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ImmobilienImmobilienpreise

Aktuelle Immobilienpreise

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Ich bin 48, meine Eltern 80 und 78, beide ganz gut unterwegs, beide fahren regelmäßig in den Urlaub, leben gut. Ich erbe vermutlich in meinen 50ern.

Eben...ich bin 29 und meine Eltern sind Anfang & Ende 60.

Wenn alles gut geht, was ich sehr hoffe. Erbe ich in 20 - 30 Jahren. Da ist mein Zeitfenster für Hausbau und Kinder irgendwie auch schon durch...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Die haben wahrscheinlich nicht das EK um sich die genannten Häuser zu leisten. Stattdessen pumpt man das verfügbare Einkommen dann in Konsum...teure Wohnung, teure Autos, schicke Klamotten. Irgendwo kann ich es auch verstehen, ohne Erbe ist der Einstieg in die Immobilienwelt in einer teuren Gegend halt fast nicht machbar oder nur mit hohem Verzicht. Da entscheiden sich viele dann halt für das schöne Leben mit viel Konsum aber halt in der Mietwohnung.

Kann ich voll so für meine Bubble und mich unterschreiben. Wir tragen zwar alle nur bedingt Bart, und es ist Hamburg statt FFM, aber wir sind alle über den Punkt hinaus, an dem wir >50% vom Netto in eine Reihenhaushälfte im Speckgürtel investieren würden.
Stattdessen wird der ETF Sparplan mit 20-30% vom netto bespart und sich gegönnt/konsumiert.

Weil, sind wir mal ehrlich, ein Haus ist was tolles, und der Gedanke von Erbe auch sehr romantisch. Aber dafür sehr viele Annehmlichkeiten zu opfern, nein danke.
Und ja, ich weiß, stark subjektiv.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Also hier in Frankfurt-Westend sieht man eine ganze Menge junge Familien, sie&er im teuren Nordpolexpeditionsparka, er Bart und Brille, sie Brille, Hybrid-SUV, in großen Altbauwohnungen.

Warum kaufen die sich kein Fertighaus im Neubaugebiet in, sagen wir mal, Karben oder Niederoberhöchststadt? Da hätte man einen Carport und einen "Garten"?

Stattdessen sitzen die in den Westendcafees und trinken sehr teure Milch-und-Kaffeemischgetränke, die man sich zuhause viel preisgünstiger zubereiten könnte.

Die haben wahrscheinlich nicht das EK um sich die genannten Häuser zu leisten. Stattdessen pumpt man das verfügbare Einkommen dann in Konsum...teure Wohnung, teure Autos, schicke Klamotten. Irgendwo kann ich es auch verstehen, ohne Erbe ist der Einstieg in die Immobilienwelt in einer teuren Gegend halt fast nicht machbar oder nur mit hohem Verzicht. Da entscheiden sich viele dann halt für das schöne Leben mit viel Konsum aber halt in der Mietwohnung.

Sehe ich anders.

Dass man mit viel Geld eher im Vorort lebt, ist ein Mythos.
Wenn man bedenkt, dass Königstein-Falkenstein eher 2.600 Einwohner hat.
Das beste Viertel von Bad Homburg hat nur 1.300 Einwohner.

Es arbeiten mehr als 10.000 Banker, Berater und Anwälte in FFM. Also die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen in HG müsste nach Deiner Logik hoch sein, aber Immobilienpreise sind trotz limitierter Grundstücke dort pro qm² immer noch niedriger als FFM.

Die meisten wollen das urbane Leben. Wer mit einer 3- bis 4-köpfigen Familie im Westend lebt, müsste im Schnitt mehr als 1.600 EUR zahlen.
Mit 1.600 EUR kann man locker ein Haus im Vorort finanzieren. Wer seine Ansprüche nach untern schraubt, kann man sogar mit weniger Geld eine Wohnung im Vorort kaufen.

Der Trend zeigt, dass immer mehr vermögende Menschen (Erbe, Neureiche, Unternehmer etc.) in die Stadt ziehen als Vorort.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Also hier in Frankfurt-Westend sieht man eine ganze Menge junge Familien, sie&er im teuren Nordpolexpeditionsparka, er Bart und Brille, sie Brille, Hybrid-SUV, in großen Altbauwohnungen.

Warum kaufen die sich kein Fertighaus im Neubaugebiet in, sagen wir mal, Karben oder Niederoberhöchststadt? Da hätte man einen Carport und einen "Garten"?

Stattdessen sitzen die in den Westendcafees und trinken sehr teure Milch-und-Kaffeemischgetränke, die man sich zuhause viel preisgünstiger zubereiten könnte.

Was willst Du in Karben oder Niederoberhöchststadt?
Karben ist ein Gewerbegebiet.
Niederoberhöchststadt auch aufgrund der Nähe Eschborn.

Wenn High Performers hier Vorort meinen, dann meinen sie nur HG = Königstein-Falkenstein, Bad Homburg, Kronberg.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Wieso geht das alles nicht? Wir haben uns für 850.000 eine DHH nähe Düsseldorf gekauft, Neubau. Finanziert auf 25 Jahre. Wir sind beide keine Führungskräfte, normale Dax 30 Mitarbeiter...

Beide Dax 30 ist aber halt alles andere als normal. Die Chance in einen Dax-Konzern zu kommen ist wie hoch, 5% vielleicht? Dass es beide schaffen also 5% x 5% = 0,25%.

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WiWi Gast

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Im Gegenteil. Später wenn die Kinder größer sind wird in Königstein gekauft anstatt jetzt in ein Schuhkarton zu ziehen…

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Also hier in Frankfurt-Westend sieht man eine ganze Menge junge Familien, sie&er im teuren Nordpolexpeditionsparka, er Bart und Brille, sie Brille, Hybrid-SUV, in großen Altbauwohnungen.

Warum kaufen die sich kein Fertighaus im Neubaugebiet in, sagen wir mal, Karben oder Niederoberhöchststadt? Da hätte man einen Carport und einen "Garten"?

Stattdessen sitzen die in den Westendcafees und trinken sehr teure Milch-und-Kaffeemischgetränke, die man sich zuhause viel preisgünstiger zubereiten könnte.

Die haben wahrscheinlich nicht das EK um sich die genannten Häuser zu leisten. Stattdessen pumpt man das verfügbare Einkommen dann in Konsum...teure Wohnung, teure Autos, schicke Klamotten. Irgendwo kann ich es auch verstehen, ohne Erbe ist der Einstieg in die Immobilienwelt in einer teuren Gegend halt fast nicht machbar oder nur mit hohem Verzicht. Da entscheiden sich viele dann halt für das schöne Leben mit viel Konsum aber halt in der Mietwohnung.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Also hier in Frankfurt-Westend sieht man eine ganze Menge junge Familien, sie&er im teuren Nordpolexpeditionsparka, er Bart und Brille, sie Brille, Hybrid-SUV, in großen Altbauwohnungen.

Warum kaufen die sich kein Fertighaus im Neubaugebiet in, sagen wir mal, Karben oder Niederoberhöchststadt? Da hätte man einen Carport und einen "Garten"?

Stattdessen sitzen die in den Westendcafees und trinken sehr teure Milch-und-Kaffeemischgetränke, die man sich zuhause viel preisgünstiger zubereiten könnte.

“Sehr teuer” Was jucken mich die 5€ für nen Kaffee? Das läppert sich nicht.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Also hier in Frankfurt-Westend sieht man eine ganze Menge junge Familien, sie&er im teuren Nordpolexpeditionsparka, er Bart und Brille, sie Brille, Hybrid-SUV, in großen Altbauwohnungen.

Warum kaufen die sich kein Fertighaus im Neubaugebiet in, sagen wir mal, Karben oder Niederoberhöchststadt? Da hätte man einen Carport und einen "Garten"?

Stattdessen sitzen die in den Westendcafees und trinken sehr teure Milch-und-Kaffeemischgetränke, die man sich zuhause viel preisgünstiger zubereiten könnte.

Die haben wahrscheinlich nicht das EK um sich die genannten Häuser zu leisten. Stattdessen pumpt man das verfügbare Einkommen dann in Konsum...teure Wohnung, teure Autos, schicke Klamotten. Irgendwo kann ich es auch verstehen, ohne Erbe ist der Einstieg in die Immobilienwelt in einer teuren Gegend halt fast nicht machbar oder nur mit hohem Verzicht. Da entscheiden sich viele dann halt für das schöne Leben mit viel Konsum aber halt in der Mietwohnung.

Sehe ich anders.

Dass man mit viel Geld eher im Vorort lebt, ist ein Mythos.
Wenn man bedenkt, dass Königstein-Falkenstein eher 2.600 Einwohner hat.
Das beste Viertel von Bad Homburg hat nur 1.300 Einwohner.

Es arbeiten mehr als 10.000 Banker, Berater und Anwälte in FFM. Also die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen in HG müsste nach Deiner Logik hoch sein, aber Immobilienpreise sind trotz limitierter Grundstücke dort pro qm² immer noch niedriger als FFM.

Die meisten wollen das urbane Leben. Wer mit einer 3- bis 4-köpfigen Familie im Westend lebt, müsste im Schnitt mehr als 1.600 EUR zahlen.
Mit 1.600 EUR kann man locker ein Haus im Vorort finanzieren. Wer seine Ansprüche nach untern schraubt, kann man sogar mit weniger Geld eine Wohnung im Vorort kaufen.

Der Trend zeigt, dass immer mehr vermögende Menschen (Erbe, Neureiche, Unternehmer etc.) in die Stadt ziehen als Vorort.

Erbe ne stange Geld und ziehe trotzdem in den Vorort, da ich mir dort noch ein Haus leisten kann. Würde ich noch mehr Erben würde ich mir ein Haus direkt in der Stadt kaufen. Geht halt nicht ohne mich über beide Ohren zu verschulden. Somit werde ich irgendwie auch in den Vorort "verdrängt".

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WiWi Gast

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Wenn die Zinsen steigen, ja dann wird vermutlich die Nachfrage sinken, weil viel weniger sich die teuren Preise noch leisten können. Zumindest wenn die Zinsen sehr deutlich steigen. Ob das passiert, sei mal dahin gestellt. Das Problem ist, dass hier manche nur "ich ich und nochmal ich" sehen. Nicht jeder hat auf 25 Jahre finanziert. Viele nur auf 5 oder 10 Jahre und diese Leute kämen sehr wohl Probleme, wenn die Zinsen plötzlich sehr deutlich ansteigen. Wenn gleichzeitig auch noch die Wirtschaft wegen dem Zinsanstieg schwächelt, Unternehmen weniger einstellen oder gar gleichzeitig entlassen, mehr Angebote auf den Markt kommen, aber weniger Nachfrage, könnt ihr das am Markt sehen, was "die Alten" wie ich noch aus den 90ern und 00er Jahren kennen. Da dauert es dann mal 1-2 Jahre um im Speckgürtel ein Haus zu verkaufen und man muss mehrfach mit dem Preis runter ist dann froh, wenn irgendwann einer kommt, der einen Preis zahlt, mit dem der Verlust minimiert werden kann. Falls die Gelddruckorgien der EZB und die Niedrigzinspolitik noch Jahrzehnte so weiter geht, ja dann hat man vermutlich Glück gehabt, wenn man, wie wir übrigens auch, rechtzeitig gekauft hat. Aber sicher ist das bei weitem nicht, absolut nicht so wie sich das manche hier vorstellen. Auch kennen viele jüngere nur die Zeiten von geringer Arbeitslosigkeit. Manch einer hier kommt gar nicht auf die Idee, dass er auch mal von Arbeitslosigkeit betroffen sein könnte oder zumindest von einem starken Karriereknick, so dass die Raten zu teuer werden.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Wieso geht das alles nicht? Wir haben uns für 850.000 eine DHH nähe Düsseldorf gekauft, Neubau. Finanziert auf 25 Jahre. Wir sind beide keine Führungskräfte, normale Dax 30 Mitarbeiter...

Beide Dax 30 ist aber halt alles andere als normal. Die Chance in einen Dax-Konzern zu kommen ist wie hoch, 5% vielleicht? Dass es beide schaffen also 5% x 5% = 0,25%.

Die Wahrscheinlichkeiten sind statistisch nicht unabhängig weil gleich und gleich gesellt sich gern. also ist deine Rechnung falsch ;)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Wieso geht das alles nicht? Wir haben uns für 850.000 eine DHH nähe Düsseldorf gekauft, Neubau. Finanziert auf 25 Jahre. Wir sind beide keine Führungskräfte, normale Dax 30 Mitarbeiter...

Beide Dax 30 ist aber halt alles andere als normal. Die Chance in einen Dax-Konzern zu kommen ist wie hoch, 5% vielleicht? Dass es beide schaffen also 5% x 5% = 0,25%.

Nur, dass es sich hier um den Satz von Bayes handelt mit bedingten Wahrscheinlichkeiten.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Mann einer Dax30 Frau in einem Dax Konzern oder besser tätig ist, liegt bei >>>>>5%

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Also hier in Frankfurt-Westend sieht man eine ganze Menge junge Familien, sie&er im teuren Nordpolexpeditionsparka, er Bart und Brille, sie Brille, Hybrid-SUV, in großen Altbauwohnungen.

Das sind halt Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihren 60-80k brutto Jahresgehalt absolut nichts besonderes sind. Oft in Frankfurt und München zu finden. Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist. Wenn mal Kinder kommen, ist auch ohne Probleme ein großes Haus drin.

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WiWi Gast

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Das ist ziemlicher Quatsch. Mit rund 30 jahren träumen die meisten von solchen Gehältern und du tust so als wäre das was durchschnittliches.
Man muss schonmal aus der eigenen Bubble rauskommen.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Das sind halt Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihren 60-80k brutto Jahresgehalt absolut nichts besonderes sind. Oft in Frankfurt und München zu finden. Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist. Wenn mal Kinder kommen, ist auch ohne Probleme ein großes Haus drin.

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WiWi Gast

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Bei dir ist dann sicher mit 70k Brutto auch schon EDEKA. Bei dem Bro in FFM gehts ab da erst richtig exponential los.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Also hier in Frankfurt-Westend sieht man eine ganze Menge junge Familien, sie&er im teuren Nordpolexpeditionsparka, er Bart und Brille, sie Brille, Hybrid-SUV, in großen Altbauwohnungen.

Das sind halt Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihren 60-80k brutto Jahresgehalt absolut nichts besonderes sind. Oft in Frankfurt und München zu finden. Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist. Wenn mal Kinder kommen, ist auch ohne Probleme ein großes Haus drin.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Also hier in Frankfurt-Westend sieht man eine ganze Menge junge Familien, sie&er im teuren Nordpolexpeditionsparka, er Bart und Brille, sie Brille, Hybrid-SUV, in großen Altbauwohnungen.

Das sind halt Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihren 60-80k brutto Jahresgehalt absolut nichts besonderes sind. Oft in Frankfurt und München zu finden. Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist. Wenn mal Kinder kommen, ist auch ohne Probleme ein großes Haus drin.

Auf was genau möchtest du anspielen mit deiner "nichts besonderes" Aussage?
Die Leute leben ihr Leben halt anders und fühlen sich damit wohl.

Nicht jeder will in einer 20k Kleinstadt auf dem Land wohnen und nicht jeder will in der Stadt wohnen. Die Entscheidung, welche du getroffen ist, ist nicht schlauer, denn so klingt dein Beitrag, sondern einfach nur anders.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Die Wahrscheinlichkeiten sind statistisch nicht unabhängig weil gleich und gleich gesellt sich gern. also ist deine Rechnung falsch ;)

Klar ist das nicht unabhängig und bewusst überspitzt dargestellt.
Mich stört einfach gewaltig, dass hier oftmals Dinge als normal und nichts besonderes dargestellt werden, die es aber ganz klar sind.
Mit dem Brutto-Einkommen eines "Dax-Pärchens", wenn man da mal um die 150k nach ein paar Jahren annimmt, gehört mit in Deutschland zu den Top 1%.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Das sind halt Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihren 60-80k brutto Jahresgehalt absolut nichts besonderes sind. Oft in Frankfurt und München zu finden. Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist.

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Zum einen ist man für das Finanzamt und für das öffentliche Narrativ bereits mit 80k€ etwas besonderes (die oberen 10% der angestellt Beschäftigten).

Zum anderen will halt nicht jeder in einer 20k Einwohnerstadt leben. Ich habe in einer 500k Stadt studiert und es ging mir dort echt gut. Ich bin nie in Clubs oder auf Parties gegangen aber ich habe gerne mal hier und da Essen probiert (wenn der Geldbeutel es hergab). Ich bin einfach gerne mit der Straßenbahn in andere Stadtteile gefahren und habe mir dort Leute und Gebäude angesehen. Ich bin am Wochenende in Eisstadion gefahren (mit der Straßenbahn, denn ein Auto hatte ich nicht und brauchte ich nicht) oder im Sommer in eines der vielen Freibäder. Ich bin Abends nach der Uni in einen Park gegangen und habe ein Buch gelesen. Oder ich bin einfach nur stundenlang durch den stadtnahen Wald geschlendert. Verwandte und Bekannte besuchen? Kein Problem, ICE Bahnhof mitten in der Stadt. Es war toll.
Und dann bin ich für den Job (und die Frau) auf das Land gezogen. Und seitdem sieht mein Tagesablauf so aus: aufstehen, arbeiten, Fernseher, ins Bett. Zwischendrin Auto fahren (was ich hasse). Ich bereue den Tag zutiefst, an dem ich die Stadt verlassen habe. Heute treffe ich mich einmal im Jahr mit einem Freund in irgendeiner Großstadt (jedesmal eine andere, zuletzt Dresden). Und jedes mal fühle ich, wie toll das Stadtleben ist und wie sehr ich es vermisse.

