr müsst nur extrem hart in der Verhandlung sein gerade.

Also jetzt ist sicher kein guter Zeitpunkt um Immobilien als Kapitalanlage zu kaufen :D da will jemand wohl seine eigenen loswerden

Das ist so geil hier im Forum. Da schreibt einer mit Erfahrung und direkt kommt einer ohne Erfahrung aber meint alles besser zu wissen.

An den mit den 40 Einheiten: Danke für den interessanten Post.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Interessant ist hier wieder: ich bin erfolgreich im Immobiliensektor und habe alles selbst erreicht, aber man bekommt unterstellt, dass man Leute über den Tisch zieht oder Schrott kauft.

Kleiner Tipp mal an die Leute, die vielleicht nocht ein wenig offen im Kopf sind: Falls ihr in Immobilien investieren wollt, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt. Ihr müsst nur extrem hart in der Verhandlung sein gerade.

Also jetzt ist sicher kein guter Zeitpunkt um Immobilien als Kapitalanlage zu kaufen :D da will jemand wohl seine eigenen loswerden

Das ist so geil hier im Forum. Da schreibt einer mit Erfahrung und direkt kommt einer ohne Erfahrung aber meint alles besser zu wissen.

An den mit den 40 Einheiten: Danke für den interessanten Post.

Richtig. Praxis schlägt immer Theorie. Deshalb gehen wir ja alle zur Uni.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Sag mal seid ihr blind? In den letzten Tagen kommen zig Wohnungen online, und teilweise sogar wieder zu halbwegs vernünftigen Preisen - hier in Wien. Nein, nicht Niveau von 2020. Aber Ende 2021 haben wir wieder jedenfalls.

Das ist das Problem hier am Faden du schließt von Wien auf einen gesamten Markt ggf. noch in einem anderen Land. Abgesehen davon war Wien als Immobilienmarkt schon immer speziell

Warum? Nur weil die Immobilienpreise generell anders sind hat eine relative Veränderung dennoch eine Aussage. Abgesehen davon geht's hier im Preis wieder etwas runter, obwohl bei uns die Fixzinsen noch niedriger sind als in DE.

Nein, weil du in Wien z.B. einen Markt hast der extrem durch städtische Wohnungsbaugesellschaften geprägt sind, das "rechtliche Korsett" für Investoren enger ist

Wucherpreise werden von Eigennutzern bei denen die Rationalität nicht gegeben ist bezahlt, nicht von Investoren die sowieso wissen dass sie im Altbau nur 7€ verlangen dürfen. Außerdem: die Veränderung ist sichtbar, warum kannst du nicht einfach akzeptieren dass bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen ein Rückgang dennoch eine Aussagekraft hat?!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hypoport (Baufinanzierungsvermittler) hat seine Jahresprognose kassiert. Sie sprechen von stark wachsendem Immobilienangebot, sinkenden Preisen und trotzdem starker Kaufzurückhaltung wg. gestiegenen Zinsen und genereller Unsicherheit durch Ukraine Krieg und Gaspreisentwicklung.

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Interessant ist hier wieder: ich bin erfolgreich im Immobiliensektor und habe alles selbst erreicht, aber man bekommt unterstellt, dass man Leute über den Tisch zieht oder Schrott kauft.

Kleiner Tipp mal an die Leute, die vielleicht nocht ein wenig offen im Kopf sind: Falls ihr in Immobilien investieren wollt, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt. Ihr müsst nur extrem hart in der Verhandlung sein gerade.

Also jetzt ist sicher kein guter Zeitpunkt um Immobilien als Kapitalanlage zu kaufen :D da will jemand wohl seine eigenen loswerden

Das ist so geil hier im Forum. Da schreibt einer mit Erfahrung und direkt kommt einer ohne Erfahrung aber meint alles besser zu wissen.

An den mit den 40 Einheiten: Danke für den interessanten Post.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Bunds liegen heute das erste Mal seit einer Dekade bei über 2%. Die Fed-Prognosen dieser Woche sehen das Treasury-Niveau auf 4,75% in 2023 und 4,0% in 2024, d.h. da ist in Europa auch noch Spiel für mindestens 1, wahrscheinlich sogar knapp 2% mehr als heute. Damit sind Bauzinsen im Bereich 5% im Laufe des Jahres 2023 inzwischen ebenfalls ein relativ wahrscheinliches Szenario geworden.

Die Immo-Party ist definitiv vorbei (natürlich kann das in ein paar Jahren auch wieder drehen).

Bauzinsen zwischen 5 % und 7% werden wir definitiv bald sehen, je nachdem, wo die 10-Jahres-Anleihenrendite erstmal zum Stehen kommt. Da bin ich definitiv bei dir und alleine der Sprung um +15 % bei den Bundesanleihen von gestern auf heute war ja schon mal wieder krass, wir sind ja jetzt schon bei fast 4 % Bauzins. Die Frage ist ja aber, wie lange werden EZB und FED die hohen Zinsen durchhalten?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ist wie so oft:
Nur weil jemand ex Post betrachtet Glück/ Erfolg mit Immobilien hatte sagt das gar nichts über sein können aus. Im Rückblick wird jeder der in den letzten 12-9 Jahren 40 Wohnungen gekauft hat darüber schwärmen und sich feiern lassen. Das hat aber für die Zukunft keinerlei Bedeutung. Nur weil jemand Mal sechs richtige im Lotto hat fragst du ihn ja auch nicht nach Rat für deinen aktuellen Tippschein.

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Interessant ist hier wieder: ich bin erfolgreich im Immobiliensektor und habe alles selbst erreicht, aber man bekommt unterstellt, dass man Leute über den Tisch zieht oder Schrott kauft.

Kleiner Tipp mal an die Leute, die vielleicht nocht ein wenig offen im Kopf sind: Falls ihr in Immobilien investieren wollt, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt. Ihr müsst nur extrem hart in der Verhandlung sein gerade.

Also jetzt ist sicher kein guter Zeitpunkt um Immobilien als Kapitalanlage zu kaufen :D da will jemand wohl seine eigenen loswerden

Das ist so geil hier im Forum. Da schreibt einer mit Erfahrung und direkt kommt einer ohne Erfahrung aber meint alles besser zu wissen.

An den mit den 40 Einheiten: Danke für den interessanten Post.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Im Moment herrscht Zinspanik an den Märkten. Die 10-jährigen deutsche Anleihe Renditen sind jetzt im Moment auf 2,10% gesprungen. Alles aber extrem volatil im Moment.
Die Aktienmärkte brechen immer mehr ein.
Es gibt eine Vollbremsung am Immobilienmarkt, weil mit so stark steigenden Bauzinsen keiner so richtig gerechnet hat. Wird spannnd. Richtig prognostizieren kann man nichts, aber die Marktlage hat sich aufjedenfall komplett verändert.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hier im Forum wurde schon im 2. Quartal 2022 von einbrechenden Immobilienpreisen in Deutschland berichtet.

