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Aktuelle Immobilienpreise

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das ist halt klassische Spieltheorie: Ein Verkäufer, der jetzt seine Immobilie veräußert, muss sich eingestehen, dass er zum falschen Zeitpunkt (zu spät) verkauft hat. Sprich man müsste sich einen Fehler eingestehen. Aus diesem Grund verkaufen nur jene, die es aus irgendwelchen Gründen müssen - in der Hoffnung, dass sie wieder ATHs sehen werden. Was man sicherlich bezweifeln kann, jedenfalls für ältere Immobilien.

WiWi Gast schrieb am 27.09.2023:

Find ich auch. Vor allem frage ich mich warum die Verkäufer von ihren mondpreisen nicht um 20 bis 30% runter gehen.

Kenne hier auch welche die ein Haus für 300k in 2006 gekauft hatten und jetzt 1 mio wollen. Selbst wenn sie es für 700k verkaufen ist das doch ein super Gewinn für die. Und dafür werden die es locker los, zum Beispiel an mich :-).

Aber nein es muss 1 mio sein. Und so machen das gefühlt 100% der Verkäufer. Das sind derzeit mondpreise und selbst wenn sie um 30% runter gehen sind es Wucherpreise aber die kann man zumindest zahlen. Wäre also win win für beide Seiten. Natürlich nur wenn man verkaufen möchte und zum Beispiel dann wieder zur Miete wohnen möchte aufgrund des Alters oder sogar auswandert. Macht ja keinen Sinn zu Wucherpreisen zu verkaufen und woanders zu mondpreisen zu kaufen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.09.2023:

Die massiven Rabatte von Bauträgern kommen genau daher. Man versucht ein "Nullgeschäft" zu machen und gibt daher die üblichen 20% Gewinnmarge als Rabatt.

Die Krux ist nur, dass sich Neubaupreise von allen Segmenten in den letzten Jahren am stärksten erhöht haben. Selbst wenn man also 20% Nachlass auf den Listenpreis bekäme, wäre man hier am Ende immer noch bei den Preisen von 2021 oder 2022. Das muss es einem schon Wert sein bzw. ausreichend EK vorhanden sein.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Dein Beitrag ist auch nicht besser.

10k HHE ist auch in München locker Top 5-10%.
Das Mediangehlt für München liegt bei exakt 53.662 EUR.

Für Netto 10.000 als Haushalt müssen beide Partner circa 100k EUR Brutto verdienen. Also das Doppelte des Medians und ab 70-80k Brutto wird auch in München die Zahl der Personen deutlich kleiner.

Das BMW/Siemens IGM Pärchen mit AT-Gehalt für beide ist die absolute Ausnahme.
Speziell mit Kindern fällt der eine Partner sowieso raus aus der Vollzeit.

Eine Menge Wohnblöcke und Grundstücke sind auch in Familienhand und für diese Personen spielt das Einkommen keine Rolle. Die wohnen einfach im Schwabinger Haus der Großeltern. Das sind aber oft auch sehr soziale Vermieter.

WiWi Gast schrieb am 27.09.2023:

Naja, eher 6/10. Aber du machst auf einen wichtigen Faktor aufmerksam: Die relative Kaufkraft. Mit € 10K HHE seid ihr als Paar in München keine Besserverdiener, sondern eher untere Mittelschicht. In Neubrandenburg sähe das dagegen komplett anders aus. Darum Augen auf bei der Wohnortwahl, der Wohnort muss auch zum Job bzw. Einkommen Passen. Für einen € 70K Job gehe ich doch nicht nach München. Das kann man ab € 140K aufwärts machen. Andersherum wäre es Jackpot, mit einem sagen wir mal Beamtengehalt A13 in Erfurt zu wohnen. Da klappt es dann auch mit dem Haus. Alles ist relativ, vor allem Geld. Im Alter wandern daher auch so viele aus.

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WiWi Gast

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Finde es auch immer wieder überraschend wie viele Paare teilw. mit über 8k Haushaltsnetto nur 200€ pro Monat sparen können oder sogar alles verprassen. Was macht ihr denn, wenn ihr mal den Job wechseln müsst und ihr gerade kein ähnlich gutes Angebot bekommt? Ihr müsst immer mit eurem Branchendurchschnitt kalkulieren. Das sind für die meisten Akademiker irgendwas zwischen 2500 und 3500 netto, alles darüber hinaus ist nice to have und durchaus erreichbar, aber nicht bis zur Rente garantiert. Entsprechend müssen die Finanzen immer um diese 2500-3500 herum geplant werden und der Rest wird investiert. Das so entstehende passive Einkommen erhöht dann den finanziellen Spielraum über die Jahre.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Finde es auch immer wieder überraschend wie viele Paare teilw. mit über 8k Haushaltsnetto nur 200€ pro Monat sparen können oder sogar alles verprassen. Was macht ihr denn, wenn ihr mal den Job wechseln müsst und ihr gerade kein ähnlich gutes Angebot bekommt? Ihr müsst immer mit eurem Branchendurchschnitt kalkulieren. Das sind für die meisten Akademiker irgendwas zwischen 2500 und 3500 netto, alles darüber hinaus ist nice to have und durchaus erreichbar, aber nicht bis zur Rente garantiert. Entsprechend müssen die Finanzen immer um diese 2500-3500 herum geplant werden und der Rest wird investiert. Das so entstehende passive Einkommen erhöht dann den finanziellen Spielraum über die Jahre.

Sehe ich absolut genauso. Für mich persönlich habe ich auch 60% des Nettoeinkommens als maximale laufende Kosten festgelegt, denn das ist auch das, was man im Falle einer Arbeitslosigkeit bekommen. Liegen die laufenden Kosten darüber, geht man im Fall der Fälle sofort ins Minus, nach meiner Definition lebt man dann über seine Verhältnisse.

Und jetzt kommt nicht mit "das ist für die meisten nicht umsetzbar". Doch, ist es, als Student sind wir alle noch mit erheblich weniger ausgekommen. Wer mehr ausgibt entscheidet sich bewusst dafür, genauso wie er sich dann evtl. bewusst gegen eine Immobilie entscheidet.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Finde es auch immer wieder überraschend wie viele Paare teilw. mit über 8k Haushaltsnetto nur 200€ pro Monat sparen können oder sogar alles verprassen. Was macht ihr denn, wenn ihr mal den Job wechseln müsst und ihr gerade kein ähnlich gutes Angebot bekommt? Ihr müsst immer mit eurem Branchendurchschnitt kalkulieren. Das sind für die meisten Akademiker irgendwas zwischen 2500 und 3500 netto, alles darüber hinaus ist nice to have und durchaus erreichbar, aber nicht bis zur Rente garantiert. Entsprechend müssen die Finanzen immer um diese 2500-3500 herum geplant werden und der Rest wird investiert. Das so entstehende passive Einkommen erhöht dann den finanziellen Spielraum über die Jahre.

Macht ja gar keinen Sinn diese Aussage. Man verschlechtert sich bei Wechseln üblicherweise nicht, sondern andersrum.

Google mal consumption smoothing. Eigentlich sollten wir alle auf Pump leben in der ersten Hälfte des Arbeitslebens.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

300 TEUR kann man in 8 Jahren durch Verzicht und Sparsamkeit ansparen -> 100 TEUR wurden geschenkt.
Okay.

Nicht der gleiche Poster. 300k selbst angespart in 8 Jahren und der andere 200k in 5 Jahren angespart.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Das ist halt klassische Spieltheorie: Ein Verkäufer, der jetzt seine Immobilie veräußert, muss sich eingestehen, dass er zum falschen Zeitpunkt (zu spät) verkauft hat. Sprich man müsste sich einen Fehler eingestehen. Aus diesem Grund verkaufen nur jene, die es aus irgendwelchen Gründen müssen - in der Hoffnung, dass sie wieder ATHs sehen werden. Was man sicherlich bezweifeln kann, jedenfalls für ältere Immobilien.

Ich würde Mal behaupten, viele die Verkaufen, müssen verkaufen. Würde als Verkäufer aktuell auch wohl eher darauf spekulieren, dass die Zinsen evtl. nach unten gehen. Ein Versuch ist es ja Wert oder eben vermieten, da die Mieten nach oben gehen (wobei bei EFH ist es oft nicht sinnvoll)

Mein Eindruck ist, dass eigentlich die meisten die verkaufen Erben sind. Bzw. die die verkaufen müssen. Also wir hatten echt viele Besichtigungen und die "besten' bzw. die Objekte wo der Preis halbwegs Ok waren zum Großteil von Erben. Bei ein paar Objekten war es angeblich die Scheidung und bei gefühlt höchstens 1/3 waren die Eigentümer noch im Besitz des Hauses. Rede natürlich von halbwegs interessanten Objekten, da wo Mondpreise verlangt wurden haben wir uns nicht angeschaut.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Macht ja gar keinen Sinn diese Aussage. Man verschlechtert sich bei Wechseln üblicherweise nicht, sondern andersrum.

Ich schrieb ja, wenn du den Job wechseln MUSST. Du kannst immer gekündigt werden oder die Arbeitsbedingungen können sich für dich unakzeptabel verschlechtern.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Ich schrieb ja, wenn du den Job wechseln MUSST. Du kannst immer gekündigt werden oder die Arbeitsbedingungen können sich für dich unakzeptabel verschlechtern.

Was ist denn "Akademiker" für eine Branche, für die man ein Branchen-Durchschnittsgehalt angeben kann? Man werfe den BWLer, den Informatiker, den Mediziner und den Ägyptologie in einen Topf, oder wie?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Ich würde Mal behaupten, viele die Verkaufen, müssen verkaufen. Würde als Verkäufer aktuell auch wohl eher darauf spekulieren, dass die Zinsen evtl. nach unten gehen. Ein Versuch ist es ja Wert oder eben vermieten, da die Mieten nach oben gehen (wobei bei EFH ist es oft nicht sinnvoll)

Mein Eindruck ist, dass eigentlich die meisten die verkaufen Erben sind. Bzw. die die verkaufen müssen. Also wir hatten echt viele Besichtigungen und die "besten' bzw. die Objekte wo der Preis halbwegs Ok waren zum Großteil von Erben. Bei ein paar Objekten war es angeblich die Scheidung und bei gefühlt höchstens 1/3 waren die Eigentümer noch im Besitz des Hauses. Rede natürlich von halbwegs interessanten Objekten, da wo Mondpreise verlangt wurden haben wir uns nicht angeschaut.

Mein Eindruck ist, dass die Immobilien aus Erbfällen (die den Großteil der Angebote ausmachen) typischerweise ältere Objekte aus den 50ern/60ern/70ern sind. Da muss man schon oft massiv Geld reinstecken. Für mich persönlich ist das nichts, aber wer bereit ist, da Zeit und Geld reinzustecken, kann sicherlich einen guten Preis bekommen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Nicht der gleiche Poster. 300k selbst angespart in 8 Jahren und der andere 200k in 5 Jahren angespart.

Und beide haben vergessen zu erwähnen, dass sie mietfrei bei den Eltern gewohnt haben.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Sehe ich absolut genauso. Für mich persönlich habe ich auch 60% des Nettoeinkommens als maximale laufende Kosten festgelegt, denn das ist auch das, was man im Falle einer Arbeitslosigkeit bekommen. Liegen die laufenden Kosten darüber, geht man im Fall der Fälle sofort ins Minus, nach meiner Definition lebt man dann über seine Verhältnisse.

Und jetzt kommt nicht mit "das ist für die meisten nicht umsetzbar". Doch, ist es, als Student sind wir alle noch mit erheblich weniger ausgekommen. Wer mehr ausgibt entscheidet sich bewusst dafür, genauso wie er sich dann evtl. bewusst gegen eine Immobilie entscheidet.

Du weißt das ALG gedeckelt ist? Bei Max 60% von 66k Brutto? Da hast du nicht viel zu leben von.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.09.2023:

Mit € 10K HHE seid ihr als Paar in München keine Besserverdiener, sondern eher untere Mittelschicht. In Neubrandenburg sähe das dagegen komplett anders aus. Darum Augen auf bei der Wohnortwahl, der Wohnort muss auch zum Job bzw. Einkommen Passen. Für einen € 70K Job gehe ich doch nicht nach München. Das kann man ab € 140K aufwärts machen.

Unsere (DINK) Mehrkosten in München im Vergleich zu unserer Heimat betragen aktuell exakt 600€ (Miete 2 Zimmer 1500€ statt 800€). Pro Person also 350€ mehr. Das heißt, München lohnt sich für uns bereits, sobald wir mindestens 9k brutto mehr pro Jahr verdienen als in der Heimat. Tatsächlich sind es bei uns 15-20k brutto pro Person, die wir für vergleichbare Arbeit in München mehr bekommen. Selbst wenn wir also noch großzügig 300€ München-Mehrkosten für Waren und Dienstleistungen unterstellen (es ist bei uns weit weniger, aber nehmen wir es einfach mal an) und ignorieren, dass wir uns in München auch ein Auto für 300-500€ monatl. Kosten sparen, stehen wir immer noch besser da als in unserer Heimat.

Wenn Kinder ins Spiel kommen, muss man die Rechnung natürlich neu machen (größere Wohnung + Kita + Elternzeit), aber bis dahin haben wir einen erheblichen Vorteil in München durch den wir eine Menge Vermögen aufbauen können. Und das scheinen viele nicht zu verstehen. Lieber fängt man für 45k in irgendeiner Klitsche ohne großartige Aufstiegsmöglichkeiten an und verballert 500€ monatlich für Sprit, aber hauptsache man kann über die "dummen" Großstädter lachen, weil die 1,5k Miete bezahlen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Unsere (DINK) Mehrkosten in München im Vergleich zu unserer Heimat betragen aktuell exakt 600€ (Miete 2 Zimmer 1500€ statt 800€). Pro Person also 350€ mehr. Das heißt, München lohnt sich für uns bereits, sobald wir mindestens 9k brutto mehr pro Jahr verdienen als in der Heimat. Tatsächlich sind es bei uns 15-20k brutto pro Person, die wir für vergleichbare Arbeit in München mehr bekommen. Selbst wenn wir also noch großzügig 300€ München-Mehrkosten für Waren und Dienstleistungen unterstellen (es ist bei uns weit weniger, aber nehmen wir es einfach mal an) und ignorieren, dass wir uns in München auch ein Auto für 300-500€ monatl. Kosten sparen, stehen wir immer noch besser da als in unserer Heimat.

Wenn Kinder ins Spiel kommen, muss man die Rechnung natürlich neu machen (größere Wohnung + Kita + Elternzeit), aber bis dahin haben wir einen erheblichen Vorteil in München durch den wir eine Menge Vermögen aufbauen können. Und das scheinen viele nicht zu verstehen. Lieber fängt man für 45k in irgendeiner Klitsche ohne großartige Aufstiegsmöglichkeiten an und verballert 500€ monatlich für Sprit, aber hauptsache man kann über die "dummen" Großstädter lachen, weil die 1,5k Miete bezahlen.