Städte (und damit meine ich Großstädte ab ca. 300k Einwohnern) haben ihre eigene Energie, und manche Leute benötigen diese Energie um glücklich zu sein. Die gehen auf dem Land ein wie eine Primel. Da ist es vollkommen egal, ob auf dem Land die Häuser billig sind. Was nützt denen ein Haus, wenn sie darin unglücklich sind und sich nur weg, zurück in die Stadt sehnen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Ich bin 48, meine Eltern 80 und 78, beide ganz gut unterwegs, beide fahren regelmäßig in den Urlaub, leben gut. Ich erbe vermutlich in meinen 50ern.

Dann kann man das Erbe als Teil der Altersvorsorge einplanen und jetzt das reinkommende Geld raushauen.

Ich bin 40, meine Mutter 73, Vater ist vor 36 Jahren verstorben. Somit fällt die Hälfte des steuerfrei übertragbaren schon mal weg, aber meine Mutter hat es Klug genutzt und den Schenkungsfreibeträg alle 10 Jahre voll ausgenutzt, beim Rest wird dann halt leider die Erbschaftssteuer anfallen.

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WiWi Gast

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Ich kann nur von mir sprechen. Ich bin seit 2 Jahren in einer Stadt mit 70k Einwohnern.

Ich bevorzuge ganz klar 7 Großstädte.

Es liegt an medizinischer Vorsorgung.

Als ich Fieber hatte, wollte ich unbedingt in meiner Umgebung zu einem Hausarzt.

Ich habe im 20km Radius alle verfügbaren Hausärzte angerufen und wollte unbedingt einen Termin.

Ich habe keinen Termin bekommen und ich wurde abgelehnt, weil alle, wirklich ALLE Hausärzte keine weitere Patienten aufnehmen wollen!

Dann habe ich in FFM paar Ärzte angerufen und dort habe ich problemlos einen Termin bekommen.

Die Kapazität und Verfügbarkeit medizinischer Versorgung ist in Großstädten vorhanden.

Ich werde bald dieses kleine Dorf verlassen und meinen Sitz in eine Großstadt verlegen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Also hier in Frankfurt-Westend sieht man eine ganze Menge junge Familien, sie&er im teuren Nordpolexpeditionsparka, er Bart und Brille, sie Brille, Hybrid-SUV, in großen Altbauwohnungen.

Das sind halt Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihren 60-80k brutto Jahresgehalt absolut nichts besonderes sind. Oft in Frankfurt und München zu finden. Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist. Wenn mal Kinder kommen, ist auch ohne Probleme ein großes Haus drin.

Und nun?

Ich gehöre wohl als Ende 20 jähriger Consultant mit 65k im Frankfurter Nordend zu dem beschriebenem Klischee und bin lieber einer unter vielen in der Stadt als der König auf dem Dorf.
Mir gefällt es nämlich hier :)

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WiWi Gast

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Leider weiß man aber nicht wie hoch die Erbschaftssteuer in 20 Jahren ist ;)
Ich vermute: deutlich höher.
Der deutsche Staat wird in Zukunft noch gnadenloser besteuern weil unser Sozialsystem immer teurer wird.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Dann kann man das Erbe als Teil der Altersvorsorge einplanen und jetzt das reinkommende Geld raushauen.

Ich bin 40, meine Mutter 73, Vater ist vor 36 Jahren verstorben. Somit fällt die Hälfte des steuerfrei übertragbaren schon mal weg, aber meine Mutter hat es Klug genutzt und den Schenkungsfreibeträg alle 10 Jahre voll ausgenutzt, beim Rest wird dann halt leider die Erbschaftssteuer anfallen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Bei dir ist dann sicher mit 70k Brutto auch schon EDEKA. Bei dem Bro in FFM gehts ab da erst richtig exponential los.

Bei den meisten halt nicht. Das denken die nur immer und fragen sich dann mit Ende 30 in der Mietwohnung immer noch, wann denn jetzt die große Karriere und das Haus kommen, während die Freunde auf dem Land schon längst gebaut haben. Da ist es dann (finde ich zumindest) besser, sich das früh einzugestehen und nicht einen auf Starbucks-Macbook-Entrepreneur zu machen und dadurch viel Geld (Eigenkapital?) zu verbrennen. Außer man ist wirklich so ein erfolgreicher Entrepreneur, aber die Leute meine ich nicht, die haben ja keine Probleme mit Immobilienpreisen.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Das ist ziemlicher Quatsch. Mit rund 30 jahren träumen die meisten von solchen Gehältern und du tust so als wäre das was durchschnittliches.

Ich meinte damit hauptsächlich die klischeehaften Münchner und Frankfurter. Dort bist du nun mal nichts besonderes als Angestellter.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Zum anderen will halt nicht jeder in einer 20k Einwohnerstadt leben. Ich habe in einer 500k Stadt studiert und es ging mir dort echt gut. Ich bin nie in Clubs oder auf Parties gegangen aber ich habe gerne mal hier und da Essen probiert (wenn der Geldbeutel es hergab).

Bleibt dir unbenommen. Größere Städte gäbe es bei mir aber auch drei in unter einer Stunde Autoreichweite (so lange habe ich früher mit dem ÖPNV in der Stadt zur Arbeit gebraucht).

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WiWi Gast

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Selten so ein Unsinn gelesen… lasst die Leute doch leben wie sie möchten oder bist du neidisch auf die Woolrich und den Dienstwagen? Ach ne, du lebst lieber frugalistisch und finanzierst dir deine eigenen Wände mit Penny Einkäufen und Fahrrad fahren

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Also hier in Frankfurt-Westend sieht man eine ganze Menge junge Familien, sie&er im teuren Nordpolexpeditionsparka, er Bart und Brille, sie Brille, Hybrid-SUV, in großen Altbauwohnungen.

Das sind halt Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihren 60-80k brutto Jahresgehalt absolut nichts besonderes sind. Oft in Frankfurt und München zu finden. Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist. Wenn mal Kinder kommen, ist auch ohne Probleme ein großes Haus drin.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Selten so ein Unsinn gelesen… lasst die Leute doch leben wie sie möchten oder bist du neidisch auf die Woolrich und den Dienstwagen? Ach ne, du lebst lieber frugalistisch und finanzierst dir deine eigenen Wände mit Penny Einkäufen und Fahrrad fahren

Nein, habe selbst ein Auto und kaufe regelmäßig im Biomarkt ein. Zugleich wandern noch 1500€ ins Aktiendepot. Das meine ich doch gerade: Als Angestellter in einer Großstadt muss man i.d.R. auf mindestens einen dieser Bausteine verzichten bzw. starke Abstriche machen, und bei solchen Leuten, von denen ich rede, trifft es entweder die Altersvorsorge oder eben die Wohnverhältnisse. Und mein "Kaff" fühlt sich nicht viel anders an als das Großstadtviertel, in dem ich früher gewohnt habe. Wenn ich wollte, könnte ich auch hier mit Louis Vuitton-Klamotten im Starbucks sitzen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Also hier in Frankfurt-Westend sieht man eine ganze Menge junge Familien, sie&er im teuren Nordpolexpeditionsparka, er Bart und Brille, sie Brille, Hybrid-SUV, in großen Altbauwohnungen.

Das sind halt Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihren 60-80k brutto Jahresgehalt absolut nichts besonderes sind. Oft in Frankfurt und München zu finden. Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist. Wenn mal Kinder kommen, ist auch ohne Probleme ein großes Haus drin.

Die Leute ab 30 of dass sie 1 Mio Städte brauchen - gehen dann aber immer in die selben 4 Restaurants und bestellen alles im Internet. Ist eher so ein Mindset Ding glaub - weil rational erklären kann ich mir das nicht da für viele vom Lifestyle her eine Kleinstadt mit 10.000 Einwohnern reicht.

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WiWi Gast

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Was für ein Unsinn. Kannst du das auch nur irgendwie belegen oder ist das hier reines Wunschdenken?

Mal angenommen die annuitat soll gleich bleiben- wenn mehr zinsen bezahlt werden sinkt der Tilgungsanteil; bedeutet entweder zB doppelt so lange Tilgungszeit oder kleinere Hauspreise. Da in der Gegend wo ich lebe und Reihenhäuser schon heute 750k+ kosten und somit mit top10% Haushaltseinkommen gerade so bis zur Rente abgezahlt sind kann die Kredit Laufzeit nicht mehr so deutlich steigen- ergo Hauspreise müssen fallen. Easy.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Was für dich eindeutig ist spielt keine Rolle. Real ist eindeutig das wenn die bauzinsen steigen die Häuser unter dem Strich teurer werden. Und wenn es eine hohe Inflation gibt bedeutet es das alles , auch Häuser teurer werden. Das Geld verliert ja an wert und nicht Autos, Gegenstände, Lebensmittel, Häuser.

Eins noch:
Warum soll man sein Haus denn überhaupt verkaufen wollen wenn die Zinsen steigen ?
Macht doch keiner. Die Leute zahlen das Haus in ihrer 25jährigen zinsbindung locker ab und gut ist. Wie man ja anhand der Angebote sieht muss niemand verkaufen. Ich verstehe also die Argumentation nicht warum durch Zinsanstieg Hausbesitzer Nachteile haben sollten. Eher die Käufer sehe ich im Nachteil weil sie neben den 700.000€ für das Reihenhaus nun auch noch 6% Zinsen draufgeschlagen bekomme . Denke das dann nur noch Leute mit Eigenkapital kaufen und diese ganzen vollfinanzierer von der Bildfläche verschwinden. Ich jedenfalls mache mir keine Gedanken wenn die Zinsen steigen da ich in 15 Jahren mein Haus mit einer Restschuld von 170.000 abbezahlt habe. Danach würde ich es nur für einen 7 stelligen Betrag verkaufen wenn überhaupt.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Hohe Inflation= Bauzinsen steigen= Häuser fallen im Wert; für mich eindeutig.

Die Höhe der Baukosten ist meiner Meinung nach nur zu einem kleinen Teil verantwortlich für die steigenden Hauspreise. Hauptreiber sind 1. Fallende Zinsen, 2. Baugrund Preissteigerung.

Und kommt mir nicht zum 100. Mal mit "aber wegen den sudländern ist kein Zinsanstieg möglich"... Wenn die Inflation tatsächlich 6% beträgt Vertragen die auch höhere Zinsen.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

November-Prognose Bundesbank erwartet sechs Prozent Inflation:

"Die deutsche Wirtschaft leidet unter Materialengpässen und der dramatischen Coronalage. Die Bundesbank blickt pessimistisch in die Zukunft – und sagt für Verbraucher weiter steigende Preise voraus. "

Was kann das für die Immobilien bedeuten?

Per Se, dass die Preise steigen / hoch bleiben, da die Baukosten steigen und die technischen Anforderungen an den Baukörper weiter verschärft werden (siehe z.B. neue KfW Programme). So lange die Nachfrage da ist wird es auch im Neubau weiter laufen, wenn die nicht da ist wird der halt weniger

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Das sind halt Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihren 60-80k brutto Jahresgehalt absolut nichts besonderes sind. Oft in Frankfurt und München zu finden. Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist.

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Zum einen ist man für das Finanzamt und für das öffentliche Narrativ bereits mit 80k€ etwas besonderes (die oberen 10% der angestellt Beschäftigten).

Zum anderen will halt nicht jeder in einer 20k Einwohnerstadt leben. Ich habe in einer 500k Stadt studiert und es ging mir dort echt gut. Ich bin nie in Clubs oder auf Parties gegangen aber ich habe gerne mal hier und da Essen probiert (wenn der Geldbeutel es hergab). Ich bin einfach gerne mit der Straßenbahn in andere Stadtteile gefahren und habe mir dort Leute und Gebäude angesehen. Ich bin am Wochenende in Eisstadion gefahren (mit der Straßenbahn, denn ein Auto hatte ich nicht und brauchte ich nicht) oder im Sommer in eines der vielen Freibäder. Ich bin Abends nach der Uni in einen Park gegangen und habe ein Buch gelesen. Oder ich bin einfach nur stundenlang durch den stadtnahen Wald geschlendert. Verwandte und Bekannte besuchen? Kein Problem, ICE Bahnhof mitten in der Stadt. Es war toll.
Und dann bin ich für den Job (und die Frau) auf das Land gezogen. Und seitdem sieht mein Tagesablauf so aus: aufstehen, arbeiten, Fernseher, ins Bett. Zwischendrin Auto fahren (was ich hasse). Ich bereue den Tag zutiefst, an dem ich die Stadt verlassen habe. Heute treffe ich mich einmal im Jahr mit einem Freund in irgendeiner Großstadt (jedesmal eine andere, zuletzt Dresden). Und jedes mal fühle ich, wie toll das Stadtleben ist und wie sehr ich es vermisse.

Städte (und damit meine ich Großstädte ab ca. 300k Einwohnern) haben ihre eigene Energie, und manche Leute benötigen diese Energie um glücklich zu sein. Die gehen auf dem Land ein wie eine Primel. Da ist es vollkommen egal, ob auf dem Land die Häuser billig sind. Was nützt denen ein Haus, wenn sie darin unglücklich sind und sich nur weg, zurück in die Stadt sehnen.

Du sprichst mir aus der Seele Bruder. Ich bin auch für Frau und Kind aufs Land gezogen und verfluche jeden Tag. Haus und Garten können mir gestohlen bleiben wenn das Lebensglück fehlt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Das ist ziemlicher Quatsch. Mit rund 30 jahren träumen die meisten von solchen Gehältern und du tust so als wäre das was durchschnittliches.
Man muss schonmal aus der eigenen Bubble rauskommen.

Das sind halt Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihren 60-80k brutto Jahresgehalt absolut nichts besonderes sind. Oft in Frankfurt und München zu finden. Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist. Wenn mal Kinder kommen, ist auch ohne Probleme ein großes Haus drin.

Wenn mit Kindern ein großes Haus "drin" sein soll, dann müssten ohne Kinder derzeit locker 2 große Häuser "drin" sein. 2 Kinder kosten nämlich etwa so viel, wie ein großes Haus. Ich spreche aus Erfahrung....
Kannst schon mal ca. 500 TSD für die Kinderplanung auf Seite legen. Vom Restkapital dann das große Haus. Viel Glück.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Selten so ein Unsinn gelesen… lasst die Leute doch leben wie sie möchten oder bist du neidisch auf die Woolrich

Im nächsten Jahr ist es dann die Jacke von Meuterey, und dann die von Canada Duck und dann...

Dieser ganze Daunenjacken-mit-Kaputze-Quatsch ging in Hamburg bereits in den späten 90ern los.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Das ist ziemlicher Quatsch. Mit rund 30 jahren träumen die meisten von solchen Gehältern und du tust so als wäre das was durchschnittliches.
Man muss schonmal aus der eigenen Bubble rauskommen.

Das sind halt Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihren 60-80k brutto Jahresgehalt absolut nichts besonderes sind. Oft in Frankfurt und München zu finden. Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist. Wenn mal Kinder kommen, ist auch ohne Probleme ein großes Haus drin.

Wenn mit Kindern ein großes Haus "drin" sein soll, dann müssten ohne Kinder derzeit locker 2 große Häuser "drin" sein. 2 Kinder kosten nämlich etwa so viel, wie ein großes Haus. Ich spreche aus Erfahrung....
Kannst schon mal ca. 500 TSD für die Kinderplanung auf Seite legen. Vom Restkapital dann das große Haus. Viel Glück.

  1. Gibt es kaum noch Häuser für 500TSD
  2. Muss kein Mensch so viel für die Kinder ausgeben

Was machen denn die Kinder vom LKW Fahrer? Verhungern?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Ich kann nur von mir sprechen. Ich bin seit 2 Jahren in einer Stadt mit 70k Einwohnern.

Ich bevorzuge ganz klar 7 Großstädte.

Es liegt an medizinischer Vorsorgung.

Als ich Fieber hatte, wollte ich unbedingt in meiner Umgebung zu einem Hausarzt.

Ich habe im 20km Radius alle verfügbaren Hausärzte angerufen und wollte unbedingt einen Termin.

Ich habe keinen Termin bekommen und ich wurde abgelehnt, weil alle, wirklich ALLE Hausärzte keine weitere Patienten aufnehmen wollen!

Dann habe ich in FFM paar Ärzte angerufen und dort habe ich problemlos einen Termin bekommen.

Die Kapazität und Verfügbarkeit medizinischer Versorgung ist in Großstädten vorhanden.

Ich werde bald dieses kleine Dorf verlassen und meinen Sitz in eine Großstadt verlegen.

Ich habe mehrere Jahre in Frankfurt und München gelebt und wohne jetzt seit kurzem wieder in meiner Heimatstadt (Größenordnung 200-300k Einwohner) und kenne das genau andersherum. In meiner Heimatstadt bekommt man für die meisten Fachärzte (und Hausarzt sowieso) relativ unkompliziert Termine. In München und Frankfurt nehmen viele Ärzte gar keine neuen Patienten mehr auf, insb. wenn man nicht privat versichert ist.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Ich kann nur von mir sprechen. Ich bin seit 2 Jahren in einer Stadt mit 70k Einwohnern.

Ich bevorzuge ganz klar 7 Großstädte.

Es liegt an medizinischer Vorsorgung.

Als ich Fieber hatte, wollte ich unbedingt in meiner Umgebung zu einem Hausarzt.

Ich habe im 20km Radius alle verfügbaren Hausärzte angerufen und wollte unbedingt einen Termin.

Ich habe keinen Termin bekommen und ich wurde abgelehnt, weil alle, wirklich ALLE Hausärzte keine weitere Patienten aufnehmen wollen!

Dann habe ich in FFM paar Ärzte angerufen und dort habe ich problemlos einen Termin bekommen.