Hierzu jetzt die Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 23.09.2022 (also von heute!):

Preise für Wohnimmobilien, 2. Quartal 2022 (vorläufig)
+10,2 % zum Vorjahresquartal
+2,5 % zum Vorquartal

__ Was ist also von den subjektiven Wahrnehmungen hier im Forum zu halten? Nichts!!
Das war in 2020 ganz genau so!! __

WIESBADEN – Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland sind im 2. Quartal 2022 um durchschnittlich 10,2 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Damit lag die Veränderungsrate des Häuserpreisindex gegenüber dem Vorjahresquartal zum fünften Mal in Folge über 10 %.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Preisrückgänge werden von vielen hier erwartet. Bisher gibt es dafür aber noch keine Bestätigung. Bis Ende 2. Quartal haben die Preise immer noch zugelegt. Aber das Ende des Jahres ist schon absehbar. Anfang 2023 werden wir dann definitiv erfahren, wie sich die Preise in 2022 entwickelt haben. Ganz sicher wird es viel weniger Kaufverträge gegeben haben.

Wer aktuell eine Immobilie kauft hat entweder zu viel Geld rumliegen oder ist dumm :D

Wenn die Zinsen z. B. auf 4-5 % steigen kann sich niemand mehr leisten eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, geschweige denn zur Eigennutzung (bei den aktuellen Preisen)
Daher ginge dann die Nachfrage zurück und die Immobilienpreise würden stark fallen

Das ist die Frage was wirklich passiert und bezogen auf die gesamten Markt. Was man jetzt sieht ist, das der Neubau massiv einbricht, sprich das Angebot verknappt sich in in diesem Segment.
Im Bestand wird man sehen wie viele tatsächlich verkaufen werden / müssen. Aktuell gibt es die Mitnahmeeffekte und viele versuchen eine hohe Bewertung zu realisieren. Wenn die Preise nicht mehr realisierbar sind ist die Frage ob dann jemand verkauft der nicht muss. Wenn man sich die typische Finanzierungsstruktur bei privaten Immobilienfinanzierungen ansieht ist auch nicht zu erwarten das auf breiter Masse Verkaufsdruck entsteht (bei einzelnen sicher). Ich tippe das sich auch hier das Angebot verknappen wird (zumindest bei modernen / sanierten Objekten).

Was man nicht vergessen darf ist das aber der Zins auch massiv steigt, was die LEistbarkeit wieder erschwert.
Ich vermute, dass wir Preisrückgänge sehen werden, allerdings nicht auf breiter Front und nicht in dem Umfang in dem wir Preissteigerungen die letzten 10 Jahre hatten, da aber die Zinsen wieder in Richtung 3-4% gehen glaube ich nicht, dass die Immobilien viel erschwinglicher für Käufer werden, Ausnahme sind die mit hohem EK, da ist dann aber die Frage ob es ein passendes Angebot gibt.

Unter dem Strich mag es sein, dass Immobilien in der Bewertung verlieren - profitieren werden davon aber die wenigsten, künftig bekommt halt die Bank mehr Zinsen für den Käufer wird die Rate wahrscheinlich recht identisch bleiben.

Dann bist du schlecht informiert, Preisrückgänge sind aktuell die Realität

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Ist wie so oft:
Nur weil jemand ex Post betrachtet Glück/ Erfolg mit Immobilien hatte sagt das gar nichts über sein können aus. Im Rückblick wird jeder der in den letzten 12-9 Jahren 40 Wohnungen gekauft hat darüber schwärmen und sich feiern lassen. Das hat aber für die Zukunft keinerlei Bedeutung. Nur weil jemand Mal sechs richtige im Lotto hat fragst du ihn ja auch nicht nach Rat für deinen aktuellen Tippschein.

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Interessant ist hier wieder: ich bin erfolgreich im Immobiliensektor und habe alles selbst erreicht, aber man bekommt unterstellt, dass man Leute über den Tisch zieht oder Schrott kauft.

Kleiner Tipp mal an die Leute, die vielleicht nocht ein wenig offen im Kopf sind: Falls ihr in Immobilien investieren wollt, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt. Ihr müsst nur extrem hart in der Verhandlung sein gerade.

Also jetzt ist sicher kein guter Zeitpunkt um Immobilien als Kapitalanlage zu kaufen :D da will jemand wohl seine eigenen loswerden

Das ist so geil hier im Forum. Da schreibt einer mit Erfahrung und direkt kommt einer ohne Erfahrung aber meint alles besser zu wissen.

An den mit den 40 Einheiten: Danke für den interessanten Post.

Genau! Vor 10 Jahren war es ein super Zeitpunkt um in Immobilien zu investieren, das heißt aber nicht das es heute auch so ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Sag mal seid ihr blind? In den letzten Tagen kommen zig Wohnungen online, und teilweise sogar wieder zu halbwegs vernünftigen Preisen - hier in Wien. Nein, nicht Niveau von 2020. Aber Ende 2021 haben wir wieder jedenfalls.

Das ist das Problem hier am Faden du schließt von Wien auf einen gesamten Markt ggf. noch in einem anderen Land. Abgesehen davon war Wien als Immobilienmarkt schon immer speziell

Warum? Nur weil die Immobilienpreise generell anders sind hat eine relative Veränderung dennoch eine Aussage. Abgesehen davon geht's hier im Preis wieder etwas runter, obwohl bei uns die Fixzinsen noch niedriger sind als in DE.

Nein, weil du in Wien z.B. einen Markt hast der extrem durch städtische Wohnungsbaugesellschaften geprägt sind, das "rechtliche Korsett" für Investoren enger ist

Wucherpreise werden von Eigennutzern bei denen die Rationalität nicht gegeben ist bezahlt, nicht von Investoren die sowieso wissen dass sie im Altbau nur 7€ verlangen dürfen. Außerdem: die Veränderung ist sichtbar, warum kannst du nicht einfach akzeptieren dass bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen ein Rückgang dennoch eine Aussagekraft hat?!

Ich sag nicht das es die Veränderung nicht gibt, nur von ein spezielles Segment im Markt in einem anderen Land (mit anderen rechtlichen Rahmenbedingungen) auf einen Gesamtmarkt zu schließen ist nicht seriös und die Verallgemeinerung auf "den Immobilienmarkt" erst recht nicht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich verstehe die Diskussion hier überhaupt nicht.
Der eine mit einer Immobilie in der Hinterhand sagt die Preise der Immobilien bleiben oder gehen weiter hoch und der andere ohne Immobilie erzählt was von die Zinsen gehen hoch und die Preise werden fallen.

Im Endeffekt ist doch nur einer der Leidtragende und das ist immer derjenige der keine Immobilie hat. Da spielt es doch keine Rolle ob das Haus 800 tsd kostet für 1% Zinsen oder 600 Tsd für 4% Zinsen. Am Ende zahlt hier nur einer und zwar der Käufer. Spielt also keine Rolle ob die Preise steigen oder fallen.

Der Verkäufer macht eh Gewinn. Ob er nun 100 tsd oder 400tsd in die Tasche steckt. Gewinn ist Gewinn.
Aus dem Grund verstehe ich die Käufer Fraktion hier nicht. Für mich hat es den Anschein das die Käufer sich auch noch freuen wenn sie 4,5 oder 6% Zinsen zahlen müssen. Wenn ich Käufer wäre dann würde ich lieber ein überteuertes Haus mit 1% Zinsen kaufen als ein Haus was relativ teuer ist mit 5% Zinsen, denn da zahle ich das Haus zweimal ab.

