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ImmobilienImmobilienpreise

Aktuelle Immobilienpreise

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Oh Mann, da blutet mir das Herz.
Vorab: ich freue mich für euch, dass ihr euch euren Lebenstraum erfüllen konntet. Wirklich.
Aber euer Vorgehen ist aus Investitionssicht wirklich dermaßen wertvernichtend.

Danke, hatte den gleichen Gedanken. Wie kann man nur so agieren...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Naja, Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Energiewende, Trend zur De-Globalisierung. Das sind alles langfristig inflationstreibende Faktoren.

Es gibt andere die behaupten zunehmende Automatisierung etc. ist eher deflationär. Bekommen wir nun zukünftig Inflation oder Deflation?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Also mal ehrlich:

Wenn man in dem Alter soviel Depotvermögen hat und eine Immobilie will: warum zur Hölle kauft man dann erst 2021? Der typische Hauskauf ist ja von Anfang - Mitte 30, jedenfalls vor 5-10 Jahren problemlos möglich gewesen.

WiWi Gast schrieb am 12.01.2022:

Also wir (ich 40 Sachbearbeiterin in Teilzeit, mein Mann 42 Sachbearbeiter und 2 Kinder mit 3 und 6, Haushaltseinkommen: 6000 €) haben unser komplettes Aktiendepot (500 tsd ) welches wir zusammen 20 Jahre lang bespart haben vor einem halben Jahr in unser neues Haus gesteckt.
Haben zusätzlich noch 200 tsd von der Bank aufgenommen die wir in den nächsten 15 Jahren komplett abzahlen werden.
Haben uns einen Traum erfüllt und sind extrem glücklich jetzt. Natürlich haben wir noch Verträge zur Altersvorsorge weiterhin laufen und auch noch ca. 80 tsd auf der hohen Kante wenns mal eng wird.
Ich kann nur sagen das ein Aktiendepot natürlich eine super Rendite auswirft wenn man alles richtig macht wie bei uns, aber für uns war von vornherein klar das wir uns mit dem Geld unseren Traum erfüllen wollen und durch die Kinder war der Traum das Haus. Denn das Geld im Depot bis ans Lebensende zu behalten und dafür sich im Leben seine Träume nicht erfüllen war keine Option für uns.
Das Haus ist für uns kein Rendite Objekt sondern der Ort an dem wir nun endlich angekommen sind und bis ans Lebensende auch verweilen wollen. Natürlich mit tollen Urlauben und Wochenendtrips zwischendurch.
Das nur mal an die die vielleicht auch von einem Haus träumen und sich aber noch nicht dazu durchringen dafür auf ihr Depot zu verzichten. Ein eigenes Haus ist wirklich ein tolles Gefühl.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 12.01.2022:

Oh Mann, da blutet mir das Herz.
Vorab: ich freue mich für euch, dass ihr euch euren Lebenstraum erfüllen konntet. Wirklich.
Aber euer Vorgehen ist aus Investitionssicht wirklich dermaßen wertvernichtend.

Danke, hatte den gleichen Gedanken. Wie kann man nur so agieren...

Muss ich an sich auch zustimmen, aber kann sie irgendwo auch verstehen. Bin prinzipiell auch so gestrikt "lieber schon abbezahlt" und "Hauptsache wenig Schulden vor sich herschieben". Ist irgendwo ein komisches Gefühl nach 20 Jahren Tilgung dann irgendwie immer noch so einen massiven Berg zu sehen, auch wenn man theoretisch den dann auf einmal begleichen könnte.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wir haben erst mit unserem Nachwuchs diesen Traum gelebt und das ist jetzt 6 Jahre her. Solange haben wir tatsächlich gebraucht die geeignete Immobilie zu finden.
Es war schlicht unmöglich ein tolles Haus in toller Lage zu bekommen für 700 tsd.
Die besten Objekte waren sofort weg und auch jetzt sind ja nur 60er oder 70er Jahre Objekte für über 600tsd im Umlauf die auch noch für solche Preise weggehen.

Ich denke viele Unterschätzen hier das wenn man ein Budget von 600-700tsd hat von heut auf morgen ein geeignetes Haus findet in dem man sich auch wohl fühlt. Wir haben in den 6 Jahren gemerkt das Du auf die schönen Objekte mindestens 100 Mitbewerber hast die das Objekt sofort kaufen wollen und sich dafür sogar überbieten. Ich glaube wir hatten in diesen 6 Jahren 20 passende Immobilien (und das ist viel weil wir extreme Abstriche gemacht hatten) kaufen wollen und jedes mal hatten andere den Zuschlag bekommen.
Du brauchst heutzutage nicht nur Geld sondern immenses Glück um ein gutes Objekt kaufen zu dürfen. Bitte das nicht unterschätzen. Wir kennen auch Freunde von uns die 10 Jahre bereits suchen ohne Erfolg.

Um das mal deutlich zu machen: Wir wollten vor 4 Jahren ein sehr schickes 160qm Haus (BJ 2010) für 650 tsd kaufen. Aber hatten extrem viele Mitbewerber und am Ende haben alle sich überboten. Wir sind sogar auf 680 tsd hochgegangen. Zum Schluss ging das Objekt für unfassbare 800tsd weg. Man muss sich mal vorstellen das der damalige Käufer dieses Haus im Jahre 2010 für 350 tsd gebaut hat. Alles nicht so einfach.

WiWi Gast schrieb am 12.01.2022:

Also mal ehrlich:

Wenn man in dem Alter soviel Depotvermögen hat und eine Immobilie will: warum zur Hölle kauft man dann erst 2021? Der typische Hauskauf ist ja von Anfang - Mitte 30, jedenfalls vor 5-10 Jahren problemlos möglich gewesen.

WiWi Gast schrieb am 12.01.2022:

Also wir (ich 40 Sachbearbeiterin in Teilzeit, mein Mann 42 Sachbearbeiter und 2 Kinder mit 3 und 6, Haushaltseinkommen: 6000 €) haben unser komplettes Aktiendepot (500 tsd ) welches wir zusammen 20 Jahre lang bespart haben vor einem halben Jahr in unser neues Haus gesteckt.
Haben zusätzlich noch 200 tsd von der Bank aufgenommen die wir in den nächsten 15 Jahren komplett abzahlen werden.
Haben uns einen Traum erfüllt und sind extrem glücklich jetzt. Natürlich haben wir noch Verträge zur Altersvorsorge weiterhin laufen und auch noch ca. 80 tsd auf der hohen Kante wenns mal eng wird.
Ich kann nur sagen das ein Aktiendepot natürlich eine super Rendite auswirft wenn man alles richtig macht wie bei uns, aber für uns war von vornherein klar das wir uns mit dem Geld unseren Traum erfüllen wollen und durch die Kinder war der Traum das Haus. Denn das Geld im Depot bis ans Lebensende zu behalten und dafür sich im Leben seine Träume nicht erfüllen war keine Option für uns.
Das Haus ist für uns kein Rendite Objekt sondern der Ort an dem wir nun endlich angekommen sind und bis ans Lebensende auch verweilen wollen. Natürlich mit tollen Urlauben und Wochenendtrips zwischendurch.
Das nur mal an die die vielleicht auch von einem Haus träumen und sich aber noch nicht dazu durchringen dafür auf ihr Depot zu verzichten. Ein eigenes Haus ist wirklich ein tolles Gefühl.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich kriege bei uns im FFM Westend mit, dass gute Objekte in jeder Preisklasse weggehen wie warme Semmel.

2 Zimmer Wohnungen in the range of 400.000 EUR und 500.000 EUR sind heiß gefragt und werden ohne FK-Finanzierung gekauft.

Neulich habe ich eine sehr schöne Altbauwohnung aus der Gründerzeit (80qm² Hochparterre mit 100qm² großem Privatgarten + 17qm² Terrasse) im Westend gesehen.
Der Verkäufer wollte 1.1 Mio. EUR, aber am ersten Tag haben sich mehr als 10 Interessenten gemeldet und am nächsten Tag hat er das Objekt um 200.000 EUR auf 1.3 Mio. Euro erhöht.

Jetzt ist das Objekt verkauft worden.

Ich denke, dass man bei Immobilien nun stark selektieren muss, wo man investieren will und wo nicht.

Ich kann nur von FFM sprechen, aber Westend, Nordend und einige Ortsteile von Bockenheim und Europaallee sind schon stabil und können hohe Preise weiterhin rechtfertigen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 12.01.2022:

Wenn man in dem Alter soviel Depotvermögen hat und eine Immobilie will: warum zur Hölle kauft man dann erst 2021? Der typische Hauskauf ist ja von Anfang - Mitte 30, jedenfalls vor 5-10 Jahren problemlos möglich gewesen.

Der typische Hauskauf ist in Deutschland erheblich später. Nur 15% der unter 45 Jährigen sind Eigenheimbesitzer.
Wenn man das mal aus der anderen Richtung betrachtet bedeutet dies, dass bei einer Eigentumsquote von knapp 42% fast 2/3 die Immobilie erst mit über 45 erwerben.

Oder aber das bedeutet, wenn man es als unrealistisch betrachtet, dass 2/3 erst so spät ihre Immobilie erwerben, dass es aktuell einen Stau in der alten Generation gibt, welcher auf eine jüngere Generation treffen wird, die sich das ganze zu aktuellen Preise gar nicht leisten kann. Denn wenn die über 45-Jährigen zukünftig nicht kaufen werden (theoretisch müssten 27% aller Ü45 noch eine Immobilie erwerben), dann fehlt schlicht erheblich die Nachfrage, die unter 45-Jährigen scheinen sie ja ganz offensichtlich nicht zu generieren.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 12.01.2022:

Wir haben erst mit unserem Nachwuchs diesen Traum gelebt und das ist jetzt 6 Jahre her. Solange haben wir tatsächlich gebraucht die geeignete Immobilie zu finden.
Es war schlicht unmöglich ein tolles Haus in toller Lage zu bekommen für 700 tsd.
Die besten Objekte waren sofort weg und auch jetzt sind ja nur 60er oder 70er Jahre Objekte für über 600tsd im Umlauf die auch noch für solche Preise weggehen.

Ich denke viele Unterschätzen hier das wenn man ein Budget von 600-700tsd hat von heut auf morgen ein geeignetes Haus findet in dem man sich auch wohl fühlt. Wir haben in den 6 Jahren gemerkt das Du auf die schönen Objekte mindestens 100 Mitbewerber hast die das Objekt sofort kaufen wollen und sich dafür sogar überbieten. Ich glaube wir hatten in diesen 6 Jahren 20 passende Immobilien (und das ist viel weil wir extreme Abstriche gemacht hatten) kaufen wollen und jedes mal hatten andere den Zuschlag bekommen.
Du brauchst heutzutage nicht nur Geld sondern immenses Glück um ein gutes Objekt kaufen zu dürfen. Bitte das nicht unterschätzen. Wir kennen auch Freunde von uns die 10 Jahre bereits suchen ohne Erfolg.

Um das mal deutlich zu machen: Wir wollten vor 4 Jahren ein sehr schickes 160qm Haus (BJ 2010) für 650 tsd kaufen. Aber hatten extrem viele Mitbewerber und am Ende haben alle sich überboten. Wir sind sogar auf 680 tsd hochgegangen. Zum Schluss ging das Objekt für unfassbare 800tsd weg. Man muss sich mal vorstellen das der damalige Käufer dieses Haus im Jahre 2010 für 350 tsd gebaut hat. Alles nicht so einfach.

Das klingt für mich (Oberbayern) trotzdem noch ein günstigen Gegend. Aber herzlichen Glückwunsch, freut mich dass es am Ende geklappt hat. Und klar, vielleicht hätte man es auch noch optimieren können, vielleicht aber auch nicht, wer weiß schon was in 20 Jahren ist. Wenn ihr jetzt ein tolles Leben habt und die Zeit genießt und nichts vermisst ist doch alles in Butter.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Vollfinanzierungen werden wir zukünftig wohl nicht mehr so oft sehen, wenn die BaFin, wie heute angekündigt, von den Banken zusätzliche Kapitalpuffer für Immobilienfinanzierungen fordert. Ich denke, dass das eher dämpfend auf die Preise wirken wird...

WiWi Gast schrieb am 12.01.2022:

In 5 bis 10 Jahren kann der Markt machen, was er will. in 10 Jahren hab ich zwischenzeitlich 20% getilgt. Und soviuel gibt der Markt nicht nach. Niemals. Aber viel Spaß beim Warten.

Was wirklich passiert, kann dir keiner genau sagen. Vor der Subprime Krise hat doch auch keine Sau damit gerechnet, dass was kommt.

Aber wenn Du zum Zeitpunkt X zb für eine Millionen eine Immobilie kaufst und innerhalb von 10 Jahren 200.000€ davon abgezahlt hast, hört sich das erstmal gut an. Wenn die Immobilie dann aber zb 10% weniger Wert ist, haben sich trotzdem 100.000€ deines eingesetzten Kapitals in Luft aufgelöst. Klar, ne Immobilie bleibt ne Immobilie. Aber wenn zu absoluten Peakzeiten gekauft wurde, ist es mittel- bis langfristig wahrscheinlicher, dass der Wert unter als über dem Kaufpreis ist.

Ich will hier nicht sagen, dass Immobilienkauf was schlechtes ist. Solch ein struktureller Wertverlust, kann aber unter Umständern schon hart reinschlagen.

Wie das mit der Nachbesicherung der Kredite von Banken bei Wertverlust ist, will ich garnicht wissen. Ab welchem prozentualen Wertverlust verlangen die Banken denn in etwa ne Nachbesicherung? (Klar, kommt immer auf Höhe/Anteil der Hypothekt o.Ä. an. Aber evtl hat jemand Erfahrung oder wissen darüber).

Banken werden wohl kaum so blöd sein als das sie im großen Stil Nachbesicherungen fordern werden, selbst wenn Immopreise fallen sollten (was nicht passieren wird, es sei den Putin marschiert in Westeuropa ein oder ein anderes nahezu auszuschließendes Szenario).

Wenn in gewissem Maße nachbesichert werden soll, werden die ganzen Vollfinanzierer nicht nachsichern können. Die Folge werden Zwangsversteigerungen sein, die zur Folge einen echten Preisverfall bei Immobilien haben werden was dann wirklich Nachbesicherungen notwendig werden lässt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 12.01.2022:

Oh Mann, da blutet mir das Herz.
Vorab: ich freue mich für euch, dass ihr euch euren Lebenstraum erfüllen konntet. Wirklich.
Aber euer Vorgehen ist aus Investitionssicht wirklich dermaßen wertvernichtend.

Danke, hatte den gleichen Gedanken. Wie kann man nur so agieren...

Muss ich an sich auch zustimmen, aber kann sie irgendwo auch verstehen. Bin prinzipiell auch so gestrikt "lieber schon abbezahlt" und "Hauptsache wenig Schulden vor sich herschieben". Ist irgendwo ein komisches Gefühl nach 20 Jahren Tilgung dann irgendwie immer noch so einen massiven Berg zu sehen, auch wenn man theoretisch den dann auf einmal begleichen könnte.

Ja wobei was mich an dieser Diskussion auch irgendwie stört dass immer so getan wird, dass ein Investment in dem MSCI World sicher mind. 5% p.a. und mehr bringt. Wirklich überhaupt nichts gegen Aktien und ETF Anlagestrategien aber heute glaubt auch jeder 16 Jährige man müsse nur auf ein paar Tech Aktien in Trade Republic und co setzen und schon generiert man damit safe ein passives Einkommen.

Wenn man 400.000 im Depot in Aktien, ETFs und ähnlichen Anlageklassen liegen hat dann können da auch unglaublich schnell 300.000 draus werden, dann hat man eine deutlich negative Rendite die man über 20 Jahre erst mal wieder überhaupt auf 0 bringen muss.

Da ist dann der vermiedene 1%-Kredit mit also 1% „Rendite“ (Opportunitätskosten) u.U. doch kein so schlechtes Investment..

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Oh Mann, da blutet mir das Herz.
Vorab: ich freue mich für euch, dass ihr euch euren Lebenstraum erfüllen konntet. Wirklich.
Aber euer Vorgehen ist aus Investitionssicht wirklich dermaßen wertvernichtend.

Danke, hatte den gleichen Gedanken. Wie kann man nur so agieren...

Muss ich an sich auch zustimmen, aber kann sie irgendwo auch verstehen. Bin prinzipiell auch so gestrikt "lieber schon abbezahlt" und "Hauptsache wenig Schulden vor sich herschieben". Ist irgendwo ein komisches Gefühl nach 20 Jahren Tilgung dann irgendwie immer noch so einen massiven Berg zu sehen, auch wenn man theoretisch den dann auf einmal begleichen könnte.