Die Kapazität und Verfügbarkeit medizinischer Versorgung ist in Großstädten vorhanden.

Ich werde bald dieses kleine Dorf verlassen und meinen Sitz in eine Großstadt verlegen.

Ich habe mehrere Jahre in Frankfurt und München gelebt und wohne jetzt seit kurzem wieder in meiner Heimatstadt (Größenordnung 200-300k Einwohner) und kenne das genau andersherum. In meiner Heimatstadt bekommt man für die meisten Fachärzte (und Hausarzt sowieso) relativ unkompliziert Termine. In München und Frankfurt nehmen viele Ärzte gar keine neuen Patienten mehr auf, insb. wenn man nicht privat versichert ist.

Wie man also sieht, sind im föderalen Deutschland Stadt und Land meistens gleichermaßen attraktiv, in der Stadt gibt es oftmals viele Grünflächen und auf dem Land findet der Amazonbote stets einen Parkplatz vorm Haus und gibt das Paket auch wirklich ab. Unzumutbar ist es hier nirgendwo, sonst würde auch nicht die halbe Welt zu uns ziehen wollen.

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WiWi Gast

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Ich kann das echt nicht mehr hören. Es ist vollkommen ok, wenn einem die 20k-Stadt oder das Land gefällt, aber bitte hört doch auf, immer zu behaupten, dass es da "alles gibt was man braucht." Vielleicht brauchst du einfach sehr wenig.... ich habe jetzt zwei kleine Kinder und ja, da ist man natürlich deutlcih seltener unterwegs. Und trotzdem bin ich selbst überrascht, wie ich jede Woche 2x irgendein Stadtangebot annehme. Das ist der wöchentliche Besuch in der Boulderhalle, das ist die Gastronomie und wechselnden neuen und innovativen Läden, das war Montag der Weihnachtsmarkt, zu dem wir mit dem Straßenbahn gefahren sind, was die Kinder lieben, das ist das tolle Stadtschwimmbad und der Besuch eines Eishockeyspiels. Das ist der sonntägliche Spaziergang im Stadtpark - ich liebe auch Wald und Co, aber das Flair im Stadtgrünen mit den Leuten will ich nicht missen. Das sind bald wieder spontane Konzertbesuche in alternativen Läden, das wird, wenn die Kinder größer werden, wieder Kino und Theater sein etc. pp. Und ich kann all die Dinge mit dem Fahrrad machen.

Wir wohnen am Stadtrand direkt am grßen Feld und Wald. Ich muss nicht mitten drin wohnen, aber ich möchte in kurzer Zeit die Angebote der Stadt nutzen können und so doof es klingt: Ich trinke auch gerne mal ein Bier oder einen Wein und liebe es, dass ich das machen kann ohne danach mit eben doch schnell mal 0,5 pro Mille ins Auto zu steigen.

"Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist."

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Das sind halt Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihren 60-80k brutto Jahresgehalt absolut nichts besonderes sind. Oft in Frankfurt und München zu finden. Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist.

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Zum einen ist man für das Finanzamt und für das öffentliche Narrativ bereits mit 80k€ etwas besonderes (die oberen 10% der angestellt Beschäftigten).

Zum anderen will halt nicht jeder in einer 20k Einwohnerstadt leben. Ich habe in einer 500k Stadt studiert und es ging mir dort echt gut. Ich bin nie in Clubs oder auf Parties gegangen aber ich habe gerne mal hier und da Essen probiert (wenn der Geldbeutel es hergab). Ich bin einfach gerne mit der Straßenbahn in andere Stadtteile gefahren und habe mir dort Leute und Gebäude angesehen. Ich bin am Wochenende in Eisstadion gefahren (mit der Straßenbahn, denn ein Auto hatte ich nicht und brauchte ich nicht) oder im Sommer in eines der vielen Freibäder. Ich bin Abends nach der Uni in einen Park gegangen und habe ein Buch gelesen. Oder ich bin einfach nur stundenlang durch den stadtnahen Wald geschlendert. Verwandte und Bekannte besuchen? Kein Problem, ICE Bahnhof mitten in der Stadt. Es war toll.
Und dann bin ich für den Job (und die Frau) auf das Land gezogen. Und seitdem sieht mein Tagesablauf so aus: aufstehen, arbeiten, Fernseher, ins Bett. Zwischendrin Auto fahren (was ich hasse). Ich bereue den Tag zutiefst, an dem ich die Stadt verlassen habe. Heute treffe ich mich einmal im Jahr mit einem Freund in irgendeiner Großstadt (jedesmal eine andere, zuletzt Dresden). Und jedes mal fühle ich, wie toll das Stadtleben ist und wie sehr ich es vermisse.

Städte (und damit meine ich Großstädte ab ca. 300k Einwohnern) haben ihre eigene Energie, und manche Leute benötigen diese Energie um glücklich zu sein. Die gehen auf dem Land ein wie eine Primel. Da ist es vollkommen egal, ob auf dem Land die Häuser billig sind. Was nützt denen ein Haus, wenn sie darin unglücklich sind und sich nur weg, zurück in die Stadt sehnen.

Du sprichst mir aus der Seele Bruder. Ich bin auch für Frau und Kind aufs Land gezogen und verfluche jeden Tag. Haus und Garten können mir gestohlen bleiben wenn das Lebensglück fehlt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Können wir bitte noch 500 Beiträge darüber haben in denen darüber gestritten wird ob Land- oder Stadtleben besser ist.

Am besten so, dass jeder behauptet er hätte die objektive Wahrheit um dann doch nur die persönliche Meinung runterzubeten.

Bei näherer Betrachtung reichen 500 Beiträge eventuell nicht.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ich kann das echt nicht mehr hören. Es ist vollkommen ok, wenn einem die 20k-Stadt oder das Land gefällt, aber bitte hört doch auf, immer zu behaupten, dass es da "alles gibt was man braucht." Vielleicht brauchst du einfach sehr wenig.... ich habe jetzt zwei kleine Kinder und ja, da ist man natürlich deutlcih seltener unterwegs. Und trotzdem bin ich selbst überrascht, wie ich jede Woche 2x irgendein Stadtangebot annehme. Das ist der wöchentliche Besuch in der Boulderhalle, das ist die Gastronomie und wechselnden neuen und innovativen Läden, das war Montag der Weihnachtsmarkt, zu dem wir mit dem Straßenbahn gefahren sind, was die Kinder lieben, das ist das tolle Stadtschwimmbad und der Besuch eines Eishockeyspiels. Das ist der sonntägliche Spaziergang im Stadtpark - ich liebe auch Wald und Co, aber das Flair im Stadtgrünen mit den Leuten will ich nicht missen. Das sind bald wieder spontane Konzertbesuche in alternativen Läden, das wird, wenn die Kinder größer werden, wieder Kino und Theater sein etc. pp. Und ich kann all die Dinge mit dem Fahrrad machen.

Wir wohnen am Stadtrand direkt am grßen Feld und Wald. Ich muss nicht mitten drin wohnen, aber ich möchte in kurzer Zeit die Angebote der Stadt nutzen können und so doof es klingt: Ich trinke auch gerne mal ein Bier oder einen Wein und liebe es, dass ich das machen kann ohne danach mit eben doch schnell mal 0,5 pro Mille ins Auto zu steigen.

"Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist."

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Das sind halt Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihren 60-80k brutto Jahresgehalt absolut nichts besonderes sind. Oft in Frankfurt und München zu finden. Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist.

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Zum einen ist man für das Finanzamt und für das öffentliche Narrativ bereits mit 80k€ etwas besonderes (die oberen 10% der angestellt Beschäftigten).

Zum anderen will halt nicht jeder in einer 20k Einwohnerstadt leben. Ich habe in einer 500k Stadt studiert und es ging mir dort echt gut. Ich bin nie in Clubs oder auf Parties gegangen aber ich habe gerne mal hier und da Essen probiert (wenn der Geldbeutel es hergab). Ich bin einfach gerne mit der Straßenbahn in andere Stadtteile gefahren und habe mir dort Leute und Gebäude angesehen. Ich bin am Wochenende in Eisstadion gefahren (mit der Straßenbahn, denn ein Auto hatte ich nicht und brauchte ich nicht) oder im Sommer in eines der vielen Freibäder. Ich bin Abends nach der Uni in einen Park gegangen und habe ein Buch gelesen. Oder ich bin einfach nur stundenlang durch den stadtnahen Wald geschlendert. Verwandte und Bekannte besuchen? Kein Problem, ICE Bahnhof mitten in der Stadt. Es war toll.
Und dann bin ich für den Job (und die Frau) auf das Land gezogen. Und seitdem sieht mein Tagesablauf so aus: aufstehen, arbeiten, Fernseher, ins Bett. Zwischendrin Auto fahren (was ich hasse). Ich bereue den Tag zutiefst, an dem ich die Stadt verlassen habe. Heute treffe ich mich einmal im Jahr mit einem Freund in irgendeiner Großstadt (jedesmal eine andere, zuletzt Dresden). Und jedes mal fühle ich, wie toll das Stadtleben ist und wie sehr ich es vermisse.

Städte (und damit meine ich Großstädte ab ca. 300k Einwohnern) haben ihre eigene Energie, und manche Leute benötigen diese Energie um glücklich zu sein. Die gehen auf dem Land ein wie eine Primel. Da ist es vollkommen egal, ob auf dem Land die Häuser billig sind. Was nützt denen ein Haus, wenn sie darin unglücklich sind und sich nur weg, zurück in die Stadt sehnen.

Du sprichst mir aus der Seele Bruder. Ich bin auch für Frau und Kind aufs Land gezogen und verfluche jeden Tag. Haus und Garten können mir gestohlen bleiben wenn das Lebensglück fehlt.

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WiWi Gast

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Aber dennoch lebst du ja auch auf dem Land am Stadtrand. Ich ja auch. Bei mir geben sich die Kühe und Pferde die Klinke in die Hand aber dennoch bin ich mit dem Fahrrad in 15 Minuten in einer 500.000 tsd Einwohner Stadt.
Also hat man doch alles als landei.
Da wo es ein Problem gibt sind doch die die in einem 500 Leute Dörfchen wohnen mit einem Tante Emma laden und 50km von der nächsten Großstadt entfernt leben. Wo das Kino tatsächlich 50km entfernt ist. Aber von denen reden wir ja nicht. Alle anderen die im Dorf leben sind ja nur einen Katzensprung von der nächsten Großstadt entfernt. Und genau die muss man mit denen vergleichen die direkt in der City leben. Die am Stadtrand leben nunmal in der Eier legenden wollmilchsau. Alle anderen , ob City oder am arsch der Welt, nunmal nicht.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ich kann das echt nicht mehr hören. Es ist vollkommen ok, wenn einem die 20k-Stadt oder das Land gefällt, aber bitte hört doch auf, immer zu behaupten, dass es da "alles gibt was man braucht." Vielleicht brauchst du einfach sehr wenig.... ich habe jetzt zwei kleine Kinder und ja, da ist man natürlich deutlcih seltener unterwegs. Und trotzdem bin ich selbst überrascht, wie ich jede Woche 2x irgendein Stadtangebot annehme. Das ist der wöchentliche Besuch in der Boulderhalle, das ist die Gastronomie und wechselnden neuen und innovativen Läden, das war Montag der Weihnachtsmarkt, zu dem wir mit dem Straßenbahn gefahren sind, was die Kinder lieben, das ist das tolle Stadtschwimmbad und der Besuch eines Eishockeyspiels. Das ist der sonntägliche Spaziergang im Stadtpark - ich liebe auch Wald und Co, aber das Flair im Stadtgrünen mit den Leuten will ich nicht missen. Das sind bald wieder spontane Konzertbesuche in alternativen Läden, das wird, wenn die Kinder größer werden, wieder Kino und Theater sein etc. pp. Und ich kann all die Dinge mit dem Fahrrad machen.

Wir wohnen am Stadtrand direkt am grßen Feld und Wald. Ich muss nicht mitten drin wohnen, aber ich möchte in kurzer Zeit die Angebote der Stadt nutzen können und so doof es klingt: Ich trinke auch gerne mal ein Bier oder einen Wein und liebe es, dass ich das machen kann ohne danach mit eben doch schnell mal 0,5 pro Mille ins Auto zu steigen.

"Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist."

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Das sind halt Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihren 60-80k brutto Jahresgehalt absolut nichts besonderes sind. Oft in Frankfurt und München zu finden. Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist.

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Zum einen ist man für das Finanzamt und für das öffentliche Narrativ bereits mit 80k€ etwas besonderes (die oberen 10% der angestellt Beschäftigten).

Zum anderen will halt nicht jeder in einer 20k Einwohnerstadt leben. Ich habe in einer 500k Stadt studiert und es ging mir dort echt gut. Ich bin nie in Clubs oder auf Parties gegangen aber ich habe gerne mal hier und da Essen probiert (wenn der Geldbeutel es hergab). Ich bin einfach gerne mit der Straßenbahn in andere Stadtteile gefahren und habe mir dort Leute und Gebäude angesehen. Ich bin am Wochenende in Eisstadion gefahren (mit der Straßenbahn, denn ein Auto hatte ich nicht und brauchte ich nicht) oder im Sommer in eines der vielen Freibäder. Ich bin Abends nach der Uni in einen Park gegangen und habe ein Buch gelesen. Oder ich bin einfach nur stundenlang durch den stadtnahen Wald geschlendert. Verwandte und Bekannte besuchen? Kein Problem, ICE Bahnhof mitten in der Stadt. Es war toll.
Und dann bin ich für den Job (und die Frau) auf das Land gezogen. Und seitdem sieht mein Tagesablauf so aus: aufstehen, arbeiten, Fernseher, ins Bett. Zwischendrin Auto fahren (was ich hasse). Ich bereue den Tag zutiefst, an dem ich die Stadt verlassen habe. Heute treffe ich mich einmal im Jahr mit einem Freund in irgendeiner Großstadt (jedesmal eine andere, zuletzt Dresden). Und jedes mal fühle ich, wie toll das Stadtleben ist und wie sehr ich es vermisse.

Städte (und damit meine ich Großstädte ab ca. 300k Einwohnern) haben ihre eigene Energie, und manche Leute benötigen diese Energie um glücklich zu sein. Die gehen auf dem Land ein wie eine Primel. Da ist es vollkommen egal, ob auf dem Land die Häuser billig sind. Was nützt denen ein Haus, wenn sie darin unglücklich sind und sich nur weg, zurück in die Stadt sehnen.

Du sprichst mir aus der Seele Bruder. Ich bin auch für Frau und Kind aufs Land gezogen und verfluche jeden Tag. Haus und Garten können mir gestohlen bleiben wenn das Lebensglück fehlt.

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WiWi Gast

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Naja die Frage ist halt welche Gemeinden man betrachtet - es gibt durchaus kleinere Gemeinden zwischen 35 tausen und 50 tausend Einwohner die eine recht "städtische Infrastruktur haben, da z.B. sehr touristisch geprägt und daher z.B. große Schwimmbäder, Kletterhallen.. und entsprechende kulturelle Angebote vorhanden sind - umgekehrt gibt es auch Städte mit um die 100T Einwohner die auch fast nichts haben.

Wie immer sind pauschale Aussagen in beide Richtungen verallgemeinernd - abgesehen davon hat ja auch jeder eigene Vorlieben /Lebensvorstellungen

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ich kann das echt nicht mehr hören. Es ist vollkommen ok, wenn einem die 20k-Stadt oder das Land gefällt, aber bitte hört doch auf, immer zu behaupten, dass es da "alles gibt was man braucht." Vielleicht brauchst du einfach sehr wenig.... ich habe jetzt zwei kleine Kinder und ja, da ist man natürlich deutlcih seltener unterwegs. Und trotzdem bin ich selbst überrascht, wie ich jede Woche 2x irgendein Stadtangebot annehme. Das ist der wöchentliche Besuch in der Boulderhalle, das ist die Gastronomie und wechselnden neuen und innovativen Läden, das war Montag der Weihnachtsmarkt, zu dem wir mit dem Straßenbahn gefahren sind, was die Kinder lieben, das ist das tolle Stadtschwimmbad und der Besuch eines Eishockeyspiels. Das ist der sonntägliche Spaziergang im Stadtpark - ich liebe auch Wald und Co, aber das Flair im Stadtgrünen mit den Leuten will ich nicht missen. Das sind bald wieder spontane Konzertbesuche in alternativen Läden, das wird, wenn die Kinder größer werden, wieder Kino und Theater sein etc. pp. Und ich kann all die Dinge mit dem Fahrrad machen.

Wir wohnen am Stadtrand direkt am grßen Feld und Wald. Ich muss nicht mitten drin wohnen, aber ich möchte in kurzer Zeit die Angebote der Stadt nutzen können und so doof es klingt: Ich trinke auch gerne mal ein Bier oder einen Wein und liebe es, dass ich das machen kann ohne danach mit eben doch schnell mal 0,5 pro Mille ins Auto zu steigen.

"Ich sitze mit 70k brutto in einer ländlichen 20k-Einwohnerstadt, wo es alles gibt was man braucht in einer 100qm ETW, die in 15 Jahren abbezahlt ist."

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

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WiWi Gast

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Kleiner Denkanstoß, heute als Artikel bei Haufe erschienen:

"Prognose: Bauzinsen steigen auf bis zu vier Prozent"
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist befeuert von historisch niedrigen Bauzinsen und einer guten Konjunktur. Mit der deutlich höheren Inflation ziehen die Zinsen an – die Ein-Prozent-Marke für zehnjährige Darlehen ist schon erreicht. Experten rechnen mit weiteren Anstiegen auf bis zu vier Prozent."