Nicht nur die Wohnungen ist teurer in München, sondern ganz allgemein die Lebenshaltungskosten. Versuch mal, für € 1,50 ein Bier in der Kneipe zu bekommen oder den Supermarkt mit weniger als € 60 auf der Uhr zu verlassen. Parkplätze sind teuer, das Kino ist teurer, das Schwimmbad ist teurer, das Gym ist teurer etc. pp., bei deiner Rechnung müsstet ihr in München eher das Doppelte verdienen, um das Kaufkraftniveau zu halten. Ich will nicht sagen, dass es sich nicht lohnt, für den Job aus der Mittelstadt nach FFM oder MUC zu gehen, aber man darf auch nicht blauäugig sein: entscheidend ist auf dem Lohnzetteö und da sollte es sich ordentlich bemerkbar machen, sonst macht es keinen Sinn. Für 30 % mehr Gehalt am Ende des Monats geht niemand nach München.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Du weißt das ALG gedeckelt ist? Bei Max 60% von 66k Brutto? Da hast du nicht viel zu leben von.

Ja, und?
Das ist immer noch mehr für die laufenden Kosten, als der Durchschnitt insgesamt insgesamt ausgibt. Wenn das nicht genug zum Leben ist, dann hast du ein ziemlich abgehobenes Weltbild.

WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Wenn Kinder ins Spiel kommen, muss man die Rechnung natürlich neu machen (größere Wohnung + Kita + Elternzeit), aber bis dahin haben wir einen erheblichen Vorteil in München durch den wir eine Menge Vermögen aufbauen können. Und das scheinen viele nicht zu verstehen. Lieber fängt man für 45k in irgendeiner Klitsche ohne großartige Aufstiegsmöglichkeiten an und verballert 500€ monatlich für Sprit, aber hauptsache man kann über die "dummen" Großstädter lachen, weil die 1,5k Miete bezahlen.

Das ist aber statistisch für die Gesamtheit betrachtet schlicht falsch. Schon als Mieter bleibt durchschnittlich in München trotz höherer Einkommen weniger übrig als im deutschlandweiten Schnitt. Sobald Kinder und eigene Immobilie anstehen wird das ganze nur noch pervers.
Und das Problem ist dann schlicht, selbst wenn man die ersten Jahre dazu nutzen kann, mehr Vermögen aufzubauen (wie gesagt, statistisch betrachtet ist das Gegenteil der Fall), du musst dann spätestens weg, wenn Familie + Haus anstehen. Mach das mal , wenn beide Mitte 30 sind und sich die letzten 10 Jahre ein Umfeld, Hobbies, etc. aufgebaut haben, da haben viele dann einfach keinen Bock drauf.

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WiWi Gast

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Genau. Für die gleiche Arbeit zahlt München 15-20k mehr. Schade nur das die das bei mir nicht machen. Muss ich morgen gleich meinen chef fragen das die anderen Konzerne das locker lässig so machen. Spätestens dann denkt er ich bin aus dem irrenhaus entflohen :-).

Ich bin von nrw im gleichen Konzern nach München gewechselt und stehe bei weiterhin 130k brutto die ich auch in nrw verdient hatte.

Hatte zwar nach mehr gefragt aber der Grund das München so teuer ist fragst du einmal und nie wieder. Mir reicht das Geld aber auch.

WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Unsere (DINK) Mehrkosten in München im Vergleich zu unserer Heimat betragen aktuell exakt 600€ (Miete 2 Zimmer 1500€ statt 800€). Pro Person also 350€ mehr. Das heißt, München lohnt sich für uns bereits, sobald wir mindestens 9k brutto mehr pro Jahr verdienen als in der Heimat. Tatsächlich sind es bei uns 15-20k brutto pro Person, die wir für vergleichbare Arbeit in München mehr bekommen. Selbst wenn wir also noch großzügig 300€ München-Mehrkosten für Waren und Dienstleistungen unterstellen (es ist bei uns weit weniger, aber nehmen wir es einfach mal an) und ignorieren, dass wir uns in München auch ein Auto für 300-500€ monatl. Kosten sparen, stehen wir immer noch besser da als in unserer Heimat.

Wenn Kinder ins Spiel kommen, muss man die Rechnung natürlich neu machen (größere Wohnung + Kita + Elternzeit), aber bis dahin haben wir einen erheblichen Vorteil in München durch den wir eine Menge Vermögen aufbauen können. Und das scheinen viele nicht zu verstehen. Lieber fängt man für 45k in irgendeiner Klitsche ohne großartige Aufstiegsmöglichkeiten an und verballert 500€ monatlich für Sprit, aber hauptsache man kann über die "dummen" Großstädter lachen, weil die 1,5k Miete bezahlen.

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WiWi Gast

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Glaube du hast ein Problem die München Thematik richtig zu deuten.

Du bekommst für den identischen Job nicht pauschal 20% mehr Gehalt in München. In München hast du aber überdurchschnittlich viele und gut bezahlende Arbeitgeber. Dementsprechend höher sind deine Chancen auf gut bezahlte Jobs hier.

Wenn du denkst, dass nur der Wohnort dein Gehalt verändert, dann machst du einen gewaltigen Denkfehler.

WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Genau. Für die gleiche Arbeit zahlt München 15-20k mehr. Schade nur das die das bei mir nicht machen. Muss ich morgen gleich meinen chef fragen das die anderen Konzerne das locker lässig so machen. Spätestens dann denkt er ich bin aus dem irrenhaus entflohen :-).

Ich bin von nrw im gleichen Konzern nach München gewechselt und stehe bei weiterhin 130k brutto die ich auch in nrw verdient hatte.

Hatte zwar nach mehr gefragt aber der Grund das München so teuer ist fragst du einmal und nie wieder. Mir reicht das Geld aber auch.

WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Wenn Kinder ins Spiel kommen, muss man die Rechnung natürlich neu machen (größere Wohnung + Kita + Elternzeit), aber bis dahin haben wir einen erheblichen Vorteil in München durch den wir eine Menge Vermögen aufbauen können. Und das scheinen viele nicht zu verstehen. Lieber fängt man für 45k in irgendeiner Klitsche ohne großartige Aufstiegsmöglichkeiten an und verballert 500€ monatlich für Sprit, aber hauptsache man kann über die "dummen" Großstädter lachen, weil die 1,5k Miete bezahlen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Genau. Für die gleiche Arbeit zahlt München 15-20k mehr. Schade nur das die das bei mir nicht machen. Muss ich morgen gleich meinen chef fragen das die anderen Konzerne das locker lässig so machen. Spätestens dann denkt er ich bin aus dem irrenhaus entflohen :-).

Sorry aber für die popeligen 45k die man mir als Informatiker auf dem Dorf bieten würde kriegt man in München keine motivierten Mitarbeiter mehr. Die Leute müssen de facto besser bezahlt werden. Ist aber ganz normal und in vielen Großstädten so. London hat zum Beispiel auch sehr gute Gehälter.

In deinem Fall hättest du natürlich auch in NRW bleiben können, da gebe ich dir vollkommen Recht. Nur für uns ist die Situation halt auch so wie sie ist und wir handeln dementsprechend.

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WiWi Gast

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Na wenn du freiwillig gewechselt bist (und so klingt es) und du nichts beim Gehalt nichts rausgeholt hast, dann ist das wohl am ehesten dein eigener Fehler und deine schlechte Verhandlung

WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Genau. Für die gleiche Arbeit zahlt München 15-20k mehr. Schade nur das die das bei mir nicht machen. Muss ich morgen gleich meinen chef fragen das die anderen Konzerne das locker lässig so machen. Spätestens dann denkt er ich bin aus dem irrenhaus entflohen :-).

Ich bin von nrw im gleichen Konzern nach München gewechselt und stehe bei weiterhin 130k brutto die ich auch in nrw verdient hatte.

Hatte zwar nach mehr gefragt aber der Grund das München so teuer ist fragst du einmal und nie wieder. Mir reicht das Geld aber auch.

WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Wenn Kinder ins Spiel kommen, muss man die Rechnung natürlich neu machen (größere Wohnung + Kita + Elternzeit), aber bis dahin haben wir einen erheblichen Vorteil in München durch den wir eine Menge Vermögen aufbauen können. Und das scheinen viele nicht zu verstehen. Lieber fängt man für 45k in irgendeiner Klitsche ohne großartige Aufstiegsmöglichkeiten an und verballert 500€ monatlich für Sprit, aber hauptsache man kann über die "dummen" Großstädter lachen, weil die 1,5k Miete bezahlen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Ja, und?
Das ist immer noch mehr für die laufenden Kosten, als der Durchschnitt insgesamt insgesamt ausgibt. Wenn das nicht genug zum Leben ist, dann hast du ein ziemlich abgehobenes Weltbild.

WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Das ist aber statistisch für die Gesamtheit betrachtet schlicht falsch. Schon als Mieter bleibt durchschnittlich in München trotz höherer Einkommen weniger übrig als im deutschlandweiten Schnitt. Sobald Kinder und eigene Immobilie anstehen wird das ganze nur noch pervers.
Und das Problem ist dann schlicht, selbst wenn man die ersten Jahre dazu nutzen kann, mehr Vermögen aufzubauen (wie gesagt, statistisch betrachtet ist das Gegenteil der Fall), du musst dann spätestens weg, wenn Familie + Haus anstehen. Mach das mal , wenn beide Mitte 30 sind und sich die letzten 10 Jahre ein Umfeld, Hobbies, etc. aufgebaut haben, da haben viele dann einfach keinen Bock drauf.

Hobbies kann man auch anderswo praktizieren und unser ehemaliges Münchner Studentenumfeld ist mittlerweile eh in fast ganz Deutschland zerstreut. Und mit Mitte 30 werden die Karten in der Hinsicht eh neu gemischt. Die mit Familie machen dann lieber was mit anderen Familien und die ohne Familie suchen sich dann lieber Gesellschaft ohne Kinder. Und zur Not kann man ja auch noch mit dem Auto nach München fahren (was viele ja eh täglich machen um zur Arbeit zu kommen). Unsere Heimat ist ca. eine Autostunde entfernt und auch dort haben wir noch viele Bekannte, die wir regelmäßig sehen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Nicht der gleiche Poster. 300k selbst angespart in 8 Jahren und der andere 200k in 5 Jahren angespart.

300k in (fast) 100 Monaten ansparen macht halt bummelige 3000 Euro Sparquote pro Monat.

Das ist ganz gewiss nicht "üblich", vielleicht schafft es jemand, der schon als Berufsanfänger*in mit 100k nach Hause geht und dann 8 Jahre bei Mama wohnt oder halt die oberen 1% Verdiener, aber auch da dürften nicht viele als Mieter in München 3000€/Monat zu Seite legen.

Im Aktienmarkt gabs die letzten 8 Jahre eine gute Rendite und war im Falle des Falles dann einfach Glück, auf schwankungsarme Anlagen (die man bei einem festen Sparziel verwenden sollte) hingegen gab es so gut wie nichts.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 26.09.2023:

Das kommt aber sehr darauf an, wie das ganze gestaltet ist. Ich hab zum direkten Nachbarn einen 2m Holzzaun, zum anderen Nachbarn eine 3,5m Hecke, nach vorne etwa 2,5m Hecke. Wenn ich nicht will, bekomme ich gar nichts von den Nachbarn mit.

Sicherlich cool bei einem 5.000m² Grundstück. Im 500m² Grundstück... naja.... aber vielleicht ist man aus dem Großraumbüro Cubicle sowas schon gewohnt.

Aber ja, andere Wohnformen sind bei eng begrenztem Platz (ist halt nun mal so bei uns im Neubau) auch nicht viel besser dran. das EFH ist halt besonders schlecht beim Flächenverbrauch, entsprechend wenig "grün" bleibt noch übrig. Aber ganz viele Leute wollen ja heute eh nur noch Hecke/Gabionen und 'nen Rasenmähroboterrasen und sind mit dieser Art "Garten" dann vollauf zufrieden.

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WiWi Gast

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Von wem hast Du denn die Wohnung gekauft? Vom Onkel?

WiWi Gast schrieb am 27.09.2023:

Ein Vorposter der mal in den Raum geworfen hat ob seine Kaufentscheidung rational ist. Habe im Juli gekauft für 170.000€ exkl. Nebenkosten.

Mit NK und Sanierungskosten habe ich etwa 197.00€ ausgegeben. In dem Preis sind auch Möbel für die Wohnung enthalten.

Nun vermiete ich diese Wohnung kalt für 1200€.

Was ich sagen mcöhte: Auch jetzt gibt es noch gute Möglichkeiten gute Deal abzuschließen.

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WiWi Gast

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Der Informatiker auf dem Dorf macht Home Office und hat einen ordentlich bezahlten Job im Konzern oder IGM.

WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Sorry aber für die popeligen 45k die man mir als Informatiker auf dem Dorf bieten würde kriegt man in München keine motivierten Mitarbeiter mehr. Die Leute müssen de facto besser bezahlt werden. Ist aber ganz normal und in vielen Großstädten so. London hat zum Beispiel auch sehr gute Gehälter.

In deinem Fall hättest du natürlich auch in NRW bleiben können, da gebe ich dir vollkommen Recht. Nur für uns ist die Situation halt auch so wie sie ist und wir handeln dementsprechend.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

300k in (fast) 100 Monaten ansparen macht halt bummelige 3000 Euro Sparquote pro Monat.

Das ist ganz gewiss nicht "üblich", vielleicht schafft es jemand, der schon als Berufsanfänger*in mit 100k nach Hause geht und dann 8 Jahre bei Mama wohnt oder halt die oberen 1% Verdiener, aber auch da dürften nicht viele als Mieter in München 3000€/Monat zu Seite legen.

Im Aktienmarkt gabs die letzten 8 Jahre eine gute Rendite und war im Falle des Falles dann einfach Glück, auf schwankungsarme Anlagen (die man bei einem festen Sparziel verwenden sollte) hingegen gab es so gut wie nichts.

Du hast definitiv recht, alles andere als üblich, aber die genannten 3k bezogen sich eher auf den Haushalt, d.h. 2xVollzeit, und da sind 2x1500€ schon drin bei einigen Leuten. Klar sind wir da im oberen Bereich und da spielt viel Glück rein, möglich ist es aber. Dazu Leute die Erben oder wirklich früh viel verdienen, dann haben wir eine gewisse Anzahl an Familien, die sich dann mit zusätzlichen Verzicht auch heute noch eine Immobilie leisten können.

Wir könnten das auch, wir sind aber ganz ehrlich nicht dazu bereit 30 Jahre lang abzuzahlen für etwas, was für uns persönlich nur einen zeitlich beschränkten Nutzen hat. Wir haben eine kleine Penthousewohnung für die Zeit nachdem die Kinder ausgezogen sind und gehen für die kritische Zeit (Pupertät+) in ein größeres Mietobjekt, wenn nötig. Ziel ist aktuell nicht nur auf die Rente hinzuarbeiten, sondern auch die Zeit bis dahin zu nutzen. ZB dann wenn die Kinder was von einem wissen wollen Zeit nehmen (Teilzeit) und nicht finanziell von irgendwas abhängig machen oder jahrelang auf der Baustelle abzuhängen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Und beide haben vergessen zu erwähnen, dass sie mietfrei bei den Eltern gewohnt haben.