Ja wobei was mich an dieser Diskussion auch irgendwie stört dass immer so getan wird, dass ein Investment in dem MSCI World sicher mind. 5% p.a. und mehr bringt. Wirklich überhaupt nichts gegen Aktien und ETF Anlagestrategien aber heute glaubt auch jeder 16 Jährige man müsse nur auf ein paar Tech Aktien in Trade Republic und co setzen und schon generiert man damit safe ein passives Einkommen.

Wenn man 400.000 im Depot in Aktien, ETFs und ähnlichen Anlageklassen liegen hat dann können da auch unglaublich schnell 300.000 draus werden, dann hat man eine deutlich negative Rendite die man über 20 Jahre erst mal wieder überhaupt auf 0 bringen muss.

Da ist dann der vermiedene 1%-Kredit mit also 1% „Rendite“ (Opportunitätskosten) u.U. doch kein so schlechtes Investment..

Das ist reine Statistik. Im Schnitt lag die Rendite vom MSCI World über die letzten Jahrzehnte bei 7,8% pro Jahr. Aktien haben sich über einen viel längeren Zeitraum konstant als Werttreiber bewiesen - den Immobilienboom in DE gibts erst seit 10 Jahren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wenn ich von Fremden ab und an die Finanzierung sehe, mache ich drei Kreuze BWL studiert zu haben... Was da Fehlinvestitionen laufen. Sowas gehört einfach in der Schule beigebracht.

Zu dem Thema mit dem MSCI World: Da muss man echt nur in Instagram schauen. Für was habe ich eigentlich Finance studiert. Heute reichen ein paar "Reels" und man ist Profi. Unfassbar, was da abgeht...

Da tun 90% der Seiten so, als wären die 7% garantiert... Aber als 03/20 dann der Knall kam, wollten einige n Kochkanal aus ihrem Finance-Account machen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das ist eine Möglichkeit, oder es gibt einfach kein Angebot. Wir haben lange gesucht und bei guten Immobilien, egal zu welchem Preis waren die Hütten bei den offenen Besichtigungstagen bis unters Dach voll mit Interessenten. Jedes mal wo wir Interesse hatten lief es auf einen "Bieterwettstreit" hinaus. Ich will nicht behaupten das es überall so ist und das mein kleiner Einblick in das Thema repräsentativ ist aber so habe ich es wahrgenommen und erlebt. Wir haben jetzt unser Haus was reines Glück war da wir kurz vor der offenen Besichtigung einen eigenen Besichtigungstermin hatten und direkt vor Ort die Kaufabsichtserklärung unterschrieben haben, gut das die Verkäufer keine Lust auf viele Leute im Haus hatten.

..., dann fehlt schlicht erheblich die Nachfrage, die unter 45-Jährigen scheinen sie ja ganz offensichtlich nicht zu generieren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Oh Mann, da blutet mir das Herz.
Vorab: ich freue mich für euch, dass ihr euch euren Lebenstraum erfüllen konntet. Wirklich.
Aber euer Vorgehen ist aus Investitionssicht wirklich dermaßen wertvernichtend.

Danke, hatte den gleichen Gedanken. Wie kann man nur so agieren...

Muss ich an sich auch zustimmen, aber kann sie irgendwo auch verstehen. Bin prinzipiell auch so gestrikt "lieber schon abbezahlt" und "Hauptsache wenig Schulden vor sich herschieben". Ist irgendwo ein komisches Gefühl nach 20 Jahren Tilgung dann irgendwie immer noch so einen massiven Berg zu sehen, auch wenn man theoretisch den dann auf einmal begleichen könnte.

Ja wobei was mich an dieser Diskussion auch irgendwie stört dass immer so getan wird, dass ein Investment in dem MSCI World sicher mind. 5% p.a. und mehr bringt. Wirklich überhaupt nichts gegen Aktien und ETF Anlagestrategien aber heute glaubt auch jeder 16 Jährige man müsse nur auf ein paar Tech Aktien in Trade Republic und co setzen und schon generiert man damit safe ein passives Einkommen.

Wenn man 400.000 im Depot in Aktien, ETFs und ähnlichen Anlageklassen liegen hat dann können da auch unglaublich schnell 300.000 draus werden, dann hat man eine deutlich negative Rendite die man über 20 Jahre erst mal wieder überhaupt auf 0 bringen muss.

Da ist dann der vermiedene 1%-Kredit mit also 1% „Rendite“ (Opportunitätskosten) u.U. doch kein so schlechtes Investment..

Das ist reine Statistik. Im Schnitt lag die Rendite vom MSCI World über die letzten Jahrzehnte bei 7,8% pro Jahr. Aktien haben sich über einen viel längeren Zeitraum konstant als Werttreiber bewiesen - den Immobilienboom in DE gibts erst seit 10 Jahren.

Ich kann doch meine Rendite-Erwartung nicht unadjustiert auf Vergangenheitswerten beruhen lassen.

Die historische Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen seit 1950 dürfte auch irgendwo im Bereich 4-5% liegen. Trotzdem kommt doch wohl niemand auf die Idee, das in die Zukunft auf die nächsten 20-30 Jahre fortzuschreiben, wenn die Rendite aktuell knapp unter 0 liegt.
Aktien haben (in der Erwartungshaltung der Anleger) immer ein Risk Premium gegenüber sicherer Anlage. Aber ich wage zu bezweifeln, dass die zukünftige Differenz der realen Rendite deutlich höher liegt als in der Vergangenheit.

Außerdem profitieren Unternehmen und damit auch Aktien stark von Wirtschaftswachstum, weil sich in dem Umfeld viele neue Märkte und Kundengruppen erschließen lassen. Das Wirtschaftswachstum in den Industrieländern liegt heute deutlich niedriger als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert. Auch Treiber des globalen Wirtschaftswachstums wie China verlieren aufgrund ihrer inzwischen deutlich besseren Wirtschaftskraft langsam an Dynamik. Wenn nicht Afrika und Lateinamerika in den nächsten Jahren extrem zu boomen anfangen, wird das auch zu sinkenden Aktienrenditen führen.

Verstärkt wird die Entwicklung zusätzlich noch durch den globalen Kampf gegen den Klimawandel. Die Transformation der Wirtschaft Richtung Klimaneutralität bindet enorm hohe Ressourcen (Kapital, Arbeitskraft und Materialien) und wird daher auch einen dämpfenden Faktor auf die Wirtschaftsentwicklung haben. Ohne günstige Energie wird z.B. auch ein Boom in Schwellen- und Entwicklungsländern deutlich unwahrscheinlicher.

Natürlich investiere ich auch in Aktien bzw. ETFs (und habe mir trotzdem für die Lebensqualität letztes Jahr mit meiner Frau ein Haus gekauft), aber meine Rendite-Erwartung für den Zeitraum bis zur Rente in 30+ Jahren liegt sicherlich nicht bei 7,8%, schon gar nicht real nach Steuern. Ich rechne konservativ mit Werterhalt (Nachsteuer-Rendite gleicht Inflation aus) und hoffe auf ein bisschen zusätzliche Rendite von 1%, im Optimum 2% (real, nach Steuern). Wenn sich das erfüllen sollte, ist das als Rentner schon eine sehr komfortable Situation.

Was man als Aktienfan auch nicht vergessen darf: die heutige Steuersituation mit 25% Kapitalertragssteuer plus Soli ist verhältnismäßig günstig. Ich würde für die Zukunft nicht ausschließen, dass wir - sei es durch Transaktions-, Ertrags- oder Vermögensbesteuerung - auch Mal wieder Zeiten mit 40-50% Steuern sehen. Irgendwer (lies: die Mittelschicht) muss die Klimaneutralität schließlich bezahlen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich stehe gerade vor der Frage, ob ich meine vermietete Eigentumswohnung verkaufen oder weiter behalten soll.

Background:

  • gekauft vor 9 Jahren für 300k
  • heutiger Wert würde ich 400k schätzen
  • Belastung bei der Bank noch 200k
  • Wohnung trägt sich mehr oder weniger selbst, also Kaltmiete = Finanzierungsrate. Es kommen lediglich ca. 100 Euro drauf für die Rücklagen und den Verwalter.

Ich habe nun zwei Möglichkeiten:

  • Möglichkeit 1: Verkauf der Wohnung in einem Jahr (dann steuerfrei und ohne Vorfälligkeitsentschädigung) --> Gewinn ca. 200k --> in MSCI World ETF o.ä.

  • Möglichkeit 2: Ich kann ein Forward Darlehen zu 0,8% bekommen (aktuell 2,1%), dann würde die Finanzierungsrate ab nächstem Jahr unter der Kaltmiete liegen und Wohnung Gewinn abwerfen. In weiteren ca. 15 Jahren wäre sie abbezahlt und ich hätte im Monat ca. 1.200 Euro Mieteinnahme (heute 1.000) als "Zweite Rente"

Was würdet Ihr machen?

PS: Falls von Interesse: ich bin 42, habe noch ein selbst bewohntes Haus (muss noch abbezahlt werden) und ein paar kleinere Sparverträge für mich und die Kids laufen aber sonst kein größeres Vermögen. Verdiene ganz gut aber lebe auch gut, so dass nicht viel über bleibt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Ja wobei was mich an dieser Diskussion auch irgendwie stört dass immer so getan wird, dass ein Investment in dem MSCI World sicher mind. 5% p.a. und mehr bringt. Wirklich überhaupt nichts gegen Aktien und ETF Anlagestrategien aber heute glaubt auch jeder 16 Jährige man müsse nur auf ein paar Tech Aktien in Trade Republic und co setzen und schon generiert man damit safe ein passives Einkommen.

Naja, du sagst es ja bereits selbst, der MSCI World mit den größten 1.600 UN weltweit ist eben nicht ein biased Portfolio oder FAANG.
5% inflationsbereinigte(!) Rendite kann man dadurch problemlos generieren. Wenn das nicht mehr gegeben ist, dann haben wir weltweit wirtschaftlich wirklich andere Themen.
Das ist simple Statistik und war seit Beginn des internationalen Börsengeschäfts nie anders. (langer Anlagehorizont vorausgesetzt).

Klar, wenn ich in 2 Jahren das Geld sicher brauche, dann entnimmt man es zu einem günstigen Zeitpunkt und spekuliert nicht. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

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WiWi Gast

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Meine fünf Weisheiten:

  • Immobilien UND Aktien. Diversifikation bleibt die goldene Regel
  • Immobilien mit Fremdkapital, Eigenkapital kommt in Aktien. Aber hebeln nur im Rahmen. In meinem Vermögen sind EK und FK etwa 1:2
  • Wenn Immobilien, dann kauf ich keinen Schrott, sondern mindestens gute Lagen. Die sind zwar teuer, aber die demografischen Prognosen und Zukunftsprognosen sind in den Ballungsräumen einfach am besten. Ich denk langfristig. Kann es nicht verstehen, wie manche Leute ganze Mietshäuser im tiefsten Sachsen oder Ruhrgebiet kaufen, nur weil es billig ist
  • Kein Boom läuft ewig. Trotz meines eigenen Immobilien-Exposures bin ich mir bewusst, dass der Markt bei steigenden Zinsen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kippen wird
  • Bei den heutigen Preisen braucht man Kreativität, um gute Immobiliendeals zu machen: gibt es in der Familie noch ein Dachgeschoss, das man ausbauen kann? Kann man durch eigene Fähigkeiten oder durch Fähigkeiten im Bekanntenkreis eine sanierungsbedürftige Immobilie billig kaufen und einfach aufwerten? Usw. Konkret hat mir ersteres eine Wohnung mit 15er Multiple in der Nähe einer süddeutschen Universitätsstadt ermöglicht und zweiteres eine Wohnung in 1A-Lage von Stuttgart zu einem 22er Multiple.
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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Oh Mann, da blutet mir das Herz.
Vorab: ich freue mich für euch, dass ihr euch euren Lebenstraum erfüllen konntet. Wirklich.
Aber euer Vorgehen ist aus Investitionssicht wirklich dermaßen wertvernichtend.

Danke, hatte den gleichen Gedanken. Wie kann man nur so agieren...

Muss ich an sich auch zustimmen, aber kann sie irgendwo auch verstehen. Bin prinzipiell auch so gestrikt "lieber schon abbezahlt" und "Hauptsache wenig Schulden vor sich herschieben". Ist irgendwo ein komisches Gefühl nach 20 Jahren Tilgung dann irgendwie immer noch so einen massiven Berg zu sehen, auch wenn man theoretisch den dann auf einmal begleichen könnte.

Ja wobei was mich an dieser Diskussion auch irgendwie stört dass immer so getan wird, dass ein Investment in dem MSCI World sicher mind. 5% p.a. und mehr bringt. Wirklich überhaupt nichts gegen Aktien und ETF Anlagestrategien aber heute glaubt auch jeder 16 Jährige man müsse nur auf ein paar Tech Aktien in Trade Republic und co setzen und schon generiert man damit safe ein passives Einkommen.

Wenn man 400.000 im Depot in Aktien, ETFs und ähnlichen Anlageklassen liegen hat dann können da auch unglaublich schnell 300.000 draus werden, dann hat man eine deutlich negative Rendite die man über 20 Jahre erst mal wieder überhaupt auf 0 bringen muss.

Da ist dann der vermiedene 1%-Kredit mit also 1% „Rendite“ (Opportunitätskosten) u.U. doch kein so schlechtes Investment..

Das ist reine Statistik. Im Schnitt lag die Rendite vom MSCI World über die letzten Jahrzehnte bei 7,8% pro Jahr. Aktien haben sich über einen viel längeren Zeitraum konstant als Werttreiber bewiesen - den Immobilienboom in DE gibts erst seit 10 Jahren.

Ja klar, das hat aber trotzdem genau 0 Aussagekraft für die Zukunft. Rein statistisch betrachtet ist eine Rendite von -7,8% genauso wahrscheinlich wie eine Rendite von +7,8% sonst könntest du Arbitrage machen.

Ich glaube zwar auch, das letztere Zahl wahrscheinlicher ist, sicher sind solche Renditen aber auf keinen Fall.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Wenn ich von Fremden ab und an die Finanzierung sehe, mache ich drei Kreuze BWL studiert zu haben... Was da Fehlinvestitionen laufen. Sowas gehört einfach in der Schule beigebracht.

Zu dem Thema mit dem MSCI World: Da muss man echt nur in Instagram schauen. Für was habe ich eigentlich Finance studiert. Heute reichen ein paar "Reels" und man ist Profi. Unfassbar, was da abgeht...

Da tun 90% der Seiten so, als wären die 7% garantiert... Aber als 03/20 dann der Knall kam, wollten einige n Kochkanal aus ihrem Finance-Account machen.

Finanzwissen lernt man an der Schule nicht, das ist in der Tat eine Bildungslücke. Viele "auf Kante genäht"-Finanzierungen funktionieren nur in einem Sunny-Day Szenario, wenn alles gut geht. Wehe der Arbeitsmarkt verschlechtert sich, Scheidung, lange Krankheit und/oder der Immobilienmarkt dreht gewaltig nach unten, Zinsen erhöhen sich, sieht es ganz anders aus. Viele Jüngere kennen nur den ständig steigenden Markt. Wie im Spiegel Artikel gepostet: Früher gab es auch so Phasen, da machten die Dummen 10% Rendite p.a. mit Immobilien, die Schlauen 100%, bis der Markt sich drehte und die Verluste ganz massiv wurden. Man kann nicht einfach die Vergangenheit weiter fortschreiben auf die Zukunft.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

wann denkt ihr denn kann man eine immobilie kaufen? wenn es 2021 und 2022 viel zu teuer ist? wie lange warten? 1jahr? 2 jahre? 5 jahre?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Finde die (möglichen) Haken:

Nach 20 Jahren noch soviel Restschulden zu haben ist erstmal keine gute Idee. Dass der MSCI WOrld oder sonst was, ewig weiter steigt, ist auch nicht sicher.

Oh Mann, da blutet mir das Herz.

Vorab: ich freue mich für euch, dass ihr euch euren Lebenstraum erfüllen konntet. Wirklich.
Aber euer Vorgehen ist aus Investitionssicht wirklich dermaßen wertvernichtend.

Hättet ihr das 500k€ Depot um 100k€ reduziert (und von diesen 100k€ die Kaufnebenkosten und eine Anzahlung getätigt), anschließend bei der Bank für 20 Jahre einen Zinssatz von ca. 1.0 - 1.5% vereinbart, und das Depot mit den verbleibenden 400k€ einfach in den MSCI World gepackt...
Dann hättet ihr in 20 Jahren ein Depot von 850k€ (nach Steuer, nach Inflation), und ein zu ca. 33% abbezahltes Haus. (Restschuld ca. 450k€, je nach Tilgung).
Ergibt ein zusätzliches Nettovermögen von 400k€.

