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ImmobilienImmobilienpreise

Aktuelle Immobilienpreise

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

Da vertust du dich aber ganz schön.
Die meisten Immobilienbesitzer verkaufen weil sie ein Geschäft wittern.
Beim erben wir nur zu 10% verkauft, ansonsten wird da selber eingezogen oder vermietet.
Bei Scheidung sind es nur 5% das die Häuser verkauft werden, meistens übernimmt ein Partner das Haus. Bei Umzug ist 50/50 aber das ist auch nur ein Tropfen auf den heissen stein. Die meisten wollen wirklich etwas teuer verkaufen um danach was besseres zu kaufen.
Wir selber haben vor 3 Jahren ein Haus welches wir für 500 tsd in 2007 gekauft hatten für 900 tsd verkauft und 2 Jahre zur Miete gewohnt daraufhin. Letztes Jahr haben wir ein Luxushaus für 800 tsd gekauft. So macht man das. Jedoch hätten wir das Haus von damals nie verkauft wenn uns keiner Minimum 800 tsd gegeben hätte. Dann würden wir heute noch darin leben und auf der Suche sein nach den einen dummen, und wenn der nicht kommt bleiben wir dort wohnen :-)

Verkauft wird nur noch an die einen dummen der tatsächlich noch die hohen Preise zahlt ansonsten bleibt die Immobilie im Besitz der Verkäufers. So geht Marktwirtschaft.

Die allermeisten privaten Immobilienverkäufer verkaufen, weil gerade eine Immobilie zu verkaufen ist, die aktuelle Preislage ist da irrelevant. Da wurde geerbt, geschieden, umgezogen etc., da geht es nicht darum, das Maximale zum bestmöglichen Zeitpunkt herauszuholen. Vermieten ist auch selten eine Option, wer hat da groß Bock drauf, der das noch nie gemacht hat? Vielleicht mit 60, wenn er dann das Häuschen der Eltern geerbt hat? Oder nach einem Umzug, wenn man vielleicht 300km weit weg ist? Oder sich scheiden lässt und das Vermögen aufteilen will?
Die Gedanken von manchen sind hier echt skurril und vollkommen an der Realität der meisten normalen Bürger vorbei.

Lass mich raten: die ganzen Werte hast du dir natürlich aus dem Allerwertesten gezogen?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

Rechenbeispiel aus einem meiner Deals :
Wenn ich die Miete nur alle drei Jahre entsprechend Gesetz um 15% erhöhe habe ich sie in 20 Jahren um 200% erhöht. Aus meinen 3%er in 1A Lage aus 2021 werden bis dahin 9%er. Durch die Tilgung sind daraus dann Objekte mit einem "Loan to yield" von 5.5 geworden. Und das Beste ist Zinsen sind auf 1.5% festgeschrieben. Kumuliert positiver Cashflow über den gesamten Zeitraum und Mieterwechsel kommen on top.
Die Inflation ist das beste was mir passieren konnte. Ich hoffe sie bleibt uns lange erhalten. Die Immobilienpreise sind mir egal. Ich verkaufe eh nicht.

Dein Rechenbeispiel wird eine reine Illusion bleiben, da es eine konstant hohe Inflation für die nächsten 20 Jahre voraussetzt, Außerdem darf diese Inflation keinen realen Kaufkraftverlust für Deine Mieter erzeugen. Ich stelle das mal deutlich in Frage.

Nein, die Inflation wird trotz nominaler Gehaltssteigerungen bei den meisten Menschen reale Kaufkraftverluste erzeugen und Mieten werden trotzdem nominal (bei entsprechender Nachfrage und Wohnungsmangel sogar real) steigen. Es gab Zeiten, da konnten sich viele Menschen in Deutschland nur stundenweise ein Bett in einer Wohnung mieten (Schlafgänger). So drastisch wird es wohl nicht kommen, der Wohlstand in Deutschland wird dank politischer Fehlentscheidungen aber massiv abnehmen. Die Menschen werden sich längst nicht so viel leisten können wie zuvor - wohnen und essen müssen sie aber weiterhin und das wird einen höheren Anteil ihres Einkommens erfordern. Daher werden mit der Zeit, steigenden Nebenkosten und steigenden Mieten viele Menschen eher auf kleinere Wohnungen umsteigen. Da gibt es in Deutschland noch viel Potential nach unten. In Berlin beispielsweise liegt die durchschnittliche Wohnfläche pro Person bei ca 45%, in Paris und London hingegen nur bei ca 17%.

Es ging darum, dass die Miete innerhalb 20 Jahren um 200% erhöht werden kann. Ich habe es in Frage gestellt, da es dafür 20 Jahre anhaltende hohe Inflation bei gleichzeitig wenig Reallohnverlust geben müsste. Das stelle ich beides in Frage. Besser gesagt: Ich schließe dies zu 99% aus. Daher wird es auch zu 99% keine 200% Mietsteigerung geben. PS: Ich bin seit über 20 Jahren Vermieter.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

Bayern ist abgesehen von München, Starnberger See und Bodensee vergleichsweise preiswert!

Da hier mehrere Meldungen in diese Richtung kamen: Wie zur Hölle spart man bis 30 eine Viertelmillion? Und wieso lebt man mit dem Haufen Geld weiterhin in einer kleinen Wohnung?

Ich bin 31 und habe ca. 240k angespart, bringt mir aber rein gar nichts da ich in Bayern wohne und hier auch nicht weg will.

Auch in Bayern kann man Immobilien kaufen

Klar, Ingolstadt ist sehr günstig, ebenso wie Regensburg imf der Rest Oberbayerns :)

Bleib einfach bei deinen Eltern wohnen

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich habe bisher 8 Immobilien gekauft, von denen noch 7 in meinem Besitz sind!

Der Notar verlangt weder einen Nachweis über das Eigenkapital noch eine Finanzierungszusage einer Bank. Das liegt beim Verkäufer, ob er das sehen will oder nicht.

Der Notar muß nur wissen, ob eine Grundschuld bestellt werden soll. Die Daten werden normalerweise mit einem Datenblatt vor dem Beurkundungstermin abgefragt, so wie auch die Personalien und die Daten zum Verkaufsobjekt.

Der Notar bleibt in keinem Fall "auf den Kosten sitzen" , gemeint sind wohl die Notargebühren. Für die haften nämlich Käufer und Verkäufer gemeinsam.

Wenn der Käufer nicht zahlungsfähig ist muß der Verkäufer den Vertrag bezahlen.

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

Da hast Du wohl noch nie ne Immobilie gekauft.
Ein Notar ist kein Darlehensvermittler oder Bonitätenprüfer sondern verlangt in der Regel einen Nachweis über das Eigankapital bzw die Finanzierungszusage einer Bank des Käufers bevor er den Vertrag aufsetzt. Das im Sinn des Verkäufers bzw für ihn selbst, damit er nicht auf seinen Kosten sitzen bleibt.
Nach erfolgtem Vertrag wird dann idealerweise für den Käufer erst der Kreditvertrag abgeschlossen und die Grundschuld eingetragen.

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

Jeder Notar fragt beim Kaufvertrag, ob eine Finanzierung gewünscht ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der Durchschnittspreis in Regensburg liegt bei ca. 550 Euro. Das ist schon ziemlich günstig! Selbst die teuersten Grundstücke unter 1,3k Bodenrichtwert!

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

Bayern ist abgesehen von München, Starnberger See und Bodensee vergleichsweise preiswert!

Da hier mehrere Meldungen in diese Richtung kamen: Wie zur Hölle spart man bis 30 eine Viertelmillion? Und wieso lebt man mit dem Haufen Geld weiterhin in einer kleinen Wohnung?

Ich bin 31 und habe ca. 240k angespart, bringt mir aber rein gar nichts da ich in Bayern wohne und hier auch nicht weg will.

Auch in Bayern kann man Immobilien kaufen

Klar, Ingolstadt ist sehr günstig, ebenso wie Regensburg imf der Rest Oberbayerns :)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

Rechenbeispiel aus einem meiner Deals :
Wenn ich die Miete nur alle drei Jahre entsprechend Gesetz um 15% erhöhe habe ich sie in 20 Jahren um 200% erhöht. Aus meinen 3%er in 1A Lage aus 2021 werden bis dahin 9%er. Durch die Tilgung sind daraus dann Objekte mit einem "Loan to yield" von 5.5 geworden. Und das Beste ist Zinsen sind auf 1.5% festgeschrieben. Kumuliert positiver Cashflow über den gesamten Zeitraum und Mieterwechsel kommen on top.
Die Inflation ist das beste was mir passieren konnte. Ich hoffe sie bleibt uns lange erhalten. Die Immobilienpreise sind mir egal. Ich verkaufe eh nicht.

Dein Rechenbeispiel wird eine reine Illusion bleiben, da es eine konstant hohe Inflation für die nächsten 20 Jahre voraussetzt, Außerdem darf diese Inflation keinen realen Kaufkraftverlust für Deine Mieter erzeugen. Ich stelle das mal deutlich in Frage.

Nein, die Inflation wird trotz nominaler Gehaltssteigerungen bei den meisten Menschen reale Kaufkraftverluste erzeugen und Mieten werden trotzdem nominal (bei entsprechender Nachfrage und Wohnungsmangel sogar real) steigen. Es gab Zeiten, da konnten sich viele Menschen in Deutschland nur stundenweise ein Bett in einer Wohnung mieten (Schlafgänger). So drastisch wird es wohl nicht kommen, der Wohlstand in Deutschland wird dank politischer Fehlentscheidungen aber massiv abnehmen. Die Menschen werden sich längst nicht so viel leisten können wie zuvor - wohnen und essen müssen sie aber weiterhin und das wird einen höheren Anteil ihres Einkommens erfordern. Daher werden mit der Zeit, steigenden Nebenkosten und steigenden Mieten viele Menschen eher auf kleinere Wohnungen umsteigen. Da gibt es in Deutschland noch viel Potential nach unten. In Berlin beispielsweise liegt die durchschnittliche Wohnfläche pro Person bei ca 45%, in Paris und London hingegen nur bei ca 17%.

Es ging darum, dass die Miete innerhalb 20 Jahren um 200% erhöht werden kann. Ich habe es in Frage gestellt, da es dafür 20 Jahre anhaltende hohe Inflation bei gleichzeitig wenig Reallohnverlust geben müsste. Das stelle ich beides in Frage. Besser gesagt: Ich schließe dies zu 99% aus. Daher wird es auch zu 99% keine 200% Mietsteigerung geben. PS: Ich bin seit über 20 Jahren Vermieter.

Die Kaltmieten sind deutschlandweit seit letztem Jahr um 3% gestiegen, in manchen Städten sogar um mehr als 10%. Innerhalb eines Jahres. Und das zu einem Zeitpunkt, als hohe Inflation für die meisten Leute noch nicht absehbar war.
Von daher: höchst unwahrscheinlich, dass in Zeiten hoher Inflation, bei hohem Zuzug nach Deutschland, bei fehlendem Neubau und Wohnungsmangel die Kaltmieten nicht weiter deutlich steigen sollten.

Reallohnverluste wird es geben, und zwar erhebliche. Das heißt aber nicht, dass Mieten nicht nominal oder sogar real steigen können. Die Menschen werden ihr Wohlstandsniveau nicht halten können und sich weniger sonstige Dinge leisten, während sie mehr für elementare Güter wie Lebensmittel, Energie und Wohnen ausgeben müssen. Die meisten haben das selbst gewählt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Man muss hier halt aufpassen bzw. unterscheiden nach Regionen.

Als Vermieter in einer Stadt mit Mietpreisbremse und größtenteils ohne Indexmiete (war vor 10 Jahren noch nicht so bekannt bzw. präsent als Thema) bekomme ich die Mieten einfach nicht erhöht. Der "Durchschnitt" in Deutschland wirft einfach wieder alles in einen Topf.

Ich versuche gerade meine vorhandenen Vermietungsobjekte zu verkaufen, bevor die Preise weiter fallen. Die Nachfrage ist aber deutlich abgekühlt im Vergleich zum Vorjahr. Letztes Jahr konnte ich drei Einheiten zu gefühlten Mondpreisen noch verkaufen. Jetzt ist es so weit, dass ich für manche Wohnungen seit zwei Wochen nur einen Interessenten habe.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Rechenbeispiel aus einem meiner Deals :
Wenn ich die Miete nur alle drei Jahre entsprechend Gesetz um 15% erhöhe habe ich sie in 20 Jahren um 200% erhöht. Aus meinen 3%er in 1A Lage aus 2021 werden bis dahin 9%er. Durch die Tilgung sind daraus dann Objekte mit einem "Loan to yield" von 5.5 geworden. Und das Beste ist Zinsen sind auf 1.5% festgeschrieben. Kumuliert positiver Cashflow über den gesamten Zeitraum und Mieterwechsel kommen on top.
Die Inflation ist das beste was mir passieren konnte. Ich hoffe sie bleibt uns lange erhalten. Die Immobilienpreise sind mir egal. Ich verkaufe eh nicht.

Dein Rechenbeispiel wird eine reine Illusion bleiben, da es eine konstant hohe Inflation für die nächsten 20 Jahre voraussetzt, Außerdem darf diese Inflation keinen realen Kaufkraftverlust für Deine Mieter erzeugen. Ich stelle das mal deutlich in Frage.

Nein, die Inflation wird trotz nominaler Gehaltssteigerungen bei den meisten Menschen reale Kaufkraftverluste erzeugen und Mieten werden trotzdem nominal (bei entsprechender Nachfrage und Wohnungsmangel sogar real) steigen. Es gab Zeiten, da konnten sich viele Menschen in Deutschland nur stundenweise ein Bett in einer Wohnung mieten (Schlafgänger). So drastisch wird es wohl nicht kommen, der Wohlstand in Deutschland wird dank politischer Fehlentscheidungen aber massiv abnehmen. Die Menschen werden sich längst nicht so viel leisten können wie zuvor - wohnen und essen müssen sie aber weiterhin und das wird einen höheren Anteil ihres Einkommens erfordern. Daher werden mit der Zeit, steigenden Nebenkosten und steigenden Mieten viele Menschen eher auf kleinere Wohnungen umsteigen. Da gibt es in Deutschland noch viel Potential nach unten. In Berlin beispielsweise liegt die durchschnittliche Wohnfläche pro Person bei ca 45%, in Paris und London hingegen nur bei ca 17%.