Nein. Ich bin der Poster mit 200k nach 5 Jahren durch eigene Ersparnisse plus 100 = 300 dank Eltern. Die 300k durch eigene Ersparnisse nach 8 Jahren waren hypothetisch, aber weitere 100k (ohne Berücksichtigung von Zinsen) wären bei 7,5k netto problemlos möglich gewesen (sind ja nicht mal 3k Sparquote im Monat, 4,5k HHE ist immer noch mehr als der Durchschnittsdeutsche hat).

Bei den Eltern haben wir schon mit 19 nicht mehr gewohnt. Unsere Wohnung lag sogar ziemlich zentral, war aber natürlich nicht die Neueste. Ich wiederhole mich: wer natürlich einen teuren Insta-Lifestyle führen will, der schafft das nicht. Wer aber meint, dass man auch mit einfachen Gehältern als DINK gut über die Runden kommen kann, der hat keinerlei Probleme. Spätestens mit Kind muss man die Ansprüche sonst ohnehin zurückfahren, was dann deutlich schwieriger wird. Teure Autos, teure Reisen, Lieferdienste statt selbst Einkaufen und Kochen. Mit diesem Lebensstil wird es halt nichts mehr mit einer Immobilie.

Übrigens kommen die zusätzlichen 100k aus der Familie auch nur daher, weil bereits unsere Eltern einen sparsam (nicht geizig) Lebensstil gepflegt haben. Sonst hätten a) sie kein Vermögen aufgebaut und b) auch wir verschwenderischer gelebt. Wobei ich monatliche Ausgaben zuletzt von 3,5 - 4k als Dink nicht mal als sparsam ansehe, das haben manche Paare nicht mal so. Da waren schon ein paar teurere Reisen dabei. Aber scheinbar sind halt auch schnell 6,7,8k zu Zweit rausgeschmissen. Kein Problem. Aber dann reicht es auch zurecht nicht für die Immobilie. Das Problem ist doch eher, dass auch mit 300k EK in München für die meisten Paare nichts zu holen ist.

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WiWi Gast

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Hier im Wiwitreffforum fängt das HHE für DINK doch häufig erst bei 6k an und wächst bis ins Zweistellige. Da sind 3k Sparquote doch problemlos drin, wenn man seine Kohle nicht für einen Insta-Lifestyle raushaut.

Die breite Masse draußen hat irgendwo zwischen 3k-5k übrig. Da ist das dann unmöglich. Aber warum kann obere Gruppe nicht genauso sparsam leben wie untere? Genau das ist dann nämlich häufig der Unterschied zwischen Eigentum und Miete. Und nein, auch die Boomer mussten für ihr Haus ordentlich sparen. Flugreisen in den Urlaub gab es da mit der Familie allenfalls all incl zum Budgetpreis nach Spanien oder in die Türkei. Nur für Reiche gab es dann vllt noch zusätzlich eine Woche Skiurlaub im Jahr. Teure Städtetrips und Überseereisen waren nicht üblich. In meiner Jugend (Millenial) war es übrigens auch nicht üblich Essen zu gehen, wie es die heutige Jugend es macht. Dafür war kein Geld da. Da gab es die Pommes im Schwimmbad, Currywurst beim Vereinsfest und vllt mal einen Döner in der Mittagspause. Restaurants waren jenseits jeglicher Vorstellung. Auch mit der Familie ging es lediglich zu Feiertagen oder Geburtstagen mal essen. Die Ansprüche haben sich heute geändert.

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WiWi Gast

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6,5k HH-Netto
-1,5k Wohnen
-0,4k Auto
-0,7k Urlaub
-0,4k Wocheneinkäufe
-0,2k sonstige Fixkosten (Versicherungen, Handy, Netflix, GEZ etc.)
-0,4k Anschaffungen / Freizeit
=2,9k

Je nachdem wo/wie man wohnt/lebt bleiben sogar noch Einsparungsmöglichkeiten bei Wohnen, Auto, Urlaub, Freizeit, oder man gibt eben für alles davon mehr aus.
Klingt aber erst mal machbar.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das ist schlicht gelogen.
Wie kommst du darauf ein Supermarkt in München kostet mehr als anderswo in Deutschland? Denkst du der Aldi in MUC verlangt 20-30% mehr? Nein, tut er nicht.

Wenn du nicht gerade in eine Hipster Bar gehst, ist das Bier in München fair bepreist.
Wo wenn nicht in der Stadt des Biers, sollte es hier ein entsprechendes Angebot geben?

Gym ist auch nich teurer. Ich zahle 20 EUR fürs FitX. Wenn du meinst im Luxus Gym zu trainieren, bist du selbst schuld.

Und Schwimmbad? Also ich bade gratis mit der ganzen Familie am Ammersee. Essen wird mitgenommen und ein schöner Tag verbracht.

In Bayern gibts übrigens zusätzlich zum Kindergeld das Familiengeld. Heißt nochmal 250 EUR jeden Monat oben drauf für Kleinkinder. Sind also mit Kindergeld 500 EUR pro Kind, ich denke damit kann man gut leben.

Der größte Dealbreaker in München sind einfach die Wohnkosten. Die restlichen Lebenshaltungskosten sind es wirklich nicht.

Ich schätze bis 2017 hat sich ein Umzug nach München für den Wiwi-Gutverdiener auf jeden Fall noch gelohnt. Entweder hast du da noch gekauft oder einen halbwegs günstigen Mietvertrag bekommen. Ab 2020 gings enorm nach oben, speziell bei den Mieten.

WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Nicht nur die Wohnungen ist teurer in München, sondern ganz allgemein die Lebenshaltungskosten. Versuch mal, für € 1,50 ein Bier in der Kneipe zu bekommen oder den Supermarkt mit weniger als € 60 auf der Uhr zu verlassen. Parkplätze sind teuer, das Kino ist teurer, das Schwimmbad ist teurer, das Gym ist teurer etc. pp., bei deiner Rechnung müsstet ihr in München eher das Doppelte verdienen, um das Kaufkraftniveau zu halten. Ich will nicht sagen, dass es sich nicht lohnt, für den Job aus der Mittelstadt nach FFM oder MUC zu gehen, aber man darf auch nicht blauäugig sein: entscheidend ist auf dem Lohnzetteö und da sollte es sich ordentlich bemerkbar machen, sonst macht es keinen Sinn. Für 30 % mehr Gehalt am Ende des Monats geht niemand nach München.

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WiWi Gast

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Ja, genauso ist es. Wir sind ja auch bereit unsere Meinung zu ändern, aber bisher konnte uns niemand sagen wo wir (ich Master Informatik Bereich Embedded + sie Master BWL Bereich HR) im niederbayerischen Raum ähnliche Konditionen finden. Sicher schaffen es Leute mit Vitamin B auch in die Dorf-IGM-Zweigstelle oder sind Genies, die für Google remote arbeiten. Aber wir sind eben nicht so gut, diesen Anspruch erheben wir auch gar nicht. Wir sind oberer Durchschnitt, würde ich sagen. Und dafür finde ich unsere Sparquote mit über 3k monatlich schon ordentlich.

WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Glaube du hast ein Problem die München Thematik richtig zu deuten.

Du bekommst für den identischen Job nicht pauschal 20% mehr Gehalt in München. In München hast du aber überdurchschnittlich viele und gut bezahlende Arbeitgeber. Dementsprechend höher sind deine Chancen auf gut bezahlte Jobs hier.

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WiWi Gast

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So ist es. Das Bier ist in München auch nicht teurer als in anderen Großstädten. Essen im Brauhaus ebenfalls. Klar, auf dem flachen Land ist es nochmal eine Spur günstiger. Aber der große Block sind schlichtweg die Wohn und Parkkosten. Wer mit wenig Platz und ohne Auto auskommt, für den ist München vermutlich auch heute noch ein guter Deal, falls der Job passt. Mit Familie steht sich das aber dann, weil a) deutlich mehr Platz benötigt wird und b) es immer schwieriger wird auf ein Auto zu verzichten.

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WiWi Gast

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Kenne mich in Niederbayern nicht aus, aber in Stuttgart ist es seit Remotearbeit recht einfach. Wenn du nur 2x die Woche ins Büro musst, dann kannst du auch auf die Alb, gen Schwarzwald oder sonst wo hin ziehen. Da kommt man mit 1h Fahrt schon in deutlich günstigere Gebiete, was in München vermutlich nicht so gut funktioniert.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.09.2023:

6,5k HH-Netto
-1,5k Wohnen
-0,4k Auto
-0,7k Urlaub
-0,4k Wocheneinkäufe
-0,2k sonstige Fixkosten (Versicherungen, Handy, Netflix, GEZ etc.)
-0,4k Anschaffungen / Freizeit
=2,9k

Je nachdem wo/wie man wohnt/lebt bleiben sogar noch Einsparungsmöglichkeiten bei Wohnen, Auto, Urlaub, Freizeit, oder man gibt eben für alles davon mehr aus.
Klingt aber erst mal machbar.

700 Euro im Monat (!) für Urlaub aber nur 200 für Versicherungen, streaming und co? Ich zahle ja alleine für meinen BU rund 100.
Und Altersvorsorge ist komplett über die Sparqote abgedeckt?

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WiWi Gast

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Und darüber hinaus verschwiegen, dass sie von ihren Eltern Miete für die gemeinsam bewohnten Immobilien verlangen.

WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Und beide haben vergessen zu erwähnen, dass sie mietfrei bei den Eltern gewohnt haben.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Nicht nur die Wohnungen ist teurer in München, sondern ganz allgemein die Lebenshaltungskosten. Versuch mal, für € 1,50 ein Bier in der Kneipe zu bekommen oder den Supermarkt mit weniger als € 60 auf der Uhr zu verlassen. Parkplätze sind teuer, das Kino ist teurer, das Schwimmbad ist teurer, das Gym ist teurer etc. pp., bei deiner Rechnung müsstet ihr in München eher das Doppelte verdienen, um das Kaufkraftniveau zu halten.

Ich bin ja auch öfter in meiner Heimat und hab daher einen guten Vergleich was die Preise betrifft. Solang du dich nicht in den Touri-Hotspots aufhältst, ist der Preisunterschied marginal. Wenns hochkommt im unteren zweistelligen Bereich. Klar, wer 1x im Jahr aufs Oktoberfest geht und anschließend in den nächsten fußläufig erreichbaren Club, der wird natürlich ordentlich ausgenommen. Wer so eine Partykanone ist, für den ist München aber sowieso nichts, der geht dann eher nach Berlin.

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WiWi Gast

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Aldi unterscheidet sich tatsächlich nicht, sehe ich auch so.

Die Wohnkosten machen aber eben den kompletten Unterschied aus. Wohne in einer Großstadt (nicht München, nicht Hannover, ähnliche Größe) und habe dort in der Stadt Neubauhaus über 200 qm und bis Anfang/Mitte 40 abgezahlt. EFH, freistehend. Trotzdem extrem kurze Wege bzw. autofrei möglich.

Sowas wäre in München auch nicht als 2x IGM Teamleiter möglich.

Gebaut haben wir mit 28. Da waren ca. 4 Jahre, da hätte man kurz mal 4 Jahre nach München, Freunde/Familie nicht mehr sehen, 4 Jahre schuften und sich dann nach 4 Jahren neuen Job in der Heimat suchen können. Okay, theoretisch. Praktisch hat sich das nicht ansatzweise gelohnt und damit du an gute Baugrundstücke kommst, musst du auch bisschen in der Stadtentwicklung drin stecken.

Was kostet ein Neubau-EFH in Untergiesing-Harlaching? Und welche Karriereposition müsste man dazu in München inne haben, um dort ein EFH bis Mitte 40 abgezahlt zu haben?

WiWi Gast schrieb am 29.09.2023:

Das ist schlicht gelogen.
Wie kommst du darauf ein Supermarkt in München kostet mehr als anderswo in Deutschland? Denkst du der Aldi in MUC verlangt 20-30% mehr? Nein, tut er nicht.

Wenn du nicht gerade in eine Hipster Bar gehst, ist das Bier in München fair bepreist.
Wo wenn nicht in der Stadt des Biers, sollte es hier ein entsprechendes Angebot geben?

Gym ist auch nich teurer. Ich zahle 20 EUR fürs FitX. Wenn du meinst im Luxus Gym zu trainieren, bist du selbst schuld.

Und Schwimmbad? Also ich bade gratis mit der ganzen Familie am Ammersee. Essen wird mitgenommen und ein schöner Tag verbracht.

In Bayern gibts übrigens zusätzlich zum Kindergeld das Familiengeld. Heißt nochmal 250 EUR jeden Monat oben drauf für Kleinkinder. Sind also mit Kindergeld 500 EUR pro Kind, ich denke damit kann man gut leben.

Der größte Dealbreaker in München sind einfach die Wohnkosten. Die restlichen Lebenshaltungskosten sind es wirklich nicht.

Ich schätze bis 2017 hat sich ein Umzug nach München für den Wiwi-Gutverdiener auf jeden Fall noch gelohnt. Entweder hast du da noch gekauft oder einen halbwegs günstigen Mietvertrag bekommen. Ab 2020 gings enorm nach oben, speziell bei den Mieten.

WiWi Gast schrieb am 28.09.2023:

Nicht nur die Wohnungen ist teurer in München, sondern ganz allgemein die Lebenshaltungskosten. Versuch mal, für € 1,50 ein Bier in der Kneipe zu bekommen oder den Supermarkt mit weniger als € 60 auf der Uhr zu verlassen. Parkplätze sind teuer, das Kino ist teurer, das Schwimmbad ist teurer, das Gym ist teurer etc. pp., bei deiner Rechnung müsstet ihr in München eher das Doppelte verdienen, um das Kaufkraftniveau zu halten. Ich will nicht sagen, dass es sich nicht lohnt, für den Job aus der Mittelstadt nach FFM oder MUC zu gehen, aber man darf auch nicht blauäugig sein: entscheidend ist auf dem Lohnzetteö und da sollte es sich ordentlich bemerkbar machen, sonst macht es keinen Sinn. Für 30 % mehr Gehalt am Ende des Monats geht niemand nach München.

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WiWi Gast

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Alles schön und gut aber aus welchem Grund soll man den 3k im Monat über Jahrzehnte ansparen ?
Ich versteh einfach nicht den Grund. Ich versteh wenn man vielleicht 1000 € für die Altersvorsorge zurücklegt aber warum 3k oder mehr ?

Wir mit unseren 9k HHE sparen genau die 1k im Monat. Alles andere wird einfach finanziert weil wir es jetzt brauchen und nicht in 10 jahren. Finde es komplett den falschen Ansatz bei solchen Gehältern hier überhaupt was anzusparen. Ich kann doch nicht ein HHE von 9k haben um dann mit einem HHE von 6k auszukommen. Dafür hab ich nicht studiert. Ich lebe nicht gerne über Jahrzehnte unter meinen Verhältnissen nur damit ich die Gewinne am Ende versteuern soll und einen Geldbetrag den ich nicht nutze einfach irgendwo liegen habe.