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WiWi Gast

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Ich kann euch verstehen und du klingst sympatisch. Ich finde, dass man auch sagen kann, dass ihr eine Menge richtig gemacht habt. Ihr habt früh investiert und habt euch dadurch ein Haus leisten können ohne große Restschulden. Top. Ich verstehe dich auch: Wir haben euch 2 Kinder, 4 und 0,5 - und ja: es ist etwas komplett anderes, in seinem Haus mit denen wohnen zu können. Das ist nicht nur der Nestbautrieb, sondern das hat auch zig praktische Gründe, wenn man dann erstmal merkt, dass man im Wohnzimmer besser mal 10m² hat für eine "Kinderzimmerecke", dass man unfassbar viel Abstellraum für Spielzeug und Fuhrparks hat und acuh ein Kinderwagen oder Fahrradanhänger will irgendwo zugänglich geparkt werden. etc. Auch ist es schön, einfach bei gutem Wetter in den Garten zu können, da man eben auch nicht jeden freien Ausflüge machen möchte. Das Leben mit kleinen Kindern ist extrem passend für ein Leben im Haus finden wir. Wir hatten auch echt GLück und konnten vor 3 Jahren ein sehr schönes und großes Haus in Toplage kaufen. Ist keine Boom-STadt hier, daher war es finnaziell wirklcih ok. Aber auch wir machen einen Mix aus Sondertilgen und Investieren für die ZUkunft, denn das Gefühl, abbezahlt zu haben, ist für jeden unterschiedlich und das kann man kaum beziffern, wie viel das "wert" ist. SOllten die ganzen kinderlosen Börsenratgeberleser hier wenigstens akzeptieren :)
Alles Gute für euch.

WiWi Gast schrieb am 12.01.2022:

Wir haben erst mit unserem Nachwuchs diesen Traum gelebt und das ist jetzt 6 Jahre her. Solange haben wir tatsächlich gebraucht die geeignete Immobilie zu finden.
Es war schlicht unmöglich ein tolles Haus in toller Lage zu bekommen für 700 tsd.
Die besten Objekte waren sofort weg und auch jetzt sind ja nur 60er oder 70er Jahre Objekte für über 600tsd im Umlauf die auch noch für solche Preise weggehen.

Ich denke viele Unterschätzen hier das wenn man ein Budget von 600-700tsd hat von heut auf morgen ein geeignetes Haus findet in dem man sich auch wohl fühlt. Wir haben in den 6 Jahren gemerkt das Du auf die schönen Objekte mindestens 100 Mitbewerber hast die das Objekt sofort kaufen wollen und sich dafür sogar überbieten. Ich glaube wir hatten in diesen 6 Jahren 20 passende Immobilien (und das ist viel weil wir extreme Abstriche gemacht hatten) kaufen wollen und jedes mal hatten andere den Zuschlag bekommen.
Du brauchst heutzutage nicht nur Geld sondern immenses Glück um ein gutes Objekt kaufen zu dürfen. Bitte das nicht unterschätzen. Wir kennen auch Freunde von uns die 10 Jahre bereits suchen ohne Erfolg.

Um das mal deutlich zu machen: Wir wollten vor 4 Jahren ein sehr schickes 160qm Haus (BJ 2010) für 650 tsd kaufen. Aber hatten extrem viele Mitbewerber und am Ende haben alle sich überboten. Wir sind sogar auf 680 tsd hochgegangen. Zum Schluss ging das Objekt für unfassbare 800tsd weg. Man muss sich mal vorstellen das der damalige Käufer dieses Haus im Jahre 2010 für 350 tsd gebaut hat. Alles nicht so einfach.

WiWi Gast schrieb am 12.01.2022:

Also mal ehrlich:

Wenn man in dem Alter soviel Depotvermögen hat und eine Immobilie will: warum zur Hölle kauft man dann erst 2021? Der typische Hauskauf ist ja von Anfang - Mitte 30, jedenfalls vor 5-10 Jahren problemlos möglich gewesen.

WiWi Gast schrieb am 12.01.2022:

Also wir (ich 40 Sachbearbeiterin in Teilzeit, mein Mann 42 Sachbearbeiter und 2 Kinder mit 3 und 6, Haushaltseinkommen: 6000 €) haben unser komplettes Aktiendepot (500 tsd ) welches wir zusammen 20 Jahre lang bespart haben vor einem halben Jahr in unser neues Haus gesteckt.
Haben zusätzlich noch 200 tsd von der Bank aufgenommen die wir in den nächsten 15 Jahren komplett abzahlen werden.
Haben uns einen Traum erfüllt und sind extrem glücklich jetzt. Natürlich haben wir noch Verträge zur Altersvorsorge weiterhin laufen und auch noch ca. 80 tsd auf der hohen Kante wenns mal eng wird.
Ich kann nur sagen das ein Aktiendepot natürlich eine super Rendite auswirft wenn man alles richtig macht wie bei uns, aber für uns war von vornherein klar das wir uns mit dem Geld unseren Traum erfüllen wollen und durch die Kinder war der Traum das Haus. Denn das Geld im Depot bis ans Lebensende zu behalten und dafür sich im Leben seine Träume nicht erfüllen war keine Option für uns.
Das Haus ist für uns kein Rendite Objekt sondern der Ort an dem wir nun endlich angekommen sind und bis ans Lebensende auch verweilen wollen. Natürlich mit tollen Urlauben und Wochenendtrips zwischendurch.
Das nur mal an die die vielleicht auch von einem Haus träumen und sich aber noch nicht dazu durchringen dafür auf ihr Depot zu verzichten. Ein eigenes Haus ist wirklich ein tolles Gefühl.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

wann denkt ihr denn kann man eine immobilie kaufen? wenn es 2021 und 2022 viel zu teuer ist? wie lange warten? 1jahr? 2 jahre? 5 jahre?

5 Jahre

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

wann denkt ihr denn kann man eine immobilie kaufen? wenn es 2021 und 2022 viel zu teuer ist? wie lange warten? 1jahr? 2 jahre? 5 jahre?

Pauschal schwer zu beantworten. Kommt ganz auf die Lage an.
Aber bis der Markt nennenswert abkühlt, würde ich mMn (!) auf 2024-25 tippen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich glaub es wird mal Zeit das ich mich hier auch mal einschalte, weil ich doch irgendwie ein gutes Herz hab :-).

Einfach beantwortet:

  • Brauchst Du die Immobilie für den Eigennutz ?
    Sofort kaufen ! SOFORT ansonsten kannst Du das Thema Immobilie für immer schließen wenn Du nicht gerade in Geld schwimmst.

  • Brauchst Du die Immobilie zum Vermieten oder als Rendite ?
    Solange warten bis sich die Mieten den Immobilienpreisen angleichen. Denke in den nächsten 1 -2 Jahren ist es dann soweit, da die Mieten zum Immobilienmarkt und allen anderen gesteigerten Kosten definitiv nachziehen müssen. Arbeite in der Fraktion (SPD) und das Thema Aufhebung der Kappungsgrenze ((§ 558 Abs. 3 BGB) wird derzeit intensiv diskutiert.

Viel Glück von einem Insider !

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

wann denkt ihr denn kann man eine immobilie kaufen? wenn es 2021 und 2022 viel zu teuer ist? wie lange warten? 1jahr? 2 jahre? 5 jahre?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

wann denkt ihr denn kann man eine immobilie kaufen? wenn es 2021 und 2022 viel zu teuer ist? wie lange warten? 1jahr? 2 jahre? 5 jahre?

Ab 30 Jahre Haltedauer kann man jederzeit kaufen.

Das Plus nach spätestens zwei Dekaden ist zwar überwiegend inflationärer Scheingewinn, aber immerhin ...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Ich stehe gerade vor der Frage, ob ich meine vermietete Eigentumswohnung verkaufen oder weiter behalten soll.

Background:

  • gekauft vor 9 Jahren für 300k
  • heutiger Wert würde ich 400k schätzen
  • Belastung bei der Bank noch 200k
  • Wohnung trägt sich mehr oder weniger selbst, also Kaltmiete = Finanzierungsrate. Es kommen lediglich ca. 100 Euro drauf für die Rücklagen und den Verwalter.

Ich habe nun zwei Möglichkeiten:

  • Möglichkeit 1: Verkauf der Wohnung in einem Jahr (dann steuerfrei und ohne Vorfälligkeitsentschädigung) --> Gewinn ca. 200k --> in MSCI World ETF o.ä.

  • Möglichkeit 2: Ich kann ein Forward Darlehen zu 0,8% bekommen (aktuell 2,1%), dann würde die Finanzierungsrate ab nächstem Jahr unter der Kaltmiete liegen und Wohnung Gewinn abwerfen. In weiteren ca. 15 Jahren wäre sie abbezahlt und ich hätte im Monat ca. 1.200 Euro Mieteinnahme (heute 1.000) als "Zweite Rente"

Was würdet Ihr machen?

PS: Falls von Interesse: ich bin 42, habe noch ein selbst bewohntes Haus (muss noch abbezahlt werden) und ein paar kleinere Sparverträge für mich und die Kids laufen aber sonst kein größeres Vermögen. Verdiene ganz gut aber lebe auch gut, so dass nicht viel über bleibt.

Ich sehe es so (1 selbst bewohnte Immo, 1 abbezahlte ETW mit Nießbrauch Eltern drauf).

  • Wir wissen nicht wie lange das 10 Jahres Steuerprivileg noch steht - hier hört man immer öfter, dass dies angepasst werden soll
  • In dem Moment wenn die ETW abbezahlt ist und du selbst die Eträge hast und keine Verluste / Finanzierung etc. zum Gegenrechnen geht die Miete zu deinem persönlichen Steuersatz -> Dann sind mal locker von 1.200 Euro Netto Kaltmiete nur noch 700 Euro Netto / Monat übrig

Ich kann Dir nicht raten was du machen sollst. Nur: Ich habe jetzt eine Immo von mir selbst bezogen und die andere ETW hat eben die Mieteinnahmen auf meine Eltern. Ob ich diese behalten würde wenn ich da drauf Einkommenssteuer nach Steuersatz zahlen muss, weiß ich nicht. Prinzipiell denke ich für mich selbst ist momentan kein schlechter Zeitpunkt zum Verkauf da Zinsen hoch gehen, der Markt ausgetrocknet bei immer noch viel Nachfrage und bald die energetischen Sanierungen der EU real werden und man dann wieder einen Haufen Arbeit mit den Immos hat.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Eieiei, da hat jemand Arbitragefreiheit nicht verstanden.
Tut mir leid aber bitte nicht so mit Begriffen hantieren, die in diesem Zusammenhang überhaupt keinen Sinn ergeben.

Mit einem globalen Aktienportfolio investierst du in die globale Weltwirtschaft.
Das ist nicht per se risikolos denn die Anlage ist Schwankungen ausgesetzt und man kann auch mal im Verlust landen. Aber langfristig ist der Verlust ausgeschlossen, ansonsten wäre deine Annahme dauerhafte globale Rezession. Mit Arbitragefreiheit hat das nichts zu tun.

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Ja klar, das hat aber trotzdem genau 0 Aussagekraft für die Zukunft. Rein statistisch betrachtet ist eine Rendite von -7,8% genauso wahrscheinlich wie eine Rendite von +7,8% sonst könntest du Arbitrage machen.

Ich glaube zwar auch, das letztere Zahl wahrscheinlicher ist, sicher sind solche Renditen aber auf keinen Fall.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

"wann denkt ihr denn kann man eine immobilie kaufen? wenn es 2021 und 2022 viel zu teuer ist? wie lange warten? 1jahr? 2 jahre? 5 jahre?"

1 oder 2 Jahre sicher nicht. Da ändert sich gar nichts. 5 auch nicht. Eher 10. Wenn du so lange warten möchtest. Ich find die aktuellen Preise o.k. Da werden wir noch ganz andere Preise sehen in den kommenden 5 Jahren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

wann denkt ihr denn kann man eine immobilie kaufen? wenn es 2021 und 2022 viel zu teuer ist? wie lange warten? 1jahr? 2 jahre? 5 jahre?

Hängt von der EZB ab.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Ja klar, das hat aber trotzdem genau 0 Aussagekraft für die Zukunft. Rein statistisch betrachtet ist eine Rendite von -7,8% genauso wahrscheinlich wie eine Rendite von +7,8% sonst könntest du Arbitrage machen.

Wieder so eine Aussage aus der Kategorie "bin ich hier in der Sesamstrasse o_o ??".

Nein, -7,8% Rendite ist nicht "genauso wahrscheinlich wie eine Rendite von +7,8%", was für ein Unfug!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

wann denkt ihr denn kann man eine immobilie kaufen? wenn es 2021 und 2022 viel zu teuer ist? wie lange warten? 1jahr? 2 jahre? 5 jahre?

Sobald du es dir leisten kannst. Geh zu 1-2 Banken, steckt euren Finanzrahmen ab, schaut, ob euch die Objekte in diesem Finazrahmen zusagen und fertig. So war es immer, so wird es immer sein. Du kannst eben nicht mit zwei Kindern in der 3-Zimmer-Bude hocken und den Hauskauf auf die Teenager-Jahre verschieben. Das Leben ist kein mathematisches Gewinnmaximierungsmodell.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Man sieht es hier und auf Instagram. Alle glauben an Kommers Worte: In 3-4 Jahren sinkt der Markt. Dabei merken viele gar nicht, dass die Anzahl der willigen Käufer dadurch immer größer wird... Wartet noch, wartet noch.

Was soll denn da passieren? Klar in Hochmückenheim wird wahrscheinlich kaum jemand auf das EFH der Omma Hilde warten. Aber Köln, Hamburg, Mannheim, Düsseldorf... Da stehen sooo viele junge Menschen an, die nur drauf warten. Angebot/Nachfrage. Ich sehe da gar nichts fallen

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Ich stehe gerade vor der Frage, ob ich meine vermietete Eigentumswohnung verkaufen oder weiter behalten soll.

Background:

  • gekauft vor 9 Jahren für 300k
  • heutiger Wert würde ich 400k schätzen
  • Belastung bei der Bank noch 200k
  • Wohnung trägt sich mehr oder weniger selbst, also Kaltmiete = Finanzierungsrate. Es kommen lediglich ca. 100 Euro drauf für die Rücklagen und den Verwalter.

Ich habe nun zwei Möglichkeiten:

  • Möglichkeit 1: Verkauf der Wohnung in einem Jahr (dann steuerfrei und ohne Vorfälligkeitsentschädigung) --> Gewinn ca. 200k --> in MSCI World ETF o.ä.

  • Möglichkeit 2: Ich kann ein Forward Darlehen zu 0,8% bekommen (aktuell 2,1%), dann würde die Finanzierungsrate ab nächstem Jahr unter der Kaltmiete liegen und Wohnung Gewinn abwerfen. In weiteren ca. 15 Jahren wäre sie abbezahlt und ich hätte im Monat ca. 1.200 Euro Mieteinnahme (heute 1.000) als "Zweite Rente"

Was würdet Ihr machen?

PS: Falls von Interesse: ich bin 42, habe noch ein selbst bewohntes Haus (muss noch abbezahlt werden) und ein paar kleinere Sparverträge für mich und die Kids laufen aber sonst kein größeres Vermögen. Verdiene ganz gut aber lebe auch gut, so dass nicht viel über bleibt.

Ich sehe es so (1 selbst bewohnte Immo, 1 abbezahlte ETW mit Nießbrauch Eltern drauf).

  • Wir wissen nicht wie lange das 10 Jahres Steuerprivileg noch steht - hier hört man immer öfter, dass dies angepasst werden soll
  • In dem Moment wenn die ETW abbezahlt ist und du selbst die Eträge hast und keine Verluste / Finanzierung etc. zum Gegenrechnen geht die Miete zu deinem persönlichen Steuersatz -> Dann sind mal locker von 1.200 Euro Netto Kaltmiete nur noch 700 Euro Netto / Monat übrig

Ja, es wäre besser wenn man 600 Ausgaben hätte, die man dann von den Einnahmen abzieht, oder?

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Man sieht es hier und auf Instagram. Alle glauben an Kommers Worte: In 3-4 Jahren sinkt der Markt. Dabei merken viele gar nicht, dass die Anzahl der willigen Käufer dadurch immer größer wird... Wartet noch, wartet noch.