Verlinken geht hier ja nicht, aber wer interessiert ist, mit Google ist der Artikel schnell gefunden.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ich kann das echt nicht mehr hören. Es ist vollkommen ok, wenn einem die 20k-Stadt oder das Land gefällt, aber bitte hört doch auf, immer zu behaupten, dass es da "alles gibt was man braucht." Vielleicht brauchst du einfach sehr wenig.... ich habe jetzt zwei kleine Kinder und ja, da ist man natürlich deutlcih seltener unterwegs. Und trotzdem bin ich selbst überrascht, wie ich jede Woche 2x irgendein Stadtangebot annehme. Das ist der wöchentliche Besuch in der Boulderhalle, das ist die Gastronomie und wechselnden neuen und innovativen Läden, das war Montag der Weihnachtsmarkt, zu dem wir mit dem Straßenbahn gefahren sind, was die Kinder lieben, das ist das tolle Stadtschwimmbad und der Besuch eines Eishockeyspiels. Das ist der sonntägliche Spaziergang im Stadtpark - ich liebe auch Wald und Co, aber das Flair im Stadtgrünen mit den Leuten will ich nicht missen. Das sind bald wieder spontane Konzertbesuche in alternativen Läden, das wird, wenn die Kinder größer werden, wieder Kino und Theater sein etc. pp. Und ich kann all die Dinge mit dem Fahrrad machen.

Wir wohnen am Stadtrand direkt am grßen Feld und Wald. Ich muss nicht mitten drin wohnen, aber ich möchte in kurzer Zeit die Angebote der Stadt nutzen können und so doof es klingt: Ich trinke auch gerne mal ein Bier oder einen Wein und liebe es, dass ich das machen kann ohne danach mit eben doch schnell mal 0,5 pro Mille ins Auto zu steigen.

Das geht alles auch bei 20k Einwohnern.
Ausnahme: Eishockey (geht erst ab Kaufbeuren, Imgolstadt Größe)
Alternative Musik entwickelt sich i.d.R. auf dem Land besser als in der Stadt - siehe Punk / HC Szenen am Bodensee, etc.

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WiWi Gast

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Das ist doch genau die absolut toxische Mischung die hier ab und zu gepredigt wird:
riesige Multiples, niedrigere Zinsen gehen nicht mehr und fallen damit als Werttreiber aus und als Sahnestück eine miserable Demografie.

Nicht nur sind die Jungen immer weniger, sie verdienen in der Breite auch schlechter als ihre Eltern und sie müssen deutlich höhere Steuern und Abgaben zahlen als alle vorherigen Generationen.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Kleiner Denkanstoß, heute als Artikel bei Haufe erschienen:

"Prognose: Bauzinsen steigen auf bis zu vier Prozent"
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist befeuert von historisch niedrigen Bauzinsen und einer guten Konjunktur. Mit der deutlich höheren Inflation ziehen die Zinsen an – die Ein-Prozent-Marke für zehnjährige Darlehen ist schon erreicht. Experten rechnen mit weiteren Anstiegen auf bis zu vier Prozent."

Verlinken geht hier ja nicht, aber wer interessiert ist, mit Google ist der Artikel schnell gefunden.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Das ist doch genau die absolut toxische Mischung die hier ab und zu gepredigt wird:
riesige Multiples, niedrigere Zinsen gehen nicht mehr und fallen damit als Werttreiber aus und als Sahnestück eine miserable Demografie.

Nicht nur sind die Jungen immer weniger, sie verdienen in der Breite auch schlechter als ihre Eltern und sie müssen deutlich höhere Steuern und Abgaben zahlen als alle vorherigen Generationen.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Kleiner Denkanstoß, heute als Artikel bei Haufe erschienen:

"Prognose: Bauzinsen steigen auf bis zu vier Prozent"
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist befeuert von historisch niedrigen Bauzinsen und einer guten Konjunktur. Mit der deutlich höheren Inflation ziehen die Zinsen an – die Ein-Prozent-Marke für zehnjährige Darlehen ist schon erreicht. Experten rechnen mit weiteren Anstiegen auf bis zu vier Prozent."

Verlinken geht hier ja nicht, aber wer interessiert ist, mit Google ist der Artikel schnell gefunden.

So schaut es aus, die Boommer hatten die beste Zeit, wirschaftlicher Aufschwung, haben sich die Taschen vollgemacht ohne Rücksicht auf mögliche Opportunitätskosten (Rente, Verschuldung, Umwelt, usw.) und wir dürfen die Suppe jetzt ausbaden.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Kleiner Denkanstoß, heute als Artikel bei Haufe erschienen:

"Prognose: Bauzinsen steigen auf bis zu vier Prozent"
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist befeuert von historisch niedrigen Bauzinsen und einer guten Konjunktur. Mit der deutlich höheren Inflation ziehen die Zinsen an – die Ein-Prozent-Marke für zehnjährige Darlehen ist schon erreicht. Experten rechnen mit weiteren Anstiegen auf bis zu vier Prozent."

Verlinken geht hier ja nicht, aber wer interessiert ist, mit Google ist der Artikel schnell gefunden.

Habe den Artikel gelesen, vielleicht leidet auch meine Leseverständnis, aber dort steht wird über mögliche Entwicklung bis zum Jahr 2040 gesprochen. Bei allem Respekt vor dem Fachwissen des ifo-Inistituts und der OECD, welche in dem Bericht genannt werden, aber die Dynamiken vis 2040 kann niemand voraussehen. Kann so eintreffen oder auch nicht. Aber das galt auch vor 10 Jahren schon.

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WiWi Gast

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jaaaa, die 20k Einwohnerstadt, die soooviel bietet. Ich hab in Köln studiert und wohne nun in Heidelberg, was ja touristisch wirklich extrem geprägt ist. Aber Heidelberg kann nicht im Ansatz Köln das Wasser reichen.

Eishockey: HD (nach Mannheim zu den Adlern), Köln direkt in der Innenstadt
Fussball: HD (nach Sinsheim), Köln 15 Minuten mit der Bahn nach Müngersdorf
vom Rest fang ich erst gar nicht an. Das sind Welten...

Und wenn mir jetzt jemand kommt mit: "In Sinsheim siehst du aber den besseren Fussball"
Yo, mag sein. Dafür ist Stimmung wie bei Omma unterm Rock.

Würde ich nochmal kaufen, dann IMMER in der Stadt. Das ist die Zukunft in meinen Augen. Aufs Land ziehen nur Menschen, die das Angebot nicht wollen oder extrem heimatverbunden sind.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Kleiner Denkanstoß, heute als Artikel bei Haufe erschienen:

"Prognose: Bauzinsen steigen auf bis zu vier Prozent"
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist befeuert von historisch niedrigen Bauzinsen und einer guten Konjunktur. Mit der deutlich höheren Inflation ziehen die Zinsen an – die Ein-Prozent-Marke für zehnjährige Darlehen ist schon erreicht. Experten rechnen mit weiteren Anstiegen auf bis zu vier Prozent."

Verlinken geht hier ja nicht, aber wer interessiert ist, mit Google ist der Artikel schnell gefunden.

Wie schön, dass ich mir gerade meine Anschlussfinanzierung gesichert habe: Forwarddarlehen, fällig in 4 Jahren, dann 10 Jahre Zinsbindung zu 0,8 Prozent :-)

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WiWi Gast

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Ich wohne nicht in Frankfurt, fahre aber sehr gerne zu Arztterminen dahin. Es gibt wirklich viele gute Ärzte. Nicht wenige von denen haben eine reine Privatpraxis. Gibt es in meiner Heimatstadt so nicht.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ich habe mehrere Jahre in Frankfurt und München gelebt und wohne jetzt seit kurzem wieder in meiner Heimatstadt (Größenordnung 200-300k Einwohner) und kenne das genau andersherum. In meiner Heimatstadt bekommt man für die meisten Fachärzte (und Hausarzt sowieso) relativ unkompliziert Termine. In München und Frankfurt nehmen viele Ärzte gar keine neuen Patienten mehr auf, insb. wenn man nicht privat versichert ist.

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WiWi Gast

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Na klar, die Boomer durften in den 1990ern auch 10% Zinsen für ihre Baufinanzierung bezahlen. Fanden die irgendwie überhaupt nicht toll!

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Das ist doch genau die absolut toxische Mischung die hier ab und zu gepredigt wird:
riesige Multiples, niedrigere Zinsen gehen nicht mehr und fallen damit als Werttreiber aus und als Sahnestück eine miserable Demografie.

Nicht nur sind die Jungen immer weniger, sie verdienen in der Breite auch schlechter als ihre Eltern und sie müssen deutlich höhere Steuern und Abgaben zahlen als alle vorherigen Generationen.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Kleiner Denkanstoß, heute als Artikel bei Haufe erschienen:

"Prognose: Bauzinsen steigen auf bis zu vier Prozent"
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist befeuert von historisch niedrigen Bauzinsen und einer guten Konjunktur. Mit der deutlich höheren Inflation ziehen die Zinsen an – die Ein-Prozent-Marke für zehnjährige Darlehen ist schon erreicht. Experten rechnen mit weiteren Anstiegen auf bis zu vier Prozent."

Verlinken geht hier ja nicht, aber wer interessiert ist, mit Google ist der Artikel schnell gefunden.

So schaut es aus, die Boommer hatten die beste Zeit, wirschaftlicher Aufschwung, haben sich die Taschen vollgemacht ohne Rücksicht auf mögliche Opportunitätskosten (Rente, Verschuldung, Umwelt, usw.) und wir dürfen die Suppe jetzt ausbaden.

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WiWi Gast

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Ein kleiner Tipp, Stand vor 5 Jahren und danach vor 2 Jahren genau der gleiche Artikel und das der Zinsanstieg in den nächsten 2 Monaten erwartet wird. Das zu der Glaubwürdigkeit. Die nächsten 10 Jahre wird es definitiv keinen Zinsanstieg geben lt. der EZB. Ein Zinsanstieg würde die Konjunktur abstürzen lassen und das wäre das AUS der Weltwirtschaft und eine Katastrophe.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Kleiner Denkanstoß, heute als Artikel bei Haufe erschienen:

"Prognose: Bauzinsen steigen auf bis zu vier Prozent"
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist befeuert von historisch niedrigen Bauzinsen und einer guten Konjunktur. Mit der deutlich höheren Inflation ziehen die Zinsen an – die Ein-Prozent-Marke für zehnjährige Darlehen ist schon erreicht. Experten rechnen mit weiteren Anstiegen auf bis zu vier Prozent."

Verlinken geht hier ja nicht, aber wer interessiert ist, mit Google ist der Artikel schnell gefunden.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ich kann das echt nicht mehr hören. Es ist vollkommen ok, wenn einem die 20k-Stadt oder das Land gefällt, aber bitte hört doch auf, immer zu behaupten, dass es da "alles gibt was man braucht." Vielleicht brauchst du einfach sehr wenig.... ich habe jetzt zwei kleine Kinder und ja, da ist man natürlich deutlcih seltener unterwegs. Und trotzdem bin ich selbst überrascht, wie ich jede Woche 2x irgendein Stadtangebot annehme. Das ist der wöchentliche Besuch in der Boulderhalle, das ist die Gastronomie und wechselnden neuen und innovativen Läden, das war Montag der Weihnachtsmarkt, zu dem wir mit dem Straßenbahn gefahren sind, was die Kinder lieben, das ist das tolle Stadtschwimmbad und der Besuch eines Eishockeyspiels. Das ist der sonntägliche Spaziergang im Stadtpark - ich liebe auch Wald und Co, aber das Flair im Stadtgrünen mit den Leuten will ich nicht missen. Das sind bald wieder spontane Konzertbesuche in alternativen Läden, das wird, wenn die Kinder größer werden, wieder Kino und Theater sein etc. pp. Und ich kann all die Dinge mit dem Fahrrad machen.

Wir wohnen am Stadtrand direkt am grßen Feld und Wald. Ich muss nicht mitten drin wohnen, aber ich möchte in kurzer Zeit die Angebote der Stadt nutzen können und so doof es klingt: Ich trinke auch gerne mal ein Bier oder einen Wein und liebe es, dass ich das machen kann ohne danach mit eben doch schnell mal 0,5 pro Mille ins Auto zu steigen.

Das geht alles auch bei 20k Einwohnern.
Ausnahme: Eishockey (geht erst ab Kaufbeuren, Imgolstadt Größe)
Alternative Musik entwickelt sich i.d.R. auf dem Land besser als in der Stadt - siehe Punk / HC Szenen am Bodensee, etc.

Ach komm, die Meinung kann man auch nur haben wenn man noch nie aus seinem 20k Einwohner Kaff rausgekommen ist. Klar gibts da einen Dorf-Fussballclub und vielleicht auch ein Eisstadion wo eine Hobbymannschaft in der 3. Liga spielt. Dazu eine Kneipe in der die Alt-Rocker aus den 80ern nach Feierabend noch ne Runde spielen und du für n 10er n Schnitzel Wiener Art bekommst. Das ist doch aber nicht vergleichbar mit dem Angebot in Berlin, Hamburg, Köln, FFM wo du das alles nicht nur mehrfach sondern natürlich auch in ganz anderer Qualität findest.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Kleiner Denkanstoß, heute als Artikel bei Haufe erschienen:

"Prognose: Bauzinsen steigen auf bis zu vier Prozent"
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist befeuert von historisch niedrigen Bauzinsen und einer guten Konjunktur. Mit der deutlich höheren Inflation ziehen die Zinsen an – die Ein-Prozent-Marke für zehnjährige Darlehen ist schon erreicht. Experten rechnen mit weiteren Anstiegen auf bis zu vier Prozent."

Verlinken geht hier ja nicht, aber wer interessiert ist, mit Google ist der Artikel schnell gefunden.

Habe den Artikel gelesen, vielleicht leidet auch meine Leseverständnis, aber dort steht wird über mögliche Entwicklung bis zum Jahr 2040 gesprochen. Bei allem Respekt vor dem Fachwissen des ifo-Inistituts und der OECD, welche in dem Bericht genannt werden, aber die Dynamiken vis 2040 kann niemand voraussehen. Kann so eintreffen oder auch nicht. Aber das galt auch vor 10 Jahren schon.

Ja, der Titel ist komplett Clickbait, es geht um eine Prognose bis zum Jahr 2040.

Ganz abgesehen davon, dass hier auch wieder die Interhyp zitiert wird, einen privatem Kreditvermittler mit Interesse an vielen Abschlüssen und Publicity, ist eine 4%-Prognose bis 2040 ein Signal, dass baw von der Zinsseite kein Preisdruck kommen wird (allerdings auch keine zusätzliche Preisbefeuerung was aber denke ich eh klar ist).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Keine Ahnung was ihr hier alle habt. Ich wohne "auf dem Land" in einem 3.000 Seelen Dorf. Nächste Stadt (100k Einwohner) 10 min Bus/Auto entfernt. Dort gibt es: Kino, Theater, Weihnachtsmarkt, mehrere Schwimmbäder (gibts btw auch im Dorf selber + See), X Restaurants in allen möglichen Richtungen (afrikanisch, asiatisch, italienisch, spanisch...), Regionalliga Fußball, 1. und 2. Liga Handball 15 bzw. 20 min mit dem Auto, 2. Liga Eishockey 20 min mit Auto, 2. Liga Basketball 10 min, 1. Liga Basketball in der Stadt selber. Und bis nach Frankfurt, wo es ja quasi alles gibt, sind es 40 min, also für ein Eintracht Spiel kein Ding. Das 1x pro Jahr wo ich da hingehe ist mir der Weg auch egal ob es nun 15 oder 45 min dauert. ICE Anschluss ist gegeben und mit FFM der größte deutsche Flughafen. Wenn man sich jetzt noch überlegt wie oft man das wirklich nutzt...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

jaaaa, die 20k Einwohnerstadt, die soooviel bietet. Ich hab in Köln studiert und wohne nun in Heidelberg, was ja touristisch wirklich extrem geprägt ist. Aber Heidelberg kann nicht im Ansatz Köln das Wasser reichen.

Eishockey: HD (nach Mannheim zu den Adlern), Köln direkt in der Innenstadt
Fussball: HD (nach Sinsheim), Köln 15 Minuten mit der Bahn nach Müngersdorf
vom Rest fang ich erst gar nicht an. Das sind Welten...

Und wenn mir jetzt jemand kommt mit: "In Sinsheim siehst du aber den besseren Fussball"
Yo, mag sein. Dafür ist Stimmung wie bei Omma unterm Rock.

Würde ich nochmal kaufen, dann IMMER in der Stadt. Das ist die Zukunft in meinen Augen. Aufs Land ziehen nur Menschen, die das Angebot nicht wollen oder extrem heimatverbunden sind.

Dafür bezahlt man doch gerne ein paar hundert tausend mehr Kaufpreis in Köln.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Dafür bezahlt man doch gerne ein paar hundert tausend mehr Kaufpreis in Köln.

In Wirklichkeit ist natürlich ausschlaggebend, dass in Köln im Cafe das richtige Publikum sitzt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ich kann das echt nicht mehr hören. Es ist vollkommen ok, wenn einem die 20k-Stadt oder das Land gefällt, aber bitte hört doch auf, immer zu behaupten, dass es da "alles gibt was man braucht." Vielleicht brauchst du einfach sehr wenig.... ich habe jetzt zwei kleine Kinder und ja, da ist man natürlich deutlcih seltener unterwegs. Und trotzdem bin ich selbst überrascht, wie ich jede Woche 2x irgendein Stadtangebot annehme. Das ist der wöchentliche Besuch in der Boulderhalle, das ist die Gastronomie und wechselnden neuen und innovativen Läden, das war Montag der Weihnachtsmarkt, zu dem wir mit dem Straßenbahn gefahren sind, was die Kinder lieben, das ist das tolle Stadtschwimmbad und der Besuch eines Eishockeyspiels. Das ist der sonntägliche Spaziergang im Stadtpark - ich liebe auch Wald und Co, aber das Flair im Stadtgrünen mit den Leuten will ich nicht missen. Das sind bald wieder spontane Konzertbesuche in alternativen Läden, das wird, wenn die Kinder größer werden, wieder Kino und Theater sein etc. pp. Und ich kann all die Dinge mit dem Fahrrad machen.