Es ging darum, dass die Miete innerhalb 20 Jahren um 200% erhöht werden kann. Ich habe es in Frage gestellt, da es dafür 20 Jahre anhaltende hohe Inflation bei gleichzeitig wenig Reallohnverlust geben müsste. Das stelle ich beides in Frage. Besser gesagt: Ich schließe dies zu 99% aus. Daher wird es auch zu 99% keine 200% Mietsteigerung geben. PS: Ich bin seit über 20 Jahren Vermieter.

Die Kaltmieten sind deutschlandweit seit letztem Jahr um 3% gestiegen, in manchen Städten sogar um mehr als 10%. Innerhalb eines Jahres. Und das zu einem Zeitpunkt, als hohe Inflation für die meisten Leute noch nicht absehbar war.
Von daher: höchst unwahrscheinlich, dass in Zeiten hoher Inflation, bei hohem Zuzug nach Deutschland, bei fehlendem Neubau und Wohnungsmangel die Kaltmieten nicht weiter deutlich steigen sollten.

Reallohnverluste wird es geben, und zwar erhebliche. Das heißt aber nicht, dass Mieten nicht nominal oder sogar real steigen können. Die Menschen werden ihr Wohlstandsniveau nicht halten können und sich weniger sonstige Dinge leisten, während sie mehr für elementare Güter wie Lebensmittel, Energie und Wohnen ausgeben müssen. Die meisten haben das selbst gewählt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Reallohnverluste wird es geben, und zwar erhebliche. Das heißt aber nicht, dass Mieten nicht nominal oder sogar real steigen können. Die Menschen werden ihr Wohlstandsniveau nicht halten können und sich weniger sonstige Dinge leisten, während sie mehr für elementare Güter wie Lebensmittel, Energie und Wohnen ausgeben müssen. Die meisten haben das selbst gewählt.

Was soll bitte heißen, dass sie das selbst gewählt hätten?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Nein, die Inflation wird trotz nominaler Gehaltssteigerungen bei den meisten Menschen reale Kaufkraftverluste erzeugen und Mieten werden trotzdem nominal (bei entsprechender Nachfrage und Wohnungsmangel sogar real) steigen. Es gab Zeiten, da konnten sich viele Menschen in Deutschland nur stundenweise ein Bett in einer Wohnung mieten (Schlafgänger). So drastisch wird es wohl nicht kommen, der Wohlstand in Deutschland wird dank politischer Fehlentscheidungen aber massiv abnehmen. Die Menschen werden sich längst nicht so viel leisten können wie zuvor - wohnen und essen müssen sie aber weiterhin und das wird einen höheren Anteil ihres Einkommens erfordern. Daher werden mit der Zeit, steigenden Nebenkosten und steigenden Mieten viele Menschen eher auf kleinere Wohnungen umsteigen. Da gibt es in Deutschland noch viel Potential nach unten. In Berlin beispielsweise liegt die durchschnittliche Wohnfläche pro Person bei ca 45%, in Paris und London hingegen nur bei ca 17%.

Es ging darum, dass die Miete innerhalb 20 Jahren um 200% erhöht werden kann. Ich habe es in Frage gestellt, da es dafür 20 Jahre anhaltende hohe Inflation bei gleichzeitig wenig Reallohnverlust geben müsste. Das stelle ich beides in Frage. Besser gesagt: Ich schließe dies zu 99% aus. Daher wird es auch zu 99% keine 200% Mietsteigerung geben. PS: Ich bin seit über 20 Jahren Vermieter.

Die Kaltmieten sind deutschlandweit seit letztem Jahr um 3% gestiegen, in manchen Städten sogar um mehr als 10%. Innerhalb eines Jahres. Und das zu einem Zeitpunkt, als hohe Inflation für die meisten Leute noch nicht absehbar war.
Von daher: höchst unwahrscheinlich, dass in Zeiten hoher Inflation, bei hohem Zuzug nach Deutschland, bei fehlendem Neubau und Wohnungsmangel die Kaltmieten nicht weiter deutlich steigen sollten.

Reallohnverluste wird es geben, und zwar erhebliche. Das heißt aber nicht, dass Mieten nicht nominal oder sogar real steigen können. Die Menschen werden ihr Wohlstandsniveau nicht halten können und sich weniger sonstige Dinge leisten, während sie mehr für elementare Güter wie Lebensmittel, Energie und Wohnen ausgeben müssen. Die meisten haben das selbst gewählt.

Ich gehe auch davon aus, dass die Kaltmieten steigen werden. Aufgrund Regulierung vielleicht nicht so stark wie die Inflation, aber steigen werden sie sicherlich. Allein schon, weil aufgrund von Lohnsteigerungen mehr Geld verfügbar ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

Rechenbeispiel aus einem meiner Deals :
Wenn ich die Miete nur alle drei Jahre entsprechend Gesetz um 15% erhöhe habe ich sie in 20 Jahren um 200% erhöht. Aus meinen 3%er in 1A Lage aus 2021 werden bis dahin 9%er. Durch die Tilgung sind daraus dann Objekte mit einem "Loan to yield" von 5.5 geworden. Und das Beste ist Zinsen sind auf 1.5% festgeschrieben. Kumuliert positiver Cashflow über den gesamten Zeitraum und Mieterwechsel kommen on top.
Die Inflation ist das beste was mir passieren konnte. Ich hoffe sie bleibt uns lange erhalten. Die Immobilienpreise sind mir egal. Ich verkaufe eh nicht.

Dein Rechenbeispiel wird eine reine Illusion bleiben, da es eine konstant hohe Inflation für die nächsten 20 Jahre voraussetzt, Außerdem darf diese Inflation keinen realen Kaufkraftverlust für Deine Mieter erzeugen. Ich stelle das mal deutlich in Frage.

Nein, die Inflation wird trotz nominaler Gehaltssteigerungen bei den meisten Menschen reale Kaufkraftverluste erzeugen und Mieten werden trotzdem nominal (bei entsprechender Nachfrage und Wohnungsmangel sogar real) steigen. Es gab Zeiten, da konnten sich viele Menschen in Deutschland nur stundenweise ein Bett in einer Wohnung mieten (Schlafgänger). So drastisch wird es wohl nicht kommen, der Wohlstand in Deutschland wird dank politischer Fehlentscheidungen aber massiv abnehmen. Die Menschen werden sich längst nicht so viel leisten können wie zuvor - wohnen und essen müssen sie aber weiterhin und das wird einen höheren Anteil ihres Einkommens erfordern. Daher werden mit der Zeit, steigenden Nebenkosten und steigenden Mieten viele Menschen eher auf kleinere Wohnungen umsteigen. Da gibt es in Deutschland noch viel Potential nach unten. In Berlin beispielsweise liegt die durchschnittliche Wohnfläche pro Person bei ca 45%, in Paris und London hingegen nur bei ca 17%.

Es ging darum, dass die Miete innerhalb 20 Jahren um 200% erhöht werden kann. Ich habe es in Frage gestellt, da es dafür 20 Jahre anhaltende hohe Inflation bei gleichzeitig wenig Reallohnverlust geben müsste. Das stelle ich beides in Frage. Besser gesagt: Ich schließe dies zu 99% aus. Daher wird es auch zu 99% keine 200% Mietsteigerung geben. PS: Ich bin seit über 20 Jahren Vermieter.

Die Kaltmieten sind deutschlandweit seit letztem Jahr um 3% gestiegen, in manchen Städten sogar um mehr als 10%. Innerhalb eines Jahres. Und das zu einem Zeitpunkt, als hohe Inflation für die meisten Leute noch nicht absehbar war.
Von daher: höchst unwahrscheinlich, dass in Zeiten hoher Inflation, bei hohem Zuzug nach Deutschland, bei fehlendem Neubau und Wohnungsmangel die Kaltmieten nicht weiter deutlich steigen sollten.

Reallohnverluste wird es geben, und zwar erhebliche. Das heißt aber nicht, dass Mieten nicht nominal oder sogar real steigen können. Die Menschen werden ihr Wohlstandsniveau nicht halten können und sich weniger sonstige Dinge leisten, während sie mehr für elementare Güter wie Lebensmittel, Energie und Wohnen ausgeben müssen. Die meisten haben das selbst gewählt.

Nochmal: Hier werden 200% Mietsteigerung für die kommenden 20 Jahre in den Raum gestellt. D.H. die Mieten müssten sich bis dahin verdreifachen! Das ist einfach nur illusorisch und historisch nicht nachvollziehbar. Niemand zweifelt daran, dass die Mieten nominal steigen werden. Jedoch never ever in dieser Größenordnung.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

10%? Also in München sind die Mieten stagniert bzw. teils gesunken, weil das Mietniveau nicht beliebig steigerbar ist und der Mietspiegel einen Rahmen zieht.

Der Punkt ist doch was für eine Inflation haben wir? Leider haben wir eine Inflation bei den Nebenkosten und das nicht zu knapp. Mieter haben stark steigende Nebenkosten, wodurch das Potential der Erhöhung der Kaltmieten begrenzt ist. Ansonsten riskiert man einen zahlungsunfähigen Mieter und Leerstand.

Vermieter machen sich eher weniger Gedanken um ihre Kaltmiete als darüber ob die Mieter überhaupt die Nebenkosten bezahlen können. Denn im worst case bleibt man auf den Kosten sitzen. Man sieht zudem das die Mietsteigerung auch in diesem Jahr deutlich unter der Inflation liegt.

Von welchem fehlenden Neubau wird eigentlich immer geredet? Ja es werden keine 400k Wohnungen gebaut, aber 200k jedes Jahr. Neu auf den Markt.
Der Zuzug ist zudem nicht entscheidend für hohe Mieten, der bezahlt dir keine hohen Quadratmeterpreise. Darum spielt er auch keine Rolle für die Eigentumspreise.

Also real steigt an den Mieten aktuell gar nichts. Bei den historisch hohen Wohnkosten ernsthaft an eine reale Mietsteigerung zu glauben, das ist schon starker Tobak. Wirst du aufgrund der Regulierung nie schaffen.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Die Kaltmieten sind deutschlandweit seit letztem Jahr um 3% gestiegen, in manchen Städten sogar um mehr als 10%. Innerhalb eines Jahres. Und das zu einem Zeitpunkt, als hohe Inflation für die meisten Leute noch nicht absehbar war.
Von daher: höchst unwahrscheinlich, dass in Zeiten hoher Inflation, bei hohem Zuzug nach Deutschland, bei fehlendem Neubau und Wohnungsmangel die Kaltmieten nicht weiter deutlich steigen sollten.

Reallohnverluste wird es geben, und zwar erhebliche. Das heißt aber nicht, dass Mieten nicht nominal oder sogar real steigen können. Die Menschen werden ihr Wohlstandsniveau nicht halten können und sich weniger sonstige Dinge leisten, während sie mehr für elementare Güter wie Lebensmittel, Energie und Wohnen ausgeben müssen. Die meisten haben das selbst gewählt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Anfang des Jahres hatten wir mal mit einem Verkauf geliebäugelt. Für ca. 600k gekauft/gebaut in 2014/2016. Damals Anfang 2022 ca. 1,1 - 1,3 Mio. Verkaufspreis möglich. Wir hatten keine 300k Restschuld. Also 900k ins Depot und Frührente mit 35? Überlegen kann man ja.

Aktuell bis 2034 haben wir einen festen Zins von 1,4x Prozent. Das ist bei heutigen Zinssätzen ja auch schon ein Asset an sich. Welches wir verlieren würden beim Verkauf. Und lass mal die Preise um 15-20% abstürzen, da bleibt gerade mal eine Million übrig. 700k nach Verrechnung Restschuld, dazu aktuell Rekordinflation. Hausverkauf ist kein Thema mehr.

Es wird auch wieder die Zeit nach der Krise kommen. Für min. 1,4 Mio. in 2024/2025 werden wir wohl wieder überlegen, ob wir es machen werden.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Mieten sind seit 2015 im Durchschnitt um 10% gestiegen. Selbst in Frankfurt liegt der Anstieg seit 2018 der Anstieg der Mieten bei ca. 10%. Selbst mit 3% pro Jahr hätte man nach 20 Jahren nur 80% Steigerung. Wer mit 200% bullish kalkuliert, bitte der soll halt eine Immobilie nach der anderen kaufen. Darf sich dann aber nicht beschweren, wenn die Realität anders aussieht. Generell sind die Kaufpreise in den letzten Jahren hauptsächlich aufgrund steigender Multiples gestiegen. Aufgrund steigender Zinsen werden diese nicht zu halten sein. Ob die Multiple Compression ausschließlich zu Gunsten der Mieten abläuft, who knows. Ich habe jedenfalls keine Glaskugel.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

Rechenbeispiel aus einem meiner Deals :
Wenn ich die Miete nur alle drei Jahre entsprechend Gesetz um 15% erhöhe habe ich sie in 20 Jahren um 200% erhöht. Aus meinen 3%er in 1A Lage aus 2021 werden bis dahin 9%er. Durch die Tilgung sind daraus dann Objekte mit einem "Loan to yield" von 5.5 geworden. Und das Beste ist Zinsen sind auf 1.5% festgeschrieben. Kumuliert positiver Cashflow über den gesamten Zeitraum und Mieterwechsel kommen on top.
Die Inflation ist das beste was mir passieren konnte. Ich hoffe sie bleibt uns lange erhalten. Die Immobilienpreise sind mir egal. Ich verkaufe eh nicht.

Dein Rechenbeispiel wird eine reine Illusion bleiben, da es eine konstant hohe Inflation für die nächsten 20 Jahre voraussetzt, Außerdem darf diese Inflation keinen realen Kaufkraftverlust für Deine Mieter erzeugen. Ich stelle das mal deutlich in Frage.

Nein, die Inflation wird trotz nominaler Gehaltssteigerungen bei den meisten Menschen reale Kaufkraftverluste erzeugen und Mieten werden trotzdem nominal (bei entsprechender Nachfrage und Wohnungsmangel sogar real) steigen. Es gab Zeiten, da konnten sich viele Menschen in Deutschland nur stundenweise ein Bett in einer Wohnung mieten (Schlafgänger). So drastisch wird es wohl nicht kommen, der Wohlstand in Deutschland wird dank politischer Fehlentscheidungen aber massiv abnehmen. Die Menschen werden sich längst nicht so viel leisten können wie zuvor - wohnen und essen müssen sie aber weiterhin und das wird einen höheren Anteil ihres Einkommens erfordern. Daher werden mit der Zeit, steigenden Nebenkosten und steigenden Mieten viele Menschen eher auf kleinere Wohnungen umsteigen. Da gibt es in Deutschland noch viel Potential nach unten. In Berlin beispielsweise liegt die durchschnittliche Wohnfläche pro Person bei ca 45%, in Paris und London hingegen nur bei ca 17%.