Wäre so als ob ich ein schönes Auto kaufe und über Jahrzehnte nie fahre sondern an jemanden abgebe der mit der Beleihung meines Autos Geld generiert und mir 3% von dem Gewinn abgibt.
Völlig falsches denken in Deutschland. Die Südländer machen das cleverer und das mit weniger Geld. Die hauen alles auf den Kopf und leben. In Deutschland spart man und geht einmal essen im Monat

WiWi Gast schrieb am 29.09.2023:

Hier im Wiwitreffforum fängt das HHE für DINK doch häufig erst bei 6k an und wächst bis ins Zweistellige. Da sind 3k Sparquote doch problemlos drin, wenn man seine Kohle nicht für einen Insta-Lifestyle raushaut.

Die breite Masse draußen hat irgendwo zwischen 3k-5k übrig. Da ist das dann unmöglich. Aber warum kann obere Gruppe nicht genauso sparsam leben wie untere? Genau das ist dann nämlich häufig der Unterschied zwischen Eigentum und Miete. Und nein, auch die Boomer mussten für ihr Haus ordentlich sparen. Flugreisen in den Urlaub gab es da mit der Familie allenfalls all incl zum Budgetpreis nach Spanien oder in die Türkei. Nur für Reiche gab es dann vllt noch zusätzlich eine Woche Skiurlaub im Jahr. Teure Städtetrips und Überseereisen waren nicht üblich. In meiner Jugend (Millenial) war es übrigens auch nicht üblich Essen zu gehen, wie es die heutige Jugend es macht. Dafür war kein Geld da. Da gab es die Pommes im Schwimmbad, Currywurst beim Vereinsfest und vllt mal einen Döner in der Mittagspause. Restaurants waren jenseits jeglicher Vorstellung. Auch mit der Familie ging es lediglich zu Feiertagen oder Geburtstagen mal essen. Die Ansprüche haben sich heute geändert.

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WiWi Gast

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Es ging ja nicht um zielloses Sparen, sondern darum EK aufzubauen, um ein Haus finanziert zu bekommen. Man kann gerne alles auf den Kopf hauen, wenn dann keine Finanzierung zustande kommt wegen fehlendem EK, dann darf man aber auch nicht jammern.

WiWi Gast schrieb am 29.09.2023:

Alles schön und gut aber aus welchem Grund soll man den 3k im Monat über Jahrzehnte ansparen ?
Ich versteh einfach nicht den Grund. Ich versteh wenn man vielleicht 1000 € für die Altersvorsorge zurücklegt aber warum 3k oder mehr ?

Wir mit unseren 9k HHE sparen genau die 1k im Monat. Alles andere wird einfach finanziert weil wir es jetzt brauchen und nicht in 10 jahren. Finde es komplett den falschen Ansatz bei solchen Gehältern hier überhaupt was anzusparen. Ich kann doch nicht ein HHE von 9k haben um dann mit einem HHE von 6k auszukommen. Dafür hab ich nicht studiert. Ich lebe nicht gerne über Jahrzehnte unter meinen Verhältnissen nur damit ich die Gewinne am Ende versteuern soll und einen Geldbetrag den ich nicht nutze einfach irgendwo liegen habe.

Wäre so als ob ich ein schönes Auto kaufe und über Jahrzehnte nie fahre sondern an jemanden abgebe der mit der Beleihung meines Autos Geld generiert und mir 3% von dem Gewinn abgibt.
Völlig falsches denken in Deutschland. Die Südländer machen das cleverer und das mit weniger Geld. Die hauen alles auf den Kopf und leben. In Deutschland spart man und geht einmal essen im Monat

WiWi Gast schrieb am 29.09.2023:

Die breite Masse draußen hat irgendwo zwischen 3k-5k übrig. Da ist das dann unmöglich. Aber warum kann obere Gruppe nicht genauso sparsam leben wie untere? Genau das ist dann nämlich häufig der Unterschied zwischen Eigentum und Miete. Und nein, auch die Boomer mussten für ihr Haus ordentlich sparen. Flugreisen in den Urlaub gab es da mit der Familie allenfalls all incl zum Budgetpreis nach Spanien oder in die Türkei. Nur für Reiche gab es dann vllt noch zusätzlich eine Woche Skiurlaub im Jahr. Teure Städtetrips und Überseereisen waren nicht üblich. In meiner Jugend (Millenial) war es übrigens auch nicht üblich Essen zu gehen, wie es die heutige Jugend es macht. Dafür war kein Geld da. Da gab es die Pommes im Schwimmbad, Currywurst beim Vereinsfest und vllt mal einen Döner in der Mittagspause. Restaurants waren jenseits jeglicher Vorstellung. Auch mit der Familie ging es lediglich zu Feiertagen oder Geburtstagen mal essen. Die Ansprüche haben sich heute geändert.

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WiWi Gast

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Ich werde nie verstehen wie man auf teufel
Komm raus so schnell das Haus abzahlen will. Das ist ja Knechten nur fürs Haus. Ich habe die Rate sooo gering gehalten weil ich doch Zeit habe. 25 Jahre mit 2% gemacht und gut ist. Dafür mach ich lieber Urlaube als nur für das Haus meine besten Jahre zu verschenken.
Was hat man davon bis Anfang 40 schon abgezahlt zu haben. Wichtig ist nicht in der Rente mehr zu zahlen.

WiWi Gast schrieb am 29.09.2023:

Aldi unterscheidet sich tatsächlich nicht, sehe ich auch so.

Die Wohnkosten machen aber eben den kompletten Unterschied aus. Wohne in einer Großstadt (nicht München, nicht Hannover, ähnliche Größe) und habe dort in der Stadt Neubauhaus über 200 qm und bis Anfang/Mitte 40 abgezahlt. EFH, freistehend. Trotzdem extrem kurze Wege bzw. autofrei möglich.

Sowas wäre in München auch nicht als 2x IGM Teamleiter möglich.

Gebaut haben wir mit 28. Da waren ca. 4 Jahre, da hätte man kurz mal 4 Jahre nach München, Freunde/Familie nicht mehr sehen, 4 Jahre schuften und sich dann nach 4 Jahren neuen Job in der Heimat suchen können. Okay, theoretisch. Praktisch hat sich das nicht ansatzweise gelohnt und damit du an gute Baugrundstücke kommst, musst du auch bisschen in der Stadtentwicklung drin stecken.

Was kostet ein Neubau-EFH in Untergiesing-Harlaching? Und welche Karriereposition müsste man dazu in München inne haben, um dort ein EFH bis Mitte 40 abgezahlt zu haben?

WiWi Gast schrieb am 29.09.2023:

Nicht nur die Wohnungen ist teurer in München, sondern ganz allgemein die Lebenshaltungskosten. Versuch mal, für € 1,50 ein Bier in der Kneipe zu bekommen oder den Supermarkt mit weniger als € 60 auf der Uhr zu verlassen. Parkplätze sind teuer, das Kino ist teurer, das Schwimmbad ist teurer, das Gym ist teurer etc. pp., bei deiner Rechnung müsstet ihr in München eher das Doppelte verdienen, um das Kaufkraftniveau zu halten. Ich will nicht sagen, dass es sich nicht lohnt, für den Job aus der Mittelstadt nach FFM oder MUC zu gehen, aber man darf auch nicht blauäugig sein: entscheidend ist auf dem Lohnzetteö und da sollte es sich ordentlich bemerkbar machen, sonst macht es keinen Sinn. Für 30 % mehr Gehalt am Ende des Monats geht niemand nach München.

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WiWi Gast

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Leute, es gibt nicht nur in München interessante Immobilien, ich kann es langsam nicht mehr hören. Würde mich mehr über Hinweise auf günstige und nicht so bekannte Regionen freuen wo es sich zu leben lohnt und Immobilien erschwinglich sind wenn man flexibel ist

antworten
WiWi Gast

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Die Situation hat sich eben gravierend geändert in den letzten 3 Jahren. Hätten wir die Konditionen von 2018, dann hätten wir uns wahrscheinlich auch gegen München entschieden und lieber was in der Heimat finanziert. Aber inzwischen macht es keinen Unterschied mehr. Leistbar ist es so oder so nicht. Aber eins ist klar: WENN das irgendwann noch was werden soll, brauchen wir Eigenkapital und davon eine Menge. Und das können wir eben in München aktuell deutlich schneller ansparen. Und auch wenn es nichts wird mit der eigenen Immobilie, generiert das Kapital ja immerhin Einkommen, welches eventuelle Mieterhöhungen ausgleichen kann.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.09.2023:

Leute, es gibt nicht nur in München interessante Immobilien, ich kann es langsam nicht mehr hören. Würde mich mehr über Hinweise auf günstige und nicht so bekannte Regionen freuen wo es sich zu leben lohnt und Immobilien erschwinglich sind wenn man flexibel ist

Also am besten eine größere Studentenstadt mit ein oder zwei großen Zukunftstechnologie-AG und wenn es geht einem Flughafen in der Nähe (max. 2 Stunden Fahrt).

Das wären dann: Halle (Saale), Leipzig, Dresden, Jena, Erfurt, Magdeburg, mit Abstrichen noch Cottbus. Diese Städte dürften in den nächsten Jahren zwar durch die Decke gehen, sind aber noch deutlich günstiger als München und Co.

Ansonsten ist der Zug für ideale Kombi wohl leider abgefahren in D.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.09.2023:

Alles schön und gut aber aus welchem Grund soll man den 3k im Monat über Jahrzehnte ansparen ?
Ich versteh einfach nicht den Grund. Ich versteh wenn man vielleicht 1000 € für die Altersvorsorge zurücklegt aber warum 3k oder mehr ?

Wir mit unseren 9k HHE sparen genau die 1k im Monat. Alles andere wird einfach finanziert weil wir es jetzt brauchen und nicht in 10 jahren. Finde es komplett den falschen Ansatz bei solchen Gehältern hier überhaupt was anzusparen. Ich kann doch nicht ein HHE von 9k haben um dann mit einem HHE von 6k auszukommen. Dafür hab ich nicht studiert. Ich lebe nicht gerne über Jahrzehnte unter meinen Verhältnissen nur damit ich die Gewinne am Ende versteuern soll und einen Geldbetrag den ich nicht nutze einfach irgendwo liegen habe.

Wäre so als ob ich ein schönes Auto kaufe und über Jahrzehnte nie fahre sondern an jemanden abgebe der mit der Beleihung meines Autos Geld generiert und mir 3% von dem Gewinn abgibt.
Völlig falsches denken in Deutschland. Die Südländer machen das cleverer und das mit weniger Geld. Die hauen alles auf den Kopf und leben. In Deutschland spart man und geht einmal essen im Monat

WiWi Gast schrieb am 29.09.2023:

Du raffst es nicht. Man spart nicht ziellos. Man spart für Konsum (nämlich ein Haus). Das Haus soll deiner Familie eine dauerhafte Heimat und Schutz bieten. Wer das nicht braucht, kein Problem. Wer das aber eigentlich will, 9-10k verdient und behauptet das finanziell nicht zu schaffen, der sollte schlichtweg sein Ausgabenverhalten überdenken.

Viel EK ermöglicht dir außerdem eine angenehme Kreditrate. Insbesondere die ersten Jahre mit Kind sind eng und Kreditraten, die Doppelverdiener erfordern, sind eine Belastung für die junge Familie. Sie sollten zumindest mit 1,5 Gehälter problemlos tragbar sein und man somit auch mal eine Zeit lang mit nur einem Gehalt klarkommen. Wenn der Kredit nicht nackenhoch sitzt, geht es der ganzen Familie gleich besser.

Ich stimme zu, dass man mit 40-50 nicht abbezahlt haben muss. Warum auch? Da halte ich lieber die Rate gering und habe im Zeitraum mit jungen Kindern mehr Beinfreiheit und muss nicht nur ans Hamsterrad denken. Aber man sollte auch bedenken, dass mit dem Ende der Schullaufbahn häufig nochmal ein deutlicher Kostensprung ansteht. So ein Studium kostet dich heute schnell 1000 Euro im Monat pro Kind zusätzlich. Das kann man bei 2-3 Kindern vorübergehend eine enorme finanzielle Belastung bedeuten. Hierfür sollte man definitiv schon mal Reserven einplanen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.09.2023:

Leute, es gibt nicht nur in München interessante Immobilien, ich kann es langsam nicht mehr hören. Würde mich mehr über Hinweise auf günstige und nicht so bekannte Regionen freuen wo es sich zu leben lohnt und Immobilien erschwinglich sind wenn man flexibel ist

Die gibt es vermutlich nicht.

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WiWi Gast

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Wir haben zwei Autos (zu 98% würde eins reichen; ÖPNV tagsüber im 10-Minuten-Takt; bis nachts 2 Uhr), wir haben zwei entspannte Jobs mit viel HO und null Überstunden. Kinder machen Sport, Tanzen & Musikinstrument, teilweise nach Interesse auch mal andere Sachen. Wir fliegen einmal im Jahr in den Urlaub (mindestens 4 Sterne; öfters als einmal geht zeitlich nicht trotz 30 Tagen Urlaub, wenn man die jeweiligen Stoßzeiten je Arbeitgeber, die Schulferien und die Schließzeiten des Kindergartens unter einen Hut bringen muss). Wir unternehmen jedes WE etwas.

Es ergibt sich einfach, dass wir bis Anfang/Mitte 40 mit der Abzahlung durch sind, auch wenn wir uns nicht einschränken. Und wir haben auch so zentral gebaut, dass ich mit dem Radl in 15-20 Minuten bspw. im Biergarten bin, wo ich mich mit Freunden regelmäßig treffe (oder in 15-20 Minuten in der Innenstadt, oder an anderen schönen Stellen in der Stadt). Auch in dieser Hinsicht haben wir uns durch das Haus am Stadtrand, nur wenige Kilometer bis zur Innenstadt, nicht eingeschränkt.

Wofür soll ich das Geld noch raushauen?

Ich finde es schon sehr beruhigend, dass wir in ein paar Jahren das Haus abgezahlt haben. In dieser Situation wird unsere Sparquote dann ganz natürlich deutlich über 50% sein, d.h. ein Gehalt reicht für das normale Leben inkl. Autos, Urlaub und zusätzliches Sparen. Das ist eine große Sicherheit im Rücken. Gleichzeitig weiß ich auch, dass wir durch unsere zentrale Lage (in 15 Minuten sind wir mit dem ÖPNV am Bahnhof, dort fährt der ICE) auch keinerlei Einschränkungen haben werden, wenn die Klimamaßnahmen in den nächsten Jahren (evtl. durch das BVerfG verhängt) evtl. drastisch verschärft werden. Niemals würde ich mir ein Haus in der Pampa ans Bein binden, wo ich weiß, dass es nur mit dem Auto geht. Auch, dass wir einen Neubau mit Fußbodenheizung haben, war sehr wichtig. Wärmepumpe, gerne doch. Das Haus ist dafür bestens vorbereitet (30 Grad Vorlauftemperatur in der FBH). Auch 10 kWp hätten auf der Südseite Platz (SO + SW). Aber das sind alles Optionen, kein Muss.