Wir wohnen am Stadtrand direkt am grßen Feld und Wald. Ich muss nicht mitten drin wohnen, aber ich möchte in kurzer Zeit die Angebote der Stadt nutzen können und so doof es klingt: Ich trinke auch gerne mal ein Bier oder einen Wein und liebe es, dass ich das machen kann ohne danach mit eben doch schnell mal 0,5 pro Mille ins Auto zu steigen.

Das geht alles auch bei 20k Einwohnern.
Ausnahme: Eishockey (geht erst ab Kaufbeuren, Imgolstadt Größe)
Alternative Musik entwickelt sich i.d.R. auf dem Land besser als in der Stadt - siehe Punk / HC Szenen am Bodensee, etc.

Ach komm, die Meinung kann man auch nur haben wenn man noch nie aus seinem 20k Einwohner Kaff rausgekommen ist. Klar gibts da einen Dorf-Fussballclub und vielleicht auch ein Eisstadion wo eine Hobbymannschaft in der 3. Liga spielt. Dazu eine Kneipe in der die Alt-Rocker aus den 80ern nach Feierabend noch ne Runde spielen und du für n 10er n Schnitzel Wiener Art bekommst. Das ist doch aber nicht vergleichbar mit dem Angebot in Berlin, Hamburg, Köln, FFM wo du das alles nicht nur mehrfach sondern natürlich auch in ganz anderer Qualität findest.

Wie oft nutzt du denn wirklich das Stadtangebot und v.a., wie sehr noch in Zukunft? Ich arbeite jeden Tag bis mindestens 18 Uhr, 2x die Woche bin ich abends im Training wo also sowieso das Angebot irrelevant ist. Mo und Mi bin ich froh, abends mit meiner Frau auf der Couch zu sein, da ihr Job als Ärztin noch viel stressiger ist als meiner. Essen gehen unter der Woche passiert bei uns ganz selten, wenn überhaupt bestellen wir bzw ich hole was, dafür reicht das "mickrige Angebot" auf dem Land und der 20k Stadt (bei uns 90k) dicke aus. Im Normalfall koche ich aber was, da Hobby meinerseits. Freitags machen wir was zusammen (Kino, Essen gehen, Theater, Sportveranstaltung, Konzert, Comedy...) dafür reicht die 90k Stadt völlig aus. Samstag habe ich meistens selbst ein Spiel also auch keine Chance das Stadtangebot wahrzunehmen, Sonntags dann same as Friday. An Angebot mangelt es uns jedenfalls nicht. Und wenn dann noch Kinder dazukommen (sehe ich bei meinen Freunden unmittelbar) ist es sowieso eine ganz andere Sache, da bist du abends froh wenn die um 21 Uhr im Bett liegen und du Ruhe hast. Weiß nicht wieso man da noch in der Stadt leben muss und vor allem das 1,5 fache oder mehr zahlt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Es ist doch ganz einfach. Die großen Staaten sind immens Verschuldet und sollen durch einen Zinsanstieg sich selber die Kugel geben ? Das glauben hier einige wirklich ?

Die Staaten sollen also jetzt Kredite aufnehmen mit hohen Zinsbelastungen ? Vergesst es. Erst wenn sich in 10 - 20 Jahren das einigermaßen beruhigt hat wird es zum leichten Zinsanstieg kommen. Vorher wird nichts passieren trotz Inflation. Es wird künstlich dagegengehalten. In der Vergangenheit hat die Inflation gewirkt um die Zinsen steigen zu lassen aber da waren die Staaten auch nicht bis zu den Haaren verschuldet und Corona gab es da auch nicht.
Das Märchen mit dem Zinsanstieg, nur um lächerliche Immobilien um 20.000€ zu senken für den Otto-normal-verbraucher, glaubt ihr doch nicht wirklich oder ? :-)

Damit die, die noch kein Haus haben ein Haus für 2 Prozent günstiger bekommen, dafür die Käufer aber 6% Zinsen für den Kredit zahlen und die Weltmächte auch richtig in die Tasche für Zinsen greifen müssen ? Nochmal, das glaubt ihr doch selber nicht ? Wo soll da die Win Win Situation sein ?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Kleiner Denkanstoß, heute als Artikel bei Haufe erschienen:

"Prognose: Bauzinsen steigen auf bis zu vier Prozent"
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist befeuert von historisch niedrigen Bauzinsen und einer guten Konjunktur. Mit der deutlich höheren Inflation ziehen die Zinsen an – die Ein-Prozent-Marke für zehnjährige Darlehen ist schon erreicht. Experten rechnen mit weiteren Anstiegen auf bis zu vier Prozent."

Verlinken geht hier ja nicht, aber wer interessiert ist, mit Google ist der Artikel schnell gefunden.

Habe den Artikel gelesen, vielleicht leidet auch meine Leseverständnis, aber dort steht wird über mögliche Entwicklung bis zum Jahr 2040 gesprochen. Bei allem Respekt vor dem Fachwissen des ifo-Inistituts und der OECD, welche in dem Bericht genannt werden, aber die Dynamiken vis 2040 kann niemand voraussehen. Kann so eintreffen oder auch nicht. Aber das galt auch vor 10 Jahren schon.

Ja, der Titel ist komplett Clickbait, es geht um eine Prognose bis zum Jahr 2040.

Ganz abgesehen davon, dass hier auch wieder die Interhyp zitiert wird, einen privatem Kreditvermittler mit Interesse an vielen Abschlüssen und Publicity, ist eine 4%-Prognose bis 2040 ein Signal, dass baw von der Zinsseite kein Preisdruck kommen wird (allerdings auch keine zusätzliche Preisbefeuerung was aber denke ich eh klar ist).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Keine Ahnung was ihr hier alle habt. Ich wohne "auf dem Land" in einem 3.000 Seelen Dorf. Nächste Stadt (100k Einwohner) 10 min Bus/Auto entfernt. Dort gibt es: Kino, Theater, Weihnachtsmarkt, mehrere Schwimmbäder (gibts btw auch im Dorf selber + See), X Restaurants in allen möglichen Richtungen (afrikanisch, asiatisch, italienisch, spanisch...), Regionalliga Fußball, 1. und 2. Liga Handball 15 bzw. 20 min mit dem Auto, 2. Liga Eishockey 20 min mit Auto, 2. Liga Basketball 10 min, 1. Liga Basketball in der Stadt selber. Und bis nach Frankfurt, wo es ja quasi alles gibt, sind es 40 min, also für ein Eintracht Spiel kein Ding. Das 1x pro Jahr wo ich da hingehe ist mir der Weg auch egal ob es nun 15 oder 45 min dauert. ICE Anschluss ist gegeben und mit FFM der größte deutsche Flughafen. Wenn man sich jetzt noch überlegt wie oft man das wirklich nutzt...

Das wäre für mich jetzt keine gute Versorgung sondern das absolute Minimum. ich will halt nicht ein Kino sondern ein großes Multiplex für den Blockbuster, ein Programm Kino, ein Kino wo ich mir alles im O-Ton anschauen kann... ebenso Restaurants ich will nicht zum Asiaten ich will zum Koreaner mit koreanischen Mitarbeitern oder zum japanischen Nudelsuppen Restaurant oder zum chinesischen Nudelsuppen Restaurant und davon dann auch bitte 3 4 Stück zur Auswahl.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

jaaaa, die 20k Einwohnerstadt, die soooviel bietet. Ich hab in Köln studiert und wohne nun in Heidelberg, was ja touristisch wirklich extrem geprägt ist. Aber Heidelberg kann nicht im Ansatz Köln das Wasser reichen.

Eishockey: HD (nach Mannheim zu den Adlern), Köln direkt in der Innenstadt
Fussball: HD (nach Sinsheim), Köln 15 Minuten mit der Bahn nach Müngersdorf
vom Rest fang ich erst gar nicht an. Das sind Welten...

Und wenn mir jetzt jemand kommt mit: "In Sinsheim siehst du aber den besseren Fussball"
Yo, mag sein. Dafür ist Stimmung wie bei Omma unterm Rock.

Würde ich nochmal kaufen, dann IMMER in der Stadt. Das ist die Zukunft in meinen Augen. Aufs Land ziehen nur Menschen, die das Angebot nicht wollen oder extrem heimatverbunden sind.

Dafür bezahlt man doch gerne ein paar hundert tausend mehr Kaufpreis in Köln.

Genauso ist es, vollkommen ohne Sarkasmus.
Aber der Fraktion, die hier ihre 20k-Seelen Dörfer abfeiert braucht man damit nicht kommen. Das ist wie dem Fastfoodjunkie zu erklären, wieso es geil ist im Sternerestaurant essen zu gehen obwohl die Portionen kleiner sind, man mehrere Stunden einplanen sollte, man auch nicht im Jogginganzug hingehen kann und dann auch noch ein Vielfaches bezahlt. Er wird das nie verstehen und immer entgegnen, dass er bei der Dönerbude um die Ecke mehr Kalorien für weniger Geld bekommt und das Essen ja auch schmeckt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

jaaaa, die 20k Einwohnerstadt, die soooviel bietet. Ich hab in Köln studiert und wohne nun in Heidelberg, was ja touristisch wirklich extrem geprägt ist. Aber Heidelberg kann nicht im Ansatz Köln das Wasser reichen.

Eishockey: HD (nach Mannheim zu den Adlern), Köln direkt in der Innenstadt
Fussball: HD (nach Sinsheim), Köln 15 Minuten mit der Bahn nach Müngersdorf
vom Rest fang ich erst gar nicht an. Das sind Welten...

Und wenn mir jetzt jemand kommt mit: "In Sinsheim siehst du aber den besseren Fussball"
Yo, mag sein. Dafür ist Stimmung wie bei Omma unterm Rock.

Würde ich nochmal kaufen, dann IMMER in der Stadt. Das ist die Zukunft in meinen Augen. Aufs Land ziehen nur Menschen, die das Angebot nicht wollen oder extrem heimatverbunden sind.

Dafür bezahlt man doch gerne ein paar hundert tausend mehr Kaufpreis in Köln.

Heidelberg hat 160.355 Einwohner.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das ist doch völlig wurscht, denn die zukünftige Wertentwicklung wird nicht von deinem einzelnen Hypothekenzins bestimmt sondern vom Zinsniveau am Kapitalmarkt.
Es ist keine Kunst sein Objekt der letzten Jahre abzubezahlen.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Wie schön, dass ich mir gerade meine Anschlussfinanzierung gesichert habe: Forwarddarlehen, fällig in 4 Jahren, dann 10 Jahre Zinsbindung zu 0,8 Prozent :-)

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Gegenbeispiel:
Gemeinde in Oberbayern knapp 28 tausend Einwohner

  • Eishockeyclub 2 Liga im Ort - DEL in 35 min Fahrzeit mit dem Auto
  • Fußball 1. Bundesliga 50 min mit dem Auto
  • im Radius von 30 min Fahrzeit drei unterschiedliche Große Freizeitbäder plus 3 Freibäder plus 5 Badeseen
  • diverse Berge zum Wandern etc. im Radius von 10 min
  • Radius Fahrzeit 30 min 3 Sterne Restaurants (1 und 2 Sterne), ansonsten diverse Restaurants verschiedener Qualität und Küchen
  • 5-10 min zu diversen Talstationen des Skigebietes
  • Im Ort selbst Einkaufsmöglichkeiten von H&M/CA bis zur gehobenen Bekleidung,
  • innerhalb von 30 min 2 Krankenhäuser (eines davon sehr bekannt im Bereich der Orthophädie und Unfallchirurgie) und eine Kinderklinik, sowie diverse Ärzte
  • diverse Theater und regelmäßige Kulturveranstaltungen (Lesungen, Kammer-Konzerte..) im Radius von 30 min
    • diverse Kunstmuseen im Radius von 40min
  • internationaler Flughafen ca. 70 min Fahrzeit
    -Unicampus als Satellit einer großen staatlichen Uni
    Was fehlt sind richtige Nachtclubs (Frage ob das relevant ist).

Jetzt haben wir ein Gegenbeispiel - und was sagen uns beide Beispiele - pauschale Aussagen sind nicht möglich - und du stellst deine persönlichen Ansprüche als allgemeingültig dar - deine Ansprüche erfüllt die Stadt - bei anderen vielleicht eher eine ländliche Region.

Die ganze Diskussion hier spiegelt die allgemeine Diskussionskultur wieder - die eigene Meinung wird absolut gesetzt

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

jaaaa, die 20k Einwohnerstadt, die soooviel bietet. Ich hab in Köln studiert und wohne nun in Heidelberg, was ja touristisch wirklich extrem geprägt ist. Aber Heidelberg kann nicht im Ansatz Köln das Wasser reichen.

Eishockey: HD (nach Mannheim zu den Adlern), Köln direkt in der Innenstadt
Fussball: HD (nach Sinsheim), Köln 15 Minuten mit der Bahn nach Müngersdorf
vom Rest fang ich erst gar nicht an. Das sind Welten...

Und wenn mir jetzt jemand kommt mit: "In Sinsheim siehst du aber den besseren Fussball"
Yo, mag sein. Dafür ist Stimmung wie bei Omma unterm Rock.

Würde ich nochmal kaufen, dann IMMER in der Stadt. Das ist die Zukunft in meinen Augen. Aufs Land ziehen nur Menschen, die das Angebot nicht wollen oder extrem heimatverbunden sind.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Naja umgekehrt ist es ja nicht anders die Stadtfraktion sieht die Stadt ja auch als das einzig wahre und was hilft das jetzt weiter?

Aber der Fraktion, die hier ihre 20k-Seelen Dörfer abfeiert braucht man damit nicht kommen. Das ist wie dem Fastfoodjunkie zu erklären, wieso es geil ist im Sternerestaurant essen zu gehen obwohl die Portionen kleiner sind, man mehrere Stunden einplanen sollte, man auch nicht im Jogginganzug hingehen kann und dann auch noch ein Vielfaches bezahlt. Er wird das nie verstehen und immer entgegnen, dass er bei der Dönerbude um die Ecke mehr Kalorien für weniger Geld bekommt und das Essen ja auch schmeckt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Heidelberg hat 160.355 Einwohner.

Und fühlt sich für jemanden, der aus einer richtigen Großstadt kommt, trotzdem an, wie ein Dorf.

Die ganzen Gründe, die hier immer als Argument für/gegen Stadt angebracht sind objektiv messbare Gründe (wieviel x, wieviele y, wie oft, wie lange, etc). Was aber viel wichtiger ist: wie fühle ich mich subjektiv? Bin ich glücklich? Das kann man nicht mit solchen einfachen Metriken ausrücken (und auch nicht in einen +/- Vergleich in ein PowerPoint packen).

Was nützt es jemandem, wenn er auf dem Land wahnsinnig Geld gespart hat aber totunglücklich ist? Wenn jemand die Stadt braucht, um glücklich zu sein, dann sind ein paar (zig-)tausend Euro mehr gut investiertes Geld. Und wenn jemand auf dem Land glücklicher ist, als in der Stadt, super, zwei Fliegen mit einer Klappe.

Ich empfehle übrigens die ZDF Serie Mord mit Aussicht, die diesen Konflikt bei der Protagonistin sehr überspitzt darstellt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Keine Ahnung was ihr hier alle habt. Ich wohne "auf dem Land" in einem 3.000 Seelen Dorf. Nächste Stadt (100k Einwohner) 10 min Bus/Auto entfernt. Dort gibt es: Kino, Theater, Weihnachtsmarkt, mehrere Schwimmbäder (gibts btw auch im Dorf selber + See), X Restaurants in allen möglichen Richtungen (afrikanisch, asiatisch, italienisch, spanisch...), Regionalliga Fußball, 1. und 2. Liga Handball 15 bzw. 20 min mit dem Auto, 2. Liga Eishockey 20 min mit Auto, 2. Liga Basketball 10 min, 1. Liga Basketball in der Stadt selber. Und bis nach Frankfurt, wo es ja quasi alles gibt, sind es 40 min, also für ein Eintracht Spiel kein Ding. Das 1x pro Jahr wo ich da hingehe ist mir der Weg auch egal ob es nun 15 oder 45 min dauert. ICE Anschluss ist gegeben und mit FFM der größte deutsche Flughafen. Wenn man sich jetzt noch überlegt wie oft man das wirklich nutzt...

Das wäre für mich jetzt keine gute Versorgung sondern das absolute Minimum. ich will halt nicht ein Kino sondern ein großes Multiplex für den Blockbuster, ein Programm Kino, ein Kino wo ich mir alles im O-Ton anschauen kann... ebenso Restaurants ich will nicht zum Asiaten ich will zum Koreaner mit koreanischen Mitarbeitern oder zum japanischen Nudelsuppen Restaurant oder zum chinesischen Nudelsuppen Restaurant und davon dann auch bitte 3 4 Stück zur Auswahl.

ja das sind dann halt persönliche Präferenzen - andere Leute haben andere

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Naja umgekehrt ist es ja nicht anders die Stadtfraktion sieht die Stadt ja auch als das einzig wahre und was hilft das jetzt weiter?