Was soll denn da passieren? Klar in Hochmückenheim wird wahrscheinlich kaum jemand auf das EFH der Omma Hilde warten. Aber Köln, Hamburg, Mannheim, Düsseldorf... Da stehen sooo viele junge Menschen an, die nur drauf warten. Angebot/Nachfrage. Ich sehe da gar nichts fallen

Dachte das war Beck...und ich glaube nicht, dass mehr als 1% der aktuellen Immobilienkäufer seine Worte kennen.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Ja klar, das hat aber trotzdem genau 0 Aussagekraft für die Zukunft. Rein statistisch betrachtet ist eine Rendite von -7,8% genauso wahrscheinlich wie eine Rendite von +7,8% sonst könntest du Arbitrage machen.

Wieder so eine Aussage aus der Kategorie "bin ich hier in der Sesamstrasse o_o ??".

Nein, -7,8% Rendite ist nicht "genauso wahrscheinlich wie eine Rendite von +7,8%", was für ein Unfug!

Vor allem was hat das mit Arbitrage zu tun? LOL

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Ich stehe gerade vor der Frage, ob ich meine vermietete Eigentumswohnung verkaufen oder weiter behalten soll.

Background:

  • gekauft vor 9 Jahren für 300k
  • heutiger Wert würde ich 400k schätzen
  • Belastung bei der Bank noch 200k
  • Wohnung trägt sich mehr oder weniger selbst, also Kaltmiete = Finanzierungsrate. Es kommen lediglich ca. 100 Euro drauf für die Rücklagen und den Verwalter.

Ich habe nun zwei Möglichkeiten:

  • Möglichkeit 1: Verkauf der Wohnung in einem Jahr (dann steuerfrei und ohne Vorfälligkeitsentschädigung) --> Gewinn ca. 200k --> in MSCI World ETF o.ä.

  • Möglichkeit 2: Ich kann ein Forward Darlehen zu 0,8% bekommen (aktuell 2,1%), dann würde die Finanzierungsrate ab nächstem Jahr unter der Kaltmiete liegen und Wohnung Gewinn abwerfen. In weiteren ca. 15 Jahren wäre sie abbezahlt und ich hätte im Monat ca. 1.200 Euro Mieteinnahme (heute 1.000) als "Zweite Rente"

Was würdet Ihr machen?

PS: Falls von Interesse: ich bin 42, habe noch ein selbst bewohntes Haus (muss noch abbezahlt werden) und ein paar kleinere Sparverträge für mich und die Kids laufen aber sonst kein größeres Vermögen. Verdiene ganz gut aber lebe auch gut, so dass nicht viel über bleibt.

Ich sehe es so (1 selbst bewohnte Immo, 1 abbezahlte ETW mit Nießbrauch Eltern drauf).

  • Wir wissen nicht wie lange das 10 Jahres Steuerprivileg noch steht - hier hört man immer öfter, dass dies angepasst werden soll
  • In dem Moment wenn die ETW abbezahlt ist und du selbst die Eträge hast und keine Verluste / Finanzierung etc. zum Gegenrechnen geht die Miete zu deinem persönlichen Steuersatz -> Dann sind mal locker von 1.200 Euro Netto Kaltmiete nur noch 700 Euro Netto / Monat übrig

Ja, es wäre besser wenn man 600 Ausgaben hätte, die man dann von den Einnahmen abzieht, oder?

Ach so, das hatte ich nicht erwähnt. Steuern fallen keine an. AfA, Kreditzinsen etc. führen dazu, dass da auf dem Papier nichts zu versteuern bleibt. In den letzten Jahren war es sogar immer ein kleiner vierstelliger Verlust für die Steuer. Das wird sich natürlich nach und nach zu meinen Lasten ändern, aber alleine die Afa sind ca. 4.500 Euro.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

wann denkt ihr denn kann man eine immobilie kaufen? wenn es 2021 und 2022 viel zu teuer ist? wie lange warten? 1jahr? 2 jahre? 5 jahre?

Wenn du JETZT das Geld hast, dann tue es jetzt. Noch sind die Zinsen niedrig und die Inflation hat noch nicht jeder realisiert. In den 5 Jahren kannst du schon 10 bis 20% tilgen. Laut Schätzungen liegt die Überbewertung bei etwa 30%, das allerdings nur in den großen Metropolen.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Ich stehe gerade vor der Frage, ob ich meine vermietete Eigentumswohnung verkaufen oder weiter behalten soll.

Background:

  • gekauft vor 9 Jahren für 300k
  • heutiger Wert würde ich 400k schätzen
  • Belastung bei der Bank noch 200k
  • Wohnung trägt sich mehr oder weniger selbst, also Kaltmiete = Finanzierungsrate. Es kommen lediglich ca. 100 Euro drauf für die Rücklagen und den Verwalter.

Ich habe nun zwei Möglichkeiten:

  • Möglichkeit 1: Verkauf der Wohnung in einem Jahr (dann steuerfrei und ohne Vorfälligkeitsentschädigung) --> Gewinn ca. 200k --> in MSCI World ETF o.ä.

  • Möglichkeit 2: Ich kann ein Forward Darlehen zu 0,8% bekommen (aktuell 2,1%), dann würde die Finanzierungsrate ab nächstem Jahr unter der Kaltmiete liegen und Wohnung Gewinn abwerfen. In weiteren ca. 15 Jahren wäre sie abbezahlt und ich hätte im Monat ca. 1.200 Euro Mieteinnahme (heute 1.000) als "Zweite Rente"

Was würdet Ihr machen?

PS: Falls von Interesse: ich bin 42, habe noch ein selbst bewohntes Haus (muss noch abbezahlt werden) und ein paar kleinere Sparverträge für mich und die Kids laufen aber sonst kein größeres Vermögen. Verdiene ganz gut aber lebe auch gut, so dass nicht viel über bleibt.

Ich sehe es so (1 selbst bewohnte Immo, 1 abbezahlte ETW mit Nießbrauch Eltern drauf).

  • Wir wissen nicht wie lange das 10 Jahres Steuerprivileg noch steht - hier hört man immer öfter, dass dies angepasst werden soll
  • In dem Moment wenn die ETW abbezahlt ist und du selbst die Eträge hast und keine Verluste / Finanzierung etc. zum Gegenrechnen geht die Miete zu deinem persönlichen Steuersatz -> Dann sind mal locker von 1.200 Euro Netto Kaltmiete nur noch 700 Euro Netto / Monat übrig

Ja, es wäre besser wenn man 600 Ausgaben hätte, die man dann von den Einnahmen abzieht, oder?

Theoretisch nein, da Ausgaben ja dennoch Ausgaben bleiben.
Wenn man es allerdings in Werterhöhung/Sanierung etc steckt, "investierst" du ja zum einen in deine Immobilie und bekommst eben als Schmankerl noch dein Steuerpflichtiges Einkommen gedrückt

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

wann denkt ihr denn kann man eine immobilie kaufen? wenn es 2021 und 2022 viel zu teuer ist? wie lange warten? 1jahr? 2 jahre? 5 jahre?

Sobald du es dir leisten kannst. Geh zu 1-2 Banken, steckt euren Finanzrahmen ab, schaut, ob euch die Objekte in diesem Finazrahmen zusagen und fertig. So war es immer, so wird es immer sein. Du kannst eben nicht mit zwei Kindern in der 3-Zimmer-Bude hocken und den Hauskauf auf die Teenager-Jahre verschieben. Das Leben ist kein mathematisches Gewinnmaximierungsmodell.

Sehr gute Antwort. Würde ich auch so machen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Genauso das Rhein Main Gebiet und viele andere teure Gegenden in Deutschland. Wie lange predigt Kommer schon seine Theorie, und was ist tatsächlich in dieser Zeit mit den Preisen passiert?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Man sieht es hier und auf Instagram. Alle glauben an Kommers Worte: In 3-4 Jahren sinkt der Markt. Dabei merken viele gar nicht, dass die Anzahl der willigen Käufer dadurch immer größer wird... Wartet noch, wartet noch.

Was soll denn da passieren? Klar in Hochmückenheim wird wahrscheinlich kaum jemand auf das EFH der Omma Hilde warten. Aber Köln, Hamburg, Mannheim, Düsseldorf... Da stehen sooo viele junge Menschen an, die nur drauf warten. Angebot/Nachfrage. Ich sehe da gar nichts fallen

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ganz genau. Die nicht sichtbare Nachfrage ist immens und taucht in kaum einer Statistik auf! Jeder wartet auf den Rückgang von 10 % und spart währenddessen fleißig Eigenkapital an. Die Aktien generien seit 10 Jahren Rekordgewinne im Bullenmarkt. Noch nie war die Nachfrage größer! Zusätzlich gibt es kein neues Bauland mehr. Bestandsimmobilien waren einmalig, es gibt keine Handwerker mehr, Ressourcen sind extrem teuer geworden - Hausbau lohnt nicht mehr. Wie sollen da die Immobilienpreise in den nächsten 20 Jahren fallen? Und nein, Großinvestoren kaufen keine EFH...

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Man sieht es hier und auf Instagram. Alle glauben an Kommers Worte: In 3-4 Jahren sinkt der Markt. Dabei merken viele gar nicht, dass die Anzahl der willigen Käufer dadurch immer größer wird... Wartet noch, wartet noch.

Was soll denn da passieren? Klar in Hochmückenheim wird wahrscheinlich kaum jemand auf das EFH der Omma Hilde warten. Aber Köln, Hamburg, Mannheim, Düsseldorf... Da stehen sooo viele junge Menschen an, die nur drauf warten. Angebot/Nachfrage. Ich sehe da gar nichts fallen

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hmmm, in meinem Umfeld kauft kaum noch jemand. Dabei handelt es sich hierbei um junge Menschen in Köln mit Einkommen >100k. Wenn doch mal einer kauft, schütteln alle nur noch mit dem Kopf. Aber in der Tat: Irgendwer zahlt für 100 Quadratmeter in Ehrenfeld halt 800k...

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Man sieht es hier und auf Instagram. Alle glauben an Kommers Worte: In 3-4 Jahren sinkt der Markt. Dabei merken viele gar nicht, dass die Anzahl der willigen Käufer dadurch immer größer wird... Wartet noch, wartet noch.

Was soll denn da passieren? Klar in Hochmückenheim wird wahrscheinlich kaum jemand auf das EFH der Omma Hilde warten. Aber Köln, Hamburg, Mannheim, Düsseldorf... Da stehen sooo viele junge Menschen an, die nur drauf warten. Angebot/Nachfrage. Ich sehe da gar nichts fallen

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Man sieht es hier und auf Instagram. Alle glauben an Kommers Worte: In 3-4 Jahren sinkt der Markt. Dabei merken viele gar nicht, dass die Anzahl der willigen Käufer dadurch immer größer wird... Wartet noch, wartet noch.

Was soll denn da passieren? Klar in Hochmückenheim wird wahrscheinlich kaum jemand auf das EFH der Omma Hilde warten. Aber Köln, Hamburg, Mannheim, Düsseldorf... Da stehen sooo viele junge Menschen an, die nur drauf warten. Angebot/Nachfrage. Ich sehe da gar nichts fallen

Ich finde es immer wieder spannend, woher diese langen Warteschlangen kommen sollen. Man liest hier sehr oft: "wenn du jetzt kleine Kinder hast, musst du jetzt kaufen. Mit Teenagern brauchst du das nicht mehr machen".
Da wir aber um gut ein Drittel sinkende Geburtenraten je Generation haben... naja, kann sich jeder selbst zusammenreimen.
Und gerade Kinder der Boomer befeuern dank ihrer hohen Anzahl ja den aktuellen Käufermarkt. Wenn die aber keinen Sinn mehr in der DHH sehen, gerade zu Mondpreisen, dann bleiben sie eben weiter in der Mietwohnung bzw. kaufen sich nach Auszug der Kinder eine Wohnung, die auch für das Alter taugt.

Und übrigens: wenn der Markt erstmal stagniert bzw. rutscht, dann kaufen eben viele, die aktuell kaufen würden, nicht mehr. Es ist letztendlich eben doch nicht eine reine Konsumentscheidung, sondern viele sehen es als Mix zwischen Konsum und Investment. Und ein unrentables Investment bleibt ein unrentables Investment, da kann die Terrasse noch so toll nach Süden zeigen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Habe auch so "dumm" gehandelt und letztes Jahr eine ETW für gut 500k rein aus vorhandenem EK und völlig ohne Kreditaufnahme gekauft. Wenn man jedoch wie ich so risikoavers ist, dass ohnehin alles auf Tagesgeldkonten war, und wohl ehrlicherweise auch geblieben wäre, ist diese irrationale Handlung wohl vertretbar? :-D

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

wann denkt ihr denn kann man eine immobilie kaufen? wenn es 2021 und 2022 viel zu teuer ist? wie lange warten? 1jahr? 2 jahre? 5 jahre?

Pauschal schwer zu beantworten. Kommt ganz auf die Lage an.
Aber bis der Markt nennenswert abkühlt, würde ich mMn (!) auf 2024-25 tippen.

Gibt ja offizielle Studien. In einigen Regionen ist der Piek schon überschritten, in anderen sogar schon rückläufig und bspw. Im Rhein Main Gebiet geht man von Wachstum bis 2030 aus.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

"wann denkt ihr denn kann man eine immobilie kaufen? wenn es 2021 und 2022 viel zu teuer ist? wie lange warten? 1jahr? 2 jahre? 5 jahre?"

1 oder 2 Jahre sicher nicht. Da ändert sich gar nichts. 5 auch nicht. Eher 10. Wenn du so lange warten möchtest. Ich find die aktuellen Preise o.k. Da werden wir noch ganz andere Preise sehen in den kommenden 5 Jahren.

Signifikant werden sich die Immobilienpreise erst mit einer Zinsänderung ändern. Wenn die Inflation so weitergeht, werden wir die gegen Ende 2022 in Europa sehen.
Demografische Effekte dürften ab 2025 durchschlagen, aber vor allem in den ländlichen Regionen.

Die aktuellen Preise sind in den Ballungszentren langsam wirklich am Limit was Rendite oder Finanzierbarkeit angeht. Deshalb steigen die Preise mittlerweile auch schneller in den periphären Lagen.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Gestern habe ich im TV (3 Sat) eine aktuelle Sendung gesehen wo Andreas Beck und Dirk Müller meinten das die Immobilienblase doch nicht mehr platzt. Sie hätte angeblich schon vor 3 Jahren platzen müssen und das sie jetzt eher daran glauben das die EZB das ganze Konstrukt die kommenden 10 - 15 Jahre weiter forcieren wird. Die beiden sind ja bisher der Meinung gewesen das jetzt Schluß ist mit den Preissteigerungen aber nun gibt es wohl einige Infos die wohl durchgesickert sind und man hat bei beiden gesehen das die EZB ein falsches Spiel treibt.

Fazit war das wer kaufen will muss jetzt kaufen denn die Preise werden Londoner, New Yorker und Pariser Immobilienwerte erreichen in den deutschen Großstädten.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Gestern habe ich im TV (3 Sat) eine aktuelle Sendung gesehen wo Andreas Beck und Dirk Müller meinten das die Immobilienblase doch nicht mehr platzt. Sie hätte angeblich schon vor 3 Jahren platzen müssen und das sie jetzt eher daran glauben das die EZB das ganze Konstrukt die kommenden 10 - 15 Jahre weiter forcieren wird. Die beiden sind ja bisher der Meinung gewesen das jetzt Schluß ist mit den Preissteigerungen aber nun gibt es wohl einige Infos die wohl durchgesickert sind und man hat bei beiden gesehen das die EZB ein falsches Spiel treibt.

Fazit war das wer kaufen will muss jetzt kaufen denn die Preise werden Londoner, New Yorker und Pariser Immobilienwerte erreichen in den deutschen Großstädten.

Rette sich wer kann!!!
Wenn der Kontraindikator schlechthin, Dirk Müller, solche Aussagen trifft, sollten wirklich bei jedem die Alarmglocken schrillen.
Spaß beiseite, aber wenn selbst die Finanzaufsicht (Bafin), eine der trägesten Institutionen überhaupt, höhere Kapitalpuffer bei den Banken einfordert, weil die Risiken vor allem bei der Kreditvergabe für Wohnimmobillien gestiegen sind, sollten wirklich bei allen angekommen sein, dass wir uns in einer Blase befinden.

Wer das jetzt immer noch nicht begriffen hat, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen...

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das ist absurd. Ich kaufe doch auch nicht plötzlich einen 0815 Golf für 100k, nur weil ich den für 0,9% statt 3,99 finanzieren kann.

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Gestern habe ich im TV (3 Sat) eine aktuelle Sendung gesehen wo Andreas Beck und Dirk Müller meinten das die Immobilienblase doch nicht mehr platzt. Sie hätte angeblich schon vor 3 Jahren platzen müssen und das sie jetzt eher daran glauben das die EZB das ganze Konstrukt die kommenden 10 - 15 Jahre weiter forcieren wird. Die beiden sind ja bisher der Meinung gewesen das jetzt Schluß ist mit den Preissteigerungen aber nun gibt es wohl einige Infos die wohl durchgesickert sind und man hat bei beiden gesehen das die EZB ein falsches Spiel treibt.