WiWi Gast schrieb am 29.09.2023:

Ich werde nie verstehen wie man auf teufel
Komm raus so schnell das Haus abzahlen will. Das ist ja Knechten nur fürs Haus. Ich habe die Rate sooo gering gehalten weil ich doch Zeit habe. 25 Jahre mit 2% gemacht und gut ist. Dafür mach ich lieber Urlaube als nur für das Haus meine besten Jahre zu verschenken.
Was hat man davon bis Anfang 40 schon abgezahlt zu haben. Wichtig ist nicht in der Rente mehr zu zahlen.

WiWi Gast schrieb am 29.09.2023:

Nicht nur die Wohnungen ist teurer in München, sondern ganz allgemein die Lebenshaltungskosten. Versuch mal, für € 1,50 ein Bier in der Kneipe zu bekommen oder den Supermarkt mit weniger als € 60 auf der Uhr zu verlassen. Parkplätze sind teuer, das Kino ist teurer, das Schwimmbad ist teurer, das Gym ist teurer etc. pp., bei deiner Rechnung müsstet ihr in München eher das Doppelte verdienen, um das Kaufkraftniveau zu halten. Ich will nicht sagen, dass es sich nicht lohnt, für den Job aus der Mittelstadt nach FFM oder MUC zu gehen, aber man darf auch nicht blauäugig sein: entscheidend ist auf dem Lohnzetteö und da sollte es sich ordentlich bemerkbar machen, sonst macht es keinen Sinn. Für 30 % mehr Gehalt am Ende des Monats geht niemand nach München.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 30.09.2023:

Also am besten eine größere Studentenstadt mit ein oder zwei großen Zukunftstechnologie-AG und wenn es geht einem Flughafen in der Nähe (max. 2 Stunden Fahrt).

Das wären dann: Halle (Saale), Leipzig, Dresden, Jena, Erfurt, Magdeburg, mit Abstrichen noch Cottbus. Diese Städte dürften in den nächsten Jahren zwar durch die Decke gehen, sind aber noch deutlich günstiger als München und Co.

Ansonsten ist der Zug für ideale Kombi wohl leider abgefahren in D.

Danke für deine Antwort. Die von dir genannten Städte sind nichts für mich und mir fällt auf Du hast nur Ossi-Städte genannt, warum? Ich finde es gibt nicht nur dort und im Großraum München lebenswerte Städte. Mich interessiert mehr eine Tendenz zu Regionen als konkrete Städte, da würde ich mich dann selber genauer umschauen nach etwas was kleiner ist als das von dir genannte. Ich bin nicht auf der Suche nach Immobilien in einer Großstadt, sondern wo es lebenswert und erschwinglich ist ;-)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.09.2023:

Die gibt es vermutlich nicht.

Natürlich gibt es die und einige davon wurden auch schon hier genannt. Wenn man unter Regionen auch ländliche Gebiete meint und nicht irgendwelche Studentenstädte o.ä.

Wenn Du flexibel bist hast Du doch die besten Voraussetzungen bundesweit was zu finden!

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.09.2023:

Wir haben zwei Autos (zu 98% würde eins reichen; ÖPNV tagsüber im 10-Minuten-Takt; bis nachts 2 Uhr), wir haben zwei entspannte Jobs mit viel HO und null Überstunden. Kinder machen Sport, Tanzen & Musikinstrument, teilweise nach Interesse auch mal andere Sachen. Wir fliegen einmal im Jahr in den Urlaub (mindestens 4 Sterne; öfters als einmal geht zeitlich nicht trotz 30 Tagen Urlaub, wenn man die jeweiligen Stoßzeiten je Arbeitgeber, die Schulferien und die Schließzeiten des Kindergartens unter einen Hut bringen muss). Wir unternehmen jedes WE etwas.

Es ergibt sich einfach, dass wir bis Anfang/Mitte 40 mit der Abzahlung durch sind, auch wenn wir uns nicht einschränken. Und wir haben auch so zentral gebaut, dass ich mit dem Radl in 15-20 Minuten bspw. im Biergarten bin, wo ich mich mit Freunden regelmäßig treffe (oder in 15-20 Minuten in der Innenstadt, oder an anderen schönen Stellen in der Stadt). Auch in dieser Hinsicht haben wir uns durch das Haus am Stadtrand, nur wenige Kilometer bis zur Innenstadt, nicht eingeschränkt.

Wofür soll ich das Geld noch raushauen?

Ich finde es schon sehr beruhigend, dass wir in ein paar Jahren das Haus abgezahlt haben. In dieser Situation wird unsere Sparquote dann ganz natürlich deutlich über 50% sein, d.h. ein Gehalt reicht für das normale Leben inkl. Autos, Urlaub und zusätzliches Sparen. Das ist eine große Sicherheit im Rücken. Gleichzeitig weiß ich auch, dass wir durch unsere zentrale Lage (in 15 Minuten sind wir mit dem ÖPNV am Bahnhof, dort fährt der ICE) auch keinerlei Einschränkungen haben werden, wenn die Klimamaßnahmen in den nächsten Jahren (evtl. durch das BVerfG verhängt) evtl. drastisch verschärft werden. Niemals würde ich mir ein Haus in der Pampa ans Bein binden, wo ich weiß, dass es nur mit dem Auto geht. Auch, dass wir einen Neubau mit Fußbodenheizung haben, war sehr wichtig. Wärmepumpe, gerne doch. Das Haus ist dafür bestens vorbereitet (30 Grad Vorlauftemperatur in der FBH). Auch 10 kWp hätten auf der Südseite Platz (SO + SW). Aber das sind alles Optionen, kein Muss.

So selbstgerecht, wie dieser Beitrag daherkommt, kann es sich eigentlich nur um einen Grünenwähler handeln. An die normalen Menschen: Kauft euch ein Eigenheim, wenn es in eure Lebensplanung passt und ihr euch die Rate mit etwas Puffer leisten könnt. Im Nachhinein kann es ökonomisch sowohl der beste, als auch der schlechteste Einstiegszeitpunkt gewesen.

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WiWi Gast

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Alles klar dann haben wir hier welche die von den eltern bezuschusst werden andernfalls kann ich mir diesen Lebensstil und das schnelle abzahlen nicht nachvollziehen.

Ist doch auch ok aber dann bitte auch dazuschreiben denn das sind absolute Ausnahmen und gehört hier nicht rein.

WiWi Gast schrieb am 30.09.2023:

Wir haben zwei Autos (zu 98% würde eins reichen; ÖPNV tagsüber im 10-Minuten-Takt; bis nachts 2 Uhr), wir haben zwei entspannte Jobs mit viel HO und null Überstunden. Kinder machen Sport, Tanzen & Musikinstrument, teilweise nach Interesse auch mal andere Sachen. Wir fliegen einmal im Jahr in den Urlaub (mindestens 4 Sterne; öfters als einmal geht zeitlich nicht trotz 30 Tagen Urlaub, wenn man die jeweiligen Stoßzeiten je Arbeitgeber, die Schulferien und die Schließzeiten des Kindergartens unter einen Hut bringen muss). Wir unternehmen jedes WE etwas.

Es ergibt sich einfach, dass wir bis Anfang/Mitte 40 mit der Abzahlung durch sind, auch wenn wir uns nicht einschränken. Und wir haben auch so zentral gebaut, dass ich mit dem Radl in 15-20 Minuten bspw. im Biergarten bin, wo ich mich mit Freunden regelmäßig treffe (oder in 15-20 Minuten in der Innenstadt, oder an anderen schönen Stellen in der Stadt). Auch in dieser Hinsicht haben wir uns durch das Haus am Stadtrand, nur wenige Kilometer bis zur Innenstadt, nicht eingeschränkt.

Wofür soll ich das Geld noch raushauen?

Ich finde es schon sehr beruhigend, dass wir in ein paar Jahren das Haus abgezahlt haben. In dieser Situation wird unsere Sparquote dann ganz natürlich deutlich über 50% sein, d.h. ein Gehalt reicht für das normale Leben inkl. Autos, Urlaub und zusätzliches Sparen. Das ist eine große Sicherheit im Rücken. Gleichzeitig weiß ich auch, dass wir durch unsere zentrale Lage (in 15 Minuten sind wir mit dem ÖPNV am Bahnhof, dort fährt der ICE) auch keinerlei Einschränkungen haben werden, wenn die Klimamaßnahmen in den nächsten Jahren (evtl. durch das BVerfG verhängt) evtl. drastisch verschärft werden. Niemals würde ich mir ein Haus in der Pampa ans Bein binden, wo ich weiß, dass es nur mit dem Auto geht. Auch, dass wir einen Neubau mit Fußbodenheizung haben, war sehr wichtig. Wärmepumpe, gerne doch. Das Haus ist dafür bestens vorbereitet (30 Grad Vorlauftemperatur in der FBH). Auch 10 kWp hätten auf der Südseite Platz (SO + SW). Aber das sind alles Optionen, kein Muss.

WiWi Gast schrieb am 29.09.2023:

Nicht nur die Wohnungen ist teurer in München, sondern ganz allgemein die Lebenshaltungskosten. Versuch mal, für € 1,50 ein Bier in der Kneipe zu bekommen oder den Supermarkt mit weniger als € 60 auf der Uhr zu verlassen. Parkplätze sind teuer, das Kino ist teurer, das Schwimmbad ist teurer, das Gym ist teurer etc. pp., bei deiner Rechnung müsstet ihr in München eher das Doppelte verdienen, um das Kaufkraftniveau zu halten. Ich will nicht sagen, dass es sich nicht lohnt, für den Job aus der Mittelstadt nach FFM oder MUC zu gehen, aber man darf auch nicht blauäugig sein: entscheidend ist auf dem Lohnzetteö und da sollte es sich ordentlich bemerkbar machen, sonst macht es keinen Sinn. Für 30 % mehr Gehalt am Ende des Monats geht niemand nach München.

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WiWi Gast

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Jeder wie er will.
Für manche ist das Haus schön und für andere sind andere Wohnformen besser. Viele haben ein Haus, auch um es den Kindern schön zu machen mit denen man dann vll 15 Jahre dort wohnt. Dann weiss ich nicht, ob ich dann noch 180-200m2 für zwei Personen will. Fûr viele ist dies immer noch ok, aber für einige fühlt sich das dann auch komisch an. Das Thema Flächenversiegelung, Nachhaltigkeit etc kann man mal ausparen.

Ich denke aber auch, dass für Menschen die einen Garten genießen doch oftmals auch bis ins Alter hinein die beste Lösung darstellen könnte.

Ich mag die Argumente immer nicht, die behaupten, dass Kinder in einer Wohnung unglücklicher wären oder dies als Familie nicht zu bewerkstelligen sei. Ich finde Wohnungen haben durchaus Vorteile. Man sieht sich zumeist öfter, man hat oft weniger zu organisieren bzgl Hobbies besonders bei Muskik, Tanz oder Schwimmen können die Kinder da oftmals einfacher hin da die meisten Angebote in der Stadt sind. Weiterführende Gymnasien sind oftmals einfacher zu erreichen, genauso Behördengänge.

Aber wie gesagt: Jeder wie er mag und wie er es für richtig hält.

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

So selbstgerecht, wie dieser Beitrag daherkommt, kann es sich eigentlich nur um einen Grünenwähler handeln. An die normalen Menschen: Kauft euch ein Eigenheim, wenn es in eure Lebensplanung passt und ihr euch die Rate mit etwas Puffer leisten könnt. Im Nachhinein kann es ökonomisch sowohl der beste, als auch der schlechteste Einstiegszeitpunkt gewesen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

Jeder wie er will.
Für manche ist das Haus schön und für andere sind andere Wohnformen besser. Viele haben ein Haus, auch um es den Kindern schön zu machen mit denen man dann vll 15 Jahre dort wohnt. Dann weiss ich nicht, ob ich dann noch 180-200m2 für zwei Personen will. Fûr viele ist dies immer noch ok, aber für einige fühlt sich das dann auch komisch an. Das Thema Flächenversiegelung, Nachhaltigkeit etc kann man mal ausparen.

Ich denke aber auch, dass für Menschen die einen Garten genießen doch oftmals auch bis ins Alter hinein die beste Lösung darstellen könnte.

Ich mag die Argumente immer nicht, die behaupten, dass Kinder in einer Wohnung unglücklicher wären oder dies als Familie nicht zu bewerkstelligen sei. Ich finde Wohnungen haben durchaus Vorteile. Man sieht sich zumeist öfter, man hat oft weniger zu organisieren bzgl Hobbies besonders bei Muskik, Tanz oder Schwimmen können die Kinder da oftmals einfacher hin da die meisten Angebote in der Stadt sind. Weiterführende Gymnasien sind oftmals einfacher zu erreichen, genauso Behördengänge.

Aber wie gesagt: Jeder wie er mag und wie er es für richtig hält.

Der letzte Satz lässt mich vermuten, dass du eher nicht die Grünen wählst. Ich finde auch, jedem das seine. Es gibt in jeder Lebenssituation individuelle Bedürfnisse und Umstände, die einen Wohnungs- oder Hauskauf attraktiver erscheinen lassen. Die Bauzinsen/Immobilienpreise sind da EIN Faktor, aber es gibt auch noch andere Faktoren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Bauzinsen steigen auf Zwölf-Jahres-Hoch

"Die Bauzinsen in Deutschland sind abermals gestiegen – und haben sogar ein Zwölf-Jahres-Hoch erreicht. Das geht aus den Zahlen hervor, die die Verbraucherplattform Biallo fortlaufend von den Banken erhebt.

Aktuell werden für Hypothekendarlehen mit zehn Jahren Laufzeit 4,052 Prozent effektiver Zins im Jahr fällig – und damit so viel wie seit zwölf Jahren nicht mehr, wie der Biallo-Index der Plattform anzeigt."

Quelle: FAZ; 01.10.2023-10:14

Bauzinsen in den USA auf 22-Jahreshoch

"Auch in den USA zeigt die Tendenz weiter nach oben. Nicht nur, dass der Anbieter Bankrate.com aktuell für 30 Jahre Laufzeit Bauzinsen in Höhe von 7,78 % anzeigt. Die Mortgage Bankers Association meldet aktuell 7,41 % Zinssatz für die USA Stand letzte Woche, der höchste Wert seit 22 Jahren."

Quelle: finanzmarktwelt.de; 27. September 2023 15:59

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hat einer der Ökonomen hier ein Gefühl weshalb die langfristigen Anleihen im Zins steigen? Ich meine man hört doch eher positive Inflationsmeldungen. Gut in den USA hat die FED gesagt, dass die noch nicht fertig ist, und die Wirtschaft brummt dort weiter.

In der EU sieht es doch extrem anders aus, die Wirtschaft entwickelt sich kaum und Inflation geht nach unten. Müsste man bei der Konstellation nicht eher annehmen, dass die Zinsen wieder nach unten gehen? Ich meine um eine Rezession zu verhindern usw.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

Hat einer der Ökonomen hier ein Gefühl weshalb die langfristigen Anleihen im Zins steigen? Ich meine man hört doch eher positive Inflationsmeldungen. Gut in den USA hat die FED gesagt, dass die noch nicht fertig ist, und die Wirtschaft brummt dort weiter.