Es ging darum, dass die Miete innerhalb 20 Jahren um 200% erhöht werden kann. Ich habe es in Frage gestellt, da es dafür 20 Jahre anhaltende hohe Inflation bei gleichzeitig wenig Reallohnverlust geben müsste. Das stelle ich beides in Frage. Besser gesagt: Ich schließe dies zu 99% aus. Daher wird es auch zu 99% keine 200% Mietsteigerung geben. PS: Ich bin seit über 20 Jahren Vermieter.

Die Kaltmieten sind deutschlandweit seit letztem Jahr um 3% gestiegen, in manchen Städten sogar um mehr als 10%. Innerhalb eines Jahres. Und das zu einem Zeitpunkt, als hohe Inflation für die meisten Leute noch nicht absehbar war.
Von daher: höchst unwahrscheinlich, dass in Zeiten hoher Inflation, bei hohem Zuzug nach Deutschland, bei fehlendem Neubau und Wohnungsmangel die Kaltmieten nicht weiter deutlich steigen sollten.

Reallohnverluste wird es geben, und zwar erhebliche. Das heißt aber nicht, dass Mieten nicht nominal oder sogar real steigen können. Die Menschen werden ihr Wohlstandsniveau nicht halten können und sich weniger sonstige Dinge leisten, während sie mehr für elementare Güter wie Lebensmittel, Energie und Wohnen ausgeben müssen. Die meisten haben das selbst gewählt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

Ja 600k ist ja auch nicht wirklich viel. Wenn beide nen einigermaßen guten Job haben, dann hat man das nach 6-7 Jahren angespart sofern die Märkte nen bisschen mitspielen.

Natürlich gibt es halt in D leider das Problem, dass viele Branchen nicht gut bezahlen (klar mit nem IGM Tarif Job bei Dax dauert das nen bisschen länger, aber es sollte ja klar sein, dass man bei guten Job von Beratung, Banking, PE, Jura, Pharma, Big Tech oder Selbstständigkeit spricht).

Ich kann doch nur weitergeben, was mir bei dem Termin erzählt wurde. Ich kauf dem Pärchen das ab, dass die die 600k so zahlen. Die sahen definitiv so aus. Kann ja auch sein, dass die geerbt hatten oder durch BTC reich geworden sind. What ever. Ausschließen, dass das jemand kann, würde ich nicht. Das können glaub ich einige.

Wer einen "einigermaßen guten Job" hat, sollte es also locker schaffen 100k Netto im Jahr zu Seite zu packen? Genau mein Humor, und jemand der tatsächlich einen guten Job hat dann 200k? Immobilieninvestoren, welche vom Makler wissen wollen ob eine Immobilie ein gutes Investment ist für die 600k, die man beim Kryptomining verdient hat.
Puhhhhhh, vielleicht sollte man da eine Comedyserie aus der Heidelberger Immoszene machen.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

1,4 Mio. wirst du niemals kriegen in den nächsten Jahren. Sorry.
Ein Immomarkt dreht auch nicht eben mal in weniger als einem Jahr.
Einfach mal in die Vergangenheit schauen, da war der deutsche Immobilienmarkt in den schlechten Phasen mehrere Jahre quasi tot.

Gleichzeitig waren die Bewertungen aber damals ein Witz im Vergleich zu heute.
Man muss sich schon überlegen welches Marktszenario wahrscheinlich ist, wenn der Bewertungshöhepunkt über allem liegt was je in der Vergangenheit gesehen wurde.
Da ist die Fallhöhe immens.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Anfang des Jahres hatten wir mal mit einem Verkauf geliebäugelt. Für ca. 600k gekauft/gebaut in 2014/2016. Damals Anfang 2022 ca. 1,1 - 1,3 Mio. Verkaufspreis möglich. Wir hatten keine 300k Restschuld. Also 900k ins Depot und Frührente mit 35? Überlegen kann man ja.

Aktuell bis 2034 haben wir einen festen Zins von 1,4x Prozent. Das ist bei heutigen Zinssätzen ja auch schon ein Asset an sich. Welches wir verlieren würden beim Verkauf. Und lass mal die Preise um 15-20% abstürzen, da bleibt gerade mal eine Million übrig. 700k nach Verrechnung Restschuld, dazu aktuell Rekordinflation. Hausverkauf ist kein Thema mehr.

Es wird auch wieder die Zeit nach der Krise kommen. Für min. 1,4 Mio. in 2024/2025 werden wir wohl wieder überlegen, ob wir es machen werden.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Dummerweise kommen jetzt auch noch die ganzen Pärchen hinzu, die durch Crypto shorten Millionäre geworden sind.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Wer einen "einigermaßen guten Job" hat, sollte es also locker schaffen 100k Netto im Jahr zu Seite zu packen? Genau mein Humor, und jemand der tatsächlich einen guten Job hat dann 200k? Immobilieninvestoren, welche vom Makler wissen wollen ob eine Immobilie ein gutes Investment ist für die 600k, die man beim Kryptomining verdient hat.
Puhhhhhh, vielleicht sollte man da eine Comedyserie aus der Heidelberger Immoszene machen.

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WiWi Gast

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Mittlerweile gibts keine Cryptos mehr. Die Early Adpoter haben doch längst verkauft und das Geld steckt schon woanders.
Wer in den letzten 2 Jahren noch auf den Zug gestiegen ist, hat Geld verloren.
Die Meisten haben ja eher ständig nachgelegt oder in noch unbekanntere Cryptos investiert, die noch mehr den Bach runtergingen.

Merkt man ja auch auf Insta: Cryptos gabs früher ständig zu sehen, jetzt postet keiner mehr irgendwas weil man so viel verloren hat.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Wer einen "einigermaßen guten Job" hat, sollte es also locker schaffen 100k Netto im Jahr zu Seite zu packen? Genau mein Humor, und jemand der tatsächlich einen guten Job hat dann 200k? Immobilieninvestoren, welche vom Makler wissen wollen ob eine Immobilie ein gutes Investment ist für die 600k, die man beim Kryptomining verdient hat.
Puhhhhhh, vielleicht sollte man da eine Comedyserie aus der Heidelberger Immoszene machen.

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WiWi Gast

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Da steht wenn beide einen guten Job haben und die Märkte mitspielen.
Lesen ist nicht jedermanns Sache.
Mit den vom Poster angegebenen Jobs und einer Rendite von >10% schon wirklich möglich.

Aber klar, weil man es selbst nicht schafft ist es gleich illusorisch. Erstmal Leseverständnis trainieren, dann klappt es vll auch mit einem guten Job;)

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Ja 600k ist ja auch nicht wirklich viel. Wenn beide nen einigermaßen guten Job haben, dann hat man das nach 6-7 Jahren angespart sofern die Märkte nen bisschen mitspielen.

Natürlich gibt es halt in D leider das Problem, dass viele Branchen nicht gut bezahlen (klar mit nem IGM Tarif Job bei Dax dauert das nen bisschen länger, aber es sollte ja klar sein, dass man bei guten Job von Beratung, Banking, PE, Jura, Pharma, Big Tech oder Selbstständigkeit spricht).

Ich kann doch nur weitergeben, was mir bei dem Termin erzählt wurde. Ich kauf dem Pärchen das ab, dass die die 600k so zahlen. Die sahen definitiv so aus. Kann ja auch sein, dass die geerbt hatten oder durch BTC reich geworden sind. What ever. Ausschließen, dass das jemand kann, würde ich nicht. Das können glaub ich einige.

Wer einen "einigermaßen guten Job" hat, sollte es also locker schaffen 100k Netto im Jahr zu Seite zu packen? Genau mein Humor, und jemand der tatsächlich einen guten Job hat dann 200k? Immobilieninvestoren, welche vom Makler wissen wollen ob eine Immobilie ein gutes Investment ist für die 600k, die man beim Kryptomining verdient hat.
Puhhhhhh, vielleicht sollte man da eine Comedyserie aus der Heidelberger Immoszene machen.

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WiWi Gast

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Die Daten der Sparkassen zeigen: Das Neugeschäft mit Immobilien Krediten hat sich mittlerweile halbiert.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Ja 600k ist ja auch nicht wirklich viel. Wenn beide nen einigermaßen guten Job haben, dann hat man das nach 6-7 Jahren angespart sofern die Märkte nen bisschen mitspielen.

Natürlich gibt es halt in D leider das Problem, dass viele Branchen nicht gut bezahlen (klar mit nem IGM Tarif Job bei Dax dauert das nen bisschen länger, aber es sollte ja klar sein, dass man bei guten Job von Beratung, Banking, PE, Jura, Pharma, Big Tech oder Selbstständigkeit spricht).

Ich kann doch nur weitergeben, was mir bei dem Termin erzählt wurde. Ich kauf dem Pärchen das ab, dass die die 600k so zahlen. Die sahen definitiv so aus. Kann ja auch sein, dass die geerbt hatten oder durch BTC reich geworden sind. What ever. Ausschließen, dass das jemand kann, würde ich nicht. Das können glaub ich einige.

Wer einen "einigermaßen guten Job" hat, sollte es also locker schaffen 100k Netto im Jahr zu Seite zu packen? Genau mein Humor, und jemand der tatsächlich einen guten Job hat dann 200k? Immobilieninvestoren, welche vom Makler wissen wollen ob eine Immobilie ein gutes Investment ist für die 600k, die man beim Kryptomining verdient hat.
Puhhhhhh, vielleicht sollte man da eine Comedyserie aus der Heidelberger Immoszene machen.

Wieso, Normalverdiener verdienen doch locker € 150.000 brutto im Jahr, also circa € 90.000 netto.

Zumindest, wenn man nach den Meinungen in diesem Forum geht.

Geht man allerdings nach dem statistischen Bundesamt, dann wird klar: Selbst das oberste eine (!) Prozent der Steuerpflichtigen in diesem Land verdient weniger. Um zum obersten einem Prozent hierzulande zu gehören, muss man nämlich ein Nettoeinkommen von knapp 86.000 Euro haben.

Die Gehälter, die hier immer wieder in Verbindung mit normalen Einkommen gebracht werden, wenn es um Immobilienkäufe geht, sind völlig illusorisch für die absolute Mehrheit der Bevölkerung und haben nicht mal im Ansatz einen Einfluss auf Kaufpreise oder Nachfrage.

99,2 % der Menschen in diesem Land verdienen nämlich nicht nur ein bisschen, sondern deutlich weniger und 66 % der Arbeitnehmer sogar weniger als € 4.100 im Monat. Brutto.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Grüsse aus dem Elfenbeinturm oder wie?

mit 27 genug EK für ein 600k Haus... gibt es in der echten Welten nahezu gar nicht.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Anfang des Jahres hatten wir mal mit einem Verkauf geliebäugelt. Für ca. 600k gekauft/gebaut in 2014/2016. Damals Anfang 2022 ca. 1,1 - 1,3 Mio. Verkaufspreis möglich. Wir hatten keine 300k Restschuld. Also 900k ins Depot und Frührente mit 35? Überlegen kann man ja.

Aktuell bis 2034 haben wir einen festen Zins von 1,4x Prozent. Das ist bei heutigen Zinssätzen ja auch schon ein Asset an sich. Welches wir verlieren würden beim Verkauf. Und lass mal die Preise um 15-20% abstürzen, da bleibt gerade mal eine Million übrig. 700k nach Verrechnung Restschuld, dazu aktuell Rekordinflation. Hausverkauf ist kein Thema mehr.

Es wird auch wieder die Zeit nach der Krise kommen. Für min. 1,4 Mio. in 2024/2025 werden wir wohl wieder überlegen, ob wir es machen werden.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Reallohnverluste wird es geben, und zwar erhebliche. Das heißt aber nicht, dass Mieten nicht nominal oder sogar real steigen können. Die Menschen werden ihr Wohlstandsniveau nicht halten können und sich weniger sonstige Dinge leisten, während sie mehr für elementare Güter wie Lebensmittel, Energie und Wohnen ausgeben müssen. Die meisten haben das selbst gewählt.

Was soll bitte heißen, dass sie das selbst gewählt hätten?

Ich denke er meint die 14,8%, welche die Grünen gewählt haben. Oder halt die anderen 37,2%, welche diese Politik mittragen.

Frei nach einem weltbekannten Kinderbuchautor: Man hört einfach auf zu heizen und zu essen, dann wird man ja nicht frieren oder hungern.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Naja der Punkt ist aber auch, wenn Zinsen höher sind gibt es interessante Festgeldprodukte. Nicht das ich es empfehlen würde aber es sorgt zumindest für einen konstanten cashflow. Ebenso wird der Aktien Invest interessant. Man muss halt auch schauen wieviel man mit dem Geld dann auch erwirtschaften kann. Bei hohen Zinsen hat man da m.M.n eher Vorteile mit viel Kapital.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Anfang des Jahres hatten wir mal mit einem Verkauf geliebäugelt. Für ca. 600k gekauft/gebaut in 2014/2016. Damals Anfang 2022 ca. 1,1 - 1,3 Mio. Verkaufspreis möglich. Wir hatten keine 300k Restschuld. Also 900k ins Depot und Frührente mit 35? Überlegen kann man ja.

Aktuell bis 2034 haben wir einen festen Zins von 1,4x Prozent. Das ist bei heutigen Zinssätzen ja auch schon ein Asset an sich. Welches wir verlieren würden beim Verkauf. Und lass mal die Preise um 15-20% abstürzen, da bleibt gerade mal eine Million übrig. 700k nach Verrechnung Restschuld, dazu aktuell Rekordinflation. Hausverkauf ist kein Thema mehr.

Es wird auch wieder die Zeit nach der Krise kommen. Für min. 1,4 Mio. in 2024/2025 werden wir wohl wieder überlegen, ob wir es machen werden.

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WiWi Gast

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Naja in QQQ investiert oder in BTC vor 6 jahren. Easy.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Ja 600k ist ja auch nicht wirklich viel. Wenn beide nen einigermaßen guten Job haben, dann hat man das nach 6-7 Jahren angespart sofern die Märkte nen bisschen mitspielen.

Natürlich gibt es halt in D leider das Problem, dass viele Branchen nicht gut bezahlen (klar mit nem IGM Tarif Job bei Dax dauert das nen bisschen länger, aber es sollte ja klar sein, dass man bei guten Job von Beratung, Banking, PE, Jura, Pharma, Big Tech oder Selbstständigkeit spricht).

Ich kann doch nur weitergeben, was mir bei dem Termin erzählt wurde. Ich kauf dem Pärchen das ab, dass die die 600k so zahlen. Die sahen definitiv so aus. Kann ja auch sein, dass die geerbt hatten oder durch BTC reich geworden sind. What ever. Ausschließen, dass das jemand kann, würde ich nicht. Das können glaub ich einige.