Fazit war das wer kaufen will muss jetzt kaufen denn die Preise werden Londoner, New Yorker und Pariser Immobilienwerte erreichen in den deutschen Großstädten.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Man muss dazu sagen, was Herr Müller sonst so sagt. Man schaue sich auch die Wertentwicklung seines Fonds an. Allerdings könnte es sein, dass er recht hat und die EZB einfach aus Angst, dass die Vermögenspreis und Schuldenblase platzen wird, das ganze weiter laufen lässt. Euro-Raum weit haben wir ja nicht überall eine solche Inflation wie in Deutschland.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Gestern habe ich im TV (3 Sat) eine aktuelle Sendung gesehen wo Andreas Beck und Dirk Müller meinten das die Immobilienblase doch nicht mehr platzt. Sie hätte angeblich schon vor 3 Jahren platzen müssen und das sie jetzt eher daran glauben das die EZB das ganze Konstrukt die kommenden 10 - 15 Jahre weiter forcieren wird. Die beiden sind ja bisher der Meinung gewesen das jetzt Schluß ist mit den Preissteigerungen aber nun gibt es wohl einige Infos die wohl durchgesickert sind und man hat bei beiden gesehen das die EZB ein falsches Spiel treibt.

Fazit war das wer kaufen will muss jetzt kaufen denn die Preise werden Londoner, New Yorker und Pariser Immobilienwerte erreichen in den deutschen Großstädten.

Die EZB treibt ein falsches Spiel? Wie kommt man auf so einen absoluten Unfug Ist jetzt ja nicht so, dass die EZB hier irgendwie heimlich agiert. Wer sich einbildet, dass das ein falsches Spiel sei, informiert sich wohl überhaupt nicht. Mögen muss man ja nicht was die EZB macht, aber es als falsches Spiel zu bezeichnen ist einfach nur lächerlicher Unsinn...

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Bafin hat auch Leerverkäufe auf die Wirecard-Aktie verboten ..... ist also ein ähnlicher Indikator wie Dirk Müller. Just sayin

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Gestern habe ich im TV (3 Sat) eine aktuelle Sendung gesehen wo Andreas Beck und Dirk Müller meinten das die Immobilienblase doch nicht mehr platzt. Sie hätte angeblich schon vor 3 Jahren platzen müssen und das sie jetzt eher daran glauben das die EZB das ganze Konstrukt die kommenden 10 - 15 Jahre weiter forcieren wird. Die beiden sind ja bisher der Meinung gewesen das jetzt Schluß ist mit den Preissteigerungen aber nun gibt es wohl einige Infos die wohl durchgesickert sind und man hat bei beiden gesehen das die EZB ein falsches Spiel treibt.

Fazit war das wer kaufen will muss jetzt kaufen denn die Preise werden Londoner, New Yorker und Pariser Immobilienwerte erreichen in den deutschen Großstädten.

Rette sich wer kann!!!
Wenn der Kontraindikator schlechthin, Dirk Müller, solche Aussagen trifft, sollten wirklich bei jedem die Alarmglocken schrillen.
Spaß beiseite, aber wenn selbst die Finanzaufsicht (Bafin), eine der trägesten Institutionen überhaupt, höhere Kapitalpuffer bei den Banken einfordert, weil die Risiken vor allem bei der Kreditvergabe für Wohnimmobillien gestiegen sind, sollten wirklich bei allen angekommen sein, dass wir uns in einer Blase befinden.

Wer das jetzt immer noch nicht begriffen hat, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Es ist ja lustig. Warum sollen deutsche Immobilienpreise überhaupt im Londoner oder New Yorker Verhältnis noch höher steigen??

London und New York sind Weltmetropole mit über 9 Mio. Einwohnern..

Selber Berlin kann den oben genannten Weltmetropolen nicht das Wasser reichen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Ganz genau. Die nicht sichtbare Nachfrage ist immens und taucht in kaum einer Statistik auf! Jeder wartet auf den Rückgang von 10 % und spart währenddessen fleißig Eigenkapital an. Die Aktien generien seit 10 Jahren Rekordgewinne im Bullenmarkt. Noch nie war die Nachfrage größer! Zusätzlich gibt es kein neues Bauland mehr. Bestandsimmobilien waren einmalig, es gibt keine Handwerker mehr, Ressourcen sind extrem teuer geworden - Hausbau lohnt nicht mehr. Wie sollen da die Immobilienpreise in den nächsten 20 Jahren fallen? Und nein, Großinvestoren kaufen keine EFH...

Man sieht es hier und auf Instagram. Alle glauben an Kommers Worte: In 3-4 Jahren sinkt der Markt. Dabei merken viele gar nicht, dass die Anzahl der willigen Käufer dadurch immer größer wird... Wartet noch, wartet noch.

Was soll denn da passieren? Klar in Hochmückenheim wird wahrscheinlich kaum jemand auf das EFH der Omma Hilde warten. Aber Köln, Hamburg, Mannheim, Düsseldorf... Da stehen sooo viele junge Menschen an, die nur drauf warten. Angebot/Nachfrage. Ich sehe da gar nichts fallen

Sorry, dir wird es 5x am Tag erklärt, dass sich bei steigenden Zinsen deine ganze Nachfragewolke in Luft auflöst und du verstehst es immernoch nicht.
Wenn die Preise mal ins Rutschen geraten, haben die jungen Gutverdiener plötzlich ganz viel Zeit mit dem Immokauf. Wer will schon jetzt kaufen, wenn es in einem Jahr noch billiger ist? Und wer will mit dem Verkauf noch warten, wenn die Erlöse kontinuierlich sinken?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

"Ich finde es immer wieder spannend, woher diese langen Warteschlangen kommen sollen. "

  1. Die Menschen werden immer älter
  2. Die Menschen nutzen mehr Wohnraum
  3. Die Menschen ziehen in bestimmte Gebiete

Schau doch mal MDR/NDR-Reportagen. Da gibt es Gebiete, die sind tot. Da wohnt Oma Hilde allein im Dorf... und dann schau dir Rhein-Neckar an. Die Leute Ziehen dahin wo Arbeit und Unterhaltung ist. Es zentriert sich seit Jahren alles. Ich hab in Heidelberg ne 4ZKB gekauft - für den gleichen Preis hat ein Freund ein Haus in der tiefsten Pfalz erworben. Da ist aber halt auch nichts mehr und niemand will hin.
Zudem brauchst du nur diesen Thread zu lesen. Da haben Singles ne 4ZKB-Wohnung, weil sie noch nen Heim-Kino-Raum brauchen... Ja woher sollen diese schlangen bloß kommen... Hmmm...

Es gibt bei Immobilien eine Sache: Lage, Lage, Lage. Und Lage wird immer jemand bezahlen. Und wenn es wegen des reinen Konsums wegen ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Was denkt ihr wie sich die Preise im Bayerischen Wald entwickeln? Ist ja noch die einzig günstige Region in Bayern. Würde dort gerne in 5-10 Jahren ein Haus kaufen, bin aber nicht sicher ob mir nicht dort auch die Preise davonlaufen. Da würde ich mich wirklich wie ein Versager fühlen. Soll ich eine Wohnung kaufen und vermieten um wenigstens ein bisschen was in der Hand zu haben?

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WiWi Gast

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Schaut mal auf rtl Stern TV.
Wenn man das sieht muss man ja Angst bekommen wenn man noch zur Miete wohnt.
Das ist ja unfassbar was auf uns zukommt :-((((((

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WiWi Gast

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Totaler Quatsch.
Andreas Beck hat auch zuletzt immer von Problemen am deutschen Immobilienmarkt ab Mitte der 2020er gesprochen. Das hat sich nicht geändert.

New Yorker Preise, von was träumst du bitte?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Gestern habe ich im TV (3 Sat) eine aktuelle Sendung gesehen wo Andreas Beck und Dirk Müller meinten das die Immobilienblase doch nicht mehr platzt. Sie hätte angeblich schon vor 3 Jahren platzen müssen und das sie jetzt eher daran glauben das die EZB das ganze Konstrukt die kommenden 10 - 15 Jahre weiter forcieren wird. Die beiden sind ja bisher der Meinung gewesen das jetzt Schluß ist mit den Preissteigerungen aber nun gibt es wohl einige Infos die wohl durchgesickert sind und man hat bei beiden gesehen das die EZB ein falsches Spiel treibt.

Fazit war das wer kaufen will muss jetzt kaufen denn die Preise werden Londoner, New Yorker und Pariser Immobilienwerte erreichen in den deutschen Großstädten.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich hab zufälligerweise gestern auch 3sat geguckt und so eine Sendung nicht gesehen. Glaube nicht dass so welche Aussagen wirklich getroffen wurden. Wann soll denn die gelaufen sein?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Gestern habe ich im TV (3 Sat) eine aktuelle Sendung gesehen wo Andreas Beck und Dirk Müller meinten das die Immobilienblase doch nicht mehr platzt. Sie hätte angeblich schon vor 3 Jahren platzen müssen und das sie jetzt eher daran glauben das die EZB das ganze Konstrukt die kommenden 10 - 15 Jahre weiter forcieren wird. Die beiden sind ja bisher der Meinung gewesen das jetzt Schluß ist mit den Preissteigerungen aber nun gibt es wohl einige Infos die wohl durchgesickert sind und man hat bei beiden gesehen das die EZB ein falsches Spiel treibt.

Fazit war das wer kaufen will muss jetzt kaufen denn die Preise werden Londoner, New Yorker und Pariser Immobilienwerte erreichen in den deutschen Großstädten.

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WiWi Gast

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Müller hin, Müller her. Die EZB hat mehr als einmal durchklingen lassen, dass sie deutlich länger an den Nullzinsen und massiven Spendenprogrammen festhalten wird als z. B. die FED.

Wie kommt Ihr also auf die Idee, dass es anders kommen wird, wenn die EZB höchstpersönlich ein „weiter so“ prognostiziert?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Finde es weniger toll, wenn hier so "Unwahrheiten" verbreitet werden (Beck sagt die Blase platzt nicht). Wieso sollte er wenn er vor einigen Wochen noch gerade das Gegenteil tituliert hat?

Alles in allem gehts dahin: Häuser sind nicht mehr gewollt von der Politik (zu schlechte Resourcennutzung). Es sollen MIETS-wohnungen her (das ist in München z.B. immer der Fall - es wird nie von ETW gesprochen - immer mehr MIETS-wohnung). Auch bei mir 90 km von München weg sehe ich den Trend in den Neubaugebieten.

Es gibt - kein - EFH mehr. Nur noch (wenn man Glück hat) DHH oder RHs. Dazu kleine Gärten - oft sehr gut einzusehen. Und eng, eng, eng bebaut.

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WiWi Gast

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Ich hab grad Stern TV gesehen und wenn jetzt hier noch jemand erzählt das Mieten günstiger ist als kaufen, nachdem man da auch Zahlen hat sprechen lassen, den kann und sollte man hier nicht mehr ernst nehmen.
Das ist ja unfassbar was uns erwartet. Die sozial schwachen werden wohl ihre Sozialwohnung erhalten aber wir Akademiker können dann locker mal 2000€ für 90 qm Zahlen in Zukunft. Na super !

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WiWi Gast

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Ganz so hart kann man es ja jetzt nicht sehen. Es gab ja auch Gemeinden, die Grundstücke verschenkt haben. Das mittelt sich also über Deutschland. Oder wohnst du oder ihr alle in den großen Städten? Sodass euch nur diese Zahlen/Entwicklungen interessieren?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Ich hab grad Stern TV gesehen und wenn jetzt hier noch jemand erzählt das Mieten günstiger ist als kaufen, nachdem man da auch Zahlen hat sprechen lassen, den kann und sollte man hier nicht mehr ernst nehmen.
Das ist ja unfassbar was uns erwartet. Die sozial schwachen werden wohl ihre Sozialwohnung erhalten aber wir Akademiker können dann locker mal 2000€ für 90 qm Zahlen in Zukunft. Na super !

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Ganz so hart kann man es ja jetzt nicht sehen. Es gab ja auch Gemeinden, die Grundstücke verschenkt haben. Das mittelt sich also über Deutschland. Oder wohnst du oder ihr alle in den großen Städten? Sodass euch nur diese Zahlen/Entwicklungen interessieren?

Jap. Berlin. Noch Mieter zu vglw moderatem Preis. Haus am Stadtrand wäre anvisiert, but.. as we know...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Ich hab grad Stern TV

Warum tut man sich so etwas an? V.a. als Akademiker.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Das ist absurd. Ich kaufe doch auch nicht plötzlich einen 0815 Golf für 100k, nur weil ich den für 0,9% statt 3,99 finanzieren kann.

Ich denke schon, dass es Leute geben wird, die das machen werden.

Ich halte es einfach: gesamtes Vermögen ist (relativ) mobil (Aktien, Bitcoin, Rolex, Gold). Sollte sich in Deutschland bei Bedarf (sprich: Kinder) nichts ergeben, dann halt im eh viel schöneren Nord-Italien oder meinetwegen auch in Taiwan (Kaohsiung find ich super), da gibt es sogar noch ein gutes Bildungssystem mMn. Da muss man halt flexibel bleiben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hallo,

ich bin mit 30 aus dem FH-Studium gelaufen und verdiene (2 Kinder, verheiratet) 3.000 Netto im Monat. Für unsere Gegend ist das eigentlich schon sehr gut. Die Frau ist in Elternzeit und erhält auch entsprechendes Geld dafür. Davor Ausbildung, Fachabi und Berufserfahrung!

Ein Freund hat 20211 eine 4 Zimmer Wohnung gekauft für 90.000 Euro, das war damals viel Geld, er hat damals 2.000 Netto verdient. Die Wohnung ist jetzt dieses Jahr abbezahlt worden (Also 10 Jahre), er ist ein "gewöhnlicher" Bandarbeiter bei einem Automobilhersteller.

Ich zähle eigentlich zu "Akademikern". Mein Freund bot mit die Wohnung, also 10 Jahre später zum Kauf an, für 425.000 Euro Plus 20.000 Euro Garage. Die Erwerbsnebenkosten sind enorm.

Was soll man denn dann sagen? - Ich habe an Eigenkapital 50.000 Gespart und jetzt ist sparen fast unmöglich, Familie, Kinder etc. Für das Geld habe ich mir einfach ein schönes Auto gekauft, bevor ich das an das Finanzamt verschenke und mein Leben lang hoch verschuldet bin.

Wenn ich weitere 50.000 spare, kann ich in meinem Heimatland ein schön großes Haus kaufen und leben bis zum Renteneintritt ohne zu Arbeiten.

Was soll man dazu sagen? - Uns geht es leider in Deutschland nicht so gut, wie früher und das wird deutlich schlimmer. Viele retten sich in das Ausland!

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Hallo,

ich bin mit 30 aus dem FH-Studium gelaufen und verdiene (2 Kinder, verheiratet) 3.000 Netto im Monat. Für unsere Gegend ist das eigentlich schon sehr gut. Die Frau ist in Elternzeit und erhält auch entsprechendes Geld dafür. Davor Ausbildung, Fachabi und Berufserfahrung!

Ein Freund hat 20211 eine 4 Zimmer Wohnung gekauft für 90.000 Euro, das war damals viel Geld, er hat damals 2.000 Netto verdient. Die Wohnung ist jetzt dieses Jahr abbezahlt worden (Also 10 Jahre), er ist ein "gewöhnlicher" Bandarbeiter bei einem Automobilhersteller.

Ich zähle eigentlich zu "Akademikern". Mein Freund bot mit die Wohnung, also 10 Jahre später zum Kauf an, für 425.000 Euro Plus 20.000 Euro Garage. Die Erwerbsnebenkosten sind enorm.

Was soll man denn dann sagen? - Ich habe an Eigenkapital 50.000 Gespart und jetzt ist sparen fast unmöglich, Familie, Kinder etc. Für das Geld habe ich mir einfach ein schönes Auto gekauft, bevor ich das an das Finanzamt verschenke und mein Leben lang hoch verschuldet bin.

Wenn ich weitere 50.000 spare, kann ich in meinem Heimatland ein schön großes Haus kaufen und leben bis zum Renteneintritt ohne zu Arbeiten.

Was soll man dazu sagen? - Uns geht es leider in Deutschland nicht so gut, wie früher und das wird deutlich schlimmer. Viele retten sich in das Ausland!

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll...
Das komplett vorhandene Eigenkapital in ein (wertvernichtendes) Konsumobjekt stecken, nicht an der eigenen Gehaltsentwicklung arbeiten, sich als "Akademiker" besser stellen als der "einfache Bandarbeiter", und am Ende noch jammern wie schlimm alles ist. Puh.