Der Punkt ist halt, dass manche nicht verstehen wollen, dass es beim Wohnort wie bei vielen anderen Entscheidungen im Leben immer um einen Kompromiss geht.
Wenn mir Stadtleben absolut wichtig ist und ich mir nicht vorstellen kann, auf einzelnes davon zu verzichten bzw. auch ein etwas kleinstädtischerer Rahmen ausgeschlossen wird, dann muss ich schlicht und ergreifend akzeptieren, dass ich erheblich mehr für den Traum vom Häuschen auf den Tisch legen muss bzw. mein Leben lang in einer Wohnung bleiben werde. Dann darf ich halt darüber auch nicht jammern, es ist ja eine freie Entscheidung.
Man kann da dann nur sagen, um das Beispiel nochmal aufzugreifen, wenn das Publikum im Cafe wichtiger ist als ein eigenes Haus vs. Mietwohnung, dann ist doch alles ok. Alles haben wollen ohne Kompromiss geht vielleicht bei einem sehr niedrigen einstelligen Prozentanteil, alle anderen müssen immer an der ein oder andere Stelle Abstriche machen. Das muss man eben akzeptieren und für sich selbst die beste Lösung finden. Alles andere ist Kleinkindniveau, das quengelnd an der Kasse liegt und nicht einsieht, dass es neben den Gummibärchen nicht noch die Schokolade und den Kaugummi bekommt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Heidelberg hat 160.355 Einwohner.

Und fühlt sich für jemanden, der aus einer richtigen Großstadt kommt, trotzdem an, wie ein Dorf.

Geht mir so, wenn ich aus London nach Berlin komme.

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WiWi Gast

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Die Gegend ist sehr schön, keine Frage. Ich würde, wenn das Geld stimmt trotzdem in der Stadt wohnen. Dort gibt es etliche ruhige und grüne Ecken wo man schnell aus der Stadt draußen ist, aber auch schnell im Stadtkern ist um auch unter der Woche Aktivitäten war zu nehmen, für welche ich nicht einfach 50 Minuten fahren möchte.

Da ich mir das aber finanziell nicht leisten kann, läuft es auf einen Kompromiss hinaus, wie bei 98% aller Menschen.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Gegenbeispiel:
Gemeinde in Oberbayern knapp 28 tausend Einwohner

  • Eishockeyclub 2 Liga im Ort - DEL in 35 min Fahrzeit mit dem Auto
  • Fußball 1. Bundesliga 50 min mit dem Auto
  • im Radius von 30 min Fahrzeit drei unterschiedliche Große Freizeitbäder plus 3 Freibäder plus 5 Badeseen
  • diverse Berge zum Wandern etc. im Radius von 10 min
  • Radius Fahrzeit 30 min 3 Sterne Restaurants (1 und 2 Sterne), ansonsten diverse Restaurants verschiedener Qualität und Küchen
  • 5-10 min zu diversen Talstationen des Skigebietes
  • Im Ort selbst Einkaufsmöglichkeiten von H&M/CA bis zur gehobenen Bekleidung,
  • innerhalb von 30 min 2 Krankenhäuser (eines davon sehr bekannt im Bereich der Orthophädie und Unfallchirurgie) und eine Kinderklinik, sowie diverse Ärzte
  • diverse Theater und regelmäßige Kulturveranstaltungen (Lesungen, Kammer-Konzerte..) im Radius von 30 min
    • diverse Kunstmuseen im Radius von 40min
  • internationaler Flughafen ca. 70 min Fahrzeit
    -Unicampus als Satellit einer großen staatlichen Uni
    Was fehlt sind richtige Nachtclubs (Frage ob das relevant ist).

Jetzt haben wir ein Gegenbeispiel - und was sagen uns beide Beispiele - pauschale Aussagen sind nicht möglich - und du stellst deine persönlichen Ansprüche als allgemeingültig dar - deine Ansprüche erfüllt die Stadt - bei anderen vielleicht eher eine ländliche Region.

Die ganze Diskussion hier spiegelt die allgemeine Diskussionskultur wieder - die eigene Meinung wird absolut gesetzt

jaaaa, die 20k Einwohnerstadt, die soooviel bietet. Ich hab in Köln studiert und wohne nun in Heidelberg, was ja touristisch wirklich extrem geprägt ist. Aber Heidelberg kann nicht im Ansatz Köln das Wasser reichen.

Eishockey: HD (nach Mannheim zu den Adlern), Köln direkt in der Innenstadt
Fussball: HD (nach Sinsheim), Köln 15 Minuten mit der Bahn nach Müngersdorf
vom Rest fang ich erst gar nicht an. Das sind Welten...

Und wenn mir jetzt jemand kommt mit: "In Sinsheim siehst du aber den besseren Fussball"
Yo, mag sein. Dafür ist Stimmung wie bei Omma unterm Rock.

Würde ich nochmal kaufen, dann IMMER in der Stadt. Das ist die Zukunft in meinen Augen. Aufs Land ziehen nur Menschen, die das Angebot nicht wollen oder extrem heimatverbunden sind.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Das ist doch völlig wurscht, denn die zukünftige Wertentwicklung wird nicht von deinem einzelnen Hypothekenzins bestimmt sondern vom Zinsniveau am Kapitalmarkt.
Es ist keine Kunst sein Objekt der letzten Jahre abzubezahlen.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Wie schön, dass ich mir gerade meine Anschlussfinanzierung gesichert habe: Forwarddarlehen, fällig in 4 Jahren, dann 10 Jahre Zinsbindung zu 0,8 Prozent :-)

Die zukünftige Wertentwicklung ist mir da eher Wurscht. Da bin ich mir selbst der Nächste. Das Objekt ist gut vermietet, die Miete wird auch sicher nicht fallen (A-Lage in einer Großstadt). Die Wertentwicklung ist doch nur zu zwei Zeitpunkten wichtig: Beim Kauf (bei mir ist das Thema gelaufen) und beim Verkauf (nicht geplant)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Naja umgekehrt ist es ja nicht anders die Stadtfraktion sieht die Stadt ja auch als das einzig wahre und was hilft das jetzt weiter?

Der Punkt ist halt, dass manche nicht verstehen wollen, dass es beim Wohnort wie bei vielen anderen Entscheidungen im Leben immer um einen Kompromiss geht.
Wenn mir Stadtleben absolut wichtig ist und ich mir nicht vorstellen kann, auf einzelnes davon zu verzichten bzw. auch ein etwas kleinstädtischerer Rahmen ausgeschlossen wird, dann muss ich schlicht und ergreifend akzeptieren, dass ich erheblich mehr für den Traum vom Häuschen auf den Tisch legen muss bzw. mein Leben lang in einer Wohnung bleiben werde. Dann darf ich halt darüber auch nicht jammern, es ist ja eine freie Entscheidung.
Man kann da dann nur sagen, um das Beispiel nochmal aufzugreifen, wenn das Publikum im Cafe wichtiger ist als ein eigenes Haus vs. Mietwohnung, dann ist doch alles ok. Alles haben wollen ohne Kompromiss geht vielleicht bei einem sehr niedrigen einstelligen Prozentanteil, alle anderen müssen immer an der ein oder andere Stelle Abstriche machen. Das muss man eben akzeptieren und für sich selbst die beste Lösung finden. Alles andere ist Kleinkindniveau, das quengelnd an der Kasse liegt und nicht einsieht, dass es neben den Gummibärchen nicht noch die Schokolade und den Kaugummi bekommt.

Ja nur leider versuchen hier beide Seiten immer ihre Vorstellung als einzig zutreffende darzustellen - naja das Kompromissverständnis haben leider nicht mehr viele

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Heidelberg hat 160.355 Einwohner.

Und fühlt sich für jemanden, der aus einer richtigen Großstadt kommt, trotzdem an, wie ein Dorf.

Geht mir so, wenn ich aus London nach Berlin komme.

Für so richtige Dörfler vom tiefsten Land sind Städte wie Heidelberg schon Metropolen und viel zu städtisch. Zum Beispiel für meine konservative Mutter. Die hat eine Ablehnung gegenüber Städte und ihr ist es immer ein Graus, wenn sie da ein paar mal im Jahr hin muss wegen Termine. Aus ihrer Sicht gibt es dort: Zu viel Kriminalität, zu viele Menschen auf zu wenig Fläche, Staus, Trubel, kaum Parkplätze, Hektik, Stress, Drogen, Armut, Bettler, schlechte Luft, Latte-Machiato Mütter und zu viele politisch-korrekte Gutmenschen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Halte das mit dem Zinsanstieg nicht für unrealistisch. Ähnliche Artikel findest du auch in anderen Magazinen wie Wirtschaftswoche. Jetzt zu diesen hohenPreisen zu kaufen, viel Fremdkapital aufzunehmen und eine kurze Zinsbindung zu wählen, ist schon waghalsig.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ein kleiner Tipp, Stand vor 5 Jahren und danach vor 2 Jahren genau der gleiche Artikel und das der Zinsanstieg in den nächsten 2 Monaten erwartet wird. Das zu der Glaubwürdigkeit. Die nächsten 10 Jahre wird es definitiv keinen Zinsanstieg geben lt. der EZB. Ein Zinsanstieg würde die Konjunktur abstürzen lassen und das wäre das AUS der Weltwirtschaft und eine Katastrophe.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Kleiner Denkanstoß, heute als Artikel bei Haufe erschienen:

"Prognose: Bauzinsen steigen auf bis zu vier Prozent"
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist befeuert von historisch niedrigen Bauzinsen und einer guten Konjunktur. Mit der deutlich höheren Inflation ziehen die Zinsen an – die Ein-Prozent-Marke für zehnjährige Darlehen ist schon erreicht. Experten rechnen mit weiteren Anstiegen auf bis zu vier Prozent."

Verlinken geht hier ja nicht, aber wer interessiert ist, mit Google ist der Artikel schnell gefunden.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ich kann das echt nicht mehr hören. Es ist vollkommen ok, wenn einem die 20k-Stadt oder das Land gefällt, aber bitte hört doch auf, immer zu behaupten, dass es da "alles gibt was man braucht." Vielleicht brauchst du einfach sehr wenig....

Oder du zu viel? Wir haben in einer 20k-Stadt 6 Kindergärten, 12 Schulen, 40 Ärzte, Schwimmbad, Eishalle und wenn das nicht reicht ist die nächstgrößere Stadt in 25 min und die nächste Großstadt 1h entfernt. Zusätzlich haben wir den bayerischen Wald vor der Tür, wo viele Münchner sowieso jedes Wochenende herpendeln.

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WiWi Gast

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Koeln ist fuer mich auch keine richtige Großstadt. Berlin und Hamburg (und vll Muenchen) gehen da noch durch in Deutschland, der Rest ist doch eher relativ klein und das Angebot ueberschaubar. Wenn ich an grosse Staedte denke dann an New York, Tokio, Hong Kong, Shanghai, Seoul, London......da findest du noch richtiges Entertainement und nach Jahren immer wieder neue Sachen, die du noch nicht kennst oder noch nicht gesehen hast. Ausserdem ist der Wandel soviel schneller und dynamischer. In Koeln ist man doch auch nach nen paar Monaten mit allem durch......und eigentlich geht da doch auch nichts.....

Wenn Stadt dann doch lieber richtig und nicht so ein Kaff wie Koeln;)

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Heidelberg hat 160.355 Einwohner.

Und fühlt sich für jemanden, der aus einer richtigen Großstadt kommt, trotzdem an, wie ein Dorf.

Die ganzen Gründe, die hier immer als Argument für/gegen Stadt angebracht sind objektiv messbare Gründe (wieviel x, wieviele y, wie oft, wie lange, etc). Was aber viel wichtiger ist: wie fühle ich mich subjektiv? Bin ich glücklich? Das kann man nicht mit solchen einfachen Metriken ausrücken (und auch nicht in einen +/- Vergleich in ein PowerPoint packen).

Was nützt es jemandem, wenn er auf dem Land wahnsinnig Geld gespart hat aber totunglücklich ist? Wenn jemand die Stadt braucht, um glücklich zu sein, dann sind ein paar (zig-)tausend Euro mehr gut investiertes Geld. Und wenn jemand auf dem Land glücklicher ist, als in der Stadt, super, zwei Fliegen mit einer Klappe.

Ich empfehle übrigens die ZDF Serie Mord mit Aussicht, die diesen Konflikt bei der Protagonistin sehr überspitzt darstellt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ich kann das echt nicht mehr hören. Es ist vollkommen ok, wenn einem die 20k-Stadt oder das Land gefällt, aber bitte hört doch auf, immer zu behaupten, dass es da "alles gibt was man braucht." Vielleicht brauchst du einfach sehr wenig....

Oder du zu viel? Wir haben in einer 20k-Stadt 6 Kindergärten, 12 Schulen, 40 Ärzte, Schwimmbad, Eishalle und wenn das nicht reicht ist die nächstgrößere Stadt in 25 min und die nächste Großstadt 1h entfernt. Zusätzlich haben wir den bayerischen Wald vor der Tür, wo viele Münchner sowieso jedes Wochenende herpendeln.

Menschen sind unterschiedlich. Für die einen ist das Haus mit Garten und die Natur vor der Haustür extrem wichtig. Andere fühlen sich nur in einer großstädtische Umgebung wohl, wobei es auch da Unterschiede gibt, was man als Großstadt ansieht. Das geht hier in der Diskussion von 100k bis mindestens Größe London.

Da gibt es kein richtig oder falsch, sondern nur Vorlieben. Relevant ist aber, dass in allen Fällen die Leute es vorziehen, ihre bevorzugte Umgebung direkt zugänglich zu haben. Die Haus in der Naturfraktion will das nicht nur zweimal im Jahr im Urlaub mieten und die Stadtfraktion will nicht erst 1h fahren, um in die Stadt zu kommen.

Man kann hier niemanden davon überzeugen, dass eine große Auswahl von Restaurants wichtig ist, wenn die Leute lieber im eigenen Garten sitzen. Und man kann auch keinen Stadtliebhaber davon überzeugen, dass man die Angebote doch sowieso nur zweimal im Monat wirklich nutzt und dafür auch gemütlich 50km auf der Autobahn verbringen kann.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Genau das ist der Punkt - viele vergessen hier das hier viel von persönlichen Präferenzen abhängt, die nicht für jeden gelten und man in der Regel auch Kompromisse eingehen muss (das ist nicht nur aufs Geld bezogen sondern auch auf die Umgebung). Ich persönlich z.B. hab lange in München gelebt und ich mag die Stadt und das Leben dort sehr, ich bin trotzdem vor 2 Jahren raus in die beschriebene Gegend gezogen und habe dort ein großes Haus gebaut, in München hatte ich eine große moderne ETW die jetzt vermietet ist.
Grund war, dass für mich die Punkte Natur mir Wandern / Radfahren / Seen und Skifahren im Sommer wichtiger waren als das (bessere) kulturelle Angebot in München - Nachtleben wird mit Kindern eh weniger und meine Frau und ich gehen trotzdem weiterhin 1-2 mal im Monat in München ins Theater / Konzerte etc. fahren halt jetzt einfach knappe 50 min mit dem Auto früher waren es zwischen 20 und 30 min mit ÖPNV.

Das sind individuelle Abwägungen die jeder persönlich trifft.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Die Gegend ist sehr schön, keine Frage. Ich würde, wenn das Geld stimmt trotzdem in der Stadt wohnen. Dort gibt es etliche ruhige und grüne Ecken wo man schnell aus der Stadt draußen ist, aber auch schnell im Stadtkern ist um auch unter der Woche Aktivitäten war zu nehmen, für welche ich nicht einfach 50 Minuten fahren möchte.

Da ich mir das aber finanziell nicht leisten kann, läuft es auf einen Kompromiss hinaus, wie bei 98% aller Menschen.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Gegenbeispiel:
Gemeinde in Oberbayern knapp 28 tausend Einwohner

  • Eishockeyclub 2 Liga im Ort - DEL in 35 min Fahrzeit mit dem Auto
  • Fußball 1. Bundesliga 50 min mit dem Auto
  • im Radius von 30 min Fahrzeit drei unterschiedliche Große Freizeitbäder plus 3 Freibäder plus 5 Badeseen
  • diverse Berge zum Wandern etc. im Radius von 10 min
  • Radius Fahrzeit 30 min 3 Sterne Restaurants (1 und 2 Sterne), ansonsten diverse Restaurants verschiedener Qualität und Küchen
  • 5-10 min zu diversen Talstationen des Skigebietes
  • Im Ort selbst Einkaufsmöglichkeiten von H&M/CA bis zur gehobenen Bekleidung,
  • innerhalb von 30 min 2 Krankenhäuser (eines davon sehr bekannt im Bereich der Orthophädie und Unfallchirurgie) und eine Kinderklinik, sowie diverse Ärzte
  • diverse Theater und regelmäßige Kulturveranstaltungen (Lesungen, Kammer-Konzerte..) im Radius von 30 min
    • diverse Kunstmuseen im Radius von 40min
  • internationaler Flughafen ca. 70 min Fahrzeit
    -Unicampus als Satellit einer großen staatlichen Uni
    Was fehlt sind richtige Nachtclubs (Frage ob das relevant ist).

Jetzt haben wir ein Gegenbeispiel - und was sagen uns beide Beispiele - pauschale Aussagen sind nicht möglich - und du stellst deine persönlichen Ansprüche als allgemeingültig dar - deine Ansprüche erfüllt die Stadt - bei anderen vielleicht eher eine ländliche Region.

Die ganze Diskussion hier spiegelt die allgemeine Diskussionskultur wieder - die eigene Meinung wird absolut gesetzt

jaaaa, die 20k Einwohnerstadt, die soooviel bietet. Ich hab in Köln studiert und wohne nun in Heidelberg, was ja touristisch wirklich extrem geprägt ist. Aber Heidelberg kann nicht im Ansatz Köln das Wasser reichen.