Wer einen "einigermaßen guten Job" hat, sollte es also locker schaffen 100k Netto im Jahr zu Seite zu packen? Genau mein Humor, und jemand der tatsächlich einen guten Job hat dann 200k? Immobilieninvestoren, welche vom Makler wissen wollen ob eine Immobilie ein gutes Investment ist für die 600k, die man beim Kryptomining verdient hat.
Puhhhhhh, vielleicht sollte man da eine Comedyserie aus der Heidelberger Immoszene machen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Reallohnverluste wird es geben, und zwar erhebliche. Das heißt aber nicht, dass Mieten nicht nominal oder sogar real steigen können. Die Menschen werden ihr Wohlstandsniveau nicht halten können und sich weniger sonstige Dinge leisten, während sie mehr für elementare Güter wie Lebensmittel, Energie und Wohnen ausgeben müssen. Die meisten haben das selbst gewählt.

Was soll bitte heißen, dass sie das selbst gewählt hätten?

Ich denke er meint die 14,8%, welche die Grünen gewählt haben. Oder halt die anderen 37,2%, welche diese Politik mittragen.

Frei nach einem weltbekannten Kinderbuchautor: Man hört einfach auf zu heizen und zu essen, dann wird man ja nicht frieren oder hungern.

Nehme auch an, dass er damit die Wähler gemeint hat, aber mal eine ernsthafte Frage, wie kann man der Meinung sein, dass unser Wirtschafts -und Außenministerium so einen großen Einfluss haben, dass es auf der ganzen Welt gerade bergab geht? Dass die Vergangenheit auf Russland gesetzt hat, ist auch Schuld der jetzigen Regierung, oder enden jegliche Entscheidungen mit einem Regierungswechsel? Würde gerne mal verstehen, wie man zu so einer Meinung kommt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Immer noch kein gutes Geschäft. Es wäre besser gewesen das Cash zu behalten und heute bei 16k all in im BTC zu gehen. Chance of a lifetime verspielt würde ich da sagen

WiWi Gast schrieb am 19.11.2022:

Und die Gehälter steigen doch.
Heute kam der neue IGM Abschluss raus. Knapp 9% gestaffelt über die nächsten 24 Monate +3000 Euro steuerfreie Einmalzahlung. Das ist die stärkste nominale Erhöhung seit über 40 Jahren. Andere werden folgen, wie sollen sie auch anders bei Arbeitskräftemangel und Rekordinflation.
Mit der Inflation kommen die Gehaltsteigerungen und nach diesen die Mietsteigerungen.

Es freuen sich alle Immobilieninvestoren, die sich in den letzten Jahren günstige Zinsen langfristig gesichert haben.

Ein Großteil der Arbeitnehmer wird nicht nach IGM bezahlt, außerdem gleicht das Ergebnis nicht mal im Ansatz die Inflation aus, schon gar nicht netto.

Langfristig müssen die Abschlüsse die Inflation mindestens ausgleichen sonst gehen alle Pleite. Genau das haben wir die letzten 200 Jahre Industrialisierung beobachtet und ich sehe nicht warum das diesmal anders sein sollte.

Als Immobilieninvestor spielen mir nominal hohe Abschlüsse in die Karten egal wie das real ausschaut.

Rechenbeispiel aus einem meiner Deals :
Wenn ich die Miete nur alle drei Jahre entsprechend Gesetz um 15% erhöhe habe ich sie in 20 Jahren um 200% erhöht. Aus meinen 3%er in 1A Lage aus 2021 werden bis dahin 9%er. Durch die Tilgung sind daraus dann Objekte mit einem "Loan to yield" von 5.5 geworden. Und das Beste ist Zinsen sind auf 1.5% festgeschrieben. Kumuliert positiver Cashflow über den gesamten Zeitraum und Mieterwechsel kommen on top.
Die Inflation ist das beste was mir passieren konnte. Ich hoffe sie bleibt uns lange erhalten. Die Immobilienpreise sind mir egal. Ich verkaufe eh nicht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Jaja 8 Immobilien…... Erst behaupten, das der Notar nach Finanzierungswünschen frägt, was nie der Fall ist und dann abstreiten, das er in der Regel (er muss zwar nicht, macht es aber in 98% aller Fälle) nach der Finazierungszusage einer Bank beim Käufer frägt. Denn der Notar hat die Aufgabe (rechtlich verpflichtend) beide Seiten vor den Gefahren und Risiken eines Deals aufzuklären. Dem Verkäufer wird er in der Regel raten, nur bei einer Finanzierungszusage zu unterschreiben oder aber auf die Gefahr des Platzens des deals mit damit verbundenen Kosten hinzu weisen.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Ich habe bisher 8 Immobilien gekauft, von denen noch 7 in meinem Besitz sind!

Der Notar verlangt weder einen Nachweis über das Eigenkapital noch eine Finanzierungszusage einer Bank. Das liegt beim Verkäufer, ob er das sehen will oder nicht.

Der Notar muß nur wissen, ob eine Grundschuld bestellt werden soll. Die Daten werden normalerweise mit einem Datenblatt vor dem Beurkundungstermin abgefragt, so wie auch die Personalien und die Daten zum Verkaufsobjekt.

Der Notar bleibt in keinem Fall "auf den Kosten sitzen" , gemeint sind wohl die Notargebühren. Für die haften nämlich Käufer und Verkäufer gemeinsam.

Wenn der Käufer nicht zahlungsfähig ist muß der Verkäufer den Vertrag bezahlen.

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

Da hast Du wohl noch nie ne Immobilie gekauft.
Ein Notar ist kein Darlehensvermittler oder Bonitätenprüfer sondern verlangt in der Regel einen Nachweis über das Eigankapital bzw die Finanzierungszusage einer Bank des Käufers bevor er den Vertrag aufsetzt. Das im Sinn des Verkäufers bzw für ihn selbst, damit er nicht auf seinen Kosten sitzen bleibt.
Nach erfolgtem Vertrag wird dann idealerweise für den Käufer erst der Kreditvertrag abgeschlossen und die Grundschuld eingetragen.

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

Jeder Notar fragt beim Kaufvertrag, ob eine Finanzierung gewünscht ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Immer noch kein gutes Geschäft. Es wäre besser gewesen das Cash zu behalten und heute bei 16k all in im BTC zu gehen. Chance of a lifetime verspielt würde ich da sagen

Da kriegst du schnellere und steuerfreiere Resultate wenn du morgen all in auf ein WM Spiel wettest

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Yep, wenn man mit Geld umgehen kann, kommt man sich echt vor, wie im Elfenbeinturm. 23 Diplom, 27 100k zu zweit (2Zi-Whng als Paar, Studenten-Auto weitergefahren, Party, Urlaub, Spaß), 29 60k on Top (2Zi-Whng als Paar, Studenten-Auto weitergefahren, Party, Urlaub, Spaß). Wahnsinnige 40k von Eltern und Großeltern bekommen. Sondergetilgt, 2 Kinder bekommen, Frau jeweils 2x 2 Jahre Zuhause. Keine 300k Restschuld, bei 1-1,3 Mio. Wert - Grüße aus dem EFH am Stadtrand einer Großstadt.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Grüsse aus dem Elfenbeinturm oder wie?

mit 27 genug EK für ein 600k Haus... gibt es in der echten Welten nahezu gar nicht.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Anfang des Jahres hatten wir mal mit einem Verkauf geliebäugelt. Für ca. 600k gekauft/gebaut in 2014/2016. Damals Anfang 2022 ca. 1,1 - 1,3 Mio. Verkaufspreis möglich. Wir hatten keine 300k Restschuld. Also 900k ins Depot und Frührente mit 35? Überlegen kann man ja.

Aktuell bis 2034 haben wir einen festen Zins von 1,4x Prozent. Das ist bei heutigen Zinssätzen ja auch schon ein Asset an sich. Welches wir verlieren würden beim Verkauf. Und lass mal die Preise um 15-20% abstürzen, da bleibt gerade mal eine Million übrig. 700k nach Verrechnung Restschuld, dazu aktuell Rekordinflation. Hausverkauf ist kein Thema mehr.

Es wird auch wieder die Zeit nach der Krise kommen. Für min. 1,4 Mio. in 2024/2025 werden wir wohl wieder überlegen, ob wir es machen werden.

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WiWi Gast

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Der Notar fragt halt, ob er eine Grundschuld bestellen soll. Und er weist auf die Folgen hin, wenn der Kaufpreis nicht korrekt bezahlt wird. Aber zumindest bei uns wollte er keine Finanzierungsnachweise o.ä. sehen.

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"Teilweise sind die Preise um 25 Prozent gefallen" - Einschätzung einer Immobiliensachverständigen in der Zeit

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Glückwunsch dazu! Aber bitte nicht vergessen, dass es nicht zwingend heißen muss, dass man nicht „mit Geld umgehen kann“, wenn man sich in jungen Jahren gewissen Luxus gönnen will.

Das sind zwei komplett unterschiedliche Dinge und das sage ich, als jemand der auch eher sparsam ist.

Aber jemand, der zum Beispiel sehr viel Freude an neuen Autos oder schönen Wohnungen hat, ist noch lange nicht schlecht im Umgang mit Geld.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

Yep, wenn man mit Geld umgehen kann, kommt man sich echt vor, wie im Elfenbeinturm. 23 Diplom, 27 100k zu zweit (2Zi-Whng als Paar, Studenten-Auto weitergefahren, Party, Urlaub, Spaß), 29 60k on Top (2Zi-Whng als Paar, Studenten-Auto weitergefahren, Party, Urlaub, Spaß). Wahnsinnige 40k von Eltern und Großeltern bekommen. Sondergetilgt, 2 Kinder bekommen, Frau jeweils 2x 2 Jahre Zuhause. Keine 300k Restschuld, bei 1-1,3 Mio. Wert - Grüße aus dem EFH am Stadtrand einer Großstadt.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Grüsse aus dem Elfenbeinturm oder wie?

mit 27 genug EK für ein 600k Haus... gibt es in der echten Welten nahezu gar nicht.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Anfang des Jahres hatten wir mal mit einem Verkauf geliebäugelt. Für ca. 600k gekauft/gebaut in 2014/2016. Damals Anfang 2022 ca. 1,1 - 1,3 Mio. Verkaufspreis möglich. Wir hatten keine 300k Restschuld. Also 900k ins Depot und Frührente mit 35? Überlegen kann man ja.

Aktuell bis 2034 haben wir einen festen Zins von 1,4x Prozent. Das ist bei heutigen Zinssätzen ja auch schon ein Asset an sich. Welches wir verlieren würden beim Verkauf. Und lass mal die Preise um 15-20% abstürzen, da bleibt gerade mal eine Million übrig. 700k nach Verrechnung Restschuld, dazu aktuell Rekordinflation. Hausverkauf ist kein Thema mehr.

Es wird auch wieder die Zeit nach der Krise kommen. Für min. 1,4 Mio. in 2024/2025 werden wir wohl wieder überlegen, ob wir es machen werden.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Du solltest einfach mal lesen, was ich geschrieben hatte! Der Notar fragt, ob eine Grundschuld bestellt werden soll. Er fragt nicht nach Finanzierungswünschen! Er fragt nicht nach einer Finanzierungszusage!

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Jaja 8 Immobilien…... Erst behaupten, das der Notar nach Finanzierungswünschen frägt, was nie der Fall ist und dann abstreiten, das er in der Regel (er muss zwar nicht, macht es aber in 98% aller Fälle) nach der Finazierungszusage einer Bank beim Käufer frägt. Denn der Notar hat die Aufgabe (rechtlich verpflichtend) beide Seiten vor den Gefahren und Risiken eines Deals aufzuklären. Dem Verkäufer wird er in der Regel raten, nur bei einer Finanzierungszusage zu unterschreiben oder aber auf die Gefahr des Platzens des deals mit damit verbundenen Kosten hinzu weisen.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Ich habe bisher 8 Immobilien gekauft, von denen noch 7 in meinem Besitz sind!

Der Notar verlangt weder einen Nachweis über das Eigenkapital noch eine Finanzierungszusage einer Bank. Das liegt beim Verkäufer, ob er das sehen will oder nicht.

Der Notar muß nur wissen, ob eine Grundschuld bestellt werden soll. Die Daten werden normalerweise mit einem Datenblatt vor dem Beurkundungstermin abgefragt, so wie auch die Personalien und die Daten zum Verkaufsobjekt.

Der Notar bleibt in keinem Fall "auf den Kosten sitzen" , gemeint sind wohl die Notargebühren. Für die haften nämlich Käufer und Verkäufer gemeinsam.

Wenn der Käufer nicht zahlungsfähig ist muß der Verkäufer den Vertrag bezahlen.

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

Da hast Du wohl noch nie ne Immobilie gekauft.
Ein Notar ist kein Darlehensvermittler oder Bonitätenprüfer sondern verlangt in der Regel einen Nachweis über das Eigankapital bzw die Finanzierungszusage einer Bank des Käufers bevor er den Vertrag aufsetzt. Das im Sinn des Verkäufers bzw für ihn selbst, damit er nicht auf seinen Kosten sitzen bleibt.
Nach erfolgtem Vertrag wird dann idealerweise für den Käufer erst der Kreditvertrag abgeschlossen und die Grundschuld eingetragen.

WiWi Gast schrieb am 20.11.2022:

Jeder Notar fragt beim Kaufvertrag, ob eine Finanzierung gewünscht ist.

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WiWi Gast

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Eine Immobiliensachverständige ist regional tätig. Wo soll das also gewesen sein?

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

"Teilweise sind die Preise um 25 Prozent gefallen" - Einschätzung einer Immobiliensachverständigen in der Zeit

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Da steht wenn beide einen guten Job haben und die Märkte mitspielen.
Lesen ist nicht jedermanns Sache.
Mit den vom Poster angegebenen Jobs und einer Rendite von >10% schon wirklich möglich.

Blabla.

Wer in 6 Jahren bei 10%/a Zinsertrag 600.000 Euro ansparen will muss jeden Monat schalppe 6.500 Euro zur Seite legen. (und dann auch noch 100% des Kapitals so anlagen, wovon im Vorfeld eines Immobilienkaufs idR unbedingt abgeraten wird)

Das 90% Perzentil der Haushaltsvermögen von 30-35 jährigen lag 2018 bei satten 202.000 Euro. da ist alles drin. Geldvermögen, Anlagen, Versicherungen, Immobilien, Autos usw...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Nehme auch an, dass er damit die Wähler gemeint hat, aber mal eine ernsthafte Frage, wie kann man der Meinung sein, dass unser Wirtschafts -und Außenministerium so einen großen Einfluss haben, dass es auf der ganzen Welt gerade bergab geht? Dass die Vergangenheit auf Russland gesetzt hat, ist auch Schuld der jetzigen Regierung, oder enden jegliche Entscheidungen mit einem Regierungswechsel? Würde gerne mal verstehen, wie man zu so einer Meinung kommt.