Also an alle Käufer: Wünscht Euch lieber das wir wieder einen Markt haben wie die letzten 10 Jahre aber in dem Fall empfehle ich Euch zu kaufen bevor ihr Euer ganzes erspartes der Bank in den Rachen steckt und Euch darüber auch noch freut :-).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Ist wie so oft:
Nur weil jemand ex Post betrachtet Glück/ Erfolg mit Immobilien hatte sagt das gar nichts über sein können aus. Im Rückblick wird jeder der in den letzten 12-9 Jahren 40 Wohnungen gekauft hat darüber schwärmen und sich feiern lassen. Das hat aber für die Zukunft keinerlei Bedeutung. Nur weil jemand Mal sechs richtige im Lotto hat fragst du ihn ja auch nicht nach Rat für deinen aktuellen Tippschein.

Interessant ist hier wieder: ich bin erfolgreich im Immobiliensektor und habe alles selbst erreicht, aber man bekommt unterstellt, dass man Leute über den Tisch zieht oder Schrott kauft.

Kleiner Tipp mal an die Leute, die vielleicht nocht ein wenig offen im Kopf sind: Falls ihr in Immobilien investieren wollt, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt. Ihr müsst nur extrem hart in der Verhandlung sein gerade.

Also jetzt ist sicher kein guter Zeitpunkt um Immobilien als Kapitalanlage zu kaufen :D da will jemand wohl seine eigenen loswerden

Das ist so geil hier im Forum. Da schreibt einer mit Erfahrung und direkt kommt einer ohne Erfahrung aber meint alles besser zu wissen.

An den mit den 40 Einheiten: Danke für den interessanten Post.

Kumpel hat 6 Wohnungen als Kapitalanlage in Leipzig gekauft. Zentrale Lage, altes Haus, vermietet an Senioren und junge Singles.

Wenn jetzt der Energieversorger mit der Abrechnung kommt, dann muss er als Vertragspartner zahlen und hat wenig solvente Mirter, die sich den drei oder vierfachen Abschlag schlichtweg nicht leisten können. Das wird wirklich dramatisch, was da auf uns zurollt

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Im Moment herrscht Zinspanik an den Märkten. Die 10-jährigen deutsche Anleihe Renditen sind jetzt im Moment auf 2,10% gesprungen. Alles aber extrem volatil im Moment.
Die Aktienmärkte brechen immer mehr ein.
Es gibt eine Vollbremsung am Immobilienmarkt, weil mit so stark steigenden Bauzinsen keiner so richtig gerechnet hat. Wird spannnd. Richtig prognostizieren kann man nichts, aber die Marktlage hat sich aufjedenfall komplett verändert.

Der Anstieg der 10J Anleihen ist keine Panikreaktion, sondern eine nachhaltige Reaktion auf Basis der Zinskorrekturen der Notenbanken. Das ist nicht volatil.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Dem Verkäufer ist es egal, wie viel Zinsen der Käufer bezahlt. Niemand verkauft Dir das 800k Haus für 600k.
Es gibt immer auch Käufer, die keine Finanzierung brauchen.

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Ich verstehe die Diskussion hier überhaupt nicht.
Der eine mit einer Immobilie in der Hinterhand sagt die Preise der Immobilien bleiben oder gehen weiter hoch und der andere ohne Immobilie erzählt was von die Zinsen gehen hoch und die Preise werden fallen.

Im Endeffekt ist doch nur einer der Leidtragende und das ist immer derjenige der keine Immobilie hat. Da spielt es doch keine Rolle ob das Haus 800 tsd kostet für 1% Zinsen oder 600 Tsd für 4% Zinsen. Am Ende zahlt hier nur einer und zwar der Käufer. Spielt also keine Rolle ob die Preise steigen oder fallen.

Der Verkäufer macht eh Gewinn. Ob er nun 100 tsd oder 400tsd in die Tasche steckt. Gewinn ist Gewinn.
Aus dem Grund verstehe ich die Käufer Fraktion hier nicht. Für mich hat es den Anschein das die Käufer sich auch noch freuen wenn sie 4,5 oder 6% Zinsen zahlen müssen. Wenn ich Käufer wäre dann würde ich lieber ein überteuertes Haus mit 1% Zinsen kaufen als ein Haus was relativ teuer ist mit 5% Zinsen, denn da zahle ich das Haus zweimal ab.

Also an alle Käufer: Wünscht Euch lieber das wir wieder einen Markt haben wie die letzten 10 Jahre aber in dem Fall empfehle ich Euch zu kaufen bevor ihr Euer ganzes erspartes der Bank in den Rachen steckt und Euch darüber auch noch freut :-).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Gerade kam die Meldung, dass die Immobilienpreise laut statistischem Bundesamt das dritte Mal in Folge weniger stark gestiegen sind als im Vorquartal. Im Durchschnitt im Zeitraum von April bis Juni 2022 um +10,2 Prozent zum Vergleichszeitraum 2021, laut WiWo. Dazu kommt, dass die Preise in Großstädten und Boomregionen mehr oder weniger bereits stagnieren, für den prozentualen Anstieg im Deutschlandschnitt sind die starken Preiszuwächse auf dem Land verantwortlich, da hier ein Anstieg um fixe Summen viel größere positive Spreads verursacht, die natürlich das Ergebnis positiv verzerren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Ich verstehe die Diskussion hier überhaupt nicht.
Der eine mit einer Immobilie in der Hinterhand sagt die Preise der Immobilien bleiben oder gehen weiter hoch und der andere ohne Immobilie erzählt was von die Zinsen gehen hoch und die Preise werden fallen.

Im Endeffekt ist doch nur einer der Leidtragende und das ist immer derjenige der keine Immobilie hat. Da spielt es doch keine Rolle ob das Haus 800 tsd kostet für 1% Zinsen oder 600 Tsd für 4% Zinsen. Am Ende zahlt hier nur einer und zwar der Käufer. Spielt also keine Rolle ob die Preise steigen oder fallen.

Der Verkäufer macht eh Gewinn. Ob er nun 100 tsd oder 400tsd in die Tasche steckt. Gewinn ist Gewinn.

Falls Du einmal Dein Haus oder anderen Anlagen verkaufst, mit denen Du Gewinne erzielt hast, dann kannst Du mir gerne davon 300K überweisen. Kommt Dir ja scheinbar nicht so drauf an. Gewinn ist Gewinn. Ob Du nun 100K oder 400K in die Tasche steckst.......

Im übrigen ist der Gewinn nur der Betrag, den man nach Zinsen und dem, was man sonst noch so in seine Immo investiert hat, ein Gewinn. Den muss man auch noch auf den Realwert abzinsen. Häufig bleibt dann selbst bei Immos, die in den 90er Jahren angeschafft wurden, gar nicht mehr so viel realer Gewinn übrig. Wenn die Preise weiter sinken, dann war es das mit dem vermeintlichen Gewinn, wenn man richtig (real) und nicht nominal rechnet.
Ausgenommen sind da fast nur die Immos, die ab den 2010er Jahren bis vielleicht 2018/19 angeschafft wurden. Diejenigen, die früher gekauft haben, haben den vermeintlichen nominalen Gewinn an Zinsen bei der Bank abgeliefert.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Aber offensichtlich sehr sehr wenige. Und die Anzahl der Leute die verkaufen wollen steigt

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Dem Verkäufer ist es egal, wie viel Zinsen der Käufer bezahlt. Niemand verkauft Dir das 800k Haus für 600k.
Es gibt immer auch Käufer, die keine Finanzierung brauchen.