Eishockey: HD (nach Mannheim zu den Adlern), Köln direkt in der Innenstadt
Fussball: HD (nach Sinsheim), Köln 15 Minuten mit der Bahn nach Müngersdorf
vom Rest fang ich erst gar nicht an. Das sind Welten...

Und wenn mir jetzt jemand kommt mit: "In Sinsheim siehst du aber den besseren Fussball"
Yo, mag sein. Dafür ist Stimmung wie bei Omma unterm Rock.

Würde ich nochmal kaufen, dann IMMER in der Stadt. Das ist die Zukunft in meinen Augen. Aufs Land ziehen nur Menschen, die das Angebot nicht wollen oder extrem heimatverbunden sind.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Im Bayrischen Wald bekommt man Neubau-Erstbezugswohnungen für 3k pro qm. Das sagt schon alles! Da ist der Hund begraben!!

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ich kann das echt nicht mehr hören. Es ist vollkommen ok, wenn einem die 20k-Stadt oder das Land gefällt, aber bitte hört doch auf, immer zu behaupten, dass es da "alles gibt was man braucht." Vielleicht brauchst du einfach sehr wenig....

Oder du zu viel? Wir haben in einer 20k-Stadt 6 Kindergärten, 12 Schulen, 40 Ärzte, Schwimmbad, Eishalle und wenn das nicht reicht ist die nächstgrößere Stadt in 25 min und die nächste Großstadt 1h entfernt. Zusätzlich haben wir den bayerischen Wald vor der Tür, wo viele Münchner sowieso jedes Wochenende herpendeln.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ich kann das echt nicht mehr hören. Es ist vollkommen ok, wenn einem die 20k-Stadt oder das Land gefällt, aber bitte hört doch auf, immer zu behaupten, dass es da "alles gibt was man braucht." Vielleicht brauchst du einfach sehr wenig....

Oder du zu viel? Wir haben in einer 20k-Stadt 6 Kindergärten, 12 Schulen, 40 Ärzte, Schwimmbad, Eishalle und wenn das nicht reicht ist die nächstgrößere Stadt in 25 min und die nächste Großstadt 1h entfernt. Zusätzlich haben wir den bayerischen Wald vor der Tür, wo viele Münchner sowieso jedes Wochenende herpendeln.

Wenn dein Lifestyle durch Ärzte, Schulen, Kindergärten und ein Schwimmbad definiert wird, passt es ja fuer dich.

Aber viele suchen fuer Ihre Lifestyle definition halt andere Punkte.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

dem Kollegen scheint es da zu gefallen - wenn er München nicht braucht ist das doch Erordnung für Ihn - vielleicht gefällt ihm gerade das "Hund begraben"

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Im Bayrischen Wald bekommt man Neubau-Erstbezugswohnungen für 3k pro qm. Das sagt schon alles! Da ist der Hund begraben!!

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ich kann das echt nicht mehr hören. Es ist vollkommen ok, wenn einem die 20k-Stadt oder das Land gefällt, aber bitte hört doch auf, immer zu behaupten, dass es da "alles gibt was man braucht." Vielleicht brauchst du einfach sehr wenig....

Oder du zu viel? Wir haben in einer 20k-Stadt 6 Kindergärten, 12 Schulen, 40 Ärzte, Schwimmbad, Eishalle und wenn das nicht reicht ist die nächstgrößere Stadt in 25 min und die nächste Großstadt 1h entfernt. Zusätzlich haben wir den bayerischen Wald vor der Tür, wo viele Münchner sowieso jedes Wochenende herpendeln.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich frag mich ja jetzt, was es bringt hier Schulen, Kindergärten, Ärzte aufzuzählen.

Es bringt doch gar nichts, wenn dann der spezielle Fall eben nicht vor Ort ist.
Kind muss auf spezielle Schule
Du brauchst einen speziellen Arzt
etc.

Was bringen dir 20 Schulen, wenn dein Kind mit 15/16 feiern geht und die nächste Disco 25 Min oder 60 Min entfernt ist und du jedes Wochenende Samstags um 1 dich ins Auto setzen darfst und die Tochter abholen darfst, weil kein Bus mehr fährt.

Soll ja jeder machen wie er will. Ich sehe bei so abgelegenen Orten immer Probleme. Gerade in der Zukunft.

Wenn du da bauen magst, nur zu. Nur sehe ich hier auf dem Land, dass REWE, Netto, etc. immer mehr schließen - dafür aber in Köln zb an jeder Ecke n REWE ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Vielleicht noch eine andere Sicht:

Seit wir "raus" gezogen sind, erleben wir die "Stadt" ganz anders - besser, intensiver. Wir müssen solche Trips planen und machen dann ein Event für uns daraus. Als wir noch im Bionade-Biedermeier-Viertel wohnten, haben wir dann die "Kultur"-Angebote auch nicht öfter genutzt als heute, einzig war es eben das Gefühl, es zu können, wenn man mal eben wollte.

Vermutlich so ein Ding wie die Auswahlmöglichkeit zwischen 10 Waschpulversorten im Supermarkt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Im Bayrischen Wald bekommt man Neubau-Erstbezugswohnungen für 3k pro qm. Das sagt schon alles! Da ist der Hund begraben!!

Dann sag doch mal, was du so von einer Stadt erwartest? Ich möchte es wirklich verstehen, denn ich kenne wirklich viele Großstädter (war selbst mal einer) und kein einziger davon nutzt auf halbwegs regelmäßiger Basis auch nur 5% der Stadt aus. Unter der Woche ist dafür sowieso keine Zeit und am Wochenende werden häufig Ausflüge gemacht und zwar genau in die Orte, wo angeblich der Hund begraben liegt. Und dabei wird häufig auch noch mit der Bahn gefahren, womit sie länger brauchen als ich mit dem Auto zu ihnen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Mal ne Frage an die, die hier mit 30-60 Min Fahrt zu manchen Ortschaften rumwerkeln: Macht euch das nichts aus? Ich find es furchtbar abturnend wenn ich für ne normale Aktivität schon 60 Min Fahrtweg + 20% Puffer einplanen muss. Da hät ich schon keine Lust mehr und so erlebe ich das auch bei Freunden.

Kumpel hat in der Pfalz gekauft "Ja, soweit ist das ja nicht. 20 Min Fahrt, dann wären wir in der Heimat"

Das ist jetzt 1 Jahr her: Hier gewesen ist er kein mal. Lohnt ja nicht für Kino/Bier/Glühwein... und er kann dann ja nichts trinken wegen auto. aber das nächste mal ist er dabei

Ich will da nichts unterstellen, glaube aber, dass sich da viele belügen (nicht alle). Man macht dann doch unterm Strich einfach weniger und bleibt auf der Couch

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht:

@Städter: Ja ihr habt recht! Für die meisten sind die Angebote und der Flair der Stadt so attraktiv dass sie super teure Immobilien dort finanzieren.

@Dörfler: Freut euch doch, dass viele die Stadt bevorzugen und ihr das Land. So könnt ihr von relativ geringer Nachfrage nach Immobilien und dadurch fairen Preisen profitieren.

Ich habe das Gefühl hier sind viele Unterwegs die ihre eigenen Entscheidungen vor sich selbst verteidigen (überteuerte Immobilie in der Stadt gekauft? Dort gekauft wo keiner hin will?) Bitte arbeitet doch eure Selbstzweifel an geeigneter Stelle auf und nicht durch so geladene Diskussionen im WiWi Treff.

Zum Thema: ich finde man spürt und beobachtet vielerorts, dass Renditeobjekte günstiger zu kriegen sind und auch mal länger im Verkauf sind. Die steigenden Zinsen sehe ich da auch als einen entscheidenden Faktor. Liebhaber ETW und EFH kann ich allerdings überhaupt gar keinen Preisrückgang beobachten. Vermutlich ist die Lage dort sogar eher noch zugespitzter geworden

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

dem Kollegen scheint es da zu gefallen - wenn er München nicht braucht ist das doch Erordnung für Ihn - vielleicht gefällt ihm gerade das "Hund begraben"

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Im Bayrischen Wald bekommt man Neubau-Erstbezugswohnungen für 3k pro qm. Das sagt schon alles! Da ist der Hund begraben!!

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ich kann das echt nicht mehr hören. Es ist vollkommen ok, wenn einem die 20k-Stadt oder das Land gefällt, aber bitte hört doch auf, immer zu behaupten, dass es da "alles gibt was man braucht." Vielleicht brauchst du einfach sehr wenig....

Oder du zu viel? Wir haben in einer 20k-Stadt 6 Kindergärten, 12 Schulen, 40 Ärzte, Schwimmbad, Eishalle und wenn das nicht reicht ist die nächstgrößere Stadt in 25 min und die nächste Großstadt 1h entfernt. Zusätzlich haben wir den bayerischen Wald vor der Tür, wo viele Münchner sowieso jedes Wochenende herpendeln.

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D-CH-F

Aktuelle Immobilienpreise

Wohnt man in einer Grenzgemeinde zu Basel im Elsass, ist man in sehr kurzer Zeit in Basel. Das ist natürlich eine kleine Stadt im Vergleich zu London oder Paris, aber die zweitgrösste Stadt der Deutschschweiz. Selbst die international bedeutende Diplomatenstadt Genf hat "nur" knapp 200k Einwohner, Zürich "nur" ca. 400k. Die Massstäbe sind diesbezüglich kleiner in der Schweiz.

Neubauwohnungen kostet zwar mittlerweile etwas mehr als im bayrischen Wald in direkter Grenznähe, da muss man eher so gegen 4k pro qm rechnen. Luxuswohnungen mit Rheinblick eher 5-6k pro qm. Wobei vorallem Grenzgängerpaare, insbesondere Akademiker, kaufen eher selten Wohnungen zum drin wohnen, eher als Kapitalanlage. Wenn dann Penthäuser, grosse Maisonettewohnungen oder gleich Häuser mit grossen Gärten und häufig Pools. Alles gut bezahlbar mit schweizer Löhnen.

Vor 5 Jahren gab es noch Neubauten für 3-3,5k pro qm, im Jahr 2000 sogar bei 2k/qm.
Eine sehr gute Versorgung mit Ärzten/Kliniken hat man in Basel, davon kann man in F oder DE nur träumen. Facharztermine in kürzester Zeit. Wer in der CH arbeitet, kann sich auch mit Wohnsitz Frankreich in der CH krankenversichern, da gibt es Grenzgängertarife, teils unter 200 CHF pro Monat mit sehr guten Leistungen für CH und F. Ansonsten ist man binnen einer Stunde schon in den Alpen oder in Zürich. Basel selbst als Kulturstadt bietet extrem viel zur Freizeitgestalltung und hat vielfältige Jobmöglichkeiten. Natürlich ist da was anderes als London oder Paris. Inbesondere von Leuten die in Paris gelebt haben kenne ich es, dass die das Südelsass und Basel extrem zu schätzen wissen. Als normaler Sachbearbeiter WiWi lebt man nicht unbedingt sehr gut in Paris. Sehr hohe Preise, viel Verkehr, volle Metro, viel Beton und meist weite Pendelwege, weil in der Stadt kaum eine Familienwohnung bezahlbar ist. Übrigens sind die Preise in Paris seit Corona am stagnieren, teilweise minimal rückläufig.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Im Bayrischen Wald bekommt man Neubau-Erstbezugswohnungen für 3k pro qm. Das sagt schon alles! Da ist der Hund begraben!!

Dann sag doch mal, was du so von einer Stadt erwartest? Ich möchte es wirklich verstehen, denn ich kenne wirklich viele Großstädter (war selbst mal einer) und kein einziger davon nutzt auf halbwegs regelmäßiger Basis auch nur 5% der Stadt aus. Unter der Woche ist dafür sowieso keine Zeit und am Wochenende werden häufig Ausflüge gemacht und zwar genau in die Orte, wo angeblich der Hund begraben liegt. Und dabei wird häufig auch noch mit der Bahn gefahren, womit sie länger brauchen als ich mit dem Auto zu ihnen.

Nicht der Vorposter, aber ich versuche es mal:

  • Unter der Woche gehe ich morgens 100m zum Bäcker; oder 200m zum anderen Bäcker, je nachdem worauf ich Lust habe. Und das sind beides exzellente, noch handwerklich arbeitende Bäcker, die sich von den über 10 anderen Läden die ich in einem Umkreis von 250m habe deutlich abheben
  • Mittags koche ich entweder, dann hole ich mir dazu schnell was in der Markthalle (120m entfernt) worauf ich Lust habe, oder in einem der dutzenden kleinen Lebensmittelläden in direkter Nähe; oder ich gehe draussen Essen, wozu ich wiederum aus einer Unzahl an Angeboten (im Radius von 500m locker dreistellig) wählen kann.
  • Abends wiederholt sich das gleiche Spiel; wenn ich sonst noch was Einkaufen möchte, gehe ich in der Regel aus der Tür und links um die Ecke zum gut sortierten, lokalen Supermarkt, oder, wenn es nach 21h (bzw. Sonn-/Feiertag) ist rechts ein paar Schritte die Strasse runter zum nur unwesentlich kleineren pakistanischen Supermarkt. Zur Auswahl hätte ich in unmittelbarer Nachbarschaft natürlich noch zahlreiche weitere Supermärkte.
  • Wenn ich irgendeine Anschaffung machen muss (Klamotten, Elektrogeräte, Bücher, Sportsachen, Bürobedarf, was auch immer) habe ich ziemlich sicher im Umkreis von wenigen Blocks gleich mehrere kleine, gutsortierte Fachgeschäfte dafür; zur Not gehe ich sonst die 15 Minuten zu Fuss in die "echte" Innenstadt, da hab ich dann das ganze noch mal 10 Nummern grösser.
  • Wenn ich generell in der Stadt sonst irgendwo hin will, kein Problem - in 3 Blocks Umkreis habe ich drei verschiedene U-Bahn-Linien, Gott weiss wie viele Buslinien, öfffentliche Mietfahrräder, mietbare Motorroller, Taxis, und im Zweifelsfall eh genug Auswahl in fussläufiger Entfernung.

Soviel also zur typischen Nutzung unter der Woche, wo ich i. d. R. von 8 bis 19-20h arbeite.

Am Wochenende komm ich dann auch mal dazu, das eigentlich interessante Angebot der Stadt zu nutzen, also Museen, Konzerte, Feste, Sportveranstaltungen, bessere/besondere Restaurants, Parks, usw.

Das alles wiederum so nah, dass ich extrem selten mehr als 10-15 Minuten 10-15 Euro (bei Taxifahrt; im ÖPNV eher so 1,20 Euro) für den Weg benötige.

Und NATÜRLICH nutze ich damit nichtmal 5% der Stadt aus, die Grösse des Angebots ist es ja gerade, was die Metropole ausmacht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Ich will da nichts unterstellen, glaube aber, dass sich da viele belügen (nicht alle). Man macht dann doch unterm Strich einfach weniger und bleibt auf der Couch

Das mit dem selbst belügen trifft auf Städter genauso zu, die ab Mitte 30 nur noch mit Kind/Familie zuhause sitzen und nichts mehr unternehmen. Da könnte man dann auch sagen, für die 5 Jahre wo du das Angebot ausgiebig genutzt hast hat es ja echt viel gebracht.

Ich kann nur für mich sprechen, ich wohne etwa 20 Minuten außerhalb einer >500k Stadt. Heißt, ich brauche 20 Minuten, bis ich mit dem Auto in der Innenstadt bzw. an der Fußgängerzone bin. Das ist eigentlich eine relativ attraktive Entfernung, vermutlich brauchen viele Städter mit Öffis da länger. Willst du wissen, wie oft ich dieses JAhr in der Innenstadt war? Exakt 0 mal. Ich müsste eigentlich, weil ich mal wegen neuen Kontogebühren zur Bank muss um das Modell umstellen zu lassen (online geht das nicht, weil sie dafür eine neue Ausweiskopie von mir wollen), ich schieb es aber schon seit Monaten, weil ich einfach überhaupt keinen Bock drauf habe.

Ich wohne hier in einem alten Bauerndorf, das in den 70ern eingemeindet wurde und mittlerweile vermutlich 2/3 Zugezogene hat. Die Leute sind hier klasse, überwiegend Akademiker außer die wirklich alt eingesessenen, ich hab alles im direkten Umfeld was ich brauche, Ich hab hinter dem Haus Wald und vor dem Haus 1km freies Feld, trotzdem nur 10 Minuten bis zum Flughafen und 3 Minuten bis zur Autobahn. Was in der Stadt abgeht interessiert mich einfach seit mittlerweile fast 10 Jahren überhaupt nicht mehr. Ich könnte wie gesagt vieles nutzen, tue ich auch gelegentlich in Form von Konzerten, aber ansonsten will ich damit einfach überhaupt nichts zutun haben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ja aber das Stadtviertel das du beschreibst ist halt auch nicht repräsentativ für alle Städte/ Stadtviertel dort - aber das ist gar nicht der Punkt. Jeder hat eigene Präferenzen (du z.B. viele verschiedene Geschäfte) andere haben andere Präferenzen, das ganze ist dann noch garniert mit finanziellen Restriktionen und dann trifft jeder seine Entscheidung.