Nachplappern von Grünen-bashing aus der eigenen Filterblase ohne die Fähigkeit bzw den Willen zum eigenen Denken.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Und während hier in der virtuellen Welt noch vom großen Immobiliencrash fabuliert wird, werden in meiner Geburts(klein)stadt mit knapp 50k Einwohnern, etwa 45km südwestlich von Mainz gelegen, Neubau-DHH für 700k verkauft (mit elektrischen Rollläden optional). Eine ist bereits weg, obwohl noch kein Ziegelstein gesetzt…

Einige verstehen einfach nicht, dass es offenbar genug Menschen mit sehr viel Eigenkapital und/oder sehr hohen Einkommen gibt. Diejenigen tangieren offenbar weder die hohen Zinsen noch die hohen Immobilienpreise.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Eine Ganze DHH ist schon weg? Na wenn damit nicht die Frage nach der Preisentwicklung abschließend geklärt ist weiß ich auch nicht.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

Und während hier in der virtuellen Welt noch vom großen Immobiliencrash fabuliert wird, werden in meiner Geburts(klein)stadt mit knapp 50k Einwohnern, etwa 45km südwestlich von Mainz gelegen, Neubau-DHH für 700k verkauft (mit elektrischen Rollläden optional). Eine ist bereits weg, obwohl noch kein Ziegelstein gesetzt…

Einige verstehen einfach nicht, dass es offenbar genug Menschen mit sehr viel Eigenkapital und/oder sehr hohen Einkommen gibt. Diejenigen tangieren offenbar weder die hohen Zinsen noch die hohen Immobilienpreise.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

In Jena sind die Preise für Immobilien laut Immowelt in den letzten beiden Quartalen um insgesamt 12 Prozent gefallen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Savills geht mittlerweile davon aus, dass es am deutschen Immobilienmarkt eher zu einer Depression kommt. Im Frühjahr waren sie noch davon ausgegangen, dass der Knick durch die höheren Zinsen nur vorübergehend sei. Das stellt sich mittlerweile ganz anders dar und es ist mit einem weiteren Rückgang von Preisen und Transaktionen zu rechnen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hamburg, steht im Artikel.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

Eine Immobiliensachverständige ist regional tätig. Wo soll das also gewesen sein?

"Teilweise sind die Preise um 25 Prozent gefallen" - Einschätzung einer Immobiliensachverständigen in der Zeit

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WiWi Gast

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Der Bitcoin Preis lag vor 2 Jahren bei ca. 7500€ & heute bei 15.000€.... just sayin'

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Mittlerweile gibts keine Cryptos mehr. Die Early Adpoter haben doch längst verkauft und das Geld steckt schon woanders.
Wer in den letzten 2 Jahren noch auf den Zug gestiegen ist, hat Geld verloren.
Die Meisten haben ja eher ständig nachgelegt oder in noch unbekanntere Cryptos investiert, die noch mehr den Bach runtergingen.

Merkt man ja auch auf Insta: Cryptos gabs früher ständig zu sehen, jetzt postet keiner mehr irgendwas weil man so viel verloren hat.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Wer einen "einigermaßen guten Job" hat, sollte es also locker schaffen 100k Netto im Jahr zu Seite zu packen? Genau mein Humor, und jemand der tatsächlich einen guten Job hat dann 200k? Immobilieninvestoren, welche vom Makler wissen wollen ob eine Immobilie ein gutes Investment ist für die 600k, die man beim Kryptomining verdient hat.
Puhhhhhh, vielleicht sollte man da eine Comedyserie aus der Heidelberger Immoszene machen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Woher will man das wissen? In Deutschland gibt es keine Vermögenssteuer. Deshalb wird das Vermögen auch nicht erfasst!

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Da steht wenn beide einen guten Job haben und die Märkte mitspielen.
Lesen ist nicht jedermanns Sache.
Mit den vom Poster angegebenen Jobs und einer Rendite von >10% schon wirklich möglich.

Blabla.

Wer in 6 Jahren bei 10%/a Zinsertrag 600.000 Euro ansparen will muss jeden Monat schalppe 6.500 Euro zur Seite legen. (und dann auch noch 100% des Kapitals so anlagen, wovon im Vorfeld eines Immobilienkaufs idR unbedingt abgeraten wird)

Das 90% Perzentil der Haushaltsvermögen von 30-35 jährigen lag 2018 bei satten 202.000 Euro. da ist alles drin. Geldvermögen, Anlagen, Versicherungen, Immobilien, Autos usw...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das sollten wir uns auf Wiedervorlage legen und Anfang 2023 mit dem Bericht des Gutachterausschusses vergleichen!!

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

Hamburg, steht im Artikel.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

Eine Immobiliensachverständige ist regional tätig. Wo soll das also gewesen sein?

"Teilweise sind die Preise um 25 Prozent gefallen" - Einschätzung einer Immobiliensachverständigen in der Zeit

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

Und während hier in der virtuellen Welt noch vom großen Immobiliencrash fabuliert wird, werden in meiner Geburts(klein)stadt mit knapp 50k Einwohnern, etwa 45km südwestlich von Mainz gelegen, Neubau-DHH für 700k verkauft (mit elektrischen Rollläden optional). Eine ist bereits weg, obwohl noch kein Ziegelstein gesetzt…

Einige verstehen einfach nicht, dass es offenbar genug Menschen mit sehr viel Eigenkapital und/oder sehr hohen Einkommen gibt. Diejenigen tangieren offenbar weder die hohen Zinsen noch die hohen Immobilienpreise.

Ich liebe solche n=1 Beispiele. Ich kenne auch einen ehemaligen Arbeitskollegen, der sich 2014 aus purer Überzeugung 250 BTC als Anlage gekauft hatte auf einem der ersten Marktplätze damals. Der ist nun mehrfacher Millionär. Heißt das jetzt, wir sollen alle auf Crypto setzen? Wohl kaum. Fakt ist, die Immobilienpreise in Deutschland fallen. Und das sogar deutlicher als noch vor kurzer Zeit von Experten wie Savills oder JLL erwartet. Bis wohin sie nominal fallen, weiß niemand. Das ATH ist auf jeden Fall vorbei. Wo der Boden ist, werden wir aber abwarten müssen. Fakt ist auch, das die Leistbarkeit von Immobilien drastisch abgenommen hat mit der Zinserhöhung und das viele vor wenigen Jahren den richtigen Riecher hatten, als sie gekauft haben. Diejenigen, die nun kaufen wollen, haben das Nachsehen. Diejenigen hingegen, die noch ein paar Jahre Zeit haben, haben dann wieder deutlich bessere Karten. Bis dahin werden die Preise einen Boden gefunden haben, die Lieferketten laufen wieder, die Materialkosten sinken, die Zinsen sinken irgendwann auch wieder und die Boomergeneration der Fünfzigerjahre geht ins Heim und vererbt oder verkauft ihre Immobilien, während gleichzeitig die extrem geburtenstarken Ypsiloner aus der natürlichen Nachfrage durch familienbedingte Wohnraumexpansion rausaltern und die im Vergleich sehr geburtenschwachen 90er Jahrgänge in die Nachfrage nachrücken. In fünf bis zehn Jahren sieht der Markt für Käufer mit Zeit und Zielstrebigkeit wieder besser aus. Für diejenigen, die während der Niedrigzinsphase zu lange gewartet haben und jetzt kaufen müssen aufgrund von Familienzuwachs o.ä. heißt es allerdings Pech gehabt. Genau zwischen Boom- und Bust-Phase geraten.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Blabla
Keine Ahnung warum 600k so schwer sein sollen unter den ANGEGEBENEN Annahmen des Posters.
Sagen wir einer ist Jurist 120k und andere in der Beratung 100k.
Hat man 220k zusammen und nach Abgaben ~130k
Dann spart man davon 70k und verlebt ~60k
Dann hat man bei ner guten Marktlage von 10% mit Zins und Zinseszins ~600k und nach 7 Jahren 700k.

Da stehen doch sogar die Randbedingungen. Dass dies nicht für jedes Paar möglich oder mit nem IGM Job steht da doch auch.

Nur weil man es selber nicht schafft, braucht man es nicht zu diskreditieren sondern mal vernünftig lesen;)

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Da steht wenn beide einen guten Job haben und die Märkte mitspielen.
Lesen ist nicht jedermanns Sache.
Mit den vom Poster angegebenen Jobs und einer Rendite von >10% schon wirklich möglich.

Blabla.

Wer in 6 Jahren bei 10%/a Zinsertrag 600.000 Euro ansparen will muss jeden Monat schalppe 6.500 Euro zur Seite legen. (und dann auch noch 100% des Kapitals so anlagen, wovon im Vorfeld eines Immobilienkaufs idR unbedingt abgeraten wird)

Das 90% Perzentil der Haushaltsvermögen von 30-35 jährigen lag 2018 bei satten 202.000 Euro. da ist alles drin. Geldvermögen, Anlagen, Versicherungen, Immobilien, Autos usw...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ist erst seit ner knappen Woche online, aber ich sehe schon, es passt hier nichts ins Bild, daher MUSS das eine überaus seltene Ausnahme sein.

Meine persönliche Einschätzung ist eher andersherum: Wenn die in solchen Käffern schon zu solchen absurden Preisen verkauft werden, dann bekommt man eine ungefähre Vorstellung davon, was Menschen IN Mainz/Wiesbaden oder Frankfurt für so eine Immobilie zu zahlen bereit sind.

Bekannter hat gerade in nem Mainzer Stadtteil gekauft für > 1 Mio. Natürlich kein Altbau mit Gasheizung, wenn ihr versteht.

Echt jetzt, träumt weiter, um junge Immobilien wird sich weiter gerissen. Diese ganzen Statistiken kann man in der Pfeife rauchen. Anhand dessen wird versucht, einen Sachverhalt mit so viel Einflussgrößen zu verallgemeinern, der sich einfach nicht verallgemeinern lässt. Und nochmal: Der Preisrückgang ist meines Erachtens zu 99,5% durch die vielen älteren Bestandsbauten getrieben, die sich aktuell nicht mehr zu jedem Mondpreis verkaufen lassen.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

Eine Ganze DHH ist schon weg? Na wenn damit nicht die Frage nach der Preisentwicklung abschließend geklärt ist weiß ich auch nicht.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

Und während hier in der virtuellen Welt noch vom großen Immobiliencrash fabuliert wird, werden in meiner Geburts(klein)stadt mit knapp 50k Einwohnern, etwa 45km südwestlich von Mainz gelegen, Neubau-DHH für 700k verkauft (mit elektrischen Rollläden optional). Eine ist bereits weg, obwohl noch kein Ziegelstein gesetzt…

Einige verstehen einfach nicht, dass es offenbar genug Menschen mit sehr viel Eigenkapital und/oder sehr hohen Einkommen gibt. Diejenigen tangieren offenbar weder die hohen Zinsen noch die hohen Immobilienpreise.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das deutsche Institut für Wirtschaft geht mittlerweile auch von einem kräftigen Rückgang der Immobilienpreise aus (flächendeckend 10 Prozent), nachdem man bislang jegliche Rückgänge ausgeschlossen hatte...

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WiWi Gast

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„In 5 oder 10 Jahren wird alles viel besser“ lese ich aber nun auch schon seit mindestens 10 Jahren. Besser geworden ist für Käufer in dieser Zeit genau nichts.

Alles oben genannte sind und bleiben nichts als Theorien. Das kann so kommen, muss aber nicht. Das Leben zeigt immer wieder, dass Prognosen dieser Art unseriös sind. Egal wie schön sie verpackt sein mögen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Nein das stimmt so mal wieder nicht. In der Meldung steht nichts von "flächendeckend" und "ATH"!
Vielmehr wird bestätigt, dass die Preise von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern in 97 untersuchten Städten im Jahr 2022 um 11% gestiegen sind.
Man hält für die Zukunft Preiskorrekturen von bis zu 10% für möglich.
Andererseits sei in vielen Städten die Nachfrage noch immer höher als das geringe Angebot.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Das deutsche Institut für Wirtschaft geht mittlerweile auch von einem kräftigen Rückgang der Immobilienpreise aus (flächendeckend 10 Prozent), nachdem man bislang jegliche Rückgänge ausgeschlossen hatte...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Pressemitteilung kann man bei n-tv finden. Sehr lesenswert! Da kann man auch sehen wie so was hier total verdreht wieder gegeben wird.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Das deutsche Institut für Wirtschaft geht mittlerweile auch von einem kräftigen Rückgang der Immobilienpreise aus (flächendeckend 10 Prozent), nachdem man bislang jegliche Rückgänge ausgeschlossen hatte...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Das deutsche Institut für Wirtschaft geht mittlerweile auch von einem kräftigen Rückgang der Immobilienpreise aus (flächendeckend 10 Prozent), nachdem man bislang jegliche Rückgänge ausgeschlossen hatte...

Korrekt, aber dann zitiere doch wenigstens auch die Quelle, z.B. Handelsblatt von heute:

Das Risiko starker Preiskorrekturen am Immobilienmarkt steigt einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge. „Wir stehen in Deutschland zwar nicht vor dem Platzen einer riesigen Immobilienpreisblase“, sagte DIW-Studienautor Konstantin Kholodilin zu der Untersuchung, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlag.

„Aber Preiseinbrüche von bis zu zehn Prozent bei Eigentumswohnungen und Eigenheimen sind durchaus möglich.“ Demnach sind die Preise für Eigenheime und Eigentumswohnungen in den 97 untersuchten Städte in diesem Jahr durchschnittlich elf Prozent gestiegen, während die Mieten nur um vier Prozent zunahmen.

Dass sich Kaufpreise und Mieten derart auseinanderentwickeln, hält das DIW für bedenklich. „Da Immobilienkäufe durch Mieteinnahmen – oder im Falle einer Eigennutzung durch eingesparte Mietzahlungen – refinanziert werden, sollten sich die Immobilienpreise langfristig im Einklang mit den Mieten entwickeln.“

Persönliche Einschätzung: Der abrupte Zinsanstieg legt gerade recht gnadenlos offen, welche Blasen bei 45er Multiples oder noch irrer wirklich schlummern. Die in den letzten 5 Jahren überteuert gekauften Immobilien müssen bei Investoren nämlich jetzt den ROI schaffen, welcher vorher immer easy mit dem jahrelangen Preisanstieg zumindest als Buchwert im Jahresabschluss gut aussah. Und die maximal möglichen Mietsteigerungen geben das nicht her, also werden wir demnächst wohl eine gigantische Abschreibungswelle auf Buchwerte sehen, was die Preise nochmal deutlicher nach unten ziehen dürfte.