In der EU sieht es doch extrem anders aus, die Wirtschaft entwickelt sich kaum und Inflation geht nach unten. Müsste man bei der Konstellation nicht eher annehmen, dass die Zinsen wieder nach unten gehen? Ich meine um eine Rezession zu verhindern usw.

Eine Rezession zu verhindern ist nicht die Aufgabe einer Notenbank. Darum wird die EZB hier nicht handeln.

Vielmehr hat es eine deutliche Kurskorrektur in der Führung der FED und der EZB gegeben, man hat sich wieder darauf verständigt, dass einzig und allein die Geldwertstabilität im Vordergrund stehen soll.

Ich denke mal, beide Institutionen sind regelrecht erschrocken über die galoppierende Inflation, die sie mit dem Nullzins entfacht haben. So eine Inflation kann, wenn sie außer Kontrolle gerät, ganze Volkswirtschaften vernichten. Jetzt soll darum der Geist dauerhaft zurück in die Flasche und und darum haben beide auch angekündigt, erstens doch keine Zinssenkungen in 2024 vorzunehmen und sich zweitens sogar weitere Erhöhungen vorbehalten, sollte die Inflation nicht wieder unter 2 % sinken. Die Börsenprofis haben damit im Gegensatz zu den Volkswirten nicht gerechnet (hier war wohl viel Wunschdenken im Spiel) und darum ist der Anleihenwert extrem gefallen, was den plötzlichen Renditeanstieg zur Folge hatte. Der wiederum wird nun die Bauzinsen nochmal hochziehen auf 4,5 % bis 5 % auf zehn Jahre. Ich denke mal, da bleiben sie auch die nächsten Jahre erstmal. Historisch gesehen sind sie damit ja sowieso immer noch sehr niedrig.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

Hat einer der Ökonomen hier ein Gefühl weshalb die langfristigen Anleihen im Zins steigen? Ich meine man hört doch eher positive Inflationsmeldungen. Gut in den USA hat die FED gesagt, dass die noch nicht fertig ist, und die Wirtschaft brummt dort weiter.

In der EU sieht es doch extrem anders aus, die Wirtschaft entwickelt sich kaum und Inflation geht nach unten. Müsste man bei der Konstellation nicht eher annehmen, dass die Zinsen wieder nach unten gehen? Ich meine um eine Rezession zu verhindern usw.

Schau dir mal die deutschen 10y Bunds im
Vergleich zu den US 10y Bills an, das stimmt schon so.

Aber das higher for longer Momentum sagt ja nicht, dass die Zinsen weiter steigen, sondern ist ja eher ein steepener hinten. Das heißt, das lange Ende zieht nur zum kurzen Ende nach, aus der Inversion raus.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

Hat einer der Ökonomen hier ein Gefühl weshalb die langfristigen Anleihen im Zins steigen? Ich meine man hört doch eher positive Inflationsmeldungen. Gut in den USA hat die FED gesagt, dass die noch nicht fertig ist, und die Wirtschaft brummt dort weiter.

In der EU sieht es doch extrem anders aus, die Wirtschaft entwickelt sich kaum und Inflation geht nach unten. Müsste man bei der Konstellation nicht eher annehmen, dass die Zinsen wieder nach unten gehen? Ich meine um eine Rezession zu verhindern usw.

Anders als die Fed hat die EZB zumindest offiziell nur ein Inflationsziel. Ansonsten checke ich die 10y yields immer über tradingeconomics. Die kommentieren das aktuelle Geschehen immer in wenigen Sätzen, aktuell heißt es u.a. "Still, persistent evidence of labor market tightness and growth resilience in the US lifted Bund yields enough to set up a 40bps increase in September. The outlook of soaring energy costs also rekindled fears that the current disinflation trend may be halted, laying pressure on bond demand."

Man hat Angst vor Inflations-Rebounds, wenn man zu früh wieder eased, daher rechnen die meisten Analysten in Europa und den USA frühestens in 9-12 Monaten mit einer kleinen Zinssenkung und mehrheitlich sogar noch mit einer weiteren Zinserhöhung in 2023

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

Hat einer der Ökonomen hier ein Gefühl weshalb die langfristigen Anleihen im Zins steigen? Ich meine man hört doch eher positive Inflationsmeldungen. Gut in den USA hat die FED gesagt, dass die noch nicht fertig ist, und die Wirtschaft brummt dort weiter.

In der EU sieht es doch extrem anders aus, die Wirtschaft entwickelt sich kaum und Inflation geht nach unten. Müsste man bei der Konstellation nicht eher annehmen, dass die Zinsen wieder nach unten gehen? Ich meine um eine Rezession zu verhindern usw

EZB hat ja eigentlich nicht die Aufgabe eine Rezession zu verhindern. Außerdem sieht es bei den anderen Ländern in der EU gar nicht schlecht aus. Des Weiteren wird eine Rezession heute anders aussehen als in der Vergangenheit - kaum Arbeitslose weil wir einen Fachkräftemangel haben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

Hat einer der Ökonomen hier ein Gefühl weshalb die langfristigen Anleihen im Zins steigen? Ich meine man hört doch eher positive Inflationsmeldungen. Gut in den USA hat die FED gesagt, dass die noch nicht fertig ist, und die Wirtschaft brummt dort weiter.

Die EZB hat klar kommuniziert, dass die Zinsen so lange auf dem aktuell hohen Niveau bleiben, bis die Inflation 2 % erreicht hat. Da sind wir trotz deutlich sinkender Inflation weit von weg. Und viele Ökonomen gehen aufgrund diverser Faktoren (struktureller Arbeitskräftemangel und infolge hohe Lohnsteigerungen, Energiewende…) davon aus, dass die 2 % auf Jahre nicht wieder erreicht werden, trotz Rezession!

In der EU sieht es doch extrem anders aus, die Wirtschaft entwickelt sich kaum und Inflation geht nach unten. Müsste man bei der Konstellation nicht eher annehmen, dass die Zinsen wieder nach unten gehen? Ich meine um eine Rezession zu verhindern usw.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

Hat einer der Ökonomen hier ein Gefühl weshalb die langfristigen Anleihen im Zins steigen? Ich meine man hört doch eher positive Inflationsmeldungen. Gut in den USA hat die FED gesagt, dass die noch nicht fertig ist, und die Wirtschaft brummt dort weiter.

In der EU sieht es doch extrem anders aus, die Wirtschaft entwickelt sich kaum und Inflation geht nach unten. Müsste man bei der Konstellation nicht eher annehmen, dass die Zinsen wieder nach unten gehen? Ich meine um eine Rezession zu verhindern usw.

QT. Das beginnt gerade

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Langfristige Anleihen unterliegen einem höheren Zinsänderungs- und Ausfallrisiko, daher ist ihre Rendite üblicherweise höher als die kurzlaufenden Anleihen.
Dass es derzeit anders ist, ist ein Sondereffekt.

Der weitere Teil Deines Beitrags passt aber gar nicht zur Frage, also spielst Du möglicherweise auf die erwarteten Zinsentwicklung an.
Für die FED geht der Großteil der Marktbeobachter in 2024 von eher fallenden Leitzinsen aus:
https://www.cmegroup.com/markets/interest-rates/cme-fedwatch-tool.html

Auch für die EZB werden 2024 eher fallende Leitzinsen erwartet:
https://www.mehrwertsteuerrechner.de/notenbanken/ezb-leitzins/prognose/

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

Hat einer der Ökonomen hier ein Gefühl weshalb die langfristigen Anleihen im Zins steigen? Ich meine man hört doch eher positive Inflationsmeldungen. Gut in den USA hat die FED gesagt, dass die noch nicht fertig ist, und die Wirtschaft brummt dort weiter.

In der EU sieht es doch extrem anders aus, die Wirtschaft entwickelt sich kaum und Inflation geht nach unten. Müsste man bei der Konstellation nicht eher annehmen, dass die Zinsen wieder nach unten gehen? Ich meine um eine Rezession zu verhindern usw.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 29.09.2023:

Aldi unterscheidet sich tatsächlich nicht, sehe ich auch so.

Die Wohnkosten machen aber eben den kompletten Unterschied aus. Wohne in einer Großstadt (nicht München, nicht Hannover, ähnliche Größe) und habe dort in der Stadt Neubauhaus über 200 qm und bis Anfang/Mitte 40 abgezahlt. EFH, freistehend. Trotzdem extrem kurze Wege bzw. autofrei möglich.

Nenn doch einfach mal die Stadt. Was soll denn immer dieser Blödsinn.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der Unterschied ist eben, dass wir 2014 das Grundstück gekauft haben und 2016 die wesentlichen Bauverträge unterschrieben haben (Erdarbeiten, Rohbau, Fenster, Dach usw. - 2016er Preise). 2017 noch die kleineren Sachen fertig gebaut (Elektro, Heizung, Sanitär usw. kosten zusammen nur ein Bruchteil vom Rohbau).

Von der Familie haben wir vielleicht 20k bekommt, vielleicht auch 25k. Je nachdem, was man einrechnet. Weit über 100k in unter 5 Jahren selbst gespart (100% Aktienquote während der Ansparphase).

Grundstücke, was es überhaupt noch gibt, mehr als verdoppelt. Baupreise +60%. Dazu natürlich 1,5% Zinsen bis zur Abzahlung gesichert.

Mir ist es völlig klar, dass das alles heute mit doppelten Preisen und dreifachen Zinsen nicht mehr geht. Es ändert aber eben nichts daran, dass es für uns möglich war und ist. Wir haben damals für ein Neubau-Haus am Stadrand eben das bezahlt, was heute vielleicht für eine 3-Raum-Wohnung in gleicher Lage aus dem Bestand bezahlt (inkl. Zinsen). Und eine 3-Raum-Wohnung aus dem Bestand bekommt ja wohl jeder locker bis Anfang/Mitte 40 abgezahlt, ohne Einschränkungen im Lifestyle, oder? Natürlich mit der Ausnahme München, dort nicht.

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

Alles klar dann haben wir hier welche die von den eltern bezuschusst werden andernfalls kann ich mir diesen Lebensstil und das schnelle abzahlen nicht nachvollziehen.

Ist doch auch ok aber dann bitte auch dazuschreiben denn das sind absolute Ausnahmen und gehört hier nicht rein.

WiWi Gast schrieb am 30.09.2023:

Nicht nur die Wohnungen ist teurer in München, sondern ganz allgemein die Lebenshaltungskosten. Versuch mal, für € 1,50 ein Bier in der Kneipe zu bekommen oder den Supermarkt mit weniger als € 60 auf der Uhr zu verlassen. Parkplätze sind teuer, das Kino ist teurer, das Schwimmbad ist teurer, das Gym ist teurer etc. pp., bei deiner Rechnung müsstet ihr in München eher das Doppelte verdienen, um das Kaufkraftniveau zu halten. Ich will nicht sagen, dass es sich nicht lohnt, für den Job aus der Mittelstadt nach FFM oder MUC zu gehen, aber man darf auch nicht blauäugig sein: entscheidend ist auf dem Lohnzetteö und da sollte es sich ordentlich bemerkbar machen, sonst macht es keinen Sinn. Für 30 % mehr Gehalt am Ende des Monats geht niemand nach München.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Schon wieder verwechselt du EFH und Dorf.

Wir haben ein Haus am Stadtrand. Musikschule 400 Meter, Bürgerbüro des Stadtteils mit allen Behördengängen 500 Meter, Sport & Tanzen 800 Meter.

ÖPNV 300 Meter im 10-Minuten-Takt und von dort 4-5 Gymnasien in unter 30 Minuten erreichbar (mindestens eins in unter 20 Minuten inkl. notwendiger Fußwege und ein anderes mit dem Rad ca. 10 Minuten ohne ÖPNV).

Ein EFH in der Pampa würden wir uns natürlich auch nicht antun.

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

Man sieht sich zumeist öfter, man hat oft weniger zu organisieren bzgl Hobbies besonders bei Muskik, Tanz oder Schwimmen können die Kinder da oftmals einfacher hin da die meisten Angebote in der Stadt sind. Weiterführende Gymnasien sind oftmals einfacher zu erreichen, genauso Behördengänge.

Aber wie gesagt: Jeder wie er mag und wie er es für richtig hält.

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

So selbstgerecht, wie dieser Beitrag daherkommt, kann es sich eigentlich nur um einen Grünenwähler handeln. An die normalen Menschen: Kauft euch ein Eigenheim, wenn es in eure Lebensplanung passt und ihr euch die Rate mit etwas Puffer leisten könnt. Im Nachhinein kann es ökonomisch sowohl der beste, als auch der schlechteste Einstiegszeitpunkt gewesen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Den Arbeitskräftemangel gibt es halt auch nicht in Gesamteuropa. Deutschland hat nach Tschechien und Polen (und Malta, von der Größe her irrelevant) die geringste AL-Quote. Bspw. in Spanien sieht es ganz (!) anders aus.

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

Die EZB hat klar kommuniziert, dass die Zinsen so lange auf dem aktuell hohen Niveau bleiben, bis die Inflation 2 % erreicht hat. Da sind wir trotz deutlich sinkender Inflation weit von weg. Und viele Ökonomen gehen aufgrund diverser Faktoren (struktureller Arbeitskräftemangel und infolge hohe Lohnsteigerungen, Energiewende…) davon aus, dass die 2 % auf Jahre nicht wieder erreicht werden, trotz Rezession!

In der EU sieht es doch extrem anders aus, die Wirtschaft entwickelt sich kaum und Inflation geht nach unten. Müsste man bei der Konstellation nicht eher annehmen, dass die Zinsen wieder nach unten gehen? Ich meine um eine Rezession zu verhindern usw.

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Hardi

Aktuelle Immobilienpreise

Solange die Zinsen so hoch sind, werden die Immobilienpreise weiter fallen, denn die Zinsen sind das Hauptproblem. Als die Zinsen niedrig waren brummte das Geschäft und es wurde gebaut auf Teufel komm raus.

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Hardi

Aktuelle Immobilienpreise

Es wirkt eher, als ob die EZB mit ihren hohen Zinsen eine Rezession hervorruft!

Die Bauzinsen steigen auf Zwölf-Jahres-Hoch!

Das ist kontraproduktiv!
Es erinnert an die Tradition der FED in den USA immer dann die Zinsen hoch zu halten wenn die Demokraten an der Macht sind!

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

EZB hat ja eigentlich nicht die Aufgabe eine Rezession zu verhindern. Außerdem sieht es bei den anderen Ländern in der EU gar nicht schlecht aus. Des Weiteren wird eine Rezession heute anders aussehen als in der Vergangenheit - kaum Arbeitslose weil wir einen Fachkräftemangel haben.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das ist nicht kontraproduktiv sondern beabsichtigt.

Hardi schrieb am 02.10.2023:

Es wirkt eher, als ob die EZB mit ihren hohen Zinsen eine Rezession hervorruft!

Die Bauzinsen steigen auf Zwölf-Jahres-Hoch!

Das ist kontraproduktiv!
Es erinnert an die Tradition der FED in den USA immer dann die Zinsen hoch zu halten wenn die Demokraten an der Macht sind!