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Ich verstehe die Diskussion hier überhaupt nicht.
Der eine mit einer Immobilie in der Hinterhand sagt die Preise der Immobilien bleiben oder gehen weiter hoch und der andere ohne Immobilie erzählt was von die Zinsen gehen hoch und die Preise werden fallen.

Im Endeffekt ist doch nur einer der Leidtragende und das ist immer derjenige der keine Immobilie hat. Da spielt es doch keine Rolle ob das Haus 800 tsd kostet für 1% Zinsen oder 600 Tsd für 4% Zinsen. Am Ende zahlt hier nur einer und zwar der Käufer. Spielt also keine Rolle ob die Preise steigen oder fallen.

Der Verkäufer macht eh Gewinn. Ob er nun 100 tsd oder 400tsd in die Tasche steckt. Gewinn ist Gewinn.
Aus dem Grund verstehe ich die Käufer Fraktion hier nicht. Für mich hat es den Anschein das die Käufer sich auch noch freuen wenn sie 4,5 oder 6% Zinsen zahlen müssen. Wenn ich Käufer wäre dann würde ich lieber ein überteuertes Haus mit 1% Zinsen kaufen als ein Haus was relativ teuer ist mit 5% Zinsen, denn da zahle ich das Haus zweimal ab.

Also an alle Käufer: Wünscht Euch lieber das wir wieder einen Markt haben wie die letzten 10 Jahre aber in dem Fall empfehle ich Euch zu kaufen bevor ihr Euer ganzes erspartes der Bank in den Rachen steckt und Euch darüber auch noch freut :-).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Ich verstehe die Diskussion hier überhaupt nicht.
Der eine mit einer Immobilie in der Hinterhand sagt die Preise der Immobilien bleiben oder gehen weiter hoch und der andere ohne Immobilie erzählt was von die Zinsen gehen hoch und die Preise werden fallen.

Im Endeffekt ist doch nur einer der Leidtragende und das ist immer derjenige der keine Immobilie hat. Da spielt es doch keine Rolle ob das Haus 800 tsd kostet für 1% Zinsen oder 600 Tsd für 4% Zinsen. Am Ende zahlt hier nur einer und zwar der Käufer. Spielt also keine Rolle ob die Preise steigen oder fallen.

Der Verkäufer macht eh Gewinn. Ob er nun 100 tsd oder 400tsd in die Tasche steckt. Gewinn ist Gewinn.
Aus dem Grund verstehe ich die Käufer Fraktion hier nicht. Für mich hat es den Anschein das die Käufer sich auch noch freuen wenn sie 4,5 oder 6% Zinsen zahlen müssen. Wenn ich Käufer wäre dann würde ich lieber ein überteuertes Haus mit 1% Zinsen kaufen als ein Haus was relativ teuer ist mit 5% Zinsen, denn da zahle ich das Haus zweimal ab.

Also an alle Käufer: Wünscht Euch lieber das wir wieder einen Markt haben wie die letzten 10 Jahre aber in dem Fall empfehle ich Euch zu kaufen bevor ihr Euer ganzes erspartes der Bank in den Rachen steckt und Euch darüber auch noch freut :-).

Wirklich intelligente Aussage :D ein Verkäufer der vor 10 Jahren für 800k gekauft hat und jetzt für 600k verkauft macht also Gewinn…..

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Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Ich verstehe die Diskussion hier überhaupt nicht.
Der eine mit einer Immobilie in der Hinterhand sagt die Preise der Immobilien bleiben oder gehen weiter hoch und der andere ohne Immobilie erzählt was von die Zinsen gehen hoch und die Preise werden fallen.

Im Endeffekt ist doch nur einer der Leidtragende und das ist immer derjenige der keine Immobilie hat. Da spielt es doch keine Rolle ob das Haus 800 tsd kostet für 1% Zinsen oder 600 Tsd für 4% Zinsen. Am Ende zahlt hier nur einer und zwar der Käufer. Spielt also keine Rolle ob die Preise steigen oder fallen.

Der Verkäufer macht eh Gewinn. Ob er nun 100 tsd oder 400tsd in die Tasche steckt. Gewinn ist Gewinn.
Aus dem Grund verstehe ich die Käufer Fraktion hier nicht. Für mich hat es den Anschein das die Käufer sich auch noch freuen wenn sie 4,5 oder 6% Zinsen zahlen müssen. Wenn ich Käufer wäre dann würde ich lieber ein überteuertes Haus mit 1% Zinsen kaufen als ein Haus was relativ teuer ist mit 5% Zinsen, denn da zahle ich das Haus zweimal ab.

Also an alle Käufer: Wünscht Euch lieber das wir wieder einen Markt haben wie die letzten 10 Jahre aber in dem Fall empfehle ich Euch zu kaufen bevor ihr Euer ganzes erspartes der Bank in den Rachen steckt und Euch darüber auch noch freut :-).

Blick ich auch nicht, ernsthaft
Hier wünscht sich doch ernsthaft keiner sehr hohe Zinsen?!?!

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Im Moment herrscht Zinspanik an den Märkten. Die 10-jährigen deutsche Anleihe Renditen sind jetzt im Moment auf 2,10% gesprungen. Alles aber extrem volatil im Moment.
Die Aktienmärkte brechen immer mehr ein.
Es gibt eine Vollbremsung am Immobilienmarkt, weil mit so stark steigenden Bauzinsen keiner so richtig gerechnet hat. Wird spannnd. Richtig prognostizieren kann man nichts, aber die Marktlage hat sich aufjedenfall komplett verändert.

Der Anstieg der 10J Anleihen ist keine Panikreaktion, sondern eine nachhaltige Reaktion auf Basis der Zinskorrekturen der Notenbanken. Das ist nicht volatil.

Ich meine die Aktienmärkte. Die 10 jährigen Anleihen sinken übrigens auch so schnell wie noch nie in einem Jahr. Der Zins steigt.
Im Moment crashen Aktien und Anleihen. Das ist durchaus gefährlich.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Aber offensichtlich sehr sehr wenige. Und die Anzahl der Leute die verkaufen wollen steigt

Steigt die Anzahl der Leute, die verkaufen wollen, wirklich? Das Angebot kann auch alleine deshalb steigen, weil mehr Immos auf den Portalen verbleiben, da sie nicht nach kürzester Zeit verkauft wurden und damit nicht verschwinden. Der Neuzugang muss dann gar nicht zunehmen und trotzdem steigt das Angebot, da die älteren Verkaufsanzeigen nicht verschwinden.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Doch! Vor allem diejenigen die fleißig gespart haben. Hoher Zins, sagen wir 15% auf Bundesanleihen und die Preise brechen nicht vermutlich ein, nein sie berechen 100 prozentig ein.

Der Einkäufer schrieb am 23.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Ich verstehe die Diskussion hier überhaupt nicht.
Der eine mit einer Immobilie in der Hinterhand sagt die Preise der Immobilien bleiben oder gehen weiter hoch und der andere ohne Immobilie erzählt was von die Zinsen gehen hoch und die Preise werden fallen.