Die alte Regel hat also weiterhin Bestand:

Niemals, wirklich niemals mitten im Hype kaufen. Auch bei Immos nicht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wer sich ein wenig mit den Angebotspreisen in Großstädten beschäftigt erlebt tatsächlich gerade, dass zumindest für Bestandsimmobilien bis ca. Baujahr 2000 die Immobilienpreise überall deutlich sinken.
Offen gestanden hätte ich das bis vor kurzem auch nicht gedacht, aber natürlich rechnen Interessenten inzwischen genau durch (bzw. werden dazu von ihrer Bank gezwungen), welche Kosten für energetische Sanierung neben den gestiegenen Zinskosten auf sie zukommen.

Das Traurige dabei ist, dass es für diejenigen, die nicht sehr viel Eigenkapital mitbringen, trotzdem nicht günstiger wird als 2021. Der finanzierte Kauf eines Hauses oder einer größeren Wohnung in einer gefragten Großstadtlage bringt nach wie vor selbst Topverdiener an die Grenzen ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit bzw. bleibt für sie in Städten wie München, Stuttgart, Hamburg oder Berlin häufig unmöglich.

Ich bin gespannt, wie sich die Bodenrichtwerte entwickeln. Als wir unser Haus Mitte 2020 gekauft haben, lag der Bodenrichtwert (westdeutsche Landeshauptstadt, sehr gute Wohnlage) bei 680,00 Euro (Stand 31.12.19). Für den 31.12.21 wurde dieser mit 1100,00 Euro ausgewiesen. Solche Steigerungen von 60% (!) innerhalb von 2 Jahren sind natürlich totaler Wahnsinn und vielleicht erfolgt da jetzt eine gründliche Korrektur.

Was wir aktuell erleben ist ein Sinken der Preise für Angebote, die in keiner Relation zum Bodenrichtwert standen. Kenne z. B. Leute in einer eher unattraktiven größeren Stadt, die vor zwei Jahren einen Altbau mit einem Sachwert von etwa 250k für 500k gekauft haben. Solche Angebote verschwinden glücklicherweise gerade vom Markt (weil die Dummen, die sowas gezahlt haben, es sich inzwischen nicht mehr leisten können).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Das deutsche Institut für Wirtschaft geht mittlerweile auch von einem kräftigen Rückgang der Immobilienpreise aus (flächendeckend 10 Prozent), nachdem man bislang jegliche Rückgänge ausgeschlossen hatte...

Wenn dann schon präzise sein, das DIW schreibt in seiner Pressemitteilung:
"Wir stehen in Deutschland zwar nicht vor dem Platzen einer riesigen Immobilienpreisblase“, so Kholodilin. „Wir werden also keine Krise wie in den USA oder in Spanien während der Finanzkrise erleben – aber Preiseinbrüche von bis zu zehn Prozent bei Eigentumswohnungen und Eigenheimen sind durchaus möglich.“"

Das hört sich deutlich anders an als was manche hier herbeireden wollen. De Facto sagen sie einfach nur, dass es in Bestimmten Bereichen Preiskorrekturen geben kann, von flächendeckend schreibt keiner was. Ob ein Preisrückgang von 10% für Erwerber wirklich hilft bezweifel ich, wenn der Zins von 1% auf 4% gestiegen ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Das deutsche Institut für Wirtschaft geht mittlerweile auch von einem kräftigen Rückgang der Immobilienpreise aus (flächendeckend 10 Prozent), nachdem man bislang jegliche Rückgänge ausgeschlossen hatte...

Ich wohne im Großraum Mitteldeutschland (H, BS, WOB): Die Banken gehen hier bei Kreditfinanzierungen von Hauswerten von 70 Prozent ihres Peaks von vor einem Jahr aus. Es wird derzeit noch verkauft, dort wo sich aber vor einem Jahr potenzielle Käufer trotz eines Angebotspreises überboten haben, wird heute von Verkäuferseite aus im Preis nachgegeben... Das Interesse sinkt von Monat zu Monat. Inseriert wird allerdings nach wie vor zu Höchstpreisen.

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Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Das deutsche Institut für Wirtschaft geht mittlerweile auch von einem kräftigen Rückgang der Immobilienpreise aus (flächendeckend 10 Prozent), nachdem man bislang jegliche Rückgänge ausgeschlossen hatte...

Täglich grüsst das Murmeltier ;D
Bin gespannt, wann du mal ne Immobilie kaufst :)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Das deutsche Institut für Wirtschaft geht mittlerweile auch von einem kräftigen Rückgang der Immobilienpreise aus (flächendeckend 10 Prozent), nachdem man bislang jegliche Rückgänge ausgeschlossen hatte...

Easy, Aktienmarkt ist ~15-20% seit anfang ded Jahres gefallen, so what?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ja und was passiert wenn du bei 30k und 40k nachgelegt hast?
Da bringen die 7,5k auf 15k gar nichts.
Wer in Cryptos geglaubt hat, hat immer nachgelegt.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

Der Bitcoin Preis lag vor 2 Jahren bei ca. 7500€ & heute bei 15.000€.... just sayin'

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Bis die Energieversorgung nicht gesichert ist, sollte man sich keine Immobilie als Lebensobjekt ans Bein binden. Lieber noch zwei Jahre Füße stillhalten bis der Ukrainekrieg entweder beendet ist oder genug Gas aus alternativen Quellen kommt.
Warum sollte man in ein großes Objekt mit dem Mehrfachen der Energiekosten ziehen? Mit einer Wärmepumpe musst du den ebenso teuren Strom zahlen.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Das deutsche Institut für Wirtschaft geht mittlerweile auch von einem kräftigen Rückgang der Immobilienpreise aus (flächendeckend 10 Prozent), nachdem man bislang jegliche Rückgänge ausgeschlossen hatte...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Das deutsche Institut für Wirtschaft geht mittlerweile auch von einem kräftigen Rückgang der Immobilienpreise aus (flächendeckend 10 Prozent), nachdem man bislang jegliche Rückgänge ausgeschlossen hatte...

Hab ich auch gelesen. Das IDW kommt darin zu dem Urteil "Die Preise sind spekulativ übertrieben"

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Das deutsche Institut für Wirtschaft geht mittlerweile auch von einem kräftigen Rückgang der Immobilienpreise aus (flächendeckend 10 Prozent), nachdem man bislang jegliche Rückgänge ausgeschlossen hatte...

Hab ich auch gelesen. Das IDW kommt darin zu dem Urteil "Die Preise sind spekulativ übertrieben"

Das IDW sicher nicht, wäre mir neu das die WPs solche Marktaussagen treffen.

Das DIW schreibt aber präzise das es zu Preiskorrekturen kommen kann bis zu 10%, da steht aber insbesondere nichts von flächendecken. Zudem ist die Frage ob ein Rückgang um 10% bei gestiegenen Bauzinsen von 1% auf 4% einem Erwerber wirklich hilft.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Dann schreibt das DIW ja auch noch dass in diesem Jahr die Preise um 11% gestiegen sind. Wenn sie jetzt wirklich um 10% fallen sollten kommen wir auf den Stand Dezember 2021.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Das deutsche Institut für Wirtschaft geht mittlerweile auch von einem kräftigen Rückgang der Immobilienpreise aus (flächendeckend 10 Prozent), nachdem man bislang jegliche Rückgänge ausgeschlossen hatte...

Hab ich auch gelesen. Das IDW kommt darin zu dem Urteil "Die Preise sind spekulativ übertrieben"

Das IDW sicher nicht, wäre mir neu das die WPs solche Marktaussagen treffen.

Das DIW schreibt aber präzise das es zu Preiskorrekturen kommen kann bis zu 10%, da steht aber insbesondere nichts von flächendecken. Zudem ist die Frage ob ein Rückgang um 10% bei gestiegenen Bauzinsen von 1% auf 4% einem Erwerber wirklich hilft.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Dann schreibt das DIW ja auch noch dass in diesem Jahr die Preise um 11% gestiegen sind. Wenn sie jetzt wirklich um 10% fallen sollten kommen wir auf den Stand Dezember 2021.

Das ist wirklich kompletter mathematischer Blödsinn.

+11% und dann -10% gleichen sich doch nicht aus. Preisrückgänge sind außerdem im Zeitstrahl immer stärker als identische Preiszuwächse, da der Wert, von dem die Rückgänge gerechnet werden, ja immer HÖHER liegt als der Ausgangswert.

Wenn die Immobilienpreise vom Wert n um +11 % auf den Wert z steigen und dann um -10 % fallen, kommen sie nicht wieder beim Ausgangswert n raus, sondern logischerweise bei genäherten n-(n/100)+n*(1/110).

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WiWi Gast

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In den USA sind die Hausverkäife überraschend gestiegen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Einen Abschlag von 20-30% zum Verkehrswert berechnen die Banken immer und nennt sich Beleihungswert! Das hat nichts mit der gegenwärtigen Situation zu tun

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Das deutsche Institut für Wirtschaft geht mittlerweile auch von einem kräftigen Rückgang der Immobilienpreise aus (flächendeckend 10 Prozent), nachdem man bislang jegliche Rückgänge ausgeschlossen hatte...

Ich wohne im Großraum Mitteldeutschland (H, BS, WOB): Die Banken gehen hier bei Kreditfinanzierungen von Hauswerten von 70 Prozent ihres Peaks von vor einem Jahr aus. Es wird derzeit noch verkauft, dort wo sich aber vor einem Jahr potenzielle Käufer trotz eines Angebotspreises überboten haben, wird heute von Verkäuferseite aus im Preis nachgegeben... Das Interesse sinkt von Monat zu Monat. Inseriert wird allerdings nach wie vor zu Höchstpreisen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Einen Abschlag von 20-30% zum Verkehrswert berechnen die Banken immer und nennt sich Beleihungswert! Das hat nichts mit der gegenwärtigen Situation zu tun

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Das deutsche Institut für Wirtschaft geht mittlerweile auch von einem kräftigen Rückgang der Immobilienpreise aus (flächendeckend 10 Prozent), nachdem man bislang jegliche Rückgänge ausgeschlossen hatte...

Ich wohne im Großraum Mitteldeutschland (H, BS, WOB): Die Banken gehen hier bei Kreditfinanzierungen von Hauswerten von 70 Prozent ihres Peaks von vor einem Jahr aus. Es wird derzeit noch verkauft, dort wo sich aber vor einem Jahr potenzielle Käufer trotz eines Angebotspreises überboten haben, wird heute von Verkäuferseite aus im Preis nachgegeben... Das Interesse sinkt von Monat zu Monat. Inseriert wird allerdings nach wie vor zu Höchstpreisen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wer glaubt die Preise bleiben stabil, glaubt auch an den Weihnachtsmann.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Dieses Jahr ist doch noch gar nicht zu Ende. Die jüngeren Daten der Immofianzierer zeigen ein noch negativeres Bild für Q4.
Wenn die Preise außerdem 2023 10% fallen, sind das real -20%.
Richtig Bewegung kommt doch erst jetzt durch den Käuferstreik in den Markt rein.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Dann schreibt das DIW ja auch noch dass in diesem Jahr die Preise um 11% gestiegen sind. Wenn sie jetzt wirklich um 10% fallen sollten kommen wir auf den Stand Dezember 2021.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Aurelis geht sogar von 50 Prozent Preisrückgang für viele Grundstücke aus.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Dieses Jahr ist doch noch gar nicht zu Ende. Die jüngeren Daten der Immofianzierer zeigen ein noch negativeres Bild für Q4.
Wenn die Preise außerdem 2023 10% fallen, sind das real -20%.
Richtig Bewegung kommt doch erst jetzt durch den Käuferstreik in den Markt rein.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Dann schreibt das DIW ja auch noch dass in diesem Jahr die Preise um 11% gestiegen sind. Wenn sie jetzt wirklich um 10% fallen sollten kommen wir auf den Stand Dezember 2021.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Zinsen können gar nicht steigen sonst sind die Südstaaten pleite ... die Preise können trotz steigender Zinsen nicht fallen weil Inflation ... Die Preise fallen nicht, sie steigen nur nicht mehr so stark ... die Preise stagnieren nur aber fallen nicht, weil niemand verkaufen muss... nur die Preise alter Immobilien fallen, alle jungen Immobilien sind gefragt ... der Markt fällt aber nur in 98% Deutschlands ... der Markt bricht ein aber war gestern in Heidelberg Kaffee trinken mit einem Käufer, dem Normalo Dorfpatrick, der mit u30 drölf Milliarden auf dem Konto hat weil täglich Bus statt Auto und der Notar hat gleich noch ne Schufa Auskunft gegeben, damit der Käufer weiß er ist liquide...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Wer glaubt die Preise bleiben stabil, glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Und wer nicht an den Weihnachtsmann glaubt, der weiß, dass die Immobilienpreise langfristig NOMINAL steigen werden. Real mag das anders aussehen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Dann schreibt das DIW ja auch noch dass in diesem Jahr die Preise um 11% gestiegen sind. Wenn sie jetzt wirklich um 10% fallen sollten kommen wir auf den Stand Dezember 2021.

Das ist wirklich kompletter mathematischer Blödsinn.

+11% und dann -10% gleichen sich doch nicht aus. Preisrückgänge sind außerdem im Zeitstrahl immer stärker als identische Preiszuwächse, da der Wert, von dem die Rückgänge gerechnet werden, ja immer HÖHER liegt als der Ausgangswert.

Wenn die Immobilienpreise vom Wert n um +11 % auf den Wert z steigen und dann um -10 % fallen, kommen sie nicht wieder beim Ausgangswert n raus, sondern logischerweise bei genäherten n-(n/100)+n*(1/110).

Der "mathematische Blödsinn" macht in diesem Falle eine gigantische Abweichung von effektiv 0,1% aus. Na dann.....

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

An die Experten hier:
Wenn ich eine DHH für ca. 400k kaufen mit Energieausweis H Baujahr 1950. Bin ich gezwungen diese zu renovieren?

Hintergrund, würde gern die Immobilie an meine Eltern zu einem sehr günstigen Preis vermieten. Bin mir ziemlich sicher, dass die nicht wirklich viel heizen und Gas wird bestimmt auch Mal wieder billiger. Falls nicht kriegt man natürlich ein Problem aber die heizen eh nicht viel. Habe heute ein solches Objekt gesehen. Finde Preis "ok" und Eltern würden sich sicher freuen.