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

EZB hat ja eigentlich nicht die Aufgabe eine Rezession zu verhindern. Außerdem sieht es bei den anderen Ländern in der EU gar nicht schlecht aus. Des Weiteren wird eine Rezession heute anders aussehen als in der Vergangenheit - kaum Arbeitslose weil wir einen Fachkräftemangel haben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Du tust ja so als ob hohe Immobilienpreise gut wären.

Hardi schrieb am 02.10.2023:

Solange die Zinsen so hoch sind, werden die Immobilienpreise weiter fallen, denn die Zinsen sind das Hauptproblem. Als die Zinsen niedrig waren brummte das Geschäft und es wurde gebaut auf Teufel komm raus.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Eröffne doch einfach einen eigenen Thread. In dem kannst du dann dein supertolles Stadtrandhaus, dessen Lage es dir ermöglicht, deinen gesamten Kosmos zu Fuß (oder ggf. auch mal dem Bus) zu bestreiten, aus jedem Winkel ausgiebig beleuchten und musst dich nicht in jedem dritten Beitrag hier auslassen.
Allmählich bekomme ich den Eindruck, du kompensierst irgendwas.

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

Schon wieder verwechselt du EFH und Dorf.

Wir haben ein Haus am Stadtrand. Musikschule 400 Meter, Bürgerbüro des Stadtteils mit allen Behördengängen 500 Meter, Sport & Tanzen 800 Meter.

ÖPNV 300 Meter im 10-Minuten-Takt und von dort 4-5 Gymnasien in unter 30 Minuten erreichbar (mindestens eins in unter 20 Minuten inkl. notwendiger Fußwege und ein anderes mit dem Rad ca. 10 Minuten ohne ÖPNV).

Ein EFH in der Pampa würden wir uns natürlich auch nicht antun.

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

So selbstgerecht, wie dieser Beitrag daherkommt, kann es sich eigentlich nur um einen Grünenwähler handeln. An die normalen Menschen: Kauft euch ein Eigenheim, wenn es in eure Lebensplanung passt und ihr euch die Rate mit etwas Puffer leisten könnt. Im Nachhinein kann es ökonomisch sowohl der beste, als auch der schlechteste Einstiegszeitpunkt gewesen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das war eine Antwort auf den vorhergehenden Post. Diese war notwendig, weil der Vorposter EFH mit Pampa gleichsetzt. Diese Aussage lässt sich mit einem Gegenbeispiel widerlegen (siehe auch: Aussagenlogik, 1. Semester oder ggfs. Vorbereitungskurs Grundlagen Mathematik für den Bachelor).

Ich kompensiere bisschen meine Leerlaufphasen im HO während der Arbeitszeit. Da kann ich hier einen sinnvollen Beitrag leisten, z.B. indem ich fehlerhafte Aussagen richtigstelle.

Generell möchte ich auch darauf hinweisen, dass die entscheidenden Faktoren für eine Immobilie diese sind: Lage, Lage, Lage.

Niemand muss in ein EFH in der Pampa. Und ja, die Preise sind heute andere. Da reicht es ggfs. nur für die Wohnung und nicht für das Haus. Kann ich da etwas dafür? Dass wir die Chance genutzt haben, als sie da war? Trotzdem, es war damals halt gut möglich (und wir waren noch in unseren 20ern, als wir gebaut hatten. Man muss die Chancen nutzen, wenn sie da sind und nicht immer darauf verweisen, wäre jetzt aktuell gerade in diesem Moment nicht das absolute Optimum für unsere aktuell gerade bestehende Lebenssituation).

WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

Eröffne doch einfach einen eigenen Thread. In dem kannst du dann dein supertolles Stadtrandhaus, dessen Lage es dir ermöglicht, deinen gesamten Kosmos zu Fuß (oder ggf. auch mal dem Bus) zu bestreiten, aus jedem Winkel ausgiebig beleuchten und musst dich nicht in jedem dritten Beitrag hier auslassen.
Allmählich bekomme ich den Eindruck, du kompensierst irgendwas.

WiWi Gast schrieb am 01.10.2023:

So selbstgerecht, wie dieser Beitrag daherkommt, kann es sich eigentlich nur um einen Grünenwähler handeln. An die normalen Menschen: Kauft euch ein Eigenheim, wenn es in eure Lebensplanung passt und ihr euch die Rate mit etwas Puffer leisten könnt. Im Nachhinein kann es ökonomisch sowohl der beste, als auch der schlechteste Einstiegszeitpunkt gewesen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hardi schrieb am 02.10.2023:

Es wirkt eher, als ob die EZB mit ihren hohen Zinsen eine Rezession hervorruft!

Die Bauzinsen steigen auf Zwölf-Jahres-Hoch!

Das ist kontraproduktiv!
Es erinnert an die Tradition der FED in den USA immer dann die Zinsen hoch zu halten wenn die Demokraten an der Macht sind!

Hardi, der Weg aus einer hohen Inflation führt nur über eine Rezession. Die EZB will diese nicht verhindern, das ist auch gar nicht ihre Aufgabe. Sie fördert sie sogar, indem sie mittels hoher Zinsen die Nachfrage schwächt. Nur so lässt sich eine Inflation in den Griff bekommen. Dass der Arbeitsmarkt trotzdem weiter so gut dasteht, liegt nur an Fachkräftemangel. Ironischerweise könnte genau das allerdings die Inflation weiter aufrechterhalten, was die EZB zu noch höheren Zinsen zwingen könnte.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Nicht nur Du. Für eine Karikatur eines Grünen-Wähler würde man eigentlich sagen: "Geht in die richtige Richtung, aber etwas zu dick aufgetragen".

  • Kauft das freistehende EFH (natürlich mit Elternzuschuss und 100% EK in Aktien angespart. Letzteres kann ja nie schief gehen.)
  • Fährt 2 Autos, obwohl laut eigener alles mit Rad/ ÖPNV machbar ist
  • Fliegt regelmäßig in Urlaub
  • Typischer Konzernbeamter, der stolz berichtet, um 15:30 den Griffel fallen zu lassen, um ja nicht in den Verdacht zu kommen, Leistungsträger zu sein
  • Angeblich wird die freie Zeit danach mit den Kinder verbracht, allerdings sind hier täglich DIN A4-Seiten lange Posts über sein Haus zu lesen
  • Ständige Moralisierungen in alle Richtungen bei gleichzeitiger Beweihräucherungen der eigenen Handlungen
  • Meinungen über ganze Märkte und Kohorten werden aus der eigenen Bubble heraus gebildet ("Mein Kollege mietet noch, deshalb...").

Ein wahrlich ganz besonderer Schlag Mensch, den ich meide, wie der Teufel das Weihwasser.

WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

Eröffne doch einfach einen eigenen Thread. In dem kannst du dann dein supertolles Stadtrandhaus, dessen Lage es dir ermöglicht, deinen gesamten Kosmos zu Fuß (oder ggf. auch mal dem Bus) zu bestreiten, aus jedem Winkel ausgiebig beleuchten und musst dich nicht in jedem dritten Beitrag hier auslassen.
Allmählich bekomme ich den Eindruck, du kompensierst irgendwas.

So selbstgerecht, wie dieser Beitrag daherkommt, kann es sich eigentlich nur um einen Grünenwähler handeln. An die normalen Menschen: Kauft euch ein Eigenheim, wenn es in eure Lebensplanung passt und ihr euch die Rate mit etwas Puffer leisten könnt. Im Nachhinein kann es ökonomisch sowohl der beste, als auch der schlechteste Einstiegszeitpunkt gewesen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Finde ich einen super Vorschlag! Ich würde gerne noch mehr über das Haus wissen. Mir ist noch nicht in allen Details ganz bewusst wie toll es ist (es ist toll, das ist klar) und auch das nahe und weitere Umfeld (mit ÖPNV) wurde noch nicht ausreichend beschrieben.Außerdem würde ich mir einen Sub Thread zum Thema Haustechnik und Material der Fußböden wünschen.

WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

Eröffne doch einfach einen eigenen Thread. In dem kannst du dann dein supertolles Stadtrandhaus, dessen Lage es dir ermöglicht, deinen gesamten Kosmos zu Fuß (oder ggf. auch mal dem Bus) zu bestreiten, aus jedem Winkel ausgiebig beleuchten und musst dich nicht in jedem dritten Beitrag hier auslassen.
Allmählich bekomme ich den Eindruck, du kompensierst irgendwas.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Vielleicht könnte man auch die Fahrpläne der nächsten Haltestellen posten - nur so als Anregung.
Haben wir nie verstanden, wie für manche Freunde das Haus das ein und alles sein kann und sich alles nur noch darum dreht. Wir mögen unser EFH, es hat viele Vorteile aber auch ein paar (wenige) Nachteile. So ist das im Leben. Aber jeder wie er mag...

WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

Finde ich einen super Vorschlag! Ich würde gerne noch mehr über das Haus wissen. Mir ist noch nicht in allen Details ganz bewusst wie toll es ist (es ist toll, das ist klar) und auch das nahe und weitere Umfeld (mit ÖPNV) wurde noch nicht ausreichend beschrieben.Außerdem würde ich mir einen Sub Thread zum Thema Haustechnik und Material der Fußböden wünschen.

WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich finde auch, Hannover als perfekter Ort zum Leben und Arbeit hat langsam seinen eigenen Faden verdient.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hier der Vorposter mit dem "tollen" Haus (nicht meine Worte):

Ich kann das auch nicht verstehen, wie sich für manche alles ums Haus dreht. Kenne da auch jemanden auf dem platten Land mit x.000 qm Grundstück (5.000? 7.000? ich weiß es nicht genau).

Bei so einem großen Grundstück hast du ja nur zu tun, dazu vieles im eigenen Anbau usw. - wäre für uns nichts.

Wir schätzen den Platz im Haus natürlich sehr, und dass man nach einem Arbeitstag mal gemütlich auf der Terrasse entspannen kannen, Kinder spielen im Garten oder in einem der Nachbargärten.

Aber wir haben darauf geachtet, dass wir nahezu keinen Aufwand im Garten haben (automatische Bewässerung, Roboter, usw.). Haben wirklich nur wenige Beerensträucher zum Spaß. Und sind ja auch jedes WE unterwegs in der Stadt. Nur Zuhause, wenn wir zu uns eingeladen haben.

So komplett auf dem Land im Haus versauern, am WE, wäre nichts für uns.

Natürlich geht es hier in diesem Thread um Immobilien, da erzähle ich nicht, wo wir gestern essen waren oder welchen Stadtpark wir vorgestern besucht haben. Trotzdem betone ich ja immer wieder, wie wichtig eine gute, stadtnahe Lage ist.

WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

Haben wir nie verstanden, wie für manche Freunde das Haus das ein und alles sein kann und sich alles nur noch darum dreht. Wir mögen unser EFH, es hat viele Vorteile aber auch ein paar (wenige) Nachteile. So ist das im Leben. Aber jeder wie er mag...

WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Aktuelle Daten aus GB: In Großbritannien sinken die Preise für Immobilien im Vergleich zum Vormonat um 5,3 Prozent

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Hardi

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

Hardi schrieb am 02.10.2023:

Nein, es beweist nur, daß die Zenralbanken zu nichts weiter fähig sind als Rezessionen zu erzeugen und daß sie nicht unabhängig sind, denn Rezessionen werden immer dann von Zentralbanken erzeugt, wenn progressive Regierungen an der Macht sind.

Hardi, der Weg aus einer hohen Inflation führt nur über eine Rezession. Die EZB will diese nicht verhindern, das ist auch gar nicht ihre Aufgabe. Sie fördert sie sogar, indem sie mittels hoher Zinsen die Nachfrage schwächt. Nur so lässt sich eine Inflation in den Griff bekommen. Dass der Arbeitsmarkt trotzdem weiter so gut dasteht, liegt nur an Fachkräftemangel. Ironischerweise könnte genau das allerdings die Inflation weiter aufrechterhalten, was die EZB zu noch höheren Zinsen zwingen könnte.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

Aktuelle Daten aus GB: In Großbritannien sinken die Preise für Immobilien im Vergleich zum Vormonat um 5,3 Prozent

5,3% im Vergleich zu September 2022. Im September selbst gab es im Vergleich zum August keine Preisveränderung. Wenn man sich die Grafik anschaut, sieht man auch eine deutliche Stabilisierung, ca. auf dem Niveau von Anfang 2022. Es ging, siehe Grafik von Anfang 2022 bis Mitte/Ende 2022 noch hoch, diese Steigung dann direkt wieder runter und jetzt geht es seitwärts weiter. Natürlich bei einem vielfachen der Zinskosten.

https://www.theguardian.com/money/2023/oct/02/uk-house-prices-drop-53-with-falls-in-every-region-says-nationwide

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

  • Kauft das freistehende EFH (natürlich mit Elternzuschuss und 100% EK in Aktien angespart. Letzteres kann ja nie schief gehen.)

Der Zuschuss von Eltern UND Großeltern war in Summe irrelevant. Schön, wenn man nochmal 20k-25k mehr hat, aber nicht entscheidend.

Ich empfehle auch niemanden, 100% Aktien in der Ansparphase zu haben. Habe nur gesagt, dass wir es gemacht haben. Wenn der Markt gerade down gewesen wäre, ja dann hätten wir wohl noch ein Jahr länger sparen müssen.

  • Fährt 2 Autos, obwohl laut eigener alles mit Rad/ ÖPNV machbar ist

Wir wählen immer das Mobilitätswerkzeug, welches für die entsprechende Fahrt optimal ist. Ab und zu sind wir ja auf der Arbeit und nicht im HO, da ist die Verbindung eher schlecht. Zum Biergarten geht es mit dem Rad, auf den Weihnachtsmarkt mit dem Bus.

  • Fliegt regelmäßig in Urlaub

Genau, 1x im Jahr für den Urlaub. Bisher gibt es leider noch keinen klimaneutralen Weg, innerhalb einiger Stunden nach Mallorca oder an andere, ähnliche Ziele zu kommen. Der Luftverkehr hat zum Glück nur ca. 3% Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß.

  • Typischer Konzernbeamter, der stolz berichtet, um 15:30 den Griffel fallen zu lassen, um ja nicht in den Verdacht zu kommen, Leistungsträger zu sein

Wer sich für sein Unternehmen verskl*vt, ist m.E. dumm. Bin durchaus Leistungsträger, aber eben kein Arbeitstier, welches zig Überstunden anhäuft.

  • Angeblich wird die freie Zeit danach mit den Kinder verbracht, allerdings sind hier täglich DIN A4-Seiten lange Posts über sein Haus zu lesen

Das ist wohl bisschen übertrieben, oder? Aber ja, heute waren wir in einem größeren Stadtpark, nachdem 15:15 (im HO) der Stift gefallen ist (morgen ist ja Feiertag). Jetzt sind die Kids im Bett.

  • Ständige Moralisierungen in alle Richtungen bei gleichzeitiger Beweihräucherungen der eigenen Handlungen

So ein Quatsch.

  • Meinungen über ganze Märkte und Kohorten werden aus der eigenen Bubble heraus gebildet ("Mein Kollege mietet noch, deshalb...").