Im Endeffekt ist doch nur einer der Leidtragende und das ist immer derjenige der keine Immobilie hat. Da spielt es doch keine Rolle ob das Haus 800 tsd kostet für 1% Zinsen oder 600 Tsd für 4% Zinsen. Am Ende zahlt hier nur einer und zwar der Käufer. Spielt also keine Rolle ob die Preise steigen oder fallen.

Der Verkäufer macht eh Gewinn. Ob er nun 100 tsd oder 400tsd in die Tasche steckt. Gewinn ist Gewinn.
Aus dem Grund verstehe ich die Käufer Fraktion hier nicht. Für mich hat es den Anschein das die Käufer sich auch noch freuen wenn sie 4,5 oder 6% Zinsen zahlen müssen. Wenn ich Käufer wäre dann würde ich lieber ein überteuertes Haus mit 1% Zinsen kaufen als ein Haus was relativ teuer ist mit 5% Zinsen, denn da zahle ich das Haus zweimal ab.

Also an alle Käufer: Wünscht Euch lieber das wir wieder einen Markt haben wie die letzten 10 Jahre aber in dem Fall empfehle ich Euch zu kaufen bevor ihr Euer ganzes erspartes der Bank in den Rachen steckt und Euch darüber auch noch freut :-).

Blick ich auch nicht, ernsthaft
Hier wünscht sich doch ernsthaft keiner sehr hohe Zinsen?!?!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wenn man 15% auf Bundesanleihen bekommt, dann hauen alle mit viel EK die Kohle in einen Immobilienerwerb? Aha! Das glaubst Du doch wohl selber nicht.

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Doch! Vor allem diejenigen die fleißig gespart haben. Hoher Zins, sagen wir 15% auf Bundesanleihen und die Preise brechen nicht vermutlich ein, nein sie berechen 100 prozentig ein.

Der Einkäufer schrieb am 23.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Ich verstehe die Diskussion hier überhaupt nicht.
Der eine mit einer Immobilie in der Hinterhand sagt die Preise der Immobilien bleiben oder gehen weiter hoch und der andere ohne Immobilie erzählt was von die Zinsen gehen hoch und die Preise werden fallen.

Im Endeffekt ist doch nur einer der Leidtragende und das ist immer derjenige der keine Immobilie hat. Da spielt es doch keine Rolle ob das Haus 800 tsd kostet für 1% Zinsen oder 600 Tsd für 4% Zinsen. Am Ende zahlt hier nur einer und zwar der Käufer. Spielt also keine Rolle ob die Preise steigen oder fallen.

Der Verkäufer macht eh Gewinn. Ob er nun 100 tsd oder 400tsd in die Tasche steckt. Gewinn ist Gewinn.
Aus dem Grund verstehe ich die Käufer Fraktion hier nicht. Für mich hat es den Anschein das die Käufer sich auch noch freuen wenn sie 4,5 oder 6% Zinsen zahlen müssen. Wenn ich Käufer wäre dann würde ich lieber ein überteuertes Haus mit 1% Zinsen kaufen als ein Haus was relativ teuer ist mit 5% Zinsen, denn da zahle ich das Haus zweimal ab.

Also an alle Käufer: Wünscht Euch lieber das wir wieder einen Markt haben wie die letzten 10 Jahre aber in dem Fall empfehle ich Euch zu kaufen bevor ihr Euer ganzes erspartes der Bank in den Rachen steckt und Euch darüber auch noch freut :-).

Blick ich auch nicht, ernsthaft
Hier wünscht sich doch ernsthaft keiner sehr hohe Zinsen?!?!

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Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Doch! Vor allem diejenigen die fleißig gespart haben. Hoher Zins, sagen wir 15% auf Bundesanleihen und die Preise brechen nicht vermutlich ein, nein sie berechen 100 prozentig ein.

Der Einkäufer schrieb am 23.09.2022:

Ich verstehe die Diskussion hier überhaupt nicht.
Der eine mit einer Immobilie in der Hinterhand sagt die Preise der Immobilien bleiben oder gehen weiter hoch und der andere ohne Immobilie erzählt was von die Zinsen gehen hoch und die Preise werden fallen.

Im Endeffekt ist doch nur einer der Leidtragende und das ist immer derjenige der keine Immobilie hat. Da spielt es doch keine Rolle ob das Haus 800 tsd kostet für 1% Zinsen oder 600 Tsd für 4% Zinsen. Am Ende zahlt hier nur einer und zwar der Käufer. Spielt also keine Rolle ob die Preise steigen oder fallen.

Der Verkäufer macht eh Gewinn. Ob er nun 100 tsd oder 400tsd in die Tasche steckt. Gewinn ist Gewinn.
Aus dem Grund verstehe ich die Käufer Fraktion hier nicht. Für mich hat es den Anschein das die Käufer sich auch noch freuen wenn sie 4,5 oder 6% Zinsen zahlen müssen. Wenn ich Käufer wäre dann würde ich lieber ein überteuertes Haus mit 1% Zinsen kaufen als ein Haus was relativ teuer ist mit 5% Zinsen, denn da zahle ich das Haus zweimal ab.

Also an alle Käufer: Wünscht Euch lieber das wir wieder einen Markt haben wie die letzten 10 Jahre aber in dem Fall empfehle ich Euch zu kaufen bevor ihr Euer ganzes erspartes der Bank in den Rachen steckt und Euch darüber auch noch freut :-).

Blick ich auch nicht, ernsthaft
Hier wünscht sich doch ernsthaft keiner sehr hohe Zinsen?!?!

Wer hat hier fleissig gespart und sagen wir 400k aufm Konto? Mhm dürften die wenigsten sein ;-)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ha ha ha, diejenigen die fleißig gespart haben ? Was denn ? 200 oder lächerliche 300 tsd ? Damit kannst du ne Garage kaufen wenn die Inflation so weiter geht. Die Inflation führt dazu dass jede immo bald 1 mio kostet.

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Doch! Vor allem diejenigen die fleißig gespart haben. Hoher Zins, sagen wir 15% auf Bundesanleihen und die Preise brechen nicht vermutlich ein, nein sie berechen 100 prozentig ein.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der Einkäufer schrieb am 23.09.2022:

Blick ich auch nicht, ernsthaft
Hier wünscht sich doch ernsthaft keiner sehr hohe Zinsen?!?!

Als Eigentümer seit 2014 (Grundstück), 2017 (Haus) ist mir das eigentlich alles egal. Wir werden in der Zinsbindung bis 2031 komplett abzahlen. Aktueller Wert ca. 1,2 Mio. Euro - aber who cares. Wenn ich jetzt die 190 qm im EFH verkaufe, könnte ich mir für 800k eine nette 95 qm 4-Zimmer-Wohnung holen. Wäre damit sofort schuldenfrei - okay. Aber müsste trotzdem weiter arbeiten für Konsum & Co. und mit 2 Kindern in einer 95qm-Wohnung - lieber nicht.

Also, abzahlen, Kinder groß ziehen, Studium der Kinder finanzieren und dann mit 55/60 steh die Entscheidung - wahrscheinlich 1,5 - 2,0 Mio. zu Cash machen und Ruhestand genießen in kleiner Wohnung plus viel Urlaub - oder reicht es auch so für einen guten Ruhestand UND ein gutes Startkapital für die Kinder.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das Statistische Bundesamt kann immer noch keine fallenden Preise feststellen. Die haben ganz bestimmt Verbindungen zu den Gutachterausschüssen. Wie kommst Du da auf Deine 100%?