Ich empfehle dir dringend finanzielle Bildung aufzubauen, dein eigenes Verhalten zu reflektieren und dir (finanzielle) Ziele zu stecken.

Im Übrigen: " Uns geht es leider in Deutschland nicht so gut, wie früher und das wird deutlich schlimmer. Viele retten sich in das Ausland!"
Dem Großteil der Bevölkerung geht es so gut wie noch nie. Aber es kommt niemand und zieht dir die Hose an, das musst du schon selbst erledigen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Zu den sinkenden Einwohnerzahlen und dem sinkenden Wohnbedarf in der Zukunft hier mal ein Zitat von der Webseite des Bundeslandes Schleswig-Holstein (das ja nicht dafür bekannt ist, ein bedeutender Industrie-/Wirtschaftsstandort zu sein):

"Da bis 2030 viele Menschen zuwandern und zudem die Zahl der älteren Menschen steigt, die in der Regel in kleineren Haushalten leben, wird es im Jahr 2030 im Land fast 62.000 Haushalte mehr geben, die eine Wohnung brauchen. Weil darüber hinaus in den nächsten Jahren Ersatz geschaffen werden muss für Wohnungen, die abgerissen oder zusammengelegt werden, sowie für eine Mobilitätsreserve, braucht Schleswig-Holstein bis 2030 voraussichtlich etwa 122.000 neue Wohnungen."

Zu der Frage, wo die Preise noch hingehen sollen: ich habe heute eine Broschüre eines Fertighausanbieters mit Angeboten in der Freiburger Gegend gesehen. Angebote für 5 EFH, ca. 150qm inkl. Grundstück für je zwischen 1,6-1,8 Mio Euro. DHH mit ca. 100qm gibt es auch, die liegen dann inkl. wirklich kleinem Grundstück bei ca. 1 Mio. Euro. Ob die dafür weggehen steht natürlich auf einem anderen Blatt aber diese Preise waren vor fünf Jahren nicht vorstellbar.

Ich bin zwar auch überzeugt, dass es irgendwann richtig krachen wird aber wann das sein wird, weiß niemand. Ich hoffe auf einen Knall innerhalb des nächsten Jahres aber da ich weiß, wie zuverlässig meine Hoffnungen eintreffen, wird es vermutlich noch deutlich länger dauern.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Hallo,

ich bin mit 30 aus dem FH-Studium gelaufen und verdiene (2 Kinder, verheiratet) 3.000 Netto im Monat. Für unsere Gegend ist das eigentlich schon sehr gut. Die Frau ist in Elternzeit und erhält auch entsprechendes Geld dafür. Davor Ausbildung, Fachabi und Berufserfahrung!

Ein Freund hat 20211 eine 4 Zimmer Wohnung gekauft für 90.000 Euro, das war damals viel Geld, er hat damals 2.000 Netto verdient. Die Wohnung ist jetzt dieses Jahr abbezahlt worden (Also 10 Jahre), er ist ein "gewöhnlicher" Bandarbeiter bei einem Automobilhersteller.

Ich zähle eigentlich zu "Akademikern". Mein Freund bot mit die Wohnung, also 10 Jahre später zum Kauf an, für 425.000 Euro Plus 20.000 Euro Garage. Die Erwerbsnebenkosten sind enorm.

Was soll man denn dann sagen? - Ich habe an Eigenkapital 50.000 Gespart und jetzt ist sparen fast unmöglich, Familie, Kinder etc. Für das Geld habe ich mir einfach ein schönes Auto gekauft, bevor ich das an das Finanzamt verschenke und mein Leben lang hoch verschuldet bin.

Wenn ich weitere 50.000 spare, kann ich in meinem Heimatland ein schön großes Haus kaufen und leben bis zum Renteneintritt ohne zu Arbeiten.

Was soll man dazu sagen? - Uns geht es leider in Deutschland nicht so gut, wie früher und das wird deutlich schlimmer. Viele retten sich in das Ausland!

Habe momentan das selbe Problem. Die Boomer verkaufen derzeit vielfach ihre Häuser zu horrenden Preisen und kaufen sich damit moderne kleinere Eigentumswohnungen, weil die brauchen ja nicht mehr so viel Platz. Also steht man mit Mitte 30 und Familie da und kann sich weder Haus noch Wohnung kaufen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Na ja, wenn Deine Frau noch Teilzeit arbeitet nach der Elternzeit und ihr habt auch noch 400€ Kindergeld kommt ihr bestimmt auf 5000€ Haushaltseinkommen im Monat.

Bei uns ist das nämlich genau so. Wir haben uns jetzt ein 2 Jahre altes Doppelhaus 10km vom schönen Lüneburg entfernt gekauft für All-In 400tsd €. Haben auch 50tsd Eigenkapital gehabt. Haben 350 tsd von der Bank aufgenommen für 1 % Zins auf 25 Jahre und zahlen 1000€ im Monat ab. Bleiben uns 4000€ zum Leben was ich echt viel finde.

Am Ende der 25 Jahre bleibt eine Restschuld von ca. 80tsd was in 25 Jahren ein lächerlicher Betrag sein wird aufgrund der wachsenden Gehälter und Inflation. Da sind wir auch grad mal 55 Jahre alt und arbeiten ja noch.

In dem Fall mach es doch genau wie wir. Ist echt ein angenehmes Leben und wir brauchen uns für später keine Gedanken machen wo wir wohnen sollen.

WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Hallo,

ich bin mit 30 aus dem FH-Studium gelaufen und verdiene (2 Kinder, verheiratet) 3.000 Netto im Monat. Für unsere Gegend ist das eigentlich schon sehr gut. Die Frau ist in Elternzeit und erhält auch entsprechendes Geld dafür. Davor Ausbildung, Fachabi und Berufserfahrung!

Ein Freund hat 20211 eine 4 Zimmer Wohnung gekauft für 90.000 Euro, das war damals viel Geld, er hat damals 2.000 Netto verdient. Die Wohnung ist jetzt dieses Jahr abbezahlt worden (Also 10 Jahre), er ist ein "gewöhnlicher" Bandarbeiter bei einem Automobilhersteller.

Ich zähle eigentlich zu "Akademikern". Mein Freund bot mit die Wohnung, also 10 Jahre später zum Kauf an, für 425.000 Euro Plus 20.000 Euro Garage. Die Erwerbsnebenkosten sind enorm.

Was soll man denn dann sagen? - Ich habe an Eigenkapital 50.000 Gespart und jetzt ist sparen fast unmöglich, Familie, Kinder etc. Für das Geld habe ich mir einfach ein schönes Auto gekauft, bevor ich das an das Finanzamt verschenke und mein Leben lang hoch verschuldet bin.

Wenn ich weitere 50.000 spare, kann ich in meinem Heimatland ein schön großes Haus kaufen und leben bis zum Renteneintritt ohne zu Arbeiten.

Was soll man dazu sagen? - Uns geht es leider in Deutschland nicht so gut, wie früher und das wird deutlich schlimmer. Viele retten sich in das Ausland!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 13.01.2022:

Gestern habe ich im TV (3 Sat) eine aktuelle Sendung gesehen wo Andreas Beck und Dirk Müller meinten das die Immobilienblase doch nicht mehr platzt. Sie hätte angeblich schon vor 3 Jahren platzen müssen und das sie jetzt eher daran glauben das die EZB das ganze Konstrukt die kommenden 10 - 15 Jahre weiter forcieren wird. Die beiden sind ja bisher der Meinung gewesen das jetzt Schluß ist mit den Preissteigerungen aber nun gibt es wohl einige Infos die wohl durchgesickert sind und man hat bei beiden gesehen das die EZB ein falsches Spiel treibt.

Fazit war das wer kaufen will muss jetzt kaufen denn die Preise werden Londoner, New Yorker und Pariser Immobilienwerte erreichen in den deutschen Großstädten.

Rette sich wer kann!!!
Wenn der Kontraindikator schlechthin, Dirk Müller, solche Aussagen trifft, sollten wirklich bei jedem die Alarmglocken schrillen.
Spaß beiseite, aber wenn selbst die Finanzaufsicht (Bafin), eine der trägesten Institutionen überhaupt, höhere Kapitalpuffer bei den Banken einfordert, weil die Risiken vor allem bei der Kreditvergabe für Wohnimmobillien gestiegen sind, sollten wirklich bei allen angekommen sein, dass wir uns in einer Blase befinden.

Wer das jetzt immer noch nicht begriffen hat, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen...

Du hast aber auch gelesen, dass diese Regelung nach Einschätzung der Bafin nur sehr wenige Banken (Anmerkung des Verfassers "windige Onlinebanken; die 100% Finanzierungen ohne großes Bohei zulassen") trifft?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Hallo,

ich bin mit 30 aus dem FH-Studium gelaufen und verdiene (2 Kinder, verheiratet) 3.000 Netto im Monat. Für unsere Gegend ist das eigentlich schon sehr gut. Die Frau ist in Elternzeit und erhält auch entsprechendes Geld dafür. Davor Ausbildung, Fachabi und Berufserfahrung!

Ein Freund hat 20211 eine 4 Zimmer Wohnung gekauft für 90.000 Euro, das war damals viel Geld, er hat damals 2.000 Netto verdient. Die Wohnung ist jetzt dieses Jahr abbezahlt worden (Also 10 Jahre), er ist ein "gewöhnlicher" Bandarbeiter bei einem Automobilhersteller.

Ich zähle eigentlich zu "Akademikern". Mein Freund bot mit die Wohnung, also 10 Jahre später zum Kauf an, für 425.000 Euro Plus 20.000 Euro Garage. Die Erwerbsnebenkosten sind enorm.

Was soll man denn dann sagen? - Ich habe an Eigenkapital 50.000 Gespart und jetzt ist sparen fast unmöglich, Familie, Kinder etc. Für das Geld habe ich mir einfach ein schönes Auto gekauft, bevor ich das an das Finanzamt verschenke und mein Leben lang hoch verschuldet bin.

Wenn ich weitere 50.000 spare, kann ich in meinem Heimatland ein schön großes Haus kaufen und leben bis zum Renteneintritt ohne zu Arbeiten.

Was soll man dazu sagen? - Uns geht es leider in Deutschland nicht so gut, wie früher und das wird deutlich schlimmer. Viele retten sich in das Ausland!

Ist bei uns ähnlich. Wir werden deshalb ins Ausland gehen und wir sind in unserem Freundeskreis nicht die Einzigen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ja, und wenn man dann endlich das EK angespart hat und die Preise sinkrm, sind die Kinder schon aus dem Haus und man braucht dann eigentlich auch kein Eigentum mehr kaufen.

WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Hallo,

ich bin mit 30 aus dem FH-Studium gelaufen und verdiene (2 Kinder, verheiratet) 3.000 Netto im Monat. Für unsere Gegend ist das eigentlich schon sehr gut. Die Frau ist in Elternzeit und erhält auch entsprechendes Geld dafür. Davor Ausbildung, Fachabi und Berufserfahrung!

Ein Freund hat 20211 eine 4 Zimmer Wohnung gekauft für 90.000 Euro, das war damals viel Geld, er hat damals 2.000 Netto verdient. Die Wohnung ist jetzt dieses Jahr abbezahlt worden (Also 10 Jahre), er ist ein "gewöhnlicher" Bandarbeiter bei einem Automobilhersteller.

Ich zähle eigentlich zu "Akademikern". Mein Freund bot mit die Wohnung, also 10 Jahre später zum Kauf an, für 425.000 Euro Plus 20.000 Euro Garage. Die Erwerbsnebenkosten sind enorm.

Was soll man denn dann sagen? - Ich habe an Eigenkapital 50.000 Gespart und jetzt ist sparen fast unmöglich, Familie, Kinder etc. Für das Geld habe ich mir einfach ein schönes Auto gekauft, bevor ich das an das Finanzamt verschenke und mein Leben lang hoch verschuldet bin.

Wenn ich weitere 50.000 spare, kann ich in meinem Heimatland ein schön großes Haus kaufen und leben bis zum Renteneintritt ohne zu Arbeiten.

Was soll man dazu sagen? - Uns geht es leider in Deutschland nicht so gut, wie früher und das wird deutlich schlimmer. Viele retten sich in das Ausland!

Habe momentan das selbe Problem. Die Boomer verkaufen derzeit vielfach ihre Häuser zu horrenden Preisen und kaufen sich damit moderne kleinere Eigentumswohnungen, weil die brauchen ja nicht mehr so viel Platz. Also steht man mit Mitte 30 und Familie da und kann sich weder Haus noch Wohnung kaufen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Hallo,

ich bin mit 30 aus dem FH-Studium gelaufen und verdiene (2 Kinder, verheiratet) 3.000 Netto im Monat. Für unsere Gegend ist das eigentlich schon sehr gut. Die Frau ist in Elternzeit und erhält auch entsprechendes Geld dafür. Davor Ausbildung, Fachabi und Berufserfahrung!

Ein Freund hat 20211 eine 4 Zimmer Wohnung gekauft für 90.000 Euro, das war damals viel Geld, er hat damals 2.000 Netto verdient. Die Wohnung ist jetzt dieses Jahr abbezahlt worden (Also 10 Jahre), er ist ein "gewöhnlicher" Bandarbeiter bei einem Automobilhersteller.

Ich zähle eigentlich zu "Akademikern". Mein Freund bot mit die Wohnung, also 10 Jahre später zum Kauf an, für 425.000 Euro Plus 20.000 Euro Garage. Die Erwerbsnebenkosten sind enorm.

Was soll man denn dann sagen? - Ich habe an Eigenkapital 50.000 Gespart und jetzt ist sparen fast unmöglich, Familie, Kinder etc. Für das Geld habe ich mir einfach ein schönes Auto gekauft, bevor ich das an das Finanzamt verschenke und mein Leben lang hoch verschuldet bin.

Wenn ich weitere 50.000 spare, kann ich in meinem Heimatland ein schön großes Haus kaufen und leben bis zum Renteneintritt ohne zu Arbeiten.

Was soll man dazu sagen? - Uns geht es leider in Deutschland nicht so gut, wie früher und das wird deutlich schlimmer. Viele retten sich in das Ausland!

Es steht jedem frei, ins Ausland zu gehen. Mit mit dem Job könnte es schwierig werden, wenn du nicht in einer anderen Sprache kommunizieren möchtest.
Als Familienvater musst du dich halt entscheiden zwischen Konsum oder Investment (möglichst flexibel).
50k mit 30 ist doch mal ein guter Anfang, das haben nicht viele. Aber bei deiner Situation, Anspruch und finanzielle Möglichkeiten rechne mit 30-35 Jahren Kreditlaufzeit.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich sehe in Augsburg und Umgebung in letzter Zeit immer öfter Boomer die ihre Häuser mit Niesbrauchrecht verkaufen (mit Wohnrecht für 20 Jahre oder so), also die Boomer ohne Kinder fangen jetzt bereits an ihre Häuser zu versilbern.

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WiWi Gast

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Ja, die jetzige Kinderwunschgeneration hat leider die A-Karte gezogen. Da hilft nur Kompromisse finden (Ostdeutschland, Ungarn oder halt doch mieten).

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WiWi Gast

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Woher kommt eigentlich der irrsinnige Glaube man müsse unbedingt ein Haus oder eine eigene Wohnung haben wenn man Kinder bekommt?! Ich lebte meine ganze Kindheit und mein ganzes Leben in einer Mietswohnung. In den letzten 15 Jahren bin ich in Summe 5 mal umgezogen und bin jetzt bei 530 Kaltmiete auf 80 qm 3ZKB mit meiner Freundin und meinem Sohn in ruhiger Lage einer 300.000 Einwohnerstadt in NRW. Wollte die mal vor 3 Jahren kaufen, was leider nicht geklappt hat. Derzeit schläft mein Sohn noch im Schlafzimmer mit, aber auch später hat er sein eigenes Zimmer. Dann muss ich fürs Homeoffice ins Wohnzimmer ziehen, aber auch das geht.

Mich wundert diese Vernarrung hier im Forum und in meinem persönlichen Umfeld in die eigene Immobilie. Das ist schon irgendwie krass. Es ist möglich glücklich zu leben, auch wenn man keine eigene Immo hat. Kaum zu glauben aber isso. Gerade wenn ich mir da manchmal meine Kollegen anschaue wie die jedes Jahr oder sogar Wochenende herumstöhnen wenn was am Haus gemacht werden muss... mal der Garten, dann der neue Carport für 20.000, dann die Heizung (30.000) oder das Dach. Alles fließt nur in dieses "eine Stück Glück". Da sind längere Reisen, Arbeitszeitreduzierung oder Wohnortwechsel quasi ausgeschlossen. Warum muss man sich unbedingt an einen Ort binden und im Zweifel einem Arbeitgeber ausliefern?! Immer groß von Freiheit quatschen und sich dann in so eine ungünstige strategische Lage zu fahren.