Da weiß ich jetzt nicht, was du meinst. Das war ich nicht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das Heizungsgesetz tritt in Kraft und wird den Wert von Bestandsimmobilien pulverisieren

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Steile These. Kannst du es auch beweisen? Die EZB erhöht die Zinsen weil die Inflation zu hoch ist. Die Inflation ist so hoch wegen den Hilfen in Coronazeiten und wegen Ukraine-Russland-Konflikt. Für beides kann die EZB nichts. Bill Gates und die Rothschilds haben es verursacht. Beschwere dich bei denen.

PS: Ich habe dich vermisst Hardi. Ohne dich wurde es im Thread ein bisschen langweilig.

Hardi schrieb am 02.10.2023:

Nein, es beweist nur, daß die Zenralbanken zu nichts weiter fähig sind als Rezessionen zu erzeugen und daß sie nicht unabhängig sind, denn Rezessionen werden immer dann von Zentralbanken erzeugt, wenn progressive Regierungen an der Macht sind.

Hardi, der Weg aus einer hohen Inflation führt nur über eine Rezession. Die EZB will diese nicht verhindern, das ist auch gar nicht ihre Aufgabe. Sie fördert sie sogar, indem sie mittels hoher Zinsen die Nachfrage schwächt. Nur so lässt sich eine Inflation in den Griff bekommen. Dass der Arbeitsmarkt trotzdem weiter so gut dasteht, liegt nur an Fachkräftemangel. Ironischerweise könnte genau das allerdings die Inflation weiter aufrechterhalten, was die EZB zu noch höheren Zinsen zwingen könnte.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Bauzinsen steigen weiter. Die Immobilienpreise sollten dementsprechend erstmal weiter fallen, wenn auch mit etwas Zeitverzögerung

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WiWi Gast

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In München sind im ersten Halbjahr nur 250 Neubauwohnungen verkauft worden.
76% weniger als vor einem Jahr.

Die Makler scheinen sich geirrt zu haben ;)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

Aktuelle Daten aus GB: In Großbritannien sinken die Preise für Immobilien im Vergleich zum Vormonat um 5,3 Prozent

Die UK-Immobilienpreise sind im Vergleich zum VORJAHR um 5,3% gesunken, nicht zum VORMONAT.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

Der Zuschuss von Eltern UND Großeltern war in Summe irrelevant. Schön, wenn man nochmal 20k-25k mehr hat, aber nicht entscheidend.

Ich empfehle auch niemanden, 100% Aktien in der Ansparphase zu haben. Habe nur gesagt, dass wir es gemacht haben. Wenn der Markt gerade down gewesen wäre, ja dann hätten wir wohl noch ein Jahr länger sparen müssen.

Wir wählen immer das Mobilitätswerkzeug, welches für die entsprechende Fahrt optimal ist. Ab und zu sind wir ja auf der Arbeit und nicht im HO, da ist die Verbindung eher schlecht. Zum Biergarten geht es mit dem Rad, auf den Weihnachtsmarkt mit dem Bus.

Genau, 1x im Jahr für den Urlaub. Bisher gibt es leider noch keinen klimaneutralen Weg, innerhalb einiger Stunden nach Mallorca oder an andere, ähnliche Ziele zu kommen. Der Luftverkehr hat zum Glück nur ca. 3% Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß.

Wer sich für sein Unternehmen verskl*vt, ist m.E. dumm. Bin durchaus Leistungsträger, aber eben kein Arbeitstier, welches zig Überstunden anhäuft.

Das ist wohl bisschen übertrieben, oder? Aber ja, heute waren wir in einem größeren Stadtpark, nachdem 15:15 (im HO) der Stift gefallen ist (morgen ist ja Feiertag). Jetzt sind die Kids im Bett.

So ein Quatsch.

Da weiß ich jetzt nicht, was du meinst. Das war ich nicht.

„Wir wählen immer das richtige Mobilitätswerkzeug“…du merkst gar nichts mehr oder? Grüner und abgehobener geht es nicht mehr. Auch die Relativierung deiner Flugreisen (gleichzeitig anderen vorschreiben, wie sie zu heizen haben) und dass du dir ein EFH gönnst (klimaschädlicher geht es nicht mehr) ist genau die Hybris, die die Grünen auszeichnet.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

Das Heizungsgesetz tritt in Kraft und wird den Wert von Bestandsimmobilien pulverisieren

Beziehungsweise den Wert von Immobilien ab 2002 steigern, welche für maximal 10k auf WP umgerüstet werden können. 3-5k für die WP plus Montagekosten.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 03.10.2023:

Beziehungsweise den Wert von Immobilien ab 2002 steigern, welche für maximal 10k auf WP umgerüstet werden können. 3-5k für die WP plus Montagekosten.

Soviele Häuser wurden ab 2002 nicht gebaut. Der Altbestand davor macht 80 Prozent aus.

Ich werde meines aus 1966 z.b. abwohnen (mit neuer Gasheizung jetzt) und dann in 20 Jahren verkaufen.

Es kommt ja Passivhausstandard. Was soll ich da noch eine Bude von 1960-1999 renovieren wenn's dann auch nur ein paar Jahre "gut genug" ist?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

In München sind im ersten Halbjahr nur 250 Neubauwohnungen verkauft worden.
76% weniger als vor einem Jahr.

Die Makler scheinen sich geirrt zu haben ;)

Und in FFM mit lediglich 38 Wohnungen im ersten Halbjahr sogar 83% weniger als vor einem Jahr.

Was Makler sagen und was Makler wirklich denken, sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Immoscout und Co. sehen Deutschlands Immobilienmarkt stets kurz vor Beginn einer Preisrallye, das Klappern gehört aber zum Geschäft und dürfte nicht das sein, was hinter verschlossenen Türen derzeit tatsächlich gedacht wird.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 03.10.2023:

Beziehungsweise den Wert von Immobilien ab 2002 steigern, welche für maximal 10k auf WP umgerüstet werden können. 3-5k für die WP plus Montagekosten.

Denke auch, dass sich durch das Heizungsgesetzt die Preisschere zwischen "älteren" Immobilien und jüngeren Immobilien (ab ca. 2000 bzw. Neubau) nur noch weiter vergrößern wird.

Im Übrigen wird der Umbau heftig bezuschusst, und ich wage mal zu prophezeien, dass die Vorgaben in den nächsten Jahren wieder schrittweise abgeschwächt werden. Niemals wird in den nächsten 10 Jahren jede Gas- oder Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt werden können.

Aus ganz vielen Gründen:

  • So eine Masse an Umbauten ist überhaupt nicht möglich (Kapazität im Handwerk fehlt)
  • Es gibt weder genug Energie noch die Strominfrastruktur um diese ganzen Wärempumpen im Winter zu betreiben (wohlgemerkt parallel zum Umstieg auf E-Mobilität)
  • Es gibt keine wirkliche Sanktionsmöglichkeit, wenn jemand nicht tauscht (man kann nicht die Heizung einfach abstellen)
  • Es führt zu sozialen Verwerfungen, wenn Leute ihr Eigenheim verlassen müssten, weil sie den Umbau nicht finanzieren können

Das ist alles ein Sturm im Wasserglas. Niemals wird in mittlerer Zukunft jede alte Heizung ausgetauscht.

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Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

Man kann alle Hauseigentümer in Ballungsräumen hier beglückwünschen!
Von der Mietsteigerungswelle die auf die Mieter zurollt wird mir Angst und Bange. Bald kosten die typischen 100m2 Wohnungen locker 3k, mit der Rate zahlt hier jeder seine Immobilie schnell ab

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Letztes Jahr wurden vermutlich noch projektierte Wohnungen verkauft. Damit ist jetzt wohl Schluss.

WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

In München sind im ersten Halbjahr nur 250 Neubauwohnungen verkauft worden.
76% weniger als vor einem Jahr.

Die Makler scheinen sich geirrt zu haben ;)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 03.10.2023:

Beziehungsweise den Wert von Immobilien ab 2002 steigern, welche für maximal 10k auf WP umgerüstet werden können. 3-5k für die WP plus Montagekosten.

Versuch mal beim Heizungsinstallateur deines Vertrauens eine Wärmepumpe für 3k zu bekommen. Da fehlt eine Null.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

Die Bauzinsen steigen weiter. Die Immobilienpreise sollten dementsprechend erstmal weiter fallen, wenn auch mit etwas Zeitverzögerung

Ich glaube diese minimalen Steigerungen haben keine Auswirkungen. Von 1% auf 4% ist ein riesen Sprung. Von 4% auf sagen wir 5%(wovon wir noch Meilenweit entfernt sind) ist nur eine marginale Steigerung.

Aus meiner Sicht kommt es eher auf die Dauer an. Wie lange bleiben Zinsen hoch. Verkäufer warten natürlich noch ab.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 03.10.2023:

„Wir wählen immer das richtige Mobilitätswerkzeug“…du merkst gar nichts mehr oder? Grüner und abgehobener geht es nicht mehr. Auch die Relativierung deiner Flugreisen (gleichzeitig anderen vorschreiben, wie sie zu heizen haben) und dass du dir ein EFH gönnst (klimaschädlicher geht es nicht mehr) ist genau die Hybris, die die Grünen auszeichnet.

Warum soll ich zur Weihnachtszeit versuchen, mit dem Auto in die extrem überfüllte Innenstadt zu fahren? Endloser Stau, alle Parkhäuser übervoll usw.

Stattdessen lieber in unter 15 Minuten mit dem Bus hin und später wieder zurück. Keine Parkplatzsuche, kein Stress usw.

Wenn wir natürlich stadtauswärts fahren, Wald, See, historische Burg usw., dann gibt es dort meist keinen gut ausgebauten ÖPNV. Auf dem Land bzw. wenn man aufs Land fährt, ist ein Auto natürlich unverzichtbar.

Das Haus hätte ich heute nicht mehr gebaut. Hatte ich ja schon mal geschrieben. 2014 war der Mainstream eher, dass man in Zukunft mit einem Haus mit WP, PV und eAuto komplett klimaneutral unterwegs sein kann. Ausgereift war damals keine dieser Technologien. Wenn ich heutzutage nicht schon Wohneigentum hätte, würde ich eine zentrale Wohnung beziehen und komplett auf Autos verzichten. In der Stadt kannst du 95% mit dem Rad machen und 5% mit dem ÖPNV. Zum Klimaschutz gehört auch eine radikale Verkehrswende in Städten. Das heißt natürlich auch, für Bewohner der Pampa wird es dann schwieriger, in die Städte zu kommen (einen radikalen Ausbau des ÖPNV auf dem Land wird es nicht geben, der ist dort zu ineffizient, weil dort einfach zu wenige Menschen leben und auch weiterhin stetig von dort wegziehen).

Ich schreibe niemanden vor, wie er zu heizen hat. Das macht das Übereinkommen von Paris und die völkerrechtliche Verpflichtung von Deutschland. Ebenso das Grundgesetz (20a).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der Einkäufer schrieb am 03.10.2023:

Man kann alle Hauseigentümer in Ballungsräumen hier beglückwünschen!
Von der Mietsteigerungswelle die auf die Mieter zurollt wird mir Angst und Bange. Bald kosten die typischen 100m2 Wohnungen locker 3k, mit der Rate zahlt hier jeder seine Immobilie schnell ab

Kurze Anmerkung dazu: Die Mietpreise sind sogar gefallen, Meldung ist von heute aus dem Merkur:

Überraschende Wende: Sinken die Mieten jetzt doch?

Eine überraschend positive Nachricht aus der Immobilienbranche: Die Mieten in deutschen Großstädten sinken. Doch die Freude könnte kurzlebig sein.

Berlin – Im dritten Quartal 2023 zeigte sich eine leichte Entspannung auf den Mietmärkten mehrerer deutscher Großstädte. Die Mieten von Bestandswohnungen sanken im Vergleich zum zweiten Quartal des Jahres in sieben der vierzehn größten Städte Deutschlands. Der stärkste Rückgang lag bei 2,6 Prozent. Diese Erkenntnisse stammen aus dem „Immowelt Mietkompass“, der am Montag (2. Oktober) veröffentlicht wurde. Ausgegangen wurde von einer 75-Quadratmeter-Wohnung mit drei Zimmern, Baujahr in den 1990er Jahren.

Zitat Ende

Mietpreise sind klassische Nachfragepreise. Nicht Angebotspreise. Wenn Vermieter die Neuvertragsmieten zu hoch ansetzen, finden sie keine Mieter mehr und die Leute weichen auf andere Gegenden aus, wenn die Angebotspreise überdrehen.

Oder wie man im Handwerk sagt: Nach fest kommt ab.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Volle Zustimmung, aber dass es sich hier um einen Familienvater handelt, glaube ich ohne Weiteres. Den Sermon können sich vermutlich weder Frau, noch Kind(er) anhören, deshalb muss er sich hier auslassen. Schätze, dass auch die personifizierte Langeweile eine Daseinsberechtigung hat.

WiWi Gast schrieb am 02.10.2023:

Nicht nur Du. Für eine Karikatur eines Grünen-Wähler würde man eigentlich sagen: "Geht in die richtige Richtung, aber etwas zu dick aufgetragen".

  • Kauft das freistehende EFH (natürlich mit Elternzuschuss und 100% EK in Aktien angespart. Letzteres kann ja nie schief gehen.)
  • Fährt 2 Autos, obwohl laut eigener alles mit Rad/ ÖPNV machbar ist
  • Fliegt regelmäßig in Urlaub
  • Typischer Konzernbeamter, der stolz berichtet, um 15:30 den Griffel fallen zu lassen, um ja nicht in den Verdacht zu kommen, Leistungsträger zu sein
  • Angeblich wird die freie Zeit danach mit den Kinder verbracht, allerdings sind hier täglich DIN A4-Seiten lange Posts über sein Haus zu lesen
  • Ständige Moralisierungen in alle Richtungen bei gleichzeitiger Beweihräucherungen der eigenen Handlungen
  • Meinungen über ganze Märkte und Kohorten werden aus der eigenen Bubble heraus gebildet ("Mein Kollege mietet noch, deshalb...").

Ein wahrlich ganz besonderer Schlag Mensch, den ich meide, wie der Teufel das Weihwasser.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 03.10.2023:

Ich glaube diese minimalen Steigerungen haben keine Auswirkungen. Von 1% auf 4% ist ein riesen Sprung. Von 4% auf sagen wir 5%(wovon wir noch Meilenweit entfernt sind) ist nur eine marginale Steigerung.

Aus meiner Sicht kommt es eher auf die Dauer an. Wie lange bleiben Zinsen hoch. Verkäufer warten natürlich noch ab.

Eher warten aktuell die Käufer...die Dauer ist natürlich Quatsch, weil nicht vorhersehbar oder planbar. Wie soll das dann in den Entscheidungsprozess eingebunden werden?!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Sich selbst beglückwünschen ist immer gut, wenn's sonst keiner macht:)

Der Einkäufer schrieb am 03.10.2023:

Man kann alle Hauseigentümer in Ballungsräumen hier beglückwünschen!
Von der Mietsteigerungswelle die auf die Mieter zurollt wird mir Angst und Bange. Bald kosten die typischen 100m2 Wohnungen locker 3k, mit der Rate zahlt hier jeder seine Immobilie schnell ab

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