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Doch! Vor allem diejenigen die fleißig gespart haben. Hoher Zins, sagen wir 15% auf Bundesanleihen und die Preise brechen nicht vermutlich ein, nein sie berechen 100 prozentig ein.

Der Einkäufer schrieb am 23.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Ich verstehe die Diskussion hier überhaupt nicht.
Der eine mit einer Immobilie in der Hinterhand sagt die Preise der Immobilien bleiben oder gehen weiter hoch und der andere ohne Immobilie erzählt was von die Zinsen gehen hoch und die Preise werden fallen.

Im Endeffekt ist doch nur einer der Leidtragende und das ist immer derjenige der keine Immobilie hat. Da spielt es doch keine Rolle ob das Haus 800 tsd kostet für 1% Zinsen oder 600 Tsd für 4% Zinsen. Am Ende zahlt hier nur einer und zwar der Käufer. Spielt also keine Rolle ob die Preise steigen oder fallen.

Der Verkäufer macht eh Gewinn. Ob er nun 100 tsd oder 400tsd in die Tasche steckt. Gewinn ist Gewinn.
Aus dem Grund verstehe ich die Käufer Fraktion hier nicht. Für mich hat es den Anschein das die Käufer sich auch noch freuen wenn sie 4,5 oder 6% Zinsen zahlen müssen. Wenn ich Käufer wäre dann würde ich lieber ein überteuertes Haus mit 1% Zinsen kaufen als ein Haus was relativ teuer ist mit 5% Zinsen, denn da zahle ich das Haus zweimal ab.

Also an alle Käufer: Wünscht Euch lieber das wir wieder einen Markt haben wie die letzten 10 Jahre aber in dem Fall empfehle ich Euch zu kaufen bevor ihr Euer ganzes erspartes der Bank in den Rachen steckt und Euch darüber auch noch freut :-).

Blick ich auch nicht, ernsthaft
Hier wünscht sich doch ernsthaft keiner sehr hohe Zinsen?!?!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Schaut Euch nur die Zinsangaben bei den Darlehensangeboten zu Immobilieninseraten an: aktuell um 4% bei 10 Jahren Laufzeit. Vor 2 Jahren war der Zins bei identischer Laufzeit noch um 1%. Wer soll sich das noch leisten können bei einer Finanzierung? Dies zudem bei Angeboten von völlig veralteten Bestandsimmobilien mit absehbar hohem Sanierungsbedarf.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Aber offensichtlich sehr sehr wenige. Und die Anzahl der Leute die verkaufen wollen steigt

Steigt die Anzahl der Leute, die verkaufen wollen, wirklich? Das Angebot kann auch alleine deshalb steigen, weil mehr Immos auf den Portalen verbleiben, da sie nicht nach kürzester Zeit verkauft wurden und damit nicht verschwinden. Der Neuzugang muss dann gar nicht zunehmen und trotzdem steigt das Angebot, da die älteren Verkaufsanzeigen nicht verschwinden.

Ja, eher das. In der historischen Betrachtung ist der Angebotsfluss auf dem Immobilienmarkt immer relativ stetig gewesen, nun verbleiben aber viele Objekte auf den Portalen, darum das erhöhte Angebot. Spricht übrigens natürlich auch gegen die Theorie, dass Immobesitzer ihre Objekte nicht verkaufen, wenn der Markt gerade schlecht ist. Das ist völliger Quark.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Richtiger Experte unterwegs

WiWi Gast schrieb am 24.09.2022:

Ha ha ha, diejenigen die fleißig gespart haben ? Was denn ? 200 oder lächerliche 300 tsd ? Damit kannst du ne Garage kaufen wenn die Inflation so weiter geht. Die Inflation führt dazu dass jede immo bald 1 mio kostet.

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Doch! Vor allem diejenigen die fleißig gespart haben. Hoher Zins, sagen wir 15% auf Bundesanleihen und die Preise brechen nicht vermutlich ein, nein sie berechen 100 prozentig ein.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.09.2022:

Der Einkäufer schrieb am 23.09.2022:

Blick ich auch nicht, ernsthaft
Hier wünscht sich doch ernsthaft keiner sehr hohe Zinsen?!?!

Als Eigentümer seit 2014 (Grundstück), 2017 (Haus) ist mir das eigentlich alles egal. Wir werden in der Zinsbindung bis 2031 komplett abzahlen. Aktueller Wert ca. 1,2 Mio. Euro - aber who cares. Wenn ich jetzt die 190 qm im EFH verkaufe, könnte ich mir für 800k eine nette 95 qm 4-Zimmer-Wohnung holen. Wäre damit sofort schuldenfrei - okay. Aber müsste trotzdem weiter arbeiten für Konsum & Co. und mit 2 Kindern in einer 95qm-Wohnung - lieber nicht.

Also, abzahlen, Kinder groß ziehen, Studium der Kinder finanzieren und dann mit 55/60 steh die Entscheidung - wahrscheinlich 1,5 - 2,0 Mio. zu Cash machen und Ruhestand genießen in kleiner Wohnung plus viel Urlaub - oder reicht es auch so für einen guten Ruhestand UND ein gutes Startkapital für die Kinder.

Die 1,5 - 2,0 Mio haben bis dann aber einen deutlich geringere Realwert, als heute und wahrscheinlich wird das Geld nicht reichen, um mit 55/60 den Ruhestand mit viel Urlaub zu genießen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich bin seit Jahren im Großraum Hamburg auf der Suche. Für mich ist kaufen allerdings eine Option, kein Muss.

Ich sehe folgendes:

  1. Anzahl der Verkaufsobjekte stark angestiegen. Von 130 Immobilien Anfang des Jahres mit meinen Suchkriterien jetzt 450 Objekte inseriert
  2. Anfang des Jahres müsste man um Besichtigungstermine betteln, jetzt rufen Marker täglich an und bieten mir Termine an. Bekomme auch viele Emailsy in denen ich aufgefordert werden "eigene Preisvorschläge" einzureichen, wenn mir der Kaufpreis nicht zusagt.
  3. Von den Finanzieren kommt die Rückmeldung, dass aktuell jede zweite Anfrage zur Finanzierung platzt.
  4. Ich sehe erste Verhandlungsbereitschaft auf der Verkäuferseite: "50-80k weniger kein Problem". Allerdings ist das immer noch zu wenig, um die gestiegenen Zinsen zu kompensieren.
  5. Die Verkäufer sind I.d.R. kurz vor Rente, die Kinder ausgezogen, Garten und Hauspflege wird zu anstrengend und man möchte Geld für das Alter haben. Es ist nicht so, dass die Eigentümer verkaufen müssen, aber sie werden auch nicht jetzt noch 3-5 Jahre warten.

Wenn ich die Faktoren zusammen nehmen, ist auch mein Eindruck, dass die Preise a gesunken sind und b weiter sinken müssen. Einige Verkäufer warten noch, aber nicht jeder kann warten.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Es gibt immer Käufer, die viel Eigenkapital und nur einen kleinen Finanzierungsanteil haben. Für selbst genutzte Objekte wie Einfamilienhäuser und ETWs.