PS: Spezial Frage: )
Falls die Eltern mal Grundsicherung beantragen müssen. Kriegt man dann Probleme, da die Wohnung "zu groß ist"? Die Miete wäre natürlich so dass man diese aus der Grundsicherung bezahlen kann. Bin mir nicht sicher ob da auch so etwas wie Liebhaberei kommt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Käuferstreik bedeutet, dass viele sich die Immobilienpreise nicht mehr leisten können. Verkäufer streiken auch, weil sie nicht unter ihren Wertvorstellungen verkaufen wollen.

Neubau friert ein. Gleichzeitig große Nachfrage nach Mietwohnungen.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Dieses Jahr ist doch noch gar nicht zu Ende. Die jüngeren Daten der Immofianzierer zeigen ein noch negativeres Bild für Q4.
Wenn die Preise außerdem 2023 10% fallen, sind das real -20%.
Richtig Bewegung kommt doch erst jetzt durch den Käuferstreik in den Markt rein.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Dann schreibt das DIW ja auch noch dass in diesem Jahr die Preise um 11% gestiegen sind. Wenn sie jetzt wirklich um 10% fallen sollten kommen wir auf den Stand Dezember 2021.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wir haben letztes Jahr im Umland von Berlin zwei Neubauprojekt beobachtet. Leider haben sich beide verzögert und kamen erst dieses Jahr im Mai auf den Markt. Bisher sind in beiden Projekten nur zwei Häuser zum aufgerufenen Preis verkauft worden. Bei einem Projekt haben sie dann die Preise gesenkt und noch einmal ein Haus verkauft, der Rest steht noch offen. Anscheinend gibt es zu den Preisen, die letztes Jahr problemlos Käufer gefunden hätten, nicht mehr genug Nachfrage.

Bei 1% Zinsen und den aufgerufenen Preisen hätten wir uns als IGM Mitarbeiter auch eines der Häuser leisten können, bei den gestiegenen Zinsen nicht mehr und das wird vielen so gehen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Dieses Jahr ist doch noch gar nicht zu Ende. Die jüngeren Daten der Immofianzierer zeigen ein noch negativeres Bild für Q4.
Wenn die Preise außerdem 2023 10% fallen, sind das real -20%.
Richtig Bewegung kommt doch erst jetzt durch den Käuferstreik in den Markt rein.

Und was hilft dir das als Käufer wenn du 10% Nominal weniger zahlst, die Zinsbelastung aber von 1% auf 4% gestiegen ist? Wenn du nicht extrem viel EK hast, ist die Finanzierung weiterhin extrem teuer.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2022:

Dann schreibt das DIW ja auch noch dass in diesem Jahr die Preise um 11% gestiegen sind. Wenn sie jetzt wirklich um 10% fallen sollten kommen wir auf den Stand Dezember 2021.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Käuferstreik bedeutet, dass viele sich die Immobilienpreise nicht mehr leisten können. Verkäufer streiken auch, weil sie nicht unter ihren Wertvorstellungen verkaufen wollen.

Aha, der massive Verkäuferstreik führt also zum inzwischen knapp verdreifachten Angebot? Verstehe. Weil man ja Immobilien so gut leerstehen lassen kann gerade, Heizung und Strom kosten ja zum Glück nichts mehr. Dazu kommt, dass die Preise ja derzeit rasant nach oben schnellen...oh warte. Vielleicht ist ja doch das Gegenteil der Fall? Viele verkaufen nämlich gerade jetzt, weil sie noch einen guten Preis erzielen wollen, bevor die Preise weiter fallen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich bleibe dabei. Zumindest für meine B-Region in Bayern kann ich fallende Preise nur bei älteren Immobilien mit Sanierungsstau feststellen. Neuere Immobilien ab Baujahr 2000 sind weitgehend konstant im Preis. Wobei das natürlich, unter Einbeziehung der Inflation, auch ein Rückgang um 10% ist.

Ich behaupte nicht, dass diese Betrachtung für ganz Deutschland gültig ist. Aber da ich auf der Suche bin, verfolge ich den Markt seit einigen Jahren für meine Region sehr genau und traue mir diese Aussage zu.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Von der UBS gibt es eine neue Studie bezgl. Anlageverhalten wohlhabender Kunden. Für diesen Thread relevant: Das Interesse an Immobilien als Anlageobjekt hat trotz Inflation (vielleicht auch wegen?) deutlich nachgelassen.
Zeugt für mich, auch dort rechnet man nicht mehr mit steigenden Preisen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Für München kann man aktuell zwei bzw. drei Dinge beobachten:

  • Aufgerufene Preise sind fast konstant, aber Angebote sind auch ewig online bzw. verfügbar
  • Auf Rückfrage bei den Verkäufern / Maklern wird meist eingeräumt, dass man gerne ein Angebot unterbreiten soll und man sich auch bei 10-15% unter Angebotspreis gesprächsbereit zeigt
  • Die Preise für aktuell in Bau befindliche Wohnungen (Fertigstellung Ende 2023 und 2024) geben deutlich nach (ca. 20% bei manchen Anbietern). Außerdem wird aktiv auf Interessenten mit "Sonderangeboten" zugegangen (gab es die letzten 5 Jahre quasi nie)

Meine Eltern leben südlich von München und hier sind die Preise unverändert, da das Angebot in Top Lagen so begrenzt ist und diese Käufergruppe auch wenig durch steigende Zinsen beeinflusst wird.

Bin gespannt auf weitere Einblicke in anderen Regionen

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Ich bleibe dabei. Zumindest für meine B-Region in Bayern kann ich fallende Preise nur bei älteren Immobilien mit Sanierungsstau feststellen. Neuere Immobilien ab Baujahr 2000 sind weitgehend konstant im Preis. Wobei das natürlich, unter Einbeziehung der Inflation, auch ein Rückgang um 10% ist.

Ich behaupte nicht, dass diese Betrachtung für ganz Deutschland gültig ist. Aber da ich auf der Suche bin, verfolge ich den Markt seit einigen Jahren für meine Region sehr genau und traue mir diese Aussage zu.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Käuferstreik bedeutet, dass viele sich die Immobilienpreise nicht mehr leisten können. Verkäufer streiken auch, weil sie nicht unter ihren Wertvorstellungen verkaufen wollen.

Aha, der massive Verkäuferstreik führt also zum inzwischen knapp verdreifachten Angebot? Verstehe. Weil man ja Immobilien so gut leerstehen lassen kann gerade, Heizung und Strom kosten ja zum Glück nichts mehr. Dazu kommt, dass die Preise ja derzeit rasant nach oben schnellen...oh warte. Vielleicht ist ja doch das Gegenteil der Fall? Viele verkaufen nämlich gerade jetzt, weil sie noch einen guten Preis erzielen wollen, bevor die Preise weiter fallen.

Genau, die Verkäufer bieten an aber wenn sie nicht ihren gewünschten Preis erzielen, verkaufen (die meisten) nicht. Das ist mit Verkäuferstreik gemeint.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Also erstmal zahlst du real 10% weniger.
Zudem passt sich der Immomarkt natürlich über mehrere Jahre an, bis die Erschwinglichkeit wieder gegeben ist. Heißt niedrige Nominalsteigerungen bzw. gar Nominalverluste und damit peu a peu sinkende Realpreise.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Und was hilft dir das als Käufer wenn du 10% Nominal weniger zahlst, die Zinsbelastung aber von 1% auf 4% gestiegen ist? Wenn du nicht extrem viel EK hast, ist die Finanzierung weiterhin extrem teuer.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Prognosen in der Branche gehen jedenfalls weit auseinander. Während manche nur leichte kurzfristige Abschläge sehen, geht Interhyp von 5%-15% Abschlag in den Metropolen aus, auf dem Land sogar 20-25%.

Der Projektentwickler Aurelis sieht die größte Gefahr bei den Grundstückspreisen:
"50% Abschlag bei den Grundstückspreisen wird die neue Realität sein".

antworten
Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

Der Zins Swap sinkt deutlich. Inflation lt. Analysten ebenfalls
Es gibt Hoffnung!!!

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Genau, die Verkäufer bieten an aber wenn sie nicht ihren gewünschten Preis erzielen, verkaufen (die meisten) nicht. Das ist mit Verkäuferstreik gemeint.

Die meisten Privaten verkaufen zu jedem Preis, der irgendwie in einem realistischen Rahmen liegt, ganz einfach, weil sich die Frage gar nicht stellt, nicht zu verkaufen.
Wer umzieht verkauft die Bude, zum einen, weil er das EK für die nächste will und zum anderen, weil schlicht kaum jemand Bock hat, sich weiterhin darum zu kümmern und mit Mietern rumzuschlagen, gerade wenn man evtl. nicht mal mehr vor Ort ist.
Ebenso bei einem Erbe, die Wahrscheinlichkeit ist relativ groß, dass man dieses unter mehreren Erben aufteilen muss. Sofern einer davon nicht Interesse daran hat, selbst einzuziehen und dann die anderen auszahlt, wird die Bude ebenfalls verkauft. Außer es gibt sentimentale Gründe, die Immobilie in der Familie zu halten, aber das hat mit einer wirtschaftlichen Entscheidung nicht viel zu tun.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Der Projektentwickler Aurelis sieht die größte Gefahr bei den Grundstückspreisen:
"50% Abschlag bei den Grundstückspreisen wird die neue Realität sein".

Das würde es dahingehend etwas fairer machen, als dass ein Grundstück, das man umsonst von der Familie bekommt keine so große Rolle mehr spielt als in den letzten Jahren.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Deine Eltern heizen nicht viel, weil sie noch relativ jung sind. Im Alter ist das dann ganz anders. Alte Menschen frieren sehr schnell. Die brauchen sehr viel Wärme!
Baujahr 1950 ist ganz schlecht. Das war eine Zeit grosser Armut. Sehr schlechtes Material!

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

An die Experten hier:
Wenn ich eine DHH für ca. 400k kaufen mit Energieausweis H Baujahr 1950. Bin ich gezwungen diese zu renovieren?

Hintergrund, würde gern die Immobilie an meine Eltern zu einem sehr günstigen Preis vermieten. Bin mir ziemlich sicher, dass die nicht wirklich viel heizen und Gas wird bestimmt auch Mal wieder billiger. Falls nicht kriegt man natürlich ein Problem aber die heizen eh nicht viel. Habe heute ein solches Objekt gesehen. Finde Preis "ok" und Eltern würden sich sicher freuen.

PS: Spezial Frage: )
Falls die Eltern mal Grundsicherung beantragen müssen. Kriegt man dann Probleme, da die Wohnung "zu groß ist"? Die Miete wäre natürlich so dass man diese aus der Grundsicherung bezahlen kann. Bin mir nicht sicher ob da auch so etwas wie Liebhaberei kommt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Dass ein Projektentwickler günstige Grundstücke braucht sollte klar sein.
Weil bei denen die Kalkulation jetzt nicht mehr aufgeht. Alternative wäre keine neuen Projekte zu bauen!!!

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Die Prognosen in der Branche gehen jedenfalls weit auseinander. Während manche nur leichte kurzfristige Abschläge sehen, geht Interhyp von 5%-15% Abschlag in den Metropolen aus, auf dem Land sogar 20-25%.

Der Projektentwickler Aurelis sieht die größte Gefahr bei den Grundstückspreisen:
"50% Abschlag bei den Grundstückspreisen wird die neue Realität sein".

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Und deswegen sinken die Angebotspreise auch, wie regelmäßig von Interhyp, Immowelt und co berichtet..ich weiß halt nicht wem die Leute das erzählen möchten

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Käuferstreik bedeutet, dass viele sich die Immobilienpreise nicht mehr leisten können. Verkäufer streiken auch, weil sie nicht unter ihren Wertvorstellungen verkaufen wollen.

Aha, der massive Verkäuferstreik führt also zum inzwischen knapp verdreifachten Angebot? Verstehe. Weil man ja Immobilien so gut leerstehen lassen kann gerade, Heizung und Strom kosten ja zum Glück nichts mehr. Dazu kommt, dass die Preise ja derzeit rasant nach oben schnellen...oh warte. Vielleicht ist ja doch das Gegenteil der Fall? Viele verkaufen nämlich gerade jetzt, weil sie noch einen guten Preis erzielen wollen, bevor die Preise weiter fallen.

Genau, die Verkäufer bieten an aber wenn sie nicht ihren gewünschten Preis erzielen, verkaufen (die meisten) nicht. Das ist mit Verkäuferstreik gemeint.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Sowohl die Immobilien-Portale als auch die Finanzierer sind an sinkenden Preisen interessiert, um den abnehmenden Transaktionszahlen entgegen zu wirken. Deshalb wohl die diversen Pressemeldungen!

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Und deswegen sinken die Angebotspreise auch, wie regelmäßig von Interhyp, Immowelt und co berichtet..ich weiß halt nicht wem die Leute das erzählen möchten

Käuferstreik bedeutet, dass viele sich die Immobilienpreise nicht mehr leisten können. Verkäufer streiken auch, weil sie nicht unter ihren Wertvorstellungen verkaufen wollen.

Aha, der massive Verkäuferstreik führt also zum inzwischen knapp verdreifachten Angebot? Verstehe. Weil man ja Immobilien so gut leerstehen lassen kann gerade, Heizung und Strom kosten ja zum Glück nichts mehr. Dazu kommt, dass die Preise ja derzeit rasant nach oben schnellen...oh warte. Vielleicht ist ja doch das Gegenteil der Fall? Viele verkaufen nämlich gerade jetzt, weil sie noch einen guten Preis erzielen wollen, bevor die Preise weiter fallen.

Genau, die Verkäufer bieten an aber wenn sie nicht ihren gewünschten Preis erzielen, verkaufen (die meisten) nicht. Das ist mit Verkäuferstreik gemeint.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wenn die Immobilienpreise steigen ist es gut, wenn sie sinken anscheinend auch. Scheint ein stabiles Geschäft zu sein.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Sowohl die Immobilien-Portale als auch die Finanzierer sind an sinkenden Preisen interessiert, um den abnehmenden Transaktionszahlen entgegen zu wirken. Deshalb wohl die diversen Pressemeldungen!

Und deswegen sinken die Angebotspreise auch, wie regelmäßig von Interhyp, Immowelt und co berichtet..ich weiß halt nicht wem die Leute das erzählen möchten

Käuferstreik bedeutet, dass viele sich die Immobilienpreise nicht mehr leisten können. Verkäufer streiken auch, weil sie nicht unter ihren Wertvorstellungen verkaufen wollen.