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WiWi Gast

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Unser Nachbarort (10km) von der SAP hat auch so ne Studie letzten Monat veröffentlicht. Denen fehlen bis 2030 knapp 1.650 Wohnungen bei 20.000 Einwohnern aktuell.

Hab die Studie nicht gelesen, aber wird spannend wie das sich entwickelt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Für das Geld habe ich mir einfach ein schönes Auto gekauft, bevor ich das an das Finanzamt verschenke und mein Leben lang hoch verschuldet bin.

Ich verstehe deine Situation sehr gut, aber so wird das natürlich nichts mit der Immobilie. Dann doch lieber an den Aktienmarkt mit dem Geld...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Woher kommt eigentlich der irrsinnige Glaube man müsse unbedingt ein Haus oder eine eigene Wohnung haben wenn man Kinder bekommt?! Ich lebte meine ganze Kindheit und mein ganzes Leben in einer Mietswohnung. In den letzten 15 Jahren bin ich in Summe 5 mal umgezogen und bin jetzt bei 530 Kaltmiete auf 80 qm 3ZKB mit meiner Freundin und meinem Sohn in ruhiger Lage einer 300.000 Einwohnerstadt in NRW. Wollte die mal vor 3 Jahren kaufen, was leider nicht geklappt hat. Derzeit schläft mein Sohn noch im Schlafzimmer mit, aber auch später hat er sein eigenes Zimmer. Dann muss ich fürs Homeoffice ins Wohnzimmer ziehen, aber auch das geht.

Mich wundert diese Vernarrung hier im Forum und in meinem persönlichen Umfeld in die eigene Immobilie. Das ist schon irgendwie krass. Es ist möglich glücklich zu leben, auch wenn man keine eigene Immo hat. Kaum zu glauben aber isso. Gerade wenn ich mir da manchmal meine Kollegen anschaue wie die jedes Jahr oder sogar Wochenende herumstöhnen wenn was am Haus gemacht werden muss... mal der Garten, dann der neue Carport für 20.000, dann die Heizung (30.000) oder das Dach. Alles fließt nur in dieses "eine Stück Glück". Da sind längere Reisen, Arbeitszeitreduzierung oder Wohnortwechsel quasi ausgeschlossen. Warum muss man sich unbedingt an einen Ort binden und im Zweifel einem Arbeitgeber ausliefern?! Immer groß von Freiheit quatschen und sich dann in so eine ungünstige strategische Lage zu fahren.

Nun ja, das hat wahrscheinlich viele Gründe. Einige davon sind wohl auch irrational. Eine selbst bewohnte Immobilie ist eben auch ein Stück Selbstverwirklichung. Endlich kannst Du machen was Du willst, musst Dich mit niemandem abstimmen oder gut stellen sondern machst einfach was Du willst mit und in der Immobilie.

Ich habe mir vor 5 Jahren den Traum erfüllt und eine 100 Jahre alte Villa gekauft, die ich seitdem saniere. Natürlich sind das immense Kosten, die ein Mieter nicht hat. Mal 100.000 für ein neues Dach, mal 20.000 für neue Balkone etc. Klar tut das weh. Aber glaub mir: mir ist es das wert. Jeden Abend sitze ich mit meiner Frau vor dem Kamin und wir beide staunen auch nach 5 Jahren noch täglich, wie schön wir es haben. Die Kinder können raus in den eigenen Garten ohne dass einer von uns mit muss (vollständig eingezäunt).

Finanziell ist der Kauf irrsinnig. Alleine für die Kosten der Renovierungen der letzten 5 Jahre hätte ich 30 Jahre zur Miete leben können. Aber das ist nicht der Punkt. Im Leben sind nicht immer die finanziell klugen Entscheidungen die Besten ;-)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Woher kommt eigentlich der irrsinnige Glaube man müsse unbedingt ein Haus oder eine eigene Wohnung haben wenn man Kinder bekommt?! Ich lebte meine ganze Kindheit und mein ganzes Leben in einer Mietswohnung. In den letzten 15 Jahren bin ich in Summe 5 mal umgezogen und bin jetzt bei 530 Kaltmiete auf 80 qm 3ZKB mit meiner Freundin und meinem Sohn in ruhiger Lage einer 300.000 Einwohnerstadt in NRW. Wollte die mal vor 3 Jahren kaufen, was leider nicht geklappt hat. Derzeit schläft mein Sohn noch im Schlafzimmer mit, aber auch später hat er sein eigenes Zimmer. Dann muss ich fürs Homeoffice ins Wohnzimmer ziehen, aber auch das geht.

Mich wundert diese Vernarrung hier im Forum und in meinem persönlichen Umfeld in die eigene Immobilie. Das ist schon irgendwie krass. Es ist möglich glücklich zu leben, auch wenn man keine eigene Immo hat. Kaum zu glauben aber isso. Gerade wenn ich mir da manchmal meine Kollegen anschaue wie die jedes Jahr oder sogar Wochenende herumstöhnen wenn was am Haus gemacht werden muss... mal der Garten, dann der neue Carport für 20.000, dann die Heizung (30.000) oder das Dach. Alles fließt nur in dieses "eine Stück Glück". Da sind längere Reisen, Arbeitszeitreduzierung oder Wohnortwechsel quasi ausgeschlossen. Warum muss man sich unbedingt an einen Ort binden und im Zweifel einem Arbeitgeber ausliefern?! Immer groß von Freiheit quatschen und sich dann in so eine ungünstige strategische Lage zu fahren.

Ist auch eine gute Einstellung. Mieten und gleichzeitig das Aktiendepot besparen. So wird man wirklich "frei".

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Woher kommt eigentlich der irrsinnige Glaube man müsse unbedingt ein Haus oder eine eigene Wohnung haben wenn man Kinder bekommt?!

Ich würde die Frage noch weiter fassen, warum muss es immer mehr und größer sein? Für mich bedeutet mehr Wohnfläche erstmal mehr Arbeit, Eigentum bedeutet auch mehr Arbeit, ein größerer Garten bedeutet mehr Arbeit, ... Ich möchte mir aber nicht mehr Arbeit aufhalsen, sondern mein Leben einfacher machen. Mein Wohnraum ist am Minimum dessen orientiert, was für mich sinnvoll ist, obwohl ich knapp 400k herumliegen habe und einen gutbezahlten Job habe.

Ich treffe Entscheidungen mit langfristigem Einfluss generell nach der Devise, dass ich nichts mache, was mein Leben erschwert oder mir zusätzliche Verpflichtungen einbringt. Wenn das so ist, muss dagegen ein echter Nutzen stehen, der das ganze aufwiegt. Das ist wenn man zu sich ehrlich ist aber viel seltener der Fall, als viele wahrhaben wollen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Woher kommt eigentlich der irrsinnige Glaube man müsse unbedingt ein Haus oder eine eigene Wohnung haben wenn man Kinder bekommt?! Ich lebte meine ganze Kindheit und mein ganzes Leben in einer Mietswohnung. In den letzten 15 Jahren bin ich in Summe 5 mal umgezogen und bin jetzt bei 530 Kaltmiete auf 80 qm 3ZKB mit meiner Freundin und meinem Sohn in ruhiger Lage einer 300.000 Einwohnerstadt in NRW. Wollte die mal vor 3 Jahren kaufen, was leider nicht geklappt hat. Derzeit schläft mein Sohn noch im Schlafzimmer mit, aber auch später hat er sein eigenes Zimmer. Dann muss ich fürs Homeoffice ins Wohnzimmer ziehen, aber auch das geht.

Mich wundert diese Vernarrung hier im Forum und in meinem persönlichen Umfeld in die eigene Immobilie. Das ist schon irgendwie krass. Es ist möglich glücklich zu leben, auch wenn man keine eigene Immo hat. Kaum zu glauben aber isso. Gerade wenn ich mir da manchmal meine Kollegen anschaue wie die jedes Jahr oder sogar Wochenende herumstöhnen wenn was am Haus gemacht werden muss... mal der Garten, dann der neue Carport für 20.000, dann die Heizung (30.000) oder das Dach. Alles fließt nur in dieses "eine Stück Glück". Da sind längere Reisen, Arbeitszeitreduzierung oder Wohnortwechsel quasi ausgeschlossen. Warum muss man sich unbedingt an einen Ort binden und im Zweifel einem Arbeitgeber ausliefern?! Immer groß von Freiheit quatschen und sich dann in so eine ungünstige strategische Lage zu fahren.

Das Thema wurde im Thread ja auch schon oft diskutiert.

Das Eigenheim als Hort der Glückseligkeit wird halt auch überall propagiert, allein aus dem Grund, dass viele Branchen ( Banken, Bausparkassen, Immobilienmakler, Notare, all Arten von Handwerkern, Möbelhäuser etc) und auch der Staat davon profitieren.

Ein Eigenheim kann ja auch was tolles sein, aber es ist wie alles im Leben: Hat mans, ist es nach kurzer Zeit Standard und nix mehr besonderes, und dann überwiegen doch oft die Zeit und die Nerven die man investieren muss.
Persönliches Glück hängt nicht von Eigentum oder Miete ab, so viel steht mal fest.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Gestern habe ich im TV (3 Sat) eine aktuelle Sendung gesehen wo Andreas Beck und Dirk Müller meinten das die Immobilienblase doch nicht mehr platzt. Sie hätte angeblich schon vor 3 Jahren platzen müssen und das sie jetzt eher daran glauben das die EZB das ganze Konstrukt die kommenden 10 - 15 Jahre weiter forcieren wird. Die beiden sind ja bisher der Meinung gewesen das jetzt Schluß ist mit den Preissteigerungen aber nun gibt es wohl einige Infos die wohl durchgesickert sind und man hat bei beiden gesehen das die EZB ein falsches Spiel treibt.

Fazit war das wer kaufen will muss jetzt kaufen denn die Preise werden Londoner, New Yorker und Pariser Immobilienwerte erreichen in den deutschen Großstädten.

Rette sich wer kann!!!
Wenn der Kontraindikator schlechthin, Dirk Müller, solche Aussagen trifft, sollten wirklich bei jedem die Alarmglocken schrillen.
Spaß beiseite, aber wenn selbst die Finanzaufsicht (Bafin), eine der trägesten Institutionen überhaupt, höhere Kapitalpuffer bei den Banken einfordert, weil die Risiken vor allem bei der Kreditvergabe für Wohnimmobillien gestiegen sind, sollten wirklich bei allen angekommen sein, dass wir uns in einer Blase befinden.

Wer das jetzt immer noch nicht begriffen hat, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen...

Du hast aber auch gelesen, dass diese Regelung nach Einschätzung der Bafin nur sehr wenige Banken (Anmerkung des Verfassers "windige Onlinebanken; die 100% Finanzierungen ohne großes Bohei zulassen") trifft?

2% zusätzliche Eigenkapitalanforderung für Wohnimmobilien wird jede (!) Bank für jede (!) Finanzierung auf den Preis aufschlagen müssen (!), damit sich der Vertrag noch rechnet.

Der zusätzliche antizyklische Risikopuffer wird es zumindest für nicht allzu stark kapitalisierte ebenfalls deutlich teurer machen.

Selbst bei konservativ angenommenen 8% Eigenkapitalrendite verteuert sich so jede Finanzierung um 16 bis 22 bps. Wenn ich höhere EK-Kosten ansetze, komme ich sogar Richtung 30-40 bps.

Bei einem typischen Finanzierungsvolumen von 400-500 Tsd. Euro über 15 Jahre liegt schnell eine Mehrbelastung von 10-20 Tsd. Euro (!) über die Laufzeit vor.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Persönliches Glück hängt nicht von Eigentum oder Miete ab, so viel steht mal fest.

Für mich schon. Sehe es bei meinen Großeltern, die würden für kein Geld der Welt nochmal in eine Mietwohnung ziehen. Je älter man wird, desto sesshafter wird man und desto schwerer trifft einen eine Mieterhöhung oder eine Eigenbedarfskündigung. Und wenn das Geld mal knapp wird, dann kann die ein oder andere Reparatur auch noch warten - das Haus wird dadurch ja nicht unbewohnbar dass es irgendwo bisschen quietscht oder tropft. Man kann trotzdem im Haus wohnen bleiben und zur Not auch noch den Holzofen anwerfen. Von den Mieten die die jungen Leute heutzutage für 2 Zimmer bezahlen, könnten meine Großteltern alle 5 Jahre eine neue Heizungsanlage einbauen lassen sowie das Dach und alle Fenster ihres Hauses erneuern.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Gestern habe ich im TV (3 Sat) eine aktuelle Sendung gesehen wo Andreas Beck und Dirk Müller meinten das die Immobilienblase doch nicht mehr platzt. Sie hätte angeblich schon vor 3 Jahren platzen müssen und das sie jetzt eher daran glauben das die EZB das ganze Konstrukt die kommenden 10 - 15 Jahre weiter forcieren wird. Die beiden sind ja bisher der Meinung gewesen das jetzt Schluß ist mit den Preissteigerungen aber nun gibt es wohl einige Infos die wohl durchgesickert sind und man hat bei beiden gesehen das die EZB ein falsches Spiel treibt.

Fazit war das wer kaufen will muss jetzt kaufen denn die Preise werden Londoner, New Yorker und Pariser Immobilienwerte erreichen in den deutschen Großstädten.

Rette sich wer kann!!!
Wenn der Kontraindikator schlechthin, Dirk Müller, solche Aussagen trifft, sollten wirklich bei jedem die Alarmglocken schrillen.
Spaß beiseite, aber wenn selbst die Finanzaufsicht (Bafin), eine der trägesten Institutionen überhaupt, höhere Kapitalpuffer bei den Banken einfordert, weil die Risiken vor allem bei der Kreditvergabe für Wohnimmobillien gestiegen sind, sollten wirklich bei allen angekommen sein, dass wir uns in einer Blase befinden.

Wer das jetzt immer noch nicht begriffen hat, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen...

Du hast aber auch gelesen, dass diese Regelung nach Einschätzung der Bafin nur sehr wenige Banken (Anmerkung des Verfassers "windige Onlinebanken; die 100% Finanzierungen ohne großes Bohei zulassen") trifft?

2% zusätzliche Eigenkapitalanforderung für Wohnimmobilien wird jede (!) Bank für jede (!) Finanzierung auf den Preis aufschlagen müssen (!), damit sich der Vertrag noch rechnet.

Der zusätzliche antizyklische Risikopuffer wird es zumindest für nicht allzu stark kapitalisierte ebenfalls deutlich teurer machen.

Selbst bei konservativ angenommenen 8% Eigenkapitalrendite verteuert sich so jede Finanzierung um 16 bis 22 bps. Wenn ich höhere EK-Kosten ansetze, komme ich sogar Richtung 30-40 bps.

Bei einem typischen Finanzierungsvolumen von 400-500 Tsd. Euro über 15 Jahre liegt schnell eine Mehrbelastung von 10-20 Tsd. Euro (!) über die Laufzeit vor.

Du hast meinen Punkt, missverstanden.

In der Pressemitteilung steht, dass die Bafin diese Anpassung nur bei wenigen Banken bzw Kreditinstituten als notwendig sieht, heißt, dass viele Banken diesen Puffer bereits haben und sich für ebenjene nichts verändern dürfte.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Woher kommt eigentlich der irrsinnige Glaube man müsse unbedingt ein Haus oder eine eigene Wohnung haben wenn man Kinder bekommt?!

Ich würde die Frage noch weiter fassen, warum muss es immer mehr und größer sein? Für mich bedeutet mehr Wohnfläche erstmal mehr Arbeit, Eigentum bedeutet auch mehr Arbeit, ein größerer Garten bedeutet mehr Arbeit, ... Ich möchte mir aber nicht mehr Arbeit aufhalsen, sondern mein Leben einfacher machen. Mein Wohnraum ist am Minimum dessen orientiert, was für mich sinnvoll ist, obwohl ich knapp 400k herumliegen habe und einen gutbezahlten Job habe.

Ich treffe Entscheidungen mit langfristigem Einfluss generell nach der Devise, dass ich nichts mache, was mein Leben erschwert oder mir zusätzliche Verpflichtungen einbringt. Wenn das so ist, muss dagegen ein echter Nutzen stehen, der das ganze aufwiegt. Das ist wenn man zu sich ehrlich ist aber viel seltener der Fall, als viele wahrhaben wollen.

Ich sehe das ganz genauso.