Das Problem liegt bei den Kapitalanlagen. Die rechnen sich jetzt als Neubau nicht mehr. Also wird es keine neuen Mietwohnungen mehr geben. Trotz der steigenden Nachfrage nach Mietwohnungen in den Ballungsgebieten. Da muss die Politik dringend Lösungen finden.

WiWi Gast schrieb am 24.09.2022:

Schaut Euch nur die Zinsangaben bei den Darlehensangeboten zu Immobilieninseraten an: aktuell um 4% bei 10 Jahren Laufzeit. Vor 2 Jahren war der Zins bei identischer Laufzeit noch um 1%. Wer soll sich das noch leisten können bei einer Finanzierung? Dies zudem bei Angeboten von völlig veralteten Bestandsimmobilien mit absehbar hohem Sanierungsbedarf.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.09.2022:

Der Einkäufer schrieb am 23.09.2022:

Blick ich auch nicht, ernsthaft
Hier wünscht sich doch ernsthaft keiner sehr hohe Zinsen?!?!

Als Eigentümer seit 2014 (Grundstück), 2017 (Haus) ist mir das eigentlich alles egal. Wir werden in der Zinsbindung bis 2031 komplett abzahlen. Aktueller Wert ca. 1,2 Mio. Euro - aber who cares. Wenn ich jetzt die 190 qm im EFH verkaufe, könnte ich mir für 800k eine nette 95 qm 4-Zimmer-Wohnung holen. Wäre damit sofort schuldenfrei - okay. Aber müsste trotzdem weiter arbeiten für Konsum & Co. und mit 2 Kindern in einer 95qm-Wohnung - lieber nicht.

Also, abzahlen, Kinder groß ziehen, Studium der Kinder finanzieren und dann mit 55/60 steh die Entscheidung - wahrscheinlich 1,5 - 2,0 Mio. zu Cash machen und Ruhestand genießen in kleiner Wohnung plus viel Urlaub - oder reicht es auch so für einen guten Ruhestand UND ein gutes Startkapital für die Kinder.

Die 1,5 - 2,0 Mio haben bis dann aber einen deutlich geringere Realwert, als heute und wahrscheinlich wird das Geld nicht reichen, um mit 55/60 den Ruhestand mit viel Urlaub zu genießen.

Ich sage auch nicht, dass wir es machen MÜSSEN. Für die nächsten 20 Jahre ist es so oder so die beste Option, danach kann man neu entscheiden. Als wir damals gekauft und gebaut haben, galt, dass man pro Monat weniger zahlt als die Kaltmiete einer kleinen 4-Zimmer-Wohnung. Wir hatten die Option: 25 Jahre später kleines Depot und kein Haus oder 25 Jahre später großes Depot und ein Haus.

Als Mieter würden wir locker einige hundert Euro mehr pro Monat für die Kaltmiete zahlen müssen, wenn wir uns auf eine kleine Mini-Wohnung 95-110 qm und 4 Zimmer beschränkt hätten. Und für ein Haus nochmal deutlich mehr.

2012-2018 gab es Immobilien wirklich geschenkt (d.h. deutlich weniger Belastung als Kaltmiete). Wenn ich heute arm und mittellos wäre, würde ich meine jetzige Immobilie für 1,2 Mio. Euro auch nicht mehr kaufen. Selbst Mini-Häuser (120 qm) werden hier für 800k verkauft.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.09.2022:

Der Einkäufer schrieb am 23.09.2022:

Blick ich auch nicht, ernsthaft
Hier wünscht sich doch ernsthaft keiner sehr hohe Zinsen?!?!

Als Eigentümer seit 2014 (Grundstück), 2017 (Haus) ist mir das eigentlich alles egal. Wir werden in der Zinsbindung bis 2031 komplett abzahlen. Aktueller Wert ca. 1,2 Mio. Euro - aber who cares. Wenn ich jetzt die 190 qm im EFH verkaufe, könnte ich mir für 800k eine nette 95 qm 4-Zimmer-Wohnung holen. Wäre damit sofort schuldenfrei - okay. Aber müsste trotzdem weiter arbeiten für Konsum & Co. und mit 2 Kindern in einer 95qm-Wohnung - lieber nicht.

Also, abzahlen, Kinder groß ziehen, Studium der Kinder finanzieren und dann mit 55/60 steh die Entscheidung - wahrscheinlich 1,5 - 2,0 Mio. zu Cash machen und Ruhestand genießen in kleiner Wohnung plus viel Urlaub - oder reicht es auch so für einen guten Ruhestand UND ein gutes Startkapital für die Kinder.

Die 1,5 - 2,0 Mio haben bis dann aber einen deutlich geringere Realwert, als heute und wahrscheinlich wird das Geld nicht reichen, um mit 55/60 den Ruhestand mit viel Urlaub zu genießen.

Zumal wenn er ja dann auch irgendwo wohnen muss, okay sagen wir kleinere Bude für vielleicht €500-€700k…hmm da bleibt weniger als €1 Mio und dann noch das “Startkapital” für die Kinder…denke eher Ruhestand ohne Urlaub und mit vielleicht 1x pro Monat auswärts essen.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Faktor 25 erwirbt man sich aktuell auch in Form einer 10jährigen italienischen Staatsanleihe mit einer Verzinsung von 4% p.a..

WiWi Gast schrieb am 24.09.2022:

Es gibt immer Käufer, die viel Eigenkapital und nur einen kleinen Finanzierungsanteil haben. Für selbst genutzte Objekte wie Einfamilienhäuser und ETWs.

Das Problem liegt bei den Kapitalanlagen. Die rechnen sich jetzt als Neubau nicht mehr. Also wird es keine neuen Mietwohnungen mehr geben. Trotz der steigenden Nachfrage nach Mietwohnungen in den Ballungsgebieten. Da muss die Politik dringend Lösungen finden.

WiWi Gast schrieb am 24.09.2022:

Schaut Euch nur die Zinsangaben bei den Darlehensangeboten zu Immobilieninseraten an: aktuell um 4% bei 10 Jahren Laufzeit. Vor 2 Jahren war der Zins bei identischer Laufzeit noch um 1%. Wer soll sich das noch leisten können bei einer Finanzierung? Dies zudem bei Angeboten von völlig veralteten Bestandsimmobilien mit absehbar hohem Sanierungsbedarf.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.09.2022:

Der Einkäufer schrieb am 23.09.2022:

Blick ich auch nicht, ernsthaft
Hier wünscht sich doch ernsthaft keiner sehr hohe Zinsen?!?!

Als Eigentümer seit 2014 (Grundstück), 2017 (Haus) ist mir das eigentlich alles egal. Wir werden in der Zinsbindung bis 2031 komplett abzahlen. Aktueller Wert ca. 1,2 Mio. Euro - aber who cares. Wenn ich jetzt die 190 qm im EFH verkaufe, könnte ich mir für 800k eine nette 95 qm 4-Zimmer-Wohnung holen. Wäre damit sofort schuldenfrei - okay. Aber müsste trotzdem weiter arbeiten für Konsum & Co. und mit 2 Kindern in einer 95qm-Wohnung - lieber nicht.