Aha, der massive Verkäuferstreik führt also zum inzwischen knapp verdreifachten Angebot? Verstehe. Weil man ja Immobilien so gut leerstehen lassen kann gerade, Heizung und Strom kosten ja zum Glück nichts mehr. Dazu kommt, dass die Preise ja derzeit rasant nach oben schnellen...oh warte. Vielleicht ist ja doch das Gegenteil der Fall? Viele verkaufen nämlich gerade jetzt, weil sie noch einen guten Preis erzielen wollen, bevor die Preise weiter fallen.

Genau, die Verkäufer bieten an aber wenn sie nicht ihren gewünschten Preis erzielen, verkaufen (die meisten) nicht. Das ist mit Verkäuferstreik gemeint.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ja und wenn die Großen nicht mehr kaufen, dann ist das Grundstück weniger wertvoll.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Dass ein Projektentwickler günstige Grundstücke braucht sollte klar sein.
Weil bei denen die Kalkulation jetzt nicht mehr aufgeht. Alternative wäre keine neuen Projekte zu bauen!!!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Also erstmal zahlst du real 10% weniger.
Zudem passt sich der Immomarkt natürlich über mehrere Jahre an, bis die Erschwinglichkeit wieder gegeben ist. Heißt niedrige Nominalsteigerungen bzw. gar Nominalverluste und damit peu a peu sinkende Realpreise.

Wenn du aber wie die meinsten Menschen finanzieren musst, dann steigt deine mtl Belastung, ein sinkender Realpreis (der in unterschiedlicher Ausprägung erfoögen wird) hilft dir aber nur bedingt weil die aktuelle Inflation nicht vollständig durch Gehaltssteigerungen ausgeglichen wird.

Ich seh immer noch keinen Vorteil

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Und was hilft dir das als Käufer wenn du 10% Nominal weniger zahlst, die Zinsbelastung aber von 1% auf 4% gestiegen ist? Wenn du nicht extrem viel EK hast, ist die Finanzierung weiterhin extrem teuer.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Danke für den Tipp! Ich dachte nur, Preis ok und Ort ok. Hätte halt keine Lust zu Renovieren falls man gezwungen wird.

Ansonsten ja, vielleicht lässt sich in Laufe der Jahre da noch was machen. Würde halt ungern noch 400k reinstecken um es Kimmaeffizient zu machen. Denke mit Gas und Kamin kommt man schon durch den Winter. Ansonsten halt eher Neubau. Wusste nicht, dass 1950 ein schlechter Jahrgang war :)

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Deine Eltern heizen nicht viel, weil sie noch relativ jung sind. Im Alter ist das dann ganz anders. Alte Menschen frieren sehr schnell. Die brauchen sehr viel Wärme!
Baujahr 1950 ist ganz schlecht. Das war eine Zeit grosser Armut. Sehr schlechtes Material!

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

An die Experten hier:
Wenn ich eine DHH für ca. 400k kaufen mit Energieausweis H Baujahr 1950. Bin ich gezwungen diese zu renovieren?

Hintergrund, würde gern die Immobilie an meine Eltern zu einem sehr günstigen Preis vermieten. Bin mir ziemlich sicher, dass die nicht wirklich viel heizen und Gas wird bestimmt auch Mal wieder billiger. Falls nicht kriegt man natürlich ein Problem aber die heizen eh nicht viel. Habe heute ein solches Objekt gesehen. Finde Preis "ok" und Eltern würden sich sicher freuen.

PS: Spezial Frage: )
Falls die Eltern mal Grundsicherung beantragen müssen. Kriegt man dann Probleme, da die Wohnung "zu groß ist"? Die Miete wäre natürlich so dass man diese aus der Grundsicherung bezahlen kann. Bin mir nicht sicher ob da auch so etwas wie Liebhaberei kommt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Wir haben letztes Jahr im Umland von Berlin zwei Neubauprojekt beobachtet. Leider haben sich beide verzögert und kamen erst dieses Jahr im Mai auf den Markt. Bisher sind in beiden Projekten nur zwei Häuser zum aufgerufenen Preis verkauft worden. Bei einem Projekt haben sie dann die Preise gesenkt und noch einmal ein Haus verkauft, der Rest steht noch offen. Anscheinend gibt es zu den Preisen, die letztes Jahr problemlos Käufer gefunden hätten, nicht mehr genug Nachfrage.

Bei 1% Zinsen und den aufgerufenen Preisen hätten wir uns als IGM Mitarbeiter auch eines der Häuser leisten können, bei den gestiegenen Zinsen nicht mehr und das wird vielen so gehen.

Es war die Ausnahme, dass man sich so etwas bei 1% Zinsen leisten konnte. Dieser historisch tiefe Zins hat eine nie dagewesene Erschwinglichkeit ausgelöst. (Und zu dieser Zeit historisch guter Erschwinglichkeit wurde hier extrem gejammert!) Jetzt ist es wieder, wie es auch früher immer schon war: Nur wenige können sich eine Immo leisten und auch nur dann, wenn man bereit ist, auf vieles andere zu verzichten. Es ist einfach wieder Normalität eingetreten. That´s life....

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Nope, es ist nicht normal. Derzeit passt es NOCH nicht zusammen.
Hauptgrund.

BRUTTO Mietrendite < Bauzins

Wann hatten wir denn so eine Situation?

Entweder müssen nun die Mieten stark steigen ODER die Preise fallen. Sonst haben wir eine Situation die ökonomisch keinen Sinn macht.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Wir haben letztes Jahr im Umland von Berlin zwei Neubauprojekt beobachtet. Leider haben sich beide verzögert und kamen erst dieses Jahr im Mai auf den Markt. Bisher sind in beiden Projekten nur zwei Häuser zum aufgerufenen Preis verkauft worden. Bei einem Projekt haben sie dann die Preise gesenkt und noch einmal ein Haus verkauft, der Rest steht noch offen. Anscheinend gibt es zu den Preisen, die letztes Jahr problemlos Käufer gefunden hätten, nicht mehr genug Nachfrage.

Bei 1% Zinsen und den aufgerufenen Preisen hätten wir uns als IGM Mitarbeiter auch eines der Häuser leisten können, bei den gestiegenen Zinsen nicht mehr und das wird vielen so gehen.

Es war die Ausnahme, dass man sich so etwas bei 1% Zinsen leisten konnte. Dieser historisch tiefe Zins hat eine nie dagewesene Erschwinglichkeit ausgelöst. (Und zu dieser Zeit historisch guter Erschwinglichkeit wurde hier extrem gejammert!) Jetzt ist es wieder, wie es auch früher immer schon war: Nur wenige können sich eine Immo leisten und auch nur dann, wenn man bereit ist, auf vieles andere zu verzichten. Es ist einfach wieder Normalität eingetreten. That´s life....

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

BRUTTO Mietrendite < Bauzins ist die historische Normalität. Früher zahlte man bei 5% Bruttomietrendite 7-8% Zinsen und erst nach etlichen Jahren konnte man mit der Bruttomietrendite zumindest schon mal die Zinsen finanzieren. Es war typisch, dass man enorme Verluste aus Vermietung u. Verpachtung machte und so wenigstens ein positiver steuerlich Aspekt herauskam. Auch ich habe vor 20 Jahren bei 5% Bruttomietrendite und damals bereits sehr günstigen 5,75% Zinssatz bei 100% Finanzierung Anfangs mehr Zinsen bezahlt, als die Bruttomieteinnahme war. Ich habe mich wie ein Schneekönig gefreut, dass der Mieter fast die kompletten Zinsen übernimmt. Das war unvorstellbar gut zu dieser Zeit. Selbstverständlich hat man die Tilgung aus eigener Tasche draufgelegt. Das ist die historische Normalität.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Nope, es ist nicht normal. Derzeit passt es NOCH nicht zusammen.
Hauptgrund.

BRUTTO Mietrendite < Bauzins

Wann hatten wir denn so eine Situation?

Entweder müssen nun die Mieten stark steigen ODER die Preise fallen. Sonst haben wir eine Situation die ökonomisch keinen Sinn macht.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Wir haben letztes Jahr im Umland von Berlin zwei Neubauprojekt beobachtet. Leider haben sich beide verzögert und kamen erst dieses Jahr im Mai auf den Markt. Bisher sind in beiden Projekten nur zwei Häuser zum aufgerufenen Preis verkauft worden. Bei einem Projekt haben sie dann die Preise gesenkt und noch einmal ein Haus verkauft, der Rest steht noch offen. Anscheinend gibt es zu den Preisen, die letztes Jahr problemlos Käufer gefunden hätten, nicht mehr genug Nachfrage.

Bei 1% Zinsen und den aufgerufenen Preisen hätten wir uns als IGM Mitarbeiter auch eines der Häuser leisten können, bei den gestiegenen Zinsen nicht mehr und das wird vielen so gehen.

Es war die Ausnahme, dass man sich so etwas bei 1% Zinsen leisten konnte. Dieser historisch tiefe Zins hat eine nie dagewesene Erschwinglichkeit ausgelöst. (Und zu dieser Zeit historisch guter Erschwinglichkeit wurde hier extrem gejammert!) Jetzt ist es wieder, wie es auch früher immer schon war: Nur wenige können sich eine Immo leisten und auch nur dann, wenn man bereit ist, auf vieles andere zu verzichten. Es ist einfach wieder Normalität eingetreten. That´s life....

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Pauschal vom Baujahr auf die Bauqualität zu schließen ist unseriös (auch wenn die unmittelbare Nachkriegszeit häufig kritisch ist). Besteht ernsthaftes Interesse, hilft nur ein Gutachter. EFK H ist natürlich schwach, aber 400k musst Du da sicherlich nicht investieren.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Danke für den Tipp! Ich dachte nur, Preis ok und Ort ok. Hätte halt keine Lust zu Renovieren falls man gezwungen wird.

Ansonsten ja, vielleicht lässt sich in Laufe der Jahre da noch was machen. Würde halt ungern noch 400k reinstecken um es Kimmaeffizient zu machen. Denke mit Gas und Kamin kommt man schon durch den Winter. Ansonsten halt eher Neubau. Wusste nicht, dass 1950 ein schlechter Jahrgang war :)

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Deine Eltern heizen nicht viel, weil sie noch relativ jung sind. Im Alter ist das dann ganz anders. Alte Menschen frieren sehr schnell. Die brauchen sehr viel Wärme!
Baujahr 1950 ist ganz schlecht. Das war eine Zeit grosser Armut. Sehr schlechtes Material!

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

An die Experten hier:
Wenn ich eine DHH für ca. 400k kaufen mit Energieausweis H Baujahr 1950. Bin ich gezwungen diese zu renovieren?

Hintergrund, würde gern die Immobilie an meine Eltern zu einem sehr günstigen Preis vermieten. Bin mir ziemlich sicher, dass die nicht wirklich viel heizen und Gas wird bestimmt auch Mal wieder billiger. Falls nicht kriegt man natürlich ein Problem aber die heizen eh nicht viel. Habe heute ein solches Objekt gesehen. Finde Preis "ok" und Eltern würden sich sicher freuen.

PS: Spezial Frage: )
Falls die Eltern mal Grundsicherung beantragen müssen. Kriegt man dann Probleme, da die Wohnung "zu groß ist"? Die Miete wäre natürlich so dass man diese aus der Grundsicherung bezahlen kann. Bin mir nicht sicher ob da auch so etwas wie Liebhaberei kommt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Grossen kaufen keine einzelnen EFH-Grundstücke. Die entwickeln ihre Projekte auf grossen Flächen, die es meistens nur von der Stadt gibt. Bzw. von der Stadtentwicklungsgesellschaft.
Die Stadt kann solche Grundstücke auch in Erbpacht vergeben. Ebenso wie es die Kirchen machen.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

Ja und wenn die Großen nicht mehr kaufen, dann ist das Grundstück weniger wertvoll.

Dass ein Projektentwickler günstige Grundstücke braucht sollte klar sein.
Weil bei denen die Kalkulation jetzt nicht mehr aufgeht. Alternative wäre keine neuen Projekte zu bauen!!!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hammer !!! Die Zinsen zur Immobilienfinanzierung sinken unter 3%.
Das war mir aber klar. Sobald die Sache mit den energiekosten langsam in den Griff bekommen wird, der ukrainekrieg kurz vor Beendigung ist und corona keine große Rolle mehr spielt wird alles wieder in die Ausgangsposition zurückgeführt. Also endlich können auch Leute wie wir wieder was kaufen denn wer kauft denn schon mit einem Zins über 4% ??? Nur Leute die Bar zahlen aber dazu gehören 99% von uns nicht. Freut euch das es jetzt wieder losgeht mit Besichtigungen und die Möglichkeit was zu kaufen. Ach ja , und auch noch endlich wieder 0% Finanzierungen bei Media Markt oder in Bau- und Möbelhäuser. Freu !!!!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Also ist Mieten theoretisch gar nicht so schlimm im Durchschnitt, man muss halt nur Entscheidung, ob man in Immobilen tilgt/investiert oder konsequent in andere Sachanlagen, vorzugsweise diversifizierte ETFs bis zur Rente und darüber hinaus.
Das "der Mieter zahlt mir ohne Risiko easy die Immobilie ab" war tatsächlich mehr so ein Hype in den letzten Jahren.

Man kann als Mieter und Käufer sehr gut Vermögen aufbauen, wenn man weiß was man macht. Man kann auch als Vermieter von fühlen Wohnungen sehr reich werden, aber man trägt ein unternehmerisches Risiko, das viele in den letzten Jahren unterschätzt haben.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2022:

BRUTTO Mietrendite < Bauzins ist die historische Normalität. Früher zahlte man bei 5% Bruttomietrendite 7-8% Zinsen und erst nach etlichen Jahren konnte man mit der Bruttomietrendite zumindest schon mal die Zinsen finanzieren. Es war typisch, dass man enorme Verluste aus Vermietung u. Verpachtung machte und so wenigstens ein positiver steuerlich Aspekt herauskam. Auch ich habe vor 20 Jahren bei 5% Bruttomietrendite und damals bereits sehr günstigen 5,75% Zinssatz bei 100% Finanzierung Anfangs mehr Zinsen bezahlt, als die Bruttomieteinnahme war. Ich habe mich wie ein Schneekönig gefreut, dass der Mieter fast die kompletten Zinsen übernimmt. Das war unvorstellbar gut zu dieser Zeit. Selbstverständlich hat man die Tilgung aus eigener Tasche draufgelegt. Das ist die historische Normalität.

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