Nicht der Vorposter, aber ich versuche es mal:

  • Unter der Woche gehe ich morgens 100m zum Bäcker; oder 200m zum anderen Bäcker, je nachdem worauf ich Lust habe. Und das sind beides exzellente, noch handwerklich arbeitende Bäcker, die sich von den über 10 anderen Läden die ich in einem Umkreis von 250m habe deutlich abheben
  • Mittags koche ich entweder, dann hole ich mir dazu schnell was in der Markthalle (120m entfernt) worauf ich Lust habe, oder in einem der dutzenden kleinen Lebensmittelläden in direkter Nähe; oder ich gehe draussen Essen, wozu ich wiederum aus einer Unzahl an Angeboten (im Radius von 500m locker dreistellig) wählen kann.
  • Abends wiederholt sich das gleiche Spiel; wenn ich sonst noch was Einkaufen möchte, gehe ich in der Regel aus der Tür und links um die Ecke zum gut sortierten, lokalen Supermarkt, oder, wenn es nach 21h (bzw. Sonn-/Feiertag) ist rechts ein paar Schritte die Strasse runter zum nur unwesentlich kleineren pakistanischen Supermarkt. Zur Auswahl hätte ich in unmittelbarer Nachbarschaft natürlich noch zahlreiche weitere Supermärkte.
  • Wenn ich irgendeine Anschaffung machen muss (Klamotten, Elektrogeräte, Bücher, Sportsachen, Bürobedarf, was auch immer) habe ich ziemlich sicher im Umkreis von wenigen Blocks gleich mehrere kleine, gutsortierte Fachgeschäfte dafür; zur Not gehe ich sonst die 15 Minuten zu Fuss in die "echte" Innenstadt, da hab ich dann das ganze noch mal 10 Nummern grösser.
  • Wenn ich generell in der Stadt sonst irgendwo hin will, kein Problem - in 3 Blocks Umkreis habe ich drei verschiedene U-Bahn-Linien, Gott weiss wie viele Buslinien, öfffentliche Mietfahrräder, mietbare Motorroller, Taxis, und im Zweifelsfall eh genug Auswahl in fussläufiger Entfernung.

Soviel also zur typischen Nutzung unter der Woche, wo ich i. d. R. von 8 bis 19-20h arbeite.

Am Wochenende komm ich dann auch mal dazu, das eigentlich interessante Angebot der Stadt zu nutzen, also Museen, Konzerte, Feste, Sportveranstaltungen, bessere/besondere Restaurants, Parks, usw.

Das alles wiederum so nah, dass ich extrem selten mehr als 10-15 Minuten 10-15 Euro (bei Taxifahrt; im ÖPNV eher so 1,20 Euro) für den Weg benötige.

Und NATÜRLICH nutze ich damit nichtmal 5% der Stadt aus, die Grösse des Angebots ist es ja gerade, was die Metropole ausmacht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Leute ganz im Ernst es ist völlig uninteressant wie oft ihr zum Bäcker geht oder ins Kino. Was soll das denn?

Hört bitte auf den Thread mit Diskussionen über persönliche Präferenzen vollzuspammen.

Genauso sinnvoll könntet Ihr euch darüber unterhalten ob gelb oder blau die „bessere“ Farbe ist.

Zum Thema: Die Zahl der angebotenen Objekte nimmt zu. Man merkt, dass nicht mehr jeder Preis gezahlt wird und manche Angebote gar nicht weggehen. Es gibt auch schon erste Preissenkungen - bisher aber nur bei Objekten die mit völligen Mondpreisen eingestellt waren.
Der Immobilienmarkt ist träge und es dauert bis sich rumspricht, dass die Party vorbei ist.
Der Markt dreht sich aber eindeutig

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die neue Regierung will ein Verbot von Barzahlungen bei Immobilienkäufen.
Das sowas überhaupt so lange möglich war, zeigt wie dysfunktional das Land geworden ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

"Zum Thema: Die Zahl der angebotenen Objekte nimmt zu. Man merkt, dass nicht mehr jeder Preis gezahlt wird und manche Angebote gar nicht weggehen. "

So ein Unsinn. Meine Stadt hat vor 10 bis 15 Tagen circa 40 Wohnungen zum Verkauf gestellt - 36 sind seitdem verkauft worden. Link dazu kann ich gerne bereit stellen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der Markt dreht sich in den Großstädten überhaupt nicht. Weiter wenig Angebot und starke Nachfrage. Folge sind dramatisch steigende Kaufpreise. Was weniger steigt sind die Mieten.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2021:

Leute ganz im Ernst es ist völlig uninteressant wie oft ihr zum Bäcker geht oder ins Kino. Was soll das denn?

Hört bitte auf den Thread mit Diskussionen über persönliche Präferenzen vollzuspammen.

Genauso sinnvoll könntet Ihr euch darüber unterhalten ob gelb oder blau die „bessere“ Farbe ist.

Zum Thema: Die Zahl der angebotenen Objekte nimmt zu. Man merkt, dass nicht mehr jeder Preis gezahlt wird und manche Angebote gar nicht weggehen. Es gibt auch schon erste Preissenkungen - bisher aber nur bei Objekten die mit völligen Mondpreisen eingestellt waren.
Der Immobilienmarkt ist träge und es dauert bis sich rumspricht, dass die Party vorbei ist.
Der Markt dreht sich aber eindeutig

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Ampel will auch für eine stärkere Einwanderung sorgen.

Gerade eben auf CNN gesehen: Offenbach bei Frankfurt hat schon 64% Migrationshintergrund.

Das sollte die Immo-Preise gut auf hohem Niveau stabilisieren.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2021:

Die neue Regierung will ein Verbot von Barzahlungen bei Immobilienkäufen.
Das sowas überhaupt so lange möglich war, zeigt wie dysfunktional das Land geworden ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Also ich weiß nicht wo du den Markt beobachtest, aber die den guten Lagen passiert nicht wirklich viel, auch steigt das Angebot nicht wesentlich. Deine Punkte mögen ggf. in schlechten Regionen/Lagen sein, wobei man hier realistisch sagen muss, dass der Druck da nie wirklich groß war.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2021:

Leute ganz im Ernst es ist völlig uninteressant wie oft ihr zum Bäcker geht oder ins Kino. Was soll das denn?

Hört bitte auf den Thread mit Diskussionen über persönliche Präferenzen vollzuspammen.

Genauso sinnvoll könntet Ihr euch darüber unterhalten ob gelb oder blau die „bessere“ Farbe ist.

Zum Thema: Die Zahl der angebotenen Objekte nimmt zu. Man merkt, dass nicht mehr jeder Preis gezahlt wird und manche Angebote gar nicht weggehen. Es gibt auch schon erste Preissenkungen - bisher aber nur bei Objekten die mit völligen Mondpreisen eingestellt waren.
Der Immobilienmarkt ist träge und es dauert bis sich rumspricht, dass die Party vorbei ist.
Der Markt dreht sich aber eindeutig

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Japp kann das verstehen. Hab gerade gestern ein Angebot für ein Mikroapparment Neubauprojekt bekommen. Die drehen jetzt völlig am Rad. Absolut beschissene Lage, schlechter Stadtteil, direkt an lauter Straße, keine Clubs und nix auch keine schöne Natür, 5km weg von der Uni. Im Exposé wurde mit 17,30 Kaltmiete pro qm gerechnet. GENAU! Und das in Kassel :) Im Leben nicht. Ich habe dankend abgelehnt. Der einzige Grund, warum jemand DORT ein 1-Zimmer-Appartment für 600 EUR warm mieten sollte, ist weil er in besserer Lage nichts Gescheites und bezahlbares findet. Das mag heute noch funktionieren, aber langfristig ist das Spekulation mit Wohnungsnot. Ich kann doch keine Altersvorsorge mit Immobilien betreiben, wenn ich gleichzeitig Mitleid mit meinem Mieter hätte. Bin ja nicht Vonovia oder so Echt nicht.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2021:

Leute ganz im Ernst es ist völlig uninteressant wie oft ihr zum Bäcker geht oder ins Kino. Was soll das denn?

Hört bitte auf den Thread mit Diskussionen über persönliche Präferenzen vollzuspammen.

Genauso sinnvoll könntet Ihr euch darüber unterhalten ob gelb oder blau die „bessere“ Farbe ist.

Zum Thema: Die Zahl der angebotenen Objekte nimmt zu. Man merkt, dass nicht mehr jeder Preis gezahlt wird und manche Angebote gar nicht weggehen. Es gibt auch schon erste Preissenkungen - bisher aber nur bei Objekten die mit völligen Mondpreisen eingestellt waren.
Der Immobilienmarkt ist träge und es dauert bis sich rumspricht, dass die Party vorbei ist.
Der Markt dreht sich aber eindeutig

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Party ist vorbei, weil Du es so wahr nimmst?? Die Makler haben kaum was zu verkaufen, dafür haben sie jede Menge Aufträge von potentiellen Käufern, die immer noch nichts gefunden haben. Irgendwie lebst Du an der Realität total vorbei!

Bei den Mietobjekten bleibt vieles lange Zeit in den Portalen stehen, weil die Vermieter nicht an diejenigen vermieten wollen, die sich da melden. Beobachtung in meinem persönlichen Umfeld. Dann dauert es halt schon mal ein Jahr, bis der Richtige gefunden ist.
Da bekommt der Makler ganz genaue Kriterien, die der zukünftige Mieter erfüllen muss. So, dass schon mal 90% der Interessenten gleich ausscheiden.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2021:

Leute ganz im Ernst es ist völlig uninteressant wie oft ihr zum Bäcker geht oder ins Kino. Was soll das denn?

Hört bitte auf den Thread mit Diskussionen über persönliche Präferenzen vollzuspammen.

Genauso sinnvoll könntet Ihr euch darüber unterhalten ob gelb oder blau die „bessere“ Farbe ist.

Zum Thema: Die Zahl der angebotenen Objekte nimmt zu. Man merkt, dass nicht mehr jeder Preis gezahlt wird und manche Angebote gar nicht weggehen. Es gibt auch schon erste Preissenkungen - bisher aber nur bei Objekten die mit völligen Mondpreisen eingestellt waren.
Der Immobilienmarkt ist träge und es dauert bis sich rumspricht, dass die Party vorbei ist.
Der Markt dreht sich aber eindeutig

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 26.11.2021:

Die Ampel will auch für eine stärkere Einwanderung sorgen.

Gerade eben auf CNN gesehen: Offenbach bei Frankfurt hat schon 64% Migrationshintergrund.

Das sollte die Immo-Preise gut auf hohem Niveau stabilisieren.

Ich wohne in Offenbach und ein Großteil der 64% wird nicht in der Lage sein, großartig die Immo-Preise zu treiben oder auf hohem Niveau zu stabilisieren

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

D-CH-F schrieb am 25.11.2021:

Wohnt man in einer Grenzgemeinde zu Basel im Elsass, ist man in sehr kurzer Zeit in Basel. Das ist natürlich eine kleine Stadt im Vergleich zu London oder Paris, aber die zweitgrösste Stadt der Deutschschweiz. Selbst die international bedeutende Diplomatenstadt Genf hat "nur" knapp 200k Einwohner, Zürich "nur" ca. 400k. Die Massstäbe sind diesbezüglich kleiner in der Schweiz.

Neubauwohnungen kostet zwar mittlerweile etwas mehr als im bayrischen Wald in direkter Grenznähe, da muss man eher so gegen 4k pro qm rechnen. Luxuswohnungen mit Rheinblick eher 5-6k pro qm. Wobei vorallem Grenzgängerpaare, insbesondere Akademiker, kaufen eher selten Wohnungen zum drin wohnen, eher als Kapitalanlage. Wenn dann Penthäuser, grosse Maisonettewohnungen oder gleich Häuser mit grossen Gärten und häufig Pools. Alles gut bezahlbar mit schweizer Löhnen.

Vor 5 Jahren gab es noch Neubauten für 3-3,5k pro qm, im Jahr 2000 sogar bei 2k/qm.
Eine sehr gute Versorgung mit Ärzten/Kliniken hat man in Basel, davon kann man in F oder DE nur träumen. Facharztermine in kürzester Zeit. Wer in der CH arbeitet, kann sich auch mit Wohnsitz Frankreich in der CH krankenversichern, da gibt es Grenzgängertarife, teils unter 200 CHF pro Monat mit sehr guten Leistungen für CH und F. Ansonsten ist man binnen einer Stunde schon in den Alpen oder in Zürich. Basel selbst als Kulturstadt bietet extrem viel zur Freizeitgestalltung und hat vielfältige Jobmöglichkeiten. Natürlich ist da was anderes als London oder Paris. Inbesondere von Leuten die in Paris gelebt haben kenne ich es, dass die das Südelsass und Basel extrem zu schätzen wissen. Als normaler Sachbearbeiter WiWi lebt man nicht unbedingt sehr gut in Paris. Sehr hohe Preise, viel Verkehr, volle Metro, viel Beton und meist weite Pendelwege, weil in der Stadt kaum eine Familienwohnung bezahlbar ist. Übrigens sind die Preise in Paris seit Corona am stagnieren, teilweise minimal rückläufig.

Fange im März bei einem Pharmakonzern in Grenzach an und brauche ein Wohnung. Bier gegen Wohnung klarmachen, Deal?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich glaube du hast das Papier nicht so genau gelesen.
Außerdem ist es egal was die Ampelkoalition will: die EU wird sich an den Außengrenzen abschotten, weil es gar nicht anders geht.

Und inwiefern derartige Migration ein hohes Preisniveau sichert, ist fraglich.
Sozial schwache Gegenden ziehen keine Gutverdiener an und damit keine hohen Preise.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2021:

Die Ampel will auch für eine stärkere Einwanderung sorgen.

Gerade eben auf CNN gesehen: Offenbach bei Frankfurt hat schon 64% Migrationshintergrund.

Das sollte die Immo-Preise gut auf hohem Niveau stabilisieren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ja dann stell doch ein.

Aber du weißt nichtmal wer die Wohnungen kauft. Sind es Privatkäufer? Oder nicht eher institutionelle Anleger? Die Privatkäufer sind schon lange raus bei der Preisrallye.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2021:

"Zum Thema: Die Zahl der angebotenen Objekte nimmt zu. Man merkt, dass nicht mehr jeder Preis gezahlt wird und manche Angebote gar nicht weggehen. "

So ein Unsinn. Meine Stadt hat vor 10 bis 15 Tagen circa 40 Wohnungen zum Verkauf gestellt - 36 sind seitdem verkauft worden. Link dazu kann ich gerne bereit stellen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 26.11.2021:

Zum Thema: Die Zahl der angebotenen Objekte nimmt zu. Man merkt, dass nicht mehr jeder Preis gezahlt wird und manche Angebote gar nicht weggehen. Es gibt auch schon erste Preissenkungen - bisher aber nur bei Objekten die mit völligen Mondpreisen eingestellt waren.
Der Immobilienmarkt ist träge und es dauert bis sich rumspricht, dass die Party vorbei ist.
Der Markt dreht sich aber eindeutig

Kann ich hier sogar schon deutlich länger beobachten. Z.B. Neubauprojekt im Großraum NBG/FÜ/ER, sogar relativ Nahe eines Siemens Standortes, der ausgebaut wird. Wohnungen von 2 Zi 60 qm bis 120qm Penthouse.
Das Projekt war Anfang des Jahres im Grunde schon ausverkauft, das ganze Jahr über dröppeln aber immer wieder Wohnungen auf den Markt zu teils niedrigeren Preisen als ursprünglich. Ich vermute, hier springen Corona-bedingt Leute ab und man geht nun etwas mit den Preisen runter.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die neue Regierung will die Kreditaufnahme begrenzen, indem sie diese an das zur Verfügung stehende Einkommen koppelt. Mal sehen ob das wirklich kommt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 26.11.2021:

Die Ampel will auch für eine stärkere Einwanderung sorgen.

Gerade eben auf CNN gesehen: Offenbach bei Frankfurt hat schon 64% Migrationshintergrund.

Das sollte die Immo-Preise gut auf hohem Niveau stabilisieren.

Die neue Regierung will ein Verbot von Barzahlungen bei Immobilienkäufen.
Das sowas überhaupt so lange möglich war, zeigt wie dysfunktional das Land geworden ist.

Die 64% sind irreführend, das bezieht nämlich Deutsche mit ausländischen Wurzeln ein. Migranten sind tatsächlich nur 39%, und dabei liegt Offenbach auch an der Spitze in Deutschland

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Runter geht da 0,0.
Wir wollten im Raum Wolfsburg eine Doppelhaushälfte (BJ 1980, 120qm Wfl. 350qm Grundstück) für 500.000 kaufen, da diese das mit Abstand günstigste Haus war weit und breit. Haben schon alles vorgelegt und am Ende gab es ein Bieterverfahren und das Ding ist für 650 Tsd !!! weggegangen. Also hört auf Fake news zu verbreiten. Meine Frau und ich sind schon hier am A. der Welt und dennoch haben wir keine Chance was zu kaufen.
Da passiert einfach garnix und das seit Jahren jetzt. Vor 4 Jahren lebten wir in München aber da kannst Du so eine Doppelhaushälfte für 1 Mio. plus erst kaufen. Utopisch und nicht mehr reparabel. Ein fairer und leistbarer Wert für diese Doppelhaushälfte wären 250.000€ gewesen. Kann mir keiner erzählen das die Häuser bald wieder 250.000 kosten werden. Niemals.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2021:

Leute ganz im Ernst es ist völlig uninteressant wie oft ihr zum Bäcker geht oder ins Kino. Was soll das denn?

Hört bitte auf den Thread mit Diskussionen über persönliche Präferenzen vollzuspammen.

Genauso sinnvoll könntet Ihr euch darüber unterhalten ob gelb oder blau die „bessere“ Farbe ist.

Zum Thema: Die Zahl der angebotenen Objekte nimmt zu. Man merkt, dass nicht mehr jeder Preis gezahlt wird und manche Angebote gar nicht weggehen. Es gibt auch schon erste Preissenkungen - bisher aber nur bei Objekten die mit völligen Mondpreisen eingestellt waren.
Der Immobilienmarkt ist träge und es dauert bis sich rumspricht, dass die Party vorbei ist.
Der Markt dreht sich aber eindeutig

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