Also, abzahlen, Kinder groß ziehen, Studium der Kinder finanzieren und dann mit 55/60 steh die Entscheidung - wahrscheinlich 1,5 - 2,0 Mio. zu Cash machen und Ruhestand genießen in kleiner Wohnung plus viel Urlaub - oder reicht es auch so für einen guten Ruhestand UND ein gutes Startkapital für die Kinder.

Die 1,5 - 2,0 Mio haben bis dann aber einen deutlich geringere Realwert, als heute und wahrscheinlich wird das Geld nicht reichen, um mit 55/60 den Ruhestand mit viel Urlaub zu genießen.

Ich sage auch nicht, dass wir es machen MÜSSEN. Für die nächsten 20 Jahre ist es so oder so die beste Option, danach kann man neu entscheiden. Als wir damals gekauft und gebaut haben, galt, dass man pro Monat weniger zahlt als die Kaltmiete einer kleinen 4-Zimmer-Wohnung. Wir hatten die Option: 25 Jahre später kleines Depot und kein Haus oder 25 Jahre später großes Depot und ein Haus.

Als Mieter würden wir locker einige hundert Euro mehr pro Monat für die Kaltmiete zahlen müssen, wenn wir uns auf eine kleine Mini-Wohnung 95-110 qm und 4 Zimmer beschränkt hätten. Und für ein Haus nochmal deutlich mehr.

2012-2018 gab es Immobilien wirklich geschenkt (d.h. deutlich weniger Belastung als Kaltmiete). Wenn ich heute arm und mittellos wäre, würde ich meine jetzige Immobilie für 1,2 Mio. Euro auch nicht mehr kaufen. Selbst Mini-Häuser (120 qm) werden hier für 800k verkauft.

Wie oft erzählst Du die Geschichte denn noch? Wir haben es langsam kapiert, dass vor 10 Jahren ein guter Zeitpunkt für den Immobilienkauf war. Das bringt für die Diskussion des heutigen Marktes aber keinen Mehrwert.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.09.2022:

Es gibt immer Käufer, die viel Eigenkapital und nur einen kleinen Finanzierungsanteil haben. Für selbst genutzte Objekte wie Einfamilienhäuser und ETWs.

Und jene Erwerber kaufen weiterhin völlig veraltete Bestandsimmobilien zu Mondpreisen?

Früher entstanden ganze Stadtteile neu auf der grünen Wiese. Heute wird versucht diese Immobilien wo seit dem Erstbezug vor Dekaden seither nicht mehr investiert wurde zu verkaufen teilweise zu Preisen höher als die Neubaukosten einer flächengleichen Immobilie.

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Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.09.2022:

Der Einkäufer schrieb am 23.09.2022:

Blick ich auch nicht, ernsthaft
Hier wünscht sich doch ernsthaft keiner sehr hohe Zinsen?!?!

Als Eigentümer seit 2014 (Grundstück), 2017 (Haus) ist mir das eigentlich alles egal. Wir werden in der Zinsbindung bis 2031 komplett abzahlen. Aktueller Wert ca. 1,2 Mio. Euro - aber who cares. Wenn ich jetzt die 190 qm im EFH verkaufe, könnte ich mir für 800k eine nette 95 qm 4-Zimmer-Wohnung holen. Wäre damit sofort schuldenfrei - okay. Aber müsste trotzdem weiter arbeiten für Konsum & Co. und mit 2 Kindern in einer 95qm-Wohnung - lieber nicht.

Also, abzahlen, Kinder groß ziehen, Studium der Kinder finanzieren und dann mit 55/60 steh die Entscheidung - wahrscheinlich 1,5 - 2,0 Mio. zu Cash machen und Ruhestand genießen in kleiner Wohnung plus viel Urlaub - oder reicht es auch so für einen guten Ruhestand UND ein gutes Startkapital für die Kinder.

Die 1,5 - 2,0 Mio haben bis dann aber einen deutlich geringere Realwert, als heute und wahrscheinlich wird das Geld nicht reichen, um mit 55/60 den Ruhestand mit viel Urlaub zu genießen.

Ich sage auch nicht, dass wir es machen MÜSSEN. Für die nächsten 20 Jahre ist es so oder so die beste Option, danach kann man neu entscheiden. Als wir damals gekauft und gebaut haben, galt, dass man pro Monat weniger zahlt als die Kaltmiete einer kleinen 4-Zimmer-Wohnung. Wir hatten die Option: 25 Jahre später kleines Depot und kein Haus oder 25 Jahre später großes Depot und ein Haus.

Als Mieter würden wir locker einige hundert Euro mehr pro Monat für die Kaltmiete zahlen müssen, wenn wir uns auf eine kleine Mini-Wohnung 95-110 qm und 4 Zimmer beschränkt hätten. Und für ein Haus nochmal deutlich mehr.

2012-2018 gab es Immobilien wirklich geschenkt (d.h. deutlich weniger Belastung als Kaltmiete). Wenn ich heute arm und mittellos wäre, würde ich meine jetzige Immobilie für 1,2 Mio. Euro auch nicht mehr kaufen. Selbst Mini-Häuser (120 qm) werden hier für 800k verkauft.

Das gabs bis ende 2021
Unser Tilgung / Zinsrate liegt unter der aktuellen Kaltmiete eines vergleichbaren Objektes

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.09.2022:

Der Einkäufer schrieb am 23.09.2022:

Blick ich auch nicht, ernsthaft
Hier wünscht sich doch ernsthaft keiner sehr hohe Zinsen?!?!

Als Eigentümer seit 2014 (Grundstück), 2017 (Haus) ist mir das eigentlich alles egal. Wir werden in der Zinsbindung bis 2031 komplett abzahlen. Aktueller Wert ca. 1,2 Mio. Euro - aber who cares. Wenn ich jetzt die 190 qm im EFH verkaufe, könnte ich mir für 800k eine nette 95 qm 4-Zimmer-Wohnung holen. Wäre damit sofort schuldenfrei - okay. Aber müsste trotzdem weiter arbeiten für Konsum & Co. und mit 2 Kindern in einer 95qm-Wohnung - lieber nicht.

Also, abzahlen, Kinder groß ziehen, Studium der Kinder finanzieren und dann mit 55/60 steh die Entscheidung - wahrscheinlich 1,5 - 2,0 Mio. zu Cash machen und Ruhestand genießen in kleiner Wohnung plus viel Urlaub - oder reicht es auch so für einen guten Ruhestand UND ein gutes Startkapital für die Kinder.

Die 1,5 - 2,0 Mio haben bis dann aber einen deutlich geringere Realwert, als heute und wahrscheinlich wird das Geld nicht reichen, um mit 55/60 den Ruhestand mit viel Urlaub zu genießen.

Zumal wenn er ja dann auch irgendwo wohnen muss, okay sagen wir kleinere Bude für vielleicht €500-€700k…hmm da bleibt weniger als €1 Mio und dann noch das “Startkapital” für die Kinder…denke eher Ruhestand ohne Urlaub und mit vielleicht 1x pro Monat auswärts essen.

Mit 25-35 kannst du kaufen, mit 55-60 eher mieten. Hat sowas mit restlicher Nutzungsdauer der Immobilie und so zu tun.

Nicht vergessen, Depot kommt ja noch on Top.

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