Ich wohne in einer 90qm (!) DHH + Terrasse + Keller + Garten + Garange mit 4 Zimmern.
Wenn ich das anderen erzähle sagen die immer "Was? Viel zu klein!". Wenn ich dann bei denen daheim bin sehe ich das wahnsinnig viel Platz in zu große Gänge oder Gäste-Bäder verschwendet wird. Teilweise haben die dann auch nur 3 Zimmern auf 100 qm, was einem bei 4 Bewohnern absolut null gibt, da sich 2 Personen ein Zimmer teilen müssen.

Alleine das putzen und instandhalten des Hauses steigt fast linear mit der Wohnfläche. Meine Eltern haben mehr als 200 qm und einen rießigen Garten. Meine Mutter arbeitet extrem viel an dem Haus. Es gibt immer etwas zu machen. Renovierungen sind sehr teuer weil immer gleich mehr Material, Arbeit, etc. nötig ist. Deswegen wird sehr viel in Eigenleistung gemacht. Nur, welche Akademiker hier im Forum kann Renovierungsarbeiten? Vieleicht 15%.

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WiWi Gast

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Müssen muss man nicht. Aber wenn ich Im Wohnzimmer, so wie Du das erwähnst, Home Office machen müsste dann stimmt da was nicht. Als nächsten müssen wir alle noch ins Badezimmer um HO zu machen.
Also die Wohnsituation hat sich schon in die Richtung entwickelt das man eine Wohnung oder Haus nicht mehr nur zum Schlafen und Fernsehn schauen benötigt. Ein Eigenheim ist in den heutigen Zeiten und auch die Zukunft die uns erwartet das einzige wo wir noch wir selbst sein können und auch das machen können was wir wollen.

Wurde auch gestern thematisiert bei RTL. In den Mietwohnungen ist um 22 Uhr Nachtruhe. Wenn ich mir das vorstelle dass mir tatsächlich jemand den Befehl gibt dass ich um 22 Uhr keine laute Musik oder mit Freunden laut lachen kann dann hat das mit Freiheit für mich nicht mehr zu tun.

WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Woher kommt eigentlich der irrsinnige Glaube man müsse unbedingt ein Haus oder eine eigene Wohnung haben wenn man Kinder bekommt?! Ich lebte meine ganze Kindheit und mein ganzes Leben in einer Mietswohnung. In den letzten 15 Jahren bin ich in Summe 5 mal umgezogen und bin jetzt bei 530 Kaltmiete auf 80 qm 3ZKB mit meiner Freundin und meinem Sohn in ruhiger Lage einer 300.000 Einwohnerstadt in NRW. Wollte die mal vor 3 Jahren kaufen, was leider nicht geklappt hat. Derzeit schläft mein Sohn noch im Schlafzimmer mit, aber auch später hat er sein eigenes Zimmer. Dann muss ich fürs Homeoffice ins Wohnzimmer ziehen, aber auch das geht.

Mich wundert diese Vernarrung hier im Forum und in meinem persönlichen Umfeld in die eigene Immobilie. Das ist schon irgendwie krass. Es ist möglich glücklich zu leben, auch wenn man keine eigene Immo hat. Kaum zu glauben aber isso. Gerade wenn ich mir da manchmal meine Kollegen anschaue wie die jedes Jahr oder sogar Wochenende herumstöhnen wenn was am Haus gemacht werden muss... mal der Garten, dann der neue Carport für 20.000, dann die Heizung (30.000) oder das Dach. Alles fließt nur in dieses "eine Stück Glück". Da sind längere Reisen, Arbeitszeitreduzierung oder Wohnortwechsel quasi ausgeschlossen. Warum muss man sich unbedingt an einen Ort binden und im Zweifel einem Arbeitgeber ausliefern?! Immer groß von Freiheit quatschen und sich dann in so eine ungünstige strategische Lage zu fahren.

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WiWi Gast

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In meinem Boomer-Bekanntenkreis in der Großstadt verkauft niemand sein Haus. Weshalb auch? Die sind jetzt im Alter 55 bis 66. Viele schon im Ruhestand. Die wollen jetzt ihr Leben genießen, Also viele Reisen in ferne Länder, sogar jetzt in Corona-Zeiten.

Ganz im Gegenteil, die Häuser werden noch mal gründlich saniert. Neue Bäder, neue Küche, Sauna u.s.w.

Richtig ist, dass die teilweise immer noch Wohnungen dazu kaufen. Aber nur zur Vermietung, nicht um darin selbst zu wohnen.

Habe momentan das selbe Problem. Die Boomer verkaufen derzeit vielfach ihre Häuser zu horrenden Preisen und kaufen sich damit moderne kleinere Eigentumswohnungen, weil die brauchen ja nicht mehr so viel Platz. Also steht man mit Mitte 30 und Familie da und kann sich weder Haus noch Wohnung kaufen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Na ja :-) du weißt schon dass wir in einer Welt Leben wo alles Smart ist oder ?
Ich mähe meinen Rasen z.B. nicht einmal. Das macht der Roboter. genau wie das sprengen.
saugen tut auch der Roboter und den Rest macht für 10€ die Stunde 1 mal die Woche die Reinigungskraft deines Vertrauens. Kostet mich im Monat 100€ und ist es auch Wert wenn man bedenkt wieviel Zeit mich mir das spart. Bei mir ist es nur so dass ich es nicht mag eingeengt zu sein in kleinen Räumchen. Ich brauche Platz. Wir haben auch nicht viel krams rumstehen (sind eher Minimalisten aber dennoch stillvoll eingerichtet) und ich finde es schön die Haustür aufzumachen und in einen großen Flur mit Galerie zu kommen und von da in das helle offen gestaltete Wohnzimmer mit Wohnküche. Für mich ist das Freiheit. Wir sind doch eh alle irgendwo immer eingesperrt. Sei es Büro, Auto, an irgendeiner Schlange usw. Da ist es doch das Recht von jedem Freiheitsliebenden mal in seinem Haus mit Garten richtig viel Platz zu haben. Ein Leben in 80qm Mietwohnung als Familie oder 50qm als Single würde mich depressiv machen.

WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Woher kommt eigentlich der irrsinnige Glaube man müsse unbedingt ein Haus oder eine eigene Wohnung haben wenn man Kinder bekommt?!

Ich würde die Frage noch weiter fassen, warum muss es immer mehr und größer sein? Für mich bedeutet mehr Wohnfläche erstmal mehr Arbeit, Eigentum bedeutet auch mehr Arbeit, ein größerer Garten bedeutet mehr Arbeit, ... Ich möchte mir aber nicht mehr Arbeit aufhalsen, sondern mein Leben einfacher machen. Mein Wohnraum ist am Minimum dessen orientiert, was für mich sinnvoll ist, obwohl ich knapp 400k herumliegen habe und einen gutbezahlten Job habe.

Ich treffe Entscheidungen mit langfristigem Einfluss generell nach der Devise, dass ich nichts mache, was mein Leben erschwert oder mir zusätzliche Verpflichtungen einbringt. Wenn das so ist, muss dagegen ein echter Nutzen stehen, der das ganze aufwiegt. Das ist wenn man zu sich ehrlich ist aber viel seltener der Fall, als viele wahrhaben wollen.

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WiWi Gast

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Als Makler kann ich das nicht bestätigen. Die älteren Boomer sind gerade in Rente gegangen und kaufen immer noch Kapitalanlagen. Das was Du beschreibst machen eher die 80-jährigen.

WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Ich sehe in Augsburg und Umgebung in letzter Zeit immer öfter Boomer die ihre Häuser mit Niesbrauchrecht verkaufen (mit Wohnrecht für 20 Jahre oder so), also die Boomer ohne Kinder fangen jetzt bereits an ihre Häuser zu versilbern.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Gestern habe ich im TV (3 Sat) eine aktuelle Sendung gesehen wo Andreas Beck und Dirk Müller meinten das die Immobilienblase doch nicht mehr platzt. Sie hätte angeblich schon vor 3 Jahren platzen müssen und das sie jetzt eher daran glauben das die EZB das ganze Konstrukt die kommenden 10 - 15 Jahre weiter forcieren wird. Die beiden sind ja bisher der Meinung gewesen das jetzt Schluß ist mit den Preissteigerungen aber nun gibt es wohl einige Infos die wohl durchgesickert sind und man hat bei beiden gesehen das die EZB ein falsches Spiel treibt.

Fazit war das wer kaufen will muss jetzt kaufen denn die Preise werden Londoner, New Yorker und Pariser Immobilienwerte erreichen in den deutschen Großstädten.

Rette sich wer kann!!!
Wenn der Kontraindikator schlechthin, Dirk Müller, solche Aussagen trifft, sollten wirklich bei jedem die Alarmglocken schrillen.
Spaß beiseite, aber wenn selbst die Finanzaufsicht (Bafin), eine der trägesten Institutionen überhaupt, höhere Kapitalpuffer bei den Banken einfordert, weil die Risiken vor allem bei der Kreditvergabe für Wohnimmobillien gestiegen sind, sollten wirklich bei allen angekommen sein, dass wir uns in einer Blase befinden.

Wer das jetzt immer noch nicht begriffen hat, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen...

Du hast aber auch gelesen, dass diese Regelung nach Einschätzung der Bafin nur sehr wenige Banken (Anmerkung des Verfassers "windige Onlinebanken; die 100% Finanzierungen ohne großes Bohei zulassen") trifft?

2% zusätzliche Eigenkapitalanforderung für Wohnimmobilien wird jede (!) Bank für jede (!) Finanzierung auf den Preis aufschlagen müssen (!), damit sich der Vertrag noch rechnet.

Der zusätzliche antizyklische Risikopuffer wird es zumindest für nicht allzu stark kapitalisierte ebenfalls deutlich teurer machen.

Selbst bei konservativ angenommenen 8% Eigenkapitalrendite verteuert sich so jede Finanzierung um 16 bis 22 bps. Wenn ich höhere EK-Kosten ansetze, komme ich sogar Richtung 30-40 bps.

Bei einem typischen Finanzierungsvolumen von 400-500 Tsd. Euro über 15 Jahre liegt schnell eine Mehrbelastung von 10-20 Tsd. Euro (!) über die Laufzeit vor.

Die Rechnung stimmt so nicht und übertreibt den Effekt deutlich, da im Rahmen der Ermittlung der notwendigen Eigenkapitalunterlegung Risk Weighted Assets herangezogen werden.

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WiWi Gast

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Ich würde den Schritt der Bafin nicht überinterpretieren. Die Bafin weiß auch nicht mehr als wir alle. Das Risiko eines Preisrückgangs ist bei höheren Immo Preisen natürlich höher. Da macht es Sinn den Puffer zu erhöhen. Thats it. Das heißt nicht zwangsläufig dass die Blase platzt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Woher kommt eigentlich der irrsinnige Glaube man müsse unbedingt ein Haus oder eine eigene Wohnung haben wenn man Kinder bekommt?! Ich lebte meine ganze Kindheit und mein ganzes Leben in einer Mietswohnung. In den letzten 15 Jahren bin ich in Summe 5 mal umgezogen und bin jetzt bei 530 Kaltmiete auf 80 qm 3ZKB mit meiner Freundin und meinem Sohn in ruhiger Lage einer 300.000 Einwohnerstadt in NRW. Wollte die mal vor 3 Jahren kaufen, was leider nicht geklappt hat. Derzeit schläft mein Sohn noch im Schlafzimmer mit, aber auch später hat er sein eigenes Zimmer. Dann muss ich fürs Homeoffice ins Wohnzimmer ziehen, aber auch das geht.

Mich wundert diese Vernarrung hier im Forum und in meinem persönlichen Umfeld in die eigene Immobilie. Das ist schon irgendwie krass. Es ist möglich glücklich zu leben, auch wenn man keine eigene Immo hat. Kaum zu glauben aber isso. Gerade wenn ich mir da manchmal meine Kollegen anschaue wie die jedes Jahr oder sogar Wochenende herumstöhnen wenn was am Haus gemacht werden muss... mal der Garten, dann der neue Carport für 20.000, dann die Heizung (30.000) oder das Dach. Alles fließt nur in dieses "eine Stück Glück". Da sind längere Reisen, Arbeitszeitreduzierung oder Wohnortwechsel quasi ausgeschlossen. Warum muss man sich unbedingt an einen Ort binden und im Zweifel einem Arbeitgeber ausliefern?! Immer groß von Freiheit quatschen und sich dann in so eine ungünstige strategische Lage zu fahren.

Das ist halt deine Sicht der Dinge. Viele hier sehen das aus zig Gründen einfach anders.
Vielleicht nicht aus rein finanziellen Gründen, aber auch aus Idealismus oder Freiheit.

Ich selbst freue mich jedes Mal, wenn die Tore aufgehen und ich auf mein Grundstück fahre oder wenn ich morgens den Blick über Teile von Düsseldorf schweifen lasse. Auch meine drei Kinder werden durch die Hütte mehr als abgesichert sein. Aktueller Wert ca. 2-3 Mio wenn ich mein Nachbarhaus in 50m Entfernung betrachte. Kaufpreis vor sechs Jahren unter 1 Mio.
Klar geht mal etwas kaputt, aber bislang halt es sich im Rahmen Dank guter Wartung und wofür bildet man sonst Rückstellungen, wenn nicht für die Altersvorsorge oder wenn mal etwas Unvorhersehbares passiert.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Gestern habe ich im TV (3 Sat) eine aktuelle Sendung gesehen wo Andreas Beck und Dirk Müller meinten das die Immobilienblase doch nicht mehr platzt. Sie hätte angeblich schon vor 3 Jahren platzen müssen und das sie jetzt eher daran glauben das die EZB das ganze Konstrukt die kommenden 10 - 15 Jahre weiter forcieren wird. Die beiden sind ja bisher der Meinung gewesen das jetzt Schluß ist mit den Preissteigerungen aber nun gibt es wohl einige Infos die wohl durchgesickert sind und man hat bei beiden gesehen das die EZB ein falsches Spiel treibt.

Fazit war das wer kaufen will muss jetzt kaufen denn die Preise werden Londoner, New Yorker und Pariser Immobilienwerte erreichen in den deutschen Großstädten.

Rette sich wer kann!!!
Wenn der Kontraindikator schlechthin, Dirk Müller, solche Aussagen trifft, sollten wirklich bei jedem die Alarmglocken schrillen.
Spaß beiseite, aber wenn selbst die Finanzaufsicht (Bafin), eine der trägesten Institutionen überhaupt, höhere Kapitalpuffer bei den Banken einfordert, weil die Risiken vor allem bei der Kreditvergabe für Wohnimmobillien gestiegen sind, sollten wirklich bei allen angekommen sein, dass wir uns in einer Blase befinden.

Wer das jetzt immer noch nicht begriffen hat, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen...

Du hast aber auch gelesen, dass diese Regelung nach Einschätzung der Bafin nur sehr wenige Banken (Anmerkung des Verfassers "windige Onlinebanken; die 100% Finanzierungen ohne großes Bohei zulassen") trifft?

2% zusätzliche Eigenkapitalanforderung für Wohnimmobilien wird jede (!) Bank für jede (!) Finanzierung auf den Preis aufschlagen müssen (!), damit sich der Vertrag noch rechnet.

Der zusätzliche antizyklische Risikopuffer wird es zumindest für nicht allzu stark kapitalisierte ebenfalls deutlich teurer machen.

Selbst bei konservativ angenommenen 8% Eigenkapitalrendite verteuert sich so jede Finanzierung um 16 bis 22 bps. Wenn ich höhere EK-Kosten ansetze, komme ich sogar Richtung 30-40 bps.

Bei einem typischen Finanzierungsvolumen von 400-500 Tsd. Euro über 15 Jahre liegt schnell eine Mehrbelastung von 10-20 Tsd. Euro (!) über die Laufzeit vor.

Da ich gerade selbst einen Kredit von 500k aufgenommen habe:
die 80-120€ pro Monat wenn die Kosten 1:1 vom Kreditnehmer getragen werden machen doch kaum einen Unterschied und sind nicht Kriegsentscheident. Beim Immobilienkauf sind es ja meistens eher Dimensionen von "kann ich mir 500k oder 650k Kredit leisten"

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Ich würde die Frage noch weiter fassen, warum muss es immer mehr und größer sein? Für mich bedeutet mehr Wohnfläche erstmal mehr Arbeit, Eigentum bedeutet auch mehr Arbeit, ein größerer Garten bedeutet mehr Arbeit, ...

Ich würde dem nicht widersprechen, dass ein grösserer Garten auch mehr arbeitet bedeutet; ich würde es bloss anders bewerten. Je mehr Garten(arbeit), desto besser.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.01.2022:

Wenn ich weitere 50.000 spare, kann ich in meinem Heimatland ein schön großes Haus kaufen und leben bis zum Renteneintritt ohne zu Arbeiten.

Erzähl mal, wie das gehen soll. :-D

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